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Schlaganfallbus macht Halt in Remscheid

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Das Sana-Klinikum macht sich für die Prävention von Schlaganfällen stark und lädt gemeinsam mit der Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ zum Infotag in die Remscheider Innenstadt ein. Am Montag, 30. Mai, steht Professor Dr. med. Ulrich Sliwka, Ärztlicher Direktor des Remscheider Sana-Klinikums von 10 bis16 Uhr am Info-Bus der „Herzenssache Lebenszeit“ für Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung. Der signalrote Info-Bus der Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ hält vor dem Remscheider Allee-Center. Interessierte haben dort die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit dem Chefarzt offene Fragen zu klären und ihr persönliches Risiko für einen Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen testen zu lassen. Hierfür werden beispielsweise Blutdruck, Blutzucker- und Cholesterinwerte gemessen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren. Unterstützt wird der Infotag außerdem durch die Remscheider Bären Apotheke und das Sanitätshaus Goll & Schracke Massing.

„Unser Engagement als Klinik geht weit über die eigentliche Versorgung von Patienten hinaus“, so Prof. Sliwka. „Wir möchten zur Aufklärung beitragen und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfälle verhindern.“ Mehr als 300.000 akute Schlaganfälle treten pro Jahr in Deutschland auf. In Remscheid werden jedes Jahr ca. 900 Menschen mit Schlaganfall oder Schlaganfallverdacht auf der spezialisierten Schlaganfallstation („Stroke Unit“) behandelt. Die bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ setzt genau hier an: Experten vermitteln im direkten Kontakt notwendiges Wissen und fördern das Risikobewusstsein. Denn wer sein persönliches Risiko kennt und eine gezielte Vorbeugung wie ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung umsetzt, kann Risikofaktoren für eine Erkrankung vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen. (Marina Scheider)

Perspektive für ukrainische Geflüchtete im Gastgewerbe

Pressemitteilung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Düsseldorf-Wuppertal

Helfende Hände gesucht: Viele Hotels und Gaststätten in Remscheid sind derzeit dringend auf neues Personal angewiesen – und könnten dabei auch Geflüchteten aus der Ukraine eine Job-Perspektive bieten. „Vorausgesetzt, die Bezahlung stimmt. Denn wer vor dem Krieg flieht und bei uns Schutz sucht, darf nicht ausgenutzt werden. Viele suchen bereits nach Arbeit“, sagt Zayde Torun von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. „Das ist auch eine Chance für die Gastronomen und Wirte, die faire Bedingungen bieten.“ Gerade das Gastgewerbe sei weltoffen: Dort arbeiteten schon immer Menschen unterschiedlichster Herkunft – auch aus Osteuropa. „Die Branche ist ideal für den Quereinstieg: Von der Küche bis zum Service – hier haben auch Beschäftigte ohne Berufsausbildung gute Chancen. Und Fachkräfte werden ohnehin dringend gebraucht – vom Barkeeper bis zur Hotelfachfrau“, betont Torun.

Die Gewerkschafterin verweist darauf, dass sich die Bezahlung im heimischen Gastgewerbe zuletzt deutlich verbessert habe. Nach dem aktuellen Tarifvertrag, den die NGG mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ausgehandelt hat, liegt der Einstiegsverdienst in der Branche in Nordrhein-Westfalen seit Mai bei 12,50 Euro pro Stunde – weit mehr als bislang. Fachkräfte kommen auf einen Stundenlohn von mindestens 13,95 Euro.

„Diese Einkommen machen die Arbeit an Theke und Tresen deutlich attraktiver. Nicht nur Beschäftigte aus Remscheid, sondern gerade auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die einen Job suchen, sollten darauf bestehen, nach Tarif bezahlt zu werden“, rät Torun. Tipps gibt es bei der NGG vor Ort. Infos rund um die Arbeitsrechte, die Nicht-EU-Bürger haben, bieten die Beratungsstellen des gewerkschaftsnahen Netzwerks „Faire Integration“ – auch in ukrainischer Sprache (www.faire-integration.de). Jetzt sei die Politik in der Pflicht, rasch die Weichen zu stellen, um das Fußfassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. „Wichtig ist, dass die ukrainischen Bildungsabschlüsse unkompliziert anerkannt werden. Und es muss einen vereinfachten Zugang zu Sprachkursen geben. Denn die Sprache ist der Schlüssel, um zurechtzukommen“, so Torun.

