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Im JHA dürfte die Diskussion weitergehen

Politik wünscht finanzielle Entlastung der Eltern“, titelte der Waterbölles am 5. Dezember 2020. Zur Sitzung des Rates am 10. Dezember hatten die Fraktionen von SPD, Bündnis‘90/DIE GRÜNEN, FDP und DIE LINKE den Antrag gestellt, Elternbeiträge zu Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Offenen Ganztagsgrundschulen (OGGS) für die Zeit einer vollständigen oder teilweisen Schließung während einer behördlich verfügter Corona-Quarantänen oder ähnliches auf Antrag zu erstatten. Und das beschloss der Rat dann auch mit 55 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung (zählt nicht mit) einstimmig.

Doch für die CDU war das Thema damit nicht erledigt. Der Beschluss sei von der Verwaltung nicht vollumfänglich umgesetzt worden, meinte sie und verwies auf fünf Tage im Dezember, für die bisher keine Erstattung der Elternbeiträge vorgesehen sei. Die Stadt dürfe im Übrigen auch dann nicht den vollen Elternbeitrag einfordern, wenn die Kinder nur in einer Art Notbetreuung ohne qualitatives Betreuungsangebot untergebracht gewesen seien.  Das habe im Dezember für 35 Prozent der Kinder in den Kitas und OGS gegolten, hieß es am Donnerstag in der Sitzung des Hauptausschusses in der Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule.

Der Antrag der CDU-Fraktion wurde dort von ihrem Fraktionsvorsitzenden Markus Kötter emotional vorgetragen („Auch für fünf Tage ist ein Erstattungsbetrag für manche Familien eine Menge Geld!“). Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sprach sich nach längerer Diskussion dagegen aus: „Ich betrachte diesen Antrag als erledigt“, sagte er. Und niemand widersprach! Denn da war längst klar, dass der zuständige Fachausschuss, der Jugendhilfeausschuss (JHA), das Thema in seiner nächsten Sitzung aufgreifen wird. Den Weg dorthin hatte der OB bereits zu Beginn der Diskussion gewiesen: „Wenn aus fachlicher Sicht weiterer Beratungsbedarf besteht, ist dafür nicht der Hauptausschuss, sondern der Jugendhilfeausschuss das richtige Gremium!“

Strittig dürfte dann sein, ob die Betreuung in der OGS sich auf eine Notbetreuung von  geringerer Qualität minimiert hat, wie es am Donnerstag Markus Kötter beschrieb. Teilweise hätten Kinder ihr Spielzeug von Zuhause mitbringen müssen. David Schichel von den Grünen: „Da habe ich Besseres gehört!“ Einen finanziellen Ausgleich für die „fünf vergessenen Tage im Dezember“ (Brigitte Neff-Wetzel von den Linken) hielt Schichel allerdings für berechtigt.

Schulschließung verstärkt ungleiche Entwicklung

Pressemitteilung des Kinderschutzbundes Remscheid

Der Kinderschutzbund Remscheid warnt sehr eindringlich vor Überlegungen, die Schulen für die jüngeren Schülerinnen und Schüler - vor allem die Grundschulen und Förderschulen - ganz zu schließen. Die Schulen müssen geöffnet bleiben für solche Kinder, die zu Hause keine angemessene Unterstützung im Lernprozess erhalten können, z.B. wegen zu engem Wohnraum, fehlendem Rückzugsraum zum Lernen, überforderten Eltern oder fehlender digitaler Infrastruktur. Diese Probleme dürfen nicht auf dem Rücken dieser Kinder ausgetragen werden. Zahlreiche Eltern - aus welchen Gründen auch immer - sind am Limit und brauchen Entlastung. Für diese Kinder ist die Schule ein wichtiger Schutzraum und ein nicht ersetzbarer Raum sozialer Interaktion. Diese schwächeren Kinder fallen im Lernprozess zurück und die ungleiche Entwicklung in der Bildung wird größer. Das Schulministerium erlaubt die Betreuung von Schulkindern, wenn die Eltern erklären, ihre Kinder nicht zu Hause betreuen zu können. Von Seiten des Schulministeriums für die Entscheidung über die schulische "Notbetreuung"  von Kindern die Begriffe "Kindeswohlgefährdung " und "Jugendamt" ins Spiel zu bringen, verursacht Ängste bei Eltern und birgt die Gefahr der Stigmatisierung. In der Anmeldung für den Präsenzunterricht sollte kein Grund angegeben werden müssen.

