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Vier Neuerkrankungen mehr als am Vortag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 30 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Darüber hinaus gibt es 124 nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie in Verdacht stehen, sich angesteckt zu haben. Davon sind 47 Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Risikogebieten in gesetzlicher Quarantäne, die im Regelfall einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise umfasst. Bis heute gibt es insgesamt 291 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider, also 4 Personen mehr als am Vortag. Von ihnen sind 261 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 243 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Es befinden sich in Remscheid zwei an COVID-19 erkrankte Personen in stationärer Behandlung. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

­ Bis zu sechs Stunden in der Schule mit Maske

Mit welchen strengen Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen nach Ferienende rechnen müssen, geht aus einer Mitteilung von Thomas Benkert, Leiter des Röntgen-Gymnasiums, auf der Homepage der Schule hervor. Zitat: „Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, ich hoffe, Ihr konntet Euch in den Ferien erholen und Kraft für den Start ins neue Schuljahr tanken. Die Frage nach der Form des Unterrichtes hat unsere Ministerin am Montag beantwortet. Das umfangreiche Dokument des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen zur „Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres2020/2021“ findet Ihr auf www.schulministerium.nrw.de. Hier einige wichtige Punkte:

  • Im Schulgebäude und auf dem gesamten Schulgelände besteht für alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.
  • Die Mund-Nase-Bedeckung muss von den Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht getragen werden.
  • Die Eltern beziehungsweise Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, eine Mund-Nase-Bedeckung zu beschaffen.

Weitere Details werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. Ich freue mich, Euch gesund und munter wieder zu sehen.“

Darauf aufmerksam machte den Waterbölles gestern Peter Lange: „ Ich finde das ziemlich heftig bei ­ bis zu sechs Stunden in der Schule und mehr, und das ausschließlich mit Maske! Das finde ich als Vater problematisch, bin sonst nicht so zimperlich…!“

Konzept für angepassten Schulbetrieb tut Not

Der DGB-Kreisvorsitzende Peter Lange. Foto: prtivat. Pressemitteilung des DGB Remscheid

Trotz steigender Infektionszahlen soll nach den Ferien ein angepasster Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Demnach sollen alle Schülerinnen und Schüler ab der 5 Klasse dauerhaft einen Mund-Nasenschutz tragen. Die Grundschulkinder sind in NRW von dieser Regelung ausgenommen.

Die Maskenpflicht im Unterricht sei pädagogisch schwierig. Ehrlicher wäre das Eingeständnis gewesen, dass das schulische Angebot angepasst werden müsse, da das Abstandsgebot auch in Schulen gelten müsse, erklärt Peter Lange, DGB Vorsitzender in Remscheid (Foto). „Oftmals werden die Schulen mit ihren Aufgaben und Regelungen alleine gelassen. Es fehlt an einem klaren, umsetzbaren pädagogischen Konzept.,“ 

Die Corona-Krise mache deutlich, dass in den Schulen die digitale Zeit verschlafen wurde. Hier sei das Land in der Pflicht, die Schulen und damit auch die Schülerinnen und Schüler zu entlasten. Erfreut nimmt der DGB in der Region Düsseldorf Bergisch Land die jetzigen Maßnahmen zur Digitalisierung zur Kenntnis: „Dieser Schritt wurde lange von uns Gewerkschaften erstritten. Jetzt gehe es darum, dass die Umsetzung für die Förderrichtlinien schnell und effektiv umgesetzt wird!“

Der DGB Remscheid fordert NRW-Schulministerin Gebauer auf, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Peter Lange: „Schulen brauchen Rückendeckung, wenn sie individuelle Lösungen finden müssen – z. B. wegen des absehbaren Lehrkräftemangels oder der räumlichen Voraussetzungen. Wir brauchen auch für die Schulen eine gute und funktionierende Infrastruktur, gut ausgebildete Lehrkräfte, passende technische Ausstattung und zukunftsweisende Konzepte.“

Schwanenteich-Baustelle wird jetzt eingerichtet

Sanierung des Schwanenteichs beginnt im Januar“, überschrieb der Waterbölles am 24. Dezember 2018 eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid, in der die Sanierung des vom Eschbach durchflossenen Schwanenteichs an der Mebusmühle angekündigt wurde. Inzwischen ist vom Schwanenteich nichts mehr zu sehen, berichtete der Waterbölles am 14. Juni 2019 (siehe Foto). Und am 22. August 2019 hieß es: „„Teichsanierung dauert spätestens bis September 2020“. Vorgesehen waren ab Oktober Rückbau und Entschlammung des Schwanenteichs, der Umbau des Zulaufs, der Rückbau des Auslaufbauwerks sowie die Verlegung von Eschbach und Tenter Bach. Letzterer soll auf einer Länge von ca. 170 Metern neu trassiert werden und dann in den Eschbach münden.

