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Telefonseelsorge auch in den Moscheegemeinden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 80 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von diesen gelten 33 als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 508. Die Krankenhäuser melden vier stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor). Einer davon ist intensivpflichtig, außerdem sieben positiv getestete Personen in stationärer Behandlung, davon drei auf der Intensivstation.

Nachstehende Ansprechpartnerin und Ansprechpartner kümmern sich in den Moscheegemeinden um die Seelsorge:

  • DITIB: Moschee-Vorsitzender: Metin Göcer, mobil 0177 1751314. Imam: Kerim Koc, mobil 0178 4128295. 
  • ATIB: Moschee-Vorsitzender: Tevfik Baylan, mobil 0172 1808420. Imam: Ibrahim Aksoy, mobil 0178 1645018.
  • Freiheitstraße Ülkü Ocagi: Frau Selma Temizyürek, mobil 0157 78838313.
  • IGMG: Imam: Mehmet Akif Ayvacik, mobil 0172 3786778.

Alle mehrsprachigen Informationen zum Corona-Virus unter www.remscheid.de/KI. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Jürgen Hardt lädt ein zum 2. Facebook-Live-Chat

Pressemitteilung von Jürgen Hardt(MdB, CDU)

Jürgen Hardt, der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 103 Solingen, Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf und- Cronenberg, steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig in Bürgersprechstunden zur Verfügung. Auch in Zeiten, in denen der persönliche Kontakt nicht möglich ist, möchte er weiterhin für diese erreichbar sein. Deshalb lädt er nach den positiven Rückmeldungen zum ersten Live-Chat am Dienstag zu einem weiteren Facebook-Live-Chat ein, um ihm direkt und unkompliziert Fragen zu stellen. Der zweite Facebook-Live-Chat findet statt am Freitag, 3. April, ab 15 Uhr. Wer teilnehmen möchte, geht auf www.facebook.de/JuergenHardt oder in die Facebook-App und sucht nach „Jürgen Hardt“. Dann wird ab 15 Uhr der Live-Chat angezeigt. Dort kann man schriftlich seine Fragen stellen und Jürgen Hardt antwortet dann im Live-Video mündlich direkt darauf. Jürgen Hardt freut sich über Fragen und Anregungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vom Klopfen im Walde

Wenn Ihr denn schon mal zum Bärlauchsuchen im Wald seid, liebe Kinder, liebe Eltern, dann könnt Ihr mit einem dritten Sinn gleich noch mal tolle Erfahrungen machen: Dem Hören! Hier unser 3. Tipp für Kinder und Eltern im Corona-Lockdown:

Ohren auf beim Waldspaziergang! Durch aufmerksames Hinhören entstand dieses Foto von Stefanie Barzen: Zu hören waren energisches Klopfen und laut, in schneller Folge ein „twett, twett, twett...“. Das ist der Warnruf des Kleibers. Der klopfte in der verlassenen Spechthöhle, die auf dem Foto in der Stammmitte etwas im Schatten zu sehen ist. Der Kleiber wird den Eingang zur Bruthöhle mit Lehm und Speichel exakt seiner Körpergröße anpassen, um seine Brut vor Fressfeinden wie Krähe oder Marder zu schützen. Seinen Namen hat der Vogel übrigens vom mittelalterlichen Handwerk des „Kleibers“, der mit feuchtem Lehm die Wände von Fachwerkhäusern füllte.

Der Kleiber ist der einzige einheimische Vogel, der kopfüber einen Stamm herunterlaufen kann. Dafür krallt er einen Fuß in die Baumrinde und setzt den anderen vor. So entsteht das typische, ruckhafte Laufen. (Jörg Liesendahl)

Menschen in Quarantäne erhalten Rat am Telefon

Pressemitteilung der Remscheid

Zwischenzeitlich gibt es laut Gesundheitsamt 69 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider, von denen 32 als genesen gelten. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) liegt bei 456. Die Krankenhäuser melden drei stationäre – teilweise intensivpflichtige – Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor), außerdem acht positiv getestete Personen in stationärer Behandlung befinden, zwei davon auf der Intensivstation.

Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattung in Zeiten von Corona: Im Auftrag des Krisentabs hat die von Dr. Jana Schrage geleitete Arbeitsgruppe „Psychologische Beratung, Seelsorge und Bestattungen“ ein neues Angebot  der Psychologischen Beratung geschaffen und eine Handreichung mit den wichtigsten Bestimmungen zu Bestattungen für Remscheider Bestattungsunternehmen und Glaubensgemeinschaften entwickelt. Unter der Hotline RS 16 3888 stehen Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr psychologisch ausgebildete und erfahrene Beraterinnen und Berater der Psychologischen Beratungsstelle Remscheid für eine einmalige oder wiederholte telefonische Beratung bereit, beispielsweise, wenn es um familiäre Konflikte, Sorgen um Angehörige, Ängste, soziale Isolation, Streit um die Hausaufgaben der Kinder oder Umgang mit Tod und Trauer geht. Das Angebot richtet sich an Familien, Paare, alleinstehende Menschen, Kinder und Jugendliche. Um die Beratungen qualitativ und quantitativ zu stemmen, können die Fachkräfte an der Hotline auf ein großes Netzwerk in Remscheid zurückgreifen und werden die Anrufer bei Bedarf mit der passenden Einrichtung in Verbindung setzen. Natürlich können die Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die Fachberatungsstelle Frühe Hilfen, die Familienberatung des Kinderschutzbundes, die ärztliche Kinderschutzambulanz, das Jugendamt Remscheid, Pro Familia, die Indigo-Frauenfachberatung und der Sozialpsychiatrische Dienst Remscheid auch weiterhin direkt kontaktiert werden. Im Seelsorgerischen Bereich stehen natürlich die Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden zur Verfügung, und die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar unter den Rufnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Remscheid hat damit begonnen, die Menschen, die sich in einer angeordneten Quarantäne befinden telefonisch zu kontaktieren und Beratung anzubieten. Die Gespräche geschehen selbstverständlich auf freiwilliger Basis.

Die neue Handreichung informiert Remscheider Bestattungsunternehmen und Glaubensgemeinschaften gezielt über die wichtigsten Bestimmungen zu Bestattungen. Sie zeigt auf, dass es auch in Zeiten des gesteigerten Infektionsschutzes möglich ist, sich von einem Menschen würdevoll zu verabschieden. Denn eine Trauerfeier ist nach wie vor erlaubt. Sie findest nur nicht wie zuvor in einer Trauerhalle statt, sondern unter freiem Himmel – wenn gewünscht auch vor der Kapelle. Wird jemand erdbestattet, wird sein Sarg vor der Trauerfeier neben dem Grab abgestellt und im Beisein der Trauergemeinde herabgelassen. Wer möchte, kann zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Friedhof zusammenzukommen, um an den Verstorbenen zu erinnern.
Muslime können Bestattungen weiterhin ohne Sarg vornehmen, wenn die verstorbene Person nicht an einer meldepflichtigen Krankheit – insbesondere an der COVID-19-Infektion – erkrankt war. Eine Überführung des Leichnams ins eigene Heimatland oder ins Heimatland der Eltern ist zurzeit so gut wie unmöglich. Die Arbeitsgruppe hat einen Plan erarbeitet, wie auch bei steigenden Todeszahlen die Lagerung von Leichnamen sowie Erd- und Feuerbestattungen bewältigt werden können.

Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Fragen an den Chef des Corona-Krisenstabes der Stadt

Herr Neuhaus, seit etwas mehr als einem Monat leiten Sie für die Stadt Remscheid den Krisenstab COVID-19. Und noch sieht es nicht aus, als ob die Arbeit dieses Krisenstabes weniger würde. Deshalb nicht die Frage nach einem ersten Resümee, sondern nur nach einer Zwischenbilanz.

Zuerst einmal kann ich sagen, dass ich mein Zeitgefühl verloren habe. Diese Wochen waren für uns alle (Krisenstab, Stadtverwaltung und Institutionen der Stadt) sehr arbeitsintensiv und haben uns alle an unsere Grenzen gebracht. Ich bin sehr froh, dass unser Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sehr schnell den Krisenstab einberufen hat und wir damit die erste Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf waren, die sich mit einem Krisenmanagement der drohenden Pandemie gestellt hat. So konnten wir sehr früh unsere Infrastrukturen und personellen Kapazitäten in der Stadt auf die Bedrohungslage ausrichten und unsere Arbeit im Krisenstab formieren.

Wusste jedes Mitglied des Krisenstabes gleich, was seine Aufgabe war?

