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Wochenrückblick vom 25. bis 31. Mai 2020

Mai 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Sven Wolf (SPD), ab heute unser Mann in Düsseldorf“, titelte der Waterbölles am Sonntag, 9. Mai 2010, als das Ergebnis der Landtagswahl (nicht:Kommunalwahl) bekanntgegeben worden war. Sven Wolf (SPD) hatte damals  im Wahlkreis 35, Remscheid, mit deutlichem Abstand vor Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) gewonnen. Seine Parteifreunde begrüßten ihn am Abend im Ämterhaus begeistert und mit langem Applaus (Foto: Thomas Kase). Der Stimmenvorsprung des Remscheider Rechtsanwalts und Insolvenzverwalters gegenüber der bisherigen Justizministerin betrug 2.913 Stimmen. Mit einem derart klaren Wahlsieg hatten die Remscheider SPD und ihr Kandidat wahrscheinlich selbst nicht gerechnet. Das Ergebnis für Wolf lag weit über dem der SPD auf Landesebene.

Maikundgebung 2010 auf dem Remscheider Rathausplatz. Ein buntes Bild mit rot-weißen Fahnen und Spruchbändern. Der AWO-Kreisvorsitzende Norbert Horn dankte an diesem Tag den mehr als 2.000 Bürger/innen, die bis dahin die Petition der Remscheider Wohlfahrtsverbände für eine gerechte Gemeindefinanzierung unterschrieben hatten („Keine Gesetze zu Lasten der Städte“). Dazu hatte das „Bündnis für Remscheid“ aufgerufen, das die Verbände vor fast einem Jahr aus Sorge um die Zukunft der hochverschuldeten Stadt  gegründet hatten. Denn zahlungsunfähige Städte seien eine Gefahr für das Zusammenleben der Menschen. In die Pleite treibe die Kommunen die Ausgabenlast, die Bund und Land diesen auferlegt hätten. Bund und Land müssten ihre Schulden bei den Kommunen bezahlen, so Horn damals. Das hätte auch in diesem Jahr eine Forderung zum 1. Mai sein können, denn bislang ist es in Berlin bisher bei einer Absichtserklärung geblieben.

Vor dem finanziellen Kollaps von Städten und Gemeinden warnte am 25. Mai 2010 in Remscheid Frank Bsirske, der damalige Vorsitzende der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Im Bergischen Land und im Ruhrgebiet sei bereits „laborartig erkennbar“, was anderen Kommunen in den nächsten Jahren erst noch bevorstehe. Denn die Finanzkrise werde sich weiter zuspitzen. Und ein Gegensteuern von Bund und Land sei leider nicht erkennbar. Bsirske wörtlich: „Engagiert Euch für die Rettung Eurer Stadt und glaubt nicht daran, dass es schon irgendwie weitergehen wird!“ Es gelte, den "Druck auf die politischen Entscheidungsträger zu erhöhen". Der insbesondere von der FDP propagierte Slogan „Privat vor Staat“  führe zu privater Bereicherung und öffentlicher Verarmung.

Auf dem Foto rechts vom 1. Mai 2010 war auch Lutz E. Fassbender („Betriebsrat aus Leidenschaft“) in der Bildmitte zu sehen, damals noch Vorsitzender des Kreisverbandes Remscheid der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA). Anderthalb Wochen nach der Niederlage der CDU bei der Landtagswahl in NRW legte er dieses Amt aus Verärgerung über die Politik der Remscheider CDU ebenso niedergelegt wie das des Beisitzers im CDU-Kreisvorstand. Eine Politik, die er nicht mehr mittragen könne. Von „"tiefer Abneigung gegen große Teile der Remscheider CDU“ war in dem Brief die Rede, den der Waterbölles damals dokumentierte.

Mit dem Umbau der Umspannstation an der Alexanderstraße, unterhalb der Kraftstation und der Trasse des Werkzeugs, ging vor zehn Jahren der Stadtumbau weiter. Die Umbauarbeiten im RWE-Gebäude Alexanderstraße 42 (Foto links) und die damit verbundene Verlagerung der EWR-Umspannstation aus dem Gebäude Honsberger Straße war mit der Sperrung der Trasse in diesem Abschnitt für die Dauer von sechs Monate verbunden.

Mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP fasste der Rat der Stadt am 20. Mai 2010 wie erwartet den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan 626 - Gebiet östlich Königstr. / westlich Stadtgärtnerei. Dagegen stimmten CDU („intransparentes Verfahren!“), W.i.R. und die Linken. Deren Fraktionsvorsitzender Fritz Beinersdorf las in der Sitzung der so genannten Gestaltungsmehrheit die Leviten, speziell den Grünen. Seine Ausführungen seien „im Grunde richtig“, bestätigten anschließend Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper und Bürgermeister David Schichel. Die Grünen hätten ihren Fehler, die Zustimmung zum Planverfahren, schon früh eingestanden. Doch jetzt, in letzter Minute, das Projekt zu torpedieren, könne Schadensersatzansprüche der Investoren nach sich ziehen, und diese finanzielle Belastung für die Stadt sei nicht zu verantworten. Wieland Gühne von der W.i.R.: „Frau Schlieper, wenn Sie jetzt dafür stimmen, fühlen Sie sich Sachzwängen unterworfen. Okay! Aber dann machen Sie es beim nächsten Mal besser!“
In derselben Sitzung stimmte der Rat der Stadt Remscheid dem Gebietsänderungsvertrag mit der Stadt Wermelskirchen zu, wonach fortan das Freibad Eschbachtal komplett zu Remscheid gehört. Vorher war die Stadtgrenze mitten durch das Freibadgelände und das zugehörige Betriebsgebäude verlaufen.

