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Intensivere Zusammenarbeit der Innenstadt-Akteure

Der Vaßbendersaal der evangelischen Stadtkirche am Markt sei ein beliebter Ort der Kommunikation, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Samstag und dankte Citypfarrer Martin Rogalla für die Gastfreundschaft, als er am Sa,stag dort die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Quartiersworkshops begrüßte, zu dem die Stadt eingeladen hatte.  Das Thema: Die Sicherheit in der Innenstadt, genauer: Die Sorge mancher Mitbürger, dass sich die Sicherheitslage weiter verschlechtern könnte. Hier auf die Statistik zu verweisen, wonach Remscheid zu den sichersten Städten in ganz Deutschland verweisen, sei die eine Seite der Medaille, meinte der OB. Die andere sei ein gewisses Unwohlsein, dass sich beim Einzelnen in bestimmten Situationen einschleiche, etwa auf dem nächtlichen Nachhauseweg nach einem Theaterbesuch.

Diesem subjektiven Gefühl der Unsicherheit (gerade bei älteren Menschen) will der Rat der Stadt mit einem Sicherheitskonzept begegnen, das es bei der Verwaltung in Auftrag gegeben hat. „Wie schätzen Sie die Situation ein?“, fragte Mast-Weisz. „Wir werden Ihnen aufmerksam zuhören. Sagen Sie Ihre Meinung frank und frei, machen Sie Vorschläge!  Was sich wann und wie umsetzen lässt, werden Sie erfahren. Damit Sie die Sicherheit haben, dass etwas passiert!“. Und wünschte spannende, anregende und lebhafte Diskussionen, bevor er das Mikrophon an Moderator Gregor Schnittker weitergab.

Zu dem Workshop statt waren im Vorfeld per Zufalls-Auswahl (zufällige Personentreffer aus dem Melderegister) Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme eingeladen worden. 77 Remscheiderinnen und Remscheider hatten das Angebot angenommen und diskutierten am Samstag von 11 bis 15:30 Uhr die fünf Themenbereiche

  • Miteinander, sozialer Zusammenhalt, Umgangsformen
  • Stadtplanung, Infrastruktur, Räume
  • Ordnung, Sauberkeit, Erscheinungsbild
  • Straßenkriminalität und
  • Mobilität und Verkehr.

Unter der einheitlichen Fragestellung „Woran erkenne ich das sichere Remscheid 2025?“ formulierten die Teilnehmenden ihre Ideen und schließlich auch konkrete Handlungsvorschläge. Dabei wurde eine Vielzahl von Anregungen, Wünschen und Forderungen auf Arbeitspostern dokumentiert. Zu den Ergebnissen des Workshops zählten u.a. die Forderung nach Reparatur der Brunnen in der Innenstadt und nach einer besseren Erreichbarkeit von Polizei und kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und deren höhere Präsenz im Innenstadtbereich. Auch wünschten sich die Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Förderung des hohen ehrenamtlichen Engagements im Innenstadtquartier.

In diesem Zusammenhang versprach die Dezernentin für Sicherheit und Ordnung, Barbara Reul-Nocke, am Ende der Veranstaltung konkrete und unmittelbare Maßnahmen. So wird die Bürgersprechstunde von KOD und Polizei aus dem Ämterhaus zeitnah ins Allee-Center verlegt. Damit soll die Sichtbarkeit dieses Angebots an die Bürgerinnen und Bürger erhöht und der unmittelbare Austausch mit den Behörden verstärkt werden. Zudem soll die Zusammenarbeit der Innenstadt-Akteure intensiviert werden, indem die Verwaltung in naher Zukunft einen Vernetzungsprozess initiieren und moderieren wird.

Auf Basis der zahlreichen von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Ergebnisse und Maßnahmenvorschläge will die Stadtverwaltung Remscheid nun ein Handlungskonzept zur Sicherheit und Ordnung erarbeiten.

 

 

Bus per App und ein Pendelbus Bahnhof – Rathaus?

In einigen deutschen Städten und Regionen kommen so genannte „On-Demand-Busverkehre“ (z. B. Duisburg und Krefeld) zum Einsatz. Fahrgäste können über eine Smartphone-App einen Kleinbus bestellen, der sie und weitere Fahrgäste zum gewünschten Zielort bringt. So kann man in Krefeld per App ein E-Fahrzeug rufen und bezahlt anschließend mit Kreditkarte. In Duisburg wird ein Kleinbus auf Abruf eingesetzt und ist eine Alternative zu den Linienbussen, die gerade in den Abendstunden oder auf bestimmten Routen nur spärlich besetzt sind.

In Remscheid gibt es seit 2004 das vom Land NRW geförderte Bürgerbusprojekt. Die Stadtwerke Remscheid hatten zuvor in einigen Randbezirken den Linienbusverkehr wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellt. Ziel des Bürgerbus-Vereins ist es, gerade älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie unmotorisierten Menschen in den abgelegenen Außenbereichen die Möglichkeit zu eröffnen, mobiler zu werden. Auch in Wermelskirchen besteht ein Bürgerbusverein, der im öffentlichen Personennahverkehr eine feststehende Linie von der Innenstadt in einzelne Hofschaften betreibt.

„Eine zusätzliche Alternative zu den Bürgerbussen wäre der ‚Bus auf Bestellung, meint nun die Remscheider SPD. Denn: „Große Busse können Wohngebiete nicht bis in die letzte Straße erschließen. Gelenkbusse sind häufig fast leer, da die letzten Haltestellen – gemessen an den über 100 Plätzen im Bus – nur geringe Nachfrage haben.“ Daher würde ein Konzept, die Wohngebiete durch Kleinbusse zu erschließen, die ganz einfach per App gerufen werden, eine mögliche Alternative sein: „Sie kommen zum passenden Zeitpunkt zur nächsten Straßenecke. Die Kleinbusse fahren so, dass möglichst viele Fahrtwünsche gebündelt werden. Innerhalb des Stadtteils – oder vielleicht auch bis in den Nachbar-Stadtteil – und somit direkt zum Ziel. Bei der Diskussion über ein mögliches Konzept „Bus auf Bestellung“ sollte in Remscheid aber auch ein barrierefreies Angebot über eine telefonische Hotline bedacht werden, denn häufig haben ältere Nutzerinnen und Nutzer kein Smartphone oder kämen mit der Bedienung der App nicht zurecht.

Für die Sitzungen des Entwicklungs- und des Hauptausschusses hat die SPD die Verwaltung um Antwort auf folgende Fragen gebeten:

  • Wie bewertet die Verwaltung das Thema Bus auf Bestellung via Smartphone-App?
  • Welche Fördermittel des Landes werden Kommunen für die Umsetzung dieses Projekts durch das Land bereitgestellt und wie sind die Förderbedingungen?
  • Gibt es bereits erste Gespräche und Planungen mit den Stadtwerken, dass Fahrgäste individuell Busse bestellen?
  • Wäre eine Umsetzung des Konzepts in Remscheid auch mit einem Angebot einer Bestellung über eine telefonische Hotline denkbar?

In der Sitzung des Entwicklungsausschusses am vergangenen Donnerstag wurde das noch um die Frage nach einem Pendelbus zwischen Bahnhof und Rathaus ergänzt, der ohne festen Fahrplan fahren sollte.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Verkehrssicherung an der Bereich Haddenbacher Straße. Im Bereich der Haddenbacher Straße werden von Dienstag, 21. Januar, bis Donnerstag, 23. Januar, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) weitere forstliche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Wegen des fortgeschrittenen Eschentriebsterbens müssen rund 25 Eschen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit entfernt werden. Wegen der schwierigen Topografie und der angrenzenden Bebauung kommt hierfür erneut ein Spezialunternehmen mit einem leistungsfähigen Fällkran zum Einsatz. Er kann die betroffenen Bäume stückweise und sicher aus dem Waldstreifen herausheben. Hierfür ist es allerdings erforderlich, dass die Haddenbacher Straße ab Hausnummer 91 in Fahrtrichtung Neuenkamper Straße von jeweils 9 bis 15 Uhr für voraussichtlich drei Tage für den Verkehr halbseitig gesperrt wird. Während der Arbeiten wird der Straßenverkehr mit einer mobilen Ampelanlage geregelt. In dieser Zeit kann es in dem angegebenen Bereich zu Verkehrsbehinderungen mit längeren Wartezeiten kommen. Die TBR bitten um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

0ffene Bürgersprechstunde zur Werkzeugtrasse. Um die Verschönerung der Trasse des Werkzeugs geht es bei einer offenen Bürgersprechstunde am Mittwoch, 22. Januar, zu der Bezirksbürgermeister Ernst-Otto Mähler Interessierte von 16.30 bis 17.30 Uhr ins Deutsche Werkzeugmuseum, einlädt. Wie lässt sich die Nutzung der Werkzeugtrasse attraktiver gestalten? Was fehlt auf der ehemaligen Bahntrasse in Remscheid-Hasten, was lässt sich verbessern? Ideen hierzu – ob mündlich vorgetragen oder schriftlich fixiert – möchte der Bezirksbürgermeister an diesem Nachmittag zusammentragen, um sie in die politische Tätigkeit der Bezirksvertretung Alt-Remscheid einfließen zu lassen.

„ Emil im Schnee“ in Lennep. Zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt die Stadtteilbibliothek Lennep, Berliner Straße 9, zum beliebten Bilderbuchkino ein: Am Mittwoch, 22. Januar, um 15 Uhr wird „Emil im Schnee“ von Astrid Henn gelesen. Eine Mutmachgeschichte für alle Kinder, die etwas anders sind als die meisten. Der Eintritt ist frei.

Bibliothek startet Bergische Lesereihe. Die Bibliothek im Kommunalen Bildungszentrum, Scharffstraße 4-6, lädt im Januar, Februar und März an je einem Termin zur Bergischen Lesereihe ein. Den Anfang macht die bekannte Autorin Martina Kempff am Freitag, 24. Januar. Sie stellt ihre Eifelreihe rund um die Hauptfigur Katja Klein vor und liest aus ihrem neuesten Krimi „ Messer, Gabel, Kehr und Mord“. Weiter geht´s mit Peter vom Falkenberg, der am 28. Februar seine historischen Romane sowie seinen neuen Krimi vorstellen wird. Den Abschluss macht am 27. März Petra Pallandt. Sie liest aus ihren Wuppertal-Krimis. Die Lesungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. RS 16 - 23 36.

Gemeinsame Bürgersprechstunde von KOD und Polizei nur noch monatlich. Wegen nachlassender Resonanz reduzieren Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) und Polizeiinspektion Remscheid die im Februar gestartete wöchentliche Bürgersprechstunde auf einmal im Monat. Ab sofort steht das Beratungsteam an jedem zweiten Dienstag eines Monats von 14 bis 15 Uhr im Wartebereich Bürgerservice und Wahlen, Dienstleistungszentrum, Elberfelder Straße 36, 42853 Remscheid, bereit. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.  Besorgte Bürgerinnen und Bürger erreichen den KOD außerdem über das Bergische Service-Center, Tel. RS 1600.

Wochenmarkt Lennep nur noch am Samstag. Auf Grund der Absage zweier Marktbeschicker, die bislang mittwochs ihre Waren auf dem Lenneper Wochenmarkt am Alter Markt feilgeboten haben, findet ab Januar 2020 der Lenneper Wochenmarkt vorerst nur noch samstags im gewohnten Zeitraum von 7 bis 13 Uhr statt.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

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Gespräche mit den Hausbesitzern beginnen im Februar

Seit 2018 sind in Bochum die Stadtplaner und Architekten Yasemin Utku und Stephan Gudewer die Gesellschafter des Büros „STADTGUUT“. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen, wie es auf ihrer Homepage heißt, „in den Bereichen Städtebau und Stadtentwicklung, Städtebauliche Denkmalpflege und Stadtgestaltung, Stadterneuerung und in der Stadtforschung (...) bei Aufgabenstellungen an der Schnittstelle von Architektur und Stadtplanung.“ Das gewährleiste eine bedarfsgerechte fachübergreifende Bearbeitung für öffentliche und private Auftraggeber gewährleistet „eine bedarfsgerechte fachübergreifende Bearbeitung für öffentliche und private Auftraggeber“. Dazu gehört jetzt auch die Stadt Remscheid.  „STADTGUUT“ wurde mit „vorbereitenden Untersuchungen und dem Rahmenplan Innenstadt“ beauftragt, soll sich – im Zusammenhang mit dem vom Rat beschlossenen „Sanierungsgebiet Alleestraße“ – beispielsweise die Häuser entlang der Fußgängerzone näher ansehen – die Leerstände, die Nutzungsarten, ihre Erschließung, mögliche künftige Verwendungswecke und den baulichen Zustand. Bei der Bürgeranhörung am 14. September im früheren Schuhhaus Deichmann, Alleestraße 34,hatte frühere Schuhhaus Deichmann, Alleestraße 34, hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an die Hausbesitzer appellierte, die Chancen des Sanierungsgebietes zu nutzen, „hier etwas Schönes zu gestalten!“ Und er hatte eingeräumt: „Ja, dem einen oder anderen Gebäude sieht man die letzten 18 Jahren des Niedergangs an; da schlägt man die Augen nieder!“

Aus der Sicht der Städteplaner wäre es ein Idealfall, wenn sich bei der Untersuchung des Sanierungsgebietes herausstellen würden , dass gerade an den Stellen zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Alleestraße Häuser stehen, die einen so hohen Sanierungsbedarf haben, dass ein Ankauf durch die Stadt und der anschließende Abriss zugunsten einer oder mehrerer neuer Querverbindungen für Fußgänger die wirtschaftlichere Lösung wäre. Auf die Suche danach werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros „STADTGUUT“ in nächster Zeit begeben – und dabei auch Gespräche mit den Hausbesitzern führen.

Inzwischen kann man bereits von einem Netzwerk aus Architekten und Stadtplanern reden, das sich um Remscheid Zukunft kümmert. Seit Jahren in Remscheid unterwegs ist das Planungsbüro Stadt+Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbH (Stadt+Handel) mit Sitz in Dortmund. Es verfasste für die Stadt Remscheid vor einigen Jahren ein neues Einzelhandelskonzept und legte später zum geplanten DOC eine Verträglichkeitsanalyse vor. Hinzu kommen die SAL Landschaftsarchitektur GmbH und das Ingenieurbüro Lindschulte, beide aus Münster. Diese haben von der Stadt den Auftrag erhalten, insgesamt sechs Remscheider Innenstadtstraßen zu überplanen, alles Maßnahmen aus dem vom Rat der Stadt beschlossenen Revitalisierungskonzept für die Remscheider Innenstadt (von dem das künftige Sanierungsgebiet nur ein Teil ist).

Kurios fand es am Donnerstag im Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr Jens Peter Nettekoven (CDU), dass sich der Landschaftsarchitekt Stefan Bracht von der SAL mit der Neugestaltung des Fastenrathstraße (Foto) in dem dortigen Taxistand befasst, er die „Zange“ wenige Meter unterhalb auf der Alleestraße aber nicht unter die Lupe nehmen darf. Nettekoven: „Das kommt mir vor wie ein Patient, um den sich gleich drei verschiedene Ärzte kümmern!“ Für den Technischen Beigeordneten Peter Heinze nichts Verwunderliches: „Spezialisten in unterschiedlichen Fachgebieten gibt es nicht nur in der Medizin, sondern auch im Bauwesen!“ Dazu passt der folgende Satz auf der Internetseite von „STADTGUUT“, man bewege sich „in einem interdisziplinären Netzwerk“.

Die „Zange“ gehört zum Sanierungsgebiet, um das sich die „STADTGUUT“ GmbH kümmert. Die Ausgangslage: „Städtebauliche, immobilienwirtschaftliche und soziale Herausforderungen in der Remscheider Innenstadt. Zunehmende Leerstände, Defizite in der Bausubstanz, weiterhin zunehmende Funktionsverluste entlang der Alleestraße“, wie es Stephan Gudewer am Donnerstag im Entwicklungsausschuss darstellte. Ziel sei ein „Gesamtkonzept zur dauerhaften Stabilisierung und zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Remscheider Innenstadt“.

Folgende Schritte sind vorgesehen:

  1. Datenerhebung
  2. Analyse und Auswertung
  3. Strukturkonzept
  4. Rahmenplan
  5. Maßnahmenplanung
  6. Kosten- und Finanzierungsübersicht
  7. Umsetzungsstrategie
  8. Beteiligung und Kommunikation
  9. Beratung

Zur inzwischen angelaufenen Datenerhebung gehört die Auswertung und Aufbereitung städtischer Studien, Untersuchungen und Materialien (Revitalisierungskonzept, Einzelhandelskonzept, Mobilitätsstrategie, ISG Alleestraße) sowie die Festlegung der erforderlichen ergänzenden Erhebungen und Aktualisierungen im Abgleich mit §141 BauGB. Der Entwurf des Rahmenplan soll der Öffentlichkeit in einer „Öffentlichen Werkstatt“ im Juni vorgestellt werden, ebenso später (im November?) der Entwurf der Sanierungssatzung. Zur fortlaufenden Einbindung der Öffentlichkeit soll (im März) auch ein halbtägiger Workshop mit Verwaltung und lokalen Akteuren gehören. Ab Februar sind eine schriftliche Eigentümerbefragung und Einzelgespräche mit „Schlüsselakteuren“ vorgesehen.

 

Noch keine Entscheidung über Public Viewing zur EM

„Viele fußballbegeisterte Remscheiderinnen und Remscheider denken sicher noch gerne an freud- und schmerzvolle Momente beim öffentlichen ‚Rudelgucken‘ vor dem Remscheider Rathaus zurück. Zahlreiche Fans wünschen sich ähnliche gemeinschaftsstiftende Gänsehausmomente sicher auch zur EM 2020“, hat sich die CVDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid erinnert. Und auch daran: „Im Juli 2018 äußerte der Organisator der Fanfeier, Patrick Clalüna, noch Zweifel, ob es auch 2020 zur EM wieder Public Viewing geben würde.“ Zur Sitzung des Entwicklungsausschusses am Donnerstag hatte die CDU nachgefragt, ob die Stadt davon ausgehe, dass es auch anlässlich der Fußball- Europameisterschaft wieder die Möglichkeit für sogenanntes „Public Viewing“ vor unserem Rathaus in der Innenstadt geben werde und ob das Stadtmarketing schon Gespräche geführt habe, ob und in welcher Form der Wettbewerb in unserer Stadt öffentlich gezeigt werden könnte.

„Wir können verstehen, dass man sich eine solche Entscheidung nicht einfach macht, zumal der Erfolg einer solchen Veranstaltung von Faktoren abhängt, die wir vor Ort nicht beeinflussen können. Im Sinne der Fans würden wir uns natürlich freuen, wenn unser Stadtmarketing hier positive Nachrichten vermelden könnte. Ein friedliches Fanfest auf dem Theodor-Heuss-Platz dient auch dazu, unsere Innenstadt zu beleben“, schrieb die CDU. Dazu am Donnerstag der Technische Beigeordnete Peter Hinze: Es habe erste Gespräche gegeben, aber noch keine Entscheidung. „Da steht noch nichts fest!“ Zu bedenken sei schließlich, dass der wirtschaftliche Erfolg für den Veranstalter eines „Public Viewing“ vom sportlichen Erfolg der deutschen Mannschaft abhänge. Unausgesprochen schein da mitzuklingen, dass davon heute noch längst nicht alle deutschen Fußballfans überzeug seien.

Umfrage unter Schülern zu neuem Jugendtreff

Linke schlagen Jugendtreff an der Alleestraße vor“, berichtete der Waterbölles am 13. November 2019. Die Fraktion der Linken hatte zur Ratssitzung am 21.November den Antrag gestellt, in einem leerstehenden Lokal an der Alleestraße einen Jugendtreff einzurichten bzw. in die Liste „der Vorschläge zur Umsetzung eines Sofortprogramms und Prüfung von Perspektiven“ aufzunehmen. Denn „ein Jugendtreff (sollte) in die Überlegungen für eine Belebung des Problem- und zukünftigen Sanierungsgebiets einfließen“. “ Das aber empfang der Rat der Stadt als verfrühten Schnellschuss. Zunächst sollen sich damit Jugendrat, Jugendhilfeausschuss, Entwicklungsausschuss, Hauptausschuss und Bezirksvertretung Alt-Remscheid befassen.

Der Jugendrat behandelte das Thema als erstes Gremium. Er empfahl eine Befragung in den Remscheider Schulen, ob die Schülerinnen und Schüler einen Jugendtreff an der Alleestraße begrüßen würden, und wenn ja, in welcher Form. Gestern hat sich dem der Entwicklungsausschuss einstimmig angeschlossen. Kritisch äußerte sich zuvor zum Antrag der Linken CDU-Sprecher Jens Peter Nettekoven: „Sie haben vergessen zu sagen, wer einen solchen Treff bezahlen soll!“ Schließlich sei ja der Jugendtreff RIC am Markt 2010 aus Kostengründen geschlossen worden, und um die städtischen Finanzen stehe es auch heute noch nicht zum Besten. „Ohne hinterlegte Zahlen finde ich den Antrag zu plump!“

15000 Euro von WiFi4EU-Initiative fürs Internet

Mit Hilfe der technischen Infrastruktur der Stadt Remscheid sowie einiger Unternehmen und Einzelhändler bot der Verbund freier Netzwerker NRW e. V. bislang in der Innenstadt PC- und Smartphone-Nutzern freie Internetzugänge an, d. h. ohne sich registrieren zu müssen. Dieses Angebot besteht nun nicht mehr, doch konnte für die städtischen Gebäude und Einrichtungen mit Hilfe eines IT-Dienstleister kurzfristig eine Ersatz- bzw. Übergangslösung gefunden werden, wie der Waterbölles am 11. Januar berichtete. Wie Jörg Hockenbring, Leiter der Abteilung Informationstechnologie Stadt Remscheid, gestern den Mitgliedern des Entwicklungsausschusses mitteilte, will sich die Stadt um 15.000 Euro aus dem Fördertopf „WiFi4EU“ der Europäischen Union bemühen. Mit der WiFi4EU-Initiative sollen Bürger und Besucher in der gesamten EU über kostenlose Wi-Fi-Hotspots in öffentlichen Räumen wie Parks, Plätzen, Verwaltungen, Bibliotheken und Gesundheitszentren einen hochwertigen Internetzugang erhalten. Im Rahmen der Initiative finanziert die Europäische Kommission Gutscheine über jeweils 15.000 Euro, um Gemeinden bei der Einrichtung von Wi-Fi-Hotspots in diesen Zentren des öffentlichen Lebens unter Nutzung der Dienste von Wi-Fi-Installationsunternehmen zu unterstützen. An der WiFi4EU-Initiative können sich Kommunen aus den EU-Mitgliedstaaten und teilnehmenden EWR-Ländern (Norwegen und Island) beteiligen.

Das Geld soll dazu dienen, in Remscheid eine Reihe freier, miteinander vernetzter Zugangspunkte für das freie Internet einzurichten. Der dafür benötigte Provider soll in einem Ausschreibungsverfahren gefunden werden. „Die Betriebskosten dieses Wifi werden zu Lasten der Stadt gehen“, so Jörg Hockenbring. „Wie hoch sie sein werden, wird die Ausschreibung ergeben!“

Tipps zur Studienfinanzierung von „arbeiterkind.de“

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Organisation „Arbeiterkind“ ermutigt Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als erstes Familienmitglied zu studieren. Rolf Grünsteidl, Referent der Organisation Arbeiterkind.de informiert am Donnerstag, 23. Januar, um 17 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, über Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Außerdem stellt er vor, wie seine Organisation mit bundesweit 6.000 Ehrenamtlichen in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen Schülerinnen und Schüler, die als erste in ihrer Familie studieren, unterstützen können auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Die Ehrenamtlichen sind größtenteils selbst Studierende oder AkademikerInnen, die als erste in ihren Familien studiert haben und berichten aus eigener Erfahrung über ihren Bildungsaufstieg und ermutigen als persönliches Vorbild. So ist auch Referent Rolf Grünsteidl selbst ein „Arbeiterkind“. Interessierte können ohne Anmeldung kostenlos an der Informationsveranstaltung teilnehmen.

Plädoyer für Balkan-Vorzugstrasse nach Lütterkusen

von Stephan Jasper

Man wagt wohl nicht zu viel, wenn man, zurückblickend auf die Jahre 2018 und 2019, behauptet, der Klimawandel sei vom Rand ins Zentrum vieler öffentlicher Debatten gerückt. Und deutlich wird auch, dass eine umsichtige Auseinandersetzung mit einer anderen vieldiskutierten Frage, nämlich, was tun angesichts Tausender und Abertausender Menschen, die ihre Heimat fluchtartig verlassen, die Entwicklung des Klimas mit bedenken muss. Die heißen Sommer haben es uns gewissermaßen auf die Haut gebrannt, was Erderwärmung bedeutet. Die Gletscherschmelze galoppiert, der Teich im Lüttringhauser Stadtwald ist trockengefallen, die Bäume verdursten. Am Freitag, 20. September 2019, ist die Schülerschaft des Leibniz-Gymnasiums, begleitet von Lehrerinnen und Lehrern, zum Adolf-Clarenbach-Denkmal gezogen, um klarzustellen, dass sie hinter den politischen Zielen der Fridays-for-Future-Bewegung steht. Zielen, zu denen bekanntlich gehört, dem klimafeindlichen Verfeuern fossiler Bodenschätze ein Ende zu bereiten.

Ein wichtiger Schauplatz des intendierten Übergangs ins postfossile Zeitalter wird und muss auf städtischen Straßen liegen. Und ein beträchtlicher Beitrag zum Gelingen dieses Übergangs kann entstehen, sofern die Mobilitätsbedürfnisse und ihre Befriedigung vorrangig unter dem Blickwinkel der Stadt- und der Klimaverträglichkeit betrachtet und behandelt werden. Als Tendenz ist erkennbar, dass sowohl Bussen und Bahnen als auch Fahrrädern und Füßen eine weitaus größere Rolle zugedacht wird.

Sobald man beginnt, den Stadtverkehr dementsprechend neu zu organisieren, taucht allerdings ein Thema auf, das bei allen Erörterungen von klimaneutralen Autoantriebsarten außen vor bleibt. Es ist das Thema des Platzes. Platz, den busbeschleunigende Sonderspuren, breite Bürgersteige und bequeme Radwege benötigen; Platz, der in Ballungszentren besonders knapp ist; Platz, der bisher – unter der Maßgabe, der Städtebau solle vor allem den Autos gerecht werden – großzügig dem Autofahren und dem Autoparken zugestanden wurde.

