Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Knusthöhe soll weitgehend Wasserschutzzone werden

CDU Lennep will Pläne für Knusthöhe erörtern“, titelte der Waterbölles am27. April. Mal sollte die Knusthöhe in Lennep Platz bieten für 193 Familien, mal war sie Teil des Regionalen Gewerbeflächenkonzepts im Regierungsbezirk Düsseldorf. Doch im  einen wie im anderen Fall ist das Neubaugebiet jahrelang über erste Planungen nicht hinausgekommen. Das wollte die Lenneper CDU offenbar ändern und forderte in der April-Sitzung der Bezirksvertretung Lennep die Verwaltung zu einem aktuellen Sachstandsbericht auf. Der liegt nun zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung sowie zur morgigen Sitzung der BV Lennep vor, allerdings ganz anders, als von der CDU erwartet. Denn dadurch erfahren die Kommunalpolitiker nun, dass die die Bezirksregierung Düsseldorf bereits am 5. Februar der Stadt schriftlich mitgeteilt hat, dass sie beabsichtigt, „ein Wasserschutzgebiet festzusetzen, um die Gewässer im Einzugsgebiet der Herbringhauser Talsperre im Interesse der öffentlichen Wasserversorgung vor nachteiligen Einwirkungen zu schützen“. Bis zum Inkrafttreten einer entsprechenden Wasserschutzgebietsverordnung soll das Grund- und Oberflächenwasser in dem geplanten Wasserschutzgebiet mittels einer vorläufigen Anordnung nach § 52 Absatz 2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) geschützt werden. Dadurch sieht die Stadt Remscheid ihre vorhandenen wohnbaulichen Entwicklungsmöglichkeiten an der Knusthöhe eingeschränkt. Das will sie durch eine Stellungnahme zu verhindern suchen, die der Haupt- und Finanzausschuss bis zum 30. Juni beschließen müsste.

Die bisherige Wasserschutzgebietsverordnung für die Herbringhauser Talsperren vom 30.9.1974 (verbunden mit einer Teilaufhebung vom 30.12.1974) ist bereits seit dem 1. Juni 2015 außer Kraft. In dieser Verordnung war die Wohnbaufläche des Flächennutzungsplans im Bereich Ringstr./Knusthöhe (ca. 20,4 ha) weitgehend als Wasserschutzgebiet der Kategorie III festgesetzt bzw. hatte in einer Teilfläche im Südwesten keinen wasserrechtlichen Schutzstatus. Mit der nun vorgesehenen vorläufigen Anordnung soll nunmehr für den größten Teil des Bereiches eine Wasserschutzzone der Kategorie II, nur noch teilweise Kategorie III sowie im Süden/Südwesten (teilweise weiterhin) keine Schutzkategorie festgesetzt werden.

Im Entwurf der städtischen Stellungnahme gegen dieses Vorhaben der Bezirksregierung Plan wird die Aufrechterhaltung der wohnbaulicher Entwicklungsmöglichkeiten gemäß Flächennutzungsplan anregt: „Die freie Wohnbaufläche Ringstr./Knusthöhe umfasst etwa 20 ha. Es handelt sich um die größte verbliebene Wohnbauflächenreserve der Stadt Remscheid, die stadtentwicklungspolitisch von besonderer Bedeutung ist. (...) Die Stadt Remscheid bittet darum, die wohnbaulichen Entwicklungsmöglichkeiten des Bereiches Ringstr./Knusthöhe ... weder durch neue Ver- und Gebote noch durch ökonomisch wirkende Verschlechterungen substanziell zu beeinträchtigen. Ein Wohngebiet ist - in Relation zu diversen anderen Nutzungen - eine vergleichsweise grund- und oberflächenwasserschonende Entwicklungsabsicht.“

