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8. Wettbewerb 'Jugend spielt Klassik' im Juni

Nach einer siebenjährigen Pause findet im Juni der 8. Wettbewerb „Jugend spielt Klassik“ in der Aula des Röntgen-Gymnasiums Röntgenstraße 12, statt. Nachwuchsmusizierende und junge Studierende bis 26 Jahren aus dem Bergischen Land sind vom 14. bis 16. Juni (Freitagnachmittag bis Sonntagabend) dazu eingeladen, ihr musikalisches Können im öffentlichen Wettbewerb unter Beweis zu stellen. In den Wertungen Streichinstrumente solo, Klavier solo und Holz- und Blechblasinstrument solo gibt es Geldpreise und Auftritte in Kammerkonzerten auf Schloss Burg und in der Klosterkirche Remscheid zu gewinnen.

Eine Besonderheit ist die Sonderwertung für junge Studierende der umliegenden Musikhochschulen: Hierbei locken ein Preisgeld für die besten ersten Plätze von 1.000 Euro und die solistische Beteiligung in einem Preisträgerkonzert mit den Bergischen Symphonikern am Samstagabend, 14. September. An diesem Abend wird außerdem ein Publikumspreis vergeben, der eine besondere Überraschung beinhaltet. Im Vorfeld des Wettbewerbs bereitet ein Meisterkurs mit professionellen und etablierten Musizierenden und Lehrenden die Teilnehmenden auf den Wettbewerb vor.

Kulturelle Veranstaltungen in Lennep zur Fastenzeit

Workshop mit Uwe Appold.Freitag, 22. März, 16 bis 20 Uhr, Gemeindehaus St. Bonaventura
Samstag, 23. März, 10 bis 16 Uhr, Gemeindehaus St. Bonaventura, Hackenberger Str. 6a, Remscheid-Lennep
„Mensch, wo bist DU?“, Workshop mit dem Künstler Uwe Appold
Der Künstler des aktuellen Misereor-Hungertuches, Uwe Appold, kommt nach Lennep und leitet einen spannenden Workshop. Menschen aller Generationen, Kulturen und Religionen sind eingeladen, ein kreatives Wochenende zu erleben.
Leuchtendes Blau, rissige Erde, rot umrandete Steine, ein leuchtend-goldener Ring, geheimnisvolle Schriftzeichen, Kreuze und eine rot-blau bekleidete Figur. Die Symbolsprache des Künstlers Uwe Appold fordert uns zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Bild auf: „Ich erwarte nicht, dass die Betrachtenden alles nachvollziehen, was ich hineingesteckt habe. Ich wünsche mir, dass die Menschen ihre eigenen Geschichten einbringen in das, was ich gemalt habe.“ Was macht unser Menschsein aus? Wofür tragen wir Verantwortung? Wie positionieren wir uns angesichts des ökologischen und sozialen Ungleichgewichts in der Welt? Was verbindet uns und in welchem Verhältnis steht die eigene Heimat-Erde dazu? Das werden wir im Gespräch, aber vor allem im Tun reflektieren und eigene Bilder gestalten. Der Workshop ist ökumenisch und international.
„Ich kann gar nicht malen – Komm trotzdem“. Uwe Appold leitet so an, dass jeder seine Ausdrucksform findet. Die Teilnehmenden gestalten unter Anleitung des Künstlers nicht nur je ein eigenes Werk - in Partnerarbeit kreieren sie zudem eine Station zum Kreuzweg Jesu. Die entstandenen Kreuzwegbilder werden künftig in St. Bonaventura hängen und den alten Kreuzweg ersetzen. Interessierte bringen bitte etwas Erde aus ihrer Heimat mit oder einem Ort, der für sie Bedeutung hat.
Dialogausstellung: Alle entstandenen Bilder werden in einer temporären Ausstellung im Lotsenpunkt Lennep und in St. Bonaventura hängen. Teilnahme kostenlos. Anmeldung und Infos bei Olivia.klose@erzbistum-koeln.de">Olivia.klose@erzbistum-koeln.de, ehrenamt@st-bonaventura.de">ehrenamt@st-bonaventura.de (Andy Dino Iussa, Lotsenpunkt) oder Tel. RS 668550 (Pfarrbüro). Eine Veranstaltung der Kath. Kirchengemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz und des Lotsenpunktes Lennep in Kooperation mit dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR und dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid.

