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Schön, giftig, anspruchsvoll - weg damit?

Der Weihnachtsstern, auch als Adventsstern oder Christstern bekannt, trägt den wissenschaftlichen Namen Euphorbia pulcherrima, ist ein WWeihnachtssterne mit traditionell roten Hochblättern Foto: pixabay.comolfsmilchgewächs (Euphorbiaceae) und mit unseren einheimischen Pflanzen Zypressen-Wolfsmilch und Garten-Wolfsmilch verwandt. Den Namen „Pulcherrima“, die Schönste, verlieh ihm der Botaniker Carl Ludwig Willdenow. Ein weiterer Name, Poinsettie, geht zurück auf einen amerikanischen Botschafter in Mexiko, Joel Roberts Poinsett. Die ursprüngliche Heimat des Weihnachtssterns sind Mittel- und Südamerika, Mexiko, die Karibik. Alexander von Humboldt brachte ihn 1803 von seiner Südamerikareise mit in unsere Gefilde.

Unsere Zimmerpflanze wächst im tropischen Laubwald als etwa vier Meter hoher Strauch oder kleiner Baum. Dort ist es warm, nicht zu hell, da direkte Sonneneinstrahlung fehlt, und Tageslicht gibt es für weniger als zwölf Stunden. Diese Umweltbedingungen machen den Weihnachtsstern zu einer Kurztagspflanze, die nur dann blüht, wenn die Tage kurz genug, also unter zwölf Stunden lang, sind. Die zart behaarten Blätter der Pflanze stehen wechselständig, nach oben hin gegenständig am Stämmchen, sind verkehrt eiförmig und laufen spitz zu. Ihre Oberseite ist dunkler als ihre Unterseite. Der Blattstiel ist bis fünf Zentimeter, das Blatt sechs bis zwanzig Zentimeter lang und vier bis zwölf Zentimeter breit.

Attraktiv wird die Pflanze durch ihre kräftig roten, sternförmig angeordneten Hochblätter, die sogenannten Brakteen, die bestäubende Insekten anlocken sollen. Sie sind kein Bestandteil der eigentlichen, unscheinbaren, gelblichen Blüte, die sie umgeben. Das, was in der Mitte der Hochblätter aussieht wie mehrere kleine Blüten, ist jeweils ein kleiner Blütenstand. Sie bestehen aus je einer weiblichen Blüte (gestielter Fruchtknoten mit Griffel) umgeben von mehreren männlichen Blüten (ein gestieltes Staubblatt) und ein bis zwei lippenförmigen Nektardrüsen. Zuchtformen gibt es in rosa, weiß, gelb, zweifarbig oder mit panaschierten Hochblättern. Blaue Hochblätter sind künstlich gefärbt.

Weihnachtssterne sind als Zimmerpflanzen nicht ganz pflegeleicht. Sind die Blätter gelb, steht die Pflanze zu trocken, verliert sie die Blätter, zu nass. Sie mögen keinen Durchzug, keine zu warme Heizungsluft, keine direkte Sonneneinstrahlung. Sie können im Halbschatten im Freien „übersommern“. Möchte man sie zur nächsten Weihnachtszeit zum Blühen bringen, muss man den Kurztag ihrer Heimat imitieren, also sechs bis acht Wochen vor Weihnachten ab in den dunklen Keller, spärlich gießen nicht vergessen, oder den Kurztag durch abdecken mit einer Kiste oder ähnlichem nachahmen.

Der Weihnachtsstern führt, wie alle Wolfsmilchgewächse, für den Menschen leicht giftigen Milchsaft. Verzehr kann zu Erbrechen, Übelkeit, Durchfall führen, Hautkontakt zu Ausschlägen. Wesentlich gefährlicher ist er für Haustiere. Die ersten Weihnachtssterne waren „Weihnachtsblumen“, also Schnittblumen. In Mexiko gibt es jährlich am 12.12. einen „Poinsettia Day“, die Poinsettie ist die Blume des Heiligabends („La Flor de la Nochebuena“). Bereits den Azteken war die Pflanze bekannt. Sie nutzten die roten Hochblätter zur Herstellung violetter Farbe und den Milchsaft als Mittel zur Fiebersenkung. Zum Nachdenken: diese Pflanze, die für viele Käufer:innen nur ein nachweihnachtliches Wegwerfprodukt ist, wird als Steckling in einer Anzahl von ungefähr dreißig Millionen Stück nur für den deutschen Markt aus Afrika eingeflogen...

