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3.500 Personen ohne Personalausweis oder Pass

Im Nachgang zu dem vom Rat am 25. Februar beschlossenen Stellenplan 2021/2022 hat die Stadtverwaltung die Einrichtung von 8 bis zum 31.12.2021 befristeten Vollzeitstellen in der Abteilung Bürgerservice im Fachdienst „Bürger, Sicherheit und Ordnung“ (3.32) in die Wege geleitet. Das zusätzliche Personal ist mit Mehrkosten von 252.700 € verbunden, aufzubringen im Rahmen des „NKF-COVID-19-Isolierungsgesetzes“. Da die Stellen bereits zum 1. Juni eingerichtet werden sollten, haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Jens Peter Nettekoven als Ratsmitglied hierüber einen Dringlichkeitsbeschluss unterzeichnet, der am 24. Juni auf der Tagesordnung des Rates steht. „Der seit über einem Jahr andauernde Ausnahmezustand durch das Corona-Infektionsgeschehen hat auch die Arbeit im Bürgerservice nachhaltig beeinflusst“, heißt es zur Begründung der neuen Stellen.

Um den Rückstau im Bürgerservice möglichst gering zu halten, hätten zahlreiche Gespräche unter Beteiligung des Oberbürgermeisters, des Stadtdirektors, der zuständigen Beigeordneten und der Büroleitung des Oberbürgermeisters stattgefunden, führt die Verwaltung weiter aus. Doch die personellen Kapazitäten seien „vollständig ausgelastet, oftmals über die Belastungsgrenze hinaus.“ Und die Situation habe sich noch verschärft durch die erhöhte Nachfrage nach rechtzeitiger Ausstellung von Personaldokumenten vor Beginn der wieder möglichen Ferienreisen . Auch seien die städtischen Mitarbeiter*innen mit schulpflichtigen Kindern gezwungen, ihren Urlaub dann zu nehmen, wenn die Nachfrage nach Reisedokumenten hoch sei. Und auch die pandemiebedingten Einschränkungen in der Tagesbetreuung (Schulte und/oder Kindergarten) hat die Mitarbeiterinnen vor große Herausforderungen gestellt. Deshalb  habe man sich am 31. Mai mit Blick auf die weiteren, durch Corona bedingten Auswirkungen dazu entschlossen, weitere Stellen befristet einzurichten.

Aktuell sind ca. 4.700 Personen in Remscheid ohne gültigen Personalausweis. Davon haben 1.200 einen gültigen Reisepass. Bleiben ca. 3.500 Personen ohne ein gültiges Personaldokument. Hinzu kommen ca. 2.400 Ausweise, die in den nächsten drei Monaten die Gültigkeit verlieren. „Dieses Volumen von ca. 6.000 in nächster Zeit komprimiert zu erwartenden Ausweisanträgen ist ohne die Unterstützung von Aushilfskräften nicht zu bewältigen. Daneben sind zurückgestellte Meldevorgänge rechtzeitig vor der Bundestagswahl im September 2021 zu bearbeiten und ein anwachsender Rückstau bei den Kfz-Zulassungen zu vermeiden.“

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Kita Paulstraße will Familienzentrum werden

In Remscheid soll es ein weiteres Familienzentrum geben. Hierfür will die Verwaltung dem Landschaftsverband Rheinland mit Zustimmung des Jugendhilfeausschusses die städtische Kindertageseinrichtung Paulstraße benennen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln will und der das Förderkontingent in Höhe von 20.000 € für das Kindergartenjahr 2021/2022 ausgezahlt werden soll. Diese Kitas weise „unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Auswahlkriterien … einen deutlichen Unterstützungsbedarf für erhöhte Bildungs- und Armutsrisiken (Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach dem SGB II, beitragsbefreite Eltern) auf“, so die Verwaltung. „Sie soll deshalb die Chance erhalten, sich zum Familienzentrum weiterzuentwickeln. Die Einrichtung ist bereit, sich den Anforderungen zu stellen und die Zertifizierung anzustreben.“

Per E-Mail hatte der Städtetag am 18.März der Stadt Remscheid das Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) vom 23. Februar übermittelt, wonach der Stadt Remscheid über die ursprünglich zugesagten 19 Fördersummen hinaus ein weiteres Kontingent zum Ausbau der Familienzentren zur Verfügung gestellt wird.

