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Virtuelle Party für die bergischen Abiturienten

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Ihr Zeugnis halten die Abiturienten in Remscheid, Wuppertal, Solingen und den bergischen Nachbarstädten inzwischen stolz in den Händen – die große Party mit der Jahrgangsstufe musste aber genauso ausfallen wie die Mottowoche oder das gemeinsame Lernen. Die Volksbanken Raiffeisenbanken eröffnen den Abiturienten im Bergischen Land nun eine Feier-Perspektive und laden sie zur größten virtuellen Abiparty Deutschlands ein. Unter dem Motto „Abi. Party. Zukunft.“ wird das etwas andere Abitur am 31. Juli mit einer etwas anderen Party als Großereignis gefeiert –im Livestream mit Top-Acts der deutschen Comedy- und Musikszene.

„Wir freuen uns, wenn auch „unsere“ Abiturienten aus der Region mitfeiern“, sagt Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergischen Land. Um an der Abiparty live aus dem Weekend Club Berlin teilzunehmen, sind Deutschlands Abiturientinnen und Abiturienten aufgerufen, sich online auf vr.de/abiparty eines von 5.000 kostenlosen Tickets für den Livestream zu sichern. Die ersten 500 Partygäste erhalten zusätzlich ein besonderes VIP-Party-Package für die eigene Party zu Hause. Es heißt also schnell sein.

Das Line-Up für die vierstündige Party am Freitagabend kann sich sehen lassen: Mit dabei sind Comedy-Star Faisal Kawusi, DJ David Puentez und Robin Schulz, einer der bekanntesten deutschen Top-DJs, der bereits für den Grammy nominiert war und viermal den Echo bekam. Moderiert wird die Party von Influencerin Julia Beautx. Bei allen Widrigkeiten haben die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2020 also durchaus gute Aussichten: auf eine Party der Extraklasse, auf das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes zu erleben und auf einen aufregenden Start in eine neue Lebensphase. Das passt zum Motto der Volksbanken Raiffeisenbanken, die versprechen: Morgen kann kommen.

Weitere Beispiele des künstlerischen Schaffens

Gestern stellten im Waterbölles die Honsberger Künstlerin Tessa Ziemßen, Kathrin Gilberg (Bürgerstiftung Remscheid) und Thomas Lehner (Regionalleiter der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH) , die Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“ vor, an der sich bis zum 9. Juli acht Künstler/innen beteiligen. Sie zeigen Beispiele ihres künstlerischen Schaffens im Stadtgebiet auf großen Plakatwände der Firma Ströer. Über die gestern veröffentlichte Plakatwand an der Schüttendelle hinaus hier nun weitere Arbeiten von Jose-Luis Ortega, Gerda Schwarz, Mike König, Gabriele Börner, Elisabeth Herold, Eva Zimmerbeutel, Tessa Ziemßen und Chris Maisano in der Hoffnung, dass alle Künstler/innen in dieser Collage vertreten sind.

Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“

Remscheider Kunst auf Werbetafeln im Stadtgebiet“, kündigte der Waterbölles am 4. Juni eine Aktion an, die sich Tessa Ziemßen in ihrem Atelier auf dem Honberg, Siemensstr. 19, hatte einfallen lassen – die Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“ Gesucht wurden zehn bis 20 Remscheider Künstler/innen, die bereit wären, mit ein bis zwei Bildarbeiten Plakatwände der Firma Ströer zu gestalten, für die sich in der gegenwärtigen Corona-Pandemie keine Inserenten finden. Gestern nun präsentierten Tessa Ziemßen, Kathrin Gilberg (Bürgerstiftung Remscheid) und Thomas Lehner, Regionalleiter der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, an der Schüttendelle das Ergebnis: Diew Fa. Ströer stellt acht Künstler/innen bis zum 9. Juli 26 ihrer großen Plakatflächen im Remscheider Straßenbild kostenfrei zur Verfügung, um die Stadt zu verschönern bzw. auf die gemeinnützige Bürgerstiftung aufmerksam zu machen, die in diesem Jahr auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken kann, Die Bürgerstiftung übernimmt die gesamten übrigen Kosten für Druck und Verklebung. Die beteiligten Künstler/innen sind Tessa Ziemßen, Jose-Luis Ortega, Gerda Schwarz, Mike König, Gabriele Börner, Elisabeth Herold, Eva Zimmerbeutel und Chris Maisano. Eine Liste mit den Standorten der Plakatwände im Stadtgebiet findet sich auf der Webseite der Bürgerstiftung Remscheid unter http://www.buergerstiftung-remscheid.de/offene-galerie.html. . Ein auf die Plakaten gedruckter QR-Code führt den interessierten Betrachter auch direkt auf die Webseite der Bürgerstiftung.

