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Obstbäume richtig zu schneiden ist lernbar

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen mehrteiligen Obstbaum-Schnittkurs an Denn für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus. Das Praxisseminar der Natur-Schule Grund bietet die hierfür nötigen Informationen und Hilfestellungen. Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Das Seminar startet mit einem Theorie-Teil am Freitag, 8. März, um 19.30 Uhr. Am Samstag, 9. März, geht es ab 14 Uhr um die Praxis der Jungbaumpflege, und am Samstag, 16. März, schließlich folgt, ebenfalls ab 14 Uhr, die Praxis des Altbaumschnitts. Ort der Theorie-Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die beiden Praxis-Termine finden auf der Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Str. 7. Statt. Als Ganzes gebucht kostet die Teilnahme an allen drei Kursen 35 Euro. Es ist aber auch möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Dann beträgt der Einzelpreis für Praxisteile jeweils 14 Euro bzw. für den Theorieteil zwölf Euro. Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Ladestation für E-Autos am Haus der Kirche in Lennep

Besucher und Mitarbeiter im Haus der Kirche, Geschwister-Scholl-Straße 1a, in Lennep, die mit einem Elektroauto  unterwegs sind, können die Batterie ihres Fahrzeugs ab sofort während ihres Aufenthaltes im Kirchenkreis-Gebäude aufladen. Gleich neben dem Treppenaufgang wurde die 11 kW-Box für Elektroautos angebracht und dafür ein Pkw-Stellplatz reserviert. Die Wandladestation, die die EWR GmbH zur Verfügung gestellt hatte, ist mit Schlüsselschalter bedienbar und verfügt über einen geeichten digitalen Energiezähler.

„Wir verstehen die Installation dieser Ladestation als ganz konkreten Beitrag unseres Kirchenkreises zu unserer  Verantwortung für die Schöpfung Gottes. Wenn bis 2020 eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren sollen, dann muss die vernetzte E-Mobilität noch weit mehr Fahrt aufnehmen. Jede weitere Ladestation trägt dazu bei“, begründete Superintendent Hartmut Demski (links im Bild) gestern Mittag die Neuerung. Rechts Marc Droste, Fachbereichsleiter des Kirchen kreise Lennep für Bau- und Liegenschaften.

Ergiebige Niederschläge hielten im Januar an

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der Trockenheitstrend aus 2018 hat sich in den vergangenen zwei Monaten nicht fortgesetzt. Stattdessen war auch der Januar wie schon der Dezember ein sehr nasser Monat. Die Auswertungen des Wupperverbandes zeigen, dass die Werte an den Messstationen deutlich über dem Monatsmittel liegen. So fielen an der Bever-Talsperre in Hückeswagen 209 Liter pro Quadratmeter, üblich sind dort 137 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen Lindscheid wurden 175 Liter gemessen, im Schnitt sind es 107 Liter. In der Kläranlage Solingen Burg lag der Wert bei 213 Liter, im Mittel sind es 133 Liter. In der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen fielen 188 Liter, durchschnittlich kommt diese Messstelle im Januar auf 105 Liter Regen.

Am meisten Niederschlag fiel am Zulauf zur Vorsperre Große Dhünn-Talsperre, dort wurden ganze 247 Liter gemessen. Selbst an der sonst trockensten Station in der Kläranlage Leverkusen fielen 100 Liter, üblich sind dort 68 Liter. Wenig Tage ohne Regen Es regnete an vielen Tagen lediglich sechs bis acht Tage waren niederschlagsfrei: Zwischen dem 18. und dem 21. Januar gab es in vielerorts regenfreie Tage Der niederschlagreichste Tag war der 13. Januar mit ca. 29 Liter. Auf Platz zwei liegt der 27. Januar, damals fielen zwischen 18 bis 27 Liter.

