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Wochenrückblick vom 10. bis 16.Dezember 2018

Forderung nach einem Kino kam vom Jugendrat

Schöne Kinder haben einem Sprichwort zufolge viele Väter. Das gilt auch für das neue Kino am Bahnhof, das gestern eingeweiht wurde. Dazu haben sich CDU und SPD zu Wort gemeldet. In ihren Pressemeldungen erinnern sie an den Kommunalwahlkampf von 2010 und schreiben dem damaligen Oberbürgermeisterkandidaten Jochen Siegfried (CDU) bzw. Burkhard Mast-Weisz (SPD) die Forderung nach einem Kino zu.

Eigentlich ist es egal, wer als erster die Idee hatte. Hauptsache, das Kino ist endlich da. Aber der Waterbölles hat dennoch mal zurückgeblättert. Und nach seiner Chronologie war es der Jugendrat, der im März 2010 in einem Brief an die Oberbürgermeisterin im Ansatz über Freiheitangebote ein Kino erwähnt hat. Es folgte am 5. März 2014 Burkhard Mast-Weisz. Er sprach das Thema im Lindenhof vor SPD-Mitgliedern an.

Jochen Siegfried wurde von der CDU erst am 24. März 2014 in der „Event-Arena“ am Remscheider Hauptbahnhof zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters  gewählt. Seine damalige Rede hat der Waterbölles dokumentiert. Darin wird die Forderung nach einem Kino ebenfalls erhoben. Ob Siegfried schon viel früher davon gesprochen hatte, ist dem Waterbölles nicht bekannt.

Wochenrückblick vom 3. bis 9.Dezember 2018

Kennen Sie diesen Remscheider Stadtteil?

Bei markanten, stadtprägenden Bauten gibt ein Blick auf Remscheid aus der Vogelperspektive keine großen Rätsel auf. Was aber ist mit diesem Foto, das während einer Ballonfahrt über Remscheid entstand? Wer nicht selbst an einer der abgebildeten Straßen wohnt, wird wahrscheinlich einen Moment überlegen müssen. Um es kurz zu machen: Im Vordergrund ist die Straße Schlieperfeld zu sehen, und im Hintergrund links - richtig, das Historische Zentrum mit Haus Cleff. Im Bild ist folglich der Stadtteil Hasten zu sehen.

Rolle von Politik und Bürgerschaft leider noch unklar

Waterbölles-Kommentar

Politik vor schwieriger Frage: Was soll vertagt werden?“, titelte der Waterbölles am 29. Juni 2018. „Was zählt mehr, ein neuer, gepflasterter Platz mit teilweiser Überdachung zwischen Omnibusbahnhof und Konrad-Adenauer-Straße (nahe Commerzbank) für fast acht Millionen Euro (der Busbahnhof geht zu Lasten der Stadtwerke), oder die vielen über die Innenstadt verteilten Einzelmaßnahmen?“

Es folgten von Seiten der Fraktionen Anfragen an die Verwaltung, die sich recht kritisch lasen, aber zu keiner Debatte in den Ratssitzungen führten, geschweige denn zu den geforderten Auskünften. Ausnahme: In der Ratssitzung am 5.Juli 2017 legte die Verwaltung unter TOP 5.6 „zusätzliche Informationen zum Vergabeverfahren Friedrich-Ebert-Platz“ vor. Darin enthalten eine Zeitschiene zu Umgestaltung/Neubau des Friedrich-Ebert-Platzes. Zur Erinnerung:

  • Oktober 2018 Ergebnisse Verkehrsgutachten
  • Mai 2019 Entwurfsplanung mit Kostenberechnung und kritisches Reflexion mit der Bürgerschaft sowie politischer Ausführungsbeschluss, in der Folge dann Förderbescheid und Ausführungsplanung.
  • 2020 Baubeginn.

Als es dann nach der Sommerpause, in der Ratssitzung am 27. September, um den neuen Gestaltungsleitfaden Innenstadt ging (Entwürfe zur Neugestaltung der Innenstadt) hieß es: „Die Verwaltung beabsichtigt, die Maßnahmen aus dem Konzept und den Masterplan vorbehaltlich der entsprechenden Beschlüsse der Ratsgremien schrittweise umzusetzen. Hierbei sollen die interessierte Öffentlichkeit und die Politik über den Fortschritt der Planungen informiert werden und die Gelegenheit erhalten, Anregungen und Hinweise zu geben.“ Noch in diesem Jahr sollen ... der Entwurf und die bauliche Umgestaltung von fünf Umgebungsstraßen (Zugänge) zur Innenstadt (Alleestraße) und eine Straße im südlichen Programmgebiet vergeben werden. Dabei handelt es sich um die Scharffstraße, Fastenrathstraße, Wiedenhofstraße, Mandtstraße, Erholungsstraße, Fußwegeachse Alte Bismarckstraße und Alte Bismarckstraße“.

Im Oktober berichtete der RGA mit Bezug auf den Technischen Beigeordneten Peter Heinze, das Verkehrsgutachten werde erst im Frühjahr auf dem Tisch liegen. Das hätte der Stadt eigentlich eine offizielle Pressemitteilung wert sein sollen als Info für Bürger und Kommunalpolitiker gleichermaßen. Die gab es aber nicht. Und die Politik scheint über den Zeitverzug informell unterrichtet worden  zu sein; sie forderte jedenfalls keine Mitteilungsvorlage ein. Still ruhte der See –und blieb es bis heute.

Daran änderte auch der Artikel von Frank Michalczak nichts, der vergangene Woche zunächst im RGA und dann auch in der Bergischen Morgenpost erschien. Die Botschaft: Auf den fünf Nebenarmen der Alleestraße werden die Baufahrzeuge erst 2020 vorfahren. Peter Heinze wird mit den Worten zitiert: „Gut' Ding will Weile haben. (...) Wir müssen nun einmal die Reihenfolge beachten: Konzept, Planung, konkretisierte Planung und dann Ausschreibung der Arbeiten." Ein Fachbüro sei inzwischen mit der Umgestaltung der Straßen­züge beauftragt worden. Dabei würden auch Bürgervorschläge eingearbeitet. Aus welcher Bürgeranhörung? Und wie geht es dann weiter? Da zeigt der Bericht von Frank Michalczak nur einen Weg auf: „Im Anschluss haben die Ortspolitiker das letzte Wort, den Planungen ihren Segen zu geben. Ähnliches gilt auch für den Friedrich-Ebert-Platz.“

Das klingt nach Ironie: Das letzte Wort der Politik, lediglich ein Absegnen der Entwürfe der Stadtplaner? Sobald die Planungen im Mai dem Stadtrat vorliegen, sollten sie eigentlich vor einem endgültigen Beschluss mit der Bürgerschaft kritisch reflektiert werden.

Es wird Zeit, dass die Politik endlich eindeutig erklärt, welche Rolle sie sich – und der Bürgerschaft – im weiteren Verfahren der Revitalisierung der Remscheider Innenstadt noch beimisst.

Wochenrückblick vom 26. November bis 2.Dezember 2018

Wochenrückblick vom 19. bis 25. November

Wochenrückblick vom 12. bis 18. Dezember

Drehknöpfe für einen höheren Wirkungsgrad?

Das motiviert! – Schön wär’s, wenn sich im täglichen Leben positiv besetzte Einstellungen per Drehknopf verstärken ließen. Tatsächlich handelt es sich in diesem Fall um metallene Heizkörperverkleidungen, aus denen Thermostatventile ragen und in die mittels Laser Morsezeichen ausgeschnitten wurden, zusammen mit bedenkenswerten Begriffen. Zeit darüber nachzudenken, ist in einem Wartezimmer allemal. Und das ist in diesem Fall auch des Rätsels Lösung.  Weil ihm die nüchternen Radiatoren unter den Fenstern seiner neuen Praxis im Alleecenter nicht gefallen hatten, war Hans-Timm Grabow, Facharzt für diagnostische Radiologie zusammen mit seiner Frau und dem beteiligten Architektenbüro auf die Idee mit der Lasercut-Beschriftung der Heizungsverkleidungen gekommen. Eine gute Idee, finde ich.

Wochenrückblick vom 5. bis 11. Dezember