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Notfallfonds Kultur: 200.000 Euro werden bald verteilt

Sparte Ausfälle wegen Corona beantragt erhalten in Prozent
         
Theater        
Rotationstheater   27485 27500 100,05
Lüttringhauser Volksbühne   10000 10000 100,00
Schatzkiste Volker S.   29000 25000 86,21
Klosterkirche   60500 40000 66,12
insgesamt   126985 102500 80,72
Vereine        
Echt Kremig, Rita H.   3900 3900 100,00
Denkerschmette   6780 6100 89,97
insgesamt   10680 10000 93,63
Veranstalter        
POM, Peter K.   21000 6000 28,57
Maximilian  S.   40000 8000 20,00
insgesamt   61000 14000 22,95
Pädagogische Angebote        
Actor's Studio   15950 5500 34,48
Britta C.   26750 4000 14,95
Thomas C.   27705 4000 14,44
Tanzetag,e Sabina F.   5000 4500 90,00
insgesamt   75405 18000 23,87
Einzelkünstler        
Sascha T.   4700 4700 100,00
Thomas E. W.   3000 3000 100,00
Andreas S.   18000 4000 22,22
Roberto F.   28500 3000 10,53
Gitarrenzentrum, Kai H.   8400 4000 47,62
insgesamt   62600 18700 29,87
Projekte        
Theater Filidonia (Miriam B.) Verfilgund er Performance "Iunbetween" 3000 3000 100,00
#5630, Marcel H. Umgestaltung des Konzepts 40000 11000 27,50
Männerchor Germania Konzertausfall RS-Sommer 400 400 100,00
Sufis Ney-Kurs / Ebona-Wassermalerei 4800 3000 62,50
Plakatprojekt,  Tessa Z. Plakatkunst im öffentl. Raum 2400 2400 100,00
WTT Eine Weihnachtsgeschichte 10000 8500 85,00
Maximilian S.  Kultut-Event als Ersatzz fü+r Nacht der Kultur 10000 8500 85,00
insgesamt   70600 36800 52,12
GESAMTSUMME   407270 200000 49,11

Die Vergabe der Mittel aus dem Remscheider „Notfallfonds Kultur“ steht im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am Montag, 26. Oktober, im großen Sitzungssaal des Rathauses. Zur Verfügung stehen 200.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Etat des Teo Otto Theaters, der in diesem Jahr coronabedingt weniger beansprucht wird als in normalen Zeiten. Es steht auf Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 27. August 2020 bereit, um den Remscheider Kulturschaffenden finanzielle Hilfe leisten zu können, die Einnahmeausfälle zu beklagen haben.

„Oberstes Ziel für die Vergabe der Mittel ist der Erhalt der Remscheider Kulturlandschaft“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. „Dabei galt es, die nicht institutionell geförderten Remscheider Theater, die Veranstaltungsbetriebe, Vereine, kultur-pädagogische Angebote, Einzelkünstlerinnen und -künstler und entsprechend der Vorschriften der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung … geplante Projekte zu unterstützen. (…) 50 Prozent der … Mittel wurden entsprechend ihrer regionalen Relevanz für die nicht institutionell geförderten Theater bereitgestellt. Infolge der Corona-Beschränkungen entstandenen hohen Einnahmeausfällen stehen hier gleichbleibend hohen Fixkosten gegenüber. Die andere Hälfte der Mittel wurde für Remscheider Veranstaltungsbetriebe, Vereine, kultur-pädagogische Angebote, Einzelkünstlerinnen und -künstler und geplante künstlerische vorgesehen. Maßstab für die Verteilung war die Bedeutung des jeweiligen Angebotes für die Remscheider Stadtkultur.“

Um dieses Angebot sachlich bewerten zu können, entwickelte die Verwaltung eine „Bewertungsmatrix“. Gewichtet wurden darin nach einem Punktesystem „die Relevanz und die Nachhaltigkeit des Angebotes für die Remscheider Kulturlandschaft, die Größe der Zielgruppe, die Innovativität des Angebotes, sozial-partizipative Aspekte und der Grad der existenziellen Notlage.“ Entsprechend der erreichten Punktzahl und unter „Berücksichtigung der Antragshöhe und erhaltener weiterer staatlicher Unterstützungsleistungen“ seien sodann die jeweiligen Zuschüsse „individuell ermittelt“ worden.