Das Drehbuch lag per Dienstanweisung vor, das auf die Belange des COVID-Virus auszurichten war. Auf der Basis eines gut eingespielten Teams der Stadtverwaltung und der weiteren Institutionen Polizei, EWR, SANA-Krankenhaus, Kassenärztliche Vereinigung, TBR haben wir schnell Handlungsfähigkeit erlangt und täglich zahlreiche Entscheidungen getroffen – im Akkord! Mit einer sehr guten Fachberatung über die gesundheitlichen Risiken für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt durch Prof. Dr. Ulrich Sliwka, Dr. Frank Neveling, unseren Einsatzleiter und Leiter des Gesundheitsamtes, und Dr. Bettina Stiel-Reifenrath von der Kassenärztlichen Vereinigung Remscheid haben wir uns am Szenario für die schlimmste Entwicklung orientiert und danach die Strukturen in unserer Stadt ausgerichtet. Um diese schlimmste Entwicklung zu vermeiden und Menschenleben zu retten, haben wir zahlreiche Aktivitäten der Information, der öffentlichen Ordnung, der Aufrechterhaltung der Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern und krankenhausähnlichen Strukturen, der konkreten Hilfestellung und des Gesundheitsschutzes bis hin zur den Fragen der Seelsorge, psychologischen Beratung und Bestattungen umgesetzt oder angestoßen. Bis heute also ein richtiger Höllentrip, der, zugegeben, noch lange nicht zu Ende ist.

Sind Sie bisher zufrieden?

Richtige Zufriedenheit kann sich erst einstellen, wenn die Bedrohungslage für uns alle vorüber ist und wir hoffentlich glimpflich aus dieser Krise herausgekommen sind. Das ist mein größter Wunsch. Aber wir sind noch weit entfernt davon, an das Ende der Krise denken zu können. Die größten Herausforderungen stehen uns noch bevor.

Zufrieden bin ich aber heute mit den bisherigen Ergebnissen unseres gesamtstädtischen Krisenmanagements. Wir haben die Krise weit voraus gedacht und hierfür die nötigen Vorkehrungen im Krisenstab, in der Stadtverwaltung und den weiteren Institutionen in unserer Stadt getroffen. Hierfür bin ich insbesondere unserer Feuerwehr dankbar. Guido Eul-Jordan und sein Team haben uns immer gezwungen „vor die Lage zu kommen“. Zufrieden bin ich auch mit der Verhaltensanpassung der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt. Die schwierige Situation ist von ihnen schnell verstanden worden; das hat bei einem überwiegenden Teil der Bürgerschaft zu besonnenem, der Lage angepassten Handeln geführt: Jeder trägt zum Schutz für sich selbst, der anderen und der gesamten Stadt bei. Besonders zufrieden bis ich auch mit den typischen Remscheider Reflexen. Wir denken nicht nur an uns und unsere Familien, sondern auch an unsere Nachbarn, Freunde, Kollegen und die Menschen in unserer Stadt, die jetzt besonders auf Unterstützung und aktive Hilfe angewiesen sind. Das führen uns die zahlreichen Aktivitäten und Spenden vor Augen. Das macht Remscheid aus. Wir sind im besonderen Maße eine soziale Stadt mit funktionierenden Sozialstrukturen – durch unsere Vereine, die demokratischen Parteien, Verbände, Initiativen, örtlichen Medien, Kirchen und Nachbarschaften. Darauf müssen wir auch weiter bauen können. Das wird auch weiter ein wichtiger Erfolgsfaktor für unsere Stadt sein.

Was bereitet Ihnen in der CORONA-Krise die größte Sorge?

Ich sorge mich um die Menschen, für die die Viruserkrankung besonders gefährlich sein kann. Das sind unsere lebensälteren Bürgerinnen und Bürger und diejenigen, die Vorerkrankungen haben. Hier müssen wir den größtmöglichen Schutz als Stadtgesellschaft ausüben. Durch unser Verhalten durch Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, durch unsere Hilfe und Unterstützung, da gerade diese Personengruppen sich schon seit einigen Wochen in freiwilliger häuslicher Quarantäne befinden sollten. Besonders sorge ich mich um die Bürgerinnen und Bürger, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen leben. Daher achten wir mit den Einrichtungen peinlich genau darauf, dass die Schutz- und Sicherheitsbedingungen peinlich genau eingehalten werden, die Häuser über ausreichende Mengen an Schutzausrüstung verfügen, alle Erlasse des Landes eingehalten werden und unsere Szenarien für den Fall einer Infektion von Personal und Bewohnern befolgt werden. Die hierzu gegründete Task-Force für Alten- und Pflegeeinrichtungen steht hierfür permanent in Kontakt mit den Einrichtungen. Sorgen machen mir auch die Bürger*Innen und Familien und insbesondere die Kinder, die durch die häusliche Situation starke psychische Belastungen erfahren, vereinsamen oder gar häusliche Gewalt erfahren. Da sind wir als Stadtverwaltung zusammen mit der Polizei jetzt besonders wachsam.

Welche Hoffnungen oder Prognosen haben Sie für die kommenden Wochen und Monate?