Die Planung zum flächendeckenden Gesamtausbau von Familienzentren hatte der Jugendhilfeausschuss bereits am 14. Februar 2008 beschlossen. Folgende Kindertageseinrichtungen wurden seitdem zu Familienzentren entwickelt: Familienzentrum der Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.: Kath. Familienzentrum im Park der Kath. Kgm. St. Marien; Interkulturelles Familienzentrum Confetti des Vereins IKE; Familienzentrum Nordstraße der Elterninitiative Kraftstation e.V.: Städt. Familienzentrum Honsberg; Ev. Verbund-Familienzentrum Remscheid-Stadt (zwei Fördersummen); Städt. Familienzentrum Vieringhausen; Ev. Familienzentrum Johannesnest der Ev. Auferstehungskirchengemeinde; Familienzentrum St. Bonaventura der Kath. Kgm. St. Bonaventura; Familienzentrum Ahörnchen der Elterninitiative Ahörnchen e.V.; Städt. Familienzentrum Hasenberg; Städt. Familienzentrum Kremenholler Straße; Städt. Familienzentrum Rosenhügel; Familienzentrum Villa Kunterbunt der Elterninitiative Villa Kunterbunt e.V.; Städt. Familienzentrum Am Holscheidsberg; Ökumenisches Familienzentrum Lüttringhausen; Familienzentrum Klausen und städt. integratives Familienzentrum Henkelshof.

Sicherer Fahrradweg erscheint Politikern völlig unklar

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 23. Juni haben SPD und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Verkehrsführung an der Ring-/ Rader Straße und im weiteren Verlauf der Wupperstraße so gestalten, dass insbesondere für den Radverkehr sichere Wege in alle Richtungen ausgewiesen werden. Gleichzeitig sollen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt werden. Außerdem sei zu prüfen, inwieweit eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Wupperstraße (30km/h) in diesem Rahmen zur Sicherheit beitragen kann.

Begründung: „Beim Ausbau der Kreuzung Ring-/ Rader Straße wurde bedauerlicherweise auf die Berücksichtigung von Rad Fahrenden verzichtet. Gleichwohl ist zu beobachten, dass sehr viele Personen mit ihren Fahrädern den Kreuzungsbereich nutzen, insbesondere um von den Naherholungsgebieten in der Bachtalrunde und an der Wuppersperre in Richtung der Lenneper Innenstadt zu fahren bzw. den umgekehrten Weg nutzen. Trotz der Fahrradampel ist völlig unklar, welchen sicheren Weg die Rad Fahrenden nutzen können, zumal die Geradeausspur in Richtung Mühlenstraße durch einen Parkplatz am Beginn der Straße versperrt ist und die Verkehrsbeteiligten sich kurzzeitig wieder in die Abbiegespur einordnen müssen. Hinweise für Radfahrende fehlen vollständig. Auch auf der Wupperstraße fehlen klare Kennzeichnungen für sicherere Radwege. Angesicht der schwierigen und unsicheren Gemengelage sollte in Betracht gezogen werden, die vorgeschriebene Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu reduzieren.

Print-Kalender nennt die Veranstaltungshighlights

Zur heutigen Sitzung des Kulturausschusses hat die CDU-Fraktion den Antrag gestellt, die Verwaltung möge „einen Veranstaltungskalender für die gesamte Stadt erstellen. Dieser städtische Veranstaltungskalender wird vom Stadtmarketing gepflegt und regelmäßig auf den aktuellen Stand gebracht.“ Dazu gab es von Seiten der Verwaltung ausführliche Erläuterungen, die in dem  Satz gipfelten: „Momentan lässt sich … nicht absehen, ab wann wieder Veranstaltungen möglich sein werden. Deshalb hat das Stadtmarketing auch erstmalig Abstand davon genommen, für 2021 eine Printversion zu erstellen.“

Beim städtischen Print-Veranstaltungskalender, der 2018 ein neues Design bekam, liege der Fokus auf den „Highlight-Terminen“ der Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet, so die Verwaltung. Diese würden „mit individuellen Pressetexten versehen bilderreich dargestellt“.  Dadurch habe der Kalender „enorm an Qualität gewonnen, da nun im Print nicht unübersichtliche 500 Termine dargestellt, sondern die Top Highlights plakativ hervorgehoben werden.“

