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Caritas Remscheid bekommt knapp 110.000 Euro

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten  Jens-Peter Nettekoven

Wie der Stiftungsrat der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW beschlossen hat, profitiert der Caritasverband Remscheid e.V. von einem im Zuge der Corona-Pandemie aufgelegten Sonderprogramm. Aus dem Projekt "Hilfsstrukturen 4.0 - Optimierung der Zugänge zu Hilfs- und Beratungsangeboten" erhält der Verband einen Zuschuss von knapp 110.000 Euro. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Peter Nettekoven: „"Die Digitalisierung macht auch vor den sozialen Einrichtungen keinen Halt. Wie ein Brennglas hat die leider immer noch anhaltende Corona-Pandemie die Differenzen in Bezug auf die technische Zukunftsfähigkeit aufgezeigt, die in vielen Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege noch vorherrschen. Ich freue mich, dass der Remscheider Caritasverband mit dem gewährten Zuschuss nun seine beiden Projekte in Angriff nehmen kann. Die Vorsitzende Sandra Engelberg und ihr gesamtes Team der Caritas halten in dieser schwierigen Zeit den Laden am Laufen. Dafür gebührt Ihnen Dank und Respekt. Doch das reicht nicht, um die ehrenamtliche Arbeit weiterhin fortsetzen zu können. Mit dem monetären Zuschuss von knapp 110.000 Euro bleibt der Remscheider Caritasverband weiterhin handlungsfähig und kann essenzielle Impulse für eine zukunftsfähige Arbeit leisten. So können auch über die Corona-Krise hinaus die Chancen der Digitalisierung besser genutzt und in die karitative Arbeit integriert werden."

Verzögerte Platzvergabe zum neuen Kita-Jahr

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die 61 Remscheider Kindertageseinrichtungen hatten sich ursprünglich verständigt, die Eltern ab heute (11.01.) darüber zu informieren, ob ihnen ein Kindergartenpatz zum 1. August angeboten werden kann. Alle Eltern wissen entsprechend Bescheid und warten natürlich auf positive Nachrichten. Nun jedoch starten alle Kitas heute in den eingeschränkten Pandemiebetrieb. Den Betrieb umzustellen, erfordert organisatorische Veränderungen, die im Moment mit Hochdruck geplant und umgesetzt werden. Die Info an die neuen Eltern kann sich nun an einzelnen Standorten etwas verspäten. Alle Einrichtungen versuchen jedoch, das im Januar zu schaffen.

Corona-Schutzimpfungen gehen Dienstag weiter

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat die nächste Corona-Schutzimpfung angekündigt. Am kommenden Dienstag, 12. Januar, wird eine Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung mit 138 Impfdosen des BioNTech-Impfstoffs beliefert. Die Verimpfung des Impfstoffs erfolgt am selben Tag.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 177 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3.052 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.775 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 100 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 397 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter vier intensivpflichtige Behandlungen (drei davon unter Beatmung. Das RKI meldete heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 131,1 (neue Corona-Infektionen auf 1000 Einwohner). Tendenz steigend!

Wertstoffhof Solinger Straße bleibt geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Um die Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus weiter zu reduzieren, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 05.01.2021 beschlossen, alle Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen (Lockdown) bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Zudem treten weitere Beschränkungen in Kraft, um die Kontakte und damit die Zahl der Neuinfizierten noch weiter zu reduzieren. Daher haben auch die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Remscheid beschlossen, den Wertstoffhof an der Solinger Straße für Privatanlieferungen weiterhin geschlossen zu halten. Hierdurch sollen ebenso wie durch die Schließung vieler Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe die Verbreitungsmöglichkeiten des Virus weiter unterbunden werden.

Die weiteren Entsorgungsdienstleistungen der TBR wie die Abfuhr der Hausmüll-, der Bio- und der Papiertonnen sowie die Sperrmüll- und Elektroschrottentsorgung finden weiterhin uneingeschränkt statt. Ebenso stehen die Depotcontainer für Papier und Glas weiterhin zur Verfügung. Um hier Überfüllungen zu vermeiden, wurde die Leerung der Papiercontainer weiter intensiviert. Weiterhin findet in der nächsten Woche am 11.1.2021 in Lennep, am 13.1.2021 in Lüttringhausen und am 16.1.2021 in Alt-Remscheid die Abfuhr der Weihnachtsbäume statt.

