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Chaos für morgige Impfbuchung befürchtet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die gestern von der Nachbarstadt Solingen geäußerten Sorgen um die morgen startende Impfterminbuchung der über 60-Jährigen teilt auch die Stadt Remscheid. Zu erwarten ist, dass sich das Ende Januar erlebte Terminchaos bei den Buchungsversuchen der über 80-Jährigen bei diesem Personenkreis wiederholt. Die Verantwortung hierfür liegt allerdings nicht bei der Stadt Remscheid. Sie hat keinen Einfluss.

Angesichts des Impfstopps des Wirkstoffs AstraZeneca für über 60-Jährige erhält Remscheid wie andere Nordrhein-Westfälischen Städte auch nach Ostern Gelegenheit, erstmals 60 bis 69-jährige Bürgerinnen und Bürger gegen Corona zu impfen. Vom Land erhält sie hierfür einmalig rund 2.700 Impfdosen, die in Remscheid ab Ostermontag bis zum 14. April für die Erstimpfung dieses Personenkreises zur Verfügung stehen. Die Terminierung erfolgt dabei wie bei den über 80-Jährigen und dem in der vergangenen Woche hinzugekommenen Geburtenjahrgang 1941 auch über das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein online via www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01.

Die passende Terminbuchung ist zeitlich und mit Blick auf das zur Verfügung stehende Kontingent aber nur begrenzt möglich: Die Vergabe der rund 2.700 Impftermine startet morgen und endet bereits am Ostermontag, wobei das Land bislang noch keine Information zu den genauen Uhrzeiten der Systemöffnung und Terminschließung bekannt gegeben hat. Der Frust eines Großteils der rund 14.500 Remscheiderinnen und Remscheider im Alter zwischen 60 und 69, die im Wettlauf zueinander die wenigen Termine buchen können, ist also vorprogrammiert.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz appelliert deswegen bereits jetzt an Betroffene, ihren Ärger nicht am Remscheider Impfzentrum auszulassen, wenn das Online- und Telefon-Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) über Ostern zusammenbricht oder die Termine im Handumdrehen vergeben sind. Die KV allein trägt Verantwortung dafür, den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen und sich hierauf technisch und personell vorzubereiten.

Das Remscheider Impfzentrum ist auf die anstehenden Impfungen der unterschiedlichen Personengruppen in den kommenden Wochen bestens vorbereitet. Es impft unter Volllast kalendertäglich von 8 bis 20 Uhr, eine vierte Impfstraße ist angelegt.

Wie mit den Zweitimpfungen für impfpriorisierte Berufsgruppen verfahren wird, die ihren Erstschutz mit AstraZeneca erhalten haben und nach dem Impfstopp für die unter 60-Järigen für diesen Wirkstoff nicht weiter in Frage kommen, hat das Land bis heute nicht offiziell mitgeteilt.

Kinderbibelwoche fand zu Hause statt

Vergangenes Jahr muss sie leider coronabedingt ausfallen, doch dieses Jahr gab es zum Thema „Schalom – Komm, wir suchen Frieden“ wieder eine ökumenische Kinderbibelwoche in der ersten Woche der Osterferien. Da eine Präsenzveranstaltung mit über 60 Kindern und 20 Jugendlichen im CVJM-Haus nicht möglich war, hatten die Veranstalter – die Ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen, kath. Pfarrei St. Bonaventura und Hl. Kreuz und der CVJM Lüttringhausen – die KiBiWo kurzerhand in die Kinderzimmer verlegt. Über eine eigens eingerichtete Webseite konnten die Kinder sich anmelden und erhielten vor den Osterferien eine Erlebnistasche mit Liederheft, Bastel- und Rätselmaterial. So konnte Religionspädagogin Sabine Wunsch online täglich mehr als 40 Kinder begrüßen und ihnen spannende Geschichten mit Lena und dem Postboten Fieder präsentieren, die sich das große Ziel gesetzt hatten den Frieden zu finden. Dazu wurden vorab Videos produziert.