Ab April Entdeckungstouren an Dhünn und Bever

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Wie sieht ein Talsperren-Staudamm von innen aus? Wie kann aus der Kraft des Wassers Strom erzeugt werden? Was sagen uns kleine Tiere im Fluss über die Wasserqualität? Diesen und vielen weiteren Fragen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 5 bei kostenlosen Kursen an der Großen Dhünn-Talsperre und an der Bever-Talsperre auf den Grund gehen. Die Kurse des NaturGuts Ophoven und des Wupperverbandes starten ab April in die neue Saison. Die Anmeldung ist ab sofort möglich beim NaturGut Ophoven unter der Rufnummer 02171-73499-44 oder per Mail an britta.demmer@naturgut-ophoven.de">britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Die Kurse sind eine Entdeckungsreise in die Welt des Wassers. Sie beginnen jeweils mit einer Einführung und der Besichtigung der Talsperre. Besonders spannend ist der „Blick in die Unterwelt“, in den Kontrollgang im Talsperrendamm der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre. Während an der Bever-Talsperre im Anschluss an die Besichtigung das Thema Wasserkraft in der Praxis ausprobiert wird, widmet sich der praktische Teil der Kurse an der Trinkwassertalsperre Große Dhünn dem Thema Gewässeruntersuchungen an der Dhünn. Wasser ist unsere Lebensgrundlage. Diese Ressource zu schützen, ist eine wichtige Aufgabe. Dies auf spielerische Weise und mit praktischen Experimenten jungen Menschen näher zu bringen, ist die Zielsetzung der insgesamt 60 Kurse, die das NaturGut Ophoven und der Wupperverband anbieten. Informationen zu diesem Umweltbildungsangebot gibt es auch unter www.wupperverband.de / Termine, Führungen und unter www.naturgut-ophoven.de.

Naturschule: Ein Jahr für mich und die Umwelt

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a.  die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv. Und mindestens eineR von zweien sollte ausreichend mit Computern umgehen können, um die Homepage der Natur-Schule zu pflegen.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2019/2020 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2020 dauern wird.

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.

Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

Kräuter helfen bei Grippe und Erkältung

In die Monate Februar und März fallen die meisten Grippe- und Erkältungserkrankungen. Viele Antibiotika-Präparate haben heutzutage ihre Wirksamkeit verloren. Doch hier hilft ein Kräuter-Seminar in der Natur-Schule Grund: Frische oder auch getrocknete Kräuter können nämlich auf vielfache Weise helfen. Besonders vorteilhaft ist, wenn wir im Vorjahr Vorräte anlegen konnten. Großartige Helfer gibt es auch unter den ätherischen Ölen. Diese lernen die Teilnehmenden des Workshops mit Kräuterfachfrau Christel Heuer kennen. Im praktischen Teil des Workshops mischen die Teilnehmenden ein Nasen-Öl für die „gestresste“ Schnupfennase und einen Bronchialbalsam zum Einreiben.

Der Workshop findet statt am Montag, 18. Februar, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, und kostet zwölf Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von vier bis sechs Euro. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 14. Februar, unbedingt erforderlich unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Engagierte Katzenfreunde überzeugten den BUKO

So viele Besucherinnen und Besucher (allesamt Katzenfreunde) wie in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung hatte ich bis dahin im kleinen Sitzungsaal des Rathaus in den vergangenen 13 Jahren noch nie erlebt. Es mussten sogar Lehnstühle aus dem Ratssaal herangeschleppt werden, damit alle Platz fanden. Zu einer Lehrstunde der Demokratie wurde die Sitzung aber erst durch den einstimmigen Beschluss des Ausschusses, die Verwaltung mit dem Entwurf einer Katzenschutzverordnung zu beauftragen, wie sie im Nordrhein -Westfalen erst in 38 Kommunen besteht, darunter im Oberbergischen Kreis. Die eindrucksvolle Schilderung des Elends ungezählter wilder oder verwilderter, unkastrierter Katzen in Remscheid durch die drei Sprecherinnen der Initiative „Straßenkatzen Remscheid“ (Dela Kirchner und  Susanne Henke sowie Tierheimleiterin Andrea Reitzig) hatte die Kommunalpolitiker davon überzeugt, dass hier dringender Handlungsbedarf bestehe. Die Bürgerinnen und Bürger bedankten sich für diese (von der SPD initiierte) Entscheidung mit Beifall.

