Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Schwerpunktkontrolle von KOD und Polizei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Abend des vergangenen Freitag haben der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Remscheid und die Polizeiinspektion Remscheid von 18.30 Uhr bis in die späten Abendstunden eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle durchgeführt, um Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen und ordnungsbehördliche und polizeiliche Präsenz zu zeigen. „Die Hinweise, die wir aus der Bevölkerung im Rahmen der Bürgersprechstunde oder durch anderweitige Mitteilung erhalten, sind uns wichtig. Wir nehmen diese Hinweise ernst und handeln entsprechend“, so Barbara Reul-Nocke, städtische Beigeordnete für den Bereich Ordnung, Sicherheit und Recht.

Zunächst kontrollierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes und die Polizeibeamten den Bereich rund um den Theodor-Heuss-Platz und das Allee-Center Remscheid. Dort wurden Personen präventiv angesprochen und ihre Identität kontrolliert. Anschließend ging es in den Bökerspark, in dem rund fünfzig Personen angetroffen wurden. Auch deren Identität wurde überprüft. Wegen zunehmender Hinweise auf Ruhestörung wurde im weiteren Verlauf des Abends der Bereich des Schulhofes am Röntgen-Gymnasium in Remscheid-Lennep kontrolliert. Dort gab es Platzverweise für Personen, die dort zu unterschiedlichen Zeiten angetroffen worden waren. Ohne Feststellungen blieb hingegen eine Kontrolle des Park & Ride-Parkhauses am Remscheider Hauptbahnhof, das seit Inbetriebnahme immer wieder wegen Verschmutzung und Vandalismus in den Fokus der Öffentlichkeit gerät. Eine abschließende Überprüfung von Gaststätten zu möglichen Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz und das Jugendschutzgesetz ergab insgesamt fünf Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz.

„Wir haben unseren Kommunalen Ordnungsdienst in den vergangenen Jahren intensiv aufgebaut. Ich bin froh, dass wir durch die Präsenz städtischer Dienstkräfte das Sicherheitsgefühl der Remscheiderinnen und Remscheider erhöhen können“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach der Kontrolle. „Remscheid ist eine der sichersten Großstädte in Nordrhein-Westfalen. Durch eine sehr gute Zusammenarbeit von Polizei und Stadt tun wir alles dafür, dass das auch so bleibt!“

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Kostenlose Busfahrt zum Bergischen Seniorentag in Radevormwald. Am Samstag, 20. Juli, findet der Bergische Seniorentag unter dem Motto „Das Gute am Altern“ in Radevormwald statt. Dem Remscheider Seniorenbeirat ist es gelungen, die Volksbank Remscheid-Solingen eG und die Stadtwerke Remscheid GmbH als Sponsoren für einen kostenlosen Bustransfer zu gewinnen. Die Mitglieder des Seniorenbeirats hoffen, dass viele Remscheider Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen. Ein Sonderbus steht für alle interessierten Seniorinnen und Senioren am Samstag, 20. Juli, wie folgt bereit:

  • 10 Uhr Abfahrt ab Friedrich-Ebert-Platz, Bussteig A 5
  • 10.10 Uhr Lennep Kreishaus
  • 15.30 Uhr Rückfahrt ab Radevormwald, Schlossmacherstraße, über Lennep Kreishaus zum Friedrich-Ebert-Platz

Seniorenbüro Markt 13 geht in Urlaub. Das Seniorenbüro Markt 13 hat Urlaub bis Freitag, 2. August. Ab Montag, 5. August, ist es wieder zu den üblichen Zeiten erreichbar.

Mehr Lebenskraft mit Qigong. Qigong bedeutet übersetzt die "Pflege der Lebensenergie" und hat eine lange Tradition im alten China. Dort entwickelten die Menschen eine Vielzahl von Übungen, die überwiegend mit fließenden und langsamen Bewegungen durchgeführt werden. Ziel dieser Übungen ist es, Körper, Geist und Seele in Harmonie zu bringen und damit positiv auf die Gesundheit zu wirken. Kursleitung: Andrea Knorr. Termin: 4 x Dienstags ab 16. Juli, 11 bis 12.30 Uhr. Ort: VHS-Räume im Ämterhaus, Raum 227, Elberfelder Str. 32. Entgelt: 20 Euro.

Aus dem Bilderbuch „Lieselotte macht Urlaub“. In der Stadtteilbibliothek Lennep, Berliner Straße 9, wird am Mittwoch, 17. Juli, um 15 Uhr das Bilderbuch „Lieselotte macht Urlaub“ von Axel Steffensmeier vorgelesen. Der Eintritt ist frei. Weil der Postbote Urlaub macht, braucht Lieselotte auch keine Briefe auszutragen. Als er Lieselotte eine Ansichtskarte aus der Ferne schreibt, beschließt diese, auch Ferien zu machen, packt ihre Reisetasche und trabt zur Bushaltestelle. Als nach Stunden immer noch kein Bus kommt, entdeckt sie auf dem Heimweg das perfekte Urlaubsziel: eine große Wiese.

