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Empfang vom Samstag soll kein Solitär bleiben

Für Präses Manfred Rekowski war der Empfang der christlichen Gemeinden Remscheids und der Stadt Remscheid, zu dem Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an der Tür zum großen Sitzungsaal aller Gäste persönlich begrüßte, eine besondere Premiere: „Ich war noch nie hier!“ Für  Stadtdechant Thomas Kaster, Superintendent Hartmut Demski und André Carouge und weitere Vertreter der christlichen Kirchen galt das natürlich nicht. Und auch der Vertreter der muslimischen Gemeinden, Tevfik Baylan, verwies gerne auf die vergangenen „Fastenbrechen“ an dieser Stelle. Gleichwohl war dieser Abend aber auch für sie eine Premiere – einen solchen Abend hatte es zuvor n och nie gegeben. Wohl aber in dessen Vorfeld „eine kurze und intensive Diskussion im Stadtrat“, wie der OB nicht verhehlte. Er habe jedoch „unabhängig von dieser Diskussion die Idee gerne aufgegriffen und freue sich über großen Resonanz. Auch im nächsten Jahr werde es einen solchen Abend wieder geben, „ebenso wie das Fastenbrechen, den Arbeitnehmerempfang oder den Fronleichnams-Gottesdienst. Und dafür gebe es für ihn zwei entscheidende Gründe: „Ich bin dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden in unserer Stadt und deren Repräsentantinnen und Repräsentanten. Und dieses Rathaus ist das Haus der Menschen, die in unserer Stadt leben. Sie sind vielfältig, bringen ihre Sorgen und Freuden, ihre Hoffnungen und Anliegen mit, aber auch ihre religiöse Bindung, egal ob Christ, Muslim, Jude, Alevit, Bahai usw. Auch für ihre religiöse Bindung ist hier Raum, weil alle hier lebenden Menschen zu unserer Stadt gehören, weil ihr Glaube zu ihnen gehört.“

Über dem von Johannes Gessner, Kantor der ev. Kirchengemeinde Lenneep, musikalisch umrahmten Empfang stand der Psalmspruch „Suchet Frieden und jaget ihm nach“. Der Frieden gelte uns allen, betonte Burkhard Mast-Weisz: „Der Frieden in unserer Stadt müssen wir gemeinsam pflegen; das ist ein sehr hohes Gut!“ Dass das Zusammenleben in unserer Stadt mit Menschen aus 120 Nationen gut funktioniere, sei für eine Großstadt nicht selbstverständlich, und das gelinge auch nur im Zusammenwirken aller Verantwortlichen. „Objektiv gesehen gehören wir zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Wir haben keine Angsträume oder Konflikt-Hotspots. Ich weiß aber auch, dass manche in ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl verunsichert sind. Das nehme ich ernst, das nehmen wir ernst. Was ich aber rundweg ablehne, ist der Versuch, den ich auch gelegentlich in unserer Stadt verspüre – die Menschen zusätzlich zu verunsichern und mit populistischen Argumenten und Stimmungsmache gegen Menschen anderer Hautfarbe, anderer Herkunft, anderer Kultur, Religion oder Lebenseinstellung politischen Erfolg zu erzielen. Wer so etwas tut, sorgt sich nicht und handelt nicht für den Frieden in unserer Stadt, sondern versucht zu spalten. Dem müssen wir uns alle gemeinsam entgegenstellen, das ist unser Auftrag, den uns der Psalm mitgibt!“

Das gute Miteinander in Remscheid betonte auch Stadtdechant Thomas Kaster („Darauf können wir stolz sein!“) Er sprach im Namen aller christlichen Gemeinden  in der Stadt. Verantwortung für dieses gute Miteinander trage letztlich jeder Einzelne. Es gelte, dieses „Wir“ weiter zu entwickeln und zu gestalten „gegen jede Ausgrenzung und Fremdenhass“ Diesem Ziel könnten auch dieses und künftige Zusammentreffen dienen, betonte Tevlik Baylan als Vertreter der muslimischen Gemeinden – „durch besseres Kennenlernen und durch Gespräche!“

