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Strafanzeigen nach Gruppen-Schlägerei

Gestern gegen 18.45 Uhr kam es in Remscheid auf der Straße "Am Lenneper Hof" zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen. Dabei kamen auch Schlagwerkzeuge zum Einsatz. Zwei Männer im Alter von 19 und 21 Jahren verletzten sich dabei leicht und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Hintergrund der Auseinandersetzung ist nach ersten Erkenntnissen ein länger bestehender Streit zwischen zwei Beteiligten. Um die Situation zu beruhigen, musste eine Vielzahl von Polizisten zum Einsatz gerufen werden. Die an der Schlägerei Beteiligten erwarten nun Strafanzeigen und Befragungen durch die Kriminalpolizei. (aus dem Polizeibericht)

Betrieb wegen Legionellen vorerst eingestellt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gestern Nachmittag hat ein Betrieb in Remscheid-Lennep dem städtischen Fachdienst Umwelt gemeldet, dass bei einer routinemäßigen Kontrollmessung an Kühlanlagen erhöhte Legionellenwerte festgestellt worden waren. Die Messwerte lagen dabei mit bis zu 180.000 KBE (koloniebildende Einheiten) pro 100 ml deutlich über dem Schwellenwert von 100 KBE. Bei einem Ortstermin heute Vormittag haben die städtischen Fachdienste Umwelt und Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Betrieb entschieden, die betroffenen Anlagen vorsorglich stillzulegen. Eine Wiederinbetriebnahme erfolgt, sobald die Kontrollmessung den Prüfwert unterschreitet.

Um den Gesundheitsbehörden im Falle einer Häufung der Erkrankungen die Quellensuche zu erleichtern, hat der Gesetzgeber eine Melde- und Untersuchungspflicht für Trinkwasser und Bäder, aber auch Kühlanlagen eingeführt, die ein legionellenhaltiges Aerosol freisetzen können. Ab einem definierten Maßnahmenwert ist eine Information der Öffentlichkeit vorgeschrieben. Daneben müssen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfolgen. Die zuständige Behörde ist hierbei die untere Umweltbehörde. Die Information der Öffentlichkeit hat den Zweck, Ärztinnen und Ärzte sowie Menschen mit schweren Grunderkrankungen darauf aufmerksam zu machen, dass bei Auftreten einer Lungenentzündung möglicherweise eine Legionelleninfektion hierfür ursächlich ist und eine gezielte Therapie ohne Zeitverzögerung eingeleitet werden kann. Antibiotikaresistenz kommt bei Legionellen bis dato nicht vor, so dass hier bei rechtzeitiger Diagnose die Erkrankung gut behandelbar ist.

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Gesuchter Inder reiste mit verfälschten Papieren

Einen polizeilich gesuchten Inder, der zudem mit verfälschten Papieren reiste, nahmen Bundespolizisten gestern auf der Autobahn bei Kodersdorf fest. Auf dem Rastplatz Wiesaer Forst hatten die Beamten einen aus Polen eingereisten Bus angehalten. Bei einem der kontrollierten Passagiere handelte es sich um einen Mann aus Indien. Wie sich herausstellte, stand dessen Name auf der Fahndungsliste. Dafür gesorgt hatte die Staatsanwaltschaft Wuppertal, die Ende März einen Haftbefehl wegen einer nicht beglichenen Geldstrafe ausgestellt hatte. Die Strafe hatte der 30-Jährige wegen Urkundenfälschung vom Amtsgericht Remscheid kassiert. Dass der Verurteilte, der später 212 Euro zahlte und damit für die Löschung des Suchvermerks sorgte, mit falschen Papieren so seine Erfahrung hat, zeigte sich später. Den geschulten Augen der Beamten war schließlich nicht entgangen, dass sowohl der indische Reisepass, als auch ein darin enthaltenes französisches Visum gefälschte Stempelabdrücke enthielt. Die Motive für die Beschaffung und den Gebrauch des falschen Dokumentes, des falschen Visums und der falschen Reisestempel blieben unklar. Der in Duisburg lebende und geduldete indische Staatsangehörige erklärte, dass er nach einem Besuch in Polen nun auf dem Rückweg nach Nordrhein-Westfalen sei. Diesen Weg schnitt ihm die Bundespolizei ab. Zwar ging es für den Beschuldigten tatsächlich zurück, in diesem Fall jedoch zurück nach Polen. Am Mittwochnachmittag erfolgte die Zurückschiebung in die polnische Nachbarrepublik. Den falschen Pass behielten die Ermittler ein. Sie erstatteten in diesem Zusammenhang Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung.

