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Rockin’ around the X-mas tree diesmal online

Nicole Berendsen. Foto: Detlef Krentscher.Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Für viele Remscheider gehört sie zur Vorweihnachtszeit wie Adventskranz und Glühwein: Die Kultshow „Rockin’ around the x-mas tree“ mit Nicole Berendsen und der X-mas-Band unter Leitung von Christoph Spengler. Bereits seit dem Jahr 2000 erfreuen sie Jahr für Jahr ihr Publikum mit Christmas Songs, von Klassikern wie „Santa Claus is comin’ to town“ bis hin zu ganz neuen Songs, die sie immer wieder entdecken. Aber in diesem Jahr ist irgendwie alles anders – und seit einigen Tagen steht fest, dass die Theater coronabedingt weiterhin geschlossen bleiben müssen. Ist das das Aus für Rockin’ around the x-mas tree 2020? Nein! Das Teo Otto Theater und alle Mitwirkenden haben sich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen, um den Fans der Show auch in diesem Jahr ihr geliebtes Konzert präsentieren zu können. Am geplanten Konzerttag, 12. Dezember, werden Nicole Berendsen und die Band im Theater zusammenkommen und das gesamte Programm mit aufwändiger Video- und Tontechnik aufzeichnen. Dazu wird es einige Interviews und ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen der Show geben, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.

Am Sonntag, dem 13. Dezember wird diese Aufzeichnung dann in der Zeit von 15 bis 24 Uhr auf YouTube zu sehen sein - ganz Corona-konform zu Hause, vielleicht mit einem Glas Punsch in der Hand. Das Streaming-Angebot wird in diesem Zeitraum kostenlos verfügbar sein!

„Damit wollen wir übrigens keineswegs den Eindruck erwecken, Kunst und Kultur seien nichts wert und daher frei verfügbar“, betont Christoph Spengler. „Vielmehr ist dies eine einmalige Aktion, für die das Theater viel Geld in die Hand nimmt, um dem treuen Publikum ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen!“ Alle Mitwirkenden sind dem Teo Otto Theater sehr dankbar dafür, dass sie die bereits einstudierte Show spielen dürfen, denn auch für sie ist dieses Konzert aus der Adventszeit nicht wegzudenken.

„Wir freuen uns, dass Nicole Berendsen und die Band dieses Projekt mit tragen“, sagt Lutz Heinrichs, Leiter des Theaters. „Auch, wenn wir natürlich am liebsten das Publikum wie gewohnt in unserem schönen Theater persönlich willkommen geheißen hätten, sind wir doch fest davon überzeugt, mit diesem Schritt vielen Menschen eine große Freude zu machen.“ Übrigens wird das Publikum auch nicht auf die vielen Kinder verzichten müssen, die für Nicole Berendsen ein wichtiger Teil der Show sind. Seit Wochen arbeitet das Team an einem aufwändigen Video-Projekt mit fast 70 Kindern; das Ergebnis wird in der Show zu sehen sein. Und auch der angekündigte Special Guest wird dabei sein, kein geringerer als David Michael Johnson, dem Remscheider Publikum wohl bekannt. Und natürlich ist auch das kauzige Moderatoren-Duo Jochen Sahm und Friedhelm Krämer mit von der Partie, sogar in einem besonderen Bühnenbild, das von der Lüttringhauser Volksbühne zur Verfügung gestellt wird.

„Wir versuchen alles, um in dieser schwierigen Zeit so etwas wie die kulturelle Grundversorgung zu erhalten.“, betont Lutz Heinrichs. „Unsere wunderbare, bunte und vielfältige Kulturlandschaft läuft in der anhaltenden Corona-Krise Gefahr, ernsthaften und langfristigen Schaden zu nehmen.“, ergänzt der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters Sven Graf. „Mein Tipp: Wenn Sie selbst auch einen Teil dazu beitragen wollen, dass den Kulturschaffenden über diese Zeit geholfen wird, dann verschenken Sie doch zu Weihnachten einen Gutschein, einen Vorboten für eine bessere Zeit sozusagen. Vielleicht vom Teo Otto Theater, vielleicht aber auch vom Westdeutschen Tourneetheater (WTT), der Klosterkirche, dem Rotationstheater oder anderen Remscheider Kulturschaffenden. Bitte helfen Sie schon jetzt mit, dass die Zeit nach dem Lockdown wieder lebenswert wird und nicht #SangUndKlanglos bleibt.“

Freuen Sie sich also auf Rockin’ around the x-mas tree - auch und gerade in diesem Jahr! Exklusiv am Sonntag, 13. Dezember, ab 15 Uhr. Der Link zum Konzert kann aus technischen Gründen erst kurz davor auf der Homepage (www.teo-otto-theater.de) und auf der Facebook-Seite des Theaters veröffentlicht werden.

Detlef Franzen, zehn Jahre Referent von OB Hartkopf

Im SPD-Parteibuch von Detlef Franzen (84) haben sich bekannte Politiker verewigt: Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft. Ein schönes Andenken an eine spannende Zeit! Pressemitteilung der SPD Remscheid

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. So konnte aufgrund der Pandemie nur ein äußerst kleiner Kreis an der Kranzniederlegung zum 100. Geburtstag unseres ehemaligen Oberbürgermeisters Willi Hartkopf am 3. November 2020 teilnehmen. Gerne hätte die SPD Remscheid eine Feierstunde abgehalten und Erinnerungen auszutauschen mit Wegbegleitern ihres langjährigen SPD-Vorsitzenden und Ehrenbürger der Stadt Remscheid. Zu den Personen, die Willi Hartkopf besonders nahestanden, gehört Detlef Franzen. Er war dessen persönlicher Referent während der Zeit als von Hartkopf als Oberbürgermeister. Der Mann an dessen Seite lernte viele Prominente kennenlernen. Darunter 1979 auch Helmut Schmidt. Im SPD-Parteibuch von Detlef Franzen (84) haben sich bekannte Politiker verewigt: Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft. Ein schönes Andenken an eine spannende Zeit! Nach der aufregenden Zeit im OB Büro arbeitete Detlef Franzen bis zu seiner Pensionierung bei der Stadtverwaltung, zum Schluss als Leiter des Amtes für Wohnungswesen.

Mit dem notwendigen Corona-Abstand besuchte die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten, Ursula Wilberg, vor einigen Wochen den langjährigen Weggefährten von Willi Hartkopf, den sie aus der gemeinsamen Zeiten in der Alt-Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport & Verkehr (ÖTV) kennt, in seiner gemütlichen Altbauwohnung an der Hindenburgstraße. Dort lebt der Pensionär und Witwer seit mehr als 40 Jahren. An den Wänden hängen signierte Fotos, Zeitungsausschnitte und andere Erinnerungen aus seiner aktiven Zeit als persönlicher Referent von Willi Hartkopf.

Detlef Franzen (84).Detlef Franzen wurde 1936 in Kiel in einen sozialdemokratischen Haushalt hineingeboren. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung bei der Post und trat schon früh in die Deutsche Postgewerkschaft ein. Viele Jahre besuchte er gewerkschafts- und bildungspolitische Seminare, wodurch er neben dem Beruf eine umfassende Bildung erlangte und auf vielen Themengebieten geschult wurde. So lernte er Rhetorik und das politische Handwerk von der Pike auf. Willi Hartkopf traf Detlef Franzen auf einem der vielen gemeinsamen Gewerkschaftslehrgänge. Als Willi Hartkopf Oberbürgermeister der Stadt Remscheid wurde, holte er Detlef Franzen als persönlichen Referenten in sein Büro, dort war er dann zehn Jahre lang, von 1970 – 1980, als Organisator und Ghost Writer tätig. Nach der damaligen Gemeindeverfassung war der Oberstadtdirektor Chef der Verwaltung und das Amt des Oberbürgermeisters ehrenamtlich. Hauptberuflich war Willi Hartkopf Kreis-Geschäftsführer der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV heute ver.di).

Detlef Franzen hat zwei Leidenschaften: Die Musik und das Bergwandern. Lange spielte er die Es-Klarinette im Hilgener Orchesterverein, aber auch in diversen anderen Musikvereinen, wie in der Remscheider Schützenkapelle. Heute widmet er sich seiner 1000 Schallplatten umfassenden Sammlung, vor allem dem Jazz. (Antonio Scarpino)

Prüfung anderer Impf-Standorte angeraten

Pressemitteilung der FDP

Der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Torben Clever, verfolgt die Standortsuche für das Corona-Impfzentrum mit Sorge und spricht sich für eine Untersuchung anderer Standorte aus. Die Kritik am Standort Hackenberg ist aus Sicht des Vorsitzenden des Ausschusses für Sport und Freizeit, Torben Clever, nachvollziehbar: „Der Sport in Remscheid sollte möglichst nicht weiter eingeschränkt werden. Wenn Vereine auf ihren Spielort verzichten müssen, dann kann dies die Vereinsarbeit nachhaltig beeinträchtigen. Ich bitte die Stadtverwaltung dringend darum, einen anderen Standort für das Impfzentrum in Erwägung zu ziehen. Falls weitere Hallenkapazitäten für ein Impfzentrum entfallen müssen, so ist für die Sportvereine eine Alternative aufzuzeigen, die nach Beendigung des Lockdowns einen Trainings- und gegebenenfalls Wettkampfbetrieb ermöglichen.“

Die Stadt steht in der Corona-Pandemie vor einer nächsten großen Aufgabe, nämlich möglichst schnell die Voraussetzungen für die Impfung von über 15.000 Remscheiderinnen und Remscheider, zuvorderst der Risikogruppen, zu schaffen. Dennoch müssen aus Sicht der FDP-Fraktion auch andere Aspekte berücksichtigt werden, wie Sven Chudzinski, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten, anmahnt: „Das soziale, kulturelle und gesellschaftliche Leben wird von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders getroffen. Dies betrifft gerade auch den Vereinssport. Umso mehr müssen wir darauf achten, nicht noch weitere Einschränkungen zu schaffen. Deshalb sollte die Verwaltung sehr sorgfältig mögliche Alternativen prüfen.“

„Kuk ma!“: Marvin Christian Schneider von My Viertel e.V.

Auf den Internetseiten von www.kuk-remscheid.de wird derzeit die Vielfalt und Kreativität der Kulturschaffenden in Remscheid deutlich. Maximilian Süß und sein Team haben sich für die nächste Zeit noch weitere Aktionen vorgenommen – in den „KuK-Schaufenstern“ in der Innenstadt, aber auch auf der Internet-Plattform von YouTube. In diesem Video spricht Maximilian Süss  spricht mit Marvin Christian Schneider vom My Viertel e.V. (Kamera und Schnitt: Jan Christoph Heinsch; Musik mit freundlicher Unterstützung von https://www.musicfox.com/).
Die Seite www.kuk-remscheid.de lädt zum Stöbern ein. Einfach mal schauen und mit ein paar Klicks das breite Spektrum der Remscheider Kunst- und Kulturszene erkunden. Interessante, unterhaltende und spannende Inhalte genießen, Kunst und Kulturschaffende kennenlernen und Neues entdecken. Orte der Kunst und Kultur finden, auch solche, die man vielleicht nicht erwartet hätte.

Eltern aus Lennep Kita auf Hasten empfohlen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
auf die Frage, mit welchen Maßnahmen die Stadt Eltern unterstützt, die bei der Platzvergabe leer ausgegangen sind, lautete die Antwort der  Verwaltung, „dass andere Stadtbezirke den Bedarf fehlender Plätze mit versorgen.“  In der Praxis sieht diese Versorgung allerdings so aus, dass z.B. Kinder aus Lennep einen Kindergartenplatz am Hasten angeboten bekommen. Damit wird  man zwar dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gerecht, allerdings  stellt dies die Eltern vor eine alltägliche Herausforderung. Wir bitten in diesem  Zusammenhang um die schriftliche Beantwortung nachfolgender Fragen.

  • Unter welchen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, den Betreuungsplatz  zu wechseln?
  •  Wie wird gewährleistet, dass Eltern die keinen Betreuungsplatz in ihrem  gewünschten Stadtbezirk erhalten haben, auch weiterhin als „suchend“ für Kindergartenplätze im Stadtbezirk registriert und bei der Vergabe auch  berücksichtigt werden?

 Mit freundlichen Grüßen
echt. Remscheid
 Bettina Stamm

Termine im evangelischen Kirchenkreis Lennep

Evangelischen Kirchengemeinde Lennep  / Ab heute klingender Adventskalender. Dieses kulturarme Jahr soll nicht so kulturarm zu Ende gehen. Deshalb haben meine Frau Hae Min Geßner und ich einen klingenden Adventskalender ins Leben gerufen, unterstützt von der evangelischen Kirchengemeinde Lennep. Ab heute, 1. Dezember, gibt es jeden Tag um 8 Uhr morgens ein neues Türchen mit einer musikalischen Überraschung von Klassik bis Pop. Mit diesem Projekt unterstützen wir einige freischaffende Künstler, denen gerade in der sonst so geschäftigen Adventszeit die Auftritte weggebrochen sind. Mit dabei sind Hae Min Geßner, die Band "Framework", Tom Daun, Meike Krautscheid, Dominik Schneider und Jörg Hilbert. Abonnieren Sie die Playlist; es lohnt sich! Und sagen Sie es gerne weiter: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMi5buGX-_YmDkced-za0B2OdEhapsv9I  oder https://www.youtube.com/channel/UCj3ve6FvTQyl1pxRTGYD9gg. (Johannes Geßner)

Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde
Die weihnachtlich gedeckten Plätze bleiben in diesem Jahr leer
Die aktuellen Entwicklungen zur Eindämmung des Coronavirus lassen es leider in diesem Jahr keine Seniorenadventsfeier in der Kirchengemeinde zu. Schweren Herzens haben wir uns deshalb entschlossen, diese traditionellen und beliebten Feiern in den drei Gemeindehäusern an der Versöhnungskirche, in Esche und an der Johann-Sebastian-Bach-Str. 18 ausfallen zu lassen. Um unseren Gemeindegliedern, die wir zu den Seniorenadventsfeiern eingeladen hätten, trotzdem eine Freude zu machen, haben wir eine kleine Überraschungspost vorbereitet, die in den nächsten Wochen an die Senioren verschickt wird. Wir hoffen, dass wir uns bald wieder in den Gruppen, Kreisen oder bei Gottesdiensten wiedersehen. Bis dahin möchten wir aber noch einmal daran erinnern, dass unsere SeelsorgerInnen stets ein offenes Ohr haben für Sorgen, Nöte, Fragen oder einfach zum "kallen". Sie erreichen uns unter den Kontaktdaten im Gemeindebrief oder auf unserer Website www.auferstehungs-kgm.de. (Laura Pires Rodrigues)

Der Flairwelt-Laden als Ort für Kunst und Kultur

Auf den Internetseiten von www.kuk-remscheid.de wird derzeit die Vielfalt und Kreativität der Kulturschaffenden in Remscheid deutlich. Maximilian Süß und sein Team haben sich für die folgenden zwei Wochen noch weitere Aktionen vorgenommen – in den „KuK-Schaufenstern“ in der Innenstadt, aber auch auf der Internet-Plattform von YouTube. Ein Veranstaltungsort bei der „Vaillant Nacht der Kultur“, in diesem Jahr dem Corona-Virus zum Opfer gefallen, ist schon seit langem der Flairwelt Laden in Lüttringhausen. Im kleinen Café werden dann auf vielfältige Weise Kunst und Kultur präsentiert. Maximilian Süss  spricht in diesem Video darüber mit Gastgeber Johannes Haun (Kamera und Schnitt: Jan Christoph Heinsch; Musik mit freundlicher Unterstützung von : https://www.musicfox.com/)

Die Seite www.kuk-remscheid.de lädt zum Stöbern ein. Einfach mal schauen und mit ein paar Klicks das breite Spektrum der Remscheider Kunst- und Kulturszene erkunden. Interessante, unterhaltende und spannende Inhalte genießen, Kunst und Kulturschaffende kennenlernen und Neues entdecken. Orte der Kunst und Kultur finden, auch solche, die man vielleicht nicht erwartet hätte.

Online-Veranstaltungen der Caritas im Dezember

Unter Tel. 0178 727 027 3, Fax RS 26320 oder E-mail veranstaltung@caritasverbandremscheid.de bzw. info@bildungswerk-wuppertal.de nimmt der Caritasverband Remscheid e.V. Anmeldungen zu folgenden Online-Veranstaltungen entgegen:

  • Onlinelesung am 3. Dezember von 18 bis19.30 Uhr: Juna Großmann über das Thema Antisemitismus.
  • Onlineimpuls und Diskussion am 10. Dezember um 19 Uhr mit Prof. Dr. Korte und Prof. Dr. Vasel (Moderation Melanie Wielens). Ihr Thema: Der "Tag der Menschenrechte".
    Prof. Karl-Rudolf Korte ist Politikwissenschaftler und seit 2002 Professor an der Universität Duisburg-Essen für den Lehrstuhl Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und modernde Staatentheorie. Prof. Dr. Johann Justus Vasel ist Jurist und seit 2020 Juniorprofessor für Öffentliches Recht und Rechtsfragen der künstlichen Intelligenz an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Melanie Wielens studierte Geschichte und Sozialwissenschaften und absolvierte ein Volontariat beim domradio Köln. Nach zehn Jahren Tätigkeit beim Radio arbeitete sie in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Diözesan-Caritasverbandes Köln. Seit 2018 ist sie als freie Moderatorin tätig.
    Im Jahr 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte deklariert. Weltweit wird daran am 10. Dezember gedacht. Mit der Corona-Pandemie gehen weitreichende politische und rechtliche Konsequenzen einher. Die Eingriffsintensität der Maßnahmen provoziert eine Vielzahl an menschenrechtlichen Fragen. Zahlreiche Staaten haben den Ausnahmezustand deklariert und Menschenrechtsgarantien wie etwa die Versammlungs- und Religionsfreiheit eingeschränkt. Sind die politischen Vorgaben angesichts der Pandemie vertretbar? Reicht die juristische Gewährleistung unserer Menschen- und Freiheitsrechte? Wie kann aus zivilbürgerschaftlicher Perspektive auf politische Prozesse, parlamentarische Diskussionen und Entscheidungen eingewirkt werden? Wo liegen Gefahren für die Basis unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung angesichts akuter Krisensituationen?
  • Digitaler Märchenstammtisch (am Hasenberg) online am 16. Dezember von 19 bis 20.15 Uhr. Ingrid Reinhardt erzählt Märchen und lädt zum Austausch über diese ein. Eine schöne Runde trotz digitalen Raumes. Ein Einstieg ist immer möglich.

Erst kommen die Fakten und dann kommt die Kritik

Waterbölles-Kommentar

„Erfahren Sie Details zu Planungsstand, Standortfrage und Impfablauf“, kündigte die Stadt Remscheid gestern ihr Video mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Guido Eul-Jordan an, dem Chef der Remscheider Feuerwehr. Das war, sagen wir mal: vollmundig! Denn zum Standort des Impfzentrums sagt im Video, das der Waterbölles heute veröffentlichte, weder der OB noch der Feuerwehrchef etwas. Das hätten sie besser getan. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die Nachricht von Sportdezernent und Corona-Krisenleiter Thomas Neuhaus in dem Video von Freitag zu präzisieren. Die hatte so geheißen: „Der Remscheider Corona-Krisenstab hat heute beschlossen, das Corona-Impfzentrum an der Sportanlage Hackenberg zu platzieren.“

Das löste prompt in den sozialen Medien Diskussionen aus. Am Sportzentrum? Doch wohl eher im Sportzentrum! Etwa gar in der großen Sporthalle? Die ist gegenwärtig die einzige, in der Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid noch spielen kann. Denn die Sporthalle Neuenkamp, die Rollhockey ebenfalls zulässt, wurde Ende Oktober (wieder) zum Notkrankenhaus umfunktioniert und fällt seitdem für den Sport gegenwärtig aus.

Werden also womöglich Remscheids Rollhockeyspieler unverschuldet in eine sportliche Auszeit geschickt? Wer das als feststehende Tatsache annimmt und darauf im Internet lautstarke Kritik aufbaut, könnte morgen schon kleinlaut werden. Denn das Sportzentrum Hackenberg besteht nicht nur aus der großen Sporthalle, sondern gleich daneben befindet sich auch noch eine kleinere Halle. Für die spielen Feuerwehrchef Eul-Jordan und sein Team gerade alle Eventualitäten des neuen Corona-Impfzentrums durch. Ohne Standortbezug sagt Eul-Jordan im heutigen Video: „Das Impfzentrum muss bis 15. Dezember einsatzbereit sein, um Impfserum jederzeit in Empfang nehmen zu können.“ Zuerst sei die Impfung von Risikopatienten vorgesehen. Für diese müssten die Hausärzte Impfrezepte für das Impfzentrum ausstellen. Später seien Corona-Impfungen auch in den Arztpraxen vorgesehen. Sobald der Impfstoff in Remscheid eingetroffen sei, werden mobile Impfteams die örtlichen Altenheime zwecks Impfung der Heimbewohner aufsuchen, berichtete der Feuerwehrchef weiter.

Fehlt also nur noch die klare Aussage zur Halle für die stationären Impfteams! Aber morgen sind im Rathaus ja wieder alle an Bord… Da dürfte die Zeit der Spekulationen und voreiligen Kritiken also schon bald vorbei sein. Hoffentlich.

OB und Feuerwehrchef zum geplanten Impfzentrum

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider ist eine 78-jährige Remscheiderin mit Covid-19 verstorben. Möglicherweise litt sie an Vorerkrankungen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 259 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.993 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.696 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 38 Menschen sind leider verstorben. Aktuell meldet das RKI für Remscheid auf dieser Basis eine Inzidenzzahl von 138,3 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 876 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter neun intensivpflichtige Behandlungen (vier beatmet). , Stand 27.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Coronabedingt gehen in der GGS Kremenholl sechs Kinder der Klasse 2a sowie neun Kinder der OGS-Gruppe 2a und 13 Kinder der OGS-Gruppe 2b in Quarantäne.

Zum geplanten Impfzentrum im Sportzentrum Hackenberg (Planungsstand, Standortfrage und Impfablauf) äußern sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Chef der Remscheider Feuerwehr, Guido Eul-Jordan, in diesem Video.

„KuK ma!“ zu Besuch bei Haases Papiertheater

Auf den Internetseiten von www.kuk-remscheid.de wird derzeit die Vielfalt und Kreativität der Kulturschaffenden in Remscheid deutlich. Durch Links auf die Profile der heimischen Künstlerinnen und Künstler und am heutigen Samstag durch das Projekt “Vaillant Kunst und Kultur in Remscheid” mit einem Tag voller Online-Programm. Es ist das Startsignal für viele weiter Aktionen, die Maximilian Süß und sein Team in den folgenden zwei Wochen in Remscheid präsentieren werden – in den „KuK-Schaufenstern“ in der Innenstadt, aber auch auf der Internet-Plattform von YouTube. In diesem  Video stellt Maximilian Süss das Papiertheater und Museum der Familie Haase vor: "KuK ma!" (Kamera und Schnitt: Jan Christoph Heinsch Musik mit freundlicher Unterstützung von : https://www.musicfox.com/)

Die Seite www.kuk-remscheid.de lädt zum Stöbern ein. Einfach mal schauen und mit ein paar Klicks das breite Spektrum der Remscheider Kunst- und Kulturszene erkunden. Interessante, unterhaltende und spannende Inhalte genießen, Kunst und Kulturschaffende kennenlernen und Neues entdecken. Orte der Kunst und Kultur finden, auch solche, die man vielleicht nicht erwartet hätte.

Flüchtlinge brauchen Rat in vielen Fragen

Offener Brief an Dr. Joachim Stamp,
Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

Sehr geehrter Herr Minister Stamp,
immer noch kommen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung nach Remscheid. Damit sie gut und sicher ankommen können, brauchen sie Beratung in den vielen Fragen, die das Leben in unserer Stadt betreffen. Das Land NRW hat diese Beratung bislang finanziert – aus guten Gründen. Denn je besser Menschen über die Bedingungen in Deutschland Bescheid wissen, desto leichter können sie sich zurecht finden, Fallstricke bewältigen und ihr Leben meistern. Das fördert die Integration und ermöglicht ein friedliches Zusammenleben.

Jetzt kürzt das Land diese Mittel um ein Fünftel. Das hat zur Folge, dass die beiden Remscheider Träger Leistungen nicht mehr oder nicht mehr vollständig anbieten können. Sie verfügen nicht über ausreichende eigene Mittel, um die Kürzungen zu kompensieren. Einer unserer Träger sagt aus, dass er die Arbeit wahrscheinlich einstellen werden muss, der andere denkt über Einschränkungen nach. Das wäre nicht nur bedauerlich, sondern ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die bislang Erhebliches zur Integration der Geflüchteten beigetragen und damit das Zusammenleben in unserer Stadt, die stolz auf ihre Internationalität ist, für alle so viel leichter gemacht haben.

Sehr geehrter Herr Minister Stamp, wir haben den Eindruck, dass diese Kürzungen ohne nennenswerte Rückkopplung mit den Trägern und der Beschäftigung mit den realen Bedingungen vor Ort erfolgen sollen, und bitten Sie, die Entscheidung nochmals zu überdenken und mit den Trägern den Austausch zu führen. Wir laden Sie herzlich ein, sich vor Ort an Bild von der Arbeit zu machen, die sich im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder den neuen Herausforderung angepasst hat und ihr Angebot  stets optimiert und professionalisiert hat.
Mit freundlichen Grüßen
David Schichel                        Jutta Velte
Fraktionsvorsitzender              Integrationspolitische Sprecherin