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Für digitale Sprechestunden fehlt rechtssichere Technik

Im Rathaus künftig häufiger ‚rollierender Dienst‘“, titelte der Waterbölles am 25. August. „Vom 1. bis 31. Juli stellten in der Remscheider Stadtverwaltung 133 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anträge auf alternierende Telearbeit“, hatte die Verwaltung eine Anfrage der CDU-Fraktion beantwortet. „Hiervon wurden 91 genehmigt, 41 befinden sich aktuell noch in Bearbeitung und ein Antrag wurde mit Zustimmung des Personalrates aufgrund zwingenden betriebsbedingten Gründen abgelehnt.“ Zum Beginn der Pandemie im Februar 2020 hätten sich 91 Mitarbeitende in alternierender Telearbeit befunden. Seitdem seien weitere 639 Anträge genehmigt worden, so dass für aktuell 730 Mitarbeitenden von ca. 1.200 potentiell geeigneten (EDV)-Arbeitsplätzen die alternierende Telearbeit möglich sei.
Ergänzend hat die Verwaltung nunmehr zur Sitzung des Hauptausschusses am 2. November weitere Fragen der CDU-Fraktion beantwortet:

Frage: „Ist es zutreffend, dass bisher noch in keinem Bereich der Verwaltung digitale Bürgersprechstunden angeboten werden? Wenn dies zutrifft: Warum ist das so? Welche Gründe sprechen nach Ansicht der Verwaltung gegen digitale Bürgersprechstunden? Welche Gründe sprechen nach Ansicht der Verwaltung für digitale Bürgersprechstunden? Wann sollen digitale Bürgersprechstunden flächendeckend in der Verwaltung angeboten werden? Will man dieses Angebot in Zukunft überhaupt vorhalten und auch ausbauen?“
Antwort: Digitale Bürgersprechstunden werden derzeit von der Verwaltung nicht angeboten. Der Einsatz digitaler Bürgersprechstunden wird dem Grunde nach … befürwortet. (…) Die Verwaltung betrachtet neue digitale Formate wie die digitale Bürgersprechstunde als wichtige und zu realisierende Bausteine einer zukunftsfähigen kommunalen Dienstleistungslandschaft, die so von den Kunden auch erwartet wird. (…) Bisher wurden die Angebote verschiedener Dienstleister am Markt gesichtet und teilweise im Rahmen von Präsentationen, Testinstallationen bzw. im interkommunalen Austausch auf ihre Nutzbarkeit in Remscheid geprüft. Hierbei wurden neben technischen Belangen auch stets Aspekte des Datenschutzes sowohl aus Sicht der nutzenden Kundinnen und Kunden der Verwaltung als auch aus Sicht der Mitarbeitenden sowie der Informationssicherheit betrachtet. Bedauerlicherweise konnte bisher kein Produkt identifiziert werden, welches diesen Anforderungen umfassend entspricht. Diese Einschätzung wird auch von externen Expertinnen und Experten … geteilt.

Frage: „Welche konkreten (!) Auswirkungen hat die Ausweitung der Heimarbeit auf das städtische Raumkonzept und den geplanten Rathausanbau?"
Antwort: Keine. Auf der Basis des städtischen Raumnutzungskonzeptes als standardisierte Grundlage für die Belegung von Büroräumen sind in den Fachdiensten die arbeitsplatzspezifischen Abläufe, die Rahmenbedingungen sowie erforderliche Präsenzbedarfe zu prüfen und – insbesondere bei Bestandsimmobilien – in Einklang mit den räumlichen Begebenheiten als auch mit den persönlichen Bedürfnissen und individuellen Arbeitszeiten der Mitarbeitenden zu bringen. Darüber hinaus sind die technischen als auch die datenschutzrechtlichen Bedingungen zu berücksichtigen. Die Ergebnisse der beschriebenen Prüfungen können ggf. dazu führen, dass zusätzliche – bisher angemietete – Verwaltungsflächen abgemietet werden können. Der hierfür notwendige Mittelaufwand wird sich dementsprechend verringern.

Die meisten Wälder verpachten Jagdgenossenschaften

Den „NRW-Preis 2019 für vorbildliche Waldwirtschaft“ überreichten am 22. März 2019, dem Internationalen Tag des Waldes die Landesvorsitzende Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Marie-Luise Fasse, zusammen mit der Schirmherrin des Preises, NRW-Umweltministerin Ursula Heine-Esser, im Düsseldorfer Landtag Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, und Markus Wolff, Leiter des Stadtforstamtes Remscheid (Archivfoto). Der Stadtwald in Remscheid belege „eindrucksvoll, dass Wirtschaftlichkeit und die Gewährleistung umfangreicher ökologischer, ökonomischer und sozialer Leistungen der Wälder (sog. Ökosystemdienstleistungen) kein Widerspruch sein müssen“, betonte Marie-Luise Fasse damals. In der Antwort auf eine Frage der Wählergemeinschaft W.iR. nach den an Jäger verpachteten städtischen Waldflächen knüpft die Verwaltung jetzt zur Sitzung des Hauptausschusses am 4. November an diese Preisverleihung an: Dazu habe das Gesamtjagdkonzept der Stadt erheblich beigetragen. Es sei „die Voraussetzung für eine naturnahe Waldverjüngung mit einem artenreichen und klimaangepassten Baumbestand, da hierfür waldangepasste Wildbestände erforderlich sind.“
Die aktuelle Mitteilungsvorlage geht zum besseren Verständnis zunächst ausführlich auf das deutsche Jagdsystem ein:

 

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Zehn Jahre „RöLab“ soll gefeiert werden

Am 8. November 2011 gründete das Deutsche Röntgen-Museum gemeinsam mit dem Röntgengymnasium das Schüler:innen-Röntgenlabor „RöLab“. Seitdem haben dort zahlreiche unterschiedliche Kurse stattgefunden, und einige Tausend Schüler:innen haben mit dem Museumsteam gemeinsam geforscht. Das RöLab gehört inzwischen fest zu den museumspädagogischen Aktivitäten des Deutschen Röntgen-Museums. Die Entscheidung von Rat und Verwaltung, das RöLab künftig mit einer ganzen wissenschaftlichen Stelle auszustatten, bietet neue Erfahrungen und Begegnungen – auch mit Hilfe des vorhandenen „X-Perimente Mobils“.

Zehn Jahre RöLab sind für das Museumsteam ein Grund zurückzublicken, aber auch zu feiern. Alle wissbegierigen und experimenthungrigen Familien, Kinder und Jugendliche sind herzlich für Sonntag, 7. November, von 12 bis 18 Uhr eingeladen, um im Museum und im RöLab zu feiern und dabei die faszinierende Welt des Unsichtbaren in Experimenten weiter zu erforschen. Gemeinsam mit dem Team der Experimentiershows (Experimenteshows – Wissenschaftsshows, Mitmachstationen und individuelle Beratung. Wir setzen Wissenschaft in Szene.) hat das Museumsteam ein interessantes Programm zusammengestellt, bei dem 25 Mitmach-Experimenten rund um das Thema Licht und Farbe für Spaß und Lerneffekte sorgen sollen.
Die Feierstunde am Sonntag, 7. November, um 11 Uhr im RöLab / Deutsches Röntgen-Museum, Schwelmer Str. 41, wird moderiert von Museumsleiter Dr. Uwe Busch. Grußworte sprechen Oberbürgermeister Burkhard Mast Weisz und Prof. Dr. Ulrich Mödder,  der Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und
Förderer des Röntgenb-Museums.
Die Teilnahme ist geladenen Gäste nur bei Einhaltung der 3G-Regeln möglich; ein entsprechender Nachweis ist mitzubringen. (nach einer Pressemitteilung der Stadt Remscheid)

 

 

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Deutscher Gebärdensprachenkurs (Modul A1.1). Die Deutsche Gebärdensprache ist eine eigenständige Sprache, die sich in Gebärden ausdrückt. In diesem Kurs lernen Sie mittels visueller Sprache, Mimik, Gestik und Körperhaltung mit Gehörlosen zu kommunizieren. Unsere Dozentin ist selbst gehörlos und vermittelt Ihnen die notwendigen Grundkenntnisse wie das Fingeralphabet, Fragewörter, Zahlen und Uhrzeiten sowie einen Grundwortschatz für den Alltag. Der VHS-Kurs 6 x samstags ab Samstag, 30. Oktober, von 9.30 bis 12.30 Uhr in den Allee-Arkaden (Alleestr.13-15), Raum 8, 2. Etage, richtet sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse, die die deutsche Gebärdensprache von Grund auf erlernen möchten, um mit Gehörlosen kommunizieren zu können. Am ersten und am letzten Kurstag wird ein Gebärdendolmetscher dabei sein. Kursleitung: Inge Reusch-Rauchbach. Entgelt: 115,20 Euro.

