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Die doppelte Schuldenlast war nur schwer abzutragen

Vorderer- und hinterer Kotten um 1890. Sammlung: Kahl

Der Anschlagkotten lag unterhalb der Müngstener Brücke, dort, wo heute die "Seilbahn" die Wupper quert. Er ist bereits auf einer Karte von 1715 verzeichnet und somit älter, als alle Historiker, die über diesen Kotten geschrieben haben, vermuten. Von der genauen Lage des Doppelkottens ist nichts mehr zu erkennen. Waren bis vor Jahren noch Reste der Mauern, Grabenanlagen oder Reste des Wasserrades zu sehen, ist im Laufe der Zeit, zuletzt aber bei der Umgestaltung zum Müngstener Brückenpark 2006, jegliches Zeugnis alter Historie verschwunden.

Die älteste Urkunde über den Kotten ist in dem Buch der "Scholarchen" (Reformierte Gemeinde Solingen) von 1737 zu finden, wo die Eheleute Peter Moll und Anna Margaretha Ohlig zur Eick bei den Scholarchen ein Kapital „von 100 Talern kourant und 52 Albus kölnisch“ aufgenommen hatten, um es mit 3 1/2 % Verzinsung zurückzuzahlen. Ein halber Schleifkotten wird in den Gerichtsakten später wiedergegeben, "nach einer freundlichen Mitteilung von Herrn Rechtsanwalt K. Kriegsbaum, Solingen" zu gleichem Datum wie auch die Geldaufnahme. Rosenthal fand in den Akten, dass die Zinsen nur einmal am 25. Mai 1738 gezahlt wurden, bevor dann eine vierjährige Pause einsetzte. Bürgermeister Johann Knechtgen, - so nennt ihn das Scholarenbuch -, zahlte für die Eheleute ab.

Ableitung zum Obergraben. Foto: HIZ RemscheidDer Übergang der Zahlungsfrist beruhte auf einem Vertrag, den die Eheleute Peter Moll am 16. Juni 1742 mit Bürgermeister Johann Knecht jun. Abgeschlossen hatten. Sie übergaben Johann Knecht eine gerichtliche Obligation "sprechent auf meinem halben Schleifkotten am Anschlag" und empfingen dafür die Summe von „100 Thalern cr. zu je 52 Alb. Köln“. Außerdem erhielten sie von Knecht noch das Geld zum Wiederaufbau des vor "etwa paar Jahren durch feuer Volichs in die Asche" gelegten Kottens (Zwischen 1738 und 1741 war der Vorderkotten abgebrannt, ohne den Hinterkotten in Mitleidenschaft zu ziehen). Alles in allem nahmen sie bei Knecht ein Darlehen von 203 Reichstalern 8 Albus zu 3 1/2 % auf. Knecht übernahm die Zinszahlungen an die reformierte Gemeinde, die Eheleute Moll verpflichteten sich dagegen, das Leihkapital und die Zinsen dadurch abzuverdienen, dass sie für Knecht für den halben Lohn schleifen würden. Außerdem traten die Molls noch die Pacht ab, die sie von Albertus Clauberg empfingen, der die andere Hälfte des Kottens gemietet hatte. Solche Pachtverträge, die auf vier Jahre abgeschlossen wurden, liegen aus den Jahren 1746 und 1749 im Stadtarchiv Solingen vor.

Noch steht alles friedlich. Foto: HIZ RemscheidKnecht sicherte sich durch das Darlehen an Peter Moll einen Heimarbeiter, bei dem er vor überraschenden Lohnforderungen sicher war. Der Darlehensvertrag enthielt eine halbjährige Kündigungsklausel, und dadurch hatte der Kaufmann Knecht den Schleifer Moll in der Hand. Zugleich gewähren uns die Unterlagen für den Anschlagkotten einen Einblick in die damalige Finanzierung einer Kottenanlage. Die Kotten wurden aus Eigenmitteln unter Zuhilfenahme einer Hypothek errichtet. Man konnte gegen die Sicherheit eines halben Schleifkottens 100 Rtl. aufnehmen. Da Peter Moll durch die Vernichtung des Vorderkottens den Oberbau und die Einrichtung verloren hatte, musste er sich die gleiche Summe noch einmal beschaffen und so eine doppelte Schuldenlast auf sich nehmen, die nur schwer abzutragen war. Der Hauptwert eines Kottens steckte also nicht in dem Kottengebäude selbst, sondern in den dazugehörigen Anlagen." So weit die Ausführungen von Rosenthal. Franz Hendrichs berichtet noch, dass Schwertklingen und -scheiden, Tafelmesser als auch Sägen, Beitel, Hobeleisen und Schlittschuhe dort geschliffen wurden.

Die letzten Besitzer des Hinterkottens waren lt. Franz Hendrichs die Familien Meis und Abraham Picard. Diese Namen kommen in den Solinger Unterlagen leider nicht vor. Vielmehr suchten am 5.3.1750 die Erben Joh. Ascheuer um ein Darlehen nach. Als Sicherheit boten sie ein Erbgut, welches unter den Kindern aufgeteilt war und dessen dritter Teil 675 Taler an Wert darstellte. Hierzu ist geschrieben, dass das Erbgut mütterlicherseits von Hermann Moll selig "nebst halbem Kotten am Anschlag" komme. Das Gerichtsprotokoll sagt aus, dass die andere Hälfte des Anschlagkottens der Frau Ascheuer geb. Moll gehört und deren Vater Hermann Moll. (Wäre für die Historiker noch zu klären, ob Hermann Moll und Peter Moll Vater und Sohn waren oder Brüder.) Bürgermeister Knecht war der Neffe des Schleifers Peter Moll. So erklären sich auch die Darlehensverhandlungen in damaliger Zeit etwas besser.

 Bis zum Ableben Johann Knechts jun. (1762) sind die Zinsen bezahlt worden. Heinz Rosenthal schreibt: "Die Witwe Peter Moll lebte 1767 noch. Ihre Erben waren Johann Peter Moll auf der Höhe (Kranenhöhe) und der Schwertschmied Johann Wilhelm Ohliger zu Feld. Beide hatten je 1/2 Anteil am Anschlagkotten. Ohliger, der für die Firma Joh. Knecht Wittib und Söhne arbeitete - er schmiedete Hauer und Schwerter - verkaufte 1775 seinen Anteil am Kotten an Peter Krahe zu Schaberg. In einer Aufzeichnung aller Wupperkotten von 1853 sind die Besitzer des Vorderkotten die Witwe Elias Moll, Nathan Weis, Dl. Clauberg, die Gebrüder Schaaf und die Witwe Clauberg. Um 1775 sind die Eigentümer des Vorderkottens Joh. Peter Moll und Peter Krahe, und von einem Claubergischen Pachtanteil ist keine Rede mehr. Eine Erhebung des Wupperverbandes 1850 besagt, dass um diese Zeit ein Albert Pickardt und David Clauberg das Sagen in den beiden Kotten hatten. Es liefen zwei unterschlägige Wasserräder mit 3, 45 Metern Durchmesser bei 18 Umdrehungen pro Minute und einer Arbeitszeit von zwölf Stunden pro Tag.

So endete etwa 1908 der Anschlagkotten. Sammlung: ReneltAm 14. April1855 erscheint im Solinger „Kreis-Intelligenzblatt“ eine Mitteilung: "Die Besitzer des Anschlagkottens beabsichtigen, die Wasserräder an demselben zu erneuern und zu verbreitern.“ Ein Jahr später, am 22.2.1856, haben die Vandalen zugeschlagen, wie es zu der Zeit an vielen einsamen Kotten üblich war. Das geht aus einer Anzeige im Bergischen Volksblatt hervor: "Wir Unterzeichneten warnen hierdurch Jeden, sich fernerhin an unserm Kotten, am Anschlag genannt, jeder muthwilligen Beschädigung, sei es an Fenstern, Steinen oder sonst irgendwo zu enthalten, widrigenfalls wir Jeden so wie auch Eltern (da wahrscheinlich solche Frevel von böswilligen Knaben verursacht) zur unnachsichtigen Bestrafung ziehen werden. Dorp den 20. Februar 1856 Carl Clauberg, August Moll.” Gustav Hermann Halbach als Heimatforscher schreibt 1951 im RGA, dass laut mündlichen Überlieferungen seine Vorfahren ursprünglich Bauern, dann Hammerschmiede, Kleinschmiede und Schleifer und daneben auch leidenschaftliche Fischer und Jäger gewesen seien, wobei sein Urgroßvater Franz Arnold Halbach (1808 -1869), wohnhaft in Reinshagen, eine Zeitlang den Anschlagkotten in Müngsten betrieben habe.

Als 1880 der obere Kotten abbrannte, konnte man sich nicht über den Neubau einigen, weil die Beschaffung der Mittel auf Schwierigkeiten stieß. Man hatte die Brandstellen offensichtlich vorsorglich provisorisch repariert, aber als im November 1890 ein außerordentliches Hochwasser einsetzte, fielen der vordere und der hintere Kotten mit allem Inventar den Fluten zum Opfer. Schlimme Hochwasser waren schon1846 und 1888 zu verzeichnen gewesen, ebenfalls mit nicht unerheblichen Zerstörungen. Die schlimmste Hochflut seit Menschengedenken soll allerdings die Flut von 1856 gewesen sein, worüber ich in Bezug auf den Anschlagkotten aber nichts gelesen habe. 1895 brannte auch der Rest des wiederaufgebauten hinteren Kottens ab. Danach wurden beide Kottenteile nicht wieder aufgebaut. (nach: „Hämmer und Kottenforschung – Lobachtal (Hammertal), Bergbau in Remscheid“, 2007 herausgegeben von Günther Schmidt)

Die Schönheit der Arktis schwindet rasant

Eisberge in der Arktis. Foto: Gerd Krauskopf.

