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Revitalisierung (2): Typische Gemengelage

Jahr

Ereignis

12. Jhd.

Erwähnung eines Hofes (RS-Rath) bei Haddenbach in Besitz des  Stiftes Essen

1363

Remscheid und Lüttringhausen erscheinen als Kirchspiele im Amt Bornefeld, Lennep als eine der Fünf Städte des Landes Berg

um 1400

Beginn der Nutzung der Wasserkraft zum Betrieb von Eisenhütten, Hammerwerken, Schleifkotten und Walkmühlen in Remscheid, Lüttringhausen und Lennep

1723

Das obere Dorf Remscheid mit Kirche und Schule wird durch einen Brand zerstört

1805

Wirtschaftlicher Tiefstand. Übergang des Landes Berg an Napoleon und Errichtung des Großherzogtums Berg

1813/15

das Großherzogtum Berg fällt dann an das Land Preußen und wird Bestandteil der preußischen Rheinprovinz

1848

Inbetriebnahme der ersten Remscheider Dampfmaschine in einem Hammerwerk

1868

Eröffnung der Eisenbahnlinie Rittershausen Oberbarmen-Ronsdorf-Lüttringhausen-Lennep-Remscheid

1888

Remscheid scheidet aus dem Landkreis Lennep aus und wird selbständiger Stadtkreis

1919

Eröffnung eines städtischen Schauspielhauses in Remscheid

1929

Eingemeindung Lenneps und Teile von Lüttringhausen nach Remscheid

1943

Zerstörung des Stadtkegels durch Luftangriff

1975

Eröffnung der Alleestraße als Fußgängerzone

1986

Eröffnung des Allee-Centers

1996

Eröffnung der "Allee-Center"-Erweiterung

1990/95

Umgestaltung der Alleestraße als Allee, Fußläufigkeit des Marktes, Errichtung der „Stadthof“-Bebauung

2008

Erneute Erweiterung des Alleecenters

2009

Fertigstellung des neue Hauptbahnhof und des Brückencenters

2012

Der Verein ISG Allestraße e.V. gründet sich mit dem Ziel der Bildung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft zur Aufwertung der Alleestraße

Die Remscheider Innenstadt entstand durch Erweiterung des Siedlungskerns Alt-Remscheid östlich des jetzigen Marktes auf dem Osthang einer  Geländekuppe im Wesentlichen beginnend im 19. Jahrhundert. Die Entwicklung der funktionalen Bedeutung der Innenstadt korrespondierte mit dem Stadtwachstum Remscheids bis in die 1970er Jahre. In Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels und durch den ausgeprägten demographischen Übergang in der Stadt Remscheid haben sich die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung der Innenstadt deutlich verschlechtert.

Die historische Entwicklung des Siedlungsraumes Remscheid lässt sich im Wesentlichen wie folgt charakterisieren: Remscheid wird 1173 und 1189 erstmalig in Urkunden als Kirchort erwähnt. Die spätere Stadt erwuchs aus vielen einzelnen, im weiten Abstand zum Kirchhof gelegenen Höfen. In den Tälern siedelten sich seit dem 15. Jahrhundert Wasserhämmer und Schleifkotten an. 200 Jahre später bestand dort schon eine dichte Folge von Wasserkraftanlagen zur Bearbeitung von Werkzeugprodukten. Die starke industrielle Entwicklung ging bereits in dieser Zeit einher mit erfolgreichen Handelsbeziehungen der Remscheider Wirtschaft mit Übersee. Den Mittelpunkt der Höfe bildeten im 18. Jahrhundert prächtige bergische Bürgerhäuser der ansässigen Kaufleute. Erst 1808 wurde das Kirchspiel unter französischer Verwaltung zur „Munizipalität“, zur Stadt erhoben. Im 19. Jahrhundert wuchsen dann im Zuge der sich verdichtenden Besiedlung des Raumes die Einzelhöfe mit dem Kirchort zu bandartig bebauten Straßenzügen zusammen.

