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Alphorn-Abenteuer mit Musik, Spannung und Humor

Foto by Neomania Design

Pfingstmontag, 21. Mai, 16 Uhr
„Das Alphorn Theo,
der kluge Klaus und Santa Fee“

Der Remscheider Sommer 2018 in der Konzertmuschel mit  „Alpcologne

Das Alphorn Theo will kein Alphorn mehr sein. Es beherrscht die Alphornsprache. Der kluge Klaus weiß wie alles geht und hilft Theo, seine Träume zu verwirklichen. Santa Fee kann mit ihrem Enthusiasmus und Elan (ver-)zaubern. Aus Theo, dem Alphorn, wird ein trötender Elefant, ein Weltallhorn, eine Schranke. Aus Theo, dem verstopften Alphorn, quellen wundersame Dinge heraus. Theo versucht einen neuen Minutenweltrekord aufzustellen. Ein Alphorn-Abenteuer mit viel Musik, Spannung, Humor, ein paar Hindernissen und einem „Happy End“.

Blues mit Soul & Soul mit Blues

Pfingstsonntag, 20. Mai, 16 Uhr
Quartett voll sprühender Spielfreude
Der Remscheider Sommer 2018 in der Konzertmuschel mit  „Get the Cat

Der Sound von „Get the Cat“ kombiniert die Direktheit des Blues mit der Eleganz von Soul. Wie die Butter zum Brot und das Blatt zum Baum, gehört beides zu dem ganz eigenen Klang der Band, BlueSoul eben. Die Stimme von Melanie Bartsch besticht durch eine natürliche Eleganz. Sie ist der Kern, das Zentrum der Musik. Wenn sie den Blues singt, schimmert Soul durch und in ihrer Seele wohnt der Blues. Till Brandt, der Bassist und Kopf der Band, schreibt Stücke, die verführen, Texte zum Hinhören, Musik zum Tanzen. Sie erinnern an Bekanntes, sind aber gleichzeitig erfrischend und neu. „Get the Cat“ wird Ihnen einen Ohrwurm mit auf den Weg nach Hause geben. Garantiert!

Und wer bringt die Katze zum Tanzen? Bernd Oppel natürlich! Der Schlagzeuger webt einen feinen Teppich aus Groove und Sound, der die Musik wunderbar trägt. Von ganz sparsam mit Waschbrett und Schellenkranz bis zum kräftigen Bluesshuffle.

Komplettiert wird das Quartett durch den Harmonienspender und gleichzeitig Solisten der Band: Uli Brodersen an der Gitarre. Mit einer ganz eigenen Ruhe und Konzentration begleitet er die Band, um dann voll sprühender Spielfreude Geschichten auf seiner Telecaster zu erzählen. „Get the Cat“ packt zu, druckvoll durch Groove, berührend durch Leidenschaft.

 

Museen der Stadt haben Pfingsten geöffnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sie haben Ihren Pfingstausflug noch nicht geplant? Das ist gut so, denn dann schlagen wir Ihnen einen Museumbesuch vor. Am gesamten Pfingstwochenende, also auch Montag (21.5.), haben wir für Sie geöffnet. Selbstverständlich können Sie sich im Deutschen Werkzeugmuseum wie im Deutschen Röntgen Museum die ständigen Ausstellungen anschauen und natürlich ganz viel selber ausprobieren. In beiden Häusern sind total spannende Dinge zu entdecken. Aktuell sind darüber hinaus folgende Sonderausstellungen anzuschauen:

Im Deutschen Werkzeug-Museum: Den Bergischen ins Gesicht geschaut. Persönlichkeiten der bergischen Industrie fotografiert von Zbigniew Pluszynski. Neben hervorragenden Portraits der Chefs von Firmen der Werkzeugindustrie bekommen Sie einen informativen Einblick in das Portfolio der jeweiligen Firma. Sie werden staunen, was es alles im Werkzeugbereich gibt und dass das hier in der Region hergestellt wird.