Prognosen kann wohl niemand derzeit abgeben. Bei aktuell 61 positiven Corona-Fällen und davon noch 33 infizierten Personen (28 Genesene) sowie noch wenigen stationären und intensivmedizinisch zu behandelnden Fällen im Krankenhaus und einem bedauerlichen Todesfall kann zumindest festgestellt werden, dass die Situation in Remscheid – auch im Vergleich mit anderen Städten - aktuell nicht übermäßig dramatisch ist. Diese Situation kann sich aber leider ändern.

Hoffnungen habe ich eine ganze Menge. Ich weiß, dass wir das Infektionsgeschehen nicht vollständig einfrieren können, bevor ein Impfstoff entwickelt worden ist und zur Verfügung steht. Wir können als gesamtstädtischer Kraftakt die Ausbreitung verlangsamen, damit unsere Behandlungskapazitäten für die Menschen mit schweren Krankheitsverläufen ausreichen und damit wir den maximalen Schutz für die besonders schützenswerten Bürgerinnen und Bürger aufrecht erhalten können. Ich hoffe, dass die „Systemrelevanten Personen“ in den Supermärkten, Behörden, Krankenhäusern, Schulen, Kitas, Arztpraxen, Medien, Wohlfahrtsverbänden, Ver- und Entsorgungsbetrieben und Unternehmen weiterhin durchhalten und auch nach dieser Krise die nötige und höhere Wertschätzung in unserer Gesellschaft bekommen.

Ich hoffe auch, dass die ökonomischen Schäden für unsere Unternehmen sowie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht zu groß ausfallen. Dafür werden derzeit Subventionen und Transfer-Leistungen mit einem geringen bürokratischen Ansatz verfügbar gemacht. Schließlich kommt es auch darauf an, dass sich unser Leben nach dem Shutdown wieder normalisiert und wir nach den nötigen Aufbauarbeiten wieder einen Zustand erreichen, den wir vor der Einberufung des Krisenstabes am 26. Februar 2020 in Remscheid hatten. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass wir das gemeinsam hinbekommen. Jetzt geht es zunächst schlicht und einfach um das Retten von Menschenleben.

(Thomas Neuhaus, der Leiter des Krisenstabes COVID-19, ist  bei der Stadt Remscheid Beigeordneter für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport)

Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor Herausforderungen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Angesichts der gravierenden Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist zu erwarten, dass der Arbeits- und Ausbildungsmarkt massiv unter Druck geraten wird. Für die weitere Entwicklung werden die Dauer der Eindämmungsmaßnahmen und der Erfolg der unterstützenden Maßnahmen ausschlaggebend sein. Vor diesem Hintergrund ist ein Rückblick auf die Arbeits- und Ausbildungsmarktentwicklung im März von nachrangigem Interesse. (Der statistische Stichtag für die März-Ergebnisse war der 12. März 2020 – mithin vor den ersten Einschränkungen und Entwicklungen auf Grund der Covid-19 Pandemie. Entsprechend unserem Auftrag stellen wir das Datenmaterial wie jeden Monat zur Verfügung. Aus den genannten Gründen wird aber auf eine Kommentierung und Bewertung verzichtet.)

Von ungleich wichtigerer Bedeutung ist die Entwicklung der Daten zur Kurzarbeit (Kug). Bis zum 27. März 2020 haben im Bergischen Städtedreieck rund 5.700 Betriebe Kurzarbeit angezeigt. Dabei handelt es sich um eine grobe Schätzung, da noch nicht alle Kug-Anzeigen elektronisch verarbeitet worden sind und Unternehmen ihre Anzeigen zum Teil mehrfach eingereicht haben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann auch noch keine Aussage zur Anzahl der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer getroffen werden; diese Daten liegen immer erst mit mehreren Monaten Verzögerung vor.

Gegenüber der Krise 2009 ist die Zahl der Kurzarbeit anzeigenden Betriebe deutlich höher. Seinerzeit hatten 1.500 Betriebe Kurzarbeit angezeigt, wobei damals der Schwerpunkt auf der Industrie lag. „Ursächlich für unsere aktuelle Entwicklung ist die Betroffenheit vieler Branchen und die sehr von kleinen und mittleren Unternehmen geprägte Struktur im Bergischen Städtedreieck“ erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

