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Corona-Lage: 92 positiv Getestete in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gestern ist eine 88-jährige Remscheiderin mit multiplen Grunderkrankungen, die sich an Covid-19 infiziert hatte, im Krankenhaus verstorben. Damit erhöht sich die der Corona-Toten in Remscheid auf zwei. Zwischenzeitlich gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes 92 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider; 38 davon gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 578. 

Die Krankenhäuser melden sieben stationäre Verdachtsfälle, davon einer intensivpflichtig (Testergebnis liegt noch nicht vor) und acht positiv getestete Personen in stationärer Behandlung, drei davon auf Intensivstation. Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürger*innen handeln.

Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona!

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Hoffen wir, dass Phase 3 nie eintreten wird!

Bei schönem Wetter sind die Einschränkungen, die den Bürgerinnen und Bürgern auferlegt sind, um die Corona-Seuche einzudämmen, besonders schwer zu ertragen. Und dieses Wochenende soll wieder sehr sonnig und frühlingshaft warm werden. „Ich habe mich aber davon überzeugt, dass die meisten die Regeln beachten“, berichtete Oberbürgermeister Burkhard mast-Weisz gestern Vertretern der lokalen Medien auf einer Videokonferenz. Die Regeln gelten bislang noch bis zum 14. April. Doch wer glaubt, sie würden dann von Amts wegen aufgehoben, ist Träumer. Bislang ist Remscheid zwar mit 89 positiv Getesteten, von denen 36 als genesen gelten, deutlich besser davongekommen als andere Großstädte in Nordrhein-Westfalen; damit lag Remscheid bisher im unteren Drittel Und einen moderaten Anstieg der Zahl der Erkrankten mit zumeist milden Krankheitsverläufen bestätigte gestern Dr. Frank Neveling, Chef des Remscheider Gesundheitsamtes: „Wir haben bisher Glück gehabt!“

Doch der Corona-Krisenstab unter Leitung non Dezernent Thomas Neuhaus fürchtet, dass das Sana-Krankenhaus bei einer höheren Ansteckungsrate und einer wachsenden Zahl von Infizierten an seine Kapazitätsgrenzen kommen könne. Das könne schon zu Ostern der Fall sein. Frank Neveling schließt um Ostern eine größere Zahl von Erkrankten mit schwereren Verlaufsformen nicht aus. Das wäre dann der Ernstfall, um nicht von einer Katstrophe zu sprechen. Den wünscht sich niemand- Auf den will die Stadt Remscheid aber vorbereitet sei. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Für den Fall der Fälle müssen wir handlungsfähig sein.“ Dafür wurde das gestern vorgestellte „SARS-CoV-2-Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten“ aufgestellt. Es besteht aus drei Phasen. Noch gilt Phase I. Der Krankenhausbedarfsplan sieht für das Sana-Klinikum Remscheid 500 Betten und 16 Intensivbetten vor. In Phase 1 werden es 1000 beziehungsweise 36 sein. Dieses Ziel sei bald erreicht, berichtete gestern Dr. Christopher Rose, Ärztlicher Leiter der Feuerwehr Remscheid.

Und wenn das nicht reicht? In Phase 2 sollen die Fabricius-Klinik an der Brüderstraße und die Stiftung Tannenhof in Lüttringhausen sowie der private Pflegedienst 356 Grad in die Krankenbetreuung eintreten. Und für Phase drei hat die Feuerwehr Remscheid, wie deren Chef Guido Eul-Jordan ergänzte, schon jetzt aus der Sporthalle Neuenkamp ein Notfall-Krankenhaus mit 100 Betten (davon zehn mit künstlicher Beatmung) gemacht, das binnen zwölf Stunden in Betrieb genommen  werden könnte dank der zugesagten Unterstützung durch Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes, des Deutsche Rote Kreuz, der Johanniter und (natürlich) der Freiwilligen Feuerwehren. Ausarbeitete Einsatzpläne liegen dafür schon bereit.

