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Paritätischer feiert runden Geburtstag und seine Vielfalt

Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW

Seit 40 Jahren ist der Paritätische in Remscheid Ansprechpartner für die vielen Menschen seiner Mitgliedsorganisationen aus allen sozialen Bereichen. Die sogenannten MO´s (Mitgliedsorganisationen) erinnern sich und blicken in die Zukunft. Die große Feier muss wegen der Corona-Pandemie aber ausfallen.

„Wir werden ja eigentlich 40 Jahre jung“, sagt Ute Feldbrügge, die Kreisgruppengeschäftsführerin und schmunzelt. „Die Remscheider Kreisgruppe des Paritätischen ist in NRW die Jüngste“. „Seit jetzt 40 Jahren sind wir ein Teil der großartigen Gemeinschaft in Remscheid“, resümiert Wolfgang Zöller, Vorstandsvorsitzender. „Begonnen hat unsere Geschichte hier in Remscheid am 23. Juni 1981. Der Paritätische Remscheid wurde an diesem Tag in den Räumen der „Lebenshilfe Remscheid e.V.“ in Lennep gegründet“. Gründungsmitglieder waren bestehende Remscheider Organisationen der sozialen Arbeit, die parteilich und konfessionell ungebunden waren und die sich dem Paritätischen als Spitzenverband anschlossen. „Einige unserer Gründungsmitglieder sind auch heute noch aktiv dabei“, sagt Feldbrügge stolz. „Das sind beispielsweise der „Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e. V“. oder die „Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e. V., die Kraftstation“.

Ob Kitas, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Angebote der Förderung und Inklusion, Hospiz- oder sozialpsychiatrische Dienste: In Remscheid gibt es rund 42 Organisationen mit 81 Einrichtungen, die Mitglied des Paritätischen sind und die Vielfalt erlebbar machen. Sie finden in der Kreisgruppe Remscheid verlässliche Ansprechpartner*innen, die ihnen bei Fragen aller Art zur Seite stehen und sich für die Interessen der Mitgliedsorganisationen in der Kommunalpolitik oder auch bei der Stadtverwaltung einsetzen und stark machen.

Ein Engagement, das es auch in den Einrichtungen selbst gibt, erzählt Ingrid Rosiejka, Vorstandsmitglied der Kreisgruppe und Leiterin der Kita & Familienzentrum Villa Kunterbunt: „In Erinnerung an frühere Vorstandssitzungen der Kreisgruppe denke ich gerne an Herrn Halbach und an Herrn Söhnchen zurück. Regelmäßig gaben die beiden vor Beginn der Sitzungen Anekdoten zum Besten, die an ihre gemeinsame Schulzeit erinnerten, die beide an der „Ema“ (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Remscheid) verbrachten. Zwei Persönlichkeiten, die im hohen Alter nicht an Vergangenheiten festhalten, sondern sich mit Freude und Neugierde am Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen der nächsten Generationen interessieren. Herr Söhnchen war häufiger in der Kita, um seinen Enkel, auf den er sehr stolz war, abzuholen. „Und, was hat der Bengel heute angestellt?“ fragte er mich einmal mit einem fröhlich verschmitzten Lachen im Gesicht. Auch Herr Lorenz Bahr, seinerzeit Geschäftsführer der Kreisgruppe, ist in guter Erinnerung geblieben.

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Vierte Corona-Welle muss verhindert werden

Pressemitteilung der Fraktion der Grünen

Durch die weitere Verbreitung der Delta-Variante wächst die Sorge, dass uns im Spätsommer eine vierte Corona-Welle erreichen wird. Diese würde vor allem die bisher ungeimpften Bevölkerungsgruppen betreffen – also Kinder und Jugendliche. Wir wollen daher sichergehen, dass wir alles tun, um eine solche vierte Welle zu verhindern und damit sowohl die Gesundheit der Jugend wie auch die Existenzgrundlage vieler vom Lockdown betroffenen Branchen schützen. Unser Ziel sollte es sein, eine langfristige Rückkehr in die Normalität zu gewährleisten. So benötigen etwa Gastronomie und Wirtschaft verlässliche Perspektiven. Vor allem aber müssen die Pflegekräfte, die nun seit mehr als einem Jahr massiv gefordert sind, entlastet werden. Dafür bedarf es eines zügigen und konsequenten Impffortschritts.

