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Neue Kinderfeuerwehr heißt „Die Löschlöwen“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den demographischen Wandel wird es immer schwieriger, Kinder und Jugendliche für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. Um diesem Trend entgegen zu wirken, hat der Rat der Stadt Remscheid mit dem Beschluss vom 22. November 2018 die Gründung einer Kinderfeuerwehr zum 1. Januar 2019 beschlossen. Vierzig Jahre nach der Gründung der Jugendfeuerwehr Remscheid wird die neue Kinderfeuerwehr, die erste im Bergischen Städtedreieck, ihr erstes Gruppentreffen am 12. März veranstalten. Die Gruppenabende der „Löschlöwen“ werden im Gerätehaus der Löscheinheit Hasten, Oberhützer Straße 21, stattfinden. Betreut werden die Kinder während dieser Zeit durch besonders geschulte ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, von denen mehrere eine pädagogische Ausbildung absolviert haben.
Um die Gruppentreffen flexibel und umfänglich gestalten zu können, wurde entsprechendes Material und ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft, gefördert durch das Land. In die Kinderfeuerwehr können Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr eintreten, wobei ein Übertritt in die Jugendfeuerwehr mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr möglich ist. Wer Gründungsmitglied werden möchte, kann sein Interesse ab sofort unter E-Mail
Feuerwehr@Remscheid.de">Feuerwehr@Remscheid.de  oder Tel. RS 162552 anmelden.

Erster Kongress für Schülerfirmen im Bergischen Land

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Nachhaltige Schülerfirmen bieten jungen Menschen die Chance, sich mit aktuellen und künftigen Fragestellungen der gesellschaftlichen Entwicklung auseinanderzusetzen. Möglichkeiten zur Gründung und zum Betrieb solcher Schülerfirmen werden am Dienstag, 19. Februar, bei einem Kongress auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal vorgestellt (Hörsaalzentrum FZH, Rainer-Gruenter-Str.). Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Auf dem Kongress werden zunächst Projekte regionaler Schülerfirmen vorgestellt. Im Anschluss daran stehen Vorträge und Podiumsdiskussionen auf dem Programm.

„Mit der Ausrichtung dieses Kongresses wollen wir der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeiten nachhaltiger Schülerfirmen vorstellen. Aktuell wird hierzu ein schlagkräftiges regionales Netzwerk aufgebaut, welches Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Schulen insgesamt unterstützend zur Seite stehen möchte. Seitens der Bergischen Universität Wuppertal wird u.a. ein Zertifikatsprogramm entwickelt, das Schülerinnen und Schülern offensteht und den Erwerb von Leistungspunkten bereits zu Schulzeiten ermöglicht“, erklärt Organisator Wolfgang Kuhn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität. „Nachhaltige Schülerfirmen im Bergischen Land“ ist ein Projekt der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit KURS 21 e.V. und dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Vorhaben durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit einem Fördervolumen von knapp 125.000 Euro.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr
Wein & Käse
Handelsmacht Venedig

Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Mitwirkende: Dr. Hennig Peiseler (Referent).

Gemeinsame Fahrt zum Kirchentag
Wer zusammen mit anderen Christen den Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni  in Dortmund besuchen will, kann ein Angebot des Kirchenkreises Lennep nutzen. Organisiert wird die Buchung der Dauerkarten (98 Euro für Erwachsene, 54 Euro ermäßigt, Familienkarte 158 Euro), eine gemeinsame Fahrt im Reisebus und die Unterkunft im Gemeinschafts- oder Privatquartier. Es stehen Gemeinschaftsunterkünfte und in begrenzter Anzahl auch Privatunterkünfte zur Verfügung. Informationen zu diesem Angebot oder Anmeldungen direkt unter Tel. RS 9681113 oder per E-Mail an andrea.zimmermann@kklennep.de. Anmeldeschluss ist der 4. Februar. Schon am Sonntag, 3. Februar, wird um 10 Uhr Mixed Generations, Remscheids größter Pop- und Gospelchor, in der Evangelischen Stadtkirche Lennep, Kirchplatz 3, unter der Losung „Was für ein Vertrauen“ mit, auf den Evangelischen Kirchentag einstimmen. (Katrin Volk,Referentin für Öffentlichkeitsarbeit)

