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Die Strohner Brücke, oder: Gut Ding braucht Weile

Die Sanierung der Strohner Brücke im Tal der Wupper soll demnächst beginnen. Foto: Hans Georg Müller.Noch ist der Weg über die Strohner Brücke Richtung des Tierheim Solingen bei Glüder versperrt, und der Besucher desselben muss einen satten Umweg machen, um das Tierheim zu besuchen oder die Mauer der Solinger Talsperre zu erreichen. Ein Abbruchgerüst der Technischen Betriebe Solingen zeigt einen Fortgang des Neuprojekts "Brücke" auf , die archtitektonisch an die Form eines Solinger Messers erinnern soll. Gedacht war einmal an eine Eröffnung der erneuerten Brücke zum Jahresende 2019. Probleme auch der Finanzierung mußten beseitigt werden. Sogar aus der Bürgerschaft Solingens wurde gespendet.  In Kürze wird der Abbruchhammer sein Werk beginnen, und zum Somerende 2021 dürften dann Zwei- und Vierbeiner wieder die gewohnte Brückenpassage benutzen können.. 

Lamas für die Therapie und ein Buddha zum Meditieren

Linker Hand, von Lennep kommend Richtung Beyenburg, liegt an der Landstraße 411( Windfoche) das Anwesen der Sozialtherapeutischen Gemeinschaft "Hof Sondern". In einem anheimelnden Umfeld und in landschaftlich reizvoller Umgebung werden junge Menschen mit psychischen Erkrankungen behandelt. Ein gut sortierter Bio - Hofladen lädt ein zum Kauf von ausgesuchten Lebensmitteln. Der Erlös kommt  "Hof Sondern" zugute.

Das Areal ist ein meditativer Ort, an dem auch eine Buddha-Figur ihren Platz in einem Seerosenteich hat. In einem Gehege bewegen sich Lamas träge und beäugen die Besucher. Zeitweilig sind sie Teil der Therapie. Gerade ist  Fütterungszeit, und das Lama-Duo wartet darauf, dass die die Pflegerin die Türe zur "Mahlzeit" öffnen.

Bald ist Halbzeit der Schmetterlingszählung des NABU

Dickkopffalter. Foto: Hans Georg Müller.Noch bis zum 15. Juli sollen Naturbeobachter deutschlandweit die gezählten und bestimmten Schmetterlinge dem NABU melden. Am Ueling , dem südlichen Stadtteil von Remscheid, komme ich der Aufforderung nach und bin erstaunt, wie wenig Arten sich mir vorstellen. Meist gesehen ist der Kohlweisling und sein Verwandter der Kleine Kohlweisling (Foto oben). Bläulinge geben sich ruhelos flatternd ein Stelldichein. Dann einmal ein Dickkopffalter (Foto rechts) - wohl der Rostfarbene? Mir fehlen leider trotz üppigem Pflanzenangebot in Gärten und Waldrand: Admiral, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter, Aurorafalter,C.Falter, Distelfalter und das Tagpfauenauge.

Parasol, der Bolide unter den Schirmpilzen

Für heute Abend bestimmt ein Pilz für zwei Personen den Speiseplan. Unter den Rhododendren im Garten ist er in wenigen Tagen erntereif geworden. Vorgestern noch zeigte er seinen Schirm noch als Kugel; die hat sich gestern zum Parasolpilz aufgefaltet. Er gehört zu der Familie der Champignons und ist bei mir schon etwas früh erschienen. Von Juli bis zum Oktober kann man ihn üblicherweise finden. Vorsicht! es gibt eine Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Stacheling, und roh ist  auch der Parasol giftig. 15 Minuten Garzeit sollte nicht unterschritten werden. Dann aber ist er eine absolute Delikatesse mit leicht nussigen Geschmack.

Eichhhörchen kommen aus dem Wald zu Besuch

Wohl dem, der ein Stück" Grün" um seine Behausung hat und dann noch nahe einem Waldstück wohnt - er bleibt in seinem Garten nicht lange allein. Die Sommerfütterung der Vögel lockt auch Eichhörnchen an. Sie kommen aus dem Wald zu Besuch. Ein dunkelbraunes , ein hellbraunes mit spitzen Öhrchen und ein mittelbraunes Tierchen sind täglich unsere Futtergäste. So hoffen wir ihr Interesse an Vogelnestern und deren Inhalt etwas zu mindern. Ihre putzigen Gesten, Nachlaufenspiele und Ballanceakte auf den Zäunen können begeistern. Vielleicht kommen sie demnächst auch einmal mit ihrem Nachwuchs zur Vogelfutterstelle.  

Entspanntes Verweilen im Tannenhof-Park

Hohe Bäume geben den schon etwas in die Jahre gekommenen Bänken im Park der Stiftung Tannenhof in Lüttringhausen Schatten und laden zum entspannten Verweilen ein. Vom nahen Kindergarten dringen helle Kinderstimmen herüber. Aus dem Grün des Untergehölzes lugen betagte Kunstobjekte und regen die Fantasie an. Nicht weit entfernt geben auf einer Streuobstwiese Rotkehlche , Meise , Zaunkönig  und Amsel ein fröhliches Konzert, das „Pralles Leben“ heißen könnte, untermalt vom Summen unzähliger Insekten . Sie wurden angelockt von den gerade in voller Blüte stehenden Holunderbüsche.

