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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Kölner Straße wird wegen Baustelle zur Einbahnstraße. Aufgrund von Abbrucharbeiten auf der Kölner Straße in Höhe der Haunummern 31-33, oberhalb der Sparkasse, kommt es ab Montag, 25. Januar, bis voraussichtlich 5. Februar zu Einschränkungen für den Verkehr. Zur Durchführung der Arbeiten wird die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Kreishaus gesperrt. Zugleich wird die Kölner Straße zwischen Bahnhofstraße und Poststraße in Fahrtrichtung Altstadt zur Einbahnstraße. Der von der Wupperstraße und der Poststraße kommende Verkehr wird über die Bergstraße und Am Bahnhof sowie Wupperstraße, Ringstraße und Hermannstraße umgeleitet. Es wird um Verständnis gebeten.

Medizinischen Masken im ÖPNV. Nach dem Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 19. Januar  besteht ab Montag, 25. Januar, die Pflicht, in allen öffentlichen Verkehrsmitteln medizinische Masken (sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2) zu tragen. Die grundsätzliche Pflicht für das Tragen von medizinischen Masken gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. Bei einem Verstoß wird ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro erhoben. „Wir werden insbesondere an den ersten Tagen verstärkt die Einhaltung dieses Beschlusses an ausgewählten Haltestellen im Remscheider Liniengebiet kontrollieren“, teilen die Stadtwerke Remscheid mit. Und die Pflicht zum Tragen medizinscher Masken gilt auch für die städtischen Dienstgebäude, wie die Stadtverwaltung mitteilte: "Mitarbeiter*innen und Besucher*innen müssen dann auf den Verkehrsflächen (Flure, Treppenhäuser, Gänge, Warteräume, Sanitäranlagen etc.) eine OP-Maske, eine FFP2-Maske oder eine KN95/N95-Maske tragen. In den jeweiligen Büros/an den Arbeitsplätzen gelten die spezifischen arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben. Für Besucher*innen ohne entsprechende Masken werden diese  - ebenso wie für die Mitarbeiter*innen - zur Verfügung gestellt."

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt. Um den Corona-Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, lässt die Stadt Remscheid am Montag, 25. Januar, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist dann von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter Tel. 4645351 bzw. 4645581 zu erreichen.

Neues VHS-Programm ist online. Das neue Weiterbildungsprogramm der VHS Remscheid ist ab sofort im Internet unter www.vhs.remscheid.de abrufbar. Auf Wunsch können Sie sich hier gleich auch online zu Kursen anmelden. Das gedruckte Programmheft wird im Laufe der kommenden Woche erwartet, kann aufgrund des Lockdowns wohl aber frühestens ab dem 11. Januar 2021 an den bekannten Auslagestellen (Öffentliche Bibliotheken, Rathaus, Sparkassen, Ämterhaus, etc.) zur Verfügung gestellt werden. Für all diejenigen, die das Programmheft gerne schon vorher durchblättern und nach ihrem Wunschkurs suchen möchten, bietet die Volkshochschule deshalb im neuen Jahr einen besonderen Service an: Unter Tel. RS 16 2786 oder per E-Mail an Volkshochschule@remscheid.de" target="_blank">Volkshochschule@remscheid.de kann das Programmheft angefordert werden; es kommt dann per Post.

Übersicht der Freizeiten und Ferienangebote für 2021. Auch für das Jahr 2021 sind für Kinder und Jugendliche wieder attraktive Angebote für die Ferien geplant. Neben den Freizeiten werden auch vielfältige Ferienprogramme angeboten, die in Remscheid durchgeführt werden. Der städtische Fachdienst Jugend, Abteilung Kinder- und Jugendförderung, hat die bis jetzt vorliegenden Angebote der Jugend- und Sportverbände für Freizeiten und Ferienangebote in einer Liste zusammengefasst. Die Übersicht ist digital im Internetportal der Stadt Remscheid über die Startseite www.remscheid.de verlinkt. Die Planungen stehen unter dem Vorbehalt der jeweils gültigen Corona-Auflagen. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Eine Übersicht über weitere Angebote in den Sommerferien wird ab Juni 2021 ebenfalls auf der Homepage der Stadt Remscheid veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Tel. RS 162994 oder E-Mail martina.schilling@remscheid.de">martina.schilling@remscheid.de ab dem 11.1.2021.

