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Workshop soll Handlungskonzept S&O vorbereiten

Am 4. Juli hatte der Rat der Stadt  die Verwaltung beauftragt, zwecks Erarbeitung eines Handlungskonzepts zu Sicherheit und Ordnung („S&O“) einen „Quartiersworkshop Innenstadt“ zu veranstalten, organisiert, moderiert und dokumentiert von einem externen Mediator. Diese Aufgabe hat die IKU GmbH  („Die Dialoggestalter“) übernommen. Geplant ist der Workshop für Samstag, 18. Januar, zwischen 11 und 16 Uhr im Vaßbendersaal am Markt. Teilnehmen werden voraussichtlich rund 100 Personen –  Einwohnerinnen und Einwohner, die im abgegrenzten Innenstadtbereich wohnen (Anteil mindestens 50 Prozent),  Oberstufenschülerinnen und -schüler des Ernst-Moritz-Arnd-Gymnasiums und der Albert-Einstein-Gesamtschule (Anteil bis zu zehn Prozent), Kundinnen und Kunden von Geschäften im abgegrenzten Innenstadtbereich  (Anteil bis zu zehn Prozent; vorgesehen sind Aushänge im Alleecenter Aushänge und in Geschäften),  Kino- und Theaterbesucher/innen (Anteil bis zu zehn Prozent; Aushänge im Theater und im Kino) sowie Einwohnerinnen und Einwohner, die per Zufallsauswahl nach statistischen Grundsätzen aus dem Melderegister ermittelt werden (rund 1.300 Innenstadtbewohner sollen in den nächsten Tagen angeschrieben und zur Bewerbung um ihre Teilnahme am Workshop aufgefordert werden).

Für alle Personenkreise gilt folgendes Anmeldeverfahren: Wer Interesse an der Teilnahme hat, soll sich per E-Mail unter Angabe des für ihre / seine Person geltenden Personenkreises bei der IKU GmbH (wird noch bekannt gegeben) anmelden. Die so angemeldeten Personen werden dann unter Berücksichtigung der Anteile je Personenkreis speziell und unter Angabe weiterer Details zur Teilnahme am Workshop eingeladen. Bewerben können sich Personen ab 16 Jahren; Personen unter 18 Jahre benötigen allerdings eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten.

Zusätzlich werden der Bezirksbürgermeister und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin sowie Vertreter von Polizei, der Immobilien- und Standortgemeinschaft Alleestraße (ISG), des Marketingrats Innenstadt, der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid, der Kreishandwerkerschaft, des Einzelhandelsverbandes, von MyViertel e.V. und vom Seniorenbüro sowie der Quartiersmanager Innenstadt zur Teilnahme am Workshop eingeladen.

Erörtert und diskutiert werden sollen im Workshop die mit der Aufgabenstellung Handlungskonzept Sicherheit und Ordnung verbundene Themen wie z.B. Sauberkeit, Beleuchtung, Umgangsformen, Ordnung und Verkehr. Von den Teilnehmern wird erwartet, ihre Sichtweisen, Wünsche und Forderungen offen einzubringen. Denn: „Das Miteinander und die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt für Rat und Verwaltung sind ein sehr wichtiger Komplex bei der Lösung dieser Fragestellungen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage, die am Dienstag auf der Tagesordnung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung stand, Allerdings werde der Workshop keine Entscheidungen treffen (können), sondern die Erwartungen und Vorschläge der Teilnehmer sollen – nach entsprechender  Aufbereitung durch die Verwaltung – in ein vom Rat der Stadt zu beschließendes Handlungskonzept Sicherheit und Ordnung in Remscheid einfließen.  Die Dokumentation zum Workshop wird die IKU GmbH bis Ende Januar 2020 erstellen.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Freitag, 15. November, ca. 16 Uhr
Gottesdienstbesuch in der Bergischen Synagoge
In der Tradition früherer Synagogenbesuche und nach dem Motto „Weißt Du wer ich bin?“ der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) möchten der Kirchenkreis Lennep und die Friedenskirche Remscheid eine jüdisch-christliche Begegnung realisieren. Am 15.11. haben wir die Möglichkeit, einen Gottesdienst der Jüdischen Kultusgemeinde in der Bergischen Synagoge in Wuppertal-Barmen mitzuerleben. Die Besuchsgruppe wird sich am frühen Nachmittag treffen und gemeinsam nach Wuppertal fahren. Für die Begegnung wünschen wir, dass sich unser eigener Horizont erweitert und wir unsere Nachbarn besser kennen- und verstehen lernen.
Interessierte sind dazu herzlich eingeladen, müssen sich aber bis zum 27. Oktober bei Pastor André Carouge oder Frau Dr. Anna-Barbara Baenkler-Falkenhagen (Adresse: Unterhölterfelder Str. 68, 42857 Remscheid, Tel. 9 160 71, E-Mail: baenkler-falkenhagen@gmx.de) anmelden. Weitere Informationen nach Anmeldung.

