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Integrationsräte bleiben in NRW, wie sie sind

Pressemitteilung der SPD-Fraktion

Nach ersten Plänen der NRW-Landesregierung sollten in Zukunft die Kommunen die Möglichkeit haben, sich zwischen einem Integrationsausschuss und einem Integrationsrat zu entscheiden. Ein Integrationsausschuss wäre ein Ausschuss des Rates, in den die Migrantenvertreterinnen und -vertreter im Integrationsausschuss zwar weiterhin durch eine Direktwahl gewählt werden, aber die Ratsmitglieder sollen in dem Ausschuss die Mehrheit haben und den Vorsitz stellen. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „In Kommunen mit mehr als 5.000 Ausländern gibt es seit vielen Jahren einen Integrationsrat. Es kann nicht sein, dass das erfolgreiche Modell des  Integrationsrates abgeschafft wird!“ Bereits der Vorstand des Städtetages lehnte die Pläne der Landesregierung ab. Im Städtetag NRW haben sich 40 Städte mit rund neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen, der kommunale Spitzenverband repräsentiert damit etwa die Hälfte der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens. Darunter sind auch viele CDU-Oberbürgermeiste, die gegen die Pläne der eigenen Landesregierung sind.
Im Gegensatz zum schwarz-gelben Koalitionsvertrag ist die Landesregierung nun zur Besinnung gekommen. Der Landesintegrationsrat hatte die Pläne scharf kritisiert und sich mit einer Resolution an die Landespolitik gewandt. Ich bin froh, dass der Protest der Integrationsräte über die geplante massive Einschränkung der politischen Teilhabe der Migrantinnen und Migranten in Nordrhein-Westfalen geholfen hat. Die gute Arbeit der Integrationsräte hat sich etabliert. Auch künftig wird es weiterhin ein Forum geben, in dem sich die Remscheiderinnen und Remscheider mit und ohne Migrationshintergrund als demokratisch gewählte Migrantinnenvertreterinnen und -vertreter einbringen können.“

Erden Ankay-Nachtwein, Mitglied der SPD und Vorsitzende des Integrationsrates: „Der von Migrantinnen und Migranten gewählte Integrationsrat ist für viele von ihnen die einzige Möglichkeit, sich politisch in unserer Stadt einzubringen und  das zunehmend wichtige Thema ‚die Integration‘ für die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger voranbringen zu können“.

Almanach weckt Vorfreude auf viel Theater

Titelbild des neuen Theater-Almanachs.Seit dieser Woche liegt der Theater-Almanach für die neue Spielzeit 2018/2019 sowie die Familienbroschüre mit Vorstellungen für Kinder, Jugendliche und Familien im Teo Otto Theater und vielen öffentlichen Einrichtungen aus. Die digitale Version des Almanachs zum Durchblättern sowie der Online-Veranstaltungskalender erscheinen am 2. Juli.

„Fühlen Sie sich eingeladen in Ihr Theater! Seien sie uns herzlich willkommen, ob jung ob alt, ob reich ob arm, ob "bergischer Jong" oder Frau von Welt, Mensch einer Stadt inmitten einer Bevölkerung aus über 120 Nationen. Die Konkurrenz schläft nicht. Neben Kino und Fernsehen schaffen mittlerweile Netflix & Co. geradezu ein Überangebot, in dem man Gefahr läuft, sich zu verlieren. Sein ganz großer und entscheidender Nachteil: Es geschieht nicht unmittelbar vor unseren Augen und Ohren, funktioniert nur im Wege digitaler Übertragung, ist beliebig reproduzierbar - und eben nicht einmalig und einzigartig. Wenn jedoch der Theatervorhang sich öffnet, passiert auf der Bühne genau hier und jetzt etwas wirklich Originales und Einzigartiges: Echt und analog“, schreiben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz Oberbürgermeister, Stadtdirektor Sven Wiertz, zuständig für Finanzen und Kultur, Lutz Heinrichs als Geschäftsführer und Theaterleiter in ihrem gemeinsamen Vorwort zum Almanach. „Man kann und muss es live erleben - und es ist immer spannend und unvorhersehbar, was es mit uns macht, welche Empfindungen es auslöst, ob es uns gefällt oder nicht, ob es uns fesselt oder durchaus auch schon mal langweilt. Ob es uns die Welt ein Stück weit erklärt - oder einfach nur gut unterhält.“ Zugleich  wird darin dem bisherigen Intendanten Dr. Christian Henkelmann gedankt, der die künstlerische Programmverantwortung für das Haus über viele Jahre erfolgreich wahrgenommen hat, das Programm der bevorstehenden Spielzeit 2018/19 noch eingeschlossen. Zitat: „Ein künstlerisch hochwertiges und ausgewogenes Programm für Sie, verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer.“

