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Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

Der Sandmann geht erneut online

Aufgrund des immer länger anhaltenden Lockdowns möchten wir, das WTT Schauspiel Remscheid, unsere Produktion „Der Sandmann“ (Bühnenfassung nach E.T.A. Hoffmann, Regie: Thomas Ritzinger) erneut für unser Publikum freigeben. Wie bereits im August wird das Stück online auf YouTube bzw. über unsere Website zu sehen sein. Ab 1. Februar bleibt die Inszenierung unter dem angegebenen Link für eine Woche bis Sonntag 7. Februar, freigeschaltet. Es spielen  Jonas Herkenhoff (Nathanael)und Thomas Ritzinger (Sandmann)

WTT Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de (Bea Lange)

 

Konferenzsound: Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Noch nie waren Musikerinnen und Musiker sowie Lehrkräfte so sehr auf digitale Arbeitsmittel angewiesen wie in der aktuellen Situation. Die Musik- und Kunstschule bietet daher Interessierten einen digitalen Kurs an, der die Fähigkeiten mannigfgaltig stärkt und weiterentwickelt. Das Kursangebot steht Anfängerinnen und Anfängern genauso offen wie Fortgeschrittenen. Der Unterricht findet per „Zoom“ statt. Die Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung die entsprechenden Zugangsdaten. Der Kurs ist fortlaufend, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Termin: immer dienstags von 16.30 bis 18 Uhr. Dozent: Chris Möhlenkamp. Entgelt: 27 € / Monat. Anmeldung: www.mks-remscheid.de/anmeldung. Informationen zum Kurs unter Tel. RS 162529 oder per E-Mail musikkunstschule@remscheid.de">musikkunstschule@remscheid.de. Der Kurs beztieht sich asuf folgende Themen:

  • Wie mische ich einen guten Sound für Videokonferenzen? Wie kann ich die Bildqualität verbessern?
  • Notwendiges Equipment für eine Basisausrüstung.
  • Was ist eine „Digital Audio Workstation“ (DAW) und wie gehe ich mit ihr um (bspw. Logic Pro X)? Andere DAW’s wie Cubase oder FLStudio werden ebenfalls besprochen und Grundlagen erarbeitet.
  • Einführung in Logic: Wie macht man Aufnahmen mit einem Mikrofon oder einem virtuellen Instrument.
  • Aufnehmen, Schneiden, Abmischen von Audio Files. 
  • Wie kann ich kreativ mit dem Aufnehmen von Alltagsgegenständen umgehen? Wie kann ich die digitale Technik in meine künstlerische und pädagogische Arbeit mit einbeziehen?

Ideenwettbewerb startet an der Akademie

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Die gemeinsame Projektidee „Heimat gestalten durch Synergien von Umweltbildung und Kultureller Bildung“ der Akademie der Kulturellen Bildung und der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung hat beim Ideenwettbewerb „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) gewonnen. Das Projekt , das Kultur- und Umweltbildung vereint, will 2021 didaktische Konzepte entwickeln, die junge Menschen dazu ermutigen, Heimat verantwortungsbewusst, kreativ und ressourcenschonend zu gestalten.

Mit den Preisgeldern werden die Akademie der Kulturellen Bildung und die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung in vier aufeinander aufbauenden Projektbausteinen die Stärken der Kulturellen Bildung und Umweltbildung zusammenbringen. Sie sollen das Transformationspotential gemeinsamen Handelns sichtbar machen, um ein Umdenken in unserer Gesellschaft zu erreichen. Teil des Projekts ist ein Ideenlabor, das unter der Frage „Zukunft entwickeln - wie?“ einen Themenkatalog zu Chancen, Potentialen und Herausforderungen von Kooperationen zwischen den Bildungsbereichen Kultur und Umwelt entwickelt. Im Anschluss starten vier Modellprojekte zur Schnittstelle von Umwelt, Kultureller Bildung und Heimat. Diese sollen geeignete Konzepte für Angebote in Einrichtungen der Kulturellen Bildung und Umweltbildung erarbeiten.