Die Bildungskrise trifft nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen - es trifft die jüngeren stärker als die älteren. Natürlich gibt es auch die Kinder und Jugendlichen, die relativ gut durch die Krise kommen, weil sie gute unterstützende Voraussetzungen zu Hause vorfinden, eigene Lernkompetenzen entwickelt haben oder in der digitalen Welt gut zurechtkommen. Umso wichtiger ist es, dass die Schulen individuelle Wochenpläne für die einzelnen Schülerinnen und Schüler erarbeiten. Für die Kinder in der Präsenzbetreuung besteht die Chance in kleinen Gruppen bisherige Schwächen aufzuarbeiten und bei den Aufgaben pädagogisch betreut zu werden. Darüber hinaus sollten wir sehen, dass es alle Schülerinnen und Schüler hart trifft, dass "Nebenfächer" wie Musik, Kunst und Sport, nicht stattfinden können, die jedoch in der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.  (Karl-Richard Ponsar, Vorsitzender)

Großes Engagement für Kinderrechte

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2015. Damals lud mich die Klasse 4 b) der Grundschule Siepen ein. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich viele Gedanken gemacht und sehr bewegende Reden verfasst“, erinnert sich der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf. „Mit den Kindern diskutierte ich über die Rechte der Kinder – nicht nur bei uns in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Mein Wunsch an die Klasse war es, dass alle diesen Einsatz für Schwächere beibehalten und sich auch in den nächsten Jahren stark machen für eine gerechtere Gesellschaft.“

Die Reden beeindruckten den Landtagsabgeordneten so sehr, dass er sie der damaligen Landtagspräsidentin Carina Gödecke übergab, die daraufhin die Klassensprecherin Lea Sophie Zarrath, den Klassensprecher Tom Wessel gemeinsam mit ihrer Lehrerin Iris Theuermann und der Schulleiterin Nicola Pernat in den Landtag einlud. Dort trug Lea Sophie sehr bestimmt vor der Landtagspräsidentin Carina Gödecke ihre Rede zu den Rechten von Mädchen vor und mahnte Gleichberechtigung an – in allen Ländern der Erde.

„Noch heute hebe ich die Reden in einem besonderen Ordner auf. Sie erinnern mich daran, wie sehr Kinder sich bereits mit ihren Rechten befassen und wie viel Verständnis sie für die komplexen Zusammenhänge aufbringen. An manchen Tagen haben mir diese Reden bereits Mut gemacht und meine Laune gebessert, wenn es im politischen Tagesgeschäft allzu mühsam voranging und im Stocken war. Und es ist einfach ein schöne Sache, dass nun die Chance besteht, dass Kinderrechte auch auf Verfassungsebene ein stärkeres Gewicht bekommen“, so der Abgeordnete. „Beim bundesweiten Vorlesetag im Jahr 2019 habe ich in der Offenen Ganztagsgrundschule Am Steinberg auch zu diesem Thema einen Abschnitt aus dem Buch ‚Justine und die Kinderrechte‘ vorgelesen. Die zwölf Kurzgeschichten in diesem Buch sind je einem wichtigen Kinderrecht gewidmet. In der Geschichte ‚Armer Jonas‘, die ich vorgelesen habe, hilft Justine einem Jungen dabei, sein Recht auf einen angemessenen Lebensstandard zu erstreiten. Er überzeugt seine Eltern, Unterstützung beim Sozialamt zu beantragen. So wird auch ihm aus einer armen Familie die Klassenfahrt ermöglicht. Auch in dieser Klasse waren die Schülerinnen und Schüler gut informiert und kannten sich mit ihren Rechten aus.“

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Großer Nachholbedarf bei barrierefreien Haltestellen

