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Mit vollem Schnabel auf dem Weg zum Nachwuchs

Diese Singdrossel füttert noch. Foto: Hans Georg Müller.Im Volksmund wird die gesprenkelte Singdrossel oft nur " Drossel" genannt. Sie gehört wie die Amsel zu der Familie der Drosseln, wie die Misteldrossel, die Wachholder-und Rotdrossel. Oft bis in den späten Abend ist sie zu hören, begleitet  vom Lied des Rotkehlchens. Der kräftiger Gesang der Singdrossel besteht aus sehr abwechslungsreichen, kurzen Strophen, die manchen Vogelfreund an die Nachtigall erinnern, und schon oft wurde den Ornithologen von der biologischen Station mittlere Wupper eine Nachtigall gemeldet, die sich als Singdrossel entpuppte. Die " Mahlzeit" im Schnabel (Foto)  wurdeünrigens  schnell zu zwei Jungvögeln gebracht. 

Nicht überall sind Blumen geduldet, aber immer öfter

Blumenpracht. Foto: Hans Georg Müller.Alle Jahre wieder erfreuen sich die Verkehrsteilnehmer an dem bunten Blütenteppich auf den Verkehrsinseln des Remscheider Straßennetzes. Anderswo im Bergischen Land haben die Straßenpfleger die Blütenpracht abgemäht, um, wie es heißt, erkehrstechnischen Bestimmungen Rechnung zu tragen. Garten- und Blumenliebhaber können das gar nicht mit ansehen. Aber ihnen bleibt ja die Blütenpracht im einem Garten (Foto), wie hier am Ueling, wo auf die Pflanzenvielfalt geachtet wird. Und vielleicht nehmen sich im nächsten Jahr ja weitere Kommunen im Bergischen ein gutes Beispiel an den Technischen Betrieben Remscheid.

Das Eschbachtal im Wandel

Nun tut sich das Tal zwischen Heienbrucherhammer und Neuenhammerteich weit auf. Eine Holzaktion hat 2017 einen neuen Landschaftseindruck beschert. Das Springkraut und der Adlerfarn kämpfen mit den von Naturfreunden lieber gesehenen Kräutern um ihr Standrecht. Leider überwuchern erst genannten Arten meist die begehrtesten Pflanzenstandplätze. Eine Ricke,  oberhalb des in einer Senke verlaufenden Wanderwegs A5 fotografiert, lässt das Springkraut stehen und labt sich an den an dieser Stelle noch da wachsenden blühenden Gräsern.

Nun scheint der Schmetterlingssommer da zu sein

Vor Tagen machten sich die Schmetterlinge noch  rar. Mit ein wenig Glück sah man vielleicht einen Zitronenfalter. Viele Kohlweißlinge taumelten durch den Garten. Aber nun, in den sonnigen Tagen,  gesellen sich Tagpfauenauge, kleiner Fuchs und der große Admiral und viele Bläulinge dazu. Im Wald (Foto links) hat das Waldbrettspiel einen sonnigen Landeplatz gefunden. Dort flog auch das Ochsenauge. 
Gestern war auch Flugtag des in gelben Farben schillernden Schwalbenschwanzes (Foto rechts). Auf Fürberg und am Ueling suchte und fand er Blütenstauden. Er ist bis in große Höhen der Alpen anzutreffen und gehört zu den Ritterfaltern.

Alter Nistkasten bekam Besuch von einer Clematis

Zugegeben, dieser Nistkasten ist etwas klein ausgefallen. Er sollte für Kohl- oder Blaumeise, vielleicht auch für den Kleiber bestimmt sein, der sich das Einflugloch noch passend machen könnte. Aber auch diese Vögel können wählerisch sein, und so blieb der als „Kinderstube“ gedachte Holzkasten über Jahre hinweg leer und setzte Patina an. In diesem Jahr bekam er dann über das Regenrohr Besuch von einer Clematis – und erblühte förmlich.

Viel Nahrung für Vögel und Insekten

Der Wanderweg A 5 führt von der Burger Straße erst durch den Hochwald und macht dann den Blick auf die „Drosselwiese“ im Hasenclever Forst frei. Den Fotografen empfängt zum traurigen kurz-strophiges Lied der Misteldrossel der süßliche Duft von Gras. Die erste Mahd. Die hoch gewachsenen Gräser liegen geschnitten auf der Wiese. Nun haben die Drosseln, Amsel, die Sing- und die seltene Misteldrossel, aber auch Insekten, ein großes  Nahrungsangebot vor sich. Lobenswert ist die Pflege dieses Areals durch Mahd, um so der Verbuschung zu begegnen.

Ein kleines Wunder aus dem Gewächshaus

Wenn einem Menschen ein sechster Zeh wächst, ist das genau so ungewöhnlich wie ein Blatt, das direkt auf einer kleinen Gurke im Gewächshaus wächst. Statt die Gurkenhaut zu komplettieren, hat die mutierte Zelle einen Blattaustrieb gefertigt und ein vollständiges Blatt gebildet.Dieser Zufall der Natur soll etwa 1 : 1 Milillion Mal vorkommen. Gut geschmeckt hat die Gartenfrucht trotzdem.

Eine brummende Wespe ohne Stachel am Holzstapel

Riesenholzwespe. Foto: Hans Georg Müller.Beim Hacken von duftendem Zedernholz schwirrte ein gelbliches, großes Insekt zu meinem Holzstapel. Nach der Landung krabbelte es auf den Hölzern suchend hin und her. Es war ein Weibchen der Riesenholzwespe auf Suche nach einer weichen Holzstelle, um dort seine Eier ablegen zu können. Dazu zieht sie aus ihrer hinten sichtbaren,  zweigeteilten Scheide einen etwa  vier Zentimeter langen Legebohrer, um ihn ins Holz zu versenken. Merke: Dieses respekteinflössende Insekt, obwohl Wespe, sticht ansonsten nicht. 

Bizarre Atmosphäre vorzugsweise in Schwarz und Grau

Kurz vor dem Anpfiff der Fussball-Weltmeisterschaft zog es gestern Kunstinteressierte in die Siemensstraße 21 auf dem Honsberg, um die Vernissage einer Kunstausstellung zu erleben. „Vier Zimmer / Küche / Bad“ lautet der Titel der Ausstellung von Daniela Baumann in der Ins Blaue Art Gallery. Der Titel assoziiert eine Wohnungsanzeige, und so ist Daniela Baumann mit ihrer Kunst sinnbildlich in die vier Räume der ehemaligen Wohnung eingezogen. Kaffeekannen, Löffel, Mehl, Kleider, Schuhe - alltägliche Dinge hat die Künstlerin verfremdet und arrangiert.  In ihrer eigenen künstlerischen Bild- und Wortsprache erzeugt sie vorzugsweise mit der Farbe Schwarz, zum Beispiel mit Tusche, Lackspray oder schwarzer Kreide,  eine bizarre Atmosphäre, die thematisch Vergänglichkeit, Erinnerungen, intime Dramen und Alltägliches widerspiegelt.

Im Treppenhaus hat der Künstler Tim Löhde seine Soundinstallation „Magnetische Norden“ beigesteuert; diese befasst sich mit unserer Vorstellung von Skandinaviens   „Weite“ und „Unbeschwertheit“. Welche Einsamkeit kann eine Region ausstrahlen? Wie klingt Isolation?  Wie lässt sich Stille musikalisch konservieren? Oder ist die Ruhe des Nordens nur ein Klischee? Die Ausstellung ist bis 8. Juli sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 0151 / 2688 6535) zu sehen.

 

Keine Gleichberechtigung in der Namensgebung

Meist fallen die Männchen der Blauflügel Prachtlibellen  durch ihre saphirblauen Flügel an unseren sauberen Fließgewässern ( hier am Eschbach) auf. Im Bild das mindest genau so farbschöne Weibchen. Von Gleichberechtigung in der Namensgebung machten die Biologen keinen Gebrauch. Hätte man doch einfach die beiden Geschlechter " durchgefärbte  Prachtlibelle" nennen können, um sie von der gebänderten Art  zu unterscheiden.