Warum sich dieser Zeitplan nicht hat einhalten lassen, geht aus der jüngsten Mitteilung der Verwaltung an die BV Süd nicht hervor (an Corona kann es wohl nicht gelegen haben). Tatsache ist jedenfalls: Am 13. Mai 2020 erfolgte die öffentliche Ausschreibung. Bis zum 9. Juni lagen vier Angebote vor. . Mit dem preisgünstigsten Bieter, der Firma Vornholt GmbH aus Borken, wurde am 22. Juni gesprochen. Und das so genannte das Baustartgespräch fand am Schwanenteich am 15. Juli statt. Mit der Einrichtung der Baustelle soll nun in der kommenden Woche begonnen werden. Dann bleiben die Anliegerstraße und die Wanderwege im Bereich des Schwanenteichs für Fahrzeuge wie auch für Fußgänger für ca. sechs Monate gesperrt, also voraussichtlich bis Mitte Februar 2021.

Das weitere Vorgehen nach Angaben der Stadt: „Zunächst wird der östliche Teil des Teiches entschlammt. Danach erfolgen der Rückbau der Fußgängerbrücke und die Verlegearbeiten für die Versorgungsleitungen. Anschließend wird das neue Gewässerbett des Tenter Baches in trockener Bauweise angelegt. Nach Herstellung der Wasserüberleitungen und des neuen Teichdammes wird der westliche Teil des Teiches entschlammt. Anschließend wird das massive Auslaufbauwerk und durch ein Maulprofilrohr ersetzt,  welches  eine  durchgängige  Gewässersohle  gewährleistet.  … Durch Verbindung der zwei Inseln in der Mittel des Schwanenteichs erfolgt eine bauliche Trennung zwischen Teich und Eschbach. Nach Herstellung des neuen Bachbettes wird der Schwanenteich mittels einer Rohrleitung mit Wasser aus dem Eschbach gespeist. (…) Aktuell informiert eine Schautafel am Parkplatz an der Intzestraße über die Ziele der Baumaßnahme.“

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Während der Sommerferien haben wir sehr spannende und interessante Kinderworkshops durchgeführt. Die Ideen stammten von Markus Heip und wurden mit Unterstützung unseres langjährigen Ehrenamtlers Horst Kaiser umgesetzt. Es ging beispielsweise um Umwelt- und Naturschutzthemen – Biene Maja sucht ein neues Zuhause. Wir bauen ein Insektenhotel! – aber genauso um technische Inhalte – Jetzt geht’s rund! Wir bauen eine Dampfmaschine! Teilweise mussten auch Oma und Opa mit ran, denn bei der „Opa, Oma, Enkel-Show“ geht es nur gemeinsam und das sehr erfolgreich.

Aufgrund unserer Zwangspause haben wir die Sonderausstellung „FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse“ bis zum 1. November verlängert. So hat jeder noch die Möglichkeit, die Geschichte der Bohrmaschine, besondere Erfindungen und die Entwicklung der Firma Flott nachzuvollziehen. Die ausgefallenen Begleitveranstaltungen holen wir nach und bieten dazu folgende Termine und Veranstaltungen an:

  • FLOTT – Sonderausstellung und Werksbesichtigung mit kleinem Imbiss:
  • 15. September, Start 10 Uhr im DWM, 11:30 Uhr Bökerbau
  • 30.September, Start 17 Uhr im DWM, 18:30 Uhr Bökerbau
  • FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse (Vortrag): 27.Oktober, Start 19 Uhr (DWM)
  • FLOTT – Die technischen Möglichkeiten (Praktische Vorführung): 5. September, Start 11 Uhr (DWM)

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt (Anmeldungen: E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder Tel. RS 162519).

