Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ab Dienstag Ausgangssperre und Kontaktverbote

Zur Eindämmung des pandemischen Geschehens in Remscheid erlässt die Stadt Remscheid in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium NRW morgen (12.4.) eine Allgemeinverfügung, mit der sie ein Bündel von zusätzlichen Corona-Schutzmaßnahmen anordnet. Hierzu gehören eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr morgens, eine verschärfte Kontaktbeschränkung im privaten Bereich, die Schließung von Park- und Sportanlagen und eine erweiterte Maskenpflicht im Auto. Die Allgemeinverfügung tritt am Dienstag (13.4.) in Kraft und gilt wie die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW bis zunächst zum 18. April. Der Remscheider Covid-19-Krisenstab entschloss sich gestern (10.4.) zu diesen neuen einschneidenden Maßnahmen; die 7-Tages-Inzidenz von deutlich über 200 – 217,4 (Land NRW 125) – machte eine weitere Verschärfung der bestehenden Kontaktreduzierungen dringend erforderlich. Mit dem zeitversetzten Inkrafttreten der neuen Schutzreglungen ab Dienstag erhalten Gewerbetreibende, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Zeit, sich insbesondere auf die Ausgangssperre, beispielsweise für die Ausgabe einer Arbeitsgeberbescheinigung für nachts Tätige, vorzubereiten.

Nachstehend die Regelung im Einzelnen. Verstöße gegen die Regelungen können als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden.

Ausgangssperre

  • Zwischen 21 und 5 Uhr darf die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen werden. Zu dieser Regel gibt es nur wenige Ausnahmen für Einzelpersonen:
  • zur Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  • zur Berufsausübung und zur Ausübung des Dienstes (Nachweis/Ausweis/Arbeitgeberbescheinigung ist in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis mitzuführen),
  • zum Besuch von Ehegattinnen/Ehegattengatten, Lebenspartnerinnen/ Lebenspartnern sowie Partnerinnen/Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft auch über Nacht,
  • zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • zur unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähri­ger,
  • zur Begleitung Sterbender,
  • zur der Versorgung von Tieren oder
  • zu ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Zwecken, die im Einzelfall glaubhaft nachgewiesen werden müssen.

Kontaktbeschränkung: Ab Dienstag gilt im privaten Bereich dieselbe Kontaktbeschränkung wie im öffentlichen Bereich: Ein Hausstand darf mit maximal mit einer anderen Person zusammenkommen. Dabei gelten Paare, auch wenn beide nicht im gleichen Haushalt leben, als ein Hausstand. Kinder aus einem der beiden Hausstände bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Diese Regelung gilt selbstverständlich nur außerhalb der Ausgangssperre.

Schließung der Parkanlagen und der Sportfreianlagen: Zur Reduzierung von Kontakten im Freien werden die Parkanlage Kuckuck, der Stadtpark und der Hardtpark gesperrt. Gesperrt werden außerdem die städtischen Sportfreianlagen – bislang erfolgte ihre Sperrung über die Ausübung des Hausrechtes – und die privaten/vereinseigenen Sportfreianlagen. Damit bleibt nur noch der Individualsport unter Beachtung der oben ausgeführten Kontaktbeschränkungen möglich.

Mitfahrer-Maskenpflicht: Ab Dienstag müssen Mitfahrerinnen und Mitfahrer bei Fahrten mit einer haushaltsfremden Person im privaten PKW eine medizinische Maske tragen. Hiervon sind Kinder bis 6 Jahre ausgenommen.

Zum Hintergrund: Seit Inkrafttreten der CoronaSchVO vom 5. März liegt die 7-Tages-Inzidenz im Stadtgebiet Remscheid über dem Wert von 100. Seit dem 26. März ist sie auf über 200 gestiegen. Die leicht sinkende Infektionslage nach Ostern war nur kurzfristig und eingeschränkten Test- und Meldeprozessen über die Osterfeiertage geschuldet. Die heutige 7-Tages-Inzidenz liegt bei 217,4.
Mutationen haben einen überdurchschnittlich hohen Anteil an den Neuinfektionen in der Stadt Remscheid. Hierbei ist die britische Variante B. 1.1.7 dominierend und verbreitet sich schneller als der Ursprungsvirus. Inzwischen ist die Mutation im gesamten Stadtgebiet flächendeckend nachgewiesen. Sie ist noch leichter von Mensch zu Mensch übertragbar, als die zuvor zirkulierende Variante, und weist eine höhere Reproduktionszahl auf, so dass ihre Ausbreitung schwerer einzudämmen ist.
Alle bisher von der Stadt Remscheid unternommenen Anstrengungen und veranlassten Maßnahmen (Maskenpflicht in der Innenstadt, Sperrung von Sportanlagen, Beibehaltung der Corona-Notbremse) haben bislang nicht zur Senkung des Inzidenzwerts unter den Wert von 100 geführt. Durch die ab Dienstag angeordneten Ausgangsbeschränkungen, Kontaktbeschränkungen, Parksperrungen und Sperrungen der städtischen und privaten Sportfreianlagen als weitere Maßnahmen werden private Zusammenkünfte weiter eingeschränkt, um Sozialkontakte zu reduzieren und mit ihnen einhergehende Infektionen zu senken. Die Mitfahrer-Maskenpflicht ist logische Ausweitung der geltenden Maskenpflicht in Bus und Bahn. Sie vermindert zumindest für den Fahrer die Corona-Ansteckungswahrscheinlichkeit.