Seit 1850 verlagerten sich die Standorte der Industrie wegen ihres Flächenbedarfes aus den engen Tälern auf die Hochebene. Der Remscheider Kegel, der Holscheidsberg wurde erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts besiedelt. In dieser Zeit setzte im Gebiet der heutigen Stadt Remscheid ein einschneidender Strukturwandel ein, der von einer Bevölkerungszuwanderung zu den neuen gewerblichen Standorten sowie dem Ausbau des Verkehrsnetzes begleitet war. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wuchsen die Siedlungsflächen der alten Ortskerne im Wesentlichen durch bandartige Strukturen, in Alt-Remscheid durch Straßenrandbebauung auf den Höhenrücken zwischen dem ehemaligen Kirchhof und den näher gelegenen Höfen.

Die weitere Auffüllung und Ergänzung der vorhandenen bandartigen Strukturen und Arrondierung von Flächen auf den Höhenrücken kennzeichnet die Siedlungsentwicklung in Alt-Remscheid bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Standorte der gewerblichen Betriebe blieben in dieser Zeit stadtnah, die typische Gemengelagensituation in der Stadt verfestigte sich. (Flächennutzungsplan der Stadt Remscheid, Begründung)

(Aus der Beschlussvorlage 15/1294 („Entwicklungskonzept zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid“) vom 21.5.2015, beschlossen vom Rat am 18. Juni 2015.)

 

Entwürfe zur Neugestaltung der Innenstadt

Auf der Tagesordnung der Ratssitzung am 27. September steht auch der Gestaltungsleitfaden Innenstadt. Dass er beschlossene Sache ist, ist so gut wie sicher. Denn für die Umsetzung des Konzepts zur Revitalisierung der Innenstadt ist die Vorgabe von Gestaltungsregeln für den öffentlichen Raum ein zentraler Baustein. „Die Stadt Remscheid und die städtischen Töchter sind in diesem Zusammenhang in mehrfacher Hinsicht gefordert“, heißt es im Beschlussentwurf der Verwaltung. „Sie die Aufgabe,  die innerstädtischen Straßen, Wege und Plätze unter Berücksichtigung ihrer besonderen Funktionen so zu gestalten, dass sie einerseits ihre rahmensetzende Funktion als Gestaltungselement gerecht werden und sich andererseits in das äußere Erscheinungsbild der Innenstadt einfügen.“ Der Gestaltungsleitfaden (Konzeption, Gestaltung, Bearbeitung: stadtraum Architektengruppe, Bernd Strey, Sylvia Winkel, Christopher Dierkes, Jens Hoppstädter) soll mit einer umfassenden Bestandsaufnahme des öffentlichen Raums dabei helfen, die Gestaltqualitäten der Innenstadt zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln. Dabei gehen die Autoren auch auf Bodenbeläge, Stadtmöbelsystem (Bänke, Abfalleimer, Fahrradbügel und Poller) und Straßenbeleuchtung ein und präsentieren beispielhafte Entwürfe die Gestaltung des öffentlichen Raums – als Vorentwürfe für die einzelnen Planungen.

Die Verwaltung: „Der Gestaltungsleitfaden wird in Zukunft einen Standard für die Gestaltung der Innenstadt festlegen. Die Verwaltung beabsichtigt, die Maßnahmen aus dem Konzept und den Masterplan vorbehaltlich der entsprechenden Beschlüsse der Ratsgremien schrittweise umzusetzen. Hierbei sollen die interessierte Öffentlichkeit und die Politik über den Fortschritt der Planungen informiert werden und die Gelegenheit erhalten, Anregungen und Hinweise zu geben.“ Noch in diesem Jahr sollen – entsprechend dem Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt – der Entwurf und die bauliche Umgestaltung von fünf Umgebungsstraßen (Zugänge) zur Innenstadt (Alleestraße) und eine Straße im südlichen Programmgebiet vergeben werden. Dabei handelt es sich um die

  • Scharffstraße,
  • Fastenrathstraße,
  • Wiedenhofstraße,
  • Mandtstraße,
  • Erholungstraße,
  • Fußwegeachse Alte Bismarckstraße und
  • Alte Bismarckstraße.

