Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Wochenrückblick vom 23. bis 29. März 2020

 

Wochenrückblick vom 16. bis 22. März 2020

 

Kein Bedarf an Adrenalin und Abenteuer

Die aktuelle Ausgabe von "Prisma".

Dies vorweg, damit niemand glaubt, jetzt komme Kollegenschelte: Der technische Vorlauf bei der Produktion des Fernsehmagazins “prisma“, das vielen Tageszeitungen in NRW beiliegt, lässt keine (tages)aktuelle Berichterstattung zu. In Krisenzeiten kann es daher passieren, dass bestimmte Inserate und Überschriften Gedankengänge auslösen, die nicht zu Ferienspaß und Erholung führen, sondern in eine ganz andere Richtung – zu Corona-Viren.

Beispiel aus „prisma“ für die kommende Woche vom 21. bis 27. März: „Gesundbleiben mit Aquafitness“ und „Adrenalin und Abenteuer. Freizeitpark bieten Spaß für die ganze Familie“. An Adrenalin und Abenteuer hätte ich in diesen Tagen keinen Mangel, wenn mir danach wäre. Ich müsste mich nur wie Heike Petermann an die Wursttheke eines Remscheider Supermarktes begeben. Was sie dort erlebte, schilderte sich gestern auf Facebook bei "Du bist Remscheider, wenn...": "Ich war heute im Edeka einkaufen. An der Fleischtheke standen die Menschen dicht gedrängt in der Schlange. Das kann ich in unserer jetzigen Lage überhaupt nicht verstehen. Ich brauchte etwas Wurst und hielt den Mindestabstand von zwei Metern zu meinem Vordermann ein. Und eh ich mich versah standen zwei Kunden vor mir. Ich sagte darauf, dass ich auch an der Wursttheke stehe. Ich bekam die Antwort: das sei ja wohl nicht ersichtlich, da ich ja viel Platz zu meinem Vordermann gelassen habe. Als ich darauf auf den Mindestabstand hingewiesen habe, wurde ich fassungslos angeschaut. Das gleiche passierte mir dann auch an der Kasse. Überdenkt doch bitte eure Handlungsweise. Keiner möchte eine Ausgangssperre. Aber wenn wir weiter so handeln, kommt sie."

Oder das, was Michael Mahlke gestern erlebte: „Als ich bei Netto war, dachte ich so, dass jetzt Kinder als Waffen eingesetzt werden. Mehrere Frauen mit je bis zu vier Kindern um die acht Jahre, die nicht deutsch sprachen, ließen diese durch den Laden laufen zwischen Seniorinnen mit Rollator und ohne Rollator. Keine Ermahnung. Von Abstand an der Kasse ganz zu schweigen. Im Kaufland waren dann Gruppen von sechs Jugendlichen um die 14 Jahre unterwegs, die sich zusammen Dosengetränke kauften und sich rumschubsten und nichts beachteten. Offenkundig haben wir bei solchen Verhältnissen den Kampf schon verloren. Wohlstandsverwahrlosung oder Dummheit. Es fehlt die harte Hand - und nicht der Sozialarbeiter!“

Es sieht wirklich nach purer Dummheit aus! Oder ist es Ignoranz und Selbstüberschätzung? Das sind ja leider ebenfalls Krankheiten unserer "Wohlstandsgesellschaft". Motto: "Ich, alles und sofort!" Das lässt bei mir den Adrenalinspiegel steigen! Ich fürchte, es wird nicht mehr lange dauern und Polizei und Ordnungsdienst fahren mit Megaphonen ("Flüstertüten") durch die Straßen und "flüstern" diesen Menschen ihre Unverantwortlichkeit so lange in die Ohren, bis das Trommelfell schmerzt. Wer dann Deutsch versteht, dürfte im Vorteil sein...

Diese Ansprache wird in die Geschichte eingehen

Was Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern Abend den Zuschauerinnen und Zuschauern von ARD, ZDF und anderen deutschen Fernsehanstalten zu sagen hatte, wird in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingehen. Es war der eindringliche Appell an alle Menschen in diesem Land, den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus (endlich) ernst zu nehmen: „Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so auf unser gemeinsames, solidarisches Handeln ankommt.“ Erstmals in ihrer Amtszeit wandte sich die Kanzlerin außerhalb ihrer üblichen Silvester-Ansprachen persönlich und unmissverständlich an die Bevölkerung. Die Corona-Krise sei erst. „Nehmen Sie es auch ernst!“ Die räumliche Distanz zu Mitmenschen sei womöglich lebensrettend.

