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Wochenrückblick vom 6. bis 12. Juni 2022

Wochenrückblick vom 30. Mai bis 5. Juni 2022

Wochenrückblick vom 24. bis 29. Mai 2022

Pressemitteilungen 2022 der Verwaltung u.a. im Archiv (1)

Impfungen auch für ukrainische Flüchtlinge. Das städtische Impfteam weist ausdrücklich darauf hin, dass das Corona-Impfangebot in der Impfstelle im Zentrum Süd (Rosenhügeler Straße 2-8) selbstverständlich auch für alle Ukrainer:innen ab fünf Jahren gilt. Für Impfunterlagen in Ukrainisch und einen Übersetzter vor Ort ist gesorgt. Die passenden Informationen finden Interessierte auch auf dieser städtischen Info-Seite unter dem Reiter „Können sich Personen aus der Ukraine hier gegen Corona impfen lassen?“. Die deutsche Sprache ist dabei keine Barriere, die städtischen Internetseiten lassen sich problemlos übersetzen: Öffnen Sie das Menü in der oberen rechten Ecke. Klicken Sie dann auf das „G“-Symbol in der oberen linken Ecke. Hier stehen Ihnen verschiedene Sprachen zur Auswahl. Ukrainisch ist auch dabei.

Ukraine-Hotline beim Bergischen ServiceCenter eingerichtet. Ergänzend zum umfangreichen Informationsangebot auf der Stadtseite „Ukraine-Hilfe Remscheid“, das laufend aktualisiert und ergänzt wird, beantwortet das Bergische ServiceCenter ab sofort Fragen rund um die Ukraine-Hilfe in Remscheid. Die Ukraine-Hotline ist Tel. RS 169200 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr erreichbar. Anfragen zur Ukraine-Hilfe in Remscheid können auch per E-Mail an das Postfach ukraine@remscheid.de">ukraine@remscheid.de geschickt werden.

Interesse an Corona-Schutzimpfung nimmt weiter ab. Die allgemein feststellbare rückläufige Corona-Impfnachfrage zeigt sich auch in der städtischen Impfstelle im Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8. Und das trotz des zwischenzeitlich verfügbaren Proteinimpfstoffes Novavax, von dem dort in der vergangenen Woche lediglich 32 Dosen verimpft wurden. Auch für diese Woche bleibt die Nachfrage niedrig und weit hinter den Erwartungen. Deswegen verkürzt die städtische Impfstelle ihre Öffnungszeiten täglich um zwei Stunden: Nunmehr gilt Mo./Mi./Fr. von 8 bis 14 Uhr und Di./Do. von 11.30 bis 17.30 Uhr.

Eheschließungen ab sofort wieder mit zehn Gästen möglich. Die Stadt Remscheid hat die coronabedingten Einschränkungen bei den standesamtlichen Eheschließungen gelockert: Ab sofort können neben dem Brautpaar und der Standesbeamtin/dem Standesbeamten wieder zehn Gäste an der Zeremonie teilnehmen. Für alle Teilnehmenden ist nach wie vor ein 3G-Nachweis erforderlich.

Schonfrist für Gehölze seit März. Der Fachdienst Umwelt – Untere Naturschutzbehörde – erinnert daran, dass bald die Brutzeit der Vögel beginnt. Bis zum 30. September dürfen Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzter Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze – hierzu zählen auch verholzende Kletterpflanzen – nicht beseitigt, abgeschnitten oder bis auf den Stock zurückgeschnitten werden. Für stärkere Schnittmaßnahmen sollten nun die letzten verbleibenden Tage im Februar genutzt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte, mit denen der jährliche Zuwachs der Pflanzen beseitigt wird oder Bäume gesund gehalten werden, sind ganzjährig bei Beachtung des Artenschutzes möglich. Das zeitlich beschränkte Schneideverbot dient dem Schutz der Tierarten, die auf die genannten Gehölze angewiesen sind: Brütende Vogelarten werden geschützt und Gehölze als saisonale Brutplätze bleiben erhalten. Das Blütenangebot für Insekten wird während des Sommerhalbjahres sichergestellt. Für weitere Informationen steht der Fachdienst Umwelt – Untere Naturschutzbehörde – unter den Rufnummern RS 163548 oder 162838 gerne zur Verfügung.

Stadt Remscheid sucht Beschicker:innen für den Wochenmarkt Hasten. Diese aktuelle Nachricht aus dem Stadtmarketing ist sehr schade: Weil dem Wochenmarkt Hasten auf dem Richard-Lindenberg-Platz die Beschickerinnen und Beschicker fehlen, fällt er bis auf Weiteres aus. Seit Januar ist auch der letzte Händler nicht mehr vor Ort. Deswegen ruft das Stadtmarketing jetzt öffentlich dazu auf, sich als Händlerin oder Händler an der Rettung des Hastener Wochenmarkts zu beteiligen. Wer den zentral gelegenen Markt auf dem Richard-Lindenberg-Platz regelmäßig freitags von 7 bis 13 Uhr bestücken möchte, wird herzlich gebeten, sich zu melden. Die passende Ansprechpartnerin beim Stadtmarketing ist Constanze Mandt. Sie ist telefonisch unterTel. RS 163655 oder per E-Mail unter stadtmarketing@remscheid.de">stadtmarketing@remscheid.de erreichbar. Informationen zu den Remscheider Wochenmärkten finden Interessierte hier.

Zwei Sonntags-Führungen im Deutschen Röntgen-Museum. Angesichts der starken Nachfrage in den vergangenen Wochen verdoppelt das Team des Deutschen Röntgen-Museums sein Angebot: Ab sofort gibt es die beliebten Sonntags-Führungen um 14.30 und um 16 Uhr. Pro Führung sind maximal acht Personen zugelassen. Interessierte melden sich bitte vorab telefonisch unter Tel. RS 163384 an. Die Kosten für die Führung betragen fünf Euro für Erwachsene und ein Euro pro Kind. Weitere Veranstaltungen können Interessierte dem Veranstaltungskalender unten auf der Homepage des Deutschen Röntgen-Museums entnehmen.

Stadtwerke Remscheid warnen vor Betrügern. In Remscheid sind wieder dubiose Personen mit zweifelhaften und verdeckten Methoden am Werk, um an sensible Daten von Kunden zu gelangen. Aktuell erhielt die SR Hinweise besorgter Bürger über folgende Masche: Die Personen klingeln bei Bürgern an der Haustür und geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Remscheid GmbH aus. Sie behaupten, dass Abonnements für Tickets abgelaufen sind und fordern die Kunden auf, sensible Daten mitzuteilen und etwas zu unterschreiben. Die Stadtwerke legt Wert auf die Tatsache, dass keinerlei sensible Daten persönlich an der Haustür oder telefonisch abgefragt werden. Im Zweifel klärt ein kurzer Anruf bei den Stadtwerken unter Tel. RS 164344, ob der Besuch an der Haustür

Das neue Semester des Bachelor-Studiums am Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung hat begonnen. Am 4. November haben die neuen Studierenden ihre Immatrikulationsurkunde für das Verbundstudium „Industriekauffrau/Industriekaufmann und Bachelor of Arts (Betriebswirtschaftslehre)“  ihre Immatrikulationsurkunde erhalten. Ermöglicht wird dieses durch eine Kooperation des Berufskollegs mit der staatlich anerkannten Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Das begleitende Fernstudium gibt den Studierenden die Möglichkeit ihre Ausbildung und das Studium parallel zur Ausbildung am Berufskolleg zu absolvieren und somit zielgerichtet ihre weitere Karriere voranzutreiben. Alle Prüfungen, sowie die obligatorische Bachelorarbeit werden vom Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung betreut und auch hier vor Ort in Remscheid durchgeführt und abgenommen. Nähere Infos auf den Internetseiten des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid (www.bwv-rs.de). Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit sich im Sekretariat des Berufskollegs (Tel. RS 499450; E-Mail schule@bwv-rs.de">schule@bwv-rs.de) persönlich zu informieren.

FFP2-Pflicht in städtischen Gebäuden. In allen städtischen Gebäuden und Einrichtungen gilt ab sofort neben der bereits bekannten 3G-Regelung (geimpft/genesen/getestet) die Verpflichtung, eine FFP2-Maske zu tragen. Die sogenannte OP-Maske reicht nicht mehr aus. Alle Gäste werden gebeten, diese Regelungen zum Schutze aller zu beachten und auch weiter privat die AHA+L-Regeln – Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltag mit (FFP2-)Maske und Lüften – einzuhalten. Die FFP2-Pflicht in städtischen Gebäuden gilt selbstverständlich auch für alle Mitarbeitenden der Stadt Remscheid.
Nachtrag: Die städtischen Kulturinstitute weisen darauf hin, dass ab sofort beim Besuch eine FFP2-Maske getragen werden muss. Eine medizinische OP-Maske reicht aktuell nicht mehr aus. Dies gilt für einen Besuch des Teo Otto Theaters (inklusive der Theaterkasse), der Bibliotheken, der Volkshochschule (inklusive aller Kursveranstaltungen), der Musik- und Kunstschule, des Deutschen Röntgenmuseums, des Deutschen Werkzeugmuseums und des Stadtarchivs.

Teststellen in Remscheid im städtischen Internetportal abrufbar. Nach wie vor gibt die Stadt Remscheid auf ihrer Homepage eine Übersicht über das Bürgertestangebot in Teststellen und bei den Arztpraxen. Seit Kurzem kann man sich beispielsweise im neuen Testzentrum am Hasten testen lassen. Detaillierte Informationen zu den Testangeboten finden Interessierte auf den jeweiligen Webseiten der Anbieter:innen und Arztpraxen.

TBR warnen: Kanalhaie unterwegs! Den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) wurden mehrere Vorfälle gemeldet, bei denen Firmen unangekündigt bei Bürgerinnen und Bürgern angerufen und behauptet haben, seit dem 1. Januar bestünde die gesetzliche Verpflichtung zur Überprüfung älterer Kanalleitungen auf privaten Grundstücken. Die TBR weisen darauf hin, dass es diese gesetzliche Änderung nicht gibt. Die Angerufenen sollen mit dieser Behauptung verunsichert und zu teuren Aufträgen gedrängt werden. Mehr Informationen zum Vorgehen von „Kanalhaien“ können bei der Verbraucherzentrale NRW unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.abwasser-beratung.nrw/pruefung-abwasserleitung/achtung-kanalhaie.

Versorgungamt bietet Sprechstunden im Seniorenbüro. Es können wieder Sprechstunden des Versorgungsamtes Wuppertal im Seniorenbüro, Alte Bismarckstr. 4, angeboten. Dort können alle Schwerbehindertenanträge, Nachfragen, usw. direkt bei den Mitarbeitenden des Versorgungsamtes Wuppertal erledigt werden. Die Sprechstunden finden an jedem ersten Montag im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr statt. Um lange Wartezeit zu vermeiden ist eine telefonische Anmeldung Tel. RS 4645350 erforderlich. Es gilt die 3G –Regel (geimpft, genesen, getestet). Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.

Wochenrückblick vom 9. bis 16. Mai 2022

Wochenrückblick vom 2. bis 8. Mai 2022

Liebe Waterbölles-Leser:innen,

einigen von Ihnen ist bereits aufgefallen, dass Google auf der Waterbölles“-Seite auch Wahlwerbung der AfD veröffentlicht. Leider ist es mir gestern nicht gelungen, das abzustellen. Gerne würde ich einen Filter setzen, der jedwede Parteiwerbung ausschließt. Um das auf dem Google-Account des Waterbölles in Gang setzen zu können, wäre ich für technische Tipps dankbar.

Freundliche Grüße

Lothar Kaiser

Wochenrückblick vom 18. bis 24. April 2022

Klausen erhält eine "Bücherbox" in leuchtendem Rot

Remscheids erste Bücherbox wurde gestern eingeweiht“, titelte der Waterbölles am 17. Juni 2015. An der Ecke Konrad-Adenauer-Straße / Scharffstraße – direkt gegenüber der Stadtbibliothek – hatten Bezirksbürgermeister Otto Mähler und Ralf Barsties, der Geschäftsführer der „Arbeit Remscheid“ eGmbH, Remscheids erste Bücherbox „in Betrieb“ genommen. Im Rahmen einer Arbeitsmaßnahme der „Arbeit Remscheid“ eGmbH hatten junge Leute eine ehemalige Telefonzelle der Post „aufpoliert“ und mit Regalbrettern ausgestattet, auf denen mehr als 200 Bücher Platz finden. Seitdem können dort kostenlos Bücher abgelegt und entnommen werden.

Die Finanzierung übernahm damals die Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung. Und das positive Echo aus der Bürgerschaft ermutigte sie im August 2021, auch  in Lennep die freie Auswahl von Büchern in einer früheren Telefonzelle anzubieten – auf Wunsch der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen. Die Bücherbox steht am Mollplatz in Lennep in unmittelbarer Nähe des AWO-Domizils und stets Lesestoff für Jung und Alt. Und weil aller guten Dinge drei sind, hat die Stiftung bei der Arbeit Remscheid gGmbH im vorigen Jahr eine dritte Telefonzellen-Restaurierung in Auftrag gegeben; sie steht kurz vor dem Abschluss.

Jetzt fehlt nur noch das Betonfundament für die neue Bücherbox. Das soll im Umfeld des neuen Quartierstreffs in Klausen gegossen werden, gleich neben dem Hochhaus Karl-Arnold-Straße 4. In leuchtenden Rot restauriert – ein wahres Schmuckstück –, würde die dritte Bücherbox, wenn sie dort installiert ist, nicht zu übersehen sein. Es handele sich um eine 750 Kilogramm schwere Telefonzelle aus Gusseisen, hergestellt vermutlich in den 1930-er Jahren in Schottland. Sie stand viele Jahre auf dem Grundstück eines Möbelgeschäftes in der Wuppertaler Innenstadt und blieb dort auch stehen, weitgehend unbeachtet, nachdem der WDR den Komplex übernommen und dort sein neues Landesstudio für das Bergische Land eingerichtet hatte. Einer WDR-Mitarbeiterin, die das Engagement der Remscheider Stiftung in Sachen „Bücherbox“ kennt, ist es zu verdanken, dass der Sender die Idee aufgriff und der historischen Telefonzelle von der britischen Insel zu einem neuen Verwendungszweck verhalf. Vielen Dank dafür!

Wochenrückblick vom 11. bis 17. April 2022

April 2012: Der Waterbölles blättert zurück

So viele Passanten sieht man auf der Alleestraße selten“, titelte der Waterbölles am 9. April 2012, nachdem auf der Alleestraße ein „Hollandmarkt“ und ein Trödelmarkt unzählige Remscheider bei sonnigem, aber kaltem Wetter zu einem Osterspaziergang verlockt hatte. Dicht gedrängt bummelten Jung und Alt von Stand zu Stand. Dass acht Jahre später ein Virus („Corona“) für diverse Lockdowns sorgen würde und diese Pandemie nunmehr in zweiten Jahr andauert, hätte sich im April 2012 niemand träumen lassen.

Es gibt Freimaurerei in Deutschland seit nunmehr 285 Jahren. Die älteste Remscheider Freimaurerloge „Zu den Romeriken Bergen“ wird Ende dieses Jahres  120 Jahre alt. Vor zehn Jahren machte die Remscheider Freimaurer-Loge die Freimaurerei in einer Ausstellung im Rathaus transparenter. In dem sie Interessierten Einblicke in den Ursprung, die Entwicklung und die Gegenwartsziele der Freimaurerei gab. Die Freimauer selbst verstehen sich als ein weltweit international tätiger Männerbund mit dem Streben nach sittlicher Vervollkommnung des einzelnen Menschen zu humanitärer, toleranter, freiheitsliebender und die Menschenwürde achtender Gesinnung.

Der Balkon der städtischen Galerie durfte im April 2012 nicht mehr betreten werden, weil das hölzerne Balkongelände morsch geworden war bzw. teilweise schon gar nicht mehr existierte. Klaus Küster hatte  damals die auf den Missstand aufmerksam gemacht. Aber auf eine Reparatur deutete damals noch nichts hin.  Es hieß vielmehr, die Galerie solle zum 31. Dezember 2014 geschlossen werden. So könne der jährliche Sachaufwand um 91.200 € reduziert werden. Gut, dass sich die Stadtväter später eines Besseren besannen und des Fachwerk-Ensemble für die städtische Musik- und Kunstschule in Schuss brachten. Auch den Balkon.

Zehn Remscheider Schülerinnen und Schüler reisten am Obermontag, 9. April 2012, nach Kırşehir in der Türkei. Die anatolische Stadt mit ca. 120.000 Einwohnern ist seit 2004 Partnerstadt von Remscheid. Organisiert hatte die Reise der Freundschaftsvereins Remscheid– Kırşehir e.V., nachdem im Mai 2011 fünf türkische Schülerinnen und für zwei Wochen zu Gast in Remscheid gewesen waren und das Gertrud-Bäumer-Gymnasium besucht hatten. Inzwischen ist es um die Städtepartnerschaft sehr ruhig geworden. Das ist zum einen der Corona-Pandemie geschuldet, zum anderen aber sicherlich auch den wirtschaftlichen Verhältnissen in der Türkei unter Erdogan mit den starken Verfall der türkischen Lira. (Mehrere tausend Remscheider haben familiäre Wurzeln in der Region südöstlich von Ankara)

Am 13. April 2012 sprangen  drei Basejumper von der Müngstener Brücke. . Ein Zeuge hatte die Polizei über das Vorhaben der Männer informiert, so dass die Bundespolizei rechtzeitig die Gleise sperren konnte. Beamte des Polizei Wuppertal nahmen die Brückenspringer am Fuße des 107 Meter hohen Bauwerkes in Empfang und kündigten ihnen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige an. Einer der drei Basejumpern, die am 1. August 2008 auf der Müngstener Brücke den Nervenkitzel gesucht hatten, ein 44-jähriger Düsseldorfer, hatte sich bei seinem Sprung an Armen und Beinen schwer verletzt.

Vorläufig festgenommen wurde von der Polizei am 17. April 2012 ein 36-jähriger Pkw-Fahrer auf der Klausener Straße von der Fahrbahn abgekommen, hatte einen Gartenzaundurchbrochen, ein Blumenbeet „durchpflügt“ und war schließlich vor einer Garagenwand gelandet. Da die Polizisten in seiner Atemluft Alkohol feststellten, musste der 36-Jährige Remscheider eine Blutprobe abgeben. Zudem ergaben die weiteren Ermittlungen, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß und das Fahrzeug gestohlen war.

 Grünes Licht für Fusionsgespräche zwischen RSV und TV Jahn erteilten vor zehn Jahren die Jahreshauptversammlung des TV Jahn und die  Delegiertenversammlung des RSV ihren Vorständen.

In Hagel und Regen ging im April 2012 in Lennep die Einweihung der „Balkantrasse“ unter, und das war – damals jedenfalls noch –  selbst im regengewohnten Bergischen Land eine Seltenheit: Wolkenbruchartiger Regen und heftige Hagelschauer und Windböen. Und kalt war es obendrein. als Oberbürgermeisterin Beate Wilding nahe der Robert-Schumacher-Straße zum Mikrofon griff, um ihre Freude über das gelungene Werk auszudrücken. Leider hörte es kaum jemand. Denn die meisten Besucher/innen, die sich nach einem besorgten Blick zum Himmel optimistisch auf dem Weg zum Festplatz gemacht hatten, schützten sich in diesem Moment unter Zeltdächern lieber vor dem Nass von oben. Und die meisten Zelte standen so weit von der Bühne entfernt, dass die Worte der OB im Prasseln des Regens und Hagels untergingen.

In konstituierenden Sitzung des Remscheider Jugendrates im April 2012 wurde Ahmet Murat, Schüler des Gertrud-Bäumer-Gymnasium, zum Vorsitzenden gewählt. Seine beiden Stellvertreter wurden Mirco Sinani und Victoria-Theresa Küfner.

Vor zehn Jahren war der Vorstand der „Remscheider Tafel“ auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden. Denn Jürgen Urbinger hatte sein Amt aus beruflichen wie gesundheitlichen Gründen niederlegt. Einen weiteren Grund nannte Urbinger später gegenüber dem RGA: Einige Mitarbeiter hätten sich bei neuen Lebensmittellieferungen erst einmal selbst bei der frischesten Ware bedient und dann erst die Bedürftigen versorgt. Nun ist die „Remscheider Tafel“ kein Allerweltsverein. Sie steht im Blickpunkt der Öffentlichkeit – dem von Spendern und Bedürftigen ganz besonders. Eine Rufschädigung kann sich der Verein nicht erlauben. Gut also, dass sich derartige Vorfälle in den vergangenen Jahren nicht wiederholten.

Wochenrückblick vom 4. bis 10. April 2022