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Trockene Zeiten im idyllischen Tal der Wupper

An Bootsfahrten ist zurzeit nicht zu denken. Foto: Hans Georg Müller.Von Vosshagen radelte ich durch eine Nebelbank Richtung Wuppersperre. Wasserbeperlte Blütenstände säumten den Weg ins Tal. Der bekannte Blick auf die Wasserfläche fehlte aber. Von dem Vorsperrendamm nahe Hückeswagen  zeigte nur der Flußlauf der Wupper sein Wasser bis weit ueber Hammerstein hinauf.  Der Kormoran sonnte sich auf der Hückeswagener Seite des Damms, wo auch Blesshühner und Zwergtaucher paddelten. Von Krähwinkel war die alte Talstraße Richtung Hammerstein wasserfrei und viele Relikte und Felsformationen aus der Zeit vor dem Talsperrestau zeigten sich im Sonnenlicht.

Kunst vom Honsberg jetzt auch in Overath

Per Seilbahn: Kunst in der Endlosschleife“, titelte der Waterbölles am 18. September. Auf den Gondeln der Burger Sesselbahn durften damals die Produkte aus der Aktion "Bergisch Kunst" mit den Künstlern von "Ins Blaue"  zwei Stunden lang in der Endlosschleife  " seilbahnfahren". Nunmehr wurde die Aktion" Bergisch Kunst" der Künstlergruppe 9 und der Aktiven aus der Honsberger Szene im Rathaus von Overath fortgesetzt – für die Remscheider der Gegenbesuch. Overaths Bürgermeister Jörg Weigt würdigte deren Engagement bei der Begrüßung.

Maria Schätzmüller-Lukas (Metall und Glaskunst), Barbara Stewen (Malerei kombiniert mit Fotografie), Klaus Felder (Fotografie), Christoph Felder (Malerei) interpretierten die ausgestellten Arbeiten für die Gruppe 9, Tessa Ziemssen (Malerei) sowie Maria und Hans Georg Müller (Fotografie) die ihren (von Ins Blaue). Alle Aktionen wurden begleitet vom Filmemacher Christoph Felder, der als Einstieg einen kurzen Vorgeschmack seines Films präsentierte. Der fertige Film wird am 22. November im Film-Eck-Kino Wermelskirchen, gezeigt werden. Im Rathaus Overath, Hauptstraße 10, ist die Ausstellung noch bis zum 14. Dezember zu sehen.

Alte Lobachröhre zog's zum Wasser

Unterirdisch floss vor Jahren das Wasser des Lobachs durchRohre Zum Eschbachtal. Nach der Renaturierung des Lobachtals ließ man zwei Teilstücke zum Andenken an die Maßnahme offen liegen . Die Künstlerin Ute Lembeck-Lennartz gestaltete sie mit einem Mosaik, das zwei Libellen und fließendes Wasser zeigt.  Auf den Namen" Neptun und und Poseidon" wurden diese vor einem Jahr von den Kindern der Kunstschule Ute Lembeck-Lennartz getauft. Nun hat " Poseidon" doch wohl wieder Sehnsucht nach fließendem Wasser bekommen und ist die Böschung runtergewandert ins Wasser. Nach Rücksprache mit der Künstlerin ist diese Dynamik ihres Objekts gerne gesehen, denn nun spielt das Wasser je nach Pegelstand mit Kunst. 

Strahlende September-Sonne zum Bauernmarkt.

Der Marketingrat-Lüttringhausen hatte zum alljährlichen Kunst-und Bauernmarkt auf der Gertenbach-und Richthofenstraße eingeladen. Besser war es mit dem Bus anzureisen, denn Parkplätze wurden gegen Mittag bald rarer. Bei angenehmen Temperaturen strömten die Massen den interessanten Angeboten entgegen. Nicht nur die Kinder konnten die Tierwelt an der Greifvogelstation und an dem Wagen der Waldschule bestaunen und sogar anfassen. Nach dem Genuss von Reibekuchen oder Currywurst und vielen anderen Gaumenkitzeln stillte man den Durst mit frischem Saft aus der Apfelpresse oder biss in eine dicke Spreewaldgurke. Geschmackvolle Holzartikel wie Gnome und Empfangsbretter für den Hauseingang fanden Käufer. An den Probiertischen für verschiedene Apfelsorten langten die Kinder gerne mehrfach hin. Die Schule Clarenbach verkaufte zu Gunsten der Schularbeit leckere" Hausfrauenkuchen". Ein gelungenes Fest.

Jahrhundertsommer hat den Wald geschädigt

Esskastanien und Eicheln in Hülle und Fülle. Fotos: Hans Georg Müller.Ausgewachsenen Laubbäumen machte die anhaltende Trockenheit vom Frühjahr und Sommer wohl nicht viel aus. Die Forstwirtschaft aber beklagt das Absterben von etwa 500 Millionen Jungpflanzungen. Mit einer Fruchtfülle reagieren Eichen, Buchen, Kastanien u.a. auf den Trockenstress. In den Wegrinnen und Mulden sammeln sich zurzeit zentnerweise reifen Baumfrüchte. Wildschweinrotten werden im Winter darüber gerne hermachen.  Aufmerksame Waldwanderer finden bereits die ersten Hallimaschpilze in großen Exemplaren.

Per Seilbahn: Kunst in der Endlosschleife

Gestern um 13Uhr war es geschafft. Christine Kremer von der Künstlergruppe 9 aus Overath hatte die Idee. Die Produkte aus der Aktion "Bergisch Kunst" mit den Künstlern von "Ins Blaue"  waren auf den Gondeln der Burger Sesselbahn montiert und durften zwei Stunden in der Endlosschleife  " seilbahnfahren". Das alles wurde begleitet vom Filmteam um Christoph Felder. Der Film soll unter dem Titel "Wie Kunst entsteht", am 22. November um 19Uhr im "Film-Eck"-Kino Wermelskirchen uraufgeführt werden. Im Bild auf Kontrollfahrt die Malerin Leslie Wist und der Filmer Klaus Felder. Über den Dächern schweben die Fotos von  Maria und Hans Georg Müller. 

Bergische Künstler zeigen ab morgen „Bergisch Kunst“

Wo und wie im Bergischen Kunst entsteht, wollen Kulturschaffende und Künstler aus der Region bei einigen außergewöhnlichen, sehenswerten Events aufzeigen, angefangen mit der Ausstellung „Bergisch Kunst“ in der „Ins Blaue Art Gallery“ auf dem Honsberg (Vernissage: am Sonntag, 16. September, 16 Uhr, Siemensstr. 21). Einen Tag später werden etwa 30 Kunstwerke "seilbahnfahren", mit der Seilbahn in Schloss Burg. Da bewegt sich Kunst dannplakativ und für jeden sichtbar. Die Betrachter können die Kunst in den Blick nehmen, aber auch wieder loslassen. Beteiligt sind Maria Schätzmüller-Lukas/Objekte, Katja Wickert/Malerei/Objekte/Film, Maria und Hans Georg Müller/Fotografie, die Brüder Klaus und Christoph Felder/Fotografie, Tessa Ziemssen/Malerei, Leslie Wist/Malerei, Christine Kremer/Malerei, Godana Karawanke/Malerei und Barbara Stewen/Fotografie.

Für den Overather Kunstverein „Gruppe Neun“ und der Remscheider Initiative " Ins Blaue", die Akteure dieses Projektes, könnte gelten: „Wo ein verbindender Gedanke ist, gibt’s auch einen Weg!“ Und den hat man gefunden!

Weiter geht es später westwärts, in einen Friedwald in Bergisch Gladbach. Er könne auch Inspirationsquelle sein, meint David Roth, Inhaber des  Bestattungsinstitutes Pütz-Roth, Schirmherr von „Bergisch Kunst“, der die Ausstellung morgen am Honsberg eröffnen wird.

Unter dem Brennglas des Dokumentaristen geht Bergisch Kunst im November nach Wermelskirchen. Dort gelangt zur Aufführung, was Filmemacher Christoph Felder von „Bergisch Kunst“ gesammelt und zusammengestellt hat: Unter dem Titel "Wie Kunst entsteht" wird dieser Film im „Film-Eck“-Kino,Telegrafenstarße 1, am 22. November um 19 Uhr uraufgeführt Dort baut Tobias Löhde ein Stück Kanalisation nach und präsentiert dazu eine einzigartige Lichtinstallation, um „Unsichtbares“ sichtbar zu machen. Die Abschlussveranstaltung ist am 15. Oktober im Rathaus Overath ab 18 Uhr.

Begegnung mit Kunst und Kultur auf dem Honsberg

Mit dem Reisebus aus Leverkusen kamen am Sonntag fast 50 ausländische Mitarbeiter eines Großkonzerns zum Honsberg. Ein Treffen, auf dem Mitarbeiter und ihre Familien aus Brasilien, Spanien, Russland, USA, Indien, Korea und anderen Ländern sich näher kommen sollten. Arrangiert hatte es Petra Motte. Die Wermelskirchenerin hat sich auf interkulturelles Training spezialisiert („MOVASIS“). Und die Plattform dafür bot in diesem Fall der Honsberger Verein" Ins Blaue".

Mit einem Besuch des Honsberger Bunkers startete die Aktion. Nach einem rustikalen Mittagessen war für die Kleinsten der Spielplatz an der Halskestraße der richtige Platz zum Toben. Nebenan auf einer Wiese zeigte die Künstlerin Godana Karawanke den Kindern, wie man Türschilder malt. Zwischen Siemens- und Halskestraße verriet Entertainer Diego erwachsenen Gästen, wie man Capoera tanzt. Andere gingen auf eine Graffit-Fototour durch den Stadtteil, begleitet von den Remscheider Fotografen Marie und Hans-Georg Müller, und besuchten die Kunstausstellung in der Siemensstraße 21, wo die Künstler Simone Kirsch, Eva Zimmerbeutel, Katja Wickert und auch die beiden Fotografen ihre Arbeiten ausstellen. Sodann weihte Graffitikünstler Marko Leckzut  die zum Schutz vor der Lackfarbe weiß vermummten Kinder und Erwachsene in die Kunst des Sprayens ein. Für Petra Motte war es die 28. Aktion dieser Art, durch die nordrhein-westfälische Firmen ihren ausländischen Mitarbeitern ein Stück Heimat geben wollen.

Wassernot auch im Eschbachtal

Wären die Kotten und Schmieden an unseren Wasserläufen heute noch in Betrieb, litten sie unter große Wassernot, gut zu belegen am Teich des Altenhammers im Eschbachtal. Dort liegt der Wasserstand derzeit gut  80 Zentimeter unter der normalen Stauhöhe. Die Wasserqualität nimmt ständig ab so dass ein Fischsterben nicht auszuschließen ist. Geradezu aufsehenerregend ist der gegenwärtige Wasserstand des Rheins: Er liegt in Höhe Düsseldorf bei 70 Zentimetern. Die mittlere Wasserhöhe des Stroms zum Vergleich: Immerhin 317cm.

Riesen-Sonnenblume produziert viele Blüten

Erstaunt war die Gärtnerin am Ueling über das, was sich da in ihrem Vorgartenbeet entwickelte. Bald war bei der Pflanze die Einmeter-Marke erreicht, und die Knospenkrone verriet, dass es sich um eine Sonnenblume handelte. Aber um was für eine! Innerhalb kurzer Zeit wuchs sie in eine Höhe von bei 3,30 Metern mit einem Stammdurchmesser von sechs Zentimetern. Mehr als 20 Sonnen hat die Pflanze bis jetzt produziert, und es wachsen immer noch neue Blüten nach. Die Vögel werden ihre Freude haben, wenn sie die reifen Sonnenblumenkerne frisch ernten können.