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X-perimente: Das Unsichtbare sichtbar machen

Pressemitteilung der Klaus Tschira-Stiftung

Das Jahr 2020 steht ganz im Fokus eines Doppeljubiläums zum Thema „Röntgen“. Bundesweit wird der 125. Entdeckungstag der Röntgenstrahlen und der 175. Geburtstag ihres Entdeckers und ersten Physik-Nobelpreisträgers Wilhelm Conrad Röntgen gefeiert. Aus diesem Anlass entwickeln das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid (DRM) und die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim das Projekt „X-perimente – Das Unsichtbare sichtbar machen“. Sie bestücken ein „Röntgenmobil“ mit interaktiven Experimenten für Kinder und Jugendliche, das im kommenden Jahr deutschlandweit unterwegs ist. Ermöglicht wird das Projekt durch die Klaus Tschira-Stiftung in Heidelberg. Diese fördert die Entwicklung und Umsetzung inklusive aller Sach- und Personalkosten mit rund 700.000 Euro. Die kostenlosen Versuche richten sich an Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zur Oberstufe. Ziel ist es, die junge Generation über die Röntgentechnologie für Naturwissenschaften und Medizin zu begeistern.

Am 8. November 1895 entdeckte Röntgen in seinem 50. Lebensjahr „eine neue Art von Strahlen“, welche weltweit Wissenschafts- und Alltagsgeschichte geschrieben haben, bis heute schreiben und auch zukünftig schreiben werden. Die nach Röntgen benannten Strahlen machen Unsichtbares sichtbar – im Nano-, Mikro- und Makrobereich. Röntgenstrahlen durchdringen Stoffe und schaffen durch ihre Absorption Transparenz. Schicht um Schicht wird sichtbar, was unter einer für das menschliche Auge undurchdringlichen Hülle liegt: Knochen einer antiken Mumie, Blutgefäße eines Patienten, eine übermalte Figur in einem Gemälde Max Liebermanns, eine Schweißnaht unter Lackschichten eines gesunkenen Schiffsrumpfes, Viren, Genome, Tumore, Himmelskörper, alte Schriften, Maschinenteile und vieles mehr. Die „Welt des Röntgens“ ist voller überraschender Phänomene und ästhetisch faszinierender Bilder.

Im „Röntgenjahr“ 2020 laden das Deutsche Röntgen-Museum und die Reiss-Engelhorn-Museen zu einer Spurensuche in die „Welt des Unsichtbaren“ ein. Getreu dem Motto von Wilhelm Conrad Röntgen „ich fühle mich nur wohl, wenn ich experimentieren kann“ geben sie Schulen, Museen Seite 2 von 4 und anderen Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, mit Kindern und Jugendlichen selbst aktiv zu werden und zu experimentieren. Hierzu wird ein Fahrzeug (Sprinter) als „Röntgenmobil“ konzipiert, das vielfältige und spannende Experimente zur Entdeckung des Unsichtbaren vor Ort in die Unterrichtsräume bringt. Im Jubiläumsjahr können Bildungseinrichtungen deutschlandweit das „Röntgenmobil“ zu sich in den Unterricht einladen. Ausgehend von der Faszination des Röntgenverfahrens ermöglichen die Experimente einen Überblick über verschiedene Techniken, mit denen das „Innere“ von Dingen sichtbar gemacht werden kann: vom langwelligen infrarotem Licht bis hin zu den kurzwelligen Gammastrahlen und dem Ultraschall. Das kostenlose Angebot richtet sich mit ausgewählten Experimenten an Kinder und Jugendliche von Klasse 4 bis 8 und mit erweiterten Einblicken an die Stufen ab Klasse 9, jeweils in Absprache mit den Lehrenden in den Räumen der Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen erteilen die Projektleiter, Voranmeldungen sind bereits möglich unter info@x-perimente.de.

Dr. Uwe Busch, Direktor Deutsches Röntgen-Museum „Wir möchten das ‚Röntgenjahr‘ nutzen, um Lernprozesse im Bereich Natur, Wissenschaft und Technik anzuregen, nachhaltig und attraktiv zu gestalten sowie darüber Themenbrücken in das tägliche Leben schlagen. Kinder und Jugendlichen werden mit Spaß und Empathie selbst zum Entdecker und wecken den Forscher in sich.“

Der Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940 bis 2015) rief 1995 mit privaten Mitteln die Klaus Tschira-Stiftung (KTS) ins Leben. Heute gehört die KTS zu den großen Stiftungen Europas. Sie fördert Naturwissenschaften, Mathematik sowie Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Die Unterstützung der Stiftung spiegelt sich in den drei Bereichen Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation wider. Besonderen Wert legt sie dabei auf neue Formen der Vermittlung und Einordnung wissenschaftlicher Themen. Die KTS ist bundesweit tätig in Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und eigenen Instituten. Für die Verwirklichung all dieser Ziele engagieren sich seit mehr als 20 Jahren Menschen innerhalb und außerhalb der Klaus Tschira Stiftung.

Streckensperrung zwischen Schwelm und Wuppertal

Pressemitteilung der Bahn AG

Brückenbauarbeiten von Straßen NRW an der Schwelmtalbrücke führen in den Nächten am 17./18. November und von Sonntag/Montag, 1./2. Dezember  bis Sonntag/Montag, 8./9. Dezember zu Zugausfällen bei der Regional-Express-Linie RE 4 und der S-Bahn-Linie S 8. Busse verkehren alternativ im Schienenersatzverkehr (SEV). Die Fahrplanänderungen für die Baumaßnahme sind bereits in den Online-Auskunftssystemen enthalten. Zudem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Außerdem gibt es eine Broschüre mit detaillierten Infos für die Reisenden. Diese wird rechtzeitig vor Baubeginn an den Bahnhöfen und den Verkaufsstellen ausliegen, im Internet zum Download angeboten und während der Bauarbeiten durch das Servicepersonal vor Ort verteilt.

Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

  • Donnerstag, 14. November, 20 Uhr, KINO im WTT mit dem Film „VICE – Der zweite Mann“,  Eintritt fünf €,  http://www.wtt-remscheid.de/content/programm/filmtheater/
  • Freitag, 15. November, 15 Uhr, SeniorenKINO „Ein Pyjama für Zwei“,  Eintritt drei €, Kaffee und Kuchen ab 14 Uhr,  http://www.wtt-remscheid.de/content/programm/filmtheater/
  • Sonntag, 17. November, 12 und 15 Uhr, auf SCHLOSS BURG, „Robin Hood“, Karten nur über Schloss Burg (Foto).
    Das Westdeutsche Tourneetheater präsentiert mit Robin Hood ein tolles Abenteuerstück für Groß und Klein mit richtigem "Sherwood Forest", Pfeil und Bogen und allem Drum und Dran für Kinder ab 6 Jahren. Robin Hood ist seit dem späten Mittelalter ein bekannter Held und hat in all dieser Zeit nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Er steht für Freundschaft, Mut, Loyalität und kämpft gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Zusammen mit seinen Verbündeten Bruder Tuck, Little John und vielen anderen Freunden bestiehlt Robin reiche Leute, um die Beute an Arme weiterzugeben. Leider gerät er dadurch mit dem Gesetz in Konflikt und ins Visier des hinterlistigen Sheriffs von Nottingham, der ein Kopfgeld auf Robin ausgesetzt hat. „Robin Hood“ versinnbildlicht in spannender Abenteuerform den Umgang mit sozialen Konflikten, die sich bis heute erhalten haben – die Frage, wie die Güter einer Gesellschaft gerecht zu verteilen sind, bleibt hochaktuell.
    Die Tickets sind im VVK erhältlich und kosten acht Euro inkl. Besichtigung der Burg

Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)

Zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit 1952 gedenkt die Bundesrepublik Deutschland am zweiten Sonntag vor dem Ersten Advent der Toten der Kriege und der Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Die Stadt Remscheid, der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. und der Heimatbund Lüttringhausen e.V. laden gemeinsam zu einer zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag für Sonntag, 17. November, um 11 Uhr in den Ehrenhain Reinshagen, Wallburgstraße, ein. Alle Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, sich dem traditionellen gemeinsamen Gang zur Gedenkstätte anzuschließen. Er beginnt um 10.45 Uhr vom Parkplatz der Sportanlage Reinshagen aus. Die diesjährige Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von dem Blechbläser-Ensemble der Bergischen Symphoniker und dem Remscheider Männerchor Germania e.V. Die Gedenkansprache hält Stadtdechant Msgr. Thomas Kaster.

500 Meter natürliche Wupper in Kohlfurt

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Das Flussbett der Wupper wurde im Abschnitt Wuppertal-Kohlfurth auf rund 500 Metern natürlicher gestaltet. Die Arbeiten in der Wupper sind nun abgeschlossen. In bewährter Partnerschaft von Stadt Wuppertal und Wupperverband wurde die linke Uferseite aufgeweitet und naturnah gestaltet. Dies bietet zusätzlichen Rückhalteraum und ist ein Beitrag zum Hochwasserschutz. Steine und Inseln lockern das Flussbett auf. Dadurch entstehen abwechslungsreichere Strömungen und auch ruhige Bereiche. So finden Fische und Kleinlebewesen in dem Wupperabschnitt nun einen vielfältigen Lebensraum. Der Wupperverband wird nun noch die Uferfläche wieder herrichten. Außerdem werden einzelne Eichen und Ulmen gepflanzt. Nicht nur für die Lebewesen im Fluss ,sondern auch die Menschen profitieren von der Flussgestaltung. Durch den offenen Charakter wird die Wupper besser erlebbar. Von der nahegelegenen Gastronomie bieten sich beispielsweise schöne Blicke auf das neu gestaltete Flussbett. Das Wupper-Projekt im Bereich Kohlfurth ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen guten Zustand für Flüsse und Bäche in ganz Europa erreichen will. Das Land NRW stellte hierfür Fördermittel bereit.

Nach der Familienphase zurück in den Beruf

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Am Donnerstag, 14. November, gibt es in der Agentur für Arbeit Remscheid wieder umfangreiche Tipps und Informationen zum erfolgreichen (Wieder-) Einstieg in den Beruf nach der Erziehungs- oder Pflegezeit. Die dreistündige Veranstaltung beginnt um 9 Uhr im Raum 501 (5. Etage im Rundbau Bismarckstr. 8 ). Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Chancen, nach einer familienbedingten Unterbrechung wieder ins Berufsleben zurückzukehren, haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Zunehmend suchen Unternehmen nach qualifizierten und motivierten Beschäftigten. Frauen und Männern, die ihre berufliche Tätigkeit für die Betreuung und Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen unterbrochen haben und nun wieder in den Beruf zurückkehren wollen, kommen diese Rahmenbedingungen entgegen.

Angela Grote-Beverborg von der Agentur für Arbeit berät seit vielen Jahren Wieder-einsteigende nach Familienzeit. Sie gibt in ihrer Veranstaltung viele Anregungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen. „Häufig ist es gar nicht bekannt, wie die Agentur für Arbeit den Wiedereinstiegsprozess begleiten und unterstützen kann“, berichtet Angela Grote-Beverborg „Das geht von individueller Beratung und der Vermittlung von Arbeitsstellen über die Finanzierung von Fortbildungen bis hin zu Umschulungen in neue Arbeitsbereiche. Die Agentur für Arbeit bietet zudem eine hervorragende E-Learning- Plattform für unsere Kundinnen und Kunden, auf der sie sich von kaufmännischen und EDV-Anwendungen über Bewerbungstraining bis hin zu intensiven Sprachkursen weiterbilden können. Und das bei eigener Zeiteinteilung, mit Erfolgszertifikat und kostenlos.“

In der Veranstaltung spricht die Expertin über die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen (Wieder-) Einstieg und stellt u. a. das Informations- und Förderangebot der Agentur für Arbeit vor, gibt einen Einblick in die Möglichkeiten der Job- Börse und das umfangreichen E-Learning-Angebot der Agentur für Arbeit und beantwortet natürlich auch die Fragen der Teilnehmenden.

1. Lions-Benefiz-Kinomatinee erzielte 5.000 €

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid "Wilhelm Conrad Röntgen"

Die Spinne in dem rot-blauen Kostüm krabbelte bei der 1. Lions Benefiz-Kinomatinee im CineStar Kino am Remscheider Hauptbahnhof für den guten Zweck über die Kinoleinwand. Für den Eintrittspreis von 15 Euro bekamen die Kinofans nicht nur den neuesten Marvel-Streifen „Spider-Man – far from home“ zu sehen, sondern auch noch Popcorn oder Nachos sowie ein Softgetränk. Das CineStar stellte dafür den größten seiner Kinosäle sowie den Film kostenlos zur Verfügung. Mit der Stadtsparkasse Remscheid war darüber hinaus schnell ein genauso bereitwilliger wie großzügiger weiterer Sponsor gefunden, der so das Kinoerlebnis Wirklichkeit werden ließ. Und die Werbeagentur MARXBÖHMER wurde zum Selbstkostenpreis  aktiv. Auf diese Weise konnte nun Ein Scheck in Höhe von 5.000 € an die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V. übergeben werden. Diese kümmert sich mit ihrem multiprofessionellen Team aus TherapeutInnen unterschiedlicher Fachrichtungen und KinderärztInnen bereits seit mehr als 30 Jahren um von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche.

Erst Bierdeckel, jetzt Einladung zu Besuchen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Weil viele Parlamentarier aus Städten und Gemeinden, in denen ausreichend Steuergelder fließen, nicht wirklich verstehen, mit welchen Problemen hochverschuldete Kommunen zu kämpfen haben, ruft das neun Millionen Einwohner vertretende Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" ihre Wahlkreisabgeordneten um Hilfe. Sie sollen im November parteiübergreifend Kolleginnen und Kollegen aus reichen Gegenden zu einem Kurzbesuch einladen und ihnen vor Ort ganz konkret vor Augen führen, dass es vielerorts die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht mehr gibt. Dazu Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Stadtkämmerer Sven Wiertz: „Wir wollen damit unsere Wahlkreisabgeordneten bei ihren Bemühungen um breite Mehrheiten für einen kommunalen Rettungspakt unterstützen. Auf unsere Remscheider Abgeordneten im Landtag und im Bundestag ist Verlass.“ 

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Erste Ergebnisse des neuen Informatikunterrichts

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

An jeweils 37 Gymnasien in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln steht seit einem Jahr für die Jahrgänge 5 und 6 Informatik auf dem Stundenplan. Im Rahmen des Modellvorhabens „Informatik in der Erprobungsstufe der Gymnasien“ lernen sie mit Hilfe der altersgerechten Programmierplattform „Open Roberta Lab“ des Fraunhofer IAIS, den Einplatinenrechner „Calliope mini“ etwa als Bewässerungs-System für Blumen oder Musikinstrument zu nutzen. Der handtellergroße Rechner ist unter anderem mit Leuchtdioden, einem Lautsprecher und einem Lagesensor ausgestattet. Außerdem hat er
unterschiedliche Schnittstellen (z.B. Bluetooth, Grove Connectoren), um externe elektronische Bauteile einzubinden. Die Schülerinnen und Schüler können mit Hilfe visueller Programmierblöcke per Drag and Drop eigene Programme erstellen, die die verschiedenen Funktionen des Calliope mini steuern. Das Modellvorhaben soll erproben, wie ein gender- und altersgerechter Einstieg in das Programmieren in der Schule umgesetzt werden kann. Zu den teilnehmende Schulen im Regierungsbezirk Düsseldorf gehört das Remscheider Leibniz-Gymnasium.

Thomas Hartmann, Direktor der Schulabteilung der Bezirksregierung Düsseldorf, betont: „Die Digitalisierung formt in wesentlichen Bereichen unser Leben. Schule muss Kompetenzen und Fähigkeiten vermitteln, die einen selbstbestimmten Umgang mit digitalisierten Prozessen ermöglicht. Das sehr erfolgreiche Modellvorhaben zeigt Wege auf, wie Informatik-Kenntnisse spielerisch und experimentell in der Schule vermittelt werden können.“

Um das Modellvorhaben umzusetzen, kooperiert die Bezirksregierung mit der Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern“ des Fraunhofer IAIS sowie der
Calliope gGmbH. Roberta hat die Open-Source-Programmierplattform Open Roberta entwickelt, auf der Kinder und Jugendliche spielerisch Programme für unterschiedliche Rechner, insbesondere Robotik-Systeme, erstellen können. Außerdem schult das Fraunhofer IAIS rund 100 Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen im Umgang mit Open Roberta und dem Calliope mini im Unterricht. Die Calliope gemeinnützige GmbH stellt den 74 Schulen jeweils einen Klassensatz des Calliope mini Rechners zur Verfügung.

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Wer als Kind viel liest, hat bessere Zensuren

Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft

Dass es für Kinder positiv ist, wenn sie regelmäßig lesen oder ihnen jemand vorliest, ist allseits bekannt. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass sich die Leistungen in manchen Schulfächern sogar um eine Viertelnote verbessern können. Zehnjährige, die täglich in ihrer Freizeit ein Buch in die Hand nehmen, gehen später häufiger auf ein Gymnasium – die Wahrscheinlichkeit hierfür ist zehn Prozentpunkte höher als bei den Lesemuffeln. Auch die Schulnoten, vor allem in Deutsch und in der ersten Fremdsprache, fallen später besser aus – auf dem Zeugnis von 14-Jährigen sind die Noten im Gegensatz zu Kindern, die mit zehn Jahren weniger gelesen haben, eine Viertelnote besser. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Auch später in der Schullaufbahn lassen sich positive Effekte beobachten. 17-Jährige, die mindestens einmal pro Woche in ihrer Freizeit lesen, sind mit ihren Noten und Leistungen in der Schule zufriedener als Jugendliche, die seltener lesen. Die besuchte Schulform, also Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium, spielt dabei keine Rolle. Außerdem lesen die älteren Jugendlichen häufiger, wenn sie bereits im Grundschulalter Freude an Büchern hatten. Gerade deshalb sollten Kinder im Grundschulalter noch stärker zum Lesen motiviert werden. "Ehrenamtliche Lesepaten leisten hier bereits heute einen wichtigen Beitrag und ihr Engagement sollte weiter gestärkt werden", sagt Wido Geis-Thöne, der Autor der neuen  Studie. "Zudem sollte die Leseförderung noch stärker im Regelangebot verankert werden." Die Datengrundlage für die Studie ist eine Langzeitbefragung von mehreren tausend Haushalten in Deutschland.

Aktionswoche zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben

Pressemitteilung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Düssel-Rhein-Wupper

Die Gewerkschaft ver.di führt in der kommenden Woche, 11. bis zum 15. November, eine Aktionswoche unter dem Motto „Vereinbarkeit von Arbeit und Leben“ durch. Sie wird die Beschäftigten in Betrieben und Dienststellen darüber informieren, wie sie aufgrund von Tarifregelungen Beruf und Privatleben besser vereinbaren können und welche Forderungen ver.di weiter anstrebt. „Arbeitsverdichtung, Stress und Überstunden haben enorm zugenommen“, bekräftigt Uwe Foullong, stellv. Geschäftsführer des ver.di-Bezirkes Düssel-Rhein-Wupper, „da wird sich ver.di in Tarifverhandlungen weiter engagieren für mehr Personal , weniger Stress, verlässliche Freizeit und mehr Arbeitszeitsouveränität für die Beschäftigten“.

Es existierten bereits Tarifverträge zu Arbeitszeitverkürzungen mit Lohnausgleich, Regelungen zu Entlastungen und mehr Personal sowie Wahlmöglichkeiten zur Arbeitszeit für verschiedene Lebensphasen. Die Gewerkschaft ver.di führe immer häufiger Befragungen bei ihren Mitgliedern durch, um deren konkrete Interessen zur Arbeitszeit und Vereinbarkeit von Arbeit und Leben direkt in Tarifverhandlungen einfließen zu lassen. So habe ver.di jüngst im öffentlichen Dienst eine breit angelegte Befragung durch-geführt, bei der 92 % der mehr als 210.000 Befragten äußerten, dass sie ein Wahl-recht zwischen Gehaltserhöhung und Arbeitszeitverkürzung wünschten. Mehr als 50% dieser Befragten äußerten, dass sie bei einem solchen Wahlrecht die Verkürzung ihrer Arbeitszeit bei gleichem Lohn wählen würden.

