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Der Zauber einer Frostnacht

In der längsten Nacht des Jahres zauberte "Väterchen Frost" mit vier Minus-Graden weiße Ornamente in den Kleingarten. Die Erdmännchen haben sich in den wärmeren Busch gekuschelt. Eisblumen atmet das Blattwerk. Und auch die Rose als Symbol wärmender  Liebe kann sich Eiskristallen nicht erwehren.

Farbtupfer im November

Fotos: Hans Georg Müller.Wie schön ist es, im Hausgarten dem Novembergrau zu entfliehen. Zigfach leuchten mir späte " Blüher"  aus den regennassen Rabatten entgegen. Mit dem Kameraobjektiv auf "Macro" eingestellt, lassen sich noch nähere Einblicke in die zarten Blüten erhaschen. Die freundliche Gärtnerin hat mir die Namen der Pflanzen verraten. Kapuzinerkresse,Herbstaster,Studentenblume,Dahlie,Schmuckkörbchen,Ringelblume,Eisenkraut.Rose,Steinsame und dieweiße Herbstanemone waren zu sehen. Die Zuordnung zu den Bildern empfehle ich dem Betrachter.

Nachwuchs bleibt im Waldgarten ungestört

Der  Forstwirt sieht es mit Freuden. In dem mit einem Wildschutzzaun eingefriedeten  Areal auf der Wiese im Forstgut auf Ehringhausen werfen die jungen Bäumchen die ersten Blätter ab.  Ausserhalb des Zauns haben Wildschweine weiter ihre Spuren hinterlassen konnten, aber den Zaun konnten sie nicht unterpflügen. So kann ein Drittel der Waldwiese zum Mischwald heranwachsen. 



 

Das Eschbachtal in prallen Herbstfarben

Vorsicht auf der Eschbachtalstraße! Diesmal aber nicht vor wandernden Kröten, sondern vor glattem, platt gefahrenem Herbstlaub. Zurzeit strahlen die Lärchen hellgelb und bilden dekorative Erscheinungen in der Landschaft. Die meisten Fichten zeigen sich trostlos.

Eine seltene Begegnung am Vogelhäuschen

Andauernd schaltet der Bewegungsmelder den Strahler im Garten an. Kein Wunder denke ich; es stürmt. Noch einen Blick nach draußen, dann wollte ich den Melder ausschalten. Aber da – im Licht unübersehbar – ein dickes Fellpaket mit langem gestreiften Schwanz und Maske auf dem Kopf, unverkennbar ein Waschbär. Ihm schmecken die geschälten Sonnenblumenkerne im Vogelhäuschen offenbar ebenso gut wie den  Vögeln, für die sie gedacht sind. Dem nächtlichen Gast ist wohl auch der  durchwühlte Komposthaufen zu verdanken, der mir vor einigen Tagen aufgefallen war. Hoffentlich begegne ich ihm nicht eines Tages noch im Haus…

Wasser hat auch für Spechte keine Balken

Im Wasser gelandet. Foto: Hans Georg Müller.Erst hatte sich Ehepaar Specht an der Futterstelle das Frühstück gegönnt . Er flog wieder in den Hochwald, und sie verspürte noch Durst. Dern wollte sie am Gartenteich stillen: Sie  zog zunächst noch eine Runde über dem Teich und stieß dann unvermittelt auf die Seeerosenblätter herunter, was auch immer sie da interesssiert haben mag. Aber das war ein schlechter Landeplatz, und sie versuchte, kräftig flügelschlagend, wieder Luft unter die "Tragflächen" zu bekommen  Am nahen Gingkostamm erholte sie sich später von ihrem Abenteuer.