Frohe Weihnachten!
Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp
Eure / Ihre Stefanie Barzen

Ökologische Pilzwanderung zwischen Grund und Grüne

Verschiedene GallertpilzeDie ergiebigen Niederschläge im Herbst haben dazu geführt, dass jetzt noch etliche Pilzarten ihre faszinierenden Fruchtkörper ausbilden. Doch warum werden diese Fruchtkörper entwickelt und wo finden wir sie? Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet zwischen Grund und der Grüne die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Vielfalt von hunderten aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt.Wichtig: Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben.

Die ökologische Pilzwanderung startet am Samstag, 04. Dezember 2021, um 10:00 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Die Wanderung ist auch für Familien mit Kindern ab ca. 8 Jahren geeignet und wird etwa 3 Stunden dauern. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und wasserfeste Schuhe werden empfohlen. Die Teilnahme kostet für Kinder bis 15 Jahren 3,50 Euro und für Erwachsene sieben Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Rabatt. Es gibt eine TeilnehmerInnen-Begrenzung.Gemäß den verbindlichen Corona-Regeln gilt zur Zeit die 2G-Regel, Impfung oder Genesenen-Status sind zu Beginn der Veranstaltung zu belegen. Ein zusätzlicher Test (nicht älter als 24 Stunden) wäre sinnvoll. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gilt die Annahme, dass diese in der Schule getestet wurden, ältere, nicht geimpfte oder genesene Jugendliche können mit einem aktuellen Negativ-Test teilnehmen. Eine verbindliche Anmeldung NUR per Mail ist zwingend erforderlich: info@natur-schule-grund.de.Anmeldeschluss ist Freitag, 3. Dezember, 12 Uhr.

Genügsam und ein erfolgreicher Mücken-Jäger

Zitterspinne in der Natur-Schule Foto: Jörg Liesendahl / Natur-Schule GrundDie Natur-Schule Grund stellt in ihrem aktuellen Naturerlebnis-Tipp eine typische Spinne im Haus vor: Unsere Lieblingseckenhockerin, die Große Zitterspinne, auch Langbeinspinne oder langbeinige Kellerspinne genannt, heißt vornehm Pholcus phalangioides und ist eine Webspinne aus der Familie der Pholcidae, der Zitterspinnen. Ihre großflächigen Raumnetze sind an Haltefäden befestigt und ohne weitere Struktur gewebt. Die Spinnfäden sind nicht klebrig, aber von hoher Dehnbarkeit und einem Wollfaden ähnlich gekräuselt, sodass sich die Beute in ihnen verfängt. Die Zitterspinne, die mit dem Bauch nach oben in ihrem Netz residiert, rennt zur Beute, betäubt sie mit Nervengift und wickelt sie zum direkten oder späteren Verzehr ein. Spinnen kauen nicht, sie injizieren einen Verdauungssaft in ihr Beutetier, wodurch deren Inneres zu einem Nahrungsbrei aufgelöst wird, den die Spinne dann genüsslich aufsaugen kann (extra-intestinale Verdauung).

Zitterspinnen wirken mit ihren etwa fünf Zentimeter langen, dünnen, fein behaarten Beinen sehr zerbrechlich. Die langen Hinterbeine sind beim Einwickeln der Beute hilfreich. Ihr Körper wird sieben bis zehn Millimeter lang und ist von graubrauner Farbe. Zitterspinnen können drei Jahre alt werden.Mit ihrem Speiseplan ist die Zitterspinne ein Nützling, sie entfernt z.B. Stechmücken aus Schlafzimmern und schreckt auch vor dem Verzehr der großen Hauswinkelspinne nicht zurück.

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Das Brunnenlebermoos, ein Naturerlebnis

Deutlich älter als die Menschheit ist eine Gruppe einfach gebauter Pflanzen, die wir an vielen Orten finden können. Eine von ihnen ist das Brunnenlebermoos, Thema eines Naturerlebnis-Tipps aus der Natur-Schule Grund.
Moose gibt es seit etwa 320 Millionen Jahren; sie sind mit vielen Arten weltweit verbreitet. Eine der bekanntesten ist das Brunnenlebermoos, Marchantia polymorpha, aus der Familie der Marchantiaceae, einer von vielen Familien der Lebermoose. Stefanie Barzen, Biologin an der Natur-Schule Grund: "Das Pflänzchen mag es gerne feucht und schattig und trägt seinen Namen nach einem seiner beliebten Standorte, dem Brunnenschacht. Sonst findet man es auch in Quellnähe, an Bachläufen und auf feuchten Wiesen, aber auch im Blumenkasten oder in Pflasterritzen."

