Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ostern, Corona und kein Ferienprogramm

Schweren Herzens hat die Natur-Schule Grund auch die zweite Woche ihres Osterferienprogramms abgesagt. Leider, so der Leiter der Remscheider Umweltbildungsstation, Jörg Liesendahl, wurden nicht genug Kinder für das viertägige Programm angemeldet, so dass die erforderliche MindestteilnehmerInnenzahl nicht erreicht werden konnte.Liesendahl sieht in der geringen Zahl von Anmeldungen einen Hinweis auf die Unsicherheit, die in Zeiten des Corona-Lockdown bei vielen Eltern herrschen dürfte. Auch das Team der Natur-Schule habe lange überlegt, ob ein Programmangebot überhaupt verantwortbar wäre. Aufgrund der Tatsache, dass das Programm komplett draußen und natürlich unter Wahrung von Hygiene, Abstand und mit Maskenpflicht ein überzeugendes Hygienekonzept hatte, sei das Team aber zu der Meinung gelangt, dass ein solches Naturerlebnisangebot "sicher" umsetzbar sei.
 
Gleichwohl hat Jörg Liesendahl größtes Verständnis für Eltern, die bei der derzeit  hohen Inzidenz in Remscheid und anderen Unsicherheiten ihr Kind nicht angemeldet haben.Das Team der Natur-Schule Grund hofft inständig, dass nach dem aktuellen Lockdown die Zahlen wieder sinken und im Sommerferienprogramm auch wieder Kinder an Kursen in der Natur-Schule werden teilnehmen können.

So wird der Garten insektenfreundlicher

Viele Menschen beklagen, dass immer weniger Insekten zu sehen seien. Dabei ist es relativ leicht möglich, Insekten zu fördern!
Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid: "JedeR, die / der im Besitz eines Balkons oder Gartens ist, kann dazu beitragen, gute Lebensbedingungen für Schmetterlinge, Käfer und viele andere zu schaffen."Wir brauchen dazu:
  • Zitronenfalter im Anflug auf die Blüten einer Nachtviole Foto: Jörg Liesendahl / Natur-Schule GrundEinheimische Pflanzen im Garten und auf dem Balkon. Auf diese sind unsere Insekten spezialisiert. Absolut unerlässlich ist es für viele Insekten, geeignete Futterpflanzen für ihren Nachwuchs zu finden.
    Und wenn es denn schon Zierpflanzen sein müssen, dann sollten diese eher dem natürlichen Zustand entsprechen und nicht dem Lob der gärtnerischen Zuchtleistung dienen. Gefüllte Blüten z.B. gehen gar nicht!
  • Geben wir der Natur mindestens eine "wilde Ecke" unseres Gartens ab und lassen dort der Natur freien Lauf. Und verschieben wir die "Aufräumarbeiten" im Ziergarten auf Ende März / Anfang April. Lassen wir die Reste der Stauden bis zum Winterende stehen!
    Viele Schmetterlinge überwintern als Puppe, fest eingesponnen an Pflanzenstengeln. Aber auch in den Stängeln überwintern oft kleine Insekten oder deren Larven. Werden diese nun abgemäht oder gar gemulcht, sterben oft auch die Tiere darin.
  • Totholzstapel sowie dichte, möglichst artenreiche Hecken, die sich frei entfalten können und nicht mehrfach im Jahr geschnitten werden.
  • Rücksichtnahme: Wenn Raupen und Blattwespenlarven an Stauden, Bäumen oder Sträuchern ein Blatt nach dem anderen fressen, dann können wir das aushalten, wenn wir wollen!
    Die Pflanzen aber sind darauf eingestellt und treiben oft danach wieder aus.
  • Absoluten Verzicht auf Gifte und künstliche Düngemittel. Zu gut gedüngte Pflanzen sind oft für Insekten und ihre Larven nicht essbar. Und Gift töten i.d.R. auch viele Arten ab, die gar nichts gemacht haben oder sogar nützlich sein könnten.
    Dieses sind nur ein paar Tipps zur Förderung von Insekten. Noch viel mehr solcher Tipps gibt es bei der Natur-Schule Grund, die für Fragen per Mail, über Facebook oder Instagram angesprochen werden kann. Und regelmäßig Naturerlebnis-Tipps veröffentlicht, die dieses Thema behandeln.Übrigens: Erdkröten und Molche, Eidechsen an der Trockenmauer, viele Arten von Vögeln und natürlich Fledermäuse zeigen uns, dass unsere Maßnahmen Erfolg hatten.
    Jörg Liesendahl: "Lasst uns gerne auch teilhaben an den guten Ergebnissen Eurer ganz eigenen Insektenförderung."

