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Volksbank spendete für die Jugendfeuerwehr

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Im neuen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lüttringhausen ist immer noch Bedarf für die eine oder andere Ausstattung. Und so freut sich die Löscheinheit sehr über eine vierstellige Spende der Volksbank im Bergischen Land, die der Jugendfeuerwehr zugutekommt. Filialleiter Carsten Tillmanns besuchte die Jungen und Mädchen mit ihren Betreuern und ließ sich zeigen, wofür die Spende verwendet wird: unter anderem für multimediale Unterrichtsmittel und die Gestaltung des Jugendbereiches. „Hier kommt unsere Unterstützung gut an“, sagte Carsten Tillmanns. „Es ist beruhigend zu wissen, dass die Feuerwehr guten Nachwuchs hat.“

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Mittwoch 18. Juli, 17 Uhr
Europäische Melodien zum Verlieben – Ein Evergreen-Abend mit der MorgenNote

Ort: Versöhnungskirche (Burger Straße 23)
Nichts ist so oft besungen worden wie das Thema „Liebe“. Und jedes Volk hat seine eigene liebenswerte Art, darüber zu dichten und zu komponieren. Die Mitglieder der „MorgenNote“ haben ein neues Programm mit europäischen Liebesliedern aus den Nachbarländern für Sie vorbereitet und erfreuen Sie bei österreichischer Gemütlichkeit mit Wiener Walzermelodien und Heurigenliedern, bei Operettenliedern aus dem „Zigeunerbaron“ in ungarisch feurigem Temperament, mit einem griechischen Sirtaki oder mit dem italienischen Flair von „Azurro“ und „Marina“ sowie französischem Charme im „Chanson d´Amour“. Auch ein paar Beatles-Songs aus England dürfen natürlich nicht fehlen.
Lassen Sie sich verführen, bei den bezaubernden Melodien zu lauschen oder mitzusummen, ganz wie Sie mögen. Zum Mitsingen werden die Liedtexte wieder auf der Leinwand für alle sichtbar sein. Durch das Programm führt Sie Dolores Johann. Mitwirkende: Hans Arthur Falkenrath (Gesang), Ferdinand Holler (Klarinette), Natalie Turunç (Klavier), Doron Geiler (Schlagzeug), Sylvia Tarhan (Leitung).

Freitag, 20. Juli, 17 Uhr
Familiensingwoche des Chorverbandes
Demnächst startet die Familiensingwoche des Chorverbandesunter Leitung von Kantor Johannes Gessner von der ev. Kirchengemeinde Lennep. Den krönenden Abschluss dieser Woche voller Musik bildet das Abschlusskonzert. Es erklingt unter dem Motto „Singet dem Herrn ein neues Lied“ am Freitag, 20. Juli 2018 ab 17 Uhr in der Unterbarmer Hauptkirche an der Martin-Luther-Straße in Wuppertal – ein buntes Potpourri geistlicher Chormusik.
Mehr als 60 Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten aus drei Generationen kommen für einige Tage zur „Familiensingwoche“ des Chorverbandes in der Evangelischen Kirche im Rheinland auf der Bundeshöhe zusammen, um dort in intensiven Proben ein Programm zu erarbeiten. Großer Chor, Kinder- und Jugendchor stellen das Ergebnis ihrer Arbeit vor und präsentieren Motetten und mitreißende Chorsätze aus alter und neuer Zeit, aus Europa und Übersee. Die Leitung der Chöre haben Kantor Johannes Geßner aus Remscheid, Kantorin Stephanie Schlüter aus Solingen und Kantorin Ulrike Schön aus Langenfeld. Der Eintritt zur Abendmusik ist frei.

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Dringende Bitte um Unterstützung für Adil Demirci

Pressemitteilung der AG Jugendsozialarbeit (JSA)

Mit Bestürzung erfuhren die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften Jugendsozialarbeit (AG JSA) und der „Offene Türen“ (AGOT) im Mai aus der Presse von der Verhaftung ihres Kollegen Adil Demirci in der Türkei. Er sitzt seit mehreren Jahren als Vertreter des Internationalen Bunds in der AG JSA. Wir haben ihn immer als engagierte und offene Person erlebt, die sich für die Belange der Remscheider Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzt und sie bestmöglich unterstützt. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Sozialarbeiter beim Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bunds begleitet er neu zugewanderte Migranten beim Start in das neue Leben und unterstützt sie bei ihrer individuellen Lebensplanung. Dazu zählt auch die Vermittlung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen  in die Remscheider Kinder- und Jugendzentren.

