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Meine Meinung: Remscheid, Stadt der Ankündigungen

von Jochen Hartenstein

Als gebürtiger, überzeugter Remscheider, hier aufgewachsen, zur Schule gegangen, bei der Stadtsparkasse Remscheid in leitender Stelle in Rente gegangen und seit nunmehr 50 Jahren ehrenamtlich im RTV, später im SBR und im Sportausschuss tätig, habe ich mir so meine Gedanken über die Zukunft unserer liebenswerten Stadt gemacht. Nicht mehr für mich, aber für meine Kinder und Enkel, von denen ich hoffe, diese meine Heimatstadt nicht verlassen zu wollen oder besser zu m ü s s e n. Als interessierter Zeitungsleser und Beobachter der im Stadtrat und anderen Gremien getätigten Diskussionen fällt mir Folgendes auf: Ankündigungen, Ankündigungen! Wo aber bleiben die für uns Bürger sichtbaren Ergebnisse?

Ich möchte bei der Zukunft der heimischen Wirtschaft beginnen: Wer erinnert sich noch an die Diskussionen um das „Gewerbegebiet Blume“? Großes Gelände, bestens gelegen an der Autobahn A 1 mit eigener Auffahrt, für Remscheider Verhältnisse relativ eben. Also geradezu ideal für ein neues, notwendiges Gewerbegebiet. Der starke „Heimatbund Lüttringhausen“, dessen damaliger Vorsitzender sich wohl an seinem ehemaligen Arbeitgeber „rächen“ wollte, verhindert – neben Anderen - eine einmalige Chance für wirtschaftlichen Aufschwung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Remscheid. Versagen der Politik?

Dann wird über die „Erdbeerfelder“ in Richtung Bergisch Born diskutiert. Verkehrstechnisch gute Lage; auch relativ eben, aber eben (noch) nicht vollständig im Eigentum der Stadt. Wie geht es hier weiter? Frage an Politik und Verwaltung. Wenn dies nicht gelingen sollte, gehen wir also ein Stück weiter in Richtung Bergisch Born, dem sogenannten „Gleisdreieck“. Prima Idee mit den Städten Hückeswagen und Wermelskirchen zusammen zu arbeiten! Aber Gespräche mit den Noch-Eigentümern des Geländes werden angeblich nicht geführt! Versagen der Politik und Verwaltung?

Bleiben wir in Alt–Remscheid. Die Diskussion über die „Neugestaltung der Alleestraße“  und die „Wiedereröffnung für den Verkehr“ ist fast so alt wie ich. Wohl wissend, wie schwierig  die Verhandlungen mit den diversen Eigentümern auch sind, ich möchte Erfolge sehen! Der Kämpfer, Ralf Wieber von der „ISG“, tut mir persönlich leid. Erhält er genügend Unterstützung von Politik und Verwaltung?

Der nahe gelegene „Ebert–Platz“ gehört mit in dieses Kapitel. Hört auf zu diskutieren und entscheidet! Es kann nur besser werden. Mit in diesen Innenstadtbereich gehört das ehemalige „Kipper–Gelände“. Ich war noch im Dienst der Stadtsparkasse Remscheid als über eine sinnvolle Nutzung in dieser zentralen Lage diskutiert und verhandelt wurde. Erst jetzt, 15 Jahre später, scheint sich eine Lösung anzubahnen. Schnell, oder zu langsam?

Die Rückseite des Rathauses soll – so will ich hoffen – neu gestaltet werden. Hoffentlich bald! Wir besitzen ein wunderschönes Rathaus von vorne. Aber wehe, ein Auswärtiger sieht sich das Gebäude von hinten an. Pläne gibt es, ich warte sehnsüchtig auf die Verwirklichung.

Dann haben wir noch den „Stadtparkteich“. Viele Mitbürger und Ehrenamtliche kämpfen für dessen Erhalt. Zu Recht! Er ist ein Naherholungsort mit langer, langer Tradition. Gibt bitte jetzt „grünes Licht“, damit sich bald wieder viele Bürger daran erfreuen können.

