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Noch keine Entscheidung über Public Viewing zur EM

„Viele fußballbegeisterte Remscheiderinnen und Remscheider denken sicher noch gerne an freud- und schmerzvolle Momente beim öffentlichen ‚Rudelgucken‘ vor dem Remscheider Rathaus zurück. Zahlreiche Fans wünschen sich ähnliche gemeinschaftsstiftende Gänsehausmomente sicher auch zur EM 2020“, hat sich die CVDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid erinnert. Und auch daran: „Im Juli 2018 äußerte der Organisator der Fanfeier, Patrick Clalüna, noch Zweifel, ob es auch 2020 zur EM wieder Public Viewing geben würde.“ Zur Sitzung des Entwicklungsausschusses am Donnerstag hatte die CDU nachgefragt, ob die Stadt davon ausgehe, dass es auch anlässlich der Fußball- Europameisterschaft wieder die Möglichkeit für sogenanntes „Public Viewing“ vor unserem Rathaus in der Innenstadt geben werde und ob das Stadtmarketing schon Gespräche geführt habe, ob und in welcher Form der Wettbewerb in unserer Stadt öffentlich gezeigt werden könnte.

„Wir können verstehen, dass man sich eine solche Entscheidung nicht einfach macht, zumal der Erfolg einer solchen Veranstaltung von Faktoren abhängt, die wir vor Ort nicht beeinflussen können. Im Sinne der Fans würden wir uns natürlich freuen, wenn unser Stadtmarketing hier positive Nachrichten vermelden könnte. Ein friedliches Fanfest auf dem Theodor-Heuss-Platz dient auch dazu, unsere Innenstadt zu beleben“, schrieb die CDU. Dazu am Donnerstag der Technische Beigeordnete Peter Hinze: Es habe erste Gespräche gegeben, aber noch keine Entscheidung. „Da steht noch nichts fest!“ Zu bedenken sei schließlich, dass der wirtschaftliche Erfolg für den Veranstalter eines „Public Viewing“ vom sportlichen Erfolg der deutschen Mannschaft abhänge. Unausgesprochen schein da mitzuklingen, dass davon heute noch längst nicht alle deutschen Fußballfans überzeug seien.

Umfrage unter Schülern zu neuem Jugendtreff

Linke schlagen Jugendtreff an der Alleestraße vor“, berichtete der Waterbölles am 13. November 2019. Die Fraktion der Linken hatte zur Ratssitzung am 21.November den Antrag gestellt, in einem leerstehenden Lokal an der Alleestraße einen Jugendtreff einzurichten bzw. in die Liste „der Vorschläge zur Umsetzung eines Sofortprogramms und Prüfung von Perspektiven“ aufzunehmen. Denn „ein Jugendtreff (sollte) in die Überlegungen für eine Belebung des Problem- und zukünftigen Sanierungsgebiets einfließen“. “ Das aber empfang der Rat der Stadt als verfrühten Schnellschuss. Zunächst sollen sich damit Jugendrat, Jugendhilfeausschuss, Entwicklungsausschuss, Hauptausschuss und Bezirksvertretung Alt-Remscheid befassen.

Der Jugendrat behandelte das Thema als erstes Gremium. Er empfahl eine Befragung in den Remscheider Schulen, ob die Schülerinnen und Schüler einen Jugendtreff an der Alleestraße begrüßen würden, und wenn ja, in welcher Form. Gestern hat sich dem der Entwicklungsausschuss einstimmig angeschlossen. Kritisch äußerte sich zuvor zum Antrag der Linken CDU-Sprecher Jens Peter Nettekoven: „Sie haben vergessen zu sagen, wer einen solchen Treff bezahlen soll!“ Schließlich sei ja der Jugendtreff RIC am Markt 2010 aus Kostengründen geschlossen worden, und um die städtischen Finanzen stehe es auch heute noch nicht zum Besten. „Ohne hinterlegte Zahlen finde ich den Antrag zu plump!“

