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Von großen Textilfotos zu kleinen Taschen

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Die Inzidenz sinkt, der Lockdown wird gelockert, das öffentliche Leben kehrt gaaanz laaangsam zurück. Wir wollen versuchen, vorsichtig, aber mit Freude an Begegnung und am Tun wieder gemeinsam kreativ zu werden. Am Jakobstag (25. Juli) startet das lang geplante Festival „DEM LEBEN AUF DER SPUR“ aus Anlass des "Heiligen Compostelanischen Jahres 2021" (Jakobsjahr). Das wird immer dann ausgerufen, wenn der Jakobstag auf einen Sonntag fällt. Die Gemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz hat zusammen mit den Lenneper Pilgerfreunden und zahlreichen Partnern dazu ein Programm mit ca. 40 Veranstaltungen und Projekten entwickelt, das Anfang/Mitte Juli veröffentlicht wird. Für das Teilprojekt“ MEIN GOTT LENNEP“ fragen wir hiermit an, wer Lust und Freude an inklusiv-integrativer Mitwirkung hat. Eingeladen sind geflüchtete Menschen (kommen aus dem Übergangswohnheim Wülfingstr.), psychisch erkrankte Menschen (kommen aus dem Viertel-Atelier der Augusta-Hardt-Horizonte) und Jugendliche, junge Erwachsene, Mid-Ager, Senior*innen aus Lennep und Umgebung. Für diese letzte Gruppe sind noch ein paar Plätze frei!

Im Zentrum des Projekts stehen Entdeckungsreisen der Mitwirkenden im Quartier Lennep. Diese Spaziergänge werden in Kleingruppen oder evtl. auch mal in der Gesamtgruppe durchgeführt. Leitmotiv der Spaziergänge: Wo finde, sehe, ahne ich Strahlendes, Wohltuendes, Stärkendes in diesem Alltag? Welche Orte oder Situationen tun mir gut, geben Kraft? Aber auch: Was fehlt mir hier, was macht mich traurig oder wütend? Anhand dieser Ausgangsfragen machen die Teilnehmenden Fotos und treffen daraus später eine Auswahl. Die Bilder werden auf große Textilbanner gedruckt (ca 2,5m x 2m), die wir vom Deckengewölbe der Kirche St. Bonaventura abhängen wollen. Die Ausstellung soll am 12. September eröffnet werden. Nach Ende der Ausstellung werden die Fotobanner von Teilnehmenden bzw. der Gruppe "HandMade" im Übergangswohnheim und Besucher*innen des Viertel-Ateliers zu Taschen umgearbeitet (Upcycling). Externe Förderin  dieses Projektes ist die Aktion Mensch.

Das erste Kennenlerntreffen von Teilnehmenden und Projektleiter*innen findet statt am 1. Juli um 17.30 Uhr im Gemeindehaus Bonaventura (Hackenberger Str. 6a), statt – evtl. auch draußen, je nach Situation. Die Foto-Spaziergänge sind für den 28. Juli bis 31. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, geplant. Fotografische Erfahrung ist nicht notwendig. Anmeldungen nimmt Andy Dino Iussa (Engagementförderer, St. Bonaventura u. Hl. Kreuz) unter E-Mail ehrenamt@st-bonaventura bzw. Tel 0178 4486107 entgegen.

Sicherer Fahrradweg erscheint Politikern völlig unklar

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 23. Juni haben SPD und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Verkehrsführung an der Ring-/ Rader Straße und im weiteren Verlauf der Wupperstraße so gestalten, dass insbesondere für den Radverkehr sichere Wege in alle Richtungen ausgewiesen werden. Gleichzeitig sollen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt werden. Außerdem sei zu prüfen, inwieweit eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Wupperstraße (30km/h) in diesem Rahmen zur Sicherheit beitragen kann.

