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Pia-Nino-Band bietet Kindermusik zum Mitrocken

Foto: Pia-Nino-Band.Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sonntag, 21 Juli, 16 Uhr,
Konzertmuschel im Stadtpark

Am Sonntag, 21. Juli, tritt um 16 Uhr die Pia-Nino-Band mit ihrem Programm „„Kindermusik zum Mitrocken“ Juli in der Konzertmuschel im Remscheider Stadtpark auf. Top-Platzierungen bei den WDR-Kinder-Charts, Gewinner von mehreren Kinderliederpreisen und deutschlandweite Konzerte: Die Pia-Nino-Band begeistert mit ihrer Kindermusik-Show zum Mitrocken ihre kleinen und großen Zuhörer. Fröhliche, moderne Musik mit lustigen und frechen Texten bringen die sympathischen Musiker mit viel Witz und Charme auf die Bühne.

Auch in diesem Jahr die Pia-Nino-Band mit ihrer erfolgreichen Kindermusik-Show zum Mitrocken wieder auf Tour. Dabei präsentiert sich die Pia-Nino-Band von der ersten bis zur letzten Minute allzeit überraschend, musikalisch vielfältig und erfrischend. Mit der „klatschende Hände, tanzende, springende und singende Kinder-Garantie.“

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Montag, 15. Juli,, 19.30 Uhr
Wein & Käse – Diakonie Kosovo
Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Was macht die Diakonie im Kosovo? Friedhelm Krämer referiert.

Mittwoch 17. Juli, 18 Uhr
Evergreen-Abend mit der MorgenNote
Ort: Versöhnungskirche (Burger Straße 23)
Der Singkreis der Versöhnungskirche „MorgenNote“ hat sich Gedanken gemacht zum Thema „In guter Nachbarschaft lässt sich der Alltag (meist) gut leben!“ Hinter diesem Titel verbergen sich Stichworte wie: Haus, Beruf, Arbeit, Familie, Nachbarn. Hierzu haben wir viele Lieder zusammengetragen und einstudiert, um Sie wieder zum Mitsingen einzuladen! Da Beruf, Familie und Haus für die Frauen allein nur schwer zu bewältigen sind, haben wir uns an diesem Abend männliche Unterstützung einiger Chorsänger eingeladen. Für das leibliche Wohl wird mit alkoholfreien Getränken und Knabbereien in der Pause gesorgt sein. Wie gewohnt werden auch die Song-Texte auf der Leinwand für alle zum Mitsingen sichtbar sein. Durch das Programm führt sie Dolores Johann. Mitwirkende: Instrumentalensemble, Sylvia Tarhan (Leitung).

Sonntag, 21. Juli, 16 Uhr
Klassik am Klavier in der Stiftung Tannenhof
Sergej Klemens spielt im Rahmen der Konzertreihe „Klassik am Klavier“ am Sonntag, 21. Juli, ab 16Uhr im Helene-Härtel-Buchmann-Haus auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Tannenhof, Remscheider Str. 76, , Stücke von Mozart, Beethoven, Schubert, Massenet und Rachmaninoff. Der kasachische Künstler erhielt eine musikalische Ausbildung an den Instrumenten Akkordeon, Oboe und Klavier und studierte am Nationalen Russischen Konservatorium. Seit 1994 konzertiert Sergej Klemens als Konzertpianist. Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das weitere Konzertprogramm wird gern entgegengenommen. (Katrin Volk)

Sonntag, 28. Juli, 18 Uhr
Dr. Mojo – Oldies, Blues, Folksongs, solo und unplugged  
Ort: Evangelische Stadtkirche Remscheid (Markt)
Dr. Mojo spielt traditionelle amerikanische Musik: Oldies, Blues, Gospel, Balladen und Klassiker verschiedenster Stilrichtungen. Dazu gibt es unterhaltsame und humorvolle Moderation. Mit Gesang, Gitarre, Bluesharp im Rack, Hi-Hat und Stompin’ Bass - oft gleichzeitig gespielt zählt Dr. Mojo zu den besten Musikern dieser Art. Mit seiner ebenso kraft- wie gefühlvollen Stimme, der variantenreich gespielten Bluesharp, dazu Gitarre und Foot-Percussion erzeugt er eine Klangfülle, wie sie von einem einzelnen Musiker nur ganz selten erreicht wird. Mitwirkende: Klaus Stachuletz (Dr. Mojo). Eintritt: acht €