15000 Euro von WiFi4EU-Initiative fürs Internet

Mit Hilfe der technischen Infrastruktur der Stadt Remscheid sowie einiger Unternehmen und Einzelhändler bot der Verbund freier Netzwerker NRW e. V. bislang in der Innenstadt PC- und Smartphone-Nutzern freie Internetzugänge an, d. h. ohne sich registrieren zu müssen. Dieses Angebot besteht nun nicht mehr, doch konnte für die städtischen Gebäude und Einrichtungen mit Hilfe eines IT-Dienstleister kurzfristig eine Ersatz- bzw. Übergangslösung gefunden werden, wie der Waterbölles am 11. Januar berichtete. Wie Jörg Hockenbring, Leiter der Abteilung Informationstechnologie Stadt Remscheid, gestern den Mitgliedern des Entwicklungsausschusses mitteilte, will sich die Stadt um 15.000 Euro aus dem Fördertopf „WiFi4EU“ der Europäischen Union bemühen. Mit der WiFi4EU-Initiative sollen Bürger und Besucher in der gesamten EU über kostenlose Wi-Fi-Hotspots in öffentlichen Räumen wie Parks, Plätzen, Verwaltungen, Bibliotheken und Gesundheitszentren einen hochwertigen Internetzugang erhalten. Im Rahmen der Initiative finanziert die Europäische Kommission Gutscheine über jeweils 15.000 Euro, um Gemeinden bei der Einrichtung von Wi-Fi-Hotspots in diesen Zentren des öffentlichen Lebens unter Nutzung der Dienste von Wi-Fi-Installationsunternehmen zu unterstützen. An der WiFi4EU-Initiative können sich Kommunen aus den EU-Mitgliedstaaten und teilnehmenden EWR-Ländern (Norwegen und Island) beteiligen.

Das Geld soll dazu dienen, in Remscheid eine Reihe freier, miteinander vernetzter Zugangspunkte für das freie Internet einzurichten. Der dafür benötigte Provider soll in einem Ausschreibungsverfahren gefunden werden. „Die Betriebskosten dieses Wifi werden zu Lasten der Stadt gehen“, so Jörg Hockenbring. „Wie hoch sie sein werden, wird die Ausschreibung ergeben!“

Plädoyer für Balkan-Vorzugstrasse nach Lütterkusen

von Stephan Jasper

Man wagt wohl nicht zu viel, wenn man, zurückblickend auf die Jahre 2018 und 2019, behauptet, der Klimawandel sei vom Rand ins Zentrum vieler öffentlicher Debatten gerückt. Und deutlich wird auch, dass eine umsichtige Auseinandersetzung mit einer anderen vieldiskutierten Frage, nämlich, was tun angesichts Tausender und Abertausender Menschen, die ihre Heimat fluchtartig verlassen, die Entwicklung des Klimas mit bedenken muss. Die heißen Sommer haben es uns gewissermaßen auf die Haut gebrannt, was Erderwärmung bedeutet. Die Gletscherschmelze galoppiert, der Teich im Lüttringhauser Stadtwald ist trockengefallen, die Bäume verdursten. Am Freitag, 20. September 2019, ist die Schülerschaft des Leibniz-Gymnasiums, begleitet von Lehrerinnen und Lehrern, zum Adolf-Clarenbach-Denkmal gezogen, um klarzustellen, dass sie hinter den politischen Zielen der Fridays-for-Future-Bewegung steht. Zielen, zu denen bekanntlich gehört, dem klimafeindlichen Verfeuern fossiler Bodenschätze ein Ende zu bereiten.

Ein wichtiger Schauplatz des intendierten Übergangs ins postfossile Zeitalter wird und muss auf städtischen Straßen liegen. Und ein beträchtlicher Beitrag zum Gelingen dieses Übergangs kann entstehen, sofern die Mobilitätsbedürfnisse und ihre Befriedigung vorrangig unter dem Blickwinkel der Stadt- und der Klimaverträglichkeit betrachtet und behandelt werden. Als Tendenz ist erkennbar, dass sowohl Bussen und Bahnen als auch Fahrrädern und Füßen eine weitaus größere Rolle zugedacht wird.

Sobald man beginnt, den Stadtverkehr dementsprechend neu zu organisieren, taucht allerdings ein Thema auf, das bei allen Erörterungen von klimaneutralen Autoantriebsarten außen vor bleibt. Es ist das Thema des Platzes. Platz, den busbeschleunigende Sonderspuren, breite Bürgersteige und bequeme Radwege benötigen; Platz, der in Ballungszentren besonders knapp ist; Platz, der bisher – unter der Maßgabe, der Städtebau solle vor allem den Autos gerecht werden – großzügig dem Autofahren und dem Autoparken zugestanden wurde.

Ein Verzicht auf innerstädtische Autofahrten, den das Mobilitätskonzept der Stadt Remscheid erklärtermaßen anstrebt und der durch planerische Prioritätenverschiebung zu begleiten wäre, hätte zur Folge, dass die Kinder zunehmend weniger verzichten müssten auf den Spiel- und Bewegungsraum Straße. Das wiederum könnte der Anfang vom Ende des Elterntaxiwesens sein, bei dem das Gewicht der gelösten Probleme das der dadurch neu geschaffenen vermutlich nicht übersteigt.

