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Bergisches Startercenter jetzt mit Webinaren für Gründer

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Das Bergische Startercenter bietet seine monatlich stattfindenden Veranstaltungen für Gründungsinteressierte jetzt als Webinare an. Interessenten, die an dem zweieinhalbstündigen Online-Format teilnehmen möchten, können sich über die Internetseite der Bergischen IHK (bergische.ihk.de) sowie über die des Gründer- und Technologiezentrums (www.gut-sg.de) anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Gemeinsam mit weiteren Partnern ist das Bergische Startercenter erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte in der Bergischen Region. Termine und Infos unter www.bergisches-startercenter.de.

Medizinische Hotline reduziert die Anrufzeit

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gibt es eine weitere Tote zu beklagen. Es handelt sich um eine 90-jährige Remscheiderin mit unterschiedlichen Grunderkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell zwölf Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 236 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 224 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 207 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben.

Die Krankenhäuser melden aktuell eine positiv getestete Person in stationärer Behandlung (nicht auf der Intensivstation). Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bedeutend höher sein.

Ein Anrufrückgang bei der Hotline für medizinische Informationen führt zu reduzierter Öffnungszeit. Das im Gesundheitshaus installierte Bürgertelefon mit der Rufnummer RS 163555 verkürzt erneut seine telefonische Öffnungszeit wegen rückläufiger Nachfrage: An den Wochenenden und Feiertagen ist es bis auf Weiteres nicht mehr telefonisch erreichbar. Die neue Regelung gilt ab dem Pfingstwochenende (30./31. Mai, 1. Juni). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona!

Einnahmen ohne Abzug weiter an die lokalen Partner

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Als eines der ersten Theater öffnet das Teo Otto Theater Remscheid am 30. Mai  wieder den roten Vorhang und präsentiert einen speziell ausgearbeiteten Juni-Spielplan, der den aktuellen Gegebenheiten gerecht wird. Der Vorverkauf startet ab Samstag, 23. Mai, ausschließlich in unserem Webshop unter https://theaterticket.remscheid.de/. Es werden außerdem an der Abendkasse 30 Minuten vor der jeweiligen Aufführung restliche Tickets angeboten werden.
Mit der Aktion „Kultur für Kultur – Remscheid hält zusammen“ öffnen wir in dieser Ausnahmesituation die große Bühne des Stadttheaters für andere Remscheider Kulturbetriebe, denen Aufführungen in den eigenen Räumlichkeiten derzeit nicht möglich sind. Die kompletten Einnahmen werden ohne Abzug an die an die lokalen Partner weitergeben. Wir wollen so einerseits den Remscheiderinnen und Remscheidern wieder den Zugang zu einer kulturellen Grundversorgung ermöglichen und andererseits als städtischer Kulturträger einen Teil dazu beitragen, das kulturelle Leben Remscheids vor ernstzunehmenden und langfristigen Schäden zu bewahren. Unter dem Motto Tune the June kommen des Weiteren auch langjährige Partner wie das Landestheater Detmold und international renommierte Stars wie Sven Ratzke mit einem speziell erarbeiteten Programm zu uns.

Unter den strengen und notwendigen Auflagen, gelingt es uns bei höchsten Sicherheits- und Hygienestandards statt 660 noch maximal 100 Personen im Publikum zu ermöglichen. Unter diesen ungewohnten Bedingungen arbeiten wir daran, unseren Besuchern ein außergewöhnliches und positives Theatererlebnis zu ermöglichen, das sowohl der Situation wie auch der künstlerischen Arbeit gerecht wird.
Maximal 100 Besucher
Nachdem wir unser eigentlich geplantes Programm Corona-bedingt bis zum Ende der Spielzeit komplett absagen mussten, da keine der Aufführungen wie geplant durchgeführt werden konnte, haben wir stetig weiter nach Alternativen gesucht. Wir halten es für unumgänglich, in dieser schwierigen Zeit bedacht zu sein, aber dennoch voran zu schreiten, um notwendige praktische Erfahrung und neben allen Einschränkungen auch neue Chancen und Möglichkeiten für die Kreativszene zu erarbeiten. Damit einhergehend wollen wir auch unterstützende Informationen für zukünftige Entscheidungen im kulturellen Sektor beim Umgang mit der Corona-Pandemie entwickeln, die in der Breite bislang fehlen.