Dass aus der Sporthalle an der Neuenkamper Straße kein „Corona-Krankenhaus“ werden solle, ist Eul-Jordan wichtig zu betonen. Es soll vielmehr als eine Art Puffer dienen, wenn in den Krankenhäusern und in den beiden Hotels, in denen die Stadt notfalls noch Betten anmieten will, kein Platz mehr sein sollte. Das größte Problem dürfte dann in der weiteren Personalbeschaffung liegen. Bei privaten Personaldienstleistern werde die Stadt bei Bedarf zusätzliche Pflegekräfte engagieren, gab sich Christopher Rose zuversichtlich…

„Hoffen wir, dass Phase 3 nie eintreten wird!“, betonte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Jeder Remscheider könne mit dafür sorgen, indem er die gebotenen Vorsichtsregeln ernst nehme.

Notkrankenhaus Neuenkamp mit 100 Betten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat im Rahmen der aktuellen Situation ein umfangreiches Stufenkonzept zur Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten in Remscheid beschlossen. Als Orientierungshilfe diente hierbei das Grobkonzept „Infrastruktur Krankenhaus“, auf das sich der Chef des Bundeskanzleramtes und die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder am 17. März geeinigt haben. Um diese Vorgaben zu erreichen, wurde in enger Zusammenarbeit mit allen klinischen Einrichtungen im Stadtgebiet Remscheid unter Führung des Gesundheitsamtes der Stadt Remscheid ein Stufenkonzept erarbeitet.

Der Fokus in diesem Konzept liegt auf der Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten im Sana Klinikum Remscheid. Für Patienten mit schweren Krankheitsverläufen ist es entscheidend, ob sie in einem Krankenhaus mit Intensivkapazitäten behandelt werden oder in nachgeordneten Klinikstrukturen. Durch geschickte Patientenverteilung in den Kliniken und Steigerung der Behandlungskapazitäten im Sana Klinikum konnte dies erreicht werden.

Für den Fall, dass eine Behandlung in klinischen Strukturen nicht mehr möglich ist, hat die Stadt Remscheid weitere Kapazitäten geschaffen. Durch Angebote der örtlichen Hoteliers ist es möglich, Patienten auch in Beherbergungsstätten vorübergehend zu pflegen. Die Infrastruktur solcher Beherbergungsstätten lassen eine schnelle und unkomplizierte Pflege für eine definierte „Patientengruppe“ zu. Personell sind diese Einrichtungen mit ausgebildeten Personal wie beispielsweise Altenpflegekräften zu ergänzen.

Im Rahmen der Katastrophenvorsorge wurden weitere Maßnahmen ergriffen, um bei einem „Massenanfall von Verletzten und Erkrankten“ (definierter Begriff) als Stadt handlungsfähig zu bleiben. Die Sport- und Versammlungsstätte Neuenkamp wurde daher in ein „Notkrankenhaus“ umgebaut. Hier ist die Versorgung von bis zu 100 Patienten möglich. Diese Einrichtung dient nicht der kurativen Behandlung von Patienten, die an dem Erreger SARS-CoV-2 erkrankt sind, sondern vielmehr zur vorübergehenden Versorgung krankenhauspflichtiger Patienten, bis wieder Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern frei geworden sind. Hierfür hat der Katastrophenschutz in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Remscheid umfangreiche Anschaffungen getätigt, um die vorhandene Ausstattung des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zu ergänzen. So wurden unter anderem die Sauerstoffkapazitäten deutlich erhöht und Beatmungsgeräte des Rettungsdienstes erhielten ein Softwareupdate, so dass auch Beatmungsformen der Intensivmedizin möglich sind.

Eine Mangelressource wird in dieser Stufe das ärztliche und pflegerische Personal sein. Daher wurde das „Notkrankenhaus“ so konzipiert, dass das wenige Personal viele Patienten überwachen und durch kurze Wege versorgen kann. Bedingt durch die Brandschutz- und rettungsdienstliche Ausbildung eines Berufsfeuerwehrangehörigen wird das „Notkrankenhaus“ von diesem städtischen Personal besetzt.

Corona-Lage: 89 positiv Getestete in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 89 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 36 davon gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 542. Die Krankenhäuser melden sieben stationäre Verdachtsfälle, davon ist einer intensivpflichtig (Testergebnis liegt noch nicht vor), und sechs positiv getestete Personen in stationärer Behandlung; drei davon auf Intensivstation.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Die Lenneper Brunnen sprudeln wieder

Der Gänsebrunnen in Lennep ist wieder in Betrieb. Foto: Lennep Offensiv.

