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Naturschule Grund: Den Frühling sinnlich erleben

Die Natur-Schule Grund fordert in einem aktuellen Naturerlebnis-Tipp dazu auf, den Frühling mit allen Sinnen zu erleben: „Frühling“ könnt Ihr hören, sehen, fühlen, riechen und schmecken!" sagt Stefanie Barzen, Biologin in der Natur-Schule. Und gibt gleich einige Beispiele.

Ohren auf im Wald, einfach einmal innehalten und lauschen. Nach dem eher stillen Winter können wir jetzt, zur Balz- und Brutzeit, die unterschiedlichsten Vogelstimmen hören, wie z.B. die der aufgeregten Meisen auf Inspektionsflug zu Baumhöhlen oder zu den im Wald hängenden Nistkästen. Der Specht hämmert in schneller Folge an einen Baum, er fordert damit die Aufmerksamkeit einer Spechtin und grenzt sein Revier ab. Gerne nimmt er hohle Bäume und totes Holz, wegen des besseren Resonanzkörpers. Häufig vernimmt man in der Ferne eine geklopfte Antwort.

(Rote) weibliche Blüten und männliche Kätzchenblüten der Hasel
 
AugeJunge Königin der Erdhummel kopfüber in der Blüten eines Elfenkrokusn auf und Frühling sehen, eine Wiese mit Schneeglöckchen, frisch geworfenen Maulwurfshügel, die ersten Krokusse, Knospen an Bäumen und Sträuchern kurz vor dem Aufgehen, bereits mit grünen Spitzen. Die Kätzchen der Haselnüsse lassen den Blütenstaub frei. Geht doch einmal hin zu solch einem Kätzchen und schüttelt es vorsichtig (bitte nur für Nicht-Allergiker). Zu sehen ist die gelbe Blütenstaubwolke der männlichen Blüte.

Vielleicht findet Ihr auch die viel schwieriger zu entdeckende weibliche Blüte. Sie ähnelt einer rundlichen Blattknospe, aus deren oberem Ende rosa Pinselchen herauswachsen. Geht doch mal auf die Suche!

Märzfliegen (schwarz behaarte Haarmücken) tanzen in Schwärmen auf und ab. Keine Angst, sie haben es nicht auf uns abgesehen, es sind keine Stechmücken, sondern Blütenbesucher, die sich von Nektar und Pflanzensäften ernähren.

Die ersten Zitronenfalter sind auf Blütensuche. Ab Februar/März lösen sie sich aus der Winterstarre, nachdem sie den Winter, geschützt an Bäumen hängend oder verborgen im Laub, überstanden haben. Nach Paarung und Eiablage im April sterben sie meist, noch bevor die Raupen geschlüpft sind.

Schön zu beobachten sind auch, gerne auf Krokussen, die ersten, besonders dicken und großen Hummeln. Es sind bereits begattete, junge Königinnen, die Nester anlegen und Eier legen werden. Sind die ersten Arbeiterinnen geschlüpft, sieht man die Königinnen nicht mehr. Wer eine Hummelkönigin auf einer Blüte sieht: Genau hinschauen, vielleicht entdeckt Ihr außer dem dichten Pelz ja auch ein kleines Krönchen...

Frühling lässt sich fühlen, z.B. indem man von Knospe zu Knospe geht und spürt, wie spitz Rotbuchenknospen, wie klebrige Kastanienknospen und wie flauschig Magnolienknospen sind. Sehr zu empfehlen hierfür sind auch die „Kätzchen“ der Salweide mit ihrem „Fell“, aber bitte vorsichtig, sie sind für viele Insekten die erste Nahrung im Frühling. Sie sollten nicht abbrechen und daher auch nicht zu Dekozwecken mit nach Hause genommen werden. Für lange anhaltende Fühlerlebnisse: auch die ersten Brennnesseln wachsen bereits...

Frühling kann man besonders gut riechen, wenn die Sonne schon Kraft hat und die Umgebung erwärmt. Aber auch ohne Sonne kann man sich von Blüte zu Blüte schnuppern. Macht das Gänseblümchen seinem Namen alle Ehre? Riecht Löwenzahn nach Löwe oder eher doch nach Blume? Wie riecht eine Hand voll Waldboden oder das Harz, das an einem Baum austritt?

Frühling schmeckt lecker! Probiert doch einmal Gänseblümchenblüten, etwas scharf und gleichzeitig schleimlösend. Junge Löwenzahnblätter, leicht bitter, aber mit viel Vitamin C. Die mild schmeckende Vogelmiere, die würzigen, jungen Blätter des Gundermanns, Giersch, Sauerampfer, Knoblauchsrauke oder die nach frischen Champignons schmeckenden Knospen des Spitzwegerichs, um nur einige zu nennen. Macht / Machen Sie den nächsten Spaziergang zu einem Erlebnis für die Sinne! Vielleicht lässt sich so die ganze Familie vor die Tür locken... Verteilt Aufgaben: wer findet... wer sieht... Einfach nur vor sich hin laufen kann jeder...

 

Online-Etat erspart der Stadt 300 kg Papier

Der Doppelhaushalt 2021/2022, das Investitionsprogramm 2020-2025, der Gesamtergebnisplan 2020-2025 , der Gesamtfinanzplan 2020-2025 und die Haushaltssatzung der Stadt Remscheid für die Jahre 2021/2022 sind seit der Ratssitzung vom vergangenen Donnerstag beschlossene Sache. Weitergehende Informationen zum Haushalt sowie den Einzel- und Gesamtabschlüssen hat die Verwaltung auf der Internetseite https://remscheid.de/rathaus-und-politik/finanzen/146380100000087027.php interaktiv zusammengestellt. Auch aus Kostengründen. Darauf hat der Rat der Stadt schon vor zwei Jahren Wert gelegt: Seitdem liegt der Haushaltsplan nicht mehr in Papierform vor, sondern lediglich ungedruckt online. Die Auflage für die beteiligten politischen Gremien betrug einst rund 200 Stück. Bei einer durchschnittlichen Seitenanzahl von 600 je Exemplar werden nun je Auflage ca. 60.000 Blatt Papier eingespart.

  • Gesamtgewicht der eingesparten Papiermenge: ca. 300 kg
  • Wasser-Einsparung durch reduzierte Papiermenge: ca. 6.140 Liter
  • CO2-Einsparung durch reduzierte Papiermenge: ca. 265 Kilogramm.

Bessere Bürgerbeteiligung auf digitalem Weg?

Pressemitteilung der Fraktion der Linken

In der Ratssitzung am Donnerstag stellte DIE LINKE. Remscheid den Antrag, die Verwaltung möge prüfen, ob und inwieweit die digitale Open–Source–Plattform „Consul“  zur besseren Bürgerbeteiligung installiert und für alle zur Verfügung gestellt werden kann. Diese Plattform ist ein niederschwelliges Angebot, das jedermann die Möglichkeit der Information, der Mit–Diskussion, der Meinungsäußerung und auch der Abstimmung zu bestimmten Themen der Kommunalpolitik bietet. Endlich könnte auch der schon – mittlerweile seit Jahrzehnten – diskutierte Bürgerhaushalt Realisierung finden. DIE LINKE hat sich nach eingehender Auseinandersetzung mit den Themen „Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik“ entschieden, die Plattform „Consul“ vorzuschlagen, weil sie sicher, gebührenfrei, von der UN empfohlen und schon von einigen Städten in Deutschland erfolgreich angewandt wird. DIE LINKE ist froh, dass sich dem Prüfauftrag alle Ratsmitglieder anschließen konnten. (Brigitte Neff-Wetzel)

Verwaltung von Eigenheimbau derzeit wenig angetan

Lange Zeit galt ein großes Hanggrundstück im Ortsteil Hasten zwischen Artur- und Richardstraße als unbebaubar. Weil von der Hastener Straße eine Zufahrt zu der einstigen Kleingartenanlage fehlte. Dem könnte nun abgeholfen werden. Denn der Bauentwickler und Dipl.-Ingenieur Michiel Ros hat nicht nur das potenzielle Baugelände gekauft, für das es vor Jahren schon einmal einen Bebauungsplan gab, der aber nicht weiter verfolgt wurde, sondern auch ein Grundstück an der Hastener Straße. Nach Abriss eines Schuppens, der dort seitlich hinter dem vorderen Wohn- und Geschäftshaus steht, wäre genug Platz für eine kleine Stichstraße, um das Hintergelände erschließen zu können.

Doch die Remscheider Bauverwaltung, die das Projekt zunächst schriftlich begrüßt hatte, zeigte sich davon in einem späteren Gespräch gegenüber dem Investor und Bernd Quinting (CDU)derzeit gar nicht mehr so angetan. Der Verwaltung fehle das notwendige Personal zur Bearbeitung des Bebauungsplans, erfuhren Ros und Qinting, wie sie gestern berichteten. Darüber wundere er sich sehr, sagte gestern Bezirksbürgermeister Otto Mähler in einer Pressekonferenz vor Ort, an der auch Quinting und Ros teilnahmen. Dabei räumte der Projektentwickler ein, dass auf dem Baugrundstück noch Probebohrungen anstünden, die Aufschluss darüber geben sollen, ob der Boden durch Altlasten eines früheren Galvanik-Betrieb weiter oberhalb, an Hastener Straße, kontaminiert ist.

Sollte das der Fall sein und sich das Bauprojekt wegen zu hoher Sanierungskosten nicht mehr rechnen, sieht der Kaufvertrag zwischen Michiel Ros und dem Hastener Vorbesitzer die Rückabwicklung vor. Sollte der Bodengutachter aber grünes Licht geben, will Michiel Ros über seine Baulandentwicklungs-GmbH im Rathaus die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans beantragen (mit Kopien für die Fraktionen und Gruppen im Rat). Dann müsste die Verwaltung deutlich machen, ob dem nur Personalmangel entgegensteht oder auch der eine oder andere gewichtige sachliche Grund.

Wegen einer Stellungnahme hat der Waterbölles gestern bei dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze angefragt. Und bekam sie prompt: Mit den anhängigen Bauprojekten sei die Bauverwaltung gegenwärtig ausgelastet. Im Übrigen sei der "alte" Bebauungsplan nie in  Kraft getreten; Das Verfahren müsse ganz neu aufgerollt werden. Das könne frühestens in zwei Jahren geschehen. (Im Bild von li. n. re. CDU-Ratsmitglied Bernd Quinting,  Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) und Baulandentwickler Michiel Ros.)

Auch Hofschaft Hasten soll Info-Tafeln bekommen

Mit "Geschichte unserer Stadt - Remscheid Lennep Lüttringhausen" gelang dem katholische Theologe und ehemalige Gymnasiallehrer Hans-Jürgen Roth 2008 ein fesselndes Buch. Es liegt mittlerweile in der 2. aktualisierte Auflage vor (2017. 356 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-945763-43-8 © Bergischer Verlag), zusammen mit mehreren anderen Neuerscheinungen aus seiner Feder. Die jüngste, erschienen im Januar, ist „Die Hofschaft Hasten in Remscheid – Rund um die Alte Straße mit Geschichten aus alten Zeiten“. Und damit ist nicht der gesamte Stadtteil Hasten gemeint, sondern die enge aneinander stehenden Fachwerkhäusern an der Alte Straße, nicht weit vom Deutschen Werkzeugmuseum entfernt. Hans Jürgen Roth kennt sich in dem historischen Quartier sehr gut aus, schließlich wohnt er dort schon seit vielen Jahren – an der Alte Straße – und wie sollte es anders sein, in einem Fachwerkhaus.

Im Vorwort seines Buches schreibt er über die Alte Straße: „Mit ihren geschichtsträchtig gewachsenen Häusern hat sie einen besonderen Charme für Bewohner und Besucher. Viel Material konnte ich über Jahrzehnte hin sammeln: Viele Dokumente und Fotos, und viele Geschichten erzählen von Zeitzeugen aus ihren Kindertagen. All das ließ mich Hintergründe besser verstehen und hat mich ermutigt, eine Geschichte der Hofschaft zu schreiben. (…) Man geht einfach ganz anders durch einen Ort, wenn man etwas von seinem Werden weiß. (…) Viele Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen sind zusammengekommen, die mich veranlasst haben, dieses Büchlein über die Hofschaft „Alte Straße" zu schreiben, und ihre bewegende und interessante Geschichte festzuhalten. Schließlich liegt hier die Keimzelle von ganz Hasten.“

Über Roths jüngstes Buch wurde auch W. Jürgen Ackermann, der Vorsitzende des Vereins Hasten für Hasten e.V. auf die alte Hofschaft aufmerksam. Auch dort soll es künftig für Heimatfreunde einen   „historischen Rundgang“ geben Nach dem Beispiel von „Büchel“ und „Platz“, auch dies zwei zum Hasten gehörenden Hofschaften mit zahlreichen historischen Fachwerkhäusern. Initiiert vom Verein Hassten für Hasten e.V. Die „Info-Tafeln“ mit Fotos und Texten stehen vor denkmalgeschützten und historisch besonders interessanten Häusern.  Ein Heimatkunde-Projekt, bei dem Verein eng mit Renate Falkenberg von der Remscheider Denkmalschutzbehörde zusammenarbeitet. Und das soll nun auch beim dritten „historischen Rundgang durch die Hofschaft Hasten geschehen. „Wir befinden uns noch in der Anfangsphase“, bitten W. Jürgen Ackermann um Geduld. Über die Inhalte der voraussichtlich neun bis zehn Tafeln sei zusammen mit Ernst Günter Söhnchen und Hans-Jürgen Roth noch nicht entschieden worden die Gestaltung der Tafeln übernommen hat. Ackermann freut sich, dass auch diesmal wieder die Kölner Mediendesignerin Amelie Felde die Gestaltung der Tafeln übernommen hat.

1. Wochenbericht über das Impfen in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie bereits angekündigt, wird ab dem heutigen Tag regelmäßig montags über das Impfgeschehen der vergangenen Woche berichtet. Hier nun der erste Überblick für den Zeitraum 15. bis 21. Februar mit 504 Impfungen mit Biontech und  398 Impfungen mit AstraZeneca. Insgesamt verlief die Woche im Impfzentrum sehr routiniert. Es gab keine besonderen Vorkommnisse.

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Schonfrist für Gehölze beginnt im März

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Fachdienst Umwelt – untere Naturschutzbehörde – erinnert daran, dass bald die Brutzeit der Vögel beginnt. Vom 1. März bis zum 30. September dürfen Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze – hierzu zählen auch verholzende Kletterpflanzen – nicht beseitigt, abgeschnitten oder bis auf den Stock zurückgeschnitten werden. Für stärkere Schnittmaßnahmen sollten nun das schöne Wetter und die letzten verbleibenden Tage im Februar genutzt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte, mit denen der jährliche Zuwachs der Pflanzen beseitigt wird oder Bäume gesund gehalten werden, sind ganzjährig bei Beachtung des Artenschutzes möglich.

Warum die Schonfrist? Das zeitlich beschränkte Schneideverbot dient dem Schutz der Tierarten, die auf die genannten Gehölze angewiesen sind: Brütende Vogelarten werden geschützt und Gehölze als saisonale Brutplätze bleiben erhalten. Das Blütenangebot für Insekten wird während des Sommerhalbjahres sichergestellt.

Zwei Frühlingsboten profitieren voneinander

Die Gartenfreunde unter uns haben sie längst entdeckt – hellviolett, lilafarben oder gelb leuchten jetzt im Garten die Krokusse. Im Sonnenlicht besonders intensiv. Der Krokus kündigt den Vorfrühling an. Aber ob der Winter wirklich schon vorbei ist? Das wäre etwas früh! Schnell kann sich wieder Nachfrost einstellen. Also Vorsicht und nicht gleich bei den ersten sonnigen Tagen Pflanzen in den Garten pflanzen, die keinen Frost vertragen können.

Gut, dass es die Krokusse gibt. Die halten Nachfröste aus. Und sind tags darauf wieder bereit, ihre Pollen an hungrige Hummeln, Wild- und Honigbienen abzugeben, die sich bei den gegenwärtigen frühlingshaften Temperaturen hungrig ins Freie wagen. Für diese Insekten sind Krokusse in diesen Tagen eine wichtige Nektarquelle.

Corona: Inzidenzzahl steigt wieder an

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das RKI meldete heute für Remscheid eine Inzidenzzahl von 62,9 (Tendenz steigend). Leider sind ein 81-jähriger Remscheider und eine 86-jährige Remscheiderin mit der Coronavirus-Infektion verstorben. Damit gibt es insgesamt 3.539 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.299 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 130 Menschen sind leider verstorben. 380 Personen befinden sich unter Corona-Verdacht in häuslicher Quarantäne.

Coronaschutzverordnung NRW bis zum 7. März verlängert. Passend zur Gültigkeitsdauer der ab 22. Februar gültigen Coronaschutzverordnung verlängert die Stadt Remscheid ihre bis 21. Februar gültige Allgemeinverfügung, mit der sie eine zusätzliche Maskenpflicht in festgelegten Innenstadtbereichen festsetzt hat, bis zum Ablauf des 7. März. Hierzu hat sie eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen und per Sonderamtsblatt veröffentlicht. Die neue Allgemeinverfügung ist im städtischen Internetportal unter diesem Link abrufbar.

Der Lärmaktionsplan wird aktualisiert

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Lärm ist in unserer mobilen und dichtbesiedelten Welt allgegenwärtig und führt mit seinen negativen Wirkungen zu gesundheitlichen Störungen. Auf Grundlage der Umgebungslärmrichtlinie – 2002/49/EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm – hat die Stadt Remscheid vor allem den Straßen- und Schienenlärm erfasst, dargestellt und bewertet. „Wir haben anschließend eine strategische Planung zur Vermeidung und Verminderung von Lärmbelastungen und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt“, erläutert Elke Ellenbeck, bei der Stadt Remscheid für den Kommunalen Immissionsschutz zuständig. „Wichtig ist der Schutz der Anwohner an den Straßen, die deutlich einer Gesundheitsgefahr ausgesetzt sind.“

Aufgrund der Pandemie erfolgt die Öffentlichkeitsbeteiligung in digitaler Form. Der Entwurf des Lärmaktionsplans steht auf der Internetseite der Stadt Remscheid zum Download bereit. Anregungen, Vorschläge und Bedenken können vom 22. Februar bis einschließlich 12. März schriftlich oder per E-Mail unter elke.ellenbeck@remscheid.de an den Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstr. 14, 42853 Remscheid, gerichtet werden. Die Ergebnisse der Mitwirkung werden in den Lärmaktionsplan aufgenommen. Nach der Auswertung der Anregungen und Bedenken wird der Lärmaktionsplan überarbeitet und zum Beschluss den politischen Gremien vorgelegt. Weitere Informationen und Download https://remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000147473.php.

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Jetzt Gartenvögel beobachten

Gegen Langeweile von Kindern und Erwachsenen während des andauernden Corona-Lockdown hat die Natur-Schule Grund einen tollen Naturerlebnis-Tipp: ie wäre es mal damit, die Vögel im Garten zu beobachten? Jörg Liesendahl, Diplom-Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Der Vorteil ist, dass das während der hellen Tagesstunden jederzeit und an jedem Standort möglich ist, also sowohl zu Hause beim Blick aus der eigenen Wohnstube in den Garten oder auch im Wald. Jetzt in der beginnenden Brutzeit gibt es viel zu sehen." Leider, so der Biologe, könnten heute viele Menschen die Vogelarten in ihrem Umfeld gar nicht mehr richtig benennen. Deshalb wird die Natur-Schule Grund in den kommenden Wochen an jedem Wochentag einen typischen Gartenvogel mit Bestimmungsmerkmalen vorstellen.Warum also nicht mal gucken und gemeinsam mit Spaß lernen? Und wer einmal Erfahrung gesammelt hat, kann daraus ein längerfristiges Projekt für Frühjahr und Sommer machen.

 
Die "Topographie" eines typischen Gartenvogels
 

Der Experte weist darauf hin, dass das Naturerlebnis nicht viel braucht. Ein gutes Fernglas hilft, die Tiere näher zu beobachten, die häufig relativ scheu auf den Menschen reagieren. Da wäre es für den Anfang sicher gut, sich bei geschlossenem Fenster in einem nicht beleuchteten Raum aufzuhalten, damit die Vögel die sie beobachtenden Menschen nicht so leicht erkennen.Besonders ertragreich sind die ersten Stunden nach Tagesanbruch und die Zeit vor der Abenddämmerung, da dann die Vögel intensiv auf Nahrungssuche sein werden.

Die Schnabelform verweist auf das NahrungsspektrumTagsüber wird sich sicherlich das Balzverhalten einiger Arten gut beobachten lassen. Für weniger erfahrene Beobachtende ist sicher eine Bestimmungshilfe sinnvoll, entweder als Buch, über einschlägige Internetseiten oder aber mit einer App für das Smartphone (z.B. vom Naturschutzbund NABU, https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/spiele-apps-klingeltoene/vogelwelt.html).
Vielfältige Hinweise zu den Grundlagen der Vogelbestimmung bietet ebenfalls der NABU unter https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/voegel-bestimmen/index.html

  Auf www.natur-schule-grund.de sowie auf Facebook und Instagram stellt die Natur-Schule zudem die "Topographie" der Vögel und charakteristische Schnabeltypen vor, die für die Zuordnung bestimmungsrelevanter Merkmale besonders wichtig sind.Dabei beschreibt die "Topographie" jene Stellen eines Vogelkörpers, die richtig angesprochen werden sollten, um mit App oder Buch erfolgreich zu bestimmen.

"Wir müssen die Leute sofort da rausholen!"

Auszüge aus Bettina Lauers bergischem Krimi „Vergeltung“, 376 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-945763-95-7, 13 Euro, mit freundlicher Genehmigung des Bergischen Verlages, Remscheid, © Bergischer Verlag.
Inhalt: Im beschaulichen Lennep wird bei einer Übung radioaktive Strahlung gemessen und ein Paket mit ebensolchem Inhalt gefunden. Kommissarin Sonja Dicke ermittelt.

Der Tag, an dem die freiwillige Feuerwehr Lennep ihr 125-jähriges Bestehen feierte, war ein schöner sonniger Samstagmorgen. Es war zu kühl für die Jahreszeit, aber die Luft war herrlich frisch. Auf dem eigens dafür freigehaltenen großen Parkplatz vor der Wache standen historische Feuerwehrfahrzeuge vom 19. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre neben den heutigen modernen ABC-Fahrzeugen. Zwischen diesen modernen Wagen mit ihren großen Tanks, Spezialwerkzeugen und Drehleitern waren zwei hoch spezialisierte Fahrzeuge zu bestaunen, die ebenfalls zur Feuerwehr gehören, aber nicht zu normalen Einsätzen gerufen werden. Beide, ein Mess- und ein Analysewagen, waren Fahrzeuge der Analytischen Task Force, der ATF, einer Spezialeinheit, die für das Aufspüren von chemischen, biologischen und radioaktiven Stoffen und die Beratung der Einsatzleitung vor Ort zuständig ist.

Die ATF, so erklärte einer der Fachmänner vor Ort seinen Zuhörern, werde zum Beispiel zur Luftanalyse bei einem Großbrand oder zu Einsätzen, bei denen es die Feuerwehr mit unbekannten Stoffen oder vergifteten Personen zu tun habe, gerufen. Ein Messwagen sammle während der Fahrt Daten, zeichne sie auf und werte sie aus. »Ein Einsatzwagen«, so der Feuerwehrmann, »ist ein mobiles Labor, in dem die verschiedensten Gerätschaften zur Probenentnahme und Analyse, Schutzanzüge und Messgeräte aller Art enthalten sind.« Der Analysewagen war für die Besucher entladen worden, und der umfangreiche Inhalt auf dem Platz zu besichtigen.

Am späten Vormittag machte sich die Besatzung des Messwagens auf den Weg in die Lenneper Altstadt. Sie wollte Daten im und um den historischen Stadtkern sammeln, die sie später den interessierten Besuchern des Festes präsentieren würde. Da die Männer nicht damit rechneten, bei der Fahrt durch die Altstadt irgendwelche chemischen oder biologischen Stoffe aufzuspüren, hatten sie sich das Naheliegende zur Messung ausgesucht: radioaktive Strahlung. Die Straßen und Gassen der Lenneper Altstadt waren mit Kopfsteinpflaster bedeckt, das sich mit seiner erhöhten natürlichen radioaktiven Strahlung gut für eine Messung eignen würde. Kai, der Fahrer, und die Besatzungsmitglieder Tobi und Chris im hinteren Wagenteil, freuten sich auf die Fahrt durch Lennep. Alle drei waren jung, begeistert und vom Fach, Feuerwehrleute mit Spezialausbildung für die Arbeit der ATF. Wie die Kollegen des Einsatzwagens liebten sie ihren Job bei der ATF und freuten sich auf jeden Einsatz und die damit verbundenen Herausforderungen. Alle drei waren noch nie in Lennep gewesen. Sie bogen von der Poststraße in die Altstadt ein und fanden sich in einer urigen kleinen Welt aus engen Straßen, aneinander gereihten Fachwerkhäusern, winzigen Läden und Restaurants wieder. Das Messfahrzeug holperte über das Kopfsteinpflaster hinter anderen Fahrzeugen her. Hier war einiges los. Zwei Straßen waren wegen des Wochenmarktes zwar nicht oder nur eingeschränkt befahrbar, in den übrigen Straßen und Gassen war dafür um so mehr Betrieb. Offenbar kannte man sich hier, auffällig viele Menschen standen zusammen und unterhielten sich.

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