Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Vier Neuerkrankungen mehr als am Vortag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 30 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Darüber hinaus gibt es 124 nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie in Verdacht stehen, sich angesteckt zu haben. Davon sind 47 Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Risikogebieten in gesetzlicher Quarantäne, die im Regelfall einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise umfasst. Bis heute gibt es insgesamt 291 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider, also 4 Personen mehr als am Vortag. Von ihnen sind 261 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 243 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Es befinden sich in Remscheid zwei an COVID-19 erkrankte Personen in stationärer Behandlung. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Neuer Bauplan der Stadt erregt die Gemüter

Wie sagte die Bauverwaltung einst vor dem Bau des „Aldi-Riegels“ an der Fichtenstraße den Eigentümern der gegenüberliegenden Einfamilienhäuser, als diese weiterhin einen freien Blick auf den Stadtkegel forderten: „Niemand hat ein Recht auf freie Aussicht“. In der damaligen Bürgerversammlung zur Bebauung des Alten Flugplatzes auf dem Hohenhagen existierten die Ein- und Mehrfamilienhäuser an der Straße „Am Sieper Park“ bereits oder waren in der Planung (1950er und 1960er Jahre). 30 Bewohner von dort trafen sich gestern um 11 Uhr mit Bezirksbürgermeister Otto Mähler auf dem kleinen Kinderspielplatz Sieper Park 29 zu einer Bürgersprechstunde. Mähler hatte eingeladen, weil sich in der Bürgerschaft (wie damals auf dem Hohenhagen) Widerstand regt gegen einen Bebauungsplan, der auf einer freien Grünfläche (im Besitz der Stadt Remscheid) eine Wohnbebauung vorsieht.

Über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 671 hat die Politik zu entscheiden. Der Bezirksvertretung Alt- Remscheid steht ein Anhörungsrecht zu. Doch nachdem Otto Mähler die Bedenken der Anwohner gehört hatte, sah er für die Politik Beratungsbedarf und setzte den Punkt von der Tagesordnung ab (am Nachmittag waren die Anhänge hierzu im Ratsinformationssystem der Stadt schon nicht mehr zu öffnen). Das macht eine weitere Behandlung des Aufstellungsverfahrens erst nach der Kommunalwahl wahrscheinlich.

Was plant die Verwaltung? Der neue Bebauungsplan betrifft ein 1.186 m² großes städtisches Eckgrundstück, für das seit dem 13.10.1958 der rechtsverbindliche Durchführungsplan (DP) Nr. 52 besteht – im östlichen Teil als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Kinderspielplatz und im westlichen Teil als Straßen und Wegefläche (Parkplätze). Von diesem Grundstück soll eine ca. 404 m² große, stark abschüssige Teilfläche (im Winter eine Rodelbahn) als allgemeines Wohngebiet mit einer überbaubaren Fläche von 150 m² umgewidmet werden, auf der auch Garagen und Stellplätze errichtet werden dürfen. Dabei müssen zwei größere Bäume, die unter die Baumschutzsatzung der Stadt Remscheid fallen, durch die Festsetzung eines fünf Meter breiten Grünstreifens „langfristig planungsrechtlich in ihrem Bestand gesichert“ werden.

„Der Spielplatz entspricht den Anforderungen des am 20.2.2006 von der Stadt Remscheid beschlossenen Spielflächenbedarfsplans, der für Spielplätze der Kategorie B eine Mindestgröße von 400 m² vorsieht“, so die Verwaltung. Auch diese Spielfläche soll erhalten bleiben und planungsrechtlich gesichert werden, ebenfalls die Grünfläche nördlich der öffentlichen Straßenverkehrsfläche (als öffentliche Grünfläche festgesetzt) sowie der bestehende Parkplatz „in seiner jetzigen Form und Größe“. Geplant ist, in dem neuen B-Plan eine ca. 30 m² große bestehende öffentliche Grünfläche als private Grünfläche festzusetzen, die als Garten zu der neuen Wohnbebauung gehören soll.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zum B-Plan Nr. 52 geht auf einen Auftrag der Politik zurück, sich im Stadtgebiet nach Grundstücken aus dem Besitz der Stadt umzusehen, die sich  für eine Wohnbebauung eignen könnten. Die am Sieper Park „entdeckte“ freie Fläche steht bereits seit Februar in der Vermarktungsliste der Wirtschaftsförderung. Zitat aus der aktuellen Beschlussvorlage: „Somit ergibt sich für die Stadt Remscheid … die Möglichkeit, diese Teilfläche als Baugrundstück  zu verkaufen und dringend benötigte Wohnbauflächen, welche am Markt nachgefragt werden, anbieten zu können.“

