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Anzeigen wegen Pyrotechnik bei Hochzeitskorso

Am Samstag, 15. Juni, gegen 14.50 Uhr kontrollierte die Polizei  auf der Adlerstraße in Remscheid mehrere Fahrzeuge eines  Hochzeitskorsos. Dessen Teilnehmer waren zuvor durch  Lärmbelästigung und das Zünden von Pyrotechnik aufgefallen. Insgesamt konnten noch sechs Fahrzeuge und deren Insassen durch die Polizei  überprüft werden. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen und  eine Strafanzeige gefertigt.  In einem ähnlich gelagerten Sachverhalt auf der Lenneper Straße in  Remscheid schritt die Polizei am Samstag  gegen 19.30 Uhr gegen mehrere Teilnehmer eines weiteren Hochzeitskorsos ein.  Dabei war es laut Zeugenaussagen zuvor zu mehreren gefährlichen  Verkehrssituationen gekommen. Im Rahmen dieses Einsatzes  kontrollierten die Beamten vierzehn Fahrzeuge und deren Insassen und  fertigten eine entsprechende Strafanzeige. (aus dem Polizeibericht)  

Raubüberfall auf Tank- und Raststätte Remscheid

Die Autobahntankstelle Remscheid-West (Richtungsfahrbahn Köln) ist am frühen Donnerstagmorgen von bewaffneten Tätern überfallen worden. Um kurz nach 3 Uhr blickte der Kassierer in den Lauf einer Schusswaffe. Vier vermummte Täter betraten den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohten den Mann. Einer stand an der Tür Schmiere, während sich die anderen am Kasseninhalt und den Zigaretten bedienten. Mit der Beute verließen die Täter die Tankstelle, Hinweise auf ein Fluchtauto liegen noch nicht vor. Die vier Personen waren überwiegend schwarz gekleidet und maskiert. Zwei waren etwa 180 cm groß und schlank. Die Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises sucht nun Zeugen, die die vier Personen vor oder nach der Tat im Umfeld der Tank- und Rastanlage beobachtet haben. Hinweise bitte unter 02202 205-0. (aus dem Polizeibericht)

Giftige Eichenprozessionsspinner auch in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Eine aufmerksame Bürgerin hat gestern Nachmittag einen vermeintlichen Befall mit Eichenprozessionsspinnern gemeldet. Eine Inaugenscheinnahme durch das Fachpersonal der Technischen Betriebe bestätigte diesen Fund: An einem Baum wurden ca. 30 Raupen entdeckt. Diese wurden fachgerecht von der Feuerwehr Remscheid entfernt. Weitere Bäume im Umfeld waren nicht befallen. Das Areal wird nun über die Feiertage auf einen weiteren Befall geprüft um ggfs. entsprechend handeln zu können.

Es handelte sich um den ersten Fund von Eichenprozessionsspinnern in Remscheid. Es ist aber nicht auszuschließen, dass auch an anderen Stellen des Stadtgebietes Eichenprozessionsspinner vorhanden sind. Bei vermeintlichen Sichtungen wird dringend darum gebeten, umgehend die Feuerwehr zu informieren, damit schnellstmöglich eine fachkundige Entfernung erfolgen kann. Eine Berührung der Tiere sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Zum Schutz vor unangenehmen Folgen sollte man Raupen und Nester niemals berühren und in befallenem Areal Nacken, Hals, Arme und Beine bedecken. Zudem sollte man sich unterhalb befallener Bäume nicht ins Gras oder auf den Boden setzen. Wer mit den Härchen in Kontakt gekommen ist, sollte die betroffenen Körperstellen gründlich abspülen und zum Arzt gehen, falls Beschwerden auftreten. Bei schweren allergischen Reaktionen mit Asthma und Atemnot sollte der Rettungsdienst gerufen werden. Wichtig ist es darauf zu achten, kontaminierte Kleidung schnell zu wechseln und bei mindestens 60 Grad zu waschen.

Hintergrund: Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter. Er liebt die Wärme und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Eichen. Im Mai schlüpfen die Raupen, die sich tagsüber in Nestern verstecken und abends in einer Prozession vom Nest in die Baumkrone wandern. Dort fressen sie die Blätter. Berührt man die Gifthaare, können unangenehme Reaktionen wie Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen die Folge sein. Und selbst dann, wenn die Nester entfernt sind, ist die Gefahr nicht ganz gebannt: Die feinen Haare können weit fliegen, sich festsetzen und nach längerer Zeit noch Beschwerden auslösen. Auch Haustiere können empfindlich auf die Raupenhaare reagieren.

Diebstähle auf dem neuen Spielplatz Lennepebachtal

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach wiederholtem Diebstahl auf dem Spielplatz Lennepebachtal ruft das Team der städtischen Jugendförderung dazu auf, verdächtige Beobachtungen auf der gerade neu gestalteten Spielfläche zu melden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0202 / 2840 entgegen.  

Anfang Januar haben Unbekannte eine Hängematte im Wert von eintausend Euro entwendet. Als nächstes verschwanden Mitte März ein Schaukelsitz mit Kette im Wert von neunzig Euro und Mitte Mai ein Schaukelsitz mit Aufhängung im Wert von einhundertfünfzig Euro. Ohne Beute gingen die oder der Täter ein paar Tage später aus, als sie offensichtlich bei einem Diebstahlversuch gestört wurden.

Als Geschädigte hat die Stadt Remscheid in allen Fällen Strafanzeige gestellt. Das Verfahren vom 3. Januar hat die Staatsanwaltschaft zwischenzeitlich eingestellt, weil der oder die Täter nicht ermittelt werden konnten. In allen anderen Fällen ermittelt sie weiter gegen Unbekannt.

19-jährige Beifahrerin starb an der Unfallstelle

Gestern gegen 3.29 Uhr befuhr ein 22-jähriger BMW-Fahrer mit seiner 19jährigen Beifahrerin die Unterhützer Straße in Richtung Edelhoffstraße. Etwa in Höhe der Hausnummer 36 geriet er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er fuhr über den Gehweg durch eine Hecke mit Metallpollern und kam hinter einer Mauer zum Stillstand. Die Beifahrerin erlitt tödliche Verletzungen, der Fahrer wurde schwer verletzt und wird derzeit intensivmedizinisch in einem Krankenhaus versorgt. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache dauern an. Zeugen des Verkehrsunfalles werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Dachstuhlbrand: Polizei sucht nach Ursache

Gestern wurde die Feuerwehr gegen 12.40 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Lennep an die Poststraße gerufen. Es war unklar, ob sich noch Personen im Dachbereich aufhielten. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner das Haus bereits verlassen. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand von außen über die Drehleiter und von innen über den Hausflur. Um an den Brandherd zu kommen, musste das Dach an mehreren Stellen mit der Motorsäge geöffnet werden. Auch Teile des Gesimses wurden weggenommen. Durch den Innenangriff konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Um zu verhindern, dass die Flammen auf das unmittelbar anschließende Nachbarhaus übergriffen, wurde dort vorbeugend über eine zweite Drehleiter ebenfalls das Dach geöffnet. So wurde ein Übergreifen des Brandes verhindert. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst waren Einsatzkräfte der Löscheinheiten Lennep und Lüttringhausen eingesetzt. Die Löscheinheiten Bergisch Born und Lüdorf hatten die Hauptwache besetzt und mussten von dort zu einem Paralleleinsatz in die Innenstadt ausgerückt. Bei dem mehrstündigen Einsatz wurde die Poststraße für anderthalb Stunden für den Verkehr gesperrt. Die Fahrzeuge wurden über die Gartenstraße umgeleitet. Warum das Feuer in dem zu Renovierungsarbeiten eingerüsteten Gebäude ausbrach, ist unklar. Die Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei aufgenommen. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Raubüberfall auf Goldhändler

Auf der Eisenstraße überfielen gestern  gegen 19.25 Uhr bislang unbekannte Täter einen 54-Jährigen und erbeuteten einen Koffer gefüllt mit Bargeld und Altgold. Als der Goldhändler aus seinem Auto ausstieg, bedrohten ihn plötzlich zwei Männer mit einer Schusswaffe und forderten ihn auf, seine Tasche herauszugeben. Der 54-Jährige kam der Aufforderung zunächst nicht nach, woraufhin einer der Männer mit einer Stange auf ihn einschlug. Die Täter ergriffen einen Koffer von der Rücksitzbank des Autos und flüchteten in einem silbernen Fahrzeug in Richtung Lenneper Straße, das ein dritter unbekannter Mann steuerte. Die Ermittlungen zu dem Trio dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Fahranfänger war Führerschein schnell wieder los

Gestern führte die Nordenhamer Polizei zu unterschiedlichen Tageszeiten Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 212 (Nordenhamer Straße) in Stadland-Rodenkirchen durch. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich beträgt 100 km/h. Ein 42-jähriger Fahranfänger aus Remscheid befuhr gegen 10.50 Uhr mit einem gerade erworbenen BMW die Bundesstraße 212 in Fahrtrichtung Brake. Er konnte durch die Beamten mit einer Geschwindigkeit von 185 km/h gemessen werden. Für eine solche Geschwindigkeitsüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte im Fahreignungsregister Flensburg sowie 600 Euro Bußgeld vor. Der Fahrer befand sich mit seiner frischen Fahrerlaubnis noch in der Probezeit. (Pressemitteilung der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch)

THW-Spezialisten aus Remscheid in Haltern im Einsatz

Das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband) Remscheid, wurde am Mittwochabend zur Überwachung eines einsturzgefährdeten Gebäudes an der Münsterstraße in Haltern am See gerufen. Nach einem Wohnungsbrand im Dachgeschoss des Hauses war das Gebäude einsturzgefährdet. Da ein Hausbewohner vermisst wurde, mussten vor der Personensuche zunächst Gebäudeteile mittels Baustützen durch die zusätzlich alarmierte Bergungsgruppe aus Remscheid gesichert werden.

Das THW Remscheid setzte das Einsatzsstellen-Sicherungssystem (ESS) ein, um die Hauswand des einsturzgefährdeten Gebäude millimetergenau zu beobachten. Diese Technik warnt im Fall eines möglichen Einsturzes die eingesetzten Rettungskräfte frühzeitig über ein Sirenensignal. Somit sind die eingesetzten Helfer während ihres Aufenthaltes im Gefahrenbereich beim Bau der Gebäudesicherung geschützt.

Im ganzen Bundesgebiet gibt es 20 Spezialteams mit einem solchen System. In Nordrhein-Westfalen ist das System in den THW Ortsverbänden Hürttgenwald, Beckum und Remscheid stationiert. Die Außenwand des einsturzgefährdeten Hauses wurde durch den THW Ortsverband Gelsenkrichen mit einem speziellen Abstützsystem (ASH) gesichert Weiteres Material für die Deckenabstützung lieferten die Ortsverbände Wuppertal und Schwelm. Erst um 3.30 Uhr war der Einsatzt für den Ortsverband Remscheid beendet. (Florian Berger, THW)

Dieselkraftstoff floss in den Morsbach

Die Berufsfeuerwehr Remscheid sowie die Freiwilligen Feuerwehren Nord und Hasten waren am frühen Abend damit beschäftigt, ausgelaufenen Dieselkraftstoff auf dem Morsbach zu binden. Zu diesem Unglück war es gekommen, weil ein Bus sich auf dem Friedrich-Ebert-Platz einen Tank beschädigt hatte. Daraufhin flossen ca. 150 Liter Dieselkraftstoff ungehindert in die Kanalisation. Der einsetzende Regen verstärkte das Abfließen des Kraftstoffes weiter. Erste Geruchsbelästigungen sowie Schlieren konnten auf dem Regenrückhaltebecken an der Hägener Mühle ausgemacht werden. Die Feuerwehr brachte an dieser Stelle sofort eine Ölsperre ein. Anhand eines Einsatzplanes wurden weitere Ölsperren auf einer Strecke von ca. vier Kilometern eingesetzt. Letztlich konnte im Bereich des Gründerhammers das mit Dieselkraftstoff vermischte Wasser "eingeholt" und eine weitere Ölsperre im Bereich der Gerstau so eingebracht werden, dass die weitere Ausbreitung des Diesels gestoppt werden konnte. Das Umweltamt überprüft nun den weiteren Verlauf der Morsbach auf Verschmutzungen und legt ggf. noch weitere Punkte für Sperren fest. Bleibt zu hoffen, dass der Fischbestand sowie die weitere Natur keinen Schaden nehmen.  (aus dem Bericht der Feuerwehr von Thorsten Bussmann)

Fußgänger vorsätzlich angefahren?

Gestern Abend gegen 22 Uhr kam es auf der Blumenstraße zu einem schweren Unfall. Ein 24 Jahre alter Mann zu Fuß auf dem Gehweg in Richtung Markt unterwegs, als ihn ein Auto erfasste. Dabei zog er sich schwere, nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein zunächst Unbekannter sein Fahrzeug absichtlich auf den Gehweg gelenkt, um den Remscheider anzufahren. Die Polizei geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus und hat eine Mordkommission eingesetzt. Hintergrund der Tat könnte ein zurückliegender Konflikt zwischen den Beteiligten sein. Die Ermittlungen dauern zur Stunde an. (aus dem Polizeibericht)

Brand in Leerstand neben Bahnhofsgebäude Lennep

In dieser Nacht gegen 3:18 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in einem leerstehenden Gebäude neben dem alten Bahnhofsgebäude in Lennep gemeldet. Aus bislang ungeklärter Ursache war dort im 1.Obergeschoss Unrat in Brand geraten. Dieser konnte von der Löscheinheit Lennep mit Hilfe von zwei Drehleitern und handgeführtem Strahlrohr unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandursachenermittlung wurde von der Polizei aufgenommen. (aus dem Bericht der Feuerwehr)