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Buch zur Geschichte des Mollplatzes (1830 – 1970)

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Am Mollplatz in Lennep, das heute ein Stadtteil von Remscheid ist, spiegelt sich die Geschichte der ehemaligen Kreisstadt im 19. und 20. Jahrhundert wieder. Die Bebauung am Mollplatz entstand erst nach den Freiheitskriegen 1813 bis 1815, als in Lennep der mittelalterliche Stadtwall überflüssig und deshalb eingeebnet wurde. Lennep wuchs damals aus seinem historischen Stadtkern, der heutigen Altstadt innerhalb der Wallstraße, heraus, die ehemaligen Stadttore wurden abgebrochen und für die Pflasterung der neu entstehenden Umgehungsstraßen benutzt. Nördlich der Altstadt entstand in Lennep auf diese Weise die Poststraße, die mit ihrem östlichen Teil in den heutigen Mollplatz mündet.

Der „Berliner Hof“ und das gegenüberliegende Gebäude des „Parlaments“ von 1848/49 zählten bis ins zwanzigste Jahrhundert zur Poststraße, einen Platz im heutigen Sinne gab es lange Zeit noch nicht. Als im Jahre 1889 das Kaiser- und Kriegerdenkmal entstand, hieß dieses lange Zeit noch „Denkmal an der Poststraße“. Der „Kaiserplatz“ der wilhelminischen Zeit wurde nach dem ersten Weltkrieg zum Andenken an eine wichtige Lenneper Familie zum „Mollplatz“ demokratisiert. Der Kaiser selber wurde 1935 auf den Hohenzollernplatz an der Ringstraße versetzt und später aus „ kriegswichtigen“ Gründen eingeschmolzen.

Die Poststraße und der Mollplatz waren lange Zeit vor der Entstehung der Schillerstraße und der Rotdornallee der eigentliche Villenbezirk in Lennep, fortgesetzt durch den Thüringsberg und die Wupperstraße. Alles was Geld, Rang und Namen hatte, baute hier seine Häuser, u. a. die verschiedenen Zweige der Familie Hardt. Als es in den 1960er Jahren an die „Verbreiterung der Poststraße“ ging, war dies nur der Anfang einer völligen Umgestaltung zwischen Post-, Garten- und Lüttringhauser Straße. Zehn Jahre später folgte der bloßen Straßenverbreiterung der totale Abriss zahlreicher geschichtsträchtiger Häuser auf diesem Areal, darunter die Hardtvilla Poststraße 9, die frühere „Polizei“ und die Gebäude der ehemaligen Poststation. Alle diese Häuser waren zwischen 1820 und 1850 entstanden. Die neu hochgezogenen Wohnmaschinen erinnern heute durch die Bezeichnung „Wohnen im Park“ noch an die vergangenen Zeiten.

Mein Lennepbuch erschien zuerst im Jahre 2005 im Erfurter Sutton Verlag und umfasst 96 Seiten. Es war in Lennep zunächst schnell vergriffen und wurde mehrfach nachgedruckt. Zur Jahreswende 2005/2006 gab es im Lenneper Tuchmuseum eine vielbeachtete Ausstellung, präsentiert vom Bergischen Ring. Die Ausstellungseröffnung bot auch ein Erzählcafé zum Thema Mollplatz, an dem sich eine große Anzahl Lenneper Bürger lebhaft beteiligte. Im Buch gehe ich zunächst anhand meines heute verschwundenen Vaterhauses der Geschichte an Poststraße und Mollplatz im Zeitraum ca. zwischen 1830 und 1970 nach. Dabei weitet sich der Blick auf die Geschichte des gesamten Areals. Die bauliche Entwicklung wird in den Rahmen von Kultur und Gesellschaft gestellt. Namen tauchen auf, deren Träger in Lennep und Umgebung Geschichte gemacht haben. Dazu gehören nicht nur die Hardt, Hölterhoff, Hilger und Moll, sondern am Mollplatz auch die Fabrikantenfamilien Springmann, Karsch, Walter, Strohn und Mühlinghaus, die verschiedenen Besitzer des „Berliner Hofs“ und die Bauunternehmerfamilie Schmidt, deren großes, altes bergisches Haus 1971 abgerissen wurde. Der Denkmalschützer Michael Metschies schrieb damals: "damit ist nur noch die südliche Seite des historischen Mollplatzes intakt."

