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Mit rasantem Tempo durch Die Bergischen Drei

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Drei Endlich! Eine Präsentationslücke ist geschlossen! Die Bergischen Drei und ihre touristischen Qualitäten können sich jetzt in einem Film auf rasante Art und Weise präsentieren. In Sekundenschnelle zeigt der Film, wo es langgeht: hoch über der Landschaft auf der Müngstener Brücke, mitten durch die Stadt auf dem Wupperwasser, bunte Treppen hinauf in die Stadt, durch Fenster in der Burgmauer hinaus in die Landschaft oder auf einer Hochstraße mitten durch Remscheid.

Der Film, den die Filmproduktion ewald & denzili Studios aus Wuppertal umgesetzt hat, führt die Betrachter zu den Highlights der Region – emotional, schnell und voller Erzählfreude. Der Film ist energiegeladen, ihm ist anzumerken, dass die Produzenten das Bedürfnis hatten, ihre liebevolle Einstellung zur Region zu verpacken und mitzuteilen – ganz im Sinne des Absenders, des Bergisch Land Tourismus Marketing e.V. Er hat die Produktion zusammen mit den Stadtmarketings Remscheid, Solingen und Wuppertal betreut. Ganze zwei Monate – vom ersten Briefing über Feinschliff bis hin zum Schnitt auf ein extra dafür komponiertes Musikbett – hat die Produktion gedauert. Umgesetzt wurde er im Rahmen des EFRE-Förderprojektes „Zukunftsfit für NRW – touristische KMU bei den Bergischen Drei“. Der Film wird auf der Website und auf Messen eingesetzt: https://youtu.be/1iQ60g8YbFw.

(Waterbölles: Ich habe ihn mir angesehen und bin beeindruckt.)

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Mittwoch, 16., bis Donnerstag, 17. Oktober, jeweils 10 bis 13 Uhr
Ferienworkshop
Auf in die Werkstatt des DWM
Es sind Ferien und was nun? Nicht lange überlegen, auf ins Deutsche Werkzeugmuseum, da gibt es einen spannenden Workshop. Nette Leute treffen, gemeinsam ein Projekt realisieren und eine gute Zeit haben.
Wer einmal einen Drachen gebaut hat, vergisst das nie. Doch wie geht das? Fertige Plastikdrachen kann jeder kaufen, aber selber bauen… In diesem Workshop werdet Ihr einen ganz klassischen Drachen aus Holz, Papier und Schnur selber bauen. Dazu müsst Ihr das Holz sägen und verleimen, das Papier zuschneiden und verkleben und natürlich dürfen der Schwanz und die Schnur nicht fehlen. Wenn wir Glück haben und das Wetter passt, können wir die Drachen am Ende steigen lassen.
Der Herbstferienworkshop im Deutschen Werkzeugmuseum findet am 16. und 17. Oktober, also Mittwoch und Donnerstag, von 10 bis 13 Uhr unter der Leitung von Markus Heip und Horst Kaiser in der großen Halle des Museums statt. Die Kosten für diesen zweitägigen Workshop betragen inklusive Materialkosten insgesamt zehn Euro. Um Anmeldung unter der Tel. RS 162519 oder E-Mail Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de">Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de bis spätestens 14. Oktober wird gebeten.

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Mit Fackeln und Taschenlampen durch die Nacht

Seit vielen Jahren schon findet im Oktober in einer Kooperation der Natur-Schule Grund mit dem Sauerländischen Gebirgsverein in Remscheid eine Fackelwanderung statt. In diesem Jahr startet die Fackelwanderung am Samstag, 19. Oktober, um 19 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Manfred Bau vom SGV hat die Tour ausgearbeitet und wird spannende Geschichten erzählen, Jörg Liesendahl von der Natur-Schule stellt die Tiere der Nacht vor, die bei dieser Wanderung zu sehen sein werden. Zielgruppe sind interessierte Einzelpersonen sowie Familien mit Kindern ab ca. sechsJahren. Bei kleineren Kindern entscheiden die Eltern, ob die Kinder eine abendliche Wanderung durchhalten. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist für diese Veranstaltung nicht erforderlich. Die TeilnehmerInnen sollten wärmende, wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk anhaben sowie ausreichend Taschenlampen und Ersatzbatterien mitbringen. Fackeln werden zur Verfügung gestellt.

Bietet sich neues Kita-Flachdach für Photovoltaik an?

Zwei neue Kindertagesstätten für Remscheid“, titelte der Waterbölles am 27. August. In einer Pressekonferenz hatte die Stadtsparkasse Remscheid angekündigt, an der Oststraße und am Hackenberg in Lennep zwei neue Kindertagesstätten in Modulbauweise mit je 80 Betreuungsplätzen bauen zu wollen. „Wenn alles läuft wie geplant, sollen beide Einrichtungen zum Kindergartenjahr 2020/2021 eröffnet werden“, sagt damals Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Stadtsparkasse Remscheid. Das konkretisierte er am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Süd: „Wir sind guter Dinge, die Kita an der Oststraße zum 30. Juni eröffnen zu können!“ Das hat mit der Bauweise des zweistöckigen Neubaus zu tun: Er kann aus vorgefertigten Betonteilen binnen einer Woche zusammengesetzt werden.
Träger der Einrichtung wird (wie in Hackenberg) eine Elterninitiative sein, die pädagogische Fachberatung übernimmt der Verein „Die Verlässliche“ e.V., der im kommenden Jahr sein 235-jä#hriges Bestehen feiern kann. Dessen stellv. Geschäftsführer Matthias Spahn berichtete den BV-Mitgliedern, Der Eltern-Verein befinde sich „derzeit in Gründung“, sie werde „in ein bis zwei Wochen stehen“ und sich dann voraussichtlich unter das Dach des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes begeben.

Die neue Kita wird an der Oststraße gleich neben der Gemeinschaftsgrundschule Dörpfeld zweigeschossig gebaut. Dafür muss das dortige unbewohnte Haus des Hausmeisters abgerissen werden; auch werde man einige Quadratmeter des Schulhofes für den Neubau benötigen. Aber das sei kein Problem, betonte Schuldezernent Thomas Neuhaus. Denn es sei geplant, die jetzige „Asphaltwüste“ für 240.000 Euro durch neue Spielangebote attraktiv zu gestalten.

Die 80 Betreuungsplätze der Kita werden sich auf vier Gruppen verteilen. Davon sind 20 Plätze für U3 vorgesehen, pro Gruppe fünf. Matthias Spahn bezifferte den Bedarf an ausgebildeten Fachkräften am Mittwoch mit zwölf bis 14. Bezirksbürgermeister Stefan Grote: „Eine Kita neben einer Grundschule, das ist das Beste, was man sich vorstellen kann!“ Aber er sah auch das Problem der fehlenden Parkplätze an der Oststraße angesichts des bevorstehenden „Drive-In durch Eltern-Taxen“. Darüber müsse frühzeitig mit dem Vorstand der neuen Eltern-Initiative und allen Kita-Eltern gesprochen werden, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden. Das sagte Spahn zu. Leider werde sich das Verhalten der Eltern nicht von heute auf morgen ändert lassen, befürchtete Thomas Neuhaus. Er jedenfalls werde die Eltern-Taxen bei jeder sich bietenden Gelegenheit problematisieren, auch wenn das bei den Eltern nicht immer gut ankomme.

Zahlreiche Fragen von BV-Mittgliedern (CDU und W.i.R.) betrafen anschließend das Binnenverhältnis der neuen Eltern-Initiative und des Vereins „Die Verlässliche“ e.V. Das war verwunderlich, wird dieses Prinzip der Zusammenarbeit doch schon seit Jahren in Remscheid gepflegt (etwa bei der Kraftstation und den ihr angegliederten Kitas an der Nord- und der Walkürenstraße). Das sollte langjährigen Kommunalpolitikern eigentlich nicht verborgen geblieben sein.

Spannender waren da schon die Fragen nach einer Begrünung des immerhin 375 Quadratmeter großen Flachdachs bzw. der dortigen Installation einer Photovoltaikanlage. Letztere hatte Stefan Grote ins Gespräch gebracht – und überraschte damit Jörg Böing und Thomas Christ, die Vertreter des Investors/Bauherrn Stadtsparkasse: „Wir müssen ja auch an die Wirtschaftlichkeit (sprich: Rendite) dieses Objektes denken!“ Aber man wolle noch einmal nachrechnen, räumten sie ein. Grote machte Mut: „Vielleicht könnte die Photovoltaikanlage sogar noch Strom für die Schule nebenan liefern!“

Stadt befürwortet Hundewiese am Hohenhagen

Im Rahmen des Projektes MOSAIK (Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung) fand am 11. Mai im Stadtteilzentrum „Die Esche“ auf dem Hohenhagen eine Zukunftswerkstatt statt. Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers hatten dabei die Gelegenheit, Ideen und Vorstellungen für künftige Entwicklungen des Stadtteils einzubringen. In der Sitzung der Sitzung der Bezirksvertretung Süd befürwortete die Verwaltung am vergangenen Mittwoch die Einrichtung einer Hundewiese am Hohenhagen: danach hatte die CDU-Fraktion gefragt. „Dadurch würde sich die in Remscheid bisher verfügbare Anzahl an Hundeauslaufflächen von zwei (Kuckuck und Stadtpark Remscheid) auf drei erhöhen. Das würde den Anmarschweg der Hundehalter die verkürzen.“ Allerdings sei zu beachten, „dass

  • die Lage des Grundstücks nicht mit den Belangen aus Naturschutz bzw. Landschaftsschutz kollidieren sollte,
  • das Grundstück nicht zu dicht an vorhandener Wohnbebauung liegt, da sonst erfahrungsgemäß Beschwerden von Anwohnern über Lärm zu erwarten sind, und
  • beschilderte Parkplätze ausgewiesen werden können, um Klagen über Falschparker zu vermeiden.
  • das gewählte Grundstück über Einzäunung, Entsorgungsbehälter für Müll, Kotbeutelspender, Sitzgelegenheiten (Bänke mit/ohne Wetterschutz, Baumstämme etc.) und (optional) Wasserstellen für Hunde verfügt.“

Fazit: „Nach Abwägung der Vor- und Nachteile ist die Einrichtung einer Hundewiese am Hohenhagen aus Sicht des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung zu befürworten.“

Jetzt beginnt die wieder die Schwammerl-Zeit

Fliegenpilz. Foto: Hans Georg Müller.Gut tut die feuchte Witterung den Fruchtkörpern der Pilze. Verborgen ist das Pilzmyzel im Boden oder im Totholz, ehe es seinen Fruchtkörper ans Licht schiebt. Eine Parade von roten Schirmen , oft mit weißen Tupfen, steht am Steilhangweg des Wanderwegs A 5 über dem Eschbachtal. Der Volksmund spricht vom " Männlein Im Walde". Die Rede ist vom Fliegenpilz. Stellt man eine Schale gezuckerte Milch mit einem darin getauchten Pilz darin auf, zieht dies Fliegen an und betäubt sie. Daher der Name? Genießen sollte man den Fliegenpilz tunlichst nicht! Getrocknete Pilze, in wohlbedachter Dosierung, verhalfen Schamanen allerdingsvor Zeitenzu gewollter Trance für mystische Handlungen.

September: das letzte Drittel brachte viel Regen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der September zeigte sich nicht mehr ganz so trocken wie die Vormonate. Die Mengen variierten je nach Messstelle. Dies zeigen die Auswertungen des Wupperverbandes. An der Bever-Talsperre in Hückeswagen wurden 102 Liter pro Quadratmeter erreicht, im Schnitt sind es dort 100 Liter. Damit lag die Menge hier ungefähr beim üblichen Mittel. Etwas weniger Regen als im Schnitt fielen z. B. in der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen, dort waren es 74 Lister statt der durchschnittlichen 91 Liter. In der Kläranlage Solingen Burg lag der Wert bei 77 Liter, üblich sind dort 103 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid wurden 59 Liter gemessen, im Schnitt sind es 92 Liter.

Nach fünf vorangegangenen Trockentagen wurde es vor allem im letzten Monatsdrittel nass: Ab 22. September regnete es nahezu täglich. Am meisten Regen wurde an mehreren Messstationen am 28. und 29. September ermittelt. So fielen z. B. an der Bever-Talsperre am 29. September 21 Liter, in Buchenhofen waren es 18 Liter. An der Messstelle Lindscheid war der 26. September der nasseste Tag des Monats mit zwölf Litern Regen pro Quadratmeter. An der Messstelle Kläranlage Burg brachte es der nasseste September Tag, der 28.9., auf 17 Liter. Die niederschlagsärmste Messstelle im Wuppergebiet war die Station Odenthal; 42 Liter wurden hier erfasst, 90 sind es im langjährigen Mittel. Am meisten Regen fiel mit 103 Litern an der Eickener Mühle in Kierspe.

Ämterhaus muss lüftungstechnisch ertüchtigt werden

Dicke Luft im Ämterhaus – jedenfalls an heißen Sommertagen. Dann es in der Wartezone unter dem Flachdach kaum auszuhalten, berichtete gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann: „Das Ämterhaus muss lüftungstechnisch ertüchtigt werden!“ Das sei schon geraume Zeit bekannt, und nun solle darüber mit dem Vermieter, der städtischen Tochtergesellschaft GEWAG, endlich intensiv gesprochen werden. In der Planung sei bereits ein Windfang für den Haupteingang. Das Ämterhaus werde an jedem Werktag von ca. 450 Remscheider/innen aufgesucht, berichtete Beckmann.

Mit Trinkwasser künftig sorgfältig umgehen

Reichlich Quellwasser nur an einer Stelle des Stadtparks“, titelte der Waterbölles am 26. August, nachdem Mitglieder SPD Remscheid-West an der Konzertmuschel im Stadtpark mit (wenigen) interessierten Bürger/innen über den Park und seinen umstrittenen Teich gesprochen hatten. Gestern nun lag den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid die Dokumentation der Stadt über die Bürgerwerkstatt vom 6. Juli über die künftige Entwicklung des Stadtparkteiches vor. In der Diskussion, die sich daraus entwickelte, ließ Ausschussvorsitzender Otto Mähler auch Gabriele Lipka zu Wort kommen, die Vorsitzende des städtischen Landschaftsbeirates. Sie warnte davor, den Teich in zunehmenden Trockenzeiten mit Trinkwasser der Stadtwerke aufzufüllen und plädierte stattdessen als Ruhezone für ein Biotop, das auch ein paar Mal im Jahr ruhig trockenfallen könne. Michael Zirngiebl, Chef der Technischen Betriebe Remscheid, konnte das sehr wohl als Plädoyer für den Vorschlag der TBR (Foto oben) von April 2016 verstehen: „Solange Geld fehlt, das Beste aus Verlandung machen!“ Das hatte in der BV Dirk Buchwald (TBR). Foto: Lothar KaiserNoch keine beschlossene Sache: Name und Signet der neuen städtischen Tochtergesellschaft, in der die REB aufgehen sollen.damals Planer Dirk Buchwald (Foto rechts)  empfohlen. Zirngiebl  gestern: „Wir brauchen eine politische Entscheidung über die künftige Wasserversorgung des Teiches bzw. über dessen Verlagerung in einen anderen Teil des Stadtparks!“ Letzteres hält er allerdings wegen der steileren Hanglage oberhalb des Gesundheitshauses für schwierig. „Vielleicht sollten wir uns von dem Teich, den wir von früher kennen, verabschieden. In den heißen Sommern, die wir zu erwarten haben, sollten wir mit Trinkwasser sorgfältig umgehen!“

In den nächsten Monaten dürfe es zunächst einmal um den Stadtpark wieder recht still werden. Denn die Bauverwaltung arbeitet an der Ausschreibung eines hydrologischen Gutachtens. Das soll dann zum Jahresende vergeben werden. Bis es fertig vorliegt, wird es wohl Mitte 2020 werden.  Und Rosemarie Stippekohl (CDU) will erfahren haben, wir sie gestern berichtete, dass mit einer Entscheidung über die Zukunft des Stadtparkteiches erst in vier Jahren zu rechnen sei. Das wollte Heinrich Ammelt vom Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften so nicht bestätigen. Allerdings gab Michael Zirngiebl zu verstehen, dass mit öffentlichen Fördergeldern für den Stadtpark, den Teich inclusive, erst zu rechnen sei, wenn hierfür von Seiten der Stadt die Gesamtplanung fertig sei.

 

 

Wurstverzehr in Remscheider Altenheimen gefahrlos

„Wurst-Skandal“ auch in Remscheid? Die Unruhe unter Bewohnerinnen und Bewohnern Remscheider Altenheime legte sich schnell wieder: Zwar hatten drei Altenheime in der Stadt von der hessischen Wurstfabrik Wilke durchgekochte Brühwurst bezogen, da diese vor dem Verzehr aber noch einmal heiß gemacht wurde, bestand für die Bewohner keine Infektionsgefahr, wie das das Bergische Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA) in Solingen bestätigte. In der vergangenen Woche waren  in Wurstwaren von Wilke gefährliche Listerien nachgewiesen worden. Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können auch schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden. Auf Listerien in Produkten der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG werden bislang zwei Todes- und Dutzenden Krankheitsfälle zurückgeführt. Ende voriger Woche beantragte die die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens. Die Behörden hatten am Dienstag die Produktion des Unternehmens „vorläufig“ geschlossen.

BV berät über neue Satzung für den Stadtpark

Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid steht die Beschlussfassung über eine neue Satzung, die die Benutzung und den Aufenthalt im Stadtpark regeln soll. Die Bezirksvertretung Alt-Remscheid hatte die Verwaltung und die Technischen Betriebe Remscheid um Prüfung gebeten, ob neben der städtischen Ordnungssatzung eine solche gesonderte Satzung für den Stadtpark möglich sei. Dies war bejaht worden: „In vielen Städten gibt es für ausgewählte Grün- und Parkanlagen bereits eine sogenannte Parksatzung.“ Allerdings dürften die neuen Regelungen für den Stadtpark nicht im Widerspruch stehen zu den „Regelungen der Ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Stadtgebiet Remscheid“ (Ordnungs- und Sicherheits-VO). Mit der neuen Satzung für den Stadtpark sollen die besondere Bedeutung des Stadtparkes als Grün- und Erholungsfläche hervorgehoben und zugleich Verhaltensregeln für den Aufenthalt festgelegt werden (wie z.B. b ei der Flora in Köln).

Den zur heutigen Sitzung der BV vorgelegten Satzungsentwurf hatten die Technischen Betriebe in Abstimmung mit dem Ordnungs- und dem Rechtsamt erarbeitet. Darin heißt es u. a.“  „Der Stadtpark ist eine der ältesten öffentlichen Grünanlagen der Stadt Remscheid. (...) Als große zusammenhängende Grünfläche in der Innenstadt hat er eine hohe Bedeutung für das Stadtklima in Alt-Remscheid. Er dient aber auch der Remscheider Bevölkerung als Ort der Erholung und auch der Freizeitgestaltung. Der Stadtpark steht damit allen Nutzergruppen offen und dient auch der allgemeinen Erholung und Freizeitgestaltung.“

Die unterschiedlichen Ansprüche und Nutzungen könnten aber auch zu Konflikten führen. Die Satzung solle daher den Erholungs- und Freizeitcharakter des Stadtparks sichern und für die „unterschiedlichen, teilweise widerstreitenden Nutzerinteressen einem gemeinwohlverträglichen Ausgleich“ schaffen.  Nicht gestattet seien deshalb grundsätzlich „sämtliche Verhaltensweisen, welche andere oder die Allgemeinheit gefährden oder in der ... Nutzung behindern oder belästigen“. Grillen ist nur auf der zu diesem Zwecke beschilderten Grillwiese erlaubt, wobei darauf zu achten sei, dass Die Bestimmungen für ein gefahrloses wie auch rücksichtsvolles Grillen sind zu „für die Umgebung und für andere Personen keine erheblichen Belästigungen durch Rauch, Geruch oder Flugasche bestehen“. Die Benutzung von Einweggrills ist verboten. Als Brennmaterial sind Holzkohle oder Grillbriketts zulässig, nicht aber Spiritus oder andere flüssige Grillanzünder sowie offenes Feuer. Als Löschhilfe seien z.B. Sand oder Wasserflasche) bereitzuhalten. Insbesondere bei trockenen Wetterlagen behält sich die Stadt Remscheid vor, das Grillen für bestimmte Zeiträume oder Teilbereiche gänzlich  zu untersagen.

Hunden dürfen nur auf der beschilderten Hundewiese frei laufen gelassen werden (Verunreinigungen seien unverzüglich von der Aufsichtsperson zu beseitigen). Das Füttern freilebender Tiere wie Katzen, Enten oder Tauben ist nicht gestattet. Untersagt sind im Stadtpark künftig laut Satzung insbesondere:

  • das Übernachten, Lagern und Zelten.
  • Störungen durch grob anstößiges Verhalten (z.B. Anpöbeln von Passanten in Form von verbaler oder körperlicher Belästigung, Verunreinigung der Parkanlage z.B. durch Liegenlassen von Flaschen, Gläsern oder Getränkedosen).
  • Aggressives Betteln, z.B. durch Anfassen, Festhalten, Versperren des Weges, aufdringliches Ansprechen, bedrängende Verfolgung, Einsetzen von Tieren.
  • Lärmen und Grölen, das geeignet ist, die Allgemeinheit, die Nachbarschaft oder Einzelne zu belästigen z.B. durch Rufen, Schreien, oder erzeugen überlauter Geräusche durch die Nutzung akustischer Verstärker (z.B. Musikanlagen)
  • Schleuder-, Wurf- und Spießgeräte sowie Fluggeräte (z.B. Drohnen, Modellflugzeuge oder Lenkdrachen)

Gestattet ist Aufenthalt im Stadtpark in der Zeit von 5 bis 24 Uhr. Eine Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 1.000 Euro geahndet werden, sofern sie nicht bereits nach Bundes- oder Landesrecht mit Strafe oder Geldbuße bedroht ist.  

Kommenden Samstag Reinigung der Werkzeugtrasse

Pressemitteilung des Initiativkreises Kremenholl e.V.

"Hölpend met, dat Remsched propper blit": Jedes Jahr stellen sich zahlreiche Remscheider Bürgerinnen und Bürger getreu dem zwar in die Jahre gekommenen, aber immer noch aktuellen Motto der Herausforderung der Umweltverschmutzung, mit der wir leider tagtäglich in unserem Alltag in Remscheid konfrontiert werden. Aber auch nach „Picobello“, dem alljährlichen Aufräumtag, gibt es unterjährig Bedarf genug, Hand anzulegen und Unrat zu entsorgen, der achtlos auf Wegen oder Grünflächen hinterlassen wurde.
Als Pate des Abschnitts der Trasse des Werkzeugs zwischen Kremenholler Straße und dem Industriegebiet „Am Bruch“ hat sich der Initiativkreis Kremenholl e.V. verpflichtet, zweimal im Jahr diesen Abschnitt „propper zu halten“. Dazu bedarf es möglichst vieler helfender Hände. Aus diesem Grund suchen die ehrenamtlichen Mitglieder des Initiativkreises engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sie am Samstag, 12. Oktober, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr dabei unterstützen, auf der Trasse des Werkzeugs „für klar Schiff“ zu sorgen.
Treffpunkt auf der Trasse ist der Straßenübergang Kremenholler Straße, Ecke Alexanderstraße (IK-Schaukasten). Bei strömenden Regen fällt der Termin aus. Bitte beachten sie diesbezüglich unsere Hinweise auf Facebook! (Gabriele Leitzbach, Vorsitzende)