Um die zunehmenden Wünsche und Interessen der Beschäftigten nach mehr und besserer Vereinbarkeit von Arbeit und Leben zu realisieren, fordere ver.di die Arbeitgeber in den verschiedenen Tarifbereichen auf, sich dafür aufgeschlossen zu zeigen. „Dazu gehört auch eine Veränderung der Führungskultur in vielen Betrieben“, betont Foullong „das Management müsse Abschied nehmen von der noch weit verbreiteten Vorstellung, dass Beschäftigte rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen haben“.

Wechsel in der Geschäftsführung der Sana-Fabricius-Klinik

Ines Grunewald.

Pressemitteilung der Sana Fabricius-Klinik Remscheid

Nach fast 15 Jahren hat Geschäftsführer Dieter Uhr die Sana Fabricius-Klinik in Remscheid zum 1. November verlassen. Seine Nachfolgerin ist Ines Grunewald, die das in der Region etablierte Haus erfolgreich in die Zukunft führen wird. „Das Wichtigste wird sein, die hohe Qualität der Patientenversorgung aufrecht zu erhalten“, meinte sie kürzlich im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung. Als Regionalleiterin für Organisationsentwicklung hatte Ines Grunewald bereits seit August im Management der Sana Fabricius-Klinik mitgewirkt und gemeinsam mit Sabine Wisniewski (Regionalleitung Medizinisches Prozessmanagement) und Melanie Magoley (Referentin Projektmanagement Region NRW) den bisherigen Geschäftsführer Dieter Uhr in seinen Aufgaben unterstützt. Dieser bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik und appellierte, die anstehenden Aufgaben gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin anzupacken: „Die Finanzierung der Krankenhäuser steht vor einem erneuten Umbruch, und den gilt es gemeinsam zu bewältigen.“

Der Wechsel in der Geschäftsführung war auf der regionalen Ebene in Zusammenarbeit mit den Beteiligten vorbereitet worden. Christian Engler, als Regionalgeschäftsführer für die sieben Sana- Standorte in NRW verantwortlich, hatte den Wechsel auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Wohnen offiziell verkündet und dankte Dieter Uhr für sein langjähriges Wirken. „Herr Uhr hat in Zusammenarbeit mit der Mitarbeiterschaft die Fabricius-Klinik dorthin gebracht, wo sie heute steht. Die medizinische Qualität und Kompetenz ist weit über die lokale Region hinaus bekannt und Frau Grunewalds Aufgabe wird es sein, diese Qualität weiter zu festigen und auszubauen. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg und freuen uns auf die weitere regionale Zusammenarbeit.“

Ines Grunewald ist seit elf Jahren in verschiedenen Projekten der Sana-Kliniken in der Region NRW tätig. Zur Stärkung der medizinischen Qualität in der Region wird sie sich unter anderem für eine enge Zusammenarbeit mit dem Sana-Klinikum Remscheid an der Burger Straße und dem Sana Krankenhaus Radevormwald einsetzen. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in der Fabricius-Klinik. Insbesondere darauf, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ich in den vergangenen Wochen bereits gut kennenlernen durfte, gemeinsam zu gestalten“, sagt die 59-Jährige.

Die Sana Fabricius-Klinik in Remscheid ist mit ihren fast 200 Mitarbeitern auf die Innere Medizin/Geriatrie und Orthopädie spezialisiert. Das Leistungsspektrum deckt neben der Anästhesiologie auch verschiedene therapeutische Angebote wie Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und einen Psychologischen Dienst ab. Im Krankenhaus stehen 105 Planbetten zur Verfügung. Jährlich werden zirka 3.000 erkrankte Patienten versorgt und über 2.200 Operationen durchgeführt. In der Tagesklinik für Geriatrie mit 12 Plätzen werden pro Jahr 150 Patienten behandelt. Die Klinik genießt ein, auch durch Befragungen der Krankenkassen bestätigtes, hohes Ansehen in der Bevölkerung. (Stefan Mülders)