Begründung: „Beim Ausbau der Kreuzung Ring-/ Rader Straße wurde bedauerlicherweise auf die Berücksichtigung von Rad Fahrenden verzichtet. Gleichwohl ist zu beobachten, dass sehr viele Personen mit ihren Fahrädern den Kreuzungsbereich nutzen, insbesondere um von den Naherholungsgebieten in der Bachtalrunde und an der Wuppersperre in Richtung der Lenneper Innenstadt zu fahren bzw. den umgekehrten Weg nutzen. Trotz der Fahrradampel ist völlig unklar, welchen sicheren Weg die Rad Fahrenden nutzen können, zumal die Geradeausspur in Richtung Mühlenstraße durch einen Parkplatz am Beginn der Straße versperrt ist und die Verkehrsbeteiligten sich kurzzeitig wieder in die Abbiegespur einordnen müssen. Hinweise für Radfahrende fehlen vollständig. Auch auf der Wupperstraße fehlen klare Kennzeichnungen für sicherere Radwege. Angesicht der schwierigen und unsicheren Gemengelage sollte in Betracht gezogen werden, die vorgeschriebene Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu reduzieren.

NRW hebt Maskenpflicht im Freien weitgehend auf

Pressemitteilung des Ministerium fürs Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Schule und Bildung NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen passt die Corona-Schutzregeln an und hebt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in weiten Teilen auf. Das gilt auch für Schulhöfe beziehungsweise das Außenschulgelände. Die neuen Regelungen treten zum Montag, 21. Juni, in Kraft. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ab Montag gilt die Grundregel: Draußen muss in der Regel keine Maske getragen werden, es sei denn, man kann die Abstände nicht einhalten. Die weiterhin stark sinkenden Inzidenzen erlauben es uns, diesen Schritt zu gehen. Ab Montag werden wir voraussichtlich in allen Kreisen und kreisfreien Städten die Inzidenzstufe 1 erreichen. Das ist sehr erfreulich. Da wo viele Menschen zusammenkommen, ist die Maskenpflicht aber weiterhin das Gebot der Stunde. Die Zweitimpfungsquote steigt zwar rasant, aber noch haben wir keine Herdenimmunität erreicht. Solange heißt es: Wachsam sein.“

Ab 21. Juni gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in Regionen der Inzidenzstufe 1 nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

  • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
  • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen
  • In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Darüber hinaus ergeben sich für die Inzidenzstufe 1 aufgrund der weiter positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens die folgenden Erleichterungen:
  • Bei Angeboten wie Fahrschulen etc. ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Es ist keine FFP2-Maske mehr erforderlich.
  • Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig.
  • Freizeitangebote im Freien (insbesondere Zoos) können wieder ohne Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung wahrgenommen werden. 
  • Sitzungen, Tagungen und Kongresse können mit mehr als 1.000 Teilnehmern im Freien stattfinden. In Innenräumen sind Veranstaltungen dieser Größenordnung ab dem 1. September 2021 mit Hygienekonzept wieder erlaubt.

Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich weiterhin bestehen, wobei aber die Maske bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung an festen Sitz- oder Stehplätzen von Bildungs-, Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen abgenommen werden darf, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden. Darüber hinaus wird ab 21. Juni  auch für Schulen die Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Freien aufgehoben. Damit entfällt insbesondere für Schülerinnen und Schüler in den Pausen auf dem Schulhof die Maskenpflicht. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Landesregierung hat versprochen, Infektionsschutzmaßnahmen zurückzunehmen, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt. Mit zwei verpflichtenden Corona-Tests pro Woche, strengen Vorgaben für die Hygiene und der weiter fortschreitenden Impfung von Lehrerinnen und Lehrern gehören unsere Schulen zu den am besten geschützten Orten. Bei den aktuell niedrigen Infektionszahlen und der geringen Ansteckungsgefahr an der frischen Luft ist die Aufhebung der Maskenpflicht draußen auf dem Schulgelände verantwortungsvoll und angemessen.“

Im Schulgebäude und im Klassenzimmer gilt die Maskenpflicht unverändert fort. Diese Regelung gilt vorerst bis zu den Sommerferien. Ministerin Gebauer: „Die Landesregierung wird das Infektionsgeschehen weiter genau beobachten und die Maßnahmen für die Hygiene und den Infektionsschutz kontinuierlich daraufhin überprüfen, ob sie angemessen und wirksam sind. Wir bleiben vorsichtig. Die Infektionszahlen gehen zurück, das ist sehr positiv, aber die Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Alle Regelungen der aktuellen Coronaschutzverordnung und Coronabetreuungsverordnung sind unter dem nachfolgenden Link zu finden: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-06-16_coronaschvo_ab_21.06.2021_lesefassung.pdf

 

Jetzt Luftfilteranlagen in Schulen einbauen

Pressemitteilung der FDP-Fraktion

Zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie ist das regelmäßige Stoßlüften von Klassenräumen unverändert notwendig. Die Stadt Remscheid hat im Frühsommer 2020 alle Fensteranlagen in den Schulgebäuden überprüft. Defekte Fenster wurden repariert und Fensterschlüssel zur Verfügung gestellt. Für die Fenster einer Schule, die sich konstruktionsbedingt nicht weit genug für die Stoßlüftung öffnen ließen, wurden Mittel aus einem Landesförderprogramm in Anspruch genommen und mit baulichen Maßnahmen Abhilfe geschaffen.

