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Jutta Michel ist die Vorsitzende des Seniorenbeirats

Im Bild von li. n. re. Klaus Grunwald (SPD), Gudula Miochel (CDU) und Jutta Wilke (CDU). Foto: Lothar KaiserGundula Michel (CDU) ist die Vorsitzende des neuen Seniorenbeirats der Stadt Remscheid. Gewählt wurde sie in der gestrigen konstituierenden Sitzung im großen Sitzungssaal des Rathauses in (beantragter) geheimer Wahl. Von den 13 abgegebenen Stimmen, alle gültig, entfielen auf sie acht. Ihr Mitbewerber Klaus Grunwald (SPD) kam auf fünf Stimmen. Er und Jutta Wilke (CDU) wurden anschließend per Akklamation zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Wahl und die Verpflichtung des Vorstands und der Beiratsmitglieder fand unter Leitung der Alterspräsidentin Margot Halbach (FDP) statt.

Mit dabei auch Bürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Er unterrichtete den Beirat im weiteren Verlauf der Sitzung als erstes politisches Gremium über die Entscheidung des Krisenstabs, das vom Land geforderte Impfzentrum in der Sporthalle West einzurichten. „Als kleinste Großstadt in NRW befindet sich Remscheid in diesem Fall in einer komfortablen Situation: Impflinge haben eine weitaus kürzere Anfahrt als unsere Nachbarn im Oberbergischen Kreis, die müssen zum Impfen nach Gummersbach!“, sagte er

Beatrice Schlieper, für die Grünen beratendes Mitglied des Seniorenbeirats, bescheinigte dem Krisenstab, schnell und flexibel auf berechtigte Einwände gegen einem Impfstandort in Hackenberg reagiert zu haben. Wie der OB ergänzte, waren in den vergangenen Tagen insgesamt 15 Strandorte geprüft worden – von der Industriebrache bis zur Reithalle.  Zur Entscheidung für die Sporthalle West habe er bislang noch keine Kritik gehört, wohl aber Zustimmung von Seiten des (betroffenen) Turnerbundes. Mit der Organisation des neuen Impfzentrums habe er Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan beauftragt. Der OB geht in der Sporthalle West von vier Impfstrecken aus, für die die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein das medizinische Personal stellen wird. Jede Strecke soll aus einem Ankunfts-, Warte-, Impf- und Nachsorgebereich bestehen.

Die konstituierende Sitzung des städtischen Integrationsrates wird am kommenden Donnerstag in der Sporthalle West die letzte „politische Veranstaltung“ sein, bevor dort das Impfzentrum eingerichtet wird. Die Politik weicht in die Aula der Albert-Einstein- Gesamtschule an der Brüderstraße aus, die als Veranstaltungsort gerade umfassend renoviert worden ist. Weitere Räume der Schule darf die Stadt allerdings nicht nutzen, weshalb die Vorbesprechungen der Fraktionen und Gruppen entweder im Rathaus oder in eigenen Räumen stattfinden müssen.

Impfzentrum kommt in die Sporthalle West

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheids Impfzentrum kommt nach Reinshagen in die Sporthalle West. Das hat heute der Corona-Krisenstab der Stadt nach erneuter Beratung und unter Berücksichtigung von zusätzlichen Maßnahmen für die Eignung des Standortes (nach den Vorgaben des Landes NRW) entschieden.  Um in der Standortbewertung mit dem zunächst ins Auge gefassten Standort Hackenberg gleichzuziehen, sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung und Parkverbote im Umfeld der Halle West
  • Verlagerung der Rats- und Ausschusssitzungen in die renovierte Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule mit baurechtlicher Genehmigung als Veranstaltungsort
  • Heranführung des ÖPNV (Busse der Stadtwerke) an die Halle West
  • Verlegung des pflichtigen Schulsportes West in den Sporthallenkomplex Hackenberg; Sicherstellung der Schülerbeförderung für die Dauer des Betriebs des Impfzentrums
  • Verlegung des in der Halle West ansässigen Vereinssports in alternative Sportstätten, sobald sein Betrieb wieder aufgenommen werden darf
  • Sicherung von Objekt und Gelände.

