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Waterbölles fehlen noch 369 YouTube-Abonnenten

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

Und wo finden Sie die
Videos des Waterbölles?

Ganz einfach: Oben auf dieser Seite gibt es unter dem Titelbild eine blaue Leiste mit Links. Einer davon ist „YouTube“. Klicken Sie darauf, gelangen sie prompt ins Video-Archiv des Waterbölles.

Und zurück? Auch ganz einfach: Rechts oben von der YouTube-Seite ist ein Signet des Waterbölles (mit dem Stadtwappen). Ein Klick darauf, und schon sind Sie wieder auf der Seite des Blogs.

Liebe Leserinnen und Leser,

Werbeeinnahmen über YouTube können der Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung zurzeit noch nicht zugutekommen, folglich auch nicht gemeinnützigen Projekten in Remscheid. Und das hat folgenden Grund:

Zurzeit hat Waterbölles auf YouTube 631 Abonnenten. Es wäre schön, wenn es 1000 wären. Denn bei weniger als 1000 Abonnenten zahlt YouTube keine Werbeeinnahmen aus; das ist eine Geschäftsbedingung. Die zweite: Die Video-Wiedergabezeit eines einzelnen Kanals muss in den zurückliegenden zwölf Monaten 4000 Stunden überschritten haben. Diese Hürde hat der Waterbölles längst gemeistert. Es fehlen also leider „nur“ noch 369 Abonnenten.

Unterstützen Sie den Waterbölles und seine Stiftung, indem Sie den Kanal abonnieren – kostenlos. Das geht so: Klicken Sie ein Waterbölles-Video an, um es sich anzusehen. Unter dem Film wird Ihnen dann das Button „Abonnieren“ angezeigt, um das Abo zu starten. 654Videos hat der Waterbölles bis heute auf der Internetplattform YouTube veröffentlicht. Die meisten davon zu Ereignissen in Remscheid.

Der Stiftungsvorstand würde sich freuen, die Einkünfte aus YouTube künftig für Spenden verwenden zu können.

Ihr
Lothar Kaiser

Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2019

Dörfliches Schmierentheater im Oberzentrum

Waterbölles-Kommentar

Thomas Meyer, der Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), hat es sich mit Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) und Stadtkämmerer Johannes Slawig (CDU) verscherzt. Der eine erwartet von dem Remscheider Unternehmer eine Entschuldigung bei Politik und Verwaltung, der andere will sich mit ihm „nicht mehr an einen Tisch setzen", wie heute die Westdeutsche Zeitung (WZ) berichtet.

Die Empörung kenne „keine Grenzen“, nachdem in Wuppertal die Runde gemacht habe, was Meyer auf dem Jahresempfang der IHK gesagt hatte: Dass die Stadt an ihrer Klage gegen das DOC in Remscheid festhalten wolle, hatte er „beschämend" und „verlogen" genannt.

Dazu passt, was ich gestern in einem Kurzkommentar geschrieben habe: „Erinnern Sie sich? Ursprünglich hatte sich die Stadt Wuppertal für Elberfeld ein Factory Outlet-Center gewünscht und dafür auch schon mal im früheren Verwaltungsgebäude der Bahndirektion eine Mauer eingerissen. Längst ist dieser Plan beerdigt. Vor dem Hintergrund dieses gescheiterten Vorhabens sind die weiteren Warnungen der Stadt Wuppertal vor einem DOC in Lennep geradezu absurd.“

Noch einmal: Ein Factory Outlet Center in direkter Nachbarschaft zum Elberfelder Einzelhandel wäre kein Problem gewesen, dafür jetzt ein DOC in zwölf Kilometer entfernten Lennep umso mehr? Das verstehe, wer will! Wie also soll man das Taktieren der Wuppertaler Stadtspitze nennen? Richtig: Beschämend und  verlogen! Thomas Meyer hätte das dörfliche Schmierentheater im „Oberzentrum Wuppertal“ nicht besser beschreiben können.

