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Förderschule freute sich über 24 Schutzhelme

Radfahrern will gelernt sein, besonders der Umgang mit Mountainbikes. Das wissen auch die  Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Neumann-Förderschule an der Engelbertstraße. Regelmäßiges Fahrrad-Training gehört für sie zum Schulangebot und wird gerne angenommen. Was ihnen dabei bislang fehlte, waren Schutzhelme und Speichenreflektoren für die Räder. Gestern nun besuchte die Verkehrswacht Remscheid die Schule und überbrachte den Jungen und Mädchen als Spende 24 Schutzhelme und eine ausreichende Anzahl von Speichenreflektoren. Stolz präsentierten sie sich damit dem Fotografen. Mit im Bild Petra Schulze, die stellvertretende Schulleiterin, Bezirksbürgermeister Otto Mähler, der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, deren Geschäftsführer Bernd Schäfer sowie die örtlichen Verkehrsicherheitsberater der Polizei, die Hauptkommissare Stephan Keller und Michael Wenner und ihre junge Kollegin Anja Wallert.

Werkstudenten können die Fachkräfte von morgen sein

Zu den Sitzungen  des Hauptausschusses am 20. Januar und des Rates am 10. Februar haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP beauftragt zu prüfen, ob eine konzeptbasierte Ausweitung der Einstellung  von Werkstudentinnen und -studenten bei der Stadt Remscheid möglich ist. Begründung: Neben den bestehenden und bewährten Maßnahmen der Stadtverwaltung für Studierende (wie Praktika, Trainee- und Erasmusprogramme) möge die Stadt den Personenkreis der Studierenden stärker in den Fokus rücken, um einerseits dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und zugleich die beruflichen Einstiegsangebote für Studierende zu erweitern.

Zitat: „Unser Ziel ist, akademische Fachkräfte von Morgen bereits während ihres Studiums durch gezielte, praktische Einsätze auf die Aufgabenbereiche der Stadtverwaltung und die Stadt als Arbeitgeberin aufmerksam zu machen und nach erfolgreichem Studienabschluss die Rekrutierungschancen für städtisches Personal zu erhöhen. Mit einer konzeptbasierten Ausweitung und Neuausrichtung der Einstellung von Werksstudenten aus Bachelor- und Masterstudiengängen würde sich die Stadtverwaltung zukunftsorientiert  aufstellen: Die Werksstudenten würden an die Arbeit der Verwaltung herangeführt und für künftige Aufgaben und Führungsaufgaben vorbereitet werden. Mit attraktiven Berufseinstiegsmöglichkeiten und dem Angebot von Übernahmeperspektiven könnten sie langfristig für die  Stadtverwaltung als Fachkräfte gewonnen und gebunden werden. Dies wäre ein wichtiger  Schritt, um im Wettbewerb mit anderen öffentlichen und privaten Arbeitgebern um zukünftige  Führungs-, Fach- und Nachwuchskräfte zu bestehen und dem schon jetzt bestehenden und  noch zunehmenden Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken.“

Als Vorbild für diese Maßnahme nennen die Antragsteller die Stadt Dortmund: dort werde eine solche Strategie seit dem Einstellungsjahr 2022 umsetzt. Mit einem solchen städtischen Modell im Rücken und der guten Vernetzung in die Stadt hinein könne auch die Bergische Universität an Attraktivität gewinnen und interessierte Studentinnen und Studenten anziehen.

Knusthöhe: Antrag auf ökologische Mustersiedlung

Zu den bevorstehenden Sitzungen des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung und Klimaschutz, der Bezirksvertretung Lennep sowie des Hauptausschusses und Ausschuss für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Finanzen haben die Fraktionen von SPD, CDU und FDP den Antrag gestellt, das neue Wohngebiet an der Knusthöhe (Bebauungsplan Nr. 680) zu einer nachhaltigen und ökologischen Mustersiedlung zu entwickeln.