In Rede stehende Standorte/Gebäude waren zurvor die Schule Hölterfeld, die ehemalige katholische Grundschule am Stadion Lennep, Sinn-Leffers (Alleestraße), der Remscheider Schützenplatz (Zelt, Module), die Sporthalle 4 in Hackenberg mit Zelt auf dem Parkplatz davor, die große Sporthalle in Hackenberg, die Halle West, die Halle Neuenkamp, die Sporthalle Klausen, der leerstehende Real-Markt im Alleecenter und der leerstehende Aldi / Eventarena Handelsweg.

Die Anforderungen an den Standort waren: gute Erreichbarkeit (Patienten, Personal, Material), Parkplätze, Abstellplatz für Fahrräder, gute ÖPNV-Anbindung, behindertengerechter Zugang / Barrierefreiheit innerhalb und außerhalb des Gebäudes, separate Anlieferungsfläche und Stellplatz für Kühl-Lkw, Möglichkeiten für polizeilichen Schutz des Gebäudes, Sicherung der Gebäudezugänge während des Impfbetriebs, Sicherung des Gebäudes außerhalb des Dienstbetriebs, Sicherung der Materialien und Impfstoffe, Arbeitsschutz (Umsetzbarkeit des SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln), Infektionsschutz (Gewährleistung von Infektionsschutzmaßnahmen zur Vermeidung von Querinfektionen sowohl im Impfzentrum als auch bei Zugang und Abgang aus dem Impfzentrum), geeignete Technik (Kühlsystem,2 - 8 Grad aufstellbar; Telefon- und Internetanschluss; adäquate Beleuchtung; Stromzufuhr, ggfs. auch für Ultratiefkühlschränke; Notfallplan für Netzausfall; Wasser/Abwasser; Wärme;  Raumhygiene (sachgerechte Abfallentsorgung, leicht zu reinigende / desinfizierende Flächen / gute Belüftung), Abschließbarkeit der Räume (z.B. Materiallager mit Ultratiefkühl-Möglichkeit für Impfstoffe), Raum für Impfstoffaufbereitung, Personalräume, Büroraum, Umkleideräume; ggfs. Trennwände, Sanitäre Anlagen (Personal und Besucher*innen), Warteräume, Einbahnstraßensystem für Impflinge als zwingendes Erfordernis, Verfügbarkeit des Gebäudes über mind. 6 Monate ab sofort.

Da die Standortentscheidung für ein Impfzentrum vom Gesundheitsministerium NRW bis zum 30. November für die Herrichtung eines den Vorgaben des Landes entsprechenden Standortes bis zur Betriebsbereitschaft des Impfzentrums am 15.12.2020 zeitnah zu treffen war, setzte der Krisenstab COVID-19 der Stadt Remscheid eine Unterarbeitsgruppe ein, besetzt mit den Fachleuten der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, der Polizei, des Gebäudemanagements, der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid, des Gesundheitsamtes und des Sportamtes. Ihr zunächst ins Auge gefasste Standort war der Sporthallenkomplex Hackenberg in Remscheid-Lennep. Doch dagegen erhoben Bedenken der Rollhockey-Sportverein IGR e.V., der Sportbund Remscheid und politische Parteien. Bei einer möglichen durch das Land NRW zu verordnenden Wiederaufnahme zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt in 2021 hätten die beiden Bundesligamannschaften des IGR e.V. in Remscheid keine alternativen Trainings- und Spielmöglichkeiten mit geeigneten Hallenböden finden können. Und weil die Akzeptanz des Standortes des Impfzentrums in der Gesamtbevölkerung als ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Umsetzung der Impfstrategie in Remscheid angesehen wird, hatte die Unterarbeitsgruppe auf Bitte der Stadt Remscheid eine erneute Überprüfung der in Rede stehenden Standorte vorgenommen und sich schließlich für die Halle West entschieden.

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Quarantäneverordnung für NRW gilt seit gestern

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider ist in Zusammenhang mit dem Virus Covid-19 ein neuer Todesfall zu vermelden. Ein 77jähriger Remscheider ist mit multiplen Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Kurs EH20B, ist mit 16 Schülerinnen und Schülern neu von Quarantänemaßnahmen betroffen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 204 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.048 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.804 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 40 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI mit Stand von gestern für Remscheid eine Inzidenzzahl von 157,2 (vorgestern 141 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). 