Es ist das Vorwort zum Vorwort, könnte man sagen. Denn danach folgt Dr. Christian Henkelmanns Einstimmung auf das neue Theaterprogramm als „bunt, facettenreich und vielschichtig“. Theater dürfe nicht aufhören, alle anlocken zu wollen, Bildungs-, Herkunfts-, Altersunterschieden zum Trotz, betont Henkelmann. „Ob Musical oder Tanz, Schauspiel oder Konzert, Talkshow oder Szenische Lesung, Theater für Kinder oder Jugendliche, Weltmusik oder Schlager, Eisrevue oder Varieté, die neue Theatersaison bietet für jeden etwas und lässt keine Wünsche offen.“

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Neun neue Museumsprofis bekamen ihre Diplome

Foto: Lothar Kaiser

Die neuen Mitglieder des „Mini-Clubs junger Museumsprofis“ im Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep haben gestern Nachmittag ihre Abschlussdiplome bekommen  und können sich künftig „Museumsprofis“ nennen. Als solche führten sie sodann – ein wenig aufgeregt ob dieser Premiere – ihre Familien und Freunde durch das Museum. Der Waterbölles bekam eine Sonderführung von Vivien Pilarski und Lea Meyer.

Die neuen „Museumsprofis“ Vivien Pilarski und Lea Meyer führten gestern durch das Deutsche Röntgen-Museum. Birgit Dömling (Foto) hatte die insgesamt neun Jungen und Mädchenauf ihre künftige Aufgabe vorbereitet.

Die neun Kinder zwischen neun und zehn Jahren trafen sich ein knappes Jahr lang einmal die Woche im Deutschen Röntgen-Museum mit Birgit Dömling, um mehr über die faszinierende Welt der Röntgenstrahlen und ihres Entdeckers Wilhelm Conrad Röntgen zu erfahren und zu lernen, wie sie selber spannende Führungen durch das Museum machen können. Sie lernten, wie Birgit Dömling (Foto) im Video berichtet, unterschiedlichste Themen eigenständig zu erarbeiten, bekamen einen Eindruck davon, wie Wissenschaftler an Probleme herangehen und sie lösen können, und stärkten ganz nebenbei ihr Selbstbewusstsein.

Der Sinn einer Museumsführung von Kindern für Kinder, so das Konzept des Röntgen-Museums, ist eine Führung auf Augenhöhe: Kinder haben einen ganz anderen Blick auf verschiedene Themen als Erwachsene, sprechen die gleiche Sprache wie ihre Altersgenossen und wissen, was diese wirklich interessiert.

Museumsführungen von Kindern für Kinder finden regelmäßig im Röntgen-Museum jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr statt. Auch Privatgruppen, Feriengruppen oder OGS-Gruppen von maximal zwölf Kindern können diese Veranstaltung buchen. Ab Herbst 2018 stehen die neuen jungen Museumsprofis bereit und freuen sich auf Ihren Besuch. Buchungen nimmt das Deutschen Röntgen-Museum unter Tel. 02191 -16 - 3384 oder E-Mail info@roentgenmuseum.de">info@roentgenmuseum.de entgegen.

Bergische Wetterlage im Juni wie im Mai

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Auch der Juni wechselte zwischen extremer Trockenheit und heftigen Regenfällen. Das ergaben die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. Viele Tage verliefen ohne oder mit nur wenig Niederschlag. So waren die Tage vom 3. bis 6. Juni so wie die zweite Junihälfte regenarm bis regenfrei. Der 1. Juni hingegen fiel nass aus und brachte lokal erneut Starkregen. So wurden in Wuppertal im Klärwerk Buchenhofen 49 Liter pro Quadratmeter gemessen, an der Bever-Talsperre waren es an dem Tag 30 Liter. Und auch vom 9. auf den 10. Juni traten im Wuppergebiet wieder lokale Starkregen auf. In Remscheid fielen 75 Liter Regen in ca. 60 Minuten gemessen, das ist so viel, wie sonst im ganzen Monat fällt. Massiv betroffen von diesem Starkregen war die Stadt Leichlingen. In der Monatssumme lagen die Werte durch die beiden Extreme von trocken und nass oftmals dennoch ca. im Mittel. An der Bever-Talsperre wurden 89 Liter gemessen, Mittel sind hier 97 Liter. In Buchenhofen waren es 98 Liter, 87 Liter sind hier Durchschnitt. Es verwundert nicht, dass die niederschlagreichste Station diesmal in Remscheid lag: Dort wurden 142 Liter gemessen. Am trockensten war es an der Brucher-Talsperre, dort fielen nur 52 Liter, das langjährige Mittel liegt bei 99 Litern.