Der Montag stand unter dem Thema „Du wirst Frieden teilen“ und erzählte die Berufung des Petrus zum Menschenfischer. Passend dazu wurden dann Boote und Mobiles mit Motiven aus der Geschichte gebastelt. Am Dienstag hieß es dann „Du bekommst Frieden geschenkt“. Erzählt wurde die Geschichte einer Sünderin, der Jesus ihre Sünden vergibt und nicht nachtragend ist. Die Kinder konnten an diesem Tag einen Friedens-Pompon-Vogel basteln und sich in Dot-Painting, einer Malform der Aborigines (Ureinwohner Australiens) probieren.
„Du findest Frieden – im Hören und Tun“ war das Motto des dritten Tages.  Es ging darum, im richtigen Moment auf Gott zu hören und auch einfach mal Abschalten zu können. Die Kinder konnten hierzu ein Kuschelkissen für friedvolle Stunden nähen. Am Abschlusstag erfuhren die Kinder, dass auch Geduld und Hartnäckigkeit sich auszahlen können. Im Bastelangebot für diesen Tag befand sich ein Kugellabyrinth, für das man ebenfalls viel Geduld benötigt.

Für die Kinderbibelwoche Zuhause gab es von den Kindern und Eltern zwar viel Lob; die Veranstalter hoffen aber, dass die KiBiWo nächstes Jahr wieder klassisch in den Räumen des CVJM in Lüttringhausen stattfinden kann. Auf der Website https://www.kibiwo-luettringhausen.de hat der Veranstalter ein paar Bastelergebnisse der Kinder online gestellt.

Bei gesetzlicher Testpflicht Geld vom Staat

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

„Zu einer möglichen gesetzlichen Corona-Testpflicht in Betrieben haben die bergischen Unternehmerinnen und Unternehmer eine klare Meinung: 87 Prozent sagen, dass dann auch der Staat die Kosten übernehmen muss.“ Mit diesen Worten fasste Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, das wichtigste Ergebnis einer aktuellen IHK-Blitzumfrage zusammen. An der Umfrage hatten sich insgesamt 644 Unternehmen beteiligt. „Innerhalb weniger Stunden waren bereits hunderte Antworten eingegangen. Das Thema brennt den Unternehmen wirklich auf den Nägeln“, betont Wenge. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe hätten darauf hingewiesen, dass sie in der aktuellen Krise nicht auch noch regelmäßige Tests bezahlen könnten. Zudem sei es schwierig, die Tests überhaupt in ausreichender Zahl zu bekommen.

Zu der Frage, ob es eine gesetzliche Testpflicht geben soll, sind die Mehrheiten knapper: 59 Prozent lehnen sie ab, 41 Prozent befürworten sie. Immerhin 29 Prozent der Unternehmen testen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mehrmals die Woche, weitere haben dies vor. Ganz wichtig sei den Unternehmen, dass die Tests künftig auch außerhalb des Betriebes anerkannt und genutzt werden können – etwa für den Eintritt in Geschäften oder Kultureinrichtungen. „86 Prozent fordern eine solche Zertifizierung, die sicher auch die Testbereitschaft in der Belegschaft weiter erhöhen würde. Insgesamt zeigt unsere Umfrage, dass viele Unternehmen von der Bundesregierung enttäuscht sind – insbesondere die schleppende Impfkampagne wird kritisiert“, so Wenge.

Gebremste Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Trotz der weiter spürbaren Pandemie-Auswirkungen ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken. Die übliche Frühjahrsbelebung bleibt mit Blick auf den im Vergleich zum Vormonat überwiegend rückläufigen Stellenzugang jedoch sehr verhalten,“ fasst Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt zusammen. Die Arbeitslosenquote liegt im Bergischen Städtedreieck aktuell bei 9,2 Prozent, im Vorjahr waren es acht Prozent.

Die Entwicklung in den einzelnen Städten verläuft unterschiedlich. Während in Remscheid die Arbeitslosigkeit in beiden Rechtskreisen weiter zurückgegangen ist, hat sich in Solingen und Wuppertal die Zahl der Arbeitslosen zwar bei der Agentur für Arbeit verringert, gleichzeitig ist jedoch eine Zunahme der Zahl der Arbeitslosen bei den Jobcentern zu beobachten. Ursächlich für diese Entwicklung ist, dass zumindest ein Teil der Arbeitslosen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 ausgelaufen ist, zur weiteren Sicherung ihres Lebensunterhaltes Leistungen der Grundsicherung beantragen müssen. Diese Rechtskreiswechsel werden sich in den kommenden Monaten fortsetzen.