"Jetzt aber geht es erst einmal in die Sommerpause!"

von Gabriele Leitzbach und Arndt Köhler für den Initiativkreis Kremenholl e.V.

Wir vom Initiativkreis Kremenholl e.V. verabschieden uns in die Sommerpause und wünschen eine schöne Sommerzeit! Wir haben aktuell wieder ein wenig "Normalität" zurückgewonnen, allerdings anders als gewohnt! Strenge Hygienevorgaben und Abstandsregeln zeigen uns nach wie vor deutlich, dass das Virus, dass uns die Pandemie durchaus noch "im Griff" hat (und weiterhin haben wird!). Da dürfen wir nicht nachlassen, und wir sollten nach wie vor verantwortungsvoll handeln. Allerdings bedeutet das auch, dass wir auf unseren diesjährigen Frühjahrsempfang, auf unsere Kinder-Musikveranstaltung, die Spielplatzaktivitäten (Kremenholler Flohkiste) und auf unser Stadtteilfest verzichten mussten bzw. müssen. Es war und ist an unseren traditionellen kulturellen Austragungsorten (Schulaula des Käthe Kollwitz Berufskolleg -Schulgebäude Tersteegenstraße u. die Räumlichkeiten der Kinder- und Jugendwerkstatt "echt Kremig" e.V. in der Bernhardstraße) nicht möglich, die erforderlichen Hygieneauflagen gemäß aktueller Erlasslage zu erfüllen.

Wir danken allen Kremenholler BürgerInnen und allen Kooperationspartnern für ihr Verständnis zur Sachlage und ihre Disziplin! Natürlich arbeiten wir vom IK weiterhin aktiv im Hintergrund im Sinne der kulturellen Stadtteilbelebung. Es wurden u.a. Gespräche im Rathaus mit der Verwaltungsspitze geführt. Wichtige Gesprächspunkte: Wie kann altengerechte Quartiersarbeit aussehen? Wie geht es generell weiter auf dem Kremenholl? Sind wir mit unseren ehrenamtlichen Aktivitäten am Ende unserer Möglichkeiten angekommen?

Der Vorstand tauscht sich regelmäßig kontaktlos aus. Das vereinsinterne Material wird komplettiert, gesichtet und falls notwendig repariert. Die Schaukästen werden regelmäßig aktualisiert. Die Kremenholler Flohkiste (Spielplatz Bogenstraße) wurde in der Zwischenzeit renoviert (Da gilt unser Dank Inga Smeets und ihren Helfern!) Außerdem durften wir Gitta Dicke (Leiterin des Familienzentrums KTE Kremenholler Straße) in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Diese kleine Auflistung zeigt, wir vom Initiativkreis Kremenholl sind, wenn auch zurzeit ausschließlich im Hintergrund, immer für unser Quartier im Einsatz. An unserem 8. Kremenholler Comedy Kleinkunstpreis 2020, geplant für den 14. November, halten wir noch fest. Zugegebenermaßen wissen wir leider heute noch nicht, wie sich die Veranstaltung gestalten wird. Allerdings haben wir bereits zu Jahresbeginn mit den maßgeblichen AkteurInnen der Veranstaltung Verträge abgeschlossen. Seit ca. 25 Jahren ist der  Initiativkreis Kremenholl ein absolut zuverlässiger Vertragspartner, so dass wir für den Kleinkunstpreis u.a. mit einigen KünstlerInnen in der Zwischenzeit Ausfallhonorare vereinbart haben. Die Veranstaltungsbranche liegt brach und wir möchten auf diesem Wege unsere Solidarität bekunden.

Jetzt aber geht es erst einmal in die Sommerpause! Wir hoffen, dass wir uns spätestens im September wieder persönlich treffen können, da wir ja noch unsere Jahreshauptversammlung nachholen müssen. Erhalten wir "grünes Licht", werden wir fristgerecht einladen-versprochen!

In diesem Sinne: bitte bleibt weiterhin umsichtig und aufmerksam! Zudem sollte man immer die Lebensfreude, den Humor und Optimismus bewahren. Darum gilt für uns: „Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.“ Vorerst muss dieses Lächeln eben auch auf zwei Meter Abstand und trotz Maske erkennbar sein. Bitte weiterhin gesund bleiben und wir sehen uns! Eine schöne und erholsame Sommerzeit wünschen.

