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Alphorn-Abenteuer mit Musik, Spannung und Humor

Foto by Neomania Design

Pfingstmontag, 21. Mai, 16 Uhr
„Das Alphorn Theo,
der kluge Klaus und Santa Fee“

Der Remscheider Sommer 2018 in der Konzertmuschel mit  „Alpcologne

Das Alphorn Theo will kein Alphorn mehr sein. Es beherrscht die Alphornsprache. Der kluge Klaus weiß wie alles geht und hilft Theo, seine Träume zu verwirklichen. Santa Fee kann mit ihrem Enthusiasmus und Elan (ver-)zaubern. Aus Theo, dem Alphorn, wird ein trötender Elefant, ein Weltallhorn, eine Schranke. Aus Theo, dem verstopften Alphorn, quellen wundersame Dinge heraus. Theo versucht einen neuen Minutenweltrekord aufzustellen. Ein Alphorn-Abenteuer mit viel Musik, Spannung, Humor, ein paar Hindernissen und einem „Happy End“.

Für ein friedliches und demokratisches Miteinander

Den ersten Iftar-Empfang in der Geschichte der Stadt gab es im Großen Sitzungssaal des Rathauses im Juli 2014. Den fünften gestern Abend. Denn in diesem Jahr dauert der Fastenmonat Ramadan für die muslimischen Mitbürger/innen vom 16. Mai bis zum 14. Juni. Und dazu gehört auch wieder das Fest des Fastenbrechens („Iftar“). Das Fest nach Sonnenuntergang ist für viele islamische Familien einer der Höhepunkte des Jahres. Die gegenseitigen Einladungen dazu sind in Remscheid mittlerweile gut gepflegte Gewohnheit. Und auch in diesem Jahr folgten viele muslimische Mitbürger der Einladung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zu einem interkulturellen Iftar-Essen im Rathaus. Sämtliche Moscheevereine waren vertreten, der Rat der Stadt Remscheid durch Sven Wolf, Stefanie Bluth, Christine Krupp, Jutta Velte und Bernd Quinting sowie Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Integrationsrates. Von Seiten der Stadtverwaltung nahmen die Beigeordneten Sven Wiertz, Thomas Neuhaus und Peter Heinze sowie Sevinc Brilling, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, an dem gemeinschaftlichen Fastenbrechen teil. Es stand in diesem Jahr im Zeichen einer Deklaration, die in der Vorwoche im Rathaus auf Initiative des stellvertretenden Beiratsvorsitzenden Cengiz Özdemir von Mast-Weisz zusammen mit der Vorsitzenden des Integrationsrates, der Leiterin des Kl und den Repräsentanten der Moscheevereine vorbereitet worden war. Die Erklärung zu einem friedlichen und demokratischen Miteinander trägt nicht nur deren Unterschriften, sondern wurde gestern Abend – sehr zur Freude des Oberbürgermeisters – auch von den übrigen Gästen des Iftar-Essens unterzeichnet (Der Wortlauft der Deklaration – siehe nebenstehende Kästen)

Deklaration vom 18. Mai 2018

Hiermit erklären wir Vertreter der Remscheider Moscheegemeinden und Vereine zusammen mit den Gästen des gemeinsamen Fastenbrechens am 18.Mai 2018 im Remscheider Rathaus, dass

  • wir für Toleranz und den uneingeschränkten Schutz unseres Grundgesetzes und der darin verfassten Religionsfreiheit und Menschenrechte eintreten.
  • wir uns zusammen mit Kirchen, Parteien, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Migrantenselbstorganisationen und Einzelpersonen in Remscheid solidarisch und couragiert gegen fremdenfeindliche, frauenfeindliche, homophobe, islamfeindliche und antisemitische Haltungen einsetzen.
  • wir für ein friedliches und demokratisches Miteinander stehen, in der Vielfalt als Bereicherung verstanden wird.
  • wir Vielfalt mit Respekt, Akzeptanz und Anerkennung begegnen, ohne anderen die eigenen Ansichten aufzuzwingen.
  • uns die Sicherstellung von Gleichbehandlung und Chancengerechtigkeit für alle Remscheiderinnen und Remscheider wichtig ist.
  • Remscheid tolerant ist- aber keine Ausschreitungen oder Übergriffe toleriert.
  • wir jede Form von Extremismus ablehnen und dazu aufrufen, sich von Provokationen zu distanzieren.
  • wir uns bei der Remscheider Polizei und den Sicherheitskräften ausdrücklich für ihre Kooperations- und Einsatzbereitschaft bedanken. In anderen Städten hat es Übergriffe auf Moscheegemeinden und Einrichtungen gegeben. Dies hat auch hier zu Sorgen und Befürchtungen geführt. Dank des guten Verhältnisses hier ist es aber in Remscheid im Gegensatz zu anderen Städten in den letzten Monaten zu keinerlei derartigen Vorkommnissen gekommen.