Hamburg, Danzig, Petersburg: Kirchenkreis Lennep organisiert drei Studienreisen
Die drei Studienreisen, die der Evangelische Kirchenkreis Lennep in diesem Jahr für interessierte Reisende organisiert, führen nach Hamburg, Danzig und in die beiden russischen Städte Petersburg und Nowgorod. Geleitet werden die Reisegruppen jeweils von Pfarrer Friedhelm Haun, Synodalbeauftragter für Erwachsenenbildung im Kirchenkreis. Die goldene Stadt an der polnischen Ostsee wird vom 30. Mai 2019 bis 2. Juni besucht. Unter anderem steht in der ehemaligen Hansestadt die Visite des Danziger Bernsteinmuseums auf dem Programm. Der Reisepreis beträgt ca. 705 Euro.  
Auf der Reise nach St. Petersburg und Nowgorod vom 1. bis 9. August wird der Katharinenpalast, das Alexander-Newskij-Kloster und eine der größten Kunstsammlungen der Welt, die Eremitage, besichtigt.  Der Reisepreis beträgt ca. 1.740 Euro. Vom 6. bis 9. September fährt eine Reisegruppe mit dem Bus gemeinsam in die Stadt der Elbphilharmonie nach Hamburg. Der Reisepreis beträgt etwa 300 Euro. Anmeldungen und Fragen zu den neuen Studienreisen unter der Telefonnummer: 02191/76140 oder per E-Mail: Fhaun2607@aol.com">Fhaun2607@aol.com. (Katrin Volk,Referentin für Öffentlichkeitsarbeit)

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Stadtsparkasse behauptet sich als Marktführer

Frank Dehnke, für weitere fünf Jahre vom Rat der Stadt bestätigt als Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, sieht das führende Geldinstitut der Stadt auf einem „erfolgreichen Weg der Veränderung“, und das trotz der unverändert herausfordernden Rahmenbedingungen. Das belegte er in der gestrigen Pressekonferenz mit einer Bilanzsumme per 31. Dezember 2018 von 1.610 Millionen Euro (ein Plus gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 von 3,21 Prozent). Diesen Erfolg könnten sich alle 316 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse auf die Fahnen schreiben, betonte Dehnke. Das Geschäftsjahresergebnis entspreche mit einem Kreditvolumen 1.180 Millionen Euro und Vermögensanlagen in Höhe von 1.592 Millionen Euro den Erwartungen. „Außerdem konnten wir unsere Eigenkapitalquote steigern. Damit haben wir unsere starke Marktposition behauptet und sind in Remscheid nach wie vor Marktführer im Privat- und Firmenkundengeschäft.“ Dass die Stadtsparkasse das Vertrauen ihrer Kundinnen und Kunden besitze, machte Dehnke auch daran fest, dass  im Geschäftsführ 2018 3.700 aufgegebenen Giro- und Tagesgeld-Konten 4.300 neu angelegte gegenüberstanden.

Mit rund 280 Projekten im letzten Jahr bleibt die Stadtsparkasse Remscheid einer der größten Förderer von gemeinnützigen Projekten vor Ort. Spenden und Sponsoring gab es unter anderem für Schulen, Kindertagesstätten und für Vereine in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Wissenschaft und Bildung. „Uns ist wichtig, die Spenden möglichst breit zu streuen, damit viele gesellschaftliche Bereiche davon profitieren. Wir wissen: Ohne unsere Unterstützung wären viele Projekte nicht zu realisieren“, sagte Vorstandsmitglied Michael Wellershaus. Den jährlichen Spendentopf von 60.000 Euro aus dem Stiftungsvermögen aufzufüllen, ist bei den kaum spürbaren Zinsen auch für die Experten der Sparkasse nicht mehr möglich. Deshalb wird das Spendenvolumen inzwischen mit eigenen Spenden aufrechterhalten. So kann auch in diesem Jahr wieder der „Remscheider Sommer“ gefördert werden.

