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Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Freitag, 15. November, bis 17. Mai 2020
„Donnelwettel. Made in Germany“: Flott. Bohrmaschinen der Extraklasse.
Vom Drillbohrer über Bohrwinden, von der Regulator-Bohrmaschine über elektrische Bohrmaschinen bis zu digital gesteuerten Standbohrmaschinen erstreckt sich die Entwicklungsreihe der Firma Flott. Ständige Innovationen zeichnen die Firma aus und machen sie zum Technologieführer bei den industriellen Bohrmaschinen. Dabei werden regionale und soziale Verantwortung groß geschrieben und unter dem Leitspruch ‚Made in Remscheid‘ zusammengefasst. Nach 165 Jahren ist das Unternehmen immer noch im Familienbesitz. Grund genug für das Deutsche Werkzeugmuseum, in einer Ausstellung die Geschichte der Firma und die Entwicklung der Bohrmaschine aufzuzeigen. An der Ausstellungseröffnung am 14. November um 19 Uhr wird auch der Gesellschafter und Geschäftsführer der Fa. Flott, Jan Peter Arnz, teilnehmen. Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht wird in die Ausstellung einführen. Die Musik- und Kunstschule Remscheid hat die musikalische Umrahmung übernommen.

Freitag, 15. November, jeweils 17 Uhr
Museum im Dunkeln
Mit dem Nachtwächter Balduin Keks auf Kontrollgang
Im Deutschen Werkzeugmuseum zieht unser Nachtwächter jeden Abend seine Kreise. Ganz selten nimmt er einige wenige Interessierte mit auf seinen Rundgang. Am Freitag, 15. November, um 17 Uhr ist es wieder soweit und es heißt „Museum im Dunkeln“. Einmal ein Museum im Dunkeln zu erleben, ist schon etwas Besonderes. Aber dabei auch noch vom Nachtwächter geführt zu werden und alle seine Aufgaben erläutert zu bekommen, das hat man nicht jeden Tag. Ganz verrückt wird es, wenn der Nachtwächter auch noch Balduin Keks heißt und ein Hund ist. Dieses Angebot von Markus Heip richtet sich natürlich besonders an die Kinder, aber auch für Erwachsene ist das sehr spannend. Melden Sie sich schnell an, diese Veranstaltung ist fast schon zu einem richtigen Klassiker geworden – die Hauptperson ist es auf alle Fälle: Balduin Keks. Ganz wichtig: Unbedingt an Kekse denken, darüber freut er sich besonders. Anmeldung erbeten unter Tel. RS 162519 oder per E-Mail Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de">Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de bis spätestens 13. November.

 

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X-perimente: Das Unsichtbare sichtbar machen

Pressemitteilung der Klaus Tschira-Stiftung

Das Jahr 2020 steht ganz im Fokus eines Doppeljubiläums zum Thema „Röntgen“. Bundesweit wird der 125. Entdeckungstag der Röntgenstrahlen und der 175. Geburtstag ihres Entdeckers und ersten Physik-Nobelpreisträgers Wilhelm Conrad Röntgen gefeiert. Aus diesem Anlass entwickeln das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid (DRM) und die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim das Projekt „X-perimente – Das Unsichtbare sichtbar machen“. Sie bestücken ein „Röntgenmobil“ mit interaktiven Experimenten für Kinder und Jugendliche, das im kommenden Jahr deutschlandweit unterwegs ist. Ermöglicht wird das Projekt durch die Klaus Tschira-Stiftung in Heidelberg. Diese fördert die Entwicklung und Umsetzung inklusive aller Sach- und Personalkosten mit rund 700.000 Euro. Die kostenlosen Versuche richten sich an Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zur Oberstufe. Ziel ist es, die junge Generation über die Röntgentechnologie für Naturwissenschaften und Medizin zu begeistern.

