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Räuchern für die Gesundheit und den Duft

Die Natur-Schule Grund lädt ein zu einem Dufterlebnis, das auch gesundheitliche Wirkungen erzielt.Viele getrocknete Kräuter bewahren ihren Duft. Diese Düfte erfreuen uns durch die Erinnerung an den Sommer, aber die Düfte wirken auch auf die Gesundheit  Bei einem Kräuterseminar am 19. November werden auf einem „Räucherstövchen“ die Düfte verschiedener Kräuter freigesetzt. Dazu gibt es Erläuterungen über die Wirkung der Düfte auf verschiedene Körperfunktionen und auf das Empfinden. Kräuter-Fachfrau Christel Heuer berichtet außerdem über Entstehung und Tradition des Räucherns (Stichwort "Rauhnächte").Im Praxisteil des Seminares stellen die TeilnehmerInnen kleine Räucherkegel her. Das Praxisseminar "Räuchern" findet am Montag, 19. November, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Die Teilnahmekosten liegen bei zwölf Euro zuzüglich einer kleinen Materialkostenumlage in Höhe von ca. sechs- Euro.Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.

Grund zum Feiern: 20 Jahre Natur-Schule Grund

Es ist kaum zu fassen: Die Natur-Schule Grund ist schon seit 20 Jahren in Sachen Umweltbildung in Remscheid und Umgebung aktiv. Inzwischen kommen junge Eltern, die selbst als Kind mit ihrer Grundschul-Klasse in der Natur-Schule waren, mit ihren Kindern in die Einrichtung. Sie und viele mehr haben deshalb am Samstag, 8. September, 14 - 18 Uhr, einen guten Grund zu feiern – beim Jubiläums-Sommerfest der Natur-Schule Grund.

Es gibt zahlreiche Gründe, das Umweltfest in der kleinen Remscheider Hofschaft Grund (Grunder Schulweg 13) zu besuchen, darunter Infos zu naturnahen Gärten, Tieren und Pflanzen, für Kinder und Erwachsene Naturerlebnis mit allen Sinnen, Mikroskopieren und vieles mehr. U.a. werden Produkte aus natürlichen Materialien angeboten. Mit dabei sind u.a. Imker Jürgen Grahlke, der alles zu Bienen und Honig berichten kann, die Biologische Station Mittlere Wupper, die Technischen Betriebe Remscheid mit einem Wildbienen-Infostand, das Regionale Bildungsbüro Remscheid mit einem Überblick über die Mitmach-Aktion "Remscheid brummt" sowie die Freunde der Mineralogie und Geologie Berg-Mark, die Kinder zum Edelsteinwaschen einladen. Die Waldschule Solingen, die Station Natur und Umwelt aus Wuppertal und die Natur-Schule selbst werden maßgeblich am Kinderprogramm beteiligt sein. Greenpeace berichtet zur Antarktis, die Igelschutzgemeinschaft über ihre Schützlinge. Hühner und Küken dieses Jahrgangs können gestreichelt werden. Und die Bogenschützenabteilung des RTV bietet auf dem Sportplatz neben der Natur-Schule Bogenschießen für Interessierte an.

Natürlich ist mit Kaffee und Kuchen, Grillwurst (u.a. vom Wildschwein), Pizza aus dem Holzofen sowie Smoothies, Saft, Wasser und Bier für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Die Initiative Gertenbachstr. wird Suppe anbieten, z.T. hergestellt aus "geretteten" Lebensmitteln, erweitert um fair gehandelte Produkte.  Es lohnt sich also in vielfacher Hinsicht, das Sommerfest der Natur-Schule Grund zu besuchen: Sei es, um Informationen über Natur und Umwelt an einem der Informationsstände zu erhalten oder als Unterstützung interessanter und wichtiger Einrichtungen in Remscheid oder um einen schönen Nachmittag mit der Familie mit zahlreichen Tieren und vielfältiger Kinderbelustigung zu begehen.

