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Wegen Umstellung kein Bargeld und Onlinebanking

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Kunden der Volksbank im Bergischen Land müssen am Wochenende vom 16. bis 18. August mit Einschränkungen rechnen: In allen 14 Städten des Geschäftsgebietes stehen die Geldautomaten bis voraussichtlich Samstagnachmittag nicht zur Verfügung, das Onlinebanking ist erst ab Montagmorgen wieder nutzbar. Grund ist die komplette Umstellung der Bank-EDV, erläutert der Vorstandsvorsitzende Andreas Otto. Die Volksbank empfiehlt ihren Kunden, sich rechtzeitig mit Bargeld zu versorgen oder auf die Kreditkarte zurückzugreifen, denn auch Zahlungen mit der EC-Karte (girocard), etwa beim Einkauf oder an der Tankstelle, sind nur bis zu einem Gesamtbetrag von 500 Euro pro Tag möglich. Die Filialen schließen am Freitag, 16. August, bereits um 12 Uhr.

„Damit die Bankgeschäfte unserer Kunden dauerhaft komfortabel und sicher sind, passen wir unsere Banktechnik immer wieder an“, sagt Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney. Diese Systemumstellung sei jedoch besonders: Fast ein Jahr hat die Volksbank die Umstellung vorbereitet, seit dem Frühjahr wurden alle 380 Mitarbeiter intensiv geschult. Und die Volksbank im Bergischen Land ist mit der IT-Umstellung nicht allein: Künftig werden alle Volksbanken in Deutschland ein einheitliches Banksystem nutzen, knapp 400 Genossenschaftsbanken müssen dafür ihr System wechseln. Die Volksbanken versprechen sich davon auch eine Bündelung ihrer Ressourcen bei der Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten im digitalen Banking. Sofortüberweisungen (Instant Payment) oder Bezahlen mit dem Smartphone gehören beispielsweise zu den Techniken, die nach der Umstellung in Kürze auch bei der Volksbank im Bergischen Land möglich sein werden. Ausführliche Informationen zum Umstellungswochenende im Bergischen Land wie auch zu den Veränderungen, die sich aus mit dem neuen System ergeben, erhalten die Volksbank-Kunden bei ihren Beratern oder auf der Homepage www.bergische-volksbank.de/umstellung.

Voba: Zwölf Azubis starteten ins Arbeitsleben

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Über zwölf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freut sich die Volksbank im Bergischen Land. Die jungen Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 27 Jahren haben am Montag ihre Ausbildung bei der Genossenschaftsbank begonnen. „Wir freuen uns sehr, dass Sie da sind“, begrüßten die Volksbank-Vorstände Andreas Otto und Lutz Uwe Magney ihre jüngsten Kollegen. Otto betonte, wie wichtig seinem Haus gut ausgebildete Bankkaufleute aus den eigenen Reihen sind, und ermutigte die neuen Azubis, mit Freude und Neugier in die zweieinhalbjährige Ausbildungszeit zu gehen. In dieser Zeit werden sie von Ausbildungsleiterin Ramona Fresen und den vielen Kollegen der Volksbank aus den Filialen wie auch den internen Abteilungen begleitet und unterstützt.

In ihrer ersten Woche bekommen die „Neuen“, die aus Remscheid, Wuppertal, Solingen, Haan, Hückeswagen, Wermelskirchen und Wülfrath stammen, einen ersten Einblick in ihr Ausbildungsunternehmen und schon den ersten internen Unterricht. Ab der nächsten Woche sind die Azubis jeweils in einer der 24 Filialen eingesetzt.
Für das nächste Jahr sucht die Volksbank im Bergischen Land neue Auszubildende. Bewerbungen sind bereits möglich. Interessenten wenden sich an Ramona Fresen unter Tel. RS 699-1602 oder E-Mail ramona.fresen@voba-ibl.de.