Ein weiteres Thema ist das „Freibad Eschbachtal“. Das älteste in Deutschland, wunderschön gelegen, nicht nur von Remscheidern genutzt, ein Kleinod, welches es zu erhalten gilt. Ein Antrag auf Förderung zur Verbesserung der Infrastruktur ist meines Wissens gestellt. Hoffentlich ist die gewünschte Höhe von neun Millionen Euro nicht zu hoch gegriffen. Und hoffentlich auch mit den notwendigen Argumenten. Dem Förderverein um Stefan Grote und uns Bürgern ist es zu wünschen!

Bleiben für mich noch andere Angelegenheiten: Zum Beispiel das geplante „Sportzentrum Hackenberg“. Klar, seine Entstehung ist abhängig von der Verwirklichung des „DOC“. Wer hat eigentlich zu verantworten, dass die laufenden Prozesse so lange dauern? Hoffentlich springt der Investor nicht in letzter Sekunde noch ab! Gibt es dann einen „Plan B“ für das in die Jahre gekommene und weitgehend marode „Röntgenstadion“? Mir ist Derartiges nicht bekannt.

Was wird eigentlich aus den Vorhaben des Privatinvestors Leo Schönhals? Eine sinnvolle Aufstockung des „Woolworth–Gebäudes“ wäre für die Alleestraße doch fördernd und wünschenswert. Noch schöner fände ich es, wenn er seine Vision in Richtung „Markt“ verwirklichen könnte. Aus meiner Sicht war es seinerzeit schon ein Fehler, dem „Allee–Center“ nicht  gleichzeitig ein Gegenpol am Markt zu schaffen. Dort möchte der Privatinvestor nun gegensteuern. Er hat meines Erachtens jede Unterstützung von Politik und Verwaltung verdient!

Was mich freut: Es gibt wieder ein Kino in Remscheid! Unser OB hat es als „Meilenstein“ für unsere Stadt genannt. Recht hat er: Nur wer hat es verwirklicht? Ein Privatinvestor in relativ kurzer Zeit. Über die Frage: Wie lange es mit der Stadt und deren Verwaltung gedauert hätte, möchte ich im Nachhinein nicht nachdenken. Ich freue mich einfach über das Ergebnis.

Alle Welt spricht im Moment über die „Digitalisierung“. Ich gebe gerne zu, die Zusammenhänge nicht voll zu verstehen. Aber ich lese im RGA, im Vergleich zu anderen Kommunen liegen wir knapp unter den 150 vergleichbaren Städten, während sich Wuppertal und Solingen unter den ersten 50 bewegen. Verschlafen wir auch auf diesem Gebiet unsere Zukunft? Ich kann dies im Detail nicht beurteilen, aber für mich drängt sich die Frage auf, was meine Kinder und Enkel zu dieser Entwicklung später einmal sagen werden.

Zum Abschluss noch ein Thema, welches mich lächeln lässt: Von verschiedenen Seiten wird für unsere Stadt ein „Radwegenetz“ gefordert. Toll! Diejenigen, die solches fordern, sollten die Nutzung der bestehenden Radwege auf der „Schützen- und Wilhelmstraße“ einmal zählen. Aus eigener Anschauung weiß ich, hier ist manchmal wochenlang nicht ein einziger Radfahrer zu sehen. Damit ich nicht falsch verstanden werde: Eine Vernetzung der „Werkzeugtrasse“ mit der „Balkantrasse“ – oder auch mit Solingen und Wuppertal – halte auch ich für wünschenswert. Aber ein Radwegenetz für „Gesamt Remscheid“ ???

Diese „Meine Meinung“ wollte ich zunächst nur in der nächsten „RTV–Info“ publizieren. Aber ich glaube, dass auch weitere interessierte  und kritische Bürger von diesen Tatsachen Kenntnis nehmen sollten. Ich meckere nicht, ich möchte lediglich erreichen, dass öffentlich diskutiert wird und aus den An k ü n d i g u n g e n endlich auch etwas „G r e i f b a r e s“ wird. Wie gesagt: Nicht für mich, sondern für meine Kinder und Enkel!

Anmelden für „picobello“ am 30. März

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auch in diesem Jahr soll Remscheid wieder „picobello“ werden. Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr in die 12. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige am Samstag, 30. März, gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 29. März –  auf Müllsammeltour gehen. „Wie in den Vorjahren werden die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) für die nötige Logistik sorgen, Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus geben und den gesammelten Müll in Sondertouren ab fahren.

