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Die MOSAIK-Ziele für den Rosenhügel

Ziel 1: WIR-Gefühl stärken! -Das Quartier Rosenhügel festigt die Gemeinschaft und fördert den (inter-)kulturellen Austausch

Ziel 2: Das Quartier Rosenhügel wird ein grüner und sauberer Wohnstandort

Ziel 3: Das Quartier Rosenhügel wird senioren*innen-und familienfreundlicher

Ziel 4: Die Außenwahrnehmung und das Erscheinungsbild des Quartiers Rosenhügel wird positiv beeinflusst

Ziel 5: Die Mobilität der Bevölkerung wird verbessert

Ziel 6: Im Quartier Rosenhügel werden das Sport-und Freizeitangebot erweitert

Ziel 7: Im Quartier Rosenhügel werden Handel und Dienstleister gestärkt

Ziel 1: WIR-Gefühl stärken! -Das Quartier Rosenhügel festigt die Gemeinschaft und fördert den (inter-)kulturellen Austausch

Ausgewählte Maßnahmen für den Rosenhügel

  • ‚Quartiersküche der Kulturen‘ etablieren (z.B. im Stadtteilbüro): Veranstaltungen und Quartiersfeste initiieren und etablieren [(Street-)Food Festival]; ‚Tischlein-deck-dich‘ (nach Lenneper Vorbild); Rosenfest (Straßenfest/Nachbarschaftsfest); soziale Medien als Kommunikationsplattform nutzen (Instagram/nebenan.de); Quartierspfleger*in zur Vernetzung und individuellen Unterstützung der Bewohner*innen in Rosenhügel einstellen; Beteiligung der Bewohnerschaft durch Quartiersrat/Verfügungsfonds fördern
  • Das Quartier Rosenhügel wird ein grüner und sauberer Wohnstandort: ‚grüne Atmosphäre‘ schaffen → Begrünung/Bäume/Hochbeete Bepflanzungen im Stadtteil; mehr Grünflächen schaffen (z.B. durch Abriss von Gewerbe); Sauberkeit im Quartier Rosenhügel erhöhen feste, regelmäßige Termine für Sperrmüll vergeben; zuständige Einrichtungen nutzen/Umweltamt als ‚Machtinstanz‘ einschalten; stadtteilbezogene Starterpakete an Neuhinzuziehende übergeben (z.B. Sperrmülltermine)
  • Die Außenwahrnehmung und das Erscheinungsbild des Quartiers Rosenhügel werden positiv beeinflusst; ‚Bauoptik‘ aufwerten (Fassaden/Eingangsbereiche); renovierte Wohnungen besser bewerben, um mehr Interessenten*innen in das Quartier Rosenhügel zu locken;
  • ‚Marke Rosenhügel‘ etablieren: Rosen pflanzen; Rosenfest initiieren; Postkarten vom Quartier Rosenhügel gestalten und anbieten; Schautafeln mit QR-Code anbringen, dabei Bildungseinrichtungen einbinden; Entwicklung und Verbreitung eines neuen oder des bestehenden Stadtteillogos.

Die MOSAIK-Ziele für den Honsberg

Ziel 1: Das Quartier Honsberg wird Standort spezialisierter und integrierter Bildungsangebote im MINT-und Kreativbereich

Ziel 2: Das Quartier Honsberg wird Zentrum für Klein(st)-manufakturen der Kreativszene sowie Innovationslabor für erneuerbare Energien

Ziel 3: Das Quartier Honsberg bietet attraktiven Wohnraum für Junge Erwachsene

Ziel 4: Der Honsberg wird Modellstandort für altengerechten Wohnumbau in Remscheid

Ziel 5: Die Anbindung des Honsbergs an die Umliegenden Stadtteile und die Region wird verbessert

Ziel 6: Der Honsberg macht Mobil –Steigerung der „Walkability“ im Quartier

Ziel 7: Das Quartier Honsberg stärkt die Gemeinschaft und fördert den (inter-)kulturellen Austausch

Ziel 8: Erholungsräume werden aufgewertet und das Freizeitangebot im Quartier Honsberger weitert

