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Freibad Eschbachtal eröffnet Saison am 26. Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 26. Mai) um 10 Uhr geht das Freibad Eschbachtal in die voraussichtlich letzte Saison vor seinem Neubau. Aufgrund von begrenzten Kapazitäten der Filteranlage und Personalmangel ist die Zahl der Badegäste auf 1.500 maximal pro Tag begrenzt und der Betrieb nur mit reduzierten Öffnungszeiten mittwochs bis sonntags:

  • 10 - 11 Uhr Frühschwimmen zum Kurzschwimmertarif von 2 Euro
  • 12 - 18 Uhr Erwachsene vier Euro – Kinder- und Jugendliche 2,50 Euro und Familienkarte 10,50 Euro (10er-Karten können aus organisatorischen Gründen nicht angeboten werden.)

Personelle Unterstützung gesucht: Das Freibadteam sucht immer noch mit Hochdruck nach Rettungsschwimmer:innen und Bäderfachangestellten. Vor allem für die anstehenden Sommerferien, um das Freibad auch wie geplant tatsächlich öffnen zu können. Angeboten werden Aushilfsjobs für die Badesaison 2022. Gesucht werden Personen für eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung von Ende Mai bis Mitte August. Ihr Einsatz erfolgt je nach Wetterlage in Absprache mit dem Freibad-Team. Für die Rettungsschwimmerinnen oder Rettungsschwimmer gelten dabei folgende Einstellungsvoraussetzungen: Sie müssen den DLRG-Rettungsschein Silber und einen Erste-Hilfe-Schein besitzen, mindestens 18 Jahre alt sein und ein erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag vorlegen.
Interessierte wenden sich bitte im Freibad Eschbachtal unter Tel. RS 388601 an Dennis Halbach oder Marc Ottenströer. Die auszufüllenden Personalunterlagen werden auf Nachfrage (bitte E-Mail an
sport@remscheid.de">sport@remscheid.de) gerne zugesandt oder können im Freibad Eschbachtal, Eschbachtal 5, 42859 Remscheid, abgeholt werden.

Stadtteilentwicklungskonzept für Lennep steht an

Die Stadt Remscheid strebt die Ausschreibung eines Stadtteilentwicklungskonzepts Lennep mit den Themenschwerpunkten Aktives und Lebendiges Zentrum, Mobilitätsentwicklung, Entwicklungsimpuls Tourismus und klimagerechte Wohnentwicklung an. Zur Sitzung am 25. Mai hat sie der Bezirksvertretung Lennep einen entsprechenden Beschlussvorschlag unterbreitet. Zitat: „Das Ziel des Stadtteilentwicklungskonzepts ist es, eine Grundlage für zukunftsfähige Planungen zur Attraktivitätssteigerung Lenneps zu schaffen. Es dient u.a. der langfristigen, koordinierten und zielgerichteten Umsetzung von Maßnahmen im öffentlichen Bereich.“

Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Januar 2022 und der Beendigung der Projektentwicklung zum DOC müssten die Themen des Stadtteilentwicklungskonzepts mit dem Entwicklungsprozess für die neuen Quartiere Lennep abgeglichen werden, so die Verwaltung. Die zu beauftragenden Büros würden sich hierfür laufend abstimmen. Die Vorlage beschreibt die vier Themenfelder im Einzelnen wie folgt:

