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Neue Außenanlage begeistert Hastener Kiga-Kinder

von Tobias Lüttenberg, 2. Vorsitzender des Fördervereins „Kiga Hasten“

Als am Freitag, 4. Oktober, um 8.30 Uhr rund 25 Eltern und Helfer am Hastener Kindergarten an der Moltkestraße zusammenkamen, konnte noch niemand von ihnen ahnen, was für spannende, konstruktive und vor allem lustige zwei Tage vor ihnen liegen würden. Alle waren gekommen, um beim Aufbau der neuen Außenanlage des Kindergartens zu helfen. Geplant waren u. a. drei Spielhäuser, zwei Schaukeln, eine „Tankstelle“ (für Spielautos), ein Spielgrill, eine Wasserstation für die U3-Kinder, ein großes Holzpferd und eine Bewegungsbaustelle. Die Geräte waren von der Firma Jörgens gebaut und geliefert worden, die auch die Anleitung beim Aufbau der insgesamt zehn Stationen übernahm.

Während des normalen Kindergartenbetriebes bohrten, hämmerten, gruben und schaufelten die Helfer in der bestehen Anlagen für die neue Gerätschaften, und manche Kindernase drückte sich vor Verwunderung und Staunen an den Fenstern der Gruppen platt; was denn wohl die Menschen da draußen so alles machen würden. Im Laufe des Vormittags hatten manche Kinder auch großen Spaß daran, selbst hier und dort die (kleine) Schippe zu ergreifen und eifrig zu buddeln oder auch die eine oder andere kritische Anmerkung zum Werk der Eltern beizusteuern.

Trotz des Dauerregens am Freitag gingen die Arbeiten gut voran, so dass die Helfer – Immer wieder vom Kindergarten großzügig mit Essen und Getränken versorgt – mit viel Spaß an der Sache und einer guten Portion Durchhaltevermögen schließlich am Abend gegen 18 Uhr mit dem Großteil des Aufbaus fertig wurden. Am nächsten Tag mussten die letzten Arbeiten und der „Feinschliff“ für die große Eröffnung am Sonntag erfolgen. Wieder erfreute sich der Kindergarten an einer großen Helferschar. Am frühen Nachmittag konnte die komplette Umgestaltung und Erneuerung abgeschlossen werden. und die Außenanlage erstrahlte nun im neuen Glanz, mit ganz neuen und spannenden Geräten zum Spielen und Phantasieren.

Am Sonntag, 6. Oktober,  wurde dann das neue Außengelände eingeweiht. Nach einem schönen Gottesdienst in der Pauluskirche versammelten sich alle in der neuen Außenanlage. Und nach Einweihungsreden und Danksagungen der Kindergartenleitung Monika Hesse, des Elternratsvorsitzenden Tobias Krupp und der Vorsitzenden des Fördervereins ,Stefanie Runge, konnten alle Kinder (und auch der eine oder andere Erwachsene) „drauflosspielen“ und ihr neues Außengelände ausgiebig testen.

Der große Dank gilt der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid als Träger des Kindergartens Hasten, unseren großzügigen Spendern (u. a. “Ein Herz für Kinder“, der Volksbank Remscheid, der Sparkasse Remscheid sowie der Ulrike-und-Lothar-Kaiser Stiftung und dem Stadtteilverein Hasten für Hasten e.V.), den Erzieherinnen und Erziehern für ihren unermüdlichen Einsatz und natürlich ganz besonders den Eltern die tatkräftig und vor allem auch finanziell die Spendenaktionen des Fördervereins unterstützt haben. Ohne alle diese großartigen Menschen und Institutionen wäre dieses schöne Außengelände nicht möglich gewesen. (siehe auch Waterbölles vom 8- Juni: Kindergarten Hasten hofft auf erfolgreiches Crowdfunding).

Unser Freibad muss fit werden für die Zukunft

Waterbölles-Gastkommentar

von Thomas Neuhaus, Beigeordneter für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport der Stadt Remscheid

Unser Freibad Eschbachtal ist eine bedeutende Einrichtung in unserer Stadt. Undenkbar ist es, wenn unsere kleine Großstadt Remscheid ohne Freibad dastehen würde. Es garantiert Sommererlebnisse in Remscheid für Jung und Alt seit 1912. Es ist damit ein Relikt der Gründerzeit und der Industrialisierung.

Das Freibad Eschbachtal garantiert seit seiner Eröffnung schöne Sommerferienerlebnisse insbesondere für diejenigen, die nicht in den Urlaub fahren können, und ist Teil der Gesundheitsförderung der Stadt. Überwiegend wird es von Jugendlichen und jungen Leuten besucht. Es ist das älteste Binnenfreibad Deutschlands mit natürlicher Wasserzuführung. In seinem jetzigen Zustand verfügt es über die Technik der 1960-er Jahre. Bis zu 70.000 Besucherinnen und Besucher kommen in einer Saison in unser Freibad. 

