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Auch Kohlmeisen können sich ernsthaft streiten

Warme Winde konnten es wohl nicht gewesen sein, die zwei Kohlmeisen zu einem solchen "Ringkampf" anstachelten. Erst hüpfen beide friedlich von Zweig zu Zweig und ich vermutete schon, dass es sich wohl um zwei schon zur Paarung bereite Vögel handele. Plötzlich jedoch gehen sie ganz anders als erwartet aufeinander los. Fliegend stoßen sie mit vorgestreckter Kralle aufeinander zu, um bald verkeilt im tauenden Schnee zu stranden. Keiner gibt Ruhe. Flügelschlagend nach dem anderen pickend taumeln geschätzte drei Minuten auf dem Boden herum, bevor sie dort entkräftet längere Zeit reglos liegen bleiben. Dann noch einmal ein kurzes Schnabelhacken, dann fliegen sie in unterschiedliche Richtungen davon. Das Sexualhormon hatte bei ihnen offenbar, wie in der Paarungszeit häufig, die Oberhand gewonnen. Das Gesetz des Stärkeren sollte wohl entscheiden, wer später Nachkommen zeugen darf.

Von Borkenkäfern befallene Fichten müssen fallen

Unüberhörbar ist im Wald des  Forstguts auf Ehringhausen der Maschinenpark der Forstleute in Betrieb. Zum monotonen Gedröhn des Harwesterskommt im Minutentakt das Krachen von Holz, das zu Boden fällt. Mein "Rundweg" im Eschbachtal führt genau durch das mit rotem Band abgesicherte Areal, und ich muß meinen Weg verlassen  und weiträumig die Arbeitszone umgehen. Aus sicherer Entfernung kann ich das" Stürzen" der fast 50 Meter hohen Fichten beobachten. Der Borkenkäfer, von Süden kommend, habe leider auch diese alte Fichtenpflanzung erobert, erklärt mir Forstwirt Hasenclever. Noch ist sie nicht braun und kann noch, wenig kostendeckend, gefällt werden. Die Holzpreise sind bekanntlich im Keller. Nun hat also auch mein täglich begangener Weg sein ursprüngliches "Gesicht" verloren.

Im Rechtsverkehr mit Abstand um die Talsperre

Wer in diesen Tagen um die Remscheider Talsperre spaziert und dabei die Ohren spitzt, kann den trillernden Werbegesang des kleinen Zwergtauchers hören. Im beginnenden Frühjahr macht er die Weibchen neugierig. Auch das Blesshuhn und der Haubentaucher sind zu hören, und aus den hohen Bäumen erklingt das Lied der Singdrossel. Die einsame Kanadagans (Foto) zieht gerade ruhig nahe den Höckerschwänen ihre Bahn. Einem aufmerksamen Naturbeobachter werden Haselkätzchen und zart sprießendes "Grün" auffallen. Auch die Baumrinden am Weg sind mit ihren Moosen ein Fotomotiv, ebenso wie die geschnitzten Ornamenten und Namenszügen und das hölzernen Herz am Beginn der Talsperrenrunde. Auffallend diszipliniert ist übrigens der zumeist Publikumsverkehr. Es gilt Rechtsverkehr mit Corona-Abstand.

Guten Flug ins Sommerquartier!

Fast jeden Tag kann der aufmerksame Naturbeobachter den Zug der Kraniche am Himmel beobachten. Selbst im Haus ist oft der trompetenhafter Ruf der großen Vögel zu vernehmen. Es gibt eine östliche und eine westliche Route. Wir sehen die Tiere der westlichen Tour aus dem Süden anfliegen. Aber nicht immer fliegen die "Glücksvögel" (Volksmund) genau nördlich . Wenn ein Vogelschwarm längere Zeit am Himmel kreist, sucht er meist neue Orientierung.

Die von Staub aus der fernen Sahara-Wüste gelbrot gefärbte untergehende  Sonne war in diesen Tagen ebenfalls ein häufig gewähltes Motiv der Fotografen. Und dank eines starken Teleobjektiv waren plötzlich noch wieder die Kraniche mit auf dem Bild.

Eiskristalle brillieren im Sonnenlicht

Im Sonnenlicht brillieren die Eiskristalle in Bäumen und Sträuchern besonders schön, wie hier an der Trasse nahe Trecknase. Trotz eisiger Temperaturen waren dort gestern nicht nur Spaziergänger/innen, sondern auch Radfahrer unterwegs. Der Wetterdienst hat für morgen mehr Wind angesagt; da dürfte die kristalline Herrlichkeit wohl schnell zu Ende gehen.

Erinnerung an florierende Werkstatt-Zeiten

Scvhrottplatz im Winter. Fotos: Hans Georg Müller.

