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Über die Sanierungsmaßnahmen in der Alten Schule (1)

Seit Anfang 2017 dokumentiert der Remscheider Fotograf Thomas E. Wunsch die Sanierungsmaßnahmen auf Schloss Burg. Von Anfang empfand er die Entwicklungen und baulichen Maßnahmen als sehr spannend : „Ich war sehr glücklich dabei sein zu können!“ Dabei entstanden viele Fotos und auch so manches Video. Vor wenigen Tagen, am 6. Juli, folgte auf YouTube das erste von zwei Videos über die Restaurierung der Altern Schule auif dem Burggelände,  unterlegt mit gema-freier Musik: "Peace of Mind" Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License http://creativecommons.org/licenses/b...

Auch der Anbau ab 2022 mit „Edelstahl-Schindeln“

Im Rahmen des 2004 gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland entwickelten Masterplans zur Neukonzeption des Deutschen Röntgen Museums steht nunmehr die energetische Sanierung und Neugestaltung der Außenfassade von Haus 3 (Anbau 1959) an der Hardtstraße an. Hierfür hat die Stadt Remscheid 771.000 Euro veranschlagt – für die ca. 1200 m2 große Fassade 600.000 €, das ca. 400 m2 große Dach 88.000·€, ein Gerüst 63.000€ und Nebenkosten (Zwischenbau) 20.000 €. Das Geld stehe „mit einem Ansatz von jeweils 400.000 € in den Jahren 2021 und 2022 zur Verfügung“, hat die Verwaltung den Mitgliedern des Kulturausschusses jetzt zur Sitzung am 17. August mitgeteilt. In der Prüfung sei noch, ob sich das Flachdach von Haus 3 für eine Photovoltaik-Anlage eigne.

„Mit der energetischen Erneuerung und der Gestaltung der Fassade mittels „Edelstahl-Schindeln“ von  60 mal 125 Zentimetern  Größe sollen die Maßnahmen zur Außengestaltung des Museums gemäß Masterplan abgeschlossen werden“, teilt die Verwaltung mit. „Praktikabilität, Pflege und Wartung des bereits mit dieser Technik ausgeführten Teilstücks der Fassadengestaltung haben sich ebenso bewährt wie der oben genannte architektonische wie auch ästhetische Anspruch.“  

Dem hat sich der Vorstand der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgen-Museums in Remscheid-Lennep e.V. angeschlossen, der „an der Planung, Umsetzung und Finanzierung des Masterplans maßgeblich beteiligt ist“, wie es im Brief von Prof. em. Dr. Ulrich Mödder Prof. em. Und Dr. Dr. h.c. Christan Streffer an die Stadt heißt. „Das erste, im November 2006 errichtete Teilstück dieser Fassadenstruktur an der Hardtstraße spiegelt nach außen die modernen und hochtechnisierten Inhalte des Museums wider.“ Dieser besondere ‚Eye-Catcher‘ stoße auch bei den Besuchern auf sehr positive Resonanz. Die Fortführung dieser Fassade bei Haus 3 sei „die konsequente Folge der ausgesprochen guten Erfahrungen“ und verdeutliche „einmal mehr den auf Modernität und Fortschritt zielenden Charakter des Hauses.“ Der Förderverein freue sich daher sehr darüber, „dass sich in der neuen Außenansicht seine Bemühungen, „das Deutsche Röntgen-Museum als bedeutendes nationales und internationales Museum neu aufzustellen, … widerspiegeln werden“.

Daran seien neben der Gesellschaft der Freunde und Förderer e.V. zahlreiche Partner und Sponsoren beteiligt, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Die vom Rat der Stadt am 12. Mai 2006 beschlossene „wegweisende und bedeutsame Fassadenverkleidung des Museums mit Edelstahlplatten“ spiegele den modernen technischen und zukunftsgerichteten Charakter des neuen Museums in architektonischer Klarheit wieder.