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Montag, 16. September, 19.30 Uhr
Montagsakademie: Was bedeutet Frieden im Nahen Osten? Hat die Zukunft eine Chance?
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius Vaßbenderplatz)
Ein Vortrag von Dr. Andreas Gerlach mit anschließender Diskussion in Kooperation mit der Synodalbeauftragten für den Jüdisch-Christlichen Dialog, Frau Dr. Barbara Baenkler-Falkenhagen.
Arno Gerlach wurde 1941 in Lyck (Ostpreußen) geboren. Sein Vorbild wurde sein Vater, der seinen Dienst bei der Bahn quittierte, als ihm klar wurde, dass er Juden ins Konzentrationslager transportieren sollte, und deshalb von der SS drangsaliert wurde. Nach dem Krieg hat sein Vater ihn gebeten, „alles für die Versöhnung zwischen Christen und Juden und für die Verständigung zwischen Israel und Deutschland“ zu tun, was Arno Gerlach zum Lebensinhalt geworden ist. 1983 gründete er den „Freundeskreis Beer Sheva“; seitdem ist er ungefähr zweihundertmal in Israel gewesen. 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva. Heute ist sein Anliegen der unermüdliche Widerstand gegen Antisemitismus, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Was bedeutet Frieden im Nahen Osten? Hat die Zukunft eine Chance?
Montag, 16. September, 19.30 Uhr
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius Vaßbenderplatz)
Ein Vortrag von Dr. Andreas Gerlach mit anschließender Diskussion. Arno Gerlach wurde 1941 in Lyck (Ostpreußen) geboren. Sein Vorbild wurde sein Vater, der seinen Dienst bei der Bahn quittierte, als ihm klar wurde, dass er Juden ins Konzentrationslager transportieren sollte, und deshalb von der SS drangsaliert wurde. Nach dem Krieg hat sein Vater ihn gebeten, „alles für die Versöhnung zwischen Christen und Juden und für die Verständigung zwischen Israel und Deutschland“ zu tun, was Arno Gerlach zum Lebensinhalt geworden ist. 1983 gründete er den „Freundeskreis Beer Sheva“; seitdem ist er ungefähr zweihundertmal in Israel gewesen. 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva. Heute ist sein Anliegen der unermüdliche Widerstand gegen Antisemitismus, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit.
Ein Vortrag in Kooperation mit der Synodalbeauftragten für den Jüdisch-Christlichen Dialog, Frau Dr. Barbara Baenkler-Falkenhagen.

Wein & Käse: Die weiße Rose … lebt!
Montag, 16. September, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Mitwirkende: Westdeutsches Tourneetheater (WTT).

 

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Aktionswoche zur klimafreundlichen Mobilität

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Vom 14. September bis zum 22. September dreht sich in Remscheid alles um das Thema Mobilität. So hat der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche ein buntes Mitmachprogramm organisiert, das dazu einlädt, die vielen Facetten der klimafreundlichen Mobilität kennenzulernen und zu erleben. Das Programm richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen und soll zeigen, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann.

Dazu gehört ein Fahrradtraining sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für interessierte Mitarbeitende der Stadt Remscheid. Bei einer „Bewegten Mittagspause“ haben letztere zudem im Rahmen einer Stadtführung die Möglichkeit, einen Einblick in die Geschichte der Stadt Remscheid sowie der Mobilität zu erhalten. Ferner können Unternehmen im Rahmen einer Informationsveranstaltung erfahren, wie sie ihre betriebliche Mobilität zukunftsfähig und klimaschonend gestalten, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben besichtigen und das Fahren mit einem Pedelec testen. Für die Zielgruppe der Senioren gibt es bei dem Rollatorentag der Stadtwerke Remscheid GmbH Informationen über klimafreundliche Formen der Mobilität und auch die Jüngsten kommen nicht zu kurz.

Beim Weltkindertag auf dem Theodor-Heuss-Platz können alle interessierten Kinder in einem sogenannten „Verkehrsschilderwald“ ihr Wissen über Verkehrsschilder testen und Preise gewinnen. Für die teilnehmenden Kindertagesstätten und Schulen an der Kindermeilenkampagne gibt es zudem die Möglichkeit, das Musical „Abgeschnallt“ zu dem Thema Verkehrssicherheit zu besuchen, das den Kindern spielerisch sowohl die Problematik der Eltern-Taxis als auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermittelt. Auch die Kampagne STADTRADELN wird erneut aufgegriffen. So wird die Abschlussveranstaltung zu der Kampagne ebenfalls während der Europäischen Mobilitätswoche stattfinden; die aktivsten Teams und Einzelradelnden wird Oberbürgermister Mast-Weisz für ihr Engagement ausgezeichnet.