Am 8. November 1895 entdeckte Röntgen in seinem 50. Lebensjahr „eine neue Art von Strahlen“, welche weltweit Wissenschafts- und Alltagsgeschichte geschrieben haben, bis heute schreiben und auch zukünftig schreiben werden. Die nach Röntgen benannten Strahlen machen Unsichtbares sichtbar – im Nano-, Mikro- und Makrobereich. Röntgenstrahlen durchdringen Stoffe und schaffen durch ihre Absorption Transparenz. Schicht um Schicht wird sichtbar, was unter einer für das menschliche Auge undurchdringlichen Hülle liegt: Knochen einer antiken Mumie, Blutgefäße eines Patienten, eine übermalte Figur in einem Gemälde Max Liebermanns, eine Schweißnaht unter Lackschichten eines gesunkenen Schiffsrumpfes, Viren, Genome, Tumore, Himmelskörper, alte Schriften, Maschinenteile und vieles mehr. Die „Welt des Röntgens“ ist voller überraschender Phänomene und ästhetisch faszinierender Bilder.

Im „Röntgenjahr“ 2020 laden das Deutsche Röntgen-Museum und die Reiss-Engelhorn-Museen zu einer Spurensuche in die „Welt des Unsichtbaren“ ein. Getreu dem Motto von Wilhelm Conrad Röntgen „ich fühle mich nur wohl, wenn ich experimentieren kann“ geben sie Schulen, Museen Seite 2 von 4 und anderen Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, mit Kindern und Jugendlichen selbst aktiv zu werden und zu experimentieren. Hierzu wird ein Fahrzeug (Sprinter) als „Röntgenmobil“ konzipiert, das vielfältige und spannende Experimente zur Entdeckung des Unsichtbaren vor Ort in die Unterrichtsräume bringt. Im Jubiläumsjahr können Bildungseinrichtungen deutschlandweit das „Röntgenmobil“ zu sich in den Unterricht einladen. Ausgehend von der Faszination des Röntgenverfahrens ermöglichen die Experimente einen Überblick über verschiedene Techniken, mit denen das „Innere“ von Dingen sichtbar gemacht werden kann: vom langwelligen infrarotem Licht bis hin zu den kurzwelligen Gammastrahlen und dem Ultraschall. Das kostenlose Angebot richtet sich mit ausgewählten Experimenten an Kinder und Jugendliche von Klasse 4 bis 8 und mit erweiterten Einblicken an die Stufen ab Klasse 9, jeweils in Absprache mit den Lehrenden in den Räumen der Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen erteilen die Projektleiter, Voranmeldungen sind bereits möglich unter info@x-perimente.de.

Dr. Uwe Busch, Direktor Deutsches Röntgen-Museum „Wir möchten das ‚Röntgenjahr‘ nutzen, um Lernprozesse im Bereich Natur, Wissenschaft und Technik anzuregen, nachhaltig und attraktiv zu gestalten sowie darüber Themenbrücken in das tägliche Leben schlagen. Kinder und Jugendlichen werden mit Spaß und Empathie selbst zum Entdecker und wecken den Forscher in sich.“

Der Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940 bis 2015) rief 1995 mit privaten Mitteln die Klaus Tschira-Stiftung (KTS) ins Leben. Heute gehört die KTS zu den großen Stiftungen Europas. Sie fördert Naturwissenschaften, Mathematik sowie Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Die Unterstützung der Stiftung spiegelt sich in den drei Bereichen Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation wider. Besonderen Wert legt sie dabei auf neue Formen der Vermittlung und Einordnung wissenschaftlicher Themen. Die KTS ist bundesweit tätig in Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und eigenen Instituten. Für die Verwirklichung all dieser Ziele engagieren sich seit mehr als 20 Jahren Menschen innerhalb und außerhalb der Klaus Tschira Stiftung.