„Die Zukunftsvision einer nachhaltigen Gesellschaft bedarf starker Allianzen wie die zwischen Kultur und Umweltschutz. Sie ermöglichen nicht nur ökologische, sondern auch humane und kulturell-gestalterische Perspektiven und zeigen so alternative Lösungswege auf“, bemerkt Akademie-Direktorin Prof. Dr. Susanne Keuchel. Den Abschluss des Projekts bildet eine Tagung, die die Modellprojekte diskutieren und gemeinsame Grundlagen für eine Didaktik beider Bildungsbereiche erarbeiten wird. Zugleich ist es erklärtes Ziel der Tagung, Akteure aus beiden Bereichen zusammenbringen und dauerhafte Kooperationen anzuregen. Die Ergebnisse des Projekts werden dokumentiert und im Anschluss voraussichtlich in Buchform veröffentlicht.

"Action-Painting" soll Obdachlosen zugute kommen

Claudia Fey auf der Rathaustreppe mit  ihrem  ‚Action-Painting‘.Im Rahmen von "Vaillant Kunst und Kultur Remscheid" entstand im Livestreaming ein Body-Print Kunstwerk. Ein Paar, Seite an Seite, Hand in Hand, liegend als Mittelpunkt auf einem fünf mal zwei Meter großen Leinwandgewebe mit dem Titel :"Miteinander". Claudia Fey: „Im Stil des ‚Action-Paintings‘, zeitgenössische Modern-Art in Zeiten des Corona-Lockdorns, ist die Botschaft des Bildes: Seite an Seite, Hand in Hand sind wir stärker, Together we are strong.“ Die Künstlerin möchte ihre Arbeit zu Gunsten des Caritas-Tagescafés für Obdachlose, die in diesen Corona-Zeiten vor besonderen Herausforderungen stehen, gerne versteigern. Gebote können bis zum 10. Januar per E-Mail kontakt@kuk-remscheid.de abgegeben werden. Weitere Informationen gibt es auch im Video unter https://www.kuk-remscheid.de/versteigerung.htm.

"Rockin around the X-mas tree" wieder abrufbar

Nicole Berendsen. Foto: Detlef Krentscher.Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Am 13. Dezember war für neun Stunden die Videoaufzeichnung des Konzerts „Rockin´ around the x mas tree“ auf youTube zu sehen, die am 12. Dezember extra für dieses Medium produziert worden war. Dieses Konzert hat Tradition in unserem Haus, und einige Traditionen lassen sich auch durch einen Lockdown nicht aufhalten, zumindest soweit wir es ermöglichen können. Insgesamt haben fast 8.300 Menschen live zugeschaut - auch über die Nacht verteilt. Das ist eine tolle Zahl, die uns und alle Beteiligten sehr freut. Unser Haus wäre zwölf Mal ausverkauft gewesen…toll! Schön ist auch, dass so Menschen dieses Konzert sehen konnten, die es auf Grund von Entfernung sonst nicht zu uns schaffen.

Und dennoch haben es auch zu diesem YouTube-Konzert nicht alle Interessierten geschafft. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Show erneut online zu stellen. Vom 25. Dezember um 12 Uhr bis zum 27. Dezember um 24 Uhr wird „Rockin’ around the X-mas tree 2020“ erneut abrufbar sein, und zwar unter dem gleichen Link wie bei der Premiere: https://youtu.be/6X_EYB8hzh4. Freuen Sie sich auf die wunderbare Nicole Berendsen und ihren Special Guest David Michael Johnson, die fantastische X-mas-Band unter Leitung von Christoph Spengler, das kauzige Moderatoren-Paar Jochen Sahm und Friedhelm Krämer und das bewegende Video-Projekt mit mehr als 60 Kindern. Wir freuen uns, wenn dieses Video vielen Leuten Freude bereitet und dieses völlig andere Weihnachtsfest bereichern kann. Und wer dabei spontan wieder Lust auf Theater bekommt: In unserem Webshop kann man trotz des Lockdowns rund um die Uhr Gutscheine kaufen, drucken und sogar ganz kontaktlos per Mail versenden. (Constanze Mandt)

Konzertflügel klingt wieder wie am ersten Tag

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters der Stadt Remscheid

Zum Abschluss eines von Corona und seinen negativen Auswirkungen geprägten Jahrs noch eine gute Nachricht aus dem Teo Otto Theater:

Am 4. März spielten die Bergischen Symphoniker ihr 6. Philharmonisches Konzert der Spielzeit 2019/20. Es war das letzte, das unter normalen Bedingungen im Teo Otto Theater stattfinden konnte – eine Woche später folgte der erste Corona-Lockdown. Den Hauptteil bildete das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11 von Frédéric Chopin, gespielt von Wolfgang Manz. Daniel Diekhans schrieb in seiner Rezension: „Der rauschende Beifall sprach eine deutliche Sprache.“

Unter den Zuschauern war auch Konzertabonnent Wolf-Dietrich Spelsberg, Geschäftsführer der August Dohrmann GmbH Bauunternehmung und Sohn von Dr. Walter Spelsberg, dem Begründer und langjährigen Vorsitzenden der Remscheider Orchesterfreunde. Bei einem kurzen Gespräch im Foyer im Anschluss an das Konzert brachte Wolf-Dietrich Spelsberg seine Begeisterung über die Leistung des Pianisten zum Ausdruck, merkte allerdings auch an, dass der Konzertflügel hörbar nicht mehr im allerbesten Zustand sei. Da konnte ihm Theatergeschäftsführer Lutz Heinrichs nur recht geben. Eine Generalüberholung des mittlerweile fast 30 Jahre alten Instruments, einem Steinway D-Konzertflügel, sei in der Tat überfällig. Aber leider stünden die in fünfstelliger Höhe benötigten finanziellen Mittel derzeit nicht zur Verfügung. Spontan erklärte sich Wolf-Dietrich Spelsberg bereit, die Finanzierung der Sanierung zu übernehmen. Das 125-jährige Firmenjubiläum, das die August Dohrmann GmbH in diesem Jahr feiert, sei ein guter Anlass für eine solche Unterstützung des Teo Otto Theaters.

Die Generalüberholung des Instruments übernahm in den Sommermonaten die Düsseldorfer Niederlassung von Steinway & Sons Deutschland. Komplett erneuert wurden unter anderem die Besaitung, Agraffen, Stimmwirbel, Saitengarnierung sowie der Hammersatz. Die Klaviatur wurde grundlegend überarbeitet sowie die im Laufe der langen Nutzung entstandenen Lackschäden beseitigt. Alles in allem kostete die Sanierung am Ende fast 20.000 Euro. Alle Beteiligten sind sich einig, dass der Aufwand sich gelohnt hat. Der Konzertflügel – der Steinway D ist in allen großen Konzerthäusern der Welt zu Hause - klingt jetzt wieder wie am ersten Tag.

Das Team des Otto Theaters bedankt sich für die großzügige Unterstützung. Wir wünschen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres neues Jahr, in dem wir endlich für unser verehrtes Publikum den Spielbetrieb wiederaufnehmen können.

„KuK ma!“: Hûman - Sufi Culture & Arts e.V. in Remscheid

Max Süss zu Besuch bei dem Verein Hûman - Sufi Culture & Arts e.V.. Dort sprach er mit dem 1. Vorsitzenden Denis Hüseyinoğlu. Süss: „Ein spannender Abend!“ Weitere Infos zum Verein und den angesprochenen Künsten auf der Homepage https://human-culture.com/index.html. (Kamera / Schnitt Jan Christoph Heinsch; https://www.frametraxx.de/info/wellne... Chinese Girl von Frametraxx)

Wo Rotkäppchen das GPS entdeckt...

Maximilian Süss (links) zu Besuch im Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater (kurz DUMUP) bei Markus Heip (rechts) und „Lülü“, dem jüngsten Mitglied des Theaterensembles.  Einfach fantastisch! „Kuk ma!“ (Kamera und Schnitt: Jan Christoph Heinsch, Musik mit freundlicher Unterstützung von https://www.musicfox.com/info/kostenl...). Im Video ab Minute 16:10: "Rotkäppchen und das GPS" von Markus Heip, Teilnehme/:innen siehe Abspann).

