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Lenneper/Neuenkamper Ampeln schwer beschädigt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am gestern Nachmittag ereignete sich an der Ampelanlage Lenneper Straße / Neuenkamper Straße ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Durch den Kran eines Lkw wurden die Drahtseile, an dem die Signale für die Ampel über der Lenneper Straße befestigt sind, heruntergerissen und dabei auch noch ein Ampelmast abgeknickt. Zum Glück hatten zu dem Unglückszeitpunkt die meisten Fahrzeuge und Fußgänger Rot, so dass nur ein Pkw beschädigt und keine Personen verletzt wurden.

Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) sicherten in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr die Unfallstelle ab und entfernten die zahlreichen beschädigten Teile der Ampelanlage von der Fahrbahn. Auch musste der abgeknickte und quer über die Lenneper Straße liegende Ampelmast abgesägt werden. Allein die Mitarbeiter der TBR waren hierzu bis 19 Uhr im Einsatz. Heute Vormittag wurde die Unfallstelle dann (als Notmaßnahme) in Zusammenarbeit mit dem Straßenverkehrsamt abgesichert; hierzu wurden die notwendigen Sperrungen aufgestellt mit entspr. Einschränkungen für die Autofahrer.

Da die Ampelanlage auf Grund der schweren Beschädigungen bis ca. in der nächsten Woche ausbleiben muss, gelten bis dahin folgende Einschränkungen:

  • Von der Neuenkamper Straße in Fahrtrichtung Lennep ist einer der zwei Fahrstreifen gesperrt.
  • Das Linksabbiegen von der Lenneper Straße aus Richtung Zentralpunkt in Fahrtrichtung Innenstadt ist nicht möglich.

Die Verkehrsteilnehmer werden um eine erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Corona: Sozialschutz-Paket ist beschlossene Sache

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Bundeskabinett hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog beschlossen, der im Eilverfahren vom Bundestag (25.3.2020) und vom Bundesrat (heute) verabschiedet wurde. Damit werden die Weichen gestellt, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzufedern. Das „Sozialschutz-Paket“ enthält eine Vielzahl von Maßnahmen

  • zur Konjunkturstabilisierung/zum Strukturerhalt in der Wirtschaft

o Soforthilfe für Kleinunternehmer und Selbstständige
o Einrichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds
o befristete Anpassung der Zeitgrenzen für geringfügige Beschäftigung in der Landwirtschaft
o Anpassungen im Insolvenzrechts
zur sozialen Absicherung einzelner Personengruppen
o verbessertes Krisen-Kurzarbeitergeld
o vereinfachter Zugang zu Transferleistungen (Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) und Sozialhilfe sowie Grundsicherung für Ältere und bei Erwerbsminderung (SGB XII))

  • zur Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens

o Finanzhilfen für Krankenhäuser
o befristete Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen für Rentner
o Verordnungsermächtigung zur Regelung befristeter Ausnahmen zum Arbeitszeitgesetz
o Einsatz der Sozialen Dienste in der Corona-Hilfe

Detaillierte Informationen stehen auf verschiedenen Webseiten bereit. Besonders zu empfehlen sind die Webseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesrates (Newsletter kompakt) und wegen der Soforthilfen an Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige die Webseite des Wirtschaftsministeriums NRW: https://www.bmas.de, https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/bundesrat-kompakt-node.html, https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020.

Wichtige Info für Monatswertkarten März und April

Pressemitteilung der Stadtwerke

Die besonderen Situation durch das Corona-Virus erfordern beim Kauf von Monatswertmarken eine besondere Kulanzregelung für Kunden, denn die Schließung des MobilCenters, der vermehrt eingeschränkte Betrieb von Vorverkaufsstellen und das Bestreben nach Minimierung von Menschenansammlungen, die beim Monatswechsel und dem Kauf der neuen Wertmarke unumgänglich sind, haben dazu geführt, dass wir uns in Abstimmung mit dem VRR für folgende Regelung für die Monatswertmarken März und April geeinigt haben:

  1. Monatswertmarken des Monats März 2020 können bis zum 3. Werktag im April 2020 (bis zum 3.4.20) ihre Gültigkeit behalten. Wertmarken für den Monat April 2020 können bereits am 3. letzten Werktag des Monats März 2020 (ab Sa, 28.3.) zur Fahrt genutzt werden.
  2. Trägerkarten von YoungTicketPLUS und SozialTickets, die am 31.3. ablaufen, akzeptieren wir zunächst bis Ende April 2020.

