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Eichenprozessionsspinner entdeckt und beseitigt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aktuell wurden die ersten Bäume entdeckt, die von Eichenprozessionsspinnern befallen sind – eine Eiche auf dem Mittelstreifen der Elberfelder Straße in Höhe des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und eine Eiche auf dem Spielplatz Bökerhöhe. Die Gespinste werden in den nächsten Tagen von einer Fachfirma entfernt. Der Standort auf dem Spielplatz wurde mit einem Hinweisschild gekennzeichnet und abgesperrt.

Seit Mitte 2019 hat der Eichenprozessionsspinner Remscheid als eine der letzten Städte in Nordrhein-Westfalen erreicht. Erste Raupen wurden damals auf dem Stadtparkgelände ausgemacht, weitere Fundorte waren das Stadion Reinshagen und der Waldfriedhof Reinshagen. Jetzt hat die neue Raupen-Saison begonnen. Stadt und TBR sind gut gerüstet im Kampf gegen den Schädling. In den kommenden Wochen ist mit weiteren Funden zu rechnen.

Der Eichenprozessionsspinner gehört zu den Phänomenen, mit denen wir bei aller Vorsicht und guter Information in der anstehenden Sommerzeit leben müssen. Aus diesem Grund informiert die Stadt Remscheid künftig auf ihrer Homepage über alle Fundorte – angereichert mit Hinweisen zur aktuellen Schädlingsbekämpfung, allgemeinen Informationen über diese Raupen, Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen. Eine Presseinformation erfolgt nur in besonderen Fällen.

Die Sportabzeichen-Saison 2021 kann starten

Pressemitteilung des Sportbundes Remscheid

Auch die Sportabzeichen-Saison 2021 wurde von der Corona-Pandemie beeinträchtigt und konnte nicht – wie gewohnt- nach den Osterferien starten. Doch aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen und der damit verbundenen Lockerungen kann nun das Deutsche Sportabzeichen wieder abgenommen werden. Ab dieser Woche kann im Stadion Reinshagen jeden Freitag zwischen 17 und 18.30 Uhr für das Sportabzeichen trainiert und - dank der ehrenamtlichen Prüfer - auch die Prüfung abgelegt werden – bei Einhaltung der üblichen Hygieneauflagen! Die eingesetzten Übungsmaterialien werden nach jeder Nutzung desinfiziert. Sofern es die Corona-Lage und das Wetter zulassen, wird die offene Übungs- und Abnahmestunde bis zu den Herbstferien angeboten. Eine Anmeldung vorab beim Sportbund Remscheid e.V. ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sportbund-remscheid.de oder telefonisch unter 02191-34 14 43. Wer Interesse hat das Deutsche Sportabzeichen in der Disziplin Radfahren abzulegen, kann ebenfalls den Sportbund kontaktieren. Dort werden alle Anfragen gesammelt und je nach Bedarf ein oder mehrere Termine veröffentlicht. Auch hier ist eine Anmeldung im Vorhinein notwendig.

Niemand sollte anonym bestattet werden

Cornelia Janzen. Pressemitteilung  des Ambulanten Hospiz Remscheid e. V.

Sozialbestattungen finden in Remscheid aus Kostengründen in einer Urne anonym auf dem Waldfriedhof Reinshagen statt. Cornelia Janzen, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin des Ambulanten Hospiz Remscheid e. V., setzt sich seit mehr als fünf Jahren dafür ein, dass Sozialbestattungen nicht anonym, sondern mit Respekt vor dem Leben stattfinden. Ihr ist es ein Anliegen, dass keiner auf seinem Weg aus dieser Welt alleine ist.

Cornelia Janzen wird bei Sozialbestattungen der Stadt Remscheid von weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern des Ambulanten Hospiz Vereins Remscheid begleitet; sie geht den letzten Weg mit den Verstorbenen aber auch schon mal alleine. Ein Bestatter gibt ihr die Namen, Geburts- und Sterbedaten, sofern vorhanden. Sie liest diese am Grab vor und bindet die Verstorbenen mit ein, in ihre wundervollen Gedanken zum Leben, zum Sterben und zum Tod. Musikalisch begleitet werden einige Sozialbestattungen von Claudia Braune. Mit dem „Vater unser“ findet die Beisetzung ihren Abschluss, bevor sich jeder der Anwesenden einzeln von den Verstorbenen verabschiedet.

