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Suche nach Baufirmen für Quartiersplatz beginnt bald

Hätte die Natur weiterhin freies Spiel auf dem Gelände zwischen „Kraftstation“ und „Trasse des Werkzeugs“ an der Honsberger Straße, wo früher die alte Trafo-Station der Stadtwerke und die ehemalige Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Remscheid standen, in drei Jahren wüchse dort ein „Urwald“ aus feinblättrigen Robinien, Birken und Schmetterlingsflieder (Buddleja). Schon jetzt wachsen die Bäume und Büsche dort so dicht nebeneinander, dass ein Durchkommen kaum möglich ist. Doch was der Wind gesät hat, soll in einem Jahr abgeholzt sein, um anderen Bäumen Platz zu machen, aber auch Spielflächen, Sitzgelegenheiten, einer Sonnenwiese und vielem mehr, was sportlicher Betätigung, Naherholung und kindlichem Spiel dienen kann.

  Erste Skizzen zum "Grünes Wohnzimmer Stachelhausen" stellte der Waterbölles bereits am 12. Oktober 2018 vor. Das war damals und ist auch heute noch der Arbeitstitel der Planer für den neuen Quartiersplatz im Stadtteil Stachelhausen, dessen Lage selbst alteingesessene Remscheider:innen nicht genau umschreiben können. Da hat es Sinn, dass in einer digitalen Umfrage des Stadtumbaumanagements Honsberg als neuer Name „Stachelhausen-Platz“ genannt wurde. Das berichtete gestern auf dem Gelände, umringt von viel Grün, Dr.-Ing. Peter Apel, Nicole Lohrmann und Daniela Gaspar. Sie werden demnächst mit ihrem Büro in die Kraftstation umziehen, um „dichter am Geschehen zu sein. Denn die Planung des Platzes steht kurz vor dem Abschluss. Und weil die Finanzierung schon seit Juni vorigen Jahres steht – damals übergab Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher auf dem künftigen Quartiersplatz dem Oberbürgermeister den Städtebauförderbescheid „Qualifizierung und Ertüchtigung des soziokulturellen Zentrums Kraftstation/Stadtumbau West“ – Ist der nächste Schritt ist die Ausschreibung der Arbeiten. „In einem Jahr der der Platz also ganz anders aussehen. Darauf freue ich mich sehr“, zeigte sich gestern Bezirksbürgermeister Otto Mähler zuversichtlich. Doch Andreas Huth vom Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften gab zu bedenken: „Alle Fachfirmen haben gegenwärtig gut zu tun. Das macht eine Zeitplanung ziemlich schwierig!“ Der Technische Beigeordnete Peter Heinze sah das nicht anders.

Eine klasse Idee, die Aufwertung der Kraftstation. Mit Hilfe von 400.000 Euro aus der Landeskasse, zu denen die Stadt nichts beisteuern muss! Mit neuen Räumen, die von ansässigen Vereinen angemietet werden können, wird das Jugendzentrum „Kraftstation“ ein Teil des neuen Freizeitangebots – mit neuem Eingang vom Quartiersplatz aus (besonders für Senioren sehr bequem, die von dort den Aufzug im vorderen Hauptgebäude erreichen können). Geschäftsführer Wolfgang Zöller geht davon aus, dass der Umbau der Räume im Souterrain, die Anlage einer Terrasse für Veranstaltungen  aller Art und der Anbau von öffentlichen Toiletten noch in diesem Jahr beginnen wird. Auch ebenerdige Fenster mit Blick auf die Trasse solle es geben.

