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Bitte lassen Sie sich gegen Corona impfen

Pressemitteilung des Arbeitsministeriums NRW und der Krankenhausgesellschaft NRW

Kurz vor dem Start der Impfungen gegen das Coronavirus in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern wenden sich Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Jochen Brink, und der Vorsitzende des Pflegerates NRW, Ludger Risse, mit einem gemeinsamen Appell besonders an die medizinischen Fachkräfte: „Bitte lassen Sie sich gegen COVID-19 impfen und schützen Sie damit Ihre Angehörigen und sich selbst sowie die Ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten vor einer Ausbreitung des Virus.“ Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen erhalten nun zügig den Impfstoff, damit zuerst das in den Risikobereichen eingesetzte Personal gegen Corona geimpft werden kann. Landesweit können sich rund 90.000 Beschäftigte, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten, in dieser ersten Stufe gegen Corona impfen lassen.

„Die Impfungen gegen das Coronavirus bringen uns Licht am Horizont. Sie sind der wichtigste Baustein für den Weg zurück zur Normalität, auch wenn dieser Weg keine Kurzstrecke sein wird. Nach den Pflegeeinrichtungen werden wir nun mit den Impfungen in den Krankenhäusern beginnen – und zwar in den Bereichen, wo der Schutz gegen das Coronavirus besonders wichtig ist. Auch wenn es natürlich eine individuelle Entscheidung ist, sich impfen zu lassen oder nicht, appelliere ich daher an alle Beschäftigten: Lassen Sie sich bitte impfen! Zu Ihrem eigenen Schutz, aber auch zum Schutz Ihrer Familie, Ihrer Freunde und der Patientinnen und Patienten“, warb Minister Laumann für dieses Angebot. Dies schließe ausdrücklich das dort eingesetzte Personal in nicht-medizinischen Funktionen ein.

KGNW-Präsident Jochen Brink begrüßte, dass die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen nun die Corona-Impfung durchführen können: „Wir setzen auf eine hohe Bereitschaft bei unseren Ärztinnen und Ärzten, den Krankenpflegerinnen und -pflegern sowie allen anderen Beschäftigten, dass sie auch an dieser Stelle verantwortungsbewusst handeln und sich gegen Corona impfen lassen. Ihr enormes Engagement im Kampf gegen die Pandemie und um jedes Leben verdient höchste Anerkennung. Mit einer Impfung tragen sie dazu bei, dass wir diesen Kampf im begonnenen Jahr auch gewinnen können.“ Die jetzt eingesetzten Impfstoffe sind durch Studien umfassend geprüft und inzwischen weltweit millionenfach verabreicht worden, sie gelten nach allen vorliegenden Daten als sicher.

 „Die Bereitschaft zur Impfung, insbesondere bei den gut informierten Kolleginnen und Kollegen, ist sehr hoch“, erklärte der Pflegerat-Vorsitzende Ludger Risse. Gerade die Tatsache, dass die Impfstoffe in der EU nicht in einem beschleunigten Verfahren zugelassen worden sind, schaffe Vertrauen. Risse betonte: „Ich kann deshalb nur empfehlen, sich gründlich bei seriösen Quellen wie der Ständigen Impfkommission (STIKO) oder dem Robert Koch-Institut (RKI) zu informieren. Diese Impfung ist garantiert ungefährlicher als eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung. Es ist für mich keine Frage, dass ich mich selbst auch impfen lasse, wenn ich an der Reihe bin.“

Online-Wohngeldrechner auf aktuellem Stand

Pressemitteilung des Landesbetriebs IT.NRW

Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)  –nicht nur das Statistische Landesamt, sondern auch der zentrale IT-Dienstleister für das Land Nordrhein-Westfalen – hat die der neuen, ab 2021 geltenden rechtlichen Vorgaben zur Beantragung von Wohngeld termingerecht in den Online-Wohngeldrechner eingearbeitet und diesen jetzt wieder freigeschaltet. Auch die Downloadfunktion von ausfüllbaren Wohngeldanträgen nebst Anlagen steht zur Verfügung. Das Tool berechnet das Wohngeld jetzt nach neuem Recht unter Berücksichtigung des Betrags für die Entlastung bei den Heizkosten. Bürgerinnen und Bürger können ihre Anträge jetzt wieder bequem von zu Hause aus einreichen.