Beruflicher Erfolg durch IHK-Weiterbildung

Pressemitteilung der bergischen IHK

„Weiterbildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.“ Das betonte Jörg Heynkes, Vizepräsident der Bergischen IHK, gestern bei der Ehrung von 71 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen von IHK-Weiterbildungsprüfungen. Im Rahmen einer Feier in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal überreichte er ihnen ihre Urkunden, Meisterbriefe und Zeugnisse. Bestanden hatten 22 Technische Betriebswirte und jeweils 13 Geprüfte Bilanzbuchhalter, Personalfachkaufleute und Industriemeister der Fachrichtung Metall sowie neun Industriemeister der Fachrichtung Leit- und Sicherungstechnik – Eisenbahn.

„Diesen Erfolg haben Sie sich hart erarbeitet“, betonte Heynkes. Sich einer neuen Herausforderung zu stellen und sie erfolgreich zu meistern, stärke auch das Selbstwertgefühl. Dem Bewusstsein ‚Ich habe es geschafft!‘ folge die Erkenntnis, noch mehr leisten zu können. „Weiterbildung wird so auch zu einem Stück Lebensqualität“, so der IHK-Vizepräsident. Anschließend zeigte Heynkes im Rahmen einer beeindruckenden Präsentation, wie sehr sich Gesellschaft und Arbeitswelt in den nächsten Jahren durch die immer umfassendere Digitalisierung ändern werden. Er ermunterte deshalb die Absolventinnen und Absolventen, neuen Aufgaben und Herausforderungen auch künftig offen gegenüberzustehen, um diese so meistern zu können. Die Namen der erfolgreichen Prüfungsteilnehmer aus Remscheid, die sich mit einer Bekanntgabe gegenüber den Medien einverstanden erklärt haben:   

  • Geprüfter Industriemeister Leit- und Sicherungstechnik: Oliver Jähne.
  • Geprüfte Bilanzbuchhalterin: Olga Fromm, Annika Händeler.
  • Geprüfter Technischer Betriebswirt: Hakan Akkaya,  Alexander Caevskij,  Mustafa Düman,   Sascha Giorgio,  Marcel Kellner,  Christian Küster,  Christian Schmidt,  Hakan Yesilay,    
  • Geprüfter Personalfachkauffrau: Ricarda Tellmann.  

Ferienjobs: Man muss auch die Regeln kennen!

Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Region Düsseldorf-Bergisch Land

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und viele Schülerinnen und Schüler suchen einen Ferienjob. Eigentlich eine gute Sache: Die Arbeit hilft, das Taschengeld aufzubessern und gewährt gleichzeitig Einblicke in die Arbeitswelt. Der DGB gibt Tipps, damit alles gut läuft!

Ferienjobs gibt es in allen erdenklichen Branchen, und dabei gibt es durchaus auch gefährliche Arbeiten. Die sind aber für Kinder und Jugendliche tabu. „Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, erklärt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land. Ferienjobs müssen leichte Tätigkeiten sein: zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitung austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten. Auch mit Gefahrenstoffen hantieren oder Akkord arbeiten ist untersagt. Bis einschließlich dem 14. Lebensjahr ist arbeiten verboten. Aber: Wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder ab 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. Für sie gibt es beim Jobben in den Ferien weniger Einschränkungen. Schulpflichtige dürfen nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben, denn die sind in erster Linie zur Erholung da.

Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden die Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler, die bereits 16 Jahre alt sind. Sie dürfen z.B. in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten, allerdings nicht an Wochenenden. Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen, wie zum Beispiel Sportveranstaltungen. Ebenso im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt sind die Ruhepausen von unter 18-Jährigen. Wer viereinhalb bis sechs Stunden am Tag arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei mehr als sechs Stunden sind es 60 Minuten.

