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Sprechstunde für Arbeitsuchende mit Familienpflichten

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer zur Zeit Familie und Beruf unter einen Hut bekommen muss, steht vor besonderen Herausforderungen. Die Sorgen um die Gesundheit der Familie wachsen wieder. Was, wenn Schulen und Kindergärten doch wieder länger schließen müssen? Wie sind die Kinder dann versorgt und betreut? Kann ich mich jetzt überhaupt auf die Suche nach einer neuen Stelle begeben? Wer aktuell Arbeit sucht, stellt häufig fest, dass der Markt in vielen Berufsfeldern derzeit gerade nicht besonders viele Möglichkeiten bietet. Andere Bereiche wiederum suchen händeringend nach Personal. Die Kunst ist derzeit, Chancen zu sehen, flexibel zu sein und vielleicht auch gerade jetzt die Möglichkeit eines beruflichen Neuanfangs zu nutzen. Was können Sie tun, um sich auf neue Aufgaben vorzubereiten? Wer kann Sie dabei unterstützen? Welche Wege der Stellensuche nutzen Sie? Wie gehen Sie als Arbeitsuchende mit Kindern mit der Situation um? Zu diesen und vielen weiteren Fragen möchten unsere Expertinnen Angela Grote-Beverborg und Birgit Kropf gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen. Sie bieten Ihnen dazu die Telefonsprechstunde: „Familie – Beruf – Jobsuche“ am Donnerstag, 7. Januar, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr unter Tel. 0202 2828- 162 bzw. - 406 an.

Online-Veranstaltung „Zurück in den Beruf“

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer sich nach einer Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit wegen der Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen über die Rückkehr in eine berufliche Tätigkeit informieren möchte, ist zu der online-Veranstaltung der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal am 8.1.2021 von 9 Uhr bis 11 Uhr eingeladen. Die Veranstaltung findet mit Skype for Business statt. Näheres erfahren Sie durch eine Mail an Solingen-Wuppertal.BCA@­arbeitsagentur.de oder Sie telefonieren unter: 0202 2828406. Hier können Sie sich auch für die Teilnahme anmelden (erforderlich). Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, Birgit Kropf, richtet sich mit dieser Online-Veranstaltung an alle, die nach einer Phase der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen den beruflichen Wiedereinstieg anstreben. Es geht um die Themen: Wie kann ich Familie und Beruf vereinbaren? Welche Arbeitszeit kommt infrage? Welche Bewerbungsstrategien sind erfolgreich und vieles mehr.

Dritter Corona-Impftag ebenfalls erfolgreich

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Pünktlich zum Jahresende konnte gestern der dritte Corona-Impftag für Remscheid ebenfalls erfolgreich beendet werden. Im Laufe des Tages wurden insgesamt 255 impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie 180 Mitarbeitende der folgenden Alten- und Pflegeeinrichtungen mit dem BioNTech-Impfstoff gegen das Corona-Virus geimpft: Lebenshilfe, AWO Willi-Hartkopf-Seniorenzentrum, Pflegezentrum „Am Schwelmer Tor“, Senioren- Und Pflegeheim „Haus am Park“,  Diakonie Bliedinghausen, 365 Grad, Tagespflege „Hand in Hand“ und die Hartmann-Wohngruppe „Tillmanns’sche Häuser“.

Insgesamt wurden 435 Dosen Impfstoff direkt in die Einrichtungen geliefert; 430 wie ursprünglich angekündigt und fünf als fehlende 2. Nachlieferung vom ersten Impftag. In den Einrichtungen wurde dann in eigens eingerichteten Impfstraßen durch mobile Impfteams geimpft. Ausgestattet wurden alle Impflinge außerdem mit einem verbindlichen 2. Impftermin am 21. Januar für die zweite Dosis, mit der eine vollständige Immunität gegen das Coronavirus erreicht wird. Weiter gilt es nun für die „geimpften“ Einrichtungen alles daran zu setzen, bis zum Nachimpftermin in 21 Tagen weitere Infektionsausbrüche zu verhindern – dies würde eine zweite Impfung unter Umständen unmöglich machen. Das genaue Datum der nächsten Impfstofflieferung für Remscheid ist derweil noch nicht bekannt; fest stehen aber die vereinbarten Zweitimpfungen am 17., 20. und 21. Januar.