Was auf dem eigentlichen Quartiersplatz für 840.000 Euro Landesmittel und 180.000 Euro aus dem Stadtsäckel entstehen wird, steht schon lange fest. „Was wird gewünscht und was davon ist finanzierbar?“, hatten sich Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil in der „Kraftstation“ schon im September 2018 gefragt. Natürlich könne nicht alles aus der Wunschliste realisiert werden, betonte Andreas Huth gestern. Aber: Am unteren Ende des Geländes, in der Nähe der Trasse des Werkzeugs, sind fünf Fitnessgeräte (auch für Ältere) vorgesehen. „Die Bürger werden ihr Lieblingsgerät noch vorschlagen können“, so Huth. Auch ein „Sonnendeck“  wird es geben (auf der früheren Laderampe der Bahn), weiter oberhalb eine Grünfläche (gut für Picknicks) mit Bäumen (die Regenwasser zugeleitet bekommen sollen) als natürlichem Sonnenschutz, in der Nähe Spielgeräte für Kinder (Klettergerüst, Hangrutsche, ein Trampolin), weiter oberhalb höhere Treppenstufen, auf denen sich auch gut sitzen lässt (bei Freiluftveranstaltungen). Darüber folgt dann der eigentliche Quartiersplatz mit einem separaten „Senioren-Treffpunkt“.

Die örtlichen Vereine erinnerte Peter Apel gestern an den Verfügungsfonds des Landes. Dieser ermöglicht Privatpersonen und Institutionen neue Projekte oder Ideen für die Quartiere Stachelhausen und Honsberg zu realisieren, sollten hierfür ansonsten keine Mittel zur Verfügung stehen. Aber auch Schulen können sich schon mal Gedanken machen, ob und wie sie den neuen Quartiersplatz pädagogisch nutzen könnten. „Ich werde auf die Schulen zugehen“, hat sich Peter Apel vorgenommen. Der neue Quartiersplatz ist für den Stadtteilmanager „ein Leuchtturm-Projekt mit viel Strahlkraft in den Stadtteil Stachelhausen hinein!“ Denn der habe großen Erneuerungsbedarf.

Für ältere Mitbürger hat sich Peter Abel etwas Besonderes einfallen lassen: Auf dem Fußweg in die Stadt („bis zur Alleestraße“ und zurück) werden sie, wenn alles fertig ist, sogenannte „Plateaus“ vorfinden für eine kleine Rast zwischendurch. Und alle „Stakelhusener“ und Honsberger sind eingeladen, im Büro des Stadtumbaumanagements vorbeizukommen, wenn sie etwas auf dem Herzen haben. Sprechstunde ist dort (nach dem Umzug) immer mittwochs von 10 bis 12.30 Uhr.

Sofortprogramm: 1. Vertrag unter Dach und Fach

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem von der Landesregierung aufgelegten „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ soll dem Leerstand Paroli geboten werden. Über den sogenannten „Verfügungsfonds Anmietung“ werden beispielsweise junge Unternehmen, soziales Engagement und interessante Konzepte gefördert, so dass die Nutzenden nur noch einen Bruchteil der sonst üblichen Miete zahlen müssen. Für dieses Förderprogramm konnte Moritz Borge als Vermieter der Alleestraße 32 begeistert werden. Sein neuer Mieter ist Joachim Bollongino, Inhaber von 5th Avenue; er kam während des Corona-Lockdowns auf die Idee, seine Ware auch online über eBay anzubieten, und damit war er so erfolgreich, dass er beschloss, sein Angebot in der benachbarten ehemaligen Apotheke unabhängig von den 5th Avenue-Geschäften auszubauen. Wenn der Testlauf nach zwei Jahren Vertragslaufzeit für Joachim Bollongino positiv verläuft, kommt es sicherlich zur Freude aller Beteiligten zu einem regulären Mietvertrag.

Der Technische Beigeordnete Peter Heinze freut sich sehr über den gelungenen Vertragsabschluss, der den gegenwärtigen Aufwärtstrend auf der Alleestraße bestätigt. Zugleich hofft er, dass diese Nachricht eine positive Signalwirkung für den weiteren Verlauf des Sofortprogramms bedeutet. „Wir wollen mit dem Sofortprogramm gerne mehr Menschen unterstützen, sich auf der Alleestraße oder auch in der Altstadt Lennep zu verwirklichen. Die Eigentümerinnen und Eigentümer leerstehender Ladenlokale sowie potenzielle Mieterinnen und Mieter sind willkommen, gemeinsam mit uns die positive Entwicklung Remscheids fortzuführen.“

