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Wasserflächen für den Schwimmunterricht

Nach Auskunft der  DLRG nahmen Schwimmlehrer:innen im vergangenen Jahr bundesweit 23.485 Schwimmprüfungen ab. Im Vergleich mit 2019 war die Zahl damit um 75 Prozent eingebrochen. Ähnlich bei den Schwimmabzeichen: Wurden 2019 noch 48.243 Seepferdchen vergeben, waren es im vergangenen Jahr gerade mal 14.566. Durch die Corona-Pandemie mussten Bäder schließen und Schwimmkurse bzw. -prüfungen folglich ausfallen.

„Die DLRG spricht davon, dass mittlerweile mindestens ein, wenn nicht sogar schon zwei Jahrgänge in der Schwimmausbildung verloren gegangen sind. Sie warnt, dass das Risiko des Ertrinkens dauerhaft erhöht sei, weil in der Pandemie die Zahl der Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer signifikant gestiegen sei“, stellen SPD, FDP und Grüne in einem gemeinsamen Antrag an den Sportausschuss fest. Auch die Ausbildung der Retter sei ins Stocken geraten ist. Dies sei aber nicht nur der Pandemie geschuldet, sondern ein Trend, der sich bereits seit längerem abzeichnet. „Noch schwerwiegender ist allerdings, dass Grundschulen keinen Schwimmunterricht anbieten können, weil nicht ausreichend Bäder bzw. Schwimmflächen zur Verfügung stehen. Wir müssen helfen, dass Kinder und Jugendliche schwimmen lernen. Daher ist es erforderlich, alle Wasserflächen zu ermitteln, um diese für Schwimmzeiten zur Verfügung zu stellen.“ Jedes Kind in Remscheid müsse die Möglichkeit bekommen schwimmen zu lernen, meinen die Antragsteller. Deshalb haben sie die Verwaltung um statistische Zahlen gebeten, die eine politische Entscheidung erleichtern könnten:

  • Wie groß sind die Wasserflächenkapazitäten (Freibäder, Hallenbäder, Krankenhaus, private Anbieter) in Remscheid und stehen ausreichend Wasserflächen für den Schwimmunterricht zur Verfügung?
  • Zu welchen Uhrzeiten sind die Wasserflächen durch den Schwimmunterricht an Schulen oder durch Vereine und private Anbieter belegt?
  • Haben weiterführende Schulen Schwimmzeiten für das kommende Schuljahr beantragt, die nicht bewilligt wurden
  • Wie können unter den derzeitigen Rahmenbedingungen zusätzliche Angebote für die Ausbildung im Bereich der Schwimmlehrer und Rettungsschwimmer geschaffen werden?

Stehen in den kommenden Jahren Mittel aus der Sportpauschale zur Finanzierung möglicher zusätzlicher Angebote zur Finanzierung zur Verfügung?

Remscheid soll bei „NRW 3x3 Tour 2022“ dabei sein

Bei sechs Enthaltungen hat der Sportausschuss am Dienstag auf Antrag von SPD, Grünen und FDP einstimmig beschlossen, dass sich die Stadt Remscheid für 2022 als einer der Austragungsorte der „NRW 3x3 Tour“ bewirbt. In den vergangenen Jahren hatte die „NRW Streetbasketball-Tour“ (ursprünglicher Name) in jeweils zwölf Städten in NRW Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, ihr sportliches Können und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die Antragsteller: „Sport ist mehr als der bloße Wettkampf! Es geht um soziales Miteinander und Spaß in Gesellschaft.“ Sie wünschen sich, dass „aus unseren Sportvereinen ( Basketballabteilungen) und Schulen (Basketball AG) eine Sportgemeinschaft für die Bewerbung bildet und … ein Teil dieser Tour wird, unterstützt durch den Sportbund Remscheid. David Schichel von den Grünen: "Nach der Cortona-Pandemie ist jeder Sporttermin bestimmt gerne gesehen!"