„Tune the June“: Kultur für Kultur, oder: RS hält zusammen

Samstag, 30. Mai, 19.30 Uhr
Eröffnungskonzert mit Alexander Krichel
Schon beim ersten Philharmonischen Konzert zu Beginn der Spielzeit in Remscheid konnte Alexander Krichel das Publikum begeistern. Nun ist der Solist für den außergewöhnlichen Auftakt von „Tune the June“ zum Ende der Spielzeit ins Teo Otto Theater eingeladen. Anders als beim ursprünglich geplanten 3. Meisterkonzert (22. April), spielt er eine gekürzte Fassung von etwa einer Stunde ohne Pause.
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“
Franz Liszt (1811-1886): Aus den „Années de Pèlerinage“ Venezia e Napoli und Après une Lecture du Dante – Fantasie quasi Sonata

Dienstag, 2. Juni, 19.30 Uhr, und Mittwoch, 03. Juni, 19.30 Uhr
Das Kunstseidene Mädchen
Schauspiel nach dem Roman von Irmgard Keun, eine Kooperation mit dem Rotationstheater
Anfang der 1930’er Jahre in einer rheinischen Metropole: Doris, die Sekretärin eines Rechtsanwaltes, träumt von einer glitzernden Karriere und wird auf ihrem Weg in das pulsierende Berlin mit der Scheinwelt des Showbusiness und Männerbekanntschaften konfrontiert. Trotz herber Rückschläge versucht sie weiter, ihren Platz in der urbanen Vergnügungswelt für ihr persönliches Glück zu behaupten und ein “Glanz” zu werden. Ein großartiger, intelligenter Monolog der Kölner Schriftstellerin Irmgard Keun mit Musik, Tanz, Gesang und viel Lebensfreude! Mit Sabrina Iannelli, Regie: Oliver Scheemann.

Donnerstag, 4. Juni, 19.30 Uhr
Auftakt zum Endspurt
Kall‘ nit – TALK! mit Horst Kläuser
Seit Jahren begeistert Horst Kläuser mit „Kall nit – talk!“ regelmäßig im Teo Otto Theater. Bei der Auftaktveranstaltung am 4. Juni  werden der Remscheider Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Journalist und Comedian Rene Steinberg, der Facharzt, Moderator und Autor Heinz Wilhelm „Doc“ Esser und Krimiautorin Christine Drews zu Gast sein. Für die musikalische Untermalung sorgt der Bluesgitarrist Klaus „Dr. Mojo“ Stachuletz. Anders als gewohnt nimmt das Publikum bei „Kall nit“ diesmal nicht auf der Bühne, sondern im Saal Platz, und auch die Talkgäste halten sicheren Abstand zueinander. Inhaltlich geht es dafür aber wieder auf Tuchfüllung.

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Direkter Zugang vom Gründerquartier zur "ErlebBar"

Gründerschmiede visiert die Hindenburgstraße an“, titelte der Waterbölles am 25. Juni 2019. Nachdem der Verkauf der Böker-Villa an die Gründerschmiede Remscheid nicht zustande gekommen war, liege nun „der avisierte Standort der Gründerschmiede an der Hindenburgstraße in unmittelbare Nähere der ‚ErlebBar‘, hieß es damals. Nachdem die Ratsgruppe der W.i.R. im März nach dem aktuellen Stand des  Projekt „Gründerquartier“ gefragt hatte, liegt jetzt die Antwort der Verwaltung vor, gestützt u.a. auch auf Inhalte der Homepage https://gruenderschmiede.org/gruenderquartier/. Demnach will der Gründerquartier folgendes bieten:

  • Gründer- und Netzwerkbüros
  • Flexible Besprechungsräume
  • Coworking Space mit bis zu 50 Arbeitsplätzen
  • Gründergaragen / Werkstätten zum „Tüfteln“
  • 3D Druck, YouTube und Podcast Studio, Eventraum
  • Essen & Trinken
  • Vermittlung von günstigem Wohnraum im Quartier

Für die Umsetzung des Projekts stelle der Bund Fördermittel in Höhe von 200.000 € zur Verfügung (bei 40.000 Euro an Eigenmittel des Vereins). Die Förderung erfolge aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (Projekt: „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“). „Die zur Verfügung stehenden Mittel sollen in erster Linie für die Instandsetzung und den Umbau des Gebäudes verwendet werden“, so die Verwaltung weiter. „Der Geschäftsplan der Gründerschmiede sieht vor, dass das Projekt nach der Anschubfinanzierung eigenwirtschaftlich betrieben werden kann. Herr Imber betont, dass man später niemals von irgendwelchen Fördergeldern abhängig sein wird.“

Das gemeinsame Ziel des Gründerschmiede Remscheid e.V. und der Stadt Remscheid ist es, am Standort Remscheid einen dritten Startercenter-Standort unter dem „Dach“ des Bergischen Startercenters zu etablieren (Standorte bislang bei der Bergischen IHK in Wuppertal sowie dem GuT Gründer- und Technologiezentrum in Solingen). Quartalsweise finden Beratungsgespräche des Bergischen Startercenters in Remscheid wechselnd bei der Gründerschmiede und der Wirtschaftsförderung statt. Die Gründerschmiede Remscheid kann als e.V. nicht Träger eines Startercenters sein, Träger der STARTERCENTER NRW sind i.d.R. Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und kommunale Wirtschaftsförderungen. Die Möglichkeit zur Etablierung eines Startercenter-Standortes in Remscheid unter Beachtung der vorgegebenen Zertifizierungskriterien bzw. Qualitäts-Standards für die Anerkennung (u.a. entsprechende Personalkapazitäten) wird durch die Stadt Remscheid geprüft.

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My Viertel: Stadt denkt an Pachtverträge mit Gastwirten

Der von Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Remscheid, vorgestellten Planung von mindestens fünf Holzterrassen im oberen Teil der Alten Bismarckstraße (My Viertel) stimmten die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid gestern einstimmig zu. Sie tagten unter Corona-Bedingungen (weiter Sitzabstand) im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Die Gestaltung und Positionierung der Holzterrassen sei in Zusammenarbeit mit einigen Gastronomen der Alten Bismarckstraße erarbeitet worden, so Kutschaty. Dabei auf dem schmalen Straßenstück noch Platz zu finden für die Anpflanzung neuer Bäume, sei auch wegen diverser Leitungen im Untergrund nicht leicht gewesen.

Anders als der Bezirksvertretung Alt-Remscheid im Mai 2019 vorgestellt, verfolgt die Verwaltung inzwischen ein geändertes Konzept bezüglich des Baus und der Finanzierung der Terrassen. Nunmehr soll das Projekt durch Städtebaufördermittel finanziert werden. Ursprünglich war eine hälftige Beteiligung der Gastronomen an den Investitionskosten vorgesehen (50 % private Mittel / 50 % öffentliche Mittel). Stattdessen will nun die Stadt 20 Prozent der Kosten übernehmen und hofft auf Fördermittel des Landes in Höhe von 80 Prozent. „Die Zustimmung zur Inanspruchnahme der Fördermittel für die Neugestaltung/Umplanung der Alten Bismarckstraße ist bei Bezirksregierung Düsseldorf noch einzuholen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage zur gestrigen BV-Sitzung. Die Stadt werde die Eigentümerin der Terrassen sein und beabsichtige, mit den Gastronomiebetrieben Pachtverträge abzuschließen. Die Verwaltung „geht davon aus, dass man den Gastronomiebetrieben, die durch die Corona-Krise sehr stark betroffen sind, hierdurch ein attraktives Angebot unterbreiten kann.“

