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Fast drei Millionen Euro für beitragsfreies Kita-Jahr

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Für Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung wurden schon länger keine Elternbeiträge mehr fällig. Ab August kommt ein weiteres beitragsfreies Jahr hinzu. Was Eltern freut, soll die Kommunen nicht zusätzlich belasten. Das Jugendamt kann deshalb für das kommende Kita-Jahr mit Ausgleichszahlungen in einer Gesamthöhe von rund 2.960.000 Euro rechnen. Das ergab eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion, auf die der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf hinweist.

Das letzte Kita-Jahr wurde bereits unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) für Eltern kostenfrei – finanziert aus dem Landeshaushalt. Jetzt hat der Landtag den Weg frei gemacht, damit auch für das vorletzte Kita-Jahr vor der Einschulung keine Beiträge gezahlt werden müssen. Finanziert wird dies mit Bundesmitteln des „Gute-Kita-Gesetzes“ von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Sven Wolf hält dies für einen wichtigen Zwischenschritt: „Wir wollen die komplette Gebührenfreiheit für die frühkindliche Bildung. Leider ist die SPD die einzige Partei im Landtag, die bereit wäre, dafür auch zusätzliche Landesmittel einzusetzen!“

Kritisch sieht es der Landtagsabgeordnete, dass die CDU/FDP-Landesregierung von Eltern in der Corona-Krise anteilig wieder Gebühren verlangen möchte: „Familien müssen in der Corona-Zeit viele Belastungen schultern. Sie sollten sich deshalb nicht auch noch wegen der Kita-Kosten sorgen müssen.“ Die Kleine Anfrage der SPD siehe https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-9618.pdf.

Neuer Anstieg: Jetzt 17 Remscheider in Quarantäne

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 17 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 264 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 247 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 229 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser für heute, dass sich nach wie vor eine Person mit einer Covid-19-Infektion in stationärer Behandlung befindet (bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Soforthilfen zur Anschaffung von Schul-PC nötig

Wenn die eine Hand nicht weiß, was die andere tut, kann dies zu einer ungerechten Behandlung von Schülerinnen und Schülern aus finanzschwachen Familien führen. Das hat die Remscheider SPD herausgefunden und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gebeten, bei der Landesregierung NRW dagegen zu intervenieren. Navholgend der Offene Brief der SPD an den OB im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,
wie den Aussagen des Schulverwaltungsamtes der Stadt Remscheid entnommen werden konnte, ist der erste Schritt hin zu den Corona Soforthilfen für Schülerinnen und Schülern aus finanzschwachen Elternhäusern erreicht. Der Stadt Remscheid stehen laut Förderrichtlinien vom 21. Juni (https://bass.schul-welt.de/19254.htm) ca. 1,1 Millionen Euro zur Förderung der digitalen Sofortausstattung zur Verfügung. Genutzt werden darf dieser Betrag zur Anschaffung von mobilen Endgeräten bis zu einem Höchstbetrag von 500 € pro Gerät. Von diesem Betrag ließen sich folglich in Remscheid bis zu 2200 Endgeräte für die Ausleihe anschaffen.

Arndt Liesenfeld

Ungeklärt bleibt aber weiterhin, ab wann diese Geräte den Schülerinnen und Schülern tatsächlich zur Verfügung stehen werden, da Herr Liesenfeld vom Schulverwaltungsamt in der Presse (siehe Waterbölles-Video rechts) und gegenüber der Kommunalpolitik deutlich gemacht hat, dass eine solche Beschaffung europaweit ausgeschrieben werden müsste. Dieser Prozess zöge folglich eine Verzögerung von bis zu einem Jahr nach sich.

Diese Verzögerung ist anlässlich einer weiteren Verordnung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW inakzeptabel, denn „Leistungen, die coronabedingt beim sogenannten Unterricht auf Distanz erbracht worden sind, sollen künftig ebenso wie Präsenzunterricht benotet werden.“ (https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-tests-an-schulen-nrw-wie-es-nach-den-ferien-aussehen-koennte_aid-52232327 (letzter Zugriff: 21.7.2020)

Faktisches Zurückbleiben von Schülerinnen und Schülern beim Lernfortschritt wird somit auch im kommenden Halbjahr nicht nur in Kauf genommen, sondern durch diese Verordnung auch noch in Noten manifestiert. Kurzum, die sozio-ökonomische Schlechterstellung von Kindern wirkt sich nochmal negativ auf deren Bildungschancen aus, weil sie keine ausreichende digitale Ausstattung mit einem schulfähigen Endgerät und einem Zugang zum Internet haben. Wir bitten Sie deshalb um Ihre Unterstützung bei der Frage nach einer beschleunigten Beschaffung der Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler. Bitte wirken Sie auf die Landesregierung ein, die Vergabeverfahren so zu beschleunigen, dass Kinder in der nächsten Phase des Lernens auf Distanz nicht wieder ohne Gerät dastehen.