Ein beeindruckender Gedanke, dass es über all die Jahre in unserer Region eine Frau gibt, die fast vergessenen Mitmenschen auf würdevolle Weise so ihre Namen zurückgibt. Wir danken Frau Janzen für Ihr Engagement des Abschiednehmens bei Sozialbestattungen in Remscheid. Es geht uns, als Ambulantem Hospiz Verein Remscheid auch in diesem sensiblen Bereich, um einen Abschied vom Leben in Würde und mit Respekt. Haben Sie Fragen zu unserer Arbeit, rufen Sie uns an unter Telefon 02191 464 705 oder besuchen Sie uns auf unserer Internetseite www.hospiz-remscheid.de Hier finden Sie auch Informationen zu Sterbebegleitung, Trauerbegleitung, Patientenverfügung und Vorsorgemappe.

Museum von Schloss Burg zeigt sich in neuem Gewand

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Wegen  der Sanierung von Schloss Burg und der damit verbundenen Schließung des Hauptgebäudes können Besucher/innen in den kommenden Jahre nicht mehr durch den Rittersaal, seine Nachbarräume und die darüber liegenden Etagen schlendern. Damit aber große und kleine Besucher trotzdem einen Blick auf Wandgemälde, Ritterrüstungen, Schwerter und andere Dinge werfen können, wurde ein Übergangsmuseum im Grabentor eingerichtet. Die Räume mussten allesamt neu hergerichtet werden; bislang wurden sie als Büroräume genutzt. Nun erzählen dort mehr als 35 Schautafeln und Abbildungen von der Geschichte der Burganlage und dem Leben im Mittelalter und zeigen Szenen der bedeutendsten Wandgemälde der Festsäle. Die Besucher dürfen sich also freuen, auf ein mit viel Liebe zum Detail neu eingerichtetes „altes“ Museum.

In den vergangenen zwei Monaten steckten vor allem der Museumstechniker Edgar Falkenhain und der wissenschaftliche Mitarbeiter Tobias Millard viel Fleiß und Arbeit in die neue Ausstellung. Aber nicht nur sie hatten alle Hände voll zu tun – uneingeschränkt alle Mitarbeiter haben auf unterschiedlichste Weise zum Gelingen der Ausstellung beigetragen. Daher gilt der Dank des Museumsdirektors Gregor Ahlmann dem ganzen Team. Der Schlossbauverein ist stolz und glücklich, dass der Museumsbetrieb trotz der großen Sanierung weitergehen kann. Vor allem auch nach einer sehr langen Corona-Durststrecke.

Auch digital hat sich Schloss Burg weiterentwickelt. Zusammen mit der Excit3d GmbH aus Solingen wurden virtuelle Szenen erstellt, die den Besucher mit Hilfe einer an dem Museumskasse erhältlichen VR-Brille in Kombination mit dem eigenen Smartphone in die Welt des Mittelalters eintauchen lassen. So sitzt man z.B. mit am gedeckten Tisch in großer Runde zu einem mittelalterlichen Gelage oder kann den Ritter bei einem Probekampf im Brunnenhof zuschauen, wo nicht weit entfernt der Schmied auch seiner Arbeit nachgeht. Die Access-Points sind entsprechend auf dem Rundweg gekennzeichnet, der im Hof beginnt und durch die neue Ausstellung im Grabentor zum Bergfried führt. Leider ist die Besichtigung nach wie vor nicht komplett barrierefrei möglich. (Nadine Neuschäfer)

