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Ihm fällt immer eine Alternative ein

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Martin Maier-Bode.Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 23. Mai, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt der Kabarettist Martin Maier-Bode aus dem Kom(m)ödchen in Düsseldorf mit seinem Soloprogramm „Kabarett Alternativlos“ in der Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9, auf. Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro.

Merkel regiert durch. Manchmal weiß sie zwar selbst nicht, was sie da so vor sich hin regiert, aber Hauptsache sie kann regieren. Das nennt sie dann alternativlos. Die Männer um sie herum können täglich wechseln. Aber sie bleibt Kanzlerin. Maier-Bode will das endlich auch: Die Dinge mal alternativlos angehen. Aber beim besten Willen, er schafft das nicht. Ihm fällt grundsätzlich immer zu allem eine Alternative ein. Zum Job, zur Frau, sogar zur Kanzlerin.

Liegt vielleicht daran, wie er damals großgeworden ist, in den 70ern. Da gab es zu allem immer eine Alternative. Da wurde man so erzogen. Und mit dem Rüstzeug einer Kindheit in den 70ern zieht er los und muss sich die Gegenwart erklären. Und das ist gar nicht so einfach.

Früher stand junge Musik für Rebellion, heute muss sie einer Jury gefallen. Früher musste man heimlich vor der Tür rauchen, damit einen die Eltern nicht erwischen. Das fand man scheiße. Heute schicken einen die Kinder zum Rauchen nach draußen und man findet es irgendwie in Ordnung. Früher sagte man zu Störenfrieden: Geh doch nach drüben! Heute gibt es Drüben nicht mal mehr. Und Maier-Bode stellt sich die Frage: Waren die 70er ein evolutionärer Irrweg? Oder sausen wir gerade mit voller Wucht in eine Sackgasse? Und wenn ja: Gibt es da eine Wendemöglichkeit oder ist das dann auch alternativlos? (Dr. Volker Schatz)

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Mai

Mittwoch, 22. Mai, 19.30 Uhr  
"Die Nachtigall und die Rose"  
Matthias Habich & Christian Elsas im 4. Meisterkonzert  

In „Die Nachtigall und die Rose“ werden drei der schönsten Märchen Oscar Wildes mit ihrem unnachahmlichem Charme, ihrer poetischen Kraft und mit für Oscar Wilde überraschender, kunstvoller Schlichtheit vorgestellt und mit Musik – vorwiegend aus der Romantik – verbunden, die genau die jeweilige Stimmung aufnimmt, sie emotional erlebbar macht und verstärkt. Es erklingen Werke von Liszt, Schumann, Grieg, Brahms und Debussy.
Wer einmal die Märchen des irischen Dichters gelesen hat, wird sie nie wieder vergessen; sie verzaubern und erobern Kinder wie Erwachsene und sind nur scheinbar von schlichtem Inhalt. Sie erzählen von Leid, Leiden, Mitgefühl, selbstloser Nächstenliebe, Opferbereitschaft, Selbstsucht, Einsamkeit und Zuneigung, aber auch von Besinnung und dem Ausweg aus einer menschlichen Sackgasse. Sie lösen ein Nachdenken über Tod und Liebe, Herzenskälte und Herzenswärme aus.
Präsentiert wird der Abend von zwei Könnern ihres jeweiligen Fachs: dem vielfach ausgezeichneten Matthias Habich, bekannt durch seine anspruchsvollen Kino- und TV-Filme und dem Pianisten Christian Elsas.
Karten 20,- €; Jugendticket 5,- €; Seniorenticket 15 €; Konzertabos; Wahlabo. Foyer nicht barrierefrei

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Knöstern und Experimentieren für Jung und Alt

