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24.8.: Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl

Pressemitteilung der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Gemeinsam mit den drei regionalen Wirtschaftsjuniorenkreisen veranstaltet die Bergische IHK am 24. August einen „Parlamentarischen Abend“ in Form einer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal am Heinrich-Kamp-Platz 2. Auf dem Podium werden bergische Kandidatinnen und Kandidaten aller im Bundestag vertretenen Fraktionen sein. Die Diskussion wird von Thorsten Kabitz, Chefredakteur von Radio RSG, moderiert.

„Wir wollen den Politikern ‚auf den Zahn fühlen‘ und sie unter anderem zu ihren wirtschaftspolitischen Zielen für unsere Region befragen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Teilnehmende Unternehmerinnen und Unternehmer werden während der Veranstaltung die Möglichkeit haben, gezielte Fragen an die Kandidaten zu richten. Für das Podium zugesagt haben Jürgen Hardt (CDU), Manfred Todtenhausen (FDP), Helge Lindh (SPD), Anja Liebert (Grüne), Till Sörensen-Siebel (Linke) sowie Frederick Kühne (AfD). Trotz der andauernden Corona-Situation wird die Diskussionsrunde als Präsenzveranstaltung durchgeführt. Teilnehmen können alle Mitgliedsunternehmen der Bergischen IHK sowie die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren. Alle Teilnehmenden werden gebeten, sich an die bestehenden Abstands- und Hygienevorschriften zu halten. Der Einlass ist nur mit gültigem „GGG“-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) möglich sowie nach vorheriger digitaler Anmeldung über bergische.ihk.de/parlamentarischerAbend2021.

„Löwen Schrei Festival“ mit sechs Bands

Pressemitteilung von Maximilian Süss, MS Events

Angelique Bark und Maximilian Süss präsentieren am 21. August im „Kultschock“, Stockder Str. 142, beim ersten „Löwen Schrei Festival“  sechs Bands der etwas härteren Art. Mit Corpsepain, Running with Lions, Johnny Deathshadow, Voidemolition, Der Schulz und Band und Schlagwetter stehen gestandene Größen und Newcomer der „Neue Deutschen Härte“- Szene (NDH) auf der Bühne. Einlass ist ab 14 Uhr, Vollgas ab 15 Uhr.

Die Idee für das Festival entstand in der Zeit des langen Corona-Lockdowns. Angelique Bark, die in der NDH-Szene sehr gut vernetzt ist, wollte für die Bands ein Benefizkonzert starten, um den Künstlern eine Auftrittsmöglichkeit zu geben und über Crowdfunding und Spenden die Gagen zu bezahlen. Maximilian Süss war schnell überzeugt, und so startete die Planung für Festival, das zunächst als reines Stream-Event geplant war, im Frühling des Jahres. Auf Grund der aktuellen Situation kann daraus nun ein Hybrid-Event werden, d.h. es wird einen Stream geben auf YouTube und Facebook und zugleich mindestens 50 Zuschauer/innen live vor Ort, die sicherlich für eine fantastische Stimmung sorgen werden. Wir werden die Regelungen an die gültige Coronaschutzverordnung anpassen. Aktuell könne wir sagen, dass die Gäste eines der GGG vorweisen können müssen (Getestet, Geimpft, Genesen).

Alle Beteiligten freuen sich, endlich wieder auftreten zu können und ihre Musik vor Publikum zu präsentieren. Als Moderator wurde der bekannte Szenekenner Dr. Mark Bennecke verpflichtet, der in den Umbaupausen die Bands interviewen und vorstellen wird, so dass den ganzen Tag für kurzweilige Unterhaltung gesorgt sein wird. Finanziert wird das „Löwen Schrei Festival“ durch Sponsoren und Spenden. Unter diesem Namen gibt es bei startnext.com eine Crowdfunding Kampagne. Auch im Stream wird es die Möglichkeit geben zu spenden.