Ausgewählte Maßnahmen für den Honsberg

  • Das Quartier Honsberg wird Standort spezialisierter und integrierter Bildungsangebote im MINT-und Kreativbereich: Bildungscampus Honsberg baulich und inhaltlich realisieren (Kooperation FH/Ins Blaue/Schulen/Kitas); Kunst/Kultur und Technik mit Bildung und Betreuung im Stadtteil verknüpfen; Programm ‚Bildung gegen/für Wohnen‘ im Stadtteil etablieren -> Studierende/Auszubildende wohnen zu reduzierter Miete und geben Nachhilfe für Honsberger Kinder; ‚Technikschule Honsberg‘ einrichten -> OGS Kremenholl gibt sich technikorientiertes MINT –Leitbild in Kooperation mit FH-Standort.
  • Das Quartier Honsberg wird Zentrum für Klein(st)-manufakturen der Kreativszene sowie Innovationslabor für erneuerbare Energien: ‚Honswerkstatt‘ als Arbeits-und Austauschzentrum für Manufakturen/ Kleinindustrie/Start-ups und Bildungseinrichtungen realisieren; adäquaten Co-Working-Space im Quartier Honsberg schaffen; Manufakturen aus dem Textilgewerbe für den Honsberg anwerben; Honsberg als Innovations(real)labor für kleinräumige Lösungen erneuerbarer Energiegewinnung etablieren; Marketingkampagne für den Honsberg als Bildungs-und Kreativstadtteil.
  • Der Honsberg macht mobil –Steigerung der „Walkability“ im Quartier: Fußweg an der Honsberger Straße durch Erholungsräume mit Bänken, Grünräumen aufwerten; Ausstellungsstelen an den Erholungsinseln installieren, die von Schulen, Kreativen und FH abwechselnd bespielt werden; E-Bike und Rollerverleihstationen in Honsberg sowie stadtweit installieren; das Quartier Honsberg durch Ausweitung der Fahrradwege und Bau einer Fahrradbrücke besser an die anderen Stadtteile anbinden; Garagen für Fahrräder/E-Bikes werden eingerichtet; Walking Bus‘ für Kinder reaktivieren.

Die MOSAIK-Ziele für den Hohenhagen

Ziel 1: Das Quartier Hohenhagen wird Modellquartier für neue Formen senior*innengerechten Wohnens

Ziel 2: Hohenhagen wird als Quartier der kurzen Wege etabliert

Ziel 3: Gelebte Nachbarschaft: in Hohenhagen wird der Austausch und die niedrigschwellige Kommunikation intensiviert

Ziel 4: Die Freizeiträume in Hohenhagen werden gesichert und erweitert

Ziel 5: In Hohenhagen werden Räume für Jugendliche geschaffen und familiengerechtes Wohnen gestaltet

Ziel 6: Spezifische Bildungsangebote sensibilisieren frühzeitig für Natur-und Umweltbelange im Quartier Hohenhagen

Ziel 7: Förderung CO2-armer Mobilität in Hohenhagen

Ausgewählte Maßnahmen für den Hohenhagen

  • Das Quartier Hohenhagen wird Modellquartier für neue Formen senior*innengerechten Wohnens: alternative Wohnformen anbieten Senior*innen-WG oder Mehrgenerationenhaus fördern den nachbarschaftlichen Zusammenhalt; Wohnen für Hilfe in Remscheid etablieren (Studierende und Auszubildende); Senior*innen Teilhabe im Alter ermöglichen Mobiles Seniorenbüro vor Ort in Hohenhagen; Schulungen im Bereich Digitale Medien/Kommunikation im Quartier anbieten; Digitales Vernetzen fördern Zugang zu Hilfsnetzwerken ermöglichen; Mobilität mit und ohne Rollator fördern
  • Gelebte Nachbarschaft: in Hohenhagen wird der Austausch und die niedrigschwellige Kommunikation intensiviert; Stadtteilmedien ausweiten, Informationen und Termine über digitale Medien verbreiten (Quartiers-App, elektronische Infotafeln); Stadtteilradio einrichten, um über Quartiersangelegenheiten zu informieren; mehr Quartiersfeste austragen und Tauschbörsen/-partys, z.B. Kleidertauschparty; Bierbankgarnituren und Pavillons bereitstellen; Patensystem einrichten, um Austausch zwischen Hinzugezogenen und ‚Alteingesessenen‘ zu fördern-
  • Spezifische Bildungsangebote sensibilisieren frühzeitig für Natur-und Umweltbelange im Quartier Hohenhagen: Aufkleber auf vorhandenen Mülleimern anbringen, die zur Nutzung animieren; auf den nächstgelegenen Abfalleimer durch aufgemalte Fußspuren auf dem Boden hinweisen; App ‚Dreckpetze‘ entwickeln, durch die die Bürger*innen über wild entsorgten Müll u.a. informieren können; Bildung im Freien durch erleichterte Überquerung der Fichtenstraße für die Kindergärten und für die Grundschule ermöglichen und fördern.

