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Zur Altersarmut von Frauen in Remscheid

Ausgehend von Diskussionen im Hauptausschuss zum Thema Gleichstellung im März dieses Jahres sowie der Diskussion im Sozialausschuss im Mai hat die Stadtverwaltung das Thema „Altersarmut von Frauen“ aus Gleichstellungssicht aufgegriffen. Aus dem Bericht, der in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses vorlag, geht hervor, dass im April in Remscheid 506 Frauen 2018 Grundsicherungsleistungen nach dem SGB XII bezogen, davon 453 außerhalb von Einrichtungen. Aber diese Zahl sei zunächst nicht besonders aussagekräftig, so die Verwaltung. Denn: „Sie muss ins Verhältnis gesetzt werden zu Männern der gleichen Altersgruppe sowie zur Grundgesamtheit der Männer und Frauen gleichen Alters. Die durchschnittlichen Rentenhöhen nach Geschlecht liefern ein verzerrtes Bild, da sie als Haushaltseinkommen betrachtet werden sowie eigene und abgeleitete Rentenansprüche (Witwenrenten) differenziert werden müssen. Hinzutreten müsste ein Vergleich zu den Armutsquoten in anderen Altersgruppen. Zu vermuten ist z.B. eine hohe relative Betroffenheit bei Alleinerziehenden. Diese stellten im März 2018 13,1 Prozent der Arbeitslosen im SGB II Bezug, unter den Erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit Einkommen oberhalb von 450 Euro stellen sie 15,5 Prozent. (...) Eine langjährige, immer wieder ignorierte Remscheider Besonderheit ist, dass Frauen relativ häufiger arbeitslos sind: Der Frauenanteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug 2017 41,5%, ihr Anteil an den Arbeitslosen 45,5 Prozent“.

Verwiesen wird in der Vorlage auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung aus 2017, wonach bei alleinstehenden Frauen die Grundsicherungsquote zwischen 2015 und 2036 von 16 auf fast 28 Prozent steigen werde: „Somit wäre künftig fast jede dritte alleinstehende Neurentnerin auf finanzielle Unterstützung vom Staat angewiesen. Als Ursachen werden befristete Verträge, Mini-Jobs, Phasen der Erwerbslosigkeit und niedrige Löhne angegeben sowie die Tatsache, dass das deutsche Rentenversicherungssystem für den Wandel der Arbeitswelt nicht ausreichend vorbereitet ist.“

Das Prinzip der Beitragsäquivalenz in der gesetzlichen Rentenversicherung werde zwar allgemein als „gerecht“ empfunden, stehe jedoch angesichts diskontinuierlicher Erwerbschancen und -verläufe sowie niedriger Einkommen  dem Ziel einer Existenzsicherung im Alter für möglichst alle Bevölkerungsgruppen entgegen. Zitat: „Die durchgängige Haltung der Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte, steuer- und sozialversicherungsrechtlich ein traditionelles Familienbild zu fördern, wirkt kontinuierlichen Berufsverläufen von Frauen entgegen. Ehegattensplitting, Minijobregeln und  beitragsfreie Familienversicherung bewirken, dass die Menschen kurzfristig ökonomisch handeln und das tradierte Familienbild des Haupternährers und der zuverdienenden Ehefrau weiter leben, auch wenn junge Menschen vor der Familiengründung andere Lebensmuster bevorzugen würden. Der Lebensverlauf von Frauen ist somit gesellschaftlich erwünscht und, staatlich unterstützt, in der Regel so angelegt, dass Frauen kein Lebenseinkommen erwirtschaften können, das eine eigenständige existenzsichernde Rente ermöglicht.“

Als Ansatzpunkte für kommunales Handeln nennt die Stadtverwaltung:

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Das neue Café von Steinbrink hat 35 Sitzplätze.

Im Bild v. li. n. re. Wolfgang Steinbrink, Britta Reinhardt, Svenja Steinbrink, Burkhard Mast-Weisz, Radmila Lukic, Andreas Steinbrink, Bezirksbürgermeister Stefan Grote und Nico Steinbrink.Auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz kam zur Einweihung des neuen Bäckerei-Pavillon von Bäckermeister Wolfgang Steinbrink auf dem Johann-Vaillant-Platz / Zentralpunkt. Seit 1929 hat die Familie Steinbrink mit Brot und Backwaren zu tun. Inzwischen hat das Familienunternehmen insgesamt 42 Filialen in NRW, davon neun in Remscheid.  Das neue Café hat  auf 115 Quadratmetern  35 Sitzplätze. Mit dem Bau war (nach längerem Vorlauf) 2018 begonnen worden. Im Bild v. li. n. re. Wolfgang Steinbrink, Britta Reinhardt, Svenja Steinbrink, Burkhard Mast-Weisz, Radmila Lukic, Andreas Steinbrink, Bezirksbürgermeister Stefan Grote und Nico Steinbrink.