Darüber sind die Bewohner der kleinen, relativ dicht mit Ein- und Mehrfamilienhäusern bebauten Siedlung gar nicht erfreut. Zu ihrer Vermutung, der Plan werde „gekippt“, wenn sich möglichst alle Anwohner dagegen aussprechen würden, äußerte sich Bezirksbürgermeister Otto Mähler nicht. Nur so viel: „Ihre eigenen Interessen zu wahren ist Ihr gutes Recht!“ Dahinter steht die Sorge der Anwohner, die Parkraumsituation im Quartier könne noch katastrophaler werden, als sie heute schon ist, wie Dieter Kroll und Martin Rogalla betonten. Denn neue Wohnungen bedeuten auch zusätzliche Pkw an der schmalen Straße, auf der schon jetzt das Durchkommen für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr schwierig ist. Gewiss, es gibt auch Garagen neben den Wohnhäusern. Doch die wurden vor 60 Jahren für weitaus schmalere Autos geplant als jene, die heute im Mode sind…

Die Straße am Sieper Park müsse ihren Namen auch künftig gerecht bleiben, und das bedeute: „Hände weg von der Grün- und Spielfläche“, forderte ein anderer Anwohner unter dem Beifall der Umstehenden. Wenn schon neue Wohnungen, dann könnten sie doch auf dem Gelände der benachbarten Kleingartenanlage entstehen, hieß es gegen Ende der Bürgerversammlung. Das aber wurde nicht weiter vertieft.

Auch schriftlich haben Anlieger im Rathaus gegen das Neubauprojekt Einwände erhoben. Sie befürchten, dass die künftigen Nachbarn Einsicht nehmen könnten auf ihre Grundstücke und ihre Wohnungen. Das würde ihre Wohlfühlatmosphäre beeinträchtigen. Dazu heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung, bei der Straße Am Sieper Park handele es sich um einen innerstädtischen Bereich, und Nachverdichtungen im Innenbereich seien einer baulichen Entwicklung im Außenbereich immer vorzuziehen. „In einem bebauten innerstädtischen Wohngebiet müssen Nachbarn grundsätzlich hinnehmen, dass Grundstücke … baulich ausgenutzt werden und es dadurch zu Einsichtsmöglichkeiten kommt.“

Sonniger Berufsstart für den Sparkassen-Nachwuchs

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Im August haben vier junge Damen und vier junge Herren ihre Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid begonnen. Die erste Ausbildungswoche beschert den neuen Sparkassen-Azubis Bilderbuchwetter. Bei strahlend blauem Himmel wurden sie von den Sparkassen-Vorständen Michael Wellershaus, Peter Hardebeck und Herbert Thelen sowie von Ausbildungsleiterin Jutta Fricke willkommen geheißen.  

Es sind besondere Zeiten, in denen die angehenden Bankkaufleute und der künftige „Kaufmann für Digitalisierungsmanagement“ ins Berufsleben starten. Auf den Verlauf der Ausbildung und den Ausbildungserfolg soll Corona aber natürlich keinen Einfluss haben, versichert Jutta Fricke. „In der Einführungswoche stehen zunächst die Vorstellung der Abteilungen, erste Einblicke ins Unternehmen und auch ein Social-Media-Workshop auf dem Programm. Und dann geht’s auch schon los mit dem ersten Einsatz in den verschiedenen Geschäftsstellen. Dort freuen sich die Kolleginnen und Kollegen auf unseren neuesten Sparkassen- Nachwuchs“, ergänzt die Ausbildungsleiterin.

