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Mehr Arbeitsförderung von Flüchtlingen

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid

Geflüchtete Menschen können helfen, den Fachkräftemangel zu beheben – so hieß es 2015 immer wieder. Doch obwohl in Remscheid mittlerweile 373 Flüchtlinge sozial­versicherungspflichtig beschäftigt sind, arbeitet der Großteil bislang in Helferjobs, wie der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt. Mehr arbeitsmarktpolitische Förderung ist nötig, damit geflüchtete Menschen zu Fachkräften werden. Aber das wird durch rechtliche Regelungen erschwert.

Zum Internationalen Tag des Flüchtlings am 20. Juni bestätigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW den positiven Bundestrend: Auch in Remscheid kommen immer mehr geflüchtete Menschen auf dem Arbeitsmarkt an. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten unter ihnen stieg zwischen September 2017 und September 2018 um 56,1% auf rund 373. Auch machen deutlich mehr Flüchtlinge eine Berufsausbildung. Im September vergangenen Jahres waren es knapp 52. „Diese positive Entwicklung verdanken wir auch all den Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden der Träger und der Wohlfahrtsverbände, die mit großem Engagement bei der Integration in Arbeit und Ausbildung geholfen haben“, betont Sandra Engelberg, Sprecherin der Freien Wohlfahrtspflege in Remscheid.

Allerdings ist der Weg in Job und Ausbildung für viele Flüchtlinge noch immer lang und beschwerlich. Die Freie Wohlfahrtspflege sieht sehr kritisch, dass die rechtlichen Regelungen zur Arbeits- und Ausbildungsförderung Geflüchteter nach wie vor sehr komplex und schwer durchschaubar sind. Das gerade verabschiedete Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz hätte den Zugang zu den dringend notwendigen Maßnahmen der Ausbildungsförderung und berufsbezogenen Deutschförderung für alle Geflüchteten erleichtern können. Doch die Regelungen sind nach Ansicht der Wohlfahrtsverbände unzureichend, weil sie zu viele Gruppen Geflüchteter von einzelnen Leistungen ausschließen. „Wer in Deutschland eine Arbeitserlaubnis erhält, muss auch sofort alle nötigen berufsvorbereitenden und ausbildungsfördernden Hilfen erhalten können“, fordert Sandra Engelberg, Sprecherin der Freien Wohlfahrts­pflege in Remscheid.  „Schließlich sind sie der Schlüssel zu einer qualifizierten Tätigkeit.“
In NRW sind derzeit zwei Drittel der Geflüchteten (67 Prozent) nur im Niedriglohnbereich beschäftigt, was auch mit der Art Beschäftigungsverhältnisse zusammen­hängt. In Remscheid sind derzeit 50,2% in Helferjobs tätig, circa 29,3 in Leiharbeit. „Viele Flüchtlinge arbeiten deutlich unter ihren Möglichkeiten“, beobachtet Sandra Engelberg. „Mit gezielter Sprachförderung, beruflicher Qualifizierung und einer erleichterten Anerkennung der im Ausland erworbenen Kompetenzen könnten wir deutlich mehr von ihnen als Fachkräfte gewinnen, die unsere Wirtschaft so dringend braucht.“

Das gilt nach Ansicht der Freien Wohlfahrtspflege ebenfalls für viele Flüchtlinge, die noch auf Sozialleistungen angewiesen sind. Die Zahl der Hartz IV-Empfänger aus den acht zuzugsstärksten Asylherkunftsländern außerhalb Europas ist in Remscheid auf rund 982 im November 2018 gestiegen. „Es kommt jetzt darauf an, sie so schnell und gezielt wie möglich zu qualifizieren. Nur so können wir verhindern, dass aus ihnen die Langzeitarbeitslosen von morgen werden.“