Die Verwaltung sah das Lüften zumindest bislang immer noch als die einfachste und wirksamste Maßnahme an, um Viren aus der Luft in Klassenzimmern zu entfernen und stützte sich dabei u.a. auf die Empfehlungen der Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes. Der Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten kann danach lediglich eine Ergänzung zum Lüften darstellen (Drs. 16/0286). Weitere wissenschaftliche Studien kommen gleichwohl zu dem Schluss, dass Lüften alleine keine zuverlässige Methode darstellt, sondern der Einsatz von Lüftungsgeräten die Viruslast in einem Raum deutlich senken kann.

Der Einbau von stationären raumlufttechnischen (RLT-)Anlagen ist allerdings nicht so umstritten, wie es beim Einsatz von mobilen Geräten der Fall ist. Hier ist es nach Einschätzung des Umweltbundesamtes am besten, „wenn in stark belegten Räumen (…) baulich eine Grundlüftung über eine raumlufttechnische (RLT) Anlage erfolgt. In Schulen gilt dies bereits als künftig anzustrebender Regelstandard.“ (Umweltbundesamt: Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden – Bildungseinrichtungen sowie Umweltbundesamt: Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission, Bundesgesundheitsblatt 58, S. 1192). Luftfiltersysteme filtern zudem auch andere Erreger und Verunreinigungen aus der Luft, so dass solche technischen Anlagen auch nach der möglichen Überwindung der Corona-Pandemie gegen Krankheiten vorbeugen können. Der Bund unterstützt nunmehr die Schulträger beim Einbau von Luftfiltern in Höhe von 80 Prozent der Kosten. Seit dem vergangenen Freitag können Fördermittel zum Einbau in Einrichtungen, die von Kindern im Alter bis zwölf Jahren besucht werden, in Anspruch genommen werden. Die Fördermöglichkeit ist bis Ende des laufenden Jahres befristet. Fest installierte Lüftungsanlagen sind langfristig sinnvoll. Bereits kurzfristig kann ihnen Bedeutung zukommen, wenn sich das Infektionsgeschehen wieder verstärkt und der Präsenzunterricht in den Schulen wieder in Frage gestellt wird. Gerade bei Kindern im Grundschulalter sind die Hygiene- und Abstandsregeln nicht optimal einzuhalten. Zudem gibt es für die Kinder mit Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe noch kein Impfangebot. Der Distanzunterricht ist bei Schülerinnen und Schülern der Grundschulen schwerer umzusetzen als an den weiterführenden Schulen. Die Grundschulen, aber auch die Förderschulen sollten daher vorrangig berücksichtigt werden. Wir müssen möglichst die Chancen nutzen, unsere Schulen mit entsprechenden Anlagen auszustatten. Bestenfalls kann die Stadt bereits die Sommerferien für den Einbau nutzen. Wir bitten daher um die Beantwortung der folgenden Fragen für die Sitzung des Rates am 24. Juni:

  • Welche städtischen Schulgebäude sind in Remscheid bereits mit stationären raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet?
  • Wird sich die Stadt Remscheid um Bundesfördermittel zum Einbau stationärer raumlufttechnischer Anlagen bemühen?
  • Können die möglichen städtischen Eigenanteile durch außerordentliche Mehrerträge im Rahmen des Gesetzes zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz-NKF-CIG) dargestellt werden?