Der Gestaltungsleiutfaden finden sich im Ratsonformationssystem der Stadt Remscheid unter http://ratsinfo.remscheid.de/sessionnet/bi/getfile.php?id=146219&type=do&

 

Auch alternative Parkkonzepte sollen geprüft werden

Neue P&R-Plätze in Lennep frühestens in zwei Jahren“, titelte der Waterbölles am15. September. Und gestern stand die Frage der CDU von Juni („Mehr P&R-Parkplätze in Lennep statt Gewerbeflächen?“) auch im Bauausschuss im Raum. Doch der setzte sich über die jüngsten Beschlüsse des Entwicklungsausschusses und der Bezirksvertretung Lennep hinweg und stoppte weder die Vermarktung des neuen Gewerbegebietes am Lenneper Bahnhof, noch den Verkauf eines der beiden dort noch freien Grundstücke. Letzterer wurde im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vielmehr auch mit den Stimmen der CDU gebilligt.  Möglich gemacht hatte diesen Meinungswechsel die Verwaltung mit der Vorlage eines Beschlussvorschlages, der im öffentlichen Teil einstimmig angenommen wurde (bei einer Enthaltung). Demnach wird die Verwaltung beauftragt, im Umfeld des Haltepunktes Bf. Lennep weitere P+R-Parkflächen zu prüfen, deren Förderfähigkeit zu ermitteln, den erforderlichen Grunderwerb einzuleiten und die planungsrechtlichen Voraussetzungen hierfür zeitnah zu schaffen und die Planungskosten in den neuen Doppelhaushalt 2019/2020 aufzunehmen. (Der VRR hat Zuschüsse in Aussicht gestellt.)

Mit dem Besitzer der Privatstraße nahe der Schlachthofstraße, die von der Stadt zur Erschließung eines P&R-Geländes gekauft werden müsste, habe man inzwischen Kontakt aufgenommen, berichtete der Technische Beigeordnete Peter Heinze. Auf Nachfrage von Jill Gerber (W.i.R.) bestätigte die Verwaltung, dass dieses Gelände zusätzlich zu P&R auch zur Fortführung der Fahrradtrasse Richtung Blume/Lüttringhausen genutzt werden könnte.

Ferner wurde die Verwaltung beauftragt, alternative Parkkonzepte, wie z.B. Parkpalette, Parkhaus mit Bewirtschaftung oder privater Parkplatz zu prüfen, um die Zeit, die ein Bauleitplanverfahren mit anschließender Förderung benötigt, abzukürzen. Martin Klück (Linke) regte an, einmal mit dem Eigentümer der Parkpalette an der Robert-Schumacher-Straße über deren Aufstockung zu sprechen, deutlich näher am Bahnhof gelegen als das Gelände auf der anderen Seite der Gleise.

Revitalisierung (1): Stadt im Schrumpfungsprozess

Wie in anderen Städten ist auch in Remscheid die Innenstadt der Identifikationsort für die Gesamtstadt. Erster und wichtigster Schwerpunkt  einer auf die Zukunft gerichteten Stadtentwicklungsstrategie ist daher zwingend die Stärkung und Weiterentwicklung der Innenstadt. Aufgrund ihrer Bedeutung als Lebensort und Imageträger steht und fällt mit ihr die gesamte Stadtentwicklung in Remscheid. An keinem anderen Ort innerhalb eines Stadtgebiets konzentrieren sich so viele verschiedene Nutzungen wie in dessen Zentrum. Die Innenstadt ist zugleich ein Ort des Handels, Wohn- und Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum, Verwaltungssitz, Ort der Kultur, der besonderen Architektur und des Stadtlebens.

Das Verbraucherverhalten, die Veränderung der Angebotsformen und Investorenwünsche sind jedoch Auslöser eines fortdauernden Strukturwandels im Einzelhandel und damit der Innenstädte. Aktuell wirft vor allem der demographisch bedingte Schrumpfungsprozess in der Stadt Remscheid einen Schatten auf die Entwicklung des Einzelhandelsstandortes Innenstadt. So führten die durch den Bevölkerungsrückgang ausgelösten Schrumpfungsprozesse mittelbar zu Qualitätsverlusten in der Innenstadt. Insbesondere in der unteren Alleestraße gaben in den letzten beiden Jahrzehnten inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte und Fachgeschäfte auf. Das Nachrücken von Filialbetrieben und einigen Billiganbietern sowie wiederkehrende Leerstände sind Ausdruck anhaltender Trading-Down-Prozesse, die durch die Schließung von Magnetbetrieben in den letzten Jahren beschleunigt wurden. Neben den genannten Rahmenbedingungen haben Konzernentscheidungen in den letzten Jahren zu einer augenfälligen Fluktuation und zu Einzelhandelsleerständen beigetragen.

