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Digitales? – „Bislang geringe Nachfrage“!

Eine Abfrage bei den 15 Alten- und Pflegeeinrichtungen in Remscheid zur digitalen Grundversorgung für die Bewohnerinnen und Bewohner ergab im Juli folgendes Bild: In zehn der 15 Remscheider Pflegeeinrichtungen ist die digitalen Grundversorgung bereits komplett sichergestellt ist. In den übrigen fünf Einrichtungen ist die digitale Grundversorgung bislang nur teilweise bzw. eingeschränkt sichergestellt. „Jedoch laufen in allen dieser fünf  Häuser bereits konkrete Planungen zur uneingeschränkten Nutzung des Internets für alle Bewohnerinnen und Bewohner“, teilt die Verwaltung zur Sitzung des Seniorenbeirats am 20. August mit. Acht Häuser hatten die Umfrage mit dem Hinweis „Bislang geringe Nachfrage“ beantwortet.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Pausenbrotdosen für die I-Dötzchen. Energie ist eines der Hauptthemen der EWR: „Als Remscheider Dienstleister versorgen wir unsere Kunden neben vielen weiteren Produkten und Dienstleistungen vor allem mit Energie. Und zum neuen Schuljahr gibt´s für die neuen Erstklässler wieder die beliebten Schulbrotdosen. Sie helfen dabei, die kleinen Schüler mit der nötigen Energie für ihren Schulalltag zu versorgen“, sagt Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH. Über 1.000 Erstklässler in 24 beteiligten Remscheider Schulen erhalten eine Brotdose. Das ermöglicht es, Müll zu sparen, die Umwelt zu schonen – und Kinder gesünder zu ernähren. In der EWR-Brotdose sind Brote, Gemüse, Obst gut aufgehoben. Einfach mal hochgerechnet: 1.000 Schüler nutzen an 200 Schultagen im Jahr die Brotdose – das spart 200.000-mal im Jahr Verpackungsmüll und kann zugleich zu gesünderer Ernährung der Schüler beitragen. Genug gute Gründe für die EWR, um die Aktion, die in den Vorjahren gut angenommen wurde, fortzusetzen.

Mit dem blauen Cabrio-Doppeldeckerbus durch Remscheid. Die drei Stadtmarketingorganisationen von Remscheid, Solingen und Wuppertal, die Münsteraner Stadtrundfahrten GmbH und der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. gehen am Freitag, 4-.Juli, mit ihrem neuen blauen Cabrio-Doppeldeckerbus, der „Bergischen Rundfahrt“ und den Stadtrundfahrten durch Remscheid, Solingen und Wuppertal in den Publikumsbetrieb. Die örtlichenb Touren ab Remscheid finden statt jeden 2. Sonntag im Monat von 16 bis 18 Uhr (am 13. September und 11. Oktober). Startpunkt ist der Bismarckturm am Remscheider Stadtparks. Einen Einblick in die Remscheider Industrie bieten die Unternehmen Wurm GmbH & Co. KG, die Feilenfabrik Ernst Ehlis und das Unternehmen Vaillant GmbH. Erleben Sie außerdem die Historie Remscheids, wenn Sie am Adolf-Clarenbach-Denkmal, dem Deutschen Werkzeugmuseum und dem Deutschen Röntgen-Museum vorbeikommen. Die letzte Station ist das Remscheider Sana-Klinikum. Ein ausgebildeter Stadtführer, der die Gäste während der Tour im Bus begleiten wird, vermittelt über eine Lautsprecheranlage Informationen über die Sehenswürdigkeiten der Stadt Remscheid. Die „Bergische Rundfahrt“ (des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.) führe vorbei an alten bergischen Fachwerkhäusern und durch die abwechslungsreiche Remscheider Landschaft, so die Veranstalter.

