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Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)

Kinderchor sang für Patienten der Sana-Klinik

title „Lucky SingeRS“ besuchten das Sana-Klinikum Remscheid und sangen auf fünf Stationen für die Patienten. Foto: Stefan Mülders | Sana-Klinikum Remscheid.

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Ganz besonderen Besuch bekamen die Patienten des Sana-Klinikums Remscheid. Die „Lucky SingeRS“, Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinden vor Ort, gaben unter der Leitung von Jörg Martin Kirschnereit auf gleich fünf Stationen einige ihrer Songs zum Besten. Vom „Lieblingsmensch“ über „Sieben Brücken“ bis hin zu „Country Road“ reichte das Repertoire, mit dem sie Kinder und Erwachsene erfreuten. Begleitet wurden sie dabei von einigen Grünen Damen und Sana-Mitarbeiterin Claudia Reichert, die diesen Besuch koordiniert hat und die  nach dem musikalischen Rundgang durchs Haus zum Dank noch ein Eis im „Café Kanne“ ausgab, verbunden mit den Dank mit Grüßen der Geschäftsführung und Betriebsleitung des Sana-Klinikums.

Die Idee, Musik ins Krankenhaus zu bringen, kam eher zufällig. „Wir wurden vor einiger Zeit von einem Seniorenwohnheim angesprochen, ob wir den Bewohnern dort nicht mal eine Freude machen wollten“, erzählt Chorleiter Jörg Martin Kirschnereit. „Da haben wir uns gedacht: Das kann man auch mal im Krankenhaus machen.“

Schon kurz nach der Kontaktaufnahme konnte dieser erste Besuchstermin realisiert werden. „Wir alle haben Freude am Singen und möchten das auch anderen Menschen zugänglich machen. Und im Krankenhaus können wir die Patienten durch unseren Gesang etwas aufmuntern und ihnen Mut machen.“ In der Lutherkirche wirken die „Lucky SingeRS“ regelmäßig in Gottesdiensten mit. Gut ein Dutzend Kinder zwischen sieben und 15 Jahren gehören zum Chor. „Es hat uns hier großen Spaß gemacht und wir kommen bestimmt im nächsten Jahr wieder.“

Auf dem Weg zu einer Gesellschaft des Miteinanders

„Vision: Zukunft (mit-)gestalten. Gesicht zeigen – Stimme erheben!“ Unter diesem Motto werden in diesem Jahr dieses Jahr die Internationalen Wochen gegen Rassismus feiern – in ganz Deutschland und natürlich auch in Remscheid. „Als eine Stadt die mehr als 120 Nationen eine Heimat bietet, wollen wir zeigen, dass diese Vielfalt in Einheit möglich ist. Dass wir kulturübergreifend und unabhängig von der Herkunft an einem Strang ziehen und unsere Zukunft gemeinsam Gestalten“, hat der Vorstand von Remscheid tolerant e.V. (Anne Marie Faßbender, Hans-Lothar Schiffer und Sascha von Gerishem“ das Programm mit insgesamt 14 Veranstaltungen zwischen dem13. März und 4.   April überschrieben, das in gedruckter Form gestern in der SPD-Geschäftsstelle gerader noch rechtzeitig zu der Pressekonferenz eintraf, in der es vorgestellt wurde.

Daran beteiligen sich diesmal rund 20 Parteien, Jugendzentren, Kirchengemeinden, Schulen, Sozialverbände, der F(l)air-Weltladen, der städtische Integrationsrat, das Kommunale Integrationszentrum etc.  Und damit bei den geplanten Gesprächsrunden, Lesungen, Ausstellungen, Film- und Marinettentheater etc. das Publikum nicht ausbleibt, werden in den nächsten Tagen an 16 Stellen im Stadtgebiet Großplakate auf die Internationale Woche gegen Rassismus aufmerksam machen – ein Sonderangebot einer Werbefirma.

