Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Natur erforschen in den Herbstferien

DDie Natur im Herbstie Herbstferien sind eine gute Zeit, um die Natur zu erforschen. Jörg Liesendahl, Biologe und Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid, bietet in der zweiten Herbstferienwoche zwei Termine an, um gemeinsam mit Kindern im Grundschulalter die Natur zu erleben.Am Montag, 18. Oktober, suchen die Kinder zwischen sechs und 12/13 Jahren von 10 bis 13 Uhr Pilze. Jörg Liesendahl verspricht, dass unabhängig vom Wetter "überall Pilze zu finden sein werden". Schwerpunkt werden die Arten des Waldes sein.
 
Am Donnerstag, 21. Oktober, gilt die Forscher-Neugier den Tieren der Bergischen Bäche. Jörg Liesendahl wird mit den Kindern erforschen, ob die Dürresommer der vergangenen Jahre den Tieren im Bach geschadet haben. Und natürlich versuchen, häufige und gut erkennbare Arten zu zeigen.
 
Die Teilnahme kostet je Kind und Kurs zehn Euro. Eine verbindliche Anmeldung muss bis jeweils zwei Tage vor dem Kurstermin (12 Uhr) per E-Mail erfolgen: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.Anzugeben sind für eine evtl. erforderliche Corona-Rückverfolgung je Kind Name und Anschrift sowie eine aktuelle Telefon-Nr. Die Kinder müssen negativ getestet oder genesen sein und eine Maske mitführen.

Außergewöhnliches Erlebnis mit Adrenalin-Kick

In über 100 Metern Höhe überspannt der Stahlbogen der Müngstener Brücke das Tal der Wupper. Die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands ist das Wahrzeichen des Bergischen Landes, eines Tages vielleicht sogar mit UNESCO-Welterbe-Prädikat. Seit diesem Jahr jedenfalls zugängig für Jung und Alt auf einem „Brückensteig“, auf dem die Kletterteams Schritt für Schritt  – u.a. auf insgesamt 777 Stufen – das imposante Bauwerk erklimmen können. Gut abgeschert, versteht sich! Die Wuppertaler Deepwood GmbH hat in enger Kooperation mit der Deutschen Bahn und dem Bergischen Städtedreieck den Brückensteig initiiert und zeichnet für den Betrieb der neuen Attraktion verantwortlich.

Kostenlose Ernährungsberatung per Telefon

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Allergien? Neurodermitis? Bauchbeschwerden? (Blähungen, Völlegefühl), Unverträglichkeiten? (Gluten, Lactose, Fructose) Stoffwechselstörung? Erschöpfung? Unregelmäßige chaotische Ernährung? Im Rahmen der Arbeits- und Gesundheitsförderung bietet Diplom-Oecotrophologin Angela Göltsch jeden 3. Montag zwischen 12 und 15.15 Uhr eine kostenlose telefonische Ernährungsberatung für Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal an. Eine individuell auf die persönliche Situation abgestimmte Ernährung steigert Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude. Unter der Telefonnummer 0151 505 88 691 kann ein Beratungstermin für den 18. Oktober direkt mit Frau Göltsch abgestimmt werden. Eine Anmeldung zu der Telefonsprechstunde ist unbedingt erforderlich!

Sonnenenergie ist auch am Eigenheim nutzbar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sie spielen mit dem Gedanken, sich eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage auf dem Dach Ihres Eigenheims installieren zu lassen und haben Interesse an einer Initialberatung? Dann lassen Sie sich von der Stadt Remscheid, der Klima-Allianz Remscheid e.V. und der Verbraucherzentrale NRW in Remscheid unterstützen! Ab 18. Oktober können sich 20 Haus- und Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer bei der Stadt Remscheid für den kostenlosen Eignungs-Check Solar anmelden. Die Energie-Fachleute der Verbraucherzentrale informieren diese vor Ort unter anderem darüber, wie die Wärme aus der Solarthermieanlage bzw. der Strom aus der Photovoltaikanlage genutzt werden kann und ob ihr Haus und ihr Dach hierfür geeignet sind. Anmeldungen werden vom 18. Oktober bis 19. November unter den Telefonnummern RS 162601 und 163313 sowie per E-Mail klimaschutz@remscheid.de">klimaschutz@remscheid.de entgegengenommen. Die Beratungen erfolgen bis 5. Dezember; die Interessenten erhalten im Nachgang ein Protokoll der Beratung. Der Eignungs-Check Solar ist eine Kooperation der Stadt Remscheid, der Klima-Allianz Remscheid e.V. mit der Verbraucherzentrale NRW in Remscheid. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Stadt Remscheid.