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Das gehört als Notfallvorsorge in die Hausapotheke

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Katastrophenschutzeinheiten, zu denen beispielsweise Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste, Katastrophenschutzorganisationen und das Technische Hilfswerk gehören, sind auf Katastrophen und deren Bewältigung gut vorbereitet und stehen jederzeit zur Verfügung. Aber auch die beste vorbereitete Hilfe ist nicht immer sofort und für jeden verfügbar. Deswegen ist die persönliche Notfallvorsorge unerlässlich. Heute geht es darum, was in eine gute Hausapotheke gehört.

Wie wichtig die persönliche Notfallvorsorge ist, zeigte sich zuletzt bei der verehrenden Naturkatastrophe im August 2021. Im Ahrtal konnte die Bevölkerung über längere Zeit nur schwer mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs versorgt werden. Das macht deutlich: Jede und jeder von uns sollte dringend zum eigenen Selbstschutz beitragen und für den Notfall vorsorgen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) besteht seit 2004. Als Teil der „Neuen Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland“, die im Jahr 2002 beschlossen wurde, ist es verantwortlich für die bundesweite Organisation der zivilen Sicherheit. Was zu dieser persönlichen Vorsorge gehört, um persönlich für den Notfall gerüstet zu sein, beschreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in seinem Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handel in Notfallsituationen.

Um im Krisenfall auch bei Erkrankungen und Verletzungen gut gerüstet zu sein, sollte die Hausapotheke durchdacht ausgestattet sein. Das BKK rät dazu, nachstehende Dinge in der Hausapotheke vorzuhalten:

  • persönliche, vom Arzt verschriebene Medikamente
  • Erkältungsmittel
  • Schmerz- und fiebersenkende Mittel
  • Mittel gegen Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand
  • Elektrolyte zum Ausgleich bei Durchfallerkrankungen
  • Fieberthermometer
  • Splitterpinzette
  • Haut- und Wunddesinfektionsmittel
  • Verbandsmaterial, beispielsweise Autoverbandskasten

Weitere Informationen gibt’s auch unter diesem Link: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Bevorraten/bevorraten_node.html.„Die persönliche Notfallvorsorge“ ist Teil der Informationskampagne „Zivil- und Katastrophenschutz in Remscheid“, deren inhaltliche Federführung bei der Feuerwehr Remscheid liegt. Sie ist auch für den lokalen Zivil- und Katastrophenschutz verantwortlich.

Gegen reine Wohnbebauung der früheren DOC-Fläche

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Der IHK-Bezirksausschuss Remscheid der Bergischen IHK hat sich in seiner gestrigen Sitzung deutlich gegen eine reine Wohnbebauung auf der ehemals für das DOC vorgesehenen Fläche ausgesprochen. Stattdessen fordern die Mitglieder eine gesamtheitliche Weiterentwicklung und koordinierte Nutzung unter konzeptioneller Einbeziehung der umliegenden Flächen. Das zu entwickelnde Gebiet solle den Raum für die Umsetzung zukunftsweisender Konzepte bieten, dies schließe eine reine Wohnbebauung aus.

„In der Entwicklung der Gesamtfläche liegt eine große Chance, wenn man diese für Konzepte nutzt, aus denen eine Strategie für die gesamte Stadt Remscheid erkennbar ist“, so der Ausschussvorsitzende Dr. Roman Diederichs. IHK-Präsident Henner Pasch betonte die Parallelen zum Solinger Südpark, bei dem eine positive Entwicklung durch gute Marketingmaßnahmen und eine stufenweise Entwicklung gelungen sei. „Dringend muss ein Name für das Areal gefunden werden, der die Bezeichnung ehemalige DOC-Flächen ersetzt“, so der IHK-Präsident.

Ab sofort Anmeldungen zur Vaillant-Nacht der Kultur

45 Veranstaltungen am 28. Oktober Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit einer eindrucksvollen und erlebnisreichen Kulturnacht will Remscheid nach zweijähriger Corona-bedingter Pause in diesem Jahr wieder über die Stadtgrenzen hinaus punkten. Am Vortag des Röntgenlaufs, der traditionell viele lauffreudige Gäste in unsere Stadtteile und auf die Laufstrecken lockt, findet am Samstag, 29. Oktober, die 16. Auflage der „Vaillant-Nacht der Kultur und Kirchen in Remscheid“ statt. Wer sich an dieser Veranstaltung mit einem Beitrag beteiligen möchte, wird gebeten, sich jetzt unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@remscheid.de">stadtmarketing@remscheid.de anzumelden. Anmeldeschluss ist der 30. Juni.

Bei der „Vaillant-Nacht der Kultur und Kirchen in Remscheid“ wird unter Federführung des Stadtmarketings auf die bewährte Zusammenarbeit mit Vereinen, Gruppierungen und Einzelpersonen gesetzt, die Kunst und Kultur an interessanten Remscheider Örtlichkeiten präsentieren. Wie zuletzt in 2019 wird die diesjährige „Vaillant-Nacht“ keinem besonderen Motto unterstellt. Weil der Event-Abend von Einfallsreichtum, Kreativität, künstlerischer und kultureller Vielschichtigkeit und Andersartigkeit lebt, ist wieder ausdrücklich Vielfalt gewünscht!

Das Remscheider Stadtmarketing ist aktuell darum bemüht, möglichst viele Akteur:innen der letzten „Vaillant-Nächte“ um ihre diesjährige Beteiligung zu bitten. Ein erstes Rundschreiben mit Anmeldebogen hat es heute versandt. Allerdings sind dem Stadtmarketing nicht alle potentiell Interessierten bekannt und auch Adressen haben sich zwischenzeitlich geändert. Deswegen ruft das Stadtmarketing mit dieser Presseinformation auch öffentlich dazu auf, jetzt ein Teilnahmeinteresse an der „Vaillant-Nacht der Kultur und Kirchen in Remscheid“ 2022 anzumelden.

Krieg in der Ukraine schadet bergischen Unternehmen

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Mit Auslaufen der Corona-Schutzmaßnahmen schien ein nachhaltiger Aufschwung der Bergischen Wirtschaft in 2022 als sehr wahrscheinlich. Tatsächlich stieg die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen – mit Ausnahme vom stationären Einzelhandel - im ersten Quartal 2022 sogar weiter an und lag auf einem hohen Niveau. In der Industrie sind die Auftragsbücher demzufolge noch gut gefüllt. Anhaltende Lieferengpässe verhindern jedoch häufig, dass die bestehenden Aufträge im dafür angesetzten Zeitrahmen abgearbeitet werden können. Gleichzeitig belasten stark gestiegene Preise von Vorprodukten, die Gewinnmargen der Industrie, da diese die Preissteigerung nicht immer an ihre Kunden weitergeben können. Mit Beginn des Angriffskriegs der russischen Armee in der Ukraine, hat sich diese Situation verschärft. Zusätzlich belasten stark gestiegene Energiepreise die Profitabilität der Unternehmen im Bergischen Städtedreieck.

„In einem normalen Marktumfeld würden die aktuellen Aufträge den Unternehmen ausreichen, um ein Rekordergebnis zu erzielen. Aktuell müssen aber Aufträge wegen Lieferengpässen und Preissteigerungen aufgekündigt oder verschoben werden.“ so Prof. Dr. André Betzer, Vorsitzender des Wuppertaler Institut für Unternehmensforschung und Organisationspsychologie (WIFOP). Zudem haben viele exportorientierte Unternehmen beschlossen, ihr Russlandgeschäft einzustellen, was wiederum zu weiteren Umsatzrückgängen führt.

Während die Nachfrage nach industriellen Gütern und Dienstleistungen im ersten Quartal 2022 noch auf einem hohen Niveau liegt, ist der private Konsum eingebrochen. Der stationäre Nicht-Lebensmittelhandel ist hiervon besonders betroffen. Die saisonbereinigte Nachfrage nach entsprechenden Konsumgütern liegt deutlich unter dem Niveau des Vorquartals. „Egal ob an der Zapfsäule oder im Supermarkt, Verbraucher spüren aktuell die deutlich gestiegenen Preise. Damit stehen ihnen weniger finanzielle Mittel für nicht lebensnotwendige Anschaffungen zur Verfügung. Zudem besteht durch den Krieg in der Ukraine eine hohe Verunsicherung bzgl. der weiteren Energiepreisentwicklung “, erläutert Jun.-Prof. Dr. Markus Doumet die aktuelle Entwicklung im Handel.

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Schnelles Glasfaser im Schulzentrum Klausen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid der Telekom Deutschland GmbH

In Remscheid-Lüttringhausen wurden gestern die ersten beiden Schulen mit schnellem Internetverbindungen über Glasfaseranschlüsse in Betrieb genommen. Das Leibniz-Gymnasium und die Gemeinschaftsgrundschule Eisernstein in der Lockfinker Straße bekamen Tag die Telekom@School-Anschlüsse und können ab sofort mit 1000Mbit/s je Anschluss ins Internet. Auf Grund der hohen Schülerzahlen erhielt das Leibnitz-Gymnasium mit zwei Telekom@School-Anschlüssen, die ausschließlich zu pädagogischen Zwecken genutzt werden können.

„Dies ist ein weiterer Meilenstein für die Schulen in Remscheid und ich freue mich, dass auch bald alle anderen Schulen ans schnelle Glasfasernetz angebunden werden können.“, sagt der OB Mast-Weisz auf der Pressekonferenz. „Für uns als Telekom hat die Anbindung von Schulen mit Glasfaser stets Priorität, egal ob in Remscheid oder andernorts“, betont Dr. Frank Schmidt, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Telekom für die Region West. „Wir wissen, wie wichtig das Thema für die Schulen und die Kommunen ist. Daher haben wir auch in Remscheid alles Mögliche getan, um die Arbeiten für die einzelnen Schulen so rasch wie möglich zum Abschluss zu bringen. Klarerweise sind wir dabei auch auf das reibungslose Zusammenwirken mit der Stadt angewiesen. Denn ohne schnelle Genehmigungsverfahren und Flexibilität bei den Bauvorgaben geht es nicht. Hier waren Kurskorrekturen nötig. Nun liegt das gemeinsame Ausbauprojekt wieder voll auf Kurs. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt und Remscheids Schülerinnen und Schülern, über die Glasfaseranbindungen als Basis für moderne, digital vernetzte Schulen.“

Das Förderprojekt der Stadt Remscheid (Förderung 18,7 Mio. € von Land und Bund) ist seit August 2019 in der Umsetzungsphase, es sind bereits Zweidrittel der Tiefbauarbeiten in Remscheid abgeschlossen. Die ersten Hausanschlüsse, wie Beispielsweise in Westen oder der Flurstraße sind bereits buchbar und weitere werden folgen. Das Projekt wird aus mehreren Gründen um ein Jahr verlängert und wird im August 2023 fertiggestellt sein. Die Schulen werden vorrangig in Betrieb genommen, sodass nach den Sommerferien ein Großteil der Schulen versorgt werden können. Zukünftig werden dann alle Schulen im Stadtgebiet über eine gemeinsame Vernetzung angebunden sein, um den Anforderungen der digitalen Schule gewachsen zu sein.

Die Stadt Remscheid und ihre Projektpartner arbeiten gemeinsam an der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet. Unsere Schulen, als zentrale Orte der Bildung spielen hierbei eine wichtige Rolle. Als weiteres Ziel ist die Inbetriebnahme des 1. Ausbauclusters mit den Ortschaften Westen, Heusiepen, Langenhaus, Ölingrath und Grüne geplant. Der Technische Beigeordnete Peter Heinze hierzu: „Endlich geht die Remscheider Breitbandstrategie auf und die Mühe trägt erste Früchte“. Mit der Strategie zum Breitbandausbau hat sich Remscheid ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: „In den nächsten beiden Jahren sollen neben den 44 Schulstandorte, 19 weitere Bildungseinrichtungen, zwei Feuerwehren, ein Verwaltungsgebäude, 6379 Haushalte und 769 Gewerbebetriebe an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen werden“.

Heute ist Internationaler Tag gegen Homophobie

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid setzt ein Zeichen für Toleranz und Respekt: Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homophobie hisst die Stadt Remscheid am heutigen Dienstag, 17. Mai, vor dem Remscheider Rathaus am Theodor-Heuss-Platz zwei Regenbogenfahnen. Sie sind Spende des Landtagsabgeordneten Sven Wolf und des Stadtdirektors/Stadtkämmerers Sven Wiertz. Die Regenbogenfahne gilt als weltweit etabliertes Symbol für lesbischen und schwulen Stolz und die Vielfalt dieser Lebensweisen. Am Aktionstag macht sie auf die Gleichheit von Homosexuellen und Trans- und Bisexuellen öffentlich aufmerksam. Mit dem Hissen der Regenbogenfahnen bekennt sich die Stadt Remscheid einmal mehr zu Respekt und Toleranz – zwei unverzichtbare Wertehaltungen in einer Stadt mit über 120 Nationen und einer darüber hinausgehenden Vielfalt in unserer Stadtgesellschaft.

Der internationale Tag gegen Homophobie wird jährlich seit 2005 begangenen und erinnert daran, dass auch heute noch Menschen strafrechtlich verfolgt werden, nur weil sie anders lieben als die Mehrheit der Gesellschaft. Der 17. Mai erinnert dabei an das Jahr 1990, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste der Krankheiten strich. Auch in Deutschland wurden Homosexuelle bis in die 1960er Jahr von Staatsanwaltschaften und Gerichten verfolgt und verurteilt. Seit dem 1. September 1969 war Homosexualität nur noch eingeschränkt strafbar und wurde im Zuge der Deutschen Einheit 1994 endgültig aus dem deutschen Strafrecht gestrichen.

Vaillant Group trauert um Karl-Ernst Vaillant

Karl-Ernst Vaillant.Pressemitteilung der Vaillant Group

Karl-Ernst Vaillant, Gesellschafter und langjähriger ehemaliger Geschäftsführer der Vaillant Group, ist am 4. Mai  im Alter von 86 Jahren verstorben. Mit unternehmerischem Weitblick, tiefgreifendem technischen Verständnis und unermüdlichem persönlichen Engagement hat Karl-Ernst Vaillant die Entwicklung des Familienunternehmens sehr erfolgreich und nachhaltig vorangetrieben.

Nach dem Studium von Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der TH München und der TH Karlsruhe sowie daran anschließenden Auslandsvolontariaten trat der Diplom-Ingenieur 1965 als technischer Angestellter in das von seinem Urgroßvater Johann Vaillant im Jahr 1874 gegründete Familienunternehmen ein. Nach einem zusätzlichen betriebswirtschaftlichen Studium an der INSEAD in Frankreich erfolgte im Jahr 1966 die Bestellung zum Geschäftsführer Technik der Joh. Vaillant KG.

Als Geschäftsführer prägte Karl-Ernst Vaillant mehr als 30 Jahre lang die Entwicklung der Vaillant Group. Er zeichnete für wichtige und erfolgreiche Produktinnovationen in den Bereichen Wandheizgeräte und Kessel, Regelungstechnik und Warmwassergeräte verantwortlich. Während seiner Zeit als Geschäftsführer entwickelte sich die Vaillant Group zu einem der weltweit führenden Unternehmen der Heiztechnikbranche.

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit war Karl-Ernst Vaillant in zahlreichen Gremien und Organisationen der Industrie und Wissenschaft aktiv und veröffentlichte mehrere technische Fachpublikationen. Für seine Arbeit und sein Engagement erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Bayerische Verdienstorden, die Ehrensenatorwürde der Technischen Universität Karlsruhe und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Für die Vaillant Group und die gesamte Heiztechnikbranche war Karl-Ernst Vaillant eine bedeutende und prägende Persönlichkeit. Tatkraft und unternehmerische Leidenschaft haben ihn zeitlebens ebenso ausgezeichnet wie seine stets menschliche Art. Der Gesellschafterausschuss, die Geschäftsführung und die gesamte Belegschaft der Vaillant Group trauern um Karl-Ernst Vaillant und werden sein Andenken stets in ehrender Erinnerung halten.

Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

Donnerstag, 19. Mai, 19 Uhr

Foyer mit Thema H.C. Wells
Das WTT Schauspiel Remscheid öffnet wieder die Türen zu seinem „Foyer“. Thema der Gesprächs- und Diskussionsrunde ist diesmal der Roman „Die Zeitmaschine“ von H.C. Wells. Sein 1895 erschienener Roman wurde zum oft nachgeahmten, aber nie erreichten Vorbild: Mit ihm eröffnete der geniale Visionär die Reihe der in unserem Jahrhundert bedeutenden literarischen Gegenutopien, die sich apokalyptischer Bilder bedient, um eine humane und gerechte Welt anzumahnen. Eintritt frei.

Kartenreservierung: E-Mail: info@schauspiel-remscheid.de">info@schauspiel-remscheid.de, Tel. RS 32285 oder online auf remscheid-live.de.

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ASRS läuft am 21. Mai für die Aktion Lichtblicke

Pressemitteilung der Albert-Schweitzer-Realschule (ASRS)

Zum ersten Mal seit fünf Jahren wird am Samstag, 21. Mai, unser traditioneller Sponsorenlauf wieder stattfinden können. Seit unserem letzten Sponsorenlauf im Jahr 2017 hat sich die Welt deutlich verändert. Wir müssen nicht mehr in die Ferne schweifen, um Gutes zu tun, denn die weltweiten Ereignisse erreichen auch uns hier in Remscheid-Lennep. Empfing unsere internationale Klasse vor ein paar Jahren noch geflüchtete Kinder aus Afghanistan und Syrien, so besuchen derzeit elf ukrainische Kinder diese Klasse.

Corona hat deutliche Spuren bei unseren Schülerinnen und Schülern sowie deren Familien hinterlassen. Neben mehreren Lockdowns und der Einschränkung sozialer Kontakte hat diese Pandemie auch wirtschaftliche Konsequenzen für viele unserer Familien mit sich gebracht. Aus diesem Grund ist es uns in diesem Jahr auch eine Herzensangelegenheit, dass der Großteil des Geldes, das wir am 21. Mai erlaufen werden, auch dorthin kommt, wo es vor Ort am dringendsten gebraucht wird. Deshalb  geht d Erlös unserer Spenden an den Schulverein unserer Schule sowie an die "Aktion Lichtblicke", denn auch in NRW, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, ist Kindernot mittlerweile ein großes Thema.

In der Zeit zwischen 9.30 bis 14 Uhr sind alle 740 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aufgerufen, sich für den guten Zweck ins Zeug zu legen und möglichst viele Runden zu laufen. Darüber hinaus ist auch für genügend Abwechslung gesorgt: neben einer Hüpfburg, zahlreichen Ständen mit Aktivitäten wie Dosenwerfen, römischen Spielen, einer originellen Albert-Schweitzer Fotobox ist natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt! Traditionell gibt es natürlich das klassische Bratwürstchen, aber auch die eine oder andere türkische Spezialität wie Lahmacun, ferner ein Kaffee- und Kuchenbüffet sowie einem Crêpes-Stand, der in diesem Jahr von engagierten Müttern, Lehrerinnen und unseren französischen Gastschülerinnen und -schülern aus Asnières-sur-Seine bei Paris betreut wird, die sich just zu diesem Termin in Lennep aufhalten werden. (Sonja Rouxel)

Durch die Rotz- und Wasserphase durch?

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 19. Mai, tritt der Kabarettist Thomas Müller um 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, in der Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9, mit seinem Programm „Nächstes Jahr wird besser!" auf .

„Nächstes Jahr wird besser!“ hört man von Freunden, wenn gerade eben nicht alles gut erscheint: Überall Krisen, wohin man schaut. Thomas Müller bekommt noch ‘ne Beziehungskrise obendrauf und beschließt: Es reicht, ab jetzt geht’s aufwärts! Wenn aber nächstes Jahr wirklich besser werden soll, muss sich was ändern! Wem der Kopf verdreht wird, bekommt einen neuen Blickwinkel. Ach, Sie kennen das? Sind auch gerade erst durch die Rotz- und Wasserphase durch?

Aber Achtung: Wer ihm nur zuhört, übersieht die Hälfte... Denn Müller gibt Worten ein Gesicht und seine Körpersprache ist nicht zu überhören. Das Besondere an ihm ist: Er macht nicht nur komische Miene zum bösen Spiel, er schreit auf, wo andere zuschauen. Denn wer die Klappe hält, heißt bestimmt nicht Thomas Müller.

Eintrittspreise: VVK 19,- bis 22,- Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro.  (Dr. Volker Schatz)