Skip to content

Das Teo Otto Theater startet eine Online-Befragung

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Was denken Sie eigentlich über uns? Das möchte das Teo Otto Theater wissen und hat deshalb in Kooperation mit dem Büro der Landestheater NRW, dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und der INTHEGA – Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen – eine Publikumsumfrage gestartet. Angesprochen sind alle, denen etwas an der Kultur liegt. Treue Besucherinnen und Besucher ebenso wie ehemalige, aber auch all diejenigen, die (derzeit) nicht viel mit Theater anfangen können. Jede Meinung zählt. Die Umfrage ist vollständig anonym. Ziel ist die Rück- und Neugewinnung von Publikum nach Corona. „Niemand weiß besser, was für einen gelungen Theaterabend notwendig ist, als unser Publikum selbst und nichts hilft uns mehr, als eine direkte Rückmeldung.“, sagt der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters, Sven Graf.

Seit dem Ende der coronabedingten Lockdowns kommen zu grundsätzlichen Interessen auch noch andere drängende Fragen auf die Kulturveranstalter zu: Fühlt sich das Publikum nach wie vor im Theater sicher Spielstätte? Wie sehen die Menschen in Remscheid ihre künftige Freizeitgestaltung, insbesondere die Zukunft des Theaters? „Die alles entscheidende Frage lautet: Wie gewinne ich mein Publikum zurück, wie kann ein neues Publikum für das Teo Otto Theater begeistert werden?“, so Graf. „Deshalb haben wir die Umfrage so gestaltet, dass sich sowohl unsere langjährigen Besucherinnen und Besucher angesprochen fühlen, aber auch jene, die irgendwann das Interesse verloren oder dieses noch gar nicht entdeckt haben, obwohl vielleicht ein ansprechendes Angebot vorhanden wäre.“

Wie das Teo Otto Theater stehen fast alle Veranstaltungsstätten vor der großen Aufgabe, nach Corona das kulturelle Leben wieder aktiv zu gestalten. Genau da möchten die Landestheater NRW, mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, ansetzen und eine Hilfestellung zur genaueren Analyse des Theaterpublikums geben. In Kooperation mit dem SICP – Software Innovation Campus Paderborn – hat das gemeinsame Büro der Landestheater NRW daher eine digitale Publikumsumfrage entwickelt. Aktuell läuft eine Pilotphase in sechs Städten und Gemeinden. Das Teo Otto Theater hat die Ehre und Chance, eines der ausgewählten Theater sein zu dürfen.

Die Umfrage ist so konzipiert, dass sowohl das Teo Otto Theater, wie auch jede andere teilnehmende Kultureinrichtung eine individuelle Auswertung mit den Antworten der Menschen aus Remscheid und Umgebung erhält. „Die persönlichen Eindrücke und Interessen eines jeden einzelnen ist wichtig und unverzichtbar für uns, um diese anspruchsvolle Zeit zu meistern. Ganz egal, ob Sie nun Kulturangebote wahrnehmen oder nicht: Bitte helfen Sie mit und schenken Sie uns zehn Minuten ihrer Zeit.“, so Graf. Investieren müssen die Teilnehmenden maximal zehn Minuten. Alle Daten werden anonymisiert und nur im Rahmen der Umfrage ausgewertet. Zu finden ist die Besucherumfrage unter: https://www.teo-otto-theater.de/theater/besucherumfrage Die Besucherumfrage läuft bis zum 27. Juni 2022 und wird anschließend zeitnah ausgewertet. (Pia-Anabel Watermeier)

Wichtiger Service für Geflüchtete aus der Ukraine

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Die Stadtsparkasse Remscheid tauscht ukrainisches Geld in Euro um. Zu den leidvollen Erfahrungen durch Krieg und Flucht aus ihrem Heimatland kommen bei vielen Menschen aus der Ukraine noch die täglichen Sorgen um ihren Lebensunterhalt hinzu. Das von vielen Ukrainerinnen und Ukrainern nach Deutschland mitgeführte Bargeld konnte bislang nicht umgetauscht werden, weil es für die ukrainische Währung Hrywnja (UAH) kaum einen Markt gab. Nun haben das Bundesfinanzministerium und die Deutsche Bundesbank mit der ukrainischen Nationalbank ein Umtauschvolumen von zunächst 1,5 Milliarden Hrywnja vereinbart. Demnach können jetzt Volljährige, die aus der Ukraine geflüchtet sind, bis zum 19. August bis zu 10.000 UAH umtauschen. Der Gegenwert in Euro wird dann dem persönlichen Konto gutgeschrieben. Maßgeblich für den Umtauschwert ist jeweils der von der Bundesbank wöchentlich bekanntgegebene Wechselkurs.

Die Stadtsparkasse Remscheid bietet den kostenlosen Umtauschservice in allen Geschäftsstellen an. Dazu muss ein Girokonto bei der Sparkasse Remscheid geführt und ein Legitimationsdokument (Ausweis, Reisepass) vorgelegt werden. Akzeptiert werden nach den Vorgaben der Bundesbank Banknoten zu 100, 200, 500 und 1000 Hrywnja der derzeit gültigen Banknotenserien der Nationalbank der Ukraine. Scheine mit niedrigerem Wert und Münzen können derzeit nicht umgetauscht werden. In der Sparkassen Hauptstelle, Alleestraße 76 – 88, stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit russischen Sprachkenntnissen zur Verfügung, viele Kolleginnen und Kollegen sprechen zudem englisch. Da die meisten Menschen aus der Ukraine russisch sprechen und viele sich auch in englischer Sprache gut verständigen können, sind Sprachbarrieren somit kein Hindernis. Zudem ist die Sparkassen-App für Android und iOS nunmehr auch auf Ukrainisch verfügbar. Ebenso liegen Informationsflyer in deutscher, englischer und ukrainischer Sprache vor. (Thomas Wingenbach)

Spannende Stunden mit Feile und Säge im BZI

Pressemitteilung der Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH

Die vierten Klassen der Adolf-Clarenbach-Grundschule in Lüttringhausen besuchten im Rahmen der frühen Berufsorientierung „Mini-Bo“ das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI). Mit Begeisterung schnupperten sie in die Arbeitswelt hinein. Sägen, Feilen, Bohren und am Ende einen selbstgefertigten Schlüsselanhänger in Herzform mit nach Hause nehmen – die Viertklässler der Adolf-Clarenbach-Grundschule Lüttringhausen/Teilstandort Goldenberg verlebten jetzt spannende Stunden im BZI. So wurden den Schülerinnen und Schülern spielerisch und mit einem großen Praxisanteil handwerklich-technische Berufe nähergebracht. Tom (zehn Jahre) hatte sich „bei Oma und Opa“ schon mal mit der Holzsäge versucht, jetzt bearbeitete er geschickt ein Werkstück mit der Metallsäge. Währenddessen formte Celina (neun) mit der Feile das Herz für den Schlüsselanhänger. „Das macht richtig Spaß“, sagte die Neunjährige. Die im wahren Wortsinn eigenhändig hergestellten Schlüsselanhänger nahmen die Kids stolz mit nach Hause. Celina will ihren selbst nutzen. Vielleicht dient er aber auch als Geschenk zum Vatertag...

Lehrerin Marietta Reppin begleitet „Mini-Bo“ seit den Anfängen vor vier Jahren. „Je früher man mit der Berufsorientierung beginnt, desto besser“, so die Einschätzung der erfahrenen Pädagogin. Auch die aktuellen Viertklässler erzählten begeistert von ihren Erlebnissen. „Manche Kinder leben richtig auf und können hier auch mal andere Stärken als im Klassenraum zeigen.“

Diese Erfahrung teilt auch Steffen Schmidt, Klassenlehrer der 4c. Selbst integrative Schülerinnen und Schüler kämen zu erstaunlichen Ergebnissen. Überhaupt fördere das gemeinsam mit dem BZI erarbeitete Konzept das Selbstbewusstsein und auch die gegenseitige Hilfsbereitschaft der Kinder.

BZI-Ausbilder Georg Palm bestätigte, dass „Mini-Bo“ immer wieder echte Talente sichtbar werden lasse. „Man merkt auch, wenn zu Hause gebastelt und gewerkelt wird. Diese Erfahrungen bringen die Kinder dann schon mit.“ Grundsätzlich geht es darum, den Grundschülern erste Kontakte mit dem Werkstoff Metall sowie mit einem Teilbereich der handwerklich-technischen Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen somit frühzeitig die entsprechenden Ausbildungsberufe näher zu bringen. Schon heute bereitet der Fachkräftemangel den hiesigen Unternehmen Sorge und das Problem wird sich nach

Prognosen von Arbeitsmarktexperten in Zukunft noch verschärfen. So sind die Grundschülerinnen und -schüler von heute die potentiellen Fachkräfte von morgen, wenn ihr Interesse früh für die entsprechenden Berufe geweckt wird. Aktuell läuft das Programm in Kooperation mit der Adolf-Clarenbach-Grundschule durch eine Förderung der Karl-Diederichs-Stiftung. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. Gerne würden wir noch weitere Schulen für das Projekt gewinnen, hierzu sind wir jedoch noch auf der Suche nach weiteren Förderern“, erklärt Marc Kalbitz, BZI-Abteilungsleiter Berufsorientierung und Qualifizierung.

Kulturelle Vielfalt als Chance für den Ausbildungsmarkt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für Montag, 30. Mai, lädt der Arbeitskreis (KI-KoKo) der Kommunalen Koordinierungsstellen und Kommunalen Integrationszentren der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal Akteure am Übergang Schule-Beruf und migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer zu einem Fachtag ein. Unter dem Titel „Kulturelle Vielfalt nutzen! – Migrantische Ökonomie als Chance für den Ausbildungsmarkt“ wird von 12 bis 15 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38, der Beitrag der sogenannten migrantischen Ökonomie diskutiert. Zielgruppe sind Interessierte migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Fachkräfte der Jugendsozialarbeit.

In der Unternehmerlandschaft in Deutschland zeichnet sich seit einigen Jahren folgender Trend ab: Während die Zahl der Selbstständigen ohne Migrationshintergrund zurückgeht, steigt die Zahl der Unternehmensgründungen durch Migrantinnen und Migranten. Aktuell haben gut ein Fünftel aller Selbstständigen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dadurch wird die Angebotsstruktur bereichert und das Innovationspotenzial gestärkt.

In einem Impulsvortrag wird Cem Şentürk von der Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung über die sozioökonomische Struktur und Entwicklung der migrantischen Ökonomie in Deutschland und in NRW aufklären. In der anschließenden Gesprächsrunde sollen Probleme benannt und Chancen erkannt werden: Wie engagieren sich die Selbstständigen auf dem Ausbildungsmarkt? Und wie kann migrantische Ökonomie stärkere Berücksichtigung finden? Abschließend können sich Institutionen und Fachkräfte aus unserer Region mit den Vertreterinnen und Vertretern der migrantischen Unternehmen vernetzen. Anmeldung bei Melanie Peters, Kommunale Koordinierungsstelle Remscheid, Tel. RS 163416, E-Mail melanie.peters@remscheid.de">melanie.peters@remscheid.de.

Diese Dokumente sollten griffbereit liegen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Katastrophenschutzeinheiten, zu denen beispielsweise Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste, Katastrophenschutzorganisationen und das Technische Hilfswerk gehören, sind auf Katastrophen und deren Bewältigung gut vorbereitet und stehen jederzeit zur Verfügung. Aber auch die beste vorbereitete Hilfe ist nicht immer sofort und für jeden verfügbar. Deswegen ist die persönliche Notfallvorsorge unerlässlich. Dies zeigte sich zuletzt bei der verheerenden Naturkatastrophe im August 2021. Im Ahrtal konnte die Bevölkerung über längere Zeit nur schwer mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs versorgt werden. Das macht deutlich: Jede und jeder von uns sollte dringend zum eigenen Selbstschutz beitragen und für den Notfall vorsorgen. Was zu dieser persönlichen Vorsorge gehört, um persönlich für den Notfall gerüstet zu sein, beschreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in seinem Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handel in Notfallsituationen.Immer wieder kommt es vor, dass Menschen bei einem Brand oder wegen eines Bombenfundes in der Nachbarschaft schnell ihre Wohnung verlassen müssen. Ihnen bleibt dann keine Zeit, persönliche Dinge zusammenzupacken. Die wichtigsten Unterlagen und Gegenstände sollten deswegen immer mit einem Griff parat liegen. Das BKK rät dazu an, eine Dokumentenmappe mit diesen Inhalten anzulegen:

Artikel vollständig lesen

Mittelalterfest und Ritterspiele auf Schloss Burg

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Christi Himmelfahrt und Pfingsten ist auf Schloss Burg traditionell die Zeit der Ritterspiele. Zum ersten Mal gibt es diese gemeinsam mit dem Mittelaltermarkt in einer großen Veranstaltung vereint. Da Renovierungsarbeiten ein Bespielen der Burghöfe nicht zulassen, nutzen wir die große Außenfläche des ehemaligen Sportplatzes Oberburg an der Talsperrenstraße, nur ca. 1000 Meter fußläufig von Schloss Burg entfernt. Der Eintritt ins Museum ist bereits im Veranstaltungsticket enthalten, so dass sich der Besuch gleich doppelt lohnt, und das Programm kann sich sehen lassen:

In alter Tradition werden die Georgs Ritter dreimal am Tag (ausgenommen freitags) ein eigens für Schloss Burg geschriebenes Theaterstück aufführen, bei dem natürlich auch die bei Groß und Klein beliebten Kampfszenen nicht fehlen dürfen. Aufführungen um 12, 14:30 und 17:15 Uhr.  Hoch zu Ross findet aber auch noch ein weiteres Schauspiel statt – das große Ritterturnier von Heimdalls Erben. Hierbei treten die Ritter täglich um 16 Uhr auf der großen Turnierbahn zum ritterlichen Lanzenkampf mit sechs bis sieben Pferden gegeneinander an. Das Lager der Turnierteilnehmer ist ganztägig zugänglich und zeigt neben Axtwurf und Bogenschießen auch eine große Ausstellung von mittelalterlichen Waffen, Kleidung und Schilden.

Auf dem mittelalterlichen Markt bieten Krämer und Händler ihre Waren an. Musik ertönt von verschiedenen Spielleuten und Feuerspucker, Artisten und Gaukler präsentieren ihr Können. Die Unterhaltung für unsere kleinen Besucher reicht vom handgedrehten Holzriesenrad über verschiedene Spiele bis hin zum Kinderschminken. Die jungen Knappen werden zudem von Ritter Jaruslav zum Ritter geschlagen, und im Lager der Wahren Bergischen Ritterschaft kann man mit den Rittern einmal auf Tuchfühlung gehen und in das Lagerleben der Rittersleute eintauchen. Zudem können noch Greifvögel bestaunt werden (nur 26.-29.5.).

Verpflegung aus Bratereien und Tavernen sowie Live-Konzerte von Klanginferno, de Speelüe und Dragol sorgen für die richtige Stimmung. Das Mittelalterfest mit Ritterspielen ist eine Veranstaltung für Groß und Klein und Alt und Jung und damit der ideale Tagesausflug für die ganze Familie. Eintritt (Tagestickets): zehn Euro (ab 16 Jahre), fünf Euro (3-15 Jahre), 30 Euro (Kleingruppe: 2 Erw.+ 3 Kd.), Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt.
(26.-29. Mai, DO 11-19 / FR 14-20 / SA 11-20 / SO 11-19 Uhr; 3.-06. Juni, FR 14-20 / SA 11-20 / SO 11-20 / MO 11-19 Uhr)

Freibad Eschbachtal eröffnet Saison am 26. Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 26. Mai) um 10 Uhr geht das Freibad Eschbachtal in die voraussichtlich letzte Saison vor seinem Neubau. Aufgrund von begrenzten Kapazitäten der Filteranlage und Personalmangel ist die Zahl der Badegäste auf 1.500 maximal pro Tag begrenzt und der Betrieb nur mit reduzierten Öffnungszeiten mittwochs bis sonntags:

  • 10 - 11 Uhr Frühschwimmen zum Kurzschwimmertarif von 2 Euro
  • 12 - 18 Uhr Erwachsene vier Euro – Kinder- und Jugendliche 2,50 Euro und Familienkarte 10,50 Euro (10er-Karten können aus organisatorischen Gründen nicht angeboten werden.)

Personelle Unterstützung gesucht: Das Freibadteam sucht immer noch mit Hochdruck nach Rettungsschwimmer:innen und Bäderfachangestellten. Vor allem für die anstehenden Sommerferien, um das Freibad auch wie geplant tatsächlich öffnen zu können. Angeboten werden Aushilfsjobs für die Badesaison 2022. Gesucht werden Personen für eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung von Ende Mai bis Mitte August. Ihr Einsatz erfolgt je nach Wetterlage in Absprache mit dem Freibad-Team. Für die Rettungsschwimmerinnen oder Rettungsschwimmer gelten dabei folgende Einstellungsvoraussetzungen: Sie müssen den DLRG-Rettungsschein Silber und einen Erste-Hilfe-Schein besitzen, mindestens 18 Jahre alt sein und ein erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag vorlegen.
Interessierte wenden sich bitte im Freibad Eschbachtal unter Tel. RS 388601 an Dennis Halbach oder Marc Ottenströer. Die auszufüllenden Personalunterlagen werden auf Nachfrage (bitte E-Mail an
sport@remscheid.de">sport@remscheid.de) gerne zugesandt oder können im Freibad Eschbachtal, Eschbachtal 5, 42859 Remscheid, abgeholt werden.

"Altschuldenlösung muss dieses Jahr kommen!"

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ein viel zu schwer beladener Esel hat die Parteien in Nordrhein-Westfalen daran erinnert, dass die benachteiligten Kommunen im Land dringend eine gerechte Finanzverteilung brauchen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ besuchte gestern die Zentralen von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen mit einem Wagen, den der Künstler Jacques Tilly gebaut hat. Die Forderung der Kommunen: NRW muss dieses Jahr die Altschuldenfrage lösen. Es ist das letzte Bundesland, das keine solche Lösung gefunden hat – ohne diese wäre die Altschuldenlösung, die die Bundesregierung angeboten hat, wirkungslos.

Mindestens sechs Millionen Menschen in NRW leben in einer finanzschwachen Kommune, das ist jede und jeder Dritte. Es handelt sich um Städte, die strukturell benachteiligt sind, weil sie hohe Sozialausgaben haben und geringe Steuereinnahmen. Erschwerend hinzu kommt, dass Bund und Länder bei den Aufgaben, die sie den Kommunen zugewiesen haben, nicht für einen angemessenen finanziellen Ausgleich sorgen. Deshalb mussten die Städte Kredite aufnehmen, um diese Aufgaben erfüllen zu können. Nun zahlen sie für Tilgung und Zinsen statt vor Ort in Kitas, Schulen, Straßen oder Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Digitalisierung zu investieren.

Die Lage, in die die Kommunen unverschuldet geraten sind, verschlechtert sich aktuell drastisch und macht die Erfolge zunichte, die die Städte und Kreise in den vergangenen Jahren mit großen Anstrengungen erreicht hatten. Steigende Bau- und Energiekosten, Zinserhöhungen, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und des Ukrainekriegs – all das steigert die Lasten für die Kommunen, führt zu neuen Schulden und bedroht die Handlungsfähigkeit. Eine Altschuldenlösung würde die Kommunen von einer Last befreien und sie für die anstehenden schwierigen Zeiten krisenfester machen. Parallel dazu müssen Bund und Land dafür sorgen, dass die ungerechte Finanzverteilung beseitigt wird, damit die Kommunen nicht erneut in eine solche Situation geraten.

Wie eine Lösung aussehen kann, haben andere Bundesländer vorgemacht. Hessen, das Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen haben Modelle für die Altschuldenfrage entwickelt, Rheinland-Pfalz hat gerade eine Lösung auf den Weg gebracht. In Berlin haben Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesfinanzminister Christian Lindner erklärt, dass der Bund seinen Teil zur Lösung beitragen wird. Das kann aber nur gelingen, wenn das bevölkerungsreichste Bundesland, in dem sich zahlreiche betroffene Kommunen befinden, eine Lösung entwickelt und umsetzt.

Artikel vollständig lesen

Für beitragsfreie Kindertagesstätten in Remscheid

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

„Wir brauchen eine Bildungsoffensive, die allen Familien in unserer Stadt zugutekommt und kein Kind zurücklässt.“, so die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp. „Die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Kita- und Schulschließungen und der Notwendigkeit zu Homeschooling und mehr hat uns drastisch vor Augen geführt, dass die Chancen von Kindern auf Bildung und Teilhabe in unserem Land viel zu stark vom ökonomischem Hintergrund der Familien abhängen. Damit muss endgültig Schluss sein!“

Der frühkindlichen Bildung kommt bei der Schaffung von Chancengleichheit eine zentrale Rolle zu. „Die frühkindliche Bildung ist für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein gleichberechtigter Teil unseres Bildungssystems. Wir wollen, dass alle Kinder einen Kita-Platz bekommen. Und wir allen, dass Bildung kostenfrei gestellt wird – von der Kita bis zum Universitäts- oder Meister-Abschluss.“ ergänzt die stellv. Vorsitzende der Remscheider SPD, Dr. Stefanie Bluth.

Die Remscheider SPD spricht sich für die Gebührenfreiheit bei Kitas aus. Wir sehen hierbei den Bund und das Land in der Pflicht, den Kommunen die hierdurch entstehenden Einnahmeverlust auszugleichen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der hierdurch verursachten Nachteile bei Bildung und Teilhabe für viele Familien und ihren Kindern wollen wir aber nicht mehr warten, bis Bund und Land sich bewegen. „Wir wissen, dass Remscheid, anders als die Landeshauptstadt Düsseldorf oder die Steueroase Monheim, die Beitragsfreiheit nicht aus dem allgemeinen Haushalt stemmen kann. Die Parteien, die nun auf Landesebene über die Bildung einer neuen Landesregierung in Verhandlung treten, sind hier gefordert, bei ihren Landtagsfraktionen für den entsprechenden Druck zu sorgen. „Mit plakativen Forderungen in Ratssitzungen kommen wir dem Ziel einer Gebührenfreiheit im Kita-Bereich keinen Schritt näher.“, so Krupp.

„Ohne finanzielle Unterstützung des Landes wird der Weg für eine schnelle Gebührenfreiheit für Kitas und für die Offene Ganztagsschule in Remscheid daher lediglich über den Weg einer Einnahmeverbesserung gehen. Eine Finanzierung über zusätzliche Kredite lehnen wir ab.“, so Ralf Gassen, stellv. Vorsitzender der Remscheider SPD. Die Remscheider SPD ist bereit, diesen Weg zu gehen, um die Kosten dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe möglichst gerecht unter allen Einwohnerinnen und Einwohnern Remscheids zu teilen. „Wenn wir heute in die Bildung unserer Kinder und Familien investieren, werden wir morgen von Kosten durch Schulabbrüche entlastet werden.“, so Nico Falkenberg, stellv. Vorsitzender der Remscheider SPD.

Bis zu 1.100 Euro für neues Stecker-Solargerät

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Remscheid können seit dem 23. Mai einen Förderantrag für Stecker-Solargeräte und Photovoltaikanlagen stellen. Damit möchte die Stadt den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und noch ungenutzte Potenziale aktivieren. Für die Förderung stehen im aktuellen Jahr 70.000 Euro zur Verfügung. Für die Installation von Photovoltaikanlagen wird dabei eine Energieberatung vorausgesetzt, die unter anderem von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen angeboten wird. Termine hierfür werden von der Stadt Remscheid nach Antragstellung vergeben. Für den Anschluss von Stecker-Solaranlagen muss ein Fachunternehmen herangezogen werden. Eine Liste mit Fachunternehmen befindet sich im Portal ALTBAUNEU der Stadt Remscheid (www.alt-bau-neu.de/remscheid) und kann dort eingesehen werden. Die Förderung für die Antragstellerinnen und Antragsteller liegt bei bis zu 1.100 Euro, die Förderhöhe richtet sich dabei nach der installierten Nennleistung. Die Nennleistung des Gerätes bzw. der Anlage muss mindestens 0,5 kW betragen und die Installation muss bis Jahresende auf dem Gebiet der Stadt Remscheid erfolgen. Diese und weitere Informationen sowie die Richtlinie und den Antrag finden Interessente auf den städtischen Seiten unter https://www.remscheid.de/umwelt-mobilitaet/klimaschutz/energieeffizienz-klimaschutz-im-alltag/Foerderprogramm-Steckersolar-Photovoltaik.php. Auf Wunsch schickt ihnen die Stadt Remscheid die Unterlagen auch postalisch zu. Für diejenigen, die noch unsicher sind, ob ihr Dach überhaupt für eine Photovoltaikanlage geeignet ist, verweist die Stadt auf das Solardachkataster der Stadt Remscheid unter www.solare-stadt.de/remscheid. Hier können auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchgeführt werden.

 

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

An Christi Himmelfahrt kommt die Müllabfuhr einen Tag später. Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfall und Papier verschieben sich aufgrund des Feiertages am Donnerstag, 26. Mai (Christi Himmelfahrt), jeweils auf den nächsten Wochentag: Leerung von Donnerstag am Freitag, Leerung vom Freitag am Samstag. Alle geänderten Abholtermine finden Interessierte aktualisiert im persönlichen Abfuhrkalender passend zur Adresse unter www.tbr-info.de/abfuhrkalender.html.

Arbeiten an der Stachelhauser Straße, Ecke Blumentalstraße. In der Nähe des Bahnübergangs Blumentalstraße müssen eine Mauer und ein Zaun dringend saniert werden. Für diese Arbeiten wird ab Freitag, 27. Mai, für voraussichtlich drei Wochen die Stachelhauser Straße zwischen Blumentalstraße und Treppenstraße als Einbahnstraße eingerichtet. Um den Busverkehr nicht zu beeinträchtigen, wird die Einbahnstraße bergwärts ausgerichtet. Fahrzeuge aus der Stachelhauser Straße und Weststraße werden über die Weststraße, Freiheitstraße, Honsberger Straße und Alexanderstraße umgeleitet.

Arbeiten auf der Hackenberger Straße verzögern sich weiter. Die seit dem 21. März laufenden Arbeiten an Wasser- und Stromleitungen in der Hackenberger Straße verzögern sich noch einmal. Die bauausführende Firma hat jetzt Montag, 30. Mai, für den Start des zweiten Bauabschnittes fest eingeplant. Änderungen für den Linienverkehr ergeben sich zurzeit nicht.

Motivation und Ziele entwickeln. Was will ich wirklich? Und wie definiere ich Ziele richtig, so dass sie mich unterstützen? In diesem VHS-Kurs können Sie am Montag, 30. Mai, von 18 bis 21 Uhr im Ämterhaus, Raum 231, zusammen mit Kursleiterin Andrea Budde Ihre wirklichen Bedürfnissen erforschen und Ziele formulieren, die zu Ihrer guten Work-Life-Balance beitragen. Entgelt: 19,20 €.

Sommerprogramm 2022 der VHS steht. Der Sommer naht und zum nunmehr dritten Mal in Folge möchten wir Ihnen ein buntes Programm bieten, um Ihnen die schöne warme Jahreszeit angenehm und inspirierend zu gestalten. Das Programm beinhaltet diverse Kurse aus allen Bereichen, so dass für jeden etwas dabei ist. Sie haben Lust, etwas Neues auszuprobieren oder möchten auch in den Ferien an einem Ihnen bereits bekannten Kurs teilnehmen? Dann schauen Sie unbedingt in unser neues Sommerprogramm! Dieses finden Sie einmal in gedruckter Form an den bekannten Auslagestellen oder online als PDF-Download. Hier ist Link zum Sommerprogramm 2022.

Tastschreiben in vier Stunden. Eine neue Methode, die beide Gehirnhälften aktiviert, ermöglicht es Ihnen, sich das gesamte Tastaturfeld eines PCs schnell und präzise einzuprägen. Dieser Vorgang wird als "Lernen mit Assoziationen" bezeichnet. Statt wie früher in 30 bis 40 Unterrichtsstunden lernen Sie das 10-Finger-System mit Spaß und wenig Zeitaufwand in nur vier Stunden. Für den Unterricht sind Schulungshefte im Wert von 26,75 € erforderlich, die in das Kursentgelt bereits eingerechnet sind. Kursleitung: Saskia Weck. Termin: 2x freitags ab 3. Juni, von 18 bis 20:15 Uhr, im Ämterhaus, Raum 129. Entgelt: 45,45 Euro.

"Erst die Arbeit - dann das Vergnügen" oder umgekehrt? Die moderne Gehirnforschung zeigt, wie wichtig Glück in unserem Leben ist und wie Freude unser Denken beeinflusst. Freude ist gesundheitsfördernd, sie wirkt sich direkt auf das Gehirn aus und strukturiert das Gehirn. Ist Freude in unserem Leben, wird die Lösungsdynamik erhöht, denn es werden mehr Gesamtzusammenhänge gesehen als nur Details. Doch wie viel Glück und Freude stehen mir zu? Wie viel Arbeit und Pflicht muss sein? Welche Reihenfolge ist die Richtige? Diesen Fragen geht Michael Jaschinski am Freitag, 10. Juni, von 17.30 bis 22 Uhr  in der Volkshochschule im Ämterhaus, Raum 226, nach. Entgelt: 28,80 Euro.

Verlängerung der Coronaschutzverordnung NRW. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat am 27. April die Coronaschutzverordnung NRW unverändert bis zum 27. Mai verlängert. Nur an einem Punkt gibt es eine Anpassung mit geringer Auswirkung: Die Testregelungen für die Krankenhäuser werden mit der jetzt geänderten Fassung der Coronaschutzverordnung vereinheitlicht. Psychiatrische Krankenhäuser unterliegen damit den einheitlichen Regelungen für Krankenhäuser, ebenso wie Entziehungsanstalten des Maßregelvollzugs.

Schlüsselübergabe für das Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung. Die feierliche Schlüsselübergabe für den Neubau des Berufskollegs wird gleichzeitig mit der Verabschiedung der bisherigen Schulleiterin Cornelia Berghaus-Biermann am Freitag, 24. Juni, ab 10 Uhr im neuen Berufskolleg am Hauptbahnhof, Schmalkalder Str. 5, erfolgen..

Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz. Die Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz ist wieder angelaufen.. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Die Öffnungszeiten:  Montag bis Samstag von 9 bis 15 Uhr bis voraussichtlich 25. Juni. Außerhalb der Öffnungszeiten dürfen an der Annahmestelle keine Abfälle abgelagert werden. Grünabfälle können auch wie bisher nach vorheriger Terminvereinbarung auf dem Wertstoffhof Solinger Straße abgegeben werden. Die Anlieferung von Gartenabfall mit Anhängern und großen Transportern (insbesondere Gewerbetreibende) ist nur nach Terminvereinbarung auf dem Wertstoffhof Solinger Straße möglich.  Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, werden an beiden Annahmestellen ausnahmslos abgewiesen. Die Einhaltung der Corona-bedingten Schutzmaßnahmen – dazu gehören die gängigen Hygiene- und Abstandsregeln – ist überall selbstverständlich.