FDP: Torben Clever kandidiert für Landtag

Pressemitteilung der FDP Remscheid

Im Saal des CVJM-Hauses in Lüttringhausen fand am Freitag die Kreiswahlversammlung zur Nominierung des Landtagskandidaten der Freien Demokraten für den Wahlkreis Remscheid I – Oberbergischer Kreis III statt. Die Mitglieder aus Remscheid und Radevormwald stellten auf Vorschlag des Radevormwalder Ortsvorsitzenden Rafael Krauskopf den 34jährigen  Remscheider Kreisvorsitzende Torben Clever auf. In seiner Bewerbungsrede machte er deutlich, dass „die Tugenden, Leistungsbereitschaft, Ideenreichtum und Individualismus, maßgeblich für das Leben und die Gesellschaft in den Städten Radevormwald und Remscheid sind und dieser Wahlkreis daher ein durch und durch liberaler ist, mit einem großen Potenzial für eine Partei, die die Menschen nicht gängelt oder bevormundet, sondern sie dazu befähigen möchte, das Beste aus ihren persönlichen Eigenschaften herauszuholen“.

Auch die Wirtschaft der beiden Städte zeichne sich durch diese Tugenden aus: „Familienunternehmen, Handwerksbetriebe, Landwirte und Gründer, also Akteure, die etwas geschafft und aufgebaut haben und die noch mehr schaffen wollen. Sie sind es, die unseren Städten und unseren Bürgerinnen und Bürgern Arbeitsplätze und Wohlstand bescheren und Sie alle haben ein Interesse daran, dass es eine starke Partei des Möglichmachens im Landtag von Nordrhein-Westfalen gibt und es liegt nun an uns, ihnen zu zeigen, dass wir diese Partei sind und dass sie uns dafür ihr Vertrauen schenken sollten“, führte Clever aus.

Beruflich ist Clever als pädagogische Fachkraft an einer Offenen Ganztagsschule tätig sowie als freiberuflicher Dozent. Seit 2018 ist er Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Remscheid. Seit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr ist Clever Mitglied des Rates und des Integrationsrates der Stadt und Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Freizeit. Clever lebt in Bergisch Born, wo er in zahlreichen Vereinen aktiv ist, unter anderem als begeisterter Fußballtrainer und Karnevalist.

Freie Fahrt in den Sommerferien in ganz NRW

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR),

Während der gesamten NRW-Sommerferien 2021 können die Besitzer*innen eines im Aktionszeitraum gültigen Abo-Tickets aus dem Aachener Verkehrsverbund (AVV), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), dem WestfalenTarif oder des NRW-Tarifs täglich kostenfrei und in Begleitung rund um die Uhr durch ganz Nordrhein-Westfalen reisen. Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen auch in diesem Jahr für die Treue der Fahrgäste während der Corona-Pandemie.

Für alle Abo-Tickets aus dem AVV, dem VRR, dem VRS, dem WestfalenTarif oder des NRW-Tarifs wird der Geltungsbereich vom 03. Juli bis einschließlich 17. August 2021 auf ganz NRW erweitert. Demnach sind Abo-Kund*innen im Aktionszeitraum ganztägig von Montag bis Sonntag im gesamten NRW-Nahverkehr mobil. Somit gelten die Abo-Tickets für beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln: Busse, Stadt-, S- und U-Bahnen, Regionalbahnen, Regionalexpresse. Die Übergangsbereiche über die geografischen Landesgrenzen hinaus nach Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Belgien und die Niederlande sind nicht eingeschlossen mit Ausnahme der SPNV-Strecke über Osnabrück sowie der rheinland-pfälzischen Abschnitte auf der Sieg- und Hellertalstrecke.

Das Verkehrsministerium unterstützt die landesweite Vermarktung der Aktion. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Eine tolle Aktion, die Abo-Kundinnen und -Kunden für ihre Geduld und Flexibilität während der Corona-Pandemie mit einer Ferien-Flatrate zu belohnen! Viele Bus- und Bahnfahrerinnen und -fahrer haben während der Pandemie ihr Ticket weniger genutzt und haben dem Abo trotzdem die Treue gehalten. So haben sie ganz bewusst die hohe gesellschaftliche Bedeutung eines sicheren und zuverlässigen Nahverkehrs unterstützt. Mit der Ferien-Aktion sagen wir mit den Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen den treuen Bus- und Bahnkundinnen und -kunden Danke!“

