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Neu: Lade-Konzept für Elektrofahrzeuge und Pedelecs

Mit einem Betrag von 80.000 Euro fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf der Grundlage der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ vom 5. Dezember 2017 die Erstellung eines Lade-Infrastrukturkonzeptes für Elektrofahrzeuge und Pedelecs für das Stadtgebiet Remscheid. Den notwendigen Eigenanteil in Höhe von 20.000 Euro übernimmt im Rahmen eines Kooperationsvertrages die EWR GmbH. Das teilte die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO) am 25. Juni schriftlich mit. Damit ist der im Juni 2018 gestellte Antrag nunmehr positiv beschieden worden. Der Bewilligungszeitraum ist vom 1. Juni 2019 bis 31. Dezember 2020. „Es wird aber angestrebt, das Konzept zügig zu erstellen und nicht den gesamten Bewilligungszeitraum zu nutzen. Der erste Abstimmungstermin zwischen Gutachter, EWR GmbH und Stadt findet am 19. Juni statt“, teilt die Verwaltung mit. Ein Ziel der Stadt besteht darin, ihren Beitrag zur notwendigen Energiewende auch im Bereich des Straßenverkehrs zu leisten, um den CO2-Ausstoß sowie die NOX- und Feinstaubemissionen in Remscheid nachhaltig zu senken. Das Lade-Infrastrukturkonzept soll „einen wichtigen Ansatzpunkt für die zukünftige Entwicklung darstellen“. Konkret soll das Konzept Aussagen treffen für Bürgerinnen und Bürger (Eigentümer, Mieter), Unternehmen (Kunden, Mitarbeiter), Flottenbetreiber und öffentliche/halböffentliche Stellflächen. Damit ist eine intensive Beteiligungsphase verbunden.  Auftragnehmer ist das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen. Dieses war in einem kombinierten Ausschreibungsverfahren mit Angebot, Gespräch und Präsentation gemeinsam von EWR GmbH und Stadt ausgewählt worden.

Sturm führte zu erfolgreichem Artenschutz-Projekt

Anfang Januar 2018 verwüstete der Sturm Friederike das Hanggrundstück der Familie Zimmermann; alle Nadelgehölze wurden entwurzelt und mussten von dem steilen Hang mühsam entfernt werden. Was solle danach mit dem Gelände geschehen? Die Eigentümer suchten Rat bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Remscheid. Gemeinsam plante man eine Streuobstwiese mit artenreichen Blühflächen. Die Untere Naturschutzbehörde finanzierte die Streuobstwiese und lieferte auch das Saatgut für heimische Wildblumen. Und das Ergebnis kann sich derzeit sehen lassen - eine üppige Margeritenblüte und zahlreiche weitere blühende Wildblumen locken Honig- und Wildbienen an. Von Anja Zimmermann und Thomas Friese hat sich der Waterbölles das erfolgreiche Artenschutz-Projekt am Freitag zeigen lassen.

Auch Straßenbäume brauchen gute Bodenverhältnisse

Auf der Basis der städtischen Baumschutzsatzung vom 30. November 2017  hat die Verwaltung im vergangenen Jahr (2018) 223 Baumentfernungen und 15 Baumeinkürzungen genehmigt. Insgesamt waren 124 Anträgen eingegangen; drei davon wurden abgelehnt. 32 Anträge betrafen Fällungen im Zusammenhang mit Bauanträgen, es wurde die Pflanzung von 178 Ersatzbäumen i.d.R. auf den Baugrundstücken festgesetzt.

Als Ersatzmaßnahmen für Baumfällungen in der Vergangenheit wurden im Frühjahr 2018 15 Linden an der Sedanstraße gepflanzt. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 8.700 €. Die für Herbst 2018 geplanten Ersatzpflanzungen (56 Bäume mit einem Kostenvolumen von 50.110 €) wurden in diesem Frühjahr  vorgenommen. Als Ausgleichszahlung nahm die Stadtkasse 2018 9.300 € ein. Damit erhöhte sich der Kontostand der Ausgleichszahlungen zum 31.12.18 auf  85.000 €. Nach den jüngsten Pflanzungen stehen aktuell noch rund 35.000 € zur Verfügung.

In den vergangenen vier Jahren nahm der Fachdienst Umwelt im Stadtgebiet 150 Nach- und Neupflanzungen von Bäumen vor. „Im Regelfall werden nach Entfernung erkrankter städtischer Bäume vorhandene Baumscheiben nach Standortprüfung für Nachpflanzungen genutzt“, teilte die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO) am 25. Juni schriftlich mit.  Zudem wurde für den Stadtbezirk Lennep ein Konzept zur Neupflanzung von 40 Bäumen vorgelegt.