Regenreicher Mai mit Bever als Spitzenreiter

Pressemitteilung des Wupper-Verbandes

Wer sich einen sonnigen Mai erhofft hatte, kam in diesem Jahr nicht auf seine Kosten. Erst im Juni ging es los mit angenehmeren Temperaturen. Überall regnete es im Mai viel, aber je nach Messstellenstandort im Wuppergebiet waren die Mengen recht unterschiedlich. Dies zeigen die Aufzeichnungen des Wupperverbandes. An der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen 157 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist doppelt so viel wie üblich, sonst fallen dort im Mittel 79 Liter. Damit war sie auch die niederschlagreichste Station in diesem Monat. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid waren es 94 Liter, das ist sehr nah am Durchschnitt von 82 Litern. In der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal wurden 96 Liter gemessen, das langjährige Mittel beträgt dort 80 Liter, somit lag der Niederschlag dort auch nah am Mittel. 114 Liter wurden in der Kläranlage Solingen-Burg erfasst, im Durchschnitt sind es 88 Liter, das sind 26 Liter mehr als im Schnitt.

Es regnete an sehr vielen Tagen im Mai, nur an neun bis elf Tagen blieb es trocken. Ein nasser Mai-Tag war z. B. der 17. Mai an der Bever-Talsperre mit 24 Litern. An den Messstellen Lindscheid, Buchenhofen und Burg lag der Niederschlag an diesem Tag bei ca. 13 Litern. Am wenigsten Regen fiel mit 74 Litern an der Station auf der Kläranlage Leverkusen; das dortige langjährige Mittel beträgt 63 Liter. Diese Station lag also dennoch über ihrem durchschnittlichen Monatswert.

Die Brauchwassertalsperren sind weiterhin gut gefüllt. Aktuell liegt die Bever-Talsperre bei einem Füllstand von 97 Prozent und die Wupper-Talsperre bei 95 Prozent. Bei den Trinkwassertalsperren sieht es wie folgt aus: Die Kerspe-Talsperre liegt bei 95 Prozent, die Herbringhauser Talsperre bei 99 Prozent. Die Große Dhünn-Talsperre konnte aufgrund von vorsorglichen Maßnahmen und den Wetterverhältnissen ihren Füllstand seit Monaten ungefähr konstant halten, sie ist zurzeit zu 63 Prozent gefüllt.

Tischlereien leiden unter Lieferengpässen

Pressemitteilung der Tischler-Innung

Holz, Holzwerkstoffe und andere Baumaterialien sind seit mehreren Wochen ein knappes Gut. Bislang deutet nichts darauf hin, dass sich die Lage rasch verbessern wird. Die Materialknappheit entwickelt sich zunehmend auch für die Tischlereien in Remscheid zu einem ernstzunehmenden Problem. „Aufgrund von Lieferengpässen können manche Projekte nur mit enormer Zeitverzögerung fortgeführt oder gar nicht erst begonnen werden“, erklärt Martin Stracke, Obermeist der Tischler-Innung Remscheid . „Zudem machen uns die enormen Preissteigerungen zu schaffen.“

95 Prozent der Tischler in NRW berichten, dass die Einkaufspreise für Holz und andere Rohstoffe seit Beginn des Jahres deutlich gestiegen sind. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Fachverbandes Tischler NRW hervor. „90 Prozent der Betriebe befürchten zudem, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Monaten fortsetzen wird und die Kosten für Rohstoffe weiter anziehen werden“, sagt Martin Stracke. „Um weiterhin wirtschaftlich arbeiten zu können, sind auch viele Betriebe gezwungen, ihre Verkaufspreise entsprechend anzupassen.“ Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage zeigen, dass das Tischlerhandwerk in Nordrhein-Westfalen nach einer kurzen Eintrübung im Frühjahr 2020 insgesamt gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist. „Insbesondere Unternehmen, die hauptsächlich im Laden- und Messebau tätig sind, mussten teils erhebliche Einbußen hinnehmen“, berichtet der Obermeister. „Insgesamt befindet sich die derzeitige Auftrags- und Geschäftslage aber wieder auf einem Vor-Corona-Niveau. Diese drohen durch die derzeitigen Engpässe und die damit verbundene Entwicklung jedoch wieder eingetrübt zu werden.“

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Kräuterspaziergang am kommenden Samstag

Es ist Frühling und die Kräuter blühen, andere stehen in Knospe und wieder andere sind kurz vor Mitte des Jahres schon zur Ernte bereit. Die Natur-Schule Grund bietet deshalb an diesem Samstag einen Kräuterspaziergang an, bei dem die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Kräuter kennen zu lernen und Vieles über ihre Nutzbarkeit zu erfahren. Kräuterfachfrau Sandra Krawetzke wird den ersten Kräuterspaziergang am Samstag, 19. Juni, um 10.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, anbieten. Dort wird sie im Anschluss an ein Kräuterquiz ca. 1,5 Stundendurch das Gartengelände  führen und Kräuter probieren lassen. Dazu gibt es Geschichten und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen. Der Treffpunkt befindet sich vor dem Haus. Da die Gruppe nach der Begrüßung gemeinsam in das Gartengelände gehen wird, wird ein pünktliches Ankommen dringend empfohlen. Wegen der Einschränkungen in Corona-Zeiten muss die Teilnehmenden-Zahl begrenzt werden. Der Teilnahme-Beitrag beträgt 15 Euro pro Person.