Die Stadt Remscheid hat aufgrund des hohen Schuldenstandes vielfältige Sparmaßnahmen in den letzten 25 Jahren vornehmen müssen. Einer weisen Entscheidung des Rates der Stadt ist es zu verdanken, dass das Freibad nicht geschlossen wurde. Derartige Bestrebungen gab es. Durch den in 1995 gegründeten Förderverein konnte die notwendige bürgerschaftliche Unterstützung sichergestellt werden und mit innovativen Maßnahmen (Hundeschwimmen, Schiffsparade, Eschtival) erhebliche Mittel (500.000 €) eingenommen werden, die nachhaltige Beiträge für die Nutzung, Attraktivierung und die Erhaltung des Bades darstellen.

Durch engagierte und versierte Mitarbeiter des Fachdienstes Sport und Freizeit der Stadt Remscheid war es möglich, in jeder Saison das Freibadvergnügen sicherzustellen. So wurden nach der Frostperiode in jedem Jahr 200 - 300 Fliesen in den Schwimmbecken ausgetauscht, die durchgerosteten Ringleitungen wurden ersetzt, WC-, Dienst-, Umkleide- und Duschräume wurden renoviert und echte Meisterleitungen im Maschinenraum vollbracht. Ergänzt wurde die Pflege der Anlage stets durch die tollen Mitarbeiter/innen der Arbeit Remscheid.

Allen Verantwortlichen in der Politik, Verwaltung und im Förderverein ist bewusst, dass der Zustand des Freibades sicherlich für das Saisonvergnügen in kommenden Jahren reichen wird, aber Zukunftsfähigkeit und höhere Attraktivität des Bades nur durch eine grundlegende Sanierung möglich wird.

Daher hat der Fachdienst Sport und Freizeit in 2018 die Sanierung in einem Bundesprogramm beantragt und hierfür die Unterstützung des Rates erhalten. Mit der Planung wurde ein renommiertes Planungsbüro für Freibäder mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, um das Freibad als attraktives Familienbad auf den neusten Stand der Technik (geringere Wasserfläche, Edelstahlbecken, Neubau der Umkleiden und Duschen, Erneuerung der Technik, Gastronomie, Wärmeversorgung durch Heizung und Solar, Erlebnisbecken und Großrutsche) zu bringen. Dabei orientiert sich die Machbarkeitsstudie an den historischen Wurzeln des Freibades Eschbachtal, das 1912 als Strandbad mit Sandaufschüttung konzipiert wurde.

Leider war der Antrag für das Bundesprogramm in 2018 nicht erfolgreich.

Da das Land NRW sein Programm „Soziale Integration im Quartier“ auch für Freibäder geöffnet hat, konnte kurzfristig die in 2018 erarbeitete Sanierungs- und Modernisierungskonzept bzw. die Machbarkeitsstudie überarbeitet werden (insbesondere Aktualisierung der Kosten) und rechtzeitig vor Abgabeschluss (30.9.2019) beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW eingereicht werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit wird der erforderliche Ratsbeschluss nachgeholt. Jetzt ist erneut die Hoffnung groß, dass Remscheid für sein „Eschi“ mit der großen Bedeutung für seine Quartiere und seiner Sozialstruktur die benötigten Mittel für die Sanierung erhält. Die Gesamtsumme der Maßnahmen der Modernisierung des Freibades belaufen sich auf 14.417.706,70 €. Der Eigenanteil der Finanzierung beträgt in dem Landesprogramm „Soziale Integration im Quartier 2020“  zehn Prozent (gleich 1.441.770,67 €).

Die Stadt Remscheid hatte angekündigt, dass sie sich weiterhin um die grundlegende Erneuerung durch Förderprogramme des Bundes und des Landes kümmern wird. Wir sind sicher, dass sich unsere Abgeordneten in Bund (Jürgen Hardt) und Land (Jens Nettekoven und Sven Wolf) unvermindert für die Förderung unseres Freibades einsetzen werden.

Ich bin mir sicher, dass das Team im Freibad, im Fachdienst Sport und Freizeit bei der Arbeit Remscheid alles dafür tun, um eine Öffnung in 2020 hinzubekommen. Möglicherweise müssen wir wieder die maximale Besucher/innenzahl auf 1.500 Personen begrenzen, um die nötige Wasserqualität sicherzustellen.

Öffnen werden wir unser Freibad Eschbachtal in 2020 garantiert. Und am liebsten mit einem Bewilligungsbescheid für die grundlegende Modernisierung.

Die Remscheider Moscheevereine bedanken sich

Presseerklärung der Moscheevereine in Remscheid

Wir bedanken uns bei den zahlreich erschienenen Gästen, die uns am „Tag der offenen Moschee“ im Deutsch-türkisches Kultur- und Sportzentrum besucht haben. Der Dialog und Austausch miteinander – mit allen Glaubensgemeinschaften, mit der Politik und allen Bürgern ist für uns besonders wichtig. Jeder ist herzlich willkommen.

Wir möchten nochmals betonen, dass die Vereine in Remscheid Ziele verfolgen, die ausschließlich mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Einklang stehen. Wir bekennen uns zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und lehnen jeglichen Extremismus und Rassismus ab. Unsere Vereine legen Wert auf Freundlichkeit, Toleranz und Solidarität der Menschen untereinander und gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften. Unser Ziel ist es, das friedvolle Zusammenleben in Remscheid gemeinsam zu gestalten.

Auch wir möchten den Angehörigen der beiden beim Terrorakt in Halle Getöteten unser tiefstes Beileid ausdrücken. Wir verurteilen diesen rechtsextremistischen Terroranschlag auf die Synagoge.

Die Remscheider Moschee-Vereine
(Deutsch-türkisches Kultur- und Sportzentrum e.V. IGMG Remscheid,  ATIB Remscheid,  DITIB Remscheid)

Mehr für bezahlbaren studentischen Wohnraum tun

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Das Wohnen für Studenten wird zum Start des Wintersemesters 2019/ 20 schon wieder teurer. Plätze in Studentenwohnheimen werden auch immer knapper - auch weil den Studierendenwerken die finanziellen Mittel fehlen, um bestehende Wohnanlagen zu sanieren oder neue zu bauen. Die Grundfinanzierung wird im Landeshaushalt zum dritten Mal in Folge nicht erhöht. Die Landesregierung lässt die Studentenwerke hängen“, meint der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Ich selbst kann mich noch gut an meine Uni-Zeit in Köln erinnern. Damals waren die Preise schon so hoch, dass ich mir nur ein kleines Zimmer mit gemeinsamer Dusche und Küche auf dem Flur leisten konnte.“

Eine jetzt veröffentlichte Studie des Moses-Mendelsson-Instituts unterstreiche, dass das Wohnungsangebot mit den wachsenden Studierendenzahlen nicht Schritt hielte. Nur 6,5 Prozent der Studierenden erhielten demnach einen Wohnheimplatz. Lange Wartezeiten seien vorprogrammiert. „In keinem Bundesland sind mehr Studierende an einer Hochschule eingeschrieben als in Nordrhein-Westfalen – im Wintersemester des letzten Jahres waren es mehr als 770.000. Darauf können wir stolz sein. NRW blickt auf eine lange Geschichte als europaweit erfolgreicher und bei den Studierenden beliebter Studien- und Forschungsstandort zurück. Mich freut besonders, dass künftig auch Remscheid dabei sein wird mit dem neuen Standort für die Fachhochschule. Wenn wir möchten, dass mehr Menschen sich ein Studium leisten können, müssen wir aber auch für bezahlbaren Wohnraum sorgen.  

Wir haben das zum Thema der aktuellen Stunde gemacht. Die Debatte hat gezeigt: Die Landesregierung nimmt die soziale Realität in unserem Land nicht zur Kenntnis. Die studentische Wohnungsnot zur Semesterbeginn wird als naturgegebenes, wiederkehrendes Phänomen einfach so zur Kenntnis genommen. Konkrete Antworten darauf, was die gewählte Landesregierung für mehr bezahlbaren Wohnraum tun möchte, blieb sie schuldig. Sie hat keine Konzepte, wie eine Verdrängung der Studenten und Studentinnen aus den mittlerweile unbezahlbaren Innenstädten der beliebten Uni-Städte Einhalt geboten werden kann. Auch in Remscheid haben wir das Thema Wohnen für Studierende bereits diskutiert, etwa bei neuen Aufgaben für die Alleestraße. Günstig in Remscheid wohnen und per Bahn zu Uni. Das zeigt, wie angespannt der Wohnungsmarkt in Unistädten ist. Jetzt sind wir selbst Standort einer Hochschule und können derzeit noch bezahlbare Wohnungen anbieten.“

Klauke spendet Werkzeuge im Wert von 32.600 Euro

Pressemitteilung des Berufsbildungszentrums der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH

Das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) freut sich über eine Werkzeugspende im Wert von 32.600 Euro, die die Firma Klauke in dieser Woche überreichte. Damit können alle 62 Ausbildungsplätze der BZI-Elektroabteilung ausgestattet werden. Die Spende soll der Beginn einer dauerhaften und nachhaltig angelegten Partnerschaft sein. Gemeinsam will man neue Ideen für eine Zusammenarbeit entwickeln.

„Unsere Elektroabteilung wächst stetig. Elektrotechnik erhält in den Betrieben einen zunehmend höheren Stellenwert“, erklärte BZI-Ausbildungsleiter Thomas Knipper. Dazu tragen nicht zuletzt die Anforderungen der Klimawende bei. „Unsere Energieerzeugung wird künftig immer dezentraler werden“, spielte Klauke-Vertriebsleiter Torsten Darkow auf die Gewinnung regenerativer Energien, zum Beispiel durch Photovoltaik-Anlagen an. Auch die Elektromobilität verlange innovative Werkzeuge. „Es wird immer mehr elektrisch produziert. Produkte, die früher mechanisch waren, werden elektrifiziert“, ergänzte er. Insofern sei man froh, mit der Spende den Auszubildenden bereits in der Grundausbildung Zugang zu den modernen Werkzeugen zu ermöglichen, die sie als Fachkräfte regelmäßig nutzen werden. So sollen die Azubis und ihre Ausbilder auch bei Klauke Schulungen besuchen können. Gleichzeitig wird im BZI-Neubau, der im nächsten Jahr eröffnet werden wird, eine spezielle „Klauke-Ecke“ für spezielle Trainings eingerichtet werden. Ausbildungen im Elektrohandwerk und in der Elektroindustrie böten beste Zukunfts- und Karrierechancen und eröffneten jungen Menschen viele berufliche Wege, hob der Vertriebsleiter hervor.

