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Neues Monument für Remscheids Sport

Remscheid hat ein neues Monument. Die Unternehmer Martin Gerhardts und Franco Finelli haben im Stadion Reinshagen eine riesige Buchstabenanlage errichtet. Mit Unterstützung der Schlosserei Blau und Birkendahl aus Solingen, die nach Plan die Stahlkonstruktion fertigte, konnte das Projekt umgesetzt werden. “Diese große freie Fläche am Ende des Stadions reizte schon lange,” schwärmt Franco Finelli. Der alte Schriftzug, bei Google Earth schon lange zu sehen, der auf der Wiese immer wieder auf- und abgebaut werden musste, hatte mit der Zeit stark gelitten. Was Neues musste her. “Warum machen wir es nicht anständig? Was Festes, was man nicht immer abbauen muss?” Eine Fotomontage war schnell gemacht. Und schon ließ das Projekt die Beteiligten nicht mehr los. Auch nicht, als man die Fotomontage in reale Maße umrechnet. 25 m breit, fast vier Meter hoch. Alleine der Schriftzug misst schon 44 Quadratmeter.

Auch wenn jetzt “Remscheid Amboss” in der Kurve prangt, so soll es doch als eine Wertschätzung für den Sport und die Jugendarbeit aller Sportvereine am Reinshagen verstanden werden - und als ein klares Bekenntnis zur Sportanlage Reinshagen. “Wieder einmal hat die Zusammenarbeit zwischen Verein, Stadtverwaltung und den Mitarbeitern vor Ort erstklassig funktioniert,” betont Werbefachmann Martin Gerhardts. “Buchstaben machen wir jeden Tag. Diese Anlage reizte viele Ressourcen aus!” Außerdem sei es eine Aufforderung an die Remscheider Wirtschaft, die heimischen Sportaktivitäten zu unterstützen. Finelli: “Wir haben gezeigt, dass es geht. Neben dem Einsatz von Sponsoren konnten wir auch wieder viele tatkräftige Hände in den eigenen Reihen aktivieren.” Dass dieses Monument Strahlkraft besitzt, zeigte ein zufälliges Fotoshooting mit der Buchstabenwand als Hintergrund, da war die Installation noch in vollem Gange. 

Neues Leitbild der Stadt für Internetseite zum DOC

Ein „umspannendes Narrativ“ ist wesentlicher Bestandteil der städtischen Kommunikationsstrategie zum geplanten Designer Outlet Center (DOC) in Lennep. Und als die Remscheider Werbeagentur SGP GmbH, Vieringhausen 135, die Aufgabe annahm, selbiges zu entwickeln, fragten sich die beiden Geschäftsführer und Martin Mayer erst einmal, was sie darunter zu verstehen hatten. Das bekannten sie gestern Abend den Mitgliedern des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses bei der Präsentation ihrer Arbeit. Für die ernteten sie Beifall und eingeschränktes Lob, wenngleich so mancher Kommunalpolitiker auch zu diesem Zeitpunkt wohl noch über „Narrativ“ rätselte. „Wir haben das als Vision verstanden, als ein Leitbild“, lautete die Erklärung von Beate Raffelsieper. Das Internet-Lexikon Wikipedia definiert den Begriff als „einen Bericht geschichtlicher Ereignisse als Teil einer Kultur“, in diesem Fall einer Stadtkultur. Man könnte auch sagen: Woher kommt die Stadt, wo steht sie gegenwärtig und wo will sie hin? Eine Frage, die über das neue DOC deutlich hinausgeht

Die Antwort darauf will die Stadtverwaltung den Bürger/innen nach der Sommerpause nicht nur in den SGP-Texten (siehe Bild oben) vermitteln, sondern auch in deren Werbefilm, der gestern im Hauptausschuss Premiere hatte, in der Tonabmischung allerdings noch einer Überarbeitung bedarf. „Die Musik ist zu laut“, kritisierte Jürgen Kucharczyk (SPD). Und er hatte Recht: Manchmal gingen in der Musik ganze Wortsilben unter. „Ein schöner Film“, fand York Edelhoff (SPD), sah allerdings das Ziel, die Menschen für Remscheid und das DOC zu begeistern, noch nicht erreicht, „weil die Begeisterung nicht rüberkommt!“ Da war Tanja Kreimendahl (CDU) ganz anderer Meinung: Der Film spreche die Menschen emotional an.

Auf der neuen Internetseite zum DOC, die die Stadtverwaltung im Frühherbst online stellen will, soll die Endfassung des Films angeklickt werden können, wie Andreas Meike vom Stadtmarketing erklärte. Mit dieser Internetseite will Remscheid das „wichtige Entwicklungsprojekt DOC“ den Bürger/innen näher bringen – und das darüber hinaus gehend auch das neue Profil der Stadt. Die Grundstruktur der Seite steht bereits, wie Meike gestern an einem Beamer aufzeigte.

Mit „bordeigenen Mitteln“, d.h. nicht mit Honorarkräften, will die Stadt auch viel aktuelle Information, Texte und Fotos, über den Baufortgang des DOC auf die Seite packen, ergänzte der Oberbürgermeister, nachdem Kucharczyk ihn nach dem Personal dafür gefragt hatte. Mast-Weisz: „Die Menschen sind neugierig. Sie wollen gerade in Zeiten, in denen nach außen hin noch nicht viel passiert und sie womöglich eine Hängepartie vermuten, umfassend informiert sein. Da dürfte ein monatlicher Austausch der Seiteninhalte kaum ausreichen, ergänzte Wolf Lüttinger (FDP).

Das Stadtmarketing weiß das und hat noch mehr im Köcher als den Werbefilm und die neue Internetseite. Andreas Meike: „Da reichen die elektronischen Medien nicht; da brauchen wir auch Print!“ Gedacht ist an ein Info-Blatt zum neuen DOC, das allerorten ausgelegt werden soll (für eine Beilage in den Lokalzeitungen fehlt das Geld). Kein Bürger Remscheid dürfte danach mehr sagen können, er sei über das Projekt nicht umfassend informiert, betonte Meike. Deshalb werde auch über eine Webcam und einen Infostand an der Baustelle nachgedacht sowie über Baustellenführungen.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz misst dem DOC „die höchste Priorität“ bei. „Dieses Projekt wird unsere Stadt nach vorne bringen“. Das solle die neue Internetseite mit dem Schwerpunkt „Stadtentwicklung“ unterstreichen. Demgegenüber äußerten die Ausschussmitglieder Fritz Beinersdorf (Linke) und David Schichel (Grüne) die Befürchtung, die Seite könne in Werbung für den DOC-Investor McArthurGlen steckenbleiben. Das aber dürfe die Aufgabe der Stadt nicht sein. „Und das soll es auch nicht“, betonte der OB. Auf Beinersdorfs Frage; ob denn zur DOC- Kommunikationsstrategie der Stadt auch ein Ausstiegsszenario gehörte, stellte der OB klar: „Darüber denken wir nicht nach, sondern darüber, wie wir dieses Projekt zum Erfolg führen!“

Bis zur letzten Ratssitzung vor der Sommerpause (30. Juni) bleibt den Kommunalpolitikern noch zwei Wochen Zeit, sich fraktionsintern mit der neuen Kommunikationsstrategie der Stadt in Sachen DOC und Profil zu befassen. Mast-Weisz stellte aber gestern klar, dass er seinen Gestaltungsspielraum voll ausschöpfen werde und für eine Art Redaktionskonferenz über einzelne Texte oder Teile der neuen Internetseite keinen Anlass sehe.

Entspanntes Sitzen mit Blick auf Spielplatz und "Muschel"

Zum Probesitzen auf neuen Drehstühlen kamen Frank Dehnke (rechts), Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, und Pressesprecher Markus Kollodzey (stehend) heute in den Stadtpark. Im Auftrag der Sparkasse hatten dort Detlef Weißenfeld (links) und Carsten Hof (zweiter v. li.) mit Mitarbeitern ihrer Firmen (Fuchs / Cahore) drei dreh- und klappbare, rückenfreundliche Sitze tief im Boden verankert, die bei den nächsten Veranstaltungen des „Remscheider Sommers“ insbesondere ältere Besucher/innen sicherlich dankbar nutzen werden, bieten sie doch gleichermaßen einen entspannten Blick auf die Konzertmuschel oder, nach kurzen Dreh, auf den Kinderspielplatz.

Die rote Sitzgruppe mit dem Sparkassen-Emblem – weitere sollen im Stadtgebiet folgen - gehört zu den Geschenken, die das Geldinstitut den Remscheider Bürger/innen anlässlich seines 175jährigen Bestehens macht. Frank Dehnke: „Die Menschen in Remscheid, Generationen von Kunden, Mitarbeitern und Partnern, haben die Stadtsparkasse zu dem gemacht, was sie heute ist. Dafür sagen wir Dank!“

"Gründerschmiede" ist jetzt ein eingetragener Verein

‚Gründerschmiede‘ der Wijus will für optimale ‚Startups‘ sorgen“, titelte der Waterbölles am 11. September 2015 und stellte anlässlich eines Treffens der Wirtschaftsjunioren bei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz  das der neuen „Gründerschmiede vor. Inzwischen hat sich der „Gründerschmiede Remscheid e.V.“  gegründet – mit den Initiatoren Christoph Imber, Simon Haase und Gero Hübenthal als Vorstand.  Dazu heißt es in einer Pressemitteilung: „Nach einer erfolgreichen Anfangsphase, bei der wir bereits bis zu 30 Gründungen und Ideen begleiten und entwickeln konnten, stehen nun viele weitere Veranstaltungen und Projekte an. Der Gründerschmiede Remscheid e.V. hat sich zum Ziel genommen, eine Gründungskultur in Remscheid zu etablieren und Gründer bei ihren Unternehmungen zu unterstützen, zu beraten und zu begleiten. Hierzu haben wir bereits mehrere Netzwerkveranstaltungen, wie unseren monatlichen Stammtisch (am zweiten Dienstag jeden Monats um 18 Uhr im Remscheider Bräu), eingeführt und konnten somit wichtige Berater und Kontakte für Gründungsinteressierte stellen.“

In einem Gründungsworkshop wurden die Teilnehmer von der Idee bis zum Businessplan begleitet. Wer bereits in der Gründungsphase ist, kann bei der Gründerschmiede ein Virtual Office mit Geschäftsadresse und Postannahme einrichten und die gestellten Coworkingplätze zum flexiblen Arbeiten nutzen. Durch weitere Informations- und Netzwerktreffen will der Verein die Infrastruktur zum vereinfachten Gründen in Remscheid bieten. Privatperson oder Unternehmen, die an einer Mitgliedschaft interessiert sind, wenden sich E-Mail info@gruenderschmiede.org">info@gruenderschmiede.org oder unter Tel. RS  6901900 an Julia Jäger.

Hilfe zur Selbsthilfe für Vereine der Region

Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG

Ein neues Klettergerüst für den Kindergarten, Kostüme für die nächste Tanzaufführung, eine Schulung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter – die Vereine und Initiativen in der Region haben viele Ideen, wie sie ihre Aufgaben noch besser erfüllen und das Umfeld für ihre Mitglieder schöner gestalten können. Doch häufig fehlt es an den finanziellen Mitteln – und Spender für große Summe lassen sich nur schwer finden. Hier setzt das neue Projekt „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Remscheid-Solingen eG an: Sie möchte den Vereinen und Initiativen mit Hilfe einer Crowdfunding-Plattform im Internet helfen, ihre gemeinnützigen Projekte zu realisieren.

Startseite für Crowdfunding der Volksbank. Die Idee hinter dem Crowdfunding ist eine urgenossenschaftliche, erläuterten die Volksbank-Vorstände Andreas Otto und Lutz Uwe Magney jetzt in einem Pressegespräch: Eine Vielzahl von Menschen finanziert mit vielen kleinen Spenden gemeinsam Projekte. Die Spendensammlung erfolgt online über die Internetseite vobarsg.viele-schaffen-mehr.de. Die Verwaltung der Spendengelder übernimmt die Volksbank mit einem Treuhandkonto. Kommt die angestrebte Summe innerhalb der vorgegebenen Zeit von drei Monaten zusammen, zahlt sie die gespendeten Gelder an den Verein aus, wird das Ziel nicht erreicht, überweist die Bank die Spenden an die Unterstützer zurück. „Das ist transparent, modern, spricht neue Kreise an, die sich bislang vielleicht noch nicht mit dem Thema Spenden befasst haben, und fördert Projekte in der Region und für die Region“, sagte Lutz Uwe Magney. Er bezeichnete das Crowdfunding als „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Drei Vereinsprojekte sind bereits gestartet: Das Technische Hilfswerk (THW) Remscheid möchte mit Hilfe der Plattform sein Einsatzfahrzeug besser ausrüsten, der Fußballverein Tuspo Dahlhausen aus Radevormwald sucht Unterstützer, damit die Vereinsräume hergerichtet werden können, und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Solingen-Weeg möchte mit einer computergesteuerten Lichtpunktanlage, die finanziert werden muss, Kinder unter zwölf Jahren an ihren Sport heranführen. Weitere Vereine und Initiativen können jederzeit Projekte auf der Internetplattform einstellen. Voraussetzung: Sie haben ihren Sitz im Geschäftsgebiet der Volksbank Remscheid-Solingen eG und sind als gemeinnützig anerkannt. Informationen erhalten Interessierte über die Internetseite vobarsg.viele-schaffen-mehr.de oder nach den Oster-ferien bei zwei Infomachmittagen: Am Donnerstag, 7. April, 14 bis 18 Uhr, in der Filiale Solingen-Mitte, Kölner Straße 133, und am Donnerstag, 14. April, 14 bis 18 Uhr, in Remscheid in der Alleestraße 66. Um Anmeldung und Terminabsprache per E-Mail an viele-schaffen-mehr@vobarsg.de wird gebeten

