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Finger statt Spraydose, Licht statt Lack

Im Rahmen des Programmes „Kulturrucksack Remscheid“ präsentiert die Kraftstation in der ersten Ferienwoche den Workshops „Lichtbuden - Graffiti 2.0. - Häuser bemalen mit dem Tagtool". Für alle Jungen und Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren gibt es von Montag, 14., bis Donnerstag, 17. Oktober, jeweils von 10 bis 15 Uhr einen Graffiti Workshop der besonderen Art. Mit I-Pads und der „Tagtool“- App ausgerüstet, ersetzen sie Lack durch Licht und geben so Wänden einen neuen Look.

Graffiti 2.0 - so könnte man frei übersetzt „Tagtool“ bezeichnen. Finger statt Spraydose, Licht statt Lack. Denn das wichtigste Arbeitsmittel beim „tagtoolen“ ist das I-Pad, auf dem die Ideen gezeichnet werden. Die Licht-Graffitis werden dann mit einem Beamer an die Wand projiziert und können sogar noch animiert werden. Bei dieser Tagtool Session experimentieren die Teilnehmer/innen mit bewegten Bildern, Farben und Fotografien, die scheinbar über die Häuser der Stadt fliegen. Hierbei ist Kreativität gefragt; dann erscheint eine Stadt in einem völlig anderen Licht.

Die Workshopleitung übernehmen die Lichtgestalten Matthias Plenkmann und Christan Spieß aus Dortmund. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer Lust hat sich auszuprobieren, meldet sich an unter E-Mail kultur@krafstation.de oder kommt am 14. Oktober um 10 Uhr in die Kraftstation, Honsberger Str. 2.

 

Wurstverzehr in Remscheider Altenheimen gefahrlos

„Wurst-Skandal“ auch in Remscheid? Die Unruhe unter Bewohnerinnen und Bewohnern Remscheider Altenheime legte sich schnell wieder: Zwar hatten drei Altenheime in der Stadt von der hessischen Wurstfabrik Wilke durchgekochte Brühwurst bezogen, da diese vor dem Verzehr aber noch einmal heiß gemacht wurde, bestand für die Bewohner keine Infektionsgefahr, wie das das Bergische Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA) in Solingen bestätigte. In der vergangenen Woche waren  in Wurstwaren von Wilke gefährliche Listerien nachgewiesen worden. Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können auch schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden. Auf Listerien in Produkten der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG werden bislang zwei Todes- und Dutzenden Krankheitsfälle zurückgeführt. Ende voriger Woche beantragte die die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens. Die Behörden hatten am Dienstag die Produktion des Unternehmens „vorläufig“ geschlossen.

Vertrag mit Michael Hagemann endet zum 31.12.

Michael Hagemann hauptamtlicher BZI-Geschäftsführer“, überschrieb der Waterbölles am 23. Februar 2009 eine Pressemitteilung des Remscheider Berufsbildungszentrums der Metall- und Elektroindustrie (BZI). Darin teilte die große Ausbildungsstätte an der Wüstenhagener Straße mit, dass diese ab Juni 2009 erstmals von einem hauptamtlichen Geschäftsführer geleitet werde: Michael Hagemann. Er werde die Aufgaben der beiden Geschäftsführer Joachim Groth (IHK) und Markus von Dreusche (Arbeitgeber-Verband) zum 31. Oktober 2009 übernehmen. Das Kompetenzzentrum in der Aus- und Weiterbildung sei kontinuierlich gewachsen, und da sei es für die Gesellschafter des Hauses (die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid und den Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e.V.) nur konsequent, die „Führung des Hauses neu aufzustellen“, so Markus von Dreusche damals.

Michael Hagemann (Bildmitte) im dunklen Anzug. Dieses Foto entstand bei einer Pressekonferenz des BZI im November 2009. Im Bild von li. n. re. Alexander Holthaus, Dr. Manfred Diederichs, Michael Hagemann, Markus von Dreusche und Joachim Groth. Foto: Lothar KaiserMichael Hagemann hat eine steile Karriere gemacht. Der gelernte Landwirt studierte mit Abschluss als Diplom-Sozialarbeiter und Betriebswirt. Er war drei Jahre lang Projektleiter, Fachbereichsleiter und Teilgeschäftsführer der Aids-Hilfe Köln und vier Jahre lang Geschäftsführer der Arbeit Remscheid gGmbH, bevor er zum BZI wechselte. Jetzt ist er gegangen, und die BZI-Gesellschafter müssen sich nach einem Nachfolger umsehen – ausgerechnet mitten in der Phase des Neubaus der Ausbildungswerkstätte („Technik-Campus") mit modernster Technik, 360 Werkstattplätzen in den Ausbildungsbereichen Metall, Elektro und Steuerungstechnik und 144 Unterweisungsplätzen in fünf Theorieräumen. Dafür hatte Hagemann in den  vergangenen Jahren viele Millionen Euro an Fördergeldern akquiriert. Bezogen werden soll der Neubau im Februar 2020. Bis dahin dürfte der neue BZI-Geschäftsführer gefunden worden sein. Derzeit hat Roland Kassen, bislang Stellvertreter Hagemanns, die Geschäftsführung übernommen.