Die TBR bitten daher alle Remscheiderinnen und Remscheider, vor allem Renovierungstätigkeiten, bei denen entsprechende Abfälle anfallen, vorerst zurückzustellen. Für leichte, brennbare Renovierungsabfälle wie z.B. Tapetenreste können auch die amtlichen Müllsäcke genutzt werden, die zusätzlich bei der Restmüllabfuhr dazu gestellt werden können. Die Bezugsadressen für die amtlichen Müllsäcke sind auf der Homepage der TBR www.tbr-info.de zu finden.

Die Technischen Betriebe Remscheid bedauern diese Einschränkung des Entsorgungsangebotes, aber angesichts der aktuellen Belastung des Gesundheitssystems und der nur noch geringen freien Kapazitäten an Intensivbetten in den Kliniken ist diese Einschränkung leider unvermeidlich. Zur deutlichen Senkung der Infektionszahlen müssen wir alle beitragen. Daher sind auch auf dem hochfrequentierten Wertstoffhof an der Solinger Straße die beschlossenen Einschränkungen notwendig.

Alle Prüfungen der IHK finden statt

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Die Bergische IHK wird ab dem 11. Januar alle geplanten abschlussorientierten Prüfungen in der Ausbildung wie auch der Höheren Berufsbildung durchführen. Ebenso können die Sach- und Fachkundeprüfungen im Verkehrsbereich und für Versicherungsvermittler absolviert werden. Die Gesundheit aller Beteiligten habe bei der Umsetzung der Prüfungen höchste Priorität, teilt die IHK mit. Dafür sorgen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor Ort. Das gilt für die praktischen Prüfungen in Betrieben und Lehrwerkstätten genauso wie für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen, bei denen vor allem die Abstandsregelungen eine wichtige Rolle spielen.

„Wir wollen mit dieser Kraftanstrengung unserer Verantwortung gerecht werden, den Prüfungsteilnehmern einen regulären Berufs- beziehungsweise Fortbildungsabschluss zu ermöglichen“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Er verweist darauf, dass im Januar allein im Bereich der Bergischen IHK rund 1.100 angehende Fach- und Führungskräfte geprüft werden.

Die IHK wolle vermeiden, die Abschlussprüfungen über das normale Ende des Ausbildungsendes hinaus zu verschieben. „Viele Betriebe wie auch angehende Fachkräfte haben bereits konkrete Pläne für die Zeit nach der Ausbildung. Auch die Weiterbildungsteilnehmer wollen schnell zu ihren Abschlüssen gelangen. Daher hoffen wir, dass sich diese trotz der Corona-Pandemie verwirklichen lassen“, betont Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin im Bereich Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK.

Die Durchführung der Prüfungen ist eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure auf Bundes- und Landesebene. „Ganz besonders danke ich den hunderten ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, ohne deren Einsatz die Prüfungen in der Beruflichen Bildung nicht möglich wären. Mein Dank gilt auch den Berufskollegs und Betrieben, die uns für die Durchführung der Prüfungen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen - das gilt vor allem in diesen schwierigen Zeiten“, so Wenge.

Den Skihang auf dem Hohenhagen im Blick

Chaotische Verhältnisse wie in den oberbergischen Wintersportgebieten soll es auf dem Hohenhagen, wo zehn Zentimeter Schnee gefallen sind, nicht geben. In den sozialen Netzwerken spricht man schon davon: „Schnee und Rodeln gut am Hohenhagen!“ Bezirksbürgermeister Stefan Grote befürchtet deshalb, „dass ab Mittag und vor allem am Wochenende der Schneetourismus einsetzt Richtung Skihang.“

Zu viele Menschen auf zu einem Raum, das kann eine höhere Absteckungsgefahr (Corona) bedeuten. Darüber hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit der Polizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD ) gesprochen.: „Beide werden das kontrollieren, wobei niemand etwas gegen einzelne Schlittenfahrer/innen hat. Wir müssen aber darauf achten, dass der Andrang n nicht zu groß wird!“ (Das Foto schoss Hans Georg Müller im Haenclever Busch auf Ehringhausen)

Künftig eine neue Schule an der Stuttgarter Straße?