Zusätzlich gibt es mit gestrigem Datum 820 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter fünf intensivpflichtige Behandlungen (zwei beatmet). Zeitgleich ist gestern ist zeitlich erstmalig eine Landesverordnung zu Quarantäneregelungen erlassen worden – parallel zur Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid, in der die Isolation von positiv getesteten Personen regelt ist. Die Regelungen der Verordnung sind weitreichender als die Regelungsgehalte der Remscheider Rechtsverordnung. Die Remscheider Rechtverordnung wird damit überflüssig. Es gelten die Regeln der Quarantäneverordnung.

Die Remscheider Allgemeinverfügung vom 30. November verpflichtet Remscheiderinnen und Remscheider, die positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet werden, unter anderem dazu, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben, sobald sie von ihrem positiven Testergebnis erfahren haben. Die Quarantäneverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen geht darüber hinaus. Personen, die einen PCR-Test mit positivem Ergebnis erhalten haben, müssen nicht nur in Quarantäne. Sie sind auch gehalten, diejenigen über ihre Infektion zu informieren, zu denen sie Kontakt hatten, um einen möglichst schnellen Informationsfluss sicherzustellen. Außerdem schickt die Verordnung Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder einem positiven Corona-Schnelltest dem mikrobiologischen PCR-Test unterzogen haben, sicherheitshalber bereits für die Zeit bis zum Eintreffen des Testergebnisses in Quarantäne. Häusliche Quarantäne gilt nach neuer Quarantäneverordnung in der Regel auch für diejenigen, die im gemeinsamen Haushalt mit einer Person leben, die sich nach Eingang eines PCR-Testergebnisses nachweislich infiziert hat. Die Regelungen der Quarantäneverordnung NRW gelten allgemein. Spezielle Regelungen der örtlichen Gesundheitsämter gehen diesen allgemeinen Regelungen vor. Die neue Quarantäneverordnung ist auf der Internetseite des Landes Nordrhein-Westfalen abrufbar unter https://www.land.nrw/corona, https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/201130_quarantanevo.pdf.

Fragen zu vermeintlichen Schwachpunkten und Ungereimtheiten

Bettina Stamm von der Wählergruppe echt.Remscheid hat die Verwaltung zur Ratssitzung am 10.Dezember auf vermeintliche Schwachpunkten und Ungereimtheiten in der Sophie-Scholl-Gesamtschule hingewiesen, welche die Brandschutzsanierung des Schulgebäudes und den Unterricht unter Corona-Bedingungen beeinträchtigen könnten, und hat um schriftliche Stellungnahmen gebeten.