Die mobilen Impfteams, die gestern aus 16 Impfärzten unter der Leitung von  Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestanden, wurden vor Ort unterstützt durch vier Führungsdienste und zwei Mitarbeitende der Feuerwehr Remscheid und vier Mitarbeitende des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid.

Knapp 37 Prozent der Impfdosen galten Pflegekräften

Impfmüdes Pflegepersonal auch in Remscheid?“, fragte der Waterbölles gestern um 11:29 Uhr, nachdem er bei der Pressestelle der Stadt Remscheid angefragt hatte, zu wie viel Prozent sich die Mitarbeitenden der Remscheider Altenheime impfen ließen, in denen bisher Impfungen vorgenommen worden sind. Die Antwort von Sabine Räck, der persönlichen Referentin von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, die per E-Mail um 18.38 Uhr einging, war leider nur die eine Hälfte der Wahrheit: „Was wir als Stadt Remscheid bzw. Impfteam Ihnen nennen können, ist der prozentuale Anteil der Impfdosen für Beschäftigte an der Gesamtanzahl der gelieferten Impfdosen, das waren heute 173 von 470 (= 36,81 Prozent). Wenn Sie mit Ihrer Frage den prozentualen Anteil der geimpften Mitarbeitenden an der Gesamtbeschäftigenzahl pro Einrichtung erfahren möchten, können wir diese Angaben leider nicht liefern! (…) Sorry, dass ich Ihnen hier nicht weiterhelfen kann!“

Begründung: Den Impfteams bzw. der Stadt Remscheid sei die tatsächliche Zahl der Mitarbeitenden in den jeweiligen Altenheimen bzw. die daraus resultierende Anzahl der Vollzeitäquivalente (Vollzeitstellen), als Basiswert für eine Vergleichbarkeit nicht bekannt. Auch wüssten die Impfteams nicht, in welchem Beschäftigungsstatus die Impflinge stehen (Vollzeit/Teilzeit). Insofern könnten verlässliche Aussagen über die Impfquote unter den Mitarbeitenden, bezogen auf die Beschäftigtenzahl, nur von den jeweiligen Einrichtungen selber gemacht werden. Sabine Räck: „Insofern denke ich, dass Sie sich mit Ihrer Anfrage am besten auch direkt an die Einrichtungen wenden, in denen bereits geimpft wurde: Alloheim, Haus Clarenbach, Diakoniezentrum Hohenhagen, Haus Herder Straße, Diakoniezentrum Hasten.“

Waterbölles: Die Heime, in denen die Impfwilligkeit des Pflegepersonals augenfällig ist, dürften die gewünschte Prozentzahl vielleicht nennen. Die anderen mit eher impfunwilligen Pflegekräften werden sich auf den Datenschutz berufen. Aber den Versuch war es wert!!

Noch keine Impftermine außerhalb der Altenheime

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie angekündigt finden auch am heutigen Tag Impfungen in Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtungen statt. Nach Durchführungen der heutigen Impfungen wird die Stadt Remscheid im Laufe des Nachmittags kurz per Pressemitteilung  über die Details informieren.

Aufgrund zahlreicher Nachfragen und Hinweise aus der Bürgerschaft weist die Stadt Remscheid nochmals auf die Impfstrategie hin:
Die Impfstrategie der Stadt Remscheid orientiert sich an den Vorgaben und Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung. Hiernach werden zunächst Bewohnerinnen, Bewohner und Beschäftigte von Alten- und Pflegeeinrichtungen geimpft. Diese Personen gehören der obersten Impfpriorität an. Aufgrund der stark limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffes in der ersten Auslieferungswelle wurde durch das Land festgelegt, diesen direkt in die Einrichtungen zu liefern und dort mit Hilfe mobiler Impfteams zu verabreichen.