Die beantragten Finanzhilfen liegen zwischen 60.400 und 400 Euro. Zur Vergabe stehen aufgrund der „Bewertungsmatrix“ nunmehr Beträge zwischen 40.000 und 400 Euro an. So erhält beispielsweise das „#3650“-Projekt für die coronabedingte „Umgestaltung des Konzepts“ 11.000 Euro. Einzelheiten zu den Vergabekriterien will die Verwaltung in öffentlicher Sitzung nicht preisgeben, sondern erst anschließend im nichtöffentlichen Teil. Denn: „Die jeweiligen Antragsunterlagen sowie die dazugehörigen Auswertungen unterliegen dem Datenschutz.“

Corona-Inzidenzzahl für Remscheid ist auf 58,4 gestiegen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 101 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 683 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 563 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 58,4 (Freitag:  51,2).
Das Landeskabinett hat am Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. In diesen Fällen wird auch die Maskenpflicht ausgeweitet. Die neuen Regeln treten mit der
aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft und gelten zunächst bis Ende Oktober.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 35 gilt:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 50 gilt:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Warnstreik im Nahverkehr am Montag und Dienstag

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Stadtwerke Remscheid werden am Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober, wieder ganztägig bestreikt. Wie dem Verlauf der Tarifverhandlungen zu entnehmen ist, wird die Gewerkschaft ver.di in den nächsten Tagen auch in NRW wieder Warnstreiks durchführen. Am kommenden Montag und Dienstag ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadtwerke Remscheid davon betroffen, nicht dagegen am Montag die EWR GmbH bzw. die H2O GmbH. Sie können ihren Kundenservice aufrechterhalten. Ob beide Unternehmen am Dienstag bestreikt werden, ist noch offen. Aufgrund des Warnstreiks von Gewerkschaftsseite entfallen die Ansprüche sowohl der Mobilitätsgarantie als auch des Pünktlichkeitsversprechens. Für unser Fahrgäste im ÖPNV führt der Warnstreik zu folgenden Auswirkungen:

Die Busse der Stadtwerke Remscheid werden Montag, den 19.10.2020, von Betriebsbeginn an, nicht fahren. Das bedeutet für die Fahrgäste, dass die Nachtexpresse von Sonntag auf Montag wie gewohnt verkehren. Über den weiteren Tagesverlauf am Montag und am Dienstag wird keine Buslinie fahren. Der Warnstreik im Nahverkehr wird komplette 48 Stunden andauern. Die ersten Busausfahrten werden voraussichtlich erst wieder – zu gewohnter Zeit – am Mittwoch gegen 4 Uhr erfolgen.

Das MobilCenter im Allee-Center wird am Montag und am Dienstag geschlossen bleiben. Der Ticketverkauf sowie die elektronische Fahrplanauskunft per Internet stehen aber weiterhin zur Verfügung. Allgemeine Fragen zu Tickets und Tarifen werden über die Verkehrshotline für Bus und Bahn unter: 01806 50 40 30* beantwortet. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit kommen.

Es liegen noch keine Informationen vor, ob in der kommenden Woche mit weiteren Warnstreiks zu rechnen ist und ob dann - neben dem Nahverkehr - auch die EWR GmbH und die H2O GmbH betroffen sind. Sofern konkrete Daten vorliegen, wird die Presse informiert. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis!

Krankenhäuser in Remscheid schränken Besuche ein

Pressemitteilung der Sana-Kliniken NRW

Die beiden Sana-Krankenhäuser in Remscheid reagieren auf die steigende Zahl der Corona-Infizierten in NRW und in der Region sowie auf die erneute Überschreitung des Inzidenzwertes in Remscheid auf aktuell 51,2 und schränken ab heute die Besuche wieder ein. Ausnahmen gibt

  • Besuche sind erlaubt, wenn eine medizinisch-soziale Indikation vorliegt, der Besuch von Ärzten genehmigt ist und die Besucher außerhalb der vom Robert Koch Institut (RKI) benannten Risikogebieten kommen. Der Besuch ist auf eine Person pro Zimmer und 30 Minuten begrenzt. Das Tragen von Mund-Nase-Schutz für Besucher und Patient ist verpflichtend.
  • Im Sana-Klinikum Remscheid bleiben die Besuchsregeln für die Geburtshilfe und die Kinderstation unverändert.