Ansonsten merken Sie sich bereits zwei Termine vor, die bestimmt auch sehr schnell ausgebucht sein werden:

28. August, 18 - 21 Uhr
Kunst + Zinn = Kunstzinn, Eigene Schmuckstücke aus Zinn gegossen, Leitung Markus Heip.

2. September, 19 Uhr
Hasten – Der Ort der Werkzeughersteller und -händler
Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung
Klaus R. Schmidt, Dr. Andreas Wallbrecht.

Übrigens: Das Museumsteam bietet auch wieder Führungen in kleinen Gruppen an. Wir benutzen dafür ein Kopfhörer-Guide-System, so dass jeder hervorragend verstehen und gleichzeitig Corona-Abstand halten kann.

 

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Der Kindergarten der Haubentaucher

Nach einem kurios anzusehenden Balzgehabe und der späteren Vogelhochzeit ist nun, Wochen später, der Erfolg unübersehbar: "Die Haubentauchers" haben Nachwuchs. Fast überall auf unseren stehenden Gewässern sind die Bettelrufe den kleinen "Gestreiften" nach Futter zu hören. Foto: Nur noch eine kurze Zeit darf das vielleicht schwächste Glied der Familie " Huckepack" reisen. Mutter schwimmt voraus und äugt nach dem Vater, der auf Tauchgang nach kleinen Fischen, Quappen oder anderen Leckereien ist. Fast überall ist der prächtige, entengroße Vogel zu sehen. Er war Vogel des Jahres 2001.

25 Erkrankte und 143 häusliche Quarantänen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 25 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Darüber hinaus gibt es 118 nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie in Verdacht stehen, sich angesteckt zu haben. Davon sind 52 Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Risikogebieten in gesetzlicher Quarantäne, die im Regelfall einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise umfasst.

Die 7-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Menschen in einer bestimmten Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, und zwar bezogen auf jeweils 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner dieser Region. Die 7-Tage-Inzidenz wird berechnet, indem man die Neuinfektionen der letzten sieben Tage durch die Bewohnerzahl Remscheids (aktueller Basiswert ist 113.350) teilt und mit dem Faktor 100.000 multipliziert. In Remscheid hat es in den vergangenen sieben Tagen 18 Neuinfektionen gegeben. Die heutige 7-Tage-Inzidenz liegt somit bei 15,88.

Bis heute gibt es insgesamt 285 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 260 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 242 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Eine Person befindet sich in Remscheid in stationärer Behandlung.

Trasse: SPD und W.i.R. wollen es jetzt wissen

Die Tonlage des Antrags lässt auf eine gewisse Ungeduld schließen. Das wäre auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie lange das Thema schon in der Bezirksvertretung At-Remscheid und der Bevölkerung (auf dem Hasten) schwelt: Zur letzten Sitzung der BV in dieser Amtsperiode (am 11. August) haben die Fraktion der SPD und Gruppe der W.i.R. jedenfalls den folgenden Antrag gestellt:

  • „Auf der Werkzeugtrasse werden fünf Leuchten im Abschnitt zwischen Eingang Hasten und Verlauf Stockder Straße errichtet,
  • des Weiteren werden drei neue Hinweistafeln an den Aussichtspunkten am Bruch (Linkläuer Straße), Stockden und an der David-Dominicus-Straße aufgestellt.
  • Für diese Maßnahme stellt die Bezirksvertretung Alt-Remscheid aus ihrem Budget 10.500 € zur Verfügung. Die Verwaltung bearbeitet zeitnah einen Gestaltungsvorschlag mit Kostenberechnung für die Eingangsbereiche.“
  • Zur Begründung heißt es: „Seit mehreren Jahren fordern wir die Attraktivität der Werkzeugtrasse zu erhöhen und über Fördertöpfe alte Aussichtspunkte und Hinweisschilder zu erneuern und Beleuchtung auf der Trasse zu ermöglichen."

Rückschnitt des Grüns erfolgt zweimal im Jahr durch die TBR, neue Sitzbänke mit Papierkörben wurden ebenfalls angeschafft und die vorhandenen Hinweisschilder wurden gesäubert. Jedoch konnten die Eingangsbereiche der Werkzeugtrasse noch immer nicht attraktiv gestaltet oder eine Beleuchtung angeschafft werden, da Workshops mit Verwaltung, Politik und Vereinen bisher zu keinen bindenden Ergebnissen führten. Für die Gestaltung der Eingangsbereiche kann auf Vorschläge aus der Bevölkerung zurückgegriffen werden.

Wir hoffen mit der Beleuchtung und Beschilderung einen Anfang für die Erneuerung und Steigerung der Attraktivität der Trasse des Werkzeugs zu setzen und bitten daher, diesen Maßnahmen zuzustimmen.“

24 Remscheider/innen sind an Covid-19 erkrankt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 24 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Ursächlich für den Anstieg um acht Infektionen von gestern auf heute sind vor allem Reiserückkehrende aus unterschiedlichen Urlaubsdestinationen, und zwar unabhängig von der Einteilung des Robert-Koch-Instituts in sogenannte Risikogebiete (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html). Bis heute gibt es insgesamt 283 positiv getestete Einwohner. Von ihnen sind 259 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 241 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Es befindet sich in Remscheid kein COVID-19-Patient in stationärer Behandlung.

Freiwillige Testungen auf das Coronavirus auch für Beschäftigte an Schulen

Die Stadt Remscheid hat eine weitere Schulmail des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen erreicht. Nun steht fest: Die für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen geltende freiwillige Testmöglichkeit auf Kosten des Landes Nordrhein-Westfalen gilt mit der Aufnahme des Regelbetriebs nach den Sommerferien auch für alle an öffentlichen und privaten Schulen tätigen Personen. Im Zeitraum 10. August bis 9. Oktober können sich die Beschäftigten alle 14 Tage freiwillig testen lassen. Die Organisation der Testungen erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Auch für Beschäftigte an Schulen gilt, dass die Testungen bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, vorranging bei den Hausärztinnen und Hausärzten stattfinden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit – insbesondere, wenn kein eigener Hausarzt vorhanden ist –, sich im Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung auf dem Gelände Sana-Klinikum/Burger Straße (ehemals Fieberambulanz) testen zu lassen. Das Testzentrum wird vorübergehend montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr betrieben. Terminabsprachen sind nicht möglich, mit Wartezeiten ist zu rechnen.

Weitere Testmöglichkeiten können auch über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein erfragt werden. Kontakt: Kreisstelle Stadt Remscheid, Carmen Fleischmann, Telefon RS 134458. Zur Testung sind zwingend die Versichertenkarte, ein Arbeitgeberbescheinigung und ein Lichtbildausweis mitzubringen. Um eine Überlastung der Labore zu vermeiden, sind die Kalenderwochen 33, 35, 37, 39 und 41 für Testungen von Beschäftigten an Schulen verbindlich. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Aktuelles zur Corona- Gesundheitslage

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden:

  • 1. August: 10
  • 2. August: 13
  • 3. August: 16

Insgesamt positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider:

  • 1.August: 269
  • 2.August: 272
  • 3.August: 275

241 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben.Nach wie vor befindet sich noch eine Person mit einer Covid-19-Infektion in stationärer Behandlung. (Hinweis: Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.) Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Zwei Busspuren sollen ÖPNV schneller machen

Um den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) schneller zu machen, sollen am Zentralpunkt (Johann-Vaillant-Platz) zwei Busspuren eingerichtet werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage liegt der Bezirksvertretung Süd zur Sitzung am 12. August vor:

  • Busspur Burger Straße Hausnr. 11 – 19: Die Busspur bzw. Umweltspur in der Burger Straße beginnt nach der Einfahrt der örtlichen Bäckerei und endet an der Hausnummer 11. Durch den geplanten Beginn entfallen die beiden Stellplätze zwischen der Ein- und Ausfahrt der örtlichen Bäckerei.
  • Busspur Lenneper Straße – Zentralpunkt: Die Busspur bzw. Umweltspur in der Lenneper Straße beginnt nach dem Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) am Knotenpunkt Lenneper Straße / Engelbertstraße und verläuft bis zur Einfahrt des Parkplatzes.

