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Zur Diskussion gestellt: Spaziergänge in Stakelhusen (3)

Eingangshalle Sona. Der Mann aus dem Vertrieb stellt uns vor: Das sind Bekannt von mir. Ja, wir suchen das Stadtviertel Stachelhausen. Auweia; ich komme aus Wuppertal. (…) Also, ich kenne wenige, die Stachelhausen wirklich benennen können. Bei Vieringhausen oder Honsberg ist es einfacher. Meinen Sie denn, dass das Viertel wirklich existiert? Also, es ist ne Bushaltestelle und ne Straße, die so heißt, weil Stachelhausen auf Remscheider Platt Stakelhusen ausgesprochen wird. Sprechen Sie Remscheider Platt? Ich versteh es noch einigermaßen, aber mein Vater spricht es noch. Ich kann noch „Krüenselstrüekelschen“ sagen. Das ist ein Stachelbeerstrauch. Kommt Stachelhauser Straße von Stachelbeeren? Keine Ahnung, es gibt vom Bergischen Geschichtsverein den „Bergischen Sprachschatz“, da stehen so Sachen drin. Ist aber schwierig zu kriegen. Haben Sie zufällig vom Städtebauprozess gehört? Ich weiß, dass hier vor Jahren mal so Bürgerbeteiligungssachen liefen, wie nennt sich das noch, wo dann ein paar Bürger sich hinsetzen, ja... Ideenwerkstatt. Mitgemacht? Ne, ich hab nur darauf aufgepasst, dass die Leute nicht ins Werk laufen. Das wurde hier gemacht, sogar in den Räumlichkeiten, da war Thyssen Krupp froh, dass sie mal das leere Gebäude kurzzeitig vermietet hatten.

Da ging es damals um den Stadtumbau Süd und da war Stachelhausen am Rande mit dabei. Aber was daraus geworden ist, weiß ich nicht. Stachelhausen nimmt man nie so als Stadtteil wahr. Der ist so dazwischen. Wenn ich mir den so vorstelle, dann ist er so zwischen Alexanderstraße und die Freiheitstraße gequetscht. Alexanderstraße, ist das schon Honsberg? Für mich ist die Grenze zu Honsberg die Bahnlinie, nicht die Trasse, die aktive Bahnlinie, das wäre für mich die Trennung. Das ist vor 150 Jahren technisch dahin gebaut worden. Da ist auch tatsächlich die Bebauung getrennt. Ich würde das als Trennlinie nehmen. Gibt es denn hier wirklich einen Tag der Offenen Tür? Es gibt teilweise sehr alte Maschinen hier, die arbeiten noch. Ist eigentlich eine Perle von Remscheid. Ist ja auch außerhalb von Remscheid gelegen. Die haben das hier gebaut, weil hier Platz war und weil hier die neue Bahnlinie langlief. Der Stadtkern war ja oben. Wir hatten früher auch Schlüssel von der anderen Werkseite. Und da stand drauf: Eingang Stachelhausen. Das heißt also, ein Teil des Werkes gehörte zu Stachelhausen. Und die Straße markierte eine Grenze und lief hier durch.

(aus „Spurensicherung in Stakelhusen“, herausgegeben vom Caritasverband Remscheid e.V. im August 2019, 94 Seiten, Auflage: 500. Redaktion: Roland Brus, Ursula Lauterjung und Martina Richard. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Caritas.)