Den Wert einer fundierten Berufsausbildung verdeutlichte Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid: „Eine qualifizierte Ausbildung steht am Anfang eines erfüllten Berufslebens und persönlicher Perspektiven – heute mehr denn je.“ Bewusst setze die Sparkassen-Ausbildung frühzeitig auf Eigenverantwortung unter Begleitung der erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Und genauso freuen wir uns auf Eigeninitiative und die Kreativität unserer jungen Kolleginnen und Kollegen“, betont Peter Hardebeck, Mitglied des Sparkassen-Vorstands. Auf die vielfältigen Karrieremöglichkeiten wies Vorstandmitglied Herbert Thelen hin: „Je nach Interesse und individueller Begabung gibt es die unterschiedlichsten Wege, sich in unserem Haus nach Ausbildungsabschluss fortzubilden und weiterzuentwickeln.“

Für die Sparkassen-Neulinge geht es jetzt erst einmal darum, das Unternehmen und seine Abläufe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich die Kundinnen und Kunden kennen zu lernen. Zurzeit werden bei der Stadtsparkasse Remscheid 21 Nachwuchskräfte in den Berufsfeldern Bankkaufmann/-frau, Versicherungskaufmann/-frau, und Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement ausgebildet.

Auch für das nächste Jahr sucht die Stadtsparkasse Remscheid wieder Auszubildende. Alle Informationen und das Online-Bewerbungsverfahren gibt es auf der Internetseite www.stadtsparkasse-remscheid.de in der Rubrik Ausbildung und Karriere. Darüber hinaus ist Jutta Fricke unter der E-Mail jutta.fricke@stadtsparkasse-remscheid.de erreichbar. (Ann-Kristin Soppa)

Ergebnisse "in einer zusammengefassten Form"

In der Bezirksvertretung Remscheid wird das Büro GUUT GmbH aus Bochum die bisherigen Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchung im Bereich Alleestraße " am 11. August "in einer zusammengefassten Form" präsentieren, mit denen es von der Stadt Remscheid im November 2019 beauftragt worden war. Diese vom Rat der Stadt am 4. Juli 2019 beschlossene Untersuchung ist die Voraussetzung für das Sanierungsgebiet Alleestraße mit dem Ziel, diesen Bereich „als Hauptzentrum der Stadt Remscheid langfristig in seiner zentralörtlichen Funktion zu stärken, u. a. durch folgende Maßnahmen:

  • Die vorhandenen Potentiale der Alleestraße sind wieder als Mittelpunkt des öffentlichen Lebens neu aufkommen zu lassen.
  • Da der Einzelhandel in seinem Bestand deutlich zurückging, sind parallele Nutzungen, wie Kultur, Freizeit, Sport und Gastronomie insgesamt zu unterstützen.
  • Aber auch der Einzelhandel ist, soweit es sich um perspektivisch nachhaltige und qualitätsvolle Angebote handelt, zu fördern.
  • Als Wohnstandort ist die Alleestraße in der Qualität ihrem Potential nach aufzuwerten.

Im vergangenen Halbjahr hat das Büro GUUT in Zusammenarbeit mit dem Büro Stadtraumkonzept aus Dortmund

  • die Bestandssituation analysiert,
  • Fachgespräche geführt,
  • eine Eigentümerbefragung durchgeführt,
  • eine SWOT-Analyse (bezgl. Stärken und Schwächen) erstellt,
  • Zukunftsbilder für die Alleestraße entworfen,
  • ein Online-Beteiligungsportal auf den Weg gebracht,
  • eine Call-In-Radiosendung (eine Art Bürgerbeteiligung) mit dem Radio RSG entwickelt.

25 Erkrankte und 143 häusliche Quarantänen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 25 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Darüber hinaus gibt es 118 nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie in Verdacht stehen, sich angesteckt zu haben. Davon sind 52 Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Risikogebieten in gesetzlicher Quarantäne, die im Regelfall einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise umfasst.

Die 7-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Menschen in einer bestimmten Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, und zwar bezogen auf jeweils 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner dieser Region. Die 7-Tage-Inzidenz wird berechnet, indem man die Neuinfektionen der letzten sieben Tage durch die Bewohnerzahl Remscheids (aktueller Basiswert ist 113.350) teilt und mit dem Faktor 100.000 multipliziert. In Remscheid hat es in den vergangenen sieben Tagen 18 Neuinfektionen gegeben. Die heutige 7-Tage-Inzidenz liegt somit bei 15,88.

Bis heute gibt es insgesamt 285 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 260 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 242 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Eine Person befindet sich in Remscheid in stationärer Behandlung.

