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Pittoreske Blütenpracht im Monat Mai

Makelloses Wiesengrün kann die Natur nicht gebrauchen. Im ökologisch wertvollen Garten müssen Rasenfläche und Blumenbeete in einem sinnvollen Einklang stehen. Eher mehr "Beet" ist angesagt, um Schmetterlingen und Wespen,Bienen und Käfern den Anreiz für den Blütenanflug zu geben, Meist sind die Insekten auf bestimmte Pflanzenarten angewiesen , so dass die Vielfalt der Arten die beste Voraussetzung für "mannigfälltige" und nicht eintönige Natur ist. Ein geputzter Garten ist für den "Ordnung" liebenden Gärtner Vorbild. Wenn aber die Pflanzen nach der Blüte  auch noch aussamen können, ziehen auch die Vögel noch ihren Nutzen aus einem schönen Garten.

Die gefiederten Jäger über unseren Köpfen

Über unseren Köpfen fliegt so mancher Greif, im Volksmund gerne Raubvogel genannt. Wobei diese Titulierung in der Natur eigentlich nicht angebracht ist. Der wohl meist gesehene Greif bei uns ist der Mäusebussard (rechts), Rundliche Flügelenden und sein gemütliches "Kreisen" machen ihn bekannt, wobei das Gefieder unterschiedlich dunkel bis hellbraun ist.Es gibt aber auch weiße Exemplare.
Von der Größe ähnlich zeigt sich der Rotmilan (Mitte) mit Gabelschwanz, hier auf Tour, Fressbares suchend. Sogar eine Müllhalde ist ihm als Jagdrevier willkommen. Weltweit ist er wenig verbreitet, da ist der Schwarzmilan oft anzutreffen - in Deutschland hat seine Population zugenommen.
Der kleinere Turm-oder Rüttelfalke mit rostbraunen Flügeldecken (links), war vor Tagen bei seinem Rüttelflug über der großen Wiese im Forst Hasenclever zu beobachten. Aus der Höhe späht er Heuschrecken etc. und kleine Nager aus. In den letzten Wochen gaben Naturfreunde der Biolog. Station mittlere Wupper aber auch die Sichtung von Wespenbussard, Wanderfalke,Schwarzmilan und Kornweihe in die Statistik ein.

Am Altenhammer geht den Enten das Wasser aus

Der Wasserzulauf am Altenhammer ist  fast trocken, und die Wasserfläche des Hammerteichs nimmt ständig ab.  Am anderen Ende des kleinen Teichs schwimmt eine Entenfamilie im Verbund. Als kecker Solist schabbert sie an Blättchen und springt schonmal nach Insekten. Die Entenmutter hat den "Verlust" eines abenteuerlustigen Kükens (Foto) noch nicht bermerkt. Sie hat ja auch noch neun weitere Kinder zu beaufsichtigen. Regen wäre nötig, damit der Trupp nicht alsbald auf dem Trockenen sitzt.

Die Taube, der Friedensbote?

Ringeltaube. Foto: Hans Georg Müller.Die Taube, der Friedensbote? Jedenfalls ist die Ringeltaube  im Sprachgebrauch der Geschäftsleute ein Schnäppchen, also ein gutes Angebot. Meist hoch in den Bäumen stellt das Männchen guirrend den Weibchen nach. Diese durstige Rimngeltaube ist in den Garten geflogen, um am Teich zu trinken. Die Ringeltaube ist in ihrem Bestand zwar nicht bedroht, aber oft die Beute von gleichgroßen Sperbern.

Stimmungsaufheller in Corona-Zeiten

Erdmannächen aus Ton unter Sonnenröschen. Foto: Ha ns Georg Müller.Im Rund der Sonnenröschen begrüßen einige Erdmännchen (aus Ton) den Tag. Hier im Garten finden sich die sonst südlich vorkommenden Siedler zusammen. Die aus der Familie der Mangusten stammenden Erdmännchen leben im südlichen Afrika, und das Sonnenröschen - Familie der Zistrosen- kommt im Mittelmeerraum vor. Beide Lebensformen lieben die volle Sonne. Die auch  "Scharrtiere" genannten Fellträger sind zusammen mit den Röschen Stimmungsaufheller in Corona-Zeiten.

Der Löwenzahn, ein kleines Wunder der Natur

Erst vor einigen Tagen war der Weg noch mit einer gelben Blütenpracht gesäumt. Insekten besuchten die Pflanzen, um Nektar zu genießen. Erst Blüte, dann Samen, der an kleinen Fallschirmen befestigt ist und von den Kinder gerne abgepustet wird - daher Pusteblume -, das ist  der teils geliebte, teils gehasste Löwenzahn. Er ist eine Heilpflanze mit vielerlei Anwendungsmöglichkeiten, von Allergie bis Wechseljahresbeschwerden. Und im Gegenlicht wird er nicht nur für Fotografen zur Schönheit.