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.

Ein weiteres Zeichen, dass das Leben in Lennep - trotz Corona - weitergeht: Die Lenneper Brunnen sprudeln seit dieser Woche wieder. Der Löwenbrunnen, das Pumpenplätzchen und der Gänsebrunnen am Gänsemarkt wurden aus dem Winterschlaf erweckt und wieder in Gang gesetzt. Lenneper Brunnen e.V., ein Schwesterverein von Lennep Offensiv, ließ die Brunnen nach der Winterpause mit Hilfe der Firma Hesselbach wieder herrichten und will somit ein Stück Normalität in Lennep demonstrieren. „Wir lassen unsere Lebensqualität nicht mehr als unbedingt nötig von dem Virus beeinflussen“ meint der Vereinsvorsitzende Thomas Schmittkamp dazu. Neben dem Kirchturm, der jeden Abend vom 20:30 bis 20:40 Uhr erleuchtet wird, sollen die Brunnen den Lennepern und ihren Besuchern etwas Frohsinn in außergewöhnlichen Zeiten vermitteln.

Das Artenschutzgutachten liegt noch nicht vor

von Gabriele Lipka, Vorsitzende des Naturschutzbeirates Remscheid

Liebe naturverbundene Mitmenschen,
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Herzlichen Dank für die positiven Rückmeldungen nach dem 1. Spaziergang um das Gewerbegebiet Gleisdreieck am 24. Januar. Das macht uns allen Mut. Die Naturschutzverbände haben wie versprochen weitere Veranstaltungen geplant, dürfen sie aber (berechtigterweise) gegenwärtig wegen der Corona-Pandemie nicht umsetzen. Der BUND hat  einen Banner drucken lassen mit der Aufschrift "Stoppt Flächenversiegelung". Dieser wird so bald wie möglich gut sichtbar im Gelände angebracht.

In de Rückmeldungen wurde von den Bürgern die Sorge um die Ressource Wasser und den Schutz der Naturschutzgebiete geäußert, aber auch um die Landwirtschaft als Gewerbe zur Erzeugung von Lebensmitteln. Interessiert sind einige Bürger an der Erforschung einer möglicherweise steinzeitlichen Siedlung auf dem Areal.

Die B51n steht jetzt auf Platz 1 der Landesplanung, allerdings muss die Trasse neu geplant werden. Einige Bergisch Borner befürchteten eine Zerschneidung der gewachsenen Bereiche des Stadtteils.

Ohne ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept unter der Federführung des Wuppertal Instituts , dass Oberbürgermeister Burkhart Mast-Weisz angekündigt hatte, ist auch keine die Landschaft und die Natur zerschneidende Straßenplanung möglich!

Das Artenschutzgutachten liegt noch nicht vor, auch weitere Ergebnisse sind nicht bekannt. 

Zwischenzeitlich ist auch der Rotmilan wieder heimgekehrt. Genießen Sie Spaziergänge im Rahmen der Auflagen des Erlasses zur Eindämmung des Corona-Virus.  Dokumentieren Sie, was Ihnen schützenswert erscheint. Bis dahin eine schöne Oster- und Frühlingszeit.

Telefonseelsorge auch in den Moscheegemeinden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 80 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von diesen gelten 33 als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 508. Die Krankenhäuser melden vier stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor). Einer davon ist intensivpflichtig, außerdem sieben positiv getestete Personen in stationärer Behandlung, davon drei auf der Intensivstation.

Nachstehende Ansprechpartnerin und Ansprechpartner kümmern sich in den Moscheegemeinden um die Seelsorge:

  • DITIB: Moschee-Vorsitzender: Metin Göcer, mobil 0177 1751314. Imam: Kerim Koc, mobil 0178 4128295. 
  • ATIB: Moschee-Vorsitzender: Tevfik Baylan, mobil 0172 1808420. Imam: Ibrahim Aksoy, mobil 0178 1645018.
  • Freiheitstraße Ülkü Ocagi: Frau Selma Temizyürek, mobil 0157 78838313.
  • IGMG: Imam: Mehmet Akif Ayvacik, mobil 0172 3786778.

