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Verfolgungsfahrt am Bahnhof endete in Leitplanke

Am Sonntag gegen 4.40 Uhr kam es im Bereich der Preŝover Straße zur Papenberger Straße zu einem Unfall mit hohem  Sachschaden. Zuvor hatte ein 49-jähriger Remscheider gemeldet, dass sein 18-jähriger Sohn unerlaubt mit seinem Audi A6 in Remscheid unterwegs sei. Ein Streifenwagen bemerkte den Audi an der Hohenhagener Straße zur Lenneper Straße. Doch trotz mehrfacher Aufforderung der Beamten anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt  fort. Auf seiner Flucht missachtete der Audi-Fahrer mehrere rote Ampeln. In der Folge verlor der Streifenwagen den Audi aus den Augen.
Kurze Zeit später meldeten Zeugen einen Verkehrsunfall, bei dem ein schwarzer Audi in eine Leitplanke gefahren sei. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass es sich um das flüchtige Fahrzeug handelte. Der Fahrzeugführer war vor Eintreffen der Polizei zu Fuß geflüchtet. Doch während der Unfallaufnahme erschien der 18-jährige Fahrer zusammen  mit seinen Eltern an der Unfallstelle. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Da er im Verdacht steht, vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert zu haben, wurde dem jungen Mann eine Blutprobe  entnommen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren. Bei dem Unfall entstand eine Sachschaden von circa 12.500 Euro. (aus dem Polizeibericht)

Überregional aktiver Serieneinbrecher in Haft

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Düsseldorf

In der vergangenen Woche wurde ein 34-jähriger Beschuldigter, dem derzeit 23 Wohnungseinbruchdiebstähle vorgeworfen werden, von Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Düsseldorf festgenommen. Der Täter, der überregional agierte, wurde anhand von an den Tatorten gesicherten DNA-Spuren überführt. An den jeweiligen Tatorten konnten Spezialisten der Kriminalpolizei molekulargenetische Spuren sichern. Durch den Abgleich dieser Spuren mit der DNA-Analyse-Datei wurde der Beschuldigte zweifelsfrei als Spurenleger identifiziert. Die Spezialisten des Einbruchskommissariats (KK 14) beim Polizeipräsidium Düsseldorf übernahmen zentral die Ermittlungen zu den einzelnen Taten.

Aufgrund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse erließ ein Richter einen Haftbefehl. Der 34-jährige Mann mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit wurde an seiner Wohnanschrift im Oberbergischen Kreis festgenommen und befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft. Der Einbrecher, der bei seinen Diebestouren insbesondere auf Bargeld, Schmuck, Elektronikgeräte, Armbanduhren und Bekleidung aus war, beging die Taten in Düsseldorf, in den Kreisen Neuss und Mettmann, im Oberbergischen Kreis und in Remscheid. Er verursachte einen finanziellen Schaden von ca. 140.000 Euro. Ob der 34-Jährige noch für die Begehung weiterer Einbruchdiebstähle in Betracht kommt, ist unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Rocker-Razzia am frühen Morgen auch in Remscheid

Wie der WDR heute in seinen Nachrichten meldete, hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die Rocker-Gruppierung "United Tribuns" mit Wirkung von heute verboten. Der Gesamtverein und seine 13 Untergruppierungen mit insgesamt knapp 100 Mitglieder werden aufgelöst; das Vereinsvermögen wird beschlagnahmt. In neun Bundesländern fanden am frühen Morgen (5.38 Uhr) Durchsuchungen statt. In NRW fanden Razzien der Polizei in 38 Wohnungen und Vereinsheimen der Rockergruppe in Köln, Wuppertal, Solingen, Remscheid, Mettmann, Langenfeld, Radevormwald, Essen, Euskirchen, Siegburg und Stolberg statt. In Remscheid an der Treppenstraße und an der Honsberger Straße.  Die "United Tribuns" sind/waren nach Polizeiangaben eine der mächtigsten und mitgliederstärksten Gruppierungen in Deutschland. Sie hätte sich nach außen, so das Bundesinnenministerium, "als eine 'Bruderschaft' mit Affinität zum Kampfsport und Fitnessmilieu“ dargestellt. Tatsächlich hätte die Gruppe aber "einen Machtzuwachs innerhalb des Rockermilieus angestrebt und dies regelmäßig auch mit Gewalt, insbesondere gegenüber anderen … durchgesetzt," auch gegenüber den "Hells Angels". "United Tribuns"  sei für Sexualstraftaten, Menschenhandel und versuchte Tötungsverbrechen verantwortlich, so die Ministerin. Gegründet wurde die Gruppe 2004 im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen von einem ehemaligen bosnischen Boxer, der während des Bosnienkriegs aus Bosnien-Herzegowina nach Deutschland geflüchtet war und zunächst als Türsteher arbeitete.