Sonntag, 14. April (Palmsonntag), 16 Uhr, St. Bonaventura, Hackenberger Str. 1,
„Das Fremdeste in unserer Realität ist Schönheit“
Eine Musikalische Lesung zwischen Fasten, Pilgern, der Suche nach Sinn und nach sich selbst und dem Wunder der Auferstehung. Eintritt frei. Musik von gestern und heute in Verbindung mit Texten von Ernesto Grassi bis Heiner Müller. Mit Peter Bonzelet (Musikauswahl, Orgel & Flügel) & Andy Dino Iussa (Textauswahl u. Lesung). Eine Veranstaltung der Kath. Kirchengemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz und des Lotsenpunktes Lennep. (Andy Dino Iussa)

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Februar

Freitag, 22. März, 19.30 Uhr
Die Klassik-Stars von morgen
Die Bergische Symphoniker mit Bundespreisträger von " Jugend musiziert" als Solisten

Die Klassik-Stars von morgen haben ihre Leidenschaft und ihr Können schon in jungen Jahren bei „ Jugend musiziert“ unter Beweis gestellt. Erleben Sie Hingabe und Ausdruck der besonderen Art, wenn diese jungen Künstler ihr Debüt als Solisten mit den Bergischen Symphonikern geben!
Die Bergischen Symphoniker unter Leitung von Valentin Egel, Moderation Eva-Susanne Rohlfing.
18 €; Jugendticket 6,50 €; Familienticket; Konzertabos; Wahlabo

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Rajvinder Singh: Dialoge gegen Angst vor Fremdem

Von Von dem deutsch-indischen Schriftsteller, Synchronsprecher  und Gründungsmitglied der Initiative „Courage gegen Fremdenhass, Rajvinder Singh, stammt das folgende Gedicht

„Ein Fremder
ist ein Freund,
den Du noch nicht kennst!“

Der deutsch-indische Schriftsteller, Synchronsprecher  und Gründungsmitglied der Initiative „Courage gegen Fremdenhass" versteht sich als Vermittler zwischen den Kulturen. In Remscheider Schulen bot er in den vergangenen beiden Jahren fünf Schreibwerkstätten an. Und das jüngste Produkt daraus, das 144 Seiten umfassende Taschenbuch „Worte ohne Grenzen“ mit Erzählungen, die in diesen Schreibwerkstätten entstanden, übergab Singh gestern am Rosenhügel druckfrisch den damaligen Teilnehmern, Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Sekundarschule, GHS Hackenberg, Albert Schweitzer Realschule und Sophie-Scholl-Gesamtschule. Wolfgang Luge (die Lütteraten, Interkulturellen Lesereihe) und Heike Wieland, die Leiterin der Nelson-Mandela-Sekundarschule, sprachen von „lebens- und liebenswerten Geschichten“, die bei der literarischen Arbeit in den Schulen entstanden und in dem neuen Buch veröffentlicht worden seien.

Auch gestern betonte Rajvinder Singh die Bedeutung von Bildung und Dialog: „Bildung verändert doch mit der Gesellschaft  und ihren Bedürfnisse. Bildung ist Kreativität, auch in der Sprache. Wer ein Problem nicht beschreiben kann, kann auch keine Diagnose erwarten. Das gilt für Patient und Arzt, das gilt aber auch für verschiedenartige Kulturen!“ Deshalb will Singh in seinen interkulturellen kreativen Schreibwerkstätten Schüler/innen mit anderen Kulturen vertraut zu machen, ihnen die Ängste nehmen vor „dem Fremden" und so ihren Horizont erweitern.