Die Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid: Sie ist gemäß § 16a der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen vom 12. April in der ab 13. April geltenden Fassung zeitnah im Internetportal der Stadt Remscheid auffindbar.

Kontakt für Rückfragen: Corona-Hotline des Kommunalen Ordnungsdienstes, Tel. RS 169000, erreichbar Montag bis Freitag von 7 bis 22 Uhr, Samstag von 13.30 bis 22 Uhr. (Pressemitteilung der Stadt Remscheid)

Klinische Situation in Remscheid ist dramatisch

Die Inzidenzzahl ist heute auf 217,4 (Land NRW 125) gestiegen. Gestern lag sie noch bei  190,9. Die örtlichen Krankenhäuser meldeten 31 positive Fälle (zwölf mehr als gestern), darunter elf intensivpflichtige Behandlungen (neun beatmet). Laut Prof. Ulrich Sliwka, Ärztlicher Direktor der Remscheider Sana-Klinik, ist ein erheblicher Anstieg von Corona-Erkrankten im stationären Bereich zu verzeichnen. Der Anteil an jüngeren Patientinnen und Patienten, bei denen eine deutlich längere Verweildauer im klinischen Bereich festzustellen sei als bei dem anfänglich überwiegend hochaltrigen Patientenkreis, sei deutlich gestiegen. Man müsse davon ausgehen, dass in den nächsten Wochen die Intensivbettenkapazitäten ausgeschöpft seien, so der Mediziner.

Die aktuellen Infektionsgeschehnisse in Remscheid lassen sich zurzeit nicht auf bestimmte Einrichtungen oder bestimmte Orte eingrenzen beziehungsweise nicht auf ganz bestimmte, einzelne Aktivitäten im öffentlichen Raum zurückverfolgen. Insgesamt stellt sich die Virusverbreitung daher als diffus dar. Nachweislich findet aber ein großer Teil der Ansteckung im privaten Bereich statt.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 450 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen, alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4.752 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 4.162 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 140 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 961 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 526 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Corona-Variante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Spendenaktion "Kleines Geld für großes Lächeln"

Liebe Eltern, liebe Remscheiderinnen, liebe Remscheider,
Wir, der Jugendamtselternbeirat Remscheid (JAEB), wenden uns heute mit einem besonderen Anliegen und einer herzlichen Bitte an Sie! Wir alle, insbesondere aber unsere Kinder, haben unter den Auswirkungen der Corona-Krise zu leiden; es fehlen soziale Kontakte, es fehlen Freizeitaktivitäten, es fehlen Hilfsangebote…

Leider gibt es in Remscheid Familien und Kinder, die es in den letzten Monaten schlimmer getroffen hat als andere. Der Jugendamtselternbeirat möchten daher diese Familien und Kinder besonders unterstützen und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich uns anschließen: Wir haben die Spendenaktion „Kleines Geld für großes Lächeln“ ins Leben gerufen zu Gunsten des Deutschen Kinderschutzbund Remscheid e.V., um hilfebedürftige Familien und Kinder in Remscheid zu unterstützen, deren Lage sich insbesondere durch die Corona-Krise noch verschärft hat. Es wäre toll, wenn Sie sich uns anschließen könnten! Jeder Euro kann etwas Tolles in Remscheid bewirken! Wir würden uns freuen, wenn Sie direkt an den Kinderschutzbund Remscheid e.V. spenden:

Deutscher Kinderschutzbund e.V., Ortsverband Remscheid
Spendenkonto: DE 02 3405 0000 0000 0072 60
Stichwort: „Kleines Geld für großes Lächeln“. (Wenn gewünscht, kann der Deutsche Kinderschutzbund e.V., Ortsverband Remscheid, Spendenquittungen ausstellen. Als Nachweis reicht jedoch meist auch der Überweisungsbeleg.)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Die Vorsitzenden Marco Marquard und Miriam Wetzel