  • Aktives und Lebendiges Zentrum: Die Kölner Straße und die Altstadt weisen eine Mischung von vielfältigem Einzelhandel, Dienstleistung sowie Wohnen auf. Der besondere Charakter des Gebietes verdient es, zukünftig zu klären, ob diese Funktionen beibehalten werden können und welche zentrale Funktion – unter Betrachtung des Denkmalschutzes – hier im Fokus liegen wird. Zu einem aktiven und lebendigen Zentrum gehört dabei auch die Stärkung des Erholungs- und Freizeitsektors. Dabei fördern potenzielle Grünentwicklungen nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Klima. Die zukünftige straßenbauliche Gestaltung der Kölner Straße wird durch eine separat zu beauftragende Straßenplanung abgedeckt.
  • Mobilitätsentwicklung: Um zu einer gut funktionierenden und nachhaltigen Mobilität im Ort zu kommen, müssen auch die Freizeitbereiche auf kurzem Wege nachhaltig angebunden sein. Hierzu ist es notwendig, neue Anreize zu schaffen und ein Wegeleitsystem für zu Fuß Gehende und Radfahrende zu entwickeln. Weiterhin ist hier das Thema des Parkens in der Altstadt ein zentraler Punkt, der durch das Konzept thematisiert werden soll. Das Thema des ÖPNV-Angebots wird im Nahverkehrsplan behandelt, kann aber entsprechend mit der vorliegenden Mobilitätsentwicklung verzahnt werden.
  • Entwicklungsimpuls Tourismus: Lennep bietet ein hervorragendes touristisches Potenzial. Der gesamte Altstadtbereich steht als Rundling unter Ensembleschutz, ebenso tragen die Einzeldenkmäkler zur Qualitätsbildung bei. Kulturelle Einrichtungen, wie z.B. das Röntgenmuseum, Klosterkirche oder Stadtbibliothek sind vorhanden und werden rege genutzt. Die Freizeitgestaltung unter dem Thema „Wasser“ (Talsperren, H2O, Gradierwerk und Kneipp-Becken) nimmt neben der Landschaft einen großen Raum ein. Diese vorhandenen Qualitäten gilt es weiter zu entwickeln und auszubauen. Es sollen unter Berücksichtigung bestehender Grundlagen und Personengruppen inhaltliche Ziele für einen erfolgreichen Tourismus benannt werden, um diesen aus der Innenperspektive mit Stahlkraft heraus zu entwickeln.
  • Klimagerechte Wohnentwicklung: Die klimagerechte Entwicklung von (Bestands-)Immobilien und Siedlungen ist eine der großen Herausforderungen im Bauwesen. Hier sind besonders zwei Bereiche im Fokus: Für die bestehenden GEWAG-Wohnhäuser an der Ring- und Zeppelinstraße (erbaut zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Stil einer Gartenstadt/Arbeitersiedlung) gilt es im Konzept darzustellen, wie die Gebäude mit Betrachtung der Lage und Zustand zukünftig genutzt werden können. Dabei sollen Varianten eines Umbaus im Bestand oder einer Niederlegung der leerstehenden Gebäude mit anschließendem Neubau unter städtebaulichen und klimabezogenen Aspekten verglichen werden. Zusätzlich ist das Neubaupotenzial Knusthöhe hinsichtlich einer klimagerechten Siedlungsentwicklung zu betrachten.“

Die Stadt will die Öffentlichkeit intensiv an der Erarbeitung des Konzepts beteiligen; ein entsprechendes Beteiligungskonzept sei Bestandteil der Ausschreibung. Auch die laufende Rückkopplung zur Entwicklung der Brachflächen an der Röntgenstraße / Mühlenstraße zu neuen Quartieren für Lennep werde Bestandteil der Aufgabenstellung sein. (Ausgangspunkt war eine Online-Konferenz zur Zukunft von Lennep mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im September 2021.)

Sanitäranlagen von sechs Sportstätten vor Sanierung

Zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit hat die Verwaltung den Ausschussmitgliedern empfohlen, grünes Licht zu geben für die  Planung zur Sanierung der Sanitäranlagen auf den Remscheider Sportanlagen gemäß dieser Prioritätenliste

  • Sportanlage Struck
  • Sportanlage Bergisch Born
  • Sportanlage Honsberg
  • Sportanlage Hackenberg
  • Sportanlage Am Stadtpark
  • Sportanlage Bliedinghausen.