Zur Aktion werden neben der NRW-weiten Gültigkeit auch die Mitnahmeregelungen angepasst: Pro Ticket dürfen inklusive Ticketinhaber zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu drei Kinder oder zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu zwei Fahrräder fahren. Zeitliche Beschränkungen, etwa bei 9-Uhr-Abos, werden im Rahmen der Aktion aufgehoben. Von der Erweiterung der Geltungsbereiche auf ganz NRW profitieren auch Kund*innen, die erst im Aktionszeitraum ein neues Abonnement abschließen. Alle Informationen zur Abo-Aktion finden Sie unter www.mobil.nrw/sommer. (Dino Niemann)

 

 

Digitaler Impfausweis in ausgewählten Apotheken

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab der kommenden Woche wird es die ersten digitales Impfausweise geben. Dieser digitale Nachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen europaweit zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern. Ab Montag,14. Juni, soll das Zertifikat in ausgewählten Apotheken – gegen Vorlage der Impfbescheinigung und eines Ausweises – erhältlich sein. Der Deutsche Apothekerverband weist darauf hin, dass zu Beginn wahrscheinlich nicht alle Apotheken diesen kostenfreien Service anbieten werden. Apotheken, die mitmachen, sollen künftig auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de zu finden sein (aktuell finden sich dort nur die Apotheken, die Schnelltestungen anbieten). In den Arztpraxen und im Impfzentrum wird dies nach Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein voraussichtlich erst Ende des Monats möglich sein

Für Remscheid bedeutet dies: Sobald die technischen Möglichkeiten geschaffen sind, wird das Impfzentrum Remscheid bei allen Zweitimpfungen vor Ort einen persönlichen QR-Code zu Mitnehmen generieren, der dann mit der App auf dem eigenen Smartphone zu erfassen ist. Personen, die bereits im Impfzentrum ihre Zweitimpfungen erhalten und ihren Termin über die KV Nordrhein oder das Buchungsportal der Stadt Remscheid gebucht haben, werden nach Angaben der kassenärztlichen Vereinigung in den nächsten Wochen automatisch per Post einen Brief mit diesem QR-Code erhalten. Dieser Code ist dann entsprechend mit dem Smartphone zu erfassen.  

Der Leiter des Remscheider Impfzentrums, Guido Eul-Jordan, bittet ausdrücklich von Vorsprachen im Impfzentrum abzusehen: „Wer bereits geimpft ist, erhält im Impfzentrum nachträglich leider keinen QR-Code. Bitte warten Sie den Versand per Post ab oder nutzen Sie die Möglichkeit, dies in einer Apotheke zu erledigen!“ (Ausführliche Informationen über den digitalen Impfausweis, die erforderlichen Apps usw. finden sich auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums unter Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis (bundesgesundheitsministerium.de)

Stadt testet ab Montag terminlose Ausweisstelle

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aktuell kommt es zu großen Terminschwierigkeiten im Bereich des Bürgerservice (Ausweisangelegenheit, KFZ-Angelegenheiten, Führerscheinstelle, Meldeangelegenheiten): Coronabedingt konnten für knapp ein Jahr nur weniger Termine angeboten werden, so dass hier noch Nachholbedarf besteht. Zusätzlich verlieren viele Personalausweise in Remscheid aktuell nach 10 Jahren ihre Gültigkeit. Die bevorstehenden Reisemöglichkeiten und Lockerungen führen ebenfalls zu einer deutlich erhöhten Terminnachfrage für Ausweisdokumente. Leider sind gerade in diesem Bereich einige Mitarbeitende langzeiterkrankt, so dass nur wenige Termine angeboten werden können, die dann schnell ausgebucht sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde kurzfristig bereits Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen dort eingesetzt. Die komplette Ausweisausgabe wurde zur Entlastung vorübergehend einem anderen Fachbereich im Rathaus übergeben. Per Dringlichkeitsbeschluss wurden kurzfristig acht befristete Stellen eingerichtet; die neuen Kolleginnen und Kollegen fangen teilweise bereits kommenden Montag an.  