„Diese Maßnahmen haben wir auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung des Landes getroffen. Sie dienen dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter und, um die Verbreitung des Covid-19 Virus einzudämmen“, sind sich die Geschäftsführerinnen Svenja Ehlers (Sana-Klinikum Remscheid) und Ines Grunewald (Sana-Fabricius Klinik) der beiden Krankenhäuser in Remscheid einig. Bei allen geplanten Maßnahmen handelt es sich um zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, um eine Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus zu erreichen. Remscheid ist mit einem Inzidenzwert von 51,2 (Freitag) wieder Risikogebiet.  (Katharina Stratos)

Der 20. Corona-Todesfall in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider müssen wir für Remscheid den zwanzigsten Todesfall vermelden: Eine 88jährige Remscheiderin mit multiplen Vorerkrankungen ist in einem auswärtigen Krankenhaus mit einer Corona-Infektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 100 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 663 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 544 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 51,2. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 448 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden zehn positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter zwei auf Intensivstation.

Pachtvertrag für Hospiz-Grundstück ist beurkundet

Am Dienstag wurde der Pachtvertrag für das städtische Grundstück Bornefelder Straße 50 notariell beurkundet. Auf dem am Ortsausgang von Bergisch Born Richtung Hückeswagen gelegenen Areal wird das neue Hospiz entstehen. Weil sich das „für Remscheid und das Bergische Land überaus wichtige Projekt des christlichen Hospizes auf der Zielgraden befindet“, war Andreas Holthaus, der 1. Vorsitzender des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisches Land e. V., Im Rahmen des Festaktes der Stadt Remscheid zum Tag der Deutschen Einheit im Teo Otto Theater mit der Bürgermedaille der Stadt ausgezeichnet worden. Heute nun stellte Holthaus der lokalen Presse das neue Hospizgelände vor – gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze, Peter Siebel, Geschäftsführer der Hospiz-Betreibergesellschaft, Markus Hoymann, Vorstand des Caritasverbandes  Remscheid e.V., und Architekt Daniel Wiedenkeller. Von Peter Siebel stammten die Rasenstücke mit heimischen Gehölzen, die auf dem Grundstück anwachsen sollen, darunter Ilex und Hasel.

Stadt erlässt neue Allgemeinverfügung zu Corona

Pressemitteilung der Stadt

Im Sinne der regionalen Anpassung an das Infektionsgeschehen gemäß § 15a Coronaschutzverordnung hat die Stadt Remscheid heute eine neue Allgemeinverfügung zur Ergänzung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen erlassen und damit über die Verordnung hinausgehende Schutzmaßnahmen für das Stadtgebiet Remscheid angeordnet. Die Allgemeinverfügung mit bereits bekannten und auch neuen kontaktreduzierenden Maßnahmen tritt morgen in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 29. Oktober. Und das sind die neuen Regelungen, die ab morgen gelten:

Ziffer 3: Jetzt auch Mund-Nasen-Schutz auf festen Sitzplätzen: Das Betreten von Sport- oder Wettbewerbsanlagen ist nur durch maximal 150 gleichzeitig anwesende Zuschauer zulässig, sofern geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Steuerung des Zutritts sichergestellt sind.  Auf allen Sport- und Wettbewerbsanlagen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Ziffer 7: Genehmigungsmöglichkeit erst bei 7-Tage-Inzidenz, die an mehreren aufeinander folgenden Tagen unter 50 bleibt: Für private Feste nach § 13 Abs. 5 CoronaSchVO (mit vornehmlich geselligem Charakter aus herausragendem Anlass) außerhalb von Wohnungen mit zeitgleich 11 bis 25 erwarteten Personen gilt eine Genehmigungspflicht. Sofern die 7-Tage-Inzidenz in Remscheid an mehreren aufeinander folgenden Tagen auf einen Wert unter 50 gesunken ist, kann die Genehmigung für bis zu 50 Teilnehmer erteilt werden.