Im Jahr 2011 leiteten verschiedene Eigentümer von Grundstücken der unteren Alleestraße die Gründung eines „Vereins der Immobilien- und Standortgemeinschaft Alleestraße“ ein. Auf der Grundlage gemeinsamer Ziele will der Verein private Maßnahmen und Aktionen zur Steigerung der Attraktivität der Alleestraße aufeinander abstimmen.

In seiner Sitzung am 29.03.2012 beauftragte der Haupt- und Finanzausschuss die Aufstellung einer Konzeption, die folgenden Ziele berücksichtigen soll:

  1. Entwicklung / Art der Nutzung der Alleestraße in den nächsten Jahren bis 2020, vorrangig im unteren Bereich bis einschl. Markt; Verteilung von Einkaufen (aufgegebene Geschäftsflächen) und Wohnen; Optimierung der Qualität öffentlicher Aufenthaltsräume;
  2. Optimierung der Verkehrsanbindung und die Organisation / Angebote für den ruhenden Verkehr;
  3. Angebot und Entwicklung von Grünflächen, Chancen für Aufenthalt und Freizeitnutzung verbessern, Ausblicke - Fernsicht verbessern;
  4. Wohnen in der Innenstadt / Qualitätsverbesserung Gestaltung / Ruhezonen / Möglichkeiten der Entwicklung von stadträumlichen Plätzen;
  5. Möglichkeiten für das Flächenmanagement für den Einzelhandel aufzeigen.

Die direkte Umgebung der Alleestraße mit Rathaus, Konrad-Adenauer-Straße, Friedrich-Ebert-Platz, Markt mit Anbindung zum Bahnhof / Südstadt und Daniel-Schürmann-Straße sollten in die Konzeption einbezogen werden.

Im Sinne der Ziele des Auftrages, die insgesamt darauf abzielen, die wahrgenommene Abwärtsspirale der Innenstadtentwicklung zu durchbrechen, lässt sich die Aufgabenstellung des Planverfahrens, das von zwei Werkstattgesprächen begleitet wurde, wie folgt beschreiben:

Aus der Sicht der Beteiligten sollen die Stärken, Schwächen und Chancen und Risiken der Entwicklung des Einzelhandels- / Versorgungsstandortes Innenstadt Remscheid herausgearbeitet werden. Dabei soll die Ermittlung der gegenwärtigen Funktion der Innenstadt bzw. der Alleestraße und einzelner Abschnitte und künftiger Entwicklungspotenziale im Vordergrund stehen. Es sollen auf der Grundlage dieser Analyse inhaltliche und räumliche Handlungsschwerpunkte definiert werden. Diesen zugeordnete Einzelmaßnahmen sollten vorrangig die funktionale und gestalterische Qualität des Gebäudebestandes, den Zustand der Öffentlichen Räume, die verkehrliche Anbindung und interne Wegebeziehungen, das kulturelle Angebot, die Eignung als Wohnstandort und die soziale Lage der Bewohner zum Gegenstand haben.

Die Mitwirkung und Teilhabe der Immobilieneigentümer, der Einzelhändler und sonstigen Gewerbetreibenden und der Bewohner soll dazu beitragen, dass die vorgeschlagenen Einzelprojekte und Maßnahmen künftig als gemeinsame Strategie angesehen werden und zur Umsetzung gelangen können. Da die Stadt Remscheid aufgrund der derzeitigen Haushaltssituation nicht in der Lage ist, die innerhalb des Konzeptes zur Revitalisierung der Innenstadt herausgearbeiteten Maßnahmen zur Behebung der analysierten Defizite und zu einer Attraktivitätssteigerung finanziell allein zu bewältigen, sollen zur Umsetzung Städtebauförderungsmittel beantragt werden. (Aus der Beschlussvorlage 15/1294 („Entwicklungskonzept zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid“) vom 21.5.2015, beschlossen vom Rat am 18. Juni 2015.)