Einnahmen ohne Abzug weiter an die lokalen Partner

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Als eines der ersten Theater öffnet das Teo Otto Theater Remscheid am 30. Mai  wieder den roten Vorhang und präsentiert einen speziell ausgearbeiteten Juni-Spielplan, der den aktuellen Gegebenheiten gerecht wird. Der Vorverkauf startet ab Samstag, 23. Mai, ausschließlich in unserem Webshop unter https://theaterticket.remscheid.de/. Es werden außerdem an der Abendkasse 30 Minuten vor der jeweiligen Aufführung restliche Tickets angeboten werden.
Mit der Aktion „Kultur für Kultur – Remscheid hält zusammen“ öffnen wir in dieser Ausnahmesituation die große Bühne des Stadttheaters für andere Remscheider Kulturbetriebe, denen Aufführungen in den eigenen Räumlichkeiten derzeit nicht möglich sind. Die kompletten Einnahmen werden ohne Abzug an die an die lokalen Partner weitergeben. Wir wollen so einerseits den Remscheiderinnen und Remscheidern wieder den Zugang zu einer kulturellen Grundversorgung ermöglichen und andererseits als städtischer Kulturträger einen Teil dazu beitragen, das kulturelle Leben Remscheids vor ernstzunehmenden und langfristigen Schäden zu bewahren. Unter dem Motto Tune the June kommen des Weiteren auch langjährige Partner wie das Landestheater Detmold und international renommierte Stars wie Sven Ratzke mit einem speziell erarbeiteten Programm zu uns.

Unter den strengen und notwendigen Auflagen, gelingt es uns bei höchsten Sicherheits- und Hygienestandards statt 660 noch maximal 100 Personen im Publikum zu ermöglichen. Unter diesen ungewohnten Bedingungen arbeiten wir daran, unseren Besuchern ein außergewöhnliches und positives Theatererlebnis zu ermöglichen, das sowohl der Situation wie auch der künstlerischen Arbeit gerecht wird.
Maximal 100 Besucher
Nachdem wir unser eigentlich geplantes Programm Corona-bedingt bis zum Ende der Spielzeit komplett absagen mussten, da keine der Aufführungen wie geplant durchgeführt werden konnte, haben wir stetig weiter nach Alternativen gesucht. Wir halten es für unumgänglich, in dieser schwierigen Zeit bedacht zu sein, aber dennoch voran zu schreiten, um notwendige praktische Erfahrung und neben allen Einschränkungen auch neue Chancen und Möglichkeiten für die Kreativszene zu erarbeiten. Damit einhergehend wollen wir auch unterstützende Informationen für zukünftige Entscheidungen im kulturellen Sektor beim Umgang mit der Corona-Pandemie entwickeln, die in der Breite bislang fehlen.

„Tune the June“: Das Finale: Sven³
Kall‘ nit – TALK! mit Horst Kläuser

Als Abschlussveranstaltung des speztiellen Juni-Programms lädt Horst Kläuser für den 28. Juni zum Programm „Sven³“. Zu Gast sein werden der Weltstar Sven Ratzke, der am Abend zuvor einen besonderen Remscheider Abend als Musiker und Entertainer präsentieren wird, Stadtdirektor, Stadtkämmerer und Kulturdezernent Sven Wiertz, sowie der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters Sven Graf. Alle drei können aus ganz unterschiedlichen Perspektiven von dieser besonderen Zeit, den Auswirkungen auf das kulturelle Leben und dem Umgang damit und über Zukunftsaussichten berichten. Anders als gewohnt nimmt das Publikum bei „Kall nit“ diesmal nicht auf der Bühne, sondern im Saal Platz, und auch die Talkgäste halten sicheren Abstand zueinander. Inhaltlich geht es dafür aber wieder auf Tuchfüllung. Mit dieser Veranstaltung beschließt das Teo Otto Theater auch die Spielzeit 2019/2020.

Die Kulturpolitiker mit der freien Szene vernetzen

von Volker Leitzbach, Mitglied des Kulturausschusses der Stadt Remscheid

Nun scheint Trumps "Fake News Argumentation" auch im Remscheider Kommunalwahlkampf angekommen zu sein. Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen und CDU im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung haben in der gestrigen Sitzung deutlich gemacht, dass es aus ihrer Sicht ausreichende Hilfen von Bund und Land gibt, um Solokünstler und Selbständige, freischaffende der Kulturszene durch die Corona bedingte Krise zu bringen. Mein Versuch, als Ausschuss einen Appell an die Remscheider Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu richten, die vielseitig geforderten Maßnahmen zur Rettung der Kulturschaffenden in Berlin und Düsseldorf doch noch auf den Weg zu bringen, wurden als, "für die Galerie" bzw. als nicht erforderlich abgetan.

Man verschanzt sich hinter Infos des NRW Kultur Sekretariats und des Städtetags, die im April veröffentlicht wurden. Hinweise auf die zahlreichen Petitionen, die Unterschriften 100000er Betroffener und Unterstützer der Kernforderungen und auch aktuelle Informationen des Deutschen Kulturrates will man nicht zur Kenntnis nehmen. Alles nur „Fakenews“ und kein Respekt und Gehör für die Anliegen der Betroffenen. Die beschlossenen Prüfungen zur Umsetzung von Maßnahmen, wie die Einrichtung eines kommunalen Kulturfonds reichen nicht aus, um der Remscheider Kulturszene zu helfen. Wer als Kulturpolitiker den Bedarf weitergehender Maßnahmen leugnet oder weitergehende Maßnahmen nicht unterstützt, ist mitverantwortlich am Aus unserer Kulturschaffenden und somit am Wegbrechen wichtiger Säulen kultureller Bildung.

Vielleicht sollten Grüne und CDU wenigstens die Vorlage lesen, die die Position des Rates für kulturelle Bildung verdeutlicht. Ob das allerdings ausreicht, um sie wach zu rütteln, ist jedoch fraglich. Es wäre schön, wenn mehr Kulturpolitiker mit der freien Szene vernetzt und deren existentiellen Problemen vertraut wären. Ich bin entsetzt über so viel Ignoranz oder Unkenntnis. Vielleicht bin ich auch nur zu sehr eingebunden und fühle mich indirekt auch betroffen, wenngleich ich nicht hauptberuflich künstlerisch tätig bin. Solidarität mit den Kulturschaffenden. Angst vor der Stille.

In einem Kommentar in sozialen Medien zu meiner Kritik bezeichnete Beatrice Schlieper von den Grünen meine Äußerungen im Fachausschuss als „wirr“. Wenn ich etwas als wirres Zeug einschätze, dann bezeichne ich das auch sofort als solches. Sie jedoch deklarierte es in einem Zwischenruf als „für die Galerie“. Wenn ich diese Redensart richtig verstehe, dann meint diese doch, dass ich mich lediglich mit den Worten profilieren wolle oder einen oberflächlichen Effekt damit bezwecke. Folglich hat sie mein Anliegen sehr wohl verstanden, aber es passt ihr (im Wahlkampf) wohl nicht.

Was habe ich denn nun in meinem Wortbeitrag gesagt? Ich habe das zusammengefasst, was Solo Selbständige, insbesondere Kulturschaffende derzeit in zahlreichen Presseveröffentlichungen, Verbandsmitteilungen oder Petitionen sowie öffentlichen Briefen an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer fordern und von vielen Betroffenen und in ihren Existenzen bedrohten Remscheidern auch geteilt wird. Es geht zum Beispiel um

  • die Anerkennung der Systemrelevanz von Kultur
  • die Verlängerung der Soforthilfe mit Anpassung an die Lebensrealität der Betroffenen
  • ein befristetes kulturelles Grundeinkommen ggf. Kurzarbeitergeld für Soloselbständige
  • und einheitliche Regelungen in allen Bundesländern

Natürlich können wir in einem kommunalen Rat nicht Landes- und Bundesbeschlüsse beantragen, doch mit der Prüfung der Ermöglichung eines kommunalen Hilfsfonds bat  ich darum, die Solidarität mit den oben genannten Forderungen über einen klaren Appell der Remscheider Kulturpolitiker an die Remscheider Vertreter im Bundestag und im Landtag zu verbinden, diese lebenswichtigen Forderungen politisch umzusetzen. Die Mitglieder des Kulturausschusses können doch nicht ernsthaft glauben, dass es möglich sei, aus einem kommunalen Fonds, gefüllt aus städtischen Mitteln durch Umschichtungen im Kulturetat, zum Beispiel Versicherungen, Mieten, Bedarfe des alltäglichen Lebens der Kulturschaffenden und ihrer Familien zu bezahlen. Dies ist nämlich einer der Juckepunkte der bisherigen Hilfen, weil mit den bisher von Land und Bund gezahlten Geldern nicht oder zumindest in nicht ausreichendem Maße möglich.

