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Wochenrückblick vom 5. bis 11. April 2021

Wochenrückblick vom 29. März bis 4. April 2021

Geschirr gefällig fürs Familientreffen zu Ostern?

Planen Sie ein Familientreffen zu Ostern? Zwischen dem 1. und 5. April hat die Stadt Remscheid die Corona-Kontaktbeschränkungen ein wenig aufgelockert: Dann dürfen sich zwei Hausstände mit maximal fünf Personen treffen. Und weil Kinder bis einschließlich 14 Jahren nicht mitgezählt werden müssen, könnten das bei drei Kindern unter 14 Jahren aus jeder Familie zusammen elf Personen sein. Komisch, wieso fällt mir ausgerechnet jetzt der Begriff „Hotspot“ ein.  Weil ich gerade gelesen habe, dass wieder Kinder aus Kitas und Grundschule gruppen- bzw. klassenweise in Quarantäne geschickt worden sind.

Übrigens: Sollten es Ihnen für Ihre Familienfeier an Geschirr mangeln, hat ein freundlicher Zeitgenosse auf einem Flaschencontainer etliche Teller und Schüsseln zur freien Auswahl abgelegt. Sogar eine Kaffeekanne ist dabei. Am besten, Sie nehmen erst mal alles mit nach Hause und treffen dort in aller Ruhe Ihre Wahl. Den Rest können Sie ja dann in Ihre Mülltonne werfen. Das hätte den Vorteil, dass den Männern der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) das Aufräumen an der Sammelstelle für  P a p i e r  und  G l a s  etwas leichter fällt. Schöne Ostern!

Wochenrückblick vom 22. bis 28. März 2021

März 2011: Der Waterbölles blättert zurück

Vor zehn Jahren berichtete die Stadtverwaltung der Politik in öffentlicher Sitzung, dass der früherer Bootshafen-Pächter der Kräwi 231.500 Euro bekommen habe. Aus der Mitteilung ging hervor, dass bereits am 14. Mai 2009 vor dem Landgericht Wuppertal ein Vergleich zwischen der Stadt Remscheid und der Wasserport- und Freizeitanlagen Wuppertalsperre GmbH (früherer Pächter) bzgl. Kündigung, Räumung bzw. Übergabe des Bootshafens Kräwinklerbrücke geschlossen worden war. Erst nach längerer Prüfung war das Rechnungsprüfungsamt zu dem Ergebnis gekommen, dass „die zu zahlende Entschädigung der Bausubstanz entspricht“. Daraufhin erst hatte die Stadt das Gutachten des Gutachterausschusses bezgl. des Zeitwertes akzeptiert und auf die Ermittlung des Verkehrswertes verzichtet. Schon am 27. Mai 2008 hatte die Stadt der Pächterin gekündigt. Dier Wählergemeinschaft W.i.R. im März 2011: „W.i.R. wissen bis heute nicht, warum man die Pächterin loswerden wollte.“ Antwort des damaligen Sportamtsleiters Bernd Fiedler daraufhin: "Das Verhältnis mit Kräwi-Pächter war seit 1995 belastet!"

Unter dem städtischen Kiosk am Bismarckplatz die stillgelegte öffentlicher Toilette. Fotos: Klaus Kreutzer.Am 21. Januar 2009 hatte der Verkehrs- und Förderverein Lennep die Aktion „Lennep braucht ein stilles Örtchen“ aus der Taufe gehoben. Weil es im touristisch beworbenen Lennep an öffentlichen Toiletten fehlte. Der Vereinsvorstand wollte von der Stadt die seit vielen Jahren stillgelegte „unterirdische“ Toilettenanlage am Bismarckplatz nebst Kiosk übernehmen und mit Hilfe von Sponsoren auszubauen. Doch daraus wurde nichts, nicht nur, weil die Zahl der potenziellen Sponsoren überschaubar blieb: „Nach 751 Tagen warf der Verein genervt das Handtuch“, titelte der Waterbölles am 11. März 2011. Von der Stadtverwaltung habe er in dieser Zeit nie einen schriftlichen Bescheid erhalten, beklagte sich damals der Vereinsvorsitzende Klaus Kreutzer. Es habe lediglich eine Eingangsbestätigung durch Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein gegeben, datiert auf den 12. März 2009, in der dieser nach Prüfung „baldmöglichst eine Antwort“ zusagt habe. Doch die sei ausgeblieben. „Verwundern muss, mit welcher Hemdsärmeligkeit und ‚Muße‘ die Verwaltung sich des Anliegens der Lenneper angenommen hat“, kommentierte damals der Waterbölles.