„Was jetzt wichtig ist: Absolute Priorität hat die Auszahlung von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld sowie die telefonischen Erreichbarkeit. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal hat Organisation und Arbeitsweise deshalb vollständig umgestellt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich von ihren vorherigen Aufgaben verabschiedet und andere übernommen. So unterstützen die Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung den Arbeitgeberservice; viele Betriebe fragen dort nach Kurzarbeit und diesbezüglichen Informationen und Anträgen.
Die Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsvermittlung halten einerseits den Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden, verstärken auf der anderen Seite aber auch die Telefonie. Einen großen Teil der Arbeit nimmt die Entgegennahme der Arbeitsuchend- und Arbeitslosmeldungen ein. Die Zahl der Arbeitslosen wird in den kommenden Monaten steigen.
Andere Kollegen sind für die Unterstützung der Leistungsbereiche bereits qualifiziert worden, weitere Beschäftigte werden folgen. Ganz aktuell werden sie in die Bearbeitung der Anträge auf Auszahlung des Kurzarbeitergeldes eingewiesen. Nach jetzigem Stand benötigen wir zur Bewältigung der Kurzarbeit mindestens das Fünffache an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch die Qualifizierungen zur Bearbeitung der Arbeitslosengeldanträge laufen zeitnah an.“

Die Bearbeitung von Leistungsangelegenheiten habe absoluten Vorrang, betont Martin Klebe – und bittet zugleich auf Grund der extrem hohen Zahl von Anträgen auf Kurzarbeitergeld „um Verständnis und Geduld, dass die Bearbeitung und Zahlbarmachung der Gelder etwas Zeit beanspruchen wird. Die Anzeigen und Anträge zur Kurzarbeit würden nach Eingangsdatum abgearbeitet. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und für die Kurzarbeit werde laufend weiter erhöht. „Wir mobilisieren alle verfügbaren Kapazitäten, um möglichst rasch die benötigten Leistungen zu überweisen!“

Die telefonische Erreichbarkeit der Agenturen hat sich nach den Problemen der vergangenen Woche stabilisiert; trotzdem kann es immer noch zu vereinzelten Engpässen kommen. Wir empfehlen, offene Fragen an die Agentur zunächst unter Nutzung der Onlineangebote zu klären und dann auf die Servicerufnummern zurückzugreifen. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wurden jeweils eigenständige Internetangebote und Rufnummern eingerichtet:

Wie die Online-Kommunikation mit der Agentur für Arbeit funktioniert, erklären Videos der Bundesagentur für Arbeit auf YouTube. Hinweise zu den Filmen und viele weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/startseite. Sollte das Onlineangebot keine Klärung ermöglichen, steht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die kostenlose Servicerufnummer 0800 4 5555 00 zur Verfügung. Als zusätzliche, allerdings kostenpflichtige Nummer hat die Agentur Solingen – Wuppertal für die arbeitssuchenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Remscheid, Solingen und Wuppertal einen weiteren Anschluss eingerichtet: 0202 2828 – 111.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben die Möglichkeit, sich online unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/kug zu informieren. Dort steht ein immer wieder aktualisiertes Informationsangebot zur Verfügung, dass alle erforderlichen Antragsunterlagen speziell für die Unternehmen im bergischen Städtedreieck enthält. Kurzarbeit kann online beantragt werden. Telefonisch erreichen Arbeitgeber die Agentur für Arbeit unter der kostenlosen Service–Rufnummer des Arbeitgeberservice (AGS) 0800 4 5555 20. Wegen der erwartet starken Inanspruchnahme wurde die Arbeitgeberhotline ebenfalls personell verstärkt. Alle genannten Telefonnummern erreichen Sie von Montag bis Freitag in der Service-Zeit von 8 bis 18 Uhr.Eckdaten zum Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck:  

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Gesundheit ist keine Ware

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid

"Unser Gesundheitssystem ist in den vergangenen Jahrzehnten kaputtgespart worden. Die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, insbesondere im Gesundheitsbereich, stoßen derzeit an ihre Grenzen. Das hängt ganz entscheidend mit dem Personalabbau im öffentlichen Dienst zusammen, der auch vor dem Gesundheitsbereich nicht Halt machte," erklärt Fritz Beinersdorf, der Fraktionsvorsitzende der Remscheider LINKEN.

Eine Umfrage des WDR zur Personalsituation in den Gesundheitsämtern in NRW vom März dieses Jahres hat ergeben, dass in zwei Dritteln der abgefragten Gesundheitsämter Ärzt*innenmangel herrscht, was ganz offensichtlich auf die schlechtere Bezahlung im öffentlichen Dienst zurückzuführen ist. Zudem sind in den letzten 20 Jahren bundesweit rund 30 Prozent der ärztlichen Stellen bei den Gesundheitsämtern gestrichen worden. "Das Gift des Neoliberalismus mit seiner Ideologie vom "schlanken Staat" hat überall gewirkt und wir müssen nun die Folgen tragen", so Beinersdorf.

