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Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Freitag, 20. September, 16 Uhr
Von Mäusen, Machern und Museen
Themenführung, Markus Heip

Mittwoch, 25. September, 19 Uhr
Wir drucken die ZukunftBisher wurden alle Werkstücke zerspanend hergestellt, der neue Weg nennt sich additives Verfahren. Also nicht mehr abtragend, sondern aufbauend. Jetzt sagen wahrscheinlich viele, ach das kann doch jeder, und die Drucker gibt es doch schon für einige hundert Euro zu kaufen. Doch was wir Ihnen an diesem Abend zeigen wollen, das spielt in einer anderen ganz eigenen Liga und geht darüber weit hinaus.
2017 hat die Firma Stöcker Metallbearbeitung den Innovationspreis des Fördervereins MannesmannHaus e.V. genau für Ihr Engagement und Ihre Kompetenz auf diesem Gebiet erhalten. Der absolute Spezialist auf diesem Gebiet, Arnd Meller, wird Ihnen in seinem Vortrag anhand eines ganz konkreten Beispiels die Vorgehensweise und die Möglichkeiten aufzeigen. Viele Menschen restaurieren sich sehr gerne einen Oldtimer, aber nicht immer bekommt man noch die Ersatzteile und an dieser Stelle bieten sich die Methoden des 3D-Drucks an. Darüber hinaus wird er anhand weiterer mitgebrachter Beispiele die Möglichkeiten, die Bandbreite und die verschiedenen Methoden des 3-D-Drucks vorstellen - von Kunststoff über mit Kevlar verstärkte Kunststoffe bis zu ganz unterschiedlichen Metallen. Aluminium, Titan oder Werkzeugstahl sind nur einige Beispiele. Sie werden beeindruckt sein. Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht.

Freitag, 27. September, 18 Uhr
Hopfen und Malz, Gott erhalt' s!
Bierverkostung. Deutsches Reinheitsgebot bis ist das wichtig?
Andreas Arens ist der einzige Biersommelier im Bergischen Dreieck, und wir freuen uns, ihn für eine weitere Bierverkostung haben gewinnen zu können. Viele trinken Bier und haben ihre Lieblingssorte, aber wie kommt es eigentlich zu diesem speziellem Geschmack? Was darf in Deutschland im Bier drin sein?
An diesem Abend steht das Deutsche Reinheitsgebot im Vordergrund. Was ist das? Seit wann gibt es das? Ist es nötig? Ist es noch zeitgemäß? Schmecken auch andere Biere? Das sind die Fragen, die an diesem Abend beantwortet werden. Natürlich nicht in einem trockenen Vortrag, sondern mit bestimmt sehr süffigen Beispielen. Wir werden auch versuchen, bei einer Blindverkostung rauszuschmecken, ob es das Reinheitsgebot erfüllt. Schauen wir mal, ob es klappt.
Lassen Sie sich auf einen Abend mit ganz unterschiedlichen Bieren ein. Auch die Brauereien werden wir kaum kennen. Andreas Arens wird viele Geheimnisse lüften und uns mit auf eine besondere Entdeckungsreise nehmen. Freuen Sie sich auf einen spannenden und bierseligen Abend. In toller Atmosphäre werden wir mit Andreas Arens auf eine Reise durch die Welt der Biere nach deutschem Reinheitsgebot (und auch ohne) gehen. Die Kosten für diese Veranstaltung betragen pro Person 25 €.
Ganz wichtig!! Bitte melden Sie sich unter Tel. RS 162519 oder per E-Mail (Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de) bis spätestens 25. September zu der Veranstaltung an.

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Antwort der Verwaltung auf die Fridays-Forderungen (1)

Am 5. Juli übergaben Jugendliche der „Fridays for Future-Bewegung“ ihre Klimaschutz-Forderungen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Dabei handelt es sich um allgemeine Klimaschutzforderungen, die auf bundesweiter Ebene angegangen werden müssen. Außerdem sind verschiedene ortsspezifische Forderungen darunter. Die Verwaltung hat sie für die Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 24. September sowie zur Ratssitzung am 26. September in einer Mitteilungsvorlage zusammengestellt nebst ihren eigenen Stellungnahmen. Hier Teil 1 der Vorlage:

Forderung: Jährlich findet eine „autofreie“ Ratssitzung statt. Diese Ratssitzung beinhaltet auch einen thematischen Schwerpunkt zum Klimaschutz, zur Mobilität und zur Anpassung an den Klimawandel.
Stellungnahme: Die Verwaltung empfiehlt dem Rat der Stadt Remscheid, eine entsprechende Sitzung durchzuführen.

