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Beruflicher Erfolg durch IHK-Weiterbildung

Pressemitteilung der bergischen IHK

„Weiterbildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.“ Das betonte Jörg Heynkes, Vizepräsident der Bergischen IHK, gestern bei der Ehrung von 71 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen von IHK-Weiterbildungsprüfungen. Im Rahmen einer Feier in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal überreichte er ihnen ihre Urkunden, Meisterbriefe und Zeugnisse. Bestanden hatten 22 Technische Betriebswirte und jeweils 13 Geprüfte Bilanzbuchhalter, Personalfachkaufleute und Industriemeister der Fachrichtung Metall sowie neun Industriemeister der Fachrichtung Leit- und Sicherungstechnik – Eisenbahn.

„Diesen Erfolg haben Sie sich hart erarbeitet“, betonte Heynkes. Sich einer neuen Herausforderung zu stellen und sie erfolgreich zu meistern, stärke auch das Selbstwertgefühl. Dem Bewusstsein ‚Ich habe es geschafft!‘ folge die Erkenntnis, noch mehr leisten zu können. „Weiterbildung wird so auch zu einem Stück Lebensqualität“, so der IHK-Vizepräsident. Anschließend zeigte Heynkes im Rahmen einer beeindruckenden Präsentation, wie sehr sich Gesellschaft und Arbeitswelt in den nächsten Jahren durch die immer umfassendere Digitalisierung ändern werden. Er ermunterte deshalb die Absolventinnen und Absolventen, neuen Aufgaben und Herausforderungen auch künftig offen gegenüberzustehen, um diese so meistern zu können. Die Namen der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer aus Remscheid, die sich mit einer Bekanntgabe gegenüber den Medien einverstanden erklärt haben:   

  • Geprüfter Industriemeister Leit- und Sicherungstechnik: Oliver Jähne.
  • Geprüfte Bilanzbuchhalterin: Olga Fromm, Annika Händeler.
  • Geprüfter Technischer Betriebswirt: Hakan Akkaya,  Alexander Caevskij,  Mustafa Düman,   Sascha Giorgio,  Marcel Kellner,  Christian Küster,  Christian Schmidt,  Hakan Yesilay,    
  • Geprüfter Personalfachkauffrau: Ricarda Tellmann.  

Ferienjobs: Man muss auch die Regeln kennen!

Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Region Düsseldorf-Bergisch Land

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und viele Schülerinnen und Schüler suchen einen Ferienjob. Eigentlich eine gute Sache: Die Arbeit hilft, das Taschengeld aufzubessern und gewährt gleichzeitig Einblicke in die Arbeitswelt. Der DGB gibt Tipps, damit alles gut läuft!

Ferienjobs gibt es in allen erdenklichen Branchen, und dabei gibt es durchaus auch gefährliche Arbeiten. Die sind aber für Kinder und Jugendliche tabu. „Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, erklärt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land. Ferienjobs müssen leichte Tätigkeiten sein: zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitung austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten. Auch mit Gefahrenstoffen hantieren oder Akkord arbeiten ist untersagt. Bis einschließlich dem 14. Lebensjahr ist arbeiten verboten. Aber: Wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder ab 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. Für sie gibt es beim Jobben in den Ferien weniger Einschränkungen. Schulpflichtige dürfen nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben, denn die sind in erster Linie zur Erholung da.

Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden die Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler, die bereits 16 Jahre alt sind. Sie dürfen z.B. in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten, allerdings nicht an Wochenenden. Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen, wie zum Beispiel Sportveranstaltungen. Ebenso im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt sind die Ruhepausen von unter 18-Jährigen. Wer viereinhalb bis sechs Stunden am Tag arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei mehr als sechs Stunden sind es 60 Minuten.

