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Wochenrückblick vom 10. bis 16. Februar 2020

 

Nur für Hotelgäste bis 2,5 Tonnen

Von nahem ist die Botschaft klar auf diesem Schild an der Auffahrt zum Parkdeck eines Hotels im Stadtteil Hasten. Von weitem reduztiert sie sich allerdings wegen der Schriftgröße  auf "Nur für Hotelgäste bis 2,5 Tonnen". Ungewollt komisch!

Wochenrückblick vom 3. bis 9. Februar 2020

 

Neuer PC-Benutzer hat sich einfach so eingeschlichen

Liebe PC-Experten unter den Leserinnen und Lesern des Waterbölles,

ich muss leider mal wieder auf Ihre / Eure „Schwarm-Intelligenz“ setzen. Nach Upgrade von Win 7 auf Win 10 hat sich auf meinem Laptop der Benutzer „1“ eingenistet mit den beiden Dateien ntuser.dat.LOG1 und ntuser.dat.LOG2. Diese lassen sich nicht löschen! Und der neue Benutzer ebenfalls nicht. Er ist ohnehin nicht als solcher angemeldet, sondern hat sich einfach so eingeschlichen. Das heißt, er  ist nur zu erkennen, wenn man im Dateimanager auf „Benutzer“ klickt und dann von dem Unterverzeichnis „1“ überrascht wird.

Der erste Rat meines Nachbarn war, die Festplatte zu putzen und alle Programme nach Installation von Win 10 neu aufzuspielen. Aber vor diesem stundenlangen Procedere schrecke ich zurück. Da muss es doch noch eine einfachere Lösung geben. Frage sich nur, wer sie kennt!

Beste Grüße
Lothar Kaiser

Februar 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Der Deutsche Wetterdienst verschickte im Februar 2010 eine Unwetterwarnung und „versprach“ dem Bergischen Land ergiebige Schneefälle und Sturmböen. Und so kam es denn auch. Entsprechend sahen dann auf dem Hohenhagen Vogelhäuschen, „Kinderhaus“ und Gartenmöbeln aus, deren Schneehauben wurden immer höher. Ebenso wie die Schneeberge an den Straßen. Auf vielen ging bei Gegenverkehr gar nichts mehr, da wäre auch Einbahnverkehr angesagt gewesen, wie ihn die Stadt für die Emil-Nohl-Straße anordnete. Und den Schnee einfach abtransportieren? Zu teuer!! Der Schnee beschäftigt auch die Remscheider Feuerwehr, unterstützt durch das THW. Sie musste gestern neben zahlreichen Rettungsdiensteinsätzen auch mehr als 30 Einsätze abarbeiten, die überwiegend mit der Schneelage (umgestürzte Bäume, herunterfallende Eiszapfen, Verkehrsstörungen durch festgefahrene Fahrzeuge) zu tun hatten. Bei der Firma Röntgen (Metallsägen), Auf dem Knapp 44, drohte unter der Schneelast ein Hallendach einzustürzen, bei Landwirt Wette, Endringhauser Str., ein Stalldach. Auch das Dach des Teo-Otto-Theaters musste vom Schnee befreit werden. Auf der 1.000 Quadratmeter großen Dachfläche lag er teilweise 70 Zentimeter hoch - zu viel für die Statik. "Schnee for free! Aber nur für  Selbstabholer“ stand damals auf einem Schild im Industriegebiet an der Trecknase, aufgestellt von Martin Gerhardts. Heftige Orkanböen verursachten mehr als 70 Unwettereinsätze der und der Freiwilligen Feuerwehren. Sie mussten sich um heruntergefallene Dachziegel, lose Dachteile, umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, herausgerissene Plakatwände und Werbetafeln kümmern. Die Böen waren so stark, dass bei Lüdorf ein Pkw samt Anhänger auf die Seite kippte.

132 von knapp über 500 Mitgliedern der CDU Remscheid kamen im Februar 2010 trotz Eis und Schnee zum Kreisparteitag ins Schützenhaus gekommen, um einen neuen Vorstand zu wählen. 121 und damit 93 Prozent der Stimmen entfielen auf Jens Nettekoven. Nur neun Mitglieder stimmten mit „Nein“, ein Mitglied enthielt sich der Stimme.