Los tiempos del pasado en español. Gut Spanisch zu sprechen heißt auch, die zahlreichen Zeitformen richtig verwenden zu können. In diesem Onlinekurs der VHS 2x freitags, Beginn 5. November, jeweils 17.30 bis 20.45 Uhr, werden die verschiedenen spanischen Vergangenheitsformen Perfecto, Indefinido, Imperfecto und Pluscuamperfecto wiederholt und mit vielen Übungen gefestigt. Der Kurs wendet sich an Teilnehmende mit dem Niveau A2 bis B1, die mindestens drei Jahre Spanisch gelernt haben. Der Kurs findet über Zoom statt. Eine vorherige Registrierung oder ein Download von Zoom sind nicht notwendig. Nach Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink von uns per E-Mail. Voraussetzungen: Sie benötigen eine gültige Mailadresse, eine stabile Internetverbindung sowie funktionierende Kamera und Mikrofon an Ihrem Endgerät (Laptop, PC, Tablet oder Smartphone). Kursleitung: Angeles Jünke. Entgelt: 40 Euro.

Einführung in das Konferenztool Zoom. In diesem VHS-Kurs (2x samstags, Beginn 6. November, jeweils von 10 bis 12.15 Uhr im Ämterhaus, Elberfelderstr.32, Raum 129) lernen Sie, wie man sich einen Account für das Konferenztool Zoom einrichtet und damit umgeht. Es werden alle Funktionen erläutert und ausgetestet. Nicht nur für das Arbeitsleben, sondern auch für die Kommunikation mit der Familie und Freunden eignen sich Videokonferenzen via Zoom hervorragend. Voraussetzung: Sie benötigen eine gültige E-Mailadresse. Bitte bringen Sie Ihr mobiles Endgerät zum Kurs mit (internetfähiges Smartphone, Laptop oder Tablet). Kursleitung: Michael Jaschinski. Entgelt: 28,80 Euro.

Durch Tansania und Sansibar. Wir reisen vom Kilimanjaro, dem Dach Afrikas, durch die Serengeti, das weite Land der Massai und dem Wohnzimmer der Raubtiere zur sagenumwobenen, tropischen Gewürzinsel Sansibar, auf der buntesten Insel Ostafrikas, dem Sehnsuchtsort mit dem klangvollen Namen. Dort erleben wir die ganze Magie der Wildnis Afrikas. Ein Reiseberiocht von und mit Nicola Frielingsdorf am Freitag, 5. November, von 19 bis 20.30 Uhr  im Ämterhaus, Elberfelderstr.32, Raum 128, Entgelt acht Euro.

Gut zu(m) Fuß mit Feldenkrais®. In diesem VHS-Kurs am Samstag, 6. November, von 10 bis 15 Uhr und Sonntag, 7. November, von 10 bis 14 Uhr in den Allee Arkaden, Alleestr.13-15, Großer Saal  im 2.OG, lernen Sie die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten und den Gebrauch ihrer Füße näher kennen. Sie werden durch die Feldenkrais® Methode erfahren, was es bedeutet, bewegliche und doch Halt gebende Füße zu haben. Sie werden nachvollziehen können, wie die Füße mit dem gesamten Körper im Zusammenhang stehen. Sollte aufgrund der Corona-Lage eine Durchführung des Kurses in Präsenz nicht möglich sein, kann dieser Kurs auch in digitaler Form stattfinden. Kursleitung: Sigrid Balk. Entgelt: 42 Euro.

PC-Grundwissen mit Kurzeinführung ins Internet. Als Seniorin / Senior haben Sie sich bisher vor der Benutzung eines Computers gescheut, möchten sich entsprechende Kenntnisse nun aber doch aneignen? Dann sind Sie in diesem VHS-Kurs 5 x montags ab Montag, 8. November, von 9 bis 12 Uhr, im Ämterhaus, Elberfelderstr.32, Raum 129, goldrichtig. Er richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren, die den praktischen Umgang mit dem Computer in Ruhe und Gelassenheit mit Gleichgesinnten Schritt für Schritt erlernen möchten. Die wichtigsten Grundbegriffe werden vermittelt und anhand praktischer Übungen vertieft. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einer entspannten Lernumgebung mehr Sicherheit im Umgang mit dem Computer zu entwickeln und erste Kenntnisse in Word und im Internet für die persönliche Verwendung im privaten Bereich zu erwerben. Kursleitung: Birgit Dominicus. Entgelt: 96 Euro.

Mehr Computersicherheit. Der Computer ist Teil unseres alltäglichen Lebens. In diesem VHS-Kurs (4 x montags, Beginn Montag, 8. November, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr im Ämterhaus, Elberfelderstr.32, Raum 129) lernen Sie den Computer, sein Betriebssystem und Ihre Dateien sowie Daten zu schützen. Kursleitung: Gunter Galli. Entgelt: 38,40 Euro.

Mit dem Smartphone zu professionellen Fotos. Die Möglichkeiten der heutigen Smartphones sind technisch beeindruckend. Insbesondere im Bereich der Fotografie bieten sie die Möglichkeit, ohne viel Vorbereitung und Equipment spontan, einfach und schnell Motive einzufangen. In diesem VHS-Kurs am Samstag, 20. November, 10 bis 16.30 Uhr im Ämterhaus, Elberfelderstr.32, werden Sie lernen, aus Ihrem Smartphone die besten Fotos herauszuholen. Sie lernen, in unterschiedlichen Situationen (Fototour durch die City) und auch aus ungewöhnlichen Perspektiven gute Fotos zu machen. Die Bedienung der oft zahlreichen Kamera-Funktionen wird erklärt. So werden wir auch die manuellen Funktionen einer Handy-Kamera kennenlernen, im HDR-Mode (High Dynamic Range) Fotos erstellen und deren Einsatzzweck behandeln. Aber auch Panorama-Fotos werden erstellt. Im Weiteren geht es um die Bearbeitung und Optimierung der Bilder. Die grundsätzliche Handhabung Ihres Smartphones sollte bekannt sein. Kursleitung: Peter Bux. Entgelt: 38,40 Euro.

Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall e. V. / Gedenken an die Verbrechen in der Pogromnacht im Jahre 1938. Auf der Gedenkfeier am Dienstag, 9. November, um 12 Uhr in der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall werden neben Vertreter/innen der Stadt Remscheid und des Vereins Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e. V. auch NRW-Innenminister Herbert Reul und der Wuppertaler Polizeipräsident Markus Röhrl sprechen. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, unsere momentanen Ausstellungen zu besichtigen. Gemäß der momentan gültigen Coronaschutzverordnung ist der Zutritt nur vollständig immunisierten Personen (geimpft oder genesen) erlaubt (3G). Bitte nutzen Sie den Zugang über die Treppe zu den Hausnummern 70 -72 der Martin-Luther-Straße. Eine Parkmöglichkeit befindet sich auf dem Schützenplatz. Bitte denken Sie an warme Bekleidung, da es im Pferdestall im November schon kalt sein wird. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Dies ist heute umso wichtiger denn je!

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Fragen zur Digitalisierung der Schulen

Presseinformation der Fraktionen von SPD, GRÜNE und FDP

Zur die Sitzung des Ausschusses für Schule am 3. November haben SPD, Grüne und FDP vier Fragen zur technischen Infrastruktur der städtischen Schulen gestellt:

  1. In welchen Schulen ist ein Breitbandanschluss mit Gigabit-Volumen (1000-Mbit/s-Ethernet) verlegt und bereits im Rahmen der IT-Infrastruktur der Schule einschließlich der Offenen Ganztagsbetreuung in Betrieb genommen worden?
  2. In welchen Schulen, die den Breitbandanschluss bereits in Betrieb genommen haben, kann in allen Räumen ein WLAN-Netz genutzt werden?
  3. In welchem Umfang wurde an den Schulen, die den Breitbandanschluss bereits in Betrieb genommen haben, eine kabelmäßige Vernetzung (LAN) vorgenommen?
  4.  Welche Schulen nutzen eine Cloud-Lösung und welche Cloud-Lösung wird in diesen Fällen eingesetzt?

Begründung: „Die Versorgung der Schulen mit leistungsstarken Breitbandnetzen ist unentbehrlich, wenn die Schulen die Chancen der Digitalisierung nutzen sollen. Uns interessiert dabei, an welchen Schulen bereits der Breitbandanschluss nicht nur verlegt, sondern bereits in Betrieb genommen worden ist und möglichst WLAN in jedem Klassenraum genutzt werden kann. Dazu zählt für uns auch die Offene Ganztagsbetreuung. Die Offenen Ganztagsschulen (OGS) führen in der Lernzeit (Hausaufgabenbetreuung) nicht nur die Inhalte des Schulunterrichts fort, sondern es gehören auch individuelle Förderangebote, themenbezogene Arbeitsgemeinschaften und Projekte, musisch-künstlerische Bildungsangebote, Bewegungsförderung und andere pädagogische Angebote zur Arbeit der OGS. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass die OGS in gleicher Weise an die digitale Infrastruktur der jeweiligen Schule angeschlossen sind.

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Viele Fragen zum Schulstandort-Tausch am Kremenholl

SPD, Grüne und FDP haben zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 3. November eine Bürgerbeteiligung zum geplanten Schulstandort-Tausch am Kremenholl beantragt. Möglichst noch im diesem Jahr sollen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit bekommen, Vertreterinnen und Vertretern des Schulverwaltungsamts, des Gebäudemanagements und der Schulen Fragen zum Schulstandorttausch zu stellen. Erläutern solle die Verwaltung sodann die räumlichen Notwendigkeiten Unterrichtsräume, Fachräume, Differenzierungsräume, OGS-Räume und Aufenthaltsräume,  die Gestaltungswünsche der Grundschule und des Berufskollegs Käte Kollwitz, die veranschlagten Umbaukosten sowie die Raum- und Lagerraummöglichkeiten für die quartiersansässigen Vereine. Dieses Gespräch könne aber auch am 12. Januar 2022 im Schulausschuss im Schulgebäude an der Tersteegenstraße stattfinden.

In einem Bürgergespräch, veranstaltet von SPD, Grünen und FDP, war am 7. Oktober bemängelt worden, dass sich der Prozess des Schulstandorttauschs für Außenstehende als wenig als nicht transparent darstelle, zumal die Parteien noch keine Mitteilungs- oder Beschlussvorlage für den Gebäudetausch erhalten hätten, aus denen nähere Informationen hervorgingen.

Zur Sitzung des Schulausschusses am 3. November liegt ferner der Antrag der drei Fraktionen vor, die Verwaltung möge im Rahmen des geplanten Schulstandorttausch für den Grundschulstandort an der Tersteegenstraße u. a. prüfen, …

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Junge „Frühaufsteher“ bauten Kickboard

Mit Unterstützung der „Großen“ aus dem Ausbildungsvorbereitungsjahr wurden im BZI in den Herbstferien Kickboards gebaut. Foto: BZIPressemitteilung des Berufsbildungszentrums der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI)

Statt Ausschlafen und Müßiggang ging`s für Jason, Ben, Niklas, Jamie, Mike, Tyler, Sam und Tilo zu früher Stunde ins BZI. Die letzte Woche ihrer Herbstferien verbrachten die Schüler der Nelson-Mandela-Schule im Berufsbildungszentrum der Industrie, um im Rahmen des Projekts „Frühaufsteher“ ihr eigenes Kickboard zu bauen. Von der ersten Schraube bis zum fertigen Board erlebten die Sekundarschüler unter fachkundiger Begleitung aktiv den komplexen Fertigungsprozess, den alle erfolgreich abschlossen. Nach einer Kickboard-Olympiade nahmen alle stolz ihr „Fahrzeug“ mit nach Hause.

Eingeladen waren auch die Eltern oder weitere Angehörige, um die Jungs beim Bau zu unterstützen. Wo dies nicht möglich war, sprangen BZI-Schüler des Ausbildungsvorbereitungsjahrs ein. „Das hat gut geklappt und war eine gelungene Kooperation. Die Jüngeren fanden es toll, von den Älteren etwas zu lernen. Und umgekehrt waren die Großen stolz, ihre Kenntnisse weitergeben zu können“, sagte Projektleiterin Anna Dörschler erfreut. Während der Woche bewiesen die Schüler Disziplin und verfolgten emsig und mit Freude ihr Projekt. Genau das ist das Ziel der „Frühaufsteher“. Neben der frühen Berufsorientierung sollen auch weitere Tugenden gefördert werden. „Man schläft in den Ferien nicht aus, sondern lernt durch praktische Erfahrungen. Alleine das zeugt schon von Motivation. So ein Kickboard herzustellen ist außerdem eine komplexe Sache, alle Teile müssen zueinander passen. Denn schließlich muss es ja verkehrssicher sein“, betonte Ausbilder Georg Palm, der die fachliche Anleitung übernahm. So gab es auch noch einen Exkurs zur „Kickboard-Inspektion“, damit die Jugendlichen auch während des Gebrauchs selbstständig ihr Board regelmäßig einem Sicherheitscheck unterziehen können. Als Abschluss einer ereignisreichen Woche stellten die Kids bei der internen Olympiade ihre Fahrkünste unter Beweis und erhielten als Anerkennung alle eine Siegerurkunde und – wie es sich gehört – auch eine Medaille.

Hintergrund: „Frühaufsteher“ ist ein Gemeinschaftsprojekt zur frühen Berufsorientierung des BZI und der Nelson-Mandela-Schule, das sich an die Sekundarschülerinnen und -schüler der Klassen 5 bis 7 wendet. Sie werden durch praktische Erfahrungen und Erlebnisse an die Berufswelt herangeführt. Gleichzeitig werden Schlüsselkompetenzen wie Durchhaltevermögen, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit trainiert. Das Projekt wird zu 49 Prozent durch Mittel der Bundesagentur für Arbeit Wuppertal-Solingen-Remscheid gefördert. Die weitere Finanzierung wird durch Eigen- und Drittmittel sichergestellt.

Senioren Union sorgt sich um soziale Teilhabe

„Dass es in Deutschland einen Digitalisierungsstau bei den Verwaltungen gibt, ist unbestritten. Remscheid bildet hier keine ‚Insel der Seligen‘. Auch viele ältere Menschen greifen heutzutage gern auf digitale Angebote zurück und sind in diesem Bereich fit. Aber es gibt selbstverständlich auch Seniorinnen oder Senioren, für die das nicht gilt und die aus verschiedenen Gründen weder über einen Internetanschluss noch über ein Smartphone verfügen. Es steht uns nicht zu, darüber zu urteilen oder diese Menschen zu einem digitalen Verhalten erziehen zu wollen. Uns geht es um soziale Teilhabe“, sagt gez. Jutta Wilke, Sprecherin der Senioren Union im Seniorenbeirat. Es sei „nicht akzeptabel und zutiefst diskriminierend, wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen außen vor gehalten werden sollen. Auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ohne eine moderne technische Ausstattung muss die Möglichkeit gegeben werden, Kontakt mit der Verwaltung – zum Beispiel mit dem Bürgerbüro und dem Sozialamt – aufzunehmen, ohne dass hier die Unterstützung Dritter erforderlich ist.“  Eine bürgernahe und bürgerfreundliche Verwaltung nehme „alle mit und schließt niemanden aus.“

Deshalb hat die CDU-Fraktion im Seniorenbeirat zur Sitzung am 18. November den  Antrag auf „Mitnahme der älteren Generation bei der zunehmenden Digitalisierung der Verwaltung“ gestellt. Ihre Frage: „Welchen Lösungsansatz verfolgt die Remscheider Stadtverwaltung hier? Wir müssten uns wieder stärker mit den Alltagssorgen der Bürgerinnen und Bürger befassen, meint die CDU allgemein mit kritischem Unterton.

Projektideen zu Europa sind gefragt

Pressemitteilung des Ministeriums NRW für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales

Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat den Wettbewerb zur Europawoche 2022 gestartet: Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen und andere Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich mit Projektideen zu bewerben, die die europäische Idee in Nordrhein-Westfalen unterstützen und verbreiten. Prämierte Projekte erhalten bis zu 2.000 Euro. Das Motto 2022 lautet „Storys of Europe – zeig mir Dein Europa“.

Die Europawoche soll in diesem Jahr anregen zu entdecken, was die EU überhaupt mit mir und meiner Lebenswirklichkeit zu tun hat und wie Europa meinen Alltag in Nordrhein-Westfalen prägt. Gesucht werden Projekte, die sich mit den Fragestellungen „Was macht Europa für mich aus?“, „Was hat die EU mit meinem Alltag zu tun?“ und „Was wünsche ich mir für die Zukunft der EU?“ auseinandersetzen. Für den Wettbewerb kommen Projekte in Frage, die einer möglichst großen Zahl von Menschen zugänglich sind, eine große öffentliche Resonanz erfahren und in der Europawoche vom 30. April bis 9. Mai 2022 in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Minister Holthoff-Pförtner: „Europa betrifft uns alle in unserem Leben und unserem Alltag. Oftmals ist uns gar nicht bewusst, wo und wie Europa und die EU vor Ort wirken, was Europa uns ermöglicht und welchen Einfluss Europa auf das tägliche Leben aller Menschen hat. Mit der Europawoche stärken wir den europäischen Gedanken in Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich auf eine rege Beteiligung und auf neue Ideen für kreative Formate.“

Die Europawoche findet jährlich bundesweit rund um den 9. Mai statt, dem Europatag der Europäischen Union. Diesen bedeutenden Tag würdigt der nordrhein-westfälische Europaminister rund eine Woche lang mit der Förderung von Workshops, Seminaren, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden oder anderen innovativen Projekten zur Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union. Ziel der Europawoche ist es, die Bedeutung Europas für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensbereichen hervorzuheben. Einsendeschluss für die Bewerbungen zum Wettbewerb ist der 21. Januar 2022. Die Teilnahmebedingungen, die Bewerbungsunterlagen sowie weiterführende Informationen finden Sie hier.

„Lei und Uli“ am 5.11. in der Stadtbücherei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung bietet das Duo „Lei und Uli“ am Freitag, 5. November, in der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6. Bereits zum dritten Mal tritt das außergewöhnliche Duo mit seinen Interpretationen internationaler Popmusik im Foyer der Bibliothek auf. Auf dem Programm steht diesmal eine neue Auswahl schwungvoll rhythmischer Songs und gefühlvoller Balladen. Mit Lei Errenst und Ulrich Spormann fand ein außergewöhnliches Duo zueinander: Lei Errenst ist ausgebildete Opernsängerin und Cellistin mit Faible für anspruchsvolle Popmusik. Ulrich Spormanns musikalische Karriere als Gitarrist und Sänger führt seit über vier Jahrzehnten durch Rock, Pop, Skiffle und Blues. Als Duo „Lei und Uli“ profitieren die beiden von ihren unterschiedlichen Talenten und Erfahrungen – von Lei Errensts ausdrucksvoller Stimme und Uli Spormanns variantenreicher Gitarrenbegleitung. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für die Teilnahme an der Veranstaltung gelten die 3G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet); Nachweis erforderlich.. Einlass nur nach Voranmeldung bis zum 4. November unter Tel. RS 162530 oder E-Mail Sabine.Duewell@remscheid.de">Sabine.Duewell@remscheid.de.

Nachbarschaftsgespräche laufen wieder an

Pressemitteilung der SPD Remscheid

Nach pandemiebedingter Pause nimmt die SPD die beliebten Nachbarschaftsgespräche wieder auf. Der erster Termin am m Freitag, 29. Oktober, in Lennep. Ab 17 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Jürgen Kucharczyk und vielen weiteren Rats- und BV-Mitgliedern ins Gespräch kommen und Ideen für Lennep einbringen. Treffpunkt ist der Kiosk an der Bushaltestelle „Kreishaus“ an der Kölner Straße. Bei einem Spaziergang wird dann neben der Kölner Straße auch das Areal rund um den Lenneper Bahnhof in Augenschein genommen, wo sich in den vergangenen Jahren so viel Neues entwickelt hat wie nirgendwo sonst in der Stadt.

Fortgesetzt werden die Nachbarschaftsgespräche am Freitag, 5. November: Dann wird der ursprünglich für März 2020 vorgesehene und aufgrund der Pandemie verschobene Vor-Ort- Termin in der Morsbach nachgeholt. Den Abschluss für dieses Jahr bildet schließlich das Nachbarschaftsgespräch am Freitag, 19. November, im Lüttringhauser Ortsteil Klausen.

Die Abbrucharbeiten auf dem Ebertplatz nehmen Fahrt auf

Im kleinen Sitzungssaal des Rathauses will die Stadtverwaltung am Donnerstag, 28. Oktober, über den aktuellen Stand der Um- und Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes informieren – Kosten, Ausführungsplanung, Platzgestaltung und Ausstattungselemente. “Stetig und unter hohem personellen Aufwand“ werde das Projekt „weiter vorangetrieben“, heißt es in der Einladung an die lokale Presse. Der Abbruch des Betriebsgebäudes der Stadtwerke Remscheid auf dem Platz zeige, dass das Projekt konkrete Formen annehme.