Die Bergischen Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid bilden nach einer Abfrage bezüglich barrierefreier Haltestelle das Schlusslicht im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). In Remscheid sind von 468 Haltestellen lediglich 16 Prozent barrierefrei. Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion die Verwaltung um Auskunft gebeten, und und ggf. wann die Verwaltung in der Vergangenheit Förderanträge für barrierefreie Haltestellen gestellt hat – über welche Summe und zu welchen Haltestellen. Auch möchte die Fraktion die weitere Planung eines Um- und Ausbau von barrierefreien Haltestellen kennenlernen und ob diese auch Hilfen für Sprach- und Sehbehinderte einschließen. Hingewiesen wird von der SPD auf den 1. Januar 2022; sei „ein wichtiger Stichtag für den öffentlichen Personennahverkehr“. Denn bis dahin müsse laut Personenbeförderungsgesetz aus dem Jahr 2013 der ÖPNV vollständig barrierefrei sein. Die Zuwendungen nach §12 ÖPNVG NRW bewilligt der VRR. Das Geld fließt in barrierefreie Umbauten und Modernisierung von Rolltreppen und Aufzügen.

Was sind die Geldanlagetrends für 2021?

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Das Corona-Jahr hat Gesellschaft und Wirtschaft bewegt wie keine andere Krise in den letzten Jahrzehnten. Das war auch an den Aktienkursen deutlich zu sehen. Wird das eben erst begonnene Börsenjahr 2021 genauso holprig wie das vergangene? Und welche Trends sind für Sparer und Geldanleger gerade jetzt wichtig? Sparkassen und die DekaBank beantworten in einem digitalen Dialog diese und viele weitere Fragen rund um die „Geldanlagetrends 2021“.

Das an Aufregern reiche Börsenjahr 2020 wird als Ausnahmeerscheinung vermutlich in die Finanzgeschichte eingehen. Falsch wäre es jedoch, auch die niedrigen Zinsen für eine Ausnahmesituation zu halten. Denn realistisch betrachtet werden diese noch über viele Jahre Normalität bleiben. Für Sparer und Anleger ein ernst zu nehmendes Hemmnis beim Vermögensaufbau oder der privaten Vorsorge. Wie sehen die Zins- und Wirtschaftsprognosen für das neue Jahr aus? Wie kann man jetzt den Einstieg in Wertpapieranlagen clever gestalten? Welche Möglichkeiten bieten nachhaltige Anlageprodukte oder Digitalthemen? Was sollte man bei einem Depot-Check beachten? Im Rahmen der 90-minütigen Online-Sendung „Geldanlagetrends 2021“ werden am 26. Januar ab 19 Uhr all diese und weitere Fragen beantwortet. Mit dabei sind Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, Jörg Boysen, Deka-Chefanlagestratege, Ingo Speich, Deka-Experte für Nachhaltigkeit und Corporate Governance, und Esteban de Lope Fend, Geschäftsführer Deka Immobilien Investment.

Die Experten der DekaBank analysieren die aktuelle Marktsituation, stellen die Anlagetrends für 2021 vor und beantworten am Dienstag, 26. Januar, ab 19 Uhr live die Fragen von Zuschauern rund um die Themen Geldanlage und Sparen mit Wertpapieren. (Info-Box) Anmeldung Live-Webcast: Melden Sie sich jetzt an – die kostenlose Registrierung ist auch für Nichtkunden der Stadtsparkasse Remscheid möglich unter www.stadtsparkasse-remscheid.de Für weitere Informationen oder Fragen: Thomas Wingenbach, Tel. RS 166202, E-Mail thomas.wingenbach@sskrs.de.

Abholstation für Personaldokumente in Sicht?

