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Gesucht werden zehn bis zwölf Kunstwerke

„Plakataktion ‚Offene Galerie – Wir sind Remscheid!‘“, titelte der Waterbölles am 2. Juli. Die Kunst auf örtlichen Plakatwänden hatte sich Tessa Ziemßen einfallen lassen, die ein Atelier auf dem Honberg, Siemensstr. 19, hat. Die Fa. Ströer hatte damals acht Künstler/innen und der Bürgerstiftung Remscheid die großen Plakatflächen im Remscheider Straßenbild kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nunmehr hat Tessa Ziemßen vom Kulturbüro der Stadt ein weiteres Angebot für eine Ausstellung von Remscheider Kunstwerken im öffentlichen Raum erhalten. Gesucht werden zehn bis zwölf bildende Künstler/innen, die mindestens ein plakatfähigen Foto beisteuern möchten. Genre: Malerei und Bildhauerei. Sie können sich bis zum 24 September, 12Uhr,  per E-Mail kunst@tessa-ziemssen.de">kunst@tessa-ziemssen.de anmelden. Die Reihenfolge der eingehenden Mails entscheidet über Teilnahme.

Die klare Botschaft: "Mensch ist Mensch"

Das fertige Graffiti an der Wand der Kraftstation. Foto: Lothar Kaiser

Das Video zum Projekt „Vision, Gegenwart, Zukunft“

Kraftstation: Murales wächst mittels Spraydosen“, titelte der Waterbölles am 15. September. Da gab es noch viel zu tun für Belinda Tillmanns, Meysam Ebrahimi, Pakiza Habibi, Rahmatullah Hasani, Sekriya Sadat und Joshua Faßbender an dem neuen Graffiti des Soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“. Doch zur Vernissage am Donnerstagabend war das Produkt des bergischen Jugendprojekts „Vision, Gegenwart, Zukunft“ fertig und fand, gut ausgeleuchtet, bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang.

Kraftstation: Murales wächst mittels Spraydosen

Die Kraftstation Remscheid, das InterJU Solingen, das Projekt „Genera(k)tionen“ der AWO Aqua Solingen, das Nachbarschaftsheim Wuppertal e. V., die Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule Wuppertal und das Wichernhaus Wuppertal sind die Kooperationspartner bei dem „Murales-Projekt“, für das in dieser Woche in den drei bergischen Großstädten unter dem Motto „Vision, Gegenwart, Zukunft“ großflächige Graffiti-Wandbilder (span. „Murales“) entstehen. Kollektiv gestaltet werden sie unter Anleitung junger Graffiti-Künstler von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Heimat der meisten von ihnen ist Afghanistan, weshalb auch künstlerische Verbindungen zu Kabul bestehen, wie die Projektleiterin Kordula Lobeck de Fabris dem Waterbölles am Sontag auf dem Hof der Kraftstation berichtete. An der einst weißen Außenwand des Soziokulturellen Zentrums an der Honsberger Straße „wächst“ mittels Spraydosen seit dem vergangenen Donnerstag eines der drei „Murales“. Die Teilnehmer dort sind Belinda Tillmanns, Meysam Ebrahimi, Pakiza Habibi, Rahmatullah Hasani, Sekriya Sadat und Joshua Faßbender. Bis Donnerstag muss das Wandbild fertig sein. Denn dann beginnt um 20 Uhr die Vernissage, verbunden mit einer Lichtaktion (ab 20.30 Uhr) Interessierte Besucher werden um Anmeldung per E-Mail pomp@kraftstation.de">pomp@kraftstation.de gebeten.

Musical „Abgeschnallt“ für Schulkinder im Theater

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Dienstag, 22. September, um 11 Uhr wird im Teo Otto Theater das des Musical „Abgeschnallt“ vor Grundschulkindern aufgeführt. Es vermittelt den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Neben der klassischen Verkehrs- und Mobilitätserziehung wird auch der Aspekt der Selbstständigkeit thematisiert. Fünf Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „theatertill“ aus Meerbusch zeigen den Kindern anhand eines Ausfluges des Mädchens Jule, wie sie sich im Straßenverkehr, beispielsweise an einer Ampel oder einem Zebrastreifen, richtig verhalten.