„Ich freue mich darüber, dass das Fest des Fastenbrechens in unserer Stadt immer mehr zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens wird, das nicht nur von muslimischen Bürgern wahrgenommen wird. Ich weiß und ich finde es gut, dass es in vielen Familien, Nachbarschaften, in Institutionen und Vereinen gemeinsame Iftar-Essen gibt, zu denen auch Nicht-Muslime eingeladen werden, und in dem sich gemeinsame Lebensfreude ausdrückt“, begrüßte der Oberbürgermeister die Gäste. „Ich bin Herrn Özdemir sehr dankbar für seine Initiative. Es ging ihm darum, dass sich alle teilnehmenden Moscheegemeinden und muslimisch geprägten Migrantenselbstorganisationen für den gegenseitigen Respekt der unterschiedlichen Religionen und gegen jede Form von Hetze und Intoleranz aussprechen. Es ging ihm darum, Polizei und anderen Ordnungskräften dafür zu danken, dass es im Gegensatz zu anderen Städten in unserer Stadt auch in den vergangenen Wochen zu keinerlei Provokationen und Ausschreitungen gekommen ist.“

Leider gebe es  politische Kräfte, die dieses Miteinander immer wieder in Frage stellen, Besuche bei Moscheegemeinden skandalisieren und versuchen, daraus politischen Erfolg zu erzielen, fuhr Burkhard Mast-Weisz fort. „Denen sage ich auch hier, dass ich dies in aller Deutlichkeit zurückweise. Ich lasse das gute Miteinander nicht durch solche Aussagen in Frage stellen!“

Der Oberbürgermeister verlas die Deklaration

Um die Transparenz der Moschee-Gemeinden deutlich zu machen, biete sich der Tag der Offenen Moschee am 3. Oktober jeden Jahres an, betonte der OB. „Schon im vergangenen Jahr haben sich die Gemeinden darauf verständigt, dazu reihum in jeweils eine Gemeinde einzuladen. 2017 stellte uns die DITIB-Gemeinde ihre nach wie vor im Bau befindliche Moschee vor. Gerade bei diesem Projekt, das immer wieder Anlass für öffentliche Diskussionen um seine Fertigstellung bietet, war es wichtig, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie es um den Baufortschritt steht. Auch in diesem Jahr wollen die Gemeinden wieder zu einem gemeinsamen Tag einladen. In diesem Jahr wird die ATIB-Gemeinde an die Industriestraße eingeladen. An diesem Tag werden wir die Möglichkeit haben, in den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern möglichst aller Gemeinden zu treten. Ich begrüße dieses Herangehen sehr. Es zeigt, dass die Gemeinden bereits sind, sich zu öffnen, den Austausch mit Nicht-Muslimen zu suchen. Es liegt jetzt an den Remscheiderinnen und Remscheidern, auch und gerade aus der Politik, diese Einladung anzunehmen.“

Neuer Bus eine Alternative für Zug nach Köln?

Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 28. Juni und des Rates am 5. Juli haben die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis 90/DIEGRÜNEN, FDP und W.i.R. den Antrag gestellt, die Verwaltung möge prüfen, „ob eine langfristige Anbindung der Stadt Remscheid nach Köln unter Einbeziehung der Stadt Wermelskirchen, des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Oberbergischen Kreises möglich ist. Begründung: „Dass die Anbindung im Personennahverkehr an die beiden Metropolen Köln und Düsseldorf verbessert werden muss, ist seit langem Wunsch von Stadtspitze und Rat. Die Stadt Remscheid kämpft seit langem um Direktverbindungen in die Rheinschiene. Für pendelnde Berufstätige, deren Wohnort in Remscheid liegt, wie auch als Wirtschaftsstandort, für diejenigen, die in den umliegenden Metropolen wohnen und hier einen Arbeitsplatz haben. Zwischenzeitlich haben sich kurzfristigen Chancen auf eine Direktverbindung nach Köln über das derzeit vorhandene Schienennetz deutlich verringert. Daher sollten wir nun nach Alternativen suchen. Wir setzen uns dafür ein, dass verschiedene Betreiber-Modelle wie auch alternative Personenbeförderungsmittel, die nicht schienengebunden sind, geprüft werden. Dazu sollten die Ideen aus unserer Nachbarstadt aufgegriffen werden. Auch unsere Nachbarstädte suchen derzeit nach besseren Direktanbindungen an die Rheinschiene. Der Rat der Stadt Wermelskirchen hat einstimmig Ideen auf den Weg gebracht, um eine nicht schienengebundene Anbindung zu erreichen. Dazu hat der Rat einen umfassenden Prüfauftrag beschlossen. Dabei soll die Stadtverwaltung Wermelskirchen möglichst unterschiedlichste Verkehrsmittel andenken und Gespräche mit den Nachbarn aufgreifen. Das wäre ein erneutes gutes Zeichen für eine engere Zusammenarbeit im Bergischen.“

Zur Schulentlassung ein Broschüre der Stadt

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland durch den Präsidenten des Parlamentarischen Rates ausgefertigt und verkündet. 2019 jährt sich zum 70. Mal der Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Und: Am 14. August 2019 wird es 100 Jahre her sein, dass die Weimarer Reichsverfassung verkündet wurde. Zugleich jährt sich am 28. März 2019 zum 170. Mal die Beschlussfassung über die Paulskirchenverfassung. Drei Zeitmarken, die die Fraktion der SPD und die Ratsgruppe der W.i.R. veranlasst haben, zur Sitzung des Rates am 5. Juli die Einführung einer „Schulentlassgabe“ für die Remscheider Schülerinnen und Schüler zu beantragen: „Über lange Zeit war es üblich, dass die Stadt Remscheid den Absolventinnen und Absolventen der allgemeinbildenden Remscheider Schulen eine Schulentlassgabe überreicht. Diese Tradition wurde in den 1990er Jahre im Zuge der Haushaltskonsolidierung beendet. Wir würden es begrüßen, wenn diese Tradition wieder auflebt und zu einem festen Bestandteil im Programmablauf der allgemeinbildenden Remscheider Schulen wird!“

Die „Schulentlassgabe“ als Zeichen der Anerkennung für die erbrachten schulischen Leistungen „soll durch den Oberbürgermeister, den stellv. Bürgermeistern, den Bezirksbürgermeistern und den Vorsitzenden des Schulausschusses im Rahmen der Entlassfeier überreicht werden“, heißt es im Antrag. „Die Schulentlassgabe soll den Wortlaut des Grundgesetzes und der Landesverfassung Nordrhein-Westfalen beinhalten. Den regionalen Bezug soll eine Darstellung der Geschichte des Bergischen Landes und der Stadt Remscheid herstellen.“ Zugleich wünschen sich die Antragsteller darin ein Vorwort des Bundespräsidenten.  Die Finanzierung der soll durch Sponsoren und durch einen Eigenanteil der Stadt Remscheid erfolgen. Aufgabe der Verwaltung wird es sein, die Kosten zu ermitteln und nach einem Sponsor zu suchen.

Budget für zwei weitere Beiräte in Aussicht

„In der Klausurtagung des Beirates für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen am 11. November 2017 wurde u. a. ein Beschluss zur Gleichbehandlung der Beiräte in unserer Stadt gefordert. Die Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, FDP und W.i.R. unterstützen diese Forderung und halten eine Gleichbehandlung aller Beiräte für sinnvoll. Um die Arbeit des Behindertenbeirates und des Naturschutzbeirates sicherzustellen und ihre Arbeit entsprechend zu honorieren, muss diesen Beiräten, wie in den anderen, ein Budget zur Verfügung gestellt werden.“ So begründen die Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, FDP und W.i.R  ihren Antrag zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 21. Juni  und zur Sitzung des Rates am 5. Juli, „eine Gleichbehandlung der Beiräte sicherzustellen und für den Beirat für die Menschen mit Behinderungen und den Naturschutzbeirat ein Budget (zurzeit 7.000 Euro/jährlich) im Haushalt 2019/2020 einzustellen.“