Hintergrund: Für das Förderprogramm des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW hatte sich die Stadt Remscheid erfolgreich beworben und eine Förderung für die beiden Konzentrationsbereiche Innenstadt und Altstadt Lennep erhalten. Ein Förderbaustein ist der „Verfügungsfonds Anmietung“. Hierbei fungiert die Stadt Remscheid als Hauptmieterin und mietet beim Eigentümer ein Ladenlokal für 70 Prozent der Kaltmiete an. Interessierte haben dann die Möglichkeit, als Untermieter das Ladenlokal für 20 Prozent der bisherigen Altmiete zu beziehen. Die Mietdifferenz teilen sich das Land NRW und die Stadt Remscheid. Damit soll leerstehenden Ladenlokalen neue Ideen und Konzepte zugeführt werden, die in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren ausprobiert werden können. Bestenfalls entsteht hierdurch ein langfristiges Mietverhältnis. Die Gesprächspartner bei der Stadt Remscheid:

Hochwasservorsorge gemeinsam stärken

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Die Oberbürgermeister der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid haben sich am 17. September mit dem Wupperverband zu einem gemeinsamen Abstimmungstermin getroffen, um das Hochwasserereignis vom 14. und 15. Juli zu bewerten und konkrete Arbeitspakete zur Optimierung des Hochwasserschutzes zu definieren. Ein zweites Treffen am gleichen Tag fand bei der Bergischen IHK statt. Die Stadtspitzen und der Wupperverband einigten sich auf wesentliche Punkte für das weitere Vorgehen: Die internen Informations- und Meldeketten sowie das Alarmsystem sollen unter der Nutzung digitaler Möglichkeiten kurzfristig verbessert werden. Außerdem soll ein Frühwarnsystem aufgebaut werden. Gleichzeitig soll ein nachhaltiges Wassermanagement entwickelt werden, das die zum Teil gegenläufigen Ziele der Talsperren des Wupperverbands einbezieht: Wasserbevorratung für Dürrephasen und Wasserrückhalt bei Hochwasserereignissen.

„Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung und müssen eine ganzheitliche Lösung entwickeln“, betonte Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. IHK-Präsident Henner Pasch sagte, dass die bergische Wirtschaft mit der bekannten „Hands-on-Mentalität“ bereit sei, sich zu beteiligen. „Die Häufigkeit solcher Ereignisse nimmt zu. Die Wirtschaft im Bergischen Land will daher mit Fachwissen und Lösungsvorschlägen an der Seite der Städte und der Region stehen.“ Ein Aspekt kann das Konzept von Dr. Andreas Groß, Geschäftsführender Gesellschafter der Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG und Vizepräsident der Bergischen IHK, sein. Groß stellte sein Konzept einer Überwachung der Pegelstände mit per Internet verbundenen Sensoren auf Basis eines lernfähigen Algorithmus am Abend bei der Bergischen IHK vor. Groß hatte das System kurz nach dem Schaden in seiner eigenen Fabrik entwickelt und bereits erste Sensoren entlang der Wupper angebracht.

Wuppertals Oberbürgermeister Prof. Uwe Schneidewind zeigte sich überzeugt: „Das System von Dr. Groß kann ein wichtiger Baustein für ein Hochwasserwarnsystem sein.“ Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach erklärte: „Es ist wichtig, dass wir jetzt als Region auftreten und gemeinsam an einer Lösung arbeiten.“ Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbands, und dessen Stellvertreter Thomas Klein kündigten an, schnellstmöglich sinnvolle Standorte für weitere Sensoren entlang der Wupper und der Zuflüsse zu definieren, um einen ersten Schritt zur Installation des Systems zu machen und so die bestehenden Pegel des Wupperverbandes zu ergänzen.

Auch eine nachhaltige Weiterentwicklung der Hochwasserprävention soll künftig stärker im Fokus stehen. Dies bedarf einer wassersensiblen Stadtplanung und einer Sensibilisierung der Bevölkerung zu den Themen Risiken von Hochwasser und Starkregen sowie Eigenvorsorge. Alle Beteiligten sagten zu, ihre Fachstellen zur schnellen Umsetzung der Arbeitsvorhaben einzubinden - unter Einbeziehung von Dr. Groß und der Bergischen IHK.