Der Waterbölles hält diese Fernsehansprache für so wichtig, dass er allen Nutzern sozialer Medien empfiehlt, sie auf ihren eigenen Seiten zu teilen. Schade nur, das es der Studiotechnik ausgerechnet bei dieser historischen Aufzeichnung nicht gelungen ist, die (übliche) technische Bildqualität einzuhalten, die das Startfoto verspricht. (https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-676493.html)

März 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Ins Timescafé hatte gestern die SPD zu einer Diskussion über die Zukunft von Alleestraße und Markt eingeladen. Links Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, Mitte Bezirksbürgermeister Otto Mähler und rechts Architekt Friedhelm Reska. Foto: Lothar Kaiser Was wird aus der Alleestraße? Noch mehr Leerstände als bisher schon? Noch mehr Ein-Euro-Läden? Mehr als 60 Bürger/innen lockten diese Fragen vor zehn Jahren ins „Timescafé“ am Dorthin hatte Bezirksbürgermeister Otto Mähler namens der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid eingeladen. Es kam auch Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein: Eine Idee hatte Sonnenschein schon früher geäußert und wiederholte sie bei der Gelegenheit: „Wir müssen an der Alleestraße auch an Abbruch und  Neubau denken.“ Bei vielen Gebäuden, die in den 1960-er, 1970-er Jahren entstanden sei, lohnten sich keine Energiesparmaßnahmen mehr; da sei ein Neubau die bessere Alternative. Aber, so der Stadtplaner: „Wir brauchen Leute, die das finanzieren, und andere, die dann da einziehen.“ In einer Stadt ohne Geld würde auch die bester Planung nichts nützen, kämen nicht auch „Privatleute  ins Boot!"

Die Integration der ausländischen Mitbürger in die deutsche Gesellschaft, sprich: in unsere Stadt Remscheid, war „sein Ding“ schon seit zwanzig Jahren, als Luigi Costanzo, bis dahin Vorsitzender des städtischen Migrationsausschusses, im März 2010 zum Vorsitzenden des ersten Integrationsausschusses der Stadt gewählt wurde. Der gebürtige Italiener verstand sein altes/neues Amt so: „Das Beste draus machen für die Migrantinnen und Migranten in Remscheid!“ Die sechs Mitglieder der beiden (ansonsten konkurrierenden) türkischen Listen A 1 und Remscheider Union 2010 enthielten sich der Stimme, auch Erden Ankay Nachtwein (Union), Parteifreundin von Costanzo. Weil „man mit uns über den/die Kandidaten nicht vorher gesprochen hat, die wir heute mit wählen sollen!“ Später stellte sich heraus: Wegen Manipulationen bei der Briefwahl musste, die Wahl komplett wiederholt werden, anfangen bei der Aufstellung, Einreichung und Zulassung der Listen.

Der Aufsichtsrat der EWR GmbH stimmte vor zehn Jahren dem Plan der Geschäftsführung zu, die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Lennep und Bergisch-Born („Balkantrasse“) zu kaufen und darauf unterirdisch eine neue Stromleitung zu verlegen zur besseren Versorgung des Industriegebietes in Bergisch Born. „Nach Kauf der Grundstücke durch die EWR GmbH kann die Stadt Remscheid die Trasse dann für einen Fahrradweg nutzen und trägt dafür auch die Folgekosten“, teilten die Stadtwerke damals mit. Das Projekt „Strom/Fahrrad“ war mit 1.251.000 Euro veranschlagt, 786.000 € für die Kabeltrasse und 465.000 € für die Fahrradtrasse.