Trickbetrügereien im bergischen Städtedreieck. Derzeit kommt es in den Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen vermehrt zu Anrufen angeblicher "Microsoft-Mitarbeiter". Die Anrufer sprechen meistens Englisch und geben vor, im Auftrag der Firma Microsoft anzurufen. Auf den Computern der Angerufenen sei ein Virus gefunden worden und man würde nun bei der Bereinigung helfen. Hierzu erfragen die Anrufer Zugangsdaten zum Rechner wie z.B. Passwörter sowie Bankdaten zum Online-Banking und Kreditkartendaten. Im Gesprächsverlauf versuchen die Betrüger, bei den vermeintlichen Opfern eine Fernwartungssoftware zu installieren. Im Erfolgsfall haben die Täter dann Zugang zum Computer der Opfer und untermauern den angeblichen Virenbefall mit gefälschten Anzeigen auf dem Monitor. Während dieser Zeit wird der Rechner ausgespäht. Mit dieser Masche sollen die Opfer in Angst versetzt werden und für die angebliche Hilfe Beträge zwischen 150 Euro und 600 Euro zahlen. In Einzelfällen war der Schaden durchaus höher, da man noch die vorhandene Banking Software und die preisgegebenen TAN missbrauchte.
Achtung: Microsoft oder andere Sicherheitsfirmen werden Sie nie anrufen! Legen Sie bei derartigen Anrufen direkt auf - auch wenn die Täter sie mehrfach anrufen! Gehen Sie niemals auf solche Angebote ein! Schalten Sie nie nach Aufforderung durch Fremde den Rechner ein! Geben Sie niemals am Telefon Ihre Bankdaten preis! Installieren Sie niemals für Fremde per Telefon Fernwartungssoftware auf Ihrem Computer. Bei Fragen wenden Sie sich an das Kriminalkommissariat 25 unter Tel. 0202-284-0, in dringenden Notfällen über die -110.

Zeugenaufruf nach groben Verkehrsverstößen. Am Dienstag kam es in Remscheid zu mehreren Verkehrsdelikten durch einen Autofahrer. Nachdem Polizeibeamte versucht hatten, einen schwarzen Audi auf der Freiheitstraße anzuhalten, gab der Fahrer Gas und flüchtete weiter über die Brüderstraße, die Gewerbeschulstraße und die Martin-Luther-Straße. Dabei fuhr er mit zum Teil deutlich zu hoher Geschwindigkeit. An der Hindenburgstraße konnte das Fahrzeug gestoppt und der Fahrer kontrolliert werden. Der Grund für das Verhalten des 19-Jährigen ist zurzeit unklar und muss vom Verkehrskommissariat in Remscheid ermittelt werden. Zeugen und eventuell Geschädigte (Verkehrsgefährdung) werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0202 / 2840 in Verbindung zu setzen.

Anrufe von falschen Polizeibeamten. Seit geraumer Zeit verzeichnet die Polizei in Wuppertal, Remscheid und Solingen eine größere Anzahl an Trickbetrügereien. Insbesondere in Wuppertal stellt die Kriminalpolizei eine Häufung der Anrufe fest. Bislang gibt es mehrere Geschädigte. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus, die im Zusammenhang mit einer Festnahme, die Personalien ihrer Opfer bekommen haben wollen. Danach gehe aus einer bei der Festnahme sichergestellten Notiz hervor, dass der jetzt Angerufene demnächst bestohlen werden soll. Um sicherzustellen, dass nichts abhandenkommen kann, sollen Wertgegenstände an einen Polizisten überreicht werden. Um die Legitimation des Anrufes zu unterstreichen, ist oft am Ende der angezeigten Rufnummer eine 110 angehängt. Immer wieder werden, vor allem ältere Mitbürger, so zu Opfern der Betrüger. Gibt sich ein Anrufer als Polizist aus und fragt Sie über Besitzverhältnisse aus, legen Sie auf und wählen Sie den Notruf 110. Nutzen Sie auf keinen Fall die Rückwahltaste und wählen Sie keine Vorwahl vor der Notrufnummer. Schildern Sie der Polizeileitstelle ihren Sachverhalt. Polizeibeamte fragen am Telefon nicht nach Bankdaten, Kontostand oder Inhalt von Schließfächern. Geben Sie Unbekannten keine Auskunft über Ihre Wertgegenstände und Besitztümer. Öffnen Sie unbekannten Personen nie die Tür. Informieren Sie Angehörige oder Nachbarn über die Geschehnisse und bitten Sie ruhig um Hilfe, notfalls über den Polizeinotruf 110.
Betrüger agieren äußerst geschickt und wechseln auch ihre Methode. Sie geben sich nicht nur als Polizisten aus, sondern unter Umständen als Staats- oder Rechtsanwälte. Oder sie verschaffen sich Zutritt zu Ihrem Haus, indem sie vorgeben, Mitarbeiter der Telekom, der Stadtwerke oder sonstiger Institutionen zu sein. Es gibt zahlreiche Varianten, wie Straftäter versuchen, ältere Menschen um ihre Ersparnisse zu bringen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter der Rufnummer 0202/284-1801 Die Polizei empfiehlt, ältere Familienmitglieder zu warnen und ihnen die Verhaltensregeln nahe zu bringen. (aus dem Polizeibericht)