Als eine der ersten Gemeinden in Niedersachsen hat die Stadt Langenhagen in ihrem Rathaus eine videoüberwachte Abholstation u. a. für Personaldokumente eingerichtet. Dort können Personaldokumente rund um die Uhr abgeholt werden. Und in Leipzig bietet ein Pilot-Projekt mi Abholstationen und Bürger-Terminals den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, auf Web-Seiten der Stadtverwaltung, der Volkshochschule oder des Jobcenters zuzugreifen. Vor diesem Hintergrund haben die Fraktionen vo9n SDPD, Grünen und FDP die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Ordnung und Sicherheit am 26. Januar um Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

Gibt es bei der Stadt Remscheid bereits Überlegungen, eine Abholstation für Personaldokumente einzurichten? Welche Kosten entstehen für solche Abholstationen? Können diese Abholstationen auch dezentral im Stadtgebiet aufgestellt werden? Ist der Verwaltung der Einsatz und das Pilotprojekt von Bürger-Terminals in Leipzig bekannt? Wenn ja, prüft die Verwaltung bereits den Einsatz von Bürger-Terminals und gibt es bereits Überlegungen, welche Standorte in Remscheid in Frage kommen?

Wachsende Kundenberatung in Corona-Zeiten

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

In Corona-Zeiten lernten wir das Miteinander, egal ob im persönliche oder im öffentlichen Bereich, besonders wertzuschätzen. Einfach für die Kunden da sein, als kompetenter Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen und sich um die Fragen und Wünsche der Bürger kümmern: Das ist der Anspruch der EWR. Corona-bedingt mussten die persönlichen Kontakte im EWR Service-Center monatelang sehr reduziert bzw. ausgesetzt werden. Zwangläufig hat sich dadurch der Schwerpunkt von der persönlichen Beratung zu den Telefon- und E-Mail-Kontakten verschoben. So hat die telefonische Kundenbetreuung im Jahr 2020 rund 40.000 Kundenanfragen beantwortet. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs rund 16 Prozent. Viele Kunden sendeten ihre Anfragen auch per Mail und so stieg der E-Mail-Eingang um 22 Prozent.

Und so wurde auch das Online-ServiceCenter zunehmend genutzt. Bis Ende 2018 waren nur rd. 1.600 Kunden im Online-ServiceCenter aktiv. Im Jahr 2019 kamen 3.300 Neuanmeldungen hinzu. Und in 2020 meldeten sich nochmals 2.400 Kunden an. Und so sind mittlerweile 7.300 Portalkunden im „virtuellen Center“ unterwegs und erledigen viele Dinge – wie z. B. Verwaltung von Bankdaten, Erfassung von Zähler-ständen, Vertrags-, Konto- und Abschlagsübersicht, Abschlagsänderungen, Produktwechsel oder Aus- und Einzugsummeldung – ganz bequem und in Ruhe von zu Hause aus. Die Anzahl der im Online-ServiceCenter von den Kunden selbst ausgeführten Transaktionen stieg 2019 von 19.000 im Jahr 2020 auf über 26.000; das ist ein Plus von 37 Prozent.

Neu: Online-Seminare für Selbsthilfegruppen

Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW, Kreisgruppe Remscheid

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch die Remscheider Selbsthilfewelt durcheinandergebracht. Persönliche Treffen waren über eine längere Zeit nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Somit mussten neue Formen des Kontaktes geschaffen und ausprobiert werden, um auch über eine gewisse Distanz die Verbindung zueinander aufrechtzuerhalten. Zu den neuen Möglichkeiten gehören somit sowohl Online-Gruppentreffen als auch virtuelle Seminare und Fortbildungen.

Um sich dem Thema „Selbsthilfe geht Online“ weiter anzunähern, bietet das Selbsthilfebüro Remscheid den Mitgliedern der Remscheider Selbsthilfegruppen nun ein zweiteiliges Seminar an. Gefördert werden diese Online-Veranstaltungen durch die AOK Rheinland. Die beiden Online-Seminare am 26. Januar und am 2. Februar sollen Selbsthilfegruppenmitgliedern Mut machen sowie Zweifel und Berührungsängste bezüglich des Themas Videokonferenzen auflösen. Schritt für Schritt können sich die Interessierten der Technik annähern und wichtige Informationen zu den Themen Datenschutz und Moderation erfahren. „Praktische Tipps für den Austausch im virtuellen Raum werden den Selbsthilfegruppen Sicherheit geben“, sagt Katrin Röntgen, die als Kommunikationswissenschaftlerin und ausgebildete Online-Trainerin die beiden Seminare durchführen wird.