Blues mit Soul & Soul mit Blues

Pfingstsonntag, 20. Mai, 16 Uhr
Quartett voll sprühender Spielfreude
Der Remscheider Sommer 2018 in der Konzertmuschel mit  „Get the Cat

Der Sound von „Get the Cat“ kombiniert die Direktheit des Blues mit der Eleganz von Soul. Wie die Butter zum Brot und das Blatt zum Baum, gehört beides zu dem ganz eigenen Klang der Band, BlueSoul eben. Die Stimme von Melanie Bartsch besticht durch eine natürliche Eleganz. Sie ist der Kern, das Zentrum der Musik. Wenn sie den Blues singt, schimmert Soul durch und in ihrer Seele wohnt der Blues. Till Brandt, der Bassist und Kopf der Band, schreibt Stücke, die verführen, Texte zum Hinhören, Musik zum Tanzen. Sie erinnern an Bekanntes, sind aber gleichzeitig erfrischend und neu. „Get the Cat“ wird Ihnen einen Ohrwurm mit auf den Weg nach Hause geben. Garantiert!

Und wer bringt die Katze zum Tanzen? Bernd Oppel natürlich! Der Schlagzeuger webt einen feinen Teppich aus Groove und Sound, der die Musik wunderbar trägt. Von ganz sparsam mit Waschbrett und Schellenkranz bis zum kräftigen Bluesshuffle.

Komplettiert wird das Quartett durch den Harmonienspender und gleichzeitig Solisten der Band: Uli Brodersen an der Gitarre. Mit einer ganz eigenen Ruhe und Konzentration begleitet er die Band, um dann voll sprühender Spielfreude Geschichten auf seiner Telecaster zu erzählen. „Get the Cat“ packt zu, druckvoll durch Groove, berührend durch Leidenschaft.

 

Museen der Stadt haben Pfingsten geöffnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sie haben Ihren Pfingstausflug noch nicht geplant? Das ist gut so, denn dann schlagen wir Ihnen einen Museumbesuch vor. Am gesamten Pfingstwochenende, also auch Montag (21.5.), haben wir für Sie geöffnet. Selbstverständlich können Sie sich im Deutschen Werkzeugmuseum wie im Deutschen Röntgen Museum die ständigen Ausstellungen anschauen und natürlich ganz viel selber ausprobieren. In beiden Häusern sind total spannende Dinge zu entdecken. Aktuell sind darüber hinaus folgende Sonderausstellungen anzuschauen:

Im Deutschen Werkzeug-Museum: Den Bergischen ins Gesicht geschaut. Persönlichkeiten der bergischen Industrie fotografiert von Zbigniew Pluszynski. Neben hervorragenden Portraits der Chefs von Firmen der Werkzeugindustrie bekommen Sie einen informativen Einblick in das Portfolio der jeweiligen Firma. Sie werden staunen, was es alles im Werkzeugbereich gibt und dass das hier in der Region hergestellt wird.

Im Deutschen Röntgen-Museum: Rupert Warren – Fragments. Rupert Warrens Arbeiten zeigen seine Interpretation der Ausstellung hier im Museum und eines Teils der Renovierungsarbeiten im Röntgen-Geburtshaus. Durch die Kombination von verschiedenen Bildern und Perspektiven visualisiert er seine Vorstellung davon, wie Erinnerung funktioniert. Von weitem haben die Bilder eine andere Aussage als von Nahem betrachtet, bis man schlussendlich vielleicht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann. Der Künstler lebt und arbeitet in Remscheid. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen die Remscheider Museumskarte. Damit können Sie beide Museen für den reduzierten Betrag von sieben Euro besuchen. Spannend sind auch die Familientickets für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder für gerade einmal sechs Euro im Werkzeugmuseum und neun Euro im Röntgen-Museum. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Vermeintliche Baustelle sorgt für Unmut

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zu vermehrtem Unmut bei den Anliegern am Neuenhof im Stadtteil Remscheid-Süd hat in den vergangenenen Tagen eine vermeintliche Baustelle auf der Breslauer Straße geführt. Der Verdacht einer brachliegenden Baustelle besteht. Tatsächlich handelt es sich bei der vermeintlichen Baustellenabsperrung aber um eine Sicherungsmaßnahme. Denn die dahinter liegende rund 1,80 Meter hohe Stützmauer unterhalb des Sportplatzes ist so marode, dass Mauerwerk auf die Straße zu stürzen droht. Deswegen sichert im Bereich der Hausnummern 2a bis einschließlich 8 seit rund einem halben Jahr eine etwa einhundert Meter lange Absperrung die öffentliche Verkehrsfläche und damit alle Verkehrsteilnehmer.

Die vergangen sechs Monate hat die Verwaltung dazu genutzt, die Sanierung der Stützmauer vorzubereiten. Zur detaillierten Feststellung der Bodenverhältnisse und Statik wurden zunächst sogenannte Schürfen hinter der Mauer angelegt. Anschließend gab es die notwendigen Bodenuntersuchungen. Auf der Grundlage der statischen Ergebnisse, die aus diesen Untersuchungen resultierten, wurden verschiedene Sanierungskonzepte erarbeitet, die den Forderungen nach Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit genügen sollten. Zurzeit werden Preise für die unterschiedlichen Konzepte beziehungsweise deren Ausführungen ermittelt. Sobald eine Entscheidung getroffen ist und die Sanierungsfinanzierung steht, schreibt die Stadt Remscheid die notwendigen Arbeiten aus. Dann wird auch absehbar sein, wie lange der Sicherungsschutz noch notwendig bleibt. Für die Einschränkungen, die für die Anwohnerschaft mit der Absperrung einher gehen – es fallen rund 15 Parkplätze weg –, wird um Verständnis gebeten. Die Stadt Remscheid ist darum bemüht, den Bereich möglichst schnell wieder freizugeben.

Bergische Wirtschaft weiter in der Hochkonjunktur

Pressemitteilung der bergischen IHK

„Die bergische Wirtschaft befindet weiter in der Hochkonjunktur“, freuen sich Thomas Meyer, Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Sie stellten gestern die Ergebnisse der neuen IHK-Konjunkturumfrage vor, an der sich diesmal rund 400 Unternehmen mit circa 20.000 Beschäftigten beteiligt haben.

Aktuell bewerten 42 Prozent ihre Geschäftslage als gut, 50 Prozent halten sie für befriedigend. Der Geschäftslageindex als Differenz der Antworten „gut“ und „schlecht“ verharrt damit unverändert auf einem sehr guten Wert von plus 35. Wenig Bewegung zeigt sich auch innerhalb der drei bergischen Großstädte: Remscheid liegt weiter vorne, gefolgt von Wuppertal. Solingen bleibt auf dem dritten Platz. Etwas stärkere Veränderungen gab es bei den einzelnen Branchen. Deutlich vorn bleiben die Dienstleister einschließlich des Gastgewerbes, gefolgt von der Industrie. Das Verkehrsgewerbe rückt auf den dritten Platz vor. Während die Großhändler schlechter als zum Jahresbeginn dastehen, haben die Einzelhändler eine umgekehrte Entwicklung genommen.

„So gut die Zahlen sind, es deutet sich an, dass der konjunkturelle Höhepunkt überschritten ist“, schränken Meyer und Wenge ein. Die Unternehmen hätten bei einer weiter guten Umsatzentwicklung mit steigenden Kosten zu kämpfen. Sorgen bereiteten insbesondere die Arbeitskosten, aber auch vielfach der Mangel an Fachkräften. Die befürchteten protektionistischen Handelsbarrieren und die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch die USA verschlechtern außerdem das Exportklima.

„Dies drückt auf die Stimmung und die Erwartungen für die nächsten Monate. In Folge dessen sind sowohl die Umsatz- als auch die Ertragserwartungen nur noch leicht aufwärts gerichtet. Die optimistische Grundstimmung hat merklich nachgelassen“, so die beiden IHK-Chefs. Gleichwohl wollten die Unternehmen nicht nur mehr investieren, sondern auch zusätzliches Personal einstellen. Hingegen werde sich der Ausbildungsmarkt nur knapp auf dem bisherigen Niveau halten können.