Bis zu 1.100 Euro für neues Stecker-Solargerät

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Remscheid können seit dem 23. Mai einen Förderantrag für Stecker-Solargeräte und Photovoltaikanlagen stellen. Damit möchte die Stadt den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und noch ungenutzte Potenziale aktivieren. Für die Förderung stehen im aktuellen Jahr 70.000 Euro zur Verfügung. Für die Installation von Photovoltaikanlagen wird dabei eine Energieberatung vorausgesetzt, die unter anderem von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen angeboten wird. Termine hierfür werden von der Stadt Remscheid nach Antragstellung vergeben. Für den Anschluss von Stecker-Solaranlagen muss ein Fachunternehmen herangezogen werden. Eine Liste mit Fachunternehmen befindet sich im Portal ALTBAUNEU der Stadt Remscheid (www.alt-bau-neu.de/remscheid) und kann dort eingesehen werden. Die Förderung für die Antragstellerinnen und Antragsteller liegt bei bis zu 1.100 Euro, die Förderhöhe richtet sich dabei nach der installierten Nennleistung. Die Nennleistung des Gerätes bzw. der Anlage muss mindestens 0,5 kW betragen und die Installation muss bis Jahresende auf dem Gebiet der Stadt Remscheid erfolgen. Diese und weitere Informationen sowie die Richtlinie und den Antrag finden Interessente auf den städtischen Seiten unter https://www.remscheid.de/umwelt-mobilitaet/klimaschutz/energieeffizienz-klimaschutz-im-alltag/Foerderprogramm-Steckersolar-Photovoltaik.php. Auf Wunsch schickt ihnen die Stadt Remscheid die Unterlagen auch postalisch zu. Für diejenigen, die noch unsicher sind, ob ihr Dach überhaupt für eine Photovoltaikanlage geeignet ist, verweist die Stadt auf das Solardachkataster der Stadt Remscheid unter www.solare-stadt.de/remscheid. Hier können auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchgeführt werden.

 

Aus tristem Hinterhof wurde ein kleines Schmuckstück

Als vor einigen Jahren der Bebauungsplan „Neue Mitte Lüttringhausen“ im Bereich zwischen Rathaus Lüttringhausen und Kreuzung Eisernstein nicht realisiert werden konnte, ergriff der Heimatbund Lüttringhausen die Initiative. Daran erinnerte am Samstag bei der Einweihung der  neuen Grün- und Platzanlage neben dem Lüttringhauser Rathaus Peter Maar, der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Lüttringhausen. Weitere Redner waren Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser. Viele örtliche Vereine beteiligten sich am Programm der mehrstündigen Einweihungsfeier – ein echtes Bürgerfest!

Zur Diskussion gestellt: Spaziergänge in Stakelhusen (2)

„Eine Schneiderei. Im Laden eine aus Afrika stammende Kundin. Die Schneiderin kommt aus Süditalien, sie lebt schon länger hier. Sehenswürdigkeiten? Ne. Remscheid hat nix. Wieso? Ne, Remscheid ist tot. Weil das Wetter so schlecht ist? Ne, auch sonst. Die ganze Einkaufsstraße ist tot. Nix Lebendiges. Und keine Arbeit. Das macht was mit den Menschen, macht alles so ernst, so traurig. Was sollte hier denn geschehen? Keine Ahnung! Hier kommen sicher viele Leute und erzählen von ihren Problemen. Sie sind bestimmt eine gute Psychologin! Was denken Sie, was die Menschen hier vielleicht brauchen? Keine Ahnung. Sie lächelt. Schneiderei braucht man immer...

Und dann kommt Mariella: Sie ist oben in der Praxis Arzthelferin. Sie kommt immer runter zum Rauchen. Auch sie ist Italienerin, hier geboren, vielleicht Ende Dreißig. Stachelhausen? Sie weiß, wo Stachelhausen ist. Gleich da vorne beginnt die Stachelhauser Straße. Wir fragen weiter: Was braucht man denn hier in Remscheid? Mariella: Früher, als wir kamen, da durfte man nicht ein Restaurant neben dem anderen machen, da musste immer Abstand dazwischen sein, heute ist kein Abstand mehr dazwischen. Wie meinst du das? Ja, auch in den Häusern müsste mehr durchmischt werden. Deutsche, Brasilianer, Italiener, aber hier ist alles gleich. Alles Döner hier.“

(aus „Spurensicherung in Stakelhusen“, herausgegeben vom Caritasverband Remscheid e.V. im August 2019, 94 Seiten, Auflage: 500. Redaktion: Roland Brus, Ursula Lauterjung und Martina Richard. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Caritas.)