Kinder experimentieren in den Herbstferien

Pressemitteilung der Naturschule Grund

Die Herbstferien sind eine gute Zeit, um der Natur auf den Grund zu gehen. Tobias Marsch hat dazu für die Natur-Schule Grund neue Themen entwickelt, bei denen er gemeinsam mit Kindern im Grundschulalter Experimente durchführen möchte. Am Freitag, 15. Oktober, heißt es von 10 bis 13 Uhr: "Fest, flüssig, ... lecker". In diesem Ferienkurs möchte Tobias Marsch mit Kindern zwischen sechs und 12/13 Jahren die Aggregatzustände erforschen. Was hat es mit den Zuständen fest, flüssig und gasförmig auf sich? Und was hat ein Pudding damit zu tun? Fragen, die sich mit Experimenten klären lassen.

In der zweiten Herbstferienwoche lautet das Thema am Mittwoch, 20. Oktober, von 10 bis 13 Uhr: "Bunte Blätter und mehr". Tobias Marsch möchte mit den Kindern den Herbst erforschen und dabei unter anderem klären, warum sich z.B. die Blätter der Bäume im Herbst bunt färben.

Die Teilnahme kostet je Kind und Kurs zwölf Euro. Eine verbindliche Anmeldung muss bis zwei Tage vor dem Kurstermin (120 Uhr) per E.-Mail info@natur-schule-grund.de">info@natur-schule-grund.de erfolgen. Anzugeben sind für eine evtl. erforderliche Corona-Rückverfolgung je Kind Name und Anschrift sowie eine aktuelle Telefonnummer. Die Kinder müssen negativ getestet oder genesen sein und eine Maske mitführen.

Neue Broschüre gibt Tipps für weniger Lärm

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW

Jetzt im Herbst kommen sie wieder verstärkt zum Einsatz – motor-getriebene Laubbläser und Laubsauger, die helfen sollen, in Gärten, Parkanlagen und auf Gehwegen das anfallende Laub zu sammeln. Zugleich sorgen sie immer wieder für Diskussionen, weil sie laut sind und aufgrund ihres Verbrennungsmotors Abgase verursachen. „Hohe Lärmbelastungen, egal, ob sie durch ein Gartengerät, durch Maschinen oder den Verkehr verursacht werden, können ein gravierendes Umwelt- und Gesundheitsproblem darstellen. Jeder kann selbst dazu beitragen, dass es in seinem Umfeld ruhiger zugeht“, sagte Umweltministerin Heinen-Esser.

Wie das geht, zeigt die neue Broschüre „Besser leben mit weniger Lärm“ des Umweltministeriums. Sie gibt Informationen und Tipps für einen wirksamen Lärmschutz im Alltag. Wie laut darf es bei Festen werden? Was ist beim Bohren und Heimwerken zu beachten? Wie laut darf ich musizieren? Wo ist es laut? Und: Wer schützt mich vor Lärm? Auf diese und weitere Fragen gibt die Broschüre Antworten. So erfährt man zum Beispiel, dass beim Gebrauch von Laubbläsern und Laubsammlern eine zusätzliche Mittagsruhe eingehalten werden muss – sie dürfen an Werktagen nur in der Zeit von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr genutzt werden. Dies gilt gleichermaßen für Privatpersonen, Gewerbetreibende und kommunale Arbeitskräfte.

