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Kleingärten schließen für die Öffentlichkeit

Pressemitteilung der Stadt Remscheid 

In den rund dreißig öffentlich zugänglichen Kleingartenanlagen im Remscheider Stadtgebiet wird der Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Abstimmung mit dem Remscheider Kleingartenverband e.V. als Dachverband der örtlichen Kleingartenvereine die öffentliche Zugänglichkeit kurzfristig und bis auf weiteres einschränken. Das bedeutet, dass die einzelnen Parzellenpächter als Zugangsberechtigte mit ihren jeweiligen Torschlüsseln selbstverständlich weiter Zugang zu den Anlagen und zu ihren Parzellen während der üblichen Öffnungszeiten und unter Beachtung der Personen- und Abstandsregel der Corona-Lage haben, aber nicht die Öffentlichkeit. Die örtlichen Kleingartenvereine regeln in eigener Verantwortung die Schließung der Eingangstore. Der TBR-Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft wird die Einhaltung dieser Regeln in enger Abstimmung mit dem Dachverband sowie seinen angeschlossenen Kleinvereinen regelmäßig kontrollieren.

Corona: Worauf bei Umzügen zu achten ist

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie zu Zeiten von Corona private Umzüge durchzuführen sind, um ein mögliches Ansteckungsrisiko auszuschließen, regelt die Corona-Schutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. März  n i c h t. Deswegen gibt die Stadt Remscheid hierzu nachstehende Vorgaben, die unbedingt eingehalten werden müssen. Wer dagegen verstößt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Denn auch bei privat organisierten Umzügen gilt grundsätzlich das Verbot von Zusammenkünften und Ansammlungen nach der Corona-Schutz-Verordnung.

  1. Die Umzüge sind dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Remscheid (KOD) mindesten eine Woche zuvor schriftlich per E-Mail unter leitstelle.ordnungsamt@remscheid.de anzuzeigen.
  2. Im Rahmen der Anzeige muss nachvollziehbar begründet werden, warum der Umzug nicht verschoben werden kann.
  3. Im Rahmen der schriftlichen Anzeige müssen außerdem alle am Umzug beteiligten Personen mit Vor- und Nachnamen, Anschrift und Telefonnummer dokumentiert werden. Denn: Die einzelnen Personen müssen nach Infektionsschutzgesetz feststellbar sein, wenn später bekannt wird, dass jemand aus dem Kreise der Helfenden zum Zeitpunkt des Umzugs infiziert war.
  4. Bei den Umzügen sind möglichst die Mindestabstände und allgemeine Hygienevorschriften nach dem Robert-Koch-Institut (RKI) einzuhalten.

Alle Informationen zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Corona: MediRIG erfasst Krankenhausdaten zentral

Pressemitteilung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)

Dem Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) ist es in wenigen Tagen gelungen, in allen Krankenhäusern in NRW Daten zu erfassen, die in der gegenwärtigen Corona-Krise dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen Aufschluss geben über intensivmedizinische Überwachungsplätze (inkl. Beatmungsfunktion), Isolierungsmöglichkeiten, aber auch die Anzahl der im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten mit bzw. ohne Beatmung. Das im Auftrag des NRW-Ministeriums des Innern vom Landesbetrieb entwickelte digitale  Tool ist in das „Informationssystem Gefahrenabwehr Nordrhein-Westfalen“ integriert, das Feuerwehren, Rettungsdienste und den Katastrophenschutzes in Nordrhein-Westfalen unterstützt. Unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche werden verschiedenste relevante Informationen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr zusammengeführt und Krankenhäusern, Rettungsdiensten etc. zur Verfügung gestellt.

Über die Matrix im Kernmodul „MediRIG“ erhält die Leitstelle sofort einen Überblick über die freien und die ausgelasteten Versorgungskapazitäten und über die jeweilige Ausstattung des Krankenhauses. Eine schnelle Zuweisung und Versorgung eines Patienten in einem frei-gemeldeten Krankenhaus kann dadurch sichergestellt werden. Die Leitstellen können die Daten der Krankenhäuser ergänzen.