Rückblende auf die wie üblich publikumsarme Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUFO) am 13. Januar 2016. In deren Vorfeld hatte die CDU-Landtagsfraktion die „Verordnung zum Schutz freilebender Katzen in bestimmten Gebieten nach § 13b TierSchG“ von Landesumweltminister Johannes Remmel (Bündnis90/Die Grünen) als „schlechten Aprilscherz“ bezeichnet. Mit der Verordnung sollte „der unkontrolliert freie Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen in NRW beschränkt oder verboten werden“. Der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid war das eine eigene Anfrage für den BUFO wert gewesen. Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann antwortete darauf in der Sitzung mündlich und in aller Kürze: Mit den Einzelheiten der Verordnung müsse sich die Remscheider Stadtverwaltung nicht befassen, weil es keinerlei Anzeichen gebe für eine Überpopulation freilaufender Katzen. Eine Bürgerin, die in einer Sitzungsunterbrechung zu Wort kam, war da zwar anderer Meinung („Ich kenne mehrere Leute, die wilde Katzen regelmäßig füttern!“). Der Ausschuss schloss sich jedoch der Meinung von Beckmann an und sah keinen Grund für den Rat der Stadt, eine eigene „Katzen-Verordnung“ zu erlassen. (Sigrun Reuter kommentierte das am 14. Januar 2016 im Waterbölles so: „Es gibt meines Wissens nach wesentlich mehr heimatlose Katzen und deren Nachwuchs als herrenlose Hunde.“

Der Satz hätte auch von Susanne Henke stammen können. Sie ist seit elf Jahren im Tierheim an der Schwelmer Straße ehrenamtlich aktiv und kümmert sich seit fünf Jahren speziell um verwilderte Katzen in den Stadtvierteln. 64 zählte sie allein auf dem Steinberg, aber auch der Honsberg beherberge eine „große Katzenkolonie“, berichtete sie gestern(das war 2018 auch der GEWAG aufgefallen).Verwilderte Katzen zwecks Kastration einzufangen, sei aber gar nicht so einfach. Zumal bei Protest von Anwohnern, die sie füttern und erklären: „Die gehören alle mir, und Fortpflanzung ist Natur!“

Natur??! Schon mit drei, vier Monaten wird eine junge Katze empfängnisbereit. Das bedeutet zwei bis drei Mal im einem Jahr die Geburt von vier bis sechs Jungtieren (Kitten), wie Andrea Reitzig erläuterte. Macht rein rechnerisch in sieben Jahren 370.000 Kitten, die eine einzige Katze in die Welt setzen kann. Wie gesagt: Statistik! Aber die 245 Fundkatzen, die 2017 und 2018 im Lenneper Tierheim abgegeben wurden, reichten, um die Einrichtung an ihre Kapazitätsgrenzen zu bringen. Sie alle tierärztlich zu versorgen, ist auch ein finanzielles Problem. 60 Jungkatzen seien in den vergangenen zwei Jahren im Tierheim trotz intensiver Pflege an Katzenschnupfen, -seuche oder -aids gestorben, so Susanne Henke. Viele Katzen seien schon krank, d.h. ohne gesundes Immunsystem in der „Natur“ geboren worden. Deshalb komme es darauf an, möglichst viele freilaufende Katzen zu kastrieren. Und, wie Wolfgang Rau (Linke) betonte, extensives Füttern im Freien zu verbieten.

Eine Katzenschutzverordnung könne allerdings wohl nur eine Appellfunktion übernehmen, gab Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke zu bedenken. Denn: „Kontrollen können unsere Behörden nicht leisten!“ Gleichwohl unterstützte sie die Anregung von Susanne Fliedner (Grüne), eventuell über das Bergische Veterinäramt auch den Nachbarstädten Solingen und Wuppertal eine Katzenschutzverordnung zu empfehlen. Dass das Veterinäramt 2016 keine Zahlen zu Katzenkolonien in Remscheid habe nennen können, ärgere ihn, bekannte Mathias Heidtmann (CDU). Dazu Reul-Nocke: „Woher hätte das Amt diese Zahlen haben können?! Es fährt ja niemand zur Katzenzählung raus!“

Deshalb wäre es gut, wenn die Remscheider Katzenfreunde  enngeren Kontakt zu Ordnungs- und Veterinäramt bekämen, meinte Susanne Henke. Und von Seiten der Verwaltung wiedersprach niemand. Und gestern Abend sah es so aus, als bekämen die Remscheider Katzenfreunde eines Tages mit der neuen Verordnung die rechtliche Handhabe, um in der „Natur“ eingefangene, fortpflanzungsfähige Katzen ohne Zuhause (ohne Chip im Katzenohr) zwecks Kastration zum Tierarzt bringen zu können.