Den Kontakt zu Klauke hatte Ausbilder Michael Majewski hergestellt, als er kaufmännische Angestellte des Remscheider Werkzeugherstellers in einer Schulung zur Elektrotechnik betreute. „Es war naheliegend, die Kooperation mit dem größten technischen Ausbildungszentrum in der Region zu beginnen – zumal wir ja fast Nachbarn sind“, sagte Torsten Darkow.

Bietet sich neues Kita-Flachdach für Photovoltaik an?

Zwei neue Kindertagesstätten für Remscheid“, titelte der Waterbölles am 27. August. In einer Pressekonferenz hatte die Stadtsparkasse Remscheid angekündigt, an der Oststraße und am Hackenberg in Lennep zwei neue Kindertagesstätten in Modulbauweise mit je 80 Betreuungsplätzen bauen zu wollen. „Wenn alles läuft wie geplant, sollen beide Einrichtungen zum Kindergartenjahr 2020/2021 eröffnet werden“, sagt damals Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Stadtsparkasse Remscheid. Das konkretisierte er am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Süd: „Wir sind guter Dinge, die Kita an der Oststraße zum 30. Juni eröffnen zu können!“ Das hat mit der Bauweise des zweistöckigen Neubaus zu tun: Er kann aus vorgefertigten Betonteilen binnen einer Woche zusammengesetzt werden.
Träger der Einrichtung wird (wie in Hackenberg) eine Elterninitiative sein, die pädagogische Fachberatung übernimmt der Verein „Die Verlässliche“ e.V., der im kommenden Jahr sein 235-jä#hriges Bestehen feiern kann. Dessen stellv. Geschäftsführer Matthias Spahn berichtete den BV-Mitgliedern, Der Eltern-Verein befinde sich „derzeit in Gründung“, sie werde „in ein bis zwei Wochen stehen“ und sich dann voraussichtlich unter das Dach des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes begeben.

Die neue Kita wird an der Oststraße gleich neben der Gemeinschaftsgrundschule Dörpfeld zweigeschossig gebaut. Dafür muss das dortige unbewohnte Haus des Hausmeisters abgerissen werden; auch werde man einige Quadratmeter des Schulhofes für den Neubau benötigen. Aber das sei kein Problem, betonte Schuldezernent Thomas Neuhaus. Denn es sei geplant, die jetzige „Asphaltwüste“ für 240.000 Euro durch neue Spielangebote attraktiv zu gestalten.

Die 80 Betreuungsplätze der Kita werden sich auf vier Gruppen verteilen. Davon sind 20 Plätze für U3 vorgesehen, pro Gruppe fünf. Matthias Spahn bezifferte den Bedarf an ausgebildeten Fachkräften am Mittwoch mit zwölf bis 14. Bezirksbürgermeister Stefan Grote: „Eine Kita neben einer Grundschule, das ist das Beste, was man sich vorstellen kann!“ Aber er sah auch das Problem der fehlenden Parkplätze an der Oststraße angesichts des bevorstehenden „Drive-In durch Eltern-Taxen“. Darüber müsse frühzeitig mit dem Vorstand der neuen Eltern-Initiative und allen Kita-Eltern gesprochen werden, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden. Das sagte Spahn zu. Leider werde sich das Verhalten der Eltern nicht von heute auf morgen ändert lassen, befürchtete Thomas Neuhaus. Er jedenfalls werde die Eltern-Taxen bei jeder sich bietenden Gelegenheit problematisieren, auch wenn das bei den Eltern nicht immer gut ankomme.

Zahlreiche Fragen von BV-Mittgliedern (CDU und W.i.R.) betrafen anschließend das Binnenverhältnis der neuen Eltern-Initiative und des Vereins „Die Verlässliche“ e.V. Das war verwunderlich, wird dieses Prinzip der Zusammenarbeit doch schon seit Jahren in Remscheid gepflegt (etwa bei der Kraftstation und den ihr angegliederten Kitas an der Nord- und der Walkürenstraße). Das sollte langjährigen Kommunalpolitikern eigentlich nicht verborgen geblieben sein.

Spannender waren da schon die Fragen nach einer Begrünung des immerhin 375 Quadratmeter großen Flachdachs bzw. der dortigen Installation einer Photovoltaikanlage. Letztere hatte Stefan Grote ins Gespräch gebracht – und überraschte damit Jörg Böing und Thomas Christ, die Vertreter des Investors/Bauherrn Stadtsparkasse: „Wir müssen ja auch an die Wirtschaftlichkeit (sprich: Rendite) dieses Objektes denken!“ Aber man wolle noch einmal nachrechnen, räumten sie ein. Grote machte Mut: „Vielleicht könnte die Photovoltaikanlage sogar noch Strom für die Schule nebenan liefern!“

6. Schulung von Familienpaten beginnt

Pressemitteilung des CARITAS-Verbandes Remscheid und der Initiative Jugendhilfe e.V.