Das sahen die BV-Mitglieder ebenso; die geplante finanzielle Entlastung der Gastwirte fand einhellige Zustimmung. Ob noch in diesem Jahr auf den neuen Holzterrassen Speisen und Getränke serviert werden können, hängt jetzt von der Dauer des Zuschussverfahrens und von  fleißigen Handwerkern ab.

Der Fisch des Jahres 2020 ist die „Nase“

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Seit 1984 wird der Fisch des Jahres gekürt. Für das Jahr 2020 wurde die „Nase“ ausgewählt. Damit machen der Deutsche Angelfischerverband (DAFV), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) „auf eine bedrohte Fischart aufmerksam, die für Flüsse mit kiesigem bis felsigem Untergrund in der sogenannten Äschen- und Barbenregion typisch ist“, heißt es auf der Homepage des DAFV. „Die Nase gehört auch in der Wupper zu den typischen Fischen und wurde bei Untersuchungen immer wieder gefunden“, sagt Andrea van den Boom, Leiterin der Fachgruppe Limnologie und Gewässergüte beim Wupperverband. „Sie kommt in der Wupper von Wuppertal bis Leverkusen vor, an manchen Stellen sogar in guten Beständen. Regelmäßig kann man im Frühjahr zur Laichzeit große Schwärme im Stadtgebiet Wuppertals sehen. Das ist sehr erfreulich, denn in langfristigen Trends gilt die Art bezogen auf Deutschland als regional stark gefährdet und lokal ausgestorben.“ Mancherorts haben sich jedoch die Bestände in den letzten Jahren positiv entwickelt – wie zum Beispiel in der Wupper.

Die „Nase“ stellt hohe Ansprüche an das Gewässer. Die erwachsenen Tiere dieser Fischart führen innerhalb des Flusses weite Wanderungen zu geeigneten Laichplätzen durch. Dafür muss die Wanderstrecke im Fluss durchgängig, also barrierefrei sein. Für ihren gesamten Lebenszyklus benötigt die Fischart eine Vielfalt an Fließgeschwindigkeiten und Gewässertiefen. Für die Eiablage werden lockere Kiesbänke in flachen rasch fließenden Flussabschnitten bevorzugt. Die frisch geschlüpfte Brut hält sich in strömungsarmen Flachwasserbereichen auf. Die heranwachsenden Jungfische wechseln in die rasch fließenden Flussabschnitte und die großen erwachsenen Tiere überwintern in ruhigeren Abschnitten des Unterlaufes. Die Art profitiert also von einer großen Vielfalt der Gewässerstrukturen, Gewässertiefen und Fließgeschwindigkeiten.

Für den Fluss erfüllt die „Nase“ eine wichtige Funktion; sie weidet die Algen ab, die auf den Steinen wachsen. Das hat positive Auswirkungen auf die Qualität des Gewässerbetts und stärkt die Selbstreinigungskraft des Flusses. Die Verbesserung der Lebensbedingungen von „Nasen“ und allen anderen Fischarten und Kleintieren in der Wupper und ihren Nebenbächen ist das Ziel der Maßnahmen des Wupperverbandes. Das von den Verbandsgremien beschlossene Maßnahmenpaket für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie umfasst für den Zeitraum 2018 bis 2030 rund 13,8 Millionen Euro. Eine Broschüre steht dazu auf der Homepage des Wupperverbandes als Download zur Verfügung.

