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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Markus Heip. Archivfoto Lothar Kaiser.Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater / Endlich wieder Theater! Das Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater nimmt wieder Fahrt auf. Ab sofort ist das Atelier mit der Werkstatt am Hasenberger Weg 17 wieder mittwochs von 18 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr für Besucher und Interessierte geöffnet. Ebenfalls kann die Puppenbühne wieder für Gastspiele gebucht werden. Markus Heip (Foto) bringt dazu eine kleine überdachte Bühne mit, und die Zuschauer können die Märchen aus einem Zimmer heraus oder von ihrer Terrasse aus verfolgen, ganz ohne direkten Kontakt. Weitere Informationen von Markus Heip unter Tel. 0172-9753431 oder E-Mail markusheip@yahoo.de.

Histamin-Selbsthilfegruppe Bergischland / Vorerst keine Treffen mehr im Wiedenhof. Mit Rücksicht auf die oftmals geschwächten Immunsysteme vieler Betroffener ( 133 gemeldete Personen) sowie mit Rücksicht auf die Örtlichkeit unserer Treffen wird  es 2020 keine Treffen im Seniorencenter Wiedernhof  mehr geben. Sobald es absehbar ist, dass die Treffen für niemanden ein Risiko darstellen, werden die Treffen fortgesetzt. Bis dahin biete ich eine tägliche Hotline von 10 bis 22 Uhr auf Festanschluss an. Barbara Bontemps, www.histamin-bergischland.de

Fallschirmclub Remscheid e.V. / Meisterschaft erst 2021. Nach intensiver Beratung und Abwägung durch die Verantwortlichen hat der Vorstand der Bundeskommission Fallschirmsport einstimmig entschieden die Deutsche Meisterschaft 2020 auf 2021 mit den gleichen Disziplingruppen und organisiert vom gleichen Ausrichter FSZ Saar zu verschieben, wahrscheinlich auf einer der ersten beiden Wochen im September. Allerdings stellte der Fallschirmclub Remscheid e.V. den Antrag aus der abgesagten DM die Disziplin „Zielspringen“ vom 11.-13. September 2020 in den dann im Länderdreieck Hessen/NRW/Niedersachen stattfindenden international ausgeschriebenen Deutschland Cup zu intrigieren, und das wurde vom DFV schriftlich bestätigt. Alle ansonsten geplanten Veranstaltungen fallen bis zum 31. August aus. Für viele Fallschirmsportvereine ein herber Verlust. (Klaus Mathies)

Sportbund Remscheid e.V. / Drei Termine ab August. Beim RTV ist der sportpolitische Stammtisch zur Kommunalwahl ist für Freitag, 21.August, um 18.30 Uhr geplant, der Jugendtag der Remscheider Sportjugend für Freitag, 18. September, von 15 bis 16 Uhr und die Jahreshauptversammlung des Sportbundes Remscheid für Freitag, 18.September, um 17 Uhr.

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Corona-Notfallbetreuung für Klinik-Mitarbeiter. Die außergewöhnlichen Belastungen, denen die Menschen durch die Corona-Pandemie derzeit ausgesetzt sind, können insbesondere auch bei Ärzten, Therapeuten und Pflegepersonal eine psychosoziale Notfallbetreuung erforderlich machen. Das erfahrene Team der Abteilung Seelsorge im Kirchenkreis Lennep bietet deshalb eine psychosoziale Notfallbetreuung in Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid für die Mitarbeiterschaft in den Remscheider Kliniken an. Ebenso verstärken die geschulten Notfall-Seelsorger die Teams der Diakonie-Corona-Hotlines unter Tel. RS 591 60 66 für Remscheid und 02195-9287 444 für Radevormwald.  Auch dort führen sie auf Wunsch telefonische Entlastungsgespräche, wie der Leiter der Abteilung Seelsorge im Kirchenkreis Lennep, Pfarrer Uwe Leicht, berichtet. (Katrin Volk)

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen, die diese Rubrik nutzen.
Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember
.


Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Wochenrückblick vom 29. Juni bis 5. Juli 2020

 

Durchs Städtedreieck oder speziell durch Remscheid

Vor dem Bismarckturm an Remscheider Stadtpark machte gestern der blaue Cabrio-Doppeldeckerbus Station, mit dem die drei Stadtmarketingorganisationen von Remscheid, Solingen und Wuppertal, die Münsteraner Stadtrundfahrten GmbH (Veranstalter) und der Bergisches Land Tourismus Marketing vom 4. Juli an eine „Bergische Rundfahrt“ durch alle drei Städte, aber auch Stadtrundfahrten durch Remscheid, Solingen und Wuppertal anbieten werden. Die Touren ab Remscheid finden statt jeden 2. Sonntag im Monat von 16 bis 18 Uhr (am 12. Juli, 9. August, 13. September und 11. Oktober). Und Startpunkt ist der Bismarckturm , wo sich gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sarah Eichhorst vom Stadtmarketing den Bus mit seinem (bei Sonnenschein geöffneten) Oberdeck von Holger Piwowar zeigen ließen, dem Geschäftsführer des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM). Z

ur Stadtrundfahrt durch Remscheid gehören Haltestationen bei der Wurm GmbH & Co. KG in Haddenbach, der einstigen die Feilenfabrik Ernst Ehlis im Eschbachtal und der Vaillant GmbH am Zentralpunkt, am Adolf-Clarenbach-Denkmal in Lüttringhausen, dem Deutschen Werkzeugmuseum auf Hasten und dem Deutschen Röntgen-Museum in Lennep. Die letzte Station ist das Remscheider Sana-Klinikum. Lars Johann, ausgebildeter Stadtführer und vielen Remscheider/innen durch seinem Führungen bekannt, wird den Gäste während der Bustour über eine Lautsprecheranlage Informationen über die Sehenswürdigkeiten der Stadt Remscheid vermitteln.

Die großen „Bergische Rundfahrten“ ab Solingen, Gründerzentrum, Grünewalder Str. 29-31, sind für jeden 3. Sonntag des Monats (19. Juli, 16. August, 20. September, 18. Oktober) geplant, für Wuppertal, Haltestelle Kluse/Dessauer Straße, für jeden 1. Sonntag des Monats (5. Juli, 2. August, 6. September, 4. Oktober).  Für die fünfstündige „Bergische Rundfahrt“ durch alle drei Großstädte (mit Imbiss und Getränk in Haus Müngsten) wurden Stadtführer speziell geschult. Dazu gehören Sabine Brauner, Johannes Beumann, Jennifer Cox und Oliver Steffens (alle Wuppertal) sowie Andreas Frie (Remscheid).  Sie waren bei der gestrigen Vorstellungsrunde mit „an Bord“.

Die Fahrkartenpreise: Kinder 6-14 Jahre: 18 € Erwachsene (ab 15 Jahre) 36 Euro, ermäßigt 34 € .Die Ermäßigung gilt für Schülerinnen, Auszubildende und Studierende bis 26 Jahre mit entsprechendem Nachweis sowie mobilitätseingeschränkte Personen und Gruppen ab zehn Personen. Die Fahrten finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von 25 Personen statt. Gruppen bis max. 70 Personen  können den Bus auch für Charterfahrten mieten für Stadtrundfahrten in Wuppertal, Remscheid oder Solingen. Die zweistündige Fahrt unter qualifizierter Führung in Deutsch oder Englisch kostet pauschal 600 € Euro incl. MwSt. Weitere Informationen und die Onlinebuchung finden Sie hier: https://bergische-touren.de/bergische-rundfahrt/.

Weitere Beispiele des künstlerischen Schaffens

Gestern stellten im Waterbölles die Honsberger Künstlerin Tessa Ziemßen, Kathrin Gilberg (Bürgerstiftung Remscheid) und Thomas Lehner (Regionalleiter der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH) , die Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“ vor, an der sich bis zum 9. Juli acht Künstler/innen beteiligen. Sie zeigen Beispiele ihres künstlerischen Schaffens im Stadtgebiet auf großen Plakatwände der Firma Ströer. Über die gestern veröffentlichte Plakatwand an der Schüttendelle hinaus hier nun weitere Arbeiten von Jose-Luis Ortega, Gerda Schwarz, Mike König, Gabriele Börner, Elisabeth Herold, Eva Zimmerbeutel, Tessa Ziemßen und Chris Maisano in der Hoffnung, dass alle Künstler/innen in dieser Collage vertreten sind.