500 Meter natürliche Wupper in Kohlfurt

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Das Flussbett der Wupper wurde im Abschnitt Wuppertal-Kohlfurth auf rund 500 Metern natürlicher gestaltet. Die Arbeiten in der Wupper sind nun abgeschlossen. In bewährter Partnerschaft von Stadt Wuppertal und Wupperverband wurde die linke Uferseite aufgeweitet und naturnah gestaltet. Dies bietet zusätzlichen Rückhalteraum und ist ein Beitrag zum Hochwasserschutz. Steine und Inseln lockern das Flussbett auf. Dadurch entstehen abwechslungsreichere Strömungen und auch ruhige Bereiche. So finden Fische und Kleinlebewesen in dem Wupperabschnitt nun einen vielfältigen Lebensraum. Der Wupperverband wird nun noch die Uferfläche wieder herrichten. Außerdem werden einzelne Eichen und Ulmen gepflanzt. Nicht nur für die Lebewesen im Fluss ,sondern auch die Menschen profitieren von der Flussgestaltung. Durch den offenen Charakter wird die Wupper besser erlebbar. Von der nahegelegenen Gastronomie bieten sich beispielsweise schöne Blicke auf das neu gestaltete Flussbett. Das Wupper-Projekt im Bereich Kohlfurth ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen guten Zustand für Flüsse und Bäche in ganz Europa erreichen will. Das Land NRW stellte hierfür Fördermittel bereit.

Räuchern für die Gesundheit und als Dufterlebnis

Die Natur-Schule Grund lädt ein zu einem Dufterlebnis, das auch gesundheitliche Wirkungen erzielt.Viele getrocknete Kräuter bewahren ihren Duft. Diese Düfte erfreuen uns durch die Erinnerung an den Sommer, aber die Düfte wirken auch auf die Gesundheit  Bei einem Kräuterseminar am Montag, 18. November , 19:30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, werden auf einem „Räucherstövchen“ die Düfte verschiedener Kräuter freigesetzt. Dazu gibt es Erläuterungen über die Wirkung der Düfte auf verschiedene Körperfunktionen und auf das Empfinden. Kräuter-Fachfrau Christel Heuer berichtet außerdem über Entstehung und Tradition des Räucherns (Stichwort "Rauhnächte").Im Praxisteil des Seminares stellen die TeilnehmerInnen kleine Räucherkegel her. Die Teilnahmekosten liegen bei zwölf Euro zuzüglich einer kleinen Materialkostenumlage in Höhe von ca. sechs Euro.Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis Donnerstag, 14. November, unbedingt erforderlich. Anmeldungen unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oderTel. RS 3748239.

Unzählige Zigarettenkippen landeten in blauen Müllsäcken

Spielplatzmanagerin auf der Suche nach Paten“, titelte der Waterbölles 12. Januar 2007. Seitdem haben sich bei Daniela Kann eine Reihe von  Bürgerinnen und Bürgern für diese ehrenamtliche Arbeit gemeldet; es könnten aber ruhig noch einige dazu kommen: Rund 30 Remscheider Spielplätze sind zurzeit in der Obhut von Spielplatzpaten. Dazu gehört auch die Jugendfeuerwehr der Freiwilligten Feuerwehr Hasten. Und hingekommen ist jetzt die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Lennep. Zum 1. November hat sie die Patenschaft für den Spielplatz im Lenneper Hardtpark übernommen. Den erste Einsatz („Allgemeines Reinemachen“) am vergangenen Samstag hat der Waterbölles mit der Videokamera begleitet. Unzählige Zigarettenkippen landeten in den blauen Müllsäcken. Und dabei auch noch einige schöne Aufnahmen  vom bunt-belaubten Hardtpark mit eingefangen.

Neuer KULI-Kran fürs Lager von Stefan Grote

Der neue Kran hängt; der Transporter kann abfahren. Fotos: Lothar KaiserAuf dem Gelände der früheren Brauerei C.W. Kipper zwischen Nord- und Haddenbacher Straße nimmt der Neubau der Firma „elektro-technik-grote“ (Ersatzteilservice für Maschinen, Motoren & Anlagen) Gestalt an. Erkennbar ist im hinteren Teil des neuen Gewerbegebietes – weiter vorne werden sich das Sanitätsunternehmen Goll & Schracke Massing GmbH und die Nicola Romanelli GmbH (Garten- und Landschaftsbau) niederlassen – inzwischen die große Lagerhalle mit dem rechts angrenzenden Bürogebäude. Zehn Monate nach dem ersten Spatenstich wurde gestern unter dem Dach des neuen Lagers ein für den Arbeitsablauf wesentliches Tool angeliefert – sozusagen aus der Kipperstraße für die Kipperstraße: Ein Kran, hergestellt von der Firma Kempkes (KULI) gleich nebenan. Ein Schwerlasttransporter war für die Anlieferung und Montage erforderlich. Aber nach nur zwei Stunden war alles erledigt, und Firmeninhaber Stefan Grote, vielen Remscheidern besser bekannt als Bezirksbürgermeister (SPD) im Südbezirk, konnte zufrieden in seine Firma zurückkehren, die derzeit noch in Büro- und Lagerräumen der früheren Firma Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG an der Greulingstraße untergebracht ist.
Übrigens: Das Obergeschoss des Bürogebäudes ist fast fertig, und die Verkleidung Lagerhalle soll bis Mitte nächster Woche fertig sein.

