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Patientenbesuche nur noch mit 2G+

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid und der Sana Fabricius-Klinik

Für Besucherinnen und Besucher gilt am Sana-Klinikum Remscheid und der Sana Fabricius-Klinik ab Freitag, 26. November 2021, die sog. 2G+  Regel:  „Wir haben die Entscheidung vor dem Hintergrund des Infektionsschutzgesetzes und der stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen getroffen, um die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten, unserer Beschäftigten und der Besucherinnen und Besucher zu schützen“, begründet Svenja Ehlers, Geschäftsführerin am Sana-Klinikum Remscheid, die neuen Einschränkungen.

Die 2G+ Regel bedeutet: Besucherinnen und Besucher müssen vollständig geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Unverändert bleibt die bereits bestehende eingeschränkte Regelung, dass  nur eine fest benannte Person zwischen 15 und 18 Uhr für maximal eine Stunde einen Patienten besuchen darf. In Ausnahmefällen kann der behandelnde Arzt aber außerhalb der genannten Uhrzeiten Besucher bei den Kollegen an der Information anmelden. Ines P. Grunewald, Geschäftsführerin der Sana Fabricius-Klinik: „Alle umfassenden Hygienemaßnahmen bleiben zudem selbstverständlich vollumfänglich in Kraft.

Beide Geschäftsführerinnen betonen: „Die Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass wir vollumfänglich für ihre Gesundheit und Sicherheit sorgen. Wir verfolgen die wissenschaftliche Entwicklung ebenso genau wie die aktuellen Corona-Zahlen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten bewiesen, wie schnell sie in diesen Modus umschalten können, und ihnen gebührt unser großer Dank.“  (Katharina Stratos)

Impftermin im Zentrum Süd ab Montag buchbar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer sich gegen Corona impfen lassen möchte, kann hierfür ab Mittwoch, 1. Dezember, ins Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8 in 42859 Remscheid kommen. Zwischen 10 und 18 Uhr werden hier an jedem Wochentag (Montag bis Sonntag) Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen Corona gesetzt. Der passende Termin lässt sich online über https://remscheid.impf-buchung.de/ ab Montag, 29. November, 9 Uhr, buchen. Wer keinen Internetanschluss besitzt, kann sich seinen Impftermin telefonisch über das Bergische ServiceCenter unter der Corona-Hotline (02191) 16-2000 sichern.

Nachdem das Land NRW entschieden hatte, die im Frühjahr in Betrieb genommenen lokalen Impfzentren zum 1. Oktober zu schließen und das Corona-Impfgeschehen hauptsächlich in die Hausarztpraxen zu verlegen, gibt es angesichts steigender Infektionszahlen und des enormen Impfdrucks jetzt den Strategiewechsel: Kreise und kreisfreie Städte müssen kurzfristig ein die Arztpraxen unterstützendes, dezentrales und regionales COVID-19-Impfangebot schaffen, das Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen nach aktueller STIKO-Empfehlung (STIKO = Ständige Impfkommission) umfasst.

Die Stadt Remscheid reagiert hierauf kurzfristig mit einer neuen Impfstelle, die am 1. Dezember im Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8, in Betrieb geht. Drei Impfärzte sind dort sieben Tage in der Woche in bis zu drei Impfstraßen im Einsatz. Sie schaffen täglich bis zu 300 Spritzen und sollen vor allem bei den Auffrischungsimpfungen Tempo aufbauen.

Wer mit Termin zur Erst- oder Zweitimpfung kommt, erhält einen mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna, Erst- und Zweitimpfung notwendig). Die Auswahl des mRNA-Impfstoffes bestimmt sich vor Ort nach Verfügbarkeit. Personen ab 12 bis 29 Jahren werden laut STIKO-Empfehlung nur mit BioNTech geimpft. Moderna kommt erst ab dem 30. Lebensjahr zum Einsatz.