Jeder 5. Arbeitslose rutscht direkt in Hartz IV

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbands Remscheid

Der DGB in Remscheid mahnt für die Zeit nach der Bundestagswahl Reformen am Arbeitsmarkt an. „Ein höherer Mindestlohn und ein verbesserter Schutz bei Arbeitslosigkeit gehören für uns dringend in jeden neuen Koalitionsvertrag“, so der Vorsitzende des DGB in Remscheid, Peter Lange. Konkret fordert der DGB einen verbesserten Versicherungsschutz bei Arbeitslosigkeit. „Nicht das ungeliebte Hartz-IV-System sondern die Arbeitslosenversicherung muss wieder der Standard werden, der das Risiko bei Arbeitslosigkeit im Regelfall absichert“, fordert Lange. „Dazu müssen mehr Arbeitslose einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erhalten und das Geld wenn nötig auch länger gezahlt werden, insbesondere an langjährig Beschäftigte.“

Wie löchrig der soziale Schutz für Arbeitslose ist, zeigten die aktuellen Daten für Remscheid der Agentur für Arbeit. 234 Personen mussten sich im August neu arbeitslos melden. Davon hatten 53 oder 22,6 Prozent keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und sind direkt im Hartz-IV-System gelandet. Aber auch für diejenigen, die Arbeitslosengeld erhalten, ist der Schutz vielfach unzureichend, weil die Unterstützung nicht lange genug gewährt wird. So läuft in Remscheid innerhalb eines Jahres bei 631 Arbeitslosen der Anspruch auf Arbeitslosengeld aus, bevor ein neuer Arbeitsplatz gefunden wird oder die Betroffenen in Altersrente wechseln. Das sind 23,7 Prozent aller Fälle, bei denen der Arbeitslosengeldbezug endet.

Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine verlässliche soziale Absicherung in Krisenzeiten für die Menschen ist. „Das geht am besten mit einer gestärkten Arbeitslosenversicherung, mit klaren, verbrieften Leistungsansprüchen, guten Förderangeboten und ohne abschreckende Bedürftigkeitsprüfung“, so Lange.

Die SPD berät Sportvereine bei der Coronahilfe

Pressemitteilung der SPD

Seit gestern können Sportvereine eine finanzielle Coronahilfe bei der Landesregierung NRW beantragen. Um die Auszahlung zu beschleunigen, bietet die SPD allen Remscheider Sportvereinen Unterstützung bei der Antragstellung an. Michael Büddicker, sportpolitischer Sprecher der SPD: „Ich freue mich sehr, dass die so dringend benötigte Coronahilfe für Sportvereine nun endlich da ist. Auch in Remscheid haben die Vereine sehr unter der Pandemie gelitten und viele Mitglieder verloren. Gerne helfe ich persönlich dabei die wichtige Arbeit der vielen Vereine in unserer Stadt zu stärken und den Betrieb trotz geringerer Einnahmen wieder auf das ursprüngliche Niveau anzuheben.“

Im Rahmen des Programms „Coronahilfe Breitensport NRW“ kann jeder Sportverein auf Antrag eine Hilfszahlung in Höhe von bis zu 30 Euro pro verlorenes Mitglied erhalten. Abzüglich eines Sockelbetrages von 1.000 Euro wird die Hälfte des so errechneten Betrages zur Milderung der Einnahmeverluste sofort ausgezahlt. Gewinnt der Verein Mitglieder zurück, wird dies im Frühjahr 2022 mit einer entsprechenden Auszahlung der zweiten Hälfte honoriert. Die Mittel können ab sofort über das Förderportal des Landessportbundes NRW unter www.foerderportal.lsb-nrw.de beantragt werden.

