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Jammern gilt nicht, sagt Heinz Gröning

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 14. März, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt der Kabarettist Heinz Gröning in der Schatzkiste auf mit seinem Programm „Jammern gilt nicht“. Eintrittspreise: Vorverkauf 19 bis 22Euro zzgl. VVK-Gebühr, Abendkasse 24 bis 27 Euro.

Der unglaubliche Heinz präsentiert einen philosophischen Abend über das Leben, das Lachen, die Phantasie und dem Spaß daran, den Menschen ein Lachen zu schenken. Denn wenn du denkst, dass du arm dran bist, bedenke eins. Was heute Kevin ist, war früher der Heinz.
Die letzten dreißig Jahre hat die Gier diesen Planeten langsam zu einem Ort gemacht an dem die Angst vorm Tod mehr Gewicht hat als der Spaß am Leben. Wir haben uns die Welt von der dunklen Seite der Macht wegnehmen lassen. Aber jetzt bricht der unglaubliche Heinz auf und erobert sie mit seinem unwiderstehlichen Humor wieder zurück. Denn er glaubt an die Macht der Lachkraft und die heilende Wirkung problembefreiter Lach-Zonen. Aber er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht die Kotzbrocken unserer Zeit an den Pranger der Lächerlichkeit zu stellen. Ein Blick zurück, ohne auf die Nostalgie-Drüse zu drücken. Denn: Früher war nicht besser, sondern ist nur länger her und man kann sich nicht mehr so gut dran erinnern…

Am Donnerstag, 28. März, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt der Remscheider Kabarettist Jens Neutag in der Schatzkiste mit „Mit Vollgas“auf, seinem neuen Programm. Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro.

Es reicht! Wenn Trump, Erdogan und all die unzähligen hirnlosen Rechtspopulisten in Europa mit Realsatire dem Kabarett das Wasser abgraben, dann holt Jens Neutag zum ultimativen Gegenschlag aus: Er geht als Kabarettist in die Politik. Nicht irgendwie, sondern ganz zielstrebig. Also, so zielstrebig wie es die Generation „um die 40“ eben macht. Man sagt nicht wirklich Ja, aber weil man auch nicht Nein gesagt hat, steht man irgendwann auf dem Wahlzettel.

Und wenn er schon einmal das Sagen hat, dann wird alles anders, jetzt, sofort und mit VOLLDAMPF. Das ist der Plan und obwohl dann doch alles ganz anders kommt, stellt Jens Neutag eines eindrucksvoll unter Beweis: Er ist der Dampfreiniger des deutschen Kabaretts. MIT VOLLDAMPF ist Hochleistungskabarett ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Eine messerscharfe Gegenwartsanalyse mit komödiantischen Mitteln, kurzum: Satire am Puls der Zeit. Pointiert, entlarvend, aber vor allem mit allerhöchstem Unterhaltungsfaktor. MIT VOLLDAMPF ist das siebte Solo-Programm des mehrfach preisgekrönten Kabarettisten Jens Neutag. Er ist immer wieder im Radio (u.a. WDR5) und Fernsehen (u.a. seit 2016 regelmäßiger Gast in der SWR-Spätschicht) präsent, aber am allerliebsten stellt er sich allabendlich vor sein Publikum. (Dr. Volker Schatz)

Mehr Museumsbesucher über zwei Freizeitkarten?

Die beiden Deutschen Museen der Stadt Remscheid (Werkzeug- und Röntgen-Museum) wollen sich zur nachhaltigen Optimierung ihrer überregionalen Vermarktung zum baldmöglichst an den nordrhein-westfälischen Freizeitkartenprogrammen „RheinlandCard“ und „RUHR.TOPCARD“ beteiligen. Darüber informiert die Verwaltung den Kulturausschuss in der Sitzung am 12. März. Zitat:

„Die RheinlandCard bietet Käufer der Karte ein Jahr lang an, vergünstigt oder kostenfrei verschiedene Ausflugsziele im Rheinland besuchen. Im Bergischen Land gibt es derzeit insgesamt acht partizipierende Einrichtungen bzw.  Ausflugsziele, die Anzahl der Partner im Bergischen Land soll nach Angaben des Betreibers im kommenden Jahr gesteigert werden, weshalb das Produkt für die Marketingaktivitäten der Museen von großem Interesse ist  Die Reichweite der Karte ist groß, im Jahr 2018 wurden insgesamt mehr als19.000 RheinlandCards verkauft. Die RheinlandCard kooperiert mit verschiedenen Tageszeitungen und schaltet im Kölnisches Anzeiger, der Kölnischen Rundschau, der Express und ab 2019 auch im Solinger Tageblatt regelmäßig Anzeigen für verschiedene Häuser. Neue Partner werden immer besonders  beworben. (...) Die Projektleiterin empfiehlt für die Remscheider Museen einen einmaligen freien Eintritt – vergleichbar  mit dem LVR-Museum Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen- zu gewähren. Zum Jahresende bekommen die Remscheider Museen dann eine Rückerstattung über rund 40 Prozent der Einnahmen bezogen auf die Anzahl der Museumsbesucher und den regulären Eintrittspreis seitens des Anbieters der Freizeitkarte erstattet. Es fallen keine Kosten weiteren für die Remscheider Museen an.“

Auch mit dem Kauf der RUHR.TOPCARD können Besucher vergünstigt oder kostenfrei verschiedene Einrichtungen  und Ausflugsziele in der Region sowie den benachbarten Niederlanden  besuchen. Im Bergischen Land gibt es derzeit drei Partner. Ab diesem Frühjahr  können sich die Remscheider Museen für eine Partnerschaft mit der RUHR.TOPCARD bewerben, da es pro Jahr nur eine limitierte Anzahl von Neuaufnahmen erfolgt. Hierfür gibt es einen Partnerbeirat, der die Aufnahmebedingungen prüft, und die Bewerbung um eine Partnerschaft bewertet. In Museen  bekommt ein Inhaber der RUHR.TOPCARD einmalig freien Eintritt in. Das Museum erhält dafür zum Jahresende eine finanzielle Rückvergütung. Kosten fallen für die Remscheider Museen nicht an. Auch die RuhrTopCard macht Werbung für die Partner, zum Beispiel über einen großflächig verschickten Newsletter. Ob die Bewerbung für das Jahr 2020 erfolgt war, wird sich voraussichtlich im Juli herausstellen. „Beide Freizeitkarten sind geeignet, die beiden städtischen Museen in der überregionalen Wahrnehmung mit einem vertretbaren Aufwand zu stärken“, so die Verwaltung.

Der Remscheider Jonas Dassler spielt den Fritz Honka

Jonas Dassler auf der Berlinale 2019. Bild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com), Lizenz: CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.Jonas Dassler als Fritz Honka.Hamburg-St. Pauli in den 1970er Jahren. Die Kiezkaschemme „Zum Goldenen Handschuh“ ist die Stammkneipe des Hilfsarbeiters Fritz Honka, ein Mann mit dicker Hornbrille, gedrungen, das Gesicht verhauen, abstoßend. Dort schleppt er ältere Frauen ab, einsame Trinkerinnen, um sie in seiner Dachgeschosswohnung bestialisch zu ermorden und die Leichenteile auf dem Dachboden zu verstecken. Dort werden sie später bei einem Brand von der Feuerwehr entdeckt, und Honka landet vor Gericht. Das ist die Geschichte des Romans „Zum Goldenen Handschuh“ von Heinz Strunk. Es ist eine wahre Geschichte: Zwischen 1970 und 1975 ermordete Fritz Honka in seiner Wohnung in Hamburg-Ottensen vier Frauen. Der Hamburger Regisseur hat daraus einen kompromisslosen Film gemacht. Es konnte nur ein Horrorfilm werden. Er ist vergangene Woche in den Kinos angelaufen. Und die Hauptrolle des Fritz Honka spielt ein smarter, gutaussehender Schauspieler: Jonas Dassler aus Remscheid, Typ „jugendlicher Liebhaber“ oder „Schwiegersohn“, Ensemble-Mitglied des Berliner Maxim-Gorki-Theaters seit der Spielzeit 2017/18. „Ein 1996 in Remscheid geborenes wohlversorgtes Einzelkind, das sich in den vergangenen Wochen ein wenig vor dem Moment gefürchtet hat, da seine Eltern ihn in der Rolle des Honka sehen würden“, wie die ZEIT schreibt.

