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Krisenstab:Sorgsam mit Feuerwerk umgehen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bei ihrer gemeinsamen Beratung zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. November unter anderem beschlossen, öffentlich veranstaltete Feuerwerke zu untersagen und die Verwendung von Pyrotechnik auf – von den örtlichen Behörden zu bestimmenden –  belebten Plätzen und Straßen zu verbieten. Größere Gruppenbildung soll vermieden werden. Auf lokaler Ebene sieht der Remscheider Krisenstab keine Notwendigkeit, mit gezielten Verboten auf diesen Beschluss zu reagieren. Es gibt in Remscheid weder öffentlich veranstaltete Feuerwerke, noch gibt es Festplätze, für die ein gesondertes Verbot auszusprechen wäre. Somit liegt die Entscheidung für das Abbrennen von Silvesterböllern – und das selbstverständlich unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der Coronaschutzverordnung – in der Verantwortung der Remscheiderinnen und Remscheider.

Darüber hinaus gibt die Remscheider Ordnungsbehörde zu bedenken: Ein unsachgemäßer Umgang mit Silvesterknallern kann auch zu schweren Verletzungen führen. Feuerwerkskörper können Menschen in Schrecken versetzen, Fassaden beschädigen oder sogar Brand auslösen. Deswegen erinnert die Behörde zum Silvesterfest ausdrücklich daran, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern – das betrifft insbesondere die Lenneper Altstadt und den Stadtkern von Lüttringhausen – aus Sicherheitsgründen verboten ist. Dieses Abbrennverbot gilt übrigens bundesweit.

Zur aktuellen Corona-Lage in der Vorweihnachtszeit

Corona-Impfzentrum am Hackenberg

Der Remscheider Corona-Krisenstab hat heute beschlossen, das Corona-Impfzentrum an der Sportanlage Hackenberg zu platzieren..Details zur Impfstrategie mit Blick auf personelle, technische und organisatorische Fragen werden derzeit geklärt. Ergebnisse werden zeitnah berichtet.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Krisenstabsleiter Thomas appellieren an die Remscheiderinnen und Remscheider, sich weiter an die Corona-Regeln zu halten, um zumindest im kleinen Kreis ein schönes Weihnachtsfest feiern zu können. Außerdem geben sie den hoffnungsvollen Ausblick, dass Mitte des kommenden Jahres die Impfungen durchgeführt sind und nach und nach Normalität zurückkehrt.

Corona: 37 Menschen sind leider verstorben

Presseinformation der Stadt Remscheid

Leider gibt es zwei weitere Todesfälle zu vermelden: Mit Covid-19 verstorben sind ein 88jähriger Remscheider mit multiplen Vorerkrankungen und ein 68jähriger Remscheider ohne bekannte Vorerkrankungen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 263 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.974 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.674 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 37 Menschen sind leider verstorben. Aktuell meldet das RKI für Remscheid auf dieser Basis eine Inzidenzzahl von 159,9 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 827 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (vier beatmet).

In der Klasse 6c der Alexander-von Humboldt-Realschule gibt es eine Corona-Neuinfektion. Fünf Schülerinnen und Schüler  sind von Quarantäne betroffen.

Diakonie weitet zum 1. Dezember ihre Beratung aus

Pressemitteilung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep

Zum 1. Dezember  erhöht die Diakonie im Kirchenkreis Lennep ihre Beratungskapazitäten. Damit das möglich wurde, sind in den Beratungsräumen im Kompetenzzentrum der Diakonie in Remscheid sowie in den Diakonie-Beratungsstellen in Hückeswagen, Wermelskirchen und Radevormwald Plexiglasscheiben zum Schutz von Beratenden und Ratsuchenden angebracht worden. 15 Raumluftfiltergeräte, die mit den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hepa-13- und Hepa-14-Filtern ausgestattet sind, komplettieren die strengen Hygienemaßnahmen. Sie wurden aus Kirchensteuermitteln und Zuwendungen der Stiftung „Soziale Impulse“ finanziert.

Florian Schäfer, der Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, freut sich besonders darüber, dass einige der Plexiglaswände im diakonieeigenen Werkstattatelier hergestellt wurden, einem vom Jobcenter geförderten Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Vermittlungshindernissen. Allein im Beratungszentrum Remscheid sind zu den zwei bisherigen Beratungsräumen noch drei hinzugekommen, in denen bis zu vier Personen beraten werden können.

„Die Kontaktbeschränkungen während der Lockdown-Monate im Frühjahr wie auch jetzt haben dazu geführt, dass die Nachfrage etwa nach professioneller Suchtberatung erheblich größer geworden ist, so dass wir mittlerweile eine Warteliste für Beratungstermine haben“, berichtet Florian Schäfer. Er ist deshalb besonders froh, dass Beratungen nunmehr aufgrund der hygienischen Vorkehrungen wieder vor Ort stattfinden können. Die Suchtberatung hat für Neuanfragen extra eine Offene Sprechstunde montags von 13 bis 16 Uhr eingerichtet.

Natürlich haben die Mitarbeiter während des Corona-Lockdowns Kontakt zu Klienten und neuen Ratsuchenden auch per Telefon oder Videochat gehalten. „Viele Ratsuchende bevorzugen jedoch lieber ein Gespräch vor Ort“, fasst Gundula Meuer, die stellvertretende Geschäftsführerin der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die Erfahrungen der letzten Monate zusammen. Zudem sei die Nachfrage nach Erwerbslosenberatung zum Beispiel drastisch angestiegen. „In der aktuellen Corona-Lage haben viele Hilfeeinrichtungen auf Online-Kommunikation umgestellt, doch unsere Kunden verfügen oft nicht über die technischen Vorrausetzungen, so zumindest erklären wir uns, neben den Sprachproblemen, den großen Anstieg.  Weiterhin übernehmen wir seit jeher eine Lotsenfunktion, damit wir auch bei vielfachen Problemlagen breitgefächert Hilfe anbieten können.“

Die Beratungskapazitäten folgender Arbeitsbereiche zur persönlichen Face-to-Face-Beratung werden zum 1.12. im Beratungszentrum Remscheid corona-gerecht erweitert: Suchtberatung; Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, Jobfit (Arbeitslosenzentrum und Erwerbslosenberatung). Das Beratungszentrum der Diakonie in Remscheid, Kirchhofstraße 2, Tel. 591600, E-Mail www.diakonie-kklennep.de, ist Montag – Donnerstag 9 bis 16 Uhr, und Freitag 9 bis 12 Uhr geöffnet.

IHK kritisiert „Tiefschläge für den Einzelhandel"

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Das ist eine Woche der Tiefschläge für den Einzelhandel, und da passt etwas nicht.“ Mit diesen Worten drückt Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, sein Unverständnis über die politischen und juristischen Entscheidungen dieser Woche aus. „Große Geschäfte – üblicherweise mit modernen Lüftungsanlagen ausgestattet – dürfen in der Vorweihnachtszeit weniger Kunden hineinlassen, aber die Sonntage sollen zur Entzerrung nicht genutzt werden dürfen?“ Er wisse nicht, wie man diese Entscheidungen zusammenbringen und den vielen anfragenden Händlern und Interessengemeinschaften nachvollziehbar erklären solle.

Am Dienstag hatte das Oberverwaltungsgericht in Münster aufgrund eines Eilantrags der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die in der Coronaschutzverordnung vorgesehenen verkaufsoffenen Sonntage in der Adventszeit als rechtswidrig eingestuft. Am Mittwochabend kündigten dann die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin für Dezember eine Halbierung der Kundenzutritte für Geschäfte über 800 Quadratmeter an.

Wenge rechnet deshalb mit Warteschlangen in der Vorweihnachtszeit und die seien in der Pandemiesituation sicher nicht erwünscht. Zudem führten sie ganz schnell zu weiteren Kaufverlagerungen ins Internet. „Die Einzelhandelsbranche wird in ihrer Bedeutung für unsere Standorte unterschätzt. Sie braucht dringend eine Perspektive!“ so der IHK-Vertreter. „Wenn Unternehmer keine Zukunft in ihrer Branche mehr sehen, sind Arbeitsplätze gefährdet“, gibt Wenge zu bedenken. Aus seiner Sicht schaden die Gewerkschaften damit sogar ihren Mitgliedern. „Dass in einer seit dem 2. Weltkrieg nie dagewesenen Ausnahmesituation, schnell formulierte Verordnungen nicht immer einer detaillierten juristischen Prüfung standhalten, ist das Eine. Aber Klagen nur aus Gewohnheit - das ist wenig hilfreich!“ Wenge mahnt deshalb mehr Solidarität mit den Arbeitgebern im Einzelhandel an, denn nur gemeinsam könnten die riesigen Herausforderungen bewältigt und die Innenstädte vor einer Verödung gerettet werden.

Lachse, Bach- und Meerforellen laichen jetzt

Pressemitteilung des Bergischen Fischereiverein BFV 1889 e.V., der Fischereigenossenschaft Mittlere Wupper und des Wupperverbandes

Bereits Ende Oktober konnte der erste große Lachsrückkehrer bei Kontrollbefischungen unterhalb von Wuppertal-Buchenhofen gefangen werden. Mitte November gelangen Elmar Weber weiter oberhalb in der Wupper in Wuppertal-Elberfeld Unterwasseraufnahmen von ca. 60 cm langen Bach- und Meerforellen. Eine Bachforelle und eine Meerforelle hatten sich für das Laichgeschäft zusammengetan. Dies sind Zeichen, dass mit den kühleren Herbsttemperaturen nun die Fische mit dem Laichen beginnen. Auch in der Dhünn wurden bereits erste Meerforellen auf dem Weg flussaufwärts zu den Laichplätzen gesichtet. Wandernde Fischarten, z. B. Lachse und Meerforellen, kehren über den Rhein in die Nebenflüsse zum Laichen zurück, dorthin, wo sie selbst als Jungfische groß geworden sind. Auch die Bachforellen sind wieder aktiv und laichen. Wupper und Dhünn gehören zu den Flüssen, in die die Fische wieder zurückkehren.

Die Wiederansiedlung der ehemals ausgestorbenen Fischarten in die Wupper und Dhünn erfolgt mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Einsatz durch die Fischereivereine. Jährlich setzen sie Jungfische, z. B. Lachse und Meerforellen, in großer Zahl in die Wupper und die Dhünn. Einige Jahre wachsen die Fische in ihrem Heimatfluss heran und machen sich dann auf den langen Weg ins Meer, um zwei bis vier Jahre später zum Laichen wieder in ihre ehemalige „Kinderstube“ zurückzukehren. Lange Zeit war insbesondere die Wupper kein geeigneter Lebensraum für Gewässerorganismen. Noch bis in die 1980er Jahre war sie stark verschmutzt. In den letzten Jahren haben sich die klimatischen Bedingungen dramatisch verändert. Es blieb beispielsweise bis weit in den Herbst sehr mild und trocken. Im normalen Jahresverlauf werden durch sinkende Temperaturen und eine höhere Wasserführung in den Flüssen die Fische angeregt, mit dem Laichen zu starten.

Trotz dieser klimatischen Veränderungen finden die empfindlichen Fischarten, wie der Lachs, hier wieder einen Lebensraum: Die Wasserqualität wurde deutlich verbessert, u.a. durch Investitionen des Wupperverbandes in die Kläranlagen. Darüber hinaus haben die Kommunen in die Kanalnetze investiert. Neben einer guten Wasserqualität brauchen die Wanderfische auch natürliche Fluss-Strukturen und eine gute, lineare Durchgängigkeit, damit sie flussaufwärts zu den Laichplätzen schwimmen können. Um dies zu erreichen hat der Wupperverband in Kooperation mit seinen Mitgliedern und mit Fördergeldern des Landes in den letzten Jahren zahlreiche Projekte umgesetzt. Diese stetige Wandlung der Wupper, hin zu möglichst naturnahen Verhältnissen, macht es nun möglich, dass die Wanderfische zurückkehren können.

Wer möchte Digital Scout in seinem Betrieb werden?

Pressemitteilung der  Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Eine Workshopreihe befähigt Arbeitnehmer, im eigenen Unternehmen Möglichkeiten für Digitalisierung aufzuspüren und entsprechende Neuerungen umzusetzen. Noch wenige Plätze in dieser Ausbildung sind frei. Die Regionalagentur Bergisches Städtedreieck, das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards und die Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann bieten diese Workshop-Reihe an, um auf einfachem Weg, günstig und den finanziellen Möglichkeiten der kleineren und mittleren Unternehmen entsprechend für Digitalisierung zu sensibilisieren. Anmeldeschluss ist der 30. November. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Digitalisierung bringt extreme Veränderungen mit sich, und so gibt es großen Handlungsbedarf auch für kleinere Unternehmen, die sich öffnen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Damit sie nicht nur den Trends hinterherlaufen, sondern stattdessen den neuen Technologien begegnen und sie für ihr Unternehmen einsetzen können, ist die halbjährige Weiterbildung entwickelt worden.

Digital Scouts sind „Wegbereiter“. Als Mitarbeiter haben sie im Gegensatz zu externen Beratern den Vorteil, dass sie alle Abläufe im Betrieb und die Kollegen gut kennen, sie bringen daher schon einen Großteil der Kenntnisse über ein Unternehmen mit. Sie werden durch die Weiterbildung so geschult, dass sie nach Möglichkeiten von Digitalisierung Ausschau halten, Digitalisierungsstrategien zum Beispiel zur Prozessoptimierung entwickeln können, aber vor allen Dingen auch befähigt werden, sowohl die Geschäftsführung als auch die Kollegen auf dem Weg zu digitalen Neuerungen mitzunehmen. Daher sind insbesondere digitalaffine Beschäftigte für die Weiterbildung angesprochen. Die Teilnehmenden werden dazu befähigt:

  • eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung im eigenen Unternehmen einzunehmen
  • Digitalisierungsstrategien für das eigene Unternehmen zu entwickeln und anzustoßen
  • Bedenken wegen der Digitalisierung im eigenen Unternehmen abzubauen
  • einen Einstieg in die Digitalisierung zu finden
  • sich mit den anderen Unternehmen über potenzielle Kooperationen auszutauschen

Anmeldung zur digitalen Workshopreihe unter https://regionalagentur-d-me.de/events/online-informationsveranstaltung-digital-scouts-wege-zur-digitalisierung-fuer-kmu/

Bund und Land tragen Gewerbesteuerausfälle

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten  Jens-Peter Nettekoven

Während der gestrigen Plenarsitzung hat der Landtag das Gesetz zum Ausgleich von Gewerbesteuermindereinnahmen der Gemeinden durch die Corona-Pandemie beschlossen. Noch vor Jahresende bekommen die Kommunen 2,7 Milliarden Euro, die durch die wegfallenden Gewerbesteuereinnahmen fehlen. Im Juni hatte der Bund bereits beschlossen, die Ausfälle gemeinsam mit den Ländern auszugleichen. Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete der Wahlkreise Remscheid und Radevormwald, Jens-Peter Nettekoven: "Das finanzielle Loch durch die Gewerbesteuerausfälle belastet unsere kommunalen Haushalte. Hinzukommen die vermehrten Ausgaben der kommunalen Familie, die sich durch die Corona-Pandemie ergeben. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen haben hier schnellstmöglich gehandelt. Und das mit Erfolg: Die Einnahmeausfälle werden mit 2,7 Milliarden Euro kompensiert. Bereits in diesem Jahr wird das Geld noch ausgezahlt, damit die Handlungsfähigkeit unserer Kommunen gewährleistet werden kann.

Das noch ausstehende Beratungsverfahren des Landtags wird nun unter Hochdruck betrieben: Denn angesichts der großen Ausfälle haben die meisten Kommunen pflichtige Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können. So wird es unserer Stadt Remscheid nicht ermöglicht, verlässlich zu planen und zu investieren. Auch Experten haben im Rahmen einer Anhörung des Landtags Anfang November folgende Einschätzung geteilt und unterstützt. Wir lassen unsere kommunale Familie in dieser Krise nicht alleine und stehen an ihrer Seite."

Täglich ein neues musikalisches Türchen

Pressemitteilung der Bergische Symphoniker

Die Bergischen Symphoniker haben sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen: 24 kleine musikalische und literarische Beiträge zu jedem Tag des Advents wurden in den letzten Tagen in Eigenregie und großem Elan aufgenommen. An jedem Tag des Dezembers kann sich somit auf unserem YouTube-Kanal und auf der Homepage des Orchesters ein neues musikalisches Türchen öffnen. Vom literarischen und musikalischen Einzelbeitrag über größer besetzte kammermusikalische Beiträge bis hin zu symphonischer Orchestermusik unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Daniel Huppert stellen die Bergischen Symphoniker wieder einmal ihre musikalisch große Bandbreite unter Beweis und stimmen so ihr Publikum auf diese Weihnachtsfest ein. (Manuela Scheuber)

SPZ-Geschäftsführer Willi Vögeli vor Ruhestand

Pressemitteilung des Sozialpsychiatrischen Zentrums Remscheid

Das Bundesteilhabegesetz §1 SGB IX fordert bei der Gestaltung und Erbringung von Leistungen, dass: „… den besonderen Bedürfnissen von…Menschen mit seelischen Behinderungen oder von einer solchen Behinderung bedrohter Menschen Rechnung getragen“ wird. Damit ist im Gesetz verankert, dass psychisch erkrankte Menschen oder Menschen denen eine psychische Behinderung droht, ganz besondere Bedürfnisse haben. Aus diesem Grund müssen für diese Zielgruppe spezifische Angebote bereitgestellt werden. Eine fachübergreifende Betrachtungsweise und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit ist deshalb die Voraussetzung zur personenzentrierten Integration der Hilfen. Sozialpsychiatrische Zentren (SPZ) leben dieses Modell seit ihrer Entstehung. Sie knüpfen, unter Einbeziehung des Lebensumfelds, an die Lebenswelt psychisch erkrankter Menschen an und orientieren sich an deren Ressourcen und Stärken. Sie wahren und fördern damit die Autonomie und Selbstbestimmung psychisch erkrankter Menschen. Dem bio-psycho-sozialen Modell der WHO und dem ICF Behindertenverständnis der UN-BRK folgend, liegt allem Handeln von SPZ ein mehrdimensionales Krankheitsverständnis zugrunde, welches von der wechselseitigen Wirkung biologischer, psychischer und sozialer Faktoren in Entstehung und Verlauf einer psychischen Erkrankung ausgeht. Die ICF ermöglicht die Beschreibung von krankheitsbedingten Beeinträchtigungen und die daraus resultierenden Auswirkungen auf persönliche Aktivitäten und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie erweitert den Blick auf vorhandene Ressourcen und ist hilfreich beim Erkennen von möglichen Förderfaktoren und Barrieren.

Ziel sollte es sein, dass egal mit welchem Problem/Thema Menschen mit psychischen Erkrankungen sich bei SPZ melden, Mitarbeitende der SPZ Sorge dafür tragen, dass der Person zeitnah geholfen wird seine gesellschaftliche Teilhabe zu sichern und zu erweitern. Der erste Kontakt setzt einen Prozess in Gang, die subjektiv empfundene Ausgangs- oder Problemsituation anzunehmen und zu verstehen. Um danach individuelle Lösungswege und die dazu passenden Hilfen aufzuzeigen. Die SPZ sehen sich in einer regionalen Versorgungsverpflichtung. D.h. sie sehen sich in der Verantwortung, für alle psychisch kranken Menschen in der Region (z.B. Remscheid). Ganz gleich ob sie selbst ein angemessenes Versorgungsangebot vorhalten oder die Hilfeleistungen durch andere Anbieter vermitteln und personenzentriert verknüpfen. Mit der Entwicklung des neuen Versorgungsmodells sollen die Weichen dafür gestellt werden, dass SPZ diesen Aufgaben nachkommen und weiterhin, Innovator für neue Konzepte und Modelle rund um die Versorgung psychisch erkrankter oder behinderter Menschen sein können.

Die Entwicklung des Sozialpsychiatrischen Zentrums Remscheid von einer kleinen gemeindepsychiatrischen Fachstelle mit neun Mitarbeiter*innen zu einer der ersten Adressen gemeindepsychiatrischer Versorgung in Remscheid mit 40 Mitarbeiter*innen ist vorrangig der Verdienst von Willi Vögeli, der 18 Jahre lang Geschäftsführer des SPZ Remscheid war. Sein großes gemeindepsychiatrisches Engagement war auch immer über das SPZ hinaus in Gremien, Konferenzen und im Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren spürbar. Als stellvertretender Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie“ im Rheinland  wie auch in verschiedenen Arbeitskreisen und Gremien des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe hat er sich über Remscheid hinaus für die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Behinderungen eingesetzt. In allen Zusammenhängen war sein Leitmotiv spürbar: Die Menschen nicht auf ihre krankheitsbedingten Einschränkungen reduzieren, sondern ihnen in ihrer gesamten Persönlichkeit auf Augenhöhe begegnen.

Verabschiedet wird SPZ- Geschäftsführer Willi Vögeli am Freitag, 4. Dezember, um 13 Uhr im Haus für seelische Gesundheit, Gastronomie „Der Berg ruft“, Konrad-Adenauer-Straße 2-4. Die Moderation übernimmt Pfarrer Uwe Leicht, der Geistliche Vorsteher der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz spricht ein Grußwort.

Hochwasserschutz als wichtige Aufgabe

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Eine wichtige, weit gefächerte Aufgabe des vor 90 Jahren gegründeten Wupperverbandes ist der Hochwasserschutz.. Er reicht vom Betrieb von Talsperren, Betrieb und Bau von Hochwasserrückhaltebecken und der hochwasservermeidenden Gestaltung und Bewirtschaftung von Gewässern, über digitale Informationsbereitstellung, z. B. Pegelstände und Situationsanalyse, Bereitschaftsdienst bis hin zu Bürgerinformation zur Eigenvorsorge. Hochwasservorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der neben Kommunen, Kanalnetzbetreibern, Wasserverband vor allem auch die Betroffenen, z. B. Grundstückseigentümer, ihren Beitrag leisten müssen.

Die elf Brauchwassertalsperrendes Wupperverbandes puffern Wasser im Bedarfsfall ab. Wenn hohe Wassermengen anfallen, können diese in den Talsperren zwischengespeichert werden. So schützen sie Menschen sowie ihr Hab und Gut in den unterhalb liegenden Kommunen. Die größten Brauchwassertalsperren des Wupperverbandes mit der Aufgabe Hochwasserschutz sind die Wuppertalsperre (Foto)- und die Bever-Talsperre. Als Zwischenspeicher dienen auch die 26 Hochwasserrückhaltebecken des Wupperverbandes an den Nebenbächen der Wupper. Ein weiteres Becken plant der Wupperverband gemeinsam mit Partnern am Mirker Bach in Wuppertal. Dieser Bereich war beim Starkregen in 2018 erneut stark betroffen. Dort soll ein kombiniertes Hochwasser-/Regenrückhaltebecken den Hotspot entschärfen.

In Solingen-Unterburg trat der Eschbach bei Hochwasser und Starkregen statistisch alle fünf Jahre über die Ufer und bereitete Anwohner*innen, Stadt und Wupperverband Sorgen. Der Bach wurde auf einer Länge von rund 600 Metern um bis zu 1,60 Meter vertieft. Darüber hinaus hat der Wupperverband die Ufermauern auf der linken Seite neu gebaut und zehn Brücken neu errichtet. Parallel liefen die Arbeiten der Stadt Solingen zur Sanierung der Straßenstützwand an der Eschbachstraße. Künftig soll der Eschbach nur noch alle 40 Jahre über die Ufer treten.

Virtueller Weihnachtsmarkt will Pandemie trotzen

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Für viele Aussteller war und ist es ein schweres Jahr. Keine Märkte, keine Veranstaltungen, keine Verkaufsmöglichkeit. Auch für den Schlossbauverein sind wichtige Einnahmen aus Standgeldern verloren gegangen. In dieser Zeit wurde an neuen Ideen getüftelt. So hat sich die Firma Excit3d aus Solingen – ein auf 3D- und 360°-Software spezialisiertes Unternehmen – zusammen mit dem Schlossbauverein eine neue Markt-Variante einfallen lassen: einen virtuellen und interaktiven Online-Weihnachtsmarkt.  Als Kulisse dient natürlich - wie auch in der realen Welt - das stimmungsvolle Ambiente des Rittersaals, welcher von der EXCIT3D GmbH dafür extra in 3D modelliert wurde. Dort begrüßt – ein besonderes Highlight – eine Persönlichkeit aus der Historie von Schloss Burg die Marktbesucher. Der Weihnachtsmarkt startet heute unter www.schlossburg360.de und läuft bis zum 24. Dezember.

Die Vorgehensweise ist simpel: Die Verkaufsprodukte werden durch die Firma Excit3d als 3D-Modell oder Foto in den virtuellen Stand eingepflegt. Per Mausklick auf das Logo gelangt der Kunde in den Onlineshop des Ausstellers oder bekommt die Kontaktdaten angezeigt. Zunächst etwas skeptisch, dann aber doch frohen Mutes wagen sich nun mehr als 20 Aussteller vom Adventsbasar und Basar der Kunsthandwerker an das neue Konzept.

Mike Thümer, der mit der Lackmalerei von „Anna Art Design“ vielen ein Begriff ist, freut sich, konnte er doch dieses Jahr keinen realen Platz mehr auf dem Markt finden, online aber, im Internet, sind Platzprobleme kein Thema. Dort können nicht nur Stammkunden, sondern auch neue Käuferkreise angesprochen werden. Besonders für Aussteller, die keine eigene Onlinepräsentation haben, bietet sich damit eine Chance, doch noch ihre Verkäufe anzukurbeln.

 „In einer Zeit, in der Formate neu erfunden werden und alternative Ideen entstehen, wollen wir mit diesem Angebot neue Perspektiven schaffen“, so die Verwaltung des Schlossbauvereins. „Wir möchten jedenfalls nicht untätig zusehen, wie Veranstaltungen sang und klanglos verschwinden.“ Wer Interesse an einem virtuellen Stand hat, kann noch mit einsteigen und sich beim Schlossbauverein unter Vorstellung seines Angebots melden, solange es sich bei dem Angebot nicht um industrielle Massenware handelt. Die Kosten für den Stand betragen 50 € pro Woche. (Nadine Neuschäfer)