Ziffer 10: Personenbegrenzung und Maskenschutz bei Beerdigungen, standesamtlichen Trauungen und Zusammenkünften unmittelbar vor dem Ort der Trauung: Für Beerdigungen wird der zugelassene Teilnehmerkreis abweichend von § 13 (6) CoronaSchVO auf 50 Personen begrenzt. Bei mehr als 25 Personen sind alle Teilnehmenden verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Regelung gilt entsprechend für standesamtliche Trauungen und Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

Ziffer 11: Sperrstunde: Sollte der Wert der Neuinfektionen eine Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (=Inzidenzwert) binnen sieben Tagen überschreiten, dürfen gastronomische Einrichtungen nach dem Gaststättengesetz innerhalb geschlossener Gebäude sowie nach dem Gaststättengesetz einbezogene Bereiche außerhalb geschlossener Gebäude (Außengastronomie) in der Zeit von 23.00 Uhr – 06.00 Uhr nicht betrieben werden. Maßgeblich für die Beurteilung des Inzidenzwertes ist die tagesaktuelle Bekanntgabe des Robert-Koch-Institutes.

Ziffer 12: Alkoholverkauf:

Sollte der Wert der Neuinfektionen eine Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (=Inzidenzwert) binnen sieben Tagen überschreiten, ist sämtlichen Handelseinrichtungen innerhalb des Stadtgebiets in der Zeit von 23.00 Uhr - 06.00 Uhr der Verkauf alkoholischer Getränke untersagt.  Maßgeblich für die Beurteilung des Inzidenzwertes ist die tagesaktuelle Bekanntgabe des Robert-Koch-Institutes.

Diese Regelungen aus der Allgemeinverfügung vom 1. Oktober werden weiter fortgeführt:

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Erklärung des Bergischen Rates zur Haushaltsentwicklung

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Mit einer Erklärung zur kommunalen Haushaltsentwicklung hat sich jetzt der Bergische Rat an den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, an den Landtag sowie an den NRW-Finanzminister gewandt. Die bisherigen Unterstützungsangebote des Landes sind für die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal nicht ausreichend. Die Forderung: eine Finanzausstattung, die hilft, die durch die Corona-Pandemie bedingten Mindereinnahmen der Städte auszugleichen.

In der gemeinsamen Erklärung betonen sie, dass die bestehenden Unterstützungsangebote von Land und Bund nur zu einer weiteren Steigerung der kommunalen Schulden führt. Das sei für die Städte nicht nur angesichts der ungelösten Altschuldenproblematik nicht hinnehmbar. Einen Ausgleich der Corona-bedingten Mindereinnahmen in Form von Krediten lehnt der Bergische Rat ab, denn eine weitere Erhöhung der Kredite macht die Städte handlungsunfähig. „Daher erwarten wir frisches Geld statt neuer Schulden,“ heißt es in der Erklärung. Ebenso fordert der Bergische Rat in seiner Erklärung, den Berechnungs- und Verteilerschlüssel bei den Zuweisungen aus dem Steuerverbund so zu gestalten, dass die Steuerausfälle – insbesondere bei der Gewerbesteuer - vollständig ausgeglichen werden.

Den Appell richtet der Bergische Rat an das Land, weil er sich große Sorgen macht. ob das Bergische Städtedreieck mit den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal zukunfts- und konkurrenzfähig bleibt und seinen Bürgern auf lange Sicht attraktive Lebensbedingungen bieten kann. Moderne Bildungsinfrastruktur, ein hoher Digitalisierungsgrad, eine klimafreundliche Mobilität – das und viel mehr noch gehört dazu. Aber: Die finanziellen Mittel fehlen, um Zukunftsperspektiven aus eigener Kraft zu umzusetzen, trotz guter Projekte und guter Ideen.

Die Forderungen der Kommunen im Bergischen Städtedreieck – Remscheid, Solingen und Wuppertal – sind in einer gemeinsamen Erklärung zusammengetragen worden, die der Bergische Rat als das politische Gremium des Städtedreiecks in seiner letzten Sitzung dieser Legislaturperiode am 2. Oktober einstimmig verabschiedet hat.