Das Buch ist keine historisch-wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein Bilderbuch, das in 120 zumeist zuvor unveröffentlichten Fotos, Postkarten und sonstigen Abbildungen alle Lenneper und ihre Besucher zu einer spannenden Zeitreise einlädt. Die heimische Künstlerin Claudia Reichelt gestaltete dafür eigens drei Bleistiftzeichnungen. In diesem Bildband kann sich noch so mancher Lenneper am Mollplatz selbst wieder entdecken, u. a. als kindlicher Zuschauer beim Abtransport des Kaiserstandbilds im Jahre 1935, oder er erinnert sich an die Tanzstundenzeit im „Berliner Hof“. Zu den Bildern gesellen sich in einem Textanhang authentische Augenzeugenberichte aus den verschiedensten Zeiten, u.a. vom Bombenangriff der Alliierten Dezember 1944 bis hin zur Zeit der Häuserabrisse Anfang der 1970er Jahre. Eine kommentierte Zeittafel fasst anhand der Geschichte des Hauses Mollplatz 7, heute steht da der Wohnkomplex Lüttringhauser Straße 2, die ca. 200-jährige Geschichte des Mollplatzes zusammen. Das Buch ist außer im Buch- und Antiquariatshandel in Lennep noch im Tuchmuseum, im Lennepladen in der Wetterauer Straße oder auch über mich erhältlich, außerdem in den meisten bergischen Bibliotheken.

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Freitag, 21. Februar, 19 Uhr

Whisky - Wasser des Lebens
Adelphi – Vom Fass direkt in die Flasche
Am Freitag, 21. Februar, stehen ab 19 Uhr stehen die Geschichte und die Entstehung des Whiskys nebst vieler Anekdoten im Mittelpunkt. Doch das bedeutet natürlich nicht, dass es ein trockener Theorieabend wird, sondern die Verkostung von sechs ganz unterschiedlichen Whiskys ist das wichtigste. Oliver Schmidt, ein absoluter Schottland-Fan und Kenner hervorragender Whiskys wird an diesem Abend spannende Geschichten erzählen und detailreich die verschiedenen Sorten erläutern. Es werden alle Sinne angesprochen werden. Die besondere Atmosphäre im Deutschen Werkzeugmuseum direkt neben der großen Dampfmaschine wird ihren Anteil daran haben.
An diesem Abend werden ausschließlich Whiskys des Abfüllers ‚Adelphi‘ verkostet. Unterschiedliche Alter oder Alkoholgehalte sowie verschiedene Aromen und Regionen werden vorgestellt. Die meisten Whiskys sind bereits jetzt ausverkauft. Die Kosten für diese Veranstaltung betragen pro Person 50 €. Wichtig: Anmeldungen unter Tel. RS 162519 oder E-Mail (Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de) bis spätestens 19. Februar.

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Doppelt so viele Stromer binnen eines Jahres

Workshop zur E-Mobilität gestern in der Hauptverwaltung der Stadtwerke Remscheid. Foto: Lothar Kaiser