Die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von jeweils 445.700 € im Doppelhaushalt stünden zur Verfügung, so die Verwaltung. Dank des Kunstrasenprogramms, das in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben entwickelt und in den vergangenen Jahren umgesetzt worden sei, hätten viele Vereine, die bis dahin nur ein Tennenspielfeld hatten, ihre Mitgliederzahlen zumindest gehalten können bei zunehmenden sportlichen Aktivitäten. „Zeitverzögert musste allerdings festgestellt werden, dass die Infrastruktur auf allen Sportanlegen … nicht mehr den modernen Anforderungen entspricht und entsprechend störanfällig ist. Insbesondere die Sanitäranlagen der Sportstätten unterliegen einer hohen Beanspruchung – seit Jahren Thema in den Gesprächen mit den Vereinen.“

Zur Diskussion gestellt: Spaziergänge in Stakelhusen (3)

Eingangshalle Sona. Der Mann aus dem Vertrieb stellt uns vor: Das sind Bekannt von mir. Ja, wir suchen das Stadtviertel Stachelhausen. Auweia; ich komme aus Wuppertal. (…) Also, ich kenne wenige, die Stachelhausen wirklich benennen können. Bei Vieringhausen oder Honsberg ist es einfacher. Meinen Sie denn, dass das Viertel wirklich existiert? Also, es ist ne Bushaltestelle und ne Straße, die so heißt, weil Stachelhausen auf Remscheider Platt Stakelhusen ausgesprochen wird. Sprechen Sie Remscheider Platt? Ich versteh es noch einigermaßen, aber mein Vater spricht es noch. Ich kann noch „Krüenselstrüekelschen“ sagen. Das ist ein Stachelbeerstrauch. Kommt Stachelhauser Straße von Stachelbeeren? Keine Ahnung, es gibt vom Bergischen Geschichtsverein den „Bergischen Sprachschatz“, da stehen so Sachen drin. Ist aber schwierig zu kriegen. Haben Sie zufällig vom Städtebauprozess gehört? Ich weiß, dass hier vor Jahren mal so Bürgerbeteiligungssachen liefen, wie nennt sich das noch, wo dann ein paar Bürger sich hinsetzen, ja... Ideenwerkstatt. Mitgemacht? Ne, ich hab nur darauf aufgepasst, dass die Leute nicht ins Werk laufen. Das wurde hier gemacht, sogar in den Räumlichkeiten, da war Thyssen Krupp froh, dass sie mal das leere Gebäude kurzzeitig vermietet hatten.

Da ging es damals um den Stadtumbau Süd und da war Stachelhausen am Rande mit dabei. Aber was daraus geworden ist, weiß ich nicht. Stachelhausen nimmt man nie so als Stadtteil wahr. Der ist so dazwischen. Wenn ich mir den so vorstelle, dann ist er so zwischen Alexanderstraße und die Freiheitstraße gequetscht. Alexanderstraße, ist das schon Honsberg? Für mich ist die Grenze zu Honsberg die Bahnlinie, nicht die Trasse, die aktive Bahnlinie, das wäre für mich die Trennung. Das ist vor 150 Jahren technisch dahin gebaut worden. Da ist auch tatsächlich die Bebauung getrennt. Ich würde das als Trennlinie nehmen. Gibt es denn hier wirklich einen Tag der Offenen Tür? Es gibt teilweise sehr alte Maschinen hier, die arbeiten noch. Ist eigentlich eine Perle von Remscheid. Ist ja auch außerhalb von Remscheid gelegen. Die haben das hier gebaut, weil hier Platz war und weil hier die neue Bahnlinie langlief. Der Stadtkern war ja oben. Wir hatten früher auch Schlüssel von der anderen Werkseite. Und da stand drauf: Eingang Stachelhausen. Das heißt also, ein Teil des Werkes gehörte zu Stachelhausen. Und die Straße markierte eine Grenze und lief hier durch.

(aus „Spurensicherung in Stakelhusen“, herausgegeben vom Caritasverband Remscheid e.V. im August 2019, 94 Seiten, Auflage: 500. Redaktion: Roland Brus, Ursula Lauterjung und Martina Richard. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Caritas.)

