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Abschiedsgeschenk war ein Trikot des FC Remscheid

Im festlich illuminierten Saal des Schützenhauses reichten gestern Mittag „Anfang und Ende einander die Hände“. Dieses chinesische Sprichwort hatten Frank Dehnke, der zum Jahresende scheidende Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Remscheid, und sein Nachfolger Michael Wellershaus der gemeinsamen Einladung an langjährige Weggefährten vorangestellt in der Erkenntnis, dass Anfang und Ende manchmal eng beieinander liegen und mit dem Wechsel an der Vorstandsspitze der Stadtsparkasse ein neuer Abschnitt eingeläutet wird. Grund genug also, um auf die alten und die neuen Zeiten anzustoßen und in ungezwungener Atmosphäre Erinnerungen austauschen oder in die Zukunft blicken.

Frank Dehnke geht nach Friedberg in Hessen“, hatte der Waterbölles am Mittwoch, 29. Mai, berichtet, nachdem die Aufsichtsgremien der Sparkasse Oberhessen in Friedberg (Hessen) den Arbeitsvertrag mit dem 49 Jahre alten Hückeswagener bestätigt hatten. Die vorherige Ankündigung des Weggangs gegenüber Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hatte diesen überrascht, wie er gestern einräumte. „Ich habe eine Zeitlang gebraucht, um mich an diese Tatsache zu gewöhnen!“ Seine damalige Ankündigung, die Nachfolge alsbald regeln zu wollen, setzte der OB im Juli um: „Michael Wellershaus wird Vorstandsvorsitzender“, teilte die Sparkasse am 5. Juli mit; Tags zuvor hatte der Rat der Stadt die Bestellung von Wellershaus (44) einstimmig beschlossen. An der Dreier-Spitze mit zwei Vorstandsmitgliedern und einem Stellvertreter wird festhalten. Wer der/die Neue auf Wellershaus' bisheriger Stelle als ordentliches Vorstandsmitglied sein wird, ist noch offen. Dritter im Bunde bleibt das stellvertretende Vorstandsmitglied Herbert Thelen. Sein Vertrag war im Sommer für weitere fünf Jahre bis Ende 2024 verlängert worden; er bleibt für sämtliche Vertriebsbereiche verantwortlich, zu denen sowohl die Privat- und Firmenkunden sowie das Immobiliencenter inklusive Baufinanzierung, als auch Private Banking, S-Vermögensmanagement, Versicherungsservice und der Mediale Vertrieb gehören.

Eine „Karriere auf der Überholspur“ attestierte der Oberbürgermeister gestern Frank Dehnke und dankte ihm für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit – „auch in persönlicher Hinsicht“. Denke übergebe die Stadtsparkasse Remscheid an seinem Nachfolge Wellershaus personell gut aufgestellt, „nah am Kunden“. Dafür werde die Stadtsparkasse auch künftig stehen, war sich Mast-Weisz sicher: „In der zurückliegenden Wirtschaftskrise hat die Sparkasse den heimischen Unternehmen den Rücken gestärkt!“ Einfacher geworden seien die Zeiten seitdem nicht. „Die gegenwärtige Niedrigzinsphase mag den Stadtkämmerer erfreuen und mich als Oberbürgermeister dieser Stadt natürlich auch. Aber als Vorsitzender des Aufsichtsrates muss ist das natürlich anders sehen!“

Es gab in den vergangenen Jahren wohl kein Zusammentreffen des Sparkassenvorstands mit dem OB, bei dem nicht einige Minuten über die Fußballbundesliga gesprochen wurde - meist frotzelnd, denn da hat jeder seinen ganz speziellen Verein, dem er die Daumen drückt. Frank Dehnke Borussia Mönchengladbach, Michael Wellershaus Bayer 04 Leverkusen und Burkhard Mast-Weisz Arminia Bielefeld. Da konnte der gestrige Empfang im Schützenhaus also keine Ausnahme machen. Mit Fan-Schal „ihrer“ Vereine, mit denen ein Gast sie überrascht hatte, präsentierten sich der alte und der neue Vorstandsvorsitzende den Fotografen. Und auch das Abschiedsgeschenk des OB an Frank Dehnke hatte etwas mit Fußball zu tun: Es war ein Trikot des FC Remscheid, glatt gebügelt in einem Glasrahmen – mit den Unterschriften aller Mitglieder des Sparkassen-Aufsichtsrates.