Auch mit den Kreditgeschäften ist der Sparkassenvorstand zufrieden; man habe alle Kreditwünsche der Kunden erfüllen können, wobei man darauf geachtet habe, dass ein Kreditnehmer seine Zahlungsraten auch werde einhalten können und kein Risiko eingehe. Bei der Baufinanzierung (Neuerwerb, Renovierung, Sanierung Modernisierung.) konnte die Stadtsparkasse in eine Steigerung von rund neun Prozent im Vergleich zu 2017 verzeichnen. Und im ImmobilienCenter wurden Immobilien im Wert von 9,4 Millionen Euro vermittelt.

Auch das Anlagegeschäft florierte, allerdings bei veränderten Schwerpunkten. Weil bei festverzinslichen Anlagen kaum noch eine Rendite zu erzielen ist, wandten sich mehr als früher Geldanleger, die auf Tagesgeldkonten nicht unbedingt schnell und flexibel Geld zur Verfügung haben müssen, den Aktien zu. Nachgefragt werde aber auch der Sparkassenkapitalbrief mit Nachrangabrede. „Der ist mit einem Zinssatz von bis zu 2,25 Prozent für die heutigen Verhältnisse durchaus attraktiv“, sagte Herbert Thelen.

Wer auf einen Schlag mindestens 250.000 Euro anlegen will, kann von der Stastsparkasase Remscheid ebenfalls bedient werden: Über die zum Sparkassenverbund gehörende Vermögensverwaltung VVS der Frankfurter Bankgesellschaft. Es wird ein individuelles Anlegerprofil ermittelt, abgestimmt auf die finanzielle Situation, die Anlegermentalität und die kurz-, mittel- und langfristigen Wünsche der Kunden. 18 Remscheider Sparkassenkunden nutzten im vergangenen Jahr dieses Angebot legten insgesamt 18 Millionen Euro an. Sämtliche Privatkunden der Sparkasse legten in 2018 rund drei Mal so viel Geld an wie 2017.

Wie die Kunden die Dienstleistungen der Sparkasse in Anspruch nehmen, beobachtet der Vorstand sehr aufmerksam. Denn Ausgaben für Service- Angebote, die nicht in Anspruch genommen werden, kann sich in Zeiten, in denen die Bankaufsicht das Eigenkapital der Banken im strengen Blick hat, kein Geldinstitut mehr leisten. Dem entsprechend will die Stadtsparkasse im Laufe dieses Jahres, wie frühzeitig angekündigt, ihr Filialnetz optimieren, d. h. auf sechs Geschäftsstellen und 20 SB-Standorte reduzieren.

  • Die Geschäftsstelle Vieringhausen wird zum 1. April geschlossen. Der dortige Geldautomat sollte zu einem Discounter in der Nähe verlegt werden. Doch dort winkte man ab; ein SB-Geldautomat bringe keine neuen Kunden. Die könnten sich Geld auch an der Ladenkasse auszahlen lassen. Der SB-Automat soll nun am aten Standort erhalten bleiben.
  • Die SB-Geschäftsstellen Bergisch Born, Bliedinghausen, Honsberg und Kremenholl werden zum 31. Mai geschlossen, die auf dem Hasenberg  zum 30. September. Die SB-Geschäftsstelle im Allee-Center wurde zum 30. September 2021 gekündigt. Der Plan in Bergisch Born, den Geldautomaten in die Nähe ALDI-Marktes zu verlegen, ging nicht auf; er bleibt nun am alten Standort.
  • Aus der SB-Geschäftsstelle Markt wird zum 31. Mai ein reiner Geldautomaten-Standort.
  • Der Geldautomat am Lenneper Kreishaus wird am 29. März außer Betrieb genommen.
  • Die SB-Geschäftsstellen Phoemix und Hackenberg bleiben bestehen.
  • Für Honsberg wird derzeit ein neuer Geldautomaten-Standort geprüft.