In Betrieb ging am 27. Mai 20ß10 der Bahnsteig 1 des neuen Bahnhofs in Remscheid-Lennep. Fünf Monate dauerten die Arbeiten an der neuen Überdachung sowie dem neuen Treppenab- und Aufgang zwischen dem Bahnhofsvorplatz und dem Gleis 2. „Städtebaulich sehr ansprechend“ fand das damals Amtsleiter Gerald Hein (Brücken- und Straßenbau).

Kein Platz in Müngsten für einen Kreisverkehr?“, fragte im Oktober 2009 die Wählergemeinschaft W.i.R. – und sah sich ein halbes Jahr später, im Mai 2010, von den Landesbehörden vor vollendete Tatsachen gestellt: Die Arbeiten an den neuen Verkehrsampeln waren damals in vollem Gange. Und auch die Rechtsabbiegespur aus Richtung Wuppertal nach Solingen/Müngstener Brücke wurde bei der Gelegenheit neu gestaltet (im Bild). Und da sollte wirklich nicht genügend Platz für einen Kreisverkehr gewesen sein??

Jede Menge Menschen auf engstem Raum gab es vor zehn Jahren zu besichtigen beim Citylauf 2010  in der Innenstadt, als die Corona-Pandemie noch in weiter Ferne lag und für die Sportlerinnen und Sportler, wenn man sie gefragt hätte, wohl unvorstellbar gewesen wäre. Bei einem Klick auf die Schnappschüsse öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Fotos in voller Größe zu sehen sind.

Die Nordstraße war im Mai 2010 wie leergefegt, als auf dem Evangelischen Stadtfriedhof eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft wurde, die dort am gleichen Tag bei Ausschachtungsarbeiten gefunden worden war. Ein eilends gebildeter Krisenstab veranlasste eine Evakuierung der Innenstadt im Umkreis von 250 Meter um die Fundstelle. Polizei, Berufs- und Freiwillige Feuerwehr sowie Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter-Unfall-hatten folglich die Aufgabe, 1.500 Bürger/innen nach Lautsprecherdurchsagen aus der Gefahrenzone zu bringen. Für Kranke und Gehbehinderte, aber auch für alle übrigen Bewohner, die auf Nummer Sicher gehen wollten, gab es sogar eine „Aufnahmestation“ in der Sophie-Scholl-Gesamtschule an der Hohenhagener Straße zur „Aufnahmestation“ erklärt worden. Aber nur etwa Bürger fanden sich dort bis 20 Uhr ein. Um 21.51 Uhrhörten sie einen schwachen Knall aus Richtung Innenstadt. Den Feuerwerkern war es gelungen, den Zünder der Bombe zu entfernen. Ende gut, alles gut. Trotz einer Evakuierung, die diesen Namen nicht verdiente. Weil die meisten Bürger/innen in der Innenstadt es vorgezogen hatten, in ihren Wohnungen zu bleiben und auch lang anhaltendes Klingeln an der Wohnungstüre zu überhören.

 

Wochenrückblick vom 18. bis 24. Mai 2020

Wochenrückblick vom 11. bis 17. Mai 2020

Wochenrückblick vom 4. bis 10. Mai 2020

Anzeigenerstatter: „Name: Schild. Geschlecht: männlich."

Auf die Idee, an Straßenschildern sein Mütchen zu kühlen, muss man erst mal kommen. Aber es gibt ja auf dieser verwirrten Welt nichts, was es nicht gibt. Also erreichte die nackte Unvernunft, um nicht zu sagen Dummheit, nun diese „unschuldigen“ Schilder am Abzweig Rader Str. / Alte Rader Str. bzw. dem an der Alte Rader Str. Richtung Nagelsberg. Einem Waterbölles-Leser fiel der Vandalismus auf und er fotografierte die abgeknickten Schilder. Und mehr als das – auch das Formblatt, ausgefüllt von Beamten der Polizeiwache Lennep, das an einem mobilen Straßenschild hing, ca. zehn Meter vom ersten umgeknickten Schild entfernt! Auf dieser „Bescheinigung über die Erstattung einer Anzeige“ heißt es zum Anzeigenerstatter: „Name: Schild. Geburtsname: Schild. Geschlecht: männlich. Staatsangehörigkeit: deutsch. Beruf: Verkehrssicherer. Ereignis: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“. Wäre bei "Geschecht" ein  "Divers" nicht besser gewesen?? ;-)

Wochenrückblick vom 26. April bis 3. Mai 2020

 

Corona: "Viele Leute fürchten um ihren Arbeitsplatz!"

Der DGB-Kreisvorsitzende Peter Lange. Foto: prtivat.

Frage an den Remscheider DGB-Vorsitzenden Peter Lange: Die gewohnten Feierlichkeiten zum 1. Mai fallen in diesem Jahr wegen der Corona Krise aus. Sind Alternativen, zum Beispiel, im Netz geplant?

Antwort: Wir haben natürlich überlegt als Stadtverband digital etwas zu machen, letztlich haben wir uns dagegen entschieden, da der DGB auf Bundes- und Landesebene einige Live Streams anbietet. Unter anderem mit unserem Vorsitzenden Rainer Hoffmann. Wir als Stadtverband werden kurze Grußworte vom Oberbürgermeister Mast-Weisz, unserem geplanten Hauptredner Marko Röhrig, dem ersten Bevollmächtigten der IG Metall RS/SG, und mir auf unserer DGB Webseite für Remscheid einstellen und an die lokale Presse verteilen, und um ein Minimum an Normalität und Tradition auch in dieser Situation zu wahren, wird der Rathausplatz wie an jedem 1. Mai mit den Fahnen der Gewerkschaften beflaggt. (www.dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit, https://duesseldorf-bergisch-land.dgb.de/ueber-uns/dgb-vor-ort/dgb-stadtverband-remscheid)

Frage: Wie weit beeinflusst die Absage der Maiveranstaltung Ihre Arbeit im DGB Stadtverband.

