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Webcam liefert einen aktuellen Blick aufs Geschehen

Foto der Stadt Remscheid aus der neuen Baustellen-Webcam an der Ring-/Raderstraße.

Kreuzungsausbau in 18 Monaten ist ambitioniert“, überschreib der Waterbölles am 29. Mai seinen Bericht über eine Pressekonferenz, in der  Michael Zirngiebl, Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), den Beginn der Bauarbeiten auf der Kreuzung Ring / Rader Straße für den 3. Juni angekündigt hatte. Ein aktuelles Foto aus der inzwischen von der Stadt Remscheid an der Großbaustelle installierten Webcam zeigt auf den ersten Blick – wenig. Der Verkehr läuft, aber haben die Bauarbeiten überhaupt begonnen? Ganz genau weiß das Projektleiter Gunter Breidbach: „Im Vorfeld sind bereits einige Leitungen in den Bereichen verlegt worden, die ohne größere verkehrliche Probleme zu erledigen waren. Das war aus Sicht der Gesamtbauzeit für den Knotenausbau förderlich. Aber in der großen Fläche kann erst gearbeitet werden, wenn die neu verlegten Leitungen auch in Betrieb genommen bzw. angeschlossen sind. Diese Anschlussarbeiten laufen gerade!“ In der Reihenfolge wird der Gehweg zuerst erstellt und dann erst mit der neuen Fahrbahnbau begonnen. Breidbach: „Solange wird die alte Fahrbahn auch noch erhalten bleiben, um die Arbeiten von einer befestigten Fläche aus machen zu können. Es dauert noch eine Weile, bis die Großfräse kommt und die großen sichtbaren Veränderungen auch aus dem Blick der Webcam zu hektischem Treiben auf der Baustelle führt!“

Hier der Link zur Baustellenkamera: http://ojqaspn036nm4egk.myfritz.net:20080/axis-cgi/jpg/image.cgi?compression=80&resolution=1280x720

Röntgen-Fortbildung künftig in Röntgens Geburtshaus

Mit dem Erwerb des Geburtshauses von Wilhelm Conrad Röntgen, Gänsemarkt 1 in der Lenneper Altstadt, im Jahr 2011 hat es sich die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) zur Aufgabe gemacht, den Ursprungsort des weltberühmten Wissenschaftlers umfassend zu sanieren und so zu gestalten, dass er als ein lebendiges Denkmal und inspirierender Ort regional, national und international genutzt und erlebt werden kann. In diesem Frühjahr 2019 wurde bereits eine Publikumsausstellung im Erdgeschoss feierlich eröffnet. Zum 27. März 2020 wird das Geburtshaus anlässlich des 175. Geburtstags von Wilhelm Conrad Röntgen und des 125. Jubiläums der Entdeckung der Röntgenstrahlen vollständig fertiggestellt sein. Das Haus wird dabei nicht nur das bereits bestehende (bildungs-)touristische Angebot der Region ergänzen, sondern auch eine zentrale Rolle bei der Wahrnehmung wichtiger Aufgaben durch die DRG einnehmen. Zukünftig wird es deshalb einerseits Führungen durch die Publikumsausstellung, Vortragsveranstaltungen zu historischen oder wissenschaftlichen Themen sowie Gremiensitzungen der DRG, assoziierter Fachgesellschaften und Partnern geben. Mit dem „International Roentgen Training and Testing Center“ wird hier andererseits auch eine zentrale Anlaufstelle etabliert für Fortbildungsveranstaltungen, Workshops und Zertifizierungen von Ärzten, Physikern und Medizinisch-Technische Röntgen-Assistent/innen.

Video-Rundgang im Erdgeschoss von Röntgens Geburtshaus im April.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ist außerdem die Einrichtung der „WCR-Juniorakademie“ geplant, unter deren Dach Bildungsangebote mit einem medizinisch-technischen Fokus für Jugendliche entwickelt und umgesetzt werden. Gestern Mittag traf sich der OB in  Röntgens Geburtshaus mit dem auf dem 100. Deutschen Röntgenkongress neu gewählte Vorstand der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) um Präsident Prof. Dr. Gerald Antoch vom Universitätsklinikum Düsseldorf.

