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Impfzentrum kommt in die Sporthalle West

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheids Impfzentrum kommt nach Reinshagen in die Sporthalle West. Das hat heute der Corona-Krisenstab der Stadt nach erneuter Beratung und unter Berücksichtigung von zusätzlichen Maßnahmen für die Eignung des Standortes (nach den Vorgaben des Landes NRW) entschieden.  Um in der Standortbewertung mit dem zunächst ins Auge gefassten Standort Hackenberg gleichzuziehen, sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung und Parkverbote im Umfeld der Halle West
  • Verlagerung der Rats- und Ausschusssitzungen in die renovierte Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule mit baurechtlicher Genehmigung als Veranstaltungsort
  • Heranführung des ÖPNV (Busse der Stadtwerke) an die Halle West
  • Verlegung des pflichtigen Schulsportes West in den Sporthallenkomplex Hackenberg; Sicherstellung der Schülerbeförderung für die Dauer des Betriebs des Impfzentrums
  • Verlegung des in der Halle West ansässigen Vereinssports in alternative Sportstätten, sobald sein Betrieb wieder aufgenommen werden darf
  • Sicherung von Objekt und Gelände.

In Rede stehende Standorte/Gebäude waren zurvor die Schule Hölterfeld, die ehemalige katholische Grundschule am Stadion Lennep, Sinn-Leffers (Alleestraße), der Remscheider Schützenplatz (Zelt, Module), die Sporthalle 4 in Hackenberg mit Zelt auf dem Parkplatz davor, die große Sporthalle in Hackenberg, die Halle West, die Halle Neuenkamp, die Sporthalle Klausen, der leerstehende Real-Markt im Alleecenter und der leerstehende Aldi / Eventarena Handelsweg.

Die Anforderungen an den Standort waren: gute Erreichbarkeit (Patienten, Personal, Material), Parkplätze, Abstellplatz für Fahrräder, gute ÖPNV-Anbindung, behindertengerechter Zugang / Barrierefreiheit innerhalb und außerhalb des Gebäudes, separate Anlieferungsfläche und Stellplatz für Kühl-Lkw, Möglichkeiten für polizeilichen Schutz des Gebäudes, Sicherung der Gebäudezugänge während des Impfbetriebs, Sicherung des Gebäudes außerhalb des Dienstbetriebs, Sicherung der Materialien und Impfstoffe, Arbeitsschutz (Umsetzbarkeit des SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln), Infektionsschutz (Gewährleistung von Infektionsschutzmaßnahmen zur Vermeidung von Querinfektionen sowohl im Impfzentrum als auch bei Zugang und Abgang aus dem Impfzentrum), geeignete Technik (Kühlsystem,2 - 8 Grad aufstellbar; Telefon- und Internetanschluss; adäquate Beleuchtung; Stromzufuhr, ggfs. auch für Ultratiefkühlschränke; Notfallplan für Netzausfall; Wasser/Abwasser; Wärme;  Raumhygiene (sachgerechte Abfallentsorgung, leicht zu reinigende / desinfizierende Flächen / gute Belüftung), Abschließbarkeit der Räume (z.B. Materiallager mit Ultratiefkühl-Möglichkeit für Impfstoffe), Raum für Impfstoffaufbereitung, Personalräume, Büroraum, Umkleideräume; ggfs. Trennwände, Sanitäre Anlagen (Personal und Besucher*innen), Warteräume, Einbahnstraßensystem für Impflinge als zwingendes Erfordernis, Verfügbarkeit des Gebäudes über mind. 6 Monate ab sofort.