Freitag, 15. November, 19.30 Uhr
Hören & Verstehen – Suppé Requiem
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius-Vaßbender-P latz)
Franz von Suppé kennt man vor allem als Operetten-Komponisten. Dass er auch geistliche Musik geschrieben hat, ist weit weniger bekannt. Was er sonst noch komponiert hat und welcher Mensch er war, zeigen in bewährt anregender Weise die Kantoren Christoph Spengler und Ursula Wilhelm. Im Mittelpunkt des Abends steht dabei Suppés Requiem, von dem auch Klangbeispiele zu hören sein werden. Wie schon beim letzten Vortrag erwartet die Zuhörer auch dieses Mal eine kleine Überraschung. Mitwirkende: Christoph Spengler, Ursula Wilhelm. Eintritt: Spende

Samstag, 16. November, 15 Uhr
Seniorentanz im Vaßbendersaal
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius-Vaßbender-Platz)
Heute laden wir wieder alle jung gebliebenen SeniorInnen zum Tanztee in den Vaßbendersaal ein. Bei Kaffee, Kuchen und Dieter an der Musik wird das Tanzbein geschwungen. Mitwirkende: Klaus-Dieter Wiedenhoff & Citybrunch-Team. Verzehr: Getränkepauschale drei € (Schnittchen, Kuchen und Torte, von 0,5 € bis zwei €)

Samstag, 16. November, 10 bis 16 Uhr
9. Kreiskirchlicher Frauentag
„Ente zu verschenken - barfuß unterwegs zu mir selbst" ist der Titel von Schwester Jordanas Buch, aus dem sie zum 9. kreiskirchlichen Frauentag am Samstag, 16. November, vorlesen wird. Der Frauentag findet von 10 bis 16 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ludwig-Beck-Straße 4, in Radevormwald, statt. Neben der Buchlesung der bekannten Dominikanerin von Bethanien (Beginn 10.30 Uhr) stehen unter dem Motto: "Unterwegs im Glauben" am Nachmittag vier inspirierende Workshops auf dem Programm, in denen Frauen sich austauschen, tanzen, singen, meditative Impulse spüren und über die Ermutigung von Segenstexten nachdenken können. Andrea Hansen, Frauenreferentin im Ev. Kirchenkreis Lennep, hat sich zusammen mit dem Ausschuss für Frauenfragen im Ev. Kirchenkreis viele Kooperationspartner ins Boot geholt. Das Programm des 9. Kreiskirchlichen Frauentags entstand in Kooperation  mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid.

Sonntag, 17. November, 10 Uhr
KuK – Kirche und Kyrios
Ort: Evangelische Stadtkirche Remscheid (Markt)
Unsere Gottesdienstreihe „Kirche und K …“ (KuK) widmet sich heute dem „Kyrios“ (griechisch: Herr) und damit dem Herrn der Kirche und dem Weltenrichter.
Mitwirkende: Martin Rogalla (Predigt), Ursula Wilhelm (Orgel).

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Neue Ideen für eine Einwanderungsgesellschaft

von Dr. Mark Terkessidis

Es herrschte nahezu Weltuntergangsstimmung, als neulich im Wartezimmer meiner Ärztin drei etwas betagtere Frauen sich über die Veränderungen auf der Straße unterhielten: Da »draußen« im Straßenverkehr, da gehe es ja so aggressiv zu, man könne ja kaum noch auf die Straße gehen, früher habe es das alles nicht gegeben.

Nun liegt die Praxis in einem Viertel, das gemeinhin als bürgerlich bezeichnet wird – von einem Sicherheitsproblem kann keine Rede sein. Woher also kommt der Eindruck der Gefahr? Es kann kein Zweifel bestehen, dass sich auch die bürgerlichen Viertel in den letzten Jahren verändert haben. Junge Familien sind zugezogen, Familien mit Migrationshintergrund, auch viele »Expatriates«. Diese Personen leben oft weniger in geographischen Nachbarschaften als vielmehr in Netzwerken: Sie kennen oft die Leute nicht, die unmittelbar unter ihnen wohnen, haben aber Bekannte überall in Deutschland und manchmal auch rund um den Globus.

