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Wochenrückblick vom 13. bis 19. September 2021

Vier Stimmen fehlten für einen Zusatz zum Stadtnamen

Künftig 'Werkzeug- und Röntgenstadt Remscheid‘", titelte der Waterbölles gestern. Da aber hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Besser wäre es gewesen, ein Fragezeichen hinter die Aussage zu setzen. Aber irgendwie hatte ich mich in den vergangenen Tagen so mit dem Antrag der Wählergemeinschaft W.i.R. angefreundet, die Ortseingangsschilder der Stadt Remscheid um den Schriftzug „Werkzeug- und Röntgenstadt“ zu ergänzen, dass ich gar nicht in Erwägung gezogen hatte, der Rat der Stadt könnte dazu auch Nein sagen. Bestätigt hatte mich in meiner Annahme die befürwortende Stellungnahme der Verwaltung. Doch die erforderliche Mehrheit von 45 Stimmen (bei 52 anwesenden Ratsmitgliedern) kam überraschenderweise nicht zustande. Mit Ja stimmten nur 41. Damit war der Antrag abgelehnt!

Als er den Antrag aufrief, hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz noch einal dafür geworben: „Ich finde das richtig!“ Aber er fügte hinzu: … und bin gespannt auf die weitere Diskussion". Ahnte er da schon etwas? Sein Satz nach der Abstimmung: „Das Thema werden wir erst wieder aufgreifen, wenn aus der Politik ein mehrheitsfähiger Vorschlag kommt!“

Die „Diskussion“ bestand aus einigen kurzen Wortmeldungen von Sven Wolf (SPD) und David Schichel (Grüne), aus denen hervor ging, dass aus ihren Reihen auch Nein-Stimmen zu erwarten waren (was dann auch zutraf), Brigitte Neff-Wetzel (Linke), die für ihre Fraktion ein Ja ankündigte, und Philipp Wallutat (FDP), der als einziger etwas ausführlicher wurde: „In Remscheid ist das seit 2011 schon mehrfach diskutiert worden. Aber es gibt bis heute kein einheitliches Bild, auch in der RGA-Umfrage nicht. Und 88 Prozent aller Kommunen  in NRW haben von der Möglichkeit des Namenszusatzes bisher keinen Gebrauch gemacht.“ Deshalb riet Wallutat von einer Namensänderung ab. Entsprechend stimmte die FDP-Fraktion anschließend mit Nein. Ob geschlossen, war aus der letzten Reihe des Saales leider nicht zu erkennen.

Waterbölles: SPD und Grüne hatten die Abstimmung freigegeben, das bestätigte das Abstimmungsergebnis. Schade nur, dass sich von den Gegnern des Zusatzes „Werkzeug- und Röntgenstadt“ (aus den übrigen Fraktionen und Gruppen außer der FDP) kein Einziger traute, seine Haltung zu begründen. Das hätte dann vielleicht wirklich zu einer Diskussion führen können. So war der Umgang der Politiker:innen mit diesem Thema insgesamt eher enttäuschend.

Wochenrückblick vom 6. bis 12. September 2021

Wochenrückblick vom 30. August bis 5. September 2021

Gutes tun mit Werbung im Waterbölles

Ein Werbebanner im Waterbölles kostet für ein ganzes Jahr 600 Euro (linke Spalte) bzw. 1.200 Euro (rechts Spalte). Würden weitere Unternehmen und Institutionen aus Remscheid im Waterbölles Werbebanner schalten, könnten im Folgejahr die Spenden in Remscheid entsprechend erhöht werden.  Denn die Einnahmen des Waterbölles fließen in voller Höhe in die Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung,  gegründet am 21. Dezember 2006. Gefördert werden vor allem Kinder- und Jugendprojekte in Remscheid, die der Bildung, der kreativen Freizeitgestaltung und/oder der Jugendhilfe dienen. Zu den treuen Inserenten gehört mit dem Werbebanner zu Remscheider Innungen oben auf der Seite die Kreishandwerkerschaft Remscheid. Ihr gilt ein besonderer Dank.

August 2011: Der Waterbölles blättert zurück

Im Kreis aller an Planung und Bau Beteiligten übergab am 5. August 2011 Oberbürgermeisterin Beate Wilding den Nordsteg am Hauptbahnhof seiner Bestimmung. Mehr als ein Jahrzehnt zuvor hatte das Gebiet rund um den Remscheider Hauptbahnhof – den Willy-Brandt-Platz – die kommunalpolitische Debatte geprägt. Die als Blumeninsel ausgestaltete Bushaltestelle stand am Anfang der neuen Verbindung zwischen der Remscheider Innenstadt und dem Südbezirk. Die REGIONALE 2006 sorgte schließlich für die notwendige Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Die Arbeit am Weltkulturerbe-Antrag ist in vollem Gange“, berichtete vor zehn Jahren in einer Pressemitteilung die Bergische Entwicklungsagentur GmbH. Für den Weltkulturerbe-Antrag zur Müngstener Brücke und den hoffentlich ersten positiven Bescheid seitens des Landes würden viele Gutachten vonnöten sein. Und deshalb habe sich Renate Falkenberg von der Unteren Denkmalbehörde Stadt Remscheid und ihr Amtskollege Andreas Kleinhenz aus Solingen mit Carsten Zimmermann, Projektleiter der Bergischen Entwicklungsagentur, auf den Weg nach Augsburg gemacht, um im Archiv der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (MAN) nach alten Plänen, Verträgen, Rechnungen, Bildern und Filmmaterial zu suchen. Und sie seien fündig geworden: Ein besonderer Schatz sei der Originalvertrag zwischen MAN und der Eisenbahndirektion Elberfeld Der erste Schritt für das Projekt „Weltkulturerbe Müngstener Brücke“ könne nun gegangen werden. Warum allerdings die rund 60 Seiten in Sütterlin-Schrift zugleich als „Pamphlet“ (Schmähschrift) bezeichnet wurde, bleibt das Geheimnis des Verfassers.

Platz für Kreisverkehr ist auch auf einer kleinen Kreuzung“, titelte der Waterbölles am 11. August 2011. Gemeint war der damals fertiggestellte Minikreisverkehr auf der Königstraße an der Einmündung von Hütten- und Uhlandstraße mit überfahrbarer Mittelinsel, erstellt für 6.000 Euro, der in den Medien ziemlich kontrovers diskutiert wurde. Aus der Kreuzung war schließlich heimlich, still und leise ein Kreisverkehr geworden.
Und auf dem kam es schon einen Tag später zum ersten Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von ca. 8.500 Euro.  Manfred Dörpfeld damals „Als Rechtsabbieger 1. Ausfahrt bist Du noch nicht im Kreis, da bist Du schon wieder draußen. Auf zehn Meter zwei Ausfahrten aus dem Kreis!“ Von einem holprigen Start in eine neue Ära der Kreisverkehre in RS war später bei einem Ortstermin die Rede, zu dem Bezirksbürgermeister Otto Mähler auch Gerald Hein von der Verwaltung eingeladen hatte. Er betonte: „Der Mini-Kreisel entsprach von vornherein allen Anforderungen der Straßenverkehrsordnung!“ Seitdem haben sich die Autofahrer an die Mini-Lösung gewöhnt.

Ein 18-jähriger Toyota-Fahrer verlor im August 2011 auf der Straße Jägerwald vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit r die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte beim Abbiegen auf einen Parkplatz gegen die Wand eines Firmengebäudes. Er war damals  gerade mal drei Tage lang im Besitz des Führerscheins. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf mindestens 20.000 € geschätzt.

Im August 2011 musste der Landschaftsverband Rheinland an die Stadt Landschaftsumlage aus 2007 in Höhe von rund 184.000 Euro zurückzahlen. Das hatte das Verwaltungsgericht Düsseldorf und später auch das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden. Derr Landschaftsverband sei nicht berechtigt, planmäßig Überschüsse zu erwirtschaften und hierfür über die Umlage seine Mitgliedskommunen zur Kasse zu bitten. Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz damals: „In Zeiten knapper Kassen müssen auch die Landschaftsverbände Zurückhaltung üben. Wenn Mitgliedskommunen zum Teil kaum mehr in der Lage sind, genehmigungsfähige Haushalte aufzustellen, passt es nicht, wenn der Landschaftsverband Überschüsse in seinem eigenen Haushalt plant und von seinen Mitgliedskommunen finanzieren lässt.“

Für ein friedliches Miteinander von Christen und Muslimen traten vor zehn Jahren zum Ramadan Pfarrer die evangelischen Pfarrer Hartmut Demski und Jochen Robra und der katholische Stadtdechant Thomas Kaster ein: „Zu den Gemeinsamkeiten, die Christen und Muslime verbinden, gehört der Glaube daran, dass der eine Gott der Schöpfer der Welt und der Ursprung alles Lebendigen ist. Innerhalb der Schöpfung kommt dem Menschen eine besondere Würde zu, weil Gott ihm die Verantwortung für die Gestaltung der Welt überträgt. Der Koran bringt dies dadurch zum Ausdruck, dass er den Menschen als Statthalter Gottes bezeichnet. Die Bibel spricht davon, dass Gott den Menschen als sein Abbild erschaffen hat.“ Der Glaube an die besondere Würde des Menschen sei für Muslime und Christen Gabe und Aufgabe zugleich. „Es bleibt unsere Aufgabe, sich für das gute und friedliche Miteinander in Wort und Tat immer wieder einzusetzen.."

Wochenrückblick vom 23. bis 29. August 2021

Wochenrückblick vom 16. bis 22. August 2021

Wochenrückblick vom 9. bis 15. August 2021

Wochenrückblick vom 2. bis 8. August 2021

Arbeiterwohlfahrt bietet in Lennep die freie Auswahl

Was vor drei Jahren mit einem Wunsch auf Facebook begann, wurde am vergangenen Samstag offiziell eingeweiht: die Bücherbox der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen am Mollplatz in Lennep. „Es war ein drei Jahre währender Weg von der Idee zur Umsetzung.. Doch es hat sich gelohnt!“, sagte Antonio Scarpino, der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen. Bei der AWO-Bücherbox, die sich in unmittelbarer Nähe des AWO-Domizils befindet, handelt es sich um eine ehemalige Telefonzelle, die von Arbeit Remscheid gGmbH zu einer Bücherbox umgebaut wurde. Darin bietet die AWO künftig Bücher für Jung und Alt zur freien Auswahl bzw. zur kostenlosen Mitnahme an.