Anmeldung und Kontakt: Wem ein sauberes Remscheid am Herzen liegt und wer Lust hat, sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, kann sich jetzt beim Remscheider Stadtmarketing unter stadtmarketing@remscheid.de" title="mailto:stadtmarketing@remscheid.de mailto:stadtmarketing@str.de">stadtmarketing@remscheid.de, Tel. RS 163078 (nur vormittags) bzw. 1628 73 oder Telefax RS 1613078 anmelden.

Erneut Bestnote für das Bergische Startercenter

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Erneut wurde das Startercenter NRW Wuppertal-Solingen-Remscheid im Rahmen der Zertifizierung mit der Bestnote (99 von 100 Punkten) bedacht und unterstreicht damit den Anspruch erste Anlaufstelle für Gründungswillige, Jungunternehmer und Startups im Bergischen Städtedreieck zu sein. Zudem erfüllt es damit die Voraussetzungen, den Titel „Startercenter NRW“ fortan weiterführen zu dürfen. Gründungsinteressierte können auf ein vielfältiges Angebot zurückgreifen: angefangen bei monatlich stattfindenden „Schnupperkursen“ die einen ersten Überblick geben, über weiterführende Intensiv-Seminare und Aktionstage bis hin zur Individualberatung in Form von Einzelgesprächen, erhalten Gründer Unterstützung und Hilfestellung aus einer Hand. Das Angebot steht Gründungswilligen an beiden Standorten Wuppertal und Solingen zur Verfügung.

„Die tolle Bewertung ist natürlich auch eine schöne Bestätigung unserer Arbeit in der Beratung und Unterstützung von Gründern im Bergischen und motiviert uns diesen Weg weiterzugehen“ so Sven Wagner, Prokurist des Gründer- und Technologiezentrums am Startercenter-Standort Solingen. Andre Scheifers, verantwortlicher Berater des Standortes bei der Bergischen Industrie- und Handelskammer in Wuppertal ergänzt dazu: „Der Erfolg ist auch das Ergebnis der guten Zusammenarbeit der einzelnen Partner des Startercenter: die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaften, die Wirtschaftsförderungen der drei Bergischen Städte, die Bergische Universität und das Technologiezentrum W-tec – alle arbeiten Hand in Hand, so können wir für jedes Gründungsvorhaben die passgenaue Beratung anbieten.“

Weiterführende Informationen zum Thema Existenzgründung finden Gründungsinteressierte auf der Webseite des Startercenter (www.bergisches-startercenter.de). Ein kostenloses Starterpaket ist zudem an den beiden Standorten des Startercenter erhältlich: Am Standort Wuppertal bei der Bergischen IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, Svenja Lütkereinke, Tel. 0202-2490701, und am Standort Solingen beim Gründer- und Technologiezentrum Solingen, Simone Ohliger, Tel. 0212-2494999.

Senioren die Smartphone-Nutzung leicht machen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seniorinnen und Senioren, die ihr Handy besser kennen lernen wollen, sind am Mittwoch, 23. Januar, ab 18 Uhr im Seniorenbüro Markt 13 richtig. Viele ältere Menschen möchten die digitalen Medien nutzen und besitzen bereits ein Smartphone. Allerdings fehlt ihnen häufig die Gelegenheit, sich die vielfältigen Funktionen und Möglichkeiten, die nicht immer offensichtlich und intuitiv nutzbar sind, erklären zu lassen. Hier möchten die Seniorenbeiratsvorsitzende Elke Rühl und Seniorenbeiratsmitglied Inge Brenning Abhilfe schaffen. Sie hatten einen Hilferuf an den Jugendrat gerichtet und fanden zehn Mitglieder, die sich den Senioren und Seniorinnen als Ratgeber zur Verfügung stellen wollen.