Schnecken ohne Gift bekämpfen

Mit den höheren Temperaturen des Frühjahrs sind sie wieder da: Die Schnecken im Garten, die sowohl Gemüse- als auch Zierpflanzen auffressen. Die giftlose Bekämpfung von Schnecken im Nutz- und Ziergarten findet fast ganzjährig statt. Um gute Erfolge zu erzielen, sind vielfältige Methoden einzusetzen. Aber auch eine gute Beobachtung der Schnecken im Garten ist unerlässlich. Biologe Jörg Liesendahl stellt in einem Workshop die erforderlichen Aspekte erfolgreicher Schneckenbekämpfung vor. Das Seminar findet statt am Dienstag, 20. März, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13 Die Teilnahme kostet zwölf Euro pro Person. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.

"Nelson Mandela": Infos unterm Apfelbaum

Die Verbindung von Hauswirtschaft mit dem Themenfeld "Natur- und Artenschutz" versucht derzeit ein Kurs der 8. Klassen an der Nelson-Mandela-Schule herzustellen. Für die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde Remscheid bietet sich hierfür besonders der Erhalt bzw. die Wiederherstellung von Streuobstwiesen im Bergischen Städtedreieck an. Und so wanderten jetzt 11 Schülerinnen und Schüler bei Eis und Schnee über den Hohenhagen in Remscheid, um Naturschutzaktivitäten an diesem Rest der bäuerlichen Kulturlandschaft zu studieren.

Informationen unterm Apfelbaum gaben Thomas Friese und Ellen Neumann von der Naturschutzbehörde, die z.B. mehrere Obstbaumarten wie Kirsche, Apfel, Birne und Pflaume zeigen konnten, die z.T. in mehreren alten Sorten gepflanzt wurden. Der Vorteil der hier "Stadtteilobstwiese" genannten Flächen: Das Obst darf frei geerntet werden, weil die Flächen für den Allgemeinbedarf freigegeben sind. Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellte Naturforscher-Aufgaben, mit deren Hilfe sich die Jugendlichen die Streuobstwiesen als Lebensraum erschließen sollten. Neben verschiedensten Vogelarten vom Spatz bis zum Buntspecht wurden dabei auch Gehölze wie Haselnuss, Walnuss, Schwarzer Holunder und Kornelkirsche gesichtet, deren Früchte essbar und nahrhaft sind.

Der Vor-Ort-Erkundung sollen weitere Forschungen u.a. zum inzwischen ganzjährigen Angebot von Obst aus der ganzen Welt im Handel, zur Verwendbarkeit von Obst in der Küche oder auch zum Wert des Obstessens allgemein folgen. Eingebettet ist die Arbeit dieses Kurses in das Bildungsprojekt "Zirkel des Lernens", das derzeit an insgesamt 9 Schulen im Bergischen Städtedreieck läuft. Es wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn gefördert und läuft insgesamt über einen Zeitraum von 2 Jahren.Beteiligt sind neben den teilnehmenden Schulen in Wuppertal der Förderverein der Station Natur und Umwelt als Projektträger, in Solingen und Remscheid die Regionalen Bildungsbüros, in Remscheid die Natur-Schule Grund, in Solingen der städtische Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung und koordinierend Liesbeth Bakker (Ideaalwerk) aus Wuppertal.

Zirkel des Lernens sucht Nachhaltigkeit im Supermarkt

Knabbergebäck ist eher nicht bio
Knabbergebäck ist eher nicht bio.

Auch die Remscheider Albert-Einstein-Gesamtschule beteiligt sich mit einer Klasse am "Zirkel des Lernens", einer großen Aktion in den Bergischen Großstädten zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).  Die SchülerInnen der AES haben sich für das Thema "Foodsharing" und die Nachhaltigkeit im Nahrungsmittelsektor entschieden und waren aus diesem Grund in den real-Supermarkt im Allee-Center eingeladen, um dort die Nachhaltigkeit in der Welt der Supermärkte kennen zu lernen. real-Geschäftsleiter Helmut Maurer persönlich nahm sich Zeit für eine Gruppe von 15 SchülerInnen, deren Lehrerin Lucy Saal, die Vertreterin des Regionalen Bildungsbüros Remscheid, Anette Quint, und den Pädagogischen Leiter der Natur-Schule Grund, Jörg Liesendahl.