Wohnung brannte an der Lenneper Straße

Gestern am späten Abend Freitagabend wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Brandereignis in einem Wohngebäude in die Lenneper Straße gerufen. Bewohner des Wohnhauses hatten im Treppenraum Brandrauch bemerkt, der zudem bereits aus den Fenstern einer Wohnung im ersten Obergeschoss drang. Durch die Leitstelle wurde unverzüglich der Löschzug der Berufsfeuerwehr entsandt. Vor Ort befanden sich die beiden Bewohner bereits in Sicherheit vor dem Gebäude. Ein Zimmer ihrer Wohnung stand bereits in hellen Flammen. Zudem war der Treppenraum durch die offenstehende Tür der Wohnung bereits stark verraucht. Sofort wurde vor dem Gebäude eine Drehleiter in Stellung gebracht um eine Abluftöffnung zu schaffen und einen ersten Löschangriff von außen durchführen zu können. Zeitgleich ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem Hohlstrahlrohr vor. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz wurde zur Kontrolle des stark verrauchten Treppenraumes und der darüber liegenden Gebäudeteile eingesetzt. Glücklicherweise konnte der Brand schnell gelöscht werden, so dass kein weiterer Brandschaden außerhalb der Brandwohnung entstand. Das Gebäude wurde im Anschluss an die Löscharbeiten belüftet, damit alle Hausbewohner in ihre nichtbetroffenen Wohnungen zurückkehren konnten. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Polizei untersucht nun die genaue Brandursache. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Buschbrand im Steinbruch am Hohenhagen

Während die Feuerwehr Remscheid ihren Tag der offenen Tür und eine Vielzahl von interessierten Bürgern auf ihrem Gelände zu Besuch hatte, wurde sie gegen 15 zum Otto-Lilienthal-Weg gerufen. Dort brannte es auf dem Steinbruchgelände zwischen dem Otto-Lilienthal-Weg und dem Spielplatz Hohenhagen. Die in Brand geratene Grünfläche hatte eine Größe von vier bis fünf Hektar. Hauptsächlich standen Sträucher und Gräser in Flammen. Der Brand konnte mit Hilfe von 19 Rohren unter Kontrolle gebracht werden und so ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Privatgrundstücke und weiteren Grünflächen verhindert werden. Am Steilhang des Steinbruchs war das Ablöschen einzelner Glutnester schwierig, schließlich aber ebenfalls erfolgreich. Um ca. 18.40 Uhr wurde der erste Einsatz beendet. Gegen 20:30 Uhr mussten dann zwei Tanklöschfahrzeuge zur Brandsicherheitsschau ausfahren. Dabei setzte die Feuerwehr Löschrucksäcke zur Brandbekämpfung einzelner Glutnester ein. Insgesamt waren an den Einsätzen 76 Feuerwehrleute und 22 Feuerwehrfahrzeuge beteiligt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Kein verkaufsoffener Sonntag beim Altstadtfest

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Verein Lennep Offensiv hatte im Rahmen des Lenneper Altstadtfestes einen verkaufsoffenen Sonntag für den 4. September beantragt. Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster beklagt die Gewerkschaft ver.di aktuell (31.8.) die dafür erforderliche Verordnung der Stadt. Begründung: Da zur Beschlussfassung der Verordnung die Ratssitzung am 20. Juni nicht mehr erreicht werden konnte und die Ratssitzung am 8. September zu spät gewesen wäre, wurde die Verordnung dem Hauptausschuss als Eilentscheidung vorgelegt. Aus Sicht der Gewerkschaft hätte hierzu aber eine Sondersitzung des Rates stattfinden müssen.

Beigeordnete Barbara Reul-Nocke teilt nach Prüfung der Rechtslage mit, dass diese Klage gegen das bisher übliche Verwaltungsverfahren offensichtlich Aussicht auf Erfolg haben wird. In Düsseldorf sei ein ähnliches Verfahren von ver.di im Mai mit Erfolg beklagt worden. Die Stadt Remscheid habe kurzfristig versucht, noch eine Einigung mit ver.di herbeizuführen, leider ohne Erfolg. Aus diesen Gründen kann der verkaufsoffene Sonntag am 4. September in Lennep nicht stattfinden. Die Verordnung ist unwirksam. „Ich bedauere diesen Verfahrensfehler und die damit verbundene kurzfristige Absage des verkaufsoffenen Sonntages sehr“, so Barbara Reul-Nocke. „Gerne hätten wir den Lenneperinnen und Lennepern nach der coronabedingten Pause diesen traditionell verkaufsoffenen Sonntag zum Altstadtfest ermöglicht.“ 

Zerstörungswut macht traurig und ratlos

Foto: PrivatFotzo: privat.Die Tat eines Unbekannten. Sie ist unfassbar – denn die Bücherbox ist ein Geschenk an alle Bürgerinnen und Bürgern von Klausen, das ihnen Freude machen soll. Diese Zerstörungswut macht traurig und ratlos zugleich.  Dabei hatte alles am 10. August so fröhlich und friedvoll angefangen: „Ein Hingucker – nicht nur für Leseratten“. Wie soll es jetzt weitergehen?