Bei einem ersten gemeinsamen Treffen wurde allerdings deutlich, dass die unterschiedlichen Softwarevarianten und Betriebssysteme individuelle Erklärungen notwendig machen. Deswegen laden der Seniorenbeirat und der Jugendrat interessierte Ältere und Jugendliche, die beim Projekt „Smartphone-Nutzung leicht gemacht“ mitmachen möchten, jetzt zu einem kostenfreien und unverbindlichen Kennenlernen für den 23. Januar um 18 Uhr ins Seniorenbüro ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ziel dieses Treffens ist es, ins Gespräch zu kommen und sich bei Sympathie für weitere Beratungen individuell zu verabreden. „Wichtig ist uns dabei, dass sich sowohl die Seniorinnen und Senioren als auch die Jungen und Mädchen des Jugendrates in einem sicheren Rahmen bewegen können“, sind sich die Beteiligten einig. Daher steht als Treffpunkt für die individuellen Treffen das Seniorenbüro nach Absprache gerne zur Verfügung. Sowohl der Seniorenbeirat als auch die Jugendräte sind davon überzeugt, dass die generationenübergreifenden Treffen für alle ein Gewinn sein werden. Denn ganz nebenbei lassen sich hierbei sicher ein paar vorgefertigte Meinungen und das ein oder andere Vorurteil abbauen.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Vollsperrung der Remscheider Straße am 26. Januar. Am Samstag, 26. Januar, wird die Remscheider Straße in Höhe des Teilstücks Einmündung Ronsdorfer Straße, Singerberger Hammer von 5 bis 19 Uhr voll gesperrt, weil ein ortsansässiges Unternehmen eine Lieferung per Schwerlastkran erhält. Eine Umleitung über die Ronsdorfer Straße und die Haddenbacher Straße wird ausgeschildert. Die Zufahrt zur LKW-Waschstraße der Beitzel Express-Logistik GmbH bleibt gewährleistet.

Sportplätze im Winter. Aufgrund der Witterung bleiben alle Plätze  gesperrt bis einschl. Montag, 28. Januar. Externes Lauftraining ist auf Anfrage beim Platzwart evtl. möglich. (Sabine Heidfeld, Stadt Remscheid, Fachdienst 2.45 – Sport und Freizeit)

Neues Instrumentenkarussell für Kinder von sechs bis neun Jahren. Das Instrumentenkarussell „inka“ ist ein Kurs, in dem Kinder verschiedene Instrumente wie Gitarre/Ukulele, Violine, Trompete, Schlagzeug, Querflöte und Klavier über jeweils zwei bis drei Wochen genauer kennen lernen und ausprobieren können. Ein neuer Kurs beginnt am 24. Januar und schließt sich an die Musikalische Früherziehung an. Er steht außerdem allen Sechs- bis Neunjährigen offen, die bis dahin noch keine musikalische Ausbildung an der Musik- und Kunstschule (MKS) erhalten haben. Über das instrumentale Angebot hinaus bietet der Kurs die Möglichkeit, am Chor und am Kunstschulunterricht teilzunehmen. Termin: Vom 24.1. bis 2. Mai donnerstags, 14.30 bis 15.30 Uhr, in der Musik- und Kunstschule Remscheid, Scharffstraße 7-9. Kosten: 22 Euro monatlich. Anmeldung bei Sebastian Brüninghaus, Sekretariat MKS, Tel. RS 162529.​

Abwärme effizient nutzen – Empfehlungen für Industrie- und Gewerbebetriebe. Der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid lädt alle Remscheider Unternehmen herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung mit anschließendem Beratungsforum: „Abwärme effizient nutzen – Empfehlungen für Industrie- und Gewerbebetriebe“ am 23. Januar von 15 bis 18 Uhr im Neuen Lindenhof (Kleiner Saal), Honsberger Straße 38. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Nutzung von Abwärme aus industriellen Prozessen bietet häufig ein erhebliches Potential für eine betriebswirtschaftliche Optimierung. Sie zu nutzen ist eine Möglichkeit, den Eigenverbrauch und die Energiekosten zu senken und obendrein das Klima zu entlasten. Neben einem Fachvortrag mit wichtigen theoretischen Grundlagen gibt es zwei Anwendungsbeispiele aus der betrieblichen Praxis. Remscheider Unternehmen berichten von ihren Erfahrungen. Zudem gibt es Informationen über aktuelle Förderprogramme. Im Anschluss an die Vorträge gibt es ein Beratungsforum mit kompetenten Energieberatern aus der Region, die für individuelle Fragen zur Verfügung stehen.

Wintergeschichten in der Kinder- und Jugendbibliothek. Jeden Mittwoch ab 16 Uhr wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6, eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am  23. Januar liest Kuni Viedenz-Ketzer Kindern zwischen vier und zehn Jahren Wintergeschichten vor.

Neue Hundesteuermarken. Remscheider Hundehalter erhalten mit ihren Hundesteuerbescheiden am 1. Februar neue, leuchtendgelbe Hundesteuermarken in Dreiecksform. Bis dahin behalten die roten Kleeblatt-Marken ihre Gültigkeit. Die neuen Marken gelten für die Jahre 2019 bis 2021. Sie müssen beim Gassi-Gang gut sichtbar mitgeführt werden.

Studienreise nach Prag mit der VHS Remscheid. Die VHS Remscheid des Kommunalen Bildungszentrums bietet eine ganz besondere Studienreise nach Prag – die goldene Stadt – in der Zeit vom 2. bis 5. April an. Entdecken Sie die Hauptstadt der Tschechischen Republik, eine moderne Metropole und gleichzeitig ein architektonisches Juwel, dessen historischer Kern seit dem Jahre 1992 zu den Denkmälern des UNESCO-Weltkulturerbes gehört. Besuchen Sie mit der VHS Remscheid weltbekannte historische und religiöse Stätten – die Prager Altstadt, die Prager Burg sowie das Jüdische Viertel und vieles mehr. Ein besonderes Highlight dieser Reise ist die Moldauschifffahrt mit Abendessen und Musik, die auf Wunsch hinzugebucht werden kann. Anmeldeschluss für die Reise ist der 28. Januar. Interessierte erhalten einen Flyer mit allen wichtigen Informationen bei Laura Arevalo Rodriguez, Kommunales Bildungszentrum, Tel. RS 16 3537, E-Mail Laura.ArevaloRodriguez@remscheid.de">Laura.ArevaloRodriguez@remscheid.de.

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Beeindruckt von Willkommenskultur im Rathaus

Personalstärkste Abteilung steht vor der Teilung“, titelte der Waterbölles am 13. Juni 2018. Dchon damals war verwaltungsintern entschieden worden, den bisherigen Fachdienst 2.51 Jugend, Soziales und Wohnen in die beiden neuen Fachdienst 2.50 (Soziales und Wohnen) und 2.51 (Jugend) aufzuteilen. Das verfügte wenige Wochen später Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zum 1. Juli. Der bis zu ihrer Pensionierung Anfang 2018 von Petra Hellmann-Wien geleitete Fachdienst sei einfach „riesig“ gewesen, sagte der OB gestern in einer Pressekonferenz, und der für diesen Bereich zuständige Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Chef des Fachdezernats Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport, der den Neustart initiiert hatte, ergänzte: „Ich bin stolz darauf, dass die Reorganisation o h n e Unternehmensberatung geklappt hat; sie wird im Rathaus von allen Beteiligten mit betragen.“

Im Bild v. li. n. re. Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Carsten Thies, Egbert Willecke und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Foto: Lothar KaiserDie Stellen der beiden neuen Fachdienstleiter seien in- und extern ausgeschrieben worden, so Neuhaus weiter. Und für beide Positionen habe man „die besten Bewerber gefunden“: Carsten Thies (53) und  Egbert Willecke (57). Diplom-Verwaltungswirt Thies leitete als Verwaltungsrat den bisherigen großen Fachdienstes in den vergangen dreiviertel Jahren kommissarisch – neben der „eigenen“ Abteilung „Wohnen und Refinanzierungsfragen“. Er ist nun, genauer: seit dem 1. November 2018, für den neuen Bereich „Soziales und Wohnen“ mit 65 Mitarbeiter/innen zuständig. Diplom-Sozialarbeiter Egbert Willecke, wohnhaft in Wetter a. d. Ruhr, hat zum 1. Januar die Leitung des Fachdienstes „Jugend“ mit rund 380 Mitarbeiter/innen (incl. Kitas) angetreten. Wie Thies ist er Beamter („Städtischer Sozialdirektor“) und war zuletzt als Fachbereichsleiter Jugend, Schule und Sport für die Stadt Hattingen tätig.