Maurer erläuterte die verschiedenen Entsorgungswege für Abfälle wie Papier (wird verkauft und wiederverwertet), Verpackungsabfälle (müssen bezahlt werden und werden wiederverwertet) sowie Abfälle aus der Gemüseabteilung (werden gegen Bezahlung abgeholt und z.T. kompostiert). Und er zeigte anhand neuer Produktpaletten wie Bio-Produkten (z.T. vom Anbauverband demeter) oder veganen und vegetarischen Produkten, dass sich die Sortimente auch im Bestreben um mehr Nachhaltigkeit z.B. in der Produktion von Rohstoffen verändern. Allerdings, so eine Nachfrage der SchülerInnen, sind auch Gemüsechips weniger Bio als vielmehr "modisch verpackte" Chips auf anderer Grundlage. Und ob sie gesünder sind?

Noch essbare Lebensmittel, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, gibt der real-Markt Remscheid montags bis freitags an die Tafel und am Samstag an eine private Foodsharing-Gruppe ab, so dass diese Lebensmittel der weiteren Verwendung zugeleitet werden können. Hier haben sich also neue Wege gebildet, um abgelaufene Lebensmittel nicht mehr wegwerfen zu müssen; ein Thema für die SchülerInnen in den nächsten Monaten.

Das Projekt "Zirkel des Lernens" wird zur Zeit in allen drei Bergischen Großstädten an neun Schulen durchgeführt. Es wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn gefördert und läuft insgesamt über einen Zeitraum von zwei Jahren. Beteiligt sind neben den teilnehmenden Schulen in Wuppertal der Förderverein der Sta on Natur und Umwelt als Projektträger, in Solingen und Remscheid die Regionalen Bildungsbüros, in Solingen der städtische Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung, in Remscheid die Natur-Schule Grund und koordinierend Liesbeth Bakker (Ideaalwerk) aus Wuppertal.

Jugendliche engagieren sich für die Natur

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a.  die Hühner in der Natur-Schule und sind für die Planung, Pflege und die Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.
Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Seit dem 15. Februar 2018 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2018/2019 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2019 dauern wird.

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss. Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

"Zirkel des Lernens" nimmt Fahrt auf

Das Projekt der Bergischen Großstädte zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) nimmt Fahrt auf. Die Klasse des Röntgen-Gymnasiums, die in diesem Schuljahr am "Zirkel des Lernens" teilnimmt, hatte heute zwei MitarbeiterInnen des Gebäudemanagements der Stadt Remscheid zu Gast, die hochaktuelle Einblicke in das Energiemanagement der Schule boten.
Carolin Künz erläutert das Energiemanagement der Stadt Remscheid
Carolin Künz erläutert das Energiemanagement der Stadt Remscheid
Carolin Künz, Energiemanagerin, erläuterte zunächst die allgemeinen Aufgaben ihrer Abteilung und dann die konkreten Möglichkeiten, wie sowohl die SchülerInnen als auch die Stadt selber Heizenergie, Strom und Wasser sparen können.
Für die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe stellte André Hohmann, Sachbearbeiter der Gebäudeleittechnik, in einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt die aktuellen Verbrauchswerte an Heizenergie und Strom dar. Ein Einblick, den die Schülerinnen und Schüler morgen durch einen Gang zur Energiezentrale des Röntgen-Gymnasiums und in der kommenden Woche mit der Besichtigung des Blockheizkraftwerkes der EWR an der Neuenkamper Str. vertiefen werden.
Damit ist diese Klasse dabei, die Energiesituation ihrer Schule zu analysieren. Im weiteren Verlauf stehen dann die Bewertung der ermittelten Fakten und die Ideenfindung für die Energiezukunft der Schule an.
Andrè Hohmann mit einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt
Andrè Hohmann mit einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt
Das Projekt "Zirkel des Lernens" wird zur Zeit in allen drei Bergischen Großstädten an neun Schulen durchgeführt. Es wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn gefördert und läuft insgesamt über einen Zeitraum von 2 Jahren.
Beteiligt sind neben den teilnehmenden Schulen in Wuppertal der Förderverein der Station Natur und Umwelt als Projektträger, in Solingen und Remscheid die Regionalen Bildungsbüros, in Solingen der städtische Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung, in Remscheid die Natur-Schule Grund und koordinierend Liesbeth Bakker (Ideaalwerk) aus Wuppertal.