Facettenreicher Blick auf zehn Kulturregionen

Pressemitteilung des Büros „Regionale Kulturpolitik Bergisches Land“ in Mettmann

Alle zwei Jahre laden die zehn Kulturregionen und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen zu einem viermonatigen Residenzaufenthalt ein („stadt.land.text NRW“). Die sogenannten Regionenschreiberinnen und –schreiber erhalten neben Salär und Unterkunft die Möglichkeit, aus sehr unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in die Kulturlandschaft ihrer Gastgeberregion zu nehmen und diese literarisch-künstlerisch zu verarbeiten. In diesem Jahr erkundeten die Autorinnen und Autoren NRW von März bis Juni. Das NRW-Lesebuch präsentiert nun ihre literarischen Ergebnisse. Auf 200 Seiten umfasst es rund 60 Beiträge der Regionenschreiberinnen und -schreiber, zahlreiche Illustrationen sowie ein in die Schreibwerkstätten schauendes Gespräch mit den Autorinnen und Autoren. Der Blog www.stadt.land.text.de bringt außerdem zehn Podcasts zu Gehör, die in lebhaften Interviews Einblicke in die sehr verschiedenen Arbeitsweisen geben. Das NRW-Lesebuch kann ab sofort bestellt werden zum Versandkostenpreis von drei Euro in Briefmarken an: Regionale Kulturpolitik Bergisches Land, Postfach, 40806 Mettmann.

Was klingt wie ein Kinderspiel, war in diesem Jahr alles andere als das. Doch das Residenzprogramm für Literaturschaffende fand Dank kreativer Um- und Auswege aller Beteiligten unter der Federführung der Kulturregion Niederrhein dennoch statt. Mit herausragenden Projektideen hatten sich die Autorinnen und Autoren Pasvcal Bovée, Tilman Strasser, Annika Stadler, Charlotte Kraft, Carla Kaspari, Yannic Han Biao Federer, Larissa Schleher, Brandstifter, Justine Z. Bauer und Barbara Peveling erfolgreich für das in dieser Form bundesweit einzigartige Programm beworben – und schließlich gemeinsam mit ihren Gastgebern vielfältige, beindruckende Antworten auf die besonderen Herausforderungen der projektwidrigen Umstände gefunden.

Mit der Buchveröffentlichung geht das landesweite biennale Stipendienprojekt stadt.land.text NRW 2020 zu Ende. Für den bergischen Regionenschreiber Tilman Strasser ist seine Zeit im Bergischen Land allerdings nicht beendet: Ihm hat es hier so gut gefallen, dass er seinen Arbeitswohnsitz ins Bergische verlegt hat. Außerdem wird er 2021 seine Idee, das Bergische Land durch literarische Portraits abzubilden, in der zweiten Jahreshälfte fortführen. (Meike Utke)

Ein Digitalpakt als Investition in die Zukunft!

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Akteure der Kulturellen Bildung sind bereit, den digitalen Wandel für Kinder und Jugendliche mit pädagogischer und künstlerischer Expertise kooperativ und innovativ mitzugestalten. Das hat ein digitales Zukunftslabor gezeigt, zu dem die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und die Akademie der Kulturellen Bildung am 15. und 16. Dezember eingeladen hatten. Die Ergebnisse sollen Grundlage sein, um Partner in Zivilgesellschaft und Politik für einen „Digitalpakt 2.0 – Kultur.Jugend.Gerecht“ zu gewinnen.Beim Zukunftslabor kamen Expert*innen aus Kultureller Bildungspraxis, Wissenschaft, Verbänden und Verwaltung zusammen. Die Leitfragen lauteten: Wie müssen sich die Praxis und die Strukturen der kulturellen Jugendarbeit im Zeitalter der Digitalität verändern? Wie tragen sie bestmöglich dazu bei, dass junge Menschen Digitalität selbstbestimmt gestalten können? Diskutiert wurde z. B. darüber, wie sich Angebote der Kulturellen Bildung weiterentwickeln müssen, damit alle Kinder und Jugendlichen sich an digitalen künstlerisch-kreativen und emanzipatorischen Praktiken beteiligen können – und wie dabei Alternativen für kommerzielle Plattformen und Anbieter aufgezeigt werden können. Dabei ging es um innovative vernetzte und spielerische Methoden, die in den verschiedenen kulturellen Sparten zum Einsatz kommen können, ebenso wie um strukturelle Fragen, die für eine digitale Kooperationsfähigkeit und Professionalisierung des Feldes beantwortet werden müssen. Ein weiteres wichtiges Thema waren geeignete Formate und Strukturen für die Zusammenarbeit von Praxis und Wissenschaft, um eine praxisnahe Forschung voranzutreiben.

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Sven Schulte: Mit 18 schon eine eigene Filmproduktion

Der Mann hinter den bewegten Bildern des „Kuk ma!“-Projekts von Maximilian Süss ist Sven Schulte. Seit seinem 18 Lebensjahr betreibt er in Remscheid die „AlphaAlias“-Filmproduktion. Besonders gerne filmt er Bands und produziert Musikvideos, aber auch Hochzeitsfeiern und Firmen-Events hat er schon mal vor der Kamera. Sein Angebot an Live-Streaming hat er seit dem ersten Corona-Lockdown ausgebaut. „Toller Typ mit tollen Bildern“, meint Maximilian Süss. Kuk ma! (Kamera und Schnitt des Interviews: Jan Christoph Heinsch, Teil 2: Sven Schulte, AlphaAlias. Musik mit freundlicher Unterstützung von : https://www.musicfox.com/info/kostenl...)

Umzug der Stadtteilbibliothek wird konkreter

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem mit den beiden Mietparteien, die im ersten Obergeschoss der Alten Feuerwache in Lüttringhausen wohnen, einvernehmlich Umzugspläne gefasst werden konnten, kann auch der Umzugsplan für die derzeit im Haus Gertenbachstraße 22 untergebrachten Stadtteilbibliothek konkreter werden. Nach einer gemeinsamen Begehung der Erdgeschoss-Räumlichkeiten der Alten Feuerwache mit dem Stadtteilbibliotheks-Förderverein „Die Lütteraten“ stellte der von der Verwaltung beauftragte Architekt Jens Mennenöh im Lüttringhauser Rathaus sein Konzept der Umnutzung der Alten Feuerwache vor: Es sieht die Nutzung der Flächen im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschossvor. Neben einem Wintergarten und einem kleinen Außenbereich zum Lesen und Verweilen sind Räumlichkeiten für Veranstaltungen wie Lesungen, Kamishibai-Vorführungen, Kinderkino sowie die Arbeit mit Schülergruppen geplant, ferner eine 24-Außenrückgabe, einen Kaffeeautomat und Arbeitsplätze, an denen mittels Laptops recherchiert und gelernt werden kann.

Sven Wiertz, Stadtdirektor und Beigeordneter für Kultur der Stadt Remscheid, und Nicole Grüdl-Jakobs, Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums aus VHS, Bibliothek und Musik- und Kunstschule, begrüßen es, dass die Lüttringhauser Stadtteilbibliothek zu einem modernen barrierefreien Dritten Ort werden soll. Dies wäre am derzeitigen Standort nicht realisierbar, so Sven Wiertz. Das städtische Gebäudemanagement schätzt, dass die Umbaumaßnahmen in der Alten Feuerwache voraussichtlich in 2023 abgeschlossen sein werden, so dass ein Umzug der Stadtteilbibliothek an den neuen Standort in 2023/24 realistisch erscheint.

Der Förderverein „Die Lütteraten“ ist erfreut über die konkreter werdenden Planungen und signalisiert Bereitschaft, sich sowohl inhaltlich als auch finanziell in das Vorhaben einzubringen. Schließlich setzt sich der Verein "Die Lütteraten" seit mehr als zehn Jahren für den Erhalt und einen neuen Standort der Lüttringhauser Stadtteilbibliothek ein. Viele Ehrenamtliche helfen seit Beginn der Vereinsgründung unentgeltlich in der Bibliothek und tragen mit Spenden und Buchbasaren dazu bei, dass mit diesen Geldern neue Medien angeschafft werden können. Ohne die tatkräftige Mitarbeit der Lütteraten wäre der Erhalt der Stadtteilbibliothek nicht gewährleistet gewesen. Hinsichtlich der Gestaltung des Innenausbaus der "neuen" Stadtteilbibliothek werden die Lütteraten ein Meinungsbild der Lüttringhauser Bevölkerung wie auch Erfahrungen mit Dritten-Ort-Bibliotheken im näheren Umkreis einbringen.