Was ihm vorgeworfen wird, konnten wir bis zu diesem Zeitpunkt lediglich aus den öffentlichen Medien entnehmen. Zur Unterstützung nahmen wir Kontakt zu den Angehörigen und Freunden von Adil Demirci, sowie seinem Arbeitgeber dem Internationalen Bund auf und machten uns bei der Mahnwache des Solidaritätskreises „Freiheit für Adil“ in Köln in Gesprächen mit den Angehörigen ein eigenes Bild von den Umständen seiner Verhaftung.

Adil Demirci, der sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzt, begleitete den Zeitungsberichten und seiner Familie zufolge im April seine krebskranke Mutter in die Türkei, als er am 13. April von der dortigen Polizei verhaftet wurde. Ihm wird, ähnlich wie weiteren aktuellen und ehemals  Inhaftierten (z. B. Deniz Yücel, Meşale Tolu) Terrorpropaganda und die Mitgliedschaft in der Marxistisch-Leninistischen Kommunistischen Partei (MLKP) vorgeworfen. Was wir wissen ist, dass Adil Demirci nach Angaben aus seinem Umfeld bislang von Deutschland aus als freier Journalist für die Nachrichtenagentur Etha berichtete. In seinen Artikeln zu kulturellen, sozialen und politischen Themen übte er auch Kritik an der türkischen Regierung.

Die Angehörigen von Adil Demirci und auch wir befürchten nach den Erfahrungen, die Deniz Yücel, Meşale Tolu und weitere regimekritische Journalisten machen mussten, dass Adil Demirci monatelang in Haft bleiben muss. Aus diesem Grund entschieden sich die Mitglieder der AG JSA und der AGOT, einen Brief an das Auswärtige Amt zu schicken, damit dieses sich für die Freilassung von Adil Demirci einsetzt:

Sehr geehrter Herr Außenminister,

wir wenden uns an Sie mit einem großen Anliegen, dass uns sehr bewegt und bitten Sie hierfür um Unterstützung bezüglich der Festnahme unseres Kollegen Adil Demirci in der Türkei.

Wir, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften „Jugendsozialarbeit" und „Offene Kinder-und Jugendarbeit* der Stadt Remscheid engagieren uns selbst und arbeiten gemeinsam mit großem Engagement für die gelingende Integration junger Menschen in unserer Stadt Remscheid. Unter diesen betreuten Kindern und Jugendlichen sind viele, die ihre Wurzeln auch in der Türkei haben. Herr Adil Demirci begleitet im Rahmen seiner Tätigkeit als Sozialarbeiter beim Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bunds in Remscheid junge Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte beim Start in das neue Leben und unterstützt sie bei ihrer individuellen Lebensplanung.

In der täglichen Arbeit wird Adil Demirci von seinem Kollegium im Remscheider Netzwerk als offener und engagierter Mensch wahrgenommen, der sich für die Belange der Remscheider Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzt und sie bestmöglich unterstützt.

Wir machen uns große Sorgen um ihn, da er seit vielen Wochen in Untersuchungshaft sitzt. Er fehlt und wir brauchen ihn in Remscheid in der täglichen Arbeit. Unser Mitgefühl gilt auch seiner Familie, für sie ist diese Situation eine große Belastung.

Herr Adil Demirci hat auch als freier Journalist für eine Nachrichtenagentur gearbeitet. Bitte setzen Sie sich für die Presse- und Meinungsfreiheit ein, welche für eine Demokratie unabdingbar ist. Bitte setzen Sie sich auch dafür ein, dass Herr Adil Demirci umgehend freigelassen wird und er ausreisen darf.“ (Diana Mucha, Sabine Schmidt)

Pfandflaschen und -dosen für den guten Zweck

Pressemitteilung des Berufsbildungszentrums der Remscheider Industrie (BZI)

Das Berufsbildungszentrum der Remscheider Industrie (BZI) fördert seine Azubis, Lehrgangsteilnehmer und Studenten nicht nur in fachlicher Hinsicht, sondern setzt immer wieder auch Akzente zur Bewusstseinsförderung von gesellschaftlicher Verantwortung. So stellte die Bildungseinrichtung in ihren Werkstätten gut sichtbar nun mehrere Tonnen auf, in denen leere Plastikflaschen und Dosen eingeworfen werden können. „Schon vor dem offiziellen Start der Sammelaktion kamen 150 Flaschen zusammen“, berichtete BZI-Mitarbeiter Florian Berg, der die Idee fürs konzertierte Flaschensammeln gemeinsam mit seiner Kollegin Jeannine Mastroiacovo entwickelt hatte.