Im Rahmen der „Interkulturellen Lesereihe“, die 2013 begann, erhalten Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe weiterführender Schulen die Möglichkeit, das literarische Werk eines Autors / einer Autorin kennenzulernen und in Diskussionen mit ihm / ihr einzutreten. Für Schulen ergeben sich so Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte (Literaturkreis, Schreibwerkstatt in einer Projektwoche), wie Wolfgang Luge erläuterte. Die Reihe solle fortgesetzt werden. Autor/in und Schulen seien allerdings noch offen.

 

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Freitag, 22. März, 19 Uhr
Leckeres Obst in flüssiger Form
Wir wissen alle, dass Obst sehr gesund ist und unbedingt zum Speiseplan gehören sollte. Manche Menschen mögen es aber in seiner eigentlichen und natürlichen Form nicht so gerne. Hierfür haben wir eine Lösung: Obst in flüssiger Form. Allerdings sind damit keine Obstsäfte gemeint.
Spaß beiseite! Am Freitag, 22. März, um 19 Uhr werden wir gemeinsam verschiedene Obstbrände verkosten und zwei ganz unterschiedliche Regionen und ihre Besonderheiten kennenlernen. Dazu gehören natürlich auch die Herstellungsmethoden und deren Eigenheiten. Es ist spannend, wie die intensiven Gerüche bereits einen Eindruck vom Geschmack geben und wie fein die Geschmacknuancen sind. Ganz entscheidend ist aber, dass keiner der Brände scharf oder brandig schmeckt. Durch den Abend führen der 1. Vorsitzende des Förderkreises Deutsches Werkzeugmuseum, Michael Schwerdtfeger, sowie Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht. Die Kosten für diese Veranstaltung betragen pro Person 29 Euro. Bitte melden Sie sich unter der Tel. RS 162519 oder E-Mail Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de">Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de  bis spätestens 20. März an.

Historische Postkarte von der Stadthalle am Stadtpark. Historisches Zentrum RemscheidDienstag, 26. März, 19 Uhr
Die Geschichte des Stadtparks

Stadtarchivarin Viola Meike freut sich, Sie zu diesem unterhaltsamen Vortrag am Dienstag, 26. März, um 19 Uhr begrüßen zu dürfen. Wer hat keine sentimentalen Erinnerungen an verträumte Sommertage im Remscheider Stadtpark? Wer ist als Kind nicht dort im Winter Schlittschuh gelaufen? Mit dem Stadtpark verbindet jeder etwas – er bildete in den über 130 Jahren seines Bestehens die Kulisse für unendlich viele Veranstaltungen des gesellschaftlichen Lebens, für Kirmes und Konzerte, Turnfeste und Jubelfeiern. Die prächtige Stadtparkhalle war der Mittelpunkt des kulturellen Lebens in unserer Stadt.

Wohltätige Menschen aus der „guten alten Zeit“ machten den Park der Remscheider Bevölkerung zum Geschenk. Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen war ihm beschieden. Blicken wir gemeinsam in die wechselvolle Geschichte des Bürgerparks, der sogar dem Nikolaiker Stinthengst zur neuen Heimat wurde. Auch dieser Aspekt soll bei einem Vortrag über die Entstehungsgeschichte und den Werdegang des Remscheider Stadtparks nicht zu kurz kommen!

Freitag, 29. März, 18 Uhr
Hopfen und Malz, Gott erhalt's!

In toller Atmosphäre gehen wir am Freitag, 29. März, ab 18 Uhr mit Andreas Arens auf eine Reise durch die Welt der vergessenen deutschen Bierstile. Andreas Arens ist der einzige Biersommelier im Bergischen Dreieck und wir freuen uns, Ihnen für eine weitere Bierverkostung haben gewinnen können. Viele trinken Bier und haben ihre Lieblingssorte, aber wie kommt es eigentlich zu diesem speziellem Geschmack. Was darf in Deutschland im Bier drin sein und seit wann gibt es das Reinheitsgebot?

An diesem Abend gehen wir auf die Suche nach dem heute nicht mehr Alltäglichen. Deutsche Bierstile, die kaum noch einer kennt, geschweige denn trinkt. Mainstream, große Brauereien oder Fernsehbiere sind bei der Verkostung nicht wirklich angesagt. Lassen Sie sich auf einen Abend mit unbekannten und vergessenen Bierstilen ein. Auch die Brauereien werden wir alle nicht kennen. Andreas Arens wird viele Geheimnisse lüften und uns mit auf eine besondere Entdeckungsreise nehmen. Freuen Sie sich auf einen spannenden und bierseligen Abend. Die Kosten für diese Veranstaltung betragen pro Person 25 Euro.

