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Notfallplan Gas: Es gilt die Alarmstufe

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 23. Juni die zweite Stufe des Notfallplan Gas ausgerufen, die sogenannte Alarmstufe. Grund hierfür ist, dass Russland die Gasflüsse durch die Pipeline Nord Stream 1 deutlich reduziert hat. Dies hat zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage geführt und das Ausrufen der Alarmstufe erforderlich gemacht. In der Alarmstufe sichern marktbasierte Maßnahmen die Versorgung, z. B. die Umschaltung auf alternative Energieträger oder die Einsparung von Energie. Es kommt nicht zu von der Bundesnetzagentur an- geordneten Abschaltungen oder vergleichbaren Markteingriffen. Diese sind laut Notfallplan Gas erst in der dritten Eskalationsstufe, der Notfallstufe, möglich und sollen sicherstellen, dass auch im Krisenfall Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und alle Privatkunden weiter mit Gas beliefert werden.

Die Versorgungssicherheit mit Gas ist laut Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums aktuell zwar kritisch, aber gewährleistet. Die ausfallenden Mengen können noch am Markt beschafft werden, wenn auch zu deutlich höheren Preisen. Die Einspeicherung von Erdgas, die der Vorsorge für den Winter dient, konnte trotz der Alarmstufe fort- geführt werden und ist jahreszeitlich bedingt auf einem guten Stand.

Die EWR GmbH hat vorsorgend bereits in den letzten Wochen und Monaten Vorkehrungen für den Fall eines Lieferstopps bzw. Lieferengenreduzierungen getroffen. Es wurde u. a. ein Krisenstab eingerichtet und die Verantwortlichen der EWR stehen im engen Austausch mit Vertretern von Stadt, Behörden und Verbänden. Denn als kommunaler Energieversorger werden wir bei einer deutschlandweiten Gasknappheit allein nicht in der Lage sein, losgelöst von der nationalen Entwicklung, die Versorgung der bzw. aller Gaskunden in Remscheid aufrechterhalten zu können.

Die Ausrufung der Alarmstufe hat allerdings derzeit noch keine unmittelbaren Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Dennoch sind wir alle aufgerufen, Energie einzusparen, damit wir es schaffen, die Gasspeicher für den nächsten Winter weiter ausreichend zu füllen. Die EWR unterstützt die von der Bundesregierung angestoßenen Initiativen zum Energiesparen und stellt umfangreiche Informationen und Beratungsangebote zu den Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung im Internet bereit. Weitergehende Beratungen können im ServiceCenter genutzt werden, Beratungstage haben in den letzten Tagen stattgefunden und werden nach den Sommerferien wiederholt. (Prof. Dr. Hoffmann)

Unverändert hohe Chancen im Ausbildungsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Insgesamt sind im bergischen Städtedreieck noch fast 1.400 Stellen zu besetzen. „Es lohnt sich also für alle noch unentschlossenen jungen Menschen, sich auch jetzt noch auf die Suche nach einer Ausbildung zu begeben", betont Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Jugendliche sind oft überrascht von den vielfältigen Möglichkeiten und guten Verdienstchancen in einigen Ausbildungsberufen. Deshalb empfehle ich die Expertise unserer Berufsberatung. Die Agentur für Arbeit bietet in Remscheid, Solingen und Wuppertal ihre Berufsberatung Orientierung. Auch der Besuch in unseren Berufsinformationszentren, die jetzt wieder geöffnet sind, bringt unsere jungen Kundinnen und Kunden weiter“, so der Agenturchef.

Die Zahl der noch suchenden Jugendlichen fällt deutlich geringer aus als die Zahl der noch zu besetzenden Ausbildungsstellen. Den knapp 1.400 noch offenen Ausbildungsstellen stehen 1.192 unversorgte Jugendliche gegenüber. Damit ist aus Sicht der Betriebe bereits jetzt absehbar, dass viele angebotene Stellen schon rein rechnerisch nicht mehr besetzt werden können. Auf der anderen Seite sinkt die Zahl der unversorgten Jugendlichen etwas rascher als in den Vorjahren.