Nur ein unbefriedigender Zwischenbescheid

Gutachten bis zur Falschinformation verändert?“, fragte der Waterbölles am 29. Februar.  Zuvor war bekannt geworden, dass das von der Stadt Wuppertal in Auftrag gegebene Gutachten zu der Frage, ob der Rat der Stadt die Klage Wuppertals gegen das Designer Outlet-Center (DOC) in Lennep auch wieder (DOC) zurückziehen könne, womöglich vom Leiter des Rechtsamtes der Stadt Wuppertal in mehreren Passagen im Nachhinein geändert worden ist. WZ und RGA hatten berichtet,  ec gebe in einem Schriftstück „eindeutige Hinweise darauf, dass ganze Passagen im Nachhinein geändert worden sind. So sollen Textstellen markiert worden sein, die ihrem Sinn nach von den Rechtsgutachtern auf Anweisung des Amtsleiters inhaltlich in ihr Gegenteil verkehrt wurden.“

Seitdem wartete Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auf eine offizielle Stellungnahme der Stadt Wuppertal. Inzwischen hat er eine Antwort seines Wuppertaler Kollegen Andreas Mucke erhalten., Es ist allerdings lediglich ein unbefriedigender Zwischenbescheid, wie sich aus der Lektüre ergibt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Kollege Mast-Weisz, mir ist bewusst, dass zu dem im Betreff genannten Themenkomplex, den wir erfreulicherweise im vergangenen Winter einvernehmlich zwischen unseren Städten zu einer Lösung bringen konnten, nicht nur in Remscheid noch einige offene Fragen zum davor gelaufenen Verwaltungsverfahren bestehen.

Der Rat der Stadt Wuppertal hatte daher bereits in seiner Sitzung am 18. November 2019 mit sehr großer Mehrheit entschieden, eine Sonderprüfung durch unser Rechnungsprüfungsamt, insbesondere im Hin-blick auf die Beauftragung der rechtlichen Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Klage gegen das geplante DOC in Remscheid-Lennep, in Auftrag zu geben.

Diese Untersuchung konnte bis dato noch nicht abgeschlossen werden. Zum einen handelt es sich um einen Vorgang von erheblicher Komplexität, zum anderen konnte zumindest ein maßgeblich beteiligter städtischer Mitarbeiter aufgrund eines mehrmonatigen krankheitsbedingten Ausfalls erst kürzlich zu den bisherigen Erkenntnissen und Fragestellungen des Rechnungsprüfungsamtes Stellung nehmen, was nun wiederum ausgewertet werden muss. Die coronabedingten Einschränkungen, die uns alle in den vergangenen Monaten beeinträchtigt haben, führten im Übrigen zu weiteren Verzögerungen, so dass dem hiesigen Stadtrat und dem zuständigen Gremium (Rechnungsprüfungsausschuss) noch keine Ergebnisse oder ein Abschluss-bericht vorgelegt werden konnten.

Ich darf versichern, dass auch seitens der Stadt Wuppertal ein erhebliches Interesse da-ran besteht, diesen Vorgang so bald wie möglich zum Abschluss zu bringen und zeitnah alle noch offenen Fragen zu klären.

Gleichwohl muss ich angesichts der beschriebenen Umstände um Verständnis bitten, dass eine gründliche Aufarbeitung die entsprechende Zeit in Anspruch nimmt. Selbstverständlich werde ich im Anschluss auch die Stadt Remscheid hinsichtlich der dort aufgeworfenen Aspekte informieren, soweit dies die grundsätzliche Nichtöffentlichkeit des Prüfungsvorganges zulässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Mucke“

Alter Wasserturm braucht Aussichtsplattform

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 12. August hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, die Verwaltung möge prüfen, ob der Wasserturm an der Intzestraße für eine sinnvolle Freizeitnutzung erschlossen, neugestaltet und als Aussichtsplattform zugänglich gemacht könne. Nachfolgend einige ergänzende Vorschläge aus dem Antrag:

  • Der Wasserturm wird um eine Aussichtsplattform ergänzt, die von Besuchern erstiegen werden kann.
  • Der Wasserturm wird auch über die neu geplante Stichstraße (Intzestraße – Lenneper Straße) erschlossen.
  • Der Tank des Wasserturms wird hinsichtlich einer Nutzung als Event- oder Ausstellungsfläche geprüft.
  • Andere Wassertürme in Remscheid werden hinsichtlich ihrer Nachnutzbarkeit geprüft.