Herbert Thelen, stellvertretendes Vorstandsmitglied: „Ein Kunde der Stadtsparkasse Remscheid nutzt nach der Statistik nur noch einmal im Jahr eine Filiale, die Internetseite aber hundert Mal und die Sparkassen-App seines Smartphone sogar 200 Mal. Die Kunden möchten ihre Bankgeschäfte heutzutage eben flexibel erledigen!“ Diesem Anspruch trage ein modernes, leistungsstarkes und sicheres Online-Banking Rechnung. „In 2018 gab es über 5,5 Millionen Besuche der Internetfiliale, das entspricht rund 15.300 Besuchen pro Tag. Mittlerweile nutzen etwa 50 Prozent aller Privatkunden das  Online-Banking, im Firmenkundenbereich liegt die Quote bei rund 77 Prozent.“

Eine deutliche Steigerung gab es auch bei den Nutzern der Sparkassen-App, mit der knapp 11.000 Kunden ihre Bankgeschäfte erledigten. „Die Nachfrage nach digitalen Leistungen steigt stetig. Aber die Kundinnen und Kunden wünschen weiterhin bei komplexen Finanzfragen den persönlichen Kontakt“, betonte Thelen am Donnerstag. Dafür biete sich neben dem KundenCenter an der Alleestraße und  den personenbesetzten Filialen in Hasten, Handweise, Lennep und Lüttringhausen vor allem das Kundenservicecenter an, telefonisch erreichbar an sechs Tagen in der Woche an insgesamt 58 Stunden. Im vergangenen Jahr sei dort  rund 110.000 Mal angerufen worden.

Das im letzten Jahr gegründete StartupCenter wird sich in diesem Jahr auch des wachsenden Problems der Unternehmensnachfolge in heimischen Unternehmen annehmen. Vorstandsmitglied Michael Wellershaus: „Wir wollen zu einem erfolgreichen Generationenwechsel in den Betrieben beizutragen.“ Eine Art „Nachfolger-Börse“ ist für den 25. Februar um 19 Uhr in der Zentrale an der Alleestraße geplant.

In der Geschäftsstelle Lennep wird ab 1. März 2019 analog zu den anderen Geschäftsstellen von 12.30 bis 14 Uhr eine Mittagspause eingeführt. Unabhängig davon können die Kundinnen und Kunden selbstverständlich individuelle Beratungszeiten vereinbaren und den Selbstbedienungsbereich nutzen. Ab Juni wird die Geschäftsstelle Lennep (nach Hasten, Lüttringhausen und Handweiser) vier Wochen zur „Azubi-Geschäftsstelle“.

Derzeit hat die Stadtsparkasse  19 Auszubildende (Bankkaufleute, Versicherungskaufleute und IT-Kaufleute). Einen Unterschied zwischen Azubis mit Abitur und solchen mit Mittlerer Reife habe man nicht festgestellt, freute sich Frank Dehnke. „Auch die mit Mittlerer Reife haben die Ausbildung ein halbes Jahr früher erfolgreich beenden können!“ Für dieses Jahr stehen wieder sechs Ausbildungsplätze zur Verfügung. Gleichwohl geht der Sparkassenvorstand von einem weiteren Stellenabbau von zwei bis drei Prozent jährlich aus. „Aber geräuschlos und sozialverträglich, also ohne Kündigungen“, wie Dehnke betonte. Eigenkündigungen von Mitarbeiter/innen gebe es bei der Stadtsparkasse nicht: „Die Quote liegt bei null!“ Das spreche für die Attraktivität der Sparkasse als Arbeitgeber.