Im Stadtbezirk entscheidet die Bezirksvertretung

Eine Fahrradstraße von der Engelsburg durchs Feldbachtal Richtung Kräwinklerbrücke wird es nach Auffassung der Stadtverwaltung nicht geben. Begründung: Für diesen Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP sei allein die Bezirksvertretung Lennep zuständig, und die habe den Antrag am 30. März abgelehnt. Dies hat die Stadt der BV Lennep zur Sitzung am 25. Mai mitgeteilt, ferner dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität (2. Juni) und dem Hauptausschuss (9. Juni). Die Entscheidungsbefugnis für die Errichtung einer Fahrradstraße sieht die Verwaltung in diesem Fall ausschließlich bei der BV Lennep: Für die Gemeindestraßen, deren Ausbau, Instandsetzung Unterhaltung und „Umgestaltung … zur Erreichung angepasster Fahrgeschwindigkeiten“ seien nach der Gemeindeordnung NRW (§ 37) die Bezirksvertretungen zuständig, aber  n i c h t für die Widmung einer Gemeindestraße als Fahrradstraße ohne baulichen Maßnahme nicht zuständig – hätte es da nicht 1984 eine Novellierung der Gemeindeordnung gegeben. Seitdem haben Bezirksvertretungen „eine gesetzliche Entscheidungsbefugnis … grundsätzlich in allen Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht; Vorschiften der Hauptsatzung dürfen den gesetzlichen Zuständigkeitsbereich weder einschränken noch erweitern (siehe Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 14. Februar 1997, AZ 1K 833/96 und des OVG vom 7.7.1997, AZ 1_K_833_96).

"Altschuldenlösung muss dieses Jahr kommen!"

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ein viel zu schwer beladener Esel hat die Parteien in Nordrhein-Westfalen daran erinnert, dass die benachteiligten Kommunen im Land dringend eine gerechte Finanzverteilung brauchen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ besuchte gestern die Zentralen von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen mit einem Wagen, den der Künstler Jacques Tilly gebaut hat. Die Forderung der Kommunen: NRW muss dieses Jahr die Altschuldenfrage lösen. Es ist das letzte Bundesland, das keine solche Lösung gefunden hat – ohne diese wäre die Altschuldenlösung, die die Bundesregierung angeboten hat, wirkungslos.

Mindestens sechs Millionen Menschen in NRW leben in einer finanzschwachen Kommune, das ist jede und jeder Dritte. Es handelt sich um Städte, die strukturell benachteiligt sind, weil sie hohe Sozialausgaben haben und geringe Steuereinnahmen. Erschwerend hinzu kommt, dass Bund und Länder bei den Aufgaben, die sie den Kommunen zugewiesen haben, nicht für einen angemessenen finanziellen Ausgleich sorgen. Deshalb mussten die Städte Kredite aufnehmen, um diese Aufgaben erfüllen zu können. Nun zahlen sie für Tilgung und Zinsen statt vor Ort in Kitas, Schulen, Straßen oder Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Digitalisierung zu investieren.

Die Lage, in die die Kommunen unverschuldet geraten sind, verschlechtert sich aktuell drastisch und macht die Erfolge zunichte, die die Städte und Kreise in den vergangenen Jahren mit großen Anstrengungen erreicht hatten. Steigende Bau- und Energiekosten, Zinserhöhungen, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und des Ukrainekriegs – all das steigert die Lasten für die Kommunen, führt zu neuen Schulden und bedroht die Handlungsfähigkeit. Eine Altschuldenlösung würde die Kommunen von einer Last befreien und sie für die anstehenden schwierigen Zeiten krisenfester machen. Parallel dazu müssen Bund und Land dafür sorgen, dass die ungerechte Finanzverteilung beseitigt wird, damit die Kommunen nicht erneut in eine solche Situation geraten.

Wie eine Lösung aussehen kann, haben andere Bundesländer vorgemacht. Hessen, das Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen haben Modelle für die Altschuldenfrage entwickelt, Rheinland-Pfalz hat gerade eine Lösung auf den Weg gebracht. In Berlin haben Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesfinanzminister Christian Lindner erklärt, dass der Bund seinen Teil zur Lösung beitragen wird. Das kann aber nur gelingen, wenn das bevölkerungsreichste Bundesland, in dem sich zahlreiche betroffene Kommunen befinden, eine Lösung entwickelt und umsetzt.