Märchen trifft Seele, online für Erwachsene

Ingrid Reinhardt. Fotoi: Caritasverband Remscheid.Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Der Zufall [bezeichnet] heute in freiem Vorkommen das unberechenbare Geschehen, das sich unserer Vernunft und unserer Absicht entzieht. (Gebrüder Grimm)

Es ist, wie es ist. Corona ist in aller Munde und unser Alltag hat sich in vielerlei Hinsicht verändert. Der Caritasverband Remscheid e.V. nimmt sich mit der Quartiersentwicklung am Hasenberg diesen besonderen Herausforderungen an und verlagert viele seiner Stadtteil-Angebote in den digitalen Raum. Der bisher in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk stattfindende Märchenstammtisch für Erwachsene lockte bisher rund 10 Menschen pro Stammtisch regelmäßig in das BBZ am Hasenberg. Unter professioneller Moderation durch Frau Ingrid Reinhardt (www.maerchenglueck.de) werden bekannte und weniger bekannte Märchen erzählt, aufbereitet und in interessierter Runde diskutiert.

Auf Grund der anhaltenden Schließung des BBZ und Maßnahmen zur Kontaktreduzierung wird der Märchenstammtisch vorübergehend in einen digitalen Raum verlagert. Mit Hilfe einer Online-Videokonferenz bringt der Caritasverband Remscheid den bekannten Märchenstammtisch auf die Bildschirme in den Wohnzimmern der Bürgerinnen und Bürger in Remscheid. Die ersten beiden Termine sind Mittwoch, der 15.07. und 12.08., jeweils um 19 bis ca. 20:15 Uhr. Eine Anmeldung vorab ist dringend erforderlich. Interessierte schicken bitte Ihren Namen und das gewünschte Datum an folgende E-Mail-Adresse: Projekt-QE@caritasverbandremscheid.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Um denjenigen zu helfen, die bei der Einrichtung einer Online-Videokonferenz auf Ihrem Computer oder Tablet Hilfe benötigen, bietet die Engagementförderung „youngcaritas“ der Caritas Deutschland kostenlose Unterstützung an. Anfragen per Mail an kontakthalten@caritasnet.de">kontakthalten@caritasnet.de

Seit mittlerweile gut zwei Jahren hat sich die Quartiersentwicklung des Caritasverbandes zur Aufgabe gemacht, den Lenneper Stadtteil Hasenberg, in dem auch die Tagespflege für Senioren liegt, generationsübergreifend und mit unterschiedlichen kulturellen Angeboten zusammen zu bringen. Dazu kooperiert der Verband mit der Interessengemeinschaft Hasenberg und unterstützt die vielfältigen Angebote im Begegnungs- und Beratungszentrum, kurz BBZ, das direkt gegenüber der Tagespflege am Hasenberg Weg zu erreichen ist. „Wir wollen den Menschen Begegnungsmöglichkeiten schaffen und über vielfältige Angebote für jede Zielgruppe und jedes Alter Austausch ermöglichen, Barrieren aufbrechen und das Miteinander fördern“ sagt Joël Zollmarsch, Projektkoordinator der Stadtteilarbeit beim Caritasverband. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW gefördert.

Märchen trifft Seele, online für Erwachsene

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Der Zufall [bezeichnet] heute in freiem Vorkommen das unberechenbare Geschehen, das sich unserer Vernunft und unserer Absicht entzieht. (Gebrüder Grimm)

Ingrid Reinhardt. Foto: Caritasverband Remscheid.Es ist, wie es ist. Corona ist in aller Munde und unser Alltag hat sich in vielerlei Hinsicht verändert. Der Caritasverband Remscheid e.V. nimmt sich mit der Quartiersentwicklung am Hasenberg diesen besonderen Herausforderungen an und verlagert viele seiner Stadtteil-Angebote in den digitalen Raum. Der bisher in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk stattfindende Märchenstammtisch für Erwachsene lockte bisher rund 10 Menschen pro Stammtisch regelmäßig in das BBZ am Hasenberg. Unter professioneller Moderation durch Frau Ingrid Reinhardt (www.maerchenglueck.de) werden bekannte und weniger bekannte Märchen erzählt, aufbereitet und in interessierter Runde diskutiert.

