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Treffen der Skoliose-Selbsthilfegruppe

Wir laden zum nächsten Info–Abend in Wuppertal ein!!

Termin: Dienstag den 21. Januar, von 18 bis 20 Uhr in der "Börse" Wolkenburg 100, Wuppertal-Elberfeld.

Wir informieren über Behandlungsmöglichkeiten der Skoliose und anderen Wirbelsäulenerkrankungen, konservativ und operativ. Wir möchten insbesondere Kinder, Jugendliche und deren Eltern ansprechen und einladen. Wichtig ist die Früherkennung und Einleitung einer gezielten Therapie. Unser Ziel ist es, Betroffene in einer Diskussionsrunde zum Erfahrungsaustausch anzuregen. Info unter:  www.skoliosegruppe-bergischland.de, Mail: shgbergischland@online.de. (Klaus Bothe).

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Wochenrückblick vom 5 bis 12. Januar 2020

Januar 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Einen mehr als 300 Seiten umfassenden Katalog mit insgesamt 276 Sparvorschlägen ("Giftliste") legte der Verwaltungsvorstand der Stadt Remscheid im Januar 2010 vor. Der Waterbölles vermutete damals: Das wird den Bürgern die Tränen in die Augen treiben. Mit einem Wagen voller Akten waren Oberbürgermeisterin Beate Wilding,  Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz, Stadtkämmerin Bärbel Schütte und der Beigeordnete Dr. Christian Henkelmann, Personalamtsleiter Roland Wagner, Kämmereileiter Bernd Lindmeyer und Sven Wiertz, damals persönlicher Referent der Oberbürgermeisterin, zu einer Pressekonferenz im kleinen Sitzungssaal des Rathauses erschienen, um die „Giftliste“ zu erläutern. Wegen „massiver Einschnitte in die Lebensqualität“ die Oberbürgermeisterin die Liste als „gruselig“. Doch eine Haushaltsverfügung des Regierungspräsidenten („Mangelnden Sparwillen müsste OB Wilding beanstanden“) ließ dem Verwaltungsvorstand keine andere Wahl.

Auch Sachbearbeiter müssen mit Geld sparsam umgehen“, meldete sich im Januar 2010 im Hauptausschuss der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende  Hans Peter Meinecke zu Wort. Er empfahl der Verwaltungsspitze, sich mehr als bisher dafür zu interessieren, wofür Untergebene städtische Gelder ausgeben. Meinecke wörtlich: „Ich habe den Eindruck, auf der Sachbearbeiterebene ist der Sparzwang noch nicht in dem erforderlichen Maße angekommen." Ross und Reiter nannte er allerdings nicht.

Stadtführer Harald Neumann erinnerte vor zehn Jahren im damals gerade vier Jahre alten Waterbölles an die Ursprünge des Stadtteils Honsberg: “Praktisch, freundlich und behaglich sollten die Häuser sein“ Die große Siedlung sei nach den Plänen des Architekten Ernst Bast in den 1920er Jahren entstanden, ein Projekt der Städtischen Gemeinnützigen Bau-AG (heute GEWAG). Sie war 1918, gegen Ende des Ersten Weltkriegs, aus einem seit 1887 bestehenden, von Industriellen gegründeten gemeinnützigen Bauverein hervorgegangen. Besonderes Augenmerk legte Bast auf die künstlerische Ausgestaltung der Siedlung bis ins kleinste Detail hinein, wie z.B. kleiner Tierfiguren über Haustüren. Und noch weiter zurück, im 19. Jahrhundert? Da waren auf Honsberg Handwerk und Landwirtschaft in gleicher Ursprünglichkeit noch friedlich gemischt. Vom Honsberg kam sowohl der Meister mit dem “Liewermängken” und dem “Dragklöppel” “en det Dorp nom Kantor” des Kaufmanns, um ihm die gefertigten Werkzeuge zu bringen, als auch der Milchmann mit seiner Fuhre.

