Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Kita Hölterfeld lud zu nostalgischer Zeitreise ein

Ihr vierzigjähriges Bestehen feierte am Samstag die Städtische Kindertageseinrichtung Hölterfeld. Und dazu begrüßten Viola Borchers und ihr Team nicht nur zahlreihe Eltern, sondern auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Egbert Willecke, Fachdienstleiter Jugend, Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Integrationsrates, und Gabi Leitzbach, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Das Kita-Team begrüßte die Gäste mit einem bekannten Lied und neuem Text. Und im Flur der Kita konnten sie sich anschließend auf eine nostalgische Zeitreise begeben mit vielerlei beinahe schon vergessenen Utensilien und vielen, teil verblichenen Fotos von den Jungen und Mädchen, die diese Kita in den vergangenen vierzig Jahren besucht haben. Aus einigen dieser Kinder seien inzwischen Väter und Mütter geworden, die ihren Nachwuchs der Kita Hölterfeld in Obhut gegeben haben, berichtete Viola Borchers dem Waterbölles im Video.

Blaue Schafe mit Weiderecht in Stachelhausen

Seit 2009 ist eine Herde von 50 bis 100 Blauschafen unterwegs, um europaweit für ein menschliches Miteinander zu werben. Das Blau als Friedensfarbe findet seine Entsprechung im Blau der EU, der UN, der UNESCO oder UNICEF. Sie ist die Farbe der europäischen Friedensbewegung. Und seit 2012 steht die blaue Friedensherde unter der Schirmherrschaft des EU-Parlaments. Die Illusion einer friedlich weidenden Schafherde wurde zum Symbol für eine solidarische Gesellschaft, appelliert an soziale Verantwortung und wirbt für eine tolerante Geisteshaltung.

Die Künstler Bertamaria Reetz und Rainer Bonk waren mit ihren blauen Schafen schon in mehr als 160 Großmetropolen zu Gast, so auch in Venedig, Berlin, Köln, Brüssel, Kopenhagen, Wien, Luxembourg. Und derzeit haben 30 Tiere aus ihrer Blauschäferei „Weiderecht“ im Treppenhaus des soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“ an der Honsberger Straße. Bertamaria Reetz war dort gestern Nachmittag zu Gast, als Ute Lennartz-Lembeck und Uschi Lauterjung (Kunstschule Heimat), der Remscheider Fotograf Michael Schütz und die Kommunikationsdesignerin Uschi Lauterjung ihre Foto-Ausstellung „Stachelhausen im Porträt“ eröffneten. In den vergangenen Wochen hatten sie im Ortsteil Stachelhausen mit Anwohner/innen über Nachbarschaften und menschliches Miteinander gesprochen, ganz im Sinne der Idee der blauen Friedensherde. Aus den Treffen gingen eine Reihe von Fotos hervor,und andere von kleinen Besucher/innen des Jugendzentrums „Kraftstation“ und der Kunstschule Heimat kamen hinzu. Gemeinsam sind sie nun in der neuen Treppenhausgalerie der „Kraftstation“ zu sehen  als Teil des Kunstprojekts der blauen Friedensherde.

Netzwerk Hasten: Was in Kürze auf dem Programm steht

Der Service des Waterbölles
für alle Hastener Vereine

„Hasten für Hasten“ e.V.

Samstag, 28. September, 15 Uhr
"Hastener Bürger öffnen ihre Türen zum Gucken und Whisky tasten"
Wir starten um 15 Uhr an der Scharnhorststraße 12, es geht durch die Hofschaften Büchel und Platz und endet am und im historischen Steffenshammer. Dauer ca. 3,5 Stunden, Kosten  40 Euro pro Person. An verschiedenen Stellen wird uns der Hof/die Tür geöffnet, und Sie erfahren Interessantes über die Gebäude und deren Geschichte. Stadtführer Lars Johann wird zudem über die Hofschaften erzählen.
Es werden ca. fünf verschiedene Whiskys verprobt, und der Remscheider Whiskyexperte Mike Müller (vielen sicher bekannt als der ehemalige Saxo/Brickhouse-Inhaber) erzählt etwas zu Herstellung und Geschichte des jeweiligen Whiskys. Anmeldungen bitte bei IG Remscheider Stadtführer, Lothar Vieler, Tel. RS 666861. Die Bezahlung erfolgt am Veranstaltungstag vor Ort in bar. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt; also schnell anmelden! (Jürgen W. Ackermann)