  • Zur Brandschutzsanierung heißt es im Schreiben von Bettina Stamm: „Wegen der anstehenden Brandschutzsanierung wurde auf dem Schotterplatz neben der Schule ein Container für sechs Klassen errichtet, in den der erste Jahrgang nach den Sommerferien einziehen sollte. Der Container scheint seit einer geraumen Zeit fertig zu sein, aber er ist nicht bezugsfertig. Eine Treppe, die als Verbindung zum Hauptgebäude gebaut wurde, ist inzwischen wieder abgerissen. Es wurden vor der Nutzung des Grundstückes die Eigentumsverhältnisse nicht ausreichend berücksichtigt, so die Begründung. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Wann werden die Container bezugsfertig sein, um die erforderliche Brandschutzsanierung durchführen zu können?
  • Zur Hygiene in der Schule: „Die Klassen sind mit einem Waschbecken ausgestattet. In manchen Klassen gibt es seit längerer Zeit kein Wasser. Es gibt auch kein Desinfektionsmittel in der Schule. Unter diesen Bedingungen ist der den Schulen auferlegte Hygieneplan nicht wie vorgeschrieben umsetzbar. In der Schule gilt die Regel, rechts zu gehen, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Es dürfen jedoch keine Streifen und Pfeile, die die Durchsetzung der Regel erleichtern würden, auf den Boden geklebt werden, da durch diese die Bodenoberfläche leide. Wir bitten, um Mitteilung welche Maßnahmen ergriffen werden, um Abhilfe zu schaffen, damit auch die Einhaltung des Hygieneplans gewährleistet werden kann.“
  • Zur Digitalisierung in der Schule: „Das Internet an der Schule ist immer noch so schwach, dass weder Schüler*innen noch Lehrer*innen, die in Quarantäne sind, störungsfrei in den Unterricht zugeschaltet werden können. Manchmal gelingt es in einzelnen Klassen. Ein Arbeiten in der Schule mit W-LAN ist überwiegend nicht möglich. Bedürftige Schüler*innen wurden immer noch nicht mit Tablets oder Laptops ausgestattet. Wir bitten um den aktuellen Sachstand.“
  • Zu Quarantäne-Regelungen: „Die Quarantäneregeln wurden vom Krisenstab der Stadt Remscheid so geändert, dass nur noch wenige Schüler*innen in Quarantäne geschickt werden, wenn ein/e Schüler*in der Klasse positiv getestet ist. Es wird nach dem geltenden Sitzplan entschieden. Das setzt voraus, dass die Schüler*innen tatsächlich den ganzen Tag auf einem Platz sitzen und sich nicht bewegen und vermischen. Bei Klassen mit nahezu 30 Schüler*innen ab 10 Jahren, die einen hohen Bewegungsdrang haben, ist es, vor allem in den Pausen, kaum zu gewährleisten, dass diese Regel eingehalten wird. Die Corona-Warn-App kommt dabei zu anderen Ergebnissen als das Gesundheitsamt. Selbst, wenn jemand durch eine rote Corona-Warn-Anzeige darauf aufmerksam gemacht wird, dass er eine geraume Zeit wenig Abstand zu einem positiv Getesteten hatte, wird nicht immer für eine Quarantäne entschieden. Das führt zu einer hohen Verunsicherung bei Schüler*innen und Lehrer*innen und löst Unruhe und Ängste aus. Cluster Testungen, die zu einer Beruhigung führen könnten, werden i. d. R. nicht durchgeführt. Wir bitten die Verwaltung um eine Stellungnahme.“

Rockin’ around the X-mas tree diesmal online

Nicole Berendsen. Foto: Detlef Krentscher.Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Für viele Remscheider gehört sie zur Vorweihnachtszeit wie Adventskranz und Glühwein: Die Kultshow „Rockin’ around the x-mas tree“ mit Nicole Berendsen und der X-mas-Band unter Leitung von Christoph Spengler. Bereits seit dem Jahr 2000 erfreuen sie Jahr für Jahr ihr Publikum mit Christmas Songs, von Klassikern wie „Santa Claus is comin’ to town“ bis hin zu ganz neuen Songs, die sie immer wieder entdecken. Aber in diesem Jahr ist irgendwie alles anders – und seit einigen Tagen steht fest, dass die Theater coronabedingt weiterhin geschlossen bleiben müssen. Ist das das Aus für Rockin’ around the x-mas tree 2020? Nein! Das Teo Otto Theater und alle Mitwirkenden haben sich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen, um den Fans der Show auch in diesem Jahr ihr geliebtes Konzert präsentieren zu können. Am geplanten Konzerttag, 12. Dezember, werden Nicole Berendsen und die Band im Theater zusammenkommen und das gesamte Programm mit aufwändiger Video- und Tontechnik aufzeichnen. Dazu wird es einige Interviews und ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen der Show geben, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.

Am Sonntag, dem 13. Dezember wird diese Aufzeichnung dann in der Zeit von 15 bis 24 Uhr auf YouTube zu sehen sein - ganz Corona-konform zu Hause, vielleicht mit einem Glas Punsch in der Hand. Das Streaming-Angebot wird in diesem Zeitraum kostenlos verfügbar sein!

„Damit wollen wir übrigens keineswegs den Eindruck erwecken, Kunst und Kultur seien nichts wert und daher frei verfügbar“, betont Christoph Spengler. „Vielmehr ist dies eine einmalige Aktion, für die das Theater viel Geld in die Hand nimmt, um dem treuen Publikum ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen!“ Alle Mitwirkenden sind dem Teo Otto Theater sehr dankbar dafür, dass sie die bereits einstudierte Show spielen dürfen, denn auch für sie ist dieses Konzert aus der Adventszeit nicht wegzudenken.