Mit dem Mindestlohngesetz haben Ferienjobber, die älter als 18 Jahre sind, Anspruch auf 8,84 Euro je Stunde. Das gilt auch, wenn der Ferienjob als geringfügige Beschäftigung (bis zu 450 Euro/Monat) ausgeübt wird. Bei Geringfügigkeit dürfen maximal 51 Stunden im Monat gearbeitet werden. Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz hingegen nicht – eine gesetzliche Lücke, die vom DGB vehement kritisiert wird. Hier sollte man die Lohnhöhe ganz genau im Blick haben, wenn der Arbeitsvertrag unterzeichnet wird: „Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden. Zwar sind keine Beiträge zur Sozialversicherung fällig, Steuern jedoch schon, wenn der Lohn über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von 750 Euro brutto liegt“, so Wolf. Dabei werden die Steuern normalerweise im nächsten Jahr erstattet, wenn man beim Finanzamt einen Antrag stellt. Dafür benötigt der Arbeitgeber in jedem Fall die elektronische Lohnsteuerkarte – auch die erhält man beim Finanzamt.

Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln. Und was passiert, wenn sich einer verletzt? Während des Ferienjobs sind Schülerinnen und Schüler bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers versichert. Dieser Schutz beginnt ab dem ersten Arbeitstag und gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Und wenn Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten? Dann sollte man zusammen mit den Eltern was dagegen tun. Am besten wendet man sich in solchen Fällen an die Aufsichtsbehörden – in der Regel sind das örtliche Gewerbeaufsichtsämter oder die Ämter für Arbeitsschutz. Arbeitgeber, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen, müssen mit heftigen Geldbußen rechnen.

 

WOCHEN DER ÄLTEREN GENERATION 1. - 15. September

Samstag, 1. September, 14 Uhr – ca. 17 Uhr
Eröffnungsveranstaltung
Ort: Ämterhaus, VHS-Saal, Elberfelder Str. 32,  (Raum 227, 2. Etage)
Zur offiziellen Eröffnung der Wochen der älteren Generation um 15 Uhr findet im Saal der Volkshochschule Remscheid ein bunter Nachmittag mit Auftritten der Gesangsgruppe „Kiwis“ und der Remscheider Senioren-Kabarett-Gruppe „Die Schirmspitzen“ statt.
Eintritt: frei, Kaffee und Kuchen zwischen 14 und 15 Uhr für sechs Euro an Selbstzahler
Kontakt: Kommunales Bildungszentrum der Stadt Remscheid, Abteilung Volkshochschule, Herr Ströter, Tel.: RS 16-3491
Anmeldung: Anmeldung erforderlich! (Begrenzt auf 80 Teilnehmer)

Montag, 3. September, 15 Uhr – ca. 17 Uhr
Bergische Kaffeetafel im Seniorenbüro
Ort: Seniorenbüro der Stadt Remscheid, Markt 13,
Der Seniorenbeirat lädt ein zur Bergischen Kaffeetafel „Plausch und Plunder“. Ein gemütliches Zusammensein im altbergischen Stil, mit einer Kaffeetafel, wie sie früher üblich war und bergischen „Dönekes“ in Platt und Hochdeutsch, vorgetragen von den Herren Kalkert und Penz.
Eintritt: frei (gegen Spende für Möhrchen)
Kontakt: Seniorenbüro der Stadt Remscheid Annette Mores, Markt 13,
Anmeldung: Ab 30. Juli, 9 Uhr, unter o. g. Kontaktadresse erforderlich (begrenzt auf 30 Teilnehmer)

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Klärchen’s Geköökße opp Platt (9)

Pitter un Jupp

Zutaten:

500 g Wersenk (Wirsing)
500 g Muuren
500 g Ärpel
1 Bund Zoppengrüan
40 g Botter
0,5 l Brüah
2 Bund Petersillich
4 Kottenwüarschte
Sault, Päffer, Zucker, Muskat
 

Zubereitung:

Wersenk putzen, wäschen und in Striepen schnieaden. Muuren och putzen un schnieaden, Ärpel schalen un in Wörfel schnieaden. Zoppengrüan putzen, wäschen und schnieaden. Botter in enn Pott hiat wären looten, Wersenk andünsten (liacht bruun) un dann de Brüah do dropp. De Muuren de Ärpel un datt Zoppengrüan droff gewen un alles garen, ca. 40-60 Menüten, bie schwacher Hitte. Dann mett demm Ärpelsdämmer dämmen  un mett Sault Päffer, Zucker un Muskat affschmäcken. De Kottenwüaschtchen in Schiewen schnieaden unn trekken looten. Petersillich tom Schlüöte.