Eingeladen zum Musical sind Kinder, die sich an der Kindermeilen-Kampagne beteiligen. Angemeldet haben sich bislang etwa 200 Kinder aus drei Remscheider Grundschulen. Da das Musical durch das Verkehrsministerium NRW gefördert wird, ist der Eintritt für alle Kinder und Begleitpersonen frei. Zur Nachbereitung des Themas „Verkehrssicherheit“ stellt das Ministerium den Schulen zudem eine Arbeitsmappe zur Verfügung.

Das Musical dauert etwa 50 Minuten und wird am 22. September zweimal aufgeführt. Bereits 2019 konnten Schulen, die an der Kindermeilen-Kampagne teilgenommen hatten, die Aufführungen des Musicals besuchen. Damals haben waren das rund 290 Kinder.  Coronabedingt ist die Zahl der Sitzplätze diesmal geringer.

Bei der Kindermeilen-Kampagne sammeln Kinder so genannte „Grüne Meilen“, wenn sie ihre Wege zur Schule / zur Kindertagesstätte klimafreundlich zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Das Musical vermittelt den Kindern die Problematik der „Eltern-Taxis“.

Die Schatzkiste öffnet wieder am 8. Oktober

Carmela de Feo. Foto: © Harald Hoffmann.Pressemitteilung des Fördervereins Schatzkiste e. V.

Am Donnerstag, 8. Oktober, öffnet die Schatzkiste direkt wieder mit einem Superstar. Carmela de Feo präsentiert als „La Signora“ ihr Stück „Allein unter Geiern“. Beginn 20 Uhr (Einlass 19.,30 Uhr)

Seit Jahren ist „La Signora“ in Sachen Unterhaltung unterwegs auf den morschen Brettern, die die Welt bedeuten. Ob auf einem toten Esel zum Erfolg oder mit einem lahmen Gaul durchs Leben, „La Signora“ ist für jede Situation mit ihrem Friedhofsmodenchic perfekt gekleidet. Klein, Hummeltaille und Haarnetz! Tödliche Gags pflastern ihren Weg, die Leute geiern sich einen ab, aber nach der Show kräht kein Aas mehr nach ihr. Wie allein kann man sein, wenn selbst die Geier nicht mehr über einem kreisen?

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Die Rabattmarke des deutschen Kabaretts zeigt in ihrem neuen Programm „Allein unter Geiern“, dass Schicksal durchaus Spaß machen kann. Wenn das Leben in ruhigen Bahnen verläuft, ist „La Signora“ zur Stelle und stellt die Weichen auf Chaos. Atheisten werden gläubig und Heilige fallen der Wollust anheim. Sie ist eine anbetungswürdige Verführerin, aber auch eine verführte Angeberin. Wo andere sich bemühen abzunehmen, legt sie noch einen drauf.

Justitia ist blind, aber die Schicksalsgöttin mit ihren neapolitanischen Hühneraugen hat den Durchblick. Keine Angst, was immer das Leben für einen bereit halten mag, ob Lottogewinn oder Unfall, dank „La Signora“ ist der Unterschied gar nicht so groß. Doch allen Geiern sollte klar sein: Um sich auf eine Henkersmahlzeit zu freuen, braucht man schon eine gute Portion Galgenhumor! Außerdem, wahre Schönheit kommt von innen! Und wenn nicht, dann setzt man sich eben allein unter Geiern ein Haarnetz auf!

Die Aufführung beginnt wie immer um 20 Uhr; Einlass ist um 19.30 Uhr. Eintrittspreise: VVK 22 bis 25 Euro zzgl. VVK-Gebühr, keine AK.  (Dr. Volker Schatz)

Von der Kunst, durch Sprache Bilder zu malen

Märchen trifft Seele, online für Erwachsene“, titelte der Waterbölles am 20. Juni 2020 und kündigte eine digitale Märchenstunde mit Ingrid Reinhardt (www.maerchenglueck.de) an, die der Caritasverband Remscheid e.V. organisiert hatte. Dieser kümmert sich seit gut zwei Jahren um die Quartiersentwicklung des Lenneper Stadtteils Hasenberg mit unterschiedlichen kulturellen Angeboten. Wie wird man Märchenerzählerin? Das wollte Caroline Moll von Ingrid Reinhardt wissen.

Was sind Märchen? Jedes Märchen ist ein Bild des Lebens und es beschreibt, wie Prüfungen angenommen und gemeistert werden. Bei dieser Art von Prosa, die in allen Kulturkreisen anzutreffen ist, handelt es sich um eine sehr alte und oftmals mündliche Überlieferung frei erfundener Erzählungen. Im deutschsprachigen Raum wurden Märchen unter anderem durch die große Sammlung der Brüder Grimm bekannt.
Im Märchen wird der Mensch in seiner Ganzheit verstanden, wenn er im Diesseits steht und auf das Jenseits verwiesen bleibt. Charakteristisch ist, dass Märchen oft mit einer prekären Situation beginnen und meistens glücklich enden. Das Märchen bildet das komplexe, teils geheimnisvolle und wundersame Leben ab. Es geschehen Wunder und Tiere können sprechen. Die reiche Bildsprache eines Märchens bietet vielfältige Möglichkeiten der Auslegung.

Wie kommt man darauf, eine „professionelle Märchenerzählerin“ zu werden? Zuerst einmal ist das Interesse durch meine Kinder geweckt worden. Ich habe ihnen Märchen vorgelesen. Dann bin ich im Musikunterricht darauf gekommen, durch fantasievolle Töne und Melodien, Bilder und Stimmungen entstehen zu lassen. Das habe ich zum Anlass genommen, Märchen vorzulesen. Töne und fantastische Geschichten kamen da zusammen. Aber Märchen erzählen und die Kinder dabei beobachten zu können, ist ein ganz anderes Erlebnis. So erweiterte sich mein Interesse. Es war nicht mehr weit, ein Märchenseminar zu besuchen. Das tat ich 2002 in Nürnberg beim Dornrosen e.V. Was ich da hörte und erlebte, war für mich unbeschreiblich. Ich fing Feuer für das Volksmärchen und seine Hintergründe. Zuerst sollte es nur meiner Seele dienen, aber nach der Gesamtausbildung, die sich über zwei Jahre hinzog, wollte ich diese frohe Kunde an alle Menschen, ob groß oder klein, weitergeben.

Warum finden Sie Märchen auch für Erwachsene so wichtig? Warum sollte man sich als Erwachsene/r (heute wieder) mit Märchen beschäftigen? Die plakativen Bilder im Märchen sind zeitlos. Sie beschäftigen sich mit dem Menschen ganzheitlich mit Geist und Seele. Die Bilder sind stark überzeichnet in Weiß und Schwarz. (Gut und Böse usw.) Doch zwischen den zwei Polen liegt die ganze Farbpalette des Lebens. Da findet sich jeder Mensch wieder. Die Märchen dürfen nicht allein mit dem Kopf betrachtet, sonst können sie als unrealistisch angesehen werden. Die Figuren/Bilder drücken Symbole/Metaphern aus. (König= bist du selbst als Erwachsener, du regierst dein Reich) Kinder im heilen sozialen Umfeld nehmen die Märchen mit der Synapse von Bauch und Kopf an. Die Bilder im Märchen können mit den Traumbildern verglichen werden, die es gilt, für sich zu entschlüsseln. Die Märchen sind von und für Erwachsene erzählt worden. Und im Erzählen werden sie ganz lebendig, viel mehr als in der schriftlichen Form.
Märchen können daher deiner Seele etwas sagen, auf etwas aufmerksam machen. Jeder kann das für sich annehmen oder auch nicht. Die Märchen können Liebe, Mut, Hoffnung, Respekt, Toleranz, Wunder und Zuversicht vermitteln. Das ist wohl zeitlos und zauberhaft!

Welche Möglichkeiten der „Arbeit mit Märchen“ gibt es? Nur Vorlesen? Erzählen? Welche Formate sind möglich. Wer kann teilnehmen? Die Arbeit ist vielseitig. Ich kann jede Form von Kunst mit einbringen. Bei Kindern in der Schule lass ich sie nach der Erzählung Bilder malen. Was ist wichtig für dich?...
Ich kann sie aber auch einige Szenen nachspielen lassen. (Spontantheater) Das ist ein direktes Erleben. Das gilt auch für Erwachsene. Für Musiker ergeben sich, Melodien zu komponieren. Komponisten haben das schon getan wie Mozart, Tschaikowski, Orff usw. Tanz und Märchen ergänzen sich in der meditativen Form. Ich rege Menschen (Senioren und Kinder) an, selbst ihre eigenen Geschichten oder Erlebnisse zu erzählen. Für Kinder ist es wichtig, die alte und vielseitige Märchensprache zu erlernen. Die deutsche Sprache ist sehr vielseitig und daher so wichtig, weil sie heute sehr verstümmelt wird.
Ich habe öfter bei Menschen mit Behinderung erzählt, die sehr emotional reagieren, große Freude haben und gerne mitmachen. Zudem bringe ich Klanginstrumente, Harfe, Zauberflöte und alte Volkslieder, die viel über Gebräuche und Traditionen ausdrücken mit zu den Veranstaltungen. Märchenkleidung kann auch zur Stimmung des Erzählguts beitragen. In Schloss Burg bin ich dann eine Ritterfrau.
Lesepaten können sehr viel über Inhalte der Märchen bei einem Märchenstammtisch erfahren. Auch darüber für welche Altersgruppe ich bestimmte Märchen gut vorlesen kann. Es wird also nicht nur in der Ruhe und Entspannung erzählt, was eine KUNST für sich ist, sondern es kann alles lebhaft gestaltet werden. Eben wie das Leben ist!

Welches war Ihr Erstes/Lieblings- Märchen? Mein erstes Lieblingsmärchen als Kind war „Dornröschen“. Welches Mädchen möchte das nicht sein? Mein Resümee: Märchen erzählen bedarf einer Leidenschaft aber auch viel Wissen und Erfahrungen über das Leben, das Alter, die Psyche. Es ist eine große Kunstform durch Sprache, Bilder zu malen.

Akademie-Programm 2021 mit digital-analogem Lernen

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Mit insgesamt über 160 Kursen und Veranstaltungen hat die Akademie der Kulturellen Bildung ihr Programm für 2021 kräftig ausgebaut. Gleichzeitig ermöglicht sie künftig mit digitalen Arbeits-, Kurs- und Gruppenräumen digital-analoges Lernen. Neben Angeboten in den etablierten Feldern der Kulturellen Bildung startet der neue Fachbereich Baukultur mit gleich drei eigenen und einer interdisziplinären Qualifizierung. Fortbildungen zur Aneignung von Stadt, Raumwirkungen und Teilhabe in Planungsprozessen ergänzen das Programm des neuen Fachbereichs. Das Jahresprogramm gibt es online auf kulturellebildung.de. Gedruckte Exemplare können unter info@kulturellebildung.de">info@kulturellebildung.de bzw. 02191-7940 kostenfrei bestellt werden.

Zu den weiteren Highlights im kommenden Jahr zählen neben dem Internationalen Erzählfestival im Mai das Spielkulturfestival Spezial „Escape Convention“ rund um das Trendspiel Escape-Rooms im März. Im August 2021 sind bei LEAP - Festival für Tanzvermittlung hochkarätige Tänzer*innen für Masterclasses und einen Fachtag zu Gast in Remscheid. Die Tagung „Mensch – Maschine – Kultur“ im September widmet sich schließlich den kulturellen Herausforderungen des posthumanen Zeitalters durch Künstliche Intelligenz, Deep Learning und Robotik.

Zeitgleich mit dem neuen Programm schafft die Akademie eine dauerhafte Basis für analog-digitales Lernen. In digitalen Kurs- und Gruppenräumen haben die Teilnehmer*innen künftig die Möglichkeit, sich über Video und Audio zu treffen, auszutauschen und in Echtzeit gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die Akademie in den letzten Monaten ihre Fortbildungsangebote analog-digital weiterentwickelt und dabei Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen evaluiert und gezielt miteinbezogen.

„In einem postdigitalen Zeitalter ist es nur zeitgemäß, analog-digitale Strukturen aufzubauen. Insofern war die Krise eine Chance für die Akademie, sich entsprechend aufzustellen. Die sehr positiven Rückmeldungen der befragten Teilnehmer*innen zeigen, dass es ein Weg in die richtige Richtung ist“, so Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie.

Der redaktionelle Teil des Programms greift mit dem Thema „YOLO!? – You Only Live Once“ aktuelle Debatten zwischen Ökonomisierung, Selbstoptimierung und Digitalisierung auf. Dabei beleuchtet er auch den schwelenden Generationenkonflikt, der durch die Corona-Einschränkungen der letzten Monate zusätzlich entfacht wurde.

„#5630 Die Show“ wird abgesagt, nicht verschoben

Pressemitteilung des #5630–das sind WIR in Remscheid V.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie müssen die für den 27. und 28. November geplanten Veranstaltungen „#5630 Die Show“ abgesagt werden. Bis zum Ende des Jahres sind Großveranstaltungen entsprechend der geltenden Corona-Schutz-Verordnung untersagt. Es könnte später Lockerungen Geben, aber auch Verschärfungen. Die bei der Veranstaltung „Tune the June“ im Teo Otto Theater gesammelten Erfahrungen mit einem Hygienekonzept und 30 Künstlern können auf das große Ensemble von #5630 (300 Jugendliche in der Sporthalle Neuenkamp) nicht übertragen werden. Bis zu 1.500 Teilnehmer, Mitarbeitende und Zuschauer in der Halle wären ein zu großes Risiko.

Die Folgen sind für das Projekt schwerwiegend: Eine weitere Verschiebung wird es nicht geben. Maßgeblich sind neben der gesundheitlichen Vorsorge auch logistische und finanzielle Gründe. Einige unserer Partner sind in ihrer Existenz bedroht und auf Hilfe angewiesen. Wir bedanken uns deshalb für das von allen Seiten entgegengebrachte Interesse an unserer Initiative „#5630 das sind WIR in Remscheid“, die tatkräftige Unterstützung und das besondere Verständnis in dieser beispiellosen Situation. Alle die ein Ticket für „#5630 Die Show" gekauft haben, erhalten eine Rückerstattung.

Das Projekt #5630 wird weiter junge Talente in Bewegung, Musik, Wissen und Kunst in Remscheid unterstützen und fördern. Weiter soll es eine Ausstellung geben, in der auch unser Buch vorgestellt mit Bildern und Texten, die die vielen Erlebnisse der gemeinsamen Arbeit noch mal lebendig machen sollen. Wir verstehen, dass diese Nachricht für alle enttäuschend sein mag. Wir bitten um Verständnis. Der globale Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) hat enorme Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Um eine weitere Ausbreitung verantwortlich einzudämmen, müssen wir unsere sozialen Kontakte einschränken.

JOJO RABBIT

Open-Air-„Kino am Hang“ im Garten hinter der Gelben Villa an der Eberhardstraße. Einlass ist jeweils um 19 Uhr (Kinderfilm 17 Uhr).

Eintritt: sechs Euro / für Schüler/innen und Student/innen fünf Euro.

Wie in allen öffentlichen Einrichtungen, Supermärkten und Gaststätten ist trotz freiem Himmel auch im Open-Air-Kino der Einlass nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich. Die Plätze werden den Besucher*innen zugewiesen.

Ein lauer Sommerabend, ein wunderschöner wilder Garten und eine bezaubernde alte Villa. Das macht dieses Freiluftkino hinter dem städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Gelbe Villa“ an der Eberhardstraße aus. Der „Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid - Mitte e. V." organisiert dieses Kino mit Herz nun schon im 23. Jahr.“

Open-Air-Kino an der Gelben Villa heißt gleichzeitig auch immer ein bisschen Warten auf den Sonnenuntergang. Bis dahin können sich die Kinobesucher mit traditionellem Bingo-Spiel die Zeit vertreiben. Wer dabei gewinnt, kann den Film dann in der „VIP-Lounge“ (auf einem Sofa für Zwei) bei einem Freigetränk und Popcorn erleben. Zusätzlich lassen sich die sechs Hauptamtlichen der Kraftstation zu jedem Film immer auch noch etwas anderes einfallen.

4. September 2020 | 
JOJO RABBIT

Während des 2. Weltkriegs wächst der etwas skurrile Jojo (Roman Griffin) in der Obhut seiner alleinerziehenden Mutter (Scarlett Johansson) in Deutschland auf. Im Nazi-Ferienlager lernt er, wie man Granaten richtig wirft und wie wichtig es ist, dass viele blonde Nachkommen gezeugt werden. Jojo kann es gar nicht mehr erwarten, selbst Mitglied der Partei zu werden. Sein imaginärer Freund - Adolf Hitler (Taika Waititi) - hilft ihm mit Rat und Tat aus der Patsche. Als Jojo herausfindet, dass seine Mutter ein jüdisches Mädchen auf dem Dachboden versteckt hält, verwirrt ihn das mächtig. Warum ist sie kein Monster, wie Hitler selbst es propagiert?

Um die Wahrheit herauszufinden, fängt Jojo nach anfänglicher Angst an, sich mit Elsa zu unterhalten und seinen fanatischen Antisemitismus und seine Ideologie zu hinterfragen.

Komödie | FSK 12 | 108 Min. | USA | 2019

Neues Graffiti ziert jetzt das Altstadt-Parkhaus Lennep

Auf Initiative des Vereins Kulturzentrum Klosterkirche e.V. hat der Remscheider Graffiti-Künstler Rene Schneider die Zufahrt zur Tiefgarage in Lennep, Hardtstr. 17, neu gestaltet. Anstelle des wenig ansehnlichen Schriftzugs über der Zufahrt wird dort nunmehr per Graffiti auf die beiden Aushängeschilder Lenneps, das Deutsche Röntgen-Museum und die Klosterkirche, aufmerksam gemacht. Dass seine einwöchige Arbeit gelungen und ansprechend sei, bestätigten Rene Schneider bei einem Ortstermin gestern Alexander Holthaus und Sonja Tewinkel (Klosterkirche), Armin Freund, Prokurist der P&R, und Museumsdirektor Dr. Uwe Busch vom Röntgen-Museum. Holthaus: „Die hässliche Zufahrt hatte uns schon lange gestört. Glücklicherweise konnten wir jetzt die GEWAG und die P&R der Stadtwerke als Sponsoren gewinnen!“ Das Entrée zur Altstadt zieren nun ein Auszug aus Wilhelm Conrad Röntgens Geburtsurkunde, ein Portrait von ihm, sowie die Silhouette der Klosterkirche samt ihrem Logo. Rene Schneider: „Für das Porträts Röntgens habe ich eine gute Vorlage gefunden, eine alte Lithografie“. Eingebunden in die Graffiti-Aktion war auch Dr. Angela Koch von der Denkmalbehörde der Stadt Remscheid.

Freie Kulturszene braucht mehr Unterstützung

Pressemitteilung der Wählergemeinschaft W.i.R.

Die freie Kulturszene in Remscheid gehört mit zu den stärksten Opfern der Corona-Pandemie. Kann Remscheid auch nicht für die Einnahmeausfälle einspringen, so kann die Stadt doch beim Neustart unterstützen. Dabei begrüßt die WiR uneingeschränkt schon die aktuell gute Zusammenarbeit, wie sie sich in der Kooperation mit dem Stadttheater und mit den freien Bühnen in Corona-Zeiten ergeben hat.