„Wir freuen uns, dass Nicole Berendsen und die Band dieses Projekt mit tragen“, sagt Lutz Heinrichs, Leiter des Theaters. „Auch, wenn wir natürlich am liebsten das Publikum wie gewohnt in unserem schönen Theater persönlich willkommen geheißen hätten, sind wir doch fest davon überzeugt, mit diesem Schritt vielen Menschen eine große Freude zu machen.“ Übrigens wird das Publikum auch nicht auf die vielen Kinder verzichten müssen, die für Nicole Berendsen ein wichtiger Teil der Show sind. Seit Wochen arbeitet das Team an einem aufwändigen Video-Projekt mit fast 70 Kindern; das Ergebnis wird in der Show zu sehen sein. Und auch der angekündigte Special Guest wird dabei sein, kein geringerer als David Michael Johnson, dem Remscheider Publikum wohl bekannt. Und natürlich ist auch das kauzige Moderatoren-Duo Jochen Sahm und Friedhelm Krämer mit von der Partie, sogar in einem besonderen Bühnenbild, das von der Lüttringhauser Volksbühne zur Verfügung gestellt wird.

„Wir versuchen alles, um in dieser schwierigen Zeit so etwas wie die kulturelle Grundversorgung zu erhalten.“, betont Lutz Heinrichs. „Unsere wunderbare, bunte und vielfältige Kulturlandschaft läuft in der anhaltenden Corona-Krise Gefahr, ernsthaften und langfristigen Schaden zu nehmen.“, ergänzt der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters Sven Graf. „Mein Tipp: Wenn Sie selbst auch einen Teil dazu beitragen wollen, dass den Kulturschaffenden über diese Zeit geholfen wird, dann verschenken Sie doch zu Weihnachten einen Gutschein, einen Vorboten für eine bessere Zeit sozusagen. Vielleicht vom Teo Otto Theater, vielleicht aber auch vom Westdeutschen Tourneetheater (WTT), der Klosterkirche, dem Rotationstheater oder anderen Remscheider Kulturschaffenden. Bitte helfen Sie schon jetzt mit, dass die Zeit nach dem Lockdown wieder lebenswert wird und nicht #SangUndKlanglos bleibt.“

Freuen Sie sich also auf Rockin’ around the x-mas tree - auch und gerade in diesem Jahr! Exklusiv am Sonntag, 13. Dezember, ab 15 Uhr. Der Link zum Konzert kann aus technischen Gründen erst kurz davor auf der Homepage (www.teo-otto-theater.de) und auf der Facebook-Seite des Theaters veröffentlicht werden.

Prüfung anderer Impf-Standorte angeraten

Pressemitteilung der FDP

Der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Torben Clever, verfolgt die Standortsuche für das Corona-Impfzentrum mit Sorge und spricht sich für eine Untersuchung anderer Standorte aus. Die Kritik am Standort Hackenberg ist aus Sicht des Vorsitzenden des Ausschusses für Sport und Freizeit, Torben Clever, nachvollziehbar: „Der Sport in Remscheid sollte möglichst nicht weiter eingeschränkt werden. Wenn Vereine auf ihren Spielort verzichten müssen, dann kann dies die Vereinsarbeit nachhaltig beeinträchtigen. Ich bitte die Stadtverwaltung dringend darum, einen anderen Standort für das Impfzentrum in Erwägung zu ziehen. Falls weitere Hallenkapazitäten für ein Impfzentrum entfallen müssen, so ist für die Sportvereine eine Alternative aufzuzeigen, die nach Beendigung des Lockdowns einen Trainings- und gegebenenfalls Wettkampfbetrieb ermöglichen.“