Die Botschaft der Vereinsvertreter an die OB: 'Wir sind ratlos!'. Foto: Lothar Kaiser Im Großen Sitzungssaal des Rathauses stellte Oberbürgermeisterin Beate Wilding am 4. März 2010 Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Remscheider Vereine und Institutionen ihren Fünf-Jahres-Plan zum Schuldenabbau vor ("Giftliste"). Mit der Zielsetzung „Wir wollen aus eigener Kraft Handlungsfähigkeit und Gestaltungsspielräume wiedererlangen“! Nicht zum ersten Mal wurde dabei die so genannten Vergeblichkeitsfalle beschrieben. Sie bedeutet: Selbst bei Aufgabe aller so genannten freiwilligen Aufgaben kann ein Haushaltsausgleich nicht erreicht werden. Das ist der Grund, warum die Stadt auch jetzt noch einen hohen Schuldenberg vor sich herschiebt. Am 31.12.2009 waren es 471,5 Millionen Euro. Bis 2015 klettert der Betrag auf 618,5 Millionen Euro. Und zum Ende des Jahres 2019 waren es noch 542 Millionen Euro.
Auf der Tribüne warteten im März 2010 Ratsmitglieder von SPD, Grünen, FDP und CDU gespannt auf die von Moderator Horst Kläuser erhofften „phantastischen Vorschläge, auf die noch keiner gekommen ist“. – Sie warteten vergeblich. Peter Maar, der Vorsitzende des Heimatbundes Lüttringhausen stellte es nach anderthalb Stunden mit Bedauern fest: „Noch  kein einziger Sparvorschlag!“

Bilden die neue AG der Lenneper Vereine: Klaus Kreutzer, Gunther Brockmann, Dr. Ralf Flügge, Erwin Fuhrmann, Herbert Potthoff und Andreas Hackländer. Foto: Lothar Kaiser Vor zehn Jahren gründeten fünf Lenneper Traditionsvereine eine Arbeitsgemeinschaft – die  Altstadtfreunde Lennep e.V. , der Schützenverein  Lennep 1805 e.V., der  Verein zur Förderung der freiwilligen Feuerwehr Lennep 1867 e.V., die Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V. und der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir als  Verhandlungsführer stärker“ haben, versprachen sie sich erfolgreichere Verhandlungen mit Lieferanten ebenso wie mit Politik und Verwaltung der Stadt. Ralf Flügge, Vorsitzender der Altstadtfreunde und auch in manchen anderen Lenneper Vereinen zu Hause, sagte damals: „Enge persönliche Verflechtungen zwischen den Vorstanden machen vieles einfacher, verhindern Rivalitäten und Spannungen.“ Eine ganze Reihe weiterer Vereine habe bereits Interesse an einer Mitarbeit geäußert. Wäre interessant, nach zehn Jahren mal einen Erfahrungsbericht zu hören.

In den Vorstand der Jungen Union Remscheid wurden im März 2010 zwei frühere Mitglieder des Remscheider Jugendrates gewählt, Matthias Heidtmann (damals 20) und Fabian Günther (damals 21). Günther war Mitglied im 1. Jugendrat, Heidtmann Vorsitzender des  2. Jugendrates. Er macht in der CDU Karriere: Seine Wahl zum neuen Kreisvorsitzenden in der Nachfolge von Jens Peter Nettekoven gilt als sicher.

Alexa Schmitz löste im März 2010 Monika Hein als Vorsitzende der  Frauen-Union der CDU Remscheid ab. Im September ist sie Gegenkandidatin von Burkhard Mast-Weisz bei der Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt.

Erinnern Sie sich noch an Lonny Kellner?“, fragte der Waterbölles am 2. März 2010.Der WDR Wuppertal sucht damals Personen, die Lonny Kellner kannten bzw. ihr schon einmal begegnet sind. Der Anlass: Die deutsche Schauspielerin und Ehefrau des Showmasters Peter Frankenfeld wurde vor 80 Jahren in Remscheid geboren. Sie starb am 22. Januar 2003 in Hamburg.

Bei einem 64 Jahre alten Remscheider klingelte Anfang März 2010das Telefon. Der Anrufer nannte seinen Namen nicht, sondern ließ diesen vom Opfer erraten. Nachdem der überraschte Pensionär den Anrufer für seinen Freund "Peter" gehgalten hatte, wurde dies vom Betrüger bestätigt. Der falsche "Peter" gab dann an, Geldsorgen zu haben und dringend 3.500 Euro zu brauchen. Das scheinbar gutgläubige Opfer vereinbarte dann in weiteren Telefonaten mit dem "Peter" eine Übergabe des Geldes bei ihm zu Hause in Lüttringhausen. Eine Bekannte sollte das Geld abholen. Als die blonde junge Frau später klingelte, wurde sie von der Polizei erwartet und wegen versuchten  Trickbetrugs festgenommen, kurz darauf auch der falsche "Peter" in der Nähe des Hauses. Bei dem vermeintlichen Opfer handelte es sich um einen pensionierten Polizeibeamten. Der war auf das Geschwisterpaar (21 und 19 Jahre) nicht hereingefallen.

Ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstand vor zehn Jahren bei einem  Dachstuhlbrand in Kremenholl, Rudolfstraße. Dort hatte eine Dachgeschosswohnung Feuer gefangen. Nachdem der Brand mit Wasser gelöscht war, waren drei Wohnungen vorübergehend nicht mehr bewohnbar.

17 Schüler im Alter zwischen 13 und 16 feierten vor zehn Jahren in der Turnhalle des Albert-Einstein-Gesamtschule eine nächtliche Party. Zitat aus dem Polizeibericht: „Die Räumlichkeiten waren durch Getränke- und Essensreste teilweise erheblich verschmutzt. Die Beamten stellte die Personalien der Jugendlichen fest. Anschließend wurden sie in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Der Transport zur Hauptwache am Quimperplatz erfolgte mittels eines Busses der Remscheider Verkehrsbetriebe.“

Die Rücksichtslosigkeit steigt mit dem Grad der Bequemlichkeit. Anwohner der kleinen Stichstraße Am Schützenplatz merkten das im März 2010 und auch später – an jedem Tag, an dem der Kindergarten „Windvogel“ geöffnet hat. Den dort Notausgang der Kita an der Stichstraße nutzten damals viele Eltern, um morgens auf die Schnelle ihre lieben Kleinen in die Kita zu bringen und nachmittags dort wieder abzuholen. Ein Fall für die städtische Verkehrsüberwachung, hieß es damals in der Bezirksvertretung Lüttringhausen. Lange nichts mehr von "Verkehrsstau"  an dieser Stelle gehört…

Pressemitteilungen 2020 der Verwaltung u.a. im Archiv (1)

„kulturAdressen Remscheid“: Jetzt aufnehmen lassen. Die Kulturförderung der Stadt Remscheid erweitert ihr Angebot für Kulturschaffende. Es nennt sich „kulturAdressen“ und ermöglicht es, auf einfache Weise auf sich selbst und das eigene Schaffen aufmerksam zu machen. Dahinter verbirgt sich eine kulturspartengerechte Auflistung von Remscheider Angeboten im Bereich der kulturellen Szene und der kulturellen Bildungsarbeit. Kulturschaffende können in ihren Kontakt ein Bild im jpg-Format und eine Verlinkung auf die jeweils eigene Homepage auf die Seite der Stadt Remscheid unter remscheid.de/Freizeit und Kultur/kulturAdressen einstellen zu lassen. Dabei können sie ihren Kontakt unter maximal zwei Sparten (Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Digitale Medienkunst, Heimat, Kulturvereine, Religiöse Gemeinschaften, Kulturförderung, Kulturpolitik, Kulturvermittlung, Literatur, Museen, Musik, Spartenübergreifende Projekte, Tanz / Ballett) vorsehen. Tipps zur Aufnahme in kulturAdressen finden Interessierte im städtischen Internetportal unter https://remscheid.de/freizeit-und-kultur/kulturAdressen/146380100000140742.php! Das gehört nicht in die Toilette. Die Technischen Betriebe Remscheid werden nicht müde, daran zu erinnern, was nicht in die Toilette oder den Kanal gehört. Welche Folgen feste Abfälle im Kanalsystem auslösen können und wohin sie eigentlich gehören – darüber informierten die TBR in ihrem Internetportal unter https://www.tbr-info.de/files/daten/entsorgung/download/Das_gehoert_nicht_in_den_Kanal.pdf.

Wochenmarkt Lennep nur noch am Samstag. Auf Grund der Absage zweier Marktbeschicker, die bislang mittwochs ihre Waren auf dem Lenneper Wochenmarkt am Alter Markt feilgeboten haben, findet seit Januar 2020 der Lenneper Wochenmarkt vorerst nur noch samstags im gewohnten Zeitraum von 7 bis 13 Uhr statt.