Als Begleitaktion gibt es zudem ein sogenanntes „Ampelquiz“. Nach dem Motto „Warten und Raten“  werden hierzu an ausgewählten Fußgängerampeln Schilder angebracht, die alle zu Fuß Gehenden zum Mitraten einladen und die Wartezeit an der Ampel verkürzen sollen. Pro Ampel gibt es dabei ein Schild mit einer Frage zur Mobilität; die jeweilige Antwort befindet sich ebenfalls auf dem Schild. Insgesamt gibt es zwölf unterschiedliche Fragen; diese sind vom 12. bis 26. September an 72 Fußgängerampeln im gesamten Remscheider Stadtgebiet zu finden und machen so auf die Europäische Mobilitätswoche aufmerksam. (Beispiel: „Wann und wo wurde die erste Ampel in Remscheid in Betrieb genommen?“)

Die Stadt Remscheid beteiligt sich damit erstmalig an der Europäischen Mobilitätswoche, die auf Initiative der Europäischen Kommission jährlich vom 16. bis 22. September stattfindet. Die Kampagne bietet den Kommunen in ganz Europa seit 2002 eine Plattform, um den Menschen vor Ort die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität näher zu bringen. In diesem Jahr beteiligen sich an der Aktionswoche 2.600 Kommunen aus 48 Ländern (nähere Informationen unter http://www.mobilityweek.eu). In der vom Stadtrat beschlossenen gesamtstädtischen Mobilitätsstrategie verpflichtet sich die Stadt Remscheid u.a. zur Umsetzung von Informations- und Motivationskampagnen zur klimafreundlichen Mobilität. Ziel ist es, das Thema nachhaltige Mobilität mit Spaß und Begeisterung voran zu bringen und ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Langzeitarbeitslose als Schülerlotsen chancenlos?

„Die Schülerlotsen sind ehrenamtlich tätig und rekrutieren sich zumeist aus dem Kreis der Eltern oder Großeltern der Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Grundschule. Seitens der Schulverwaltung wird dieses System als etabliert und funktionsfähig betrachtet“, teilte die Verwaltung am Donnerstag den Mitgliedern des Schulausschusses mit. „Im Bereich der Schulwegsicherung sind alternative Möglichkeiten zur Schaffung von Stellen im Rahmen der Förderung zur Teilhabe am Arbeitsmarkt nicht ersichtlich.“

Angefragt hatte die CDU-Fraktion, ob zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Schulkinder nicht auch Langzeitarbeitslose auf der Basis einer Förderung nach dem am 1. Januar in Kraft getretenen § 16 i SGB II als Schülerlotsen beschäftigt werden könnten. Antwort der Verwaltung: „Die Einrichtung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatzes für einen Schülerlotsen/eine Schülerlotsin könnte aus pragmatischen Gründen schwierig sein. Da der Schulbeginn an Schulen in der Regel zeitgleich erfolgt, kann ein Schülerlotse/eine Schülerlotsin täglich nur eine Schule betreuen. Der zeitliche Umfang einer Schülerlotsentätigkeit wird täglich mit etwa 30 bis 45 Minuten veranschlagt. Das ergäbe eine wöchentlich aufgerundete Arbeitszeit von etwa vier Stunden und auf einen vollen Monat gerechnet von etwa 17 Stunden. Diese angenommene Arbeitszeit reicht nicht, um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu begründen. Eine Förderung nach § 16 i SGB II ist dann nicht möglich.“

Jutta Velte (Grüne) zeigte sich in der Sitzung des Schulausschusses enttäuscht: Diese Antwort werde dem Anliegen des Schulausschusses nicht gerecht. „Phantasielos“, war ihr Urteil. Vielleicht könne man ja den Verfasser dieser Vorlage in die nächste Sitzung einladen... Doch Schul- und Sozialdezernent Thomas Neuhaus, in den Sitzungen des Schulausschusses in der Regel als Vertreter der Verwaltung präsent, hielt das für keine gute Idee. Er sagte aber zu, intern das Thema noch einmal besprechen zu wollen.