Modellprojekt im Bergischen zwecks Verkehrswende

 Pressemitteilung von Monika Düker und Johannes Remmel, Landtagsabgeordnete der Grünen

Nach einem Ortsbesuch am Solinger Hauptbahnhof hat Johannes Remmel, Mitglied des Verkehrsausschusses des Landtags, die Anliegen der Kommunalpolitiker*innen mit nach Düsseldorf genommen und eine Initiative in den NRW-Landtag eingebracht. Kern des Vorhabens ist ein Modellprojekt, bei dem die S-Bahnlinie 7 teilweise elektrifiziert und an die S1 angebunden werden soll. Dazu erklären Monika Düker und Johannes Remmel: „Im Bergischen Städtedreieck sind viele Pendlerinnen und Pendler auf den SPNV angewiesen, die Arbeitswege ziehen sich jedoch dadurch in die Länge, dass die S-Bahnlinien S1 und S7 nicht durchgebunden sind und ein Umsteigen notwendig machen. Der Grund dafür liegt in unterschiedlichen Antriebstechniken auf beiden Linien: Während die S1 mit elektrischen Triebwagen bedient wird, ist auf der Strecke der S7 aktuell nur ein Betrieb mit Dieselloks möglich. Ein durchgängiger S-Bahnbetrieb von Düsseldorf bis ins Bergische Land wäre also nur mit einer Teilelektrifizierung der Strecke Solingen – Remscheid – Wuppertal-Oberbarmen möglich. Teil-Elektrifizierung bedeutet, dass die Strecke aufgrund baulicher Besonderheiten wie der denkmalgeschützten Müngstener Brücke nicht durch eine Oberleitung elektrifiziert werden kann, sondern dass auf der Strecke batterieelektrisch betriebene Züge fahren würden und sich gleichzeitig an den elektrischen Strecken aufladen könnten.

Mit unserem Antrag legen wir ein innovatives Konzept vor, wie wir die Elektrifizierung voranbringen und die Verkehrsleistung von Schienenstrecken erhöhen wollen. Die Teil-Elektrifizierung würde für die Menschen in der Region zu einem echten Mehrwert und die Lebensverhältnisse ganz konkret im Alltag verbessern: Die Fahrten mit dem SPNV würden kürzer und durch den Wegfall des Umstiegs auch komfortabler. Gleichzeitig würde das direkte Umfeld der Bahnstrecke spürbar weniger durch die Emissionen der Dieselloks belastet.

Im gemeinsamen Änderungsantrag von CDU, FDP und GRÜNEN vom 12. März 2019 (Drs. 17/5370) wurde beschlossen, dass die Landesregierung aufgefordert wird, „mit den Aufgabenträgern in den Dialog zu treten, um ein geeignetes Pilotprojekt mit technologieoffenen Antrieben zu begleiten […].“ Für ein solches Pilotprojekt schlagen wir der Landesregierung nun die Teil-Elektrifizierung der Strecke der S7 (Solingen – Remscheid – Wuppertal-Oberbarmen) vor. Gerade das Bergische Städtedreieck wäre ideal für ein derartiges Modellprojekt geeignet: In Solingen läuft bereits erfolgreich ein Modellprojekt für Batteriebetriebene Oberleitungsbusse (BOB). Die vorhandene Expertise ließe sich hervorragend auch für den SPNV nutzen und auch die heimische Wirtschaft würde von einem derartigen Projekt profitieren. Und noch ein weiterer Vorteil ist mittelfristig absehbar: Durch gute Verkehrsanbindungen würde die ganze Region attraktiver und neue Wohngebiete könnten entlang der S-Bahnstrecken erschlossen werden. Das könnte auch eine Entlastung für den überhitzten Wohnungsmarkt in Düsseldorf bedeuten. Die Landesregierung muss nun schnellstmöglich dafür sorgen, dass die Teil-Elektrifizierung als Modellprojekt umgesetzt wird.“

Zwei Remscheider zweites Mal in Quarantäne

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sechszehn Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bei zwei aus der häuslichen Quarantäne entlassenen Personen wurde die Quarantäne erneut angeordnet. Bis heute gibt es insgesamt 234 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 218 aus der Quarantäne ausgeschieden: 202 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 16 sind verstorben. Die Krankenhäuser melden aktuell vier positiv getestete Personen in stationärer Behandlung befinden. Von diesen befindet sich niemand auf der Intensivstation

5. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2: Die ab heute geltende Coronaschutzverordnung, die den Remscheider Krisenstab heute Vormittag erreicht hat, sieht relevante Änderungen sieht vor: Das Picknicken auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist wieder erlaubt, das Grillen bleibt hier weiter untersagt (§ 10 Absatz 7). Unter festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards darf wieder gewerblich tätowiert und gepierct werden (§ 12 Absatz 2). Außerdem dürfen an standesamtlichen Trauungen wieder Gäste außerhalb des Familienkreises teilnehmen (§ 13 Absatz 6). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Für Gastwirte bleiben Gehwege und Parkplätze tabu

Ein Beschluss, durch den der Stadt Remscheid Einnahmen in Höhe von ca. 15.000 Euro entgingen, darf keine Bezirksvertretung fassen, sondern das wäre Sache des Haupt- und Finanzausschusses. Wohl aber durfte gestern die Bezirksvertretung Alt-Remscheid dem Haupt- und Finanzausschuss den Auftrag an die Verwaltung empfehlen, diese möge für dieses Jahr den Verzicht auf die Gebühr für Außengastronomie prüfen, da den Corona-gebeutelten Gastwirten diese Ausgabe nicht zuzumuten sei. Und genau diesen Beschluss haben die Mitglieder der BV Alt-Remscheid gestern einstimmig gefasst. Die Idee dazu hatte Rosemarie Stippekohl (CDU). Der zweite Prüfauftrag, den sie beantragte, ging dann allerdings nur als „Empfehlung“ durch: Die Ordnungsbehörde möge Anträge von Gastwirten, die vor ihren Lokalen im Sommer „ein bis drei zusätzliche Tische“ aufstellen möchten, weil sie im Lokal selbst aus Corona-Schutzgründen nur noch eine gewisse Zahl von Plätzen besetzen dürfen, wohlwollend behandeln. Jürgen Beckmann, Leiter des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung, sagte, dafür gebe es bereits ein Beispiel. Er machte allerdings auch deutlich, dass für die Gastwirte Gehwege und Parkplätze tabu bleiben müssten.

Sporthallen zunächst weiter geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Schutzregeln gelockert und ermöglicht wieder den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb. Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat deshalb auch die städtischen Sportfreianlagen bereits zum 7. Mai unter Auflagen wieder freigegeben. Ausgenommen von der Wiederöffnung sind nach dem aktuellen Landeserlass allerdings alle städtischen Turn- und Sporthallen. Durch den aktuellen Schulerlass des Landes Nordrhein-Westfalen und das darin verankerte Betretungsverbot für Außenstehende ist eine Wiederöffnung der Sporthallen derzeit noch nicht möglich. Die Stadt Remscheid muss sich da leider wie viele andere Kommunen positionieren und hofft, dass diese Problematik auf Landesebene absehbar geregelt wird.

Nur private Hallen und solche in Vereinseigentum dürfen wieder in Betrieb gehen. Hintergrund ist, dass die allermeisten städtischen Turn- und Sporthallen von Schulen genutzt werden. Die Schulen sind unter anderem auch auf die Hallenflächen angewiesen, um Unterricht und Klausuren unter den Abstands- und Hygieneregeln organisieren zu können.

Der städtische Fachdienst Sport und Freizeit wird zusammen mit dem Sportbund Remscheid (SBR) die Vereine über diese Regelung informieren und ihnen zur Unterstützung ein einheitliches Regelwerk zur Nutzung der Sportfreianlagen und Sportplätze an die Hand geben. Der Sportbund Remscheid und die Stadt Remscheid bemühen sich um schnellstmögliche Klärung zugunsten der Vereine in Remscheid. Über weitere Entwicklungen wird zeitnah informiert. 