„Pendlerquarantänen“ für positiv getestete Mitarbeiter

CDU fragt nach Corona-Toten im "Haus Lennep", titelte der Waterbölles am 25. Juni  und berichtete von der Forderung der CDU-Fraktion an die Stadtverwaltung nach einer „Aufarbeitung der hohen Sterbezahl“. Die Antworten auf die Fragen der Fraktion erwarte man zur Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 8. September. Sie liegen inzwischen vor. Der Waterbölles dokumentiert die Mitteilung nachfolgend:

Frage 1. Welche Maßnahmen hat die Stadt Remscheid – zusätzlich zur Covid-19-Schutzimpfung – ergriffen, um die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus Lennep künftig vor einer Infektion mit Covid-19 zu schützen?

Antwort: Am 1.12.2020 fiel über anlassbezogene Schnellteste auf, dass in der Pflegeeinrichtung Haus Lennep in zwei Wohnbereichen gehäuft Corona-Fälle aufgetreten sind. Daraufhin wurden alle Bewohnerinnen und Bewohner und die verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Einrichtung am 2.12.2020 PoC getestet. Am 3.12.2020 erfolgte eine durch die untere Gesundheitsbehörde angeordnete Reihentestung. Im Ergebnis dieser Reihentestung sind eine gehäufte Anzahl von positiven Fällen bei Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner detektiert worden. Insgesamt lebten dort derzeit 112 Personen. Davon waren 35 positiv getestet. 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden positiv getestet und zusätzlich befanden sich noch weitere Mitarbeiter in Quarantäne. Insgesamt fehlten 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund von positiven Testungen und Quarantänen.

Das Ausbruchsgeschehen konzentrierte sich zunächst auf einem Wohnbereich. Ein weiterer Wohnbereich war aufgrund der häufigen Kontakte der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander ebenfalls stark betroffen.

Die untere Gesundheitsbehörde und eine Vertreterin der WTG-Behörde (WTG = Wohn- und Teilhabe Gesetz) waren sofort nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Reihentestungen vor Ort, um die Situation zu analysieren und die Einrichtung hinsichtlich der weiteren Infektionsschutzmaßnahmen zu beraten und falls erforderlich Anordnungen zur Sicherung der pflegerischen Versorgung zu erteilen. Im Haus wurden verschiedene Bereiche, abgestuft nach unterschiedlichen Kontaktkategorien, zum Teil mit erforderlichen Umzügen der Nutzerinnen und Nutzer, eingerichtet. Die Bereiche werden jeweils über explizit zugeordnetes Personal, somit getrennt, versorgt. Die Einrichtung wurde auch hinsichtlich der korrekten Nutzung von erforderlicher Schutzausrüstung beraten.

Es wurden erneute Reihentestungen für den 7. und 10.12.2020 und für weitere Termine zur ständigen Überprüfung der Situation angeordnet. Zusätzlich war die Einrichtung verpflichtet, weitere Schnellteste zur frühzeitigen Sondierung weiterer Fälle durchzuführen. Die Quarantänen wurden in Zusammenarbeit mit der unteren Gesundheitsbehörde eng überwacht und PCR-Tests vor Entlassung entsprechend veranlasst.

Zu dieser Zeit bestand für die Einrichtung ein Besuchsverbot.

Es sind insgesamt 33 Nutzerinnen und Nutzer im Haus Lennep verstorben.

Um die Versorgung der Nutzerinnen und Nutzer sicher zu stellen, wurden seitens des Fachdienstes Gesundheitswesen sog. „Pendlerquarantänen“ für positive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Symptome zum Einsatz im Isolationsbereich ausgesprochen. Es gab zudem Unterstützung der Bundeswehr zur Aufrechterhaltung des Betriebs.

Zum künftigen Schutz wurden die Einhaltung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben, sowie die vorgeschriebene regelmäßige Testung mittels PoC-Tests sowohl der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Nutzerinnen, Nutzer und auch der Besucherinnen und Besucher überprüft.

Frage 2. Welche Maßnahmen wurden bei anderen ähnlichen Pflegeeinrichtungen in Remscheid ergriffen und umgesetzt, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden und für eine weitere mögliche „Covid-Welle“ vorbereitet zu sein?

Antwort: In anderen Einrichtungen, die von Ausbrüchen betroffen waren, wurden gleiche oder ähnliche Maßnahmen wie für Haus Lennep getroffen.