Tipp: schmeckt lecker och oppgewärmt, datt gebt enn decken Quällmöppel. (Schmerbauch).

 

 

60-jähriges Club-Bestehen soll gefeiert werden

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid 

Der in den vergangenen zwölf Monaten amtierende Präsident des Lions Club Remscheid, Guido Eul-Jordan, reicht sein Amt an den neuen Präsidenten Arndt Halbach weiter. Das Präsidentenjahr von Guido Eul-Jordan schließt mit einer bestens organisierten Clubfahrt nach Bad Lippspringe zur Bundesgartenschau sowie eines Besuches des nahegelegenen Paderborns ab. Neben Bällerennen, Bücherbasar und Golfturnier war einer der Höhepunkte seines Präsidentenjahres der Besuch des NRW Innenministers Herbert Reul zu einem der Abendmeetings. Eines der herausragenden Ereignisse im kommenden Präsidentenjahr von Herrn Arndt Halbach wird sicherlich die Organisation und Durchführung der Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehens des Clubs sowie die Pflege der Jumelage mit dem befreundeten Lions Club in Tallin sein. (Bernd Steinhoff)

Broschüre mit Tipps gegen Sommerhitze

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den Klimawandel und den zu erwartenden weiteren Anstieg der Temperaturen wird die Hitzebelastung in NRW weiter zunehmen. Eine neue Broschüre der Stadt Remscheid mit dem Titel „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ hilft, sich darauf vorzubereiten. Die Klimaprojektionen für Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in NRW bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zwischen 0,7 und 1,7 Grad Celsius ansteigen werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird ein Temperaturanstieg zwischen 1,5 und 4,3 Grad Celsius erwartet. Als Folge wird es mehr besonders heiße Tage geben und sommerliche Hitzeperioden werden stärker und länger anhalten. Über fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind schon heute bei sommerlichen Temperaturen einer besonders großen Hitzebelastung ausgesetzt.

Stark verdichtete und bebaute Innenstadtbereiche ohne Grünflächen sind besonders betroffen. An diesen Stellen besteht die Gefahr, dass sich Hitzeinseln bilden. Insbesondere in der Nacht kann hier durch einen verringerten Luftaustausch, Wärmespeicherung von Gebäuden und Straßen sowie die Abstrahlung von Wärme durch Industrie und Verkehr die Temperatur um bis zu zehn Grad Celsius höher liegen als im Umland. Unter diesen Hitzeinseln leiden insbesondere sensible Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung und damit verbunden eine geringere Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf.

Wir können uns jedoch im Alltag auf ein Leben mit der Hitze vorbereiten und uns auf sie einstellen. Im Rahmen dessen bietet die neue Broschüre „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ Informationen zum Thema Sommerhitze sowie Tipps, wie man sich während einer Hitzewelle verhalten sollte, um sich selbst und die eigene Familie ausreichend vor der Hitze und eventuell länger anhaltenden Hitzeperioden zu schützen. Die Broschüre liegt in verschiedenen städtischen Dienststellen zur Mitnahme aus. Interessenten erhalten die Broschüre kostenfrei bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Telefon (02191) 16 – 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de. Im Internet gibt es „Gesundheit und Hitze“ direkt unter http://www.remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000131665.php.

Zu Viert macht ein Sommerfest erst richtig Spaß

Für fetzige Rockmusik sorgte die in Remscheid bestens bekannte Gruppe Timeless. Foto: Lothar KaiserUnter dem Motto 'Von Tür zu Tür" feierten die Lebenshilfe Remscheid und die Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen am Samstag am Mollplatz in Lennep erstmals ein gemeinsames Sommerfest. Geboten wurde ein stimmungsvolles Unterhaltungsprogramm mit Auftritten der Zumba-Gruppe der "Welle" und der inklusiven Tanzgruppe der Tanzschule Wieber. Das Klezmer-Duo der Musikschule Dippel aus Lüttringhausen und der Auftritt der Band „Timeless“ rundeten das Programm ab. Daneben fand auf der Bühne auch ein Moderatorengespräch der Journalistin Stefanie Bona mit der Vorsitzenden der Lebenshilfe-Vereinigung Remscheid, Karin Lenhard, und der ehemaligen Vorsitzenden der AWO Lennep, Marliese Sieper, statt. Lenhard, Ehrenamtspreisträgerin 2017, und Sieper betonten beide den Wert des Ehrenamtes für ihre Organisationen und riefen zur Mitarbeit auf.