Dass der 48-jährige Wuppertaler Michael Hagemann, der "tägliche Entscheider" im BZI in den vergangenen zehn Jahren, „der sich in der heutigen Förderlandschaft sehr gut auskennt“ (von Dreusche im November 2009 auf einer Pressekonferenz), jetzt das Bildungszentrum der Metall- und Elektroindustrie auf eigenen Wunsch verlassen habe, berichtet heute der RGA. Zitat: „Hagemann führt gesundheitliche Gründe dafür an. (...) Mehr mag er nicht sagen.“ Die Zeitung zitiert Hagemann mit den Worten: „Ich habe zehn Jahre Gas gegeben für das BZI, ich habe insgesamt 25 Millionen Euro EU-Gelder nach Remscheid geholt, und ich habe das Personal und den Umsatz verdoppelt."

Wann genau Hagemann seinen Arbeitsplatz verlassen hat, ist (noch) nicht bekannt. Überhaupt halten sich die Gesellschafter des 1952 als Gemeinschaftswerkstatt gegründeten BZI in dieser wichtigen Personalangelegenheit auffällig zurück. Gegenüber dem RGA äußerte sich Markus von Dreusche lieber zur Finanzlage des BZI. Die Botschaft: „Für das BZI wird mehr Geld gebraucht“, ist im RGA-Bericht nachzulesen. „In den nächsten Monaten soll es deshalb darum gehen, weitere Fördergelder für den Neubau in Remscheid lockerzumachen.“ Markus von Dreusche begründete das mit den gestiegenen Kosten des Neubauprojekts: „Mitte Oktober werden wir einen genauen Überblick darüber haben", sagte er dem RGA. Auf der Baustelle seien die Arbeiter auf Felsen gestoßen. Das muss beim Bau der Fundamente geschehen sein, also schon vor etlichen Monaten. Denn das Richtfest des Rohbaus war am 5. Juni. Auf Nachfrage teilte Dipl. Ing. Michael Pott als Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes dazu dem Waterbölles mit, das sei nur ein Beispiel für Kostensteigerungen in der Bauphase. Wann Hagemanns letzter Arbeitstag im BZI gewesen sei, wollte Pott dem Waterbölles nicht sagen. Nur so viel: Der Arbeitsvertrag sei einvernehmlich zum 31. Dezember beendet worden.

„Michael Hagemann ließ nicht wenig Geld aus den Finanztöpfen in Düsseldorf und Berlin nach Remscheid fließen“, schreibt der RGA. Darüber hatte Michael Hagemann, bevor er damit später die Agentur Schulz, Wessel & Partner beauftragte, in seinen ersten Jahren als BZI-Geschäftsführer noch selbst Pressemitteilungen verfasst. So beispielsweise am 1. Dezember 2016. Zitat: „Die Förderung der für das kommende Jahr geplanten technischen Modernisierungsprojekte des Berufsbildungszentrums der Industrie wurde durch das Land NRW (Wirtschaftsministerium NRW) und den BUND (BMBF / BAFA) in Höhe von 991.000 € bei einem Investitionsvolumen von 1.239.000 € bewilligt (Förderquote 80 Prozent). Mit den Modernisierungsprojekten 2017 (Modernisierung der Schlossereien durch neue Werkbänke, eine Flachschleifmaschine und einen Sägevollautomaten, zwölf neue konventionellen Drehmaschinen und ein CNC-Fräsbearbeitungszentrum ... wird das BZI seinen Modernisierungsprozess abschließen und damit innerhalb von fünf Jahren alle Ausbildungsbereiche auf den aktuellen Stand der Technik und Didaktik bringen können. (...) Nach Abschluss dieser Modernisierungsprojekte wird das BZI dann innerhalb von fünf Jahren 5.544.000 € bei einer Förderung aus Landes- und Bundesmitteln von 3.878.000 €, annähernd 70% Förderquote, in seine technische und didaktische Modernisierung investiert haben.“

Aber das war nur der Anfang. „Bund fördert BZI mit zehn Millionen Euro“, freute sich am 9. Januar 2018 der CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt. An diesem Tag hatte Thomas Rachel (CDU), Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Michael Hagemann einen Förderbescheid über 666.515,77 € überreicht. Der Waterbölles schrieb damals: „Die Gesamtinvestitionen für die weitere technische Modernisierung in 2018 des BZI belaufen sich auf 1.110.859,61 €. (...) Die Gesamtprojektkosten der Neubaumaßnahme belaufen sich auf 15.580.000 € (hiervon Bundesförderung 9.348.000 €, Landesförderung 3.116.000 €, BZI-Eigenanteil: 3.116.000,00 €).“