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Abbiegen in spitzem Winkel erhöht die Sturzgefahr

zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Einrichtung einer Radfahrspur auf dem Bürgersteig vor dem Bahnhof Lennep prüfen. Begründung: „Die bisherige Zuführung von Radfahrenden am Bahnhof Lennep auf die Balkantrasse ist nur schwer zu erkennen. Als Folge davon nutzen die meisten Radfahrenden verbotswidrig den Bürgersteig des Bahnhofs. Dies ist für Fußgänger und Radfahrende eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit und führt häufig zu Konflikten. Zudem ist die bisherige Führung für Radfahrende über den P+R-Parkplatz alles andere als sicher, da dort an haltenden Bussen vorbei, deren Fahrbahn kreuzend, abgebogen werden muss und gegen die Ausfahrt des P+R-Parkplatzes eingebogen werden soll.“

Für von der Balkantrasse kommenden Radfahrerinnen und Radfahrer stelle sich, so die Antragsteller, eine andere Gefahrensituation dar, die entschärft werden sollte: „Um von der Balkantrasse wieder auf die Robert- Schumacher-Straße zu kommen, muss bisher in einem sehr spitzen Winkel auf den P+R- Parkplatz abgebogen werden, der für ältere und weniger bewegliche Radfahrende die Sturzgefahr erhöht. Daher wird auch aus dieser Richtung kommend der Bürgersteig sehr häufig verbotswidrig von den Radfahrenden genutzt.“ Für beide Richtungen sei die Beschilderung zudem kaum zu sehen und somit wirkungslos.

Für beitragsfreie Kindertagesstätten in Remscheid

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

„Wir brauchen eine Bildungsoffensive, die allen Familien in unserer Stadt zugutekommt und kein Kind zurücklässt.“, so die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp. „Die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Kita- und Schulschließungen und der Notwendigkeit zu Homeschooling und mehr hat uns drastisch vor Augen geführt, dass die Chancen von Kindern auf Bildung und Teilhabe in unserem Land viel zu stark vom ökonomischem Hintergrund der Familien abhängen. Damit muss endgültig Schluss sein!“

Der frühkindlichen Bildung kommt bei der Schaffung von Chancengleichheit eine zentrale Rolle zu. „Die frühkindliche Bildung ist für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein gleichberechtigter Teil unseres Bildungssystems. Wir wollen, dass alle Kinder einen Kita-Platz bekommen. Und wir allen, dass Bildung kostenfrei gestellt wird – von der Kita bis zum Universitäts- oder Meister-Abschluss.“ ergänzt die stellv. Vorsitzende der Remscheider SPD, Dr. Stefanie Bluth.

Die Remscheider SPD spricht sich für die Gebührenfreiheit bei Kitas aus. Wir sehen hierbei den Bund und das Land in der Pflicht, den Kommunen die hierdurch entstehenden Einnahmeverlust auszugleichen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der hierdurch verursachten Nachteile bei Bildung und Teilhabe für viele Familien und ihren Kindern wollen wir aber nicht mehr warten, bis Bund und Land sich bewegen. „Wir wissen, dass Remscheid, anders als die Landeshauptstadt Düsseldorf oder die Steueroase Monheim, die Beitragsfreiheit nicht aus dem allgemeinen Haushalt stemmen kann. Die Parteien, die nun auf Landesebene über die Bildung einer neuen Landesregierung in Verhandlung treten, sind hier gefordert, bei ihren Landtagsfraktionen für den entsprechenden Druck zu sorgen. „Mit plakativen Forderungen in Ratssitzungen kommen wir dem Ziel einer Gebührenfreiheit im Kita-Bereich keinen Schritt näher.“, so Krupp.