Gerd Krauskopf war lange Jahre Leiter des Remscheider Umweltamtes, Schon damals engagierte sich der Remscheider für den Umweltschutz. In seinem Vorruhestand widmete er sich ganz der Fotografie und reist seitdem für seine Reisereportagen und Bücher durch die ganze Welt. Dabei lernte er bis heute fast 80 Länder kennen. Kürzlich führten ihn seine Aufträge auch in die Arktis mit Grönland und Spitzbergen. Zwei außergewöhnliche Länder mit wunderschönen Landschaften und interessanten Menschen. Welche Auswirkungen die Erwärmung der Erdtemperatur dort auf das sogenannte „ewige Eis“ inzwischen hat, zeigen eindrucksvoll die Bilder seiner Ausstellung „Klimawandel – Arktis: Die Schönheit schmilzt rasant!“, die am Freitag, 20. September, um 19 Uhr in der Remscheider SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39 (IV. Etage) eröffnet wird. Die Ausstellung läuft im Rahmen der SPD-Klimaschutzwochen bis zur „Nacht der Kultur“ am 26.

Am 5. September  2014 in der SPD-Geschäftsstelle am Ebertplatz: Eröffnung einer Ausstellung mit Fotos von Gerd Krauskopf (rechts). über die Ukraine. Links im Bild der damalige SPD-Unterbezirksvorsitzende Sven Wiertz; Bildmitte: der langjährige Hörfunkkorrespondent des WDR in Moskau, der Remscheider Horst Kläuser. Er wird auch zur Ausstellungseröffnung am 20 September die einleitenden Worte sprechen.

Hatte sich Gerd Krauskopf bis zum Zeitpunkt seiner beiden Reisen die Arktis mit Eis und Schnee vorgestellt, so konnte er dort erkennen, was der Klimawandel in der Polregion bewirkt. Unübersehbar waren die Stellen, an denen noch vor nicht allzu langer Zeit das Eis ein dickes Polster gebildet hatte. Rekordtemperaturen in den letzten Jahren hatten das „ewige Eis“ dort in kurzer Zeit schmelzen und die Gletscher in erschreckender Geschwindigkeit schrumpfen lassen. Der dortigen "Kühlanlage der Erde" scheint der Mensch mit seinem Raubbau an der Natur den Stecker gezogen zu haben, ist sich Krauskopf sicher: „Schmilzt das Ei weiter, ist auch der Rest der Erde betroffen!“ Seine Fotos vom Rückgang des Eises n der Arktis sprechen für sich und zeigen auf, wie wichtig es ist, das Eis der Arktis als lebenswichtig, ja überlebenswichtig zu schützen. (Antonio Scarpino)

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Das Stadtumbaumanagement in den Sommerferien. Ab 21. August  ist das Team des Stadtumbaumanagements wie gewohnt mittwochs in der Zeit von 10.30 bis 12.30 Uhr sowie nach telefonischer Terminvereinbarung in Raum 206, im 2. OG des Gemeinschaftshauses Der Neue Lindenhof anzutreffen. Das Stadtumbaumanagement ist Ansprechpartner für die Entwicklungen, Projekte und Maßnahmen des Stadterneuerungsprozesses Remscheid Stachelhausen & Honsberg. Das Team des von der Stadt beauftragten Dortmunder Büros STADTKINDER ist von montags bis donnerstags telefonisch unter Tel. RS 2091277 oder per E-Mail unter stadtumbau-rsh@stadt-kinder.de">stadtumbau-rsh@stadt-kinder.de zu erreichen. Hauptansprechpartnerin ist Stadtplanerin Verena Speer.

Fördervereins WohnQuartier Hohenhagen e.V. / Plauderei auf dem Hohenhagen. Der Förderverein WohnQuartier  Hohenhagen lädt für den 21. August von 18 bis 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche zur „Hohenhagener Plauderei“ ein. Dabei sollen die alle Hohenhagener Gelegenheit haben, Probleme in Ihrem Stadtteil mitzuteilen und mit den Vereinsmitgliedern  gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Kleine Speisen  und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher. Die Hohenhagener Plauderei findet jeden 3. Mittwoch im Monat statt. Weitere Infos unter unserer Homepage : Foerderverein-Hohenhagen.de. (Eberhard Schulze)

Evangelischen Stadtkirchengemeinde / Kleiderstube öffnet ihre Türen. Ab Donnerstag, 22. August, ist die Kleiderstube der evangelischen Stadtkirchengemeinde auf dem Honsberg, Honsberger Str. 48, wieder geöffnet (ab 14 Uhr). Die Öffnungszeiten: 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr. Für die Nachmittagsschicht wünscht sich Hans Gerd Gast den/die eine(n) oder anderen Helfer(in) zur Unterstützung der älteren Ehrenamtler.

Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V. / „Gruselführungen auf Schloss Burg“. Der nächste Termin in der Reihe der „Gruselführungen auf Schloss Burg“ ist der 22. August, 20 Uhr. Die Führung dauert ca. zwei Stunden. Neben den Veranstaltungsformaten wie Märkte, Konzerte, Kinderfeste und Ritterspiele erfreuen sich auch unsere Gruselführungen großer Beliebtheit. Jeder, der das Schloss einmal außerhalb der regulären Öffnungszeiten und auf andere Art und Weise entdecken möchte, ist dabei genau richtig; er erkundet das Schloss im Dunklen. Mystische, historische und schaurige Geschichten sowie Lieder aus alter Zeit mit melancholischem Inhalt, die live von Peter Wendland, unserem erfahrenen Gästeführer, gespielt werden, begleiten die Gäste durch das Schloss und den Bergfried. Eine atmosphärische Illumination der Innenräume setzen die Gemäuer in Szene. Aufgaben und Rätsel lassen die Gäste immer tiefer in die Geschichte und das Schloss eintauchen. Die Gruselführung ist buchbar über den Terminkalender auf der Homepage, es können aber auch Karten per Email bestellt oder aber im Vorfeld an der Tageskasse von Schloss Burg erworben werden. Die Teilnahme ist möglich ab 13 Jahren (von 13 bis 17 Jahre nur in Begleitung eines Erwachsenen) und die Tickets sind erhältlich ab 31 Euro pro Person. (Nadine Neuschäfer)