RS bei Projekt „Kommunen gegen Extremismus“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit 2014 führt der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz zusammen mit dem polizeilichen Staatsschutz der jeweils zuständigen Polizeipräsidien das Projekt „Kommunen gegen Extremismus“ durch. Diese Kooperation zwischen Sicherheitsbehörden sowie Kreisen, Städten und Gemeinden soll auf der Grundlage vertrauensvoller Zusammenarbeit und durch Informationsaustausch in beide Richtungen im Vorfeld der Entstehung jeder Art von Extremismus entgegenwirken. Das Projekt wurde seinerzeit im Kreis Mettmann als Pilot gestartet und in den folgenden Jahren auf den Rhein-Kreis Neuss, den Rhein-Erft-Kreis, den Rhein-Sieg-Kreis, den Kreis Paderborn und die Stadt Mönchengladbach ausgedehnt. Nun hat sich auch die Stadt Remscheid dieser Zusammenarbeit angeschlossen. Ansprechpartnerin der Stadt sowohl für den Staatsschutz als auch den Verfassungsschutz ist Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke. Die Verankerung dieses Projektes auch in Remscheid beinhaltet neben dem Austausch von Informationen auch die Möglichkeit, dass Verfassungsschutz und polizeilicher Staatsschutz für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Bedarf Sensibilisierungsveranstaltungen über Entwicklungen in allen Extremismusbereichen anbieten. Ein erster Informationsaustausch zwischen Verfassungsschutz, polizeilicher Staatsschutz und der Rechtsdezernentin hat bereits stattgefunden.

Rauch aus überhitztem Aufzugsmotor

Gegen 13:56 Uhr ging heute bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Remscheid die Meldung über Rauch im Haus Freiheitstraße 195 ein. Wie die Feuerwehr feststellte, war dort im Untergeschoss der Motor des Aufzuges für das Mehrfamilienhaus heiß gelaufen, und der Rauch war über den Aufzugsschacht ins Treppenhaus gezogen. Unter Atemschutz wurde der Aufzug stromlos geschaltet und eine technische Überdruckbelüftung vorgenommen. Zuvor waren alle Anwohner der Freiheitsstraße 195 ins Freie geführt worden; sie konnten anschließend ihre Wohnung wieder beziehen. Keiner kam bei der Rauchentwicklung zu Schaden. Während des Einsatzes kam es zu einer teilweisen Sperrung der Freiheitsstraße in Fahrtrichtung Hauptbahnhof. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Junger Mann von Unbekannten beraubt

Am Samstag gegen 21.20 Uhr raubten mehrere Personen einem jungen Mann in Remscheid den Rucksack. Der 23-jährige war in Begleitung eines 20-Jährigen und einer 17-Jährigen unterwegs, als ihn eine mehrköpfige Personengruppe ansprach. Unvermittelt schlugen und traten ihn zwei Männer aus der Gruppe und entrissen ihm seinen Rucksack. Anschließend flüchteten die Räuber in Richtung Lennep. Ein Täter ist circa 18 Jahre alt und 175 cm bis 180 cm groß. Er hatte schwarze, kurze, lockige Haare und einen Drei-Tage-Bart. Er war bekleidet mit einer hellen Jeansjacke und einer kurzen, hellen Hose. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202 / 284 - 0 entgegen.