Allgemein gilt: Sport treiben auf den städtischen Sportplätzen darf nur, wer in den vergangenen 14 Tagen keine Erkältungssymptome hatte und sich nicht in freiwilliger Quarantäne befindet. Es gelten weiterhin die Abstandsregel von 1,5 Metern und ein Richtwert von 10 Quadratmetern pro Person, die zur Verfügung stehen müssen. Das kann bedeuten, dass Trainingsgruppen nicht in der üblichen Größe möglich sind. Umkleiden und Duschen stehen nicht zur Verfügung, die Sportanlage muss also mit Sportkleidung betreten werden. Besucherinnen und Besucher sind grundsätzlich nicht erlaubt. Allenfalls dürfen Kinder bis 14 Jahre mit einer Begleitperson kommen. Beim Betreten der Sportanlage sollte ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Während des Sports empfehlen Stadt und Sportbund Remscheid das allerdings nicht. Ausgenommen von diesen Regelungen ist derzeit neben den städtischen Sporthallen auch noch der komplette Schwimmbetrieb in Remscheid.

BV fragte nach Liste verdienter Bürger/innen

Neuer Quartiersplatz soll an Herbert Goerlich erinnern“, berichtete der Waterbölles am 11. März. Und gestern stand der SPD-Fraktion, den Platz nach dem früheren Personalratsvorsitzenden der Remscheider Stadtverwaltung zu benennen, auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid, die Corona-bedingt im Großen Sitzungssaal tagte. Doch beschlossen wurde noch nichts. Vielmehr wurde auf Vorschlag von Rosemarie Stippekohl (CDU)vereinbart, die Verwaltung um eine Liste weiterer verdienter Bürgerinnen und Bürger zu bitten, nach denen Straßen und Plätze benannt werden könnten.

„So sehr ich es schätze, wenn man sich nach verdienten Persönlichkeiten in den eigenen Reihen umsieht…“ begann Beatrice Schlieper von den Grünen den ersten Wortbeitrag. …es gäbe doch sicherlich auch verdiente Frauen in Remscheid. Und da fielen Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender der Linken, auch gleich zwei ein: Emmi Leyendecker geb. Kubatz  und Maria Katzenberger geb. Koch, beide in der in der Nazizeit im antifaschistischen Wiederstand. An die drei Söhne von Maria Katzenberger, die durch die Nazis umgekommen sind, erinnern auf dem Honsberg drei Stolpersteine.

Erhebung für Mietspiegel in der Endphase

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In Deutschland ist der Mietspiegel eine der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete im frei finanzierten Wohnungsbau. Er dient als Begründungsmittel für Mieterhöhungen und wird in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterverbänden aufgestellt. In Remscheid gibt es seit dem Jahr 2016 einen qualifizierten Mietspiegel, der kostenfrei für alle Interessierten unter www.remscheid.de zum Download bereit steht. Nachdem dieser Mietspiegel bereits einmal im Jahr 2018 durch Index an die aktuelle Kostenentwicklung angepasst wurde, steht für das Jahr 2020 eine komplette Neuaufstellung an. Zeitgleich wird für Remscheid ebenfalls neu festgelegt, wie hoch die angemessenen Mieten für Personen, die staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt nach den Sozialgesetzbüchern II und XII erhalten, sein dürfen.

Die Stadt Remscheid hat die Firma Analyse & Konzepte, Hamburg, mit der Mietwerterhebung beauftragt. In den zurückliegenden Wochen wurden mehrere Tausend Fragebögen an Vermieterinnen und Vermieter verschickt, mit denen das aktuelle Mietniveau in Remscheid abgefragt wird. Die Stadt Remscheid bittet nochmals um rege Beteiligung. Erhebungsschluss ist der 31. Mai.