Viele Praktika konnten während der Pandemie leider nicht stattfinden. Es ist für junge Menschen sehr wichtig, ihre Interessen auch praktisch erproben zu können. Nicht zuletzt mit Blick auf die folgenden Ausbildungsjahre läuft deshalb bis zum 8. August die landesweite Initiative des Ausbildungskonsens ‚Praktikum jetzt!‘. Jugendliche haben dadurch außer der Reihe die Möglichkeit, die Welt der Berufe live - und damit auch die Karrieremöglichkeiten und Lebensperspektiven - kennen zu lernen, die auf einer Ausbildung aufbauen.

Bis Juni 2022 sind in der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal insgesamt 2.932 Berufsausbildungsstellen gemeldet worden. Dem gegenüber stehen 3.304 Bewerber und Bewerberinnen, die sich im Laufe des Berichtsjahres bei den Agenturen für Arbeit vor Ort gemeldet haben. Auf eine/n Bewerber/in kommen damit 0,9 Ausbildungsplätze. Zurzeit sind noch 1.192 junge Frauen und Männer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig sind noch 1.382 Ausbildungsplätze unbesetzt. Somit kommen auf jede/n unversorgten Bewerber/in 1,2 unbesetzte Berufsausbildungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl von Bewerber/innen um 2,6 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Ausbildungsstellen um 4,2 Prozent gesunken.

Der Ausbildungsmarkt in Remscheid

482 Jugendliche aus Remscheid haben sich seit Oktober 2021 an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit gewandt, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Insgesamt sind das 55 Personen (-10,2 Prozent) weniger als im Vorjahr. 153 Jugendliche sind davon aktuell noch unversorgt: 42 Personen (-21,5 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor. Von den 700 gemeldeten Berufsausbildungsstellen sind aktuell noch 343 Ausbildungsplätze unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr sind seit Beginn des Berichtsjahres 56 Ausbildungsstellen (8,7 Prozent) mehr gemeldet worden.

Alle Mann an Deck – der Käpt’n ist weg!

Grafik: Stadt Remscheid

Dier Schatzkiste. Foto: Theater-Don-Kidschote.jpg

Sonntag, 3. Juli, 16 Uhr
Die Schatzkiste!
Alle Mann an Deck – der Käpt’n ist weg!
Theater Don Kidschote

Nichts mehr zu sehen von Schiffskoch Dicke Suppe, Steuermann Rechtsrum und Ausgucker Langauge. Nur unser verschlafener Hilfsmatrose Stolperjan und die Nervensäge Arabella von Kakadu sind noch an Bord.
Ein Schiff ohne Mannschaft! Ein Schiff ohne Käpt’n! Und am schlimmsten: Ein Schiff ohne einen Tropfen Trinkwasser! Das Unglück begann an dem Tag, als Käpt’n Flintbacke Geburtstag hatte und er sich auf den Weg machte den größten Schatz der sechs Weltmeere zu suchen. Leinen los für ein spannendes Piratenabenteuer mit hinkenden Matrosenmützen, mysteriösen Rätselbildern, hinterlistigen Seeräubern und glücklichem Ende. (ab 4 Jahren)

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Sprechstunde zu Wegen in Gesundheit und Pflege

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

In der Pflege werden Fachkräfte händeringend gesucht. Die Bundesregierung versucht mit verschiedenen Strategien, diese dringend benötigten Fachkräfte zu gewinnen. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal erleichtert den Einstieg in die Pflege und bietet unter anderem eine regelmäßige Sprechstunde für Interessierte aus dem Bergischen Städtedreieck an. Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Pflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag, 5. Juli, von 11 bis 12 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, umfassend und individuell beraten lassen. Die Sprechstunde richtet sich auch an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Pflege haben. Auch zu Perspektiven und Chancen für Menschen, die bereits Erfahrungen als Hilfskraft in einem Pflegeberuf gesammelt haben und sich nun über Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung informieren möchten, wird in der Sprechstunde beraten.