Toilettenpapier-Ersatz bitte nicht ins WC

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die Hamsterkäufe von WC-Papier haben dazu geführt, dass dieser Artikel nun Mangelware ist. Wer zurzeit kein WC-Papier bekommen hat, weicht zum Teil auf andere Hygieneartikel wie Papiertaschentücher, Haushaltsrollen und Feuchttücher aus. Diese Artikel sind auf Haltbarkeit produziert, enthalten zum Teil Plastikfasern und zerfallen im Gegensatz zu Toilettenpapier nicht im Wasser. Sie verstopfen das Kanalsystem und die Pumpen auf Kläranlagen. Schützen Sie Ihre Abwasserleitungen: Werfen Sie diese Hygieneartikel bitte nicht ins WC! Entsorgen Sie diese bitte in gut verschlossenen Müllbeuteln in die graue Tonne. Noch ist der Toilettenpapier-Ersatz in den Kanälen und Kläranlagen nicht spürbar, aber alle Bürger/-innen sind aufgerufen, verstopften Leitungen frühzeitig vorzubeugen. Vielen von Ihnen ist sicher noch der „Fatberg“ in London aus den Medienberichten in Erinnerung.

Corona: Jetzt 38 Infizierte im Stadtgebiet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach heutigem Stand sind 38 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 38 Personen wurden sieben Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. 287 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

Am 19. März haben wir Sie über die Schließung der städtischen Dienststellen informiert und Ihnen die wichtigsten Kontaktmöglichkeiten (Funktions-E-Mail-Adressen) mitgeteilt. Heute möchten wir Ihnen gerne die online zur Verfügung stehenden Informationsplattformen und Online-Dienste in kompakter Form vorstellen: https://remscheid.de/rathaus-und-politik/buergerservices/rathaus-onlineinformationen/146380100000143991.php. Denn ohne Kenntnis der Verwaltungsabläufe fällt es nicht immer leicht, auf unserer Internet-Plattform www.remscheid.de die jeweils benötigte Information direkt zu finden. Mit unseren Online-Informationen möchten wir Ihnen in dieser schwierigen Zeit zusätzlich Hilfestellung zu geben. Bei Problemen und Fragen wenden Sie sich gerne an die jeweils genannten Kontakte. Nutzen Sie zur Information auch gerne unsere Social Media Angebote wie beispielsweise Facebook und Instagram.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Wirtschaftsförderung begleitet Firmen im Krisenfall

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Remscheider Wirtschaftsförderung ist auch in Zeiten der Corona-Krise verlässliche Partnerin für Remscheider Unternehmerinnen und Unternehmer. Mit starker Internetpräsenz und im persönlichen Austausch per Telefon oder E-Mail unterstützt sie Gewerbetreibende darin, sich im Dschungel der Hilfs- und Förderprogramme von Bund und Land sowie hilfreichen Informationen von Verbänden und Organisationen zu orientieren. Unternehmen, Kultureinrichtungen und Künstler finden gleichermaßen  Unterstützung.  

Aus Anlass der aktuellen Corona-Krise und dem sich hieraus ergebenden gesteigerten Informations- und Beratungsbedarf für Remscheider Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung auf ihrer Web-Seite „Coronavirus trifft Wirtschaft“ zahlreiche Infos und Tipps zusammengetragen. Die Informationen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert: https://remscheid.de/arbeiten-und-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen-und-kooperationen/146380100000143783.php?p=67465,67803,143783.