Haben sie Migrationshintergrund, besitzen sie häufiger Wohneigentum im Herkunftsland oder pflegen zumindest andauernde transnationale Familienbindungen. Diese Welt der Netzwerke bildet sich in den Vierteln oft nicht mehr physisch ab. Die traditionelle Bewohnerschaft trifft in den Bäckereien keine Bekannten zum Plausch mehr, der Einzelhandel ist in Händen von Geschäftsleuten türkischer oder afghanischer Herkunft, und in den Kneipen, in denen früher Mundart gesprochen wurde, hört man heute oft Englisch. Gefährlicher ist es durch diese Veränderungen keineswegs geworden, aber die Welt erscheint den angestammten Bewohnern nicht mehr vertraut. Selbst wenn sich gar nichts verändert hat, kursieren in den Medien all die Geschichten über das, was in Paris passiert ist oder in Köln oder in all den anderen Großstädten im »Multikultiwahn«. Das möchte man »bei sich« nicht haben – oft genug sind die Vorbehalte gegen die Einwanderungsgesellschaft dort am größten, wo kaum oder keine Personen Migrationshintergrund leben.

Seit der Flucht von etwa 900.000 Menschen nach Deutschland im Jahr 2015 sind die Auseinandersetzungen um das Thema »Migration« heftiger geworden. Tatsächlich hat dieses Ereignis auch den Letzten klargemacht, dass Einwanderung kein Randthema mehr ist, sondern zentrale Bedeutung auch und vor allem für unsere Zukunft hat. Doch mit der Normalität von Migration tut sich die Republik weiter schwer: Die oft blauäugig begeisterte »Willkommenskultur« schlug schnell um in einen ebenso unangemessenen Pessimismus. Die wohlwollenden Befürworter der Einwanderungsgesellschaft betonen oft, die Vielfalt an sich sei eine großartige Sache – »Vielfalt, das Beste gegen Einfalt«, hieß etwa zwei Jahre hintereinander das Motto der »interkulturellen Wochen«.

Doch ist Vielfalt tatsächlich immer gut? Kann Vielfalt nicht auch Vertrauen zerstören, allen Beteiligten auf die Nerven gehen, Ärger machen? Diversität hat immer dann positive Effekte, wenn sie auch bewusst gestaltet wird. Inzwischen hat sich gezeigt, dass die üblichen Sondermaßnahmen und Reparaturarbeiten nicht ausreichen, sondern die Institutionen, Organisationen und Einrichtungen der Gesellschaft sich auf eine neue Weise an der unhintergehbaren Vielheit der Bevölkerung ausrichten müssen.

Diese Vielheit – (der stärkere Begriff ist hier bewusst gewählt) – hat keineswegs nur mit Migration zu tun. Es geht eben nicht um Sonderleistungen für die »Hinzugekommenen«. Die Gesellschaft benötigt »Vielheitspläne«, die sich an den unterschiedlichen Voraussetzungen, Hintergründen und Referenzrahmen aller Individuen orientieren. Reformen sind notwendig – und Einwanderung dient beständig als eine Art Passepartout, um viele grundsätzliche Probleme des Wandels zu erörtern. Damit wäre Migration aber auch ein Anlass, um zu lernen. Das wiederum wäre mit dem Eingeständnis verbunden, nicht immer alles zu wissen, sondern sich in einem Prozess der Veränderung zu befinden. Dieser Prozess mag Experimente erfordern, holperig sein und er mag auch mehr als ein paar Jahre dauern. Vielleicht erfolgt aber im Moment ein neues »Kennen-Lernen « der eigenen Gesellschaft, in dem das Vertrauen sich neu bildet.

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Abschiedsgeschenk war ein Trikot des FC Remscheid

Im festlich illuminierten Saal des Schützenhauses reichten gestern Mittag „Anfang und Ende einander die Hände“. Dieses chinesische Sprichwort hatten Frank Dehnke, der zum Jahresende scheidende Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Remscheid, und sein Nachfolger Michael Wellershaus der gemeinsamen Einladung an langjährige Weggefährten vorangestellt in der Erkenntnis, dass Anfang und Ende manchmal eng beieinander liegen und mit dem Wechsel an der Vorstandsspitze der Stadtsparkasse ein neuer Abschnitt eingeläutet wird. Grund genug also, um auf die alten und die neuen Zeiten anzustoßen und in ungezwungener Atmosphäre Erinnerungen austauschen oder in die Zukunft blicken.