Angenommen, die Einschätzung des Architekten Holger Pump-Uhlmann, Mitautor des Solinger City-Konzepts 2030, trifft zu, dass die Stadtbewohner, wenn sie vor die Haustüre treten, im Grunde genommen nicht auf Unmengen herumstehender oder -rollender Pkw schauen wollen, dann wäre eine kontinuierliche Reduzierung des Autoverkehrs außerdem gewinnbringend für das optische Empfinden. Lässt sich gleichzeitig eine kontinuierliche Zunahme guter und gut verknüpfter Radwege beobachten, denn tritt ein bemerkenswerter sozialer Effekt ein, denn Radinfrastruktur ist Bedingung für ein vergleichsweise preiswertes Mobilsein.

Mindestens zwei gute Radwege hat Remscheid: die Werkzeug- und die Balkantrasse. Sie sind aber Fragmente, das heißt: Gut verknüpft sind sie weder miteinander noch mit entfernteren Stadtteilen.

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium / Tag der offenen Tür am kommenden Samstag. Am 18. Januar findet in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr unser Tag der offenen Tür statt, zu dem wir alle interessierten Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen sowie deren Eltern herzlich einladen. Nach einer kurzen Begrüßung in der Aula um 90 Uhr gibt es vielfältige Möglichkeiten die EMA kennenzulernen und aktiv zu entdecken. Ganz besonders laden wir Sie ein, zwei vollständig neue Konzepte kennenzulernen: unsere bilinguale Klasse und unser Konzept der Sportmodule. Außerdem wird es Schnupperunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik ebenso geben wie eine Öffnung all der bewährten Angebote, die außerhalb oder ergänzend zum Regelunterricht an der EMA angeboten werden. Jüngere Kinder werden derweil im EMA-Kinderland liebevoll betreut, und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Wie schützt man Kirchen und andere Gebäude vor Starkregen? Durch den Klimawandel werden in Zukunft noch mehr extreme Wetterereignisse auftreten. Dazu gehören auch Niederschläge mit sehr hoher Regenmenge über einen relativ kurzen Zeitraum. Für Dienstag, 21. Januar, um 17 Uhr lädt der Kirchenkreis Lennep zu einer Infoveranstaltung in das Haus der Kirche, Geschwister-Scholl-Straße 1a, in Lennep ein. Dr. Ute Rose von der Verbraucherzentrale NRW wird im Rahmen des Projektes „Haus- und Grundstücksentwässerung“ zu technischen Vorkehrungen bei Kirchen, aber auch anderen Gebäuden, und zu Versicherungsfragen Auskunft geben. Anschließend gibt es Zeit für Fragen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen unter Tel. RS 9681-113 oder E-Mail andrea.zimmermann@kklennep.de. (Katrin Volk)

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Das Reparaturen-Café in 2020. Nachfolgend die Termine des Reparaturen-Cafés der Diakonie im Kirchenkreis Lennep  am Ambrosius-Vaßbender-Platz für das erste Halbjahr 2020, jeweils von 10.30 bis 130 Uhr: 22. Januar, 12. & 26. Februar, 11. & 25. März, 8. & 22. April, 6. Mai im Werkzeugmuseum, 13. & 27. Mai, 10. & 24. Juni, Pause in den Sommerferien, 12. & 26. August, 2. September im Werkzeugmuseum. Die weiteren Termine in 2020 werden nach der Sommerpause bekannt gegeben. (Katrin Volk)

Jörg Degenkolb-Degerli.Schreibworkshop II mit Jörg Degenkolb-Degerli. Im ersten Workshop „WORTGESTÖBER“ im September 2019 beschäftigten sich die Teilnehmenden u. a. anhand von Bildbeschreibungen mit der Sach- und der emotionalen Ebene in Texten. In „WORTGESTÖBER II“ mit Jörg Degenkolb-Degerli (Foto) am Samstag, 25. Januar, 10 Uhr bis 14 Uhr, Teilnahme kostenfrei, Vorkenntnisse nicht erforderlich, geht es vor allem um die präzise Formulierung. Gelingt es mir wirklich, das zu sagen, was ich sagen will? Oder fehlen mir die Worte? Ein Workshop nicht nur für Teilnehmer des ersten „Gestöbers“, sondern generell für Schreiberlinge, Poetry-Slammer, Songtexter und alle, die sich fürs Schreiben interessieren. Vorkenntnisse nicht erforderlich. . Anmeldung per Mail an lotsenpunkt-lennep@gmx.de">lotsenpunkt-lennep@gmx.de oder unter Tel. RS 7892852.