Um den Bürgerinnen und Bürgern eine zusätzliche Möglichkeit zu bieten, noch rechtzeitig bis zum Ferienbeginn neue Ausweisdokumente in den Händen zu halten, wird vom 14. bis 24. Juni eine externe Passstelle eingerichtet – ausschließlich für die Beantragung von Ausweisdokumenten. Sie befindet sich in der Elberfelder Straße 34 und ist über einen separaten Eingang (mit Stufen) zu erreichen. Ein barrierefreier Eingang ist im Bedarfsfall über die VHS möglich. Die Besonderheit dieser Passstelle besteht darin, dass eine Vorsprache ohne Termin erfolgen kann. Es wird in der Reihenfolge des Eintreffens bedient. Bei Schlangenbildung vor dem Gebäude sind dringend die Abstandsregelungen zu beachten. Ein Sicherheitsdienst regelt den Ein- und Auslass. Für die Vorsprache ist folgendes zu beachten:

  • Die Bezahlung kann lediglich über EC-Karte erfolgen, der Kassenautomat ist nicht zugänglich.
  • Es ist ein aktuelles biometrisches Foto mitzubringen, da kein Fotoautomat vorhanden ist.

Die Lieferzeit nach Beantragung beträgt für einen Personalausweis ca. drei Wochen und Reisepass ca. vier Wochen. Ein Kinderreisepass wird sofort ausgehändigt. Sollte dieser Zeitraum das Datum der anstehenden Reise überschreiten, gibt es die Möglichkeit zur Beantragung eines vorläufigen Personalausweises, der sofort ausgehändigt wird (Kosten: zehn €) oder eines Reisepasses im Expressverfahren (drei bis vier Werktage, Kosten 60 €).  Alle nötigen Formulare und was zu beachten ist, finden man unter folgenden Links:

Geöffnet ist die externe Passstelle Montag 8 bis 13 Uhr, Dienstag 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr, Mittwoch 8 bis 13 Uhr, Donnerstag 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr und Freitag 8 bis 12 Uhr.  

Kreissynode ließ Raum für Berichte zu Corona

Pressemitteilung des evangelischen Kirchenkreises Lennep

Mit der geweckten Neugier auf zwei geplante Großprojekte und der mahnenden Erinnerung an den Geburtstag des von den Nazis ermordeten niederländisch-deutschen Mädchens Anne Frank ist die außerordentliche Kreissynode am Freitagabend zu Ende gegangen. Zuvor hatten die knapp 90 an der Zoom-Konferenz teilnehmenden Mitglieder des obersten Parlamentes der Kirchenkreises Lennep eine vollgepackte Tagesordnung abzuarbeiten. Das Tagungszentrum für die erstmals klimaneutrale Kreissynode war im Vaßbendersaal nahe der Citykirche in Remscheid.

In dem Gottesdienst, mit dem eine Kreissynode traditionell startet, wurde Annette Schmid, bisher Pfarrerin in der Kirchengemeinde Lüttringhausen, in ihren Dienst als Schulpfarrerin am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen eingeführt (Foto). Mit welchen besonderen Herausforderungen Krankenhaus-Seelsorger*innen während der langen Lockdown-Monate konfrontiert waren, schilderte stellvertretend Pfarrerin Annette Stoll, die im Sana-Klinikum Remscheid tätig ist. Reinhard Rüsing, Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Dhünn, erzählte anschaulich, vor welchen Problemen die Kirchengemeinden bei Inkrafttreten der pandemiebedingten drastischen Kontaktbeschränkungen standen. So mussten Gottesdienste und Konfirmationen, aber auch Beerdigungen und Trauungen neu organisiert und umstrukturiert werden.