Das Projekt „Familienpaten“ ist ein gemeinsames Projekt des Katholischen Bildungswerkes, des Caritasverbandes und der Initiative Jugendhilfe e.V. Es unterstützt Familien, die kleinere Hilfen im Alltag wünschen, um großen Krisen vorzubeugen. Aktuell sind sechs Familienpaten im Einsatz. Das Team hatte sich in kurzer Zeit sehr verkleinert, da verschiedene Paten aus persönlichen Gründen (wie Umzug, Pflege von Angehörigen u.ä.) ihre Patenschaft aufgegeben haben. Die Nachfrage ist jedoch weiterhin hoch, und die Nachfrage wächst weiter. Deshalb werden ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gesucht, die gerne einen Teil ihrer Zeit anderen Familien schenken.

Im Mittelpunkt dieses Projekts stehen Familien, die sich für ihren Alltag eine kleine Unterstützung wünschen, um großen Krisen vorzubeugen. Das kann z.B. eine Leih-Oma oder ein Leih-Opa bzw. jemand, der gerne Spaß mit Kindern hat in Form von spielen oder Spielplatzbesuchen u. ä. Andere mögliche Aufgaben können bspw. die schulischen Förderung oder die Übernahme von Fahrdiensten zu Kliniken oder die Begleitung zu Institutionen sein. Manchmal hilft es auch, mit jemandem gemeinsam die Unterlagen zu sortieren oder jemanden zum Reden oder für gemeinsame Unternehmungen an der Seite zu haben. Uns ist es wichtig, dass sowohl die Familien als auch die Familienpaten mit Spaß und Freude dabei sind. Die zeitlichen Kapazitäten können von den Familienpaten selbst benannt werden. Die ehrenamtliche Familienpaten werden durch regelmäßige geleitete Austauschtreffen und eine wöchentliche telefonische Sprechstunde begleitet.

Eine Schulung mit insgesamt fünf Terminen geht dem Einsatz als Familienpaten voraus. Die Schulung beginnt in diesem Monat. Interessierte können sich an Daniela Forster (Koordination des Projekts „Familienpaten“) unter Tel. 0178 – 726 85 06; oder E-Mail d.forster@caritasverbandremscheid.de wenden.

Stadt befürwortet Hundewiese am Hohenhagen

Im Rahmen des Projektes MOSAIK (Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung) fand am 11. Mai im Stadtteilzentrum „Die Esche“ auf dem Hohenhagen eine Zukunftswerkstatt statt. Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers hatten dabei die Gelegenheit, Ideen und Vorstellungen für künftige Entwicklungen des Stadtteils einzubringen. In der Sitzung der Sitzung der Bezirksvertretung Süd befürwortete die Verwaltung am vergangenen Mittwoch die Einrichtung einer Hundewiese am Hohenhagen: danach hatte die CDU-Fraktion gefragt. „Dadurch würde sich die in Remscheid bisher verfügbare Anzahl an Hundeauslaufflächen von zwei (Kuckuck und Stadtpark Remscheid) auf drei erhöhen. Das würde den Anmarschweg der Hundehalter die verkürzen.“ Allerdings sei zu beachten, „dass

  • die Lage des Grundstücks nicht mit den Belangen aus Naturschutz bzw. Landschaftsschutz kollidieren sollte,
  • das Grundstück nicht zu dicht an vorhandener Wohnbebauung liegt, da sonst erfahrungsgemäß Beschwerden von Anwohnern über Lärm zu erwarten sind, und
  • beschilderte Parkplätze ausgewiesen werden können, um Klagen über Falschparker zu vermeiden.
  • das gewählte Grundstück über Einzäunung, Entsorgungsbehälter für Müll, Kotbeutelspender, Sitzgelegenheiten (Bänke mit/ohne Wetterschutz, Baumstämme etc.) und (optional) Wasserstellen für Hunde verfügt.“

Fazit: „Nach Abwägung der Vor- und Nachteile ist die Einrichtung einer Hundewiese am Hohenhagen aus Sicht des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung zu befürworten.“

Neuer Fortbildungskatalog für Kitas und Schulen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt wendet sich mit einer Neuauflage ihres Fortbildungskatalogs an die Remscheider Kindertageseinrichtungen und Schulen. Für die Schuljahre 2019/2020 und 2020/2021 hat sie ihr Fortbildungsangebot für die Fachkräfte nochmals erweitert – und reagiert damit auf das große Interesse an der ersten Ausgabe des Fortbildungskatalogs in den letzten beiden Jahren.  Die wesentlichen Veränderungen sind eine Ausweitung der Angebote in den Bereichen der professionellen Weiterentwicklung für Fachkräfte an Kitas und Schulen sowie im Bereich der Schulentwicklung. Darüber hinaus hat die städtische Beratungsstelle, die Erziehungs- und Familienberatung sowie die Schulpsychologie, unter einem Dach vereint, einige Themenfelder erweitert. Neu sind beispielsweise Tools für Fachkräfte für ein gelingendes Miteinander im Schul- beziehungsweise Kitaalltag oder Werkzeuge für einen angemessenen Umgang mit besonders herausfordernden Themen wie Trauer, Schulabsentismus oder psychischen Erkrankungen.  Die Fortbildungsangebote sind kostenfrei und können von Schulen und Kindertageseinrichtungen nach Bedarf angefragt werden. Die digitale Version der Broschüre ist im städtischen Internetportal unter https://remscheid.de/leben/medienpool/dokumente020/2019_A5_Broschuere_Psych_Beratungsstelle.pdf abrufbar.

In einem Vorwort zum neuen Fortbildungskatalog schreibt Oberbürgermeister Burkhard mast-Weisz: „“Eine zukunftsgerichtete Kommune wie Remscheid braucht starke Kinder und Jugendliche, die dabei unterstützt und gefördert werden, Kompetenzen zu erwerben und weiterzuentwickeln. Von diesen jungen Menschen hängt es ganz maßgeblich ab, ob wir in Remscheid auch in Zukunft den Herausforderungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels mit Ideenreichtum, Engagement und Innovationen begegnen werden. Es sind die Eltern und die pädagogischen Fachkräfte in unserer Stadt, welche die Kinder und Jugendlichen stark machen und ihre Entwicklung begleiten und fördern. So können wir stolz darauf sein, dass an Remscheider Kitas und Schulen so viele Erzieher*innen und Lehrer*innen arbeiten, die sich täglich mit voller Energie den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen widmen, ihre individuellen Stärken fördern und sie fit für ihr späteres Leben machen.“ Dass die Angebote der Psychologische Beratungsstelle der Stadt von den Fachkräften äußerst positiv aufgenommen würden, zeige sich auch in der großen Resonanz auf die erste Ausgabe des Fortbildungskatalogs in den letzten beiden Jahren.

Und Dr. Jana Schrage, die Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle, schreibt: „Eine wichtige Säule unserer Arbeit ist die Beratung, Supervision und Fortbildung für alle Fachkräfte der Kitas und Schulen in Remscheid. (...) Wir freuen uns darauf, auch weiterhin in so guter Kooperation mit Ihnen für die Kinder und Jugendlichen in Remscheid zu arbeiten.“

Stadt legt im Rathausfoyer Kondolenzbuch aus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aus Anlass der schrecklichen Ereignisse des gestrigen Abends in Halle (Saale) hat die Stadt Remscheid von heute Nachmittag bis einschließlich Freitag, 18. Oktober, im Foyer des Rathauses ein Kondolenzbuch ausgelegt. Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, ihre Gedanken und Gefühle als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität niederzuschreiben und auf diese Weise der eigenen Trauer um das Geschehene Ausdruck zu verleihen. (Das Rathaus Remscheid ist montags bis freitags von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet.)

Der Eintrag der Stadt Remscheid in dem Kondolenzbuch, das später die Jüdische Kultusgemeinde in Wuppertal erhalten soll, hat folgenden Wortlaut:

„Wir sind fassungslos über das Geschehene.

Wir trauern um zwei Menschen, die Opfer eines Terroraktes wurden, weil sie sich dem Täter entgegenstellten. Wir sind in unseren Herzen bei ihren Angehörigen, die den Tod geliebter Menschen beklagen müssen. Sie sollen wissen, dass sie in diesen schweren Stunden nicht alleine sind.

Wir sind mit unseren Herzen bei den Gemeindegliedern der Jüdischen Kultusgemeinde in Halle an der Saale, die sich am jüdischen Versöhnungsfest Yom Kippur in ihrer Synagoge versammelten. Sie wurden während des Gottesdienstes Ziel eines Terroranschlages, dessen letztendliches Scheitern nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass dieser Angriff auf ein jüdisches Gotteshaus uns allen galt - unserer friedlichen, toleranten und solidarischen Gesellschaft genauso wie unserem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat.

Wir fühlen uns von Herzen verbunden mit den Gemeindegliedern unserer Bergischen Jüdischen Kultusgemeinde. Wir stehen an der Seite des in sieben Jahrzehnten nach der Shoa wieder erstandenen und erblühten jüdischen Lebens im Bergischen Land.

Wir müssen achtsam sein, wenn Zwietracht und Hass in unserem Land gestreut werden - erst in Gedanken, dann in Worten - und später in Taten. Wir müssen zusammenstehen, um unsere Gesellschaft und unseren Staat gegen diese Angriffe zu verteidigen. Wir müssen unsere Lebensweise in einem von Toleranz und Respekt gelebten Miteinander schützen, indem wir uns jenen entgegenstellen, die Zwietracht und Hass zwischen den Menschen in unserer Stadt und in unserem Land zu säen versuchen.