„Früher bekam ich oft gesagt ‚Rassismus? Gibt es doch in Remscheid gar nicht!‘ Das sagt mir heute niemand mehr,“ berichtete gestern Johannes Haun. Dass es auch bei uns alltäglichen Rassismus gebe, sei inzwischen vielen Bürgerinnen und Bürgern bewusst. Erden Ankay-Nachtwein und Hans Lothar Schiffer nannten zwei alarmierende Beispiele: Als die frühere farbige Vorsitzende des städtischen Jugendrates einmal alleine an  einer Bushaltestelle gewartet habe, sei der Bus an ihr vorbeigefahren. Und eine andere Farbige habe einen Ladenbesitzer gebeten, neben ihr auf dem Bürgersteig auf das bestellte Taxi zu warten, weil sie es schon erlebt habe, dass das Taxi weitergefahren sei.  „Wir müssen Respekt und Verständnis füreinander aufbauen. Und dies schaffen wir nur durch Kommunikation. Wir müssen lernen, wieder mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und ein offenes Ohr für das Leben anderer zu haben“, so der Vorstand von Remscheid Tolerant. „Nur wenn wir einander zuhören, können wir auch gemeinsam Wege ebnen – für eine solidarische und faire Gesellschaft für alle!“

"Wenn Du gerade 10kg Nudeln, 10kg Reis,
Dosenkonserven und Desinfektionsspray
gebunkert hast, und wegen drei Corona-Verdachtsfällen
in der Region ans Auswandern denkst, dann verachte niemals wieder Menschen,
die vor Krieg oder Hunger fliehen!"

(Sascha von Gerishem auf der Facebook-Seite „Muteinander“, bislang mehr als 860 Mal geteilt)

Das bunte Programm der Remscheider Woche gegen Rassismus soll ein Schritt sein auf dem Weg zu einer „Gesellschaft des Miteinanders“. "Es ist gerade nach solchen Taten wie in Hanau deutlich geworden, dass es leider noch immer nicht selbstverständlich ist gegen Rassismus zu sein. Um so wichtiger ist es nun als Gesellschaft zu zeigen, dass wir diese Ideologie ablehnen und uns gemeinsam gegen diesen Hass stellen", hob Anne Marie Faßbender hervor. Die rund 700 Besucher der Mahnwache am Remscheider Rathaus hätten aber deutlich gemacht, dass Remscheid eine Stadt sei, die sich durch rechten Terror betroffen fühlt. Denn viele würde Rassismus selbst treffen, oder Freunde, Verwandte und Kollegen. "So furchtbar diese Ereignisse waren, hab ich die Hoffnung, dass sie dazu führen, dass den Menschen bewusst wird, dass es nicht genügt nur leise im Kopf dagegen zu sein, sondern das auch ganz klar zu zeigen!"

Unterhaltsame Plattform für italienische Literatur

Pressemitteilung der Vereinigung Deutsch-Italienischer Kultur-Gesellschaften e.V. (D.I.G.)

Aus „Il Gattopardo/Der Leopard“, das Meisterwerk von Giuseppe Tomasi di Lampedusa, wird am Samstag, 7. März, in der D.I.G. Remscheid e.V., Mollplatz 3 , ab 15 Uhr vorgelesen. Es ist die mittlerweile 6. Ausgabe des Lesemarathons, der jeweils am ersten Donnerstag im März (fast) zeitgleich in zahlreichen Städten in Deutschland stattfindet. 2019 war der Lesemarathon Alessandro Manzoni gewidmet, 2018 Giovanni Boccaccio, 2017 Umberto Eco, 2016 Johann Wolfgang von Goethe und 2015 Dante Alighieri. Die Resonanz und die Lust auf den Lesemarathon haben sich bei Teilnehmern und den Zuhörern kontinuierlich Jahr für Jahr gesteigert. Die D.I.G. Remscheid e.V. ist zum ersten Mal dabei. Bei der Auswahl der Bücher und der Vorlese-Texte setzen die Veranstalter unter anderem auf die Beratung durch erfahrene Literaturwissenschaftler. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Italienischen Republik Berlin.
Lampedusas Werk wird heute oft als „Jahrhundertroman“ bezeichnet. Erst im vergangenen Jahr ist eine Neuübersetzung des Werkes vom renommierten und mehrfach ausgezeichneten Übersetzer Burkhart Kroeber erschienen. Der Lesemarathon wird Gelegenheit geben, anhand ausgewählter Passagen aus dem italienischen Original sowie aus Kroebers Neuübersetzung, die Geschichte über den Niedergang eines sizilianischen Adelsgeschlechts und das Ende der Feudalherrschaft, neu kennen- und schätzen zu lernen.

Prof. Dr. Günther Hasinger erhält Röntgenplakette

Aus Anlass des 175. Geburtstags
von Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) ...

... wird die Stadt Remscheid für Freitag, 27. März, 19.30 Uhr zu einem Konzert mit den Bergischen Symphonikern unter Leitung von Gregor Rot ins Teo Otto Theater (Konrad-Adenauer-Straße 31-33, 42853 Remscheid) einladen, das Horst Kläuser moderieren wird. Seine Gesprächspartner sind Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und sein Würzburger Kollege Dr. Adolf Bauer, ferner Prof. Dr. Metin Tolan, Physiker an der TU Dortmund, der Mumienforscher und Museumsdirektor Prof. Dr. Wilfried Rosendahl und Prof. Dr. Wilhelm Conrad Röntgen (alias Franz Mestre). Zum musikalischen Programm gehören Werke von Verdi, Puccini, Ponchielli, Mendelssohn, Rota, J. Strauß, Rossini, Mascagni, Arditi und E. Strauß. Solistin ist Elizabeth Mora (Sopran). Die „Physikanten“ wollen das Publikum mit kleinen Experimenten überraschen und erstaunen.

Details zu den Feierlichkeiten aus Anlass der diesjährigen Jubiläen 125 Jahre Röntgenstrahlen und 175 Jahre Wilhelm Conrad Röntgen teilten heute im Deutschen Röntgenmuseum in Lennep Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Museumsleiter Dr. Uwe Busch und Prof. Dr. Ulrich Mödder, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgen-Museums, der lokalen Presse mit.

Die seit 1951 jährlich verliehene Röntgenplakette der Stadt Remscheid erhält in diesem Jahr der deutsche Physiker Prof. Dr. Günther Hasinger (ESA, Madrid, Spanien) in Würdigung seiner herausragenden Forschungen auf dem Gebiet der Röntgenastronomie. Die öffentliche Ehrung findet am Samstag, 28. März, ab 11 Uhr im Teo Otto Theater statt. Die Veranstalter – die Stadt Remscheid und die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgen-Museums – laden hierzu jedermann ein und freuen sich ganz ausdrücklich über zahlreiche Gäste.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Ehrengast Wilhelm Conrad Röntgen (alias Schauspieler Franz Mestre) und das Grußwort von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, folgt ein Impulsreferat von Prof. Dr. Carsten Könneker (Klaus Tschira Stiftung, Heidelberg) zur Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für Mensch und Gesellschaft heute. Die Laudatio hält Prof. Dr. Metin Tolan, TU Dortmund. Anschließend an die Verleihung der Röntgen-Plakette wird Prof. Dr. Günther Hasinger einen Festvortrag halten über „Schwarze Löcher und das Schicksal des Universums“.

Das musikalische Programm bestreitet das Streichquartett der Bergischen Symphoniker (Viola Fey und Shino Nakai – Violine, Johanna Seffen – Viola, Thomas Grote – Violoncello). Neben dem Festakt und Bühnenprogramm erwartet die Gäste im Foyer von 10 bis 16 Uhr das Team der X-perimente (DRM und rem) und lädt ein zum „Experimentieren für Jedermann“ mit dem X-perimente Mobil.

In den letzten Jahrzehnten beschäftigte sich Günther Hasinger mit der Erforschung des Röntgenhintergrunds und half halfen nachzuweisen, dass diese diffuse Röntgenstrahlung hauptsächlich von unzähligen Schwarzen Löchern in aktiven Galaxienzentren stammt, die im Laufe der kosmischen Geschichte wachsen und strahlen. Aktuell befasst er sich mit den schwachen Fluktuationen im kosmischen Röntgen- und Infrarot-Hintergrund, die auf die Existenz einer sehr frühen Population Schwarzer Löcher hinweisen, und untersucht die Frage, ob es sich dabei möglicherweise um die bisher unverstandene Dunkle Materie handelt.