Die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung (bitte mitbringen) und i.d.R. ein Mindestabstand von 1,5 m sind grundsätzlich notwendig. Ob ein Corona-Negativtest (nicht älter als 24 Stunden) erforderlich sein wird, prüft die Natur-Schule derzeit noch. Eine verbindliche Anmeldung per Mail (info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de) unter Angabe der Anschrift und einer persönlichen Telefon-Nr. ist zwingend erforderlich. Damit ist auch die Einwilligung zum Datenschutz verbunden, denn die Daten der Veranstaltung müssen zum Zweck der Rückverfolgbarkeit ggf. für das Gesundheitsamt verfügbar gemacht werden. Im Einklang mit dem Hygienekonzept der Natur-Schule findet die Veranstaltung (fast) vollständig im Freien statt; dem Wetter angepasste Kleidung und wetterfestes Schuhwerk wird empfohlen.

 

Telefonsprechstunde zur richtigen Ernährung

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Einmal im Monat bietet die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal ihren Kundinnen und Kunden einen ganz besonderen Service: eine kostenlose Ernährungssprechstunde per Telefon. Allergien? Neurodermitis? Bauchbeschwerden? (Blähungen, Völlegefühl), Unverträglichkeiten? (Gluten, Lactose, Fructose) Stoffwechselstörung? Erschöpfung? Unregelmäßige chaotische Ernährung? Im Rahmen der Arbeits- und Gesundheitsförderung bietet Diplom-Oecotrophologin Göltsch jeden 3. Montag eine kostenlose telefonische Ernährungsberatung für Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal an. Eine individuell auf die persönliche Situation abgestimmte Ernährung steigert Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude!

Unter der Telefonnummer 0151 505 88 691 kann ein Beratungstermin für Montag, 21. Juni, zwischen 12 und 15.15 Uhr direkt mit Angela Göltsch abgestimmt werden. Eine Anmeldung zu der Telefonsprechstunde ist unbedingt erforderlich!

In 2021 wird sich der Bilanzverlust verdoppeln

Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Bilanzgewinn der Stadtwerke Remscheid GmbH lediglich 1.620.226,00 €. Gleichwohl soll die Tochtergesellschaft an die “Mutter“, die Stadt Remscheid, 1.782.000 € ausgeschüttet, wie der Hauptausschuss am vergangenen Donnerstag beschlossen hat.  Das gelingt aber nur, weil der Fehlbetrag von 161.774 € der Gewinnrücklage entnommen wird. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmen die wirtschaftliche Lage auf der ganzen Welt. Die Coronakrise hat die konjunkturelle Schwächephase im Industriesektor im Jahr 2020 noch verschärft und leitete eine tiefe Rezession ein“, heißt es im Lagebericht der Stadtwerke GmbH für 2020. „Die Stimmung in der bergischen Industrie ist allerdings spürbar positiver als noch zu Beginn der Krise.“ Nach wie vor hart getroffen werde der Verkehrssektor: „Sowohl die Lockdown-Phasen als auch die empfohlenen Homeoffice-Zeiten beeinflussen die Erlöse und die Ergebnisse! (…) Insgesamt beförderten die Stadtwerke 3,3 Millionen Fahrgäste weniger als im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse im Konzern sanken gegenüber dem Vorjahr von 156 Millionen Euro um circa sechs Prozent auf rund 146,6Millionen. Bei der umsatzstärksten Tochter EWR gingen die Erlöse - reduziert um Stromsteuer sowie Erdgassteuer – um 7,3 Millionen auf 132,4 Millionen Euro zurück (minus 5,2  Prozent). Wobei die Umsätze im Bereich der Privat- und Geschäftskunden der EWR als Folge der zahlreichen Homeoffice-Regelungen um 6,7 Prozent bzw. 2,4 Millionen Euro zulegten. In der  Gasversorgung durch die EWR (Netz und Vertrieb) sanken Erlöse um 2,3 Millionen Euro oder 6,6  Prozent, in der Wasserversorgung stiegen sie um 4,6 Prozent auf 17,4 Millionen Euro, während die Umsätze der Wärmeversorgung um ca. 3,2 Millionen oder 6,4 Prozent fielen. Im Bereich Gas und Wärme war die Schließung des H2O-Bads aufgrund der Pandemie ergebnisprägend (minus 53,2 Prozent trotz 254.000 € an Fördermitteln.