Fotos: Hans Georg Müller.Irgendwann war Schluss. Es waren meist Fahrzeuge der Marke mit dem Stern, die der Ehringhauser in seiner ehemaligen Arbeitsstätte repariert, getunt oder auf den TÜV vorbereitete.Nun ist das Berufsleben am Ende  Ein Service-Werkstattwagen und einige Pkw geben jetzt noch auf dem Hof in der Hofschaft Ehringhausen dem Fotografen Kamerafutter. Ein Modell ist noch zur Fahrt bereit. Ansonsten dient der" Fahrzeugpark" nur noch der Erinnerung an florierende Zeiten.

Der Winter auf kurzer Stippvisite?

Foto: Hans Georg Müller."Früher Vogel fängt den Wurm", sagte sich der Fotograf am Ueling und fotografierte die Winterpracht  schnell von seinem Wohnungsfenster aus.  Denn immer wieder sorgen in diesem Jahr Atlantiktiefs mit warmen Winden für schnelles Tauwetter. Vorteil für die TBR: Ihre  Leute brauchten zeitweilig mit kleinem Gerät erst gar nicht anzurücken, um die Straßen schneefrei zu machen. Ob's auch diesmal bei einer  kurzen Stippvisite bleibt?

Kein Brücken-Fortschritt im Tal der Wupper

Noch immer muß der Wanderer aus Richtung Unterburg den weiten Weg über die Wupperklippen nach Glüder machen, um an das Solinger Tierheim zu kommen. Im Jahre 2020 war versprochen wordn, mit dem Neubau der Brücke über die Wupper zu beginen.Nun ist die alte Brücke abgerissen worden. Aber die Hoffnung auf einen neuen Brückenschlag bleibt...

Stunde der Wintervögel 2021

Alljährlich lädt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) alle Naturfreunde zur Vogelzählung ein. Vom Fenster, mit Blick auf den Garten, lassen sich  die Vögel am gemütlichsten erfassen. Eine Stunde lang ist der Beobachtungszeitraum. Um Doppelzählungen zu verhindern, soll die höchste Zahl der gerade gesehenen Art notiert werde,.Beginn der Aktion ist der 8. Januar; sie endet am 10. Januar. Meldungen zum NABU können am einfachsten online erfolgen. Weitere Auskünfte gibt der Verein unter der TelNr. 08001157115.

Heimatgefühle an der Talsperre

Wo überkommen  einen Remscheider Heimatgefühle? Ich glaube, an der Remscheider Talsperre. Als Kind auf der Sperrmauer, respektvoll in die Tiefe blickend. Oder auf dem Rundweg, nach einer netten Sitzgelegenheit suchend oder die frische Waldluft als Läufer/Läuferin genießend auf der gut drei Kilometer langen Strecke. Dort trifft man fast immer jemanden zum Plausch. Symbolhaft steht am Wegrad ein steinernen Kreuz zur Erinnerung an einen Überfall auf einen Geldboten. Fotografiert hat es in diesem Fall vor gut 30 Jahren der Stadtfotograf Hans Funke.

Gegen Abend wird es lauschig in Beyenburg

In der dunklen Jahreszeit lädt der Beyenburger Stausee zu einem beschaulichen Abendspaziergang ein. Steigt man vom ältesten Bauwerk Wuppertals, der Klosterkirche, geweiht 1298 der hl. Maria Magdalena, steil bergab durch die weihnachtlich geschmückten Straßen, überquert man eine kleine Brücke über die vom Stausee abfließende Wupper. Eine kleine Kapelle liegt rechts in einem offenen Garten. Nun öffnet sich auf dem Weg um den See der Blick auf Kirche und Beyenburg am Hang. Der Rundweg endet dort, wo die Erlebnisfahrten der Draisinen starten. Von dort kann man der Kirche und dem letzten dort wohnenden Mönch, Bruder Dirk, einen Besuch abstatten. Ist er da, öffnet er gerne das Gotteshaus, und man kann das Kirchenschiff bei leiser Musik in Augenschein nehmen.

Gute Chancen für neu angepflanzte Eichen und Lärchen

In der neu angelegten Schonung im Wald vom Forstgut Hasenclever zeigt die Lärche mit ihren orangegelben Nadeln noch einmal ihre herbstliche Schönheit (Foto rechts). Trotz stürmischer Nacht haben noch viele " Blättchen" ihren Platz an den Ästen verteidigt. Die Lärche ist ein Tiefwurzler und hat somit gute Chancen, ein hohes Alter zu erleben. Die Fichten in der Pflanzung hatte ein Orkan gefällt. Für das Rehwild ist die neue Dickung ein guter Tagesunterstand. Dem Wanderer begegnet gelegentlich ein "Sprung". So nennen Jäger eine Gruppe von Rehen.
Etwa 100 Meter Luftlinie östlich der neuen Schonung wurde der Südhang von den borkenkäferbefallenen Fichten befreit und eine Neupflanzung u.a. mit Eichen angelegt (Foto links. Ein Zaun soll dafür sorgen, dass dort Wildschweien keine Chance zum Wühlen haben...