Günther Hasinger wurde am 28. April 1954 in Oberammergau geboren. Er wuchs in Münchens Umgebung auf und besuchte das Max-Planck Gymnasium. Er studierte Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München und machte seine Diplomarbeit 1980 am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) . Hasinger promovierte unter der Betreuung von Joachim Trümper 1984 an der LMU in Astrophysik. Danach nahm er eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPE auf. Von 1994 bis 2001 hatte er einen Lehrstuhl an der Universität Potsdam inne und war Direktor, von 1998 bis 2001 Sprecher des Vorstands des Astrophysikalischen Instituts Potsdam (heute Leibniz-Institut für Astrophysik). Im Jahr 2001 wurde er Direktor der Röntgen- und Gammagruppe am MPE und ist seit 2003 Honorar-Professor an der Technischen Universität München. In 2008 wurde er zum wissenschaftlichen Direktor des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik berufen. 2011 übernahm er die Leitung des Instituts für Astronomie der Universität Hawaii und seit 2018 ist er Wissenschaftsdirektor der European Space Agency (ESA).

Hasinger ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina und der Academia Europaea, sowie auswärtiges Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Für seine Forschung wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2005, sowie dem COSPAR Award 2010. Sein Buch „Das Schicksal des Universums“ wurde 2008 zum „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Hasinger ist verheiratet mit Barbara Kreiß-Hasinger und hat zwei Söhne.

Empfang für Delegation aus Kirsehir im Rathaus

Von Dienstag bis Freitag ist eine offizielle Delegation aus der türkischen Partnerstadt Kirşehir zu Gast in Remscheid. Die Gäste aus Kirşehir sind Bürgermeister Selehattin Ekicioğlu, Ratsfrau Sule Serap Vural und Ratsherr Ykup Aslan, der IHK-Vorsitzender Mustafa Yilmaz und der Vorsitzende der Einzelhandels- und Handwerkskammer, Bahamettin Öztürk. Auf ihrem Programm stehen ein Besuch des Müngstener Brückenparks und eine Besichtigung von Schloss Burg mit Bergischer Kaffeetafel, aber auch Gespräche mit Landespolitikern und Wirtschaftsvertretern.  

Ramazan Dalgali. Der inzwischen pensionierte Sozialarbeiter vom Honsberg hatte Burkhard Mast-Weisz vor etwa zehn Jahren angesprochen: „Wir brauchen eine Städtepartnerschaft mit der Türkei“. Angefangen hatte dann alles mit einem Partnerschaftsverein und einer ersten Reise nach Anatolien. Offiziell besiegelt wurde die Partnerschaft dann im Jahre 2015 gleich doppelt: im Februar in Kirşehir und im August in Remscheid.

Dass der Kontakt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen aus beiden Städten die wichtigste Säule dieser Städtepartnerschaft sei, hob der Oberbürgermeister gestern hervor, als der die türkische Delegation zum offiziellen Empfang im großen Sitzungsaal des Rathauses begrüßte, der mit einem geselligen Abendessen verbunden war. Sevinc Brilling, die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrum Remscheid (KI), übernahm dabei die Rolle der Dolmetscherin. Die Politik war durch die Ratsmitglieder Erden Ankay-Nachtwein (SPD), Waltraud Bodenstedt (W.i.R.), Stefanie Bluth (SPD), Fritz Beinersdorf (Linke), Karl Heinz Humpert (CDU) und Sven Chudzinski (FDP) vertreten. Auch Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Vertreter der Remscheider Moscheevereine, darunter Salih Temizyürek, nahmen an dem Empfang teil, ferner Stadtförster Markus Wolff, den jugendliche Gäste aus Kirşehir ob seiner interessanten Führungen durch bergische Wälder in guter Erinnerung hätten, wie der OB hervorhob.

Die Initiative zu gegenseitigen Besuchen (Jugendaustausch) gehe nicht nur von den Partnerschaftsvereinen in Kirşehir und Remscheid aus, sondern auch von Schulen (Gertrud Bäumer) und Sportvereinen (Fußball), so der OB. Und auch Wirtschaftsvertreter aus beiden Städten seien mittlerweile an intensiveren Kontakten interessiert, wie sich gestern bei Gesprächen in der bergischen Industrie- und Handelskammer mit Hauptgeschäftsführer Michael Wenge gezeigt habe. Ihn hatte Bürgermeister Selehattin Ekicioğlu nach Kirşehir mit einer Wirtschaftsdelegation nach Kirşehir eingeladen und gebeten, das Interesse seiner Stadt an Niederlassungen bergischer Firmen schon jetzt an die Unternehmerschaft im Städtedreieck weiterzuleiten. Das bekräftigte er am Abend im Rathaus, indem er auf die zahlreichen deutschen Firmen hinwies, die in Istanbul und Umgebung Tochterfirmen gegründet hätten. So etwas wünsche er sich auch weiter östlich im anatolischen Kirşehir. Dort sei die Arbeitslosigkeit deutlich höher als in Deutschland, dort gebe er aber auch sehr viele jüngere, gut ausgebildete Arbeitskräfte, die für niederlassungswillige Remscheider Firmen interessant sein könnten. „Da stehen wir noch am Anfang“, räumte Burkhard Mast-Weisz ein.