Planvariante "Sozialer Standort" der Stadt Remscheid.Mit den möglichen Folgenutzungen des 5.307 Quadratmeter großen städtischen Geländes Stuttgarter Straße 13 nach dem Auszug des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung ab 2022 beschäftigt sich eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Verwaltung; sie hat bislang zweimal getagt. Die vom Hauptausschuss der Stadt am 8. November 2012 beschlossene Rahmenplanung (mit räumlichem Leitbild) verpflichtet die Arbeitsgruppe, bei ihren Nutzungsalternativen die Stärkung der Grünfunktion, den Aufbau einer neuen Grün- und Wegeverbindung und die Umstrukturierung der Blockinnenbereiche „ planerisch zu würdigen“. Folgende Nutzungsvarianten, die ohne Bebauungsplan realisiert werden könnten, wurden bislang vorgestellt und erörtert:

  • A: Entwicklung einer Schule
  • B: Wohnstandort und Partialrückbau Grün
  • C: Sozialer Standort
  • D: Grüne Lunge Westpark

Damit will sich die Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 12. Januar befassen. Der Fachdienst Schule und Bildung (2.40) hat bereits Bedarf angemeldet für den gesamten an die Stuttgarter Straße angrenzenden Gebäudekomplex. Zitat: „Eine schulische Nutzung wäre aufgrund der voraussichtlich möglichen weitgehenden Nachnutzung des Gebäudebestandes absehbar die kostengünstigste Option. Die Nutzungsvariante B setzt auf die Entwicklung eines hochwertigen Wohnstandortes mit Stadtwohnungen/-häusern, einer Blockentkernung und Grünflächen, sowie eine Umnutzung des Hauptgebäudes als Wohnstandort. Die Nutzungsvariante C sieht ebenso wie A einen hohen Nachnutzungsanteil des direkt an der Stuttgarter Straße gelegenen Gebäudekomplexes vor. Im Gegensatz zur Variante A werden jedoch umfangreichere, weniger kostengünstige Umbauten erforderlich.

Die Nutzungsvariante D kongruiert 1:1 mit dem Rahmenplan Westliche Innenstadt, der auf den einstigen Flächen des Berufskollegs die Anlage einer neuen Grünfläche mit Spielmöglichkeiten und die Schaffung von Fuß- und Radwegeverbindungen vorsieht sowie die Entwicklung einer Parkfläche, verbunden insgesamt mit den absehbar höchsten Kosten im Vergleich zu den übrigen Varianten. „Auf der anderen Seite wäre hier eine ansprechend gestaltete urbane Grünfläche mikroklimatisch sehr vorteilhaft und es könnten auch mitten im dichtbesiedeltsten Stadtbereich Remscheids derzeit stark nachgefragte neue Gärten realisiert werden“, räumt die Verwaltung ein.

Querungshilfe kommt zunächst provisorisch

Während einer Baumaßnahme auf der Königstraße in Höhe der Verbrauchermärkte musste vor geraumer Zeit der Gehweg einseitig gesperrt werden. In dieser Zeit hat sich eine Querungshilfe nicht nur zur Umgehung der Baustelle bewährt, sondern wurde auch von Anwohnern, insbesondere  des in der Nähe gelegenen Altenheims, gut angenommen. Der Verein „Hasten für Hasten" hat dies aufgegriffen und der Verwaltung die dauerhafte Einrichtung einer Querungshilfe empfohlen („sicherlich sinnvoll“). Nach einer fachlichen Bewertung ist die Verwaltung dieser Auffassung gefolgt. Zitat: „Die Abstimmung zwischen TBR, Straßenverkehrsbehörde und Verkehrsplanung hat ergeben, dass der Querungsbedarf auch jetzt schon mit einer provisorischen Querungshilfe unterstützt werden sollte, damit die Fahrbahn nicht ohne Hilfe gequert werden muss.“