Alle mehrsprachigen Informationen zum Corona-Virus unter www.remscheid.de/KI. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Jürgen Hardt lädt ein zum 2. Facebook-Live-Chat

Pressemitteilung von Jürgen Hardt(MdB, CDU)

Jürgen Hardt, der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 103 Solingen, Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf und- Cronenberg, steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig in Bürgersprechstunden zur Verfügung. Auch in Zeiten, in denen der persönliche Kontakt nicht möglich ist, möchte er weiterhin für diese erreichbar sein. Deshalb lädt er nach den positiven Rückmeldungen zum ersten Live-Chat am Dienstag zu einem weiteren Facebook-Live-Chat ein, um ihm direkt und unkompliziert Fragen zu stellen. Der zweite Facebook-Live-Chat findet statt am Freitag, 3. April, ab 15 Uhr. Wer teilnehmen möchte, geht auf www.facebook.de/JuergenHardt oder in die Facebook-App und sucht nach „Jürgen Hardt“. Dann wird ab 15 Uhr der Live-Chat angezeigt. Dort kann man schriftlich seine Fragen stellen und Jürgen Hardt antwortet dann im Live-Video mündlich direkt darauf. Jürgen Hardt freut sich über Fragen und Anregungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vom Klopfen im Walde

Wenn Ihr denn schon mal zum Bärlauchsuchen im Wald seid, liebe Kinder, liebe Eltern, dann könnt Ihr mit einem dritten Sinn gleich noch mal tolle Erfahrungen machen: Dem Hören! Hier unser 3. Tipp für Kinder und Eltern im Corona-Lockdown:

Ohren auf beim Waldspaziergang! Durch aufmerksames Hinhören entstand dieses Foto von Stefanie Barzen: Zu hören waren energisches Klopfen und laut, in schneller Folge ein „twett, twett, twett...“. Das ist der Warnruf des Kleibers. Der klopfte in der verlassenen Spechthöhle, die auf dem Foto in der Stammmitte etwas im Schatten zu sehen ist. Der Kleiber wird den Eingang zur Bruthöhle mit Lehm und Speichel exakt seiner Körpergröße anpassen, um seine Brut vor Fressfeinden wie Krähe oder Marder zu schützen. Seinen Namen hat der Vogel übrigens vom mittelalterlichen Handwerk des „Kleibers“, der mit feuchtem Lehm die Wände von Fachwerkhäusern füllte.

Der Kleiber ist der einzige einheimische Vogel, der kopfüber einen Stamm herunterlaufen kann. Dafür krallt er einen Fuß in die Baumrinde und setzt den anderen vor. So entsteht das typische, ruckhafte Laufen. (Jörg Liesendahl)

Menschen in Quarantäne erhalten Rat am Telefon

Pressemitteilung der Remscheid

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 69 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider, von denen 32 als genesen gelten. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 456. Die Krankenhäuser melden drei stationäre – teilweise intensivpflichtige – Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor), außerdem acht positiv getestete Personen in stationärer Behandlung befinden, zwei davon auf der Intensivstation.

Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattung in Zeiten von Corona: Im Auftrag des Krisentabs hat die von Dr. Jana Schrage geleitete Arbeitsgruppe „Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen“ ein neues Angebot  der Psychologischen Beratung geschaffen und eine Handreichung mit den wichtigsten Bestimmungen zu Bestattungen für Remscheider Bestattungsunternehmen und Glaubensgemeinschaften entwickelt. Unter der Hotline RS 16 3888 stehen Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr psychologisch ausgebildete und erfahrene Beraterinnen und Berater der Psychologischen Beratungsstelle Remscheid für eine einmalige oder wiederholte telefonische Beratung bereit, beispielsweise, wenn es um familiäre Konflikte, Sorgen um Angehörige, Ängste, soziale Isolation, Streit um die Hausaufgaben der Kinder oder Umgang mit Tod und Trauer geht. Das Angebot richtet sich an Familien, Paare, alleinstehende Menschen, Kinder und Jugendliche. Um die Beratungen qualitativ und quantitativ zu stemmen, können die Fachkräfte an der Hotline auf ein großes Netzwerk in Remscheid zurückgreifen und werden die Anrufer bei Bedarf mit der passenden Einrichtung in Verbindung setzen. Natürlich können die Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die Fachberatungsstelle Frühe Hilfen, die Familienberatung des Kinderschutzbundes, die ärztliche Kinderschutzambulanz, das Jugendamt Remscheid, Pro Familia, die Indigo-Frauenfachberatung und der Sozialpsychiatrische Dienst Remscheid auch weiterhin direkt kontaktiert werden. Im Seelsorgerischen Bereich stehen natürlich die Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden zur Verfügung, und die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter den Rufnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Remscheid hat damit begonnen, die Menschen, die sich in einer angeordneten Quarantäne befinden telefonisch zu kontaktieren und Beratung anzubieten. Die Gespräche geschehen selbstverständlich auf freiwilliger Basis.

Die neue Handreichung informiert Remscheider Bestattungsunternehmen und Glaubensgemeinschaften gezielt über die wichtigsten Bestimmungen zu Bestattungen. Sie zeigt auf, dass es auch in Zeiten des gesteigerten Infektionsschutzes möglich ist, sich von einem Menschen würdevoll zu verabschieden. Denn eine Trauerfeier ist nach wie vor erlaubt. Sie findest nur nicht wie zuvor in einer Trauerhalle statt, sondern unter freiem Himmel – wenn gewünscht auch vor der Kapelle. Wird jemand erdbestattet, wird sein Sarg vor der Trauerfeier neben dem Grab abgestellt und im Beisein der Trauergemeinde herabgelassen. Wer möchte, kann zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Friedhof zusammenzukommen, um an den Verstorbenen zu erinnern.
Muslime können Bestattungen weiterhin ohne Sarg vornehmen, wenn die verstorbene Person nicht an einer meldepflichtigen Krankheit – insbesondere an der COVID-19-Infektion – erkrankt war. Eine Überführung des Leichnams ins eigene Heimatland oder ins Heimatland der Eltern ist zurzeit so gut wie unmöglich. Die Arbeitsgruppe hat einen Plan erarbeitet, wie auch bei steigenden Todeszahlen die Lagerung von Leichnamen sowie Erd- und Feuerbestattungen bewältigt werden können.

Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Fragen an den Chef des Corona-Krisenstabes der Stadt

Herr Neuhaus, seit etwas mehr als einem Monat leiten Sie für die Stadt Remscheid den Krisenstab COVID-19. Und noch sieht es nicht aus, als ob die Arbeit dieses Krisenstabes weniger würde. Deshalb nicht die Frage nach einem ersten Resümee, sondern nur nach einer Zwischenbilanz.

Zuerst einmal kann ich sagen, dass ich mein Zeitgefühl verloren habe. Diese Wochen waren für uns alle (Krisenstab, Stadtverwaltung und Institutionen der Stadt) sehr arbeitsintensiv und haben uns alle an unsere Grenzen gebracht. Ich bin sehr froh, dass unser Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sehr schnell den Krisenstab einberufen hat und wir damit die erste Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf waren, die sich mit einem Krisenmanagement der drohenden Pandemie gestellt hat. So konnten wir sehr früh unsere Infrastrukturen und personellen Kapazitäten in der Stadt auf die Bedrohungslage ausrichten und unsere Arbeit im Krisenstab formieren.

Wusste jedes Mitglied des Krisenstabes gleich, was seine Aufgabe war?

