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Klärchen’s Geköökße opp Platt (20)

Sparzoppe

Zutaten:

1 klianen Olk
etwas Speck
Ferkes-Schmault
aules hattes Bruot in Stücke
Witt- odder Graubruot
etwas Kömmel
Brüah
Sault, Muskat
1 Ei, ian Stück ruote Wuarscht (Zongenwuarscht) odder
enn Hang voll Rosing
.

Zubereitung:

Den Olk wörpeln und mit demm Speck im Schmault glasig dünsten. Klian gewörpeltes Bruat un Kömmel dobie, mitbruoden.
Mit Brüah oppfüllen, guoat kooken looten un guoat verrühren, damet de Zoppe glatt wüard.
Entwedder mit ienem Ei (vürsechteg in die Zoppe gleiten looten) odder mit ruote Wuarscht, odder de süate Variante, mett Rosing servieren.

Tipp: nur aules Bruoat nehmen, nit schemmeleges, passt opp.

Kompetentes Team für verantwortungsvolle Aufgabe

Die Remscheider Tafel hat einen neuen Vorstand. Zum 1. Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung, die von Sozialdezernent Thomas Neuhaus geleitet wurde, den früheren Landesrat (beim Landschaftsverband Rheinland) Frank vom Scheidt. Stellvertretender Vorsitzende wurden Rolf Meyer und Günther Patz, Schriftführerin Bettina Stamm und Kassierer Karl Strock. Mit einer neuen Satzung stellte die Versammlung sicher, dass im Beirat der Tafel die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und die Stadt Remscheid vertreten sind. Thomas Neuhaus nach der Sitzung: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Tafel mit einem neuen Vorstandsteam. Die Tafel benötigt für die Weiterführung ihrer wichtigen Arbeit für unsere Stadt einen aktiven Vorstand, aktive Ehrenamtler in den Ausgabestellen, Mitglieder, die den Verein tragen, großzügige Sponsoren für Spenden und Lebensmittel, damit die Versorgung der Bedürftigen in Remscheid mit Lebensmittel weiterhin gut funktioniert.“

Mit der Einladung zur Außerordentlichen Mitgliederversammlung hatten die Mitglieder schriftliche „Steckbriefe“ der Kandidaten erhalten, um sich von diesem ein genaueres Bild machen zu können. Frank vom Scheidt (55), schied 2016 nach acht Jahren aus den Diensten des Landschaftsverbandes Rheinland aus. Er hat als Wahlbeamter a.D. die Zeit, sich der neuen verantwortungsvollen Aufgabe mit ganzer Kraft zu widmen – und freue sich darauf schon, wie er dem Waterbölles beim gestrigen Fototermin auf der Alleestraße sagte.

Günther Patz (79, Beruf: Meister/ Metall) arbeitet schon seit 2002 ehrenamtlich bei der Remscheider Tafel als stellvertretender Vorsitzender, Teamleiter Ehrenamt und Fahrer mit. Karl Strock (67, Finanzbeamter i. R.) hat seine Wurzeln in der kirchlichen Jugendarbeit. „Soziales Engagement war und ist für mich selbstverständlich Deshalb engagiere ich mich als Kirchenvorstandsmitglied der kath. Kirchengemeinde St Suitbertus, Vorsitzender des Vereins „pro sertao (Freunde der Basisgemeinden in Brasilien) und ehrenamtlicher Betreuer im Strafvollzug.“ Bei der Tafel half er schon vor seiner Wahl in dem Vorstand im Südbezirk mit.

Bettina Stamm (53, Angestellte in einem japanischen Unternehmen) hat drei erwachsene Kinder, Für die Vorstandsarbeit ist ihr ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Dipl.-Studium sicher hilfreich. Ist in ihrer Freizeit ist sie in verschiedenen Vereinen/Institutionen sowie kommunalpolitisch aktiv. „Im August 2016 habe ich mich aufgrund der Presseberichte über die finanziellen Schwierigkeiten der Remscheider Tafel e.V.  dazu  entschlossen,  dem Verein beizutreten. Aufgrund meiner beruflichen Vollzeittätigkeit gestaltet es sich für mich jedoch schwierig, mich in das alltägliche ‚Tafelgeschäft‘(Ausgabe etc.) einzubringen. Das Amt des Schriftführers bietet mir die Gelegenheit, im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten den Verein in seiner wichtigen Arbeit aktiv zu unterstützen. Darüber hinaus werde ich mich auch auf anderer Ebene weiterhin dafür einsetzen, dass die Impulse zur Armutsbekämpfung nicht nachlassen.“