Hinter dem Zaun wächst schon wieder was

Neuer Zaun schützt vor Rehwild und Widschweinen. Foto: Hans Georg Müller.Nachdem ein stabiler Zaun etwa ein Drittel der Wiese im Forstgut Hasencleve einfriedet, hat das Rehwild keine Chance mehr, die Neuanpflanzung zu beäsen und die Wildschweine können den Boden nicht mehr aufgraben. Eine Kooperation mit dem Land hatte Wolf Hasenclever diese Ersatzanpflanzung ermöglicht. Hainbuche, Holunder und Haselbusch bilden eine Hecke, in der sich die Vogelwelt wohlfühlen wird. Eiche gedeiht im Zaunrund. Immer noch viel Wiese mit unterschiedlichem Kräuterbestand bietet der "Drosselwelt" auch künftig eine reichjhaltige Speisekammer.

Die Stunde der Gartenvögel 2020

Erfolgreich war die Futtersuche dieser Kohlmeise in einem frühlingsgrünen Ginkobaum, wie die Raupe im Schnabel beweist. Jetzt kann es flugs zum Nachwuchs im Nistkasten gehen. Bitte nicht vergessen: Vom 8. bis 10. Mai ( Muttertag) findet zum 15. Mal die alljährliche Vogelzählung des Naturschutzvereins Deutschland (Nabu) statt – in dieser Corona-Zeit allerdings ohne gemeinsame . Vielmehr sind Naturfreunde aufgefordert, als „Solozähler“ dem Nabu die wichtigen Daten zu übermitteln. 2019 waren es in ganz Deutschland 76.000 Teilnehmer in 51.400 Gärten, die 1,7 Millionen Vögel zählten. Am einfachsten ist die Übermittlung an den Nabu über das Onlineformular. Wer noch zum Telefon greifen will, kann das am Samstag, 9.5., unter Tel: 08001157115 tun. Es gilt, eine Stunde lang die gesehenen Vögel nach Arten getrennt zu zählen und dann die Höchstzahl der dabei zeitgleich gesehenen Vogelarten zu übermitteln.

Ein prächtiger Jäger schleicht durchs Eschbachtal

Graureiher auf der Pirsch. Fotoi: Hans Georg Müller.Gestrüpp bot dem Fotografen eine gute Deckung bei diesem Foto. Der Grau- oder Fischreiher ist im Bergischen Land meist sehr wachsam und schnell flüchtig. Hier, am leider wieder verlandenden Neuenhammerteich, findet der Vogel im Flachwasser Moderlieschen , Libellenlarven und Frosch. Er hatte wohl die Stockentennachkommenschaft ( zwölf kleine Federbällchen) im benachbarten Altenhammerteich noch nicht entdeckt, oder aber die beiden Altvögel hatten den gefräßigen Reiher erfolgreich von ihrem Nachwuchs fernhalten können.   Mit einem Ruf wie "Kroak" schwang er nach dem „Fotoshooting“ sich in die Lüfte.

Wer war denn hier der Baumeister?

Steinturm im Eschbachtal. Foto: Hans Georg MüllerZu einem erholsamen Waldspaziergang ist es nicht immer leicht, in Corona-Zeiten eine Kinderschar zu motivieren. Umso überraschender, dass am Südhang des Eschbachtals wohl große oder kleine "Künstler" am Werk waren. Viele abgesägte Baumstümpfe bieten dort eine Bühne für kreative Werke. Natürliches Material gibt es genug. Wenn man etwa einen Stein näher betrachtet, lassen sich darauf sogar manchmal fossile Einschlüsse entdecken, die einige Jahrmillionen als sind.

Ungestörte Hochzeit der Frühen Adonislibelle

Frühen Adonislibelle. Foto: Hans Georg Müller.Die "Hochzeit" dieses Paares der Art "Frühe Adonislibelle" im Gartenteich ist voll im Gange. Nur wenige Minuten früher wäre sie in Gefahr gewesen, denn da  zog eine kleine Ringelnatter ihre Bahn über den Teich. Leider hatte der Fotograf hierbei keine Chance, da die Kamera noch im Haus lag. Der Schönheit wegen hat die Libelle wohl ihren aus dem Griechischen entlehnten Namen. (schön wie Adonis). Da die Art im Jahrskreis zu den zuerst geschlüpften zählt, kam der Zusatz "Frühe" zu ihrer Namensgebung. Im Gegenlicht leuchten die Körper dieser Libellen besonders intensiv.. 

Traumvilla für Familie Kohlmeise

Für 9,95 Euro vom Discounter gekauft! So ein buntes Produkt "Made in China" soll unserer Vogelwelt gefallen? Im Garten hängen einige, den natürlichen Farbgegebenheiten angapasste Vogelhäuschen. Aber dieses Sonderangebot bekam von den Kohlmeisen das Heimrecht und wurde als neue Nisthilfe durch Reviergesang und auch Scheinangriffe gegen andere Interessenten verteidigt. Nun wird schon gefüttert. Beide Eltern fliegen im Zweiminutentakt die "Villa" mit kleinem Raupen, Spinnen und Insekten an.