Die Auffrischungsimpfungen (Booster-Impfungen) kommen in erster Linie für Personen infrage, die 70 Jahre und älter sind, deren Immunität gegen Covid-19-Impfung aufgrund von Vorerkrankungen reduziert ist oder schnell nachlässt oder die regelmäßigen Kontakt haben mit gefährdeten Gruppen oder infektiösen Menschen. Aber auch für Personen, die diesen Gruppen nicht angehören, sind Auffrischungsimpfungen möglich. Wichtig ist nur, dass sie mindestens 18 Jahre alt sind – die STIKO sieht für Jugendliche unter 18 ausdrücklich keine Auffrischungsimpfung vor. Außerdem müssen mindestens fünf Monate nach der ersten vollständigen Impfserie mit BioNTech, Moderna oder AstraZeneca vergangen sein. Bei einer Grundimmunisierung mit dem Wirkstoff Johnson & Johnson reichen sogar schon vier Wochen.

Die Auffrischungsimpfungen erfolgen immer mit den mRNA-Impfstoffen BioNTech oder Moderna. Aber auch hierfür gilt die STIKO-Empfehlung: Personen unter 30 Jahren erhalten immer BioNTech. Moderna kann übrigens völlig bedenkenlos auch dann für eine Auffrischungsimpfung benutzt werden, wenn vorher BioNTech oder ein anderer Wirkstoff verabreicht wurde.

Für Johnson & Johnson-Grundimmunisierte gilt wegen der verkürzten Auffrischungsfrist eine Besonderheit bei der Terminbuchung: Haben Sie Ihre Impfung mit Johnson & Johnson vor mehr als fünf Monaten erhalten, dann können Sie den Auffrischungstermin unter https://remscheid.impf-buchung.de/ buchen. Wenn Ihre Impfung mit Johnson & Johnson zwischen vier Wochen und fünf Monaten zurückliegt, buchen Sie bitte telefonisch einen Termin über das Bergische ServiceCenter unter Tel. RS 162000.

Wie immer gilt: Mund-Nasenschutz tragen, Abstand halten, Personalausweis mitbringen und Impfpass – sofern vorhanden – vorlegen! Bitte bringen Sie die passenden Unterlagen (Aufklärungsbogen und Anamnese-/Einwilligungsbogen) ausgefüllt mit. Sie finden Sie hier zum Download. Kinder und Jugendliche in der Altersklasse 12 bis 15 Jahre müssen von mindestens einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Außerdem muss die Einverständniserklärung im Aufklärungsbogen und Anamnese-/Einwilligungsbogen von mindestens einer erziehungsberechtigten Person unterschrieben sein (ab dem 16. Lebensjahr ist beides nicht mehr erforderlich.)

Nach der Impfung wird in der Impfstelle eine Impfbescheinigung ausgegeben. Der passende QR-Code für den digitalen Impfpass (zum Beispiel CoronaWarnApp oder CovPassApp) ist gegen Vorlage der Impfbescheinigung und eines Ausweisdokumentes in zahlreichen Apotheken kostenfrei erhältlich.

Sport- und Bewegungstherapie in Neubau für 2,2 Millionen

Nach 30 Jahren hat sich die Stiftung Tannenhof erstmals wieder an den Bau einer neuen Sporthalle gewagt. Sie entstand binnen eines Jahres auf dem Gelände einer früheren Minigolfanlage. Und bei der gestrigen Einweihung landete bereits so mancher Basketball im Korb. Der Neubau auf einer Nettogrundfläche von 672,82 Quadratmetern, verteilt auf die Sporthalle sowie Therapie-, Fitness und Umkleideräume, ist für die Stiftung ein wichtiger Baustein in der therapeutischen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen. In der neuen Sporthalle soll den Patientinnen und Patienten der psychiatrischen Klinik eine Vielzahl von Bewegungs- und Sporttherapie auf hohem Niveau angeboten werden. Nachdem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“, wie Dietmar Volk, der kaufmännische Direktor der Stiftung, gestern bei der Einweihung vor Mitgliedern des Kuratoriums sowie Mitarbeiter:innen und Patient: innen sagte. Und ergänzte: „Ausgerechnet in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie! Aber lieber selbst Treiber sein, als sich im 125. Jahr der Stiftung treiben zu lassen!“

Errichtet wurde der Neubau (Foto links) mit Betonfertigteilen. Die Fassade erhielt Fensterbänder und Oberlichter für eine optimale Belichtung. Der Sichtbeton blieb innen sichtbar und kontrastiert mit einer Wandbekleidung aus Holz als Prallschutz. Der Boden wurde mit einem Schwingboden aus Holz belegt. Der Therapieraum hat eine verglaste Außenwand mit Ausblick in die Landschaft. Baulich verbunden wurde die neue Sporthalle mit dem benachbarten dreigeschossigen Georg-Hafner-Haus. In dessen Erdgeschoss, das bisher klinisch genutzt wurde, soll eine psychiatrische Station für Wahlleistungspatienten entstehen.

