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Stadt Remscheid schreibt Mietern im Hof Glassiepen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bekanntlich sind die Wellen um die Seniorenwohnanlage Hof Glassiepen in den vergangenen Wochen hoch geschlagen: Der am 1. August vollzogene Verkauf der Wohnanlage an die „Wert-Investition Hof Glassiepen Grundbesitz GmbH“ aus dem niedersächsischen Sarstedt, die bevorstehende Aufteilung in Wohnungseigentume und die Absicht des Investors, die einzelnen Wohnungen als Eigentumswohnungen weiter zu veräußern, haben unter den durchweg älteren Mieterinnen und Mietern erhebliche Ängste ausgelöst. Hinzu kam die zeitweise drohende Sperrung der Energiezufuhr, die nach Vermittlung der Stadt Remscheid zwischen dem neuen Eigentümer und der EWR GmbH abgewendet werden konnte.

Der Bau von 97 der insgesamt 124 Wohnungen wurde seinerzeit mit öffentlichen Geldern gefördert. Diese sozial geförderten Wohnungen unterliegen noch bis zum 31.Dezember 2029 den besonderen gesetzlichen Vorschriften des Gesetzes zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land Nordrhein-Westfalen (WFNG NRW), was aus Sicht der Mieterschaft im Wesentlichen eine Mietpreisbindung und einen besonderen Kündigungsschutz bedeutet. Die Stadt Remscheid hat nach § 21 Abs. 6 Satz 3 WFNG den Mieter über die sich aus dem Erwerb oder der Umwandlung seiner preisgebundenen Förderwohnung ergebenden Rechtsfolgen zu unterrichten. Entsprechend erhalten in dieser Woche alle Mieterinnen und Mieter der 97 sozial geförderten Wohnungen ein Schreiben des städtischen Fachdienstes Soziales und Wohnen, in dem die wichtigsten Fragen beantwortet werden:Hat der Verkauf Auswirkungen auf meinen Kündigungsschutz? Kann mir meine Wohnung gekündigt werden, wenn ich ein mir angebotenes Vorkaufsrecht nicht ausübe? Muss ich jetzt eine Mieterhöhung befürchten?

Die Mieterschaft im Hof Glassiepen erhält das Anschreiben spätestens am Mittwoch, 11. Dezember. Da das Schreiben keine datenschutzrechtlich relevanten beziehungsweise nicht ohnehin schon bekannten Informationen enthält, wurde es den Medien zur Verfügung gestellt:

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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

DVD vom Kindercircus-Jonny-Casselly ab 16. Dezember verfügbar. Wie in jedem Jahr heiß ersehnt, können nun die DVD der beiden diesjährigen Kinder-Aufführungen des Circus Jonny Casselly ab Montag, 16. Dezember, abgeholt werden. Auf den DVD sind Ausschnitte der Proben und jeweils die Gala einer Aktionswoche in voller Länge zu sehen. Sie vermitteln einen guten und lebendigen Eindruck vom Circus-Projekt. Die DVD können bei der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid, Zimmer 008, Haddenbacher Straße 38, abgeholt werden. Falls die DVD nicht schon bei der Bestellung bezahlt wurde, werden 18 Euro fällig. Die Publikumszeiten der Kinder- und Jugendförderung sind montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Weihnachtsbaumaktion von Garten- & Landschaftsbau Frese. Die Remscheider Firma Garten- & Landschaftsbau Frese wird dem Remscheider Stadtforstamt für jeden Weihnachtsbaum, den sie in diesem Jahr im Pflanzen- & Staudenpark Hasten verkauft, einen Laubbaum zur Wiederaufforstung spenden. Markus Wolff, TBR- Geschäftsbereichsleiter Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft, freut sich über diese Spendenaktion: „Jeder gespendete Laubbaum hilft, die Wiederaufforstung in unserer Stadt und unseren Wäldern voranzutreiben. Wir freuen uns, wenn viele Menschen diese Aktion unterstützen. Und: Nachahmer sind bei uns herzlich Willkommen, für jede Spendenaktion dieser Art sind wir dankbar!“

„Das Eselchen und der kleine Engel“. Zum letzten Mal in diesem Jahr lädt die Stadtteilbibliothek Lennep, Berliner Straße 9, zum beliebten Bilderbuchkino ein für Mittwoch, 11. Dezember, um 15 Uhr. Diesmal wird die Weihnachtsgeschichte von Otfried Preußler gelesen. Der Eintritt ist frei.