Frank Dehnke geht nach Friedberg in Hessen“, hatte der Waterbölles am Mittwoch, 29. Mai, berichtet, nachdem die Aufsichtsgremien der Sparkasse Oberhessen in Friedberg (Hessen) den Arbeitsvertrag mit dem 49 Jahre alten Hückeswagener bestätigt hatten. Die vorherige Ankündigung des Weggangs gegenüber Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hatte diesen überrascht, wie er gestern einräumte. „Ich habe eine Zeitlang gebraucht, um mich an diese Tatsache zu gewöhnen!“ Seine damalige Ankündigung, die Nachfolge alsbald regeln zu wollen, setzte der OB im Juli um: „Michael Wellershaus wird Vorstandsvorsitzender“, teilte die Sparkasse am 5. Juli mit; Tags zuvor hatte der Rat der Stadt die Bestellung von Wellershaus (44) einstimmig beschlossen. An der Dreier-Spitze mit zwei Vorstandsmitgliedern und einem Stellvertreter wird festhalten. Das bisherige stellvertretende Vorstandsmitglied Herbert Thelen übernimmt als ordentliches Vorstandsmitglied die Stelle, die Wellershaus 2015 erhalten hatte. Wer der/die neue „Dritte im Bunde“ wird, ist noch nicht bekannt.

Eine „Karriere auf der Überholspur“ attestierte der Oberbürgermeister gestern Frank Dehnke und dankte ihm für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit – „auch in persönlicher Hinsicht“. Denke übergebe die Stadtsparkasse Remscheid an seinem Nachfolge Wellershaus personell gut aufgestellt, „nah am Kunden“. Dafür werde die Stadtsparkasse auch künftig stehen, war sich Mast-Weisz sicher: „In der zurückliegenden Wirtschaftskrise hat die Sparkasse den heimischen Unternehmen den Rücken gestärkt!“ Einfacher geworden seien die Zeiten seitdem nicht. „Die gegenwärtige Niedrigzinsphase mag den Stadtkämmerer erfreuen und mich als Oberbürgermeister dieser Stadt natürlich auch. Aber als Vorsitzender des Aufsichtsrates muss ist das natürlich anders sehen!“

Es gab in den vergangenen Jahren wohl kein Zusammentreffen des Sparkassenvorstands mit dem OB, bei dem nicht einige Minuten über die Fußballbundesliga gesprochen wurde - meist frotzelnd, denn da hat jeder seinen ganz speziellen Verein, dem er die Daumen drückt. Frank Dehnke Borussia Mönchengladbach, Michael Wellershaus Bayer 04 Leverkusen und Burkhard Mast-Weisz Arminia Bielefeld. Da konnte der gestrige Empfang im Schützenhaus also keine Ausnahme machen. Mit Fan-Schal „ihrer“ Vereine, mit denen ein Gast sie überrascht hatte, präsentierten sich der alte und der neue Vorstandsvorsitzende den Fotografen. Und auch das Abschiedsgeschenk des OB an Frank Dehnke hatte etwas mit Fußball zu tun: Es war ein Trikot des FC Remscheid, glatt gebügelt in einem Glasrahmen – mit den Unterschriften aller Mitglieder des Sparkassen-Aufsichtsrates.

Linke schlagen Jugendtreff an der Alleestraße vor

Zur Ratssitzung am 21.November hat die Fraktion der Linken den Antrag gestellt, in einem leerstehenden Lokal an der Alleestraße einen Jugendtreff einzurichten bzw. in die Liste „der Vorschläge zur Umsetzung eines Sofortprogramms und Prüfung von Perspektiven“ aufzunehmen. Begründung: „Bis 2010 bestand im Innenstadtbereich am Markt der erfolgreiche Jugendtreff RIC. Nach Schließung dieses Jugendtreffs waren viele junge Gäste dieser Einrichtung ohne adäquaten Ersatz mit entsprechend negativen Folgen. Dem Jugendrat ist im vergangenen Jahr ein leerstehendes Ladenlokal zur kostenlosen Nutzung über einen gewissen Zeitraum angeboten worden. Die jungen Menschen haben dies begrüßt und sofort Überlegungen für eine mögliche Nutzung angestellt. Leider hat sich diese Angelegenheit zerschlagen. Nach unserer Meinung und der Meinung vieler Jugendlicher fehlt eine Jugendeinrichtung im Innenstadtbereich. Wir sind der Meinung, dass ein Jugendtreff durchaus in die Überlegungen für eine Belebung des Problem- und zukünftigen Sanierungsgebiets einfließen sollte.“