Automatisierungslabor kostet 255.145,81 Euro

In Remscheids Schulen werden Millionen fließen“, titelte der Waterbölles am 3. September. Insgesamt erhält die Stadt Remscheid aus dem Förderprogramm „DigitalPaktSchule“ 5.916.704 €. 8000 mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets) wurden inzwischen angeschafft. Und einen besonderen technischen „Leckerbissen“ soll das Berufskolleg Technik an der Neuenkamper Straße bekommen, das von 1600 Schülerinnen und Schülern besucht wird - ein sogenanntes Automatisierungslabor. erhalten soll. Eine Förderungszusage des Landes über 255.145,81 Euro  hat die Stadt erhalten, sondern sie von den Gesamtkosten (300.512,34 Euro) nur noch zehn Prozent (28.349,53 Euro) übernehmen muss. Auch diese Gelder des Landes kommen aus dem Fördertopf des Pakts für Digitalisierung der Schulen in Nordrhein-Westfalen. Und bis September 2022 soll die komplette Summe in der Schule „gut angelegt sein“. Darüber informierten gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Schuldezernent Thomas Neuhaus, Schulverwaltungsleiter Arndt Liesenfeld sowie Oliver Lang, der Leiter Berufskollegs Technik, zusammen mit seinen Lehrerkollegen Michael Löseke und Stefan Schmidt. Dass es für die finanzschwache Stadt Remscheid nicht leicht ist, den nötigen Eigenanteil für diese und andere Investitionen aufzubringen, machte aus Anlass eines Treffens der bergischen Oberbürgermeister zum Abschluss des Pressegesprächs Burkhard Mast-Weisz deutlich.

Corona: Gut vorbereitet sein auf Herbst und Winter!

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit steigenden Impfquoten gegen Corona und zunehmender Grundimmunität in der Bevölkerung fallen coronabedingte Kontaktbeschränkungen zunehmend weg. Jedoch ist die Pandemie noch nicht zu Ende. Und selbst wenn, so wird Corona zu einer endemischen Erkrankung, die unter besonders empfänglichen Personen zu lokalen, unter Umständen auch heftigen Ausbrüchen führen kann. Neue Mutationen werden zudem auftreten und für Impfdurchbrüche sorgen.

Derzeit ist bekannt, dass die vollständig Geimpften einen Schutz gegen die Erkrankung oder schwere Verläufe haben. Der Schutz ist jedoch in erster Linie individuell. Auch Geimpfte können das Virus weitergeben, selbst wenn sie selbst asymptomatisch sind bei einer Infektion! Der Herbst und Winter sind zudem auch Zeiten der alljährlichen Influenzaepidemie, die in der letzten Saison aufgrund der praktizierten Corona-Schutzmaßnahmen praktisch nicht stattgefunden hat. Aufgrund dessen muss mit einer geringeren Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen die diesjährige Influenza gerechnet werden, vor allem bei den vulnerablen Gruppen. Es gilt daher: Das Infektionsgeschehen erfordert weiterhin Aufmerksamkeit, und es muss damit gerechnet werden, dass die Anforderungen an den Infektionsschutz weiterhin hoch bleiben werden!

Damit uns ein so unerfreulicher Winter wie der vergangene erspart bleibt, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

  • Impfschutz gegen Corona überprüfen und gegebenenfalls komplettieren!
  • Geimpfte Erwachsene sind der beste Schutz vor Erkrankungen bei Kindern unter zwölf Jahren, die noch nicht geimpft werden können!
  • Impfung gegen Grippe nicht vergessen!
  • Ganz wichtig: Weiterhin ist Beachtung der AHA-Regeln notwendig!
  • Auf regelmäßige, gründliche Lüftung von Räumen achten!
  • Vorsicht bei Kontakten zu ungeimpften Risikogruppen, auch wenn man selbst geimpft ist!
  • Je nach Lage im Herbst/Winter wird eine individuell verantwortete Reduktion der Kontakte nötig sein, somit ist jede und jeder Einzelne gefragt!