Zugleich verweist die Stadt in der beabsichtigten Stellungnahme auf die Tagung „Mehr Wohnbauland am Rhein“ der Bezirksregierung Düsseldorf vom 18. Mai, wonach „alle Kommunen ihren Beitrag zur Deckung des Wohnungsbedarfs leisten müssen. Vorhandene Entwicklungspotenziale sollten daher auch unter dem Blickwinkel einer regionalplanerischen Bedarfsdeckung nicht mit unzumutbaren Auflagen belegt werden.“ Im Übrigen sei die Wohnbauflächendarstellung Ringstr./Knusthöhe auch durch den am 13. April in Kraft getretenen Regionalplan bestätigt worden. Die neuen wasserrechtlichen Festsetzungen wären  nach Auffassung der Stadt Remscheid „nur dann vertretbar, wenn diese auch fachlich zwingend erforderlich sind“. Doch Schutzstatus, der noch zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Flächennutzungsplans am 23. Dezember 2010 galt, sei vom Grundsatz her auch weiterhin zielführend. Die von der Bezirksregierung vorgesehene überwiegende Festsetzung einer Schutzzone der Kategorie II für die freie Wohnbaufläche sei nicht nachvollziehbar. „Es wäre auch ausreichend, vor den Durchlässen die Quellbereiche des Mittelsiepen und des Herbringhauser Baches südlich der Ringstraße der Wasserschutzzone II zuzuweisen. (...) Es muss sichergestellt sein, dass eine Wohngebietsentwicklung weiterhin technisch und marktfähig realisierbar ist. Dementsprechend wären klarere und umfassende Definitionen erforderlich, sowohl um unverhältnismäßige Kostenentwicklungen zu vermeiden als auch um den Wasserschutzbelangen gerecht werden zu können. ´“, betont die Stadtverwaltung in ihrem Textentwurf.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Juni

Dienstag, 19. Juni, 19.30 Uhr
Romeo und Julia
mit dem TheaterTotal

Wenn Menschen keine Kraft mehr haben, sich zu lieben, wenn sie, von Lust und Egoismus verführt, Mordgedanken hegen, wenn dann endlich auch unschuldige Menschen sterben, dann beginnt die Zeit der Umkehr – und, wenn man Glück hat, der Versöhnung. Romeo und Julia fliehen vor dem Hass ihrer Familien in ihre Liebe. Erfüllung aber finden beide erst im Tod.
TheaterTotal widmet sich im 22. Jahrgang des Projektes mit ROMEO UND JULIA im dritten Jahr in Folge und zum sechsten Mal insgesamt (u.a. VIEL LÄRM UM NICHTS, EIN WINTERMÄRCHEN, PERIKLES) einem Shakespeare-Klassiker. Barbara Wollrath-Kramer inszeniert die berühmte Tragödie über zwei junge Liebende aus verfeindeten Familien mit einer eigenen Textfassung, einem beeindruckenden Bühnenbild und einem
28-köpfigen Ensemble auf einzigartige und ergreifende Weise. Karten 21 €; Jugendticket fünf €; Sonderveranstaltung, keine Ermäßigung.

Artikel vollständig lesen

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Hohenhagener Plauderei. Der Förderverein WohnQuartier  lädt für Mittwoch, 20. Juni,  von 18 bis 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche an der Eschenstraße zur Hohenhagener Plauderei ein. Hier sollen die Hohenhagener Gelegenheit haben, Probleme in Ihrem Stadtteil mitzuteilen und gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Kleine Speisen und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher.

Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid / Familienpolitik im Blickfeld. Wenn Kinder kommen, wenn die eigenen Eltern Pflege brauchen – Familie ist immer da, wo Menschen Verantwortung für einander übernehmen. Kinderbetreuung, Berufstätigkeit, Großeltern, Ganztag, Pflege, Arbeitszeiten, Zeiten für und miteinander, Bildung, Geld, Infrastruktur, vielfältige Familienformen - auch die gesellschaftlichen oder politischen Rahmenbedingen wirken auf Familien ein oder - im Idealfall – von ihnen zurück.
Wir Grünen nehmen Familienpolitik ernst. Deshalb steht dieses erste Halbjahr 2018 bei uns ganz im Zeichen von Familien. Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Holger Bonin am Freitag, 22. Juni, um 17.30 Uhr im Deutschen Röntgen Museum zum Thema „Zwischen Job und Windeln – Was kann Politik mit und für Familien bewegen?“ Und im anschließenden World-Café sind dann alle gefragt. (Prof. Dr. Holger Bonin ist Chef-Koordinator der arbeitsmarktpolitischen Forschung am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn und Professor für Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an der Universität Kassel. In seiner empirisch ausgerichteten Forschung untersucht er insbesondere fundamentale strukturelle Veränderungen an den Arbeitsmärkten, die Wirksamkeit aktiver arbeitsmarktpolitischer und familienpolitischer Maßnahmen sowie die Folgen von demografischem Wandel und Zuwanderung.)

Lenneper Turngemeinde / „Auswegmöglichkeit bei Schmerzen!  Schmerzfrei leben…“ Über die(Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht) spricht der Physiotherapeut Dennis Eitner am: Samstag, 23. Juni, 15 bis 16 Uhr, bei der Lenneper Turngemeinde in der Ort: Moll’schen Fabrik, Neugasse 4, in Lennep. Die Teilnahme ist kostenfrei!  Um organisatorisch für Sie gut aufgestellt zu sein, wird um eine Anmeldung unter Tel. RS 460590 (AB) oder E-Mail info@ltg-sport.de bis 21. Juni gebeten. Seien Sie neugierig! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. (Sabine Schmittkamp)

Paul-Volkmann-Chor e.V. / Matinee mit dem Shanty-Chor Hasslinghausen. Einmal ein etwas anderes Konzert: „Schlager trifft Shanty“. Neben seinem abwechslungsreichen Programm mit Evergreens von Gitte oder ABBA entführt der Shanty-Chor Hasslinghausen auch in die Welt der Seefahrt. Gehen Sie mit uns auf die Weltmeere! Das Konzert findet statt am Sonntag, 24. Juni, um 11 Uhr im Vaßbendersaal am Markt.  Thorsten Schäffer begleitet am Klavier, und die Moderation übernimmt Nina Hürter. Die Gesamtleitung liegt in den Händen unserer Chorleiterin, Chordirektorin Simone Bönschen-Müller.

Bergische Symphoniker / Serenade auf Schloss Burg. Am Sonntag, 24 Juni, um 19 Uhr findet traditionell im Rittersaal auf Schloss Burg die Serenade statt. Ganz nach dem Motto „Bach pur“ gibt es gleich drei Werke des Barock-Meisters Johann Sebastian Bach: Die Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066, sowie das Doppelkonzert für Oboe und Violine c-Moll BWV 1060 und das Brandenburgische Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047. Die Solisten aus dem Orchester sind Alexei Silbert (Violine), Yo-Rong Hsieh (Oboe) und Ferenc Mausz (Trompete). Als Gast spiel Daniel Rothert (Blockflöte). Eintrittskarten 18 €, Telefon 0212 / 20 48 20 in Solingen oder in Remscheid 16 26 50. (Manuela Scheuber)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen auf der nächsten Seite:

Artikel vollständig lesen

Schwingboden erlaubt keinen Rollschuhsport

Auch zur Anfrage der Grünen vom 23. April, die Sporthalle Hackenberg betreffend, liegen inzwischen die Antworten der Verwaltung vor.

Frage: Welche Einnahmen könnten durch eine Nutzung der Sporthalle als Mehrzweckhalle erzielt werden? Könnten durch potentielle Einnahmen die Kosten der Sanierung/des Umbaus gedeckt werden?

Antwort: Nur die Sporthalle West ist als Mehrzweckhalle für eine nichtsportliche Nutzung vorgesehen, wo spezielle Zeiten für eine Mehrzwecknutzung genutzt werden können. Auszug aus der Benutzungsordnung der Sporthalle West: Für eine einmalige Benutzung ist je angefangene Stunde der Veranstaltung ein Sachkostenbeitrag in Höhe von 1000 Euro, mindestens jedoch 500 Euro zu entrichten. Für zusätzliche Auf- und Abbauarbeiten werden je angefangene Stunde 25 Euro erhoben. Für zu erwartende übermäßige Verschmutzung kann eine Kaution bis zu 750 Euro zur Abdeckung der Reinigungskosten erhoben werden. In analoger Anwendung der Ordnung über die Mehrzwecknutzung der Sporthalle West könnte beispielweise für eine 6-stündige Veranstaltung 600€ als Einnahme erzielt werden.

Frage: Wie viel Sportunterricht (Sportstunden) würde in der Zeit der Hallennutzung der Lenneper Karnevalsgesellschaft konkret ausfallen?

Antwort: Die GGS Hackenberg (GGS), die Hilda-Heinemann-Schule (HHS), die GHS Hackenberg (GHS) und die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) sind die Nutzer der Sporthalle Hackenberg. Jede Schule benutzt für ihren Unterricht ein unterschiedliches Zeitraster. Ebenso individuell erfolgt jährlich die Festlegung der  beweglichen Ferientage durch die Schulen.
Auf der Basis der in 2017 und 2018 erfolgten Meldungen der genannten Schulen haben im von der LKG beanspruchten Zeitraum in 2017 125 Schulstunden und in 2018 90 Schulstunden stattgefunden. Eine seriöse Prognose hinsichtlich der zu erwartenden Meldungen der Schulen für den Sportunterricht und der Festlegung der beweglichen Ferientage ist für die kommenden Jahre nicht möglich.

Artikel vollständig lesen

Belegungsplan für Rögy-Halle steht noch nicht fest

Traditioneller Richtspruch blieb ungehört“, schrieb der Waterbölles am 22. Dezember 2017nach dem Richtfest (ohne Mikrophon für den Richtspruch) an der neuen Dreifach-Turnhalle des Röntgen-Gymnasiums. Im Sportausschuss hatte zuvor, am 22. September, Sportamtsleiter Martin Sternkopf festgestellt, dass die neue Turnhalle im August zum Schuljahr 2018/19 in Betrieb genommen werden könne. Die Anfrage der Ratsgruppe der W.i.R. vom 20.April zu den künftigen Nutzern der Halle hat die Verwaltung nun zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 20. Juni schriftlich beantwortet: „Während der Schulzeiten ist das Röntgen-Gymnasium der Hauptnutzer. Ein entsprechender Belegungsplan steht für das kommende Schuljahr noch nicht fest, da die Stundenpläne der Schulen in den Sommerferien erstellt werden. Inwiefern auch weitere Schulen oder Kindergärten die Sporthalle nutzen, wird sich danach ergeben. Teile des Vereinssports werden aus der Dreifach-Sporthalle Hackenberg in die neue Halle verlegt, um am Hackenberg dringend benötigten Raum für den Rollsport zu schaffen.“

Der Lenneper Reha-Sport werde in Absprache mit dem Gesundheitsamt umorganisiert und optimiert und dann ebenfalls in Teilen die neue Halle nutzen, teilt die Verwaltung weiter mit. Darüber hinaus biete die neue Sporthalle Möglichkeiten für neue Sportarten (z. B. Korfball) oder bessere Möglichkeiten für anderswo schon bestehende Gruppen (z. B. Trampolinspringen, Parkour, Tchoukball, Fechten usw.), die dort neu angeboten oder in die Halle verlegt werden. Im Übrigen wurden alle Belegungen der neuen Halle in enger Absprache mit den Vereinen getroffen.

Sowohl der Schul- als auch der Vereinssport waren nach dem Abriss der alten Sporthalle am Rögy und der Aufgabe der „GH Bewegungswerkstatt“ („Glocke“) in einer Art „Notbetrieb“ versorgt werden. Der Schulsport des Röntgen-Gymnasiums verteilte sich – eingeschränkt – auf deren alte Gymnastikhalle, die Dreifach-Sporthalle Hackenberg, die Sporthalle 4 in Hackenberg, die Sporthalle der KGS Franziskus und die Sporthalle Am Stadion.  

Der Vereinssport, der ab den Sommerferien in der neuen Sporthalle stattfinden soll, ist momentan – ebenfalls unter verschiedenen Einschränkungen und Verkürzungen – auf alle Lenneper Sporthallen verteilt. Sobald die neue Sporthalle Rögy zur Verfügung steht, wird der Vereinssport die Sporthalle Am Stadion komplett verlassen Diese steht dann noch während der Renovierung der Sporthalle GGS Hasenberg (ab den Herbstferien) für den sonst dort stattfindenden Schul- und Vereinssport zur Verfügung und soll danach im Zuge des DOC abgerissen werden.

Feiern in der Sporthalle nur mit neuem Bebauungsplan

„Das Gebäudemanagement hat aktuell festgestellt, dass die Erneuerung des Hallenbodens dringend erforderlich ist. Dafür wurde eine Rückstellung gebildet, die mit dem Jahresabschluss 2017 beschlossen werden muss. Das Geld wird dann 2019 zur Verfügung stehen. Die Erneuerung ist mit rund 200.000 € zu veranschlagen, hinzukommen rund 50.000 € für den notwendigen Austausch der Spielfeldbande“, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zu weiteren Instandsetzungsmaßnahmen in der Dreifach-Sporthalle Hackenberg. Die Vorlage steht am 21. Juni auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzaussschusses.

Frage der SPD: Welche Umbaumaßnahmen müssen zusätzlich durchgeführt werden, wenn die Halle für mehr als 882 Personen genutzt werden soll?

Antwort der Verwaltung: „Der FD 1.28 –Gebäudemanagement hat die Expertise eines Brandschutzsachverständigen für eine erweiterte Nutzung der Dreifach-Sporthalle Hackenberg eingeholt. Hieraus folgt, dass für eine Veranstaltung mit 1200 Personen zwei neue Türen an den Stirnseiten der Halle eingebaut werden müssten. Eine Entfluchtung über verwinkelte Wege trägt der Sachverständige nicht mit. Es wären für den Einbau der Türen in die Außenfassade ca. 55.000 € anzusetzen. Je nach Art und Umfang von sportfernen Nutzungen können zusätzliche Forderungen durch die Bauaufsicht nicht ausgeschlossen werden.“

Frage der SPD: Wie hoch wären die tatsächlichen Kosten, wenn die Sporthalle Hackenberg einer anderen Nutzung zugeführt wird?

Artikel vollständig lesen

Sonderzuschuss der Gesellschafter beugte Insolvenz vor

Für die bevorstehende Gesellschafterversammlung der Bergische Symphoniker – Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH hat die Verwaltung dem Haupt- und Finanzausschuss empfohlen, die beiden Vertreter der Stadt in der Gesellschaftsversammlung anzuweisen, dem Jahresabschluss der Orchester GmbH für das Geschäftsjahr 2016/2017 zuzustimmen. Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016/2017 mit einer Bilanzsumme von 385.589,05 € und einem Jahresfehlbetrag vor Ergebnisverwendung in Höhe von 3.494.660,28 € und einem Bilanzverlust nach Ergebnisverwendung in Höhe von 26.000 € fest. Das entspricht dem gezeichneten Kapital der GmbH. „Das Eigenkapital ist damit zum Bilanzstichtag komplett aufgezehrt“, so die Verwaltung in ihren Erläuterungen.

„Die Folge hieraus ist, dass bei weiteren Verlusten der Insolvenz-Tatbestand der Überschuldung eintreten würde. Ohne positive Fortführungsprognose müsste die Gesellschaft bei einer Überschuldung Insolvenz anmelden. Dies konnte jedoch verhindert werden, da für das Haushaltsjahr 2017 von Seiten der Gesellschafter ein Sonderzuschuss von jeweils max. 119.500 € beschlossen war. Der Empfehlung des Aufsichtsrates in seiner außerordentlichen Sitzung am 22.11.2017, den kompletten Zuschuss zur Stärkung der Eigenkapitalbasis auszuzahlen, sind die Gesellschafter gefolgt, so dass der komplette Sonderzuschuss ausgezahlt wurde. Damit ist, gemäß der aktuellen Planung, zum Bilanzstichtag 31.08.2018 mit einem positiven Eigenkapital zu rechnen und es kommt nicht zur Überschuldung. Die Gesellschaft plant mit einem negativen Jahresergebnis von 3.861,940 €. Dieses Ergebnis lässt sich durch die Betriebskostenzuschüsse von 3.300.000 € aus der allgemeinen Rücklage und durch die vorgesehenen Sonderzuschüsse ausgleichen. Nach derzeitiger Planung würde ein Eigenkapital von rund 216.000 € verbleiben. Auf Basis der getroffenen Annahmen im Wirtschaftsplan ist die Finanzierung des Fehlbetrages für das Geschäftsjahr 2018/2019 gesichert.