Auf Container folgen bis zum Neubau Bauwagen

Die Stadtverwaltung sieht Perspektiven für einen sechsgruppigen Kita-Neubau an der Hindenburgstraße. Das bereits vom Rat der Stadt im Juni beschlossene Konzept steht am 11. August noch einmal auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid.  Demnach wird am Standort Hindenburgstraße 92 die städtische Kindertageseinrichtung „Am Schützenplatz“ zunächst auch im neuen Kindergartenjahr 2020/21 in angemieteten Containern fortgeführt (bis 31.7.2021). Zum 1. August 2021 soll sie sodann provisorisch mit drei Gruppen auf den Léon-Goraguer-Platz an der Martin-Lother-Straße verlagert werden; die Anschaffung von drei Bauwagen, zwei Sanitärblöcke und Ausstattungsgegenstände zur Herrichtung des Grundstücks sind ca. 427.500 € erforderlich.

Derweil prüft die Verwaltung Möglichkeiten, auf dem Grundstück Hindenburgstraße 92 eine sechsgruppige Kita als Investorenmodell in städtischer Trägerschaft zu realisieren. Ab 1. August 2021 soll auf dem bisherigen Container-Standort der Kita „Am Schützenplatz“ mit dem Bau einer sechsgruppigen neuen Kita begonnen werden. Das von einem Investor errichtet Gebäude will die Stadt Remscheid später für den Kita-Betrieb anmieten. Zitat: „Diesbezüglich werden Gespräche mit potenziellen Investoren geführt, die eine schnelle Realisierung des Neubaus zu den finanziellen Bedingungen des Kinderbildungsgesetzes zusichern können.“ Nach Fertigstellung des Neubaus werden die Bauwagen entweder von der Stadt an anderem Ort weiterverwendet oder verkauft.

Volksbank: Neun Azubis starten ins Arbeitsleben

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Die Tische im Schulungsraum stehen weit auseinander, und zum Begrüßungspaket des neuen Arbeitgebers gehört neben dem Namensschild auch ein Satz Alltagsmasken: Die neun neuen Auszubildenden der Volksbank im Bergischen Land sind am Montag etwas anders ins Berufsleben gestartet als ihre Vorgänger. Das Wichtigste aber ist wie immer: „Schön, dass Sie da sind“, begrüßten die Volksbank-Vorstände Andreas Otto und Lutz Uwe Magney ihre jüngsten Kollegenmit einem Lächeln. „Sie bekommen bei uns eine gute Ausbildung und treffen in jeder Abteilung auf Kollegen, die Sie auf Ihrem Weg begleiten“, sagte Otto. Magney ermunterte die jungen Frauen und Männer, mit Freude in die nächsten zweieinhalb Jahre zu gehen, „dann sind Sie auch erfolgreich“.

In einer Einführungswoche bekommen die angehenden Bankkaufleute einen ersten Einblick in die Welt der bergischen Genossenschaftsbank. Danach werden die „Neuen“, die aus Remscheid, Wuppertal, Hilden und Wipperfürth, stammen, jeweils in einer der 23Filialen eingesetzt. Im Laufe der Ausbildung lernen sie weitere Filialen und interne Abteilungen kennen, haben Berufsschulzeiten und internen Unterricht.

Für das nächste Jahr sucht die Volksbank im Bergischen Land neue Auszubildende. Bewerbungen sind bereits möglich. Alle Informationen finden Interessierte unter www.bergische-volksbank.de/ausbildung.

24 Remscheider/innen sind an Covid-19 erkrankt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 24 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Ursächlich für den Anstieg um acht Infektionen von gestern auf heute sind vor allem Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Urlaubsdestinationen, und zwar unabhängig von der Einteilung des Robert-Koch-Instituts in sogenannte Risikogebiete (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html). Bis heute gibt es insgesamt 283 positiv getestete Einwohner. Von ihnen sind 259 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 241 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Es befindet sich in Remscheid kein COVID-19-Patient in stationärer Behandlung.

Freiwillige Testungen auf das Coronavirus auch für Beschäftigte an Schulen

Die Stadt Remscheid hat eine weitere Schulmail des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen erreicht. Nun steht fest: Die für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen geltende freiwillige Testmöglichkeit auf Kosten des Landes Nordrhein-Westfalen gilt mit der Aufnahme des Regelbetriebs nach den Sommerferien auch für alle an öffentlichen und privaten Schulen tätigen Personen. Im Zeitraum 10. August bis 9. Oktober können sich die Beschäftigten alle 14 Tage freiwillig testen lassen. Die Organisation der Testungen erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Auch für Beschäftigte an Schulen gilt, dass die Testungen bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, vorranging bei den Hausärztinnen und Hausärzten stattfinden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit – insbesondere, wenn kein eigener Hausarzt vorhanden ist –, sich im Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung auf dem Gelände Sana-Klinikum/Burger Straße (ehemals Fieberambulanz) testen zu lassen. Das Testzentrum wird vorübergehend montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr betrieben. Terminabsprachen sind nicht möglich, mit Wartezeiten ist zu rechnen.