Dem Kuratorium mit seinem Vorsitzenden Guido Colsman, der leider wegen einer starken Erkältung hatte absagen müssen, galt gestern Volks besonderer Dank für die Bewilligung von 2.200.000 Euro für den Neubau, der die Sport- und Bewegungstherapie künftig wetterunabhängig macht. Das Bauprojekt sei durch Corona zu einer großen Herausforderung geworden, berichtete Volk: „Die Bauarbeiten fanden unter äußerst erschwerten Bedingungen statt. Die Pandemie sorgte für erhebliche Materialverknappungen und starke Preiserhöhungen im Baugewerbe. Hinzu kam im Sommer 2020 das Hochwasser, das zu außerordentlichen Auslastungen und Kapazitätsengpässen bei den Baufirmen führte.“ Und dazu, dass das Kuratorium das veranschlagte Budget für den Bau erhöhen musste. So sei es gelungen, den Neubau nahezu im Zeitplan fertigzustellen.

Die Evangelische Stiftung Tannenhof leistet mit ca. 525 Behandlungsplätzen, fünf Tageskliniken und drei Institutsambulanzen die psychiatrische Pflichtversorgung für mehr als eine halbe Million Einwohner:innen für die Städte Wuppertal, Remscheid und Velbert. Sie verfügt über eine Reihe störungsspezifischer Behandlungsangebote, u.a. Fachstationen für depressive Störungen, Psychotraumatologie, Psychosomatik, Gerontopsychiatrie und Abhängigkeitserkrankungen.

„Moderne Psychiatrie braucht Bewegung!“, schrieb die Stiftung in ihrer Einladung zur gestrigen Einweihung. Darauf ging der Geistliche Vorsteher Pfr. Uwe Leicht in seiner Begrüßung ein, indem er den römischen Dichter Decimus Iunius Iuvenalis, geboren um 60 n. Chr., zitierte: „orandum est ut sit mens sana in corpore sano – „Man soll beten, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei!“ Denn: Wer sich bewege, dem gehe es besser, so Leicht. Deshalb werde die neue Sporthalle auch den Kindern der stiftungseigenen Kita zur Verfügung stehen.

„Viel Freude an Bewegung“ hatte zuvor der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Eugen Davids den Patient:innen und den Sport- und Physiotherapeut:innen gewünscht. Letztere überraschte der Stiftungsvorstand gestern mit neuen, eigens bedruckten T-Shirts für Beruf und Freizeit. Zum Glück seien die Mitarbeitenden der Stiftung Tannenhof „bisher gut durch die Pandemie gekommen“, freute sich Davids.

Bedeutung der Europapolitik für die Kommunen wächst

„Zur Profilierung und Stärkung der Rolle Remscheids als europaaktive Stadt und zur geeigneten und erforderlichen Vernetzung und Unterstützung des zentralen Fördermittelmanagements“ hat die Verwaltung dem Rat der Stadt Remscheid als Mitglied des Deutschen Städtetages den kostenfreien Beitritt der Stadt Remscheid zur Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) empfohlen. Die Vorlage steht am 2. Dezember auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Hauptausschusses. Kernangebot des RGRE für Mitgliederkommunen sind - neben der kommunal-europäischen Interessenvertretung - ein regelmäßiger und breit gefächerter Informations- und Erfahrungsaustausch sowie das Angebot einer aktiven Mitarbeit auf verschiedenen Ebenen.