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Schulschließung verstärkt ungleiche Entwicklung

Pressemitteilung des Kinderschutzbundes Remscheid

Der Kinderschutzbund Remscheid warnt sehr eindringlich vor Überlegungen, die Schulen für die jüngeren Schülerinnen und Schüler - vor allem die Grundschulen und Förderschulen - ganz zu schließen. Die Schulen müssen geöffnet bleiben für solche Kinder, die zu Hause keine angemessene Unterstützung im Lernprozess erhalten können, z.B. wegen zu engem Wohnraum, fehlendem Rückzugsraum zum Lernen, überforderten Eltern oder fehlender digitaler Infrastruktur. Diese Probleme dürfen nicht auf dem Rücken dieser Kinder ausgetragen werden. Zahlreiche Eltern - aus welchen Gründen auch immer - sind am Limit und brauchen Entlastung. Für diese Kinder ist die Schule ein wichtiger Schutzraum und ein nicht ersetzbarer Raum sozialer Interaktion. Diese schwächeren Kinder fallen im Lernprozess zurück und die ungleiche Entwicklung in der Bildung wird größer. Das Schulministerium erlaubt die Betreuung von Schulkindern, wenn die Eltern erklären, ihre Kinder nicht zu Hause betreuen zu können. Von Seiten des Schulministeriums für die Entscheidung über die schulische "Notbetreuung"  von Kindern die Begriffe "Kindeswohlgefährdung " und "Jugendamt" ins Spiel zu bringen, verursacht Ängste bei Eltern und birgt die Gefahr der Stigmatisierung. In der Anmeldung für den Präsenzunterricht sollte kein Grund angegeben werden müssen.

Die Bildungskrise trifft nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen - es trifft die jüngeren stärker als die älteren. Natürlich gibt es auch die Kinder und Jugendlichen, die relativ gut durch die Krise kommen, weil sie gute unterstützende Voraussetzungen zu Hause vorfinden, eigene Lernkompetenzen entwickelt haben oder in der digitalen Welt gut zurechtkommen. Umso wichtiger ist es, dass die Schulen individuelle Wochenpläne für die einzelnen Schülerinnen und Schüler erarbeiten. Für die Kinder in der Präsenzbetreuung besteht die Chance in kleinen Gruppen bisherige Schwächen aufzuarbeiten und bei den Aufgaben pädagogisch betreut zu werden. Darüber hinaus sollten wir sehen, dass es alle Schülerinnen und Schüler hart trifft, dass "Nebenfächer" wie Musik, Kunst und Sport, nicht stattfinden können, die jedoch in der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.  (Karl-Richard Ponsar, Vorsitzender)

Großes Engagement für Kinderrechte

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2015. Damals lud mich die Klasse 4 b) der Grundschule Siepen ein. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich viele Gedanken gemacht und sehr bewegende Reden verfasst“, erinnert sich der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf. „Mit den Kindern diskutierte ich über die Rechte der Kinder – nicht nur bei uns in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Mein Wunsch an die Klasse war es, dass alle diesen Einsatz für Schwächere beibehalten und sich auch in den nächsten Jahren stark machen für eine gerechtere Gesellschaft.“

Die Reden beeindruckten den Landtagsabgeordneten so sehr, dass er sie der damaligen Landtagspräsidentin Carina Gödecke übergab, die daraufhin die Klassensprecherin Lea Sophie Zarrath, den Klassensprecher Tom Wessel gemeinsam mit ihrer Lehrerin Iris Theuermann und der Schulleiterin Nicola Pernat in den Landtag einlud. Dort trug Lea Sophie sehr bestimmt vor der Landtagspräsidentin Carina Gödecke ihre Rede zu den Rechten von Mädchen vor und mahnte Gleichberechtigung an – in allen Ländern der Erde.