Dadurch „sollen die Busse … vor den Lichtsignalanlagen entscheidende Sekunden gewinnen und im Regelfall eine Ampelphase einsparen können“, so die Verwaltung. „Diese Maßnahme gewährleistet vor allem in der Hauptverkehrszeit eine pünktliche Beförderung und den Anschluss an andere Linien. Mit der Reduzierung der Fahrtzeit und der Verbesserung der Attraktivität des Buslinienverkehrs wird der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Personennahverkehr gefördert, wodurch zudem die Lebens- und Umweltqualität in der Stadt Remscheid nachhaltig verbessert wird.“

Die beiden Busspuren sollen als Umweltspuren für weitere Verkehrsarten freigegeben werden – durch das Verkehrszeichen 1022-10 („Radfahrer frei“) und 1026-30 („Taxi frei“) . Ferner entstünden  auch Vorteile für die Feuerwehr und den Rettungsdienst, da sich die geplante Busspur in der Lenneper Straße auf einer Hauptverbindung zum örtlichen Klinikum befinde.

Herkulesstaude lässt sich nicht verdrängen

Eine gewisse Aktualität ist der folgenden Anfrage der CDU zur Sitzung der BV Alt-Remscheid am 11. August nicht abzusprechen: „Im Morsbachtal – insbesondere auf der Höhe Aue – ist derzeit verstärkt die giftige Herkulesstaude (Großer Bärenklau) zu beobachten: Hat die Verwaltung dies im Blick? Wurden bisher Maßnahmen ergriffen, um dieses Problem zu beseitigen? Wie sahen diese Maßnahmen aus? Sind ggf. noch weitere Maßnahmen geplant?“ Diese Aktualität ergibt sich allerdings schon seit Jahrzehnten, wie die Wiederkehr von Ostern und Weihnachten.  Denn wie allgemein bekannt ist (auch der CDU), ist der Große Bärenklau – sehr hautätzend, wenn man mit ihm bei Sonnenschein in Berührung kommt – in heimischen Tälern schon vor einem halben Jahrhundert eingewandert. Daran erinnert die Verwaltung in ihrer Antwort:

„Seit mind. 50 Jahren kommen Herkulesstauden flächendeckend im Morsbachtal und den Seitentälern Gelpe und Leyerbach vor. Aktuelle Verbreitungsschwerpunkte in Remscheid liegen am Wüsterhammer, zwischen Birgder Hammer und Leyermühle, am Jägerwald, im Bereich Aue, Prangerkotten und Engelskotten. Die mit Herkulesstauden besiedelten Flächen befinden sich überwiegend in Privatbesitz, etliche Flächen liegen zudem im benachbarten Gebiet der Stadt Wuppertal. (…) Die betroffenen Bereiche werden jährlich kontrolliert. (…) Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist die Stadtverwaltung bemüht, … Herkulesstauden an Fuß- bzw. Wanderwegen zu verdrängen (Pflanzen werden abgeschnitten bzw. ausgestochen). (…) Im Wald erfolgen Bekämpfungsmaßnahmen punktuell, sobald eine weitere Ausbreitung auf vormals unbesiedelte Flächen droht. Es werden Einzel-Stauden entfernt, unter der Bodenoberfläche abgestochen oder mehrmals im Jahr vor der Blüte gemäht (beispielsweise Vorkommen im Waldbereich des Grünzugs Klausen).“

In den Tallagen entlang des Morsbachs sowie im Klauser Bachtal sei allerdings eine effektive mechanische Bekämpfung nahezu unmöglich, betont die Verwaltung. Auf einzelnen Wiesenflächen werde dort mit Unterstützung der Naturschutzbehörde gezielt die Herkulesstaude durch Schafbeweidung verdrängt. (Stimmt. Siehe Waterbölles vom 4. April 2011: „Im Morsbachtal fressen Schafe die Herkulesstauden ab“.) Viele oft sehr kleinflächige bzw. versumpfte Flächen seien jedoch nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar, lägen seit Jahrzehnten brach und würden von den Eigentümern „der natürlichen Entwicklung überlassen.“

Leider hätten die Maßnahmen oft wenig Aussicht auf Erfolg bzw. der Erfolg stünde in keinem Verhältnis zum erforderlichen Aufwand, da die Pflanze sehr langlebig sei durch mehrjährige Keimfähigkeit der Samen. „Entlang der Fließgewässer (Verdriftung der Samen) wären zudem langfristige liegenschafts- bzw. gemeindeübergreifende Maßnahmen aller Anlieger im gesamten Einzugsgebiet des Morsbachtals erforderlich“, stellt die Verwaltung weiter fest. Fazit: Die Herkulesstaude lasse sich nicht mehr aus dem Naturraum verdrängen, gleichwohl werde sie aber weiter bekämpft.