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Kein Brücken-Fortschritt im Tal der Wupper

Noch immer muß der Wanderer aus Richtung Unterburg den weiten Weg über die Wupperklippen nach Glüder machen, um an das Solinger Tierheim zu kommen. Im Jahre 2020 war versprochen wordn, mit dem Neubau der Brücke über die Wupper zu beginen.Nun ist die alte Brücke abgerissen worden. Aber die Hoffnung auf einen neuen Brückenschlag bleibt...

Stunde der Wintervögel 2021

Alljährlich lädt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) alle Naturfreunde zur Vogelzählung ein. Vom Fenster, mit Blick auf den Garten, lassen sich  die Vögel am gemütlichsten erfassen. Eine Stunde lang ist der Beobachtungszeitraum. Um Doppelzählungen zu verhindern, soll die höchste Zahl der gerade gesehenen Art notiert werde,.Beginn der Aktion ist der 8. Januar; sie endet am 10. Januar. Meldungen zum NABU können am einfachsten online erfolgen. Weitere Auskünfte gibt der Verein unter der TelNr. 08001157115.

Heimatgefühle an der Talsperre

Wo überkommen  einen Remscheider Heimatgefühle? Ich glaube, an der Remscheider Talsperre. Als Kind auf der Sperrmauer, respektvoll in die Tiefe blickend. Oder auf dem Rundweg, nach einer netten Sitzgelegenheit suchend oder die frische Waldluft als Läufer/Läuferin genießend auf der gut drei Kilometer langen Strecke. Dort trifft man fast immer jemanden zum Plausch. Symbolhaft steht am Wegrad ein steinernen Kreuz zur Erinnerung an einen Überfall auf einen Geldboten. Fotografiert hat es in diesem Fall vor gut 30 Jahren der Stadtfotograf Hans Funke.

Gegen Abend wird es lauschig in Beyenburg

In der dunklen Jahreszeit lädt der Beyenburger Stausee zu einem beschaulichen Abendspaziergang ein. Steigt man vom ältesten Bauwerk Wuppertals, der Klosterkirche, geweiht 1298 der hl. Maria Magdalena, steil bergab durch die weihnachtlich geschmückten Straßen, überquert man eine kleine Brücke über die vom Stausee abfließende Wupper. Eine kleine Kapelle liegt rechts in einem offenen Garten. Nun öffnet sich auf dem Weg um den See der Blick auf Kirche und Beyenburg am Hang. Der Rundweg endet dort, wo die Erlebnisfahrten der Draisinen starten. Von dort kann man der Kirche und dem letzten dort wohnenden Mönch, Bruder Dirk, einen Besuch abstatten. Ist er da, öffnet er gerne das Gotteshaus, und man kann das Kirchenschiff bei leiser Musik in Augenschein nehmen.

Gute Chancen für neu angepflanzte Eichen und Lärchen

In der neu angelegten Schonung im Wald vom Forstgut Hasenclever zeigt die Lärche mit ihren orangegelben Nadeln noch einmal ihre herbstliche Schönheit (Foto rechts). Trotz stürmischer Nacht haben noch viele " Blättchen" ihren Platz an den Ästen verteidigt. Die Lärche ist ein Tiefwurzler und hat somit gute Chancen, ein hohes Alter zu erleben. Die Fichten in der Pflanzung hatte ein Orkan gefällt. Für das Rehwild ist die neue Dickung ein guter Tagesunterstand. Dem Wanderer begegnet gelegentlich ein "Sprung". So nennen Jäger eine Gruppe von Rehen.
Etwa 100 Meter Luftlinie östlich der neuen Schonung wurde der Südhang von den borkenkäferbefallenen Fichten befreit und eine Neupflanzung u.a. mit Eichen angelegt (Foto links. Ein Zaun soll dafür sorgen, dass dort Wildschweien keine Chance zum Wühlen haben...

Da spiegelt sich die Schönheit des Vergehens

Herbstliches Spiegelbild. Foto: Hans Georg Müller.Einige Wochen war ein Netz über den Gartenteich gespannt. Es sollte die Laubfülle der umstenden Bäume aufnehmen..Denn zuviel davon tut der Wasserqualität nicht gut. Nun ist es eine Freude, auf der "sauberen" Wasserfläche das dekorative Spiegelbild herbstlicher Farben zu erleben. Bald wird es wohl eine Eisfläche von Hochglanz in Matt verwandeln.