Zwölf Jahre lang war Edwin Behrens der Behindertenbeauftragter der Stadt Remscheid. Vor zehn Jahren ging er in den Ruhestand, und den Abschied aus den Amt im Saal der Volkshochschule richtete der „Beirat für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ aus. Mit dabei der Beigeordnete Dr. Christian Henkelmann. Er ergriff nicht das Wort, war ja auch nicht der Gastgeber… Als Fachbereichsleiter für Pädagogik, Psychologie, Eltern & Familie war Behrens am 1.1.1978 von Braunschweig nach Remscheid gekommen. Im Juli 1996 wechselte Behrens auf eigenen Wunsch dann in den Bereich der städtischen Altenhilfeplanung.

Die Nachricht, dass das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und das Gertrud-Bäumer-Gymnasiumaus Kostengründen „an einem zentralen Standort zusammengelegt würden, sorgte im Februar 2010 unter SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen Unruhe und Unverständnis aus. In Absprache mit dem damaligen Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz stellte Oberstudiendirektor Michael Birker damals öffentlich klar, “die Schulverwaltung im Rahmen der Haushaltssanierung lediglich den Auftrag erhalten hat, bis zum Jahre 2015 zu prüfen, welche Einsparungen sich mit der Zusammenlegung der beiden Gymnasien erzielen ließen“. Die Gymnasien seien  mittelfristig in keiner Weise in Frage gestellt.  Schon kurz danach war das Thema vom Tisch.

WDR-Moderator „Frank Plasberg warb vor zehn Jahren bei der RemscheidLandstreckenbläufer brachten heute die Pleitegeierfahne von Wuppertal nach Remscheid. Foto: Lothar Kaiserer Berufsfeuerwehr für ein Fundraisingprojekt  des Evangelischen Kirchenkreises Lennep, die Unfallseelsorge , deren Kosten damals bei 60.000 Euro lagen. Im Bild von li. n. re. Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Frank Plasberg, Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan, Pfarrer Ulrich Geiler und Superintendent Hartmut Demski. Geld, das fehlt, wurde im Februar 2010 gleich mehrfach im Remscheid thematisiert.  „Wenn im Theater die Lichter ausgehen, die Freibäder austrocknen, der freiwilligen Jugendfeuerwehr der Hahn zugedreht wird, auf den Sportplätzen der Ball nicht mehr rollt, Schaufenster blind werden und Fassaden bröckeln, Straßen Löcher haben, Schülermägen mittags knurren, in der Stadtverwaltung die Telefone still stehen, … dann ist Ebbe an der Wupper“, stand auf dem Flugblatt, das damals Mitglieder der Aktion „Wuppertal wehrt sich“ im Deutschen Werkzeugmuseum auf Hasten verteilten. Anlass: Die Übergabe einer Protestfahne an Vertreter des „Bündnis für Remscheid“ (Foto rechts). Nach einem PrFoto: Lothar Kaiserotestmarsch wurde  die Pleitegeierfahne wenig später  von Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz vor dem Rathaus gehisst. Eine gute Gelegenheit für den Sozialdezernenten, die Finanzsituation der Stadt noch einmal deutlich zu machen und Hilfe von Bund und Land einzufordern. 100 Milliarden Euro seien für die Verluste der HypoReal vom Bund sofort und ohne lange Diskussion bereitgestellt worden. Die Kassenkredite aller NRW-Städte betrügen derzeit 15 Mrd. Euro. Darum kümmere sich leider niemand.

Auf ihr 20-jähriges Bestehen verwies Mitte Februar 2010 die Ärztliche Beratungsstelle Bergisch Land e.V. mit Sitz am Sana Klinikum. Die Initiative von Kinderärzten ist eine spezialisierte Fachstelle für Kinder und Jugendliche, die von körperlicher Misshandlung, Vernachlässigung und/oder sexuellem Missbrauch betroffen sind. Die Mitarbeit der Kinderärzte erfolgt ehrenamtlich. Kinder, Jugendliche und ihre Familien werden häufig über Jugendämter, Justiz und niedergelassene Kinderärzte mit der Auftragsstellung einer Psychodiagnostik oft in Kombination mit einer ärztlichen Diagnostik im Zusammenhang von Gewalterfahrungen überwiesen.