Heute wird die türkische Delegation bei der Remscheider Kreishandwerkerschaft zu Gast sein. Gestern Vormittag legten die Gäste ihre (wirtschaftlichen) Interessen Carina Gödecke dar, der 1. Vizepräsidentin des Landtages NRW und Vorsitzenden der Parlamentariergruppe Türkei im Landtag sowie Volkan Baran (MdL, SPD), ebenfalls Mitglied der Parlamentariergruppe Türkei.  Der OB nutzte das Treffen, um auf die hohen Reisekosten bei Partnerschaftsbesuchen hinzuweisen Diese bedürften daher einer Förderung durch das Land. „Das werde ich auch noch mal schriftlich wiederholen“, kündigte Mast-Weisz gestern an.

Zur aktuellen politischen Lager in der Türkei äußerte sich Mast-Weisz nicht. Nur so viel diplomatisch: „Dazu wird es mehr als eine Bewertung geben. Uns hier in Remscheid ist das guter Miteinander a l l e r Bürgerinnen und Bürger wichtig!“ Den aktuellen Besuch empfinde er jedenfalls für die Partnerschaft sehr belebend. „Und ich hoffe, dass unsere Gäste das auch so sehen!“

Einbau eines Personenaufzugs zieht sich hin

„Der eigentliche Zuschauersaal des Teo Otto Theaters mit bis zu 650 Plätzen verfügt über 24 stufenlos zugängliche Sitze sowie vier Rollstuhlplätze. Neben den Aufführungen auf der Hauptbühne finden im oberen Foyer im ersten Obergeschoss zahlreiche Veranstaltungen in kleinerem Rahmen statt. In der aktuellen Spielzeit sind das allein 27, inkl. der Einführungsvorträge für die Philharmonischen Konzerte und der traditionellen Abschlussveranstaltung der Nacht der Kultur. Hinzu kommen mehrere Veranstaltungen außerhalb des eigentlichen Theaterprogramms, wie Gedenk- und Festakte, Trauungen des Standesamtes im besonderen Rahmen sowie andere Feierstunden. Das obere Foyer sowie das Teo Otto Zimmer (ehemaliges Raucherfoyer) sind für die Besucherinnen und Besucher nur über die beiden großen Wendeltreppen zugänglich, so dass zahlreiche mobilitätseingeschränkte Personen bisher von der Teilnahme an diesen Veranstaltungen ausgeschlossen sind.

Zur Behebung dieses Missstandes wird seit Jahren der Einbau eines Personenaufzugs zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs für die Besucherinnen und Besucher des Teo Otto Theaters gefordert und geplant. Der Rat der Stadt hat hierzu Mittel im Haushaltsplan 2019 bereitgestellt. Die Maßnahme befindet sich seitdem in der Umsetzungsphase, gestaltet sich jedoch schwieriger als zunächst veranschlagt. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass es aufgrund der besonderen baulichen und denkmalschutzrechtlichen Gegebenheiten im Theater nicht um einen Standardaufzug, sozusagen „von der Stange“, handeln kann, sondern eine individuelle Maßanfertigung erfolgen muss. Zum anderen sind aufgrund der bundesweit herrschenden Hochkonjunktur in der Baubranche auch die Aufzughersteller und deren Zulieferer bis an ihre Kapazitätsgrenzen ausgelastet, was zu enormen Lieferengpässen führt.