Sommergeschichten  in der Kinder- und Jugendbibliothek. Jeden Mittwoch ab 16 Uhr wird in der Kinder- und Jugendbibliothek an der Scharffstraße eine halbe Stunde lang vorgelesen! Am 17. und 24. Juli liest Lydia Stillger Kindern zwischen vier und zehn Jahren sommerliche Geschichten vor.

Bauarbeiten an der Brücke Diepmannsbacher beendet. Die Diepmannsbacher Straße ist seit dem 11. Juli wieder befahrbar. Die Arbeiten an der Brücke sind soweit fertiggestellt, dass die Verbindung zwischen der Lüttringhauser Straße und der Diepmannsbacher Straße über die Gleise wieder freigegeben werden konnte. In den nächsten Tagen finden nur noch Restarbeiten im Randbereich und im Bereich der provisorischen Wegeführung in Richtung Endringhausen statt. Auch die Umleitungsbeschilderung über die Schlachthofstraße und den Westring wird im Laufe der nächsten Tage zurückgebaut.

Technische Störung im Freibad Eschbachtal │Vorübergehende Beschränkung bei der Gästezahl. Es war ärgerlich, aber leider nicht zu ändern: Ausgerechnet jetzt – bei bestem Badewetter – trat im Freibad Eschbachtal ein technischer Defekt auf. Zwei neu eingebaute Pumpen, die für die Filterung des Badewassers verantwortlich sind, wiesen Störungen auf Nach Reparaturarbeiten des Pumpenherstellers an den Pumpen, Wiederinbetriebnahme der Aufbereitungsanlage, Hochchlorung, entsprechender Umwälzung und Beprobung der Beckenwasserqualität steht fest: Die Wasserqualität in den Schwimmbecken ist einwandfrei und der Badebetrieb kann wieder laufen. Allerdings ist die Rohrdimensionierung der Zuleitung an den insgesamt vier Pumpen zu gering. Ob dies dazu führt, dass bei gleichzeitigem Betrieb aller vier Pumpen die Wasserqualität gefährdet ist, prüft derzeit ein Experte. Das Freibad Eschbachtal hat seit Dienstag wieder regulär ab 10 Uhr geöffnet. Vorerst bleibt es aber bei der täglichen Begrenzung auf 1500 Badegäste.

Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. / Ausbildung als Städte-/Gästeführer. Die Bergischen Drei erreichen mehr und mehr Anfragen von Interessenten, die nicht nur stadtspezifische Führungen in Remscheid, Solingen oder Wuppertal buchen möchten, sondern die per geführter Rundreise die gesamte Region kennenlernen möchten. Da bisher nur sehr wenige Stadtführerinnen und Stadtführer auch durch das gesamte Bergische Städtedreieck führen konnten, hat der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. das Konzept für eine regionale Städte-/Gästeführerausbildung erarbeitet, in Kooperation mit den Stadtmarketingorganisationen von Remscheid, Solingen und Wuppertal, den Stadtführerorganisationen der drei Städte sowie mit den drei Volkshochschulen der Städte.Am Donnerstag, 11.Juli, findet um 18 Uhr im Theater und Konzerthaus Solingen (Konrad-Adenauer-Straße 71) im Tagungsraum 3 die Informationsveranstaltung zur Ausbildung regionale Gästeführer statt.  Bisher haben sich hierzu bereits fast 30 Interessierte angemeldet. (Holger Piwowar)

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

Artikel vollständig lesen

Ratgeber „Klimagerechtes Bauen“ kostenlos

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab sofort ist der Praxisratgeber „Klimagerechtes Bauen“ kostenfrei bei Monika Meves vom städtischen Fachdienst Umwelt unter Tel. RS 163313 oder E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de erhältlich. Der Ratgeber informiert über Problemfelder, die auf jede Hausbesitzerin und jeden Hausbesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zukommen können. Um künftig gegen extreme Wetterphänomene gewappnet zu sein, beschreibt er außerdem Präventionsmaßnahmen, mit denen Schäden möglichst gering gehalten werden können. Zahlreiche Fotos, Grafiken und Karten erleichtern zudem das Verständnis.

Der Praxisratgeber soll zum Gedankenanstoß und als Ideengeber dienen. Die Broschüre liefert Anregungen für die Standortanalyse und vor allem zu konkreten baulichen und technischen Maßnahmen gegen eindringendes Wasser, zum Schutz gegen Hitze sowie Sturm- und Hagelschäden. Mithilfe einer Checkliste kann eine erste Einschätzung zum Status der Klimaanpassung am Haus erfolgen. Darüber hinaus greift der Praxisratgeber mögliche Synergien, aber auch Konflikte mit anderen Themen auf – beispielsweise Klimaschutz und Barrierefreiheit – und gibt Anregungen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Artikel vollständig lesen

Bahnanlagen sind kein Platz für Abenteuer

Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG

Endlich – in Nordrhein-Westfalen haben die Sommerferien begonnen! Zeit, sich zu verabreden, die Seele baumeln zu lassen und Abenteuer zu erleben. „Gerade unsere Anlagen, Gleise und Züge üben auf junge Menschen oft eine große Faszination aus und wecken die Neugierde. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, jetzt zum Ferienbeginn noch einmal auf das richtige Verhalten an Bahnanlagen aufmerksam zu machen, damit aus Spaß nicht plötzlich bitterer Ernst wird“, erklärt Dr. Volker Hentschel, Vorstand Produktion der DB Netz AG. „Jeder Unfall ist einer zu viel - und durch das Befolgen einiger einfacher Regeln zu vermeiden.“

Der wichtigste Grundsatz lautet: Es ist verboten, Bahnanlagen zu betreten! Sie sind kein Platz für Abenteuer! Auch wenn Fotos im Gleis oder die Abkürzung über die Schienen noch so verlockend und berechenbar scheinen – hier droht ernste Gefahr! Züge können, anders als Straßenfahrzeuge, Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg von bis zu 1.000 Metern. Zudem sind sie erst spät zu hören und mit Blick auf ihre Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. Außerdem muss man immer damit rechnen, dass auch Züge, die nicht im Fahrplan stehen (z.B. Gütertransporte), die Strecken befahren.

„Das Klettern auf abgestellte Züge ist ebenfalls lebensgefährlich“, warnt Polizei-direktor Nicolai-Steve Schipfer von der Bundespolizei. Immer wieder passieren Bahnstromunfälle, bei denen Kinder oder Jugendliche beteiligt sind – die meisten enden mit schwersten Verletzungen oder tödlich. Oft ist den jungen Menschen gar nicht bewusst, dass die Bahn-Oberleitung eine Spannung von 15.000 Volt führt. Das ist etwa 65-mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Und man muss die Oberleitung nicht einmal berühren. Schon bei bloßer Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen. „Daher unser Appell: Bleibt bitte den technischen Bahn- und Abstellanlagen fern!“

 Deutsche Bahn und Bundespolizei engagieren sich seit vielen Jahren, um Unfälle zu vermeiden. Der Bedarf an Aufklärung ist nach wie vor groß. „Daher geht unsere dringende Bitte immer wieder an Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter, junge Menschen für mögliche Gefahren an Bahnanlagen zu sensibilisieren“, so Schipfer. „Achten Sie darauf, wie und wo Kinder und Jugendliche ihre Freizeit verbringen. Erläutern Sie ihnen, welche Folgen das Spielen auf Bahnanlagen haben kann und halten Sie sie dazu an, Hilfe zu holen, wenn Andere in Gefahr sind.“

Mehr Austausch zwischen Landtag und Städtedreieck

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Der Austausch zwischen den Repräsentanten des bergischen Städtedreiecks und den Mitgliedern des Landtags soll intensiver werden. Das ist Ergebnis eines Besuchs der Stadtspitzen von Wuppertal, Solingen und Remscheid bei den Vertretern der Region im Düsseldorfer Landtag. Neben den akuten Problemregionen in Nordrhein-Westfalen, den großen, definierten Fördergebieten Rheinisches Revier und Ruhrgebiet ist das Bergische Städtedreieck eine eher kleine Region. Aber auch dort gibt es zahlreiche innovative Projekte, die gefördert werden sollten.

Das Bergische Städtedreieck steht ebenso wie die großen Problemregionen mitten in einem Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Die neuen Technologien stellen zum einen die gewachsene Industrieregion Bergisches Städtedreieck und seine Unternehmen vor existenzielle Herausforderungen. Zum anderen stoßen die drei Städte, die infrastrukturelle Defizite ausgleichen sowie u.a. neue Bildungs- und Integrationsangebote vorhalten müssen, oft an ihre Grenzen. Der Strukturwandel ist dort im Gegensatz zu den großen Kohleregionen eine kontinuierliche Aufgabe, die permanent bewältigt werden muss – auch mit entsprechender Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

In dem Gespräch mit den Landtagsabgeordneten wurde der Grundstein für einen verstärkten Austausch gelegt: Damit die Probleme und Herausforderungen der Region die Vertreter im Landtag schnell und ohne Umwege erreichen, verabredeten die Oberbürgermeister und Stadtdirektoren sowie die BSW mit den Landtagsabgeordneten regelmäßige Austauschrunden, um das Städtedreieck nachhaltiger im Landtag zu positionieren. Bei den folgenden Treffen sollen Themen wie Finanzausstattung der Kommunen, Verkehrsinfrastruktur und Stadtentwicklung, sowie Arbeitsmarkt, Wirtschaftsentwicklung und Tourismusförderung auf der Agenda stehen.

Ein Hinweis auf die Straßensperrung talwärts fehlt leider

Können in Remscheid Tiefbaufirmen ihre Baustellen auf öffentlichen Straßen nach Belieben einrichten oder müssen  sie sich mit den Verkehrsexperten des städtischen Ordnungsamtes abstimmen? Das habe ich mich in der Vergangenheit schon oft gefragt – und heute die Pressestelle der Stadt Remscheid um Auskunft gebeten. Aktueller Anlass: Die Kanalarbeiten auf der Kipperstraße vor der Einfahrt zum neuen Gewerbegebiet (dem einstigen Brauereigelände). Deswegen wurde die Straße Richtung Nordstraße zur Einbahnstraße. Der im Übrigen nicht mehr als sonst auch (Lkw) eingeschränkte Verkehr wird auf zwei Metallplatten über die ausgehobenen Graben geführt, eng eingefasst in der Kurve durch Verkehrsbaken. Für Fahrer von Kleintransportern keine Kleinigkeit!

Für verzichtbar wurde es im Übrigen gehalten, auf die Sperrung der Kipperstraße talwärts schon auf der Wansbeck-Straße (Abzweig  nach rechts zur Nordstraße) hinzuweisen. Dass die Straße zurzeit Richtung Haddenbacher Straße gesperrt ist, wird erst nach dem Abbiegen auf die Nordstraße erkennbar. Ortskundige Autofahrer, die das in der vergangenen Woche erstmals erlebten, mögen sich geärgert haben; sie wussten jedoch, dass sie zur Haddenbach auch über Nord-,  Steinberger- und Hägener Straße kommen und zum Hohenhagen über Bahnhof und Unterführung. Autofahrer von außerhalb fühlen sich jedoch zu Recht stiefmütterlich behandelt.

Negativzinsen sind wahrscheinlicher als ein Zinsanstieg

Von den 316 Mitarbeiter/innen der Stadtsparkasse wünschte sich Michael Wellershaus, der künftige Chef der Stadtsparkasse Remscheid, in der Stadt gut vernetzt zu sein. Das lebt der 44-Jährige vor, der 1974 in Lennep geboren wurde und heute mit Ehefrau, Sohn und Tochter in Lüttringhausen wohnt: Er macht Sport (Fußball und Tennis): Er ist bei Möhrchen e.V. und den Rotariern aktiv und pflegt auch sonst in der Stadt gute Kontakte. Auch zur Politik, etwa zu den Mitgliedern des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse mit dem Vorsitzenden, Oberbürgermeister Burkhard mast-Weisz. Das Gremium nehme seine Aufgabe wirklich ernst, so Wellershaus am Freitag in einem Pressegespräch, und man nahm ihm ab, dass dieses Los ehrlich gemeint war.
Der OB hat die Stadtsparkasse als das größte Geldinstitut in Remscheid (Bilanzsumme von 1,61 Millionen Euro, 75 000 Konten) im Blick, wie er am Freitag bestätigte. Er weiß, dass der Bankensektor weltweit vor Veränderungen steht. In den Finanz- und Kapitalmarkt drängen Google, Amazon und Facebook. Und die Regulierungsbehörden werden wohl auch künftig versuchen, den Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die man in den anderen europäischen Ländern in dieser Form nicht kennt, das Leben schwerer zu machen. Da sei es ihm wichtig, so der OB, dass Aufsichtsrat und Vorstand der Stadtsparkasse mögliche Veränderungsprozesse gemeinsam gestalten und die Führungsmannschaft („2plus1-Spitze“) alsbald wieder komplett sein werde, wenn der bisherige Vorstandsvorsitzende Frank Dehnke Anfang Januar zur Sparkasse Oberhessen gewechselt sei.

Der Vertrag mit dem stellvertretenden Vorstandsmitglied Herbert Thelen wurde gerade erst für weitere fünf Jahre bis Ende 2024 verlängert; er bleibt für sämtliche Vertriebsbereiche verantwortlich, zu denen sowohl die Privat- und Firmenkunden sowie das Immobiliencenter inklusive Baufinanzierung, als auch Private Banking, S-Vermögensmanagement, Versicherungsservice und der Mediale Vertrieb gehören. Und weil Wellershaus als neuer Vorstandsvorsitzender die Aufgaben von Frank Dehnke übernimmt (Personalentwicklung, Organisationsprozesse und Revision) wird nach dem unverändert bleibenden Geschäftsverteilungsplan das zweite (neue) Vorstandsmitglied (egal, ob Mann oder Frau, von außerhalb oder ein „Eigengewächs“) das Rechnungswesen, die Regulatorik, der Bereich der Stresstests und die Stiftung der Stadtsparkasse zu verantworten haben.