Darüber hinaus besteht in der Deutschen Sektion des RGRE unter anderem eine Arbeitsgruppe der EU-Beauftragten und EU-Fördermittelbeauftragten. Dieses Forum setzt sich aus Personen der Mitgliedskommunen zusammen, denen die Aufgaben zugewiesen worden sind, sich des Themas Europa und/oder des EU-Fördermittelmanagements als jeweiliges Querschnittsthema anzunehmen. Die Arbeitsgruppe befasst sich mit aus kommunaler Sicht sehr wichtigen Themen, wie z. B. dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie Aufgaben und Ausstattung EU-bezogener Stellen in den Kommunen. Auch seien Themen wie Daseinsvorsorge, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Gesundheitsschutz und Digitalisierung für die Stadt längst mit Förderprogrammen verbunden, die ganz oder teilweise mit Finanzmitteln aus EU-Förderprogrammen wie EFRE bestückt seien. Auch das spreche, so die Verwaltung, für ein  kommunalseitig "stärkeres europapolitisches Engagement, für eine Intensivierung der kommunalen Europaarbeit und für eine damit verbundene bessere Vernetzung der Stadt Remscheid auch auf europäischer Ebene".
Die Kommunen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) seien nicht nur Adressaten europäischer Politik, sondern agierten über weite Strecken in einem von der EU gesetzten Rahmen. Dabei sei von erheblicher kommunaler Relevanz, dass sich mittlerweile rund 80 Prozent der europäischen Gesetzgebung (und Rechtsprechung) entweder direkt oder indirekt auf die kommunale Ebenen der EU-Mitgliedstaaten auswirken. Folglich sei Europapolitik heute über weite Strecken im Wesentlichen Kommunalpolitik.

Aus dem Stadtarchiv: Waldbesitzer beklagten Holzdiebstähle

Die alte Schwarzweiß-Aufnahme gehört zum Bestand des Remscheider Stadtarchivs.Am 30. April 1919 wandten sich Kremenholler Bürgerinnen und Bürger (Wwe. Wilhelm Zimmermann, Max Schmitz, Robert Klein, Albert Hakenberg, Albert Dahlmann, Otto Hager und Joh. Ferd. Courthen) an den Oberbürgermeister. Als Besitzer von mehr oder wenig großen Waldparzellen beschwerten sie sich  über „Holzraub und Waldfrevel, schon seit Jahren  eine traurige Tatsache“. Weiter ist in der 90 Jahre alten Eingabe, die sich heute im Stadtarchiv befindet, zu lesen:

In der Zeit seit vorigem Herbst hat der Holzdiebstahl erschreckend zugenommen, sodass der Holzbestand von Woche zu Woche mehr abnimmt. Wenn es so weiter geht, werden unsere Holzungen in absehbarer Zeit gänzlich verschwunden sein. Warnungen und Patrouillen seitens der Eigentümer bringen keinen Erfolg mehr. Ununterbrochen Tag und Nacht müssten ja bewaffnete Posten stehen, wollte man Einhalt gebieten und sein Eigentum schützen. So muss der kleine Besitzer zusehen, wie ihm das für Hof und Feld sehr benötigte Klein- und Nutzholz genommen wird. Wenn auch eine gewisse Brennstoffnot in vielen Familien nicht zu verkennen ist, so ist es doch am Platze, dem kleinen Manne nicht noch das Letzte weg zu nehmen, was er selbst nötig braucht. Wir wollen doch nicht die in Bayern laut gewordene Spartakisten-Parole unterstützen: Nehmt und holt euch was ihr braucht! Nicht, dass die Leute mit etwas Kleinholz zufrieden wären, nein, das beste und dickste Nutzholz wird herausgeholt unter Zurücklassung der Reisige, die Ihnen nicht gut genug sind. Eichenstämme von 10 – 30 cm Durchmesser und 5 – 12 m Länge sind die am liebsten genommenen. So sind den Unterzeichneten schon eine Menge Bäume gestohlen worden, die von Jahr zu Jahr einen zunehmenden Wert bekommen, einen Wert für die Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung von Feld und Garten.