Wochenrückblick vom 4. bis 10. November 2019

Was ist bloß mit dem Journalismus los?

von Prof. Dr. Siegfried Weischenberg

Vor einigen Monaten feierte das Universitäts-Institut (in Hamburg), an dem ich viele Jahre gearbeitet habe, sein 100. Jubiläum. Es gab einen Festakt mit Musikbegleitung, der Rektor sprach ein Grußwort, und auch ich durfte ein wenig mitwirken. Im Vorfeld des Geburtstags sendete der öffentlich-rechtliche Regionalsender ein Stück, das deutlich machen sollte, wie renommiert der Jubilar inzwischen ist. Dazu gab es ein recht eigenwilliges Filmchen über ein Detail der dort stattfindenden Forschung sowie einen Trailer. Darin wurde die Bedeutung dieser Institution vor allem damit begründet, dass die bekannte TV-Nachrichtensprecherin und Talkshow-Moderatorin X, der durch das Fernsehen bekannt-gewordene und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Comedian Y und der Sport-moderator und Präsentator einer erfolgreichen Satiresendung Z dort Examen gemacht hätten.

Doch das stimmte nur zu einem Drittel. Alle drei hatten zwar eine Zeitlang an diesem Institut – mehr oder weniger intensiv – studiert. X und Y waren jedoch abgesprungen, ehe sie in die Nähe eines Studienabschlusses kamen, weil sie längst was mit Medien machten, das ihnen Geld und öffentliche Aufmerksamkeit verschaffte. Einzig Z war solange bei der Stange geblieben, bis er das Magister-Examen gemacht hatte – übrigens mit einer Arbeit über Kinderfunk, an die ich mich als Betreuer noch gut erinnern kann.

Wenn man eine solche, eigentlich eher banale Geschichte bestimmten Leuten erzählt, löst das sofort einen Reflex aus, den man nur mit der allgemeinen Stimmungslage gegenüber den Medien erklären kann. „Da sieht man es mal wieder“, sagen sie dann, „wie die Journalisten arbeiten. Sie sind total auf Promis fixiert. Und dann stimmen nicht mal die Fakten, weil sie nicht recherchieren wollen oder können.“

(aus der Dokumentation des
„IQ-HERBSTFORUMS QUALITÄT UND PROFESSIONALITÄT:
JOURNALISMUS AUF GUTEN WEGEN?“,
veranstaltet von der „Initiative Qualität“ am 14. Oktober in Berlin)

Das Misstrauen gegenüber den Medien und ihrem Journalismus ist groß – und dies übrigens, wie Langzeitstudien zur Medienbewertung zeigen, schon seit vielen Jahren. Es beruht oft auf Erfahrungen im Kleinen, verstärkt sich, wenn man selbst betroffen ist, und wird bei manchen Leuten zur Pauschalkritik, auf die in Deutschland seit einigen Jahren das Etikett „Lügenpresse“ geklebt wird (allerdings mit abnehmendem Engagement). Damit geschürte Vor-Urteile wird man, wenn überhaupt, so schnell nicht wieder los. Und dabei geben sich viele Journalisten zumindest in diesem Jahrzehnt sehr viel Mühe, besser zur wirken als ihr Ruf.

Die Kritik an Medien und Journalismus – ihre Tradition reicht weit ins 19. Jahrhundert zurück – kommt seit einer Reihe von Jahren in zwei modernen Varianten daher: als pauschale Verdammung von Journalisten durch scheinbar „normale“ Bürger und als sensible Selbstbezichtigung durch bekümmerte Berufspraktiker. Wenn man zusammenfasst, was da so alles über den Journalismus geäußert wird – auch und gerade von Journalisten selbst –, gewinnt man nicht unbedingt den Eindruck, dass sich der Beruf „auf guten Wegen“ (Tagungstitel) befindet. Andererseits wimmelt es geradezu von Verbesserungsvorschlägen aus der Branche. Das Repertoire an Stellschrauben scheint dabei fast unbegrenzt zu sein.

Artikel vollständig lesen

War es einfach nur ein Blackout?

Die Reinigung öffentlicher Plätze ist eine Daueraufgabe. Das gilt auch für die Bahnsteige der S7 zwischen Solingen und Wuppertal. Aktuelles Beispiel: Der Bahnsteig am Remscheider Hauptbahnhof mit weggeworfener Kinderbekleidung. Man wüsste gerne, welche „Geschichte“ sich da abgespielt hat. Oder war es einfach nur ein Blackout? Ohne Hintergrund lässt sich dieser ungewöhnliche Müllfund jedenfalls nicht begreifen.

Wenn Kundensupport in einer Endlosschleife landet

Als ein „gutes Beispiel für Kundensupport, der in einer Endlosschleife landet, ohne zum Ziel zu führen“, hat Lydia Schwertner, die Leiterin der Beratungsstelle Remscheid der Verbraucherzentrale NRW, den jüngsten E-Mail-Verkehr zwischen mir und dem Virenschutz-Anbieter Avira bezeichnet, von dem ich die Verbraucherberatung in Kenntnis gesetzt hatte. Der Austausch von E-Mails begann am 23. Oktober und führte bislang zu – nichts!!  Er hat zum Teil derart kafkaeske Züge angenommen, dass er schon Unterhaltungswert hat. Aber lesen Sie selbst.

Die Ausgangslage: Zu dem von Avira angebotenen Bundle "Prime“ gehört auch die Software "Software-Updater Pro". Ich kaufte „Prime“ für meinen dienstlichen und den privaten Laptop. Die Updater-Software ließ sich aber nur auf einem Laptop installieren.

E-Mail an AVIRA vom 11. Oktober: Hallo,  Updater Pro sollte laut Avira Bestandteil von Prime sein. Habe das Paket daraufhin bezahlt und installiert. Updater Pro wird im Avira-Fenster von Prime auch angezeigt, lässt sich aber nicht installieren.

AVIRA-Customer-Service  vom 13. Oktober: Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht an den Avira Support. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Produkt einmal zu deinstallieren und dann erneut zu installieren. Gehen Sie dazu bitte wie folgt vor:
1) Deinstallieren Sie das betroffene Produkt und starten Sie Ihren Rechner neu.
Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie Avira Produkte deinstallieren können: Wie deinstalliere ich mein Avira Produkt?
2) Um Avira zu installieren, folgen Sie bitte der Anleitung unter diesem Link: Wie kann ich mein aktiviertes Avira Produkt neu installieren?
Falls Sie Fragen haben oder weitere Hilfe in dieser Sache benötigen, lassen Sie es mich bitte wissen. Ich helfe Ihnen gern. (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA vom 13. Oktober: Eine kundenfreundliche Beratung sieht m. E. anders aus. Es muss doch möglich sein, den Updater auch auf einfacherem Weg zu installieren.

AVIRA-Customer-Service  vom 17. Oktober, 12:20: Leider  nicht, Herr Kaiser. Ich bedauere die Unannehmlichkeiten. Wenn ich sonst noch etwas für Sie tun kann, lassen Sie es mich bitte wissen. (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA vom 21. Oktober, 19:28: Hallo Frau (...), habe alles getan, was Sie empfohlen haben. Aber, was ich schon ahnte:   Installation des Updaters bricht ab. Habe es mal bei deaktiviertem Avira-Virenscanner versucht - das gleiche Ergebnis!

AVIRA-Customer-Service  vom 22. Oktober, 10:16 Uhr: Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht an den Avira Support.  Wir empfehlen Ihnen eine saubere Neuinstallation Ihrer Avira Software durchzuführen. Gehen Sie dazu bitte wie folgt vor:
1. Download des Avira Registry Cleaners: http://install.avira-update.com/package/regcleaner/win32/de/avira_registry_cleaner_de.exe
2. Deinstallation von Avira: - klicken sie mit der rechten Maustaste auf "Start" und wählen Sie "Apps und Features" bzw. "Programme und "Features“. Deinstallieren Sie nacheinander alle Avira-Einträge,  bestätigen Sie mit "Ja" und schließen Sie den Deinstallationsprozess ab. Starten Sie Ihren Computer neu.
3. Entfernen der Avira Rückstände: (...) Löschen Sie folgende Ordner (wenn vorhanden):  C:\Programme\Avira; C:\Programme (x86)\Avira; C:\ProgramData\Avira.
4. Ausführen des Avira Registry Cleaners: Klicken Sie die anfangs auf dem Desktop gespeicherte Datei "avira_registry_cleaner_de.exe" mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie "als Administrator ausführen",  klicken Sie auf "Akzeptieren", Aktivieren Sie die Kontrollbox "Avira Antivirus", - klicken Sie auf "Entfernen", Schließen Sie das Programm und starten Sie danach Ihren Computer neu.
WICHTIG! Bitte beachten Sie, dass dieser Vorgang nur erfolgreich abgeschlossen werden kann, wenn alle Ordner vollständig gelöscht wurden und der Avira Registry Cleaner alle Einträge löschen konnte.
5. Installation von Avira: Um die Avira Installation durchzuführen, folgen Sie bitte der Anleitung unter folgendem Link: https://www.avira.com/de/support-for-home-knowledgebase-detail/kbid/1911. Die Neuinstallation von Avira ist nun beendet. Falls Sie Fragen haben oder weitere Hilfe in dieser Sache benötigen, lassen Sie es mich bitte wissen. Ich helfe Ihnen gern. (namentlich gezeichnet) (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA-Customer-Service vom 22. Oktober, 13:28:  Alle Anweisungen befolgt. Bin nun bei der Installation. Kann das 2. Gerät (2. Laptop) aber nicht für die Installation verwenden, da folgende Fehlermeldung kommt: „Service "Avira Service Host"coul not be installed".Keine "sufficient privileges". – Ich bin" begeistert".

AVIRA-Customer-Service  vom 23. Oktober, 12:55: „Guten Tag, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Bitte erstellen Sie einen Screenshot von der Fehlermeldung, die Sie erhalten. Dies hilft uns den Fehler zu analysieren und die richtige Lösung für Sie zu finden.  (...) Hier finden Sie eine ausführliche Windows Anleitung zum Aufnehmen von Screenshots:  Aufnehmen von Screenshots mithilfe des Snipping Tools. Senden Sie uns die Datei bitte per E-Mail zu. Nutzen Sie dazu die Antwortfunktion Ihres E-Mail-Programms. (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA-Customer-Service vom 23. Oktober, 15:12: Bin inzwischen wieder bei Start (Uploader lässt sich nicht installieren) angekommen. Alle anderen Programme funktionieren wieder. Ein Screenshot würde also nicht mehr weiterhelfen. Der Fehler betraf den „Avira ServiceHost“ (steht unter „Dienste“/Verwaltung). Den Pfad hierzu hatte ich mir wahrscheinlich durch Löschung von drei Avira-Verzeichnissen zerschossen, wie von Ihnen in Ihrer zweiten E-Mal geraten. Aber das jetzt weiter zu diskutieren, führt zu nichts. Es bleibt das Problem, das auf dem einen Laptop der Software-Updater funktioniert, auf dem anderen (für Außentermine) aber nicht. Hier wird mir lediglich angezeigt, ich könne gegen Bezahlung ein Upload auf die Pro-Version hochladen. Die Pro-Version gehört jedoch schon zu Ihrem Angebot.

AVIRA-Customer-Service  vom 23. Oktober, 18:02: Wir empfehlen Ihnen, Ihr Produkt einmal zu deinstallieren auf dem Laptop, wo es nicht funktioniert, und dann erneut zu installieren. Gehen Sie dazu bitte wie folgt vor:  (Es folgt die schon einmal vorgeschlagene Prozedur). (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA-Customer-Service vom 23. Oktober, 18:27: „Fühle mich gerade wie im Murmeltier-Film. Das hatten wir doch alles schon. Schlage vor, Sie geben diesen Fall an Ihrem Chef ab. Noch einmal werde ich dieselbe Prozedur jedenfalls nicht durchlaufen. Sollte es keinen besseren Vorschlag geben, machen wir den Kauf besser rückgängig.

