Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Kein Komplett-Verzicht auf Elternbeiträge für KiTas

Im JHA dürfte die Diskussion weitergehen“, vermutete der Waterbölles am 23. Januar 2021, nachdem die CDU zuvor im Hauptausschuss kritisiert hatte, die vom Rat der Stadt am 10. Dezember beschlossene finanzielle Entlastung der Eltern sei von der Verwaltung nicht vollumfänglich umgesetzt worden. Auch forderte die CDU eine Gebührenerstattung für den Fall einer Notbetreuung von geringerer Qualität. Auf dieeder Basis wurtde am 10. Februar im Jugendhilfeausschuss (JHA)  nach kurzer Erörterung mit zehn Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen folgender Empfehlungsbeschluss zur Ratssitzung am vergangenen Donnerstag gefasst „Elternbeiträge im Bereich der Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege und der Angebote der Offenen Ganztagsgrundschulen (OGGS) sind für den Zeitraum der vollständigen oder teilweisen Schließung der Betreuungseinrichtung als Folge behördlich verfügter Corona-Quarantäne für die Dauer der epidemischen Lage von landesweiter Tragweite auf Antrag der Betroffenen zu erstatten. Ferner sind in diesem Rahmen Elternbeiträge für obige Einrichtungen zu erstatten, falls es aufgrund der pandemischen Lage zu einer qualitativen Einschränkung des Betreuungsangebots kommt. Generell sind Eltern von Beiträgen für die Dauer des Lockdown freizustellen, die der behördlichen Empfehlung Folge leisten, Kinder während der Lock-down-Phase aufgrund der pandemischen Entwicklung und hoher Inzidenzwerte nicht in obige Einrichtungen schicken.“  (Zitat aus dem JHA-Protokoll)

In der Ratssitzung am Donnerstag blieb es allerdings beim Ratsbeschluss vom 10. Dezember: „Elternbeiträge im Bereich der Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege und der Angebote der Offenen Ganztagsgrundschulen (OGGS) sind für den Zeitraum der vollständigen oder teilweisen Schließung der Betreuungseinrichtung als Folge behördlich verfügter Corona-Quarantänen oder für die Zeit einer reduzierten Regelbetreuung aufgrund von Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie für die Dauer der epidemischen Lage von landesweiter Tragweite auf Antrag zu erstatten.“ Ergänzt wurde der Beschluss auf Antrag von SPD, Grünen, FDP und Linken um den  Passus: „Dies gilt auch, wenn Eltern aufgrund der dringenden Empfehlungen zur Einschränkung von Kontakten auf eine Betreuung verzichtet haben.“ Die Erstattung kann folglich auch für bislang fehlenden fünf Tage im Dezember beantragt werden. Die von der CDU zunächst aufgeworfene Frage eines eventuell ausgedünnten Angebot im Offenen Ganztag wurde nicht kein Bestandteil des Ratsbeschlusses. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) war vor der Abstimmung darauf noch einmal eingegangen: Ein Gast müsse im Restaurant sein Essen auch dann bezahlen, wenn es ihm nicht so gut geschmeckt habe. Von Seiten der CDU wurde dem nicht widersprochen.

Auf Vorschlag der Verwaltung wurde ergänzend beschlossen, auch für Januar auf die Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, den Offenen Ganztagsgrundschulen sowie auf Essensgeld in städt. Kindertageseinrichtungen zu verzichten, sofern diese nicht durch Sozialleistungsträger erstattet werden und sofern sich das Land zur Hälfte an den Kosten von 395.000 Euro beteiligt. Die volle Kostenübernahme läge jenseits der finanziellen Möglichkeiten der Stadt, so der ob. Die noch weitergehende Forderung der Linken, schrittweise ganz auf Elternbeiträge für die KiTas zu verzichten, hält Stadtkämmerer Sven Wiertz für nicht realisierbar bei jährlichen Kosten der Stadt von 4,8 Millionen Euro.

Regionale Brauereien brauchen Unterstützung

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Die SPD-Fraktion im Landtag NRW setzt sich für den Erhalt der regionalen Vielfalt in der Brauwirtschaft ein. „Vielen kleineren und mittleren Brauereien fehlen durch die Corona-Pandemie zurzeit dringend benötigte finanzielle Mittel, um Arbeitsplätze zu sichern und notwendige Investitionen zu tätigen. Wir fordern deshalb, dass ihnen die Biersteuer erstattet wird“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Dazu soll die Landesregierung eigene Gelder aus dem NRW-Rettungsschirm zur Verfügung stellen, um drohende Insolvenzen der regionalen Brauereien abzuwenden.“

Mit einer dreijährigen Erstattung der Biersteuer, also einer Wirtschaftshilfe in Höhe von rund 20 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm wäre vielen Unternehmen der mittelständischen Brauwirtschaft geholfen. „So können wir die regionale Vielfalt der heimatverbundenen Brautradition in NRW erhalten“, begründet Sven Wolf den Antrag der SOD im Landtag. Der findet auch die Unterstützung bei Baran Dogan, dem Geschäftsführer des „Remscheider Bräu“. „2019 haben wir noch deutlich mehr Bier gebraut. Dabei schenken wir rund ein Drittel unseres Bieres bei Events oder Stadtteilfesten aus. Die Biersteuer fällt da schon sehr ins Gewicht“, sagt Dogan.

Artikel vollständig lesen

Online-Etat erspart der Stadt 300 kg Papier

Der Doppelhaushalt 2021/2022, das Investitionsprogramm 2020-2025, der Gesamtergebnisplan 2020-2025 , der Gesamtfinanzplan 2020-2025 und die Haushaltssatzung der Stadt Remscheid für die Jahre 2021/2022 sind seit der Ratssitzung vom vergangenen Donnerstag beschlossene Sache. Weitergehende Informationen zum Haushalt sowie den Einzel- und Gesamtabschlüssen hat die Verwaltung auf der Internetseite https://remscheid.de/rathaus-und-politik/finanzen/146380100000087027.php interaktiv zusammengestellt. Auch aus Kostengründen. Darauf hat der Rat der Stadt schon vor zwei Jahren Wert gelegt: Seitdem liegt der Haushaltsplan nicht mehr in Papierform vor, sondern lediglich ungedruckt online. Die Auflage für die beteiligten politischen Gremien betrug einst rund 200 Stück. Bei einer durchschnittlichen Seitenanzahl von 600 je Exemplar werden nun je Auflage ca. 60.000 Blatt Papier eingespart.

  • Gesamtgewicht der eingesparten Papiermenge: ca. 300 kg
  • Wasser-Einsparung durch reduzierte Papiermenge: ca. 6.140 Liter
  • CO2-Einsparung durch reduzierte Papiermenge: ca. 265 Kilogramm.

Bessere Bürgerbeteiligung auf digitalem Weg?

Pressemitteilung der Fraktion der Linken

In der Ratssitzung am Donnerstag stellte DIE LINKE. Remscheid den Antrag, die Verwaltung möge prüfen, ob und inwieweit die digitale Open–Source–Plattform „Consul“  zur besseren Bürgerbeteiligung installiert und für alle zur Verfügung gestellt werden kann. Diese Plattform ist ein niederschwelliges Angebot, das jedermann die Möglichkeit der Information, der Mit–Diskussion, der Meinungsäußerung und auch der Abstimmung zu bestimmten Themen der Kommunalpolitik bietet. Endlich könnte auch der schon – mittlerweile seit Jahrzehnten – diskutierte Bürgerhaushalt Realisierung finden. DIE LINKE hat sich nach eingehender Auseinandersetzung mit den Themen „Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik“ entschieden, die Plattform „Consul“ vorzuschlagen, weil sie sicher, gebührenfrei, von der UN empfohlen und schon von einigen Städten in Deutschland erfolgreich angewandt wird. DIE LINKE ist froh, dass sich dem Prüfauftrag alle Ratsmitglieder anschließen konnten. (Brigitte Neff-Wetzel)

Jetzt online den Traumausbildungsplatz finden

Pressemitteilung der bergischen IHK

Um Bewerber und Betriebe zusammen zu bringen, hätte in diesen Tagen das 14. „Bergische Bewerberdating“ in der Bergischen IHK stattgefunden. Solche Vermittlungstage sind als Präsenzveranstaltung zwar derzeit nicht möglich, es gibt aber digitale Alternativen. Mit wenigen Klicks können Bewerberinnen und Bewerber beim „Bergischen Azubi Dating: voll digital“ ihren Traumausbildungsplatz finden. Unter bergisches-azubi-dating.valyn.de kann man sich derzeit auf 200 Ausbildungsplätze von fast 100 Betrieben bewerben. Das Angebot umfasst die gesamte Bandbreite kaufmännischer und gewerblich-technischer Ausbildungsberufe ebenso wie duale Studiengänge und die Gesundheitsberufe. Viele freie Stellen gibt es bei den Kaufleuten im Groß- und Außenhandelsmanagement, bei Dachdeckern, IT-Berufen, Kaufleuten im E-Commerce, Metall- und Elektroberufen, Lageristen, Kfz-Mechatronikern, Biologie-, und Chemieberufen, Verfahrensmechanikern, Technischen Produktdesignern, Köchen und Zahnmedizinischen Fachangestellten.

„Alle Jugendlichen, die für 2021 noch eine Ausbildungsstelle suchen, haben ausgezeichnete Chancen, direkt ihren Ausbildungsplatz zu finden“, unterstreicht Carmen Bartl-Zorn, IHK-Geschäftsführerin für den Bereich Aus- und Weiterbildung. „Die Auswahl und Vielfalt der Angebote ist großartig und bietet viele Möglichkeiten für den Einstieg in das Berufsleben.“ Denn auch in der Corona-Krise werden Auszubildende dringend gesucht. „Wir empfehlen allen Interessierten, jetzt aktiv auf die Ausbildungsbetriebe zuzugehen, um sich zu bewerben“, so Carmen Bartl-Zorn.

Das „Bergische Azubi Dating: voll digital“ wird gemeinsam von den Partnern des regionalen Ausbildungskonsenses angeboten. Zu diesen gehören - neben der Bergischen IHK als Koordinierungsstelle - auch die Handwerkskammer Düsseldorf, die Arbeitgeberverbände und die Kreishandwerkerschaften Solingen-Wuppertal und Remscheid, die Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal, die Jobcenter in Wuppertal, Solingen und Remscheid und die Bergische Universität. Weitere Partner sind die Kommunalen Koordinierungen Übergang Schule/Beruf der Städte Wuppertal, Solingen, Remscheid, die DGB Region Düsseldorf – Bergisch Land, die beruflichen Schulen, die Bezirksregierung Düsseldorf, die Apothekerkammer Nordrhein, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH sowie die drei bergischen Großstädte.

Mehr als Sand und Schaukel auf dem Holz

Spielplatzeinweihung gestern Nachmittag in den Zeiten von Corona: keine tobende Kinderschar, keine ausgelassene Feier. Nur ein kleiner Kreis von Initiatorinnen, Sponsoren, städtischen Mitarbeitern und Kommunalpolitikern. Zum Glück brachte Ideengeberin und Spendensammlerin Jennifer Dogan ihre Töchter Selina und Neyla mit zur Einweihung des Spielplatzes Holz am hintersten Ende der Unterhölterfelder Straße, so dass die versammelten Erwachsenen kurze Zeit beobachten konnten, wie Kinder das Spielangebot nutzen: Rutsche, Sand und Schaukel waren die Favoriten der Kleinen; Federgerät und Balancier-Baumstamm blieben vorerst unbeachtet – wie auch die Picknick-Tischgruppe und die Bänke, die eher auf die begleitenden Eltern oder Großeltern warten.

Der neue Spielplatz rundet das Sportangebot um Bolzplatz und BMX-Gelände ab – ein Gesamtareal, das bis 2006 vom FC Holz genutzt wurde und mit und mit auch diesen anderen Zwecken gewidmet wurde. Damit haben nun die rund 250 Kinder aus Hölterfeld, die unter zehn Jahren alt sind, ein großzügiges Spielgelände. Verdanken können sie das vor allem Jennifer Dogan, die Anfang 2019 die Idee in die Kommunalpolitik einbrachte. Während eines Ortstermins im Frühjahr 2019 konkretisierten interessierte Eltern, Anwohner/innen und Vertreter/innen von Bezirksvertretung und Verwaltung die Initiative. Im März 2020 konnten die Pläne schon dem Jugendhilfeausschuss und der Bezirksvertretung Alt-Remscheid vorgelegt werden; im September begannen die Bauarbeiten.

5.000 Euro mussten an Spendengeldern zusammenkommen, um die Gesamtkosten von 52.000 Euro angemessen aus Bürger-Engagement mitzufinanzieren. 23 Bürger/innen, Stiftungen, Firmen und Institutionen beteiligten sich – und sorgten sogar für einen Überschuss von 3.280 Euro, der künftig für weitere Spielgeräte zur Verfügung steht.

Nicht hoch genug einzuschätzen sei dieses ehrenamtliche Engagement, lobte Bezirksbürgermeister Otto Mähler Jennifer Dogan und ihren tatkräftigen Mitstreiter/innen, die ihrerseits Dank und Lob an Verwaltung und Kommunalpolitik zurückgaben. Sie habe namentlich bei Michael Ketterer vom Fachdienst Jugend immer ein offenes Ohr und Hilfe gefunden, betonte Dogan. Sie habe sich kaum vorstellen können, als eine nicht mit kommunalpolitischen Angelegenheiten vertraute Bürgerin eine Idee mit so viel Unterstützung umsetzen zu können.

Die „Schlüssel“-Übergabe durch Otto Mähler blieb ein symbolischer Akt. Das Eingangstor am großen Zaun ist unverschlossen; anderes sei mit dem Charakter eines Kinderspielplatzes auch nicht vereinbar, meinte Ketterer. Überdies ist das Gesamtgelände häufig belebt durch jugendliche Fußballer und BMX-Fahrer, die diese Sportanlagen als ihr Ding betrachteten und sie entsprechend pflegen.

Freiflächenplanung der Uni bis nach den Sommerferien

Drei Fraktionen wollen Existenz der Sportvereine sichern“, titelte der Waterbölles am 5. Dezember 2020. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP gemeint, die Verwaltung mit einer Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen zu beauftragen, d.h. einer Bedarfserhebung und -prognose unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsarten einschließlich der Zuschauerzahlen. Der Ausschusses für Sport und Freizeit empfahl am 15. Dezember dem Rat der Stadt zu dessen Sitzung am vergangenen Donnerstag die Annahme dieses Antrages.

Die Tagesordnung ließ zunächst eine längere Diskussion erwarten, da die CDU-Fraktion noch einen eigenen Antrag auf einen „Masterplan Sport 2025“ beigesteuert hatte. Dass es dazu nicht kam, ist einem weiteren Antrag zu verdanken, den die Sportverwaltung vorlegte. „Beide lassen sich gut zu einem Arbeitsauftrag an die Verwaltung vereinen“, empfahl Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, und dem folgte der Rat nach relativ kurzer Debatte bei nur einer Gegenstimme.

Der OB hatte zuvor dem Empfehlungsbeschluss des Sportausschusses „ausdrücklich gegrüßt“ und sich den Sportvereinen gegenüber „ausgesprochen dankbar“ gezeigt für ihren Verzicht auf eine „große Lösung in Hackenberg“. Die Verwaltung hat nun bis nach der Sommerpause Zeit, eine Alternativplanung für die Sportflächenentwicklung (Fußball, Leichtathletik, Schulsport) incl. Kostenschätzung für die Sportanlage am Hackenberg zu entwickeln. Ferner wird sie prüfen, welche leichtathletischen und schulsportlichen Angebote künftig dort angeboten werden können. Dabei ist ihr die fachliche Unterstützung durch die Universität Wuppertal sicher. Bereits am 15.Dezember 2020 hatte der Ausschuss für Sport und Freizeit beschlossen, die Bergische Universität Wuppertal mit einer Aktualisierung der Sportstättenentwicklungsplanung im Bereich der Außensportanlagen zu beauftragen – auch unter dem Blickwinkel des Quartiersbezugs.

Zum Beschluss des Rates von Donnerstag gehören auch diese beiden Punkte:

Artikel vollständig lesen

Pandemie verhindert Tilgung des Schuldenberges

Als Tischvorlage erhielten am Donnerstag die Mitglieder des Rates der Stadt in der Aula des Albert-Einstein-Gesamtschule „3. Nachtrag“ – 16 Seiten mit elf Tagesordnungspunkten. Acht davon betrafen (Nach-)Forderungen der CDU-Fraktion zum Doppelhaushalt der Stadt für die Jahre 2021 und 2022. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zum Etat fand im Rat eine Mehrheit, die Anträge der CDU jedoch wurden „allesamt abgelehnt“, wie der RGA feststellte. Hätten diese Anträge (z. B. zum Remscheider Notfallfonds Kultur, „Urban Gardening“, kostenfreien KiTas,  höheren Zuschüsse für die Freie Wohlfahrtspflege, Teilnahme am European Climate Adaptation Award, „Modernste Schulen“ und der Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie“) eine Mehrheit gefunden, hätte Stadtkämmerer Sven Wolf auf der Ausgabenseite einige Millionen Euro zusätzlich eintragen müssen.

So aber blieb der vorgelegte Etat unverändert. Er enthält allein für das laufende Jahr Ausgaben in Höhe von Ausgaben von rund 445 Millionen Euro. Davon betreffen rund 95 Millionen Euro die innere Verwaltung (Personalkosten), rund 90 Millionen Euro soziale Leistungen und 88,5 Millionen Euro. die Kinder-, Jugend-und Familienhilfe. Zu den erwarteten Einnahmen über rund 163 Millionen Euro gehören 59 Millionen Euro aus der Gewerbesteuern, 27 Millionen aus der Grundsteuer B, 51,9 Millionen Euro als Anteil der Stadt an der Einkommenssteuer sowie 14,15 Millionen Euro an der Umsatzsteuer.

Dass die Corona-Pandemie die städtischen Einnahmen hat sinken und die Ausgaben steigen lassen, Ist dem Haushaltsplan nicht anzumerken, sonst würde er nicht einen Überschuss aufzeigen. Die Erklärung: Ein eigens hierzu von der Landesregierung NRW beschlossenes Gesetzes ermöglicht es den Kommunen, ihre Corona-Ausgaben als „Sondervermögen“ zu separieren und getrennt über einen Zeitraum von 50 Jahren abzuschreiben, beginnend 2025. Dazu heißt es in den „Nachrichten aus dem Bergischen Land“ des WDR-Studios Wuppertal, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz rechne damit, dass die Corona-Bekämpfung die Stadt in den kommenden Jahren noch einmal 200 Millionen Euro zusätzlich kosten werde. Dies werde die nachfolgenden Generationen stark belasten. So sei eine Tilgung des Schuldenberges von fast nahezu 600 Millionen Euro unmöglich.

Gestaltungsvereinbarung trägt alle Unterschriften

Nachdem in der vergangenen Woche die Gremien der Parteien von SPD, Grüne und FDP , bzw. im Falle der SPD die Mitglieder, mit jeweils weit über 90 Prozent der abgegebenen Stimmen der Gestaltungsvereinbarung zugestimmt haben, wurde am Donnerstag im Foyer des Teo-Otto-Theaters die Gestaltungsvereinbarung unterschrieben. Im Bild von li. na. Re. David Schichel(Grüne), Ilka Brehmer (Grüne), Thomas Neuhaus (Grüne), Burkhard Mast-Weisz(SPD), Christine Krupp (SPD), Sven Wolf (SPD); Sven Chudzinski (hinten, FDP) und Torben Clever (vorne, FDP). Foto: Thomas Wunsch.

Einzelhandelskonzept bleibt auf der Tagesordnung

Einzelhandelskonzept den Bedürfnissen anpassen?“, fragte der Waterbölles am 17. September 2020. Der Anlass: Zur Sitzung des Rates am 24. September hatte die CDU den Antrag gestellt, die Verwaltung möge das Einzelhandelskonzept der Stadt Remscheid von September 2014 auf den Prüfstand stellen und „unter Einbezug … der fachlichen Expertise aus den vier Bezirksvertretungen“ den aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen anpassen. Begründung: „Die CDU-Fraktion ist – gestützt auf Rückmeldungen aus der Bürgerschaft – der Ansicht, dass das vorliegende Einzelhandelskonzept nicht mehr in allen Punkten den aktuellen Herausforderungen gerecht wird (...),  dringend fortgeschrieben werden sollte. Hierzu sollte auf jeden Fall auch auf den fachlichen Sachverstand aus den Bezirksvertretungen zurückgegriffen werden, da die dort tätigen politischen Vertreterinnen und Vertreter ‚ihr Ohr‘ besonders nah an den Bürgerinnen und Bürgern haben.“ Als Beispiel nanntr die CDU.-Fraktion die Forderung von Bürgerinnen und Bürger im Südbezirk nach einem Frisch- und Drogeriemarkt , die Elke Rühl in der Bezirksvertretung Süd wiederholt vorgetragen habe – „bis dato leider erfolglos“. Jetzt sei die Zeit für einen „großen Wurf“.

Man sollte meinen, dieser Antrag sei mittlerweile in irgendeiner Form beschieden worden. Ist er aber nicht. Zur Ratssitzung am Donnerstag lag vielmehr ein Ergänzungsantrag von CDU und W.i.R. vor, die Verwaltung möge aufzeigen, unter welchen Bedingungen und an welchem Standort ein Drogeriemarkt im Südbezirk verwirklich werden könnte, welche Erweiterungsmöglichkeiten Firmen hätten und ob es in „Härtefallen“ auch Einzelfallentscheidungen geben könnte. Das ließ die Handschrift eines bekannten Remscheider Discounter-Investors vermuten.

Ungehalten reagierte darauf Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Die Verwaltung verhindert die Ansiedlung eines Drogeriemarktes (an der Burger Straße gegenüber von ALDI. Waterbölles) n i c h t !“ Auch David Schichel von den Grünen schien genervt zu sein: „Das Einzelhandelskonzept ist gerade nicht dafür da, noch mehr Einzelhandel an die Hauptverkehrsstraßen zu locken, sondern dorthin, wo er wirklich fehlt!“ Und der Jurist und SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf empfahl dem Rat, an dem Konzept festzuhalten. Es sei zwar nicht in Stein gemeißelt, bedürfe aber der Rechtssicherheit.

Markus Kötter (CDU) zeigte sich kompromissbereit: Wenn jemand eine andere Formulierung hat bitte sehr. Schichel ging darauf ein: „Das können wir gerne im Fachausschuss beraten, aber nicht hier und heute. Kötter dazu: „Danke fürs Angebot. Das kann ich mir gut vorstellen!“ Und er zeigte sich zuversichtlich, auf diese Weise zu einem besseren Antrag zu kommen.

Waterbölles: Fragt sich nur wann. Wenn das Thema in diesem Tempo weiter behandelt wird, steht es auch noch in einem Jahr auf der Tagesordnung. Aber vielleicht ist das ja gewollt…

Sportanlagen öffnen ohne Mannschaftssport

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung zum 22. Februar sind Sport- und Freizeitaktivitäten allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht möglich. Mannschaftssport bleibt weiter untersagt. Angesichts dieser Lockerung hat der Remscheider Corona-Krisenstab am 24. Februar beschlossen, die nachfolgenden Sportfreianlagen zu öffnen: Stadion Reinshagen, Röntgen-Stadion, Sportanlage Stadtpark, Sportplatz Neuenkamp,  Sportanlage Bergisch Born, Sportanlage Jahnplatz und Sportanlage Hackenberg. Diese Sportfreianlagen können ab sofort  im Rahmen der CoronaSchVO von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr genutzt werden. Gemeinschaftsräume, Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen.

Wer allein, zu zweit oder mit Personen des gleichen Hausstandes auf den Anlagen Sport treibt, muss zu anderen Personen mindestens fünf Meter Abstand halten. Ordnungskräfte sind in nächster Zeit vermehrt auf den Sportfreianlagen unterwegs, um die Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen zu kontrollieren. Ziel aller muss es sein, dass mit maximaler Vorsicht und Rücksicht auf den Anlagen wieder Sport getrieben werden kann.

Spielplatz Albert-Tillmanns-Weg bald neu

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Spielplatz Albert-Tillmanns-Weg in Lüttringhausen soll attraktiver werden; hierfür steht die grundlegende Instandsetzung an. Für die Planung sollen Ideen und Wünsche der jungen Menschen die Grundlage bilden. Deshalb bittet die Jugendförderung um die Mitwirkung junger Menschen aus Lüttringhausen im Alter bis 14 Jahren. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen:

  • Den Fragebogen mit den Ideen ausfüllen und via Email senden an: jugendfoerderung@remscheid.de">jugendfoerderung@remscheid.de!
  • Den Fragebogen ausdrucken, ausfüllen, vielleicht ein Bild dazu malen und per Post senden an: Stadt Remscheid, Elke Müller, Kinder- und Jugendförderung, Haddenbacher Str. 38, 42855 Remscheid!
  • Gerne nimmt Elke Müller die Ideen auch telefonisch entgegen (Tel. RS 163163).
  • Zum Fragebogen kommt man entweder über die Startseite der Homepage der Stadt Remscheid oder über den QR-Code an den Plakaten, die am Spielplatz Albert-Tillmanns-Weg und an den Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lüttringhausen aushängen.

Die Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lüttringhausen unterstützen die Aktion, in dem sie die jungen Menschen ebenfalls informieren und zum Mitmachen ermuntern. Einige sammeln mit ihnen gemeinsam Ideen für den Spielplatz und leiten diese an die Jugendförderung weiter. Die Abfrage endet am 26. März. Weitere Informationen unter https://remscheid.de/leben/kinder-jugend-und-familie/kinder-und-jugendliche/146380100000081941.php.