Alle Einrichtungen wurden während des Ausbruchsgeschehens sehr engmaschig sowohl durch die WTG- als auch die Gesundheitsbehörde begleitet. Es besteht ein reger Austausch und gute Zusammenarbeit mit den Remscheider Einrichtungen.

Als Anlage hat die Verwaltung ein Schreiben der „Bergische Alten- und Pflegeeinrichtungen Remscheid gGmbH“ vom 8. Juli beigefügt, das ebenfalls auf die Anfrage der CDU-Fraktion eingeht. Es hat folgenden Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Neuhaus, wir sehen die Corona-Schutzimpfung - ebenso wie die Bundesregierung - als das derzeit wirksamste Mittel an, Bewohner und Mitarbeiter vor COV!D-Erkrankungen zu schützen. Leider fand das Infektionsgeschehen in Haus Lennep im Dezember und damit kurz vor der Verfügbarkeit des Impfstoffes in Deutschland statt.

Wir werben bei allen neu zu uns stoßenden Mitarbeitern und Bewohnern für die Impfung gegen SARS-CoV-2 und können diese dank hervorragender Zusammenarbeit mit der Impfkommission der Stadt Remscheid kurzfristig organisieren. Zudem arbeiten wir nach den mit den Aufsichtsbehörden abgestimmten Besuchs- und Hygienekonzepten und bieten Besuchern und Mitarbeitern auch wenn sie in die Gruppe der Geimpften oder Genesenen fallen weiterhin unkompliziert und kostenfrei Coronaschnelltests für mehr Sicherheit an.

In der Rückschau ist es uns wichtig zu betonen, dass wir uns zu jeder Zeit an die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen gehalten haben. Der Austausch mit den Behörden war unkompliziert und gut. Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte haben teils bis an die Erschöpfungsgrenze gearbeitet. Dafür sind wir sehr dankbar. Wir haben verstärkt sowohl Angebote zur psychologischen als auch theologischen Beratung zur Verfügung gestellt, um das Erlebte aufzufangen. Nachwirkungen aus der Infektionsphase sind weiterhin spürbar. (Unterschrieben haben für die Geschäftsführung Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft gGmbH. (BDB) und Gerhard Schönberg und für die Bereichsleitung Altenhilfe-Verbund Sylvia Broekmann.)

Wupper-Talsperre bleibt für Freizeitbetrieb gesperrt

Pressemitteilung des Wupperverbandes

In der Folge des Hochwassers vom 14.7. hatte der Wupperverband den Freizeitbetrieb auf seinen Brauchwassertalsperren zunächst aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die Wupper-Talsperre bleibt aufgrund des Umweltalarms auch weiterhin gesperrt, Freizeitnutzung im und auf dem Wasser ist untersagt. Auch der Damm der Wupper-Vorsperre ist weiterhin nicht begehbar, da noch die Arbeiten zur Entfernung von Treibgut etc. laufen. Dies wird noch Wochen in Anspruch nehmen. Ab sofort kann aber an Bever-, Brucher- und Lingese- Talsperre die Freizeitnutzung wieder aufgenommen werden.
Dies gilt sowohl für Wassersport als auch für Baden und Angeln. Die Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre hat das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises überprüft, an den Badestellen Proben genommen und diese gemäß der Parameter nach Badegewässerverordnung analysiert. Demnach ist das Baden dort uneingeschränkt möglich. Auch die Ergebnisse von Probenahmen durch das  Limnologische Labor des Wupperverbandes bestätigen, dass diese drei Talsperren wieder für den Freizeitbetrieb freigegeben werden können. Der Wupperverband hat zudem Treibgut entfernt, insbesondere an den Badestellen. Da es sich um Naturgewässer handelt, ist es grundsätzlich sinnvoll, dass Wassersportler*innen jederzeit auf Treibgut achten.
Der Stausee Beyenburg ist kein Badegewässer. Er wird von den am Stausee ansässigen Kanusportvereinen für Bootssport genutzt. Aufgrund des Umweltalarms in der flussaufwärts liegenden Wupper-Talsperre findet vorsorglich vorübergehend kein Bootssport auf dem Stausee statt. Zurzeit bestehen keine Anhaltspunkte für eine Verschmutzung des Stausees. Aus Sicherheitsgründen wird der Bootssport dennoch weiterhin ausgesetzt, bis eine Beeinträchtigung des Stausees durch die Verschmutzung der Wupper-Talsperre sicher ausgeschlossen werden kann.