 „Wir sind stolz darauf, den Weg der Sanierung gemeinsam mit der DRG gegangen zu sein“. betonte Dr. Uwe Busch, der Direktor des Deutsches Röntgen-Museums. „Für Remscheid allein wäre das etwas schwierig gewesen!“ Antoch gab das Kompliment höflich zurück und verwies auf die kompetente Präsenz vor Ort: den Museumsleiter, die Architektin (Sophie Welke) und die Untere Denkmalschutzbehörde. Bis März 2020 wird die Sanierung des Hauses rund 1,5 Millionen Euro gekostet haben.

Dass das Röntgenhaus durch die Einrichtung des „International Roentgen Training and Testing Center“ auch für die heimische Hotellerie von Bedeutung sein wird, stellte sich gestern eher zufällig heraus, als von geplanten 100 Zusatzqualifikationen von jungen Röntgenologen die Rede war. Diese Zertifizierungen müssen sie sich dort künftig u.a. in praktischen Prüfungen an Computer-Bildschirmen (simulierte (Katheter)-Untersuchungen) erwerben. Und der Besuch in Lennep dürfte dann in der Regel vor oder nach der Prüfung eine Hotelübernachtung einschließen. Das freute den OB besonders! Mit Museumsleiter Busch war er sich sicher: „Das wertet den Standort zusätzlich auf!“ Vor allem, weil Krankenkassen zunehmend solche Zertifizierungen (bisher freiwillig) von Radiologen einfordern.

Übrigens: Nachwuchssorgen kennen diese Spezialisten nicht, wie Prof. Gerald Antoch verriet: „Die Detektivarbeit am Röntgenbild ist attraktiv!“ Das zeigt sich auch an der Zahl der DRG-Mitglieder; von derzeit 9.700 will die Gesellschaft bis zum Jahresende auf 10.000 wachsen. An neuen Aufgaben werde es Röntgenologen auch künftig nicht mangeln: Bei der Diagnose von Datensätzen / Röntgenbildern komme künftig verstärkt Künstliche Intelligenz“ zum Einsatz. Wissenschaftliche Fortschritte seien vor allem bei Tumor- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erwarten.

Mit dem DRG-Vorstand besichtigte der OB die deutlichen Fortschritte bei der Restaurierung von Röntgens Geburtshaus – und war beeindruckt: „Hier entsteht ein spannender Ort!“ Darauf konnte er kürzlich bei einer persönlichen Begegnung auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier aufmerksam machen und zur Einweihung am 27. März nächsten Jahres einladen. Ob es dessen Zeitplan zulässt, bleibt abzuwarten. Der Termin der Einweihung stehe jedenfalls, das lasse sich am guten Verlauf der Gebäudesanierung ablesen, war sich gestern DRG-Präsident Prof. Dr. Gerald Antoch sicher. Zumal für den 28. März die Verleihung der Röntgenplakette 2020 feststeht.

Schlemmermeile in diesem Jahr vom 28. bis 30. Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Verwöhnen Sie Ihren Gaumen in einer gemütlichen und stilvollen Atmosphäre mit Ihrer Familie, Ihren Freunden und Gästen vom 28. bis 30. Juni auf Remscheids Schlemmermeile. Schlemmen Sie drei Tage lang unter freiem Himmel auf der Alleestraße. Genießer kommen bei der lokalen und regionalen kulinarischen Vielfalt der teilnehmenden Gastronomen auf ihre Kosten. Von kreativer Kochkunst eines exzellenten Sternekochs über mutige Trendsetter und moderner internationaler Köstlichkeiten bis hin zu Neuinterpretationen von den Klassikern der Deutschen Küche - die heimische Gastronomie hat viel zu bieten.

Signet der 'EssKULTour'.Restaurantzelte und Pavillons bieten Ihnen ein schattiges Plätzchen bei Sonnenschein oder schützen Sie bei bergischem „Drietwetter“. Genießen Sie ein Glas Wein, eine der vielen Biersorten oder andere Getränkespezialitäten – so lässt sich auf der Remscheider EssKULTour ein entspannter Tag verbringen!

essKULTour auf einen Blick

  • Freitag, 28. Juni, 18 bis 22 Uhr

  • Samstag 29. Juni, 12 bis 230 Uhr
    Late Night Shopping bis 22:00 Uhr
    Zieleinlauf der „Hasten Historic“ ab ca. 16.30 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz
    „LIONS-Bällerennen“ um ca. 20 Uhr auf der Wiedenhofstraße
    großes Feuerwerk um ca. 22.30 Uhr

  • Sonntag 30. Juni, 12 bis 15 Uhr.

