Skip to content

Juni 2012: Der Waterbölles blättert zurück

Schäfchenwolken vor blauem Himmel. Wer den Wetterbericht gehört oder gelesen hatte, freute sich darüber, dass der angekündigte Regen Anfang Juni 2012 beim Jubiläum zum 100jährigen Bestehen des Freibades im Eschbachtal ausblieb. Leider kamen außer den Jungen und Mädchen der Kita „Johannesnest“, die die Badesaison mit Liedern eröffneten, und  der Gruppe „E-Dancer“ gerade mal ein paar Dutzend Gäste zum Jubiläum, und keiner von ihnen hatte eine Badehose oder einen Badeanzug dabei. Dafür war es trotz Sonne einfach zu kalt.

Man sieht es eigentlich überall in der Stadt: Lkw parken in Wohngebieten und stören im  Stadtbild. Besonders, die Anwohner, die im Parterre wohnen, haben durch einen Lkw schon einmal ein Wochenende völlige Verdunklung. Startet solch ein Lkw  frühmorgens, dann ist die gesamte Nachbarschaft geweckt, besonders wenn der Wagen noch warmlaufen muss; Parterre-Bewohner müssen aus dem Bett springen und schnell die Fenster schließen. Richtig ärgerlich und bedrohlich wird die Angelegenheit, wenn wochenlang oder das gesamte Wochenende eine ganze Lkw-Reihe eine gesamte Anwohnerstraße blockiert. Darüber gab es in Remscheid – auch bei Oberbürgermeisterin Beate Wilding – vor zehn Jahren Beschwerden. „Es sind eindeutige Regelungen und auch Lösungen gesucht“, hieß es damals in der Stadtteilzeitung Rosenhügel.

Kurz vor der Freigabe stand vor zehn Jahren die neue Stützmauer an der „Straße Osterbusch. Samt Schutzzaun auf der Mauerkrone. Was dann noch fehlte, war die mit der Stadt Remscheid vereinbarte Bepflanzung der Böschung oberhalb der Mauer.

Im Juni 2012 berieten die Ratsfraktionen über ein wohnungspolitisches  Handlungsprogramm. Bis 2030 sinke in Remscheid die Einwohnerzahl von 110.600 auf 93.000, hieß es damals. Das war ein Rückgang um fast 16 Prozent. Heute liegt die Zahl wieder über 111.000.

An der Stuttgarter Straße (früher Bauluststraße) wird seit mehr als 119 Jahren Unterricht erteilt, genauer: seit dem 2. März 1893. Damals wurde das neue  Gebäude für die „Höhere Töchter-Schule“ eingeweiht (andere Namen: Städtisches Lyzeum, Oberlyzeum, Frauenoberschule). Vor zehn Jahren begann eine Untersuchung möglicher Standorte innerhalb des Remscheider Stadtgebietes für einen neues Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung. Das Ergebnis ist bekannt und an der Schmalkalder Straße am, Bahnhof zu besichtigen.

Im Juni 2012 wollten Unternehmer Michael Kleinbongartz , damals noch FDP-Ratsmitglied, und Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein wissen, wo Remscheider Unternehmer der Schuh drückt und wo die Wirtschaftsförderung der Stadt im Einzelfall ihrem Namen gerecht werden kann. Und deshalb hatten sie ihre Einladung an die Remscheider Firmenchefs in einer Pressekonferenz publik gemacht: Am 13. Juni sollten die Unternehmer im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses sagen können, was sie schon immer sagen wollten. Und wer erschien dann zum Termin? Niemand – außer zwei Pressevertretern, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Fred Schulz, Kleinbongartz und Sonnenschein. Die Remscheider Unternehmer, ein Kreis von wunschlos Glücklichen?  Oder lag’s an der fehlenden schriftlichen Einladung auf Büttenpapier?