Erstellung eines Fotobuches für Fortgeschrittene. Sie haben bereits ein Fotobuch erstellt und stehen nun vor der Frage, wie Sie die Seiten noch besser oder schöner gestalten können? In diesem VHS-Kurs lernen Sie am Samstag, 15. August, von 10 bis 16.30 Uhr im Ämterhaus am Ebertplatz, Raum 129, wie Ihnen das mit wenig Aufwand gelingt. Hierzu werden Sie verschiedene Möglichkeiten für das Seitenlayout kennenlernen. Sie werden lernen, wie man Fotos bearbeitet: wie man rote Augen entfernt, zuschneidet, schwarz-weiß einfärbt oder Fotos in ein Foto integriert. Wir werden uns außerdem mit dem Werkzeug der Textgestaltung beschäftigen und lernen, wie man Videos in ein Fotobuch einbindet. Grundvoraussetzung für diesen Kurs ist, dass Sie sich mit der Dateistruktur von Windows auskennen und schon einmal selbst ein Fotobuch erstellt haben, welches Sie zum Kurs mitbringen können. Kursleitung: Peter Bux. Entgelt: 38,40 Euro.

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Neuer Tourismus-Auftritt der Stadt für 183.000 Euro

Wuppertals Internet-Relaunch konnte nicht überzeugen“ überschrieb der Waterbölles am 26. November 2019 die Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Grünen. Darin hieß es am Ende auch der touristische Auftritt der Stadt Remscheid werde überarbeitet, Der neue touristische Auftritt werde voraussichtlich im Frühjahr 2020 fertig werden. Im Beirat für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen steht das Thema am 19. August auf der Tagesordnung: Außerplanmäßige Mittelbereitstellung zum Relaunch www.remscheid.de im Produkt ‚Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation‘“. Eine Trennung der touristischen Webpräsenz vom Verwaltungsauftritt sei vorteilhaft, so die Verwaltung, um konsequent nutz- und zielgruppenorientierte Informationen bereitzustellen. Entsprechend seien bereits zahlreiche Kommunen verfahren. Auch ermögliche  ein getrennter Tourismusauftritt die Nutzung wichtiger und ansprechender technischer Möglichkeiten, die auf der Site www.remscheid.de  aus Sicherheitsgründen nicht möglich wären.

Mit einem ansprechenden touristischer Internetauftritt mit den Schwerpunkten Tourismus, Freizeit und Kultur hat die Stadt eine Agentur beauftragt. In der Vorlage heißt es, dieser werde vor den Sommerferien 2020 online gehen. Tatsächlich aber – Corona geschuldet? – ist die Rubrik „Remscheid & Tourismus“ immer noch Teil der städtischen Homepage, und hat ihr Aussehen auch nicht verändert.

Mittel für den Tourismusauftritt wurden im Rahmen der Beschlüsse zum Doppelhaushalt 2019/2020 bereitgestellt. In diesem Jahr werden für die Herstellung des Verwaltungsauftrittes 154.000 Euro benötigt – für Konzeption und Design 50.000 €, die technische Umsetzung 70.000 € sowie für Erweiterungen, sonstige Schnittstellen, Microsite, Bildrechte, etc. 34.000  €. Mehraufwendungen von 29.000 €  fallen an für, Zitat, „externe Unterstützung, Bilder, Unterstützung leichte Sprache, Migration alter Auftritt, Schulungen, Formularanpassungen etc.), 15.000 €  für kurzfristig Beschäftigte und 14.000 € für Sach- und Dienstleistungen.“ Macht in der Summe 183.000 Euro. Ab dem Haushaltsjahr 2021 werden die jährlich benötigten 21.500 € direkt im Produkt „Repräsentation und Öffentlichkeitsarbeit“ eingeplant.

OB-Kandidaten stellen sich Unternehmern vor

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Vor der Kommunal- und Oberbürgermeister-Wahl am 13. September wollen die Wirtschaftsjunioren Remscheid mit Oberbürgermeister-Kandidaten ins Gespräch kommen und deren politische Positionen genauer kennenlernen. Sie haben die Bewerberinnen und Bewerber für das höchste Amt der Stadt deshalb zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Darauf weist jetzt die Bergische IHK hin. Die Veranstaltung findet am 17. August ab 18.30 Uhr im Hugodrom, Jägerwald 15, statt. Trotz der herausfordernden Corona-Situation ist die Veranstaltung als Präsenzveranstaltung geplant, natürlich unter Beachtung aller Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Alle Mitgliedsunternehmen der Bergischen IHK sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, eine vorherige Online-Anmeldung ist aber erforderlich. Das Anmeldeformular enthält zudem die Möglichkeit, schon im Vorfeld der Veranstaltung Fragen an die Kandidaten zu formulieren, die dann in der nach Möglichkeit von den Moderatoren aufgegriffen werden. Online-Anmeldung unter: bergische.ihk.de/podiumsdiskussion-remscheid.