Vollsperrung Dicke Eiche. Am Donnerstag, 12. Dezember, ist die Durchfahrt der Straße Dicke Eiche zwischen Blumental und Burger Straße von 8 bis 17 Uhr gesperrt. In dieser Zeit werden Baumarbeiten wie Kronenrückschnitte, Wiederherstellung des Lichtraumprofils, Entfernung von Totholz und Rückschnitt zahlreicher unterständiger Bäume durchgeführt. Alle Arbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherung erforderlich. Die Sperrung beginnt von der Burger Straße kommend hinter der Dr.-Walther-Hartmann-Straße, von Blumental kommend hinter Dicke Eiche Nr. 62. Verkehrsteilnehmer werden durch eine Vorbeschilderung informiert, eine Umleitung wird nicht eingerichtet.

Verlegung Lenneper Wochenmarkt. Zugunsten des Lenneper Weihnachtstreffs, der vom 12. bis 15. Dezember auf dem oberen Alter Markt stattfindet, wird der Lenneper Wochenmarkt am 11. und 14. Dezember auf den unteren Alter Markt verlegt.

Keine Gelben Tonnen im Abfuhrkalender der TBR. Leider konnte trotz intensiver Bemühungen der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) weder mit dem gemeinsamen Vertreter der Dualen Systeme, der „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ noch mit dem von diesen beauftragten Unternehmen, der Firma Awista- Logistik GmbH in Düsseldorf, eine Verständigung über einen gemeinsamen Abfuhrkalender für alle Abfalltonnenarten erzielt werden. Die Darstellung der Gelben Tonnen (gelber Rombus) im Kalender muss somit leider ab sofort entfallen. Die TBR bedauern es daher außerordentlich, dass die bisherige gute Zusammenarbeit im Sinne eines guten Bürgerservices nicht mehr fortgesetzt werden kann. Sobald ein eigener Abfuhrkalender der Dualen Systeme vorliegt, werden wir auf der Homepage tbr-info.de hierauf unverzüglich verlinken. Antworten auf Fragen (neue Termine?) und Informationen zu den Gelben Tonnen in Remscheid erhalten Interessierte hier: Hotline Fa. AWISTA: Telefon 0800 / 122 32 55; Aufstellung / Abzug Gelbe Tonne: Telefon 0202 / 62 000 - 371; Zentrale Fa. AWISTA: Telefon 0211 / 830 99099. Bei sonstigen Fragen und Beschwerden über Gelbe Tonnen / Säcke in Remscheid: Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH: Telefon 02203 / 937-0.

Meisterbetrieb übernimmt alte Messerfabrik. Um dem stetigen Unternehmenswachstum Rechnung zu tragen, hat der Handwerksbetrieb Franz & Krause (Maler) das Gebäude der alten Messerfabrik an der Neuenkamper Straße zwischen Burger King und Fitnessstudio erworben. Ab Mitte 2020 soll das Gebäude als neuer Firmenhauptsitz genutzt werden. Für die rund 70 Mitarbeitenden stehen dann über 1.600 Quadratmeter als Büro-, Lager- und Ausstellungsräume zur Verfügung.

"Wildschweine in Remscheid" online. Um dem Informationsbedürfnis vieler Interessierter Rechnung zu tragen, hat der TBR-Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft oft gestellte Fragen und passende Antworten zum Thema „Wildschweine in Remscheid" in einer FAQ-Liste zusammengestellt. Die Informationen sind im Internetportal der TBR unter www.tbr-info.de (https://www.tbr-info.de/files/daten/forst-wald/download/wildschweine-in-remscheid-faq-12-2019.pdf) abrufbar.
 

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

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Im März wird in Remscheid der 9. Jugendrat gewählt

Vom 9. Bis 13. März 2020 haben in Remscheid 4.369 wahlberechtigte Jugendliche die Möglichkeit, sich an der nächsten Jugendratswahl zu beteiligen. Als 2004 die erste Wahl dieses städtischen Beirats anstand, zählt Geschäftsführer Gerd Dietrich-Wingender 75 Kandidatinnen und Kandidaten. 2006 waren es 54 und 2018  noch 30. „Aber auch das war bei 15 Sitzen im Jugendrat noch eine echte Wahl“, so der Geschäftsführer gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus, an der auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Egbert Willecke, Fachdienstleiter Jugend, teilnahm. Sie stellten gemeinsam mit den scheidenden Jugendratsmitgliedern Jakub Arslan (Vorsitzender), Francesco Lo Pinto (stellv. Vorsitzender)  Elisabeth Luckhaus und Jeanne-Sophie Mortazawi die Wahlkampagne, die Jugendliche zur Kandidatur animieren soll. „Mein Gefühl sagt mir: In den Schulen ist das Interesse am Jugendrat wieder gestiegen“, zeigte sich Dietrich-Wingender zuversichtlich. Das dürfte auch an der internationalen Klimaschutz-Initiative „Fridays for Future“ liegen, die auch an den weiterführenden Schulen in Remscheid viele Anhänger/innen hat. 