In Offenburg nahm die Kriminalpolizei im Februar 2010 einen 71-jährigen Mann und eine 41-jährigen Frau fest, denen mindestens 33 Diebstähle und Betrügereien zum Nachteil älterer Menschen zur Last gelegt wurden. Die Trickbetrüger waren unter anderem auch Wuppertal, Remscheid und Solingen aktiv, drängten älteren Menschen mit Migrationshintergrund an der Haustür ein Kochtopfset zum überhöhten Preis von 2.000 Euro auf, dessen Einkaufspreis lediglich bei 50 Euro lag.

Wochenrückblick vom 27. Januar bis 2. Februar 2020

Treffen der Skoliose-Selbsthilfegruppe

Wir laden zum nächsten Info–Abend in Wuppertal ein!!

Termin: Dienstag den 21. Januar, von 18 bis 20 Uhr in der "Börse" Wolkenburg 100, Wuppertal-Elberfeld.

Wir informieren über Behandlungsmöglichkeiten der Skoliose und anderen Wirbelsäulenerkrankungen, konservativ und operativ. Wir möchten insbesondere Kinder, Jugendliche und deren Eltern ansprechen und einladen. Wichtig ist die Früherkennung und Einleitung einer gezielten Therapie. Unser Ziel ist es, Betroffene in einer Diskussionsrunde zum Erfahrungsaustausch anzuregen. Info unter:  www.skoliosegruppe-bergischland.de, Mail: shgbergischland@online.de. (Klaus Bothe).

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Institutionen berichten oder laden ein (1. Archiv 2020)

Deutsche Bahn AG /Austausch der Fahrtreppen im Flughafenbahnhof Düsseldorf. Der Düsseldorfer Flughafenbahnhof bekommt seit Oktober sechs neue Fahrtreppen. Das Treppenpaar an Bahnsteig 1 wurde bereits komplett erneuert. Der Austausch der Fahrtreppen an Bahnsteig 4/5 hat diese Woche begonnen. Weiter geht es anschließend an Bahnsteig 6. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für das 2. Quartal 2020 geplant. Die rund 18 Tonnen schweren und etwa 39 Meter langen Fahrtreppen wurden per Kran angeliefert und auf Bahnsteig 1 gelagert. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn (DB) rund 2,9 Millionen Euro in den Austausch. In der Zeit der Arbeiten stehen die Fahrtreppen am jeweiligen Bahnsteig nicht zur Verfügung. Damit vor allem Fernreisende ohne größere Einschränkungen zum Terminal kommen, setzt die DB zusätzliches Personal ein: Montags bis sonntags, von 6 Uhr bis 20 Uhr, stehen den Fahrgästen Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung, die gerne beim Tragen der Taschen und Koffer behilflich sind. Die Aufzüge bleiben von den Bauarbeiten unberührt und stehen über den gesamten Bauzeitraum zur Verfügung.

Förderverein WohnQuartier Hohenhagen e.V. / Neuer Vorstand gewählt. Als Nachfolger von Manfred Lanzrath, der für den Vorsitz  nicht mehr kandidiert hatte, wählte die Mitgliederversammlung des Förderverein WohnQuartier Hohenhagen e.V. bereits Ende November Christian Vogt (mit 26 Stimmen bei zwei Enthaltungen). Mit 28 Ja-Stimmen wurde Karsten Bures in Abwesenheit zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Berthold Bovermann wurde mit 27 Ja- Stimmen bei einer Enthaltung im Amt des Kassierers bestätigt. Schriftführerin wurde Laura Rodrigues mit gleichem Stimmergebnis. Die vom Vorstand vorgeschlagenen Beisitzer Elke Hildermann, Filomena Merten, Eberhard Schulze, Manfred Lanzrath und Eva Werner wurden en bloc einstimmig gewählt.Das Stadtteilfest von September 2018 hatte der Verein mit einem Verlust von 868 Euro (s. abgeschlossen. Bertold Bovermann machte ganz klar deutlich, dass die Finanzierung für das nächste Stadtteilfest in diesem Frühjahr gesichert sein müsse. Er hat die Mitglieder, bei der Suche nach Spenden und Sponsoren mitzuhelfen. Der Verein hat gegenwärtig insgesamt 85 Mitglieder.