„Ohne finanzielle Unterstützung des Landes wird der Weg für eine schnelle Gebührenfreiheit für Kitas und für die Offene Ganztagsschule in Remscheid daher lediglich über den Weg einer Einnahmeverbesserung gehen. Eine Finanzierung über zusätzliche Kredite lehnen wir ab.“, so Ralf Gassen, stellv. Vorsitzender der Remscheider SPD. Die Remscheider SPD ist bereit, diesen Weg zu gehen, um die Kosten dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe möglichst gerecht unter allen Einwohnerinnen und Einwohnern Remscheids zu teilen. „Wenn wir heute in die Bildung unserer Kinder und Familien investieren, werden wir morgen von Kosten durch Schulabbrüche entlastet werden.“, so Nico Falkenberg, stellv. Vorsitzender der Remscheider SPD.

Bis zu 1.100 Euro für neues Stecker-Solargerät

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Remscheid können seit dem 23. Mai einen Förderantrag für Stecker-Solargeräte und Photovoltaikanlagen stellen. Damit möchte die Stadt den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und noch ungenutzte Potenziale aktivieren. Für die Förderung stehen im aktuellen Jahr 70.000 Euro zur Verfügung. Für die Installation von Photovoltaikanlagen wird dabei eine Energieberatung vorausgesetzt, die unter anderem von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen angeboten wird. Termine hierfür werden von der Stadt Remscheid nach Antragstellung vergeben. Für den Anschluss von Stecker-Solaranlagen muss ein Fachunternehmen herangezogen werden. Eine Liste mit Fachunternehmen befindet sich im Portal ALTBAUNEU der Stadt Remscheid (www.alt-bau-neu.de/remscheid) und kann dort eingesehen werden. Die Förderung für die Antragstellerinnen und Antragsteller liegt bei bis zu 1.100 Euro, die Förderhöhe richtet sich dabei nach der installierten Nennleistung. Die Nennleistung des Gerätes bzw. der Anlage muss mindestens 0,5 kW betragen und die Installation muss bis Jahresende auf dem Gebiet der Stadt Remscheid erfolgen. Diese und weitere Informationen sowie die Richtlinie und den Antrag finden Interessente auf den städtischen Seiten unter https://www.remscheid.de/umwelt-mobilitaet/klimaschutz/energieeffizienz-klimaschutz-im-alltag/Foerderprogramm-Steckersolar-Photovoltaik.php. Auf Wunsch schickt ihnen die Stadt Remscheid die Unterlagen auch postalisch zu. Für diejenigen, die noch unsicher sind, ob ihr Dach überhaupt für eine Photovoltaikanlage geeignet ist, verweist die Stadt auf das Solardachkataster der Stadt Remscheid unter www.solare-stadt.de/remscheid. Hier können auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchgeführt werden.

 

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

An Christi Himmelfahrt kommt die Müllabfuhr einen Tag später. Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfall und Papier verschieben sich aufgrund des Feiertages am Donnerstag, 26. Mai (Christi Himmelfahrt), jeweils auf den nächsten Wochentag: Leerung von Donnerstag am Freitag, Leerung vom Freitag am Samstag. Alle geänderten Abholtermine finden Interessierte aktualisiert im persönlichen Abfuhrkalender passend zur Adresse unter www.tbr-info.de/abfuhrkalender.html.

Arbeiten auf der Hackenberger Straße verzögern sich weiter. Die seit dem 21. März laufenden Arbeiten an Wasser- und Stromleitungen in der Hackenberger Straße verzögern sich noch einmal. Die bauausführende Firma hat jetzt Montag, 30. Mai, für den Start des zweiten Bauabschnittes fest eingeplant. Änderungen für den Linienverkehr ergeben sich zurzeit nicht.

Motivation und Ziele entwickeln. Was will ich wirklich? Und wie definiere ich Ziele richtig, so dass sie mich unterstützen? In diesem VHS-Kurs können Sie am Montag, 30. Mai, von 18 bis 21 Uhr im Ämterhaus, Raum 231, zusammen mit Kursleiterin Andrea Budde Ihre wirklichen Bedürfnissen erforschen und Ziele formulieren, die zu Ihrer guten Work-Life-Balance beitragen. Entgelt: 19,20 €.

Tastschreiben in vier Stunden. Eine neue Methode, die beide Gehirnhälften aktiviert, ermöglicht es Ihnen, sich das gesamte Tastaturfeld eines PCs schnell und präzise einzuprägen. Dieser Vorgang wird als "Lernen mit Assoziationen" bezeichnet. Statt wie früher in 30 bis 40 Unterrichtsstunden lernen Sie das 10-Finger-System mit Spaß und wenig Zeitaufwand in nur vier Stunden. Für den Unterricht sind Schulungshefte im Wert von 26,75 € erforderlich, die in das Kursentgelt bereits eingerechnet sind. Kursleitung: Saskia Weck. Termin: 2x freitags ab 3. Juni, von 18 bis 20:15 Uhr, im Ämterhaus, Raum 129. Entgelt: 45,45 Euro.

"Erst die Arbeit - dann das Vergnügen" oder umgekehrt? Die moderne Gehirnforschung zeigt, wie wichtig Glück in unserem Leben ist und wie Freude unser Denken beeinflusst. Freude ist gesundheitsfördernd, sie wirkt sich direkt auf das Gehirn aus und strukturiert das Gehirn. Ist Freude in unserem Leben, wird die Lösungsdynamik erhöht, denn es werden mehr Gesamtzusammenhänge gesehen als nur Details. Doch wie viel Glück und Freude stehen mir zu? Wie viel Arbeit und Pflicht muss sein? Welche Reihenfolge ist die Richtige? Diesen Fragen geht Michael Jaschinski am Freitag, 10. Juni, von 17.30 bis 22 Uhr  in der Volkshochschule im Ämterhaus, Raum 226, nach. Entgelt: 28,80 Euro.

Verlängerung der Coronaschutzverordnung NRW. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat am 27. April die Coronaschutzverordnung NRW unverändert bis zum 27. Mai verlängert. Nur an einem Punkt gibt es eine Anpassung mit geringer Auswirkung: Die Testregelungen für die Krankenhäuser werden mit der jetzt geänderten Fassung der Coronaschutzverordnung vereinheitlicht. Psychiatrische Krankenhäuser unterliegen damit den einheitlichen Regelungen für Krankenhäuser, ebenso wie Entziehungsanstalten des Maßregelvollzugs.

Schlüsselübergabe für das Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung. Die feierliche Schlüsselübergabe für den Neubau des Berufskollegs wird gleichzeitig mit der Verabschiedung der bisherigen Schulleiterin Cornelia Berghaus-Biermann am Freitag, 24. Juni, ab 10 Uhr im neuen Berufskolleg am Hauptbahnhof, Schmalkalder Str. 5, erfolgen..

Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz. Die Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz ist wieder angelaufen.. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Die Öffnungszeiten:  Montag bis Samstag von 9 bis 15 Uhr bis voraussichtlich 25. Juni. Außerhalb der Öffnungszeiten dürfen an der Annahmestelle keine Abfälle abgelagert werden. Grünabfälle können auch wie bisher nach vorheriger Terminvereinbarung auf dem Wertstoffhof Solinger Straße abgegeben werden. Die Anlieferung von Gartenabfall mit Anhängern und großen Transportern (insbesondere Gewerbetreibende) ist nur nach Terminvereinbarung auf dem Wertstoffhof Solinger Straße möglich.  Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, werden an beiden Annahmestellen ausnahmslos abgewiesen. Die Einhaltung der Corona-bedingten Schutzmaßnahmen – dazu gehören die gängigen Hygiene- und Abstandsregeln – ist überall selbstverständlich.

Rolf Haumann legt Amt des Bezirksbürgermeisters nieder

Bezirksbürgermeister Rolf Haumann. Foto: Fraktion Grüne Remscheid. Pressemitteilung der Grünen

Rolf Haumann tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Lenneper Bezirksbürgermeister zurück. Das teilte der 65-Jährige der Fraktion heute mit. Gesundheitliche Gründe haben ihn zu diesem Schritt bewogen, den die Grüne Fraktion ausdrücklich sehr bedauert. „Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Haumann, „und ich weiß, dass ich mit dem Amt eine große Verantwortung übernommen habe. Aber die Auswirkungen auf meine Gesundheit kann ich nicht länger ignorieren und musste jetzt einen Entschluss fassen.“

Haumann, der 2020 zum Lenneper Bezirksbürgermeister gewählt worden ist, lag und liegt sein Stadtteil sehr am Herzen. „Ich wünsche meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin ein glückliches Händchen und viel Erfolg. Lennep hat einen schwierigen Weg in eine positive Zukunft vor sich. Bei dieser schwierigen Aufgabe müssen jetzt unbedingt alle an einem Strang ziehen.“

Fraktionsvorsitzender David Schichel bedankt sich bei Rolf Haumann für seine Arbeit: „Ich schätze Rolf Haumann als besonnenen und ausgleichenden Menschen und Politiker. Als Mann der Mitte steht er für Zugewandtheit und Verlässlichkeit. Seine Entscheidung ist ebenso verständlich wie traurig. Die Politik braucht genau solche Menschen.“

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wird am Abend in ihrer Sitzung über eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger als Mitglied für die BV 3 entscheiden. Ein neuer Bezirksbürgermeister oder Bezirksbürgermeisterin soll voraussichtlich von der Bezirksvertretung noch vor den Sommerferien gewählt werden.

Ab Dezember im Stundentakt schneller nach Düsseldorf

Das Remscheid eine stündliche Direktverbindung auf der Schiene nach Düsseldorf bekommen soll, RE 47 genannt, ist keine neue Nachricht. „Zug nach Düsseldorf ab Ende 2022 bzw. Anfang 2023“, titelte der Waterbölles am 26. Juni 2021, nachdem Frank vom Scheidt die Information aus der Verbandsversammlung des  Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) in der damaligen Sitzung des Rates der Stadt verkündet hatte. „Das ist eine riesige Chance für Remscheid als Wohn- und Arbeitsstandort!“, freute sich damals Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Und David Schichel (Grüne) zeigte sich überzeugt, „dass diese Verkehrsverbindung viele Leute vom Auto in den Zug locken wird!“ Das bedeute aber auch, dass sich Rat und Verwaltung in nächster Zeit um weitere P&R-Parkplätze in Remscheid kümmern müssten.

Davon war bislang noch nicht die Rede. Stattdessen fand die FDP-Fraktion ein Paar in der Suppe: Der neue Direktzug  werde in Güldenwerth nicht alten, kritisierte sie am 24. März 2022 in einer Pressemitteilung. Und damit werde dann „der gesamte Remscheider Westen und auch Fahrgäste vom Hasten und Teilen der Innenstadt von dem RE 47 abgekoppelt“. Das sei nicht nachvollziehbar. Zumal „ die beiden Haltepunkte Solingen-Grünewald und Solingen-Mitte angefahren werden, obwohl diese nur einige hundert Meter auseinanderliegen.“

Wer daraufhin annahm, der VRR würde seine Pläne n och einmal überdenken, täuschte sich, wie jetzt eine Vorlage der Stadt Remscheid zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Mobilität am 2. Juni deutlich macht. Demnach wird der neue Regionalexpress 47 folgende Bahnhöfe / Haltepunkte ansteuern:

  • · Remscheid-Lennep,
  • · Remscheid Hauptbahnhof,
  • · Solingen Mitte,
  • · Solingen Grünewald,
  • · Solingen Hauptbahnhof,
  • · Hilden,
  • · Düsseldorf-Eller Mitte,
  • · Düsseldorf Hauptbahnhof.

In Güldenwerth soll der Zug also nicht halten, ebenfalls nicht an den Düsseldorfer Haltepunkte Volksgarten und Oberbilk. Auf diese Weise verkürze sich „die Fahrzeit zwischen Remscheid-Lennep und Düsseldorf Hauptbahnhof um zehn Minuten im Vergleich zur aktuellen Direktverbindung der S7“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Und weiter: „Die neue Linie … soll ab dem Fahrplanwechsel im Dezember … die Verstärkerfahrten der S7 ersetzen. (…) Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.“