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Etwas Musikgeschichte zum nächsten Konzert

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Was hat Beethoven mit Russland zu tun? Gar nichts? Und hatte sein russischer Kollege Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski auch einen kompositorischen Experimentierkasten? Bei der Gegenüberstellung von Ludwig van Beethovens Streichquartett op. 59 Nr.1 F-Dur und dem Streichquartett Nr. 12 op. 77 in G-Dur von Mjaskowski werden die Besucher:innen des Kammerkonzerts der Bergischen Symphoniker am Sonntag, 23. Januar, um 11 Uhr im Teo Otto Theater erstaunliche Dinge erhören. Tatsächlich sind Beethovens Verbindungen zu Russland sehr schnell abgearbeitet. Außer vielleicht, dass der Auftraggeber der Streichquartette op. 59 per Zufall der russische Gesandte am Wiener Hof war. Andreas Kyrillowitsch Rasumowsky war allerdings nicht nur Diplomat, sondern auch Musikliebhaber und ein hervorragender Geiger. Er brachte die Quartette von Beethoven mit zur Uraufführung.

Beethoven in seiner ureigenen Art bedanke sich nicht nur mit der Verwendung einiger russischer Volkslieder, sondern mit einer bis dato ungewöhnlichen Länge und einer Tonsprache, die man heute als progressiv bezeichnen würde. Damals blieb die Musik den meisten Hörern gelinde gesagt unverständlich. Und hier ergeben sich doch Parallelen zu unserem zweiten Komponisten Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski. Musikhistorisch irgendwo zwischen Tschaikowski und Prokofjew anzusiedeln, waren auch für ihn seine 13 Streichquartette ein Experimentierkasten und Erkennungsmerkmal für den jeweiligen Stil, der auch bei ihm mehrfach wechselte. In seinem Streichquartett Nr. 12 G-Dur op. 77 findet er zu einer volksliedhaften Einfachheit zurück. Es fällt schwer zu glauben, dass er Beethovens Streichquartette nicht kannte.
Es spielen Martin Haunhorst, Violine, Shino Nakai, Violine, Johanna Seffen, Viola, und Thomas Grote Violoncello. Kartenreservierung unter Tel. RS 16 2650 zu 15 Euro bzw. Jugendticket 6,50 € sowie an der Tageskasse. (Manuela Scheuber)

Fünf Bankkaufleute schlossen die Ausbildung ab

Freude über einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss: Ausbildungsleiterin Jutta Müller-Fricke sowie die Sparkassen-Vorstände Herbert Thelen, Michael Wellershaus und Peter Hardebeck (hinten v.l.) gratulieren den frischgebackenen Bankkaufleuten. Foto: Stadtsparkasse Remscheid.Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Geschafft! Fünf junge Bankkaufleute haben ihre Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid erfolgreich beendet. Auch die Auszubildenden der Stadtsparkasse Remscheid mussten sich beinahe während ihrer gesamten Ausbildungszeit den Herausforderungen der Pandemie stellen. Doch allen widrigen Umständen zum Trotz konnten nun fünf junge Leute ihren Ausbildungsabschluss feiern. Da ließen es sich die Sparkassen-Vorstände Michael Wellershaus (Vorsitzender), Peter Hardebeck und Herbert Thelen nicht nehmen, den Nachwuchs-Bankerinnen und -Bankern persönlich und herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung zu gratulieren. Im Rahmen einer kleinen und Corona-konform gestalteten Feierstunde im großen Tagungs-raum der Sparkassen-Hauptstelle erhielten die frischgebackenen Bankkaufleute ihre Abschlusszeugnisse.