Essen für städtische Kitas kommt von apetito

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz NRW) regelt das Angebot einer Mittagsverpflegung in den Kindertageseinrichtungen. Wird dort ein Mittagessen angeboten, ist demzufolge jedem Kind mit einer wöchentlichen Betreuungszeit ab 35 Stunden die Teilnahme grundsätzlich zu ermöglichen. Der Träger der Kindertageseinrichtung entscheidet, ob das Mittagessen täglich in der Einrichtung zubereitet oder von einem Caterer angeliefert wird. Bei der Anlieferung kann zwischen Warmanlieferung oder Lieferung von Gefrierware unterschieden werden.

Der Träger der Kindertageseinrichtung entscheidet im Rahmen des Betreuungsvertrages über die Höhe des täglichen oder monatlichen Entgeltes, das die Eltern für das Mittagessen direkt an den Träger zahlen. Die Eltern werden vom Personal des Trägers darauf hingewiesen, dass evtl. eine finanzielle Unterstützung im Rahmen von Bildung und Teilhabe in Anspruch genommen werden kann. Antragsunterlagen werden in den Einrichtungen vorgehalten. In den 60 Remscheider Kindertageseinrichtungen sind – abhängig von der Entscheidung des Trägers – alle Zubereitungsformen in der Mittagsverpflegung vertreten. (...) Es ist grundsätzlich ... davon auszugehen, dass die konzeptionellen Überlegungen zum Mittagessen, wie Mitwirkung der Kinder bei der Speiseplangestaltung, Wirtschaftlichkeit, gesunde Ausgewogenheit des Angebotes bei allen Trägern gleichermaßen Berücksichtigung finden.

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Zertifizierung des Schulessens wäre zu aufwendig

Alle OGS in Remscheid bieten eine Verpflegung an, die sich an den Standards der DGE orientiert. Im gleichen Maße trifft dies auch auf die Anbieter in den Schulen der Sekundarstufe zu. Als Mindestanforderung für die Caterer gibt der Schulträger vor, dass die Auswahl und Zusammenstellung der Speisepläne in Bezug auf Menge und Qualität auf Basis der ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) gemäß ihrer aktuellen Veröffentlichung „Qualitätsstandards für Schulverpflegung“ (in der jeweils gültigen Fassung) erfolgen muss. Die Schulen der Sekundarstufen, deren Mensa beispielsweise durch einen Förderverein betrieben wird, sehen ihre Verpflichtung ebenfalls darin, eine ausgewogene, möglichst qualitativ hochwertige Verpflegung anzubieten. Die Ausgestaltung liegt in der eigenen Verantwortung der Betreiber.

Nach Kenntnis des Schulträgers wurde an keiner Schule eine Zertifizierung auf der Grundlage der Standards vorgenommen. Die Zertifizierung beinhaltet ein aufwendiges Verfahren im Rahmen verschiedener Zertifizierungsarten. Der Aufwand und Nutzen dieses Verfahrens für Schulen steht in keinem Verhältnis. Darüber hinaus können einzelne Aspekte der Zertifizierung auch nur bedingt umgesetzt werden.  So sind zum Beispiel die Standards, dass für die Mittagspause mindestens 60 Minuten zur Verfügung stehen oder der Umstand, dass für Ausgabe und Verzehr von Speisen ein gesonderter Raum zur Verfügung stehen muss, in den OGS in Remscheid nur bedingt umsetzbar. Darüber hinaus stehen die konkreten Speiseempfehlungen auch immer im Spannungsfeld zwischen den von Schülern gewünschten Speisen  und  gesundheitlichen und ernährungswissenschaftlichen Aspekten. Insbesondere ältere Kinder machen vor diesem Hintergrund je nach Lage der Schule, von der Möglichkeit Gebrauch, das Schulgelände zu verlassen und etwas anderes zu essen. Von den externen Caterern hat ein Anbieter die Zertifizierung  nach dem DGE Qualitäts-standard für die Schulverpflegung erhalten.