Nach dem Abbau von Weihnachtsmarkt und Eisbahn waren die Markthändler im Januar 2010 froh, ihre Verkaufsstände und –wagen auf dem Rathausplatz aufbauen zu können. Fünf Wochen lang waren sie, wie in den Vorjahren,  auf den Schützenplatz abgeschoben worden. Und waren darüber gar nicht glücklich. „In diesen vier Jahren auf dem Schützenplatz ging die Zahl der Kunden vor allem am Mittwoch stetig zurück“, berichtete Markthändler Hermann Kempe der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Vor allem ältere Kunden hätten sich, weil für sie der Weg zum Stadtpark zu mühsam war, nur samstags von ihren Kindern zum Markt fahren lassen. Oder sie hätten sich gänzlich umorientiert. Ein weiteres Problem: „Wir Marktbeschicker leben auch von der Laufkundschaft. Und die gibt es nur in der Innenstadt!“ Kein Wunder, dass die bis zu 60 Händler, die vor zehn Jahren normalerweise auf dem Wochenmarkt am Rathaus zu finden waren, nie mehr auf den Schützenplatz zurück wollten. Die Alleestraße sei aber kein geeigneter Standort für den Wochenmarkt, sagte damals auch Andreas Meike vom Stadtmarketing. Dafür seien die Verkaufsstände der Händler zu groß und die Abstände zwischen den Baumscheiben zu klein. Im Übrigen sei der Abbau der Stände um die Mittagszeit, also während des größten Fußgängerstroms, kaum machbar. Heute, zehn Jahre später, sieht der Wochenmarkt vor dem Rathaus manbchn al regelrecht mickrig aus. Zeit, noch einmal über die Alleestraße nachzudenken?!

Im Deutschen Röntgen-Museums wurde im Januar 2010 der 2. Bauabschnitt feierlich eingeweiht. An den Kosten (1.671.000 Euro) hatten sich NRW-Stiftung (580.000 Euro), BKM (Beauftragter für Kultur und Medien der Bundesregierung, 270.000 Euro), Siemens Healthcare (450.000 Euro), Stadt Remscheid (196.000 Euro), LVR (150.000 Euro), Sana Klinikum Remscheid GmbH (25.000 Euro) beteiligt.

Der Raumplaner und Umweltschützer Haimo Bullmann, langjähriger Vorsitzender des Ortsvereins Wuppertal des Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Mitglied und Fachberater des Heimatbundes Lüttringhausen, wurde im Januar 2010 beim traditionellen „Kottenbutteressen“ mit dem „Ehrenbrief“ und der Heimatbund-Nadel in Gold ausgezeichnet. Vorsitzender Peter Maar sagte in seiner Laudatio, der gebürtige Österreicher habe viele Jahre lang den Heimatbund Lüttringhausen darin unterstützt, die aus Sicht des Heimatbundes unsinnigen Planungen der Stadt Remscheid für ein Gewerbegebiet an der Blume zu verhindern. „Ohne die fachmännische Unterstützung von Herrn Bullmann, der auf Grund seiner früheren langjährigen beruflichen Tätigkeiten über exzellente Kenntnisse im regionalen und kommunalen Planungsrecht verfügt, wäre der Kampf des Heimatbundes gegen die Blume-Planungen niemals so erfolgreich gewesen!“

Wochenrückblick vom 30. Dezember 2019 bis 4. Januar 2020

Wochenrückblick vom 23. bis 29. Dezember 2019

 

Allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest

... wünscht der Waterbölles.

Καλά Χριστούγεννα και ευτυχισμένο το νέο έτος επιτυχή
Buon Natale e un felice anno nuovo successo
Čestit Božić i sretna nova godina uspješnog
Wesołych Świąt i szczęśliwego nowego roku udanego
Feliz Natal e um feliz ano novo sucesso
Craciun Fericit si un An Nou fericit de succes
Веселого Рождества и счастливого Нового Года успешным
Честита Божић и сретна нова година успешног
Feliz Navidad y un feliz año nuevo éxito
Веселого Різдва і щасливого Нового Року успішним
חג המוֹלד שׂמח ושנה חדשה שׂמחה ומצליחה
Selamat hari Natal dan tahun baru berhasil senang
Merry Christmas and a happy successful new year
Joyeux Noël et une heureuse nouvelle année réussie
Yeni yilinizi kutlar saglik, mutluluk ve basarilar dileriz.