Da die Standortentscheidung für ein Impfzentrum vom Gesundheitsministerium NRW bis zum 30. November für die Herrichtung eines den Vorgaben des Landes entsprechenden Standortes bis zur Betriebsbereitschaft des Impfzentrums am 15.12.2020 zeitnah zu treffen war, setzte der Krisenstab COVID-19 der Stadt Remscheid eine Unterarbeitsgruppe ein, besetzt mit den Fachleuten der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, der Polizei, des Gebäudemanagements, der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid, des Gesundheitsamtes und des Sportamtes. Ihr zunächst ins Auge gefasste Standort war der Sporthallenkomplex Hackenberg in Remscheid-Lennep. Doch dagegen erhoben Bedenken der Rollhockey-Sportverein IGR e.V., der Sportbund Remscheid und politische Parteien. Bei einer möglichen durch das Land NRW zu verordnenden Wiederaufnahme zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt in 2021 hätten die beiden Bundesligamannschaften des IGR e.V. in Remscheid keine alternativen Trainings- und Spielmöglichkeiten mit geeigneten Hallenböden finden können. Und weil die Akzeptanz des Standortes des Impfzentrums in der Gesamtbevölkerung als ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Umsetzung der Impfstrategie in Remscheid angesehen wird, hatte die Unterarbeitsgruppe auf Bitte der Stadt Remscheid eine erneute Überprüfung der in Rede stehenden Standorte vorgenommen und sich schließlich für die Halle West entschieden.

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Quarantäneverordnung für NRW gilt seit gestern

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider ist in Zusammenhang mit dem Virus Covid-19 ein neuer Todesfall zu vermelden. Ein 77jähriger Remscheider ist mit multiplen Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Kurs EH20B, ist mit 16 Schülerinnen und Schülern neu von Quarantänemaßnahmen betroffen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 204 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.048 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.804 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 40 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI mit Stand von gestern für Remscheid eine Inzidenzzahl von 157,2 (vorgestern 141 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). 

Zusätzlich gibt es mit gestrigem Datum 820 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter fünf intensivpflichtige Behandlungen (zwei beatmet). Zeitgleich ist gestern ist zeitlich erstmalig eine Landesverordnung zu Quarantäneregelungen erlassen worden – parallel zur Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid, in der die Isolation von positiv getesteten Personen regelt ist. Die Regelungen der Verordnung sind weitreichender als die Regelungsgehalte der Remscheider Rechtsverordnung. Die Remscheider Rechtverordnung wird damit überflüssig. Es gelten die Regeln der Quarantäneverordnung.

Die Remscheider Allgemeinverfügung vom 30. November verpflichtet Remscheiderinnen und Remscheider, die positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet werden, unter anderem dazu, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben, sobald sie von ihrem positiven Testergebnis erfahren haben. Die Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen geht darüber hinaus. Personen, die einen PCR-Test mit positivem Ergebnis erhalten haben, müssen nicht nur in Quarantäne. Sie sind auch gehalten, diejenigen über ihre Infektion zu informieren, zu denen sie Kontakt hatten, um einen möglichst schnellen Informationsfluss sicherzustellen. Außerdem schickt die Verordnung Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder einem positiven Corona-Schnelltest dem mikrobiologischen PCR-Test unterzogen haben, sicherheitshalber bereits für die Zeit bis zum Eintreffen des Testergebnisses in Quarantäne. Häusliche Quarantäne gilt nach neuer Quarantäneverordnung in der Regel auch für diejenigen, die im gemeinsamen Haushalt mit einer Person leben, die sich nach Eingang eines PCR-Testergebnisses nachweislich infiziert hat. Die Regelungen der Quarantäneverordnung NRW gelten allgemein. Spezielle Regelungen der örtlichen Gesundheitsämter gehen diesen allgemeinen Regelungen vor. Die neue Quarantäneverordnung ist auf der Internetseite des Landes Nordrhein-Westfalen abrufbar unter https://www.land.nrw/corona, https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/201130_quarantanevo.pdf.

Der bergische Arbeitsmarkt mit Licht und Schatten

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Der Arbeitsmarkt im November zeigt Licht und Schatten. Erfreulich ist die positive Entwicklung bei den Stellenangeboten, auch und gerade im Vorjahresvergleich. Mit Sorge betrachte ich den kontinuierlichen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III“, kommentiert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck.