Zur Information über den JAEB:  Der Gesetzgeber des Landes NRW hat seit 2011 im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) die Elternmitwirkung in Kindertagesstätten formuliert. Wir sind die KiTa-Elternvertretung aller Träger in Remscheid. Wir vertreten die Interessen im Sinne der Eltern und ihrer Kinder gegenüber den öffentlichen Trägern (Stadt Remscheid), der Jugendhilfe und freien Trägern der Jugendhilfe. Der JAEB ist parteilos, unabhängig und alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Jahrgänge 1942 und 1943 können Termine buchen

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Nach dem schnellen und erfolgreichen Start der Impfungen bei den 79-Jährigen startet nun landesweit die Terminvereinbarung zur Impfung gegen COVID-19 für zwei weitere Jahrgänge. Ab heute, Freitag, 9. April, können sich Menschen in Nordrhein-Westfalen mit den Geburtsjahrgängen 1942 und 1943 im Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigungen für einen Impftermin anmelden. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Nordrhein-Westfalen macht weiter Strecke beim Impfen. Der Start der Impfungen für die 79-Jährigen war erfolgreich und viele 79-Jährige sind bereits geimpft worden. Daher können ab sofort die nächsten zwei Jahrgänge ihre Impftermine buchen. Damit machen wir den nächsten Schritt im Kampf gegen die Corona-Virus-Pandemie. Alle Menschen, die 79 Jahre und älter sind, können natürlich weiterhin Termine buchen.” Weitere Jahrgänge werden in Kürze freigeschaltet. Die Impfzentren sollten nicht ohne gültigen Termin aufgesucht werden, da die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.

Die Terminbuchung erfolgt über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung online unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil (Rufnummer (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland). Ein persönliches Informations- und Einladungsschreiben der Kommunen erhalten die betroffenen Personen der Jahrgänge 1942 und 1943 zeitnah, das Schreiben ist zur Impfanmeldung aber nicht notwendig. Die ersten Impfungen für die Jahrgänge 1942 und 1943 erfolgen je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt keine Rolle. Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller BioNTech oder Moderna zum Einsatz.

Der Gendermedizin mehr Aufmerksamkeit widmen

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

ng von Nebenwirkungen gibt es nach Geschlechtern meist keine unterschiedliche Betrachtung, ebenso wenig bei der Dosierung. Unterschieden wird gemeinhin nur nach Alter, außerdem finden Schwangere Berücksichtigung. Dabei weiß man heute, dass Frauen und Männer verschieden auf Medikamente reagieren, verschieden von Krankheiten betroffen sind und genauso unterschiedliche Symptome aufweisen.

„Die Gendermedizin gerät zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit, und das muss auch so sein“, sagt Professor Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Intensivmedizin am Sana-Klinikum Remscheid. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM) und wurde gerade mit der Zusatzqualifikation Gendermediziner DGesGM® ausgezeichnet. Dass die Gendermedizin bisher noch keine ausreichende Beachtung gefunden habe, sei unverständlich, da doch mehr als die Hälfte der Bevölkerung Frauen seien, sagt Professor Sievers. „Der Frauenanteil in medizinischen Studien ist im Vergleich zu den männlichen Probanden geringer. Zudem fehlt häufig eine Unterscheidung, in welcher hormonellen Phase sich die teilnehmenden Frauen befinden.“

Die Kardiologie sei recht führend, wenn es um die Gendermedizin gehe, erläutert der Kardiologe. Herz-Kreislauf-Erkrankungen seien in der Bevölkerung sehr verbreitet. „Wir erleben täglich in Klinik und Praxis, dass Frauen und Männer unabhängig von Risikofaktoren wie Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck unterschiedliche Symptome haben.“

An einem Herzinfarkt sterben in Deutschland jährlich mehr als 20.000 Frauen. Viele Todesfälle ließen sich vermeiden, würden die Symptome des Herzinfarktes bei Frauen richtig erkannt. Bei einem Herzinfarkt haben Frauen häufig eher unspezifische Beschwerden wie Luftnot, Mattigkeit und Leistungsschwäche, auch Oberbauchbeschwerden. Auch wenn diese Krankheitszeichen mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden können, müsse man hellhörig werden, wenn sich Frauen mit derlei Befindlichkeitsstörungen in der Notaufnahme oder beim Hausarzt vorstellen.