Tauben-Hochzeit im hohen Baum

Wer ein günstiges "Schnäppchen" gemacht hat, z.B. auf dem Trödelmarkt, spricht gerne von einer "Ringeltaube". Picasso malte sie – einfach schön – mit wenigen Strichen als Friedenssymbol. Nach der Sintflut ließ Noah sie aus der Arche aufsteigen, und sie kehrte mit einem Ölzweig zurück als Botschaft von nahem Land. Im Wald sind Ringeltauben meist in einer Gruppe unterwegs. Ihr „Gesang" gleicht einem „huhu hu hu“ mit einem kleinen Hubs am Ende der Strophe. Sie haben den Ruf, sanft und lieb zu sein. Und so wirkte auch die Tauben-Hochzeit im hohen Baum, die dem Fotograf vor die Kamera kam. Stadttauben dagegen können weitaus nerviger sein. Denn wo sie einmal Futter bekommen haben, sind sie meist nicht mehr zu vertreiben. Und aus einer Taube werden dann nicht selten mehrere… Wer weiß, wie sich lästige Stadttauben aus dem heimischen Garten vertreiben lassen, kann das an dieser Stelle gerne berichten.

Den Labkrautspanner übersieht man gerne

In voller Blüte steht derzeit die Wolfsmilch. In diesem Garten werden die Blüten gerade von einem kleinen Schmetterling besucht, genauer, dem Labkrautspanner. Der wird mit seiner Flügelspannweite von gerade mal zwei Zentimetern oft übersehen, steht aber auf keiner Gefährdungsliste.

Die Vögel nisten und die Naturfreunde zählen

Trotz der Wetterkapriolen mit Schneeflocken und vielen Nächten miit Minustemperaturen, sind die Vögel mit der Nachwuchspflege beschäftigt. Der Kleiber nimmt gerne Vogelkästen zur Aufzucht an, aber gerne im Wald auch leere Spechthöhlen. Im Garten haben die Kohlmeisen ein "Fertighaus" aus dem Baumarkt bezogen. Im Fünf-Minuten-Takt erscheinen sie mit Raupen und Insekten. Der Naturschutzbund Deutschland NABU lädt ein vom 13. bis 16. Mai zur Vogelzählung 2021 . Im Vorjahr beteiligten sich über 150.000 Hobbyornithologen an der Aktion. Es gibt auch diesmal wieder etwas zu gewinnen in Form von Sachpreisen. Die Zähldaten werden zum Nutzen der Natur wissenschaftlich ausgewertet.

Üppig leuchtet zum 1. Mai das Frühlingsgrün

Foto: Han s Georg Müller."Nun, was haben Sie heute wieder gesehen?“, fragte mich eine ältere Dame (84), der ich bei meinem (fast) täglichen Spaziergang wieder einmal begegnete. Jeden Tag geht sie den Berg am Ueling herunter durch den Wald und später wieder steil hinauf. Als pensionierte Ärztin weiß sie, was dem menschlichen Körper gut tut. Diesmal konnte ich ihr von Rehwild auf der großen Wiese im Hasenclever Forst berichten. Für die Spaziergänger im Wald und auf den frisch geschlagenen Freiflächen sind auch die jüngsten Forstarbeiten immer wieder ein Gesprächsthema. Der Duft von frisch geschlagenem Fichtenholz gefällt den meisten. Zurzeit leuchtet frisches Frühlingsgrün üppig in den noch vorhandenen Baumbestände. An anderen Stellen sind durch die Abholzung neue, reizvolle Aussichten auf das Eschbachtal entstanden.

Rückepferde bei Einsatz in unwegsamem Gelände

Am Nordhang des Lobachtals bot sich dem Wanderer ein ungewohnter Anblick: Zwei muskulöse Pferde stapften dort in unwegsamem Gerlände durchs niedere Gehölz. Geschickt von "Pferdeflüsterern " mit freundlichen Kommandos geführt, zogen die vierbeinigen Kraftpakete gefälltes Stammholz von beachtlicher Stärke talwärts. Das muss mit angemessenem Tempo geschehen, damit der Stamm die vorne ziehenden Pferde nicht von hinten verletzt. In diesem Fall war es Forstarbeit im Doppelpack: Die stämmigen Rückepferde brachten die Baumstämme dort waldschonend an den Forstweg, wo dies für den an anderer Stelle eingesetzten modernen „Harvester“ nicht möglich war.