Der Zuspruch zu diesem Sommerfest übertraf die Erwartungen der Organisatoren. Mehrere hundert Menschen fanden den Weg zum Tor der Lenneper Altstadt. Die Fleißigen an den Verkaufsständen kamen folglich nicht nur wegen der hohen Temperaturen ins Schwitzen. "Wir sind restlos ausverkauft!" hieß es am Grillstand eine Stunde vor Ende der Veranstaltung.

Die vier Organisationen im Überblick

  • Die Lebenshilfe begleitet viele hundert Menschen mit Behinderungen in ihrer Werkstatt, den Wohngruppen und den Integrativen Kindertagesstätten.
  • Die Arbeiterwohlfahrt betreibt den Seniorentreff am Mollplatz. Kurz nach den Worten des Ersten Weltkrieges gegründet, feiert dieser im Januar kommenden Jahres seinen 100. Geburtstag.
  • Die Deutsch-Italienische Gesellschaft bietet Sprachkurse für nach Deutschland emigrierte Italienerinnern und Italiener und bietet zahlreiche kulturelle Aktivitäten an.
  • Die Falken sind ein Jugendverband, der sich gegen Rechtsextremismus und für Jugendbeteiligung engagiert.

Auch die Jüngsten kamen am Samstag auf ihre Kosten. Der Jugendverband "Die Falken" lud zum Kickern und zu Geschicklichkeitsspielen. Die Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe hatte für die Jungen und Mädchen Murmelmalen im Angebot, und der Clown René begeisterte Groß und Klein.

"Es stimmte einfach alles!", freuten sich die Organisatoren des Festes übereinstimmend. "Wir wollten die Lenneperinnen und Lenneper einladen, an unsere Türen zu klopfen um herauszufinden, was sich hinter den Türen der Lebenshilfe am Thüringsberg und der AWO und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft am Mollplatz verbirgt." so der Vorsitzende der AWO, Antonio Scarpino, in seiner Begrüßung. "Dieses Fest hat Maßstäbe gesetzt!" stellten die Organisatoren am Ende zufrieden fest. „Das Ziel, Menschen aller Generationen zusammen zu bringen, wurde erreicht und das Prinzip ‚Gute Nachbarschaft‘ beispielhaft vorgelebt!“

Es gab viel zu probieren bei "Lennep lecker"

Fotos: Eindrucke von „Lennep lecker“ am Samstagabend auf dem Alter Markt in Lennep. Fotos: Christiane Mersmann-Pohl.

„Es war ein voller Erfolg“, lautet die Bilanz von „Lennep lecker 2018“, die gestern die Augusta Hardt Horizonte gGmbH (www.ahh-rs.de) als Veranstalter des musikalisch-kulinarischen (oder umgekehrt) „Lenneper-Sommer“-Abends vom Vortag auf dem Alter Markt in Lennep zog. Und das ließ sich noch aufteilen: „Wetter gut, prima Musik – Bluesrythmen mit Brinkmann und Heinemann –, Köstlichkeiten von Tobias Riemann, duftender Kaffee von Crespo, Wein und Käse vom Stand der AHH, Kakao-Köstlichkeiten mit Elimba, Crêpes bei Selda, Risotto von Saro...“
Was bei strahlendem Sonnenschein begann, mündete in einem lauen, stimmungsvollen Abend. Und für Dönekes mit Lokalkolorit sorgte Stadtführer Lothar Vieler.