Schwerpunkt der Neupflanzungen war und ist das Gewerbegebiet Großhülsberg. Dort wurden im Rahmen des Projekts „Grün statt Grau“ auf mehreren straßennahen Grundstücken Bäume gepflanzt. Künftig sind Ersatzpflanzungen vor allem in Gewerbegebieten auf exponierten Privatgrundstücken geplant. „Voraussetzung für nachhaltige und erfolgreiche Baumpflanzungen sind insbesondere ein ausreichend großes Raumangebot und gute Bodenverhältnisse“, so die Verwaltung. Der Sommer 2018 habe gezeigt, dass Stadt- und Straßenbäume ohne diese Voraussetzungen erhebliche Probleme haben bzw. bereiten (Trockenschäden, Gefahren durch Trockenäste). Gerne nimmt der Fachdienst Umwelt Anregungen für neue geeignete Baumstandorte entgegen.

Modernste Technik für die Aus- und Weiterbildung

Mit zahlreichen Handwerkern, Nachbarn, Mitarbeiter/innen sowie Vertretern von Rat und Verwaltung feierten die Verantwortlichen des Remscheider Berufsbildungszentrums (BZI) heute Mittag auf der Baustelle Wüstenhagener Straße das Richtfest  des Neubaus der Ausbildungswerkstätte.  Der Dank von BZI-Geschäftsführer Michael Hagemann (Foto rechts) galt dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land NRW, die den Neubau maßgeblich gefördert hatten. Die Altgebäude werden abgerissen; dort werden 130 neue Parkplätze entstehen. Für den Neubau wurden Nachbargrundstücke gekauft. Damit erstreckt sich der Bildungscampus des BZI mit modernster Technik für die Aus- und Weiterbildung nunmehr über eine Fläche von mehr als 15.000 Quadratmetern. In dem Neubau werden 360 Werkstattplätze in den Ausbildungsbereichen Metall, Elektro und Steuerungstechnik und 144 Unterweisungsplätze in fünf Theorieräumen entstehen. Bezogen werden soll der Neubau im Februar 2020.

Zusammen mit Büro- und Sozialräume hat der Neubau eine Nutzfläche von 5500 Quadratmetern. Darauf wies in seinem Grußwort Dr. Marcus Jankowski hin, der Vorsitzende des Arbeitgeber-Verband Remscheid u. Umgebung e.V., Mitgesellschafter des BZI. Anerkennende Worte sprachen auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt und Jan Wilhelm Arntz (Vizepräsident der Bergischen Industrie- und Jan Wilhelm Arntz. Foto: Lothar KaiserHandelskammer, Foto unten rechts). „Wir als IHK sind sehr stolz, mit dem erweiterten und modernisierten BZI bald eine der besten Ausbildungsstätten für die Grund- und Weiterbildung von Industrie-Fachkräften bundesweit vorweisen zu können. Gilt das BZI doch schon heute als Vorbild für viele Bildungsstätten seiner Art. Doch der Weg bis hierhin war lang, herausfordernd und streckenweise sehr beschwerlich. Mut, Kreativität und eine gehörige Portion Fleiß, unermüdlich gebündelt und konsequent gelenkt in die richtige Richtung. Diese Faktoren haben das BZI dorthin gebracht, wo es heute steht“, erklärte Arntz. „Ich glaube, Remscheid und seinen Bürgern sind sich oft nicht bewusst, welch eine Perle sie mit dem heutigen BZI in ihren Stadtgrenzen beheimaten und welches Entwicklungspotential sich über das BZI auch für die Stadt selbst noch erschließen lässt. Aber so ist das mit dem Propheten im eigenen Lande...!“

In Bebauungsplänen Natur mehr Platz einräumen

Pressemitteilung des Naturschutzbeirates

In der Sitzung vom 11. Juni diskutierte der Naturschutzbeirat (NB) der Stadt Remscheid die Mitteilungsvorlage der Verwaltung zum Thema „Schottergärten“ für die Sitzung des Umweltausschusses (BUKO) vom 15. März. Jörg Fiebig (Nabu Remscheid) stellte den Antrag, Schottergärten grundsätzlich zu verbieten. Nach Diskussion empfiehlt der NB einstimmig, den entsprechenden Fachausschüssen, gemäß der Baunutzungsverordnung, künftig die freien Flächen  in Bebauungsplänen, als  mit Pflanzen, Sträuchern  und Bäumen zu bepflanzen festzusetzen. Sicher nur ein winziger Schritt auf dem Weg zu nachhaltiger Stadtentwicklung.