Aufgefallen war, dass die Flaschen und Dosen zuvor häufig im Gebäude liegengelassen wurden. „Mit den zentralen Sammelstellen bringen wir den Umweltgedanken ins Spiel und unterstützen außerdem wohltätige Zwecke vor Ort“, erklärt der Initiator. Denn in regelmäßigen Abständen wird der Flaschen- und Dosenpfand eingelöst, um mit den Einnahmen gemeinnützige Arbeit bzw. soziale Projekte in Remscheid zu fördern. Um möglichst große Aufmerksamkeit für die Aktion zu erzielen, gestaltete Florian Berg die Tonnen mit flotten Sprüchen und wurde dabei überaus kreativ: „Du bist pfandtastisch“, „Flasche leer hilft voll“ oder „Du und ich zusammen für die Kids“ steht zum Beispiel auf den Sammelbehältern geschrieben. 

„Daran geht man nicht einfach so vorbei. Die Tonnen fallen ins Auge“, sagt BZI-Geschäftsführer Michael Hagemann, der sich sehr über das Engagement seiner Mitarbeitenden freut und die Idee gerne unterstützt hat. Eine erste Bilanz: Binnen drei Monaten wurden rund 540 Flaschen und Dosen gesammelt und fachgerecht entsorgt. Alleine daraus können schon 135 Euro gespendet werden. Bis Ende des Jahres soll zunächst weitergesammelt werden. Bis dahin wird auch der Spendenzweck festgelegt.

Beruflicher Erfolg durch IHK-Weiterbildung

Pressemitteilung der bergischen IHK

„Weiterbildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.“ Das betonte Jörg Heynkes, Vizepräsident der Bergischen IHK, gestern bei der Ehrung von 71 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen von IHK-Weiterbildungsprüfungen. Im Rahmen einer Feier in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal überreichte er ihnen ihre Urkunden, Meisterbriefe und Zeugnisse. Bestanden hatten 22 Technische Betriebswirte und jeweils 13 Geprüfte Bilanzbuchhalter, Personalfachkaufleute und Industriemeister der Fachrichtung Metall sowie neun Industriemeister der Fachrichtung Leit- und Sicherungstechnik – Eisenbahn.

„Diesen Erfolg haben Sie sich hart erarbeitet“, betonte Heynkes. Sich einer neuen Herausforderung zu stellen und sie erfolgreich zu meistern, stärke auch das Selbstwertgefühl. Dem Bewusstsein ‚Ich habe es geschafft!‘ folge die Erkenntnis, noch mehr leisten zu können. „Weiterbildung wird so auch zu einem Stück Lebensqualität“, so der IHK-Vizepräsident. Anschließend zeigte Heynkes im Rahmen einer beeindruckenden Präsentation, wie sehr sich Gesellschaft und Arbeitswelt in den nächsten Jahren durch die immer umfassendere Digitalisierung ändern werden. Er ermunterte deshalb die Absolventinnen und Absolventen, neuen Aufgaben und Herausforderungen auch künftig offen gegenüberzustehen, um diese so meistern zu können. Die Namen der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer aus Remscheid, die sich mit einer Bekanntgabe gegenüber den Medien einverstanden erklärt haben:   

  • Geprüfter Industriemeister Leit- und Sicherungstechnik: Oliver Jähne.
  • Geprüfte Bilanzbuchhalterin: Olga Fromm, Annika Händeler.
  • Geprüfter Technischer Betriebswirt: Hakan Akkaya,  Alexander Caevskij,  Mustafa Düman,   Sascha Giorgio,  Marcel Kellner,  Christian Küster,  Christian Schmidt,  Hakan Yesilay,    
  • Geprüfter Personalfachkauffrau: Ricarda Tellmann.  

Ferienjobs: Man muss auch die Regeln kennen!

Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Region Düsseldorf-Bergisch Land

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und viele Schülerinnen und Schüler suchen einen Ferienjob. Eigentlich eine gute Sache: Die Arbeit hilft, das Taschengeld aufzubessern und gewährt gleichzeitig Einblicke in die Arbeitswelt. Der DGB gibt Tipps, damit alles gut läuft!

Ferienjobs gibt es in allen erdenklichen Branchen, und dabei gibt es durchaus auch gefährliche Arbeiten. Die sind aber für Kinder und Jugendliche tabu. „Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, erklärt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land. Ferienjobs müssen leichte Tätigkeiten sein: zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitung austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten. Auch mit Gefahrenstoffen hantieren oder Akkord arbeiten ist untersagt. Bis einschließlich dem 14. Lebensjahr ist arbeiten verboten. Aber: Wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder ab 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. Für sie gibt es beim Jobben in den Ferien weniger Einschränkungen. Schulpflichtige dürfen nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben, denn die sind in erster Linie zur Erholung da.

Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden die Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler, die bereits 16 Jahre alt sind. Sie dürfen z.B. in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten, allerdings nicht an Wochenenden. Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen, wie zum Beispiel Sportveranstaltungen. Ebenso im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt sind die Ruhepausen von unter 18-Jährigen. Wer viereinhalb bis sechs Stunden am Tag arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei mehr als sechs Stunden sind es 60 Minuten.

Mit dem Mindestlohngesetz haben Ferienjobber, die älter als 18 Jahre sind, Anspruch auf 8,84 Euro je Stunde. Das gilt auch, wenn der Ferienjob als geringfügige Beschäftigung (bis zu 450 Euro/Monat) ausgeübt wird. Bei Geringfügigkeit dürfen maximal 51 Stunden im Monat gearbeitet werden. Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz hingegen nicht – eine gesetzliche Lücke, die vom DGB vehement kritisiert wird. Hier sollte man die Lohnhöhe ganz genau im Blick haben, wenn der Arbeitsvertrag unterzeichnet wird: „Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden. Zwar sind keine Beiträge zur Sozialversicherung fällig, Steuern jedoch schon, wenn der Lohn über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von 750 Euro brutto liegt“, so Wolf. Dabei werden die Steuern normalerweise im nächsten Jahr erstattet, wenn man beim Finanzamt einen Antrag stellt. Dafür benötigt der Arbeitgeber in jedem Fall die elektronische Lohnsteuerkarte – auch die erhält man beim Finanzamt.

Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln. Und was passiert, wenn sich einer verletzt? Während des Ferienjobs sind Schülerinnen und Schüler bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers versichert. Dieser Schutz beginnt ab dem ersten Arbeitstag und gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Und wenn Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten? Dann sollte man zusammen mit den Eltern was dagegen tun. Am besten wendet man sich in solchen Fällen an die Aufsichtsbehörden – in der Regel sind das örtliche Gewerbeaufsichtsämter oder die Ämter für Arbeitsschutz. Arbeitgeber, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen, müssen mit heftigen Geldbußen rechnen.

 

WOCHEN DER ÄLTEREN GENERATION 1. - 15. September

Samstag, 1. September, 14 Uhr – ca. 17 Uhr
Eröffnungsveranstaltung
Ort: Ämterhaus, VHS-Saal, Elberfelder Str. 32,  (Raum 227, 2. Etage)
Zur offiziellen Eröffnung der Wochen der älteren Generation um 15 Uhr findet im Saal der Volkshochschule Remscheid ein bunter Nachmittag mit Auftritten der Gesangsgruppe „Kiwis“ und der Remscheider Senioren-Kabarett-Gruppe „Die Schirmspitzen“ statt.
Eintritt: frei, Kaffee und Kuchen zwischen 14 und 15 Uhr für sechs Euro an Selbstzahler
Kontakt: Kommunales Bildungszentrum der Stadt Remscheid, Abteilung Volkshochschule, Herr Ströter, Tel.: RS 16-3491
Anmeldung: Anmeldung erforderlich! (Begrenzt auf 80 Teilnehmer)

Montag, 3. September, 15 Uhr – ca. 17 Uhr
Bergische Kaffeetafel im Seniorenbüro
Ort: Seniorenbüro der Stadt Remscheid, Markt 13,
Der Seniorenbeirat lädt ein zur Bergischen Kaffeetafel „Plausch und Plunder“. Ein gemütliches Zusammensein im altbergischen Stil, mit einer Kaffeetafel, wie sie früher üblich war und bergischen „Dönekes“ in Platt und Hochdeutsch, vorgetragen von den Herren Kalkert und Penz.
Eintritt: frei (gegen Spende für Möhrchen)
Kontakt: Seniorenbüro der Stadt Remscheid Annette Mores, Markt 13,
Anmeldung: Ab 30. Juli, 9 Uhr, unter o. g. Kontaktadresse erforderlich (begrenzt auf 30 Teilnehmer)