Die MOSAIK-Ziele für den Hasenberg

Ziel 1: Das Quartier Hasenberg wird Wohn-und Arbeitsstandort im Grünen für Familien und Pendler*innen

Ziel 2: Der Hasenberg verbreitert sein Nahversorgungsangebot

Ziel 3: Am Hasenberg werden abwechslungsreiche familienorientierte Freizeitaktivitäten angeboten

Ziel 4: Die Aufenthaltsqualität im Quartier wird durch die Schaffung attraktiver Treffpunkte verbessert

Ziel 5: Die gemeinsame Quartiersarbeit am Hasenberg wird ausgebaut

Ziel 6: Aktivitäten und Entwicklungen werden auf neuen Wegen kommuniziert

Ziel 7: Im Quartier Hasenberg werden der Austausch und die Gemeinschaft durch vielfältige Aktivitäten gefördert

Ziel 8: Das Mobilitätsangebot am Hasenberg wird verbessert

Ausgewählte Maßnahmen für den Hasenberg

  • Das Quartier Hasenberg wird Wohn-und Arbeitsstandort im Grünen für Familien und Pendler*innen: Lokale Bildungseinrichtungen in die projektbezogene Quartiersarbeit einbeziehen; Angebot mobiler Servicedienstleistungen für Berufstätige (Lieferservice für Nahversorgung, Reinigung, Schneiderei etc.) ausbauen; IT-Infrastruktur (Handyempfang/Internet) ausbauen.
  • Am Hasenberg werden abwechslungsreiche familienorientierte Freizeitaktivitäten angeboten: Jugendfestival mit Live Bands veranstalten, Trimm-Dich-Pfad anlegen, Bolzplatz nutzbar machen, Straßenfußballmannschaft wiederbeleben.
  • Die Aufenthaltsqualität im Quartier wird durch die Schaffung attraktiver Treffpunkte verbessert: Renovierung des BBZ/Neubau Quartierszentrum; festen Pavillon im Stadtteil installieren, um Märkte/Veranstaltungen wetterunabhängig durchführen zu können; Sitzbänke erneuern und mit WLAN-Hotspots ausstatten.

Je reger die Netzwerke, desto lebendiger die Quartiere

In den vier Quartieren Hohenhagen, Rosenhügel, Hasenberg und Honsberg veranstaltete das Projektteam „Mosaik“ der Stadt Remscheid und der Technischen Universität Dortmund im Mai und Juni Zukunftswerkstätten. Dass in den vier zu untersuchenden Stadtteilen 37 Prozent der Bewohner einen Migrationshintergrund haben, hatte die Forscher neugierig gemacht: Wie und warum funktioniert das Zusammenleben in diesen Quartieren? Lassen sich quartiersbezogene Strategien finden zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Quartiere? Lebhaft diskutiert wurde darüber in den Zukunftswerkstätten mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf Basis der Erkenntnisse aus dem seit 2017 vom Forschungsinstitut für Gesellschaftliche Weiterentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten  Projekt „Lebenschancen im Quartier“. Auf diesen Ergebnissen konnten die Raumplaner bei ihrem zweiten Projekt „Demografischer Wandel und Quartiersentwicklung - Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung" (MOSAIK) aufbauen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ finanziell unterstützt wird. Dass dabei inzwischen eine Fülle von Ideen und Handlungsvorschläge herausgekommen ist, zeigte sich am Mittwochabend im Gemeindezentrum „Die Esche“ auf dem Hohenhagen.

Dort stellten die Dortmunder Professoren Susanne Frank und Thorsten Wiechmann zusammen mit ihren Mitarbeiter/innen Meika Sternkopf, Mathis Fragemann, Dennis Hardt und Annekatrin Kühn die gewonnenen Erkenntnisse darüber vor, wie Quartiere „funktionieren“ und wie die Akteure vor Ort zusammenwirken. Dafür interessierten u. a. auch Kommunalpolitiker und leitende Veraltungsmitarbeiter.  Mitarbeiter der Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften wie die GEWAG, Stadtwerke u. a. beteiligen wollen, betonten sie am Dienstag im Vaßbendersaal. Und am Mittwoch erläuterte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Meike Sternkopf den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep das weitere Vorgehen der Projektgruppe.

Welche Faktoren machten bisher ein konfliktarmes Zusammenleben möglich? Lassen sich  quartiersbezogene Strategien finden zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Quartiere. Und wenn ja, wie lassen sich diese auf andere Stadtteile oder gar andere Städte übertragen. Das wollen die Dortmunder Wissenschaftler bis zum nächsten Jahr herausfinden – in weiteren Gesprächen mit Bewohnern, speziell mit Vertretern von örtlichen Institutionen und Vereinen. Für den 5. Dezember ist eine öffentliche Impuls-Veranstaltung geplant, die das Interesse der Bürger an dieser Studie befördern soll. Mehrere „Zukunftswerkstätten“ sollen  im Sommer 20190 folgen sowie im Herbst ein „Strategieworkshop“ mit öffentlichen Akteuren (GEWAG, Stadtwerke etc.) und Kommunalpolitikern. Ende 2919 soll dann ein Expertenworkshop ermitteln, welche der erkannten Strategien auf andere Kommunen übertragenbar sein könnten.