Einig über das neue Gewerbegebiet „Gleisdreieck“

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (Remscheid), Bürgermeister Rainer Bleek (Wermelskirchen) und Bürgermeister Dietmar Persian (Hückeswagen“ haben sich für ein interkommunales Gewerbegebiet in Bergisch Born ausgesprochen. Das neue Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ soll sich über Gesamtfläche von rund 35 Hektar erstrecken - 18 ha auf Remscheider, zwölf auf Wermelskirchener und fünf auf Hückeswagener Stadtgebiet. Dazu unterzeichneten die drei „Stadtspitzen“ heute Nachmittag im Clubheim des SSV Bergisch Born eine gemeinsame „Absichtserklärung zur partnerschaftlichen Flächenentwicklung“. Im Gespräch war das „Gleisdreieck“ schon seit etlichen Jahren. Doch Wermelskirchen, ohne das die Erschließung des Geländes unmöglich ist, zierte sich, wollte auch gerne mit einem Flächenanteil beteiligt sein. Das soll nun gelingen. Und weil „schöne Kinder“ viele Väter haben, brachten die (Ober-)Bürgermeister ihre Planungsstäbe gestern zum Pressetermin auf der derzeitigen landwirtschaftlichen Nutzfläche gleich mit.

Luftbild des geplanten intermonnunalen Gewerbegebietes.Die Erschließung ist im Westen über Wermelskirchener Gebiet und im Osten über Remscheider und Hückeswagener Stadtgebiet geplant. Umgesetzt werden soll das neue Gewerbegebiet zum Jahr 2023. Ein gewichtiges Wort werden bei der Planung die Regionalräte der Regierungspräsidentinnen Gisela Walsken (Köln) und Birgitta Radermacher (Düsseldorf) mitsprechen, denn Remscheid gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf, die beiden Nachbarkommunen aber zum Regierungsbezirk Köln.

Gewerbeflächen sind im Bergischen Land knapp. Durch die gemeinsame Zusammenarbeit direkt an der Stadtgrenze zwischen Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen ergibt sich für alle drei Städte die Chance, weitere zusätzliche Gewerbeflächen zu gewinnen. Oberbürgermeister Mast-Weisz: „Wir stehen in der Verantwortung, der Bergischen Wirtschaft ausreichende und geeignete Gewerbeflächen anbieten zu können. Ich möchte unseren hiesigen Unternehmen und Interessenten attraktive Angebote unterbreiten können. Durch die Zusammenarbeit mit Wermelskirchen und Hückeswagen eröffnet sich dazu am Gleisdreieck die Möglichkeit. Die Stadt Remscheid wird darüber hinaus weitere Flächen, so zum Beispiel die Erdbeerfelder, für die gewerbliche Nutzung entwickeln. Das alles dient der Stärkung des Wirtschaftsraums und der Arbeitsplatzsicherung.“

Kurzes Statement nach der Unterschrift

Bürgermeister Persian begrüßt die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg so: „Wichtig ist, dass wir gemeinsam attraktive Angebote für die Wirtschaft und damit für die Menschen in unserer Region schaffen. Da nur auf das eigene Stadtgebiet zu schauen, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Zusammenarbeit mit Partnern bringt Vorteile für alle Beteiligten. Ich bin mir sicher, dass das Gleisdreieck ein guter Wirtschaftsstandort werden wird.“ Und auch Bürgermeister Bleek setzt große Hoffnung in das gemeinsame Projekt: „Wir müssen die Stärke unseres Wirtschaftsstandortes erhalten. Dies gelingt uns am besten, wenn wir unsere Kräfte über Stadt- und Kreisgrenzen hinaus bündeln, denn die Nachfrage nach neuen Gewerbeflächen ist sehr groß. Selbstverständlich ist dabei, dass alle drei Partner von der Entwicklung profitieren und es keine Verlierer gibt.“ (Frage dazu an Dietmar Persian, Burkhard Mast-Weisz und Rainer Bleek nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung im nebenstehenden Video)

Nachfolgend die Absichtserklärung im Wortlaut:

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