Am Freitag sorgt DJ Basti Knaup für die musikalische Begleitung, und Samstag ertönt ab 20 Uhr Live-Musik! Am Samstag haben Oldtimer-Freunde ab ca. 16.30 Uhr die Möglichkeit, authentische und originalgetreue Veteranen beim Zieleinlauf der beliebten Rallye Hasten Historic des Automobil-Club Bergisch Land e.V. vor der einzigartigen Kulisse des Rathauses zu besichtigen. Hunderte bunte Bälle begeben sich um ca. 19-30 Uhr auf die 200 m lange „Rennstrecke“ in der Wiedenhofstraße beim LIONS-Bällerennen (tolle Preise für die zehn schnellsten Bälle. Und das Beste: Der Erlös wird einem guten Zweck gespendet!) Lose gibt es für je drei € bei Augenoptik Berghoff und der Hauptgeschäftsstelle der Stadtsparkasse Remscheid.

Bestecksets für die Restaurants sind für einen € an allen Gastronomieständen erhältlich. Nach ein- oder mehrfachem Gebrauch kann das Besteck in den aufgestellten Sammeltonnen zurückgegeben werden. Die Angebote der einzelnen Gastronomen im Detail finden Sie unter www.esskultour.info.

SPD-Fraktion hat für die ISG ein paar Fragen

In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 27. Juni möchte die SPD-Fraktion gerne dem Vorsitzenden oder dem Geschäftsführer der Immobilien- und Standortgemeinschaft Alleestraße (ISG) ein paar Fragen stellen:

  • Was wurde im Sinne der Satzung (Ziele und Maßnahmen) bereits umgesetzt?
  • Welche Aktionen sind in naher Zukunft geplant?
  • Liegen der Stadt bereits Mittelverwendungsnachweise der ISG vor?

Begründung: Die am 15.2.2015 gegründete ISG habe sich dafür ausgesprochen, ein Konzept für die Alleestraße zu erstellen mit dem Ziel einer Aufwertung und eines Mehrwert für die Alleestraße und somit auch für Eigentümer, Mieter und Pächter. Entsprechend dem Satzungsbeschluss vom 1.1.2016 seien die Ziele und Maßnahmen u. a. zur Stabilisierung des Handelshandelsstandortes, Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Vermeidung von Leerständen festgeschrieben worden. Zitat: „Die ISG hat sich als Träger der Maßnahmen verpflichtet, diese in enger Kooperation mit der Stadt umzusetzen und jährlich schriftlich über die Mittelverwendungsnachweise zu berichten.“

 

Anzeigen wegen Pyrotechnik bei Hochzeitskorso

Am Samstag, 15. Juni, gegen 14.50 Uhr kontrollierte die Polizei  auf der Adlerstraße in Remscheid mehrere Fahrzeuge eines  Hochzeitskorsos. Dessen Teilnehmer waren zuvor durch  Lärmbelästigung und das Zünden von Pyrotechnik aufgefallen. Insgesamt konnten noch sechs Fahrzeuge und deren Insassen durch die Polizei  überprüft werden. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen und  eine Strafanzeige gefertigt.  In einem ähnlich gelagerten Sachverhalt auf der Lenneper Straße in  Remscheid schritt die Polizei am Samstag  gegen 19.30 Uhr gegen mehrere Teilnehmer eines weiteren Hochzeitskorsos ein.  Dabei war es laut Zeugenaussagen zuvor zu mehreren gefährlichen  Verkehrssituationen gekommen. Im Rahmen dieses Einsatzes  kontrollierten die Beamten vierzehn Fahrzeuge und deren Insassen und  fertigten eine entsprechende Strafanzeige. (aus dem Polizeibericht)  