Zwei Ahornbäume müssen entfernt werden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am kommenden Dienstag, 3. August, müssen zwei Ahornbäume am Carl-Grüber-Weg entfernt werden. Die Bäume stehen zwischen der Königstraße Nr. 164 bis 166 und der Einmündung Herderstraße. Bei den Ahornen wurde eine Infektion mit der Russrindenkrankheit festgestellt, was eine Entfernung der beiden Bäume unumgänglich macht, da diese Pilzinfektion für Menschen gefährlich werden kann. Die Pilzsporen können unter anderem zu Atemnot, Reizhusten und Fieber führen. Die notwendigen Arbeiten werden daher unter Einsatz entsprechender Schutzausrüstung durchgeführt. Der beschriebene Abschnitt des Carl-Grüber-Weges wird für die Dauer der Arbeiten zeitweise gesperrt, um gesundheitliche Beeinträchtigungen für Passantinnen und Passanten auszuschließen. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bitten um Verständnis für die mit den Arbeiten einhergehenden Behinderungen – verbunden mit der dringenden Bitte, die Sperrung nicht zu ignorieren.

Mehr als 360 Remscheider beziehen Ökogas

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit dem 1.0 April bietet die EWR ihren Kunden ein neues Öko-Produkt an unter der Bezeichnung „EWR*GAS Natur“. Aktuell haben sich bereits 347 Privatkunden für das neue Ökogas entschieden und leisten damit einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz. Das zertifizierte CO2-neutrale Ökogas ist 100 % klimaneutral und nachhaltig. Der CO2-Ausgleich wird über Klimaschutzprojekte kompensiert. Bei den Gewerbetreibenden haben sind bisher 16 Kunden für den Ökogastarif EWR*GAS Natur Gewerbe entschieden.

Kunden, die jetzt EWR*GAS Natur und zusätzlich das Ökostromprodukt EWR*STROM Natur kombinieren, profitieren extra. Die Entscheidung für beide Ökoprodukte hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch persönlich beim Sparen. Wer also bei der EWR Ökogas mit dem Ökostrom kombiniert, bekommt einen Klima-Bonus von fünf Prozent. Bei den Privatkunden haben sich hierfür bis jetzt 124 Kunden entschieden, Tendenz steigend. Bei den Gewerbekunden sind es vier. Infos rund um die Ökoproduktegibt es bei der kostenlosen Hotline 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr).

Die neue „Remscheid App“ ist da!

Pressmitteilung der Stadt Remscheid

Die neue „Remscheid-App“ mit vielen nützlichen, aktuellen und verständlichen Informationen zu den unterschiedlichen Lebensbereichen in unserer Stadt ist verfügbar. Den QR-Code zum kostenfreien Download der App in den Stores gibt’s ab sofort auf www.remscheid.de. Alternativ ist die Remscheid App aber auch leicht im Google Play Store beziehungsweise im App Store kostenfrei erhältlich (oder noch leichter direkt über diesen Link: App Store bzw. Google Play Store). Die Installation ist für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS vorgesehen. 

Die App bietet eine Fülle von Informationen zur Stadtverwaltung und rund um unsere schöne Stadt im Bergischen Land. Sie ermöglicht Terminvereinbarungen zu diversen Anliegen bei der Stadtverwaltung sowie einfaches und schnelles Melden von Schäden oder Verunreinigungen im Stadtgebiet. Sind Sie auf der Suche nach Informationen zu interessanten Orten und Veranstaltungen in unserer Stadt oder interessieren Sie sich für die Stadt Remscheid als Arbeitgeberin? Dann nutzen Sie auch hierfür die Remscheid App mit vielen nützlichen Freizeit-Tipps und Hinweisen zu Stellenangeboten. Halten Sie sich außerdem auf dem Laufenden und verfolgen Sie unsere aktuellen Presseinformationen. Ob in Remscheid geboren, neu zugezogen oder als Gast: Die App für Remscheid ist die mobile Begleitung für Ihre Anliegen und Aktivitäten in unserer Stadt!