Forderung: In allen Schulgebäuden werden Wasserspender zur Befüllung von Trinkflaschen installiert.
Stellungnahme: Die Beschaffung von Wasserspendern ist kostenintensiv, da sie neben den reinen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten auch die wiederkehrende Prüfung und Wartung der Geräte umfasst. Bisher stehen hierfür im städtischen Haushalt keine Finanzmittel zur Verfügung. Die in Remscheider Schulen bereits vorhandenen Wasserspender werden von Schul- und Mensavereinen betrieben. Trinkwasser kann – wie zutreffend dargestellt – an jedem Wasserhahn entnommen werden. In diesem Fall handelt es sich ausschließlich um stilles Wasser, das ohne zusätzlichen Betriebsstrom für einen Wasserspender konsumiert werden kann.

Forderung: Jeder Schülerin und jedem Schüler wird zu Beginn der Schulzeit eine hochwertige, langlebige Mehrweg-Trinkflasche geschenkt.
Stellungnahme: Jährlich werden ca. 1.000 Schülerinnen und Schüler eingeschult. Die allgemein- und berufsbildenden (Ersatz-)Schulen werden derzeit von ca. 16.500 Schülerinnen und Schüler besucht. Eine Trinkflasche, die im Sinne der Nachhaltigkeit die gesamte Schulzeit täglich genutzt wird, muss besonderen Ansprüchen gerecht werden. Unter Bezugnahme auf die Ergebnisse der Stiftung Warentest und ihrer schweizerischen Partnerorganisation Saldo hat die Stadt Remscheid eine Angebotsanfrage gestartet, um die Beschaffungskosten zu ermitteln. Finanzmittel stehen hierfür nicht zur Verfügung. Es ist deshalb zu empfehlen, die Trinkflasche en gros zu kaufen, um sie zu einem subventionierten Preis an Schülerinnen und Schüler abzugeben. Mögliche Sponsoren wurden bereits angefragt, ob eine logistische und/oder finanzielle Unterstützung des Projektes möglich ist.

Forderung: In allen kommunalen Gebäuden, natürlich auch allen Schulgebäuden, wird zertifizierter Ökostrom eingesetzt.
Stellungnahme: Die Vergabe des Auftrages für die Stromlieferung erfolgte auf dem Weg einer europaweiten Ausschreibung. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren und endet am 31. Dezember 2021. Der Einkauf von Ökostrom ist über die nächste Energieausschreibung zu verwirklichen, auf diesem Wege werden die CO2-Emissionen städtischer Gebäude ab 1. Januar 2022 um ca. 4.400 t jährlich reduziert.

Forderung: Die Schulhöfe werden mit einem verstärkten Anteil an „Grün“ umgestaltet und tragen zur Aufenthalts- und Lebensqualität der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte bei.
Stellungnahme: Die Schulen werden bei ihren Wünschen, die Schulhöfe grüner zu gestalten, von der Verwaltung unterstützt. Da die Entsorgung von Asphalt sehr teuer ist, können die beantragten Maßnahmen nur sukzessive umgesetzt werden. Diese Maßnahmen müssen aus dem Budget „Spielgeräte für Schulen“ finanziert werden.

Forderung: Die Getrenntsammlung von Restmüll, Altpapier und „Grüner-Punkt-Müll“ wird in allen Schulen und Verwaltungsgebäuden umgesetzt! Das bedeutet auch eine getrennte Erfassung der Abfallarten durch die Reinigungskräfte und entsprechende Abfallbehälter im und am Schulgebäude. Alle Beteiligten (Lehrende, Lernende, Reinigungskräfte, Hausmeister, Verwaltungsmitarbeiter/innen etc.) erhalten entsprechende Einweisungen und Anweisungen.
Stellungnahme: Die Forderung ist nachvollziehbar. Sie kann nur im Dialog aller Beteiligten umgesetzt werden. Im Rahmen dieses Dialoges, der in jeder Schule zu einer verbindlichen Vereinbarung führen muss, sollte auch eine Regelung für die Besenreinigung von Klassen- und Fachräumen getroffen werden. Zugleich bietet der Dialogprozess auch die Möglichkeit eine nachhaltige Strategie zur Vermeidung von Verpackungsmüll (bspw. durch verpackungsfreien oder -armen Einkauf) zu entwickeln. Die Stadt Remscheid wird diesen Diskussionsprozess konstruktiv begleiten.

Die Stadtbücherei in Lüttringhausen im Wandel der Zeit

Alte Postkarte von Lüttringhausen.