 „Durch das hohe Engagement der Betroffenen sind in der Vergangenheit die Mittel, die Remscheid in die freie Kulturszene investiert hat, besonders effizient gewesen“, so Ratsmitglied Thomas Brützel. „Was wir hier investieren, führt zu einem verbesserten Kultur- und Freizeitangebot, das allen Remscheiderinnen und Remscheidern zu Gute kommt. Und zusätzlich hat es das Potenzial des Diskurs der Stadtgesellschaft.“

Es gehört zu den Prinzipien der WiR, besonders gemeinschaftliche Eigeninitiativen zu unterstützen. Bis 2008 hatte die Stadt Remscheid ein eigenes Kulturbüro zur Förderung der freien Kultur. Die WiR möchte eine ähnliche Institution, aber eher bei den Kulturschaffenden selber, ansiedeln. „Die Stadt muss ja nicht alles kontrollieren. Wenn sich die Akteure und Träger der Remscheider Kulturbörse zu einem eigenen Verein zusammenschließen würden, würde die WiR sich dafür einsetzen, diesen mit 10.000 bis 20.000 € zu fördern, damit dieser Verein Kapazitäten zur Koordination und Organisation wie für die Entwicklung einer eigenen Webpräsenz nutzen kann“ so Brützel. „Das wäre im Vergleich zur möglichen Wirkung wenig Geld, um viel für Remscheid und sein Kulturangebot zu erreichen.“

Neue Sonderausstellung im Deutschen Werkzeugmuseum

Märklin-Metallbaukasten von 1920.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

„(K)ein Kinderspiel …“ ist der Titel der neuen Sonderausstellung im Deutschen Werkzeugmuseum. Sie wird Anfang Dezember eröffnet und gibt passend zur Weihnachtszeit einen Einblick in die Welt der technischen Spielzeuge. Vielleicht haben Sie ein besonderes Spielzeug, mit dem Sie sich beteiligen möchten!

Doch worum soll es gehen? Als Werkzeugmuseum werden wir die technischen Spielzeuge in den Vordergrund rücken. Klassischerweise werden diese auch gerne als „Jungensspielzeug“ tituliert. Daher auch unser Titel, denn dies sind nicht nur Spielzeuge, sondern natürlich sollten die Jungen an Technik, Metallbearbeitung, Bauen oder Autos herangeführt werden, um später dann auch in diesen Bereichen ihren Beruf zu ergreifen. Im Gegenzug gab es die typischen „Mädchenspielzeuge“ wie Puppen, Küchen, Puppenhäuser oder Kaufmannsläden. Diesem Bereich werden wir nur einen kleinen Bereich widmen, um diesen Gegensatz darzustellen.

Unabhängig von der gesellschaftlichen Bedeutung gibt es wunderschöne und perfekt verarbeitete Spielzeuge, so dass es häufig ein richtiger Augenschmaus ist, diese zu betrachten. Weiterhin hat jeder Erinnerungen an seine Kindheit und seine eigenen Spielzeuge. Besonderen Schwerpunkt möchten wir auf die 1920er bis 1960er Jahre legen, aber auch jüngere Spielzeuge sind gerne gesehen.

Und da kommen Sie ins Spiel! Wir möchten gerne weitere Spielzeuge für das halbe Jahr Ausstellungsdauer von Ihnen bekommen. Vielleicht ist es Ihr Lieblingsspielzeug gewesen oder es ist etwas ganz Außergewöhnliches oder es ist eine inhaltliche Ergänzung. Hier einige Beispiele, an was wir gedacht haben: typisches Jungenspielzeug zu Technik, Bauen, Stecken und Schrauben; Blauklötze; Anker-Steinbaukästen; Stabilbaukästen; Fischer-Technik; Märklin Metallbaukästen, Märklin-MiniClub-Eisenbahn; Lego-Technik; Kosmos-Experimentierkästen; aufziehbares Blechspielzeug oder Spielzeugautos.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über interessantes Mädchenspielzeug wie zum Beispiel eine außergewöhnliche Puppe oder einen Spielzeugherd, aber benötigen da deutlich weniger. Weiterhin würden zeittypische Werbung, Originalverpackungen, Bauanleitungen oder Werbegeschenke die Ausstellung komplettieren. Wenn Sie uns etwas anzubieten haben, melden Sie sich bitte unter Tel. RS 162519 oder E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de, gerne auch mit Foto. Natürlich sind Sie schon jetzt zur Ausstellungseröffnung eingeladen.