 ADHS birgt auch positive Eigenschaften

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

 Das Sana-Klinikum Remscheid lädt für Dienstag, 17. September, um 18 Uhr zum nächsten Patientenseminar in sein „Forum Ovale“, Burger Straße 11, ein. PD Dr. med. Gerhard Hapfelmeier informiert dann als Chefarzt des Zentrums für Seelische Gesundheit am Sana- Klinikum über das Aufmerksamkeitsdefizit (Hyperaktivitätssyndrom / ADHS). In Deutschland sollen zwischen drei und sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen von ADHS betroffen sein. Typische Symptome sind Unkonzentriertheit, impulsives Verhalten und erhöhte Ablenkbarkeit. „Nach dem aktuellen Forschungsstand geht ADHS mit einer veränderten Signalübermittlung im Gehirn einher“, erklärt Hapfelmeier. „Dadurch werden Informationen und Reize bei ADHS-Betroffenen anders verarbeitet und es fällt ihnen unter anderem schwerer, sich zu konzentrieren. Doch nicht nur neurobiologische Faktoren, auch psychosoziale Einflüsse spielen eine Rolle, wenn es um die Ausprägung und Beeinflussung von ADHS-typischen Merkmalen geht.“

Die Abgrenzung zwischen einem auffälligen oder einfach nur lebhaften Verhalten eines Kindes und dem, was als ADHS bezeichnet wird, sei auch für Fachleute oft schwierig. Zumal ADHS auch nicht immer nachteilhaft sein muss, sondern im Gegenteil oft mit positiven Eigenschaften und Fähigkeiten verbunden ist. Die Anzahl von ADHS-Diagnosen ist vor längerem stark gestiegen, stagniert in der jüngeren Vergangenheit aber. Die Skepsis gegenüber dieser Diagnose ist bei vielen Menschen dennoch geblieben. Hapfelmeier: „Oft werden Diagnose, Therapienotwendigkeit oder Therapieformen in Bezug auf ADHS – teilweise auch zu Recht – kritisch hinterfragt. Leider gibt es auch viele Missverständnisse und viel Halbwissen über ADHS. Behauptungen beispielsweise, wonach ADHS eine von der Pharmaindustrie geschaffene psychiatrische ‚Modediagnose‘ sei oder Menschen in der Psychiatrie generell nur mit Medikamenten ‚vollgestopft‘ und süchtig gemacht werden, stimmen so natürlich nicht.“ In seinem Patientenseminar „Was ist eigentlich ADHS, Gibt es das überhaupt?“ gewährt der Chefarzt Einblicke in die klinische Kinder- und Jugendpsychiatrie und klärt über ADHS sowie über Vorbehalte gegenüber Diagnose und Therapie von ADHS auf.

Ausbildungsberufe bei der Deutschen Bahn

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer sich über die Möglichkeiten einer Ausbildung bei der Deutschen Bahn informieren möchte, ist am Donnerstag, 19. September, um 14.30 Uhr zu einem Vortrag von Stephanie Schmengler von der Deutschen Bahn im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr.10a, herzlich eingeladen. Folgende Berufsausbildungen werden auf der Veranstaltung vorgestellt: Elektroniker/in für Betriebstechnik, Industriemechaniker/in und Fachkraft für Lagerlogistik. Interessierte können am 19. September ohne Anmeldung ins BiZ Wuppertal kommen. Fragen zu der Veranstaltung beantworten gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ unter Tel. 0202 2828-460.

Azubis frühstückten mit dem Vorstand

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Acht neue Azubis verstärken seit dem 1. September das Team der Stadtsparkasse Remscheid. Jetzt wurden sechs angehende Bankkaufleute, eine Auszubildende als Kauffrau im E-Commerce und eine Auszubildende als Versicherungskauffrau offiziell von den Sparkassen-Vorständen Frank Dehnke, Michael Wellershaus und Herbert Thelen sowie Ausbildungsleiterin Jutta Fricke willkommen geheißen. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Café Sahnetörtchen lernten sie sich kennen und kamen ins Gespräch. „Wir möchten gerne von unseren jungen Kolleginnen und Kollegen erfahren, wie sie ihre erste Woche bei unserer Stadtsparkasse erlebt haben und was sie von ihrer Ausbildung erwarten. Und in einem schönen Ambiente und in ungezwungener Atmosphäre passt das gut“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke.