Wichtig: Bitte melden Sie sich unter Tel. RS 162519 oder per E-Mail (Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de">Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de) bis spätestens 27. März zu der Veranstaltung an.

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Jugend brilliert bei philharmonischem Konzert

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Am Freitag, 22. März, um 19.30 Uhr im Teo Otto Theater Remscheid und am Sonntag, 24. März, um 16 Uhr im Großen Konzertsaal im Theater und Konzerthaus Solingen werden die Preisträger des vergangenen Bundeswettbewerbs mit den Bergischen Symphoniker ein spektakuläres Konzert geben. Auf dem Programm stehen gleich vier Werke mit fünf Solisten. Das Konzert für Saxophon und Streichorchester von Alexander Glasunow wird gespielt von 19jährigen Marie Humburger. Das schwer zu spielende Konzert für Trompete und Orchester von Alexander Arutjunjan wird von Tobias Krieger dargeboten. Nach der Pause wird der erst 14jährige Jonathan Emanuel Krah das Konzert für Horn und Orchester Nr. 3 Es-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart spielen. Das Konzert endet mit dem Doppelkonzert für zwei Klaviere und Orchester von Francis Poulenc. Die beiden jungen Künstler Chiara Martina Rubino und Constantin Schiffner spielen im Duett und zeigen ihr Können auf den zwei Flügeln.

Am Pult steht der junge Dirigent Valentin Egel, der durch sein Dirigat so überzeugt hat, dass er seit 2017 im Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen wurde. Eva-Susanne Rohlfing führt durch das Programm. Karten für das Remscheider Konzert sind erhältlich für 18 € / 6,50 €, Familienkarte unter der Telefonnummer 02191 / 16 26 50, und für das Solinger Konzert zu 18 € unter der Telefonnummer 0212 / 20 48 20. (Manuela Scheuber)

Perlen der Romantik in der Kirche Tannenhof

Max Maxelohn. Foto: Max Maxelon.Pressemitteilung der evangelischen Stiftung Tannenhof

Für Sonntag, 17. März, lädt die Evangelische Kirchengemeinde bei der Stiftung Tannenhof zu einem besonderen Konzert in ihrerKirche ein: Der Violoncellist Max Maxelon will zum Motto „Perlen der Romantik“ die Besucher mit romantischen Klängen verzaubern. „Auf dem Programm stehen unter anderem „Mendelssohn Lied ohne Worte‘, ‚Casals Gesang der Vögel‘ und die ‚Debussy Romanze‘,“ erläutert Barbara Schröder-Möring, Pfarrerin in der Evangelischen Stiftung Tannenhof. „Auch in diesem Jahr möchten wir wieder ein buntes Angebot an Konzerten machen – daher freuen wir uns sehr, Max Maxelon für dieses Konzert gewonnen zu haben.“

Dritte Kulturbörse kommt im Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach einer kleinen Pause gibt es sie wieder: die Remscheider Kulturbörse, die bereits in 2014 und 2016 mit Erfolg an den Start gegangen ist! Ergänzend zur Nacht der Kultur bietet die Kulturbörse den Aktiven der Remscheider Kulturszene die Möglichkeit, sich und ihre Angebote gemeinsam zu präsentieren, miteinander in Austausch zu kommen und sich einem breiten Publikum vorzustellen. Hintergrund: Am 5. Februar hatte im Teo Otto Theater nach über zweijähriger Pause eine Neuauflage des Kulturdialogs statt, zu dem Stadtdirektor Sven Wiertz und die Intendantin des WTT, Claudia Sowa, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Remscheider Kultureinrichtungen und -trägern begrüßen konnten. Die Teilnehmenden sprachen sich zunächst einstimmig für ein Wiederaufleben des Kulturdialogs in regelmäßigen Abständen aus und vereinbarten dann die gemeinsame Realisierung der dritten Remscheider Kulturbörse.