Auf Grund der anhaltenden Schließung des BBZ und Maßnahmen zur Kontaktreduzierung wird der Märchenstammtisch vorübergehend in einen digitalen Raum verlagert. Mit Hilfe einer Online-Videokonferenz bringt der Caritasverband Remscheid den bekannten Märchenstammtisch auf die Bildschirme in den Wohnzimmern der Bürgerinnen und Bürger in Remscheid. Die ersten beiden Termine sind Mittwoch, der 15.07. und 12.08., jeweils um 19 bis ca. 20:15 Uhr. Eine Anmeldung vorab ist dringend erforderlich. Interessierte schicken bitte Ihren Namen und das gewünschte Datum an folgende E-Mail-Adresse: Projekt-QE@caritasverbandremscheid.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Um denjenigen zu helfen, die bei der Einrichtung einer Online-Videokonferenz auf Ihrem Computer oder Tablet Hilfe benötigen, bietet die Engagementförderung „youngcaritas“ der Caritas Deutschland kostenlose Unterstützung an. Anfragen per Mail an kontakthalten@caritasnet.de">kontakthalten@caritasnet.de

Seit mittlerweile gut zwei Jahren hat sich die Quartiersentwicklung des Caritasverbandes zur Aufgabe gemacht, den Lenneper Stadtteil Hasenberg, in dem auch die Tagespflege für Senioren liegt, generationsübergreifend und mit unterschiedlichen kulturellen Angeboten zusammen zu bringen. Dazu kooperiert der Verband mit der Interessengemeinschaft Hasenberg und unterstützt die vielfältigen Angebote im Begegnungs- und Beratungszentrum, kurz BBZ, das direkt gegenüber der Tagespflege am Hasenberg Weg zu erreichen ist. „Wir wollen den Menschen Begegnungsmöglichkeiten schaffen und über vielfältige Angebote für jede Zielgruppe und jedes Alter Austausch ermöglichen, Barrieren aufbrechen und das Miteinander fördern“ sagt Joël Zollmarsch, Projektkoordinator der Stadtteilarbeit beim Caritasverband. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW gefördert.

Kompazz und Diakonie forcieren Laptop-Reparaturen

Das Diakonische Werk mit seinem Reparaturen-Café und die Gruppe „Kompazz – Schulbezogene Jugendsozialarbeit“ unter dem Dach des Freie Jugendarbeit Remscheid – Mitte e. V. (Kraftstation) stehen hinter der Gemeinschaftsinitiative „Laptops für Remscheider Schüler und Schülerinnen", die gestern im Vaßbendersaal am Markt von Diana Mucha und Stefan Flüs (Kompazz) sowie Projektentwickler Andreas Bunge (Diakonie) vorgestellt wurde. Am, 30. April und später noch einmal am 21. Mai hatte der Waterbölles den Aufruf von Kompazz veröffentlicht, in der Gelben Villa für Schüler*innen aus finanzschwachen Familien Laptops zu spenden. Und am 27. Mai hatten auch Mitglieder des Schulausschusses betont, dass beim Homeschooling als Folge der Corona-Pandemie eine soziale Ungerechtigkeit unter der Schülerschaft durch fehlende Endgeräte vermieden werden müsse.

Markus Eschweiler vom Fachdienst Schule & Bildung hatte in den Wochen vor der Ausschusssitzung versucht, die technische Ausstattung der Schülerinnen und Schüler zu Hause in Erfahrung zu bringen; er nannte den Kommunalpolitikern als ungefähres Ergebnis, dass etwa 4.000 Schüler/innen zu Hause über kein schulfähiges Endgeräte verfügen und etwa 2.800 Schüler/innen keinen geeigneten Netzzugang (LAN oder WLAN) oder Mobilfunkzugang (Hotspot). Der Kontakt dieser Schüler/innen mit ihren Lehrern bleibt folglich auf den Austausch von E-Mails beschränkt. Nur ein eigener Laptop kann diesen Kindern die Teilnahme am digitalen Unterricht ermöglichen.