Im Rahmen der „Gesundheitskonferenz“ wurden vor einigen Jahren gemeinsam „Standards für Ernährung und Bewegungsförderung von Kindern in Remscheid“ entwickelt. Es gab eine Arbeitsgruppe „Kinder im Grundschulalter“, die sich an der Entwicklung der Standards beteiligte und die Umsetzung dieser Standards in allen Schulen zum Ziel hatte. Die Träger der OGS waren an der Entwicklung und Umsetzung der Standards beteiligt und sehen sich diesen Empfehlungen auch weiterhin verpflichtet und arbeiten kontinuierlich an der Umsetzung.

Die Gestaltung der Mittagessen ist Aufgabe der Anbieter an der jeweiligen Schule. Das sind in den Grundschulen die Maßnahmeträger der OGS und an den weiterführenden Schulen die Mensavereine, Fördervereine oder beauftragte Caterer. Demzufolge ist es deren Aufgabe das Thema mit den Mitarbeiter*innen zu thematisieren und sie fachgerecht zu schulen. Das Thema „Gesunde Ernährung“ ist über alle Schulen hinweg ein Thema, dem eine besondere Bedeutung beigemessen wird. In der Selbstverpflichtung, sich diesem wichtigen Thema angemessen und altersgerecht zu nähern, finden unterschiedliche Aktionen („Gesundes Frühstück“, Aktionstage mit gemeinsamer Essenszubereitung, Theaterstücke etc.) statt. Hier zeigt es sich, dass an allen Schulen eine hohe Sensibilität und Verantwortung dafür vorhanden ist, Kindern und Jugendlichen an Remscheider Schulen eine ausgewogene und gesunde Ernährung anzubieten.

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Ein Geschenk für kleine Alltagshelden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern sind tagtäglich mit nicht altersgemäßen Belastungen konfrontiert. Selbstbestimmtes Spielen kommt deshalb oft zu kurz. Mit einem Kunstprojekt möchte das Remscheider Netzwerk „Kleine Helden“ belasteten Kindern spielerische Erfahrungen ermöglichen und eine positive Selbstwahrnehmung stärken.

Milas Lieblingspuppe liegt seit Tagen unberührt in der Ecke. Die Siebenjährige hat heute noch viel zu erledigen: Das schmutzige Geschirr stapelt sich in der Küche, ihr kleiner Bruder hat Hunger und ihre Mutter braucht dringend ein Glas Wasser. Mila weiß, immer wenn Mama Kopfschmerzen hat, muss es schnell gehen. Das Mädchen holt routiniert Kopfschmerztabletten, ein Glas Wasser und einen feuchten Lappen. Jetzt kann sie sich um ihren Bruder und dann um den Abwasch kümmern.

Als Tochter einer Suchtkranken hat Mila schnell gelernt, Verantwortung für die Familie zu übernehmen. Ob es ihrer Mutter gut oder schlecht geht, kann sich schnell ändern. Mila ist auf diese Stimmungsschwankungen eingestellt und weiß, wie sie reagieren muss. Da sich ihre Eltern getrennt haben, hat die Grundschülerin ihr Leben voll und ganz auf die Bedürfnisse ihrer Mutter und ihres Bruders ausgerichtet. Wann sie zuletzt gespielt hat, weiß Mila nicht mehr. Wann sich jemand für sie persönlich Zeit genommen hat? Mila kann sich beim besten Willen nicht erinnern.

Spiel, Entspannung, Zeit und Raum für sich selbst, ohne Familie – das ist für Mila Luxus und zugleich ihr größter Wunsch. Das Remscheider Netzwerk „Kleine Helden“ weiß um diesen Bedarf von Kindern suchtkranker und psychisch kranker Eltern. In dem Netzwerk arbeiten Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen zusammen, um die Lebenssituation der Kinder nachhaltig zu verbessern.In enger Kooperation mit den Eltern, den begleitenden Erziehungshilfen sowie mit der Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid ist es dem Netzwerk gelungen, ein Projekt ins Leben zu rufen, das die Bedürfnisse vielfach belasteter Grundschulkinder in den Mittelpunkt stellt. Träger des Projektes ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Lennep. Eigenmittel seitens des Diakonischen Werkes, der Heilpädagogisch-therapeutischen Praxis Katrin Binner sowie der Stadt Remscheid tragen im Wesentlichen zur Umsetzung bei. Gefördert wird das Projekt von der Koordinationsstelle Kinderarmut des LVR-Landesjugendamtes Rheinland (Landschaftsverband Rheinland) sowie mit Mitteln der gemeinnützigen Auridis-Stiftung. Durch künstlerisches Gestalten, Musik und Tanz lernen die Kinder, sich neu zu erleben. Der geschützte Raum erlaubt es ihnen, gemeinsam Spaß zu haben und den Alltag zu vergessen. Die erfahrenen Tanz- und Musiktherapeutinnen Irmela Boden und Deborah Mayer leiten das Projekt, begleitet von zwei pädagogischen Fachkräften. Von den Herbstferien bis in die Weihnachtszeit finden mehrere Treffen statt, an denen rund zehn Kinder teilnehmen.