Die Freie Wohlfahrtspflege in Remscheid begrüßt, dass Flüchtlinge verstärkt in Maß­nahmen zur Beruflichen Weiterbildung bzw. zur Berufswahl und Berufsausbildung gefördert werden. Im Dezember 2018 erhielten so fast 54 Menschen Unterstützung bei ihrer beruflichen Orientierung und Qualifizierung. Doch das reicht aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege nicht. Zu oft stehen aufenthaltsrechtliche Regelungen einer nachhaltigen Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit in wirklich zukunfts­orientierten Berufen entgegen. „Wenn wir mehr Fachkräfte statt Hilfsarbeiter wollen, müssen wir dafür die rechtlichen Weichen richtig stellen“, so Sandra Engelberg.

Klezmer und Romalieder – Musik vom Balkan

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sonntag, 23. Juni, 16 Uhr,
Konzertmuschel im Stadtpark

Fünf Musiker vereint die Liebe zur Musik Osteuropas: Im Programm des „Odessa-Projekts“ reihen sich Klänge vom Balkan und aus Griechenland an Lieder aus Mazedonien, der Türkei und Russland. Der Wechsel von Balkantänzen und Klezmer, jiddischen und Roma-Liedern belebt das vielseitige Programm der Band.

Die Musik erzählt vom tanzenden Großvater auf einer Roma-Hochzeit, von der schönen schwarzhaarigen Unbekannten, von den wundersamen Heilwässern der serbischen Stadt Niš, von der jüdischen Emigration nach Amerika und vom großen Glück, das die Kinder bringen.

Mit mehrstimmigem Gesang, mit Saxofon, Klarinette, Geige, Akkordeon, Kontrabass und Percussion erzeugt das Odessa-Projekt eine vielfältige Klangbreite. Die Band nimmt den Zuhörer mit auf eine Reise quer durch Osteuropa, weiter zum jiddischen Theater am Broadway und zurück nach Odessa, dem Schmelztiegel der Kulturen. Ein Konzert zum Zuhören, Mitsummen, Singen und Tanzen.

Sportfest will Groß und Klein in Bewegung bringen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Am Samstag, 29. Juni, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr veranstaltet der Sportbund Remscheid gemeinsam mit der Stadtsparkasse das 3. Remscheider Sport- und Familienfest auf der Sportanlage „Am Stadtpark“ mit einem großen Fußballfeld, zwei Gummiplätzen, einem Kunstrasenplatz, einer Laufbahn und einem Beachvolleyballfeld; außerdem wird auch noch die Sporthalle genutzt werden. „Aller guten Dinge sind drei, und deshalb freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Sportbund unser Sport- und Familienfest ausrichten“, erklärt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. „Es beteiligen sich 15 Remscheider Vereine und Institutionen, die verschiedene Sportarten abbilden. Das zeigt, wie bunt und vielfältig unsere Stadt auch im sportlichen Bereich aufgestellt ist.“

„Die Idee ist ganz einfach - vorbeikommen und mitmachen“, unterstreicht Reinhard Ulbrich, Vorsitzender Sportbund Remscheid. Auch in diesem Jahr erhalten Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder einen Laufzettel und dürfen verschiedene Sportarten ausprobieren. „Wenn der Laufzettel vollständig ausgefüllt ist, erhalten alle jungen Sportlerinnen und Sportler einen Preis und eine Urkunde. Mitmachen lohnt sich also“, sagt sich Daniela Hannemann, Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid. „Wir möchten die Remscheiderinnen und Remscheider einladen, sich zu bewegen und dabei auch noch die Vielfalt der Remscheider Vereinslandschaft im Sport kennenzulernen.“

