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Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Jens Peter Nettekoven

Viele Kinder und Jugendliche mussten während der Pandemie auf soziale Kontakte, auf Sport und Gruppenerlebnisse verzichten. Um Folgen für die Entwicklung junger Menschen abzumildern, haben Bund und Land das Programm „Aufholen nach Corona“ beschlossen. Aus dem Bereich des Familienministeriums werden dabei rund 107 Millionen Euro investiert, von denen in diesem Jahr 200.017,10 Euro direkt an die Jugendämter in Remscheid gehen. Dazu erklärt der Remscheider CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Peter Nettekoven: „So wollen wir Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ermöglichen. Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe für Angebote der sozialen Arbeit an Schulen, Mittel für zusätzliche Freiwillige im Freiwilligen Sozialen oder ökologischen Jahr sowie für Angebote für Jugendarbeit. Darüber hinaus kann das Geld verwendet werden, um Jugendfreizeitangebote, internationale Jugendbegegnungen und Wochenend- und Ferienfreizeiten zu unterstützen. Dafür stellt das Land gemeinsam mit dem Bund den örtlichen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe (Jugendämtern) in Remscheid im Haushaltsjahr 2021 rund 200.000 Euro zur Verfügung. Es soll für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden. Die Mittelverteilung direkt auf die Kommunen soll gewährleisten, dass vor Ort entsprechend der konkreten Bedarfe Projekte, Angebote und Leistungen gefördert werden. Die Jugendämter können damit eigene Angebote und solche freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe fördern, damit Kinder und Jugendliche nicht zu Verlierern der Pandemie werden.“

Neue Post-Filiale an der oberen Alleestraße?

Zur geplanten Ansiedlung einer Partner-Postfiliale im Alleecenter bzw. der oberen Alleestraße hat die Verwaltung jetzt den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid einen kurzen Zwischenbericht gegeben. Zitat: „Die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung sind in dieser Angelegenheit im engen Austausch mit den zuständigen Vertretern der Deutschen Post (Regionaler Politikbeauftragter für NRW sowie zuständiger Vertriebsmanager), dem Manager des Alleecenters, Herrn Vlijt, sowie d Bezirksbürgermeister Mähler. Die Signale der Vertreter der Deutschen Post an die Wirtschaftsförderung sind, dass die Eröffnung einer neuen Post-Filiale im Bereich der oberen Alleestraße zeitnah umgesetzt werden soll. Eine genaue Verortung wurde nicht genannt. Wenn Mietverträge unterschrieben sind, dann wird die Wirtschaftsförderung eine entsprechende Information erhalten. Es ist übrigens nicht angedacht, die Post-Bank-Filiale an der Alleestraße 6 zu ersetzen (hierbei handelt es sich nicht um eine klassische Postfiliale).“

Waterbölles: An Behördensprache werde ich mich wohl nie gewöhnen. „Verortung“, igitt!

Kandidat der Tierschutzpartei darf nicht antreten

Von den zwölf termingerecht eingereichten Wahlvorschlägen zur Bundestagswahl am 26. September wurden in der heutigen Sitzung des Kreiswahlausschusses elf mit sieben Stimmen (einstimmig) zugelassen. Kandidieren dürfen somit im Wahlkreis 103 (Solingen - Remscheid - Wuppertal II) Jürgen Hardt (CDU), Ingo Schäfer (SPD), Silvia Ingrid Vaeckenstedt Grüne), Dr. Robert Josef Weindl (FDP), Frederick Kühne (AfD), Shoan Vaisi (DIE LINKE), Hans Christoph Gärtner (MLPD), der Einzelbewerber Peter Heinrich Kramer (Angestellter aus Solingen), Judith Röder (DIE PARTEI), Volker Dörner (dieBasis) und Jan Klein (FREIE WÄHLER). Abgelehnt wurde dagegen Christian Muth, der gerne  für die Tierschutzpartei angetreten wäre. Doch die vorgeschriebenen von 50 Unterstützer-Unterschriften sei im Rathaus bis zum Ende der Frist nicht eingetroffen, berichtete eingangs Stadtdirektor Sven Wiertz, der die Sitzung leitete.