Die neue „Remscheid App“ ist im Rahmen des vom Land NRW geförderten Projektes „Digitale Modellregionen“ entstanden. Sie wurde gemeinsam mit dem Solinger Unternehmen Mammut Media Marketing UG entwickelt und basiert auf einer sogenannten OpenSource-Technologie, auf deren Nutzung sich die Städte Dortmund, Mönchengladbach, Remscheid und Wolfsburg auf Initiative der Stadt Solingen im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft OpenSource SmartCity verständigt haben. Diese Partnerschaft hat zum Ziel, unterschiedliche Serviceangebote für die Stadtgemeinschaften zu entwickeln und zu betreiben. Das können gesetzliche und freiwillige Angebote sein, die dem aktuellen und künftigen Serviceanspruch der Menschen in den Städten entsprechen. Informationen und Services auf den Stadthomepages werden demnach ergänzt durch mobile Apps für einen unmittelbaren Kontakt zwischen Bürgerschaft und Gästen mit den jeweiligen Städten. So gelangen aktive und zeitnahe Informations- und Serviceangebote direkt „in die Hosentasche“.

Mauerpfeffer auf dem Garagendach und am Teich

Was wir schon ahnten: Nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur kann ganz schön eigenwillig sein. Als wir für unseren kleinen Hausgarten auf dem Hohenhagen Stauden und andere Pflanzen suchten, war mir der Hellgelb blühende Mauerpfeffer eingefallen. Der würde sich doch bestimmt gut zwischen den Steinplatten des Weges machen, der von der Terrasse zum Komposter mit dem hungrigen „Tennessee-Wigglers“ führt. Gesagt, getan. Doch nach zwei vergeblichen Anpflanzversuchen gab ich auf. Mauerpfeffer schien ´für unsere Gartenerde nicht geeignet zu sein.

Heute, 33 Jahre später, ist das Steingartengewächs plötzlich wieder da. Am Gartenteich hat es sich breitgemacht, hat den Thymian zwischen den Terrassenziegeln sogar teilweise verdrängt. Und nicht genug damit: äAuch auf dem Garagendach macht sich der Mauerpfeffer inzwischen breit, wiederum gleich neben dem Thymian. Übrigens: Begrünt ist unser Garagendach nun schon seit 33 Jahren. Das war auch damals für kleines Geld machbar, auch ohne staatliche Förderung.

Bergische Drei begrüßen neue Mitglieder

Pressemitteilung der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Verein „Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.“ freut sich, mit der Wuppertaler Wohnmobiloase und dem Solinger Schneidwarenhersteller Triangle Tools zwei neue Mitglieder gewonnen zu haben.

WohnmobilOase“: Der Hauptgeschäftszweig der Familie Blankennagel ist das Busreisegeschäft, bei dem die mittlerweile vierte Generation fest im Familienbetrieb verankert ist. Mit dem Umzug in die Nähe der Wuppertaler Nordbahntrasse bekam das Unternehmen so viel Platz, dass auch noch zehn Wohnmobilstellplätze mit Strom- und Wasseranschluss errichtet werden konnten. mit Strom- und Wasseranschluss sowie Schmutzwasserentsorgung. Die so entstandene „WohnmobilOase“, die Axel Blankennagel gemeinsam mit seiner Frau Brigitte Tebeck-Blankennagel seit 2014 betreibt, erfreute sich großer Beliebtheit, da sie Wohnmobilisten die Möglichkeit bietet, „die Bergischen Drei per Rad zu entdecken“, so Holger Piwowar, Geschäftsführer des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