Im Deutschen Röntgen-Museum: Rupert Warren – Fragments. Rupert Warrens Arbeiten zeigen seine Interpretation der Ausstellung hier im Museum und eines Teils der Renovierungsarbeiten im Röntgen-Geburtshaus. Durch die Kombination von verschiedenen Bildern und Perspektiven visualisiert er seine Vorstellung davon, wie Erinnerung funktioniert. Von weitem haben die Bilder eine andere Aussage als von Nahem betrachtet, bis man schlussendlich vielleicht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann. Der Künstler lebt und arbeitet in Remscheid. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen die Remscheider Museumskarte. Damit können Sie beide Museen für den reduzierten Betrag von sieben Euro besuchen. Spannend sind auch die Familientickets für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder für gerade einmal sechs Euro im Werkzeugmuseum und neun Euro im Röntgen-Museum. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Remscheider Kulturpolitik auf offener Bühne

WTT: „Kunst kommt von Kürzen“ hat am 2. Juni Premiere“, kündigte der Waterbölles am 26. Mai 2012 die Hinterbühnensatire „Kunst kommt von Kürzen“, ein selbstgeschriebenes Stück, mit dem sich das Ensemble des Westdeutschen Tourneetheaters (WTT) damals an der aktuellen Spardebatte in Remscheid beteiligte. Inhalt: „Eine kleine Bühne in der Provinz. Was tun in Zeiten klammer Kassen? Ein Förderprogramm aus Brüssel kommt da wie gerufen. Ein neues Theaterformat soll geschaffen werden, das jeden Geschmack bedient und als gewinnbringende Franchise-Idee europaweit etabliert werden soll. Ermutigt machen sich die Schauspieler daran, alle Zutaten zusammenzutragen.“ Heraus kam ein „Kunstsalat“, der verdeutlichen sollte, wohin es mit der deutschen Theaterlandschaft gehen kann, wenn Kultursubventionen ausbleiben.

Dem WTT fiel 2012 der Verzicht auf 30.000 Euro jährliche Förderung durch die Stadt Remscheid schwer, Doch inzwischen hat man sich arrangiert. Wie WTT-Intendantin Claudia Sowa den Mitgliedern des städtischen Kulturausschusses gestern zu Beginn ihrer Sitzung auf offener WTT-Bühne berichtete, sei zwar die Zahl der Schulausführungen von 60 auf 20 im Jahr zurückgegangen, und die geringere städtische Förderung habe durch Eintrittskarten nicht ausgeglichen werden können (bis dahin waren die Schulaufführungen kostenlos). Denn: „Nicht alle Schülerinnen und Schüler können sich fünf Euro für einen Theaterbesuch leisten!“ Aber Sowa gab sich gelassen: Die weitere Selbstausbeutung der Theatermitarbeiter vorausgesetzt, komme das WTT finanziell noch klar, dank treuer Theaterbesucher, die sie inzwischen „fast alle persönlich kennt“. Neue Theaterfreunde hinzuzugewinnen, sei allerdings schwierig.  „Zum Glück haben wir tragfähige Kooperationen wie etwa die mit der Musik- und Kunstschule. Aus der gemeinsamen jährlichen Theaterwerkstatt für junge Leute rekrutieren sich immer mal wieder neue, ‘freiwillige‘ Theaterbesuche!“ Und das WTT ist auf der Suche nach weiteren Partnern für neue Theaterprojekte.

Stadtkämmerer und Kulturdezernent Sven Wiertz erinnerte an den Sparzwang der Stadt, der mit gegenwärtigen Krediten über 580 Millionen Euro weiter andauere, wenngleich die Stadt in den vergangenen zwei Jahren geringe Überschüsse in ihrem Etat gehabt habe. Wiertz: „Die strukturellen Probleme bleiben, und niemand weiß, wie lange die Hochkonjunktur bei gleichzeitiger Niedrigzinsphase noch anhalten wird!“

Neues Verfahren zur Wahl eines neuen Dirigenten

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker - Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH

Der vom Orchester und den Auswahlgremien präferierte Nachfolger von Generalmusikdirektor Peter Kuhn, Mihhail Gerts, kommt nicht nach Solingen und Remscheid. Der Aufsichtsrat der Bergischen Symphoniker reagierte mit Verärgerung darauf, dass diese Information erst auf Nachfrage übermittelt wurde. Einstimmig hat das Gremium daher das folgende Verfahren beschlossen: Die derzeitige Ausschreibung wird aufgehoben und die weiteren Bewerber hierüber informiert. Die Stelle wird auf der Basis der bisherigen Vorgaben mit einer Bewerbungsfrist von vier Wochen neu ausgeschrieben. Die Findungskommission wird in gleicher Besetzung auch das neue Verfahren durchführen. Direkt nach den Sommerferien sind Zeiträume für weitere Probedirigate bereits disponiert.

