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Bergische Messerproduktion soll intelligenter werden

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Bergische Messerproduktion steht im Fokus des Forschungsprojekts „Knowledge Discovery“, das der Lehrstuhl für Automatisierungstechnik/Informatik der Bergischen Universität unter Leitung von Prof. Dr. Dietmar Tutsch gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der Uni Bochum und den beiden Industriepartnerinnen TKM GmbH Remscheid und der Heinz Berger Maschinenfabrik durchführt. Ziel ist es, die Fertigungsverfahren für die Messerherstellung zu optimieren und intelligenter zu gestalten, um beispielsweise Produktionsfehler früher zu erkennen und damit im Sinne der Umwelt Energie und Ressourcen zu sparen. Vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen erhält die Uni Wuppertal für drei Jahre eine Förderung in Höhe von 370.000 Euro.

Ob Haushaltsmesser oder Maschinenmesser für die Industrie – in der Bergischen Region finden sich zahlreiche Messerhersteller. Zur Fertigstellung ihrer Produkte benötigen sie viele energieintensive Verfahren: von der Härtung des Stahls in Härteofen, die bei hohen Temperaturen betrieben werden, über das Schmieden, Bohren, Drehen, Fräsen bis zum Schleifen. Abläufe, die das Projekt „Knowledge Discovery“ am Beispiel von Maschinenmessern genauer unter die Lupe nimmt. Erkenntnisse daraus sollen dabei helfen, Produktionsprozesse in der Metallverarbeitung generell zukünftig deutlich energiesparender zu gestalten. Die Wissenschaftler*innen der Bergischen Uni steuern das benötigte Wissen im Bereich der Künstlichen Intelligenz in Verbindung mit Industrie 4.0 bei: Prof. Dr. Dietmar Tutsch und seine Mitarbeiter*innen werten unter Verwendung moderner, lernender Computersysteme die digitalen Daten der Produktionsmaschinen aus. Anhand dieser Daten ist es potenziell möglich, die optimale Härtezeit des Stahls im Ofen zu bestimmen. Entsprechend müsste der Stahl nicht mehr zu lange erhitzt werden, die Ofenlaufzeit würde dadurch verkürzt und das wiederum brächte enorme Energieeinsparungen.

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Neue Corona-Fälle an fünf Remscheider Schulen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An fünf Schulen in Remscheid gibt es seit heute jeweils einen neuen Coronainfektionsfall. Betroffen sind die Nelson-Mandela-Sekundarschule, die Alexander-von-Humboldt-Realschule, die Sophie-Scholl-Gesamtschule, die Förderschule Heinrich Neumann am Standort Engelbertstraße und die Albert-Einstein-Gesamtschule.

  • Nelson-Mandela-Sekundarschule: Das infizierte Kind besuchte seine Klasse 9a zuletzt am 16. September. Es wurde gestern auf Corona getestet, nachdem das Virus bei einem Familienmitglied festgestellt worden war. In der Folge werden alle 26 Kinder der Klasse 9a in Quarantäne geschickt. Ob die sechs nicht in Remscheid lebende Lehrkräfte gleichfalls in häusliche Quarantäne gehen, entscheidet das Gesundheitsamt des jeweiligen Wohnortes.
  • Alexander-von-Humboldt-Realschule: Der letzte Schulbesuch dieses Kindes erfolgte am 18. September. Es wurde gestern auf Corona getestet, weil es Erkältungssymptome gezeigt hat. Für alle Kinder der Klasse 8a wurde häusliche Quarantäne angeordnet.
  • Sophie-Scholl-Gesamtschule: Am 17. September hat das infizierte Kind seine Klasse 9a letztmalig besucht. Seine Testung gestern erfolgte im Rahmen einer Umfelduntersuchung, weil sich ein Familienmitglied mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Alle Kinder der Klasse 9a gehen in häusliche Quarantäne.
  • Förderschule Heinrich Neumann am Standort Engelbertstraße: Der 21. September ist letzter Schultag des Kindes, das an dieser Schule infiziert ist. An diesem Tag hat es auch den Offenen Ganztag besucht. Es wurde gestern auf Corona getestet, weil es Erkältungssymptome zeigte, nachdem ein Familienmitglied positiv getestet worden war. Ab heute gilt für alle 9 Kinder der Klasse E2-4C sowie für eine Teilgruppe der OGS mit zwei Kindern häusliche Quarantäne.
  • Albert-Einstein-Gesamtschule: Das an dieser Schule infizierte Kind war dort letztmalig am 16. September. Es gehört zur Klasse 6c, die komplett mit insgesamt 29 Kindern in häusliche Quarantäne geht. Das Kind befand sich bereits in Quarantäne und wurde nun positiv getestet.

Die Bildungseinrichtungen entscheiden und informieren selbstständig über die Weiterführung des Unterrichts.

Krisenstab beschließt Maßnahmen gegen Covid-19

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Remscheider Corona-Krisenstab hat in seiner heutigen Sitzung ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Corona Virus im Stadtgebiet Remscheid beschlossen. Es besteht aus den drei Säulen Information, Intensivierung der Kontaktpersonennachverfolgung und Ahndung von Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung. Die Einzelmaßnahmen haben der Remscheider Krisenstab und die örtliche Gesundheitsbehörde mit dem Landeszentrum Gesundheit zur lokalen Eindämmung des Infektionsgeschehens abgestimmt. Der Beschluss ist Folge einer seit Tagen steigenden 7-Tage-Inzidenz. Sie liegt heute bei 52,05. Damit ist der Wert der 7-Tage-Inzidenz für Remscheid erstmals auf über 50 gestiegen. Der Remscheider Krisenstab wird morgen über weitere zusätzliche Schutzmaßnahmen beraten.

Bereits vorgestern (20.09.) hat der Remscheider Krisenstab eine umfassende Informationskampagne beschlossen mit Piktogrammen in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kitas, Sportstätten und Flüchtlingseinrichtungen über Verhaltensregeln und Ahndungsmöglichkeiten. Die Piktogramme werden ab heute in die städtischen Social-Media-Kanäle eingespielt.

Des Weiteren startet heute eine stadtweite Plakatierungsaktion. Die Plakate, die auf die wichtigsten Corona-Verhaltensregeln und ein drohendes Bußgeld bei Verstoß aufmerksam machen, werden auch in den Bussen der Stadtwerke Remscheid aufgehängt. Ab sofort gibt es außerdem die tägliche mehrsprachige Übersetzung der Corona-Pressinformationen und Weiterleitung über das Kommunale Integrationszentrum (KI) an die Multiplikatoren der Zielgruppen. Hinzu kommen gemeinsame Aufklärungsbesuche von Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) und KI in Moscheen, Teestuben und Supermärkten.

Als weitere Schutzmaßnahmen hat der Krisenstab heute beschlossen:

  • Der Krisenstab empfiehlt das Tragen von Alltagsmasken in der Öffentlichkeit für das gesamte Stadtgebiet.
  • Das Gesundheitsamt wird die Einhaltung häuslicher Quarantänen verstärkt kontrollieren und Verstößen gegen die Quarantäne-Auflagen konsequent ahnden.
  • Die Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) in der Öffentlichkeit wird verstärkt. Ab sofort ist er auch wieder sonntags im Einsatz und wird Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung konsequent ahnden.
  • Großveranstaltungen über 300 Personen werden mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen bis auf Weiteres nicht mehr genehmigt.
  • Den Schulen wird die Durchführung von Sportunterricht in Hallen untersagt. Dies gilt zunächst bis zu den Herbstferien.
  • Acht Sporthallen, denen eine ausreichende Lüftung fehlt, werden komplett geschlossen:
  1. Alexander-von-Humboldt-Realschule/Sporthalle Altbau
  2. Sportanlage / Gymnastikhalle Jahnplatz
  3. Albert-Einstein-Gesamtschule II – Turnhalle
  4. Berufskolleg Wirtschaft u. Verw., Sporthalle
  5. Schulzentrum Klausen
  6. GGS Siepen, Sporthalle
  7. Albert-Einstein-Gesamtschule - Gymnastikhalle
  8. Albert-Einstein-Gesamtschule - Sporthalle

Der Sportbund und die Sportvereine werden gebeten, die Situation in den Hallen im Trainings- und Spielbetrieb – falls erforderlich – zu entzerren.
Es erfolgt ein öffentlicher Aufruf für den Verzicht auf Reisen in Risikogebiete und eine Darstellung der Folgen bei Reisen in Risikogebiete.
Zusätzlich soll es über eine Einbindung der Wirtschaftsakteure eine gezielte Aufklärung der Arbeitnehmerschaft über mögliche arbeitsrechtlichen Konsequenzen von Urlauben in Risikogebieten geben.

Die aktuelle Gesundheitslage am 22. September

79 Remscheiderinnen und Remscheider sind an Covid-19 erkrankt und befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne (19 mehr als gestern; drei Personen wurden von gestern auf heute aus der häuslichen Quarantäne entlassen). Insgesamt bis heute positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider: 450. Davon sind 371 Personen aus der Quarantäne ausgeschieden: 352 gelten als genesen, 19 sind verstorben. Aktuell befinden sich vier an COVID-19 erkrankte Personen in stationärer Behandlung (keine auf Intensivstation).

Sven Wolf als SPD-Fraktionsvorsitzender wiedergewählt

Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion

Die SPD-Ratsfraktion hat gestern  in der ersten von noch folgenden konstituierenden Sitzungen ihren Fraktionsvorsitzenden gewählt. Im Beisein des Ehrenvorsitzenden Hans Peter Meinecke wurde Sven Wolf als neuer Fraktionsvorsitzender gewählt und setzt seine erfolgreiche Arbeit fort. Er erhielt eine Zustimmung von 88,2 Prozent bei zwei Nein-Stimmen, zwei Mitglieder haben sich enthalten. Nach der Wahl gratulierte als erster Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und betonte, er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Wolf und der gesamten Fraktion. Sven Wolf: „Ich bin sehr glücklich und auch dankbar, dass mich meine Fraktion mit so viel Vertrauen ausgestattet hat. Die anerkennenden Worte für meine und unsere Arbeit der letzten Wahlperiode haben mich gerührt. Die Bestätigung für meine Arbeit und die der gesamten Fraktion ist aber zugleich eine große Verantwortung. Wir haben in der vergangenen Wahlperiode verlässlich, kollegial und fair im Ton im Rat gearbeitet. Meine neue Ratsfraktion habe ich gebeten, diesen Weg und die gute Zusammenarbeit mit allen fortzusetzen, die Gutes für unsere Stadt bewirken wollen. Unsere Arbeit und besonders die gute Zusammenarbeit mit unserem Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und unserem Stadtdirektor Sven Wiertz wurde auch von Remscheiderinnen und Remscheidern für gut befunden, das zeigte uns das tolle Wahlergebnis. Nun werden wir fortsetzen, was begonnen wurde.“

Künftig Teiche für Edelkrebse und Grasfrösche

Die Arbeiten am Löwenteich haben begonnen, sind aber noch nicht erkennbar.. Foto: WupperverbandPressemitteilung der Technischen Betrieben Remscheid (TBR) und des Wupperverbandes

Mit ersten Vorarbeiten startete der Wupperverband gestern im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) die Arbeiten am Löwenteich  bzw. Heintjesmühlenbach in Wermelskirchen. In den kommenden Tagen wird der Wupperverband einen Vorteich vergrößern und vertiefen, der als Übergangsquartier für die Edelkrebse aus dem Löwenteich dienen soll. Außerdem wird der Wupperverband einen weiteren Teich anlegen. Dort sollen Grasfrösche einen Lebensraum finden. Diese Arbeiten dauern ca. drei bis vier Tage. Danach können die schützenswerten Edelkrebse, die seit einigen Jahren im Löwenteich leben und sich vermehren, über drei bis vier Wochen mit Reusen gefangen und in den Vorteich umgesiedelt werden. Damit auch die im Teich lebenden Fische in ein anderes Quartier umziehen können, wird der Wasserspiegel im Teich schrittweise gesenkt. Wenn Krebse und Fische in ihrem neuen Zuhause sind, kann der Löwenteich komplett entleert werden. Über die Wintermonate kann die bisherige Teichfläche dann komplett abtrocknen, damit im kommenden Jahr die Neugestaltung dieses Bereichs folgen kann.

Der Löwenteich ist ein Teich im Hauptschluss. Das bedeutet, der Heintjesmühlenbach wird durch ein Dammbauwerk gestaut. Für die Lebewesen oberhalb und unterhalb des Teichs ist der Bach nicht durchgängig. Aus Sicht des „Fließgewässers Bach“ beeinträchtigt der Teich die Wasserqualität. Da der Damm des Teichs nicht mehr standsicher ist, soll er geschlitzt und der Löwenteich abgesenkt werden. So kann der Heintjesmühlenbach in dem Bereich naturnah gestaltet werden. Für den Edelkrebs wird eine Stillwasserfläche geschaffen. Die Abstürze des alten Dammbauwerks bleiben als Bollwerk gegen den Signalkrebs stehen, damit der heimische Edelkrebs in seinem neuen Refugium geschützt ist. Fische und Kleinlebewesen können sich in dem neu gestalteten Bachabschnitt künftig ungehindert bewegen. Auch finden z. B. Libellen dort einen Lebensraum. (Siehe auch Waterbölles vom 12. April 2019: "Anglerclub wird Löwenteich wohl aufgeben müssen".)

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Frauen-Führung durch das Deutschen Röntgen-Museum. Für Samstag, 26. September, laden das Frauenbüro der Stadt Remscheid und das Deutsche Röntgen-Museum um 14.30 Uhr herzlich zur Frauen-Führung „Frauen. Technik. Wissenschaft.“ ins Deutsche Röntgen-Museum ein.  Dabei durchleuchtet Naturwissenschaftlerin und Museumspädagogin Birgit Dömling mit „weiblichem“ Blick die Geschichte der Röntgenstrahlen. Begeben Sie sich mit ihr auf die Spuren von Röntgenforscherinnen und –pionierinnen, ihrer Entdeckungen und Verdienste. Und weil Frauen weniger Lohn für ihre Erwerbsarbeit erhalten als Männer, zahlen sie bei dieser Führung auch 20 Prozent weniger Eintritt, nämlich 6,40 Euro statt der sonst üblichen acht Euro. Es gelten Anmelde- und Maskenpflicht. Coronabedingt findet die Führung ausschließlich im Schauarchiv statt. Nichtsdestotrotz wird auf die Entdeckung und die weitere Entwicklung der Röntgenstrahlen eingegangen. Vor oder nach der Führung besteht die Möglichkeit, das Museum mit einem Audioguide selbständig zu erkunden. Kontakt: Deutsches Röntgen-Museum, Schwelmer Str. 41, 42897 Remscheid, Tel. RS 163384.

 Gartenabfallsammlungen auf dem Schützenplatz.  Die dezentralen Grünabfallsammlungen in den einzelnen Stadtteilen können noch nicht stattfinden, weil die Einhaltung der Corona-bedingten Hygienevorschriften und Abstandsregelungen derzeit nur auf dem Wertstoffhof und auf dem Schützenplatz gewährleistet werden kann. Das betonte am 10. September im Haupt- und Finanzausschuss noch einmal Michael Zirngiebl, der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR).Die Öffnungszeiten für Grünabfall.

  • Wertstoffhof: montags, mittwochs, donnerstags, jeweils 8 bis 15:45 Uhr, dienstags 8 bis 17:45 Uhr und freitags 8 bis 13:45 Uhr. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bitten, die Nutzung des Wertstoffhofes auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.
  • Schützenplatz: samstags 9 bis 16 Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten dürfen an der Annahmestelle Schützenplatz keine Abfälle abgelagert werden.

Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, werden sowohl am Wertstoffhof wie auch samstags auf dem Schützenplatz ausnahmslos abgewiesen.

Ein besonderes Angebot für Schulklassen im Deutschen Röntgen-Museum. Nach den Herbstferien  bietet das Röntgen-Museum Schulklassen jeweils an Montagen in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mit der exklusiven und alleinigen Nutzung des Museums einen besonderen Service in Corona-Zeiten an. Da das Museum montags für die Allgemeinheit geschlossen ist, kann sich eine Schulklasse in dieser Zeit frei im Haus bewegen und das Museum mit den unterschiedlichen iPad Rallyes selber erkunden. Hierzu stehen folgende Biparcours-Entdeckertouren zur Verfügung:

  • Klassenstufe 3 und 4:  Reise durchs Museum mit Fritz
  • Klassenstufe 5 und 6:  Röntgen-Rätsel-Rallye Chamäleon
  • Klassenstufe 7 und 8:  Röntgen-Rätsel-Rallye Fische
  • Klassenstufe 9 und 10: Röntgen-Rätsel-Parcours

Zum Röntgen-Rätsel-Parcours kann auch noch das Praktikum zur Umweltradioaktivität im Schülerlabor RöLab gebucht werden. Für die Buchung ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Die allgemeinen Hygienebestimmungen des Museums müssen eingehalten werden. Das Museumsteam freuen uns auf Euren Besuch! Ansprechpartnerin: Birgit Dömling, Tel. RS 163408, E-Mail birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de.

Festakt zum Tag der Deutschen Einheit. Am 3. Oktober (11 Uhr) findet im Teo Otto Theater zum Tag der Deutschen Einheit der jährliche Festakt und ein Konzert der Bergischen Symphoniker statt. Der Eintritt ist selbstverständlich frei; auf Grund der momentan geltenden Regeln und Beschränkungen müssen aber Platzkarten mit Namen und Kontaktdaten der Besucher ausgegeben werden. Diese Karten können ab dem 15. September (10 Uhr) an der Theaterkasse des Teo Otto Theaters abgeholt werden. Pro Person werden zwei Karten ausgegeben, dabei muss der Name der Besucher angegeben werden.
Wir reservieren die Karten selbstverständlich auch eine Woche lang für unsere Kunden (maximal bis zum 2.10.). Wir bitten darum, dass alle Interessierten Ihre Karten bereits vorab bestellen und abholen. In unserem Webshop (theaterticket.remscheid.de) bieten wir ein kleines Kontingent an. Diese Karten sind ausschließlich zum Selbstausdrucken („Ticketdirect“) und bis maximal 2. Oktober erhältlich (sollte das Kontingent vorher ausverkauft sein, sind die Restkarten an der Theaterkasse erhältlich). Diese Einschränkungen dienen zur Organisation und der Einhaltung aller Hygieneauflagen, die in dieser Zeit für das Theater gelten und die eine Ansteckung vermeiden sollen. (Constanze Mandt)

Krebsberatung Remscheid im Gesundheitshaus. Ab sofort bietet die Krebsberatung Remscheid ihren unterstützenden Beratungsservice wieder in den Räumen des Gesundheitshauses, an der Hastener Straße 15, an. Selbstverständlich müssen aufgrund der noch nicht überstandenen Corona-Pandemie die derzeit gültigen Hygienevorschriften eingehalten werden. Mund-Nasen-Schutz, Schutzscheibe und entsprechender Abstand dienen auch hier der Sicherheit aller Beteiligten. Ratsuchende können für Dienstag- und Donnerstagvormittag unter der Rufnummer 0177 32 47 130 oder per E-Mail info@krebsberatungsolingen.de">info@krebsberatungsolingen.de einen Termin mit der Psychoonkologin vereinbaren. An Donnerstagen bietet das Team von 13 bis 15 Uhr zudem eine offene Sprechstunde an.

Pilzexkursion. Der Wald oberhalb der Eschbachtalsperre besteht zum einen aus Laubmischwald, in dem die Rotbuche dominiert, zum andern auch aus Nadelholzforst mit Fichten und vereinzelten Lärchen, Kiefern und Hemlocktannen. Dieses artenreiche Baumspektrum ermöglicht das Vorkommen vieler verschiedener Pilzarten, die wir auf unserer Tour untersuchen wollen. Wir werden Pilze auf Holz und auf dem Waldboden entdecken, sowie Arten, die als Mykorrhizapilze eine echte Lebensgemeinschaft mit bestimmten Baumarten eingehen. Ebenso werden wir essbare Pilze von ihren giftigen Doppelgängern unterscheiden. Exemplarisch werden wir auch den Gebrauch eines Bestimmungsbuchs üben. Fotografen werden auf ihre Kosten kommen. Kursleitung: Dr. Regina Thebud-Lassak. Bitte mitbringen: festes Schuhwerk, witterungsgerechte Bekleidung, Regenschutz, Taschenmesser, Körbchen oder Stoffbeutel, wenn vorhanden Lupe, Bestimmungsbuch, Fotoapparat. Termin: Samstag, 26. September, 14 bis 17 Uhr. Treffpunkt Wanderparkplatz an der Mebusmühle / Intzestraße / Ecke Wüstenhof in der Nähe der Haltestelle "Talsperre/Mebusmühle" der Buslinien 652 und 672. Entgelt: 15 Euro.

Kulturadressbuch für die Kulturregion Bergisches Land. Das neue Kulturadressbuch – Anmeldung unter  https://www.kultur-bergischesland.de/kulturwerkstatt/kulturadressbuch-anmeldung, Link zum Stöbern: https://www.kultur-bergischesland.de/service/kulturadressbuch – ist für alle bestimmt, die sich vernetzen oder informieren wollen, WER in der Region WAS WO macht: das Kulturadressbuch für die Kulturregion Bergisches Land verrät es. Wer auf sich und seine Arbeit im Kulturadressbuch aufmerksam machen möchte, kann seinen Eintrag in weniger als fünf Minuten erstellen.
Kulturschaffende, die einen Kooperationspartner für ein Projekt suchen, können sich dort schlau machen. Mit der Möglichkeit, nach Orten und/ oder Kultursparten zu sortieren, kommt der Suchende schnell zum Ziel. Oder einfach mal die lange Liste durchstöbern und sehen, was das Bergische Land an Kulturinstitutionen und –vereinen zu bieten hat. Aber zunächst muss sich das Kulturadressbuch erst einmal richtig füllen. Den fertigen Eintrag prüft das Koordinierungsbüro Bergisches Land, damit sich das Adressbuch nicht mit Fake-Eintragungen füllt und schaltet den Eintrag frei. Fertig! Und dann kann es losgehen mit dem Stöbern und vernetzen…

Ferienkurse im Deutschen Röntgen-Museum. Kurs 1: Blick ins Innere – Kurs für Kinder der Altersklasse 8 bis 10 am 12. bis 16. Oktober, 9 bis 12 Uhr. Die Kinder erhalten spannende Einblicke ins Körperinnere. Anhand von Modellen erarbeiten sie die Funktion unterschiedlicher Organe.
Kurs 2: Xperimente Kits – Kurs für Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 7 am 19. bis 23. Oktober, 9 bis 12 Uhr. Die Kinder erwarten unter anderem faszinierende Xperimente zu den Themen Magnetismus, Elektrostatik, Elektromagnetismus, Vakuum, Schwingungen und Wellen, sowie zum elektromagnetischen Spektrum. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Museums-Website https://roentgenmuseum.de/! Wie in den Sommerferien arbeitet das Museumsteam wieder mit dem Hygienekonzept fürs RöLab, das heißt Maskenpflicht – außer am Sitzplatz, Handhygiene, Mindestabstand, eingeschränkte Teilnehmerzahl und Teilnahme nur nach schriftlicher Voranmeldung unter birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de.

Workshop zum Gastspiel  der Company Illicite Bayonne im Teo Otto Theater. Der künstlerische Leiter Fábio Lopez leitet in der Zeit vom 19. – 22. Oktober zwei Workshops à 4 x 1:30 Stunden. Sollten es die Corona-Bedingungen zulassen, ist eine Präsentation der -Tim Rahmen der Aufführung der Company Illicite Bayonne am 24. Oktober  möglich.
Organisatorisches: Kostenbeitrag: 50 € pro Teilnehmer, inkl. Eintrittskarte zur Vorstellung am 24. Oktober.
Workshop 1: Mo – Do 15 bis 16:30 Uhr.
Workshop 2: Mo – Do 18.30 bis 20 Uhr.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf zwölf Teilnehmer pro Workshop. Dieser findet in englischer Sprache statt und ist auf Teilnehmer ausgelegt, die seit mindestens vier Jahre Tanztraining (bspw. klassisch, modern, Breakdance, …) oder eine Bewegungsportart mit musikalischem Hintergrund (bspw. rhythmische Sportgymnastik) ausüben. Anmeldungen (mit Kontaktdaten & Alter) unter E-Mail theater@remscheid.de">theater@remscheid.de oder Tel.  RS 163851 (Constanze Mandt)

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Wichtige Verhaltensregeln und ein Appell des OB

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit einer Videobotschaft zum aktuellen Anstieg der Infektionszahlen und zu den Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens hat sich heute Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an die Remscheiderinnen und Remscheider gewandt.

Eine Analyse der Remscheider Infektionszahlen macht deutlich, dass der Anstieg insbesondere auf reiserückkehrende Familienverbünde mit Kindern im Kita- und Schulalter zurückgeführt werden kann. Eine umfassende Informationskampagne hat zum Ziel, die reiserückkehrenden Familienverbünde – mit und ohne Migrationshintergrund – kurzfristig über das aktuelle Infektionsgeschehen und die hiermit verbundenen Risiken intensiv aufzuklären. Hierzu wird ein mehrsprachiges Anschreiben mit einfacher und klarer Ansprache zu Risiken und Verhaltensanforderungen ab heute über alle Kitas und Schulen sowie Vereine und Verbände an alle Eltern verteilt. Es hat nachstehenden Inhalt:

Warnung und Information des Corona-Krisenstabs und des Gesundheitsamtes

Das hochansteckende und gefährliche Corona- Virus (COVID 19) breitet sich weiter in Remscheid aus. Die 7-Tage-Inzidenz liegt mit 37,05 (gestern) so hoch wie noch nie. Und das bedeutet: Mindestens 37,05 Personen von 100.000 Menschen haben sich innerhalb der letzten 7 Tage in Remscheid mit dem Coronavirus angesteckt! Den Anstieg verursachen insbesondere reiserückkehrende Familienverbünde mit Kindern im Kita-und Schulalter. Die Kinder tragen die Infektionen in die Betreuungs- und Bildungseinrichtungen hinein.Allein in der vergangenen Woche mussten deswegen etliche Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte von drei Grundschulen und zwei weiterführende Schulen in häusliche Quarantäne geschickt werden. Eine Kita hat wegen Corona sogar vorerst geschlossen.Steigen die Infektionszahlen weiter, drohen uns wieder drastische Einschränkungen wie Schul- und Kitaschließungen. Das öffentliche Leben, Kultur und Sport – vieles steht dann möglicherweise wieder still! Deswegen gilt:

  • Wenn Sie oder Ihre Familienangehörigen Corona haben, müssen Sie das dem Remscheider Gesundheitsamt melden! Tel. RS 163555 von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr!
  • Beim Auftreten von Erkältungsbeschwerden bleiben Sie und Ihre Kinder unbedingt zu Hause und informieren Ihren Hausarzt telefonisch! Er berät Sie, wie es weitergeht!
  • Reisen Sie nicht in Risikogebiete!
  • Meiden Sie größere Familienfeiern, geselliges Beisammensein und größere religiöse Zusammenkünfte!
  • Halten Sie in Geschäften, Kultureinrichtungen, Teestuben, Kaffees oder unterwegs mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen! Vor allem, wenn diese offensichtlich Husten oder Schnupfen haben und tragen Sie konsequent einen Mund-Nasen-Schutz!
  • Verzichten Sie auf Umarmungen oder Händeschütteln mit Personen, die nicht in Ihrem Haushalt leben. Meiden Sie auf jeden Fall den Kontakt mit erkrankten Personen!
  •  Lüften Sie ausreichend und regelmäßig die genutzten Räume!
  • Erledigen Sie Ihre Einkäufe nicht zu Stoßzeiten!
  • Waschen Sie sich sorgfältig und regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife! Mindestens 20 Sekunden!

Uns allen muss klar sein: Wer gegen Hygieneregeln verstößt, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen! Und: Wer wegen Corona in häusliche Quarantäne muss und sich nicht daran hält, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Lassen Sie uns alle aktiv dazu beitragen, drastischere Maßnahmen in Remscheid zu verhindern!

 

Interview zum heutigen Welt-Alzheimertag

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Ältere Menschen werden vergesslich. Das war schon immer so. Aber oft steckt dahinter eine durchaus ernst zu nehmende Erkrankung. Seit 1994 wird am 21. September in besondere Weise auf die „Alzheimer“-Krankheit hingewiesen. Lejla Causevic, Leitende Oberärztin der Abteilung Innere Medizin/Geriatrie in der Sana Fabricius-Klinik Remscheid, klärt im Interview auf getreu dem Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages: „Demenz – wir müssen reden!“

Frau Causevic, warum muss darüber gesprochen werden?

Causevic: Vielfach werden Anzeichen von Alzheimer beziehungsweise Demenz auf die leichte Schulter genommen, insbesondere von Angehörigen. Sie wollen sich oftmals nicht eingestehen, dass die Mutter oder der Vater an einer ernsthaften Erkrankung leidet. „Alte Menschen werden halt vergesslich“ ist dann oft die Einstellung dazu. Über die Krankheit zu reden, offen zu sein, hilft, sie zu akzeptieren und auch im eigenen Umfeld festzustellen, dass man nicht alleine dasteht. Betroffenen muss das Gefühl gegeben werden, dass sie immer noch dazu gehören, dass sie weiter ernst genommen und geliebt werden. Darum muss über die „Krankheit des Vergessens“, wie sie früher auch genannt wurde, gesprochen werden.

Sie sprachen gerade von Alzheimer und von Demenz. Wo liegt der Unterschied?

Causevic: Die beiden Begriffe werden häufig gleich gesetzt. Aber unter dem Oberbegriff Demenz werden über 50 unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst, von denen Alzheimer, auch Alzheimer-Demenz oder Morbus Alzheimer genannt, das mit rund zwei Dritteln der Fälle häufigste ist.

Was weiß man heute über Alzheimer? Wo kommt der Name überhaupt her?

Causevic: Die Erkrankung ist nach ihrem Entdecker, dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer, benannt. 1906 verstarb eine mit 56 Jahren noch junge Patientin von ihm, die er zuvor als auffallend verwirrt und vergesslich beschrieben hatte. So etwas kannte man bis dahin nur von älteren Patienten, deren Symptome bis dahin unter anderem „Altersblödsinn“ genannt wurden. Bei der Obduktion stellte er eine geschrumpfte Hirnrinde und Eiweißablagerungen zwischen den Nervenzellen fest. Die genauen Ursachen dafür kennt man bis heute nicht und forscht weiter daran. Aber Fakt ist, dass die Eiweißablagerungen die Kommunikation zwischen den Nervenzellen stören und damit für den Abbau der Gehirnleistung sorgen. Betroffene bemerken oft eine zunehmende Vergesslichkeit oder Probleme mit der Orientierung, der Sprache oder Wahrnehmung.

Und wie kann die Medizin helfen?

Causevic: Leider lässt sich Alzheimer derzeit noch nicht vollständig heilen. Aber sowohl mit Medikamenten wie auch mit nicht-medikamentösen Therapien lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Auch vorbeugend kann man tätig werden, indem man einen gesunden und aktiven Lebensstil pflegt – wenngleich auch das keine Garantie ist. Wichtig ist allerdings auch, dass nicht jedes Anzeigen von Vergesslichkeit oder Schusseligkeit gleich auf eine Demenzerkrankung hindeuten muss. Die Diagnose dazu kann nur ein Arzt treffen. Aber das Internet, beispielsweise die Seiten der Alzheimer Forschung Initiative, bietet an mehreren Stellen Fragebögen, mit denen ein erster Selbsttest möglich ist. Sollte es hier zu Auffälligkeiten kommen, ist unbedingt ein Arzt für die weitere Abklärung aufzusuchen.

Wenn Alzheimer, oder Demenz allgemein, nicht geheilt werden kann, warum sollte man dann überhaupt frühzeitig einen Test machen? Die meisten Menschen fühlen sich ja nicht krank…

Causevic: Die derzeit zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten wirken in einem frühen Stadium der Erkrankung am besten. Je früher also Alzheimer oder andere demenzielle Erkrankungen erkannt werden, desto eher kann die Medizin mit der individuellen Therapie helfen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und noch einige Jahre länger für eine gute Lebensqualität zu sorgen. Außerdem kann eine nicht entdeckte Demenz zu Komplikationen auch bei einfachen anderen Erkrankungen aber insbesondere im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt sorgen.

Selbst betroffen zu sein ist aber nur eine Seite der Medaille. Auch für Angehörige ist die Krankheit eine Belastung. Wie wird diesen geholfen?

Causevic: Es gibt einige Beratungsangebote für pflegende Angehörige, damit diese sich zurechtfinden können. Auch werden immer wieder Kurse angeboten, die sich mit der Pflege zuhause direkt auseinandersetzen. In der Sana Fabricius-Klinik ist dafür unter anderem die familiale Pflege unter Leitung von Marina Heinze-Salsedo ansprechbar. Auch für die Erkrankten selbst ist das geregelte und strukturierte häusliche Umfeld einer der wichtigsten Faktoren und kommt eigentlich noch vor der medizinischen Betreuung. Auch dafür bekommen Angehörige Tipps und Hilfen von verschiedenen Einrichtungen. (Stefan Mülders)

THW macht Bahnstrecke wieder frei

Pressemitteilung des Technischen Hilfswerks, Ortsverband (OV) Remscheid

Beim Abschleppen einer historischen E-Lok der Baureihe 103 löste sich am vergangenen Freitag eine Stange aus deren Untergestell und verkeilte sich am Bahnübergang Schnittert am Casperbroicher Weg in unmittelbarer Nähe des Solinger Hauptbahnhofs. Durch diesen Vorfall schleifte das Gespann Teile des Bahnübergangs mit und entgleiste schließlich. Teile des beschädigten Bahnübergangs mussten in der Nacht zu Sonntag durch das Technische Hilfswerk (THW) entfernt werden. Nach dem die Bahnstrecke ab 2.40 Uhr vollständig gesperrt worden war und durch das Technische Hilfswerk Ortsverband (OV) Solingen ausgeleuchtet wurde, konnten die THW Ortsverbände Solingen und Remscheid gemeinsam die Strecke räumen. Mit der Rettungsspinne, einem Schreitbagger des OV Remscheid für schwere Bergung wurden die eiserne Platten des Bahnübergangs angehoben und neben dem Gleisbett abgelegt. Damit ein Arbeitszug der Deutschen Bahn (DB) die Teile aufnehmen kann, wurden sie von THW-Helfern mit Motortrennschleifern zerkleinert. Am Sonntag gegen 4 Uhr wurde die Bahnstrecke durch das Notfallmanagement der DB wieder freigegeben und der Einsatz erfolgreich beendet.

Zunächst hatte die Fachleute des THW bereits am Samstagmittag versucht, die Gleise wieder instand zu setzten. Dies hatte aber erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr, so dass die Arbeiten auf die Nacht verschoben wurden. (Florian Berger, Oliver Mugalla)

Dringender Rat von Krisenstab und Gesundheitsamt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Entwicklung der Zahlen zur aktuellen Gesundheitslage zeigen weiter einen Anstieg von Corona-Infektionen im Stadtgebiet Remscheid. Allein von Freitag bis heute sind 13 Personen zusätzlich erkrankt. Die heutige 7-Tage-Inzidenz liegt mit einem Wert von 37,05 über der ersten Eingriffsschwelle der aktuellen CoronaSchVO. Der Erlass fordert seit dem 1. September ein, dass die betroffene Kommune, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens abstimmen und umsetzen muss, wenn die 7-Tages-Inzidenz eines Kreis oder einer kreisfreie Stadt über dem Wert von 35 liegt. Einen Kontakt zum Lagezentrum Gesundheit hat es bereits gegeben. Es geht jetzt darum, in enger Abstimmung lokal gegen die Ausbreitung des Virus vorzugehen, indem passend zur Analyse der Fallzahlen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen werden.

Eine Analyse der Remscheider Zahlen macht deutlich, dass der Anstieg insbesondere auf reiserückkehrende Familienverbünde mit Kindern im Kita- und Schulalter zurückgeführt werden kann. Die Kinder tragen die Infektionen in die Betreuungs- und Bildungseinrichtungen hinein. Aus diesem Grund hat der Remscheider Krisenstab im ersten Schritt ein umfassendes Informationspaket beschlossen, das geeignet ist, nochmals verstärkt zielgruppenorientiert auf die Gesundheitsrisiken, Verhaltensempfehlungen, Quarantänenotwendigkeiten und Ahndungsmöglichkeiten bei Verstößen aufzuklären. Adressaten dieser mehrsprachig angelegten Kommunikationsoffensive werden unter anderem die Schulen, Kitas, Sportvereine, Kirchen, Vereine und Institutionen mit dem Ziel sein, eine möglichst umfassende Elternschaft passgenau zu erreichen. Über diese Offensive wird in den kommenden Tagen weiter informiert. Über weitere Maßnahmen wie eine stadtweite Maskenempfehlung in der Öffentlichkeit oder die gezielte Intensivierung der Corona-Schutz-Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst wird der Krisenstab zu Wochenbeginn entscheiden.

Die aktuelle Gesundheitslage für das Wochenende 19./20. September

Anzahl der Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden:
19.09.2020 = 60 (+11 Neuinfektionen; 2 Personen wurde von vorgestern auf gestern aus der häuslichen Quarantäne entlassen)
20.09.2020 = 62 (+2 Neuinfektionen; 0 Personen wurden von gestern auf heute aus der häuslichen Quarantäne entlassen)

Nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie in Verdacht stehen, sich angesteckt zu haben:
19.09.2020 = 300
20.09.2020 = 306

Anzahl der Reiserückkehrenden aus unterschiedlichen Risikogebieten in gesetzlicher Quarantäne, die im Regelfall einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise umfasst:
19.09.2020 = 4
20.09.2020 = 4

7-Tage-Inzidenz:
Die 7-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Menschen in einer bestimmten Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, und zwar bezogen auf jeweils 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner dieser Region. Die 7-Tage-Inzidenz wird berechnet, indem man die Neuinfektionen der letzten sieben Tage durch die Bewohnerzahl Remscheids (aktueller Basiswert ist 113.350) teilt und mit dem Faktor 100.000 multipliziert.
Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mit 7-Tage-Inzidenz:
20.09.2020 = 34, Inzidenz 37,05 (19.09.20202 = 36,17)

Insgesamt positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider:
19.09.2020 = 426; von den 426 Personen sind 366 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 348 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben.
20.09.2020 = 428; von den 428 Personen sind 366 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 348 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben.

Stationäre Versorgung von COVID-19 erkrankten Personen in Remscheid:
Es befinden sich in Remscheid aktuell 4 an COVID-19 erkrankte Personen in stationärer Behandlung – davon 0 Personen auf der Intensivstation, Stand 18. September.

75 Kinder in zwei weiteren Schulen in Quarantäne

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An der Gemeinschaftsgrundschule Kremenholl gibt es seit gestern (19.9.) zwei positiv getestete Kinder aus gleichem Familienverbund. Eines besucht die Klasse 1B, das andere ist Mitglied der Klasse 4A. Beide Kinder sind symptomfrei. Sie wurden am Freitag, 18. September, auf das Coronavirus getestet, nachdem das Virus bei einem Familienmitglied festgestellt worden war. Beide Kinder haben zuletzt am Mittwoch, 16. September, ihre Klassen besucht. Das jüngere Schulkind hat zudem am selben Tag an einer kleinen Lerngruppe, gemischt aus den Klassen 1A und 1B, teilgenommen. Aus diesem Grund werden insgesamt 51 Kinder der Klassen 1B und 4A sowie die Kinder, die sich aus der Klasse 1A an der Lerngruppe beteiligt haben, bis einschließlich Mittwoch, 30. September, in häusliche Quarantäne geschickt. Vor Quarantäneende wird sie das Gesundheitsamt auf Covid-19 testen. Sieben Lehrkräfte haben am 16. September Kontakt zu den Kindern gehabt. Für fünf von ihnen ist die häusliche Quarantäne bereits angeordnet. Ob zwei nicht in Remscheid lebende Lehrkräfte gleichfalls in häusliche Quarantäne gehen, entscheidet das Gesundheitsamt des jeweiligen Wohnortes.

Gestern (19.9.) wurde außerdem die Coronainfektion einer Kindes bekannt, das die Klasse 3b der GGS Freiherr-vom-Stein besucht. Es wurde am Freitag, 18. September, symptomfrei im Rahmen einer Umfelduntersuchung auf das Coronavirus getestet Es gehört nicht demselben Familienverbund an, aus dem die an der GGS Kremenholl infizierten Kinder stammen. Das Kind hat zuletzt am Freitag, 18. September, am Unterricht teilgenommen. In der Folge gilt für alle 24 Schülerinnen und Schüler der Grundschulklasse 3b häusliche Quarantäne bis Freitag, 2. Oktober. Auch sie werden abschließend vom örtlichen Gesundheitsamt abgestrichen. Gleiches gilt für fünf Lehrkräfte, die zuletzt am 18. September die Klasse unterrichtet haben. Ob zwei weitere in häusliche Quarantäne gehen, entscheidet das Gesundheitsamt des jeweiligen Wohnortes.

Jetzt die Weichen auf Weiterbildung stellen

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirk Remscheid

Die Remscheider SPD begrüßt die verlängerte Zahlung des Kurzarbeitergeldes auf bis zu 24 Monate durch das Beschäftigungssicherungsgesetz und weist auf die Förderung von Weiterbildung in diesem Zeitraum hin. „Das ist das richtige Signal in die richtige Richtung. Die Kurzarbeit ist eine Erfolgsgeschichte ‚made in Germany‘. Mit ihr konnten in den vergangenen Monaten mehrere Millionen Beschäftigungsverhältnisse gesichert und soziale Verwerfungen vermieden werden!“, betont die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp.  Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten während der Kurzarbeit berufliche Weiterbildung ermöglichen, bekommen die Sozialversicherungsbeiträge zur Hälfte erstattet. „Im Rahmen eines Gesprächs mit Betriebsräten Anfang September haben wir mit Hubertus Heil auch über diesen Punkt gesprochen. Das Bergische Städtedreieck und insbesondere Remscheid als Stadt mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Arbeitsplätzen in der Produktion ist mit der Herausforderung eines stetigen Strukturwandels konfrontiert. Weiterbildung und Qualifizierung sind notwendig, damit unsere Arbeitnehmer*innen den Anschluss nicht verpassen,“ so der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. Krupp und Wolf appellieren an die Remscheider Unternehmen, die Möglichkeiten Weiterbildung in der Kurzarbeit zu fördern, intensiv zu nutzen.