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Umstellung der Ampeln auf LED-Technik vollendet

Schon vor elf Jahren, im April 2008, beschloss der Rat der Stadt Remscheid, die 28 noch mit veralteter 230–Volt–Technik (höhere Stromkosten, höhere Wartungskosten, Wärmeabstrahlung) betriebenen Ampelanlagen im Stadtgebiet auf die umweltfreundlichere LED–Technik umzurüsten. Beschlossen wurden damals ferner die Reduzierung von Fußgängersignalanlagen und die Einrichtung von Kreisverkehren anstelle von Signalanlagen. Wie die Verwaltung jetzt dem Ausschuss für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denk malpflege am 17. September berichtet, habe man von den damals vorhandenen 79 Fußgängerschutzanlagen und der Knotenpunkt-Signalanlagen ein Knotenpunktgerät zu Gunsten eines Kreisverkehrs (Königstraße / Hüttenstraße / Uhlandstraße) sowie vier Fußgängerschutzanlagen zu Gunsten eines Zebrastreifens oder einer Mittelinsel abbauen können (Barmer Straße / Bahnhof, Lockfinker Straße / Dachsweg, Blumenstraße / Bankstraße und Oststraße / Kantstraße). Allerdings habe es am Minikreisverkehr auf der Königstraße „in den ersten Jahren zahlreiche Verkehrsunfälle“ gegeben, zum Glück nur mit Blechschäden. Nach einigen Nachbesserungen (Zebrastreifen mit Zusatzbeleuchtung in allen Zufahrten, Freihalten der Sichtbeziehungen auf den Kreisverkehr durch Parkverbote, bessere Kenntlichmachung des überfahrbaren Innenkreisels) gelte aber auch dieser Kreisverkehr nicht mehr als unfallauffällig.

An der Ecke Elberfelder Straße / Saarlandstraße hat die Stadt am 8. Mai die letzte der ein 28 Signalanlagen mit 230–Volt–Technik auf LED–Technik umgerüstet; einmal abgesehen von der neuen LED-Anlage an der Ringstraße / Rader Straße, die nach dem Umbau der Straße erst im kommenden Jahre folgen wird, und dem Verkehrsknotenpunkt Eisernstein, der in den nächsten Jahren in einen ampellosen Kreisverkehr umgewandelt werden sollen. Künftig werde die Stadt Remscheid auf absehbare Zeit nur noch Signalanlagen in LED–Technik und 39 in Niedervolttechnik betreiben, teilt die Verwaltung mit. Für letztere rentiere sich wegen ihrer „nicht gravierend höheren Leistungsaufnahme“ eine Umrüstung nicht. Allerdings werde es „in 25 Jahren (der durchschnittlichen Lebensdauer eines Steuergerätes) höchstwahrscheinlich keine Lampen in Niedervolttechnik mehr geben“.

Neues Logo für ‚Remscheid brummt!' ist fertig

Bei Logo für ‚RS brummt‘ fiel die Entscheidung schwer, titelte der Waterbölles am die Aktionswochen zu Insektenschutz und Artenvielfalt in Remscheider Grund- und weiterführende Schulen im „Cinestar“-Kino mit einer Preisverleihung geendet hatten. Weil zum Grundschul-Wettbewerb um ein treffendes Logo viele Einsendungen eingegangen waren; war der Jury die Auswahl schwer gefallen. Platz 1 belegte Noah Gür (4a, GGS Hasten). Sein Logo soll, von einer Grafikerin professionell bearbeitet, künftig als Markenzeichen für „RS brummt“ verwendet werden.

„Und jetzt ist es fertig“, schrieb gestern in einer E-Mail an den Waterbölles Annegret Calaminus vom Regionalen Bildungsbüro. „Beim Sommerfest der Natur-Schule Grund wurde das Logo erstmals präsentiert und kam gut an! Wer immer mit ‚Remscheid brummt! zu tun hat, darf das Logo verwenden. Je bekannter es wird, desto besser!“

Die übrigen Einsendungen zum Wettbewerb sind noch bis zum 27. September im Wartebereich des Ämterhauses auf dem Monitor als Diashow zu sehen. „So wird allen Bildern Aufmerksamkeit zuteil“, freut sich Annegret Calaminus.