Brunnenlebermoos wächst „bandförmig“ mit einer Größe von etwa zwei mal zehn Zentimetern. Es besteht aus rundlichen, fleischigen „Blättern“, die bis dreieinhalb Zentimeter groß werden können und in ihrer Form an Leberlappen erinnern. Es gibt keinen Blattstiel und keinen Stamm, die Pflanze wächst flach an den Boden geschmiegt. Versucht man unter ein Blatt zu schauen, erkennt man weiße, feine Fädchen. Es sind einzellige „Rhizoide“, also nur „wurzelähnliche“ Gebilde, die der Pflanze etwas Halt geben und das Moos durch Kapillarkräfte mit ein wenig Wasser versorgen. Die mangelnde Verankerung durch „Wurzeln“ verhindert ein großes Höhenwachstum der Moose genauso wie fehlendes Festigungsgewebe. Da Brunnenlebermoos nicht, wie höhere Pflanzen, in einen Spross mit Blättern und Wurzel gegliedert ist, bezeichnet man es als „Thalluspflanze“. Die Pflanze verfügt nicht über ein ausgeprägtes Wasserleitsystem und ist auf Wasseraufnahme aus dem Regen und aus der Umgebungsluft angewiesen. Sie kann Wasser speichern und schützt die von ihr bedeckte Erde vor dem Austrocknen.

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Das Pilz-Körbchen muss zu Hause bleiben

Die ergiebigen Niederschläge im Herbst haben dazu geführt, dass jetzt etliche Pilzarten ihre faszinierenden Fruchtkörper ausbilden. Doch warum werden diese Fruchtkörper entwickelt, und wo finden wir sie? Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet zwischen Grund und dem Gelpetal bei Westen die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Vielfalt von Hunderten aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt. Wichtig: Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben.

Die dreistündige ökologische Pilzwanderung startet am Samstag, 20. November, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, und ist auch für Familien mit Kindern ab ca. acht Jahren geeignet. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und wasserfeste Schuhe werden empfohlen. Die Teilnahme kostet für Kinder bis 15 Jahren 3,50 Euro und für Erwachsene sieben Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Rabatt. Es gibt eine TeilnehmerInnen-Begrenzung. Eine verbindliche Anmeldung NUR per Mail ist zwingend erforderlich: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de. Anmeldeschluss: Freitag, 19. November, 12 Uhr.

Schmetterlinge beobachten in Herbst und Winter

Orangegelber Breitflügelspanner, ein häufiger Frostspanner.Wer im November und Dezember in der Dämmerung oder nachts im Wald unterwegs ist, der trifft dort oft auf Schmetterlinge. Es handelt sich um Schmetterlingsarten, die im Spätherbst und im frühen Winter durch die Wälder, aber auch in Gärten und Parkanlagen fliegen: Die Frostspanner. Sie sind erst mit der herbstlichen Kühle aus der Puppe geschlüpft und schwärmen jetzt auf der Suche nach einem Weibchen. Wie Jörg Liesendahl, Biologe an der Natur-Schule Grund, erklärt, fliegen nur die Frostspanner-Männchen: "Besonders häufig sehen wir im Bergischen Land den Kleinen Frostspanner, der allerdings nur mikroskopisch sicher vom Buchen-Frostspanner getrennt werden kann."

Daneben lassen sich auch der Große Frostspanner und der Orangegelbe Breitflügelspanner / Frostspanner sehen, die sowohl an Größe als auch in der Färbung gut abgrenzbar sind. Die Männchen fliegen in Siedlungsgebieten relativ häufig künstliche Lichtquellen an und sind dann z.B. auch an Hausfassaden zu sehen. Die Weibchen sind nicht flugfähig und müssen ihre Eierfracht "zu Fuß" an die Knospen der Gehölze bringen, die im Frühjahr als Nahrung für die Raupen dienen sollen. Damit die Männchen die Weibchen auch finden, geben diese Geruchsstoffe, sog. Pheromone, als Lockmittel in die Luft ab.

Als Raupenfutterpflanzen werden z.B. Eichen, Buchen, Birken und Hainbuchen aufgesucht. Frostspanner-Raupen können im Frühjahr aber auch an Obstbäumen und an vielen anderen Laubgehölzen angetroffen werden. In guten Falterjahren (aus Sicht der Frostspanner) sind die Raupen so zahlreich, dass sie sehr stark die ersten Blätter der neuen Generation fressen. Das sind die Jahre, in denen die Bäume und Gehölze im Juni den Johannistrieb nutzen müssen, um dann wieder beblättert ihren Photosynthese-Aufgaben nachkommen zu können. Und es sind dann diese Jahre, in denen Vögel und andere natürliche Feinde der Frostspanner-Raupen einen reich gedeckten Tisch vorfinden und sich gut vermehren können. Die Natur hilft sich dann recht gut selbst, wenn sie nicht zu stark von Menschen gestört wurde. Jörg Liesendahl: "In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß bei der Schmetterlings-Beobachtung im Winter." (Weitere Naturerlebnis-Tipps der Natur-Schule Grund gibt es auf www.natur-schule-grund.de oder über die Facebook-Seite der Natur-Schule unter  www.facebook.com/Umweltbildungsstation.remscheid/)

Natur erforschen in den Herbstferien

DDie Natur im Herbstie Herbstferien sind eine gute Zeit, um die Natur zu erforschen. Jörg Liesendahl, Biologe und Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid, bietet in der zweiten Herbstferienwoche zwei Termine an, um gemeinsam mit Kindern im Grundschulalter die Natur zu erleben.Am Montag, 18. Oktober, suchen die Kinder zwischen sechs und 12/13 Jahren von 10 bis 13 Uhr Pilze. Jörg Liesendahl verspricht, dass unabhängig vom Wetter "überall Pilze zu finden sein werden". Schwerpunkt werden die Arten des Waldes sein.
 
Am Donnerstag, 21. Oktober, gilt die Forscher-Neugier den Tieren der Bergischen Bäche. Jörg Liesendahl wird mit den Kindern erforschen, ob die Dürresommer der vergangenen Jahre den Tieren im Bach geschadet haben. Und natürlich versuchen, häufige und gut erkennbare Arten zu zeigen.
 
Die Teilnahme kostet je Kind und Kurs zehn Euro. Eine verbindliche Anmeldung muss bis jeweils zwei Tage vor dem Kurstermin (12 Uhr) per E-Mail erfolgen: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.Anzugeben sind für eine evtl. erforderliche Corona-Rückverfolgung je Kind Name und Anschrift sowie eine aktuelle Telefon-Nr. Die Kinder müssen negativ getestet oder genesen sein und eine Maske mitführen.

Kinder erleben die Natur im Herbst

Hagebutten im HerbstDie Natur-Schule Grund hat ihr Herbstferienprogramm veröffentlicht. Die bislang zehn Termine für Kinder von sechs bis zwölf Jahren sind im Internet zu finden unter www.natur-schule-grund.de/programm und dem Reiter "Herbstferienprogramm" sowie auf Facebook (@Umweltbildungsstation.remscheid). Stefanie Barzen, Jörg Liesendahl und Tobias Marsch möchten wieder mit Kindern die Natur im Herbst erleben, Experimente machen und auch das eine oder andere leckere Essen zubereiten. Es gelten die 3G-Regeln, so dass die teilnehmenden Kinder leider regelmäßig getestet werden müssen. Anmeldungen per E-Mail info@natur-schule-grund.de">info@natur-schule-grund.de möglichst bald, da die verfügbaren Plätze erfahrungsgemäß stark nachgefragt werden.

Fledermäuse beobachten mit der Naturschule Grund

 

In Anlehnung an die "International Bat Night" bietet die Natur-Schule Grund innerhalb von zwei Wochen jeweils samstags (28. August und 4. September), eine Fledermaus-Wanderung im Grenzbereich von Wuppertal und Remscheid an.
Zwergfledermäuse und - über größeren Wasserflächen - auch Wasserfledermäuse sind inzwischen in den Bergischen Großstädten häufiger anzutreffen. Insbesondere die Zwergfledermaus ist dabei ein oft unerkannter Mitbewohner in Häusern, die z. B. hinter der Fassadenverschieferung oder unter Dachschindeln ihren kleinen Wohnraumbedarf deckt. Waldränder, Hecken, Weideflächen und Wiesen sowie die Oberfläche von Gewässern locken die Tiere, da sie hier ihre Insektennahrung finden. Hören können wir Fledermäuse im Normalfall nicht, es sei denn, man macht die Ultraschallrufe mit geeigneter Technik hörbar.
Bei einer Wanderung rund um Heidt in Wuppertal-Ronsdorf stellt Diplom-Biologe Jörg Liesendahl die Lebensräume der Fledermäuse am Rande der Stadt vor und erläutert ihre Biologie.
Die Nachtwanderungen starten am 28.August um 20.30 Uhr bzw. am 4. September um 20 Uhr; sie dauern ca. drei Stunden. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz "Talsperrenstr. / Ronsdorfer Talsperre" in Wuppertal-Ronsdorf. Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und eine starke Taschenlampe mit Ersatzbatterien werden empfohlen.

Die Veranstaltung ist geeignet für interessierte Einzelpersonen bzw. Kleingruppen und Familien mit Kindern ab ca. sieben Jahre. Der Weg ist stellenweise nicht gut ausgebaut.Erwachsene zahlen sieben Euro, Kinder 3,50 Euro; für Familien mit zwei eigenen Kindern wird ein Teilnehmerbeitrag von 17,50 Euro erhoben (jedes weitere eigene Kind zwei Euro).Wegen der Corona-bedingten Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung zwingend erforderlich bis jeweils Freitag vor der Wanderung, 12:00 Uhr, NUR unter info@natur-schule-grund.de" rel="noopener" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.Bitte geben Sie jeweils die Namen der Angemeldeten, ihre  Anschrift(en) und jeweils eine persönliche Telefon-Nr. an. Aus den Daten wird eine TeilnehmerInnen-Liste vorbereitet, die ggf. dem Gesundheitsamt zur Rückverfolgung übermittelt werden muss.Die Teilnehmenden müssen zwingend einen aktuellen Corona-Negativtest oder einen Nachweis der vollständigen Impfung oder Genesung vorlegen. Außerdem ist es erforderlich, eine medizinische oder FFP2-Maske mitzuführen.

Ferienprogramm "Natur" gut besucht

Nach einer gut besuchten 2. Ferienwoche freut sich das Team der Natur-Schule Grund nun schon auf die dritte Woche mit tollen Kindern. Frisch aus dem Urlaub zurück wird Biologin Stefanie Barzen das Team verstärken, aber auch Tobias Marsch und der Leiter der Natur-Schule, Jörg Liesendahl, sind wieder am Start."Fleißig wie eine Biene" heißt das Angebot an Kinder von sechs bis zwölf Jahren, das Stefanie Barzen am Montag, 19. Juli, zum Start in die neue Woche veranstalten wird. Alles rund um Bienen, Blüten und natürlich den Honig zeigt sie und die Kinder werden viel erleben können.
Am Dienstag geht es dann um das leibliche Wohl. Die Kinder stellen Teig für eine Pizza her und gestalten ihre Pizzen selber, die dann im Holzofen gebacken werden.
Jörg Liesendahl wird am Mittwoch, 21. Juli,  mit den Kindern eine  Waldolympiade durchführen. Viele schlaue und einige "dumme" Fragen sowie interessante Aufgaben rund um Tiere, Pilze und Pflanzen werden den Wald erlebbar machen.
Für Donnerstag und Freitag, 22. und 23. Juli., hat sich Tobias Marsch einen Doppeltermin unter dem Motto "Natur ist lecker" einfallen lassen. Ein veganes Müsli, Jogurt, Früchte und vieles mehr zum Thema "Essen und Naschen in der Natur" sind die Inhalte. Die Anmeldung nur für einen dieser beiden Tage ist leider nicht möglich.
Alle Veranstaltungen finden in der Natur-Schule Grund und ihrem Außengelände statt und dauern immer von 10 bis 13 Uhr. Die Kosten bewegen sich pro Kind und Tag zwischen zehn und zwölf €.Nähere Angaben zu allen Kursen gibt es auf www.natur-schule-grund.de/programm.Die Kinder müssen wetterfest angezogen sein und gutes Schuhwerk tragen. Auf kurze Hosen, Röcke oder Kleider muss verzichtet werden, um maximale Beweglichkeit zu gewährleisten.
Wenn Sie Ihr Kind anmelden wollen, dann braucht die Natur-Schule Informationen zum Namen des / der Kinder sowie jeweils die Anschrift und eine Telefon-Nr. für eine evtl. erforderliche Corona-Rückverfolgung per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de. Wegen der großen Nachfrage sollten auch Rückfragen zu den Ferienkursen möglichst per Mail erfolgen.Bitte beachten Sie, dass es auch in diesen Sommerferien gewisse Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie gibt, so dass die Kinder mindestens eine Alltagsmaske mitführen und möglichst zweimal in der Woche getestet werden sollten.