Bergische IHK / Gründersprechstunde des Bergischen Startercenters in Remscheid  Das Startercenter NRW Wuppertal-Solingen-Remscheid bietet in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Remscheid und der Gründerschmiede Remscheid e.V. am Donnerstag, 22. August, eine Gründerberatung in Remscheid an. In den Räumen der „Erlebbar“, Hindenburgstr. 8, können bei der Gründerschmiede Remscheid Gespräche mit einem Berater der Bergischen IHK geführt werden. Im Rahmen dieser Einzelgespräche können Gründungsinteressierte ihre Idee vorstellen und Fragen rund um die Selbstständigkeit klären lassen. Ein Beratungstermin ist nur nach vorheriger Anmeldung unter T: 0202 2490 777 oder E-Mail an Andre Scheifers, startercenter@bergische.ihk.de, möglich.

Bergische Symphoniker / Freiluftkonzerte. Zum Ausklang der Konzertsaison und gleich wieder zu Beginn der neuen Saison spielen die Bergischen Symphoniker wie gewohnt auch in diesem Jahr ihre traditionellen Stadtteilkonzerte kostenlos, diesmal unter der Leitung der diesjährigen Stipendiatin Ustina Dubitsky am

  • Do., 22. August, um 17 Uhr, Stadtpark Remscheid - Konzertmuschel;
  • Fr., 23. August, um 19 Uhr, Müngstener Brückenpark - Haus Müngsten;
  • Sa., 24. August, um 20.30 Uhr, Altstadt Solingen-Gräfrath - Marktplatz;
  • So., 25. August, um 18 Uhr, Remscheid-Lüttringhausen - Heimatbühne.

Schule für Musik, Tanz und Theater / Jugendkunstschule Lennep e.V. / Bandprojektwoche für Jugendliche. In der letzten Woche der Sommerferien – vom 23. bis 27. August, jeweils 13 bis 17 Uhr – bietet die Schule für Musik, Tanz und Theater, Kölner Straße 2c, eine Bandprojektwoche für Jugendliche ab 14 Jahren an. Diese beinhaltet ganz elementare Dinge wie z.B. „Wie sollte eine Probe organisiert werden, um die erwünschten Musikalischen Zielsetzungen zu erreichen?“ bis hin zu „Wie kann man auf der Bühne ein Konzert gestalten?“. Anmelden können sich bestehende Bands, die von einem erfahrenen Musikpädagogen gecoacht werden wollen, und interessierte Jugendliche ab 14 Jahren, die gerne mit anderen zusammen eine Band gründen möchten. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind Grundkenntnisse auf einem der folgenden Instrumente: E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Saxophon und/oder Keyboard/Klavier. Anmeldung unter: http://www.jugendmusikundkunstschule.de/ferienprojekte.html. (David Schmidt)

AWO-Ortsverein Lennep - Lüttringhausen / Konkurrenz für die kölsche Mundart?!? Am Samstag, 24. August, sind die Lütterkuser Plattkaller bei der AWO am Mollplatz zu Gast, und dann wird es dort wieder bergisch-gemütlich und unterhaltsam-historisch. Alles andere als „platt“ ist es, wenn Jung und Alt heute wieder „Platt“ kallen können. Die Kunst, die regionale und lokale Mundart zu pflegen, feiert langsam aber stetig ein „Comeback“. Die AWO Lennep / Lüttringhausen freut sich, die Lüttringhauser Plattkaller Horst Kalckert, Bärbel und Alexander Dubalski am Mollplatz begrüßen zu können. Der Nachmittag auf „Platt“ dauert von 14 bis ca. 17 Uhr. Das Trio begeisterte unlängst im Lüttringhauser Rathaus mit einem Gastspiel und hat es sich zum Ziel gesetzt, durch das Vortragen humoristischer Geschichten ein Stück Heimatpflege zu betreiben. Bei einer Tasse Kaffee und erlesenem Kuchen haben Interessierte die Möglichkeit, humorvoll-köstlichen Geschichten auf Platt zu lauschen. Wer weiß – vielleicht wird das Remscheider Platt ja eines Tages genauso „Kult“ wie die kölsche Mundart! Der Unkostenbeitrag für Kaffee und Kuchen beträgt 3,50 Euro. (Antonio Scarpino)