Der Verteiler der Printversion des Veranstaltungskalenders werde zusätzlich zum internen Verteiler mit allen städtischen und öffentlichen Institutionen (Rathäuser, Dienststellen, Museen, Theater, Bibliotheken etc.) breit gestreut. („Beispielsweise werden die ortsansässigen Parteien immer mit einigen Exemplaren versorgt.) Für den Online-Veranstaltungskalender bestehe aus Sicht des Stadtmarketings kein Handlungsbedarf: "Die erfassten Termine werden sich hier automatisch u.a. durch die Unterstützung des Stadtmarketings wieder füllen, sobald genehmigungsfähige Events wieder stattfinden können." Sofern weiterhin eine Printversion herausgegeben werden solle für Menschen, die man online nicht erreicht, so könne die bisherige Printkalenderform fortgeführt werden. Auf die dann wieder erhältliche Printausgabe und das kontinuierliche Onlineangebot werde die städtische Pressestelle dann hinweisen.

Stadt erwartet weitere Zuweisung von Flüchtlingen

Seit Anfang des Jahres 2021 sind 17 Personen im Rahmen der Familienzusammenführung zu in Remscheid lebenden geflüchteten Familienangehörigen gekommen. Abgeschoben wurden in diesem Jahr bisher 16 Personen (Zielstaaten: Georgien, Aserbaidschan, Serbien, Pakistan, Türkei, Albanien, Nordmazedonien, Armenien). Freiwillige Ausreisen von ausreisepflichtigen Personen habe es in bisher nicht gegeben, berichtet die Verwaltung zur Sitzung des Integrationsrates am 1. Juli.

Bei den Zuweisungen von Flüchtlingen in die Städte und Gemeinden sind die Auswirkungen von Corona nach wie vor spürbar. Im Jahr 2021 wurden der Stadt Remscheid bisher 32 Flüchtlinge (Nigeria, Türkei, Afghanistan, Irak, Vietnam, Nordmazedonien, Somalia, Mongolei, Russ. Föderation) zugewiesen. Die Erfüllungsquote der Stadt liegt damit aktuell bei einer 89,91 Prozent. „Mit weiteren Zuweisungen ist daher zu rechnen“, so die Verwaltung.

Im Vergleich zum Vorbericht März 2021 hat sich die Zahl der untergebrachten Flüchtlinge um 57  auf 2.473 verringert:

  • Flüchtlinge mit Bleiberecht (humanitäre Aufenthalte): 1.797 Personen (zuvor 1.850)
  • Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren: 245 Personen (zuvor 260)
  • Flüchtlinge mit abgelehntem Asylverfahren (Duldung): 431 Personen (zuvor 420).

In den sechs Übergangsheimen der Stadt und in einer Wohnanlage lebten im vergangenen Monat Mai 356 Flüchtlinge, in Wohnungen 421 (insgesamt 777). Sowohl für die Unterbringung der vom Land zugewiesenen Flüchtlinge als auch für die Flüchtlinge, die nach erfolgreichem Asylverfahren ein Bleiberecht erlangt haben und sich eine eigene Wohnung suchen müssen, steht in Remscheid weiterhin ausreichend Wohnraum zur Verfügung.

Wo „Solidarität“ kein leeres Wort ist

"Aktiver Mittagspause" der Sana-Belegschaft. Foto: privat.Aus Protest gegen die von der Konzernleitung angekündigte Kündigung der Service-Mitarbeiter/innen hatte die Gewerkschaft gestern die Belegschaft  des Sana-Klinikums Remscheid zu einer „aktiven Mittagspause“ aufgerufen, und diese beteiligte sich rege. Kein Wunder: Das Thema brennt vielen unter den Nägeln, für die „Solidarität“ kein leeres Wort ist. Zu der rund 20 Minuten dauernden „Mini-Demonstration waren auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hard und Oberbürgermeister Burkhard mast-Weisz gekommen (vorne links im Bild), ferner einige Ratsmitglieder. Der OB betonte die Wichtigkeit aller Arbeitsplätze im Sana-Klinikum und hob deren gute und wichtige Arbeit gerade jetzt, in der Corona-Pandemie hervor. Das gelte auch für die Mitarbeiter*innen im Service-Bereich. Die Politik stehe hinter den Mitarbeiter*innen stehen und sei bemüht, ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Aber die Einflussmöglichkeiten auf die Konzernspitze sind gering.