Der Weg zum Neubau war teilweise nervenaufreibend

Dass die Evangelische Stiftung Tannenhof, Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie, und der Landschaftsverband Rheinland (LVR)  jeweils 3,5 Millionen Euro in neue Gebäude investieren „und so zu einer Weiterentwicklung des Stadtteils Lüttringhausen beitragen“ würden, verkündete die Stiftung schon beim Spatenstich Anfang September 2017. Bereits im Sommer 2018 sollten die Bewohner in die  neue Wohnstätte einziehen, hieß es damals. Doch der strenge Winter 2017/17 zwang zu einer zweimonatigen Einstellung der Bauarbeiten auf und neben dem bisherigen Parkplatz an der Remscheider Straße. Und im darauf folgenden heißen Sommer war Betongießen nicht zu empfehlen. Das Richtfest mit Apfelschorle verzögerte sich deshalb bis August 2018. Und die Hoffnung von Uwe Leicht (Geistlicher Vorsteher) und Dietmar Volk (Kaufmännischer Direktor), die beiden neuen Wohnstätten für 32 Menschen mit hohem Hilfebedarf könnten zum Ende 2018 bezugsfertig sein, erfüllte sich nicht. Die erste der beiden neuen Wohnstätten, das Haus Remscheider Straße 80, konnte erst am 8. April 2019 eingeweiht werden. Und die Einweihung der zweiten Wohnstätte, Remscheider Str. 82, mit vier Einzel-(„Trainings“-)Appartements und zwei Wohngruppen für je acht Personen, die zur Überwindung ihrer schwersten Beeinträchtigungen und Behinderungen besonders viel Unterstützung, Hilfestellung und Anleitung benötigen, war gestern. „Der Weg ... war lang, strapaziös und teilweise nervenaufreibend für alle Beteiligten“, hatte Dietmar Volk schon im April eingeräumt. Gestern knüpfte er daran an und berichtete von zu verlegenden Versorgungsleitungen, bevor die ersten Fundamente gegossen werden konnten, vom heißen Sommer 2019, von Starkregen; dem Diebstahl eines Starkstromkabels, dem zweimaligen Aufbau eines Baukrans („sicherheitshalber“) und anfänglichen Planungsschwierigkeiten. Erst der vierte Entwurf des Projektes „Integration &  Wohnverbund“, vorgelegt von Architekturbüro BFT Planung GmbH aus Aachen, habe die Zustimmung des Landschaftsverbandes Rheinland und des Ministeriums gefunden.

Doch jetzt, bei der zweiten Einweihungsfeier, gab es keinen Grund mehr, Trübsal zu blasen. Zumal diese auf den „11. im 11.“ falle, wie Uwe Leicht betonte (in Köln-Porz groß geworden), und obendrein auf den Namenstag von Martin Luther, getauft in Eisleben am 11.11. 1483 auf den  Namen des Heiligen Martin (von Tours). Da durfte auch ein Bibelzitat nicht fehlen („Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan!“), der finde sich auf dem Gelände der am 1. Mai 1896 gegründeten Stiftung Tannenhof in vielen Häusern.

Gleichwohl war auch die Stiftung Tannenhof in der Krankenpflege früher ihrer Zeit nicht voraus. Oberbürgermeister Burkhard mast-Weisz hatte daran beim Richtfest im August 2018 erinnert: Nach düsteren Zeiten der (geschlossenen) Psychiatrie habe der Grundgesetzartikel über die unantastbare Würde des Menschen nach Kriegsende dem Personal so mancher Klinik in Deutschland erst bewusst (gemacht) werden müssen.

Als vor elf Jahren Dietmar Volk als Kaufmännischer Direktor zur Stiftung Tannenhof kam, habe er schnell erkannt: „ Bei Haus A müssen wir dringend etwas tun!“, sagte er gestern. Das war damals die Wohnstatt der 20 Bewohnerinnen und Bewohner des jetzt fertig gewordenen Neubaus. Eine Bewohnerin gestern: „Wir haben uns unheimlich auf den Umzug gefreut. Im alten Haus lagen die Nerven blank!“ Die Einrichtungsleiterin des Bereichs Integration-Wohnverbund, Sieglinde Rühl-Schulz, bestätigte das indirekt: „Dort war der Wunsch nach Rückzugsmöglichkeiten kaum zu erfüllen. Jetzt hat jeder sein eigenes kleines, intimes Reich (Einzelzimmer mit Dusche und WC). Das baut Stress in der Wohngruppe ab, entspannt das Leben!“ Mit entsprechend besseren Arbeitsbedingungen könne dann das Personal rechnen. Der Wunsch von Dietmar Volk: „Fröhlichkeit und Wohlgefühl!“ Und Prof. Dr. Eugen David, der Ärztliche Direktor, verwies auf „offene Strukturen“ (statt einstiger hierarchischer) sowie auf mehr Integration der Bewohner in den Stadtteil bei gleichzeitiger enger Anbindung an das Fachkrankenhaus und dessen fortschriftliche Therapieformen.

