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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Baustelle Trecknase mit kleinen Veränderungen in der Verkehrsführung. Im Zuge des Baufortschritts sind im Knotenpunkt Trecknase schrittweise einige Veränderungen in der Verkehrsführung erfolgt. An der Einmündung der "Alten Trecknase" stehen wieder zwei Fahrspuren für die Anbindung nach Bergisch Born beziehungsweise zur Ringstraße zur Verfügung. Hierbei konnte die Rechtsabbiegemöglichkeit mit einem zusätzlichen Grünpfeil eingerichtet werden. Die fertiggestellten Fahrbahnen im Bereich der Borner Straße machen dies möglich.
Ebenfalls neu: Aus der Fahrtrichtung Bergisch Born steht in Richtung Ringstraße/Hackenberg die Rechtsabbiegespur wieder zur Verfügung. Das Einbiegen in die Ringstraße erfolgt nun wieder ohne Ampel und insofern störungsfrei. Bei den weiteren Arbeiten ist in den Baufeldern, auf den Verkehrsinseln und Gehwegen immer wieder mit querendem Baufahrzeugverkehr zu rechnen. Die TBR bitten daher um besondere Vorsicht beim Passieren dieser Baustellenbereiche.

Bürgerdialog auf dem Willy-Brandt-Platz. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lädt Interessierte herzlich dazu ein, mit ihm am Mittwoch, 22. August, nahe dem Hauptbahnhof Remscheid ins Gespräch zu kommen. Von 15 bis 17 Uhr schlägt er diesmal sein Zelt auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Nordsteg auf. Was sind die Wünsche und Nöte der Remscheiderinnen und Remscheider? Wo drückt der Schuh im eigenen Stadtteil? Welche Anregungen haben Menschen für Verwaltung und Politik? Außerhalb seines Dienstzimmers in lockerer Atmosphäre hofft der OB auf viele Anregungen, die zum guten Miteinander von Bürgern, Verwaltung und Politik beitragen können.

Schulgeschichten in der Kinder- und Jugendbibliothek. Jeden Mittwoch – JETZT AB 16 UHR – wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6, eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 22. und 29. August und am 5. September liest Kuni Viedenz-Ketzer Kindern zwischen vier und zehn Jahren kunterbunte Schulgeschichten vor.

Volkshochschule besser erreichbar. Pünktlich zum Semesterstart am 3. September dürfen sich die Volkshochschul-Kunden und die -Lehrenden über eine verbesserte Erreichbarkeit der VHS-Mitarbeiter im VHS-Unterrichtsgebäude Elberfelder Straße 32 freuen. Dann wird in Raum 133 von montags bis mittwochs in der Zeit von 9 bis 15.30 Uhr sowie donnerstags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr ein persönlicher Ansprechpartner oder eine persönliche Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Das Team der Volkshochschule reagiert damit im Rahmen ihres Qualitätsmanagements auf den mehrfach von Kunden und der Dozentenschaft geäußerten Wunsch, einen „direkten“ Ansprechpartner auch vor Ort im VHS-Unterrichtsgebäude zu haben.

Koordinierung diverser Straßenbauarbeiten in der Julius-Cäsar-Straße. Die Straßenbauabteilung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) hat in der Julius-Cäsar-Straße diverse Straßenbauarbeiten erfolgreich koordinieren können. Dabei werden Arbeiten von verschiedenen Stellen beauftragt, die nun aufeinander abgestimmt bis zum 26. September durch eine Straßenbaufirma durchgeführt werden. Es werden der Randstreifen von Haus Nr. 2 bis Haus Nr. 6 befestigt sowie Bordsteine gesetzt, Beleuchtungskabel in diesem Bereich neu verlegt und neue Lichtmaste gesetzt, Kanalschächte reguliert, Ausbesserungen der bituminösen Tragschicht in Teilbereichen zwischen Haus Nr. 2 und Haus Nr. 12a vorgenommen sowie eine neue Fahrbahndecke auf einer Fahrbahnseite in diesem Bereich aufgebracht. Durch die Koordinierung konnten für alle beteiligten Stellen die Kosten minimiert werden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden die Arbeiten unter Vollsperrung der Straße durchgeführt, wobei die Anlieger in Abstimmung mit der ausführenden Baufirma  zu ihren Häusern gelangen können.