Begrünung von Buswartehallen erfordert den Statiker

"Zu „kleinne kommunalen Schritten für mehr Klimaschutz“ hat die CDU-Fraktion aufgefordert und die Verwaltung gebeten, die Möglichkeiten der Begrünung der Dächer von Bushaltestellen zu prüfen. Zur Sitzung des Umweltausschusses am 12. November  liegt inzwischen eine erste Antwort der Verwaltung vor in Form einer Stellungnahme der Stadtwerke Remscheid GmbH bzw. der Firma Degesta, die die Wartehallen der Stadtwerke Remscheid errichtet. Diese hat zum Thema „Begrünung von Dächern von Buswartehallen“ eigens eine Projektgruppe eingerichtet. Mit einer endgültigen Stellungnahme sei im Laufe des nächsten Jahres zu rechnen, teilten die Stadtwerke der Verwaltung mit – und zitiert aus einer vorläufigen Stellungnahme des Herstellers:

„Als langjähriger Vertragspartner von Kommunen und Verkehrsbetrieben setzen auch wir uns mit dem Begrünen von Buswartehallen-Dächern auseinander. (...) Bei einer Nachrüstung (Traglast der Konstruktion vorausgesetzt) entstehen Kosten pro Dachaufbau von ca. 5.800 Euro zzgl. ca. 2.000 Euro für die Begrünung und Pflege im ersten Jahr. (...) Die Höhe des Aufbaus zur Begrünung mit naturnaher Pflanzung beträgt zwischen sechs und 15 Zentimeter, das Nassgewicht (zusätzliches Gewicht) liegt bei ca. 100 kg pro qm. Daher wird zurzeit geklärt, in welcher Form die Dächer der einzelnen Buswartehallen-Modelle die Traglast der Begrünung aushalten. Ob dieses zusätzliche Gewicht von der Konstruktion getragen wird, muss im Einzelfall in Abhängigkeit der anzutreffenden Schneelast und vorhandenen Wartehallen-Statik von einem Statiker geprüft werden. (...) Der Abbau von vorhandenen, teils neuwertigen Buswartehallen mit Abtransport und Entsorgung sowie Produktion von neuen Buswartehallen sind aus ökologischer Sicht wenig zweckmäßig. Auch die damit zusätzliche Bindung von Ressourcen bei den Verwaltungen, insbesondere Tiefbauämtern, mit Sperrungen der Haltestellen während der Bauphase führt zu unnötiger Belastung im öffentlichen Raum. Eine ökologische Amortisierung bei Auswechselung bestehender Buswartehallen mit Dachbepflanzung wäre unseres Erachtens schwer zu erreichen.“

Um Erfahrungswerte mit dem CO2-Filterpotenzial von einem begrünten Buswartehallen-Dach zu sammeln, erstellt die Fa. Degesta derzeit eine Musteranlage. Dadurch erhält sie auch Informationen über den Wartungs- und Pflegeaufwand von Dachabdichtungen und Wasserabläufen und zum anderen eine Einschätzung darüber, ob sich Laub und Unrat ansammeln bzw. in welchen Intervallen ein Düngen, Nachsähen und Auffüllen des Untergrundes mit Substrat notwendig ist.