Rolf Meyer (64, Leiter einer Erwachsenenbildungsstätte) studierte Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal und machte eine Ausbildung zum Heilpraktiker. Er leitet die Bergischen Akademie für Erwachsenenbildung GmbH mit aktuell 2.500 Lehrgangsteilnehmern, Schwerpunkt: berufsbegleitende Fortbildungen im Gesundheitswesen. „Jeder von uns kann in wirtschaftliche Notlagen geraten und ist dann auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen. Das ist der Grund dafür, dass ich schon seit einiger Zeit der Remscheider Tafel verbunden bin und bisher im Beirat des Vereins vertreten war. Über meine beruflichen und privaten Verpflichtungen und mein Hobby „Anbau alter Apfelsorten" hinaus hatte ich noch Zeit zur Verfügung. Die will ich nun gerne für ein weiteres soziales Engagement nutzen. Ich kann mir vorstellen,  dass meine fachlichen Kompetenzen für die Remscheider Tafel von Nutzen sein könnten.“

Mehr als 3.000 Unterschriften für den Blauen Mond

Ende April startete die „Unterschriftenaktion für den „Blauen Mond“. Inzwischen  haben mehr als 3.000 Remscheiderinnen und Remscheider, viele davon Kunden des ALDI-Konzerns, den Aufruf zum Erhalt und Wiederaufbau des bekannten Remscheider Wahrzeichen des Südbezirks auf dem ALDI-Parkplatz an der Burger Straße unterschrieben. Erst kürzlich wieder mehrere hundert bei den Eschtival-Konzerten im Freibad Eschbachtal. Und seit kurzem hängt das Banner der Bürgerinitiative auch vor der Christus-Kirche an der Burger Straße. Und sogar beim Gottesdienst am kommenden Sonntag werde der „Blaue Mond“  thematisiert, freuten sich Bernd Schützeberg und seine „Mond-Akteure“.

SPD zu Besuch in der Lenneper „Welle“

Pressemitteilung der SPD-Fraktion

Im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ in formierte sich die SPD-Ratsfraktion bei Zbigniew Pluszynski und seinen Mitarbeiterinnen Stephanie Dobke und Ramona Schösseüber die wichtige präventive Arbeit im Lenneper Jugendzentrum. Dort können Jugendliche aus einer Fülle von Kursen wählen: Kunst, Kultur, Tanzen und Sport. Dazu gehören auch inklusive Sportangebote in Kooperation mit der Lebenshilfe. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Besonders der Bereich Medien wird immer wichtiger und häufig nachgefragt. Ziel muss es sein, jungen Menschen Medienkompetenz zu vermitteln und auch kritisch Beiträge zu hinterfragen. „Wir wollen, dass Jugendliche zu jungen, selbstbewussten Erwachsenen reifen, die auch mal couragiert auftreten. Dazu gehört es auch zu lernen, dass unsere Gesellschaft vielfältig ist und jeder Mensch, egal woher er kommt oder was er glaubt, die gleichen Rechte hat und Respekt verdient. Dazu können multikulturelle Feste Brücken bauen. Wir waren uns einig, dass die hohe Qualität und Flexibilität der Arbeit in den Jugendeinrichtungen weiterhin gewährleistet sein muss.“

Klärchen’s Geköökße opp Platt (18)

Appelkluuten mett bruoaner Botter

Zutaten:

1 Pong suure Äppel
¾ Pong Mehl
1 Ei
ian Stich Botter
½ Tasse Melk
Sault, Botter, Zucker, Zemt.

Zubereitung:

Äppel schaalen un wörpeln. Uut dem Mehl, Ei un der zerlootenen Bottder, denn Äppeln un der Melk ianen festen Diek maaken. Mit twei Leepeln Kluuten affstechen. In ieanen gruoten Pott Saultwater hitt maken. Kluuten do rinn geven und 15 Minuten trekken looten. Nit kooken.
Met nem Schüümleepel ruuthollen, awtroppen looten un met bruoaner Botter begiaten un mett Zemt un Zucker bestreuen.

Tipp.  Mett Speck anstatt Äppel un enn schönen Schloot iss datt de herzhafte Variante.