Vor diesem Hintergrund haben wir die Stadtverwaltung zur Ratssitzung am 24. Juni um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

  1. Wird in allen Impfstellen (Impfzentrum, Hausarztpraxen, Betriebsärzte etc.) auch während der Sommerferien durchgehend geimpft?
  2. Wann ist mit welchen Impflieferungen zu rechnen / Steht genügend Impfstoff zur Verfügung?
  3. Zu welchem Zeitpunkt ist ein ausreichendes Impfniveau erreicht?
  4. Wie ist der Sachstand der Anfrage der Stadt ans MAGS zur Impfung in Betrieben?
  5. Werden weitere Vorkehrungen zur Impfung von Menschen in Armutslagen wie beengte Wohnverhältnissen, Sozialgeldbezug etc. getroffen?
  6. Gibt es genug Impfstoffe für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen?
  7. Für welchen Zeitpunkt ist eine möglicherweise notwendige Drittimpfung vorgesehen?
  8. Wie ist die Impfbereitschaft insgesamt einzuschätzen?

Kraftstation: Endlich wieder live und in Farbe

Pressemitteilung des Soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“

Graffiti Projekt | 24. bis 26. Juni | 17 bis 200 Uhr| für Alle ab 16 Jahren | kostenfrei | Anmeldung: Instagram, Facebook, 0173 8043263, kultur@kraftstation.de">kultur@kraftstation.de | Honsberger Str. 2

Besonders für junge Menschen war die vergangene Zeit keine einfache. Viele haben sich sehr solidarisch verhalten und auf einiges verzichtet auf das sich kein Erwachsener aus seiner Jugendzeit wegdenken möchte. Selten sind sie selbst zu Wort gekommen dabei müssen ihre Stimmen gehört werden! Ein wahrer Kraftaufwand. Aber jetzt heißt es wieder Bühne frei für euch und das was ihr zu sagen habt! Kraftvolle Worte und Bilder sollen nach den Sommerferien auf der Außenfassade der Kraftstation zu sehen sein.

Als Soziokulturelles Zentrum und Ort der Jugendkultur wird gemeinsam mit Jugendlichen in den ersten beiden Sommerferienwochen die Außenfassade des Gebäudes in der Honsberger Str. neugestaltet. Unterstützt werden die Jugendlichen beim Entwurf und der Umsetzung dabei von den beiden professionellen Graffiti –Künstlern Lukas Pauer und Steffen Peter.

Endlich kann wieder live und mit Farbe gearbeitet werden! Vom 24. Bis 26. Juni gibt es einen vorbereitenden Workshop, in dem die Entwürfe für die Außenfassade entstehen sollen. Alle ab 16 Jahren, die interessiert sind, bei diesem Großprojekt mitzuwirken und gemeinsam mit anderen Jugendlichen dem Zentrum einen neuen Look zu verpassen, sind herzlich eingeladen für Donnerstag, Freitag und Samstag von 17 bis 20 Uhr.

An die Wand soll der Entwurf dann in den ersten beiden Sommerferienwochen. Dafür werden Kleingruppen gebildet, denn bei diesem Projekt geht es hoch hinaus. Darum solltet ihr schwindelfrei sein und kein Problem mit Höhe haben! Vorerfahrung mit der Sprühdose sind nicht nötig. Lukas Pauer und Steffen Peter sind Profis, sie begleiten sowohl den Entwurfsprozess als auch die Arbeiten an der Wand. Wenn du also in den Sommerferien noch nichts vorhast und Lust hast, bei diesem Großprojekt dabei zu sein, komm vorbei und verpass der Außenwand der Kraftstation mit deinem Statement und deinem Entwurf neuen Lack. Anmeldung über: Instagram, Facebook, Tel. 0173 8043263, kultur@kraftstation.de">kultur@kraftstation.de. (Christin Pomp)

Stadt verliert 130 Jahre alten Traditionsbetrieb

Pressemitteilung der IG Metall Remscheid-Solingen

ThyssenKrupp Industrial Crankshafts GmbH (ca. 62 Beschäftigte) entscheidet in einer - für die IG Metall - ungewohnten sowie unerwarteten Art und Weise die Werksschließung in Remscheid. Als „Skandalös“ bezeichnet die IG Metall Remscheid-Solingen, dass die Entscheidung zur Werksschließung in einem Umlaufbeschluss entschieden wurde. „Die Verantwortlichen bei Thyssen haben es nicht einmal für nötig gehalten, bezüglich der Schließungsabsicht eine Aufsichtsratssitzung abzuhalten. Dies wäre auch unter pandemischen Bedingungen in einer virtuellen Form möglich gewesen.“ so Serdar Üyüklüer, Geschäftsführer und Kassierer bei der IG Metall Remscheid-Solingen.