In Remscheid sind aktuell 4.747 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 102 Personen oder 2,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum März des Vorjahres sind dies 353 Personen (acht Prozent) mehr. Im aktuellen Monat meldeten sich 622 Personen neu oder erneut arbeitslos, 729 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Februar wurden in Remscheid insgesamt 69 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 1.751 Personen bearbeitet. Im September 2020 hatten 427Betriebe für 4.400Personen Kurzarbeitergeld beantragt.

Im März  wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 145 neue Stellen gemeldet, das sind 34 (-19,0 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 208 (-31,3 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 481 offene Stellen. Das sind 138 weniger als im Vormonat und 478 weniger als im Vorjahresmonat.

Aktuell sind in Remscheid 393 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen -im Vergleich zum Vormonat sind dies 30 Jugendliche (-7,1 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 35 Personen (-8,2 Prozent) gesunken. Aktuell sind in Remscheid 1.984 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 450 (+29,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 86,3 Prozent (1.712 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Zahlen zum bergischen Städtedreieck:

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Städtedreieck sagt Nein zu "Modellregion"-Projekt

Die Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal haben sich heute darauf verständigt, ihre gemeinsame Bewerbung als Modellregion beim Land NRW zurückzuziehen. Am Vormittag haben die drei Oberbürgermeister miteinander beraten und zusammen beschlossen, das Land NRW noch heute hiervon zu unterrichten. Begründet haben sie dies in einem gemeinsamen Brief an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Sowohl die vom Ministerium in einem Anforderungskatalog formulierten Bedingungen als auch die ultimativ verfasste Fristsetzung hatten die Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal veranlasst, von ihrer ersten Interessensbekundung abzurücken. Denn es erscheine in der Kürze der Zeit nicht realistisch erreichbar, diese Bedingungen zu erfüllen. Zudem habe die Form der ultimativen Fristsetzung in allen drei Städten großes Befremden ausgelöst – zumal das Städtedreieck den ursprünglichen Antrag inhaltlich nach wie vor für ausreichend begründet halte.

Das Schreiben von Minister Pinkwart (FDP) trägt das Datum von gestern. Die Frist zur Antwort hatte dieser auf heute gesetzt. Zitat aus dem Brief der drei Oberbürgermeister: „Wir halten die ultimative 34stündige Fristsetzung seitens Ihres Ministeriums zur Bearbeitung einer lapidar übersandten Liste mit ‚Auswahl-/Abbruchkriterien‘ für eine beispiellose Missachtung der interessierten Kommunen. Die Vorgehensweise wirft die Frage auf, wie ernst es dem Land mit dem Wettbewerb wirklich ist.“ Auch sei der Hinweis des Ministeriums auf „Finanzierung durch Kommune, keine Fördermittel des Landes“ ein absolutes Armutszeugnis der Landesregierung. „Es schließt praktisch alle nordrheinwestfälischen Städte, die aus den altbekannten strukturellen Gründen unter Haushaltsaufsicht stehen, von der Teilnahme am Modellversuch aus!“

Impftermine mit AstraZeneca für über 60-Jährige

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Soeben hat Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass das Land NRW am Samstag (3.4.) eine Lieferung von 384.000 Dosen des Impfstoffs AstraZeneca erhält und diese Impfstoffe nach Entscheidung des Landes NRW als begrenzte Aktion kurzfristig an über 60-Jährige verimpft werden sollen. In einer Videokonferenz hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW außerdem mitgeteilt, dass die Impfzentren der 53 Kreise und Städte diese Impfstoffe nach dem erhalten sollen. Die impfbereiten über 60-Jährigen können ab Samstag (3.4.), so das MAGS, über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein online via www.116117.de bzw. Tel. 0800 111101 ihre Termine für ihre Erstimpfung buchen.

Nähere Informationen wird die Stadt Remscheid nach einen noch ausstehenden neuen Erlass des Landesgesundheitsministeriums bekannt gegeben. Dann wird die Stadt Remscheid auch die Information über die Anzahl der Impfdosen für Remscheid erhalten. Der Krisenstab der Stadt Remscheid freut sich darüber, dass mit dieser zusätzlichen Lieferung weitere Bürgerinnen und Bürger in Remscheid den dringend benötigten Gesundheitsschutz mit dem hochwirksamen Impfstoff AstraZeneca, der in Bezug auf Nebenwirkungen und gesundheitliche Gefahren für über 60-Jährige als unbedenklich eingestuft wird, erhalten können.