Zur Abgrenzung und Typisierung von Quartieren hatten die Wissenschaftler zunächst statistische Daten zusammengetragen und sich mit Zugehörigkeiten (räumlicher Nähe, Nachbarschaft, Wohnen, Fußläufigkeit) und diversen Verflechtungen (Wege zur Schule, zur Kita, zum Arzt, zum Amt, zur Arbeit etc…) beschäftigt und die Grenzen ausfindig gemacht, an denen „ eine aufhört und das nächste anfängt“: Schienenwege, Autobahnen, große Straßen. Obendrein führten sie rund 100 Interviews, unternahmen zahlreiche Ortsbegehungen und beteiligten sich an ebenso zahlreichen Konferenzen, Sitzungen und Veranstaltungen. Auf diese Weise sei Remscheid schließlich sie zu einem  „Laboratorium für eine kultursensiblen Bestandsentwicklung“, sagte Susanne Frank am Mittwoch bei der Begrüßung. Und auch die Stadtverwaltung habe dabei „viele neue Impulse bekommen für die Quartiersarbeit“, ergänzte Sozialdezernent Thomas Neuhaus. (Wie sich die einzelnen Quartiere über das Stadtgebiet verteilen, zeigt die von den Wissenschaftlern erarbeitete Karte rechts unten)

Jedes Quartier hat seine eigenen Probleme und Konflikte. Es fanden sich allerdings auch quartiersübergreifende Mängel, die abtgestellt werden sollten: Vandalismus, Verschmutzung / Vermüllung, Sanierungsrückstau, (zielgruppenspezifischer) Mangel an Wohnraum, Mangel an Aufenthaltsmöglichkeiten (Cafés etc.) und Freizeitangeboten, Defizite im Verkehrsangebot und in der Nahversorgung. Positiv fiel dem MOSAIK-Team auf, dass die Heterogenität (Andersartigkeit) der Bewohner*innen weniger als Ursache für Probleme oder Konflikte wahrgenommen wird als vielmehr die strukturellen Gegebenheiten in den „älter, bunter und heterogener werdenden Quartieren. Die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Quartier ist hoch“, freute sich Susanne Frank.

Zu den quartiersübergreifenden  Erkenntnisse zählt auch, wie wichtig für das Leben in einem Quartier quartiersinterner und -übergreifender Netzwerke, engagierte Personen und Institutionen (Nachbarschaftsvereine, Stadtteil-und Fördervereine, Migrantenselbstorganisationen, Sportvereine etc.) sind, allesamt möglichst niedrigschwellig ansprechbar. Eine wichtige Integrationsaufgabe komme auch sozialen Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Stadtteilzentren), religiöse Gemeinden, Stadtteilkonferenzen und den „vielen bereitwilligen Akteure in Politik und Verwaltung“ zu. Gute Quartiersarbeit benötigt aber auch Ressourcen (Mitwirkende im Hauptamt oder Ehrenamt, helle, große und praktisch eingerichtete Räume) sowie (öffentliche und halb-öffentliche, formelle und informelle) Orte und Gelegenheiten zur Begegnung.

Für jedes der vier untersuchten Quartiere wurde ein Leitbild definiert:

  • „Hasenberg bewegt! Grün, familiär, mobil.“
  • „Gelebte Nachbarschaft Hohenhagen! Stadtnah, ruhig, familienfreundlich.“
  • „Gemeinsam in Honsberg! Kreativ, innovativ, dynamisch.“
  • „Rosenhügel (er)leben! Lebendig, vielfältig, mittendrin.“

Beim grünen Strom hinkt Remscheid hinterher

Die Landesregierung hat eine umfangreiche Datensammlung zu Erneuerbaren Energien vorgelegt. Damit antwortete sie auf eine Große Anfrage der Grünen im NRW Landtag. Der Bericht zeigt auf, wie es um den grünen Strom in jeder einzelnen Kommune in NRW bestellt ist. Bereits 2012 hatte die Landesregierung gemeindescharf untersucht, wieviel Strom aus Windkraft und Photovoltaik in NRW erzeugt werden könnte. Mit diesen Daten wurde nun Ist-Zustand verglichen. Neben der Sonnenenergie bietet demnach die Windenergie die größten Potenziale in NRW. Und das gilt auch für Remscheid.