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Klärchen’s Geköökße opp Platt (9)

Pitter un Jupp

Zutaten:

500 g Wersenk (Wirsing)
500 g Muuren
500 g Ärpel
1 Bund Zoppengrüan
40 g Botter
0,5 l Brüah
2 Bund Petersillich
4 Kottenwüarschte
Sault, Päffer, Zucker, Muskat
 

Zubereitung:

Wersenk putzen, wäschen und in Striepen schnieaden. Muuren och putzen un schnieaden, Ärpel schalen un in Wörfel schnieaden. Zoppengrüan putzen, wäschen und schnieaden. Botter in enn Pott hiat wären looten, Wersenk andünsten (liacht bruun) un dann de Brüah do dropp. De Muuren de Ärpel un datt Zoppengrüan droff gewen un alles garen, ca. 40-60 Menüten, bie schwacher Hitte. Dann mett demm Ärpelsdämmer dämmen  un mett Sault Päffer, Zucker un Muskat affschmäcken. De Kottenwüaschtchen in Schiewen schnieaden unn trekken looten. Petersillich tom Schlüöte.

Tipp: schmeckt lecker och oppgewärmt, datt gebt enn decken Quällmöppel. (Schmerbauch).

 

 

60-jähriges Club-Bestehen soll gefeiert werden

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid 

Der in den vergangenen zwölf Monaten amtierende Präsident des Lions Club Remscheid, Guido Eul-Jordan, reicht sein Amt an den neuen Präsidenten Arndt Halbach weiter. Das Präsidentenjahr von Guido Eul-Jordan schließt mit einer bestens organisierten Clubfahrt nach Bad Lippspringe zur Bundesgartenschau sowie eines Besuches des nahegelegenen Paderborns ab. Neben Bällerennen, Bücherbasar und Golfturnier war einer der Höhepunkte seines Präsidentenjahres der Besuch des NRW Innenministers Herbert Reul zu einem der Abendmeetings. Eines der herausragenden Ereignisse im kommenden Präsidentenjahr von Herrn Arndt Halbach wird sicherlich die Organisation und Durchführung der Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehens des Clubs sowie die Pflege der Jumelage mit dem befreundeten Lions Club in Tallin sein. (Bernd Steinhoff)

Broschüre mit Tipps gegen Sommerhitze

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den Klimawandel und den zu erwartenden weiteren Anstieg der Temperaturen wird die Hitzebelastung in NRW weiter zunehmen. Eine neue Broschüre der Stadt Remscheid mit dem Titel „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ hilft, sich darauf vorzubereiten. Die Klimaprojektionen für Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in NRW bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zwischen 0,7 und 1,7 Grad Celsius ansteigen werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird ein Temperaturanstieg zwischen 1,5 und 4,3 Grad Celsius erwartet. Als Folge wird es mehr besonders heiße Tage geben und sommerliche Hitzeperioden werden stärker und länger anhalten. Über fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind schon heute bei sommerlichen Temperaturen einer besonders großen Hitzebelastung ausgesetzt.

Stark verdichtete und bebaute Innenstadtbereiche ohne Grünflächen sind besonders betroffen. An diesen Stellen besteht die Gefahr, dass sich Hitzeinseln bilden. Insbesondere in der Nacht kann hier durch einen verringerten Luftaustausch, Wärmespeicherung von Gebäuden und Straßen sowie die Abstrahlung von Wärme durch Industrie und Verkehr die Temperatur um bis zu zehn Grad Celsius höher liegen als im Umland. Unter diesen Hitzeinseln leiden insbesondere sensible Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung und damit verbunden eine geringere Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf.

Wir können uns jedoch im Alltag auf ein Leben mit der Hitze vorbereiten und uns auf sie einstellen. Im Rahmen dessen bietet die neue Broschüre „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ Informationen zum Thema Sommerhitze sowie Tipps, wie man sich während einer Hitzewelle verhalten sollte, um sich selbst und die eigene Familie ausreichend vor der Hitze und eventuell länger anhaltenden Hitzeperioden zu schützen. Die Broschüre liegt in verschiedenen städtischen Dienststellen zur Mitnahme aus. Interessenten erhalten die Broschüre kostenfrei bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Telefon (02191) 16 – 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de. Im Internet gibt es „Gesundheit und Hitze“ direkt unter http://www.remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000131665.php.