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Lenneper/Neuenkamper Ampeln schwer beschädigt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am gestern Nachmittag ereignete sich an der Ampelanlage Lenneper Straße / Neuenkamper Straße ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Durch den Kran eines Lkw wurden die Drahtseile, an dem die Signale für die Ampel über der Lenneper Straße befestigt sind, heruntergerissen und dabei auch noch ein Ampelmast abgeknickt. Zum Glück hatten zu dem Unglückszeitpunkt die meisten Fahrzeuge und Fußgänger Rot, so dass nur ein Pkw beschädigt und keine Personen verletzt wurden.

Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) sicherten in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr die Unfallstelle ab und entfernten die zahlreichen beschädigten Teile der Ampelanlage von der Fahrbahn. Auch musste der abgeknickte und quer über die Lenneper Straße liegende Ampelmast abgesägt werden. Allein die Mitarbeiter der TBR waren hierzu bis 19 Uhr im Einsatz. Heute Vormittag wurde die Unfallstelle dann (als Notmaßnahme) in Zusammenarbeit mit dem Straßenverkehrsamt abgesichert; hierzu wurden die notwendigen Sperrungen aufgestellt mit entspr. Einschränkungen für die Autofahrer.

Da die Ampelanlage auf Grund der schweren Beschädigungen bis ca. in der nächsten Woche ausbleiben muss, gelten bis dahin folgende Einschränkungen:

  • Von der Neuenkamper Straße in Fahrtrichtung Lennep ist einer der zwei Fahrstreifen gesperrt.
  • Das Linksabbiegen von der Lenneper Straße aus Richtung Zentralpunkt in Fahrtrichtung Innenstadt ist nicht möglich.

Die Verkehrsteilnehmer werden um eine erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

66-Jährige von zwei Kindern überfallen

An der Sensburger Straße wurde am vergangenen Samstag um 11.40 Uhr eine Frau beim Betreten ihres Wohnhauses überfallen und beraubt. Die 66-jährige Remscheiderin war nach dem Einkaufen gerade im Begriff, die Haustür des Mehrfamilienhauses aufzuschließen, als ihr die Handtasche von hinten entrissen wurde. Dadurch stürzte die Frau und verletzte sich. Die beiden Täter flüchteten in Richtung Dresdner Straße. Sie waren circa zwölf bis 14 Jahre alt und etwa 1.50 Meter groß. Einer der beiden trug eine rote Jacke und einen roten Pullover, der andere eine blaue Jacke. Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0202 / 284 0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Treffen der Skoliose-Selbsthilfegruppe

Wir laden zum nächsten Info–Abend in Wuppertal ein!! Termin: 
Mittwoch,  18. März,  von 18 bis 20 Uhr in der "Börse" Wolkenburg 100, in Wuppertal-Elberfeld.

Das Treffen am 18. März entfällt wegen  der Auflagen durch das Corona Virus!!!!

Wir informieren über Behandlungsmöglichkeiten der Skoliose und anderen Wirbelsäulenerkrankungen, konservativ und operativ. Wir möchten insbesondere Kinder, Jugendliche und deren Eltern ansprechen und einladen. Wichtig ist die Früherkennung und Einleitung einer gezielten Therapie. Unser Ziel ist es, Betroffene in einer Diskussionsrunde zum Erfahrungsaustausch anzuregen. Info unter:  www.skoliosegruppe-bergischland.de, Mail: shgbergischland@online.de. (Klaus Bothe).

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Rauchmelder verhinderte ausgedehnten Küchenbrand

Gestern gegen 23:18 Uhr rückte die Feuerwehr Remscheid zur Lindenhofstraße 9 auf dem Honsberg aus, wo ein Hausbewohner das Piepsen eines oder gleich mehrerer Rauchmelder gehört hatte. Aus einem rückwärtigen Küchenfenster im 2. Obergeschoss drang Rauch. Es wurde umgehend ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zudem wurden die Rettungswege im Treppenraum mit einem Rauchschutzvorhang in Verbindung mit einer Überdruckbelüftung gesichert. Der Brandherd war schnell lokalisiert: Auf einer eingeschalteten Herdplatte brannte ein Wasserkocher, und die Flammen drohten auf die Hängeschränke überzugreifen. Nach dem Ablöschen wurde die Wohnung noch weiter belüftet, so dass der Inhaber sie wieder betreten konnte. Durch die schnelle Alarmierung und dem raschen Eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden vermieden werden. Hier zeigte sich wieder einmal, dass installierte Heimrauchmelder im Brandfall Bewohner warnen und die Schadensbilanz erheblich minimieren können. (Aus dem Bericht der Feuerwehr)

Hausbrand neben dem Stadion Lennep schnell gelöscht

Heute am frühen Morgen (4.55 Uhr) wurde die Berufsfeuerwehr ins Stadion an der Wupperstraße in Lennep gerufen. Dort war aus ungeklärter Ursache das leerstehende Gebäude rechts neben dem Haupteingang in Brand geraten. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, so dass es sich nicht auf das benachbarte, ebenfalls leerstehende Wohnhaus ausbreiten konnte. Da vor allem der Deckenbereich in Mitleidenschaft geraten war, entschloss sich die Feuerwehr für eine Öffnung der Zwischendecke, um diese abzulöschen. Nach Beendigung der Maßnahmen wurde der Bereich in Absprache mit der Polizei gesichert.

Verpuffung im Badezimmer. Kurz vor 12 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand an die Ibacher Straße gerufen. In einer Kellerwohnung im Haus Nr. 29 war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Verpuffung im Badezimmer gekommen. Die Bewohner des Wohnhauses konnten sich selbst in Sicherheit bringen, ohne nicht vorher noch einen Löschversuch mit einem Pulverlöscher zu unternehmen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits tiefschwarzer Rauch aus einem geöffnetem Fenster. Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Zur Sicherung des Treppenraumes wurde ein Rauchschutzvorhang sowie ein Überdruckbelüftungsgerät eingesetzt. So konnte eine weitere Rauchausbreitung verhindert werden. Zur Sicherheit wurde vor dem Gebäude eine Drehleiter in Stellung gebracht. Der Notarzt untersuchte zwei Personen mit einem CO-Messgerät auf eine Rauchgasvergiftung; eine musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Brand konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Alle Wohnungen blieben bewohnbar. Die Polizei ermittelt nun den genauen Hergang des Brandgeschehens. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Wenn der Anhänger plötzlich den Zugwagen überholt...

Der gestrige sachwere Unbfall auf der Fichtenstra0e, zum Glück ohne Personenschaden. Fotos: Lothar Kaiser

Gestern Mittag auf der Fichtenstraße: Ein PS-starker schwarzer Pkw mit zweiachsigem Anhänger, auf dem eine Luxuskarosse vertäut ist, fährt von der Haddenbacher Straße Richtung Hohenhagen. Kurz hinter der Einmündung der Eschenstraße, wo die Straße zum Hof Hohenhagen hin abfällt, muss der Fahrer des Wagens wegen eines deutlich langsamer fahrenden Pkw plötzlich stark abbremsen. Dabei sei das Gespann ins Schlingern geraten, berichtete eine Zeugin, die Fahrerin eines Lieferwagens, später der Polizei.

Ob es sich um einen Fahrfehler handelte, oder, bezogen auf den zwischen 2,5 und drei Tonnen schweren Anhänger, um einen Montage- oder Materialfehler, wäre von einen Sachverständigen zu klären, falls dies die Versicherung für erforderlich hält. Tatsache ist: Der Anhänger löste sich von seinem Zugwagen, schoss auf der linken Straßenseite mehrere Meter talwärts und bohrte sich dann in einen am Straßenrand abgestellten Pkw (Totalschaden?), der durch den Aufprall gegen eine Bruchsteinmauer zwischen Bürgersteig und Vorgarten geschoben wurde und diese teilweise zum Einsturz brachte.

Hinter dem Pkw stand ein zweiter. Die Geschwindigkeit des Anhängers war nach der ersten Kollision noch so groß, dass er diesen Pkw (trotz angezogener Handbremse?) quer über die Straße katapultierte, wo er in einer Garageneinfahrt mit abgerissenem vorderem Stoßblech liegenblieb (schwerer Sachschaden, eventuell auch Totalschaden). Abspringende Teile der Stoßstange beschädigten dabei noch leicht die Front des Lieferwagens.

Die Besatzung des Streifenwagens der Polizei, die alarmiert worden war (eine junge Polizistin und ein junger Polizist) riefen zur Unterstützung noch einen älteren Kollegen (Kradfahrer). Der meisterte die Situation souverän, alarmierte zwei Abschleppwagen und leitete den Verkehr über die Birkenstraße ab. Auch die auf dem Anhänger festgezurrte schwarze Limousine sei bei dem Unfall schwer beschädigt worden, hieß es bei der Unfallaufnahme.

Schaulustige Anwohner bekamen die Ladung des Anhängers allerdings nicht zu sehen; die Planen blieben unten. Gleichwohl war von einem Gesamtschaden in Höhe von mehr als 200.000 Euro die Rede. Zunächst hieß es, der Anhänger, dessen Stützrad abgebrochen war, müsse entladen werden. Doch der Fahrer des Unfallwagens und weitere Mitarbeiter des Remscheider Autohändlers, der das teure Gefährt verladen hatte, entschieden sich dagegen und hängten den  Anhänger an die Anhängerkupplung des Abschleppwagens, nachdem dieser den schwerstbeschädigten Pkw auf seine Ladefläche gezogen hatte.

(Waterbölles: Diese persönliche Schilderung von der Unfallstelle erhebt keinen Anspruch auf vollständige bzw. überprüfbar zutreffende Darstellung des Unfallhergangs. Der amtliche Unfallbericht der Polizei Remscheid wird deshalb an dieser Stelle nachgetragen, sobald er vorliegt)

Überfälle auf Tankstellen und Spielhallen aufgeklärt

Die Kriminalpolizei im Rhein-Sieg-Kreis hat in dieser Woche fünf Männer festgenommen, die unter Beteiligung einer Frau zahlreiche Raubüberfälle auf Tankstellen und Spielhallen in Troisdorf, Köln, Leverkusen, Remscheid, Bedburg, Königswinter und Mechernich begangen haben sollen. Die Männer im Alter von 21 bis 29 Jahren aus Köln und Troisdorf wurden aufgrund von Haftbefehlen wegen schweren Raubes an ihren Wohn- bzw. Aufenthaltsorten festgenommen und befinden sich in Justizvollzugsanstalten. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen und Fahrzeuge der Tätergruppe wurden umfangreiche Spuren und Beweismittel gefunden und gesichert. Die Auswertung und weitere Ermittlungen dauern noch an. (aus dem Polizeibericht)

Corona: Weitere Infektion mit Virus bestätigt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Dem Remscheider Gesundheitsamt wurde gestern Abend eine weitere Person gemeldet, die sich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert hat. Damit steigt die Zahl der in Remscheid erkrankten Personen auf fünf. Bei der neu infizierten Person handelt es sich um eine Angehörige aus dem Familienumfeld der positiv Getesteten aus einer Reisegruppe, die in der vergangenen Woche aus dem Nahen Osten zurückgekehrt ist. Die Betroffene zeigt seit Sonntagabend leichte Erkältungssymptome. Seitdem ist bis auf weiteres häusliche Quarantäne angeordnet.

Die infizierte Person ist Lehrkraft am Remscheider Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung, Stuttgarter Straße. Nach Einschätzung des städtischen  Gesundheitsamtes hat für die Kollegen- und Schülerschaft kein Ansteckungsrisiko bestanden. Denn eine gewissenhafte Risikoanalyse hat ergeben, dass die Lehrkraft an ihrem letzten Arbeitstag (Freitag, 6. März) gesund war, der Kontakt zu einer infizierten Person so kurz zurücklag, dass es keine Übertragung auf andere Personen gegeben haben kann (das Virus braucht rund 24 Stunden, um sich im Rachen so einzunisten/zu entwickeln, dass es von hieraus übertragen werden kann) und es keinen körperlichen Kontakt oder nahen Kontakt (also weniger als zwei Meter Abstand) zu irgendeiner Schülerin, einem Schüler oder den Kollegen gekommen ist.

Dem Remscheider Gesundheitsamt wurden weitere Verdachtsfälle auf mögliche Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Für die betroffenen Personen gilt bis auf weiteres häusliche Quarantäne. Die Remscheider Gesundheitsbehörde geht allen Fällen nach und veranlasst bei begründeten Verdachtsfällen den Test auf eine Corona-Virusinfektion.

Übertriebene Sorge ist nicht angezeigt: Die bislang erkrankten Personen zeigen keine schweren Krankheitssymptome, sondern die bekannten Erkältungsbeschwerden wie Halskratzen, Husten oder mäßiges Fieber.

Corona: Anlaufstelle für Ältere oder Vorerkrankte

Die Stadt Remscheid ergänzt ihr Maßnahmenpaket zum Schutz vor dem Corona-Virus durch ein Hilfetelefon Remscheid für ältere oder vorerkrankte Menschen : Tel. RS 4645351. „Diese Menschen sind besonders von einem schweren Krankheitsverlauf des Corona-Virus bedroht“, so die Verwaltung. „Für sie ist in der aktuellen Phase der Ausbreitung des Virus geboten, sich überwiegend in der eigenen Wohnung aufzuhalten und in den kommenden Wochen Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden. Einkäufe oder andere Besorgungen sollten Familienangehörige, Bekannte oder Nachbarn übernehmen.

Diese dringend erforderliche Isolierung von Personen der Risikogruppe in der eigenen Wohnung zum Schutz vor Ansteckung setzt ein funktionierendes Hilfesystem im familiären oder sozialen Umfeld voraus. Das ist aber nicht immer vorhanden. Die Stadt Remscheid richtet daher ab sofort und für alle Hilfe- und Unterstützungsthemen rund um das Thema Corona-Virus und die unterschiedlichen Bedarfe (z.B. Lieferservice Apotheken, Lieferservice Lebensmittel, Pflegedienste, Hinweise zu besonderen Unterstützungsbedarfen von Personen durch Nachbarn oder Bekannte, Arztbesuche, Fragen an das Gesundheitsamt, Behördenangelegenheiten, Kontakt zu Wohlfahrtsverbänden, Versorgung mit Lebensmitteln der Tafel, allgemeine Informationen, Sorgen usw.) im städtischen Seniorenbüro ein telefonisches Hilfsangebot unter Tel. RS 4645351 ein, um sicherzustellen, dass das Hilfesystem in unserer Stadt auf die aktuell besonderen Unterstützungsbedarfe sämtlicher älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Vorerkrankungen ausgerichtet wird. Das Hilfetelefon im Seniorenbüros Markt 13.ist ab 12. März, 14 Uhr, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr samstags von 9 bis 14 Uhr und sonntags von 10 bis 15 Uhr erreichbar. Nach telefonischer Vereinbarung wird auch eine persönliche Einzelberatung von Bürgerinnen und Bürgern möglich sein.

Das städtische Hilfetelefon wird von in der Arbeit mit Senioren und gehandicapten Personen besonders erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung besetzt sein:

  • Senioren- und Behindertenbeauftragter der Stadt Remscheid,
  • Sozialberaterin des Seniorenbüros,
  • Berater aus dem Projekt Altengerechte Quartiere,
  • Beraterinnen der städtischen  Pflegeberatung.

Die Berater/innen werden Kontakt halten zum Krisenstab, damit dieser bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen kann. (nach Pressemitteilung der Stadt)

Verdacht auf Erpressung bei Autokäufen

Bereits seit 2018 ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen einen 29-Jährigen Wuppertaler und seine Mitarbeiter im Zusammenhang mit illegalen Autoankäufen. Der Tatverdächtige betreibt mehrere Firmen, die über verschiedene Internetplattformen einen einfachen Ankauf von Automobilen versprechen. Im Rahmen einer anschließenden Besichtigung sollen die Verkäufer dann eingeschüchtert und die Fahrzeuge oftmals zu einem deutlich niedrigeren Preis übergeben worden sein. Im Rahmen einer Medienrecherche kam es in dem Zusammenhang zu einer Auseinandersetzung mit einem recherchierenden Kamerateam am 08.10.2018, bei der ein Kameramann durch Schläge verletzt wurde und im Krankenhaus behandelt werden musste (s. Pressemeldung vom 9. Oktober 2018, "W-Kameramann schwer verletzt"). Gegen die Beschuldigten bestehen die Vorwürfe der gewerbs- und bandenmäßigen Erpressung und des Betruges. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal vollstreckten Kräfte der Polizei Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Wuppertal in sieben Objekten in Wuppertal, Hagen, Remscheid, Mettmann und Kamenz. Aufgefunden wurden Unterlagen und Datenträger. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an. (aus dem Polizeibericht)

Von Viren-Test ohne begründeten Verdacht wird abgeraten

Guido Eul-Jordan, Thomas Neuhaus und
Dr. Frank Neveling gestern auf der
Pressekonferenz im Rathaus.

Der Festakt zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Oberbürgermeisterin a. D. Beate Wilding und Oberbürgermeister a. D. Fred Schulz wird wie geplant am Samstag, 14. März, um 11 Uhr im Teo Otto Theater beginnen. Als Laudatorin und Laudator werden Ministerpräsidentin a.D. Hannelore Kraft und Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf. Die Frage des Waterbölles nach einer Verschiebung der Feierstunde um ein Dreivierteljahr beantwortete gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus der Beigeordnete Thomas Neuhaus, Leiter des Remscheider „Krisenstabs Corona-Virus“ (Neuhaus und die beiden Beigeordneten Barbara Reul-Nocke und Sven Wiertz, das städtische Gebäudemanagement, die Polizei und die städtische Pressestelle) abschlägig. Wenn, dann sollten größere Veranstaltungen nach Rücksprache mit der Bezirksregierung in Düsseldorf generell abgesagt werden und nicht von Ort zu Ort verschieden.

Falls Sie's noch nicht wissen...

Zu der Pressekonferenz hatte die Stadt eingeladen, um der lokalen Presse Gelegenheit zu geben, Neuhaus gemeinsam mit Einsatzleiter Dr. Frank Neveling und Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan nach dem aktuellen Infektionsgeschehens in Remscheid zu befragen. Ihre Bitte an die Bevölkerung: „Nur keine Panik!“ Alles sei unter Kontrolle. Neveling: „Den vier Corona-Infizierten in Remscheid geht es in ihrer häuslichen Quarantäne gut. Sie zeigen lediglich die Symptome einer leichter Erkältung!“ Dass die Viren-Infektion sofort mit hohem Fieber (39,5 Grad) verbunden sei, bestritt der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes. „Es kann auch eine leicht erhöhte Temperatur sein!“

Von einer Testung ohne sichtliche Symptome riet Frank Neveling im Übrigen ab; das könne die acht bis neun Labore in NRW überlasten und zu einem Mangel an Test-Kits führen. Und das Untersuchungsergebnis habe auch „keine therapeutische Relevanz“ und vermittele womöglich nur eine Psycho-Sicherheit, die sich Tage später als falsch herausstellen könne.

Wohnung an der Nordstraße nach Brand unbewohnbar

Am Sonntag gegen 17.25 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Zimmerbrand im Hause Nordstraße 176 gerufen. Bereits auf der Anfahrt war Rauch aus dem rückwärtigen Gebäudeteil des Wohnhauses wahrnehmbar. Zwei Trupps wurden unter schwerem Atemschutz zum Absuchen des verrauchten Treppenraumes sowie zur Brandbekämpfung in der Brandwohnung eingesetzt. Der Brand drohte sich aufgrund massiver Flammen – es war bereits ein großes Fenster geplatzt – auf das erste Obergeschoss auszudehnen. Auch dort wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Zeitgleich wurden zwei Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht und eine Bewohnerin aus dem 1. Obergeschoss gerettet. Insgesamt wurden sechs Personen, davon zwei Kleinkinder, dem Notarzt zur Untersuchung auf Rauchgasvergiftung zugeführt. Die Kinder sowie deren Mutter kamen zur stationären Behandlung ins Sana-Klinikum.

Nachdem der Treppenraum durch eine Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht worden war, wurden alle Wohnungen auf Brandrauch kontrolliert und belüftet. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aufgrund des ausgedehnten Zimmerbrandes noch eine Stunde hin. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar, jedoch konnten die übrigen Wohnungen durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr in einem bewohnbaren Zustand erhalten werden. Die Polizei ermittelt nun den genauen Brandverlauf und die Ursache. (nach Pressemitteilung der Feuerwehr)