Aus „Ärztehaus und Altenwohnungen über der Parkpalette“ an der Bergstraße in Lennep wurde nichts. Nach der der Kölner Health-Center-Consulting GmbH (HCC) Vor zehn Jahren kam der Stadt wieder ein Investor abhanden, die Aachener „Kadans Real Estate GmbH“, eine Investoren- und Entwicklungsgesellschaft für Gewerbeimmobilien mit Muttergesellschaft in den Niederlanden. Gründe für den Rückzieher der Firma wurden damals nicht bekannt. Und von Seiten der Kommunalpolitiker wurde auch nicht nachgefragt. Und wieder hat die Stadt Remscheid die marode Parkpalette „am Bein“, bis sich dann doch noch jemand fand. Ob‘s an einem Preisnachlass lag?

13.083 Unterschriften für den Erhalt der Symphoniker nahmen im Juni 2012 Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann entgegen. Eine Abordnung der Remscheider Orchesterfreunde hatte sich im Wildings Büro gebracht. Der Verein hatte die Unterschriften in den vergangenen Wochen nicht nur auf Papier (5741), sondern auch online (4892) eingesammelt. Und weitere 2.450 Unterschriften waren auf Initiative der Julius-Spriestersbach-Grundschule von Schüler/innen und Lehrer/innen zahlreicher Remscheider Schulen hinzu gekommen. Ein Ergebnis, mit dem Harald Lux, der Vorsitzende der Remscheider Orchesterfreunde (195 Mitglieder), mehr als zufrieden sein konnte. Die Aktion bestärkte damals Solingens Oberbürgermeister Norbert Feith in seiner Haltung, dass sich Remscheid auf dem Orchester-Vertrag nicht verabschieden könne, sondern weiter zahlen müsse, was dann auch ein Gutachter attestierte.

Wer kostenfrei in einer mobilen Fasssauna schwitzen wollte, konnte das im Juni 2012 im Freibad Eschbachtal zu dessen 100-jährigen Bestehen. Die Fasssauna bot Platz für sechs bis zwölf Gäste, die gemeinsam bei rund 90 Grad schwitzen konnten. Die Nutzung der Sauna war allerdings nur in Badekleidung erlaubt, für die weiblichen Gäste nicht einmal nur „oben ohne“.

"Auf dem Scheid" hieß das Gelände früher, auf dem zwischen 1902 und 1906 das Remscheider Rathaus entstand.  "Schöttenfeld" (Schützenfeld), "Kaiserplatz" und "Rathausplatz" folgten, danach dann der "Theodor-Heuss-Platz", wie der Waterbölles vor zehn Jahren berichtete. Links auf dem Foto oben aus dem Jahre 1929 ist die Markthalle zu sehen, der der Remscheider Schützenverein zunächst kritisch gesehen hatte. Dort steht heute die Stadtsparkasse, die 1929 noch im Rathaus untergebracht war. Am rechten Bildrand sieht man das Dach der alten Vereinsschule  (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag).

Schuhhändler Jochen Rohr und Tanzlehrer Ralf Wieber – der eine als Vorsitzender und der andere als Geschäftsführer des als Trägergesellschaft für eine spätere Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) gegründeten ISG Alleestraße e.V. – präsentierten im Juni 2012 auf der Alleestraße das neue Vereinslogo, um dem Image-Problem der Alleestraße zu begegnen, leider mit einem allzu bescheidenen „Maßnahmenkonzept“. Geholfen hat es leider nichts. Und heute spricht niemand mehr von der ISG. Jetzt sind die Stadtplaner am Zuge.

Wochenrückblick vom 20. bis 26. Juni 2022

In zweifacher Hinsicht ein ganz besonderer Tag

Zum Schuljahr 2022/23 solle das neue Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung sein, hieß es im März 2020, als in der alten Schule an der Stuttgarter Straße Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Bert Sluyter, Geschäftsführer der Imetaal Industriebau GmbH & Co. KG, einer der 100-prozentigendeutschen Tochtergesellschaft der niederländischen Ten Brinke Group, den 46-seitigen Projektvertrag unterzeichneten. Sieben Unternehmen hatten sich an der europaweiten Ausschreibung des 30 Millionen Euro „schweren“ Bauprojektes beteiligt. Es ist jetzt termingerecht fertig geworden. Die gestrige Schlüsselübergabe im Neubau an der Schmalkalder Straße durch Projektleiter Stefan Solz (Ten Brinke) war für Schulleiterin Cornelia Berghaus-Biermann gleich in zweifacher Hinsicht ein ganz besonderer Tag. Zum einen, weil sie zusammen mit allen übrigen Beteiligten stolz auf das Geschaffene sein kann, und zum anderen, weil sie zum 31. Juli in den Ruhestand geht.

Was der Waterbölles bisher über den Schulneubau berichtete:

Zum Schuljahr 2022/23 soll das neue Berufskolleg fertig sein (3. März 2020). Um einen Schulneubau hatten sich Schülerschaft und Lehrerkollegium schon seit 21008 bemüht. Die Vertragsunterzeichnung fand n Anwesenheit zahlreicher Vertretern der Verwaltung statt, darunter Elke Ittig, Dirk Deutemann und Thomas Judt vom städtischen Gebäudemanagement. Dabei hieß es, dass das 10.681 Quadratmeter große Baugrundstück („Baufeld 6“) entlang der Bahngleise „so seine Besonderheiten“ habe (auch schon mal ein „schmales Handtuch“ genannt). Das habe bei der Erörterung von Bedürfnissen und Bedarf Abstrich am Raumprogramm zur Folge gehabt „wie beim Häuten einer Zwiebel“. Unterm Strich seien die wesentlichen Wünsche der Schule aber allesamt in Erfüllung gegangen, stellte damals Cornelia Berghaus-Biermann in Anwesenheit ihres Vorgängers Gerhard Leicht fest.

Die dreigeschossige Berufsschule soll hohe energische Standards erfüllen (z. B. Geothermie). Sie habe Platz für insgesamt 1.400 Schülerinnen und Schüler und 70 Lehrerinnen und Lehrer (derzeit sind es 82). Zum Außenbereich gehören 70 Parkplätze und ebenso viele Fahrradständer. Zahl der Klassenzimmer: 58. 5.800 m² Nutzfläche, 8.670 m² Bruttogeschossfläche, 10.681 m² Grundstücksfläche, 2.905 m² Brutto-Grundfläche.

Zuerst kommt es auf die Bodenbeschaffenheit an (Juni 2020), Im Auftrag der Stadt Remscheid hob die Remscheider Spezialfirma Fülling (Geologen) an rund 30 Stellen den Boden bis in eine Tiefe von etwa 2.50 Metern auf (bis sie auf harten Fels stieß) und entnahm Bodenproben für ein Entsorgungs- und Verwertungskonzept. An gleicher Stelle hat es zwar schon vor etwa 15 Jahren Bodenuntersuchungen gegeben. Doch deren Ergebnisse würden heute nicht mehr anerkannt, sagte Dirk Deutemann.

Spatenstich für den Neubau des Berufskollegs (24. November 2020).  Der Spatenstich für das größte Bauprojekt der Stadt Remscheid in den letzten 25 Jahren. fand pandemiebedingt nur in klein gehaltenem Rahmen. Aber bei Nebel und Nieselregen, matschigem Lehm und Pfützen hätte es auch so wohl niemanden länger als nötig auf der Baustelle gehalten. Als Vertreter des Rates nahmen Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) und Kai Kaltwasser (CDU) teil, der Vorsitzende des städtischen Schulausschusses. Das Gebäude werde nach den pädagogischen Bedürfnissen in verschiedenen Lernclustern und nach den neuesten Standards des nachhaltigen Bauens errichtet, hieß es. Das Entwurfskonzept stammt von der SSP AG, einem integralen Planungsbüro aus Bochum.

Schulneubau am Bahnhof macht gute Fortschritte (18. Mai 2021) Ein Grund dafür, dass der Bau so gute Fortschritte machte, war wohl die Verwendung vorgefertigter Teilen aus Beton. Die wurden von einem großer Schwerlastkran von den Sattelschleppern gehoben und an den richtigen Stellen wieder abgesetzt.

Boden barg manch böse Überraschung (4. Juni 2021).  Für die Errichtung einer Stützwand auf einer Länge von ca. 110 Metern an der Grundstücksgrenze zu höhergelegenen Gebäuden an der Freiheitstraße mussten 346.587 € überplanplanmäßig bereitgestellt werden. Die Mauer soll die Stabilisierung des Hanges sicherstellen. Die Standfestigkeit der vorhandene, einst aufgeschütteten Böschung erschien den Experten fraglich. Dass es sich bei dem ehemaligen Bahngelände um ein problembehaftetes Baugrundstück handelte, war der Verwaltung nicht unbekannt. Bei der Vorbereitung des Grundstücks für den Betonbau fanden Bagger im Boden etliche bodenfremde Bestandteilen, insbesondere Ziegelbruch, Betonbruch, Metallresten und anderen technischen Substrate. „Jedoch hatten die vorgefundenen Hindernisse im (überschüttenden) Erdreich aus Fundamenten, vollständig erhaltenen Kellergeschossen, alten Gleisanlagen, Kopfsteinpflasterbelägen und Asphaltfahrbahnen ein weitaus größeres Ausmaß, als im Gutachten dargestellt“, erfuhr der Hauptausschuss. Die „schlechten“ Böden wurden durch tragfähigeres Material ersetzt.

Der OB am Mikro.

Richtfest knapp drei Monate nach Grundsteinlegung (27. August 2021). Eingeladen hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz dazu wieder, wie beim ersten Spatenstich, eine größere Gästeschar mit Vertretern von Rat und Verwaltung. Und das knapp drei Monate nach der Grundsteinlegung; der ambitionierte Zeitplan hatte bis dahin also gehalten! Oberbürgermeister Mast-Weisz äußerte seine Freude, dass in Remscheid endlich wieder mehr investiert werde. Als Bespiele dafür nannte er das Allee-Center, den Rathaus-Anbau und die neuen Turnhallen an der Albert-Einstein-Gesamtschule. Zwei dieser drei Vorhaben stehen noch aus…

 

Präsenztreffen in Wuppertal und Remscheid

Das nächste Treffen der Skoliose Selbsthilfegruppe ist am Mittwoch, 22. Juni, von 18 bis 20 Uhr in der "Börse", Wolkenburg 100,  in Wuppertal-Elberfeld.  Der nächste Termin in Remscheid: Mittwoch, 13. Juli, 18 Uhr, in den Räumen der Selbsthilfe, Alleestraße 61-63.

Bitte melden Sie sich an.

Skoliose ist eine Verkrümmung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung. Sie tritt oft im Kindes- oder Jugendalter auf und muss deshalb frühzeitig therapiert werden. Gezielte Physiotherapie, eventuell Korsettversorgung sind die ersten Maßnahmen. Der operative Eingriff mit teilweiser Versteifung der Wirbelsäule ist nur bei sehr  weit fortgeschrittenen Verkrümmungen angesagt. Wir informieren über Therapeuten, Korsettbauer und Kliniken, konservativ und operrativ. Wir informieren aber auch über andere Wirbelsäulenerkrankungen wie Spinalkanalstenose und Bandscheibenschäden. Informationen unter www.bundesverband-skoliose.de  oder www.skoliosegruppe-bergischland.de. Tel. 02191-2092193  Handy: 015201722719  Mail: shgbergischland@online.de

 

Artikel vollständig lesen

Wochenrückblick vom 13. bis 19. Juni 2022

Wochenrückblick vom 6. bis 12. Juni 2022

Wochenrückblick vom 30. Mai bis 5. Juni 2022

Wochenrückblick vom 24. bis 29. Mai 2022

Pressemitteilungen 2022 der Verwaltung u.a. im Archiv (1)

Impfungen auch für ukrainische Flüchtlinge. Das städtische Impfteam weist ausdrücklich darauf hin, dass das Corona-Impfangebot in der Impfstelle im Zentrum Süd (Rosenhügeler Straße 2-8) selbstverständlich auch für alle Ukrainer:innen ab fünf Jahren gilt. Für Impfunterlagen in Ukrainisch und einen Übersetzter vor Ort ist gesorgt. Die passenden Informationen finden Interessierte auch auf dieser städtischen Info-Seite unter dem Reiter „Können sich Personen aus der Ukraine hier gegen Corona impfen lassen?“. Die deutsche Sprache ist dabei keine Barriere, die städtischen Internetseiten lassen sich problemlos übersetzen: Öffnen Sie das Menü in der oberen rechten Ecke. Klicken Sie dann auf das „G“-Symbol in der oberen linken Ecke. Hier stehen Ihnen verschiedene Sprachen zur Auswahl. Ukrainisch ist auch dabei.

Ukraine-Hotline beim Bergischen ServiceCenter eingerichtet. Ergänzend zum umfangreichen Informationsangebot auf der Stadtseite „Ukraine-Hilfe Remscheid“, das laufend aktualisiert und ergänzt wird, beantwortet das Bergische ServiceCenter ab sofort Fragen rund um die Ukraine-Hilfe in Remscheid. Die Ukraine-Hotline ist Tel. RS 169200 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr erreichbar. Anfragen zur Ukraine-Hilfe in Remscheid können auch per E-Mail an das Postfach ukraine@remscheid.de">ukraine@remscheid.de geschickt werden.

Interesse an Corona-Schutzimpfung nimmt weiter ab. Die allgemein feststellbare rückläufige Corona-Impfnachfrage zeigt sich auch in der städtischen Impfstelle im Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8. Und das trotz des zwischenzeitlich verfügbaren Proteinimpfstoffes Novavax, von dem dort in der vergangenen Woche lediglich 32 Dosen verimpft wurden. Auch für diese Woche bleibt die Nachfrage niedrig und weit hinter den Erwartungen. Deswegen verkürzt die städtische Impfstelle ihre Öffnungszeiten täglich um zwei Stunden: Nunmehr gilt Mo./Mi./Fr. von 8 bis 14 Uhr und Di./Do. von 11.30 bis 17.30 Uhr.

Eheschließungen ab sofort wieder mit zehn Gästen möglich. Die Stadt Remscheid hat die coronabedingten Einschränkungen bei den standesamtlichen Eheschließungen gelockert: Ab sofort können neben dem Brautpaar und der Standesbeamtin/dem Standesbeamten wieder zehn Gäste an der Zeremonie teilnehmen. Für alle Teilnehmenden ist nach wie vor ein 3G-Nachweis erforderlich.

Schonfrist für Gehölze seit März. Der Fachdienst Umwelt – Untere Naturschutzbehörde – erinnert daran, dass bald die Brutzeit der Vögel beginnt. Bis zum 30. September dürfen Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzter Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze – hierzu zählen auch verholzende Kletterpflanzen – nicht beseitigt, abgeschnitten oder bis auf den Stock zurückgeschnitten werden. Für stärkere Schnittmaßnahmen sollten nun die letzten verbleibenden Tage im Februar genutzt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte, mit denen der jährliche Zuwachs der Pflanzen beseitigt wird oder Bäume gesund gehalten werden, sind ganzjährig bei Beachtung des Artenschutzes möglich. Das zeitlich beschränkte Schneideverbot dient dem Schutz der Tierarten, die auf die genannten Gehölze angewiesen sind: Brütende Vogelarten werden geschützt und Gehölze als saisonale Brutplätze bleiben erhalten. Das Blütenangebot für Insekten wird während des Sommerhalbjahres sichergestellt. Für weitere Informationen steht der Fachdienst Umwelt – Untere Naturschutzbehörde – unter den Rufnummern RS 163548 oder 162838 gerne zur Verfügung.

Stadt Remscheid sucht Beschicker:innen für den Wochenmarkt Hasten. Diese aktuelle Nachricht aus dem Stadtmarketing ist sehr schade: Weil dem Wochenmarkt Hasten auf dem Richard-Lindenberg-Platz die Beschickerinnen und Beschicker fehlen, fällt er bis auf Weiteres aus. Seit Januar ist auch der letzte Händler nicht mehr vor Ort. Deswegen ruft das Stadtmarketing jetzt öffentlich dazu auf, sich als Händlerin oder Händler an der Rettung des Hastener Wochenmarkts zu beteiligen. Wer den zentral gelegenen Markt auf dem Richard-Lindenberg-Platz regelmäßig freitags von 7 bis 13 Uhr bestücken möchte, wird herzlich gebeten, sich zu melden. Die passende Ansprechpartnerin beim Stadtmarketing ist Constanze Mandt. Sie ist telefonisch unterTel. RS 163655 oder per E-Mail unter stadtmarketing@remscheid.de">stadtmarketing@remscheid.de erreichbar. Informationen zu den Remscheider Wochenmärkten finden Interessierte hier.

Zwei Sonntags-Führungen im Deutschen Röntgen-Museum. Angesichts der starken Nachfrage in den vergangenen Wochen verdoppelt das Team des Deutschen Röntgen-Museums sein Angebot: Ab sofort gibt es die beliebten Sonntags-Führungen um 14.30 und um 16 Uhr. Pro Führung sind maximal acht Personen zugelassen. Interessierte melden sich bitte vorab telefonisch unter Tel. RS 163384 an. Die Kosten für die Führung betragen fünf Euro für Erwachsene und ein Euro pro Kind. Weitere Veranstaltungen können Interessierte dem Veranstaltungskalender unten auf der Homepage des Deutschen Röntgen-Museums entnehmen.

Stadtwerke Remscheid warnen vor Betrügern. In Remscheid sind wieder dubiose Personen mit zweifelhaften und verdeckten Methoden am Werk, um an sensible Daten von Kunden zu gelangen. Aktuell erhielt die SR Hinweise besorgter Bürger über folgende Masche: Die Personen klingeln bei Bürgern an der Haustür und geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Remscheid GmbH aus. Sie behaupten, dass Abonnements für Tickets abgelaufen sind und fordern die Kunden auf, sensible Daten mitzuteilen und etwas zu unterschreiben. Die Stadtwerke legt Wert auf die Tatsache, dass keinerlei sensible Daten persönlich an der Haustür oder telefonisch abgefragt werden. Im Zweifel klärt ein kurzer Anruf bei den Stadtwerken unter Tel. RS 164344, ob der Besuch an der Haustür

Das neue Semester des Bachelor-Studiums am Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung hat begonnen. Am 4. November haben die neuen Studierenden ihre Immatrikulationsurkunde für das Verbundstudium „Industriekauffrau/Industriekaufmann und Bachelor of Arts (Betriebswirtschaftslehre)“  ihre Immatrikulationsurkunde erhalten. Ermöglicht wird dieses durch eine Kooperation des Berufskollegs mit der staatlich anerkannten Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Das begleitende Fernstudium gibt den Studierenden die Möglichkeit ihre Ausbildung und das Studium parallel zur Ausbildung am Berufskolleg zu absolvieren und somit zielgerichtet ihre weitere Karriere voranzutreiben. Alle Prüfungen, sowie die obligatorische Bachelorarbeit werden vom Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung betreut und auch hier vor Ort in Remscheid durchgeführt und abgenommen. Nähere Infos auf den Internetseiten des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid (www.bwv-rs.de). Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit sich im Sekretariat des Berufskollegs (Tel. RS 499450; E-Mail schule@bwv-rs.de">schule@bwv-rs.de) persönlich zu informieren.

FFP2-Pflicht in städtischen Gebäuden. In allen städtischen Gebäuden und Einrichtungen gilt ab sofort neben der bereits bekannten 3G-Regelung (geimpft/genesen/getestet) die Verpflichtung, eine FFP2-Maske zu tragen. Die sogenannte OP-Maske reicht nicht mehr aus. Alle Gäste werden gebeten, diese Regelungen zum Schutze aller zu beachten und auch weiter privat die AHA+L-Regeln – Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltag mit (FFP2-)Maske und Lüften – einzuhalten. Die FFP2-Pflicht in städtischen Gebäuden gilt selbstverständlich auch für alle Mitarbeitenden der Stadt Remscheid.
Nachtrag: Die städtischen Kulturinstitute weisen darauf hin, dass ab sofort beim Besuch eine FFP2-Maske getragen werden muss. Eine medizinische OP-Maske reicht aktuell nicht mehr aus. Dies gilt für einen Besuch des Teo Otto Theaters (inklusive der Theaterkasse), der Bibliotheken, der Volkshochschule (inklusive aller Kursveranstaltungen), der Musik- und Kunstschule, des Deutschen Röntgenmuseums, des Deutschen Werkzeugmuseums und des Stadtarchivs.

Teststellen in Remscheid im städtischen Internetportal abrufbar. Nach wie vor gibt die Stadt Remscheid auf ihrer Homepage eine Übersicht über das Bürgertestangebot in Teststellen und bei den Arztpraxen. Seit Kurzem kann man sich beispielsweise im neuen Testzentrum am Hasten testen lassen. Detaillierte Informationen zu den Testangeboten finden Interessierte auf den jeweiligen Webseiten der Anbieter:innen und Arztpraxen.

TBR warnen: Kanalhaie unterwegs! Den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) wurden mehrere Vorfälle gemeldet, bei denen Firmen unangekündigt bei Bürgerinnen und Bürgern angerufen und behauptet haben, seit dem 1. Januar bestünde die gesetzliche Verpflichtung zur Überprüfung älterer Kanalleitungen auf privaten Grundstücken. Die TBR weisen darauf hin, dass es diese gesetzliche Änderung nicht gibt. Die Angerufenen sollen mit dieser Behauptung verunsichert und zu teuren Aufträgen gedrängt werden. Mehr Informationen zum Vorgehen von „Kanalhaien“ können bei der Verbraucherzentrale NRW unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.abwasser-beratung.nrw/pruefung-abwasserleitung/achtung-kanalhaie.

Versorgungamt bietet Sprechstunden im Seniorenbüro. Es können wieder Sprechstunden des Versorgungsamtes Wuppertal im Seniorenbüro, Alte Bismarckstr. 4, angeboten. Dort können alle Schwerbehindertenanträge, Nachfragen, usw. direkt bei den Mitarbeitenden des Versorgungsamtes Wuppertal erledigt werden. Die Sprechstunden finden an jedem ersten Montag im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr statt. Um lange Wartezeit zu vermeiden ist eine telefonische Anmeldung Tel. RS 4645350 erforderlich. Es gilt die 3G –Regel (geimpft, genesen, getestet). Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.

Wochenrückblick vom 9. bis 16. Mai 2022

Wochenrückblick vom 2. bis 8. Mai 2022

Liebe Waterbölles-Leser:innen,

einigen von Ihnen ist bereits aufgefallen, dass Google auf der Waterbölles“-Seite auch Wahlwerbung der AfD veröffentlicht. Leider ist es mir gestern nicht gelungen, das abzustellen. Gerne würde ich einen Filter setzen, der jedwede Parteiwerbung ausschließt. Um das auf dem Google-Account des Waterbölles in Gang setzen zu können, wäre ich für technische Tipps dankbar.

Freundliche Grüße

Lothar Kaiser