Auch für das ganz junge Publikum ist ein spezielles Angebot geplant. „Für die Kinder bieten wir unseren Teo-Parcours an. Ziel ist es, Drei- bis Sechsjährige spielerisch und ihrem Alter entsprechend für Bewegung, Spiel und Sport zu begeistern“, so Hannemann. Auch in diesem Jahr ist der Laufzettel gleichzeitig auch ein Gutschein über ein Probetraining in den verschiedenen Vereinen. „Die Kindern und Jugendlichen erhalten mit dem Laufzettel gleichzeitig die Einladung, die Vereine an ihren Heimstätten zu besuchen und die Sportart auch im Verein einmal auszuprobieren“, erläutert Reinhard Ulbrich. Für ein abwechslungsreiches und spannendes Programm sorgen die beteiligten Vereine: RV Adler Lüttringhausen, Remscheider Schützenverein, Wassersportfreunde Remscheid, Lenneper Schwimmverein, Maverick Line Dance Club, Reinshagener Turnerbund, Hastener Turnverein, Dokan, Ganbaru Center, Remscheider Sportverein, SC Rot-Weiß Remscheid, TC Blau-Weiß Remscheid, TC Grün-Weiß Lennep, Remscheider Turnverein und Ehringhauser TV. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr können folgende Sportarten ausprobiert werden: Tanzen, Hockey, Zumba, Tennis, Karate, Basketball, Bogensport, Capoeira, Line Dance, Handball, Parcours, Jonglage, Radsport und Teo-Parcours für die Jüngsten.

Auch für das leibliche Wohl während der Veranstaltung haben die Vereine und der Sportbund gesorgt. „Es gibt ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Und natürlich wird auch gegrillt“, erklärt Daniela Hannemann. Und Frank Dehnke abschließend: „Wir freuen uns auf die dritte Auflage des Sport- und Familienfests und bedanken uns gleichzeitig für das tolle Engagement des Remscheider Sportbunds und der vielen Remscheider Sportvereine.“ (Ann-Kristin Soppa)

getAppi.de siegt beim Gründerpreis 2019

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Das Team des Röntgen-Gymnasiums hat es auf das Siegertreppchen ganz nach oben geschafft. Mit ihrem Produkt „getAppi.de“ haben die Teammitglieder Katherina Spieß, Shayan Ansari und Luca Jungke die Jury des Deutschen Gründerpreises für Schüler 2019 überzeugt. Bei der Siegerehrung der Stadtsparkasse Remscheid begeisterten die Gymnasiasten einmal mehr mit einer perfekten Präsentation. Die Teammitglieder, die in den vergangenen Monaten ihre Geschäftsidee für ein fiktives Unternehmen entwickelt hatten, unterstützt von RöGy-Lehrer Alexander Gropper und Unternehmenspaten Hans Werner Jungke, freuen sich nun über 500 Euro Preisgeld.

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler ist Deutschlands größtes Existenzgründer-Planspiel, an dem seit 1999 über 80.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Ausgezeichnet werden die besten fiktiven Geschäftskonzepte von Schülerteams ab der 9. Klasse. Das RöGy-Team hat mit „getAppi.de“ eine digitale Lösung für die Vorbereitung von Abitur-Bällen entwickelt, die bei der Budgetplanung und Buchhaltung unterstützt und weitere hilfreiche Tipps für die Planung der Schulabschlussfeier bietet.
 

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Busschule erfreut sich wachsender Beliebtheit

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit dem 1. April führt der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remcheid bis zum Beginn der Sommerferien die bereits neunte Busschule in Folge durch. In diesem Jahr nehmen ca. 880 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen von insgesamt 22 Remscheider Grundschulen teil. Seitdem kann der Verkehrsbetrieb große Erfolge verbuchen, denn mittlerweile ist das Projekt so beliebt, dass die Grundschulen von sich aus auf den Verkehrsbetrieb zukommen, um sich einen der begehrten Termine zu reservieren. „Wir haben die Busschule in 2011 neu konzipiert und genau auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt, die nach dem 4. Schuljahr von der Grundschule in weiterführende Schulen wechseln. Im fünften Schuljahr steht damit für viele Schüler-/innen ein neuer, häufig längerer Schulweg an, für den sie selbständig den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Unsere Busschule bereitet sie darauf vor. Sie erfreut sich bei den kleinen Fahrgästen großer Beliebtheit“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH.