Für die Remscheider Kulturbörse am 11. und 12. Mai (Samstag und Sonntag) im Teo Otto Theater sind noch Anmeldungen bis zum 23. März möglich. Kulturschaffende können sich sowohl mit einem Infostand als auch mit einem Beitrag für das gemeinsame Showprogramm auf der Theater-Bühne beteiligen. Außerdem wird im oberen Foyer eine kleine Kostprobenbühne aufgebaut. Aus den vergangenen beiden Kulturbörsen waren viele tolle Initiativen und Kooperationsprojekte entstanden. Die Initiatoren der Remscheider Kulturbörse hoffen in diesem Jahr erneut auf ein großes Echo. Anmeldekontakt: Claudia Gottschalk-Elsner, Stadt Remscheid, Fachdienst Kulturmanagement, E-Mail Claudia.Gottschalk-Elsner@remscheid.de">Claudia.Gottschalk-Elsner@remscheid.de.

Röntgen-Museum macht mit bei Google Arts & Culture

„Once Upon a Try“ - Google Arts & Culture - Erfindungen, die die Menschheit prägten Google Arts & Culture hat die größte Online-Ausstellung über Erfindungen und Entdeckungen aller Zeiten zusammengestellt. Sammlungen, Geschichten und Wissen von über 110 renommierten Institutionen in 23 Ländern, wurden zusammengebracht, um Jahrtausende großer Durchbrüche und ihre großen Denker zu feiern. So sind nun 400 interaktive Ausstellungen frei zugänglich, die die größten Fortschritte der Menschheit in Wissenschaft und Technologie sowie die Visionäre, die unsere Welt geprägt haben, würdigen und Geschichten epischer Misserfolge und glücklicher Unfälle beleuchten.

Der offizielle Name des Projekts lautet „Once Upon a Try“. Dies spiegelt die beispielhaften Geschichten aller am Projekt beteiligten Partner und den kreativen Prozess hinter Erfindungen und Entdeckungen wider. Auch 14 deutsche Partner haben sich daran mit 43 Ausstellungen beteiligt. Darunter das Deutsche Museum in München, das Deutsche Röntgen- Museum in Remscheid, das Deutsche Technikmuseum in Berlin, das Heinz-Nixdorf Museumsforum in Paderborn, das Museum für Kommunikation Berlin, das Museum für Industriekultur in Nürnberg, die Röntgen-Gedächtnisstätte in Würzburg, das Senckenberg Forschungsinstitut Frankfurt, das Technosum in Mannheim, das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen. Mit Once Upon A Try kann man auch in Street View eintauchen, um die Stätten großer Entdeckungen zu erkunden. Das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep hat hierzu ebenfalls einen virtuellen Rundgang online gestellt. (Stadt Remscheid)

Termine des Westdeutschen Tourneetheaters

Karten/Reservierungen unter Tel. RS 32285 oder E-mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de.

 

Teilweise neue Pläne zum Historischen Zentrum

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung legte die Verwaltung einen Sachstandsbericht zum Deutschen Werkzeugmuseum / Historischen Zentrum vor. Er knüpft  an das 2016 vorgelegte „Konzept zur künftigen inhaltlichen Positionierung von Haus Cleff im Gesamtkontext des künftigen Historischen Zentrums sowie den Grundsätzen einer denkmalgerechten Sanierung“. Dessen Umsetzung stand unter dem Finanzierungsvorbehalt künftiger Haushaltsjahre sowie einer erfolgreichen Drittmittelakquise. Fazit dieses Konzepts: „Dieses außergewöhnliche und deutschlandweit einmalige Ensemble muss erhalten und für die Öffentlichkeit erschlossen und erlebbar gemacht werden.“ Vorgesehen waren in Haus Cleff nach dessen Sanierung zwei Ausstellungs- und eine Veranstaltungsebene und im Werkzeugmuseum eine zeitgemäße Neugestaltung, ebenso im benachbartenHaus Berger und im Umfeld des Ensembles. Diese schrittweise und langfristige Umsetzung des Gesamtkonzeptes werde das Historische Zentrum „zu einem Leuchtturm mit überregionaler Strahlkraft machen.“ Der Gesamtaufwand wurde damals grob auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Inzwischen steht fest: Die Neukonzeption der Ausstellung des Deutschen Werkzeugmuseums bleibt zwar Bestandteil der Gesamtkonzeption, jedoch wird im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen und den vordringlichen Handlungsbedarf zur Sanierung des Hauses Cleff der Plan einer direkten baulichen Anbindung des Deutschen Werkzeugmuseums und des Hauses Cleffs nicht weiterverfolgt. Zumal der Durchgang zwischen beiden Gebäuden nach übereinstimmender Aussage der beteiligten Architekten den Charakter des freistehenden, denkmalgeschützten Patrizierhauses stark beeinträchtigen würde. Räumlichkeiten für ein Museumscafé und einen Museumsshop moderner soll es künftig im Deutschen Werkzeugmuseum geben.