Höchste Inzidenz zwischen 30 und 40

Alterskohorte

Wocheninzidenz

Vor 1930

0,0

1931-1950

18,6

1951-1960

13,9

1961-1970

69,3

1971-1980

86,95

1981-1990

160,67

1991-2000

133,86

2001-2010

148,17

2011-2020

93,94

Die Stadt hat heute die aktuellen Infektionszahlen für Kinder in Kindertagesstätten und schulpflichtigen Kinder bekanntgegeben, bezogen auf den Zeitraum vom 1. bis 14. September. In der Altersgruppe der Kinder zwischen einem Jahr und fünf Jahren wurden zwölf Kinder positiv getestet. In der Altersgruppe der sechs- bis 18-jährigen waren es 77 Kinder.

Die getrennt nach Alterskohorten betrachtete Wocheninzidenz (Stand: 13.9.) zeigt die häufigsten Infektionen in den Geburtenjahrgängen 1981 bis 1990. An zweiter Stelle der Infektionshäufigkeit stehen die Jahrgänge 2001 bis 2010, gefolgt von den Jahrgängen 1991 bis 2000.

Über die nächsten mobilen Impfungen, die am kommenden Wochenende erneut auf der oberen Alleestraße und erstmals auf dem Kaufpark- und REWE-Gelände im Stadtteil Lennep geplant sind, wird die Stadt noch näher informieren.

Röntgen-Plaketten 2020 und 2021 werden Samstag verliehen

Prof. Dr. Günther Hasinger erhält Röntgenplakette“, titelte der Waterbölles am 28. Februar 2020 und berichtete über die herausragenden Forschungen des deutschen Physiker (ESA, Madrid, Spanien) auf dem Gebiet der Röntgenastronomie. Doch aus der öffentlichen Ehrung einen Monat später im Teo Otto Theater und Hasingers Festvortrag über „Schwarze Löcher und das Schicksal des Universums“ wurde nichts. Weil Corona einen Strich durch die Rechnung machte. Deshalb werden am kommenden Samstag in der Aula des Röntgen-Gymnasiums die Röntgen-Plaketten 2020 und 2021 gemeinsam verliehen. Preisträger 2021 ist Prof. Dr. Wolfgang Schlegel „in Würdigung seiner herausragenden Leistungen zur Entwicklung der intensitätsmodulierten konformalen Strahlentherapie. Zahlreiche Verfahren und Techniken, die heute in den Kliniken rund um den Globus eine präzise Bestrahlung von Tumoren ermöglichen, basieren auf den Entwicklungen Schlegels und seines Teams. Zahllose Patient:innen weltweit haben es seinen Erfindungen zu verdanken, dass ihre Tumoren präzise und schonend bestrahlt und ihre Heilungschancen so verbessert werden konnten.

Der gebürtige Sachse (1945) studierte von 1965 bis 1969 er Physik und Mathematik an der Freien Universität in Berlin und wechselte 1970 an die Universität Heidelberg, wo er 1971 promovierte. Anschließend erhielt er eine Postdoc Stelle am Institut für Nuklearmedizin des deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). 1978 habilitierte er sich und wurde 1993 zum Professor für Medizinische Physik an die Universität Heidelberg berufen. Zwischen 1979 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2019 leitete er die Abteilung für Medizinische Physik in der Strahlentherapie am DKFZ.

Schlegel publizierte mehr als 200 Originalarbeiten und fünf Lehr – und Fachbücher in medizinischer Physik. Er genießt aber auch als Dozent und Förderer der Ausbildung junger Medizinphysiker einen guten Ruf. Er hat mehr als 200 Diplom-, Master- und Doktorarbeiten betreut. 2003 bekam er den Deutschen Krebspreis, und 2010 verlieh ihm die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik e.V. die Glocker-Medaille für seinen lebenslangen Einsatz für die Medizinische Physik. Seit 2013 ist er ist Ehrenmitglied der Ungarischen Gesellschaft für Strahlentherapie, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik, der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und der European Federation of Medical Physics.

Der Festvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schlegel am Samstag gilt der Tumorbehandlung mit Intensitäts-modulierter Röntgenstrahlung. Die Laudatio für Prof. Dr. Wolfgang Schlegel hält am Samstag Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus vom DKFZ in Heidelberg, die Laudatio für Prof. Dr. Günther Hasinger hält Prof. Dr. Metin Tolan, Präsident der Universität Göttingen. Das Thema des Festvortrages von Prof. Hasinger hat sich in den vergangenen anderthalb Jahren nicht geändert…

Zuschüsse für neue Brücke würde es nicht geben

Die Verwaltung hält am Plan eines Durchstichs Intzestraße zur Lenneper Straße fest. Eine Fördermöglichkeit wie für den Durchstich Intzestraße über das GVFG-Programm hält die Verwaltung bei einer neue Brücke für unrealistisch, da hierfür die Förderbedingungen für nicht erfüllt würden. Für den Durchstich Intzestraße rechnet die Stadt dagegen mit einer Förderung von rund 65 Prozent der anrechenbaren Baukosten. „In Summe senkt dies den Eigenanteil der Stadt Remscheid auf ca. 1.302.700 € brutto“ (reine Baukosten). Eine planerische Änderung ist nach Ansicht der Verwaltung unökonomisch und äußerst zeitaufwendig. Zudem würde sich das Risiko einer Brückenstilllegung der bestehenden Brücke mit der Zeit vergrößern, da sich diese „aktuell schon am Ende ihrer prognostizieren Lebensdauer“ befinde. In einer Mitteilung zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd spricht sie sich aus Kosten- und anderen Gründen gegen den Alternativvorschlag einer neuen Brücke aus. Zitat:

„Für eine neue Brücke müssten die bisherigen Brückenbauwerke (Brücke für den Verkehr, aber auch Fußgängerbrücke) abgerissen werden. Ein neues Brückenbauwerk würde jedoch nicht so klein wie das bisherige ausfallen können, da damit die bisherigen Probleme weiter bestehen bleiben würden. Eine neue, zur Gleisachse schiefwinkligen Straßenbrücke mit beidseitigen Kappen und Gehwegen würde vom Intzeplatz in die Intzestraße führen und die Baisieper Straße so anschließen, dass die Schleppkurven für Busse konfliktfrei angesetzt werden können. Das würde bedeuten, dass die Busse leichter den Knotenpunkt passieren können. Dies ist die Mindestvoraussetzung, wie auch schon in den Vorlagen 16/0427 und 16/0956 beschrieben. Fahrzeuge des Umweltverbundes sind nach Auffassung der Verwaltung bei einer Neuplanung eines Brückenbauwerks unabdingbar, um der Bedeutung des ÖPNV nach den Nachhaltigkeitskriterien gebührend Rechnung zu tragen.“
Ein Ausschluss von Gelenk-Bussen bei einer neuen Brücke sei nicht denkbar. Bei der großen Stützweite der neuen Brücke biete sich eine Verbundbrücke an, wie sie vor rund zehn Jahren auf der Lenneper Straße (zwischen Hausnummer 85 und 87) ebenfalls diagonal über die Gleisanlagen errichtet worden sei.

„In der bisher bestehenden Brücke liegen sehr viele Versorgungsleitungen, wie Gas, Wasser und Strom, weshalb mit umfangreichen Verlegungsarbeiten der Versorger zu rechnen ist. Die auf der alten Brücke liegenden Leitungen müssen für den Bau mittels Provisorium über die Gleise an einer anderen Stelle außerhalb des Baufeldes verlegt werden. Ein solches Provisorium könnte aufgrund der Leitungslage aus Sicherheitsgründen nicht für einen Fußgängerverkehr freigegeben werden. Es wird eine große Schneise über den Gleisen erforderlich sein, die bautechnisch und bewuchsfrei zu planen und herzustellen ist. Bei der zu überbrückenden Entfernung von Böschung zu Böschung wird es nur mit einer aufwändigen Stützkonstruktion im Böschungs- und Gleisbereich möglich sein, dieses Problem zu lösen. (…)

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Tempo 50 ist Bettina Stamm zu hoch

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 22. September hat Bettina Stamm (echt.Remscheid) die zur Verkehrsführung in Lennep problematisiert und die Verwaltung um einer Stellungnahme gebeten:

„Aus welchen Gründen ist die Ausfahrt aus der Altstadt von der Schwelmer Str. ab Ecke Mühlenstraße. nur über eine zusätzliche „Runde“ durch den Altstadtkern über die Berliner Str. möglich? Unnötige Fahrten (Parkplatzsuchverkehr usw.) durch die Altstadt könnten vermieden werden, wenn die Ausfahrt aus der Altstadt auch über die Schwelmer Straße Richtung Thüringsberg möglich wäre.

Die Anregung eines Bürgers , die Geschwindigkeit auf der gesamten Länge der Robert-Schumacher Str. und Gartenstraße auf 30 km/h zu begrenzen, wurde von der Verwaltung mit dem Hinweis abgelehnt: „da keine, der besonderen Örtlichkeit geschuldete besondere Gefahrenlage bestehe“ und „es sich bei den beschriebenen Rasereien um subjektiv wahrgenommene Fälle“ handelt. Wie in der Eingabe dargestellt, herrscht ein stetiger Wechsel zwischen Tempo 30 und Tempo 50 auf der Gartenstraße und Robert-Schumacher-Str.. So ist beispielsweise auf der Robert-Schumacher Str. unmittelbar nach dem „Kreisverkehr“ auf der Geraden auf einem Teilstück von ca. 200 Meter Tempo 50 erlaubt, um dann für ca. 100 Meter bis zur Kölner Str. in Tempo 30 zu münden.

In § 45 Abs. 1 c StVO heißt es: „ Die Straßenverkehrsbehörden ordnen ferner innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, Tempo 30-Zonen im Einvernehmen mit der Gemeinde an.“ Warum wird aus Gründen des Umwelt- und Lärmschutzes sowie der Verkehrssicherheit (Fahrradtrasse, Geschäftsverkehr; hoher Querungsbedarf, Bushaltestelle/Bahnhof) die Regelgeschwindigkeit in diesem Bereich nicht einheitlich auf Tempo 30 festgelegt?“

Von freiwilligen Helfern wird abgeraten

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 22. September hat die Stadtverwaltung Fragen der Fraktion der Linken nach den Umweltschäden an und um die Wuppertalsperre im Zusammenhang mit den jüngsten Unwetterereignissen beantwortet. Da die Wuppertalsperre zum überwiegenden Teil im Gebiet des Oberbergischen Kreises liegt und die Bezirksregierung Köln für die Maßnahmen im Bereich der Talsperre zuständig ist, hatte sie die Fragen dorthin weitergeleitet und von dort auch Rückmeldung bekommen. Demnach sind die großflächigen Reinigungsarbeiten an der Wasseroberfläche vorerst beendet, die Ölsperren mit den Absorber-Schläuchen werden auf dem Gewässer aber noch weitere Zeit verbleiben. Die Uferbereiche sind teilweise mit einem Ölfilm belegt.

An der Wupper-Talsperre seien unterschiedliche Beprobungen, Analysen und Reinigungsarbeiten vorgenommen  worden, heißt es in der Antwort der Verwaltung: „Mehrere Wasserproben wurden und werden auch weiterhin genommen. Auf dem Gewässer selbst erfolgte zunächst die Beseitigung der großen Störstoffe. Anschließend wurde das Öl und weitere Substanzen auf der Wasseroberfläche von einem Fachunternehmen entfernt. Weitere Arbeiten sind derzeit in Planung. (…) Aufgrund der Schadstoffsituation sollte auf den Einsatz von freiwilligen Helfern verzichtet werden.“

“ Die Verunreinigungen an und in der Wuppertalsperre durch Betriebsstoffe seien durch einen Betrieb im Zulauf zur Talsperre im Gebiet des Oberbergischen Kreises (Hückeswagen / Waterbölles) entstanden. Unternehmen, die von Starkregen betroffen sein können, sollten grundsätzlich bauliche Maßnahmen treffen, (…) zum Beispiel Aufkantungen oder Flutschotts an Türen und Toren sein. Eine 100-prozentigen Schutz kann es bei solchen extremen Wettergeschehnissen allerdings nicht geben.“

In Schulen und Qartieren fehlt Platz für Fahrräder

„Wer ein Fahrrad besitzt braucht insbesondere in den Wohnquartieren auch einen sicheren Fahrradabstellplatz. Zahlreiche Wohnungen in Mehrfamilienhäusern in den Wohnquartieren wie Mixsiepen/Vömix, Hohenhagen, Klausen und Hackenberg und Hasenberg, um nur einige zu nennen, stammen aus den 1960-er und 1970-er Jahren. Keller und Abstellräume, -wenn überhaupt vorhanden – reichen nicht ansatzweise aus um die heutigen Fahrräder – ob analog oder e-Bike – sicher abzustellen“, hat die SPD-Fraktion erkannt und damit ein „großes Defizit an sicheren Abstellplätzen für Fahrräder“. Um dieses zu beseitigen, fordert die Fraktion von der Verwaltung „kreative Lösungen“. Ein fehlender Fahrradkeller im Mehrfamilienhaus solle in Zukunft nicht mehr dazu führen, dass die Anschaffungen von Fahrrädern – für den Weg zur Schule, zum Einkaufen und insbesondere zum Weg zur Arbeit – unterbleibt.

In einem Antrag, der jetzt die Runde macht durch die Bezirksvertretungen und Fachausschüsse, hat die SPD die Verwaltung um Antwort auf folgende F ragen gebeten:

  • Hat die Stadtverwaltung im Hinblick auf die e-Mobilität schon Standorte für Quartiersfahrradgaragen und sichere Stellplätze in den Wohnquartieren identifiziert und mögliche Bewirtschaftungskonzepte in Kooperation mit geeigneten Partnerinnen und Partnern wie Wohnungsbaugesellschaften, eruiert und katalogisiert?
  • Sind der Stadt Remscheid entsprechende Fördermaßnahmen auf der EU, Bundes und Landesebene für solche Projekte bekannt?
  • Sind an den Remscheider Schulen sicher Fahrradstellplätze vorhanden, so dass auch die steigende Nachfrage von Schüler*innen, die mit dem Rad zur Schule kommen möchten, entsprochen werden kann?

„Die SPD-Fraktion möchte erreichen, dass nicht nur die Errichtung von sicher Fahrradabstellmöglichkeiten (Keller u. Fahrradboxen) geprüft wird, sondern dass auch z. B. leere Ladenlokale in die Betrachtung mit einbezogen werden. Der sichere Fahrradstellplatz muss auch an den Remscheider Schulen -ab Sekundarstufe 1 – gewährleistet sein“, heißt es in der Antragsbegründung.

Waterbölles: Die von den Grünen auf Bundesebene geforderte Förderung von Lastenfahrrädern taucht in dem Antrag nicht auf.

BV 10 bekommt sichere Zukunft am Neuenkamp

Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit steht heute das Gutachten der Bergischen Universität Wuppertal zur „Fortschreibung der Sportplatzentwicklungsplanung für die Stadt Remscheid“, verbunden mit zwei Beschlussvorschlägen der Verwaltung:

  • Das Tennenspielfeld an der Sportanlage Hackenberg wird umgebaut. Hinzu kommen leichtathletische Nebenangebote auf dem übrigen Gelände am Hackenberg. Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel von 53.250 € in 2021 und 1.522.500 € in 2022 werden außerplanmäßig bereitgestellt. Die bisherigen Planungen zum Sportzentrum Hackenberg werden eingestellt.
  • Das Tennenspielfeld am Neuenkamp wird - bei Vorliegen der haushalterischen Voraussetzungen- umgebaut. Die Stadt Remscheid erwirbt den Sportplatz Neuenkamp für einen € und übernimmt die Kaufnebenkosten (Notar). Nach der Grundstücksübereignung vom RSV an die Stadt erhält der RSV die Förderzusage über 1.354.979 € zum Bau eines Mehrzweckraumes zur Aufwertung des Sportparks am Fürberg, und die Stadt trägt den zehnprozentigen Eigenanteil des RSV in Höhe von150.553 €.

Der Planungsentwurf der Technischen Betriebe Remscheid (TBR)für Neuenkamp sieht neben der Sanierung des Fußballfeldes zahlreiche sportliche Angeboten für breite Bevölkerungsschichten vor  (u.a. Streetbasketball, Beachvolleyball, Tischtennis, Shuffleboard) aber auch seniorengerechte Angebote. Neben der Möglichkeit, dort Bundesjugendspiele auszutragen, wurde das Spielfeld so konzipiert, dass eine Hälfte des Fußballfeldes in drei Kleinspielfelder unterteilt werden kann, um eine höhere Auslastung und Nutzung durch die breite Öffentlichkeit zu ermöglichen.

„Der BV 10 aber auch alle eingebundenen Akteure erhoffen sich durch die Konzeption eine weitere intensive Vernetzung und Kooperation im Quartier. Dabei wird ein Schwerpunkt auf Integrationsarbeit und spezifische Angebote für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gelegt werden. Die Sportangebote sprechen ein junges Publikum unter dem Motto "Sport verbindet über alle Grenzen hinweg-" an. Dadurch erhöhen sich die Möglichkeiten zur Verbesserung der Integration benachteiligter Gruppen“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

Pöhlsches`schieten in diesem Jahr

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten. Das um die Jahrtausendwende gespielte und erfundene Spiel in den Schmetten (Schmieden) wurde in den 1950-er Jahren reaktiviert durch Carl Wiesemann, um dann wieder Ende der 1990-er Jahre im Stadtgeschehen Platz zu finden. Seit dem 3. August 2001 wird es in den Sommermonaten auf dem Carl Wiesemann Platz im Stadtpark (Seniorentreff) von unermüdlichen Senioren und einer Seniorin gespielt. Es findet einmal im Jahr eine Stadtmeisterschaft und ein Pokalturnier statt. Der Oberbürgermeister und Vertreter der Volksbank Remscheid / Solingen unterstützen dieses Traditionsspiel durch ihre Teilnahme.

Hier die noch anstehenden Termine im Jahr 2021:
jeweils Mittwoch von 14.30 bis ca. 17 Uhr am  15. September, 8., 15. und 29. September (Stadtmeisterschaft) und 6. Oktober.
Verantwortliche für Durchführung und Bespaßung: Bezirksbürgermeister Otto Mähler und Peter Spornberger. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. Bei starken Regenfällen fällt der Termin ins Wasser. Plätt aff!

Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Lennep

Gegen 10.30 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Remscheid ein. Im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Kölner Straße  war es aus bislangf unbekannter Ursache zu einem Brand in einer nicht bewohnten Gebäudeteil gekommen. Sechs Betroffene wurden durch den Rettungsdienst auf Rauchgasen untersucht, konnten aber unverletzt vor Ort bleiben. Sie hatten sich über das glücklicherweise von Rauchgasen frei gebliebene Treppenrhaus in Sicherheit bringen können. Nachdem der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde die Einsatzstelle der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben. Die übrigen Wohnungen des Hauses blieben bewohnbar. (aus dem Bericht der Feuerwehr)