Sabine Kübler, Beraterin des Remscheder Selbsthilfebüros vom Paritätischen, ist sich sicher, dass mit diesem Angebot die Selbsthilfe – ganz gleich in welcher Krise – überlebensfähig bleibt. Wenn Sie Fragen rund um das Thema Selbsthilfe in Remscheid haben, können Sie sich gerne bei ihr unter Tel.RS 292071 oder E-Mail selbsthilferemscheid@paritaet-nrw.org">selbsthilferemscheid@paritaet-nrw.org.

Sechs KiTas um Zahngesundheit bemüht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter dem Motto „Alle Kinder haben das Recht auf gesunde Zähne“ bietet der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ die Karies-Gruppenprophylaxe nach § 21 SGB V in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen an. Während der Corona-Pandemie ist dieses Angebot leider nicht möglich. Auch das tägliche Zähneputzen in der Kindertageseinrichtung findet nicht wie gewohnt statt. Eine willkommene Abwechslung in Zeiten der Corona-Pandemie bot sich den Remscheidern Kindertageseinrichtungen allerdings mit dem vom Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ angebotenen Projekt zum Thema Zahngesundheit. Sechs Kindertageseinrichtungen widmeten sich intensiv der Zahngesundheit und Kariesvorbeugung. Für die Teilnahme lockte der ZahnGesundheitsPreis in Höhe von je 200 Euro für jede teilnehmende Kindertageseinrichtung. Folgende sechs Kindertageseinrichtungen haben teilgenommen: Städt. KiTa Honsberg, Städt. KiTa Remscheider Straße, Ev. KiTa Gertenbachstr., Ev. KiTa Steinackerstr., Kath. KiTa St. Josef, KiTa Sterntaler des Caritasverbandes.    

Nach Abschluss der Projektphase präsentierten die Kindertageseinrichtungen dem Arbeitskreis mit einer umfangreichen Dokumentation ihre Ergebnisse und Ideen: Die KiTas beschäftigten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen und Arbeitsaufträgen zum Thema. In den Mittelpunkt rückten dabei natürlich die „Zähne“, das heißt die Milchzähne, die Wackelzähne, die „großen“ bleibenden Zähne, die Funktion der Zähne, der Aufbau der Zähne, die Zahnbakterien, der Zahnbelag, die Pflege und die richtige Zahnputztechnik, der Zahnarzt und natürlich die gesunde zuckerarme Ernährung.

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Konferenzsound: Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Noch nie waren Musikerinnen und Musiker sowie Lehrkräfte so sehr auf digitale Arbeitsmittel angewiesen wie in der aktuellen Situation. Die Musik- und Kunstschule bietet daher Interessierten einen digitalen Kurs an, der die Fähigkeiten mannigfgaltig stärkt und weiterentwickelt. Das Kursangebot steht Anfängerinnen und Anfängern genauso offen wie Fortgeschrittenen. Der Unterricht findet per „Zoom“ statt. Die Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung die entsprechenden Zugangsdaten. Der Kurs ist fortlaufend, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Termin: immer dienstags von 16.30 bis 18 Uhr. Dozent: Chris Möhlenkamp. Entgelt: 27 € / Monat. Anmeldung: www.mks-remscheid.de/anmeldung. Informationen zum Kurs unter Tel. RS 162529 oder per E-Mail musikkunstschule@remscheid.de">musikkunstschule@remscheid.de. Der Kurs beztieht sich asuf folgende Themen:

  • Wie mische ich einen guten Sound für Videokonferenzen? Wie kann ich die Bildqualität verbessern?
  • Notwendiges Equipment für eine Basisausrüstung.
  • Was ist eine „Digital Audio Workstation“ (DAW) und wie gehe ich mit ihr um (bspw. Logic Pro X)? Andere DAW’s wie Cubase oder FLStudio werden ebenfalls besprochen und Grundlagen erarbeitet.
  • Einführung in Logic: Wie macht man Aufnahmen mit einem Mikrofon oder einem virtuellen Instrument.
  • Aufnehmen, Schneiden, Abmischen von Audio Files. 
  • Wie kann ich kreativ mit dem Aufnehmen von Alltagsgegenständen umgehen? Wie kann ich die digitale Technik in meine künstlerische und pädagogische Arbeit mit einbeziehen?