Earth Hour: Morgen gehen die Lichter aus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Samstag, 28. März, gehen von 20.30 bis 21.30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. Während der Earth Hour werden unzählige Privatpersonen zuhause die Lampen ausknipsen als Zeichen für den Klimaschutz – auch in Remscheid! Die Earth Hour ist eine symbolische Aktion, die zum Nachdenken anregen soll – weit über die 60 Minuten hinaus. Schließlich geht kann Klimaschutz an 365 Tagen im Jahr gelebt werden. Es kommt auf den Beitrag jedes Einzelnen an – und sei der Beitrag noch so klein. Dauerhafter Klimaschutz ist notwendig um die bereits jetzt absehbaren Folgen des Klimawandels zu mildern.

Die Beleuchtung von bekannten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten wird am Aktionstag ausgeschaltet. Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Handwerk sind ebenfalls aufgerufen, eine Stunde auf Beleuchtung – bei Büro- und Geschäftsgebäuden und privat zu Hause – zu verzichten. In Remscheid sind sicherlich viele Gebäude ohne Beleuchtung in der Aktionsstunde! Diese Mitglieder und Partner der Klima-Allianz Remscheid e.V. machen mit:

  • Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, Konrad-Adenauer-Str. 21
  • Rathaus Remscheid, Theodor-Heuss-Platz 1
  • Stadtsparkasse Remscheid, Alleestr. 76-88
  • Stadtverwaltung, Dienstleistungszentrum, Elberfelder Str. 32-36
  • Teo Otto Theater, Konrad-Adenauer-Str. 31
  • Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Remscheid, Alleestr. 32
  • Volksbank im Bergischen Land, Hauptverwaltung Tenter Weg 1-3 und 24 Filialen
  • Zentralbibliothek / Kommunales Bildungszentrum, Scharffstr. 4-6

Die Aktion will auf die Bedrohung der weltweiten Artenvielfalt durch den Klimawandel aufmerksam machen, und dass mit deren Verlust auch die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet sind. Die Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum vierzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. In den darauffolgenden Jahren breitete sie sich über die gesamte Welt aus. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 398 im vergangenen Jahr.

Die Klima-Allianz Remscheid e.V. bewirbt in Remscheid die Earth Hour. Tipps zum Energie sparen und Klimaschutz finden sich auf der Homepage der Allianz: www.klima-allianz-remscheid.de.

Corona: Schüler der MKS erhalten Unterricht digital

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Die Schülerinnen und Schüler der MKS erhalten ab sofort ihren Unterricht digital – per Videochat und Gruppenkonferenz. Der Musik- und Kunstunterrichtwird so für viele Menschen ein wichtiger Part in der Wochengestaltung. Natürlich ist es ein spannender Prozess für alle Beteiligten, und nicht alle Angebote sind problemlos umsetzbar – einige Ausfälle wird es wohl geben. Dennoch sind wir uns sicher: Gemeinsam packen wir das! Alle MKS-Schülerinnen und Schüler werden über ihre Lehrkräfte informiert. Das Team hatte sich intensiv und schnell mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens auseinander gesetzt. Nach einer Woche Vorbereitung steht nun fest: Es funktioniert! , nachdem deutlich geworden war, dass die Corona-Krise die Schließung der kulturellen Einrichtungen der Stadt bedingt. Nach einer Woche Vorbereitung konnte der Digitalunterricht beginnen.

In vier Tagen mehr als 280.000 Euro für Künstler

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Künstlerinnen und Künstler, die wegen der Corona-Pandemie Einnahmeausfälle haben, werden durch ein Sofortprogramm des Landes unterstützt, erklärte das Ministerium für Kultur und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen am 20. März. Die Bearbeitung der Anträge ist Aufgabe der Bezirksregierungen. In den ersten vier Tagen hat die Bezirksregierung Düsseldorf bereits 282.000 Euro für Künstlerinnen und Künstler bewilligt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zuständigen Dezernats setzen alles daran, die per Mail eingehenden Formulare so schnell wie möglich zu bearbeiten, denn für viele der Antragstellenden geht es um die Existenz. In den ersten vier Tagen sind bereits rund 2500 Anträge bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingegangen. Inzwischen sind es pro Tag etwa 400. „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dieser Ausnahmesituation den Herausforderungen mit großem Engagement begegnen. So tragen wir als Bezirksregierung dazu bei, die Krise zu meistern“, sagt Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher.