Das Drehbuch lag per Dienstanweisung vor, das auf die Belange des COVID-Virus auszurichten war. Auf der Basis eines gut eingespielten Teams der Stadtverwaltung und der weiteren Institutionen Polizei, EWR, SANA-Krankenhaus, Kassenärztliche Vereinigung, TBR haben wir schnell Handlungsfähigkeit erlangt und täglich zahlreiche Entscheidungen getroffen – im Akkord! Mit einer sehr guten Fachberatung über die gesundheitlichen Risiken für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt durch Prof. Dr. Ulrich Sliwka, Dr. Frank Neveling, unseren Einsatzleiter und Leiter des Gesundheitsamtes, und Dr. Bettina Stiel-Reifenrath von der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid haben wir uns am Szenario für die schlimmste Entwicklung orientiert und danach die Strukturen in unserer Stadt ausgerichtet. Um diese schlimmste Entwicklung zu vermeiden und Menschenleben zu retten, haben wir zahlreiche Aktivitäten der Information, der öffentlichen Ordnung, der Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern und krankenhausähnlichen Strukturen, der konkreten Hilfestellung und des Gesundheitsschutzes bis hin zur den Fragen der Seelsorge, psychologischen Beratung und Bestattungen umgesetzt oder angestoßen. Bis heute also ein richtiger Höllentrip, der, zugegeben, noch lange nicht zu Ende ist.

Sind Sie bisher zufrieden?

Richtige Zufriedenheit kann sich erst einstellen, wenn die Bedrohungslage für uns alle vorüber ist und wir hoffentlich glimpflich aus dieser Krise herausgekommen sind. Das ist mein größter Wunsch. Aber wir sind noch weit entfernt davon, an das Ende der Krise denken zu können. Die größten Herausforderungen stehen uns noch bevor.

Zufrieden bin ich aber heute mit den bisherigen Ergebnissen unseres gesamtstädtischen Krisenmanagements. Wir haben die Krise weit voraus gedacht und hierfür die nötigen Vorkehrungen im Krisenstab, in der Stadtverwaltung und den weiteren Institutionen in unserer Stadt getroffen. Hierfür bin ich insbesondere unserer Feuerwehr dankbar. Guido Eul-Jordan und sein Team haben uns immer gezwungen „vor die Lage zu kommen“. Zufrieden bin ich auch mit der Verhaltensanpassung der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt. Die schwierige Situation ist von ihnen schnell verstanden worden; das hat bei einem überwiegenden Teil der Bürgerschaft zu besonnenem, der Lage angepassten Handeln geführt: Jeder trägt zum Schutz für sich selbst, der anderen und der gesamten Stadt bei. Besonders zufrieden bis ich auch mit den typischen Remscheider Reflexen. Wir denken nicht nur an uns und unsere Familien, sondern auch an unsere Nachbarn, Freunde, Kollegen und die Menschen in unserer Stadt, die jetzt besonders auf Unterstützung und aktive Hilfe angewiesen sind. Das führen uns die zahlreichen Aktivitäten und Spenden vor Augen. Das macht Remscheid aus. Wir sind im besonderen Maße eine soziale Stadt mit funktionierenden Sozialstrukturen – durch unsere Vereine, die demokratischen Parteien, Verbände, Initiativen, örtlichen Medien, Kirchen und Nachbarschaften. Darauf müssen wir auch weiter bauen können. Das wird auch weiter ein wichtiger Erfolgsfaktor für unsere Stadt sein.

Was bereitet Ihnen in der CORONA-Krise die größte Sorge?

Ich sorge mich um die Menschen, für die die Viruserkrankung besonders gefährlich sein kann. Das sind unsere lebensälteren Bürgerinnen und Bürger und diejenigen, die Vorerkrankungen haben. Hier müssen wir den größtmöglichen Schutz als Stadtgesellschaft ausüben. Durch unser Verhalten durch Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, durch unsere Hilfe und Unterstützung, da gerade diese Personengruppen sich schon seit einigen Wochen in freiwilliger häuslicher Quarantäne befinden sollten. Besonders sorge ich mich um die Bürgerinnen und Bürger, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen leben. Daher achten wir mit den Einrichtungen peinlich genau darauf, dass die Schutz- und Sicherheitsbedingungen peinlich genau eingehalten werden, die Häuser über ausreichende Mengen an Schutzausrüstung verfügen, alle Erlasse des Landes eingehalten werden und unsere Szenarien für den Fall einer Infektion von Personal und Bewohnern befolgt werden. Die hierzu gegründete Task-Force für Alten- und Pflegeeinrichtungen steht hierfür permanent in Kontakt mit den Einrichtungen. Sorgen machen mir auch die Bürger*Innen und Familien und insbesondere die Kinder, die durch die häusliche Situation starke psychische Belastungen erfahren, vereinsamen oder gar häusliche Gewalt erfahren. Da sind wir als Stadtverwaltung zusammen mit der Polizei jetzt besonders wachsam.