Die zunehmenden Diebstähle sind durchaus nicht allein auf die Brennstoffnot zurückzuführen. Die Leute glauben in Ansehung der heutigen Verhältnisse fast dazu berechtigt zu sein; am hellen Tage gehen sie mit Axt und Säge in den nächstgelegenen Wald und nehmen was das Beste ist. Vielfach glauben Leute berechtigt zu sein, in den der Stadt gehörenden Holzungen nehmen zu können, was ihnen beliebt und werden wir als Anlieger von solchem Besitz fast stets auf das schlimmste bestohlen. Duldet die Stadt indessen Abholzungen in ihrem Besitz, so bitten wir die Stellen öffentlich bekannt zu geben, wo bedürftige Bürger evtl. näheres über Grundstücke und Grenzen erfahren können. Zu einem großen Teil werden wir betroffen von den Bewohnern der nahe liegenden Häusergruppen des Gemeinnützigen Bauvereins. Von diesem Unternehmen aus scheinen öfter Leute die mündliche, höchstwahrscheinlich auch jeweils schriftlich Erlaubnis zu bekommen, sich aus in ihrem Besitz befindlichen Holzungen das Nötige zu holen, indess ohne jegliche Aufklärung über Lage und Grenze des dem Gemeinnützigen Bauvereins gehörigen Geländes. Solche Erfahrungen wurden bei Ertappten schon gemacht. Wir bitten erg., von dortiger Stelle aus auf die Leichtfertigkeit dieses Verfahrens hinzuweisen.

Weiterhin erbitten wir von der Stadtverwaltung unbedingten Schutz und Beistand in diesen uns dauernd schädigenden Diebstählen. Eine strenge und allgemeine Verwarnung seitens der Behörde in den Zeitungen könnte womöglich etwas Abhilfe bringen. Auch würde ein wachsameres Auge der Polizei- und Fortbeamten von Nutzen werden. Wir glauben diese berechtigte Beschwerde nicht allein für uns, sondern auch im Interesse aller Waldbesitzer gemacht zu haben und erwarten wir, dass die Stadtverwaltung mittel ergreift, um die unerhörten Walddiebstähle abzuschwächen.“

Preis beim Wettbewerb für kulturelle Bildungskonzepte

Pressemitteilung der SPD

Die Stadt Remscheid ist aus dem Landeswettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ zusammen mit fünf weiteren Kommunen als Gewinnerin hervorgegangen – und das schon zum zweiten Mal. Im Rahmen einer Preisverleihung am Dienstag, 16. November, in Köln überreichte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen Mitgliedern des Arbeitskreises Kulturelle Bildung ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Bereits 2019 war Remscheid für seine kulturelle Bildungsarbeit ausgezeichnet worden.

Ursula Wilberg, kulturpolitische Sprecherin der SPD: „Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unser Gesamtkonzept für Kulturelle Bildung erneut gewürdigt wurde. Die Auszeichnung ist ein toller Erfolg für Remscheid und Lohn für die unermüdliche Arbeit aller Beteiligten.“ „Kulturelle Bildung trägt bei Kindern und Jugendlichen dazu bei, durch die Beschäftigung mit der Kunst eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. „Für uns hat die Förderung von kulturellen Bildungsprojekten daher einen enorm hohen Stellenwert. Dass Remscheid nun schon zum zweiten Mal beim Wettbewerb des Landes gewonnen hat, zeigt, dass wir mit unseren Projekten auf dem richtigen Weg sind.“ Seit 2007 würdigt das Land NRW mit dem Wettbewerb besonderes kommunales Engagement in der kulturellen Bildung. Ausgezeichnet werden etwa Konzepte, die durch Vernetzung von Ämtern, freien Künstlerinnen und Künstlern sowie Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen an der Qualität ihrer kulturellen Bildungslandschaften arbeiten. Kindern und Jugendlichen soll so dauerhaft Zugang zur kulturellen Bildung ermöglicht werden.

2G-Regel gilt für persönliche Gespräche

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Arbeitsagenturen bleiben auch in Zeiten hoher Infektionszahlen weiterhin geöffnet. In den Häuern gelten zum Schutz der Kundinnen und Kunden und Kolleginnen und Kollegen die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Zusätzlich setzen die Arbeitsagenturen ab Donnerstag, 25. November, bundesweit die 2G-Regel um. Für persönliche Gespräche ist dann der Nachweis erforderlich, geimpft oder genesen zu sein. Es wird empfohlen, für diese persönlichen Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren.
Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen. Die persönliche Arbeitslosmeldung ist auch weiterhin für alle Kundinnen und Kunden am Notfallschalter möglich. Alle Kundinnen und Kunden können auch weiterhin viele alle Anliegen einfach und unkompliziert über die digitalen e-Services der Bundesagentur für Arbeit oder telefonisch erledigen. Kundinnen und Kunden erreichen die Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal auch unter:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/startseite oder unter Telefonnummer 0202 2828 111.

Neue Coronaschutzverordnung ab 24. November

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Die Landesregierung setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom vergangenen Donnerstag und das neue Infektionsschutzgesetz konsequent um und hat die Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen entsprechend angepasst. Zur Begrenzung der erneut steigenden Infektions- und Hospitalisierungszahlen und insbesondere zur weiteren Gewährleistung ausreichender medizinischer Versorgungskapazitäten treten ab Mittwoch, 24. November 2021, damit weitere zielgerichtete Maßnahmen in Kraft, die im gesamten Freizeitbereich das ansteigende Infektionsgeschehen einbremsen sollen. Hier gelten künftig umfassende und flächendeckende 2G-Regelungen für den Zugang bzw. 2G-plus-Regelungen für Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen wie etwa Clubs, Tanzveranstaltungen und Karnevalsveranstaltungen. Zudem gelten weitgehende 3G-Regelungen etwa bei Messen und Kongressen, nicht freizeitorientierten Versammlungen in Innenräumen und standesamtlichen Trauungen.

„Die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens ist besorgniserregend. Hier müssen wir gegensteuern. Wir setzen bewusst konsequent auf die 2G-Regel, weil nicht geimpfte Menschen viel stärker von einem schweren Verlauf der Erkrankung bedroht sind und deshalb das Gesundheitssystem viel stärker belasten. Wir wissen, dass auch Geimpfte die Infektion weitergeben können, aber ihnen droht nur in seltenen Fällen ein Krankenhausaufenthalt oder gar eine Intensivbehandlung. Deshalb bleibt für sie nach wie vor weitgehende Normalität möglich. Zugleich lautet nochmals mein dringender Appell an alle, die das bisher noch nicht getan haben: Lassen Sie sich impfen! Das schützt nicht nur Ihr eigenes Leben, sondern auch das Leben anderer. Und umso schneller können wir alle zur Normalität zurückkehren“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Zentrales Anliegen der Landesregierung ist es daher, die Impfkampagne voranzutreiben. Insgesamt sind über 71 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen vollständig geimpft. Das Beibehalten wichtiger AHA+L-Standards im Alltag bleibt auch für diese Menschen von Bedeutung. Daher gilt in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung. Zudem wird das Tragen einer Maske auch im Freien nach wie vor dringend empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Dort, wo die zuständige Behörde es ausdrücklich festlegt, ist es auch im Außenbereich Pflicht.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung finden Sie unter www.land.nrw/corona. Sie gilt einstweilen bis zum 21. Dezember 2021. Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick:

