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Oberbürgermeister von RS und SG sind dabei

Pressemitteilung der „Junior Uni“ Wuppertal

Zusätzlich zu Ministerpräsident Armin Laschet und Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke unterstützen nun auch die Oberbürgermeister Tim Kurzbach (Solingen) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) als weitere Schirmherren die Wuppertaler „Junior Uni“ für das Bergische Land. Der von Anfang an regional ausgerichtete außerschulische Lern- und Forschungsort hat seit seiner Gründung auch sehr viele Studenten und Studentinnen aus den bergischen Schwesterstädten. Außerdem gehören bedeutende Unternehmen aus Remscheid und Solingen zu den finanziellen Unterstützern der Einrichtung. Junior Uni-Gründer Prof. Ernst-Andreas Ziegler freut sich sehr über dieses Zeichen bergischer Solidarität: „Für den größten Schatz unserer Region – unsere Kinder – ist es ein starkes und mutmachendes Signal, dass die Stadtchefs, die schon immer begeistert vom Konzept der Junior Uni waren, nun auch ganz offiziell Schirmherren sind.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Wichtige Information für britische Staatsangehörige. Die Einbürgerungsbehörde weist darauf hin, dass es nur noch bis zum Datum des „Brexits“ am 29. März 2019 für britische Staatsangehörige möglich ist, die deutsche Staatsangehörigkeit unter Beibehaltung der britischen Staatsangehörigkeit zu erwerben (§ 12 Absatz 2 Staatsangehörigkeitsgesetz). Nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union müssen britische Einbürgerungsbewerber im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens ihre britische Staatsangehörigkeit aufgeben. Der genannte Stichtag bezieht sich hierbei auf den Vollzug der Einbürgerung und nicht auf das Datum der Beantragung der deutschen Staatsangehörigkeit! Es wird daher britischen Staatsangehörigen, die Interesse an einer Einbürgerung unter Hinnahme von Mehrstaatigkeit haben, dringend  empfohlen, sich möglichst zügig von der Einbürgerungsbehörde beraten zu lassen und den entsprechenden Antrag zu stellen. Je später die Antragstellung erfolgt, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass eine Einbürgerung unter Hinnahme der britischen Staatsangehörigkeit nicht mehr möglich sein wird. Mehr zur „Einbürgerung“ im städtischen Internetportal unter http://www.remscheid.de/leben/integration-und-migration/einbuergerung/146380100000082706.php.

Ausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“. Bis zum 25. Mai ist im Wartebereich des Ämterhauses am Friedrich-Ebert-Platz die Ausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“ zu sehen. Sie zeigt Werke von Harald Hauswald. Herausgeber der Ausstellung ist die Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Interessierte sind herzlich zur offiziellen Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 19. April, um 13.30 Uhr eingeladen. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wird Thea Jüttner, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Remscheid-Pirna e.V., über die Ausstellung sprechen. Diese kann bis zum 25. Mai montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 16 Uhr besucht werden. Unter dem Link https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/voll-der-osten-6611.html sind ausführliche Informationen zur Ausstellung verfügbar.

Aktionstage „Mobil in Remscheid". Am Samstag, 26. Mai, von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 27. Mai, von 12 bis 18 Uhr laden die Aktionstage „Mobil in Remscheid" auf dem Theodor-Heuss-Platz in Kooperation mit der Motorshow des Stadtmarketings dazu ein, die vielen Facetten der klimafreundlichen Mobilität kennenzulernen und zu erleben. Hintergrund: Im Sommer soll vom Stadtrat eine gesamtstädtische Mobilitätsstrategie beschlossen werden, die derzeit erarbeitet wird.
Der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid organisiert an beiden Tagen ein buntes Mitmachprogramm für die ganze Familie. So besteht die Möglichkeit, sich an mehreren Informationsständen über umweltfreundliche Mobilitätsangebote zu erkundigen und beraten zu lassen, wie z.B. über das Fahrradfahren oder die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Dazu wird es  eine interaktive Ausstellung der Stadtwerke Remscheid GmbH inklusive eines Oldtimer-Busses geben. Verschiedene Autohäuser präsentieren darüber hinaus Fahrzeuge mit emissionsarmen Antrieben. Ob Elektro-, Hybrid-, Wasserstoff- oder CNG-Erdgas-Auto – die Vielfalt der Fahrzeuge ist groß. Ihr eigenes Wissen zum Thema klimafreundliche Mobilität können alle Besucherinnen und Besucher bei einem Quiz des Fachdienst Umwelt unter Beweis stellen und verschiedene Preise gewinnen. Weiterhin können sie ihre eigene Beweglichkeit in einem Bewegungsparcours testen, E-Bikes ausprobieren sowie das Fahren mit einem Segway erlernen.
Der ADFC Remscheid bietet dazu auch eine etwa 90-minütige Fahrradtour durch die „Seestadt auf dem Berge“ an. Startpunkt ist am 27. Mai um 14 Uhr der Theodor-Heuss-Platz. Die Radsport Nagel GmbH stellt kostenfrei E-Bikes zur Verfügung, so dass sich die Fahrradtour auch für untrainierte Personen eignet. Um Anmeldung wird gebeten bei der Klimaschutzmanagerin der Stadt Remscheid, Nicole Schulte, unter E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de oder unter Tel. RS 163344.