Das derzeit praktizierte Verfahren, Dach- und Fassadenbegrünungen im Verfahren lediglich nach Klimacheck in der Baugenehmigung festzuschreiben, wurde seitens des Gremiums erneut als nur wenig zielführend angesehen. Die Dachbegrünung größerer Flachdächer würde ihren Beitrag gegen die Klimaerwärmung, bei Starkregen sowie als Lebensraum für Insekten- und Vogelarten leisten. Hier ist die Politik gefragt, die Verwaltung zu beauftragen ,entsprechende Lösungen  zu erarbeiten.  (Gabriele Lipka, Vorsitzende des Naturschutzbeirates)

Neues Online-Angebot für die Kunden des Jobcenters

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Für die Kundinnen und Kunden des Jobcenters Remscheid gibt es ab sofort ein neues Online-Angebot. Jetzt können sie, zusätzlich zu ihren bisherigen Zugangskanälen, online die Weiterbewilligung von Leistungen beantragen und Veränderungen mitteilen. Geschäftsführer Dirk Faust zu dem neuen Angebot: „Das Jobcenter ermöglicht erstmalig seinen Kundinnen und Kunden, über den Online-Kanal z. B. den Weiterbewilligungsantrag einzureichen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn es erleichtert den Kunden, uns die relevanten Informationen und Unterlagen online zukommen zu lassen und sie können dies zeit- und ortsunabhängig tun. Außerdem sparen sie Porto oder Fahrkosten.“

Mit dem Start werden in der ersten Ausbaustufe Veränderungsmitteilungen, Weiterbewilligungsanträge und ein zielgruppenspezifisches Informationsangebot zugänglich gemacht. Weitere Funktionen und Verbesserungen sollen kontinuierlich folgen. Möglich wird dieses neue Online-Angebot durch das Projekt „GE-ONLINE“ der Bundesagentur für Arbeit (BA), das die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes für die Kundinnen und Kunden der gemeinsamen Einrichtungen realisiert. Dieses Gesetz aus dem Jahr 2017 verpflichtet Verwaltungen zur Digitalisierung von Dienstleistungen.

Beim Projekt wurden kontinuierlich Kundinnen und Kunden verschiedener Jobcenter befragt und so an der Entwicklung beteiligt. Dadurch konnten wichtige Erkenntnisse erlangt werden, die in die kundenfreundliche Ausgestaltung des Angebots eingeflossen sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.jobcenter-remscheid.de oder unter www.jobcenter.digital. ( Claudia John)

Die Sommerhitze energieeffizient aussperren

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An heißen Sommertagen dauert es oft nicht lange, bis die Wärme ins Gebäude strömt und die Luft zum Stehen bringt. Sind die Räume erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Temperatur wieder abzusenken. Eine gute Alternative zur energieintensiven Klimaanlage ist kluges Lüften und natürliches Klimatisieren.

„Wer im Sommer im Haus eine angenehme Temperatur haben will, sollte die Fenster tagsüber komplett geschlossen halten“, rät Monika Meves von der Stadt Remscheid. „Sinnvoll ist, nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts zu lüften. Damit verhindern Sie, dass sich die Räume tagsüber aufheizen. Mit Rollos oder Jalousien lassen sich die Fenster zusätzlich einfach abdunkeln. Rollläden sind noch effektiver, da die Sonne bereits vor der Scheibe abgefangen wird.“ Die gefühlte Temperatur lässt sich außerdem durch den Einsatz von Ventilatoren senken. Diese sorgen zwar nicht für weniger Wärme in der Wohnung, die Bewegung der Luft vermittelt aber das Gefühl einer kühleren Umgebung.

Die Kellerräume sollten während der warmen Sommertage allerdings nicht gelüftet werden, rät Monika Meves. „Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Wenn Sie die heiße Sommerluft in die kalten Kellerräume lassen, kann sich Kondenswasser an den Wänden bilden. Der Keller wird feucht und bietet dann beste Voraussetzungen für die Bildung von Schimmel. Aus diesem Grund sollte im Sommer auch Wäsche unbedingt im Freien getrocknet werden.“ Einen ersten Aufschluss über das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung oder im Kelle geben im Handel erhältliche einfache Thermo-Hygrometer oder die kostenlosen Raumklimakarten der Stadt Remscheid.

Die Stadt Remscheid ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über Fragen zum Thema Raumklima informiert. Das Internetportal www.alt-bau-neu.de/remscheid bietet weitere Informationen. Eine kostenfreie Informationsmappe zum Lüften inkl. der kostenfreien Raumklimakarte gibt es bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Tel. RS 163313 und E-Mail umweltamt@remscheid.de

Der Mai überrascht mit kühlen Temperaturen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Nach einem sehr heißen Mai mit lokalen Starkregen in 2018 bildete der Mai in diesem Jahr mit kühlen Temperaturen ein Kontrastprogramm. Die Regenmengen entsprachen dieses Mal an vielen Messstellen ungefähr den Durchschnittswerten, dies zeigen die Auswertungen des Wupperverbandes. In der Kläranlage Solingen Burg lag der Wert bei 66 Liter pro Quadratmeter, damit entsprach er genau dem langjährigen Mittel für Mai. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen Lindscheid wurden 87 Liter gemessen, im Schnitt sind es 82 Liter. An der Bever-Talsperre in Hückeswagen wurden 73 Liter erreicht, im Schnitt sind es dort 80 Liter. Weniger Regen als normal fiel in der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen, dort waren es 54 Liter statt der durchschnittlichen 74 Liter. Am meisten Niederschlag gab es in Kürten (an der Sülzüberleitung) mit 98 Litern. Am wenigsten Regen wurde an der Hauptverwaltung des Wupperverbandes in Wuppertal-Barmen gemessen, nämlich 47 Liter.

An folgenden Tagen regnete es am stärksten: An der Großen Dhünn-Talsperre fielen am 10. Mai 20 Liter. An der Bever-Talsperre waren es am 8. Mai 18 Liter. Am 30. Mai, Christi Himmelfahrt, fiel nur ganz wenig Regen, so dass einem Vatertagsausflug nichts im Wege stand. Endlich wieder ein zu kühler Monat: Laut Deutschem Wetterdienst lag in manchen Orten insbesondere in der ersten Monatshälfte die Temperatur fünf Grad unter dem vieljährigen Mittel. In einigen Regionen gab es sogar Nachtfrost. NRW war das sonnenärmste Bundesland. Am kältesten war die Nacht am 25. Mai mit circa zwei °C, am wärmsten war es tagsüber am 6. Mai mit 26 °C.

Sportplatz: Stadt soll Förderdschungel durchforsten

Patt: Damit war der Antrag abgelehnt“, titelte der Waterbölles am 16. Mai. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die eine zukunftsfähige Perspektiveb zu bieten. Was folgte, war am 8. Juni der Antrag der CDU, die Stadt solle beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen einen Förderantrag für den Sportplatz Neuenkamp stellen. Verwiese wird in dem Antrag, der gestern im Haupt- und Finanzausschuss zunächst kontrovers diskutiert wurde, auf das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Dieses Programm fördere bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Und Tanja Kreimendahl (CDU) wollte erfahren haben, dass Sportdezernent Thomas Neuhaus deswegen schon beim Ministerium in Düsseldorf vorstellig geworden sei. Doch Genaueres wusste niemand, und Neuhaus war unterwegs. Den Antrag der CDU auf blauen Dunst hin absegnen, das aber wollten SPD und Grüne denn doch nicht. Schließlich setzte sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (auch gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf) mit dem Kompromissvorschlag durch, die Verwaltung mit der Beantwortung aller offenen Fragen nach möglichen Fördergeldern und Fördertöpfen zu beauftragen bis zur nächsten Sportausschusssitzung. Die findet am 3. Juli statt, einen Tag vor der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, aber einige Tage vor der nächsten Mitgliederversammlung des RSV, die Klarheit bringen soll über die Pläne des Vereins mit seinem Sportplatz und über den Verkaufspreis, sollte das Verkaufsangebot an die Stadt bestehen bleiben.

Im März war bekannt geworden, dass der RSV 3.635.000 € für die Sportfläche einnehmen möchte (siehe Bericht des Waterbölles vom 11. März: „Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten“). Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus hatten diesen Preis als unrealistisch zurückgewiesen. David Schichel (Grüne) gestern im Haupt- und Finanzausschuss zum aktuellen Antrag der CDU: „“Ein ‚Koste es, was es wolle‘ wird es mit uns nicht geben!“ Erst müsse ein realistischer Preis bekannt sein. Wolf Lüttinger (FDP) ergänzend: „Wir müssen wissen, was der Besitzer des Sportplatzes vor hat. Und vorher können wir gar keine Förderprogramme anzapfen. Das hätte keinen Sinn!“ Einigkeit bestand schließlich gestern darin, die Chance auf Fördergelder zu nutzen, wenn es sie realistisch gebe. Das Thema bleibt der Politik folglich bis nach der Sommerpause erhalten...

Wieder viel Müll und Gestank im P&R-Parkhaus

Parkhaus blitzblank? Sehen Sie selbst.“ So der Waterbölles am 5. Dezember 2018 zu einem Video über das P&R-Parkhaus am Remscheider Hauptbahnhof, das kurz zuvor für die Eröffnung der neuen „Cinestar“-Multiplex-Kinos in Schuss gebracht worden war. Von „blitzeblank“ konnte da schon keine Rede mehr sein: Der Waterbölles hatte feuchte Stellen in den Bodenrinnen des  weiterhin leicht „anrüchigen“ Treppenhauses entdeckt, Ansammlungen von Zigarettenkippen und auch ein erstes (kleines) Graffiti.

Inzwischen scheint der alte Missstand wieder eingetreten zu sein. „Wir müssen uns das ganze Areal noch einmal ansehen“, räumte in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ein, nachdem Jürgen Kucharczyk (SPD) auf eine neue Vermüllung des Parkhauses hingewiesen und nach Konsequenzen der Stadtverwaltung gefragt hatte. Die gibt es zwar, aber ob sie ausreichen? Der Technische Beigeordnete Peter Heinze dazu gestern: Er habe häufigere Kontrollgänge des Wachdienstes veranlasst sowie eine neuerliche Grundreinigung. „Wir sollten auch das Umfeld Richtung Kino und den Fußgängertunnel nicht vergessen“, regte Karl Heinz Humpert (CDU) an – mit Hinweis auf Müll an diesen Stellen.

Defekte Aufzüge an Bahnhöfen immer wieder ein Ärgernis

Bahnhofsaufzug soll endlich repariert werden“, überschrieb der Waterbölles am 12. Februar eine Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf. Der Aufzug am Hauptbahnhof sei nun schon länger außer Betrieb und offensichtlich defekt, schrieb Wolf und zitierte aus einem Schreiben der Deutschen Bahn. Aus ungeklärter Ursache habe es einen Wassereinbruch im Schachtgerüst gegeben; dadurch sei die Steuerungstechnik ausgefallen. „Ersatzteile sind bestellt und der Reparaturauftrag ist bereits erteilt“, so damals Wolf.

Komisch: Genau das war auch in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zu hören. Das elektronische Steuerungsteil fehle (noch immer, oder schon wieder?). Aber der Aufzug lasse sich gleichwohl bedienen, falle also nicht völlig aus, wie Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zu berichten wusste. Anders sieht es nach Angaben von Jürgen Kucharczyk am Bahnhof Lennep aus: Dort stehe der Aufzug gegenwärtig komplett still. Besonders ärgerlich: Wegen Vandalismus. „Das finde ich unglaublich!“, ärgerte sich Kucharczyk. Und: In modernen Technik-Zeiten dürfe man auf eine Reparatur nicht so lange warten müssen. Das Ersatzteil für den Aufzug am Bahnhof Remscheid sei für diese Woche angekündigt, hieß es daraufhin von Seiten der Verwaltung. Damit kann ja dann nur noch der heutige Freitag gemeint sein, oder? Das Ganze sei jedenfalls „ein großes Ärgernis“, meinte der OB mit Hinweis auf alle Bahnreisenden, die wegen eingeschränkter Mobilität auf einen Aufzug am Bahnsteig angewiesen seien.

... und als Dank je eine langstielige rote Rose

135 Urkunden warten darauf verteilt zu werden“, kündigte der Waterbölles am 7. Juni an. Und gestern war es soweit: Die Teilnehmerinnen der jüngsten Griffbereit-, Rucksack- und Eltern-Kurse (17 an der Zahl), die an neun der insgesamt 60 Kindertagesseinrichtungen und zwei der 21 Grundschulen in Remscheid stattfanden (plus eines weiteren Elternkurses in arabischer Sprache in einem städtischen Übergangsheim) freuten sich im Neuen Lindenhof nicht nur über ihrer Urkunden, sondern auch über je eine langstielige rote Rose. Die bekamen übrigens auch die Elternbegleiterinnen der Kurse in den Kitas und Grundschulen , auf dem Foto zusammen mit dem Organisationsteam.