Weitere Testmöglichkeiten können auch über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein erfragt werden. Kontakt: Kreisstelle Stadt Remscheid, Carmen Fleischmann, Telefon RS 134458. Zur Testung sind zwingend die Versichertenkarte, ein Arbeitgeberbescheinigung und ein Lichtbildausweis mitzubringen. Um eine Überlastung der Labore zu vermeiden, sind die Kalenderwochen 33, 35, 37, 39 und 41 für Testungen von Beschäftigten an Schulen verbindlich. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Bücheler Bebauungsplan wird zum Zankapfel

Offener Brief an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und alle Ratsmitglieder

von Wolfgang Müller, Grundstücksverwaltungs- und vermarktungs-GmbH & Co.KG

Der Bebauungsplan (Nr. 681 – Gebiet östlich Büchelstraße, nördlich und südlich Baumschulenweg) wurde 2008 vom Rat der Stadt Remscheid beschlossen und ist seit 2009 rechtskräftig. Während der Offenlage gab es keine Einwände von den Anliegern des Baumschulenwegs. Lediglich wurde seitens des Eigentümers des im Einmündungsbereich zur Büchelstraße gelegenen Grundstücks gewünscht, dass die Weißdornhecke entlang der Straße erhalten bleibt. Die Stadt Remscheid vereinbarte mit der Müller GmbH & Co. KG (ehemalige Baumschule), dass sämtliche Planungs- und gutachterlichen Leistungen extern zu erbringen und zu finanzieren sind.

Zunächst sah der erste Entwurf des BP nur Bauflächen westlich des Verbindungswegs zur Hofschaft Büchel und südlich des Baumschulenwegs vor. Zur internen Absicherung wurde 2005 ein Notarvertrag mit fast allen Eigentümern der im Plangebiet gelegenen, unbebauten Grundstücke geschlossen. Ausnahme: Flurstück 3, welches auf Veranlassung der Stadt Remscheid durch Herrn Wolfgang Müller zwischenzeitlich erworben wurde. Auf Veranlassung der Stadt Remscheid wurde dann im weiteren Planverfahren das Plangebiet um die Flächen östlich des Verbindungswegs zur Hofschaft Büchel erweitert, so dass endgültig links und rechts dieses Weges Bauland ausgewiesen wurde.

Die nächste Schwierigkeit war der von der Stadt Remscheid geforderte Erwerb einer ca. 276 qm privaten Fläche innerhalb der im B-Plan festgesetzten Straßenbegrenzungslinien im oberen Teil des Baumschulenwegs, welche zum Grundstück Büchelstraße 50 gehört. Trotz vieler Verhandlungen mit dem Eigentümer gab es bisher keine Einigung. Argument: Der Eigentümer will diese Fläche nicht abgeben, weil „er keinen zusätzlichen Verkehr" vor seinem Haus haben will. Tatsache ist aber, dass dieser Streifen seit mehr als 100 Jahren von Jedermann genutzt wird und zahlreichen Gewerbebetrieben und Wohnhäusern als planungs- und bauordnungsrechtliche Sicherung der Erschließung dient. Für den Baumschulenweg gibt es sogar einen alten Fluchtlinienplan, der Straßenbreite und Wendeanlage festgesetzt hat. Auch wurden schon ab 1906 von der Stadtgemeinde Remscheid regelmäßig bei Neubauvorhaben Baubeiträge von den Anliegern erhoben.
Ein zweiter Anlieger im unteren Teil des Baumschulenwegs besitzt ca. 156 qm innerhalb der im B-Plan festgesetzten Straßenfläche und möchte die Umsetzung der geplanten Bebauung verhindern, um auch zukünftig „im Grünen zu wohnen".

Die Stadt Remscheid wurde in den letzten Jahren mehrfach um Unterstützung bei der Beschaffung des fehlenden Grunderwerbs gebeten. Zusagen auf Unterstützung gab es seitens des Oberbürgermeisters und des Technischen Beigeordneten genug, ohne dass von dort entsprechende Versuche schriftlich belegt werden können.