„Unsere Gäste erhalten bei ihrer Ankunft eine Begrüßungstüte, die, neben unserer selbstgemachten Marmelade die Broschüren der Bergischen Drei enthält. Mit Wander- und Radkarten und der Übersichtskarte der Sehenswürdigkeiten des Bergischen Städtedreiecks sind unsere Gäste damit bestens für Ihren Aufenthalt bei den Bergischen Drei gerüstet. Für uns ist es wichtig, mit unserer Mitgliedschaft im Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. das Marketing für unsere schöne Heimat zu unterstützen, da das Bergische Land leider noch zu unbekannt ist,“

Die Triangle GmbH, ein Familienunternehmen in dritter Generation, entwickelt und produziert seit 1946 in der Klingenstadt Solingen Werkzeuge für die Profiküche ebenso wie kreative und hochwertige Küchenhelfer für ambitionierte Hobbyköche und Haushalte (mit Werksverkauf). „Die Bergischen Drei werben u.a. mit Fahrrad- und Wanderangeboten für die abwechslungsreiche Natur in unserer schönen Region. Ein Partner also, der genau in unsere Firmenphilosophie passt“, beschreibt Firmeninhaberin Christiane Kelch Ihre Motivation für die Mitgliedschaft im Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. Holger Piwowar: "Ich freue mich daher sehr, dass unser Verein und damit das regionale touristische Netzwerk kontinuierlich wächst und mehr und mehr touristische Leistungsträger erkennen, dass wir nur gemeinsam mehr erreichen können“ so

Jugendfeuerwehr Remscheid half im Freibad

Für wertvolle Unterstützung bei den Säuberungsarbeiten im Freibad Eschbachtal sorgte gestern Nachmittag die Jugendfeuerwehr Remscheid. In Begleitung erfahrener Feuerwehrangehörige der Löscheinheit Nord rückte sie Jugendfeuerwehr mit mehreren Fahrzeugen an, um das große Schwimmbecken zu leeren und von jeder Menge Schlamm zu befreien. Das geschah mit mehreren Strahlrohre. Sodann wurde das Schmutzwasser mit Schmutzwasserpumpen der Feuerwehr und der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) abgepumpt. Gut drei Stunden dauerten die Arbeiten, bevor das das Schwimmbecken wieder sauber war. Eine Hilfeleistung, für die Jugendfeuerwehr ein herzliches Dankeschön  verdient hat!

Eilenburg in Sachsen unterstützt Remscheider Flutopfer

Pressemitteilung der Handwerkskammer Düsseldorf

Erst nach und nach wird das gesamte Ausmaß der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands sichtbar. Auch im Kammerbezirk der Handwerkskammer Düsseldorf sind viele Menschen und Handwerksbetriebe massiv vom Hochwasser betroffen – etwa im Bergischen Land. Umso wichtiger ist die große Welle der Unterstützung und Hilfsbereitschaft, die die Kammer in den letzten Tagen auf verschiedenen Wegen erreicht hat. Ein besonderes Beispiel gelebter Solidarität zeigt die Große Kreisstadt Eilenburg aus Nordsachsen. Als deren Oberbürgermeister Ralf Scheler (Foto rechts) von der Flutkatastrophe erfuhr, wandte er sich unmittelbar an die Handwerkskammer Düsseldorf, um betroffenen Kommunen in NRW Hilfe anzubieten. Als ehemaliger Präsident der Handwerkskammer Leipzig hatte Scheler noch sehr gute Kontakte zur Partnerkammer in Düsseldorf. „Unsere Stadt ist durch die Hochwasserkatastrophe von 2002 selbst besonders geprägt“, so Scheler. „Wir kennen die dramatischen Folgen und persönlichen Schicksale betroffener Menschen aus eigener Erfahrung. Daher war es für uns eine Selbstverständlichkeit, unsere Hilfe anzubieten.“

Über die Handwerkskammer wurde der Kontakt nach Remscheid hergestellt. Dabei spielte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid, Fred Schulz, eine zentrale Rolle. Als ehemaliger Oberbürgermeister der bergischen Großstadt hatte er einen direkten Draht ins Rathaus und konnte schnell eine Verbindung zwischen OB Scheler aus Eilenburg und dem Remscheider OB Burkhard Mast-Weisz herstellen. Mittlerweile ist die bilaterale Hilfe angelaufen. Ralf Scheler hat in einem ersten Schritt bereits 21.000 Euro an Spendengeldern aus seiner Stadt für Remscheider Hochwasseropfer überwiesen. Zudem ist eine Unterstützung durch die lokale Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz aus Eilenburg für das Bergische Land geplant.

