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Libellen-Stelldichein am Gartenteich

Fotos: Hans Georg Müller.Sogar bei der Paarung der frühen Adonislibelle(Foto links) konnte der Fotograf den Auslöser drücken. Die warmen Temperaturen lockten die Libellen an den Teich zur Jagd und zum Liebesspiel. Neu ankommende werden sofort geortet und gleichartige flott verjagd. Die blaue Plattbauch-Libelle wird oft mit dem ähnlichen "Blaupfeil" verwechselt. Das "Vierfleck" (Foto rechts und die Adonis sind am meisten zu sehen. Die zierliche "Azurjungfer" (blauschwarz) hatte ihren "Auftritt" vor dem Fotografen als Letzte.

Stunde der Gartenvögel 2022

Das Zwischenergebnis der Vogelzählung, von der Lage Remscheid-Ehringhausen, ergab 14 Arten. Der Mauersegler  war mit 6 Exemplaren der meist gesehene. Seit etwa dem ersten Mai ist er, aus dem Süden kommend, wieder bei uns. Es folgen: 3 Amseln,3 Dompfaffen , 2 Kohlmeisen,2 Rabenkrähen, 2 Blaumeisen, 2 Ringeltauben, 2 Distelfinken,  die Heckenbraunelle,der Buntspecht, die Mönchsgrasmücke , das Rotkehlchen , der Grünfink und der Buntspecht. Die Ergebnisse werden dem Naturschutzbund Deutschland NABU übermittelt. Es wurde eine Stunde gezählt.

Zwei seltene Weggefährten in der Natur

Die Gärtnerin staunte nicht schlecht, als sie im Rhododendronstrauch einen dicken Käfer entdeckte, nicht gerade bewegungsfreudig, wohl etwas unterkühlt. Ein Maikäfer! Früher  als Schädling gejagt, ist er heute bei uns auf Ehringhausen fast gar nicht mehr anzutreffen. Ins warme Sonnenlicht gesetzt streckte er seine lustigen Fühlerwedel aus und brummte und nach einer kurzen Fotosession von dannen.
Der Nachmittagsspaziergang führte dann an die Remscheider Talsperre. Etwa 500 Meter des Wegs inspizierten zwei Wanderer aufmerksam ein kleines Tier am Boden. Mitten auf dem Rundweg ruhte sich ein Feuersalamander in der Sonne aus. Oder hatte er sich mit dem Chytridpilz infiziert? Dieser Pilz dezimiert zurzeit in der Region die Bestände dieser Lurchart. Das Umweltamt warnt deshalb vor der Berührung von Feuersalamandern und bittet um Meldung, wenn lebende oder tote Tieren gesichtet worden sind, per E-mail an Oliver.Hofmann@remscheid.de oder Tel. RS 16 2449.

Ein Schwarmvogel tritt als Solist auf

Ein Start am Gartenteich. Foto: Hans Georg Müller.Seit einigen Tagen besucht uns ein Star in unserem Garten. Die Vogel des Jahres2018 gilt in Deutschland als  "gefährdet", und bei uns am Ueling auf Ehringhausen ist er sonst eigentlich nie zu sehen. Hier badete er gerade in unserem Teich und beobachtete den Fotografen dabei ganz genau. Vielleicht finden sich ja noch ein paar Verwandte, ein um eine Starenkolonie zu gründen und im Formationsflug zu glänzen. Nicht im Bild: eine Ringdrossel, die im Garten wohl Rast machte auf demFlug nach Norden.

Verspäteter Winterzauber

Fotos: Hans Georg Müller.Eben noch waren es kuschelige Temparaturen, und nun erlebt die Natur die weiße Pracht von Väterchen Frost unerwartet wieder. Vogelfütterung ist angesagt. Manch empfindliche Pflanzung  sollten noch einmal abgedeckt werden, um schlimme Frostschäden zu verhindern. Auch  der schon frische Blättchen zeigende Kuchenbaum wird den den gefrosteten Blattansatzwohl noch einmal neu herausschieben müssen.