Natur-Schule macht am Freitag beim Klimastreik mit

Die Natur-Schule Grund wird sich am kommenden Freitag. 19. März, am internationalen Klima-Streik der Fridays for Future-Bewegung und zahlreicher Naturschutzverbände beteiligen. Verbunden mit der Bitte an zukunftsbewusste Menschen in allen drei Bergischen Großstädten und darüber hinaus, an diesem Tag ebenfalls deutlich sichtbare Zeichen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu setzen.Jörg Liesendahl, Diplom-Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Es geht darum, das 1,5°-Ziel endlich tatkräftig zu verfolgen. Derzeit aber sieht es eher so aus, als würden viele PolitikerInnen in trügerischer Hoffnung auf eine nicht vorhandene technische Rettung eine Erderhitzung von deutlich mehr als 2° billigend in Kauf nehmen."
 
Die Natur-Schule wird an diesem Tag geschlossen sein, weil die MitarbeiterInnen sich an diesem Streik beteiligen wollen. Und sich dann voraussichtlich an Orten aufhalten, die eine Demonstration live vor Ort ermöglichen. Da das aber nicht überall möglich sein wird, gibt es auf der Facebook-Seite der Natur-Schule unter @umweltbildungsstation.remscheid eine kleine Übersicht über die Aktivitäten im Bergischen Städtedreieck, die ggf. auch aus dem Homeoffice verfolgt werden können.
Das Bündnis Remscheid, an dem die Natur-Schule Grund beteiligt ist, plant eine Aktion in Remscheid: "Wir möchten auf dem Rathausplatz Farbe bekennen. Diesmal leider nicht mit Menschen, dafür aber mit Plakaten. Die markanten und individuell gestalteten Plakate haben sich weltweit zu einer Art Markenzeichen für die Freitagsdemonstrationen entwickelt und waren auch auf den Remscheider Demos oft im Fokus. Mit anderen Worten: es soll bunt und auffällig werden auf unserem Rathausplatz.", so Daniel Pilz, Initiator und Organisator des Bündnis Remscheid.Dazu sollen bitte alle RemscheiderInnen Plakate malen und für die Aktion zur Verfügung stellen. Diese Plakate können bis Mittwoch dieser Woche, 12 Uhr, z.B. in der Natur-Schule Grund abgelegt werden. Weitere Ablageorte sind angefragt und werden, sobald bekannt, hier mitgeteilt werden.Jörg Liesendahl: "Bitte beteiligt Euch / machen Sie mit bei der Aktion in Remscheid auf dem Rathausplatz."

Natur-Schule Grund sucht seltene Kelchbecherlinge

Kelchbecherlinge aus Wuppertal-Cronenberg, da aus Remscheid noch kein Fundort bekannt ist
 

Jetzt im März erscheinen die Fruchtkörper einer Pilzgattung, die im Bergischen Land offenbar sehr selten ist: Kelchbecherlinge. Die Natur-Schule Grund, die eng mit dem Mykologischen Arbeitskreis Bergisches Land (MAB) zusammenarbeitet, sucht jetzt öffentlich nach Fundorten dieser Pilze, um pilzökologische Fragen zu klären. Jörg Liesendahl, Biologe an der Natur-Schule, erläutert die Charakteristika der gesuchten Arten: "Die Arten der Gattung Sarcoscypha gehören zu den Schlauchpilzen und produzieren ihre Sporen anders als die meisten der als Speisepilze begehrten Ständerpilze. Den drei möglichen Arten gemeinsam ist, dass ihre Fruchtkörper einen gestielten Becher bilden, der innen orangerot ausgekleidet ist. Hier findet sich auch die Fruchtschicht, in der sich die Schläuche mit den Sporen befinden."
Die PilzkundlerInnen des Mykologischen Arbeitskreises Bergisches Land (MAB) konnten mindestens die häufigste Art, den Österreichischen Kelchbecherling (Sarcoscypha austriaca), in den letzten Tagen an zwei bisher unbekannten Standorten (je einmal in Wuppertal und Wermelskirchen) nachweisen; ein weiterer Standort in Wermelskirchen und einer nahe Wuppertal-Beyenburg müssen noch untersucht werden. Dazu ist es notwendig, reife Fruchtkörper zu mikroskopieren.Alle Arten der Kelchbecherlinge leben an totem Laubholz, das gerne auf kalkhaltigem Boden liegen darf. Vielleicht erklärt das auch die Seltenheit der Arten im kalkarmen Bergischen Land. Gerne wachsen sie auf Totholz, das schon weiter fortgeschritten morsch ist und von Moos überwuchert wurde. Eine Art wächst nur an Lindenholz, die anderen an verschiedenen Holzarten, v.a. an Weide. Erste Fruchtkörper bilden sich bei milden Temperaturen bereits im Herbst, reif werden sie allerdings erst im Endwinter oder im zeitigen Frühjahr. Reife Fruchtkörper können bis zu 5 cm Durchmesser eKelchbecherlinge auf unterirdischem Totholzrreichen und strahlen dann mit zahlreichen kleineren Exemplaren rotorange vom Boden aus. Dennoch werden sie gerne übersehen, da es außer den MAB-Mykologen kaum jemanden gibt, der Kelchbecherlinge im Bergischen Land sucht.