In Theorie und Praxis wird den Kindern vermittelt, wie sicheres Busfahren funktioniert und wie man mögliche Gefahren beim Busfahren erkennt und wie diese vermieden werden können. Die Busschule soll Kinder fit machen fürs Busfahren. Zu Beginn der Busschule wird den Kindern ein Kurzfilm vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gezeigt, in dem die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit bzw. bei der Benutzung von Bussen im öffentlichen Verkehr aufgezeigt werden.

„In der Praxis wird das richtige Verhalten auf dem Weg zur Haltestelle, an der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen, während der Busfahrt als auch beim Überqueren der Straße geübt. Das macht die Kinder für den Schulweg fit“, so Nicole Druschke, Mitarbeiterin im Verkehrsbetrieb, die die Busschule seit neun Jahren organisiert. Die praktischen Übungen finden an einer Haltestelle „Alte Ziegelei“ auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Remscheid statt. Damit das Thema im Unterricht weiter vertieft werden kann, bekommen die Lehrerinnen und Lehrer kostenloses Begleitmaterial mit. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzlich eine Teilnehmerurkunde, damit die Busschule ein unvergessliches Erlebnis bleibt.

Eine klasse Idee, die Aufwertung der Kraftstation!

„Soziale Integration im Quartier“ heißt das Förderprogramm von Bund und Ländern, von dem sich die Stadt Remscheid das Geld für einen Ausbau des soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“ an der Honsberger Straße verspricht. Die Pläne wurden gestern erstmals in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheids vorgestellt. Demnach sollen für 2020 für die „Qualifizierung der Kraftstation“ 333.000 € an Fördergeldern beantragt werden bei einem städtischen Eigenanteil von 37.000 €. Macht dann zusammen 370.000 €, genug Geld, um die Kraftstation an den neuen, unterhalb gelegenen Quartiersplatz, das "Grüne Wohnzimmer Stachelhausen", anbinden zu können durch Um- und Ausbau des Untergeschosses des Jugendzentrums. Das erfordert die Öffnung eines alten, derzeit zugemauerten Eingangs im Untergeschoss. Hierüber wäre dann künftig der barrierefreie Zugang zum Hauptgebäude und weiter zum Innenhof der Kraftstation  möglich. Zwei Fliegen mt einer Klappe: Es gibt im Rathaus Überlegungen, "auf dem benachbarten Grundstück eine Kita zu errichten". Zu dort dann eine Fußwegeverbindung über den Innenhof der Kraftstation bis zur Freiheitstraße zu bekommen, wäre ideal.

Mit neuen Räumlichkeiten im Untergeschoss kann das Soziokulturelle Zentrum die Attraktivität und Nutzungsvielfalt des Quartiersplatzes steigert als eines gern und oft frequentierten Treffpunkt für alle Generationen. Zitat: „Es böte sich eine deutlich höhere Flexibilität der Nutzung -gerade in der Kombination der Räume und des Platzes- für unterschiedlichste Formate bürgerschaftlichem Engagements, für neue Verbindungen zwischen den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Kraftstation und „Ehrenamtlichen“ und für Veranstaltungen und Angebote mit vielfältigen Möglichkeiten der niederschwelligen Einbindung der Bewohner/innen aller Altersgruppen.“ Denkbar seien beispielsweise – in Abstimmung mit dem Runden Tisch 50+ und dem Verein Sport für Seniorinnen und Senioren e.V. – die Gründung eines „Begegnungs- und Beratungszentrums“ (BBZ) für ältere Menschen im Quartier sowie eine Kooperation mit der Remscheider Freiwilligenzentrale („Die Brücke e.V.“) zum Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements. Und: Bürgerschaftlich organisierte Gruppen könnten die neuen Räume im Untergeschoss auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten eigenverantwortlich nutzen, zumal sie multifunktional gedacht sind – mit flexiblen Trennwänden, separatem Toilettentrakt und eigenem Eingang. Derzeit werden diese Räume als Werkstatt- und Lagern genutzt, wesentlich auch für Theaterkulissen(-bau), Bühnenelemente und PA-Technik. Ersatz hierfür soll im Untergeschoss des Hauptgebäudes durch den Rückbau des alten Toilettentraktes geschaffen werden.