Von Martin Kalhöfer

„Am Sonntag, dem 19. September 1909, wurde in Zimmer 8 des Lüttringhauser Rathauses der Ausleihbetrieb ohne große Feierlichkeiten aufgenommen“. So nüchtern der Start, umso aufregender und vielfältiger entwickelten sich die folgenden 100 Jahre. Die Stadtteilbibliothek hat zahlreiche Wirren und wirtschaftliche Krisen gemeistert: Ausgabenstopp, Umzüge, eine (Fast-) Privatisierung und sogar eine vom Rat verfügte Schließung. Doch die Leser sind treu geblieben, auch in Zeiten von Internet und neuen Medien ist die Stadtbücherei ein Mittelpunkt im Ort. Heute zeigt sich die Stadtbücherei lebendiger als zuvor: zahlreiche Projekte und Aktionen locken neue Leser, und im Juni 2009 schaffte man es sogar ins Fernsehen. Für viele Kinder ist der Gang zur Stadtbücherei immer noch ein erster Schritt in die Selbstständigkeit und in die Welt des Wissens.

Der ehemalige Leiter des Remscheider Stadtarchivs Dr. Walter Lorenz hat in der Sonderbeilage zum 75. Geburtstag der Stadtteilbibliothek anschaulich ihre Geschichte  geschildert. Unter äußerst schwierigen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen wurde das Angebot zwar reduziert, aber doch aufrechterhalten. Eine Mahnung auch für nachfolgende Generationen, nicht leichtfertig eine wichtige Bildungs- und Kulturstätte aufzugeben. Dabei wird deutlich, wie bedeutend ein guter Standort und engagiertes Fachpersonal waren und sind. Immer dann, wenn beides günstig war, ging es mit der Bücherei aufwärts.

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Bürgerstiftung RS für Engagementpreis benannt

Die Bürgerstiftung Remscheid ist für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen worden. Darüber freuen sich die Stiftungsvorsitzende Kathrin Gilberg und die Vorstandsmitglieder Rainer Gilberg und Wilfried Milz ebenso wie der Karl Heinz Humpert, der Vorsitzende des Stiftungsrates. Die Bürgerstiftung Remscheid wurde im Oktober 2000 ins Leben gerufen, um Bürger und Unternehmen in unserer Stadt zu ermuntern, sich gemeinnützig für Remscheid zu engagieren. Gefördert werden Projekte in Remscheid aus den Bereichen Jugend, Kultur und Soziales ideell und materiell mit Geld und Sachmitteln. In den vergangenen vier Jahren wurde nach Angaben von Kathrin Gilberg mit einer Gesamtsumme in Höhe von Gesamtfördersumme ca. 40.000 € eine Vielzahl größerer und kleinerer Projekte unterstützt:

  • 2015: Der Fitnessplatz im Stadtpark (von der Bürgerstiftung installiert, wurde überholt und um zwei Geräte erweitert), Projekt für Demenzerkrankte im Wiederhof mit Musikgeragogin, Patenschaft Orchester.
  • 2016: Bewerberbuch BZI, Demenzprojekt Wiedenhof (fortgeführt), Demenzprojekt mit Remscheider Schulen („Konfetti im Kopf“ mit Abschlussveranstaltung im Faßbender-Saal), Start des BürgerKollegs, Patenschaft Orchester.
  • 2017: Bewerberbuch BZI, Integrations-Sportfest, Spende an „Die Wiege e.V.“, Patenschaft Orchester, BürgerKolleg.
  • 2018: Bewerberbuch  BZI, Spende an „Echt kremig“, Kinderschutzbund (Müttercafé Mama Mia) und Initiativkreis Kremenholl (Tisch-Bank-Kombi), Kamishibai-Theater-Patin, Patenschaft Orchester, Projekt „Frühaufsteher“ BZI, BürgerKolleg.

Der Deutsche Engagementpreis wurde erstmals 2009 im Rahmen der Kampagne "Geben gibt." ausgelobt. Das Ziel der Initiative ist bis heute die Stärkung der öffentlichen Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement. Inzwischen hat sich der Deutsche Engagementpreis als die deutschlandweit wichtigste Würdigung für bürgerschaftliches Engagement etabliert. Seit 2015 präsentiert der Dachpreis in einem neuen Wettbewerbsverfahren die Preisträgerinnen und Preisträger sowie die Ausrichter der rund 700 Engagement- und Bürgerpreise in Deutschland, um ganzjährig die Anerkennungskultur für freiwilliges Engagement zu befördern.

Vom 12. September bis 24. Oktober wird über den Deutschen Engagementpreis 2019 abgestimmt. Mehr als 600 Projekte und Personen haben dann die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis zu erhalten. Die TOP 50 der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung in Berlin. Wir laden Sie ein, sich an der Abstimmung zu beteiligen und Ihre persönlichen Favoritinnen und Favoriten unter allen Teilnehmenden auszuwählen. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt. Für alle, die sich an der Abstimmung beteiligen möchten, hier der Link: https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/.

Solardachkataster mit hilfreicher Ampel-Funktion

Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie stehen als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Energieträgern Erdöl, Kohle, Erdgas und Uran ist die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern klimafreundlich und sicher sowie umwelt- und ressourcenschonend. Erneuerbare Energien sorgen für mehr Unabhängigkeit von Energieimporten und stärken die heimische Wirtschaft. Die Nutzung erneuerbarer Energien vermeidet klimaschädliche Emissionen. Natürlich auch in Remscheid. Und deshalb hat die Stzadt Remscheiod im Internet für energiebewusste Hausbesitzer und andere Interessenten ein Solarkataster zur Verfügung gestellt. Es gibt Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Unternehmen Hinweise, ob das Dach Ihres Gebäudes für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Hierbei kann einerseits Strom durch den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen und andererseits Wärme durch den Einsatz von Solarthermie-Anlagen gewonnen werden.

Das Solardachkataster gibt Interessenten mit der Ampel-Funktion (grün - gelb - rot) eine erste Einschätzung, ob ein Dach voraussichtlich für die Solarnutzung geeignet ist. Der Blick in das Solardachkataster kann eine professionelle Beratung allerdings nicht ersetzen. Hinzu kommt, dass neben der Sonneneinstrahlung, Ausrichtung des Daches und Verschattung auch Faktoren wie die Statik des zu bebauenden Daches berücksichtigt werden müssen. Das lässt sich im Rahmen der Analyse des Solardachkatasters nicht betrachten. Kompetente lokale Energieberater und Handwerksfirmen sind im Internetportal von ALTBAUNEU zu finden.

Hundeschwimmen im Freibad startet am 28. September

Nachdem die Badesaison im Freibad Eschbachtal für alle menschlichen Schwimmer zu Ende gegangen ist wird das Bad wieder für die neuen Gäste „umgerüstet“. Am 28. und 29. September sowie am 3., 5. uind 6. Oktober findet im Freibad in Zusammenarbeit mit dem Sportamt das Hundeschwimmen statt, jeweils  von 14 bis 18 Uhr statt.  Der Förderverein Freibad Eschbachtal e.V.. bietet an allen Tagen "Leckerchen für die Zweibeiner" an . Erstmalig und einzigartig in der Region findet am 6. Oktober auch eine Hundemesse mitmehr als zehn Ausstellern statt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Schwimmen für Frauchen und Herrchen aus hygienischen Gründen nicht erlaubt ist. Der Eintrittspreis liegt bei drei Euro pro Hund. Mitgebrachte Herrchen und Frauchen sind frei. Beim Eintritt muss eine gültige Impfung des Hundes gegen Tollwut per Impfausweis nachgewiesen werden. Weitere Termine werden je nach Wetterlage mitgeteilt. Der Parkplatz an der Mebusmühle ist ausgeschildert.

Paten für junge Menschen mit Fluchterfahrung

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Remscheid sucht für ein neues  Patenschaftsprojekt engagierte Remscheiderinnen und Remscheider, die gezielt junge Menschen mit Fluchterfahrung bei der Berufsorientierung und -ausbildung unterstützen wollen. Denn der Start in eine Berufsausbildung ist für viele junge Men­schen auch der Start in die eigene Selbstständigkeit und eröffnet langfristige Zukunftsperspektiven, ist zuvor aber mit ganz unterschiedlichen Fragen verbunden:

  • Was gibt es für Berufe und welche Abschlüsse brauche ich wofür?
  • Wo liegen meine Interessen und Stärken und in welchen Ausbildungsberufen kann ich diese einbringen?
  • Wie finde ich einen Ausbildungsplatz und was brauche ich für eine Bewerbung?

Der überwiegenden Anzahl junger Menschen mit Fluchterfahrung fehlt in dieser wichtigen Entwicklungsphase vertraute Bezugspersonen und/oder persönliche Kontakte zu erwachsenen (Berufs-)Vorbildern. Genau dieses fehlende Element der persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner außerhalb der professionellen Systeme nehmen das KI und verschiedene Kooperationspartner in den Blick. Die angestrebten Patenschaften haben zum Ziel, den jungen Menschen Zugangswege zu ihrem neuen gesellschaftlichen Umfeld zu eröffnen und sie bei der Berufsorientierung und Ausbildung zu unterstützen. Diese Unterstützung kann verschiedene Formen annehmen und von den Paten zusammen mit den jungen Menschen gestaltet werden. Dabei fördern ein regelmäßiger Kontakt und Austausch nicht nur die persönliche Beziehung zwischen Paten und jungen Erwachsenen, sondern dienen auch zur Verfestigung der neuerlernten (Fach-) Sprache.

Was ist geplant?

  • Herbst 2019: Suche nach engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich als Paten für junge Erwachsene mit Fluchterfahrung einbringen möchten und Vorgespräche mit den Interessentinnen und Interessenten.
  • Winter 2019: Grundlagenschulung zur Vorbereitung auf die Patenschaft. Die Schulung besteht aus sechs Modulen und umfasst ca. 24 Unterrichtsstunden. Angesprochen werden u. a. die Themen: Rechtliche Grundlagen, Hilfesysteme in Remscheid, Konfliktmanagement.
  • Frühjahr 2020: Vermittlung der Patenschaften. Danach regelmäßige Austauschtreffen und Fortbildungen für alle Engagierten.

Interesse? Dann kontaktieren Sie doch Katharina Neuser-Turczynski, Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe, unter E-Mail katharina.neuser-turczynski@remscheid.de">katharina.neuser-turczynski@remscheid.de oder Tel. RS 162993.

Stadt lehnt Kauf des Sportplatzes als zu teuer ab

Als „teuersten Kunstrasenplatz aller Zeiten“ bezeichnete der Waterbölles am 11. März den Sportplatz Neuenkamp, nachdem der RSV gegenüber der Stadt Remscheid einen Verkaufspreis von 3.635.000 Euro genannt hatte (als handele es sich um Wohnungsbaugelände) und die Stadt auf den tatsächlichen Wert des Sportgeländes, 540.036,60 € (38 €/m²), verwiesen hatte. Inzwischen hat die Delegiertenversammlung des Vereins einen neuen Preisvorschlag gemacht – nun sollen es 1,5 Millionen € sein. Die Botschaft an die Stadt: „Der Sportplatz Neuenkamp wird der Stadt Remscheid für den Kaufpreis von € 1,5 Millionen  bei rein sportlicher Nutzung für mindestens 30 Jahre angeboten.“

Somit liegen „auch die aktuellen Vorstellungen des RSV bei einem Kaufpreis, der den ermittelten Verkehrswert als Sportfläche weiterhin deutlich übersteigt“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am 25. September. Und weiter: „Der Verwaltungsvorstand hat daraufhin ... festgestellt, dass die Teilnahme am Förderprogramm ‚Soziale Integration im Quartier‘ nicht in Frage, kommt, da hier maximal ein Kaufpreis in Höhe des Verkehrswertes (540.000 €) gefördert werden kann.“ Darüber hinausgehende Erwerbskosten würden zu Lasten der Kommune gehen, da sie nicht förderfähig seien. „Freiwillig“ einen Kaufpreis zu akzeptieren, der 960.000 € über dem ermittelten Verkehrswert liegt, wäre rechtlich zu beanstanden, so die Verwaltung.

Darüber gab es bereits Ende August ein Gespräch unter Federführung des Oberbürgermeisters in Anwesenheit des zuständigen Dezernenten und der Fachdienstleitung Sport und Freizeit mit Vertretern des Fußballvereins BV 10 und des Sportbundes Remscheid (SBR). Ergebnis: „Nach intensiver Diskussion waren sich alle Beteiligten unter großem Bedauern einig, dass unter den derzeitigen Rahmenbedingungen eine Realisierung des Sportplatzes am Neuenkamp nicht möglich ist. Nichtsdestotrotz wird die Stadtverwaltung ihre Bemühungen fortsetzen, eine zufriedenstellende Lösung für den dort beheimateten Verein zu finden. Zunächst konnte der RSV als Grundstückseigentümer davon überzeugt werden, dem BV 10 b.a.w. die Möglichkeit einzuräumen, dort auch weiterhin seinen Sportbetrieb aufrecht zu erhalten. Entsprechende Gespräche waren erfolgreich, der  Fachdienst Sport und Freizeit wurde umgehend  beauftragt, Folgegespräche zur jetzt doch möglichen jahrweisen Verlängerung des Pachtvertrages über den 31. Mai 2020 hinaus mit dem RSV aufzunehmen. Alle Beteiligten waren sich unter den gegebenen Umständen einig, dass dies die sinnvollste und pragmatischste Lösung ist.“

Gleichzeitig wurde der Fachdienst Sport und Freizeit beauftragt, mögliche Alternativen für den Spielbetrieb des  BV 10 zu erarbeiten. Dabei soll der Fokus insbesondere auf Alt-Remscheid mit der Möglichkeit des Spielbetriebs auf Kunstrasen gelegt werden.

Preis für neue Bildungsstätte und Frauenberatung

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lädt alle Remscheiderinnen und Remscheider zum traditionellen Festakt der Stadt Remscheid am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, ins Teo Otto Theater ein. Im Rahmen des Festakts wird OB Ehrenpreise der Stadt Remscheid verleihen an den Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. und den Verein Frauenberatung e.V. Mit den diesjährigen Bürgermedaillen werden Dr. med. Bettina Stiel-Reifenrath, Peter Maar und Dieter Noss geehrt. Weil sie am Tag der Deutschen Einheit verhindert sind, erhalten sie die Medaillen zu einem späteren Zeitpunkt. Die Musik steuern zum Festakt wie gewohnt die Bergischen Symphonikern bei, nunmehr unter der Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Huppert. Der Eintritt ist frei.

Für demokratische Grundrechte engagiert einsetzen

Für die umfangreichen Sanierungsarbeiten an Dach und Turm der Lutherkirche spendeten Remscheider Bürgergerinnen und Bürger 300.000 Euro. Das allein wäre schon einen Festgottesdienst wert gewesen. Den beging die evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde am Sonntag aber auch aus Anlass des 125. Geburtstags der Lutherkirche. Die Predigt hielt dabei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der  den Spendenaufruf zur Sanierung der Kirche seinerzeit mitinitiiert und unterzeichnet hatte. Anknüpfend an das Markusevangelium, 3.Kapitel, Verse 31 - 35 („Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter) beschäftigte sich der OB in  seiner Predigt mit dem Begriff der „Familie“. Der Waterbölles dokumentiert die Predigt nachfolgend.

Liebe Gemeinde, wer ist unsere Familie? Natürlich zunächst einmal die, in die wir hineingeboren wurden und die die wir selbst gegründet haben. Für mich sind es, da meine Eltern nicht mehr leben, meine vier Geschwister und vor allem meine Frau und meine Kinder. Die letztgenannten stehen im Mittelpunkt meines Lebens. Nicht zeitlich, da ich viel Zeit in meinem Amt verbringe. Emotional aber allemal, zumal meine Tochter in wenigen Tagen kirchlich heiratet und das beim Vater vielleicht noch mehr als bei der Mutter Herzklopfen auslöst.  Meine Kinder haben einen tollen Weg genommen. Aber auch mir ging es, als sie Jugendliche waren, manchmal so wie Maria. Trotz allen Vertrauens habe ich nicht alles verstanden, was sie gemacht haben. Gerade als sie Jugendliche waren und häufig bis sehr spät unterwegs, habe ich mich gefragt, wo sie sind und mit wem sie unterwegs sind. Richtig schlafen konnte ich erst, als spät nachts die Haustür ging und ich sie zu Hause wusste.

Das klassische Familienbild hat sich längst verändert. Vater, Mutter, Kinder war einmal. Heute gibt es viele Möglichkeiten, sich als Familie zu verstehen. Patchwork, alleinerziehend, gleichgeschlechtlich, viele Lebensformen sind möglich, sie alle gehören dazu.

Heute feiern wir den 125. Geburtstag der Lutherkirche. Schön ist sie nach der Sanierung geworden. Sie ist eine Wegmarke, die man schon von weitem sieht. Ich möchte all denjenigen danken, die sich dafür eingesetzt haben. Sie ist ein wunderbares Bauwerk in einer der schönsten Straßen in unserer Stadt. Die Lutherkirche ist sehr einladend geworden und lädt auch ein. Sie möchte Heimat sein für Christinnen und Christen, für die Mitglieder der Gemeinde, für die Menschen in unserer Stadt.

Gelingt das heute noch angesichts der Tatsache, dass wir überall von zurückgehenden Zahlen der Mitglieder in den Gemeinden lesen und hören? Ich habe ein Bild davon, wie schwierig es für Pfarrer und Presbyterium ist, den Spagat herzustellen zwischen denjenigen, die schon lange dabei sind, denjenigen, die zwar Mitglied sind, aber am Gemeindeleben nicht teilnehmen und denen, die sich von Kirche nicht ansprechen lassen. Dazu bedarf es viel Fingerspitzengefühl und unterschiedliche Angebote. Wie einladend ist Kirche heute?

Wie politisch darf und muss Kirche sein? Nicht parteipolitisch, sondern in der Stellungnahme zu Entwicklungen in unserem Land und zu Lebenssituationen der Menschen. Jesus war streitbar. Aus meiner Sicht fordert er uns geradezu dazu auf, Stellung zu beziehen zu Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen. Er fordert uns dazu auf, Lösungen für das Thema Armut zu finden. Er fordert uns dazu auf, den Blick nicht davor zu verschließen, dass fast jedes fünfte Kind heute in unserer Stadt in Familien lebt, die von Armut bedroht sind oder arm sind. Er fordert uns dazu auf, die Stimme zu der Tatsache zu erheben, dass Ältere, insbesondere Frauen, die ein Leben lang gearbeitet haben, heute mit einer viel zu kleinen Rente leben. Noch Freitag habe ich in Berlin wieder erlebt, dass ein alter Mann Mülleimer nach Pfandflaschen durchsucht hat. Nur in Berlin? Nein, das sehen wir auch in unserer Stadt, wenn wir die Augen nicht verschließen.  Er fordert uns dazu auf, unsere Stimme zu erheben, wenn Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrinken. Er fordert uns auf, uns für den Erhalt der Schöpfung zu engagieren. Wir dürfen nicht so mit unserer Erde so umgehen, als gäbe es nach uns keine weiteren Generationen. Nicht immer mehr, sondern ein klares Bekenntnis für eine gerechte Verteilung für alle Menschen auf unserer Erde, das ist unsere Aufgabe.

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Empfang vom Samstag soll kein Solitär bleiben

Für Präses Manfred Rekowski war der Empfang der christlichen Gemeinden Remscheids und der Stadt Remscheid, zu dem Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an der Tür zum großen Sitzungsaal allerGäste persönlich begrüßte, eine besondere Premiere: „Ich war noch nie hier!“ Für  Stadtdechant Thomas Kaster, Superintendent Hartmut Demski und André Carouge und weitere Vertreter der christlichen Kirchen galt das natürlich nicht. Und auch der Vertreter der muslimischen Gemeinden, Tevfik Baylan, verwies gerne auf die vergangenen „Fastenbrechen“ an dieser Stelle. Gleichwohl war dieser Abend aber auch für sie eine Premiere – einen solchen Abend hatte es zuvor noch nie gegeben. Wohl aber in dessen Vorfeld „eine kurze und intensive Diskussion im Stadtrat“, wie der OB nicht verhehlte. Er habe jedoch „unabhängig von dieser Diskussion die Idee gerne aufgegriffen" und freue sich über die große Resonanz. Auch im nächsten Jahr werde es einen solchen Abend wieder geben, „ebenso wie das Fastenbrechen, den Arbeitnehmerempfang oder den Fronleichnams-Gottesdienst. Und dafür gebe es für ihn zwei entscheidende Gründe: „Ich bin dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden in unserer Stadt und deren Repräsentantinnen und Repräsentanten. Und dieses Rathaus ist das Haus der Menschen, die in unserer Stadt leben. Sie sind vielfältig, bringen ihre Sorgen und Freuden, ihre Hoffnungen und Anliegen mit, aber auch ihre religiöse Bindung, egal ob Christ, Muslim, Jude, Alevit, Bahai usw. Auch für ihre religiöse Bindung ist hier Raum, weil alle hier lebenden Menschen zu unserer Stadt gehören, weil ihr Glaube zu ihnen gehört.“

Über dem von Johannes Gessner, Kantor der ev. Kirchengemeinde Lenneep, musikalisch umrahmten Empfang stand der Psalmspruch „Suchet Frieden und jaget ihm nach“. Der Frieden gelte uns allen, betonte Burkhard Mast-Weisz: „Den Frieden in unserer Stadt müssen wir gemeinsam pflegen; das ist ein sehr hohes Gut!“ Dass das Zusammenleben in unserer Stadt mit Menschen aus 120 Nationen gut funktioniere, sei für eine Großstadt nicht selbstverständlich, und das gelinge auch nur im Zusammenwirken aller Verantwortlichen. „Objektiv gesehen gehören wir zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Wir haben keine Angsträume oder Konflikt-Hotspots. Ich weiß aber auch, dass manche in ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl verunsichert sind. Das nehme ich ernst, das nehmen wir ernst. Was ich aber rundweg ablehne, ist der Versuch, den ich auch gelegentlich in unserer Stadt verspüre – die Menschen zusätzlich zu verunsichern und mit populistischen Argumenten und Stimmungsmache gegen Menschen anderer Hautfarbe, anderer Herkunft, anderer Kultur, Religion oder Lebenseinstellung politischen Erfolg zu erzielen. Wer so etwas tut, sorgt sich nicht und handelt nicht für den Frieden in unserer Stadt, sondern versucht zu spalten. Dem müssen wir uns alle gemeinsam entgegenstellen, das ist unser Auftrag, den uns der Psalm mitgibt!“

Das gute Miteinander in Remscheid betonte auch Stadtdechant Thomas Kaster („Darauf können wir stolz sein!“). Er sprach im Namen aller christlichen Gemeinden  in der Stadt. Verantwortung für dieses gute Miteinander trage letztlich jeder Einzelne. Es gelte, dieses „Wir“ weiter zu entwickeln und zu gestalten „gegen jede Ausgrenzung und Fremdenhass“. Diesem Ziel könnten auch dieses und künftige Zusammentreffen dienen, betonte Tevlik Baylan als Vertreter der muslimischen Gemeinden – „durch besseres Kennenlernen und durch Gespräche!“

Auch auf die Geschichte(n) der anderen hören!

Präses Martin Rekowski. Foto: Lothar Kaiser

Impulsvortrag von Pfarrer Manfred Rekowski, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, beim Empfang der christlichen Gemeinden Remscheids und der Stadt Remscheid am Samstag im großen Sitzungsaal des Rathauses.

„Suchet Frieden und jaget ihm nach" (Die Bibel, Psalm 34,15)

Ich möchte zunächst etwas zu unserer inhaltlichen Grundhaltung sagen. Was meinen Christenmenschen, wenn sie sagen: „Suchet Frieden und jaget ihm nach"? Dann werde ich anknüpfend an konkrete Begegnungen und Erfahrungen beschreiben, was das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen innerhalb der Stadtgesellschaft fördern oder sie gefährden kann. Dabei werde ich bewusst einen Umweg wählen. Ich werde anknüpfen an zwei Besuche, die ich vor wenigen Wochen unternommen habe. Der erste führte mich nach Polen (in meiner alte Heimat Masuren), und der zweite führte mich in den Libanon und nach Syrien. Aber keine Sorge, ich werde Ihnen keine Reiseberichte geben, aber manchmal lernt man an anderen Orten mehr als beim Blick auf Vertrautes. Ich jedenfalls habe in Polen, im Libanon und in Syrien einiges Grundsätzliche über das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen gelernt.

Die Jahreslosung - eine Art Motto für Christenmenschen -für das Jahr 2019 fordert uns immer wieder zum Frieden auf: „Suche Frieden und jage ihm nach!" (Psalm 34). Der Friede zwischen Menschen und Völkern ist kein Zustand, den wir erreicht hätten und der nun nur noch verwaltet werden müsste, sondern Friede und Versöhnung müssen immer wieder neu gesucht und gewonnen werden.

Alle Gottesdienste sind Friedensdienste. Denn in jedem Gottesdienst wird der Friede Gottes gefeiert, besungen und als Aufgabe für die Gemeinde ausgerufen. Die Gabe und die Aufgabe des Friedens durchziehen die Feier eines jeden Gottesdienstes wie ein roter Faden; Ich skizziere es kurz an dem Ablauf eines evangelischen Gottesdienstes: Da wird im Kanzelgruß die Gemeinde mit Worten „Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus“ begrüßt. Gott hat Frieden gestiftet. Jeder Gottesdienst lädt uns ein in den Raum des Friedens. Am Ende der Predigt erhalten wir die Zusage: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre Eure Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem Herrn". In unsere Unruhe in unseren Herzen und in den Verhältnissen zwischen Menschen hinein hören wir: Gottes Friede wird euch beschützen und bewahren.

In besonderer Weise erfahren wir den Frieden Christi in der Feier des Heiligen Abendmahls. „Zu ihr gehört der Friedensgruß, den Christen einander zusprechen. Wenn die Gemeinde in der Feier des Abendmahls Vergebung der Sünden, Frieden mit Gott und Gemeinschaft erfährt, so kann dies Konflikte überwinden und neue Zukunft eröffnen. Diesen Frieden nimmt die Gemeinde mit, wenn sie nach empfangenem Mahl mit den Worten „Geht hin in Frieden" verabschiedet wird. Und kein Gottesdienst endet, ohne dass die alten Worte des aaronitischen Segens zugesagt werden: "Der Herr segne dich ... und schenke dir Frieden“.

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