„Dat Bergsche Wort“ kommt am Samstag, 25. Januar, um 15 Uhr ins Niederbergische Museum nach Wülfrath. Vorgestellt wird dort eine Zeitung, die erst dank 2.000 € Förderung aus dem Programm „Heimatscheck“ der Landesregierung möglich wurde, dat Blatt op Platt. Dass die Dialektlandschaft im Bergischen noch lebendig ist, zeigt die Zeitung. Seit Oktober haben sich mehr als vierzig Personen und Vereine gemeldet, um sich an dem Projekt zu beteiligen. Die sechszehn Seiten konnten so schnell gefüllt werden. Mit lokalen Information ebenso wie mit historische Texten. Aus dem Ruhrtal, Niederberg, von Anger und Düssel und von der Wupper gibt es jeweils zweiseitige Lokalteile. Beteiligt daran sind 21 Personen mit Dialekten aus 15 Orten; aus Remscheid beteiligten sich Cornelia Schmidt, Günter Hessenbruch. Initiiert wurde das Projekt bergischplatt.de vom 21-jährigen Studenten Marc Real aus Essen-Kettwig.

Schule für Musik, Tanz und Theater / Jugendkunstschule Lennep e.V. /Kunstgenuss für alle Sinne. Gleich zwei Bücher werden am Samstag, 25. Januar, ab 17 Uhr in der Künstlergalerie Rotation, Kölner Str. 6, in Lennep (unmittelbar neben dem Rotations-Café) in einer musikalisch umrahmten zweisprachigen Lesung das Publikum begeistern. Der in England geborene Profitänzer Jeremy Green und die Autorin Saga Grünwald haben sich zusammengetan, um ihre neusten Werke erstmals in Remscheid zu präsentieren. Jeremy Green liest aus seinem englischen Gedichtband "Countryside Musings", in dem er seine Eindrücke idyllischer englischer Landschaften wiedergibt, und Saga Grünwald aus ihrem Bildband "Zwischen-Reiche", in dem sie ihre Fotografien mit Gedichten und Märchen in englischer und deutscher Sprache zusammengebracht hat. Während der Lesung wird sie auch die passenden Fotos zu ihren Texten zeigen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Sängerin Bianca Rosa-Klever mit stimmungsvollen Liedern. Nach der Lesung werden die Autoren ihre Bücher auch gerne noch signieren. (David Schmidt)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Fahrdienst zu den Friedhöfen ist nicht in Sicht

Die Fragen der SPD-Fraktion in der Sitzung des Seniorenbeirats vom 21. November – . Kann ein Fahrdienst für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen zu den Friedhöfen im Stadtgebiet eingerichtet bzw. angeboten werden? Ist ein Friedhofsmobil in Remscheid umsetzbar? – hat die Verwaltung jetzt zur Beiratssitzung am 23. Januar beantwortet, nachdem die Stadtwerke dazu Stellung genommen hatte.  Demnach ist es „aus Gründen der baulichen Gegebenheiten nicht möglich, die Friedhöfe im Stadtgebiet mit Bussen im Rahmen des ÖPNV anzudienen. Die Straßen, die dann zu befahren wären, sind nach aktuellem Stand nicht für den Busverkehr ausgelegt. Teils liegt es an dem Straßenquerschnitt in Verbindung mit der jeweiligen Verkehrssituation vor Ort oder fehlenden Wendeschleifen, teils an dem Ober- bzw. Unterbau der Straßen.“

Anfrufsammeltaxi- oder Taxibusverkehren seien für den Friedhof Papenberg schon einmal angeboten worden, so die Stadtwerke weiter. Aber: „Die Nachfrage tendierte ...damals gegen Null. Um für dieses Thema ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, halten wir es für sinnvoll, diese Belange bei der anstehenden Fortschreibung des Nahverkehrsplans entsprechend zu berücksichtigen.“

Was den Betrieb eines Friedhofsmobils nach dem Beispiel von in Düsseldorf, das innerhalb einesFriedhofs Besucher zu den Gräbern und wieder zurück befördert, sehen sich die Stadtwerke Rem scheid „als Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs nicht in der Verantwortung“.