Das neue Spielzeitheft des Teo Otto Theaters ist da

Der neue Theater-Almanach.Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Inzwiwchen liegt das neue Spielzeitheft für die Saison 2019/2020 des Teo Otto Theaters vor. Ab September startet die neue Spielzeit wie gewohnt mit einem breiten Programm von Kindertheater bis Musical, von(klassischen) Konzerten und Schauspiel bis zu Tanztheater und Shows, Opern, Operetten und Komödien sind ebenso vertreten wie Lesungen. Es gibt in der neuen Saison einiges zu entdecken und feiern. So beginnen wir gleich am 4. September mit dem ersten Konzert des neuen GMD der Bergischen Symphoniker, Daniel Huppert. Außerdem begrüßen wir als neuen Programmverantwortlichen Sven Graf.

Die Theatersaison beginnt am 20. September mit einem großen Spektakel: Die „Rocky Horror Show“ verspricht einen Theaterbesuch der besonderen Art. Werfen Sie sich in Ihre gewagtesten High Heels und tanzen Sie den „Time Warp“ mit dem Ensemble des Theaters Hagen.

Im Oktober 2019 wird das Teo Otto Theater 65 Jahre alt. Das werden wir bei der „Nacht der Kultur“ auf italienische Art feiern. Weiterhin gibt es viele fantastische Musiktheater und Ballette, Schauspiele und Kindertheater. Wir organisieren Tanzworkshops, Einführungsvorträge und gründen im September die „Company Curiosity“, die ein Jahr lang unter der Leitung von Michèle Bialon einen Tanzabend erarbeitet und damit im Mai 2020 auf der Bühne stehen wird.

Wir freuen uns auf eine Saison mit alten Freunden, neuen Freunden, Spaß und Lachen, Nachdenklichem, Wunderschönen, Beeindruckendem, Unerwartetem, Langersehnten, großen Gefühlen, sanften Tönen, kleinen Gesten. Wie gesagt: es gibt viel zu entdecken; entdecken Sie Ihr Programm bei uns! Das Programmheft liegt ab sofort an vielen Stellen in Remscheid aus, auf der Website des Teo Otto Theaters gibt es außerdem eine digitale Version. Den Terminkalender auf unserer Website gibt es natürlich auch noch.
Der Kartenverkauf ist dieses Jahr zweigeteilt:

  • Am 24. Juli beginnt der Verkauf der September-Vorstellungen sowie der Reihe „ON FIRE!“ im Webshop (theaterticket.remscheid.de)
  • Am 27. August öffnet die Kasse. Ab dann können alle Vorstellungen dort und im Webshop erworben werden.

Sommerpause des Westdeutschen Tourneetheaters

Spielzeitpause bis 11. August. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

Für die folgende Spielzeit sind neue Projekte und Formate geplant. So wird es eine Inszenierung von "Der Fischer und seine Frau" geben, Regie führt Intendantin Claudia Sowa. Premiere ist am 6. Oktober. Zudem gibt es im Herbst ein neues Format, ein Live-Hörspiel: "Sherlock Holmes und der Hund der Baskervilles" nach Arthur Conan Doyle in einer Fassung von Frank Pinkus. Premiere ist am 1. November. Regie führen gemeinsam Thomas Ritzinger, Schauspieler und Regisseur am WTT, und Tom Raczko. Schauspieler und Synchronsprecher.

Farbenfrohes, fröhliches Fest für Herz und Seele

Ein Fest für kleine und große Leute, für Herz und Seele, farbenfroh und fröhlich, veranstaltete am Samstagnachmittag an der Halskestraße auf dem Honsberg die dortige Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V. Ein Teil des Baumbestandes war mit roten Fäden eingesponnen worden, und auf dem Rasen lag ein Faden-Labyrinth. Frohmut Anemone Klemm durchwanderte es, Texte zitierend zum Thema Minoisches Labyrinth. Im Anschluss war das Publikum zum eigenen Erleben des Labyrinths eingeladen; nur wenige Zuschauer machten es allerdings der Künstlerin nach, sie wurden lieber in Spielräumen unter Anleitung selbst künstlerisch tätig. Holger Teuber, Großmeister der Trommel, hatte mit Percussion den Nachmittag eröffnet, während Godana Karawanke gleich nebenan mit schnellen Pinselstrichen Minotaurisches auf einer Leinwand entstehen ließ. Zur Stärkung war von Wasser bis Honigwein nebst Leckereien beim Verein Ins Blaue alles vorhanden. Allerdings dämpfte die Hitze den Appetit auf Kunst und Kulinarisches. Fotos: Hans Georg Müller.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Juni