AVIRA-Customer-Service  vom 23. Oktober, 18:55: Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Kaiser. Das Problem sollte mit einer neuen Installation behoben werden. Zur schnellen Lösung Ihres Anliegens bieten wir Ihnen eine Fernwartungssitzung über das Avira Kundenmodul an. Bitte antworten Sie auf diese E-Mail und nennen Sie uns einen geeigneten Zeitpunkt für die Durchführung (Montag - Freitag 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr) und nennen Sie uns bitte auch Ihre Telefonnummer.  Laden Sie sich bitte dann am vereinbarten Termin vorab die folgende Datei für Ihr Betriebssystem herunter und speichern diese in einem Ordner Ihrer Wahl ab: http://www.avira.com/de/download/product/avira-support-customer-module. Nach Ausführung des Programms (auf keinen Fall wieder schließen) teilen Sie uns bitte am Telefon Folgendes mit: ID und Kennwort aus dem Fenster des Kundenmoduls. Eine Nutzung des Computers ist während der Fernwartungssitzung nicht möglich. (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA-Customer-Service vom 23. Oktober, 19:12: Danke für Ihr Angebot. Mache ich gerne, am liebsten am Freitag um 14 Uhr (Tel. 02191 (...........).  Aber: "In einem Ordner Ihrer Wahl"??? Der wird mir gar nicht angeboten, nur der Button "Download". Nachdem ich den angeklickt habe, öffnet sich ein Fenster mit sechs Download-Buttons für die Avira Free Security Suite. Meinten Sie, diese solle ich alle abspeichern? Würde mich über eine konkretere Gebrauchsanweisung freuen.

AVIRA-Customer-Service  vom 24. Oktober, 14:43: Lassen Sie mich bitte wissen, welcher Internet Browser Sie benutzen. (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA-Customer-Service vom 24. Oktober, 15:02: Installiert sind I-Explorer 11, Google Chrome, Firefox und Opera. Ich arbeite am liebsten mit Firefox. Einen davon zum Standard-Browser zu machen, ist mir bisher nicht gelungen. Beispiel: Ich definiere heute Morgen Opera zu meinem „festen“ Browser in der Erwartung, beim Klick auf Ihren Support-Link für die Fernwartung würde sich dieser auch öffnen. Tatsächlich startet aber der IE (mit dem gestern beschriebenen Ergebnis).  Schlage vor, ich lösche drei Browser und lasse einen stehen. Opera? Sagen Sie’s mir.

AVIRA-Customer-Service  vom 25. Oktober, 09:50: Guten Tag, Sie müssen die heruntergeladene Datei öffnen. Wenn Sie sich in Internet Explorer angemeldet haben, müssen Sie die heruntergeladene Installationsdatei da öffnen. Heruntergeladene Dateien werden automatisch im Ordner Downloads gespeichert. Dieser Ordner befindet sich normalerweise auf dem Laufwerk, auf dem Windows installiert ist (Beispiel: C:\Benutzer\Ihr Name\ Downloads). Sie können Downloads stets aus dem Ordner „ Downloads“ an andere Speicherorte auf dem PC verschieben. (namentlich gezeichnet)

E-Mail an AVIRA-Customer-Service vom 25. Oktober, 10:35: "Sie müssen die heruntergeladene Datei öffnen.“– ??? Am 23.10. habe ich Ihnen geschrieben: „Nachdem ich den Button ‚Download‘ angeklickt habe, öffnet sich ein Fenster mit sechs Download-Buttons für die Avira Free Security Suite. Meinten Sie, diese solle ich abspeichern?“  In Ermangelung einer Antwort habe ich dies jetzt getan. Hätte eigentlich für die Fernwartung einen Link zum Programm TeamViewer erwartet. Davon war aber keine Rede. Habe TeamViewer 6 startklar, wenn Sie wünschen. Kann ich heute Nachmittag mit einem Anruf rechnen?

E-Mail an AVIRA-Customer-Service vom 27. Oktober, 11:31: Hallo, wann kann ich mit Ihrem Anruf rechnen?

AVIRA-Customer-Service: (Still ruht der See!)

Wochenrückblick vom 28. Oktober bis 3. November 2019

Wochenrückblick vom 21. bis 27. Oktober 2019

Oktober 2009: Der Waterbölles blättert zurück

Hilmar Somborn,. Foto: Lothar KaiserZehn Jahre ist es inzwischen her, da erklärte der Lenneper Unternehmer Hilmar Somborn, der fünf Jahren als Ratsmitglied, Vorsitzender des Finanzausschusses und über lange Zeit auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender ein führendes Mitglieder der Remscheider CDU war, zum 31. Oktober 2009 seinen Austritt aus der CDU. Sein Arzt habe ihm zu dieser Entscheidung gratuliert, sagte er damals dem Waterbölles. Insbesondere im Jahr 2008 dürfte Somborns Blutdruck bei den innerparteilichen Querelen der CDU häufig in die Höhe geschnellt sein. Und auch die Kampfkandidatur 2009 zwischen Kai Kaltwasser und Monika Hein um die Nominierung zur Stellvertretung der Oberbürgermeisterin sowie die angekündigte Bewerbung von Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter, Ehefrau von Stadtdirektor a. D. Jürgen Müller, als Landtagskandidatin der CDU in Remscheid - als Gegenkandidatin der Amtsinhaberin und jetzigen CDU-Kreisvorsitzenden Elke Rühl - dürften zu dieser Entscheidung beigetragen haben.

Mehr als 30.000 Fährfahrten mit einer Gesamtstrecke von besagten 1.800 Kilometern habe die Schwebefähre von ihrer Eröffnung am 7. Oktober 2006 bis Oktober 2009 zurückgelegt, teilte vor zehn Jahren die Bergische Entwicklungsagentur mit. Jeder Pumphebel wurde dabei drei Millionen Mal gedrückt und ein Gewicht von 45.000 Tonnen bewegt. Als den 300.000-sten Fahrgast im Brückenpark Müngsten begrüßten am 1. Oktober 2009 Josef Neumann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Solingen, und Marketingleiterin Ute Baukhage sowie die Fährleute unter Leitung von Arno Haarer die Wuppertalerin Claudia Meerkötter. Sie war mit ihren Kindern Robin und Laura aus Barmen angereist, um wieder einmal das „spaßige Gefährt“ zu nutzen.

Gefährliches Überholmanöver ohne Sicht auf den Gegenverkehr.  Foto:Lothar KaiserHaltestelle Eschenstraße: Überholen vor der Kuppe verboten!“, titelte der Waterbölles am 10. September. 2009 Und hatte damit ein vielfältiges Echo in den Kommentaren. Dazu konnte am 15. September das obige Foto vom gleichen Tage nachgeliefert werden. Es zeigt die damals von der Bezirksvertretung Süd problematisierte Verkehrssituation an der Bushaltestelle Ecke Fichtenstraße/ Eschenstraße in aller Deutlichkeit: Ohne die Kuppe überblicken zu können, setzt ein Autofahrer zum Überholen an. Und das, obwohl die Gegenfahrbahn wegen des links abgestellten Lastwagens noch schmaler ist als sonst.

Kare“ – Karl Schießl – traute vor zehn Jahren seinen Augen nicht und wollte es am Sonntagmorgen nicht glauben, als er zum Frühschoppenauftritt der Gruppe „Stieflziacha“ beim  Oktoberfest in Lennep seine Bass-Gitarre auspacken wollte: Sie fehlte, und mit ihr der Transportkoffer. Der Diebstahl des Musikinstrumentes, ein ganz in Handarbeit hergestelltes Einzelstück, bedeutete für den Musiker nicht nur einen materiellen Verlust von mehr als 2.500 Euro. Der ideelle Wert  war nicht zu beziffern.

Der Aufzug am Remscheider Hauptbahnhof zwischen Südsteg und Bahnsteig könne derzeit aufgrund einer mutwilligen Sachbeschädigung vom vergangenen Wochenende nicht benutzt werden, hieß es vor zehn Jahren, am 6. Oktober 2009, im Waterbölles. Die Stadt Remscheid habe den Schaden der DB AG als Eigentümerin des Aufzuges gemeldet; die Reparatur erfolgte durch das Vertragsunternehmen der Bahn. Arnd Zimmermann von der Stadt Remscheid erklärter damals: „Der Vorfall zeigt aus meiner Sicht, dass eine Videoüberwachung des Bahnsteigs sowie des Aufzugs eine notwendige Maßnahme zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen sowie Gewährleistung der subjektiven Sicherheit bei den Bahnkunden darstellt.“ Doch die Bahn AG lehnte Videokameras auf dem Bahnsteig später ab. Was Vandalen scheinbar ermutigte, wiederzukommen...

"Ampel-Koalition" hat fortan die "Gestaltungsmehrheit", verkündeten die Sprecher von SPD, FDP und Grüne am 8. Oktober 2009, zwei Wochen vor Beginn einer neuen Amtszeit des Rates der Stadt Remscheid, der letzten Amtszeit mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Auf die CDU als zahlenmäßig stärkste Fraktion des neuen Rates „kommt eine harte Zeit zu“, kommentierte das damals der Waterbölles. In dem von den drei Parteien formulierten, 16 Seiten umfassenden „Koalitionspapier bis 2014“ standen u. a. die interkommunale Zusammenarbeit, eine zeitgemäße und zielgruppengerechte Wohnraummodernisierung, der Verzicht auf das Neubaugebiet Kunsthöhe, eine planungssichere Linienführung der Bundesstraßen in Bergisch Born und ein offensiveres Stadtmarketing. Nach zehn Jahren alles erledigt? Wohl kaum!

Foto: Lothar Kaiser Wie die Idee entstand... Foto: privat Vor zehn Jahren machten Metallfiguren aus tristen Betonblöcken auf der Scharffstraße Kunst. In der auf Lasercut und Blechbearbeitung spezialisierten Firma HBR GmbH & Co. KG  auf „Holz“ in Hasten schnitt im Oktober 2009 ein computergesteuerter Leserstrahl mit einer Temperatur von 1.500 Grad aus einer ein Zentimeter Platte aus Dirostahl 1,80 Meter große Silhouetten, darunter eine Buchleserin, einen Saxophon-Spieler und einen Zeitungsleser. Eine Idee des damaligen "Aktionskreises Scharffstraße 3" (Friedhelm Reska, Philipp Künz, Gerd Wehberg, Jochen Schwerdtfeger, Sascha Kremser, Thomas Zimmermann und Dirk Trümmelmeyer)  Und wenige Tage spätere wurden die neuen Kunstfiguren bei der "Nacht der Kultur 2009" an der Scharffstraße, Ecke Alleestraße, auf die Betonklötze montiert, die dort wildes Parken verhindern sollen. Längst haben die Metallfiguren Patina angesetzt und sind auch etwas „aus der Form“ geraten.

Sie werde  für frischen Wind und neue Impulse sorgen, kündigte im Oktober 2009 der damalige Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann an, als er der Lokalpresse Nicole Hauser-Grüdl (heute Grüdl-Jakobs), bis dahin Lehrbeauftragte für Sprachwissenschaft  im Fachbereich „Geistes- und Kulturwissenschaften“ der Universität Wuppertal, als neue Sprachbereichsleiterin der Volkshochschule Remscheid – und in der Nachfolge von Klaus Ehler, auch als zunächst kommissarische Leiterin der VHS vorstellte. Diese kündigte u. a. eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit an – auch, um der VHS neue Zielgruppen zu erschließen, Henkelmann setzte damals in die Doktorandin, deren Arbeit zur Mehrsprachigkeit von Kindern „so gut wie fertig“ sei, sehr große Hoffnungen. Für die Leitung der VHS bringe die 37-Jährige, die am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ein Einser-Abitur hinlegte, gute Voraussetzungen mit. Als die Musik- und Kunstschule, die Bibliothek und die VHS unter das Dach des Kommunalen Bildungszentrums kamen, wurde ihr dessen Leitung übertragen.

Solche Sprayer sind dem Rektor der EMA sehr willkommen: Bei einem „Ortstermin“ bezeichnete Hans Heinz Schumacher, damals Rektor des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA) im Oktober 2009 eine von der „grünen Jugend“ und dem grünen Ratsmitglied David Schichel initiierte Graffiti-Aktion als einen Gewinn für die zwischen Elberfelder und Ludwigstraße gelegene Schule. Was Mariola Klosowski und Rene Schneider (baixart.de) an die Wand parallel zur Ludwigstraße gesprayt hatte, fand er prima. Von den beiden Entwürfen, die Schneider an der Ludwigstraße realisiert hatte, stammte einer vom Remscheider Jugendrat. Daran war Hakan Eren, im kleinen Bild rechts neben Hans Heinz Schumacher, wesentlich beteiligt. Inzwischen ist er selbst Künstler - und sogar mit akademischem Abschluss.