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Notkrankenhaus Neuenkamp mit 100 Betten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat im Rahmen der aktuellen Situation ein umfangreiches Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten in Remscheid beschlossen. Als Orientierungshilfe diente hierbei das Grobkonzept „Infrastruktur Krankenhaus“, auf das sich der Chef des Bundeskanzleramtes und die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder am 17. März geeinigt haben. Um diese Vorgaben zu erreichen, wurde in enger Zusammenarbeit mit allen klinischen Einrichtungen im Stadtgebiet Remscheid unter Führung des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid ein Stufenkonzept erarbeitet.

Der Fokus in diesem Konzept liegt auf der Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten im Sana Klinikum Remscheid. Für Patienten mit schweren Krankheitsverläufen ist es entscheidend, ob sie in einem Krankenhaus mit Intensivkapazitäten behandelt werden oder in nachgeordneten Klinikstrukturen. Durch geschickte Patientenverteilung in den Kliniken und Steigerung der Behandlungskapazitäten im Sana Klinikum konnte dies erreicht werden.

Für den Fall, dass eine Behandlung in klinischen Strukturen nicht mehr möglich ist, hat die Stadt Remscheid weitere Kapazitäten geschaffen. Durch Angebote der örtlichen Hoteliers ist es möglich, Patienten auch in Beherbergungsstätten vorübergehend zu pflegen. Die Infrastruktur solcher Beherbergungsstätten lassen eine schnelle und unkomplizierte Pflege für eine definierte „Patientengruppe“ zu. Personell sind diese Einrichtungen mit ausgebildeten Personal wie beispielsweise Altenpflegekräften zu ergänzen.

Im Rahmen der Katastrophenvorsorge wurden weitere Maßnahmen ergriffen, um bei einem „Massenanfall von Verletzten und Erkrankten“ (definierter Begriff) als Stadt handlungsfähig zu bleiben. Die Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp wurde daher in ein „Notkrankenhaus“ umgebaut. Hier ist die Versorgung von bis zu 100 Patienten möglich. Diese Einrichtung dient nicht der kurativen Behandlung von Patienten, die an dem Erreger SARS-CoV-2 erkrankt sind, sondern vielmehr zur vorübergehenden Versorgung krankenhauspflichtiger Patienten, bis wieder Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern frei geworden sind. Hierfür hat der Katastrophenschutz in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Remscheid umfangreiche Anschaffungen getätigt, um die vorhandene Ausstattung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zu ergänzen. So wurden unter anderem die Sauerstoffkapazitäten deutlich erhöht und Beatmungsgeräte des Rettungsdienstes erhielten ein Softwareupdate, so dass auch Beatmungsformen der Intensivmedizin möglich sind.

Eine Mangelressource wird in dieser Stufe das ärztliche und pflegerische Personal sein. Daher wurde das „Notkrankenhaus“ so konzipiert, dass das wenige Personal viele Patienten überwachen und durch kurze Wege versorgen kann. Bedingt durch die Brandschutz- und rettungsdienstliche Ausbildung eines Berufsfeuerwehrangehörigen wird das „Notkrankenhaus“ von diesem städtischen Personal besetzt.

Corona-Lage: 89 positiv Getestete in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 89 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 36 davon gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 542. Die Krankenhäuser melden sieben stationäre Verdachtsfälle, davon ist einer intensivpflichtig (Testergebnis liegt noch nicht vor), und sechs positiv getestete Personen in stationärer Behandlung; drei davon auf Intensivstation.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Die Lenneper Brunnen sprudeln wieder

Der Gänsebrunnen in Lennep ist wieder in Betrieb. Foto: Lennep Offensiv.

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.

Ein weiteres Zeichen, dass das Leben in Lennep - trotz Corona - weitergeht: Die Lenneper Brunnen sprudeln seit dieser Woche wieder. Der Löwenbrunnen, das Pumpenplätzchen und der Gänsebrunnen am Gänsemarkt wurden aus dem Winterschlaf erweckt und wieder in Gang gesetzt. Lenneper Brunnen e.V., ein Schwesterverein von Lennep Offensiv, ließ die Brunnen nach der Winterpause mit Hilfe der Firma Hesselbach wieder herrichten und will somit ein Stück Normalität in Lennep demonstrieren. „Wir lassen unsere Lebensqualität nicht mehr als unbedingt nötig von dem Virus beeinflussen“ meint der Vereinsvorsitzende Thomas Schmittkamp dazu. Neben dem Kirchturm, der jeden Abend vom 20:30 bis 20:40 Uhr erleuchtet wird, sollen die Brunnen den Lennepern und ihren Besuchern etwas Frohsinn in außergewöhnlichen Zeiten vermitteln.

Migranten suchen zunehmend Rat bei pro familia

Pressemitteilung von pro familia

Wir möchten Sie hiermit herzlich einladen, sich über unsere Arbeit im letzten Jahr zu informieren. Schwerpunkt: Vernetzung Über 111.000 Menschen erreicht die pro familia jährlich in Nordrhein Westfalen einer unserer über 30 Beratungsstellen oder bei einer unserer vielfältigen Veranstaltungen. Wir treffen auf Menschen jeden Alters, jeder Religion, Schichtzugehörigkeit oder sexuellen Orientierung. Unsere Klient*innen treten mit unterschiedlichen Anliegen an uns heran. In unserem Bestreben ihre Themen möglichst zufriedenstellend zu bearbeiten, arbeiten wir multiprofessionell und schauen immer wieder „über den Tellerrand“ hinaus. Ein Schlüssel dazu heißt „Netzwerkarbeit“. Das bedeutet Zusammenarbeit. Ein wichtiges Netzwerk, mit dem die pro familia im vergangenen Jahr in ganz NRW zusammen gearbeitet hat, ist das Netzwerk der „Frühen Hilfen“. Institutionen, die sich mit schwangeren Frauen und Familien mit Kindern bis drei Jahren beschäftigen, wirken bei den „Frühen Hilfen“ mit. U.a. sind das niedergelassene Ärzt*innen, das Gesundheitsamt, Hebammen, Schwangerschaftsberatungsstellen, Kliniken, die Jugendhilfeträger und psychiatrische Einrichtungen. Auch in Remscheid ist die pro familia Kooperationspartner im Netzwerk „Frühe Hilfen“.

Eine der neueren Herausforderungen der pro familia und ihrer Netzwerkpartner*innen stellen die deutlich gestiegenen Anfragen von Menschen mit Migrationshintergrund oder Personen, die sich noch im Asylverfahren befinden, dar. Die Zusammenarbeit mit dem Sozialamt, dem Jobcenter und Dolmetscher*innen etc. ist unabdingbar, um den Klient*innen eine adäquate Hilfestellung bieten zu können. Gerade vor dem Hintergrund fehlender Sprachkenntnisse ist es häufig nicht ausreichend, Hilfesuchende nur an entsprechende Institutionen weiter zu verweisen. In Remscheid hat das kommunale Integrationszentrum der Stadt ein ehrenamtliches Dolmetschernetzwerk zusammengestellt, auf welches Einrichtungen bei Bedarf zugreifen können.

Weiterhin gibt es durch unsere Angebote der Verhütungs-, Schwangeren- und Konfliktberatung bereits seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Arztpraxen. Es ist unerlässlich sich gegenseitig über Angebote und Änderungen zu informieren. Bundesweit gibt es z.B. immer häufiger Schwierigkeiten mit der ärztlichen Versorgung im Falle eines Schwangerschaftsabbruches. Hier müssen Beratungsstellen informiert sein, um den sowieso oft schon überforderten Klientinnen verlässliche Praxen und Kliniken nennen zu können, die einen Abbruch durchführen. In Remscheid ist die Situation der Versorgung beim medikamentösen sowie operativen Abbruch seit Jahren kontinuierlich gewährleistet. An dieser Stelle ein Dank an die entsprechenden Praxen für diese leider nicht selbstverständliche Leistung.

Zum Thema Verhütungsmittel besteht seit Jahren eine gute Kooperation mit der Stadt. Sie finanziert den von uns verwalteten Verhütungsmittelfonds und unterstützt damit hilfebedürftige Frauen und Familien. Im Jahr 2019 wurde das Budget des Fonds erhöht. Wir freuen uns, dass nun noch mehr Frauen eine selbstbestimmte verantwortungsbewusste Familienplanung ermöglicht werden kann. Auch um über Angebote wie dieses zu informieren, nutzen wir das Remscheider Netzwerk.

Eine weitere Kooperation unter der Leitung der Stadt Remscheid stellte 2019 das Präventionsprojekt „Wertevermittlung und Prävention sexualisierter Gewalt in der und durch die Jugendhilfe“ dar. Hier arbeitete die pro familia eng mit unterschiedlichen Trägern zusammen, um Jugendliche in Remscheider Schulen über das Thema Sexualisierte Gewalt aufzuklären und zu sensibilisieren. Das Kind im Falle einer Trennung nicht aus den Augen zu verlieren, sondern die Rolle als Eltern weiterhin gut auszuführen, steht im Fokus des Netzwerkes Kind im Blick. Regelmäßig werden Elternkurse nach einem speziell entwickelten Konzept unter der Leitung extra dafür ausgebildeter Fachpersonen zu diesem Thema angeboten. Die Durchführung wäre einer Beratungsstelle alleine nicht möglich. Dies ist ein besonders gutes Beispiel dafür, wie wichtig Netzwerkarbeit ist.

Zu Kooperieren und Kontakte zu knüpfen ist unverzichtbar und wichtig. Im Jahr 2019 konnte auf einer Veranstaltung so z.B. auch das Remscheider Seniorenbüro auf unsere Angebote, Fähigkeiten und Themen aufmerksam werden und gemeinsam einen Abend unter dem Titel „Liebe im Alter“ gestalten. Nach einem Impulsvortrag unserer Psychologin Kerstin Hohs fand ein sehr lebendiger Austausch zwischen den Teilnehmer*innen statt. Qualität

Nochmals gestiegen ist die Zahl der Beratungen zu sozialrechtlichen Themen während der Schwangerschaft (Elterngeld (+), Mutterschutz etc.) angestiegen. Der Bedarf ist enorm und die Beratungen sehr umfangreich. Um trotzdem möglichst vielen Anfragen gerecht zu werden, finden unsere Infonachmittage nun noch häufiger statt. Beratungsfälle, sortiert nach Erstanlass (Übersicht ohne Gruppenveranstaltungen) 31 Personen haben das ehrenamtliche Angebot der rechtl. Information zu Trennung und Scheidung, durch unsere Fachanwältin Fr. Schneider, in Anspruch genommen.

(pro familia Beratungsstelle Remscheid Winkelstr. 2a, 42853 Remscheid remscheid@profamilia.de Tel: 02191 / 973303, Fax: 02191 / 973304 www.profamilia.de Büro- und Anmeldezeiten: Mo – Do: 9:00 Uhr – 13:00 Uhr / Di + Do: 15:00 Uhr –18:00 Uhr Zum Erhalt unserer Arbeit sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung! Stadtsparkasse Remscheid IBAN DE 06 3405 0000 0000 0107 77 – WELADEDRXXX)

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Die Abholtermine vor und nach Ostern. Restmüll, Bioabfall und Papier: Am Donnerstag (9.4.) wird die Leerung vom Karfreitag (10.4.) vorgeholt. Am Samstag (11.4.) und am Ostermontag (13.4.) erfolgen keine Leerungen. Die Abfuhrtage verschieben sich ab Ostermontag (13.4.) jeweils auf den nächsten Wochentag (Leerung vom Montag am Dienstag, Leerung vom Dienstag am Mittwoch, Leerung vom Mittwoch am Donnerstag, Leerung von Donnerstag am Freitag, Leerung vom Freitag am Samstag). Alle Informationen finden Sie aktualisiert in Ihrem persönlichen Abfuhrkalender passend zu Ihrer Adresse unter www.tbr-info.de/abfuhrkalender.
Wertstoffhof/Gartenabfallsammlung: Der Wertstoffhof ist am 10. April (Karfreitag) und am 13. April (Ostermontag) geschlossen. Am Samstag (11.4.) ist der Wertstoffhof von 8 bis 13.45 Uhr geöffnet. Die Gartenabfallsammlung findet ausschließlich auf dem Schützenplatz in der Zeit von 9 bis 16 Uhr statt. Abfallanlieferungen sind auf  Wertstoffhof und Schützenplatz ausnahmslos nur Remscheider Einwohnerinnen und Einwohnern erlaubt.

Altkleidersammlung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) pausiert. Die TBR stellen ihre Sammlung von Textilien und Schuhen, die über ihre Depotcontainer im Stadtgebiet erfolgt, am Montag, 6. April, vorübergehend ein, weil aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Krise Engpässe bei der Weitervermittlung der gebrauchten Ware abzusehen sind. Wir bitten daher, die betroffenen Altkleidercontainer der TBR bis auf weiteres nicht mehr zu benutzen und zur Entsorgung vorgesehene Textilien und Schuhe vorerst im Haushalt aufzubewahren. Die Altkleider-Container der TBR werden bis zur Wiederaufnahme der Sammlung mit Plastikfolien abgedeckt. Endsprechende Hinweise werden an den Sammelstellen angebracht.

Statt Gedenkfeier am Wenzelnberg stille Kranzniederlegung. In Abstimmung zwischen der in diesem Jahr einladenden Stadt Wuppertal und den weiteren beteiligten Städten Langenfeld, Leverkusen, Leichlingen, Solingen und Remscheid wurde die für Sonntag, den 26. April, terminierte Gedenkfeier für die am 13. April 1945 von den Nazis in der Wenzelnbergschlucht 71 ermordeten Opfer vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abgesagt. Die Städte haben sich darauf geeinigt, dass der Opfer dieses schrecklichen Verbrechens mit einer stillen Kranzniederlegung am Mahnmal Wenzelnberg am Dienstag, 14. April, gedacht werden soll. Dabei werden die Kränze in Abwesenheit der Vertreterinnen und Vertreter der Städte abgelegt, um dem aktuellen Kontaktverbot (Corona-Pandemie) Rechnung zu tragen. Selbstverständlich sind alle Organisationen, die sich jedes Jahr mit einem Kranz oder ähnlichen Symbolen der Erinnerung an der Veranstaltung beteiligen, im Sinne des Kontaktverbotes zu dieser Geste des Gedenkens auch diesmal eingeladen. Die Stadt Wuppertal wird die bereits inhaltlich vorbereitete Gedenkveranstaltung ganz im Sinne der diesjährigen Planungen im kommenden Jahr übernehmen.

Gartenabfallsammlung ab sofort nur noch auf dem Schützenplatz Remscheid. Die Technischen Betriebe Remscheid bemühen sich weiter, ihr Entsorgungsangebot für alle Remscheider Bürgerinnen und Bürger aufrecht zu erhalten. Dies ist für den Betrieb des Wertstoffhofes jedoch nur dann möglich, wenn gewährleistet werden kann, dass die geltenden Abstandsregelungen (zwei Meter) eingehalten werden können. Um dies zu gewährleisten, muss die Anzahl der Fahrzeuge, die den Wertstoffhof befahren dürfen, beschränkt werden. Am Samstag hat dies zu einem langem Rückstau auf der Solinger Straße geführt, der den Einsatz von Polizei und Ordnungskräften nötig gemacht hat, um den Verkehr auf der Bundesstraße gewährleisten zu können. Zur Entzerrung der Anlieferungen zum Wertstoffhof werden ab Dienstag, 31. März, auf dem Wertstoffhof keine Gartenabfälle Die Öffnungszeiten der Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz Remscheid: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und Samstag von 9 bis 16 Uhr. Außerhalb der genannten Öffnungszeiten dürfen an der Annahmestelle keine Abfälle abgelagert werden.
Die Technischen Betriebe weisen nochmals darauf hin, die Nutzung des Wertstoffhofes auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Nur so kann eine Schließung des Wertstoffhofs vermieden werden. Darüber hinaus werden Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, sowohl am Wertstoffhof wie auch an der neuen Annahmestelle für Gartenabfälle ausnahmslos abgewiesen.

Richtiger Umgang mit Abfall. Gerade in diesen Zeiten der Corona-Prävention erinnern die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an den richtigen Umgang mit Abfällen. Abfälle sollten nicht lose in die Restmülltonne geworfen werden. Alle anfallenden Abfälle sind in stabilen Mülltüten beziehungsweise Müllsäcken zu verpacken, die beispielsweise durch Verknoten verschlossen werden. So kann vermieden werden, dass Abfälle bei der Erfassung in der Restmülltonne, der Sammlung, dem Transport und der Entsorgung im Müllheizkraftwerke der AWG in Wuppertal verwehen und dadurch zu einer Ansteckungsgefahr werden. Sollten zurzeit Mehrmengen an Restmüll anfallen, können die Grundstückseigentümer bei den TBR (abfallentsorgung@tbr-info.de">abfallentsorgung@tbr-info.de) formlos größere Abfalltonnen oder eine häufigere Leerung der Tonnen beantragen. Diese Änderung kann jederzeit zurückgenommen werden, wenn sie nicht mehr nötig ist. Im Einzelfall können auch amtliche Müllsäcke der Stadt Remscheid genutzt werden. Auch hier gilt die bekannte Regel, diese Müllsäcke so lange wie möglich in für andere Personen und auch Tiere nicht zugänglichen Räumen aufzubewahren und gut verschlossen erst kurz vor der Abfuhr bereitzustellen.

Neues Frauenhandbuch für Remscheid erschienen. Eine Neuauflage des Remscheider Frauenhandbuchs ist erschienen. Auf mehr als 80 Seiten finden die Leserinnen und Leser zahlreiche Beratungs- und Informationsangebote zu den Themen Bildung, Recht, Familie, Gesundheit, Vernetzung und Freizeit in Remscheid. Die Angebote sind entweder frauenspezifisch oder besonders an den Lebenslagen und Interessen von Frauen orientiert. Zusammengestellt wurde das Handbuch vom Remscheider Frauenbüro und ermöglicht durch den SLV-Verlag sowie Werbeanzeigen von Remscheider Unternehmen. Das Handbuch wird kostenlos an vielen Stellen im Stadtgebiet – zur Zeit wegen der vielen Schließungen leider nur eingeschränkt – erhältlich sein. Virenfrei geht dies zur Zeit per Download von der städtischen Website: www.remscheid.de.

Appell der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Entrümpeln bitte vertagen! Da viele Menschen wegen der Corona-Krise derzeit zu Hause sind, nutzen sie die Zeit, um mal so richtig aufzuräumen. Der Wertstoffhof war daher in den vergangenen Tagen so stark frequentiert, dass der gebotene Abstand zwischen den Mitarbeitenden und den Kunden und vor allem zwischen den Kunden selbst nicht mehr gewährleistet werden konnte. So nachvollziehbar es ist, die jetzige Zeit für einen Frühjahrsputz zu nutzen, möchten wie Sie bitten, die Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle, wenn möglich, auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Der Wertstoffhof sollte derzeit vor allem als Entsorgungsmöglichkeit für Gewerbetreibende, die notwendige und unaufschiebbare Arbeiten durchführen, erhalten bleiben.
Auch die Anzahl der Anmeldungen im Bereich Sperrmüllabfuhr hat in den vergangenen Tagen stark zugenommen. Diese zusätzlichen Aufträge treffen die TBR in einer Zeit der angespannten Personallage. Im Rahmen einer vorausschauenden Personalplanung in Krisenzeiten muss unter Umständen zuerst im Bereich der Sperrmüllsammlung Personal abgezogen werden, um diese Mitarbeitenden gemäß der Notfall-Priorisierung gesichert für die Sammeltouren der Rest- und Bioabfällen einsetzen zu können. Denn oberste Priorität der TBR ist gerade in diesen Zeiten, die Entsorgung von hygienisch risikobehafteten Abfällen aufrechtzuerhalten. Bitte stellen Sie daher einen Sperrmüllantrag nur noch in den Fällen, in denen es unbedingt notwendig und nicht aufzuschieben ist wie beispielsweise beim Umzug oder Auflösung der Wohnung. Nur so können wir in dieser schwierigen Zeit die Sperrmüllabfuhr leisten.
Deshalb unsere Bitte an alle Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner: Bitte vertagen Sie das Entsorgen auf einen späteren Zeitpunkt! Fahren Sie nur im dringenden Fall zum Wertstoffhof und stellen Sie einen Sperrmüllantrag nur in unaufschiebbaren Fällen! Vielen Dank!

Krebsberatung findet weiterhin statt. Bei Sorgen und Ängsten rund um die Krebserkrankung ist die Krebsberatungsstelle Solingen und Remscheid auch weiterhin für Erkrankte und deren Angehörige erreichbar. Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich telefonisch von Montag bis Donnerstag im Zeitraum 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0177 32 47 130 oder per Mail unter info@krebsberatungsolingen.de an die Krebsberatungsstelle zu wenden.
Seit Oktober 2019 bietet die Beratungsstelle im Gesundheitshaus der Stadt Remscheid Betroffenen und Angehörigen unentgeltliche Beratung und Hilfestellung zum Thema Krebserkrankung.

Corona-Virus: Bürgertelefon im Gesundheitshaus beantwortet medizinische Fragen. In Ergänzung zum Bürgertelefon für allgemeine Fragen rund um das Corona-Virus im Bergischen ServiceCenter unter RS 162000 und dem Hilfetelefon für ältere oder vorerkrankte Menschen mit der unter RS 4645351 ist ein weiteres Bürgertelefon an den Startgegangen: Unter Tel. RS 163555 beantwortet ein Arzt von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr konkrete medizinische Fragen. Die Hotline steht darüber hinaus auch ganztägig für allgemeine Fragen zum neuen Virus zur Verfügung, sie ist bis 17 Uhr besetzt.

EWR-ServiceCenter wegen Corona geschlossen. Mittlerweile gibt es ständig neue Nachrichten, Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen im öffentlichen Leben, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Wie bereits am 13. März mitgeteilt, beobachtet die EWR GmbH als örtlicher Dienstleister täglich die Entwicklung des Coronavirus. So hat sich die EWR jetzt entschlossen, als weitere Vorsorgemaßnahme zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern das EWR ServiceCenter im Allee-Center für den persönlichen Kundenkontakt zu schießen. Diese Vorsichtsmaßnahme gilt bis auf Weiteres. Die EWR bittet die Kunden, so viel wie möglich telefonisch oder per Internet zu erledigen, denn viele Angelegenheiten können so ganz einfach erledigt werden. Die kostenlose Hotline 0800 0 164 164 ist montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr geschaltet.

Stadtwerke Remscheid schließen SR-MobilCenter. Das SR-MobilCenter bleibt ab heute bis auf Weiteres für den persönlichen Kundenkontakt geschlossen. Die Mitarbeiter/-innen sind von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter Tel. RS 164816 und E-Mail backoffice@stadtwerke-remscheid.de erreichbar. Tickets sind online über die SR App oder die Handy Ticket Deutschland App erhältlich. Ebenso sind Tickets in den Vorverkaufsstellen – u.a. bei Wolsdorff Tobacco im Allee-Center oder bei Tabakwaren Wilhelm Göbel, Alleestraße 83 – erhältlich.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

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Kreditfinanzierung in der Krise sicherstellen

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Die aktuelle wirtschaftliche Krise trifft nach einer Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Nordrhein-Westfalen bereits 90 Prozent aller Unternehmen. „In vielen Fällen hilft das Sofortprogramm des Landes mit seinen Zuschüssen in Höhe von 9.000 bis zu 25.000 Euro zumindest kurzfristig die Liquidität zu sichern. Aber das ist natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, gerade für die größeren Unternehmen“, betont Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK. „Außerdem gilt das Programm nur bis 50 Mitarbeiter. Der größere Mittelstand hat nichts davon. Deshalb ist es so wichtig, dass die Kreditfinanzierung jetzt reibungslos läuft“, so Wenge weiter. Die öffentlichen Banken würden da auch mitziehen und hätten ihre Finanzierungsangebote mittlerweile erheblich ausgebaut, so Wenge.

„Wir haben aber eine ganze Reihe von Onlinekonferenzen mit verschiedenen Branchen geführt und unisono kamen dabei auch immer wieder Probleme bei der Bankfinanzierung zur Sprache“, erläutert Thomas Grigutsch, der in der Bergischen IHK die Krisen-Unterstützung für Unternehmen koordiniert. Darauf müsse man als IHK reagieren. Man biete sich den Mitgliedsunternehmen daher ab sofort verstärkt als Mediator in Richtung der Hausbanken an. Es sei klar, dass die Kreditinstitute auch weiterhin an alle rechtlichen Regularien bei der Kreditvergabe gebunden seien. Den deutlich ausgeweiteten Haftungsfreistellungen der öffentlichen Finanzierungsprogramme auf bis zu 90 Prozent müssten die Banken aber Rechnung tragen. Wenn Banken in dem Zusammenhang aber zum Teil eine aktualisierte Wirtschaftlichkeitsprognose für die nächsten drei Jahre sehen wollen, ist das im Angesicht der jetzigen Situation befremdlich“, so Grigutsch und weiter: „Auf der anderen Seite muss den Bankkunden auch klar sein, dass es keine Kredite auf die Hand gibt und man als Unternehmen auch bei den staatlichen Angeboten voll im Risiko steht. Auch die öffentlichen Banken lassen sich eine Vollhaftung der Unternehmer schriftlich geben.“
Betroffene Unternehmen können sich ab sofort über die E-Mail-Adresse clearing@bergische.ihk.de an die Bergische IHK wenden. Neben den Kontaktdaten und dem Firmennamen sei dabei eine kurze Schilderung des Sachverhalts wichtig. Die IHK wird dann kurzfristig mit dem betroffenen Unternehmen Kontakt aufnehmen und das weitere Vorgehen, gegebenenfalls unter Einschaltung der Hausbank, absprechen.

Telefonseelsorge auch in den Moscheegemeinden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 80 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von diesen gelten 33 als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 508. Die Krankenhäuser melden vier stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor). Einer davon ist intensivpflichtig, außerdem sieben positiv getestete Personen in stationärer Behandlung, davon drei auf der Intensivstation.

Nachstehende Ansprechpartnerin und Ansprechpartner kümmern sich in den Moscheegemeinden um die Seelsorge:

  • DITIB: Moschee-Vorsitzender: Metin Göcer, mobil 0177 1751314. Imam: Kerim Koc, mobil 0178 4128295. 
  • ATIB: Moschee-Vorsitzender: Tevfik Baylan, mobil 0172 1808420. Imam: Ibrahim Aksoy, mobil 0178 1645018.
  • Freiheitstraße Ülkü Ocagi: Frau Selma Temizyürek, mobil 0157 78838313.
  • IGMG: Imam: Mehmet Akif Ayvacik, mobil 0172 3786778.

Alle mehrsprachigen Informationen zum Corona-Virus unter www.remscheid.de/KI. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Erste Betriebe stocken Kurzarbeitergeld auf

Pressemitteilung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di),  Bezirk Düssel-Rhein-Wupper

In Wuppertal und Solingen wurden Aufstockungen zum Kurzarbeitergeld in verschiedenen Betrieben vereinbart. „Das gesetzliche Kurzarbeitergeld mit 60 bzw. 67 Prozent des Nettogehaltes reicht sehr häufig nicht zum Leben und für die Miete“, betont Uwe Foullong, stellv. Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper, „deshalb fordern wir eine deutliche Aufstockung, wie es bereits in einigen Betrieben gelungen ist.“ So werde im Wuppertaler Nahverkehr (WSWmobil) das Kurzarbeitergeld auf 100 Prozent des Nettogehaltes aufgestockt. Bei Rheingold-Reisen in Wuppertal sowie beim Busunternehmen Wiedenhoff in Solingen gilt ein Kurzarbeitergeld in Höhe von bis zu 87 Prozent. Auch die Bäderbetriebe in Hilden haben eine Vereinbarung mit einer Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 85Prozent des Nettogehaltes unterzeichnet. „Diese Aufstockungen sind dringend erforderlich“, betont Foullong, „So verdient zum Beispiel eine Verkäuferin bei Vollzeit netto 1.354 Euro monatlich und würde bei 60 Prozent nur 812 Euro erhalten, bei einer 90 prozentigen Aufstockung jedoch 1.218 Euro.“

Wer als alleinstehender Beschäftigter vor der Krise nicht mindestens 2.750 Euro brutto pro Monat verdient habe, hat bei einem vollständigen Arbeitsausfall, also bei Kurzarbeit 0, einen Anspruch auf aufstockende Hartz-IV-Leistungen. Viele Beschäftigte verdienten nur unterhalb dieser Grenze, sodass vielen jetzt der Gang zum Jobcenter drohe. Jetzt räche sich, dass die Politik dem Wuchern des Niedriglohnsektors jahrelang tatenlos zugesehen habe. „Deshalb sind Aufstockungen des gesetzlichen Kurzarbeitergeldes dringend nötig“, so der Gewerkschafter.

Vom Land kommunale Handlungsfähigkeit gefordert

Pressemitteilung der Grünen

Die GRÜNEN im Rat der Stadt Remscheid fordern von der Landesregierung finanzielle Unterstützung für die Kommunen zur Bewältigung der Corona-Krise. In diesem und im nächsten Jahr wird Remscheid wahrscheinlich massive Einnahmeausfälle bei der Gewerbesteuer und – aufgrund zurückgehender Einnahmen bei den Schlüsselzuweisungen verkraften müssen. Bislang hat die schwarz-gelbe Landesregierung noch nichts Konkretes unternommen, um den NRW-Kommunen unmittelbar finanziell zu helfen. Hierzu erklärt Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper: „Der erst vor zwei Tagen von der Bezirksregierung genehmigte Haushalt ist bereits veraltet. Denn in diesen Zeiten muss sich die Stadt Remscheid auf höhere Kosten und geringere Einnahmen einstellen. Die Gewerbesteuer ist die Haupteinnahmequelle der Städte und Gemeinden in Deutschland. Sollte hier auch nur ein Drittel der bisherigen Einnahmen wegbrechen, macht das alle Sparbemühungen der letzten zehn Jahre schlagartig zunichte. Gleichzeitig werden viele der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus vor Ort in den Kommunen umgesetzt. Das Land NRW kann es sich also weder aktuell noch in Zukunft leisten, die kommunale Ebene mit ihren Problemen allein zu lassen. Umso verwunderlicher ist es, dass die schwarz-gelbe Landesregierung bislang nur sehr zögerlich agiert.“

„Wir schließen uns daher der Forderung der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW nach einem Soforthilfe-Programm an. Dieses sieht unter anderem die sofortige Liquiditätssicherung der Kommunen und direkte Finanzhilfen zur Abfederung der Steuerausfälle vor. Auch die städtischen Unternehmen, die zum großen Teil Träger der Daseinsvorsorge sind, müssen an dem vom Land eingerichteten Sonderprogramm teilnehmen können. Und wir wollen, dass das Land die Kosten der Elternbeiträge für ausgefallene Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen und Ganztagsbetreuung an Schulen vollständig übernimmt. Die Corona-Krise führt uns allen vor Augen, wie wichtig handlungsfähige Kommunen sind. Deshalb dürfen die Bemühungen zur Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung und zur endgültigen Lösung der Altschuldenproblematik nicht in den Hintergrund treten. Damit unsere langjährigen Anstrengungen zur Konsolidierung der Haushalte nicht komplett umsonst waren, muss die Landesregierung jetzt endlich einen Altschuldenfonds auf den Weg bringen. Zudem muss die Erhöhung der Integrationsmittel für Geflüchtete von Schwarz-Gelb endlich umgesetzt werden“, betont David Schichel, stellvertretender Fraktionssprecher. (Hier online finden Sie den Entschließungsantrag der Fraktion der Grünen im Landtag NRW.)

Im Team lässt sich so einiges mehr schaffen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid hat zum 1. April eine Brandmeisteranwärterin und elf  Brandmeisteranwärter eingestellt. Sie erwartet ein umfangreiches Schulungspensum, das Erlernen von Teamwork und die Vorbereitung auf den Ernstfall. Eineinhalb Jahre werden bei der Berufsfeuerwehr Remscheid sehr viel Theorie unterrichtet und praktische Abläufe trainiert. Mehrmals wöchentlich geht es zudem zum Dienstsport, um fit für den anstrengenden Einsatz zu werden. Die Ausbildung wird den Teilnehmern in den kommenden 18 Monaten geistig und körperlich einiges abverlangen und den einen oder anderen an seine Grenzen bringen. Jedoch lernen die Auszubildenden auch, dass man im Team so einiges schaffen kann…

Los geht es mit einer fünf Monate dauernden Grundausbildung. Während dieser Zeit wächst der Lehrgang immer mehr zusammen. Die Grundtätigkeiten im Brandschutz, der technischen Hilfeleistungen sowie bei Gefahrstoffunfällen werden durch die Ausbildungsabteilung der Feuerwehr Remscheid geschult, um „Sicherheit aus einer Hand“ (das Motto der Feuerwehr Remscheid) nach Abschluss der Laufbahnprüfung professionell gewährleisten zu können.

Ausdauertraining, Leichtathletik und Schwimmen hält die Brandmeisteranwärter fit. Ziel ist es unter anderem, die Halbmarathonstrecke zu bewältigen. Am Ende der ersten fünf Monate muss schließlich nicht nur die Zwischenprüfung bestanden, sondern auch das Deutsche Sportabzeichen und das Rettungsschwimmabzeichen abgelegt werden.

Die nächsten drei Monate stehen im Zeichen des Rettungsdienstes. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter beinhaltet zum einen den Dienst auf den Rettungswagen, wie auch ein Krankenhauspraktikum. Am Ende stehen eine staatliche Rettungssanitäter-Prüfung und der Führerschein der Klasse CE zum Führen von Einsatzfahrzeugen an. Danach geht es ins Praktikum. Die Brandmeisteranwärter verbringen 25 Wochen in den drei Wachabteilungen der Berufsfeuerwehr. Auf 24 Stunden Einsatzdienst folgen im Durchschnitt 48 Stunden Erholungszeit. Einsätze, welche auf dem Übungshof der Feuerwache und in der Realbrandanlage trainiert wurden, sind nun gefestigt. Ebenfalls stehen Arbeiten in den Funktionswerkstätten an. Im Herbst 2021 folgt dann die alles entscheidende Prüfungswoche. Die Prüfung besteht aus schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen. Ist diese bestanden, dürfen sich die Nachwuchskräfte ab 1. Oktober 2021 Brandmeister/in nennen und die Reihen der Feuerwehr Remscheid verstärken.

Zum 1. April 2021 startet ein neuer Grundausbildungslehrgang für Brandmeisteranwärter/innen. Bis zum 17. Mai 2020 sind noch Bewerbungen im Onlineverfahren möglich unter https:/www.mein-check-in.de/remscheid/position-102048.

Jürgen Hardt lädt ein zum 2. Facebook-Live-Chat

Pressemitteilung von Jürgen Hardt(MdB, CDU)

Jürgen Hardt, der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 103 Solingen, Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf und- Cronenberg, steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig in Bürgersprechstunden zur Verfügung. Auch in Zeiten, in denen der persönliche Kontakt nicht möglich ist, möchte er weiterhin für diese erreichbar sein. Deshalb lädt er nach den positiven Rückmeldungen zum ersten Live-Chat am Dienstag zu einem weiteren Facebook-Live-Chat ein, um ihm direkt und unkompliziert Fragen zu stellen. Der zweite Facebook-Live-Chat findet statt am Freitag, 3. April, ab 15 Uhr. Wer teilnehmen möchte, geht auf www.facebook.de/JuergenHardt oder in die Facebook-App und sucht nach „Jürgen Hardt“. Dann wird ab 15 Uhr der Live-Chat angezeigt. Dort kann man schriftlich seine Fragen stellen und Jürgen Hardt antwortet dann im Live-Video mündlich direkt darauf. Jürgen Hardt freut sich über Fragen und Anregungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Corona: Frauenhäuser benötigen Unterstützung

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Die aktuelle Situation stellt die Frauenhilfestruktur vor enorme Hausforderungen. Unsere Fraktion hat dieses wichtige Thema in einer außerordentlichen Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Frauen mit der Landesregierung beraten. Leider haben uns die Antworten der Landesregierung nicht in dem Maße beruhigt, wie wir es uns gewünscht hätten“, erklärt der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Aus Remscheid sind bislang keine Engpässe vor Ort berichtet worden. Ganz im Gegenteil: Hier machen sich viele Gedanken, wie und wo zusätzliche Angebote entstehen könnten. Die Hilfe für Frauen funktioniert aber nur in einem engen landesweiten Netz, denn häufig wollen Frauen in Nachbarstädten oder anderen Regionen und nicht direkt am eigenen Wohnort sicher untergebracht werden.“

Das zuständige Ministerium sehe offenbar aktuell keinen dringenden Handlungsbedarf, um weitere Kapazitäten in den Frauenhäusern zu schaffen. Auch wenn der aktuelle Blick auf die Platzvergabe noch geringfüge Kapazitäten offenbare, werde dennoch deutlich, dass sich die Situation mit jedem weiteren Tag verschärfen kann. Dann erst über notwendige Maßnahmen zu beraten, könnte für viele betroffene Frauen und Kinder zur Verschärfung der Notlage führen.

„Unsere Fraktion im Landtag hat von einigen Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen übermittelte praktische Verbesserungsvorschläge eingebracht. So könnten jetzt beispielsweise digitale Angebote zügig ausgeweitet werden, damit mehr Frauen erreicht werden können. Konstruktive Ansätze für eine praktische Erleichterung der alltäglichen Arbeit werden aber von der Landesregierung abgelehnt. Wir sind jedoch der Auffassung, dass alternative Beratungsformen der Hilfestellung in Betracht gezogen werden müssen.

Darüber hinaus müssen die Einrichtungen mit finanziellen Ressourcen unterstützt werden. In dieser Zeit sollten sich die Mitarbeiterinnen nicht noch mit finanziellen Sorgen auseinander setzen müssen. Wir haben in unserem Forderungskatalog an das Hilfspaket der Landesregierung die besonderen Bedarfe der Frauenhilfestrukturen betont. Leider macht die Ministerin nicht deutlich, ob finanzielle Mittel aus diesem Hilfspaket auch an die Frauenhilfeeinrichtungen fließen werden. An dieser Stellen hätten wir uns konkrete Zugeständnisse gewünscht.“