Sicherheitsbehörden tauschten sich aus

Pressemitteilung der Polizei Wuppertal

Zu einer Sicherheitskonferenz für das Bergische Städtedreieck kamen am  Mittwoch im Polizeipräsidium auf Einladung von Polizeipräsident  Markus Röhrl hochrangige Vertreter der bergischen Städte, des  Landgerichts und der Amtsgerichte, der Staatsanwaltschaft, der  Bundespolizeidirektion und der Zolldirektion zusammen. Sie besprachen die  Sicherheits- und Kriminalitätslage in den drei bergischen Kommunen. Dabei ging es um den Schutz von  Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch, Hass- und Clankriminalität sowie Telefonbetrug zum Nachteil älterer Menschen. Ebenso wurden sicherheitsrelevante Aspekte der jüngsten  Hochwasserlage und der Corona-Pandemie besprochen. "Die Zusammenarbeit der Behörden mit Sicherheitsaufgaben im  Bergischen Städtedreieck ist eng und vertrauensvoll. Dies hat sich  heute wie auch zuletzt in den Krisenstäben der Städte Wuppertal,  Solingen und Remscheid gezeigt", erklärte Polizeipräsident Markus  Röhrl.

An dem Austausch nahmen neben Polizeipräsident Markus Röhrl die  Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind und Burkhard Mast-Weisz, Solingens Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, die Präsidentin des  Landgerichts Dr. Annette Lehmberg, der Direktor des Amtsgerichts  Remscheid Dr. Thomas Künzel, Richterin Sonja Christmann als  Vertreterin des Solinger Amtsgerichts, Richter Dr. Marcel Wolfer als  Vertreter des Amtsgerichts Wuppertal, Oberstaatsanwältin Beate  Thiele, Thorsten Schürrle vom Zoll sowie Erster Polizeihauptkommissar Norbert Nusselein von der Bundespolizei teil. (tk)

So sprachlos kann Demokratie sein

Haben Sie Fragen an die Männer und Frauen, die am 26. September für den Bundestag kandidieren? Vielleicht speziell an die Kandidat*innen im Wahlkreis: 103 - Solingen - Remscheid - Wuppertal II? Den Kontakt stellt gerne das Internetportal „Abgeordnetenwatch“ her – jedenfalls zu Jürgen Hardt (CDU), Ingo Schäfer (SPD), Silvia Ingrid Vaeckenstedt Grüne), Dr. Robert Josef Weindl (FDP), Frederick Kühne (AfD), Shoan Vaisi (DIE LINKE), Hans Christoph Gärtner (MLPD) und Christian Muth (Tierschutzpartei). Nicht aufgeführt sind auf der Internetseite für den Wahlkreis 103 der Einzelbewerber Peter Heinrich Kramer, Judith Röder (DIE PARTEI), Volker Dörner (dieBasis) und Jan Klein (FREIE WÄHLER). Dass auch diese zur Wahl stehen, ist allerdings unstrittig: Auch diese Namen stehen auf der Liste mit den insgesamt zwölf Kreiswahlvorschlägen, über die der Kreiswahlausschuss heute ab 15 Uhr im großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses zu befinden hat, d.h. er entscheidet über die von den Parteien und dem Einzelbewerber bei der Kreiswahlleiterin, der Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke, eingereichten Wahlvorschläge.

