Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Auch Tag des Denkmals 2019 mit Feilenfabrik Ehlis

Beim bundesweiten „Tag des Denkmals“ am Sonntag, 9. September 2018, besuchten rund 1500 Remscheider/innen die ehemalige Feilenfabrik Ehlis im Eschbachtal und waren beeindruckt, was der am 10. Oktober 2016 gegründet "Förderverein zur Erhaltung der Feilenfabrik in Schlepenpohl e.V." seitdem schon alles getan, um aus dem historischen Gebäudekomplex ein zu machen. Dr. Angela Koch (4. v. li.) und Renate Falkenberg von der Remscheider Denkmalschutzbehörde begleiten die Mühlheimer Unternehmer (Hatec GmbH) Thomas Abbas (links im Bild), Volker Haag und Walter Pricken (3. von links) bei ihren ehrgeizigen Plan, seit sie das Anwesen gekauft hatte. Gemeinsam präsentierten sie gestern zusammen mit Architekt Detlef Juergens aus Hemer und Stadtführer Klaus R. Schmidt (2. von rechts) einigen Mitgliedern des städtischen Bauausschusses das neue Shed-Dach über der alten Fabrik. Deren Innenwände wurden von alten Farbresten (von Drehaufnahmen zu einem Kinofilm) befreit, alte Maschinen wieder zum Laufen gebracht. Die für die Restaurierung der Fabrik aufgebrachte Summe ist inzwischen sechsstellig.

Manches landete aber auch auf dem Schrott. Denn der verstorbene Feilenfabrikant Ernst Ehlis hatte „alles, aber auch alles aufgehoben“, wie Thomas Abbas erzählte, der Vorsitzende des Fördervereins. Die unzähligen Feilen, von einer Filmcrew leider völlig durcheinandergewürfelt, habe man jedoch aufgehoben: „Sie lagern heute tonnenweise auf unseren Fabrikgelände in Mühlheim“.

Ein Industriemuseum mit regelmäßigen Führungen, etwa für Schulklassen, soll aus dem Industriedenkmal nicht werden. Aber „für ernsthaft interessierte Gruppen“ werde der historische Teil des Gebäudes mit den funktionstüchtigen Maschinen auf Anfrage doch geöffnet werden. In eine andere, von alten Maschinen weitgehend befreiten Halle sollen künftig Privatleute, Firmen und Vereine zu Veranstaltungen und Feiern einladen können. In der ehemaligen Packstube sollen künftig Lesungen und Konzerte möglich sein. Und ein dritter Teil ist für Künstler reserviert. All dies lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren. Denn darauf hat nicht nur die örtliche Denkmalschutzbehörde, sondern auch die Bauaufsicht (wegen des Brandschutzes) ein waches Auge. Gleichwohl geht es weiter voran. Davon werden sich Besucher des „Tag des Denkmals“ im September überzeugen können. Da macht der "Förderverein zur Erhaltung der Feilenfabrik in Schlepenpohl e.V." wieder mit.

  •  

Grünspecht mit Nachwuchs auf Ehringhausen

Ein bischen Glück muss man haben , wenn man den Grünspecht einmal zu Gesicht bekommen will. An der Straße Am Ueling waren die Vogel jetzt präsent. Und auch ein noch junger Grünspecht stellte sich vor. Eifrig stocherte der Altvogel im Straßenrand auf der Suche nach Ameisen (seine Leibspeise) und Insekten. Einen Schritt des Fotografen zuviel und die beiden machten den Abflug.

Verhalten und Notfallvorsorge bei Starkregen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In den nächsten Tagen bekommen einige Bewohnerinnen und Bewohner in Remscheid-Mitte und Remscheid-Nord Post von der Uni Potsdam und der Stadt Remscheid mit einer Umfrage zum Thema „Starkregen“. 2018 gab es verschiedene Starkregenereignisse in Remscheid, und die sollen mit einer Umfrage aufgearbeitet werden. Die Stadtverwaltung bittet um rege Teilnahme!