Keine der oben genannten „Public Health“-Maßnahmen bietet als Einzelmaßnahme ausreichend Schutz; nur das Zusammenspiel dieser Maßnahmen kann die Entwicklung der Pandemie positiv beeinflussen (Multikomponentenansatz). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

14. Juli zeigte: Menschen halten in der Not zusammen

Die Spenden an die „Fluthilfe Remscheid“ (IBAN: DE12 3405 0000 0012 1212 16) reißen nicht ab:  Über 7.210 Euro von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Schützenstraße („Friedenskirche“), die er wenige Stunden zuvor erhalten hatte, berichtete Horst Kläuser gestern im Garten der Gaststätte Wildschütz Aue. Dorthin („auf Wuppertaler Stadtgebiet…“) hatte er spontan und kurzfristig die vom Hochwasser am 14. Juli Betroffenen aus dem Morsbachtal und den umliegenden Tälern einladen, damit sie sich kennenlernen konnten (falls sie das nicht schon taten), vor allem aber, um ihnen Gelegenheit zu geben, Erfahrungen (etwa mit Versicherungen), Ideen und Tipps auszutauschen. An dem „freundlichen Get-Together ohne großes Programm“ (Kläuser) nahmen auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan, Pfarrer Siegfried Landau, Mitglieder des für die Fluthilfe-Spenden eingerichteten „Verteilerkreises“ sowie einige "Bekieker" teil, die die Hochwasserschäden im Tal in Augenschein genommen  hatten. Den Namen in Remscheider Platt hatte Stephanie Hoffmann („Steph“) beigesteuert. Sie gehört ebenso zum Initiativkreis um Kläuser wie Thomas E. Wunsch und Maximilian Süss. Und die „Bekieker“ seien alles gute Freunde von ihm, verriet der pensionierte WDR-Reporter gestern: „Auch einstige Klassenkameraden sind dabei!“

Bewirtet wurden die Betroffenen mit Würstchen, belegten Brötchen, Kuchen, Bier und Softdrinks. Um das zu organisieren, hatte es nur einiger weniger Telefonanrufe bei einer Metzgerei, einer Bäckerei etc. bedurft. Horst Kläuser ist in Remscheid gut vernetzt. Die Aussage „Alles, was angeboten wird, ist extra gespendet, es fließt kein Spendengeld der Fluthilfe Remscheid“ war ihm wichtig. „Es ist kein Abschiedsbier, das Sie heute trinken“, sagte er in die Runde. Vor den vom Hochwasser Betroffenen liege noch eine schwierige Zeit. „Aber Sie bleiben auch künftig nicht allein. Die Erfahrung nach dem 14. Juli hat gezeigt, dass die Menschen zusammenhalten!“

Und das sogar über die Grenzen Remscheids hinaus. Davon wurde Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz überrascht, wie er berichtete. Ralf Scheler, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Eilenburg in Nordsachsen, hatte ihm schon Ende Juli eine Unterstützung der Remscheider Flutopfer angekündigt und in einem ersten Schritt 21.000 Euro überwiesen. Daraus seien inzwischen 30.000 Euro geworden, so Mast-Weisz bei dem gestrigen Treffen. Dazu hatte der OB Kopien von Antragsformularen und Erläuterungen mitgebracht. Die wurden an die Betroffenen verteilt, um ihnen eventuelle weitere Anträge auf Fördermittel an das Land zu erleichtern. „Wenn Sie sonst noch Sorgen haben, einfach anrufen. Wir kümmern uns dann!“ Horst und Elke Kläuser sowie ihren Unterstützern in der Fluthilfe Remscheid“ dankte Mast-Weisz herzlich für ihr Engagement.

Übrigens, zu den Flutopfern gehört auch der Wirt der Gaststätte Wildschütz Aue, wie Kläuser berichtete: „Der Keller war überflutet. Der Bierkühlschrank dort sah aus wie ein Schlammlager!“

Wahlen am 26. 9. unter Pandemiebedingungen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Team des Remscheider Wahlamtes macht nochmals ausdrücklich auf die besonderen Regelungen aufmerksam, die zum Schutz der Wähler:innen und ehrenamtlich tätigen Wahlhelfenden vor einer Ansteckung mit COVID-19 in den Urnenwahllokalen der Stadt Remscheid gelten – auf Grundlage der aktuellen Coronaschutzverordnung sowie des Hygienekonzepts.