Die Deckung des Eigenanteils von 37.000 € sei beim Etatposten „Grundstücksankäufe“ möglich, meint Stadtkämmerer Sven Wiertz. Denn bereits jetzt sei abzusehen, dass die dort eingesetzten Mittel in diesem Jahr nicht vollständig verbraucht würden.

Ferienangebote versprechen 3.000 Kindern tolle Ferien

Bereits zu Beginn des Jahres bot die Stadt Remscheid in ihrem „Freizeitenheft 2019" einen Überblick über die Ferienfreizeiten 2019, damit die Familien die Ferienbetreuung ihrer Kinder frühzeitig sichern konnten. Eine kalendarische Übersicht aller Sommerferienangebote findet sich auf der städtischen Homepage http:// www.remscheid.de. Die insgesamt 147 Angeboten wurden von 30 Anbietern (Jugendeinrichtungen und -verbände, Kirchengemeinden, Sportvereine, Kultureinrichtungen und Initiativen, Fachdienste der Stadt Remscheid u.a.) organisiert. „Einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Ferienangebote, die rund 3.000 Kindern tolle Ferien versprechen“, freute sich Thomas Neuhaus, der städtische Beigeordnete für Jugend, Soziales, Schule und Sport, zu Beginn der gestrigen Pressekonferenz, in der er zusammen mit Egbert Willecke, Fachdienstleiter Jugend, und Michael Ketterer (Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen) sowie Daniela Gradante und Tim Boretius vom RTV, Rolf Haumann (Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit), Katharina Jansen (Sportjugend im Sportbund Remscheid), Jörg Liesendahl (Naturschule Grund) und Zbigniew Pluszynski (Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit /AGOT) eine kleine Auswahl der vielen Möglichkeiten vorstellte, die Remscheider Kinder und Jugendliche n den Sommerferien viel Spaß machen, aber Spaß machen, aber auch spannende und wertvolle Erfahrungen vermitteln sollen.

Neun Freizeiten außerhalb Remscheids sind für ca. 350 Kinder/Jugendliche geplant, 24 mehrtägige Freizeitangebote innerhalb Remscheids für ca. 600 Kinder/Jugendliche und 114 offene, meist kostenlose Tagesangebote für ca. 2.000 Kinder/Jugendliche.

Um nur ein paar Stichworte von A bis Z zu nennen: Action, Ausflüge, Begegnung, Kreatives Tun, Künstlerisches Gestalten, Mediennutzung und -gestaltung, Musik, Naturerfahrungen, Open-Air-Kino, Party, Spiele, Sportarten, Technik, Zelten. Bei einem Teil der Angebote ist auch die Teilnahme von Kindern mit Behinderungen möglich. Junge Geflüchtete nehmen ebenfalls an Angeboten teil. Für die Teilnahme an den Angeboten gibt es für einkommensschwache Familien die Möglichkeit der Bezuschussung. Manche Angebote richten sich nicht nur an Kinder, sondern auch an deren Eltern. Auch die Offenen Ganztagsgrundschulen bieten in den Ferien eine verbindliche Betreuung. Und der Fachdienst Jugend hat in enger Kooperation mit vier Partnern vier „Sommerspielaktionen" im Angebot, jeweils von 14 bis 17 Uhr:

  • am 6. und 7. August auf dem Spielplatz Emil-Nohl-Straße in Hasenberg und
  • am 21 und 22. August auf dem Spielplatz der Konsumterrassen in Rosenhügel.