Bereits seit vielen Jahren bietet das Land Nordrhein-Westfalen für Haushalte, die unverbindlich und schnell prüfen möchten, ob sie Anspruch auf Wohngeld haben, im Internet einen Wohngeldrechner an. Diese Online-Anwendung wurde vom Landesbetrieb im Auftrag des Bauministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen (jetzt: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, MHKBG NRW) entwickelt. Das Programm steht im Internet unter der Adresse https://www.wohngeldrechner.nrw.de zur Verfügung. Auch ausfüllbare Wohngeldanträge und die entsprechenden Anlagen stehen auf der Internetseite zum Download bereit. In Nordrhein-Westfalen können aus dem Rechner heraus auch direkt Online-Anträge eingereicht werden.

IHK-Ehrenpräsident Friedhelm Sträter starb gestern

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Die Bergische IHK trauert um ihren Ehrenpräsidenten Friedhelm Sträter. Er verstarb gestern Abend im Alter von 70 Jahren. Sträter war von 1997 bis 2013 Präsident der IHK und wurde anschließend für seine herausragenden und beispielhaften Verdienste für die wirtschaftliche Selbstverwaltung im Bergischen Städtedreieck zum Ehrenpräsidenten ernannt. Der 1950 in Solingen geborene und gelernte Industriekaufmann übernahm 1968 nach dem frühen Tod seines Vaters den väterlichen Betrieb, die Sträter Stanzerei GmbH. In den folgenden Jahren baute er daraus eine Firmengruppe mit den Schwerpunkten Schneidwaren und Stanzteile für die Autoindustrie auf.

Neben seinem unternehmerischen Wirken war Friedhelm Sträter ehrenamtlich in außerordentlicher Weise engagiert. Von 1989 bis 2013 war er Mitglied der IHK-Vollversammlung. Von 1993 bis Mitte 1997 war er IHK-Vizepräsident und von 1997 bis 2013 dann Präsident. Darüber hinaus wirkte er viele Jahre beispielsweise im Bezirksausschuss Solingen oder im Ausschuss für Industrie, Technologie und Umwelt mit und setzte sich intensiv für den Solingen-Schutz ein. Sämtliche Ämter übte er stets mit viel „Herzblut“ aus.

Sein Augenmerk war beharrlich auf die Stärkung und Profilierung der Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck gerichtet. Als langjähriger Vizepräsident der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen (IHK NRW) in Düsseldorf und Mitglied des Vorstands des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin setzte er sich nachdrücklich für die Interessen der Region und ihrer mittelständisch geprägten Wirtschaft ein.

Unvergessen bleiben seine Verdienste um das Zusammenwachsen im Bergischen Städtedreieck und seine gelebte Vision von der Bergischen Großstadt. Ferner engagierte sich Friedhelm Sträter ehrenamtlich in den Vorständen des Industrieverbandes Schneidwaren und Bestecke e.V., des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung e.V., der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Schneidwaren sowie des Industrieverbandes Blech- und Umformtechnik. Friedhelm Sträter war darüber hinaus langjähriges Mitglied und Förderer der Wirtschaftsjunioren Solingen e.V., wo er für sein herausragendes Engagement vor einigen Jahren zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Überdies erhielt er die höchste Auszeichnung des Wirtschaftsjunioren-Weltverbandes „Junior Chamber International“ (JCI) und wurde als „Senator“ ausgezeichnet. Für seinen langjährigen Einsatz für die Bergische Universität Wuppertal wurde Friedhelm Sträter im Jahr 2008 außerdem zum „Ehrenbürger der Universität“ ernannt.

Im Jahr 2006 erhielt Friedhelm Sträter für sein Wirken um die Region das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, im Jahr 2012 wurde er dann sogar mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Die regionale Wirtschaft verliert mit Friedhelm Sträter einen außergewöhnlich engagierten und auch menschlich herausragenden Unternehmer, der sich wie kaum ein Zweiter für die Interessen der bergischen Wirtschaft eingesetzt und das Bergische Städtedreieck über Jahrzehnte mitgeprägt hat. Die Bergische IHK wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Buchung für Corona-Impfung ab 25. Januar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Landesregierung NRW hat den Start für die Corona-Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den zentralen Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. In seinem Schreiben stellt Gesundheitsminister Laumann eine telefonische und eine Online-Terminreservierung ab dem 25. Januar in Aussicht. Ab übernächsten Montag (25. Januar) sollen sich Menschen, die noch im Monat Januar 80 Jahre werden oder älter sind, mit den erforderlichen zwei Impfterminen in den lokal installierten Impfzentren – in Remscheid ist das die Halle West – ausstatten können. Damit die Terminvergabe reibungslos funktioniert, hat das Land sich entschieden, anstelle der bereits öffentlich angekündigten bundesweiten Servicenummer 116 117 eine kostenfreie 0800-Rufnummer einzurichten. Außerdem können Termine online über das Internet gebucht werden. Beide Kontakte werden noch bekannt gegeben. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Kreise und kreisfreien Städte aufgefordert, ein entsprechendes Informationsschreiben an alle über 80-Jährigen für den Versand zum 23. Januar vorzubereiten. In Remscheid sind diese Vorbereitungen bereits im vollen Gange. Hier werden zurzeit alle zutreffenden Kontakte anhand der Einwohnermeldedatei – wie bei den Wahlbenachrichtigungen auch – ermittelt. Einer pünktlichen Information aller über 80-Jährigen steht in unserer Stadt also nichts entgegen.

Ein Wehrmutstropfen bleibt: Über 80-jährige Menschen, die nicht ausreichend mobil sind, um die zentralen Impfzentren aufzusuchen, müssen sich noch einen Moment gedulden. Der aktuell verfügbare Impfstoff der Firma Biontech/Pfitzer kann nicht in häuslicher Umgebung verimpft werden, weil er in seiner Handhabung hoch empfindlich ist. Für ein Impfen zu Hause kommt daher nur ein weniger sensibler Impfstoff in Frage. Er ist allerdings noch nicht verfügbar.

Auch heute gibt es bedauerlicherweise weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 zu vermelden. Eine Remscheiderin im Alter von 92 Jahren und ein 88-jähriger Remscheider sind mit der Corona-Infektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 158 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3.064 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.804 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 102 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 379 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Das RKI meldete heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 123 (neue Corona-Infektionen auf 1000 Einwohner). Die Krankenhäuser melden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter vier intensivpflichtige Behandlungen (drei davon unter Beatmung).

SPD will rasche Öffnung des Wertstoffhofes

Pressemitteilung der SPD

Der Wertstoffhof Solinger Straße ist seit dem 16. Dezember 2020 geschlossen. Hierzu hat die SPD Ratsfraktion umfassende Fragen gestellt, um eine kurzfristige Wiedereröffnung zu ermöglichen und so wilde Müllkippen zu vermeiden. Dazu erklärt Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Derzeit bleibt für viele Remscheider nur der kostenlose Sperrmüllservice, weil der Wertstoffhof geschlossen ist. Auf die bisherige Leistung unserer TBR können wir stolz sein, denn Müllabfuhr, Schneeräumung oder Sperrmüll klappen trotzt Pandemie prima, da findet sich für den Wertstoff sicherlich auch eine gute Lösung! Die Schließung wurde mit der Pandemie begründet. Diese Einschränkungen werden aber vermutlich noch Wochen dauern. Wir bitten die Verwaltung, zu prüfen unter welchen Bedingungen eine schnelle Wiedereröffnung möglich ist.

Bereits jetzt wachsen die Müllberge vor den Containerstandorten. Im Frühjahr haben wir bereits feststellen können, dass die Remscheider während des Lockdowns ihre Keller und Speicher entrümpelten. Die Autofahrer in den Warteschlangen zum Wertstoffhof mussten, besonders zu den Stoßzeiten, sehr geduldig sein. Wir wollen auch in Zeiten der Pandemie einen einfachen Weg den größeren Müll und Grünabfälle zu entsorgen. Wir machen mit unserer Anfrage konkrete Vorschläge, wie trotz Corona eine Öffnung möglich ist, wie Online-Termine, ausgeweitete Öffnungszeiten und die strenge Kontrolle der Anlieferungen nur aus Remscheid, so gelingt dies auch in unserer Nachbarschaft im Oberbergischen oder Rheinisch-Bergischen Kreis.“

Einladung zum digitalen „Bürgerdialog Radverkehr“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die Entwicklungen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs zu informieren, über den Radverkehr in Remscheid zu diskutieren und ihre Anregungen zu geben. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens findet der Bürgerdialog am Dienstag, 19. Januar, um 17.30 Uhr als Videokonferenz statt (Dauer ca. zwei Stunden).  Um Anmeldung wird bis Montag, 18. Januar, unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de gebeten. Der Link für die zoom-Videokonferenz wird dann mitgeteilt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs und die weiteren Planungen in diesem Bereich zu informieren und die Ergebnisse gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Remscheid zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die konkreten Bedürfnisse der Radfahrenden für einen besseren Radverkehr zu erfahren und deren Vorschläge in den künftigen Planungen im Radverkehr zu berücksichtigen. So sollen möglichst bedarfsgerechte Verbesserungen für den Radverkehr in Remscheid erreicht werden.

Der Bürgerdialog wird gemeinsam von den Fachdiensten Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung sowie Umwelt durchgeführt. Der erste fand Ende 2019 statt. Es ist vorgesehen, den Bürgerdialog fortan jährlich stattfinden zu lassen, um der Bevölkerung einen regelmäßigen Sachstand zu der Thematik zu vermitteln und eine Mitsprache zu gewährleisten. Sollten Radfahrende ganz allgemeine Anregungen zum Radverkehr in Remscheid haben, können diese auch ganzjährig unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de eingereicht werden.

Kita-Gebühren werden Eltern erstattet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach einem Ratsbeschluss werden die Gebühren für November und Dezember 2020 den Eltern zurück erstattet, sofern die Kita, die Tagespflege oder die OGS als Folge behördlich verfügter Corona-Quarantäne geschlossen war beziehungsweise coronabedingt nur eine reduzierte Regelbetreuung angeboten werden konnte. Ein entsprechender Antrag ist bei der Kita, der Tagespflege und der OGS erhältlich. Für Januar 2021 hat das Land NRW mit den kommunalen Spitzenverbänden eine generelle Regelung vereinbart, die auch für Remscheid – vorbehaltlich einer Dringlichkeitsentscheidung im Rathaus – gültig sein wird. Hierbei erfolgt eine Rückerstattung bereits bezahlter Beiträge automatisch. Die durch entstehenden Einnahmeausfälle teilen sich das Land NRW und die Kommunen. Von diesen Regelungen werden viele Eltern betroffen sein. Die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Soziales und Wohnen tun alles, was möglich ist, für eine zeitnahe Bearbeitung. Mit längeren Wartezeiten ist leider trotzdem zu rechnen.

CDU will Schule kommunal neu denken

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Remscheid.

„Niemand war auf das Jahr 2020 vorbereitet. Niemand konnte die Ausmaße der Corona-Pandemie kommen sehen, und mit Sicherheit hat niemand solche Konsequenzen in sämtlichen Bereichen unserer Gesellschaft jemals für möglich gehalten. Schlagartig änderten sich unser Tagesablauf, unsere Routine, unser Miteinander, und für nicht wenige Mitglieder unserer Gesellschaft sind diese Veränderungen  - ja in gewisser Weise sogar eine ‚neue Realität‘ - existenzbedrohend. Das Adjektiv ‚historisch‘ ist für die aktuelle pandemische Herausforderung mit Sicherheit nicht zu hoch gegriffen“, sagt der schulpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Alexander Schmidt.

„Es steht außer Zweifel, dass neben allen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen, die ich an dieser Stelle durch Nichterwähnung nicht minder dramatisieren möchte, unsere Kinder mitunter die größten Leidtragenden sind. Hier geht es ganz konkret um Entwicklung, Sozialisierung und Bildung. Jeder einzelne Teilaspekt trägt unweigerlich zu einer unbeschwerten und glücklichen Zukunft bei und ist somit für die ganze Gesellschaft in allen Bereichen von unschätzbarem Wert. Doch können wir als Remscheider Kommunalpolitiker unseren Schülerinnen und Schülern ganz konkret helfen und sie unterstützen? Ja, das können wir. Dafür ist es zunächst einmal nötig, das Problem kurz- und mittelfristig zu betrachten“, erläutert Schmidt.

„Kurzfristig müssen wir ohne Wenn und Aber, ohne Überprüfung der finanziellen Verhältnisse und ohne jede Bedingung jede Schülerin und jeden Schüler in Remscheid mit dem gleichen Tablet inklusive Stift ausstatten. Denn zur Wahrheit gehört, dass lediglich die Ausstattung der bedürftigen Schülerinnen und Schüler nicht im Ansatz das Problem löst. 1. stellt die Finanzierung eines solchen Geräts auch viele Familien ohne direkte Bedürftigkeit – teilweise viele Familien des Mittestandes -  vor große Herausforderungen. 2. Es gibt durchaus zahlreiche Eltern, die aus diversen, teils ideologischen Gründen, von einer Anschaffung eines solchen Geräts unterhalb eines gewissen Alters des Kindes absehen. 3. Was früher galt, muss heute auch gelten. Wo jede Person das gleiche Buch und damit die gleichen Chancen (ausgehend vom Material) hat, so muss auch heute jeder die gleiche digitale Voraussetzung haben. Damit beziehe ich mich auf die gleiche Leistungsfähigkeit, die gleichen Funktionen, die gleichen Apps etc. Dies ist noch lange nicht bei allen Herstellern gegeben. Die Stadt ist als Schulträger hier gefragt, Bildungsgerechtigkeit herzustellen und jede Remscheider Schülerin und jeden Remscheider Schüler mit dem gleichen digitalen Endgerät auszustatten. Dies gehört in unseren Augen zur Lehrmittelfreiheit. Der digitale Wandel an Schulen darf nicht zu Ungerechtigkeiten in der Bildung führen“, so der CDU-Schulpolitiker.

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Studieren, aber was? – Schülerinfotage 2021

Pressemitteilung der Univerität Wuppertal

Abi – und dann? Diese Frage beschäftigt Hunderte von Schüler*innen jedes Jahr. Einen ersten Einblick in das vielfältige Studienangebot der Bergischen Universität geben die traditionellen Schülerinfotage an der Wuppertaler Hochschule. Vom 18. bis 29. Januar können sich Schüler*innen zwei Wochen lang über die mehr als 100 Studiengänge an der Bergischen Uni informieren. Coronabedingt finden die Schülerinfotage 2021 ausschließlich digital statt. Los geht es am Montag, 18. Januar, um 12 Uhr mit dem Vortrag „Wege zu einer guten Studienentscheidung“. Eine Anmeldung ist noch möglich unter zsb@uni-wuppertal.de">zsb@uni-wuppertal.de.

In insgesamt 38 Veranstaltungen erhalten Schüler*innen Infos über Studieninhalte, mögliche Fächerkombinationen, Bachelor- und Master-Abschlüsse sowie Zukunfts- und Arbeitsmarktperspektiven aus erster Hand. Studierende und Lehrende stellen zusammen mit Mitarbeiter*innen der Zentralen Studienberatung Studiengänge und Fächer an der Bergischen Uni vor, zeigen digital Räumlichkeiten und Einrichtungen und beantworten Fragen. Kurzvorträge und Präsentationen vermitteln den Schüler*innen einen lebendigen Eindruck von Lehre und Forschung an der Bergischen Universität. Alle Details zum Programm der Schülerinfotage unter www.zsb.uni-wuppertal.de/de/schuelerinfotage.

Der eigentlich als Auftakt zu den Schülerinfotagen geplante Bergische Primanertag wird auf die Zeit zwischen Februar und April verschoben. Weitere Informationen zum Primanertag unter www.primanertag.de. Die Schülerinfotage sind Teil der NRW-weit durchgeführten „Wochen der Studienorientierung“, die vom 18. Januar bis 5. Februar stattfinden. Alle Infos zu den landesweiten „Wochen der Studienorientierung“ unter www.zsb-in-nrw.de

Verzögerte Platzvergabe zum neuen Kita-Jahr

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die 61 Remscheider Kindertageseinrichtungen hatten sich ursprünglich verständigt, die Eltern ab heute (11.01.) darüber zu informieren, ob ihnen ein Kindergartenpatz zum 1. August angeboten werden kann. Alle Eltern wissen entsprechend Bescheid und warten natürlich auf positive Nachrichten. Nun jedoch starten alle Kitas heute in den eingeschränkten Pandemiebetrieb. Den Betrieb umzustellen, erfordert organisatorische Veränderungen, die im Moment mit Hochdruck geplant und umgesetzt werden. Die Info an die neuen Eltern kann sich nun an einzelnen Standorten etwas verspäten. Alle Einrichtungen versuchen jedoch, das im Januar zu schaffen.

"Rot" steht künftig verstärkt für Radverkehr

Wie vorgesehen in kleinen Schritten realisiert die Stadtverwaltung den städtischen Radverkehrsplan mit jährlichen Etatmitteln in Höhe von 100.000 Euro. Was für 2021 im „Maßnahmen- und Umsetzungsplan Radverkehr“ geplant ist, steht in diesem und im kommenden Monat auf den Tagesordnungen der vier Bezirksvertretungen, des Mobilitäts- und des Hauptausschusses. Im Laufe des Jahres sollen diesem Sachstandsbericht noch die zu den einzelnen Maßnahmen notwendigen Beschlussvorlagen folgen. Für den 19. Januar ist ein weiterer – digitaler – Bürgerdialog zum Radverkehr geplant. „ Dort sollen Wegepräferenzen, Wünsche und Ergänzungen der allgemeinen Öffentlichkeit ermittelt, bewertet und ggf. in der weiteren Planung berücksichtigt werden“, so die Verwaltung.

Markierungsmaßnahmen 2021 / 2022: Die Markierung von Radverkehrsanlagen im Straßenraum sieht die Verwaltung als schnelle und kostengünstige Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs an. Hierdurch würden auch weitere Lücken im Radverkehrsnetz geschlossen und der Straßenraum zugunsten schwächerer Verkehrsteilnehmer neugegliedert. Derzeit wird die Machbarkeit von Radverkehrsanlagen in den folgenden Bereichen geprüft: Dreherstraße, Gartenstraße, Nordstraße bergaufwärts, eventuell weitere Bereiche in Lennep und Lüttringhausen.
Auch sollen die Technischen Betriebe (TBR) den Radverkehr bei ihren geplanten Sanierungsmaßnahmen 2021 / 2022 berücksichtigen. werden. Dies betrifft Lindenallee (Barmer Straße – Lüttringhauser Straße), Lüttringhauser Straße (Lindenallee – OD Bundesautobahn), Lüttringhauser Straße (Ringstraße – Gartenstraße), Höhenweg, Bliedinghauser Straße und Wermelskirchener Straße. Zitat: „Alle Bereiche werden sukzessive im Laufe des Jahres geprüft …werden.“ Beschlussvorlagen sollen  folgen.

Aufstellflächen und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen: Zu den geplanten Markierungsmaßnahmen gehören vorgezogene Aufstellflächen vor Ampeln und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen – für die Verwaltung „aufgrund der positiven Resonanz und der erhöhten Aufmerksamkeit auf Radfahrende in hochfrequentierten Bereichen (beispielsweise Ein- und Ausfahrten, Einmündungen von Nebenstraßen usw.)“ ein geeignetes Mittel zur verstärkten Radverkehrsförderung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrende (siehe Beispiele der Verwaltung im Bild).

Öffnung von Einbahnstraßen: Gemäß der StVO-Novelle des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur soll der Straßenverkehr „noch sicherer, klimafreundlicher und sozial gerechter“ werden. Dazu gehört auch die Förderung des Fuß- und Radverkehrs durch vermehrte Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrende in Gegenrichtung bei Erfüllung bestimmter Kriterien (Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h, eine ausreichende Begegnungsbreite, übersichtliche Verkehrsführung auch an Kreuzungen und Einmündungen, notfalls ein Schutzraum für den Radverkehr). „Unter Beachtung dieser Voraussetzungen wird die Verwaltung jede mögliche Öffnung einer Einbahnstraße für den Radverkehr der Politik zum Beschluss vorlegen.“

Radabstellanlagen (Radbügel): Vorrang haben hier vorerst Standorte an öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Einkaufszentren, Rathäusern/Ämtern usw. Aufgrund der ungünstigen topographischen Bedingungen für Radfahrende in Remscheid geht die Verwaltung davon aus, dass der Anteil an t Pedelecs / E-Bikes bereits weiter ansteigen wird. Für diese sind sichere Abstellboxen in der Stadt bisher nicht vorhanden, zudem fehlen auch größere Sammelabstellanlagen oder Radstationen. Geplant sind n ach Angaben der Verwaltung Radboxen an den vier Schienenbahnhöfen in Lüttringhausen, Lennep, Hbf. Remscheid und Güldenwerth. Als geeignetes System hierfür wird das vom VRR angebotene „Dein Radschloss“ gesehen. Die Stellplätze lassen sich online (via Internet oder VRR-App) reservieren und buchen. In die Radboxen soll eine Lademöglichkeit für Pedelecs und E-Bikes integriert werden.

Verlängerung Balkantrasse vom Bahnhof Lennep bis nach Wuppertal: Bis die Streckenführung parallel zu den Gleisen realisiert werden kann, schlägt die Verwaltung die Alternativ-Strecke vom Haltepunkt Bf. Lennep bis zum Ende der Lüttringhauser Straße (Knotenpunkt Ringstraße) vor. Über weitere Markierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren in Lüttringhausen (z.B. Lindenallee und Barmer Straße) könne die Alternativ-Strecke bis zur Grenze nach Wuppertal verlängert werden.

„Radweg Mixsiepen“: Planungsmittel wurden als investive Maßnahme für den kommenden Doppel-Haushalt angemeldet. Der erste Abschnitt soll über den Bebauungsplan 673 gesichert werden.

Corona-Schutzimpfungen gehen Dienstag weiter

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat die nächste Corona-Schutzimpfung angekündigt. Am kommenden Dienstag, 12. Januar, wird eine Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung mit 138 Impfdosen des BioNTech-Impfstoffs beliefert. Die Verimpfung des Impfstoffs erfolgt am selben Tag.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 177 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 3.052 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.775 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 100 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 397 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter vier intensivpflichtige Behandlungen (drei davon unter Beatmung. Das RKI meldete heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 131,1 (neue Corona-Infektionen auf 1000 Einwohner). Tendenz steigend!