Rutschfester und preiswerter als Granitstein waren die 25 mal 25 Zentimetern großen Betonplatten „Umbriano Granitweiß“, die sich im März 2011 Amtsleiter Gerald Hein von den Mitgliedern des Bauausschusses für den Bereich Neugasse/Bachstraße in der Lenneper Altstadt genehmigen ließ. Begründung: Die bis dato vorgesehenen, großformatigeren Granitsteinplatten könnten dem Druck schwerer Fahrzeuge nicht gewachsen sein (siehe Mühlenstraße). Durch die Betonsteine spare die Stadt ca. 10.000 €.

Als Drehtürmodell stellte das Leibniz-Gymnasium im März 2011eine neue Form der Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 9 vor – die Folge der auf acht Jahre verkürzten Schulzeit am Gymnasium. Das neue Konzept sah vor, dass begabte Schülerinnen und Schüler gewissermaßen durch eine „Drehtür“ für einige Stunden in der Woche den Regelunterricht verließen und selbstständig an einem Thema arbeiteten, das sie besonders interessiert. Dabei wurden sie von Lehrerinnen und Lehrern individuell beraten und begleitet. Gehört habe ich von dem einstigen Pilotprojekt schon lange nichts.

Neuer Kreisvorsitzender der Jungen Union Remscheid wurde vor zehn Jahren Mathias Heidtmann. Zur Politik gekommen war der junge Remscheider als Vorsitzender des Remscheider Jugendrats. In diesem Jahr wurde Heidtmann als Nachfolger von Jens Peter Nettekoven Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Remscheid.

Wochenrückblick vom 15. bis 21. März 2021

Wochenrückblick vom 8. bis 14. März 2021

 

Wochenrückblick vom 1. bis 7. März 2021

Februar 2011: Der Waterbölles blättert zurück

Remscheider Wirtschaftsjunioren (WiJu) stellten im Februar 2011 auf dem Friedrich-Ebert-Platz die Verkehrsschilder vor, die den Weg weisen sollten zu den befristet eingerichteten Kurzzeitparkplätzen auf der unteren Alleestraße. Aufgestellt wurden sie anschließend am Ebert-Platz gegenüber dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium bzw. beiderseits der Konrad-Adenauer-Straße. Ein Provisorium, das schon am 31. März zeitgleich mit der probeweisen Öffnung der Fußgängerzone für den Fahrzeugverkehr wieder endete.

In aller Stille stimmte die Politik Anfang Februar 2011 im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses dem Verkauf des städtischen Schullandheims zu, der bereits zum, 12. Januar 2009 geschlossen worden war. Ein Käufer fand sich erst 2010 gefunden: Die evangelische Gemeinde Freiburg erwarb die Häuser (Baukosten: rund 1,8 Millionen Euro) und das 11.000 Quadratmeter große Gelände für 155.000 Euro. Die Abfindung für die städtischen Mitarbeiter des Schullandheims betrug 136.000 Euro. Alles in allem für die Stadt also kein gutes Geschäft.

Wilding/Sonnenschein: Wenn das Private politisch wird“, war 2011 ein Waterbölles-Kommentar überschrieben. Er erschien am 5. Februar 2011. Tags zuvor hatte Oberbürgermeisterin Beate Wilding eine Verfügung unterschrieben, wonach der ihr seit April 2008 unterstellte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, damals Leiter des Zentraldienstes „Stadtentwicklung und Wirtschaft“, ab sofort wieder Dr. Christian Henkelmann, Dezernent für Bauen, Landschaftspflege und Kultur, unterstand.  Zur Vorgeschichte heißt es in dem Kommentar: „Seit wann Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein… ein Paar sind, weiß außer den beiden niemand genau. Aber dass dem so ist, weiß in Remscheid jeder, der sich intensiver für die Lokalpolitik interessiert. Reine Privatsache, sollte man meinen, keinesfalls ein Politikum.“ Doch zunächst sei Wilding blieb Sonnenscheins Dienstvorgesetzte geblieben, als sei nichts geschehen.“

Die Seniorenwohnanlage "em Dorp" nahm vor zehn Jahren auf dem Gelände des ehemaligen Lüttringhauser Hallenbades Gestalt an: Die Rohbauten standen damals, kritisch gesehen vom Vorstand des Lüttringhauser Heimatbundes ob einer „dürftigen Architektur mit wenig Grünflächen und lichtarmen Wohnungen, wie es beim „Kottenbutteressen“ des Vereins im Februar 2011 hieß. Seitdem ist in dem Neubaugebiet so manches Bäumchen gewachsen.

„Elektronische Medien sind aus dem Alltag und dem Unterricht nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile ist Medienkompetenz in allen Fächern gefordert. Das setzt selbstverständlich eine entsprechende Ausstattung voraus“, stellte vor zehn Jahren “ der damalige Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Sport, Hans-Peter Meinecke, in einer Pressemitteilung von SPD, FDP und Grünen fest („Gestaltungsmehrheit erkennt EDV-Bedarf von Schulen an“). Vorgesehen sei, dass die Verwaltung in den nächsten fünf Jahren knapp 600.000 Euro im Jahr in die Ausstattung der Schulen mit modernen Medien investiere sowie 150.000 Euro in Wartung und Support. „Gut ausgebildete Kinder finden leichter Lehrstellen und Arbeitsplätze. Der selbstverständliche Umgang mit Laptop, Beamer und Power-Point sind mittlerweile unabdingbar“, betonte damals der Fraktionsvorsitzende der FDP, Wolf Lüttinger. Aber: Allen Beteiligten sei auch, dass damit noch nicht der wünschenswerte Stand der Technik in den Schulen erreicht sei. Doch die Haushaltslage erlaube es nicht, den Medienentwicklungsplan voll umzusetzen. Das änderte sich erst mit Corona…

Im Februar 2011 feierte das Remscheider Allee-Center mit einer "Ü30 Exklusiv"-Party als „100-prozentig zahnspangenfreier Zone“ seinen 25. Geburtstag. Der 35. Geburtstag blieb in diesem Februar unerwähnt. Wie hätte es in diesen Corona-Geiten auch anders sein sollen…

Wochenrückblick vom 22 bis 28. Februar 2021

In Berlin logierten die Remscheider "em Grüönen Buom"

von Gustav Hermann Halbach

Der Greefe Kaal om Hasten woar kneddereg on knöttereg: alt lang flauden et bi emm metter Arbet. Märr bröckelscherswies kri'eg he Opdreeg eren. Van denn gruoteo Kuopmannshüsern op Eäkesen, Vi'ekesen, Feil on em Dorpe huote faß gar nix mi'eh. Maut der Döüwel wi'eten, wodranen dat log. Peädskaaren voll Segen kuone söß dohenn li'ewern. De Konden van denn en Argentinejen, Brasilejen, Mexeko, Nordammereka, Afreka, Indejen on China schi'enen gi'en Oleg mi'eh op ehrer Lüöten te hann on töckden deshalf wall mem Bestellen.

Demm Greefe Kaal sing Arbetslütt kroosden on longernden nu denn li'ewen langen Dag en derr Schmetten eröm on verdennden et Sault nit, wat för meddags on owes ennet Tonnengemüös on de gebroden Eäpel erennkom. „Donnerschlag!" flockden derr Greefe Kaal, „su kann dat op de lang Dur nit wiedergohn, do mott gätt geschi'ehn." „Du motts sälwer es op Ri'es trecken," ri'et emm sien Mi'estergesell, der Vuß Gustav. „Dat es'n Rot! Du mags reit hann," mengden derr Greefe Kaal. „Aewwer et Ri'esen well geli'et sinn - de Muul mottme do Schwaden können." „Jo," sait derr Vuß _Gustav, „dat stemmt. Am besten studierschde Dir dat vörrher en."

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Wochenrückblick vom 8 bis 14. Februar 2021