Intensive Regenereignisse, die lokal begrenzt innerhalb kurzer Zeit abregnen, werden Starkregen genannt. Dazu kommt es in jüngster Zeit häufiger. Folgen können wild abfließendes Oberflächenwasser bis hin zu sogenannten Sturzfluten sein, die zu erheblichen Schäden führen können. Im Gegensatz zu Hochwasser an Flüssen ist der genaue Ort und Zeitpunkt von Sturzfluten in Folge von Starkregen kaum vorhersagbar. Im vergangenen Jahr gab es bei den Regenereignissen viele betroffene Personen und Gebäude – und in Remscheid-Nord und -Mitte relativ häufig. Daher wird vor allem dort der Fragebogen an die Haushalte verteilt.

Die Befragung erfolgt anonym, und es gibt drei Wege zur Beteiligung: Entweder mit der Umfrage, die in Papierform im Briefkasten gelandet ist (ein kostenfreier Rücksendeumschlag liegt bei) oder per Telefon unter der Rufnummer 0521 / 5242-215 oder online. Dazu scannt man den QR-Code ein, der auf der Umfrage abgedruckt ist und kann am heimischen PC oder Tablet die Umfrage ausfüllen.

Artikel vollständig lesen

Gespeist aus Quellen auf Remscheider Stadtgebiet

Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Lennep

Der SPD-Ortsverein Lennep hatte sich in den vergangenen Jahren das Thema „Wasser in der Region Remscheid“ auf die Tagesordnung geschrieben. Nach der Panzertalsperre und der Wuppersperre folgte nun in der 3. Veranstaltung die Herbringhauser Trinkwasser-Talsperre (erbaut 1898 - 1901 und saniert 2015 - 2017), die zwar auf Wuppertaler Stadtgebiet liegt, jedoch hauptsächlich aus Quellen auf Remscheider Stadtgebiet gespeist wird.

Schlagworte wie: Klimawandel, Trinkwasser, Regulierung der Wupper, heiße und trockene Sommer, Gülle auf den Feldern und dem gesunkenen Grundwasserspiegel, erhöhte Waldbrandgefahr und die Privatisierung des Trinkwassers, waren der Auslöser, das Thema weiter zu vertiefen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, sich zu informieren und zu diskutieren, so Jürgen Kucharczyk der Vorsitzende des SPD Ortsvereins RS Lennep. Und schließlich sei Wasser eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für den Menschen.

Kompetent geführt wurde die 17 -öpfige Gruppe, die nicht nur aus Mitgliedern des Ortsvereins bestand, von Talsperrenmeister Oliver Breitenbach vom Wupperverband. Die vielen Fragen der Teilnehmer beantwortete er kompetent und ausführlich. In der Diskussion – über die Auswirkungen des heißen Sommers 2018 und eine eventuelle Privatisierung der Wasserwirtschaft in Deutschland - waren sich alle Anwesenden einig: Wasser ist eines der höchsten Naturgüter für die Menschen und muss, wie im Grundgesetz festgeschrieben, auch für künftige Generationen in staatlicher / öffentlicher Hand bleiben.

Den Höhepunkt der Informationsveranstaltung bildete die Führung von Breitenhbach durch die technischen Anlagen und den Sicherheitsstollen im Damm der Herbringhauser Talsperremit Informationen zur technischen Steuerung der Ein- und Aus- und Überläufe der Talsperre und dem Verbund mit der Kerspetalsperre. „Wir durften einen interessanten und gelungenen Besichtigungstermin erleben, der uns einen außerordentlichen Einblick in die Struktur, Technik und Aufgaben der Herbringhauser Talsperre ermöglichte. Insbesonder auch zu den grundlegenden Sanierungsmaßnahmen von 2002 bis 2006. Wir werden das Thema Wasserversorgung und Talsperren weiterhin auf unserer Agenda haben“, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lennep, Jürgen Kucharczyk.