Ladesäulen für E-Autos nach neuem Konzept“, titelte der Waterbölles am Dienstag, 3. Dezember 2019. Dafür hat die Stadt auf der Grundlage der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 80.000 Euro eingeworben. Die notwendigen Eigenanteil in Höhe von max. 20.000 Euro übernimmt die EWR GmbH. Ziel des neuen Lade-Infrastrukturkonzepts für Elektrofahrzeuge und Pedelecs für das Stadtgebiet Remscheid ist die Senkung des CO2-Ausstoßes sowie der NOX- und Feinstaubemissionen im Straßenverkehr. Beraten lassen sich Stadt und EWR bei dem Konzept von dem Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen und Brasse Consulting. Zur Beteiligungsphase des Projektes gehörte gestern ein Workshop in der Verwaltung der Stadtwerke Remscheid. Dazu hatten die Stadt und die EWR als Projektpartner Mandatsträger, Vertreter von Unternehmen und Institutionen sowie Vertreter von Marketingräten/Interessensgemeinschaften eingeladen. Von Dr. Claudia Brasse („energieschub“) ließen  sich diese über den aktuellen Verfahrensstand und die Trends der Elektromobilität informieren. Dabei war auch ihre „Schwarmintelligenz“ ( so Monikas Meves vom Fachdienst Umwelt der Stadt) gefordert, bezogen auf geeignete Standorte für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und Pedelecs vor Ort. Denn es hat sich gezeigt, dass viele E-Autos von den Besitzern nicht nur nachts in der eigenen Garage aufgeladen werden, sondern, sofern möglich, auch auf dem Parkplatz ihres Arbeitgebers oder dem eines Discounters.   Mike Giera,  EWR-Leiter des Geschäftsbereichs Netze: „In  steigendem Maße werden Unternehmen Ladesäulen auf betriebseigenen Grundstücken vorhalten müssen, um Dienstfahrzeuge elektrisch betreiben zu können und auch Mitarbeitenden das Aufladen Privatwagens zu ermöglichen!“  Gira  ist sich sicher: „An der E-Mobilität geht kein Weg vorbei; das ist ein unstrittiges Faktum!“ Und darauf werde sich die EWR als Netzbetreiber und Stromanbieter einstellen müssen. Es gebe bereits erste Nachfragen von Supermärkten und Unternehmen nach Ladestationen. „Wir brauchen Standorte, die mit unserem Stromnetz kompatibel sind!“ Deshalb werden nach dem Workshop die vorgeschlagenen Standorte auf ihre Netzverträglichkeit geprüft werden müssen, bevor über die Reihenfolge entschieden wird, in der neue Ladesäulen installiert werden.“

Stadt und EWR möchten eine klimafreundliche Mobilitätswende erreichen, wie Mike Gira betonte. Ihm kommt es auf einen „möglichst geschmeidigen Einstieg in die E-Mobilität“ ein. Und da bot der gestrige Workshop eine gute Gelegenheit, um unter den anwesenden Meinungsbildnern Begeisterung für die „Kulturrevolution im Straßenverkehr“  zu wecken. Die habe in den vergangenen zwei Jahren Fahrt aufgenommen, betonte die städtische Umweltdezernentin Barbara Reul-Nocke. Am 31. Dezember 2017 seien von den 60.429 in Remscheid angemeldeten Fahrzeugen 71 Plug-In-Wagen gewesen und 38 E-Autos, am 31. Dezember 2018 von 61.345 Fahrzeugen 77 Plug-in- und 61 E-Autos. Reul-Nocke: „Eine Auswertung ergab 226 zugelassene Fahrzeuge für 2019 mit einem E-Kennzeichen, Stromer. Ein E-Kennzeichen kann freiwillig vom Halter für sein Elektro- bzw. Plug-In-Fahrzeug genutzt werden; daher kann die Gesamtzahl dieser Fahrzeuggruppe höher sein.“

Derzeit machen Elektrofahrzeuge gerade mal 0,2 Prozent des Gesamtfahrzeugbestandes aus. Doch die Statistik zeigt: E-Autos sind auf der Überholspur. De EWR will das berücksichtigen und legt bei der Planung neuer Ladestation einen Verhältnis von zehn E-Autos auf eine Ladestation mit zwei Anschlüssen (Ladepunkten) zugrunde. Bei 1.000 „Stromern“ in Remscheid im Jahre 2022, so die Erwartung von Mike Gira, würde das 100 Ladepunkte bzw. 50 Ladesäulen bedeuten, verteilt auf 25 Standorte im Stadtgebiet.