Neues Programmheft Frühjahr/Sommer der Friedrich-Spee-Akademie Remscheid erschienen. Das neue Programmheft ist als Printversion und als PDF-Ausgabe verfügbar. Es liegt an verschiedenen Auslagestellen zur Mitnahme aus. Hierzu gehören beispielsweise die Rathäuser Remscheid und Lüttringhausen, das Ämterhaus am Friedrich-Ebert-Platz, der Fachdienst Soziales und Wohnen (Alleestraße 66), das Gesundheitshaus (Hastener Straße 15) und das Seniorenbüro (Markt 13).Außerdem steht das Programmheft zum Download unter http://www.fsa-online.eu/programm-hw.html zur Verfügung. Bereits seit dem Jahr 2007 bietet die Friedrich-Spee-Akademie in Remscheid vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote für Menschen in der zweiten Lebenshälfte an. Schirmherr der Akademie ist Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Achtung vor falschen Mitarbeitern der TBR! Kurz nach dem öffentlichen Hinweis, dass die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) die Grundabgabenbescheide 2020 in den nächsten Tagen per Post auf den Weg geben, machen sich kriminelle Kräfte auf den Weg: Den TBR ist heute ein Fall gemeldet worden, bei dem sich ein angeblicher Mitarbeiter der TBR telefonisch bei älteren Herrschaften gemeldet und seinen Antrittsbesuch für die kommenden Tage ankündigt hat. Um, so seine Begründung, zum neuen Bescheid zu beraten. Die TBR weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei keineswegs um einen Mitarbeiter handelt. Es gibt auch kein persönliches Beratungsangebot in den eigenen vier Wänden zu den Grundabgabenbescheiden 2020. Wer einen solchen Anruf eines angeblichen TBR-Mitarbeitenden erhält, wird gebeten, das unverzüglich bei der Polizei unter Tel.110  anzuzeigen.

Neuer Link zu Gelben Tonnen im Abfuhrkalender. Leider konnte trotz intensiver Bemühungen der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) weder mit dem gemeinsamen Vertreter der Dualen Systeme, der „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ noch mit dem von diesen beauftragten Unternehmen, der Firma Awista- Logistik GmbH in Düsseldorf, eine Verständigung über einen gemeinsamen Abfuhrkalender für alle Abfalltonnenarten erzielt werden. Die Darstellung der Gelben Tonnen (gelber Rombus) im Abfuhr-Kalender der TBR entfällt somit im Jahr 2020. Inzwischen hat die AWISTA eine Seite auf ihrer Homepage veröffentlicht, auf der man durch Eingabe des Straßennamens die Abfuhrtermine 2020 herausfinden kann.

Gemeinsame Bürgersprechstunde von KOD und Polizei nur noch monatlich. Wegen nachlassender Resonanz reduzieren Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) und Polizeiinspektion Remscheid die im Februar gestartete wöchentliche Bürgersprechstunde auf einmal im Monat. Ab sofort steht das Beratungsteam an jedem zweiten Dienstag eines Monats von 14 bis 15 Uhr im Wartebereich Bürgerservice und Wahlen, Dienstleistungszentrum, Elberfelder Straße 36, 42853 Remscheid, bereit. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.  Besorgte Bürgerinnen und Bürger erreichen den KOD außerdem über das Bergische Service-Center, Tel. RS 1600.

Bei Corona ist eine Pressekonferenz keine gute Idee

Waterbölles

Keine Kultur-Veranstaltungen und keine Schule mehr“, überschrieb der Waterbölles am Freitag, 13. März, die Pressemitteilung der Stadt Remscheid, in der für den folgenden Montag wegen der Verbreitung des Corona-Virus die Schließung alle Schulen und Kindertagesstätten angekündigt wurde und ab Samstag, 14. März, die sämtlicher städtischer Kultureinrichtungen – also VHS Remscheid, Musik- und Kunstschule, Teo Otto Theater, Deutsches Röntgen-Museum und Deutsches Werkzeugmuseum. Untersagt wurden am Freitag auch alle öffentlichen Veranstaltungen jeglicher Art, Kinovorstellungen des CineStar und sämtliche Veranstaltungen von Westdeutschem Tourneetheater, Rotationstheater und Schatzkiste.