„Noch heute hebe ich die Reden in einem besonderen Ordner auf. Sie erinnern mich daran, wie sehr Kinder sich bereits mit ihren Rechten befassen und wie viel Verständnis sie für die komplexen Zusammenhänge aufbringen. An manchen Tagen haben mir diese Reden bereits Mut gemacht und meine Laune gebessert, wenn es im politischen Tagesgeschäft allzu mühsam voranging und im Stocken war. Und es ist einfach ein schöne Sache, dass nun die Chance besteht, dass Kinderrechte auch auf Verfassungsebene ein stärkeres Gewicht bekommen“, so der Abgeordnete. „Beim bundesweiten Vorlesetag im Jahr 2019 habe ich in der Offenen Ganztagsgrundschule Am Steinberg auch zu diesem Thema einen Abschnitt aus dem Buch ‚Justine und die Kinderrechte‘ vorgelesen. Die zwölf Kurzgeschichten in diesem Buch sind je einem wichtigen Kinderrecht gewidmet. In der Geschichte ‚Armer Jonas‘, die ich vorgelesen habe, hilft Justine einem Jungen dabei, sein Recht auf einen angemessenen Lebensstandard zu erstreiten. Er überzeugt seine Eltern, Unterstützung beim Sozialamt zu beantragen. So wird auch ihm aus einer armen Familie die Klassenfahrt ermöglicht. Auch in dieser Klasse waren die Schülerinnen und Schüler gut informiert und kannten sich mit ihren Rechten aus.“

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EWR hat schon 646 Elektrofahrräder gefördert

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Ob Heizungsmodernisierung, Anschaffung von Elektrofahrrädern, Erdgas-Check, Wäschetrockner, solarthermische Anlagen oder Wallboxen, die EWR GmbH unterstützt und berät seit vielen Jahren die Kunden, die ein solches Vorhaben planen. „Spitzenreiter bei der Förderung waren im vergangenen Jahr mit Abstand die Elektrofahrräder“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH. Insgesamt wurden 93 Elektrofahrräder finanziell gefördert. Das ist im Vergleich zum Jahr 2019 ein Zuwachs von rund 30 Prozent. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2012 wurde insgesamt die Anschaffung von 646 Elektrofahrrädern von der EWR unterstützt. Gut genutzt wurde in 2020 auch die Förderung von Wallboxen, die es seit 2019 gibt.

Neue Sprinkleranlage in der Rathaus-Tiefgarage

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Sicherheit in den Parkeinrichtungen wird bei der Park Service Remscheid GmbH (PSR) ganz groß geschrieben. Und so werden in regelmäßigen Abständen alle wichtigen Anlage – wie z.B. Feuerschutz, Beleuchtung, Schranken und Belüftung – überprüft, ob sie einwandfrei funktionieren und auf dem neuesten Stand der Technik sind. In der Tiefgarage Rathaus wurde im vergangenen Jahr die Sprinkleranlage unter die „Lupe genommen“. Dabei stellten Fachleute einige altersbedingte Mängel fest: Verschiedene Anlagenteile waren vollständig und großflächig zu ersetzen. Damit wurde eine Fremdfirma beauftragt. Vereinbart wurde, dass die Arbeiten an der Sprinkleranlage in Nachtarbeit, das heißt zwischen 18 und 5 Uhr, ausgeführt werden mussten. So konnte sichergestellt werden, dass der laufende Betrieb so wenig wie möglich eingeschränkt werden musste. Die Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, und die Anlage ist wieder störungsfrei im Einsatz. „Die Kosten von ca. 100.000 Euro für die Modernisierung der Sprinkleranlage in der Tiefgarage Rathaus sind eine gute Investition in die Sicherheit unserer Parkeinrichtung und zum Wohle unserer Kunden“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der PSR.

Großer Nachholbedarf bei barrierefreien Haltestellen

Die Bergischen Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid bilden nach einer Abfrage bezüglich barrierefreier Haltestelle das Schlusslicht im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). In Remscheid sind von 468 Haltestellen lediglich 16 Prozent barrierefrei. Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion die Verwaltung um Auskunft gebeten, und und ggf. wann die Verwaltung in der Vergangenheit Förderanträge für barrierefreie Haltestellen gestellt hat – über welche Summe und zu welchen Haltestellen. Auch möchte die Fraktion die weitere Planung eines Um- und Ausbau von barrierefreien Haltestellen kennenlernen und ob diese auch Hilfen für Sprach- und Sehbehinderte einschließen. Hingewiesen wird von der SPD auf den 1. Januar 2022; sei „ein wichtiger Stichtag für den öffentlichen Personennahverkehr“. Denn bis dahin müsse laut Personenbeförderungsgesetz aus dem Jahr 2013 der ÖPNV vollständig barrierefrei sein. Die Zuwendungen nach §12 ÖPNVG NRW bewilligt der VRR. Das Geld fließt in barrierefreie Umbauten und Modernisierung von Rolltreppen und Aufzügen.