Dass es den ganzen Tag immer mal wieder nach Regen aussah, kostete das Deutsche Werkzeugmuseum in Hasten und das Deutsche Röntgen-Museum in Lennep gestern Besucher. Beide nahmen am 42. Internationalen Museumstag teil, und beide hatten Programme zusammengestellt, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprachen. Die Bandbreite reichte im Deutschen Werkzeugmuseum von Schmieden bis 3-D-Druck, von Schieferbearbeitung bis zur großen und kleinen Dampfmaschine, vom Bronzeguss bis zu Einsatzfahrzeugen des THW oder der Freiwilligen Feuerwehr, von der Laserbeschriftung bis zum Weichlöten. Und im Röntgen-Museum gab getrennte Führungen für Frauen und Kinder, aber auch für jedermann, und Experimente im RöLab. Im Werkzeugmuseum sorgte Musik- und Kunstschule für den musikalischen Rahmen mit Jazz, Rock, Balladen, Folk ... Sie hatte ihren ursprünglich anderswo geplanten Der MKS-Schnupper-Sonntag „Rock-Pop-Jazz“ kurzerhand zum Hasten verlegt. Schnupperinteressierte waren eingeladen, die Angebote der MKS kennenzulernen und einzelne Instrumente einmal selbst auszuprobieren.

Termine des Westdeutschen Tourneetheaters

Karten/Reservierungen unter Tel. RS 32285 oder E-mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de.

 

Wolf-Dietrich Spelsberg sitzt dem Beirat vor

Harald Lux, Vorsitzender der Remscheider Orchesterfreunde.Pressemitteilung der Remscheider Orchesterfreunde

Am Dienstag trafen sich in den Proberäumen der Bergischen Symphoniker die Remscheider Orchesterfreunde zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Ein Quartett der Bergischen Symphoniker eröffnete die Sitzung musikalisch.  Harald Lux, Vorsitzender der Orchesterfreunde, gedachte des verstorbenen Gründers und Vorsitzenden des Beirats der Remscheider Orchesterfreunde, Dr. Walter Spelsberg, und des Kontrabassisten Rolf Füssel.

Wolf-Dietrich Spelsberg hat sich bereit erklärt, die 35jährige erfolgreiche Tätigkeit seines Vaters fortzuführen und hat den Vorsitz des Beirats übernommen. Weitere Mitglieder des Beirats sind Mareike Brzoska, Dr. Heinz Jürgen Brähler, Helmut Epe und Frank Dehnke.

In seinem Tätigkeitsbericht erwähnte Harald Lux die Vielzahl der Konzerte der Bergischen Symphoniker. Gleichzeitig sprach er über erfolgreiche Konzepte wie das Format „On Fire“, das Preisträgerkonzert „Jugend brilliert“, die Arbeit der Orchester Stiftung, die Nacht der Kultur und die Förderung von Nachwuchstalenten durch die Orchester Akademie.

Mitgliederversammlung der Remscheider Orchesterfreunde.Professor Dr. Jörg Bauer, Schatzmeister der Remscheider Orchesterfreunde, berichtete über ein erfolgreiches Jahr mit hohen Einnahmen aus Spenden und Patenschaften und durch die finanzielle Unterstützung der Sponsoren aus der Bergischen Wirtschaft und der Stadtsparkasse. Kassenprüfer Lutz Uwe Magney, bescheinigte eine ordnungsgemäße Führung der Kasse. Vorstand und Beirat wurden einstimmig entlastet.

Ein wichtiger Baustein der Arbeit der Remscheider Orchesterfreunde ist die Jugendarbeit. Wolfgang Luge, der stellvertretende Vorsitzender der Remscheider Orchesterfreunde, berichtete darüber. Die Orchesterfreunde stellen Freikarten zur Verfügung, sponsern die Schulkonzerte, fördern die Zusammenarbeit mit der Musikschule und mit Musiklehrern aus Schulen.

Generalmusikdirektor Peter Kuhn schloss die Sitzung mit einem Ausblick auf die letzten drei Konzerte der aktuellen Spielzeit und einen Rückblick auf seine zehnjährige Tätigkeit mit den Bergischen Symphonikern, die von Höhen und Tiefen geprägt war, letztlich aber eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Orchesters bewirkt hat.