In der Begründung heißt es: „In der aktuellen Phase der Planung und dem Bau der Stichstraße von der Intzestraße zur Lenneper Straße bietet sich eine einmalige Gelegenheit für die Nach- und Neunutzung eines Kleinods des Südbezirks. Denn der bestehende alte Wasserturm kann durch eine kluge Nach- und Neunutzung einen wichtigen Impuls für die Attraktivitätssteigerung des Südbezirks liefern. In seiner ursprünglichen Form wird der o.g. Wasserturm aktuell nicht mehr genutzt. Seine Technik dient nur noch zum Druckausgleich im Wassernetz.“ Es wäre zu schade, die exponierte Lage dieses Wahrzeichen des Südbezirks mit seiner eindrucksvollen Architektur nicht für die Naherholung der Remscheiderinnen und Remscheider zu nutzen.

„Eine Aussichtsfläche zu installieren sei technisch möglich. Von dort hätte mein einen wunderbaren Ausblick über den Remscheider Süden hinaus. Neben dem neugestalteten Kuckucks würde man eine weitere Attraktion für den Stadtteil und seine Besucher schaffen“, so die SPD in der BV Süd. „Eine Einbindung in ein Fahrradwegenetz ließe eine nachhaltige Erschließung zu. Zudem hält ein schlaues Ausnutzen der aktuell betriebenen Planungen und des Umbaus der Stichstraße den Aufwand für dieses Projekt in Grenzen.“ Auch wenn sich der Wasserturm nicht direkt im Eigentum der Stadt Remscheid befindet, ließen sich die Planungen gemeinsam mit den Stadtwerken, einer städtischen Tochter, realisieren.

Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“

Remscheider Kunst auf Werbetafeln im Stadtgebiet“, kündigte der Waterbölles am 4. Juni eine Aktion an, die sich Tessa Ziemßen in ihrem Atelier auf dem Honberg, Siemensstr. 19, hatte einfallen lassen – die Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“ Gesucht wurden zehn bis 20 Remscheider Künstler/innen, die bereit wären, mit ein bis zwei Bildarbeiten Plakatwände der Firma Ströer zu gestalten, für die sich in der gegenwärtigen Corona-Pandemie keine Inserenten finden. Gestern nun präsentierten Tessa Ziemßen, Kathrin Gilberg (Bürgerstiftung Remscheid) und Thomas Lehner, Regionalleiter der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, an der Schüttendelle das Ergebnis: Diew Fa. Ströer stellt acht Künstler/innen bis zum 9. Juli 26 ihrer großen Plakatflächen im Remscheider Straßenbild kostenfrei zur Verfügung, um die Stadt zu verschönern bzw. auf die gemeinnützige Bürgerstiftung aufmerksam zu machen, die in diesem Jahr auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken kann, Die Bürgerstiftung übernimmt die gesamten übrigen Kosten für Druck und Verklebung. Die beteiligten Künstler/innen sind Tessa Ziemßen, Jose-Luis Ortega, Gerda Schwarz, Mike König, Gabriele Börner, Elisabeth Herold, Eva Zimmerbeutel und Chris Maisano. Eine Liste mit den Standorten der Plakatwände im Stadtgebiet findet sich auf der Webseite der Bürgerstiftung Remscheid unter http://www.buergerstiftung-remscheid.de/offene-galerie.html. . Ein auf die Plakaten gedruckter QR-Code führt den interessierten Betrachter auch direkt auf die Webseite der Bürgerstiftung.

Juni 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Der Remscheider Fotograf Jochen Wende stellte dem Waterbölles Anfang Juni 2010 dieses Luftbild der Lenneper Altstadt zur Verfügung.