Die Gesellschafterversammlung beschließt ferner die Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2018/2019. „Sollten die Finanzmittel nicht rechtzeitig fließen, wird die Geschäftsführung im Rahmen der geschlossenen Cash-Management-Vereinbarung zur Inanspruchnahme von Mitteln zur Sicherstellung der laufenden Liquidität ermächtigt“, heißt es in der Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss weiter.

Waterbölles: In einer Pressemitteilung hatte sich der Aufsichtsrat der Bergische Symphoniker am 3. Mai „zufrieden mit Jahresabschluss 2016/2017“ geäußert. Das erinnert im Nachhinan an das Bild vom halbvollen und halbleeren Glas.

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Sonntag, 17. Juni 10.30 - 17 Uhr
Steampunk im DWM
Der etwas andere Fotoworkshop mit Thomas E. Wunsch
Sie können in der extravaganten Kulisse des Museums von speziell gekleideten Modellen unter Anleitung außergewöhnliche Fotos machen. Thomas E. Wunsch steht Ihnen zur Seite und verrät Ihnen viele Tricks und Kniffe. Dieser Workshop eignet sich besonders für Fotoanfänger und Sie werden eine umfangreiche Auswahl an Fotos mit nach Hause nehmen. Es wird ein ganz besonderes und unvergessliches Erlebnis sein. Die Kursgebühr beträgt 130 Euro pro Teilnehmer. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 11. Juni unter Tel. RS 162519 oder E-Mail Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de gebeten.

Nachfolgend die Jahresübersicht:

Artikel vollständig lesen

Neuer Schilderbaum am Bahnhof zu den Partnerstädten

Auf ein „nicht mehr aktuelles Hinweisschild zu den Remscheider Städtepartnerschaften“ an der Stadtgrenze zu Wuppertal machte in der Ratssitzung im März 2017 Jens Peter Nettekoven (CDU) aufmerksam: „Da fehlen so einige!“ Am, 7. September 2017 folgte der Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses, die Verwaltung möge die auf die Partnerstädte und Städtefreundschafen hinweisenden Schilder an den Ortseingängen erneuern. Derzeit sind zwölf Standorte an städtischen Straßen bzw. solchen in der Zuständigkeit des Landesbetriebes ausgewiesen, an denen entsprechende Schilder installiert sind bzw. sein sollten. Denn teilweise sind dort gar nicht mehr vorhanden. Und die anderen „befinden sich in desolatem Zustand“, wie es in einer Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 21. Juni heißt. Darin wird als Alternative ein Schilderbaum vorgeschlagen mit je einem Schild pro Partnerstadt, jeweils in die entsprechende Richtung weisend. Als zentraler Standort hierfür böte sich der Fußgängerbereich des Remscheider Hauptbahnhofes an. Erste Kostenschätzungen sprechen von 22.000 bis 25.000 € ohne Montage. Ansonsten könne – basierend auf den alten Schildern und Standorten – ein sogenanntes „Standschild“ erstellt werden mit einzelnen Schilderelementen untereinander. Dieses Schild könne dann an allen zwölf Standorten (soweit der Landesbetrieb die erneute Aufstellung der Schilder genehmigt) die alten Hinweisschilder ersetzen.