SPD zu Besuch in der Lenneper „Welle“

Pressemitteilung der SPD-Fraktion

Im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ in formierte sich die SPD-Ratsfraktion bei Zbigniew Pluszynski und seinen Mitarbeiterinnen Stephanie Dobke und Ramona Schösseüber die wichtige präventive Arbeit im Lenneper Jugendzentrum. Dort können Jugendliche aus einer Fülle von Kursen wählen: Kunst, Kultur, Tanzen und Sport. Dazu gehören auch inklusive Sportangebote in Kooperation mit der Lebenshilfe. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Besonders der Bereich Medien wird immer wichtiger und häufig nachgefragt. Ziel muss es sein, jungen Menschen Medienkompetenz zu vermitteln und auch kritisch Beiträge zu hinterfragen. „Wir wollen, dass Jugendliche zu jungen, selbstbewussten Erwachsenen reifen, die auch mal couragiert auftreten. Dazu gehört es auch zu lernen, dass unsere Gesellschaft vielfältig ist und jeder Mensch, egal woher er kommt oder was er glaubt, die gleichen Rechte hat und Respekt verdient. Dazu können multikulturelle Feste Brücken bauen. Wir waren uns einig, dass die hohe Qualität und Flexibilität der Arbeit in den Jugendeinrichtungen weiterhin gewährleistet sein muss.“

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Augenmedizinische Selbsthilfe. Der Remscheider Blinden- und Sehbehindertenverein e. V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Remscheid am Mittwoch, 19. September, 15 - 17 Uhr, im Ämterhaus, Elberfelder Str. 32, Raum 227, seinen diesjährigen augenmedizinischen Selbsthilfetreff. An diesem Nachmittag referiert aus der Praxisklinik im Alleecenter Dr. Pantelis Ioannou zum Thema Katarakt (Grauer Star) und Glaukom (Grüner Star). Der Vorstand des Remscheider Blinden- und Sehbehindertenverein e. V. würde sich freuen, wenn viele Betroffene und interessierte Mitbürger zu dieser Veranstaltung kommen könnten.

Verkehrsbehinderungen auf der Haddenbacher Straße. Auf der Haddenbacher Straße wird es aufgrund von dringenden Sicherungsarbeiten des Müggenbaches bis voraussichtlich zum 30. Oktober  zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Zur Durchführung der Arbeiten ist eine Andienung des betroffenen Grundstücks nur über die Haddenbacher Straße möglich. Hierzu ist es notwendig, eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn einzurichten. Die Arbeiten erfolgen talwärts nach der Einmündung Oelmühle. Der Verkehr wird dann mit Hilfe einer Ersatzampelanlage talwärts auf der linken Fahrspur an der Baumaßnahme vorbeigeführt.

Rollatorentraining im Wiedenhof. Am 25. September findet ab 15 Uhr im Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) Wiedenhof, Brüderstraße 4, ein Training im Umgang mit Rollatoren statt. Das Angebot richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer von Rollatoren und auch an deren Angehörige. Die Teilnahme ist kostenlos, und eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Das Rollatorentraining wird fachlich unterstützt vom Sanitätshaus Bolt. Es wurde auf Initiative des Runden Tisches 50+ initiiert auf Wunsch vielen älteren Menschen und deren Angehörigen. Und soll später auch in den anderen neun Remscheider Begegnungs- und Beratungszentren angeboten werden.Koordinierung diverser Straßenbauarbeiten in der Julius-Cäsar-Straße. Die Straßenbauabteilung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) hat in der Julius-Cäsar-Straße diverse Straßenbauarbeiten erfolgreich koordinieren können. Dabei werden Arbeiten von verschiedenen Stellen beauftragt, die nun aufeinander abgestimmt bis zum 26. September durch eine Straßenbaufirma durchgeführt werden. Es werden der Randstreifen von Haus Nr. 2 bis Haus Nr. 6 befestigt sowie Bordsteine gesetzt, Beleuchtungskabel in diesem Bereich neu verlegt und neue Lichtmaste gesetzt, Kanalschächte reguliert, Ausbesserungen der bituminösen Tragschicht in Teilbereichen zwischen Haus Nr. 2 und Haus Nr. 12a vorgenommen sowie eine neue Fahrbahndecke auf einer Fahrbahnseite in diesem Bereich aufgebracht. Durch die Koordinierung konnten für alle beteiligten Stellen die Kosten minimiert werden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden die Arbeiten unter Vollsperrung der Straße durchgeführt, wobei die Anlieger in Abstimmung mit der ausführenden Baufirma  zu ihren Häusern gelangen können.