„Da könnte so mancher ausrangierter Laptop gute Dienste tun, der irgendwo in einer Schublade schlummert“, sagte sich auch Andreas Bunge. Nachdem das Reparaturen-Café dicht gemacht werden musste, weil viele ehrenamtlichen Mitarbeitern zur Risikogruppe gehören, und er von den durch Corona zur Untätigkeit gezwungenen erfahren hatte, dass sie ihre Arbeit vermissen, war die Idee von Laptop-Reparaturen schnell geboren. Klaus Warmuth ist so ein PC-Tüftler. Um einen defekten Laptops wieder leistungsfähig zu machen, braucht er rund fünf Stunden, berichtete er gestern. Denn alte Daten müssen von der Festplatte gelöscht und das aktuelle Betriebssystem Windows 10 muss aufgespielt werden. 20 gespendete Geräte sind inzwischen auf Vordermann gebracht, und täglich kommen  fünf hinzu. Eine Firma meldete sich, sie habe leider keine aussortierte Laptops, wolle aber 1000 Euro beisteuern. Die wurden dankbar angenommen und inzwischen in vier neue Geräte umgesetzt. Ein gebrauchtes Gerät brachte ein Duisburger persönlich vorbei, der von der Aktion über einen Privatsender erfahren hatte

Gut, dass die Schulsozialarbeiter von Kompazz wissen, welche Schülerinnen und Schüler dringend nach einem eigenen Laptop suchen. In der Gelben Villa repariert Stefan Flüs alte Laptops, aber die Nachfrage ist größer als sein Arbeitspotenzial. Da war die Unterstützung durch die Diakonie herzlich willkommen. Zumal Flüs eigene Geräte für besser hält als Leigeräte der Schulen: „Das Leihgerät ist nur für schulische Zwecke einsetzbar. Mit einem eigenen kann man mehr machen. Da steckt Lernpotenzial drin." Wer am dringendsten einen Laptop braucht, erfahren er und Diana Mucha von den Lehrerinnen und Lehrern.

Kinder, deren Eltern Hartz IV-Empfänger sind, können mittlerweile auch auf finanzielle Unterstützung des Jobcenters bei der Anschaffung eines Laptops hoffen, haben die Schulsozialarbeiter erfahren. Mit dem Antrag müsse dann auch ein Kostenvoranschlag und eine Bescheinigung der Schule vorgelegt werden. Die Akteure der neuen Gemeinschaftsinitiative „Laptops für Remscheider Schüler und Schülerinnen" waren sich gestern allerdings einig: Das Problem der gegenwärtigen ungleichen Lern- und Startvoraussetzungen müsse finanziell von der Landesregierung gelöst werden. Denn so hilfreich die Remscheider Initiative auch sein mag, kannn sie doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleiben.

Zukunftsfähig auch durch eine moderne Bibliothek

Die CDU-Fraktion möchte in Remscheid eine „Bibliothek der Zukunft“ etablieren. Zur heutigen Sitzung des Kulturausschusses hat sie den Antrag gestellt,  die Verwaltung möge darlegen, bei welchen Kosten dies im jetzigen Bibliotheksgebäude Scharffstraße 4-6 oder im unteren Drittel der Alleestraße wirtschaftlich und konzeptionell vernünftig erscheine und welcher Standort die besseren städtebaulichen Impulse verheiße. Begründung: „Seit einigen Jahren entwickeln sich unsere öffentlichen Bibliotheken „von der altehrwürdigen Bildungsstätte“ hin „zum multiplen Kultur- und Veranstaltungsort“ (Simon Strauss). Auch unsere Stadtbibliothek in Remscheid wird nur dann eine gute Zukunft haben, wenn sie diesen Weg beschreitet – oder sie wird keine haben. Immer mehr Remscheiderinnen und Remscheider lesen und bilden sich elektronisch.“

In der modernen Bibliothek der Zukunft gehe es um mehr als „nur“ Bücher, so die CDU. „Es geht um Begegnung, Kommunikation, Unterhaltung, Dienstleistung und Integration.“ Zum Beispiel seien in Gouda, Aarhus und Helsinki „Bibliotheken auch ein Ort, an dem gelesen wird – aber es geschieht noch viel mehr. (…) Ohne Mut und Zukunftsvisionen werden wir unsere Heimatstadt nicht weiterentwickeln. Die technische Weiterentwicklung und Neukonzeption der Bibliothek entscheidet auch mit über die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt, die erst am Anfang der digitalen Entwicklung steht.“ Vorstellbar sei auch die Einrichtung eines Cafés, die Bereitstellung eines 3D-Druckers, ein Programmkino, das Angebot verschiedener digitaler Bürgerservices etc. Die CDU ist der Meinung, dass von einem Standort im unteren Drittel der Alleestraße erhebliche städtebauliche Impulse ausgehen könnten. „Mit einer neuen Zentralbibliothek im unteren Drittel der Alleestraße könnten der Markt (Markt 13, Evangelische Stadtkirche, Vaßbendersaal) sowie der Bereich der Alten Bismarckstraße (My Viertel) zu einem echten Kultur- und Begegnungsquartier werden.“

Bald mehr über den Umzug der Stadtteilbücherei?