Eine in den zurückliegenden Monaten erfolgte Umfrage zur Klärung der genauen baulichen und technischen Rahmenbedingungen unter sämtlichen in Frage kommenden Anbieterfirmen in NRW hat zu keinem einzigen erfolgversprechenden Ergebnis geführt. Seitens des Gebäudemanagements erfolgen zurzeit bundesweite Anfragen. Parallel dazu werden die erforderlichen Aufmaßarbeiten durchgeführt, deren Abschluss für Mitte April geplant ist. Anschließend kann die erforderliche Ausschreibung erfolgen. Eine Vergabeentscheidung ist somit Mitte August möglich. Der Beginn der eigentlichen Baumaßnahme vor Ort wäre dann voraussichtlich frühestens für Anfang November zu veranschlagen. Die Planung des Gebäudemanagements sieht vor, dass die Arbeiten während des laufenden Theaterbetriebs erfolgen können und nicht bis zur nächsten Spielzeitpause im Sommer 2021 gewartet werden muss. Mit der Inbetriebnahme des Aufzugs wäre somit frühestens Ende des Jahres bzw. Anfang 2021 zu rechnen.“ (aus: Sachstandsbericht der Verwaltung gestern im Kulturausschuss zu baulichen Maßnahmen im Teo Otto Theater)

Ausschreibung 2020 des Bergischen Kulturfonds

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

 

Die Städte Wuppertal und Remscheid rufen zur Bewerbung um den Bergischen Kulturfonds 2020 auf. Ab sofort können sich freie Kulturschaffende um eine Projektförderung bewerben,

  • die unter 40 Jahre alt sind,
  • deren Wirkungskreis sich in Wuppertal oder Remscheid befindet,
  • für Kulturprojekte aus allen künstlerischen Sparten beziehungsweise spartenübergreifend,
  • für Kulturprojekte, die bis spätestens Juli 2021 umgesetzt werden.

Projektanträge können auch von Vereinen oder Projektgruppen gestellt werden, in denen mehrheitlich junge Kulturschaffende aktiv sind. Seit 2011 ermöglichen Spenden von regionalen Unternehmen und Privatpersonen die Umsetzung von Projekten aus allen Sparten der Freien kulturellen Nachwuchsszene. Das Kulturbüro Wuppertal und das Kulturmanagement Remscheid geben diese im Rahmen einer jährlichen Ausschreibung an junge Künstlerinnen und Künstler der beiden Städte weiter. Anfang Mai 2020 entscheidet eine unabhängige Jury über die diesjährigen Förderanträge. Im Anschluss daran benachrichtigt das Kulturbüro Wuppertal die Antragstellenden über die Ergebnisse.

Als Bewerbungsunterlagen werden der ausgefüllte Zuschussantrag, der Kosten- und Finanzierungsplan sowie eine Projektbeschreibung benötigt. Die entsprechenden Formulare sind unter www.bergischer-kulturfonds.de zu finden. Der Bergische Kulturfonds fördert die anfallenden Kosten von Kulturprojekten nur anteilig. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Nicht fristgerecht eingereichte Anträge können leider nicht berücksichtigt werden. Förderanträge können bis zum 9. April 2020 im Kulturbüro Wuppertal, Verwaltungshaus Elberfeld, Neumarkt 10, 42103 Wuppertal, eingereicht werden.

Mehr Damentoiletten im Foyer im Sommer 2021

"Mit insgesamt acht Toilettenbecken, davon fünf im Erdgeschoss und drei im oberen Foyer, verfügt das Teo Otto Theater grundsätzlich über eine den gesetzlichen Anforderungen genügende Anzahl von Damentoiletten. Allerdings kommt es – hier wie in fast allen vergleichbaren Häusern  – insbesondere in den Pausen zu erheblichen Warteschlangen. Dies führt für die Besucherinnen zu einer sehr unkomfortablen Situation, die sie die Theaterpause nicht wirklich genießen lässt. Bei hoher Auslastung führt dies sogar regelmäßig dazu, dass der zweite Veranstaltungsteil erst um etliche Minuten verspätet beginnen kann.

Durch die Verlegung eines Büros der Theaterbuchhaltung in eine nicht mehr benötigte Garderobe im zweiten Obergeschoss kann Platz geschaffen werden für eine Erweiterung der Damentoilettenanlage im Erdgeschoss. Geplant ist der Einbau von bis zu sechs zusätzlichen Toilettenbecken, was die Kapazität um 75 Prozent erhöhen und zu einer erheblichen Verbesserung der Situation für die Besucherinnen führen wird. Hierfür erfolgen zurzeit die Aufmaßarbeiten sowie die Kostenermittlung. Eine mögliche Bereitstellung der Haushaltsmittel vorausgesetzt, könnte die Realisierung frühestens bereits in der Sommerpause 2020 erfolgen. Da die Durchführung dieser Baumaßnahme nicht während des laufenden Spielbetriebs möglich ist, wäre die Umsetzung ansonsten erst in der übernächsten Spielzeitpause im Sommer 2021 möglich.“ (aus: Sachstandsbericht der Verwaltung heute im Kulturausschuss zu baulichen Maßnahmen im Teo Otto Theater)