Tagesticket 30 €, buchbar über tickets@loewenschrei.de">tickets@loewenschrei.de. Wir bieten zunächst nur ein kleines Kartenkontingent an. Wenn die Corona-Lage mehr Besucher ermöglicht, werden wir kurzfristig noch weitere Karten anbieten können.

Kein Ausbildungsplatz? Beratung beim Einkaufen!

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Freie Ausbildungsplätze auf der einen, suchende Bewerber*innen auf der anderen Seite. Am Ende des Schuljahres und kurz vor Start der Ausbildungen in den Betrieben haben beide Seiten oft noch nicht zueinandergefunden. Im Juli starten daher an mehreren Einkaufszentren in Remscheid, Solingen und Wuppertal Infoangebote, die junge Menschen oder Eltern ohne Termin und am Rande des Einkaufens wahrnehmen können. Ca. 1380 offenen Ausbildungsplätzen stehen rund 1290 Bewerber*innen gegenüber. Einige Gründe: Corona-bedingt gab es keine Infobörsen, durch Kontaktbeschränkungen konnten viele Schnupper-Praktika nicht stattfinden. Die jungen Menschen hatten weniger Möglichkeiten, sich zu informieren, derzeit gibt es bei vielen Unsicherheiten. Wie also kommen die Informationen an den Nachwuchs? Der Bergische Ausbildungskonsens hat sich dazu ein ganzes Bündel von Maßnahmen unter dem Motto „Abflug in Ausbildung“ überlegt. Schirmherren sind die Oberbürgermeister der drei bergischen Großstädte.

Ein Baustein: Beratung beim Einkaufen. Damit kommen die Informationen direkt zu den potenziellen Ausbildungsinteressenten. Gut sichtbar und hörbar positionieren sich Berater*innen an den Einkaufszentren, an denen jeder mal vorbeikommt. Vertreter*innen der Jobcenter, der IHK; der Handwerkskammern, Ausbilder aus den Unternehmen – sie alle stehen Schüler*innen und Eltern Rede und Antwort, dazu, wo welche Ausbildungs- oder Praktika-Plätze zu finden sind. Völlig unkompliziert und ohne Termin kann das Angebot wahrgenommen werden.

Wo sind die Angebote zu finden? Am 11. August, 12 bis 15 Uhr, in Remscheid im Allee-Center. Bereits vor den Sommerferien wurden erfolgreich Beratungen auf Schulhöfen angeboten, ebenso Online-Elternabende.

Ausbildungsstart: Mehr Lehrstellen als Azubis

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Für viele junge Menschen im Bergischen Städtedreieck begann gestern mit ihrem ersten Ausbildungstag ein neuer Lebensabschnitt. Nachdem die Pandemie den Ausbildungsmarkt im Vorjahr ausgebremst hatte, wurden die Zahlen zum Ausbildungsstart 2021 besonders gespannt erwartet. „Nun sind sie da. Die Bergische IHK verzeichnet aktuell 1.409 neue Auszubildende – 15,1 Prozent mehr als im Vorjahr“, freut sich Carmen Bartl-Zorn, IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung. „Das Plus macht Mut. Wenn die Wirtschaft wieder anzieht, braucht sie Fachkräfte. Die kann sie nun vermehrt wieder selbst ausbilden“, so die IHK-Expertin.

Die Bergische IHK rechnet damit, dass in den kommenden Wochen noch viele weitere Ausbildungsverträge geschlossen werden. Doch es fehlt an Bewerbern auf die vielen freien Ausbildungsplätze. Aktuell sind in Wuppertal, Solingen und Remscheid noch mehr als 1.200 Stellen frei. Prinzipiell gibt es für alle Ausbildungsinteressierten eine ausreichende Auswahl an Ausbildungsplätzen – und das über alle Branchen hinweg. Bartl-Zorn macht noch unentschlossenen Schulabgängern aller Schulformen Mut: „Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen so gut wie lange nicht und jeder hat die Möglichkeit mit der beruflichen Weiterbildung einen Abschluss auf Bachelor- oder Masterniveau zu erreichen.“ Auch seien die Übernahmechancen nach einer dualen Ausbildung überaus gut.