In Remscheid meldeten sich im November 802 Personen neu oder erneut arbeitslos, 845 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Von Anfang März bis Ende Novembersind in Remscheid über 1.300Anzeigen auf Kurzarbeit für rund 22.000Personen eingegangen. Im Mai 2020 haben im Agenturbezirk rund 740Betriebe für 9.900Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt. Die Kurzarbeiter-Quote stellt den Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten dar und betrug im Mai 21,3Prozent.

November 2020 wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 258 neue Stellen gemeldet, das sind 68 (35,8 Prozent) mehr als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 674 (-22,4 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 918 offene Stellen. Das sind 16 weniger als im Vormonat und 102 weniger als im Vorjahresmonat. Aktuell sind in Remscheid 427 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen -im Vergleich zum Vormonat sind dies acht Jugendliche (+1,9 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 59 Personen (+16,0 Prozent) gestiegen – ausschl. im Bereich des SGB III.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.857 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 398 (+27,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 86,9 Prozent (1.614 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Insgesamt ergeben sich drei Aussagen zum Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck:

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Melanie Vaillant übernimmt Amt der Präsidentin

Pressemitteilung des Soroptimist Clubs Remscheid

Mit Melanie Vaillant steht nun eine „neue“ Dame an der Spitze des Soroptimist Clubs Remscheid. Melanie Vaillant, Einkaufsleiterin im Maschinenbau, löst Barbara Graefe, Projektcontrollerin i. R., ab, deren Amtszeit in diesem Herbst nach zwei Jahren erfolgreicher Tätigkeit endete. Melanie Vaillant übernimmt das Präsidentinnen-Amt in herausfordernden Zeiten. So konnte die für den September-Clubabend vorgesehene Ämterübergabe Corona bedingt nicht wie geplant stattfinden. Stattdessen wurde erstmals in der Geschichte des Soroptimist Clubs Remscheid eine Ämterübergabe in einer Videokonferenz übertragen, gleichwohl feierlich.

Soroptimist International (SI) ist eine der weltweit größten Service-Organisationen von berufstätigen Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. Soroptimistinnen engagieren sich für eine Welt, in der Frauen und Mädchen gemeinsam ihre individuellen und kollektiven Möglichkeiten ausschöpfen können, um in einer friedlichen Gesellschaft das gleichberechtigte Leben zu verwirklichen. SI ist in 122 Ländern mit rund 75.000 Mitgliedern in über 3000 Clubs vertreten. SI Deutschland zählt derzeit 220 Clubs mit mehr als 6.700 Mitgliedern. Der Club Remscheid wurde am 3. Juni 1967 gegründet. In ihm engagieren sich aktuell 34 Mitglieder für soziale Projekte und internationale Verständigung.

Rockin’ around the X-mas tree diesmal online

Nicole Berendsen. Foto: Detlef Krentscher.Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Für viele Remscheider gehört sie zur Vorweihnachtszeit wie Adventskranz und Glühwein: Die Kultshow „Rockin’ around the x-mas tree“ mit Nicole Berendsen und der X-mas-Band unter Leitung von Christoph Spengler. Bereits seit dem Jahr 2000 erfreuen sie Jahr für Jahr ihr Publikum mit Christmas Songs, von Klassikern wie „Santa Claus is comin’ to town“ bis hin zu ganz neuen Songs, die sie immer wieder entdecken. Aber in diesem Jahr ist irgendwie alles anders – und seit einigen Tagen steht fest, dass die Theater coronabedingt weiterhin geschlossen bleiben müssen. Ist das das Aus für Rockin’ around the x-mas tree 2020? Nein! Das Teo Otto Theater und alle Mitwirkenden haben sich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen, um den Fans der Show auch in diesem Jahr ihr geliebtes Konzert präsentieren zu können. Am geplanten Konzerttag, 12. Dezember, werden Nicole Berendsen und die Band im Theater zusammenkommen und das gesamte Programm mit aufwändiger Video- und Tontechnik aufzeichnen. Dazu wird es einige Interviews und ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen der Show geben, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.

Am Sonntag, dem 13. Dezember wird diese Aufzeichnung dann in der Zeit von 15 bis 24 Uhr auf YouTube zu sehen sein - ganz Corona-konform zu Hause, vielleicht mit einem Glas Punsch in der Hand. Das Streaming-Angebot wird in diesem Zeitraum kostenlos verfügbar sein!

„Damit wollen wir übrigens keineswegs den Eindruck erwecken, Kunst und Kultur seien nichts wert und daher frei verfügbar“, betont Christoph Spengler. „Vielmehr ist dies eine einmalige Aktion, für die das Theater viel Geld in die Hand nimmt, um dem treuen Publikum ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen!“ Alle Mitwirkenden sind dem Teo Otto Theater sehr dankbar dafür, dass sie die bereits einstudierte Show spielen dürfen, denn auch für sie ist dieses Konzert aus der Adventszeit nicht wegzudenken.

„Wir freuen uns, dass Nicole Berendsen und die Band dieses Projekt mit tragen“, sagt Lutz Heinrichs, Leiter des Theaters. „Auch, wenn wir natürlich am liebsten das Publikum wie gewohnt in unserem schönen Theater persönlich willkommen geheißen hätten, sind wir doch fest davon überzeugt, mit diesem Schritt vielen Menschen eine große Freude zu machen.“ Übrigens wird das Publikum auch nicht auf die vielen Kinder verzichten müssen, die für Nicole Berendsen ein wichtiger Teil der Show sind. Seit Wochen arbeitet das Team an einem aufwändigen Video-Projekt mit fast 70 Kindern; das Ergebnis wird in der Show zu sehen sein. Und auch der angekündigte Special Guest wird dabei sein, kein geringerer als David Michael Johnson, dem Remscheider Publikum wohl bekannt. Und natürlich ist auch das kauzige Moderatoren-Duo Jochen Sahm und Friedhelm Krämer mit von der Partie, sogar in einem besonderen Bühnenbild, das von der Lüttringhauser Volksbühne zur Verfügung gestellt wird.

„Wir versuchen alles, um in dieser schwierigen Zeit so etwas wie die kulturelle Grundversorgung zu erhalten.“, betont Lutz Heinrichs. „Unsere wunderbare, bunte und vielfältige Kulturlandschaft läuft in der anhaltenden Corona-Krise Gefahr, ernsthaften und langfristigen Schaden zu nehmen.“, ergänzt der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters Sven Graf. „Mein Tipp: Wenn Sie selbst auch einen Teil dazu beitragen wollen, dass den Kulturschaffenden über diese Zeit geholfen wird, dann verschenken Sie doch zu Weihnachten einen Gutschein, einen Vorboten für eine bessere Zeit sozusagen. Vielleicht vom Teo Otto Theater, vielleicht aber auch vom Westdeutschen Tourneetheater (WTT), der Klosterkirche, dem Rotationstheater oder anderen Remscheider Kulturschaffenden. Bitte helfen Sie schon jetzt mit, dass die Zeit nach dem Lockdown wieder lebenswert wird und nicht #SangUndKlanglos bleibt.“

Freuen Sie sich also auf Rockin’ around the x-mas tree - auch und gerade in diesem Jahr! Exklusiv am Sonntag, 13. Dezember, ab 15 Uhr. Der Link zum Konzert kann aus technischen Gründen erst kurz davor auf der Homepage (www.teo-otto-theater.de) und auf der Facebook-Seite des Theaters veröffentlicht werden.

Prüfung anderer Impf-Standorte angeraten

Pressemitteilung der FDP

Der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Torben Clever, verfolgt die Standortsuche für das Corona-Impfzentrum mit Sorge und spricht sich für eine Untersuchung anderer Standorte aus. Die Kritik am Standort Hackenberg ist aus Sicht des Vorsitzenden des Ausschusses für Sport und Freizeit, Torben Clever, nachvollziehbar: „Der Sport in Remscheid sollte möglichst nicht weiter eingeschränkt werden. Wenn Vereine auf ihren Spielort verzichten müssen, dann kann dies die Vereinsarbeit nachhaltig beeinträchtigen. Ich bitte die Stadtverwaltung dringend darum, einen anderen Standort für das Impfzentrum in Erwägung zu ziehen. Falls weitere Hallenkapazitäten für ein Impfzentrum entfallen müssen, so ist für die Sportvereine eine Alternative aufzuzeigen, die nach Beendigung des Lockdowns einen Trainings- und gegebenenfalls Wettkampfbetrieb ermöglichen.“

Die Stadt steht in der Corona-Pandemie vor einer nächsten großen Aufgabe, nämlich möglichst schnell die Voraussetzungen für die Impfung von über 15.000 Remscheiderinnen und Remscheider, zuvorderst der Risikogruppen, zu schaffen. Dennoch müssen aus Sicht der FDP-Fraktion auch andere Aspekte berücksichtigt werden, wie Sven Chudzinski, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten, anmahnt: „Das soziale, kulturelle und gesellschaftliche Leben wird von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders getroffen. Dies betrifft gerade auch den Vereinssport. Umso mehr müssen wir darauf achten, nicht noch weitere Einschränkungen zu schaffen. Deshalb sollte die Verwaltung sehr sorgfältig mögliche Alternativen prüfen.“

Zu naturnahen Gewässer künftig per Mausklick

Pressemitteilung der Bezirksregierung

Zwei Mitarbeiter der Bezirksregierung haben eine neue Web-Anwendung entwickelt, mit der man per Mausklick jede Menge Informationen über die ökologische Verbesserung der Gewässer im Regierungsbezirk Düsseldorf erhält. Kathrin Emunds und Jens Paulsen aus dem Dezernat Wasserwirtschaft haben nicht nur zahlreiche Informationen zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und deren Umsetzung in der Region zusammengetragen, sondern auch eindrucksvolle Fotos und Videos hochgeladen, die zeigen, wie Bäche und Flüsse vor und nach der Renaturierung aussehen. Der Link zur Web-Karte: https://www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/MapJournal/index.html?appid=d09e7778a5824f05855d4c3c09f7dfbd

“Die „GIS-Cloud NRW“ bietet das perfekte Werkzeug, um die Projekte interaktiv erlebbar zu machen. Die GIS-Cloud funktioniert wie ein Online-Baukasten für Geoinformationssysteme (GIS). Elemente mit zugehörigen Lageinformationen können in der Cloud bearbeitet, visualisiert und letztendlich der Öffentlichkeit, in Form von kleinen Kartenapplikationen präsentiert werden”, sagt Jens Paulsen, der die Entwicklung des neuen digitalen Angebots technisch und konzeptionell geleitet hat. Darin sind alle abgeschlossenen Projekte der WRRL über Punktkoordinaten verortet. Jedem Punkt sind wichtige Zusatzinformationen zum eigentlichen Projekt, sowie Bildmaterial beigefügt.

Nutzer können dabei auf einer „WebMap“ frei navigieren und durch Anklicken der Punkte, Informationen und Bildmaterial aufrufen. Zu diversen Oberthemen der WRRL wurden Beispiele ausgewählt, die genau beschrieben sind. Durch kurze Videos der aktuellen Gewässer-Befliegungen, lassen sich die Beispiele auch aus der Vogelperspektive betrachten. Die Entwicklung und Wirksamkeit der Maßnahmen kann über einen längeren Zeitraum dokumentiert werden. Durch den Einsatz von „Vorher“- und „Nachher“-Bildern ist der Fortschritt klar zu erkennen. Zusätzlich sind die Daten im Außendienst auch mobil abrufbar und stehen den Experten somit schnell z.B. bei Gewässerbegehungen zur Verfügung. Zudem wird die GIS-Cloud-Anwendung stetig um neue Daten ergänzt.

Seit Umsetzungsbeginn der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Jahr 2000, hat sich im Regierungsbezirk Düsseldorf bereits einiges getan, um dem Ziel der WRRL Stück für Stück, oder besser gesagt Gewässer für Gewässer näher zu kommen: Der Erreichung eines guten chemischen und ökologischen Gewässerzustandes. Stichworte dazu sind u.a. Wasserqualität, Durchgängigkeit für Wanderfische, natürliche Uferbereiche und Randzonen.

Erst kommen die Fakten und dann kommt die Kritik

Waterbölles-Kommentar

„Erfahren Sie Details zu Planungsstand, Standortfrage und Impfablauf“, kündigte die Stadt Remscheid gestern ihr Video mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Guido Eul-Jordan an, dem Chef der Remscheider Feuerwehr. Das war, sagen wir mal: vollmundig! Denn zum Standort des Impfzentrums sagt im Video, das der Waterbölles heute veröffentlichte, weder der OB noch der Feuerwehrchef etwas. Das hätten sie besser getan. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die Nachricht von Sportdezernent und Corona-Krisenleiter Thomas Neuhaus in dem Video von Freitag zu präzisieren. Die hatte so geheißen: „Der Remscheider Corona-Krisenstab hat heute beschlossen, das Corona-Impfzentrum an der Sportanlage Hackenberg zu platzieren.“

Das löste prompt in den sozialen Medien Diskussionen aus. Am Sportzentrum? Doch wohl eher im Sportzentrum! Etwa gar in der großen Sporthalle? Die ist gegenwärtig die einzige, in der Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid noch spielen kann. Denn die Sporthalle Neuenkamp, die Rollhockey ebenfalls zulässt, wurde Ende Oktober (wieder) zum Notkrankenhaus umfunktioniert und fällt seitdem für den Sport gegenwärtig aus.

Werden also womöglich Remscheids Rollhockeyspieler unverschuldet in eine sportliche Auszeit geschickt? Wer das als feststehende Tatsache annimmt und darauf im Internet lautstarke Kritik aufbaut, könnte morgen schon kleinlaut werden. Denn das Sportzentrum Hackenberg besteht nicht nur aus der großen Sporthalle, sondern gleich daneben befindet sich auch noch eine kleinere Halle. Für die spielen Feuerwehrchef Eul-Jordan und sein Team gerade alle Eventualitäten des neuen Corona-Impfzentrums durch. Ohne Standortbezug sagt Eul-Jordan im heutigen Video: „Das Impfzentrum muss bis 15. Dezember einsatzbereit sein, um Impfserum jederzeit in Empfang nehmen zu können.“ Zuerst sei die Impfung von Risikopatienten vorgesehen. Für diese müssten die Hausärzte Impfrezepte für das Impfzentrum ausstellen. Später seien Corona-Impfungen auch in den Arztpraxen vorgesehen. Sobald der Impfstoff in Remscheid eingetroffen sei, werden mobile Impfteams die örtlichen Altenheime zwecks Impfung der Heimbewohner aufsuchen, berichtete der Feuerwehrchef weiter.

Fehlt also nur noch die klare Aussage zur Halle für die stationären Impfteams! Aber morgen sind im Rathaus ja wieder alle an Bord… Da dürfte die Zeit der Spekulationen und voreiligen Kritiken also schon bald vorbei sein. Hoffentlich.

OB und Feuerwehrchef zum geplanten Impfzentrum

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider ist eine 78-jährige Remscheiderin mit Covid-19 verstorben. Möglicherweise litt sie an Vorerkrankungen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 259 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.993 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.696 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 38 Menschen sind leider verstorben. Aktuell meldet das RKI für Remscheid auf dieser Basis eine Inzidenzzahl von 138,3 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 876 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter neun intensivpflichtige Behandlungen (vier beatmet). , Stand 27.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Coronabedingt gehen in der GGS Kremenholl sechs Kinder der Klasse 2a sowie neun Kinder der OGS-Gruppe 2a und 13 Kinder der OGS-Gruppe 2b in Quarantäne.

Zum geplanten Impfzentrum im Sportzentrum Hackenberg (Planungsstand, Standortfrage und Impfablauf) äußern sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Chef der Remscheider Feuerwehr, Guido Eul-Jordan, in diesem Video.

Krisenstab:Sorgsam mit Feuerwerk umgehen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bei ihrer gemeinsamen Beratung zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. November unter anderem beschlossen, öffentlich veranstaltete Feuerwerke zu untersagen und die Verwendung von Pyrotechnik auf – von den örtlichen Behörden zu bestimmenden –  belebten Plätzen und Straßen zu verbieten. Größere Gruppenbildung soll vermieden werden. Auf lokaler Ebene sieht der Remscheider Krisenstab keine Notwendigkeit, mit gezielten Verboten auf diesen Beschluss zu reagieren. Es gibt in Remscheid weder öffentlich veranstaltete Feuerwerke, noch gibt es Festplätze, für die ein gesondertes Verbot auszusprechen wäre. Somit liegt die Entscheidung für das Abbrennen von Silvesterböllern – und das selbstverständlich unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der Coronaschutzverordnung – in der Verantwortung der Remscheiderinnen und Remscheider.

Darüber hinaus gibt die Remscheider Ordnungsbehörde zu bedenken: Ein unsachgemäßer Umgang mit Silvesterknallern kann auch zu schweren Verletzungen führen. Feuerwerkskörper können Menschen in Schrecken versetzen, Fassaden beschädigen oder sogar Brand auslösen. Deswegen erinnert die Behörde zum Silvesterfest ausdrücklich daran, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern – das betrifft insbesondere die Lenneper Altstadt und den Stadtkern von Lüttringhausen – aus Sicherheitsgründen verboten ist. Dieses Abbrennverbot gilt übrigens bundesweit.

Zur aktuellen Corona-Lage in der Vorweihnachtszeit

Corona-Impfzentrum am Hackenberg

Der Remscheider Corona-Krisenstab hat heute beschlossen, das Corona-Impfzentrum an der Sportanlage Hackenberg zu platzieren..Details zur Impfstrategie mit Blick auf personelle, technische und organisatorische Fragen werden derzeit geklärt. Ergebnisse werden zeitnah berichtet.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Krisenstabsleiter Thomas appellieren an die Remscheiderinnen und Remscheider, sich weiter an die Corona-Regeln zu halten, um zumindest im kleinen Kreis ein schönes Weihnachtsfest feiern zu können. Außerdem geben sie den hoffnungsvollen Ausblick, dass Mitte des kommenden Jahres die Impfungen durchgeführt sind und nach und nach Normalität zurückkehrt.

Corona: 37 Menschen sind leider verstorben

Presseinformation der Stadt Remscheid

Leider gibt es zwei weitere Todesfälle zu vermelden: Mit Covid-19 verstorben sind ein 88jähriger Remscheider mit multiplen Vorerkrankungen und ein 68jähriger Remscheider ohne bekannte Vorerkrankungen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 263 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.974 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.674 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 37 Menschen sind leider verstorben. Aktuell meldet das RKI für Remscheid auf dieser Basis eine Inzidenzzahl von 159,9 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 827 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (vier beatmet).

In der Klasse 6c der Alexander-von Humboldt-Realschule gibt es eine Corona-Neuinfektion. Fünf Schülerinnen und Schüler  sind von Quarantäne betroffen.