In erster Linie sollen von den landesweit insgesamt zur Verfügung stehenden fünf Millionen Euro Kunstschaffende profitieren, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie können eine Einmalzahlung von bis zu 2.000 Euro erhalten. Es handelt sich nicht um einen Kredit, die Mittel müssen also nicht zurückgezahlt werden. Ausführliche Informationen, Fragen und Antworten zum Sofortprogramm sowie weitere Unterstützungsmöglichkeiten finden Künstlerinnen und Künstler auf den Internetseiten des Ministeriums für Kultur und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen unter https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus.

Corona-Pandemie macht an keiner Grenze halt

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Die Remscheider SPD unterstützt eine Spendenaktion für den Aufbau eines Feldhospitals in der vom Corona-Virus stark gebeutelten norditalienischen Provinz Bergamo (eine dreiviertel Stunde östlich von Mailand); sie ist von der Corona-Pandemie mit am stärksten betroffen. Bilder von Lastkraftwagen der italienischen Armee, die Särge mit Verstorbenen zu Krematorien in andere Provinzen Italiens abtransportieren mussten, haben in der vergangenen Woche über die Medien auch in Deutschland für Betroffenheit gesorgt. „Die Szenen in Bergamo sind einfach nur schrecklich. Wir können froh und dankbar sein, dass es uns in Remscheid in Bezug auf die Ausbreitung der Krankheit bis jetzt weniger hart getroffen hat, auch wenn die Lage auch hier immer noch größte Vorsichtsmaßnahmen bedarf. Umso mehr gilt es nun denen zu helfen, die es gerade dringend brauchen.“ sagt die stellv. Vorsitzende der Remscheider SPD, Stefanie Bluth.

Die Lage in Norditalien, insbesondere in den Regionen Lombardei (Mailand), Emilia-Romagna und Veneto (Venedig) ist dramatisch. In der Zwischenzeit haben mit Sachsen und Bayern die ersten Bundesländer Intensivpatienten aus Norditalien aufgenommen, weil das Gesundheitssystem in Italien zu implodieren droht. „Das sind erste wichtige Zeichen der Solidarität über Ländergrenzen hinweg, die wir sehr begrüßen!“ meint die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp.

 In Bergamo ist der Aufbau eines Feldhospitals in Planung. Dieses Feldhospital ist dringend notwendig, weil die Krankhäuser in Bergamo und Umgebung die hohe Anzahl an Patienten nicht mehr aufnehmen können. Das in Bergamo in Planung befindliche Feldhospital wird das größte seiner Art in Europa sein. Hier werden Ärzte und medizinisches Personal aus ganz Italien sowie aus mehreren Ländern arbeiten. „Der Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD möchte, in guter sozialdemokratischer Tradition, Solidarität mit den Menschen in dieser Region Italiens zeigen, wo insbesondere viele Seniorinnen und Senioren zu den Opfern dieses hochgefährlichen Virus werden.“ betont der Geschäftsführer der Remscheider SPD, Antonio Scarpino, der in den vergangenen sechs Monaten mehrere Male in Bergamo war.

Die Schwesterpartei der SPD in Bergamo und Umgebung, die ‚Partido democratico‘, hat eine Spendenaktion unter den eigenen Mitgliedern gestartet und sammelt bis zum 5. April Spenden für den Aufbau des Feldhospitals. Christine Krupp: „Der Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD möchte die Menschen in Bergamo unterstützen und ruft die eigene Mitgliedschaft dazu auf, für die Realisierung des Feldhospitals Geld zu spenden. „Wir möchten mit der Beteiligung an der Spendenaktion unserer italienischen Schwessoterpartei ein kleines Zeichen für internationale Solidarität setzen. Jeder Betrag hilft!“, betont die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp. (Kontoinhaber: PARTITO DEMOCRATICO, IBAN: IT84 S0 3111 1110 8000 000 0002 58, Verwendungszweck: Donazione a Favore dell’Ospedale“ – „Solidarietà da Remscheid“.)

“ Unter dem nachfolgenden Link auf der Internetpräsenz des ‚Partito democratico‘ von Bergamo und Umgebung gibt es Informationen zu dieser Aktion: https://pdbergamo.it/2020/03/22/il-pd-bergamasco-raccoglie-fondi-per-lospedale-da-campo/. „Das Corona-Virus macht vor keinen Ländergrenzen halt und hat uns in aller Dramatik vor Augen geführt, dass kein Land allein mit dieser enormen Herausforderung fertig werden kann.  Die aktuelle Pandemie hat gezeigt, dass Solidarität mehr denn je gebraucht wird – innerhalb unseres Landes wie über Ländergrenzen hinweg.“ unterstreicht der stellv. Vorsitzende der Remscheider SPD, Ralf Gassen.

 

Telefonische Beratungen bleiben bestehen

Pressemitteilung von pro familia Remscheid

Aufgrund der besonderen Maßnahmen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie bundesweit ergriffen werden, wird den Menschen Außerordentliches zugemutet. Unsicherheit und ein Gefühl von Ohnmacht können bedrängende Gefühle auslösen oder verstärken. Wenn soziale Kontakte fehlen und Isolation notwendig ist, kann dies zu einer situationsbedingten, vorübergehenden depressiven Verstimmung führen. Dies betrifft nicht nur psychisch erkrankte Menschen. Doch an wen soll sich ein „gesunder“ Mensch, der sich von den Stressoren der Pandemie hoch belastet fühlt, wenden? Niedergelassene Psychotherapeut*innen haben zurzeit kaum freie Kapazitäten. Die ausgebildeten Fachkräfte der pro familia Beratungsstelle Remscheid bieten besorgten Menschen in der aktuellen Krisenlage telefonische Beratung an. Unser Ziel ist es, zeitnah und professionell zu entlasten. Unverändert stehen wir für Beratungen im Schwangerschaftskonflikt zur Verfügung. Für Fragen zu sozialrechtlichen Themen wie z.B. Elterngeld (+), Elternzeit und/oder bei Fragen zu finanziellen Hilfen in der aktuellen Situation hat unsere Sozialarbeiterin ihre Telefonsprechstunde ausgeweitet. Die genauen Zeiten können Sie der Homepage www.profamilia.de/remscheid entnehmen. Zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns in jedem Fall ausschließlich telefonisch unter Tel. RS 973303 (Mo – Do: 9 bis 13 Uhr).

Gesundheit der 800 Bau-Beschäftigten geht vor

Pressemitteilung der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Bezirksverband Düsseldorf

Die Republik geht ins Home-Office, aber auf Baustellen laufen viele Arbeiten weiter: Trotz drastischer Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie arbeitet die Baubranche in Remscheid mit einem Großteil ihrer Kapazität weiter. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU hin – und dankt den 800 Bau-Beschäftigten in der Stadt für ihren Einsatz. „Viele haben in den letzten Tagen zugepackt und machen das auch weiterhin. Natürlich trifft Corona auch den Bau hart. Das Abstandhalten macht die Hand-in-Hand-Arbeit nicht leichter, ist aber ein Muss. Trotzdem zeigt sich die Bauwirtschaft bislang insgesamt deutlich immuner gegen die Krise als viele andere Branchen“, betont Uwe Orlob von der IG BAU Düsseldorf.

Damit leisteten die Beschäftigten einen entscheidenden Beitrag zur Stützung der regionalen Wirtschaft. „Es sind die Maurer und Zimmerleute, die Landschaftsgärtner, die Dachdecker und Straßenbauer. Und vor allem auch die, die für den Nachschub auf dem Bau sorgen: die Beschäftigten der Baustoff-Industrie. Sie alle halten einen zentralen Wirtschaftszweig in Remscheid am Laufen. Denn wer auch in der Krise für mehr Wohnraum und funktionierende Straßen sorgt, der baut mit seinem Job ein Stück an der Zukunft. Damit leisten Bauleute einen enorm wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Es ist Zeit, ihnen dafür einfach auch mal ‚Danke!‘ zu sagen“, so Orlob.

Zugleich appelliert der Gewerkschafter an die Arbeitgeber, die strikte Einhaltung der Hygieneregeln sicherzustellen. Große Frühstücksrunden im Baucontainer seien aktuell ebenso tabu wie die Fahrt im vollbesetzten Bulli zur Baustelle. Jede Baufirma müsse hier ihren eigenen Pandemie-Plan erstellen.

„Gesundheit steht an oberster Stelle. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss unbedingt eingehalten werden – besser ist eine ganze Zollstocklänge: also 2 Meter. Das gilt für alle Bürger – und das muss auch auf dem Bau gelten. Sollte das bei speziellen Arbeiten nicht gehen, muss der Chef spätestens dann auch Masken und Schutzhandschuhe bereitstellen. All das heißt, dass sich Gewohnheiten ändern müssen. Es darf nicht alles 08/15 weiterlaufen. Viele Handgriffe, viele Sachen, die ‚schon immer so waren‘, gehen jetzt nicht mehr. Arbeitsabläufe müssen sich ändern. Der Schutz der Beschäftigten hat oberste Priorität. Missachtet der Chef das, müssen sich die Mitarbeiter zur Wehr setzen. Dabei hilft die Gewerkschaft“, macht Orlob deutlich. Mehr Infos für Beschäftigte zur Arbeit in Corona-Zeiten: www.igbau.de.

Corona: Zahl der Infizierten steigt weiter

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach heutigem Stand sind 41 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 41 Personen wurden elf Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. Eine Person befindet sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung (nicht intensivpflichtig). 304 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Kleingärten schließen für die Öffentlichkeit

Pressemitteilung der Stadt Remscheid 

In den rund dreißig öffentlich zugänglichen Kleingartenanlagen im Remscheider Stadtgebiet wird der Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Abstimmung mit dem Remscheider Kleingartenverband e.V. als Dachverband der örtlichen Kleingartenvereine die öffentliche Zugänglichkeit kurzfristig und bis auf weiteres einschränken. Das bedeutet, dass die einzelnen Parzellenpächter als Zugangsberechtigte mit ihren jeweiligen Torschlüsseln selbstverständlich weiter Zugang zu den Anlagen und zu ihren Parzellen während der üblichen Öffnungszeiten und unter Beachtung der Personen- und Abstandsregel der Corona-Lage haben, aber nicht die Öffentlichkeit. Die örtlichen Kleingartenvereine regeln in eigener Verantwortung die Schließung der Eingangstore. Der TBR-Geschäftsbereich Grünflächen, Friedhöfe und Forstwirtschaft wird die Einhaltung dieser Regeln in enger Abstimmung mit dem Dachverband sowie seinen angeschlossenen Kleinvereinen regelmäßig kontrollieren.

Dem Publikum Kunst und Kultur frei Hause geliefert

Pressemitteilung der Veranstaltungsplattform Remscheid-Live.de

Kaum ein Bereich war so früh und so dramatisch von der Corona-Krise betroffen wie Kunst und Kultur. Theater und Clubs haben geschlossen. Kinos, Museen und Galerien ebenfalls. Eine komplette Branche hat innerhalb von Tagen nahezu alle Möglichkeiten verloren Einnahmen zu erwirtschaften. Das hat nicht nur kurzfristige, sondern auch langfristige Auswirkungen: Vieles, das über die Jahre aufgebaut wurde und gewachsen ist, ist akut in seiner Existenz bedroht.
Doch die Not macht erfinderisch. So sind in den vergangenen Tagen zahlreiche Kulturangebote aus unserer Region ins Internet gegangen, und viele weitere Projekte werden folgen. Die Veranstaltungsplattform Remscheid-Live.de trägt diese neuen Angebote unter der Adresse www.remscheid-live.de/corona zusammen (im Video oben der Remscheider Ballon-Künstler Haken Eren). Dort gibt es eine täglich wachsende Liste mit „Kultur für Daheimgebliebene“, zum Beispiel Streaming-Dienste, die täglich Live-Konzerte ins Internet senden, Clips von lokalen Musikern und Comedians, ein Video-Tagebuch von Jugendlichen, außerdem Angebote von Museen und Galerien sowie viele weitere Projekte, mit denen Kunst und Kultur zum Publikum nach Hause kommen.

Buchhandlungen und Musikgeschäfte, die nicht mehr öffnen dürfen, beraten ihre Kunden am Telefon und liefern ohne Aufpreis nach Hause. Bibliotheken bieten die kostenlose Nutzung von eBooks, Zeitschriften, Video- und Audio-Angeboten. Dass Kunst in der Corona-Krise aber nicht nur online funktioniert, beweist etwa der Remscheider Jürgen Kammin, der täglich um 18.30 Uhr vom Kirchturm der Lüttringhauser Stadtkirche aus für die Menschen im Stadtteil auf dem Flügelhorn spielt.

Es geht den Künstlern darum, trotz der Krise weiter zu arbeiten. Es wird improvisiert, es wird aber auch um Unterstützung gebeten. Vieles, was vor der Krise selbstverständlich war, wird durch die aktuellen Umstände in Frage gestellt. Deshalb finden sich in der Liste von Remscheid-Live.de auch Theater, die Stuhlpatenschaften anbieten, und Musiker, die Eintrittskarten für das erste Konzert nach Corona verkaufen. Wer möchte, dass es auch nach der Corona-Krise bei uns im Bergischen Land noch ein vielfältiges Kulturangebot gibt, der kann schon heute einen Beitrag dazu leisten. Gerne nehmen wir auch weitere Angebote in die Übersicht auf. Diese können direkt per E-Mail an die redaktion@remscheid-live.de gemeldet werden. (Marcel Sebastian, Geschäftsführer)