Der Aufsichtsrat sieht es als normales und durchaus übliches Verfahren an, dass eventuell Teile der Spielzeit 2019/2020 mit weiteren Gastdirigenten durchgeführt werden. Peter Kuhn hat seine Bereitschaft signalisiert, die künstlerische Gestaltung der Spielzeit 2019/2020 zu übernehmen. Aufsichtsratsvorsitzender Burkhard Mast-Weisz und sein Solinger Kollegen Tim Kurzbach sind darin einig, dass mit diesem Verfahren eine gute Möglichkeit für die Findung einer künstlerischen Leitung für das gemeinsame Orchester geschaffen wurde. (Stefan Schreiner)

Geschichtsverein will beim Museumsarchiv helfen

„Die weltweite Bedeutung des Deutschen Röntgen-Museums für die wissenschaftliche Forschung ist von überragender Bedeutung für die Stadt Remscheid. Die Strahlkraft des Museums für die Stadt Remscheid ist unbedingt auch in Zukunft zu unterstützen und auszubauen. Die Stadt Remscheid ist Projektpartner des Bergischen Geschichtsvereins und hat in ihm einen wissenschaftlich kompetenten Partner für die Erschließung und Digitalisierung der Sammlung des Deutschen Röntgenmuseums gefunden,“ heißt es in einem Förderantrag des Bergischen Geschichtsverein (BGV) an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) vom 28. Februar, von dem die Stadtverwaltung den Ausschuss für Kultur und Weiterbildung zur Sitzung am 15. Mai in Kenntnis setzt. Der BGV möchte die beantragten 157.400 Euro aus dem LVR-Etat der regionalen Kulturförderung in den nächsten beiden Jahren dafür einsetzen, die bisher nur rudimentär erschlossenen Archivalien und Objekte des Röntgenmuseums zu erschließen und zu digitalisieren, um sie im Röntgenjahr 2020 (175. Geburtstag  von Wilhelm Conrad Röntgen und 125. Jahrestag der Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen) für die interessierte Öffentlichkeit und die Forschung zugänglich machen zu können.

Dies gilt für Akten, darunter auch fremdsprachige Patentschriften, und Fotos (auf Papierabzügen und Glasnegativen) von Personen, technischen Geräten, Gebäuden und Räumen, für Drucksachen (Bücher, Dissertationen, Zeitschriften, Sonderdrucke, Firmendokumentationen, Werbebroschüren und Gebrauchsanweisungen, für Röntgenbilder und Röntgenfilme, für Nachlässe bedeutender Radiologen und Medizinhistoriker. Und dies gilt auch für die größeren Objekte in dem Museumsarchiv, das sich in einer ca. 1.600 Quadratmeter großen ehemaligen Fabrikhalle in Radevormwald-Dahlerau befindet, darunter ein kompletter Röntgenbus (seine Waterbölles-Video vom 15. Januar). Eine (wissenschaftliche) Nutzung des Archivbestandes sei gegenwärtig nur sehr beschränkt möglich, heißt es im Förderantrag. Auch der persönliche Nachlass von W.C. Röntgen sei bisher nicht vollständig erschlossen. Das Problem: Der finanzaschwachen Stadt Remscheid als Trägerin des Deutschen Röntgen-Museums fällt schon eine sachgemäße Lagerung der Objekte und Archivalien schwer, ganz zu schweigen von der Besetzung wissenschaftlicher Fachstellen.