Die Natur-Schule Grund, in deren Räumen der MAB seit 2016 Zusammenkünfte abhält, veröffentlicht deshalb jetzt eine Suchanfrage an Menschen, die mit offenen Augen durch das Bergische Land streifen und dabei ggf. auch Kelchbecherlinge finden könnten.Wo haben Sie / habt Ihr Kelchbecherlinge gefunden und wie sah es da vor Ort aus (bitte zunächst nur die Stadt angeben und gerne ein zwei Fotos in den Kommentaren posten)? Bitte keine Fruchtkörper ausgraben oder vom Holz reißen. Fundorte mit möglichst genauen Angaben können auch per Mail an die Natur-Schule gemeldet werden: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.Jörg Liesendahl: "Die Jagd ist eröffnet. Mushroom-Hunting!"

Naturschule Grund: Den Frühling sinnlich erleben

Die Natur-Schule Grund fordert in einem aktuellen Naturerlebnis-Tipp dazu auf, den Frühling mit allen Sinnen zu erleben: „Frühling“ könnt Ihr hören, sehen, fühlen, riechen und schmecken!" sagt Stefanie Barzen, Biologin in der Natur-Schule. Und gibt gleich einige Beispiele.

Ohren auf im Wald, einfach einmal innehalten und lauschen. Nach dem eher stillen Winter können wir jetzt, zur Balz- und Brutzeit, die unterschiedlichsten Vogelstimmen hören, wie z.B. die der aufgeregten Meisen auf Inspektionsflug zu Baumhöhlen oder zu den im Wald hängenden Nistkästen. Der Specht hämmert in schneller Folge an einen Baum, er fordert damit die Aufmerksamkeit einer Spechtin und grenzt sein Revier ab. Gerne nimmt er hohle Bäume und totes Holz, wegen des besseren Resonanzkörpers. Häufig vernimmt man in der Ferne eine geklopfte Antwort.

(Rote) weibliche Blüten und männliche Kätzchenblüten der Hasel
 
AugeJunge Königin der Erdhummel kopfüber in der Blüten eines Elfenkrokusn auf und Frühling sehen, eine Wiese mit Schneeglöckchen, frisch geworfenen Maulwurfshügel, die ersten Krokusse, Knospen an Bäumen und Sträuchern kurz vor dem Aufgehen, bereits mit grünen Spitzen. Die Kätzchen der Haselnüsse lassen den Blütenstaub frei. Geht doch einmal hin zu solch einem Kätzchen und schüttelt es vorsichtig (bitte nur für Nicht-Allergiker). Zu sehen ist die gelbe Blütenstaubwolke der männlichen Blüte.

Vielleicht findet Ihr auch die viel schwieriger zu entdeckende weibliche Blüte. Sie ähnelt einer rundlichen Blattknospe, aus deren oberem Ende rosa Pinselchen herauswachsen. Geht doch mal auf die Suche!

Märzfliegen (schwarz behaarte Haarmücken) tanzen in Schwärmen auf und ab. Keine Angst, sie haben es nicht auf uns abgesehen, es sind keine Stechmücken, sondern Blütenbesucher, die sich von Nektar und Pflanzensäften ernähren.

Die ersten Zitronenfalter sind auf Blütensuche. Ab Februar/März lösen sie sich aus der Winterstarre, nachdem sie den Winter, geschützt an Bäumen hängend oder verborgen im Laub, überstanden haben. Nach Paarung und Eiablage im April sterben sie meist, noch bevor die Raupen geschlüpft sind.