In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Zeitungen über Jonas Dassler und seine neue Filmrolle geschrieben. Stünde sein Name nicht auf den Filmplakaten, hätten ihn in der Maske des Fritz Honka selbst enge Schulkameraden nicht erkannt. Die ZEIT: „Es dauerte jeden Tag drei Stunden, bis sein Gesicht drehfertig entstellt war. (...) Honka hat eine schiefgebrochene Nase, die aussieht, als sei ihr am Morgen jedes Drehtags ein neuer Schlag versetzt worden; er spricht stoßartig durch verfaulte Zähne hindurch; seine quellenden Augen stieren in verschiedene Richtungen (weshalb Dassler im rechten Auge eine mit einer Glotzpupille bemalte Kontaktlinse trägt, die wie das Bull's Eye einer Darts-Scheibe die Blicke der Zuschauer auf sich zieht).“

Zur Schauspielerei kam Jonas Dassler schon während seiner Schulzeit in Remscheid: Am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium nahm er seit der achten Klasse an der Theater-AG teil. Die wurde damals von Beate Rüter geleitet. Der Andri in Andorra" von Max Frisch war an der EMA seine erste Rolle. Nach dem Abitur 2014 ging er nach Berlin an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Im gleichen Jahr erhielt er seine erste Filmrolle in Henri Steinmetz' Uns geht es gut. Es folgte die erste Hauptrolle in Julia Langhofs LOMO – The Language of Many Others (2017) sowie Rollen in Lars Kraumes Das schweigende Klassenzimmer (2018) und Florian Henckel von Donnersmarcks Werk ohne Autor (2018). Für LOMO und Das schweigende Klassenzimmer wurde er als bester Nachwuchsschauspieler mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Das war im Januar vergangenen Jahres.  Da konnte sich der damals 21-Jährige über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen. Und über ein Wiedersehen mit seiner Schauspiellehrerin Beate Rüter aus der EMA. Sie war eigens nach München zur Preisverleihung im Prinzregenten-Theater gekommen: „Vor dreieinhalb Jahren hat er am EMA sein Abi gemacht. Wenn ich mir vorstelle, wo er jetzt ist, ist das unglaublich", zitierten sie damals RGA und Bergische Morgenpost. Der Musterschüler sei ihr damals sofort aufgefallen: „Er hatte Ausstrahlung, Mut, Kreativität, Risikobereitschaft und diese Unbedingtheit in seinem Tun!" Diese Unbedingtheit beweist Jonas Dassler auch in der schrecklich gut gespielten Rolle des Massenmörders Fritz Honka.

MKS: Dienstags freie Plätze für Popgesang

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Musik- und Kunstschule freut sich, mit Chris Möhlenkamp einen neuen Dozenten für beide Fächer gefunden zu haben: Chris Möhlenkamp ist Sänger, Songwriter und Saxophonist und arbeitet in diesen Fächern als Dozent. Außerdem schreibt er Arrangements für Bands und Chöre und hilft als Vocalcoach Sängern im Studio zu einem besseren Resultat. Seit einigen Jahren produziert und schreibt er Musik für Medien und andere Künstler. Dienstags gibt es noch freie Plätze für Popgesang und Musiktheorie.