Im Verwaltungsvorstand stellten sich beide gestern Morgen vor. Dort weiß man: Die neuen Fachdienste gehören zu denen mit den komplexesten Aufgabenbereichen, Senioren, Behinderte, Kinder und Jugendliche gleichermaßen betreffend, wie der OB am Nachmittag vor der Presse betonte: "Die sozialer Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist ein wesentlicher Baustein einer generationengerechten Stadt!“

Und da sind Fachleute gefragt, die sich in vielen Bundes- und Landesgesetzen (z.B. Bundesteilhabe- und Altenpflegegesetz) auskennen und mit übergeordneten Behörden gut vernetzt sind. Um soziale Sicherheit kümmern sich die Teams beider Fachdienste. So sind etwa Obdachlose dem Bereich „Soziales und Wohnen“ zugeordnet. Thies: „Da arbeiten wir gerade an einem neuen Hilfesystem!“ Eine weitere wichtige Aufgabe: Im Sozialen Wohnungsbau mit derzeit 4.600 Sozialwohnungen in der Stadt auch künftig Versorgungssicherheit herzustellen, wenn. Gelingen kann das nur durch neue Fördermittel für die Modernisierung von Wohnungen bei denen die Sozialbindung ausgelaufen ist.

Egbert Willecke nannte für seinen Zuständigkeitsbereich „Armut „eine in den nächsten Jahren wachsende Herausforderung“. Ihr müsse durch mehr Bildungschancen für Kinder begegnet werden, gerade solchen mit Migrationshintergrund (Sprachprobleme). Der Vater von zwei Kinder (27 und 31 Jahre alt, von Beruf Lehrer) und seit zwei Jahren „stolzer Großvater“ ist an Kultur und Sport (VfL Bochum) interessiert und läuft Marathon (426‘45‘‘) „In Remscheid fühle ich mich sauwohl“, verriet er gestern. Das liege an der tollen Willkommenskultur im Rathaus. „Davon war ich wirklich beeindruckt!“

Drohende Dieselfahrverbote beunruhigen Unternehmer

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge beunruhigen viele unserer Mitgliedsunternehmer. Schon Fahrverbote in den Nachbarstädten am Rhein und im Ruhrgebiet würden nicht nur zehntausende Pendler, sondern auch zahlreiche bergische Unternehmen betreffen. Sperrzonen in Wuppertal hätten noch wesentlich größere Auswirkungen“. Das betonen Axel Blankennagel, Vizepräsident der Bergischen IHK, und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Viele Unternehmer seien extrem verärgert darüber, dass die Bundesregierung durch ihre Untätigkeit in den vergangenen Jahren einer Organisation wie der Deutschen Umwelthilfe erst die Möglichkeit gegeben habe, die Republik mit Klagen zu überziehen. So machten jetzt Verwaltungsgerichte Verkehrs- und Umweltpolitik – mit absehbar extrem negativen Auswirkungen auf Bürger und Wirtschaft.

Die auf den „Diesel-Gipfeln“ beschlossenen Milliarden-Hilfen für betroffene Kommunen kämen viel zu spät, so die IHK-Vertreter. Erstens, weil es lange dauere, bis die Gelder tatsächlich dort ankämen und zweitens, weil die damit geförderten Maßnahmen auch Zeit bräuchten, um Wirkung zu entfalten. So seien Fahrverbote vermutlich nicht mehr zu vermeiden. Um eine Versorgung der Innenstädte weiterhin sicherstellen zu können, müssten zumindest großzügige Ausnahmeregelungen für die Wirtschaftsverkehre beschlossen werden.

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Kosten des DOC-Straßenbaus stehen noch nicht fest

Eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Kostenentwicklung bei Straßenbaumaßnahmen beantwortete die Verwaltung am 11. Januar im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr wie folgt: „Auch bei den Straßenbaumaßnahmen, die im Rahmen der DOC-Planungen von der Stadt Remscheid zu finanzieren sind, können Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen werden. Ob allerdings Kostensteigerungen eintreten, ist abhängig von verschiedenen Faktoren und kann weder bzgl. der Frage „ob“ noch bzgl. der Frage „wie hoch“ pauschal beantwortet werden. Natürlich haben die Verhältnisse auf dem Baumarkt zum Zeitpunkt der Ausschreibungen einen erheblichen Einfluss auf evtl. Kostenveränderungen gegenüber den dem Gesamtkostenrahmen zugrundeliegende Kostenschätzungen. Aus den Ergebnissen der Ausschreibungen in den vergangenen Jahren lässt sich hierzu allerdings keine seriöse Prognose ableiten. Eine konkrete Aussage über evtl. Kostensteigerungen und/oder Mehrkosten ist daher jeweils erst im Zuge der Ausschreibungsverfahren der jeweiligen Maßnahmen bzw. nach entsprechender Auswertung der Ausschreibungen möglich. Bzgl. Kostenrahmen DOC ist in diesem Zusammenhang auch die im städtebaulichen Vertrag geregelte Refinanzierung / Kostenerstattung von Maßnahmen der verkehrlichen Infrastruktur durch den Investor zu berücksichtigen, die unter Berücksichtigung von bislang üblichen Preissteigerungsraten auf einen Maximalbetrag gedeckelt ist.“