Samstag, 29. Juni, 19.30 Uhr
ON FIRE! #6"
Alles leuchtet nur für dich..."
Joy Denalane und die Bergischen Symphoniker

Zum Saisonabschluss servieren wir echtes Soulfood! Joy Denalane, Botschafterin des deutschen Soul, hält Einzug in unseren Saal. In Arrangements nur für Gesang und Orchester strahlt ihre Musik in symphonischem Glanz. Schon mehrfach stand sie mit Miki Kekenjs Takeover! Ensemble auf Deutschlands größten klassischen Konzertbühnen. Und jetzt finden die beiden bei den Bergischen Symphonikern zusammen und sprengen die Grenzen zwischen Klassik und Soul. Bon appetit!
Karten ab 19 €; Jugendticket 50 Prozent (begrenztes Kontingent); Sonderveranstaltung: keine weitere Ermäßigung.

Mixed Kabarett Show in der Schatzkiste

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Sascha Thamm (tamfish). Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am  Donnerstag, 27. Juni, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) treten die Kabarettisten Sascha Thamm (Foto), Marc Breuer und Jens Heinrich Claassen in der Schatzkiste auf, moderiert von Jürgen H. Scheugenpflug. Die Kabarettisten präsentieren  Ausschnitte aus ihren Programmen, die in naher Zukunft in voller Länge in der Schatzkiste zu sehen sein werden.

Eintrittspreise: Vorverkauf 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, Abendkasse 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

Lenneper Kirchenchor-Sänger treten in New York auf

Pressemitteilung des Evangelischen Kirchenkreis Lennep

Elf Sängerinnen und Sänger aus der evangelischen Kirchengemeinde Lennep haben sich gestern unter Leitung von Kreiskantor Johannes Geßner auf den Weg nach New York gemacht. Am Sonntag um 140 Uhr Ortszeit werden sie nicht nur in einer der berühmtesten Konzerthäuser der Welt auftreten, sondern die passionierten Sänger aus verschiedenen Chören der Kirchengemeinde präsentieren in der Carnegie Hall auch noch eine Weltpremiere: Die amerikanische Konzertagentur DCINY (Distinguished Concerts International New York), die sich auf außergewöhnliche Musikereignisse spezialisiert hat, organisierte diesmal ein musikalisches Feuerwerk unter dem Titel: „ ¡Buena Onda! Music aus Südamerika“. Ausgewählt wurden dafür auch mehrere Werke des argentinischen Komponisten und Dirigenten Martín Palmeri.

Ende Mai 2015 hatte Kantor Johannes Geßner die Tango-Messe von Martin Palmeri in der Evangelischen Stadtkirche Lennep mit Lenneper Sängern und dem Berliner Tango-Orchester „La Bicicleta“ aufgeführt. Daraufhin hatte sich die Konzertagentur bei ihm gemeldet, und so begann das Bewerbungsverfahren. Nun werden die Lenneper Sänger Palmeries Werk Gran Misa als Weltpremiere unter dem Dirigat des architektonischen Dirigenten Saul Zaks zu Gehör bringen. Die Lenneper Kirchenchor-Sänger werden sicher schon während der drei Proben den Komponisten Martin Palmeri persönlich treffen. Die Misatango hatte der Argentinier bereits gemeinsam mit dem Kölner Domchor und der Roma Sinfonietta im Oktober 2013 in einem Konzert zu Ehren von Papst Franziskus in Rom intoniert. „Das ist Aufregung pur, denn wann kann man schon einmal in einem solchen Konzerthaus seine Stimme erklingen lassen“, sagte Hannelore Droop vor Abfahrt nach New York. (Katrin Volk)

Kurze Vorschau auf das Programm der Klosterkirche

Sonntag | 21. Juli| 17 Uhr | Musik: Klassik, Neue Musik

Liszt, Beethoven und Chopin
Weltklassik am Klavier · Alexey Lebedev

In Europa, Asien, Nordamerika und Russland fasziniert der charismatische Klaviervirtuose Alexey Lebedev mit seinem ausdrucksvollen Spiel das Publikum und die Fachpresse. Ausgezeichnet mit Top-Preisen bei renommierten Wettbewerben - u.a. beim Busoni-Wettbewerb, Bozen, Maria Canals-Wettbewerb, Barcelona, G. B. Viotti-Wettbewerb, Vercelli, beim Jose Iturbi-Wettbewerb, Valencia - gehört Lebedev zur Elite der jungen Generation am Klavier. Er wurde 1980 in St. Petersburg geboren und studierte am St. Petersburger N. A. Rimsky - Korsakov Staatskonservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Lebedev von Mi-Kyung Kim, Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher und Xu Zhong. Beim Busoni Musik Festival 2010 erarbeitete er mit seinem großen Vorbild Alfred Brendel Werke von Haydn, Beethoven und Busoni.

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Mit der MKS ist eine Kinderoper geplant

Für die Spielzeit 2019/2020 hatte Theaterleiter Lutz Heinrichs 920.000 Euro zur Verfügung, 570.000 Euro für Gastspiele und 350.000 für die Berg. Symphoniker incl. Nebenkosten, wie er am Dienstag in der Sitzung des Kulturausschusses berichtete. Daraus ergeben sich für das 65 Jahr des Teo Otto Theaters 85 Produktionen mit 101 Vorstellungen. Das „Wahlabo“ wird es künftig auch im Webshop geben, ebenso wieder Tanzworkshops mit Gastcompagnien. Für eine Kinderoper ist eine Zusammenarbeit mit Musik- und Kunstschule der Stadt geplant. Die Termine in Einzelnen:

Musiktheater (9 Produktionen / 9 Vorstellungen)

20. September,
The Rocky Horror Show
Theater Hagen

11. Oktober,
Tosca
Theater Hagen / Bergische Symphoniker

7. November,
Chaplin – Das Musical
Frank Serr Showservice
5. Dezember,
Shockheaded Peter
Das Rheinische Landestheater

25. Januar,
Hoffmanns Erzählungen
Theater Hagen

13. März,
Pariser Leben
Theater Hagen/ Bergische Symphoniker

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Warum Sven Graf in Remscheid Lust auf Zukunft hat

Künstlerische Programmverantwortung bei Sven Graf“, meldete der Waterbölles am 24. Mai taufrisch, nachdem die Stadt per Pressemitteilung mitgeteilt hatte, dass der Leiter der Abteilung Tanz & Entertainment bei der Konzertdirektion Landgraf, dem größten Theatergastspielanbieter im deutschsprachigen Raum, die vakante Dreiviertel-Stelle der künstlerischen Programmverantwortung im Teo Otto Theater bekommen werde. Aus 38 Bewerbungen hatte die Stadtverwaltung neun Bewerberinnen und Bewerber zu ausführlichen persönlichen Gesprächen eingeladen und diese schließlich mit der einvernehmlichen Empfehlung für Sven Graf abgeschlossen. Zum 15. September wird der dann 38-Jährige seine neue Stelle antreten - und bis dahin wahrscheinlich schon von Freiburg nach Remscheid umgezogen sein, wie er gestern Nachmittag der lokalen Presse berichtete: „Einige Wohnungen habe ich mir schon angesehen!“ Eine Stunde später stellte sich Sven Graf im Deutschen Werkzeugmuseum den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung vor. Und trug in Kurzform das vor, was er anschließend in der Langfassung auch schriftlich verteilte:

Sven Graf, ab 15. September  der neue künstlerische Programmverantwortliche im Teo Otto Theater, gestern Nachmittag: Zwei Vorstellungen innerhalb von zwei Stunden. Zuerst vor der lokalen Presse im Rathaus (im Video) mit Stadtdirektor Sven Wiertz und Theaterleiter Lutz Heinrichs und dann vor dem Kulturausschuss im Deutschen Werkzeugmuseum.

„Mit Remscheid verbinde ich nun bereits mehr als sechs Jahre gute Zusammenarbeit, sowohl mit dem heutigen Theaterleiter Herrn Heinrichs wie auch zuvor mit Herrn Dr. Henkelmann und dem gesamten Team. Ebenso verbinde ich damit eine große Herausforderung, die es anzunehmen gilt. Zum einen natürlich durch den Namensgeber des Theaters: Teo Otto, der schon jung mit 27 Jahren Ausstattungschef des Preußischen Staatstheaters war und hernach weltweit großartige Werke vollbrachte. Es entstanden legendäre Bühnenbilder, wie das der Gründgens'schen Faus-Inszenierung oder der Brecht'schen Mutter Courage. In über 800 Inszenierungen weltweit entstand ein einmaliges künstlerisches Lebenswerk. Aber auch seine oft sozialkritischen Bilder kennzeichnen ihn nicht nur als einen Mann des Hintergrunds, sondern auch als einen kritischen und genauen Beobachter. Mit seinen Werken bot er Reflexionsflächen, behielt aber gleichsam ein waches und kritisches Auge für die Welt um ihn herum, auch im dritten Reich und der ehemaligen DDR. Er vereinte Erscheinungsbild und Inhalt auf eine kluge und empathische Weise, die zu den Zuschauern und Kritikern gleichermaßen sprach und sie für sich einnahm. Zum anderen gilt es aber auch die bisher geleistete hochqualitative Arbeit fortzusetzen, die im Schauspiel, im Musiktheater, vor allem aber auch im Tanztheater ganz besondere Akzente gesetzt hat. Hier gilt es anzuknüpfen und das große Erbe sowohl Teo Ottos wie auch seines Theaters weiter zu führen.

Kultur wird nicht aus dem Elfenbeinturm heraus gemacht. Das Teo Otto Theater wird und muss immer das Theater für Remscheid und seine Bürger sein. Werfen wir also einen Blick darauf, für wen wir Theater machen - das ist überaus komplex und kann deshalb an dieser Stelle nur ein unvollständiger Überblick sein: Seit den 1950-er Jahren ist Remscheid eine Großstadt, etwa die letzten 20 Jahre stabil bei einer Einwohnerzahl leicht über 110.000. Die Arbeitslosenquote liegt mit über 7,2 Prozent über dem nationalen Durchschnitts von ca. 4,9 Prozent und leicht über dem Durchschnitt von NRW (6,5 Prozent). Remscheid ist Teil der Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck zusammen mit Wuppertal und Solingen. Das Bergische Land im Allgemeinen ist bekannt für seine Werkzeug-, Maschinen und Anlagenfertigung, Remscheid im Speziellen für zahlreiche und innovative mittelständische Unternehmen. Traditionell handelt es sich entsprechend um eine Stadt des zukunftsweisenden Handwerks, wo sowohl handfest angepackt als auch nach neuen, kreativen Lösungen gesucht wird. Die Stadtbevölkerung ab 60 Jahren hat in Remscheid in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zugenommen. Ein Großteil ist evangelisch und verheiratet, nur etwa zehn Prozent besteht aus zugewanderten Menschen. In Remscheid haben (unter Berücksichtigung der doppelten Staatsangehörigkeiten) 93.000 Personen die deutsche und 34.000 Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit (am stärksten vertreten: türkisch, italienisch, polnisch) - also hat mehr als jeder Vierte eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit. Diese Diversität findet sich auch in dem seit 2004 zweijährig gewählten Jugendrat aus Schülerinnen der weiterführenden Remscheider Schulen wieder.

Während das Abo-Publikum meist in der Altersriege 60+ rangiert und dieses tendenziell traditionell-konservativ ausgerichtet ist, erlebt die junge Generation eine Realität, die viele traditionelle Werte und Gesellschaftsstrukturen in Frage stellt oder aufbricht. Für die ältere Generation ist vieles davon völlig neu und manchmal beängstigend, während die Jüngeren sich durch eine Welt navigieren, die absolute Richtlinien und Orientierungspunkte oft vermissen lässt. Die Suche nach Orientierung kennen aber beide und die daraus resultierende Schnittfläche ist für ein kulturelles Angebot prädestiniert. Gleichzeitig sind viele der aktuellen Themen auch nicht neu: Für Migration und Konflikte zwischen der älteren und der jüngeren Generation gibt es nicht nur in der deutschen Geschichte zahlreiche Erfahrungen, auf die gerade das Theater und seine Werke als kollektives kulturelles Gedächtnis zurückgreifen kann.

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