Apropos Fragen von Wählerinnen und Wählern und die Antworten darauf auf der Seite von Abgeordnetenwatch. An die neuen Bewerber*innen wurden bislang noch keine Fragen gestellt – was kein Wunder ist. An Jürgen Hardt und Ingo Schäfer, die zum wiederholten Mal für den Bundestag kandidieren, aber schon! Diese Fragen sind nachzulesen. Und die Antworten? Fehlanzeige! Das ist allerdings kein Fehler des Web-Programmierers,  sondern beide Kandidaten haben auf diese Fragen nicht geantwortet. Die Bilanz bei Spitzenreiter Jürgen Hardt: 22 Fragen, aber 0 Antworten. So sprachlos kann Demokratie sein.

Bergische IHK warnt vor gefälschten Rechnungen

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Aktuell machen gefälschte Rechnungen die Runde, die vorgeblich vom Amtsgericht stammen. Mit dem Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen spiegelt das betrügerische Schreiben eine Rechnung des Amtsgerichts vor, in der Gebühren für eine Handelsregistereintragung, Bekanntmachung und Zustellung in Höhe von insgesamt 820 Euro angefordert werden. Beigefügt ist ein vorausgefülltes Überweisungsformular, das als Zahlungsempfänger „LBB KS“ und ein Konto der Berliner Sparkasse angibt. „Wer nicht genau hinschaut, kann schnell den Eindruck gewinnen, eine Forderung des Gerichts bezahlen zu müssen, zumal Zahlungsfristen genannt werden“, warnt IHK-Geschäftsführer Ludger Benda.

Die Bergische IHK empfiehlt dringend, die Rechtmäßigkeit von Rechnungen genau zu prüfen, insbesondere wenn sie angeblich von einer öffentlichen Stelle stammen, und Überweisungen dieser Art nicht ungeprüft auszuführen. Empfänger solcher Schreiben können sich gerne an die Bergische IHK wenden (Ansprechpartner: Ludger Benda, Tel. 0202 2490400, l.benda@bergische.ihk.de">l.benda@bergische.ihk.de).

Zwei Ahornbäume müssen entfernt werden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am kommenden Dienstag, 3. August, müssen zwei Ahornbäume am Carl-Grüber-Weg entfernt werden. Die Bäume stehen zwischen der Königstraße Nr. 164 bis 166 und der Einmündung Herderstraße. Bei den Ahornen wurde eine Infektion mit der Russrindenkrankheit festgestellt, was eine Entfernung der beiden Bäume unumgänglich macht, da diese Pilzinfektion für Menschen gefährlich werden kann. Die Pilzsporen können unter anderem zu Atemnot, Reizhusten und Fieber führen. Die notwendigen Arbeiten werden daher unter Einsatz entsprechender Schutzausrüstung durchgeführt. Der beschriebene Abschnitt des Carl-Grüber-Weges wird für die Dauer der Arbeiten zeitweise gesperrt, um gesundheitliche Beeinträchtigungen für Passantinnen und Passanten auszuschließen. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bitten um Verständnis für die mit den Arbeiten einhergehenden Behinderungen – verbunden mit der dringenden Bitte, die Sperrung nicht zu ignorieren.

Minister glaubt, Innenstädte hätten großes Potenzial

Pressemitteilung des  NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Die Handelswelt wird immer digitaler. Das Konsumverhalten der Verbraucher verändert sich, das Online-Geschäft wächst. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch einmal beschleunigt. Der stationäre Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen hat jedoch großes Potenzial, wenn sich die Handelsstandorte in den Innenstädten zu multifunktionalen Zentren weiterentwickeln. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das IFH Köln im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) erstellt hat. Die Studie „Zukunft des Handels - Zukunft der Städte“ ist abrufbar unter https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/zukunftdeshandels

Innovations- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Einzelhandel, Städte und Kommunen stehen vor großen Herausforderungen. Verbraucherinnen und Verbraucher in Nordrhein-Westfalen verbinden jedoch mit dem Handel in ihren Innenstädten, Quartieren, Orts- und Stadtteilzentren Lebensqualität, Wohnortattraktivität und Heimatgefühl und haben ein großes Interesse daran, Innenstädte als lebendige Begegnungsorte zu erhalten. Die Studie zeigt, dass die Zentren in Nordrhein-Westfalen großes Potenzial haben, das es zu aktivieren gilt: mit kreativen Konzepten und dem Willen, Veränderung aktiv zu gestalten. Digitale Technologien, Medien und alternative Vertriebsformen können dabei helfen. Die Studie liefert hierfür wichtige Ideen, Ansätze und Handlungsempfehlungen: Digitale Alltagsbegleiter können beispielsweise Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Mehrwert bieten. Ich bin überzeugt davon, dass innovative Standorte weiterhin viele Menschen anziehen werden.”

Für die Studie „Zukunft des Handels - Zukunft der Städte” wurden rund 26.000 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt. Das Ergebnis: In Nordrhein-Westfalen wird gerne stationär eingekauft. Zwei Drittel der Bevölkerung sind „selektive Onlineshopper“, die je nach Produkt und Situation zwischen Online- und Offlinekanälen wechseln. 18 Prozent der Befragten kaufen lieber im stationären Handel als im Internet ein. Viele Konsumentinnen und Konsumenten wünschen sich eine Kombination verschiedener Nutzungsarten, wie Handel, Gastronomie, Freizeit-, Kultur-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Ortsgrößenübergreifend wird Verweil-, Freizeit- und Interaktionszonen und Wohnen eine hohe Bedeutung zugemessen.

Um die Zukunft der Innenstädte aktiv zu gestalten, haben das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sowie das Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen die „gemeinsame Innenstadtoffensive“ ausgerufen. Teil davon ist unter anderem das vom nordrhein-westfälischen Digitalministerium und dem Handelsverband.NRW 2019 gestartete Projekt „Digitalcoaches“, das in diesem Jahr noch einmal personell aufgestockt wurde. Die Digitalcoaches helfen Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern kostenfrei dabei, ihre individuelle Digitalstrategie zu entwickeln und umzusetzen.

Wenig Bewegung am bergischen Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Für den geringfügigen Anstieg der Arbeitslosigkeit sehe ich vor allem saisonale Gründe – Befristungen sind zum Halbjahresende ausgelaufen, Schulabgängerinnen und –abgänger melden sich arbeitslos, und in den Sommerferien werden keine neuen Mitarbeiter eingestellt. Natürlich macht sich hier auch die nachvollziehbare Zurückhaltung der Unternehmen bei der Stellenbesetzung bemerkbar. Es sind aber deutlich weniger Menschen ohne Arbeit als vor einem Jahr. Besonders erfreulich ist der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr“, fasst Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und örtlicher Arbeitsmarktexperte, die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung zusammen.

Im Städtedreieck sind aktuell etwas weniger Menschen als im Juni arbeitslos gemeldet, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es rund dreizehn Prozent weniger. Im Rechtskreis des SGB III sind aktuell rund dreißig Prozent weniger Menschen arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Während in Solingen und Wuppertal die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat gesunken ist, steigt sie in Remscheid geringfügig an.

Der Arbeitsmarkt in Remscheid: Aktuell sind in Remscheid 4.455 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 27 Personen oder 0,6 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres sind dies 412 Personen (-8,5 Prozent) weniger. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,5 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 8,2 Prozent (-0,7 Prozentpunkte). Im aktuellen Monat meldeten sich 794 Personen neu oder erneut arbeitslos, 761 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Juni  wurden in Remscheid insgesamt 14 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 176 Personen bearbeitet. Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern eine Wartezeit von sechs Monaten. Im Januar 2021 haben in Remscheid insgesamt 583 Betriebe für 4.629 Personen Kurzarbeitergeld beantragt. Die Kurzarbeiter-Quote betrug im Januar  9,1 Prozent. Im Juli 2021 wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 164 neue Stellen gemeldet, das sind 18 (12,3 Prozent) mehr als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 363 (-26,0 Prozent) neue Stellen weniger gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 467 offene Stellen. Das sind 78 mehr als im Vormonat und 284 weniger als im Vorjahresmonat.

Aktuell sind 385 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 41 Jugendliche (+11,9 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 54 Personen (-12,3 Prozent) gesunken. Langzeitarbeitslose Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.866 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 173 (+10,2 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 88,9 Prozent (1.659 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Eine Analyse zu möglichen Auswirkungen der Flutkatastrophe vom 14. Juli auf den örtlichen Arbeitsmarkt ist noch nicht möglich. Der Stichtag für die aktuelle Datenerhebung war der 13. Juli 2021. „Wir stellen in den Fachbereichen eine Zunahme von Anfragen der Unternehmen fest. Ich rate Betrieben, bei denen auf Grund des Hochwassers Arbeitsausfälle entstehen, Kurzarbeit anzuzeigen. Gründe für Kurzarbeit können neben konjunkturellen und saisonalen Gründen auch ‚unabwendbare Ereignisse‘ sein“, erläutert Martin Klebe. Betroffene Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können sich bei unserer Service-Hotline 0800 4 5555-20 und im Internet unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/informationen-kurzarbeit-hochwasser informieren.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit um 199 (-0,7 Prozent) auf 28.560 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind 4.108 Menschen (-12,6 Prozent) weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,6 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 9,9 Prozent. Die Arbeitslosenquoten verringerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Dabei reichte die Spanne der Quoten im Juli 2021 von 7,5 Prozent in Remscheid bis 9,4 Prozent in Wuppertal.

Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 5,9 Prozent (-42 Stellen) geringer als im gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat sind es fünf (+0,8 Prozent) Stellen mehr. In folgenden Berufsgruppen werden Arbeitskräfte gesucht: Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag, Metallbearbeitung, Maschinenbau- und Betriebstechnik, Werbung und Marketing, Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege., Verkauf, Arzt- und Praxishilfe, Fahrzeugführung, Altenpflege, Büro und Sekretariat . Neben den Stellen der Arbeitnehmerüberlassungen werden in folgenden Berufsgruppen neue Stellen gemeldet : Metallerzeugung, Maschinenbau- und Betriebstechnik, Arzt- und Praxishilfe, Verkauf, Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege.

Mit aktuellstem Datenstand für Juni 2021 sind im Agenturbezirk insgesamt 50 Anzeigen auf Kurzarbeit (alle Anspruchsgrundlagen) für rund 500 Personen eingegangen, das sind 44 Anzeigen weniger als im Monat zuvor. Nun stehen den Agenturen für Arbeit Daten über die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit im Januar 2021 zur Verfügung. In diesem Monat lag der Arbeitsausfall für Personen in Kurzarbeit bei durchschnittlich 51,1 Prozent. Im Januar 2021 haben im Agenturbezirk insgesamt 2.977 Betriebe für 21.149 Personen Kurzarbeitergeld beantragt. Das waren 4.244 Kurzarbeitende mehr als im Monat zuvor. Die Kurzarbeiter-Quote, der Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, betrug im Januar 2021 9,7 Prozent.

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Badebetrieb im Freibad ist beendet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach Sichtung und Prüfung aller Hochwasserschäden im Freibad Eschbachtal steht jetzt zum großen Bedauern aller beteiligten Akteure fest: Die Schäden, die das Flutwasser vor allem im Kanal hinterlassen hat, sind größer als erhofft. Um die nötigen Reparaturen vornehmen zu können, bleibt das Freibad für diese Saison geschlossen. Nicht betroffen von der Schließung sind das Hundeschwimmen und das 3. Eschtival am 11. September mit Bernd Stelter und Köbes Underground. Bis dahin sollen die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sein.