„Wenn du am 9. März 2020  zwischen 14 und 17 Jahre alt bist, auch der Meinung bist, dass man einfach mal MACHEN muss, dann gib deine Bewerbung als Kandidat/in für die Wahl zum 17. Januar 2020 im Sekretariat deiner Schule ab oder bis zum 24. Januar 2020 in der Geschäftsstelle des Jugendrates, Haddenbacher Str. 38-42, 42855 Remscheid“, steht auf den Faltblättern, die die Stadt Remscheid derzeit in den weiterführenden und berufsbildenden Schulen verteilt. Hinzu kommt ein Brief an die „lieben Wahlberechtigten“, unterschrieben vom Oberbürgermeister und dem Jugendratsvorsitzenden. Zitat: „ Du ... kannst sowohl wählen, als auch für einen Sitz im Jugendrat kandidieren, wenn du ... seit mindestens 9. Dezember 2019 in Remscheid beim Einwohnermeldeamt gemeldet bist. Die Politiker/innen und die Mitarbeiter/innen der Stadt Remscheid legen großen Wert auf deine Meinung, deine Erfahrung und deine Anregungen, was für Kinder und Jugendliche in Remscheid wichtig und richtig ist, denn ihr seid die Experten dafür! Als Mitglied des Jugendrates kannst du deine Meinung und Anregungen direkt an der richtigen Stelle loswerden und damit uns Erwachsenen nahebringen, was die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Jugendlichen in Remscheid sind.“

Aus dem Aufruf zur Jugendratswahl im März 2020.Der Geschäftsführer des Jugendrates, Gerd Dietrich-Wingender (Tel. RS 16-2780, E-Mail jugendrat@remscheid.de) wird die Kandidatinnen und Kandidaten während der Wahl beraten und begleiten – und natürlich, wie in den vergangenen Jahren auch –den Jugendrat während seiner Amtszeit beraten und begleiten. Auch er beteiligt sich an der gestern gestarteten Wahlkampagne, indem er auf wichtige Termine hinweist: „Bis zum 17. Januar 2020 kannst Du Deine Bewerbung im Sekretariat Deiner Schule abgeben. Ich sammele sie am Montag darauf dann an den Schulen ein.
Bis zum 24. Januar 2020, 14 Uhr, muss Deine Bewerbung Tag bei mir in der Geschäftsstelle sein. Danach bekommst Du Post von mir, ob Du zur Wahl zugelassen wirst und eine Einladung zum Fotoshooting für das Wahlplakat, das am 13. Februar 2020 ab 17 Uhr in der Kraftstation, Honsberger Str. 2, stattfinden wird. Dies ist für alle Kandidat/innen kostenlos! Spätestens da lernen wir uns kennen.
Am 29. Februar 2020 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr wird es, ebenfalls in der Kraftstation, ein Kandidatencoaching geben, bei dem wir mit Dir erarbeiten, wie du Werbung für Dich machen kannst. Darüber hinaus unterstützen wir Dich bei der Bekanntmachung Deiner Person und der Dinge, für die Du Dich einsetzen möchtest, indem wir Dir die Möglichkeit geben auf der Internetseite des Jugendrates (www.jugendrat-remscheid.de ) eine Art Steckbrief zu veröffentlichen. Auch Instagram solltest Du für Deine Wahlwerbung nutzen. Benutze dabei bitte folgenden Hashtag: #jugendratremscheid.
Wenn Du nicht in Remscheid zur Schule gehst, aber trotzdem wählen kannst, werden wir am Abend des 11. März zwischen 17 Uhr und 20 Uhr im Alleecenter auf der Aktionsfläche einen Stand zum Wählen haben.
Am 13. März um 19 Uhr werden die vorläufigen Ergebnisse der Wahl in der Gelben Villa, Eberhardstr. 29, öffentlich bekannt gegeben.
Vom 24. bis zum 26. April 2020 wird für den neuen Jugedndrat ein Seminar im Jugendgästehaus Münster stattfinden, bei dem sie die Geschäftsführung und sich gegenseitig kennen lernen können. Dort erklären wir Euch, wie der Jugendrat arbeitet und geben Euch „Handwerkszeug“ mit auf den Weg. Außerdem wird über Eure Schwerpunktthemen und die Projektgruppen nachgedacht.

Am 29. April 2020 wird die erste Sitzung des Jugendrates sein und der Vorstand gewählt. Ich freue mich auf Deine Bewerbung!“ (Übrigens: Wer Interesse hat, in die Arbeit des Jugendrates unverbindlich hinein zu schnuppern, dann an den letzten beiden Sitzungen des Jugendrates im Januar und Februar teilnehmen.)