Da gäbe es also noch viel zu planen und zu installieren. Denn öffentliche (z. T. noch kostenlose und zumeist wenig ausgelastete) Ladesäulen gibt es in Remscheid derzeit erst an folgenden Stellen: Friedrich-Ebert-Platz, Theodor-Heuss-Platz, Neuenkamper Straße 81-87, Neuenkamper Straße 71, (Möbel Knappstein, Autobahn-Tankstellen Remscheid-West und -Ost, Hasenberger Weg 67 (GEWAG), Borner Straße 35 (Autohaus Kaltenbach) und Olper Höhe 4 (Bornewasser e. K.). Drei weitere Ladesäulen sind in Vorbereitung: am H2O Sauna- und Badeparadies, am Thüringsberg Nähe Röntgen-Museum und an der Gertenbachstraße in Lüttringhausen. Für Pedelecs gibt es öffentlich zugängliche Ladesäulen am H2O Sauna- und Badeparadies und am Alter Markt in Lennep. Dr. Claudia Brasse: „Im Sinne einer klimafreundlichen Mobilität ist es auch wichtig, die anderen Fortbewegungsmittel wie Zu-Fuß-gehen, Fahrrad, Bus und Bahn nicht aus den Augen zu verlieren!“

Bei Grippe und Erkältung Kräuter nutzen

In die Monate Februar und März fallen die meisten Grippe- und Erkältungserkrankungen. Viele Antibiotika-Präparate haben heutzutage ihre Wirksamkeit verloren. Doch hier hilft ein Kräuter-Seminar in der Natur-Schule Grund, das aufgrund großer Nachfrage jetzt wiederholt wird: Frische oder auch getrocknete Kräuter können nämlich auf vielfache Weise helfen. Besonders vorteilhaft ist, wenn wir im Vorjahr Vorräte anlegen konnten. Großartige Helfer gibt es auch unter den ätherischen Ölen. Diese lernen die Teilnehmenden des Workshops mit Kräuterfachfrau Christel Heuer kennen. Im praktischen Teil des Workshops mischen die Teilnehmenden ein Nasen-Öl für die „gestresste“ Schnupfennase und einen Bronchialbalsam zum Einreiben. Der Workshop findet am Montag, dem 02.März, um 19:30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Die Teilnahme kostet zwölf Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von vier bis sechsEuro. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 27. Februar, unbedingt erforderlichunter Tel. RS 3748239 oderE-Mail  info@natur-schule-grund.de.

 

Wasser vom Hippenberg floss zum Kraspütt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper,
das heutige Foto wurde im Lenneper Kraspütt gemacht. Der Name kommt bekanntlich von einer eingefassten Wasserstelle. Die gab es dort vor langer Zeit und das Wasser vom Hippenberg. Weiß man eigentlich heute noch, was eine Hippe ist? Bloß keine Beleidigungen! Jedenfalls war es hier früher immer feucht, was bekanntlich 1746 trotzdem nicht verhindert hat, dass just hier der letzte große Lenneper Stadtbrand seinen Anfang nahm.

Die Bäckerei Seufzer ist allen Lennepern noch gut in Erinnerung. Beim Mätensingen gab es dort immer wat,  und dat verschwand dann im von der Mutter genähten Leinensäckchen und "bestäubte" das Stück Blutwurst von der zuvor aufgesuchten Metzgerei Steinhaus in der Nähe.

Das Foto schickte mir vor ein paar Wochen ein ursprünglicher Lenneper aus Berlin. Einmal Lenneper, immer Lenneper! Er trennte es mit ein paar anderen aus seinem Fotoalbum, damit es im Lenneparchiv einer guten Zukunft entgegen sieht.

Apropos Zukunft des Lenneparchivs. Dieser Tage gingen 14 vollgepackte Umzugskartons à zehn Kilo mit ca. 10.000 Lenneper Fotos und schriftlichen Materialien ins Remscheider Stadtarchiv. Aber es gibt noch genug „Lennepensien“, die nun gesichtet und für die weitere Verwendung ausgedünnt werden müssen. Und daraus werden sich natürlich weitere Lenneper Beiträge ergeben, für meinen Lennepverteiler, die örtliche Presse und natürlich auch für Facebook.