Ergebnis der Bürgerwerkstatt muss sich noch zeigen

Flipcharts verdeutlichten am Samstag in der Mensa des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums die Positionen zum Remscheider Stadtparkteich, über die anschließend ein kleiner Kreis von Bürgerinnen und Bürgern diskutierte. Zu der von 10 bis 17 Uhr terminierten Bürgerwerkstatt hatte der Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung in Kooperation mit dem Dortmunder Planungsbüro Stadt + Handel (Moderation Anne Kraft) eingeladen – zunächst rund dreißig zufällig ausgewählte Einwohner, ob der wenigen Rückantworten dann auch weitere interessierte Bürger/innen, die sich beim Fachdienst melden konnten. Abgesehen von den teilnehmenden Vertreter/innen der Stadt, u. a. der Technische Beigeordnete Peter Heinze und Stadtplanerin Christina Kutschaty, sowie Marlene Liebeskind vom Wupperverband, waren es allerdings lediglich acht Personen aus der Bürgerschaft sowie acht aus dem Heimatverein Kreisgemeinschaft Sensburg, dem Verein Heimatpflege Stadtparkteich und dem Naturschutzbeirat Remscheid, die sich die Mühe dieser Gesprächsrunde machten.

Dieser war (von der Mensa aus) eine Besichtigung des Stadtparkteichs vorgeschaltet. Zurück in der Mensa, referierten Marlene Liebeskind und Christina Kutschaty über die Rahmenbedingungen des Teichs, bevor Anne Kraft eine Diskussionsrunde mit Vertretern der beiden Vereine und Gabriele Lipka, der Vorsitzenden des Naturschutzbeirates, moderierte. Erst im Anschluss daran stand eine „Ideenfindung zur Zukunft des Stadtparks und des Stadtparkteiches“ auf dem Programm. Was dabei herausgekommen ist, muss sich noch zeigen. Die Presse war nur zum ersten Teil der Veranstaltung eingeladen (worüber der Waterbölles gar nicht traurig war; er wollte den Nominierungsparteitag der Remscheider SPD nicht verpassen, der um 11 Uhr begann.).

Schüler/innen fordern Politiker-Beitrag zum Klimaschutz

Einen Katalog von zwölf Punkten zum Klimaschutz übergaben gestern Mittag während der zweiten Demonstration „Fridays for future“ auf dem Theodor-Heuss-Plat Schülersprecher von Gertrud-Bäumer-, Ernst-Moritz-Arndt- und Röntgen-Gymnasium Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD). Dieser zeigte sich erfreut darüber, dass Schülerinnen und Schüler - diesmal waren rund 350 gekommen - beim Klimaschutz auch auf lokaler Ebene weiter am Ball bleiben. Ihren Forderungskatalog hatten die Jugendlichen mit einem Zitat von Molière überschrieben: „ „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

Eingangs heißt es in dem Papier: „Die Klimakrise stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit. Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde laut IPCC (The Intergovernmental Panel on Climate Change, Der Weltklimarat) bereits um circa ein Grad Celsius erwärmt. Es bleibt daher wenig Zeit, den Klimawandel aufzuhalten und so zu verhindern, dass die Kipppunkte im Klimasystem überschritten werden. Tun wir das nicht, werden die verursachten Schäden weit höhere Kosten mit sich bringen als alle Investitionen in konkrete Maßnahmen zur Vermeidung der Klimakatastrophe.“

Darüber hinaus fordert die Fridaysforfuture-Bewegung Remscheid von den Remscheider Kommunalpolitikern: „Tragen Sie Ihren Beitrag dazu bei, das Klima weltweit zu verbessern durch folgende Maßnahmen:

1. Jährlich findet eine „autofreie“ Ratssitzung statt. Diese Ratssitzung beinhaltet auch einen thematischen Schwerpunkt zum Klimaschutz, zur Mobilität und zur Anpassung an den Klimawandel!
Begründung: Um die Themen Klimaschutz, Mobilität und Anpassung an den Klimawandel aktuell und präsent zu halten, gibt es einmal jährlich eine Schwerpunkt-Sitzung des Stadtrates zu der die Stadträtinnen und Stadträte klimafreundlich mit dem Rad, den eigenen Füßen oder Bus/Bahn anreisen. Ausnahmen für die Pkw-Nutzung gelten nur für Personen mit Behinderungen oder Parlamentarier mit eigenem Elektrofahrzeug, das mit Ökostrom betankt wird.