Wie die Broschüre anschaulich macht, ist es in Nordrhein-Westfalen besonders in den Ballungsräumen und an viel befahrenen Straßen, Schienenwegen und Flughäfen laut. Impulse, um die Lärmbelastung für Bürgerinnen und Bürger zu mindern, setzt die Umgebungslärm-Richtlinie der EU. Sie verlangt, dass Ballungsräume, Hauptverkehrsadern und Flughäfen mit ihrer Lärmbelastung im Fünf-Jahres-Rhythmus erfasst und die Ergebnisse in Lärmkarten abgebildet werden. Sie sind Grund-lage und Ausgangspunkt für die Erstellung von Lärmaktionsplänen, in denen Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen Maßnahmen zur Lärmminderung festlegen.

Jeder Lärm wird subjektiv unterschiedlich wahrgenommen. Lärm kann Stress auslösen und langfristig zu ernsthaften Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen. Unser Gehör können wir nicht abschalten und es vergisst nicht. Besonders laute Geräuscheinwirkungen summieren sich über die Jahre. Hörschäden treten daher oft erst spät nach der auslösenden Lärmsituation auf. Wer vorbeugen will, sollte seinen Ohren immer wieder ganz bewusst ergiebige „Lärmpausen“ gönnen.

Umweltministerin Heinen-Esser ruft daher unter anderem dazu auf, beispielsweise bei Bau-, Heimwerker- oder Gartengeräten auf leise und emissionsarme Produkte zu achten: „Beim Kauf von Geräten sollte stets auch die Lautstärke geprüft und verglichen werden. Eine geringe Laut-stärke sollte fester Bestandteil der Kaufentscheidung sein – und natürlich die Frage, ob ein Gerät überhaupt erforderlich ist. Beim Laubbläser zum Beispiel ist vorab zu prüfen, ob das Laub nicht ebenso gut mit einem Laubrechen beseitigt werden kann. Damit werden Umwelt und Gesundheit geschont, dies gilt auch für kleine Bodenlebewesen.“ Die Broschüre: „Besser leben mit weniger Lärm. Infos und Tipps für einen wirksamen Lärmschutz“ kann unter Tel. Telefon 0211 45660 bestellt werden.

Antrag: Fahrradstraße durch das Feldbachtal

Zur Sitzung des Rates der Stadt am 9. Dezember haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP den Antrag gestellt, eine „Fahrradstraße von der Engelsburg durchs Feldbachtal Richtung Kräwinklerbrücke“ einzurichten. In Absprache mit Straßen.NRW sei dafür die Zuwegung und die Überquerung der L 412 (Engelsburg) für Radfahrer sicher zu gestalten. Begründung: „Gerade im Naturschutzgebiet Feldbachtal ist ein geringeres Lärmaufkommen und eine geringere Durchfahrtsgeschwindigkeit des motorisierten Verkehrs sinnvoll und wohltuend. Eine Fahrradstraße ist eine ausdrücklich für Radfahrende vorgesehene Straße. Hier haben sie Vorrang und dürfen nebeneinander fahren, auch in Gruppen. Andere Fahrzeuge dürfen die Straße benutzen, wenn sie per Zusatzschild zugelassen sind. Sie müssen sich dem Tempo des Radverkehrs anpassen. Als Höchstgeschwindigkeit gilt Tempo 30. Radfahrende dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, müssen Autofahrende die Geschwindigkeit weiter verringern. Fahrradstraßen motivieren zum Radfahren, da die Radfahrenden sich hier als Verkehrsteilnehmer*innen mindestens gleichberechtigt zum motorisierten Verkehr wahrnehmen und wahrgenommen werden. Insofern führt eine Fahrradstraße zu höherem Fahrradaufkommen und macht den Radverkehr zugleich sicherer.“

Mehr Radverkehr sei ein bedeutsamer Beitrag zum Klimaschutz und schone die Umwelt, was gerade in einem Naturschutzgebiet nicht zu unterschätzen sei, stellen die Antragsteller fest. Das Feldbachtal werde immer häufiger von Radfahrer*innen genutzt, um das Angebot rund um die Kräwinklerbrücke zu nutzen, aber auch um hier weitere ausgeschilderte Radverbindungen wahrzunehmen. Da die Straße schmal sei und ein gewisses Gefälle aufweise, seien Radfahrende durch die anderen motorisierten Verkehrsteilnehmer*innen erhöht gefährdet.