Der Antrag hat folgenden Wortlaut:  
„Die vorgenannten Ausschüsse mögen beschließen:

  1. Die Stadtverwaltung setzt die Gespräche mit dem Land Nordrhein-Westfalen über den Kauf der Grundstücke im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 680 zügig fort und kauft die Flächen. Die Grundstücke werden von der Stadtverwaltung zur Wahrung des öffentlichen Interesses im Rahmen des Erbbaurechts zur Bebauung nutzbar gemacht. Die Vergabe des Erbbaurechts für die Gesamtfläche an einen privaten Bauträger und/oder die Herstellung der Wohnimmobilien im Planungsgebiet durch nur einen privaten Bauträger werden ausgeschlossen. Für die Flächen, die sich derzeit bereits im städtischen Eigentum befinden, besteht die Möglichkeit, sie von der Stadt zu erwerben. Bei der Vergabe der Grundstücke sollen Familien mit Kindern gezielt gefördert oder vorrangig berücksichtigt werden.
  2. Das Verfahren über den Bebauungsplan Nr. 680 wird unter Einbeziehung folgender zusätzlicher Aspekte fortgesetzt:
    a. die Sicherung der verkehrlichen Erschließung soll über die Ringstraße erfolgen, um Ziel- und Quellverkehre durch die bestehenden Wohngebiete (Heinrich-Hertz-Str, Albert-Schmidt-Allee, u.a.) zu vermeiden
    b. der klimaverträgliche Umgang mit Regenwasser erhält eine hohe Priorität bei der Planung, damit das Regenwasser bereits auf der bisherigen Fläche versickern kann („Schwammstadt“, begrünte Dächer, Ausschluss von Steingärten)
    c. bei der Planung sollen Vorgaben für eine klimaneutrale und CO2 neutrale Energieversorgung erarbeitet werden
    d. Entstehen durch klimaneutrale Vorgaben (Buchstabe c) zusätzliche Baukosten, prüft die Stadt eine eigene kommnale Förderung durch Zuschüsse oder einen reduzierte Erbbauzins oder vermittelt gezielt Förderberatungen Dritter.e. Bebauung für höchstens dreigeschossige Mehrfamilienhäuser sollen nur begrenzt unmittelbar zur Ringstraße möglich sein, im übrigen Geltungsbereich soll eine Bebauung mit Ein- oder Zweifamilienhäusern geplant werden.
    f. Bei der Planung und späteren Erschließung sollen die Themen moderne Mobilität, etwa durch ausreichend elektrische Ladesäulen im Wohngebiet, besonders berücksichtigt werden,.
  3. Die Stadtverwaltung berichtet im September 2022 über den aktuellen Sachstand zum BP 680 in den vorgenannten Ausschüssen.“
  4. Wir werden die Modernisierung im Bestand nicht aus dem Blick verlieren, um neben neuen Flächen auch bereits verwendete Flächen für gutes und bezahlbares Wohnen zu nutzen.“

Mit Beschluss vom 27. August 2020 habe der Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss den Aufstellungsbeschluss zum BP 680 – Gebiet Schützenfeld u.a. – Wohngebiet gefasst, schreiben die Antragsteller in der Antragsbegründung. „Es besteht weiterhin in Remscheid eine erhöhte Nachfrage nach Wohnbauflächen, besonders für Familien auf durchgrünten Privatzellen. Daneben besteht ein Bedarf an modernen und bezahlbaren Geschosswohnungen. Beides kann im Geltungsbereich des BP 680 entwickelt werden.“

Bei der Planung sollten nachhaltige und ökologische Aspekte, die Versickerung des Regenwassers und klimaneutrale Energieversorgung eine besondere Bedeutung erhalten, um das künftige Wohngebiet „Knusthöhe“ zu einem Modellgebiet für modernes und grünes Bauen zu machen. „Mit einer modernen Bodenpolitik, kluger Verkehrsführung und nachhaltigem Bauen werden scheinbar widerstreitende Interessen in Einklang gebracht. Damit wird neues Wohnen möglich, ohne die Belange des Naturschutzes und die Rechte künftiger Generationen oder die Interessen der bisherigen Anwohner zu missachten.“

(Auf Antrag von Grünen und Linken wurde der Antrag der von SPD, FDP und CDU in der gestrigen Sitrzung des Bauausschusses wegen Beratungsbedarf in die nächste Sitzung vertagt.)