In 2021 wird sich der Bilanzverlust verdoppeln

Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Bilanzgewinn der Stadtwerke Remscheid GmbH lediglich 1.620.226,00 €. Gleichwohl soll die Tochtergesellschaft an die “Mutter“, die Stadt Remscheid, 1.782.000 € ausgeschüttet, wie der Hauptausschuss am vergangenen Donnerstag beschlossen hat.  Das gelingt aber nur, weil der Fehlbetrag von 161.774 € der Gewinnrücklage entnommen wird. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmen die wirtschaftliche Lage auf der ganzen Welt. Die Coronakrise hat die konjunkturelle Schwächephase im Industriesektor im Jahr 2020 noch verschärft und leitete eine tiefe Rezession ein“, heißt es im Lagebericht der Stadtwerke GmbH für 2020. „Die Stimmung in der bergischen Industrie ist allerdings spürbar positiver als noch zu Beginn der Krise.“ Nach wie vor hart getroffen werde der Verkehrssektor: „Sowohl die Lockdown-Phasen als auch die empfohlenen Homeoffice-Zeiten beeinflussen die Erlöse und die Ergebnisse! (…) Insgesamt beförderten die Stadtwerke 3,3 Millionen Fahrgäste weniger als im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse im Konzern sanken gegenüber dem Vorjahr von 156 Millionen Euro um circa sechs Prozent auf rund 146,6Millionen. Bei der umsatzstärksten Tochter EWR gingen die Erlöse - reduziert um Stromsteuer sowie Erdgassteuer – um 7,3 Millionen auf 132,4 Millionen Euro zurück (minus 5,2  Prozent). Wobei die Umsätze im Bereich der Privat- und Geschäftskunden der EWR als Folge der zahlreichen Homeoffice-Regelungen um 6,7 Prozent bzw. 2,4 Millionen Euro zulegten. In der  Gasversorgung durch die EWR (Netz und Vertrieb) sanken Erlöse um 2,3 Millionen Euro oder 6,6  Prozent, in der Wasserversorgung stiegen sie um 4,6 Prozent auf 17,4 Millionen Euro, während die Umsätze der Wärmeversorgung um ca. 3,2 Millionen oder 6,4 Prozent fielen. Im Bereich Gas und Wärme war die Schließung des H2O-Bads aufgrund der Pandemie ergebnisprägend (minus 53,2 Prozent trotz 254.000 € an Fördermitteln.

Auch die der PSR bekamen die Corona-Krise 2020 deutlich zu spüren durch weniger Ein- und Ausfahrten von Kurzparkern. Die Gesellschaft beschließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Jahresergebnis von ca. 30.000 Euro (2019 plus 117.000 Euro). Mit rund 455.000 Parkvorgängen verzeichnete die Gesellschaft gegenüber 2019 einen Rückgang von ca. 122.000 Parkvorgängen (minus 21,1 Prozent). Bei den Dauerparkern verzeichnete sie dagegen mit ihrem Ergebnis von 407.000 Euro einen Erlöszuwachs von 5,6  Prozent.

Größte Einzelposten beim Materialaufwand sind wie im Vorjahr mit etwa 1,6 Millionen Euro (2019  1,9 Mio.) die Treibstoffkosten zum Betrieb der Busflotte. Die Personalkosten für die Fahrer/innen und Mitarbeitenden in der Werkstatt, der größte Faktor in der Ergebnisrechnung, sank 2020 leicht auf 13,3 Millionen Euro. Zum Bilanzstichtag 31.12.2020 beschäftigte die Gesellschaft 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit vier mehr als im Vorjahr. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 103,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von circa 65,3 Prozent. Für 2021 erwarten die Stadtwerke Remscheid aufgrund der pandemiebedingten Entwicklung und den daraus entstehenden Verkehrs- und Bäderverlusten - deckungsgleich mit dem Konzernbilanzverlust- einen Bilanzverlust von drei Millionen Euro.

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Der Bedarf an Krisengesprächen ist gestiegen

Zur Beantwortung einer Anfrage der Fraktion der Linken nach Auswirkungen der Corona-Pandemie hat die Geschäftsführung des Sozialdienstes katholischer Frauen e. V., Bergisch Land (SkF), die das Remscheider Frauenhaus verwaltet, der Stadtverwaltung Informationen zur Situation im Frauenhaus Remscheid bereitgestellt: „Die Beratungskontakte sind Corona bedingt nur eingeschränkt möglich. (…) Während auf der einen Seite wenig „neue“ Fälle und Hilfen installiert wurden, ist eine Zunahme von Krisengesprächen. Dies ist mitunter auf den Wegfall bzw. die Einschränkungen im Bereich Schule, Betreuung, Therapie- und Freizeitangebote zurückzuführen. Insbesondere Kinder im Schulalter leiden unter den Kontaktbeschränkungen, was sich im Verhalten widerspiegelt (erhöhtes Aggressionspotenzial bzw. erhöhtes depressives Verhalten, was zu einem erhöhten Bedarf an therapeutischer Unterstützung führt) und auch zu einer Zunahme der Krisengespräche beiträgt. (…) Während der Beginn der Pandemie noch von einer Durchhaltementalität geprägt war, zeichnet sich mehr und mehr Resignation ab. Seit dem zweiten Quartal 2021 nimmt die Anfrage wie erwartet langsam zu.“

Das gilt auch für die Inanspruchnahme des Frauenhauses. Insgesamt stehen im Frauenhaus Remscheid rechnerisch jährlich maximal 2.880 Belegungstage für Frauen (mit bis zu zwei Kindern) zur Verfügung (acht Wohneinheiten x 30 Tage x 12 Monate). „In 2020 sind insgesamt 2.510 Belegungstage durch Hilfe suchende Frauen in Anspruch genommen worden. Das entspricht rechnerisch zunächst einer Belegungsquote von 87,15 % (Jahresdurchschnittswert), tatsächlich ist die Belegungsquote etwas höher, denn wenn eine Hilfe suchende Frau mit mehr als zwei Kindern Zuflucht im Frauenhaus Remscheid findet, werden der Hilfe suchenden Frau aus Platzgründen zwei Wohneinheiten zugewiesen“, so der SkF.

Durch die Coronakrise sind lt. Geschäftsführung des SkF nachfolgende Problemfelder erschwerend hinzugekommen:

  • nur noch überwiegend digitaler/telefonischer Zugang zu allen Ämtern/Behörden.
  • verzögerter Zugang zum Wohnungsmarkt, u. a. auch durch Angst durch Ansteckung.
  • Stagnation der Entwicklungsprozesse der Frauen durch Begrenzung der Handlungsfähigkeit und fehlender äußerer Strukturen, die normalerweise Halt geben.
  • erhöhte Belastung der Frauen durch die Kinder, wenn diese nicht betreut und beschult werden können.
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Jugendhilfe rechnet mit hohen Anforderungen

„Ein signifikanter Anstieg häuslicher Gewalt mit Beteiligung von Kindern ist in Remscheid zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) nicht festzustellen“, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Linken nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Neueste Untersuchungen in diesem Bereich zeigen jedoch einen deutlichen Anstieg an häuslicher Gewalt im Bundestrend auf. Remscheid liegt hier scheinbar nicht im Trend. Allerdings steigen die Beratungsbedarfe hinsichtlich des familiären Zusammenlebens auch in Remscheid stark. Für die Zeit nach der Corona Pandemie bzw. bei weiteren Lockerungen in der Corona-Pandemie ist deshalb mit großen Herausforderungen in der Jugendhilfe zu rechnen. Zu vermuten ist, dass dann verstärkt entwicklungsfördernde Jugendhilfeleistungen für Kinder und Jugendliche als auch familienunterstützende Maßnahmen notwendig werden. Des Weiteren ist nicht auszuschließen, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie erst nach der Pandemie in Gänze sichtbar werden.

Jobcenter rechnet mit mehr Bedarfsgemeinschaften

Von 2017 bis 2020 hat sich der Trend einer sinkenden Zahl von Bedarfsgemeinschaften SGB II in Remscheid grundsätzlich fortgesetzt – von 5.413 im Januar 2020 auf 5.250 im Dezember 2020. Danach ging es dann wieder aufwärts; im April 2021 waren es wieder 5.309 Bedarfsgemeinschaften. Und das Jobcenter Remscheid prognostiziert für dieses Jahr einen weiteren, deutlichen Anstieg an Bedarfsgemeinschaften. „Dazu trägt einerseits die wegen der Coronakrise unklare Wirtschaftsentwicklung bei, die sich auf die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes auswirken wird. Andererseits wurden die Regelleistungen zum 1.1.2021 erhöht, wobei insbesondere deutliche Erhöhungen bei den Kindern der Altersgruppen 0 – 5 Jahre sowie 14 – 17 Jahre beschlossen wurden. Auf Grund der erhöhten Regelleistungen steigt auch die Anzahl der leistungsberechtigten Personen und Familien“, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Fraktion der Linken nach Auswirkungen der Corona-Pandemie.  