Großes Kinderfest zum Weltkindertag

Foto: Lothar Kaiser Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter dem Motto „Kinder brauchen Freiräume“ lädt der städtische Fachdienst Jugend am Weltkindertag (Sonntag, 23. September, 13 bis 18 Uhr) gemeinsam mit vielen Remscheider Einrichtungen und Vereinen zu einem bunten Kinder- und Familienfest auf den Rathausplatz unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ein. An 32 Ständen wird den kleinen und großen Besuchern ein vielfältiges Programm geboten zum  Spielen, Basteln und Bewegen. Spiele, Hüpfburg, Kinderschminken, Kreatives, Sportliches und vieles mehr versprechen Spaß und Abwechslung für die ganze Familie. Auf der Bühne präsentieren junge Remscheider Gruppen ihr musikalisches und tänzerisches Können. Auch für das leibliche Wohl ist mit vielen Leckereien und Getränken gesorgt. Der Weltkindertag geht auf eine Initiative der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1954 zurück und hat zum Ziel, jedes Jahr auf die Situation und die Bedürfnisse von Kindern weltweit aufmerksam zu machen. Die Veranstalter freuen sich auf viele kleine und große Besucher.

Gegen jede Form von Rechtsextremismus in Remscheid

Das Aktionsbündnis „Remscheid Tolerant“ hat einen neuen Vorstand gewählt. An dessen Spitze steht als neue Vorsitzende Anne Marie Faßbender, vielen Remscheiderinnen und Remscheidern – und auch über die Stadtgrenzen hinweg – bekannt als frühere Vorsitzende des Jugendrates der Stadt Remscheid sowie als eine der Hauptinitiatoren der örtlichen Initiative „Respekt – Kein Platz für Rassismus“. Mit dem Waterbölles sprach die junge Remscheiderin über ihr neues Ehrenamt. Darauf freue sie sich sehr. Ziel des Aktionsbündnisses ist es, in Remscheid für Menschenrechte, Freiheit, Solidarität, Demokratie, Toleranz und Gewaltlosigkeit sowie gegen rechtsextremistische Gesinnung und rechtsextremistisches Gedankengut einzutreten.

Ralf Krüger und Rainer Morteln wagten sich auf Strecke

„Senioren in Bewegung“ war das kleine Straßenfest überschrieben, mit dem am Samstag die diesjährigen Wochen der älteren Generation endeten. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Elke Rühl, die Vorsitzenden des Seniorenbeirates, zeigten sich beeindruckt von der Vielzahl der vor dem Vaßbender-Saal am Markt ausgestellten Dreiräder mit E-Motor, die von einer niederländischen Firma speziell für ältere Menschen oder solche mit Behinderungen gebaut und vom „Dreirad-Zentrum Solingen) vertrieben werden. Darunter war auch ein Dreirad für den Behindertentransport. Der städtische Behinderten- und Seniorenbeauftragter Ralf Krüger und DRK-Kreisgeschäftsführer Rainer Morteln wagten sich für den Waterbölles „auf Strecke“. Preis des Rades: ab 6.688 Euro.

"Böswillige pflegen nur ihr verqueres Weltbild!"

von Andreas Stuhlmüller

Wir leben in bewegten Zeiten. Bewegt einmal deswegen, weil wir im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung weltweit feststellen, nicht immer gewollt. Menschen machen sich auf den Weg, weg aus ihrer Heimat, teils weil die Lebensumstände nichts Besseres zulassen. Wir nennen diese Menschen Flüchtlinge oder Asylbewerber. Derzeit sind rd. 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Die größte Volksgruppe mit über 6 Millionen ist die der Syrer.  Daneben sind auch Angehörige ärmerer Länder unterwegs, die sich einen wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg erhoffen. Deutschland als eines der reichsten Länder der Welt ist dabei naturgemäß ein gefragtes Ziel, und so haben wir in Remscheid und auch in unserem Stadtteil Lüttringhausen insbesondere seit dem Jahr 2015 einen erheblichen Zuzug ausländischer Staatsangehöriger verzeichnet.