Die AGOT erwartet am 20. Juli an der Wuppertalsperre („Kräwi“) den Besuch von „Ottis U-Boot auf Rädern“, das mobile Unterwasserlabor der Fischerjugend NRW. Das bietet durch eine umfangreiche Ausstattung an Materialien Kindern und Jugendlichen die ideale Möglichkeit, Gewässer vor Ort zu erforschen. Und auch die Naturschule Grund freut sich auf junge Naturforscher zwischen sechs und zwölf Jahren bei seinem „Ferienprogramm Natur“(10 bis 13 Uhr) und vier Nachtwanderungen für Familien mit Kindern ab sechs Jahren.

Viele Angebote sind leider inzwischen schon ausgebucht. Aber bei einzelnen Anbietern nach einer Durchsicht der Programmtabelle auf remscheid.de sicherheitshalber noch einmal nachzufragen, kostet ja nichts. Die ev. Kirchengemeinde Lennep beispielsweise hat für ihre Tagesangebote vom 15. Bis 26. Juli im Gemeindehaus an der Hardtstraße für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren noch Plätze frei(80/100 Euro), die ev. Clarenbach-Gemeinde vom 19. Bis 23. August für Fünf- bis Elfjährige (15 Euro) und der CVJM für die Freizeit auf der Insel Ameland vom 12. Bis 23. August für 12- bis 15-Jährige (450 Euro).

Brot & Salz als Willkommensgruß für die Anwohner

Pressemitteilung der SPD Remscheid

Mit diesem Zuspruch hatten die Organisatoren nicht gerechnet: mehr als 40 Bürgerinnen und Bürger kamen auf Einladung der Remscheider SPD und der SPD-Ratsfraktion am Freitagnachmittag zum fünften Nachbarschaftsgespräch zusammen. Dieses Mal ging es in Remscheids jüngsten Stadtteil - die Neubausiedlung auf dem Gelände des ehemaligen Lenneper Krankenhauses am Hackenberg ("Neu-Hackenberg"). Wo einmal ein Krankenhaus stand, präsentiert sich nun eine moderne, familienfreundliche und schöne Wohnsiedlung. Während des Rundgangs hörten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und die Vertreter der Lenneper SPD mit den Ratsmitgliedern Jürgen Kucharczyk und Lothar Sill, mit Klaus Grunwald aus der Bezirksvertretung Lennep sowie Sabine Krause-Janotta vom SPD-Ortsverein Lennep von Anwohnern viel Lob; es war aber auch von Raserei und der Rücksichtslosigkeit vieler Autofahrer die Rede. Insbesondere im Hinblick auf die vielen Kinder, deren Schulweg zur Grundschule an der Erschließungsstraße entlang führt. Weitere Themen waren fehlende Verkehrsschilder, Parkraumnot, Sauberkeit und fehlendes Straßenbegleitgrün. Burkhard Mast-Weisz und die Geschäftsführerin der SPD-Ratsfraktion, Ilona Kunze-Sill, schrieben fleißig mit. Für die Anwohnerinnen und Anwohner hielt die SPD, einer alten Tradition folgend, als Willkommensgruß Brot und Salz bereit. (Antonio Scarpino)

Schule fertig - und was dann?

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Der Schulabschluss ist so gut wie in der Tasche – aber was mache ich dann? Diese Frage stellen sich derzeit viele junge Menschen, die in den nächsten Tagen ihre Schulzeit beenden. „Wer sich für eine berufliche Ausbildung entscheidet, wählt einen Karriereweg, der attraktive Einkommens- und Karriereperspektiven bietet“, so Carmen Bartl-Zorn, Leiterin des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK. Es gibt derzeit noch sehr viele freie Ausbildungsstellen und damit hervorragende Möglichkeiten noch für dieses Jahr einen Ausbildungsplatz zu bekommen und seine Karriere zu starten. „Und das Beste daran ist, man verdient vom ersten Tag an Geld“, so Bartl-Zorn. Wer bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz Unterstützung benötigt, bekommt diese bei Miriam Schöpp, IHK-Beraterin für passgenaue Besetzung (T. 0202 2490-833, m.schoepp@bergische.ihk.de" target="_blank" title="externer Link">m.schoepp@bergische.ihk.de). Auch sind die freien Ausbildungsstellen unter www.ihk-lehrstellenboerse.de zu finden.