Auch Herzrhythmusstörungen würden von Patientinnen oft anders wahrgenommen als von Männern. Eine gründliche Anamnese mit gezielter Frage nach individuellen Risikofaktoren und im Verdachtsfall auch weiterführende Untersuchungen wie ein Herzultraschall oder ggf. eine Herzkatheteruntersuchung müssten vorgenommen werden. „Gerade Frauen mit ihrer mitunter Zwei- und Dreifachbelastung gehen nicht gleich zum Arzt, weil sie ihre Beschwerden nicht mit einer Herzerkrankung in Verbindung bringen. Da geht dann wertvolle Zeit verloren.“ Auch sei bekannt, dass Frauen nicht so stringent behandelt würden wie Männer. Die Behandlung mit blutverdünnenden und blutdrucksenkenden Medikamenten zum Beispiel müsse generell maßgeschneidert sein. „Mehr und mehr geht es weg von dem Prinzip ´ein Medikament für alle` hin zu einer individualisierten Therapie“, so Professor Sievers.

„Frauen mit COVID-19 erkranken häufiger als Männer an schweren Atemwegsinfektionen, die Sterblichkeit ist bei den Männern aber dennoch höher als bei den Frauen, sagt der Kardiologe. Patientinnen älter als 50 Jahre mit COVID-19 Infektion profitierten erheblich von einer Östrogentherapie, hier reduzierte sich der fatale Verlauf der Infektion um 50 Prozent.

Förderung von überbetrieblichen Lehrgängen

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Um die fachpraktische Ausbildung in gewerblich-technischen Berufen trotz des Lockdowns sicherzustellen, hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gemeinsam mit IHK NRW ein neues Hilfsprogramm erarbeitet, mit dem seit dem 1. April  überbetriebliche Lehrgänge gefördert werden. Denn viele Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, die bestehenden Ausbildungsverhältnisse trotz Corona-Eindämmungsmaßnahmen in gewohnt hoher Qualität fortzuführen. „Insbesondere die berufspraktische Ausbildung gestaltet sich schwierig, wenn ein Unternehmen vom Lockdown betroffen ist“, sagt Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin für den Bereich Aus- und Weiterbildung bei der Bergischen IHK. Auch gelte: Je technischer der Ausbildungsberuf, desto schwieriger sind Ausbildungsinhalte ohne betriebliche Praxis zu vermitteln. „Die für die Prüfung notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten können von den Auszubildenden nicht mehr in jedem Fall ausreichend erworben werden, sodass die Ausbildungsabschlüsse bedroht sind“, so Bartl-Zorn weiter.

Interessierte Unternehmen erhalten Informationen rund um das Lehrgangsangebot bei der BZI Berufsbildungszentrum der Metall- und Elektroindustrie gGmbH, Wüstenhagener Str. 18 - 26, 42855 Remscheid. Ansprechpartner sind Geschäftsführer Alexander Lampe, erreichbar unter T. 02191-9387-123, a.lampe@bzi-rs.de, sowie Ausbildungsleiter Thomas Knipper, T. 02191-9387-400, t.knipper@bzi-rs.de">t.knipper@bzi-rs.de. Weitere Informationen sowie das konkrete Lehrgangsangebot sind unter www.bergische.ihk.de, Dok.-Nr. 4726510, zu finden.

Artikel vollständig lesen

Jahrgang 1941: 720 Impftermine mit BioNTech frei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Remscheider Impfzentrum macht darauf aufmerksam, dass für die gestern gestartete Impfung des Geburtsjahrgangs 1941 aktuell noch 720 Termine zu haben sind. Gestern Mittag wurde das zusätzliche Terminangebot freigeschaltet. Bekanntermaßen ist heute landesweit die Terminvereinbarung für Personen, die zwischen 70 und 80 Jahre alt sind, über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen online www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01 gestartet. Die ersten Impfungen sind ab Donnerstag, 8. April, möglich. Geimpft wird im Remscheider Impfzentrum (Wallburgstraße 29). Die Einladungen sind genauso wie die Freischaltung der Buchungsmöglichkeiten jahrgangsweise beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1941 erfolgt.

Gratis-Schnelltests in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab sofort können sich die Remscheiderinnen und Remscheider in unterschiedlichen Teststellen von geschultem Personal einmal wöchentlich kostenfrei auf das Corona-Virus testen lassen. Nach eingehender Prüfung der Testkonzepte hat das Gesundheitsamt eine Vielzahl von Teststellen mit den kostenfreien Bürgertestungen beauftragt.Sie können die Bürgertests ab sofort kostenfrei anbieten und gemäß den Vorgaben der Coronatestverordnung mit der Kassenärztliche Vereinigung abrechnen. Die Kosten für den Test trägt letztlich der Bund. Gemeinsam mit dem sogenannten Poc-Schnelltest, der eine Corona-Infektion in wenigen Minuten anzeigt, erstellen die Teststellen einen schriftlichen Nachweis zum Testergebnis.

Wessen Antigen-Schnelltest eine Corona-Infektion anzeigt, muss im Anschluss an den Schnelltest unmittelbar einen PCR-Test machen, um sich das Ergebnis absichern zu lassen. Er ist dann gleichfalls kostenfrei und kann beim Hausarzt oder beispielsweise in der Teststation auf der oberen Alleestraße gemacht werden. Bis zum Eintreffen des PCR-Test-Ergebnisses gilt bereits häusliche Quarantäne! Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen sich gemeinsam mit ihren Haushaltsangehörigen unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt informieren. Medizinische Hotline: (02191)16-3555 oder >E-Mail corona@ Remscheid.de. PCR-positiv getestete Personen sind außerdem dazu angehalten, alle Personen über ihre Infizierung zu informieren, mit denen sie vier Tage vor der Testung oder seit der Testung Kontakt hatten.

Hier gibt’s die Gratis-Schnelltests:
 

Artikel vollständig lesen

Ein Defibrillator als zusätzliche Unterstützung

Ein Defibrillator sorgt seit Kurzem im RTV für zusätzliche Unterstützung im Ernstfall. Noch unter der Leitung von Hans-Werner Wiese-mann wurde bereits im vergangenen Jahr einstimmig beschlossen, dass ein Defibrillator im RTV sinnvoll wäre. Über Sponsorengelder, die eine externe Firma verwaltete, konnte das Gerät kostengünstig angeschafft werden. Der Standort im Foyer im Eingangsbereich erwies sich als besonders sinnvoll, da dieser schnell aus allen Bereichen des RTV erreichbar ist. Das Gerät leitet mittels Sprachanweisungen einfach durch die Bedienschritte. Somit ist der Defibrillator auch von Laien einfach zu verwenden. Im Paket enthalten sind zum Beispiel Rasierklingen, um stark behaarte Patienten im Brustbereich kurz und einfach zu rasieren. Des Weiteren sind Tücher beigelegt, um stark schwitzende Personen vorher etwas trocknen zu können. Die mitgelieferten Klebe-Pads haben jedoch eine sehr starke Klebekraft, so dass in nahezu jedem Fall der richtige Kontakt hergestellt werden kann. Wissenswert ist, dass die lebensrettenden Spannungsstöße erst nach erfolgreichem Selbsttest und einigen Messungen des Gerätes abgegeben werden, so dass Fehlbedienungen nahezu ausgeschlossen sind. Interessierte Mitglieder haben die Möglichkeit, sich kurz schulen zu lassen. Termine hierfür werden je nach Möglichkeiten abgestimmt. Wichtig ist, im Ernstfall Ruhe zu bewahren und sofort den Notruf 112 zu kontaktieren. (Jan Christoph Heinsch in der TRV-Information 1/2021)

„Kein Sport“ ist für den RTV keine Option

„Auch wenn wir wegen Corona keinen Präsenssport anbieten dürfen, so möchten wir den-noch unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, sich sportlich zu betätigen – und das mit gewohnter professioneller Unterstützung. Es haben sich zahlreiche Abteilungen bereit erklärt, ihren Sport online anzubieten. Sprich: „jeder für sich alleine – alle online vereint“. Übungsleiter:innen zeigen vor einer Kamera Übungen, Tänze, Bewegungen und was es sonst noch alles gibt. Die Teilnehmer machen mit. Zusammen mit Musik, Motivationsreden und Korrekturen bietet es also eine besondere Form des Trainings. Das Gute daran: Die An-gebote sind für Mitglieder und Nicht-Mitglieder offen. Die Aktuelle Fassung des Online-Stundenplans findet Ihr immer auf der RTV-Homepage https://remscheider.tv/. Da aber auch wir wieder schnell in den Präsenssport wechseln möchten, tüfteln wir an einem Rahmenprogramm für „Sport im Park“– einem kostenlosen Sportangebot im Freien. Hauptorganisator der Aktion ist der Sport-bund Remscheid. Hier haben alle die Möglichkeit, Outdoor-Sport zu betreiben und viele Sportarten auszuprobieren. Wann diese Aktion starten kann, hängt von der gültigen Corona-Schutzverordnung ab. Wir informieren Euch auf den bekannten Kanälen, wenn es soweit ist.“ (Tim Boretius in der TRV-Information 1/2021)