Über Haus Cleff fanden seit September 2017 mehrere Abstimmungs- und Erörterungsgespräche mit der Landeskonservatorin statt, um die Sanierungsmaßnahme eng mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege abzustimmen. Mitte des vergangenen Jahres wurde im vereinbart, das Denkmal hinsichtlich seiner nationalen Bedeutung zu prüfen, nachdem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien das Gut „Haus Harkorten“ im Hagener Ortsteil Westerbauer als national bedeutsames Denkmal empfohlen hatte. Aber: „Die Prüfung des Landschaftsverbandes Rheinland in Bezug auf Haus Cleff hat ergeben, dass die Voraussetzungen als national bedeutsames Denkmal nicht gegeben sind“, teilt die Verwaltung nunmehr mit – und zitiert die Landeskonservatorin zugleich hoffnungsvoll: „Auch wenn die nationale Bedeutung von Haus Cleff aus unserer Sicht nicht gegeben ist, handelt es sich bei dem Gebäude natürlich dennoch um ein bedeutendes Beispiel eines regionalen Haustyps für die Wohnformen eines reichen Bürgertums im ehemaligen Herzogtum Berg im 18. Jahrhundert. Vor diesem Hintergrund sind die Chancen für eine Landesförderung und evtl. für Zuschüsse anderer Fördergeber (…) sehr gut.“ Die Landeskonsdervatorin sei „zuversichtlich, dass es uns gemeinsam auch ohne eine Förderung aus dem Programm nationale Kulturdenkmäler gelingen wird, Haus Cleff in angemessener Weise instand zu setzen und seiner neuen Nutzung zuzuführen.“

 Für die Sanierung des Denkmals stehen derzeit folgende Mittel zur Verfügung:

  •  Eingeplante Haushaltsmittel der Stadt Remscheid 1.200.000 Euro
  •  Vorschlag zur Bildung einer Rückstellung im Entwurf des Jahresabschlusses der Stadt Remscheid zum 31.12.2017 880.000 Euro
  •  Förderung aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages 490.000 Euro
  •  Förderung der Stiftung Deutsche Denkmalpflege 120.000 Euro

 Das macht in der Summe 2.690.000 Euro. Bisher sind seit 2015 für vorbereitende Sanierungsuntersuchungen und Sicherungsmaßnahmen 383.505,07 Euro ausgegeben worden. Die Fördermittel der Stiftung Deutsche Denkmalpflege wurden abgerufen. Der Abruf der Fördermittel des Bundes setzt die denkmalrechtliche Erlaubnis und eine grobe Nutzungskonzeption voraus, an dieser wird derzeit gearbeitet. Auf Grundlage der aktuellen Kostenschätzung ergibt sich ein Gesamtaufwand in Höhe von 2.217.000 Euro (brutto) für die Sanierung der Gebäudehülle (erster Bauabschnitt). Auf dieser Grundlage wurde zwischenzeitlich ein Antrag auf Gewährung einer Landeszuwendung aus der Denkmalförderung gestellt. Dieser umfasst die folgenden Maßnahmen:

  • statische Ertüchtigung der Außenwände und der flankierenden Bauteile innen
  •  Austausch bzw. Ergänzung von nicht mehr tragfähigem Holzwerk und Fachwerkverbindungen, Ertüchtigung der Sparren und Pfetten der Dachkonstruktion;
  •  Wiederherstellung der Auflager Decke / Außenwand;
  • Instandsetzung der Fassaden und der Dachhaut
  •  Abbruch und Erneuerung der Schieferflächen unter Berücksichtigung des historischen Schieferbildes;
  •  Abbruch und Erneuerung der Bedachungen und der alten Bleianschlüsse an den Übergängen zum Gesims, den Holzfenstern und dem Sockel;
  •  Restaurierung bzw. Rekonstruktion des Holzwerks der Fassade
  •  Restauratorische Bearbeitung der historischen Fensterelemente, Gesimse, Lisenen, Läden und Gauben;
  •  Rekonstruktion von vier fehlenden Fensterelementen;
  •  Anstrich des gesamten Holzwerks in den Außenwänden mittels Leinöl.

 Die Arbeiten sollen mit dem Einrüsten des Denkmals nach den Sommerferien 2019 beginnen und werden voraussichtlich bis Ende 2020 andauern.

 Die Konzeption zu Haus Cleff sah bisher die Nutzung des ersten Obergeschosses als Veranstaltungsraum (mit Räumlichkeiten für Technik, Garderobe und Küche) vor. Die Nutzung wurde durch ein Café mit entsprechendem Aufenthaltsbereich ergänzt. Die Konzeption, die auch Bestandteil des Entwurfs der Ausstellungskonzeption des Büro „Szenario Ausstellung | Kommunikation“ ist, kann nicht im Einklang mit den Zielen des Denkmalschutzes realisiert werden. Die damit verbundenen Eingriffe in die Gebäudesubstanz durch Tragwerke und Installationen sind mit der historischen Bausubstanz nach dem Votum der beteiligten Architekten, der örtlichen und überörtlichen Denkmalpflege nicht vereinbar. Das mit der Sanierungsplanung und -durchführung beauftragte Büro „Bernhard Bramlage Architekten BDA“ wird das Büro „Szenario Ausstellung | Kommunikation“ und die Museumsleitung bei der Überarbeitung des Ausstellungskonzeptes begleiten.

Im Rahmen dessen wird auch die künftige Präsentation von Werken des Malers Johann Peter Hasenclever, des Graphikers Gerd Arntz und des Bühnenbildners Teo Otto konzeptionell geplant. Dazu gehört auch die Verbindung von Künstlern und Werken mit der Handels- und Industriegeschichte Remscheids. Die Möglichkeit der Einbindung weiterer namhafter aus Remscheider stammender Künstler in den Kontext der Ausstellung wird geprüft. Weiterhin sollen Wechselausstellungen ermöglicht werden.

„Im Haus Cleff finden die Werke aus Remscheid stammender und international bekannter Künstler einen würdigen und zeitgemäßen Rahmen. Diese Anpassung der bisherigen konzeptionellen Überlegungen wird von der Landeskonservatorin ausdrücklich begrüßt und unterstützt“, so die Verwaltung weiter.  Die Werke von Johann Peter Hasenclever und Gerd Arntz wurden bereits in der Vergangenheit im Haus Cleff präsentiert und sind derzeit eingelagert. Der im Besitz der Stadt Remscheid befindliche Nachlass von Teo Otto wurde bisher der Öffentlichkeit nicht gezeigt, da er noch nicht aufbereitet ist.

Im Zuge der Sanierung von Haus Cleff sollen bestehende Mobilitätsbarrieren unter Beachtung des Denkmalschutzes weitestgehend abgebaut werden. Die bisherigen Planungen sahen die Barrierefreiheit im Erd- und ersten Obergeschoß durch einen im rückwärtigen Bereich angebauten Aufzug vor. Im Mansardengeschoß scheitert eine vollständige Barrierefreiheit an den durchgängig zu schmal bemessenen historischen Türbreiten. Zur Wahrung des äußeren Erscheinungsbildes des Denkmals ist nunmehr beabsichtigt den Aufzug innerhalb eines der beiden später ergänzten rückwärtigen Anbauten unterzubringen, so dass er äußerlich nicht mehr auffallen dürfte.

