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Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

  • Am 19., 20. Und 21. Januar gastieren wir mit „Die Frau vom Fischer und der Fischer selber“ im Teo Otto Theater, dort können  Karten und alle nötigen Infos bezogen werden.

Freitag, 31. Januar, 19 Uhr
 Geld. Macht. Angst.
„Es gibt immer mehr Geld. Aber für immer weniger Menschen. Und, als wenn das nicht reichte, soll es nun auch noch weniger Arbeit geben - das macht Angst.“ So wirbt die Katholische Arbeitnehmerbewegung Remscheid für eine Kabarett- Veranstaltung mit Lutz von Rosenberg Lipinsky. für Freitag, 31. Januar, 19 Uhr, im Westdeutschen Tourneetheater. Bismarckstraße 138.  „Finanzkrise, Klimawandel, Zuwanderung, Digitalisierung“ - ihnen ist gemeinsam, dass mit diesen Themen viele Menschen verunsichert werden, ob es in Zukunft für sie noch Arbeit gibt und sie ihren Lebensunterhalt bezahlen können. Gegen die Methode des Angstmachens hilft als erstes Mittel, die Polemik der Angstmacher bloßzustellen, die wahren Absichten ihrer Politik darzustellen und die Dramaturgen der Katastrophenstimmungen auszulachen. Dazu verhilft der Hamburger Kabarettist und evangelische Theologe (mit ostwestfälischem Migrationshintergrund) Lutz von Rosenberg Lipinsky.

Ab sofort gelten neue Anfangszeiten im WTT; für die Abendvorstellungen immer 19.30 Uhr statt 20 Uhr  und sonntags beginnt jede Vorstellung – auch für Erwachsene – um 16 Uhr.

Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)

Meisterkonzert mit dem Busch-Trio aus Amsterdam

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Am Mittwoch, 22. Januar, um 19.30 Uhr freut sich das „Busch-Trio“ auf das 2. Meiserkonzert im Foyer des Teo Otto Theaters. Benannt nach dem legendären Geiger Adolf Busch, hat sich dieses junge Ensemble aus Mathieu van Bellen, Violine, Ori Epstein, Violoncello, und Omri Epstein, Klavier, zum führenden Klaviertrio seiner Generation entwickelt. Als drei eigenständige Solisten haben die Absolventen führender englischen Musikschulen Preise bei internationalen Solowettbewerben gewonnen. Seit seiner Gründung 2012 ist das Trio regelmäßig zu Gast auf bedeutenden Bühnen und Festivals in ganz Europa. Sein Debüt in der Wigmore Hall wurde von der Presse hoch gelobt. Das Trio hat seinen Sitz in Amsterdam, wo es, dem Wunsch folgend, aufstrebende junge Kammermusiker zu unterstützen, gemeinsam mit der Geigerin Maria Milstein seit 2019 in einer Scheunenkirche aus dem Jahre 1695 ein Kammermusikzentrum für Proben, Meisterkurse, Aufnahmen und Konzerte aufbaut und betreibt.

Das Konzert beginnt mit Notturno Es-Dur von Franz Schubert. 18 Jahre nach Schuberts Tod erhielt das Adagio bei seiner Erstveröffentlichung 1846 als Opus posthumum 148 vom Wiener Verlagshaus Diabelli den werbewirksamen Titel Nocturne. Im Anschluss erklingt von Ludwig van Beethoven das Klaviertrio Nr. 1, das sogenannte Geistertrio. Es handelt sich um eine kammermusikalische Komposition für Klavier, Violine und Violoncello. Das Busch Trio verabschiedet sich mit dem Klaviertrio Nr. 2 von Franz Schubert, einer seiner letzten Kompositionen. Karten sind erhältlich zu 20 €; Jugendticket 6,50 €, unter Tel. RS 16 26 50. (Manuela Scheuber)