Ein Verzicht auf innerstädtische Autofahrten, den das Mobilitätskonzept der Stadt Remscheid erklärtermaßen anstrebt und der durch planerische Prioritätenverschiebung zu begleiten wäre, hätte zur Folge, dass die Kinder zunehmend weniger verzichten müssten auf den Spiel- und Bewegungsraum Straße. Das wiederum könnte der Anfang vom Ende des Elterntaxiwesens sein, bei dem das Gewicht der gelösten Probleme das der dadurch neu geschaffenen vermutlich nicht übersteigt.

Angenommen, die Einschätzung des Architekten Holger Pump-Uhlmann, Mitautor des Solinger City-Konzepts 2030, trifft zu, dass die Stadtbewohner, wenn sie vor die Haustüre treten, im Grunde genommen nicht auf Unmengen herumstehender oder -rollender Pkw schauen wollen, dann wäre eine kontinuierliche Reduzierung des Autoverkehrs außerdem gewinnbringend für das optische Empfinden. Lässt sich gleichzeitig eine kontinuierliche Zunahme guter und gut verknüpfter Radwege beobachten, denn tritt ein bemerkenswerter sozialer Effekt ein, denn Radinfrastruktur ist Bedingung für ein vergleichsweise preiswertes Mobilsein.

Mindestens zwei gute Radwege hat Remscheid: die Werkzeug- und die Balkantrasse. Sie sind aber Fragmente, das heißt: Gut verknüpft sind sie weder miteinander noch mit entfernteren Stadtteilen.

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Haussanierung kann die Heizkosten halbieren

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durchschnittlich 700 Euro haben Bewohnerinnen und Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Beispielwohnung im Mehrfamilienhaus im Abrechnungsjahr 2018 fürs Heizen mit Erdgas gezahlt. Vor allem aufgrund des energetischen Zustands des Gebäudes gab es dabei große Unterschiede. Während die Heizkosten in energetisch guten Häusern im Schnitt bei 470 Euro lagen, zahlten Bewohnerinnen und Bewohner von energetisch schlechteren Häusern mehr als doppelt so viel: 980 Euro. Das zeigt der „Heizspiegel für Deutschland 2019“, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht hat. Die neue Broschüre sowie weitere Informationen zum Heizen beziehungsweise zur Heizungsoptimierung inklusive einer Raumklimakarte – sie unterstützt durch optische Signale beim richtigen Heizen und Lüften ein gutes Raumklima – können kostenfrei bezogen werden von der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Tel. RS 16 - 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de.

Mit dem „Heizspiegel für Deutschland 2019“ lassen sich die Verbräuche und Heizkosten eines Wohngebäudes bewerten. Viele Menschen können mit kleinen Tricks ihre Heizkosten deutlich senken – ohne auf Komfort zu verzichten. Auch hierzu gibt der Heizspiegel Tipps. Wer ein Gebäude besitzt, kann sich noch bis zum 31. Januar 2020 bei Verbraucherzentrale NRW zu einer Energieberatung anmelden. Nach Terminvereinbarung erfolgt eine neutrale Energieberatung im Gebäude und energetische Schwachstellen an Gebäudehülle und Haustechnik werden besprochen. Auf diese Weise entsteht ein „Sanierungsleitfaden“, der bei der Beurteilung notwendiger Maßnahmen behilflich ist. Die Kosten für die 90-minütige Beratung betragen 30 Euro. Terminvereinbarungen unter der Rufnummer 0211 / 33 996 556.

Wenn es um die Heizkosten geht, schauen viele nur auf die Entwicklung der Energiepreise und auf das Wetter. Dabei ist der Sanierungsstand eines Hauses der entscheidende Faktor für Heizkosten und den Klimaschutz. In einem energetisch schlechten Haus sind die Heizkosten – aufgrund des höheren Verbrauchs – im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in einem energetisch guten Haus. Auch die CO2-Emissionen sind in sanierten Gebäuden somit deutlich geringer. In einem energetisch sanierten Mehrfamilienhaus mit Erdgas-Zentralheizung entstehen in einer 70-Quadratmeter-Wohnung pro Jahr etwa 1,5 Tonnen klimaschädliches CO2 durchs Heizen. In einem energetisch schlechteren Gebäude sind es im Schnitt 3,8 Tonnen. Um diesen CO2-Unterschied zu kompensieren, müssten pro Gebäude rund 200 Bäume zusätzlich gepflanzt werden.

Die Zahl der Organspenden muss steigen

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Heute stimmt der Deutsche Bundestag über die beiden Gesetzentwürfe zur Organspende namentlich ab. Es geht vor allem darum, die Zahl der Organspender in Deutschland zu erhöhen. Denn in Deutschland ist die Zahl von Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind, gleichbleibend hoch. Leider verzeichnen wir aber trotzdem eine zu geringe Bereitschaft zur Organspende. Zwei Gesetzentwürfe stehen zur Abstimmung. Ich stimme für die doppelte Widerspruchslösung. Bei diesem die Menschen bewegenden Thema müssen Lösungsvorschläge gut begründet und abgewogen werden. Die beiden Gesetzentwürfe sind fraktionsübergreifend:

Eine Gruppe von Abgeordneten aus Union, SPD, FDP, Linken und Grünen vertritt die Auffassung, dass einer Organspende ausdrücklich zugestimmt werden sollte. Bürgerinnen und Bürger sollen hier regelmäßig befragt werden, etwa bei der Beantragung oder Abholung neuer Ausweispapiere. Eine andere Gruppe rund um Gesundheitsminister Jens Spahn und den stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Karl Lauterbach wirbt für die Lösung, dass einer Organspende im Vorfeld ausdrücklich widersprochen werden muss. Ich persönlich unterstütze diesen Vorschlag der Widerspruchslösung.

Der Nutzen für kranke Menschen ist enorm. Der Aufwand, widersprechen zu müssen, ist im Vergleich hierzu gering und moralisch zumutbar für diejenigen, die eine Organspende nicht möchten. Hingegen wäre eine regelmäßige Abfrage nach Spendenbereitschaft, wie sie der andere fraktionsübergreifende Antrag vorsieht, eine erhebliche Belastung für diejenigen, die sich mit solchen Fragen gar nicht befassen möchten, was auch ihr Recht ist. Auch das veranlasst mich, der Widerspruchslösung zuzustimmen. Organspende bleibt in jedem Fall freiwillig.

Ich persönlich respektiere die Auffassung vieler Menschen, über den Tod hinaus über ihren Leichnam verfügen zu wollen. Ich bin aber der Auffassung, dass weder mein lebender noch mein toter Körper im materiellen Sinne mir gehört und ich deshalb auch nicht darüber verfügen kann. Es wäre aus meiner Sicht verantwortungslos, die Entnahme von Organen nach dem Tod zu verweigern, wenn dadurch Leid gelindert und Leben gerettet werden kann. Ich hoffe, dass allein durch die öffentliche Diskussion viele Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass die Bereitschaft zur Organspende wichtig ist und Leben rettet.

Kinobesucher scheuen vor Vandalen zurück

„Vandalismus im P&R-Gebäude am Hauptbahnhof“, überschrieb der Waterbölles am 24. Dezember eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid. In dem Parkhaus hatten Unbekannte mehrere Türen des Treppenhauses und des Aufzugs eingeschlagen und schwer beschädigt. In der 13. Etage bestand sogar die Gefahr eines Absturzes in den Aufzugsschacht. Zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege am Dienstag hatte daraufhin die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, die Verwaltung möge ihre Überlegungen für eine noch weitergehende Vandalismusprävention im P+R-Parkhaus am Remscheider Hauptbahnhof in der nächsten Sitzung des Gremiums vorstellen. An einer Videoüberwachung gehe wohl kein Weg vorbei.

Dem stimmte für die CDU Rosemarie Stippekohl  mit Hinweis auf den „Vandalismus in der übelsten Form“ (der Technische Beigeordnete Peter Heinze) vor Weihnachten zu: „Da bleibt uns gar nichts anderes übrig angesichts von Menschen, die noch weniger im Hirn haben als Stroh“. Und Bezirksbürgermeister Otto Mähler ergänzte, die Investition in eine Videoüberwachung sei durch die bisherigen Schäden bzw. die Kosten für deren Beseitigung gerechtfertigt.  Jürgen Kucharczyk (SPD): „Jetzt ist Ende Gelände; da muss etwas passieren!“ Allerdings sei eine Videoüberwachung nicht wirkungsvoll, wenn das Videosignal auch rund um die Uhr unter Beobachtung bleibe.

Ralf Wieber (CDU) verwies auf die Unternehmen im Umfeld des Hauptbahnhofs: „Die haben auch ein großes Interesse am mehr Sicherheit!“ Als Beispiel nannte er Jörg Bender, Geschäftsführer des Cinestar-Kinos: „Herr Bender hat mir berichtete, gerade ältere Menschen würden sich nicht mehr ins Parkhaus trauen; ihm seien deshalb schon Kinobesucher weggeblieben!“