Schön zu beobachten sind auch, gerne auf Krokussen, die ersten, besonders dicken und großen Hummeln. Es sind bereits begattete, junge Königinnen, die Nester anlegen und Eier legen werden. Sind die ersten Arbeiterinnen geschlüpft, sieht man die Königinnen nicht mehr. Wer eine Hummelkönigin auf einer Blüte sieht: Genau hinschauen, vielleicht entdeckt Ihr außer dem dichten Pelz ja auch ein kleines Krönchen...

Frühling lässt sich fühlen, z.B. indem man von Knospe zu Knospe geht und spürt, wie spitz Rotbuchenknospen, wie klebrige Kastanienknospen und wie flauschig Magnolienknospen sind. Sehr zu empfehlen hierfür sind auch die „Kätzchen“ der Salweide mit ihrem „Fell“, aber bitte vorsichtig, sie sind für viele Insekten die erste Nahrung im Frühling. Sie sollten nicht abbrechen und daher auch nicht zu Dekozwecken mit nach Hause genommen werden. Für lange anhaltende Fühlerlebnisse: auch die ersten Brennnesseln wachsen bereits...

Frühling kann man besonders gut riechen, wenn die Sonne schon Kraft hat und die Umgebung erwärmt. Aber auch ohne Sonne kann man sich von Blüte zu Blüte schnuppern. Macht das Gänseblümchen seinem Namen alle Ehre? Riecht Löwenzahn nach Löwe oder eher doch nach Blume? Wie riecht eine Hand voll Waldboden oder das Harz, das an einem Baum austritt?

Frühling schmeckt lecker! Probiert doch einmal Gänseblümchenblüten, etwas scharf und gleichzeitig schleimlösend. Junge Löwenzahnblätter, leicht bitter, aber mit viel Vitamin C. Die mild schmeckende Vogelmiere, die würzigen, jungen Blätter des Gundermanns, Giersch, Sauerampfer, Knoblauchsrauke oder die nach frischen Champignons schmeckenden Knospen des Spitzwegerichs, um nur einige zu nennen. Macht / Machen Sie den nächsten Spaziergang zu einem Erlebnis für die Sinne! Vielleicht lässt sich so die ganze Familie vor die Tür locken... Verteilt Aufgaben: wer findet... wer sieht... Einfach nur vor sich hin laufen kann jeder...

 

Jetzt Gartenvögel beobachten

Gegen Langeweile von Kindern und Erwachsenen während des andauernden Corona-Lockdown hat die Natur-Schule Grund einen tollen Naturerlebnis-Tipp: ie wäre es mal damit, die Vögel im Garten zu beobachten? Jörg Liesendahl, Diplom-Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Der Vorteil ist, dass das während der hellen Tagesstunden jederzeit und an jedem Standort möglich ist, also sowohl zu Hause beim Blick aus der eigenen Wohnstube in den Garten oder auch im Wald. Jetzt in der beginnenden Brutzeit gibt es viel zu sehen." Leider, so der Biologe, könnten heute viele Menschen die Vogelarten in ihrem Umfeld gar nicht mehr richtig benennen. Deshalb wird die Natur-Schule Grund in den kommenden Wochen an jedem Wochentag einen typischen Gartenvogel mit Bestimmungsmerkmalen vorstellen.Warum also nicht mal gucken und gemeinsam mit Spaß lernen? Und wer einmal Erfahrung gesammelt hat, kann daraus ein längerfristiges Projekt für Frühjahr und Sommer machen.

 
Die "Topographie" eines typischen Gartenvogels
 

Der Experte weist darauf hin, dass das Naturerlebnis nicht viel braucht. Ein gutes Fernglas hilft, die Tiere näher zu beobachten, die häufig relativ scheu auf den Menschen reagieren. Da wäre es für den Anfang sicher gut, sich bei geschlossenem Fenster in einem nicht beleuchteten Raum aufzuhalten, damit die Vögel die sie beobachtenden Menschen nicht so leicht erkennen.Besonders ertragreich sind die ersten Stunden nach Tagesanbruch und die Zeit vor der Abenddämmerung, da dann die Vögel intensiv auf Nahrungssuche sein werden.