Die Zahl der Nebenjobber in Remscheid steigt

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbands Remscheid

Immer mehr Menschen in Remscheid üben neben ihrer Hauptbeschäftigung einen Nebenjob aus. Nach Angaben  der Agentur für Arbeit stieg die Zahl der Minijobberinnen und -jobber im Nebenjob in Remscheid von Dezember  2013 von 3.737 auf 4.407 im Dezember 2018 (+683). Das ist ein Anstieg um 15,4 Prozent. Der Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Remscheid, Peter Lange: „Das ist ein Alarmzeichen! Wir haben in Deutschland den größten Niedriglohnsektor Westeuropas, jeder  Fünfte muss zu weniger als zehn Euro die Stunde arbeiten. Es sind vor allem die Frauen, die aufgrund von  Teilzeitbeschäftigung und Niedriglöhnen nicht über die Runden kommen. Die Menschen wollen nicht von  Zweit- und Drittjobs leben, sondern von einer sicheren, sozialversicherten und tariflich entlohnten Arbeit.“  Derzeit gibt es 11.583 Minijobberinnen und -jobber in Remscheid. 61,4 Prozent sind Frauen. 38,6  Prozent Männer. Davon haben 5.404 einen Berufsabschluss und 538 einen akademischen  Abschluss. Insgesamt sind 51,3 Prozent Fachkräfte (5.942). An der Spitze der Minijobs standen in Remscheid im Dezember 2018 folgende Tätigkeiten:

  • Reinigung                                         3.007   Beschäftigte
  • Büro und Sekretariat                        1.194   Beschäftigte
  • Verkaufsberufe                                 1.038   Beschäftigte
  • Gastronomie                                        707   Beschäftigte
  • Verkehr und Logistik                           684   Beschäftigte

In der Sozialversicherung sind Minijobs eine Besonderheit, da für die Beiträge geringfügig Beschäftigter in  die Sozialversicherung andere Regeln gelten als für regulär Beschäftigte. Das betrifft die Kranken-, Pflege-,  Renten- und Arbeitslosenversicherung. Der DGB fordert eine grundlegende Minijobreform. ,,Die Kleinst-Arbeitsverhältnisse müssen gebündelt werden  Zu Teilzeit- und Vollzeitjobs im Schutz der Sozialversicherung. Der Boom der Neben- und Minijobs zeigt, dass  sich die Arbeitgeber hier ein Schlupfloch geschaffen haben, um aus den Sozialversicherungssystemen auszusteigen.  Das aber verstärkt den Trend zu Billiglohn und Altersarmut‘‘, so Peter Lange. Nach Berechnungen des DGB  erwirbt man nach 45 Jahren in einem Minijob bei gewerblichen Arbeitgebern und Versicherungsfreiheit nur  einen Rentenanspruch von rund 164 Euro. Peter Lange: ,,Wenn 51,3 Prozent aller Minijoberinnen und -jobber Fachkräfte sind, gibt ein riesiges Potenzial um den Fachkräftemangel in bestimmten Branchen in Remscheid aufzufangen. Das wäre ein Gewinn für alle Seiten.“ (Zahlenquelle: Statistik Agentur für Arbeit, Eigene Berechnungen)

Zuerst viel Wasser von oben und dann beschaulich

Der Anfang des Sommer- und Winzerfest der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V. war am vergangenen Freitagabend nicht gerade vielversprechend. Denn ein Wolkenbruch ging über der Lenneper Altstadt nieder und vertrieb zahlreiche Gäste. Wer unter Regenschirmen ausharrte, habe bald  mehr Wasser in seinem Glas gehabt als Wein, wurde dem Waterbölles berichtet. Der hatte sich frühzeitig entschieden, dem Fest erst am Sonntagnachmittag einen Besuch abzustatten. Und damit lag er richtig. Gestern gegen 17 Uhr ging es auf dem Alter Markt richtig beschaulich zu. Und das Wetter hätte nicht besser sein können.

Offene Sprechstunde und Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 8. August, von 14 bis 18 zur Berufsberatung in Remscheid, Solingen und Wuppertal kommen. In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen. Zusätzlich steht von 14 bis 18 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Solingen Miriam Schöpp vom Projekt „Passgenaue Besetzung“ der IHK Solingen-Wuppertal für die Beratung von Jugendlichen zur Verfügung. Das Projekt „Passgenaue Besetzung“ der IHK Wuppertal hat sich zum Ziel gesetzt, kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen zu unterstützen. Momentan werden für folgende Berufe Auszubildende gesucht:

  • Kaufleute im Groß- und Außenhandel
  • Kaufleute für Büromanagement
  • Kaufleute im E-Commerce
  • Kaufleute für Versicherungen und Finanzen
  • Sport- und Fitnesskaufleute
  • Maschinen- und Anlagenführer/-innen
  • Industriemechaniker/-innen
  • Zerspanungsmechaniker/-innen
  • Fachkräfte für Lagerlogistik/ Fachlageristen

„Alle Jugendliche, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Stefanie Petrick von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht“.

Wer die offene Sprechstunde und den Bewerbungsmappencheck für Jugendliche nutzen möchte, kann sich am Empfang in Remscheid, Solingen oder Wuppertal melden. Die Anschriften lauten:

  • Agentur für Arbeit Remscheid, Bismarckstr. 8,
  • Agentur für Arbeit Solingen, Kamper Str. 35,
  • Agentur für Arbeit Wuppertal, Hünefeldstr. 3-17,

„Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Stefanie Petrick. „Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“.

Kunstschule und 'Verein Kinderpläne' auf einer Wellenlänge

Fallschirme sind ein Sinnbild dafür, dass „Mutter Erde“ wieder zu einer nachhaltigen Welt werden muss, um den Menschen Gesundheit, Sicherheit und Zukunft bieten zu können. Das Projekt „Mother Earth“, 2015 von der amerikanischen Künstlerfamilie Barton als Recylingsaktion ins Leben gerufen, baut inzwischen mit seinen 1.216 „ Parachutes for the Planet“ in 51 Ländern auf sechs Kontinenten eine Brücke zwischen Einzelpersonen, Gemeinschaften und Organisationen, die sich für Nachhaltigkeit engagieren. Die vielen Fallschirme sollen das Bewusstsein schärfen für den Klimawandel und ein nachhaltiges Leben. Vernetzt sind die individuell gestalteten kreisförmigen Stoffstücke im Internet unter https://motherearthproject.org/parachutes/. Und dort wird demnächst auch ein Fallschirm aus Remscheid zu sehen sein, der den Appell „Take care of the Planet“ in einer bunten Weltkugel würdigt.

Geschaffen haben diesen Fallschirm in den vergangenen Wochen 20 Kinder und Erwachsene gemeinsam mit Ute Lennartz-Lembeck, der Leiterin der Remscheider „Kunstschule Heimat“: „Die vielen bunten Fallschirme können als ‚Sicherheitsnetze‘ angesehen werden und verwandeln sich in kraftvolle Zeichen der gemeinsamen Entschlossenheit, wenn sie von Gruppen während Demonstrationen festgehalten oder in großer Zahl gemeinsam gezeigt werden“, erklärte die Kunstpädagogin gestern auf einer Pressekonferenz in der pittoresken Halle Kaffeerösterei Rigano, Honsberger Straße 5. Dort hängt der Remscheider „ Parachut“ nun an der Decke, von wo aus er künftig jederzeit zu örtlichen Umweltaktionen heruntergeholt werden kann.

Bevor Mitarbeiter der benachbarten Dachdeckerfirma Radke den „Planet“-Fallschirm zur Decke schweben ließen, legten Elisa (10), Zara (10) und Michelle (9) ein letztes Mal Hand an, indem sie auf der symbolischen Weltkugel mit Klettplättchen überall dort handgearbeitete Kaffeebohnen aus Filz anhefteten, wo auf der Erde Kaffee angebaut wird. Denn Partnerin von Ute Lennartz-Lembeck ist bei dieser Aktion die Kaffeerösterin Stephanie Rigano. „Wir laufen ‚weltverbesserisch‘ auf einer Wellenlange“, sagte die Diplom-Soziologin gestern augenzwinkernd. Zusammen mit Familienangehörigen gründete sie 2015 den Verein „Aktion Kinderpläne“, um Kindern vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern Bildung zu ermöglichen. Den Verein verbindet mit der „Kunstschule Heimat“, wo Ute Lennartz-Lembeck das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schon bei den Jüngsten fördert, das Engagement für einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten. Anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums der Kaffeerösterei Rigano wurde im Juni mit der Bemalung des Fallschirms begonnen worden.

„Weltweit fehlt es Kindern an Chancen. Sie brauchen Menschen, die ihre Träume und Wünsche wichtig nehmen und ihnen bei der Verwirklichung Unterstützung geben“, sagt die Vereinsvorsitzende Stephanie Rigano. Das habe sie am schwierigen Leben einer alleinerziehenden Kaffeebäuerin und ihren drei kleinen Töchtern in Kolumbien erkannt. Der Verein hilft inzwischen Kindern und Jugendlichen in den kaffeeproduzierenden Ländern Honduras, Dominikanische Republik und Peru  („Ohne Umwege!“)

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F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen in neuem Look

Die Renovierungszeit ist zu Ende. Der F(l)air-Weltladen Lüttringhausen der Ökumenischen Initiative Lüttrighausen ist seit gestern zurück an seinen angestammten Ort Gertenbachstr. 17. Die Besucher/innen erwarten hellen und großzügiger gestaltete Räumlichkeiten. Die neuen (verlängerten) Öffnungszeiten sind 10 bis 13 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr. Samstags ist nur am Vormittag geöffnet.  Eine Eröffnungsfeier findet während der Fairen Wochen im September statt.

Keine Teilnahme ohne Ticket gilt generell

Auch in diesem Jahr wird es in Remscheid wieder „Wochen der älteren Generation“ geben, und zwar vom 31. August bis 14. September. Aber: „Was heißt hier eigentlich ‚ältere‘?“, fragt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz im Vorwort der kleinen Programmbroschüre, die jetzt an vieren öffentlichen Stellen in der Stadt ausgelegt wird. „Natürlich geht es in der Woche um Themen von Menschen in unserer Stadt, die zumeist das Berufsleben abgeschlossen und die Kinder ‚aus dem Haus‘ haben. Aber jeder sollte sich davor hüten, diese Generationen zu unterschätzen. Sie sind in vielen Organisationen nach wie vor diejenigen, die die Arbeit stemmen und für den Zusammenhalt sorgen. Sie engagieren sich und zeigen, dass Remscheid ihre Stadt ist. Und dennoch, gleichzeitig wäre es unverantwortlich, sich nicht auch mit Themen zu befassen, die im Alter auf jede/n von uns zukommen. Die Wochen für die ältere Generation beinhalten alles: Von der fröhlichen Begegnung bis zur Diskussion um ernste Themen.“ Der Dank des OB gilt allen, die an der Vorbereitung und Durchführung des vielfältigen Programms sind, vor allem den Mitgliedern des Seniorenbeirates.

Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr haben den ehrenamtlichen Helfern gezeigt, dass wohl der richtige Weg ist, um möglichst viele Seniorinnen und Senioren zu erreichen. Deshalb wird die Ticketausgabe beibehalten: Am ersten Anmeldetag, dem 7. August, werden nur persönliche und keine telefonischen Anmeldungen entgegennehmen. In der neuen Programmbroschüre sucht man deshalb auch die Telefonnummer des Seniorenbüros vergeblich. Die Ausgabe soll um 9.30 Uhr beginnen damit auch die Besitzer vom Ticket 2000 rechtzeitig vor Ort sein können. Pro Person werden nicht mehr als zwei Tickets für eine Veranstaltung ausgeben. „Keine Teilnahme ohne Ticket!“ gilt für alle Veranstaltungen, also auch die kostenfreien. Ausgenommen davon ist lediglich die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, 31. August, von 14 bis ca. 17 Uhr im VHS-Saal, Elberfelder Str. 32. Die Anmeldung hierzu erfolgt telefonisch bei der Volkshochschule unter Tel. RS 16-3491. Diesen bunten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen wird der Frauenchor Ehringhausen musikalisch begleiten. Eintritt: sechs €. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 80 begrenzt.

Nachfolgend die weiteren Programmpunkte der „Wochen der älteren Generation 2019“:
 

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Übergangsheim Talsperrenweg 3 wird aufgegeben

Kein Engpass bei Wohnungen für Flüchtlinge“, titelte der Waterbölles am 21. August 2018, und daran heute sich bis heute nichts geändert. Das geht aus einer Verwaltungsvorlage für den Integrationsrat hervor, die dieser in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause zur Kenntnis nahm. Demnach beherbergt Remscheid (Stand: Ende Mai) 1.637 Flüchtlinge mit Bleiberecht (humanitäre Aufenthalte), 565 Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren und 412 Flüchtlinge mit abgelehntem Asylverfahren (Duldung) (insgesamt 2.614).

In diesem Jahr leitete das städtische Ausländeramt bislang 33 Rückführungsverfahren ein. Seche Personen reisten freiwillig aus, zwölf wurden abgeschoben. In diesem Jahr sind der Stadt Remscheid bis Ende Mai insgesamt 88 Flüchtlinge nach Remscheid zugewiesen worden. Herkunftsländer sind Iran, Syrien, Türkei, Pakistan, China, Afghanistan, Irak, Armenien, Nigeria, Angola, Somalia, Ukraine und Nordmazedonien. Im Vergleich zum Vorbericht (942 Personen) ist die Anzahl der untergebrachten Personen leicht angestiegen. In den sechs Übergangsheimen und der Wohnanlage der Stadt leben gegenwärtig 466 Personen, in Wohnungen sind 478 (insgesamt 944). „Die Anzahl der in den städtischen Unterkünften untergebrachten Flüchtlinge ist weiterhin stabil. Sowohl für die Unterbringung der vom Land zugewiesenen Flüchtlinge als auch für die Flüchtlinge, die nach erfolgreichem Asylverfahren ein Bleiberecht erlangt haben und sich eine eigene Wohnung suchen müssen, stehen weiterhin ausreichende Kapazitäten zur Verfügung. Es findet kontinuierlich eine Überprüfung des Zustands und Bedarfs der städtischen Unterbringungsmöglichkeiten statt“, teilte die Verwaltung dem Integrationsrat mit. „Nach der geplanten Schließung des Übergangsheims Talsperrenweg 3 im Herbst 2019 fallen nochmals über 100 Unterbringungsplätze weg. Auch danach sind in Remscheid ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen vorhanden. Um weiterhin ausreichende Kapazitäten sowie einen notwendigen Puffer vorzuhalten, ist allerdings nach Schließung des Talsperrenwegs zunächst kein weiterer Abbau von Unterbringungsplätzen geplant."

Ausbildung mobil mit dem neuen Ausbildungsmobil

Pressemitteilung des Berufsbildungszentrums der Remscheider Industrie (BZI)

Die Expertinnen für die verschiedenen Ausbildungsprogramme des Berufsbildungszentrums der Remscheider Industrie (BZI) sind künftig mit einem eigenen Ausbildungsbus unterwegs. Damit kann Beratung rund um die unterschiedlichen Angebote noch zielgerichteter in den Firmen und auch an Schulen platziert werden. Mit bunten Lettern beklebt macht der Bus auf seine Intention aufmerksam: „ausbildung(s)mobil“ heißt es, wenn sich die Beraterinnen Gerda Becker, Astrid Franke, Senay Mumcuoglu Gräbel und Petra Sterken auf den Weg machen, um im Bus Beratung vor Ort anzubieten.

Der Bus ist ausgestattet mit einem kleinen Tisch; so können Gespräche und Informationen über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Ausbildungsförderung die unterschiedlichen Adressaten persönlich und schnell erreichen. Mit verschiedenen Programmen unterstützt das BZI die Unternehmen in der Region bei der Suche nach Auszubildenden. Den Fachkräftenachwuchs zu sichern ist ein entscheidendes Instrument, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch bleiben jedes Jahr Stellen unbesetzt, weil Unternehmen nicht die Fachkräfte und Auszubildende finden, die in ihr Anforderungsprofil passen. So gibt es auch für das nächste Ausbildungsjahr noch freie Stellen, bei denen das BZI Bewerber und Arbeitgeber zusammenbringt. Durch gezielte Förderung und passgenaue Vermittlung kann es gelingen, dass auch Jugendliche zu verlässlichen und leistungsfähigen Fachkräften werden, die es aus verschiedenen Gründen beim Berufsstart schwer haben. Schlechte Schulnoten, mangelnde Deutschkenntnisse und auch eine Fluchtgeschichte beeinträchtigen die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Hier setzt das fachkundige Beratungsteam des BZI an. Die Projekte verfolgen Unterstützung auf unterschiedlichen Wegen.

Mit dem Ausbildungsprogramm NRW finanziert das Land rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsstellen. Damit soll der Fachkräftenachwuchs gesichert und Jugendlichen mit schlechteren Startbedingungen eine Ausbildungsperspektive angeboten werden. Die Firmen, die hierfür zusätzliche Ausbildungsplätze einrichten, erhalten monatlich einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro für maximal 24 Monate. Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm Jobstarter plus wird die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch Vermittlung von passenden Auszubildenden in Klein- und Kleinstunternehmen angestrebt. Das BZI garantiert eine engmaschige Begleitung während des ersten Ausbildungsjahres. Im Rahmen der „Passgenauen Besetzung“ erhalten Unternehmen Informationen rund um das Thema „Ausbildung“, zum Beispiel zur Möglichkeit, im Verbund mit anderen Unternehmen auszubilden. Gleichermaßen gibt das BZI aktive Hilfe bei der Bewerbersuche.

Das Projekt „Welcome to Job“ bietet Chancen für Flüchtlinge und Mehrwert für Unternehmen. Geflüchtete stellen ein immer größer werdendes Potenzial dar, das mittlerweile mit guten Schulabschlüssen, angemessenen Sprachniveaus und fachlichen Kompetenzen in den deutschen Arbeitsmarkt eintreten kann. Des Weiteren richtet sich das Job-Coaching „Zurück in die Zukunft“ an Menschen, die nach langer Arbeitslosigkeit durch ein individuelles Einzelcoaching bei der Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt unterstützt werden. Dieses Programm kann durch die Arbeitsagenturen und Jobcenter gefördert werden. Im Gesamtpaket bietet das BZI also Unternehmen wie Ausbildungsplatzsuchenden auf den jeweiligen Fall zugeschnittene Beratung und Begleitung. Somit wird langfristig dem steigenden Fachkräftemangel in Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung entgegengewirkt.

Schönwetter bei deutlichen Stellenrückgängen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im Juli stieg im bergischen Städtedreieck die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juni um 300 auf 25.217 Personen. Gegenüber dem Vorjahr waren 695 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 7,7 Prozent. „Befristungen sind zum Halbjahresende ausgelaufen, Schulabgänger melden sich arbeitslos und in den Sommerferien werden keine neuen Mitarbeiter eingestellt. Deshalb ist im Juli die Zahl der Arbeitslosen saisonal bedingt im bergischen Städtedrei-eck geringfügig angestiegen. Es sind aber weniger Menschen ohne Arbeit als vor einem Jahr. Besonders erfreulich ist der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Dies werten wir als Indiz, dass die Unternehmen ihre Auszubildenden als Fachkräfte verstärkt halten“, beschreibt Martin Klebe, Leiter der Arbeitsagentur im Bergischen Städtedreieck die aktuelle Arbeitsmarktsituation.

Der Stellenmarkt ist je nach Branche unterschiedlich aufgestellt. Obwohl im Städtedreieck insgesamt bis Jahresmitte rund 30 Prozent weniger Stellen gemeldet worden sind, suchen bestimmte Branchen händeringend nach Fachkräften. Ein immer bedeutender werdender Arbeitsschwerpunkt ist daher die Qualifizierung Arbeitsloser, vorzugsweise hin zu einem Berufsabschluss. „Dieses Handlungsfeld wird die Agentur für Arbeit auch personell weiter stärken – auch mit Blick auf die Bedarfslagen der Unternehmen“, erläutert Martin Klebe.

In Remscheid waren im Juli 4.179 Menschen arbeitslos gemeldet, 49 (1,2 Prozent) mehr als im Juni 2019 und 211 Personen (4,8 Prozent) weniger als im Juli 2018. Die Arbeitslosenquote liegt bei sieben Prozent (genau wie im Juni 2019. Im Juli 2018 betrug sie noch 7,4 Prozent). Es meldeten sich 965 Personen im Juli neu oder erneut arbeitslos, 917 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

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Azubis gesucht, oder: Ausbildungsmarkt im Wandel

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Im Bergischen Städtedreieck stehen den 1.202 verbliebenen Ausbildungssuchenden insgesamt 1.408 noch offene Ausbildungsstellen gegenüber. Das heißt, selbst wenn alle derzeit noch nicht versorgten Bewerberinnen und Bewerber eine Stelle finden, blieben rechnerisch über 200 Ausbildungsplätze unbesetzt. Der Ausbildungsmarkt im Bergischen Städtedreieck entwickelt sich zunehmend zu einem Bewerbermarkt. In Remscheid sind 57 und in Wuppertal sogar 224 Stellen mehr frei, als Bewerber eine Ausbildungsstelle suchen. Nur in Solingen ist das Verhältnis erneut umgekehrt. Hier ist die Anzahl der noch nicht versorgten Bewerber um 75 höher als die Zahl der noch offenen Stellen. Für die Ausbildungssuchenden ist die Lage auf dem Ausbildungsmarkt damit besser denn je. Die Betriebe der Region hingegen finden nicht mehr für alle angebotenen Ausbildungsstellen einen Azubi und treten untereinander zunehmend in den Wettstreit um die Ausbildungssuchenden. Mittlerweile ist es durchaus üblich, dass die Arbeitgeber zusätzliche Anreize durch die Bereitstellung von Handys, Tablets oder auch Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr setzen “, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck meldeten in den ersten zehn Monaten des Ausbildungsjahres, das im Oktober 2018 begann und bis Ende September 2019 verläuft, insgesamt 3.500 Ausbildungsstellen. Das waren 267 (8,3 Pro-zent) betriebliche Ausbildungsstellen mehr als vor einem Jahr.

Aus Remscheid, Solingen und Wuppertal meldeten sich 4.405 Bewerberinnen und Bewerber, das sind 136 (drei Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum. Von diesen Bewerbern haben 1.722 (39,1 Prozent) einen Realschulabschluss, 1.057 (24,0 Prozent) einen Hauptschulabschluss, 734 (16,7 Prozent) Fachhochschulreife und 674 (15,3 Prozent) Abitur. 112 (2,5 Prozent) der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber verlassen die Schule ohne Hauptschulabschluss, 106 (2,4 Prozent) machten keine Angaben zu ihrem Abschluss.

Rein rechnerisch stehen im Bergischen Städtedreieck aktuell 100 Bewerbern 80 Ausbildungsplätze gegenüber. Im vorigen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 71 Ausbildungsstellen. 1.408 Stellen sind aktuell noch unbesetzt, das sind 59 mehr als vor einem Jahr. Aktuell sind noch 1.202 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, 19 mehr als im Juli 2018.

In Remscheid meldeten in den vergangenen zehn Monaten Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit Remscheid 772 Ausbildungsstellen. Dies sind 108 Stellen oder 16,3 Prozent mehr als im letzten Jahr. Aktuell sind noch 257 Ausbildungsstellen frei und damit 43 Stellen (20,1 Prozent) mehr als im letzten Jahr. Bis Juli meldeten sich 790 Bewerberinnen und Bewerber wegen ihrer Suche nach einer Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung in Remscheid. Das sind 66 Jugendliche oder 9,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von allen gemeldeten Bewerbern suchen aktuell noch 200 Jugendliche aus Remscheid eine Ausbildungsstelle, nahezu identisch wie im Vorjahr. In Remscheid ist die Relation der Stellen zu Bewerbern im Bergischen Städtedreieck am günstigsten. Hier kommen auf 100 Bewerber rechnerisch 98 Ausbildungsstellen, vor einem Jahr waren es 92.