Die Bezirksvertretung (BV) Lennep beschäftige sich im Juni 2010 mit der Einwohnerfrage, was denn an den Gerüchten sei, das Röntgenstadion werde an einen Baumarkt-Investors verkauft. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein damals: Schon seit drei bis vier Jahren sei ein Baumarkt-Betreiber in Remscheid auf der Suche nach größeren Grundstücken. Von einem solchen „Frequenzbringer“, könne die gesamte Lenneper Altstadt profitieren. Aus dem Baumarkt wurde dann später ein Designer Outlet-Center… Bislang auf dem Papier!

Mit Hubschrauber und Streifenwagen suchten Polizeibeamte am Morgen des 2. Juni 2010 im Raum Vieringhausen nach einem unbekannten Mann, der nach einem Überfall auf die dortige Filiale der Stadtsparkasse zu Fuß Richtung Reinshagen geflüchtet war. Der Unbekannte hatte einer Angestellten der Bank einen Zettel mit der Drohung vorgelegt, die Filiale zu sprengen. Er flüchtete mit mehreren Hundert Euro aus der Kasse.

Die“ Giftliste" der Verwaltung wurde am 3. Juni 2010 im „Presseclub“ der Denkerschmette heftig diskutiert. Der frisch gewählte SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf begrüßte damals die angekündigten Sparmaßnahmen: „Wir müssen in Remscheid unsere Hausaufgaben machen, um Hilfe von Bund und Land erwarten zu können!“ Julian Kleuser (CDU) gab zu bedenken, Bund und Land hätten ihre eigenen Probleme. Wieland Gühne, Fraktionsvorsitzender der W.i.R., lehnte betriebsbedingten Kündigungen in der Stadtverwaltung nicht grundsätzlich ab. Doch einen solchen „eisernen Besen“ erwarte er vom Verwaltungsvorstand nicht. Axel Behrend von den Linken forderte, große Kapitalgewinne und Vermögen in Deutschland stärker zu versteuern. Frühere Steuergeschenke an Vermögende (damals der FDP an Hoteliers)seien ein Fehler gewesen.

Die 13 Torwände, die im Februar 2010 während der Aktions- und Informationsveranstaltung „Das Handwerk – immer ein starkes Stück Zukunft“ im Alleecenter in der „Lebenden Werkstatt“ der Tischler-Innung Remscheid für Kindergärten und Kindertageseinrichtungen gefertigt worden waren, wurden im Juni noch gerade rechtzeitig zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft ausgeliefert“, die während der Aktionswoche die „Lebende Werkstatt“ der Tischler-Innung besucht hatten. Im Bild die Akteure vor der Kindertageseinrichtung „Dicke Eiche“ an der Kleinen Flurstraße.

Eine  neue Tagespflegestation eröffnete die Caritas vor zehn Jahren am Hasenberg. Hierzu war die ehemalige Schlecker-Filiale im GEWAG-Haus Hasenberger Weg 13 hell und freundlich umgebaut worden. Maximal können zwölf Seniorinnen und Senioren betreut werden.

Kurz vor 2 Uhr am 19. Juni 2010 auf der Lenneper Straße: Das erste Brückenteil schwebt ein für die neue Überquerung der Bahn strecke Remscheid–Lennep. Ein 500 Tonnen schwerer Autokran hat das Stahlstück an vier flexiblen „Bändern“ am Haken, die neue linke Fahrbahn. Später folgt auch die rechte. Beide Fahrbahnen samt Fußgängergeländer. Ein geplatztes Hydraulikventil des Krans hat dreistündige Zwangspause zur Folge.

Auf der Bilanzpressekonferenz der Stadtsparkasse Remscheid am 24. Juni 2010 stellte die Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Frank Dehnke  (40) als künftigen Vorstandsvorsitzenden vor. Er löste am 1. Januar 2011 Max Peter Schmitz ab. Ab dann hatte der Sparkassenvorstand nur noch zwei Mitglieder, Frank Dehnke und Ulrich Gräfe.

Zuerst kommt es auf die Bodenbeschaffenheit an

Für die baldigen Arbeiten zum Neubau des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung am Remscheider Hauptbahnhof gab es heute eine Art Vorläufer: Im Auftrag der Stadt Remscheid hob die Remscheider Spezialfirma Fülling (Geologen) an rund 30 Stellen den Boden bis in eine Tiefe von etwa 2.50 Metern auf (bis sie auf harten Fels stieß) und entnahm Bodenproben für ein Entsorgungs- und Verwertungskonzept. Das geschah nicht mit einer Bohrmaschine, sondern mit wesentlich weniger Aufwand mittels eines Baggers. „Der bohrt nicht, der schürft“, scherzte Dirk Deutemann vom städtischen Gebäudemanagement, der am Vormittag die Arbeiten auf dem so genannten Baufeld 6 an der Schmalkalder Straße beobachtete.

An gleicher Stelle hat es zwar schon vor etwa 15 Jahren Bodenuntersuchungen gegeben. Doch deren Ergebnisse würden heute nicht mehr anerkannt, sagte Deutemann. Deshalb nun die neue Suche nach eventuellen Schadstoffen im Boden. Von der Art der Kontamination des Bodens hängt es ab, in welcher Weise der Boden entsorgt bzw. verwertet werden kann. Und die Bodenbeschaffenheit interessiert auch die Architekten für die „Gründung“ des Neubaus. „Läuft alles gut, soll der Neubau des Berufskollegs im Sommer 2022 stehen, mit dem nach einer europaweiten Ausschreibung die Industriebau Imetaal GmbH & Co. KG in Emmerich beauftragt wurde“, teilte die Verwaltung mit.

Die „Käthe“ gratuliert den Absolventen 2020

Fotocollage des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs Remscheid.

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs 

Es war ein ganz anderes und sehr aufregendes Schuljahr. Alle unsere 13 Prüfungsklassen mussten zittern und abwarten, ob ihre Prüfungen wie ursprünglich geplant stattfinden konnten oder nicht. Nach den letzten mündlichen und praktische Prüfungen und Kolloquien ist es nun geschafft! Wir gratulieren unseren

  • sieben Friseurinnen und Friseuren, die ihre Gesellenprüfung trotz erschwerter Ausbildungsbedingungen aufgrund der Pandemie erfolgreich abgelegt haben,
  • Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsvorbereitung, 18 Schülerinnen und Schülern ist es gelungen ihren Hauptschulabschluss nach Klasse 9 nachzuholen. Zudem waren sie im Praktikum oder für berufliche Bildungsmaßnahmen bei Grone,
  • elf Assistentinnen und Assistenten für Ernährung und Versorgung, die in den vergangenen zwei Jahren unser hervorragendes Schülerprojekt „Café Käthe“ betrieben haben und unsere Weihnachtspäckchenaktion für die Remscheider Tafel unterstützt haben,
  • staatlich geprüften Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftern, die ihre schriftlichen sowie fachpraktischen Prüfungen erfolgreich absolviert haben und nun in einen abwechslungsreichen Beruf starten,
  • 44 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen, die gemeinsam am Ziel angekommen sind,
  • 13 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums für Soziales und Gesundheit, die in diesem Jahr eine gemütliche Weihnachtsfeier für die Dependance organisierten,
  • 19 staatlich geprüften Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern, von denen die meisten Schülerinnen und Schüler noch den "Erzieher" machen möchten,
  • zehn staatlich geprüften Sozialassistentinnen und -assistenten, die aufgrund der Pandemie auf ihr traditionelles Seniorenfest verzichten mussten,
  • 66 staatlich geprüften Erzieherinnen und Erziehern, davon 25 im zweiten PiA-Durchgang, dem praxisintegrierten Ausbildungsmodell, und fünf externen Prüfungen. Zudem starten nun 41 Schülerinnen und Schüler unserer Fachschule für Sozialpädagogik in ihr Anerkennungsjahr.

Wir freuen uns, dass Sie alle Teil unserer Schule waren und zum sozialen Zusammenleben beigetragen haben. Sie können stolz auf sich sein! Alles Gute für die Zukunft!