Chris Möhlenkamp ist Sänger, Songwriter und Saxophonist und arbeitet in diesen Fächern als Dozent. Außerdem schreibt er Arrangements für Bands und Chöre und hilft als Vocalcoach Sängern im Studio zu einem besseren Resultat. Seit einigen Jahren produziert und schreibt er Musik für Medien und andere Künstler. Er wurde 1993 in Lingen (Ems) geboren. Bereits mit vier Jahren kam er in die Musikschule zur musikalischen Früherziehung. Im Alter von neun Jahren begann er mit dem Saxophonspielen. Neben dem Schulorchester und der BigBand nahm er an einer studienvorbereitenden Ausbildung mit Schwerpunkt Harmonielehre und Gehörbildung teil. Zu dieser Zeit bekam er Klavierunterricht und entwickelte immer mehr die Begeisterung für das Singen. Nach dem Abitur im Jahr 2014 begann Möhlenkamp sein Gesangsstudium am Konservatorium „ArtEZ“ in Enschede (Niederlande).

Zwei Jahre lang war er als Sänger der Coverband JetSet Live in ganz Niederlande unterwegs und sammelte durch wöchentliche Auftritte viel Live-Erfahrung. Seit September 2016 unterrichtet er an der Musikschule Michulitz in Borken-Marbeck das Fach Gesang, Saxophon und Piano. Chris ist im Moment als Sänger bei der Agentur Music4Friends und der Band „Lounge Control“ sowie als Saxophonist bei der Reggaeband „Young Tree“ aktiv.  Nebenbei arbeitet er als Studiomusiker und als Live-Sänger auf Betriebsfesten, Hochzeiten und Sessions und schreibt Arrangements und Sheets für Bands und Chöre. Interessenten für eine Schnupperstunde wenden sich telefonisch an das Sekretariat der Musik- und Kunstschule unter Tel. RS 16 3007 oder schreiben eine Mail an musikkunstschule@remscheid.de">musikkunstschule@remscheid.de.

Vorlesewettbewerb am 18. Februar in der Bücherei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Remscheid? Beim Regionalentscheid des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels treten die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Remscheid an. Er findet statt am Montag, 18. Februar, um 14.30 Uhr in der Zentralbibliothek an der Scharffstraße. Schüler und Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe lesen vorbereitete und unbekannte Texte vor, und eine Jury aus Bibliothekaren, Lehrern, Buchhändlern und Jugendlichen entscheidet über die Sieger. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen.

Mit rund 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb Deutschlands größter Lesewettstreit. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels-Stiftung veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, gehört zu den zentralen Anliegen des Vorlesewettbewerbes. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am Mittwoch, 26. Juni, in Berlin. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Alle teilnehmenden Kinder erhalten vom Börsenverein eine Urkunde und einen Buchpreis, außerdem einen Buchpreis der lokalen Buchhandlungen sowie einen Gutschein für eine Theateraufführung im Teo-Otto-Theater. Der aktuelle Stand des 60. Vorlesewettbewerbs sowie alle Infos, Termine und Teilnehmerschulen finden sich auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de.

Hakan Eren (28), Künstler mit Universitätsabschluss

Aus Kindern werden Leute. Das Sprichwort fiel mir ein, als ich die Nachricht hörte, Hakan Eren habe sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf erfolgreich abgeschlossen. Hakan Eren? Ich lernte ihn 2006 kennen, da war der Waterbölles gerade mal zwei Monate alt und Hakan kandidierte mit 15 Jahren für den Remscheider Jugendrat. Als dessen Mitglied erlebte ich ihn fortan häufiger. Seine künstlerische Ader machte sich schon 2009 bemerkbar, als er am Entwurf für ein Graffiti beteiligt war, das von Rene Schneider an der Mauer zwischen Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und Ludwigstraße realisiert wurde.

Im Oktober 2010 sahen die Leserinnen und Leser des Waterbölles Hakan  Eren ein weiteres Mal im Bild: Zusammen mit anderen Jugendlichen fragte er damals "Wo sind die Fürsprecher für die Kunst- und Musikschule?!", als die Tage der Remscheider Musik- und Kunstschule gezählt zu sein schienen. Da war Hakan längst in der Kunstschule aktiv. 2011 gehörte er zu den Jugendlichen, die Oberbürgermeisterin Beate Wilding in der Kraftstation für ihr ehrenamtliches Engagement auszeichnete.  