  • AHA + L-Regelungen: In den Wahllokalen gelten die AHA + L-Regelungen (Abstand, Hygiene, med. oder FFP2-Maske, Lüften). Beachten Sie hierzu auch die am Wahllokal angebrachten Hinweisschilder. Zum Schutze aller ist bereits auf den Zuwegungen zum Wahllokal ein medizinischer Mundschutz oder eine FFP2-Maske zu tragen. Außerdem stehen in den Wahllokalen Hand-Desinfektionsmittel zur Verfügung. Bitte beachten Sie auch am Wahltag die Abstandsregelung von 1,5 Metern. Dem Wahlvorstand in Urnenwahllokalen werden zum Schutz Plexiglaswände zur Verfügung gestellt. Durch das Aufstellen dieser Schutzwände entfällt für die Mitglieder des Wahlvorstands die Maskenpflicht.
  • Ausnahmen von der Maskenpflicht: Wahlberechtigte, die durch ein ärztliches Attest von der Maskenpflicht befreit sind, können im Wahllokal wählen. Es ist jedoch notwendig, das Attest mitzubringen und auf Verlangen dem Wahlvorstand vorzuzeigen. Liegt kein ärztliches Attest vor und tragen Wahlberechtigte dennoch keine medizinische Maske, wird der Wahlvorstand zum Eigenschutz aber auch zum Schutz anderer Wahlberechtigter regelmäßig von seinem Recht Gebrauch machen, Wahlberechtigten des Wahllokals zu verweisen.
  • Einmalhandschuhe, Desinfektionstücher: Gerne stellen wir Ihnen im Wahllokal bei Bedarf Einmalhandschuhe und Desinfektionstücher zur Verfügung.
  • Wahlkabinen: Die Wahlkabinen werden regelmäßig desinfiziert.
  • Stifte: Die in den Wahllokalen ausliegenden Stifte werden nach einmaliger Benutzung desinfiziert. Gerne können Sie einen eigenen Kugelschreiber (keinen Bleistift!) zur Wahl mitbringen.

Die Onlinebeantragung von Briefwahlunterlagen endet am Mittwoch, 22. September. Denn danach ist eine Zustellung der Briefwahlunterlagen nicht mehr gesichert. Wer möchte, kann aber weiterhin im Direktwahlbüro im Ämterhaus zu den Öffnungszeiten des Bürgerservices wählen – am Freitag, 24. September, sogar durchgehend von 7.30 bis 18 Uhr. Oder natürlich am Wahltag persönlich im Wahllokal.

500.000 Euro für Sportgeräte im Stadtgebiet

54 Kreis- und Stadtsportbünde erhalten vom Land NRW aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ 300 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen in vereinseigener Trägerschaft. Über 500.000 Euro kann sich der Sportbund Remscheid freuen, wie in der vergangenen Woche im Sportausschuss Sportdezernent Thomas Neuhaus bestätigte. Was der Sportbund damit im kommenden Jahr machen will, skizzierte in der Sitzung Vorstandsmitglied Joachim Hartenstein:

  • Überdachte Spielfläche am Neuenkamp
  • Spielplatz in Lüttringhausen (Absprache mit dem CVJM)
  • Ertüchtigung der Bachtalrunde in Lennep
  • Erweiterung des Parcours an der "Deutschen Eiche"
  • Altersgerechte Geräte am Spielplatz in Ehringhausen
  • Sportboxen für den Stadtpark und in Lennep
  • Parcourgeräte für die Werkzeugtrasse Hasten - Bahnhof

Bis zum Jahresende erwartet der Sportbund von seinen Mitgliedsvereinen weitere Vorschläge für neue Sport- und Freizeitgeräte in der Öffentlichkeit. Sollte dabei an städtischen Grund und Boden gedacht sein, müsse mit der Stadt über die Kosten für Pflege und Unterhalt gesprochen werden, so Thomas Neuhaus. Die Verwaltung stehe darüber bereits mit dem Sportbund in Kontakt.