 

Vier verkaufsoffene Sonntage in Lennep beantragt

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am kommenden Mittwoch hat der Verein Lennep Offensiv e.V. für dieses Jahr vier verkaufsoffene Sonntage in Lennep beantragt:

  • „Lennep blüht auf“ am 7. April, eine „Verbindung aus Marktveranstaltung, Leistungsschau (Messe) und Fest“ mit einem „attraktiven und familienfreundlichen Rahmenprogramm“. (Lennep Offensiv).
  • Sommerfest auf dem Alter Markt am 30. Juni, eine „Fortführung des Straßenfestes zugunsten der Festbeleuchtung in Remscheid Lennep. Diese Veranstaltung wird bereits seit ca. zwölf Jahren durchgeführt und kann als Traditionsveranstaltung bezeichnet werden“
  • „Rund um die Kartoffel“ am 8. September, Herbst- oder Bauernmarkt, „eine Mischung aus Fest, Messe und Leistungsschau“, die im zweijährigen Wechsel mit dem Altstadtfest Lennep veranstaltet wird.
  • „Lenneper Weihnachtstreff“ am 15. Dezember, Traditionsveranstaltung seit zwölf Jahren. „Es werden ca. 15 Weihnachtshütten und Sonderstände aufgebaut, die ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken anbieten. An den Wochenenden ist wieder ein ganztägiges Bühnenprogramm vorgesehen.“

Die Verwaltung befürwortet die Pläne von Lennep Offensiv e.V.

Frank Dehnke weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Der Rat der Stadt Remscheid hat Frank Dehnke für weitere fünf Jahre als Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Remscheid bestätigt und folgte damit dem einstimmigen Beschluss des Sparkassen-Verwaltungsrates. Damit sprachen die Politikerinnen und Politiker dem Vorstandsvorsitzenden erneut ihr Vertrauen aus und setzten sich gleichzeitig für Kontinuität an der Spitze des Sparkassen-Vorstands ein. Frank Dehnke tritt am 1. April  seine nunmehr dritte Amtszeit an. „Ich freue mich, dass ich mit diesem Vertrauensbeweis im Rücken gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Michael Wellershaus und Herbert Thelen den erfolgreich eingeschlagenen Weg  fortsetzen kann“, sagt der 49-Jährige. 

Am 1. Januar 2011 wurde Frank Dehnke erstmals nach 21 Monaten als Vorstandsmitglied zum Sparkassenvorstandsvorsitzenden bestellt, eine erste Vertragsverlängerung beschloss der Rat der Stadt Remscheid im Juni 2013. Den schwierigen Rahmenbedingungen mit der anhaltenden Nullzinsphase und einer wachsenden Regulatorik zum Trotz hat der Vorstand die führende Marktposition der Stadtsparkasse Remscheid festigen und ausbauen können. Gleichzeitig macht Frank Dehnke immer wieder deutlich, dass er den Schwerpunkt seiner Arbeit im Einsatz für die Menschen und Unternehmen in Remscheid sieht. Sie sollen sich mit ihren Bankangelegenheiten vertrauensvoll an die Stadtsparkasse Remscheid wenden können. Als wichtige Partnerin für den Mittelstand sei die Remscheider Sparkasse ein Garant für Wachstum und sichere Arbeitsplätze, so Dehnke.
Ehrenamtlich engagiert sich Frank Dehnke unter anderem im Lions Club Remscheid, als Vorsitzender der Stiftergemeinschaft „Gut für Remscheid“ und als Vorstand im kommunalen Arbeitgeberverband NRW. (Ann-Kristin Soppa)

Städtedreieck greift tief in den Topf der EU

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Das Bergische Städtedreieck war im Jahr 2018 wieder äußerst erfolgreich bei der Bewerbung um EU-Fördermittel: Nahezu 40 Euro pro Einwohner konnte die Region aus den unterschiedlichen Förderprojekten der Europäischen Union gewinnen. Damit liegt das Städtedreieck wie im Vorjahr an zweiter Stelle in Nordrhein-Westfalen, wird nur von der Region Aachen übertroffen und lässt die Nachbarregionen Köln/Bonn, Niederrhein und sogar das Ruhrgebiet deutlich hinter sich.

Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, der die Region im Begleitausschuss für das EFRE-Programm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) beim Wirtschaftsministerium in Düsseldorf vertritt, freut sich ebenso wie Stefan Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, über dieses positive Ergebnis: „Bei allen Prioritätsachsen, also Forschung und Innovation, Förderung von Klein- und Mittelbetrieben, Klimaschutz und Stadtentwicklung liegt das Bergische Städtedreieck auf dem zweiten oder dritten Platz aller Regionen in Nordrhein-Westfalen. Im Bereich Stadtentwicklung sind wir sogar mit deutlichem Abstand an der Spitze“, unterstreicht Wenge. Das Projekt „Digitale Modellregion“ sei in dieser Aufstellung gar nicht enthalten, weil es aus anderen Töpfen finanziert werde. Für den IHK-Hauptgeschäftsführer ist dieses positive Ergebnis auch ein deutliches Zeichen für die insgesamt doch sehr erfolgreiche Zusammenarbeit der drei Kommunen, wenn es um die gemeinsame Akquise von Fördergeldern geht. „Diesen Weg müssen wir konsequent fortsetzen und dürfen uns dabei nicht von kleineren Differenzen abbringen lassen!

Jetzt fördern, statt immer nur fordern

Pressemitteilung des DGB Remscheid

Zu den Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Januar hat heute Peter Lange, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Remscheid, Stellung genommen: „Um das Problem der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit in Remscheid in den Griff zu bekommen, setzt das Jobcenter Remscheid das neue Teilhabechancengesetz der Bundesregierung, das seit dem 1.1.2019 in Kraft ist, zügig um. Dazu müssen aber auch die Betriebe handeln. Mit den Programmen werden durch großzügige Lohnkostenzuschüsse, Weiterbildungsförderung und Coaching gute Voraussetzungen geschaffen, Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu ermöglichen und Fachkräftesicherung zu verbessern. Die Zeit der Ausreden ist vorbei.“

Nach Daten des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) stehen dem Jobcenter Remscheid in diesem Jahr über 9,5 Mio. Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II" zur Verfügung. Das sind rund 1,5 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Der DGB unterstützt das Jobcenter in Remscheid, die Mittel zielgenau einzusetzen: „Die zusätzlichen Mittel sind zunächst nicht zweckgebunden. Sie müssen aber bei den Personen ankommen, die der Gesetzgeber dafür vorsieht und zwar nach den entsprechenden Kriterien, wie z.B. tariflicher Entlohnung und der Vermeidung von Verdrängungseffekten am Arbeitsmarkt. Diese neue Gesetzgebung ist eine gute Chance, Langzeitarbeitslose wieder in gute Arbeit zu führen“, so Lange.

Im Hinblick auf das demnächst bevorstehende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Legitimität von Sanktionen im Hartz IV-System betont der Gewerkschafter: „Bei den neuen Förderinstrumenten muss das Prinzip der Freiwilligkeit gelten. Wir lehnen Sanktionen ab, weil sie die verfassungsrechtliche Vorgabe verletzen, wonach ein menschenwürdiges Existenzminimum zu gewährleisten ist. Statt die Betroffenen mit Forderungen zu belasten, gibt es jetzt gute Möglichkeiten, sie zu fördern.“ (Guido Grüning)

Förderung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Pressemitteilung des Berufsbildungszentrums der Industrie (BZI)

Mit dem seit 1. Januar 2019 gültigen Qualifizierungschancengesetz reagiert die Bundesregierung auf den strukturellen Wandel und öffnet die Förderung der beruflichen Weiterbildung. Wurden bislang nur an- und ungelernte sowie ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Fördermitteln unterstützt, werden nun Weiterbildungskosten für Beschäftigte aller Betriebsgrößen anteilig gefördert. Ebenso erhält der Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt während der Zeit der Weiterbildung.