Als Student der Kunstakademie in Düsseldorf (ab 2012) trat Hakan Eren erstmals 2014 in Remscheid öffentlich in Erscheinung - in der „Nacht der Kultur“. Damals stellte er bei “Küchendesign Wichard“  hinter der ev. Stadtkirche an der Schulgasse Collagen aus. In den Folgejahren erlebte ich ihn immer wieder als fantasievollen Ballonkünstler, der bei Stadtteilfesten und in der Jugendhilfe (z.B. in der Kinderstadt)  für Kinder die tollsten Figuren „zaubern“ konnte.

Von 2015 an erhielt Hakan ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Am vergangenen Wochenende präsentierten Studenten der Kunstakademie Düsseldorf ihre Abschlussarbeiten. Und einer von ihnen war Hakan Eren, inzwischen 28 Jahre alt. Seine besonderen Fähigkeiten hatten ihn in den vergangenen Jahren zum Meisterschüler von Prof. Katharina Fritsch gemacht. Am Sonntag kamen viele Freunde aus Remscheid und seine ehemaligen LehrerInnen nach Düsseldorf, um Hakan Eren zu seinem erfolgreichen Studienabschluss zu gratulieren. Darunter waren auch Sozialdezernent Thomas Neuhaus (oben links im Bild) und zwei Weggefährten seit der Zeit im Jugendrat: Gerd Wingender, schon 2006 Geschäftsführer des Jugendrates, und dessen „Seniorbetreuer“ Rüdiger Schneider (unten links im Bild), für Hakan Eren seit langem ein väterlicher Freund. Der Träger der Bürgermedaille der Stadt Remscheid unterstützt ihn bei seiner künstlerischen Arbeit bei Ausstellungen oder durch die Lagerung seiner künstlerischen Arbeiten.

Wie es für den Künstler Eren nun weitergeht? Sein beruflicher Weg hat hoffnungsvoll begonnen: Seine Objekte fanden in der Ausstellung in der Kunstakademie Düsseldorf großes Interesse und viel Anerkennung. Und vor allem: Seine Werke werden bereits über die Internet-Kunstagentur einsvonelf auf dem Kunstmarkt angeboten. Da bleibt nur zu hoffen, dass Remscheider Künstler mit Universitätsabschluss eigene Werke demnächst auch einmal in Remscheid ausstellt oder sich an einer Kunstaktion in seiner Heimatstadt beteiligt.

Ausschreibung 2019 des Bergischen Kulturfonds

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auch in diesem Jahr wendet sich der Bergische Kulturfonds mit einer Gesamtfördersumme von 37.000 € an Nachwuchskünstler*innen aus Wuppertal und Remscheid. Bis zum 18. April  können von freien Kulturschaffenden Förderanträge eingereicht werden für herausragende Kulturprojekte. Voraussetzung, die Antragsteller,

  • sind unter 40 Jahre alt sind,
  • ihr Wirkungskreis befindet sich in Wuppertal oder Remscheid,
  • die Kulturprojekte werden bis spätestens Juli 2020 umgesetzt.

Projektanträge können auch von Vereinen oder Projektgruppen gestellt werden, in denen mehrheitlich junge Kulturschaffende aktiv sind. Die Förderanträge sind bis zum 18. April beim Kulturbüro Wuppertal, Verwaltungshaus Elberfeld, Neumarkt 10, 42103 Wuppertal, einzureichen. Der Förderantrag zum Herunterladen findet sich auf der Internetseite des Bergischen Kulturfonds. Nicht fristgerecht eingereichte Anträge können leider nicht berücksichtigt werden.

Der Bergische Kulturfonds ist eine Förderplattform der Städte Wuppertal und Remscheid, die sich ausschließlich aus Spendengeldern zusammensetzt. Beide Städte werben alljährlich Spenden ein, um im Rahmen einer Ausschreibung innovative Projekte junger Künstler*innen zu unterstützen. Eine unabhängige Jury entscheidet über alle fristgerecht eingereichten Anträge.

Theater-Workshop nicht nur für junge Migranten

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e. V.

Im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds bietet der Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbandes Remscheid e. V in 2019 mehrere Workshops rund um das Thema Theater an. Im Fokus steht dabei der Theater-Workshop „Ich | Du | Wir | Gemeinsam Wertvoll“. Damit möchte der Fachdienst Jugendliche und junge Erwachsene, zwischen 16 und 30 Jahren, mit und ohne Fluchthintergrund, auf die Theaterbühne bringen und so auf kreative Weise den Austausch zwischen Menschen verschiedener Herkunft fördern. Denn Theater ist weit mehr als nur künstlerische Unterhaltung. So kann es für Laien, wie für Profis, eine Möglichkeit bieten, den persönlichen und gesellschaftlichen Problemen entgegen zu treten und im geschützten Rahmen, kreative Lösungen zu finden.

In dem wöchentlich stattfindenden Workshop soll über einen mehrmonatigen Zeitraum den jungen Teilnehmenden das Spiel auf der Bühne nähergebracht und der gemeinsame Dialog sowie die Stärkung individueller Fähigkeiten der Teilnehmenden gefördert werden. Als Grundlage dienen dabei die Methoden des brasilianischen Theaterpädagogen Augusto Boal. Zudem werden begleitende Workshops zu Themen wie Maskenbildnerei, Nähen und Schneidern, Bühnenbild sowie Stimme und Körperhaltung angeboten.

Es werden noch interessierte Teilnehmende gesucht. Vorkenntnisse im Bereich Schauspiel und Theater sind nicht notwendig. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns oder besuchen Sie die Proben donnerstags, 17 bis ca. 19.30 Uhr , im Johannessaal der Kirchengemeinde St. Suitbertus, Papenberger Str. 14B. Für Rückfragen können Sie sich unter Tel. RS 69447027 oder E-Mail (j.matthias@cartiasverbandremscheid.de">j.matthias@cartiasverbandremscheid.de, a.skowronek@caritasverbandremscheid.de">a.skowronek@caritasverbandremscheid.de) an uns wenden.

56. Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am 26. und 27. Januar fand in Wuppertal der 56. Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“ statt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten ihr Wettbewerbsprogramm im anspruchsvollen Vergleich mit Mitstreitenden aus Solingen, Wuppertal, Leverkusen und Remscheid. Das Remscheider Preisträgerkonzert findet am Sonntag, 17. Februar, um 11 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6, statt. Der Eintritt ist frei.

Aus Remscheid traten in Wuppertal erfolgreich an: Amelie Falkenrath (Violine; 2. Preis), Eleanor Gusdorf (Violoncello, 1. Preis), Liljana Luisa Cavarretta (Gesang/Pop, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Lorena Warkentin (Gesang/Pop, 1. Preis), Lorena Warkentin und Ines Budic (Duo Gesang, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Lisa-Sophie Kuschwart, Charlotte Bachus, Leni Sophie Schmitz (Klavierkammermusik, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Ahsen Bengisu Ayaz, Nele Antonia Miedek, Eleanor Gusdorf, Antonia Leni Schabram (Klavierkammermusik, 1. Preis), Elaina Esteban Poyatos und Yagmur Kilic (Gitarrenduo, 1. Preis), Kilian Kolodziej, Mathea Holthaus, Joel Strauch, Viktoria Kunz (Gitarrenquartett, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb). Die Musik- und Kunstschule gratuliert herzlichen allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu den hervorragenden Leistungen und wünscht viel Erfolg im März in Köln beim Landeswettbewerb .

Junge Erwachsene für Musikvideo gesucht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ein Do It Yourself-Gemeinschaftsprojekt der Musik- und Kunstschule und der VHS sucht junge Erwachsene. Wir gestalten gemeinsam ein Lied oder Musikstück und präsentieren es in Form eines Musikvideos. Von der Idee über Konzept und Drehbuch, Komposition und Textdichtung, Ausstattung, Gestaltung, Locations, Choreographie  und Performance liegt dabei alles in unserer Hand. Wer sind unsere Vorbilder? Was bedeuten sie für unser eigenes Schaffen? Welche Rolle spielen Einflüsse für unsere Einfälle? Begleitet werden die Teilnehmenden im Projekt von der Sängerin und Songwriterin Lena Westermann, dem Autor Kai Schreiber und dem Künstler Julian Westermann.
Am Freitag, 8. Februar, ab 13 Uhr, findet in den Räumen der Musik- und Kunstschule in der Scharffstraße 7-9 ein Casting statt, bei der die Projektgruppe von rund zehn Teilnehmenden ausgewählt wird. Hierfür wird um Anmeldung unter
musikvideo@genista.de">musikvideo@genista.de gebeten.
Zum Projektstart und zum Kennenlernen treffen sich alle Akteure am Freitag, 15. Februar, von 15 bis 18 Uhr in der MKS an der Scharffstraße. Dort findet auch das Projekt selbst an den Freitagen vom 22. Februar bis 29. März jeweils von 13 bis 17 Uhr statt – in der letzten Projektwoche ergänzt um Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28. März. Am Wochenende 30./31. März wird dann das fertige Produkt öffentlich präsentiert. Die Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Informationen zum Do It Yourself-Gemeinschaftsprojekt gibt es unter Tel. RS 162528 und Handy 0176 60020189.

Aula der AES auch für Theater nutzen

„Die Verwaltung wird beauftragt, im Zuge der absehbaren Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES) zu prüfen, in welchem Umfang und mit welchen Inhalten der Saal künftig vom Teo Otto Theater im Rahmen einer künstlerischen Gesamtkonzeption genutzt werden kann. Dazu gehört auch die Überlegung, die derzeit in Sanierung befindliche Aula der Albert- Einstein-Gesamtschule als Spielstätte des Teo Otto Theaters zu nutzen, wie dies bis in die 1980er Jahre bereits üblich war. Die Aula ist nach der grundlegenden Sanierung wieder für diese Nutzung geeignet und bietet unter anderem durch die Variabilität des Zuschauerraumes (keine feste Bestuhlung) gute Voraussetzungen für eine Co- Nutzung durch das Teo Otto Theater. Das Ergebnis der Prüfung soll im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung sowie im Ausschuss für Schule vorgestellt werden.“ (Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis‘90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE sowie der FDP zur Sitzung des Kulturausschusses am  29. Januar)

Haus Cleff, Denkmal von nationaler Bedeutung

Beatrice Schlieper. von Beatrice Schlieper

„Na, endlich. Geht doch!“  So oder ähnlich könnte man das neue Kapitel zum Thema "Sanierung Haus Cleff ein anderes Konzept" überschreiben. Seit mehr als drei Jahren hatten sich verschiedene Menschen mit einem Konzept für dieses Kleinod in die Öffentlichkeit gedrängt. Vom Restaurant der gehobenen Klasse über Bistrobetrieb im ersten Stock bis hin zum gläsernen Verbindungstunnel zwischen dem Werkzeugmuseum und Haus Cleff war alles dabei. Überzeugen konnte nichts wirklich. Vor allen Dingen, wo sollte das Geld für die anspruchsvollen, aber kaum zu finanzierenden Vorschläge herkommen?

Nachdem nun der neue Kulturdezernent bereit ist, bei  der Finanzierung und Projektierung auch mal andere Wege zu gehen, scheint nach langer Flaute wieder Wind in die Segel zu blasen. Da nun offensichtlich ein Konzept vorliegt, dass sich sehr eng an die originalgetreue Ausrichtung anpasst, besteht die Möglichkeit, das Gebäude als Denkmal von nationaler Bedeutung einzustufen und somit europäische Fördertöpfe "anzuzapfen".

Sollte dieses nun schon seit Jahrzehnten stiefmütterlich behandelte Schmuckstück endlich bekommen, was es verdient? Wir vom „Förderverein Haus Cleff“ begrüßen ausdrücklich die neue Entwicklung und werden auch weiterhin das Unsere dazu beitragen, dass Haus Cleff auch über die Stadtgrenzen hinaus zu einer gerne besuchten Attraktion des Bergischen Landes wird.