Mit dem Mindestlohngesetz haben Ferienjobber, die älter als 18 Jahre sind, Anspruch auf 8,84 Euro je Stunde. Das gilt auch, wenn der Ferienjob als geringfügige Beschäftigung (bis zu 450 Euro/Monat) ausgeübt wird. Bei Geringfügigkeit dürfen maximal 51 Stunden im Monat gearbeitet werden. Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz hingegen nicht – eine gesetzliche Lücke, die vom DGB vehement kritisiert wird. Hier sollte man die Lohnhöhe ganz genau im Blick haben, wenn der Arbeitsvertrag unterzeichnet wird: „Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden. Zwar sind keine Beiträge zur Sozialversicherung fällig, Steuern jedoch schon, wenn der Lohn über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von 750 Euro brutto liegt“, so Wolf. Dabei werden die Steuern normalerweise im nächsten Jahr erstattet, wenn man beim Finanzamt einen Antrag stellt. Dafür benötigt der Arbeitgeber in jedem Fall die elektronische Lohnsteuerkarte – auch die erhält man beim Finanzamt.

Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln. Und was passiert, wenn sich einer verletzt? Während des Ferienjobs sind Schülerinnen und Schüler bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers versichert. Dieser Schutz beginnt ab dem ersten Arbeitstag und gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Und wenn Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten? Dann sollte man zusammen mit den Eltern was dagegen tun. Am besten wendet man sich in solchen Fällen an die Aufsichtsbehörden – in der Regel sind das örtliche Gewerbeaufsichtsämter oder die Ämter für Arbeitsschutz. Arbeitgeber, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen, müssen mit heftigen Geldbußen rechnen.

 

WOCHEN DER ÄLTEREN GENERATION 1. - 15. September

Samstag, 1. September, 14 Uhr – ca. 17 Uhr
Eröffnungsveranstaltung
Ort: Ämterhaus, VHS-Saal, Elberfelder Str. 32,  (Raum 227, 2. Etage)
Zur offiziellen Eröffnung der Wochen der älteren Generation um 15 Uhr findet im Saal der Volkshochschule Remscheid ein bunter Nachmittag mit Auftritten der Gesangsgruppe „Kiwis“ und der Remscheider Senioren-Kabarett-Gruppe „Die Schirmspitzen“ statt.
Eintritt: frei, Kaffee und Kuchen zwischen 14 und 15 Uhr für sechs Euro an Selbstzahler
Kontakt: Kommunales Bildungszentrum der Stadt Remscheid, Abteilung Volkshochschule, Herr Ströter, Tel.: RS 16-3491
Anmeldung: Anmeldung erforderlich! (Begrenzt auf 80 Teilnehmer)

Montag, 3. September, 15 Uhr – ca. 17 Uhr
Bergische Kaffeetafel im Seniorenbüro
Ort: Seniorenbüro der Stadt Remscheid, Markt 13,
Der Seniorenbeirat lädt ein zur Bergischen Kaffeetafel „Plausch und Plunder“. Ein gemütliches Zusammensein im altbergischen Stil, mit einer Kaffeetafel, wie sie früher üblich war und bergischen „Dönekes“ in Platt und Hochdeutsch, vorgetragen von den Herren Kalkert und Penz.
Eintritt: frei (gegen Spende für Möhrchen)
Kontakt: Seniorenbüro der Stadt Remscheid Annette Mores, Markt 13,
Anmeldung: Ab 30. Juli, 9 Uhr, unter o. g. Kontaktadresse erforderlich (begrenzt auf 30 Teilnehmer)

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Bewerbungsfrist für Stipendien bis 6. September

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Ab sofort können sich Studierende der Bergischen Universität Wuppertal sowie Studienanfängerinnen und -anfänger wieder um ein Deutschlandstipendium oder ein Stipendium der Studienstiftung der Universität bewerben. Die Höhe der Förderung liegt bei 300 Euro monatlich. Die Bewerbungsfrist endet am 6. September.

Das Deutschlandstipendium richtet sich an Studierende sowie Studienanfängerinnen und -anfänger, deren Werdegang gute Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Förderung erstreckt sich auf zwei Semester und umfasst 300 Euro monatlich. Finanziert wird das Stipendium jeweils zur Hälfte aus Bundesmitteln sowie von privaten Förderern wie Firmen, Stiftungen und Privatpersonen. An der Bergischen Universität sind aktuell 30 Institutionen und Unternehmen als Förderer aktiv und unterstützen insgesamt 133 Studierende. Neben der finanziellen Förderung bieten sie ihnen auch die Möglichkeit, Einblicke in den beruflichen Alltag zu gewinnen.

