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Starkregen demnächst Thema der Politik

Pressemitteilung der SPD

Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, sondern bestenfalls zu begrenzen. Starkregen-Ereignisse, wie in den vergangenen Wochen auch in Remscheid spürbar, müssen wir gemeinsam mit Präventionsmaßnahmen zur Schadenvermeidung begegnen. Wir sehen dies als eine zentrale Zukunftsaufgabe, auf die besonders vor Ort reagiert werden kann. In den vergangenen drei Jahrzehnte haben sich die mittleren Jahrestemperaturen weltweit erhöht, damit gehen einher häufiger auftretende Extremwetterereignisse. Im Zeitraum von 1950 bis 2008 ist in NRW ein Anstieg der Starkregenereignisse zu verzeichnen.  Starkregenereignisse lassen sich nur schwer bis gar nicht vorhersagen und können auch Gebiete treffen, die im Normalfall nicht von Überschwemmungen, wie etwa in ausgewiesenen Hochwassergebieten, betroffen sind.  Unterschiedliche Akteure aus unterschiedlichen Bereichen müssen sich austauschen und zusammenwirken um eine wirkungsvolle Schadenvermeidung durch den Klimawandel insbesondere bei Starkregen auszuarbeiten.

Das zukünftig zu erwartende Klima erfordert dringend einen neuen Umgang mit (Niederschlags-)Wasser in unsere Stadt.  Hierzu liegt seit Dezember 2016 ein umfassendes Konzept der damaligen Landesregierung „Starkregen NRW“ vor, in dem unterschiedlichste Maßnahmen vor Ort beschrieben werden.  Zur Sitzung des Betriebsausschusses für die Technischen Betriebe Remscheid am 10. Juli  und  zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 11. September beantragt die SPD-Fraktion den Punkt „Starkregen in Remscheid“ auf die Tagesordnung zu nehmen.  Hierzu bitten wir um einen Bericht der Verwaltung, der insbesondere beinhaltet

  • welche Pläne bisher erarbeitet wurden oder noch erarbeitet werden können, um unsere Infrastrukturen widerstandsfähiger zu machen, um so den Klimaveränderungen insbesondere durch Starkregen entgegenzuwirken?
  • Was können die Bürgerinnen und Bürger - insbesondere Hauseigentümer – vorbeugend gegen solche Wetterereignisse machen und wie kann die Öffentlichkeit stärker für das Thema sensibilisiert und durch Informationen bei der Vorsorge unterstützen werden?
  • Wie ist der aktuelle Sachstand und wann wird mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens im Eschbachtal zu rechnen sein?  

Neue Ersthelfer für das Lenneper Röntgen-Gymnasium

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

Erneut fand in der vergangenen Woche am Röntgen-Gymnasium  im Rahmen des Sportunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ein (Auffrischungs-)Kurs zum Ersthelfer statt. Von der Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe Q1 frischten alle ihre Kenntnisse über die Rettungsmaßnahmen auf. So übten die Schülerinnen und Schüler praxisnah an den „Mini-Annes“, welche Rettungsschritte im Notfall vorzunehmen sind. Dabei zeigte sich: „Prüfen, Rufen, Drücken“ war für viele noch ein Begriff. Die Schülerinnen und Schüler setzen nicht nur sicher einen Notruf ab, sondern können im Falle eines Herzstillstands sogar die Herzdruckmassage als lebensrettende Sofortmaßnahme sicher durchführen. „Aber bitte auf Atemlos von Helene Fischer!“ - freuten sich sogar einige Schülerinnen und Schüler auf die abschließende achtminütige Herzdruckmassage an der Puppe. Das RöGy hatte in der Woche wohl einen Ohrwurm mehr, aber – und das ist viel wichtiger – knapp 750 sichere „neue und alte“ Ersthelfer, die im Falle eines Herzstillstands genau wissen was zu tun ist. (Pia Laerz (Sportlehrerin am Röntgen-Gymnasium)

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Baustelle auf der Ronsdorfer Straße. Die Ronsdorfer Straße wird durch eine Baumaßnahme noch bis zum 31. Juli beeinträchtigt, da Gas-/Wasser-und Stromkabel neu verlegt werden. Die Ronsdorfer Straße im Bereich zwischen Abzweig Morsbachtalstraße und Abzweig Birgder Hammer ist während der Baumaßnahme einspurig, eine Ampel regelt hier den Verkehr. Die Remscheider Straße ist zwischen der Ronsdorfer Straße und Singerberger Hammer gesperrt. Die Zufahrt zur LKW-Waschanlage bleibt frei. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu umfahren. Waterbölles: Und was ist mit den ortsunkundigen Autofahrern, die von Remscheid über die Haddenbach nach Ronsdorf wollen und von ihrem Navi geführt werden. Die werden an der Haddenbacher Straße nach rechts abgeleitet und landen dann vor der Lkw-Waschanlage. Wie wäre es denn mit einer Hinweistafel an der Haddenbacher Straße, liebe Verkehrsbehörde.

TBR: „Wir sind da! Selbstverständlich.“ Nach den heftigen und folgenreichen Starkregenereignissen, die unsere Region trafen, blieb in der vergangenen Woche auch Remscheid von den Wassermassen nicht verschont. Prompt häuften sich bei den Technischen Betrieben Remscheid die Anfragen nach einer vorzeitigen Abfuhr von durchnässtem Hausrat aus überfluteten Kellern und Wohnungen. Ebenso wurde auf dem Wertstoffhof verstärkt nasser Sperrmüll angeliefert. In öffentlichen Bereichen reinigten kommunale Kehrmaschinen mit Erdreich und Geröll bedeckte Straßen. Die TBR beteiligten sich nicht nur an den Maßnahmen der Wuppertaler Kollegen, sondern halfen auch der Remscheider Bevölkerung so schnell und unbürokratisch wie möglich. Sofern noch weiterer Handlungsbedarf in diesem Zusammenhang besteht, nehmen Sie bitte Kontakt zu auf. Es kann aber bereits heute insgesamt eine positive Bilanz der Einsätze gezogen werden – frei nach unserem Slogan: „Wir sind da! Selbstverständlich.“

GGS Hasenberg: Kinder gegen Kinderarbeit. Im Rahmen einer Projektwoche „Unsere bunte Welt“, die in der Woche vom 18. bis zum 23. Juni an der Städt. Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hasenberg, Schneppendahler Weg 41, stattfindet, wird sich eine Gruppe von elf Mädchen und Jungen mit dem Land Indien und der auch dort noch existierenden Kinderarbeit auseinandersetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Kinderarbeit „nachempfinden“ und planen Aktionen, um auf das Thema aufmerksam zu machen und um Spenden für ein Projekt gegen Kinderarbeit der Kindernothilfe zu sammeln. Hierfür werden die Kinder am 20. Juni ab 9 Uhr auf dem Lenneper Wochenmarkt zu Schuhputzern und „erarbeiten“ sich Geld für den guten Zweck. Außerdem werden sie zuvor produzierte Papiertüten gegen Spenden anbieten. Am 23. Juni von 10.30 bis 13.30 Uhr wird dieses Projekt wie auch die anderen zwölf bunten Projekte der Schule auf einem Schulfest präsentiert. Hierzu lädt die Schule herzlich ein.

„Conni-Geschichten“ in der Kinder- und Jugendbibliothek. Jeden Mittwoch – JETZT AB 16 UHR – wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6,  eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 20. und 27. Juni lesen Valeria Saieva und Vishali Gangadaran Kindern zwischen vier und zehn Jahren „Conni-Geschichten“ vor.

Bürgersprechstunde der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Am Mittwoch, 20. Juni, bietet die Bezirksvertretung Alt-Remscheid ihre nächste Bürgersprechstunde von 16.30 bis 17.30 Uhr im Rathaus Remscheid, Raum 121, an. Bezirksbürgermeister Otto Mähler lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Gesprächen über die Belange des Stadtbezirks ein. Die dabei gewonnenen Anregungen und Hinweise sollen in die Arbeit der Bezirksvertretung einfließen.

Wanderausstellung "Lebendige Gewässer". Die Stadt Remscheid  zeigt  bis 27. Juni im Wartebereich des Ämterhauses, Elberfelder Straße 36, 1. Etage, die Ausstellung „Lebendige Gewässer“. Beigeordnete Barbara Reul-Nocke eröffnete die Ausstellung am Montag, 11. Juni. Anschließend lud Dipl.-Landschaftsökologin Eva Pier von der  Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW zu einem erklärenden Ausstellungsrundgang ein. Die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW hatte die Wanderausstellung zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-  und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Die Ausstellung wendet sich mit eindrucksvollen Bildern, Modellen, Filmen und interaktiven Lernstationen an ein breites Publikum. Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden auf geeignete Weise angesprochen. Vorgestellt werden Projekten zur naturnahen Umgestaltung von Gewässern, wie sie auch in Remscheid in jüngster Zeit realisiert worden sind bzw. sich in Vorbereitung befinden.

Rettet die Kinder!“ im Foyer der Zentralbibliothek. Bis 29. Juni zeigt die Stadt Remscheid in Kooperation mit dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium die Ausstellung „Rettet die Kinder! – Die Jugend-Aliyah 1933 bis heute. Einwanderung und Jugendarbeit in Israel.“ Interessierte sind herzlich zur offiziellen Ausstellungseröffnung am Dienstag, 19. Juni, um 14 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6, eingeladen. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wird Leonid Goldberg, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, über die Ausstellung sprechen. Sie kann bis zum 29. Juni während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek (Di/Fr 11 - 19 Uhr, Mi/Do 11 - 18 Uhr, Sa 11 - 13 Uhr) besichtigt werden. Außerdem bieten Schülerinnen und Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums kostenfreie Ausstellungsführungen am 19. Juni nach der Ausstellungseröffnung sowie am 22., 26. und 29. Juni um jeweils 15 Uhr. Interessierte werden um Anmeldung unter Tel. RS 162235 gebeten.

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Infos zu Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Um die Gesundheit arbeitsloser Menschen zu stärken, ermöglichen die gesetzlichen Krankenkassen und die Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal Arbeitslosen, kostenlos verschiedenste Angebote wie z.B. Nordic Walking, Tai Chi, Herz-Kreislauf-Training aus dem Bereich Bewegung, aber auch Kurse zum Thema Ernährung, Stressmanagement/Entspannung sowie Raucher-Entwöhnungskurse wahrzunehmen. Denn die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und die gesetzlichen Krankenkassen aus der Region nehmen am bundesweiten „Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ teil. Finanzielle Sorgen und Zukunftsängste können das körperliche und seelische Wohlbefinden negativ beeinflussen. Die kann dazu führen, dass durch Antriebslosigkeit und Mutlosigkeit eine erfolgreiche Arbeitsaufnahme verhindert wird.

Ziel des Projektes ist es, erwerbslose Menschen nachhaltig mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu erreichen und damit auch ihre Chancen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Ergänzt wird das Angebot durch eine „Sprechstunde für seelische Gesundheit“. Sie haben das Bedürfnis, mit einer „neutralen“ Person über Ihre Situation zu sprechen? Sie benötigen einen Experten-Rat? Dann vereinbaren Sie kostenfrei und diskret einen Termin. Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht weitergegeben! Informationen dazu, was konkret angeboten wird und wie Sie die kostenlosen Angebote in Anspruch nehmen können, finden Sie unter www.arbeitsagentur.de auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal unter dem Stichpunkt „Bürgerinnen & Bürger“ – ganz unten. (Regina Wallau)

Seniorenbüro: Zwei Vorträge hintereinander

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Seniorenbüro Markt 13, informieren die Pflegeberaterin Andrea Eles und Sabine Wolter vom KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung/Verbraucherzentrale NRW am Mittwoch, 20. Juni, ab 18 Uhr über Hilfen für die häusliche Pflege und ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte im Privathaushalt. Interessierte sind herzlich zu dieser kostenfreien Gemeinschaftsveranstaltung der Pflegeberatung der Stadt Remscheid, des Seniorenbüros der Stadt Remscheid und der Remscheider Verbraucherberatung eingeladen.

Den Start in den Vortragsabend gestaltet Pflegeberaterin Andrea Eles ab 18 Uhr mit ihrem Fachvortrag zum Thema „Hilfen für die häusliche Pflege“. Interessierte erhalten einen Überblick über die Leistungen der Pflegeversicherung und Hilfen zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen. Anschließend trägt Sabine Wolter vom KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung/Verbraucherzentrale NRW viel Wissenswertes zum Thema „Ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte im Privathaushalt – Wie geht das legal?“ vor.

Zum Vortrag „Ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte im Privathaushalt – Wie geht das legal?“:

Die meisten älteren Menschen möchten möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben – auch, wenn sie immer mehr Hilfe im Alltag brauchen. Oft können Angehörige die notwendige Unterstützung nicht alleine leisten. Eine gute Alternative scheint für viele Angehörige die Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe zur Betreuung ihrer pflegebedürftigen Angehörigen. Die Nachfrage bei den Haushalten nach einer osteuropäischen Haushaltshilfe als Alternative in der häuslichen Versorgung wächst, der Markt der Anbieter boomt. Für Angehörige stellen sich vor der Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe zahlreiche Fragen:

  • Eignet sich diese Versorgungsform für den Bedarf meines Angehörigen?
  • Welche Voraussetzungen zur Beschäftigung einer Haushaltshilfe müssen gegeben sein?
  • Welche Aufgaben kann eine ausländische Haushalts-und Betreuungskraft übernehmen?
  • Welche Beschäftigungsmodelle sind legal?
  • Was kostet es, wenn man eine ausländische Haushaltshilfe beschäftigen möchte?

Delegationsreise nach Pirna vom 15. bis 17. Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Rande von Dresden und der Sächsischen Schweiz gelegen, eingebettet in das malerische Elbtal, liegt die 780 Jahre alte Stadt Pirna mit seinen 39.000 Einwohnern. Pirna ist eine Kreisstadt und Verwaltungssitz des Landkreises Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge und der Verwaltungsgemeinschaft Pirna im Freistaat Sachsen. Die Stadt grenzt unmittelbar an die Landeshauptstadt Dresden und liegt somit im Zentrum einer bedeutenden Wirtschaftsregion.

Seit Jahrhunderten hat vor allem Sandstein seine Spuren in Pirna hinterlassen, er ist auch beim Rundgang durch die Stadt allgegenwärtig. Von dort aus wurden die Sandsteinblöcke in alle Welt verschifft. Baudenkmäler von Weltrang wie die Dresdner Frauenkirche oder andere europäische Fürstenhäuser wurden aus sächsischem Sandstein gebaut. Der aktuelle neue Slogan "Pirna – Sandstein voller Leben" ist somit überall spürbar.

Auch in diesem Jahr empfing Pirna eine Remscheider Delegation mit seinem schönen Ambiente und gelebter Gastfreundschaft! Gerne ist Remscheid der Einladung von Oberbürgermeisters Klaus-Peter Hanke zum diesjährigen Stadtfest vom 15. bis 17. Juni nachgekommen. Begleitet wurde Bürgermeister Kai Kaltwasser als Delegationsleiter von Ratsmitglied Ilona Kunze-Sill und Thea Jüttner, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Remscheid - Pirna e. V. Zugleich kamen Vertreter aus den Partnerstädten Baienfurt, Varkaus (Finnland) und Boleslawiec (Polen) nach Pirna. Nach der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes auf dem historischen Marktplatz überbrachte Bürgermeister Kai Kaltwasser bei einem Empfang die Grußworte unserer Stadt und unterstrich die enge Verbundenheit beider Städte, deren Partnerschaft am 10. März 1990 besiegelt wurde.

Der Gedankenaustausch mit den Vertretern der Stadt Pirna und den angereisten Gästen aus den Partnerstädten zeigt, dass hier wie dort die Themen Wirtschaft, Stadtentwicklung, Tourismus, Wohnbau- und Gewerbeflächen an erster Stelle stehen. Gastfreundschaft wird hier wie dort großgeschrieben und für uns alle gilt es, dies zu bewahren!

Erstmals gemeinsames Sommerfest am Mollplatz

Pressemitteilung der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen und der Lebenshilfe Remscheid

Gute Nachbarschaft muss gefeiert werden! Aus diesem Grund laden die Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen und die Lebenshilfe Remscheid in diesem Jahr gemeinsam zu einem Sommerfest ein. Es steht unter dem Motto „Tür an Tür – ein Fest der Begegnung“ und findet statt am Samstag, 7. Juli, von 120 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz am Mollplatz, Mollplatz 3 in Lennep. Neben der AWO und der Lebenshilfe werden die Deutsch-Italienische Gesellschaft Remscheid und der Jugendverband SJD – Die Falken aus Wuppertal mitmachen. Geboten wird ein buntes wie attraktives Bühnenprogramm mit Musik, Diskussion & Aktion, das Groß und Klein / Jung und Alt ansprechen und zusammenbringen soll. Am Nachmittag wird die Band „Timeless“ für musikalische Unterhaltung sorgen. In den Räumlichkeiten der Lebenshilfe wird ein großer Trödel aufgebaut sein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt – von der leckeren Bratwurst über Kaffee und Kuchen bis hin zu italienischen Spezialitäten. Selbstverständlich gibt es auch kühle Getränke.

Die Lebenshilfe Remscheid begleitet rund 850 Menschen mit Behinderungen, um ihnen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Zum Angebot gehören Werkstätten, zwei integrative Kindertagesstätten, eine Frühförder- und Beratungsstelle, stationäre Wohnangebote, ambulante Wohnhilfen und Begleitdienste, eine Beratungsstelle sowie die flexiblen Erziehungshilfen.
Die AWO betreibt seit vielen Jahren den Seniorentreff am Mollplatz. Dort ist jede und jeder willkommen zum Kartenspiel, zum Bingo, zum Kegeln oder zu Ausflügen. „Die Falken“ sind ein Jugendverband, der sich gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und für Gleichberechtigung einsetzt. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft bietet Sprachkurse an und pflegt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. (Antonio Scarpino)

Kulturkooperative soll im Herbst durchstarten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem dritten Workshop führte die Kulturkooperative im Bergischen Städtedreieck in Wuppertal Akteurinnen und Akteure der beiden Themenfelder „Museen & Geschichte“ sowie „Musik & Festival“ zusammen, um gemeinsame Formate zu entwickeln und konkrete Verabredungen zu treffen. Drei Arbeitsgruppen zu Kulturangebot und -kommunikation sowie zur Digitalisierung erörterten handfeste Vorschläge für Aktivitäten der Kooperative. Als Leitbegriff für die inhaltliche Ausrichtung wurde neben der „Industriekultur“ auch das Motiv des „Eigensinns“ herausgearbeitet. Künftige Vorhaben sollen etwa sein: Besucher- bzw. Nichtnutzer-Analysen, die Gestaltung einer Kulturmarketingplattform für alle drei Städte, die Bespielung gemeinschaftsstiftender Orte wie Schloss Burg und des Müngstener Brückenparks sowie eine jährlich stattfindende „Bergische Kulturkonferenz“. Die Digitalisierung wurde sowohl als gesellschaftliche Herausforderung als auch mit ihren Chancen zur neuartigen Präsentation und Produktion von Kunst und Kultur reflektiert. Weitere Projektvorschläge waren „Wie klingt das Bergische Land?“ sowie eine „Bergische Digitale“.

Der Moderator Prof. Oliver Scheytt resümiert: „Die drei Workshops haben tragfähige Elemente für die künftige Arbeit der Kulturkooperative erbracht. Drei zentrale Handlungsfelder sind definiert: Zugänglichkeit verbessern, Kreative Räume schaffen und Ausstrahlung im Kulturtourismus stärken. Zu jedem dieser drei Felder gibt es eine Reihe von konkreten Maßnahmen, mit deren Umsetzung noch in diesem Jahr begonnen werden kann.“ Im Herbst 2018 soll die Bergische Kulturkooperative mit einer Konferenz zur Kulturellen Bildung durchstarten.

'Sonntag in Orange' der TBR am 24. Juni

Archivfotos von 2013: Lothar Kaiser Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für den mittlerweile 3. „Sonntag in Orange“ (rechts Fotos von 2013) am 24. Juni ab 11 Uhr machen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) das Tor an der Nordstraße 48 weit auf, um Sie, liebe Remscheiderinnen und Remscheider, herzlich willkommen zu heißen. Auch Radio RSG ist live dabei. Was haben wir Ihnen und Euch, liebe Kinder, an diesem Tag für die ganze Familie zu bieten? Neben Bewährtem wie Hüpfburg, Rohrkrabbeln, Mülltonnenrally und Mitfahren im Müllwagen auch Neues: So kommt zum ersten Mal die WDR-Maus (was könnte besser zum Sonntag in Orange passen als diese Maus…) zu uns, und ebenfalls neu ist das lustige Duo „Mülli, das Müllmonster, mit Fredo, dem Müllmann“ als Walk-Act. Beeindruckend wird sicher auch „Ed Wood“ sein, der als wandelnder Baum auf sich und das Thema Wald und Bäume aufmerksam machen möchte. Passend zum Thema wird auch die neue mobile Ausstellung des Holzkompetenzzentrums Rheinland bei uns Station machen. So ist der Sonntag nicht nur orange, sondern diesmal auch noch grün.

Zahlreiche Eventstationen wie beispielsweise Eisstockschießen und Skispringen in der Salzhalle und ein kleiner Spielplatz sowie zahlreiche weitere Angebote warten nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Und auf der TBR-Bühne startet eine junge Tanzgruppe der Tanzschule Wieber, gefolgt von der Band „Laimun“ (Phillipp Sauer), danach folgen die Bands „Just for Fun“ (Kai Balke) sowie zum Abschluss ab ca. 17.30 Uhr zu einem ihrer letzten Konzerte die beliebte Coverband „Jokebox“.

Reibekuchen, Bratwurst, Pommes, Pizza und ein Kaffee- und Kuchenstand der Confiserie Kerkhoff sowie zwei Getränkestände warten auf Ihren zahlreichen Besuch. Bezahlt wird mit Wertmarken, die zum Preis von 1 Euro das Stück gleich am Eingangsbereich oder auch weiter unterhalb unseres Betriebsgeländes erworben werden können.

Für alle, die nicht zu Fuß oder mit dem Bus zu uns kommen können: Parkplätze stehen neben der Nordstraße auch im Bereich des Aldi in der Kirchhofstraße sowie auf dem Parkplatz der Firma Schulten zur Verfügung. Auch das PSR-Parkhaus an der Kirchhofstraße bietet Parkmöglichkeiten, wir geben beim Verlassen unseres Geländes Ausfahrtickets aus.

Seit 25 Jahren für den Gewässerschutz

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Trinkwasser ist unser wichtigstes Gut. Um seine Qualität zu sichern, haben sich vor 25 Jahren Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zusammengetan. Seitdem arbeiten sie Hand in Hand in Sachen Gewässerschutz. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kooperation zwischen den Wasserverbänden Wupperverband, Aggerverband, Stadtwerke Solingen, EWR GmbH und den landwirtschaftlichen Betrieben im Einzugsgebiet der Trinkwassertalsperren feierten die Partner am 14. Juni in Wermelskirchen die Erfolge der Kooperation. Dabei dankten sie den tatkräftig mitwirkenden Akteuren aus Wasserwirtschaft, öffentlicher Verwaltung und landwirtschaftlicher Praxis. Rund 95 Personen nahmen an der Veranstaltung auf dem Milchviehbetrieb Mühlinghaus nah der Großen Dhünn-Talsperre teil. Auf dem Programm standen Dankesworte des Landwirtschaftsministeriums sowie eine Podiumsrunde mit den Beteiligten der Kooperation. Eine kleine Ausstellung über die fachliche Praxis sowie eine Hofbesichtigung rundeten die Veranstaltung ab.

Der Schutz des Talsperrenwassers beginnt schon im Einzugsgebiet und an den Bächen, die in die Talsperre münden. So kann der Aufwand für die Aufbereitung in den nachfolgenden Schritten niedrig gehalten werden. Durch Wasserschutzgebiete sind die Trinkwassertalsperren besonders geschützt. In den Einzugsgebieten der Talsperren sind die Landwirte wichtige Akteure. Vorsorglicher Gewässerschutz bedeutet z. B., die Bäche vor Einträgen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie vor Viehtritt zu schützen.

In den Bereich der Kooperation „Bergisch Land“ fallen folgende sechs Talsperren: drei Talsperren im Gebiet betreibt der Wupperverband, das sind die Große Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen (mit 81 Mio. m³ die zweitgrößte reine Trinkwassertalsperre Deutschlands), die Schevelinger Talsperre, sowie die Neyetalsperre, deren Eigentümer die EWR GmbH ist und die noch eine Reservefunktion für Trinkwasser hat. Die Solinger Stadtwerke haben mit der Sengbach- Talsperre einen Trinkwasserspeicher in der Kooperation. Der Aggerverband betreibt als Trinkwassertalsperren die Genkel- und die Wiehltalsperre. Ein eindeutiges Zeichen für den Erfolg der Kooperation ist, dass der Nitratwert der Talsperren weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l liegt.

Das Verhältnis zwischen Wasserwirtschaftlern und Landwirten war nicht immer so einvernehmlich. Der damalige Landwirtschaftsminister Klaus Matthiesen und der ehemalige Präsident der Landwirtschaftskammer Rainer Latten holten am 9. Juni 1989 die Vertreter beider Seiten an einen in Tisch. Sie machten deutlich, dass die beiden Parteien nicht aus dem Raum gelassen würden, ehe sie sich nicht geeinigt hätten. So entstand als Basis das auf einem Handzettel festgehaltene 12-Punkte-Programm. Damit war der Grundstein für die Kooperation gelegt. Alle Beteiligten sind sich einig: „Die Kooperation muss im Sinne des Umweltschutzes weiterhin so erfolgreich fortgesetzt werden.“