Im Zusammenhang mit Haus Berger unterstützt die Stadt Remscheid die Idee des Regionalprojekts „Tool Lab Bergisches Städtedreieck“.Ziel ist dabei die Etablierung eines außerschulischen Lernortes für Kinder und Jugendliche aus dem Bergischen Städtedreieck, um sie durch praktische Lernangebote frühzeitig in Kontakt mit den Möglichkeiten eines beruflichen Werdegangs im Handwerk zu bringen. Das Tool Lab soll dies gleichermaßen für Lehrkräfte und Eltern leisten, damit diese die Attraktivität eines Handwerksberufs erkennen und dies ihren Schülern bzw. ihren Kindern vermitteln können. Das Tool Lab soll zudem ein Demonstrationsort für Veränderungen von Beschäftigung und Qualifikationserfordernissen infolge der Digitalisierung sein. (Dem Handwerk eröffnen sich durch die Nutzung digitaler Technologien neue Möglichkeiten. So hat eine neue Studie der Universität Köln und der RWTH Aachen gezeigt, dass erste handwerkliche Betriebe beginnen, sich neu auszurichten, indem sie ihren Kunden CAD-gestützte Ingenieurs- und Konstruktionsdienstleistungen ergänzend zur Herstellung von z. B. Bauelementen anbieten.) Angestrebt wird, das Tool Lab im Haus Berger als Teil des historischen Gebäudeensembles Deutsches Werkzeugmuseums  einzurichten und mit den vorhandenen Angeboten  zu verknüpfen.

Diese Idee wird unterstützt von Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal, Kreishandwerkerschaft Remscheid, Junior Uni Wuppertaler Kinder- und Jugend-Universität für das Bergische Land gGmbH, Alexander-von-Humboldt-Schule (Remscheid), GHS Hackenberg (Remscheid), Albert-Schweitzer-Realschule (Remscheid) und der Stadt Remscheid. Die Koordinierung erfolgt über die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein- Westfalen hat zwischenzeitlich mitgeteilt, das Projekt zur Förderung im Rahmen des Projektaufrufes „Region.NRW – Innovation und Transfer“ zu empfehlen, der aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.

Wie der kleine Max seinen Großvater entführt

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Die Bergischen Symphoniker laden für Sonntag, 17. März, um 11.30 Uhr ins Theater Solingen und am Sonntag, 31. März, um 16 Uhr ins Teo Otto Theater Remscheid zu ihrem Konzert „Wenn mein Mond Deine Sonne wäre“, einer kindgerechten Geschichte, angelehnt an den Kinofilm „Honig im Kopf“, alle ein – Kinder und ihre Großeltern, Eltern und Geschwister, Onkel, Tanten, Menschen mit und ohne Demenz –, um gemeinsam eine schöne Zeit im Konzert zu erleben! Demenzerkrankungen gehören für viele Kinder zum familiären Alltag. In Deutschland leben heute 1,7 Millionen Menschen mit Demenz – in vielen Familien sind also Großeltern, Onkel, Tanten und Nachbarn betroffen. Dieses Konzert für alle Generationen wird in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Servicezentrum Region Bergisches Land unterstützt von der Stiftung der Bergischen Symphoniker.

Mit Witz und Gefühl werden Sprecher Lutz Lansemann, GMD Peter Kuhn und die Bergischen Symphoniker erzählen, wie der kleine Max seinen Großvater an einem Sommertag aus dem Altersheim entführt. Mit Leichtigkeit und Humor wird dabei auch „das große Vergessen“ thematisiert: die Demenz des Großvaters und seiner neuen Freundin Fräulein Schneider. Eine wunderschöne Geschichte mit der fabelhaften Orchestermusik von Sergej Prokofjew und Georges Bizet. Karten für das Remscheider Konzert sind erhältlich für zwölf € / 6,50 €, Familienkarte unter der Tel. RS 162650. (Manuela Scheuber)