Eine absolvierte duale Ausbildung kann für Studieninteressierte ohne Abitur auch als Sprungbrett für eine spätere Hochschulbildung dienen: Wer erfolgreich eine mindestens zweijährige Ausbildung absolviert und drei oder mehr Jahre Praxiserfahrung in diesem Beruf hat, dem stehen in NRW grundsätzlich alle Studiengänge offen. Dies gilt auch, wenn nach der Ausbildung Kinder erzogen oder ein Angehöriger gepflegt wurde, denn diese Zeit wird als Berufspraxis anerkannt. Für Studiengänge, die der Ausbildung fachverwandt sind, ist eine direkte Einschreibung möglich; bei Studiengängen, die nicht der bisherigen Berufspraxis entsprechen, ist ein Probestudium oder eine Zulassungsprüfung erforderlich. Meister/innen oder vergleichbar Qualifizierte – also Personen mit Berufsausbildung und Aufstiegsfortbildung – haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich für ein Studium einzuschreiben. Sofern sie die jeweils verlangten Zugangsvoraussetzungen erfüllen, haben sie Zugang zu allen Studiengängen an sämtlichen Universitäten und Fachhochschulen in NRW. „Das Programm Passgenaue Besetzung - Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Kirchensteuer wird im Kirchenkreis neu verteilt

Die Kreissynode fällte weitreichende Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft der Kirchengemeinden im Kirchenkreis Lennep. Foto: Volk

Pressemitteilung des evangelischen Kirchenkreises Lennep

Drei wichtige Entscheidungen, die die Zukunft der evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Lennep positiv beeinflussen sollen, haben die Mitglieder der Kreissynode des Kirchenkreises Lennep auf ihrer Frühjahrssynode im evangelischen Gemeindezentrum Hückeswagen am Freitagabend auf den Weg gebracht. Zuvor hatte die stellvertretende Bürgermeisterin Cornelia Päper (CDU) den Kreissynodalen die herzlichen Grüße der Bürger der Schloss-Stadt überbracht. Landespfarrer Markus Schaefer ermunterte die Kreissynode mit Blick auf die geringer werdenden Mitgliederzahlen der evangelischen Kirche deutschlandweit, den Blick nach vorn mit einer Vision zu verbinden. „Wir müssen an einer neuen Kirche arbeiten“ appellierte der Theologe.

„Wie lebendig Kirche ist, hängt nicht nur von der Anzahl der Pfarrer und der Zahl der zu verwaltenden Gebäude ab, sondern davon, wie aktiv sich Kirche um ihre ureigensten Aufgaben kümmert“, betonte Superintendent Hartmut Demski zu Beginn der Tagung. Im Anschluss entschieden sich die Kreissynodalen mit großer Mehrheit dafür, dass ab 2021 die Kirchensteuerverteilung an die Gemeinden umgestellt wird. Danach ergibt sich der Verteilbeitrag an die Gemeinden künftig aus dem Pro-Kopf-Durchschnittsbetrag, der mit der Zahl der jeweiligen Gemeindeglieder multipliziert ist. Bisher wurde die Summe auf der Basis eines Durchschnittsbeitrages des Vor-Ort-Aufkommen der letzten drei Jahren berechnet. Das hatte unter anderem zur Folge, dass erhebliche Unterschiede in der finanziellen Situation der einzelnen Gemeinden bestanden und so die Schere zwischen armen und reichen Gemeinden größer wurde.