Ferienangebote versprechen 3.000 Kindern tolle Ferien

Bereits zu Beginn des Jahres bot die Stadt Remscheid in ihrem „Freizeitenheft 2019" einen Überblick über die Ferienfreizeiten 2019, damit die Familien die Ferienbetreuung ihrer Kinder frühzeitig sichern konnten. Eine kalendarische Übersicht aller Sommerferienangebote findet sich auf der städtischen Homepage http:// www.remscheid.de. Die insgesamt 147 Angeboten wurden von 30 Anbietern (Jugendeinrichtungen und -verbände, Kirchengemeinden, Sportvereine, Kultureinrichtungen und Initiativen, Fachdienste der Stadt Remscheid u.a.) organisiert. „Einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Ferienangebote, die rund 3.000 Kindern tolle Ferien versprechen“, freute sich Thomas Neuhaus, der städtische Beigeordnete für Jugend, Soziales, Schule und Sport, zu Beginn der gestrigen Pressekonferenz, in der er zusammen mit Egbert Willecke, Fachdienstleiter Jugend, und Michael Ketterer (Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen) sowie Daniela Gradante und Tim Boretius vom RTV, Rolf Haumann (Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit), Katharina Jansen (Sportjugend im Sportbund Remscheid), Jörg Liesendahl (Naturschule Grund) und Zbigniew Pluszynski (Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit /AGOT) eine kleine Auswahl der vielen Möglichkeiten vorstellte, die Remscheider Kinder und Jugendliche n den Sommerferien viel Spaß machen, aber Spaß machen, aber auch spannende und wertvolle Erfahrungen vermitteln sollen.

Neun Freizeiten außerhalb Remscheids sind für ca. 350 Kinder/Jugendliche geplant, 24 mehrtägige Freizeitangebote innerhalb Remscheids für ca. 600 Kinder/Jugendliche und 114 offene, meist kostenlose Tagesangebote für ca. 2.000 Kinder/Jugendliche.

Um nur ein paar Stichworte von A bis Z zu nennen: Action, Ausflüge, Begegnung, Kreatives Tun, Künstlerisches Gestalten, Mediennutzung und -gestaltung, Musik, Naturerfahrungen, Open-Air-Kino, Party, Spiele, Sportarten, Technik, Zelten. Bei einem Teil der Angebote ist auch die Teilnahme von Kindern mit Behinderungen möglich. Junge Geflüchtete nehmen ebenfalls an Angeboten teil. Für die Teilnahme an den Angeboten gibt es für einkommensschwache Familien die Möglichkeit der Bezuschussung. Manche Angebote richten sich nicht nur an Kinder, sondern auch an deren Eltern. Auch die Offenen Ganztagsgrundschulen bieten in den Ferien eine verbindliche Betreuung. Und der Fachdienst Jugend hat in enger Kooperation mit vier Partnern vier „Sommerspielaktionen" im Angebot, jeweils von 14 bis 17 Uhr:

  • am 6. und 7. August auf dem Spielplatz Emil-Nohl-Straße in Hasenberg und
  • am 21 und 22. August auf dem Spielplatz der Konsumterrassen in Rosenhügel.

Die AGOT erwartet am 20. Juli an der Wuppertalsperre („Kräwi“) den Besuch von „Ottis U-Boot auf Rädern“, das mobile Unterwasserlabor der Fischerjugend NRW. Das bietet durch eine umfangreiche Ausstattung an Materialien Kindern und Jugendlichen die ideale Möglichkeit, Gewässer vor Ort zu erforschen. Und auch die Naturschule Grund freut sich auf junge Naturforscher zwischen sechs und zwölf Jahren bei seinem „Ferienprogramm Natur“(10 bis 13 Uhr) und vier Nachtwanderungen für Familien mit Kindern ab sechs Jahren.

Viele Angebote sind leider inzwischen schon ausgebucht. Aber bei einzelnen Anbietern nach einer Durchsicht der Programmtabelle auf remscheid.de sicherheitshalber noch einmal nachzufragen, kostet ja nichts. Die ev. Kirchengemeinde Lennep beispielsweise hat für ihre Tagesangebote vom 15. Bis 26. Juli im Gemeindehaus an der Hardtstraße für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren noch Plätze frei(80/100 Euro), die ev. Clarenbach-Gemeinde vom 19. Bis 23. August für Fünf- bis Elfjährige (15 Euro) und der CVJM für die Freizeit auf der Insel Ameland vom 12. Bis 23. August für 12- bis 15-Jährige (450 Euro).