Das Rechtsanwaltsbüro Taylor Wessing wurde seitens der Müller GmbH eingeschaltet. Letztmalig wurden vor der Sommerpause Verwaltungsspitze und Politiker schriftlich durch Taylor Wessing noch einmal gebeten, die Umsetzung des Bebauungsplans zu unterstützen, um dringend benötigten Wohnraum durch mehr als 70 Wohneinheiten (Einfamilien-, Mehrfamilien- und Doppelhäuser) zu realisieren. Stattdessen nahm Herr (Peter) Heinze das Schreiben im letzten Stadtentwicklungsausschuss zum Anlass anzukündigen, in der ersten Sitzung nach der Sommerpause die Aufhebung des Bebauungsplans beschließen zu lassen. Auch wurde der TOP Baumschulenweg von der Tagesordnung eines Gesprächs zwischen der Verwaltung und Remscheider Architekten genommen.

Dieses Verhalten der Verwaltung macht nach der langen und kostenintensiven Vorbereitungsphase und angesichts des dringend benötigten Wohnraums und der Nachfrage nach EFH keinen Sinn. Letztendlich geht es um den Grunderwerb von ca.430 qm ausgewiesenen Straßenlands, den die Stadt Remscheid vor Abschluss eines Erschließungsvertrages vom Erschließungsträger verlangt. Das Baugesetzbuch sieht für diesen Sonderfall entsprechende Möglichkeiten vor. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat schon vor mehr als zwei Jahren Unterstützung signalisiert. Andere Kommunen, wie z.B. Solingen, arbeiten mit dem Enteignungsrecht lt. Baugesetzbuch sehr erfolgreich.

Da die EWR Stadtwerke Remscheid GmbH bereits im unteren Teil des Baumschulenweges bis zur Hofschaft Büchel alle notwendigen Infrastrukturleitungen 2019/2020 verlegt hat, stellt sich die Frage, warum die TBR nicht parallel mit den Kanalarbeiten begonnen hat, um den oberen Baumschulenweg schmutzwassermäßig in einer Freispiegelleitung zu entsorgen? Die geeignete Vorflut im Bereich der Hofschaft Büchel ist bereits Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts fertiggestellt worden. Angebote zur Vorfinanzierung des Kanalbaus gab es seitens der Eigentümer der B-Plan-Flächen seit Mitte 2019 genug.

Herr Heinze lies bisher aber das schriftliche Angebot von 11/2019 unbeantwortet. Die TBR wurde darüber angeblich auch nicht informiert. Die TBR hat deshalb entschieden, eine Druckentwässerung mit Anschluss an den Kanal in der Büchelstraße zu bauen, technisch anfällig und mit hohen Investitionen und Folgekosten für die Anschlussnehmer. Alle Anlieger haben nun eine Rechtsanwältin damit beauftragt, diese Maßnahme zu verhindern.

Sollte der Bebauungsplan und damit das Baurecht ersatzlos aufgehoben werden, wird die Müller GmbH & Co KG die bisherigen Kosten für Gutachten, Planungsleistungen an die Stadt Remscheid, Honorare und Zinsen von der Stadt Remscheid einfordern. Insgesamt geht es dabei um einen höheren sechsstelligen Betrag.

Die Verwaltungsspitze sollte dringend umdenken. Sie sollte das eigene, offensichtlich noch gültige wohnungspolitische Handlungskonzept ernst nehmen. Neben den Interessen zahlreicher Wohnungssuchender solle auch an Architekten und die Bauwirtschaft gedacht werden. Warum will die Stadt Remscheid, zumindest Teile der Verwaltung, die Umsetzung des rechtskräftigen Bebauungsplans verhindern? Was steckt dahinter?

********************************

Der Bebauungsplan steht am 11. August auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Denn die Stadt hat nach § 2 Abs. 1 BauGB die Aufhebung des Bebauungsplanes beantragt, weil ihr das Projekt nicht mehr erfolgt versprechend erscheint. Baudezernent Peter Heinze gestern gegenüber dem Waterbölles: „Die Erschließung des Baugebietes ist gescheitert. Und ein Enteignungsverfahren wollen wir nicht. Deshalb unser Aufhebungsantrag. Dabei handelt es sich allerdings um ein offenes Verfahren, das die Rechte von Herrn Müller berücksichtigt.“ Im Übrigen sei dessen Offener Brief „sachlich falsch“.

Nachfolgend zitiert der Waterbölles aus dem Beschlussvorschlag der Verwaltung für die BV Alt-Remscheid:
 

Artikel vollständig lesen

GEWAG bietet Azubis ab sofort Mietzuschuss

Pressemitteilung der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres startet die GEWAG als größter und gleichzeitig gemeinwohlorientierter Vermieter Remscheids die Aktion „Azubi-Wohnen“. Wer einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, erhält während der Ausbildungszeit pro Monat 50 Euro Mietzuschuss für eine Wohnung bei der GEWAG. Dazu kommt ein Startergutschein von 100 Euro und Free Basis WiFi. „Mit der Aktion wollen wir junge Menschen beim Start ins Berufsleben unterstützen und sie zugleich von uns als Dienstleister überzeugen,“ bringt Projektleiter Thomas Kühn das Engagement auf den Punkt. "Als Unterstützer haben Ausbilder und wir das gleiche Ziel.“

Damit möchte die GEWAG zum einen Jugendliche in Ausbildung entlasten und zum anderen die ausbildenden Unternehmen unterstützen. Für die Betriebe ist es schwer, gute Azubis zu bekommen und diese zu halten. Oft geht es um mehr als nur den reinen Ausbildungsplatz, zusätzliche Benefits wie beispielsweise eine günstige Azubi-Wohnung können die Entscheidung für ein Unternehmen beeinflussen. Daher bindet die GEWAG die Ausbildungsbetriebe gezielt in die Aktion ein. Ausbildungsbetriebe können ab sofort „Azubi-Wohnen“-Aktionsflyer und Plakate für den Aushang in gewünschter Stückzahl unter azubi-wohnen@gewag.de">azubi-wohnen@gewag.de oder Tel. RS 4644-0 anfordern. Zusätzlich werden viele Betriebe direkt angeschrieben.

Für alle Azubis – die Ausbildungsbeginner, aber auch die Azubis bis einschl. 3. Ausbildungsjahr – bietet die GEWAG einfach und schnell den Mietzuschuss plus Free WiFi bis zum Abschluss der Ausbildung. Zusätzlich erhält jeder Azubi bei Vertragsabschluss einen Startgutschein. Mitmachen ist denkbar einfach, auch WGs sind möglich. Azubis können sich unter www.gewag.de/azubi-wohnen informieren oder unter Tel. RS 4644-0. Thomas Kühn informiert über die Wohnungen und alle Details und ist auch Ansprechpartner für die Ausbildungsbetreibe bei weiteren Wünsche zur Azubi- oder Mitarbeiterbindung.

Das Programm der Denkerschmette im August

Dienstag, 4.August,
16 Uhr:

Kreativkurs „Stricken“, Wolle macht süchtig“
Nadeln und Wolle einpacken und vorbeikommen.
19 Uhr:
Unser Treffpunkt im Viertel
Offener Stammtisch, jeden Dienstag
Neue Leute kennenlernen, leckeres Bier, gute Weine, nette Gespräche und ganz viel Spaß.

Donnerstag, 6.August, 15 Uhr
Bridge für Fortgeschrittene

Samstag, 8.August, 15 Uhr
Literaturcafé: Vorlesen & Zuhören
Selbstverfasstes in und aus dieser Zeit. Mit Heinz Wohlenberg: auch oder gerade in Corona Zeiten.

Sonntag, 9.August, 15.30 Uhr
Workshop: Spirituelle Selbstheilung   
„Passend zum Corona-Drama - wie können Ängste und andere Emotionen abgebaut werden, um das Immunsystem zu stärken.“ Dauer ca.drei Std., Kostenbeitrag 20 Euro. Anmeldung unter Tel. RS 460 4711. Leitung: Clemens Müller

Artikel vollständig lesen

Aktuelles zur Corona- Gesundheitslage

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden:

  • 1. August: 10
  • 2. August: 13
  • 3. August: 16

Insgesamt positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider:

  • 1.August: 269
  • 2.August: 272
  • 3.August: 275

241 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben.Nach wie vor befindet sich noch eine Person mit einer Covid-19-Infektion in stationärer Behandlung. (Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.) Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.