Bergische Wirtschaft beklagt mäßigen Abschwung

Pressemitteilung der Bergische Industrie- und Handelskammer

„Das Konjunkturklima in den bergischen Großstädten hat sich verschlechtert. Sowohl die Einschätzungen der aktuellen Wirtschaftslage als auch die Erwartungen über die künftige Geschäftsentwicklung sind negativer geworden.“ Mit diesen Worten fasste Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, heute die Ergebnisse der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage zusammen. An dieser hatten sich 467 Unternehmen mit rund 23.000 Beschäftigten beteiligt. Positiv sei immerhin, dass aktuell noch 31 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als „gut“ und weitere 53 Prozent als „befriedigend“ ansehen; erst 16 Prozent der Betriebe sind unzufrieden. Der Geschäftslageindex sei damit aber um weitere 12 Punkte auf einen Wert von derzeit plus 15 gesunken.

Für die Entwicklung gebe es mehrere Ursachen. Das immer unsichere handelspolitische Umfeld sei eines davon. Die Konflikte zwischen den USA und China sowie auch das Thema Brexit schwelten weiter. Und auch die Absatzmärkte Russland und Iran bleiben durch Sanktionen beeinträchtigt. Die Schwierigkeiten in der Automobilindustrie treffen zunehmend auch die bergischen Zulieferer. Hinzu kämen hausgemachte Probleme: „Mehr als die Hälfte der Unternehmen sieht in der Wirtschaftspolitik ein großes Entwicklungshemmnis. Generell wird die wachsende Bürokratie als gravierendes wirtschaftliches Risiko bewertet. Auch bei Steuern und Abgaben wünschen sich viele Firmen, dass sie durch weniger steuerrechtliche Vorschriften oder durch Vereinfachungen entlastet werden“, so Wenge wörtlich.

Im Branchenvergleich stehe die Dienstleistungsbranche einschließlich Gastgewerbe und Reisebüros relativ am besten da. Die Indizes für die erwartete Geschäftslage gingen aber überall stark zurück - auch in der für das Städtedreieck so wichtigen Industrie. In allen drei Städten rechnen die Industrieunternehmen mit einer erheblichen Verschlechterung. „Besonders betroffen zeigt sich die Remscheider Industrie, deren Geschäftserwartungen auf einen Indexwert von minus 37 regelrecht abstürzen“, so der IHK-Vertreter. Viele Industriebetriebe haben ihre Produktion zurückgefahren. Die Erträge geraten zunehmend unter Druck. Die Daten des Statistischen Landesamts belegen jedoch, dass sich die bergische Industrie im bisherigen Jahresverlauf besser entwickelt hat als der nordrhein-westfälische Durchschnitt. Sinkende Ertrags- und Umsatzerwartungen wirken sich allerdings negativ auf die Investitions- und Personalpläne aus. Die Unternehmen melden weniger offene Stellen als vor einem Jahr. Derzeit beklagen nur noch 37 Prozent der Betriebe einen Mangel an Arbeitskräften. Für die Unternehmen werde es jedoch zunehmend schwieriger, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen.

Neben der Dienstleistungsbranche melde nur die Verkehrsbranche einen Erwartungswert, der nicht unter null liegt. Den gewachsenen Pessimismus unterstreiche, dass eine deutliche Mehrheit der Betriebe mit sinkenden Erträgen rechnet. Aber auch die Umsätze, Investitionen und Personalbestände dürften tendenziell abnehmen. „Insgesamt stellen sich die Betriebe des IHK-Bezirkes auf wirtschaftlich schwierigere Zeiten ein“, so Wenge abschließend.

Kommenden Samstag Reinigung der Werkzeugtrasse

Pressemitteilung des Initiativkreises Kremenholl e.V.

"Hölpend met, dat Remsched propper blit": Jedes Jahr stellen sich zahlreiche Remscheider Bürgerinnen und Bürger getreu dem zwar in die Jahre gekommenen, aber immer noch aktuellen Motto der Herausforderung der Umweltverschmutzung, mit der wir leider tagtäglich in unserem Alltag in Remscheid konfrontiert werden. Aber auch nach „Picobello“, dem alljährlichen Aufräumtag, gibt es unterjährig Bedarf genug, Hand anzulegen und Unrat zu entsorgen, der achtlos auf Wegen oder Grünflächen hinterlassen wurde.
Als Pate des Abschnitts der Trasse des Werkzeugs zwischen Kremenholler Straße und dem Industriegebiet „Am Bruch“ hat sich der Initiativkreis Kremenholl e.V. verpflichtet, zweimal im Jahr diesen Abschnitt „propper zu halten“. Dazu bedarf es möglichst vieler helfender Hände. Aus diesem Grund suchen die ehrenamtlichen Mitglieder des Initiativkreises engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sie am Samstag, 12. Oktober, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr dabei unterstützen, auf der Trasse des Werkzeugs „für klar Schiff“ zu sorgen.
Treffpunkt auf der Trasse ist der Straßenübergang Kremenholler Straße, Ecke Alexanderstraße (IK-Schaukasten). Bei strömenden Regen fällt der Termin aus. Bitte beachten sie diesbezüglich unsere Hinweise auf Facebook! (Gabriele Leitzbach, Vorsitzende)

Woher das Geld nehmen für drei Trinkbrunnen?

Die Stadt Remscheid hat in Gesprächen mit der EWR GmbH als Wasserversorger die Möglichkeiten der Einrichtung von Trinkbrunnen im Stadtgebiet erörtert. Im Anschluss daran hat sich die EWR GmbH „ eingehend mit der Frage der technischen Voraussetzungen und Machbarkeit auseinandergesetzt“, so die Verwaltung in einer Mitteilung an den Rat der Stadt und die drei Bezirksvertretungen. Auf den Rat folgt heute die Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Zitat: „In einem ersten Schritt wurden beispielhaft die Trinkbrunnen der Stadt Düsseldorf betrachtet, welche seit geraumer Zeit in Betrieb sind. Bei diesen Brunnen handelt es sich um ‚Dauerläufer‘ und Eigenbauten der Stadtwerke. Im Herbst werden die Brunnen demontiert. Während des Betriebs werden die Brunnen ein- bis zweimal pro Woche kontrolliert. Die Brunnen verbrauchen täglich ca. zwei Kubikmeter Trinkwasser. Im Hinblick auf eine nachhaltige Lösung ist zu bedenken, dass bei den (in Remscheid) angedachten drei Brunnen ein jährlicher Verbrauch von ca. 1.650 Kubikmetern Trinkwasser anzunehmen ist. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 33 Personen, zugleich stellt sich die Frage des dauerhaften Abflusses der nicht als Trinkwasser entnommenen Wassermenge.“

In einem zweiten Schritt seien alternative Lösungen, u.a. der Fa. Kalkmann (https://www.trinkbrunnen-kalkmann.de/#modelle), betrachtet worden. Diese Brunnen werden einen Sensor und einer batteriebetriebenen Magnetventiltechnik aktiviert. Laut Hersteller ist von einem jährlichen Wasserverbrauch von 35 Kubikmetern auszugehen inkl. notwendiger Hygienespülungen.“ Denkbar sei hierbei auch eine Versickerung über das Pflaster. Auch müssten diese Brunnen im Winter nicht demontiert, sondern nur außer Betrieb genommen werden.

Nach Angaben des Anbieters würde die Einrichtung eines  solchen Trinkbrunnens je nach Modell, zzgl. Fracht und Montage zwischen 4.150 und 7.650 Euro kosten plus ca. 1.000 Euro für ein Fundament und ca. 2.000 Euro für einen Wasseranschluss. Die EWR GmbH haben folgende Standorte als machbar identifiziert: Eingang Allee-Center (Alleestraße), Lenneper Altstadt (Alter Markt) und Rathaus Lüttringhausen (Kreuzbergstraße). Zudem wurde auch eine Installation im Stadtpark geprüft. Dort verfügt die EWR GmbH jedoch über keine Versorgungsleitungen hat, und bei einer neuen, längeren Stichleitung ohne kontinuierlichen Wasserdurchlauf würden sich Hygieneprobleme ergeben.

Die Verwaltung abschließend: „Über die Errichtung der Trinkbrunnen und der Betrieb wäre eine Vereinbarung zwischen der Stadt Remscheid und der EWR GmbH abzuschließen. Die Investition wäre seitens der Stadt Remscheid zu finanzieren. Hierfür stehen themenbezogen bisher keine Mittel zur Verfügung. Es wäre zu prüfen, ob seitens der Bezirksvertretungen Mittel aus dem Investitionsprogramm „Schönere Stadtteile“ zur Verfügung gestellt werden könnten. Hier stehen derzeit jährliche Mittel in Höhe von 10.450 Euro für den Stadtbezirk Alt-Remscheid, 8.150 Euro für den Stadtbezirk Lennep und 5.000 Euro für den Stadtbezirk Lüttringhausen zur Verfügung. Ggf. wäre ein Differenzbetrag ergänzend bereitzustellen.“

'Körper am Limit' richtet sich auch an junge Leute

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Anlässlich des Internationalen Tages der Seelischen Gesundheit am 10.Oktober findet in Remscheid an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Arbeit Remscheid, Freiheitsstraße 181, eine interaktive Messe zur Prävention, Beratung und Behandlung von psychischen Erkrankungen statt.  Akteur*innen aus den Bereichen Prävention, Beratung und Behandlung von psychischen Erkrankungen planen hierzu ein attraktives Programm unter dem Motto „Körper am Limit“. Neben Infoständen werden Mitmachaktionen und Workshops angeboten.

Schirmherr der Veranstaltung ist Thomas Neuhaus, Sozialdezernent der Stadt Remscheid. Er eröffnet die interaktive Messe; anschließend werden Tanja Witte-Sieker und Ann-Catrin Ruhl, in das Thema „Körper am Limit“ einführen. Zudem wird Prof. Eugen Davids, Ärztlicher Direktor der Stiftung Tannenhof, wird um 14 Uhr über „ADHS im Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen“ referieren. Während der gesamten Veranstaltung sind die Besucher*innen eingeladen, Infostände und Mitmachaktionen zu besuchen und mit den Akteur*innen ins Gespräch zu kommen. Ein Trommelworkshop, Qi Gong, Genusstraining sowie ein sporttherapeutisches Angebot bieten die Möglichkeit, Prävention erlebbar zu machen. Der Eintritt ist kostenlos.

Statistisch gesehen wird jeder dritte Erwachsene in seinem Leben mindestens einmal von einer psychischen Erkrankung betroffen sein. Zwar rücken psychische Krankheiten sukzessive in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, doch noch immer begegnen Betroffenen viele Vorurteile, die sie teilweise daran hindern, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Tag der Seelischen Gesundheit hat das übergeordnete Ziel, mehr Verständnis für psychische Erkrankungen zu entwickeln und somit zu mehr Toleranz beizutragen. Fast jeder dritte Erwachsene leidet im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Vor allem junge Menschen sind in der heutigen Zeit einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt und immer häufiger betroffen. Gerade der Übergang von Schule zu Beruf stellt eine besondere Belastungssituation dar. Vor diesem Hintergrund haben sich die Remscheider Akteur*innen in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, explizit auch junge Menschen am Tag der Seelischen Gesundheit erreichen zu wollen. Daran ausgerichtet wird der Markt der Möglichkeiten auf humorvolle, erlebnisreiche und spielerische Art verschiedene Methoden und Hilfen vorstellen, die gut geeignet sind, Belastungssituationen und steigende Anforderungen zu meistern.

Das Bergische Brustzentrum stellt Therapien vor

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Das Bergische Brustzentrum lädt für den 12. Oktober zwischen 10 und 14 Uhr zum „Patientinnentag Brustkrebs“ ins Sana-Klinikum Remscheid. „Uns stehen in der Medizin neue und gut wirksame Medikamente zur Verfügung und auch bei fortgeschrittener Erkrankung lassen sich heute noch viele Jahre mit guter Lebensqualität ermöglichen“, sagt Kathrin Eikholt, Chefärztin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Sana-Klinikum Remscheid. Aber dafür ist nicht nur die medizinische Therapie wichtig. Maßnahmen wie regelmäßige Betreuung, ausgewogene Ernährung, Achtsamkeit und psychoonkologische Unterstützung können zum Wohlbefinden beitragen. Die Vorträge beim Patientinnentag Brustkrebs im Sana-Klinikum Remscheid klären auch darüber auf.

Themen der Referate an diesem Tag sind „Mammakarzinom und Knochengesundheit“ (Dr. Silvia Kirsten), „Körperliche Beschwerden nach Therapie eines Mammakarzinoms – wie kann Osteopathie unterstützen?“ (Thomas Helmchen), „Die antihormonelle Therapie – aktueller Stand“ (Gabriele van Aalst) und „Brustkrebs: Leben mit und nach der Erkrankung“ (Tanja Trawny). Im Anschluss an die Vorträge besteht die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Referenten. Außerdem wird der Tag durch die Selbsthilfegruppen aus Remscheid und Radevormwald, das Atelier für Zweithaar Mayer, die Aktion „Herzen gegen Schmerzen“, das Kosmetikstudio Rabea Abrahams, die Schwimmschule Kirchner, den Osteopathen Daniel Lavenia sowie die Sanitätshäuser Goll & Schracke und Kreutzer bereichert.

Brustkrebs ist keine Frage des Alters. Kathrin Eikholt: „Zwar liegt das Durchschnittsalter der über 70.000 jährlich von Brustkrebs neu betroffenen Frauen bei rund 64 Jahren, aber über zehn Prozent sind noch keine 45 Jahre alt.“ Viele von ihnen haben sogar das 35. Lebensjahr noch nicht erreicht. Neben der bildgebenden und tastenden Diagnostik hat bei jungen Frauen auch die familiäre Vorbelastung für die Einschätzung des persönlichen Risikos eine besondere Bedeutung. „Im Falle einer Häufung von Brust- oder Eierstockkrebs innerhalb der Familie können Frauen an speziellen Früherkennungsprogrammen teilnehmen.“ Das Sana-Klinikum Remscheid ist schon seit vielen Jahren auch auf die Diagnose und Therapie von Brustkrebs spezialisiert und wurde 2007 erstmals – gemeinsam mit dem Städtischen Klinikum Solingen – als Brustzentrum zertifiziert. (Stefan Mülders)

Fußball-Circus für Ambulantes Hospiz Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit der fünften Auflage des Benefiz-Fußballturniers „Remscheider Fußball Circus“ wollen die Organisatoren neben dem Spaß am Sport einen möglichst hohen Erlös für das ambulante Hospiz Remscheid und damit für die Begleitung sterbenskranker Menschen erzielen. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz werden am Mittwoch, 23. Oktober, von 18 bis 22 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp verschiedene Mannschaften für das ambulante Hospiz Remscheid kicken – darunter auch eine Mannschaft der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, eine des Jugendrats, eine des Sana-Klinikums und eine der Circus-Familie Jonny Casselly.

Gesucht werden noch weitere Mannschaften (fünf Spieler/innen und ein Torwart) für das Turnier. Da die Zahl der Mannschaften begrenzt ist, erfolgt die Platzvergabe in Reihenfolge der Anmeldungen. Die Höhe des zu zahlenden Startgeldes, das vollständig als Spende an das Ambulante Hospiz Remscheid geht, bestimmt jede Mannschaft für sich selbst. Die Anmeldung der Mannschaften kann ab sofort über Michael Ketterer bei der städtischen Kinder- und Jugendförderung unter der Tel. RS 162738 oder E-Mail unter michael.ketterer@remscheid.de erfolgen.

Beim Schätzspiel am Rande des Turniers können gespendete Sachpreise gewonnen werden, unter anderem ein Restaurant-Menü, Zangen und Massagen. Für das leibliche Wohl sorgt das Lokale Bündnis für Familie. Im Verlauf der Veranstaltung besteht auch die Möglichkeit zur Spende für das ambulante Hospiz Remscheid.

Ehrenpreisen und Bürgermedaillen

Während des heutigen Festaktes um Tag der deutschen Einheit zeichnet die Stadt Remscheid im Teo Otto Theater verdiente Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen mit Ehrenpreisen und Bürgermedaillen aus. Mit den Bürgermedaillen werden Dr. med. Bettina Stiel-Reifenrath, Peter Maar und Dieter Noss geehrt. Weil sie verhindert sind, erhalten sie die Medaillen zu einem späteren Zeitpunkt. Die Ehrenpreise gehen an den

Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall e. V. (Zitat aus der Laudatio: „Ausgehend von einer Initiative der Geschichts-AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums mit großer Unterstützung der Schüler- und Lehrerschaft sowie der Schulleitung ist in Remscheid eine Gedenk- und Bildungsstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entstanden, die weit über die Stadtgrenzen hinaus eine breite Anerkennung in der Öffentlichkeit gewonnen hat. Die offizielle Eröffnung am 20. September 2018 zeigte allen Anwesenden noch einem eindrucksvoll, welche breite Unterstützung der mittlerweile gegründete Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall e. V. in der Remscheider Stadtgesellschaft erzielt und mit welch vorbildlichen Engagement sie diese Gedenk-und Bildungsstätte aufgebaut und zu einem Ort gegen das Vergessen gemacht haben.“)

und den Verein Frauenberatung e. V. („Aus dem Wissen heraus, dass Frauen in allen Lebenslagen Ansprechpartnerinnen benötigen, gründeten Remscheider Frauen aus großer Überzeugung und mit unermüdlicher Stetigkeit den Verein Frauen helfen Frauen e. V., aus dem heraus sich der Verein Frauenberatung e. V. etablierte. Frauen, gleich welcher Herkunft, gleich welcher Kultur, gleich welcher Religion finden Rat und Hilfe in der Frauenberatungsstelle, wenn es um Themen geht wie häusliche Gewalt, Stalking, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung oder Traumafolgestörungen nach Flucht- und anderen Gewalterfahrungen.  Auch Mitarbeiter  und Mitarbeiterinnen verschiedenster Institutionen wenden sich mit ihren Fragen an die Frauenberatungsstelle,  werden in ihren Prozessen begleitetet oder auch fortgebildet. Das Gesicht der Beratungsstelle ist Petra Hafele. Nicht zuletzt bietet sie auch Beratung, Unterstützung, Begleitung und Supervision für die Menschen an, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Auch Helfende brauchen professionelle Unterstützung, da sie mit seelisch belasteten Menschen konfrontiert sind bzw.  auf bestimme Verhaltensweisen der geflüchteten Menschen als Folge traumatisierenden und belastenden Erfahrung nicht vorbereitet sind.“)

Dr. Bettina Stiel-Reifenrath engagiert sich bereits seit vielen Jahren in der Organisation „Praxis ohne Grenzen“. Praxis ohne Grenzen kümmert sich um Menschen, die sich keine medizinische Versorgung leisten können. So zum Beispiel arbeitslose Menschen, Sozialhilfeempfänger, auch EU-Bürger mit eingeschränkten Leistungen und Haft-Entlassenen, die versäumt haben, eine Wiederaufnahme in die Krankenkassen zu beantragen. „Dieser Einsatz sollte uns ständig mahnen, dass es in einer so reichen Gesellschaft wie der unseren eines solchen ehrenamtlichen Einsatzes eigentlich nicht bedürfen müsste“, heißt es in der Laudatio. „Diese schnelle unbürokratische Hilfe zu leisten und dabei den hilfesuchenden Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, zeichnet die Arbeit von Frau Dr. Stiel-Reifenrath aus, die darüber hinaus dieses sozialpolitische Thema in die Öffentlichkeit trägt.“

Peter Maar engagiert sich seit Jahrzehnten für den Heimatbund Lüttringhausen, zuletzt 14 Jahre als Vorsitzender dieses Vereins; dabei hat er sich in besonderem Maße für die Belange Lüttringhausens eingesetzt. So hat er Spendenaufrufe initiiert zur Beleuchtung der Rathausfassade und der Weihnachtsbeleuchtung, die den ganzen Ort jährlich mit Herrnhuter-Sternen schmückt. „Insgesamt sind während der Amtszeit des Herrn Maar als 1. Vorsitzender des Heimatbundes ca. 180.000Euro Spendengelder gesammelt worden. Mit diesen Spendengeldern konnten u. a. auch das Kriegerdenkmal an der Evangelischen Stadtkirche sowie das Adolf-Clarenbach-Denkmal sowie auch das Denkmal auf dem Friedhof restauriert und saniert werden. Auch für ein verschönertes Rathausumfeld hat sich Herr Maar eingesetzt. Der Bandwirkerbrunnen am Rathaus ist ebenfalls durch Spendengelder des Heimatbundes aufgestellt worden. Noch heute wird dieser Brunnen durch den Heimatbund gepflegt. Zur Bewährung des historischen Ortskerns hat Herr Maar sich für den Erlass einer Denkmalbereichssatzung eingesetzt.“
Dieter Noss hat für den Reinshagener Turnerbund durch seine 69-jährige Vereinsmitgliedschaft und durch sein über dreißigjähriges ehrenamtliches Engagement in verschiedensten Vorstandsämtern des Vereins, herausragende und außerordentliche Leistungen erbracht. Zuletzt war er 16 Jahre als 1. Vorsitzender des Vereins in Verantwortung und hat sich um den RTB und auch die Stadt Remscheid verdient gemacht.
Den Reinshagener TB hat er stets mit Weitblick geführt. Vor Neuem hat er sich nicht verschlossen und die Chancen zur Weiterentwicklung des Vereins gesehen und auch ergriffen. Herausragend  hier die Gründung der Hockeyabteilung, die bis heute in Remscheid einzigartig ist. In seiner Amtszeit wurde der Lauftreff ins Leben gerufen, der sich auch heute noch als Angebot an alle Remscheider, auch vereinsfremde, richtet.
In seine Vorstandzeit fällt die Gründung der Seniorensportabteilung und die Öffnung des Vereins für den Behindertensport. Gerade die Behindertensportabteilung ist ein Novum in Remscheid, denn nirgendwo anders als im Reinshagener Turnerbund können Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Handicaps gemeinsam Sport treiben. Ebenfalls herausragend war der Internetauftritt des Vereins in einer Zeit, wo dies noch nicht üblich war. Auch die Umstellung der Vereinszeitung von DIN  A5 schwarz weiß auf DIN A4 farbig war ein herausragender Schritt, der dem Verein viel Ansehen einbrachte. „Als Highlight für Remscheid  muss die Einführung des Citylaufes genannt werden, den der Reinshagener Turnerbund um den Vorsitzenden Dieter Noss 5x ausrichtete. Auch das Mitwirken des Vereins beim Röntgenlauf war für Dieter Noss stets selbstverständlich. Im Jahre 2019 ist der Reinshagener Turnerbund ein finanziell gesunder Verein und zählt rund 600 Mitglieder.  Dieter Noss hat im März 2019 seinen Vorsitz an einen Nachfolger abgegeben.“

Streuobstwiesenfest und Offenes Atelier

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Zum Ernte-Dank-Fest/Streuobstwiesenfest lädt die Evangelische Stiftung Tannenhof herzlich ein. Zeitgleich findet im Thoma-Haus eine Kunstausstellung des „Offenen Ateliers“ statt. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Gefeiert wird am Sonntag, 6. Oktober, ab 10 Uhr auf dem Gelände der Stiftung Tannenhof, Remscheider Straße 76. Das Streuobstwiesenfest beginnt um 10 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der Kirche auf dem Stiftungsgelände. „Wir haben den Gottesdienst gemeinsam mit den Kindern der Kindertagesstätte der Stiftung gestaltet“, erklärt Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Evangelischen Stiftung Tannenhof.

Direkt im Anschluss wird der Markt eröffnet, der sich auf dem parkähnlichen Areal vom Jochen-Klepper-Haus bis hin zur Kita erstreckt. Hierbei erwartet die Besucher ein buntes Angebot von Rundfahrten mit historischen Traktoren bis hin zu frisch gepresstem Apfelsaft. Entsprechend dem Gedanken des Erntedankfests gibt es auch ein reichhaltiges kulinarisches Angebot. Zudem wird es einen Verkaufsstand des Bereichs Integration-Wohnverbund der Stiftung Tannenhof geben.

„Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm für Groß und Klein organisieren konnten“, so Leicht. Möglich sei dies nur durch viele helfende Hände innerhalb und außerhalb der Stiftung. Pfarrer Leicht sieht in dem Fest gleichzeitig einen wichtigen Schritt in Richtung Integration und Inklusion: „Wenn Begegnungen stattfinden, ist der erste Schritt gemacht. Deswegen legen wir viel Wert darauf, regelmäßig Feste zu veranstalten.“ Das Streuobstwiesenfest endet um 16 Uhr mit einem Konzert des Gitarrenvirtuosen Stefan Wiesbrock aus der Formation „FingerFood“ in der Kirche.

Die Werkschau des „Offenen Ateliers“ wird von den Teilnehmern aus dem Wohnverbund der Evangelischen Stiftung Tannenhof ab 15 Uhr im Thoma-Haus veranstaltet. Es werden Bilder präsentiert, die im Rahmen des „Offenen Ateliers“ unter der Anleitung der Remscheider Künstlerin Heide-Marie Hrabar entstanden sind. Besucher bekommen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden oder sich bei Livemusik zu entspannen. Ein besonderes Qualitätsmerkmal dieses Angebotes ist es, dass es sich nicht nur auf psychisch erkrankte Menschen konzentriert, sondern allen Teilnehmern ermöglicht, neue Kontakte zu knüpfen. In diesem Sinne ist das „Offene Atelier“ ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Inklusion und wurde deswegen von der Aktion Mensch und der Eugen-Moog-Stiftung finanziell gefördert.

Türöffner-Tag mit der ‚Sendung mit der Maus‘

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Montags haben alle Museen zu und keiner ist da – oder stimmt das nicht? Der 3. Oktober steht im Zeichen der Kinder und Familien: „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) hat zum neunten bundesweiten „Türöffner-Tag“ aufgerufen. Auch im Deutschen Werkzeugmuseum werden sich dann von 10 bis 17 Uhr Türen öffnen, die sonst für Kinder verschlossen sind. Hierzu hat Nachtwächter ‚Balduin Keks‘ einen kleinen Text als Einladung für die Kinder verfasst:

„Montags sind ja die Museen zu und alle glauben, wir sind dann zuhause. Doch das ist nicht so, dann machen wir ganz andere wichtige Arbeiten! Und um was es sich dabei handelt, erklären wir Dir in diesem Jahr. Am Anfang müssen wir uns erstmal alle Arbeitsgeräte zusammensuchen: Da brauchen wir ein Namensschild, damit wir wissen, mit wem wir gemeinsam unsere Arbeiten erledigen. Natürlich bastelt sich jeder ein Maus-Käppi, damit er nicht von dem hellen Licht in der Werkstatt geblendet wird – so jetzt kann es losgehen.

Nun geht es an die Reparatur von Museums-Exponaten. Hierfür haben wir ein ganz besonderes Material vorbereitet. Das wird weich, wenn Du es mit einem Fön erwärmst, und Du kannst es ganz eng um ein Werkzeug legen. Dann hast Du einen Abdruck davon und Du kannst davon eine Kopie herstellen.

Wenn alles repariert und vorbereitet ist, geht es darum, eine Ausstellungsvitrine fertig zu machen. Alle Exponate müssen da ganz vorsichtig reingelegt und beschriftet werden. Es muss ganz genau ausgewählt werden, damit nicht zu viel da reinkommt und alles vollkommen unübersichtlich ist. Noch schnell die Glashaube geputzt, zu gemacht und abgeschlossen – Poah, endlich fertig.

Selbstverständlich brauchen wir auch ein Plakat für unsere Ausstellung. Das könnt Ihr an der nächsten Station selber entwerfen und malen.

Natürlich helfe ich Euch bei all diesen Aufgaben und wir werden viel Spaß zusammen haben. Ich freue mich schon auf Euch!

Damit ich weiß, wieviel ich aufbauen muss, wäre ein Anruf unter Tel. RS 162519 schön, um Dich anzumelden. Vielleicht schreibst Du auch einfach eine E-Mail an werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de. Meine Kollegen leiten die Nachricht dann an mich weiter.

Bei den ganzen Aktionen werdet Ihr bestimmt hungrig und durstig. Zur Stärkung bereite ich leckere Waffeln und tollen Apfel-Punsch vor. Das schmeckt super! Ich freue mich auf Deinen Besuch. Ganz nebenbei: Eure Eltern könnt Ihr ruhig mitbringen.“

Das Deutsche Werkzeugmuseum freut sich, Teil dieses tollen Projektes zu sein und den Kindern einen Einblick in besondere Bereiche und Themen des Museums zu geben. Am „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ können Kinder und Familien überall in Deutschland bei freiem Eintritt Sachgeschichten live erleben. Mehrere hundert Einrichtungen, Unternehmen, Forschungslabore, Vereine und Werkstätten öffnen am 3. Oktober Türen, die Kindern sonst verschlossen bleiben und hinter denen es etwas Spannendes zu entdecken gibt.