Bewässerung durstiger Bäume ist nicht möglich

Zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 25. Juni hatte die CDU-Fraktion vier Fragen nach dem Zustand der Bäume in Remscheid gestellt. Aktueller Anlass: Befürchtete Folgen der (wachsenden) Bodentrockenheit. Die Antworten hat die Verwaltung jetzt vorgelegt.

Frage 1. Sind aufgrund der Trockenheit Schäden am Baumbestand an unseren Straßen, in unseren Gärten und Parkanlagen sowie in öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Kitas, Spielplätze etc.) zu verzeichnen?
Antwort: Baumschäden, die ausschließlich bzw. monocausal auf die Trockenheit zurückzuführen sind, sind den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) nicht bekannt. Allerdings ist zu erwarten, dass die Trockenheit des vergangenen Jahres auch in Remscheid bei vielen Bäumen zu deutlichen Vitalitätseinbußen mit verminderter Widerstandskraft gegen biotische (Pilze, Bakterien, Insekten) Baumschädlinge sowie abiotische Baumschäden (Sturm, Astbruch, Trockenheit, Ozon- und UV-Empfindlichkeit etc.) geführt hat. Exaktere Aussagen hierzu sind allerdings nicht vor Sommer 2019, d.h. nach den ersten Hitzeperioden möglich. Die Erfassung auch dieser Schäden wird ein Bestandteil der regelmäßigen Baumkontrollen sein.
Problematisch ist hierbei sicherlich auch, dass die Niederschläge im Winter/Frühjahr nur ausgereicht haben, um den Boden oberflächennah bis in eine Tiefe von ca. 25 bis 30 Zentimetern mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die tieferen Lagen – aus denen die Bäume hauptsächlich ihren Wasserbedarf decken – sind immer noch trocken,

Frage 2. Wie sieht es mit Baumerkrankungen infolge der Schwächung der Bäume aus?
Antwort: Die Baumerkrankungen nehmen seit Jahren signifikant zu. Betroffen sind vor allem die folgenden Bauarten: Esche, Buche, Ahorn, Platane, Rosskastanie und Eiche. Meist äußert sich dies in einer multiplen Erkrankungssituation, die z.B. bei der Esche bereits seit dem Jahre 2017 fast zu einem Totalausfall infolge des Eschentriebsterbens geführt hat.

Frage 3. Müssen wir mit finanziellen Mehraufwendungen im Bereich der Baumpflege rechnen, um die Verkehrssicherheit von Bäumen zu erhalten?
Antwort: Die TBR haben bereits für das Jahr 2019 einen Mehrbedarf für zusätzliche Baumkontrollen und Maßnahmen in einem Volumen von ca. 100.ooo € im Budget geplant. Ebenso wurde bereits vor einigen Jahren eine weitere Stelle eins Baumkontrolleurs eingerichtet. Aufgrund der absehbar nur noch begrenzt verfügbaren freien Unternehmerkapazitäten erwägen die TBR mittelfristig zudem den Aufbau einer eigenen Baumpflegekolonne, die mit entsprechendem Gerät und Fachpersonal auszustatten ist.

Frage 4. Sind im Stadtgebiet Extremstandorte von Bäumen bekannt, welche bei wiederkehrender Trockenheit zu wässern sind?
Antwort: Grundsätzlich sind im Innenstadtbereich Baumstandorte denkbar, die von Fahrzeugen aus oder mit sog. Wassersäcken über einen längeren Zeitraum zu bewässern wären. Als Folge des Dürrejahres 2018 war dieses Bewässerungssystem im Laufe des Jahres jedoch frühzeitig ausverkauft und nicht verfügbar.
Aufgrund des tatsächlichen täglichen Wasserverbrauchs von innerstädtischen Großbäumen bei Temperaturen über 30 Grad (mehrere Tausend Liter pro Tag), der verkehrstechnischen Beschränkung während der Maßnahmen (Staubildung) sowie der nur eingeschränkten positiven Wirkung (häufig zu starker Wasserstrahl, zu kleine Baumscheiben führen lediglich zu Oberflächenabfluss, das Wasser gelangt nicht an die Baumwurzeln) wird von einer Bewässerung von Fahrzeugen aus abgesehen. Unabhängig davon verfügen die TBR weder über geeignete und ausreichende Fahrzeugtechnik bzw. -kapazität, noch über entsprechend ausreichend und qualifiziertes Personal. Konsequenterweise sollte man zunächst eher eine Diskussion über notwendige Baumscheibengrößen im Innenstadtbereich führen. Weiterhin sollten bei neuen Baumscheiben Bewässerungs- und Belüftungssysteme eingebaut werden.