„Unzweifelhaft haben die seit nunmehr zwei Jahren geltenden Regeln und Einschränkungen eine erhebliche Belastung dargestellt – gerade für die junge Generation. Umso erfreulicher ist, dass unsere Auszubildenden mit Kontaktbeschränkungen, Distanzunterricht und selbstständigem Lernen im Homeoffice so souverän umgegangen sind und ihre Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht haben. Darauf sind wir sehr stolz“, lobte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Michael Wellershaus. Auch in den Abteilungen und Geschäftsstellen, die die jungen Damen und Herren im Laufe ihrer Lehrzeit durchlaufen haben, haben sie sich bewährt und vielerlei Erfahrungen sammeln können. „So freuen wir uns, dass sich fünf unserer nun ehemaligen Auszubildenden entschieden haben, unser Übernahmeangebot anzunehmen. Vorwiegend werden sie in den Geschäftsstellen die Beratung unserer Kundinnen und Kunden unterstützen“, erläutert Jutta Müller-Fricke, Ausbildungsleiterin der Stadtsparkasse Remscheid. Zudem wird ein junger Mann direkt als Trainee im Firmenkundenbereich in sein Berufsleben als Jungangestellter starten. Dies zeigt, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten unter dem Dach der Stadtsparkasse sind und welche beruflichen Karrieremöglichkeiten eine Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bietet. Je nach Talent und Neigung werden zudem eine Fülle von Fortbildungsmöglichkeiten angeboten, die in der Vergangenheit bereits viele der Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen angenommen und erfolgreich abgeschlossen haben.

„Die Grundlagen für eine erfüllende und zukunftsorientierte Berufstätigkeit liegen in der Ausbildung. Darauf können unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt aufbauen. Wir werden sie dabei unterstützen“, verspricht Michael Wellershaus. Für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2022 ist noch ein Ausbildungsplatz zu vergeben. Gerne kann man sich hierfür über den entsprechenden Link auf der Sparkassen-Homepage www.stadtsparkasse-remscheid.de bewerben. Hier findet man außerdem eine Fülle von wichtigen Informationen zur Ausbildung bei der Sparkasse. Auch Ausbildungsleiterin Jutta Müller-Fricke ist bei Fragen unter Telefon 0 21 91/ 16-69 15, über das Diensthandy 0151/10 24 93 79 oder per Mail an jutta.mueller-fricke@stadtsparkasse-remscheid.de zu erreichen.

CDU bietet SPD für Kitas "Koalition der Vernunft" an

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion Remscheid ist für die Abschaffung der Kita-Gebühren in unserer Stadt. Daher hatten wir auch zur Ratssitzung am 25. Februar 2021 den Antrag, Familien entlasten – kostenfreie KITA, Kindertagespflege und OGS - gestellt. Leider haben wir als Oppositionsfraktion damals dafür keine politische Mehrheit bekommen. Die ‚Ampel‘ wollte das nicht. Vielleicht tut sich aber jetzt ein neues Fenster der Gelegenheit auf. Am 14. Dezember letzten Jahres hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolf nämlich in einem sozialen Netzwerk geschrieben, dass er für die Abschaffung der Kita-Gebühren sei. Er verband dies mit dem Hashtag ‚sozialer Neustart‘. „Die CDU-Fraktion Remscheid würde gern hier vor Ort in einer Koalition der Vernunft gemeinsam mit der SPD dieses Ziel in Remscheid umsetzen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter. „Beim Thema Knusthöhe hat die Politik gezeigt, dass in einzelnen Sachfragen auch einmal andere politische Mehrheiten als die üblichen möglich sind. Davon gehen weder das Abendland noch die ganze Welt unter.

FDP und Grüne haben ihre Wählerklientel vor allem bei den Besserverdienenden, die nicht jeden Cent umdrehen müssen. Angesichts stark steigender Preise, von denen vor allem auch unsere Familien betroffen sind, brauchen wir den sozialen Neustart bei den Kita-Gebühren jetzt. Was man vor der eigenen Haustür erledigen kann, sollte man auch erledigen. Wolf spricht sich dafür aus, dass die Kita-Gebühren überall in NRW abgeschafft werden. Warum so lange warten und nicht in Remscheid zeigen, dass das funktioniert und Familien entlastet?“, so Kötter. „Daher steht mein Angebot an Sven Wolf: Wir sollten uns so schnell wie möglich mit dem Stadtkämmerer und dem zuständigen Dezernenten Thomas Neuhaus zusammensetzen und eine gute Lösung für unsere Heimatstadt erzielen. Das schließt ja nicht aus, dass man auch landesweit für die Abschaffung der Gebühren eintreten kann. Wir sollten uns aber vor allem auf die Dinge konzentrieren, die wir hier vor Ort gemeinsam in einer Koalition der sozialpolitischen Vernunft regeln können. Jeder Euro, der der Familienkasse zur Last fällt, fehlt am Ende vor allem den Kindern.“

Warum ohne Migranten die Küche kalt bleibt

Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft

Gastronomie und Logistik: Nirgendwo arbeiten so viele qualifizierte Migranten wie hinter dem Steuer und in Restaurants. Gleichzeitig fehlen bundesweit rund 12.000 Berufskraftfahrer und 4.200 Gastronomie-Fachkräfte. Ohne Migranten wären die Engpässe deutlich dramatischer. Im Supermarkt bleiben Regale leer, bei Ikea gibt es keine Matratzen mehr: Was in Großbritannien längst Alltag ist, steht Deutschland noch bevor. Der Grund: fehlende Berufskraftfahrer. Vor Beginn der Corona-Krise im Oktober 2019 fehlten deutschlandweit fast 14.000 qualifizierte Berufskraftfahrer. In den Jahren zuvor, als die Konjunktur ohne Handelskrieg und sinkende Exportnachfrage brummte, gab es sogar noch mehr offene Stellen, die nicht besetzt werden konnten. Zeitweise fehlten über 24.000 Berufskraftfahrer. 

Mit der Corona-Krise und dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 sank die Anzahl der Fachkräfteengpässe bei den Berufskraftfahrern rapide. Von April 2020 bis Mai 2021 gab es rein rechnerisch keine unbesetzten Stellen deutschlandweit, für die nicht mindestens ein arbeitsloser Kandidat in Frage kam. Seitdem hat sich die Situation wieder deutlich verschärft: Im Oktober 2021 gab es laut Berechnungen des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am IW fast 12.000 offene Stellen für Berufskraftfahrer, die nicht besetzt werden können. 

Ohne Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sähe die Situation noch viel schlechter aus. Denn jeder vierte qualifizierte Berufskraftfahrer – also diejenigen, die typischerweise über eine duale Ausbildung verfügen – hat eine ausländische Staatsangehörigkeit. 132.888 Migranten sitzen bundesweit beruflich hinterm Steuer, damit war der Beruf des Berufskraftfahrer im Jahr 2020 der absolut gesehen beliebteste Beruf auf Fachkräfteniveau, also mit abgeschlossener Berufsausbildung. 

Der zweitbeliebteste Beruf unter Migranten ist die Gastronomie, genauer: die Fachkraft im Gastronomieservice. 91.000 Gastronomiefachkräfte und somit knapp jeder Dritte hat eine ausländische Staatsangehörigkeit. Nachdem die Branche von Frühjahr 2020 bis Juni 2021 einen starken Rückgang durch die Corona-Schließungen zu verzeichnen hatte, steigen die Fachkräfteengpässe seit Frühjahr 2021 wieder. Im Oktober 2021 fehlten fast 4.200 Fachkräfte (s. Grafik). Die Folge: Viele Gastronomen müssen auch nach dem Lockdown ihre Lokale, zumindest tageweise, geschlossen lassen. 
Mehr Informationen, welchen Beitrag Migranten und Geflüchteten zur Fachkräftesicherung in Deutschland leisten, finden Sie in der ausführlichen
Studie. (Helen Hickmann / Anika Jansen / Sarah Pierenkemper)

Im Zentrum Süd mehr Impftermine mit BioNTech

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Eine kurzfristig eingetroffene Sonderlieferung von 100 Vials des BioNTech-Impfstoffes sorgt in den kommenden Tagen für ein zusätzliches Impfangebot in der städtischen Impfstelle Zentrum Süd. Anstatt der täglichen rund 100 Impfdosen stehen nun in den kommenden Tagen rund 250 Dosen BioNTech zur Verfügung – solange der Vorrat reicht. Erst-, Zweit- und Auffrischungs-Impftermine sind online über https://remscheid.impf-buchung.de/ buchbar.