Dass die Zeit im Jugendrat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch zu wichtigen Erfahrungen und größerer Selbstsicherheit geführt hat, betonten gestern alle vier Mitglieder des scheidenden Jugendrates. Zitate: „Den Jugendrat kann ich jüngeren Schülerinnen und Schülern nur wärmsten aus Herz legen!“ – „Eine Riesen-Erfahrung!“ – „Ich bin froh, dass ich damals kandidiert habe!“– „Eine schöne Gemeinschaft!“ – „Man kann hier mit jedem über alles reden und wird ernst genommen!“ – „Coole Seminare!“ – „Meine Schüchternheit ist verschwunden!“

Geringere Umlag würde der Stadt 400.000 Euro bringen

Pressemitteilung der Grünen

Die grüne Fraktion in der Landschaftsversammlung Rheinland fordert, dass der Umlagesatz für die rheinischen Städte und Kreise um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Haushaltsentwurf gesenkt wird. Bei einem Umlagesatz von dann 15,0  Prozentpunkten statt geplanten 15,2 Prozentpunkten würde die Stadt Remscheid um 407.376,70 Euro entlastet.

Der LVR hat deutlich höhere Einnahmen für den Haushalt 2020 zu erwarten.  Zusätzlich weist der Jahresabschluss 2018 einen Überschuss von über 19 Millionen Euro aus. Deshalb dringt die GRÜNE Fraktion im LVR auf eine weitere finanzielle Entlastung der Mitgliedskommunen. Dazu Beatrice Schlieper, Fraktionssprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Remscheid: „Die Städte und Gemeinden im LVR, insbesondere die bergischen Stärkungspaktkommunen, sind buchstäblich auf jeden Euro angewiesen. Daher haben die Kämmerer im Bergischen Städtedreieck bereits im Vorfeld an die Landesdirektorin Ulrike Lubek appelliert, die Hebesätze in 2020 und 2021 merklich zu senken.“

„Nach dem von der LVR-Verwaltung vorgelegten Jahresabschluss 2018 hat der LVR wie in jedem Jahr seit 2013 einen Überschuss erwirtschaftet. Wir wollen, dass dieser Überschuss durch eine entsprechende Umlageanpassung komplett an die Städte und Kreise weitergereicht wird, da es vielen von ihnen finanziell immer noch sehr schlecht geht“, ergänzt Frank vom Scheidt (Remscheid), Sachkundiger Bürger der GRÜNEN Fraktion im LVR.

Die MOSAIK-Ziele für den Rosenhügel

Ziel 1: WIR-Gefühl stärken! -Das Quartier Rosenhügel festigt die Gemeinschaft und fördert den (inter-)kulturellen Austausch

Ziel 2: Das Quartier Rosenhügel wird ein grüner und sauberer Wohnstandort

Ziel 3: Das Quartier Rosenhügel wird senioren*innen-und familienfreundlicher

Ziel 4: Die Außenwahrnehmung und das Erscheinungsbild des Quartiers Rosenhügel wird positiv beeinflusst

Ziel 5: Die Mobilität der Bevölkerung wird verbessert

Ziel 6: Im Quartier Rosenhügel werden das Sport-und Freizeitangebot erweitert

Ziel 7: Im Quartier Rosenhügel werden Handel und Dienstleister gestärkt

Ziel 1: WIR-Gefühl stärken! -Das Quartier Rosenhügel festigt die Gemeinschaft und fördert den (inter-)kulturellen Austausch

Ausgewählte Maßnahmen für den Rosenhügel

  • ‚Quartiersküche der Kulturen‘ etablieren (z.B. im Stadtteilbüro): Veranstaltungen und Quartiersfeste initiieren und etablieren [(Street-)Food Festival]; ‚Tischlein-deck-dich‘ (nach Lenneper Vorbild); Rosenfest (Straßenfest/Nachbarschaftsfest); soziale Medien als Kommunikationsplattform nutzen (Instagram/nebenan.de); Quartierspfleger*in zur Vernetzung und individuellen Unterstützung der Bewohner*innen in Rosenhügel einstellen; Beteiligung der Bewohnerschaft durch Quartiersrat/Verfügungsfonds fördern
  • Das Quartier Rosenhügel wird ein grüner und sauberer Wohnstandort: ‚grüne Atmosphäre‘ schaffen → Begrünung/Bäume/Hochbeete Bepflanzungen im Stadtteil; mehr Grünflächen schaffen (z.B. durch Abriss von Gewerbe); Sauberkeit im Quartier Rosenhügel erhöhen feste, regelmäßige Termine für Sperrmüll vergeben; zuständige Einrichtungen nutzen/Umweltamt als ‚Machtinstanz‘ einschalten; stadtteilbezogene Starterpakete an Neuhinzuziehende übergeben (z.B. Sperrmülltermine)
  • Die Außenwahrnehmung und das Erscheinungsbild des Quartiers Rosenhügel werden positiv beeinflusst; ‚Bauoptik‘ aufwerten (Fassaden/Eingangsbereiche); renovierte Wohnungen besser bewerben, um mehr Interessenten*innen in das Quartier Rosenhügel zu locken;
  • ‚Marke Rosenhügel‘ etablieren: Rosen pflanzen; Rosenfest initiieren; Postkarten vom Quartier Rosenhügel gestalten und anbieten; Schautafeln mit QR-Code anbringen, dabei Bildungseinrichtungen einbinden; Entwicklung und Verbreitung eines neuen oder des bestehenden Stadtteillogos.