Die Pfeilgiftpflanze blüht im Garten

Mit einer ausdrucksvollen Blüte leuchtet die Amaryllis belladonna im Garten am Ueling. Sie ist nicht winterhart, aber eine Frostnacht hat sie schon überstanden. Besonders in der Wurzelknolle ist die Pflanze stark giftig. Ihre ursprüngliche Heimat ist Südafrika. Dort wird das Gift  von Naturvölkern bei der Jagd als Pfeilgift eingesetzt.

Vielfarbiger Blütenrausch im Novembergarten

Sonnige Standorte im Gartes liebt die Herbstaster und quittiert diesen gerade mit einer  Blütenpracht. Nächte um "Null" haben ihr nichts ausgemacht. Bis stärkere Fröste kommen, darf sie ihre Schönheit in den Himmel recken. Dann kommt die Gärtnerin mit Dämmstoffen, um die Pflanze frostschützend einzuwickeln. Wahrscheinlich wird sie so durch den Winter kommen, um im nächsten Jahr wieder Fotomodell zu stehen.

Die Faszination von Spiegelungen ist uralt

Foto: Hans Georg Müller.Schon in uralter Zeit war das Spiegelbild ein wertvoller Begleiter des Menschen. Wie anders hätten prähistorischen Menschen ihre Körperbemalung kontrollieren können als auf einer stillen Wasserfläche. Vermögende schufen in ihren Schlösser und Burgen Spiegelsääle, um den räumlichen Prunk durch optische Verdopplung zu vermehren. Und gäbe es keine Verkehrsspiegel, würden sich Karambolagen wohl schlagartig ausbreiten. Hier, an der Wuppertalsperre nahe dem Kaffeekannental, spiegelt sich die Sonnenseite im ruhigen Wupperwasser. Mit dem Teleobjektiv fotografiert, erhält das Foto seinen plakativen Charakter. 

Der Zukunftsbote am Abendhimmel

Foto: Hans Georg Müller.Bizarre Wolkenbilder reizen den Betrachter immer, ihnen einen Namen zu geben. Wie auch hier bei den "Ausdünstungen" eines  Kohlekraftwerks im Rheintal (wahrscheinlich Niederaussem). Wie wäre es mit "Phönix aus der Asche"?  Dieser Feuervogel aus der Mythologie vieler Völker deutet durch sein Verbrennen  die Hoffnung auf eine bessere Zukunft an. Wie auch immer! Der Fotograf war jedenfalls  glücklich, dieses optisch reizvolle Bild in sein Archiv einreihen zu können. 

Mit 63 Jahren noch zugelassen und fahrtüchtig

In der Hofschaft Ehringhausen ist die "Alte Zeit" noch lebendig. Ein kleiner Traktor, gefertigt im Jahr 1957 von der Firma Kramer (gegr. 1925) aus Emendingen, auch mit 63 Jahren noch zugelassen und fahrtüchtig, wartet auf seinen Einsatz als Mäher. Seit fast 30 Jahren ist er Begleiter vom Schreiner Lutz Göbert, einem leidenschaftlichen Naturpfleger. Schon als kleiner Junge hat ihn die Arbeit mit "Landmaschinen" fasziniert, und er kaufte sich von seinem Taschengeld einen kleinen Rasenmäher. Mit diesem bot er Nachbarn seinen Gärtnerdienst an.

Im Hintergrund des Fotos Sensen und ein Brotbackofen, dessen Tür einmal zum Ofen des Stammhauses Hasenclever gehörte. Mit leisem Knurren steht oft der schwarze Haushund am Jägerzaun, um die historischen Schätze zu bewachen.

Efeu wirkt auf Ehringhausen dem Zahn der Zeit entgegen

Zu den historischen, denkmalgeschützten Häusern auf Ehringhausen gehört auch die Villa Hilger (Haus Nr. 40), 1880 gebaut und zur Straße hin durch einen schmiedeeisernen Zaun abgetrennt. Dieser kommt nun "in die Jahre", was die Oxydationsschicht aus braunem Rost verrät. Der Hausbesitzer ahnte den Zahn der Zeit voraus und pflanzte vor etwa 70 Jahren Efeu an den eisernen Zaun. Und nun stemmen sich, was nach einem Beschnitt des Efeus gut zu sehen ist, die Äste und Stämme der Pflanze dem Eisens entgegen und halten die Konstruktion wohl noch eine gute Weile stabil.