Leerstehende Ladenlokale für Kunst-Sponsoring

„Remscheid könnte viel bunter werden“, sagt Elke Schumacher. Der Waterbölles besuchte die Hobbymalerin in ihrem Atelier an der Baisieper Straße, einem ehemaligen Zeitungskiosk. Auch an der Alleestraße ließe sich so manches leere Schaufenster mit Gemälden farbiger gestalten. Doch leider habe sie schon einige Male vergeblich versucht, diese Idee dieser Art von Kunst-Sponsoring an die Eigentümer der leerstehenden Ladenlokale heranzutragen, berichtete Elke Schumacher. Auch Ralf Wieber, dem Vorsitzenden des Marketing Innenstadt e.V., sei das bislang noch nicht gelungen. Eine Aufgabe für die neue „ISG Alleestraße“?

Heimischer Einzelhandel tut sich schwer

Der heimische Einzelhandel tut sich schwer mit dem Internet. Dabei könnten die Einzelhändler – auch die im Allee-Center – sicher sein, dass die Werbeeinnahmen des Waterbölles über die Lothar und Ulrike-Kaiser Stiftung gemeinnützigen Institutionen und Aktionen  in Remscheid zugutekommen. Das nennt man eine Win-Win-Situation. Die Kreishandwerkerschaft Remscheid hat das erkannt; sie hat heute das obige Banner geschaltet, das auf acht ihrer angeschlossenen Innungen verlinkt (ein Jahr lang, rund um die Uhr). Übrigens: Der Platz in der linken Spalte daneben ist noch zu haben.

Waterbölles steht vor einer neuen Rekordmarke

 

Der Waterbölles steht vor einer neuen Rekordmarke. In Kürze wird das kommunalpolitische Internetforum für Remscheid die Zahl von drei Millionen Klicks (= registrierten Besuchern) erreicht haben. Eine Zahl, von der so manche vergleichbare lokale Internetplattform nur träumen kann. Das sollte waterboelles.de auch für heimische Werbetreibende interessant machen. Das Angebot speziell für Einzelhändler aus unterschiedlichen Branchen ist ein Werbebanner mit acht Feldern, wobei jedes Feld mit der Homepage des jeweiligen Inserenten verlinkt. Ein Jahr lang rund um die Uhr zu sehen und anklickbar.
Das würde jeden der acht Einzelhändler für das gesamte Jahr steuerabzugsfähig nur 300 Euro kosten. Und er könnte sicher sein, dass sein Beitrag einem wohltätigen Zweck zugutekommt. Denn alle Werbeeinnahmen des Waterbölles fließen letztlich über die „Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung“ in gemeinnützige Projekte in  Remscheid (Beispiele: der neue Parkour am Hauptbahnhof, Remscheids erste Bücherbox, Babyladen „esperanza“,  Lütteraten, Lenneper Bücherfreunde, "Notbremse" ).

Die ersten Ergebnisse der Casting-Aktion

Foto: oh! Kommunikation.Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

„Wie cool ist das denn bitte?“ oder „Krass, wie riesig!“ – solche oder ähnliche Reaktionen erhofft sich der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid GmbH von den jungen „Models“, die sich dann das erste Mal überdimensional groß auf einem Gelenkbus wiederfinden werden. Bestimmt hatte keiner der Kandidaten, die sich beim Casting im Allee-Center Ende Mai vorstellten oder mit Foto per Mail beworben haben, damit gerechnet, sich wirklich einmal so groß auf einem Bus wiederzufinden. Und nicht nur auf dem Bus werden sie zu sehen sein, sondern auch auf Plakaten und City-Light-Postern im gesamten Stadtgebiet. Das sind die ersten Ergebnisse aus der neuen Image-Kampagne, die die Stadtwerke Remscheid (SR) Anfang des Jahres zusammen mit der Agentur oh! Kommunikation ins Leben gerufen hat und somit auch die erste Werbekampagne, bei der echte Remscheider und reelle Kunden als Werbebotschafter agieren und professionell in einem Fotoshooting in verschiedenen Szenen in den Bussen der SR abgelichtet wurden.
Die Idee war, einfach mal etwas Anderes zu machen…etwas Neues. Authentisch und nah am Kunden, das waren die ersten Assoziationen. Der Verkehrsbetrieb wollte die Nähe, welche die Kollegen und Kolleginnen im Fahrdienst jeden Tag zu Fahrgästen haben, wenn sie sie von A nach B und wieder zurück befördern, in einer neuen Werbekampagne zum Ausdruck bringen. So war die Idee geboren und die Antwort gefunden: Niemand eignet sich besser als Werbebotschafter als die Kunden selbst. „Unsere Kunden sind nachweislich sehr zufrieden mit unseren Leistungen. Und das wollten wir darstellen!“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH. Aus über 450 Bewerbungen wurden 38 Kandidaten von einer Jury ausgewählt, die einen Querschnitt der Fahrgäste abbilden, die die Stadtwerke tagtäglich befördern. Bewusst wurden die Models in ungewöhnlichen Szenen in den Bussen abgelichtet. Charmant, ein bisschen provokant, mit Humor, zugleich aber immer seriös. Die daraus entstandenen Motive werden nach und nach auf Plakaten, Broschüren und Anzeigen zu sehen sein.

Einnahmen aus Laternenwerbung sprudeln nicht, sie tröpfeln

Sponsoren gesucht für Edelstahl-Stelen mit Großstadtflair“, berichtete der Waterbölles am 29. Mai 2013 über die Idee des Remscheider Stadtmarketings, für je eine drei bis vier Meter hohe Edelstahl-Stele an den Bahnhöfen Remscheid, Lennep und Lüttringhausen städtisches Gelände zur Verfügung zu stellen, damit dort eine Werbefirma auf Bildschirmen in „vandalensicherer“ Höhe Werbetrailer abspielen kann. Doch die Kosten für eine solche Stele waren mit geschätzten 120.000 Euro offenbar zu hoch. Jedenfalls hat man seitdem von dem Vorhaben nichts mehr gehört. Und auch der am 16. April 2013 zwischen der Stadt und der Berliner Firma Mediateam Stadtservice GmbH abgeschlossene Vertrag über die Erlaubnis zur Anbringung von maximal 500 Plakatrahmenschildern an städtischen Laternenmasten hat nicht, wie erhofft, jährlich rund 65.000 Euro in die Stadtklasse sprudeln lassen. Das geht aus der Antwort der Verwaltung auf eine CDU-Anfrage hervor, die im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 16. April behandelt werden wird. Nach Auskunft und Abrechnung der mediateam Stadtservice GmbH sei „in Remscheid im Vergleich zu anderen Städten eine sehr zurückhaltende Entwicklung zu verzeichnen“, teilt die Verwaltung mit. „Auch sieht man sich von einer wirkungsvollen Werbe- und Kommunikationsplattform weit entfernt. So konnten im Jahr 2013 ... lediglich sieben Veranstaltungs- und acht Dauerwerbepartner gewonnen werden.“ Und selbst Angebote der Werbefirma bezüglich einer kostenfreien Füllplakatierung hätten „so gut wie keine Resonanz“ erbracht. „Aufgrund dieser Tatsachen und eines weiterhin sehr schwachen Buchungsverhaltens wird daher die Anzahl der Wechsel-Plakatrahmen im gesamten Stadtgebiet ... von aktuell 112 auf 70 Rahmen reduziert.“ Deshalb könne „auch im Jahr 2015 der erwartete Ertrag nicht erzielt" werden. Ebenso wie in den Vorjahren werde „wohl lediglich die vertraglich vereinbarte Garantiepacht vereinnahmt werden können“. Die Höhe der Pacht wird in der Vorlage nicht genannt.

 


Alle Werbeeinnahmen kommen gemeinnützigen Institutionen in Remscheid zugute.


Alle Werbeeinnahmen kommen gemeinnützigen Institutionen in Remscheid zugute.