Die Zahlen für die Stadt im Einzelnen:

  • Windenergie: Ausschöpfung des Potenzials: 16,1 Prozent; potenzieller Nettostromertrag: 18 GWh/a; tatsächlicher Nettostromertrag: 3 GWh/a; installierbare Leistung: 6 MW; tatsächlich installierte Leistung 2018: 2 MW.
  • Photovoltaik Dachanlagen: Ausschöpfung des Potenzials: 1,1 Prozent; installierbare Leistung Dachanlagen: 600 MWp; tatsächlich installierte Leistung 2018: 7 MWp.
  • Photovoltaik Freiflächenanlagen: Ausschöpfung des Potenzials: 0,0 Prozent; installierbare Leistung Freiflächenanlagen: 101,0 MWp; tatsächliche Leistung Freiflächenanlagen: 0 MWp.

Plus Gewerbesteuer, minus Schlüsselzuweisungen

Die gute Nachricht zur letzten Ratssitzung am 12. Dezember: Für das Haushaltsjahr 2019 der Stadt Remscheid zeichnen sich höhere Gewerbesteuereinnahmen ab. Und die schlechte: In 2020 sind gegenüber der bisherigen Haushaltsplanung bei den Schlüsselzuweisungen nach den aktuellen Berechnungen zum Gemeindefinanzierungsgesetzes (GFG) 2020 Ausfälle in siebenstelligem Umfang zu erwarten. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung zur Ratssitzung und zur Sitzung des TBR-Betriebsausschusses (10. Dezember) hervor. Darin werden die Konsequenzen beschrieben, die die Stadt aus beiden Entwicklungen ziehen will/muss: Vom  Jahresgewinn in Höhe von 5.103.854,97 Euro soll lediglich ein Betrag in Höhe von 3.500.000 €  an die Stadt Remscheid ausgeschüttet und der restliche Gewinn des TBR-Wirtschaftsjahres 2018 in Höhe von 1.603.854,97 € auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Am 26. September hatte der Rat der Stadt den Jahresabschluss des Jahres 2018 festgestellt und dabei auch die Ergebnisverwendung beschlossen. Hierbei wurden die bis dato bekannten Vorgaben des Haushaltssanierungsplanes (HSP) 2012 - 2021 der Stadt Remscheid berücksichtig. Im Haushaltssanierungsplan war für das Jahr 2019 bislang ein Konsolidierungsbeitrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Höhe von 6,5 Millionen € vorgesehen. Der Gewinn des Wirtschaftsjahres 2018 – 5.103.854,97 € – sowie ferner 1.396.145,03 Millionen € aus dem Gewinnvortrag sollten an die Stadt Remscheid auszuschütten. Nunmehr wird die ursprünglich im Jahr 2019 vorgesehene Ausschüttung der TBR  in Höhe von 6,5 Millionen € um drei Millionen € reduziert und dieser Betrag der Ausschüttung in das Jahr 2020 verschoben. Somit vermindert sich der Konsolidierungsbeitrag und damit die Ausschüttung der TBR in 2019 von ursprünglich 6,5 Millionen € auf 3,5 Millionen €. Und um den übrigen Teilbetrag des Jahresgewinns in Höhe von 1.603.854,97 € erhöht sich der Gewinnvortrag. Den Beschluss über die Ausschüttung der TBR im Jahr 2020 kann der Rat der Stadt erst mit Feststellung des Jahresabschlusses 2019 im Jahr 2020 fassen.

Nur 100.000 Euro im Jahr für neues Radverkehrskonzept

Gerade mal zwei Prozent aller Remscheider schwingen sich regelmäßig aufs Rad. Um vom niedrigsten auf den höchsten Punkt der Stadt zuu radeln, müssten sie einen Höhenunterschied  von 280 Metern überwinden. Wer macht das schon gerne, es sei denn, er hat 2.000 bis 3.000 Euro für ein E-Bike investieren können. Folglich würden sich die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer in Remscheid Fahrradtrassen mit moderaten Steigungen wünschen, wie sie die Trasse das Werkszeugs und die Balkantrasse aufzuweisen haben, verbunden allerdings am liebsten mit einer größeren Breite. Und stellenweise könnten die existierenden Trassen auch ruhig etwas gepflegter sein, hieß es am Montag im kleinen Sitzungsaal des Rathauses, als Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften , Burkhard Fey, Abteilungsleiter der Verkehrsplanung, und Oliver Neugebauer und Oliver Neugebauer, technischer Sachbearbeiter in der Abteilung Stadtentwicklung, etwa 40 interessierten Bürgerinnen und Bürgern das neue Radverkehrskonzept der Stadt vorstellten.

Ob das, was sich der Gutachter habe einfallen lassen, alles realisiert werde, müsse sich allerdings erst noch zeigen, räumte Kutschaty ein. Darüber entscheide letztlich der Rat der Stadt. Im Übrigen sei alles eine Frage der Finanzen, sagte Neugebauer. Denn für den Bau neuer und den Ausbau bestehender Radwege habe die Stadt pro Jahr gerade mal 100.000 Euro zur Verfügung. Dem stehe ein Bedarf von mehreren Millionen Euro gegenüber. Klar, dass da „nicht alles von heute auf morgen läuft".