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Neuer Ratgeber für Veranstalter in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Veranstalterinnen und Veranstalter von Events müssen heute mehr denn je Multitalent sein: Sie müssen zahlreiche Entscheidungen treffen, eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften beachten und vor allen Dingen die Finanzierung sicherstellen. Der Veranstaltungsratgeber soll Sie auf diesem manchmal stressigen, aber immer spannenden Weg unterstützen. Es gibt eine Vielzahl von Veranstaltungsarten und -formen, auf die natürlich im Einzelfall nicht eingegangen werden kann. Der Ratgeber für Veranstalterinnen und Veranstalter soll über einige entscheidende Aspekte informieren. Neben dem grundsätzlichen Leitfaden finden sich in dieser Broschüre auch eine Sammlung von Kontaktadressen der Personen, die bei der Umsetzung einer Veranstaltung helfen können. Online ist der Ratgeber mit Ergänzungen und Antragsformularen im Internet unter https://remscheid.de/Remscheid_Tourismus/stadtmarketing/Ratgeber-fuer-Veranstalter/146380100000086888.php (rechts unten auf der Seite bei „Download“) verfügbar. In gedruckter Form ist er beim Stadtmarketing (Alleestraße 6-8, 42853 Remscheid) sowie im Rathaus Remscheid (Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid) kostenfrei erhältlich.

DM-Filialen spendeten an Kinder- und Jugendhilfe

Am vierten Donnerstag im November feiern die US-Amerikaner Thanksgiving. Der Anlass entspricht dem deutschen Erntedank – nur in XXL. Thanksgiving ist in den USA so wichtig wie bei uns das Weihnachtsfest. Es ist der Tag, an dem Familien zusammenkommen. Der Freitag danach ist ein Brückentag. An dem schwärmen viele Menschen aus, um die ersten Weihnachtseinkäufe zu machen. Das Gewimmel in den Straßen und die „schwarzen Zahlen“ der Händler prägten den Begriff „Black Friday“. Im vergangenen Jahr machte die Drogeriekette „dm“ aus diesem Tag erstmals bundesweit einen Tag des Gebens („.Giving Friday“ – und ließen fünf Prozent des Tagesumsatzes gemeinnützige Projekten in der jeweiligen Region zukommen. 2017 kamen so 1.422.739,85 Euro zusammen.

In Remscheid machten in diesem Jahr, am 23. November, fünf Prozent des Tagesumsatzes in den vier Remscheider DM-Filialen 3.022 € aus. Sie wurden gestern in der DM-Filiale am Schützenplatz in Lüttringhausen von Claudja Custniç (Filialleiterin DM Lüttringhausen), Günter Dahl (Filialleiter DM Lennep), Korinna Beyer (Filialleiterin DM Allee-Center) und Patricia Offermann (Filialleiterin DM Hasten) in Form eines Schecks an die Kinder- und Jugendhilfe „Die Schlawiner“ e.V. übergeben, vertreten durch Geschäftsführer Richard Ulrich. Er bedankte sich herzlich für die großzügige Spende, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen wird.