Mileva Einstein-Maric und andere geniale Frauen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Dienstag, 21. Januar, liest Intendantin Claudia Sowa um 18 Uhr im WTT Remscheid, Bismarckstraße 138, aus dem gerade erschienen Buch „Mileva Einstein-Marić und andere geniale Frauen – Wortstücke“ von Senta Trömel-Plötz vor. Interessierte sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung des Frauenbüros der Stadt Remscheid in Zusammenarbeit mit dem WTT eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sie alle waren geniale Frauen: Mileva Einstein-Marić, Sophie Taeuber-Arp, Julie Wolfthorn, Marie Bashkirtseff, Elena Luksch-Makowsky, Dora Hitz, Teresa Feodorowna Ries, Ida Boy-Ed, Elsa Asenijeff, Vally Wygodzinski, Marevna, Carmen Herrera, Josephine Nivison-Hopper, Paula Modersohn-Becker, Clara Westhoff-Rilke. Wie kommt es, dass ihre Namen heute in Wissenschaft und Kultur nahezu vollständig in Vergessenheit geraten sind? Senta Trömel-Plötz hat sensibel forschend hinter die Fassade geschaut – denn all diese begabten Frauen waren mit berühmten Männern liiert. Mit virtuos verfassten Wortstücken durchleuchtet die Autorin aus verschiedenen Perspektiven das Geflecht von Liebe und Ausbeutung, Schaffensdrang und Entmutigung.

Senta Trömel-Plötz begründete als Professorin an der Universität Konstanz zusammen mit Luise F. Pusch die feministische Linguistik in Deutschland. Heute lebt und arbeitet die Sprachwissenschaftlerin und Autorin in den USA. In ihrem Buch nähert sie sich den Frauen mit Achtung und Anerkennung, nimmt dabei Lyrik von Else Lasker-Schüler, Rose Ausländer, Luisa Famos und anderen Dichterinnen in den Dialog mit hinein. Zitate und Fiktion verwebend zeigt Senta Trömel-Plötz Parallelen zwischen diesen bewegend-bemerkenswerten Frauenbiografien auf – und erzählt dabei auch einen Teil ihrer eigenen wechselvollen Geschichte.

Superheld mit Plauze und in kurzer Hose

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Bademeister Schaluppke (Robbi Pawlik). Foto: Olli Haas.Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 16. Januar, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt der Kabarettist „Bademeister Schaluppke“ (Robbi Pawlik) mit seinem Programm „Chlorreiche Tage“ in der Schatzkiste auf. Wenige Karten sind noch erhältlich.

Willkommen im nassesten Brennpunkt der Republik – in der Badeanstalt! In Zeiten grassierenden Bewegungsmangels, permanenter Schwimmbadschließungen und virtuellen Wahnsinns steht Bademeister Rudi Schaluppke wie ein Fels in der künstlichen Brandung des Wellenbades. Schaluppke erinnert daran, dass man Wasser nicht digitalisieren kann. Er zelebriert den analogen Zauber des feuchten Milieus, indem er seine Badegäste in die Dusche schickt.

Die Badeklientel glaubt ja immer noch, Bademeister stehen nur am Beckenrand rum, schikanieren Kinder und Rentner, machen auf dicke Hose und glotzen den Rest des Tages den Damen hinterher. Rudi Schaluppke macht uns dagegen klar: Dieser Job verlangt einen komplexen Kompetenzkatalog! Der Bademeister ist Mädchen für alles: Er ist Animateur, Kindertröster, Sorgenonkel, Psychologe, Sonderpädagoge, Sozialarbeiter, Stilberater, Mediator, Fußpilzflüsterer, Innen- und Außenbeckenminister, Diplomat und Dienstleister. Man könnte auch sagen: eine Art Superheld in kurzer Hose, mit Plauze und Badelatschen.

„Chlorreiche Tage“ ist das neue Programm mit dem alten Hasen auf dem gefliesten Parkett. Schaluppke redet, rockt und rappt, bis der letzte Zuhörer merkt: Ein Bademeister ist auch Entertainer! Und wenn die funky Bässe seiner Songeinlagen im Einklang mit den Luftblasen im Whirlpool blubbern, erreicht die Stimmung ihren pH-neutralen Höhepunkt

Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

'Aufrichtigkeit, Mut, Klarheit – das sind Ihre Stärken!'