Intensiveres Vorgehen gegen Vandalen vereinbart

Mitarbeiter des städtischen Gebäudemanagements des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und der Polizei haben in dieser Woche gemeinsam die bisherigen Maßnahmen erörtert, die dazu beitragen sollen, das Sicherheitsempfinden und die Sauberkeit im P+R-Parkhaus am Hauptbahnhof Remscheid zu verbessern. Darum ist es leider nicht gut bestellt, wie die Vandalismus-Schäden vom Jahreswechsel belegen. „Es wird nicht das letzte Treffen gewesen sein“, kündigt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Donnerstag den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses an. Für die SPD begrüßte Jürgen Kucharczyk die intensivere Kooperation gegen Vandalismus“. Schließlich dürfe der Hauptbahnhof und sein Umfeld, bei der Einweihung als „Tor zur Innenstadt“ gelobt, „ auf die Bürgereinen und Bürger nicht abschreckend wirken!“

Derzeit arbeitet die Verwaltung an der Reparatur des im Dezember beschädigten Fahrstuhls, um die barrierefreie Erschließung des vollständigen P+R-Parkhauses wieder zu ermöglichen. Ann der Fahrstuhl wieder in Betrieb genommen werden kann, kann die beauftragte Fachfirma noch nicht sagen. Gegenwärtig beschränkt sich der barrierefreie Zugang zum Bahnsteig und zum Kino auf die Parkebene 5. Die dortigen Parkplätze sind als Behindertenparkplätze gekennzeichnet.

Zur Kenntnis nahm der Ausschuss eine synoptische Beschreibung und Bewertung der bisherigen Maßnahmen im Zusammen hang mit dem P&R-Parkhaus. Der Waterbölles dokumentiert sie nachfolgend. Weitere Maßnahmen befinden sich nach Angabe des Oberbürgermeisters in der Abstimmung und Prüfung ("Wir bleiben dran!")

Ergriffene Maßnahme zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens und der Sauberkeit im P+R Parkhaus Hauptbahnhof mit wiederkehrenden Kosten.

Bewertung der Maßnahme im Hinblick auf ihre Wirkung auf Grundlage der Beobachtungen aus dem zurückliegenden Jahr. Weitere Vorgehensweise und ggf. erforderliche Anpassungen.

Beleuchtung
Vollständige Wiederinstandsetzung der Regelbeleuchtung auf den Parkebenen, im Fahrstuhlkabine und im Treppenhaus(Blaulicht) sowie der im Gebäude vorhandenen Notwegweiser für Flucht- und Rettungswege.

Die durchgängig funktionstüchtige Beleuchtung weist deutlich geringere Ausfälle und Zerstörungen auf als in der Vergangenheit. Die Beleuchtungssituation hat sich infolgedessen spürbar verbessert und ist einem gesteigerten Sicherheitsempfinden zuträglich.

Das Gebäudemanagement prüft den Austausch der bisher verwandten Leuchtstoffröhren durch LED-Lampen, um die Energie einzusparen und eine höhere Helligkeit zu erzielen. Die LED-Lampen sollen tageslichtweißes Licht ausstrahlen.

Graffiti
Beseitigung von Graffiti-Spuren, insbesondere im Treppenhaus, den Wandflächen des Parkhauses und in der Fahrstuhlkabine.

Die Zahl der Graffiti-Spuren ist zurückgegangen. Sie konzentrieren sich auf die unterste Ebene -1 sowie die beiden offenen Ebenen 12 und 13. Diese Ebenen werden im Gegensatz zu den dazwischen liegenden Ebenen nicht regelmäßig „durchfahren“. Außerdem ist festzustellen, dass diese Ebenen deutlich weniger intensiv als Parkflächen ausgelastet sind.

Die bestehenden Graffitis werden entfernt. Es wird geprüft, ob Zugang bzw. Zufahrt zu den Ebenen -1und den Ebenen 12 und 13 in den schwach ausgelasteten Nachtstunden gesperrt werden kann. Hierzu wären der Einbau von Rolltoren und eine Sperrung des Zugangs über Treppenhaus und Fahrstuhl erforderlich.

Streifendienst/Reinigung der Parkebenen
Das Parkhaus wird ganzjährig täglich zu wechselnden Zeitendurch ein externes Dienstleistungsunternehmen bestreift. Die Mitarbeiter des Dienstleistungsunternehmens reinigen 2x in der Woche zwischen Montag und Freitag zeitlich flexibel die Parkdecks von groben Verunreinigungen. Darüber hinaus wird an jedem Samstag und Sonntag zu festgelegten Zeiten eine Reinigung durchgeführt. Der Aufwand für diese Maßnahmenbelief sich in 2019 auf 60.281,09 Euro.

Der Streifendienst hat die soziale Kontrolle des Parkhauses verbessert, da es sich nicht um eine vollständige ganztägige Überwachung handelt, gelingt es Personen in den Abwesenheitszeitendes Streifendienstes das Parkhaus zu verunreinigen und Vandalismusschäden zu verursachen. In 2019 wurden432 Einsätze im Tag- und Nachtdienst geleistet. Dabei wurden3.539 Platzverweise ausgesprochen und zwei Anzeigen erstattet. Es wurden fünf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetzfestgestellt.

Der Streifendienst wird beibehalten und während der Nachtstunden intensiviert fortgeführt.

Reinigung des Treppenhauses und der Fahrstuhlkabine
Das Treppenhaus und die Fahrstuhlkabine werden einer täglichen Reinigung durch einen externen Dienstleister unterzogen. Der Aufwand hierfür belief sich in 2019 auf 17.073,13Euro.

Die Reinigung erfolgt damit zuverlässig und regelmäßig. Es kann nicht ausgeschlossen werden, das Verunreinigungen(Abfälle, Kot, Urin) in den Zwischenzeiten auftauchen. Die soziale Kontrolle ist tagsüber durch die rege Nutzung des P+R-Parkhauses gegeben.

Die Intensivierung des nächtlichen Streifendienstes soll den Überwachungsdruck verstärken.

Einsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) bestreift das Parkhaus von Montag bis Freitag einmal täglich.

Die ergänzende Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) hat sich bewährt. Die soziale Kontrolle soll verstärkt werden.

Der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt seine Präsenz, indem mindestens jeweils eine Kontrollfahrt in der Früh- und in der Spätschicht eingeplant wird. Die beschrifteten Dienstfahrzeuge der Ordnungsbehörde (Verkehrsüberwachung u.a.)

werden im Rahmen ihrer Einsätze das Parkhaus ebenfalls befahren. Die städtischen Streetworker werden ebenfalls täglich mindestens einmal das Parkhaus kontrollieren und ggf. Gruppen ansprechen. Die Polizei wird im Rahmen ihrer Schwerpunkt- und Bezirksdienste das Umfeld verstärkt bestreifen.

Abfallbehälter

Installation von 14 Abfallbehältern neben den Zugangstüren zum Treppenhaus. Die Behälter werden wöchentlich durch die Technischen Betriebe geleert. Der Gesamtaufwand hierfür belief sich in 2019 auf 2.193 Euro.

Die Abfallbehälter werden genutzt und haben sich bewährt.

Keine Anpassungen erforderlich.

 

Im Januar regnete es etwas weniger als im Mittel

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Das graue Wetter setzte sich auch im Januar fort. An zahlreichen Tagen regnete es. Regenpausen dauerten meist nicht länger als ein bis drei Tage. Dennoch lag der Monats-Niederschlag unter dem Durchschnitt. Dies ergeben die Auswertungen des Wupperverbandes. Recht nah am Mittel lag der Wert in der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal. Hier waren es 88 Liter pro Quadratmeter, üblich sind dort 96 Liter. An der Bever-Talsperre fielen 114 Liter, im Durchschnitt sind es 137 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid wurden 81 Liter gemessen, langjähriges Mittel sind dort 107 Liter. In der Kläranlage Solingen-Burg lag der Wert bei 85 Liter, hier sind es sonst 133 Liter. Am meisten Regen fiel mit 128 Litern in Schmitzwipper an der Lingese-Talsperre. Die niederschlagsärmste Messstelle im Wuppergebiet war erneut die Station an der Kläranlage Leverkusen: 39 Liter wurden hier erfasst, 68 Liter sind es im Langzeitmittel. Der Deutsche Wetterdienst stuft den Januar als zu mild und zu trocken ein. Auch Schnee gab es deutschlandweit kaum.