Kerstin-Röhrig-Stephan, Religionslehrerin und  zweite Konrektorin an der Alexander-von-Humboldt-Realschule Remscheid, berichtete darüber, wie Schüler und  Lehrer diese herausfordernde Zeit bewältigen. Und Bernd Jaspers, der als Schuldnerberater im Beratungszentrum der Diakonie im Kirchenkreis Lennep tätig ist, zeigte auf, dass sich die Zahl der Beratungen wegen Überschuldung vieler Menschen durch die langewährenden Corona-Restriktionen vermutlich dramatisch erhöhen werde. Welche allgemeinen Folgen das Leben auf Distanz auf die psychische Konstitution der Menschen haben werde, führte Psychotherapeut Jochen Sahm aus, der Mitglied der Kreissynode ist.

Der Nachtragshaushalt für das Jahr 2021 wurde im Anschluss mehrheitlich angenommen. Er war nötig geworden, da unter anderem die Ausgaben für die Erstellung eines Schutzkonzeptes gegen sexualisierte Gewalt und das Angebot für Schulungen der auf dem Gebiet des Kirchenkreises tätigen ehren-, haupt- und nebenamtlich tätigen Mitarbeiter zu Buche schlagen.

Superintendentin Pfarrerin Antje Menn erläuterte den Mitgliedern der Kirchenleitung im Kirchenkreis die nächsten  Schritte des gemeinsamen Veränderungsprozesses, der nach der Kreissynode im Sommer 2019 und einem gemeinsamen Studientag vor wenigen Wochen in seine neue Phase geht, um die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Kirchengemeinden weiter zu erhöhen. Mit dem Ausblick auf das veranstaltungsreiche Themenjahr „Kirche für Klima – Schöpfung bewahren“, das  am 4. September 2021 startet, und der Information über das geplante Rheinische Kirchencamp Pfingsten 2022 in Solingen wurde die Frühjahrs-Kreissynode von Superintendentin Antje Menn beendet.

Tipi der Caritas mit internationaler Reichweite

Das neue Tipi dere Caritas Remscheid.Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Das Tipi-Projekt existiert mittlerweile seit acht Jahren, es erweitert sich stetig und ist international. Mittlerweile gibt es dieses Projekt in vielen deutschen Städten, aber auch in Kenia, Taipeh, New York, Spanien, Belgien, Italien und in der Schweiz. Durch die weltweite Mitarbeit tausender Menschen an diesem Projekt entwickelt sich eine internationale, grenzüberschreitende und vielfältige Gemeinschaft. Alle Tipis werden in Handarbeit hergestellt und bestehen aus vielen bunten gestrickten oder gehäkelten Quadraten, die am Schluss zusammengefügt werden. So entsteht mit der Unterstützung von vielen tatkräftigen Helfern ein farbenfrohes Kunstwerk. Ein buntes Dach, dass ein Symbol für unsere vielfältige Gesellschaft ist.

Andrea Schara, die als Mitarbeiterin des Caritasverbands Remscheid e.V. für die „Kampagne Vielfalt. Viel wert.“ verantwortlich ist, rief mit der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck Anfang des Jahres 2020 ein weiteres Tipi-Projekt ins Leben. Die gemeinsame Arbeit mit den Projektteilnehmer*innen an den ca. 1.200 Quadraten dauerte ein Jahr. Dies war gerade während der Corona-Pandemie eine ideale Chance, für viele Menschen sich an einem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen und Teil eines Großen und Ganzen zu werden. Das Tipi ist nun fertig und steht im Garten des Neuen Lindenhof, zugänglich über die Lindenhofstraße. Es hat eine große Strahlkraft und steht für Schutz und Gastfreundschaft. Seine Farbgebung folgt der eines Regenbogens, dem Symbol für Frieden, der auch als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt von Lebensformen gilt. In den kommenden Monaten soll das neue Tipi in Kooperation mit dem Stadtteil e.V. Lindenhof in mögliche Veranstaltungen einbezogen werden. Auch wird es als Ort der Besinnung, der Begegnung, des Staunens und des Verweilens zur Verfügung stehen.

Gewitter-Warnsysteme für Außensport und Freibad?