Die fünf jungen Damen und drei jungen Herren haben während ihrer Einführungswoche einen Einblick ins Unternehmen erhalten und erste Schritte im Rahmen des Bankenwesens zurückgelegt. Auf dem Programm standen unter anderem Führungen durch die Abteilungen und auch ein Social-Media-Workshop. Zum Abschluss reihten sich die Sparkassen-Neulinge in den Kreis der älteren Ausbildungsjahrgänge ein und bauten gemeinsam ein großes Spiel-Atrium als Projekt in der Kindertagesstätte Albrecht-Thaer-Straße in Lennep.

Nun geht`s dann so richtig los mit der Ausbildung: „Unsere Auszubildenden steigen direkt ein ins Geschäft. Sie sollen frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen. Die intensive Begleitung durch unsere erfahrenen Kolleginnen und Kollegen gibt dabei die notwendige Sicherheit“, erklärt Ausbildungsleiterin Jutta Fricke. Zurzeit werden bei der Stadtsparkasse 19 Nachwuchskräfte in den Berufsfeldern Bankkaufleute, Versicherungskaufleute, IT- und E-Commerce-Kaufleute ausgebildet. „An einer bedarfsgerechten, qualifizierten und praxisorientierten Ausbildung werden wir festhalten“, versichern die drei Vorstandsmitglieder.

Die Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid bietet viele berufliche Perspektiven für verschiedene Interessen und Talente – egal, ob es um den direkten Kundenkontakt geht, man sich auf eines der vielen Fachgebiete in der Sparkassen-Welt spezialisieren möchte oder als Organisationstalent im Hintergrund arbeitet. Unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen überdies gute Karrierechancen. Für das nächste Ausbildungsjahr können sich Interessierte bereits bewerben. Alle Informationen und das Online-Bewerbungsverfahren gibt es auf der Internetseite www.stadtsparkasse-remscheid.de in der Rubrik Ausbildung und Karriere. Darüber hinaus ist Jutta Fricke unter der E-Mail jutta.fricke@stadtsparkasse-remscheid.de erreichbar.

„Park Food Festival“ vom 13. bis 15. September

Park Food Festival 2018 (aus dem Archiv)

  Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das 8. Remscheider „Park Food Festival“, veranstaltet vom Hotel Restaurant Kromberg (www.hotel-kromberg.de) in Kooperation mit der Stadt Remscheid im Rahmen des „Remscheider Sommer“ 2019 im Stadtpark  vom 13. bis zum 15. September, ist zugleich das 1. Remscheider Park Food Oktober Festival. Bei der Veranstaltung soll der Remscheider Stadtpark zu den "Remscheider Wiesn" verwandelt werden, einer Mischung aus Open Air Oktoberfest und Park Food Festival. Heimische Gastronomen, die mit einem kulinarischen Street-Food-Angebot aufwarten, und Food Trucks aus ganz Deutschland nehmen teil. Das Angebot ist entsprechend vielfältig und außergewöhnlich. Ein musikalisches Rahmenprogramm rundet an allen Tagen die Veranstaltung ab. Der Eintritt ist frei.

Auf dem weitläufigen Parkgelände erwartet Euch süffiges Oktoberfestbier, Live-Musik und Oktoberfest Aktionen wie Hau den Lucas, Nagelklopfen und vieles mehr. Zu einer richtigen Wiesn gehören natürlich Schmankerln wie Haxen aus dem Smoker, Leberkäse-Burger oder leckere Schnitzel aus dem Food Truck.
Street Food Artisten aus ganz Deutschland sorgen für den kulinarischen Höhepunkt des 1. Remscheider Oktober Festivals. Und wer nach dem Open Air Festival noch Lust auf eine Mordsgaudi hat, besorgt sich Tickets für die 1. Remscheider Alm Hütte zur After-Wiesn-Party auf dem Remscheider Schützenplatz und erlebt alpenländische Stimmung und bayerische Lebensfreude direkt vor der Haustür.

 

 

Diese Aktion hat es verdient, Schule zu machen!

Über „Eltern-Kind-Haltestellen für die GGS Reinshagen“ berichtete der Waterbölles am 17. August. In der  Bezirksvertretung Alt-Remscheid hatte die Verwaltung vorgeschlagen, an der Reinshagener Straße auf dem Seitenstreifen vor Haus Nr. 55 sowie auf dem Seitenstreifen gegenüber Haus Nr. 53 für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, Eltern-Kind-Haltestellen einzurichten und so eine sichere Möglichkeit zum kurzzeitigen Anhalten zu schaffen. Dies soll allerdings auf den Zeitraum von 7 bis 8 Uhr beschränkt sein.

Dass sich dafür Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie engagierte Eltern gleichermaßen eingesetzt hatten, wurde erst in der gestrigen Sitzung des Schulausschusses deutlich. In einem kurzen, aber erfrischen d knackigen Bericht der kommissarischen Schulleiterin Jasmin Steinhaus. Sie berichtete von der seit Jahren gefährliche Verkehrssituation vor dem Schulgebäude. Nach dem Tod eines Mädchens in Bergisch Gladbach Dezember 2018 seien sich schließlich Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Lehrerkonferenz einig gewesen: „Es muss sich ganz schnell etwas tun! Wir müssen alle mit ins Boot nehmen!“  Das Ziel:  A l l e Eltern sollen ihre Kinder nicht mehr vor der Schule aus den Wagen lassen, sondern nur noch an alternativen Halteplätzen verabschieden. Die Botschaft an alle Eltern: „Vor der Schule wird nicht mehr gehalten!“ wurde auf einem Flyer verbreitet, der einen Artikel über Tod der Schülerin enthielt, eine  Karte mit den neuen Halteplätzen und der klaren Bitte, das Halten vor der Schule künftig zu unterlassen. Unterstrichen wurde das am 11. März durch eine große Demonstration von Schüler- und Lehrerschaft, an der auch Ordnungsamt und Polizei. Danach sei die Zahl der Eltern, die dennoch weiter vor der Schule anhielten, schon deutlich zurückgegangen, berichtete Jasmin Steinhaus im Schulausschuss. „Diese Eltern haben wir dann konsequent angesprochen!“ Da waren es dann wieder ein paar weniger. Endgültig stellte sich der Erfolg der Aktion dann mit den „Sternchen-Stickern“ ein. Die konnten Kinder bekommen, deren Eltern sie an den vorgesehenen Stellen hatten aussteigen lassen. In jeder Klasse wurden die Sternchen vier Wochen lang gesammelt und dann in „Gewinne“ umgewandelt. Das konnte ein Tag ohne Hausaufgaben sein oder eine kleine Waldwanderung. Es waren also die Kinder, die ihre Eltern schließlich zum Umdenken bewegen konnten.

Und heute? An der Gemeinschaftsgrundschule Reinshagen gibt es Schülerlotsen, und nahezu alle Kinder werden an alternativen Halteplätzen entlassen. Jasmin Steinhaus: „Im Moment ist keine Aktion mehr nötig. Sollte sich die Situation im kalten Herbst ändern, werden wir wieder auf die Straße! Wir bleiben dran!“
Nicht nur die Mitglieder des Schulausschusses zeigten sich von so viel erfolgreichem Engagement beeindruckt, sondern auch Schulrätin Brigitte Dörpinghaus. Sie lud die kommissarische Schulleiterin ein, auf der nächsten Schulleiterkonferenz über die Aktion zu berichten. Diese hat es in der Tat verdient, Schule zu machen.

Festakt zum 100jährigen Bestehen der VHS

Ab Freitag nächster Woche nimmt die Volkshochschule Remscheid an der „1. bundesweiten Langen Nacht der Volkshochschulen“, den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der Volkshochschulen in Deutschland. Dafür wirbt die Remscheider VHS jetzt bereits nicht nur in Bussen der Stadtwerke, sondern auch an der Glasfassade des Ämterhauses am Friedrich-Ebert-Platz. „Kobiz“ steht dort für „Kommunales Bildzentrum“ der Stadt, zu der auch die VHS gehört.

Der Festakt zum Jubiläum findet am 21 September ab 11 Uhr im Menoritensaal der Lenneper Klosterkirche statt, moderiert von Horst Kläuser. Die Festrede hält nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz Prof. Dr. Rita Braches-Chyrek („Volkshochschulen sind Kinder der Demokratie – 100 Jahre Bildungs- und Teilhabechancen". Die anschließende erste Expertenrunde ist besetzt mit Prof. Dr. Rita Süssmuth, der Medienexpertin Constanze Nehring und Nicole Grüdl-Jakobs, der Leiterin des KommunalenBildungszentrums der Stadt Remscheid, die zweite Runde mit Kooperationspartnerinnen und Teilnehmenden der VHS Remscheid. Auch Musik sowie Kulinarisches und Erfrischungen gehören zum ca. dreistündigen Programm.