Bitte übermitteln und unterstützen Sie unsere Kritik an der Förderrichtlinie, weil wieder einmal Sachausgaben für die Wartung und den Betrieb der anzuschaffenden mobilen Endgeräte sowie Personalausgaben nicht förderfähig sind. Eine finanzschwache Kommune wie Remscheid ist aber auf genau dieses Personal angewiesen, damit die Geräte auch tatsächlich dauerhaft nutzbar sind.

Gleichzeitig bitten wir Sie die Frage zu erörtern, wie bei Personalmangel und zeitintensiven Ausschreibungsverfahren die Mittel bis zum 31. Dezember abgerufen werden sollen, damit sie nicht als unverbrauchte Mittel an die Bezirksregierung zurückgehen.

Des  Weiteren regen wir an, dass Sie eine Service-Nummer beim Schulverwaltungsamt einrichten, unter welcher sich Familien melden können, wenn sie den Bedarf an einem Endgerät haben, mit dem Ziel dann einzelne Geräte bereitzustellen.

Mit herzlichen Grüßen
gez. Erden Ankay-Nachtwein, schulpolitische Sprecherin, und Sven Wolf (Fraktionsvorsitzender und MdL)

Mehr Personal für den geschädigten Wald gefordert

Pressemitteilung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Bezirksverband Düsseldorf

Immer mehr heimische Bäume könnten Dürren, Stürmen und Schädlingen zum Opfer fallen, wenn nicht deutlich mehr für den klimagerechten Umbau der Wälder getan wird. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU und fordert zusätzliches Forstpersonal auch in Remscheid. „Die nordrhein-westfälische Landesregierung habe zwar im Rahmen des Waldpakts eine Million Euro für landesweit 20 neue Stellen im Forst bereitgestellt. Die seien aber befristet und reichten angesichts des Ausmaßes der Schäden bei weitem nicht aus, kritisiert Uwe Orlob, Bezirksvorsitzender der IG BAU Düsseldorf. Es sei völlig unklar, woher das nötige Personal für die Wiederbewaldung kommen solle.

In Nordrhein-Westfalen  dürfen nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums von 2018 bis 2020 insgesamt rund 35 Millionen Kubikmeter Schadholz anfallen. Extreme Wetterlagen und Schädlinge wie der Borkenkäfer werden demnach bis Jahresende eine Waldfläche von 68.000 Hektar vernichtet haben. „Auch wenn es zuletzt nicht so heiß war wie in den Vorjahren, bleibt die Lage für die Bäume dramatisch. Die Monokulturen aus Fichten und Kiefern sind besonders betroffen“, so Orlob. Laut Bundeswaldinventur machen Nadelbäume 41 Prozent der knapp 910.000 Hektar des NRW-Waldes aus. Mittlerweile sei teilweise sogar die Buche gefährdet. Diese seit Jahrtausenden in Deutschland heimische Art leide zunehmend unter ausgetrockneten Böden und Pilzbefall.

Um die Wälder für den Klimawandel zu wappnen, müssten zusätzliche Mischwälder angelegt und resistente Baumarten angepflanzt werden. „Das aber ist eine Mammutaufgabe, für die es viel mehr Förster und Forstwirte braucht als bislang. Betriebe sollten deshalb auch mehr ausbilden und Azubis übernehmen“, betont der Gewerkschafter. Da Forstwirte sich nun auch verstärkt um die Privatwälder zwischen Rhein und Weser kümmern müssten, entstehe ein zusätzlicher Bedarf.

Zum bevorstehenden islamischen Opferfest

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

„Das Schächten von Opfertieren, also ein Schlachten ohne vorherige Betäubung, ist nach dem Tierschutzgesetz grundsätzlich ist verboten!“, informiert das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Remscheid – Solingen – Wuppertal (BVLA). Das islamische Opferfest (Kurban Bayrami) wird in diesem Jahr vom Donnerstag, 30. Juli, bis Montag, 3. August, begangen. „Beim Halsschnitt erleiden die nicht betäubten Tiere Schmerzen, Atemnot und Todesangst. Bis zur Bewusstlosigkeit kann es bis zu einer Minute, beim Eintreten von Komplikationen aber auch wesentlich länger dauern!“

Das Schächten bei vollem Bewusstsein sei vollkommen unnötig, betont das BVLA, da es tierschutzkonforme Alternativen gebe, die von sehr vielen Moslems, auch von muslimischen Theologen, akzeptiert würden: Bei der elektrischen Betäubung werde das Schaf oder Rind nicht getötet und auch nicht verletzt. Auch eine weitere Vorschrift des Islam werde uneingeschränkt erfüllt: Da das Herz weiter schlage, sei die geforderte Ausblutung der Schlachttiere nicht im Geringsten beeinträchtigt.

Das BVLA  empfiehlt den Moslems dringend, ihr Opfertier in einem gewerblichen Schlachtbetrieb unter Betäubung schlachten zu lassen. Ein Schächten „im Hinterhof“, wie es beim letztjährigen Opferfest durch das BVLA festgestellt wurde, kann als Gesetzesverstoß mit Bußgeldern bis 25.000 Euro geahndet werden. In Wuppertal finden auch in diesem Jahr in mehreren Schlachtstätten tierschutz-konforme Opferfest-Schlachtungen statt.

Aufgrund des nach wie vor bestehenden Ansteckungsrisikos mit dem Covid-19 Erreger sind in diesem Jahr auch im Rahmen des Opferfestes neben den tierschutzrechtlichen Vorgaben zusätzlich die Corona-Schutzvorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen einzuhalten. Insbesondere sind das Tragen eines Mund-Nasenschutzes, die Einhaltung des Abstandsgebotes, die Angabe der Kontaktdaten sowie die Beachtung der Hygieneregelung des Schlachtbetriebes zu gewährleisten.

Derzeit sind 15 Einwohner an Covid-19 erkrankt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt seit Freitag, 24. Juli, bis heute gleichbleibend 15 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 262 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 247 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 229 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser mur noch eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet. (Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.) Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Spielhalle bleibt enger Nachbar der Schule

Gegenüber der Alleecenter-Ein- bzw. --Ausfahrt an der Elberfelder Straße befindet sich eine Spielhalle, etwa 120 Meter vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium entfernt. Ist das zulässig? Der Waterbölles fragte bei der Remscheider Stadtverwaltung nach. Hier die Antwort:

Die Spielhallen sind in der Vergangenheit nach gewerberechtlichen und baurechtlichen Bestimmungen genehmigt worden. Insbesondere das Bauplanungsrecht spielt eine entscheidende Rolle, da Spielhallen nur in bestimmten Gebieten zulässig sind.

Mit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags und des Ausführungsgesetzes NRW zur Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags ist eine weitere Erlaubnispflicht hinzugekommen, wobei die Bekämpfung der Spielsucht und eine Begrenzung der Anzahl der Spielhallen, insbesondere der Mehrfachkonzessionen in einem Gebäude, eine wesentliche Intention dieser Glücksspielregelungen war.

Für neu erteilte Konzessionen gelten erhebliche Einschränkungen, hinsichtlich des Abstands zu andern Spielhallen und auch hinsichtlich des Abstands zu Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Für die Bestandsspielhallen gelten aber Übergangsfristen und Übergangsklauseln.

Die Abstandregelung zu Schulen gilt nicht für Spielhallen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Glücksspielstaatsvertrags bereits bestanden und für die eine Konzession nach der Gewerbeordnung erteilt worden ist.

Bei der hier genannten Spielhalle handelt es sich um ein Objekt, das bereits vor vielen Jahren konzessioniert worden ist und daher der Abstand zur Schule, auch nach den geänderten Bestimmungen, nicht zu beanstanden ist.

Persönliche Vorsprache in der Arbeitsagentur später

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Nach geltender Gesetzeslage muss man persönlich bei der Agentur für Arbeit vorsprechen, um einen Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend machen zu können. Durch die Corona-Pandemie war und ist das derzeit aber nicht möglich, so dass diese Verpflichtung für eine gewisse Zeit ausgesetzt wurde; vorübergehend genügt eine telefonische bzw. eine Online-Meldung. Die Identitätsprüfung muss jedoch in jedem Fall nachgeholt werden. Um allen Seiten ein möglichst unkompliziertes Verfahren bieten zu können, gibt es seit 24. Juli die Möglichkeit, die erforderliche Identitätsprüfung über das Selfie-Ident-Verfahren vorzunehmen. Wer dafür in Frage kommt, wird angeschrieben. Es muss also niemand von sich aus aktiv werden. Das Schreiben enthält einen QR-Code, über den man die „Selfie-Ident“-App herunterladen kann sowie einen Link zu weiteren Informationen. Die Handhabung ist recht einfach und entspricht den Online-Identifizierungen bei anderen Anlässen wie Kontoeröffnung oder Handyfreischaltung.

Für die Identitätsprüfung werden ein Smartphone oder Tablet mit Kamera, um die App herunterzuladen, eine stabile Internetverbindung und ein gültiges Ausweisdokument mit holografischem Merkmal (Personalausweis, Reisepass oder ein adäquates Dokument) benötigt. Leider werden aktuell noch nicht alle ausländischen Ausweisdokumente unterstützt.

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…und nach Rückkehr aus dem Risiko-Urlaub?

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer von einer Reise aus einem Risikogebiet zurückkehrt, hat nach der aktuellen Coronaeinreiseverordnung wichtige Pflichten zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu erfüllen. Hierzu gehört zum einen, sich unmittelbar nach der Einreise nach Deutschland in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Zum anderen muss der Aufenthalt im Risikogebiet dem örtlichen Gesundheitsamt unmittelbar angezeigt werden. Auch grippeähnliche Symptome, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen könnten, sind sofort zu melden. Wer gegen diese Verhaltensregeln verstößt, handelt ordnungswidrig und riskiert ein empfindliches Bußgeld.

Welches Land zu den aktuellen Risikogebieten gehört, entscheiden das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat nach einer gemeinsamen Analyse. Als Voraussetzungen für ein Risikogebiet gilt beispielsweise, dass mehr als 50 Covid-19-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gezählt werden, die Test-Kapazitäten nicht ausreichend sind oder relevante Hygienebestimmungen nur unzureichend erfüllt werden.

Zu den internationaler Risikogebieten zählen viele beliebte Urlaubsdestinationen wie Ägypten, USA, Türkei, die Malediven oder Südafrika. Und auch viele Balkanstaaten wie Albanien, Bosnien und Herzegowina oder Serbien gehören dazu (Bezugsquelle https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html).

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77. Jahrestag des Luftangriffs auf Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Alle Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich eingeladen, am Donnerstag, 30. Juli, um 18 Uhr im Ehrenhain Reinshagen gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz der Opfer des Luftangriffs auf Remscheid in Stille zu gedenken. Selbstverständlich werden vor Ort alle Corona-bedingten Regelungen im Sinne aller Anwesenden beachtet. Am 30. Juli 1943 war um 23.30 Uhr der Luftalarm für das Remscheider Stadtgebiet ausgelöst worden. Nach der Bombardierung der bergischen Nachbarstädte in den Wochen und Monaten zuvor sollte an diesem Tag Remscheid das Ziel der Bomberbände werden. Am frühen 31. Juli 1943 erreichten die Flugzeuge unsere Stadt. In knapp drei Stunden zerstörten 295 Tonnen Sprengbomben und 483 Tonnen Brandbomben das, was zuvor von Generationen erschaffen worden war.

Der von deutschem Boden durch das NS-Regime entfesselte Weltkrieg erreichte damit auch unsere Stadt. 1.063 Menschen verloren in dieser Nacht ihr Leben. Zahllose Verletzte waren zu beklagen. Zahllose Bürger verloren ihr Obdach, Hab und Gut. Als die Morgendämmerung anbrach, offenbarte sich in der Remscheider Innenstadt ein Bild der Zerstörung, des Schreckens und des Grauens.

Mehr als sieben Jahrzehnte sind seitdem vergangen. Frieden, Freundschaft und Freiheit sind heute scheinbar selbstverständlich. Aber die Erinnerung an die Nacht des 30. auf den 31. Juli 1943 hilft zu begreifen, dass scheinbar Selbstverständliches vergehen kann, wenn es nicht immer wieder bewusst bewahrt und erneuert wird. Die Opfer – unter ihnen Bürgerinnen und Bürger, verschleppte Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene – mahnen uns, für Frieden, für Toleranz und für Verständigung einzutreten.

W.i.R. fragt nach Geld für Betreuungsangebote

Im Vorfeld der Sitzung des Ausschusses für Schule am 26. August erinnert die Ratsgruppe der W.i.R. daran, dass das Land NRW für die Betreuungsangebote im Ganztag 161 Millionen Euro landesweit zur Verfügung gestellt  und fragt nach:

  • Wie viele Fördermittel haben Remscheid erreicht?
  • Wieviel Unterstützungsbeträge entfallen auf die Angebote in den Grund- und Förderschulen bzw. in den weiterführenden Schulen, Sekundarstufe I?
  • Konnten alle Träger der Betreuungsangebote in Remscheid mit ihren Fördermittelanträgen vollumfänglich bedient werden?

„Nachdem die Regierungspräsidentin für den Regierungsbezirk Düsseldorf die Mittel für die Betreuungsangebote in den Schulen bewilligt hat, können die Fördermittel an die Träger überwiesen werden (PM Bezirksregierung vom 10. Juli)“, heißt es zur Begründung.

Ursula Holz: Abteilungsleiterin der Polizei im Kreis Mettmann

Ursula Holz.

Bei der Kreispolizeibehörde Mettmann hat die Leitende Polizeidirektorin Ursula Holz (54) als Abteilungsleiterin die Verantwortung für knapp 700 Polizeivollzugsbeamte und rund 100 Regierungsbeschäftigte übernommen. Als als studierte Volljuristin, die in Remscheid wohnt, ist sie bereits seit 1997 im höheren Dienst der nordrhein-westfälischen Polizei und hat seitdem das "Unternehmen" Polizei aus zahlreichen unterschiedlichen Führungsfunktionen und Blickwinkeln kennengelernt – zunächst als Leiterin der Führungsstelle und stellvertretende Abteilungsleiterin der Bereitschaftspolizei in Wuppertal, drei Jahre später übernahm sie die Leitung der Polizeiinspektion in Remscheid, 2010 Leitung die Leitung der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Wuppertal. In dieser Zeit war sie für die gesamte Verkehrssicherheitsarbeit im bergischen Städtedreieck Wuppertal, Remscheid und Solingen zuständig. 2013 ging Ursula Holz als Leiterin der Führungsstelle in der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz zum Polizeipräsidium Essen, wo sie insbesondere mit der Bekämpfung von Clan- und Rockerkriminalität, aber auch mit behördeninternen Organisationsveränderungen betraut war. Später als Leiterin Leitungsstab im Polizeipräsidium Bochum unmittelbar der Präsidentin unterstellt, war sie dort vor allem für die direktionsübergreifende Zusammenarbeit in der Behörde verantwortlich.

Die letzten drei Jahre vor ihrer Versetzung zur Polizei Mettmann war sie als Dezernatsleiterin im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten in Selm für die Ausbildung des polizeilichen Nachwuchses zuständig. Ursula Holz: "In meiner beruflichen Laufbahn bei der Polizei hatte jede einzelne Aufgabe ihren eigenen fachlichen Schwerpunkt, aber allen gemeinsam war und ist, dass erfolgreiche Sicherheitsarbeit nur im Team funktioniert. Das gilt nicht nur intern für die Arbeit innerhalb der Kreispolizeibehörde, sondern auch nach außen in der Kooperation mit den Sicherheitspartnern.“ Zu ihren größten Herausforderungen im Kreis Mettmann zählt sie Bekämpfung des Wohnungseinbruchs, der Clan-Kriminalität und der Betrugsdelikte zum Nachteil älterer Menschen.

Ursula Holz ist in Köln geboren und aufgewachsen, lebt heute mit ihrem 16-jährigen Sohn,  ihrer 14-jährigen Tochter und ihrem Lebensgefährten in Remscheid. In ihrer Freizeit stehen gemeinsame Unternehmungen genauso im Vordergrund wie sportliche Betätigungen (Laufen, Wandern im Sommer, Ski fahren im Winter). (aus: Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Mettmann)