Trockenes Wetter setzt sich im August fort

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Im Vergleich zum heißen Juli verlief der August abwechslungsreicher und kühler. Außer in Wermelskirchen-Lindscheid lag die Niederschlagsmenge im August höher als im Vormonat. Dies zeigen die Auswertungen des Wupperverbandes. In der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen fielen 66 Liter pro Quadratmeter statt der durchschnittlichen 90 Liter. In der Kläranlage Solingen Burg lag der Wert bei 49 Liter, üblich sind dort 105 Liter. An der Bever-Talsperre in Hückeswagen wurden 47 Liter erreicht, im Schnitt sind es dort 108 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid wurden 30 Liter gemessen, im Schnitt sind es 102 Liter.

Vor allem bis zum 18. August fiel an vielen Tagen Regen, danach bis Monatsende nur noch an zwei bis drei Tagen. Am meisten Niederschlag kam am 2. August vom Himmel: In Buchenhofen wurden fast 20 Liter gemessen, an der Bever-Talsperre waren es zehn Liter. Auch am Wochenende vom 17. und 18. August war es recht nass: In Buchenhofen regnete es beispielsweise an beiden Tagen je zehn bis elf Liter, an der Bever-Talsperre fielen je fünf bis sechs Liter. Die niederschlagsärmste Messstelle war wie so oft die Station in der Kläranlage Leverkusen; 29 Liter wurden hier erfasst, 75 sind es im langjährigen Mittel. Am meisten Regen fiel mit 90 Litern an der Brucher-Talsperre.

Zunächst verlief der August lange Zeit im Wechsel zwischen warmen und kühleren Abschnitten. Erst gegen Ende, im letzten Drittel, stiegen die Temperaturen nochmal auf hochsommerliche Werte an. In Wuppertal beispielsweise zeigte das Thermometer am 31. August nochmal 31 Grad.

Bis Mittwoch für Hochprozentiges anmelden

Die Natur hat vieles zu bieten, das sich in Alkohol gut konservieren lässt. In kleinen Portionen genossen, können Liköre und Schnäpse den Körper anregen und führen zu einem großartigen Geschmackserlebnis. Um die Möglichkeiten kennen zu lernen, bietet es sich an, einen Kurs zu besuchen. In einem Workshop der Natur-Schule Grund mit Kräuter-Fachfrau Christel Heuer erstellen die TeilnehmerInnen auf der Basis von klarem Alkohol und Weinen verschiedene Ansätze mit Kräutern und Gewürzen.Das Praxisseminar findet am Freitag, 13. September, von 18 - 22 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt.Die Kosten je TeilnehmerIn belaufen sich auf 20 Euro zuzüglich Materialkosten in Höhe von ca. acht Euro.Jede(r) Teilnehmer(in) sollte außerdem folgende Materialien selber mitbringen: Zwei Flaschen klaren Alkohol nach Geschmack mit mindestens 38 % Alkohol. Vorgeschlagen wird je eine Flasche Wodka und eine Flasche weißer Rum, doch sind auch Korn oder Doppelkorn möglich. Und mitzubringen sindfünf bios sechs leere Marmeladen-Gläser mit Schraubdeckel und einem Fassungsvermögen von ca. 250 ml.Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 11.Sewptember., 12 Uhr mittags unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund unterTewl. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