Brigitte Neff- Wetzel, gesundheitspolitische Sprecherin der Remscheider LINKEN, fordert Reformen im Gesundheitswesen. "Insbesondere die Krankenhäuser müssten wieder in öffentliche Trägerschaft überführt und die Gehälter des Pflegepersonals deutlich erhöht werden. Auch die Versorgungssicherheit bei Arzneimitteln darf nicht länger dem Markt überlassen werden. Es zeigt sich zudem, wie wichtig es ist, dass die Materialbeschaffung und -verteilung von lebenswichtigen medizinischen Gütern, wie z.B. Masken, Schutzanzüge, Beatmungsgeräte, staatlich koordiniert und kontrolliert wird. Wir können nicht akzeptieren, dass einige Hersteller Wucherpreise verlangen und Material zurückhalten, um später noch höhere Preise verlangen zu können."

Jetzt sollten die Weichen dafür gestellt werden, dass wir zukünftig in einer solidarischen Gesellschaft leben können, die eine umfassende Gesundheitsversorgung für jeden einzelnen garantiert. (Axel Behrend)

Fieberzentrum unter RS 133212 erreichbar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das am gestrigen Montag  an den Start gegangene Ambulante Fieberzentrum (Burger Straße 211) ist ab sofort  Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 16 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 Uhr unter Tel. RS 133212 erreichbar.

Zwischenzeitlich gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes 61 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider. Fünf von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung. 28 der positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 405 Personen. Die Krankenhäuser melden acht stationäre – teilweise intensivpflichtige – Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor),außerdem elf positiv getestete Personen in stationärer Behandlung, darunter eine sich auf der Intensivstation (nicht beatmet).  

Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent aufstocken

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbandes Remscheid

Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie müssen soziale Schieflagen verhindert werden! Daher muss das Kurzarbeitergeld dringend aufgestockt werden. Bei der in dieser Krise typischen Komplettschließung von Werken und Büros, Verkehrsbetrieben, Einzelhandel, Gastronomiebetrieben und Hotels sowie tausenden Dienstleistern und Kleinbetrieben bedeutet dies für die Beschäftigten einen plötzlichen Einkommensverlust von 40 Prozent im Haushaltseinkommen. Dies führt Millionen von Arbeitnehmerhaushalten bei laufenden Mieten und Verpflichtungen in existentielle Nöte. Besonders Niedrigverdienerinnen und Niedrigverdiener treffen massive Einkommensverluste hart. Die Gewerkschaften fordern in dieser Krisensituation soziale Verantwortung ein. Viele Branchen und Unternehmen zeigen diese Verantwortung, indem sie Tarifverträge zur Aufstockung bei Kurzarbeit abgeschlossen haben. Dort wo dies noch nicht geschehen ist, fordern wir die Arbeitgeber auf, schnellstens auf unser Angebot zu Tarifverhandlungen einzugehen. Die Bundesregierung fordern wir auf, auch den Beschäftigten in Branchen und Unternehmen ohne Tarifbindung eine Mindestsicherung von mindestens 80 Prozent zu ermöglichen.

„Der DGB fordert eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf mindestens 80 %. Das Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 bzw. 67 Prozent bedeutet einen Lohnverlust von bis zu 40 Prozent für die Betroffenen. In vielen Fällen lässt sich davon keine Miete mehr zahlen und keine Familie ernähren. Es kann nicht sein, dass Unternehmen gerettet werden, Beschäftigte aber auf Hartz IV angewiesen sind. Das ist nicht hinnehmbar und birgt großen sozialen Sprengstoff – auch über die aktuelle Krise hinaus, “ erklärte der Remscheider DGB-Vorsitzende Peter Lange.

Anreize für Unternehmen, das Kurzarbeitergeld aufzustocken, seien notwendig. Der NRW-Rettungsschirm sei ein wichtiges Signal: es sei gut, dass das Land die Bemühungen des Bundes mit eigenen Mitteln unterstütze und seinen Teil dazu beitrage, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu bekämpfen. Das Geld dürfe aber nicht nur Unternehmen zu Gute kommen – „auch die Beschäftigten dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden und müssen jetzt unter dem Rettungsschirm Platz finden. Nur so verhindern wir eine soziale Unausgewogenheit“, so Lange. „Ebenso benötigen die Beschäftigten dringend Schutz vor rechtsbeugendem und rechtsbrechen-dem Verhalten. In einigen Branchen werden geringfügig Beschäftigte zu Kündigungen oder Aufhebungsverträgen genötigt. Das ist ein Skandal. Dieses unfaire Handeln darf nicht durch Landeshilfen unterstützt werden“.

Für den DGB steht fest: Nur Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in die Krise geraten seien, sollen Gelder erhalten. Es dürfe keinen „Vapiano“-Effekt geben, wo sich Arbeitgeber durch Steuergelder gesund mogeln, die schon vor Corona in der Krise steckten. Lange „Besondere Beschäftigtengruppen brauchen darüber hinaus spezielle Regelungen, um die Krise erfolgreich zu meistern: Auszubildende, die Beschäftigten zahlreicher Bildungsträger, Minijobber und Solo-Selbstständige.“

Der 2. Tipp dreht sich um den Bärlauch

Frühling kann man essen! Und riechen... Die leckeren Bärlauchblätter mit dem intensiven Knoblauchgeschmack können jetzt, von März bis April, geerntet und verarbeitet werden. Sie schmecken gut in Quark, Gemüse, Saucen oder einfach so aufs Butterbrot. Auch die Samen kann man, grün oder getrocknet, wie Pfeffer verwenden. Die Pflanze enthält viel Vitamin C und Kalium, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und schleimlösend.

Nicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechseln, das auch lanzettlich geformte Blätter besitzt, die aber nicht gestielt sind. Einfachster Test: riechen! Nur Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch.

Die Corona-Krise meistern mit Solidarität

Christine Krupp, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirk (UB) Remscheid, ihre drei Stellvertreter Nico Falkenberg, Stefanie Bluth und Ralf Gassen sowie Geschäftsführer Antonio Scarpino sind die Unterzeichner eines Briefes, den gegenwärtig alle Remscheider Parteimitglieder erhalten. Ausführlich gehen sie darin auf die Corona-Krise / SARS-CoV-2-Pandemie ein, die dazu geführt hat, dass in Remscheid seit dem 13. März das öffentliche und private Leben weitgehend ruht. Zitat: „Bund und Länder haben in den vergangenen Wochen drastische Maßnahmen beschlossen mit dem Ziel, die Ausbreitung dieses hochgefährlichen Virus zu verlangsamen. Wir werden noch einige Zeit mit großen Einschränkungen leben müssen: Impfstoffe werden entwickelt, und allen Erkrankten soll schnell und umfassend geholfen werden, ohne dass unser Gesundheitssystem überfordert wird. Das erfordert große menschliche und finanzielle Anstrengungen - aber auch Zeit.“

Der Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD war am Mittwoch erstmals via Telefonkonferenz zusammengekommen. Bei diesem Telefonat hatten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Stadtdirektor/ Kämmerer Sven Wiertz, die beide zum Krisenstab der Stadt Remscheid gehören, über die aktuelle Lage vor Ort berichtet. Und Sven Wolf (MdL) hatte über Beschlüsse des Landtags NRW zur Abmilderung der ökonomischen Folgen der Krise für Kommunen, Beschäftigte und Familien informiert. Der UB-Vorstand: „Es ist beruhigend zu wissen, dass in Remscheid die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei und Gesundheitsbehörden bestens funktioniert. Ebenso erfreulich ist die enge Abstimmung mit Unternehmen und Gewerkschaften, um die Folgen für die Wirtschaft und die Beschäftigten möglichst einzudämmen!“

Überwältigend sei die große Hilfsbereitschaft der Remscheiderinnen und Remscheider untereinander und füreinander, heißt es in dem Schreiben an die Parteimitglieder weiter. Dies sei in zahlreichen Initiativen sichtbar geworden – „von Einkaufshilfen für Seniorinnen und Senioren sowie für chronisch Kranke bis hin zu Initiativen, die alleinlebenden Menschen über telefonische Seelsorge Wege aus der Vereinsamung aufzuzeigen. So wird eindrucksvoll deutlich: Remscheid hält zusammen! Wir als Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD stehen solidarisch hinter unserer Stadtspitze. Alt-Kanzler Helmut Schmidt hat einmal gesagt, dass sich in einer Krise der Charakter eines Menschen beweise. Unsere Genossen Burkhard Mast - Weisz und Sven Wiertz haben, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern in der Stadtspitze, Charakter bewiesen - Remscheid ist bei Ihnen in guten Händen! Auch in den kommenden Wochen gelten Sorge und Aufmerksamkeit erst einmal vollkommen der Gesundheit unserer Remscheider Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir bitten Euch auch weiterhin, so wie es das Robert-Koch-Institut empfiehlt, den direkten Kontakt zu Euren Mitmenschen auf das absolut Notwendige zu reduzieren.“

Solidarität sei in dieser Zeit das Gebot der Stunde, so der UB-Vorstand. „Gebt auf Euch und Eure Gesundheit acht, vergesst darüber aber bitte nicht, die zu unterstützen, die schwächer und gefährdeter sind. Indem Ihr auf „Hamsterkäufe" von Hygiene-Artikeln verzichtet, unterstützt Ihr die Arbeit der vielen Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich, die unbedingt auf diese Artikel angewiesen sind. Die Beschäftigten in Kliniken, Alters- und Pflegeheimen sowie bei den Pflegediensten leisten in dieser herausfordernden Situation absolut außergewöhnliches - Sie verdienen unser aller Unterstützung und unseren Respekt!“

Leider sei noch nicht absehbar, wann wieder so etwas wie Normalität einkehren werde. Deshalb habe man die Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften zu Telefonkonferenzen ermuntert. Uns auch die Arbeit am Kommunalwahlprogramm der Remscheider SPD, die zu Beginn dieses Jahres begonnen hatten, würden fortgesetzt, ebenfalls in Telefonkonferenzen. Denn: „Wir wollen so viel Normalität wie möglich in diesen Zeiten erreichen - ohne die Augen vor den Folgen der Corona-Pandemie zu verschließen. (…) Diese Zeiten stellen uns vor bislang nicht erahnte Herausforderungen. Es gibt jedoch keinen Grund zu resignieren. Krisen sind lösbar, auch wenn der Weg zur Krisenlösung noch nicht sichtbar ist. Gut ist, dass wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hierfür einen Kompass haben, der uns den Weg weist: Solidarität! Gerechtigkeit! Gleichheit!“

Der FC Remscheid sagt allen Helfern Dank

Pressemitteilung des FC Remscheid e.V.

Es sind schwere Zeiten für die Bürger- und Bürgerinnen unserer Heimatstadt. In Zeiten der Corona-Krise kommt das öffentliche Leben immer mehr zum Erliegen, die Menschen bleiben zu Hause, Familien rücken zusammen – und jeder versucht, sich irgendwie in der neuen Situation einzurichten. Auch wir mussten unseren kompletten Trainings- und Spielbetrieb im Junioren- und Seniorenbereich einstellen. Als ranghöchster Fußballverein in unserer Stadt ist es uns daher ein großes Bedürfnis, sich bei ALLEN Helfern in dieser schwierigen Zeit zu bedanken. Bei allen Ärzten, Arzthelfern- und Arzthelferinnen, beim Paketboten, Postboten, bei Lkw-Fahrern, bei allen Lebensmittelgeschäften, bei den Kassierern und Kassiererinnen, bei der Feuerwehr und bei allen Menschen, die in dieser schwierigen Lage die Versorgung von uns allen am Laufen halten. Hier möchte der FC Remscheid ein großes Dankeschön übermitteln. Alle diese Menschen leisten aktuell hervorragende Arbeit! Sie sind für uns aktuell die Helden des Alltags!  

Als Dankeschön stellt der FC Remscheid für das erste Meisterschaftsspiel nach der Corona- Krise, wann auch immer dieses Spiel stattfinden kann, 100 Freikarten zur Verfügung. Jeder Helfer kann sich unter der Email Adresse info@fcremscheid.de (unter der Angabe Name/Beruf ) eine „Dankeschön-Karte“ sichern. Am Spieltag selber wird der Verein mit großer Sicherheit im Stadion eine weitere Dankeschön-Aktion organisieren. Des Weiteren unterstützt der FC Remscheid e.V. die Aktion Remscheid.LOVE, eine überparteiliche und überkonfessionelle Plattform, die bei der Organisation von Nachbarschaftshilfen unterstützt. Bürger*innen, die Hilfe benötigen, um etwa Einkäufe zu erledigen, weil sie in Quarantäne sind, zu den Risikogruppen gehören oder aus anderen Gründen derzeit das Haus nicht verlassen können, finden telefonisch Hilfe. Die folgenden Rufnummern sind von Montag bis Samstag von 10-13 Uhr erreichbar: Alt-Remscheid 93 47 19 21, Lennep und Lüttringhausen 93 47 19 22, Remscheid-Süd 93 47 19 23.

Die Aktion wird u.a. von unserer Aktion Muteinander, von der kath. Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz und von der Stadt Remscheid aktiv unterstützt. Unter Tel.  01575 7555558 können Sie sich ebenfalls in die-Datenbank der Helfenden eintragen lassen.  Zusammengefasst gibt es Wichtigeres als den Fußball. An dieser Stelle möchten wir aber nochmal deutlich darauf hinweisen, dass die Gesundheit der gesamten Gesellschaft im Vordergrund unseres Handels steht. In diesen schweren Zeiten geht es nur gemeinsam. Gemeinsam können wir den Corona-Virus besiegen und weiteren Schaden verhindern. (FC Remscheid e.V., Geschäftsstelle, Vorstand und Geschäftsführung)