Die Querungshilfe soll zunächst von der TBR provisorisch hergestellt werden. Die endgültige Herstellung soll im Zuge des geplanten Ausbaus der Königstraße erfolgen. Der Förderantrag für die Erneuerung der Königsstraße ist für Mai 2022 vorgesehen. „Der Ausbau erscheint im Jahr 2023 oder Beginn 2024 realistisch“, so die Verwaltung in ihrer Vorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 12. Januar.

CDU Remscheid trauert um Wolfgang Sause

Pressemittelung der CDU Remscheid

„Als ich heute vom Tod Wolfgang Sauses erfahren habe, war dies ein schwerer Schock für mich. Der Verstorbene ist ein politisches Urgestein der CDU Remscheid. Fraktion und Partei haben ihm sehr viel zu verdanken – genauso wie sein geliebtes Lennep seinem früheren Bezirksvorsteher. Für mich persönlich war er ein wichtiger politischer Ratgeber und Ansprechpartner. Ich werde ihn sehr vermissen. Meine Gedanken, guten Wünsche und Gebete sind bei seiner Witwe und der gesamten Familie“, sagt der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende Markus Kötter.

„Wolfgang Sause hat als langjähriger Lehrer am Lenneper Röntgen-Gymnasium und als Kommunalpolitiker tiefe Spuren in dieser Stadt hinterlassen. Für seine Verdienste hat er die Bürgermedaille und das Verdienstkreuz am Bande erhalten. In den Jahren 1985 bis 1995 war Wolfgang Sause Kreisvorsitzender der CDU Remscheid. Der Verstorbene hat unseren Kreisverband vor allem in den 1980er und 1990er Jahren geprägt. Wir verdanken ihm viel“, so der CDU-Kreisvorsitzende Jens Nettekoven.

„Schul- und Kulturpolitik lagen dem ehemaligen Lehrer für Englisch und Deutsch immer besonders am Herzen. Hier kannte sich der engagierte Kommunalpolitiker besonders gut aus. Von 1994 bis 2004 hat Wolfang Sause seine Heimatstadt als Bürgermeister hervorragend repräsentiert“, so Kai Kaltwasser, Vorsitzender des Schulausschusses und zweiter Stellvertreter des Oberbürgermeisters. „Sauses kommunalpolitische Laufbahn begann vor 45 Jahren. Er gehörte dem Rat der Stadt Remscheid von 1975 bis 2004 an. Hier ist nicht der Ort, um seine mandatsbedingten Tätigkeiten aufzuzählen. In verschiedenen Ausschüssen, Versammlungen und Beiräten hat sich Wolfgang Sause für die res publica eingesetzt. Nebenbei pflegte er seine Hobbies wie das Lesen, Reisen, Skifahren und Golfspielen. Wir sind sehr traurig über seinen Tod“, so Kaltwasser, Kötter und Nettekoven abschließend.

SPD will technische Defizite in den Schulen wissen

„Der Schulbetrieb findet aufgrund der Corona-Pandemie sporadisch, episodisch oder in Einzelfällen dauerhaft als so genanntes Lernen auf Distanz statt“, beschreibt die Remscheider SPD die eher unübersichtliche „Corona-Lage“ in  den Schulen. Und weil diese Lernzeiten auch in absehbarer Zukunft in häusliche Umgebungen ausgelagert werden müssen , sollten nicht nur die Schülerinnen und Schüler technisch in die Lage sein, am häuslichen Lernen teilzuhaben, sondern auch die Lehrer/innen in den Schulgebäuden über die Technik verfügen, um ihren Schüler/innen angepasste Unterrichtsformate anbieten zu können. Die Lehrer können ihren Unterricht nur zum Teil über Videokonferenzen von zuhause aus erteilen, da sie nach Stundenplan auch einzelne Lerngruppen im Präsenzunterricht zu betreuen haben. Deshalb unterrichten sie häufig ihre Klassen aus dem Klassenraum in Distanz.