Antwort: Wir stecken jedes Jahr einiges an Arbeit in die Vorbereitung und Durchführung unseres 1. Mai, das haben wir auch in diesem Jahr gemacht. Die Vorbereitungen waren so gut wie abgeschlossen, allerdings musste dann alles wieder abgesagt werden. Das ist besonders bedauerlich, wenn ich an die tolle Veranstaltung im letzten Jahr zurückdenke, wo wir wieder einige neue Organisationen als Teilnehmer begrüßen durften wie zum Beispiel Remscheid Tolerant und die Tafel beim Kulturfest. Aber die Arbeit des Stadtverbandes besteht nicht nur aus dem 1. Mai, so haben wir im letzten Jahr u.a. noch die DGB-Regionalkonferenz zur Mobilität mitgestaltet, und auch in diesem Jahr werden wir versuchen, uns zumindest bei der ein oder anderen Veranstaltung zu beteiligen, falls diese denn stattfinden können. Zudem sind wir seit einiger Zeit gemeinsam mit der DGB-Jugendsekretärin Carissa Wagner dabei, ein Konzept zu erstellen mit dem wir junge Leute über die Aufgaben und die Arbeit von Betriebsräten und Gewerkschaften informieren können.  

Frage: Wie schätzen Sie die Auswirkungen der Corona-Krise auf die heimische Wirtschaft ein?

Antwort:  Wie mir Marko Röhrig von der IG Metall sagte, befinden sich im Bereich der IG Metall-Geschäftsstelle Remscheid/Solingen ca. 80 Prozent der Firmen in Kurzarbeit. Problematisch ist die Abhängigkeit der heimischen Automobilzulieferindustrie von den großen Automobilfirmen; deren Strategien scheinen im Moment ebenfalls unklar. Vergessen darf man in diesem Zusammenhang nicht, dass sich die Automobilindustrie bereits vor Corona durch die Mobilitätswende im Umbruch befand. Selbst wenn die Corona-Situation in Deutschland bald überstanden sein sollte, reden wir hier über den Weltmarkt, der sich erholen muss.
Falls die aktuellen Öffnungsregelungen im Einzelhandel nicht wieder verschärft werden, könnte das Schlimmste hinter uns liegen. Allerdings muss man abwarten, wie sich das Konsumverhalten durch die Krise entwickelt. Viele Leute fürchten um ihren Arbeitsplatz. Ein Problem bleibt der Online-Handel. Besonders hart sind zurzeit Gastronomie und Kultur betroffen, hier braucht es dringend Lösungen und Unterstützung z.B. für Restaurants und Theater. Um sie wieder öffnen zu können, wäre eine strenge Limitierung der Besucher vorstellbar. Alles in allem ist die Lage schwierig, aber ich bin durchaus hoffnungsvoll, dass der Schaden begrenzt werden kann, wenn die Krise nicht zu lange dauert.

Frage:  Wie gehen die Arbeitgeber in den Betrieben mit der Krise um?

Antwort: Ich kann hier sicherlich nicht für alle Firmen seriös Auskunft geben, aber man muss das Ganze vor dem Hintergrund sehen, dass eine solche Situation für uns alle völlig neu ist, und da habe ich eigentlich nur gehört, dass die Arbeitgeber – auch in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Betriebsräten – bemüht sind, den Kolleginnen und Kollegen die höchstmögliche Sicherheit zu bieten. Hier und da hört man, dass es Probleme gibt, wenn vom Virus genesene Kolleginnen und Kollegen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Dann herrscht oft auf allen Seiten eine gewisse Verunsicherung im Umgang miteinander, aber das ist irgendwie menschlich und regelt sich meist nach kurzer Zeit von selbst.

Frage: Wie sehen Sie das Lob und den plötzlichen großen Zuspruch für die Menschen in den systemrelevanten Berufen?

Antwort: Es freut mich für die Kolleginnen und Kollegen, die in betroffenen Berufen tätig sind, übrigens in großer Zahl Frauen, dass sie endlich mal die Wertschätzung bekommen, die Sie allerdings immer schon verdient haben. Auch die Zahlung einer Prämie, für die sich die Gewerkschaften stark gemacht haben, ist zu begrüßen, allerdings müssen dauerhafte Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung erreicht werden. Das ist nach den jüngsten Erfahrungen in erster Linie eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der die Gewerkschaften gerne ihren Teil beitragen. Nicht vergessen dürfen wir dabei, dass auch die Konsumenten aufgefordert sind, ihren Teil beizutragen; der Spruch „Geiz ist geil“ hat sich endgültig als Irrweg erwiesen. Beschämend finde ich übrigens die erneute Diskussion um die Grundrente, die u.a. Angehörigen dieser Berufsgruppen zu Gute käme.

Frage: Das Homeoffice ist durch die Krise in aller Munde. Ist das heimische Arbeitszimmer der Arbeitsplatz der Zukunft?