Was sind die Geldanlagetrends für 2021?

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Das Corona-Jahr hat Gesellschaft und Wirtschaft bewegt wie keine andere Krise in den letzten Jahrzehnten. Das war auch an den Aktienkursen deutlich zu sehen. Wird das eben erst begonnene Börsenjahr 2021 genauso holprig wie das vergangene? Und welche Trends sind für Sparer und Geldanleger gerade jetzt wichtig? Sparkassen und die DekaBank beantworten in einem digitalen Dialog diese und viele weitere Fragen rund um die „Geldanlagetrends 2021“.

Das an Aufregern reiche Börsenjahr 2020 wird als Ausnahmeerscheinung vermutlich in die Finanzgeschichte eingehen. Falsch wäre es jedoch, auch die niedrigen Zinsen für eine Ausnahmesituation zu halten. Denn realistisch betrachtet werden diese noch über viele Jahre Normalität bleiben. Für Sparer und Anleger ein ernst zu nehmendes Hemmnis beim Vermögensaufbau oder der privaten Vorsorge. Wie sehen die Zins- und Wirtschaftsprognosen für das neue Jahr aus? Wie kann man jetzt den Einstieg in Wertpapieranlagen clever gestalten? Welche Möglichkeiten bieten nachhaltige Anlageprodukte oder Digitalthemen? Was sollte man bei einem Depot-Check beachten? Im Rahmen der 90-minütigen Online-Sendung „Geldanlagetrends 2021“ werden am 26. Januar ab 19 Uhr all diese und weitere Fragen beantwortet. Mit dabei sind Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, Jörg Boysen, Deka-Chefanlagestratege, Ingo Speich, Deka-Experte für Nachhaltigkeit und Corporate Governance, und Esteban de Lope Fend, Geschäftsführer Deka Immobilien Investment.

Die Experten der DekaBank analysieren die aktuelle Marktsituation, stellen die Anlagetrends für 2021 vor und beantworten am Dienstag, 26. Januar, ab 19 Uhr live die Fragen von Zuschauern rund um die Themen Geldanlage und Sparen mit Wertpapieren. (Info-Box) Anmeldung Live-Webcast: Melden Sie sich jetzt an – die kostenlose Registrierung ist auch für Nichtkunden der Stadtsparkasse Remscheid möglich unter www.stadtsparkasse-remscheid.de Für weitere Informationen oder Fragen: Thomas Wingenbach, Tel. RS 166202, E-Mail thomas.wingenbach@sskrs.de.

Stellungnahme zu Hackenberg und Neuenkamp

Pressemitteilung des Sportbundes Remscheid e.V.

Anknüpfend an die Diskussion im Sportausschuss, den Antrag der SPD, Grünen und FDP und die zurzeit laufenden Gespräche schlägt der Sportbund Remscheid (SBR) folgendes Vorgehen vor:

  • Aufgrund der unklaren Situation DOC, die sich noch über Jahre hinziehen kann, halten wir es für sinnvoll, die bestehende Stadionplanung am Hackenberg solange ruhen zu lassen, bis die Entscheidung DOC endgültig ist. Stattdessen sollte so schnell wie möglich der Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden Die SG Hackenberg kann dann endlich wieder einen ordentlichen, ruhigen Sportbetrieb gewährleisten und braucht keinen weiteren Mitgliederschwund in erheblichem Ausmaß zu befürchten. Für Leichtathletik und Rasensport steht nach wie vor das noch vorhandene Röntgenstadion zur Verfügung. Dies sollte den Anforderungen entsprechend gepflegt und -wenn machbar-verbessert werden. Sobald die Entscheidung über das DOC endgültig gefallen ist, wird aufgrund der dann vorhandenen sportlichen und finanziellen Situation neu entschieden. Bleibt die derzeitige Planung des Sportzentrums Hackenberg bestehen, wird sie in Teilbereichen oder wird sie komplett aufgegeben?
  • Parallel zur Sportstättenentwicklung Lennep wird der Sportstättenumbau Neuenkamp aufgrund der vorhandenen Planung (Kunstrasen und Leichtathletik) wie bisher weiter vorangetrieben, auch wenn vorläufig keine Landesmittel fließen sollten. Konkret heißt das: Die notwendigen Mittel zum Umbau Neuenkamp sind im Doppelhaushalt 2021/22 fest verankert. Im Interesse des Sports im Südbezirk, des BV10 und der Quartiersentwicklung Hohenhagen müssen jetzt „Nägel mit Köpfen geschmiedet werden“.
  • Die geplante Sportstättenentwicklungsplanung mit Hilfe der UNI Wuppertal durchzuführen, ist u. E . für die genannten Anliegen völlig überflüssig, kostet unnötig Geld und verlangsamt den Entwicklungsprozess. Deshalb bitten wir, darauf zu verzichten und die „Fortschreibung der Sportstättenentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen“ in gemeinsamer Eigenleistung (Politik, Sportamt, Sportbund) zu erbringen.

Schlussbemerkung: Die Umgestaltung Reinshagen läuft und ist voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen. Wenn bis dahin die Arbeiten in Hackenberg und Neuenkamp auf Hochtouren laufen, wäre die Corona Zeit sehr effektiv genutzt worden.

Abholstation für Personaldokumente in Sicht?

Als eine der ersten Gemeinden in Niedersachsen hat die Stadt Langenhagen in ihrem Rathaus eine videoüberwachte Abholstation u. a. für Personaldokumente eingerichtet. Dort können Personaldokumente rund um die Uhr abgeholt werden. Und in Leipzig bietet ein Pilot-Projekt mi Abholstationen und Bürger-Terminals den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, auf Web-Seiten der Stadtverwaltung, der Volkshochschule oder des Jobcenters zuzugreifen. Vor diesem Hintergrund haben die Fraktionen vo9n SDPD, Grünen und FDP die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Ordnung und Sicherheit am 26. Januar um Beantwortung der folgenden Fragen gebeten:

Gibt es bei der Stadt Remscheid bereits Überlegungen, eine Abholstation für Personaldokumente einzurichten? Welche Kosten entstehen für solche Abholstationen? Können diese Abholstationen auch dezentral im Stadtgebiet aufgestellt werden? Ist der Verwaltung der Einsatz und das Pilotprojekt von Bürger-Terminals in Leipzig bekannt? Wenn ja, prüft die Verwaltung bereits den Einsatz von Bürger-Terminals und gibt es bereits Überlegungen, welche Standorte in Remscheid in Frage kommen?

Wachsende Kundenberatung in Corona-Zeiten

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

In Corona-Zeiten lernten wir das Miteinander, egal ob im persönliche oder im öffentlichen Bereich, besonders wertzuschätzen. Einfach für die Kunden da sein, als kompetenter Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen und sich um die Fragen und Wünsche der Bürger kümmern: Das ist der Anspruch der EWR. Corona-bedingt mussten die persönlichen Kontakte im EWR Service-Center monatelang sehr reduziert bzw. ausgesetzt werden. Zwangläufig hat sich dadurch der Schwerpunkt von der persönlichen Beratung zu den Telefon- und E-Mail-Kontakten verschoben. So hat die telefonische Kundenbetreuung im Jahr 2020 rund 40.000 Kundenanfragen beantwortet. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs rund 16 Prozent. Viele Kunden sendeten ihre Anfragen auch per Mail und so stieg der E-Mail-Eingang um 22 Prozent.

Und so wurde auch das Online-ServiceCenter zunehmend genutzt. Bis Ende 2018 waren nur rd. 1.600 Kunden im Online-ServiceCenter aktiv. Im Jahr 2019 kamen 3.300 Neuanmeldungen hinzu. Und in 2020 meldeten sich nochmals 2.400 Kunden an. Und so sind mittlerweile 7.300 Portalkunden im „virtuellen Center“ unterwegs und erledigen viele Dinge – wie z. B. Verwaltung von Bankdaten, Erfassung von Zähler-ständen, Vertrags-, Konto- und Abschlagsübersicht, Abschlagsänderungen, Produktwechsel oder Aus- und Einzugsummeldung – ganz bequem und in Ruhe von zu Hause aus. Die Anzahl der im Online-ServiceCenter von den Kunden selbst ausgeführten Transaktionen stieg 2019 von 19.000 im Jahr 2020 auf über 26.000; das ist ein Plus von 37 Prozent.

Neu: Online-Seminare für Selbsthilfegruppen

Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW, Kreisgruppe Remscheid

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch die Remscheider Selbsthilfewelt durcheinandergebracht. Persönliche Treffen waren über eine längere Zeit nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Somit mussten neue Formen des Kontaktes geschaffen und ausprobiert werden, um auch über eine gewisse Distanz die Verbindung zueinander aufrechtzuerhalten. Zu den neuen Möglichkeiten gehören somit sowohl Online-Gruppentreffen als auch virtuelle Seminare und Fortbildungen.

Um sich dem Thema „Selbsthilfe geht Online“ weiter anzunähern, bietet das Selbsthilfebüro Remscheid den Mitgliedern der Remscheider Selbsthilfegruppen nun ein zweiteiliges Seminar an. Gefördert werden diese Online-Veranstaltungen durch die AOK Rheinland. Die beiden Online-Seminare am 26. Januar und am 2. Februar sollen Selbsthilfegruppenmitgliedern Mut machen sowie Zweifel und Berührungsängste bezüglich des Themas Videokonferenzen auflösen. Schritt für Schritt können sich die Interessierten der Technik annähern und wichtige Informationen zu den Themen Datenschutz und Moderation erfahren. „Praktische Tipps für den Austausch im virtuellen Raum werden den Selbsthilfegruppen Sicherheit geben“, sagt Katrin Röntgen, die als Kommunikationswissenschaftlerin und ausgebildete Online-Trainerin die beiden Seminare durchführen wird.

Sabine Kübler, Beraterin des Remscheder Selbsthilfebüros vom Paritätischen, ist sich sicher, dass mit diesem Angebot die Selbsthilfe – ganz gleich in welcher Krise – überlebensfähig bleibt. Wenn Sie Fragen rund um das Thema Selbsthilfe in Remscheid haben, können Sie sich gerne bei ihr unter Tel.RS 292071 oder E-Mail selbsthilferemscheid@paritaet-nrw.org">selbsthilferemscheid@paritaet-nrw.org.

Sechs KiTas um Zahngesundheit bemüht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter dem Motto „Alle Kinder haben das Recht auf gesunde Zähne“ bietet der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ die Karies-Gruppenprophylaxe nach § 21 SGB V in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen an. Während der Corona-Pandemie ist dieses Angebot leider nicht möglich. Auch das tägliche Zähneputzen in der Kindertageseinrichtung findet nicht wie gewohnt statt. Eine willkommene Abwechslung in Zeiten der Corona-Pandemie bot sich den Remscheidern Kindertageseinrichtungen allerdings mit dem vom Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ angebotenen Projekt zum Thema Zahngesundheit. Sechs Kindertageseinrichtungen widmeten sich intensiv der Zahngesundheit und Kariesvorbeugung. Für die Teilnahme lockte der ZahnGesundheitsPreis in Höhe von je 200 Euro für jede teilnehmende Kindertageseinrichtung. Folgende sechs Kindertageseinrichtungen haben teilgenommen: Städt. KiTa Honsberg, Städt. KiTa Remscheider Straße, Ev. KiTa Gertenbachstr., Ev. KiTa Steinackerstr., Kath. KiTa St. Josef, KiTa Sterntaler des Caritasverbandes.    

Nach Abschluss der Projektphase präsentierten die Kindertageseinrichtungen dem Arbeitskreis mit einer umfangreichen Dokumentation ihre Ergebnisse und Ideen: Die KiTas beschäftigten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen und Arbeitsaufträgen zum Thema. In den Mittelpunkt rückten dabei natürlich die „Zähne“, das heißt die Milchzähne, die Wackelzähne, die „großen“ bleibenden Zähne, die Funktion der Zähne, der Aufbau der Zähne, die Zahnbakterien, der Zahnbelag, die Pflege und die richtige Zahnputztechnik, der Zahnarzt und natürlich die gesunde zuckerarme Ernährung.

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