Bei zahlreichen Personen ende in diesem Jahr der Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG 1), mit der Folge, dass sie in den Rechtskreis SGB II übergehen werden, um den Lebensunterhalt weiterhin sicherzustellen. „Insgesamt werden in Remscheid etwa 1.301 Personen in diesem Jahr aus dem ALG 1-Bezug ausscheiden. Erste Erfahrungen deuten darauf hin, dass etwa 30 Prozent dieser Personen nach Wegfall der ALG 1-Leistung in den Rechtskreis SGB II übergehen werden. In anderen Kommunen gibt es Erfahrungswerte von bis zu 60 % übergehender Personen. Das Jobcenter Remscheid prognostiziert aktuell, dass zum Ende des Jahres 2022 etwa 6.200 Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II beziehen könnten.“

Als Indiz für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner wertet die Verwaltung die Zunahme der Wohngeldanträge um ca. 50 Prozent im Zeitraum Ende 2019 bis Ende 2020: Menschen, die Einkommensverluste z. B. infolge von Kurzarbeit haben hinnehmen müssen, haben verstärkt Anträge auf Wohngeld gestellt.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen e.V. / Jahresrückblick im Spiegel der Karikaturen mit Dr. Manfred Diederichs. Der Senior-Chef von Dirostahl in Lüttringhausen, geht diesmal mit seinem Jahresrückblick neue Wege : E präsentiert ihn am Donnerstag, 17. Juni, ab 18 Uhr online. Über die E-Mail-Adresse kulturkreis.jetzt@web.de">kulturkreis.jetzt@web.de kann der Link zur Veranstaltung angefordert werden. Die Vorsitzende von Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen e.V., Ulla Wilberg, wünscht sich viele Gäste zu dieser Veranstaltung: „Wir halten damit an der Tradition fest, Herrn Dr. Diederichs eine Bühne zu geben. Der fleißige Sammler von Karikaturen präsentiert sie stets mit Charme und Witz. Seine Kommentare werden vom Publikum mit Spannung erwartet.“ Die Moderation übernimmt Thorsten Greuling.

Remscheid Tolerant e.V. / Kneipenquiz mit Gästen aus Politik und Bürgerschaft. Friedrich Ebert wäre am 4. Februar 150 Jahre alt geworden. Der Friedrich-Ebert-Stiftung hat er nicht nur seinen Namen, sondern auch einen Auftrag mitgegeben: Demokratie lebendig halten, gerechte Teilhabe und Freiheit aller ermöglichen. Auch Remscheid gehörte zu den Wirkungsstätten von Friedrich Ebert. Im Januar 1891 gründete Ebert in Remscheid einen Zweig des Arbeitervereins, in dem er aktiv war. Am 18. Juni von 19 bis 21 Uhr möchte die Friedrich-Ebert-Stiftung in Remscheid auf Eberts Ehrentag anstoßen und lädt zu einem Kneipenquiz mit Gästen aus Politik und Bürgerschaft ein. Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter im Biergarten vom Bistro Miro, Scharffstraße 5, statt. Zum Programm gehört neben dem Quiz auch ein „PubTalk“ über die Zukunft der Demokratie mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sascha von Gerishem (Remscheid tolerant e.V./ Aktion Muteinander). Eine Anmeldung ist unter https://www.fes.de/lnk/45n erforderlich. (Anne Marie Faßbender und Sascha von Gerishem)

Agentur für Arbeit / Online-Informationsveranstaltung „Zurück in den Beruf“. Wer sich nach einer Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit wegen der Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen über die Rückkehr in eine berufliche Tätigkeit informieren möchte, ist zu der online-Veranstaltung der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal für Montag, 21. Juni, von 9 bis 11 Uhr eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Veranstaltung mit den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, Angela Grote-Beverborg und Birgit Kropf, richtet sich an alle, die nach einer Phase der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen den beruflichen Wiedereinstieg anstreben. Es geht um die Themen: Wie kann ich Familie und Beruf vereinbaren? Welche Arbeitszeit kommt infrage? Welche Bewerbungsstrategien sind erfolgreich und vieles mehr. Die Veranstaltung findet mit Skype for Business statt. Näheres erfahren Sie durch eine Mail an Solingen-Wuppertal.BCA@­arbeitsagentur.de oder Sie telefonieren unter 0202 2828 406. Hier können Sie sich auch für die Teilnahme anmelden.

Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH / „Studieren in Remscheid“ auif dem Honsberg. Die Rheinische Fachhochschule Köln bietet allen Interessierten eine Informationsveranstaltung vor Ort an und stellt dort die Bachelorstudiengänge Produktionstechnik und Betriebswirtschaftslehre vor. Das Angebot richtet sich an Abiturient*innen, Fachabiturient*innen, Auszubildende, Praktikant*innen oder bereits Berufstätige, die arbeits- bzw. heimatnah studieren und sich qualifizieren wollen. Zahlreiche bergische Unternehmen unterstützen das Angebot durch die Möglichkeit einer studentischen Mitarbeit. Die RFH lädt Interessierte auch Eltern und Unternehmen ein zur Infoveranstaltung. Termin: 22. Juni, 18 Uhr, Martinstr. 5. Mit dem Studienangebot der Rheinischen Fachhochschule Köln besteht jetzt in Remscheid für die Bergische Wirtschaft eine attraktive Möglichkeit, Beruf und Weiterbildung zu vereinen. Die staatlich anerkannten Studiengänge „Betriebswirtschaftslehre“ und „Produktionstechnik“ werden mit dem akademischen Grad „Bachelor of Art“ beziehungsweise „Bachelor of Engineering“ abgeschlossen. (Beate Czikowsky)

Die vernetzer, Gesellschaft für digitale Dienste mbH. Gut zehn Tage, nachdem das Land NRW weitreichende Öffnungen für Kultur, Freizeit und Gastronomie ermöglicht hat, können immer mehr Einrichtungen für ihre Gäste öffnen. Sinkende Inzidenzwerte erleichtern in vielen Städten in der Region den Besuch von Konzerten, Museen und Sporteinrichtungen. Unsere Veranstaltungsdatenbank Remscheid-Live.de listet für das bevorstehende Wochenende schon jetzt über 180 Termine in Remscheid und den Nachbarstädten auf. Täglich kommen neue Einträge hinzu. Viele Museen und Ausstellungen sind wieder geöffnet, auch Tierparks wie der Grüne Zoo Wuppertal. In Solingen, Velbert und Heiligenhaus haben die ersten Freibäder geöffnet. Auch erste Live-Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Für die kommenden Monate gilt: Viele Veranstaltungen werden Open Air stattfinden. Dazu werden zahlreiche Freilichtbühnen in der Region aufgebaut, unter anderem auf dem Remscheider Schützenplatz. Mit entsprechenden Hygienemaßnahmen sind aber auch Indoor-Veranstaltungen wieder möglich. Fast immer müssen die Gäste beim Ticketkauf ihre Kontaktdaten angeben, oft muss bei der Einlasskontrolle zusätzlich ein Schnelltest oder Immunisierungsnachweis vorgelegt werden. Fast alle Vorverkaufsstellen in der Region sind wieder geöffnet. Wer nicht online buchen möchte, kann die Tickets an fast 50 Standorten in den Innenstädten und Stadtteilzentren der Region persönlich kaufen. Wichtig: Wer noch Tickets für Veranstaltungen hat, die während des Lockdowns ausgefallen sind, sollte diese jetzt bei seiner Vorverkaufsstelle zurückgeben, da in den nächsten Wochen die meisten Rückgabefristen ablaufen. (Marcel Sebastian, Geschäftsführer)

Remscheider Sportjugend / Fußballcamp des CC Remscheid vom 7.-9. Juli für  Mädchen und Jungs im Alter von sechs bis 13 Jahren. Das Camp ist vielseitig gestaltet und verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche über den Spaß am Fußball zu verbinden. Jedes Kind erhält zu Beginn ein Ausstattungspaket. Es enthält einen Trikotsatz „FCR-Fußball-Camp“, ein Hygienepaket, eine FCR-Trinkflasche, ein FCR-Handtuch 60x30 cm, einen Fußball und einen FCR-Sportbeutel. Die Teilnahmegebühr pro Kind beträgt 79,99€ / 99,99€ (Vereinsmitglied/kein Mitglied). Geschwisterkinder erhalten einen Rabatt von fünf €. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter fußballcamp@fcremscheid.de.

Bergische IHK / Mietpreisspiegel für Gewerberaummieten 2021. Die Bergische IHK legt Ihren Mietpreisspiegel für Gewerberaummieten für das Bergische Städtedreieck neu auf. Die letzte Version stammt aus dem Jahr 2017 und muss deshalb aktualisiert werden. Zusammen mit der Rheinischen Immobilienbörse (e.V.) wurde eine Umfrage konzipiert, deren Ergebnisse als Basis für den Mietpreisspiegel dienen sollen. Die Mieten sind bei vielen Unternehmen der zweitgrößte Kostenfaktor nach den Personalkosten. Ein aktueller Mietpreisspiegel bietet sowohl bei der Suche nach einem Gewerbeobjekt als auch bei der Verlängerung von Mietverträgen eine Orientierungshilfe über den ortsüblichen Mietpreis. Deshalb bittet die Bergische IHK alle Unternehmen herzlich, an der Umfrage teilzunehmen. Der Fragebogen ist unter folgendem Link zu erreichen: https://rheinische-immobilienboerse.de/umfrage.

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Abfall-Container waren eher kontraproduktiv

„Ist der Verwaltung bekannt, dass es im Bereich der McDonald’s-Filiale am Jägerwald insbesondere seit Corona-Zeiten zu starken Vermüllungen im Umfeld des Schnellrestaurants kommt? Hat die Verwaltung z. B. über die TBR Gespräche mit dem Betreiber der Filiale geführt? Wenn ja: Mit welchen Ergebnis wurden diese Gespräche geführt? Gibt es Lösungsvorschläge?“, schrieb Markus Kötter als Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Lennep an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Insbesondere seit Ausbruch der Pandemie verschärft sich das Müllproblem im Umfeld der Filiale des Schnellrestaurants am Jägerwald. Leere Getränkebecher oder Burger-Verpackungen werden einfach aus dem Auto geschmissen. (…) Das Aufstellen zusätzlicher Mülleimer oder Müllbehälter an Laternenmasten könnte ggf. ein Lösungsvorschlag sein. Denn eins ist klar: Es muss etwas passieren!“

Die Technischen Betriebe Remscheid sehen das gelassener. Zitat aus der Antwort von TBR-Betriebsleiter Michael Zirngiebl zur Sitzung der BV am 23. Juni: „Wegen des Corona-bedingten Verzehrverbotes im Umfeld von Imbiss-Gaststätten haben die TBR in den vergangenen Monaten im gesamten Stadtgebiet vermehrt entsprechenden Verpackungsabfall wahrgenommen. Städtische Papierkörbe waren stärker mit diesen Abfällen befüllt, da die Abfallbehälter im Umfeld der Imbissbetriebe nicht zu nutzen waren. Vermehrte Beschwerden über die Zustände im Industriegebiet Jägerwald sind den TBR nicht zugegangen. Die TBR haben im Rahmen der Straßenreinigung die Aktivitäten der Mitarbeiter von McDonald's regelmäßig wahrgenommen.“

Bis zur Anfrage der CDU vom 3.Mai hätten die TBR mit Mitarbeitern von McDonald's keine Gespräche geführt, „da keine Erkenntnisse über ein übermäßiges Problem vorlagen und die Reinigungsaktivitäten im öffentlichen Straßenraum durch die Mitarbeiter des Restaurants bekannt waren.“ Am 27. Mai sei dann mit dem Konzessionsinhaber und den Verantwortlichen gesprochen worden. Fazit der TBR: „Der Gastronomiebetrieb am Jägerwald reinigte regelmäßig mindestens dreimal täglich im gesamten Bereich des Industriegebietes Jägerwald und bis zu den Bushaltestellen an der Lenneper Straße. Darüber hinaus wurde bei Hinweisen, die das Restaurant erreichten, bedarfsgerechte Zusatzreinigungen durchgeführt. Den TBR sind keine langandauernden, übermäßigen Verschmutzungen bekannt. Für zukünftige Hinweise über Verschmutzungen sind die Verantwortlichen im Restaurantbetrieb dankbar und sagten eine schnellstmögliche Mängelbeseitigung zu. Perspektivisch gehen die TBR davon aus, dass mit Rücknahme der Verzehrverbote im Umfeld der Gastronomiebereiche und der Öffnung der Außen- und Innengastronomie mit einem deutlichen Rückgang der Verschmutzungen zu rechnen ist.“

Von weiteren Müllcontainern rät McDonald's ab. In einem Schreiben an die TBR nennt das Unternehmen diese „kontraproduktiv, „da (Verpackungs)müll entweder daneben abgelegt oder durch Vögel herausgezerrt wurde. Nachdem wir die Behälter entfernt hatten, wurde das Umfeld nachweisbar sauberer.“ Da ist also schon etwas geschehen!