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, besuchte am Donnerstag stellvertretend einen Sportverein  in Düsseldorf, der bereits seine Fördermaßnahme abgeschlossen hat: „Unser gesamtes Leben ist von Gemeinschaft und sozialem Miteinander geprägt. Das Förderprogramm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ schafft die Möglichkeit, die im Sport vereinten Gemeinschaften langfristig zu unterstützen.“

Von der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid kommt der Vorschlag, in Remscheid Sportboxen aufzustellen nach dem Beispiel von Bonn, Mannheim, Marburg und Münster. Mittels einer speziellen App können aus diesen Boxen an öffentlichen Plätzen Sport- und Fitnessgeräte wie Hanteln, Matten, Terrabänder, Yogamatten oder Faszien-Rollen ausgeliehen werden. Auch Desinfektionsmittel und Tücher zum Reinigen der Geräte befänden sich in den Sportboxen, so die CDU. Sollte es einen Corona-Fall geben, so ermögliche die App die Nachverfolgung. In Münster sei die Sportbox ein voller Erfolg. Die Kosten einer solchen Box k liegen bei 17.500 Euro.

Tagung für bergische Weltmarktführer und Newcomer

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Der 11. IHK-Außenwirtschaftstag NRW findet dieses Jahr unter dem Motto „Weltmarktführer – Global erfolgreich mitmischen“ am 23. September erstmals digital statt. Das vielfältige Programm greift aktuelle Fragen zum internationalen Geschäft auf, die insbesondere die Unternehmen im exportstarken Bergischen Städtedreieck interessieren werden. Als Keynote Speaker wird der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zugeschaltet sein. Die Veranstaltungsdetails und der Link zur Anmeldung sind unter www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de abrufbar.

„Bei einer Exportquote von über 53 Prozent – und damit fast zehn Prozentpunkte über der des Landes NRW – wird deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Auslandsgeschäft für die bergische Wirtschaft ist“, sagt Melanie Klingler, Außenwirtschaftsexpertin bei der Bergischen IHK. „Unsere bergischen Hidden Champions, die heimlichen Weltmarktführer etwa aus der Automobil-, Metall- und Werkzeugindustrie sowie der Chemiebranche, mischen seit langem global mit“, so die IHK-Beraterin. Der Außenwirtschaftstag sei für erfahrene Unternehmen wie auch Newcomer ideal zum Austausch und Netzwerken.

Themen sind etwa Wachstumsmärkte, Exportkontrolle, europäische Handelspolitik und Lieferketten. Zu China und den USA gibt es spezielle Länderforen. In drei Fachforen dreht sich alles um die Internationalisierung von Start-ups. Parallel dazu findet eine virtuelle Fachmesse mit zahlreichen Ausstellern statt. Außerdem stehen am 23. und 24. September Vertreter von mehr als 60 deutschen Auslandshandelskammern (AHK) für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm mit Fachforen der Sponsoren am 24. September.

Rock, Pop, Reggae, Soul, R&B , Rap…

Multikulturelles Zusammenleben im Blick“, überschrieb der Waterbölles am Dienstag die Pressemitteilung, in der der AGOT e.V. für Samstagabend das 6. „RS UNITED FESTIVAL“ ankündigte, diesmal aus Corona-Gründen im Garten der Gelben Villa an der Eberhardstraße. Einlass war um 18 Uhr, und da standen auch schon die ersten Besucher:innen am Eingang, um sich in die Teilnehmerliste einzutragen und die 3G-Regeln zu bestätigen. Drei Bands bestritten das musikalische Live-Programm: Die Nachwuchsband THE CUBE eröffnet das Festival unter rotem Scheinwerferlicht (Foto), gefolgt von der Gruppe LIONESS und dem Künstlerkollektiv NDRA. Sie hatten vielerlei im Repertoire: Rock, Pop, Reggae, Soul, R&B , Rap…  da war für jeden etwas dabei. Insgesamt zählte der Veranstalter an diesem Abend rund 180 Gäste, da wäre also noch etwas Platz gewesen für weitere – und auch von der Ordnungsbehörde erlaubt. Aber vielleicht hatte an diesem Abend die Kirmes auf dem Schützenplatz größere Anziehungskraft…