Ziel ist reizvolle gastronomische Location

Röntgens Geburtshaus in Lennep, das ehemalige Ärztecasino im Südbezirk, ein Wohnhaus in Ehringhausen, der Steffenshammer im Morsbachtal, der Bismarckturm im Stadtpark oder die alte Feilenfabrik Ehlis im Eschbachtal – beim gestrigen Tag des offenen Denkmals hatten interessierte Bürger/&innen die Qual der Wahl. Der Waterbölles entschied sich für letzteres, schon um bei fortschreitender Sanierung der historischen Fabrikanlage durch den „Förderverein zur Erhaltung der Feilenfabrik in Schlepenpohl e. V.“ (Thomas Abbas, Werner Wand, Walter Pricken) auf den neuen Stand zu kommen, nachdem er die bisherigen Arbeiten mit der Foto- und Videokamera begleitet hatte. Diesmal war der Architekt Detlef Jürgen aus Hemer der Gesprächspartner. Er berichtete von den umfangreichen Arbeiten am Dach und dem mühsamen Entfernen von diversen Farbschichten an den Innenwänden, um die schöne Struktur der gelben Klinkersteine wieder hervortreten zu lassen. Als nächstes werden dann Brandschutzmaßnahmen anstehen. Schließlich soll „Ehlis in Schlepenpohl“ nicht nur Museum und Wirkungsstätte für einen Handwerker oder Künstler werden, sondern auch eine besonders reizvolle gastronomische  „Location“. Aufgebaut wurde inzwischen der nostalgische Ehlis-Messestand mit vielen Originalteilen. Seit den 1950 Jahren genoss der Messestand Kultstatus auf der Eisenwarenmesse in Köln.

Nichts Konkretes zum Plan eines Kulturzentrums

Unter dem Motto "HeimatBUNT" veranstaltete der Kulturkreis.jetzt am Samstag sein zweites nachhaltiges Bahnhofsfest am historischen Bahnhof Lüttringhausen. Dafür engagierten sich auch diesmal wieder Vereine, Politik und Bürgerschaft. Das Ganze begann mit der Präsentation von zwei fast funkelnagelneuen Elektro- / Hybrid-.Fahrzeugen aus asiatischer Produktion, die sich als preiswerter herausstellen, als von dem meisten Zuschauern angenommen. Vor allem die Plugin-Version in Kombination von Batteriebetrieb und Benzin-Motor wurde von seinem Besitzer als sehr kostengünstig im Verbrauch gelobt. Und zum Strom-Tanken in der eigenen Garage reiche eine normale Steckdose. Auch Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller, der zum Bahnhofsfest mit einem der Fahrzeuge abgeholt worden  war, zeigte sich beeindruckt.

Der erste Bahnhofsfest vor einem Jahr hatte der Waterbölles mit „Hoffen auf neues Leben für alten Bahnhof“ überschrieben.  Denn damals hatte der Aktionskreis aus engagierten Lüttringhauser Bürgern, der den alten Bahnhof vergeblich zu kaufen versucht hatte, bekundet, seine Idee eines Kulturzentrum weiterverfolgen zu wollen, entwickeln zu können. Bis zum Jahresende werde ein konkretes Konzept vorliegen, kündigte Volker Beckmann auf dem Familien- und Kulturfest an, dass die Eisenbahnfreunde und der Heimatbund Lüttringhausen organisiert hatten. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Andreas Stuhlmüller versprachen ideelle Unterstützung. Daran dürfte sich auch nichts geändert haben. Konkretes ist zu dem Plan eines Kulturzentrums aber nicht zu berichten. Offenbar verlaufen die Gespräche mit dem neuen Besitzer des ehemaligen Bahnhofsgebäudes recht zäh.

Keine freien Kapazitäten für die Werkzeugtrasse?

Im Oktober 2018 beim Kontrollgang der Remscheider SPD auf der Trasse des Werkzeugs

Da müsse ein Missverständnis vorliegen, sagte Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss. Wenn die Wählergemeinschaft die Verwaltung auffordere, sich einmal intensiver mit der Werkzeugtrasse zwischen Hasten und Hauptbahnhof zu beschäftigen, dann sei damit das Konzept der Fahrradtrasse von 2006 (Regionale) in keiner Weise in Frage gestellt. Auf dem Hasten wird man diesen Zwischenruf gerne gehört haben. Dort fragt man sich schon seit geraumer Zeit, warum die notwendige „Auffrischung“ der Trasse von Ausschusssitzung zu Ausschusssitzung nur halbherzig besprochen wird – um nicht zu sagen zerredet. Nicht von den Kommunalpolitikern, sondern von den Fachleuten im Rathaus. Die jüngste Stellungnahme der Stadt von August („Offener Diskussionsprozess zwecks Ideen zur Trasse“) lässt da wenig Hoffnung aufkeimen. Zitat: "Die Verwaltung sieht Möglichkeiten und Erfordernisse, die Endpunkte der Trasse und deren Beschilderung neu zu gestalten." Aha! Frage sich nur welche. Die würden die Kommunalpolitiker und die Bürgerschaft insgesamt alsbald mal kennenlernen.

Arbeitsüberlastung auch in diesem Fall? Engagierte Bürger vom Hasten sprechen bereits von einem Trauerspiel. Sie wünschen sich das Ergebnis der angekündigten Bestandsaufnahme noch in diesem Jahr. Das sollte doch leistbar sein.

Bezirksbürgermeister Otto Mähler würde es gewiss freuen. Auch ihm ist die Trasse des Werkzeugs ein Anliegen. Vielleicht könnte ja Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Angelegenheit zur Chefsache erklären, damit sich unter den politisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Frust nicht weiter ausbreitet.  

OB unterstützt den bergischen Meer-Wert-Becher

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auch wenn ein Sprichwort behauptet, dass viele Köche den Brei verderben: Im Bergischen stimmt das nicht. Das belegt ein aktuelles Projekt, das jetzt an den Start geht. Ab sofort gibt es in Bäckereien und Cafés im Bergischen den „Meer-Wert-Becher“. Der Pfandbecher soll die Flut von Einweg-Bechern, die Stadt und Natur vermüllen, eindämmen. Initiiert hatte den „Meer-Wert-Becher“ die Bäko, die Einkaufsgenossenschaft der Bäcker und Konditoren. Die Idee, zuerst in Velbert umgesetzt, zog über den Obermeister der Bäcker-Innung Wuppertal, Dirk Polick, Kreise: Er machte für das Projekt Werbung in Remscheid, Solingen und Wuppertal, fand in den jeweiligen Abfallwirtschaftsgesellschaften Partner, bewegte Berufskollegs dazu, den Vertrieb zu übernehmen, machte bei Bäckern und Konditoren Werbung für das Mehrweg-System und gewann die bergischen Oberbürgermeister als Unterstützer für das Projekt.

Der Einsatz so vieler Aktiver hatte Erfolg: Am Mittwoch wurde der neue bergischen Mehrweg-Becher vorgestellt und ist ab sofort in den teilnehmenden Bäckereien und Cafés im Bergischen Städtedreieck erhältlich. Das Prinzip ist einfach: Den „Meer-Wert-Becher“ aus recyclingfähigem Material gibt es für einen Euro Pfand samt Heißgetränk in den Cafés und Bäckereien. Wird beim nächsten Besuch der Becher abgegeben, gibt es entweder das Pfandgeld zurück oder einen frischen Becher mit Getränk.

In Remscheid beteiligen sich vier Betriebe mit 48 Filialen an dem Mehrweg-Projekt. In Wuppertal sind bislang sieben Betriebe mit insgesamt 32 Filialen am Start, in Solingen ein Unternehmen mit vier Filialen. Wer wissen möchte, wo die nächste „Meer-Wert-Becher“-Filiale ist, kann sich ganz einfach online informieren. Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) hat dafür eine Karte eingerichtet. Mit einem Klick auf http://www.wuppersaubertal.de/coffeetogo/ werden in einer Karte die teilnehmenden Cafés und Bäckereien in allen drei Städten sichtbar – und hoffentlich in der Zukunft immer mehr.

Die AWG und der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) gehen selbst mit gutem Beispiel voran: An ihren Standorten in Wuppertal (also zum Beispiel am Betriebshof am Klingelholl, dem Müllheizkraftwerk Korzert, dem Autorecycling am Deutschen Ring und an den AWG-Recyclinghöfen und ESW-Außenstellen) wurden die Einwegbecher abgeschafft und auf Mehrweg umgestellt. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Bei vielen Menschen ist angekommen, dass wir unsere Umwelt schon mit kleinen und einfachen Verhaltensänderungen schützen können. Der Meer-Wert-Becher ist genau hierfür ein gutes Beispiel und ein wirklich tolles Projekt, um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Ich selbst habe spontan zugegriffen und mir fünf Mehrweg-Becher für den Kaffee bei meinen Bürgerdialogen gesichert.“

Wie soll dem Klimawandel konkret begegnet werden?

„Fridays for future“ am 5. Juli vor dem Rathaus.

Schüler/innen fordern Politiker-Beitrag zum Klimaschutz“, überschrieb der Waterbölles am 6. Juli die zweite Demonstration „Fridays for future“ auf dem Theodor-Heuss-Platz, bei der die Schülersprecher von Gertrud-Bäumer-, Ernst-Moritz-Arndt- und Röntgen-Gymnasium Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD einen Katalog von zwölf Punkten zum Klimaschutz übergeben hatten. Ihren Forderungskatalog hatten die Jugendlichen mit einem Zitat von Molière überschrieben: „ „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

Nun möchte die Ratsfraktion der Linken möchte von der Verwaltung wissen, wie den Folgen des Klimawandels konkret begegnet werden soll. Zur Sitzung des Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 24.und und des Rates am 26.September hat die Fraktion die Verwaltung um Antwort Auf folgende Fragen gebeten:

  • Welche ad hoc Maßnahmen sind nach Meinung von Forstamtsleiter Markus Wolff nötig?
  • Wie viele Stadtbäume sind von dem seit Jahren von jedermann spürbaren Klimawandel betroffen und leiden?
  • Was plant die Verwaltung, um das Überleben der Bäume zu sichern?
  • Wie viele Waldbäume sind betroffen? Welche forstwirtschaftlichen Maßnahmen sollen ergriffen werden?
  • Welche Maßnahmen hat die Verwaltung ergriffen bzw. plant sie, um das Innenstadtklima zu verbessern und so die Auswirkungen des Klimawandels für die Menschen, Tiere und Pflanzen Remscheids erträglicher zu machen?

Zitat aus der Anfrage: „Im Klimaschutzteilkonzept ‚Anpassung an den Klimawandel für die Städte Solingen und Remscheid‘ von 2013 wurden Maßnahmen zur Kompensierung der Auswirkungen des Klimawandels vorgeschlagen. Welche wurden bisher konkret in Angriff genommen oder sind bereits umgesetzt?“ Am 27. Juli habe Forstamtsleiter Markus Wolff in der Presse Alarm geschlagen: „Wir haben keine Zeit mehr. Wir dürfen nicht morgen oder übermorgen handeln – es muss ad hoc etwas passieren“, habe Wolff  erklärt und ein „neues Grünbewusstsein“ gefordert, um die Folgen der zunehmenden Wetterextreme zumindest abzumildern.

Gegen Sonnensegel sprechen Kosten und Wetter

Von einem Sonnensegel für die Konzertmuschel im Stadtpark, wie von der CDU-.Fraktion nachgefragt, hat die Stadtverwaltung abgeraten. Dazu heißt es in einer Mitteilungsvorlage für die Sitzung des Kulturausschusses am morgigen Dienstag: „Die Bühne des Stadtparks hat eine Breite von 16 m. Vor der Bühne, bis zu der ersten Sitzreihe, befindet sich eine asphaltierte Fläche von 11 m Tiefe und 16 m Breite. Im Anschluss an diese Fläche folgen 15 Bankreihen mit einer Gesamttiefe von 21 m, die Gesamtbreite beläuft sich auf 13 m. Insgesamt hat die Fläche mit fest installierten Bänken eine Größe von ca. 250 Quadratmetern. Sollte ein flächiger Sonnenschutz für die Bänke erfolgen, fangen die reinen Investitionskosten je nach Anspruch an Design, Praktikabilität und Dauerhaftigkeit bei mind. 50.000 Euro an. Hinzu kämen Architektur- und Statikerleistungen sowie die  jährlichen Unterhaltungs-, Wartungs- und ggf. Instandsetzungskosten. Problematisch erweisen sich zusätzlich zwei Punkte:

  • Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre erfordern Stürme oder zumindest starke Windböen auch im Sommer eine erhöhte Stabilität der Anlage.
  • Im Anschluss an die Sitzreihen folgt eine Rasenfläche in leichter Hanglage. Je nach Höhe des Sonnenschutzes wäre der Blick auf die Bühne zumindest beeinträchtigt, wenn nicht gar verhindert. Dies gilt gerade für Familien mit Kindern, die während der Vorstellungen auch den Spielplatz nutzen.“

Die Konzertmuschel im Stadtpark befindet sich in Verwaltung des Gebäudemanagements bzw. in Bewirtschaftung des Stadtmarketings der Stadt Remscheid. In Verwaltung der TBR liegen die in Grünanlagen samt Bänken, Schildern, Abfallkörben usw.

Neue Umwelt-Aktion ist auf drei Jahre angelegt

Auch kleinste Naturschutzgebiete sind wichtige Oasen“, titelte waterboelles.de am Donnerstag, nachdem die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) auf einer Pressekonferenz ihre auf drei Jahren angelegte Umwelt-Kampagne „#schutzstattschmutz“ vorgestellt hatten. Damit waren die 955 Grünflächen im Stadtgebiet gemeint, darunter 80 Parks und Grünanlagen. Hinzu kommen 519 Verkehrsinseln, Rand- und Rasenstreifen, viele davon seit einigen Jahren im Sommer blühende Trockenwiesen. 200 Hinweisschilder, die mit Grafiken von Biene, Schmetterling oder Käfer an die bekannten Naturschutz-Schilder im Remscheider Grüngürtel erinnern, sollen in den nächsten Jahren die Bevölkerung daran erinnern, dass Grünflächen Lebens- und Schutzraum für Pflanzen und Tiere sind und dass rücksichtsloses und unbedachtes Verhalten die Ökosysteme unseres Stadtgrüns gefährdet. Essensreste, Verpackungsmüll und Zigarettenkippen haben dort nichts zu suchen! Sechs Studentinnen und Studenten der Universität Wuppertal verkündeten diese Botschaft mittels druckfrischer Flyer gestern Nachmittag in Kostümen von Bienen, Schmetterlingen und Maikäfern an den blühenden Grünstreifen der Kreuzung Eisernstein in Lüttringhausen und des Zentralpunkts. Morgen soll die Aktion an der Hochstraße fortgesetzt werden, wie Stadtförster Markus Wolff dem Waterbölles am Eisernstein berichtete. Auch dann werden wieder Bienen, Schmetterlinge, Maikäfer und Co. an das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein der Remscheider appellieren.

Die Heide blüht auch in Remscheider Schutzgebieten

Die Heidelandschaft Im Sand. Foto: Thomas-Friese, Stadt Remscheid.Zurzeit blüht es an vielen Ecken Remscheids wunderschön. Das Foto zeigt die  Heidefläche unterhalb der Hochspannungstrasse im Bereich Dörperhöhe. Dieses Areal wird seit Jahren durch Landschaftspflegemaßnahmen zur Förderung der Remscheider Heidebestände erhalten mit Hilfe von Fördermitteln für den Naturschutz. Hierbei kooperiert die Stadt  auch mit kirchlichen Trägern, Jägern, Tierhaltern und der Biologischen Station Mittlere Wupper. Städtische Mitarbeiter kümmern sich auch in anderen Schutzgebieten um die Heidepflege und -entwicklung, beispielsweise auf der Fläche Im Sand, in Reinshagen und an der Bökerhöhe. umgesetzt.