Antwort: Richtig ist, dass zurzeit viele Kolleginnen und Kollegen von zu Hause aus im sogenannten Homeoffice arbeiten. Dies scheint auch in vielen Fällen zunächst gut zu funktionieren. Allerdings muss man bedenken, dass durch die Krise das Arbeitsaufkommen oft zurückgegangen ist. Auch ist das, was heute so locker als Homeoffice bezeichnet wird, in vielen Fällen ein bloßes Arbeiten von zu Hause. Bei einem echten Homeoffice-Arbeitsplatz müsste der Arbeitgeber sich an der Einrichtung beteiligen und auch die Arbeitssicherheit sowie die Ergonomie überwachen.
Viele Kolleginnen und Kollegen haben mir erzählt, dass Ihnen der direkte Kontakt zu den anderen Kolleginnen und Kollegen fehlt, die meisten können sich ein, zwei Tage die Woche Arbeit von zu Hause gut vorstellen, mehr aber auch nicht. Es ist gut, dass es diese Möglichkeit gibt, es ist aber ebenso wichtig, die betrieblichen Strukturen und den direkten sozialen Kontakt zu erhalten.

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Pressemitteilungen 2020 der Verwaltung u.a. im Archiv (2)

Mietwerterhebung für den Mietspiegel 2020. In Deutschland ist der Mietspiegel eine der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete im frei finanzierten Wohnungsbau. Er dient als Begründungsmittel für Mieterhöhungen und wird in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterverbänden aufgestellt. In Remscheid gibt es seit dem Jahr 2016 einen qualifizierten Mietspiegel, der kostenfrei für alle Interessierten unter www.remscheid.de zum Download bereit steht. Nachdem dieser Mietspiegel bereits einmal im Jahr 2018 durch Index an die aktuelle Kostenentwicklung angepasst wurde, steht für das Jahr 2020 eine komplette Neuaufstellung an. Zeitgleich wird für Remscheid ebenfalls neu festgelegt, wie hoch die angemessenen Mieten für Personen, die staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt nach den Sozialgesetzbüchern II und XII erhalten, sein dürfen. Die Stadt Remscheid hat die Hamburger Firma Analyse & Konzepte mit der Mietwerterhebung beauftragt. In den kommenden Tagen werden mehrere Tausend Fragebögen an Vermieterinnen und Vermieter verschickt, mit denen das aktuelle Mietniveau in Remscheid abgefragt wird. Die Stadt Remscheid bittet um rege Beteiligung

Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum sowie Deutsches Werkzeugmuseum bleiben bis 17. Mai zu. Auf Entscheidung des Verwaltungsvorstands bleiben das Teo Otto Theater, das Deutsche Röntgen-Museum sowie das Deutsche Werkzeugmuseum über den 19. April hinaus bis einschließlich Sonntag, 17. Mai, geschlossen. Im Anschluss an die Osterfeiertage wird entschieden, ob und in welcher Form die Angebote des Kommunalen Bildungszentrums, also die Volkshochschule, die Bibliotheken sowie die Musik- und Kunstschule wieder zur Verfügung stehen können.

Verbot für Wohnmobile auf Parkplatz Dörperhöhe. Heute Nachmittag wurde der Wanderparkplatz Dörperhöhe für Wohnmobile gesperrt. Seine eigentliche Nutzung als Wohnmobilstellplatz mit Übernachtungsmöglichkeit für touristische Zwecke ist laut Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Zeit untersagt. Die Nutzung durch Pkw ist weiterhin gewährleistet.

Aus aktuellem Anlass: Einkaufswagen im Einzelhandel regeln limitierte Kundenanzahl! Laut Coronaschutzverordnung darf die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kundinnen und Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter Lokalfläche nicht übersteigen. Die ansässigen Lebensmittelgeschäfte regeln dies in Absprache mit der örtlichen Ordnungsbehörde durch die Ausgabe genau abgezählter Einkaufswagen. Das heißt: Wer ins Geschäft möchte, kann das nur mit einem freien Einkaufswagen tun. Dabei gilt die Pro-Kopf-Regel und nicht die Familienregel: Pro Einkaufswagen ist nur eine Person zutrittsberechtigt.

Altkleidersammlung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) pausiert. Die TBR haben ihre Sammlung von Textilien und Schuhen, die über ihre Depotcontainer im Stadtgebiet erfolgt, am Montag, 6. April, vorübergehend eingestellt, weil aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Krise Engpässe bei der Weitervermittlung der gebrauchten Ware abzusehen sind. Wir bitten daher, die betroffenen Altkleidercontainer der TBR bis auf weiteres nicht mehr zu benutzen und zur Entsorgung vorgesehene Textilien und Schuhe vorerst im Haushalt aufzubewahren. Die Altkleider-Container der TBR werden bis zur Wiederaufnahme der Sammlung mit Plastikfolien abgedeckt. Endsprechende Hinweise werden an den Sammelstellen angebracht.

Gartenabfallsammlung ab sofort nur noch auf dem Schützenplatz Remscheid. Die Technischen Betriebe Remscheid bemühen sich weiter, ihr Entsorgungsangebot für alle Remscheider Bürgerinnen und Bürger aufrecht zu erhalten. Dies ist für den Betrieb des Wertstoffhofes jedoch nur dann möglich, wenn gewährleistet werden kann, dass die geltenden Abstandsregelungen (zwei Meter) eingehalten werden können. Um dies zu gewährleisten, muss die Anzahl der Fahrzeuge, die den Wertstoffhof befahren dürfen, beschränkt werden. Am Samstag hat dies zu einem langem Rückstau auf der Solinger Straße geführt, der den Einsatz von Polizei und Ordnungskräften nötig gemacht hat, um den Verkehr auf der Bundesstraße gewährleisten zu können. Zur Entzerrung der Anlieferungen zum Wertstoffhof werden auf dem Wertstoffhof keine Gartenabfälle  mehr angenommen. Die Öffnungszeiten der Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz Remscheid: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und Samstag von 9 bis 16 Uhr. Außerhalb der genannten Öffnungszeiten dürfen an der Annahmestelle keine Abfälle abgelagert werden.
Die Technischen Betriebe weisen nochmals darauf hin, die Nutzung des Wertstoffhofes auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Nur so kann eine Schließung des Wertstoffhofs vermieden werden. Darüber hinaus werden Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, sowohl am Wertstoffhof wie auch an der neuen Annahmestelle für Gartenabfälle ausnahmslos abgewiesen.