Die Stadt steht in der Corona-Pandemie vor einer nächsten großen Aufgabe, nämlich möglichst schnell die Voraussetzungen für die Impfung von über 15.000 Remscheiderinnen und Remscheider, zuvorderst der Risikogruppen, zu schaffen. Dennoch müssen aus Sicht der FDP-Fraktion auch andere Aspekte berücksichtigt werden, wie Sven Chudzinski, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten, anmahnt: „Das soziale, kulturelle und gesellschaftliche Leben wird von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders getroffen. Dies betrifft gerade auch den Vereinssport. Umso mehr müssen wir darauf achten, nicht noch weitere Einschränkungen zu schaffen. Deshalb sollte die Verwaltung sehr sorgfältig mögliche Alternativen prüfen.“

Zu naturnahen Gewässer künftig per Mausklick

Pressemitteilung der Bezirksregierung

Zwei Mitarbeiter der Bezirksregierung haben eine neue Web-Anwendung entwickelt, mit der man per Mausklick jede Menge Informationen über die ökologische Verbesserung der Gewässer im Regierungsbezirk Düsseldorf erhält. Kathrin Emunds und Jens Paulsen aus dem Dezernat Wasserwirtschaft haben nicht nur zahlreiche Informationen zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und deren Umsetzung in der Region zusammengetragen, sondern auch eindrucksvolle Fotos und Videos hochgeladen, die zeigen, wie Bäche und Flüsse vor und nach der Renaturierung aussehen. Der Link zur Web-Karte: https://www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/MapJournal/index.html?appid=d09e7778a5824f05855d4c3c09f7dfbd

“Die „GIS-Cloud NRW“ bietet das perfekte Werkzeug, um die Projekte interaktiv erlebbar zu machen. Die GIS-Cloud funktioniert wie ein Online-Baukasten für Geoinformationssysteme (GIS). Elemente mit zugehörigen Lageinformationen können in der Cloud bearbeitet, visualisiert und letztendlich der Öffentlichkeit, in Form von kleinen Kartenapplikationen präsentiert werden”, sagt Jens Paulsen, der die Entwicklung des neuen digitalen Angebots technisch und konzeptionell geleitet hat. Darin sind alle abgeschlossenen Projekte der WRRL über Punktkoordinaten verortet. Jedem Punkt sind wichtige Zusatzinformationen zum eigentlichen Projekt, sowie Bildmaterial beigefügt.

Nutzer können dabei auf einer „WebMap“ frei navigieren und durch Anklicken der Punkte, Informationen und Bildmaterial aufrufen. Zu diversen Oberthemen der WRRL wurden Beispiele ausgewählt, die genau beschrieben sind. Durch kurze Videos der aktuellen Gewässer-Befliegungen, lassen sich die Beispiele auch aus der Vogelperspektive betrachten. Die Entwicklung und Wirksamkeit der Maßnahmen kann über einen längeren Zeitraum dokumentiert werden. Durch den Einsatz von „Vorher“- und „Nachher“-Bildern ist der Fortschritt klar zu erkennen. Zusätzlich sind die Daten im Außendienst auch mobil abrufbar und stehen den Experten somit schnell z.B. bei Gewässerbegehungen zur Verfügung. Zudem wird die GIS-Cloud-Anwendung stetig um neue Daten ergänzt.

Seit Umsetzungsbeginn der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Jahr 2000, hat sich im Regierungsbezirk Düsseldorf bereits einiges getan, um dem Ziel der WRRL Stück für Stück, oder besser gesagt Gewässer für Gewässer näher zu kommen: Der Erreichung eines guten chemischen und ökologischen Gewässerzustandes. Stichworte dazu sind u.a. Wasserqualität, Durchgängigkeit für Wanderfische, natürliche Uferbereiche und Randzonen.

Erst kommen die Fakten und dann kommt die Kritik

Waterbölles-Kommentar

„Erfahren Sie Details zu Planungsstand, Standortfrage und Impfablauf“, kündigte die Stadt Remscheid gestern ihr Video mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Guido Eul-Jordan an, dem Chef der Remscheider Feuerwehr. Das war, sagen wir mal: vollmundig! Denn zum Standort des Impfzentrums sagt im Video, das der Waterbölles heute veröffentlichte, weder der OB noch der Feuerwehrchef etwas. Das hätten sie besser getan. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die Nachricht von Sportdezernent und Corona-Krisenleiter Thomas Neuhaus in dem Video von Freitag zu präzisieren. Die hatte so geheißen: „Der Remscheider Corona-Krisenstab hat heute beschlossen, das Corona-Impfzentrum an der Sportanlage Hackenberg zu platzieren.“