Schulministerin Gebauer zu Gast in Küppelstein

Pressemitteilung der Akademie der kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Im Rahmen der Tagung „Kulturelle Schulentwicklung – kokreativ ermöglichen, denken, gestalten“ besuchte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer gestern die Akademie der Kulturellen Bildung. Zusammen mit der Akademie-Direktorin Prof. Dr. Susanne Keuchel und anderen Podiumsgästen diskutierte sie über das Programm „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“, ein gemeinsames Projekt der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator.

Mit Blick auf die Erkenntnisse des Programms befasste sich die Transfer-Tagung der BKJ in Vorträgen und Innovationslaboren mit der Frage, wie der Stellenwert von Kultureller Bildung in Schulen, Kommunen und Kultureinrichtungen ausgebaut werden kann. In einem Podiumsgespräch zu Beginn diskutierten NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer mit Akademie-Direktorin und BJK-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne Keuchel, Dr. Tobias Diemer von der Stiftung Mercator und dem Schüler und Jungschauspieler Pascal Ulrich, wie Kulturelle Bildung als Schulentwicklungsziel gestärkt und weitere Bündnisse für die Idee eines Lehrens und Lernens durch die Künste geschaffen werden können.

Ministerin Gebauer betonte, wie wichtig kulturelle Schulentwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei und verwies auf die enge Zusammenarbeit von drei NRW-Ministerien bei dieser Aufgabe. „Kulturelle Bildung hat in ihrer Vielseitigkeit einen breit gefächerten Platz in den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Wir unterstützen Schulen dabei, verschiedene Angebote fest im Schulleben zu verankern und somit allen Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen und ihre eigene Kreativität anzuregen“, sagte Yvonne Gebauer. Prof. Dr. Susanne Keuchel unterstrich die bereits gemachten Erfahrungen und bemerkte: „Aufgaben und Herausforderungen für Schulen sind in den letzten 20 Jahren mit Kultureller Bildung, Digitalisierung und Community Education stetig gewachsen. Zurzeit wird dies als Kraftakt und als Add-On gehandelt. Mit Blick auf die rasche gesellschaftliche Transformation wäre jetzt die Zeit, den Mut zu entwickeln und aus dem bestehenden System heraus Schule in ihren Verantwortlichkeiten, analogen wie digitalen Räumen und Aufgabenfeldern ganz neu zu denken.

„Katia Belley Band“ eröffnet den Lenneper Sommer

Der „Lenneper Sommer“ geht in die nächste Runde! „Die Lenneper Vereine haben für die Zeit vom 29. Juni bis zum 31. August auf dem Alter Markt in der Lenneper Altstadt wieder ein tolles und vor allem abwechslungsreiches Programm für die auf die Beine gestellt“, versprachen gestern in einer Pressekonferenz in der Volksbank-Zentrale am Tenter Weg Vertreter des Bühnenbeirats der Lenneper Vereine. Dazu gehören Open-Air-Konzerte auf der LTG-Volksbank-Bühne mit namhaften, hörenswerten Bands, gesellige „Open Air“-Treffen auf dem Platz zum Schlemmen, Genießen und Klönen sowie vielfältige Angebote für Kinder.

Samstag, 29. Juni, 18 Uhr
„Katia Belley Band“
Das Programm im Einzelnen, gestern vorgestellt in der Reihenfolge der Termine von Andreas Otto, Sabine und Thomas Schmittkamp, Gunther Brockmann, Zbigniew Pluszynski, Rolf New, Erwin Rittich, Willi Oberlies und Frank Ebbinghaus:

  • 29. Juni
    Volksbank-Abend mit der „Katia Belley Band“ ab 18 Uhr (Volksbank & Bühnenrat)
  • 30. Juni
    Sommerfest mit verkaufsoffenem Sonntag ab 11 Uhr (Lennep Offensiv e.V.)
  • 6. Juli
    Tischlein deck dich ab 16 Uhr (Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V.)
  • 7. Juli
    Kinder- & Jugendkulturtag ab 11 Uhr (Die Welle gGmbH)
  • 13. Juli
    Sadtteilkonzert der Bergische Symphoniker (nur bei geeignetem Wetter) (Deswegen pausiert an diesem Tag der „Lenneper Sommer“)
  • 20. Juli
    Rockin the Blues mit White Hot & Blue ab 18 Uhr / Musik ab 19 Uhr (Lenneper-Schwimm-Verein 1898 e.V. & TV „Frisch auf“ Lennep 1933 e.V.)
  • 27. Juli
    Reggae-Summer-Feeling ab 18 Uhr ab 20 Uhr Musik der Gruppe „Tribal“ (Lenneper Turngemeinde 1860 e.V.)
  • 28. Juli
    Pilger- und großes Familienfest ab 12 Uhr Familienfest (Lenneper Pilgerfreunde e.V.)
  • 2. bis 4. August
    Sommer- & Winzerfest (Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V.)
  • 17. August
    Lennep lecker ab 17 Uhr / ab 19 Uhr Musik (Augusta Hardt Horizonte gGmbH)
  • 31. August
    Karaoke ab 16 Uhr (König von Preußen)

Eröffnet wird der 8. „Lenneper Sommer“ durch den LTG-/Volksbankbühnenbeirat und Bezirksbürgermeister Markus Kötter am 29. Juni um 18 Uhr. Für den Fall, dass es regnen sollte: Aufgestellten Pavillons sollen ausreichend für den Schutz der Besucher sorgen. Erwin Rittich (LTG) dankte gestern allen Beteiligten für ihren Programmbeiträge und der Volksbank im Bergischen Land für das jährliche Sposoring des „Lenneper Sommern“ über die hälftige Finanzierung der Freiluftbühne auf dem Alter Markt hinaus. Auch lobte er die gute Zusammenarbeit der Vereine im Bühnenbeirat. Eine „Beach Party“ werde es in diesem Jahr nicht geben (auch weil ein Gastwirt sich diesmal nicht hatt4e beteiligen wollen). Aber für das nächste Jahr werde die Party auf Sand wieder eingeplant, versicherte Gunther Brockmann. Auch Lennep offensiv hält sich in diesem Jahr als Veransalter etwas zurück. „Was nicht heißt, dass wir untätig sind; wir agieren mehr hinter den Kulissen“, sagte Thomas Schmittkamp. Erwin Rittich zum Programm insgesamt: „Wir hoffen natürlich wieder auf eine volle Hütte!“

Auf der Suche nach den verschollenen Monaden

An der Einfahrt zur Stiftung Tannenhof standen fast sechs Jahre lang sieben verhärmt wirkende Skulpturen, so genannte Monaden. Plötzlich waren sie verschwunden. Der Waterbölles fragte bei der Verwaltung der Stiftung nach und bekam die Antwort, es sei nur bekannt, dass die Kunstwerke „durch den Gönner oder die Künstlerin wieder abgeholt wurden.“

Der Mäzen war ein millionenschwerer Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen, der ungenannt bleiben wollte; er hatte der Stiftung die Skulpturengruppe aus dem Jahre 2008 als Leihgabe überlassen. Und die Künstlerin ist Ariana von Mauerstetten aus Düsseldorf. Sie hatte die lebensgroßen Skulpturen damals aus Bronze in mehrfacher Anzahl gießen lassen. Eine Figurengruppe steht im Skulpturenpark der Neu-Ulmer Kunst GmbH. Doch wo  sind die sieben Monaden aus Lüttringhausen geblieben, an denen wiederholt Unbekannte ihr Mütchen gekühlt hatten? Das fing mit einer Bananenschale auf der Bronze-Schulter an. Dann bekam eine Figur einen Hut. Oder eine Figur trug plötzlich eine Jacke. Das war noch Schabernack. Doch bei Vandalismus konnte dann niemand mehr lachen. Die Künstlerin Ariana von Mauerstetten erinnert sich: „Nach der ersten Sprühattacke konnte die Farbe noch entfernt werden. Beim zweiten Mal waren die Figuren dann über und über mit Farbe übersprüht worden!“ Das habe sie damals wie einen Angriff auf sich selbst empfunden.

Der/die Unbekannte(n) kamen in der Nacht zum 10. Juli 2014, nachdem die deutsche Fußballmannschaft bei der Weltmeisterschaft Brasilien mit 7:1 besiegt hatte. Fußballfans voller Überschwang? Es waren jedenfalls die Farben Schwarz, Rot undf Gold, die am Morgen die Monaden „zierten“. Die Polizei kam, ermittelte wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt. Ohne Ergebnis. Die Monaden wurden demontiert. Die Bronze-Kupfer-Legierung war durch den Farbauftrag stark beschädigt worden. Gut also, dass der Mäzen dass Kunstwerk bei der Allianz versichert hatte. Deren Sachverständiger entschied auf Totalschaden. Die Versicherung zahlte die Schadenssumme aus – und behielt die Kunstwerke ein. Wo sie geblieben sind? Der Waterbölles  hat die Pressestelle der Allianz angeschrieben. Deren Antwort von Mittwoch: " Gerne teilen wir ihnen mit, dass sich die Skulpturengruppe „Monaden“ seit diesem Schadenfall in unserem Besitz befindet. Aktuell sind die Skulpturen fachgerecht eingelagert. Über das weitere Vorgehen (z.B. Leihgabe, Ausstellen oder Verkauf) haben wir noch nicht final entschieden."

Daniel Huppert stellt sich als Generalmusikdirektor vor

Auf einer Pressekonferenz im „Haus Müngsten“ unter der Müngstener Brücke stellen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und sein Solinger Amtskollege Tim Kurzbach am Montag, 20. Mai, Daniel Huppert als neuen Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker in der Spielzeit 2019/20 vor. Daniel Huppert ist seit der Spielzeit 2012/13 Generalmusikdirektor und Chefdirigent der traditionsreichen Mecklenburgischen Staatskapelle und des Staatstheaters in Schwerin und dirigierte dort sowohl das große Repertoire des Konzertes wie auch gepriesene Opernpremieren, beispielsweise Salome, Madama Butterfly, Tosca, La bohème, La traviata, Nabucco und Peter Grimes. Huppert ist zugleich Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock (seit der Spielzeit 2017/18). Zuvor studierte er das Dirigieren in Weimar sowie Violoncello, Dirigieren, Musikwissenschaft und Germanistik in Saarbrücken. Nach seiner Wahl schrieb der neue GMD auf Facebook, er freue sich darauf, in Remscheid „neue Begegnungen und Erfahrungen zu machen und mit einem wunderbaren Orchester arbeiten zu dürfen."

Wie das Mecklenburgische Staatstheater mitteilte, sei es der Wunsch Daniel Hupperts und der Intendanz des Mecklenburgischen Staatstheaters, dass Huppert als Schweriner Generalmusikdirektor erst im Sommer 2020 ausscheidet und damit seinen bis Juli 2020 laufenden Vertrag erfüllt. Insofern wird Huppert in der Spielzeit 2019/2020 voraussichtlich übergangsweise beide Positionen wahrnehmen. Dadurch habe das Mecklenburgische Staatstheater fast zwei Jahre Zeit, um eine geeignete Nachfolge zu finden. Der vorläufige Abschied vom Mecklenburger Publikum, das ihn und seine Arbeit sehr schätzt, steht also erst im Sommer 2020 an.

Musik- und Kunstschule mit Tag der Offenen Tür

Unter dem Motto „Zuschauen, Ausprobieren, Genießen“ hatte die Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid (MKS) für gestern zu einem fünfstündigen Tag der Offenen Tür in ihr neues Domizil an der Scharffstraße eingeladen, bei den es viel zu sehen und zu hören gab. So stellten sich etwa alle musikalischen Fachbereiche wie Streichinstrumente, Holz- und Blechblasinstrumente, Tasten- und Zupfinstrumente, Blockflöte und Gesang vor. Und auch die Kunst freute sich, Einblicke in ihre vielfältige Arbeit geben und ihr neues Programm vorstellen zu können. „Laut Schiller ist nur das Leben ernst, die Kunst ist heiter“, hatte es in der Einladung geheißen. Bleibt zu ergänzen: Nicht minder MKS-Leiter Stefan Steinröhder und die Fachlehrer, die fröhlich alle Fragen beantworteten – vom ersten Pinselstrich bis zum letzten Ton. Schade nur, dass das Wetter es nicht zuließ, an diesem Tag auch den schönen Garten zu nutzen.

„Os Campinos“ vom Honsberg sang und tanzte

Seit ihrer Gründung im Jahre 1979 ist die „Os Campinos de Remscheid“ ein fester Bestandteil der ausländischen Kultur in Remscheid. Durch die seit Jahren regelmäßigen Auftritte u.a. anlässlich der Interkulturellen Woche, Tag der Vereine, Maikundgebungen, Stadtteilfeste in Honsberg und die selbst organisierten Folklorefestivals sind die „Os Campinos“ bei den Remscheidern bekannt und beliebt. Am vergangenen Samstag feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen im „Neuen Lindenhof – gemeinsam mit drei Folkloregruppen aus Düsseldorf, Hagen und Hamburg. An der Feier nahmen auch der portugiesische Generalkonsul Dr. José Manuel Carneiro Mendes, Bürgermeister Kai Kaltwasser in Vertretung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sowie Bezirksbürgermeister Otto Mähler teil (im Video des Waterbölles in der Reihenfolge ihres „Bühnenauftritts“). Und die Folkloretanzgruppe „Os Campinos de Remscheid“ tat das, was sie am besten kann und wofür sie bekannt ist – sie sang und tanzte.

Uraltes Tagebuch in Musik verwandelt

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Am Dienstag, 7. Mai, im Großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses Solingen und am 8. Mai im Teo Otto Theater Remscheid findet jeweils um 19.30 Uhr das nächste Philharmonische Konzert der Bergischen Symphoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Peter Kuhn statt. Zu Beginn des Konzertes überrascht das Orchester mit der Uraufführung „[pi:ps] diary for baritone, mezzosoprano/actress, violin solo and orchestra“. Der Schweitzer Komponist Luca Martin hat die Tagebuchaufzeichnungen des Engländers Samuel Pepys zwischen 1660 und 1669 musikalisch in Szene gesetzt. In seiner Eigenschaft als Staatssekretär im englischen Marineamt, als Präsident der Royal Society und als Abgeordneter des englischen Unterhauses bewegte sich Samuel Pepys im 17. Jahrhundert in einflussreichen Kreisen und kann daher als ein bedeutender Zeitzeuge angesehen werden. Seine persönlichen Erlebnisse, gesellschaftlichen Betrachtungen und politischen Schilderungen fließen in Martins Komposition ein. Diese Uraufführung wird gefördert von der schweizer kulturstiftung „prohelvetia“ und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Texte werden gesunden von Leila Pfister (Mezzosopran) und Peter Schöne (Bariton).

Nach der Pause spielt das Orchester die sagenumwobenen Enigma-Variationen aus der Feder von Edward Elgar. Die Variationen über ein Originalthema op. 36 haben eine große erzählerische Kraft, denn die Musik des britischen Komponisten beschreibt in 14 Variationen Menschen aus seinem Umfeld, die das Publikum erst einmal rätseln ließen, um wen es sich da musikalisch dreht.

Einführungsvorträge zu beiden Konzerten hält Katherina Knees jeweils um 18.45 Uhr. Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 24 € unter der Tel. 0212 / 20 48 20 und für das Remscheider Konzert ab 24 €; Jugendticket 6,50 € unter Tel. RS 16 26 50.

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