Ferienprogramm "Natur" geht in die zweite Woche

Die Natur-Schule Grund ist erfolgreich in die Sommerferien gestartet.Die spannenden Erlebnisse in der Natur, die Kinder im Grundschulalter hier haben, gehen nun schon bald in die zweite Ferienwoche. Die Kinder-Ferienkurse finden von Montag bis Freitag immer von 10 bis 13 Uhr in der Natur-Schule und deren Außengelände statt. Näheres zu den einzelnen Kursen, z.B. auch Informationen zu den Kosten, ist zu finden auf www.natur-schule-grund.de.
 
 Kinder können am Montag und Dienstag, 12. und 13 Juli, interessante Dinge aus dem Leben der Pflanzen entdecken. Wieso "brennt" eine Brennnessel, wie windet sich eine Winde und viele andere Fragen können sich die Kinder u.a. unter der Stereolupe selbst beantworten, natürlich angeleitet von erfahrenen Naturpädagogen.
Am Mittwoch, 14.7., geht es dann um die "kleinen Krabbeltiere", die im Gelände der Natur-Schule zu finden sind.
Donnerstag, 15.7., werden die Kinder eigene vegane Flammkuchen kreieren, den Teig herstellen und das gebackene Ergebnis genussvoll aufessen.
Am 16.7. (Freitag) heißt es "Grunder Tierleben". Hier geht es dann u.a. um die Hühner und die Bienen, aber auch sonstige Kleintiere, die zu finden sind.
 
Am Samstag, 17.7., endet die zweite Ferienwoche mit einer Nachtwanderung für Familien, die um 21:00 Uhr beginnt und zwischen 2,5 und 3 Stunden dauern wird.
 
Es gelten wegen der Corona-Pandemie geringe Einschränkungen (s. Homepage). Anmeldungen müssen per Mail erfolgen (info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de) und sollten je angemeldetem Kind / Familie folgende Daten umfassen: Name, Anschrift und eine Telefon-Nr., um im Falle eines Corona-Ausbruches die Rückverfolgung der Teilnehmenden durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen.

Kräuterspaziergang am kommenden Samstag

Es ist Frühling und die Kräuter blühen, andere stehen in Knospe und wieder andere sind kurz vor Mitte des Jahres schon zur Ernte bereit. Die Natur-Schule Grund bietet deshalb an diesem Samstag einen Kräuterspaziergang an, bei dem die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Kräuter kennen zu lernen und Vieles über ihre Nutzbarkeit zu erfahren. Kräuterfachfrau Sandra Krawetzke wird den ersten Kräuterspaziergang am Samstag, 19. Juni, um 10.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, anbieten. Dort wird sie im Anschluss an ein Kräuterquiz ca. 1,5 Stundendurch das Gartengelände  führen und Kräuter probieren lassen. Dazu gibt es Geschichten und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen. Der Treffpunkt befindet sich vor dem Haus. Da die Gruppe nach der Begrüßung gemeinsam in das Gartengelände gehen wird, wird ein pünktliches Ankommen dringend empfohlen. Wegen der Einschränkungen in Corona-Zeiten muss die Teilnehmenden-Zahl begrenzt werden. Der Teilnahme-Beitrag beträgt 15 Euro pro Person.

Die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung (bitte mitbringen) und i.d.R. ein Mindestabstand von 1,5 m sind grundsätzlich notwendig. Ob ein Corona-Negativtest (nicht älter als 24 Stunden) erforderlich sein wird, prüft die Natur-Schule derzeit noch. Eine verbindliche Anmeldung per Mail (info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de) unter Angabe der Anschrift und einer persönlichen Telefon-Nr. ist zwingend erforderlich. Damit ist auch die Einwilligung zum Datenschutz verbunden, denn die Daten der Veranstaltung müssen zum Zweck der Rückverfolgbarkeit ggf. für das Gesundheitsamt verfügbar gemacht werden. Im Einklang mit dem Hygienekonzept der Natur-Schule findet die Veranstaltung (fast) vollständig im Freien statt; dem Wetter angepasste Kleidung und wetterfestes Schuhwerk wird empfohlen.