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Landesehrenpreis für Lebensmittel 2020

Pressemitteilung des Umweltministeriums NRW

88 Unternehmen aus verschiedenen Branchen der nordrhein-westfälischen Ernährungswirtschaft wurden gestern von Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser mit dem Landesehrenpreis für Lebensmittel NRW 2020 gewürdigt. „Der Landesehrenpreis zeichnet Unternehmen aus, die durch die Herstellung von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln überzeugen und sich darüber hinaus nachhaltig engagieren. Unter erschwerten Corona-Bedingungen hat die Branche in diesem Jahr mit hoher Flexibilität und vielfältigen, organisatorischen Maßnahmen die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt“, dankte Ministerin Heinen-Esser den Preisträgern. (Dazu gehört auch die Steinhaus GmbH aus Remscheid.)

Der Landesehrenpreis für Lebensmittel wird jährlich durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Voraussetzung ist, dass Unternehmen ihre Produkte in diesem Jahr einer Überprüfung durch die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) unterzogen und dafür eine Auszeichnung in Gold erhalten haben. Daneben werden mit dem Landesehrenpreis auch die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen, tarifgerechte Bezahlung, Engagement für Nachhaltigkeit oder die Nutzung eines Umweltmanagementsystems honoriert.

Corona-Neuinfektionen an Schulen und Kitas

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 252 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.873 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.589 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 32 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 176,9 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner).

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.194 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 33 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter neun intensivpflichtige Behandlungen (fünf beatmet).

Wegen eines aktuellen Infektionsfalls gehen fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Quarantäne. Gleiches gilt für die Gruppe 1/Wichtelgruppe der Kath. Kita St. Suitbertus.

Neuer Verein hat großen Brückenschlag zum Ziel

Pressemitteilung des Vereins Bergischer Brückenschlag e.V.

 Getrieben von der Idee, die Müngstener Brücke (höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands) für Fußgänger zugänglich zu machen und damit eine Brücke zwischen den Trassen und Menschen im Bergischen Land, zwischen Wuppertal, Solingen und Remscheid, zu schlagen, haben in Remscheid engagierte Remscheider/innen und Solinger/innen den gemeinnützigen Verein Bergischer Brückenschlag e.V. gegründet. Er setzt sich parteiunabhängig für die Entwicklung einer Radverkehrsstruktur und ihres Umfeldes und der ergänzenden Nutzung vorhandener Infrastruktur ein. Satzungszweck sind besonders  Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs durch konsequente Nutzung vorhandener Strukturen unter Berücksichtigung der höchst möglichen Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Dazu zählt insbesondere die Verbindung vorhandener Strukturen zu einem städteübergreifenden Verkehrsnetz zwischen Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Die Verbindung der Gewerbegebiete und der Wohngebiete durch ein Radwegenetz stehen im Focus, um Ökologie und Ökonomie zu verbessern und zum Schutz und zur Pflege von Natur und Landschaft beizutragen. Dies beinhaltet auch die Förderung und Koordination entsprechender regionaler Initiativen. Zweck des Vereins ist auch die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung von notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Dazu zählt die Bereitstellung eigener und fremder Mittel zur Erfüllung der Vereinsaufgaben, sowie die Mitwirkung bei der Verteilung fremder Mittel für diese Zwecke.

Der Verein Bergischer Brückenschlag e.V. möchte in Zukunft auch den Stadtverwaltungen und der Politik im Bergischen Dreieck in Wuppertal, Solingen und Remscheid als beratender Partner bei Fragen des Schutzes und der Pflege von Natur und Landschaft und der Raumordnung, der Landes- und Regionalplanung zur Seite stehen. Der Verein initiiert und koordiniert Presse und Öffentlichkeitsmaßnamen bundesweit, um auf die Belange des Vereins im Sinne der Satzung in geeigneter Weise aufmerksam zu machen. Gründungsmitglieder (in alphabetische Reihenfolge) sind  Wolfgang Dinger, Christian Günther (Schriftführer), Dirk Herrmann, Dr. Bernd Kuznik (stellv. Vorsitzender), Wolfgang Müller, Gerd Münnekehoff (Vorsitzender), Kai Münnekehoff (Schatzmeister) und Dirk Reichert.  Anschrift: Bergischer Brückenschlag e.V., c/o Kai Münnekehoff, Güldenwerth 63a, 42857 Remscheid.

Corona-Impfstruktur soll bis Mitte Dezember stehen

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat sich heute mit den Landräten der Kreise und Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Impfstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen verständigt. In Telefonschaltkonferenzen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen informierte Minister Laumann über die Planungen des Gesundheitsministeriums zur Einrichtung der Impfzentren. Zudem wurde ausführlich über die Rolle der Kommunen beim Aufbau und Betrieb der notwendigen Impfstrukturen gesprochen.

Nach dem heutigen Tag sei seine Zuversicht, dass die Impfstruktur bis Mitte Dezember stehe, noch einmal deutlich gewachsen. Laumann: „Wir haben uns heute darauf verständigt, dass die Kommunen für die Einrichtung und Organisation der Impfzentren vor Ort zuständig sind. (…) Bund und Land werden – jeweils zur Hälfte – die anfallenden Kosten übernehmen.”

Der Bund ist für die Beschaffung des Impfstoffs verantwortlich. Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollen den medizinischen (inklusive IT) und die kommunale Ebene den nicht-medizinischen Teil der Impfumsetzung übernehmen. Mit Blick auf die kommunale Ebene bedeutet das, dass die Kreise und kreisfreien Städte für die Organisation geeigneter Standorte und Räumlichkeiten für die Impfzentren, die Ausstattung (zum Beispiel Mobiliar und Gebäudemanagement) und die Stellung des entsprechenden (nicht-medizinischen) Personals verantwortlich sein sollen. Personal wird etwa zur Durchführung der Anmeldung der zu Impfenden sowie für den Sicherheitsdienst benötigt.

Vorgesehen ist zumindest ein Impfzentrum pro Kreis bzw. kreisfreier Stadt. Die Größe der Impfzentren richtet sich nach dem Bevölkerungsanteil in dem jeweiligen Kreis oder der Stadt. Teil der Impfzentren sollen zudem auch die mobilen Impfteams sein, die in prioritär aufzusuchenden Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Pflegeeinrichtungen) vor Ort Impfungen durchführen.

2021 fast eine Million Euro mehr für Remscheid

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten  Jens-Peter Nettekoven

Positive Nachrichten nach der gestrigen Anhörung zum Gemeindefinanzierungsgesetz: Nordrhein-Westfalen erhält 2021 knapp 13,6 Milliarden Euro – das sind 757,3 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr. Auch Remscheid profitiert von der prozentualen Steigerung und erhält konkret 966.929,61 Euro mehr als in diesem Jahr. Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete der Wahlkreise Remscheid und Radevormwald, Jens-Peter Nettekoven: „Fast eine Millionen Euro mehr für Remscheid: Der heutige Tag steht unter guten Vorzeichen. Mit einer Zuweisung von insgesamt knapp 78 Millionen Euro ist Remscheid gut aufgestellt. Doch die Mehrzuwendungen werden aufgrund der Einnahmeverluste der Corona-Krise auch dringend benötigt. Wie jeder andere Kreis und jede andere Stadt leidet auch Remscheid unter dem immer noch anhaltenden Lockdown. Eine monetäre Stärkung der kommunalen Haushalte ist daher unerlässlich. Die christlich-liberale Koalition in Nordrhein-Westfalen hält ihr Wort und hat die zugehörigen Städte, Dörfer und Landkreise im Blick.“

Insgesamt stehen den Kommunen auch 943 Millionen Euro mehr zur Verfügung, als dies nach den regulären Berechnungen des GFG auf Basis der Entwicklung der Verbundsteuern der Fall wäre. So können die Kommunen vor entsprechenden Einbußen im Finanzausgleich verschont werden. Nach der Corona-Krise und dem Start des wirtschaftlichen Aufschwungs wird über Zeitpunkt und Leistbarkeit der Rückzahlung beraten.

Künstler wünschen viel Freude bei der Bildersuche

Kunst, die nicht präsent ist, ist tot, und eine Stadt ohne Kunst ebenfalls. Es müssen also andere Wege der Präsentation gesucht werden damit Kunst nicht nur hinter verschlossenen Türen von Ateliers, Museen oder Galerien stattfindet, sondern im öffentlichen Raum. Hierfür bieten sich leere Plakatwände an. Der ersten Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“ vom Juli soll nun eine zweite folgen. Dafür konnte die Initiatorin Tessa Ziemssen, freischaffende Künstlerin vom Honsberg, neun Remscheider Künstler/Innen begeistern. Die Fotos für die 25 großformatigen Plakate der neuen Aktion kamen von Elisabeth Herold, Simone Kirsch, Mike König, Margitta Krüllmann, Maren Meinecke-Feddersen, Arno Mersmann, Maria Müller, Gerda Schwarz, Rupert Warren und Tessa Ziemßen. Und wie bei der ersten Aktion wird auch diesmal wieder die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH Plakatwände im Remscheider Stadtgebiet ab dem 5. Dezember für mindestens zehn Tage kostenfrei zur Verfügung stellen. Weitere Unterstützung kommt von der Stadt Remscheid, die im Rahmen des Remscheider „Notfallfonds Kultur“ die gesamten übrigen Kosten des Projektes übernimmt. Alle Projekt-Beteiligten wünschen viel Freude bei der Bildersuche in der Innenstadt in der Vorweihnachtszeit. Wo die Plakate hängen werden, wird auf der Webseite https://www.tessa-ziemssen.de/plakataktion zeitnah bekannt gegeben, ebenso die Kontaktdaten der beteiligten Künstler/innen. Ein auf den Plakaten platzierter QR-Code führt den interessierten Betrachter direkt auf diese Webseite.

Weihnachtsbaumverkauf für das Christliche Hospiz

Pressemitteilung der SPD

 „Es gibt Veranstaltungen, die einem im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen sind. Und eine Herzensangelegenheit gibt man nicht so einfach auf“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten, Sigmar Paeslack. Der Weihnachtsbaumverkauf des Ortsvereins geht in diesem Jahr in seine sechste Auflage. Im Vorfeld habe man sich gefragt, ob man dieses Jahr aufgrund der aktuellen Infektionszahlen nicht lieber überspringen sollte, doch habe man sich, nach einem Gespräch mit dem Ordnungsamt, bewusst für eine Fortsetzung dieser schönen Tradition entschieden.

Der Verkauf startet am 11. Dezember und findet vor der SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39 / Ecke Friedrich-Ebert-Platz statt. Die Verkaufszeiten:

  • Freitag, 11. Dezember, 14 bis 18 Uhr
  • Samstag, 12. Dezember, 10 bis 14 Uhr
  • Montag, 14. Dezember, 14 bis 18 Uhr
  • Dienstag, 15. Dezember, 14 bis 18 Uhr
  • Mittwoch, 16. Dezember, 14 bis 18 Uhr
  • Donnerstag, 17. Dezember, 14 bis 18 Uhr
  • Freitag, 18. Dezember, 14 bis 18 Uhr
  • Samstag, 19. Dezember, 10 bis 14 Uhr

Reservierungen werden unter Tel. RS 4600622 oder E-Mail UB.Remscheid.NRW@spd.de">UB.Remscheid.NRW@spd.de gerne entgegengenommen. (Antonio Scarpino)

Ein Tag in Orange, oder: Gewalt ist nie privat

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an der Kampagne des Zonta-Clubs Wuppertal „Orange the World“: Am Abend des 25. November (Mittwoch), dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, wird das Remscheider Rathaus in orangenes Licht getaucht, um auf die weltweit bestehenden Gewalttaten und Einschränkungen der Freiheiten von Frauen aufmerksam zu machen.

Der Remscheider „Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt“ beschäftigt sich regelmäßig mit der Thematik: In Remscheid ist  Gewalt gegen Frauen nach wie vor an der Tagesordnung. Gewalt findet in allen Bevölkerungsschichten, allen Altersgruppen unabhängig von Nationalität und ethnischer Herkunft statt. Die Kriminalstatistik 2019 weist für Remscheid 271 Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt aus. "In 95 Fällen wurde der Täter zum Schutz der Opfer für zehn Tage der Wohnung verwiesen oder ein Rückkehrverbot ausgesprochen", so der Kriminalbericht. Über 93 Prozent der Tatverdächtigen waren Männer.18 Frauen wurden Opfer einer Vergewaltigung.

Die Corona-Krise hat die Situation von Frauen und Kindern noch einmal verschärft. Sie sind aufgrund von Kontaktbeschränkungen isoliert und suchen sich seltener Hilfe in ihrem Umfeld, bei einer Beratungsstelle oder im Frauenhaus. „Viele Taten werden in diesem Jahr ohne Anzeige bleiben“, so Christel Steylaers, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Alle Bürgerinnen und Bürger können etwas gegen die alltägliche Gewalt tun: Hinsehen und Helfen! Wer im Beruf oder im sozialen Umfeld mit Gewalt konfrontiert wird, darf nicht wegsehen, sondern sollte handeln. Eine im Frauenbüro und an vielen Stellen ausliegende Notfallkarte bietet Übersicht über geeignete Stellen. Schnelle Hilfe für Betroffene gibt es in 18 Sprachen online und per Telefon beim Hilfetelefon.de unter 08000 116 016.

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Per Telefon zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr interessieren, können sich am Mittwoch, 25. November, von 9.30 bis 16 Uhr umfassend und individuell informieren. In einer Telefonsprechstunde erläutern Mitarbeitende der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste unter der Telefonnummer 0228 22800-22 die Rahmenbedingungen des Freiwilligen Sozialen Jahres.

Vom Klassenzimmer gleich in die Ausbildung oder den Hörsaal? Nicht für alle Jugendliche und junge Erwachsene ist das die erste Wahl. Manche möchten sich nach dem Schulabschluss erst einmal ausprobieren oder benötigen noch etwas Zeit für die Berufswahl, andere haben einfach das Bedürfnis, sich für das Allgemeinwohl zu engagieren. Die Gründe für ein Freiwilliges Soziales Jahr sind ebenso vielfältig, wie die Einsatzmöglichkeiten. Junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren können am Freiwilligen Sozialen Jahr teilnehmen, sofern sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und bereit sind, sich außerhalb von Schule und Beruf 6 bis 18 Monate sozial zu engagieren. Einsatz-möglichkeiten gibt es zum Beispiel in Kinder- und Pflegeeinrichtung, bei Sportvereinen oder in Museen. Das Freiwillige Soziale Jahr wird von zugelassen Trägern wie Wohlfahrtsverbänden, Religionsgemeinschaften, staatlichen Einrichtungen oder gemeinnützigen Vereinen durchgeführt.

Schöne Geschenke diesmal im digitalen Adventsbasar

Pressemitteilung des Fördervereins ev. Kindergarten Hasten e.V.

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen haben auch die Planung unseres Fördervereins durcheinander gebracht. Normalerweise wären wir jetzt mit den Vorbereitungen für unseren Stand auf dem alljährlichen, durch die IG-Hasten organisierten Adventsbasar im Johannes-Schmiesing-Haus beschäftigt und würden uns auf eine besinnliche Adventszeit freuen. Da auch diese Veranstaltung, wie so viele, aus Gründen des Infektionsschutzes abgesagt wurde, hat sich der Vorstand des Fördervereins kurzerhand entschlossen, diese Tradition auf alternativem Wege fortzuführen. Eltern aus dem Kindergarten, Freunde und Verwandte haben dafür fleißig gebastelt, genäht, gestrickt und noch vieles mehr, so dass wir in diesem Jahr unseren Verkaufsstand als „digitalen Adventsbasar“ anbieten. Bis zum 27. November haben Interessierte noch die Möglichkeit, auf unserer Webseite aus mehr als 90 verschiedenen Produkten echte Unikate zu erwerben und so eine wertvolle Spende für den Förderverein des Ev. Kindergartens Hasten zu leisten. (Sebastian Behrendt, 1. Vorsitzender)

CDU will Sondersitzung von Sportausschuss und BV

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

„Nur wenige Wochen nach der Kommunalwahl musste der Remscheider Sport leider einige bittere Pillen schlucken. Aufgrund des Handlungsdrucks und der vielen offenen Fragen beantragen wir Sondersitzungen des Ausschusses für Sport und Freizeit und der BV 3 – Lennep noch in diesem Jahr. Wir können nicht bis zu den regulären Sitzungsterminen Mitte Februar warten“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter.

 „Der Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven hat in seiner heutigen Pressemitteilung zurecht davon gesprochen, dass die ‚Hängepartie am Sportplatz Neuenkamp(…) in die Verlängerung‘ geht. Auch die CDU-Fraktion ist enttäuscht über den negativen Förderbescheid. Kurz vor der Kommunalwahl hatte der Oberbürgermeister ja noch einen möglichen neuen Lösungsansatz für den Sportplatz Neuenkamp präsentiert. Dieser Traum ist nun zerplatzt. Der Sportausschussvorsitzende Clever (FDP) hat Gespräche in puncto der Zukunft der Sportanlage Hackenberg angekündigt. Das ist gut und richtig. Allerdings sind wir der Meinung, dass sich der Sportausschuss noch im Dezember mit den vielen offenen Baustellen im Bereich des Sports befassen muss. Sonst verlieren wir wertvolle Zeit“, so Kötter.

 „Und auch die Bezirksvertretung Lennep muss noch in diesem Jahr zusammenkommen. Auch hier müssen wir zusammen mit der Verwaltung über die Zukunft der SG Hackenberg sprechen. Ein weiteres wichtiges Thema für die BV 3 ist die Förderung durch das Land NRW, die Remscheid für Lennep und die Innenstadt erhält. Hier sollten Politik und Verwaltung konkret darlegen, was man mit den finanziellen Mitteln machen will. Außerdem müssen wir in der BV 3 dringend über das Artenschutzgutachten für das Gleisdreieck sprechen. Die CDU-Fraktion hat für die Februarsitzung zwei Anfragen und einen Antrag gestellt. Auch dies könnten wir gern im Dezember abhandeln. Je früher wir wieder mit der politischen Arbeit richtig durchstarten können, umso besser“, sagt der CDU-Politiker.

Freie Demokraten trauern um Peter Harnischmacher

Pressemitteilung der FDP

Die Freien Demokraten in Remscheid trauern um ihren Ehrenvorsitzenden Peter Harnischmacher. Der Alt-Bürgermeister der Stadt Remscheid und ehemalige Kreis- und Fraktionsvorsitzende der FDP starb im Alter von 85 Jahren. Peter Harnischmacher war seit 63 Jahren Mitglied der FDP. Er gehörte dem Rat von 1975 bis 1984 und 1989 bis 1992 – zuletzt als Fraktionsvorsitzender - an. Von 1979 bis 1984 war er als Bürgermeister der Stellvertreter des damaligen Oberbürgermeisters Willi Hartkopf. Den FDP-Kreisverband leitete er in Jahren 1992 bis 1995. Nach seinem Ausscheiden bestimmte ihn die Remscheider FDP zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Unsere Gedanken und unsere tief empfundene Anteilnahme sind in diesen schweren Stunden bei seiner Ehefrau, seinen Kindern und Enkelkindern und deren Familien.

Der Kreisvorsitzende Torben Clever würdigt die herausragende Rolle Harnischmachers in der FDP Remscheid: „Mit Peter Harnischmacher verlieren wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Er hat über die vergangenen Jahrzehnte die verschiedensten Ämter und Funktionen in der Remscheider FDP ausgeübt und hat uns auf allen Ebenen vom Bund über das Land bis zum Bezirk vertreten. Nachdem er sich als Kreisvorsitzender zurückgezogen hatte, stand er uns bis in die Gegenwart mit seiner Freundschaft, seiner Erfahrung und seinem kritischen Geist zur Seite. Er hinterlässt mit seinem plötzlichen Tod eine große Lücke, und wir werden ihn sehr vermissen.“

Sven Chudzinski, Vorsitzender der Freien Demokraten im Rat, verabschiedet sich von Harnischmacher als einem der großen Remscheider Liberalen: „Peter Harnischmacher hat die Arbeit der Freien Demokraten in den vergangenen Jahrzehnten geprägt, wie es nur wenige seit der Gründung der FDP vor fast 75 Jahren getan haben. Er hat den politischen Liberalismus in Remscheid mit hohem Engagement und unermüdlicher Tatkraft mitgestaltet. Als Kommunalpolitiker setzte er sich pragmatisch und selbstbewusst zum Wohl der Stadt Remscheid ein. Seine Leidenschaft galt dabei auch immer besonders seiner Heimat Lüttringhausen. Wir sind Peter Harnischmacher zu großem Dank verpflichtet.“