Die Botschaft, die dem folgte, war noch deutlicher: „Am besten, liebe Remscheider, Ihr bleibt mal alle Zuhause!“ Daran halte ich mich. Damit fallen Pressekonferenzen in mehr oder weniger kleinen Räumen, in denen sich die Gesprächspartner doch meist recht nahe kommen, komplett flach. Diese Einsicht setze ich auch bei jenen voraus, die etwas mitzuteilen haben. Das muss ja nicht unbedingt mündlich geschehen. Es gibt ja schließlich E-Mails, es gibt das Telefon, man kann Telefonkonferenzen über den Telefonanbieter organisieren, ja man kann sogar per Skype über das Internet von Laptop zu Laptop mit einem Gegenüber konferieren und hat dabei auch noch Blickkontakt (Video). Da bleibt dann keine Botschaft mehr übrig, die nicht übermittelt werden könnte.

Die Hauptsache ist jetzt, die Zahl der Corona-Infektionen niedrig zu halten, sich nicht selbst zu infizieren, aber auch nicht als Viren-Träger andere zu gefährden. Deshalb halte ich mich zurzeit noch häufiger als sonst an meinem Schreibtisch auf. Das hat für meine Leserinnen und Leser den Vorteil, dass wichtige Verlautbarungen, z. B. die Corona-Pressemitteilungen der Stadt Remscheid, ohne große Zeitverzögerung (wegen Abwesenheit) auf waterboelles.de veröffentlich werden können. Dass davon auch die Parteien profitieren, zeigte sich gestern bei der E-Mail der FDP („Freie Demokraten unterstützen Burkhard Mast-Weisz“), die um 13.58 Uhr bei mir einging und schon wenig später in Netz stand.

Institutionen berichten oder laden ein (2. Archiv 2020)

Caritasverband Remscheid e.V. / Fachdienst Wohnungsnotfall- & Eingliederungshilfen braucht Unterstützung. Seit vielen Jahren unterstützt die Remscheider Tafel das „Tagescafé“ des Caritasverband Remscheid e.V. in der Schüttendelle 40a mit Lebensmittelspenden. Dadurch kann täglich ein kostenfreies Frühstück für „bedürftige Menschen“ sichergestellt werden. Mit Hilfe ehrenamtlicher Helfer*innen werden diese Spenden dienstags und freitags in Lennep bei der Remscheider Tafel abgeholt. Leider  haben wir aktuell aufgrund familiärer Gründe bzw. Erkrankungen Vakanzen. Daher suchen wir dringend ehrenamtliche Helfer*innen, die einmal wöchentlich diese Fahrten übernehmen (Zeitaufwand ca. 1,5 Stunden) bzw. bereit sind bei Erkrankungen oder anderen Vakanzen einzuspringen. Pkw wird gestellt. Rückfragen bitte an Ute Schlichting unter Tel. RS 29606 oder E-Mail u.schlichting@caritasverbandremscheid.de">u.schlichting@caritasverbandremscheid.de.

Partnerschaftsvereins Remscheid-Quimper mit neuem Vorstand. Bernd Fiedler (Vorsitzender), Axel Mandt (2. Vorsitzender), Dieter Wetzel (Kassierer) und Patricia Lehnartz (Schriftführerin) sind das neue Führungsteam des Partnerschaftsvereins Remscheid-Quimper. 73 stimmberechtigte Mitglieder wählten den komplett neuen Vorstand im Großen Sitzungssaal des Rathauses mit großer Mehrheit. Bernd Fiedler (66), pensionierter Leiter des städtischen Sportamtes, hat die Idee der Städtepartnerschaft in Remscheid von Anbeginn mit befördert. Das 50-jährige Bestehen der „Jumelage“ im kommenden Jahr soll groß gefeiert werden. Wie – können die Vereinsmitglieder mit entscheiden. Denn über ein regelmäßigen Stammtisch sollen sie in die Vereinsarbeit mehr eingebunden werden. (Für Terminankündigungen kann der Vorstand gerne diese Rubrik im Waterbölles nutzen)

Junge Liberale Remscheid / Kreiskongress. Am 29. Februar fand der Kreiskongress der Jungen Liberalen Remscheid statt. Als Kreisvorsitzender wurde Philipp Leuchten im Amt bestätigt. „Im neuen Amtsjahr gilt es, die zahlreichen jungen Menschen, die aktuell ihr politisches Interesse unter Beweis stellen, für die Arbeit in einer Partei oder einer Jugendorganisation zu begeistern. Hier kann man Ziele am effektivsten umsetzen“, so der 21-jährige Student. Ergänzt wird der Vorstand durch Sven Chudzinski, stellvertretender Kreisvorsitzender für Finanzen, sowie Roksana Bielecka, stellvertretende Kreisvorsitzende für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Ökumenische Initiative Lüttringhausen / F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen/ Neues regelmäßiges Angebot. Künftig wird es im F(l)air-Weltladen regelmäßig am 1. Donnerstag im Monat zwischen 15 und 18 Uhr ein Angebot mit Waffeln geben. Im März werden Pizzawaffeln und Waffeln mit Sahne serviert. Das werde den Rahmen für einen regen Austausch der Gäste abgeben, schreiben die Gastgeber.

Paritätischer Wohlfahrtsverband Remscheid / Krankenkassenförderung in der Selbsthilfe. In den Räumlichkeiten der „Tagesklinik Stiftung Tannenhof“ fand ein Workshop zum Thema Änderungen im Rahmen der Selbsthilfeförderung statt. Bei der vom Selbsthilfe-Büro Remscheid organisierten Informationsveranstaltung referierte Roland Kakies von der AOK Rheinland/Hamburg, Geschäftsstelle Remscheid, über die wesentlichen Änderungen ab 2020 und beantwortete die Fragen der zahlreichenden Anwesenden. Die gesetzlichen Krankenkassen fördern die Aktivitäten der Selbsthilfegruppen und a. mit finanziellen Mitteln. Ab 2020 gibt es eine Neuregelung der Mittel. Unterstützung bei der Antragsstellung erhalten die Selbsthilfegruppen im Selbsthilfe-Büro Remscheid. Auch werden dort Interessierte an die bestehenden 40 Selbsthilfegruppen in Remscheid weitervermittelt (Tel. RS 292071, E-Mail selbsthilfe-remscheid@paritaet-nrw.org Sprechzeit montags 9 bis 12 Uhr).

Waterbölles auf Spitzenplätzen im deutschen Blog-Ranking

Der schnellen Information der Remscheider Bürgerinnen und Bürger – am heutigen Tage gefühlt im Minutentakt – verdankt der Waterbölles auf der Internetseite bloggerei.de unter den dort beobachteten Internet-Bogs in Deutschland zwei Spitzenplätze: Unter den 67 Stadtblogs wird der Waterbölles heute auf Platz 1 geführt, und unter allen von bloggerei.de aufgeführten bundesdeutschen Blogs, 5.474 an der Zahl, steht der Waterbölles gegenwärtig auf Platz 29. Das kann er dem Informationsbedürfnis seiner Leserschaft verdanken, und das ist in diesen Krisenzeiten besonders groß. Während waterboelles.de in normalen Zeiten im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (seitdem bei Bloggerei angemeldet) 674 Besucher/innen am Tag hat, kletterte die Zahl der Besucher in diesem Krisen-Monat auf 3.093 (1. Mai). Und es sieht danach aus, als ob diese Zahl im Laufe des heutigen Abends noch überschritten würde.

Treffen der Skoliose-Selbsthilfegruppe

Wir laden zum nächsten Info–Abend in Wuppertal ein!! Termin: 
Mittwoch,  18. März,  von 18 bis 20 Uhr in der "Börse" Wolkenburg 100, in Wuppertal-Elberfeld.

Das Treffen am 18. März entfällt wegen  der Auflagen durch das Corona Virus!!!!

Wir informieren über Behandlungsmöglichkeiten der Skoliose und anderen Wirbelsäulenerkrankungen, konservativ und operativ. Wir möchten insbesondere Kinder, Jugendliche und deren Eltern ansprechen und einladen. Wichtig ist die Früherkennung und Einleitung einer gezielten Therapie. Unser Ziel ist es, Betroffene in einer Diskussionsrunde zum Erfahrungsaustausch anzuregen. Info unter:  www.skoliosegruppe-bergischland.de, Mail: shgbergischland@online.de. (Klaus Bothe).

Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick vom 9. bis 15. März 2020

 

Wochenrückblick vom 2. bis 8. März 2020