Noch während der Sommerferien will der Oberbürgermeister dem Haupt- und Finanzausschuss in einer Sondersitzung einen Personalvorschlag machen. Der Wunsch nach einer Frau im Sparkassenvorstand war schon vor einigen Wochen aus der Politik an ihn herangetragen worden. Burkhard Mast-Weisz hat da keine Präferenzen, wie er betonte. Mit einer Ausnahme: „Wir wollen den besten Bewerber / die beste Bewerberin!“ Das Dreier-Team sieht er allerdings nicht auf ewig in Stein gemeißelt – andere Sparkassen haben ihre Leitungsebenen längst verkleinert. Aber „Die digitalen Herausforderungen der nächsten Jahre erfordern ein bewährtes Team!“ Ob das als Hinweis darauf zu verstehen war, dass das neue Vorstandsmitglied aus den Reihen der leitenden Mitarbeiter/innen Sparkasse kommen könnte? Dazu schwieg der OB.

Mit „Eigengewächsen“ hat die Stadtsparkasse Remscheid gute Erfahrungen gemacht: Frank Dehnke und Michael Wellershaus kletterten beide bei der Stadtsparkasse Remscheid die Berufsleiter empor – vom Azubi bis zum Vorstand. Wellershaus begann nach dem Abitur, das er am Gymnasium Wermelskirchen abgelegt hatte, bei der Stadtsparkasse Remscheid 1994 eine Lehre als Bankkaufmann. In der Folgezeit durchlief er alle Ebenen der beruflichen Fort- und Weiterbildung in der Sparkassenorganisation (Sparkassenfach- und Betriebswirt, Dipl.-Sparkassenbetriebswirt) und schloss im September 2010 das Studium zum Master of Business Administration (MBA) an der Wirtschaftsuniversität Wien ab. Nach langjähriger Tätigkeit im Firmenkundengeschäft übernahm er 2006 die Leitung der Gesamtbanksteuerung (Rechnungswesen und Controlling). 2014 wurde er Verhinderungsvertreter des Vorstands; seit 2015 ist er Mitglied des Vorstands.

Seine Wahl zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Remscheid ab 1. Januar 2020 sei im Aufsichtsrat wie im Haupt- undf Finanzausschuss einstimmig ausgefallen, verriet am Freitag der Oberbürgermeister. Und Michael Wellershaus bekannte, er verbinde mit dieser Aufgabe Stolz und Ehre, Respekt und Demut. Ihm sei es ein Anliegen, dass die Sparkasse ihr soziales Engagement beibehalte. Der Oberbürgermeister, dessen finanzielle Spielräume im Rathaus auch in den nächsten Jahren eng bleiben werden, hörte das gerne. Immerhin gibt die die Stadtsparkasse über ihre Stiftung für gemeinnützige Zwecke zwischen 500.000 und  600.000 Euro aus, im vergangenen Jahr verteilt auf  280 Projekte.

Kontinuität halten der Aufsichtsratsvorsitzende Mast-Weisz und der Vorstandsvorsitzende Wellershaus aber auch auf einem anderen Gebiet für sehr wichtig: „Die Nähe zu den Menschen!“ Beide verteidigten am Freitag zwar die Schließung von Zweigstellen in den Stadtteilen als eine Folge des Online-Bankings, durch das der eigene PC zuhause oder das Smartphone in der Jackentasche den Gang in eine Sparkassen-Filiale oder die Schalterhalle der Hauptstelle an der Alleestraße erübrige. Aber bei aller digitalen Technik, die unaufhaltbar sei, müsse die Sparkasse den Bürgerinnen und Bürger persönliche Ansprechpartner bieten. Zumal sich Konjunktur weltweit wieder etwas eintrüben könnte. Negativzinsen erwartet der neue Sparkassenchef jedenfalls eher als einen Zinsanstieg.

Den Bürgern eine bestimmte Meinung ans Herz gelegt?

Schildkrötenjagd auf dem Stadtparkteich ohne Halali (Waterbölles-Video vom 22. August 2015

von Ute Pohlhaus

Ich empfand während der Bürgerwerkstatt zum Stadtparkteich es zeitweilig, als ob man den Bürgern eine bestimmte Meinung ans Herz legen wollte. Im Edelhoffpark gebe es eine Quelle, vielleicht sei ein Teich da ja besser aufgehoben... Braucht man den überhaupt? 

Das so genannte „Speeddating“ an drei Tischen war in meinen Augen das Beste an der Veranstaltung, weil man zu drei Themen jeweils 20 Minuten Ideen einbringen konnte:

  • Wie kann ein Teich aussehen wenn man träumen darf? (Sandstrand, Steg, Modellbau, Tiere  Biotop Schwimmteich).
  • Wie kann man den Stadtpark verändern und was fehlt? (Kiosk, Poehlschen Schieten, abgezäunte Hundewiese, Kletterwand am Wasserbunker, Wasserspielplatz für Kinder, Toiletten).
  • Wo sollte der Teich hin? Die Grundmeinung schien mir die zu sein: Er soll da bleiben, wo er ist, wenn man eine Möglichkeit der Wasserzufuhr findet, eventuell, indem Regenwasser vom Bunker oder der umliegenden Häuser in den Teich geleitet wird. Mit Wassertanks zum Zwischenspeichern.

Für mich hat die Stadt Remscheid eigentlich eine moralische und vertragliche Verantwortung, den Stadtteich zu sanieren und nicht weitere drei Jahre verstreichen zu lassen. Ist überhaupt eine Sanierung in den von der Verwaltung genannten Dimensionen nötig, nur um Fördermittel zu bekommen? Ich bin der festen Überzeugung, dass man die Bürger und auch große Firmen in Remscheid dazu bewegen könnte, den Teich wieder neu herzurichten und wieder zu altem Glanz verhelfen. Und bei den Bürgern müsste die Einsicht wachsen, dann nicht wieder so viel Brot an die Enten zu verfüttern wie bisher, oder die zu groß gewordenen Wasserschildkröten in die Natur zu entlassen.

Meine neuen Lieblingsworte nach dieser Bürgerwerkstatt sind übrigens Hydrologie und Nachhaltigkeit. ;-)

Tunnel am Pirna-Platz ist endlich zugemauert

Tunnel am Pirna-Platz soll geschlossen werden“, kündigte der Waterbölles am 23. Juni 2017 an. Das hatten zuvor die Bezirksvertretungen Alt-Remscheid und Süd auf Empfehlung der Verwaltung beschlossen. Begründung: Seit dem Bau des Südstegs am Hauptbahnhof Remscheid / Willy-Brandt-Platz habe der Fußgängertunnel zwischen Bismarckstraße /Haddenbacher Straße und Pirna-Platz seine Bedeutung weitgehend verloren. Und inzwischen seien in dem ohnehin unattraktiven Tunnel „nur noch äußerst selten Fußgänger im Tunnel anzutreffen, was wiederum die ‚Angst-Raum Situation‘ verstärkt.“

Im Herbst 2017 erteilte der  Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverwaltung den Auftrag, mit der DB AG die bauliche Schließung des Tunnels herbeizuführen, um weitere Kosten für Reinigung, Beleuchtung und bauliche Unterhaltung zu vermeiden. Denn die Bahn hätte die Baulast für den Tunnel gerne an die Stadt Remscheid abgetreten, und die wäre dann für die Tunnelwänden, den Boden, Deckenanstrich, Beleuchtung und Reinigung verantwortlich gewesen. Die Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung einschließlich Ausbau und Entsorgung der bisherigen Beleuchtung veranschlagte die Stadt damals mit ca. 20.000 €, die jährlichen Kosten für Reinigung, Unterhaltung und Betriebskosten (wie z.B. Strom) mit 10.500 €. Zuviel für die finanzschwache Stadt.

Dass zwischen Absicht und Realisierung allerdings zwei Jahre liegen würden, hätten sich die Kommunalpolitiker nicht träumen lassen: Erst in der vergangenen Woche wurde der Tunnel zugemauert.

Linke vermissen in der Stadt Behälter für Kleinmüll

Für die nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung sowie des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr nach den Sommerferien hat die Fraktion der Linken den Antrag gestellt, die Verwaltung möge „im gesamten Stadtgebiet Remscheid, an den Orten wo besonders viel Abfall entsteht, Abfallbehälter aufstellen, die es ermöglichen, den Abfall nach Wertstoffarten zu trennen“. Dies solle insbesondere bei der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes, der Neumöblierung der Alleestraße aber auch an den Remscheider Bahnhöfen und anderen stark frequentierten Orten geschehen. Und um den Nutzern das Mülltrennen zu erleichtern, sollen  „die Einwurföffnungen der Behälter entsprechend farbig markiert und beschriftet werden“. Begründung: Richtige Abfalltrennung sei nachhaltig, schone wertvolle Ressourcen, bewahre die Umwelt vor noch mehr Zerstörung und sei nicht zuletzt kostensparend. Die meisten Wertstoffe im Müll könnten durch die Abfalltrennung sinnvoll recycelt werden. „Die Zunahme der Nutzung des öffentlichen Raumes zur Freizeitgestaltung, eine gestiegene Mobilität und der damit einhergehende Konsum von Take-Away- bzw. To-Go-Produkten führen zu einem steigenden Abfallaufkommen im öffentlichen Raum“, so die Linken. „Um dem achtlosen Wegwerfen oder Liegenlassen kleiner Abfälle im öffentlichen Raum zu begegnen, müssen ausreichend Gelegenheiten geboten werden, diesen Kleinmüll zu entsorgen.“

Schulwegplanung: 125.000 Euro für Gutachter?

Tägliche Kontrollen vor Schulen rollieren lassen“, titelte der Waterbölles am 22. Juni. Um die Verkehrssicherheit vor Schulen und Kitas zu verbessern, hatten die Fraktionen und Gruppe von SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge ein standortscharfes Konzept mit Eltern-Kind-Haltestellen vor Schulen und Kindertageseinrichtungen und/oder Elternparkplätze in unmittelbarer Nähe erstellen und die Halteverbote vor Schulen und Kitas regelmäßig und ganzjährig überwachen. Als Kompromiss wurde daraufhin  im Schulausschuss vorgeschlagen, die „täglichen Kontrollen“ nach einem rollierenden System stattfinden zu lassen.  Zur letzten Ratssitzung vor der Sommerpause ging die Verwaltung in  einer Mitteilungsvorlage noch einmal auf das Thema ein. Der Waterbölles zitiert daraus nachfolgend:

„Kinder zählen, neben Senioren, unbestritten zum schutzbedürftigsten Personenkreis im Straßenverkehr. In Remscheid gab es laut Statistik aus 2018 3.845 Grundschüler, verteilt auf insgesamt 25 Standorte. Auch wenn nach aktuellen Erkenntnissen die Unfalllage auf Schulwegen in Remscheid als unauffällig eingestuft werden kann, gefährdet  Hol- und Bringverkehr im Bereich von Grundschulen bewiesener Maßen die Sicherheit von Schulkindern. Verkehrsverstöße kommen im Zusammenhang mit Hol- und Bringverkehr auffallend häufig vor. So werden beispielsweise Schulbusse behindert, gefährliche Fahr- oder Wendemanöver vollzogen, im Halteverbot gehalten etc.

Nun reicht es aber nicht aus, die Schulwegsicherung auf einzelne Maßnahmen, wie die Schaffung von Eltern-Kind-Haltestellen zu beschränken. Die Schulwegsicherung oder -planung umfasst auch nicht nur die klassische Erstellung von Schulwegen, sondern muss umfassend die spezifischen Probleme des jeweiligen Schülerverkehrs aufgreifen. Im Kontext sind dies, neben den bereits genannten, z.B. auch:

  • Fahrrad-Nutzung (gegebenenfalls auch an Grundschulen),
  • Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV),
  • Bewegungsförderung
  • Sonstiges (zum Beispiel Notinseln, das sind Fluchtpunkte für Kinder, die Hilfe brauchen).

Ziel sollte also mittel- und langfristig daher nicht allein die Schaffung von Hol- und Bringzonen sein, sondern die nachhaltige Änderung des Mobilitätsverhaltens von Kindern hin zu einer selbstständigen Teilnahme am Straßenverkehr. Die eigenständige Bewältigung des Schulweges zu Fuß hat eine Reihe von positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung. Dazu zählen eine höhere Konzentrationsfähigkeit im Unterricht, eine gesteigerte körperliche Fitness, der Abbau von Übergewicht sowie – bei gemeinsamer Bewältigung des Schulwegs mit anderen Kindern – die Verbesserung des Sozialverhaltens. Außerdem entwickeln Kinder dadurch frühzeitiger ein Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr und werden in die Lage versetzt, ein räumliches Bild („geistige Landkarte“) des eigenen Stadtteils bzw. des eigenen Schulwegs zu entwerfen.

Die Zuständigkeit für die Schulwegsicherung ist in NRW per Erlass (Schulwegsicherung und Beförderung von Schülerinnen und Schülern gem. RdErl. d. Ministeriums für Stadtentwicklung und Verkehr, d. Kultusministeriums u. d. Innenministeriums  v. 18.8.1994) – anders als in manchen anderen Bundesländern - nicht eindeutig geregelt. Hier heißt es lediglich: „Die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf ihrem täglichen Weg von und zur Schule zu erhöhen, gehört mit zu den wichtigsten Zielen der Verkehrspolitik. Die Zahl der Kinder, die auf dem Schulweg verunglücken, ist immer noch zu hoch. Durch konsequente Nutzung von verkehrsregelnden und baulichen Möglichkeiten kann das Gefährdungspotential für die Kinder erheblich vermindert werden. Beispielhaft sind die Einbeziehung von Schulen in Tempo 30-Zonen oder verkehrsberuhigte Bereiche, Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdämpfung, Hilfen zum Überqueren der Fahrbahn und ein sicheres Radverkehrsnetz zu nennen. Daneben sind Schulwegpläne, die Einrichtung von Schüler- oder Elternlotsendiensten und die Beförderung mit dem Schulbus weitere geeignete Mittel.
Es wird empfohlen, von diesen Maßnahmen auf der Grundlage von Orientierungshilfen für die Schulwegsicherung, die beim Verkehrsministerium angefordert werden können, Gebrauch zu machen.

Im Leitfaden für die Erstellung von Schulwegen, herausgegeben von der Bundesanstalt für Straßenwesen, heißt es: „Ein guter Schulwegplan wird idealerweise in Zusammenarbeit von Schule, Kommune, Polizei und Eltern beziehungsweise Schülern erstellt.“  Häufig geht die Initiative hierbei von den Schulen/Schulleitungen aus. Darüber hinaus wird im Leitfaden folgende Vorgehensweise (pro Schulstandort) bei der Schulwegplanung empfohlen:

1. Startphase

  • Gründung einer Arbeitsgruppe mit geeigneten Projektpartnern
  • Zielvereinbarung, Festlegung einzelner Arbeitsschritte, Aufgabenverteilung

2. Bestandsaufnahme und Analysen

  • Eltern- /Schülerbefragung und Auswertung
  • Unfallanalysen
  • Schulwegbegehung, Überprüfung auf Defizite
  • Erarbeitung von Routenempfehlungen

3. Umsetzung

  • Planerstellung und Verarbeitung

4. Wirkungskontrolle

  • Eine empirische und umfangreiche Herangehensweise an das Thema Schulwegsicherung ist unerlässlich, um den gewünschten Erfolg auf ganzer Linie zu erzielen, die Gefahren für Schulkinder/Kindergartenkinder – auch dauerhaft – weitestgehend auszuschließen und sog. fehlerverzeihende Verkehrssituationen herbeizuführen. Mit einzelnen, punktuellen Maßnahmen ist dieses Ziel nicht zu erreichen. 

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Aufgaben der Verkehrsbehörde kann dieses komplexe Themengebiet mit den vorhandenen Ressourcen nicht in der gewünschten Intensität bearbeitet werden. Es wird daher angeregt, die Inanspruchnahme der Dienste eines entsprechenden Ingenieurbüros zu prüfen.  Eine unverbindliche Voranfrage bei einem solchen Fachbüro hat ergeben, dass die Kosten für eine solche Inanspruchnahme bei aktuell ca. 5.000 € pro Schulstandort liegen würden."

Waterbölles: Bei Aufträgen für 25 Schulstandorten würde das Gutachterkosten von insgesamt 125.000 Euro bedeuten.

Wieder kostenlose Kinder-Kurse an Talsperren

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Wie wird mit Wasser Energie gewonnen? Das konnten die Kinder der Katholischen Grundschule St. Antonius aus Wipperfürth Anfang Juli an der Bever-Talsperre selbst ausprobieren. Sie bauten Wasserräder aus Holz und Knetgummi und legten gemeinsam Wasserleitsysteme mit hölzernen Rinnen und Teleskopständern. „Ziel ist es, ein funktionierendes Wasserleitsystem von der Handpumpe zum Bachlauf zu bauen und dann die selbstgebauten Wasserräder aus Holz und Knetgummi ans Laufen zu bringen“, erklärte Dozentin Patrizia Apostolides vom NaturGut Ophoven. Eine Talsperre kennenlernen und zu spannenden Themen experimentieren – das ist die Devise der erfolgreichen Umweltbildung, die das NaturGut Ophoven und der Wupperverband seit mehreren Jahren an der Bever-Talsperre in Hückeswagen und an der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen anbieten. Pro sind das insgesamt 60 Kurse. Während an der Bever-Talsperre das Thema Wasserkraft in der Praxis ausprobiert wird, widmet sich der Kurs an der Trinkwassertalsperre Große Dhünn dem Thema Gewässeruntersuchungen. Bei beiden Kursangeboten lautet das Motto „spielend lernen“. Rund 1.200  Schulkinder der Jahrgangsstufen 1 bis 5 haben das Angebot im vergangenen Jahr genutzt.

Für die Saison 2019 gibt es an beiden Talsperren noch freie Termine. Interessierte Klassen der Jahrgangsstufen 1 bis 5 können sich ab sofort für die Kurse an der Bever-Talsperre und der Großen Dhünn-Talsperre beim NaturGut Ophoven anmelden unter Tel. 02717-73499-44 oder E-Mail britta.demmer@naturgut-ophoven.de">britta.demmer@naturgut-ophoven.de. Informationen zu diesem Umweltbildungsangebot gibt es auch unter www.wupperverband.de / Termine, Führungen und unter www.naturgut-ophoven.de.