Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Kleine Forscher bei Nieselregen auf Bachsuche

18 kleine Naturforscher kamen gestern trotz Nieselregens der Einladung der Naturschule Grund zur Exkursion "Rund um das Thema Bach"nach. Mit Gummistiefeln an den Füßen und Mutters Küchensieb bewaffnet wurde " Bach" gesucht Es ging durch die Ortschaft Grund, wo man Maßnahmen wie Verrohrung und Deichbau besichtigte, die den Minibach lenken sollen. Hinter den Häusern kehrte dann Bach wieder in sein natürliches Umfeld zurück. Mit dem Sieb fischte dort der Biologe Jörg Liesendahl am Bachrand nach Wassertierchen. Ein Junge hielt ein Schälchen mit Wasser parat, wo dann gefischte Bachflohkrebse kurz betrachtet werden konnten. Augf diese Weise entdeckten die kleinen Forscher auch Wasserasseln und Egel. Nach einer kurzen Butterbrotpause wurde der Teich im Friedwald untersucht. Aber da eine Fehlanzeige: Wegen der Trockenheit in den vergangenen Wochen war das verbliebene Wasser wegen Sauerstoffmangel gekippt. Viele Algen hatte es zu einer grünen " Suppe" gemacht, und Blasen stiegen auf , die nach Schwefelwasserstoff rochen. Nach Abstimmung vor der Schule meinten bis auf zwei " Forscher", daß dieser Vormittag dennoch ein voller Erfolg gewesen sei. (Diese Woche noch zwei Termine, Voranmeldung unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de)

SPD will mit Eltern über Spielplatz sprechen

Pressemitteilung der SPD

Der SPD Ortsverein Remscheid-Lüttringhausen hat sich in den vergangenen Monaten  die Spielplätze in Lüttringhausen angeschaut. Dabei kam heraus, dass sich die Mehrheit der Spielplätze im Stadtteil „ in einem desolaten und unzumutbaren Zustand befinden “, so der Ortsvereinsvorsitzender Björn Gottschalk. „Gerade im Ortskern fehlt es an adäquaten und attraktiven Spielmöglichkeiten für die jüngsten unserer Gesellschaft. “ In der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen vom 10. Oktober  erhielt die SPD Fraktion in der Bezirksvertretung eine schriftliche Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der Fraktion. In dieser heißt es unter anderem, dass der Stadt jährlich 40 000 Euro zur Verfügung stünden, um alle Remscheider Spielplätze instand zu halten. „ Dies lässt den Eindruck erwecken, dass die Kinder in unserer Stadt keine Lobby hätten „ so der stellvertretende Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser in der Sitzung der BV.

Der SPD Ortsverein Lüttringhausen und die SPD Fraktion in der BV wollen nun mit den Eltern, aber vor allem auch mit den Kindern ins Gespräch kommen, um gemeinsam die Spielplätze im Dorf unter Lupe zu nehmen, zu schauen, ob man auf kleinere Spielflächen unter 400 qm verzichten kann und ob sich eine geeignete Flächen für einen neuen, zentralen und flächenmäßig ausreichenden Spielplatz in der Ortsmitte auftut. „ Dazu wollen wir alle interessierte Eltern, Kinder und Mitbürgerinnen und Mitbürger am Samstag den 27.Oktober 2018 um 11 Uhr zum Spielplatz an der Adolf-Clarenbach-Straße einladen, um mit uns über das Thema zu diskutieren und ihre Ideen mit einzubringen „ so Gottschalk und Heuser.

Das passt: Grünbedachung und Solarenergie

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Bergisch Land (AG EEBL) stellte vor wenigen Tagen auf der Kläranlage Kohlfurth des Wupperverbandes mehr als 40 Fachleuten die erfolgreiche Kombination von Gründächern und Solarenergie vor. Der Klimawandel wird im Laufe dieses Jahrhunderts insbesondere in den Städten für eine Erhöhung der sommerlichen Wärmebelastung und zur Ausbildung sogenannter Wärmeinseln führen. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme betreffen besonders ältere Menschen und kleine Kinder. Dachbegrünungen tragen neben anderen geeigneten Maßnahmen zur Milderung dieser Effekte bei, indem sie der sommerlichen Überhitzung entgegenwirken und Regenwasser zurückhalten. So werden die Folgen des Klimawandels in der Stadt abgemildert.

Die positive Wirkung einer Dachbegrünung besteht unter anderem darin, dass im Sommer eine Aufheizung der darunterliegenden Räume abgemildert wird. Anders als ein Bitumendach, das bis zu 80 Grad Celsius heiß werden kann, erwärmt sich eine extensive begrünte Dachfläche auf maximal 35 Grad Celsius. Vor Anlage einer Dachbegrünung müssen die Statik, der allgemeine bauliche Zustand des Daches (dicht, nicht sanierungsbedürftig und mit guter Wärmedämmung) sowie eventuelle Anforderungen aus dem Denkmalschutz beachtet werden. Möglich ist eine Kombination von Gründächern, Photovoltaik-Anlagen und  Regenrückhaltesystemen, die bis zu 80 Liter je Quadratmeter Regenwasser speichern können und somit auch einen Beitrag zur Minderung der Auswirkungen von Regenereignissen und zur Abkühlung der Lufttemperatur beitragen.

Artikel vollständig lesen

Werkzeugtrasse ist noch keine echte Visitenkarte

Am Samstag beim Kontrollgang der Remscheider SPD auf der Trasse des Werkzeugs

Die SPD-Ortsvereine aus der Innenstadt hatten für heute Nahmittag zum 1. „Kritischen Trassenspaziergang“ auf der Trasse des Werkzeugs eingeladen. Die Mitglieder des OV Stadtmitte / Hasten trafen sich um 14 Uhr auf dem Edeka-Parkplatz auf dem Hasten, die Mitglieder des OV Remscheid-West sammelten sich am Hauptbahnhof. Es ging darum, Zustand der Trasse unter die Lupe zu nehmen und  alles zu notieren, was als verbesserungswürdig wurde oder instandgesetzt werden muss. Im Anschluss an die Wanderung, die ca. eineinhalb Stunden dauerte, trafen sich beide Gruppen in der Gaststätte des Hotels „Abalone“ an der Stockder Straße und tauschten ihre Eindrücke aus. Auf politischer Ebene soll es nach den Herbstferien weitergehen, kündigten Ulla Wilberg und Antonio Scarpino an.

Kräuterfachfrau über wilde Früchte und Beeren

Die Wachstumszeit neigt sich dem Ende, die meisten Früchte sind bereits geerntet. Aber die Natur hat immer noch einiges zu bieten, z.B. Hagebutten, Weißdornbeeren, Schlehen und Nüsse (Hasel-, Walnüsse).Die TeilnehmerInnen eines Workshops in der Natur-Schule Grund lernen die Wildfrüchte etwas genauer kennen und was man daraus machen kann. Im praktischen Teil mischen sie unter Anleitung von Kräuterfachfrau Christel Heuer ein Chutney und setzen einen Wildfruchtlikör an (je nach Wetter und gefundenen Materialien, ersatzweise werden ggf. getrocknete Früchte verwendet). Der Workshop findet am Montag, 22. Oktober, um 19.30 Uhr sin der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt.Die Teilnahme kostet zwölf Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von ca. vier bis sechs Euro. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis Freitag, 19. Oktober., mittags, unbedingt erforderlich - unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Kinder erforschen Tiere im Bach

Die Natur-Schule bietet in ihrem Ferienprogramm kleinen Naturforschern im Grundschulalter die Chance, spannende Tiere im Bach zu entdecken. Vom Strudelwurm bis zur Köcherfliegenlarve sind viele Arten zu finden.Zielgruppe sind Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Teilnahme kostet je Kind acht Euro.Der Ferienkurs findet statt am Montag, 22. Oktober, von 10 bis 13 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, sowie deren Umfeld statt. Wetterfeste und an die Außentemperaturen angepasste Kleidung ist erforderlich, günstig wäre auch die Ausstattung mit Gummistiefeln. Eine kleine Verpflegung mit Essen und Trinken für ein Pause zwischendurch wird empfohlen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis Freitag, 19.10., unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Freitag, 12. Oktober, 19 Uhr
Leckeres Obst in flüssiger Form
Obstbrandverkostung mit Michael Schwerdtfeger und Dr. Andreas Wallbrecht.
Wir wissen alle, dass Obst sehr gesund ist und unbedingt zum Speiseplan gehören sollte. Manche Menschen mögen es aber in seiner eigentlichen und natürlichen Form nicht so gerne. Hierfür haben wir eine Lösung: Obst in flüssiger Form. Allerdings sind damit keine Obstsäfte gemeint.
Spaß beiseite! Am Freitag, 12. Oktober, um 19 Uhr werden wir gemeinsam verschiedene Obstbrände verkosten und zwei ganz unterschiedliche Regionen und ihre Besonderheiten kennenlernen. Dazu gehören natürlich auch die Herstellungsmethoden und deren Eigenheiten. Es ist spannend, wie die intensiven Gerüche bereits einen Eindruck vom Geschmack geben und wie fein die Geschmacknuancen sind. Ganz entscheidend ist aber, dass keiner der Brände scharf oder brandig schmeckt.
Durch den Abend werden der 1. Vorsitzende des Förderkreises Deutsches Werkzeugmuseum, Michael Schwerdtfeger, sowie Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht, führen. Kommen Sie mit auf eine Reise durch die flüssigen Obstsorten. Die Kosten für diese Veranstaltung betragen pro Person 28 Euro. Bitte melden Sie sich unter Terl. RS 162519 oder  E-Mail Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de">Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de bis spätestens 10. Oktober an.

14. Oktober, 14 - 17 Uhr
Contor-Café
Sonntags auf dem Hasten leckeren Kuchen essen und frischen Kaffee trinken gehen, das fällt schon wirklich schwer. Aber am Sonntag, 14. Oktober, von 14 bis 17 Uhr besteht wieder die Möglichkeit dazu. Mit Sicherheit wird noch gutes Wetter sein, und dann können Sie direkt vor dem Haus Cleff unter den Bäumen sitzen. Ein ganz besonderes Erlebnis mit Blick ins Tal in Richtung „Alte Straße“. Der leckere Kuchen wird immer frisch und selbstgebacken von der Arbeit Remscheid zubereitet. Wie von der eigenen Mutter oder Oma nach alten Rezepten gebacken. Sie werden sich die Finger danach ablecken. Selbstverständlich gibt es frischgebrühten Kaffee oder Tee dazu. Die Produktionsschule "Catering und Eingemachtes" von Arbeit Remscheid wird von einem Koch geleitet und engagierte Jugendliche werden dabei an diesen Arbeitsbereich herangeführt, so dass sogar noch eine soziale Komponente mit hinzukommt.

Werkzeuge ganz fein und elegant
 Historische Musterbücher und Kataloge.
Heutzutage werden Werkzeuge wie andere Waren häufig über das Internet verkauft. Anfragen von Kunden können innerhalb von Sekunden beantwortet werden und der Ort, das Land oder der Kontinent spielen dabei keine Rolle. Das war früher ein wenig anders. Die Hersteller und die Händler mussten häufig lange Reisen auf sich nehmen und Ihre Waren entweder per Musterkoffer, Katalog oder Musterbuch anbieten. Wir zeigen Ihnen die Herstellung, die Druckereien sowie die ganze Bandbreite dieser außergewöhnlichen Exponate - von sachlich informativ bis ästhetisch ansprechend. Die Ausstellung "Werkzeuge ganz fein und elegant - Historische Musterbücher und Kataloge" wird bis 4. November zu sehen sein.

Nachfolgend die Jahresübersicht:

Artikel vollständig lesen

Galvanik Blasberg: Boden drei Meter tief verseucht

Chrom im Grundwasser zwingt die Stadt zum Handeln“, titelte der Waterbölles am 26. August 2008. Per Eilentscheid leitete die Stadt Remscheid damals die Grundwassersanierung auf dem Gelände der ehemaligen Galvanik-Firma Otto Blasberg (Vorgänger-Firma) an der Küppelsteiner Straße in die Wege. In der Dringlichkeitsliste 2008 der Bezirksregierung Düsseldorf mit Maßnahmen zur Gefahrenermittlung und –abwehr stand die insolvente Firma damals auf Platz 6. Schon 2007 hatte der Betrieb mit Chromsalzen im Grundwasser Schlagzeilen gemacht. : „Chrom im Grundwasser“. Während die Stadt die Kosten der Sanierung im Dezember 2007 noch mit 300.000 Euro angegeben hatte, davon 240.000 Euro Landesmittel, war im August 2008 von insgesamt 465.000 Euro die Rede. Was für die Stadt Ausgaben von 225.000 Euro bedeutete. Daraus ist inzwischen ein städtischer Eigenanteil von 640.000 Euro geworden. Denn getan hat sich bislang herzlich wenig. Und der neue Sanierungsvertrag mit dem Abfallentsorgungs- und Altlastenverband Nordrhein-Westfalen (AAV) dürfte erst im kommenden Jahr abgeschlossen werden. Der Verband wickelt in NRW immer dann eine Altlastensanierung ab, wenn ein Verantwortlicher nicht mehr greifbar oder hierzu finanziell nicht in der Lage ist. Und das ist hier der Fall.

Auf ihrer Internetseite brachte die Wählergemeinschaft W.i.R. 2008 den Chromschaden auf dem Gelände in Reinshagen mit einem anderen Umweltskandal in Verbindung. Zitat: „Erinnern Sie sich noch, als sich im Jahr 2001 der Besitzer der Firma Hartchrom Feige (Foto links und Link) aus seiner Verantwortung stahl und dem Bürger Sanierungskosten von über fünf Mio. Euro für das chromverseuchte Grundstück in Hasten hinterließ? Dabei ist die Verwaltung erst eingeschritten, als das Unternehmen insolvent war. (…) Aus unserer Sicht hat die Verwaltung der Stadt Remscheid wieder ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Seit 18 Jahren dokterten die Mitarbeiter des Umweltamtes an dem Problem herum. Schon 1988 wurden starke Chrombelastungen auf dem Grundstück der Firma Blasberg gefunden.“

Mit der Sanierung könne 2020 begonnen werden, kündigte die Verwaltung gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid an. Zu diesem Zweck ließ sie sich die derzeitige Altlastenrückstellung zur Sanierung der Galvanik Blasberg in Höhe von 540.000 € um 100.000  auf 640.000 € erhöhen im Vorgriff auf die noch durch den Rat zu beschließenden Jahresabschlüsse 2017 & 2018. Der Empfehlungsbeschluss der BV an den Rat fiel einstimmig aus. Allerdings kritisierte Fritz Beinersdorf (Linke) die staatliche Ungleichbehandlung von Folgekosten: Während der Bund diese beim Bergbau übernehme, müssten bei Galvanik-Altlasten das Land und die Stadt zahlen. In diesem Fall kommen auf das Land NRW Ausgaben in Höhe von 1.720.000 Euro zu. Das Ziel der geplanten Sanierungsmaßnahmen ist eine Verhinderung von weiteren Schadstoffeinträgen in das Grundwasser, Verhinderung des Abfließens von belastetem Wasser auf benachbarten Grundstücke sowie eine Reduzierung der Chromat- und PFT-Einträge in den Tyroler Bach.

Artikel vollständig lesen

Durchdachter Plan ist besser als Hauruck-Aktion

Unter Zeitdruck eine neue Heizung suchen, weil die alte den Geist aufgegeben hat? Keine gute Idee, warnt Lydia Schwertner, Leiterin der Remscheider Beratungsstelle der  Verbraucherzentrale NRW: „Die meisten Heizkessel werden erst ausgetauscht, wenn sie defekt sind. Wer in einer kalten Wohnung unter Zugzwang steht, kann aber nicht in Ruhe die Alternativen zu Öl und Gas prüfen und echte Verbesserungen planen!“ Eine große Investition, die Weichen für 20 Jahre stelle, beruhe dann auf zu wenigen Informationen. Außerdem werde der Heizungstausch teurer, wenn ein Handwerksbetrieb dafür kurzfristig ausrücken müsse. In ihrer aktuellen Aktion „Besser heizen“ stellt die Verbraucherzentrale NRW deshalb die Frage: „Was läuft im Keller?“ Sie lädt so zur rechtzeitigen Beschäftigung mit dem Zustand der jetzigen Heizung und möglichen Nachfolgern ein.

„Neue Heizungen können leiser sein als alte, sie können komfortabler zu bedienen sein und günstiger im Betrieb. In jedem Fall aber sparen sie Energie und sind klimafreundlicher“, erklärt Jens Blome, Energieberater für die Verbraucherzentrale. Wer einen mindestens 15 Jahre alten Heizkessel sein Eigen nenne, solle sich deshalb informieren, bevor der Ernstfall eintritt. „Hierzulande sind schätzungsweise rund 60 Prozent der Heizkessel in Einfamilienhäusern technisch veraltet und damit reif für einen Austausch“, betont Jens Blome. Monika Meves, Umweltamt der Stadt Remscheid, ergänzt: „In Remscheid gibt es einen Sanierungsstau bei Heizungsanlagen. Rund 17 Prozent aller Heizungsanlagen in Remscheid sind älter als 20 Jahre und damit energetisch ineffizient und teuer.“ Schon der einfache Umstieg auf Brennwerttechnik – heute Standard bei Öl und Gas – bringt bis zu 15 Prozent Energieersparnis, informiert Jens Blome. Hinzu komme, dass oft erst beim Heizungstausch die Rohre gedämmt und die Einstellungen des Systems optimiert würden: „Das kann zusammen weitere 15 Prozent bringen.“

Eine noch stärkere Verbesserung der Klimabilanz verspricht der Umstieg auf Holzpellets, eine Wärmepumpe oder die Einbindung von Solarthermie. „Alle diese Systeme sind gut erprobt und etabliert, ein Umstieg ist also kein Abenteuer“, versichert der Energieberater Jens Blome. Für viele Vorhaben fließen zudem Fördermittel. „Entscheidend für eine zukunftsfähige Heizung ist, dass das System und seine Leistung wirklich zu den Bedürfnissen der Bewohner passen“, sagt Jens Blome. Pauschale Empfehlungen nennt er deshalb unseriös. „Auch den richtigen Zeitpunkt für einen Austausch finden Eigentümer am besten selbst – wenn sie wissen, wohin dieser Schritt führen soll, welche Folgen er hat und was er kostet.“ Ein durchdachter Plan, der vielleicht noch eine Weile in der Schublade ruht, sei allemal besser als eine Hauruck-Aktion nach einem plötzlichen Heizungsausfall.

Monika Meves verweist auf das hilfreiche Internetportal www.alt-bau-neu.de/remscheid mit Informationen rund um die Heizungsmodernisierung und energetische Gebäudesanierung. Hier findet man nicht nur kompetente Energieberater und lokale Handwerker sondern auch stets die aktuellen Förderprogramme für das geplante Vorhaben.

Einen guten Einstieg ins Thema "Besser heizen" bildet ein Vortrag von Energieberater Jens Blome, am Donnerstag, 11. Oktober, in der Remscheider Verbraucherzentrale, Alleestraße 32. Ab 17.30 Uhr führt er ein in die Chancen moderner Heiztechnik und die Verbesserungen, die damit zu erreichen sind. Ergänzend gibt es einen Überblick über aktuelle finanzielle Förderprogramme. Der Eintritt ist frei. Kostenlose Beratung rund ums Thema gibt es am selben Tag ab 15.30 Uhr. Für beide Angebote wird um Anmeldung gebeten unter Tel. RS 842479 1 oder 1633 13 bzw. E-Mail remscheid@verbraucherzentrale.nrw und umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de. Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für weitere persönliche Beratungen gibt es unter Tel. RS 842479 1, 0211 / 33996 555 und unter www.verbraucherzentrale.nrw/besser-heizen. Die Aktion „Besser heizen“ ist Bestandteil des Projekts „Energie2020“ der Verbraucherzentrale NRW, das mit Mitteln des Landes und der EU gefördert wird.

Die Schönwetterperiode setzte sich fort

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die lang andauernde Schönwetterperiode setzte sich im Wuppergebiet auch im September fort. Ähnlich wie im August fiel auch im September teils die Hälfte oder sogar weniger als die Hälfte der statistisch üblichen Regenmenge. Dies zeigen auch die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. So wurden an der Bever-Talsperre 42 Liter pro Quadratmeter gemessen, 100 Liter sind dort im September Durchschnitt. In Wuppertal (Kläranlage Buchenhofen) waren es 41 Liter, das Mittel liegt bei 81 Litern. Im Solingen-Burg wurden in der Kläranlage 45 Liter erfasst, 108 Liter fallen dort üblicherweise. Am niederschlagärmsten war es an der Eickener Mühle in Kierspe mit nur 34 Litern. In Schwelm regnete es mit knapp 55 Litern am meisten, der Durchschnitt sind 88 Liter.

Viele Tage hintereinander waren regenfrei, so fiel z. B. in der Zeit vom 14. bis 20. September fast kein Regen, ebenso vom 25. bis 30. September. Der nasseste Tag des Monats war der 23. September: In Buchenhofen, Burg und Lindscheid (Große Dhünn-Talsperre) fielen je 15 Liter. Dank des nassen Winterhalbjahres war die Trinkwassertalsperre Große Dhünn in diesem Jahr so gut gefüllt wie seit Jahren nicht. Auch jetzt liegt der Füllstand der Hauptsperre mit einem Fassungsvermögen von 72 Mio. Kubikmetern noch bei 66 Prozent. Das ist so hoch wie nur zweimal in den vergangenen Jahren zu dieser Zeit. Auch die Bever-Talsperre (Fassungsvermögen 23,7 Prozent) ist trotz der vorangegangenen trockenen Monate zurzeit zu 75 Prozent gefüllt. Sie bewegt sich nun in dem Füllbereich, der ab November ohnehin für den Hochwasserschutzraum freigehalten werden muss. Die Wupper-Talsperre mit einem Fassungsvermögen von 26,7 Mio. Kubikmetern hat in den Sommermonaten ihre Aufgabe, in Trockenzeiten Wasser an die Wupper abzugeben, bestens erfüllt. Sie ist die Hauptregeltalsperre in dem System von Brauchwassertalsperren am Oberlauf der Wupper. Daher liegt ihr Füllstand jetzt bei 34 Prozent, das sind noch acht Mio. Kubikmeter Wasser. Ihr Einzugsgebiet ist das größte der Talsperren, so dass sie sich nach Einsetzen der Niederschlagsperiode schnell wieder füllen wird.