Hauptsache, es werde künftig zwischen Lennep und Lüttringhausen zügig laufen, bemerkte  eine Zuhörerin. Die würde mit ihrem Rad die Strecke gerne entlang der Bahngleise fahren – „auch gerne unter der Brücke Diepmannsbacher Straße hindurch!“ – und möglich ohne Umwege! Kritisch gesehen wurde von einigen Bürger/innen der Plan der Stadt, an der Schlachthofstraße ein Grundstück für den neuen Radweg zu erwerben. Denn das könne erfahrungsgemäß eine „Angelegenheit von einigen Jahren“ werden...

Roter Asphalt wird weiter in Schwarz repariert

In den Kreuzungsbereichen der Fichtenstraße weist der rötliche Asphalt schon seit längerem Risse und Löcher auf. Reparaturen sind nicht lange von Erfolg gekrönt, und gerade in der kühlen Jahreszeit können zügige Autofahrer auf der Fahrbahn leicht ins Rutschen geraten. Bezirksbürgermeister Stefan Grote sprach die „roten Zonen“ und ihre Macken kürzlich in der Bezirksvertretung Süd an, und zur Sitzung am 11. Dezember liegt nun die Antwort der Verwaltung vor. Zitat: „Die Verwaltung hat Kontakt zu ausführenden Firmen aufgenommen, um eine sinnvolle und wirtschaftliche Sanierungslösung zu finden. Leider konnte in 2019 noch keine abschließende Lösung gefunden werden. Dabei sind zum einen die Farblichkeit und zum anderen die technischen Probleme des Einbaus von Asphaltbeton, Gussasphalt oder Mastixasphalt zu berücksichtigen, die auch durch das in der Fichtenstraße vorhandene starke Gefälle besondere Beachtung erfordern. Es wird davon ausgegangen, dass in den nächsten Monaten eine Lösung gefunden wird und die Sanierung im nächsten Sommer erfolgen kann. Bis dahin wird die Verkehrssicherheit mit üblichem schwarzen Asphalt aufrechterhalten, sofern akute Schäden entstehen.“

Vertrag für Polizeiwache Lennep wird verlängert

Zahlreiche Gesprächspartner hatte gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bei seinem „Bürgerdialog“ auf dem Remscheider Weihnachtstreff gleich neben der Glühwein-Hütte der Arbeiterwohlfahrt. Mit dabei war diesmal auch Polizeipräsident Markus Röhrl. Hautnah erfuhren er und Bezirksbürgermeister Otto Mähler (2. v. links), häufiger Begleiter des OB bei solchen Bürgergesprächen, wenn sie denn im Bereich der Bezirksvertretung Alt-Remscheid stattfinden, wo Bürgerinnen und Bürger der Schuh drückte. Und das zu sagen, fällt natürlich außerhalb des Rathauses – quasi „am Tresen“ (auch wenn es dabei nichts zu Trinkern gibt) –in lockerer Atmosphäre leichter.

Polizeipräsident Markus Röhrl (2. von rechts) bestätigte bei dieser Gelegenheit, dass sich die Bürger sicher fühlen können. Zu Raubüberfälle und Körperverletzungen komme es in Remscheid selten. Soweit die Fakten. Aber das gibt ja noch das subjektive (Un-)Sicherheitsgefühl. Da werde dann jeder Streifenpolizist und jede Polizeiwagen als Beruhigung empfunden. Die hatte Röhrl in der Frage der Polizeiwache Lennep parat: Der im kommenden Jahr endende Vertrag über die angemieteten Räume an der Wupperstraße werde verlängert, künftig der Polizeipräsident an. Geplant seien Umbauarbeiten, speziell im Eingangsbereich, der heute noch nicht barrierefrei sei. Auch sollen Polizistinnen und Polizisten getrennte Sanitär- und Umkleideräume bekommen.  Damit habe der Vermieter bereits einen Architekten beauftragt. Röhrl folgerte daraus, dass es weitere 15 bis 20 Jahre eine Polizeiwache in Lennep geben werde.

"Wir sind EMA' auf fünf Faltblättern informativ dargestellt

Die einen setzen auf emotionale Werbung, andere auf sachliche Information. Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinn ist beides, und beides ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Die einen betreiben sie offensiv, die anderen eher zurückhaltend. Das gilt für die drei bergischen Großstädte (offensiv Wuppertal und Solingen, defensiv Remscheid). Das gilt in wachsendem Maße aber auch für unser Bildungssystem, speziell für die weiterführenden Schulen, die Gymnasien und Gesamtschulen. Früher wurden Grundschüler zumeist auf die Schule geschickt, von der die Eltern im Freundes- oder Bekanntenkreis Positives gehört oder an der sie vielleicht sogar selbst gute Erfahrungen gemacht hatten. Darauf will sich heutzutage kaum noch eine Schule verlassen, sondern macht lieber gleich Werbung, besser: Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache. Zum Beispiel das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium am Friedrich-Ebert-Platz. FünfFaltblätter hat die Schule bislang herausgegeben, mit denen sie sich und ihre Stärken präsentiert.

„Wir sind EMA“ sind die pädagogischen Angebote überschrieben, „getragen durch eine engagierte Schulgemeinschaft, machen sie die EMA zu einer besonderen Schule mitten in Remscheid und zu einem Ort, an dem individuelles Lernen und Leben von Gemeinschaft Hand in Hand gehen “ und wo „alle Kinder und Jugendliche gemäß ihrer Talente begleitet, gefördert und gefordert“ (Zitat) werden. Das ist für das Lehrerkollegium erfolgreiches Lernen. Und dafür seien eine gute Atmosphäre und eine funktionierende Gemeinschaft unerlässlich. Und dafür sind wiederum soziale Kompetenzen unerlässlich. Die gilt es zu schulen: „Während in der Klasse 5 zunächst die Stärkung der Klassengemeinschaft und Konfliktlösungsstrategien im Mittelpunkt stehen, geht es in den Folgejahren unter anderem um Fragen des Umgangs mit digitalen Medien, Möglichkeiten der Gewalt- und Suchtprävention u.v.m. Eine weitere Säule der Lernzeit ist die individuelle Förderung - sowohl für Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf in den Kernfächern als auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen.“

Die EMA war nach eigenen Angaben „vor vielen Jahren eine der ersten Schulen, die in allen Klassenräumen mit interaktiven Smartboards ausgestattet war. Im vergangenen Jahr kamen ein Selbstlernzentrum und mehrere Tablet-Klassensätze, die in jedem Fachunterricht eingesetzt werden können. Zur Vermittlung von Medienkompetenz gehöre auch die Schulung im Umgang mit digitalen Medien bei gleichzeitiger kritischer Auseinandersetzung mit Inhalten und Formen digitalen Konsums, heißt es in dem Flyer weiter.

Kinder der Klassen 5 und 6 haben Bereits seit mehr als zwanzig Jahren die Möglichkeit, Musikunterricht auf Streichinstrumenten zu erhalten (alternativ zum „normalen" Musikunterricht). Dabei unterrichtet eine Musiklehrerin der EMA gemeinsam mit einer Instrumentalpädagogin der Musik- und Kunstschule Remscheid im Team. Die Instrumente werden vom Förderverein der Schule gestellt. Nach dem Motto „spielend Musik lernen" im Rahmen des „normalen" zweistündigen Musikunterrichts pro Woche Instrumentalunterricht auf einem selbst ausgewählten Streichinstrument (Geige, Bratsche, Cello oder Kontrabass). Ihre Musiklehrer sind Jennifer Nipshagen (Instrumentalpädagogin der MKS) und Barbara Jansen. Sie unterrichten im Team. Die Kinder müssen keine musikalischen Vorerfahrungen (z.B. Notenkenntnis, Beherrschung eines Instrumentes etc.) mitbringen und sollten Anfänger auf dem zu lernenden Instrument sein. Erwartet wird jedoch die verbindliche Teilnahme an dieser Gruppe für zwei Jahre. In dieser Zeit können die Schüler/innen ihr Instrumente mit nach Hause nehmen. Für den Unterricht und die Miete der Instrumente zahlen sie ca. 28 Euro pro Monat.

Zum Üben zu Hause muss nicht mehr Zeit aufgewendet werden als für andere Hausaufgaben. In der Regel fällt es den Schülerinnen und Schülern bei diesem Unterrichtsmodell leicht, „am Ball zu bleiben", weil sich alle Streicher-Kinder den gleichen Herausforde­rungen stellen und sich gegenseitig motivieren. Die Kinder erfahren zudem, dass Musikmachen eine be­sondere Art des Kommunizierens ist. So wirkt sich diese Unterrichtsform sehr positiv auf das soziale Miteinander innerhalb der Klasse aus. Die Kinder lernen, aufeinander zu hören, und sie erkennen schnell, warum es sich lohnt, sich rücksichtsvoll zu verhalten.

Im Mittelpunkt der musikalischen Förderung stehen die Freude am Musikmachen, das Musikerlebnis in der Gemeinschaft und die Stärkung des Selbstwertgefühls. Die Schülerinnen und Schüler werden von den im Streicher-Unterricht erworbenen Kompetenzen im täglichen Unterricht- auch in anderen Fächern - profitieren. Das Konzentrationsvermögen wird verstärkt gefördert, außerdem wird die Feinmotorik geschult und somit die eigene Körperwahrnehmung verbessert. Durch die Auftritte in der Öffentlichkeit erfahren die Schülerinnen und Schüler eine Würdigung ihres eigenen musikalischen Tuns.

Auch sportliche Talente finden an der EMA umfangreiche Angebote. Im Rahmen von Sport-Modulen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 ihre motorischen Grundfertigkeiten schulen und zudem zahlreiche Sportarten kennenlernen und ausprobieren. Ein bis zwei Stunden zusätzlichen Sport am Nachmittag wird angeboten. So können die Schüler/innen beispielsweise Rudern, Kanu, Tennis, Golf oder Flagfootball testen. Außerschulische Lernorte und die Teilnahme an externen Sportveranstaltungen ergänzen das breite Sportangebot. Wer privat Leistungssport betreibt, kann beim Stundenplan mit Rücksicht auf Trainingszeiten (bspw. beim Schwimmfrühtraining) und Wettkampfterminen rechnen.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 steht ein Differenzierungskurs an, um die sportlichen Fähigkeiten zu vertiefen. In der Oberstufe können die Schüler/innen dann einen Sportleistungskurs wählen. Ob Röntgenlauf oder 24-Stunden-Lauf, Stadt-, Bezirks- oder Landesmeisterschaften, Einbindung des Freizeitsports oder Unterstützung des Leistungssports – das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ist immer sportlich unterwegs. Zitat aus dem Flyer „Wir sind sportlich“: „Wir folgen dem Grundsatz, talentierten Sportlerinnen und Sportlern optimale Rahmenbedingungen zu bieten und Stundenpläne, Klassenarbeiten und weitere schulorganisatorische Angelegenheiten in Einklang mit dem Leistungssport zu bringen. Die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie unsere Lehrkräfte arbeiten stets gemeinsam daran, dass Leistungssport und schulische Leistungen Hand in Hand gehen.“

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Ladesäulen für E-Autos nach neuem Konzept

In Kooperation mit der EWR GmbH erarbeitet die Stadtverwaltung ein Lade-Infrastrukturkonzept für Elektrofahrzeuge und Pedelecs für das Stadtgebiet Remscheid. Dafür hat die Stadt auf der Grundlage der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Fördermittel eingeworben; der Zuwendungsbescheid über max. 100.000 Euro liegt inzwischen vor. Die Stadt erhält demnach 80.000 Euro; und den notwendigen Eigenanteil in Höhe von max. 20.000 Euro übernimmt die EWR GmbH.

Mit dem Lade-Infrastrukturkonzept soll ein Beitrag zur notwendigen Energiewende auch im Bereich des Straßenverkehrs geleistet werden, um den CO2-Ausstoß sowie die NOX- und Feinstaubemissionen in Remscheid nachhaltig zu senken. Das Konzept sei somit ein wichtiger Ansatzpunkt für die künftige Entwicklung, heißt es in der Vorlage der Verwaltung zu den Dezember-Sitzungen der vier Bezirksvertretungen. Und weiter: „Neben der Darstellung der technischen und örtlichen bzw. infrastrukturellen Möglichkeiten soll das Lade-Infrastrukturkonzept grundlegend und objektiv die Rolle der E-Mobilität in kurz- und langfristiger Perspektive darstellen und sich auf die individuelle Situation in Remscheid beziehen. Das Konzept soll damit einerseits konkrete strategische und maßnahmenbezogene Ergebnisse liefern, aber andererseits auch umfassend aufklären und realistische Handlungsperspektiven und -optionen beschreiben.“ So soll das Konzept etwa Aussagen treffen für Bürgerinnen und Bürger (Eigentümer, Mieter), Unternehmen (Kunden, Mitarbeiter), Fuhrparkbetreiber und öffentliche/halböffentliche Stellflächen.

Dem soll eine Beteiligungsphase vorausgehen.  In einem Workshop sollen im Februar 2020 Mandatsträger, Vertreter von Unternehmen und Institutionen sowie Vertreter von Marketingräten/Interessensgemeinschaften die Möglichkeit erhalten, Standorte für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und Pedelecs zu benennen. Jede Bezirksvertretung kann aus den eigenen Reihen bis zu vier Personen benennen, die vom Fachdienst Umwelt zu der Veranstaltung eingeladen werden. Auf den Workshop folgt die Prüfungsphase zur Netzverträglichkeit bei der EWR GmbH (ob Ladepunkte an den vorgeschlagenen Örtlichkeiten geschaffen werden können). Auch soll festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die Ladesäulen an den ausgewählten Standorten installiert werden.