Spätentschlossene sollten eine Frist im Blick behalten: Wer seine Ausbildung bis spätestens zum 1. Oktober beginnt, kann in der Regel am Ende der Ausbildung noch mit den August-Startern in die Abschlussprüfung. Für alle, die noch nicht fündig geworden sind, hat Bartl-Zorn einen Tipp: „Wer schon weiß, was er oder sie werden will, sollte in der IHK-Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) vorbeischauen und sich so schnell wie möglich bewerben.“ Allen anderen hilft Christine Köhler, IHK-Beraterin für passgenaue Besetzung, T. 0202 2490-833, c.koehler@bergische.ihk.de">c.koehler@bergische.ihk.de, mit Orientierung und Beratung weiter.

Vier neue Auszubildende bei der EWR GmbH

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Zum diesjährigen Ausbildungsbeginn begrüßten gestern Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Hoffmann, die Ausbildungsleiterin Nancy Fuchs sowie die Ausbildungskoordinatorin Ricarda Tellmann die neuen Auszubildenden der EWR. Gemeinsam mit ihren Angehörigen erhielten die „Neuen“ in einer Einführungsveranstaltung einen Überblick über die einzelnen Gesellschaften des Unternehmensverbundes und den Ausbildungsverlauf. Anschließend wurden im Rahmen einer Rundfahrt die Verbundunternehmen und die Staumauer der Eschbachtalsperre erkundet. Bevor die Azubis an ihre neuen Arbeitsplätze gehen, können sie am heute und morgen bei einer Fahrradtour, beim Bogenschießen sowie bei gemeinsamen Vorträgen als Team zusammenwachsen. Bei der EWR GmbH werden junge Leute in den Berufen Industriekauffrau/-mann, Elektroniker/in für Betriebstechnik, Fachinformatiker/in für Systemintegration und Rohrleitungsbauer/in ausgebildet. Von den vier neuen Auszubildenden in diesem Jahr erlernt einer den Beruf des Industriekaufmanns, zwei den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik und einer wird Rohrleitungsbauer. Bei den Stadtwerke Remscheid werden Kfz-Mechatroniker/in sowie Fachkräfte im Fahrbetrieb ausgebildet. Im H2O kann der Beruf eines Fachangestellten für Bäderbetriebe erlernt werden. Zurzeit zählt der Unternehmensverbund insgesamt 17 Auszubildende. „Unsere umfangreichen Ausbildungsaktivitäten sind gute Investitionen in die Zukunft der Menschen und der Unternehmen sowie ein Beitrag für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Remscheid“, erklärte Geschäftsführer Hoffmann.

Barbara Görbitz-Jakob führt die Lenneper Lions

Pressemitteilung des Lions Clubs Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“

Barbara Görbitz-Jakobi ist neue Präsidentin des Lions Clubs Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“. Ein Jahr lang wird die Rechtsanwältin nun an der Spitze des Serviceclubs stehen, Benefizaktionen begleiten und das Jahresprogramm organisieren. Eine besondere Herausforderung, nachdem die Pandemie-Situation auch das Clubleben und damit auch die Amtszeit ihres Vorgängers Oliver Teubler ordentlich durcheinandergewirbelt und belastet hatte. Clubtreffen fanden nicht in Präsenz, sondern ausschließlich über Zoom statt, gemeinsame Aktivitäten auch mit den Familien der Clubmitglieder mussten ebenso ausfallen wie Benefizaktion wie die ZackZack-Party in der Welle. „Wir müssen uns nach diesem Jahr auch noch einmal selbst finden“, sagt die neue Präsidentin.

Gemeinsam wollen die knapp 40 Lions den Zweck ihres Clubs umsetzen: soziales Engagement für Projekte in ihrer Heimatstadt. Barbara Görbitz-Jakobi möchte in ihrem Jahresprogramm und den Aktivitäten besonders auf die Jugendlichen in Remscheid schauen. „Es gibt viele, die von zu Hause alleingelassen werden“, sagt sie. „In der Pandemie wurde die Jugend oft nicht gesehen.“ Sie habe sich viel vorgenommen, sagt sie mit einem Lächeln, „aber wir müssen trotz allem sehen, was gemeinsam machbar ist“. Auf Hochtouren läuft zurzeit auf jeden Fall die Vorbereitung für den Lions-Adventskalender. 18.000 Euro konnte die Lenneper Lions nach der Vorjahresaktion als Spenden weitergeben.