SPD und Oberbürgermeister trotzen dem Wetter. Beim Nachbarschaftsgespräch der SPD in Bergisch Born ließ der Regen den geplanten Rundgang zwar ins Wasser fallen, da uns der Leiter der Waldorfschule allerdings Obdach in der nahegelegenen Schulaula gewährte, ließ sich das Nachbarschaftsgespräch der Remscheider SPD, der SPD-Ratsfraktion und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz mit vielen Anwohnerinnen und Anwohner trocken und warm fortsetzen. Zentrales Thema war die geplante Umgehungsstraße und die Lösung des Verkehrsproblems in Bergisch Born. Laut Planung würde diese Straße parallel zur jetzigen B 51 und dann vorbei an Gärten von Anwohnern quer durch den Schulgarten der Waldorfschule verlaufen. Der Rat hat bereits den Auftrag erteilt, dass Prüfungen zu Artenschutz, Mobilität, Verkehr und Bodendenkmäler eingeholt werden müssen.
Ob diese Straße eine Lösung des Problems darstellen könne wurde von der gut 25 Bürgerinnen und Bürger kontrovers diskutiert – ebenso wie die Frage nach möglichen Alternativen zum geplanten Gewerbegebiet. Dabei wurde schnell klar, dass es keine Lösung geben wird, die alle voll zufrieden stellt. „Gerade deshalb gilt es, im Gespräch zu bleiben, um den Bedarf nach Gewerbeflächen für die Stadt und die Lebensqualität für die Bürger in Einklang zu bringen!“ so Ratsmitglied Jürgen Kucharczyk, Ortsvereinsvorsitzender der SPD-Lennep. „Dem Wunsch nach Fortsetzung des Nachbarschaftsgesprächs werden wir gerne nachkommen“, versprach Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Wochenrückblick vom 13 bis 19. Januar 2020

 

Wochenrückblick vom 5 bis 12. Januar 2020

Januar 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Einen mehr als 300 Seiten umfassenden Katalog mit insgesamt 276 Sparvorschlägen ("Giftliste") legte der Verwaltungsvorstand der Stadt Remscheid im Januar 2010 vor. Der Waterbölles vermutete damals: Das wird den Bürgern die Tränen in die Augen treiben. Mit einem Wagen voller Akten waren Oberbürgermeisterin Beate Wilding,  Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz, Stadtkämmerin Bärbel Schütte und der Beigeordnete Dr. Christian Henkelmann, Personalamtsleiter Roland Wagner, Kämmereileiter Bernd Lindmeyer und Sven Wiertz, damals persönlicher Referent der Oberbürgermeisterin, zu einer Pressekonferenz im kleinen Sitzungssaal des Rathauses erschienen, um die „Giftliste“ zu erläutern. Wegen „massiver Einschnitte in die Lebensqualität“ die Oberbürgermeisterin die Liste als „gruselig“. Doch eine Haushaltsverfügung des Regierungspräsidenten („Mangelnden Sparwillen müsste OB Wilding beanstanden“) ließ dem Verwaltungsvorstand keine andere Wahl.

Auch Sachbearbeiter müssen mit Geld sparsam umgehen“, meldete sich im Januar 2010 im Hauptausschuss der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende  Hans Peter Meinecke zu Wort. Er empfahl der Verwaltungsspitze, sich mehr als bisher dafür zu interessieren, wofür Untergebene städtische Gelder ausgeben. Meinecke wörtlich: „Ich habe den Eindruck, auf der Sachbearbeiterebene ist der Sparzwang noch nicht in dem erforderlichen Maße angekommen." Ross und Reiter nannte er allerdings nicht.

Stadtführer Harald Neumann erinnerte vor zehn Jahren im damals gerade vier Jahre alten Waterbölles an die Ursprünge des Stadtteils Honsberg: “Praktisch, freundlich und behaglich sollten die Häuser sein“ Die große Siedlung sei nach den Plänen des Architekten Ernst Bast in den 1920er Jahren entstanden, ein Projekt der Städtischen Gemeinnützigen Bau-AG (heute GEWAG). Sie war 1918, gegen Ende des Ersten Weltkriegs, aus einem seit 1887 bestehenden, von Industriellen gegründeten gemeinnützigen Bauverein hervorgegangen. Besonderes Augenmerk legte Bast auf die künstlerische Ausgestaltung der Siedlung bis ins kleinste Detail hinein, wie z.B. kleiner Tierfiguren über Haustüren. Und noch weiter zurück, im 19. Jahrhundert? Da waren auf Honsberg Handwerk und Landwirtschaft in gleicher Ursprünglichkeit noch friedlich gemischt. Vom Honsberg kam sowohl der Meister mit dem “Liewermängken” und dem “Dragklöppel” “en det Dorp nom Kantor” des Kaufmanns, um ihm die gefertigten Werkzeuge zu bringen, als auch der Milchmann mit seiner Fuhre.

Nach dem Abbau von Weihnachtsmarkt und Eisbahn waren die Markthändler im Januar 2010 froh, ihre Verkaufsstände und –wagen auf dem Rathausplatz aufbauen zu können. Fünf Wochen lang waren sie, wie in den Vorjahren,  auf den Schützenplatz abgeschoben worden. Und waren darüber gar nicht glücklich. „In diesen vier Jahren auf dem Schützenplatz ging die Zahl der Kunden vor allem am Mittwoch stetig zurück“, berichtete Markthändler Hermann Kempe der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Vor allem ältere Kunden hätten sich, weil für sie der Weg zum Stadtpark zu mühsam war, nur samstags von ihren Kindern zum Markt fahren lassen. Oder sie hätten sich gänzlich umorientiert. Ein weiteres Problem: „Wir Marktbeschicker leben auch von der Laufkundschaft. Und die gibt es nur in der Innenstadt!“ Kein Wunder, dass die bis zu 60 Händler, die vor zehn Jahren normalerweise auf dem Wochenmarkt am Rathaus zu finden waren, nie mehr auf den Schützenplatz zurück wollten. Die Alleestraße sei aber kein geeigneter Standort für den Wochenmarkt, sagte damals auch Andreas Meike vom Stadtmarketing. Dafür seien die Verkaufsstände der Händler zu groß und die Abstände zwischen den Baumscheiben zu klein. Im Übrigen sei der Abbau der Stände um die Mittagszeit, also während des größten Fußgängerstroms, kaum machbar. Heute, zehn Jahre später, sieht der Wochenmarkt vor dem Rathaus manbchn al regelrecht mickrig aus. Zeit, noch einmal über die Alleestraße nachzudenken?!

Im Deutschen Röntgen-Museums wurde im Januar 2010 der 2. Bauabschnitt feierlich eingeweiht. An den Kosten (1.671.000 Euro) hatten sich NRW-Stiftung (580.000 Euro), BKM (Beauftragter für Kultur und Medien der Bundesregierung, 270.000 Euro), Siemens Healthcare (450.000 Euro), Stadt Remscheid (196.000 Euro), LVR (150.000 Euro), Sana Klinikum Remscheid GmbH (25.000 Euro) beteiligt.

Der Raumplaner und Umweltschützer Haimo Bullmann, langjähriger Vorsitzender des Ortsvereins Wuppertal des Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Mitglied und Fachberater des Heimatbundes Lüttringhausen, wurde im Januar 2010 beim traditionellen „Kottenbutteressen“ mit dem „Ehrenbrief“ und der Heimatbund-Nadel in Gold ausgezeichnet. Vorsitzender Peter Maar sagte in seiner Laudatio, der gebürtige Österreicher habe viele Jahre lang den Heimatbund Lüttringhausen darin unterstützt, die aus Sicht des Heimatbundes unsinnigen Planungen der Stadt Remscheid für ein Gewerbegebiet an der Blume zu verhindern. „Ohne die fachmännische Unterstützung von Herrn Bullmann, der auf Grund seiner früheren langjährigen beruflichen Tätigkeiten über exzellente Kenntnisse im regionalen und kommunalen Planungsrecht verfügt, wäre der Kampf des Heimatbundes gegen die Blume-Planungen niemals so erfolgreich gewesen!“

Wochenrückblick vom 30. Dezember 2019 bis 4. Januar 2020