Wochenrückblick vom 16. bis 22. Dezember 2019

Dezember 2009: Der Waterbölles blättert zurück

Die am 12. November 2009 von der damaligen Stadtkämmerin Bärbel Schüttre aus Krankheitsgründen nicht gehaltene Rede (als pdf-Datei auch heute noch herunterladen) veröffentlichte der Waterbölles am 1. Dezember 2009  in Auszügen – und schrieb vorweg: „ gut vorstellbar, dass manche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung bis hinauf in die Führungsetagen sie gerne auch weiterhin unveröffentlicht gesehen hätten. Weil sie sich, ... auch in den vergangenen 17 Jahren, in denen die Stadt Remscheid keinen ausgeglichenen Haushalt mehr vorlegen konnte, noch recht bequem einrichten konnten. Schütte damals: „Wir haben eine ganz stattliche Anzahl von Führungskräften, selbst bei kleinsten Einheiten meist komfortabel mit Sekretariat… ausgestattet.“ Und Aufhorchen ließen auch Sätze wie „Jeder Beigeordnete durfte sich einen eigenen Referenten aussuchen … Unabhängig von Aus- und Vorbildung wurde die Besoldung auf A 14 festgesetzt“ und der Hinweis auf städtische Tochtergesellschaften: „andere Organisationsformen neigen leider oft dazu, die außertarifliche Bezahlung im Führungsbereich nach oben zu schrauben und dafür bei den Geringverdienern zu sparen“. Waterbölles-Leser Jürgen Breidenbach kommentierte das damals so: „„Ein Augenöffner, diese Rede von Stadtkämmerin Bärbel Schütte. Ein „Bravo“ auch an Waterbölles, für die Veröffentlichung als erstes Medium und für die vielen Kommentare. Wer die 21 Seiten in Ruhe gelesen hat, der erkennt sofort, wie wichtig es ist, dass der Haushalt nicht nur als kryptische Beschlussvorlage mit endlosen Zahlenkolonnen vorgelegt wird, sondern auch in verständlicher Sprache erläutert wird. Nur so wird die Hinterzimmerpolitik zurück in die öffentliche Diskussion geholt.“ Und noch ein Zitat aus einem Kommentar des Waterbölles: „Das Schweigen der ‚handelnden‘ Politiker ... wirkt eher betreten. So, als habe man sie im Rathaus beim kuscheligen Tete-a-Tete mit Amtsleitern und Dezernenten erwischt.“

Kaberatt mit den 'Remscheider Schirmspitzen' gestern im Seniorentreff des Wiedenhofs. Foto: Lothar Kaiser Vor zehn Jahren hatten die „Remscheider Schirmspitzen“ Premiere im Wiedenhof. „Schirmspitzen“ hatte sich die neue Kabarett-Gruppe getauft, weil jeder Remscheider mit einem Regenschirm zur Welt komme und weil sie die Spitze des Schirms als ihre spezifische kabarettistische Waffe empfinde.

Das Sana-Klinikum Remscheid wurde im Dezember 2009  Akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Köln. Als solches werde man sich insbesondere an der Ausbildung von Studierenden im letzten Jahr vor dem medizinischen Staatsexamen beteiligen, hieß es damals. Die angehenden Mediziner können ihr praktisches Jahr in fünf Fachabteilungen des Sana-Klinikums absolvieren. Der Titel „Akademisches Krankenhaus“ erfordert zwei Pflichtfächer Chirurgie und Innere Medizin und ein breites Spektrum an Erkrankungen mit den entsprechenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.

Die Einweihung der EMA-Mensa wurde vor zehn Jahren zu einem Blumenfest. Denn Schulleiter Hans Heinz Schumacher hatte viele eingeladen hatte, ohne die diese Mensa nicht hätte realisiert bzw. betrieben werden können, und für diese als Dankeschön adventliche Blumensträuße kommen lassen. Die Arbeit der 43 Mütter, die in der Mensa weitgehend ehrenamtlich das Mittagessen des Caterers ausgeben, sei „gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betonte er. Nach der Essenausgabe kann die Mensa von den Helferinnen und Helfern des Vereins „Die Verlässliche“ für die „Übermittagbetreuung“ genutzt werden.

In der Jugendarrestanstalt in Remscheid saß im Dezember 2009  ein 22 Jahre alter Mann aus dem Sauerland als Double eine Strafe ab für eine Tat, die er gar nicht begangen hat. Diese skurrile Geschichte hatte am 4. Dezember 2009 WDR Wuppertal in den regionalen Hörfunknachrichten gesendet. Der Mann hatte beim Antritt der zweiwöchigen Strafe keinen Personalausweis vorgezeigt. So kam nicht heraus, dass er einen anderen gleichaltrigen Mann „vertrat“. Erst als das Double für den gleichen Verurteilten später vor dem Amtsgericht in Brilon auftrat, wo dieser über eine Schlägerei mit Türstehern einer Großraumdisko hätte aussagen sollen, fiel einem Zeuge der Schwindel auf.

Diese städtischen Mietshäuser an der Borner Straße sollen im kommenden Jahr abgerissen werden. Foto:othar Kaiser Für die Bewohner der Einfamilienhäuser am Flugweg in Lennep waren die Mietshäuser Borner Straße 6 bis 24 (in der Verwaltung der Gewag) viele Jahre so etwas wie ein Lärmschutzwall. Der langgezogene Wohnblock hielt einen großen Teil des Verkehrslärms ab. Doch am 9. Dezember 2009 kündigte Gewag-Vorstand Hans-Jürgen Behrendt in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep den Abriss des Wohnblocks Borner Straße 6 bis 24: Abriss für 2010 an. Von den 38 Wohnungen stünden bereits 17 leer. Neuen Lärmschutz für die dahinter liegenden Häuser hatte er nicht in Aussicht und sprach beispielhaft von einer Tankstelle mit Waschplatz.
Der "Sparprozess wird uns allen Schweres abverlangen!", sagte Oberbürgermeisterin Beate Wilding in der Ratssitzung vom 10. Dezember 2009. „Wir laufen gleich einem Hamster im Laufrad. Wir strampeln, werden schwächer, doch können dem Schicksal nicht entrinnen!“ 18 Städte mit desaströser Finanzlage befänden sich inzwischen in einer „Vergeblichkeitsfalle“ reden zu wollen. Das erfordere einen Schulterschluss. Den gibt es auch heute. Ein Einsehen des Bundes leider nicht.

Als der Rat der Stadt am 10. Dezember 2009 die untere Alleestraße probeweise für den Fahrzeugverkehr freigab (für den Zeitraum vom 1. 2. bis 31. 7. 2010), stimmten lediglich die drei Ratsmitglieder der Linken – Fritz Beinersdorf,  Wolfgang luhm und Brigitte Neff–Wetzel – mit Nein. Dass 28 Anwohner am zuvor dem Seniorenbeirat ein Protestschreiben übergeben hatten und sich der Beirat mit neun zu drei Stimmen ebenfalls gegen den Autoverkehr ausgesprochen hatte, beeindruckte hatte die Ratsmehrheit nicht beeindruckt. Dabei war auch in einem Schreiben der Wiedenhof gGmbH, durch die Sprecherin der Allee-Residenz sowie von der Seniorenanlage „Unter den Weiden auf etwaige Behinderungen und mögliche Gefährdungen von Seniorinnen und Senioren hingewiesen worden.

Foto: Lothar Kaiser Vor zehn Jahren gab der „ Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum“ 3.000 Euro aus, damit aus einer "Räuberhöhle" ein Studienzimmer wurde – das „Arntz-Kabinett“ im Obergeschoss von Haus Cleff im Historischen Zentrum in Hasten. Um den Raum Doktoranten und Diplomanden für Studienzwecke zur Verfügung stellen zu können (davon war später nicht mehr die Rede), war er frisch gestrichenen und mit dunkel lasierten Holzregalen bestückt worden. In welcher Form die

Foto: Lothar Kaiser Eine Büste von Oberbürgermeister Willi Hartkopf wurde im Dezember 2009  in dem 2005 eröffneten Altenheim „Willi-Hartkopf-Haus“ in Bliedinghausen aufgestellt. Willi Hartkopf (geboren am 3.11.1920 in Duisburg) hatte am 28. Oktober 1968 Heinz Heinrichs als Oberbürgermeister der Stadt Remscheid ab. Dreimal wurde er wiedergewählt. Und als er 16. Oktober 1989 aus dem Rat ausschied, war er mit 21 Amtsjahren der am längsten amtierende Oberbürgermeister Nordrhein-Westfalens. Schwer demenzkrank lebte Willi Hartkopf, Ehrenbürger der Stadt, die letzten Jahre seines Lebens im

Die Remscheider Grünen wählten am 17. Dezember 2009 die Fraktionsgeschäftsführerin Jutta Velte einstimmig zur  Landtagskandidatin für die Landtagswahlen im Mai 2010. Vorausgegangen war eine Landesdelegiertenkonferenz, auf der sich Velte bei der Kandidatur um den Listenplatz 27 gegen weitere Bewerberinnen durchgesetzt hatte. „Wir Grünen stehen für eine Bildungspolitik, die nicht Ideologien, sondern Kinder mit ihren individuellen Begabungen und Stärken in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellen“, sagte Velte den Remscheider Parteimitgliedern und sprach von einer Lernkultur, in der ... individuelle Begabungen gefördert, Leistungen anerkannt und Gemeinschaft gelebt wird“. Die Schulpolitik gehörte später nicht gerade zu den Glanzlichtern der rot-grünen Landesregierung.

Foto: Lothar Kaiser Vor zehn Jahren waren an der Lüttringhauser Straße in Lennep die Ausmaße des neuen Gartencenters schon gut zu erkennen. Die Garten-Center Kremer GmbH aus Lennestadt beendete mit ihrem Um- und Neubau den  Dornröschenschlaf des früheren RWE-Betriebshofs. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Klee-Markt an der Rader Straße bereits dicht gemacht.

Zwei mit Sturmhauen maskierte Männer überfielen am 23. Dezember 2009  gegen 0.55 Uhr ein Internetcafé an der Blumenstraße, während ein Dritter draußen "Schmiere" stand, und verlangten von dem Cafébetreiber mit vorgehaltener Pistole und einem Messer die Herausgabe der Tageseinnahmen. Nach meiner Erinnerung wurde die Tat nie aufgeklärt.

Im neuen Jahr kann das ehemalige Möbelhaus vom Stein in Honsberg endlich abgerissen werden. Die Bewilligung des Regierungspräsidenten ist im Rathaus eingegangen. Foto: Lothar Kaiser Zum Jahreswechsel 2009/2010 gab es dann wenigstens für den Honsberg noch eine gute Nachricht: Die beiden seit langem leer stehenden Häuser an der Honsberger Straße (ehem. Möbelhaus vom Stein) würden im neuen Jahr endlich abgerissen werden, um einer Grünanlage Platz zu machen mit freiem Blick Richtung Blumental, kündigte am 31. Dezember 2009 der Düsseldorfer Regierungspräsident an, nachdem er lange gezögert hatte wegen der desaströsen Finanzlage der Stadt.

Was wird aus dem Sportplatz an der Neuenkamper Straße? „TV Jahn würde seinen Sportplatz gerne loswerden“, titelte der Waterbölles am 1. Dezember 2009. Da ahnte noch niemand, wie viele Schlagzeilen wegen dieses Sportplatzes in den Folgejahren auch der Ballspiel-Verein 1910 e.V. Remscheid (BV 10) und der RSV machen würden.

Wochenrückblick vom 3. bis 15. Dezember 2019

 

Poller vor Containern sollen Gehwegplatten schonen

Weil durch auffahrende Fahrzeuge die Bürgersteigplatten wiederholt zu Bruch gegangen seien (dafür sprechen die verschiedenfarbigen Platten auf dem Weg), haben die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) vor den Glas-, Papier- und Textilcontainern an der unteren Fichtenstraße, Ecke Ulmenstraße, in der vergangenen Woche Unebenheiten im Plattenbelag beseitigt und sodann 13 niedrige Betonpoller als Barrieren aufgesetzt. Abgesperrt wurde damit auch eine Fläche (rechts im Bild), die Hundebesitzer vor ihrem Waldsparziergang bislang gerne als Parkplatz genutzt haben. Das wird durch zwei Poller (aus dem gleichen Grunde: Plattenbruch) jetzt verhindert.

Die Fahrzeuge, die bisher vorschriftswidrig (aber ohne Ahndung) zur einen Hälfte auf der Fahrbahn und zur anderen auf dem Bürgersteig abgestellt wurden, um Glas, Papier etc. entladen zu können, behinderten den fließenden Verkehr nur selten. Künftig muss der talwärts fließende Verkehr bei Gegenverkehr generell halten, weil für drei Fahrzeuge nebeneinander auf der Straße kaum genug Platz ist. Nach Auskunft der TBR ist nicht ausgeschlossen, dass im Frühjahr der Bürgersteig im Bereich der Container noch einmal grundlegender repariert wird; das hänge von der Höhe des Frostschaden 2019/2020 ab und den vorhandenen Etatmitteln. An der Tatsache, dass Fahrzeuge nur dort halbseitig aus Gehwegen abgestellt werden dürften, wo dies ausdrücklich erlaubt sei, werde das aber nichts ändern. Ein wiederverwendbarer Poller kostet die TBR 150 Euro (macht in diesem Fall 1950 Euro), ein Quadratmeter Bürgersteigreparatur 200 Euro.Die Poller-Variante ist somit die preiswertere. Zumal deren Zahl an der Fichtenstraße ausgedünnt werden könnte, so TBR-Abteilungsleiter Gerald Hein, "wenn sich alles eingespielt hat".

Übrigens, was links im Bild, hinter dem letzten Poller, auf den ersten Blick wie ein olivgrün gestrichener „Blitzer“ aussieht, sind zwei Verkehrsschilder, die wegen einer dichten Moosschicht unleserlich geworden sind. Aber um sie zu reinigen, fehlte den Männern, die die Poller aufstellten, ganz gewiss ein Auftrag. Denn dafür ist die TBR-Verkehrstechnik zuständig.

Wochenrückblick vom 2. bis 8. Dezember 2019