Thomas Neuhaus, der Sozialdezernent der Stadt Remscheid, dankte  in seinem Grußwort für das Bekenntnis der Stiftung Tannenhof zum Standort Lüttringhausen und erinnerte sich an die Lektüre des Buches „Mit den Schwächsten beginnen. Zum Menschenbild der Psychiatrie“ von Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner.  Da sei die Stiftung auf einem guten Weg. „Und nah bei den Menschen“, ergänzte Andreas Stuhlmüller, der Lüttringhauser Bezirksbürgermeister. „Die Stiftung und der Stadtteil bilden eine Symbiose mit wachsender Bedeutung!“

Adventsbasar im Neuen Lindenhof mit Schnäppchen

Alles unter einem Dach, so wird er auch in diesem Jahr wieder stattfinden, der „Adventsbasar im Neuen Lindenhof“, Honsberger Straße 38. Mehr als 15 Ausstellergruppen und „Adventshandwerker“ bieten am 23. und 24. November die unterschiedlichsten „Weihnachtsschnäppchen“ an. Dann kann man von 11 bis 17 Uhr Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck und -karten, Gestecke, Schnitzereien, Aquarelle, kurz: Vor- und Nachweihnachtliches in Hülle und Fülle erstehen. Natürlich gibt es auch viele süße und herzhafte kulinarische Angebote für die gemütliche Pause vor oder nach dem Stöbern. Und für die adventliche Atmosphäre sorgt nicht nur der leckere Duft nach frisch gebackenen Waffeln und Kuchen, sondern natürlich auch in diesem Jahr wieder der Remscheider Frauenchor. Er singt an beiden Tagen um 15.30 Uhr Weihnachtslieder - für manche beginnt damit die Vorweihnachtszeit. Auf Ihren Besuch freuen sich alle Aussteller und Ausstellergruppen und die MitarbeiterInnen des Stadtteil e.V.

Zwei öffentlche Toiletten sollen abgebaut werden

Sicher haben Sie sich auch schon einmal über das Urteil eines deutschen Gerichts gewundert. Was halten Sie von diesem: Weil ein „höchstrichterliches Urteil“ (der Technische Beigeordnete Peter Heintze am Donnerstag im Entwicklungsausschuss) die Kombination von Werbeflächen und einer öffentlichen Toilette für unzulässig erklärt hat, läuft am 31. Dezember der Vertrag der Stadt Remscheid mit einer Werbefirma aus, die die beiden Toiletten auf der Alleestraße und am Zentralpunkt betrieben hat.  Beide Toiletten sollen dann abgebaut werden.

Und was ist mit den „dringenden Bedürfnissen“ von Passanten? „Einrichtung von ‚Netten Toiletten‘ weiter unklar“, titelte der Waterbölles am 6. April. Weil es zu wenig öffentliche Toiletten in Remscheid gebe (da war das Vertragsende für zwei Toilettenanlagen noch gar nicht bekannt) und der Betrieb eigener Toiletten in Pflege und Wartung für die finanzschwache Stadt zu teuer wäre, hatte die SPD vorgeschlagen, heimische Gastronomen zu animieren, ihre Toiletten für die allgemeine Öffentlichkeit zu öffnen. Doch privatrechtliche Vereinbarungen mit Gastwirten waren ausgeblieben. „Weil die Gastwirte an ihrem Lokalen kein Schild ‚Nette Toilette‘ haben möchten“, verriet am Donnerstag Ralf Wieber (CDU, Marketingrat) den Grund. Aber gegen Zahlung von 50 Cent seien „Gastwirte und andere“ durchaus bereit, ihre Toiletten zur Verfügung zu stellen.