In einem weiteren Schritt sollen dann auch diejenigen Personen ab 80 Jahren berücksichtigt werden, die in ihren eigenen vier Wänden bzw. in ihrer eigenen Häuslichkeit wohnen; auch diese gehören zur obersten Impfpriorität.
Es muss jedoch unterschieden werden zwischen den Älteren ab 80 Jahren, die noch mobil sind und denen, die es nicht mehr sind. Diejenigen, die noch mobil sind, können sich im Impfzentrum vor Ort (Sporthalle West) impfen lassen, sobald die Impfzentren den Betrieb aufgenommen haben und genügend Impfstoff vorhanden ist. Interessierte, die zur priorisierten Gruppe gehören, können dann einen Termin vereinbaren. Für die Terminvereinbarung wird es die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116117 geben. Wichtig ist allerdings, dass die Impfzentren in NRW aufgrund der geringen Verfügbarkeit des Impfstoffes derzeit noch nicht in Betrieb sind und demzufolge auch noch keine Terminvereinbarung möglich ist
Für diejenigen Älteren ab 80 Jahren, die in der eigenen Häuslichkeit wohnen, aber nicht mehr mobil sind, gilt, dass eine Verimpfung nur durch ein mobiles Team bzw. einen entsprechenden Hausbesuch erfolgen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff auch geeignet ist für aufsuchende Verimpfungen. Dies ist beim BioNTech-Impfstoff jedoch nicht der Fall.

Die Stadt Remscheid wird regelmäßig den aktuellen Sachstand berichten und öffentliche Information verbreiten, sobald sich die ersten Zielgruppen außerhalb der Remscheider Alten- und Pflegeheime impfen lassen können bzw. Terminvereinbarungen möglich sind.

Impfmüdes Pflegepersonal auch in Remscheid?

Zwei Meldungen von heute: „Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat einen Rekordwert erreicht. Binnen einem Tag übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 1129 neue Todesfälle“, meldet SPIEGL Online- . Und das „Morgenecho“ berichtete auf WDR 5, von Impfskepsis bei Pflegekräften: Viele Pflegekräfte wollten sich nicht gegen Corona impfen lassen, sagte Im Interview Michael Lork, Leiter eines Caritas-Altenzentrums in Gelsenkirchen. Er versuche, sein Personal aufzuklären. Mehr könne er nicht tun. "Da ist die Politik gefordert."

In diesem Zusammengang: Die Antwort der Stadtverwaltung auf die Frage des Waterbölles, zu wie viel Prozent sich am ersten Impftag die Mitarbeitenden des „Alloheims“ impfen ließen, steht noch aus. Nur ein Versehen? Die Frage kann inzwischen erweitert werden: Zu wie viel Prozent ließen sich die Mitarbeitenden der Remscheider Altenheime impfen, in denen bisher Impfungen vorgenommen  worden sind?

IHK begrüßt das Brexit-Abkommen

Pressemitteilung der Bergischen IHK

An Heiligabend verkündeten die Verhandlungspartner von EU und Vereinigtem Königreich (UK) den Abschluss eines Freihandelsabkommens nach zehn Monaten Verhandlung. IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge freut sich über die Einigung: “Es ist wohl ein fairer Kompromiss entstanden. Jeder musste bei den Forderungen etwas nachgeben. Trotz der vorgesehenen Freihandelszone werden die bergischen Unternehmen den UK-Austritt zu spüren bekommen. Mindestens durch einen erhöhten bürokratischen Aufwand.“ Wenge begrüßt die Flexibilität der Verhandlungspartner. Obwohl das Abkommen nicht rechtzeitig ratifiziert werden kann, soll es ab dem 1. Januar 2021 angewendet werden.

„Die Parteien haben sich auf einheitliche Wettbewerbsbedingungen geeinigt. Im Umwelt- und im Energierecht gelten weiterhin einheitliche Standards.“ so IHK-Außenwirtschaftsexpertin Melanie Klingler, die unter Tel. 0202 2490 515 und per E-Mail m.klingler@bergische.ihk.de als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht. Informationen zum EU-UK-Warenverkehr erhalten bergische Unternehmen in einem kostenlosen Webinar am 22. Januar 2021. Weitere Informationen zum Brexit sowie eine Anmeldemöglichkeit zum Webinar gibt es unter bergische.ihk.de/brexit.

Sternsinger-Aktion 2021 auf ganz anderen Wegen

Die Sternsinger-Aktion, bei der junge Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen ziehen, Häuser segnen und um Spenden bitten, muss in diesem Jahr wegen der Covid-19-Pandemie ungewohnte Wege beschreiten. Lange wurde in der katholischen Pfarrei St. Suitbertus in Alt-Remscheid überlegt, wie in diesem besonderen Jahr der Segen der Sternsinger in die Häuser und zu den Menschen kommen kann. Und nun kommt doch alles anders.