Die Arbeitnehmervertretungen sind sich einig, allerdings können sie die unternehmerische Entscheidung der Werksschließung nicht umkehren. Gegenvorschläge zum Werkserhalt wurden bis Dato vom Arbeitgeber nicht anerkannt und nicht berücksichtigt. Die Betriebsräte wurden zeitgleich mit den Beschäftigten, über die anvisierte Entscheidung und die dazugehörige Vorgehensweise zur Werksschließung informiert. „Leider lässt die vertrauensvolle Zusammenarbeit, wie vom BetrVG vorgegeben, zu wünschen übrig und endet nicht zu Letzt an einer mangelnden Wertschätzung in den Gesprächen!“ bilanziert Üyüklüer die bisherigen Gespräche mit Blick auf die, für einen Sozialplan angebotenen Abfindungen.

Diese Art und Weise des Umganges mit den Arbeitnehmervertretern hat nach Angabe der IG Metall zur Folge, dass die Betriebsparteien sich arbeitsgerichtlich über die Einsetzung und Besetzung einer notwendigen Einigungsstelle gestritten haben. Die Parteien streiten sich also weiter, nun über ein Einigungsstellenverfahren. Ein solches Verfahren sieht das Betriebsverfassungsgesetzt vor, wenn Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat gescheitert sind.

Land setzt Erstimpfungen in Impfzentren fort

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Die nordrhein-westfälischen Impfzentren können ab kommendem Mittwoch, 23. Juni, die Erstimpfungen fortsetzen. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) nun den Kreisen und kreisfreien Städten mitgeteilt. Dann werden dort insgesamt rund 80.000 Impfdosen (BioNTech) für Erstimpfungen zur Verfügung stehen. In der Folgewoche sind es noch einmal 150.000 Dosen. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil ( (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland). Das Ministerium weist darauf hin, dass Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (bspw. wg. einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.

Am Mittwoch ab 8 Uhr, können zunächst Personen über 60 Jahre sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren. Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin vereinbaren. Hierfür stehen die bereits bekannten Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung (siehe Informationen unten). Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021.

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Zukunft anpacken, berufliche Perspektiven finden

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Zukunft anpacken – berufliche Perspektiven finden: Unter diesem Motto
startet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit ihre bundesweiten digitalen Aktionstage vom 22. bis 24. Juni. „Mit unserem Online-Angebot richten wir uns ganz gezielt an Beschäftigte und Arbeitssuchende aus der Region, die neue Perspektiven, Orientierung und Hilfestellung für eine berufliche Veränderung suchen“, so Eva Scharner, Leiterin der Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit. Das digitale Beratungsangebot macht Mut, den eigenen beruflichen Weg zu gestalten. Es inspiriert dazu, sich damit auseinander zu setzen, was einem beruflich wichtig ist und wie dieses Ziel erreicht werden kann. Die Berufsberatung zeigt auch auf, wie die Arbeitsagentur bei diesem Veränderungsprozess unterstützen kann und welche Förderungsmöglichkeiten es bei der Finanzierung des Vorhabens gibt. Zudem stellt sie das Online-Erkundungstool New Plan vor. Mit New Plan können neue berufliche Möglichkeiten entdeckt und die dazu passende Weiterbildung gefunden werden. 

  • „Werde glücklich im Job – die eigene Zukunft aktiv gestalten!“
  • „Fördermöglichkeiten – wie finde ich das Richtige für mich?“
  • „Berufliche Chancen in Sicht – Buch Dein Ticket“
  • „New Plan – finde Deine Stärken“

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Das komplette Veranstaltungsprogramm vom 22. bis 24. Juni und alle weiteren Infos zu Anmeldung finden sich unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort//duesseldorf/zukunft-anpacken. Neben der Veranstaltungsreihe bieten die Expertinnen und Experten telefonische Beratungsgespräche an. So können auch ganz persönliche Anliegen zur beruflichen Situation thematisiert werden. Während der Aktionstage sind die Berufsberaterinnen und –berater von 8 bis 18 Uhr auf direktem Weg unter 0202 2828-228 oder per Solingen-Wuppertal.Beratung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de">Solingen-Wuppertal.Beratung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de zu erreichen. (Claudia John)

3.500 Personen ohne Personalausweis oder Pass

Im Nachgang zu dem vom Rat am 25. Februar beschlossenen Stellenplan 2021/2022 hat die Stadtverwaltung die Einrichtung von 8 bis zum 31.12.2021 befristeten Vollzeitstellen in der Abteilung Bürgerservice im Fachdienst „Bürger, Sicherheit und Ordnung“ (3.32) in die Wege geleitet. Das zusätzliche Personal ist mit Mehrkosten von 252.700 € verbunden, aufzubringen im Rahmen des „NKF-COVID-19-Isolierungsgesetzes“. Da die Stellen bereits zum 1. Juni eingerichtet werden sollten, haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Jens Peter Nettekoven als Ratsmitglied hierüber einen Dringlichkeitsbeschluss unterzeichnet, der am 24. Juni auf der Tagesordnung des Rates steht. „Der seit über einem Jahr andauernde Ausnahmezustand durch das Corona-Infektionsgeschehen hat auch die Arbeit im Bürgerservice nachhaltig beeinflusst“, heißt es zur Begründung der neuen Stellen.

Um den Rückstau im Bürgerservice möglichst gering zu halten, hätten zahlreiche Gespräche unter Beteiligung des Oberbürgermeisters, des Stadtdirektors, der zuständigen Beigeordneten und der Büroleitung des Oberbürgermeisters stattgefunden, führt die Verwaltung weiter aus. Doch die personellen Kapazitäten seien „vollständig ausgelastet, oftmals über die Belastungsgrenze hinaus.“ Und die Situation habe sich noch verschärft durch die erhöhte Nachfrage nach rechtzeitiger Ausstellung von Personaldokumenten vor Beginn der wieder möglichen Ferienreisen . Auch seien die städtischen Mitarbeiter*innen mit schulpflichtigen Kindern gezwungen, ihren Urlaub dann zu nehmen, wenn die Nachfrage nach Reisedokumenten hoch sei. Und auch die pandemiebedingten Einschränkungen in der Tagesbetreuung (Schulte und/oder Kindergarten) hat die Mitarbeiterinnen vor große Herausforderungen gestellt. Deshalb  habe man sich am 31. Mai mit Blick auf die weiteren, durch Corona bedingten Auswirkungen dazu entschlossen, weitere Stellen befristet einzurichten.

Aktuell sind ca. 4.700 Personen in Remscheid ohne gültigen Personalausweis. Davon haben 1.200 einen gültigen Reisepass. Bleiben ca. 3.500 Personen ohne ein gültiges Personaldokument. Hinzu kommen ca. 2.400 Ausweise, die in den nächsten drei Monaten die Gültigkeit verlieren. „Dieses Volumen von ca. 6.000 in nächster Zeit komprimiert zu erwartenden Ausweisanträgen ist ohne die Unterstützung von Aushilfskräften nicht zu bewältigen. Daneben sind zurückgestellte Meldevorgänge rechtzeitig vor der Bundestagswahl im September 2021 zu bearbeiten und ein anwachsender Rückstau bei den Kfz-Zulassungen zu vermeiden.“

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Kita Paulstraße will Familienzentrum werden

In Remscheid soll es ein weiteres Familienzentrum geben. Hierfür will die Verwaltung dem Landschaftsverband Rheinland mit Zustimmung des Jugendhilfeausschusses die städtische Kindertageseinrichtung Paulstraße benennen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln will und der das Förderkontingent in Höhe von 20.000 € für das Kindergartenjahr 2021/2022 ausgezahlt werden soll. Diese Kitas weise „unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Auswahlkriterien … einen deutlichen Unterstützungsbedarf für erhöhte Bildungs- und Armutsrisiken (Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach dem SGB II, beitragsbefreite Eltern) auf“, so die Verwaltung. „Sie soll deshalb die Chance erhalten, sich zum Familienzentrum weiterzuentwickeln. Die Einrichtung ist bereit, sich den Anforderungen zu stellen und die Zertifizierung anzustreben.“

Per E-Mail hatte der Städtetag am 18.März der Stadt Remscheid das Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) vom 23. Februar übermittelt, wonach der Stadt Remscheid über die ursprünglich zugesagten 19 Fördersummen hinaus ein weiteres Kontingent zum Ausbau der Familienzentren zur Verfügung gestellt wird.

Die Planung zum flächendeckenden Gesamtausbau von Familienzentren hatte der Jugendhilfeausschuss bereits am 14. Februar 2008 beschlossen. Folgende Kindertageseinrichtungen wurden seitdem zu Familienzentren entwickelt: Familienzentrum der Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.: Kath. Familienzentrum im Park der Kath. Kgm. St. Marien; Interkulturelles Familienzentrum Confetti des Vereins IKE; Familienzentrum Nordstraße der Elterninitiative Kraftstation e.V.: Städt. Familienzentrum Honsberg; Ev. Verbund-Familienzentrum Remscheid-Stadt (zwei Fördersummen); Städt. Familienzentrum Vieringhausen; Ev. Familienzentrum Johannesnest der Ev. Auferstehungskirchengemeinde; Familienzentrum St. Bonaventura der Kath. Kgm. St. Bonaventura; Familienzentrum Ahörnchen der Elterninitiative Ahörnchen e.V.; Städt. Familienzentrum Hasenberg; Städt. Familienzentrum Kremenholler Straße; Städt. Familienzentrum Rosenhügel; Familienzentrum Villa Kunterbunt der Elterninitiative Villa Kunterbunt e.V.; Städt. Familienzentrum Am Holscheidsberg; Ökumenisches Familienzentrum Lüttringhausen; Familienzentrum Klausen und städt. integratives Familienzentrum Henkelshof.

Von großen Textilfotos zu kleinen Taschen

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Die Inzidenz sinkt, der Lockdown wird gelockert, das öffentliche Leben kehrt gaaanz laaangsam zurück. Wir wollen versuchen, vorsichtig, aber mit Freude an Begegnung und am Tun wieder gemeinsam kreativ zu werden. Am Jakobstag (25. Juli) startet das lang geplante Festival „DEM LEBEN AUF DER SPUR“ aus Anlass des "Heiligen Compostelanischen Jahres 2021" (Jakobsjahr). Das wird immer dann ausgerufen, wenn der Jakobstag auf einen Sonntag fällt. Die Gemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz hat zusammen mit den Lenneper Pilgerfreunden und zahlreichen Partnern dazu ein Programm mit ca. 40 Veranstaltungen und Projekten entwickelt, das Anfang/Mitte Juli veröffentlicht wird. Für das Teilprojekt“ MEIN GOTT LENNEP“ fragen wir hiermit an, wer Lust und Freude an inklusiv-integrativer Mitwirkung hat. Eingeladen sind geflüchtete Menschen (kommen aus dem Übergangswohnheim Wülfingstr.), psychisch erkrankte Menschen (kommen aus dem Viertel-Atelier der Augusta-Hardt-Horizonte) und Jugendliche, junge Erwachsene, Mid-Ager, Senior*innen aus Lennep und Umgebung. Für diese letzte Gruppe sind noch ein paar Plätze frei!

Im Zentrum des Projekts stehen Entdeckungsreisen der Mitwirkenden im Quartier Lennep. Diese Spaziergänge werden in Kleingruppen oder evtl. auch mal in der Gesamtgruppe durchgeführt. Leitmotiv der Spaziergänge: Wo finde, sehe, ahne ich Strahlendes, Wohltuendes, Stärkendes in diesem Alltag? Welche Orte oder Situationen tun mir gut, geben Kraft? Aber auch: Was fehlt mir hier, was macht mich traurig oder wütend? Anhand dieser Ausgangsfragen machen die Teilnehmenden Fotos und treffen daraus später eine Auswahl. Die Bilder werden auf große Textilbanner gedruckt (ca 2,5m x 2m), die wir vom Deckengewölbe der Kirche St. Bonaventura abhängen wollen. Die Ausstellung soll am 12. September eröffnet werden. Nach Ende der Ausstellung werden die Fotobanner von Teilnehmenden bzw. der Gruppe "HandMade" im Übergangswohnheim und Besucher*innen des Viertel-Ateliers zu Taschen umgearbeitet (Upcycling). Externe Förderin  dieses Projektes ist die Aktion Mensch.

Das erste Kennenlerntreffen von Teilnehmenden und Projektleiter*innen findet statt am 1. Juli um 17.30 Uhr im Gemeindehaus Bonaventura (Hackenberger Str. 6a), statt – evtl. auch draußen, je nach Situation. Die Foto-Spaziergänge sind für den 28. Juli bis 31. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, geplant. Fotografische Erfahrung ist nicht notwendig. Anmeldungen nimmt Andy Dino Iussa (Engagementförderer, St. Bonaventura u. Hl. Kreuz) unter E-Mail ehrenamt@st-bonaventura bzw. Tel 0178 4486107 entgegen.

„FlexTicket“ jetzt mit mehr Flexibilität

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr

Die Corona-Pandemie hat Einfluss auf das Arbeitsleben und somit auch auf den öffentlichen Nahverkehr– bedingt durch das Arbeiten im Homeoffice und eine veränderte Präsenzkultur. Mit neuen Arbeitsmodelle deuten sich nachhaltige Veränderungen für die gesamte Arbeitsplatz-Mobilität an. Der VRR arbeitet ergänzend und vorausschauend an einfachen Tarifen, die das Thema „neue Arbeitsmodelle“ aufgreifen, und testet seit Juni gemeinsam mit der Rheinbahn aus Düsseldorf mit „FlexTicket“ ein Tarifmodell, welches zunächst Firmenkunden für eine begrenzte Zeit offeriert wird.

Bei dieser attraktiven Alternative für Beschäftigte, für die sich möglicherweise ein klassisches Abo nicht mehr lohnt, zahlen Nutzer*innen einen Grundbetrag von 20 Euro und erhalten dafür über einen Zeitraum von 30 Kalendertagen einen vergünstigten Preis für bis zu zwölf 24-StundenTickets. Der Grundbetrag bleibt in allen Preisstufen gleich und wird vom Arbeitgeber eingezogen. Er kann entweder vom Mitarbeiten-den selbst oder in Form eines Zuschusses durch den Arbeitgeber gezahlt werden. Das FlexTicket ist als Pilotprojekt für zwei Jahre ausgelegt. Die Rheinbahn testet das Angebot über die Sommermonate zunächst mit ein bis zwei ausgewählten Unternehmen. Nach erfolgreicher Testphase wird das Angebot im Herbst auf weitere Großkunden ausgeweitet. Auch weitere Verkehrsunternehmen können sich im Laufe des zweijährigen Piloten am Projekt beteiligen.

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Jetzt Luftfilteranlagen in Schulen einbauen

Pressemitteilung der FDP-Fraktion

Zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie ist das regelmäßige Stoßlüften von Klassenräumen unverändert notwendig. Die Stadt Remscheid hat im Frühsommer 2020 alle Fensteranlagen in den Schulgebäuden überprüft. Defekte Fenster wurden repariert und Fensterschlüssel zur Verfügung gestellt. Für die Fenster einer Schule, die sich konstruktionsbedingt nicht weit genug für die Stoßlüftung öffnen ließen, wurden Mittel aus einem Landesförderprogramm in Anspruch genommen und mit baulichen Maßnahmen Abhilfe geschaffen.

Die Verwaltung sah das Lüften zumindest bislang immer noch als die einfachste und wirksamste Maßnahme an, um Viren aus der Luft in Klassenzimmern zu entfernen und stützte sich dabei u.a. auf die Empfehlungen der Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes. Der Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten kann danach lediglich eine Ergänzung zum Lüften darstellen (Drs. 16/0286). Weitere wissenschaftliche Studien kommen gleichwohl zu dem Schluss, dass Lüften alleine keine zuverlässige Methode darstellt, sondern der Einsatz von Lüftungsgeräten die Viruslast in einem Raum deutlich senken kann.

Der Einbau von stationären raumlufttechnischen (RLT-)Anlagen ist allerdings nicht so umstritten, wie es beim Einsatz von mobilen Geräten der Fall ist. Hier ist es nach Einschätzung des Umweltbundesamtes am besten, „wenn in stark belegten Räumen (…) baulich eine Grundlüftung über eine raumlufttechnische (RLT) Anlage erfolgt. In Schulen gilt dies bereits als künftig anzustrebender Regelstandard.“ (Umweltbundesamt: Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden – Bildungseinrichtungen sowie Umweltbundesamt: Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission, Bundesgesundheitsblatt 58, S. 1192). Luftfiltersysteme filtern zudem auch andere Erreger und Verunreinigungen aus der Luft, so dass solche technischen Anlagen auch nach der möglichen Überwindung der Corona-Pandemie gegen Krankheiten vorbeugen können. Der Bund unterstützt nunmehr die Schulträger beim Einbau von Luftfiltern in Höhe von 80 Prozent der Kosten. Seit dem vergangenen Freitag können Fördermittel zum Einbau in Einrichtungen, die von Kindern im Alter bis zwölf Jahren besucht werden, in Anspruch genommen werden. Die Fördermöglichkeit ist bis Ende des laufenden Jahres befristet. Fest installierte Lüftungsanlagen sind langfristig sinnvoll. Bereits kurzfristig kann ihnen Bedeutung zukommen, wenn sich das Infektionsgeschehen wieder verstärkt und der Präsenzunterricht in den Schulen wieder in Frage gestellt wird. Gerade bei Kindern im Grundschulalter sind die Hygiene- und Abstandsregeln nicht optimal einzuhalten. Zudem gibt es für die Kinder mit Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe noch kein Impfangebot. Der Distanzunterricht ist bei Schülerinnen und Schülern der Grundschulen schwerer umzusetzen als an den weiterführenden Schulen. Die Grundschulen, aber auch die Förderschulen sollten daher vorrangig berücksichtigt werden. Wir müssen möglichst die Chancen nutzen, unsere Schulen mit entsprechenden Anlagen auszustatten. Bestenfalls kann die Stadt bereits die Sommerferien für den Einbau nutzen. Wir bitten daher um die Beantwortung der folgenden Fragen für die Sitzung des Rates am 24. Juni:

  • Welche städtischen Schulgebäude sind in Remscheid bereits mit stationären raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet?
  • Wird sich die Stadt Remscheid um Bundesfördermittel zum Einbau stationärer raumlufttechnischer Anlagen bemühen?
  • Können die möglichen städtischen Eigenanteile durch außerordentliche Mehrerträge im Rahmen des Gesetzes zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz-NKF-CIG) dargestellt werden?

Kliniken des Adipositaszentrums NRW ausgezeichnet

Pressemitteilung des Sana-Adipositaszentrums NRW

Das Sana Adipositaszentrum NRW ist seit diesem Jahr mit zwei Kliniken – dem Sana-Klinikum Remscheid und dem Sana Krankenhaus Benrath – als Exzellenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Damit gehören die beiden Sana-Krankenhäuser zu insgesamt nur sieben deutschlandweit mit dieser höchsten Qualitätsstufe der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) ausgezeichneten Kliniken. Die durch die Corona-Pandemie erst mit Verzögerung durchgeführte Re-Zertifizierung ist gültig bis Ende November 2022. „Einmal mehr wird mit dieser Zertifizierung durch externe Experten belegt, dass unsere Chirurgen im Sana-Verbund NRW eine hervorragende Qualität in der Versorgung der Patienten gewährleisten“, sagt Sabine Wisniewski, die Anfang April die Prozesskoordination des Sana Adipositaszentrums NRW übernommen hat. „Ich gratuliere dem gesamten Team zu dieser herausragenden Leistung.“

Bereits 2013 wurde das Sana-Klinikum Remscheid als Gründungsstandort des Sana Adipositaszentrums NRW für seine ausgezeichnete Behandlungsqualität als Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Seither konnte der Verbund diese Qualität stets steigern und jetzt auch die Kriterien für eine Aufwertung zum Exzellenzzentrum mehr als erfüllen. Gelobt wurden vor allem die geringe Komplikationsrate und die hervorragende Standardisierung der Prozesse. „Es freut mich sehr, dass wir dank der Leistung des gesamten Teams in den Sana-Kliniken in Nordrhein-Westfalen nun diese höchste Zertifizierungsstufe der DGAV erreichen konnten“, sagt Dr. Thomas Sonnenberg, Chefarzt der Klinik für Adipositas- und metabolische Chirurgie im Sana-Verbund NRW sowie Ärztlicher Leiter des Adipositaszentrums NRW. „Gerade in den aktuellen Zeiten, in denen wir mit unseren zur Risikogruppe gehörenden Patienten höchst sensibel in der Einschätzung von Operationsnotwendigkeiten agieren müssen, ist das Übererfüllen der für diese Zertifizierung notwendigen Mindestzahlen als besonderer Erfolg und außergewöhnliche Leistung zu würdigen.“

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