Die Schnabelform verweist auf das NahrungsspektrumTagsüber wird sich sicherlich das Balzverhalten einiger Arten gut beobachten lassen. Für weniger erfahrene Beobachtende ist sicher eine Bestimmungshilfe sinnvoll, entweder als Buch, über einschlägige Internetseiten oder aber mit einer App für das Smartphone (z.B. vom Naturschutzbund NABU, https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/spiele-apps-klingeltoene/vogelwelt.html).
Vielfältige Hinweise zu den Grundlagen der Vogelbestimmung bietet ebenfalls der NABU unter https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/voegel-bestimmen/index.html

  Auf www.natur-schule-grund.de sowie auf Facebook und Instagram stellt die Natur-Schule zudem die "Topographie" der Vögel und charakteristische Schnabeltypen vor, die für die Zuordnung bestimmungsrelevanter Merkmale besonders wichtig sind.Dabei beschreibt die "Topographie" jene Stellen eines Vogelkörpers, die richtig angesprochen werden sollten, um mit App oder Buch erfolgreich zu bestimmen.

Naturschule: Bewerbungsverfahren für das FÖJ läuft

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u. a. die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv. Dazu kommt in Corona-Zeiten und vermutlich weit darüber hinaus die Erstellung und Bearbeitung / Pflege digitaler Medien.

Das FÖJ-Bewerbungsverfahren hat begonnen
 

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Seit dem 15. Februar 2021 können sich Interessierte über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2021/2022 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2022 dauern wird.

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.
Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

Video erläutert, warum die Fichten sterben

Die Natur-Schule Grund, Umweltbildungsstation in Remscheid, ist in Lockdown-Zeiten auf neuen Wegen unterwegs. Dazu gehört u.a. die Gestaltung digitaler Medien, die im Unterricht oder auch in vielfältigen anderen Zusammenhängen genutzt werden können. Eines der ersten Ergebnisse ist ein Erklärvideo zum Zusammenhang von Fichtensterben, Borkenkäfern, sommerlicher Dürre und Klimawandel, das jetzt auf den YouTube-Kanal der Natur-Schule Grund hochgeladen wurde. Erstellt wurde das Video von den Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) der Natur-Schule. Die Redaktion übernahm neben den FÖJlerinnen Miriam und Amrei der Pädagogische Leiter der Einrichtung, Diplom-Biologe Jörg Liesendahl. Hier der Link zum Video: https://youtu.be/TpiOVIALVyA

Das Video ist einerseits eine Reaktion auf viele Fichtenbestände, die nahe der Natur-Schule Grund inzwischen absterben, aber auch ein Beitrag zum Bündnis Remscheid, in dem sich zahlreiche Jugendliche und VertreterInnen von Organisationen und Vereinen zusammengefunden haben, um die Zukunftsfragen Remscheids und des Bergischen Landes zu thematisieren. Weitere Videos sind in Vorbereitung und werden sukzessive im YouTube-Kanal der Natur-Schule Grund, aber auch auf Instagram, Facebook und natürlich auf www.natur-schule-grund.de zu finden sein. FreundInnen der Natur-Schule Grund sind herzlich eingeladen, den YouTube-Kanal zu abonnieren, um auf dem Laufenden zu bleiben: https://www.youtube.com/channel/UCZ2xJsTeHwW4k5Ux1VW0k0A

 

Winterwunderland

In dieser Woche ist es besonders kalt geworden. Und auch das sonnige Wetter trägt dazu bei, dass die Temperaturen nachts bis weit unter -10° C fallen, da Wolken die nächtliche Auskühlung zumindest mindern könnten. Die Natur-Schule Grund hat sich deshalb in einem Naturerlebnis-Tipp mit der Frage befasst, ob der Winter ein Problem für Pilze, Tiere und Pflanzen ist?

So etwas wie den Eisregen am Wochenende 06./07. Februar 2021 haben wir hier im Bergischen Land lange nicht erlebt. Da gab es nicht nur eine Schneedecke wie im Januar, sondern ganze Bäume und Sträucher waren innerhalb weniger Stunden von Klareis überzogen, vor allem auf den Höhenlagen. Und dieses Eis ist bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt extrem standhaft.

Da stellt sich die Frage, wie die Natur mit dem Winter umgeht. Sterben jetzt ganz viele Lebewesen oder haben sie Anpassungen, die sie gegen die Kälte widerstandsfähig macht?
Die Antwort ist, dass viele Lebewesen sich frühzeitig geschützt und andere in der herrschenden Kälte kein Problem haben. Einige haben die mutmaßlich kalt werdende Landschaften aber auch im Herbst verlassen, darunter die Zugvögel, die Wanderfalter und einige mehr.