Küchenbrand an der Freiheitsstraße

Heute Morgen erreichte der Notruf einer Anwohnerin der Freiheitsstraße die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid. Sie hatte aus einer Wohnung  im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses Rauch dringen sehen. Zusätzlich war aus der Wohnung der Alarm der Heimrauchmelder hörbar. Die Bewohner hatten die Wohnung bereits verlassen und befanden sich bei Eintreffen der Feuerwehr auf dem Gehweg. Von außen war eine leichte Verrauchung im 1. Obergeschoss zu erkennen. Über die Gebäuderückseite konnte sich ein Trupp unter Atemschutz den Zugang zur Wohnung verschaffen. Da die Bewohner bereits erste Löschversuche mit einem Pulverlöscher unternommen hatten, war ein weiterer Löschangriff durch die Feuerwehr nicht mehr notwendig; sie übernahm die Überdruckbelüftung zur Entrauchung. Zwei der vier Bewohner wurden vom Rettungsdienst wegen des Verdachts auf Rauchgasintoxikation untersucht, was sich jedoch nicht betätigte. Die Brandursache war zu heiß gewordenes Fett/ Öl in einem Topf, das sich entzündet hatte. Die Feuerwehr weißt nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Fettbrände nicht mit Wasser löschbar sind. Besser ist es, den Topf mit einem geeigneten Deckel zu schließen oder eine Löschdecken zu verwenden. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Wohnungsbrand an der Rosenhügeler Straße

Der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid wurde heute gegen 10.29 Uhr durch mehrere Anrufer ein Brandereignis in einem Gebäude in der Rosenhügeler Straße gemeldet. Daraufhin wurden umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst zur Einsatzadresse entsandt. Als der Löschzug der Berufsfeuerwehr kurz darauf an der Einsatzstelle eintraf, war das Gebäude bereits durch die Polizei und den Rettungsdienst evakuiert worden. In der Wohnung im ersten Obergeschoss stand ein Zimmer in Vollbrand. Bei dem Versuch den Brand selbst zu löschen, hatten sich drei Personen verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst behandelt und mit dem Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins das Sana-Klinikum gebracht.

Zur Brandbekämpfung wurde ein Trupp von außen mit einem Strahlrohr eingesetzt. Parallel ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Innenbrandbekämpfung vor, und beide Drehleitern wurden in Stellung gebracht. Durch diese Maßnahmen konnte der Brand auf den Entstehungsraum begrenzt werden; allerdings hatte sich der Brandrauch aufgrund der baulichen Struktur des Gebäudes auf den gesamten Wohnbereich ausgebreitet. Nachdem der Brandraum auf mögliche Brand-/Glutnester kontrolliert worden war, wurde das Gebäude von der Feuerwehr mit einem Überdrucklüfter entraucht. Bei den Löscharbeiten wurden zeitweise vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Großflächiger Stromausfall in Lüttringhausen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zahlreiche Anrufe besorgter Bürger wegen Stromausfalls in Lüttringhausen gingen heute bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein. Es war davon auszugehen, dass die Beseitigung des Schadens einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen würde. Die Bevölkerung wurde deshalb über die Warn-App NINA informiert. Und für den Fall, dass Notrufnummern ausfallen, wurde das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lüttringhausen als Anlaufstelle für Bürger eingerichtet. Um etwa 20.50 Uhr erhielt die Leitstelle die Meldung, dass der Schaden behoben ist.

Großbrand in Härterei im Industriegebiet Großhülsberg

Im Industriegebiet Großhülsberg kam es am Samstag in einer Härterei zu einem Großbrand. Um 7.50 Uhr meldeten mehrere Anrufer den Brand in dem metallverarbeitenden Betrieb  an der Walter- Freitag-Straße. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung erkennbar. Es wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert. Das Gebäude befand sich bei Ankunft der Feuerwehr im Vollbrand. Durch diesen kam es frühzeitig zum Teileinsturz des Halle. Angrenzende Lagertanks mit Methanol und Stickstoff waren in Mitleidenschaft gezogen; die Sicherheitsventile hatten ausgelöst. Es wurde sofort ein umfassender Löschangriff eingeleitet. Der Einsatzschwerpunkt bildete dabei die Kühlung der Lagerbehälter und die Verhinderung der Brandausbreitung auf Nachbargebäude.