So gelingt die Wintervogel-Zählung

Buntspecht
Buntspecht (Foto Frank Derer, Naturschutzbund)

Die Natur-Schule Grund legt vor. Biologe Jörg Liesendahl konnte am Freitag,5. Januar, 11 Vogelarten mit insgesamt 20 Exemplaren im Außengelände der Natur-Schule am Grunder Schulweg in Remscheid zählen. Und er möchte gerne wissen, wieviele Vögel welcher Arten es wohl in den Gärten der Bergischen Großstädte gibt.

Dazu beteiligen sich die Natur-Schule und zahlreiche weitere Naturfreunde an der bundesweiten "Stunde der Wintervögel" des Naturschutzbundes NABU. Noch bis Sonntag zählen naturinteressierte Menschen eine Stunde ihrer Wahl die Vögel in ihrem Garten und / oder an ihrer Winterfütterung.

Wichtig ist, dass die Arten jeweils nur mit der Anzahl von Exemplaren notiert werden, die zeitgleich maximal zu sehen ist, damit Doppel- oder Mehrfachzählungen des gleichen Tieres vermieden werden. Sollte es natürlich möglich sein, Männchen und Weibchen zu unterscheiden (wie bei Amsel oder Dompfaff), so können unterschiedliche Geschlechter natürlich auch dann  addiert werden, wenn sie nicht zeitgleich im Garten auftauchen.

Die Zählung macht vor allem dann Sinn, wenn sie in die bundesweite Zählung des Naturschutzbundes eingebracht wird. Hier kommt - sofern vorhanden - der Internetanschluss ins Spiel: Auf https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ ist es möglich, die Zähldaten online an den NABU weiter zu leiten, der dann daraus eine weitangelegte statistische Auswertung vornehmen kann.

Jörg Liesendahl ist sich sicher, dass mit der bundesweiten Zählung wieder wichtige neue Daten über die Situation der heimischen Gartenvögel zusammen kommen werden, die der Naturschutz dringend braucht. Und er hat noch einen Tipp parat: Schauen Sie am besten kurz nach dem Hellwerden (09:00 - 10:00 Uhr) oder in der Stunde vor dem Dunkelwerden (15:00 - 16:00 Uhr), denn dann sind die Vögel schon oder noch einmal auf Nahrungssuche. Und damit besser zu sehen.

Zirkel des Lernens für nachhaltige Entwicklung

Zwei Oberbürgermeister und eine Bürgermeisterin, SchulleiterInnen und LehrerInnen, VertreterInnen zahlreicher Organisationen, VerwaltungsmitarbeiterInnen und viele mehr: Die Bergischen Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal starteten am 30.November offiziell das Projekt „Zirkel des Lernens“, das Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Schulen und überhaupt im Städtedreieck voranbringen soll.

Kommunalpolitiker sprechen über Nachhaltige Entwicklung im Städtedreieck
Bürgermeisterin Bettina Brücher (Wuppertal), Oberbürgermeister Tim Kurzbach (Solingen) und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) (v.l.) im Round-Table-Gespräch über Nachhaltige Entwicklung im Bergischen Städtedreieck

Der Zirkel des Lernens wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung (SUE) in Bonn mit mehr als 160.000,- Euro in zwei Jahren gefördert. Projektträger ist der Förderverein der Station Natur und Umwelt in Wuppertal, die wiederum mit zahlreichen Akteuren im Städtedreieck zusammenarbeitet, so mit den Regionalen Bildungsbüros in Remscheid und Solingen, dem Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung in Solingen, der Natur-Schule Grund in Remscheid, den Umweltbehörden der Städte und v.a. mit Liesbeth Bakker, die das Projekt koordiniert. Auf Landesebene eingebunden ist die BNE-Agentur NRW.