B-Pläne bleiben mangels Personal unbearbeitet

Im Remscheider Rathaus liegen nach Ansicht der Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz zu viele Bebauungspläne unfertig auf Halde, sprich: bleiben unbearbeitet, weil es an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fehlt, die sie sachkundig voranbringen könnten. Deshalb fasste der Ausschuss gestern Abend den Beschluss, die alsbaldige Neubesetzung der vorhandenen freien Planstellen zu fordern. Das war leicht getan. Sie tatsächlich zu besetzen, dürfte schwerer fallen, wie Christina Kutschaty, die Leiterin des Fachdienstes Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, den Mitgliedern des Bauausschusses schon vor deren späterer „Schützenhilfe“ dargelegt hatte. Weil Stadtplaner in ganz NRW derzeit ein „rares Gut“ seien, sei eine erste Ausschreibung der freien Stellen in der Bauverwaltung ergebnislos verlaufen. Man wolle es jetzt ein zweites Mal versuchen, aber – siehe oben.

Dass ein Verfahren zur Aufstellung, Änderung, Ergänzung oder Aufhebung eines Bebauungsplans i. d. R. mindestens zwei bis drei Jahre dauert, hatten die Kommunalpolitiker schon im August per „Corona-Post“ erfahren. Gestern erhielten sie eine aktualisierte Fassung der damaligen Vorlage. Der Personalmangel erfordere „eine Priorisierung der Bearbeitung von Bebauungsplanverfahren (inkl. Sonstige städtebauliche Satzungen).“ Folgende Prioritätengruppen schlägt die Verwaltung vor, um die noch ausstehenden Bebauungsplanverfahren abzuarbeiten:

  • Prioritätengruppe 1 (höchste Priorität): Bebauungsplanverfahren, mit einem konkreten Planungserfordernis (akuter Handlungsbedarf); Bebauungsplanverfahren, bei denen die Instrumente der Plansicherung (z.B. Zurückstellung von Baugesuchen, Veränderungssperren) eingesetzt worden sind und entsprechende Fristen für die Bearbeitung bestehen; Bebauungsplanverfahren für Stadtentwicklungsvorhaben mit hoher Bedeutung für die Remscheider Stadtentwicklung (z.B. Arbeitsplatzschaffung, Infrastrukturprojekte, Lösung stadtstruktureller Problemlagen, Investitionsvorhaben von gesamtstädtischer Bedeutung); Bebauungsplanverfahren, bei denen aufgrund von Klageverfahren oder zur Herstellung der notwendigen Rechtsklarheit und -sicherheit ein Handlungsbedarf besteht (z.B. Normenkontrolle, Aufhebungsverfahren); Bebauungsplanverfahren für Stadtentwicklungsvorhaben, deren Realisierung von Fördermittelzeiträumen abhängig ist (z.B. Straßenbau).
    Hier aufgeführt werden folgende Pläne: Durchstich Intzestraße zwischen Baisieper Straße und Lenneper Straße; Veränderungssperre östlich Bahnhof Lennep, westlich der Straße Am Bahnhof und das Gebiet zwischen den Straßen Robert-Schumacher-Straße, Alte Kölner Straße, Kölner Straße und Am Johannisberg; Aufhebung des BP Nr. 566 östlich Büchelstraße, nördlich und südlich Baumschulenweg; P & R-Anlage Lennep (Schlachthofstr.)
  • Prioritätengruppe 2 (hohe Priorität): Bebauungsplanverfahren, die der Steuerung des Einzelhandels im Sinne des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Remscheid dienen (ohne akuten Handlungsbedarf); Bebauungsplanverfahren, die der Schaffung von Planungsrecht zur Realisierung von städtischen Einrichtungen dienen (z.B. Rathaus, Schulbauten, Kindertagesstätten, Feuerwehr); Bebauungsplanverfahren, für die ein konkretes Planungsbedürfnis besteht bzw. zur Korrektur städtebaulicher Fehlentwicklungen dienen (z.B. Lösung von Gemengelagen, Verfestigung Splittersiedlung, Entstehen bodenrechtlich beachtlicher Spannungen), die jedoch keine verfahrenssichernden Zwangspunkte aufweisen (z.B. kein Einsatz Plansicherungsinstrumente).
  • Prioritätengruppe 3 (normale Priorität): Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Flächennutzungsplans (beabsichtige städtebauliche Entwicklung); Entwicklung von Flächen im Eigentum der Stadt und der städtischen Tochtergesellschaften; Beitrag zur Innenentwicklung (z.B. Widernutzung von Brachflächen, Nachverdichtung, Arrondierungen)¸Beitrag zu verschiedenen städtebaulichen Problemlagen (z.B. Verbesserungen
  • Wohnumfeld, Lösung Lärmkonflikte, Sicherung öffentlicher Flächen für Wege- und Grünverbindungen); Realisierungschancen und Konfliktpotenzial (z.B. Flächenverfügbarkeit, Artenschutz) u.v.m.

Fabian Knott bleibt Kreisvorsitzender der JU

Fabian Knott. Foto: Petra-FiedlerDie Junge Union (JU) Remscheid hat Fabian Knott erneut und einstimmig zum Kreisvorsitzenden gewählt. Der 24-jährige Jura-Student führt die Remscheider CDU-Jugendorganisation bereits seit 2015 an. Zu seinen Stellvertretern wurden Alessia Schaaf und Francesco Lo Pinto gewählt. Schatzmeister bleibt Tobias Koch, Luna Oberste-Brink-Bockholt bleibt Schriftführerin. Neue Mitgliederbeauftragte ist Pauline Rützenhoff, neue Medienreferentin Sahra Bissek. Komplettiert wird der Kreisvorstand durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Mustafa Al, Roland Gedig, Melissa Pehn, Christian Schmitz und Julia Wachter.

Es gibt noch Flächenpotentiale für Unternehmen

Als Tischvorlage zur gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz beantwortete die Verwaltung die Frage, die Ratsmitglied Bettina Stamm am 25. Oktober zum geplanten Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ gestellt hatte.

Frage: Grund und Boden sind endlich und nicht vermehrbar, d. h. spätestens, wenn die letzten Gewerbeflachen veräußert sind müssen neue, flächenunabhängige Konzepte entwickelt werden, um Arbeitsplätze und Firmen in Remscheid anzusiedeln und zu halten. Wie sieht der Plan der Verwaltung aus?

Antwort: Die Entwicklung neuer Gewerbeflächen ist unter den Restriktionen v.a. der Flächenverfügbarkeit und der Möglichkeit einer Baurechtsschaffung eine fortlaufende Aufgabe. Geht das eine Gewerbegebiet in die Vermarktung, muss die nächste Flächenentwicklung bereits angestoßen sein. Dieser Zyklus wird aufgrund der Endlichkeit des Faktor Bodens irgendwann ein Ende haben. Dieses „Ende“ ist in Remscheid derzeit nicht gegeben. Flächenpotentiale hinterlegt mit ersten planungsrechtlichen Grundzügen stehen grundsätzlich zur Verfügung, Nachfragen nach neuen Gewerbeflächen liegen vor. Alle nicht mit Restriktionen belegten städtischen Gewerbegrundstücke sind aktuell veräußert (Restriktionen können z.B. eine fehlende Erschließung oder fehlendes Baurecht sein). Die Remscheider Wirtschaft ist weiterhin stark vom produzierenden Gewerbe geprägt, so dass flächenunabhängige Konzepte nur begrenzt möglich sind. Trotzdem ist unsere Wirtschaft auch einem ständigen Wandel unterzogen. Jedoch reagiert die bergische Wirtschaftsstruktur sehr robust auf die Tertiärisierung. Dies kann sowohl bei kleinen und mittleren Unternehmen wie auch bei Großunternehmen beobachtet werden. Gerade für Transformationsprozesse von Unternehmen und neue Ideen wird vielfach Fläche benötigt. Die Endlichkeit dieses Gutes und der sorgsame Umgang mit diesem sollte Allen mehr als wichtig sein. Künftige Gewerbegebiete werden nicht mehr nur als Standorte für Gewerbebetriebe dienen können, sondern werden sich optisch und funktional von den bisherigen Gewerbegebietsplanungen unterscheiden müssen.

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Eine kommunale Teststation ist nicht geplant

Am 19. Oktober hatte die CDU Ratsfraktion um einen aktuellen Sachstandsbericht zu den Corona-Testzentren in Remscheid gebeten. Die Antwort liegt nun zur Sitzung des Hauptausschusses am 2. Dezember vor.

Frage: Welche aktuellen Regeln gelten für die Corona-Schnelltestzentren in Remscheid?
Antwort: Im März 2021 wurden … Schnelltestzentren in Remscheid in Absprache mit dem Fachdienst Gesundheitswesen eingerichtet. Neben den öffentlichen Schnellteststellen haben auch diverse Arztpraxen/Gewerbetreibende Schnelltests durchgeführt, diese allerdings überwiegend nur für ihre eigenen Patienten/Kunden. Die öffentlichen Schnellteststellen erhielten eine Einrichtungsfinanzierung von einmalig 1.000 Euro und für die Monate März bis einschl. Juni 2021 eine Monatspauschale von je 1.000 Euro, sofern sie in diesen Monaten in Betrieb waren und Vorgaben bezüglich der Öffnungszeiten erfüllten. Mit Ablauf des Monats Juni 2021 wurde die Subventionierung eingestellt.  (…) Da eine Verknüpfung zwischen öffentlicher Subventionierung und Öffnungszeiten nicht mehr besteht, gestalten die Betreiber die Öffnungszeiten ihrer Teststellen nunmehr bedarfsorientiert. Mit Stand vom 8. November wurden in Remscheid bislang ca. 340.000 Schnelltestungen von den „öffentlichen“ Schnellteststellen und von Arztpraxen/Gewerbetreibenden durchgeführt.

Frage: Wie viele Kinder haben in Remscheid Anspruch auf die kostenlose Testung? Wie viele Bürgerinnen und Bürger in Remscheid können sich nicht impfen lassen und haben daher weiterhin Anspruch auf kostenlose Tests?
Antwort: Der Personenkreis, der weiterhin einen Anspruch auf Testungen mittels PoC-Antigentest hat, ist in § 4a Coronavirus-Testverordnung genannt. Wie viele Personen diesem Personenkreis angehören ist nicht bekannt, da die Anzahl dieser Personen nicht erfasst ist.

Frage: Wie viele Testzentren werden nach Einführung der kostenpflichten Tests in Remscheid vorgehalten? Plant die Stadt die Einführung einer kommunalen Teststation zum Beispiel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Antwort: Seit dem 1. August haben an sieben Standorten öffentliche Teststellenbetreiber den Betrieb eingestellt, an 14 Standorten erfolgt zurzeit der Betrieb öffentlicher Teststellen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auf Grund sinkender Fallzahlen im Bereich der Bürgertestungen weitere Schnellteststellen den Betrieb einstellen werden, da diese nicht mehr wirtschaftlich zu führen sind. Die Möglichkeit einer Einflussnahme durch die Stadt Remscheid hinsichtlich des Fortsetzen des Betriebs von Schnellteststellen besteht nicht.
Die nunmehr auf Basis des Infektionsschutzgesetzes zur Anwendung gelangte 3G-Regel am Arbeitsplatz wurde am 24. November für die Gesamtverwaltung eingeführt. Erforderliche Testungen bei nicht geimpften bzw. nicht genesenen Mitarbeitenden sind ausschließlich von einem Leistungserbringenden nach § 6 Abs. 1 der Coronavirus-Testverordnung, also einem autorisierten Testzentrum, vorzunehmen. Eine kommunale Teststation ist nicht geplant bzw. wird nicht installiert. Dies auch vor dem Hintergrund, die begrenzten Kapazitäten des Fachdienstes Gesundheit nicht zu überlasten.

Gewässerschutz hat sich im Hochwasser bewährt

Der Wupperverband prüft zurzeit, ob zusätzliche Hochwasserrückhaltebecken an den Nebenläufen zu Wupper und Dhünn – und somit auch am Morsbach - notwendig und möglich sind. Ein entsprechendes Konzept wird vom Wupperverband mit den Verbandskommunen abgestimmt und in den nächsten Jahren umgesetzt. Im Zulauf des Morsbachs werden durch den Bau weiterer Rückhaltungen im Bereich des Klausener Baches, am Diepmannsbach und an der Hägener Mühle künftig Verbesserungen erreicht werden durch verzögerten Abfluss des Niederschlagswassers.

Die Sanierung der durch das Hochwasser zerstörten Brücken am Morsbach wird federführend von der Stadt Wuppertal bearbeitet. Die wiederherzustellende Brücke Ulrichskotten im Bereich der Ortschaft Morsbach wird hochwasserangepasst geplant. Dies bedeutet, dass sie ein höheres Freibord erhält, so dass der Abfluss eines 100 jährlichen Hochwassers sichergestellt ist. Die Vorarbeiten dazu laufen. Auch unter Berücksichtigung der aktuell hohen Anzahl an Gewässerbaumaßnahmen und eventueller Lieferengpässe ist jedoch von einem Zeitfenster von mindestens einem Jahr bis zum Abschluss der Maßnahme auszugehen.

Für den Ibach im Bereich Mündung am Gründerhammer wurde ein Fachplaner mit einer Sanierungsvariante zur Hochwassersituation beauftragt. Am Morsbach wurden bereits verschiedene Gewässerbaumaßnahmen durchgeführt, die u.a. den verbesserten Abfluss im Gewässer zum Ziel haben. Diese waren beim Hochwasser im Juli wirksam. In diesen Bereich waren nur geringe Schäden durch die erhöhte Wasserführung festzustellen. In der Ortschaft Morsbach selber sind keine weiteren Maßnahmen geplant. (Aus der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU im Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz, die in der morgigen Sitzung auf der Tagesordnung steht.)

Bei der Annahme von Abfallholz ziemlich wählerisch

Zur Sitzung des Betriebsausschuss für die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) am 7. Dezember hat die Verwaltung eine Anfrage der FDP zur städtischen Wertstoffhof beantwortet. Sie hatte wissen wollen, warum dort kein lackiertes Holz angenommen wird. Zitat: „An der bewährten Annahme- und Entsorgungspraxis des Wertstoffhofes hat sich nichts geändert. Auf dem Wertstoffhof werden weiterhin alle Holzabfälle angenommen, die nicht durch Schutzanstriche schädliche Verunreinigungen aufweisen. Die Übernahme von lackiertem Holz, z. B. Möbelholz, ist auf dem Wertstoffhof Solinger Straße also weiterhin möglich. Nicht angenommen wird dort Holz, das gefährliche Stoffe enthält. Darunter fällt z.B. mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz. (…) Dieses Holz ist gemäß der Altholzverordnung als gefährlicher Abfall eingestuft und bedarf somit einer besonderen Behandlung/Entsorgung. Dieser Abfallstoff muss gemäß der Abfallsatzung der Stadt Remscheid am Müllheizkraftwerk der AWG in Wuppertal angeliefert und dort beseitigt werden. Beispiele hierfür sind

  • Konstruktionshölzer für tragende Bauteile (Dachstuhlholz, Holzfachwerk, Dachsparren)
  • Imprägnierte Hölzer aus dem Außenbereich (z.B. Jägerzaun)
  • Palisaden, Pergolen, Gartenhäuser, Gartenzäune, imprägnierte Gartenmöbel - Bahnschwellen, Leitungsmasten, Holz aus dem Garten -und Landschaftsbau
  • Holz aus der Landwirtschaft (Holzpfähle, Hopfenstangen
  • Ältere Kabeltrommeln (Herstellung vor 1989)
  • Altholz aus Schadensfällen
  • Altholz aus industrieller Anwendung."

Drei Fuhrparks der Stadt mit 384 Fahrzeugen

Zur Sitzung des Betriebsausschuss für die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) am 7. Dezember hat die Verwaltung eine Anfrage der CDU zur Zusammensetzung ihres Fuhrparks beantwortet.

Fahrzeuge der Stadt:

  • 4 LKW: davon 2 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 2 Fahrzeuge Euro 6
  • 75 PKW: davon 13 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 62 Fahrzeuge Euro 6
  • 17 Kleinschlepper: Maschinenrichtlinie LOF
  • 2 Erdgasfahrzeuge
  • 4 E-Fahrzeuge (3 E-Fahrzeug und ein E-Roller)
  • 2 Plug-in-Hybridfahrzeuge

Fahrzeuge der Feuerwehr:

  • 2 Pkw: davon 2 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer
  • 15 Lkw (Einsatzleitwagen, Mannschaftstransport): davon 8 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 7 Fahrzeuge Euro 6 17 RTW, KTW: davon 17 Fahrzeuge Euro 6
  • 41 Sonderfahrzeuge (Löschfahrzeug, Schlauchwagen etc.): davon 32 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 9 Fahrzeuge Euro 6

Fahrzeuge der TBR:

  • 110 LKW: davon 44 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 66 Fahrzeuge Euro 6
  • 42 PKW: davon 18 Fahrzeuge Euro 5 oder geringer, 24 Fahrzeuge Euro 6
  • 27 Kleinschlepper: Maschinenrichtlinie LOF
  • 2 E-Fahrzeuge (Kleintransporter, PKW)

Kraftstoffarten (Antriebsarten)

  • 192 Fahrzeuge mit umweltfreundlichem GTL Kraftstoff
  • 75 Fahrzeuge mit Dieselkraftstoff
  • 81 Fahrzeuge mit Ottokraftstoff
  • 2 Fahrzeuge mit Erdgas
  • 4 Fahrzeuge Batterie elektrisch

Wochenrückblick vom 22. bis 28. November 2021

Wohnungsbrand und ein Fehlalarm

Heute gegen 17:15 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Wohnungsbrand an  die Bernhardstraße gerufen. Anwohner hatten dunklen Rauch beobachtet, der aus den Fenstern eines Gebäudes drang. Da noch unklar war, ob sich eine Person in der Brandwohnung befand, wurde  unverzüglich der Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Hasten sowie der Notarzt  und zwei Rettungswagen entsandt. Vor Ort wurde die Drehleiter in der engen Zufahrt zum Gebäude in  Stellung gebracht und die Wohnungstür aufgebrochen. Auf der Rückseite des Gebäudes konnte  ebenfalls eine Zugangsöffnung geschaffen werden. Die Brandbekämpfung und die Personensuche  wurden durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Glücklicherweise war keine Person  in der Wohnung, und der Brand konnte schnell gelöscht werden, so dass ein Übergreifen auf andere  Wohnungen verhindert werden konnte. Insgesamt waren 38 Kräfte mit 12 Fahrzeugen im Einsatz.

Zeitgleich wurde ein weiteres Feuer auf dem Dach eines Gebäudes  am Hasenberger Weg gemeldet. Da es sich hierbei um ein Hochhaus handelte und beide Drehleitern  der Feuerwehr Remscheid bereits im Einsatz waren, wurden je eine Drehleiter aus  Wermelskirchen und Wuppertal angefordert. Außerdem waren die Freiwilligen Feuerwehren Lennep,  Lüttringhausen, Lüdorf und Bergisch Born alarmiert. Glücklicherweise handelte es sich bei dem  gemeldeten Feuer um einen Fehlalarm, so dass alle Kräfte den Einsatz abbrechen konnten. (aus dem Bericht der Feuerwehr)