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Vorwitzige Pflanzenwelt hat sich im Monat vertan

Frühlingsvorboten 20230. Fotos: Hans Georg Müller.Im Haselbusch hüpft eine Schar Schwanzmeisen, im Garten zeigt sich die Christrose, der Goldlack, Mahonienblüte, Calendula, Bergenie, Immergrün mit weißer Blüte, Winterjasmin, Winterschneeball, Eine Rhododendronblüte, weiße Schleifenblumen - und die Primel aus dem Kaufhaus. ;-) Alles Vorboten auf den Fühling, die sich im Monat vertan haben.

Die Naturschule Grund ist ein Vogelland

Der Naturschutzbund Deutschland ( NABU) hatte zur diesjährigen Wintervogelzählung eingeladen. 100.000 Teilnehmer waren es bundesweit im Vorjahr. Die Naturschule hatte gestern Morgen schon gezählt, und Vogelkenner Jörg Liesendahl erklärte am Nachmittag den anwesenden Naturfreunden die Zählweise und animierte dazu, den NABU bei der Zählarbeit zu unterstützen. Die Naturschule liegt in einer vogelfreundlichen Örtlichkeit mit einem großen Garten, der weitgehend naturbelassen ist.Dort bleibt verblühtes Pflanzengut stehen und wandert erst im Frühjahr auf den Kompost. So können die gefiederten Freunde die Samen im Winter abernten. Natürlich im Winter mit einem unterschiedlichen Körnerangebot zugefüttert. Ein von der Stadtsparkasse gesponsertes "Vogelhaus" dient als Beobachtungsstelle und Nistplatz. Mit dem Fernglas beobachteten gestern die Besucher meist Blau-und Kohlmeisen an den Futterstellen

Der Vorgarten ist eisig verzuckert

Bizartreis nach nachtlichem Frost. Foto: Hans Georg Mü+ller.Frostige Kaltluft strömt gerade von Nordosten in unsere Gefilde. Da der Wind kaum spürbar ist ist, hatten die Wassermoleküle genug Zeit, um bizarre Nadeln wie Aragonit oder zarte Eisperlen auszubilden.  Zum Jahreswechesl soll der Strömungsverlauf wohl wieder wechseln, und mit Westwinden wird es wärmer werden.

Süsser die Lichter nie blinken...

Fotos: Hans Georg MüllerDurch und um den Ortsteil Ehringhausen führte mich mein abendlicher Fotospaziergang. Auch im Süden von Remscheid sind die Häuser weihnachtlich geschmückt. Irgendwo hing auch der Weihnachtsmann (oder waren’s zwei?) fassadenklimmend an der Dachrinne, und ein mannshoher Pinguin bewachte den Hauseingang. Lebhaft blinkende Elektro-Rentiere waren zum Glück die Ausnahme im vorweihnachtlichen zur Schau stellen. Flimmernde Elektronik finde ich ohnehin fehl am Platz. In Bayern spricht man von einer "staden" (stillen) Zeit.

Krokus-Blüten zum vierten Advent

Foto: Hans Georg MüllerDas hat die Gärtnerin mit dem grünen Daumen noch nicht gesehen. Vier Krokusse stehen im Sonnenschein in ihrem Garten, geschütz in Südlage, und Schwebefliegen steuern fleißig die Blüten an. Auch der vor einiger Zeit stark beschnittene Rhododendron hat eine etwas zauselige Blüte hervorgebracht, als wolle er der Gartenpflege trotzen.

Ehringhausen hat eine superaktive Wildschwein-Rotte

Beim Nachbarn brennt zur Zeit über Nacht das Licht ins seinem Wald. Immer wieder werden Wildschweine bei ihm aktiv. Die Frau des Hauses konnte sich vor Tagen nur durch schnelle Flucht ins Haus vor einem Angriff retten, wohl einer Bache, die ihren Nachwuchsd schützen wollte. Die große Wiese am Wanderweg A 5 , von Ornithologen einmal "Drosselwiese" getauft, ist total von den Schwarzkitteln  auf der Suche nach Larven und Gewürm umgepflügt worden Dort tut sich wohl eine neue ökologische Nische auf - von ebener Wiese keine Spur mehr: Den Vögeln, hier Mistel-und Sing- und Schwarzdrossel, kommt die umgebrochene Wiese zur Futtersuche sehr entgegen.  

Sharonkaki ist ein spätherbstlicher Blickfang

Eyecatcher aus Asien im heimischen Garten: Sharonkaki. Foto: Hans Georg Müller.Immer mehr Farbe Richtung Gelborange nimmt die auch Götterfrucht genannte Sharonkaki im Ehringhauser Garten zu. Einmal mehr schmückt der kleine Baum mit seinem hellen Outfit das schon etwas blütenarmere Areal und spendet dazu  der Besitzerin einige Vitaminbomben. Denn  die aus Asien stammende Tropenfrucht ist reich an Vitamin C und anderer wertvollen Inhaltsstoffe. Der Geschmack ist fruchtig-.süßlich. Die Züchtung "Sharon" enthält weniger Gerbstoffe als andere und ist so in der Küche roh oder gekocht ein besonderes "Gemüse" . Einfach mit Honig übergossen ist sie ein leckerer Nachtisch.  

An einem kalten Morgen an der Wuppertalsperre

Die Wuppertalsperre am einem Novembermorgen. Foto: Hans Georg Müller.Wer früh an der Wuppertalsperre wandert, findet zurzeit viele malerische Aussichten. Im Sonnenllicht wabern Nebelhexen wabern über die Wasserfläche. Nicht weit von Haus Hammerstein entfernt schlängelt sich der Lauf der halbvollen Talsperre.Viele Kanadagänse ruhen am Ufer, um immer wieder kreischend aufzufliegen, wenn "Neuankömmlinge" zu der Gruppe stoßen. Die schönsten Bilder lassen sich morgens und gegen Abend bei tief stehender Sonneneinstrahlung machen.

Kleine Betrachtung über die Farbe Gelb

Novemberblues? Keineswegs - erlebt doch der Waldspaziergänger zrzeitt die Farbenpracht des Herbstlaubs. Meist noch brilliert das " Gelb" besonders der Buchen. Gelb wird mit Heiterkeit, Optimismus und Lebensfreude in Verbindung gebracht. Goldgelb ist die Farbe des Edelmetalls. Wer wird nicht angerührt bei einem Blick auf Goldschmuck oder beim Blick auf einen Goldbarren. Der Kaiser in China wurde ehemals in gelbe Kleider gehüllt, da steht die Farbe für Weisheit , Geduld und Toleranz. Bei manchen Völkern ist "Gelb" die Hochzeitsfarbe. Von den negativen Betrachtungen nehme ich Abstand -  wie "elb vor Neid" oder dem Gelb als Warnfarbe in der Natur.

Ein voller Erfolg für St. Martin .trotz Nieselregens

Martinszug 2019 auf dem Honsberg. Foto: Hans Georg Müller.Auch der Nieselregen konnte den regen Zulauf zum Honsberger Martinszug nicht bremsen. Eingeladen hatte dazu die Evangelische Stadtkirchengemeinde und der Stadtteil e.V. Pünktlich um 18 Uhr setzte sich Ross Meilo, gezügelt von einer Reiterin der „Reitgören vom Birgden“, gewandet als St. Martin, an die Spitze des Zuges. Aus Lüttringhausen stimmte der Posaunenchor Linde bekannte Martinslieder an. Fast eine Stunde, beachtet aus vielen geöffneten Fenstern, waren die Straßen von Fackelschein illuminiert. Zurück am Neuen Lindenhof brannte schon das wärmende Martinsfeuer und Pastor i. R Korb erläuterte, den Jungen und Mädchen, was es so mit St. Martin und der Nächstenliebe auf sich hat. Kostenlos gab es anschließend für die Kinder Weckmänner.

Jetzt beginnt die wieder die Schwammerl-Zeit

Fliegenpilz. Foto: Hans Georg Müller.Gut tut die feuchte Witterung den Fruchtkörpern der Pilze. Verborgen ist das Pilzmyzel im Boden oder im Totholz, ehe es seinen Fruchtkörper ans Licht schiebt. Eine Parade von roten Schirmen , oft mit weißen Tupfen, steht am Steilhangweg des Wanderwegs A 5 über dem Eschbachtal. Der Volksmund spricht vom " Männlein Im Walde". Die Rede ist vom Fliegenpilz. Stellt man eine Schale gezuckerte Milch mit einem darin getauchten Pilz darin auf, zieht dies Fliegen an und betäubt sie. Daher der Name? Genießen sollte man den Fliegenpilz tunlichst nicht! Getrocknete Pilze, in wohlbedachter Dosierung, verhalfen Schamanen allerdingsvor Zeitenzu gewollter Trance für mystische Handlungen.