Das löste prompt in den sozialen Medien Diskussionen aus. Am Sportzentrum? Doch wohl eher im Sportzentrum! Etwa gar in der großen Sporthalle? Die ist gegenwärtig die einzige, in der Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid noch spielen kann. Denn die Sporthalle Neuenkamp, die Rollhockey ebenfalls zulässt, wurde Ende Oktober (wieder) zum Notkrankenhaus umfunktioniert und fällt seitdem für den Sport gegenwärtig aus.

Werden also womöglich Remscheids Rollhockeyspieler unverschuldet in eine sportliche Auszeit geschickt? Wer das als feststehende Tatsache annimmt und darauf im Internet lautstarke Kritik aufbaut, könnte morgen schon kleinlaut werden. Denn das Sportzentrum Hackenberg besteht nicht nur aus der großen Sporthalle, sondern gleich daneben befindet sich auch noch eine kleinere Halle. Für die spielen Feuerwehrchef Eul-Jordan und sein Team gerade alle Eventualitäten des neuen Corona-Impfzentrums durch. Ohne Standortbezug sagt Eul-Jordan im heutigen Video: „Das Impfzentrum muss bis 15. Dezember einsatzbereit sein, um Impfserum jederzeit in Empfang nehmen zu können.“ Zuerst sei die Impfung von Risikopatienten vorgesehen. Für diese müssten die Hausärzte Impfrezepte für das Impfzentrum ausstellen. Später seien Corona-Impfungen auch in den Arztpraxen vorgesehen. Sobald der Impfstoff in Remscheid eingetroffen sei, werden mobile Impfteams die örtlichen Altenheime zwecks Impfung der Heimbewohner aufsuchen, berichtete der Feuerwehrchef weiter.

Fehlt also nur noch die klare Aussage zur Halle für die stationären Impfteams! Aber morgen sind im Rathaus ja wieder alle an Bord… Da dürfte die Zeit der Spekulationen und voreiligen Kritiken also schon bald vorbei sein. Hoffentlich.

OB und Feuerwehrchef zum geplanten Impfzentrum

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider ist eine 78-jährige Remscheiderin mit Covid-19 verstorben. Möglicherweise litt sie an Vorerkrankungen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 259 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.993 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.696 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 38 Menschen sind leider verstorben. Aktuell meldet das RKI für Remscheid auf dieser Basis eine Inzidenzzahl von 138,3 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 876 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter neun intensivpflichtige Behandlungen (vier beatmet). , Stand 27.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Coronabedingt gehen in der GGS Kremenholl sechs Kinder der Klasse 2a sowie neun Kinder der OGS-Gruppe 2a und 13 Kinder der OGS-Gruppe 2b in Quarantäne.

Zum geplanten Impfzentrum im Sportzentrum Hackenberg (Planungsstand, Standortfrage und Impfablauf) äußern sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Chef der Remscheider Feuerwehr, Guido Eul-Jordan, in diesem Video.

Wertstoffhof soll weiter auf das Deponiegelände ziehen

„Der Wertstoffhof Solinger Straße hat sich im Laufe der Jahre zu einem festen Be-standteil der Remscheider Abfallwirtschaft entwickelt. Demensprechend wurde er immer besser durch die Bürger angenommen. Die Nutzung der Einrichtung zur Entsorgung diverser Abfälle und Wertstoffe nahm ständig zu, so dass sie in der jetzigen Form und Größe den gewachsenen Ansprüchen gerade noch gerecht wird. Um die steigenden Anforderungen auch in Zukunft noch erfüllen zu können, ist eine Erweiterung des Wertstoffhofs erforderlich. Voraussetzung dafür ist jedoch eine Verlegung des Annahmebereichs auf die angrenzende Deponiefläche und damit verbunden die endgültige Abdichtung der Deponie. Die Abdichtung der für den Wertstoffhof vorgesehenen Deponiefläche wird in 2022/2023 erfolgen. Bis dahin sollen das Genehmigungsverfahren und die Vorbereitungen für den Bau der neuen Anlage erfolgen.“ (aus: „Bericht zur Remscheider Abfallwirtschaft 2019“. Er steht am 8. Dezember auf der Tagesordnung des Betriebsausschusses für die Technischen Betriebe Remscheid)