Mitarbeiter der TBR hatten alle Hände voll zu tun

Zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 12. November liegt der Bericht der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) zur örtlichen Abfallwirtschaft im Jahr 2018 vor. Demnach wurden die jeweiligen Abfallbehälter in folgender Größenordnung entleert:

  • Hausmüll: 812.266 (im Vollservice)
  • Papier: 177.060
  • Bioabfälle: 192.816 (im Vollservice)
  • Sperrgutanträge: 17.209 - (davon Online-Anträge: 14.914)
  • Entleerungen von Altpapier- und Elektrodepotcontainer: 34.767
  • Papierkorbleerungen: 216.788
  • Reinigungen Containerstandorte: 12.324
  • Arbeitsstunden maschinelle und manuelle Straßenreinigung: 35.199
  • Anlieferungen auf dem Wertstoffhof: 43.272

„Das Alles war nur möglich durch eine gute ‚Basisarbeit‘ unserer Müllwerker, Entsorger, Straßenreiniger, Fahrzeugführer, Einsatzleiter und Sachbearbeiter, bei denen wir uns an dieser Stelle bedanken“, heißt es im Bericht der TBR.

War es einfach nur ein Blackout?

Die Reinigung öffentlicher Plätze ist eine Daueraufgabe. Das gilt auch für die Bahnsteige der S7 zwischen Solingen und Wuppertal. Aktuelles Beispiel: Der Bahnsteig am Remscheider Hauptbahnhof mit weggeworfener Kinderbekleidung. Man wüsste gerne, welche „Geschichte“ sich da abgespielt hat. Oder war es einfach nur ein Blackout? Ohne Hintergrund lässt sich dieser ungewöhnliche Müllfund jedenfalls nicht begreifen.

Knapp zwei Drittel der Dächer sind zu begrünen

Nach dem Brand Gemeinschaftsgrundschule Eisernstein im August 2012 fasste der Rat der Stadt den Beschluss, die Gemeinschaftsgrundschule und den dazugehörigen offenen Ganztagsbetrieb zusammen mit dem Leibnitz-Gymnasium im Schulzentrum Klausen  zusammenzuzufassen. Und am 13. Dezember 2016 folgte im Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 668 für das Gebiet „Am Schützenplatz“, da der alte Schulstandort nicht mehr benötigt werde. Dabei handelt es sich zum größten Teil um städtische Fläche, die sich als Allgemeines Wohngebiet eignen. Eine entsprechende Planung wird, auch in Fortführung des bestehenden Wohngebietes „An der Windmühle“, als städtebaulich sinnvoll und wünschenswert angesehen. So auch gestern in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr.

Zulässig sind in dem Neubaugebiet Wohngebäude, der Versorgung des Gebietes dienenden Läden, Schank- und Speisewirtschaften sowie nicht störende Handwerksbetriebe sowie Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke, ferner in Ausnahmefällen Betriebe des Beherbergungsgewerbes. Nicht zulässig sind Gartenbaubetriebe und Tankstellen.

Die Allgemeine Wohnbaufläche, die nicht mit Gebäuden, Stellplätzen, Terrassen, Zufahrten, Zuwegungen und den sonstigen zulässigen Nebenanlagen bebaut ist, ist zu begrünen, nicht zu versiegeln und muss gärtnerisch gestaltet werden. Die Anlage bzw. die Gestaltung dieser Flächen mit mineralischem Schüttgut jeglicher Art, bei der eine spärliche bis gar keine Bepflanzung vorgenommen wird, ist ausgeschlossen. Schotterschüttungen bei denen Steine insbesondere Schottersteine unterschiedlicher Größe und jegliches andere mineralische Schüttgut einen wesentlichen Anteil der Bodendeckung ausmachen und die Bepflanzung spärlich bis gar nicht vorhanden ist, gelten nicht als gärtnerische Gestaltung und werden im Bebauungsplan ausgeschlossen, ebenso solche aus Holz-, Rinden- und Kunststoffprodukten sowie Kunstrasen.