Ökologischer Waldumbau jetzt in vielen Ortsteilen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unser Wald ist durch den Klimawandel akut bedroht. Er ist auch in Remscheid im Klimastress und benötigt Hilfe.  Der gesellschaftlich geforderte und in Remscheids Wäldern seit Jahren bereits praktizierte ökologische Waldumbau erfordert vom TBR-Stadtforstamt Remscheid laufend konkrete Maßnahmen. Stufig aufgebaute und naturnahe Waldbestände mit möglichst vielen unterschiedlichen Baumarten, in denen Bäume aller Altersklassen und Dimensionen in einem Bestand vertreten sind, erfordern eine turnusmäßige Waldpflege – auch und insbesondere in der aktuell problematischen Situation.  Vorrangiges Ziel dieser Pflegemaßnahmen ist es, vitale oder in ihrer Wuchsdynamik gegenüber anderen Baumarten unterlegene Bäume, wie z.B. Eichen, Vogelkirschen und Ahorne durch Öffnung des zuvor geschlossenen Kronendaches zu fördern. Vitale Bäume und der bereits vorhandene Baumnachwuchs erhalten so mehr Wuchsraum. So wird Licht in zuvor geschlossene Waldbestände gebracht und die so eingeleitete natürliche Verjüngung des Waldes unterstützt.

Dafür, dass dies im TBR-Stadtforstamt seit bereits 20 Jahren erfolgreich und vorausschauend umgesetzt wurde, erhielt die Stadt Remscheid im Jahr 2019 im NRW-Landtag sogar den NRW-Preis für vorbildliche Waldbewirtschaftung, verliehen durch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. und das NRW-Umweltministerium.  Dennoch sorgen sich viele BürgerInnen um ihren Wald und fragen nach den vielfach sichtbaren Farbmarkierungen auch auf gesunden Bäumen. Der für alle mittlerweile spürbare Klimawandel zwingt dazu, die Waldbestände in puncto Stabilität durch mehr Ungleichartigkeit und Mischung von verschiedenen Baumarten auf die Folgen der Klimaveränderung weiter vorzubereiten. Somit werden Risiken für den Wald, z.B. durch Stürme, Schädlinge oder Trocknis durch Mischung und Altersgliederung möglichst breit verteilt und insgesamt verringert. Die Bewirtschaftung des Remscheider Waldes erfolgt dabei nach den Grundsätzen einer naturgemäßen Waldwirtschaft und ist bereits seit dem Jahre 2001 nach den allgemein anerkannten Prinzipien des PEFC zertifiziert.

Artikel vollständig lesen

Der Klimawandel hat viele Gesichter

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Welche Auswirkungen hat die globale Erderwärmung auf die Fischer im Mekong-Delta? Welche Sorgen haben die Olivenbauern in Griechenland? Was hat das alles mit internationaler Klimapolitik zu tun? Antworten auf diese und ähnliche Fragestellungen gibt die Wanderausstellung „Klimaflucht“ der Deutschen KlimaStiftung (DKS). Lebensgroße Portraits veranschaulichen den Einfluss des Klimawandels auf das Leben von Menschen in aller Welt. In Audiobeiträgen berichten diese Figuren von realen Geschichten, Schicksalen und Sorgen aus ihrem Alltag.

Wir freuen uns, dass es dem Jugendrat Remscheid gelungen ist, in Kooperation mit dem Bildungsbüro und dem Kommunalen Integrationszentrum die Ausstellung zu uns nach Remscheid zu holen. Im Zeitraum 8. bis 29. Oktober kann sie im Foyer der Stadtbibliothek, Scharffstr. 4-6, zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Ihr Ziel ist eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema der klimabedingten Migration. Durch die interaktive Vermittlung von Informationen und den interkulturellen Austausch soll auf künftige Entwicklungen hingewiesen werden, die die gesamte Weltbevölkerung betreffen werden. Geplant ist zudem eine Abendveranstaltung am Freitag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr mit einem Input einer Mitarbeiterin der Deutschen KlimaStiftung sowie einem Kurzvortrag von Daniel Pilz, Initiator der lokalen Klimaschutzinitiative Bündnis Remscheid. Die Wanderausstellung wurde im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) von der Studentin Ria Papadopoulou entworfen. Anmeldungen für eine Gruppenführung und für die Abendveranstaltung sind unter jugendrat@remscheid.de">jugendrat@remscheid.de möglich.