Ausgiebiges Baden gefällt der Amseldame

Pischnass, aber zufrieden: Amseldame beim Baden. Foto: Hans Georg Müller.Irgendetwas platscht da am Wegesrand. Eine Amsel oder Schwarzdrossel badet in einem kleinen Teich. Erst wird das Gefieder gewässert. Dann wird das Federkleid, Feder für Feder, von der Kielspitze bis zur Spitze durch den Schnabel gezogen, um Fremdkörper und Parasiten wie Milben zu entfernen. Besonders die Schwingen werden gepflegt, sichern sie doch die nächsten Flugkünste. Am Ende der Prozedur wird nochmal "gewässert", um das eigene Bürzeldrüsen-Öl überall gut zu verteilen.

Einladung zur Schmetterlingszählung 2020

Die Welt der Insekten steht im Focus der alljährlichen Zählung, zu der der Naturschutzbund Deutschland aufruft. Beobachtet wird von den Naturschützern insbesondere der dramatische Artenschwund der der Schmetterlinge. Um dem Einhalt zu geben, wird die Anpflanzung von heimischen Pflanzenarten empfohlen, die als Raupenfutter und Nektarquelle dienen. Die Zählung findet im Zeitraum vom 15. Juni  bis 15. statt  statt. Der Garten oder eine Blühwiese ist etwa ein is  zwei Stunden lang zu beobachten. Das Zählergebnis kann an schließend dem NABU per Internet gemeldet werden.

Die Elstern lieben das Sonnenbaden

Die Elster, wissenschaftlich „Pica pica“, ist ein Rabenvogel , der auch im Winter unsere Gesellschaft sucht und daher zu den Standvögel gehört. Ihrem Namen "diebische" Elster wird sie nicht gerecht. Im Mittelalter soll sie einmal ein silbernes Kreuz aus einer Wohnung" gestohlen" haben , was irgendwie in den Volksglauben Einzug gehalten hat. An blinkenden Teilen sei sie interessiert, heißt es. Die sind aber nie in einem Elsterbau, den die Vögel aus Ästen zusammenbauen, gefunden wurden. Wie Grünspecht, Amsel, Buntspecht und Dohle verschmäht sie den Nachwuchs anderer Vögel nicht; die machen aber höchstens ein Fünftel ihrer Nahrung aus. Vor Jahren war sie sogar bei uns vor dem Aussterben bedroht, so dass der Jägerschaft der Abschuss verboten wurde.

Bei Schafskälte zehn Grad weniger

Noch ist sie nicht voll da - die Schafskälte. Mit "dicken" Wolken und Regengüssen kündigt sich diese Wettererscheinung an. Um den 11. Juni herum soll es am kältesten sein. Innerhalb weniger Stunden kann dann bei kalter Nordwestströmung die Temperatur um zehn Grad fallen.  IhrenNamehatcedie Schafskälte übrigens von der Schafzucht. Vor Einsetzen der Schafskälte sollten alle Tiere geschoren sein. Nur die Mutterschafe,  von der Aufzucht  ihrer Lämmer geschwächt, blöeiben von der Schur verschont. Im Abendlicht ein Blick nach Süden auf die Ortschaft Hünger, die eine lang ersehnte, aber kalte Regenschauer ertragen muss.

Pittoreske Blütenpracht im Monat Mai

Makelloses Wiesengrün kann die Natur nicht gebrauchen. Im ökologisch wertvollen Garten müssen Rasenfläche und Blumenbeete in einem sinnvollen Einklang stehen. Eher mehr "Beet" ist angesagt, um Schmetterlingen und Wespen,Bienen und Käfern den Anreiz für den Blütenanflug zu geben, Meist sind die Insekten auf bestimmte Pflanzenarten angewiesen , so dass die Vielfalt der Arten die beste Voraussetzung für "mannigfälltige" und nicht eintönige Natur ist. Ein geputzter Garten ist für den "Ordnung" liebenden Gärtner Vorbild. Wenn aber die Pflanzen nach der Blüte  auch noch aussamen können, ziehen auch die Vögel noch ihren Nutzen aus einem schönen Garten.

Die gefiederten Jäger über unseren Köpfen

Über unseren Köpfen fliegt so mancher Greif, im Volksmund gerne Raubvogel genannt. Wobei diese Titulierung in der Natur eigentlich nicht angebracht ist. Der wohl meist gesehene Greif bei uns ist der Mäusebussard (rechts), Rundliche Flügelenden und sein gemütliches "Kreisen" machen ihn bekannt, wobei das Gefieder unterschiedlich dunkel bis hellbraun ist.Es gibt aber auch weiße Exemplare.
Von der Größe ähnlich zeigt sich der Rotmilan (Mitte) mit Gabelschwanz, hier auf Tour, Fressbares suchend. Sogar eine Müllhalde ist ihm als Jagdrevier willkommen. Weltweit ist er wenig verbreitet, da ist der Schwarzmilan oft anzutreffen - in Deutschland hat seine Population zugenommen.
Der kleinere Turm-oder Rüttelfalke mit rostbraunen Flügeldecken (links), war vor Tagen bei seinem Rüttelflug über der großen Wiese im Forst Hasenclever zu beobachten. Aus der Höhe späht er Heuschrecken etc. und kleine Nager aus. In den letzten Wochen gaben Naturfreunde der Biolog. Station mittlere Wupper aber auch die Sichtung von Wespenbussard, Wanderfalke,Schwarzmilan und Kornweihe in die Statistik ein.