Andreas Ehlert zeigte sich von dieser besonderen Hilfsbereitschaft beeindruckt. „Ich bin Ralf Scheler für seinen persönlichen Einsatz sehr dankbar“, so der Kammerpräsident. „Dieses Engagement seht stellvertretend für die große Solidarität, die die betroffenen Bürger und Unternehmen aus dem ganzen Land erfahren. Viele Menschen packen mit an oder helfen mit Geld- und Sachspenden. Das ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts und macht mir Mut für den anstehenden Wiederaufbau.“

Das THW ist seit dem 24. Juli im Dauereinsatz

Pressemitteilung des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Remscheid

Bereits seit Mittwoch, 14. Juli, ist das THW Remscheid als Helfer nach den Überschwemmungen im Einsatz, und ein Ende ist weiterhin nicht in Sicht. Mehr als  50 Kräfte des THW-Ortsverbands Remscheid sind seit Mittwochmorgen in ganz NRW im Einsatz. Die Einsatzschwerpunkte waren zunächst in Hagen und Wuppertal. Besonders stark eingebunden waren dort die Baufachberater des Ortsverbands, welche an verschiedenen Schadensstellen die Resttragfähigkeit und Standfestigkeit von Gebäuden beurteilten.

In Wuppertal war die Fachgruppe Schwere Bergung mit dem Schreitbagger insbesondere damit beschäftigt, Treibgut aus der Wupper zu entfernen. Der Schreitbagger, auch „Rettungsspinne“ genannt, ist durch die vier variablen Beine und der schnell gewechselten Werkzeuge hoch flexibel und vor Ort universell einsetzbar.

Nachdem die Einsätze zunächst lokal im direkten Umfeld stattfanden, weitet sich das Einsatzgebiet zusehends aus, beispielsweise an die Steinbachtalsperre bei Euskirchen. Dort kam das Sicherungssystem (ESS) zur Anwendung. Damit wurden Bewegungen in der Staumauer überwacht. Der Damm der Talsperre drohte auf Grund der Wassermassen zu brechen. Im weiteren Verlauf wurden die Helferinnen und Helfer vor allem in der Eifel eingesetzt, in Schleiden, Gemünd und Kall, um nur einige der vielen Einsatzstellen zu nennen. „In Euskirchen haben unsere Einsatzkräfte eine Abschnittsleitung übernommen und koordinieren von dort aus die Fachgruppen Elektroversorgung anderer Ortsverbände, damit die Strom-Infrastruktur in den Ortschaften wieder aufgebaut werden kann“ erklärt Sven Chudzinski, stellvertretender Ortsbeauftragter und ergänzt: „Währenddessen beräumen weitere Gruppen von uns die Urft, um auf neue Wassermengen vorbereitet zu sein“.

Insgesamt hat der Ortsverband Remscheid eine breite Palette an Aufgaben erfüllt: Fachberatung, Baufachberatung, Pumparbeiten, Abstützen und Aussteifen von einsturzgefährdeten Gebäuden, Überwachung von Deichen und Dämmen mittels ESS, Räumarbeiten, Übernahme von Einsatzabschnittsleitungen und Koordinierung sowie Organisation von Einsätzen um nur einige Beispiele zu nennen. Christoph Rühl, Ortsbeauftragter zieht nach zehn Tagen eine Zwischenbilanz: „Unsere Helferinnen und Helfer waren und sind unermüdlich im Unwetter-Einsatz, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen, sie zu retten, Sachwerte zu schützen und die Infrastruktur wiederherzustellen. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht“. Alle Einsatzkräfte helfen vollständig ehrenamtlich. „Daher danke ich ausdrücklich allen Arbeitgebern, die zur Zeit die Helferinnen und Helfer freistellen, damit sie diesen wichtigen Beitrag leisten können“ betont Rühl.