Auch die der PSR bekamen die Corona-Krise 2020 deutlich zu spüren durch weniger Ein- und Ausfahrten von Kurzparkern. Die Gesellschaft beschließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Jahresergebnis von ca. 30.000 Euro (2019 plus 117.000 Euro). Mit rund 455.000 Parkvorgängen verzeichnete die Gesellschaft gegenüber 2019 einen Rückgang von ca. 122.000 Parkvorgängen (minus 21,1 Prozent). Bei den Dauerparkern verzeichnete sie dagegen mit ihrem Ergebnis von 407.000 Euro einen Erlöszuwachs von 5,6  Prozent.

Größte Einzelposten beim Materialaufwand sind wie im Vorjahr mit etwa 1,6 Millionen Euro (2019  1,9 Mio.) die Treibstoffkosten zum Betrieb der Busflotte. Die Personalkosten für die Fahrer/innen und Mitarbeitenden in der Werkstatt, der größte Faktor in der Ergebnisrechnung, sank 2020 leicht auf 13,3 Millionen Euro. Zum Bilanzstichtag 31.12.2020 beschäftigte die Gesellschaft 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit vier mehr als im Vorjahr. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 103,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von circa 65,3 Prozent. Für 2021 erwarten die Stadtwerke Remscheid aufgrund der pandemiebedingten Entwicklung und den daraus entstehenden Verkehrs- und Bäderverlusten - deckungsgleich mit dem Konzernbilanzverlust- einen Bilanzverlust von drei Millionen Euro.

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Erkenntnisse über den Verlauf der Pandemie

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Fallzahlen und Wocheninzidenz sinken: Seit Beginn der Pandemie haben sich 6251 Remscheiderinnen und Remscheider mit dem Virus infiziert (Stand: 10. 6.2021). Mitte April erreichte Remscheid einen traurigen Höhepunkt im Verlauf der dritten Welle der Corona-Pandemie. Seither sind die Infektionszahlen, aber auch die Wocheninzidenz kontinuierlich gesunken. Im vergangenen Monat infizierten sich noch insgesamt 531 Personen mit einer der Varianten des SARS-Cov-2-Virus. Dies entspricht 8,55 Prozent aller Infektionen, die bislang in Remscheid erfasst wurden. Seit dem 5. Juni liegt die Inzidenz im Stadtgebiet nun wieder unter 30; insgesamt sieht die Bilanz also positiv aus. Ob die Inzidenz auf diesem Niveau stagniert oder noch weiter sinkt, hängt von den kommenden Wochen ab. Die Daten des letzten Monats erlauben aber bereits jetzt, erste Rückschlüsse auf die Verbreitung des Virus im Stadtgebiet und gegenwärtige Risikogruppen zu ziehen.

Virus breitet sich vor allem bei hoher Bevölkerungsdichte aus: Eine gute Nachricht vorab. Die Auswertung aller registrierten Infektionen im Stadtgebiet hat ergeben, dass es in Remscheid keine Hotspots in Form besonders betroffener Quartiere gibt. Zwar gab es Unterschiede zwischen den Quartieren, doch lagen die meisten äußerst eng beisammen. Dies wurde durch einen Vergleich der relativen Bevölkerungsanteile aller Infizierten an den jeweiligen Quartiersgesamtbevölkerungen zum städtischen Gesamtdurchschnitt deutlich. Es zeigte sich jedoch, dass die Bevölkerungsdichte einen gewissen Einfluss auf die Ausbreitung des Virus hatte. So waren Hofschaften und weniger dichtbesiedelte Quartiere in der Regel weniger stark von der Pandemie betroffen als dichtbesiedelte Quartiere und Wohnkomplexe. Dieses Phänomen konnte auch im Mai abermals beobachtet werden. Die Erkenntnisse unterstützen somit die Pläne der Stadtverwaltung, die betriebsärztliche Impfung in Firmen auf den Weg zu bringen, um gerade jene Menschen zu erreichen, die vornehmlich in diesen Stadtbezirken leben.