Die MOSAIK-Ziele für den Honsberg

Ziel 1: Das Quartier Honsberg wird Standort spezialisierter und integrierter Bildungsangebote im MINT-und Kreativbereich

Ziel 2: Das Quartier Honsberg wird Zentrum für Klein(st)-manufakturen der Kreativszene sowie Innovationslabor für erneuerbare Energien

Ziel 3: Das Quartier Honsberg bietet attraktiven Wohnraum für Junge Erwachsene

Ziel 4: Der Honsberg wird Modellstandort für altengerechten Wohnumbau in Remscheid

Ziel 5: Die Anbindung des Honsbergs an die Umliegenden Stadtteile und die Region wird verbessert

Ziel 6: Der Honsberg macht Mobil –Steigerung der „Walkability“ im Quartier

Ziel 7: Das Quartier Honsberg stärkt die Gemeinschaft und fördert den (inter-)kulturellen Austausch

Ziel 8: Erholungsräume werden aufgewertet und das Freizeitangebot im Quartier Honsberger weitert

Ausgewählte Maßnahmen für den Honsberg

  • Das Quartier Honsberg wird Standort spezialisierter und integrierter Bildungsangebote im MINT-und Kreativbereich: Bildungscampus Honsberg baulich und inhaltlich realisieren (Kooperation FH/Ins Blaue/Schulen/Kitas); Kunst/Kultur und Technik mit Bildung und Betreuung im Stadtteil verknüpfen; Programm ‚Bildung gegen/für Wohnen‘ im Stadtteil etablieren -> Studierende/Auszubildende wohnen zu reduzierter Miete und geben Nachhilfe für Honsberger Kinder; ‚Technikschule Honsberg‘ einrichten -> OGS Kremenholl gibt sich technikorientiertes MINT –Leitbild in Kooperation mit FH-Standort.
  • Das Quartier Honsberg wird Zentrum für Klein(st)-manufakturen der Kreativszene sowie Innovationslabor für erneuerbare Energien: ‚Honswerkstatt‘ als Arbeits-und Austauschzentrum für Manufakturen/ Kleinindustrie/Start-ups und Bildungseinrichtungen realisieren; adäquaten Co-Working-Space im Quartier Honsberg schaffen; Manufakturen aus dem Textilgewerbe für den Honsberg anwerben; Honsberg als Innovations(real)labor für kleinräumige Lösungen erneuerbarer Energiegewinnung etablieren; Marketingkampagne für den Honsberg als Bildungs-und Kreativstadtteil.
  • Der Honsberg macht mobil –Steigerung der „Walkability“ im Quartier: Fußweg an der Honsberger Straße durch Erholungsräume mit Bänken, Grünräumen aufwerten; Ausstellungsstelen an den Erholungsinseln installieren, die von Schulen, Kreativen und FH abwechselnd bespielt werden; E-Bike und Rollerverleihstationen in Honsberg sowie stadtweit installieren; das Quartier Honsberg durch Ausweitung der Fahrradwege und Bau einer Fahrradbrücke besser an die anderen Stadtteile anbinden; Garagen für Fahrräder/E-Bikes werden eingerichtet; Walking Bus‘ für Kinder reaktivieren.

Gespannt auf das Judo-Abenteuer 2. Bundesliga

Auf Einladung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz trugen sich am Samstag im großen Sitzungssaal des Rathauses das 2012 gegründete Judo-Team des Remscheider TV (Rodell Arnolds, Jannik Wenzel, Nikolai Koch, Philip Mähler, Marco van Huet, Junior Degen, Tim Jochum, Andreas Buscher, Nassir Hosseyni, Corrado Gradante und Ziggy Horsten), Trainer Peter Degen und die Teammanager Rene Endres und Cedric Pick ins goldene Buch der Stadt Remscheid ein. Damit würdigte das Stadtoberhaupt die Erfolgsgeschichte der Mannschaft, die es in sieben Jahren auf sechs Aufstiege gebracht hatte und im kommenden Jahr in der 2. Bundesliga kämpft. Auf dem Foto fanden sich nicht nur ein Großteil der Mannschaft und der OB ein, sondern auch Sportdezernent Thomas Neuhaus und  RTV-Ehrenmitglied Klaus Triesch. Alle freuen sich gespanmnt auf das "Abenteuer" 2. Bundesliga im kommenden Jahr. Foto: Jürgen Steinfeld.

Die MOSAIK-Ziele für den Hohenhagen

Ziel 1: Das Quartier Hohenhagen wird Modellquartier für neue Formen senior*innengerechten Wohnens

Ziel 2: Hohenhagen wird als Quartier der kurzen Wege etabliert

Ziel 3: Gelebte Nachbarschaft: in Hohenhagen wird der Austausch und die niedrigschwellige Kommunikation intensiviert

Ziel 4: Die Freizeiträume in Hohenhagen werden gesichert und erweitert

Ziel 5: In Hohenhagen werden Räume für Jugendliche geschaffen und familiengerechtes Wohnen gestaltet

Ziel 6: Spezifische Bildungsangebote sensibilisieren frühzeitig für Natur-und Umweltbelange im Quartier Hohenhagen

Ziel 7: Förderung CO2-armer Mobilität in Hohenhagen

Ausgewählte Maßnahmen für den Hohenhagen

  • Das Quartier Hohenhagen wird Modellquartier für neue Formen senior*innengerechten Wohnens: alternative Wohnformen anbieten Senior*innen-WG oder Mehrgenerationenhaus fördern den nachbarschaftlichen Zusammenhalt; Wohnen für Hilfe in Remscheid etablieren (Studierende und Auszubildende); Senior*innen Teilhabe im Alter ermöglichen Mobiles Seniorenbüro vor Ort in Hohenhagen; Schulungen im Bereich Digitale Medien/Kommunikation im Quartier anbieten; Digitales Vernetzen fördern Zugang zu Hilfsnetzwerken ermöglichen; Mobilität mit und ohne Rollator fördern
  • Gelebte Nachbarschaft: in Hohenhagen wird der Austausch und die niedrigschwellige Kommunikation intensiviert; Stadtteilmedien ausweiten, Informationen und Termine über digitale Medien verbreiten (Quartiers-App, elektronische Infotafeln); Stadtteilradio einrichten, um über Quartiersangelegenheiten zu informieren; mehr Quartiersfeste austragen und Tauschbörsen/-partys, z.B. Kleidertauschparty; Bierbankgarnituren und Pavillons bereitstellen; Patensystem einrichten, um Austausch zwischen Hinzugezogenen und ‚Alteingesessenen‘ zu fördern-
  • Spezifische Bildungsangebote sensibilisieren frühzeitig für Natur-und Umweltbelange im Quartier Hohenhagen: Aufkleber auf vorhandenen Mülleimern anbringen, die zur Nutzung animieren; auf den nächstgelegenen Abfalleimer durch aufgemalte Fußspuren auf dem Boden hinweisen; App ‚Dreckpetze‘ entwickeln, durch die die Bürger*innen über wild entsorgten Müll u.a. informieren können; Bildung im Freien durch erleichterte Überquerung der Fichtenstraße für die Kindergärten und für die Grundschule ermöglichen und fördern.

Offene Sprechstunde und Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 12. Dezember von 14 bis 18 Uhr zur Berufsberatung in Remscheid, Solingen und Wuppertal kommen. Die Anschriften lauten:

  • Agentur für Arbeit Remscheid, Bismarckstr. 8
  • Agentur für Arbeit Solingen, Kamper Str. 35
  • Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr.10a

In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen. „Alle Jugendlichen, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Michaela Bade von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht“.

Wer die offene Sprechstunde und den Bewerbungsmappencheck für Jugendliche nutzen möchte, kann sich am Empfang in Remscheid oder Solingen oder im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal melden. „Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Michaela Bade. „Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“.

Verkehrtsverbund bietet freie Fahrt am Geburtstag

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wird im nächsten Jahr 40 Jahre alt und beschenkt anlässlich dieses Jubiläums die Menschen in der Region. Im gesamten Jahr 2020 können Fahrgäste an ihrem Geburtstag ganztägig im VRR-Gebiet kostenlos mit Bus und Bahn fahren.

  • Inhaber eines Monatstickets, eines Abotickets oder eines 7-TageTickets dürfen an ihrem Ehrentag zwei Personen kostenfrei im gesamten Verbundraum mitnehmen – und zwar zusätzlich zu der regulären Personenmitnahme ihres Tickets.
  • Ticket1000 / Ticket1000 9 Uhr / 30-TageTicket1000 / meinTicket/SozialTicket: Ticketinhaber können den ganzen Tag zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen, ab 19 Uhr zusätzlich noch drei Kinder. Fällt der Geburtstag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, können sie ganztätig zwei Erwachsene und drei Kinder verbundweit mitnehmen.
  • YoungTicketPLUS:  Ticketinhaber können ganztätig zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen, ab 19 Uhr drei Erwachsene. Fällt der Geburtstag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, können sie ganztätig drei Erwachsene verbundweit mitnehmen.
  • Ticket2000 / Ticket2000 9 Uhr / 30-TageTicket2000 / BärenTicket / FirmenTicket: Ticketinhaber können ganztätig zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen, ab 19 Uhr drei Erwachsene und drei Kinder. Fällt der Geburtstag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, können sie ganztätig drei Erwachsene und drei Kinder verbundweit mitnehmen. Die mitgenommenen Personen beim BärenTicket dürfen auch die 1. Klasse ohne Aufschlag nutzen.
  • SchokoTicket / 7-TageTicket: Ticketinhaber können ganztätig zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen – egal, ob der Geburtstag auf einen Werktag, ein Wochenende oder einen Feiertag fällt.