Superintendent Hartmut Demski freute sich über die getroffene Entscheidung der Kreissynodalen: „Die Berechnung wird einfacher, die Schwankungen in den Zahlungen nehmen ab und die Planungssicherheit der Kirchengemeinden nimmt zu.“

Ebenso entschied sich die Kreissynode dafür, dass der zukünftige Superintendent im Kirchenkreis Lennep ab 1. Oktober 2020 hauptamtlich arbeiten wird. Begründet wird das mit der stark angestiegenen Aufgabenfülle, die dieses Amt mit sich bringt. Bisher war der Superintendent von der Kreissynode für 75 Prozent für diese Aufgaben freigestellt und hatte mit 25 Prozent noch eine Pfarrstelle inne. Amtsinhaber Hartmut Demski wird im nächsten Jahr in den Ruhestand verabschiedet.

Abschließend wurden die kirchlich Verantwortlichen in den sieben Regionen des Kirchenkreises beauftragt, sich bis zur Frühjahrssynode 2020 mit Blick auf die hohe Zahl der in den Ruhestand gehenden Pfarrer wie auch des fehlenden theologischen Nachwuchs intensiv mit der Ausgestaltung der zukünftigen Pfarrstellen auseinanderzusetzen. (Katrin Volk)

Ev. Gemeindezentrum soll Wohnbebauung weichen

„Ich hätte gerne gewusst, wie die Pläne mit dem Gebäude der evangelischen Kirche an der Philipp-Melanchthon-Straße aussehen. Können sie mir etwas dazu sagen? Mein Mann und ich sind vor ca. drei Monaten in die Philipp-Melanchthon-Straße gezogen und hören hier jede Menge Gerüchte. Ich hätte aber gerne gewusst, was los ist“, schrieb dem Waterbölles in der vergangenen Woche eine Leserin.“ Das war schnell recherchiert: Das Gemeindezentrum, das die Lutherkirchengemeinde in den 1960-er Jahren gebaut hatte, soll abgerissen werden. Für das Gelände interessiert sich ein Investor, der dort barrierefreie Wohnungen bauen lassen will. Der notarielle Vorvertrag werde heute unterzeichnet, war zu erfahren. Allerdings gibt es einen Vorbehalt: Die Genehmigung des Verkaufs durch das Kirchenamt der evangelischen Kirche mit Sitz in Hannover steht noch aus. Die gute Nacht für die Anwohner ist jedenfalls: Die Auferstehungs-Kirchengemeinde, in der die Luther-Gemeinde  inzwischen aufgegangen ist, hat sich für eine Folgenutzung entschieden, die zu der ruhigen Stichstraße passen dürfte.

Fotos vom 37.Stadtteilfest mit Honsberger Kulturen

Unter dem Motto "Honsberger Kulturen" feierten die Honsberger am vergangenen Wochenende ihr 37.Stadtteil. Und wie in den Vorjahren wieder mit „vollem Programm“. Dafür sorgten diesmal 18 Vereine und Organisationen – mit einem „Kultur-Café“ im Neuen Lindenhof, zahlreichen Ständen auf dem Hof mit Leckereien aus vielen Ländern, mal süß, mal herzhaft, mit Aktionen für Kinder, Backgammon-Spieltisch und natürlich wieder mit viel portugiesischer und türkischer Folklore auf der Bühne. Mit dabei diesmal auch die AWO-Spielgruppe, der Chor des Türkischen Senioren-Solidaritätsvereins, die „Kids Honsberg“ das Tanzstudio Remscheid, der Spielmannszug Remscheid und die Line Dancer von „Maverick“. Die ev. Kirchengemeinde steuerte das Erzählcafé „Wörtersammler“ bei. Und mittendrin gegen 15.30 die offizielle Eröffnung durch Bezirksbürgermeister Otto Mähler. Samstagabend dann live auf der Bühne: Die bekannte Coverband „SHAKE-A-DELIC“. Den  Schlusston setzte gestern die original Honsberger Rockband „Jokers Life“. (Fotos Hans Georg Müller)