Eine Sichtung der aufgeführten Links und Programme macht Unternehmen und Gewerbetreibenden eine Entscheidung darüber möglich, welche Inhalte und Angebote mit passendem Kontakt von besonderem Interesse sind. Besteht darüber hinaus noch Informations- und Beratungsbedarf, steht das Beratungsteam „Wirtschaft und Corona“ für weitere Information zur Verfügung. Sofern gewünscht, wird anschließend für eine rechtssichere Beratung zu einzelnen Maßnahmen an den jeweiligen Träger weitervermittelt. Die Mitglieder des Teams „Wirtschaft und Corona“ sind telefonisch und per E-Mail von Montag bis Freitag zu den üblichen Dienstzeiten erreichbar:

Corona: Anmeldefrist läuft bis zum 30. Juni

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Aktuell sind Arbeitgeber aufgrund der Corona-Pandemie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Probleme beschäftigt, z. B. Schließungen von Einrichtungen/Geschäften, Unterbrechung von Lieferketten, Mitarbeitende im Homeoffice. Gemeinsam unterstützen die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter Arbeitgeber in dieser Situation. Ob und wie viele Schwerbehinderte sie in ihren Betrieben beschäftigen, können die Arbeitgeber dort bis zum 30. Juni mitteilen. Normalerweise endet das Anzeigenjahr 2019 am 31. März 2020. Die BA und die Integrations- und Inklusionsämter akzeptieren nun, dass die Meldungen bis spätestens 30. Juni 2020 abgegeben werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Das bedeutet, dass die BA bis zu diesem Zeitpunkt keine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer verspäteten Abgabe einleiten wird und die Integrations- und Inklusionsämter für die Zeit vom 1. April bis zum 30.Juni 2020 keine Säumniszuschläge erheben werden. Die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen wird dadurch nicht beeinträchtigt werden.Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten bis 31. März 2020 der Agentur für Arbeit anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations-/Inklusionsämter zahlen.

Start der Kampagne „Remscheid braucht Dich“

Signet der Stadtverwaltung.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Zuge der Corona-Krise wird es in den kommenden Wochen immer mehr Menschen geben, die auf medizinische Versorgung und pflegerische Betreuung angewiesen sind. Eines ist jetzt schon klar: Wir werden in unseren Krankenhäusern, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen zusätzlich professionelle Hilfe benötigen. Und wir müssen und wollen darauf vorbereitet sein! Deswegen rufen wir bereits jetzt dazu auf, uns hierbei zu unterstützen. Wenn Sie Ärztin oder Arzt sind, Medizin studieren oder im pflegerischen Bereich ausgebildet sind und möglicherweise zurzeit nicht arbeiten, können Sie uns helfen! Bitte melden Sie sich ab sofort unter der Hotline (0 21 91) 16 - 37 66 oder per E-Mail unter wirhelfen@remscheid.de! Wir danken Ihnen!

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Corona: Einzelhandel und Gastronomie helfen

In einem Offenen Brief an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und den Technischen Beigeordneten Peter Heinze hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf im Namen der SPD-Ratsfraktion angeregt, die Einzelhändler und Gastronomen in Remscheid zu unterstützen. Zitat: „Die Corona-Pandemie verändert massiv unser Leben. Neben der vordringlichen Hilfe zur medizinischen Versorgung der Erkrankten und den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung werden die negativen wirtschaftlichen Folgen bereits jetzt erkennbar groß sein. Mitglieder meiner Fraktion und ich selbst haben in den letzten Tagen viele Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmen und Verbänden und Gewerkschaften aus unserer Stadt und Region geführt. Am stärksten sind jetzt diejenigen betroffen, die wegen der Schließung ihrer Geschäfte keine oder kaum noch Umsatzerlöse erzielen, aber dennoch laufende Kosten aufbringen müssen.

Neben den vielen Hilfsangeboten von Bund und Land und auch den Möglichkeiten der Stundung von kommunalen Abgaben und Steuern spüren wir aber den großen Wunsch bei den Remscheiderinnen und Remscheidern, selbst zu helfen. Wir regen daher an, die noch verbliebenen Angebote des Einzelhandels und der Gastronomie direkt auf der Internetseite der Stadt Remscheid verbunden mit einem Verzeichnis der Unternehmen zu präsentieren. Hierzu sollten es einen öffentlichen Aufruf der Stadt und aller Akteure geben. Wir sollten gemeinsam unseren örtlichen, stationären Handel unterstützen und dort bestellen oder jetzt Gutscheine erwerben.

Sicherlich kann eine solche Aktivität nicht den Umsatzeinbruch des stationären Einzelhandels oder der Restaurants und Kneipen auffangen. Es kann aber ein klares Bekenntnis sein, dass wir in Remscheid gerade in schwierigen Zeiten zusammenhalten und unsere örtlichen Unternehmen und die dortigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärken wollen.“

Corona: Zweites Stadtradeln in RS verschiebt sich

Kampagne begann gestern mit dreistündiger Tour“, titelte der Waterbölles am 3. Juni 2019,Zum Auftakt der ersten Kampagne „Stadtradeln“ zur Radverkehrsförderung hatte der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid in Kooperation mit dem Radsportverein Adler Lüttringhausen tags zuvor alle Radfahrerinnen und Radfahrer herzlich ein zu einer dreistündige Tour über die Trasse des Werkzeugs, durch das Morsbachtal und das Diepmannsbachtal eingeladen. 243 Radelnde nahmen vom 2. bis 22. Juni an der Kampagne teil. Diese fuhren in 24 Teams, wobei das teilnehmerstärkste Team aus 59 Mitgliedern bestand. Gemeinsam legten sie in dem Aktionszeitraum etwa 61.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und sparten damit im Vergleich zum Auto neun Tonnen CO2 ein. Im Durchschnitt legten die Radelnden pro Tag zwölf Kilometer zurück. Das entspricht ungefähr der Strecke vom Remscheider Rathaus bis zum Kreishaus in Lennep und zurück. Die neun Tonnen CO2 entsprechen den jährlichen CO2-Emissionen von drei Pkw. Ein Beitrag einem klimafreundlichen Remscheid!

Die vom Rat der Stadt beschlossene gesamtstädtische Mobilitätsstrategie verpflichtet die Stadt zu weiteren klimafreundlichen Motivationskampagnen. Deshalb plante der Fachdienst Umwelt das zweite „Stadtradeln“ für den 10. bis 30. Mai 2020. Remscheids Radfahrer/innen waren aufgerufen, in diesem drei Wochen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – beruflich sowie privat. Dann machte das Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung. Nun wiord die ganze Aktion auf die zweite Jahreshälfte vertagt. Näheres will die Stadt im Mai/Juni mitteilen.

Der Fachdienst Umwelt schlägt vor, „dass auf freiwilliger Basis interessierte Mandatsträgerinnen und Mandatsträger eine eigene Gruppe bilden und sich beim Stadtradeln anmelden. Dazu muss sich eine Freiwillige bzw. ein Freiwilliger bereiterklären, als Teamkapitän die Gruppe anzumelden und zu „eröffnen“. Interessierte Personen können sich dann in die Gruppe eintragen. Gefahrene Kilometer sollten zeitnah im Gruppenkonto eingetragen werden.“ Eine Kontrolle der tatsächlich gefahrenen Kilometer ist nicht vorgesehen. Die Teilnehmer sollen das Fahrradfahren – trotz der „bewegten Topgraphie“ in Remscheid – „erfahren“. So soll mit Spaß und Begeisterung ein Zeichen für vermehrtes Radfahren gesetzt werden.

Begleitet wird die Kampagne durch verschiedene Aktionen. Geplant ist beispielsweise eine Fahrradtour durch die Stadt Remscheid zum Auftakt (wieder mit dem Radsportverein Adler Lüttringhausen). Ob es bei der Abschlussveranstaltung im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September, bleiben wird, bei der die aktivsten Teams und Einzelpersonen ausgezeichnet werden sollen, muss sich erst noch zeigen.

Corona: Neue Remscheider Allgemeinverfügung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zur Ergänzung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) vom 22. März (https://remscheid.de/medienpool/dokumente000/_143909/2020-03-22_CoronaSchVO_NRW.pdf) hat die Stadt Remscheid eine neue Ordnungsbehördliche Allgemeinverfügung erlassen und die Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 vom 20. März 2020 aufgehoben. Mit der neuen Verfügung passt die Stadt Remscheid ihre eigenen Regelungen den Landesvorgaben an. Außerdem gibt es drei zusätzliche Regeln, die über die Vorgaben des Landes hinausgehen.

Übernahme von Landesregelungen: Floristen dürfen weiterhin öffnen. Gleiches gilt für orthopädische Schuhmacher für den Verkauf von orthopädischem Schuhwerk und passendem Zubehör. Zulässig sind jetzt auch Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern eingehalten werden.

Ergänzende Regelungen:

Erstens: Aus Schutzgründen wird der Bibliothekenbetrieb im gesamten Stadtgebiet untersagt, soweit unmittelbare Kundenkontakte möglich sind. Zulässig bleiben die Fernausleihe und die Bedienung in der Online-Ausleihe.

Zweitens: Verhindert werden soll, dass Gewerbetreibende mit Inkrafttreten der Landesverordnung bestimmte Sortimente in geringem Umfang in ihr Warenangebot aufnehmen, um weiter öffnen zu dürfen. Denn nach Landesverordnung (Paragraf 5) bleiben der Betrieb von

  1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten,
  2. Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien,
  3. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  4. Reinigungen und Waschsalons,
  5. Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
  6. Tierbedarfsmärkten und
  7. Einrichtungen des Großhandels

zulässig. Deswegen bestimmt die Allgemeinverfügung unter Punkt 2, dass nur die Betriebe öffnen dürfen, deren Warensortiment bereits vor Inkrafttreten der CoronaSchVO diesem Sortiment der Grundversorgung entsprochen hat.

Und drittens: Die Öffnung von Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment ist nur zulässig, wenn das Sortiment überwiegend – zu mindestens 70 Prozent – aus Waren des unter 1 bis 6 aufgelisteten Sortiments besteht.

Corona: Physiotherapie-Praxen nicht geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach heutigem Stand sind 33 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 33 Personen wurden sieben Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. 200 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich zurzeit in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft: Letzte Woche die gute Nachricht: Es haben sich viele Menschen gemeldet, die ehrenamtlich – unter Umständen auch für mehrere Personen – einkaufen gehen. Diesen Personen erleichtert die Stadt Remscheid ihr Engagement. Sie bekommen ab der kommenden Woche eine „Helferlein-Karte“ ausgestellt, mit der sie belegen können, nicht etwa für sich selbst, sondern für ältere Menschen unterwegs zu sein. Denn wer für mehrere Seniorinnen und Senioren einkauft, dessen Einkaufswagen ist meist voll! Die oder derjenige tut dies aber nicht für sich, sondern für das Wohl älterer Menschen! Bitte seien Sie rücksichtsvoll im Umgang miteinander! Mehr als 100 Freiwillige haben in den letzten Tagen die „Helferlein-Karte“ angefragt, mit der die Stadt Remscheid sie bei ihrem freiwilligen Engagement unterstützen möchte. Die „Helferlein-Karte“ wird im Laufe der kommenden Woche mit der Post verschickt. Interesse? Helfen Sie mit! Anfragen unter Tel. RS 4645351 oder E-Mail seniorenhotline@remscheid.de">seniorenhotline@remscheid.de.

Physiotherapie–Praxen werden nicht geschlossen: Der Klarstellung halber erfolgt an dieser Stelle nachstehender Hinweis. „Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden“, so die Corona-Schutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. März 2020, § 7 Abs. 3. (Alle Informationen zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona)