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Gratis-Schnelltests in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab sofort können sich die Remscheiderinnen und Remscheider in unterschiedlichen Teststellen von geschultem Personal einmal wöchentlich kostenfrei auf das Corona-Virus testen lassen. Nach eingehender Prüfung der Testkonzepte hat das Gesundheitsamt eine Vielzahl von Teststellen mit den kostenfreien Bürgertestungen beauftragt.Sie können die Bürgertests ab sofort kostenfrei anbieten und gemäß den Vorgaben der Coronatestverordnung mit der Kassenärztliche Vereinigung abrechnen. Die Kosten für den Test trägt letztlich der Bund. Gemeinsam mit dem sogenannten Poc-Schnelltest, der eine Corona-Infektion in wenigen Minuten anzeigt, erstellen die Teststellen einen schriftlichen Nachweis zum Testergebnis.

Wessen Antigen-Schnelltest eine Corona-Infektion anzeigt, muss im Anschluss an den Schnelltest unmittelbar einen PCR-Test machen, um sich das Ergebnis absichern zu lassen. Er ist dann gleichfalls kostenfrei und kann beim Hausarzt oder beispielsweise in der Teststation auf der oberen Alleestraße gemacht werden. Bis zum Eintreffen des PCR-Test-Ergebnisses gilt bereits häusliche Quarantäne! Personen mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen sich gemeinsam mit ihren Haushaltsangehörigen unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt informieren. Medizinische Hotline: (02191)16-3555 oder >E-Mail corona@ Remscheid.de. PCR-positiv getestete Personen sind außerdem dazu angehalten, alle Personen über ihre Infizierung zu informieren, mit denen sie vier Tage vor der Testung oder seit der Testung Kontakt hatten.

Hier gibt’s die Gratis-Schnelltests:
 

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Nach 50 Jahren keine absolute Mängelfreiheit mehr

Mit Hinweis auf äußerliche Schäden an der Birgderkamper Brücke hatte die FDP-Fraktion im März im Rat der Stadt mehrere Fragen zur Verkehrssicherheit der Birgderkamper und der Neuenkamper Brücke gestellt. Inzwischen liegt die Antwort der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) vor. Darin heißt es zu dem von der FDP vorgelegten Foto eines deutlichen Betonausbruch bzw.-abbruch im Bereich der westlichen Rampenwand (Parkplatz des Verbrauchermarktes) der Birgderkamper Brücke: „Hier wurde bereits bei der kompletten Instandsetzung der Birgderkamper Brücke in 1990 ein Riss festgestellt und beseitigt. Leider wurde mit der Planung/Neubau der Brücke in etwa 1970 bei den Rampenwänden nur alle zehn Meter eine Dehnungsfuge zwischen den einzelnen Abschnitten der Stützwände vorgesehen. Das ist mit dem heutigen Wissenstand ein zu großer Abstand, um die Längenausdehnung der Abschnitte untereinander bei zunehmender Temperaturdehnung (in den Sommermonaten ohne nächtliche Abkühlung) aufzunehmen.“ Folglich werde es immer wieder zu Spannungen und somit Rissbildungen und Betonabplatzungen an den Rampenwänden kommen. Das sei konstruktiv bedingt und lasse sich im Nachhinein auch nicht mehr beheben. Hier könne z. B. bei der Instandsetzung nur eine zusätzlich Sollrissfuge, dem diagonalen Rissverlauf entsprechend, ausgebildet und der Betonausbruch beigemörtelt werden. Die Schadstelle solle bei der anstehenden Sanierung beseitigt werden; sie habe keinen Einfluss auf die Standsicherheit der Brücke.

Weiter heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung: "Spannbetonbrücken mit Überbauten als Hohlkästen bedürfen einer ständigen Überwachung und Unterhaltung. Das gilt insbesondere durch den laufend zunehmenden Schwerlastverkehr. Damit die rund 50 Jahre alten Brücken überhaupt die vorgesehene Nutzungsdauer/ Abschreibung von 80 Jahren erreichen können, wurde bereits seit ca. 1985 – 2008 ein umfangreiches Instandsetzungsprogramm an den Bauwerken durchgeführt, welches in Teilen auch mehrfach zur Ausführung kommen muss, je länger die Bauwerke genutzt werden und somit Bauteile verschleißen."

Bei den Bauwerksprüfungen der letzten Jahre wurden erneut zahlreiche Betonausbrüche im Bereich der Betonfertigteilkappen, Betonschäden an Widerlagern, Rampenwänden, Stützen sowie Undichtigkeiten an den Entwässerungsleitungen (Hohlkästen) festgestellt. Diese Schäden wurden zum Teil bereits im Rahmen der laufenden Unterhaltungs- und Sanierungs-arbeiten beseitigt. Die restlichen Schäden werden im Zuge der Instandsetzungsmaßnahmen in den Jahren 2021/2022 beseitigt.

Aus Rückstellungen in Höhe vom 2.377.000 € für Sanierungsarbeiten wurden in 2020 die Stützen an allen drei Brücken sowie die Entwässerungsleitungen in den Hohlkästen der Bauwerke instandgesetzt. In diesem Monat wird ein öffentliches Ausschreibungsverfahren für die Instandsetzung der Überbauten, Widerlager und Rampenwände folgen. Die Betonarbeiten sind von Mitte Juni 2021 bis Juli 2022 geplant. Dabei seine eine Sperrung für den Fahrzeugverkehr auf der an der Birgderkamper Brücke für einige Wochen unumgänglich, so die Verwaltung. Nach dieser Sanierung befänden sich die Brücken wieder in einem guten Zustand. Aber: „ Absolute Mängelfreiheit kann es bei den rund 50 Jahre alten Spannbetonbrücken nicht geben.“

Chaos für morgige Impfbuchung befürchtet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die gestern von der Nachbarstadt Solingen geäußerten Sorgen um die morgen startende Impfterminbuchung der über 60-Jährigen teilt auch die Stadt Remscheid. Zu erwarten ist, dass sich das Ende Januar erlebte Terminchaos bei den Buchungsversuchen der über 80-Jährigen bei diesem Personenkreis wiederholt. Die Verantwortung hierfür liegt allerdings nicht bei der Stadt Remscheid. Sie hat keinen Einfluss.

Angesichts des Impfstopps des Wirkstoffs AstraZeneca für über 60-Jährige erhält Remscheid wie andere Nordrhein-Westfälischen Städte auch nach Ostern Gelegenheit, erstmals 60 bis 69-jährige Bürgerinnen und Bürger gegen Corona zu impfen. Vom Land erhält sie hierfür einmalig rund 2.700 Impfdosen, die in Remscheid ab Ostermontag bis zum 14. April für die Erstimpfung dieses Personenkreises zur Verfügung stehen. Die Terminierung erfolgt dabei wie bei den über 80-Jährigen und dem in der vergangenen Woche hinzugekommenen Geburtenjahrgang 1941 auch über das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein online via www.116117.de und telefonisch über die Rufnummer (0800) 116 117 01.

Die passende Terminbuchung ist zeitlich und mit Blick auf das zur Verfügung stehende Kontingent aber nur begrenzt möglich: Die Vergabe der rund 2.700 Impftermine startet morgen und endet bereits am Ostermontag, wobei das Land bislang noch keine Information zu den genauen Uhrzeiten der Systemöffnung und Terminschließung bekannt gegeben hat. Der Frust eines Großteils der rund 14.500 Remscheiderinnen und Remscheider im Alter zwischen 60 und 69, die im Wettlauf zueinander die wenigen Termine buchen können, ist also vorprogrammiert.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz appelliert deswegen bereits jetzt an Betroffene, ihren Ärger nicht am Remscheider Impfzentrum auszulassen, wenn das Online- und Telefon-Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) über Ostern zusammenbricht oder die Termine im Handumdrehen vergeben sind. Die KV allein trägt Verantwortung dafür, den zu erwartenden Ansturm zu bewältigen und sich hierauf technisch und personell vorzubereiten.

Das Remscheider Impfzentrum ist auf die anstehenden Impfungen der unterschiedlichen Personengruppen in den kommenden Wochen bestens vorbereitet. Es impft unter Volllast kalendertäglich von 8 bis 20 Uhr, eine vierte Impfstraße ist angelegt.

Wie mit den Zweitimpfungen für impfpriorisierte Berufsgruppen verfahren wird, die ihren Erstschutz mit AstraZeneca erhalten haben und nach dem Impfstopp für die unter 60-Järigen für diesen Wirkstoff nicht weiter in Frage kommen, hat das Land bis heute nicht offiziell mitgeteilt.

Bei gesetzlicher Testpflicht Geld vom Staat

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

„Zu einer möglichen gesetzlichen Corona-Testpflicht in Betrieben haben die bergischen Unternehmerinnen und Unternehmer eine klare Meinung: 87 Prozent sagen, dass dann auch der Staat die Kosten übernehmen muss.“ Mit diesen Worten fasste Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, das wichtigste Ergebnis einer aktuellen IHK-Blitzumfrage zusammen. An der Umfrage hatten sich insgesamt 644 Unternehmen beteiligt. „Innerhalb weniger Stunden waren bereits hunderte Antworten eingegangen. Das Thema brennt den Unternehmen wirklich auf den Nägeln“, betont Wenge. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe hätten darauf hingewiesen, dass sie in der aktuellen Krise nicht auch noch regelmäßige Tests bezahlen könnten. Zudem sei es schwierig, die Tests überhaupt in ausreichender Zahl zu bekommen.

Zu der Frage, ob es eine gesetzliche Testpflicht geben soll, sind die Mehrheiten knapper: 59 Prozent lehnen sie ab, 41 Prozent befürworten sie. Immerhin 29 Prozent der Unternehmen testen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mehrmals die Woche, weitere haben dies vor. Ganz wichtig sei den Unternehmen, dass die Tests künftig auch außerhalb des Betriebes anerkannt und genutzt werden können – etwa für den Eintritt in Geschäften oder Kultureinrichtungen. „86 Prozent fordern eine solche Zertifizierung, die sicher auch die Testbereitschaft in der Belegschaft weiter erhöhen würde. Insgesamt zeigt unsere Umfrage, dass viele Unternehmen von der Bundesregierung enttäuscht sind – insbesondere die schleppende Impfkampagne wird kritisiert“, so Wenge.

Gebremste Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Trotz der weiter spürbaren Pandemie-Auswirkungen ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken. Die übliche Frühjahrsbelebung bleibt mit Blick auf den im Vergleich zum Vormonat überwiegend rückläufigen Stellenzugang jedoch sehr verhalten,“ fasst Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt zusammen. Die Arbeitslosenquote liegt im Bergischen Städtedreieck aktuell bei 9,2 Prozent, im Vorjahr waren es acht Prozent.

Die Entwicklung in den einzelnen Städten verläuft unterschiedlich. Während in Remscheid die Arbeitslosigkeit in beiden Rechtskreisen weiter zurückgegangen ist, hat sich in Solingen und Wuppertal die Zahl der Arbeitslosen zwar bei der Agentur für Arbeit verringert, gleichzeitig ist jedoch eine Zunahme der Zahl der Arbeitslosen bei den Jobcentern zu beobachten. Ursächlich für diese Entwicklung ist, dass zumindest ein Teil der Arbeitslosen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 ausgelaufen ist, zur weiteren Sicherung ihres Lebensunterhaltes Leistungen der Grundsicherung beantragen müssen. Diese Rechtskreiswechsel werden sich in den kommenden Monaten fortsetzen.

In Remscheid sind aktuell 4.747 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 102 Personen oder 2,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum März des Vorjahres sind dies 353 Personen (acht Prozent) mehr. Im aktuellen Monat meldeten sich 622 Personen neu oder erneut arbeitslos, 729 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Februar wurden in Remscheid insgesamt 69 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 1.751 Personen bearbeitet. Im September 2020 hatten 427Betriebe für 4.400Personen Kurzarbeitergeld beantragt.

Im März  wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 145 neue Stellen gemeldet, das sind 34 (-19,0 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 208 (-31,3 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 481 offene Stellen. Das sind 138 weniger als im Vormonat und 478 weniger als im Vorjahresmonat.

Aktuell sind in Remscheid 393 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen -im Vergleich zum Vormonat sind dies 30 Jugendliche (-7,1 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 35 Personen (-8,2 Prozent) gesunken. Aktuell sind in Remscheid 1.984 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 450 (+29,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 86,3 Prozent (1.712 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Zahlen zum bergischen Städtedreieck:

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Neue Abfuhrtermine wegen der Osterfeiertage

Pressemitteilungen der Stadt Remscheid

Wegen der Osterfeiertage werden alle Müllbehälter, die regulär am Karfreitag (2.4.) geleert würden, bereits am Donnerstag, 1. April, geleert. In der Woche nach Ostern verschiebt sich die Müllabholung jeweils um einen Tag nach hinten. Dadurch werden die Tonnen

  • statt Montag, 5. April, am Dienstag, 6. April,
  • statt Dienstag, 6. April, am Mittwoch, 7. April,
  • statt Mittwoch, 7. April, am Donnerstag, 8. April,
  • statt Donnerstag, 8. April, am Freitag, 9. April, und
  • statt Freitag, 9. April, am Samstag, 10. April, geleert.

Die Technischen Betriebe Remscheid bitten darum, diese Regelung beim Bereitstellen der Behälter zu berücksichtigen.

Wertstoffhof nimmt /Gartenabfälle an. Der Wertstoffhof ist für die Annahme am Ostersamstag nach Terminvereinbarung wie gewohnt geöffnet. Bitte reservieren Sie für Anlieferungen unter https://termine-reservieren.de/termine/remscheid/wertstoffhof/ vorab einen entsprechenden Termin. Die Gartenabfallsammlung findet am Ostersamstag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem Schützenplatz statt.

Städtedreieck sagt Nein zu "Modellregion"-Projekt

Die Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal haben sich heute darauf verständigt, ihre gemeinsame Bewerbung als Modellregion beim Land NRW zurückzuziehen. Am Vormittag haben die drei Oberbürgermeister miteinander beraten und zusammen beschlossen, das Land NRW noch heute hiervon zu unterrichten. Begründet haben sie dies in einem gemeinsamen Brief an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Sowohl die vom Ministerium in einem Anforderungskatalog formulierten Bedingungen als auch die ultimativ verfasste Fristsetzung hatten die Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal veranlasst, von ihrer ersten Interessensbekundung abzurücken. Denn es erscheine in der Kürze der Zeit nicht realistisch erreichbar, diese Bedingungen zu erfüllen. Zudem habe die Form der ultimativen Fristsetzung in allen drei Städten großes Befremden ausgelöst – zumal das Städtedreieck den ursprünglichen Antrag inhaltlich nach wie vor für ausreichend begründet halte.

Das Schreiben von Minister Pinkwart (FDP) trägt das Datum von gestern. Die Frist zur Antwort hatte dieser auf heute gesetzt. Zitat aus dem Brief der drei Oberbürgermeister: „Wir halten die ultimative 34stündige Fristsetzung seitens Ihres Ministeriums zur Bearbeitung einer lapidar übersandten Liste mit ‚Auswahl-/Abbruchkriterien‘ für eine beispiellose Missachtung der interessierten Kommunen. Die Vorgehensweise wirft die Frage auf, wie ernst es dem Land mit dem Wettbewerb wirklich ist.“ Auch sei der Hinweis des Ministeriums auf „Finanzierung durch Kommune, keine Fördermittel des Landes“ ein absolutes Armutszeugnis der Landesregierung. „Es schließt praktisch alle nordrheinwestfälischen Städte, die aus den altbekannten strukturellen Gründen unter Haushaltsaufsicht stehen, von der Teilnahme am Modellversuch aus!“

Impftermine mit AstraZeneca für über 60-Jährige

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Soeben hat Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass das Land NRW am Samstag (3.4.) eine Lieferung von 384.000 Dosen des Impfstoffs AstraZeneca erhält und diese Impfstoffe nach Entscheidung des Landes NRW als begrenzte Aktion kurzfristig an über 60-Jährige verimpft werden sollen. In einer Videokonferenz hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW außerdem mitgeteilt, dass die Impfzentren der 53 Kreise und Städte diese Impfstoffe nach dem erhalten sollen. Die impfbereiten über 60-Jährigen können ab Samstag (3.4.), so das MAGS, über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein online via www.116117.de bzw. Tel. 0800 111101 ihre Termine für ihre Erstimpfung buchen.

Nähere Informationen wird die Stadt Remscheid nach einen noch ausstehenden neuen Erlass des Landesgesundheitsministeriums bekannt gegeben. Dann wird die Stadt Remscheid auch die Information über die Anzahl der Impfdosen für Remscheid erhalten. Der Krisenstab der Stadt Remscheid freut sich darüber, dass mit dieser zusätzlichen Lieferung weitere Bürgerinnen und Bürger in Remscheid den dringend benötigten Gesundheitsschutz mit dem hochwirksamen Impfstoff AstraZeneca, der in Bezug auf Nebenwirkungen und gesundheitliche Gefahren für über 60-Jährige als unbedenklich eingestuft wird, erhalten können.

Corona: Was in Remscheid erlaubt oder verboten ist

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit Wochenbeginn gibt es eine neue Coronaschutzverordnung. Und eigentlich gelten ihre Regeln landesweit. Tatsächlich ermöglicht sie aber den Kommunen, unter bestimmten Bedingungen wichtige Regeln lokal auszusetzen. So lassen sich einige Verbote durch konsequentes Schnelltesten vermeiden. Andererseits lässt die Coronaschutzverordnung aber auch zusätzliche Regeln zu, wenn sich dadurch das lokale Infektionsrisiko mindern lässt. Nachstehend ein Überblick, was zur Zeit für Remscheid gilt.

  • Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 432 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. 368 Personen haben sich mit der britischen Corona-Variante infiziert, eine mit der südafrikanischen. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen; alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4.366 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.796 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 138 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es zurzeit 1.290 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Das RKI meldete heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 207,5 (leicht sinkend). Zum Vergleich die7-Tage-Inzidenz des Landes NRW: 130,7 (leicht sinkend). Die Krankenhäuser vermelden 20 positive Fälle, darunter sieben intensivpflichtige Behandlungen (alle beatmet).
    AHA-Formel: Selbstverständlich heißt es generell Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen. Faustregel: Medizinische Masken müssen überall dort getragen werden, wo man zwangsläufig eng mit anderen zusammenkommt: In Arztpraxen, in Bus und Bahn, in Taxen, im Umfeld von Geschäften und innendrin, am Arbeitsplatz, in öffentlichen Gebäuden – die Liste ist endlos. Deswegen ist es am besten, sie immer zu tragen. Bis 18. April gilt in Remscheid übrigens eine Maskenpflicht in festgelegten Innenstadtbereichen.
  • Clubs, Museen, das Teo-Otto-Theater, die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliotheken und das Kino „CineStar“ sind geschlossen. Sowohl die Zentralbibliothek in der Scharffstraße als auch die Stadtteilbibliotheken in Lennep und Lüttringhausen bieten weiterhin einen Bestell- und Abholservice für Medien an.
  • Restaurants, Cafés und Eisdielen sind ebenfalls geschlossen. Wer möchte, kann sich einzelne Speisen und Getränke vor der Ladentür abholen. Das lässt sich je nach Anbieter auch mit „Click & Collect“ online oder telefonisch planen.
  • Körpernahe Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind verboten. Das gilt zum Beispiel für Massagen, kosmetische Behandlungen, Maniküre und das Tätowieren.
  • Medizinisch notwendige Dienstleistungen und die nichtmedizinische Fußpflege sind erlaubt.
  • Frisöre und Sonnenstudios dürfen öffnen.
  • Taxis/Mietwagen dürfen befördern.
  • Kontaktbeschränkungen: Ein Hausstand darf sich maximal mit einer anderen Person im öffentlichen Raum treffen. Paare, in denen beide nicht im gleichen Haushalt leben, gelten trotzdem als „ein“ Hausstand. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • An Ostern (1. – 5. April) gilt eine Ausnahme: Zwei Hausstände mit maximal fünf Personen dürfen sich treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt.
  • Shopping: Geschäfte, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten – das sind beispielsweise Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien und Blumenläden – haben unter den bisherigen Hygieneregeln und Personenbegrenzungen geöffnet. Alle anderen Geschäfte sind geschlossen und dürfen das sogenannte „Click & Collect“ – online oder telefonisch bestellen und vor der Ladentür abholen – anbieten.
  • Spielplätze sind auf. Ziel ist es allerdings nicht, dass sich hier Personengruppen jedweden Alters „heimlich“ treffen. Das ist verboten. Die Spielplätze sind den Kindern und ihren Begleitpersonen vorbehalten – unter Wahrung der gängigen Coronaschutzregeln.
  • Sport/Schwimmen: Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist verboten. Darüber hinaus hat die Stadt Remscheid die städtischen Sportanlagen bis auf weiteres für den Individual- und den Vereinssport geschlossen. Den Trägern privater Anlagen wie auch Vereinsanlagen hat sie dringend empfohlen, ebenfalls den Betrieb einzustellen. Schwimmbäder dürfen nur für die Anfängerschwimmausbildung mit Gruppen von höchstens fünf Kindern öffnen.
  • Wochenmärkte: Remscheids Wochenmärkte finden statt. Sie dürfen allerdings in der Hauptsache nur Lebensmittel und Waren des alltäglichen Bedarfs anbieten.

EWR warnt vor falschen Mitarbeitern

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Zurzeit rufen vermehrt besorgte Kunden bei der EWR an und berichten davon, dass in Remscheid wieder dubiose Personen unterwegs sind, die sich als EWR-Mitarbeiter ausgeben, um ihnen ein vermeintlich günstiges Tarifangebote zu unterbreiten. Wenn sich diese „angebliche“ Mitarbeiter dann an der Haustür bei den Kunden ausweisen sollen, verschwinden sie ganz schnell. Die EWR möchten daher noch einmal explizit darauf hinweisen, dass auch sie mit Beratern arbeitet, die Kunden zu Hause besuchen. Diese EWR-Berater können sich jedoch immer mit einem offiziellen EWR-Ausweis im Kartenformat mit Foto legitimieren. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation pausiert dieser Service zurzeit, denn auch die EWR will einen Betrag zur Kontaktreduktion leisten. Nur notwendige Kontakte, z.B. zur Zählerablesung, finden statt. Wenn Sie unsicher sind, wer an ihrer Haustür steht, melden Sie sich gerne telefonisch. Im Zweifel klärt ein kurzer Anruf bei der EWR GmbH unter der kostenfreien Hotline 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr) auf, ob der Mitarbeiter von der EWR ist.

Statt AstraZeneca wird BioNTech eingesetzt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW hat soeben den sofortigen Stopp der Impfungen von unter 60-jährigen Männern und Frauen mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca verfügt. Die Impfung dieser Personengruppe mit AstraZeneca darf erst wieder aufgenommen werden, wenn das MAGS sie freigibt. Das Impfzentrum Remscheid stellt kurzfristig auf den Wirkstoff BioNTech um.

Dem MAGS liegt ein Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut vor, wonach der Impfstoff der Firma AstraZeneca zunächst nur noch bei Personen ab 60 Jahren ohne Einschränkungen empfohlen wird. Der Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze bleibe wohl möglich, allerdings nur nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabwägung nach sorgfältiger Aufklärung, heißt es vonseiten der Landesregierung. Des Weiteren führt das MAGS aus, dass die Impfungen der genannten Personengruppe ab Donnerstag, 1. April, ersatzweise mit BioNTech oder Moderna erfolgen können.

Bedeutung des Impfstopps für Remscheid:
Die Aussetzung des Impfstoffes AstraZeneca hat nur bedingt Auswirkungen auf das Impfgeschehen in Remscheid. Die nächsten für Samstag und Sonntag (3. und 4. April) im städtischen Terminbuchungssystem gesicherten AstraZeneca-Impftermine werden  n i c h t  storniert. Die insgesamt 140 Erstimpfungstermine, die an diesen Tagen vergeben sind, werden ersatzweise mit BioNTech durchgeführt. Die Betroffenen – das sind Mitglieder von impfpriorisierten Berufsgruppen – werden morgen per E-Mail über den Wechsel des Impfstoffs informiert und gebeten, ihren BioNTech-Impftermin wahrzunehmen.

Das städtische Buchungssystem für Erst-Impftermine mit AstraZeneca wird nicht geschlossen. Die Stadt Remscheid geht davon aus, dass das Land NRW die Durchführung dieser Termine mit alternativen Corona-Impfstoffen sicherstellen wird. Gleiches gilt für die Zweitimpfung der Personen, die bereits ihre erste Schutzimpfung mit AstraZeneca erhalten haben. Alle Terminbuchungen bleiben bestehen. Wie das Land mit diesen Impfungen verfährt, ist derzeit unklar. Sobald Informationen hierzu vorliegen, wird zeitnah berichtet.

In Remscheid sind weiter keine Fälle bekannt, in denen es in Zusammenhang mit der Verimpfung des Wirkstoffes AstraZeneca zu relevanten Auffälligkeiten gekommen wäre.

Stadtbücherei mit Bestell- und Abholservice

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadtbibliothek reduziert ihr Angebot auf die Möglichkeit der digitalen Vorbestellung und der kontaktfreien Medienbereitstellung in der Zentralbibliothek. Sie möchten Bücher, DVD, Spiele oder sonstige Medien entleihen, aber die Bibliothek ist für Kundinnen und Kunden geschlossen? Kein Problem, denn sowohl die Zentralbibliothek in der Scharffstraße als auch die Stadtteilbibliotheken in Lennep und Lüttringhausen bieten weiterhin einen Bestell- und Abholservice für Medien an!

Dieses Angebot funktioniert wie folgt: Bibliothekskundinnen und -kunden können zu den unten genannten Zeiten bis zu zehn Medien telefonisch oder per E-Mail in „ihrer“ Bibliothek (Zentralbibliothek oder Stadtteilbibliothek) vorbestellen und einen Abholtermin für die bestellten Medien vereinbaren. Grundsätzlich können alle am gewünschten Abholort verfügbaren Titel aus dem Online-Medienkatalog „webOPAC“ bestellt werden. Dieser ist im Internet unter www.remscheid.de/bibliothek einsehbar. Bei einer Bestellung von mehr als drei Medien wird gebeten, die Bestellung unter Angabe der Bibliotheks-Benutzernummer per E-Mail aufzugeben. Termine zur Abholung werden im 15 Minuten-Takt in der Zeit von Dienstag bis Donnerstag 11 bis 16.30 Uhr und Freitag von 11 bis 15 Uhr vergeben, wobei Wunsch-Abholtermine – falls irgend möglich – gerne berücksichtigt werden. Die Medienübergabe erfolgt kontaktlos, indem die Medien auf einem Medienwagen zur Abholung bereitgestellt werden – bei der Zentralbibliothek am Seiteneingang und bei den Stadtteilbibliotheken am Haupteingang. Bitte beachten: Um sicherzustellen, dass diejenigen, die die Medien abholen, tatsächlich dazu autorisiert sind, ist der Benutzungsausweis bei Abholung der Medien bereitzuhalten. Er ist dem Personal durch die Fensterscheibe vorzuzeigen. Die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliotheken Lennep und Lüttringhausen sind zu folgenden Zeiten zu erreichen: Dienstag bis Donnerstag 11 - 15 Uhr, Freitag 11-14 Uhr.