2. In allen Schulgebäuden werden Wasserspender zur Befüllung von Trinkflaschen installiert!
Begründung: Leitungswasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Trinkwasser ist ein kalorienfreier Durstlöscher, also ohne Zucker und andere Zusatzstoffe. Trinkwasser stammt hier aus den Talsperren, kommt also aus der Leitung, ohne lange Transportwege zurückzulegen. Durch das Trinken von Leitungswasser werden außerdem Verpackung (Müllvermeidung) und Transportemissionen in den Handel und von dort nach Hause gespart.

3. Jeder Schülerin und jedem Schüler wird zu Beginn der Schulzeit eine hochwertige, langlebige Mehrweg-Trinkflasche geschenkt!
Begründung: Wahrscheinlich wird nicht jede Schülerin/jeder Schüler die Trinkflasche ständig benutzen, aber sie ist ein Symbol für das klimafreundliche Schulleben. Die Trinkflasche vermeidet Abfälle anderer Trinkverpackungen und kann tausendfach genutzt werden.

4. In allen kommunalen Gebäuden, natürlich auch allen Schulgebäuden, wird zertifizierter Ökostrom eingesetzt!
Begründung: Mit zertifiziertem Ökostrom kann die Emission von knapp 4.700 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. (Quelle: 4.689 Tonnen CO2: Seite 24 des „Energieberichts der Stadtverwaltung Remscheid für das Jahr 2016“)

5. Die Schulhöfe werden mit einem verstärkten Anteil an „Grün“ umgestaltet und tragen zur Aufenthalts- und Lebensqualität der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte bei!
Begründung: Wenn Schulhöfe mit umfangreicher Begrünung (Bäume und Sträucher) ausgestattet sind, dann gibt es viele Vorteile wie die Verbesserung des Mikroklimas und die Schaffung von Lebensräumen für Tiere, Vögel und Insekten. Damit wird die Biodiversität erhöht. Regenwasser kann besser versickern. Die Erholungs- und Entspannungseffekte während der Pausen werden erhöht. Bäume bieten Schatten.

6. Die Getrenntsammlung von Restmüll, Altpapier und „Grüner-Punkt-Müll“ wird in allen Schulen und Verwaltungsgebäuden umgesetzt! Das bedeutet auch eine getrennte Erfassung der Abfallarten durch die Reinigungskräfte und entsprechende Abfallbehälter im und am Schulgebäude. Alle Beteiligten (Lehrende, Lernende, Reinigungskräfte, Hausmeister, Verwaltungsmitarbeiter/innen etc.) erhalten entsprechende Einweisungen und Anweisungen!
Begründung: Indem wir Abfälle getrennt sammeln, sortieren und aufbereiten, können wir gezielt auf die darin enthaltenen Wertstoffe, wie zum Beispiel Metalle, Glas, Kunststoffe, Papier oder Holz zugreifen. Sind die Stoffströme erst einmal isoliert, können die Wertstoffe als so genannter Sekundärrohstoff etwa in Stahl- und Aluminiumwerken oder in der Kunststoffindustrie verwertet werden. So wird der Einsatz von Metallen vermieden, die aus Erzen gewonnen werden oder von Kunststoffen, die aus Erdöl hergestellt sind.
Das Recycling spart auch Energie. Denn Gewinnung, Transport und Aufarbeitung der Primärrohstoffe (Erze, Mineralien, Erdöl etc.) verbrauchen viel Energie. Jede durch Abfalltrennung und Recycling vermiedene Tonne Primärrohstoff vermindert also den Rohstoffverbrauch und die Treibhausgasemissionen. Zwar wird auch bei der Sammlung und Aufbereitung von Abfällen Energie verbraucht. Die Energiemenge, die für die Gewinnung von Sekundärrohstoffen benötigt wird, ist aber deutlich kleiner als diejenige für Primärrohstoffe. Zieht man die Aufwendungen für das Recycling ab, so werden zum Beispiel durch Recycling von Eisen und Stahl zirka 1 Tonne, von Kupfer etwa 3,5 Tonnen und von Aluminium sogar rund 10 Tonnen CO2 pro Tonne Metall nicht in die Atmosphäre geschickt.

7. In den Schulmensen, Kiosken, Bistros sowie der Mittagsverpflegung der Offenen Ganztagsbetreuung werden nur regionale und saisonale Lebensmittel, bevorzugt biologisch angebaute Lebensmittel zur Verpflegung verarbeitet und angeboten. Ein Tag in der Woche ist ein „Veggie-Day“, an dem nur vegetarisches Essen angeboten wird!
Begründung: Fleischkonsum trägt erheblich zur Emission von CO2 bei. Fleisch, Käse und Butter sind in der Herstellung und Produktion viel energieaufwändiger als Obst und Gemüse und verursachen damit deutlich mehr CO2. Wenn eine Person pro Woche auf Rind- und Kalbsfleisch verzichtet, spart das im Jahr 125 Euro und vermeidet jährlich 175 kg CO2. Man kann 900 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, wenn man annimmt, dass ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in der Schule isst. (Quellen: Fleischatlas 2018; Verzehr: durchschnittlich 250 Gramm pro Woche pro Person / Statistisches Jahrbuch der Stadt Remscheid 2018: Anzahl der Schülerinnen und Schüler

Hochrechnung: 16.000 Schülerinnen und Schüler in Remscheid x 175 kg CO2 = 2.800 Tonnen CO2; Annahme: ein Drittel der Schülerinnen und Schüler isst in der Schule = 900 Tonnen CO2)

8. Bei allen städtischen Veranstaltungen werden nur noch Mehrwegbecher, Mehrweggeschirr und Mehrwegbesteck eingesetzt. Bei Veranstaltungen anderer Organisationen wirkt die Stadt auf die Veranstalter ein, Mehrwegbecher, –geschirr und -besteck einzusetzen!
Begründung: Wegen der Verletzungsgefahr bei Großveranstaltungen ist ein Glasverbot sinnvoll. Jedoch ist der Einsatz von Einweggeschirr und Einwegbechern energetisch und wegen des lediglich einmaligen Gebrauchs nicht sinnvoll, da wenig Ressourcenschonend.

9. Einseitig bedrucktes oder kopiertes überzähliges Papier soll an zentraler Stelle in jeder Schule und in jeder Verwaltungsabteilung gesammelt werden. Jede/r die/der Notizzettel benötigt kann sich dann dort bedienen!
Begründung: Die Stadtverwaltung und die Schulen kommen nicht ohne Papier aus. Der sparsame Umgang mit der Ressource und die volle Ausnutzung der Nutzbarkeit ersparen Energie und Rohstoffe, die bei der Herstellung und dem Transport des Papieres entstehen.

10. Appellieren Sie an den Einzelhandel auf jede Form von Plastiktüten, insbesondere für die kostenlosen Tüten zum Abwiegen von Obst und Gemüse zu verzichten und Alternativen anzubieten bzw. zuzulassen!
Begründung: Plastiktüten sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und werden schnell zu Müll. Die Herstellung der Tüten ist energieaufwändig und verbraucht wertvolle Ressourcen wie Erdöl. Mehrwegbeutel und –schalen sind nachhaltiger, schonen unsere Ressourcen und somit das Klima.

11. Die Teilnahme am Anreiz- und Motivationsprogramm des Fachdienstes Umwelt und Gebäudemanagement wird durch die weiterführenden und berufsbildenden Schulen forciert!
Begründung: Fast alle Remscheider Schulen und fast alle Kindertageseinrichtungen der Stadt Remscheid haben sich dazu entschlossen, an dem Programm teil zu nehmen. Die Schulen und Kindertagestätten engagieren sich durch verstärkte Aktivitäten und bilden „Klima-AGs“. Die Stadtverwaltung unterstützt die Schülerinnen und Schüler. Mit dem veränderten Nutzungsverhalten bei der Einsparung von Heizenergie und Strom tragen die Schülerinnen und Schüler zu vermindertem CO2-Emissionen bei und werden für ihren Einsatz finanziell an den Einsparungen beteiligt.

12. Selbstverpflichtung: Vermeidung von „Eltern-Taxis“!
Wir Schülerinnen und Schüler unterstützen die Schule und die Stadtverwaltung und setzen uns mit konkreten Aktionen für eine klimafreundliche Mobilität ein. Unsere Mitschülerinnen und Mitschüler sollen nicht von ihren Eltern zur Schule gebracht werden sondern selbstständig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV zur Schule kommen. Es werden nicht nur Pkw-Emissionen vermieden sondern auch die Verkehrssicherheit wird unterstützt und gefährliche Situationen entstehen erst gar nicht.

Artikel vollständig lesen

Diese Schönheiten verwelken nach einem Tag

Schönheit vergeht. Und bei den Taglilien besonders schnell; daher auch ihr Name. Dafür hat jede Pflanze in der Regel zwei Blütenstände mit mehreren Einzelblüten. Auf diese Weise kann auch eine einzelne Taglilie in einem Garten – wie hier auf dem Hohenhagen – zwei Wochen lang und mehr einen leuchtenden Blickpunkt setzen. Als Gartenpflanzen sind Taglilien nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten und vor allem in der Volksrepublik China beliebt. Allein in den USA gibt es 38.000 registrierte Züchter für Taglilien, die mehr als 13.000 Hybrid-Arten gezüchtet haben.

Bald geht's los mit dem Ferienprogramm "Natur"

Die Natur-Schule Grund bereitet sich auf die Sommerferien vor. Wieder einmal haben die BiologInnen ein tolles Programm geschnürt, das kaum Wünsche bei Kindern im Grundschulalter oder etwas darüber hinaus offen lässt. Und natürlich wurden auch wieder Veranstaltungen für Familien aufgenommen, doch da geht im August sicher noch mehr. Das Team der Natur-Schule arbeitet daran, noch mehr Termine anbieten zu können.Zunächst hier die Termine für die ersten zwei Ferienwochen. Alle Termine ab 15. Juli sind für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren gut geeignet, die sich für Natur interessieren. Betreut werden die Kinder ivon der Diplom-Biologin Stefanie Barzen. Der jeweilige Teilnehmerbeitrag ist am Veranstaltungstag vor Ort zu zahlen.

  • Samstag, 13. Juli,  1 bis 24 Uhr Familien-Nachtwanderung, Erw. sieben €, Ki. 3,50 €, Familienrabatt
  • Montag, 15. Juli, 10 bis 13 Uhr „Aus dem Leben der Bienen“ acht €
  • Dienstag, 16. Juli, 10 bis 13 Uhr „Tiere des Waldes“ acht €
  • Mittwoch, 17. Juli, 10 bis 13 Uhr „Wilde Kräuter – lecker Essen“ neun €
  • Donnerstag, 18. Juli, 10 bis 13 Uhr „Vom Korn zum Brot“ neun €
  • Freitag, 19. Juli, 10 bis 13 Uhr „Natur mit allen Sinnen erleben“ acht €
  • Montag, 22. Juli, 10 bis 13 Uhr „Der Wald im Sommer“ acht €
  • Dienstag, 23. Juli, 10 bis 13 Uhr „Leben auf der Wiese“ acht €
  • Mittwoch, 24. Juli, 10 bis 13 Uhr „Die Spuren der Tiere“ acht €
  • Donnerstag, (noch) kein Ferienprogramm!
  • Freitag, 26. Juli, 10 bis 13 Uhr „Die spinnen – die Spinnen“ acht €

Anmeldungen sollten mindestens zwei bis drei Tage vor der Veranstaltung vorliegen und sind ab sofort jederzeit möglichunter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.

Das gilt auch für Vögel: Viel Hitze, viel Durst

Der Gartenteich ist in der Nähe. Trotzdem nehmen die gefiederten Freunde die Wasserschale unterhalb der Futterstelle gerne an. Viel Uferbewuchs machen es den Vögeln schwer,  an das gegehrte Nass des Teichs zu kommen. Jeden Tag lockt nun frisches Wasser in der Schale,  und auch ein Bad wird darin gerne genommen . Der flache Stein in der Schale ermöglicht es, dass auch kleine Meisen einen Zugang haben. Auf dem Foto schätzt gerade ein Grünfink das erfrischende Angebot.  

Was der Rabenkrähennachwuchs alles lernt

Foto: Hans Georg Müller.Drei Junge haben die Krähen am Ueling in die Welt gesetzt. Sie sind schon so groß, dass man sie sie von den " Alten" kaum mehr unterscheiden kann. Allerdings sind sie noch recht tapsig, und die Flugkapriolen, die sie mit ihren Eltern um die Häuser vollführen, sind nicht so elegant wie die der Altvögel. Sturzflüge lernen und Haken in der Luft schlagen ist für die Vögel überlebenswichtig. Der Mäusebussard ist zwar nicht ihr Feind, dafür aber der größere Habicht.
Die jungen Raben sind noch recht verspielt und suchen Gemeinschaft. Fernsehantennen und Schüsseln werden bepickt, und manche Gummidichtung muss unter ihren Schnabelhieben leiden. Falsch verstandene Tierliebe ist es, die Vögel zu füttern, etwa mit trockenem Brot. Ich habe beobachtet, wie eine Krähe trockenes Brot in einem Teich erst aufweichte, bevor sie es dann ihren Jungen anbot.

Sahara-Hitze war für alle eine Herausforderung

Die EssKULTour auf der Alleestraße am frühen Freitagabend bei noch halbwegs erträglichen Temperaturen. Im Bild oben Mitte Andreas Meike, der Leiter des städtischen Stadtmarketings, beim Gespräch. Ob wohl das Wetter das Thema ist? Im Rückblick auf die vergangenen drei Hitze-Tage lässt sich sagen: Das Sahara-Hitze stellte nicht nur die Gastronomen, sondern auch ihre Gäste vor Herausforderungen. Liebe Leserinnen und Leser des Waterbölles: Wie haben Sie es empfunden? War alles im grünen Bereich, oder sind Sie wegen der Hitze lieber zu Hause geblieben? Klicken Sie auf die Überschrift, und ein Mitteilungsfeld öffnet sich, dem Sie ihren Text anvertrauen können.

Wiederaufbau darf an keine Bedingung geknüpft sein

An einem Protestmarsch für den Wiederaufbau des Blauen Mondes an der Burger Straße (vom Zentralpunkt bis zum ALDI-Parkplatz) nahmen am Samstag rund 70 Remscheiderinnen  und Remscheider teil. Einladen hatte dazu der Förderverein MannesmannHaus e.V., und der Vereinsvorsitzende Professor Dr. Horst A. Wessel führte zusammen mit Bezirksbürgermeister Stefan Grote und dem SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf den Demonstrationszug an. Dieser blieb bis kurz vor dem Ziel von der Polizei unbegleitet, da in der schriftlichen Ordnungsverfügung die Benutzung des Bürgersteiges vorgeschrieben war. Das muss allerdings den Antragstellern in der Aufregung des Augenblicks - auch hatten sie mit so vielen Teilnehmern gar nicht gerechnet - völlig entgangen sein; jedenfalls bewegte sich der Zug auf der rechten Fahrbahnhälfte, ohne allerdings auch nur einen einzigen Autofahrer zu einem Hupkonzert zu veranlassen. In Höhe der Gaststätte Rautzenberg kam den Freunden des Blauen Mondes, die von ihren Trillerpfeifen oft und gerne Gebrauch machten, dann ein Kradfahrer der Polizei entgegen, der von der angekündigten Demonstration vorher gar nichts erfahren hatte. Ihm fiel die Bürgersteig-Beschränkung in der Verfügung natürlich sofort auf, als er sie sich auf dem Parkplatz zeigen ließ. Aber da war ja schon alles glimpflich ausgegangen.

Mit seinem Statement, dass der ALDI-Konzern als Eigentümer des denkmalgeschützten Metallturms verpflichtet sei, diesen vollständig wieder aufzubauen, erntete Sven Wolf bei den Demonstranten viel Beifall. „Und ein Wiederaufbau unter der Bedingung einer Baugenehmigung für einen größeren Discounter, das geht natürlich gar nicht“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Remscheid.