Leider keine Abstriche bei den Kita-Gebühren

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Die Landesregierung hangelt sich von einem Rettungspaket zum nächsten. Aber substanzielle Verbesserungen? Fehlanzeige. Eine wesentliche Verbesserung für Familien in unserem Land wäre die vollständige Abschaffung der Kita-Gebühren“, meint der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Aber die lehnt die Landesregierung ab. Im heutigen Plenum haben wir einen entsprechenden Antrag für eine beitragsfreie KiTa vorgelegt. CDU und FDP  - auch Jens Nettekoven - haben dagegen gestimmt. Wir brauchen die gebührenfreie KiTa. Das entlastet die Familien und schafft gleiche Chancen für alle Kinder auf die frühkindliche Bildung.“

Das fordern auch mehr als 55.000 Eltern in Nordrhein-Westfalen, die sich an der Online-Petition „Abschaffung der KiTA-Gebühren in NRW“ (Open Petition) beteiligt haben. Auch „Beitragsfreie KiTa-Plätze – für ganz Deutschland“ (change.org) setzt sich mit über 70.000 Mitunterzeichnenden für Gebührenfreiheit ein. „Es muss das Ziel sein, möglichst früh Ungleichheiten bei den Bildungschancen zu verringern und alle Bildungspotenziale zu nutzen. Beitragsfreiheit ist elementar, um Aufstieg durch Bildung ein realistisches Versprechen werden zu lassen. Zudem wird dadurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt. Es kann nicht sein, dass der Wohnort der Eltern darüber entscheidet, welche Kitagebühren sie bezahlen. Durch die Beitragsfreiheit, wie bereits im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung praktiziert, können einheitliche Lebensverhältnisse im Land geschaffen werden.“, so Wolf.

Remscheid freut sich auf sein neues Kino

Remscheid freut sich auf das "Kino mit Gleisanschluss"“, titelte der Waterbölles am 10. Juni 2016, nachdem tags zuvor im „Bahnhofsgarten“ am Remscheider Hauptbahnhof die Bauarbeiten für einen Kino-Neubau begonnen hatten. Im Herbst 2017 solle das neue Multiplex-Kino der CineStar-Gruppe eröffnet werden, hieß es damals. Später dann wurde daraus „Ende 2018“. Und dieser Termin, auf den Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gewettet hatte, wird nun eingehalten, rechtzeitig vor den Festtagen.

Das Multiplex-Kino Cinestar Remscheid präsentierte sich auf der heutigen Pressekonferenz mit (im Bild v. re. n. li.) Kino-Leiter Jörg Bender, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Cinestar-Geschäftsführer Oliver Fock, Investor Oliver Kropp, Geschäftsführer der familieneigenen Unternehmensgruppe Kropp mit Sitz in Großenlüder im Landkreis Fulda/Hessen, und Peter Heinze, Technischer Beigeordneter der Stadt Remscheid, als ein Millionen-Objekt mit voll digitalisierten Projektionsstandards und herausragender Tontechnik in zwei größeren und vier kleineren Kinosälen auf zwei Etagen mit insgesamt 1.094 Sitzplätzen. Am Abend zeigt sich das neue Kino den zahlreichen geladenen Gäste auf  einer Premieren-Party.

Die ersten regulären Filmvorführungen wird es am morgigen Donnerstag, 13. Dezember, geben. Für Samstag, 15. Dezember, hat  Theaterleiter Jörg Bender einen „Tag der offenen Tür" geplant und für Sonntag, 16. Dezember, ein Kinderfest mit Vorführungen des Films „Der kleine Drache Kokosnuss 2".

Übrigens: Die alte Remscheider Bahnhofsuhr wurde nach dem Gebäudeabriss eingelagert und wird derzeit wieder in Gang gesetzt. Sie soll, wie der OB heute verriet, an der Außenfassade des neuen Kinos angebracht werden.

Beförderungen & Ehrungen in der Lütterkuser Wehr

Pressemitteilung der Feuerwehr Remscheid

Die Freiwillige Feuerwehr Remscheid, Löscheinheit Lüttringhausen, hatte für den vergangenen Samstag zu einem Kameradschaftsabend in die „Alte Rentei“ an der Richthofen Straße geladen. In diesem Rahmen nahm der Leitende Branddirektor Guido Eul-Jordan, Leiter der Feuerwehr, Beförderungen und Ehrungen vom vor. Aufgrund von erfolgreich absolvierten Lehrgängen wurden Moritz Bischzur vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann, Jessica Busch von Oberfeuerwehrfrau zur Unterbrandmeisterin sowie Marcel Keil, Thorsten Voigthaus, Andreas Fenn und Dominic Flüß vom Oberfeuerwehrmann zum Unterbrandmeister befördert.  Unterbrandmeister Walter Hackenberg erhielt für 60 Jahre treue Feuerwehrzugehörigkeit die Sonderauszeichnung in Gold des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen.