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Benefizspiel zu Gunsten der Hochwasseropfer

Pressemitteilung des FC Remscheid e.V. 

Der FC Remscheid e.V.  hat kurzfristig ein Benefizspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach (Regionalliga West) zu Gunsten der geschädigten Hochwasseropfer in der Umgebung Remscheids organisiert. Das Spiel findet am Mittwoch, 4. August, um 18 Uhr im Röntgen-Stadion statt. Der Eintritt beträgt für Erwachsene zehn €, für Kinder im Alter von acht bis 16 Jahre drei €, bis sieben Jahre ist der Eintritt frei. Vor und während des Spiels werden Kinder noch mit Spardosen für die Flutopfer sammeln. Einen Vorverkauf gibt es nicht; die Kassen werden ca. eine Stunde vor Spielbeginn geöffnet sein.

Seit der unfassbaren Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz sind erst wenige Tage vergangen und das Ausmaß der Verwüstung ist nur ansatzweise überschaubar. Unbeschreibliche Schicksale und tragische Verluste gilt es in den Gebieten zu beklagen. Die Bilder aus den Regionen Erftstadt, Ahrweiler oder Bad Münstereifel wirken immer noch unreal. Auch direkt vor unserer Haustür gab es massive Schäden, sei es in den Gebieten der Morsbach und Gerstau, in Unterburg (Remscheider und Solinger Seite) oder in Wuppertal- Beyenburg direkt an der Remscheider Stadtgrenze, um nur einige Gebiete zu nennen. Das altehrwürdige Remscheider Freibad im Eschbachtal stand ebenfalls komplett unter Wasser. Die Schäden gehen in die Millionen. Doch es gibt auch positive Aspekte, die tagtäglich zumindest ein wenig Hoffnung in der dramatischen Lage aufkommen lassen: Die Hilfsbereitschaft und das Engagement unzähliger Bürger und Bürgerinnen ist beispiellos – unter ihnen sind auch viele FCR-Fans. Auch der FC Remscheid e.V. möchte helfen und spenden. Der Verein freut sich daher sehr, dass die „jungen Fohlen“ spontan zugesagt haben, für ein Benefizspiel ins Remscheider Röntgen-Stadion zu kommen. Ein tolles Zeichen der Mannschaft von Trainer Heiko Vogel. Das ist keine Selbstverständlichkeit, da die U23 der Borussia kurz vor dem Saisonstart steht. Sicherlich wissen die Borussen auch, dass es gerade in Remscheid und Umgebung eine Vielzahl von VFL-Fans gibt. Einige Borussen-Fanclubs sind in Remscheid angesiedelt und organisiert. Wie zum Beispiel die „Lenneper Fohlen“ oder der Fanclub „Sieper Borussen Remscheid“.

Der FC Remscheid e.V. möchte es auch nicht versäumen, den Feuerwehrleuten, den Mitarbeitern von THW und anderen Organisationen sowie den zahlreichen freiwilligen Helferinnen sowie Helfern zu danken, die unermüdlich im Einsatz für die Menschen sind. (Thorsten Greuling)

Bürgerhilfe wird morgen im Rathaus ausgezahlt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheider Haushalte, die bei der Flutkatastrophe am 14./15. Juli zu Schaden gekommen sind, erhalten am morgigen Samstag, 24. Juli, im Remscheider Rathaus eine unbürokratische Soforthilfe in Höhe von maximal 3.500 Euro. Von 11 bis 16 Uhr können Betroffene in Raum 221 die Soforthilfe beantragen. Die Mittel stammen aus dem Soforthilfepaket, das das Landeskabinett am 22. Juli für von der Unwetterkatastrophe betroffene Gruppen beschlossen hat.

Die Bürgerhilfe wird unmittelbar mit einem Mindestbetrag von 1.500 Euro (für die antragstellende Person) und einem Höchstbetrag von 3.500 Euro pro Haushalt (500 Euro für jede weitere Person im Haushalt) gewährt. Das Geld ist als erste finanzielle Überbrückung gedacht, um beispielsweise eine vorübergehende akute Notlage bei der Unterkunft oder bei der Beschaffung von Haushaltsgegenständen zu bewältigen.

Die Betroffenen müssen lediglich versichern, dass ihnen im eigenen Haushalt ein Schaden von mindestens 5.000 Euro entstanden ist, der nach eigener Einschätzung nicht durch Versicherungsleistungen ersetzt wird. Außerdem müssen sie das geschädigte Wohnobjekt gemietet haben oder als Eigentümerin oder Eigentümer selbst bewohnen. Das passende Antragsformular erhalten Betroffene gemeinsam mit der Richtlinie zur Soforthilfe und einer FAQ-Liste (s. Anlage) vor Ort. Wichtig außerdem: Der Personalweis ist mitzubringen, damit Meldeadresse und Schadensgebiete in Remscheid abgeglichen werden können.

Geschädigte Personen, denen eine persönliche Antragstellung nicht möglich ist, können hierfür jemanden bevollmächtigen. Hier gilt die Regel: Die Geschädigten müssen in jedem Fall selbst den Antrag unterschreiben. Weitere Anträge auf Soforthilfe ab Wochenbeginn können an der Pforte des Rathauses Remscheid abgegeben oder in den Außenbriefkasten rechts neben dem Haupteingang eingeworfen werden. Über die Soforthilfe wird umgehend entschieden.

Mit dem Soforthilfepaket hilft die Landesregierung NRW nicht nur Privatpersonen. Drei weitere Gruppen erhalten unbürokratische Soforthilfen:

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Impf-Party mit DJ morgen im Stadtpark

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid veranstaltet am morgigen Samstag von 14 bis 18 Uhr im Stadtpark an der Konzertmuschel eine Impf-Party. . Wer einen negativen Test nachweist (Testmöglichkeit vor Ort), kann ganz ausgelassen im schönen Ambiente des Stadtparks feiern. Für gute Stimmung und Festivalfeeling sorgt vier Stunden lang DJ  'Der Klangmacher feat. Ti-Mo'. Ein kostenfreies kulinarisches Angebot stellt die Arbeit Remscheid gGmbH mit ihrem mobilen Essensangebot. Zur lang ersehnten Partystimmung Open Air bieten die MIDZ-Buddys („Mitdenkzentrale für klares Rauschen“) Aktionen an, die bei einer Party nicht fehlen sollten 

Alle jungen Menschen ab 16 Jahren, die sich spontan die Corona-Schutzimpfung abholen möchten, sind herzlich dazu eingeladen, das an diesem Tag vor Ort zu tun. Unter 18 Jahren wird ausschließlich mit BioNTech geimpft. Ab 18 Jahren hat man die Auswahl zwischen den Impfstoffen BioNTech und Johnson&Johnson. Impfwillige, die sich mit BioNTech impfen lassen, erhalten ihre Zweitimpfung vier Wochen später am Samstag, 21. August, zwischen 8 - 14 Uhr im Impfzentrum an der Sporthalle West, Wallburgstraße 23.

Bitte zur Impfparty ein gültiges Ausweisdokument und – falls vorhanden – einen Impfpass mitbringen. Die benötigten Impfformulare werden vor Ort ausgehändigt und müssen nicht mitgebracht werden. Veranstalter ist der Fachdienst Jugend der Stadt Remscheid mit Unterstützung von Arbeit Remscheid gGmbH, Feuerwehr Remscheid und MIDZ.

Freier Eintritt in die Wasserlandschaft für Kinder

Pressemitteilung der H2O GmbH im Verbund der Stadtwerke Remscheid

Nachdem Kinder und Jugendliche in den letzten eineinhalb Jahren Corona-bedingt auf vieles verzichten mussten, hat der Remscheider Stadtrat Ende Juni für die Kinder und Jugendlichen dieser Stadt die kostenfreie Nutzung des Freibads Eschbachtal im Jahr 2021 entschieden. Der Starkregen der vergangenen Woche hat das Bergische Land jedoch schwer getroffen und der Ferienaktion leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn durch das Hochwasser wurde das Freibad Eschbachtal völlig überspült und ist seitdem geschlossen. Und auch die Wassersport- und Freizeitanlage Kräwinklerbrücke kann vorerst nicht genutzt werden. Damit entfällt eine beliebte Freizeitbeschäftigung in den Ferien für die Remscheider Jugend.

Deshalb haben sich das H2O und die Stadt Remscheid dazu entschlossen, für das von der Überschwemmung schwer getroffene Freibad Eschbachtal einzuspringen, um den Kindern kostenloses Schwimmen in den Ferien zu ermöglichen. Das heißt, dass Kinder aus Remscheid bis einschließlich 17 Jahren ab Montag, den 26. Juli, bis Dienstag, den 17. August 2021, den 4-Stunden-Tarif kostenlos nutzen dürfen. Die dadurch entstehenden Einnahmeausfälle für das H2O werden von der Stadt kompensiert.

Das H2O weist aber ausdrücklich darauf hin, dass Kinder, die nicht sicher schwimmen können, nur in Begleitung eines Erwachsenen die Wasserlandschaft des H2O besuchen dürfen, um Badeunfällen vorzubeugen. Diese haben auch die Aufsichtspflicht gegenüber ihren Kindern während des Aufenthaltes. Ein Besuch ist nur möglich, wenn vorab ein Ticket über die App „Remscheid-Live“ online gebucht wird. Hierüber können die Tickets bequem direkt ausgedruckt werden. Alternativ können Besucher ihr Ticket auf dem Smartphone vorzeigen. Die Buchung der Tickets ist kostenlos – die Wahl des Tarifs sowie die eventuelle Bezahlung erfolgt am Empfang im Haus.

Wir möchten unsere Gäste zudem bitten, die jeweils aktuell gültige Inzidenzstufe zu beachten, da wir unserer Hygienekonzept entsprechend der Corona-Schutzverordnung gegebenenfalls anpassen müssen. Dazu zählen zum Beispiel ab der Inzidenzstufe 1 wieder die Vorlage einer Bescheinigung, ob man geimpft, negativ getestet oder genesen ist sowie eines gültigen Lichtbildausweises. Weitere Informationen über die Verhaltensregeln im Bad während der Pandemie sind auf der Internetseite www.h2o-badeparadies.de  zu finden.

Klassentreffen 54 Jahre nach der Schulentlassung

von Ursula Wilberg

Der Besuch eines „Ehemaligen“ aus der Nähe von Hamburg in der Heimatstadt Remscheid führte zu einem ad-hoc-Klassentreffen einiger MitschülerInnen der Walther-Hartmann-Schule auf dem Sedansberg. Für alle, die nicht dabei sein konnten, sei schon einmal angekündigt, dass es im nächsten Jahr zum 55. Jahrestag ein großes Treffen in Hückeswagen geben wird.

Fast 100 Kinder wurden 1959 in die Walter-Hartmann-Schule eingeschult, viele aus dieser Klasse sind leider schon verstorben. Umso erstaunlicher ist es, dass noch immer eine starke Verbindung zum alten Klassenverband besteht. Nach 10, 25, 40 und 50 Jahren hatte man sich getroffen. Aus allen Mitschülerinnen und Mitschülern ist, wie man früher sagte, „etwas geworden“.  

Die Volksschule bot eine umfassende Allgemeinbildung und machte ihre Schülerinnen und Schüler fit fürs Leben. Viele Ehemalige haben nach der Volksschule und einer betrieblichen Ausbildung den 2. Bildungsweg genutzt, um beruflich voran zu kommen. Wer meint, nun seien alle im Ruhestand, täuscht sich. Fast alle, die beim jüngsten „Kleinen Klassentreffen“ dabei waren, sind noch stundenweise beruflich aktiv. Ihre Erfahrung ist gefragt, im Handel, bei der Polizei, in der Partei, bei Versicherungen und als Architekt. Parallel dazu ist der Einsatz als Enkelkinder-Betreuer/Betreuerin selbstverständlich und wird gerne übernommen. Im Rückblick bot das Schulsystem auch denen eine Chance, die nicht zum Gymnasium gehen konnten.

Land NRW beschließt Impfungen ab 12

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Land Nordrhein-Westfalen hat heute die Städte und Kreise angewiesen, möglichst kurzfristig Corona-Schutzimpfungen ohne Termin für 12- bis 15-jährige Kinder in den Impfzentren zu ermöglichen. Die STIKO-Empfehlung bleibt dabei weiter Grundlage des Handelns: „Es muss zwingend eine ausführliche medizinische Beratung und Aufklärung der Kinder und Jugendlichen beziehungsweise ihrer Sorgeberechtigten gemäß den STIKO-Empfehlungen durch einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin im Impfzentrum erfolgen. Die Einwilligung zur Impfung hat durch alle sorgeberechtigten Personen zu erfolgen“, so die Landesregierung in ihrer heutigen Presseinformation. Das Remscheider Impfzentrum ist zur Stunde bereits dabei, die neue Forderung des Landes umzusetzen. Bereits in den kommenden Tagen soll in der Sporthalle West, Wallburgstraße 23,  eine Kinderärztin beziehungsweise ein Kinderarzt zum Einsatz kommen. Über die Einsatzzeiten und weitere Details wird die Stadt zeitnah informieren. Eltern werden gebeten, mit ihren Kindern solange nicht das Impfzentrum anzusteuern.

Termine im evangelischen Kirchenkreis Lennep

Die verheerenden Folgen der Überschwemmungskatastrophe sind entsetzlich. Die Meldungen und Bilder in den Medien zeigen die unfassbare Zerstörung von Leben, von Haus und Hof. Neben den seelsorgerlichen Hilfsangeboten und den kirchlichen Spendenaktionen werden angesichts der unfassbaren Herausforderungen der vergangenen Tage und wohl auch nahen Zukunft an zahlreichen Orten im Ev. Kirchenkreis Lennep besondere Andachten zum Zeichen des besonderen Zusammenhalts stattfinden. Eingeladen wird zum morgigen Freitag,  23. Juli, um 18 Uhr in die Pauluskirche, Büchelstraße 49, die sich in dem vom Hochwasser betroffenen Stadtteil Hasten befindet.

In besonderer Weise beschäftigt sich auch die Andacht in der Zeltkirche von „Kirche unterwegs“, am Freitag, 23. Juli, um 18.30 Uhr im Campingpark Bever-Talsperre, Großberghausen 18, in Hückeswagen mit den mancherorts unsagbaren Herausforderungen der vergangenen Tage.

Angesichts von Leid und Not, die die Flutkatastrophe über viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gebracht hat, werden an vielen Orten bei uns im Kirchenkreis so wie in vielen Gemeinden der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland am Freitag, 23. Juli, um 18 Uhr die Glocken läuten. „Lassen Sie uns gemeinsam hörbar machen, dass wir uns gegenseitig unterstützen, füreinander beten und uns in der Nachfolge Christi gegen die zerstörerischen Mächte des Chaos stemmen“, schreibt der Präses der Rheinischen Landeskirche, Dr. Thorsten Latzel, in einem Brief an Mitchristinnen und Mitchristen. 

Zur Ev. Stadtkirchengemeinde Remscheid gehört auch das vom Hochwasser betroffene Morsbachtal vom Prangerkotten bis zum Neuplatz. Seit dem vergangenen Samstag leisten Ehrenamtliche aus der Kirchengemeinde Direkthilfe in Form von Vermittlung dringend benötigter Gegenstände (Raumlufttrockner etc.),  Aushändigung von Geldbeträgen aus Spenden und Diakoniemitteln, vor allem aber auch durch seelsorglicher Gespräche. Auf das Konto der Stadtkirchengemeinde (DE26 3405 0000 0000 000232, Kennwort „Unwetteropfer“ können Spenden eingezahlt  werden. Das Geld wird direkt an die Betroffenen weitergegeben (hier weitere Infos). (Katrin Volk)

Gold- und Jubelkonfirmation der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde

Für Sonntag, 29. August, lädt die Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid zu einem Gottesdienst anlässlich der Gold- und Jubelkonfirmationen ein. Alle Gemeindeglieder, die in den Jahren 1971, 1966, 1961, 1956, 1951, 1946 oder davor in der ehem. Luther-Kirchengemeinde oder der ehem. Johannes-Kirchengemeinde in Remscheid konfirmiert wurden, sowie Gemeindeglieder, die nicht in unseren Gemeinden konfirmiert wurden, sind herzlich eingeladen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Lutherkirche.

Aufgrund der Corona- Pandemie können wir diesen Festtag leider vermutlich nicht in der früher gewohnten Weise feiern. Jedoch hoffen wir, im Rahmen eines kleinen Empfangs im Anschluss an den Gottesdienst noch Zeit für Gespräche und Erinnerungsaustausch zu haben. Im Gottesdienst erhalten die Jubilare eine Urkunde zu Ihrer Jubiläumsfeier. Wer an diesem Tag durch Krankheit oder aus anderen Gründen verhindert ist, möge uns dies bitte mitteilen, damit wir die Urkunde zuschicken können.

Leider ist gemäß den derzeit geltenden Bestimmungen die Personenzahl begrenzt. Deshalb bitten wir um eine Anmeldung im Vor-Ort-Büro der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde, Schulgasse 1, m Tel. RS 9681717 bis zum 13. August.

 

Sonntag wird der neue Jakobusplatz eingeweiht

Pressemitteilung der Lenneper Pilgerfreunde e.V.

Am kommenden Sonntag feiern die Lenneper Pilgerfreunde nicht nur das traditionelle Pilger- und Familienfest, sondern markiert auch den Beginn für eine ganze Serie von Programmpunkten Der 25. Juli ist Gedenktag des Heiligen Jakobus, und wenn er auf einen Sonntag fällt, wird ein heiliges Jakobusjahr ausgerufen. Das haben die Pilgerfreunde zum Anlass für ein ganzes Jahresprogramm genommen, das gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz sowie einer Reihe von anderen Partnern gestaltet wird

Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Alter Markt, der von Geistlichen der Lenneper Kirchengemeinden abgehalten wird. Ein Höhepunkt wird zweifellos die Einweihung des neu gestalteten Jakobusplatzes mit der dafür geschaffenen Pilgerstatue. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Bezirksbürgermeister Rolf Haumann, Vertreter der Stadt Remscheid und der Bezirksvertretung Lennep, der Technischen Betriebe Remscheid, befreundeter Vereine, Sponsoren und natürlich weitere interessierte Gäste werden dazu erwartet. Das Ereignis findet ab 11.30 Uhr auf dem Jakobusplatz (Ecke Kölner Straße/Poststraße) statt und wird mit einem kleinen Stehempfang abgeschlossen.

Ab 13 Uhr beginnt dann das Pilger- und Familienfest auf dem Alter Markt. Geboten werden Kaffee & Kuchen und Leckeres vom Grill, natürlich mit passenden Getränken. Ein musikalischer Höhepunkt ist ab 14 Uhr das FUGA-Quintett mit Melodien aus Konzert und Film. „Freifrauen der Musik- und Kunstschule Remscheid“ malen live zum Thema „Jakobus/Pilgerweg.“ Für Kinder gibt es Geschichten in Spanisch und Deutsch mit der Spanischen Mission und als besondere Attraktion Ballonkunst mit Hakan Eren.

Auftakt zum Pilgerfest ist bereits am Vorabend in Beyenburg. Ab 17 Uhr findet am Samstag eine Andacht mit Bruder Dirk im Klosterhof statt (bei schlechtem Wetter im Beyenburger Dom). Anschließend gibt es ein geselliges Treffen mit Speis und Trank auf dem Klosterhof. Die Lenneper Pilgerfreunde laden zu allen Veranstaltungen herzlich ein. Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei. Bei jeder Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, für die Betroffenen der Flutkatastrophe eine Spende zu leisten.

Zur Teilnahme am Pilgerfest auf dem Alter Markt ist gemäß der aktuellen Corona-Schutzbestimmungen die „3G-Regel“ einzuhalten: Zugang ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete mit entsprechendem Nachweis möglich. Es sind Absperrungen aufgebaut, und der Zugang wird kontrolliert. Wer nicht über einen Nachweis verfügt, hat die Möglichkeit, vor Ort einen Schnelltest durchzuführen. Die Kontaktnachverfolgung wird über die Luca-App bzw. mit Formularen gem. der Datenschutzbestimmungen gewährleistet. (Dr. Gerhard Wollnitz)

Bergisches Brustzentrum erfolgreich rezertifiziert

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Das Bergische Brustzentrum am Sana-Klinikum Remscheid ist erneut zertifiziert worden. Die externe Prüfung bestätigt die hohe Qualität in Diagnostik und Behandlung. Die Diagnose „Brustkrebs“ ist mit Angst und Schrecken behaftet. Doch „mehr als 85 Prozent der betroffenen Frauen können geheilt werden“ sagt Kathrin Eikholt, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin am Remscheider Sana-Klinikum, das mit dem Städtischen Klinikum Solingen als Kooperationspartner das Bergische Brustzentrum am 1. Januar 2007 gegründet hat. Seither wird dort Medizin auf höchstem Niveau betrieben. Die alle drei Jahre anstehende Re-Zertifizierung ist ein Garant dafür, dass anhand von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen diagnostiziert und therapiert wird. Zahlreiche Kriterien – so zum Beispiel die gute Behandlungs- und Ergebnisqualität, regelmäßige Tumorkonferenzen, die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeitenden oder der ganzheitliche Therapieansatz – werden bei der Prüfung beurteilt. „Es reicht nicht, diese Leitlinien nur auf dem Papier darzulegen. Man muss nachweisen, dass mal lebt, was man aufgeschrieben hat“, erläutert die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtsmedizin, Senologie, gynäkologische Onkologie und Urogynäkologie.

Die Patientinnen werden jünger. Woran liegt das? „Eine eindeutige Erklärung gibt es dafür nicht. Aber sicherlich spielt die Art, wie wir heute leben, eine Rolle“, sagt Kathrin Eikholt. Bewegungsmangel, falsche Ernährung und Übergewicht seien Risikofaktoren, die nicht von der Hand zu weisen seien. „Man muss aber auch sagen, dass wir durch das Mammografie-Screening, das die Krankenkassen Frauen ab 50 Jahren anbieten, frühere Befunde erhalten, was wiederum die Heilungschancen erhöht.“

Jüngeren Frauen rät sie, die Vorsorgeangebote ihres Gynäkologen bzw. ihrer Gynäkologin wahrzunehmen und die Brust regelmäßig einmal im Monat – am besten im Anschluss an die Regelblutung – selbst zu untersuchen. „Wer das gewissenhaft macht, kennt seine Brust und nimmt Veränderungen wahr.“ Kurse zur Selbstuntersuchung gehören grundsätzlich zum Angebot des Brustzentrums, können aber pandemiebedingt derzeit nicht stattfinden. „Früher hat man einen Brustkrebs mit der Schrotflinte behandelt, heute nehmen wir das Zielfernrohr, indem auch die biologischen Eigenschaften des Tumors berücksichtigt werden“, erklärt Kathrin Eikholt. Durchaus möglich sei, dass sich die Patientinnen eine zweite Meinung in einem anderen Brustzentrum einholen. „Ich rate dazu, alle Befunde und auch unseren Therapievorschlag mitzunehmen. Dann hat man eine gute Basis.“ Zumeist sei es aber so, dass Behandlungsempfehlungen geteilt oder nur in Nuancen anders beurteilt würden. Umgekehrt ist auch das Bergische Brustzentrum immer wieder gefragt, wenn Frauen aus anderen Kliniken eine weitere Begutachtung ihres Falls wünschen.

Vorbeugend sei sicher ein „halbwegs sinnvoller und aktiver Lebenswandel“ zu empfehlen, wenngleich dies keine Garantie auf Gesundheit gebe. So bleibt die Früherkennung eine wesentliche Maßnahme, um die Chancen auf Heilung deutlich zu erhöhen. „Jetzt war ich zur Vorsorge und bin trotzdem krank“, hört Kathrin Eikholt immer mal wieder aus dem Kreis der Patientinnen. Darauf hat die Chefärztin eine klare Antwort: „Vorsorge verhindert keine Krankheit, sondern verhindert, daran zu sterben.“ Übrigens: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken und sich damit an das Bergische Brustzentrum wenden

Unser Trinkwasser muss nicht abgekocht werden

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Auch wenn durch die Hochwasser-Katastrophe in einigen Gebieten der Bundesrepublik, die besonders von den Überschwemmungen betroffen waren, ein Abkochempfehlung für das Trinkwasser herausgegeben wurde, so ist Remscheid davon nicht betroffen: In Remscheid sind keine Kolibakterien im Trinkwasser, und das Wasser muss auch vor dem Verzehr nicht abgekocht werden. Die in den sozialen Netzwerken kursierenden anderslautenden Gerüchte sind falsch! Das Remscheider Unser Trinkwasser ist von einwandfreier Qualität!

Das Wasser – unser Lebensmittel Nummer 1 – wird ständig kontrolliert. „Damit es täglich in guter Qualität aus dem Hahn fließen kann, muss es strengsten gesundheitlichen Anforderungen genügen“, erklärt Dr. Joachim Frings. Viele Wasserinhaltsstoffe werden dabei in Mengen von einem Milliardstel Gramm pro Liter gemessen (gemäß der Trinkwasserverordnung vom 1.11.2011). Die EWR GmbH als örtlicher Dienstleister bietet ihren Kunden im ServiceCenter im Allee-Center umfangreiche und kompetente Beratung rund um das Thema Trinkwasser an (kostenlose Hotline: 0800 0164164). Für Fragen rund um das Remscheider Trinkwasser steht den Kunden auch r Dr. Frings (Tel. RS 16-4782) gern zur Verfügung.

Suche nach neuem SB-Standort geht weiter

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Die in 2018 getroffene Entscheidung, den Geldautomaten am bisherigen Standort in Vieringhausen nicht weiterzubetreiben, wird Ende Juli umgesetzt. Wegen des Rückbaus kann der Geldautomat ab dem 28. Juli nicht mehr genutzt werden. Hintergrund ist, dass der Vermieter der Immobilie zeitnah eine alternative Nutzung für die Geschäftsräume gefunden hat. „Wir suchen seit Jahren nach einem anderen Standort für einen Geldautomaten im Bereich Vieringhausen. Favorisiert wird dabei die Nähe zu den örtlichen Nahversorgungszentren. Der dortige Einzelhandel hat diesem Wunsch bislang grundsätzlich leider nicht entsprechen wollen. Wir bleiben aber am Ball. Bis dahin bitten wir unsere Kundinnen und Kunden, sich an den anderen, insgesamt 15 Automatenstandorten im Stadtgebiet mit Bargeld zu versorgen“, sagt Sparkassen-Pressereferent Thomas Wingenbach. Selbstverständlich steht allen Kundinnen und Kunden auch weiterhin der Bargeldbringservice als komfortable Alternative zur Verfügung. Bestellungen sind im Kundenservicecenter von 8 Uhr bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 16-60 möglich.

Stadt richtet Spendenkonto für Flutopfer ein

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Angesichts der nicht endenden Anteilnahme und Spendenwilligkeit der Remscheiderinnen und Remscheider für die Flutopfer in unseren Bergischen Auen hat die Stadt Remscheid ein Spendenkonto eingerichtet. Unter dem Stichwort „Fluthilfe für Remscheid“ können Spenden auf dieses Konto eingezahlt werden: Stadtsparkasse Remscheid, Konto „Fluthilfe Remscheid“, Konto-Nr. 12 12 12 16, IBAN: DE12340500000012121216, BIC WELADEDRXXX.

Erste Spenden sind bereits eingegangen. Über die schnelle und unbürokratische Verteilung entscheidet ein paritätisch besetztes Gremium. Die Gelder kommen Remscheiderinnen und Remscheidern und möglicherweise auch Geschädigten in den unmittelbar benachbarten Tallagen von Solingen und Wuppertal zugute.

  • Kontakt für Betroffene: Remscheider Flutgeschädigte, die finanzielle Hilfen benötigen, können sich melden bei der Leitstelle des Kommunalen Ordnungsdienstes unter (0 21 91) 16 – 9000. Ihre Anrufe werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Erreichbarkeit: Montag – Freitag von 7 bis 22.30 Uhr, Samstag von10 bis 22.30 Uhr. 
  • Kontakt für Anfragen an die Fluthilfe Remscheid: Horst Kläuser, Tel. 0162 251 6800, E-Mail info@fluthilfe-remscheid.de">info@fluthilfe-remscheid.de. Die Webseite www.fluthilfe-remscheid.de wird in den kommenden Stunden freigeschaltet.
  • Spendenbescheinigung: Spenden sind nach dem „Katastrophenerlass des Landes NRW“ bis zum 31. Oktober 2021 ohne Zuwendungsbescheinigung steuerlich absetzbar. Eine betragsmäßige Einschränkung ist nicht vorgesehen, es genügt der entsprechende Einzahlungsbeleg. Sollte im Einzelfall eine Zuwendungsbescheinigung gewünscht werden, kann diese unter folgender E-Mail-Adresse angefordert werden: theater@remscheid.de">theater@remscheid.de.