Die Erklärung im Wortlaut:

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„Parlament der Wirtschaft“ wird neu gewählt

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Unter dem Motto „#Jetztaufstellen“ wirbt die Bergische IHK derzeit dafür, dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer als Kandidaten für die kommende IHK-Wahl registrieren lassen. Dies ist noch bis zum 30. Oktober möglich. „Wir suchen Unternehmer­persönlichkeiten, die unsere Wirtschaftsregion im wichtigsten Gremium der IHK, der Vollversammlung, aktiv mitgestalten wollen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Die Vollversammlung entscheidet unter anderem über den Haushalt der IHK – auch die Mitgliedsbeiträge – und bestimmt den wirtschaftspolitischen Kurs der Kammer. In diesem „Parlament der Wirtschaft“, das Anfang 2021 neu gewählt wird, gibt es sind insgesamt 80 Sitze zu vergeben. Die Wahlperiode beträgt vier Jahre. Erstmals werden die circa 38.000 Wahlberechtigten auch die Möglichkeit haben, online ihre Stimme abzugeben.

Bisher haben sich bereits gut 100 Kandidaten bei der IHK registrieren lassen. „Unser Ziel ist es aber, dass wir mindestens 140 Kandidaten haben, damit die Wahl auch eine echte Auswahl ermöglicht“, so Wenge. Insbesondere in den Wahlgruppen Einzelhandel und Industrie werden noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Aber auch aus jeder anderen Branche sind weitere Kandidaten hochwillkommen. Das Registrierungsverfahren ist einfach: Einfach unter bergische-ihkwahl.de auf den Punkt #Jetztaufstellen klicken und dort das Bewerbungsformular herunterladen, ausfüllen und an die IHK zurückschicken. Kandidieren kann jeder, der Chef eines Mitgliedsunternehmens der Bergischen IHK ist. Aber auch Prokuristen und besonders bestellte Bevollmächtigte können kandidieren.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn sich bis zum 30. Oktober noch viele Unternehmerinnen und Unternehmer bei uns melden“, so Wenge. „Jeder Interessierte kann mich gerne direkt anrufen, damit wir eventuell offene Fragen zur Kandidatur klären“, so Wenge.  Weitere Informationen bei Ludger Benda, dem Wahlbeauftragten der IHK, unter Tel. 0202 2490400 oder E-Mail l.benda@bergische.ihk.de">l.benda@bergische.ihk.de sowie unter bergische-ihkwahl.de.

ver.di ruft in Remscheid für morgen zum Streik auf

Pressemitteilung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Stadtverwaltung einschließlich der städtischen Kitas, der Technischen Betriebe (Bauhof, Entsorgung, Grünflächen) sowie des Jobcenters und der Agentur für Arbeit in Remscheid für Mittwoch, 14. Oktober, zu einem ganztägigen Streik auf. Die Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst haben in den laufenden Tarifverhandlungen bisher kein Angebot vorgelegt. Im Gegenteil fordern sie sogar Verschlechterungen bei den Regelungen zur Eingruppierung, die zu einer finanziellen Entwertung führen würden. Damit sind Streiks unvermeidlich.

„Von Respekt und Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten ist bisher am Verhandlungstisch nichts zu spüren“, kritisiert Stephanie Peifer, Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper, „Gerade die Beschäftigten, die in den letzten Wochen stark belastet sind, haben eine Anerkennung verdient. Klatschen allein reicht nicht“. Die Beschäftigten erwarten eine Rücknahme der geforderten Verschlechterungen und ein akzeptables Verhandlungsangebot zur Erhöhung der Gehälter.
Erstmals wird es wegen der erhöhten Corona-Infektionszahlen keine Streikversammlung geben. Das hat die Gewerkschaft ver.di kurzfristig aufgrund der aktuellen Infektionszahlen entschieden. Die Streikenden teilen der Gewerkschaft ver.di ihre Beteiligung mit und bleiben zu Hause.

BürgerKolleg mit neuen Angeboten in der VHS

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem das BürgerKolleg Remscheid seine Arbeit im Juni nach mehrmonatiger Corona bedingter Pause wieder aufgenommen hat, sind in den vergangenen Wochen fanden bereits mehrere Fortbildungen für ehrenamtlich Tätige in um rund Remscheid statt. So wurden in insgesamt drei Grundlagenschulungen gut dreißig lesebegeisterte Menschen zu so genannten Lesepatinnen und Lesepaten qualifiziert. In den kommenden Wochen geht das BürgerKolleg nun mit weiteren neuen Fortbildungen an den Start. Interessierte Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler sowie Personen, die beabsichtigen, ehrenamtlich tätig zu werden, sind herzlich eingeladen, sich anzumelden. Die Teilnahme ist für den genannten Personenkreis kostenfrei.

  • „Geringfügige Beschäftigung, Übungsleiterfreibetrag und Ehrenamtspauschale - Vergütung für Vereinstätigkeit“. Wann? Donnerstag, 29.10.20, 18 bis 21 Uhr. Wo? Zentralbibliothek, Lernzentrum.
  • In dieser Fortbildung erhalten Sie von Sven Müller, Steuerberater in Remscheid, wertvolle Hinweise zu
  • Erste-Hilfe in Zeiten von Corona“, ein Kurs in Erster Hilfe vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Remscheid. Wann? Samstag, 7.11.20, 9 bis 17 Uhr. Wo? Ausbildungszentrum DRK Remscheid.
  • Wie handeln Sie im Ernstfall richtig? Und was ist mit Corona? Gilt es in der aktuellen Situation besondere Schutzmaßnahmen zu beachten? Diese Frage kann sich in allen Lebenslagen - im Alltag, im Beruf, in der Familie und auch im Ehrenamt – stellen. Rüsten Sie sich für den Notfall und lassen Sie sich von den Experten des DRK schulen.
  • „Tastenschreiben in 4 Stunden“. Wann? Am 20. (Freitag) und 27. November (Freitag), jeweils von 16 bis 18.15 Uhr. Wo? DLZ, Raum 129.
  • Sie schreiben viel am PC, benutzen aber immer noch Ihr 1-Finger-Such-System? Dann ist es Zeit für diesen Tastschreibkurs, in dem Sie in nur vier Stunden das 10-Finger-System erlernen. Sie werden sehen: Ihre ehrenamtlichen Schreibarbeiten werden Ihnen deutlich schneller von der Hand gehen, wenn Sie mit 10 statt mit nur 1 Finger tippen können.

Sie möchten mehr über das BürgerKolleg – das gemeinsame Projekt der Volkshochschule und der Bürgerstiftung Remscheid zur Fortbildung von Ehrenamtlichen – erfahren? Dann gehen Sie einfach auf die Webseite des BürgerKollegs unter www.buergerkolleg-remscheid.de oder auf die Webseite der VHS Remscheid unter www.vhs.remscheid.de. Dort können Sie sich gleich auch zu Ihrem BürgerKolleg-Wunschkurs anmelden.

Waterbölles hat auf YouTube jetzt 1000 Abonnenten

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.Liebe Leserinnen und Leser,

Danke an die vielen Remscheiderinnen und Remscheider, die den Waterbölles auch auf YouTube abonniert haben. Heute wurde das Ziel von 1000 Abonnenten erreicht. Bei weniger Abos zahlt YouTube keine Werbeeinnahmen aus. Diese Hürde ist jetzt überwunden, und der Waterbölles kann seine YouTube-Einnahmen an die Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung weiterleiten, damit das Geld gemeinnützigen Projekten in Remscheid zugutekommt. Prima, dass das jetzt möglich ist.

Vielleicht fragt sich ja jetzt eine oder andere Abonnent, der sich angemeldet hat, was das Abo bringen kann. Nun – auf YouTube bietet der Waterbölles inzwischen knapp 696 Videos an. Nicht nur zur aktuellen Remscheider Kommunalpolitik (Interviews), sondern zu vielem mehr. Vielleicht haben Sie ja Lust, in dem großen Angebot ein wenig zu stöbern. Sie finden es hier: https://www.youtube.com/user/kailo47/videos.

Ihr
Lothar Kaiser