Pressemitteilungen 2020 der Verwaltung u.a. im Archiv (3)

Sportfreianlagen und Stadien für den kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport geöffnet. Die Remscheider Sportfreianlagen und Stadien sind wieder für den kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport geöffnet. Die neueste Änderung der Coronaschutzverordnung macht es möglich. Der kontaktlose Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen sowie im öffentlichen Raum ist unter Beachtung der gängigen strikten Hygienevorgaben und Abstandsregelungen wieder erlaubt. Gleiches gilt für den Reitsport. Und das auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen. Weiterhin gilt: Die Nutzung von Umkleide-, Dusch-, und Waschräumen ist vorerst nicht gestattet. Nur die Toiletten dürfen angesteuert werden. Weitere Einschränkung: Zuschauer sind weder auf den Sportfreianlagen, noch in den Stadien oder in den Reitsportanlagen zugelassen. Kinder haben bei ihrem Sport nicht das Nachsehen: Sie dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kommen.

Vorverkauf für den Kinder-Circus Casselly wird verschoben. Der Vorverkauf für das Herbstferienangebot des Kinder-Circus Casselly wurde wegen des Corona-Infektionsgeschehens verschoben. Die Planungen für ein neues Anmeldeverfahren und mit neuem Anmeldedatum laufen und richten sich nach der Entwicklung der Corona-Situation. Die Veranstaltenden können die Entscheidung über das weitere Vorgehen leider erst zu einem Zeitpunkt treffen, wenn die Entwicklung absehbarer ist und die Rahmenbedingungen für die Durchführung des Kinder-Circus klarer sind. Auf www.remscheid.de und über die Medien wird die weitere Entwicklung kommuniziert.

Blitzanlage auf der Freiheitsstraße in Betrieb. Die Stadt Remscheid setzt seit 11. Mai im Kampf gegen nächtliche Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Freiheitsstraße eine semistationäre Blitzanlage ein. Auf der Strecke gilt von 22 bis 6 Uhr ein maximales Tempo von dreißig Kilometern pro Stunde. Der mobile Blitzanhänger ist von einem gewöhnlichen Anhänger kaum zu unterscheiden und kombiniert die Vorzüge mobiler und stationärer Geschwindigkeitsüberwachung, weil er auch andernorts eingesetzt werden kann. Verkehrsteilnehmende werden nochmals daran erinnert, sich unbedingt an die Geschwindigkeitsbeschränkung zu halten.Corona-Bürgertelefon beim Bergischen ServiceCenter stellt Erreichbarkeit am Wochenende ein. Wegen stark reduzierter Nachfrage stellt das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal seine telefonische Erreichbarkeit für allgemeine Fragen zum Corona-Infektionsgeschehen in Remscheid unter der Rufnummer RS 162000 an den Wochenenden ein.

Mit Führerschein der Klasse B (Pkw) auch Leichtkrafträder bis 125 ccm nutzen. Wer als Führerscheininhaber/in der Klasse B (PKW) auch Leichtkrafträder bis 125 ccm (Schlüsselzahl B196) nutzen möchte, benötigt hierfür die Unterstützung der besuchten Fahrschule. Die erforderlichen Unterlagen können Corona-bedingt derzeit nur über sie bei der Fahrerlaubnisbehörde Remscheid eingereicht werden. Alle Fahrschulen in Remscheid sind hierüber informiert.

Tumorzentrum Solingen e.V. in Solingen und Remscheid präsent. Die Telefonberatung werde gut angenommen, stellt das Tumorzentrum Solingen e.V. fest. Fast 100 Beratungskontakte habe es seit Beginn der Pandemie und der Umstellung auf Telefon- und E-Mailberatung gegeben. Doch nicht nur die Beratungssituation habe sich verändert, sondern auch die vorgetragenen Sorgen: Durch die Corona-Pandemie sind wirtschaftliche Unsicherheit, große Einschränkungen im alltäglichen Leben und Veränderungen in der Gesundheitsversorgung hinzu gekommen, was bei vielen Betroffenen zu großer Verunsicherung geführt hat. Auch berichten sie von veränderten Behandlungsplänen, verschobene Nachsorgeterminen oder abgesagten Anschlussheilbehandlungen. Aus Angst vor einer Infektion trauten sich manche kaum noch aus dem Haus, berichten die Mitarbeiter der Krebsberatung. Besonders Alleinstehende litten durch die eingeschränkten oder unterbrochenen Angebote der Selbsthilfegruppen oder Onko-Reha-Sportgruppen, die sich zum Glück langsam wieder einfinden, unter der Isolation. Die telefonische Beratung – Tel. 0177 32 47 130 (Anrufbeantworter gegebenenfalls mit Namen, Rückrufnummer und kurzer Nachricht besprechen), E-Mail info@krebsberatungsolingen.de">info@krebsberatungsolingen.de – kann in solchen Zeiten ein Rettungsanker sein. Auch Briefe erreichen das Team weiterhin regelmäßig; die Post wird zeitnah bearbeitet.

Wiedereröffnung des H2O Badeparadieses. Das H2O Badeparadies ist seit dem 29. Juni wieder geöffnet. Unter der Beachtung von einigen Hygieneregeln zum Schutz des Personals und der Gäste! „Wir sind froh, dass wir mit unseren Revisionsarbeiten und unserem Hygienekonzept eine Punktlandung zum Start der Sommerferien geschafft haben!“, so Christian Liese, Bereichsleiter der H2O GmbH. „So lange hat das Bad noch nie stillgestanden. Allein, die Pumpen und Filter in der Technik hochzufahren, hat viel Zeit in Anspruch genommen.“ Besucher können maximal vier Stunden im Badeparadies verbringen. „Uns ist bewusst, dass wir aufgrund der Zutrittsbeschränkung nicht allen, die Schwimmen wollen, zu jeder Zeit einen Platz bieten können“, so Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der H2O GmbH. „Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, für unsere sportbegeisterten Gäste das Sportbad am Park auch in den Sommerferien zu öffnen“. Die Öffnungszeiten finden Interessierte auf der Internetseite Sportbad-Remscheid.de. Die Saunalandschaft im H2O bleibt vorerst noch geschlossen.
Die Gäste des H2O werden gebeten, sich im Voraus ein Online-Ticket über Remscheid-Live.de kostenlos zu buchen, um Warteschlangen vor dem H2O zu vermeiden. Wer nicht online buchen möchte, kann die Tickets auch bei den Vorverkaufsstellen von Remscheid-Live.de erhalten - unter anderem bei Gottlieb Schmidt (Alleestraße 29), im Rotationstheater (Kölner Str. 10 in Lennep) und im Reisebüro Hallen (Kreuzbergstr. 27A in Lüttringhausen).

Instandsetzung der Stützen und Entwässerungsleitungen an der Neuenkamper Brücke und der Birgderkamper Brücke. Seit Montag, 29. Juni, werden alle Stützen im Bereich unter der Neuenkamper Brücke und der Birgderkamper Brücke instandgesetzt. Die Arbeiten, die rund zwei Monate dauern, verknappen das Parkplatzangebot unter den Brücken. Mit weiteren Sperrungen und Baustellenschmutz ist zu rechnen.
Im Zuge der Arbeiten fällt ab Montag, 6. Juli, ein Großteil der Parkplätze unter der Neuenkamper Nord- und Südbrücke weg. Die gesperrten Parkflächen werden mit Halteverbotsschildern gekennzeichnet. Außerdem kommt es zu Sperrungen auf nebenliegenden Fahrspuren und Gehwegen, wenn die Instandsetzungsarbeiten auf diese Flächen ausgeweitet werden müssen. Die Instandsetzung der Entwässerungsleitungen in den Hohlkästen der Neuenkamper Nord- und Südbrücke erfolgt parallel. Sie ist von außen nicht wahrnehmbar.

Verdacht auf multiple schwere Verletzungen

Zwischen Remscheid und der Raststätte Remscheid kam es heute gegen 8.40 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Pkw kollidierten auf nasser Fahrbahn und kamen auf der linken und der mittleren Fahrspur zum Stehen. Trümmerteile lagen auf allen Fahrspuren, verteilt auf eine Länge von ca. 50 Metern. Eintreffen der Feuerwehr hatten die beiden Fahrer bereits ihre Wagen verlassen, die Fahrerin musste allerdings vom Rettungsdienst mit Verdacht auf multiple schwere Verletzungen in das Sana-klinikum Remscheid gebracht werden. Der andere Fahrer war bei dem Zusammenstoß unverletzt geblieben. Die Feuerwehr entfernte die Unfallfahrzeuge und die Trümmerteile von den Fahrbahnen und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. In dieser Zeit blieb die Autobahn voll gesperrt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)