Pro angefangene 400 qm Grundstücksfläche ist jeweils ein Hochstamm (Baum) von mindestens 16 – 18 cm Stammumfang, gemessen in einem Meter Höhe, zu pflanzen und dauerhaft zu pflegen. Die Dachflächen der Hauptbaukörper, Garage, Carports und der Gemeinschaftsgaragen sind als extensive Gründächer auszubilden. Sie sind mindestens mit einem Anteil von 60 Prozent der Dachflächen - ausgenommen Flächen für technische Dachaufbauten - bei einer Substratschicht von mindestens acht Zentimetern mit Gräsern, bodendeckenden Gehölzen und Wildkräutern und Stauden zu bepflanzen und dauerhaft zu erhalten und fachgerecht zu pflegen. Ausnahmen für Anlagen zur Gewinnung von Solarenergie sind zulässig.

ALDI-Konzern muss sch jetzt endlich bewegen

Bei leichtem Regen trafen sich am Samstag zahlreiche ehemalige Mannesmänner und interessierte Bürger/innen auf dem ALDI-Parkplatz an der Burger Straße mit Prof. Dr. Horst A. Wessel, dem Vorsitzenden des Förderverein MannesmannHaus e.V. Wie bei den voraufgegangenen Treffen und Demonstrationen betonte er die historische Bedeutung des Mannesmann-Turm („Blauer Mond“), der auf dem Parkplatz in Einzelteilen darauf wartet, vom ALDI-Konzern als Eigentümer des unter Denkmalschutz stehenden Turmes wieder errichtet zu werden. Das forderten auch Bezirksbürgermeister Stefan Grote, Stadtdirektor Sven Wiertz (in Vertretung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Technische Beigeordnete Peter Heinze. Alles komme jetzt darauf an, dass sich  ALDI „endlich bewegt!“

Individuelle Energieberatung für Gebäudebesitzer

Pressemitteilung der der Klima-Allianz Remscheid e.V.

Angesichts steigender Energiepreise fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger, wie sie ihren Energieverbrauch senken und Kosten sparen können. Ein wichtiger Schritt kann die energetische Gebäudesanierung sein. Im Rahmen einer speziellen Haus-zu-Haus-Aktion möchte die Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit der Klima-Allianz Remscheid e.V. nun gezielt Gebäudebesitzerinnen und -besitzer in Remscheid zu diesem Thema beraten. Und die Ratsuchenden erhalten nach dem Beratungsgespräch einen Beratungsbericht, eine umfassende Zusammenstellung zu allen Beratungsergebnissen, so dass die Beratung eine Grundlage für die energetischen Sanierungsmaßnahmen bietet. Auch erste Hinweise auf Fördermittel von Bund und Land sind in dem Bericht enthalten.

Während der Vor-Ort-Beratungen verschaffen sich erfahrene Energieberaterinnen und Energieberater der Verbraucherzentrale einen Überblick über alle wichtigen Bauteile und Anlagen eines Gebäudes. „Neben Wärmedämmung und Heizung wird beispielsweise auch geprüft, ob sich Investitionen in alternative Techniken wie Solaranlagen, Holzpellet-Heizungen oder Wärmepumpen lohnen“, erklärt Florian Bublies. „Natürlich kostet jede Baumaßnahme erst mal Geld, diese Investition lohnt sich aber gleich in mehrfacher Hinsicht“, betont Florian Bublies. „Zum einen spart man Energie und investiert in den Klimaschutz, zum anderen steigert die energetische Sanierung auch den Wohnkomfort und den Wert des Hauses."

Um die energetische Gebäude-Bilanz zu verbessern, bietet die Verbraucherzentrale ihre Energieberatung in Remscheid ab sofort zu einem vergünstigten Preis an: Durch einen Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Zuschuss der Klima-Allianz Remscheid e.V. kostet die 90-minütige Beratung lediglich 30 Euro statt der üblichen und bereits geförderten 60 Euro. Die Klima-Allianz Remscheid e.V. hofft, dass viele Eigentümer die Sonderaktion nutzen und sich beraten lassen. Eine kompetente und anbieter- und produktneutrale Energieberatung ist der erste Schritt in Richtung energetischer Gebäudesanierung. Interessenten können sich zur Energieberatung unter dieser Rufnummer bei der Verbraucherzentrale NRW anmelden: (0211) 33996556.