Gemeinsame Streifengänge bringen auch Synergien

In Vertretung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterzeichnete Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke gestern Mittag gemeinsam mit dem neuen Wuppertaler Polizeipräsident Markus Röhrl eine Kooperationsvereinbarung, mit der sich die Kreispolizeibehörde Wuppertal und die Stadt Remscheid als Ordnungspartner zur gemeinsamen Aufgabenwahrnehmung bei der Feststellung und Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten sowie zur Gefahrenabwehr verpflichten. Mit dabei die Leitende Polizeidirektorin Irmgard Baumhus, die zwischen September 2017 und Februar 2018 die Kreispolizeibehörde kommissarisch geleitet hatte, Polizeirat Jochen Borst, Leiter der Polizeiinspektion Remscheid, und Heiko Susic, Abteilungsleiter in der städtischen Ordnungsbehörde, zuständig für Allgemeine Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten.

„Sicherheit und Ordnung, das sind zwei Seiten einer Medaille“, betonte Markus Röhl. Und da sei es gut, sich gemeinsam Strategien zu überlegen, „statt gemeinsam unterwegs zu sein“. Dass dies auch etwas mit Synergien zu tun hat, verriet sein Satz: „Gemeinsame Streifengänge entlasten personell beide Seiten!“ Barbara Reul-Nocke verwies in diesem Zusammenhang auf „ROSI“, die „Remscheider Ordnungs- und Sicherheits-Initiative“ (siehe Waterbölles vom 12. Januar 2017). Nun werde schriftlich fixiert, war längst „in der Praxis gelebt wird“. Polizei und Stadt „streben eine gemeinsame ‚Bürgersprechstunde‘ an, die einmal wöchentlich unter Beteiligung einer Bezirksdienstbeamtin bzw. eines Bezirksdienstbeamten und einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters des Kommunalen Ordnungsdienstes im Wartebereich des Ämterhauses durchgeführt werden soll“, heißt es in der gestern betroffenen Vereinbarung. Auch von gegenseitigen Hospitationen ist die Rede, um „die Denke des anderen besser kennenzulernen“, so die Rechtsdezernentin.

Dass die gemeinsamen Streifengänge sich nicht nur auf die Alleestraße, die Engels-Passage und den Bökerspark beschränkten, betonte Polizeirat Jochen Borst. Auch bei größeren Veranstaltungen arbeite man zusammen, dann auch mit der städtischen Jugendhilfe (Beispiel: Lenneper Rosenmontagszug). Eine stärkere Präsenz der Behörden auf der Straße komme im Übrigen dem Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger entgegen, stellte Polizeipräsident Röhl fest. In der Einladung zu gestern las sich das so: "Die Stadt und die Polizei haben Kraft Gesetz die Aufgabe, Gefahren für die öffentliche Sicherheit abzuwehren. Die Bewältigung erkannter Ordnungs- und Sicherheitsprobleme setzt dabei ein zielgerichtetes Handeln aller verantwortlichen Akteure voraus, um das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger und die objektive Sicherheitslage im Stadtgebiet Remscheid zu stärken. Stadt und Polizei sind sich ihrer Aufgabe und Verantwortung bewusst." Nachfolgend die neue Vereinbarung im Wortlaut:

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Friedhofsmauer drohte instabil zu werden

Nachdem die Ev. Stadtkirchengemeinde Remscheid vor einiger Zeit an der Nordstraße ein großes Mauerstück des Friedhofes hatte erneuern müssen, ist nun an der Kirchstraße eine weitere Reparatur fällig. „Die Mauer dort war schon sehr lange leicht geneigt, was nicht weiter tragisch war. In diesem Jahr hat sich die Neigung allerdings leicht verstärkt. Um Unfällen zuvor zu kommen, haben wir einen Baustatiker damit beauftragt, das Mauerstück zu prüfen“, berichtet Pfarrerin Annette Cersovsky. „Diese Prüfung hat leider ergeben, dass die Standfestigkeit der Mauer nicht garantiert werden kann, und so haben wir den Abriss beschlossen.“ Danach zeigte sich dann, das schräge Mauerstück durch die starken Regenfälle im Frühjahr zusätzlich extrem gelitten hat. Annette Cersovsky: „Jetzt müssen wir überlegen, wie wir diese Leerstelle gut gestalten können.“