Umwelt- und klimaverträgliches Autofahren im Winter

Bei den derzeit frostigen Nachttemperaturen ist morgens Eiskratzen am Pkw angesagt. Dabei verhalten sich weit mehr als die Hälfte aller AutofahrerInnen aber falsch, nehmen unnötige Umwelt- und Klimabelastungen in Kauf und riskieren sogar noch ein Bußgeld. Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, ist nicht nur verboten, sondern auch sinnlos, wie z.B. der ADAC nachgewiesen hat (https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/wetter/motor-warmlaufen-lassen/). Während der Motor in Wahrheit im Stand nur geringfügig wärmer und damit der Fahrzeug-Innenraum nur wenig erwärmt wird, werden bei dieser Verbrennung fossiler Energieträger giftige und klimaschädliche Gase freigesetzt. Der Spritverbrauch ist bei Kälte und im Stand deutlich höher, ebenso der Motorverschleiß.
 
Wie es richtig geht, erläutert Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund: "Wer kann, deckt mindestens die Frontscheibe des Fahrzeugs über Nacht von außen ab, da entfällt das Eiskratzen in der Früh zumindest auf dieser Scheibe.
Der Eiskratzer sollte an allen Fenstern des Autos zum Einsatz kommen und den kompletten Sichtbereich von Eis befreien. Das Freikratzen sollte vor dem Einsteigen ins Auto erfolgen.Beim Einsteigen sollte darauf geachtet werden, möglichst wenig Feuchtigkeit oder Schnee und Eis an Kleidung und Schuhen ins Auto zu bringen. Insbesondere bei Schnee ist das Abklopfen der Schuhe außerhalb des Fahrzeuges zu empfehlen.
Beschlagene Scheiben im Inneren des Fahrzeugs sollten vor Fahrtantritt mit einem Trockentuch gereinigt werden. Dabei wäre es sinnvoll, das Trockentuch über Nacht im Hause zu haben und dort zu trocknen, um optimale Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit zu erzielen.
Erst nach Freikratzen und Reinigung ggf. beschlagener Innenscheiben sollte dann der Motor gestartet und das Fahrzeug sofort bewegt werden, denn während der Fahrt werden sich Motor und in der Folge auch die Innenraum-Luft schnell erwärmen."

Krisenstab:Sorgsam mit Feuerwerk umgehen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bei ihrer gemeinsamen Beratung zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. November unter anderem beschlossen, öffentlich veranstaltete Feuerwerke zu untersagen und die Verwendung von Pyrotechnik auf – von den örtlichen Behörden zu bestimmenden –  belebten Plätzen und Straßen zu verbieten. Größere Gruppenbildung soll vermieden werden. Auf lokaler Ebene sieht der Remscheider Krisenstab keine Notwendigkeit, mit gezielten Verboten auf diesen Beschluss zu reagieren. Es gibt in Remscheid weder öffentlich veranstaltete Feuerwerke, noch gibt es Festplätze, für die ein gesondertes Verbot auszusprechen wäre. Somit liegt die Entscheidung für das Abbrennen von Silvesterböllern – und das selbstverständlich unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der Coronaschutzverordnung – in der Verantwortung der Remscheiderinnen und Remscheider.

Darüber hinaus gibt die Remscheider Ordnungsbehörde zu bedenken: Ein unsachgemäßer Umgang mit Silvesterknallern kann auch zu schweren Verletzungen führen. Feuerwerkskörper können Menschen in Schrecken versetzen, Fassaden beschädigen oder sogar Brand auslösen. Deswegen erinnert die Behörde zum Silvesterfest ausdrücklich daran, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern – das betrifft insbesondere die Lenneper Altstadt und den Stadtkern von Lüttringhausen – aus Sicherheitsgründen verboten ist. Dieses Abbrennverbot gilt übrigens bundesweit.