Richtiger Umgang mit Abfall. Gerade in diesen Zeiten der Corona-Prävention erinnern die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an den richtigen Umgang mit Abfällen. Abfälle sollten nicht lose in die Restmülltonne geworfen werden. Alle anfallenden Abfälle sind in stabilen Mülltüten beziehungsweise Müllsäcken zu verpacken, die beispielsweise durch Verknoten verschlossen werden. So kann vermieden werden, dass Abfälle bei der Erfassung in der Restmülltonne, der Sammlung, dem Transport und der Entsorgung im Müllheizkraftwerke der AWG in Wuppertal verwehen und dadurch zu einer Ansteckungsgefahr werden. Sollten zurzeit Mehrmengen an Restmüll anfallen, können die Grundstückseigentümer bei den TBR (abfallentsorgung@tbr-info.de">abfallentsorgung@tbr-info.de) formlos größere Abfalltonnen oder eine häufigere Leerung der Tonnen beantragen. Diese Änderung kann jederzeit zurückgenommen werden, wenn sie nicht mehr nötig ist. Im Einzelfall können auch amtliche Müllsäcke der Stadt Remscheid genutzt werden. Auch hier gilt die bekannte Regel, diese Müllsäcke so lange wie möglich in für andere Personen und auch Tiere nicht zugänglichen Räumen aufzubewahren und gut verschlossen erst kurz vor der Abfuhr bereitzustellen.

Neues Frauenhandbuch für Remscheid erschienen. Eine Neuauflage des Remscheider Frauenhandbuchs ist erschienen. Auf mehr als 80 Seiten finden die Leserinnen und Leser zahlreiche Beratungs- und Informationsangebote zu den Themen Bildung, Recht, Familie, Gesundheit, Vernetzung und Freizeit in Remscheid. Die Angebote sind entweder frauenspezifisch oder besonders an den Lebenslagen und Interessen von Frauen orientiert. Zusammengestellt wurde das Handbuch vom Remscheider Frauenbüro und ermöglicht durch den SLV-Verlag sowie Werbeanzeigen von Remscheider Unternehmen. Das Handbuch wird kostenlos an vielen Stellen im Stadtgebiet – zur Zeit wegen der vielen Schließungen leider nur eingeschränkt – erhältlich sein. Virenfrei geht dies zur Zeit per Download von der städtischen Website: www.remscheid.de.

Appell der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Entrümpeln bitte vertagen! Da viele Menschen wegen der Corona-Krise derzeit zu Hause sind, nutzen sie die Zeit, um mal so richtig aufzuräumen. Der Wertstoffhof war daher in den vergangenen Tagen so stark frequentiert, dass der gebotene Abstand zwischen den Mitarbeitenden und den Kunden und vor allem zwischen den Kunden selbst nicht mehr gewährleistet werden konnte. So nachvollziehbar es ist, die jetzige Zeit für einen Frühjahrsputz zu nutzen, möchten wie Sie bitten, die Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle, wenn möglich, auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Der Wertstoffhof sollte derzeit vor allem als Entsorgungsmöglichkeit für Gewerbetreibende, die notwendige und unaufschiebbare Arbeiten durchführen, erhalten bleiben.
Auch die Anzahl der Anmeldungen im Bereich Sperrmüllabfuhr hat in den vergangenen Tagen stark zugenommen. Diese zusätzlichen Aufträge treffen die TBR in einer Zeit der angespannten Personallage. Im Rahmen einer vorausschauenden Personalplanung in Krisenzeiten muss unter Umständen zuerst im Bereich der Sperrmüllsammlung Personal abgezogen werden, um diese Mitarbeitenden gemäß der Notfall-Priorisierung gesichert für die Sammeltouren der Rest- und Bioabfällen einsetzen zu können. Denn oberste Priorität der TBR ist gerade in diesen Zeiten, die Entsorgung von hygienisch risikobehafteten Abfällen aufrechtzuerhalten. Bitte stellen Sie daher einen Sperrmüllantrag nur noch in den Fällen, in denen es unbedingt notwendig und nicht aufzuschieben ist wie beispielsweise beim Umzug oder Auflösung der Wohnung. Nur so können wir in dieser schwierigen Zeit die Sperrmüllabfuhr leisten.
Deshalb unsere Bitte an alle Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner: Bitte vertagen Sie das Entsorgen auf einen späteren Zeitpunkt! Fahren Sie nur im dringenden Fall zum Wertstoffhof und stellen Sie einen Sperrmüllantrag nur in unaufschiebbaren Fällen! Vielen Dank!