Fotos vom 37.Stadtteilfest mit Honsberger Kulturen

Unter dem Motto "Honsberger Kulturen" feierten die Honsberger am vergangenen Wochenende ihr 37.Stadtteil. Und wie in den Vorjahren wieder mit „vollem Programm“. Dafür sorgten diesmal 18 Vereine und Organisationen – mit einem „Kultur-Café“ im Neuen Lindenhof, zahlreichen Ständen auf dem Hof mit Leckereien aus vielen Ländern, mal süß, mal herzhaft, mit Aktionen für Kinder, Backgammon-Spieltisch und natürlich wieder mit viel portugiesischer und türkischer Folklore auf der Bühne. Mit dabei diesmal auch die AWO-Spielgruppe, der Chor des Türkischen Senioren-Solidaritätsvereins, die „Kids Honsberg“ das Tanzstudio Remscheid, der Spielmannszug Remscheid und die Line Dancer von „Maverick“. Die ev. Kirchengemeinde steuerte das Erzählcafé „Wörtersammler“ bei. Und mittendrin gegen 15.30 die offizielle Eröffnung durch Bezirksbürgermeister Otto Mähler. Samstagabend dann live auf der Bühne: Die bekannte Coverband „SHAKE-A-DELIC“. Den  Schlusston setzte gestern die original Honsberger Rockband „Jokers Life“. (Fotos Hans Georg Müller)

Bei Logo für „RS brummt“ fiel die Entscheidung schwer

Unter der Überschrift „Remscheid brummt“: Insektenschutz in der Stadt“ veröffentlichte der Waterbölles am 12. März eine Pressemitteilug der Stadt Remscheid, in der für Juni Aktionswochen zum Insektenschutz angekündigt wurden zur Erhaltung der Artenvielfalt in der heimischen Insektenwelt. Dazu gehörte auch die Einladung an Remscheider Grund- und weiterführende Schulen, sich mit Kurzfilmen oder PowerPoint-Präsentationen an einem Wettbewerb zuu beteiligen, in denen die Bedeutung von Insekten – teils mit wissenschaftlichem Schwerpunkt, und/oder unterhaltend, aber immer mit deutlichem Bezug zu unserer Stadt – Thema sein sollte. Am Freitag sichte eine Jury die Einsendungen und entschied sich für die Preisträger, die am Samstag im vollbesetzten großen Saal 5 des Remscheider „Cinestar“-Kinos geehrt wurden.

Schuldezernent Thomas Neuhaus erinnerte bei der Preisverleihung an den Beschluss des Rates der Stadt, Insekten zu fördern, an wissenschaftliche Studien, wonach an vielen Orten in Deutschland bis zu Drei Viertel weniger Insekten als noch vor 30 Jahren gefunden werden. Für Remscheid lägen bisher zwar keine konkreten Zahlen zum Artenschwund vor, aber: „Remscheid bekennt sich zu seiner Verantwortung!“ So seien auf Flächen von Schulen und Kitas sowie im Umfeld von zentralen Einrichtungen Insektenhotel aufgestellt oder aufgehängt und Brachflächen in Wildblumenwiesen verwandelt worden. Auch nach einem Jahr „Remscheid brummt“, in dem viel getan und erreicht worden sei, sei der notwendige Bewusstseinswandel innerhalb aller Altersgruppen noch nicht abgeschlossen. Was Neuhaus nicht sagte, sich aber vom sehr „überschaubaren“ Kreis der Wettbewerbsteilnehmer ablesen lässt: Das gilt auch für Lehrer/innen und /Schülerinnen. Denn einzig für den Grundschul-Logowettbewerb waren viele Einsendungen eingegangen; da fiel der Jury die Auswahl richtig schwer. Auf Platz 3 kam Clara Siemann (4a, GGS Hasten), auf Platz 2 Milena Thies (4a, GGS Mannesmann) und auf dem 1. Platz Noah Gür (4a, GGS Hasten). Sein Logo soll, entsprechend bearbeitet, künftig als Markenzeichen für „RS brummt“ verwendet werden (2. Platz: Milena Thies, 4a GGS Mannesmann; Platz 3: Clara Siemann, 4a GGS Hasten). Für den SekI/Sek2-Wettbewerb lagen weit weniger Einsendungen vor, für SekI nur eine einzige von der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES, siehe das prämiierte Video oben). Die Macher/Akteure: Sek I Film:  Lucy Wäschle, Serlet Güler, Stella-Marie Wäschle, Madita Zadow, Jan Oliver Krautwurst, Niklas Grimmelt und Mehmet Kuruoglu.

Für Sek2 lagern mehrere Beiträge vor (Filme oder PowerPoint-Texte) – alle vom Käthe-Kollwitz-Berufskolleg.  Platz 1: Rosa Maggio, Ramona Pannhorst, Vivien Fülling, Aurelia Wilhelms, Mareike Körschgen, Klasse FSIM-1 (Fachschule des Sozialwesens, Käthe-Kollwitz-BK, Mittelstufe Erzieherausbildung). Platz 2: Giacomo Castellino, Alexandra Donschek, Kerstin Gregulla, Jacqueline Richter, Aline Hintze, Sabrina Wettler, Klasse FSIM-2 (ebenso, Parallelklasse). Platz 3: Josephine Reinicke, Nina Simon, Emily Maibach, Julius Berndl, Jacob Bierl, Luca Böhl, Klasse BGG11-2 (Berufliches Gymnasium Schwerpunkt Gesundheit, Käthe-Kollwitz-BK).

An dem von Horst Kläuser gewohnt professionell moderierte Rahmenprogramm beteiligten sich Dr. Thomas Giebisch und Marina Rohn vom Leibniz-Gymnasium musikalisch mit dem „Hummelflug" von N. Rimski-Korsakov), Britta Hartz, Leiterin der Kita Am Holscheidsberg. Mit einem Bericht über die Insektenschutz-Aktivitäten Remscheider Kitas, Kindern der Kita Am Holscheidsberg mit einem „Bienentanz“ und der Chor des Leibniz-Gymnasiums unter der Leitung von Marina Rohn mit „Story of my Life" (One Direction) und „Yesterday" von den Beatles. Mit Blumen bedankte sich gegen Ende der Feier die für die Remscheider Grundschulen zuständige Schulrätin Brigitte Dörpinghaus bei Annegret Calaminus (Regionales Bildungsbüro) für die Organisation des Wettbewerbs. Finanziell hatten den Sponsoren möglich gemacht (Stadtsparkasse, Volksbank, Rotary Club und Lions Clubs). Vor dem Kino konnten schließlich Gutscheine in Blumentöpfe mit Wildblumen eingetauscht werden gezogen in der ehemaligen Stadtgärtnerei am Stadtpark von Mitarbeitern der Arbeit Remscheid gGmbH. Vielleicht der Grundstock für etliche neue Wildblumenwiesen in Remscheid. Wäre doch schön!

Neu: Lade-Konzept für Elektrofahrzeuge und Pedelecs

Mit einem Betrag von 80.000 Euro fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf der Grundlage der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ vom 5. Dezember 2017 die Erstellung eines Lade-Infrastrukturkonzeptes für Elektrofahrzeuge und Pedelecs für das Stadtgebiet Remscheid. Den notwendigen Eigenanteil in Höhe von 20.000 Euro übernimmt im Rahmen eines Kooperationsvertrages die EWR GmbH. Das teilte die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO) am 25. Juni schriftlich mit. Damit ist der im Juni 2018 gestellte Antrag nunmehr positiv beschieden worden. Der Bewilligungszeitraum ist vom 1. Juni 2019 bis 31. Dezember 2020. „Es wird aber angestrebt, das Konzept zügig zu erstellen und nicht den gesamten Bewilligungszeitraum zu nutzen. Der erste Abstimmungstermin zwischen Gutachter, EWR GmbH und Stadt findet am 19. Juni statt“, teilt die Verwaltung mit. Ein Ziel der Stadt besteht darin, ihren Beitrag zur notwendigen Energiewende auch im Bereich des Straßenverkehrs zu leisten, um den CO2-Ausstoß sowie die NOX- und Feinstaubemissionen in Remscheid nachhaltig zu senken. Das Lade-Infrastrukturkonzept soll „einen wichtigen Ansatzpunkt für die zukünftige Entwicklung darstellen“. Konkret soll das Konzept Aussagen treffen für Bürgerinnen und Bürger (Eigentümer, Mieter), Unternehmen (Kunden, Mitarbeiter), Flottenbetreiber und öffentliche/halböffentliche Stellflächen. Damit ist eine intensive Beteiligungsphase verbunden.  Auftragnehmer ist das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen. Dieses war in einem kombinierten Ausschreibungsverfahren mit Angebot, Gespräch und Präsentation gemeinsam von EWR GmbH und Stadt ausgewählt worden.

Auch Straßenbäume brauchen gute Bodenverhältnisse

Auf der Basis der städtischen Baumschutzsatzung vom 30. November 2017  hat die Verwaltung im vergangenen Jahr (2018) 223 Baumentfernungen und 15 Baumeinkürzungen genehmigt. Insgesamt waren 124 Anträgen eingegangen; drei davon wurden abgelehnt. 32 Anträge betrafen Fällungen im Zusammenhang mit Bauanträgen, es wurde die Pflanzung von 178 Ersatzbäumen i.d.R. auf den Baugrundstücken festgesetzt.

Als Ersatzmaßnahmen für Baumfällungen in der Vergangenheit wurden im Frühjahr 2018 15 Linden an der Sedanstraße gepflanzt. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 8.700 €. Die für Herbst 2018 geplanten Ersatzpflanzungen (56 Bäume mit einem Kostenvolumen von 50.110 €) wurden in diesem Frühjahr  vorgenommen. Als Ausgleichszahlung nahm die Stadtkasse 2018 9.300 € ein. Damit erhöhte sich der Kontostand der Ausgleichszahlungen zum 31.12.18 auf  85.000 €. Nach den jüngsten Pflanzungen stehen aktuell noch rund 35.000 € zur Verfügung.

In den vergangenen vier Jahren nahm der Fachdienst Umwelt im Stadtgebiet 150 Nach- und Neupflanzungen von Bäumen vor. „Im Regelfall werden nach Entfernung erkrankter städtischer Bäume vorhandene Baumscheiben nach Standortprüfung für Nachpflanzungen genutzt“, teilte die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO) am 25. Juni schriftlich mit.  Zudem wurde für den Stadtbezirk Lennep ein Konzept zur Neupflanzung von 40 Bäumen vorgelegt.

Schwerpunkt der Neupflanzungen war und ist das Gewerbegebiet Großhülsberg. Dort wurden im Rahmen des Projekts „Grün statt Grau“ auf mehreren straßennahen Grundstücken Bäume gepflanzt. Künftig sind Ersatzpflanzungen vor allem in Gewerbegebieten auf exponierten Privatgrundstücken geplant. „Voraussetzung für nachhaltige und erfolgreiche Baumpflanzungen sind insbesondere ein ausreichend großes Raumangebot und gute Bodenverhältnisse“, so die Verwaltung. Der Sommer 2018 habe gezeigt, dass Stadt- und Straßenbäume ohne diese Voraussetzungen erhebliche Probleme haben bzw. bereiten (Trockenschäden, Gefahren durch Trockenäste). Gerne nimmt der Fachdienst Umwelt Anregungen für neue geeignete Baumstandorte entgegen.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Samstag, 22. Juni, 18 Uhr
Musikalischer Abendgottesdienst mit Violine und Cembalo
Ort: Lutherkirche (Martin-Luther-Straße 59 a)
Sonaten für Violine und Cembalo/Klavier von J.S. Bach: Sonate in E-Dur, BWV 1016 und W.A. Mozart: Sonate in C-Dur, KV 293c.
Ein jährlicher Höhepunkt in der Reihe der Musikalischen Abendgottesdienste ist der Violin-Abend mit Viola Fey. Es erklingen Bach und Mozart. Viola Fey ist Mitglied der Bergischen Symphoniker und seit vielen Jahren in der Lutherkirche zu hören.
Mitwirkende: Viola Fey (Violine), Jörg Martin Kirschnereit (Cembalo / Klavier).

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