Bewegt sind die Zeiten aber auch, weil die Auswirkungen dieser Veränderungen, die landläufig als Flüchtlingskrise bezeichnet wird, sehr kontrovers diskutiert wird. Kontrovers diskutiert trifft es leider auch nur zum Teil, wenn wir uns insbesondere die Vorfälle der letzten Tage in Chemnitz und der Stadt Köthen betrachten, in denen eine Ansammlung gewaltbereiter Nationalisten und Nationalsozialisten unter dem Deckmantel angeblicher Trauer und Besorgnis ihre widerlichen Parolen skandierten und auch vor tätlichen Angriffen auf Menschen fremder Herkunft auch auf Polizisten nicht zurückschreckten.

Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller (CDU) gestern auf dem Bürgerempfang der Bezirksvertretung Lüttringhausen im Ratssaal des Lüttringhauser Rathauses.

Nicht diese Vorgänge will ich heute analysieren; sie sind aber Anlass genug, sich über unsere Situation Gedanken zu machen. Schenkt man denen Glauben, die montags bei Pegida mitlaufen, oder andere Zeitgenossen, die sogar in unseren Parlamenten sitzen, aber auch in nicht so seltenen Gesprächen  mit besorgten Mitbürgern , so soll es eine Relation zwischen Staatsangehörigkeit bzw. Herkunft oder Abstammung und  Kriminalitätsrate geben. Kurz gesagt, je mehr  Menschen ausländischer Abstammung desto mehr Verbrechen.

Aus unserem Erleben hier vor Ort ist dies nicht zu bestätigen. Gemäß dem statistischen Jahrbuch der Stadt Remscheid wohnten 2016 in Lüttringhausen 16.219 Einwohner, davon 1.796 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und in etwa die gleiche Zahl Deutsche mit einer zweiten Staatsangehörigkeit. Nimmt man noch die Gruppe hinzu, die ausländischer Abstammung ist und in der Zwischenzeit die deutsche Staatsangehörigkeit, und zwar ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen hat, – das sind rund 1000 Personen - beträgt der Zahl der sogenannten Personen mit Migrationshintergrund 4.532. Das entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 28 Prozent.

Wem das hoch vorkommt, dem sei gesagt, dass dies die deutlich niedrigste Quote in unserer Stadt ist. Der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund beispielsweise im Südbezirk beträgt 40 %, der Durchschnittswert der gesamten Stadt Remscheid 36 %.

Der innerstädtische Vergleich ist aber nicht das, was uns hier interessieren soll. Würde die behauptete Relation zwischen Nicht-deutscher-Abstammung und Verbrechensrisiko zutreffen, so müsste in Lüttringhausen und noch viel mehr im übrigen Stadtgebiet eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Verbrechen verzeichnet sein. Die Statistik sagt jedoch etwas Anderes, sogar Gegenteiliges, und sie deckt sich dabei mit unserem eigenen Erleben und Empfinden. Die von der Polizei veröffentlichten Zahlen weisen unserer Stadt als sehr sicheren Ort zum Leben aus. In meiner Eigenschaft als Bezirksbürgermeister – genauer muss ich eigentlich sagen – unserer Eigenschaft als Bezirksbürgermeister, da ich hier den Kollegen Heuser mit einbeziehe, haben wir anlässlich unserer regelmäßigen Besuche bei Gratulation zu Geburtstagen und Jubiläen viele Kontakte, die uns ein zuverlässiges Bild über Empfindungen und Einschätzung des Lebens in unserem Lüttringhausen gibt. Es besteht eine grundsätzliche Zufriedenheit mit den Lebensumständen in unserem Stadtteil. Er wird als liebens-und lebenswerter Ort angesehen, in dem man im Allgemeinen gerne wohnt. Das Empfinden einer konkreten Bedrohung oder eine ängstliche Einschätzung bestimmter Sachverhalte stellen wir nicht fest. Das gilt im Übrigen auch gegenüber unserer Justizvollzugsanstalt, die seit 112 Jahren mitten im Ort liegt und von den Einwohnern nicht als Problem angesehen wird.

Bergische Chorlieder steuerte zum gestrigen Bürgerempfang in Remscheid-Lüttringhausen der Lüttringhauser Männerchor bei.

Zu ihrem jährlichen Bürgerempfang hatte die Bezirksvertretung Lüttringhausen gestern Abend ins Rathaus Lüttringhausen eingeladen. Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller und die Mitglieder der Bezirksvertretung begrüßten dazu eine überschaubare Anzahl von Vertretern aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Lüttringhauser Institutionen. Diese konnten sich in zwangloser Atmosphäre über wichtige und weniger wichtige Lüttringhauser Themen austauschen.
In seiner Rede ging Stuhlmüller auch auf aktuelle kommunalpolitische Thermen ein, zum Beispiel auf das umgestaltete Umfeld des Rathauses im Allgemeinen und den geplanten Brunnen im Besonderen. In diesem Zusammenhang bat er die interessierten Bürger/innen und den Heimatbund Lüttringhausen um Geduld.