Mit dem neuen Gesetz soll die Weiterbildung insbesondere bei solchen Arbeitnehmern gefördert werden, deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können oder die in sonstiger Weise vom Strukturwandel betroffen sind. Die Qualifizierungsoffensive des Bundes soll gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung neue Chancen in der Arbeitswelt eröffnen. Genauso können Menschen profitieren, die eine berufliche Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, also in einem Beruf, in dem Fachkräftemangel herrscht. Für weitere Fragen rund um das neue Förderinstrument steht das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) gerne zur Verfügung. Kontakt: Marc Kalbitz, Tel. RS 938719, E-Mail m.kalbitz@bzi-rs.de">m.kalbitz@bzi-rs.de oder Christina Bollenbeck, Tel. RS 938731, E-Mail c.bollenbeck@bzi-rs.de">c.bollenbeck@bzi-rs.de. (Michael Hagemann)

Stadt bestätigt Beschilderungskonzept für Bahnhof

Ein Thema feierte im vergangenen Dezember aus Anlass der Kino-Einweihung am Hauptbahnhof Zehnjähriges: Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 11.Dezember stellte die SPD-Fraktion den Antrag, die Verwaltung möge prüfen, ob die Beschilderungen für Reisende am Remscheider Hauptbahnhof verbessert werden könnten. Insbesondere Hinweise zum Busbahnhof, Trassenverbindungen und Richtungshinweise für Fußgänger Richtung Innenstadt/Südbezirk sollten dabei berücksichtigt werden. Begründung: „Für ortsfremde Reisende, die am Remscheider Hauptbahnhof ankommen, ist es leider wenig bis gar nicht ersichtlich, welche Richtung sie vom Gleis einschlagen müssen, um zu den Bussen; in die Innenstadt oder Richtung Südbezirk zu gelangen. Wenn Beschilderungen vorhanden sind, sind sie relativ klein und leicht zu übersehen. Auch ein Hinweis zum Zugang zur Werkzeugtrasse fehlt bzw. ist nicht eindeutig genug. Es wäre auch hilfreich, wenn ausgeschildert werden würde, dass der Else-Treichel-Steg die einfachste und schnellste Fußgängerverbindung in die Innenstadt darstellt. Durch das neue Kino ist zu erwarten, dass mehr ortsunkundige Reisende am Hauptbahnhof ankommen. Diesen sollte man die Orientierung so einfach wie möglich machen.“

Am 11. Februar legte die SPD nach und beantragte, neue oder bereits vorhanden Hinweisschilder für das P&R Parkhaus mit dem Zusatz „Kino“ zu installieren, 2. die Einfahrt des P&R Parkhauses deutlicher zu kennzeichnen und die Kinobesucher durch entsprechende Schilder auf die in der Nähe liegenden Gastronomiebetriebe hinzuweisen. Begründung: Durch das neue Kino kämen am Bahnhof Remscheid mehr Ortsunkundige an, die frühzeitig durch entsprechende Beschilderung zum Kino und auf Parkmöglichkeiten hingewiesen werden müssten.

In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid ging die Verwaltung auf beide Anträge ein und kündigte die Planung für eine künftige Beschilderung des Bahnhofsumfeldes an. Zitat: „Die Straßen- und Wegebeziehungen im Bahnhofsumfeld sollten aufgenommen und das Beschilderungskonzept für dieses Gebiet insgesamt um die im Antrag beauftragten Positionen ergänzt werden.“ Dabei seien dann „die im Gestaltungsleitfaden für die Innenstadt Remscheid empfohlenen Ausführungsregeln für das künftige Wegeleitsystem der Innenstadt, das gestalterisch an die Beschilderung der Maßnahmen der Regionale 2006 anknüpft, zu berücksichtigen. Die BV-Mitglieder nahmen das zur Kenntnis. Bezirksbürgermeister Otto Mähler lakonisch: „Dann lassen wir uns mal überraschen, was dabei herauskommt!“