Der neue Park in zwei Minuten Video

Bürgerfest zur Einweihung der neuen Grün- und Platzanlage“, titelte der Waterbölles am Dienstag, 17. Mai. Am morgigen Samstag in der Zeit von 15 bis 22 Uhr wird die Neugestaltung des Rathaushofes und des Rathausgartens mit einem vom Heimatbund Lüttringhausen organisierten großen Bürgerfest eröffnet. Es wird ergänzt um den „Tag der offenen Tür“ der Nebenstelle Lüttringhausen der Städt. Musik- und Kunstschule, die im Untergeschoss des Rathauses untergebracht ist. Der Heimatbund Lüttringhausen und die Nebenstelle Lüttringhausen der Städt. Musik- und Kunstschule laden herzlich ein: „Endlich ist wieder was los im Dorp!“ Für alle, die morgen aus irgendeinem Grunde nicht mitfeiern können, hat der Waterbölles heute den neuen Park schon mal in zwei Minuten Video „eingefangen“.

Zur Diskussion gestellt: Spaziergänge in Stakelhusen (1)

Ein Mann, Anfang 50, stoppt sein Auto auf der Stachelhauser Straße. Er möchte wissen, was ich fotografiere. Sehenswürdigkeiten? Hier ist es schon lange abgefahren, da ist nix mehr. Vielleicht mal eine Kneipe, wenn die überhaupt offen ist. Die meisten Leute leben von Hartz 4. Ehemalige Thyssenarbeiter. Damals war das anders, die haben gearbeitet, haben Geld gehabt, und dann lief das natürlich alles. Ich hab viel erlebt, wir haben ein Clubheim gehabt, da auf der Straße. Runter nach Honsberg, da geht die Straße runter bis zum Sportplatz. Das sind so Gebiete, da ist wirklich der Zug abgefahren, die Integration kann nicht stattfinden. Honsberg, Rosenhügel, Kremenholl. Damals, da waren die Politiker da. Und da haben wir ein Gespräch gehabt. Sie sagten so: Integration - die Kinder, die hier geboren sind, die können kein Deutsch. Ich sage: Natürlich ist das bitter, wenn Kinder nicht Deutsch können, die hier geboren sind. Wenn ein Kind hier geboren ist, dann ist das sein Land. Ist von Natur so. Das Problem: Das wollt ihr gar nicht.

Es kann nicht sein, wenn die Kinder nach der vierten Klasse zur Realschule oder zum Gymnasium gehen müssen, dann sammelt man den Rest in Albert Einstein (Anm.: Gesamtschule in Stachelhausen). Da sind in einer Klasse 25 Kinder, davon 20 türkische Kinder. Und dann noch ein Italiener und eine Deutsche. Welche Sprache gibt es da überhaupt? Mit welchem Recht sammelt ihr alles da? So kann die Integration nicht wachsen. Das haben sie mit Sicherheit mit Absicht gemacht. Und dann reden sie noch jetzt, dass die Kinder kein Deutsch können.

Das heißt - absichtlich, damit die Integration nicht erfolgt? Ja! Ich kann das nicht anders beurteilen. Ich hab ja früher auch da gewohnt. Bin extra ausgezogen, so Richtung Morsbach, damit die Kinder da in den Kindergarten und in die Schule kommen. Mit deutschsprachigen Kindern. Damit sie sich mehr integrieren können. So sind sie auch gut weiter gekommen.