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Partner für Elektromobilität in Remscheid

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

„Elektromobilität ist ein wichtiges Thema unserer Zeit – eine spannende Entwicklung, die immer mehr Menschen weltweit bewegt“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH. Wer mit dem Gedanken spielt, auch zu den Vorreitern in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz zu gehören, stellt sich viele Fragen: Mit welchem E-Mobil möchte man in Zukunft mobil sein? Wie und wo kann man „nachtanken“? Und wieviel Strom verbraucht man dabei? Bei all diesen Fragen beraten die Ingenieure und Techniker der EWR GmbH gerne. Und der lokale Energiedienstleister bietet konkrete Lösungen für Lademöglichkeiten und Stromtarife an. Ökologisch, praktisch, alltagstauglich, lokal und maßgeschneidert.

Viele Kunden wissen es sicher schon: Die Haushaltssteckdose zuhause ist nur eine Notlösung, um den Energiebedarf des E-Mobils zu decken. Man braucht eine spezielle Elektro-Ladestation, um sicher und schnell zu laden. Bei der Frage nach der richtigen Lösung geht es um verschiedene Faktoren: Welches Fahrzeug soll aufgeladen werden? Welche Elektroladestation ist die Richtige? Gibt es einen oder mehrere Nutzer? Welche Ladeleistung und Ladezeit ist gefordert? Wo soll die Ladestation montiert werden und wie sind die baulichen und technischen Voraussetzungen? Elektro-Ladestationen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen: Als WALLBOX zur Montage an der Wand oder als Ladesäule zum Aufstellen, jeweils mit unterschiedlichen Ladeleistungen und für unterschiedliche Steckertypen. Je nach Anforderung ist eine Ladestation für die private, betriebliche oder öffentliche Nutzung geeignet. Zugleich sind interessante Komfortmerkmale wie eine Steuerung per Smartphone-App verfügbar. Bei aller Vielfalt der Möglichkeiten: Die EWR hat für die Familie Zwanzig-Müller die passende Lösung gefunden und damit die neue E-Mobilität ganz schnell in den Alltag integriert. Die Familie nutzt zum Laden ihres PKW als erste Familie in Remscheid eine EWR*WALLBOX. Diese WALLBOX wurde in der Garage an der Wand montiert, hat eine Leistung von 22 kW und ein sieben Meter langes Ladekabel. Die WALLBOX kann per App über ein Smartphone gesteuert werden. Das E-Fahrzeug der Familie verbraucht 12,2 kWh pro 100 km und hat eine Reichweite von rund 240 km. Die Ladeenergie für eine Vollladung beträgt 29,4 kWh1). Bei einem Arbeitspreis von 26,42 ct/kWh (brutto) beim Ökostrom EWR*NATUR FIX 24 kostet dann eine „elektrische Tankfüllung“ 7,78 Euro. Für eine Vollladung werden 6,4 Stunden Ladezeit1) benötigt.

„Mit unserem Angebot EWR*WALLBOX unterstützen wir Kunden, die eine passgenaue Lösung für das Laden ihres Elektrofahrzeuges suchen. Wir bieten individuelle und maßgeschneiderte Elektroladestationen für Privat- als auch für Gewerbekunden an“, so Maren Koppelberg, Projektingenieurin bei der EWR GmbH. Ladestation, Installation – wir helfen schon! Die EWR-Energie-Spezialisten helfen den Kunden nicht nur bei der Auswahl der für sie geeigneten Ladestation, sie beraten auch gerne bei Fragen zur Installation und Wartung sowie zum Service der Ladestation weiter. Dazu arbeitet die EWR GmbH eng mit dem örtlichen Elektro-Handwerk zusammen. Interesse? Rufen Sie einfach die EWR-WALLBOX-Berater unter der Telefonnummer: 02191/16- 4540 oder 16-4542 an.

Großes Kinderfest zum Weltkindertag

Foto: Lothar Kaiser Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter dem Motto „Kinder brauchen Freiräume“ lädt der städtische Fachdienst Jugend am Weltkindertag (Sonntag, 23. September, 13 bis 18 Uhr) gemeinsam mit vielen Remscheider Einrichtungen und Vereinen zu einem bunten Kinder- und Familienfest auf den Rathausplatz unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ein. An 32 Ständen wird den kleinen und großen Besuchern ein vielfältiges Programm geboten zum  Spielen, Basteln und Bewegen. Spiele, Hüpfburg, Kinderschminken, Kreatives, Sportliches und vieles mehr versprechen Spaß und Abwechslung für die ganze Familie. Auf der Bühne präsentieren junge Remscheider Gruppen ihr musikalisches und tänzerisches Können. Auch für das leibliche Wohl ist mit vielen Leckereien und Getränken gesorgt. Der Weltkindertag geht auf eine Initiative der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1954 zurück und hat zum Ziel, jedes Jahr auf die Situation und die Bedürfnisse von Kindern weltweit aufmerksam zu machen. Die Veranstalter freuen sich auf viele kleine und große Besucher.

Hochsommerlicher August mit wenig Regen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Das heiße, trockene Sommerwetter setzte sich auch im August fort. Dies zeigen auch die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. So fielen an der Bever-Talsperre gut 52 Liter Regen pro Quadratmeter, üblich sind im August dort 108 Liter. Vergleichbar sah es an den anderen Messstellen aus. An der Großen Dhünn-Talsperre lag die Messung bei knapp 52 Litern, durchschnittlich sind es 102 Liter. Am Klärwerk Buchenhofen in Wuppertal-Sonnborn regnete es 50 Liter, das Mittel liegt bei 91 Litern. In Solingen-Burg waren es circa 60 Liter, sonst sind es 104 Liter im Schnitt. Am niederschlagärmsten war es an der Brucher-Talsperre mit nur 38 Litern. Das langjährige Mittel an dieser Messstelle liegt bei 109 Litern. In Schwelm regnete es mit 68 Litern am meisten, der Durchschnitt sind 87 Liter.

Insbesondere die ersten sechs Tage waren regenfrei. An den anderen Tagen regnete es mit Unterbrechungen von rin bis zwei Tagen immer mal wieder kleine Mengen. Am meisten Niederschlag fiel am 29. August; in Burg waren es 20 Liter, in Buchenhofen 14 Liter. Auch am 13. August regnete es ein bisschen mehr: 15 Liter waren es z. B. an der Großen Dhünn-Talsperre 14 Liter fielen an der Bever-Talsperre.

Auch die Temperaturen erreichten hohe Werte, der heißeste Tag war der 7. August: 38,1 °C wurden an der Messstelle Kläranlage Levekusen gemessen. Hier war es zuletzt 2012 mit 38,3 °C wärmer gewesen. In Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre zeigte das Thermometer an dem Tag 37,6 °C, noch wärmer war es in 2003 mit 38,1 °C wärmer gewesen. Insofern war es zwar sehr heiß, aber ein Hitzerekord wurde nicht aufgestellt.

Ralf Krüger und Rainer Morteln wagten sich auf Strecke

„Senioren in Bewegung“ war das kleine Straßenfest überschrieben, mit dem am Samstag die diesjährigen Wochen der älteren Generation endeten. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Elke Rühl, die Vorsitzenden des Seniorenbeirates, zeigten sich beeindruckt von der Vielzahl der vor dem Vaßbender-Saal am Markt ausgestellten Dreiräder mit E-Motor, die von einer niederländischen Firma speziell für ältere Menschen oder solche mit Behinderungen gebaut und vom „Dreirad-Zentrum Solingen) vertrieben werden. Darunter war auch ein Dreirad für den Behindertentransport. Der städtische Behinderten- und Seniorenbeauftragter Ralf Krüger und DRK-Kreisgeschäftsführer Rainer Morteln wagten sich für den Waterbölles „auf Strecke“. Preis des Rades: ab 6.688 Euro.