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Schnelle Internetverbindungen sind seltener

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Das Thema ‚guter Internetzugang‘ ist zukunftsentscheidend. Viele Geschäftsmodelle wie auch das Privatleben werden zunehmend digitaler und benötigen immer häufiger schnelle und zuverlässige Leitungen. Ich wollte von der Landeregierung wissen, wie der Status Quo im Bergischen aussieht. Wir können es uns nicht leisten, Düsseldorf und anderen schnellen Regionen in dieser Hinsicht hinterherzuhinken,“ meint der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. In den Antworten auf seine Kleinen Anfragen für Remscheid und den Oberbergischen Kreis verweise die Landesregierung auf den aktualisierten Gigabit-Atlas, der die Internetgeschwindigkeit in den Haushalten in NRW wiedergibt, so der Abgeordnete. „Und der zeigt, dass genau das der Fall ist“, so Wolf. „Laut Gigabitatlas haben in Düsseldorf 93% der Haushalte Zugang zu einer 400 Mbit/s Verbindung und 92% zu einer 1000 Mbit/s Verbindung. Dagegen haben in Remscheid nur 66% der Haushalte eine Verbindung , die 400 Mbit/s beträgt und nur 29% der Haushalte eine 1000 Mbit/s-Verbindung. Im Oberbergischen Kreis können nur 32% der Haushalte eine Verbindung mit 400 Mbit/s und nur 7% eine mit 1000 Mbit/s nutzen. Der Kreis Oberberg liegt damit noch weit hinten und ist mit dem Kreis Olpe Schlusslicht von NRW.

Auch beim Mobilfunk hat uns Minister Pinkwarts Mobilfunkpakt mit den Telekommunikationsunternehmen noch nicht wesentlich vorangebracht. Von einer flächendeckenden Versorgung mit guten Netzgeschwindigkeiten sind wir noch sehr weit entfernt. Das sind massive Unterschiede, die auch dafür sprechen, dass in anderen Regionen die Lebensqualität wegen der guten digitalen Möglichkeiten höher ist. Die Qualität der Netzzugänge ist heute ein wichtiger Standortfaktor. Wir wollen dort leben, wo wir schnell arbeiten und vielfältige digitale Unterhaltungs-Angebote privat nutzen können.“

Inzidenzzahl bei 80,8 und neue Corona-Verfügung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 134 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 721 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 567 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 80,8 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 346 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.  Die Krankenhäuser vermelden 22 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter fünf intensivpflichtige Behandlungen.

Neue Allgemeinverfügung gilt ab morgen

Bekanntermaßen hat das Landeskabinett am vergangenen Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die neuen Regeln sind mit der aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft getreten und gelten zunächst bis Ende Oktober. In der Folge wird nun auch die Allgemeinverfügung angepasst, die die Stadt Remscheid im Sinne der regionalen Anpassung an das Infektionsgeschehen gemäß § 15a Coronaschutzverordnung am vergangenen Donnerstag (15.10.) erlassen hat. Veränderungen betreffen insbesondere die formale Feststellung der Gefährdungsstufe 2 im Sinne des § 15a der Verordnung, eine Ausweitung der Maskenpflicht auf den Remscheider Innenstadtbereich sowie die Streichung von kontaktreduzierenden Maßnahmen, die zwischenzeitlich in die Coronaschutzverordnung aufgenommen wurden. Die Allgemeinverfügung tritt morgen in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 5. November.

Warnstreik in Remscheid auch morgen wieder

Pressemitteilung der komba gewerkschaft

In die aktuelle Einkommensrunde ist Bewegung gekommen. Trotzdem ist auf jeden Fall klar, dass das Angebot in seiner heutigen Form bei Weitem nicht ausreicht. Die Laufzeit für die angebotenen Lohnsteigerungen ist mit 36 Monaten eindeutig zu lang. „Wir hatten uns von dem groß angekündigten Angebot mehr versprochen: Mehr Verantwortung und Respekt der Arbeitgeber gegenüber ihren Beschäftigten und mehr Fairness im Umgang. Erst die weiteren Verhandlungen Ende kommender Woche in Potsdam werden zeigen, ob sich aus diesem Angebot eine Einigungsperspektive entwickeln lässt, oder ob es eine Nebelkerze ist, die nur auf die öffentliche Debatte abzielt“, so die Einschätzung von Jens Clever, Mitarbeiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) und Streikleiter der komba in Remscheid.

Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Gesellschaft, öffentlichen Dienst und Tarifrunde erinnert die komba gewerkschaft nochmals daran, dass die Gewerkschaften aus gutem Grund im Frühsommer eine Verschiebung der Einkommensrunde bis 2021 vorgeschlagen hatten. Vor allem die kommunalen Arbeitgeber haben das abgelehnt. Daher machen wir ihnen vor der nächsten Verhandlungsrunde am 22./23. Oktober 2020 Druck!

Im Rahmen einer ganztägigen Warnstreikaktion der komba gewerkschaft, zu der die Beschäftigten aus allen Bereichen der Stadtverwaltung und ihrer Eigenbetriebe aufgerufen sind,  werden an den Betriebsgebäuden der TBR an der Nordstraße und der Lenneper Straße am Mittwoch, 21. Oktober, von 6 bis 9 Uhr Mahnwachen eingerichtet. Auf Präsenzveranstaltungen wird aus Infektionsschutzgründen verzichtet.

Bebauungsplan für Gebiet am Schwarzen Weg liegt aus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Rat der Stadt Remscheid beschloss am 18. Juni2020, den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 676 öffentlich auszulegen. Dieser stellt die planungsrechtliche Grundlage für die Umsetzung und Durchführung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen dar, die im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 495 entstanden sind, dort aber nicht umgesetzt werden können. Zusätzlich ist er die planungsrechtliche Grundlage für die Realisierung einer Wohnbebauung in einem Allgemeinen Wohngebiet. Die Offenlage des Bebauungsplans Nr. 676 mit Begründung einschließlich zugehöriger Anlagen und den nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen findet von Montag, 26. Oktober, bis einschließlich Freitag, 27. November, statt.

Aufgrund des Gesetzes zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetz – PlanSiG) sind die Unterlagen auf der Internetseite der Stadt Remscheid (www.remscheid.de, > Rubrik Remscheid & Tourismus > Stadtentwicklung > Planverfahren > Beteiligungsverfahren) einzusehen. Als zusätzliches Informationsangebot können die Unterlagen im Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 2. Obergeschoss, eingesehen werden. Dies ist ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung unter Tel. RS 162453 und unter Einhaltung der dann gültigen Schutzmaßnahmen (Hygiene-Vorschriften) möglich. Während der oben angegebenen Frist können Stellungnahmen schriftlich oder per E-Mail (Staedtebauentwicklung@remscheid.de">Staedtebauentwicklung@remscheid.de) beim Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung eingereicht werden.

Notfallfonds Kultur: 200.000 Euro werden bald verteilt

Sparte Ausfälle wegen Corona beantragt erhalten in Prozent
         
Theater        
Rotationstheater   27485 27500 100,05
Lüttringhauser Volksbühne   10000 10000 100,00
Schatzkiste Volker S.   29000 25000 86,21
Klosterkirche   60500 40000 66,12
insgesamt   126985 102500 80,72
Vereine        
Echt Kremig, Rita H.   3900 3900 100,00
Denkerschmette   6780 6100 89,97
insgesamt   10680 10000 93,63
Veranstalter        
POM, Peter K.   21000 6000 28,57
Maximilian  S.   40000 8000 20,00
insgesamt   61000 14000 22,95
Pädagogische Angebote        
Actor's Studio   15950 5500 34,48
Britta C.   26750 4000 14,95
Thomas C.   27705 4000 14,44
Tanzetag,e Sabina F.   5000 4500 90,00
insgesamt   75405 18000 23,87
Einzelkünstler        
Sascha T.   4700 4700 100,00
Thomas E. W.   3000 3000 100,00
Andreas S.   18000 4000 22,22
Roberto F.   28500 3000 10,53
Gitarrenzentrum, Kai H.   8400 4000 47,62
insgesamt   62600 18700 29,87
Projekte        
Theater Filidonia (Miriam B.) Verfilgund er Performance "Iunbetween" 3000 3000 100,00
#5630, Marcel H. Umgestaltung des Konzepts 40000 11000 27,50
Männerchor Germania Konzertausfall RS-Sommer 400 400 100,00
Sufis Ney-Kurs / Ebona-Wassermalerei 4800 3000 62,50
Plakatprojekt,  Tessa Z. Plakatkunst im öffentl. Raum 2400 2400 100,00
WTT Eine Weihnachtsgeschichte 10000 8500 85,00
Maximilian S.  Kultut-Event als Ersatzz fü+r Nacht der Kultur 10000 8500 85,00
insgesamt   70600 36800 52,12
GESAMTSUMME   407270 200000 49,11

Die Vergabe der Mittel aus dem Remscheider „Notfallfonds Kultur“ steht im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am Montag, 26. Oktober, im großen Sitzungssaal des Rathauses. Zur Verfügung stehen 200.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Etat des Teo Otto Theaters, der in diesem Jahr coronabedingt weniger beansprucht wird als in normalen Zeiten. Es steht auf Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 27. August 2020 bereit, um den Remscheider Kulturschaffenden finanzielle Hilfe leisten zu können, die Einnahmeausfälle zu beklagen haben.

„Oberstes Ziel für die Vergabe der Mittel ist der Erhalt der Remscheider Kulturlandschaft“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. „Dabei galt es, die nicht institutionell geförderten Remscheider Theater, die Veranstaltungsbetriebe, Vereine, kultur-pädagogische Angebote, Einzelkünstlerinnen und -künstler und entsprechend der Vorschriften der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung … geplante Projekte zu unterstützen. (…) 50 Prozent der … Mittel wurden entsprechend ihrer regionalen Relevanz für die nicht institutionell geförderten Theater bereitgestellt. Infolge der Corona-Beschränkungen entstandenen hohen Einnahmeausfällen stehen hier gleichbleibend hohen Fixkosten gegenüber. Die andere Hälfte der Mittel wurde für Remscheider Veranstaltungsbetriebe, Vereine, kultur-pädagogische Angebote, Einzelkünstlerinnen und -künstler und geplante künstlerische vorgesehen. Maßstab für die Verteilung war die Bedeutung des jeweiligen Angebotes für die Remscheider Stadtkultur.“

Um dieses Angebot sachlich bewerten zu können, entwickelte die Verwaltung eine „Bewertungsmatrix“. Gewichtet wurden darin nach einem Punktesystem „die Relevanz und die Nachhaltigkeit des Angebotes für die Remscheider Kulturlandschaft, die Größe der Zielgruppe, die Innovativität des Angebotes, sozial-partizipative Aspekte und der Grad der existenziellen Notlage.“ Entsprechend der erreichten Punktzahl und unter „Berücksichtigung der Antragshöhe und erhaltener weiterer staatlicher Unterstützungsleistungen“ seien sodann die jeweiligen Zuschüsse „individuell ermittelt“ worden.

Die beantragten Finanzhilfen liegen zwischen 60.400 und 400 Euro. Zur Vergabe stehen aufgrund der „Bewertungsmatrix“ nunmehr Beträge zwischen 40.000 und 400 Euro an. So erhält beispielsweise das „#3650“-Projekt für die coronabedingte „Umgestaltung des Konzepts“ 11.000 Euro. Einzelheiten zu den Vergabekriterien will die Verwaltung in öffentlicher Sitzung nicht preisgeben, sondern erst anschließend im nichtöffentlichen Teil. Denn: „Die jeweiligen Antragsunterlagen sowie die dazugehörigen Auswertungen unterliegen dem Datenschutz.“

Corona-Inzidenzzahl für Remscheid ist auf 58,4 gestiegen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 101 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 683 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 563 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 58,4 (Freitag:  51,2).
Das Landeskabinett hat am Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. In diesen Fällen wird auch die Maskenpflicht ausgeweitet. Die neuen Regeln treten mit der
aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft und gelten zunächst bis Ende Oktober.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 35 gilt:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 50 gilt:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Warnstreik im Nahverkehr am Montag und Dienstag

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Stadtwerke Remscheid werden am Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober, wieder ganztägig bestreikt. Wie dem Verlauf der Tarifverhandlungen zu entnehmen ist, wird die Gewerkschaft ver.di in den nächsten Tagen auch in NRW wieder Warnstreiks durchführen. Am kommenden Montag und Dienstag ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadtwerke Remscheid davon betroffen, nicht dagegen am Montag die EWR GmbH bzw. die H2O GmbH. Sie können ihren Kundenservice aufrechterhalten. Ob beide Unternehmen am Dienstag bestreikt werden, ist noch offen. Aufgrund des Warnstreiks von Gewerkschaftsseite entfallen die Ansprüche sowohl der Mobilitätsgarantie als auch des Pünktlichkeitsversprechens. Für unser Fahrgäste im ÖPNV führt der Warnstreik zu folgenden Auswirkungen:

Die Busse der Stadtwerke Remscheid werden Montag, den 19.10.2020, von Betriebsbeginn an, nicht fahren. Das bedeutet für die Fahrgäste, dass die Nachtexpresse von Sonntag auf Montag wie gewohnt verkehren. Über den weiteren Tagesverlauf am Montag und am Dienstag wird keine Buslinie fahren. Der Warnstreik im Nahverkehr wird komplette 48 Stunden andauern. Die ersten Busausfahrten werden voraussichtlich erst wieder – zu gewohnter Zeit – am Mittwoch gegen 4 Uhr erfolgen.

Das MobilCenter im Allee-Center wird am Montag und am Dienstag geschlossen bleiben. Der Ticketverkauf sowie die elektronische Fahrplanauskunft per Internet stehen aber weiterhin zur Verfügung. Allgemeine Fragen zu Tickets und Tarifen werden über die Verkehrshotline für Bus und Bahn unter: 01806 50 40 30* beantwortet. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit kommen.

Es liegen noch keine Informationen vor, ob in der kommenden Woche mit weiteren Warnstreiks zu rechnen ist und ob dann - neben dem Nahverkehr - auch die EWR GmbH und die H2O GmbH betroffen sind. Sofern konkrete Daten vorliegen, wird die Presse informiert. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis!

Remscheid radelte 91.000 Kilometer für Klimaschutz

Presseinformation der Stadt Remscheid

Die Kampagne „Stadtradeln“ wurde e beendet: Rund 490 Radlerinnen und Radler haben vom 19. September bis zum 09. Oktober an der Kampagne teilgenommen. Sie fuhren in 42 Teams, wobei das teilnehmerstärkste Team aus 127 Mitgliedern bestand. Gemeinsam legten sie in dem Aktionszeitraum rund 91.000 km mit dem Fahrrad zurück und sparten damit im Vergleich zum Autofahren 13 Tonnen CO2 ein. Dies entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von vier Pkw und trägt somit zu einem klimafreundlicheren Remscheid bei! Verglichen mit der Teilnahme an der Kampagne 2019, die bereits gut angenommen wurde, kann die diesjährige Teilnahme als voller Erfolg angesehen werden. Denn anders als im vergangenen Jahr hat sie nicht im Juni und bei angenehmen Temperaturen und an langen Tagen stattgefunden, sondern musste Corona bedingt in den Herbst verschoben werden. Die Witterungsbedingungen im diesjährigen Kampagnenzeitraum waren, abgesehen von ein paar sonnigen Tagen in der ersten Kampagnenwoche, nicht sonderlich angenehm. Regen, Wind und herbstliche Temperaturen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch nicht davon abgehalten, ihre Fahrräder ausgiebig zu nutzen und rund 30.000 km mehr zurück zu legen als im vergangenen Jahr. 

Teilnehmen konnten alle, die in Remscheid wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen. Das Teilnehmerfeld war daher bunt gemischt und es nahmen sowohl Vereine, Unternehmen als auch sechs Mandatsträgerinnen- und –träger teil. Im Durchschnitt legten die Radelnden 9 km am Tag mit dem Fahrrad zurück. Die Ergebnisübersicht finden Interessierte unter dem folgenden Link: www.stadtradeln.de/remscheid. Die aktivsten Teams und Einzelpersonen werden am 20. November um 17 Uhr im großen Ratssaal des Remscheider Rathauses von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unter Beachtung der dann gültigen Corona-Regeln ausgezeichnet. Eröffnet wurde die Kampagne mit einer Auftaktradtour am 19. September, die von dem Fachdienst Umwelt in Kooperation mit dem RV Adler Lüttringhausen organisiert wurde. An der zweistündigen Fahrradtour, die bei strahlendem Sonnenschein durch Remscheid führte, nahmen rund 40 Personen teil. Die Stadt Remscheid bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und wird die Kampagne aufgrund der großen Resonanz auch im kommenden Jahr durchführen.

Pachtvertrag für Hospiz-Grundstück ist beurkundet

Am Dienstag wurde der Pachtvertrag für das städtische Grundstück Bornefelder Straße 50 notariell beurkundet. Auf dem am Ortsausgang von Bergisch Born Richtung Hückeswagen gelegenen Areal wird das neue Hospiz entstehen. Weil sich das „für Remscheid und das Bergische Land überaus wichtige Projekt des christlichen Hospizes auf der Zielgraden befindet“, war Andreas Holthaus, der 1. Vorsitzender des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisches Land e. V., Im Rahmen des Festaktes der Stadt Remscheid zum Tag der Deutschen Einheit im Teo Otto Theater mit der Bürgermedaille der Stadt ausgezeichnet worden. Heute nun stellte Holthaus der lokalen Presse das neue Hospizgelände vor – gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze, Peter Siebel, Geschäftsführer der Hospiz-Betreibergesellschaft, Markus Hoymann, Vorstand des Caritasverbandes  Remscheid e.V., und Architekt Daniel Wiedenkeller. Von Peter Siebel stammten die Rasenstücke mit heimischen Gehölzen, die auf dem Grundstück anwachsen sollen, darunter Ilex und Hasel.

Wieder einzelne Lese- und Arbeitsplätze

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit dieser Woche haben Besucher/innen der Zentralbibliothek und der Stadtteilbibliotheken Lennep und Lüttringhausen wieder die Möglichkeit, sich etwas länger in ihrer Bibliothek aufzuhalten und auch vor Ort zu lesen und zu arbeiten. Die Wiederöffnung der Öffentlichen Bibliothek an allen drei Standorten ist problemlos verlaufen. Allerdings waren die Corona-bedingten Einschränkungen weitreichend. So standen keine Lese- und Arbeitsplätze zur Verfügung, und es fanden keine Veranstaltungen und Führungen statt. Da sich immer deutlicher gezeigt hat, dass die Bibliothek als Ort des Verweilens, des Lesens und Lernens dringend benötigt wird, wurde ein umfassendes überarbeitetes Hygiene- und Schutzkonzept erstellt, das vergangene Woche genehmigt worden ist. 

In den Stadtteilbibliotheken stehen nun wieder einzelne Sitz- und Verweilmöglichkeiten zur Verfügung. In Lennep dürfen sich ab sofort wieder sechszehn, in Lüttringhausen acht Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten. Für die Zentralbibliothek in der Scharffstraße gilt, dass auch dort wieder eine begrenzte Anzahl an Lese- und Arbeitsplätzen zur Verfügung steht. So darf ab sofort für die Dauer von maximal zwei Stunden wieder in der Bibliothek geschmökert und gelernt werden – wobei die Nutzung der Lese- und Arbeitsplätze auf maximal zwei Personen pro Gruppentisch begrenzt ist. Die Anzahl der Besucher/innen, die sich gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten dürfen, wurde auf dreißig Personen erhöht. Erste kleinere Veranstaltungen sind in Planung und werden in Kürze bekanntgegeben.

Schwebstoffe der Wupper bilden dicke Sedimentschicht

Ungewohnte Aussichten erwarten den Wanderer an der Wuppertalsperre unterhalb der Wupper-Vorsperre, nicht weit von der "Halbinsel" von Haus Hammerstein entfernt. Bis zur Einmündung des Kaffeekannentals hat sich die angestaute Wupper zurückgezogen und eine scheinbar ausgetrocknete, ungewöhnliche Landschaft hinterlassen. Da kommt der Laie ins Grübeln. Hatte das Tal der Wupper früher, als es die Talsperre noch nicht gab, tatsächlich eine so breite, flache Talsohle? Wurde der Boden eingeebnet, bevor mit dem Anstauen begonnen wurde? Oder hat sich im Laufe der Jahre dort eine dicke Schlammschicht abgesetzt? Susanne Fischer, Pressesprecherin, konnte Auskunft geben:

Das Flussbett wurde dort während des Baus der Wupper-Talsperre nicht verändert; dort war die Talaue der Wupper sehr flach. Vor dem Anstau der Talsperre wurde lediglich Bewuchs entfernt. Im weiteren Verlauf wird das (damalige und jetzt überstaute) Flusstal erheblich enger. Die Wupper-Vorsperre dient dazu, Schwebstoffe, die von der Wupper mitgeführt werden, vor der Hauptsperre aufzufangen. Dennoch gelangen nach vielen Betriebsjahren Teile dieser Sedimente aus der Vorsperre in die Hauptsperre, vor allem bei Hochwasser, wenn die Fließgeschwindigkeit sehr hoch ist. Die Sedimentablagerungen in der Hauptsperre, siehe Foto, haben eine vermutete Dicke von 30 bis 60 Zentimetern. Voraussichtlich für 2021/22 ist eine Entfernung von Sedimenten aus der Wupper-Vorsperre geplant.

Wer sich das Areal näher ansehen möchte: Ganz unten an der Wupper kann es schon einmal moorig werden. Der mittlere Bereich bergan ist von getrockneten, braunen Kräutern bewachsen. Ganz oben am Waldesrand hat man den schönsten Blick, muss aber manchen gestürzten Baum und viel Strauchwerk überwinden. Das Gelände von Haus Hammerstein darf nicht durchquert werden.

Stadt erlässt neue Allgemeinverfügung zu Corona

Pressemitteilung der Stadt

Im Sinne der regionalen Anpassung an das Infektionsgeschehen gemäß § 15a Coronaschutzverordnung hat die Stadt Remscheid heute eine neue Allgemeinverfügung zur Ergänzung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen erlassen und damit über die Verordnung hinausgehende Schutzmaßnahmen für das Stadtgebiet Remscheid angeordnet. Die Allgemeinverfügung mit bereits bekannten und auch neuen kontaktreduzierenden Maßnahmen tritt morgen in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 29. Oktober. Und das sind die neuen Regelungen, die ab morgen gelten:

Ziffer 3: Jetzt auch Mund-Nasen-Schutz auf festen Sitzplätzen: Das Betreten von Sport- oder Wettbewerbsanlagen ist nur durch maximal 150 gleichzeitig anwesende Zuschauer zulässig, sofern geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Steuerung des Zutritts sichergestellt sind.  Auf allen Sport- und Wettbewerbsanlagen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Ziffer 7: Genehmigungsmöglichkeit erst bei 7-Tage-Inzidenz, die an mehreren aufeinander folgenden Tagen unter 50 bleibt: Für private Feste nach § 13 Abs. 5 CoronaSchVO (mit vornehmlich geselligem Charakter aus herausragendem Anlass) außerhalb von Wohnungen mit zeitgleich 11 bis 25 erwarteten Personen gilt eine Genehmigungspflicht. Sofern die 7-Tage-Inzidenz in Remscheid an mehreren aufeinander folgenden Tagen auf einen Wert unter 50 gesunken ist, kann die Genehmigung für bis zu 50 Teilnehmer erteilt werden.

Ziffer 10: Personenbegrenzung und Maskenschutz bei Beerdigungen, standesamtlichen Trauungen und Zusammenkünften unmittelbar vor dem Ort der Trauung: Für Beerdigungen wird der zugelassene Teilnehmerkreis abweichend von § 13 (6) CoronaSchVO auf 50 Personen begrenzt. Bei mehr als 25 Personen sind alle Teilnehmenden verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Regelung gilt entsprechend für standesamtliche Trauungen und Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

Ziffer 11: Sperrstunde: Sollte der Wert der Neuinfektionen eine Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (=Inzidenzwert) binnen sieben Tagen überschreiten, dürfen gastronomische Einrichtungen nach dem Gaststättengesetz innerhalb geschlossener Gebäude sowie nach dem Gaststättengesetz einbezogene Bereiche außerhalb geschlossener Gebäude (Außengastronomie) in der Zeit von 23.00 Uhr – 06.00 Uhr nicht betrieben werden. Maßgeblich für die Beurteilung des Inzidenzwertes ist die tagesaktuelle Bekanntgabe des Robert-Koch-Institutes.

Ziffer 12: Alkoholverkauf:

Sollte der Wert der Neuinfektionen eine Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (=Inzidenzwert) binnen sieben Tagen überschreiten, ist sämtlichen Handelseinrichtungen innerhalb des Stadtgebiets in der Zeit von 23.00 Uhr - 06.00 Uhr der Verkauf alkoholischer Getränke untersagt.  Maßgeblich für die Beurteilung des Inzidenzwertes ist die tagesaktuelle Bekanntgabe des Robert-Koch-Institutes.

Diese Regelungen aus der Allgemeinverfügung vom 1. Oktober werden weiter fortgeführt:

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