Frühlingslüfte lockten in die nahe Ferne

Fotos: Hans Georg Müller.Wilde Nutria, die sich füttern lässt. Foto: Hans Georg Müller.Gerade mal eine gute halbe Stunde Autofahrt ist mein Ziel für den Beginn einer kleinen Radtour entfernt. Am Bahnhof der Hespertalbahn in Essen -Kupferdreh, beginnt meine Radtour am Baldeneysee und später an der Ruhr über Essen-Werden bis nach Kettwig. Hin und die gleiche Strecke zurück sind fast genau 30 Kilometer.  Am Wasser herrscht Revierabgrenzung unter den Wasservögeln, und man vernimmt ständig lautes Geschnatter und Wassergeräusche von startenden und landenden Vögeln.

Viele Kanadagänse sieht man paarweise frech den Radweg kreuzen. Höckerschwäne, bunte Nilgänse, Kormorane und auch Haubentaucher sind zu sehen . Im Hintergrund singt der erste Zilpzalp. Und sogar ein dickes Nagetier, eine Nutria (Myocastor coypus), fast doppelt so groß wie eine Bisamratte;  machte sich am Ufer bemerkbar und lockt neugierige Spaziergänger und Spaziergängerinnen an. Eine spendete einen Apfel. Eine ungewöhnliche Begegnung, und noch dazu so nah. Sie konnte das Tier sogar streicheln. Das Fell war nass und seidenweich.  

Große Forstaktion in Remscheids Südbezirk

In diesen Tagen ist es keinem Wanderer / keiner Wanderin anzuraten,  den A5-Wanderweg im Südbezirk zu benutzen, besonders an der großen Waldwiese auf Ehringhausen. Denn das ist momentan kein wahres Vergnügen. Schon von weitem hört man es krachen, wenn borkenkäfergeschädigte Fichten gefällt werden. Und beim Abtransport der Stämme kommt schweres Gerät zum Einsatz. Dabei verwandeln sich die Wege dann in unebene Ackerflächen, auf denen das Gehen schwer fällt. Auch der Blick der Waldgenießer in den sehr licht gewordenen Wald ist ungewohnt. Doch Aufforstungen sollen in einigen Jahren die Waldästhetik wieder zurückbringen.

Der Zauber einer Frostnacht

In der längsten Nacht des Jahres zauberte "Väterchen Frost" mit vier Minus-Graden weiße Ornamente in den Kleingarten. Die Erdmännchen haben sich in den wärmeren Busch gekuschelt. Eisblumen atmet das Blattwerk. Und auch die Rose als Symbol wärmender  Liebe kann sich Eiskristallen nicht erwehren.

Farbtupfer im November

Fotos: Hans Georg Müller.Wie schön ist es, im Hausgarten dem Novembergrau zu entfliehen. Zigfach leuchten mir späte " Blüher"  aus den regennassen Rabatten entgegen. Mit dem Kameraobjektiv auf "Macro" eingestellt, lassen sich noch nähere Einblicke in die zarten Blüten erhaschen. Die freundliche Gärtnerin hat mir die Namen der Pflanzen verraten. Kapuzinerkresse,Herbstaster,Studentenblume,Dahlie,Schmuckkörbchen,Ringelblume,Eisenkraut.Rose,Steinsame und dieweiße Herbstanemone waren zu sehen. Die Zuordnung zu den Bildern empfehle ich dem Betrachter.

Nachwuchs bleibt im Waldgarten ungestört

Der  Forstwirt sieht es mit Freuden. In dem mit einem Wildschutzzaun eingefriedeten  Areal auf der Wiese im Forstgut auf Ehringhausen werfen die jungen Bäumchen die ersten Blätter ab.  Ausserhalb des Zauns haben Wildschweine weiter ihre Spuren hinterlassen konnten, aber den Zaun konnten sie nicht unterpflügen. So kann ein Drittel der Waldwiese zum Mischwald heranwachsen.