Die meisten Laubbäume haben ihre Blätter im Herbst abgeworfen oder zumindest soweit abgeschnürt, dass diese nicht mehr mit dem Wasserhaushalt des Baumes in Verbindung stehen. Es entsteht also weder ein von der Wurzel in die Blätter führender Wasserstrom noch der Transport von Photosynthese-Produkten des Baumes in Richtung der Wurzel. Solche Bäume sind vor Frostschäden weitgehend geschützt, da mehr oder weniger „stillgelegt“.

Ob diese Haselkätzchen den Klareis-Überzug überstehen werden?Andere Pflanzen und auch die Pilze haben ihr Leben unter die Bodenoberfläche verlagert und verhalten sich ähnlich unauffällig wie die laubabwerfenden Bäume. Nadelbäume oder immergrüne Gehölze wie die Stechpalme sind durch besondere Oberflächenstrukturen der Blätter / Nadeln vor Kälte und Frost geschützt.

Pflanzen, deren Blätter noch erhalten sind, liegen als Rosettenpflanzen dem Boden eng an. Sie würden unter einer schützenden Schneedecke überdauern können und nach der Schneeschmelze ihre Entwicklung fortsetzen.
Dafür haben Moose und auch viele andere Pflanzen die Möglichkeit, auf eigene „Frostschutzmittel“ im Zellsaft zurückzugreifen, die starke Schäden in den Zellen verhindern. Das können bestimmte Zucker sein, die im Inneren der Zellen vor Frost schützen. Auch bei Tieren ist ein körpereigenes Frostschutzmittel (z.B. Glycerin) dafür verantwortlich, dass z.B. Mücken zeitweilig Temperaturen bis -30° C überstehen können. Solche Anpassungen sind vor allem für Tiere erforderlich, die wie der Zitronenfalter in freier Natur als erwachsenes Insekt überdauern wollen.

Blüten der Elfenkrokusse in Grund müssen Eis und Schnee überdauernKnospen einer Salweide, in der Eiskruste gefangenSchneeglöckchen oder auch die Elfenkrokusse, die jetzt schon Blüten angesetzt haben, müssen im Schnee überdauern und werden danach „einfach weiterblühen“.

Andere Tiere (z.B. Fledermäuse, Igel oder Siebenschläfer) haben sich im Spätsommer und Herbst eine dicke Fettschicht angefressen, die es ermöglicht, einen mehrmonatigen Winterschlaf zu überstehen. Wer das nicht kann (Vögel, Mäuse, Spitzmäuse, Rehe u.v.a.), muss ständig aktiv sein und nach Nahrung suchen, was bei Eis und Schnee zeitintensiver und anstrengender ist. Oder macht es wie die Eichhörnchen, die besonders kalte Tage in Ruhe verbringen, aber spätestens dann wieder unterwegs sind, wenn der Magen knurrt.

Da kann es dann auch passieren, dass Tiere, Pflanzen oder Pilze die kalte Jahreszeit nicht überleben. Für die Natur ist so eine „Auslese“ sinnvoll, da sie vor allem kranke und schwache Exemplare trifft, während gesunde und kräftige Artgenossen nach dem Winter für den Arterhalt sorgen.

Wir Menschen versuchen gerne, vor allem den Tieren über den Winter zu helfen. Das kann mit einer ausgewogenen Fütterung z.B. für die Wintervögel erfolgen, die zumindest hier im Bergischen Land nicht ganzjährig angeboten werden muss, da wir noch einige naturnahe Nahrung in den Wäldern haben. Ganz anders natürlich in ausgeräumten Landschaften oder in dichten Siedlungen, wo es kaum noch natürliche Nahrungsquellen gibt. Allerdings dann nach dem Winter oft auch keine geeigneten Brutplätze!  In diesem Sinne, so Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund: "Genießt das Winterwunder Bergisches Land solange es geht."

Der Buntspecht trommelt in Wäldern und Parks

Mit diesem aktuellen Naturerlebnis-Tipp macht die Natur-Schule Grund auf den Buntspecht aufmerksam, dessen Balz an sonnigen Tagen auch jetzt schon beobachtet und vor allem gehört werden kann. Stefanie Barzen, Biologin in der Natur-Schule, stellt darin einige Aspekte aus dem Leben unseres häufigsten Spechtes vor.

Der Buntspecht aus der Familie der Spechte (Picidae) heißt mit lateinischem Namen Dendrocopos major, was treffenderweise mit „großer Baumhämmerer“ übersetzt wird. Hört man sein Hämmern bei einem spätwinterlichen Spaziergang, weiß man, der Frühling ist nicht mehr weit. Der Buntspecht ist, passend zu seiner Lebensweise, ein Waldbewohner. Außer in Laub- und Nadelwäldern findet man ihn auch in baumreichen Gärten und Parkanlagen.

Ein Buntspecht wird 23 bis 26 cm groß und hat bei achtzig Gramm Gewicht eine Spannweite von 34 bis 39 Zentimetern. Der auffallend gefärbteVogel erscheint von oben schwarz, beide Flügel zeigen große, weiße Flecken. Der Bauch ist hell, unter dem Schwanz haben beide Geschlechter einen kräftig orangeroten Fleck. Nur beim Männchen zeigt sich ein roter Nackenfleck (Geschlechtsdimorphismus). Der Buntspecht ernährt sich hauptsächlich von Insekten und deren Larven, die er mit seinem großen, spitzen Meißelschnabel unter Baumrinde hervorholt. Zu seinem Speisezettel gehören auch Vogeleier, Jungvögel, Beeren, Samen und Früchte. Als sogenannten „Wintersteher“ ist er gerne Gast am Vogelfutterhäuschen, wo er an Meisenknödeln und Nusssäckchen nascht.
Um an das begehrte Innere von Nuss oder Nadelbaumzapfen zu gelangen, bedient er sich geeigneter Astgabeln oder hackt sich Spalten in Äste. In die so entstandenen „Spechtschmieden“ klemmt der Specht die Beute, um sie aufhacken zu können. Gute Spechtschmieden werden mehrfach verwendet, sie verraten sich durch die Hinterlassenschaften, Schalen und Zapfenteile, am Boden.

Artikel vollständig lesen

Vielfalt der Knospenformen jetzt gut sichtbar

Die meisten einheimischen Gehölze tragen zur zeit keine Blätter. Dafür aber deren Vorstadien: Knospen (Augen, Winterknospen, Erneuerungsknospen). "Die beste Zeit zur Betrachtung von Knospen und deren Formenvielfalt ist der Winter, wenn kein Laub unsere Beobachtung stört", sagt Stefanie Barzen, Autorin eines Naturerlebnis-Tipps aus der Natur-Schule Grund. Sehen kann man Knospen bereits im späten Sommer, da die mehrjährigen Pflanzen Knospen dann anlegen müssen, wenn sie die Kraft dazu haben, also wenn die Laubblätter noch hängen und Photosynthese betreiben können.

Photosynthese heißt, die Pflanze produziert mit Hilfe von Wasser, Kohlendioxid und der Energie der Sonne Kohlenhydrate (und Sauerstoff), mit deren Hilfe und einiger anderer Baustoffe sie Knospen bilden kann. Die Pflanze ist somit lange vor dem Winter schon für den Frühling gerüstet. Es herrscht Knospenruhe, bis pflanzliche Hormone und entsprechende Witterungsverhältnisse diese beenden.

Bei näherer Betrachtung ähneln Knospen den geschlossenen Zapfen eines Nadelbaumes. Die Knospenschuppen, umgebildete Laubblätter, liegen dicht an dicht wie Dachziegel. Wasser kann gut ablaufen, das Innere ist geschützt vor Kälte, Schnee, Austrocknung und Schädlingen. Sie sind hart, ledrig, glatt oder behaart, häufig auch klebrig, dann mit einer dünnen Harzschicht überzogen, und von dunkler Farbe. In ihnen befinden sich, dicht gepackt und gut geschützt, die bereits fertig angelegten Laub- oder Blütenblätter.

Es gibt auch Knospen ohne Knospenschuppen. Sogenannte „nackte“ Knospen haben z.B. Schneeball und Faulbaum.  Knospenbildung findet hauptsächlich am Sprossende oder in den Blattachseln statt. Man unterscheidet zwischen Blattknospen, Blütenknospen und gemischten Knospen, aus denen Blätter und Blüten entstehen.

Blütenknospen entfalten sich häufig, wie z.B. bei den Obstbäumen, vor den Blattknospen. So sind sie für besuchende Insekten besser sichtbar. Knospen sind für die jeweilige Pflanzenart so charakteristisch, dass sie als Bestimmungsmerkmal herangezogen werden können. Neben den genannten Knospenarten findet man noch Adventiv- und Proventivknospen. Bei Adventivknospen bilden sich Knospen nicht an Spross- oder Blattachse, sondern an altem Holz oder Wurzeln.
Proventivknospen sind „schlafende Augen“, ruhende Knospenanlagen, die für lange Zeit unter der Rinde ruhen können und z.B. zur Wiederherstellung verlorener Pflanzenteile dienen. Menschen nutzen diese Fähigkeit der Gehölze, wenn Bäume geschnitten werden und danach wieder austreiben. Beide Knospenarten sind eine Art „Reserve“ für die Pflanze.

Tipp zur Beobachtung:Verschiedene Zweige frisch angeschnitten in eine Vase stellen, Wasser nicht vergessen, und beobachten, wie sich Blätter oder Blüten entfalten. Besonders geeignet sind Kastanienzweige mit haarigen Blättern. Auch Obstbaum- oder Forsythienzweige eignen sich gut. (Hierbei denke man auch an die sogenannten Barbarazweige, die am 4.12., dem Tag der heiligen Barbara, geschnitten werden, um am Heiligen Abend den Raum mit ihren Blüten zu schmücken und Glück für das kommende Jahr zu bringen.) Also vielleicht beim nächsten Spaziergang mal an diesem oder jenem Baum oder Strauch stehen bleiben um die Vielfalt der Knospenformen zu betrachten und ihre Beschaffenheit zu fühlen. Vorsichtig!

 

Bündnis hat bergische Zukunftsthemen auf der Agenda

Rund ein Jahr, nachdem die „Fridays for Future“-Gruppe Remscheid ihre Arbeit beendete, hat sich jetzt eine neue Gemeinschaft gegründet: Das neue „Bündnis Remscheid“ möchte die alten Klimaprojekte der FFF-Bewegung aufgreifen, aber auch neue Akzente setzen. Man versteht sich nicht allein als Klimagruppe, sondern als Zukunftsbündnis und setzt damit auch auf vielfältige weitere Themen.

Das „Bündnis Remscheid“ besteht im Kern aus Vertreterinnen und Vertretern von Remscheider Organisationen und Vereinen sowie aus engagierten Jugendlichen. Nicht nur Mitglieder des Jugendrats der Stadt Remscheid, sondern auch Vertreter der Natur-Schule Grund sowie der Caritas, des Kinderschutzbundes, von Greenpeace, des DGB Remscheid und von Schülervertretungen gehören der Gemeinschaft an. In Zukunft soll sie weiter wachsen; Interesse an einer Zusammenarbeit haben z.B. die örtlichen Naturschutzverbände bekundet.

Initiator und Organisator des Bündnisses ist der ehemalige Kopf der Remscheider FFF-Bewegung, Daniel Pilz. Er sieht die neue Gruppe strukturell gut aufgestellt: „ Im Gegensatz zur damaligen FFF-Gruppe bilden jetzt Organisationsvertreter den Rahmen, in welchem sich junge Menschen engagieren und einbringen können. Das sorgt dafür, dass wir in Zukunft stabiler aufgestellt sind und gemeinsam kontinuierlicher arbeiten können. Es ist wichtig, dass sich Jugendliche auch außerhalb der politischen Blase für ihre Themen stark machen können.“ Pilz spricht damit das plötzliche Auseinanderbrechen der FFF-Bewegung kurz vor der Abiturphase im März 2020 an. Das neue Bündnis solle keine Neuauflage der Remscheider „Fridays for Future“-Bewegung sein, sondern etwas ganz Neues: „Thematisch soll es jetzt nicht mehr nur um den Klimaschutz gehen. Die Ziele der Berliner FFF-Bewegung sind ohnehin für eine Stadt wie Remscheid schwer umzusetzen. Es geht um generelle Zukunftsthemen in unserer Region. Mir persönlich ist der soziale Zusammenhalt beim Thema Klimaschutz ein Kernanliegen“, so Daniel Pilz.

“Klimaschutz, ohne das Soziale zu bedenken, ist nicht möglich. Jeder muss mitgenommen werden, niemand darf vergessen werden. Klimaschutz darf nicht zu Lasten der Schwächsten gehen. Vor dieser Zukunftsdebatte stehen wir, auch hier im Bergischen. Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass sowohl Vertreter von Umwelt- als auch von sozialen Organisationen dabei sind. Es geht darum Umwelt und Soziales zu versöhnen und gemeinsam auf Zukunftsthemen in unserer Region aufmerksam zu machen.“

Artikel vollständig lesen