Mehr als 360 Remscheider beziehen Ökogas

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit dem 1.0 April bietet die EWR ihren Kunden ein neues Öko-Produkt an unter der Bezeichnung „EWR*GAS Natur“. Aktuell haben sich bereits 347 Privatkunden für das neue Ökogas entschieden und leisten damit einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz. Das zertifizierte CO2-neutrale Ökogas ist 100 % klimaneutral und nachhaltig. Der CO2-Ausgleich wird über Klimaschutzprojekte kompensiert. Bei den Gewerbetreibenden haben sind bisher 16 Kunden für den Ökogastarif EWR*GAS Natur Gewerbe entschieden.

Kunden, die jetzt EWR*GAS Natur und zusätzlich das Ökostromprodukt EWR*STROM Natur kombinieren, profitieren extra. Die Entscheidung für beide Ökoprodukte hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch persönlich beim Sparen. Wer also bei der EWR Ökogas mit dem Ökostrom kombiniert, bekommt einen Klima-Bonus von fünf Prozent. Bei den Privatkunden haben sich hierfür bis jetzt 124 Kunden entschieden, Tendenz steigend. Bei den Gewerbekunden sind es vier. Infos rund um die Ökoproduktegibt es bei der kostenlosen Hotline 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr).

Die neue „Remscheid App“ ist da!

Pressmitteilung der Stadt Remscheid

Die neue „Remscheid-App“ mit vielen nützlichen, aktuellen und verständlichen Informationen zu den unterschiedlichen Lebensbereichen in unserer Stadt ist verfügbar. Den QR-Code zum kostenfreien Download der App in den Stores gibt’s ab sofort auf www.remscheid.de. Alternativ ist die Remscheid App aber auch leicht im Google Play Store beziehungsweise im App Store kostenfrei erhältlich (oder noch leichter direkt über diesen Link: App Store bzw. Google Play Store). Die Installation ist für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS vorgesehen. 

Die App bietet eine Fülle von Informationen zur Stadtverwaltung und rund um unsere schöne Stadt im Bergischen Land. Sie ermöglicht Terminvereinbarungen zu diversen Anliegen bei der Stadtverwaltung sowie einfaches und schnelles Melden von Schäden oder Verunreinigungen im Stadtgebiet. Sind Sie auf der Suche nach Informationen zu interessanten Orten und Veranstaltungen in unserer Stadt oder interessieren Sie sich für die Stadt Remscheid als Arbeitgeberin? Dann nutzen Sie auch hierfür die Remscheid App mit vielen nützlichen Freizeit-Tipps und Hinweisen zu Stellenangeboten. Halten Sie sich außerdem auf dem Laufenden und verfolgen Sie unsere aktuellen Presseinformationen. Ob in Remscheid geboren, neu zugezogen oder als Gast: Die App für Remscheid ist die mobile Begleitung für Ihre Anliegen und Aktivitäten in unserer Stadt!

Die neue „Remscheid App“ ist im Rahmen des vom Land NRW geförderten Projektes „Digitale Modellregionen“ entstanden. Sie wurde gemeinsam mit dem Solinger Unternehmen Mammut Media Marketing UG entwickelt und basiert auf einer sogenannten OpenSource-Technologie, auf deren Nutzung sich die Städte Dortmund, Mönchengladbach, Remscheid und Wolfsburg auf Initiative der Stadt Solingen im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft OpenSource SmartCity verständigt haben. Diese Partnerschaft hat zum Ziel, unterschiedliche Serviceangebote für die Stadtgemeinschaften zu entwickeln und zu betreiben. Das können gesetzliche und freiwillige Angebote sein, die dem aktuellen und künftigen Serviceanspruch der Menschen in den Städten entsprechen. Informationen und Services auf den Stadthomepages werden demnach ergänzt durch mobile Apps für einen unmittelbaren Kontakt zwischen Bürgerschaft und Gästen mit den jeweiligen Städten. So gelangen aktive und zeitnahe Informations- und Serviceangebote direkt „in die Hosentasche“.