Das Bergische, ein Hotspot für Innovationsstärke

„Ich freue mich, dass wir hier in der Region trotz der zahlreichen weltpolitischen und sonstigen Unsicherheiten eine Aufbruchstimmung wahrnehmen können. Wir haben es immerhin in den letzten Tagen des Jahres 2019 noch geschafft, ein tiefes Tal endlich zu durchschreiten. Ich meine das zähe Ringen um die Rücknahme der vollkommen unnötigen Klageverfahren zum geplanten Designer Outlet Center (DOC) in Remscheid. Nach den entsprechenden Entscheidungen der Wuppertaler Stadtpolitik hat es doch tatsächlich noch im alten Jahr einen Notartermin gegeben und die gegenseitigen Klagen sind vom Tisch. Welch große Freude! Ich möchte nochmal allen Beteiligten ganz herzlich danken, dass dieser Stachel im ansonsten gesunden Fleisch der bergischen Zusammenarbeit nun endlich gezogen worden ist. Auch unsere IHK hat einen gehörigen Anteil an dieser Entwicklung und jetzt können wir endlich nach vorne schauen!“, sagte IHK-Vizepräsident Christian Busch, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Walbusch in Solingen, beim gestrigen Neujahrsempfangs der Bergischen IHK in der Historischen Stadthalle Wuppertal. Er sprach in Vertretung des kurzfristig erkrankten IHK-Präsident Thomas Meyer. Begrüßt hatte zuvor IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge die zahlreichen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Dabei hatte er der Wuppertaler Tourismuszentrale geraten, auf ihrer Homepage nicht mehr auf die Nähe zu Köln oder Düsseldorf hinzuweisen, nachdem der US-Fernsehsender CNN Wuppertal zu einem der Top 20 Reiseziele des Jahres 2020 erklärt habe („railway in the sky“).

„Die Wuppertaler Schwebebahn oder die Müngstener Brücke zeugen von der Innovationskraft und den Visionen der Bergischen Unternehmer, Planer und Ingenieure“, so Christian Busch. Längst sei das Bergische Städtedreieck ein Hotspot für Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit. „Die meisten Patente pro 100.000 Beschäftigte kommen aus unserer Region und, gemessen an der Bruttowertschöpfung, geben wir mit 862 Millionen Euro deutlich mehr für Forschung und Entwicklung aus, als jede andere Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalens.“

Bei den Wuppertaler Stadtwerken nähmen in den nächsten Monaten zehn Wasserstoffbusse ihre Fahrt auf; weitere wurden folgen. „Das bedeutet mehr Klimaschutz, bessere Luft und weniger Lärm – und eine komfortable und zukunftsträchtige Fortbewegungsart für die Bürgerinnen und Bürger. Und noch besser: Der Strom für die Erzeugung des notwendigen Wasserstoffes wird in der hiesigen Müllverbrennungsanlage gewonnen!“ Und Solingen habe durch die O-Busse eine optimale Ausgangslage, um den ÖPNV emissionsfrei zu gestalten. durch die Kombination der bewährten O-Bus-Technik mit der neuesten Batterietechnologie eine völlig neue Busgeneration („BOB“) entwickelt; diese werde den Solinger ÖPNV vollständig elektrifizieren.

Auch Remscheid kam in der Rede vor. Zitat: „In Rem scheid ist mit der Gründerschmiede – einer Initiative der Wirtschaftsjunioren – schon viel frischer Wind eingekehrt, und die Institution wächst und wächst!"

Waterbölles: Woran er das festmacht, sagte Christian Busch allerdings nicht.

Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe warnen in Brief

Mehr als 30 Unterschriften trägt der Brief, den die Gruppe der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe in Remscheid an Kommunal- und Landespolitiker, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Remscheider Ratsfraktionen und -gruppen, Staatssekretärin Andrea Milz, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Minister Dr. Joachim Stamp, NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration Integrationsausschuss NRW, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und an verschiedene Medien geschrieben haben. In diesem Brief berichten Ursula Wilms und die übrigen Unterzeichner über ihre Erfahrungen mit Geflüchteten in Integrationskursen. Es verstärke sich „der Eindruck, dass in den diversen Geschäftsmodellen der zahlreichen Bildungsträger nicht adäquat ausgebildete Lehrer tätig sind, die Fluktuation der Lehrkräfte ist hoch, da diese wechseln, wenn eine besser honorierte Arbeit angeboten wird.“ Rion Thema, das „von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung ist“, so Ursula Wilms in ihrem Anschreiben. Der Waterbölles dokumentiert den Warnruf der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nachfolgend.

„Sehr geehrte Damen und Herren,
im vergangenen Herbst haben ein Vertreter der Stadt Remscheid, Sven Wolf, und ein Vertreter des Integrationsausschusses des Landtags, Ibrahim Yetim, einen Gesprächstermin in der Wülfingstraße in Remscheid mit der Gruppe der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe wahrgenommen. Im Nachgang zu diesem Gespräch möchten wir Ihnen gerne einen Maßnahmenkatalog überreichen, der die aus unserer Sicht noch erforderlichen Schritte für eine gelingende Integration von Geflüchteten enthält. Wir greifen dabei auf unsere Erfahrungen aus der direkten ehrenamtlichen Arbeit mit vielen betroffenen Menschen zurück. Der Katalog erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wir hoffen, dass Sie die Anregungen hieraus in geeignete Anträge in den Integrationsrat oder den Landtag einbringen können.

Wir sind uns sicher darin einig, dass die sprachliche und die gesellschaftliche Integration eines unserer Ziele ist, an dem wir gemeinsam arbeiten und damit nicht zuletzt auch den sozialen Frieden in unserem Land stärken wollen.

Die Integration ist eine Herausforderung, die bei vielen Akteuren und Betroffenen noch auf diverse Problematiken und Hindernisse stößt, sie ist zugleich ein Prozess, der immer wieder der Revision bedarf.

Aus unserer praktischen Arbeit mit den Geflüchteten haben wir vor allem zwei Handlungsfelder ausgemacht, in denen deutlich nachgebessert werden müsste:

  • Sprachliche Integration und Ausbildungsqualifikation
  • Berufliche Integration, Eingliederung in den Arbeitsmarkt

Vorab eine ganz wichtige Feststellung von unserer Seite: Entgegen vieler Vorurteile wollen der größte Teil der Geflüchteten ihren Lebensunterhalt selbstständig verdienen. Solange dieser Wunsch nicht umgesetzt werden kann, entgehen dem Land wichtige Ressourcen, Vorurteilen und Anfeindungen wird der Nährboden bereitet.

Sprachliche Integration

Die sprachliche Integration soll durch die Integrationskurse erreicht werden, in denen auch die deutsche Sprache vermittelt wird. Leider wird dieses Ziel häufig verfehlt. Dies ist auch den Mitgliedern des Integrationsrates bewusst, haben doch die Parteien zur Sitzung am 02.10.2019 Anträge zur Verbesserung der Situation gestellt.

Wir sind der Überzeugung, dass diese Kurse noch häufiger Anlass zur Überarbeitung geben werden und möchten daher unsere Erfahrungen mit einbringen. Aus unserer Sicht muss das Konzept in wesentlichen Zügen überarbeitet werden, vor allem sollte es besser an die Adressaten angepasst werden, d. h. die Inhalte müssen für sie nachvollziehbar werden.  Die Progression ist deutlich zu steil, besonders was die Übergänge von A2 zu B1 und von B1 zu B2 angeht.

Ein schlichter Vergleich macht das deutlich: in den öffentlichen Schulen wird ein B2 Niveau in der Regel nach der 10ten Klasse erreicht, in den Integrationskursen soll dies innerhalb von zwei Jahren erfolgen. Hinzu kommt, dass die Lehrwerke in den Schulen auf die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen abgestimmt sind. In den Integrationskursen wird jedoch nach dem Basiskurs die Lebenswirklichkeit der Geflüchteten schnell verlassen und sie werden mit Themen konfrontiert, die ihnen völlig fremd sind, die dazu in einer fremden Sprache präsentiert werden. Rasch macht sich bei vielen Frustration breit und die Chance der gelingenden Integration gerät in Gefahr.

Darüber hinaus verstärkt sich der Eindruck, dass in den diversen Geschäftsmodellen der zahlreichen Bildungsträger nicht adäquat ausgebildete Lehrer tätig sind, die Fluktuation der Lehrkräfte ist hoch, da diese wechseln, wenn eine besser honorierte Arbeit angeboten wird.

Die grammatischen Fachtermini, die bereits im Arbeitsbuch A2 verwendet werden, bleiben unverstanden, was nach einem Lehrjahr in einer fremden Schrift und Sprache auch kaum anders erwartet werden kann.

„Nominativ, Akkusativ oder Dativ? Markieren Sie die passenden Possessivartikel.“ 

Der Geflüchtete, der diesen A2 Kurs besucht, wird von dem betreuenden ehrenamtlichen Unterstützer als Analphabet eingestuft; es ist für ihn völlig unverständlich, warum der Geflüchtete einem A2 Kurs zugewiesen wurde. Die Prüfung wird er keinesfalls bestehen können. Dies ist kein Einzelfall, und damit ist nicht nur die Frustration des Teilnehmers, der Teilnehmer, groß, es werden auch unnötig Steuergelder verschwendet.

Während der oben abgedruckte Auszug noch auf allgemein bekannten Situationen basiert, müssen in den B1- und B2-Kursen Briefe geschrieben werden, die jenseits der Erfahrungs-welt der Teilnehmer liegen, die Briefe simulieren bereits deutsche Bürosituationen, die die Teilnehmer noch gar nicht kennen.

In einem B2-Kurs, in dem mit einem Lehrbuch vom Klett-Verlag gearbeitet wurde, sollte folgender Brief geschrieben werden: Herr X möchte sein Haus (Altbau) dämmen. Beantworten Sie seine Anfrage und erläutern Sie, warum er unseren Baustoff XY dazu nehmen sollte. Erläutern Sie die Vorzüge. (Aufgabenstellung aus dem Gedächtnis zitiert.) Auch die vorgelegten Zeitungsartikel entstammen nicht dem Erfahrungshorizont der Kursteilnehmer.