Land gibt Terminbuchungen für Corona frei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie berichtet, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu Beginn der vergangenen Woche den Start für die Corona-Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den zentralen Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. Noch in dieser Woche erhalten alle Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre oder älter sind, hierzu Post. Ein Minister-Brief informiert allgemein zum landesweiten Impfstart in den Impfzentren und über die Terminreservierungen ab dem 25. Januar unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 116 117 01 oder online auf der Internetseite www.116117.de. Der Brief von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz enthält darüber hinaus Remscheid-spezifische Informationen zum Impfen im Impfzentrum Halle West. Die Hinweise sind nicht abschließend, neue Informationen zum Thema werden jeweils zeitnah öffentlich berichtet. Aktuell wird beispielsweise noch geklärt, unter welchen Bedingungen die Hausärzte im Einzelfall einen Krankentransportschein für die Fahrt ins Impfzentrum und zurück nach Hause ausstellen können. Beide Schreiben sind auf den Weg gebracht. Insgesamt wurden rund 8.300 Personen angeschrieben. Darunter befinden sich allerdings auch diejenigen, die ihren Lebensmittelpunkt in einer Einrichtung der Alten- oder Behindertenhilfe haben und demzufolge bereits ein Impfangebot erhalten haben. Die Schreiben finden Interessierte in der Anlage.

Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start. Das Land hat der Stadt Remscheid gestern mitgeteilt, dass die Impfstoff-Produktion im belgischen Biontech-Werk reduziert wurde. Hintergrund ist die erforderliche Erweiterung des Werkes zur Steigerung der Produktionskapazität. In der Folge wird es vorübergehend keine Auslieferungen für Erstimpfungen geben, das Land hat alle Bestellungen storniert. Hiervon sind insbesondere die Impfungen in den Krankenhäusern betroffen, die zum Wochenbeginn gestartet sind. Laut aktuellem Hinweis des Gesundheitsministeriums NRW (https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung) wird der Start der landesweit installierten Impfzentren deswegen um eine Woche auf den 8. Februar verschoben.

Zweitimpfung heute und morgen mit Biontech/Pfizer-Impfstoff. Die vereinbaren Zweitimpfungen sind gesichert und finden statt. Heute erhalten alle Personen, die in Remscheid am 30. Dezember die erste Dosis des Impfstoffes Biontech/Pfizer erhalten haben, die zweite Injektion desselben Impfstoffes. Gleiches gilt morgen für alle Personen, die am Silvestertag erstgeimpft worden.

Ambulantes Hospiz mit neuem Vorstand

Pressemitteilung des Vereins Ambulantes Hospiz Remscheid e.V.

Die gut besuchte Mitgliederversammlung des Vereins „Ambulantes Hospiz Remscheid e.V.“ im Kath. Gemeindehaus an der Hackenberger Straße begann mit Zahlen, Fakten und Vereinsaktivitäten ein „gemischt§ verlaufenen Vereinsjahrs: Viele Veranstaltungen und Termine hatten wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden können – leider auch die 25-Jahr-Feier des Vereins nicht.

Heike Krommes trat als 1. Vorsitzende nicht noch einmal zur Vorstandswahl an. Mit großem Applaus wurde ihr für die hervorragende Leitung in den vergangenen neun Jahren als Vereinsvorsitzende gedankt. Ihr Nachfolger wurde Andreas Strobel bestellt. Zum ersten Mal seit der Gründung des Vereins werden die Geschicke des „Ambulantes Hospiz Remscheid e. V.“ von einem 1. Vorsitzenden gelenkt.

Maria Stockbauer bleibt 2. Vorsitzende. Renate Bertram wurde durch Wiederwahl als Schatzmeisterin bestätigt. Antje Engels bleibt Schriftführerin. Der neue Vorstand setzt bereits zügig anstehende Aufgaben und Herausforderungen um. Der Ambulantes Hospiz Remscheid e.V. ist mit vereinten Kräften gut für die Zukunft aufgestellt. Unser Angebot der Sterbebegleitung findet, unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen trotz Corona-Beschränkungen, weiterhin statt.