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Kleine Betrachtung über die Farbe Gelb

Novemberblues? Keineswegs - erlebt doch der Waldspaziergänger zrzeitt die Farbenpracht des Herbstlaubs. Meist noch brilliert das " Gelb" besonders der Buchen. Gelb wird mit Heiterkeit, Optimismus und Lebensfreude in Verbindung gebracht. Goldgelb ist die Farbe des Edelmetalls. Wer wird nicht angerührt bei einem Blick auf Goldschmuck oder beim Blick auf einen Goldbarren. Der Kaiser in China wurde ehemals in gelbe Kleider gehüllt, da steht die Farbe für Weisheit , Geduld und Toleranz. Bei manchen Völkern ist "Gelb" die Hochzeitsfarbe. Von den negativen Betrachtungen nehme ich Abstand -  wie "elb vor Neid" oder dem Gelb als Warnfarbe in der Natur.

Ein voller Erfolg für St. Martin .trotz Nieselregens

Martinszug 2019 auf dem Honsberg. Foto: Hans Georg Müller.Auch der Nieselregen konnte den regen Zulauf zum Honsberger Martinszug nicht bremsen. Eingeladen hatte dazu die Evangelische Stadtkirchengemeinde und der Stadtteil e.V. Pünktlich um 18 Uhr setzte sich Ross Meilo, gezügelt von einer Reiterin der „Reitgören vom Birgden“, gewandet als St. Martin, an die Spitze des Zuges. Aus Lüttringhausen stimmte der Posaunenchor Linde bekannte Martinslieder an. Fast eine Stunde, beachtet aus vielen geöffneten Fenstern, waren die Straßen von Fackelschein illuminiert. Zurück am Neuen Lindenhof brannte schon das wärmende Martinsfeuer und Pastor i. R Korb erläuterte, den Jungen und Mädchen, was es so mit St. Martin und der Nächstenliebe auf sich hat. Kostenlos gab es anschließend für die Kinder Weckmänner.

Jetzt beginnt die wieder die Schwammerl-Zeit

Fliegenpilz. Foto: Hans Georg Müller.Gut tut die feuchte Witterung den Fruchtkörpern der Pilze. Verborgen ist das Pilzmyzel im Boden oder im Totholz, ehe es seinen Fruchtkörper ans Licht schiebt. Eine Parade von roten Schirmen , oft mit weißen Tupfen, steht am Steilhangweg des Wanderwegs A 5 über dem Eschbachtal. Der Volksmund spricht vom " Männlein Im Walde". Die Rede ist vom Fliegenpilz. Stellt man eine Schale gezuckerte Milch mit einem darin getauchten Pilz darin auf, zieht dies Fliegen an und betäubt sie. Daher der Name? Genießen sollte man den Fliegenpilz tunlichst nicht! Getrocknete Pilze, in wohlbedachter Dosierung, verhalfen Schamanen allerdingsvor Zeitenzu gewollter Trance für mystische Handlungen.

Eine gute Nachricht aus dem Eschbachtal

Altenhammerteich im Eschbachtal hat wieder Wasser.. Foto: Hans Georg Müller.Krötentunnel im Eschbachtal.. Foto: Hans Georg Müller.Der Wupperverband und die technischen Betriebe Remscheid  ( TBR) haben gute Arbeit geleistet. Nach einigen kräftigen Regengüssen haben sich der Altenhammer-Teich und der Teich des Neuen Hammers wieder mit Wasser gefüllt. Noch ist der Pegelüberluauf nicht erreicht, aber die kalte Jahreszeit sollte mit dem lebensnotwendigen Nass aufwarten. Dann ist wahrscheinlich die Kröten- und Froschgeneration 2020 (Foto: Krötentunnel) gesichert,und der Eisvogel kann, wenn sich wieder Fischbesatz einstellt, mit Nahrung rechnen.

Stoffe drucken für das Ins Blaue-Café am Honsberg

Stoffbezüge selbst gemacht. Foto: Hans Georg Müller.An der Siemenstraße entsteht ein neuer Treffpunkt . Die Arbeiten in den entkernten Räumen schreiten voran. Eigenarbeit der Künstler ist gefragt und wird auch geleistet. Hier soll ein Café entstehen. Natürlich wird die Innenaustattung künstlerisch ausfallen. Stühle mit fünf Beinen oder andere Kuriositäten werden da nicht fehlen. Für die Stoffbezüge wurde an diesem Wochenende auf der Wiese zwischen Siemens-und Halskestraße in einem Workkurs mit Ornamenten in der so genannten Moosgummi-Drucktechnik gesorgt, geleitet von ChrisStrauss und Simone Kirsch ( Künstlerinnen der Szene).Und ntürlich wurde dabei der  Vereinsfarbe Blau der Vorzug gegeben.

Wunden in der Landschaft sind unübersehbar

Das Getöse von schwerem Maschinengerät ist schon von Ehringhausen aus gut zu hören. Kein Zweifel - im Tal werden Bäume gefällt. Unten stehe ich vor der Absperrung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) und bekomme vom Arbeitspersonal bestätigt, dass der Borkenkäfer unter den Fichten an einem Südhang mächtig zugeschlagen hat. Die Bäume müssen gefällt werden. Auch was sich jetzt noch Grün zeigt, kommt morgen unter die Säge, weil es ebenfalls befallen ist. Zum Feierabend wird der Weg wird wieder geöffnet. Die Trockenheit hat auch den beliebten Sitzplatz am Altenhammerteich zur Farce gemacht. Es müffelt, Faulgase ziehen über den fast ausgetrockneten Teich. Vor etwa zwei Tagen sprach noch jemand vom Fischbesatz. Dafür fehlt heute das Wasser? Der Wupperverband hat den Zulauf zwar mit einem Bagger tiefer gelegt und ein verstopftes Regenrohr vom Unrat der letzten Sturzregen befreit. Doch das kleine Rinnsal erreicht das Teichbett gar nicht erst. Es tut sich was in der Natur,  und schöne Bachtäler wie das Eschbachtal verlieren ihren Charme.

Habe ich eine besondere Art entdeckt?

Frisch geschlüpfte Libelle. Foto: Hans Georg Müller.Flügelraschelnd flog sie vom Teich, um sich an der Pflanze ihre Flugsicherheit durch Flügeltrocknen zu holen. Sie war wohl vor Kurzem ihrem Larvenstadium im Wasser entschlüpft. Eine Bestimmung fällt mir schwer. Vielleicht eine Heidelibelle? Bei 81 Arten in Deutschland, die in 9 Familien aufgeteilt werden , wobei die Männchen oft anders aussehen als die Partnerin ist das dem Fachbiologen überlassen.

Im Kochtopf liegt ein Feuerwerk in Rot

Tomaten aus aktueller bergischer Ernte. Foto: Hans Georg Müller.Die Gärtnerin freut sich über ihre üppige Tomaten-Ernte: Ananas-Fleischtomaten, Buschtomaten der Sorte Solanum lysopersicum (auch "Fuzzy Wuzzy" genannt) und verbesserte Cherrytomate der Sorte „SweetMillion", jetzt „Gourmelto“ genannt, warten - schon mit Brühpulver gewürzt - im Kochtopf darauf, zu einer köstlichen Tomatencremesuppe zu werden. Alle selbst angebauten Früchte sind übrigens zuckersüß. Denn weil die Früchte erst mit der Vollreife geerntet wurden, konnten sie Traubenzucker ansammeln. Das kann der Einzelhandel mit früher (unreif?) geernteten Tomaten nicht bieten.

Auf der Mauer, auf der Lauer, saß ne kleine Wanze

Foto: Hans Georg Müller.Die kleine Lavendelhecke versorgte wochenlang das Hummel- und Bienenvolk. Die Blüte ist nun fast zu Ende. Nun sitzen kleine gepanzerte Wesen minutenlang an einer Stelle, um mit ihrem Rüssel, auch Rostrum genannt, letzte Nektarreste auszusaugen. Möglich ist auch, dass sie  Pflanzensaft aus den Lavendelstengeln saugen. Einen schlechten Ruf in Bezug auf ihren "Duft" kann man der ganzen Insektenfamilie generell nicht nachsagen. Wenn sie ihre Duftdrüsen gegen einen Feind ausleeren, kann es auch mal nach Vanille duften. Bei in Deutschland lebenden etwa 900 Arten fällt mir die Bestimmung (Foto) schwer. Weltweit weist die Tierfamilie der Schnabelkerfen (Hemiptera) 40.000 Arten auf.

Haben wir ein Mäusejahr?

Fast jeden Morgen stellt meine Nachbarin eine Plastiktasche an meine Haustür. Darin raschelt es geheimnisvoll. Heute wieder. Der Tasche entnehme ich zwei Lebendfallen für Nagetiere. In jeder Falle sitzt eine Gelbhalsmaus. Die ungebetenen Gäste fängt die Nachbarin auf der Terrasse ihres Einfamilienhauses. Die Terrasse befindet sich im ersten Stock, aber die Tierchen können gut klettern, sogar an einer senkrechten Rauhputzwand. In den Fallen wartete alter Baumkuchen auf sie, angereichert mit Nutella. Diesem Angebot konnten die Mäuse nicht widerstehen. Auf meinem morgendlichen Spaziergang nehme ich die kleinen Käfige mit und lasse die Tiere dann später im Wald, weit entfernt vom nächsten Haus, wieder frei.

Ein Insektenjäger im Rosenstrauch

Es war nicht sein lautes Zirpen, wodurch ich auf das große Insekt aufmerksam wurde. Flügelrauschend flog es an meinem Kopf vorbei in den Rosenbusch. Im Blättergrün war es dann kaum noch auszumachen. Aber die schnell herbeigeholte Macrokamera zeigte mir, dass dort ein Weibchen (erkennbar an der Legeröhre) des grünen Heupferdes gelandet war. Etwa sieben Zentimeter groß ist das Weibchen, das Männchen nur etwa 4,5 Zentimeter. Das "Pferdchen" ist trotz des Namens kein Vegetarier. Blattläuse, Fliegen und Käferlarven stehen auf seinem Speiseplan, wobei die Beute mit den Vorderbeinen gepackt wird. Flügelschnarrend flog es in den Nachbargarten. 80 Arten von Heuschrecken leben in Deutschland (Nabu).