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Wochenrückblick vom 10. bis 16. September 2018

 
 

 

Sind das nun Be- oder Verkleidungsvorschläge?

Mit einem „Lenneper Trachtenabend“ beendet der Lennep Offensiv e.V. am Samstag, 15 September, ab 18 Uhr den diesjährigen "Lenneper Sommer". Der Abend soll zugleich einstimmen auf die Oktoberfestzeit, speziell auf das Oktoberfest  des  Verkehrs- und Fördervereins Lennep e. V. Und weil sich herumgesprochen hat, dass dazu das "passende Outfit" gern gesehen ist, hat ein Textilgeschäft an der Alleestraße in Remscheid ein paar  Bekleidungsvorschläge (oder auch Verkleidungsvorvorschläge?) ins Schaufenster gestellt.

 

Die Zeit des Sparens scheint vorbei zu sein

Waterbölles-Kommentar

Gestern, 11.31 Uhr
Die Suche im Administrator-Tool des Waterbölles nach dem Wort „finanzschwache“ (für „finanzschwache Stadt Remscheid“ ergab 118 Einträge.

Waterbölles am Donnerstag, 6. September, 11.24 Uhr
Von der SPD in der Bezirksvertretung Lennep kam kürzlich die Anregung, den unbefestigten Verbindungsweg, der in Lennep vom Luchsweg zur Mühlenstraße führt und bei widrigen Witterungsverhältnissen wie beispielsweise bei Regen stark aufweiche und deshalb von älteren Menschen mit Einkaufsroller oder Rollator kaum benutzt werden könne, zu befestigen und damit ganzjährig gut begehbar zu machen. Die Antwort der Verwaltung darauf fiel ziemlich lapidar aus: „Derzeit können kurzfristig keine neuen Maßnahmen mehr für den geplanten Doppelhaushalt bei der Kämmerei angemeldet werden. (...) Da die Anmeldung der Kosten, die erst später ermittelt werden, für den Doppelhaushalt 2019 / 2020 nicht mehr möglich ist, wird das zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen.“ Darüber ärgerte sich (am Mittwoch) Bezirksvorsitzender Markus Kötter sehr. Das sei „eine Frechheit und völlig unbefriedigend“. Wenn man bedenkt, dass an anderer Stelle womöglich kurzfristig 900.000 Euro in den nächsten Doppelhaushalt eingearbeitet werden sollen (Renovierung des Freibads), hat Kötter durchaus Recht. Über den Etat beschließt die Politik, nicht die Verwaltung.

Waterbölles am Donnerstag, 6. September, 16.31 Uhr
„Ich möchte dem Irrglauben entgegentreten, die städtische Schatulle sei gefüllt. Auch in den kommenden Jahren ist äußerste Haushaltsdisziplin erforderlich. Wir stehen dabei alle in der Verantwortung, jetzt keine falschen Erwartungen zu wecken.“ (Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in seiner Rede zum städtischen Etat 2019/2020.)

Waterbölles, Freitag, 7. September, 16.26 Uhr
Auch zwei Wünsche vieler Remscheider werden mit dem neuen Doppelhaushalt erfüllt. Das ergibt sich aus dem Investitionsplan. Darin sind für die Sanierung des Stadtparkteiches 350.000 Euro in 2019 und für die Sanierung des Brunnens Alleestraße / Höhe Alleecenter 80.000 Euro vorgesehen. Bezirksbürgermeister Otto Mähler begrüßt heute die Aufnahme von Stadtparkteich / Brunnen Alleestr. in den Haushalt: „Der Oberbürgermeister hat sein Versprechen gehalten, noch in dieser Legislaturperiode sowohl den Stadtparkteich als auch den Brunnen zu sanieren. So wird also auch das Engagement des Vereins Heimatpflege Stadtparkteich belohnt.“

Gestern, 11.35 Uhr
Den Begriff „finanzschwach“ werde ich auf absehbare Zeit im Waterbölles nicht mehr verwenden. Denn im Remscheider Rathaus scheint der Wohlstand ausgebrochen zu sein, ohne dass ich es bisher bemerkt habe. Sechs mit Zusatzzahl?? Das aber dürfte dann doch eine Fake-News sein!!