Mit dem Vorschlag eines Schilderbaumes griff die Verwaltung Hinweise aus der Bürgerschaft auf. Im März legte sie beiden Möglichkeiten incl. entsprechender Planskizzen dem Ältestenrat vor mit der Bitte, ein Stimmungsbild innerhalb der Fraktionen und Gruppen einzuholen. „Die mehrheitliche Anzahl der Rückmeldungen hat sich für die Errichtungen eines zentralen Schilderbaumes ausgesprochen“, heißt es nun in der Vorlage. „Insofern bittet die Verwaltung um einen entsprechenden Beschluss, der den Beschluss vom 7.9.2017 ersetzt.“

Den Vorteil eines Schilderbaumes sieht die Stadt darin, dass „die Remscheider Bürgerinnen und Bürgern und die Menschen aus der Umgebung die Möglichkeit hätten, sich in Ruhe mit unseren Partnerstädten und Städtefreundschaften auseinander zu setzen. Durch die Größe des Schildes, die mit den Länderfarben gefüllten Pfeile und die Kilometerzahl in Richtung des jeweiligen Landes“ und den Fußgängerverkehr am Bahnhof und am neuen Kino sei „sicherlich eine deutlich bessere Wahrnehmung der Inhalte möglich“. Auch führe der Wegfall der Schilder an den Ortseingängen zu einer Verminderung des Schilderwaldes und erleichtere künftige Kontroll- und Pflegearbeiten. Bei einem positiven Beschluss plant die Verwaltung die Einweihung des Schilderbaumes zum Tag der Vereine im September in Anwesenheit der Vertreterinnen und Vertreter aus den Partnerstädten.

Wasserspiel am Markt soll abgebaut werden

„In den städtischen Brunnen wird künftig – auch eine Sparmaßnahme – kein Wasser mehr fließen. Vorausgesetzt, es finden sich keine Sponsoren / Paten, die die Kosten für den weiteren Betrieb übernehmen“, berichtete der Waterbölles am 20. Juli 2010. Und zitierte die Stadtverwaltung: „Wenn die Brunnen abgeschaltet werden, bleiben sie funktionslos. Es verbleibt je nach Brunnen ein ‚Restanschauungswert’, wie zum Beispiel beim Pylon am Alleecenter.“ Auch eine Erkenntnis.

Seit 1994 symbolisierte der Brunnen am Markt (Foto links), eine Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid an die Stadt, geschaffen von dem Frankfurter Künstler Reiner Uhl, Feuer, Wind und Wasser im Bergischen Land. Die laufenden Kosten übernahmen die Stadtsparkasse – Wartung, Reinigung und Pflege die Firma Dörschler zu einem Sonderpreis. Bereits im Jahre 2000 zahlte die Stadtsparkasse umfangreiche Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Da stellte sich schon damals die Frage nah einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Inzwischen kann die Stadtsparkasse davon nichts mehr erkennen - auch wegen gestiegener Reinigungskosten - und hat sich entschlossen, den Brunnen abreißen zu lassen, sobald die Frage des neuen Bodenbelages am Markt generell geklärt ist. Das berichtete Pressesprecher Markus Kollodzey diese Woche der Bergischen Morgenpost.

Seit der Rat der Stadt mit seinem Sparbeschluss 2010 den drei Brunnen auf der Allee (Foto rechts: Das Wasser des Kugelbrunnens) und am Markt  das Wasser abdrehte, konnte die Stadt pro Jahr  22.000 Euro an Unterhaltungskosten sparen, fand nur für kürzere Zeiträume einige Sponsoren, die es wieder andrehten. In Lüttringhausen, davon kann man ausgehen, wird das anders sein, sollte die Idee Wirklichkeit werden, die Tho­mas Schulte am Mittwoch in der Bezirksvertretung Lüttringhausen präsentierte: Einen neuen Brunnen hinter dem Rathaus an der Kreuzbergstraße, durch den dann auch das steinerne Kinderpärchen, früher über dem Eingangsportal der Lüttringhauser Badeanstalt zu sehen, wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken könnte.. Der Heimatbund Lüttringhausen will die Finanzierung und den Unterhalt des Brunnens übernehmen. Mit solchen Vorhaben hat er bekanntlich reichlich Erfahrung - und gute.