Coronatests primär bei den Hausärzten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Freiwillige Testungen für Beschäftigte an Schulen, Kindertageseinrichtungen und Reiserückkehrende finden primär bei den Hausärzten statt. Für alle Testpersonen, die nicht hausärztlich versorgt werden oder deren Hausärzte keine Tests durchführen, hat die Kassenärztliche Vereinigung folgende Alternativen geschaffen: Das Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung auf dem Gelände Sana-Klinikum/Burger Straße (ehemals Fieberambulanz) bietet Testmöglichkeiten in der Woche vom 10. bis 14. August jeweils von 11 bis 15 Uhr an. Terminabsprachen sind nicht möglich, mit Wartezeiten muss gerechnet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über das Büro der Kassenärztlichen Vereinigung Kreisstelle Stadt Remscheid Telefon (02191) 13-4458 eine Liste von Hausärzten zu erfragen, die zusätzliche Testmöglichkeiten anbieten.

Seit dem 3. August haben alle Beschäftigen in Kindertageseinrichtungen sowie alle Kindertagespflegepersonen die Möglichkeit, sich bis zu den Herbstferien 14-tägig freiwillig auf Kosten des Landes auf das Coronavirus testen zu lassen. Hierzu gibt es eine Vereinbarung des Landes mit der Kassenärztlichen Vereinigung, in der das genaue Procedere festgehalten ist. Details hierzu können der Presseerklärung des Landes NRW entnommen werden: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/kostenlose-corona-tests-fuer-beschaeftigte-schulen-und-der-kindertagesbetreuung-ab.

Die für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen geltende freiwillige Testmöglichkeit auf Kosten des Landes Nordrhein-Westfalen gilt mit der Aufnahme des Regelbetriebs nach den Sommerferien auch für alle an öffentlichen und privaten Schulen tätigen Personen. Im Zeitraum 10. August bis 9. Oktober können sich die Beschäftigten alle 14 Tage freiwillig testen lassen. Die Organisation der Testungen erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Für Rückkehrende aus Risikogebieten gilt seit heute eine Testpflicht. Wer dann aus einem Risikogebiet einreist, muss ein aktuelles negatives Testergebnis mitbringen oder sich nach der Rückkehr testen lassen. Die Tests sind für die Reisenden kostenlos. Zu den internationaler Risikogebieten zählen viele beliebte Urlaubsdestinationen wie Ägypten, USA, Türkei, die Malediven oder Südafrika. Und auch viele Balkanstaaten wie Albanien, Bosnien und Herzegowina oder Serbien gehören dazu (Bezugsquelle https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html).

Über die Corona-Pflichttests ab Samstag, 8. August, informiert die Bundesregierung hier: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/pflichtests-kommen-1774748.

Vier Neuerkrankungen mehr als am Vortag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 30 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Darüber hinaus gibt es 124 nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie in Verdacht stehen, sich angesteckt zu haben. Davon sind 47 Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Risikogebieten in gesetzlicher Quarantäne, die im Regelfall einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise umfasst. Bis heute gibt es insgesamt 291 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider, also 4 Personen mehr als am Vortag. Von ihnen sind 261 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 243 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Es befinden sich in Remscheid zwei an COVID-19 erkrankte Personen in stationärer Behandlung. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Neuer Bauplan der Stadt erregt die Gemüter

Wie sagte die Bauverwaltung einst vor dem Bau des „Aldi-Riegels“ an der Fichtenstraße den Eigentümern der gegenüberliegenden Einfamilienhäuser, als diese weiterhin einen freien Blick auf den Stadtkegel forderten: „Niemand hat ein Recht auf freie Aussicht“. In der damaligen Bürgerversammlung zur Bebauung des Alten Flugplatzes auf dem Hohenhagen existierten die Ein- und Mehrfamilienhäuser an der Straße „Am Sieper Park“ bereits oder waren in der Planung (1950er und 1960er Jahre). 30 Bewohner von dort trafen sich gestern um 11 Uhr mit Bezirksbürgermeister Otto Mähler auf dem kleinen Kinderspielplatz Sieper Park 29 zu einer Bürgersprechstunde. Mähler hatte eingeladen, weil sich in der Bürgerschaft (wie damals auf dem Hohenhagen) Widerstand regt gegen einen Bebauungsplan, der auf einer freien Grünfläche (im Besitz der Stadt Remscheid) eine Wohnbebauung vorsieht.

Über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 671 hat die Politik zu entscheiden. Der Bezirksvertretung Alt- Remscheid steht ein Anhörungsrecht zu. Doch nachdem Otto Mähler die Bedenken der Anwohner gehört hatte, sah er für die Politik Beratungsbedarf und setzte den Punkt von der Tagesordnung ab (am Nachmittag waren die Anhänge hierzu im Ratsinformationssystem der Stadt schon nicht mehr zu öffnen). Das macht eine weitere Behandlung des Aufstellungsverfahrens erst nach der Kommunalwahl wahrscheinlich.

Was plant die Verwaltung? Der neue Bebauungsplan betrifft ein 1.186 m² großes städtisches Eckgrundstück, für das seit dem 13.10.1958 der rechtsverbindliche Durchführungsplan (DP) Nr. 52 besteht – im östlichen Teil als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Kinderspielplatz und im westlichen Teil als Straßen und Wegefläche (Parkplätze). Von diesem Grundstück soll eine ca. 404 m² große, stark abschüssige Teilfläche (im Winter eine Rodelbahn) als allgemeines Wohngebiet mit einer überbaubaren Fläche von 150 m² umgewidmet werden, auf der auch Garagen und Stellplätze errichtet werden dürfen. Dabei müssen zwei größere Bäume, die unter die Baumschutzsatzung der Stadt Remscheid fallen, durch die Festsetzung eines fünf Meter breiten Grünstreifens „langfristig planungsrechtlich in ihrem Bestand gesichert“ werden.

„Der Spielplatz entspricht den Anforderungen des am 20.2.2006 von der Stadt Remscheid beschlossenen Spielflächenbedarfsplans, der für Spielplätze der Kategorie B eine Mindestgröße von 400 m² vorsieht“, so die Verwaltung. Auch diese Spielfläche soll erhalten bleiben und planungsrechtlich gesichert werden, ebenfalls die Grünfläche nördlich der öffentlichen Straßenverkehrsfläche (als öffentliche Grünfläche festgesetzt) sowie der bestehende Parkplatz „in seiner jetzigen Form und Größe“. Geplant ist, in dem neuen B-Plan eine ca. 30 m² große bestehende öffentliche Grünfläche als private Grünfläche festzusetzen, die als Garten zu der neuen Wohnbebauung gehören soll.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zum B-Plan Nr. 52 geht auf einen Auftrag der Politik zurück, sich im Stadtgebiet nach Grundstücken aus dem Besitz der Stadt umzusehen, die sich  für eine Wohnbebauung eignen könnten. Die am Sieper Park „entdeckte“ freie Fläche steht bereits seit Februar in der Vermarktungsliste der Wirtschaftsförderung. Zitat aus der aktuellen Beschlussvorlage: „Somit ergibt sich für die Stadt Remscheid … die Möglichkeit, diese Teilfläche als Baugrundstück  zu verkaufen und dringend benötigte Wohnbauflächen, welche am Markt nachgefragt werden, anbieten zu können.“

Darüber sind die Bewohner der kleinen, relativ dicht mit Ein- und Mehrfamilienhäusern bebauten Siedlung gar nicht erfreut. Zu ihrer Vermutung, der Plan werde „gekippt“, wenn sich möglichst alle Anwohner dagegen aussprechen würden, äußerte sich Bezirksbürgermeister Otto Mähler nicht. Nur so viel: „Ihre eigenen Interessen zu wahren ist Ihr gutes Recht!“ Dahinter steht die Sorge der Anwohner, die Parkraumsituation im Quartier könne noch katastrophaler werden, als sie heute schon ist, wie Dieter Kroll und Martin Rogalla betonten. Denn neue Wohnungen bedeuten auch zusätzliche Pkw an der schmalen Straße, auf der schon jetzt das Durchkommen für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr schwierig ist. Gewiss, es gibt auch Garagen neben den Wohnhäusern. Doch die wurden vor 60 Jahren für weitaus schmalere Autos geplant als jene, die heute im Mode sind…

Die Straße am Sieper Park müsse ihren Namen auch künftig gerecht bleiben, und das bedeute: „Hände weg von der Grün- und Spielfläche“, forderte ein anderer Anwohner unter dem Beifall der Umstehenden. Wenn schon neue Wohnungen, dann könnten sie doch auf dem Gelände der benachbarten Kleingartenanlage entstehen, hieß es gegen Ende der Bürgerversammlung. Das aber wurde nicht weiter vertieft.

Auch schriftlich haben Anlieger im Rathaus gegen das Neubauprojekt Einwände erhoben. Sie befürchten, dass die künftigen Nachbarn Einsicht nehmen könnten auf ihre Grundstücke und ihre Wohnungen. Das würde ihre Wohlfühlatmosphäre beeinträchtigen. Dazu heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung, bei der Straße Am Sieper Park handele es sich um einen innerstädtischen Bereich, und Nachverdichtungen im Innenbereich seien einer baulichen Entwicklung im Außenbereich immer vorzuziehen. „In einem bebauten innerstädtischen Wohngebiet müssen Nachbarn grundsätzlich hinnehmen, dass Grundstücke … baulich ausgenutzt werden und es dadurch zu Einsichtsmöglichkeiten kommt.“

­ Bis zu sechs Stunden in der Schule mit Maske

Mit welchen strengen Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen nach Ferienende rechnen müssen, geht aus einer Mitteilung von Thomas Benkert, Leiter des Röntgen-Gymnasiums, auf der Homepage der Schule hervor. Zitat: „Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, ich hoffe, Ihr konntet Euch in den Ferien erholen und Kraft für den Start ins neue Schuljahr tanken. Die Frage nach der Form des Unterrichtes hat unsere Ministerin am Montag beantwortet. Das umfangreiche Dokument des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen zur „Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres2020/2021“ findet Ihr auf www.schulministerium.nrw.de. Hier einige wichtige Punkte:

  • Im Schulgebäude und auf dem gesamten Schulgelände besteht für alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.
  • Die Mund-Nase-Bedeckung muss von den Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht getragen werden.
  • Die Eltern beziehungsweise Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, eine Mund-Nase-Bedeckung zu beschaffen.

Weitere Details werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. Ich freue mich, Euch gesund und munter wieder zu sehen.“

Darauf aufmerksam machte den Waterbölles gestern Peter Lange: „ Ich finde das ziemlich heftig bei ­ bis zu sechs Stunden in der Schule und mehr, und das ausschließlich mit Maske! Das finde ich als Vater problematisch, bin sonst nicht so zimperlich…!“

Konzept für angepassten Schulbetrieb tut Not

Der DGB-Kreisvorsitzende Peter Lange. Foto: prtivat. Pressemitteilung des DGB Remscheid

Trotz steigender Infektionszahlen soll nach den Ferien ein angepasster Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Demnach sollen alle Schülerinnen und Schüler ab der 5 Klasse dauerhaft einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Grundschulkinder sind in NRW von dieser Regelung ausgenommen.

Die Maskenpflicht im Unterricht sei pädagogisch schwierig. Ehrlicher wäre das Eingeständnis gewesen, dass das schulische Angebot angepasst werden müsse, da das Abstandsgebot auch in Schulen gelten müsse, erklärt Peter Lange, DGB Vorsitzender in Remscheid (Foto). „Oftmals werden die Schulen mit ihren Aufgaben und Regelungen alleine gelassen. Es fehlt an einem klaren, umsetzbaren pädagogischen Konzept.,“ 

Die Corona-Krise mache deutlich, dass in den Schulen die digitale Zeit verschlafen wurde. Hier sei das Land in der Pflicht, die Schulen und damit auch die Schülerinnen und Schüler zu entlasten. Erfreut nimmt der DGB in der Region Düsseldorf Bergisch Land die jetzigen Maßnahmen zur Digitalisierung zur Kenntnis: „Dieser Schritt wurde lange von uns Gewerkschaften erstritten. Jetzt gehe es darum, dass die Umsetzung für die Förderrichtlinien schnell und effektiv umgesetzt wird!“

Der DGB Remscheid fordert NRW-Schulministerin Gebauer auf, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Peter Lange: „Schulen brauchen Rückendeckung, wenn sie individuelle Lösungen finden müssen – z. B. wegen des absehbaren Lehrkräftemangels oder der räumlichen Voraussetzungen. Wir brauchen auch für die Schulen eine gute und funktionierende Infrastruktur, gut ausgebildete Lehrkräfte, passende technische Ausstattung und zukunftsweisende Konzepte.“

Schwanenteich-Baustelle wird jetzt eingerichtet

Sanierung des Schwanenteichs beginnt im Januar“, überschrieb der Waterbölles am 24. Dezember 2018 eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid, in der die Sanierung des vom Eschbach durchflossenen Schwanenteichs an der Mebusmühle angekündigt wurde. Inzwischen ist vom Schwanenteich nichts mehr zu sehen, berichtete der Waterbölles am 14. Juni 2019 (siehe Foto). Und am 22. August 2019 hieß es: „„Teichsanierung dauert spätestens bis September 2020“. Vorgesehen waren ab Oktober Rückbau und Entschlammung des Schwanenteichs, der Umbau des Zulaufs, der Rückbau des Auslaufbauwerks sowie die Verlegung von Eschbach und Tenter Bach. Letzterer soll auf einer Länge von ca. 170 Metern neu trassiert werden und dann in den Eschbach münden.

Warum sich dieser Zeitplan nicht hat einhalten lassen, geht aus der jüngsten Mitteilung der Verwaltung an die BV Süd nicht hervor (an Corona kann es wohl nicht gelegen haben). Tatsache ist jedenfalls: Am 13. Mai 2020 erfolgte die öffentliche Ausschreibung. Bis zum 9. Juni lagen vier Angebote vor. . Mit dem preisgünstigsten Bieter, der Firma Vornholt GmbH aus Borken, wurde am 22. Juni gesprochen. Und das so genannte das Baustartgespräch fand am Schwanenteich am 15. Juli statt. Mit der Einrichtung der Baustelle soll nun in der kommenden Woche begonnen werden. Dann bleiben die Anliegerstraße und die Wanderwege im Bereich des Schwanenteichs für Fahrzeuge wie auch für Fußgänger für ca. sechs Monate gesperrt, also voraussichtlich bis Mitte Februar 2021.

Das weitere Vorgehen nach Angaben der Stadt: „Zunächst wird der östliche Teil des Teiches entschlammt. Danach erfolgen der Rückbau der Fußgängerbrücke und die Verlegearbeiten für die Versorgungsleitungen. Anschließend wird das neue Gewässerbett des Tenter Baches in trockener Bauweise angelegt. Nach Herstellung der Wasserüberleitungen und des neuen Teichdammes wird der westliche Teil des Teiches entschlammt. Anschließend wird das massive Auslaufbauwerk und durch ein Maulprofilrohr ersetzt,  welches  eine  durchgängige  Gewässersohle  gewährleistet.  … Durch Verbindung der zwei Inseln in der Mittel des Schwanenteichs erfolgt eine bauliche Trennung zwischen Teich und Eschbach. Nach Herstellung des neuen Bachbettes wird der Schwanenteich mittels einer Rohrleitung mit Wasser aus dem Eschbach gespeist. (…) Aktuell informiert eine Schautafel am Parkplatz an der Intzestraße über die Ziele der Baumaßnahme.“

Sonniger Berufsstart für den Sparkassen-Nachwuchs

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Im August haben vier junge Damen und vier junge Herren ihre Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid begonnen. Die erste Ausbildungswoche beschert den neuen Sparkassen-Azubis Bilderbuchwetter. Bei strahlend blauem Himmel wurden sie von den Sparkassen-Vorständen Michael Wellershaus, Peter Hardebeck und Herbert Thelen sowie von Ausbildungsleiterin Jutta Fricke willkommen geheißen.  

Es sind besondere Zeiten, in denen die angehenden Bankkaufleute und der künftige „Kaufmann für Digitalisierungsmanagement“ ins Berufsleben starten. Auf den Verlauf der Ausbildung und den Ausbildungserfolg soll Corona aber natürlich keinen Einfluss haben, versichert Jutta Fricke. „In der Einführungswoche stehen zunächst die Vorstellung der Abteilungen, erste Einblicke ins Unternehmen und auch ein Social-Media-Workshop auf dem Programm. Und dann geht’s auch schon los mit dem ersten Einsatz in den verschiedenen Geschäftsstellen. Dort freuen sich die Kolleginnen und Kollegen auf unseren neuesten Sparkassen- Nachwuchs“, ergänzt die Ausbildungsleiterin.

Den Wert einer fundierten Berufsausbildung verdeutlichte Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid: „Eine qualifizierte Ausbildung steht am Anfang eines erfüllten Berufslebens und persönlicher Perspektiven – heute mehr denn je.“ Bewusst setze die Sparkassen-Ausbildung frühzeitig auf Eigenverantwortung unter Begleitung der erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Und genauso freuen wir uns auf Eigeninitiative und die Kreativität unserer jungen Kolleginnen und Kollegen“, betont Peter Hardebeck, Mitglied des Sparkassen-Vorstands. Auf die vielfältigen Karrieremöglichkeiten wies Vorstandmitglied Herbert Thelen hin: „Je nach Interesse und individueller Begabung gibt es die unterschiedlichsten Wege, sich in unserem Haus nach Ausbildungsabschluss fortzubilden und weiterzuentwickeln.“

Für die Sparkassen-Neulinge geht es jetzt erst einmal darum, das Unternehmen und seine Abläufe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich die Kundinnen und Kunden kennen zu lernen. Zurzeit werden bei der Stadtsparkasse Remscheid 21 Nachwuchskräfte in den Berufsfeldern Bankkaufmann/-frau, Versicherungskaufmann/-frau, und Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement ausgebildet.

Auch für das nächste Jahr sucht die Stadtsparkasse Remscheid wieder Auszubildende. Alle Informationen und das Online-Bewerbungsverfahren gibt es auf der Internetseite www.stadtsparkasse-remscheid.de in der Rubrik Ausbildung und Karriere. Darüber hinaus ist Jutta Fricke unter der E-Mail jutta.fricke@stadtsparkasse-remscheid.de erreichbar. (Ann-Kristin Soppa)

Ergebnisse "in einer zusammengefassten Form"

In der Bezirksvertretung Remscheid wird das Büro GUUT GmbH aus Bochum die bisherigen Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchung im Bereich Alleestraße " am 11. August "in einer zusammengefassten Form" präsentieren, mit denen es von der Stadt Remscheid im November 2019 beauftragt worden war. Diese vom Rat der Stadt am 4. Juli 2019 beschlossene Untersuchung ist die Voraussetzung für das Sanierungsgebiet Alleestraße mit dem Ziel, diesen Bereich „als Hauptzentrum der Stadt Remscheid langfristig in seiner zentralörtlichen Funktion zu stärken, u. a. durch folgende Maßnahmen:

  • Die vorhandenen Potentiale der Alleestraße sind wieder als Mittelpunkt des öffentlichen Lebens neu aufkommen zu lassen.
  • Da der Einzelhandel in seinem Bestand deutlich zurückging, sind parallele Nutzungen, wie Kultur, Freizeit, Sport und Gastronomie insgesamt zu unterstützen.
  • Aber auch der Einzelhandel ist, soweit es sich um perspektivisch nachhaltige und qualitätsvolle Angebote handelt, zu fördern.
  • Als Wohnstandort ist die Alleestraße in der Qualität ihrem Potential nach aufzuwerten.

Im vergangenen Halbjahr hat das Büro GUUT in Zusammenarbeit mit dem Büro Stadtraumkonzept aus Dortmund

  • die Bestandssituation analysiert,
  • Fachgespräche geführt,
  • eine Eigentümerbefragung durchgeführt,
  • eine SWOT-Analyse (bezgl. Stärken und Schwächen) erstellt,
  • Zukunftsbilder für die Alleestraße entworfen,
  • ein Online-Beteiligungsportal auf den Weg gebracht,
  • eine Call-In-Radiosendung (eine Art Bürgerbeteiligung) mit dem Radio RSG entwickelt.