Wochenrückblick vom 3. bis 9. September 2018

Wochenrückblick vom 27. August bis 2. September 2018

August 2008: Der Waterbölles blättert zurück

Rechtspopulisten, genauer: die rechtspopulistische Partei „Pro NRW“ habe nach eigenen Angaben einen Kreisverband Remscheid gegründet, hervorgegangen aus der Bürgerbewegung „pro Köln“, berichtete der Waterbölles am 1. August 2008: „Die Partei hat nichts dagegen, als Anti-Islam-Partei bezeichnet zu werden; gelegentlich tut sie das selbst.“

Das Pseudonym fiel auf. Mit „Ignaz Wrobel“ war vor zehn Jahren ein Kommentar für den Waterbölles überschrieben, der sich – übrigens recht engagiert und qualifiziert – mit dem „Kopftuchverbot“ für eine Remscheider Lehrerin muslimischen Glaubens auseinandersetzte. „Ignaz Wrobel“ gehörte neben Kaspar Hauser, Peter Panter und Theobald Tiger zu den Pseudonymen, unter denen Kurt Tucholsky einst schrieb. Nun erwartet der Waterbölles bekanntlich, dass seine Kommentatoren namentlich zu ihrer Meinung stehen (siehe Notiz vom 4. September 2006: „Bitte mehr Zivilcourage und weniger Duckmäusertum“). Deshalb wanderte „Ignaz Wrobel“ auch gleich in den Papierkorb.

Fotos: Martin Brink Neue Alu-Brücke verlängerte Trasse bis zur Weststraße. Der letzter Brückenschlag für die "Trasse des Werkzeugs" erfolgt im August 2008, und Oberbürgermeisterin Beate Wilding ließ ihn sich nicht entgehen: Sie war dabei, als ein Kranwagen die vorgefertigte Brücke, eine Fachwerkkonstruktion aus Aluminium, auf die neu gegossenen Betonlager und damit über die Papenberger Straße legte. In den Wochen zuvor war das Fuß- und Radweg beiderseits der Brücke hergerichtet worden.

Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein. Foto: Lothar KaiserDie Stadtverwaltung möchte das mit dem Regionalen Einzelhandelskonzept (REHK) beschlossene Zentrenkonzept auf lokaler Ebene für die Stadt Remscheid um eine unterste Versorgungsstufe „Grundversorgungszentren"  ergänzen und als „zentrale Versorgungsbereiche" festlegen. Diesen Vorhaben stimmte der Bauausschuss im August 2008 ohne Gegenstimmen zu. Zuvor hatte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein erklärt, „eine Ebene unterhalb der Nahversorgungsschwerpunkte Hasten, Remscheid-Süd und Alte Kölner Straße in Lennep“ müssten Discounter oder gar Vollsortimenter in der Größenordnung von 800 bis 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche „dort entstehen, wo die Menschen wohnen“, etwa in Honsberg und Kremenholl, nicht aber an den Durchgangsstraßen“. Hans Lothar Schiffer (FDP) äußerte damals Zweifel, ob die angestrebten Standorte für die Märktebetreiber überhaupt wirtschaftlich sein könnten.

„Offene Planungswerkstatt Honsberg“ vom 18. bis 20. August. Im Vorfeld hieß es damals in einer Pressemitteilung der Stadt Remscheid: „Eine der wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklung der nächsten Jahre ist die Attraktivierung Remscheider Gebiete südlich der Freiheitstrasse (B 229) mit den Stadtteilen Stachelhausen, Blumental, Honsberg und Kremenholl als wichtige Zentren des städtischen Lebens. (...) Um möglichst vielfältige Ideen entstehen zu lassen, haben Bürger und Bürgerinnen Gelegenheit, Ihre Vorstellungen zur Gestaltung der neuen Mitte für den Honsberg gemeinsam mit Stadtplanern und Architekten zu erörtern.“ Ist viel dabei herausgekommen? Die einen sagen heute so, die anderen so.