Den Zeit- und Personalkostenaufwand zur Beantwortung der CDU-Anfrage gibt die Verwaltung, wie in der Mitteilung nachzulesen ist, mit zwei Arbeitsstunden bzw. 150 Euro an. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven bemerkte das in der Ausschusssitzung nicht ohne Süffisanz. Im Übrigen sei die Antwort „sehr wohlwollend und wenig konkret“. TBR-Chef Michael Zirngiebl dazu: Die Arbeiten zum Ausbau der Kreuzung Ring-/Rader Straße seien noch gar nicht ausgeschrieben worden.

Jugendamtselternbeirat bekam Sitz im Ausschuss

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (AG-KJHG) des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt in § 5 Absatz 1 die beratenden Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. Mit der Änderung des AG-KJHG vom 17. Juni 2014 kam unter Ziffer 9. „eine Vertreterin oder ein Vertreter aus dem Jugendamtselternbeirat“ als beratende Mitglied im Jugendhilfeausschuss hinzu sowie dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter.  Diese Gesetzesänderungen finden (erst) jetzt durch eine Änderungssatzung zur „Satzung für das Jugendamt für die Stadt Remscheid“ Berücksichtigung. Diese stand gestern auf der Tagesordnung der Jugendhilfeausschusssitzung und wurde einstimmig beschlossen. Als beratendes neues Mitglied des Ausschusses hatte die Vorsitzende Gabriele Leitzbach schon zur Beginn der Sitzung Jeanette Schmidt(34) verpflichtet, Mutter von zwei Kindern im Vorschulaltes. Sie ist die Remscheider Jugendamtselternbeiratsvorsitzende, ein Wort mit 34 Buchstaben, das deshalb in den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses künftig wohl keine große Rolle spielen dürfte. Ansonsten wurde das neue Mitglied jedoch allgemein als Bereicherung des Ausschusses begrüßt.

Wärmedämmung sorgt für mehr Behaglichkeit

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Kaum wird es draußen kalt, entsteht in einem ungedämmten Haus trotz warmer Heizkörper schnell der Eindruck, dass es nicht richtig warm wird. Denn auch, wenn die Raumluft grundsätzlich die richtige Temperatur hat, wirken schlecht gedämmte Wände, Decken, Böden und Fenster mit ihren kalten Oberflächen wie Magnete, die warme Luft anziehen. Die daraus entstehende Luftbewegung macht den Raum unbehaglich. Die ungedämmten Bauteile können außerdem die Wärme nicht halten und strahlen somit eine unwirtliche Kälte aus. Dieser eingeschränkte Komfort in den eigenen vier Wänden birgt zudem die Gefahr von Schimmelbildung und führt nicht zuletzt zu einem erhöhten Energieverbrauch. Dieser wiederum ist gleichbedeutend mit hohen Heizkosten und einer erhöhten Umweltbelastung.

Die nachträgliche Dämmung einzelner Bauteile oder idealerweise des gesamten Hauses schafft Abhilfe und sichert den Wert des Gebäudes. Wer Dämmmaßnahmen an seinem Haus umsetzen möchte, muss jedoch einige Entscheidungen zur Art der Dämmung und zu den verwendeten Materialien treffen. Mit der neuen Broschüre „Behaglichkeit durch Wärmedämmung“ gibt es für Gebäudebesitzer eine erste Hilfestellung. Die Broschüre mit ergänzenden Informationen zur energetischen Altbausanierung ist kostenfrei erhältlich bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Tel. RS 163313 bzw. E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de.