„Remscheid ist eine Stadt, auf die ihre Einwohnerinnen und Einwohner zu Recht stolz sein können! Remscheid ist eine Stadt, für die es sich lohnt sich zu engagieren. Das machen viele hundert Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Hierfür sind wir als Remscheider SPD dankbar.“ Mit diesem Vorwort zeichnet die Remscheider SPD seit 2015 Bürgerinnen und Bürger aus, die sich um unsere Heimatstadt verdient gemacht haben. Die erste Preisträgerin war damals ehemalige Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Sie war gestern beim Neujahrsempfang ihrer Partei im Saal des Neuen Lindenhofs unter den Gästen, als Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Laudatio auf die diesjährige Preisträgerin hielt: die 97 Jahre alte Berlinerin Ursula Durach, die seit 1947 in Remscheid lebt. Der zweite Preisträger ist 100 Jahre alt und ein gebürtiger Remscheider: Siegmund Freund. Er hatte 1936 nach dem „Einjährigen“ die früheren Staatlichen Realgymnasium (heute EMA) verlassen müssen, weil er Jude ist. Er überlebte die KZ von Sachsenhausen und Ausschmitz und lebt heute in Frankfurt. Dort will ihm die SPD ihren Preis übergeben. Im Dezember 2010 kam er nach Remscheid, als vor der EMA ein Denkmal für die ehemaligen jüdischen Schüler enthüllt wurde. 2006 hatte ihm die Schule das Ehrenabitur verliehen.

Seine ganze Familie sei ein Fan von Ursula Durach, bekannte der OB in seiner Laudatio. „Vorneweg meine Tochter Lisa. Ich möchte das erklären. Im Wahlkampf 2014 kandidierte erstmals die Partei Pro Deutschland, eine Partei, die wir mittlerweile leider auch im Rat haben und die sich fast ausschließlich durch Hetze, Provokation und Diskriminierung hervortut. Bei einer Wahlkampfveranstaltung dieser Partei waren Sie, liebe Frau Durach, sehr mutig und sind auf die Akteure zugegangen. Sie waren empört, Sie haben die Redner konfrontiert. Sie haben ihnen gesagt, dass sie keine Ahnung von der nationalsozialistischen Zeit hätten. Sie haben denen erzählt, dass Sie diese Zeit miterleben mussten.“ Tochter Lisa sei von der Aufrichtigkeit und dem Mut von Ursula Durach tief beeindruckt gewesen. „Aufrichtigkeit, Mut, Klarheit, das sind Stärken, die Sie auszeichnen und die heute in der Politik ein rares Gut geworden sind.“ Seit einer gefühlten Ewigkeit ist die agile Seniorin politisch aktiv in der FDP. Burkhard Mast-Weisz konkretisierte das: „Es ist vor allem die FDP von Gerhart Baum, Burkhard Hirsch und Annegret Hamm-Brücher, den großen liberalen Köpfen, die Sie geprägt hat.“

1945 kam Ursula Durach von Berlin ins Bergische. In Berlin hatte sie die Gräuel des Faschismus, die Verfolgung von jüdischen Freunden erlebt. Seit 1947 lebt sie nun in Remscheid. Der OB: „Unsere Stadt ist Ihnen ans Herz gewachsen. Sie haben 1947 geheiratet, um ein Zimmer zu bekommen. Das war in der Zeit nach dem Krieg nichts Außergewöhnliches.“ Auch heute noch genieße Ursula Durach die kulturelle Vielfalt in unserer Stadt, fuhr der Oberbürgermeister fort. Und auch heute noch besuche sie regelmäßig politische Veranstaltungen, diskutiere mit, vermittele Erfahrungen. „Nicht drängend, sondern als Angebot, immer sympathisch!“ Politik liege ihr nun mal am Herzen, vor allem die Bildungspolitik: „Investition in Bildung ist und bleibt Ihre politische Forderung. Im Sozialausschuss haben Sie fünf Vorsitzende erlebt. Man kann sagen, die Vorsitzenden kommen und gehen, Ursula Durach bleibt!“

Wichtig sei ihr auch das Miteinander aller Menschen in unserer Stadt, das der hier geborenen und der Zugewanderten. „Respekt vor der anderen Kultur, dem anderen Glauben, der anderen Herkunft, dass zeichnet Sie aus. Sie geben mit Ihrer Haltung und Ihrem Handeln denjenigen eine klare Antwort, ein klares Nein, deren politische Inhalte aus Hetze, Diskriminierung, Ablehnung und Ausgrenzung bestehen Sie sind ein politisches und ein menschliches Vorbild. Sie dafür auszuzeichnen ist nicht nur sehr angemessen, sondern für uns alle eine Ehre!“

Ursula Durach dankte nach langanhaltendem Beifall gerührt für die Ehrung und warnte vor der Verharmlosung von Rechtsradikalismus. "Dem müssen wir widerstehen!" Und sie verriet, dass zuhause auf ihrem Schreibtisch steht  ein Schild mit dem Spruch "Lieber ein Licht anzünden als über die Finsternis klagen!"

Streik der Engel wegen der Unmoral der Menschheit?

Christian Wüster, Vorsitzender der Lüttringhauser Volksbühne, hat sich auch als Theaterautor längst einen Namen gemacht. Nun hat er nicht nur ein neues Theaterstück geschrieben ("Renaissance und Anachronismus"), sondern dazu auch gleich noch eine neue Theatergruppe gegründet – das „WÜSTheatER“. Die Ensemblemitglieder sind Ceyda und Feyza Lekesiz, Guido Romlau, Livia Strauch, Lucy Schumacher, Sascha von Gerishem, Sebastian Stein und Steph Hoffmann. Und sie haben eines gemeinsam: Geburtsort und Religion spielen für sie keine Rolle; gelebt werden Respekt und Toleranz.

Die Geschichte von „Renaissance und Anachronismus: Die Engel Hieroymus und Philippus bearbeiten die Todesfälle im Himmel. Plötzlich steigt das Arbeitspensum erheblich an, weil immer mehr und mehr Klienten, sprich Verstorbene, an der Himmelspforte ankommen. Das Verwalten der Toten verkommt zur Fließbandarbeit, die schier ins Unermessliche ausartet. Prompt denken die Engel an Streik. Aber dürfen sie das überhaupt? Und welche Auswirkungen hätte dies auf die Menschheit? Ist die Unmoral der Menschheit ein Grund zum Streiken?

Drei der Laienschaupieler*innen sind Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums.  Dessen Kunst-AG unter der Leitung von Alla Grabinski hat die Kulissen entworfen und gebaut. Die erste Probe in den Kulissen beginnt am kommenden Montag um 18.30 Uhr in der Aula des Leibniz-Gymnasiums, Lockfinker Straße 23 in Lüttringhausen-Klausen.  Dort finden später auch die ersten beiden Aufführungen des Stücks statt: Die Uraufführung am Freitag, 24. Januar, ist eine geschlossene Veranstaltung allein für Schüler*innen des Leibniz-Gymnasiums, die zweite Aufführung, am 25. Januar ab 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) an gleicher Stelle für die Öffentlichkeit.

Die zweite öffentliche Aufführung ist für Sonntag, 15. März, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus geplant, organisiert von Remscheid Tolerant. Sie findet im Großen Saal des CVJM Lüttringhausen, Gertenbachstraße 38, in Lüttringhausen statt. Der CVJM Lüttringhausen e.V. will für ein Catering in der Pause sorgen.

Kohle und heiße Tipps für Kulturschaffende

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Jahresprogramm 2020 der „Regionalen Kulturpolitik für das Bergische Land“ ist soeben erschienen. Es enthält neben einer Kulturkonferenz verschiedene Seminare und Infoveranstaltungen. Die „Regionale Kulturpolitik Bergisches Land“ ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, das neben Projektförderung auch Informations- und Beratungsveranstaltungen anbietet. Die Angebote für 2020 beginnen am Dienstag, 4. Februar, mit „Kohle für Kultur“, der Vorstellung von elf Förderprogrammen. Am Freitag, 13. März, wird im Rahmen des Kultur-Tödders am Abend der diesjährige Regionenschreiber für das Bergische Land vorgestellt, Tilman Strasser. Die Eventhöhle im Neandertal in Erkrath ist eine außergewöhnliche Location, die für den richtigen Rahmen sorgen wird.

Die Kulturkonferenz „Kunst.Kultur.Digital.II“ wird drei gut dreistündige Workshops bieten zu neuen Veranstaltungsformaten in der medienkulturellen Bildung, Vermarktungsstrategien für Künstler*innen und neuen Medien in der Kunst- und Kulturvermittlung. Neu sind auch Beratungstermine der Regionalen Kulturpolitik in Wuppertal, Solingen, Remscheid, Bergisch Gladbach und Nümbrecht. Alle Termine dazu sowie alle weiteren Veranstaltungen finden Sie im Programmheft. Für alle Veranstaltungen gilt: Kostenbeitrag: nein – Anmeldung: ja! Anmeldungen unter www.kultur-bergischesland.de/Jahresprogramm oder schreiben Sie eine Mail an info@kultur-bergischesland.de.
Die Veranstaltungen in Remscheid:

  • Kunst.Kultur.Digital.II Eine Kulturkonferenz im Workshop-Format: Donnerstag, 2.April, 9.30 – 16.30 Uhr, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, Küppelstein 34, 42857 Remscheid
  • Kulturberatung unterwegs Dienstag, 19. Mai, 14 – 17 Uhr, pro Beratung 45 Minuten betr. Kulturförderung Remscheid, Tagungsraum im Hause Alleestraße 6-8, Eingang Post, 1. Obergeschoss.
  • Kultur-Tödder am Abend, Montag, 9. November, 19 – 21 Uhr, Musik- und Kunstschule, Scharffstr. 7-9. (Meike Utke)

Shakespeares „Zwölfte Nacht oder Was ihr wollt“

Pressemitteilung der Rudolf-Steiner-Schule

 Die 11. Klasse der Waldorfschule in Bergisch Born hat eines der schönsten und liebestollsten Komödien von William Shakespeare einstudiert: „Zwölfte Nacht oder Was ihr wollt“ Die Entscheidung für das anspruchsvolle Stück mit der poetischen Übersetzung von Erich Fried fiel noch vor den Sommerferien (als 10. Klasse). Das Stück handelt von dem Zwillingspärchen Viola und Sebastian, die während eines Sturms voneinander getrennt werden und an die Küste Illyriens gelangen. Beide glauben, dass der andere sei in den Wellen des Ozeans ertrunken.

Viola verkleidet sich als Mann, um als Höfling Cesario beim Herzog Orsino zu arbeiten. Sie verliebt sich in diesen. Orsino ist in die Gräfin Olivia verliebt und schickt Cesario als Boten zu Ihr. Die Gräfin verliebt sich in Cesario, der als Viola natürlich die Liebe nicht erwidern kann. Gut, dass Sebastian seiner Schwester wie ein Ei dem anderen gleicht.

Im Herbst begannen die Schüler und Schülerinnen unter Leitung von Axel Ziemke mit der Erarbeitung des Stücks. Im Englischunterricht wurde „Twelfth Night or, What You Will“ vorbesprochen und die schwierigsten Textpassagen des sehr poetischen deutschen Textes und Monologe bearbeitet und gekürzt. Schwierige, unvertraute Wörter wurden im Internet recherchiert – so klappte das Auswendiglernen besser. Inzwischen laufen einige Szenen schon so gut, dass auch Axel Ziemke in der vierten und fünften Probe noch herzlich über manche Dialoge lachen kann und er von anderen Szenen berührt wird.

Lassen Sie sich überraschen und schauen Sie sich am Freitag, 31. Januar, und Samstag, 1. Februar, jeweils um 20 Uhr, die Abendaufführung in der Rudolf-Steiner-Schule, Schwarzer Weg 9, in Bergisch-Born an. Selten bangte Axel Ziemke einer Aufführung so entgegen wie dieser. Die Spannung ist kaum auszuhalten. (Yvonne Fabian)

Universitätsbibliothek jetzt auch sonntags geöffnet

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Universitätsbibliothek auf dem Hauptcampus Grifflenberg wird ab dem 5. Januar  auch an Sonntagen, jeweils von 10 bis 19 Uhr, geöffnet sein. In der Bibliothek – dem zentralen Lernort der Bergischen Universität Wuppertal – stehen dann die öffentlich zugänglichen Flächen im Gebäude BZ für individuelles Lernen und Gruppenarbeit zur Verfügung. Aufgrund rechtlicher Vorgaben werden die Ausleih- und Rückgabeschalter – anders als an Samstagen – personell nicht besetzt sein, allerdings können die Selbstverbuchergeräte, der Rückgabe- sowie der Kassenautomat in Selbstbedienung genutzt werden. Zusätzliches Wachdienstpersonal sowie studentische Hilfskräfte sorgen für die Orientierung vor Ort. „Die zukünftige Nutzung wird darüber entscheiden, ob die Sonntagsöffnung nach einer längeren Einführungs- und Testphase auch mittel- und langfristig in den Regelbetrieb geht", betont Bibliotheksdirektor Uwe Stadler.

„Andersraum 2020“: Mach´s wie Gott, werde Mensch

Pressemitteilung der der Kath. Pfarrgemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Es war ein Ereignis von überregionaler Strahlkraft,  und St. Bonaventura tut´s 2020 wieder: Zu ihrem Jubiläum wurde die Kirche St. Bonaventura in Lennep Im Sommer 2018 für drei Wochen zu einem „Andersraum“. Alle Bänke waren ausgelagert, und der leere Raum war farbig illuminiert. Das wiederholen wir: Im Januar 2020 verwandelt sich die Kirche täglich wieder in Kunsttempel, Dancehall, Konzertsaal, Festtafel, Pfadfinderlager, Bühne für Performances und Workshops, Raumlandschaft für Parkour & Theater und Ort des interreligiösen Austauschs. St. Bonaventura wird erneut zum Ort neuer Begegnungen mit sich, mit anderen, mit Gott. Das Angebot ist offen für alle Menschen – unabhängig von Unterschieden in Glauben, Herkunft und Generation.

Mit der Neuauflage „Andersraum 2020“ möchten wir die Inspirationskraft des Sommers 2018 vitalisieren und in die Zukunft tragen. Die leere Kirche soll Raum zur Entfaltung von Ideen des Menschseins geben: Wie werde ich Mensch? Und: Wie soll Kirche morgen sein? Die zahlreichen bewegten und bewegenden Reaktion vor eineinhalb Jahren haben uns ermutigt, das Projekt mit neuem Programm zu wiederholen.

Auf die bisweilen geäußerte Kritik, es gebe zu wenig Angebote für Kinder und Jugendliche, haben wir reagiert. Vom faszinierenden Ballonkünstler Hakan Eren, einem Tanzworkshop für Kinder, über das ungewöhnliche Angebot "Parkour & Theater" für Jugendliche bis hin zur großen Abschluss-Show mit jungen Talenten aus Remscheid (#5630) machen wir den jüngeren Generationen ein breites Angebot. Wir laden erneut herzlich ein zu ungewöhnlichen Begegnungen und Austausch in besonderer Atmosphäre. Zum gemeinsamen Erleben von Raum und Zeit, von Kunst, Kultur und Spiritualität. Übrigens: Zum Pilotprojekt 2018 ist im Bergischen Verlag ein beeindruckendes Buch mit wunderbaren Fotografien erschienen, „Andersraum“. Erhältlich in unseren Pfarrbüros.

Das Programm:

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34. Wuppertaler Schülerrockfestival am 1. Februar

In der Halle der Universität Wuppertal beginnt am 1. Februar um 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) die 24. Runde des Schülerrockfestivals. Ein Event für die ganze Familie. Neben den lokalen und regionalen Bands haben auch bundesweit bekannte Künstler zugesagt: DSDS-Sieger DAVIN wird seine Fans begeistern. Wuppertals ‚Shooting-Star‘ HORST WEGENER hat ein Heimspiel. KUULT aus dem Ruhrgebiet waren den ganzen Oktober bei ‚Alles was zählt‘ (RTL) zu erleben. Nicht fehlen dürfen TIL – ein junges Pop-/Rock-Trio mit dem Charme einer Boygroup, drei Jungs, die tolle Live-Musiker sind. All das zeigt: Die junge Musikszene entwickelt sich weiter.

Im Verbund mit anderen jungen Festivals ist das ‚Schülerrock‘ mittlerweile ein ‚bergisch-rheinisches‘ Musikevent geworden, es präsentiert junge Bands aus Remscheid (u.a. Fitch Bight), Düsseldorf (James‘ Mum, Neem), Ratingen (Friday and the Fool), Andernach (Synergy), Velbert (Station T), Schwelm (Joschi Wiesbrock), Solingen (The Sharks) etc. -  800 Bewerbungen galt es auszuwerten. Karten gibt es für zwölf € bei www.wuppertal-live.de und bei den Bands, sowie für 150 € an der Abendkasse. Infos: 01722637837, info@rockprojekt-wuppertal.com">info@rockprojekt-wuppertal.com Kinder bis zwölf Jahren in Begleitung Erwachsener haben freien Eintritt.

Neujahrskonzert: Blau liegt Wien an der Donau

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Am Dienstag, 31. Dezember, um 16 Uhr und 18.30 Uhr im Großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses Solingen und am Samstag, 4. Januar, um 19.30 Uhr im Teo Otto Theater Remscheid freuen sich die Bergischen Symphoniker, ihr Publikum wieder mit einem unterhaltsamen Silvester- bzw. Neujahrsprogramm begrüßen zu dürfen. Beschwingt – so treffen die Donauwellen bekanntlich in Wien an den Strand. Ebenso lebendig schallen die unsterblichen Kompositionen des Walzerkönigs Johann Strauß und seiner berühmten Kollegen bis zu uns. Freuen Sie sich auf einen Abend mit einer Fülle musikalischer Leckerbissen, köstlichem Gesang von Katharina Ruckgaber und einer großen Portion symphonischer Leidenschaft unter der Leitung des jungen Wiener Dirigenten Gregor Rot. Und starten Sie zusammen mit den Bergischen Symphonikern beflügelt ins neue Jahr – natürlich im Dreivierteltakt!

Katharina Ruckgaber ist seit der Spielzeit 2017/18 Ensemblemitglied am Theater Freiburg. Gastengagements führen sie in dieser Spielzeit an das Badische Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Darmstadt, an die Oper Frankfurt und die Philharmonie Rheinland-Pfalz. Vergangene Spielzeit gastierte Katharina Ruckgaber am Theater an der Wien, in der Wigmore Hall London, im Konzerthaus Wien, in der Philharmonie St Petersburg, beim Oxford Lieder Festival und im Tchaikovsky Saal in Moskau. Der österreichische Dirigent Gregor Rot wurde in Wien geboren und studierte dort Gesang, Cembalo sowie Dirigieren. Seit 2017 ist Gregor Rot 1. Kapellmeister des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker.

Karten für Solingen sind erhältlich ab  24 € unter el. 0212 / 20 48 20 und für Remscheid sind erhältlich ab  24 €, Jugendticket 6,50 €, unter Tel. RS 16-26 50. (Manuela Scheuber)