In die Bresche will nun mit finanzieller Unterstützung des LVR der Bergische Geschichtsverein springen, zu dessen satzungsgemäßen Aufgaben die Erschließung von Sammlungen und Archiven gehört. Zitat aus dem Antrag: „Diese Aufgaben können mit dem vorhandenen DRM-Personal nicht geleistet werden, daher soll mit Hilfe des BGV als Projektträger eine Vollzeitstelle als wissenschaftliche Fachkraft für zwei Jahre geschaffen werden. Die Teilung ... auf zwei halbe Stellen hat sich ... als vorteilhaft herausgestellt. Dem BGV stehen hier zwei Wissenschaftler mit ausgewiesener Expertise für diese Art von Projekten zur Verfügung.“ So verfügen die beiden Wissenschaftler nach Angaben des BGV über Erfahrungen in der Datenbankerfassung mit dem Programm AUGIAS (Archiv und Museum), „da der BGV seine eigenen Bestände mit dieser Software erfasst, verwaltet und mit öffentlichen Institutionen austauscht“. Für die Arbeit im Röntgen-Museum will der BGV seine technische Ausstattung wie Kamera, Leuchten, Lupen, konservatorisches Werkzeug, EDV etc. zur Verfügung stellen. Die Sparkassenstiftung Remscheid will sich an dem Projekt mit 4.000 Euro beteiligen, so dass die Stadt Remscheid nur noch 8.000 Euro an Eigenkitteln aufbringen müsste.

Remscheider Sommer wieder im Stadtpark

Foto: Stadt Remscheid Pressemitteilung der Stadt Remscheid: Remscheider Sommer 2018

Der „Remscheider Sommer“ lockt in diesem Jahr mit 18 Veranstaltungen zur Konzertmuschel in den Remscheider Stadtpark. Die Veranstaltungsreihe startet am Pfingstsonntag (20. Mai) mit dem Auftritt der Band „Get the Cat“, die ihren Musikstil mit BlueSoul umschreibt. Bis in den September hinein gibt es in der Konzertmuschel in Remscheids Stadtpark an jedem Sonntag wieder Programm für Groß und Klein. Dabei sind alle Veranstaltungen kostenfrei. Ermöglicht wird dies durch die großzügige Unterstützung der Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid.

Während in den Sommerferien wie gewohnt an (fast) jedem Sonntag Kindertheater geboten wird, kann man an den übrigen Sonntagen unterschiedlichen Musikrichtungen lauschen oder auf den Park Food Festivals im Juni und September schlemmen.

Zum ersten Mal präsentiert auch die Knallfabrik zwei Events beim „Remscheider Sommer“: Am Samstag, 16. Juni, tritt unter anderem die Band „Fachwerk“ bei „Rock im Stadtpark“ auf. Am Sonntag, 17. Juni, dreht sich bei „My fire food - der Grillkontest“ alles um das Thema Grillen. Natürlich gibt es auch wieder die Open-Air-Houseparty „Housepark“ Anfang Juni. Das Musikfestival „RS United“ beendet den „Remscheider Sommer“ am 22. September. Besuchen Sie den Remscheider Sommer 2018 vom 20. Mai bis zum 22. September in der Konzertmuschel im Remscheider Stadtpark! Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen des „Remscheider Sommer“ erhalten Interessierte unter www.stadtmarketing-remscheid.de.

Kein Fachpersonal für weitere Museumsführungen

Röntgen-Museum feiert seinen 85. Geburtstag“, überschrieb der Waterbölles am 22. Juni 2017 eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid. Zitat: „Nach einem nun fast abgeschlossenen Umbau führt das Deutsche Röntgen-Museum heute seine Besucher auf eine spannende Erfahrungs- und Erlebnisreise in die Welt des Unsichtbaren in Medizin, Naturwissenschaft und Technik.“ Wann der Umbau endgültig fertig sein wird, steht aber weiter in den Sternen. Das ergibt sich aus dem Bericht des Deutschen Röntgen-Museums für das Geschäftsjahr 2017, der zur Sitzung des Kulturausschusses am morgigen Dienstag vorliegt. Zitat: „In 2017 standen keine Haushalts- und Spendenmittel für die weitere Realisierung des vom Rat der Stadt Remscheid in seiner Sitzung vom 10. Mai 2004 einstimmig gefassten Grundsatzbeschlusses zur Realisierung des Projektes „Neukonzeption des DRM“ zur Verfügung. Es bleibt offen, ob die Aufnahme der zu erwartenden Kosten für die technische Gebäudeausstattung (Trockenbau, Elektro, Licht und museale Inszenierung) im letzten Bauabschnitt – Abteilung Moderne Bildgebung – (in Höhe von ca. 375.000 Euro) im städtischen Doppelhaushalt 2019/20 bereitgestellt werden kann. Die Fertigstellung der Neukonzeption zeitgleich mit der planmäßig voranschreitenden Fertigstellung des Geburtshauses Röntgens ist nur im Fall der Bereitstellung dieser Mittel noch möglich.“

In 2017 zählte das Museum 11.956 Besucher/innen (2016: 12.501). Es wurden insgesamt 347 (2016: 343) Führungen durchgeführt. Aber: „Leider konnten auch in 2017 zahlreiche Führungswünsche aufgrund fehlenden Fachpersonals“ nicht erfüllt werden. Erfreulich habe sich dagegen das neue Schülerröntgenlabors entwickelt: 2017 nutzten 86 (2016: 49) Schulklassen mit 1237 (2016: 1016) Schülern dessen Angebote.

Das Stammpersonal des Museums verteilt sich auf zwei Vollzeitstellen (Leitung, Haustechnik) und zwei Teilzeitstellen (Verwaltung, Archiv /Volontärin). „Die Personalsituation bei den geringfügig beschäftigten Mitarbeiter/innen gerade in der Besucherbetreuung und Museumspädagogik ist gekennzeichnet durch eine große Fluktuation“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Mehr von solchen Events in Remscheid

„Fühle, rieche, schmecke, höre, sehe, liebe das Viertel“, luden Gastwirte, Gewerbetreibende und Anwohner der Alten Bismarckstraße am vergangenen Samstag zu einem „MyViertelFest“ ein. Es war eine von mehr als 20 Aktionen zum „Tag der Städtebauförderung“, die in der Innenstadt und in den Stadtteilen Stachelhausen und Honsberg zeigen sollten, wie vielfältig der Stadtumbau diese Gebiete verändert hat oder noch verändern wird. Als der Waterbölles am Mittag mit der Videokamera unterwegs war, kam er zum (kürzer ausgefallenen) Boule-Wettstreit zwischen Kremenholl und Honsberg auf dem neuen Richard-Heinrich-Platz fast zu spät, ansonsten war es im Stadtteilpark an der Halskestraße und beiden den Künstlern von „Ins Blaue“ eher ruhig. Ob ein Stadtfest viele Besucher anlockt, ist eben auch eine Frage der Öffentlichkeitsarbeit und der Ankündigungen in den Medien. Jedenfalls muss sich erst noch herausstellen, ob im Verlauf des Tages das angesagte Picknick am „Langen Tisch“ und die Schnitzeljagd mit neun Stationen zwischen Innenstadt und Honsberg tatsächlich stattgefunden haben. Und auch die Zahl der Teilnehmer an der Stadtteilführung mit Klaus R. Schmidt gilt es nachzutragen. Dafür hatten Kinder-Tanzgruppen am Markt viele Zuschauer, darunter Väter und Mütter mit ihren Handys. Und auf der Alten Bismarckstraße „brummte“ es schon um 16 Uhr. Der Waterbölles fing in seinem knapp zehnminütigen Video Stimmen und Stimmungen ein. Bei allen Verbesserungsmöglichkeiten: Remscheid braucht mehr von solchen Events. Das Titel-Foto zeigt die Showskating-Mädels aus Wuppertal in der „Kraftstation“.

Heute „Tag der Städtebauförderung“ & "MyViertel Fest"

„Alt-Remscheid, Stachelhausen und Honsberg neu erleben! Das geht am morgigen „Tag der Städtebauförderung“. Die Stadt Remscheid nimmt diesen Tag zum Anlass, um auf die Erfolge des Stadtumbaus hinzuweisen. Mehr als 20 Aktionen in der Innenstadt und in den Stadtteilen Stachelhausen und Honsberg sollen zeigen, wie vielfältig der Stadtumbau diese Gebiete verändert hat oder noch verändern wird. Interessierte sind dazu eingeladen, sich von 14 bis 19 Uhr vor und im Innenstadtbüro über die im nächsten Jahr geplante bauliche Umgestaltung von fünf Zugängen zur Innenstadt (Alleestraße) zu informieren: Scharffstraße, Fastenrathstraße, Wiedenhofstraße, Mandtstraße und Alte Bismarckstraße. Und gerne können sie dann neben Horst Kläuser auf dem Sofa Platz nehmen und ihre eigenen Ideen und Vorschläge nennen, festgehalten auf Video für eine spätere Dokumentation, die auch das beauftragte Planungsbüro zu sehen bekommen wird. Vielleicht fließt die eine oder andere Bürgeranregung ja in den Planungsprozess ein...

Kostenloser Shuttle-Bus Innenstadt – Honsberg
Friedrich-Ebert-Platz Bstg. D1 10:25 10:55 alle 15:25
Markt 10:26 10:56 30 Min. 15:26
Stachelhausen Bstg. D (Blumenstr.) 10:27 10:57 bis 15:27
Honsberger Str. 10:28 10:58   15:28
Parallelstr. 10:29 10:59   15:29
Lobachstr. 10:30 11:00   15:30
Thomasstr. 10:31 11:01   15:31
Honsberg Sportplatz 10:33 11:03   15:33
Kostenloser Shuttle-Bus Honsberg – Innenstadt
Honsberg Sportplatz 10:39 11:09 alle 15:39
Thomasstr. 10:39 11:09 30 Min. 15:39
Lobachstr. 10:40 11:10 bis 15:40
Parallelstr. 10:41 11:11   15:41
Honsberger Str. 10:43 11:13   15:43
Kremenholler Str. 10:44 11:14   15:44
Stachelhausen Bstg. A (Freiheitsstr.) 10:45 11:15   15:45
Papenberger Str. 10:46 11:16   15:46
Remscheid Hbf Bstg. A 10:49 11:19   15:49
Markt 10:50 11:20   15:50
Friedrich-Ebert-Platz Bstg. E 10:53 11:23   15:53

Der Aktionstag beginnt nicht am Markt, sondern bereits um 10 Uhr auf dem Honsberg mit kreativen (Mitmach-) Aktionen im Innenhof der Kraftstation, auf dem Richard-Heinrich-Platz, im Neuen Lindenhof und im Stadtteilpark an der Halskestraße. Schließlich bilden Stadtteile Stachelhausen und Honsberg seit 2007 einen Teil des Stadtumbaugebietes auf Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Getreu dem Motto „Alt-Remscheid neu erleben“ verdeutlichen mehrere Projekte, was sich dort seitdem getan hat. Dazu gehört u. a. neben einer öffentlichen Grünfläche mit Bouleplatz, dem Richard-Heinrich-Platz. Auch die Neuanlage von drei Aussichtspunkten und der Ausbau von zwei Wegeverbindungen im Landschaftsraum rund um Honsberg.

Das lässt sich morgen näher kennenlernen. Ein Picknick am „Langen Tisch“ gefällig, wo man die mitgebrachten Speisen mit anderen teilen kann? Möglich zwischen 11 bis 15 Uhr im Stadtteilpark an der Halskestraße! Oder Lust auf eine Schnitzeljagd mit neun Stationen zwischen Innenstadt und Honsberg, auf der Fragen richtig beantwortet werden müssen, um vielleicht ein Gemälde, eine besondere Spirituose oder Kino-Karten zu gewinnen.

„Fühle, rieche, schmecke, höre, sehe, liebe, liebe das Viertel“ bewerben Gastwirte, Gewerbetreibende und Anwohner der Alten Bismarckstraße das „MyViertelFest“, das morgen von 14 bis 22 Uhr auf der Alten Bismarckstraße und im Umfeld der Stadtkirche „Livemusik, köstliche Speisen, kühle Getränke, Kinderspiele, geschichtliche Zeitreisen, Workshops und vieles mehr“ verspricht, kurz: einen schönen Rahmen zum Austausch und zur Inspiration für die Umgestaltung der Alten Bismarckstraße. Sie ist der steilste Zugang zur Innenstadt Remscheids. Und die Anrainer  möchten die Vielfalt der Straße mit Gastronomie und Geschäften, der aktiven Stadtkirchengemeinde, den breiten Angeboten der Diakonie Remscheid, des Seniorenbüros und des Kaufhaus Remscheids sowie privaten Aktionen neu in Szene setzen.

Das komplette Programm auf der nächsten Seite:

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