Welche Hoffnungen oder Prognosen haben Sie für die kommenden Wochen und Monate?

Prognosen kann wohl niemand derzeit abgeben. Bei aktuell 61 positiven Corona-Fällen und davon noch 33 infizierten Personen (28 Genesene) sowie noch wenigen stationären und intensivmedizinisch zu behandelnden Fällen im Krankenhaus und einem bedauerlichen Todesfall kann zumindest festgestellt werden, dass die Situation in Remscheid – auch im Vergleich mit anderen Städten - aktuell nicht übermäßig dramatisch ist. Diese Situation kann sich aber leider ändern.

Hoffnungen habe ich eine ganze Menge. Ich weiß, dass wir das Infektionsgeschehen nicht vollständig einfrieren können, bevor ein Impfstoff entwickelt worden ist und zur Verfügung steht. Wir können als gesamtstädtischer Kraftakt die Ausbreitung verlangsamen, damit unsere Behandlungskapazitäten für die Menschen mit schweren Krankheitsverläufen ausreichen und damit wir den maximalen Schutz für die besonders schützenswerten Bürgerinnen und Bürger aufrecht erhalten können. Ich hoffe, dass die „Systemrelevanten Personen“ in den Supermärkten, Behörden, Krankenhäusern, Schulen, Kitas, Arztpraxen, Medien, Wohlfahrtsverbänden, Ver- und Entsorgungsbetrieben und Unternehmen weiterhin durchhalten und auch nach dieser Krise die nötige und höhere Wertschätzung in unserer Gesellschaft bekommen.

Ich hoffe auch, dass die ökonomischen Schäden für unsere Unternehmen sowie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht zu groß ausfallen. Dafür werden derzeit Subventionen und Transfer-Leistungen mit einem geringen bürokratischen Ansatz verfügbar gemacht. Schließlich kommt es auch darauf an, dass sich unser Leben nach dem Shutdown wieder normalisiert und wir nach den nötigen Aufbauarbeiten wieder einen Zustand erreichen, den wir vor der Einberufung des Krisenstabes am 26. Februar 2020 in Remscheid hatten. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass wir das gemeinsam hinbekommen. Jetzt geht es zunächst schlicht und einfach um das Retten von Menschenleben.

(Thomas Neuhaus, der Leiter des Krisenstabes COVID-19, ist  bei der Stadt Remscheid Beigeordneter für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport)

Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor Herausforderungen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Angesichts der gravierenden Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist zu erwarten, dass der Arbeits- und Ausbildungsmarkt massiv unter Druck geraten wird. Für die weitere Entwicklung werden die Dauer der Eindämmungsmaßnahmen und der Erfolg der unterstützenden Maßnahmen ausschlaggebend sein. Vor diesem Hintergrund ist ein Rückblick auf die Arbeits- und Ausbildungsmarktentwicklung im März von nachrangigem Interesse. (Der statistische Stichtag für die März-Ergebnisse war der 12. März 2020 – mithin vor den ersten Einschränkungen und Entwicklungen auf Grund der Covid-19 Pandemie. Entsprechend unserem Auftrag stellen wir das Datenmaterial wie jeden Monat zur Verfügung. Aus den genannten Gründen wird aber auf eine Kommentierung und Bewertung verzichtet.)

Von ungleich wichtigerer Bedeutung ist die Entwicklung der Daten zur Kurzarbeit (Kug). Bis zum 27. März 2020 haben im Bergischen Städtedreieck rund 5.700 Betriebe Kurzarbeit angezeigt. Dabei handelt es sich um eine grobe Schätzung, da noch nicht alle Kug-Anzeigen elektronisch verarbeitet worden sind und Unternehmen ihre Anzeigen zum Teil mehrfach eingereicht haben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann auch noch keine Aussage zur Anzahl der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer getroffen werden; diese Daten liegen immer erst mit mehreren Monaten Verzögerung vor.

Gegenüber der Krise 2009 ist die Zahl der Kurzarbeit anzeigenden Betriebe deutlich höher. Seinerzeit hatten 1.500 Betriebe Kurzarbeit angezeigt, wobei damals der Schwerpunkt auf der Industrie lag. „Ursächlich für unsere aktuelle Entwicklung ist die Betroffenheit vieler Branchen und die sehr von kleinen und mittleren Unternehmen geprägte Struktur im Bergischen Städtedreieck“ erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

„Was jetzt wichtig ist: Absolute Priorität hat die Auszahlung von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld sowie die telefonischen Erreichbarkeit. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal hat Organisation und Arbeitsweise deshalb vollständig umgestellt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich von ihren vorherigen Aufgaben verabschiedet und andere übernommen. So unterstützen die Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung den Arbeitgeberservice; viele Betriebe fragen dort nach Kurzarbeit und diesbezüglichen Informationen und Anträgen.
Die Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsvermittlung halten einerseits den Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden, verstärken auf der anderen Seite aber auch die Telefonie. Einen großen Teil der Arbeit nimmt die Entgegennahme der Arbeitsuchend- und Arbeitslosmeldungen ein. Die Zahl der Arbeitslosen wird in den kommenden Monaten steigen.
Andere Kollegen sind für die Unterstützung der Leistungsbereiche bereits qualifiziert worden, weitere Beschäftigte werden folgen. Ganz aktuell werden sie in die Bearbeitung der Anträge auf Auszahlung des Kurzarbeitergeldes eingewiesen. Nach jetzigem Stand benötigen wir zur Bewältigung der Kurzarbeit mindestens das Fünffache an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch die Qualifizierungen zur Bearbeitung der Arbeitslosengeldanträge laufen zeitnah an.“

Die Bearbeitung von Leistungsangelegenheiten habe absoluten Vorrang, betont Martin Klebe – und bittet zugleich auf Grund der extrem hohen Zahl von Anträgen auf Kurzarbeitergeld „um Verständnis und Geduld, dass die Bearbeitung und Zahlbarmachung der Gelder etwas Zeit beanspruchen wird. Die Anzeigen und Anträge zur Kurzarbeit würden nach Eingangsdatum abgearbeitet. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und für die Kurzarbeit werde laufend weiter erhöht. „Wir mobilisieren alle verfügbaren Kapazitäten, um möglichst rasch die benötigten Leistungen zu überweisen!“

Die telefonische Erreichbarkeit der Agenturen hat sich nach den Problemen der vergangenen Woche stabilisiert; trotzdem kann es immer noch zu vereinzelten Engpässen kommen. Wir empfehlen, offene Fragen an die Agentur zunächst unter Nutzung der Onlineangebote zu klären und dann auf die Servicerufnummern zurückzugreifen. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wurden jeweils eigenständige Internetangebote und Rufnummern eingerichtet:

Wie die Online-Kommunikation mit der Agentur für Arbeit funktioniert, erklären Videos der Bundesagentur für Arbeit auf YouTube. Hinweise zu den Filmen und viele weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/startseite. Sollte das Onlineangebot keine Klärung ermöglichen, steht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die kostenlose Servicerufnummer 0800 4 5555 00 zur Verfügung. Als zusätzliche, allerdings kostenpflichtige Nummer hat die Agentur Solingen – Wuppertal für die arbeitssuchenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Remscheid, Solingen und Wuppertal einen weiteren Anschluss eingerichtet: 0202 2828 – 111.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben die Möglichkeit, sich online unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/kug zu informieren. Dort steht ein immer wieder aktualisiertes Informationsangebot zur Verfügung, dass alle erforderlichen Antragsunterlagen speziell für die Unternehmen im bergischen Städtedreieck enthält. Kurzarbeit kann online beantragt werden. Telefonisch erreichen Arbeitgeber die Agentur für Arbeit unter der kostenlosen Service–Rufnummer des Arbeitgeberservice (AGS) 0800 4 5555 20. Wegen der erwartet starken Inanspruchnahme wurde die Arbeitgeberhotline ebenfalls personell verstärkt. Alle genannten Telefonnummern erreichen Sie von Montag bis Freitag in der Service-Zeit von 8 bis 18 Uhr.Eckdaten zum Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck:  

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