VI. Sterngolfturnier um den „Michael-Laux-Pokal“

Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Lüttringhausen

Bereits zum sechsten Mal veranstaltet der SPD-Ortsverein Lüttringhausen sein Sterngolfturnier um den „Michael-Laux-Pokal“ . Es wird in diesem Jahr am 29.08. stattfindet, erstmals an einem Sonntag. Ab 11 Uhr können Groß und Klein auf der schön gelegenen Sterngolf-Anlage am Rande des Klausener Grüngürtels, Hans-Böckler-Straße 147a, ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Gespielt wird in einer Kinder- und Jugendklasse bis 13 Jahre und in einer Erwachsenen-Klasse. Gespielt wird mit Bällen und Schlägern, die auf der Sterngolfanlage ausgeliehen werden können. Startgeld wird keines erhoben. Teilnehmende müssen die drei „G“s erfüllen: ge-testet, ge-nesen oder ge-impft sein. Im Eingangs- und Kioskbereich ist eine medizinische Mund- und Nasenmaske zu tragen.

„Als wir 2016 das erste Mal zum Sterngolf eingeladen haben, haben wir noch Flyer und Plakate drucken lassen. Mittlerweile kommen die Klausener/innen schon zu Beginn des Jahres zu uns und fragen, wann das nächste Turnier ist“, freut sich der Lüttringhauser Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser, der die Idee zu diesem Turnier hatte. „Michael Laux war ein Original, dem Klausen und seine Bürger am Herzen lagen. Er hat sich mit voller Seele für den Stadtteil und seine Einwohner eingesetzt. Als Verwalter der Wohnungen der Neuen Heimat hat er sich um die Anliegen der Mieter mit voller Kraft gekümmert. Die Pflege des Klausener Grüngürtels war für ihn ein Herzensanliegen. Kurzum: er hat sich um Klausen verdient gemacht!“, so Heuser, der viele Jahre mit Michael Laux zusammengearbeitet hat.

Das Turnier wird unter tatkräftiger Unterstützung des Pächter-Ehepaares der Minigolfanlage stattfinden, An einem Grillstand wird es Verpflegung zu zivilen Preisen geben. „Hier können Familien mit Kindern zu humanen Preisen schöne Stunden verbringen, ohne weit fahren zu müssen. Auch aus diesem Grund laden wir als Lüttringhauser SPD in den Sommerschulferien jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr zum Sterngolfen auf die Anlage ein.“, so Dr. Gerhilt Dietrich, die Vorsitzende und Sprecherin der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung. (Antonio Scarpino)

Heißer Draht zur Ausbildung beim Finanzamt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Das Finanzamt informiert am Montag, 9. August von 14 bis 16 Uhr in einer offenen Sprechstunde unter Tel. 0212 282-2017 über die Beamtenausbildungen im mittleren und gehobenen Dienst bei der Steuerverwaltung in Nordrhein-Westfalen. Die duale Ausbildung zum/zur Finanzwirt*in (vormals „mittlerer Dienst“) setzt die Fachoberschulreife voraus und dauert zwei Jahre. Das duale Studium zum/zur Diplomfinanzwirt*in (vormals „gehobener Dienst“) setzt die Fachhochschulreife voraus und dauert drei Jahre. Neben theoretischen Lehrgängen an der Landesfinanzschule, bzw. Studiengängen an der Fachhochschule in Nordkirchen, gibt es immer wieder Ausbildungszeiten im heimischen Finanzamt. Im Bergischen Städtedreieck bilden die Finanzämter in Remscheid, Solingen, Wuppertal-Elberfeld und Wuppertal-Barmen aus.
Wer im nächsten Jahr eine Ausbildung oder ein duales Studium beim Finanzamt beginnen möchte, kann sich für den gehobenen Dienst beziehungsweise für den mittleren Dienst über das Online-Portal bewerben. Vorher haben Interessierte aus dem Bergischen Städtedreieck noch einmal am 9. August Gelegenheit, offene Fragen zu klären und direkt mit den Ausbildungsleitern des Finanzamtes Solingen zu sprechen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Pendlerquarantänen“ für positiv getestete Mitarbeiter

CDU fragt nach Corona-Toten im "Haus Lennep", titelte der Waterbölles am 25. Juni  und berichtete von der Forderung der CDU-Fraktion an die Stadtverwaltung nach einer „Aufarbeitung der hohen Sterbezahl“. Die Antworten auf die Fragen der Fraktion erwarte man zur Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 8. September. Sie liegen inzwischen vor. Der Waterbölles dokumentiert die Mitteilung nachfolgend:

Frage 1. Welche Maßnahmen hat die Stadt Remscheid – zusätzlich zur Covid-19-Schutzimpfung – ergriffen, um die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus Lennep künftig vor einer Infektion mit Covid-19 zu schützen?

Antwort: Am 1.12.2020 fiel über anlassbezogene Schnellteste auf, dass in der Pflegeeinrichtung Haus Lennep in zwei Wohnbereichen gehäuft Corona-Fälle aufgetreten sind. Daraufhin wurden alle Bewohnerinnen und Bewohner und die verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Einrichtung am 2.12.2020 PoC getestet. Am 3.12.2020 erfolgte eine durch die untere Gesundheitsbehörde angeordnete Reihentestung. Im Ergebnis dieser Reihentestung sind eine gehäufte Anzahl von positiven Fällen bei Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner detektiert worden. Insgesamt lebten dort derzeit 112 Personen. Davon waren 35 positiv getestet. 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden positiv getestet und zusätzlich befanden sich noch weitere Mitarbeiter in Quarantäne. Insgesamt fehlten 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund von positiven Testungen und Quarantänen.

Das Ausbruchsgeschehen konzentrierte sich zunächst auf einem Wohnbereich. Ein weiterer Wohnbereich war aufgrund der häufigen Kontakte der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander ebenfalls stark betroffen.

Die untere Gesundheitsbehörde und eine Vertreterin der WTG-Behörde (WTG = Wohn- und Teilhabe Gesetz) waren sofort nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Reihentestungen vor Ort, um die Situation zu analysieren und die Einrichtung hinsichtlich der weiteren Infektionsschutzmaßnahmen zu beraten und falls erforderlich Anordnungen zur Sicherung der pflegerischen Versorgung zu erteilen. Im Haus wurden verschiedene Bereiche, abgestuft nach unterschiedlichen Kontaktkategorien, zum Teil mit erforderlichen Umzügen der Nutzerinnen und Nutzer, eingerichtet. Die Bereiche werden jeweils über explizit zugeordnetes Personal, somit getrennt, versorgt. Die Einrichtung wurde auch hinsichtlich der korrekten Nutzung von erforderlicher Schutzausrüstung beraten.

Es wurden erneute Reihentestungen für den 7. und 10.12.2020 und für weitere Termine zur ständigen Überprüfung der Situation angeordnet. Zusätzlich war die Einrichtung verpflichtet, weitere Schnellteste zur frühzeitigen Sondierung weiterer Fälle durchzuführen. Die Quarantänen wurden in Zusammenarbeit mit der unteren Gesundheitsbehörde eng überwacht und PCR-Tests vor Entlassung entsprechend veranlasst.

Zu dieser Zeit bestand für die Einrichtung ein Besuchsverbot.

Es sind insgesamt 33 Nutzerinnen und Nutzer im Haus Lennep verstorben.

Um die Versorgung der Nutzerinnen und Nutzer sicher zu stellen, wurden seitens des Fachdienstes Gesundheitswesen sog. „Pendlerquarantänen“ für positive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Symptome zum Einsatz im Isolationsbereich ausgesprochen. Es gab zudem Unterstützung der Bundeswehr zur Aufrechterhaltung des Betriebs.

Zum künftigen Schutz wurden die Einhaltung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben, sowie die vorgeschriebene regelmäßige Testung mittels PoC-Tests sowohl der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Nutzerinnen, Nutzer und auch der Besucherinnen und Besucher überprüft.

Frage 2. Welche Maßnahmen wurden bei anderen ähnlichen Pflegeeinrichtungen in Remscheid ergriffen und umgesetzt, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden und für eine weitere mögliche „Covid-Welle“ vorbereitet zu sein?

Antwort: In anderen Einrichtungen, die von Ausbrüchen betroffen waren, wurden gleiche oder ähnliche Maßnahmen wie für Haus Lennep getroffen.

Alle Einrichtungen wurden während des Ausbruchsgeschehens sehr engmaschig sowohl durch die WTG- als auch die Gesundheitsbehörde begleitet. Es besteht ein reger Austausch und gute Zusammenarbeit mit den Remscheider Einrichtungen.

Als Anlage hat die Verwaltung ein Schreiben der „Bergische Alten- und Pflegeeinrichtungen Remscheid gGmbH“ vom 8. Juli beigefügt, das ebenfalls auf die Anfrage der CDU-Fraktion eingeht. Es hat folgenden Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Neuhaus, wir sehen die Corona-Schutzimpfung - ebenso wie die Bundesregierung - als das derzeit wirksamste Mittel an, Bewohner und Mitarbeiter vor COV!D-Erkrankungen zu schützen. Leider fand das Infektionsgeschehen in Haus Lennep im Dezember und damit kurz vor der Verfügbarkeit des Impfstoffes in Deutschland statt.

Wir werben bei allen neu zu uns stoßenden Mitarbeitern und Bewohnern für die Impfung gegen SARS-CoV-2 und können diese dank hervorragender Zusammenarbeit mit der Impfkommission der Stadt Remscheid kurzfristig organisieren. Zudem arbeiten wir nach den mit den Aufsichtsbehörden abgestimmten Besuchs- und Hygienekonzepten und bieten Besuchern und Mitarbeitern auch wenn sie in die Gruppe der Geimpften oder Genesenen fallen weiterhin unkompliziert und kostenfrei Coronaschnelltests für mehr Sicherheit an.

In der Rückschau ist es uns wichtig zu betonen, dass wir uns zu jeder Zeit an die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen gehalten haben. Der Austausch mit den Behörden war unkompliziert und gut. Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte haben teils bis an die Erschöpfungsgrenze gearbeitet. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir haben verstärkt sowohl Angebote zur psychologischen als auch theologischen Beratung zur Verfügung gestellt, um das Erlebte aufzufangen. Nachwirkungen aus der Infektionsphase sind weiterhin spürbar. (Unterschrieben haben für die Geschäftsführung Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft gGmbH. (BDB) und Gerhard Schönberg und für die Bereichsleitung Altenhilfe-Verbund Sylvia Broekmann.)

Arbeiterwohlfahrt bietet in Lennep die freie Auswahl

Was vor drei Jahren mit einem Wunsch auf Facebook begann, wurde am vergangenen Samstag offiziell eingeweiht: die Bücherbox der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen am Mollplatz in Lennep. „Es war ein drei Jahre währender Weg von der Idee zur Umsetzung.. Doch es hat sich gelohnt!“, sagte Antonio Scarpino, der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen. Bei der AWO-Bücherbox, die sich in unmittelbarer Nähe des AWO-Domizils befindet, handelt es sich um eine ehemalige Telefonzelle, die von Arbeit Remscheid gGmbH zu einer Bücherbox umgebaut wurde. Darin bietet die AWO künftig Bücher für Jung und Alt zur freien Auswahl bzw. zur kostenlosen Mitnahme an.