Detlef Regulski zeigt den richtigen Obstbaumschnitt

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen mehrteiligen Obstbaum-Schnittkurs an. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus. Das Praxisseminar mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informatioen und Hilfestellungen. Er erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Das Seminar startet mit einem Theorie-Teil am Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr. Am Samstag, 7. März, geht es ab 14 Uhr um die Praxis der Jungbaumpflege und am Samstag, 14. März, schließlich folgt ebenfalls ab 14:00 Uhr die Praxis des Altbaumschnitts.   Ort der Theorie-Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, Ort der beiden Praxis-Termine die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Str. 7.
Als Ganzes gebucht kostet die Teilnahme an allen drei Kursen 35 Euro. Es ist aber auch möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Dann beträgt der Einzelpreis für Praxisteile jeweils 14 Euro bzw. für den Theorieteil zwölf Euro. Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlichunter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de.

Naturschule Grund: Jetzt für das FÖJ bewerben

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u. a. die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.
Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.
Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar 2020 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2020/2021 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2021 dauern wird.
Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.
Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

Gehölzknospen am Freitag nah betrachtet

Bäume und Sträucher Mitteleuropas sind vielfach laubabwerfend und im Winter "kahl". Jeder Baum, auch die Immergrünen und die Nadelbäume, aber benötigt am richtigen Ort Knospen, an denen sich neue Blätter entwickeln. Diesen Knospen unserer Gehölze widmet sich der NaturTreff, der am Freitag, 14. Februar, um 150 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, stattfinden Der NaturTreff am Nachmittag richtet sich in erster Linie an Damen und Herren im Alter 50+, aber natürlich sind auch jüngere TeilnehmerInnen herzlich willkommen. Die Teilnahme an der rund zweistündigen Veranstaltung kostet pro Person sechs Euro.  Zur Vorbereitung der Veranstaltung und einer Teilnehmer-Begrenzung wird um Anmeldung gebeten unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oderTel. RS 3748239.

Feuerwehr Remscheid auf ‚Sabine‘ vorbereitet

Pressemitteilung der Feuerwehr Remscheid

Die Feuerwehr Remscheid ist auf auf das Orkantief "Sabine" vorbereitet. Durch Alarmierung der Freiwachen wurde die diensthabende Wachabteilung der Berufsfeuerwehr um 31 Feuerwehrmänner verstärkt. Der Führungsstab der Feuerwehr wurde einberufen, Notrufannahmeplätze sind aktiviert; und das Leitstellenpersonal, sowie die Ausrückenden Kräfte wurden massiv verstärkt. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt mit 140 Feuerwehrfrauen und -männern und hat in Ihren Gerätehäusern Einsatzbereitschaft hergestellt. Des Weiteren wurde das THW frühzeitig in Rufbereitschaft versetzt. Das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe stellen zusätzliche Rettungswagen zur Verfügung und bereiten sich auf die Versorgung von 200 Einsatzkräften vor.  Die Vorbereitungen waren heute gegen 14 Uhr abgeschlossen. Zurzeit geht die Feuerwehr davon aus, dass die erhöhte Alarmbereitschaft bis um 8 Uhr des Folgetages aufrecht erhalten bleiben muss.

Orkanwarnung für Eltern und Schulkinder

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Ab dem kommenden Sonntag bzw. der Nacht zum Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine bundesweite Sturmlage. Aus dem Hinweis des DWD ergibt sich, dass noch keine regionalen Vorhersagen getätigt werden können. Vor diesem Hintergrund weist die Bezirksregierung Düsseldorf Eltern und Schüler auf folgendes hin:

Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 – BASS 12-52 Nr. 1).

Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger – unter Einbeziehung der Schulleitung – die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen.

Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, so sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können.

Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben. Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs.

Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.