Neben der Berufsfeuerwehr wurden die Löscheinheiten Lüttringhausen, Lennep, Nord, Lüdorf und Bergisch-Born eingesetzt. Die Feuerwehr Wuppertal unterstützte mit weiteren Löscheinheiten und einer Drehleiter. Den Grundschutz im Stadtgebiet übernahmen die Löscheinheiten Hasten und Morsbach. Die Berufsfeuerwehr beorderte dienstfrei Kräfte zu Unterstützung. Das Deutsche Rote Kreuz Remscheid unterstützte mit der Einsatzeinheit bei der Versorgung der Einsatzkräfte und bei der Besetzung von Rettungswagen. Die Firma Steinhaus stellte am Mittag der Feuerwehr Essen für die Einsatzkräfte zur Verfügung.

Aufgrund der Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert. Der Bahnverkehr auf der S7 musste in der akuten Phase der Brandbekämpfung von 8:36 bis 11Uhr eingestellt werden. Auch der angrenzende Bereich der Barmer Straße und der Walter-Freitag-Straße mussten gesperrt werden. Durch den Brand traten ca. 2.000 Liter Härteöl aus. In dem Betrieb befanden sich weitere 20.000 Liter Härteöl in Tanks und den Anlagen. Ein Fachunternehmen mit Saug-Tankwagen wurde zu Einsatzstelle beordert, um Öl- Wassergemische aufzunehmen. Das Umweltamt der Stadt Remscheid war mit dem Bereitschaftsdienst vor Ort. Auch der Bereitschaftsdienst der Technischen Betriebe Remscheid und EWR unterstützen die Einsatzkräfte. Zur Beurteilung der Gefährdung wurde auch das Landesumweltamt alarmiert, welches mit einem Messfahrzeug vor Ort war. Aufgrund des eingedrungenen Härteöls in den Schutzwasserkanal wurde das Klärwerk informiert.

Zur Gefahrenabwehr wurden fünf Einsatzabschnitte gebildet: Brandbekämpfung Walter-Freitag-Straße, Brandbekämpfung Barmer Straße, Löschwasserversorgung, Umweltschutz, Bereitstellungsraum und Versorgung. Insgesamt war die Feuerwehr mit 109 Einsatzkräften, zwei Einsatzleitwagen, zwei Kommandowagen, drei Drehleitern, zwölf Löschfahrzeugen, einem Abrollbehälter für Sonderlöschmittel und einem Abrollbehälter für Atemschutz im Einsatz. (Josef Köster, Oberbrandrat)

Betrugsversuch an 89-Jähriger scheiterte

Betrüger gaben sich am Mittwoch telefonisch als Polizeibeamte aus und versuchten auf diese Weise Geld von einer 89-jahrigen Frau zu erbeuten. Sie erklärten der Seniorin, dass ihr Geld bei ihrer Bank nicht mehr sicher sei und es daher besser sei, es der Polizei zu übergeben. Aufgrund des Eingreifens einer Familienangehörigen (65) wurde die "echte" Polizei alarmiert. Als ein 20-jähriger Düsseldorfer am Nachmittag deponiertes Geld aus dem vereinbarten Versteck im Vorgarten der Frau abholen wollte, konnte er durch Beamte der Polizei gefasst werden. Ihn erwarten nun eine Strafanzeige. Bereits am Tag zuvor hatten mutmaßlich dieselben Betrüger bei der 89-jährigen Frau auf diese Weise Geld erbeutet. Die Frau übergab einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.

An dieser Stelle nochmals der dringende Appell und die Warnung der Polizei Wuppertal: Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint NIE die 110 in Ihrem Telefondisplay! – "Rate mal, wer dran ist!" Achtung! Enkeltrick! Echte Familienangehörige melden sich mit Namen! Trickbetrüger lassen Sie raten! – Wenn die falsche Polizei, Staatsanwaltschaft oder Anwälte nach Geld oder Wertsachen fragen: SOFORT auflegen! – Lassen Sie sich nicht ausfragen! Die echte Polizei fragt NIE nach Kontostand, Bank-/Kreditkartendaten, Passwörtern und PIN. – Fordert man Sie auf, im laufenden Telefonat 110 zu wählen oder sich von dem Anrufer mit 110 verbinden zu lassen: Legen Sie sofort auf! – Warten Sie unbedingt das Freizeichen ab. Wählen Sie 110 selbst! – Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung! – Übergeben Sie NIEMALS Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen! – Sind Sie Opfer geworden? SOFORT die Polizei informieren! – Die Polizei bittet zudem Angehörige oder nahstehende Personen, mit älteren Menschen über die verschiedenen Methoden der Trickbetrüger zusprechen. (aus dem Polizeibericht)