Eine weitere Meldung aus der städtischen Impfstelle gibt es zum Kinderimpftag am Samstag, 15. Januar. Von den insgesamt 288 Erstimpfterminen für Kinder von fünf bis elf Jahren sind noch 28 frei. Erstimpftermine für die Kleinen sind im städtischen Buchungssystem buchbar: Zur Online-Terminbuchung Kinderimpfung. Die Zweittermine im Abstand von drei Wochen werden automatisch mitgebucht. Mehr Informationen zur Corona-Kinderimpfung gibt es hier, alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Pandemie wirkt sich auf politische Gremienarbeit aus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die in Remscheid politisch Verantwortlichen haben sich auf besondere Schutzregeln für die politische Gremienarbeit verständigt. Damit kommen Verwaltung und Politik einer dringenden Empfehlung des Expertenrates der Bundesregierung nach, wegen der um sich greifenden Omikronvariante auf unbedingte Kontaktreduzierung zur Vermeidung  einer Infektion zu setzen. Zugleich soll so die Funktionalität der politischen Gremien als Teil der kritischen Infrastruktur erhalten werden.

Zum Schutz von Gremienmitgliedern und interessierten Gästen sieht die Coronaschutzverordnung bereits die 3G-Regel vor. Wer an einer Sitzung teilnehmen möchte, muss nachweislich genesen, grundimmunisiert oder offiziell negativgetestet sein. Darüber hinaus gilt seit Jahresbeginn in allen städtischen Gebäuden und (Kultur-)Einrichtungen eine FFP2-Maskenpflicht. Für politische Gremiensitzungen gilt diese Maskenpflicht jetzt auch während des Sitzungsverlaufs am Sitzplatz. Und zwar unabhängig vom Abstand zu den Sitznachbarn. So wollen es die Fraktions-, Ausschuss- und Beiratsvorsitzenden, die Bezirksbürgermeister, die Geschäftsführer der Ratsfraktionen und Ratsgruppen, die Beigeordneten sowie die Paten der Bezirksvertretungen. Sie waren am Montag der Einladung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gefolgt, um die Eckpunkte des besonderen Schutzkonzepts digital zu diskutieren und zu beschließen.

Weitere Schutzregeln: Wegen ihres großzügigen Raumangebots werden bis auf Weiteres die Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule in der Brüderstraße und der Große Sitzungssaal des Rathauses Remscheid als zentrale Sitzungsorte beibehalten. Sie gewährleisten ausreichend Abstand zwischen den Anwesenden und damit den besten Schutz vor zu viel Nähe. Sitzungen, die im Sitzungskalender bereits eingeplant sind, können im Einzelfall von den Vorsitzenden abgesagt beziehungsweise verschoben werden. Das gilt vor allem dann, wenn sie keine Beschlüsse vorsehen. Als Alternative können digitalen Fachgespräche ohne Beschluss angeboten werden. Wenn Sitzungen stattfinden müssen, sollen sie kurz bleiben. Dabei gilt generell der Grundsatz, auf lange Wortbeiträge zugunsten eines zügigen und deshalb sicheren Sitzungsablaufs zu verzichten. Dazu gehört auch, dass  Mitteilungsvorlagen nicht mehr in den Sitzungen aufgerufen werden, sondern den Gremienmitgliedern per Post zur Kenntnis zugehen (sogenannte „Corona-Post“; für öffentlichen Gremiensitzungen sind die Vorlagen außerdem im Ratsinfo-System online eingestellt). Gremienmitglieder, die Rückfragen zur Corona-Post haben, können sie in der Sitzung unter einem neu aufgenommenen gleichlautenden Tagesordnungspunkt stellen. Antworten erhalten sie direkt mündlich oder schriftlich im Nachgang zur Sitzung. Damit entfällt auch das Anwesenheitserfordernis vieler Verwaltungsmitarbeitenden, die üblicherweise während der Sitzung Nachfragen ad hoc mündlich beantworten.
Zur weiteren Sitzungsverkürzung soll auch der weitestgehende Wegfall von Präsentationen und Vorträgen beitragen. Stattdessen wird im Einzelfall auf das digitale Zuschalten von Gutachter:innen gesetzt. Für eine weitere wichtige Sicherheit sorgt derweil die Stadtverwaltung: Vor jeder Sitzung sind ab sofort kostenfreie Selbsttests auf freiwilliger Basis möglich.

Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Die Landesregierung setzt die Beschlüsse der Bund-Länder-Beratungen zur notwendigen Kontaktreduzierung und Eindämmung der Pandemie in Nordrhein-Westfalen um. Dazu hat sie die Coronaschutzverordnung entsprechend angepasst. Zur weiteren Gewährleistung ausreichender medizinischer Versorgungskapazitäten und der Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur treten ab Donnerstag, 13. Januar 2022, weitere zielgerichtete Maßnahmen in Kraft, die das Infektionsgeschehen bremsen und insbesondere die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen sollen. Mit der Änderung der Verordnung gilt auch in der Gastronomie die sogenannte 2G+-Regel. Geboosterte Personen werden von der Testpflicht ausgenommen, sie brauchen in Bereichen, in denen 2G+ gilt, keinen tagesaktuellen Test. Dasselbe gilt für Personen, die nach vollständiger Immunisierung von einer Infektion genesen sind. Darüber hinaus können Testungen nunmehr auch „vor Ort“ unter Aufsicht vorgenommen werden.

„Die Omikron-Variante lässt die Infektionszahlen wieder deutlich ansteigen. Daher müssen wir die bestehenden Regelungen auch in Nordrhein-Westfalen noch einmal nachschärfen. Die vorliegenden Kenntnisse aus der Wissenschaft deuten stark darauf hin, dass uns eine fünfte Welle leider nicht erspart bleiben wird. Aber: Nach allem, was uns die Experten sagen, scheint die Omikron-Variante zu weniger starken Krankheitsverläufen zu führen. Das stimmt mich zwar zuversichtlich, aber wir müssen uns auf alle Eventualitäten vorbereiten. Vor allem müssen wir die Infektionszahlen so begrenzen, dass die kritische Infrastruktur nicht durch zu viele Personalausfälle gefährdet wird. Ich appelliere daher: Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen, testen Sie sich regelmäßig und machen Sie – da wo möglich – von Homeoffice gebrauch. Und um noch besser geschützt zu sein, tragen Sie eine FFP2-Maske“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Digitale Infotage 2022: „Studieren, aber was?“

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Abi – und dann? Diese Frage beschäftigt Hunderte von Schüler*innen jedes Jahr. Einen ersten Einblick in das vielfältige Studienangebot der Bergischen Universität geben die traditionellen Schüler*inneninfotage an der Wuppertaler Hochschule. Vom 17. bis 28. Januar können sich Schüler*innen zwei Wochen lang über die mehr als 100 Studiengänge an der Bergischen Uni informieren. Die Schüler*inneninfotage 2022 finden vollständig digital statt. In insgesamt 38 Veranstaltungen erhalten Schüler*innen Infos über Studieninhalte, mögliche Fächerkombinationen, Bachelor- und Master-Abschlüsse sowie Zukunfts- und Arbeitsmarktperspektiven aus erster Hand. Studierende und Lehrende stellen zusammen mit Mitarbeiter*innen der Zentralen Studienberatung Studiengänge und Fächer an der Bergischen Uni vor und vermitteln den Schüler*innen einen lebendigen Eindruck von Lehre und Forschung an der Bergischen Universität. Alle Details zum Programm der Schüler*inneninfotage unter www.zsb.uni-wuppertal.de/de/mein-weg-ins-studium/schuelerinfotage.html. Anmeldung unter schuelerinfotage@uni-wuppertal.de">schuelerinfotage@uni-wuppertal.de.

Die offenen Sprechzeiten der Studienberater*innen sind auf der Website publiziert: https://uni-w.de/zsb-kontakt. Außerdem können individuelle Beratungstermine zur Studienwahl und Entscheidung per Telefon oder per ZOOM vereinbart werden über zsb@uni-wuppertal.de">zsb@uni-wuppertal.de.

Online-Kennenlernparty  zur Wahl des 10. Jugendrats

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Was heißt das überhaupt – „Demokratie“ und „Mitbestimmung“? Ist Zähne putzen auch schon Politik oder sind die Wirkungen doch erst auf dem Weg zur Schule und beim genauen Blick auf den Mensaplan sichtbar? Klimawandel, Diskriminierung, Ungerechtigkeiten – gibt es alles nicht! Oder vielleicht doch und Du kannst selber etwas dagegen tun?!!!

Der Remscheider Jugendrat – ein jugendpolitisches Gremium, bestehend aus 15 für jeweils 2 Jahre Amtszeit gewählten Mitgliedern – befasst sich aktiv in seinen öffentlichen Sitzungen und Projektgruppen mit unterschiedlichen und insbesondere jugendrelevanten Themen. In der Woche vom 14. bis zum 18. März wird der Jugendrat neu gewählt. Alle wahlberechtigten Jugendlichen haben bereits Informationen per Post erhalten und die ersten ausgefüllten Bewerbungsbögen trudeln ein. Kandidatinnen und Kandidaten können ihre Bewerbungsbögen bis spätestens 31. Januar in der Geschäftsstelle des Jugendrats (Abteilung Kinder- und Jugendförderung, Haddenbacher Str. 38, 42855 Remscheid) abgeben.

Manchmal fällt die Entscheidung jedoch nicht so leicht. Soll ich kandidieren, oder ist das doch nicht so mein Ding? Was tun, damit ich gewählt werde? Was denken meine Mitschülerinnen und Mitschüler? Was kann ich im Jugendrat wirklich bewirken? Auch die Mitglieder des aktuellen 9. Jugendrats haben sich natürlich all diese Fragen vor ihrer Wahl gestellt. Deswegen möchten sie interessierten Jugendlichen einen besseren Einblick geben und vielleicht auch die ein oder andere Sorge im Vorfeld nehmen und laden deshalb für Samstag, 15. Januar, um 16 Uhr zu einer Online-Kennenlernparty ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und einem kleinen Input zu den Projekten des aktuellen Jugendrats besteht die Möglichkeit, die Mitglieder des aktuellen Jugendrats in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und eigene Fragen zu stellen. Interessierte melden sich bitte unter jugendrat@remscheid.de">jugendrat@remscheid.de an. Sie erhalten anschließend per E-Mail den passenden Zoom-Link.

Regen im Dezember war unterdurchschnittlich

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Manch einer hätte sich weiße Weihnachten gewünscht, aber am ersten Weihnachtstag war die Landschaft nur leicht weiß gepudert. Dann wurde es zwischen den Tagen nochmal recht warm und an Schnee war nicht mehr zu denken. Es regnete zwar an vielen Tagen, insbesondere das Monatsende war nass. Dennoch lag der Niederschlag unter dem Dezember-Durchschnitt: Es fielen circa 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter weniger Regen als im Mittel. Dies zeigen die Aufzeichnungen des Wupperverbandes.

An der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen 124 Liter Regen pro Quadratmeter. Im langjährigen Mittel sind es im Dezember dort 146 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.  An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid waren es 109 Liter, Durchschnitt sind hier 118 Liter.  In der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal wurden 100 Liter gemessen, das langjährige Mittel dort beträgt 118 Liter. An der Messstelle Kläranlage Solingen-Burg wurden 100 Liter pro Quadratmeter gemessen, durchschnittlich sind es 147 Liter. Die Messstelle mit der niedrigsten Monatsregenmenge im Wuppergebiet war die Kläranlage Leverkusen mit 78 Litern pro Quadratmeter (Mittel 82 Liter). Die niederschlagsreichste Messstelle war die Station Eickener Mühle in Kierspe mit insgesamt 133 Litern Regen pro Quadratmeter.

Es regnete fast jeden Tag nur vereinzelte Tage waren komplett niederschlagsfrei. Besonders viel Regen kam am 28. Dezember vom Himmel: Hier waren es an der Bever-Talsperre und in Wuppertal-Buchenhofen 28 Liter, an der Großen Dhünn-Talsperre in Lindscheid fielen 23 Liter und in Solingen-Burg konnten 16 Liter erfasst werden. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) war Nordrhein-Westfalen mit 4,3 °C das wärmste Bundesland (2,3 °C sind es im langjährigen Vergleich durchschnittlich in NRW). Es gab hier 35 Sonnenstunden, damit lag NRW fast beim Monatsmittel von 37 Stunden. Nach dem leichten Schneefall am 1. Weihnachtstag war der 30. Dezember war nach DWD-Angaben dann der wärmste Tag des Monats.

Hohe Energiepreise beeinträchtigen Betriebe

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Vor dem Hintergrund von zum Teil drastisch gestiegenen Energiepreisen hat die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) eine Blitzumfrage bei ihren Mitgliedsunternehmen zum Thema Energie durchgeführt. 360 Betriebe haben sich daran beteiligt. Viele Firmen gaben an, eine Belastung zu spüren, gleichzeitig gab es bei der Mehrheit der Unternehmen auch Zustimmung für höhere Energiepreise, wenn das dem Klimaschutz dient. 64 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sich aus den gestiegenen Energiepreisen bereits spürbare wirtschaftliche Beeinträchtigungen für ihre Betriebe ergeben würden. Dies gelte für Unternehmen aller Branchen, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, auch wenn die Bedeutung von Energiekosten häufig vor allem mit Industrieunternehmen in Verbindung gebracht würde.

Klimaschutzziele durch höhere Energiepreise zu erreichen, wird von den Unternehmen trotz der wirtschaftlichen Belastung nicht mehrheitlich abgelehnt. Immerhin 61 Prozent der Betriebe gaben an, dies überwiegend positiv oder sogar sehr positiv zu sehen – darunter auch viele Industrieunternehmen. Demgegenüber bewerteten 15 Prozent der antwortenden Betriebe die Preissteigerungen zur Erreichung von Klimaschutzzielen als sehr negativ.

„Die Energiepreisentwicklung hat für unsere Unternehmen eine hohe Relevanz“, so Hauptgeschäftsführer Wenge. Er fürchtet, die Energiepreisentwicklung könnte im Bergischen Land mit seinem überdurchschnittlich hohen Industrieanteil und zahlreichen energieintensiven Firmen zum dauerhaften Standortnachteil werden. „Wir werden unser Engagement in diesem Bereich daher verstärken, um unseren Mitgliedsbetrieben bei den Themen Nachhaltigkeit und Energie mehr Unterstützung bieten zu können.“ Dies schließe ausdrücklich auch den Bereich Klimaschutz ein, so Wenge weiter. Manche Unternehmen schon würden sich jetzt schon stark engagieren, etwa in den Projekten Ökoprofit und Energie-Scouts.

Über die Luschen und Luschinen heutzutage

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 10. Februar, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt in der Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9, der Kabarettist Ausbilder Schmidt in der Schatzkiste auf. Ja der arme Ausbilder Schmidt, früher, zur guten alten Wehrpflicht, war ihm fast jeder Soldat geistig überlegen: Studenten, Abiturienten und sonstige Wehrkraftzersetzer. Heute? Die Generation Kevin de Luxe kann leider gar nix. Selbst die Stiefel muss Ausbilder Schmidt seinen Rekruten morgens noch binden, nachdem er ihnen die Uniform rausgelegt hat und den Milchkaffee (aus Sojamilch) ans Feldbett gebracht hat. Wenn Ausbilder Schmidt früher mit seinen Männern ins Manöver zog, waren alle wieder pünktlich zum Morgenappell da. Heute? Die Hälfte der Soldaten/Innen fehlt; verlaufen, verletzt, aufgegeben, Mama angerufen um ihn/sie/es abzuholen.

In seinem neuen Programm regt sich Ausbilder Schmidt köstlich über die Bundeswehr, die heutige Jugend und über sämtliche Luschen und Luschinen auf. Comedy mit hoher Gag-Dichte und jeder Menge Publikumsaktionen. Ja das ist auch in den 20-er Jahren des Ausbilders Mission: Anschiss für jeden, hat noch keinem geschadet. Jawoll!

Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. Einlass nur mit 2G Nachweis und Maskenpflicht während der gesamten Show. (Dr. Volker Schatz)