Krebsberatung findet weiterhin statt. Bei Sorgen und Ängsten rund um die Krebserkrankung ist die Krebsberatungsstelle Solingen und Remscheid auch weiterhin für Erkrankte und deren Angehörige erreichbar. Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich telefonisch von Montag bis Donnerstag im Zeitraum 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0177 32 47 130 oder per Mail unter info@krebsberatungsolingen.de an die Krebsberatungsstelle zu wenden.
Seit Oktober 2019 bietet die Beratungsstelle im Gesundheitshaus der Stadt Remscheid Betroffenen und Angehörigen unentgeltliche Beratung und Hilfestellung zum Thema Krebserkrankung.

Corona-Virus: Bürgertelefon im Gesundheitshaus beantwortet medizinische Fragen. In Ergänzung zum Bürgertelefon für allgemeine Fragen rund um das Corona-Virus im Bergischen ServiceCenter unter RS 162000 und dem Hilfetelefon für ältere oder vorerkrankte Menschen mit der unter RS 4645351 ist ein weiteres Bürgertelefon an den Startgegangen: Unter Tel. RS 163555 beantwortet ein Arzt von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr konkrete medizinische Fragen. Die Hotline steht darüber hinaus auch ganztägig für allgemeine Fragen zum neuen Virus zur Verfügung, sie ist bis 17 Uhr besetzt.

EWR-ServiceCenter wegen Corona geschlossen. Mittlerweile gibt es ständig neue Nachrichten, Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen im öffentlichen Leben, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Wie bereits am 13. März mitgeteilt, beobachtet die EWR GmbH als örtlicher Dienstleister täglich die Entwicklung des Coronavirus. So hat sich die EWR jetzt entschlossen, als weitere Vorsorgemaßnahme zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern das EWR ServiceCenter im Allee-Center für den persönlichen Kundenkontakt zu schießen. Diese Vorsichtsmaßnahme gilt bis auf Weiteres. Die EWR bittet die Kunden, so viel wie möglich telefonisch oder per Internet zu erledigen, denn viele Angelegenheiten können so ganz einfach erledigt werden. Die kostenlose Hotline 0800 0 164 164 ist montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr geschaltet.

Stadtwerke Remscheid schließen SR-MobilCenter. Das SR-MobilCenter bleibt ab heute bis auf Weiteres für den persönlichen Kundenkontakt geschlossen. Die Mitarbeiter/-innen sind von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter Tel. RS 164816 und E-Mail backoffice@stadtwerke-remscheid.de erreichbar. Tickets sind online über die SR App oder die Handy Ticket Deutschland App erhältlich. Ebenso sind Tickets in den Vorverkaufsstellen – u.a. bei Wolsdorff Tobacco im Allee-Center oder bei Tabakwaren Wilhelm Göbel, Alleestraße 83 – erhältlich.

Ausländerbehörde erweitert ihren Service. Die Remscheider Ausländerbehörde mit Sitz im Ämterhaus, Elberfelder Straße 32-36, erweitert ihren Service und geht ab dem 1. April mit neuen Öffnungszeiten an den Start. Seit Mittwoch, 1. April, gelten folgende Geschäftszeiten:

  • Montag und Freitag von 7.30 bis 12 Uhr,
  • Dienstag von 13.30 bis 17.30 Uhr,
  • Donnerstag von 7.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr.

Dadurch werden insgesamt zweieinhalb Stunden zusätzliche Öffnungszeit pro Woche angeboten. Das verkürzt nicht nur die Terminvorlaufzeiten; es kann auch mehr Kundschaft ohne Termin bedient werden.

Institutionen berichten oder laden ein (3. Archiv 2020)

Das neue Insektenhotel des KKB.Käthe-Kollwitz-Berufskolleg (KKB) / Insekten sind herzlich willkommen. Auch wenn am KKB derzeit keine Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden können, summt und brummt es dort hoffentlich bald kräftig.  Bei strahlendem Sonnenschein konnten gestern  16.4.) die vom den Erzieher-Oberstufenklassen FSO1 und FSO2 gebauten „Insektenhotels“ in der Nähe unseres Färbergartens auf der frisch bepflanzten Blumenwiese installiert werden. Die Klassen hatten bei diesem „etwas anderen Unterricht“ sichtlich Spaß und setzten tolle Ideen um. Im vergangenen Jahr gewann das KKB Preise beim Wettbewerb „Remscheid summt und brummt“ und hat einige der dort formulierten Projekte, zu denen auch die Bereitstellung von Insektenhotels gehört, bereits umgesetzt. Die Hotels wurden im Lernfeld 4 zum Bildungsbereich ökologische Bildung angefertigt und locken nun in den nächsten (ruhigen) Wochen hoffentlich zahlreiche Insekten an. Lehrerin Karoline Hainbuch ist stolz: „Die angehenden Berufspraktikanten werden nach den Sommerferien in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern arbeiten und tragen die Ideen somit in die Kindergärten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen. Hier kann hier viel gelernt werden über Ökologie und Nachhaltigkeit!“ (Carolin Wolf / Nina Falkenhain)

Stadtsparkasse Remscheid / Geldautomaten wieder im Einsatz. Die Stadtsparkasse Remscheid teilt mit, dass ab sofort die Geldautomaten im Remscheider Brücken-Center und am Hasten auf dem Edeka-Parkplatz zur Bargeldversorgung zur Verfügung stehen. Bislang unbekannte Täter hatten versucht, die beiden Automaten aufzubrechen und die Geräte dabei massiv beschädigt.

Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V. / Schloss Burg freut sich über eigenen Online-Shop. Schon lange liefen die Planungen und Arbeiten an einem eigenen Online-Shop, und endlich ist es soweit: Schloss Burg hat einen Onlineshop. Die beliebten Souvenirs wie 0-Euroscheine, Postkarten, Kurzführer oder auch die Stoff-Maskottchen können ab sofort über die Homepage www.schlossburg.de bestellt werden. In Zeiten der Corona-Krise ist ein Onlineverkauf für Schloss Burg als Museum natürlich auch eine alternative Einnahmemöglichkeit, gerade da, wo durch die auferlegte Schließung der Museen Eintrittsgelder und anderen Einnahmen wegfallen. Der Shop ist unterteilt in die Kategorien Souvenirs, Druckerzeugnisse, Schneidwaren und Gutscheine und bietet neben zahlreichen kleinen typischen Souvenirartikeln, Bücher, Solinger Messer und Wertgutscheine, die nach erfolgreicher Zahlung postalisch zugestellt werden. Der Schlossbauverein freut sich sehr über die Möglichkeit, nun auch Freunden von Schloss Burg, die außerhalb von Solingen oder sogar NRW wohnen, Andenken online zum Kauf anbieten zu können.

Sportbund Remscheid e.V. / Zwei Absagen und Millionen-Zusage. Die Jahreshauptversammlungen der Sportjugend und des Sportbundes Remscheid am Dienstag, 28.April, sind abgesagt. Aufgrund der Corona Krise und der Unsicherheit, wie es nach dem 19. April weitergeht, gibt es für den Vorstand keine andere Möglichkeit, als die JHV auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Traurig aber Corona! Erfreulicher sind neue Nachrichten aus dem Landessportbund(LSB). Für die Sportvereine stehen dank des Einsatzes der LSB Spitze und der Staatssekretärin für den Sport, Andrea Milz, weitere zehn Millionen € zur Verfügung. Der Vorstand und das Fachkräfteteam wünschen Euch trotz allem Frohe Ostern, bleibt gesund und lasst Euch nicht unterkriegen. (Reinhard Ulbrich, Vorsitzender)

Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V. /360 Grad: Virtueller Osterspaziergang in Schloss Burg. Schloss Burg ist wegen Corona im Moment für den Publikumsverkehr geschlossen. Um allen Freunden der Schlossanlage einen Gang durch das Schloss – Rittersaal – Ahnensaal – Kemenate und Kapelle zu ermöglichen, hat der Schlossbauverein zusammen mit seinem digitalen Haus- und Hoflieferanten EXCIT3D eine virtuelle Alternative  geschaffen: Rufen Sie die Website www.Schlossburg360.de auf und betreten Sie das Schloss digital. Bewegen Sie sich virtuell mit der Computer-Maus oder mit dem Smartphone von Raum zu Raum, zoomen Sie auf die Wandbilder und die vielen Details. Über Ostern stellt der Schlossbauverein diese 360 Grad Tour kostenlos zur Verfügung. So haben alle die Gelegenheit, ohne Ansteckungsgefahr durch Schloss Burg zu lustwandeln. (Angereichert um viele Zusatzfunktionen wird dies in Zukunft ein wenig Geld kosten.) (Nadine Neuschäfer)

F(l)air-Weltladen Lüttringhausen / Lieferservice. Sie wollen weiter den Fairen Handel unterstützen, - aber der F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen hat geschlossen??! Kein Problem! Wir bieten Ihnen einen kostenlosen, fairen Lieferservice! Sie bestellen per Mail oder telefonisch, geben Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre Adresse an und natürlich Ihre Bestellung. Wir sind regelmäßig im Weltladen, checken alle Kundenbestellungen, packen sie ein und liefern nach Rücksprache mit Ihnen aus. Sie erhalten die bestellten Waren mit Rechnung ganz bequem nach Hause, ins Büro etc…! - Möglicher Lieferbereich: Remscheid Wir freuen uns auf Ihre Bestellung! flair-weltladen@t-online.de">flair-weltladen@t-online.de,  Tel. RS 564016. Übrigens: Ihre Bestellung könnte auch ein Geschenkgutschein sein. Jetzt kaufen - später einlösen! Jede Bestellung hilft uns, den Weltladen durch diese Krisenzeit zu bringen!

Lüttringhauser Volksbühne / Die Bergischen Heimatspiele 2020 sind abgesagt! Alle Sommer-Aufführungen fallen dem Corona-Virus zum Opfer. Dazu heißt es auf der Homepage des Vereins: „Wir hoffen aber, dass wir uns im November  im Teo-Otto-Theater sehen können. (…) Durch die Absage fehlen uns leider die gesamten Einnahmen des Sommers 2020. Damit wir dennoch beruhigt die Saison 2021 planen können, suchen wir Sponsoren und private Spender, die unsere Arbeit unterstützen.“

„Das CaritasElternohr“ hört. In der jetzigen Ausnahmesituation sind weitestgehend alle Beratungs- und Anwesenheitsdienste in den Rückzug gegangen. Der Caritasverband Remscheid will trotz der momentanen Beschränkungen Menschen, die alleine, einsam oder alt sind und nicht besucht werden können, ein Gegenüber sein: „Deshalb organisieren wir unsere ‚Ohren‘ und werden telefonisch für all Anrufer und ihre Anliegen erreichbar sein. Konkret heißt das: Wir werden da sein, einfach zuhören, offene Fragen bestmöglich beantworten und im Bedarfsfall an aktuelle und bestehende Angebote innerhalb der Stadt Remscheid weitervermitteln.“ Erreichbar bleibt die Caritas Montag bis Freitag von 12.30  bis 15 Uhr unter Telefon RS 491142. Nicht zu verwenchseln mit dem CaritasOHR; das hat die Nr. RS 491149.

Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH / Jetzt ist Zeit für Zukunft. Zwar ist das BZI durch die Coronakrise derzeit geschlossen, trotzdem ist es gerade jetzt an der Zeit, sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Denn Weiterbildung und Qualifizierung werden auch in und gerade nach der Krise ein wesentlicher Baustein für die berufliche Fortentwicklung und einen sicheren Arbeitsplatz sein. So können die Beratungen zum Bildungsscheck des Landes NRW und der Bildungsprämie des Bundes in gewohnter Qualität telefonisch oder per E-Mail durchgeführt werden. Gleiches gilt für die Beratung zur beruflichen Entwicklung des Landes NRW. „Hier bieten wir ein Telefongespräch oder eine Beratung mittels Video-Chat an“, erklärt Christina Bollenbeck, Leiterin der Weiterbildung im BZI. Interessenten können sich täglich zwischen 8 und 12 Uhr sowie nach Vereinbarung mit Christina Bollenbeck unter Tel. RS /9387131 oder per Mail c.bollenbeck@bzi-rs.de in Verbindung setzen.

Remscheider Sport- und Familienfest fällt aus. „Mit großem Bedauern“ teilen die Stadtsparkasse Remscheid und der Sportbund Remscheid mit, dass das für den 16. Mai  im Remscheider Stadtpark geplante Sport- und Familienfest aufgrund der aktuellen Situation abgesagt werden muss. Die Gesundheit geht vor, darin sind sich Sparkasse und Sportbund einig.

F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen / Der Verkauf geht weiter, trotz Ladenschließung. Der Faire Handel in Remscheid geht weiter. Obwohl wir den F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen vorübergehend schließen mussten, um uns an den Schutzmaßnahmen zu beteiligen, die die Pandemie des Corona-Virus erfordert. Sie können bei uns bestellen: · durch Einwurf eines Bestellzettels in den Briefkasten, Gertenbachstr. 17 · durch Zusendung einer Karte, eines Briefes mit Ihrer Bestellung · durch Anruf: Tel. 02191-564016 (AB) · per Mail: flair-weltladen@t-online.de oder · über die Homepage www.flair-weltladen.de, Buchhandlung; dort gibt es eine Kategorie „Bestellung“, die Sie als Mail direkt absenden können. Mittwochs und freitags zwischen 17 und 18 Uhr können Sie Ihre Ware am Weltladen abholen. Eine Rechnung liegt bei. Auf Wunsch liefern wir auch im Raum Lüttringhausen/Lennep Waren aus.

Diakonie im Kirchenkreis Lennep / Die Diakonie-Corona-Hotline hilft. Unter dem Motto: „Wir sind für Sie da! – Die Diakonie-Corona-Hotline hilft!“ hat die Diakonie im Kirchenkreis Lennep eine extra eingerichtete Hotline unter Tel. RS 5916066. Sie istbis auf Weiteres von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr erreichbar. Die Diakonie-Mitarbeiter*innen unterstützen durch Beratung und Vermittlung, bieten aber ausdrücklich keine gesundheitliche Beratung rund um Corona an. Mit der Telefon-Hotline will das Diakonie-Team einen Beitrag dazu leisten, der Vereinsamung  und Überforderung entgegenzuwirken und bei der Suche nach Unterstützung zu helfen. Die derzeitige Kontaktsperre bringt außerdem weitergehende Probleme, wie z.B. psychische oder emotionale, aber auch finanzielle Notlagen. Was also tun, woher bekomme ich Informationen, wer kann mir helfen? Diese und ähnliche Fragen können die Menschen ab sofort über diese Telefonhotline an das Beraterteam der Diakonie richten. In Kürze soll das Beratungsangebot auf die Städte Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen, ausgeweitet werden. Diese Kommunen gehören auch zum Einzugsbereich der Diakonie im evangelischen Kirchenkreis Lennep. (Florian Schäfer)

Lüttringhauser Turnverein / Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit verschoben / Maiwanderung fällt aus. Der LTV hat beschlossen, die traditionelle Maiwanderung in diesem Jahr ausfallen lassen. Aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen war diese Entscheidung alternativlos. Der LTV trägt die Verantwortung für die Teilnehmer der beliebten Maiwanderung; er bedauert diese Entscheidung. Der geschäftsführende Vorstand des LTV hat beschlossen, die auf den 24. April 2020 terminierte Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Auch diese Entscheidung war unausweichlich. Sobald es die Umstände wieder zulassen, werden wir eventuell über einen neuen Termin entscheiden.

NABU Remscheid / Krötensammeln im Eschbachtal. Im April unterstützt der NABU-Remscheid den RBN Wermelskirchen bei der Kontrolle eines Krötenzauns im Eschbachtal. Jedes Frühjahr wird je nach Witterung im März ein Krötenzaun aufgebaut und dann so lange betreut, bis die Amphibien durchgewandert sind. Bei der Betreuung werden die Tiere täglich morgens oder abends aus den hinterm Zaun eingegrabenen Eimern geholt bzw. von der Straße gesammelt und in Sammel-Eimern sicher in den Teich auf der anderen Straßenseite getragen. Wer Interesse hat ein bisschen mitzuhelfen, ist herzlich willkommen. Wer möchte, kann auch in die bestehende Whats-App-Gruppe aufgenommen werden. Unverbindliche Informationen: Anja Greins, 0163/3769442 (NABU Remscheid).

Steffenshammer e.V. / Wegen Corona geschlossen. Aufgrund des Coronavirus–Risikos bleibt auch  der Steffenshammer bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Wir bitten um Verständnis!

Wochenrückblick vom 20. bis 25. April 2020

 

Wochenrückblick vom 13. bis 19. April 2020