Infizierte in Remscheid werden jünger: Die Analyse des vergangenen Monats offenbarte auch eine Verschiebung im Alter der Infizierten. So nahm der Anteil älterer Menschen an den Neuinfektionen im Mai deutlich ab. Ähnliches galt in geringerem Maße auch für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Faktoren, welche diese Entwicklung zu begünstigen scheinen, sind zum einen die voranschreitende Impfkampagne unter älteren Mitbürgern und zum anderen die Pool-Testungen und Selbsttestungen in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Beide Maßnahmen hatten zur Folge, das besonders der relative Anteil junger Erwachsener an den Neuinfektionen im Mai zunahm. Dies zeigt sich auch im Vergleich der Verteilung der Alterskohorten an den Gesamtinfektionen in unserer Stadt zu der Verteilung der Alterskohorten bei den Neuinfektionen im Monat Mai. So sind 34 Prozent aller Infektionen im Gesamtüberblick auf die Jahrgänge 1981-2010 zurückzuführen, im Mai machten diese aber bereits einen Anteil von 49 Prozent an den Neuinfektionen aus. Besonders betroffen sind dabei die Jahrgänge 1984-2004. Spitzenreiter in dieser Alterskohorte stellt der Jahrgang 1990 dar. Daher gilt es trotz der Freude über sinkende Inzidenzen, besonders für junge Erwachsene, im Hinblick auf die Sommermonate mit vermehrten Kontakten, aber auch einer potentiellen Verbreitung der Delta-Variante in Deutschland, vorsichtig zu bleiben.

Eichenprozessionsspinner entdeckt und beseitigt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aktuell wurden die ersten Bäume entdeckt, die von Eichenprozessionsspinnern befallen sind – eine Eiche auf dem Mittelstreifen der Elberfelder Straße in Höhe des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und eine Eiche auf dem Spielplatz Bökerhöhe. Die Gespinste werden in den nächsten Tagen von einer Fachfirma entfernt. Der Standort auf dem Spielplatz wurde mit einem Hinweisschild gekennzeichnet und abgesperrt.

Seit Mitte 2019 hat der Eichenprozessionsspinner Remscheid als eine der letzten Städte in Nordrhein-Westfalen erreicht. Erste Raupen wurden damals auf dem Stadtparkgelände ausgemacht, weitere Fundorte waren das Stadion Reinshagen und der Waldfriedhof Reinshagen. Jetzt hat die neue Raupen-Saison begonnen. Stadt und TBR sind gut gerüstet im Kampf gegen den Schädling. In den kommenden Wochen ist mit weiteren Funden zu rechnen.

Der Eichenprozessionsspinner gehört zu den Phänomenen, mit denen wir bei aller Vorsicht und guter Information in der anstehenden Sommerzeit leben müssen. Aus diesem Grund informiert die Stadt Remscheid künftig auf ihrer Homepage über alle Fundorte – angereichert mit Hinweisen zur aktuellen Schädlingsbekämpfung, allgemeinen Informationen über diese Raupen, Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen. Eine Presseinformation erfolgt nur in besonderen Fällen.

Ist der grüne Daumen an der Kasse verkümmert?

Hier könnte eine Gießkanne mit Wasser erste Hilfe leisten. Foto: Lothar Kaiser

Bei diesen "traurigen" Topfpflanzen im Verkaufsregal am Eingang zu einem Discounter auf dem Hohenhagen könnte eine Gießkanne mit Wasser erste Hilfe leisten. Ein Bild, das den Gartenfreunden unter den Käuferinnen und Käufern an dieser Stelle gewiss schon des Öfteren aufgefallen ist. Dem Personal fehlt für die oft dringend notwendige Wässerung der Pflanzen entweder die Zeit oder beim vielen Eintippen an der Kasse ist der „grüne Daumen“ verkümmert. Ergebnis: So manche Pflanze hat lediglich aus Mitleid den Besitzer gewechselt. Und zu Hause, beim Anblick von üppigem Grün im kleinen Garten, stellt sich dann die Frage: „Wohin bloß damit?“