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Remscheid als sicherer Hafen für Geflüchtete

In einem Offenen Brief haben Frank vom Scheidt, Kreisverbandssprecher der Remscheider Grünen, und der stellv. Fraktionssprecher David Schichel Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz den Beitritt der Stadt Remscheid zum „Bündnis Seebrücke“ nahegelegt. Der Waterbölles dokumentiert den Brief nachfolgend:

„Sehr geehrter Oberbürgermeister Mast-Weisz,

im September 2018 haben Sie, gemeinsam mit den Oberbürgermeistern aus Solingen und Wuppertal, Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel in einem Brief verdeutlicht, dass die derzeitige Lage im Mittelmeer eine menschliche Katastrophe und diese Menschen zu retten eine humanitäre Verpflichtung ist. Darüber hinaus haben Sie die Bundeskanzlerin dazu aufgefordert legale und sichere Einwanderungsmöglichkeiten zu schaffen.

Allein im letzten Jahr ertranken bereits über 1000 Menschen, und auch künftig werden Menschen dazu gezwungen sein, sich auf die Flucht vor Krieg, Hunger, Armut und Folter zu begeben. Das Sterben auf dem Mittelmeer geht weiter, und im gleichen Augenblick müssen geflüchtete Menschen sich zum Beispiel Sorgen machen, nach Libyen abgeschoben zu werden, in ein Land, in dem Menschenrechte mittels Folter und Vergewaltigung missachtet werden.

Weil diese Zustände nicht hinnehmbar sind, hat sich in Europa eine breite zivilgesellschaftliche Solidaritätsbewegung formiert. Massenweise Kommunen und Städte möchten Menschen aufnehmen und in dieser Art den Geretteten einen Zufluchtsort, einen sicheren Hafen, bieten. Dazu haben Sie sich zum ‚Bündnis Seebrücke“ formiert.

Mit einem Beschluss auf kommunaler Ebene kann sich auch die Stadt Remscheid zu einem sicheren Hafen erklären. Damit erklärt sich die Stadt solidarisch mit Menschen auf der Flucht und stellt Aufnahmeplätze außerhalb der Verteilungsquote bereit. Darüber hinaus verpflichtet sie sich, ein sicheres und menschenwürdiges Ankommen und Bleiben zu gewährleisten, in dem sie alle dafür notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellt.

Durch den Beitritt der Stadt Remscheid zum Bündnis Seebrücke zeigen Sie, dass Remscheid eine weltoffene und tolerante Stadt ist.

Mit freundlichen Grüßen
David Schichel,  Frank vom Scheidt

Seniorenbeirat: Künftig als Urnen- und Briefwahl

Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Seniorenbeirats am 23. Januar steht eine Änderung der Wahlordnung für den Seniorenbeirat. Mit der Änderung des § 6 und des § 7 Absatz 1 soll dem Wunsch des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung aus der Sitzung vom27. November 2013 entsprochen werden, „abweichend von der Wahlordnung künftig grundsätzlich die Wahl des Seniorenbeirates nicht ausschließlich als reine Briefwahl, sondern als Urnen- und Briefwahl durchzuführen“. Der § 6 soll künftig lauten „ Die Wahl (des Seniorenbeirats) wird zeitgleich und gemeinsam mit den allgemeinen Kommunalwahlen als Urnen- und Briefwahl durchgeführt.“ Des Weiteren werden mit der vorliegenden Änderungssatzung die geänderten gesetzlichen Vorgaben des Kommunalwahlgesetzes und der Kommunalwahlordnung umgesetzt. So gibt es Änderungen bei den Fristen, insbesondere für die Einreichung der Wahlvorschläge, vom 48. auf 59. Tag vor der Wahl (siehe Punkt 5 der Änderungssatzung). Das wird bei den Kommunalwahlen nun der 16. Juli 2020 sein.

Der rechten Blase nicht auf den Leim gehen

Auch im vergangenen Jahr habe man erleben können, wie schnell Debatten in unserer Gesellschaft aus den Fugen geraten können, angestachelt durch rechte Hetzer im Internet, sagte beim Neujahrsempfang der Remscheider SPD im Neuen Lindenhof Fraktionsvorsitzender Sven Wolf. „Fakten werden ignoriert und allen, die sich für unser Gemeinwohl einsetzen, jedes Fachwissen und die Ehrlichkeit abgesprochen. Da machen die Hetzer aber nicht Schluss, nicht selten folgen persönliche Diffamierungen oder Morddrohungen! Diese Hetze geht inzwischen soweit, dass sich Bürgermeister fragen, ob sie sich selbst bewaffnen und notfalls verteidigen müssen. Das darf nicht sein, denn wir müssen diejenigen, schützen, die angegriffen werden. Hier müssen wir Demokraten gemeinsam aufstehen und ein Zeichen setzen. Alles andere wäre ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Ich bleibe dabei: Die Gefahr und Gewalt von rechts ist die größte Gefahr für die öffentliche Sicherheit unseres Landes!“