Im ersten Projektjahr sind in jeder der Bergischen Großstädte mindestens drei Schulklassen in den Klassenstufen 7. bis 9. aktiv, die sich jeweils bereits ein Themenfeld nachhaltiger Entwicklung ausgesucht haben.

An ihrem Thema werden die Schülerinnen und Schüler bis zum Frühjahr arbeiten, Gespräche mit ihrer Stadtverwaltung führen, Fragen vor Ort z.B. auf dem Bauernhof, bei Energieversorgern oder in außerschulischen Einrichtungen klären, mit Akteuren sprechen und eigene Ideen und praktische Handlungsansätze entwickeln. Wichtig dabei ist die Einbindung des Projektes in das Geschehen vor Ort , die Möglichkeit der Rückkopplung zu Rat und Verwaltung der drei Städte und die Vernetzung der Schülergruppen untereinander. Zum Ende des Projektjahres werden sich die Schulklassen aus allen bergischen Städten treffen und sich gegenseitig über ihre Erfahrungen und Ideen zur nachhaltigen Entwicklung im Bergischen berichten.

Was ist Bildung für Nachhaltige Entwicklung?
Erarbeitung didaktischer Prinzipien der Bildung für Nachhaltige Entwicklung durch LehrerInnen und ExpertInnen

Parallel dazu werden die LehrerInnen in Fortbildungsveranstaltungen über Methoden der BNE informiert und die Frage geklärt, wie die jetzige Projektform mit einer Klasse künftig in der gesamten Schule den Unterricht systematisch verändern kann. Und sie erhalten Unterstützung durch außerschulische Partner. Die Finanzierung durch die SUE macht es möglich, neue Lernmethoden wahrzunehmen, die Schule „zu verlassen“ und vor Ort zu recherchieren und Ideen zu entwickeln. Damit erarbeiten sich die Schülergruppen das Handwerkszeug, Probleme der Zukunft zu erkennen, ihre Struktur zu erfassen und durch die persönliche Einbindung in das Geschehen Lösungsansätze zu erarbeiten und umzusetzen.

"Bänker" arbeiteten in der Natur-Schule Grund

Innerhalb der „Social Days“, dem konzernweiten Programm der Deutschen Bank zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ihrer Mitarbeiter, hat ein Team der Deutschen Bank Filialen Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf den Förderverein für Umweltbildung Remscheid e.V. unterstützt . Unter dem Motto „Unser Soziales Jahr 2017“ unterstützt die Deutsche Bank aktuell elf Projekte und Initiativen im Bergischen Land; die Natur-Schule Grund ist eines davon. Andreas Friedrichs von der Deutschen Bank in Remscheid: „Wir engagieren uns gerne ehrenamtlich für den Verein, weil er sich für eine nachhaltige Umweltausbildung von Jugendlichen einsetzt. Möglich ist dies aber nur durch finanzielle Unterstützung und das ehrenamtliche Engagement Freiwilliger. Deshalb freut es uns, bei dem Austausch des Zaunes der Natur-Schule Grund helfen zu können.“

Der Förderverein für Umweltbildung setzt sich seit 1996 dafür ein, positive Naturbezüge für Jugendliche durch praktische Erfahrungen zu schaffen. Die Einrichtung legt bei ihrer Arbeit besonderen Wert darauf, dass ihre Besucher eine Sensibilität gegenüber ihrer Umwelt entwickeln, um langfristig ein ökologisches Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Besonders wichtig sind dabei projektorientiertes Lernen und die Verknüpfung von Natur und Technik. Das Deutsche Bank Team engagierte sich an zwei Samstags-Terminen beim Austausch des Zaunes um den Bauern- und Apothekergarten und unterstützte das Projekt dabei durch handwerkliche und praktische Mithilfe. „Wir freuen uns, einen Teil zum Erhalt der Umweltbildungsstation beitragen zu können und hoffen, dass die Besucher hier auch zukünftig noch viel lernen werden.“, so Andreas Friedrichs.