Zum großen Wort der "Lehrstunde der Demokratie" (im kleinen Remscheid) bin ich noch eine Erklärung schuldig: Vergleichen Sie die beiden Ausschusssitzungen vom 13. Januar 2016 und von gestern miteinander, und Sie erkennen auf Anhieb, was eine rege Bürgerbeteiligung bewirken kann! Eine Beteiligung von Bürgern, die ihr Anliegen nachdrücklich und engagiert vortragen können. Das wünsche ich mir auch für andere Ausschüsse. 

Platanen auf der Alleestraße werden gestutzt

Markus Wolf erklärt den Rückschnitt der 70 Platanen in der Fußgängerzone der Alleestraße.

Seit Montag werden die 70 Platanen in der Fußgängerzone der Alleestraße gestutzt. Das muss alle zwei bis drei Jahre geschehen. Dadurch wird die Kronenentwicklung dem Standort angepasst, d. h. es wird verhindert, dass die Bäume wegen des starken Wachstums bis zu den Hausfassaden reichen. „Denn nicht nur Sichtbehinderungen und starke Schattenbildung wären die Folge“, so die Stadt Remscheid. „Auch sicherheitstechnische Maßnahmen wie das Anleitern durch die Feuerwehr würden erheblich erschwert oder sogar zum Teil unmöglich gemacht.“

Je nach Wetterlage wird der Baumschnitt voraussichtlich bis Ende Februar dauern. Dabei kann es zeitweise zu kleineren Behinderungen für die Passanten kommen. Um Lärmbelästigungen zu verringern und den Flug von Holzspänen in die Geschäfte und auf ausgestellte Waren zu vermeiden, kommt vor Ort kein Häcksler zum Einsatz und nur in Ausnahmefällen eine Motorsäge. Der Waterbölles sprach darüber mit Markus Wolf von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR).

Land gefährdet weitere Zertifizierung der Stadt

Zur Ratssitzung am 7. Februar hat die Fraktion der Grünen eine Resolution zur Abstimmuing gestellt, die sich gegen den Ausstieg des Landes NRW aus der EEA-Förderung (European Energy Award®) ausspricht und das Land NRW zu deren Fortführung auffordert. Der European Energy Award® (EEA) sei ein (bislang) vom Land gefördertes  Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, dass die Kommunen in die Lage versetze ihre energie- und klimapolitischen Maßnahmen zu strukturieren, zu priorisieren und einem Controlling zu unterziehen. Damit könnten Potentiale erkannt und weitere Fördermittel strategisch und nachhaltig besser eingesetzt werden.

Nach erstmaliger Teilnahme der Stadt Remscheid in den Jahren 2002 bis 2008 hatte der Rat der Stadt im Juni 2015 der Wiedereinstieg in den EEA beschlossen. Seitdem beteiligt sich die Stadt Remscheid mit großem Erfolg und ist im vergangenen Jahr mit dem European Energy Award für hervorragenden Klimaschutz ausgezeichnet worden.

„Mit dem Jahreswechsel hat das Land NRW die Förderung für den EEA eingestellt. Eine Folgefinanzierung durch andere Fördertöpfe, z.B. der Kommunalrichtlinie des Bundes, ist nicht möglich“, so die Grünen in ihrer Antragsbegründung. „Dies hat für die Stadt Remscheid zur Folge, dass nach Ablauf der Zuwendung (30.9.2019) die Weiterführung des EEA finanziell nicht mehr abgesichert ist. Bisher lag der städtische Eigenanteil bei 20 Prozent. Eine alleinige Finanzierung durch die Kommune halten wir in Anbetracht der Remscheider Haushaltssituation für nicht realistisch.“

Die Remscheider Grünen gehen davon aus, dass es zu einer beträchtlichen Senkung der Teilnehmerzahlen kommen werde. Dies sei „nicht gut für NRW, unsere Städte und den dortigen Klimaschutz. Die Wetterereignisse des letzten Sommers sollten gezeigt haben, dass der Klimawandel uns alle betrifft. Ein baldiges und gemeinsames Handeln aller beteiligten Akteure ist daher notwendiger denn je.“