Die Stadtteilbücherei Lüttringhausen sei dem Heimatbund eine Herzensangelegenheit, betonte Stefan Jasper (Foto links) im Januar beim traditionellen Kottenbutteressen im Januar. Inzwischen scheine ja die Bücherei auf einem guten Weg in ein besseres Domizil zu sein – in die frühere Feuerwache an der Richard-Königsstraße. Dem Umzug dorthin („nach den notwendigen Umbauten“) werde der Heimatbund gerne begleiten, so Jasper damals. Das gilt auch für die Lütteraten. Sie meldeten sich mit einer „Einwohnerfrage“ zur Ratssitzung am kommenden Donnertag zu Wort. Der Förderverein möchte wissen, wie der Rat der Stadt zur geplanten Verlagerung der mehr als 100 Jahre alten Stadtteilbibliothek in die städtische Immobilie stehe und unter welchen Voraussetzungen diese möglich sei. „Existiert ein Plan B, falls verschiedene Parameter – wie zum Beispiel das Freiwerden der belegten Wohnungen – den Umzug nicht zeitnah durchführbar erscheinen lassen? (…) Geht die Planung davon aus, dass die Mitarbeit des Fördervereins sowohl in personeller als auch finanzieller Hinsicht die Basis für eine Weiterverfolgung des Projekts ist? Ist davon auszugehen, dass der Förderverein in die Projektplanung mit einbezogen wird?“

Da scheinen die Lütteraten mehr zu wissen aus die Bürgerschaft. Zeit also, dass die Verwaltung berichtet, wie es um den Umzugsplan steht. Dass in der Verwaltung über eine Verlagerung der Stadtteilbücherei in das alte Feuerwehrgerätehaus nachgedacht wird, ist schon seit Februar vergangenen Jahres bekannt. „Die Prüfung dauert an und wird von einer Arbeitsgruppe wahrgenommen, die alle betroffenen Verwaltungsbereiche zusammenführt“, zitierte der Waterbölles im März 2019 aus einer Mitteilung der Verwaltung für den Kulturausschuss. Was sollte es da jetzt, 15 Monate später noch zu prüfen geben, was nicht längst schon hätte prüft sein können?! Die aus Anfrage der Lütteraten herauszulesende Ungeduld ist also nur zu verständlich.

Siehe auch „Die Stadtbücherei in Lüttringhausen im Wandel der Zeit“ (Auswertung und Aktualisierung eines Beitrages des ehemaligen Leiters des Stadtarchivs Dr. Walter Lorenz in der Sonderbeilage des Lüttringhauser Anzeigers „75 Jahre Bücherei Lüttringhausen“ vom 18. Oktober 1984/ Nachdruck im Waterbölles mit freundlicher Genehmigung des Lüttringhauser Anzeigers).

Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

ONLINE-Veröffentlichung am 15. August  auf der Homepage www.wtt-remscheid.de und dem YouTube-Kanal des WTT
"Der Sandmann“
Bühnenfassung und Regie: Thomas Ritzinger, nach E.T.A. Hoffmann
Es spielen Jonas Herkenhoff (Nathanael) und Thomas Ritzinger (Sandmann
Eigentlich hätte im WTT am 2. Mai die Premiere von „Der Sandmann“ (nach E.T.A. Hoffmann) stattfinden sollen. Durch Corona bestand die Sorge, dass die Produktion abgesagt werden muss. Nun haben wir, das WTT Schauspiel Remscheid, eine Möglichkeit gefunden, das Stück zu Ende zu proben.
Ursprünglich war unsere Fassung für vier Schauspieler*innen konzipiert. Damit wir aber die Abstände und Hygienemaßnahmen einhalten können, hat Thomas Ritzinger seine Bühnenfassung und sein Regiekonzept komplett neu gestaltet, so dass es nun eine Version für zwei Schauspieler geben kann. Auch werden wir das Stück zunächst online veröffentlichen – am 15. August, zum Start der neuen Spielzeit, komplette als Video. Wir hoffen, dass es dann im Herbst eine Live-Premiere geben kann, müssen das allerdings an die Gegebenheiten anpassen.
 

WTT Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de (Bea Lange)