Änderung bei der Grünabfallsammlung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Abgabe von Grünabfällen auf dem Kirmesplatz in Remscheid-Lennep ist während der Herbstferien ohne Termin an folgenden Tagen möglich:

  • SA, 9.Oktober, 8 bis 15 Uhr
  • MI, 13.Oktober, 8 bis 15 Uhr
  • SA, 16.Oktober, 8 bis 15 Uhr
  • MI, 20.Oktober, 8 bis 15 Uhr
  • SA, 23.Oktober, 8 bis 15 Uhr

Die Grünabfallsammlung auf dem Kirmesplatz in Remscheid-Lennep endet am Samstag, 23. Oktober. Ab Montag, 25. Oktober, bis Dienstag, 30. November, findet die Grünabfallsammlung auf dem Schützenplatz in Remscheid statt. Dort ist die Abgabe von Grünabfällen montags bis samstags von 8 bis 15 Uhr ohne Termin möglich. Zusätzlich kann Grünabfall im Rahmen der Öffnungszeiten montags bis samstags auch auf dem Wertstoffhof an der Solinger Straße 14 abgegeben werden. Dies ist grundsätzlich nur nach vorheriger online-Terminvereinbarung möglich.

„Konferenz der Jammerlappen “ist Theaterprojekt

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Die Akademie der Kulturellen Bildung lädt ein zur „Konferenz der Jammerlappen“. Am 14. Oktober um 19.30 Uhr präsentieren acht angehende Theaterpädagog*innen gemeinsam mit 23 Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) in Küppelstein einen theatralen Abend rund ums Jammern. Der Eintritt ist frei und erfolgt nach der 3G-Regel.

Das Speed-Theaterprojekt „Konferenz der Jammerlappen“ entsteht ab dem 12. Oktober in der Akademie mit Textentwicklung, Kostümen, Bühnenbild und Premiere. Unter der Leitung von Sandra Anklam (Fachbereich Theater) spüren die Kinder und Jugendlichen mit den Theaterpädagog*innen nach, warum Jammern einen schlechten Ruf hat. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach all den Dingen, Situationen und guten Begründungen dafür, dass Jammern Sinn macht. Für die Kinder und Jugendlichen aus den Wohngruppen der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land eröffnet sich über das Theaterspielen eine Welt, in der sie in besonderer Weise Selbstwirksamkeit erfahren und sich entwickeln können. Da es in der Arbeit der stationären Jugendhilfe im Alltag wenige Möglichkeiten gibt, solche exklusiven Entwicklungsräume aufzuspannen, ist die Kooperation zwischen der EJBL und Akademie aus pädagogischer Sicht ein ganz besonderer Schatz. Bereits vor zwei Jahren fand diese Form der Kooperation erfolgreich statt. Nach einer pandemiebedingten Pause geht nun die zweite Auflage an den Start, zum größten Teil aus Spenden finanziert.

Stadtwerke vor ersten Tests mit Elektro-Bussen

Je mehr geräuscharme und abgasfreie Elektro-Busse im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) die älteren Diesel-Fahrzeuge vertreiben, werden Preiserhöhungen im Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR), dem die Stadtwerke Remscheid angeschlossen sind, umso wahrscheinlicher. Denn im Vergleich zu einem herkömmlichen Bus, der etwa 230.000 Euro kostet und bei den Stadtwerken zumeist 16 Jahre seinen Dienst tut, kostet ein E-Bus das Doppelte. In der Wartung sind E-Busse zwar günstiger als „Verbrenner“, aber etwa alle acht Jahre müssen ihre deutlich größeren Batterien „aufgefrischt“ werden, und das kostet dann jeweils „einen mittleren fünfstelligen Betrag“, wie am Dienstag die Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung und Klimaschutz von Armin Freund und Christof Gorski von den Stadtwerken Remscheid erfuhren. Gut also, dass es für den allgemeinen „Flottenwechsel“ im ÖPNV öffentliche Fördertöpfe gibt,. Die wollen auch die Stadtwerke Remscheid nutzen.

Derzeit zählt der Wagenpark der Stadtwerke Remscheid 86 Fahrzeuge, darunter – im Gegensatz zu den benachbarten Stadtwerken Wuppertal – kein einziger E-Bus. Susanne Fiedler von den Grünen wunderte sich in der Ausschusssitzung darüber. Armin Freund: „Wir haben das nicht verschlafen. Wir wollten als kleines Verkehrsunternehmen aber nicht das Versuchskaninchen spielen. Wenn wir eine Entscheidung treffen, muss es auch gleich die richtige sein.“ Für Geduld in der Planungsphase hatte auch gesprochen, dass erst seit dem 2. August die Beschaffungsquoten des „Saubere-Fahrzeug-Beschaffungsgesetzes verbindlich sind, wonach mindestens 45 Prozent der neu ausgeschriebenen Stadtlinienbusse „sauber“ sein müssen, davon mindestens 50 Prozent „emissionsfrei“. (Ab 2026 erhöht sich die Quote für saubere Fahrzeuge auf 65 Prozent).

Dier Entscheidung der Stadtwerke Remscheid GmbH steht inzwischen, abgesegnet vor zwei Wochen vom Aufsichtsrat des Unternehmens auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie „Alternative Antriebe“, die die Verkehrsbetriebe Remscheid in Auftrag gegeben hatte mit dem Ergebnis, dass Batteriebusse als „Volllader“ mit ausschließlicher Nachladung im Betriebshof bzw. „Gelegenheitslader“ mit Nachladung an ausgewählten Haltestellen im Betriebshof in in technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht deutlich besser abschneiden als Brennstoffzellen-Busse und Oberleitungsbusse.

„Mit der detaillierten Planung aller für den Betrieb notwendigen Systemkomponenten wird ab sofort begonnen“, hieß es im Bauausschuss. Handlungsbedarf bestehe „für die Werkstattausrüstung, die Mitarbeiterqualifikation und für IT-Systeme.“ Auch sei Betriebshof an der Neuenkamper Straße dem Elektrobusbetrieb baulich anzupassen.

Die letzten für Remscheid bestellten Verbrenner-Busse – sieben Solo- und drei Gelenkbusse – werden im November eintreffen. Dann müsste der Test eines zwölf Meter langer E-Busses (7900E) des Herstellers Volvo im Linienbetrieb, wenn alles nach Plan verläuft, schon im Gange sein. Bis zum Jahresende sollen auch diese Busse noch getestet werden: Volvo 7900EA 18m Gelenkzug, Irizar ieBus 12 und VDL Citea SLF-120 Electric. Christof Gorski: „Gerade im Winter müssen die Batterien zeigen, was sie leisten können. Denn dann läuft auch die Heizung im Wageninneren!“

Mit den Fahrzeugherstellern Mercedes Evobus, MAN, Ebusco, Solaris und Scania sind die Stadtwerke zurzeit in der Abstimmung bezüglich Test-Fahrzeugen für das erste Quartal 2022. Im Rahmen des sechsmonatigen Testbetriebes sollen die E-Busse vornehmlich auf den Linien 664, 669 und 240 eingesetzt werden. Hierbei fahren die Busse etwa 180 Kilometer pro Tag.

Die ersten E-Busse, die die Stadtwerke bestellen wollen, werden zehn Solo- und drei Gelenkbusse sein. Vor 2024 ist mit ihnen aber nicht zu rechnen. Wegen des voraussichtlich ein Jahr dauerten Antragsverfahrens auf Zuschüsse und der langen Lieferzeiten der Hersteller.