Linke schlagen Jugendtreff an der Alleestraße vor

Zur Ratssitzung am 21.November hat die Fraktion der Linken den Antrag gestellt, in einem leerstehenden Lokal an der Alleestraße einen Jugendtreff einzurichten bzw. in die Liste „der Vorschläge zur Umsetzung eines Sofortprogramms und Prüfung von Perspektiven“ aufzunehmen. Begründung: „Bis 2010 bestand im Innenstadtbereich am Markt der erfolgreiche Jugendtreff RIC. Nach Schließung dieses Jugendtreffs waren viele junge Gäste dieser Einrichtung ohne adäquaten Ersatz mit entsprechend negativen Folgen. Dem Jugendrat ist im vergangenen Jahr ein leerstehendes Ladenlokal zur kostenlosen Nutzung über einen gewissen Zeitraum angeboten worden. Die jungen Menschen haben dies begrüßt und sofort Überlegungen für eine mögliche Nutzung angestellt. Leider hat sich diese Angelegenheit zerschlagen. Nach unserer Meinung und der Meinung vieler Jugendlicher fehlt eine Jugendeinrichtung im Innenstadtbereich. Wir sind der Meinung, dass ein Jugendtreff durchaus in die Überlegungen für eine Belebung des Problem- und zukünftigen Sanierungsgebiets einfließen sollte.“

Das Umfeld des Lenneper Kreishauses 1909

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Jetzt kann man in den Zeitungen lesen, dass die Haltestelle am Lenneper Kreishaus verschönert werden soll. Ja, das hat sie wohl nötig. Meine Erinnerungen an diese Haltestelle gehen bis in die 1950er Jahre zurück, als ich eine Zeit die nahe "Schule zur Glocke" besuchte. Das Gebäude  des ehemaligen Kreishauses, Kölner Straße 82, entstand 1887–1889. Bis zur Eingemeindung 1929 nach Remscheid war das später als Schule genutzte Gebäude Sitz des Landratsamtes Lennep. Eine Sanierung des Baudenkmals erfolgte nach den Angaben der Stadt Remscheid in den Jahren 1998 – 2000.

Heute weiß kaum noch jemand in Lennep, dass das Gebäude seinerzeit von einem bis heute berühmten und überregional bekannten Baumeister errichtet wurde. Es handelt sich um den Geheimrat Schwechten, der über den damaligen Landrat des Kreises Lennep den Auftrag erhielt. Franz Heinrich Schwechten (* 12. August 1841 in Köln; † 11. August 1924 in Berlin) war ein deutscher Architekt des Historismus, der im gesamten Deutschen Reich und besonders in Berlin mit seinen Bauten berühmt wurde.

Als das Lenneper Kreishaus eröffnet wurde, gab es natürlich ein großes Fest. Der Lenneper Baumeister Albert Schmidt schildert in seinen privaten Lebenserinnerungen, dass seine Ehefrau Maria, geb. Haas, damals eine große Tombola veranstalten musste, und dass die Fotos, die seinerzeit gemacht wurden, leider verloren gingen. Nicht verloren ging allerdings obige Ansichtskarte aus dem Jahre 1909, also heute 110 Jahre alt. Sie lässt das damalige Umfeld des Kreishauses lebendig werden (mit Blick Richtung Trecknase). Aber so schön und ruhig (!) wie damals wird es dort auch nach der Verschönerung wohl nicht mehr werden. Auf der Straße zu stehen, das ist heutzutage niemandem mehr zu empfehlen...

 

Zwei öffentlche Toiletten sollen abgebaut werden

Sicher haben Sie sich auch schon einmal über das Urteil eines deutschen Gerichts gewundert. Was halten Sie von diesem: Weil ein „höchstrichterliches Urteil“ (der Technische Beigeordnete Peter Heintze am Donnerstag im Entwicklungsausschuss) die Kombination von Werbeflächen und einer öffentlichen Toilette für unzulässig erklärt hat, läuft am 31. Dezember der Vertrag der Stadt Remscheid mit einer Werbefirma aus, die die beiden Toiletten auf der Alleestraße und am Zentralpunkt betrieben hat.  Beide Toiletten sollen dann abgebaut werden.

Und was ist mit den „dringenden Bedürfnissen“ von Passanten? „Einrichtung von ‚Netten Toiletten‘ weiter unklar“, titelte der Waterbölles am 6. April. Weil es zu wenig öffentliche Toiletten in Remscheid gebe (da war das Vertragsende für zwei Toilettenanlagen noch gar nicht bekannt) und der Betrieb eigener Toiletten in Pflege und Wartung für die finanzschwache Stadt zu teuer wäre, hatte die SPD vorgeschlagen, heimische Gastronomen zu animieren, ihre Toiletten für die allgemeine Öffentlichkeit zu öffnen. Doch privatrechtliche Vereinbarungen mit Gastwirten waren ausgeblieben. „Weil die Gastwirte an ihrem Lokalen kein Schild ‚Nette Toilette‘ haben möchten“, verriet am Donnerstag Ralf Wieber (CDU, Marketingrat) den Grund. Aber gegen Zahlung von 50 Cent seien „Gastwirte und andere“ durchaus bereit, ihre Toiletten zur Verfügung zu stellen.

Eine Gesellschaft braucht Ziele und Maßstäbe

„Der Monat November erweist sich in der Rückschau auf unsere Geschichte als ein Monat tiefgreifender Ereignisse. Insbesondere dürfen die schrecklichen Geschehnisse der Pogromnacht (9. November 1938) nicht in Vergessenheit geraten!“, betonte der  Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. und lud für Samstagabend zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht in „seine“ Gedenk- und Bildungsstätte ein, den ehemaligen Pferdestall der Remscheider Polizei. Auch der Wuppertaler Polizeipräsident Markus Röhrl und Atouri Gourari als Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde nahmen an der Gedenkfeier teil. Nachkommen der Familie Mandelbaum schilderten in dem bis auf den letzten Platz besetzten Saal das Schicksal ihrer Familie, und in Vertretung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-sprach Bürgermeister Kai Kaltwasser.

„Der 9. November ist ein entscheidender Tag in der neueren deutschen Geschichte: ein schicksalhafter Tag 1918 (vor 101 Jahren): Ausrufung der Republik und Ende der Monarchie, ein glücklicher Tag 1989 (vor 30 Jahren): Öffnung der innerdeutschen Grenze, und ein grauenhafter Tag 1938 (vor 81 Jahren): die Pogromnacht“, betonte Kai Kaltwasser. „Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gehört zu den schlimmsten Momenten der deutschen Geschichte. Am 9. November 1938 gingen Hass und Gewalt gegen Juden vom Staat aus. Im Jahre 1938 waren Hass und Gewalt vor aller Augen. Die Diskriminierung führte schließlich zu Vernichtung. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Millionen von Menschen jüdischer Herkunft entrechtet, entwürdigt, aus ihrer Heimat vertrieben und ermordet.“

Der 9. November 1938 sei ein Vorbote der späteren Verfolgung und Ausgrenzung gewesen, die zu den Massenmorden in den Ghettos und in den Lagern geführt habe, fuhr Kaltwasser fort. Auch in Remscheid wurden am 9. November 1938 Geschäfte und Wohnungen von Juden zerstört und Juden misshandelt!“

Wie der Remscheider Jochen Bilstein herausgearbeitet habe, sei in jener Nacht kaum eine jüdische Familie in von der Gewalt verschont geblieben. Einige jüdische Familien seien damals aus dem Polizeigefängnis mit einem Sonderzug in das Konzentrationslager Dachau deportiert worden. „Es grenzt daher fast an ein Wunder, dass nach dieser Vertreibung und diesem Massenmord wieder Juden in Deutschland heimisch wurden!“

Und dennoch sei es aktuelle Wirklichkeit, so Kai Kaltwasser, dass es in Deutschland offenen und latenten Antisemitismus gebe und die Anzahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten ansteige. Aber: „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft! Jeder Mann und jede Frau müssen sicher sein vor Diskriminierung und Gewalt! Der frühere Bundespräsident Johannes Rau hat einmal gesagt: ‚Wer Minderheiten angreift, der legt einen Sprengsatz an das Fundament unserer demokratischen Gesellschaft! ‘ Vor diesem Hintergrund ist es eine besondere Verpflichtung, die Erinnerung an den grausamen Versuch, jüdisches Leben in Deutschland und in Europa auszulöschen, wach zu halten. Wir müssen wissen, was damals geschah, und die Lehren daraus immer vor Augen halten. Denn: Jüdisches Leben in Deutschland ist eine Selbstverständlichkeit, ist eine Normalität, die nicht extra betont werden muss!“

Keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft, auch kein Staat könne ohne Gedächtnis leben, so Kaltwasser weiter.  Denn ohne Erinnerung zu leben würde bedeuten, ohne Identität und damit ohne Orientierung zu leben. „Wenn wir nicht blind in die Zukunft gehen, sondern Ziele und Maßstäbe haben wollen, müssen wir wissen, woher wir kommen“, zitierte der Bürgermeister den früheren Bundespräsident Roman Herzog. Und: „Das Undenkbare ist einmal Wirklichkeit geworden, und damit bleibt es historische Möglichkeit – überall auf der Welt.“

„Mit großem Respekt“ dankte Kai Kaltwasser abschließend „allen, die die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall in Remscheid auf den Weg gebracht haben und mit Leben füllen. Ihr Tun ist ein entscheidender und wichtiger Baustein gegen das Vergessen und für das Erinnern in unserer Stadt! Ihre Tätigkeit kann man gar nicht hoch genug wertschätzen. Bitte machen Sie weiter so!“

Wochenrückblick vom 4. bis 10. November 2019

Als noch mit Standkamera und Glasplatte fotografiert wurde

Die einstige Kaufmanngesellschaft am Lenneper Bahnhof. Foto: Sammlung Lempe.

von Dr. Wilhelm Schmidt

Das Foto zeigt die Bergstraße / Ecke Gartenstraße in Lennep am Bahnhof in einer Blütezeit der damaligen Kreisstadt. Der Krieg 1870/71 war da schon rund ein Dritteljahrhundert. An den erinnert in Lennep bis heute die sog. Friedeneiche, die als solche heutzutage aber kaum noch einer kennt, die aber auf dem Foto aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende bereits stattlich angewachsen ist, umgeben von einer kleinen Wiese mit Buchsbaumumrandung, die unbefugt zu übersteigen seinerzeit "bei Preußens" natürlich „bei Strafe verboten“ war.

Das respektable Gebäude, dessen Baukörper in veränderter Form heute noch besteht, und an das sich die älteren Lenneper noch unter dem Namen „Hotel zur Post“ erinnern, war damals die sog. „Kaufmannsgesellschaft“. Diese gab es, wenn auch anderenorts in Lennep, damals schon über ein Jahrhundert, aber man hatte sich dann in der Nähe des Bahnhofs durch den Baumeister Schmidt ein neues Versammlungsgebäude errichten lassen. Dort trafen sich die Eigentümer der Lenneper Industriebetriebe, aber mehr noch ihre "Beamten", wie man damals sagte, also die Direktoren, Prokuristen und Verkaufsagenten, hier wurden also Verkaufsstrategien und Geschäfte vorbereitet. Natürlich wurde aber auch gefeiert. Die Gesellschaft verfügte z.B. über u.a. über zwei Weinkeller und mehrere Säle.

Die schöne Ansichtskarte hatte die örtliche Buchhandlung Richard Schmitz bei der damals sehr bekannten Kunstanstalt Rosenblatt in Frankfurt a.M.  in Frankfurt initiiert und umsetzen lassen. Die Buchhandlung war seinerzeit auch Verlag und gab Bücher zum Bergischen Land sowie regionale Drucksachen und Ansichtskarten heraus, deren Lenneper Motive seit den 1870er Jahren oft durch den Buchhändler höchst selbst mit einer Standkamera auf ein Glasplattennegativ gebannt worden waren. Adressiert war „unsere“  Ansichtskarte übrigens an eine Elli Fischer in Linde bei Lüttringhausen, und auf der Bildseite kann man bis heute einen herzlichen Glückwunsch der „Tante Julie“ zum Geburtstag erkennen, natürlich in historischer Sütterlinschrift, die sicherlich so mancher von uns nur noch schwer oder auch gar nicht entziffern kann.

Es ist schön, dass über derartige Ansichtskarten die Welt von früher für uns erhalten bleibt, denn das Original unseres heutigen Beispiels aus der „Sammlung Lempe“ ist inzwischen im Stadtarchiv Remscheid auf Dauer archiviert und man findet das Motiv  sogar im Internet.

Die Lenneper Kaufmannsgesellschaft ist in Zeitungsbeiträgen schon öfters mal beschrieben worden. Eine ausführliche Zusammenfassung wäre deshalb durchaus wünschenswert; ich arbeite daran. Bisherige Onlinebeiträge von mir findet man u.a. hier:

Was ist bloß mit dem Journalismus los?

von Prof. Dr. Siegfried Weischenberg

Vor einigen Monaten feierte das Universitäts-Institut (in Hamburg), an dem ich viele Jahre gearbeitet habe, sein 100. Jubiläum. Es gab einen Festakt mit Musikbegleitung, der Rektor sprach ein Grußwort, und auch ich durfte ein wenig mitwirken. Im Vorfeld des Geburtstags sendete der öffentlich-rechtliche Regionalsender ein Stück, das deutlich machen sollte, wie renommiert der Jubilar inzwischen ist. Dazu gab es ein recht eigenwilliges Filmchen über ein Detail der dort stattfindenden Forschung sowie einen Trailer. Darin wurde die Bedeutung dieser Institution vor allem damit begründet, dass die bekannte TV-Nachrichtensprecherin und Talkshow-Moderatorin X, der durch das Fernsehen bekannt-gewordene und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Comedian Y und der Sport-moderator und Präsentator einer erfolgreichen Satiresendung Z dort Examen gemacht hätten.

Doch das stimmte nur zu einem Drittel. Alle drei hatten zwar eine Zeitlang an diesem Institut – mehr oder weniger intensiv – studiert. X und Y waren jedoch abgesprungen, ehe sie in die Nähe eines Studienabschlusses kamen, weil sie längst was mit Medien machten, das ihnen Geld und öffentliche Aufmerksamkeit verschaffte. Einzig Z war solange bei der Stange geblieben, bis er das Magister-Examen gemacht hatte – übrigens mit einer Arbeit über Kinderfunk, an die ich mich als Betreuer noch gut erinnern kann.

Wenn man eine solche, eigentlich eher banale Geschichte bestimmten Leuten erzählt, löst das sofort einen Reflex aus, den man nur mit der allgemeinen Stimmungslage gegenüber den Medien erklären kann. „Da sieht man es mal wieder“, sagen sie dann, „wie die Journalisten arbeiten. Sie sind total auf Promis fixiert. Und dann stimmen nicht mal die Fakten, weil sie nicht recherchieren wollen oder können.“

(aus der Dokumentation des
„IQ-HERBSTFORUMS QUALITÄT UND PROFESSIONALITÄT:
JOURNALISMUS AUF GUTEN WEGEN?“,
veranstaltet von der „Initiative Qualität“ am 14. Oktober in Berlin)

Das Misstrauen gegenüber den Medien und ihrem Journalismus ist groß – und dies übrigens, wie Langzeitstudien zur Medienbewertung zeigen, schon seit vielen Jahren. Es beruht oft auf Erfahrungen im Kleinen, verstärkt sich, wenn man selbst betroffen ist, und wird bei manchen Leuten zur Pauschalkritik, auf die in Deutschland seit einigen Jahren das Etikett „Lügenpresse“ geklebt wird (allerdings mit abnehmendem Engagement). Damit geschürte Vor-Urteile wird man, wenn überhaupt, so schnell nicht wieder los. Und dabei geben sich viele Journalisten zumindest in diesem Jahrzehnt sehr viel Mühe, besser zur wirken als ihr Ruf.

Die Kritik an Medien und Journalismus – ihre Tradition reicht weit ins 19. Jahrhundert zurück – kommt seit einer Reihe von Jahren in zwei modernen Varianten daher: als pauschale Verdammung von Journalisten durch scheinbar „normale“ Bürger und als sensible Selbstbezichtigung durch bekümmerte Berufspraktiker. Wenn man zusammenfasst, was da so alles über den Journalismus geäußert wird – auch und gerade von Journalisten selbst –, gewinnt man nicht unbedingt den Eindruck, dass sich der Beruf „auf guten Wegen“ (Tagungstitel) befindet. Andererseits wimmelt es geradezu von Verbesserungsvorschlägen aus der Branche. Das Repertoire an Stellschrauben scheint dabei fast unbegrenzt zu sein.

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Neuer KULI-Kran fürs Lager von Stefan Grote

Der neue Kran hängt; der Transporter kann abfahren. Fotos: Lothar KaiserAuf dem Gelände der früheren Brauerei C.W. Kipper zwischen Nord- und Haddenbacher Straße nimmt der Neubau der Firma „elektro-technik-grote“ (Ersatzteilservice für Maschinen, Motoren & Anlagen) Gestalt an. Erkennbar ist im hinteren Teil des neuen Gewerbegebietes – weiter vorne werden sich das Sanitätsunternehmen Goll & Schracke Massing GmbH und die Nicola Romanelli GmbH (Garten- und Landschaftsbau) niederlassen – inzwischen die große Lagerhalle mit dem rechts angrenzenden Bürogebäude. Zehn Monate nach dem ersten Spatenstich wurde gestern unter dem Dach des neuen Lagers ein für den Arbeitsablauf wesentliches Tool angeliefert – sozusagen aus der Kipperstraße für die Kipperstraße: Ein Kran, hergestellt von der Firma Kempkes (KULI) gleich nebenan. Ein Schwerlasttransporter war für die Anlieferung und Montage erforderlich. Aber nach nur zwei Stunden war alles erledigt, und Firmeninhaber Stefan Grote, vielen Remscheidern besser bekannt als Bezirksbürgermeister (SPD) im Südbezirk, konnte zufrieden in seine Firma zurückkehren, die derzeit noch in Büro- und Lagerräumen der früheren Firma Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG an der Greulingstraße untergebracht ist.
Übrigens: Das Obergeschoss des Bürogebäudes ist fast fertig, und die Verkleidung Lagerhalle soll bis Mitte nächster Woche fertig sein.

Akteure (6) im Gesamtkonzept Kulturelle Bildung

„Schulen und Kindertageseinrichtungen (KTE) Im Zusammenhang mit dem kommunalen Gesamtkonzept Kulturelle Bildung als eigene Kategorie zu nennen, ist einigen Besonderheiten dieser Institutionstypen geschuldet. Für die KTE gilt, dass diese per se Einrichtungen sind, die im Rahmen eines Grunderwerbs kultureller Fähigkeiten am frühesten in einer Biografie einsetzen. In KTE ist es eines der erklärten Primärziele, neben der Schaffung und Förderung von sozialen Kompetenzen den Kindern frühestmöglich Interesse an kulturschaffenden Fähigkeiten, aber auch an konsumierbaren kulturellen Ausdrucksformen zu wecken.

In den 60 KTE verschiedener Träger in Remscheid findet sich eine breite Palette von kulturellen Angeboten, Aktionen, Veranstaltungen sowie Kooperationen mit Künstlern und kulturellen Einrichtungen. So wird den Kindern und ihren Familien über die praktische Erfahrung der Zugang zu kultureller Bildung ermöglicht.  Beispiele für kulturelle Angebote in KTE:

  • Besuch der Kinderbibliothek mit Führung und Ausstellen von Leserausweisen
  • Besuch im Teo Otto Theater und WTT, auch hinter den Kulissen
  • Museumsbesuche in Remscheid, Köln, Wuppertal, Solingen
  • Besuch bei den Bergischen Symphonikern
  • Gestaltung eigener Ausstellungen und Theaterstücke
  • eigene Experimente und Forschungen

Auch die Schulen nehmen ihren kulturellen Bildungsauftrag wahr. Durch die Schulpflicht ist der Zugang zu Kindern und Jugendlichen sichergestellt. Alle Remscheider Schulen bieten neben dem Regelunterricht freiwillige Angebote wie Bands, Chöre und Theater-AGs. Die Theater-AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums gewann beim Theaterwettbewerb, der seit vielen Jahren im Rahmen der Solinger Theatertage veranstaltet wird, einen ersten Preis mit der Produktion „Peer Gynt“, an der Schüler*innen der Jahrgangsstufen QI und II teilnahmen. In Remscheid gibt es insgesamt

  • 17 Grundschulen (davon vier Schulverbünde),
  • zwei Förderschulen,
  • eine Hauptschule (zwei Standorte),
  • zwei Realschulen,
  • eine Sekundarschule,
  • zwei Gesamtschulen,
  • vier Gymnasien,
  • drei Berufskollegs,
  • ein Weiterbildungskolleg (Abendrealschule) und
  • die Waldorfschule Rudolf-Steiner-Schule (Schule in freier Trägerschaft).

Die Öffnung von Schule gegenüber außerschulischen Lernorten und -inhalten jenseits des Fächerkanons bietet die Möglichkeit Kultureller Bildung und Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler. Um diesen Effekt an Remscheider Schulen zu gewährleisten, bestehen zahlreiche Kooperationen zwischen Schulen und Orten kultureller Bildung. Ein Beispiel dafür ist der seit Jahren bestehende Kooperationsvertrag zwischen den Bergischen Symphonikern und Remscheider Schulen, finanziert von der Stadt. Hierdurch wird allen beteiligten Schüler*innen, auch solchen mit sonst eingeschränktem Zugang zu diesem Bildungsangebot, die Möglichkeit der Teilnahme an speziellen, kulturpädagogisch gestalteten Schulkonzerten ermöglicht. Durch die Beteiligung von Schulen am Landesprogramm Kultur und Schule (s.o.) haben sich die Projekte zum festen Bestandteil des Schulprogramms entwickelt, aus ihnen hat sich zum Teil eine weitergehende Zusammenarbeit mit Orten kultureller Bildung und Künstler*innen ergeben."

(Ausschnitte aus dem 30 Seiten umfassenden „Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung“, das die Verwaltung dem Kulturausschuss zu seiner Sitzung am 29. Oktober vorgelegt hat.)

Attentat vor 80 Jahren – Festnahmen auch in Remscheid

von Armin Breidenbach

Insgesamt mehr 40 Attentatsversuche bzw. Attentatspläne hatten die Beseitigung Adolf Hitlers zum Ziel. Sie scheiterten jedoch meist an technischen Schwierigkeiten, den strengen Sicherheitsvorkehrungen, dem auffälligen Verhalten der Attentäter oder auch am unvorhersehbaren Verhalten Hitlers. Beispielsweise versuchte der württembergische Schreiner Georg Elser, ein Einzelgänger, der Mitglied des kommunistischen Roten Frontkämpferbundes war, Hitler am 8. November 1939 während seiner Rede im Münchener Bürgerbräukeller durch eine Bombe mit Zeitzünder zu töten. Hitler entging dem Attentat, weil er die Veranstaltung früher als geplant verlassen hatte. Elser wurde noch am Abend desselben Tages - ohne Zusammenhang mit den Fahndungsmaßnahmen – festgenommen und später im KZ Dachau inhaftiert, bis er im April 1945 erschossen wurde. Auch der gleichgeschaltete Remscheider General-Anzeiger berichtete ab dem 9. November 1939 ausführlich über das Attentat.

Von September bis November 1939 wurden im gesamten Deutschen Reich „nur wenig mehr als 3.000 Personen“ von der Gestapo festgenommen, darunter eine unbekannte Anzahl von Personen, die im Zusammenhang mit dem Attentat von Georg Elser festgenommen worden waren. Zu diesem Personenkreis gehörten nicht nur sämtliche Mitglieder der Familie von Georg Elser, sondern beispielsweise auch mehr als 100 Leipziger und zwölf stadtbekannte Kommunisten und Sozialdemokraten aus Celle. Mit der Gestapo-Sonderaktion vom 9. November 1939 sollten nach Georg Wilhelm „vor allem Juden und politisch ‚Unzuverlässige‘ als Geiseln für das Attentat genommen werden.“

Auch in Remscheid wurden im Rahmen dieser Gestapo-Sonderaktion am 9. bzw. 10. November 1939 mehrere Kommunisten festgenommen und für bis zu etwa einem Monat im Polizeigefängnis Remscheid in „Schutzhaft“ gehalten. An Hand des Aufnahmebuchs des Polizeigefängnisses Remscheid von 1939 hätte sich zweifelsfrei feststellen lassen, wie viele Personen damals festgenommen worden waren und wie lange sie im Polizeigefängnis Remscheid eingesperrt waren. Da aber die Aufnahmebücher des Polizeigefängnisses Remscheid für den Zeitraum von Januar 1933 bis Februar 1944 verschollen sind, musste auf andere Quellen, vor allem auf die im Historischen Zentrum Remscheid archivierten Wiedergutmachungsakten zurückgegriffen werden.

Der Remscheider Funktionär der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) Wilhelm Redlich, der zu den damals Festgenommenen gehörte, erklärte 1949 an Eides statt: „Ich bestätige hiermit, dass ich am 10.11.39 zusammen mit Otto Hardenbruch im Polizeigefängnis Remscheid bis zum 12.12.39 in Schutzhaft gewesen bin. Anlass zu dieser Verhaftung, wo u.a. auch Wilhelm Paulowski, Remscheid-Lennep, Hermann Stange, früher Remscheid, Willi Göbel, Remscheid, Langestr. verhaftet wurden, war das Attentat in München auf Hitler. Es waren zusammen etwa 1o Mann, die mit uns in Schutzhaft waren. Ich kann mich aber nicht mehr genau an die einzelnen Personen erinnern.“

Otto Hardenbruch, als KPD-Mitglied ebenfalls damals festgenommen, erklärte 1949: „Im Zuge der Reichsaktion am 9.11.1939 wurde ich wieder verhaftet und traf hier auch wieder Willi Karthaus, welchen man ebenfalls verhaftet hatte. Während ich am 12.12.1939 entlassen wurde, verblieben Karthaus sowie die meisten Inhaftierten noch in Gewahrsam im Polizeigefängnis Remscheid. Ich kann mich deshalb genau entsinnen, weil ich mit Karthaus und Redlich in einer Zelle zusammen war.“

Nach derzeitigem Forschungsstand waren folgende sechs Remscheider Kommunisten im Zusammenhang mit dem Elser-Attentat festgenommen worden: Wilhelm Göbel, Otto Hardenbruch, Wilhelm Karthaus, Wilhelm Paulowski, Wilhelm Redlich und Hermann Stange. Gemeinsam ist ihnen, dass sie alle bereits in früheren Jahren mindestens schon einmal aus politischen Gründen inhaftiert waren. Während Wilhelm Göbel und Otto Hardenbruch bereits 1924 bzw. 1933 wegen Sprengstoffverbrechens verurteilt worden waren, wurden Wilhelm Paulowski und Wilhelm Karthaus am 21. Juni 1934 in einem Prozess mit insgesamt neun Angeklagten aus Remscheid wegen dieses Delikts zu Zuchthausstrafen verurteilt. Der Remscheider General-Anzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 23./24. Juni 1934 ausführlich über diesen Prozess vor dem Düsseldorfer Sondergericht.