Corona: Was in Remscheid erlaubt oder verboten ist

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit Wochenbeginn gibt es eine neue Coronaschutzverordnung. Und eigentlich gelten ihre Regeln landesweit. Tatsächlich ermöglicht sie aber den Kommunen, unter bestimmten Bedingungen wichtige Regeln lokal auszusetzen. So lassen sich einige Verbote durch konsequentes Schnelltesten vermeiden. Andererseits lässt die Coronaschutzverordnung aber auch zusätzliche Regeln zu, wenn sich dadurch das lokale Infektionsrisiko mindern lässt. Nachstehend ein Überblick, was zur Zeit für Remscheid gilt.

  • Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 432 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. 368 Personen haben sich mit der britischen Corona-Variante infiziert, eine mit der südafrikanischen. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen; alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4.366 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.796 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 138 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es zurzeit 1.290 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Das RKI meldete heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 207,5 (leicht sinkend). Zum Vergleich die7-Tage-Inzidenz des Landes NRW: 130,7 (leicht sinkend). Die Krankenhäuser vermelden 20 positive Fälle, darunter sieben intensivpflichtige Behandlungen (alle beatmet).
    AHA-Formel: Selbstverständlich heißt es generell Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen. Faustregel: Medizinische Masken müssen überall dort getragen werden, wo man zwangsläufig eng mit anderen zusammenkommt: In Arztpraxen, in Bus und Bahn, in Taxen, im Umfeld von Geschäften und innendrin, am Arbeitsplatz, in öffentlichen Gebäuden – die Liste ist endlos. Deswegen ist es am besten, sie immer zu tragen. Bis 18. April gilt in Remscheid übrigens eine Maskenpflicht in festgelegten Innenstadtbereichen.
  • Clubs, Museen, das Teo-Otto-Theater, die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliotheken und das Kino „CineStar“ sind geschlossen. Sowohl die Zentralbibliothek in der Scharffstraße als auch die Stadtteilbibliotheken in Lennep und Lüttringhausen bieten weiterhin einen Bestell- und Abholservice für Medien an.
  • Restaurants, Cafés und Eisdielen sind ebenfalls geschlossen. Wer möchte, kann sich einzelne Speisen und Getränke vor der Ladentür abholen. Das lässt sich je nach Anbieter auch mit „Click & Collect“ online oder telefonisch planen.
  • Körpernahe Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind verboten. Das gilt zum Beispiel für Massagen, kosmetische Behandlungen, Maniküre und das Tätowieren.
  • Medizinisch notwendige Dienstleistungen und die nichtmedizinische Fußpflege sind erlaubt.
  • Frisöre und Sonnenstudios dürfen öffnen.
  • Taxis/Mietwagen dürfen befördern.
  • Kontaktbeschränkungen: Ein Hausstand darf sich maximal mit einer anderen Person im öffentlichen Raum treffen. Paare, in denen beide nicht im gleichen Haushalt leben, gelten trotzdem als „ein“ Hausstand. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • An Ostern (1. – 5. April) gilt eine Ausnahme: Zwei Hausstände mit maximal fünf Personen dürfen sich treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt.
  • Shopping: Geschäfte, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten – das sind beispielsweise Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien und Blumenläden – haben unter den bisherigen Hygieneregeln und Personenbegrenzungen geöffnet. Alle anderen Geschäfte sind geschlossen und dürfen das sogenannte „Click & Collect“ – online oder telefonisch bestellen und vor der Ladentür abholen – anbieten.
  • Spielplätze sind auf. Ziel ist es allerdings nicht, dass sich hier Personengruppen jedweden Alters „heimlich“ treffen. Das ist verboten. Die Spielplätze sind den Kindern und ihren Begleitpersonen vorbehalten – unter Wahrung der gängigen Coronaschutzregeln.
  • Sport/Schwimmen: Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist verboten. Darüber hinaus hat die Stadt Remscheid die städtischen Sportanlagen bis auf weiteres für den Individual- und den Vereinssport geschlossen. Den Trägern privater Anlagen wie auch Vereinsanlagen hat sie dringend empfohlen, ebenfalls den Betrieb einzustellen. Schwimmbäder dürfen nur für die Anfängerschwimmausbildung mit Gruppen von höchstens fünf Kindern öffnen.
  • Wochenmärkte: Remscheids Wochenmärkte finden statt. Sie dürfen allerdings in der Hauptsache nur Lebensmittel und Waren des alltäglichen Bedarfs anbieten.

EWR warnt vor falschen Mitarbeitern

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Zurzeit rufen vermehrt besorgte Kunden bei der EWR an und berichten davon, dass in Remscheid wieder dubiose Personen unterwegs sind, die sich als EWR-Mitarbeiter ausgeben, um ihnen ein vermeintlich günstiges Tarifangebote zu unterbreiten. Wenn sich diese „angebliche“ Mitarbeiter dann an der Haustür bei den Kunden ausweisen sollen, verschwinden sie ganz schnell. Die EWR möchten daher noch einmal explizit darauf hinweisen, dass auch sie mit Beratern arbeitet, die Kunden zu Hause besuchen. Diese EWR-Berater können sich jedoch immer mit einem offiziellen EWR-Ausweis im Kartenformat mit Foto legitimieren. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation pausiert dieser Service zurzeit, denn auch die EWR will einen Betrag zur Kontaktreduktion leisten. Nur notwendige Kontakte, z.B. zur Zählerablesung, finden statt. Wenn Sie unsicher sind, wer an ihrer Haustür steht, melden Sie sich gerne telefonisch. Im Zweifel klärt ein kurzer Anruf bei der EWR GmbH unter der kostenfreien Hotline 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr) auf, ob der Mitarbeiter von der EWR ist.

Die Tradition der bunten Ostereier bleibt erhalten

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e. V.

Am Ostersamstag wird Lennep Offensiv vormittags am Alten Markt präsent sein, um den Marktbesuchern einen Ostergruß anzubieten. Viele bunte Ostereier warten darauf, von den Marktkunden mit nach Hause genommen zu werden. „Wir wollen diese Tradition auf jeden Fall auch in diesem Jahr fortsetzen, auch wenn wegen Corona außer dem Markt nur wenige Geschäfte öffnen dürfen“ erklärt Vereinsvorsitzender Thomas Schmittkamp. „Umso wichtiger ist es jetzt, einerseits die Marktbeschicker zu unterstützen und andererseits Geschäfte und Kunden zum Durchhalten zu ermuntern.“ So hart der Lockdown auch viele trifft, bleibt es das Ziel des Vereins, den Zusammenhalt in Lennep zu fördern und gemeinsam die Corona-Zeit zu bewältigen. Lennep Offensiv wünscht allen eine frohes Osterfest.

Die Freien Träger zeigen sich irritiert

Unterrichtsausfall wegen Corona kompensieren!“, überschrieb der Waterbölles am 18. Februar die Mitteilung der Fraktionen von SPD, Bündnis‘90/DIE GRÜNEN und FDP, in der sie zur Sitzung des Hauptausschusses am 18. März einen An trag ankündigten  “zur Unterstützung bei der Kompensation von pandemiebedingtem Unterrichtsausfall“. Siehe dazu auch die Stellungnahme der Verwaltung im Waterbölles vom 22. März: „Jugendhilfe kann Unterrichtsausfall nicht ausgleichen“. Dazu haben sich gestern nun auch die Sprecher der beiden Arbeitsgemeinschaften Offene Kinder- und Jugendarbeit (AGOT) und Jugendverbandsarbeit (AGJ) zu Wort gemeldet. Der Waterbölles dokumentiert diese Stellungnahme nachfolgend:

„Der Antrag (der Fraktionen) wurde in der AGOT und der AGJ intensiv diskutiert. Er hat in mehrfacher Hinsicht irritiert:

  • Es ist keine Adressierung an den Jugendhilfeausschuss vorgesehen, obwohl die Gestaltung und Durchführung der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und die Nutzung der Einrichtungen, ja sogar der Einsatz des Personals betroffen sind.
  • Er vermittelt den Eindruck, die Kinder- und Jugendarbeit sei in den „zurzeit ohnehin geschlossenen Jugendzentren“ eingestellt und ignoriert damit die auch in dieser Zeit durchgeführten vielfältigen und flexiblen Angebote.
  • Es wird der Eindruck erweckt, Unterrichtsausfall und entstandene schulische Defizite im formalen Bildungsbereich könnten durch das non-formale und informelle Bildungssystem Jugendhilfe kompensiert werden.

Aus diesem Grund soll zur Klärung hier noch einmal der Auftrag und die Arbeitsgrundlage der Kinder- und Jugendarbeit dargestellt werden: Die Kinder- und Jugendarbeitet bietet Orte und Räume der Begegnung, der Freizeitgestaltung und der außerschulischen, nonformalen und informellen Bildung für junge Menschen mit eigenständigem Auftrag und Profil. Die maßgebliche gesetzliche Grundlage ist das SGB VIII Kinder- und Jugendhilfegesetz. Die wesentlichen Grundlagen der Arbeit in Remscheid sind: 1. § 11 SGB VIII Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG); §§ 10-12 Kinder- und Jugendfördergesetz NRW (3.AG-KJHG); der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Remscheid (DS 16/0112 im JHA am 10.02.2021) ; Das Konzept Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid (DS 15/3457 im JHA am 10.05.2017)

Die Kinder- und Jugendarbeit berichtet kontinuierlich und in der Zeit der Pandemie noch ausführlicher über ihre Arbeit [Qualitätsbericht Offene Kinder- und Jugendarbeit 2019 (DS 15/7226 im JHA am 3.6.2020); Bericht Aktivitäten der Jugendhilfe in der Corona-Pandemie (DS 15/7449 im JHA am 2.9.2020); Bericht Aktivitäten der Jugendarbeit in der Corona-Pandemie (DS 16/0503 im JHA am 10.2.2021); Qualitätsbericht Offene Kinder- und Jugendarbeit 2020 (DS 16/0619 im JHA am 24.3.2021)].

Die Bekämpfung der vielfältigen negativen Folgen der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch die (Offene) Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit, insbesondere für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien, mit ihrem eigenen Bildungs- und Erziehungsauftrag von Beginn wahrnimmt. Leider nimmt der Antrag die Kinder und Jugendlichen nur sehr verengt als Schülerinnen und Schüler in den Blick, reduziert auf ihre Funktion als zukünftige Arbeitnehmer*innen. Diese öffentliche Sichtweise werden auch durch diverse Studien (u.a. JuCo-Studie1) im Kontext der Corona-Krise kritisiert:

 „Sie werden überwiegend auf ihre Rolle als Schüler*innen und zukünftige Arbeitnehmer*innen reduziert. Andere, jugendspezifische Interessen, Bedürfnisse und Themen treten noch mehr in den Hintergrund als vor der Pandemie.“2

Begründet wird dies im Antrag damit, dass der „Ausfall unzähliger Unterrichtszeiten zu zum Teil deutlichen Lerndefiziten bei Schülerinnen und Schülern geführt (hat).“3

Dies entspricht sicher der Realität und sollte durch das zuständige System dringend durch zusätzliche Lern-angebote von qualifizierten Fachkräften (Fach-/Lehrer*innen) behoben werden. Unverständlich für uns ist deshalb, dass für diese Angebote auf das Leistungsspektrum, die Räume und das Personal der Kinder- und Jugendarbeit zurückgegriffen werden soll.

„Der Offenen Kinder- und Jugendarbeit kommt … die Aufgabe zu, dafür Sorge zu tragen, dass auch andere Bedarfe und Lebensbereiche junger Menschen wahrgenommen werden und dass Kinder und Jugendliche eine Stimme in ihren Kommunen haben.“4 Deshalb, und auf der Basis unseres gesetzlichen Auftrages gemäß SGB VIII, weisen wir darauf hin, dass der Ausfall unzähliger Sozialkontakte auf Dauer zu zum Teil deutlichen Sozialisationsdefiziten führen kann.

Der Qualitätsbericht „Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid 2020“ widmet den (Aus-)Wirkungen der Krise auf jugendliche Lebenswelten deshalb auch ein eigenes Kapitel.5

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Statt AstraZeneca wird BioNTech eingesetzt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW hat soeben den sofortigen Stopp der Impfungen von unter 60-jährigen Männern und Frauen mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca verfügt. Die Impfung dieser Personengruppe mit AstraZeneca darf erst wieder aufgenommen werden, wenn das MAGS sie freigibt. Das Impfzentrum Remscheid stellt kurzfristig auf den Wirkstoff BioNTech um.

Dem MAGS liegt ein Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut vor, wonach der Impfstoff der Firma AstraZeneca zunächst nur noch bei Personen ab 60 Jahren ohne Einschränkungen empfohlen wird. Der Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze bleibe wohl möglich, allerdings nur nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung nach sorgfältiger Aufklärung, heißt es vonseiten der Landesregierung. Des Weiteren führt das MAGS aus, dass die Impfungen der genannten Personengruppe ab Donnerstag, 1. April, ersatzweise mit BioNTech oder Moderna erfolgen können.