„Alle Schulen sind deshalb schnellstmöglich auf die technische Ausstattung in Form von schnellen Internetanschlüssen angewiesen, damit die Corona-Pandemie nicht zur Bildungsfalle für Schulen und deren Schülerschaft wird, wenn diese ihren „Anschluss verpasst“, fordert die SPD. „Eine schnelle Lösung muss gefunden werden. Über unbürokratische Geldmittel müssen Schulen in die Lage versetzt werden, Datenvolumen zu kaufen, um ihren Unterricht auf Distanz aus dem Gebäude heraus, gewährleisten zu können. LTE-Cubes / GigaCubes, die von den Schulen bestellt werden und über das Schulverwaltungsamt refinanziert werden können, stellen hier eine unbürokratische und realistische Lösung dar.“

Vor diesem Hintergrund hat die SDP-Fraktion die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 20. Januar um die Beantwortmund der folgenden Fragen gebeten:

  1. In welchen weiterführenden Schulen, Grundschulen und Berufskollegs sind Übertragungsraten im Gigabit-Bereich möglich (50 Mbit Downstream / 10 Mbit Upstream)?
  2. In welchen Schulgebäuden sind in allen Klassenräumen breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  3. In welchen Schulgebäuden sind in mehr als die Hälfte der Klassenräume breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  4. In welchen Schulgebäuden sind in mehr als 80 Prozent der Klassenräume breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  5. In wieviel Prozent der Klassenräume ist WLAN ausreichend für den Einsatz der neu angeschafften mobilen Endgeräte?
  6. Inwiefern wurde die Möglichkeit von LTE-Cubes o. ä. für Schulen einzusetzen geprüft, um die Breitband-WLAN Ausleuchtung bei Bedarf passgenau (örtlich + zeitlich) zu ergänzen?

Symbolischer Besuch der Sternsinger im Rathaus

Die Sternsinger-Aktion 2021 unter dem Motto “Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ will gerade in pandemischen Zeiten ein Zeichen für weltweiten Zusammenhalt und Zuversicht setzen. Und trotz des Corona-Virus nehmen Remscheider Mädchen und Jungen an der Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche unter dem Leitmotiv "Segen bringen, Segen sein" teil. Wenngleich „auf ganz anderen Wegen“ als sonst, wie der Waterbölles schon am 29. Dezember berichtete. Normalweise ziehen junge Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen, segnen Häuser und bitten um Spenden. Das war in diesem Jahr unmöglich. Und es war deshalb auch eher ein symbolischer Besuch, zu dem eine dreiköpfige Sternsinger-Gruppe unter der Leitung von Marion Kurp von der katholischen Pfarrei St. Suitbertus in Alt-Remscheid gestern ins Remscheider Rathaus kam, wo sie von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz empfangen wurde. Im Eingangsbereich des Rathauses nahm er die traditionelle Segensbitte „20*C+M+B+21“ („Christus mansionem benedicat“ – Christus möge dieses Haus segnen!) in Empfang.

In den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten sammelten die Sternsinger bundesweit etwa 1,19 Milliarden Euro für mehr als 75.600 Projekte zugunsten von Kindern in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa – in den vergangenen Jahren kam jährlich ein fünfstelliger Betrag davon aus Remscheid. Wer spenden will, kann einen Geldbetrag auf das Konto der Katholische Kirchengemeinde Sankt Suitbertus überweisen (IBAN: DE33 3405 0000 0000 0047 62, Verwendungszweck: Sternsinger). Der Segenswunsch kommt dann per Post ins Haus.

Neues zur Corona-Gesundheitslage

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider sind drei weitere Remscheider mit Corona verstorben (alle männlich, 55 Jahre, 88 Jahre, 62 Jahre). Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 132 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.953 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.724 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 97 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 275 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Auf dieser Basis meldete das RKI heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 69,2 (neue Corona-Infektionen auf 1000 Einwohner).

Die Krankenhäuser melden 20 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter sechs intensivpflichtige Behandlungen (drei unter Beatmung). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.