Interessengemeinschaft der Wupper-Tells / Zauber der Nacht im Flüsterwald. Bei einer Wanderung in die beginnende Nacht am Samstag, 24. August, 20 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden) werden die Teilnehmer Fledermäusen begegnen. Mit Hilfe des Batdetektors werden die Ultraschallsignale der kleinen fliegenden Kobolde für das menschliche Ohr wahrnehmbar. Spannende Geschichten machen uns mit der Welt der Fledermäuse bekannt. So werden wir im nächtlichen Flüsterwald eine ganz eigene, zauberhafte Atmosphäre erleben. Leitung: Wupper-Tell Andrea Kauka. Treffpunkt: Haus Müngsten, Müngstener Brückenweg 71. Zielgruppe: Erwachsene und Familien mit Kindern ab ca. acht Jahre. Kosten: Erwachsene sechs Euro, Kinder bis zehn Jahre drei Euro,   Eltern mit zwei eigenen Kindern 15 Euro (jedes weiter Kind: 1,50 Euro),   Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger: Erwachsene drei / Kinder 1,50 Euro. Bitte Taschenlampe und festes Schuhwerk mitbringen. Eine Veranstaltung der Interessengemeinschaft der Wupper-Tells, Anmeldung unter E-Mail A.Kauka@online.de.

SPD Remscheid-West. „Sach‘ mal - was wird aus unserem Stadtpark?“ Zum Ende der Sommerferien lädt die SPD Remscheid-West für Samstag, 24. August, ab 12.30 Uhr, an die Konzertmuschel im Stadtpark zu einer „Sach mal“-Tour am ein. „Bereits seit langem wissen wir, dass der Stadtpark unsere gute Stube in Remscheid. Es gibt inzwischen viele Ideen, um diesen Bereich wieder zum ersten Anlaufpunkt für Erholung im Freien zu machen. Denn nicht nur kurze Wege für Erholung entlasten unser Klima, sondern ein grüne Lunge hilft unserem innerstädtischen Klima,“ so Christian Günther, stellv. Vorsitzender der SPD Remscheid-West.  Sven Wolf, Vorsitzender der SPD West ergänzt: „Wir laden die Remscheiderinnen und Remscheid herzlich ein, historische Fotos des Stadtparks und neue Ideen für einen modernen Stadtpark mitzubringen. Wir haben bereits einige alte Fotos herausgesucht, die wir mitbringen werden.Wir sammeln die vielen Ideen auf Karten, so dass alle Wünsche und Ideen dokumentiert werden. Wir freuen uns bei Kaffee und Kuchen auf gute Gespräche.“ (Antonio Scarpino)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Eine schöne Filmgeschichte über Freundschaft

Open-Air-„Kino am Hang“ im wilden Garten hinter der Gelben Villa an der Eberhardstraße. Einlass ist jeweils um 20 Uhr (Kinderfilm 18 Uhr).

Eintritt: sechs Euro / für Schüler/innen und Student/innen fünf Euro.

Ein lauer Sommerabend, ein wunderschöner wilder Garten und eine bezaubernde alte Villa. Das macht dieses Freiluftkino hinter dem städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Gelbe Villa“ an der Eberhardstraße aus. Der „Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid - Mitte e. V." organisiert dieses Kino mit Herz nun schon im 23. Jahr.“

Open-Air-Kino an der Gelben Villa heißt gleichzeitig auch immer ein bisschen Warten auf den Sonnenuntergang. Bis dahin können sich die Kinobesucher mit traditionellem Bingo-Spiel die Zeit vertreiben. Wer dabei gewinnt, kann den Film dann in der „VIP-Lounge“ (auf einem Sofa für Zwei) bei einem Freigetränk und Popcorn erleben. Zusätzlich lassen sich die sechs Hauptamtlichen der Kraftstation zu jedem Film immer auch noch etwas anderes einfallen.

Ab 19 Uhr ist Einlass (beim Kinder- und Familienfilm um 17 Uhr)., der Film wird jedoch erst bei Einbruch der Dunkelheit gestartet. Dies wird voraussichtlich zwischen 21 und 21.15 Uhr der Fall sein. Und weil zu einerm Kinoabend auch etwas zum Knabbern gehört, bietet das Kino-Café u. a. frisches Popcorn, Nachos, Süßigkeiten, Chips und verschiedene Getränke zu zivilen Preisen an. Der Erlös kommt ausschließlich Remscheider Jugendlichen im Rahmen von verschiedenen Projekten zugute.

23. August 2019 | Chaos im Netz

Der Titel ist Programm! Computer-Spielfigur Ralph und seine beste Freundin, die Rennfahrerin Vanellope von Schweetz, müssen ihre Computer-Spiele verlassen, um in den Weiten des Internets nach einem neuen Lenkrad für das kaputte Kart-Automatenspiel von Vanellope zu suchen. Im Internet angekommen, finden sie zwar bei eBay schnell das gesuchte Ersatzteil, allerdings verfügen sie nicht über genügend Geld, um dieses käuflich zu erwerben. Es bleiben ihnen 24 Stunden, bis das Gebot abläuft. Dabei lernen sie eine Suchmaschine von innen kennen, treffen auf lebendige Werbebanner und verstehen, was man mit einem Haufen Likes anfangen kann und wie man sie am besten generiert.

Neben den vielen lustigen Ideen, wie man die abstrakte Welt des Internets vermenschlichen kann, erzählt der Film auch eine schöne Geschichte über Freundschaft und was sie bedeutet. Mit Chaos im Netz ist es Disney gelungen, einen wunderbaren Unterhaltungsfilm zu schaffen, der sowohl Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen viel Freude bereitet. Familienfilm | FSK 6 | 113 Min. | USA | 2019

 

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Tratitionsreiches in Lennep gilt es zu erhalten

Die Pilgergasse, Haus Nr. 1 (453) damals und heute. Fotos: Jan Oliver Brockmannvon Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper, heute erhielt ich aus der Lenneper Pilgergasse von Jan Oliver Brockmann ein paar Fotos und die Nachricht: „Lennep hat nun wieder ein weiteres Haus mit einer dreistelligen Hausnummer (453) zu bieten. Ich freue mich, dass meine Restaurierung des Eingangs zu unserem Haus Pilgergasse 1 nun komplett abgeschlossen ist. Die Aufarbeitung der stark beschädigten alten Hausnummer hat hierbei die meiste Zeit gekostet.“

„Wunderbar, Herr Brockmann“, kann ich da als alter Lenneper nur sagen. Ich freue mich immer, wenn Traditionserhalt in Lennep sichtbar wird. Ich hoffe, dass noch mehr Lenneper sich der Tradition erinnern und Althergebrachtes nicht fortwerfen, sondern für die Zukunft erhalten. Das Haus Pilgergasse 1 hat nun wirklich eine lange Tradition, wie man auch auf dem historischen Foto sieht. Im Adressbuch des Kreises Lennep aus dem Jahre 1903 wird auf den damaligen Eigentümer verwiesen, die Tuchhandelsfirma Peter Hammacher & Co. von der Schwelmer Straße, und bei den Hausbewohnern treten die Lenneper Namen Hackenberg, Treis und Loch (zweimal) auf.

Der Name Loch ist uns Lennepern ja bis in die Gegenwart gut bekannt, und die jetzigen Hausbesitzer sind über die Großmutter mit der Familie verwandt. Der genannte Herr Treis war damals übrigens ein Redakteur, der in den Geschäftsräumen der Buchdruckerei im Haus wohnte, die dem Lenneper Peter Hackenberg gehörte. Dieser war seinerzeit ein durchaus bekannter Mann in der Kreisstadt Lennep. Dazu hier noch eine Geschichte aus meinem Buch „Aus dem alten Lennep – Sagen und Erzählungen – Geschichte und Geschichtliches“:

"In den 80er und 90er Jahren des 19. Jahrhunderts entstand dem „Lenneper Kreisblatt“ ein Konkurrent durch die Herausgabe der „Lenneper Volkszeitung“, die zuletzt von Peter Hackenberg geleitet wurde. Der „dicke Peter“, ein lieber und netter Mensch, konnte wohl einen großen Stiefel vertragen, doch soll die Zahl der Gläser Bier oder Wein hier nicht genannt werden, es möchte sonst manch einem zu denken geben. Aber dieser Herr würde ganz sicher bei der Belagerung von Rotenburg ob der Tauber den Meistertrunk von etwa drei bis vier Litern ohne Abzusetzen auch geleistet haben. Als Vorsitzender der Lenneper Turngemeinde konnte er wohl keinen Riesenschwung oder Klimmzug machen, doch war der „dicke Peter“ ein sachlicher und tüchtiger Volksredner, dem man gerne zuhören mochte.

Vorgenannter Peter Hackenberg war im Lennep des 19. Jahrhunderts eine markante und „gewichtige“ Persönlichkeit. Er war Zeitungsverleger und gab lange Zeit die „Freisinnige Zeitung“ heraus. Die Druckerei befand sich in der Pilgergasse, er selbst wohnte mit seiner alten Mutter auf dem Gänsemarkt. Man schätzte das Gewicht von Peter Hackenberg auf ungefähr dreieinhalb Zentner, und man kann sich vorstellen, dass sein „starker“ Leib ihn daran hinderte, nahe am Tisch zu sitzen. Weil aber Essen seine liebste Beschäftigung war, so ließ er sich kurzerhand einen Halbkreis aus dem Tisch heraussägen, worin nun sein Bauch ruhen konnte. Jetzt machte ihm das Essen wieder Spaß. Oft, wenn seine Mutter sonntags morgens in der Kirche weilte, aß er den ganzen großen Sonntagsbraten auf. Hatte seine Mutter einen Schinken zuhause, wie dies in der guten alten Zeit bei den bürgerlichen Familien üblich war, so räumte er schnell damit auf. „Lang mich ens dat Knöksken“ (Knöchlein) sagte er dann und verzehrte den ganzen Schinken hintereinander weg, so wie ein anderer ein kaltes Kotelett."

Eine historische Vergegenwärtigung der Pilgergasse verfasste übrigens Gerd Helbeck in „Romerike Berge - Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, Heft 3, 2014“. Dort ist auch beschrieben, wie es zum heutigen Namen der Lenneper Gasse kam. Wahrscheinlich war es ein Schreibfehler eines Lenneper Beamten, der die Bezeichnung „Tilges Gasse“, der Name war der einer aus Hessen zugewanderten Familie, in der Vorlage falsch las und damit sozusagen die „Lenneper Pilgergasse" schuf. Historisches erhalten sollte man dort in jedem Fall, mit oder ohne Pilger. So kann man in Keller des Hauses z.B. noch sehen, wo einmal das Tintenfass der Druckerei von Peter Hackenberg gestanden hat.

Für Freunde des Pöhlsches `schieten in 2019

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.Mittwoch, 21. August (Pokal des OB)

Bezirksbürgermeister Otto Mähler lädt wieder zum traditionellen Pöhlsches Schieten in den Stadtpark ein. Treffpunkt ist der Seniorentreff Carl–Hessenbruch–Weg 1, Karl– Wiesemann– Platz

Auch an der Uhrzeit ändert sich nichts: 14. 30 bis ca. 17 Uhr. Die weiteren Termine: Mittwoch, 11. September; Mittwoch, 25. September (Stadtmeisterschaft) und Mittwoch, 9. Oktober.

Wochenrückblick vom 12. bis 18. August 2019

 

Offener Diskussionsprozess zwecks Ideen zur Trasse

Bereits am 13. Februar 2018 hatte die Bezirksvertretung (BV) Alt Remscheid von der Verwaltung ein Konzept eingefordert, das den Eingangsbereich der Trasse des Werkzeugs in Hasten, verbessern solle. Am 28. März 2018 hatte die Verwaltung zugesagt, dies in ihr Arbeitsprogramm für 2019/2020 aufzunehmen. Am 15. Mai fragte die SPD-Fraktion nach: „Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die Trasse des Werkzeugs neuzugestalten bzw. deren Erscheinungsbild zu verbessern? Können Mittel aus dem Förderprogramm Heimatwerkstatt einfließen? Können im Rahmen eines Bürgerforums „Trasse des Werkzeugs“, Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine eingebunden werden und gemeinsam ein Konzept erarbeiten?“

Die Antworten der Verwaltung liegen nunmehr zur BV-Sitzung am 28. August vor:

„Vorschläge zur Neugestaltung und Verbesserung des Erscheinungsbildes der Trasse des Werkzeugs sollten in einem offenen Diskussionsprozess entwickelt werden. Die Verwaltung sieht Möglichkeiten und Erfordernisse, die Endpunkte der Trasse und deren Beschilderung neu zu gestalten. Dabei sind die derzeitigen Eigentumsverhältnisse und das Profil der Trasse punktuell restriktive Randbedingungen. Ferner ist zu beachten, dass im Haushalt 2019/2020 keine Mittel für größere Maßnahmen an der Trasse des Werkzeugs eingeplant sind. Grundsätzlich, d.h. vorbehaltlich der Anerkennung der Förderfähigkeit der Neugestaltungsmaßnahmen durch den Fördergeber, können aus Sicht der Verwaltung Mittel aus dem Förderprogramm Heimat-Werkstatt einfließen. („Gefördert werden können Projekte und Maßnahmen, die Menschen miteinander in Diskussions- und Arbeitsprozesse bringen, die die Frage behandeln, was die lokale Identität eines Viertels, eines Dorfes, einer Gemeinde oder einer Region, die auch über die Grenzen des Landes hinausgehen kann, ausmacht. Die Heimat-Werkstatt-Projekte sollen sich auch an solche Menschen richten, die erst noch über ein Engagement in ihrem sozialen Umfeld aktiviert und gewonnen werden müssen. Förderungswürdig sind auch offene Kreativwerkstätten einschließlich der vorbereitenden Diskussionsprozesse.“ [Fördergrundsätze „Heimat-Werkstatt“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, 25.7.2018])

Im Rahmen der Vorgaben der Förderrichtlinie für die Heimat-Werkstatt können Bürgerinnen und Bürger, Vereine entlang der Trasse in eine gemeinsame Konzepterarbeitung eingebunden werden. [„Am Anfang einer Heimat-Werkstatt steht immer ein offener Diskussions- und Arbeitsprozess, der die Einwohnerinnen und Einwohner und örtlich bedeutsame Organisationen in breiter Form an der Frage teilhaben lässt, was sie prägt und was sie ausmacht.“ (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen, Häufige Fragen und Antworten)]“

Eltern-Kind-Haltestellen für die GGS Reinshagen

Die Verwaltung hat den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid per Beschlussvorlage zur Sitzung am 27. August vorgeschlagen, an der Reinshagener Straße auf dem Seitenstreifen vor Haus Nr. 55 sowie auf dem Seitenstreifen gegenüber Haus Nr. 53 im Rahmen der präventiven Schulwegsicherung für die Gemeinschaftsgrundschule Reinshagen Eltern-Kind-Haltestellen einzurichten. Dies soll auf den Zeitraum von 7 bis 8 Uhr beschränkt sein.

„Im Rahmen der präventiven Schulwegsicherung  für die GGS Reinshagen wurde der Bereich des Schimmelbuschwegs sowie der Reinshagener Straße bei einem Ortstermin Ende März  unter Beteiligung der Straßenverkehrsbehörde, der Polizei sowie des Straßenbaulastträgers in Augenschein genommen. Ziel dieses Ortstermins war es zum einen, die Verkehrsbelastung im direkten Bereich der Schule zu minimieren und zum anderen, eine sichere Möglichkeit zum kurzzeitigen Anhalten für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, zu schaffen“, heißt es in der Begründung. Bei zustimmendem Beschluss der Bezirksvertretung  werde die Straßenverkehrsbehörde – nach abschließender Rücksprache mit den Beteiligten Stellen (Schule, Bezirksdienst der Polizei etc.) – die Anordnung der so genannten Eltern-Kind-Haltestellen vornehmen.

Caritas bittet: "Haben Sie ein Glas Marmelade übrig?"

Liebe RemscheiderInnen,

wie jedes Jahr um diese Zeit ist die Ernte im eigenen Garten in vollem Gange, und es wird kräftig eingekocht. Und wie in den vergangenen Jahren bitten wir Sie um eine Marmeladenspende für unser Café für wohnungslose Menschen in Remscheid in der Schüttendelle 40. Das Café hat an 365 Tages im Jahr geöffnet und bietet täglich ein kostenfreies Frühstück an.

Der Caritasverband finanziert das Frühstück über Spenden. Da diese Spenden jedoch sehr unregelmäßig erfolgen, kommt es immer wieder zu Engpässen.  Um auch in Zukunft dieses Angebot vorhalten zu können, sind die Helfer*innen der Caritas auf kontinuierliche Unterstützung angewiesen. Und da gerade Erntezeit ist und viele Remscheider z.B. leckere Marmelade einkochen, bitten wir wieder um „Spenden“.

Vielleicht möchte Sie ja auch Marmelade aus den Vorjahren spenden, um wieder Platz für die frisch eingekochten Leckereien zu haben. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch ein Glas Marmelade. Das Tagescafé in der Schüttendelle 40 hat täglich von 8 bis 14 Uhr geöffnet (Sa und So 8 bis 12 Uhr). Wir freuen uns auf Ihren Besuch. (Rückfragen gerne unter Tel. RS 929606).

Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz

In Kooperation mit der Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Nordrhein-Westfalen, sowie der Stiftung „Gedenken und Frieden“ lädt der Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. zur Eröffnung der Ausstellung „Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ für den 6. September um 12 Uhr in die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall. (Bitte nutzen Sie den Zugang über die Treppe gegenüber der Hausnummer 61 der Martin-Luther-Straße, Parkmöglichkeit auf dem Schützenplatz)

Die Wanderausstellung informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz und dient der gesellschaftlichen Verankerung der erst zwischen 2002 und 2009 erfolgten rechtlichen Rehabilitierung ihrer Opfer. Im Zentrum stehen Fallgeschichten, bei denen es nicht nur um Personen geht, die als Deserteure abgeurteilt wurden, sondern auch um so genannte Wehrkraftzersetzer und Volksschädlinge. Darüber hinaus werden Biografien von Angehörigen des Widerstandes in besetzten europäischen Ländern dargestellt. Insgesamt wurden mindestens 22.000 Menschen hingerichtet, unzählige andere starben in Lagern oder in Strafeinheiten. Die Fallgeschichten (auch aus unserer Region) werden in Überblicksdarstellungen zur Geschichte der deutschen Militärjustiz zwischen 1871 bis 1939 eingebettet. Auch nimmt die Ausstellung die Ausgrenzung und Nichtachtung überlebender Justizopfer in den deutschen Nachkriegsstaaten in den Blick.

Zur Eröffnung der Ausstellung werden neben einem Vertreter des Remscheider Vereins auch Thomas Kutschaty (MdL, SPD), Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Stadt Remscheid und Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung, das Wort ergreifen.

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Dienstag, 20. August, von 11 bis 12.30 Uhr
Fahrrad kaputt?
Tipps und Tricks zur Fahrradreparatur gibtTorsten Kosela vom Fahrradgeschäft Hasten
Am Dienstag, 20. August, könnt Ihr von 11 bis 12.30 Uhr im Deutschen Werkzeugmuseum unter der fachkundigen Leitung von Torsten Kosela vom Fahrradgeschäft Hasten das Flicken von Reifen und damit verbundene Tricks erlernen. Dies hilft, wenn das Fahrrad nach dem Winter mit platten Reifen aus dem Keller geholt wird oder auch unterwegs bei einer Fahrradtour. Du kannst Dir selber helfen und musst nicht auf Hilfe warten. Ihr könnt aber sicher sein, dass es noch viel mehr Tricks vom Fachmann gibt. Weißt Du, wie man ein Lager einstellt, die Kette kürzt oder das Licht repariert? Nein, dann kannst Du hier ganz viel lernen.
Dieses Angebot passt hervorragend in unser ständiges Programm, da es für Besucher, die mit dem Fahrrad kommen und eine Panne haben, im Museum schon seit Jahren Hilfe gibt: Ein kleines Reparatur-Set enthält unter anderem Material zur Behebung von Reifenschäden und das dafür nötige Werkzeug, Ersatzventile, Schutzhandschuhe sowie eine Abdeckplane. Für alle, die auf ihrer Tour von schlechtem Wetter überrascht werden, liegt für die Weiterfahrt außerdem ein Regenponcho bereit. Dieser Service ist kostenlos, über eine kleine Spende an den Förderkreis würde sich das Museum jedoch freuen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Materialkosten betragen vier Euro.

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