Also alles gut? Wohnen in Remscheid und in Lüttringhausen die besseren Menschen und  ist deshalb hier die Kriminalität unterdurchschnittlich vertreten? So einfach ist es leider nicht. Spricht man mit den Mitbürgern über ihre empfundene  Lebenssituation, so erhält man die angesprochene positive Einschätzung. Kommt man dann auf das Thema „Zuzug von Flüchtlingen“, kann sich diese dahingehend verflüchtigen, dass man eine Verschlechterung unserer Lebensumstände befürchtet. Hier hat sich auch schon eine deutliche Angleichung zwischen Bürgern deutscher und Bürgern ausländischer Abstammung ergeben, also von denen die einst selbst nach Deutschland eingewandert sind oder deren Folgegeneration. Auch bei letzteren ist eine Furcht vor einem – so wird er häufig bezeichnet – „unkontrollierten“ Zuzug aus dem Ausland gegeben. Die Aussage lautet also: „Ja es geht uns gut. Die Lebensumstände stimmen. Wir wohnen gerne in Lüttringhausen. Aber wir haben Angst, dass sich das ändern könnte wegen der Flüchtlinge“.Warum ist das so? Und ist diese Auffassung berechtigt? Es lohnt sich, einen Blick auf die langfristige Entwicklung unseres Orts zu werfen.

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Wochen der älteren Generation bis 15. September

Samstag, 15. September, 15 Uhr – ca. 17 Uhr
Musiknachmittag, „Rund um Udo Jürgens“
Ort:  Denkerschmette, Kippdorfstr. 27,
„Rund um Udo Jürgens“ Wir laden Sie ein – mit Ulla Peters und Hausherr Reinhard Ulbrich – zu Musik, Gesang und Konzertausschnitten von Udo Jürgens. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Eintritt: frei, Verzehr nach Speisekarte an Selbstzahler
Kontakt: Denkerschmette, Frau Marquardt, Tel. RS 589202, E-Mail.: info@remscheiderdenkerschmette.de

Samstag, 15. September, 10 Uhr – ca. 16 Uhr
Abschluss-Straßenfest unter dem Motto „Senioren in Bewegung“
Ort:  Markt, obere Alte Bismarckstraße, Vaßbenderplatz, Stadtkirche, Gemeindehaus der Stadtkirchengemeinde, Markt 13, Seniorenbüro.
Die Abschlussveranstaltung wird um 10 Uhr in der Stadtkirche mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters, Herrn Burkhard Mast-Weisz und der Vorsitzenden, des Seniorenbeirates, Frau Elke Rühl, eröffnet. Die Besucher erwartet eine Vielzahl von Programmpunkten, zum Beispiel:
Welches Auto sollte ich wählen, um möglichst lange mobil bleiben zu können? Eine Autoschau, mit Modellen verschiedener Hersteller, soll Antwort auf diese Frage geben und den Blick schärfen für die Wahl eines seniorengerechten Autos. Gleichzeitig wird Beratung geboten zum sichern Fahren im Alter.
Wie wird die Mobilität in der Zukunft sein? Ein Vortrag zum Thema autonomes Fahren - “Vision 2025“ wird Sie in der Stadtkirche hierüber informieren.
Auch anders ist Mobilität im Alter möglich: Seniorengerechte Elektro-Fahrräder/ Dreiräder können besichtigt und ausprobiert werden. Zudem bieten wir zwischen 10 und 12 Uhr im Seniorenbüro einen Gesundheitscheck mit Dr. Neveling an. Wer möchte, kann sein Impfbuch überprüfen lassen, seinen Blutdruck messen lassen, einen Sehtest oder eine Hörtest machen.
Ab 14 – 16 Uhr findet in Räumen, Markt 13, ein Tanztee mit Ralf Wieber statt.
Für das leibliche Wohl ist mit einem Getränkestand, Grillstand und Kaffee und Kuchen gesorgt. Eintritt: frei. Anmeldung: nicht erforderlich. Das Programm im Detail:

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