Geschichten aus fremden Ländern. Jeden Mittwoch – JETZT AB 16 UHR – wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6, eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 15. August lesen Lydia Stillger und Vishali Gangadaran Kindern zwischen vier und zehn Jahren Geschichten aus fremden Ländern vor.

Marktausfall in Lüttringhausen und Marktverlegung in Lennep. Der Wochenmarkt Lüttringhausen, der dienstags von 7 bis 13 Uhr auf der Kreuzbergstraße stattfindet, fällt bis zum 21. August aus. Der momentan einzige Beschicker des Marktes ist in Urlaub. Am gewohnten Platz startet er wieder am 28. August.
Und auch auf dem Wochenmarkt in Lennep tut sich was: Auf Wunsch der Markthändler findet der Lenneper Wochenmarkt zwischen den Lenneper Veranstaltungen nicht auf dem Alter Markt statt. Der Markt bleibt vorübergehend auf dem Parkplatz vor dem Rosengarten. Die Lenneper Markthändler sind begeistert von dem neuen Ausweichstandort an der Wupperstraße. Und auch die Kundschaft äußert sich zufrieden. Deswegen verzichten die Markthändler darauf, während der veranstaltungsfreien Markttage am 22., 25. und 29. August auf ihre angestammte Fläche zurückzukehren. Stattdessen bieten sie ihre Waren bis zum 1. September am Ausweichstandort feil.

Bauarbeiten auf der Ronsdorfer Straße. Unterhalb der Gaststätte Fort Blücher auf der Ronsdorfer Straße ist bis voraussichtlich 24. August mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Dort muss eine Telekom-Störung behoben werden. Hierfür wird auf dem Gehweg und auf der Fahrbahn gearbeitet. Ein Notgehweg für Fußgänger wird eingerichtet. Der Verkehr wird talwärts einspurig links mit Hilfe einer Ersatzampelanlage an der Baustelle vorbeigeführt.

Brücke Kremenholler Straße ab 20. August voll gesperrt. Auf der Brücke Kremenholler Straße wird für Kanalreparaturarbeiten ab dem 20. August bis voraussichtlich zum 10. September eine Vollsperrung eingerichtet. Eine Umleitungsstrecke steht über die Kippdorfstraße zur Verfügung.

Nachtarbeit an der Brücke Diepmannsbacher. Die nächtlichen Arbeiten an der Stützmauer neben der Brücke sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erfolgreich verlaufen. Die alte Stützmauer wurde abgebrochen. Damit ist ausreichend Platz für die Schalung geschaffen. Die angekündigten weiteren Nächte zur Bearbeitung werden nicht benötigt.

„Bergische Gastlichkeit“. Remscheid ist für seine Gastlichkeit bekannt. Wie genau diese gelebt wird, das will die Musik- und Kunstschule am Donnerstag, 16. August, um 19.30 Uhr aufzeigen. Im Rahmen der Reihe „Themen ist eine kulinarische Entdeckungsreise im Garten an der Scharffstraße geplant – natürlich mit Kostproben! Eine ideale Gelegenheit für Remscheiderinnen und Remscheider mit und ohne Migrationshintergrund, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zum Thema Gastlichkeit auszutauschen. Treffpunkt ist der Haupteingang der Musik- und Kunstschule, Scharffstr. 7-9. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Eingeschränkte Erreichbarkeit der "Hilfen innerhalb von Einrichtungen". Der Bereich „Hilfen innerhalb von Einrichtungen“ (Sozialhilfe und Pflegewohngeld) im Verwaltungsgebäude Alleestraße 66 ist im August und September wegen krankheits- und urlaubsbedingter personeller Engpässe nur eingeschränkt erreichbar. Die Stadt bittet darum, Anträge möglichst per Post einzureichen. Persönliche Vorsprachen sind nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter den Rufnummern RS 163760 und 163343 möglich. Hierfür wird um Verständnis gebeten.

Innenstadtbüro Markt 13 macht frei. Bis einschließlich Freitag, 24. August,  ist das Innenstadtbüro freitags nicht besetzt. Aufgrund der Ferienzeit besteht eine verringerte Nachfrage nach Beratungen vor Ort, daher wird die Ferienzeit auch für Umbaumaßnahmen im Innenstadtbüro genutzt. In den nächsten Wochen wird dort ein neuer Notausgang eingebaut, damit auch größere Veranstaltungen im Markt 13 sicher durchgeführt werden können.
Während der Schulferien ist das Innenstadtmanagement weiterhin mittwochs vor Ort. Bei Fragen zur Gebäudemodernisierung oder zu Fördermöglichkeiten zum Haus- und Hofflächenprogramm berät der Quartiersarchitekt Christian Wlost kostenlos. Bei Fragen und Anregungen zum Revitalisierungsprozess in der Innenstadt steht Jonas Reimann zur Verfügung.
Die nächste Öffnungszeit des Innenstadtbüros ist am Mittwoch, 25. Juli, von 9.30 bis 17.30 Uhr. Darüber hinaus ist das Innenstadtmanagement von Montag bis Freitag telefonisch unter Tel. RS 4644890 oder E-Mail innenstadtmanagement-rs@stadt-handel.de">innenstadtmanagement-rs@stadt-handel.de erreichbar.

Stadtteilbibliothek Lüttringhausen wieder regulär geöffnet. In der Stadtteilbibliothek Lüttringhausen gelten wieder die regulären Öffnungszeiten – dies gilt auch in den Schulferien: Dienstag 14 bis 19 Uhr, Mittwoch 14 bis 17 Uhr, Donnerstag und Freitag 11 bis 17 Uhr und Samstag 10 bis12 Uhr. Auch die Stadtteilbibliothek Lennep hat in den Ferien zu den gleichen regulären Zeiten geöffnet, die Zentralbibliothek, Scharffstr. 4-6, Dienstag und Freitag 11 bis19, Mittwoch und Donnerstag 11 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 13 Uhr.

Versorgungsverwaltung einmal monatlich im Seniorenbüro Markt 13. Weil der Außensprechtag der Versorgungsverwaltung Wuppertal am 2. Juli im Seniorenbüro bestens angenommen wurde, zieht das Wuppertaler Amt mit seinem Serviceangebot auf Dauer dorthin um. Ab sofort gibt’s die Beratung an jedem ersten Montag im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr in Markt 13 und nicht mehr in der Remscheider Stadtbücherei, Scharffstraße 4-6.

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Tagescafé Schüttendelle braucht Unterstützung

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Auch wohnungslosen Menschen leiden unter den aktuell hohen Temperaturen. Deshalb sind Einrichtungen wie das Tagescafé Schüttendelle 40 auch gerade in diesen Wochen besonders wichtig. Das Tagescafé für wohnungslose Frauen und Männer des Caritasverband Remscheid e.V. hat täglich geöffnet (Mo. – Fr. 8 – 14 Uhr / Sa. + So. 8 – 12 Uhr). Jeden Morgen wird dort ein kostenfreies Frühstücksbuffet bereitgestellt. Ermöglicht wird dies über Spenden durch die Remscheider Tafel, Foodsharing, privater HelferInnen und Eigenmitteln des Caritasverbandes. Um dieses Angebot weiterhin in dieser Form aufrecht erhalten zu können, benötigen wir dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, z.B. als FahrerInnen, die 1x wöchentlich die Lebensmittel von der Remscheider Tafel abholen (Dauer ca. eine Stunde). Ein Pkw wird zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus freuen wir uns immer wieder über Lebensmittelspenden für unser Frühstücksbuffet. Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung. (Ute Schlichting)

Alte Stadtgärtnerei, Treffpunkt für Blumenfreunde

Pressemitteilung der Arbeit Remscheid gGmbH

Am Sonntag, 26. August, zwischen 11 und 16 Uhr öffnen wir erstmals die Tore der Alten Stadtgärtnerei und laden die Anwohnerinnen und Anwohner des Stadtparkes sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich einen Eindruck von dem zu machen, was sich bisher auf dem Gelände getan hat und was dort zukünftig möglich sein könnte. Das Team der Alten Stadtgärtnerei lädt alle ein, sich die ständig wachsende Pflanzen- und Blütenpracht aus der Nähe anzuschauen und eine Zeitlang dort zu verweilen. Darüber hinaus wollen wir die Beetbereiche vorstellen, die ab dem kommenden Jahr für die Remscheiderinnen und Remscheider zur Verfügung stehen werden, die Lust darauf haben, eine eigene kleine Parzelle anzumieten, um diese dann mit kundiger Beratung und in guter Gesellschaft zu „beackern“. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Unsere Produktionsschule „Catering & Eingemachtes“ wird, unterstützt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Arbeit Remscheid, mit ihrem bewährten Service sowie mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem aufwarten (Ralf Barsties).

Trockener und heißer Juli ohne Rekorde

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der Hochsommer hatte Deutschland im Juli im Griff. Der Ferienmonat präsentierte sich von einer besonders sonnigen und heißen Seite. Dies zeigen auch die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. So fielen zum Beispiel an der Bever-Talsperre nur 26 Liter Regen pro Quadratmeter, üblich sind in diesem Monat 115 Liter. Hier war es der niederschlagärmste Juli seit 1955, damals fielen nur 19 Liter. In Wuppertal, im Klärwerk Buchenhofen war es sogar der niederschlagärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1937, denn hier fielen lediglich 23 Liter, Durchschnitt sind dort 95 Liter. In Wermelskirchen an der Großen Dhünn-Talsperre waren es 30 Liter, 109 Liter fallen dort im Mittel. Einen so trockenen Juli gab es zuletzt 1994 mit ebenfalls nur 30 Litern Regen. Im Klärwerk Solingen-Burg fielen 34 Litern, statistisch sind es sonst 113 Liter. In1982 war hier zuletzt in einem Juli so wenig Regen zu verzeichnen, damals waren es 32 Liter. Am wenigsten regnete es an der Messstation Klärwerk Leverkusen mit nur 9 Litern im gesamten Monat. Durchschnittlich fallen dort 78 Liter. Am meisten Niederschlag fiel mit 46 Litern in Neumühle am Zulauf der Großen Dhünn-Talsperre. Viele Tage waren niederschlagsfrei. Am meisten regnete es am 9. und 10. Juli. Am 9. Juli fielen in Buchenhofen 14 Liter, am 10. Juli fielen in Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre 13 Liter.

Auch war der Juli sehr heiß. Allerdings gab es in jüngster Vergangenheit bereits heißere Tage. Am Klärwerk Leverkusen wurden am 26. Juli 37,9° C gemessen; in 2012 am 19. August waren hier 38,3° C das Maximum. In Wuppertal-Barmen wurden in der Spitze am 26. Juli 36,6° C gemessen, am 2. Juli 2015 waren es allerdings 36,8° C gewesen. An der Bever-Talsperre wurden als Maximum 34,5° C am 27. Juli gemessen, am 2. Juli 2015 war es mit 35,5° C noch heißer gewesen. Vielen Menschen hat allerdings die lang anhaltende Hitze zu schaffen gemacht. Laut DWD war es der zweitsonnenscheinreichste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1951.

Dank des nassen Winters sind die Talsperren des Wupperverbandes bei der momentanen Trockenheit gut gefüllt. Die Hauptsperre der Trinkwassertalsperre Große Dhünn hat zurzeit einen Füllstand von rund 80 Prozent. Die Brauchwassertalsperre Wupper-Talsperre ist zu 62 Prozent gefüllt, die Bever-Talsperre liegt derzeit bei 84 Prozent.

Wenn Herz und Gefäße verengt sind

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße gehören in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. Meist jedoch werden die Beschwerden wie Brustschmerz, Kurzatmigkeit oder Atemnot nicht ernst genommen, ignoriert oder falsch zugeordnet. „Dieses Jahr klagen viele Patienten über Luftnot“, berichtet Prof. Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Sana Klinikum Remscheid. Doch nicht immer sei eine Lungenerkrankung die Ursache für Luftnot. Auch Erkrankungen, die das Herz schwächen, können zu Luftmangel führen: „Das Herz funktioniert wie ein Motor - erhält er nicht genug Benzin, versagt er seinen Dienst. Treibstoff unserer Herzens ist mit Sauerstoff beladenes Blut. Sind die Gefäße, die das Blut zu unserem Herzen transportieren, zu eng, kommt nicht genügend Benzin zum Motor, das Herz wird nicht genügend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Das führt typischerweise zu einem Brustengegefühl, kann aber auch Atemnot auslösen“, erklärt Prof. Dr. Burkhard Sievers.

Das käme zunächst besonders bei körperlicher Belastung wie Treppensteigen oder sportlicher Aktivität, später auch in Ruhephasen zum Tragen. Bei Engstellen in den Beingefäßen und dadurch bedingte Durchblutungsstörungen ist die Gehstrecke eingeschränkt, man spricht von der sogenannten Schaufenstererkrankung. Doch Patienten kann mit einer guten Diagnostik und Behandlung geholfen werden, weiß Prof. Dr, Burkhard Sievers: „Engstellen in den Gefäßen, ob am Herzen oder an Gefäßen anderorts können mittels Katheter-Technik repariert werden. Hierzu werden Ballon oder Stents in die Gefäße eingefügt, die dafür sorgen, dass das Blut wieder ungehindert fließen kann.“
In einem Patientenseminar „Herz und Gefäße: Was tun, wenn die Leitungen verengt sind“ am 4. September um 18 Uhr im Forum Ovale des Sana Klinikums Remscheid klären der Chefarzt und sein Team an einem riesigen begehbaren Herzen und Gefäß über die Ursachen, Diagnostik und Therapieverfahren bei Gefäßverengungen auf. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Experten Fragen zu stellen. (Barbara Skondras)

Caritas unterstützt Flüchtlinge vor der Rückkehr

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Seit  Juli 2017 gibt es im Fachdienst für Integration und Migration eine Beratungsstelle für Flüchtlinge, die sich mit der möglichen Rückkehr in ihre Herkunftsländer beschäftigen und Informationen und Beratung suchen. Die Beratung ist ergebnisoffen und trägt dazu bei, dass Flüchtlinge ihre Entscheidungen informiert treffen können. Aktuell steigt die Nachfrage zum Thema freiwillige Ausreise stark an. Neben möglichen Hilfen steht für die Geflüchteten die Frage im Mittelpunkt, wie sie sich nach ihrer Rückkehr ein neues Leben aufbauen können. 

Gemeinsam mit dem Projekt „START HOPE@HOME - NEUE PERSPEKTIVEN DER REINTEGRATION“, das vom gemeinnützigen Unternehmen Social Impact umgesetzt wird, bietet der Caritasverband Remscheid ab Mitte August einen Kurs an, in dem Flüchtlinge ihre Ideen für eine selbstständige Tätigkeit im Heimatland entwickeln und mit Hilfe individuellen Coachings auf ihre Machbarkeit hin überprüfen und weiterentwickeln können. Start Hope bietet insbesondere:

  • einen beruflichen Wiedereinstieg durch Qualifikationen zur Selbständigkeit.
  • Vermittlung von Kenntnissen im Bereich Marketing, Vertrieb, Finanzen, Präsentation und mehr.
  • einen individuellen ausgerichteten Lernprozess.
  • Möglichkeiten zur Weiterbildung im Heimatland.

Das Projekt ist Teil des Programms „Perspektive Heimat“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und richtet sich vor allem an Menschen aus Albanien, Kosovo, Serbien, Tunesien, Marokko, Ghana und Senegal zurückkehren wollen. Weitere Zielländer des Programms sind Nigeria, Irak, Afghanistan und Ägypten. Es möchte Menschen qualifizieren und bei der späteren Existenzgründung unterstützen, die u. a. aufgrund von abgelehnten Asylanträgen nicht dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen und/oder wahrscheinlich mit einer Abschiebung ins Heimatland zu rechnen haben. Die Teilnahme an der Qualifizierung ist kostenlos und richtet sich an geflüchtete Menschen, die an einer Rückkehr in ihr Heimatland interessiert sind, auch wenn noch kein konkreter Zeitpunkt festgelegt wurde. Auch wenn bereits 11 Anmeldungen vorliegen, ist es im Einzelfall möglich, noch an der Maßnahme teilzunehmen. Anfragen können an Martina Richard, Tel. RS 694460 oder E-Mail m.richard@caritasverbandremscheid.de gestellt werden.

DGB: Mehr in Berufsabschlüsse investieren

Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbund, Stadtverband Remscheid

Trotz der guten Entwicklung am Arbeitsmarkt ist die Langzeitarbeitslosigkeit in Remscheid nach wie vor hoch. Im Juni 2018 waren 4.367 Menschen arbeitslos, davon waren 1.930 langzeitarbeitslos. Dabei ist das Fehlen eines beruflichen Abschlusses das größte Risiko, langzeitarbeitslos zu werden bzw. zu bleiben. „Um nicht bei der rasanten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt eine große Gruppe von Menschen zu verlieren, muss das Thema Qualifizierung noch viel stärker als bisher in den Fokus genommen werden“, sagt Peter Lange, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Remscheid.

Dass Ungelernte überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen sind, zeigt sich daran, dass weit mehr als die Hälfte der Arbeitslosen keinen Berufsabschluss und somit deutlich schlechtere Chancen auf eine erfolgreiche Vermittlung haben. Bei den Langzeitarbeitslosen beträgt der Anteil ohne Berufsabschluss schon fast zwei Drittel. Das Risiko arbeitslos zu werden, ist ohne Berufsabschluss in Remscheid aktuell 5mal höher, als mit Berufsabschluss. „Besonders dramatisch ist der hohe Anteil der Langzeitarbeitslosen ohne Berufsabschluss in der Altersgruppe der unter 35-Jährigen“, meint Peter Lange. „Denn sie haben ihr gesamtes Berufsleben noch vor sich“. Immerhin waren im letzten Jahr von 1400 Langzeitarbeitslosen ohne Berufsabschluss allein 347 jünger als 35 Jahre. Davon waren 344, also 99,1 Prozent in Betreuung des Jobcenters.

„Die Förderangebote, die zu einem beruflichen Abschluss führen, müssen deutlich verstärkt und ausreichend finanziell ausgestattet werden“, sagt Lange. „Wir müssen hier in Remscheid die vom DGB angestoßene Initiative „Zukunftsstarter“ noch viel stärker nutzen, um gerade diese jungen Menschen für eine Ausbildung bzw. eine abschlussorientierte Weiterbildung zu gewinnen“.

Mit dem Programm der „Zweiten Chance“ können auch junge Menschen, die älter als 25 Jahre sind, noch einen Abschluss nachholen, dies wird finanziell gefördert. Hier sind vor allem die Jobcenter gefragt. Doch die Jobcenter sind nach wie vor unterfinanziert. Der Eingliederungstitel sollte deswegen um mindestens eine Milliarde Euro aufgestockt werden, fordert der DGB. Darüber hinaus muss die Zeit der Umschulung finanziell besser abgesichert werden. Lange: „Es kann nicht sein, dass eine Umschulung oder eine abschlussorientierte Qualifizierung weniger honoriert wird, als ein Ein-Euro-Job.“ Der DGB schlägt deshalb die Einführung eines fortlaufenden monatlichen Weiterbildungsgeldes vor, welches auf alle anderen Bezüge anrechnungsfrei gezahlt werden soll, um die Rahmenbedingungen für den nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses deutlich zu verbessern. „Dieses Geld ist gut angelegt, mit einem Berufsabschluss steigt die Wahrscheinlichkeit auf langfristige Integration deutlich.“

Comedian Andy Ost „im Eufer der Phorie“

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Mit der neuen Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Andy Ost.Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Andy Ost, der frisch gebackene Preisträger des Fränkischen Kabarettpreises,  präsentiert am Donnerstag, 20. September, um 20 Uhr in der „Schatzkiste“, Elberfelder Straße 7-9, sein neues Programm, das viele aktuelle und neue Nummern mit dem Besten aus seinen beiden vorigen Erfolgs-Shows vereint. Die Quintessenz aus Musik-Kabarett, Stand-up-Comedy und Parodie zu einem neuen Genre vereint – das ist Creativ-Comedy aus der Feder von Andy Ost. Geschichten aus dem Leben werden zu lebenden Geschichten, in denen seine Liebe zu Emotionen und Gefühlen aus seinem Publikum Beteiligte macht. Mit geschliffenen Wortspielen seziert Andy Ost die heile Welt, um sie nur einen Atemzug später wieder neu aufzubauen. Charmant, fesselnd und wandelbar wie kaum ein Zweiter, das ist Andy Ost, das ist sein neues Programm „Im Eufer der Phorie“. Eintrittspreise: 25/28 Euro. (Dr. Volker Schatz)

Grüne überrascht über „Klimawandel“ bei der CDU

Leserbrief der Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid

Mit großer Überraschung haben wir die Forderung des Lenneper Bezirksbürgermeisters und CDU-Mitglieds Markus Kötter, eine Debatte über den kommunalen Klimaschutz zu führen, zur Kenntnis genommen. Dazu erklärt die Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper: „Wir freuen uns sehr, dass die CDU nach vielen Jahren der Untätigkeit nun ein weiteres grünes Kernthema für sich entdeckt hat. Nach dem sie sich neuerdings für den Radverkehr einsetzt, will die CDU jetzt den kommunalen Klimaschutz gestalten. Wir hoffen, dass dieses Umdenken nun auch aktiv Einzug in die Remscheider Politik halten wird. In der Klima-Allianz Remscheid sind die Mitglieder der CDU jedenfalls herzlich willkommen.“

Susanne Fiedler, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, ergänzt: „Neben der Freude über den „Klimawandel“ in der CDU, beschäftigt uns allerdings die Frage, ob die CDU in den letzten Jahren geschlafen hat. Das Umweltamt sowie die Klima-Allianz Remscheid beschäftigen sich schon lange intensiv mit den Folgen des Klimawandels und den daraus entstehenden Handlungsnotwendigkeiten. Nur zwei Punkte von vielen: Im Februar 2014 wurde die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes im Rat beschlossen. Außerdem arbeiten die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal gemeinsam mit der RWTH Aachen an der Umsetzung einer gemeinsamen Klimaanpassungsstrategie („BESTKLIMA“). Über die Fortschritte wird im Umweltausschuss regelmäßig berichtet. Vielleicht haben die anwesenden CDU’ler da nicht aufgepasst. Wir sind aber gerne bereit, uns, wie von Herrn Kötter vorgeschlagen, auch mit der Klimaanalyse des LANUV auseinanderzusetzen.“

Zehn neue Auszubildende bei der Volksbank

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Am Montag haben zehn junge Männer und Frauen bei der Volksbank im Bergischen Land ihre Ausbildung begonnen. „Wir freuen uns, dass Sie da sind“, begrüßte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto seine jüngsten Mitarbeiter und betonte, wie wichtig der bergischen Bank gut ausgebildete Mitarbeiter aus den eigenen Reihen sind. Er ermutigte die angehenden Bankkaufleute, die Ausbildung mit Freude anzugehen und so viel wie möglich aus den kommenden zweieinhalb Jahren zu machen: „Stellen Sie Fragen, haken Sie nach, die Kollegen helfen Ihnen.“

Die neuen Azubis stammen aus Remscheid, Wuppertal, Solingen und Hilden. Insgesamt durchlaufen nun 33 junge Menschen in drei Jahrgängen die Ausbildung bei der Volksbank im Bergischen Land. Die zehn „Neuen“ lernen in den nächsten Tagen während der Einführungswoche mit Ramona Fresen, die für Ausbildung bei der Volksbank zuständig ist, schon die ersten Abteilungen und Kollegen der Volksbank im Bergischen Land kennen. Auch der erste interne Unterricht steht bereits auf dem Plan. Ab der nächsten Woche sind die Azubis jeweils in einer der 24 Filialen eingesetzt. Auch für das nächste Jahr sucht die Volksbank im Bergischen Land neue Auszubildende. Bewerbungen sind bereits jetzt möglich. Kontakt: Thomas Willczek, Tel. 02191 699-451.