Eine Gesellschaft braucht Ziele und Maßstäbe

„Der Monat November erweist sich in der Rückschau auf unsere Geschichte als ein Monat tiefgreifender Ereignisse. Insbesondere dürfen die schrecklichen Geschehnisse der Pogromnacht (9. November 1938) nicht in Vergessenheit geraten!“, betonte der  Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. und lud für Samstagabend zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht in „seine“ Gedenk- und Bildungsstätte ein, den ehemaligen Pferdestall der Remscheider Polizei. Auch der Wuppertaler Polizeipräsident Markus Röhrl und Atouri Gourari als Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde nahmen an der Gedenkfeier teil. Nachkommen der Familie Mandelbaum schilderten in dem bis auf den letzten Platz besetzten Saal das Schicksal ihrer Familie, und in Vertretung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-sprach Bürgermeister Kai Kaltwasser.

„Der 9. November ist ein entscheidender Tag in der neueren deutschen Geschichte: ein schicksalhafter Tag 1918 (vor 101 Jahren): Ausrufung der Republik und Ende der Monarchie, ein glücklicher Tag 1989 (vor 30 Jahren): Öffnung der innerdeutschen Grenze, und ein grauenhafter Tag 1938 (vor 81 Jahren): die Pogromnacht“, betonte Kai Kaltwasser. „Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gehört zu den schlimmsten Momenten der deutschen Geschichte. Am 9. November 1938 gingen Hass und Gewalt gegen Juden vom Staat aus. Im Jahre 1938 waren Hass und Gewalt vor aller Augen. Die Diskriminierung führte schließlich zu Vernichtung. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Millionen von Menschen jüdischer Herkunft entrechtet, entwürdigt, aus ihrer Heimat vertrieben und ermordet.“

Der 9. November 1938 sei ein Vorbote der späteren Verfolgung und Ausgrenzung gewesen, die zu den Massenmorden in den Ghettos und in den Lagern geführt habe, fuhr Kaltwasser fort. Auch in Remscheid wurden am 9. November 1938 Geschäfte und Wohnungen von Juden zerstört und Juden misshandelt!“

Wie der Remscheider Jochen Bilstein herausgearbeitet habe, sei in jener Nacht kaum eine jüdische Familie in von der Gewalt verschont geblieben. Einige jüdische Familien seien damals aus dem Polizeigefängnis mit einem Sonderzug in das Konzentrationslager Dachau deportiert worden. „Es grenzt daher fast an ein Wunder, dass nach dieser Vertreibung und diesem Massenmord wieder Juden in Deutschland heimisch wurden!“

Und dennoch sei es aktuelle Wirklichkeit, so Kai Kaltwasser, dass es in Deutschland offenen und latenten Antisemitismus gebe und die Anzahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten ansteige. Aber: „Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft! Jeder Mann und jede Frau müssen sicher sein vor Diskriminierung und Gewalt! Der frühere Bundespräsident Johannes Rau hat einmal gesagt: ‚Wer Minderheiten angreift, der legt einen Sprengsatz an das Fundament unserer demokratischen Gesellschaft! ‘ Vor diesem Hintergrund ist es eine besondere Verpflichtung, die Erinnerung an den grausamen Versuch, jüdisches Leben in Deutschland und in Europa auszulöschen, wach zu halten. Wir müssen wissen, was damals geschah, und die Lehren daraus immer vor Augen halten. Denn: Jüdisches Leben in Deutschland ist eine Selbstverständlichkeit, ist eine Normalität, die nicht extra betont werden muss!“

Keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft, auch kein Staat könne ohne Gedächtnis leben, so Kaltwasser weiter.  Denn ohne Erinnerung zu leben würde bedeuten, ohne Identität und damit ohne Orientierung zu leben. „Wenn wir nicht blind in die Zukunft gehen, sondern Ziele und Maßstäbe haben wollen, müssen wir wissen, woher wir kommen“, zitierte der Bürgermeister den früheren Bundespräsident Roman Herzog. Und: „Das Undenkbare ist einmal Wirklichkeit geworden, und damit bleibt es historische Möglichkeit – überall auf der Welt.“

„Mit großem Respekt“ dankte Kai Kaltwasser abschließend „allen, die die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall in Remscheid auf den Weg gebracht haben und mit Leben füllen. Ihr Tun ist ein entscheidender und wichtiger Baustein gegen das Vergessen und für das Erinnern in unserer Stadt! Ihre Tätigkeit kann man gar nicht hoch genug wertschätzen. Bitte machen Sie weiter so!“

Unzählige Zigarettenkippen landeten in blauen Müllsäcken

Spielplatzmanagerin auf der Suche nach Paten“, titelte der Waterbölles 12. Januar 2007. Seitdem haben sich bei Daniela Kann eine Reihe von  Bürgerinnen und Bürgern für diese ehrenamtliche Arbeit gemeldet; es könnten aber ruhig noch einige dazu kommen: Rund 30 Remscheider Spielplätze sind zurzeit in der Obhut von Spielplatzpaten. Dazu gehört auch die Jugendfeuerwehr der Freiwilligten Feuerwehr Hasten. Und hingekommen ist jetzt die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Lennep. Zum 1. November hat sie die Patenschaft für den Spielplatz im Lenneper Hardtpark übernommen. Den erste Einsatz („Allgemeines Reinemachen“) am vergangenen Samstag hat der Waterbölles mit der Videokamera begleitet. Unzählige Zigarettenkippen landeten in den blauen Müllsäcken. Und dabei auch noch einige schöne Aufnahmen  vom bunt-belaubten Hardtpark mit eingefangen.

Nach der Familienphase zurück in den Beruf

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Am Donnerstag, 14. November, gibt es in der Agentur für Arbeit Remscheid wieder umfangreiche Tipps und Informationen zum erfolgreichen (Wieder-) Einstieg in den Beruf nach der Erziehungs- oder Pflegezeit. Die dreistündige Veranstaltung beginnt um 9 Uhr im Raum 501 (5. Etage im Rundbau Bismarckstr. 8 ). Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Chancen, nach einer familienbedingten Unterbrechung wieder ins Berufsleben zurückzukehren, haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Zunehmend suchen Unternehmen nach qualifizierten und motivierten Beschäftigten. Frauen und Männern, die ihre berufliche Tätigkeit für die Betreuung und Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen unterbrochen haben und nun wieder in den Beruf zurückkehren wollen, kommen diese Rahmenbedingungen entgegen.

Angela Grote-Beverborg von der Agentur für Arbeit berät seit vielen Jahren Wieder-einsteigende nach Familienzeit. Sie gibt in ihrer Veranstaltung viele Anregungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen. „Häufig ist es gar nicht bekannt, wie die Agentur für Arbeit den Wiedereinstiegsprozess begleiten und unterstützen kann“, berichtet Angela Grote-Beverborg „Das geht von individueller Beratung und der Vermittlung von Arbeitsstellen über die Finanzierung von Fortbildungen bis hin zu Umschulungen in neue Arbeitsbereiche. Die Agentur für Arbeit bietet zudem eine hervorragende E-Learning- Plattform für unsere Kundinnen und Kunden, auf der sie sich von kaufmännischen und EDV-Anwendungen über Bewerbungstraining bis hin zu intensiven Sprachkursen weiterbilden können. Und das bei eigener Zeiteinteilung, mit Erfolgszertifikat und kostenlos.“

In der Veranstaltung spricht die Expertin über die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen (Wieder-) Einstieg und stellt u. a. das Informations- und Förderangebot der Agentur für Arbeit vor, gibt einen Einblick in die Möglichkeiten der Job- Börse und das umfangreichen E-Learning-Angebot der Agentur für Arbeit und beantwortet natürlich auch die Fragen der Teilnehmenden.

1. Lions-Benefiz-Kinomatinee erzielte 5.000 €

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid "Wilhelm Conrad Röntgen"

Die Spinne in dem rot-blauen Kostüm krabbelte bei der 1. Lions Benefiz-Kinomatinee im CineStar Kino am Remscheider Hauptbahnhof für den guten Zweck über die Kinoleinwand. Für den Eintrittspreis von 15 Euro bekamen die Kinofans nicht nur den neuesten Marvel-Streifen „Spider-Man – far from home“ zu sehen, sondern auch noch Popcorn oder Nachos sowie ein Softgetränk. Das CineStar stellte dafür den größten seiner Kinosäle sowie den Film kostenlos zur Verfügung. Mit der Stadtsparkasse Remscheid war darüber hinaus schnell ein genauso bereitwilliger wie großzügiger weiterer Sponsor gefunden, der so das Kinoerlebnis Wirklichkeit werden ließ. Und die Werbeagentur MARXBÖHMER wurde zum Selbstkostenpreis  aktiv. Auf diese Weise konnte nun Ein Scheck in Höhe von 5.000 € an die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V. übergeben werden. Diese kümmert sich mit ihrem multiprofessionellen Team aus TherapeutInnen unterschiedlicher Fachrichtungen und KinderärztInnen bereits seit mehr als 30 Jahren um von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche.