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3.500 Personen ohne Personalausweis oder Pass

Im Nachgang zu dem vom Rat am 25. Februar beschlossenen Stellenplan 2021/2022 hat die Stadtverwaltung die Einrichtung von 8 bis zum 31.12.2021 befristeten Vollzeitstellen in der Abteilung Bürgerservice im Fachdienst „Bürger, Sicherheit und Ordnung“ (3.32) in die Wege geleitet. Das zusätzliche Personal ist mit Mehrkosten von 252.700 € verbunden, aufzubringen im Rahmen des „NKF-COVID-19-Isolierungsgesetzes“. Da die Stellen bereits zum 1. Juni eingerichtet werden sollten, haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Jens Peter Nettekoven als Ratsmitglied hierüber einen Dringlichkeitsbeschluss unterzeichnet, der am 24. Juni auf der Tagesordnung des Rates steht. „Der seit über einem Jahr andauernde Ausnahmezustand durch das Corona-Infektionsgeschehen hat auch die Arbeit im Bürgerservice nachhaltig beeinflusst“, heißt es zur Begründung der neuen Stellen.

Um den Rückstau im Bürgerservice möglichst gering zu halten, hätten zahlreiche Gespräche unter Beteiligung des Oberbürgermeisters, des Stadtdirektors, der zuständigen Beigeordneten und der Büroleitung des Oberbürgermeisters stattgefunden, führt die Verwaltung weiter aus. Doch die personellen Kapazitäten seien „vollständig ausgelastet, oftmals über die Belastungsgrenze hinaus.“ Und die Situation habe sich noch verschärft durch die erhöhte Nachfrage nach rechtzeitiger Ausstellung von Personaldokumenten vor Beginn der wieder möglichen Ferienreisen . Auch seien die städtischen Mitarbeiter*innen mit schulpflichtigen Kindern gezwungen, ihren Urlaub dann zu nehmen, wenn die Nachfrage nach Reisedokumenten hoch sei. Und auch die pandemiebedingten Einschränkungen in der Tagesbetreuung (Schulte und/oder Kindergarten) hat die Mitarbeiterinnen vor große Herausforderungen gestellt. Deshalb  habe man sich am 31. Mai mit Blick auf die weiteren, durch Corona bedingten Auswirkungen dazu entschlossen, weitere Stellen befristet einzurichten.

Aktuell sind ca. 4.700 Personen in Remscheid ohne gültigen Personalausweis. Davon haben 1.200 einen gültigen Reisepass. Bleiben ca. 3.500 Personen ohne ein gültiges Personaldokument. Hinzu kommen ca. 2.400 Ausweise, die in den nächsten drei Monaten die Gültigkeit verlieren. „Dieses Volumen von ca. 6.000 in nächster Zeit komprimiert zu erwartenden Ausweisanträgen ist ohne die Unterstützung von Aushilfskräften nicht zu bewältigen. Daneben sind zurückgestellte Meldevorgänge rechtzeitig vor der Bundestagswahl im September 2021 zu bearbeiten und ein anwachsender Rückstau bei den Kfz-Zulassungen zu vermeiden.“

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Kita Paulstraße will Familienzentrum werden

In Remscheid soll es ein weiteres Familienzentrum geben. Hierfür will die Verwaltung dem Landschaftsverband Rheinland mit Zustimmung des Jugendhilfeausschusses die städtische Kindertageseinrichtung Paulstraße benennen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln will und der das Förderkontingent in Höhe von 20.000 € für das Kindergartenjahr 2021/2022 ausgezahlt werden soll. Diese Kitas weise „unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Auswahlkriterien … einen deutlichen Unterstützungsbedarf für erhöhte Bildungs- und Armutsrisiken (Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach dem SGB II, beitragsbefreite Eltern) auf“, so die Verwaltung. „Sie soll deshalb die Chance erhalten, sich zum Familienzentrum weiterzuentwickeln. Die Einrichtung ist bereit, sich den Anforderungen zu stellen und die Zertifizierung anzustreben.“

Per E-Mail hatte der Städtetag am 18.März der Stadt Remscheid das Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) vom 23. Februar übermittelt, wonach der Stadt Remscheid über die ursprünglich zugesagten 19 Fördersummen hinaus ein weiteres Kontingent zum Ausbau der Familienzentren zur Verfügung gestellt wird.

Die Planung zum flächendeckenden Gesamtausbau von Familienzentren hatte der Jugendhilfeausschuss bereits am 14. Februar 2008 beschlossen. Folgende Kindertageseinrichtungen wurden seitdem zu Familienzentren entwickelt: Familienzentrum der Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.: Kath. Familienzentrum im Park der Kath. Kgm. St. Marien; Interkulturelles Familienzentrum Confetti des Vereins IKE; Familienzentrum Nordstraße der Elterninitiative Kraftstation e.V.: Städt. Familienzentrum Honsberg; Ev. Verbund-Familienzentrum Remscheid-Stadt (zwei Fördersummen); Städt. Familienzentrum Vieringhausen; Ev. Familienzentrum Johannesnest der Ev. Auferstehungskirchengemeinde; Familienzentrum St. Bonaventura der Kath. Kgm. St. Bonaventura; Familienzentrum Ahörnchen der Elterninitiative Ahörnchen e.V.; Städt. Familienzentrum Hasenberg; Städt. Familienzentrum Kremenholler Straße; Städt. Familienzentrum Rosenhügel; Familienzentrum Villa Kunterbunt der Elterninitiative Villa Kunterbunt e.V.; Städt. Familienzentrum Am Holscheidsberg; Ökumenisches Familienzentrum Lüttringhausen; Familienzentrum Klausen und städt. integratives Familienzentrum Henkelshof.

Kostenlose Vorführexperimente im RöLab

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Team Museumspädagogik und RöLab des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep hat ein abwechslungsreiches Programm aus digitalen und analogen Angeboten entwickelt: Am 7. und 9. Juli, jeweils um 10 Uhr, gibt es eine kostenfreie digitale Live-Führung mit anschließenden Vorführexperimenten im RöLab (Dauer ca. 1,5 Stunden, Link im Veranstaltungskalender der Webseite des Museums). Am 13. und 15. Juli folgt ein digitaler Workshop für Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 8 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Das Museumsteam stellt dafür ein Xperimentierpaket zusammen. Hierzu benötigt es eine schriftliche Anmeldung bis zum 5. Juli, damit es die Päckchen beizeiten losschicken kann. Die Kosten betragen 15 Euro.

Zum Ende der Ferien vom 11. bis 13. August in der Zeit von 10 bis 13 Uhr bietet es außerdem einen Workshop im Schülerlabor an – ebenfalls für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7. Dazu nutzt es die Xperimente-Kits. Die Kosten hierfür betragen 30 Euro. Anmeldung bitte per mail an: birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de!

Sicherer Fahrradweg erscheint Politikern völlig unklar

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 23. Juni haben SPD und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Verkehrsführung an der Ring-/ Rader Straße und im weiteren Verlauf der Wupperstraße so gestalten, dass insbesondere für den Radverkehr sichere Wege in alle Richtungen ausgewiesen werden. Gleichzeitig sollen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt werden. Außerdem sei zu prüfen, inwieweit eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Wupperstraße (30km/h) in diesem Rahmen zur Sicherheit beitragen kann.

Begründung: „Beim Ausbau der Kreuzung Ring-/ Rader Straße wurde bedauerlicherweise auf die Berücksichtigung von Rad Fahrenden verzichtet. Gleichwohl ist zu beobachten, dass sehr viele Personen mit ihren Fahrädern den Kreuzungsbereich nutzen, insbesondere um von den Naherholungsgebieten in der Bachtalrunde und an der Wuppersperre in Richtung der Lenneper Innenstadt zu fahren bzw. den umgekehrten Weg nutzen. Trotz der Fahrradampel ist völlig unklar, welchen sicheren Weg die Rad Fahrenden nutzen können, zumal die Geradeausspur in Richtung Mühlenstraße durch einen Parkplatz am Beginn der Straße versperrt ist und die Verkehrsbeteiligten sich kurzzeitig wieder in die Abbiegespur einordnen müssen. Hinweise für Radfahrende fehlen vollständig. Auch auf der Wupperstraße fehlen klare Kennzeichnungen für sicherere Radwege. Angesicht der schwierigen und unsicheren Gemengelage sollte in Betracht gezogen werden, die vorgeschriebene Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu reduzieren.

NRW hebt Maskenpflicht im Freien weitgehend auf

Pressemitteilung des Ministerium fürs Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Schule und Bildung NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen passt die Corona-Schutzregeln an und hebt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in weiten Teilen auf. Das gilt auch für Schulhöfe beziehungsweise das Außenschulgelände. Die neuen Regelungen treten zum Montag, 21. Juni, in Kraft. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ab Montag gilt die Grundregel: Draußen muss in der Regel keine Maske getragen werden, es sei denn, man kann die Abstände nicht einhalten. Die weiterhin stark sinkenden Inzidenzen erlauben es uns, diesen Schritt zu gehen. Ab Montag werden wir voraussichtlich in allen Kreisen und kreisfreien Städten die Inzidenzstufe 1 erreichen. Das ist sehr erfreulich. Da wo viele Menschen zusammenkommen, ist die Maskenpflicht aber weiterhin das Gebot der Stunde. Die Zweitimpfungsquote steigt zwar rasant, aber noch haben wir keine Herdenimmunität erreicht. Solange heißt es: Wachsam sein.“

Ab 21. Juni gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in Regionen der Inzidenzstufe 1 nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

  • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
  • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen
  • In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Darüber hinaus ergeben sich für die Inzidenzstufe 1 aufgrund der weiter positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens die folgenden Erleichterungen:
  • Bei Angeboten wie Fahrschulen etc. ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Es ist keine FFP2-Maske mehr erforderlich.
  • Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig.
  • Freizeitangebote im Freien (insbesondere Zoos) können wieder ohne Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung wahrgenommen werden. 
  • Sitzungen, Tagungen und Kongresse können mit mehr als 1.000 Teilnehmern im Freien stattfinden. In Innenräumen sind Veranstaltungen dieser Größenordnung ab dem 1. September 2021 mit Hygienekonzept wieder erlaubt.

Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich weiterhin bestehen, wobei aber die Maske bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung an festen Sitz- oder Stehplätzen von Bildungs-, Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen abgenommen werden darf, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden. Darüber hinaus wird ab 21. Juni  auch für Schulen die Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Freien aufgehoben. Damit entfällt insbesondere für Schülerinnen und Schüler in den Pausen auf dem Schulhof die Maskenpflicht. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Landesregierung hat versprochen, Infektionsschutzmaßnahmen zurückzunehmen, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt. Mit zwei verpflichtenden Corona-Tests pro Woche, strengen Vorgaben für die Hygiene und der weiter fortschreitenden Impfung von Lehrerinnen und Lehrern gehören unsere Schulen zu den am besten geschützten Orten. Bei den aktuell niedrigen Infektionszahlen und der geringen Ansteckungsgefahr an der frischen Luft ist die Aufhebung der Maskenpflicht draußen auf dem Schulgelände verantwortungsvoll und angemessen.“

Im Schulgebäude und im Klassenzimmer gilt die Maskenpflicht unverändert fort. Diese Regelung gilt vorerst bis zu den Sommerferien. Ministerin Gebauer: „Die Landesregierung wird das Infektionsgeschehen weiter genau beobachten und die Maßnahmen für die Hygiene und den Infektionsschutz kontinuierlich daraufhin überprüfen, ob sie angemessen und wirksam sind. Wir bleiben vorsichtig. Die Infektionszahlen gehen zurück, das ist sehr positiv, aber die Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Alle Regelungen der aktuellen Coronaschutzverordnung und Coronabetreuungsverordnung sind unter dem nachfolgenden Link zu finden: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-06-16_coronaschvo_ab_21.06.2021_lesefassung.pdf

 

Jetzt Luftfilteranlagen in Schulen einbauen

Pressemitteilung der FDP-Fraktion

Zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie ist das regelmäßige Stoßlüften von Klassenräumen unverändert notwendig. Die Stadt Remscheid hat im Frühsommer 2020 alle Fensteranlagen in den Schulgebäuden überprüft. Defekte Fenster wurden repariert und Fensterschlüssel zur Verfügung gestellt. Für die Fenster einer Schule, die sich konstruktionsbedingt nicht weit genug für die Stoßlüftung öffnen ließen, wurden Mittel aus einem Landesförderprogramm in Anspruch genommen und mit baulichen Maßnahmen Abhilfe geschaffen.

Die Verwaltung sah das Lüften zumindest bislang immer noch als die einfachste und wirksamste Maßnahme an, um Viren aus der Luft in Klassenzimmern zu entfernen und stützte sich dabei u.a. auf die Empfehlungen der Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes. Der Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten kann danach lediglich eine Ergänzung zum Lüften darstellen (Drs. 16/0286). Weitere wissenschaftliche Studien kommen gleichwohl zu dem Schluss, dass Lüften alleine keine zuverlässige Methode darstellt, sondern der Einsatz von Lüftungsgeräten die Viruslast in einem Raum deutlich senken kann.

Der Einbau von stationären raumlufttechnischen (RLT-)Anlagen ist allerdings nicht so umstritten, wie es beim Einsatz von mobilen Geräten der Fall ist. Hier ist es nach Einschätzung des Umweltbundesamtes am besten, „wenn in stark belegten Räumen (…) baulich eine Grundlüftung über eine raumlufttechnische (RLT) Anlage erfolgt. In Schulen gilt dies bereits als künftig anzustrebender Regelstandard.“ (Umweltbundesamt: Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden – Bildungseinrichtungen sowie Umweltbundesamt: Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission, Bundesgesundheitsblatt 58, S. 1192). Luftfiltersysteme filtern zudem auch andere Erreger und Verunreinigungen aus der Luft, so dass solche technischen Anlagen auch nach der möglichen Überwindung der Corona-Pandemie gegen Krankheiten vorbeugen können. Der Bund unterstützt nunmehr die Schulträger beim Einbau von Luftfiltern in Höhe von 80 Prozent der Kosten. Seit dem vergangenen Freitag können Fördermittel zum Einbau in Einrichtungen, die von Kindern im Alter bis zwölf Jahren besucht werden, in Anspruch genommen werden. Die Fördermöglichkeit ist bis Ende des laufenden Jahres befristet. Fest installierte Lüftungsanlagen sind langfristig sinnvoll. Bereits kurzfristig kann ihnen Bedeutung zukommen, wenn sich das Infektionsgeschehen wieder verstärkt und der Präsenzunterricht in den Schulen wieder in Frage gestellt wird. Gerade bei Kindern im Grundschulalter sind die Hygiene- und Abstandsregeln nicht optimal einzuhalten. Zudem gibt es für die Kinder mit Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe noch kein Impfangebot. Der Distanzunterricht ist bei Schülerinnen und Schülern der Grundschulen schwerer umzusetzen als an den weiterführenden Schulen. Die Grundschulen, aber auch die Förderschulen sollten daher vorrangig berücksichtigt werden. Wir müssen möglichst die Chancen nutzen, unsere Schulen mit entsprechenden Anlagen auszustatten. Bestenfalls kann die Stadt bereits die Sommerferien für den Einbau nutzen. Wir bitten daher um die Beantwortung der folgenden Fragen für die Sitzung des Rates am 24. Juni:

  • Welche städtischen Schulgebäude sind in Remscheid bereits mit stationären raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet?
  • Wird sich die Stadt Remscheid um Bundesfördermittel zum Einbau stationärer raumlufttechnischer Anlagen bemühen?
  • Können die möglichen städtischen Eigenanteile durch außerordentliche Mehrerträge im Rahmen des Gesetzes zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz-NKF-CIG) dargestellt werden?

IHK unterstützt bei der Unternehmensnachfolge

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Die Bergische IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Düsseldorf am 23. Juni einen Nachfolge-Sprechtag an. Das Angebot richtet sich zum einen an kammerzugehörige Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb abgeben wollen. Zum anderen sollen Menschen angesprochen werden, die mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen. Im Rahmen von Einzelgesprächen mit Steuerberatern und IHK-Experten können wichtige Nachfolgefragen diskutiert werden. Die Themen reichen von der Nachfolgersuche über Finanzierung und Förderung bis hin zu steuerrechtlichen Fragen und Kaufpreisermittlung. Auch emotionale Aspekte und familiäre Hintergründe spielen dabei oftmals eine wichtige Rolle. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung sichert im Ernstfall die Handlungsfähigkeit und bewahrt das Unternehmen vor Schaden.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der IHK und Interessenten, die auf der Suche nach einem zu übernehmenden Unternehmen sind, können sich einen kostenlosen Termin für den Sprechtag reservieren. Weitere Informationen sind erhältlich bei Andre Scheifers, T. 0202-2490-777, a.scheifers@bergische.ihk.de">a.scheifers@bergische.ihk.de.

Landesregierung macht kommunale Erfolge zunichte

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Trotz Warnung von vielen Experten und von Städten und Gemeinden haben CDU und FDP mit ihrer Mehrheit ein Umsetzungsgesetz zum Glücksspielvertrag beschlossen.  Damit kürzt jetzt NRW die Abstandsflächen zwischen den Spielhallen. Wo bislang nur eine Spielhalle stand, dürfen jetzt drei stehen,“ kommentiert der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf die gestrige Abstimmung im Landtag in Düsseldorf.

Mit diesen Regelungen dürfen durch Fristverlängerungen drei Spielhallen als sogenannte Verbundspielhallen unter einem Dach betrieben werden. Neu ist, dass Spielhallen und Wettbüros nach einer Zertifizierung zukünftig statt 350 Metern nur noch 100 Meter Abstand untereinander einhalten müssen.

„Mit diesem Gesetz haben die Betreiber der Spielhallen und Wettbüros den Kampf gegen die Kommunen gewonnen – mit Unterstützung von CDU und FDP“, so Wolf. „Wir haben versucht, mit einem Änderungsantrag die derzeit gültige Abstandsregelung von 350 Metern beizubehalten und nur eine Spielhalle pro Standort zuzulassen. Denn durch die Neuregelung wird der erfolgreiche Einsatz der Städte und Gemeinden torpediert. Den Antrag haben CDU und FDP aber abgelehnt. Aus Leerständen könnten jetzt Spielhallen werden. Nun müssen wir auf Städte-Ebene schauen, dass das nicht so kommt und ein besonderes Auge auf Straßen mit Leerstand haben – wie etwa in Remscheid die untere Alleestraße. Das hätte mit einer besseren Gesetzeslage auf Landesseite von vornherein verhindert werden können. Auch Radevormwald hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um die Innenstadt schöner zu machen und Leerstände in den Griff zu bekommen.“

Bürgerschaft an Überplanung beteiligt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Remscheider Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss hat am 28.11.2019 den Aufstellungsbeschluss zu dem Bebauungsplan Nr. 678 – Wohngebiet auf dem ehemaligen Sportplatz Düppelstraße, Bereich zwischen Düppelstraße und Ronsdorfer Straße – gefasst. Die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 678 erfolgt im beschleunigten Verfahren. Ziel des Bebauungsplans Nr. 678 ist es, die planungsrechtliche Grundlage zur Errichtung einer sich aus dem städtebaulichen Kontext entwickelten Wohnbebauung zu schaffen.

Die Bezirksvertretung 1 – Alt-Remscheid – der Stadt Remscheid hatte am 10. Dezember 2019 beschlossen, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung zu dem Bebauungsplan Nr. 678 durchzuführen. Sie findet von Montag, 21. Juni, bis einschließlich Freitag, 16. Juli, statt. Aufgrund des Gesetzes zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetz – PlanSiG) sind die Unterlagen auf dieser Internetseite der Stadt Remscheid einzusehen: https://remscheid.de/BP-678. Als zusätzliches Informationsangebot können die Unterlagen im Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 2. Obergeschoss, 42853 Remscheid, eingesehen werden. Dies ist nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 02191/16-2453 und unter Einhaltung der gültigen Schutzmaßnahmen (Hygiene-Vorschriften) möglich.

Während der oben angegebenen Frist können Stellungnahmen per E-Mail (Staedtebauentwicklung@remscheid.de">Staedtebauentwicklung@remscheid.de) oder schriftlich beim Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 42853 Remscheid, eingereicht werden. Die Abgabe von Erklärungen zur Niederschrift ist nicht möglich.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Innenministerium NRW / Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Innenminister Herbert Reul hat für Sonntag, 20. Juni, Beflaggung angeordnet. An diesem Tag sollen in Nordrhein-Westfalen die Flaggen an allen Dienstgebäuden des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, auf Vollmast gesetzt werden. Anlass ist der Gedenktag für die weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung und insbesondere der deutschen Vertriebenen, der seit 2015 jährlich zeitgleich mit dem Weltflüchtlingstag begangen wird (In Remscheid werden die Europaflagge, die Bundesflagge und die Landesflagge werden auf Vollmast gesetzt. teilt die Stadt mit)

Gleichstellungsrelevante Aspekte der Digitalisierung der Arbeitswelt. Online per Zoom referiert hierüber Nadja Bergmann (L&R Social Research, Wien) am  Dienstag, 22. Juni,  um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bei Simon Geiß, Fachdienst Gleichstellung von Frau und Mann, Stadt Remscheid, unter E-Mail : Simon.geiss@remscheid.de bzw. Tel. RS 163959. Nadia Bergmann hat gemeinsam mit Dr. Irene Pimminger eine gleichnamige Expertise für den 3. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der gerade erschienen ist, erstellt. Der Vortrag wird ermöglicht durch eine Förderung des Ministerium für Kommunales, Heimat, Bau und Gleichstellung NRW im Rahmen der Landesinitiative NetzwerkW.

Achtsamkeit alltagstauglich als Onlineveranstaltung. Achtsamkeit ist in der heutigen multioptionalen Zeit, in der wir mit allem "vernetzt" sind, aber immer weniger mit uns selbst, ein wesentliches Element eines guten Energiemanagements und einer klaren Orientierung. Vielleicht bewundern Sie Menschen, die nichts so schnell aus der Ruhe bringt, die Antworten haben, die irgendwie um sich und ihr Leben zu wissen scheinen. Vielleicht suchen Sie Halt und Ankerpunkte in einem schnellen und bewegten Leben. Vielleicht wollen Sie Ihre Energie gezielt einsetzen. Der VHS- Workshop am Mittwoch, 23. Juni, von 18 bis 21 Uhr gibt online über Zoom einen Einblick in die "dialogische Achtsamkeit" der Psychosynthese. Sie entdecken erste Ansätze, wie Sie Achtsamkeit leicht, lebendig und praktikabel in Ihrem Alltag installieren und so gelassener und erfolgreicher leben können. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns weitere Informationen sowie einen Link, mit dem Sie an dem Termin zu dem Onlineworkshop gelangen! Kursleitung Andrea Budde, Entgelt 16 Euro.

Onlinekurs „Qigong bei Krebs – die eigene Kraft achtsam entfalten“. Sanfte und fließende Bewegungen zeichnen die Übungen des Qigong aus. Meist sind die Übungen der Natur mit ihren zahlreichen Möglichkeiten aus Pflanzen- und Tierwelt entnommen. Schnell führen uns die Übungen dahin, uns als Teil der Natur wahrzunehmen und wecken Gefühle von Geborgenheit und Wohlbehagen. Von ganz alleine entsteht ein inneres Lächeln, wenn wir uns wie Bambus im Wind wiegen, während die Sonne auf uns nieder scheint. Oder wir erheben uns wie ein Adler in die Lüfte und fühlen die Freiheit und die Kraft. Sorgen und Ängste wirken aus der veränderten Perspektive kleiner und treten ein wenig in den Hintergrund.
Die Diagnose Krebs verändert für viele Betroffene zunächst einmal alles. Sie bestimmt plötzlich das gesamte Leben, stellt alles in Frage und es fühlt sich an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen. Qigong ist eine effektive Methode, mit dem eigenen Körper in Kontakt zu treten. Es geht darum, den Körper energetisch zu nähren und zu pflegen, um auf diese Weise die Heilung zu unterstützen. Dieser VHS-Kurs am Termin: Samstag, 26. Juni, von 11 bis 13.15 Uhr richtet sich online über Zoom an Krebserkrankte während und nach der medizinischen Therapie. Eine Teilnahme ist - je nach körperlicher Belastbarkeit - auch sitzend oder liegend möglich. Kursleitung Andrea Knorr, Entgelt 13,35 Euro.

Wie werden Wünsche und Lebensträume wahr? Nach den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen verhält sich der Mensch wie ein Magnet zu seinen Lebensumständen. Es liegt in Ihrer Macht, Ihre Einstellungsmuster so zu verändern, dass Ihr Leben wieder das ist, als was es gedacht ist, nämlich als ein Fest der Freude. In diesem VHS-Workshop am Samstag, 26. Juni,  von 11 bis 18.30 Uhr erhalten die Teilnehmer online über Zoom einen Einblick in die Grundlagen des Gesetzes der Resonanz. Anhand praktischer Übungen haben sie die Chance, ihre eigenen inneren Hindernisse auf dem Weg zur Wunscherfüllung zu entdecken und zu transformieren und ihre eigenen Potenziale zur Erreichung kleiner und großer Lebensziele zu entwickeln. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns weitere Informationen sowie einen Link, mit dem Sie an dem Termin zu dem Onlineworkshop gelangen! Kursleitung Dr. Sylvia Goldstraß, Entgelt 36 Euro.

Live-Führungen online im Deutschen Röntgen-Museum. Ab sofort gibt es jeden Sonntag um 17 Uhr eine digitale Live-Führung aus dem Museum mit Nico Landau und Lina Senula. Über den Chat können während der Führung Fragen gestellt werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Zusätzlich wird es einmal monatlich eine Abendveranstaltung nach dem gleichen Prinzip geben. An jedem 3. Mittwoch – erstmalig am 19. Mai – werden ab 19 Uhr digitale Einblicke ins Deutsche Röntgen-Museum gewährt. Um die Anmeldung einfach zu halten, stellt das Museumsteam die Links zu den einzelnen digitalen Führungen zeitnah auf der Museumswebseite ein. Interessierte können sich dort kurz registrieren.

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Wolf: Sonderfonds gibt Kulturveranstaltern Hoffnung

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Im Verlauf der Corona-Pandemie war ich mit Kulturschaffenden und Veranstaltern von Remscheid bis Köln in Kontakt, für die mit den Schließungen mit einem Mal Stillstand herrschte. Damit brachen von jetzt auf gleich die Einnahmen weg. Das konnte bei vielen auch nur zu einem Teil durch Corona-Hilfen und erste Programme des Bundes aufgefangen werden“, berichtet der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald, Sven Wolf. Es sei gut, dass der Bund nun mit einem Programm auch neue Perspektiven biete und den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, den die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern konzipiert hat, an den Start bringe. „Die sinkenden Inzidenzzahlen machen erste Öffnungsschritte möglich. Aber es bestehen für kulturelle Veranstaltungen auf absehbare Zeit noch Hygieneauflagen. Besucherzahlen sind noch beschränkt. Bei vielen Kulturveranstaltern sind die Mittel knapp. Sie müssen aber jetzt planen und investieren für die die Zeit der Wiedereröffnung und zukünftige kulturelle Angebote. Da setzt der Fonds an.“ Der Sonderfonds hat zwei zentrale Bausteine:

  • Eine Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die bei Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen mit reduziertem Publikum stattfinden. Sie steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung.
  • Eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Sie betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Personen, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Anträge könnten beim Kulturministerien des Landes gestellt werden. „Dabei muss die Veranstaltung zunächst registriert werden. Die Beantragung und Bewilligung erfolgt nach der Veranstaltung. Die Registrierung von Veranstaltungen ist ab dem 15. Juni 2021 über die Webseite www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen, welche Veranstaltungen förderfähig sind. Außerdem wurde eine Beratungshotline für Antragstellende eingerichtet unter 0800 6648430“, so Wolf. „Ich hoffe, dass auch viele unserer lokalen Kulturveranstalter von den Fördermöglichkeiten profitieren können.“

Samstag digitale Ausbildungs- und Studienmesse

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit  

Für alle Jugendlichen, die noch eine Ausbildungsstelle oder einen Studiengang suchen, veranstalten die Agenturen für Arbeit Düsseldorf, Mettmann und Solingen-Wuppertal am Samstag, 19. Juni, ihre erste gemeinsame digitale Ausbildungs- und Studienmesse. Rund 100 Ausbildungsbetriebe und Hochschulen aus der Region sind dort vertreten, darunter auch die Berufsberatung, die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer. Die Besucherinnen und Besucher erwarten mehr als 4.000 freie Ausbildungsstellen und wertvolle Tipps der Berufs- und Studienberatung. Birgitta Kubsch-von Harten, Chefin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, betont die Bedeutung der Eltern bei der Berufs- und Studienwahl „Auch Eltern sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und ihre Söhne und Töchter auf dem Weg in die berufliche Zukunft zu begleiten. Sie sind die wichtigsten Ansprechpartner für ihre Kinder, das gilt ins-besondere auch bei der Berufs- und Studienwahl!“

In zwei Online-Elternabenden vor der Messe erfahren die Eltern, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können und wie der Besuch der digitalen Messe gemeinsam vorbereitet werden kann. Die Online-Elternabende finden am Mittwoch, 16. Juni um 18 Uhr und am Donnerstag, 17. Juni um 19 Uhr statt. Eltern und Jugendliche können sich per Mail beim Berufsinformationszent-rum (BiZ) dafür anmelden: Düsseldorf: duesseldorf.biz@arbeitsagentur.de">duesseldorf.biz@arbeitsagentur.de; Mettmann: mettmann.biz@arbeitsagentur.de">mettmann.biz@arbeitsagentur.de; Remscheid, Solingen und Wuppertal: solingen-wuppertal.biz@arbeitsagentur.de">solingen-wuppertal.biz@arbeitsagentur.de.