Um am Geburtstag kostenlos die Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen zu können, genügt es, einen Lichtbildausweis mit Geburtsdatum bei sich zu haben und bei einer Fahrkartenkontrolle vorzuzeigen. Ausgenommen hiervon sind lediglich Fahrten mit On-Demand-Verkehren oder AnrufSammelTaxis (AST). Informationen rund um die „Freie Fahrt am Geburtstag“ finden Interessierte auf der Website des VRR unter www.vrr.de. Darüber hinaus sind für das Jubiläumsjahr weitere Aktionen geplant, über die der VRR zu gegebener Zeit im Detail informieren wird.

Die MOSAIK-Ziele für den Hasenberg

Ziel 1: Das Quartier Hasenberg wird Wohn-und Arbeitsstandort im Grünen für Familien und Pendler*innen

Ziel 2: Der Hasenberg verbreitert sein Nahversorgungsangebot

Ziel 3: Am Hasenberg werden abwechslungsreiche familienorientierte Freizeitaktivitäten angeboten

Ziel 4: Die Aufenthaltsqualität im Quartier wird durch die Schaffung attraktiver Treffpunkte verbessert

Ziel 5: Die gemeinsame Quartiersarbeit am Hasenberg wird ausgebaut

Ziel 6: Aktivitäten und Entwicklungen werden auf neuen Wegen kommuniziert

Ziel 7: Im Quartier Hasenberg werden der Austausch und die Gemeinschaft durch vielfältige Aktivitäten gefördert

Ziel 8: Das Mobilitätsangebot am Hasenberg wird verbessert

Ausgewählte Maßnahmen für den Hasenberg

  • Das Quartier Hasenberg wird Wohn-und Arbeitsstandort im Grünen für Familien und Pendler*innen: Lokale Bildungseinrichtungen in die projektbezogene Quartiersarbeit einbeziehen; Angebot mobiler Servicedienstleistungen für Berufstätige (Lieferservice für Nahversorgung, Reinigung, Schneiderei etc.) ausbauen; IT-Infrastruktur (Handyempfang/Internet) ausbauen.
  • Am Hasenberg werden abwechslungsreiche familienorientierte Freizeitaktivitäten angeboten: Jugendfestival mit Live Bands veranstalten, Trimm-Dich-Pfad anlegen, Bolzplatz nutzbar machen, Straßenfußballmannschaft wiederbeleben.
  • Die Aufenthaltsqualität im Quartier wird durch die Schaffung attraktiver Treffpunkte verbessert: Renovierung des BBZ/Neubau Quartierszentrum; festen Pavillon im Stadtteil installieren, um Märkte/Veranstaltungen wetterunabhängig durchführen zu können; Sitzbänke erneuern und mit WLAN-Hotspots ausstatten.

Je reger die Netzwerke, desto lebendiger die Quartiere

In den vier Quartieren Hohenhagen, Rosenhügel, Hasenberg und Honsberg veranstaltete das Projektteam „Mosaik“ der Stadt Remscheid und der Technischen Universität Dortmund im Mai und Juni Zukunftswerkstätten. Dass in den vier zu untersuchenden Stadtteilen 37 Prozent der Bewohner einen Migrationshintergrund haben, hatte die Forscher neugierig gemacht: Wie und warum funktioniert das Zusammenleben in diesen Quartieren? Lassen sich quartiersbezogene Strategien finden zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Quartiere? Lebhaft diskutiert wurde darüber in den Zukunftswerkstätten mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf Basis der Erkenntnisse aus dem  Projekt „MOSAIK", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ finanziell unterstützt wird. Dass dabei inzwischen eine Fülle von Ideen und Handlungsvorschläge herausgekommen ist, zeigte sich am Mittwochabend im Gemeindezentrum „Die Esche“ auf dem Hohenhagen.

Dort stellten die Dortmunder Professoren Susanne Frank und Thorsten Wiechmann zusammen mit ihren Mitarbeiter/innen Meika Sternkopf, Mathis Fragemann, Dennis Hardt und Annekatrin Kühn die gewonnenen Erkenntnisse darüber vor, wie Quartiere „funktionieren“ und wie die Akteure vor Ort zusammenwirken. Dafür interessierten u. a. auch Kommunalpolitiker und leitende Veraltungsmitarbeiter.  Mitarbeiter der Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften wie die GEWAG, Stadtwerke u. a. beteiligen wollen, betonten sie am Dienstag im Vaßbendersaal. Und am Mittwoch erläuterte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Meike Sternkopf den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep das weitere Vorgehen der Projektgruppe.

