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Den Kommunalpolitikern zur kleinen Erinnerung

Bernd Schützeberg und andere im O-Ton.

Ordnungsverfügung der Stadt gegen ALDI-Konzern“, meldete der Waterbölles aktuell am 21. Juni. Aus gut unterrichteten Kreisen war bekannt geworden, dass die Stadt Remscheid gegen den ALDI-Konzern als Besitzer des Discounter-Grundstücks an der Burger Straße – und damit auch des unter Denkmalschutz stehenden Mannesmann-Turms „Blauer“ Mond“ auf dem Gelände – eine Ordnungsverfügung erlassen hatte mit dem Ziel, den milliardenschweren Konzern zum Wiederaufbau des historischen Wahrzeichens im Remscheider Süden zu veranlassen. Der war April 2015 nach dem Sturm „Niklas“ wegen angeblicher Einsturzgefahr demontiert worden. Auf diesen Bescheid reagierte der Konzern ungewöhnlich trotzig und zog vor Gericht. Weil er den stählerne Turm für einen finanziellen Klotz am Bein hält. Und die „Mond-Akteure“, die fleißig Unterschriften sammeln für den Erhalt des Turmes? Sie reagierten auf die Klage mit großen Transparenten, die in nächster Zeit im ganzen Stadtgebiet aufgehängt werden sollen. Zwei davon präsentierten die engagierten Bürger/&innen aus dem Südbezirks gestern Nachmittag den Kommunalpolitikern, als diese zur letzten Ratssitzung vor der Sommerpause ins Rathaus gingen.

Das Eschbachtal im Wandel

Nun tut sich das Tal zwischen Heienbrucherhammer und Neuenhammerteich weit auf. Eine Holzaktion hat 2017 einen neuen Landschaftseindruck beschert. Das Springkraut und der Adlerfarn kämpfen mit den von Naturfreunden lieber gesehenen Kräutern um ihr Standrecht. Leider überwuchern erst genannten Arten meist die begehrtesten Pflanzenstandplätze. Eine Ricke,  oberhalb des in einer Senke verlaufenden Wanderwegs A5 fotografiert, lässt das Springkraut stehen und labt sich an den an dieser Stelle noch da wachsenden blühenden Gräsern.

Workshop rund um die Gesichtspflege

Am Freitag, 6. Juli, gibt es in der Natur-Schule Grund einen weiteren Workshop über selbstgemachte Naturkosmetik. Die TeilnehmerInnen lernen verschiedene Materialien für die einfache Herstellung von natürlicher Kosmetik kennen. Unter Leitung von Kräuter-Fachfrau Christel Heuer geht es dann um speziell um die Gesichtspflege. Die TeilnehmerInnen erstellen ein mildes Gesichtswasser ohne Alkohol, ein Gesichts-Peeling, eine Rosen-Gesichtscreme, Honig-Sheabutter-Creme (Antifaltencreme) und ein straffendes Augen-Gel. Der Kurs findet von 18 bis ca. 22 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Neben dem Teilnehmerbeitrag in Höhe von 20 Euro fallen Materialkosten in Höhe von 15 Euro an. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 4. Juli, 12 Uhr, unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule  unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

Weiterhin keine Video-Kontrolle an Müllcontainern

In der Ratssitzung am 3. Mai hatte die Ratsgruppe der W.I.R. beantragt, die Verwaltung möge prüfen, ob eine Videoüberwachung oder das Einsetzen eines Sicherheitsdienstes an stark verschmutzen Containerstandorten, vor allem am Standort Presover Straße, möglich sei. Zur Ratssitzung am 5. Juli und zur Sitzung des Betriebsausschuss der TBR liegt nunmehr die Stellungnahme der Verwaltung vor. Demnach wurde der Containerstandort an der Presover Straße, der derzeit werktäglich gereinigt wird, zwischenzeitlich mit einem Sichtschutzzaun umgeben. So soll verhindert werden, dass illegal abgelagerter Müll sich durch Wind in der Umgebung verbreitet. Zugleich werde durch den Sichtschutz die optische Beeinträchtigung der Umgebung durch die Müllablagerungen reduziert. Die Installation von Videoüberwachungsgeräten ist an den Container-Standorten jedoch nach Angabe der Stadt Remscheid rechtlich unzulässig.

Zum Einsatz eines Sicherheitsdienstes zur Kontrolle der Container heißt es in der Mitteilung: „Alle Mitarbeiter der TBR sind gehalten, Beobachtungen über illegale Abfalllagerungen an Containerstandorten an die Einsatzleitung der Abfallwirtschaft zu melden. Weiterhin achtet der Containerreinigungsdienst darauf, ob im illegal abgelagerten Müll Hinweise auf den oder die Täter (Briefe mit Adressaufkleber etc.) zu finden sind. Diese Hinweise werden an das Umweltamt zur weiteren Verfolgung weitergegeben. Dies entspricht der Tätigkeit der Müllspäher in einigen Städten im Ruhrgebiet. Darüber hinaus wird auch durch den kommunalen Ordnungsdienst im Rahmen des Streifendienstes auf Missstände und Zuwiderhandlungen gegen abfallrechtliche Vorschriften im Stadtgebiet – auch an Containerstandorten- geachtet.“

Vor einigen Jahren hatten die Remscheider Entsorgungsbetriebe versuchsweise an mehrere Tagen jeweils am Wochenende „rund um die Uhr“ besonders sensible Containerstandorte durch einen privaten Sicherheitsdienst überwachen lassen. Aber: „Die Ergebnisse waren absolut unbefriedigend. Die Kosten betrugen mehrere hundert Euro. Zuwiderhandlungen wurden nicht festgestellt.“ Deshalb wurde auf eine Wiederholung der Kontrollen verzichtet, da darin eine abschreckende Wirkung wurde und weitere Einsätze über die Abfallgebühren zu Lasten der Gebührenzahler gegangen wären.

Auf die Frage der Zulässigkeit einer Videoüberwachung geht die Mitteilung ausführlich ein.  Demnach ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in öffentlich zugänglichen Bereichen mittels optisch-elektronischer Einrichtungen (Videoüberwachung) durch öffentliche Stellen „zulässig, wenn dies  

  • zur Wahrnehmung des Hausrechts,
  • zum Schutz des Lebens, der Gesundheit, des Eigentums oder Besitzes oder
  • zur Kontrolle von Zugangsberechtigungen
  • erforderlich ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass schutzwürdige Interessen der betroffenen Personen überwiegen.
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Kursus: Obstbäume im Sommer schneiden

Obstbäume im Sommer schneiden? Wie es geht, zeigt Detlef Regulski in einem Praxisseminar der Natur-Schule Grund.Der Obstbaum-Praktiker erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden. Der Schwerpunkt liegt allerdings bei den Apfelbäumen. Das Praxisseminar ergänzt den im Winter durchgeführten dreiteiligen Obstbaum-Schnittkurs, es sollte also bereits einige theoretische Vorkenntnisse über den richtigen Obstbaumschnitt vorliegen. Am Samstag, 7. Juli, findet der Kurs in Remscheid-Lüttringhausen statt; er beginnt um 14 Uhr und dauert ca. 2,5 Stunden. Die zur Verfügung stehende Obstwiese weist neben Jungbäumen und Hochstämmen auch völlig verschnittene Hochstämme und Buschbäume auf, so dass der Termin besonders geeignet ist für jene Obstbaum-Interessierten, die lange nicht oder falsch beschnittene Bäume oder die in vielen Privatgärten verbreiteten niedrigen Formen pflegen wollen. Die Teilnahme am Praxisseminar "Sommerschnitt" kostet pro Person zwölf Euro.Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Der Treffpunkt wird noch bekannt gegeben, deshalb ist eine Anmeldung per E-Mail an info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de) zu empfehlen. Natürlich geht es unter Tel. TS 3748239.

 

Fachleute ernteten großes Lob für ihre Planung

Schuleingang muss nicht länger gewscht werden

Schön, wenn man das Gefühl haben kann, gute Arbeit geleistet zu haben. Und da können Dirk Buchwald, bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR), zuständig für die Planung von städtischen Kinderspielplätzen und Grünflächen in der Stadt, und die Landschaftsarchitektin Nadine von der Burg seit gestern Mittag ganz sicher sein: Der neue Eingangsbereich des Leibniz-Gymnasiums in Lüttringhausen, Ecke Dachsweg und Lockfinker Straße, für dessen Gestaltung sie 115.000 Euro zur Verfügung hatten, kam bei der Einweihung durch Oberstudiendirektor Dr. Thomas Giebisch, den Schulleiter, bei Schüler, Lehrern und Eltern gleichermaßen gut an. Besonders der runde Platz mit seinen großen Quadersteinen erntete bei allen viel Lob.

Jahrelang war die Schule lediglich über den rückwärtigen Pausenhof zu erreichen. Da ging dann so mancher ortsunkundige Besucher Irrwege – und ebenso später bei der Suche nach dem Ausgang. Das habe er vor 25 Jahren bei seinem Antrittsbesuch in der Schule selbst erfahren müssen, so Giebisch.

Idee eines Netzwerkes für Hasten wurde aufgegriffen

Der junge und rührige Verein Hasten für Hasten e.V. hat einen neuen Vorsitzenden: W. Jürgen Ackermann, bisher stellvertretender Vorsitzender, löst Richard Bremicker an der Vereinsspitze ab. Dieser hatte die Führung des Vereins „aus verschiedenen familiären Gründen“ niedergelegt. Einen nannte er: sein Enkelkind in Berlin. Als stellvertretende Vorsitzende rückte Andrea Jakob-Pannier (48) in den Vorstand nach. Die Psychologin arbeitet seit 20 Jahren bei einer Krankenkasse in Wuppertal im Bereich Prävention. Vor 20 Jahren zog sie mit ihrem Mann René zum Hasten. Mitglied bei Hasten für Hasten e.V. wurde sie vor zwei Jahren, weil sie Wert auf gute Nachbarschaft lege und sich für die bergische Geschichte interessiere, wie sie berichtete. Ihr Mann wurde gestern Abend im Besprechungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Hasten an der Oberhölterfelder Straße in seinem Amt als Kassenprüfer bestätigt. Sämtliche Wahlen gestern, geleitet von Lutz Kleuser, fielen im Übrigen ebenso einstimmig aus wie die Entlastung des Vorstands. Nicht zur Wahl standen Schriftführerin Brigitte Dehnke und Schatzmeister Marcel Büddicker.

Herzlich dankte Richard Bremicker seinen bisherigen Vorstandskollegen für eine „komfortable partnerschaftliche, fruchtbare und wohltuende Zusammenarbeit“ und versprach: „Ich bleibe passives Mitglied!“. In seiner Rückschau zeigte sich Bremicker tief enttäuscht über das Scheitern des Vorhabens, den Lindenbergplatz neu zu gestalten. Mit dem Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses (bisher NETTO) und des früheren Stahllagers nebenan, dessen zerbrochene Fensterscheiben kürzlich eine Aluminium-Verkleidung bekommen haben, habe er zwar Kontakt aufnehmen können, um „mit ausreichend Zeit und viel Fantasie Lösungen zu suchen“, doch leider sei „aus der Vision eine Fata Morgana“ geworden –  trotz Kreditzusagen der Stadtsparkasse. An Gespräche mit Immobilienbesitzer Georg Gast bei Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein konnte sich Lutz Kleuser erinnern: „Ich hatte damals den Wahn, dass das Projekt bis zu meiner Pensionierung verwirklicht sei. Aber leider haben auch diese Gespräche zu nichts geführt!“

An die erfolgreichen Projekte des Vereins zu erinnern, überlies Richard Bremicker zu Beginn der Mitgliederversammlung seinem (noch) Stellvertreter W. Jürgen Ackermann. Dazu gehörten der mit einer Spielebox für Kindergruppen wiedereröffnete Spielplatz Bremen, ein neuer Spielplatz hinter dem Flüchtlingsheim Oberhölterfelder Str. 54, die in der Hofschaft Büchel an historischen Gebäuden zwölf Tafeln mit Erläuterungen zu deren Geschichte und das jüngste Kinderfest auf dem Spielplatz Bremen. Weitere derartige Tafeln sind für die Ortschaft Platz im Morsbachtal geplant, auch Ziel eines historischen Rundgangim Laufe dieses Jahres. Denn, so Ackermann: „Dort gab  es ab 1554 die erste bergische Eisenhütte!“

Andere Rundwanderungen durch die Filiale will der Verein wiederholen. Fortgeführt werden sollen auch die heimatkundlichen Besichtigungen für die Schüler/innen der Gemeinschaftsgrundschule Hasten: Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehe Hasten (1. Klasse), die Pauluskirche (2. Kl.), die Bücheler Fachwerkhäusern als Ursprung der Remscheider Werkzeugindustrie (3. Kl.) und das Deutschen Werkzeugmuseums (4. Kl.) Ein neues Projekt zur Altenhilfe ist angelaufen: Den drei Altenheimen im Stadtteil winken jeweils 1.000 Euro. Wofür? Die Ideen müssen die Heime liefern! Reine liegt schon vor: das Gastspiel eines kleinen Wuppertaler Zirkus.

Die Idee eines Netzwerkes der Hastener Vereine, das in der Sitzung des Kulturausschusses am 12. Juni im Deutschen Werkzeugmuseum  Michael Schwerdtfeger als Vorsitzender des Förderverein angeregt hatte, griff W. Jürgen Ackermann gestern auf, unterstützt von Beatrice Schlieper, der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer von „Haus Cleff“.  Ackermann und Schlieper wollen das Netzwerk jetzt gemeinsam knüpfen. „Hasten soll schöner werden!“ ist beispielsweise eine Devise, die auch die Interessengemeinschaft Hasten  e.V. (IG Hasten“ mit ihrem Vorsitzenden Gerhard Röttger (im Bild oben links im Hintergrund) unterstützt. Hier konnte W. Jürgen Ackermann schon einen ersten Erfolg vermeldet: Die vier “hässlichen) Container vor dem denkmalgeschützten Lindenberg-Haus auf dem Büchel haben inzwischen einen anderen, weniger auffälligen Standort gefunden.

Viel Nahrung für Vögel und Insekten

Der Wanderweg A 5 führt von der Burger Straße erst durch den Hochwald und macht dann den Blick auf die „Drosselwiese“ im Hasenclever Forst frei. Den Fotografen empfängt zum traurigen kurz-strophiges Lied der Misteldrossel der süßliche Duft von Gras. Die erste Mahd. Die hoch gewachsenen Gräser liegen geschnitten auf der Wiese. Nun haben die Drosseln, Amsel, die Sing- und die seltene Misteldrossel, aber auch Insekten, ein großes  Nahrungsangebot vor sich. Lobenswert ist die Pflege dieses Areals durch Mahd, um so der Verbuschung zu begegnen.