Neue Coronavirus-Testverordnung gilt ab heute

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Bundesgesundheitsministerium hat im Bundesanzeiger die Änderungsverordnung zur Coronavirus-Testverordnung veröffentlicht (https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/amtlicher-teil?19). Mit der neuen Testverordnung, die heute in Kraft tritt, beschränkt der Gesetzgeber den Anspruch auf die Bürgertestung.
Die kurzfristigen Änderungen, die die neue Testverordnung mit sich bringt, stellen die Praxis vor enorme Herausforderungen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW hat in Aussicht gestellt, sich kurzfristig zu Wort zu melden, sobald weitere Informationen – insbesondere zur Erbringung der passenden Nachweise – verfügbar sind.

Folgende Personen haben Anspruch auf eine Bürgertestung mit Zuzahlung von drei Euro (es steht den Teststellen frei, auch Selbstzahler-Testungen anzubieten):

  • wer am selben Tag eine Veranstaltung in einem Innenraum besuchen wird
  • wer zu einer Person ab 60 Jahren oder einer Person mit einer Vorerkrankung mit einem hohen Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, am selben Tag Kontakt haben wird
  • Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts zeigt eine Warnung mit der Statusanzeige erhöhtes Risiko an.
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Zahl der Arbeitslosen insgesamt rückläufig

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im bergischen Städtedreieck waren im Juni 25.723 Menschen arbeitslos gemeldet, 120 weniger als im Vormonat und 3.036 weniger als vor einem Jahr. Damit liegt die bergische Arbeitslosenquote bei 7,8 Prozent (Vorjahr 8,7 Prozent). Die Spanne reichte im Juni 2022 von 6,9 Prozent in Remscheid bis 8,5 Prozent in Wuppertal. Die Jugendarbeitslosigkeit blieb weiterhin niedriger als im Vorjahr und die Langzeitarbeitslosigkeit weiter rückläufig.

Offen war die Frage, ob die Arbeitslosigkeit bereits im Juni steigen würde, denn seit dem 1. Juni übernehmen die Jobcenter die ukrainischen Geflüchteten in das SGB II. Während sich dieser Prozess in Wuppertal und Solingen noch nicht in steigenden Arbeitslosenzahlen spiegelt, ist in Remscheid schon ein Anstieg zu verzeichnen. „Auch in Solingen und Wuppertal werden die Zahlen in den kommenden Monaten deutlich steigen", so Martin Klebe, der Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Zwar steigt die Jugendarbeitslosigkeit gegenüber Mai 2022 aufgrund der frühen Schulferien saisonal bedingt leicht an, im Vergleich zum Vorjahr ist sie aber deutlich zurückgegangen. Die Langzeitarbeitslosigkeit verringert sich über beide Rechtskreise hinweg sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich. Die unmittelbar bevorstehenden Sommerferien haben die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber etwas abgebremst und zu einem Rückgang der Stellenmeldungen geführt.

591 neue Stellengesuche im Juni sind 117 weniger als im Vormonat und 68 weniger als im Vorjahr. Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 10,3 Prozent (-68 Stellen) zum Vorjahresmonat gesunken. Im Vergleich zum Vormonat wurden 117 (-16,5 Prozent) neue Stellen weniger gemeldet.

In folgenden Berufsgruppen werden Arbeitskräfte gesucht: Büro und Sekretariat Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag Metallbearbeitung Verkauf Werbung und Marketing Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege Maschinenbau- und Betriebstechnik Fahrzeugführung im Straßenverkehr Arzt- und Praxishilfe. Bei den neu gemeldeten Stellengesuchen handelt es sich überwiegend um Stellen der Arbeitnehmerüberlassung. Es werden aber auch freie Stellen aus den Berufsgruppen des verarbeitenden Gewerbes, den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen, des Gesundheits- und Sozialwesens sowie aus Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen gemeldet.