Unter dem Motto „Sternsingen – aber sicher“ wollten sich die verkleideten Königinnen und Könige mit ihren erwachsenen Begleitern am 9. und 10. Januar 2021 auf den Weg zu den Menschen machen, um den Segen zu bringen und Geld für benachteiligte Kinder zu sammeln: mit einer Sternlänge Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung, kontaktloser Spendenübergabe und Desinfektionsmittel im Gepäck, ganz so, wie es die geltende Verordnung verlangt. „Gerade in diesen besonderen Zeiten ist es wichtig, den Segen auch diesmal zu den Menschen bringen. Zugleich ist das Geld, das die Kinder hier in unseren vier Kirchbezirken von Alt-Remscheid und Remscheid Süd sammeln, eine wichtige Unterstützung für die benachteiligten Kinder in den Hilfsprojekten dieser Welt, an die gerade in der Corona-Zeit noch einmal besonders gedacht werden muss“, erklärt Susanne Kuhstoß vom Organisationsteam. Aber das Infektionsrisiko, dem sich Kinder, Begleiter und die Besuchten aussetzen würden, sei einfach zu groß.

In den Vorjahren hatten bereits vor Beginn der Aktion viele Remscheider Haushalte um den Segen der Sternsinger gebeten. Das wird in diesem Jahr nicht gehen: „Natürlich würden wir wirklich gerne jeden auf unseren Listen besuchen, denn wir wissen, dass viele Menschen auf uns warten, um den fröhlichen Kinderstimmen und dem Sternsingerlied zu lauschen“, sagt Marion Kurp, die ebenfalls zum Organisationsteam gehört. Weil dies nicht geht, haben sich die Verantwortlichen etwas anderes einfallen lassen: „Alle Haushalte, die wir sonst immer besucht haben, werden in der ersten Januarwoche in ihrem Briefkasten einen Umschlag mit gesegneter Aufkleber-Aufschrift ‚20*C+M+B+21‘ finden“, verspricht Rafaela Peil, die dritte verantwortliche Organisatorin. Die Buchstaben ‚20*C+M+B+21‘ stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ und bedeuten „Christus segne dieses Haus.“ In den Umschlägen befindet sich außerdem ein kleiner Gruß von den Sternsingern, verbunden mit der Bitte um eine Spende, die wie immer vor allem Kindern zugutekommen wird. Das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen lautet in diesem Jahr „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“.

In den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten sammelten die Sternsinger bundesweit etwa 1,19 Milliarden Euro für mehr als 75.600 Projekte zugunsten von Kindern in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa – in den vergangenen Jahren kam jährlich ein fünfstelliger Betrag davon aus Remscheid. Wer spenden will, kann einen Geldbetrag auf das Konto der Katholische Kirchengemeinde Sankt Suitbertus überweisen (IBAN: DE33 3405 0000 0000 0047 62, Verwendungszweck: Sternsinger). Spendenquittungen werden auf Wunsch vom Pfarrbüro (Papenberger Straße 14b, Telefon: 02191-24773, Mail: pfarrbuero@suitbertus-remscheid.de) ausgestellt. (Marion Kurp)

Fazit der Stadt nach dem ersten Impftag

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien waren für gestern um 18.30 Uhr zu einem Ortstermin im Außenbereich/Eingangsbereich (überdachte Terrasse) der „Alloheim“-Pflegeresidenz, Burger Straße 193, eingeladen, wo Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus gemeinsam mit Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan das Fazit des ersten Corona-Impftags in Remscheid ziehen wollten. Und so geschah es denn auch. Allerdings ohne den Waterbölles. Ich gehöre mit 73 Jahren zu den Remscheidern mit hohem Corona-Risiko. „Querdenker“ mögen mich für feige halten. Sei’s drum! Ich jedenfalls habe Oberbürgermeister Burkhard Mast-Wosz und sein Team in dieser weiterhin sehr gefährlichen Corona-Lage für so vernünftig gehalten, es nicht nur bei einer Pressekonferenz zu belassen, sondern dieser eine Pressemitteilung folgen zu lassen. Die ging um 21.30 UIhr per E-Mail bei mir ein. So sieht vernünftige Öffentlichkeitsarbeit in Krisenzeiten wie dieser aus. Danke dafür!
Die städtische Pressemitteilung hat folgenden Wortlaut: „Der Corona-Impfstart in Remscheid ist geglückt: Von 11.30 bis gegen 16 Uhr sind heute insgesamt 45 impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie 22 Mitarbeitende der Alloheim-Pflegeresidenz mit dem BioNTech-Impfoff gegen das Corona-Virus geimpft worden. Die restlichen der gestern gelieferten 120 Dosen wurden anschließend vor Ort – und selbstverständlich unter Beachtung des Infektionsschutzes – an Mitarbeitende zweier weiterer Remscheider Pflegereinrichtungen verimpft. Sie gehören gleichfalls zur ersten Impfpriorität. Ausgestattet wurden alle Impflinge außerdem mit einem verbindlichen 2. Impftermin für die zweite Dosis, mit der eine vollständige Immunität gegen das