Welche Faktoren machten bisher ein konfliktarmes Zusammenleben möglich? Lassen sich  quartiersbezogene Strategien finden zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Quartiere. Und wenn ja, wie lassen sich diese auf andere Stadtteile oder gar andere Städte übertragen. Das wollen die Dortmunder Wissenschaftler bis zum nächsten Jahr herausfinden – in weiteren Gesprächen mit Bewohnern, speziell mit Vertretern von örtlichen Institutionen und Vereinen. Für den 5. Dezember ist eine öffentliche Impuls-Veranstaltung geplant, die das Interesse der Bürger an dieser Studie befördern soll. Mehrere „Zukunftswerkstätten“ sollen  im Sommer 20190 folgen sowie im Herbst ein „Strategieworkshop“ mit öffentlichen Akteuren (GEWAG, Stadtwerke etc.) und Kommunalpolitikern. Ende 2919 soll dann ein Expertenworkshop ermitteln, welche der erkannten Strategien auf andere Kommunen übertragenbar sein könnten.

Zur Abgrenzung und Typisierung von Quartieren hatten die Wissenschaftler zunächst statistische Daten zusammengetragen und sich mit Zugehörigkeiten (räumlicher Nähe, Nachbarschaft, Wohnen, Fußläufigkeit) und diversen Verflechtungen (Wege zur Schule, zur Kita, zum Arzt, zum Amt, zur Arbeit etc…) beschäftigt und die Grenzen ausfindig gemacht, an denen „ eine aufhört und das nächste anfängt“: Schienenwege, Autobahnen, große Straßen. Obendrein führten sie rund 100 Interviews, unternahmen zahlreiche Ortsbegehungen und beteiligten sich an ebenso zahlreichen Konferenzen, Sitzungen und Veranstaltungen. Auf diese Weise sei Remscheid schließlich sie zu einem  „Laboratorium für eine kultursensiblen Bestandsentwicklung“, sagte Susanne Frank am Mittwoch bei der Begrüßung. Und auch die Stadtverwaltung habe dabei „viele neue Impulse bekommen für die Quartiersarbeit“, ergänzte Sozialdezernent Thomas Neuhaus. (Wie sich die einzelnen Quartiere über das Stadtgebiet verteilen, zeigt die von den Wissenschaftlern erarbeitete Karte rechts unten)

Jedes Quartier hat seine eigenen Probleme und Konflikte. Es fanden sich allerdings auch quartiersübergreifende Mängel, die abtgestellt werden sollten: Vandalismus, Verschmutzung / Vermüllung, Sanierungsrückstau, (zielgruppenspezifischer) Mangel an Wohnraum, Mangel an Aufenthaltsmöglichkeiten (Cafés etc.) und Freizeitangeboten, Defizite im Verkehrsangebot und in der Nahversorgung. Positiv fiel dem MOSAIK-Team auf, dass die Heterogenität (Andersartigkeit) der Bewohner*innen weniger als Ursache für Probleme oder Konflikte wahrgenommen wird als vielmehr die strukturellen Gegebenheiten in den „älter, bunter und heterogener werdenden Quartieren. Die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Quartier ist hoch“, freute sich Susanne Frank.

Zu den quartiersübergreifenden  Erkenntnisse zählt auch, wie wichtig für das Leben in einem Quartier quartiersinterner und -übergreifender Netzwerke, engagierte Personen und Institutionen (Nachbarschaftsvereine, Stadtteil-und Fördervereine, Migrantenselbstorganisationen, Sportvereine etc.) sind, allesamt möglichst niedrigschwellig ansprechbar. Eine wichtige Integrationsaufgabe komme auch sozialen Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Stadtteilzentren), religiöse Gemeinden, Stadtteilkonferenzen und den „vielen bereitwilligen Akteure in Politik und Verwaltung“ zu. Gute Quartiersarbeit benötigt aber auch Ressourcen (Mitwirkende im Hauptamt oder Ehrenamt, helle, große und praktisch eingerichtete Räume) sowie (öffentliche und halb-öffentliche, formelle und informelle) Orte und Gelegenheiten zur Begegnung.

Für jedes der vier untersuchten Quartiere wurde ein Leitbild definiert:

  • „Hasenberg bewegt! Grün, familiär, mobil.“
  • „Gelebte Nachbarschaft Hohenhagen! Stadtnah, ruhig, familienfreundlich.“
  • „Gemeinsam in Honsberg! Kreativ, innovativ, dynamisch.“
  • „Rosenhügel (er)leben! Lebendig, vielfältig, mittendrin.“