Bei den geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern steht an erster Stelle die umfassende humanitäre Versorgung. Mit Blick auf den fortdauernden Krieg werden viele Geflüchtete länger in Deutschland bleiben und neben der Sicherstellung einer materiellen Grundsicherung wächst das Bedürfnis auf Teilhabe am Arbeitsmarkt. Vor diesem Hintergrund übernehmen die Jobcenter die Geflüchteten nun in die Grundsicherung nach dem SGB II. Sie haben bei Vorliegen der Voraussetzungen Anspruch auf Leistungen  der Grundsicherung (Regelbedarfe, Mehrbedarfe, Kosten für Unterkunft und Heizung, Bildung und Teilhabe sowie Einzelbedarfe). Ebenso wie bei allen anderen Leistungsberechtigten ist eine Antragstellung erforderlich. Voraussetzung für den Bezug von SGB II-Leistungen ist eine Fiktionsbescheinigung oder eine Aufenthaltserlaubnis nach Paragraph 24 AufenthG und eine zweifelsfreie Klärung der Identität durch erkennungsdienstliche Maßnahmen oder mindestens die Speicherung der Daten im Ausländerzentralregister (AZR).

Ersatzbescheinigungen, die die Ausländerbehörde bis zum 31.05.2022 ausgestellt hat, dürfen bis zum 31.10.2022 anerkannt werden. Zusätzlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen zum Leistungsbezug vorliegen, u.a. dass die Menschen erwerbsfähig sind und materielle Hilfebedürftigkeit besteht. Neben der materiellen Versorgung umfasst die Unterstützung der Geflüchteten auch den Zugang zu Sprachkursen und Qualifizierungsangeboten. Bereits vorhandene Kompetenzen und Fähigkeiten erleichtern den Zugang zum derzeit sehr aufnahmefähigen Arbeitsmarkt.

Die Zahl der leistungsberechtigten Personen aus der Ukraine hat sich im Agenturbezirk im Vergleich zum Vormonat bereits deutlich erhöht. Nach ersten noch sehr vorläufigen Zahlen haben die drei Jobcenter seit Mai bereits knapp 1000 leistungsberechtigte ukrainische Frauen, Männer und Kinder in die Grundsicherung übernommen.

Der Arbeitsmarkt in Remscheid

Aktuell sind in Remscheid 4.064 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 151 Personen oder 3,9 Prozent mehr als im Vormonat. Diese Zunahme ist darauf zurückzuführen, dass das Jobcenter bereits eine größere Anzahl Geflüchteter übernommen hat. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres sind 364 Personen (-8,2 Prozent) weniger arbeitslos gemeldet. Im Juni meldeten sich 865 Personen neu oder erneut arbeitslos, 711 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Im Juni 2022 wurden der Agentur für Arbeit in Remscheid 97 neue Stellen gemeldet, das sind 64 (-39,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 215 (-24,7 Prozent) neue Stellen weniger gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 420 offene Stellen. Das sind 15 weniger als im Vormonat und 31 mehr als im Vorjahresmonat.

Aktuell sind in Remscheid 325 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 38 Jugendliche (+13,2 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 19 Personen (-5,5 Prozent) gesunken.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Aktuell sind 1.569 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 343 (-17,9 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 89,1 Prozent (1.398 Personen) in der Grundsicherung betreut. Unterbeschäftigung Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 5.566 Personen; das sind 160 Personen mehr als im Vormonat und 185 Menschen (-3,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Wegfall der EEG-Umlage lässt Strompreis sinken

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Durch den Ukraine-Krieg steigen in etlichen Bereichen des täglichen
Lebens die Kosten merklich. Auch kommen nicht alle von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakte bei der Bevölkerung vollständig an. Umso erfreulicher ist es, dass die Stadtwerketochter EWR die Kostenentlastung durch Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli zu 100 Prozent an seine Kunden weitergibt und dadurch den Strompreis senkt.

Der Wegfall der EEG-Umlage ist bis zum 31.12.2022 festgelegt. Aktuell liegt diese bei 4,430 ct/kWh brutto bzw. 3,723 ct/kWh netto. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.200 kWh beläuft sich die Entlastung für die zweite Jahreshälfte in Summe auf mehr als 70 Euro. Die EEG-Umlage gibt es seit dem Jahr 2000. Auch „Ökostromumlage“ genannt, diente sie bisher dazu, die Förderung des Ausbaus von Solar-, Wind-, Biomasse- und Wasserkraftwerken zu finanzieren. Sie fand beim Strompreis Berücksichtigung und wurde vom Endkunden über die Stromrechnung bezahlt. Langfristig soll diese Finanzierung auf eine neue Grundlage gestellt werden. (Klaus Günther-Blombach)

Sprechstunde zu Wegen in Gesundheit und Pflege

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

In der Pflege werden Fachkräfte händeringend gesucht. Die Bundesregierung versucht mit verschiedenen Strategien, diese dringend benötigten Fachkräfte zu gewinnen. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal erleichtert den Einstieg in die Pflege und bietet unter anderem eine regelmäßige Sprechstunde für Interessierte aus dem Bergischen Städtedreieck an. Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Pflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag, 5. Juli, von 11 bis 12 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, umfassend und individuell beraten lassen. Die Sprechstunde richtet sich auch an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Pflege haben. Auch zu Perspektiven und Chancen für Menschen, die bereits Erfahrungen als Hilfskraft in einem Pflegeberuf gesammelt haben und sich nun über Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung informieren möchten, wird in der Sprechstunde beraten.

Allee-Center ist im Untergeschoss eine große Baustelle

Für rund 25 Millionen Euro wird das Allee-Center Remscheid bis Sommer 2023 umfangreich modernisiert und für die Zukunft neu aufgestellt. Die Neugestaltung und Aufwertung gilt beiden Geschossen. Wand- und Deckenbereiche der Passagen („Mall“) werden frisch verkleidet, natürliche Farbtöne ziehen ein, der Boden erhält dazu passend einen neuen Belag. „Gemütliche Lounge-Bereiche sollen Raum bieten für eine entspannte Zeit, während man dort schnell sein Smartphone lädt“, sagte Center-Manager Nelson Vlijt. „Das entwickelte Mall-Beleuchtungskonzept und die Beschilderungssysteme für eine verbesserte Orientierung im Center werden diese Szene abrunden.“

Vlijt hatte gestern Mittag aus aktuellen Grund zu einer Führung durch das Untergeschoss des Centers eingeladen, wo der Vollsortimenter EDEKA mehr als 3.000 Quadratmeter anmieten will und der dem Discounter ALDI NORD 1.600 Quadratmeter. „Ein zukunftsweisendes Signal für Center, Innenstadt und bergische Region“, so der Center-Manager. „Ein nachhaltiges, großes und frisches Lebensmittel-Angebot zu schaffen ist uns sehr wichtig.“

Dafür wurde die große Shopfläche von REAL“ im Untergeschoss in drei kleinere Flächen aufgeteilt. Und nachdem dem Allee-Center nunmehr die Genehmigung des Bauantrages vorliegt, steht dem Rück- und Neubau der großen Verkaufsflächen für die drei neuen Mieter (der dritte wird ein Textilunternehmen sein) nichts mehr im Wege. Mit anderen Worten: Die Arbeiten sind in vollem Gange, wie gestern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von zwei Baustellenführungen beeindruckt feststellten. Der Waterbölles war mit der Videokamera dabei.

Stadt Remscheid nimmt an „Wattbewerb“ teil

 Wie passt dazu das Folgende?
Wolfgang Luge als potenzieller Investor und Architekt Michael Wehrmann, auf Photovoltaik-Anlagen spezialisiert, hatten für den vergangenen Dienstag die lokale Presse in die Denkerschmette eingeladen, um den Bau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Dächern zu propagieren. Ebenfalls eingeladen waren dazu von Seiten der Stadt Vertreter des Gebäudemanagements (als Verpächter geeigneter Dächer) und der EWR als künftiger Anbieter von Invest-Modellen sowie die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Grünen und FDP.  Und erschienen ist – niemand von diesen! Offenbar hätten sie nichts Neues zu berichten gehabt… (Waterbölles)

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid möchte den Anteil erneuerbarer Energien im Stadtgebiet erhöhen und organisiert deshalb Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Photovoltaik. Dabei geht es nicht nur um die Information der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch um die finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Projekte. Seit dem 22. Juni nimmt die Stadt nun auch beim sogenannten Wattbewerb teil.

Der „Wattbewerb“, im Februar 2021 ins Leben gerufen, ist ein Wettbewerb verschiedener Städte und Gemeinden Deutschlands. Es gewinnt die Stadt beziehungsweise die Gemeinde, in der pro Kopf am meisten Solarstrom erzeugt wird. Die Kommunen können sich durch den Vergleich mit anderen Kommunen besser einordnen und erkennen, wie groß das ungefähre Potenzial für Photovoltaik ist. Gleichzeitig ist der „Wattbewerb“ eine Motivation für den Ausbau solarer Energie.

Die Stadt Remscheid freut sich über alle Bürgerinnen und Bürger, die Photovoltaikanlagen oder Stecker-Solargeräte installiert haben oder installieren möchten und die Stadt im „Wattbewerb“ so voranbringen. Nach aktuellem Stand belegt Remscheid den 23. Platz aller deutschen Großstädte – die ersten drei Plätze belegen die Städte Krefeld, Paderborn und Ulm.

Interessenten für die Nutzung von Solarenergie sollten das Solardachkataster der Stadt Remscheid unter www.solare-stadt.de/remscheid beachten. Hier können sie prüfen, ob das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist und ob sich die Anlage über einen längeren Zeitraum wirtschaftlich betreiben lässt. Die Stadt Remscheid vergibt weiterhin Fördermittel für die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen und Stecker-Solargeräten. Informationen zum städtischen Förderprogramm gibt es unter www.remscheid.de/klimaschutz im Bereich „Energieeffizienz & Klimaschutz im Alltag“. Weitere Informationen zum Wattbewerb finden Interessierte unter www.wattbewerb.de.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Mobile Abfallsammlung samstags ab 2. Juli wieder in den Stadtbezirken. Am Samstag, 2. Juli, startet die mobile Gartenabfallsammlung samstags in den Stadtbezirken. Einzelheiten zu den Terminen finden Interessierte hier.

Auch der Wertstoffhof nimmt Grünzeug an. Auf dem Wertstoffhof an der Solinger Straße ist die Abgabe von Gartenabfällen für Anlieferungen mit dem Pkw ohne Termin innerhalb der Öffnungszeiten möglich. Anlieferungen von Grünabfällen mit Anhängern und großen Transportern – das betrifft insbesondere Gewerbetreibende – können ausschließlich auf dem Wertstoffhof und nur mit Termin entgegengenommen werden. Hier geht´s zur Terminvereinbarung. Grünabfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, werden ausnahmslos abgewiesen.

Bericht über eine Reise ins südliche Afrika. Das Ehepaar Udo und Ilse Straßmann bereiste 2016 das südliche Afrika, um Land und Leute und die einmalige Tierwelt des afrikanischen Kontinents kennenzulernen. In ihren zahlreichen Bildern der Reise spiegelt sich die Faszination wider, die noch jeden  Reisenden in Afrika erfasst, der die "Großen Fünf / Big Five" der Tierwelt (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) in freier Wildbahn und in großartigen Landschaften erleben durfte. Bei einem Hubschrauberflug über die einzigartigen Victoriafälle lässt sich auch in der Trockenzeit das Ausmaß des "donnernden Rauchs" erahnen. Lassen Sie sich am Samstag, 2. Juli, 15 bis 17 Uhr, im Ämterhaus, Raum 227, Elberfelder Str. 32, von der mit eindrucksvoller Musik begleiteten Bilderschau begeistern. Für die Teilnahme an der Kaffeetafel von 14  bis 15 Uhr, die nicht verpflichtend ist, wird ein zusätzlicher Kostenbeitrag von sechs € am Veranstaltungsort erhoben. Eine Anmeldung wird empfohlen. Entgelt: vier Euro.

Wenn sich ein grauer Schleier über das Leben legt. In diesem VHS-Vortrag geht Bettina Schoenemann am Dienstag, 5. Juli, 18 bis 20.15 Uhr, im Ämterhaus, Raum 128, Elberfelder Straße 32, den Fragen nachgegangen, wie eine Depression aussieht, welche Ursachen und welche ganz unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Darüber hinaus geht es um den Umgang der Angehörigen mit diesen Erkrankten. Entgelt: 15 Euro.

Online-Workshop A1 in Italienisch. Dieser VHS-Kurs (online), 2x Sa/So ab 9. Juli, 10 bis 13.30 Uhr, richtet sich an Interessierte mit geringen Vorkenntnissen, die die Grundlagen der italienischen Sprache an einem Wochenende in einem Workshop mit vielen unterschiedlichen und kreativen Übungen vertiefen und erweitern möchten. Thematisch geht es vor allem um "Italienisch für den Urlaub". Sie lernen, wie man ein Hotelzimmer auf Italienisch bucht, im Restaurant etwas bestellt und Small-Talk mit Italienerinnen und Italienern führt. Der Kurs findet über Zoom statt. Eine vorherige Registrierung oder ein Download von Zoom sind nicht notwendig. Nach Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink per E-Mail. Sie benötigen eine gültige Mailadresse, eine stabile Internetverbindung sowie funktionierende Kamera und Mikrofon an Ihrem Endgerät (Laptop, PC, Tablet oder Smartphone). Kursleitung: Ciro di Dato. Entgelt: 40 Euro.

Online-Workshop A1 in Dänisch. In diesem Online-Workshop der VHS 2x Sa/So ab 9. Juli, 10 bis 13.30 Uhr, sind alle willkommen, die sich schon erste wenige Vorkenntnisse im Dänischen aneignen konnten und diese nun in einer Kleingruppe weiter ausbauen möchten. Eine Fortsetzung des Kurses ist geplant. Der Kurs findet über Zoom statt. Eine vorherige Registrierung oder ein Download von Zoom sind nicht notwendig. Nach Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink per E-Mail. Sie benötigen eine gültige Mailadresse, eine stabile Internetverbindung sowie funktionierende Kamera und Mikrofon an Ihrem Endgerät (Laptop, PC, Tablet oder Smartphone). Kursleitung: Katharina Asmussen. Entgelt: 40 Euro.

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Tipps für gutes Raumklima an heißen Sommertagen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An heißen Sommertagen dauert es oft nicht lange, bis die Wärme ins Gebäude strömt und die Luft zum Stehen bringt. Sind die Räume erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Temperatur wieder abzusenken. Eine gute Alternative zur energieintensiven Klimaanlage sind kluges Lüften und natürliches Klimatisieren. Während im Winter mehrmaliges Stoßlüften am Tag empfohlen wird, sollten an warmen Sommertagen die Fenster tagsüber geschlossen gehalten werden. „Sinnvoll ist es, nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts zu lüften. Damit verhindern Sie, dass sich die Räume tagsüber aufheizen“, rät Dr. Wieland Hoppe vom Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid. „Mit Rollläden oder Jalousien lassen sich die Fenster zusätzlich einfach abdunkeln. Rollläden sind noch effektiver, da die Sonne bereits vor der Scheibe abgefangen wird.“

Zusätzlich lässt sich die gefühlte Temperatur durch den Einsatz von Ventilatoren senken. „Diese sorgen zwar nicht für weniger Wärme in der Wohnung, die Bewegung der Luft vermittelt aber das Gefühl einer kühleren Umgebung“, erklärt Dr. Hoppe. Um langfristig für ein angenehmes Raumklima zu sorgen, bietet eine energetische Gebäudesanierung erhebliche Potenziale für Dämmung und Energieeinsparungen. Hierzu finden Interessierte weitere Informationen auf den Internetseiten von ALTBAUNEU unter www.alt-bau-neu.de/remscheid.

Außerdem sollten die Kellerräume während der warmen Sommertage nicht gelüftet werden, rät der Fachmann. „Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn Sie die heiße Sommerluft in die kalten Kellerräume lassen, kann sich Kondenswasser an den Wänden bilden. Der Keller wird feucht und bietet dann beste Voraussetzungen für die Bildung von Schimmel. Aus diesem Grund sollte im Sommer auch Wäsche unbedingt im Freien getrocknet werden.“ Einen ersten Aufschluss über das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung geben im Handel erhältliche einfache Thermo-Hygrometer oder die kostenlosen Raumklimakarten der Stadt Remscheid. Weitere Informationen finden Interessierte auf den Internetseiten von ALTBAUNEU unter www.alt-bau-neu.de/remscheid.