Wann sind Sie hierher gezogen? Ich bin nach Remscheid gezogen 1985. Sechs Jahre habe ich in Saarbrücken gewohnt. Ursprünglich komme ich aus der Türkei, aus Nord-Ost. Zwischen Schwarzem Meer und Ost-Anatolien. Kurdisch-alevitisch bin ich. Ist ein Unterschied. Sie sind offener, nicht so religiös. Und weil ihr verfolgt seid, politisch sehr engagiert? Ja, das Volk ermordet, viel Elend. Heute ist es nicht anders. Mittelalterführung, so wollen die Amerikaner und die Europäer die Türkei. Und Afghanistan, was haben die da gemacht! So lange das nicht gestoppt wird, passiert immer Ähnliches. Was denken Sie, was müsste hier noch passieren? Was würden Sie sich wünschen? Für Remscheid, für Stachelhausen? Das ist 'ne gute Frage. Erstmal genügend Lehrstellen. Da hat man früher Thyssen und Mannesmann gehabt. Die Handwerker sterben aus. Remscheid ist eine Hand­werkerstadt. So viel Kenntnis, das stirbt alles aus. Mangelnde Arbeit, mangelnde Bezahlung, auch das Soziale. Und dann hat man natürlich die Lebensqualität hier nicht.

Im Zentrum zum Beispiel: Es hat lange gedauert, bis nochmal ein Kino kommt. Fünf oder sechs Jahre. Immer Klagen. Dann hieß es dies, dann das. Dann sollen sie doch sagen, dass sie das Kino nicht haben wollen. In der Einkaufszone, das kleine Kino, meinen Sie das? Ja, in der Mitte. Rex. Wenn man von der Alleestraße runter geht, auf der linken Seite. Und auf dem Markt war auch eines gewesen. Sind alle zu. Die haben jetzt ein Kino, Cinestar. Es ist nicht schlecht. Kino ist erstmal gut. Dann müssen die Leute nicht nach Wuppertal oder nach da und da fahren. Und in der Umgebung kann man was entwickeln, für die Jugend, was die so haben wollen, heutzutage. Überall nur ShishaBar. Und da wird die Polizei sehr aktiv. Mein Sohn geht da ab und zu hin, da mach ich mir Gedanken. Das bildet nur Kriminalität. Ich sammle Sehenswürdigkeiten. Von Stachelhausen, von Remscheid ... Was ist hier besonders? Was muss ich sehen? Stachelhausen hoch, ist ne Moschee. Auf der anderen Seite die ehemaligen Thyssenhäuser, so wie Ziegelsteine. Werden teilweise für Wohnwagen vermietet. Aha, Wohnwagenvermietung? Der vermietet den Platz, da ist ein großer Aufzug, da kommst du auf die Etage, da hast du deinen Platz, da hast du Strom. Und weiter auf der Stachelhauser Straße, da war lange Zeit ne Kneipe. Und ne Spielhalle. Ist zu. Besonderes gibt‘s nicht mehr in Stachelhausen, was man sehen kann. Das zieht sich bis oben in die Stadt.

Was haben Sie denn gelernt? Wo haben Sie vorher gearbeitet? Maschinen bedient im Betrieb, Sagemaschinen. Messen, auf Tausendstel! Ich weiß alles, und wenn ich jetzt in Metallbau reingehe, dann kann ich das. Dann weiß ich, welche Metalle ich nehme. Also, ich hab schon mal was gelernt, aber den Beruf nicht abgeschlossen. Weil früher im Saarland, da hab ich keine Lehrstelle gefunden, aber Arbeit. Bevor ich kein Geld hab, geh ich lieber arbeiten. Hier in Remscheid hab ich bei Thyssen gearbeitet, ehemalige BSI, Bergische Stahlindustrie. Was habt ihr da hergestellt? Autoachsen gegossen bei der BSI. Bei Thyssen Schaufeln, für Flugzeuge. Das sind so Schaufelhalterungen, für Propeller. Die Arbeit war gesundheitlich nicht gut. Einmal bin ich dann sehr schwer ausgerutscht, konnte den Beruf nicht mehr ausüben und hab dann gewechselt. 14 Jahre im Krankenhaus in Küche und Lager gearbeitet. Dann haben die das ausgegliedert. Jetzt arbeite ich in einem Projekt mit einer Künstlerin, da arbeiten Menschen mit Problemen, um wieder in Arbeit reinzukommen. Ich mach da alles mit Garten.