Das mobile Impfteam, das heute zum Impfstart aus den Ärztinnen Andrea Saniter (medizinische Leitung Remscheider Impfzentrum), Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Vorsitzende der hiesigen Kassenärztlichen Vereinigung) und Dr. Jörn Kohnke bestand, ist glücklich und erleichtert, dass der Impfstart reibungslos funktioniert hat. Die Impfung in der Einrichtung sei von der Residenzleiterin der „Pflegeeinrichtung am Klinikum“, Alexandra Bläsing, vorbildlich vorbereitet worden. Sie habe das Impfteam maßgeblich darin unterstützt, den adäquat gelagerten Impfstoff für die eigentliche Impfung aufzubereiten und den gut vorbereiteten und informierten Bewohnerinnen und Bewohnern zu impfen.

Erfreut und erleichtert zeigt sich das Impfteam über ihre Beobachtungen während und nach der Impfung: Insgesamt hätte es unter den teils hochbetagten Impflingen Freude und Erleichterung über den Impfstart und die Perspektive auf Rückkehr in das alltägliche unbeschwerte Leben gegeben. Irgendwelche Sofortreaktionen auf den Impfstoff habe es keine gegeben.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus bedankten sich … bei einem Medientermin vor Ort ganz ausdrücklich für die gute und engagierte Arbeit des Impfteams, die große Unterstützung der Alloheim-Pflegeresidenz bei der Durchführung des ersten Impftages und bei Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan und seinem Team sowie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein für die intensive, vorausblickende und verlässliche Organisation der Corona-Impfungen in Remscheid.

Von den für gestern angekündigten ersten 180 Impfdosen für Remscheid hat das Land wegen eines Kommunikationsfehlers nur 120 Dosen geliefert. Der Irrtum hat sich zwischenzeitlich aufgeklärt. Die fehlenden 60 Dosen werden am 30. Dezember nachgeliefert. Remscheid erhält an diesem Tag also 490 statt 430 Impfdosen.

Eine auf den ersten Blick sehr umfassende Information. Einige Fragen habe ich noch. Ich werde sie morgen der städtischen Pressestelle mailen.

Beratung in den Schulen gegen Extremismus

Seit dem 1. August 2020 unterstützt Andreas Puzicha die Schulberatung der Psychologischen Beratungsstelle Remscheid. Der Lehrer für Sozialwissenschaften, Geschichte und Mathematik wurde vom Weizsäcker Gymnasium in Ratingen als ausgebildeter Systemischer Berater mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Schülerinnen und Schülern und in der Berufsorientierung zur Stadt Remscheid abgeordnet zur "Stärkung der Präventionsarbeit von Schulen bei gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamismus und Salafismus sowie Rechts- und Linksextremismus", wie es in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung von Integrationsrat (14.1.), Schulausschuss (20.1.), Jugendrat (26.1.) Jugendhilfeausschuss (10.-2.) und Gleichstellungsausschuss (17.2.) heißt.

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hatte im Mai 2019 den für diese Präventionsarbeit Aktionsplan „Demokratie und Respekt – Entschieden gegen Diskriminierung und Gewalt“ aufgelegt. Er sieht für  jeden Schulpsychologischen Dienst in NRW eine entsprechend qualifizierte Lehrkraft oder eine sozialpädagogische Fachkraft vor. So kam Andreas Puzicha im August als Lehrer mit voller Stelle von Ratingen nach Remscheid. In der Psychologische Beratungsstelle ist er in das multiprofessionelle Team der Schulberatung integriert. Im Rahmen der Systemberatung ist es seine Aufgabe, alle Remscheider Schulen im Umgang mit und in der Prävention von Extremismus zu unterstützen.