Berufsparcours ganz ohne Hemmschwellen

Rund 500 Schülerinnen und Schuler der Klassen 9 und 10 der Albert-Einstein-Realschule, Alexander von Humboldt-Realschule, Hauptschule Hackenberg, Albert-Einstein-Gesamtschule und Sophie-Scholl-Gesamtschule hatten gestern in der Sporthalle Neuenkamp ein Date der besonderen Art mit Mitarbeiter/innen von 1/ Remscheider Firmen. Dort war der „Berufsparcours“ an 20 Stationen mit insgesamt 22 Berufen angesagt, der zunächst alle zwei Jahre in Zusammenhang mit dem Remscheider Ausbildungsmarkt (RAM) im benachbarten Berufskolleg Technik stattfand. Seit zwei Jahren wechseln sich RAM und „Berufsparcours“ ab, was stellt die beteiligten Firmen vor geringere logistische Probleme stellt.

Erfahrene Organisatorin des Berufsparcours ist Tatjana Predota, Lehrerin an der Sophie-Scholl-Gesamtschule. Sie arbeitete auch gestern wieder mit Karin Ressel vom Technikzentrum Minden-Lübbecke zusammen, die die Berufsparcours-Veranstaltungen in Kooperation mit Schulen, Lehrkräften, Unternehmen, Verbänden, Innungen, Industrie, Handel und Handwerk entwickelt hat und sich lizensieren ließ.  Der Berufsparcours bringt Jugendliche und Unternehmen zusammen, um Berufe erlebbar und begreifbar zu machen. Zu Beginn der gestrigen vier Durchgänge in der Sporthalle musste Karin Ressel sich jedes Mal erst Gehör verschaffen. Aber das ist für sie längst Routine. Und danach herrschte in der Halle „konzentriertes Raunen“. Das sei nicht zu vergleichen mit dem Lärm in einer großen Pause in einer Schule, so Tatjana Predota im Video des Waterbölles. Dieser sprach ebenfalls mit Oliver Lang. Der Schulleiter des Berufskollegs Technik hat seinen Vorgänger Holger Schödder auch im Amt  des Vorsitzenden des Lenkungskreises des Remscheider Ausbildungsmarkt e.V. abgelöst, der den „Berufsparcours“ betreut.

Edgar Schneider mit NRW-Sportplakette ausgezeichnet

Mit der NRW-Sportplakette wurden in den vergangenen 60 Jahren fast 890 Personen ausgezeichnet. Erstmals erhielt jetzt auch ein Remscheider diese Ehrung: Edgar Schneider. Für große ehrenamtliche Verdienste! Staatssekretärin Andrea Milz und Walter Schneeloch, der Präsident des Landessportbundes NRW, bescheinigten ihm Düsseldorfer Capitol-Theater, in seinem Sportverein, dem Reinhagener Turnerbund und auf kommunaler Ebene generell als Ideengeber und Organisator maßgebliche Veränderungen des Sports initiiert und umgesetzt zu haben. Sein Engagement sei vorbildhaft und strahlt über die lokale Ebene hinaus.

„Edgar Schneider hat ein Gespür für den gesellschaftlichen Wandel, greift neue Sporttrends auf und schafft so neue zeitgemäße Sportangebote. Er erkannte früh das Potential der aus den USA bekannten Fitnesswelle und schuf bereits mit Beginn der 1980er Jahre entsprechende Sportangebote in seinem Sportverein“, heißt es in der Laudatio. „Die Gründung einer Aerobic-Abteilung, verschieden Laufevents (City- und Röntgen-Lauf / Waterbölles)  mit überregionaler Ausstrahlung, neue Sportangebote für Kinder, einschließlich Kinderrad- und Mountainbike Kurse gehen auf seine Initiative zurück.“

In seinem Sportverein macht sich Edgar Schneider seit nunmehr 60 Jahren als Trainer, Sportabzeichenprüfer, Oberturnwart und als Vorstandmitglied verdient. 2006 erhielt er (deswegen) die Ehrennadel des Deutschen Turner-Bundesund die Sportehrenplakette der Stadt Remscheid .2015 folgte die Goldene Ehrennadel des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein.

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