Regionalentscheid zum 61. Vorlesewettbewerb

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Remscheid? Beim Regionalentscheid des 61. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Remscheid um die Wette. Der Regionalentscheid findet statt am Montag, 17. Februar, um 14.30 Uhr  im Foyer der Zentralbibliothek des Kommunalen Bildungszentrums, Scharffstraße 4-6. Die Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen oder anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Alle teilnehmenden Kinder erhalten vom Börsenverein eine Urkunde und einen Buchpreis, außerdem einen Buchpreis der lokalen Buchhandlungen sowie einen Gutschein für eine Theateraufführung im Teo-Otto-Theater. Das Bundesfinale ist am 24. Juni in Berlin.

An den mehr als 600 regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Spaß mit zwei „MultitaskingMusicMakers“

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 13, Februar, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) treten die Musikkabarettisten „Peter und der Wolfram“ (Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch) als „MultitaskingMusicMakers“ in der Schatzkiste auf.

Der Sound einer ganzen Band umgesetzt von nur zwei Musikern? Wer sagt, nur Frauen können mehrere Dinge auf einmal machen, Männer hingegen nur eins? Mit diesem Vorurteil räumen die beiden Musiker Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch hör- und sichtbar deutlich auf! Bekannte Lieder und vertraute Instrumentals in akustischer Vielfalt, gespickt mit Humor und kurzweiliger Unterhaltung versprechen ein einzigartiges Konzerterlebnis. Eigene Kompositionen mit eingängigen Melodien runden das Programm stilvoll ab.

WerPeter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch © Wolfram Cramer von Clausbruch. der beiden Herren ist nun wofür zuständig? Das ist schwer zu sagen, denn die Bälle werfen sie sich immer wieder gegenseitig zu; dabei gibt es nicht nur Musik, sondern zwischendurch wird auch gezaubert, jongliert und allerlei Klamauk getrieben. Und das ist nicht zu übersehen: Spaß haben die beiden auch noch dabei!

Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

Improvisations-Ensemble für Instrument & Stimme

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Es war ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten: Im Workshop „Ein Psalm wird Musik“ im „Andersraum 2020“ wuchsen Menschen, die sich nicht kannten, in Windeseile zu einer kreativen Gruppe zusammen. Über ihre Freude an Musik entwickelten sie eine improvisierte Komposition, die im Taizé-Gottesdienst in St. Bonaventura am 11. Januar aufgeführt wurde. Aus dieser Erfahrung heraus lädt die Kirchengemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz alle Interessierten ein, regelmäßig mit anderen unter der Leitung der Musikerin Karola Pasquay zu musizieren.

Das Projekt ist offen ist für alle, die Grundkenntnisse mit einem Instrument oder einfach Freude am Singen und Sprechen haben. Auch kleine Rhythmusinstrumente sind willkommen. Für Interessierte ohne eigenes Instrument stehen Gongs und außereuropäische Perkussionsinstrumente bereit. Nicht technische Fähigkeiten sind Voraussetzung zur Teilnahme, sondern Offenheit für neue Klänge und Neugier auf spannende, gemeinsame spielerische Prozesse.

Geplant sind Treffen im monatlichen Rhythmus montags von 19 bis 21 Uhr. Das erste Treffen findet statt am Montag, 9. März, im Gemeindehaus Bonaventura, Hackenberger Str. 6a, in Lennep. Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Tel 0178 4486107 (Andy Dino Iussa) oder E-Mail karola_pasquay@t-online.de hilft bei der Vorbereitung und Planung. Karola Pasquay ist als Flötistin professionell in Alter und in Neuer Musik unterwegs. Ihr Ensemble „Partita Radicale“ wurde jüngst vom Land NRW mit einem Preis zur Förderung von professionellen und freien Musikensembles ausgezeichnet. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich in Workshops dem Thema Improvisation, mit unterschiedlichen Musikern, Chören und Gruppen. (Andy Dino Iussa)