Bedeutung des Impfstopps für Remscheid:
Die Aussetzung des Impfstoffes AstraZeneca hat nur bedingt Auswirkungen auf das Impfgeschehen in Remscheid. Die nächsten für Samstag und Sonntag (3. und 4. April) im städtischen Terminbuchungssystem gesicherten AstraZeneca-Impftermine werden  n i c h t  storniert. Die insgesamt 140 Erstimpfungstermine, die an diesen Tagen vergeben sind, werden ersatzweise mit BioNTech durchgeführt. Die Betroffenen – das sind Mitglieder von impfpriorisierten Berufsgruppen – werden morgen per E-Mail über den Wechsel des Impfstoffs informiert und gebeten, ihren BioNTech-Impftermin wahrzunehmen.

Das städtische Buchungssystem für Erst-Impftermine mit AstraZeneca wird nicht geschlossen. Die Stadt Remscheid geht davon aus, dass das Land NRW die Durchführung dieser Termine mit alternativen Corona-Impfstoffen sicherstellen wird. Gleiches gilt für die Zweitimpfung der Personen, die bereits ihre erste Schutzimpfung mit AstraZeneca erhalten haben. Alle Terminbuchungen bleiben bestehen. Wie das Land mit diesen Impfungen verfährt, ist derzeit unklar. Sobald Informationen hierzu vorliegen, wird zeitnah berichtet.

In Remscheid sind weiter keine Fälle bekannt, in denen es in Zusammenhang mit der Verimpfung des Wirkstoffes AstraZeneca zu relevanten Auffälligkeiten gekommen wäre.

Rotarier schreiben Förderpreis für Digitalisierung aus

Pressemitteilung des Rotary Clubs Remscheid

Distanzunterricht, Home-Schooling, digitale Kommunikation und digitales Lernen werden auch nach der Corona-Pandemie zentrale Themen der zukünftigen schulischen Bildung bleiben. Bei dieser großen Aufgabe will der Rotary Club Remscheid die Remscheider Schulen über mehrere Jahre unterstützen und stärken. Dabei wollen wir nicht in Maschinen, sondern in Köpfe investieren. Wir haben deshalb den Digitalisierungspreis des RC Remscheid ausgeschrieben. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben – für Grund- und Förderschulen sowie für alle weiterführenden Schulen – und ist jeweils mit 5.000 € dotiert. Er soll die besten Konzepte zur nachhaltigen und langfristigen Integration digitaler Inhalte und Medien in das Lernangebot sowie zur effizienten digitalen schulinternen Kommunikation fördern. Allen teilnehmenden Schulen wird im Rahmen von Veranstaltungen ermöglicht, sich zur Digitalisierung auszutauschen und auf Best practice-Ansätze zurückzugreifen die erste findet als Kick-off-Workshop am 19.April statt.

Ziel ist nicht nur eine finanzielle Förderung, sondern ein paralleles Coaching und Mentoring durch erfahrene Fachleute aus Bildung und Wirtschaft. Idealerweise soll damit das Remscheider Bildungsnetzwerk weiter gestärkt und ausgebaut werden. Eine hochkarätige Jury aus Fachleuten wird über die Konzepte entscheiden, ihr gehören an: Frau Dr. Christine Hummel von der Studienberatung der Uni Wuppertal, Frau Dr. Ariane Staab von der Junior Uni Wuppertal, Mathe-YouTube®-Star Daniel Jung, Axel Richter (RGA) sowie vom Rotary Club Remscheid Dr. Peter Schniering und Michael Birker.

Die Förderpreise sollen künftig zweijährigem Turnus  in jeder Kategorie über 2.500 Euro für die erstplatzierte Schule und je 1.250 Euro für den zweiten und dritten Platz vergeben werden, insgesamt also 10.000 Euro. Die erste Preisverleihung und der Beginn des erste Mentoring-Programms ist für Oktober geplant. Anmeldungen zur Kick-off-Workshop am 19.April von 18 bis 19 Uhr nimmt Michael Birker unter Tel. RS 1631913642 oder E-Mail mi-ma-birker@t-online.de entgegen.