Zielgruppe des Stipendiums der Studienstiftung der Bergischen Universität sind Studierende, deren Studienerfolg aus wirtschaftlichen Gründen gefährdet ist, die mindestens ein Jahr regulär an der Hochschule eingeschrieben sind, keine anderweitige finanzielle Förderung erhalten sowie das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet und noch keinen Abschluss in einem Studiengang erreicht haben. Sie werden für bis zu einem Studienjahr lang unterstützt, die Fördersumme beträgt 300 Euro monatlich. (www.stipendien.uni-wuppertal.de/deutschlandstipendium bzw. www.stipendien.uni-wuppertal.de/studienstiftung-der-bergischen-universitaet)

Broschüre mit Tipps gegen Sommerhitze

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den Klimawandel und den zu erwartenden weiteren Anstieg der Temperaturen wird die Hitzebelastung in NRW weiter zunehmen. Eine neue Broschüre der Stadt Remscheid mit dem Titel „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ hilft, sich darauf vorzubereiten. Die Klimaprojektionen für Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in NRW bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zwischen 0,7 und 1,7 Grad Celsius ansteigen werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird ein Temperaturanstieg zwischen 1,5 und 4,3 Grad Celsius erwartet. Als Folge wird es mehr besonders heiße Tage geben und sommerliche Hitzeperioden werden stärker und länger anhalten. Über fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind schon heute bei sommerlichen Temperaturen einer besonders großen Hitzebelastung ausgesetzt.

Stark verdichtete und bebaute Innenstadtbereiche ohne Grünflächen sind besonders betroffen. An diesen Stellen besteht die Gefahr, dass sich Hitzeinseln bilden. Insbesondere in der Nacht kann hier durch einen verringerten Luftaustausch, Wärmespeicherung von Gebäuden und Straßen sowie die Abstrahlung von Wärme durch Industrie und Verkehr die Temperatur um bis zu zehn Grad Celsius höher liegen als im Umland. Unter diesen Hitzeinseln leiden insbesondere sensible Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung und damit verbunden eine geringere Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf.

Wir können uns jedoch im Alltag auf ein Leben mit der Hitze vorbereiten und uns auf sie einstellen. Im Rahmen dessen bietet die neue Broschüre „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ Informationen zum Thema Sommerhitze sowie Tipps, wie man sich während einer Hitzewelle verhalten sollte, um sich selbst und die eigene Familie ausreichend vor der Hitze und eventuell länger anhaltenden Hitzeperioden zu schützen. Die Broschüre liegt in verschiedenen städtischen Dienststellen zur Mitnahme aus. Interessenten erhalten die Broschüre kostenfrei bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Telefon (02191) 16 – 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de. Im Internet gibt es „Gesundheit und Hitze“ direkt unter http://www.remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000131665.php.

Wegen Legionellen kein Duschen in Hackenberg

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrollmessung durch das städtische Gebäudemanagement sind aktuell an wechselnden Zapfstellen der Sportanlage Hackenberg erhöhte Legionellen-Werte festgestellt worden. Die Messwerte lagen dabei mit 3100/KBE (koloniebildende Einheiten) deutlich über dem Schwellenwert von 100KBE/100ml (dem sogenannten Prüfwert 1), ab dem Maßnahmen gegen die erhöhten Werte erforderlich sind. Eine starke Wertüberschreitung (ab 10.000 KBE/100ml) liegt zwar nicht vor, aus Gründen der Gesundheitsvorsorge hat der städtische Fachdienst Gesundheit jedoch eine vorübergehende Nutzungseinschränkung (Duschverbot) empfohlen. Mit sofortiger Wirkung hat der städtische Fachdienst Sport und Freizeit daher die Nutzung der Duschen bis auf weiteres untersagt, damit erforderliche Sanierungsmaßnahmen der Hausinstallationen schnellstmöglich durchgeführt werden können. Da ohnehin eine dreiwöchige Schließung aufgrund der bevorstehenden Ferien geplant ist, soll in dieser Zeit die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsanalyse erfolgen. Weitere Schritte – Sanierung, Umbau beziehungsweise teilweise Nutzung unter Einsatz endständiger Filter – werden zeitnah geklärt. Die Nutzung der Sportflächen ist ohne Einschränkung weiterhin gegeben. Die Schulen und Vereine als Nutzer der Sporthalle Hackenberg wurden umgehend über den aktuellen Sachstand informiert.