In unserem täglichen Handeln sind wir unserem ersten Verfassungsgebot verpflichtet: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar. ‘

Stadtdirektor Sven Wiertz und Bürgermeisterin Gabi Leitzbach haben sich heute gegen 16.30 Uhr als erste in das Gedenkbuch eintragen. Als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität hat Remscheid Trauerbeflaggung am Rathaus Remscheid, am Lüttringhauser Rathaus und am Teo Otto Theater vorgenommen.

Die #5630-Shows wurden für November abgesagt

Pressemitteilung des Projekt-Teams #5630

Die für dem  29. und 30. November sowie 1. Dezember geplanten Shows können nicht stattfinden kann. Das Projekt wird aber weiter geführt, und es wird eine Verschiebung der geplanten Show angestrebt.

Neben den Initiatoren hatten sich fachlich versierte Choreografen, Musikpädagogen, Trainer, Künstler (Foto, Film, Produktion), Helfer, Eltern und insbesondere die Jugendlichen ehrenamtlich in ihrer Freizeit, mit ihrem Talent und aller Kraft für das Projekt eingesetzt. Das bürgerschaftliche Engagement ist beispielhaft und erfährt seine Besonderheit mit der über Grenzen von Vereinen, Verbänden und Institutionen gelebten Zusammenarbeit. Das Ziel: gemeinsam Talente fördern, Projekte zu initiieren und zu organisieren. Dieses Konzept wurde vom Fonds Soziokultur (im Wettbewerb vieler Großstädte) ausgezeichnet.

Die Jugendlichen in unserer Stadt haben es verdient, in einem Rahmen präsentiert zu werden, der ihren Talenten und ihrem Einsatz entspricht. Die Veranstaltung ist fertig geplant und die Initiatoren sowie die Teilnehmer sind in der Lage, die Veranstaltung auf höchstem Niveau durchzuführen. Allerdings hat keiner von Ihnen die Möglichkeit, die Kosten für die notwendigen technischen Voraussetzungen für die Shows zu tragen. Die Ausstattung und temporäre Nutzungsänderung der Sporthalle Neuenkamp zu einer Eventarena mit 1.100 Zuschauerplätzen ist real umsetzbar, aber aufwendig. Einen Veranstaltungsort in vergleichbarer Größe und mit der verfügbaren Grundausstattung gibt es in Remscheid nicht.

Früher Flashmob am 1. September floppte, machte aber allen Beteiligten viel Spaß.

Die Stadt Remscheid hat sich mit Beteiligung der Fachdienste (Sport, Gebäudemanagement, Teo-Otto-Theater) soweit möglich beteiligt und uns unterstützt. Der Oberbürgermeister ist Schirmherr. Das Werben um Sponsoren (2019/2020) hat leider in der Realität gezeigt, dass eine finanzielle Unterstützung in Remscheid nur in begrenztem Maß möglich ist. Die Gründe sind vielschichtig und müssen offen diskutiert werden.

Um ein Ausrufezeichen zu setzten, und die jungen Talente auf eine große Bühne zu bringen, hatten die Initiatoren einen große Show geplant. Die Idee für die Realisierung war, dass sich die Kosten über Einnahmen und Sponsoring decken lassen. Als Folge der ausgebliebenen Sponsorengelder ergab es sich dann, dass die Kosten einzig über den Kartenverkauf finanziert werden müssen.

Die Resonanz auf die persönliche Einladung des Schirmherrn zu einer Informationsveranstaltung (am 3. Juli 2019 in den Räumen der Stadtsparkasse Remscheid) war enttäuschend. Die Rückmeldung nach einer gelungenen und beeindruckenden Präsentation war durchweg positiv. Den mündlichen Ankündigungen folgten dann aber nur wenige konkrete Sponsorenverträge.  Bei den gewonnenen Partnern möchten die Initiatoren sich ausdrücklich bedanken. Sponsoring bedeutet, dass eine Gegenleistung erbracht wird. Diese haben die Organisatoren entsprechend geleistet und die Kampagne im September 2019 gestartet. Mit den tatsächlich bei dem Verein eingegangenen Geldmitteln, wurden die vom Verein bereits vorfinanzierten Projekte der Kampagne „WIR in Remscheid“ bezahlt. Derzeit sind erste Ergebnisse dieser Kampagne in der Stadt zu sehen: Die  Jugendlichen werden gesehen; Gespräche über Themen der Jugend finden statt.

Die Initiatoren haben mit den im September 2018 gecasteten Talenten (Casting = Besetzung einer Show) ein besonderes Programm entwickelt. Es ist sicher, dass ein Publikum damit begeistert werden kann. Das Konzept gründete auf der Erfahrung von Veranstaltungen, welche die artistic jumpers mit 4.000 Zuschauern erfolgreich in Remscheid durchgeführt haben (Remscheider Turngala, zuletzt 2004). Es ist also nicht so, dass die geplante Veranstaltung “blauäugig” angegangen wurde. Die Initiatoren haben aber in den letzten Monaten gelernt, dass die Realität und Randbedingungen in Remscheid derzeit einfach schlecht dafür sind. Das Konzept, die aufwendige Veranstaltungstechnik über die verkauften Karten zu finanzieren , ist mit einem Risiko verbunden, das derzeit nicht abzusichern ist. In den ersten fünf Wochen des Vorverkaufs wurden nur wenige Karten verkauft – weit unter der Erwartung.

Die Teilnehmer und ihre Familien und Freunde beschweren sich zu Recht darüber, dass die Karten für die Veranstaltung teuer sind, da sie ja schon viel ehrenamtlichen Einsatz zeigen. Die Preise sind so gestaltet, dass die Kosten damit gedeckt werden können. Darüber hinaus sind Rabattierungen für Familien und Jugendliche nur mit Sponsoren umsetzbar. Mit jedem Sponsor hätte die Veranstaltung günstiger werden können. Es bedarf deshalb für das beschriebene Veranstaltungskonzept einer angemessen Unterstützung von Sponsoren. Diese lassen sich derzeit nicht überzeugen, und es fehlt auch an der Bereitschaft zuzuhören (ausgenommen sind wenige Einzelinitiativen). Wäre ein Großteil der Karten verkauft, hätte das Ziel erreicht werden können. Derzeit ist das persönliche Risiko der beiden Initiatoren zu hoch.

Die Absage der Shows bedeutet keinesfalls, dass die Projektidee aufgegeben wird. Für das Foyer des Stadttheaters ist eine Veranstaltung terminiert, welche ursprünglich als „Warm Up“ für das Event am 29. Und 30. November / 1. Dezember geplant war. Daraus wird jetzt ein „Intermezzo“, bei welchem die Zwischen-Ergebnisse der vielen kleinen Projekte vorgestellt werden. Eine Gelegenheit sich angemessen zu präsentieren und einen Ausblick zu geben auf das, was folgen wird.

Es gilt weiter für das Projekt zu werben und Unterstützer zu finden. Die Initiatoren stellen sich auch gerne der konstruktiven Kritik. Am Ende gilt Es, den jungen Talenten eine Wertschätzung entgegenzubringen, die sie unbedingt verdienen. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung wird dies aber nicht gelingen. Es wird hier auch noch mal darauf hingewiesen, dass dieses Projekt ehrenamtlich umgesetzt wird und es keine finanziellen Interessen oder Gewinnabsichten verfolgt. Im Juli wurde ein gemeinnütziger Verein zu diesem Zweck gegründet: #5630 – Das sind Wir in Remscheid e.V.

Jochen Peitz I Marcel Haupt I Daniel Sperling

Markus Hoymann verstärkt das Vorstandsteam

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Seit dem 1. Oktober hat der Caritasverband Remscheid e.V. einen neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. „Wir sind froh, mit Herrn Hoymann ein sehr erfahrenes und versiertes Mitglied für unseren Vorstand gefunden zu haben“, so Stadtdechant Monsignore Thomas Kaster. Hoymann ist Jurist und hat zuletzt als Geschäftsführer der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn gearbeitet. Neben der Tätigkeit im Vorstand wird er auch die Leitung des Fachdienstes für Integration und Migration übernehmen. „Ich freue mich auf die Tätigkeit und die Möglichkeit, meine im Rahmen der Geschäftsführung und internationalen Entwicklungszusammenarbeit gewonnen Kenntnisse und Erfahrungen jetzt beim Caritasverband Remscheid einbringen zu können“, erklärt Herr Hoymann.

Durch die plötzliche und schwere Erkrankung von Karin Dasbach musste der Vorstand im vergangenen Jahr sehr kurzfristig neu aufgestellt werden. Karin Dasbach hatte vor nun vier Jahren im Jobsharing mit Sandra Engelberg die Vorstandstätigkeit übernommen. Vorher war sie seit 1997 Leitung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.  „Frau Dasbach hat als Fachbereichsleitung, als stellvertretende Vorsitzende der Caritas Remscheid und auch als Vorsitzende der Initiative Jugendhilfe e.V. viele Maßnahmen und Projekte nach Remscheid geholt. Sie sich in ihrer Arbeit sehr erfolgreich für die Themen Armutsprävention und Verbesserung der Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche engagiert“, so Kaster. „Es war daher für uns ein großer Schock und harter Schlag, als wir von der Erkrankung von Frau Dasbach erfuhren.“

Nachdem der Vorstand nun über ein Jahr übergangsweise neben der Vorstandsvorsitzende Sandra Engelberg ehrenamtlich durch Franz Josef Kohout geführt wurde, sind alle glücklich, dass nun wieder ein zweites hauptamtliches Vorstandsmitglied mit an Bord ist. Dechant Kaster bedankt sich unter kräftigem Applaus der Mitarbeitenden bei Kohout für seinen herausragenden ehrenamtlichen Einsatz. „Du musstest Dich in kürzester Zeit in sehr viele und verschiedenen Themen einarbeiten. Dafür, dass Du dazu bereit warst und dies in so engagierter Art und Weise getan hast, sind wir Dir zu großem Dank verpflichtet!“ Franz Josef Kohout wird sich schrittweise aus der Vorstandsarbeit zurückziehen, nicht aber aus dem ehrenamtlichen Engagement für den Caritasverband Remscheid.