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion hat den Antrag gestellt, den Einsatz von vollautomatischen Gewitter-Warnsystemen für alle städtische Außensportanlagen und das Freibad Eschbachtal zu prüfen. Denn Klimaforscher würden davor warnen, dass Wetterextreme wie starke Gewitter weltweit wegen der Klimaerwärmung zunähmen. „Somit erscheint es sinnvoll, sich für die Zukunft auf diese Wetterextreme mit technischer Unterstützung zum Schutz der Bevölkerung einzustellen. Dies gilt natürlich auch bei Außensportanlagen und Freibädern, da Metallzäune, Lichtmasten, Baumbestand, feuchte Rasenflächen, Wasserflächen und die dort Sport treibenden Sportlerinnen und Sportler eine fast magnetische Anziehung für Blitze innehaben“, erläutert der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Nettekoven. „Die Gefahr, bei einem Gewitter als Spielerin oder Spieler oder als Mannschaft auf einem Sportplatz zu Schaden zu kommen, ist enorm hoch. Derzeit ist bei Fußballspielen und einem aufkommenden Gewitter der Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin für den Abbruch verantwortlich. Er oder sie entscheidet meistens ohne technische Unterstützung, sondern lediglich durch das Zählen zwischen Blitz und Donner. Im Freibad trifft der Bademeister die Entscheidung.“

Am Fühlinger See in Köln alarmieren seit kurzem Sirenen und Lichtsignale bei aufziehendem Gewitter vor drohenden Blitzeinschlägen. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/gewitterwarnanlage-fuer-den-fuehlinger-see. „Wir sehen große Vorteile von datenbasierten (objektiven) hochmodernen Gewitter-Warnsystemen gegenüber der menschlichen (subjektiven) Betrachtung zur frühzeitigen Warnung für die Badegäste, Sportler oder Veranstaltungsteilnehmer. Auf diese Anlagen hätte zudem die Feuerwehr Zugriff und könnte sie auch im Katastrophenfall nutzen“, meint der Nettekoven.

Detlef Weißenfeld ist neuer Kreishandwerksmeister

Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft Remscheid

Die Kreishandwerkerschaft Remscheid hat einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Kreishandwerksmeister ist Detlef Weißenfeld, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Remscheid. Andreas Müller, Obermeister der Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid, wurde zum neuen stellv. Kreishandwerksmeister gewählt. Fliesenlegermeister Lutz Kotthaus Lehrlingswart der Bau-Innung, wurde im Amt des Kreislehrlingswartes bestätigt. Im Amt als Vorstandsbeisitzer wurden Wilhelm Mertens (60), Obermeister der Dachdecker-Innung Remscheid und Oliver Knedlich (52), Obermeister der Innung des Gebäudereiniger-Handwerks Remscheid/Solingen bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Oliver Bergmann (44), Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid,  Thomas Bliß (60), Obermeister der Innung des Kraftfahrzeughandwerks Remscheid und Uwe Wiegand (53), Obermeister der Fachinnung für Metall- und Graviertechnik. Hans-Jürgen Althaus hatte nicht mehr für das Amt des Kreishandwerksmeisters kandidiert.

Die Vorstandswahlen im Rahmen der virtuellen Obermeistertagung/Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft Remscheid, der Dachorganisation des Remscheider Handwerks, garantieren eine zukunftsorientierte Handwerkspolitik zum Wohle der Mitglieder der zwölf Remscheider Handwerksinnungen garantiert. „Alle Wahlen waren einstimmig“, so Geschäftsführer Fred Schulz, und stellt dazu fest, „dass der neue Vorstand unter Führung von Kreishandwerksmeister Detlef Weißenfeld ein sehr starkes Team ist und die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen wird.“

Die Kreishandwerkerschaft zählt in Remscheid ca. 800 Vollhandwerksbetriebe, 180 zulassungsfreien Handwerksbetriebe und 170 handwerksähnlichen Betriebe mit rund 7.300 Beschäftigten in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Damit ist jeder fünfte/sechste Arbeitsplatz in Remscheid im Handwerk angesiedelt. Die Remscheider Handwerksbetriebe bieten jährlich 200 neue Ausbildungsplätze an. Derzeit befinden sich ca. 500 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis im Handwerk. Der Kreishandwerkerschaft Remscheid sind ca. 450 Mitgliedsbetrieben angeschlossen.