  • Einführung von 2G-Regeln im Kultur- und Freizeitbereich: Der Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind. Darunter fallen Besuche von Museen, Ausstellungen, Konzerten, Theatern, Kinos, Tierparks, zoologischen Gärten, Freizeitparks, Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen. Der Besuch von Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkten und Volksfesten fällt ebenso unter diese Regelung wie touristische Übernachtungen oder die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen oder Friseurbesuche).
  • 2G-plus-Regel in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen: Der Besuch von Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen, Karnevalsfeiern und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können. Dieser kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Gleiche Regelung gilt für die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.
  • Ergänzung der 3G-Regelungen: Im Bereich von nicht freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben bestehende 3G-Regelungen erhalten und werden auf weitere, bisher nicht zugangsbeschränkte Angebote ausgedehnt. Demnach ist der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen, Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet. Auch für Beerdigungen, standesamtliche Trauungen, Friseurbesuche und nicht-touristische Übernachtungen gilt die Nachweispflicht über eine Impfung, Genesung oder Testung.
  • Veranstaltungen: Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung: Hier darf bei Veranstaltungen mit Steh- oder Sitzplätzen die über 5.000 Zuschauende hinausgehende Kapazität nur zu 50 Prozent ausgelastet werden; bei Veranstaltungen im Freien gilt dies nur für die Stehplätze. Die Einhaltung und Kontrolle von Maskenpflichten ist sicherzustellen.
  • Kontrolle und Überprüfung der aufgestellten Regelungen: Die Überprüfung der Impf- und Testnachweise erfolgt durch die verantwortlichen Veranstalter oder Betreiber. Im Rahmen angemessener Stichproben ist ein Abgleich der Nachweise mit dem amtlichen Ausweisdokument vorzunehmen, welches Besucher von Einrichtungen oder Veranstaltungen bei sich führen müssen. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Unterlassene Kontrollen werden mit erhöhten Bußgeldern geahndet. Bei Missachtung zentraler Regeln sind die Gewerbe- und Gaststättenaufsicht zu informieren, um die Zuverlässigkeit der Betreiber überprüfen zu können.
  • Regelungen für Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler: Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.
  • Weitergehende Maßnahmen in Abhängigkeit von der Hospitalisierungsinzidenz und regionalem Infektionsgeschehen: Besonderem regionalen Infektionsgeschehen oder einer hohen Belastung der regionalen Krankenhäuser können die zuständigen Behörden mit zusätzlichen Maßnahmen entgegenwirken. Außerdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz beim Überschreiten einer Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der in Bezug auf Covid-19 in ein Krankenhaus aufgenommene Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) von sechs weitergehende Schutzmaßnahmen nötig werden. Sinkt die Hospitalisierungsinzidenz wieder unter drei, werden Schutzmaßnahmen dagegen wieder zurückgenommen.

Infos über neue Whistleblower-Richtlinie

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Am 17. Dezember tritt die neue EU-Whistleblower-Richtlinie in Kraft. Sie stellt für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern neue Richtlinien im Bereich „Compliance“ auf. Im Mittenpunkt steht dabei die Pflicht, ein Hinweisgebersystem mit entsprechendem Meldekanal einzurichten, um nach einer Meldung gegebenenfalls Folgemaßnahmen einzuleiten. Dr. Maximilian Degenhart, Rechtsanwalt, Compliance Officer (TÜV) und Geschäftsführer bei Hinweisgeberexperte.de, wird am Montag, 29. November, von 15 bis 17 Uhr kostenfrei darüber informieren. Die Veranstaltung findet Corona-bedingt als Online-Veranstaltung statt. Weitere Informationen gibt es bei Claudia Voigt, Tel. 0202 2490-402, E-Mail c.voigt@bergische.ihk.de">c.voigt@bergische.ihk.de. Interessierte Unternehmen können sich zudem online informieren und anmelden unter www.bergische.ihk.de, Dokumentennummer 181154804. Die Teilnahme ist kostenlos.

"Eine gut erreichbare Versorgung sicherstellen!"

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Im Bergischen Land sind Krankenhäuser wichtige Anlaufpunkte für die Gesundheit!“, betont der SBD-Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald, Sven Wolf. Ein Großteil der Menschen in Remscheid wünsche sich eine ortsnahe Krankenhausversorgung. 84,5 Prozent in Remscheid lehnten es ab, dass einzelne Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen geschlossen werden. Das gehe aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey hervor, die die SPD-Fraktion im Landtag NRW in Auftrag gegeben hat. „Doch die gute und sichere Versorgung, die sich die Menschen zu Recht wünschen, ist gefährdet“, fürchtet Wolf. „Denn mit dem Krankenhausplan der schwarz-gelben Landesregierung drohen Klinik-Schließungen.“

Dem stehe ein wachsender Versorgungsbedarf gegenüber. Die Zahl der stationär behandelten Kranken in NRW stieg von 2010 bis zum Jahr 2019 um mehr als zehn Prozent. 2010 waren es knapp 4,2 Millionen Menschen. 2019 waren es mehr als 4,6 Millionen Menschen. Das zeigten die Daten des statistischen Landesamtes. „Die SPD-Fraktion will dem wachsenden Bedarf gerecht werden. Wir lehnen einen Kahlschlag in der Krankenhauslandschaft ab“, so Wolf. „Die Corona-Pandemie hat uns schließlich gezeigt, dass ein leeres Krankenhaus-Bett kein Skandal, sondern eine wichtige Sicherheit ist.“

Wolf unterstützt daher einen Aktionsplan seiner Fraktion, der auch in Remscheid die Gesundheitsversorgung stärken soll. „Wir wollen, dass eine wohnortnahe und gut erreichbare Grundversorgung sichergestellt ist. Dafür müssen ambulante und stationäre Versorgung miteinander verzahnt sein. Eine gute Krankenhausplanung berücksichtigt die Versorgungsstruktur hier bei uns vor Ort“, bekräftigt Wolf. Zudem will die SPD-Fraktion für Entlastung beim Krankenhaus-Personal sorgen. „Viele Pflegerinnen und Pfleger sind schon ohne die Folgen der Pandemie überlastet und unterbezahlt“ betont Wolf. „Die Arbeitsbedingungen müssen attraktiver werden – mit besseren Löhnen und einer Personalbemessung, die dem tatsächlichen Arbeitsaufwand entspricht. Davon profitieren auch die Patientinnen und Patienten.

Glückliche Gewinner bei der PS-Auslosung

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Bei der November-Auslosung konnte sich eine Gewinnerin beziehungsweise ein Gewinner aus Remscheid über einen Gewinn in Höhe von 50.000 Euro freuen. „Wir gratulieren ganz herzlich zu dem tollen Gewinn“, sagt Thomas Wingenbach und fügt hinzu: „Mit einem PS-Los können die Remscheiderinnen und Remscheider nicht nur sparen und gewinnen, sondern auch Gutes für unsere Stadt tun. Denn pro Los werden 25 Cent an gemeinnützige Vereine und Institutionen im Geschäftsgebiet der Stadtsparkasse Remscheid gespendet. In diesem Jahr sind so bereits rund 160.000 Euro den Remscheider Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen zu Gute gekommen.“ PS-Lose können in allen Geschäftsstellen der Stadtsparkasse Remscheid gekauft werden. Ein Los kostet fünf Euro. Davon sparen die Teilnehmenden vier Euro, ein Euro ist der Los-Einsatz. Jeder Los-Besitzer hat die Chance, monatlich einen Höchstgewinn von 250.000 Euro zu erzielen. Per Dauerauftrag hat jeder Losbesitzer monatlich die Chance auf einen Gewinn.

Kein Remscheider unter den Landesbesten

Pressemitteilung der IHK

Die 246 landesbesten Auszubildenden in IHK-Berufen sind am Freitag) in Gelsenkirchen von den nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern geehrt worden. Darunter waren auch zehn Spitzen-Azubis aus dem Bezirk der Bergischen IHK (Waterbölles: acht aus Wuppertal und zwei aus Solingen, aber niemand aus Remscheid). Die 246 „IHK-Landesbesten NRW 2021“ sind die jeweils zwei Prüfungsbesten in den über 120 Ausbildungsberufen samt Fachrichtungen, die die in den IHK geprüft werden. Sie sind damit die „Besten der Besten“ unter den 3.975 jungen Frauen und Männern, die ihre Abschlussprüfung mit „sehr gut“ bestanden, also mindestens 92 von 100 Punkten erreicht haben.

„Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen braucht Fachkräfte wie Sie“, betonte Dr. Benedikt Hüffer, der Präsident der IHK Nord Westfalen und Gastgeber der diesjährigen „IHK-Landesbestenehrung NRW“. Er verwies auf aktuelle IHK-Umfragen zum Fachkräftemangel, nach denen die Unternehmen vor allem Absolventen einer betrieblichen Ausbildung suchen. Die Prüfungsbesten bezeichnete er als „Vorbilder und wichtige Botschafter“, die in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit den Vorteilen einer betrieblichen Ausbildung werben sollten. Der IHK-Präsident wandte sich auch an die Ausbildungsbetriebe, deren Ausbilderinnen und Ausbilder wie auch an die Lehrkräfte in den Berufskollegs: „Ihr Engagement trägt dazu bei, Fachkräfte vor Ort, in der Region und im Land zu halten. Die berufliche Ausbildung bleibt eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft.“