Baustelle auf der Ronsdorfer Straße. Die Ronsdorfer Straße wird durch eine Baumaßnahme beeinträchtigt, da Gas-/Wasser-und Stromkabel neu verlegt werden. Die Bauarbeiten sollen bis zu sechs Wochen andauern. Die Ronsdorfer Straße ist im Bereich zwischen Abzweig Morsbachtalstraße und Abzweig Birgder Hammer  während der Baumaßnahme einspurig; der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt. Die Remscheider Straße ist zwischen der Ronsdorfer Straße und Singerberger Hammer gesperrt. Die Zufahrt zur Lkw-Waschanlage ist frei. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu umfahren. Waterbölles: Was immer noch fehlt, ist an der Haddenbacher Straße ein Hinweis für Rechtsabbieger Richtung Goldenberg. Denn die meisten Navigationsgeräte weisen diesen Weg auch nach Ronsdorf.
Im Rahmen der
Baumaßnahme kommt es auf der Ronsdorfer Straße für die Linie 660, den Nachtexpress 14 sowie 16 und die E-Wagen zu einer Änderung der Linienführung. Voraussichtlich bis Mitte Juni 2018 werden die Haltestellen Haddenbach und Clarenbach nicht angefahren. Die Linienführung erfolgt während dieser Zeit über die Straße Singerberger Hammer zur Remscheider Straße. Für die entfallenden Haltestellen werden zwei Ersatzhaltestellen im Bereich der Feuerwehr Nord und an der Einmündung Remscheider Straße/Singerberg eingerichtet.

Geänderte Öffnungszeiten im Bürgerbüro Lüttringhausen. Aufgrund personeller Engpässe sind die Öffnungszeiten im Bürgerbüro Lüttringhausen, Kreuzbergstraße 15, bis auf Weiteres montags von 12.30 bis 17.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr. Wir bitten um Verständnis.

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Alles zur Lunge bei knapper Luft

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Lungenerkrankungen gehören zu den weltweit häufigsten Erkrankungen überhaupt. Doch die meist chronischen Krankheiten wie beispielsweise Asthma oder COPD werden oft nicht wirklich ernst genommen. Das bestätigt auch Prof. Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Sana Klinikum Remscheid: „Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, auch kurz COPD genannt, ist eine Volkserkrankung, an der in Deutschland ca. 6,8 Millionen Menschen leiden. Unter einer COPD (chronic obstructive pulmonary disease) versteht man eine chronische Erkrankung der Lunge, die auf entzündeten und dauerhaft verengten Atemwegen beruht und häufig fälschlicherweise bagatellisiert wird“. COPD weist einen schleichenden Verlauf und Progress auf.  Ca. 40 Prozent der Betroffenen kennen Ihre Diagnose nicht. Ist man von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung betroffen, verschlechtert sich der Zustand kontinuierlich, funktionelle Störungen (Atemnot) werden erst dann realisiert, wenn die Erkrankung weit vorangeschritten ist.

„Bis zu 90 Prozent aller Patienten mit COPD sind aktuelle Raucher oder haben mal geraucht. Somit ist Rauchprävention die entscheidende Maßnahme, um langfristig die Häufigkeit der COPD zu vermindern“, erklärt Dr. med. Heinz-Wilhelm Esser, Oberarzt und Leiter der Pneumologie am Sana Klinikum Remscheid. „Viele Raucher klagen schon recht früh über Husten und Auswurf, typische Symptome für die COPD, ohne dass dann schon eine entsprechende Verengung der Atemwege vorliegt, welches zur Luftnot führt. Sie sind zwar „at risk“, aber bagatellisieren ihre Symptome“, so der Pneumologe weiter.  Die Veränderungen, die durch die COPD entstehen, sind irreversibel und damit ist eine komplette Heilung nicht möglich. Aber das weitere Voranschreiten kann verhindert werden. Erste und wichtigste Maßnahme ist das Aufhören mit dem Rauchen. Auch eine gesunde Ernährung ist immer sinnvoll, insbesondere dann, wenn die COPD zu systemischen Folgen wie zum Beispiel dem Muskelabbau führt.

In dem Patientenseminar „Wenn die Luft knapp wird – alles rund um die Lunge“ am Dienstag, 5. Juni, ab 18 Uhr im Forum Ovale des Sana Klinikums Remscheid erklären Experten, welche vorbeugenden Maßnahmen es für Menschen mit und ohne Lungenerkrankungen gibt, wie die aktuellen Therapie- und Forschungsansätze bei den verbreiteten Lungenerkrankungen Asthma und COPD sind und warum es wichtig ist, dass COPD-Erkrankte sportlich aktiv bleiben. Zudem können Interessierte die Lunge als begehbares Organ durchwandern. (Barbara Skondras)

Vermeintliche Baustelle sorgt für Unmut

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zu vermehrtem Unmut bei den Anliegern am Neuenhof im Stadtteil Remscheid-Süd hat in den vergangenenen Tagen eine vermeintliche Baustelle auf der Breslauer Straße geführt. Der Verdacht einer brachliegenden Baustelle besteht. Tatsächlich handelt es sich bei der vermeintlichen Baustellenabsperrung aber um eine Sicherungsmaßnahme. Denn die dahinter liegende rund 1,80 Meter hohe Stützmauer unterhalb des Sportplatzes ist so marode, dass Mauerwerk auf die Straße zu stürzen droht. Deswegen sichert im Bereich der Hausnummern 2a bis einschließlich 8 seit rund einem halben Jahr eine etwa einhundert Meter lange Absperrung die öffentliche Verkehrsfläche und damit alle Verkehrsteilnehmer.

Die vergangen sechs Monate hat die Verwaltung dazu genutzt, die Sanierung der Stützmauer vorzubereiten. Zur detaillierten Feststellung der Bodenverhältnisse und Statik wurden zunächst sogenannte Schürfen hinter der Mauer angelegt. Anschließend gab es die notwendigen Bodenuntersuchungen. Auf der Grundlage der statischen Ergebnisse, die aus diesen Untersuchungen resultierten, wurden verschiedene Sanierungskonzepte erarbeitet, die den Forderungen nach Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit genügen sollten. Zurzeit werden Preise für die unterschiedlichen Konzepte beziehungsweise deren Ausführungen ermittelt. Sobald eine Entscheidung getroffen ist und die Sanierungsfinanzierung steht, schreibt die Stadt Remscheid die notwendigen Arbeiten aus. Dann wird auch absehbar sein, wie lange der Sicherungsschutz noch notwendig bleibt. Für die Einschränkungen, die für die Anwohnerschaft mit der Absperrung einher gehen – es fallen rund 15 Parkplätze weg –, wird um Verständnis gebeten. Die Stadt Remscheid ist darum bemüht, den Bereich möglichst schnell wieder freizugeben.

Bergische Wirtschaft weiter in der Hochkonjunktur

Pressemitteilung der bergischen IHK

„Die bergische Wirtschaft befindet weiter in der Hochkonjunktur“, freuen sich Thomas Meyer, Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Sie stellten gestern die Ergebnisse der neuen IHK-Konjunkturumfrage vor, an der sich diesmal rund 400 Unternehmen mit circa 20.000 Beschäftigten beteiligt haben.

Aktuell bewerten 42 Prozent ihre Geschäftslage als gut, 50 Prozent halten sie für befriedigend. Der Geschäftslageindex als Differenz der Antworten „gut“ und „schlecht“ verharrt damit unverändert auf einem sehr guten Wert von plus 35. Wenig Bewegung zeigt sich auch innerhalb der drei bergischen Großstädte: Remscheid liegt weiter vorne, gefolgt von Wuppertal. Solingen bleibt auf dem dritten Platz. Etwas stärkere Veränderungen gab es bei den einzelnen Branchen. Deutlich vorn bleiben die Dienstleister einschließlich des Gastgewerbes, gefolgt von der Industrie. Das Verkehrsgewerbe rückt auf den dritten Platz vor. Während die Großhändler schlechter als zum Jahresbeginn dastehen, haben die Einzelhändler eine umgekehrte Entwicklung genommen.

„So gut die Zahlen sind, es deutet sich an, dass der konjunkturelle Höhepunkt überschritten ist“, schränken Meyer und Wenge ein. Die Unternehmen hätten bei einer weiter guten Umsatzentwicklung mit steigenden Kosten zu kämpfen. Sorgen bereiteten insbesondere die Arbeitskosten, aber auch vielfach der Mangel an Fachkräften. Die befürchteten protektionistischen Handelsbarrieren und die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch die USA verschlechtern außerdem das Exportklima.

„Dies drückt auf die Stimmung und die Erwartungen für die nächsten Monate. In Folge dessen sind sowohl die Umsatz- als auch die Ertragserwartungen nur noch leicht aufwärts gerichtet. Die optimistische Grundstimmung hat merklich nachgelassen“, so die beiden IHK-Chefs. Gleichwohl wollten die Unternehmen nicht nur mehr investieren, sondern auch zusätzliches Personal einstellen. Hingegen werde sich der Ausbildungsmarkt nur knapp auf dem bisherigen Niveau halten können.

Digitalisierung? Wichtig für Nachhaltigkeit!

Pressemitteilung der Bergischen Gesellschaft fur Ressourceneffizienz mbH  

Beim Innovationskongress der Neuen Effizienz diskutierten gestern über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Wuppertaler Schauspielhaus über Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Zu den Referenten gehörte auch Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, der die regionalen Aktivitäten unterstütze. Im Anschluss feierte die Neue Effizienz ihr sechsjähriges Jubiläum.

Der Kongress "Nachhaltige Innovationen – global denken, lokal handeln" zeigte, dass wichtige globale Trends – vor allem aktuell die Digitalisierung - immer auch einen Bezug zur Energie- und Ressourceneffizienz und zur Nachhaltigkeit insgesamt haben. Hierzu gibt es auch im Bergischen Städtedreieck vielfältige Kompetenzen in Wirtschaft und Wissenschaft. Mit der Neuen Effizienz hat die Region – mit Unterstützung des Umweltministeriums NRW - bereits vor sechs Jahren einen Akteur geschaffen, der die Aktivitäten vernetzt und den Wissenstransfer auch mit eigenen Projekte fördert. „Insgesamt konnten durch die Neue Effizienz in den vergangenen sechs Jahren mehr als 25 Millionen Euro Fördergelder in die Region geholt werden.“, berichtet Jochen Stiebel, Geschäftsführer der Neuen Effizienz. Die Digitalisierung sei dabei in den letzten Jahren bereits immer wichtiger geworden, so Stiebel.

Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann erklärte beim Kongress: „Die Vorträge zeigen das breite Themenspektrum, das die Digitalisierung mit Blick auf die Energie- und Ressourceneffizienz hat.“ In seinem Vortrag gab er einen Ausblick auf die Innovations- und Digitalisierungsstrategie des Landes: „Das Bergische Städtedreieck hat in den letzten Jahren durch viele Aktivitäten und die gute Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen auf sich aufmerksam gemacht. Die Landesregierung möchte die Regionen in Nordrhein- Westfalen noch gezielter dabei unterstützen, sich auf den digitalen Wandel einzustellen. Gerade im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz gibt es viele Ansätze für kreative digitale Lösungen, die öffentliche und private Akteure gemeinsam entwickeln können.“ Der Kongress fand im Rahmen des Projektes „Innovationsnetzwerk GreenTec und Ressourceneffizienz – Chancen aus Industrie 4.0 und Smart City“ (kurz: „Innovationsnetzwerk GreenTec“ statt, gefördert durch das Land und die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Innovationsnetzwerk greift damit schon auf eine zweijährige Erfahrung in den beiden Schwerpunkten – Digitalisierung der Industrie sowie der Städte – zurück. Hierzu haben bereits Kongresse, Workshops, Unternehmerreisen und daraus abgeleitet Projekte und Projektanträge stattgefunden.

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Preise für Wohnimmobilien steigen weiter

Pressemitteilung des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Remscheid

 Im Jahr 2017 wurden in Remscheid 1.087 bebaute und unbebaute Grundstücke mit einem Geldumsatz von rd. 249 Mio. € veräußert.  Die Anzahl lag wiederholt über dem langjährigen Durchschnitt, ist gegenüber dem Vorjahr jedoch leicht gefallen.  Unbebaute Grundstücke wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger gehandelt. Die meisten Bauplätze wurden erneut im neuen Wohnbaugebiet des ehemaligen Krankenhauses Lennep veräußert.  Ein durchschnittliches Baugrundstück für ein Einfamilienhaus kosteten unabhängig von der Lage rd. 115.500 €.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurden rd. Sieben Prozent höhere Kaufpreise gezahlt.  Gewerbe- und Industrieobjekte wurden deutlich weniger gehandelt als im Jahr 2016.  Gebrauchte Eigentumswohnungen wurden durchschnittlich zu vier Prozent höheren Kaufpreisen veräußert. Der Durchschnittspreis lag bei rund 1.180 € pro Quadratmeter.  Für Neubauwohnungen wurden rund 2.930 €/m² gezahlt.  Bei gebrauchten Immobilien richten sich die Kaufpreise unter anderem nach dem Baujahr. Eine nach Baujahren differenzierte Tabelle mit durchschnittlichen Kaufpreisen liegt für Ein- und Zweifamilienhäuser wie auch für Eigentumswohnungen im Grundstücksmarktbericht 2018 vor.  Die Grundstücksmarktberichte als auch die Bodenrichtwertkarten des Gutachterausschusses stehen unter www.boris.nrw.de kostenfrei zur Verfügung.  Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Remscheid befindet sich im Rathaus (Theodor-Heuss-Platz 1, Zimmer 153 bis 161).

Betrieb wegen Legionellen vorerst eingestellt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gestern Nachmittag hat ein Betrieb in Remscheid-Lennep dem städtischen Fachdienst Umwelt gemeldet, dass bei einer routinemäßigen Kontrollmessung an Kühlanlagen erhöhte Legionellenwerte festgestellt worden waren. Die Messwerte lagen dabei mit bis zu 180.000 KBE (koloniebildende Einheiten) pro 100 ml deutlich über dem Schwellenwert von 100 KBE. Bei einem Ortstermin heute Vormittag haben die städtischen Fachdienste Umwelt und Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Betrieb entschieden, die betroffenen Anlagen vorsorglich stillzulegen. Eine Wiederinbetriebnahme erfolgt, sobald die Kontrollmessung den Prüfwert unterschreitet.

Um den Gesundheitsbehörden im Falle einer Häufung der Erkrankungen die Quellensuche zu erleichtern, hat der Gesetzgeber eine Melde- und Untersuchungspflicht für Trinkwasser und Bäder, aber auch Kühlanlagen eingeführt, die ein legionellenhaltiges Aerosol freisetzen können. Ab einem definierten Maßnahmenwert ist eine Information der Öffentlichkeit vorgeschrieben. Daneben müssen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfolgen. Die zuständige Behörde ist hierbei die untere Umweltbehörde. Die Information der Öffentlichkeit hat den Zweck, Ärztinnen und Ärzte sowie Menschen mit schweren Grunderkrankungen darauf aufmerksam zu machen, dass bei Auftreten einer Lungenentzündung möglicherweise eine Legionelleninfektion hierfür ursächlich ist und eine gezielte Therapie ohne Zeitverzögerung eingeleitet werden kann. Antibiotikaresistenz kommt bei Legionellen bis dato nicht vor, so dass hier bei rechtzeitiger Diagnose die Erkrankung gut behandelbar ist.

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Produktionsschule: Bangen darum, wie es weitergeht

Im Bild: Die SPD-Europa-Abgeordnete Petra Kammerevert und der Remscheider SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf und mit der Sozialpädagogin Annika Girbig und Ralf Barsties, Geschäftsführer der Arbeit Remscheid gGmbh. Foto: Danielle Schäfer.Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Sven Wolf und der Europa-Abgeordneten Petra Kammerevert

„Viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier an der Produktionsschule bekommen bei uns das erste Mal Bestätigung für das, was sie leisten“, betont Ralf Barsties, Leiter der Arbeit Remscheid gGmbH. „Das sind Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen, die bisher schon viele Misserfolge einstecken mussten. Bei uns lernen Sie, in regelmäßigen Strukturen zuverlässig zu arbeiten.“ Doch nun soll die Landesförderung gestrichen werden. Über das drohende Szenario sprachen gestern die Europa-Abgeordnete Petra Kammerevert und der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf vor Ort mit Ralf Barsties und der Sozialpädagogin Annika Girbig, Bereichsleiterin im Maßnahmebereich U 25. „Das Aus der Finanzierung durch die Landesregierung trifft die Produktionsschule hart“, betont Sven Wolf. „Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Produktionsschule hier in Remscheid an den Start ging. Jetzt heißt es auf einmal, die Finanzierung wird eingestampft. Das Werkstattjahr, das die Landesregierung stattdessen unterstützen will, ist kein Ersatz. Wir haben die Landesregierung dringend aufgefordert, die Arbeit der Produktionsschulen auch weiterhin aus ESF-Mitteln zu unterstützen. Bisher ohne Erfolg.“

„Unsere Befürchtung ist: Da bleiben gerade die älteren Jugendlichen über 19 Jahren auf der Strecke. Das Besondere an der Produktionsschule ist, dass die Catering-Tätigkeit Außenwirkung hat. Hier wird nicht für den Papierkorb gearbeitet oder für sich selbst, sondern es gibt ein positives Feedback von Kunden direkt an die Jugendlichen. Für solche Projekte stellen wir auf Europa-Ebene gerne die ESF-Mittel bereit,“ so Petra Kammerevert.

Gestern konnten sich die beiden Abgeordneten von den guten Arbeitsergebnissen und der positiven Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in der Produktionsschule im Gespräch und bei der Teilnahme am gemeinsamen Mittagstisch überzeugen. „Wir führen einen realen Betrieb. Das ist unser Plus. Unsere Aufträge sind der rote Faden, der die Teilnehmenden der Maßnahme bei der Stange hält. Im Juni wollen wir außerdem mit einem Stand auf den Markt, an dem wir Gewürzmischungen, Konfitüren, aber auch Fingerfood anbieten wollen. Einen realer Betrieb zu führen, heißt aber auch, dass wir die investierten Mittel für die Küchenausstattung wieder erwirtschaften müssen“, erläuterte Ralf Barsties. 600 Euro pro Kopf monatlich an Landesförderung fallen zukünftig weg. Das ist der größere Teil der Maßnahme. Die restlichen rund 365 Euro werden mit Mitteln des Jobcenters finanziert. Rund ein Drittel der Jugendlichen schaffen im Anschluss den Einstieg in Ausbildung, Beschäftigung oder berufsbildende Maßnahme.

„Wenn wir die Jugendlichen zu früh in einem Praktikum unterbringen, führt das zu unregelmäßiger Teilnahme und Frustrationen auf beiden Seiten. Das endet nur in einem weiteren Misserfolg und hilft auch nicht den Betrieben, die verlässliche Praktikanten und Auszubildende brauchen,“ meinte Ralf Barsties. Das seien die Erfahrungen, dies Teams um Sozialpädagogin Sara Haarmann und Fachanleiter und Koch Jan de Buhr. „Erst einmal müssen wir schauen, dass es für die Jugendlichen weitergeht. Es kann aber auch nicht jeder Rückzug des Landes aus der Finanzierung von der Stadt aufgefangen werden. So wie es derzeit aussieht, wird eine Finanzierung von dritter Seite notwendig werden.“

Neues Verfahren zur Wahl eines neuen Dirigenten

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker - Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH

Der vom Orchester und den Auswahlgremien präferierte Nachfolger von Generalmusikdirektor Peter Kuhn, Mihhail Gerts, kommt nicht nach Solingen und Remscheid. Der Aufsichtsrat der Bergischen Symphoniker reagierte mit Verärgerung darauf, dass diese Information erst auf Nachfrage übermittelt wurde. Einstimmig hat das Gremium daher das folgende Verfahren beschlossen: Die derzeitige Ausschreibung wird aufgehoben und die weiteren Bewerber hierüber informiert. Die Stelle wird auf der Basis der bisherigen Vorgaben mit einer Bewerbungsfrist von vier Wochen neu ausgeschrieben. Die Findungskommission wird in gleicher Besetzung auch das neue Verfahren durchführen. Direkt nach den Sommerferien sind Zeiträume für weitere Probedirigate bereits disponiert.

Der Aufsichtsrat sieht es als normales und durchaus übliches Verfahren an, dass eventuell Teile der Spielzeit 2019/2020 mit weiteren Gastdirigenten durchgeführt werden. Peter Kuhn hat seine Bereitschaft signalisiert, die künstlerische Gestaltung der Spielzeit 2019/2020 zu übernehmen. Aufsichtsratsvorsitzender Burkhard Mast-Weisz und sein Solinger Kollegen Tim Kurzbach sind darin einig, dass mit diesem Verfahren eine gute Möglichkeit für die Findung einer künstlerischen Leitung für das gemeinsame Orchester geschaffen wurde. (Stefan Schreiner)