„Hierbei ist jede Form von Extremismus gemeint, unabhängig von ihrer Ausrichtung. Sowohl politisch begründete Formen des Extremismus, also Rechts- und Linksextremismus, als auch religiös begründete Formen – wie zum Beispiel gewaltbereiter Salafismus – sind damit angesprochen, ebenso Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Rassismus und Homophobie“, beschreibt die Verwaltung den Aufgabenbereich. Ziel sei eine nachhaltige Entwicklung der Schulen in Demokratieförderung und Extremismus-Prävention. Dabei stünden Angebote im Vordergrund, die sich an die Schule als System, Lehrkräfte und Multiplikatoren in Schulen richten. Die direkte Arbeit mit einzelnen Schülern und Schülerinnen oder Schülergruppen finde nur in Ausnahmefällen statt und nur unter der Bedingung, dass diese Arbeit in ein gesamtschulisches Konzept eingebettet sei.

Die Angebote für die Remscheider Schulen im Einzelnen:

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Dank für schwierigen Dienst in Corona-Zeiten

Pressemitteilung des evengalischen Kirchenkreises Lennep

Die leitende Pfarrerin im Kirchenkreis Lennep, Antje Menn, hat an Heiligabend unter Einhaltung der Hygienevorgaben dem medizinischen Personal der COVID-Station in der psychiatrischen Klinik „Evangelische Stiftung Tannenhof“ Weihnachtsgrüße überbracht – stellvertretend für alle Menschen, die an den Feiertagen und während der Corona-Pandemie ihren Dienst tun. „Seit Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten Sie unter erschwerten Bedingungen und begleiten Menschen in schwerster Zeit. Ich möchte mit meinem Besuch zeigen, wie dankbar wir Ihnen für Ihre tägliche Arbeit sind“, sagte die Superintendentin.

Die leitende Krankenpflegerin Kerstin Heip, Stationsleiter Marek Turzynski und Auszubildende Junice Guarino berichteten Antje Menn darüber, wie sich die Arbeit unter den Bedingungen der Covid-19-Gefahren verändert hat. Die Aufgaben in Schutzkleidung zu erledigen sei anstrengend, sagte Junice Guarino. Dennoch sei es ein schöner Beruf, so die Auszubildende, die auch ihre theoretische Ausbildung in der Krankenpflegeschule der Stiftung Tannenhof absolviert. Kerstin Heip, seit 33 Jahren passionierte Krankenschwester, ist froh, dass der Blick der Öffentlichkeit durch die Corona-Pandemie jetzt intensiv auf die Arbeit der Gesundheits- und Krankenpfleger in den Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen gerichtet ist. „Ich wünsche mir sehr, dass nach dem Pandemie-Ende nicht wieder vergessen wird, was wir täglich leisten“, betontesie.

Superintendentin Menn bedankte sich für den informativen Austausch und wünschte allen Mitarbeitenden und ihren Familien ein dennoch frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Zum Abschied übergab sie einen „süßen Korb Nervennahrung“ mit fair gehandelte Süßigkeiten aus dem F(l)air-Laden Remscheid. Mit dabei waren auch der Vorstand der Evangelischen Stiftung: Prof. Dr. Eugen Davids, Ärztlicher Direktor, Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher und Dietmar Volk, Kaufmännischer Direktor.

Gestern sieben weitere Corona-Tote

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Tragischer Weise sind am 1. Weihnachtstag sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona zu vermelden. Drei Remscheiderinnen im Alter von 88, 83 und 93, zwei 84-jährige Remscheiderinnen sowie ein 78-jähiger und ein 82-jähriger Remscheider sind mit einer Corona-Infektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 299 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.799 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.414 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 86 Menschen sind leider verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 159,68 unter Berücksichtigung der Remscheider Einwohnerzahl von 113.350. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 783 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Das RKI meldet heute die nicht aktualisierte Inzidenzzahl von 115,9 für Remscheid.