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Die Gebühren des Standesamtes sollen steigen

Zum 1. Januar 2020 plant die Stadt Remscheid eine neue  Satzung über die Erhebung von Gebühren für Amtshandlungen des Standesamtes. „Die Gebührenerhöhungen in den einzelnen Tarifstellen sind moderat, das Gesamtergebnis wird durch die Vielzahl der anfallenden kostenpflichtigen Amtshandlungen erzielt“, heißt es dazu in der Beschlussvorlage für die Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 12. November. Mit der 40. Änderung des Gebührentarifs am 8. Oktober waren lediglich fehlende Gebührentatbestände ergänzt worden, ohne aber die Gebührensätze zeitgemäß anzupassen. Nunmehr sollen die seit 2002 unveränderten Gebühren des Standesamtes leicht steigen, da sich der Verwaltungsaufwand erhöht habe. Hier einige Gebühren ausa der neuenb Satzung:

  • 60 Euro: Prüfung der Ehevoraussetzungen bei der Anmeldung der Ehe-schließung oder bei der Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses
  • 100 Euro: Prüfung der Ehevoraussetzungen, wenn ausländisches Recht zu beachten ist
  • 50 Euro: Vornahme der Eheschließung, wenn die Anmeldung bei einem anderen Standesamt erfolgte
  • 60 Euro: Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses
  • 40 Euro Beurkundung oder Beglaubigung einer Erklärung, Einwilligung oder Zustimmung zur Geschlechtsangabe und/oder Namensfüh-rung auf Grund familienrechtlicher Vorschriften
  • 14 Euro: Erteilung einer Bescheinigung über eine Namensänderung oder über eine namensrechtliche Erklärung
  • 75 Euro: Nachträgliche Beurkundung einer Eheschließung oder der Ge-burt sowie eines Sterbefalls nach §§ 34 bis 36 PStG.

Im Haushaltsjahr 2018 hatten die Einnahmen der Stadt Remscheid aus den Gebühren des Standesamtes bei 156.000 Euro gelegen. Künftig sollen 65.000 Euro mehre erzielt werden.  Die Verwaltung begründet das u. a. wie folgt:

„Die Anmeldungen der Eheschließung sind im Vergleich zu früher wesentlich aufwändiger geworden. Dies liegt zum größten Teil daran, dass bei mittlerweile 23 Prozent aller Anmeldungen ausländisches Recht zu prüfen ist. Leider gibt die Statistik des Fachverfahrens nur dann „ausländisch“ an, wenn einer der Verlobten ausländischer Staatsbürger ist. Allerdings ist bei mittlerweile fast 50 Prozent aller Verlobten ein Migrationshintergrund vorhanden. Bei diesem Personenkreis, der „nur“ einen Migrationshintergrund hat, aber gleichwohl deutscher Staatsbürger ist, gibt die Statistik des Fachverfahrens „deutsch“ an. Da in diesen Fällen aber natürlich sehr viele ausländische Urkunden zu prüfen sind, steigt der Bearbeitungsaufwand weit mehr als nur um die angegebenen 23 Prozent laut Statistik. Außerdem ist die Erwartungshaltung der Verlobten an eine standesamtliche Eheschließung in den letzten Jahren enorm gestiegen. Darauf ergeben sich wesentlich erweiterte Beratungen/Vorgespräche bei der Anmeldung der Eheschließung. (...)

Namensrechtliche Erklärungen betreffen neben viel mehr Kindern als früher nicht nur viele  Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch seit einer Gesetzesänderung viele Namenserklärungen von Deutschen, die im Ausland wohnen, für die aber nun nicht mehr das Standesamt I in Berlin, sondern das Standesamt am letzten Wohnsitz der betreffenden Deutschen zuständig ist. Demnach ist auch der standesamtliche Verwaltungsaufwand erheblich gestiegen. (...)

Bei der Erhöhung der Gebühr für eine „normale Personenstandsurkunde“ muss beachtet werden, dass ein sehr großer Teil aller ausgestellten Personenstandsurkunden aus sozialen Gesichtspunkten heraus kostenfrei erstellt wird und es bei der üblichen Handhabung bleiben soll, dass ... jede zweite oder jedes weitere Exemplar, wenn es gleichzeitig ausgestellt wird, nur 50 Prozent, also nur sieben € kostet. (...) Im interkommunalen Vergleich liegt Remscheid mit einer eigenständigen Gebührensatzung „im Trend“ und – was die Höhe der Gebührentarife t – im Durchschnitt.“