(aus „Spurensicherung in Stakelhusen“, herausgegeben vom Caritasverband Remscheid e.V. im August 2019, 94 Seiten, Auflage: 500. Redaktion: Roland Brus, Ursula Lauterjung und Martina Richard. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Caritas.)

Kein Anliegerverkehr in Remscheids "Westen"

In einer Vorlage zur gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen hat die Verwaltung eine Bürgerpetition zurückgewiesen, in der gefordert worden war, den Fahrzeugverkehr in den Hofschaften Grund, Oelingrath, Langenhaus und Westen an der Stadtgrenze 6zu Wuppertal nur den Anliegern zu erlauben. Eine Beschränkung der in der Petition angegebenen Straßenzüge würde ein sehr weitläufiges Gebiet umfassen. Und zusätzlich zur Straße Langenhaus müsste die geforderte Anlieger-Beschränkung dann auch für die Straße Neuland gelten. Dort aber befinde sich der Begräbniswald Kempkenholz , der auch über Wuppertal-Rädchen angefahren wird. Ferner lägen in dem gewünschten Anliegerbereich auch die Naturschule Grund und andere Ziele wie Gastronomie oder Paketshop, die einen unbestimmten Personenkreis zu berechtigten Anlieger erlaubter Einfahrt in das Zielgebiet machen würden. Auch wären Freigaben für Anlieger, Lieferverkehr, Land- und Forstwirtschaft sowie den Linienbusverkehr erforderlich.

Zitat: „Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass durch die Größe des Gebietes und die hohe Anzahl darin gelegener Ziele eine Überwachung der Anlieger-Beschränkung nahezu unmöglich ist.“ Die erhebliche Zahl tatsächlich Berechtigter lasse nicht erwarten, dass die geschilderten Verkehrsverstöße mit Wirkung für die Zukunft verringert oder gar ausgeschlossen werden könnten. Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde „ist eine verstärkte Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten oder bereits schon die – Anbringung eines Tempo-Info-Displays eher geeignet, der Verkehrssicherheit zu dienen, als die beantragte Teileinziehung“. Die wird im Übrigen auch in einem Klima-Check verworfen: Für Hindurchfahrende ergäben sich Umwege und ein erhöhter Energieverbrauch.

Flachwurzler für Verkehrsinseln der Trecknase

„Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen. Sie kühlen auch die Umgebung und fördern die Artenvielfalt – egal ob an der Straße, an Fassaden oder auf Dächern. Die Stadt Remscheid sieht Grün als Überlebensstrategie in Zeiten des Klimawandels und möchte für mehr Grün sorgen,“ zitieren die Fraktionen von SPD. Grünen und FDP aus einer Pressemitteilung der Stadt Remscheid vom 20. Januar. Zugleich weisen sie darauf hin, dass beim Umbau der Kreuzung Trecknase sämtliche Flächen auf den Verkehrsinseln zubetoniert worden seien. Wie eine umweltfreundlichere Gestaltung aussehen könne, sehe man an der Kreuzung Ring-/ Rader Straße, wo auf einzelnen Verkehrsinseln Flachwurzler gepflanzt worden seien. „Diese Maßnahme dient nicht nur einem besseren Klima, sondern fördert auch die Artenvielfalt“, stellen die drei Fraktionen fest und bitten die Verwaltung um Prüfung, ob eine entsprechende Entsiegelung Kreuzung Trecknase möglich sei.

Bürgerfest zur Einweihung der neuen Grün- und Platzanlage

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Als vor einigen Jahren der Bebauungsplan „Neue Mitte Lüttringhausen“ im Bereich zwischen Rathaus Lüttringhausen und Kreuzung Eisernstein nicht realisiert werden konnte, ergriff der Heimatbund Lüttringhausen die Initiative. Damit dennoch eine städtebauliche Aufwertung im Zentrum von Lüttringhausen erfolgen könnte, schlug der Heimatbund vor, zumindest die Flächen am Rathaus aufzuwerten. Die Bezirksvertretung Lüttringhausen unterstützte diese Überlegungen, und so konnten in den vergangenen Jahren mit hohem finanziellen Aufwand zunächst die Grünanlage an der Gertenbachstraße und im zweiten Schritt die Flächen vor dem Rathaus neu gestaltet werden.

Jetzt wurde der dritte Schritt vollzogen: Die umfassende Neugestaltung der Flächen hinter dem Rathaus. Dort, wo noch bis vor wenigen Monaten eine total verwilderte frühere Gartenanlage, eine große Betongarage und ein Flickwerk aus Asphaltbelag das Bild im unmittelbaren Bereich des unter Denkmalschutz stehenden Rathauses prägte, ist eine attraktive Grün- und Platzanlage entstanden. Den Mittelpunkt dieser neuen Parkanlage stellt die auf einem Sockel aufgestellte Skulptur „Kinderpärchen“ dar, die früher über dem Eingang des abgerissenen Lüttringhauser Hallenbades die Fassade verschönerte. Ergänzt wird diese „Erinnerungsskulptur“ durch ein Wasserspiel und zahlreiche Sitzgelegenheiten.

Am Samstag, 21. Mai, in der Zeit von 15 bis 22 Uhr wird die Neugestaltung des Rathaushofes und des Rathausgartens mit einem vom Heimatbund Lüttringhausen organisierten großen Bürgerfest eröffnet. Die Übergabe an die Bürgerschaft hat Oberbürgermeister Mast-Weisz übernommen. Ergänzt wird das Bürgerfest um den „Tag der offenen Tür“ der Nebenstelle Lüttringhausen der Städt. Musik- und Kunstschule, die im Untergeschoss des Rathauses untergebracht ist. Der Heimatbund Lüttringhausen und die Nebenstelle Lüttringhausen der Städt. Musik- und Kunstschule laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Bürgerfest am Rathaus Lüttringhausen ein. Endlich ist nach langer Zeit wieder was los im „Dorp“!!!

Die Mitwirkenden Die Besucher erwartet ein umfangreiches Musikprogramm und natürlich ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Für Musik, Speisen und Getränke werden sorgen:
 

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Bauantrag und Ausschreibung stehen noch aus

Suche nach Baufirmen für Quartiersplatz beginnt bald“, titelte der Waterbölles am 23. September 2021. Doch das ist bis heute noch nicht geschehen. Bauantrag und Ausschreibung stehen noch aus, mussten der Technische Beigeordnete Peter Heinze und Monique Neumann (Städtebauförderung der Stadt Remscheid) am Samstag einräumen, als sie der Waterbölles auf dem Gelände an der Honsberger Straße befragte. Dorthin hatte die Stadt für 13 Uhr die Anwohner eingeladen, um sich auf großen Schautafeln anzusehen, was sie im kommenden Jahr, wenn alles gut geht, im neuen „Stachelhausenpark“ erwartet. Dafür war der Bauzaun an drei Stellen geöffnet worden, und mit Flatterband hatte man die einzelnen Parzellen abgegrenzt, die nach Fertigstellung der Freizeitanlage ganz spezielle Aufgaben übernehmen sollen. Welche das sein werden, verriet ein Schild auf der jeweiligen Parzelle (Foto unten). Dafür war das Geländer eigens gemäht worden. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher war allerdings gering.

Fotos: Lothar Kaiser

Diese Lebensmittelvorräte sollten Sie haben

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Katastrophenschutzeinheiten, zu denen beispielsweise Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste, Katastrophenschutzorganisationen und das Technische Hilfswerk gehören, sind auf Katastrophen und deren Bewältigung gut vorbereitet und stehen jederzeit zur Verfügung. Aber auch die beste vorbereitete Hilfe ist nicht immer sofort und für jeden verfügbar. Deswegen ist die persönliche Notfallvorsorge unerlässlich. Heute geht es um Lebensmittelvorräte, die für den Notfall angelegt werden sollten. Wie wichtig die persönliche Notfallvorsorge ist, zeigte sich zuletzt bei der verehrenden Naturkatastrophe im August 2021. Im Ahrtal konnte die Bevölkerung über längere Zeit nur schwer mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs versorgt werden. Das macht deutlich: Jede und jeder von uns sollte dringend zum eigenen Selbstschutz beitragen und für den Notfall vorsorgen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) besteht seit 2004. Es ist als Teil der „Neuen Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Deutschland“, die im Jahr 2002 beschlossen wurde, verantwortlich für die bundesweite Organisation der zivilen Sicherheit. Was zu dieser persönlichen Vorsorge gehört, um persönlich für den Notfall gerüstet zu sein, beschreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in seinem Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handel in Notfallsituationen.

Schon ein länger andauernder Stromausfall kann dazu führen, dass der Einkauf von Lebensmitteln und Getränken länger nicht möglich ist. Deswegen empfiehlt das BBK, einen passenden Vorrat für zehn Tage anzulegen. Wie viel das ist, rechnet es vor: Für jede Person im Haushalt sollten pro Tag rund 2.200 kcal und mindestens zwei Liter Getränke zur Verfügung stehen. In diesem Vorschlag ist auch ein halber Liter für die Lebensmittelzubereitung und die Körperhygiene enthalten. Bei der richtigen Auswahl der Lebensmittel und Getränke sollte auf deren Haltbarkeit und Zubereitungsform geachtet werden. Tiefgefrorene Lebensmittel lassen sich beispielsweise auch während eines Stromausfalls verbrauchen. Nudeln und Reis können zwar lange eingelagert werden, benötigen aber Strom oder Gas für ihre Zubereitung. Hier wäre beispielsweise ein Gaskocher vonnöten. Bei Konserven stellt sich dieses Problem nicht. Sie lassen sich nach dem Öffnen auch kalt verzehren.

Generell gilt: Lagern Sie nur Lebensmittel ein, die Sie mögen und vertragen. Diese sollten kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden. Erneuern Sie Ihre Reserven regelmäßig, binden Sie also Ihre Vorräte in den täglichen Verbrauch ein. Und wenn Ihnen ein Vorrat für zehn Tage zu viel erscheint: Auch nur ein bisschen Vorrat, zum Beispiel für drei Tage, ist besser als gar kein Vorrat! In der Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finden Sie Lebensmittelgruppen mit Mengenangaben, die Ihnen helfen sollen, Ihren Lebensmittelvorrat ausgewogen zu gestalten.

Baden in der Wupper-Talsperre ab 15. Mai

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Ab dem 15. Mai ist das Baden an der Wupper-Talsperre wieder möglich nicht aber das Angeln. Am 15. Mai startet wie üblich die Badesaison an der offiziellen Badestelle Kräwi der Wupper-Talsperre. Seit dem 11. April war die Talsperre bereits für den Bootssport und das Tauchen freigegeben worden. Gesperrt bleiben für das gesamte Jahr 2022 die Wupper-Vorsperre in Hückeswagen und Teile der Wupper-Talsperre – vom Absperrbauwerk der Wupper-Vorsperre bis zur Wiebach-Vorsperre. In diesen durch Ölsperren abgetrennten Bereichen kann ein Austreiben von Ölen nicht ausgeschlossen werden. Dies hat auch Auswirkungen auf den Kanu-Wanderweg. Kanufahren ist nur auf der Hauptsperre möglich. Die offiziellen Badestellen an der Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre sind ebenfalls ab 15. Mai geöffnet. offiziellen Informationen zum Freizeitpark Kräwinkler Brücke z. B. Öffnungszeiten finden Sie hier: https://freizeitpark-kraewi.de/