Steffenshammer - Förderverein für historische Schmiedetechnik

Bis Oktober jeden 3. Samstag im Monat von 11 - 17 Uhr freie Besichtigung des Hammers. Individuelle Führungen sind nach Kontaktaufnahme von April bis Oktober möglich. Ansprechpartner: Dieter Orth Tel. 0179 / 229 13 12 Lutz Kleuser Tel. 0160 / 977 95 337, E-Mail info@steffenshammer.de.Sonstige Informationen über www.steffenshammer.de. Das Team des Steffenshammer freut sich auf Ihren Besuch.

Das NETZWERK HASTEN

Dienstag, 29. Oktober, 19 Uhr
5. Treffen des Netzwerks
Treffpunkt ist das Johannes-Schmiesing-Haus der ev. Stadtkirchen-Gemeinde, Büchelstr. 47a. Themen werden u.a. sein: Martinsumzüge auf Hasten, die Werkzeugtrasse, Stadtteilentwicklung, Trassenlauf sowie das geforderte Tempolimit auf der Büchelstraße. Alle Hastener Vereine/Institutionen sind herzlich willkommen!

OB unterstützt den bergischen Meer-Wert-Becher

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auch wenn ein Sprichwort behauptet, dass viele Köche den Brei verderben: Im Bergischen stimmt das nicht. Das belegt ein aktuelles Projekt, das jetzt an den Start geht. Ab sofort gibt es in Bäckereien und Cafés im Bergischen den „Meer-Wert-Becher“. Der Pfandbecher soll die Flut von Einweg-Bechern, die Stadt und Natur vermüllen, eindämmen. Initiiert hatte den „Meer-Wert-Becher“ die Bäko, die Einkaufsgenossenschaft der Bäcker und Konditoren. Die Idee, zuerst in Velbert umgesetzt, zog über den Obermeister der Bäcker-Innung Wuppertal, Dirk Polick, Kreise: Er machte für das Projekt Werbung in Remscheid, Solingen und Wuppertal, fand in den jeweiligen Abfallwirtschaftsgesellschaften Partner, bewegte Berufskollegs dazu, den Vertrieb zu übernehmen, machte bei Bäckern und Konditoren Werbung für das Mehrweg-System und gewann die bergischen Oberbürgermeister als Unterstützer für das Projekt.

Der Einsatz so vieler Aktiver hatte Erfolg: Am Mittwoch wurde der neue bergischen Mehrweg-Becher vorgestellt und ist ab sofort in den teilnehmenden Bäckereien und Cafés im Bergischen Städtedreieck erhältlich. Das Prinzip ist einfach: Den „Meer-Wert-Becher“ aus recyclingfähigem Material gibt es für einen Euro Pfand samt Heißgetränk in den Cafés und Bäckereien. Wird beim nächsten Besuch der Becher abgegeben, gibt es entweder das Pfandgeld zurück oder einen frischen Becher mit Getränk.

In Remscheid beteiligen sich vier Betriebe mit 48 Filialen an dem Mehrweg-Projekt. In Wuppertal sind bislang sieben Betriebe mit insgesamt 32 Filialen am Start, in Solingen ein Unternehmen mit vier Filialen. Wer wissen möchte, wo die nächste „Meer-Wert-Becher“-Filiale ist, kann sich ganz einfach online informieren. Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) hat dafür eine Karte eingerichtet. Mit einem Klick auf http://www.wuppersaubertal.de/coffeetogo/ werden in einer Karte die teilnehmenden Cafés und Bäckereien in allen drei Städten sichtbar – und hoffentlich in der Zukunft immer mehr.

Die AWG und der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) gehen selbst mit gutem Beispiel voran: An ihren Standorten in Wuppertal (also zum Beispiel am Betriebshof am Klingelholl, dem Müllheizkraftwerk Korzert, dem Autorecycling am Deutschen Ring und an den AWG-Recyclinghöfen und ESW-Außenstellen) wurden die Einwegbecher abgeschafft und auf Mehrweg umgestellt. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Bei vielen Menschen ist angekommen, dass wir unsere Umwelt schon mit kleinen und einfachen Verhaltensänderungen schützen können. Der Meer-Wert-Becher ist genau hierfür ein gutes Beispiel und ein wirklich tolles Projekt, um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Ich selbst habe spontan zugegriffen und mir fünf Mehrweg-Becher für den Kaffee bei meinen Bürgerdialogen gesichert.“

Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz

In Kooperation mit der Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Nordrhein-Westfalen, sowie der Stiftung „Gedenken und Frieden“ lädt der Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. zur Eröffnung der Ausstellung „Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ für den 6. September um 12 Uhr in die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall. (Bitte nutzen Sie den Zugang über die Treppe gegenüber der Hausnummer 61 der Martin-Luther-Straße, Parkmöglichkeit auf dem Schützenplatz)

Die Wanderausstellung informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz und dient der gesellschaftlichen Verankerung der erst zwischen 2002 und 2009 erfolgten rechtlichen Rehabilitierung ihrer Opfer. Im Zentrum stehen Fallgeschichten, bei denen es nicht nur um Personen geht, die als Deserteure abgeurteilt wurden, sondern auch um so genannte Wehrkraftzersetzer und Volksschädlinge. Darüber hinaus werden Biografien von Angehörigen des Widerstandes in besetzten europäischen Ländern dargestellt. Insgesamt wurden mindestens 22.000 Menschen hingerichtet, unzählige andere starben in Lagern oder in Strafeinheiten. Die Fallgeschichten (auch aus unserer Region) werden in Überblicksdarstellungen zur Geschichte der deutschen Militärjustiz zwischen 1871 bis 1939 eingebettet. Auch nimmt die Ausstellung die Ausgrenzung und Nichtachtung überlebender Justizopfer in den deutschen Nachkriegsstaaten in den Blick.

Zur Eröffnung der Ausstellung werden neben einem Vertreter des Remscheider Vereins auch Thomas Kutschaty (MdL, SPD), Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Stadt Remscheid und Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung, das Wort ergreifen.

Von 1996 bis 2018 für Kulturprojekte 760.000 Euro

Die Landesregierung vergibt für Kulturprojekte, die sich über die eigene Stadt- bzw. Gemeindegrenze hinaus vernetzen, Fördergelder. Darüber ließen sich die Mitglieder des städtischen Kulturausschusses am Dienstag von Meike Utke vom  Koordinierungsbüro „Regionalen Kulturpolitik Bergisches Land“ bei der Kreisverwaltung Mettmann. Der Bergische Land ist eines von zehn Kultur-Regionen in NRW; die übrigen sind Hellweg, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Regio Aachen, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Sauerland und Südwestfalen. Zur Kulturregion Bergisches Land zählen Remscheid, Solingen, Wuppertal, der Oberbergische Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis und der Kreis Mettmann.

Vom Land NRW werden Kultur-Aktionen mit regionalem Bezug – bei Vernetzung über die Gemeinde-/ Stadtgrenzen hinaus (mind. drei gleichberechtigte Partner aus zwei Städten/ Gemeinden) – nach folgendem Antragsverfahren bezuschusst:

  • Bis zum 30. September eines jeden Jahres muss ein Projekt-Datenblatt im Koordinierungsbüro eingereicht werden. Eine vorherige Beratung ist verpflichtend.
  • Der Kulturbeirat spricht Förderempfehlungen oder –ablehnungen aus
  • Bei Empfehlung bis 30. November ist der eigentliche Antrag an die Bezirksregierung zu richten.
  • Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst entscheidet sodann über Förderung und Förderhöhe.
  • Die Bezirksregierung erteilt den Zuwendungsbescheid, zahlt Landesmittel aus, prüft den Verwendungsnachweis.
  • Die Landesförderung ist immer eine Anteilsförderung von maximal 50 Prozent. Kommunale Antragsteller müssen 20 Prozent Eigenmittel einbringen, ersatzweise Eigenleistungen. Nicht-kommunale Antragsteller benötigen zehn Prozent Eigenmittel.

Meike Utke im Koordinierungsbüro im Kreishaus Mettmann, Tel. 02104/ 992071, E-Mail: meike.utke@kreis-mettmann.de">meike.utke@kreis-mettmann.de, unterstützt die Akteure bei der Öffentlichkeitsarbeit, vermittelt Projektpartner, um förderfähige Projekte zu ermöglichen, und berät Projektplaner und Antragsteller und begleitet die Veranstalter bei laufenden Projekten. Das Regionalbüro Bergisches Land verfügt seit dem 1. August eine Vollzeitstelle (zuvor Halbtagsstelle). Die Finanzierung der Personal-und Sachkosten übernimmt zu 45 Prozent das Land NRW. Je 9,2 Prozent dieser Kosten entfallen auf die beteiligten Kommunen. Im Gegenzug erhielt beispielsweise die Stadt Remscheid von 1996 bis 2018 für insgesamt 124 Kulturprojekte eine Förderung in Höhe von rd. 760.000 Euro. Davon profitierten zum Beispiel der Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V., die Konzertreihe „Viertelklang“, die Museumskooperation „Ganz viel Arbeit“, die KulturScouts Bergisches Land, das Bergische Puppenspielfestival, die Aktion „Lichte Stille“ und das Bergische Schülerrockfestival.

Städtedreieck braucht redegewandte Touristenführer

Pressemitteilung des Bergisch Land Marketing e.V.

Die Besucherzahlen steigen, mehr und mehr möchten die Touristen nicht nur eine einzelne Stadt, sondern die gesamte Region kennenlernen. Der Bergisch Land Marketing e.V., der seit mehr als zehn Jahren schon die touristischen Qualitäten „Der Bergischen Drei“ – Remscheid, Solingen und Wuppertal – vermarket, hat deshalb auf Wunsch der drei Stadtmarketings die Ausbildung von „Gästeführernachschub“ initiiert, um Besuchern mit regionalen Informationen und Geschichten das Städtedreieck näher zu bringen. Und am 19. September geht‘s los: Ein Lehrgang mit Abschlusszertifikat für alle, die Gäste fachkundig durch das Bergische Städtedreieck führen möchten. Es sind nur noch einige wenige Plätze frei. Wer also Zeit und Lust hat, Menschen durch die Region zu begleiten, sollte sich schnell entscheiden: Jeden Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr finden an der Bergischen VHS Solingen bis zum bis zum 23. Februar 2020 die Unterrichtseinheiten statt. Und an drei Samstage zusätzlich. findet der Unterricht statt.

Zu den Inhalten: Nicht nur erfahrene Stadtführer aus allen drei Städten berichten von den Kniffen, mit denen sie Menschen in ihren Bann ziehen, sondern Fachdozenten liefern das Handwerkszeug für gelungene Präsentationen. Dazu gehören: Rhetorik, Geschichts- und Architekturkenntnisse über die Region, Moderation, Präsentation, gezielte Recherche nach weiterführenden Informationen, Kenntnisse über Gästeerwartungen und nicht zuletzt rechtliche Grundkenntnisse für Reiseleiter. 199 Euro kostet die Ausbildung. „Stadtführungen sind sehr direkte Begegnungen mit interessierten Menschen. Viele Gästeführer, mit denen wir in Kontakt stehen, berichten immer wieder, wie viel Freude es macht, Menschen mit Geschichten von den Qualitäten der Region überzeugt zu haben“, berichtet Sylke Lukas, die beim Bergische Land Tourismus Marketing e.V. die Ansprechpartnerin ist. Interessenten melden sich unter E-Mail info@die-bergischen-drei.de">info@die-bergischen-drei.de oder Tel. 0212 88166088.

Psychologischer Kurs für Eltern von Vorschulkindern

Pressemitteilung der Stadt Remscheid 

Die psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid möchte Eltern darin unterstützen, ihre Kinder gut ins Schulleben zu begleiten und die Einschulung als große Entwicklungsaufgabe für jedes Kind und seine Eltern positiv zu meistern. Deshalb startet sie am Donnerstag, 21. November, zum zweiten Mal mit einem kostenfreien Kursangebot für Eltern von Vorschulkindern. Der Elternkurs „Fit für die Schule“ umfasst insgesamt sechs Termine in den Monaten November 2019 bis Oktober 2020. Die gemeinsamen Treffen sind immer donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr in der Psychologischen Beratungsstelle, Hastener Straße 15 in 42855 Remscheid geplant. Die Kursleitung haben Schulpsychologin Hannah Arendt und Erziehungsberaterin Constanze Werth. Im Rahmen des Elternkurses vermitteln sie den Eltern Anregungen zum spielerischen Fördern im Hinblick auf die Einschulung.

Weil der Kurs als kontinuierliche Begleitung der Familien im Übergang Kita – Schule konzipiert ist, bauen die Termine inhaltlich aufeinander auf. Eine Anmeldung ist daher nur für den kompletten Elternkurs möglich. Kontakte für Anmeldungen und Rückfragen: hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de oder constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de.

Nachfolgend die Termine und Themen im Einzelnen:

Artikel vollständig lesen

Hilfe bei Schulproblemen muss eine Pause einlegen

„Seit zehn Jahren werden in NRW Schülerinnen und Schüler mit Schulproblemen von sogenannten Berufseinstiegsbegleitern in den letzten Schuljahren bis in die Berufsausbildung unterstützt. Da sich EU und Bund aus der Finanzierung zurückziehen, wird das Programm im kommenden Schuljahr vorerst nicht fortgeführt. Aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der Ausgestaltung und organisatorischen Fragen ist die angedachte Finanzierungsübernahme durch das Land bisher noch nicht realisiert“, beklagt die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid. Damit gehe die notwendige Unterstützung für junge Menschen ohne Aussicht auf einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz in eine Zwangspause. „Die 30.000 jungen Menschen, die das Programm jährlich (in NRW) durchlaufen, brauchen Kontinuität. Eine Lücke im Programm könnte schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen!“

Im Schulausschuss stellten die Grünen zu diesem Problembereich fünf Fragen. Zur Ausschusssitzung am 11. September liegen die Antworten der Verwaltung nun vor. Demnach betreute bisher die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) mit Sitz in Düsseldorf und einer Zweigstelle in Remscheid die Berufseinstiegsbegleitung an vier Remscheider Schulen (Heinrich-Neumann-Schule, GHS Hackenberg, Nelson-Mandela-Schule, Albert-Einstein-Gesamtschule). „Die laufenden Maßnahmen werden zu Ende geführt. Ob die FAW den Zuschlag bei der nächsten Ausschreibung bekommt, ist noch offen. Eine Arbeitsplatzgarantie für die Beschäftigten gibt es darum nicht“, so die Verwaltung. „Schulaufsicht, Arbeitsagentur und Kommunale Koordinierungsstelle haben die nächste Ausschreibung abgestimmt.“ Für Remscheid sind insgesamt 69 Betreuungsplätze vorgesehen. Statt zu Schuljahresbeginn können die 69 Jugendlichen aber erst zum Beginn des 2. Halbjahres (Frühjahr 2020) mit einer Betreuung rechnen. (Siehe auch Waterbölles vom 17. Juni 2011: „Betreuer in Zwangsurlaub, Prüflinge auf sich allein gestellt“)

Prof. Davids leitet Fachsymposium „Suchtmedizin“

Prof. Dr. Eugen Davids. Foto: Uwe Schinkel

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Der Gebrauch von Cannabis und anderen Drogen beschäftigt die Gesellschaft immer wieder neu. Die Evangelische Stiftung Tannenhof veranstaltet deshalb in der Psychiatrischen Fachklinik Langenberg am Mittwoch, 4. September, von 16 bis 19 Uhr das erste Fachsymposium unter ihrem neuen Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Eugen Davids zum Thema „Suchtmedizin" mit den Schwerpunkten Medikamentenabhängigkeit und Cannabis. Die Tagung richtet sich an alle Interessierte sowie Fachgruppen aus den Bereichen Psychiatrie, Psy­chotherapie, Psychosomatik, Gerontopsychiatrie und Suchtmedizin. Als Referenten konnten für die Veranstaltung Dr. Jörg Hilger, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Stiftung Tannenhof, Dr. Anne-Kathrin Ender,  Leitende Ärztin für den Bereich Reha und Oberärztin der suchtmedizinischen Akutversorgung der Stiftung, und Prof. Dr. med. Udo Bonnet, Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel sowie Prof. Dr. med. Petra Franke, Chefärztin der Abteilung Abhängigkeitserkrankungen im Universitätsklinikum Düsseldorf, gewonnen werden. Prof. Davids leitet mit dieser Ver­anstaltung den Auftakt für eine Reihe von Fachsymposien ein, die künftig an den drei verschiedenen Standarten der Stiftung Tannenhof stattfinden sollen. Davids ist seit dem 1. Januar Ärztlicher Direktor des Tannenhofs und zugleich apl. Professor für Psychiatrie an der Universität Duisburg-Essen.

Finanzielle Hilfe für neue Studenten am Honsberg?

Zur Sitzung des Rates am 26. September haben die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis90‘/Die GRÜNEN, FDP und W.i.R. den Antrag gestellt, die möge mit örtlichen Akteuren, Unternehmen und engagierten Personen die Möglichkeiten eines „Remscheid- Stipendiums“ prüfen, um die neuen Studierenden der Rheinischen Fachhochschule Köln am Standort Honsberg während ihres Studiums in Remscheid finanziell zu unterstützen. Begründung: „Der neue Standort in Honsberg erweitert das bestehende Bildungsangebot unserer Stadt entscheidend. Das Angebot richtet sich sowohl an Studierende, die berufsbegleitend einen Abschluss erwerben wollen, als auch an Vollzeitstudierende. Die staatliche anerkannte Hochschule finanziert sich dabei über Studiengebühren, die in vielen Fällen direkt über die kooperierenden Unternehmen getragen werden. Nur in wenigen Fällen müssen die Studierenden selbst die Gebühren aufbringen. Hier wäre es ein gutes Signal, wenn die Verwaltung und der Rat gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ein ‚Remscheid Stipendium‘ auf den Weg bringen.“

Bleibt die Hoffnung auf ein großes Show-Publikum

Der so genannte Flashmob formiert sich im Morgenmgrauen. Foto: Lothr Kaiser#5630: Ein Flashmob und vier Multimedia-Shows“, titelte der Waterbölles am 23. August und stellte das Projekts #5630 (http://www.5630.eu) von Jochen Peitz, Marcel Haupt, Daniel Sperling, Björn Webert und Cedric Pick vor: Vier Multimedia-Shows am 29./30. November und 1.Dezember in der Halle Neuenkamp, für die inzwischen schon fleißig geprobt wurde. Und den  Flashmob, zu dem sie für Sonntag, 1. September, um 6.55 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz aufgerufen hatten. Das hochgesteckte Ziel sollte es sein, dass „Tausende Remscheider Kinder und Jugendliche ... gleichzeitig loslaufen“, damit „faszinierende und eindrucksvolle Bilder entstehen“ für einen Image-Film über Remscheid, „von mehreren Filmteams mit diversen Kameras (u.a. Drohnen etc.)“ gedreht – „einmalige und noch nie dagewesene Aktion“ (Cedric Pick). Dafür habe das #5630-Team „für mehrere tausend Euro ein Sicherheitskonzept einkaufen“ müssen. Auf die Frage des Waterbölles nach Budget und Sponsoren hatte Cedric Pick damals geantwortet: „Der Kostenaufwand liegt insgesamt bei ca. 200.000 Euro. Über Sponsoren (Hauptsponsor ist die Stadtsparkasse Remscheid), Budget aus dem bergischen Kulturfonds und Eintrittsgelder (für die Shows am 29./30.11 & 1.12 in der Halle Neuenkamp) hoffen wir am 'Ende des Tages' eine 'schwarze Null' schreiben zu können."

Der so genannte Flashmob vom vergangenen Sonntag auf dem Willy-Brandt-Platz

Der Vorverkauf für die Multimedia-Shows im November und Dezember ist inzwischen angelaufen. Die Tickets können über die Seite www.5630.eu bestellt werden zu 26 oder 34 € pro Ticket. Und Marcel Haupt verspricht als künstlerischer Leiter der Shows: „hochklassige Darbietungen“ in einer „einzigartigen Multimedia-Show mit bezaubernder Musik und bewegender Performance“. Und auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz geizte nicht mit Vorschusslorbeeren (siehe unten): „Tolles Zeichen für die Stadt!“ Aber auch ein nachhaltiges? Wenn vier Shows ihr Publikum hatten (was deren begeisterungsfähigen Akteuren sehr zu wünschen ist), wird die Nachhaltigkeit dieses sechsstelligen (?) Sponsorings davon abhängen, ob der geplante Film so ausfällt, dass er auch mittelfristig noch für Remscheid werben kann. Und das bleibt abzuwarten. Bewerten lässt sich  bislang nur der so genannte Flashmob. Der Waterbölles überschrieb seinen Bericht mit Video  am Sonntag um 10.24 Uhr so: „Früher Flashmob floppt, macht aber allen viel Spaß“.

Weitere Zitate aus den Medien:

Radio RSG vom 1. September: „Rund 200 Jugendliche kamen auf den abgesperrten Remscheider Bahnhofskreisel am Willy Brandt Platz. Auch wenn die Organisatoren eigentlich auf um die 2.000 Teilnehmer gehofft hatten, war die Stimmung gut.“
Der Waterbölles vom 1. September, 10.24 Uhr: „Als schließlich der Flashmob um 7.10 Uhr begann, zählte die Polizei gerade mal '100 bis 150 Teilnehmer', darunter zahlreiche Akteure der geplanten vier Shows.“
WDR-Nachrichten vom 1. September, 13.57 Uhr: „Früher Flashmob floppt in Remscheid. 200 statt 2.000 Teilnehmer. (...) Die Organisatoren hatten auf 2.000 Teilnehmer gehofft. Am Ende waren es aber gerade mal 200, vielleicht ein paar mehr. (...) Diejenigen, die da waren, hatten trotzdem viel Spaß. (...) Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lobt die #5630-Kampagne als tolles Zeichen für die Stadt."
Der RGA vom 2. September: „Initiatoren zeigen sich mit der Resonanz zufrieden. (...) Der angekündigte Flashmob ... zog nach Veranstalterangaben gestern annähernd 500 meist jüngere Menschen zum Willy-Brandt-Platz.“

Nachfolgend Kommentare aus fünf verschiedenen Remscheider Facebook-Gruppen:

Artikel vollständig lesen