Wupper-Talsperre bleibt für Freizeitbetrieb gesperrt

Pressemitteilung des Wupperverbandes

In der Folge des Hochwassers vom 14.7. hatte der Wupperverband den Freizeitbetrieb auf seinen Brauchwassertalsperren zunächst aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die Wupper-Talsperre bleibt aufgrund des Umweltalarms auch weiterhin gesperrt, Freizeitnutzung im und auf dem Wasser ist untersagt. Auch der Damm der Wupper-Vorsperre ist weiterhin nicht begehbar, da noch die Arbeiten zur Entfernung von Treibgut etc. laufen. Dies wird noch Wochen in Anspruch nehmen. Ab sofort kann aber an Bever-, Brucher- und Lingese- Talsperre die Freizeitnutzung wieder aufgenommen werden.
Dies gilt sowohl für Wassersport als auch für Baden und Angeln. Die Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre hat das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises überprüft, an den Badestellen Proben genommen und diese gemäß der Parameter nach Badegewässerverordnung analysiert. Demnach ist das Baden dort uneingeschränkt möglich. Auch die Ergebnisse von Probenahmen durch das  Limnologische Labor des Wupperverbandes bestätigen, dass diese drei Talsperren wieder für den Freizeitbetrieb freigegeben werden können. Der Wupperverband hat zudem Treibgut entfernt, insbesondere an den Badestellen. Da es sich um Naturgewässer handelt, ist es grundsätzlich sinnvoll, dass Wassersportler*innen jederzeit auf Treibgut achten.
Der Stausee Beyenburg ist kein Badegewässer. Er wird von den am Stausee ansässigen Kanusportvereinen für Bootssport genutzt. Aufgrund des Umweltalarms in der flussaufwärts liegenden Wupper-Talsperre findet vorsorglich vorübergehend kein Bootssport auf dem Stausee statt. Zurzeit bestehen keine Anhaltspunkte für eine Verschmutzung des Stausees. Aus Sicherheitsgründen wird der Bootssport dennoch weiterhin ausgesetzt, bis eine Beeinträchtigung des Stausees durch die Verschmutzung der Wupper-Talsperre sicher ausgeschlossen werden kann.

Digitale Umfrage betrifft Stachelhausen

Presseinformation der Stadt Remscheid

In engem Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der Stadt Remscheid und dem Stadtumbaumanagement in den vergangenen Jahren viele schöne Projekte vor allem auf dem Honsberg im Rahmen von Stadtumbau Stachelhausen/Honsberg geplant, initiiert und umgesetzt. Nun soll der Blick auf Stachelhausen gerichtet werden, um herauszufinden, was getan werden muss, damit Stachelhausen zu einem Ort wird, an dem sich alle Bewohnerinnen und Bewohnern – ob jung oder alt – wohl fühlen. Am 1. August startet die digitale Umfrage!

Was fehlt, welche Orte sind wichtig, an welchen Orten gibt es Probleme und was soll in Stachelhausen verbessert werden? Als nächste große Aufwertung für Stachelhausen steht der Bau des Quartiersplatzes in Stachelhausen kurz bevor, der auf dem ehemaligen Gelände des Straßenbahndepots zwischen Kraftstation und Werkzeugtrasse entstehen soll. Der Platz soll benannt werden – und Sie haben die Möglichkeit abzustimmen! Des Weiteren sollen auf dem künftigen Quartiersplatz Fitnessgeräte aufgestellt werden – auch hier darf mitentschieden werden, welche Geräte es dort zukünftig geben soll!

Neben dem Quartiersplatz sind weitere Maßnahmen zur Aufwertung von Stachelhausen vorgesehen. Auch dafür benötigen wir Ihre Mitwirkung, um gemäß den Wünschen der Menschen, die in Stachelhausen wohnen, passgenaue Maßnahmen entwickeln zu können. Jede Stimme hilft, Stachelhausen lebenswerter zu machen! Machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück zwei Kinogutscheine! Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Ideen, Anregungen und Hinweise rund um den Stadtteil Stachelhausen über diesen Link mitteilen: www.jetzt-mitmachen.de/stachelhausen.