Vor zehn Jahren rief Oberbürgermeisterin Beate Wilding die Bevölkerung zur Unterstützung gefährdeter Warenhäuser auf. Aktueller war damals die Insolvenz der Warenhäuser Wehmeyer, Hertie und SinnLeffers und die damit verbundene drohende Schließung der örtlichen Filialen. Viele sorgten sich um die Attraktivität der Innenstadt oder einzelner Stadtteile, so der OB damals.  „Ich bitte Sie, den gefährdeten Filialen nicht den Rücken zu kehren. Bitte stellen Sie mit Ihrer bislang gezeigten Kundentreue unter Beweis, dass diese Kaufhäuser und deren Beschäftigte für Sie als Remscheiderinnen und Remscheider eine wesentliche Bedeutung haben und auch in Zukunft haben werden.“ Geholfen hat es letztlich nichts.

Repräsentative Umfrage untermauert Sekundarschule", freuten sich vor zehn Jahren die Remscheider Grünen. Deshalb sei es an der Zeit, auch in Remscheid eine solche Schule zu gründen. Die Mehrheit der von EMNID Befragten - und fast 60 Prozent der Eltern - hatten sich dafür ausgesprochen, Kinder möglichst lange gemeinsam zu unterrichten. Die Aufteilung auf die verschiedenen weiterführenden Schulen nach der vierten Klasse hatte weniger als ein Drittel für gut befunden.

Die Bergwerksgeschichte der Stadt verkörpert heute noch immer der Jacobsstollen im Eschbachtal. Und Fotos davon waren vor zehn Jahren im Remscheider Rathaus ausgestellt. Der alte Eisenerzstollen war über viele Jahre verschüttet und der Eingang überwuchert. 2001 wurde er unter Denkmalschutz gestellt. Danach bemühte sich der Arbeitskreises "Bergbau im Bergischen Land" mit seinem Vorsitzenden Manfred Kostryki (selbst lange Jahre Bergmann) bei der Unteren Denkmalbehörde erfolgreich um die Genehmigung, den Stollen wieder freilegen zu dürfen, um den für die heimischen Werkzeugindustrie des 19. Jahrhunderts so wichtigen Eisenerzabbau dokumentieren zu können. Der Jacobsstollen, fast 500 Jahre alt, verlief  von der Tyroler Straße bis zur Clarenbach-Kirche Reinshagener Straße 450 Meter Richtung Nordosten; er war bis  zu 1,80 Meter hoch und 1,30 Meter breit. Inzwischen haben die Mitglieder des Arbeitskreises aus Altersgründen die Arbeit an dem Stollen eingestellt.
"Bergbau in Remscheid, das ist für viele unbekannt. Bei Bergbau denken die meisten eher an Kohle und das Ruhrgebiet. Dass es am Ende des 19. Jahrhunderts noch einige Erzbergwerke in Remscheid gab, wusste kaum einer. Als in Remscheid nach Erz gegraben wurde, hat man an das heutige Ruhrgebiet noch nicht gedacht.
Schon in der Steinzeit wurde Bergbau betrieben. Man suchte den Feuerstein, der zu Schlag-, Schneidewerkzeug und Speerspitzen verarbeitet wurde. Bevor der Feuerstein entdeckt wurde, nutzte man Tierknochen als Werkzeug. Als man später das oberflächliche Eisenerz in Kuhlen (Pingen) abgebaut hatte, mussten die Bergleute die ersten Schächte graben, (Teufen) um an das in tiefer gelegenen Erdschichten lagernde Erz zu gelangen. Als Fördermittel diente ein Handhaspel, mit der man das Erz in Kübeln, und das anstehende Grubenwasser in Lederbeuteln zu Tage förderte. Nach einer gewissen Zeit hatte der Handhaspel ausgedient und wurde durch Pferdegöpel ersetzt. Ein Pferd zog an einer Welle die ein Förderrad oberhalb des Schachtes drehte. So wurde die Förderung des Erzes für den Bergmann wesentlich erleichtert. Schlägel und Eisen (der Schlägel ist ein Hammer, das Eisen ein Meißel mit Stiel… waren bis Ende des 19 Jahrhundert in Gebrauch. Die Rösche (eine in Fels gehauene Wasserablaufrinne) diente zur Entwässerung des Bergwerkes."

Wochenrückblick vom 20. bis 26. August 2018

Wochenrückblick vom 13. bis 19. August 2018

 

Wochenrückblick vom 6. bis 12. August 2018

Wochenrückblick vom 30. Juli bis 5. August 2018