Politische Gegner sollten sich – auch in Remscheid – bei unterschiedlichen Vorschlägen für die Zukunft unserer Stadt mit Respekt begegnen, fuhr Wolf fort. „Lassen Sie uns dabei nicht das Spiel der Feinde unserer Demokratie mitspielen. Lassen Sie uns nicht gegenseitig die Aufrichtigkeit absprechen. Denn auch wenn uns mal eine Meinung oder Vorschlag nicht gefällt, dann spreche ich meinem Gegenüber nicht ab, dass er mit dem gleichen Herzblut und der gleichen Leidenschaft für seine Idee wirbt, wie wir es tun!“ Diskussionen könnten schnell aus den Fugen geraten und von denen, die unsere Gesellschaft auseinandertreiben wollen, instrumentalisiert werden, so Sven Wolf. „Dieser rechten Blase im Netz gehen dabei immer mehr auf den Leim. Denn häufig verbergen sich ganz andere Motive hinter dieser Empörung.“

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz griff das in seiner Rede auf: „Lasst uns alles dafür tun, dass die Brunnenvergifter, die Hetzer, diejenigen, deren politische Aussagen - wenn man das überhaupt als politische Aussagen bezeichnen kann - in unserer Stadt kein Bein auf die Erde bekommen. Dass, was wir heute im Rat von zwei Personen erleben müssen, darauf können wir verzichten, darauf kann unsere Stadt verzichten. Wir müssen unsere Verfassung, in der die Würde jedes einzelnen Menschen die wichtigste Aussage ist, mit aller Leidenschaft leben und verteidigen. Das geht nicht vom Sofa aus. Wir müssen tagtäglich für Demokratie, Freiheit und die Verantwortung eines und einer jeden einzelnen für unsere Stadtgesellschaft einstehen!“

Emil-Rittershaus Str.: Vier Verletzte bei Küchenbrand

Gestern gegen 18:47 Uhr rückte die Feuerwehr Remscheid zur Emil Rittershaus Straße aus, wo die Bewohnerin eines Wohnhauses Rauch bemerkt hatte. Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich mehrere Personen vor dem Gebäude, der Rettungsdienst war bereits vor Ort. Aufgrund der ungewöhnlichen Architektur des Fachwerkgebäudes war die Lage nicht direkt zu erfassen und benötigte einen größeren Erkundungsaufwand. Dabei konnte der Brand in der Küche des ersten Hinterhauses lokalisiert werden. Dieser drohte auf andere Bereiche überzuspringen; der Rauch war bereits  ins Vorderhaus vorgedrungen. einer handelsüblichen Leiter ermöglichte Ein Anwohner zwei eingeschlossenen Personen die Flucht aus der Brandwohnung ins Freie, da Rauch eine Treppe innerhalb der Wohnung) als Rettungsweg bereits blockiert hatte.  Die Wohnung bleibt für die Mieter bis auf weiteres unbewohnbar. Glücklicherweise fand die Familie bei Bekannten eine vorübergehende Unterkunft. Zwei verletzte Kinder im Alter von zwölf und 14 Jahren sowie zwei Erwachsene kamen Patienten mit Verdacht auf Rauchgasinhalation zur Überwachung ins Sana-Klinikum Remscheid. Dem beherzten Eingreifen des Anwohners ist es zu verdanken, dass alle vier nicht weitaus schlimmer verletzt wurden.

Eingeklemmte Seniorin in Fahrertür. Gegen 17 Uhr musste die Feuerwehr Remscheid zu einem nicht alltäglichen Einsatz an der Sedanstraße ausrücken. Gemeldet wurde eine Person, die unter einem Fahrzeug eingeklemmt sein sollte. Es stellte sich heraus, dass eine ältere Pkw-Fahrerin versucht hatte, in einer Tiefgarage an der Sedanstraße ihr Fahrzeug über die Fahrerseite zu verlassen. Dabei hatte sich das Fahrzeug bewegt und war auf der Fahrerseite mit einem Stützpfeiler kollidiert. Dabei klemmte sich die Seniorin beide Beine zwischen Tür und Schwelle ein. Glücklicherweise hatte sie den Sender des Hausnotrufes bei sich und konnte so einen Hilferuf absetzen. Dier Feuerwehrleute verschoben den Pkw und befreiten so die  unverletzte Fahrerin. (aus dem Bericht der Feuerwehr)