Unfallverursacher flüchtig. Auf der Rather Straße in Remscheid beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer einen abgestellten KIA und entfernte sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern, vom Unfallort (. Der KIA stand vom 9. April, 13.30 Uhr, bis zum 12. April, 9 Uhr, am Fahrbahnrand der Rather Straße. Als sein Besitzer am Donnerstag (12.4.) losfahren wollte, entdeckte er die frischen Unfallschäden. Die linke Fahrzeugseite war stark beschädigt, der Wagen nicht mehr fahrbereit. Vermutlich ist das flüchtige Fahrzeug grün. Das Verkehrskommissariat Remscheid bittet Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Fahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 0202-2884-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Brand in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Um 20:23 Uhr lief bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid gestern ein Alarm der Brandmeldeanlage der Kinder- und Jugendpsychiatrie des SANA-Klinikums ein. Kurze Zeit später wurde der Brand durch eine Pflegekraft bestätigt, die von einem Matratzenbrand in einem Patientenzimmer berichtete. Daraufhin rückte ein Großaufgebot der Remscheider Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes zum Klinikum aus. Die erste Erkundung bestätigte den Brand; jedoch wurde seitens des Klinikpersonals erste Löschmaßnahmen mit Feuerlöschern durchgeführt. In vorbildlicher Weise evakuierten die Pflegekräfte auch die betroffenen Stationen, was der Feuerwehr die Arbeit erheblich vereinfachte. Durch die bereits vorgenommen Löschmaßnahmen musste die Feuerwehr nur noch einen Trupp unter schweren Atemschutz zu Nachlöscharbeiten einsetzen. Diese waren rasch beendet, so dass nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen die Stationen wieder betreten werden konnten. Während des Einsatzes wurden insgesamt sechs Personen notärztlich auf eine Rauchgasintoxikation untersucht wurden. Letztendlich mussten drei Personen des Klinikpersonals die Ambulanz mit einer leichten Rauchgasvergiftung aufsuchen. Die Polizei ermittelt nun die genaue Brandursache. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Wasser plätscherte über Ostern durch die Schule

Im Berufskolleg Technik der Stadt Remscheid ist nach den Osterferien von einem Mitarbeiter in einem Klassenraum ein erheblicher Wasserschaden festgestellt worden: Aus einem Wasserhahn waren über ein Waschbecken ca. 40 bis 50 Kubikmeter Wasser in den Klassenraum und weiter in das Gebäude gelaufen. Wasserschäden wurden in der darunterliegenden Produktionsstraße und im Lehrerzimmer festgestellt. Das Wasser ist bis in das 2. Untergeschoss geflossen und hat dort Schäden an den Decken sowie am Inventar angerichtet. Die Stadt hat umgehend die Polizei eingeschaltet.

Das ausgelaufene Wasser wurde von einem örtlichen Reinigungsunternehmen beseitigt, und es wurde Bautrockner aufgestellt. Die Schulleitung hat den Unterricht in andere Räume der Schule verlegt, um den Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach den Schulferien sicherzustellen. Die genaue Schadenshöhe wird derzeit vom städtischen Gebäudemanagement ermittelt. Nach derzeitigem Stand wird davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt den Schaden ausgelöst hat, verbunden mit menschlichem Fehlverhalten. „Eine vorwerfbare Handlung ist nicht erkennbar“, so die Stadtverwaltung. (nach Pressemitteilung der Stadt Remscheid)

Hagel und Regen hielten Feuerwehr in Atem

Gegen 20 Uhr zog gestern eine Schlechtwetterfront mit Hagelschlag und Starkregen über Remscheid hinweg. Daraufhin gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein. Hierbei handelte es sich in erster Linie um vollgelaufene Keller und ausgehebelte Kanaldeckel auf den Straßen. Aber auch ein umgestürzter Baum im Bereich Fürberg musste beseitigt werden. Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Wohnhauses in der Hittorfstraße in Lennep. Dort war aufgrund eines Blitzeinschlages eine Gasleitung in einem Kellerraum in Brand geraten. Ein Hausbewohner fand den Brandherd und schloss geistesgegenwärtig die Gashähne der Thermen im Keller. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, konnte aber schnell Entwarnung geben. Lediglich die Kontrolle der Kellerräume mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz mit Wärmebildkamera und eine Querlüftung wurden von den Einsatzkräften vorgenommen. Die Mitarbeiter der EWR übernahmen dann die weiteren Maßnahmen und legten aus Sicherheitsgründen die komplette Anlage still, da zu erwarten war, dass noch weitere Schäden durch den Blitzschlag entstanden waren Gegen 23 Uhr arbeitete die Feuerwehr insgesamt 18 unwetterbedingte Einsätze ab. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Hier brannte eine Küche, dort ein Gasherd

Gestern um 21:33 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid über den Notruf 112 ein Küchenbrand in einem Dreifamilienhaus an der Intzestraße gemeldet. Nach Angaben des Anrufers hatten alle Bewohner das Gebäude verlassen. Neben der Berufsfeuerwehr wurde die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brand im Bereich eines Elektroherd und eines Dunstabzugshaube schnell unter Kontrolle bringen. Die betroffene Wohnung sowie der Treppenraum des Gebäude wurden mittels Drucklüfter entraucht. Die Bewohner konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.

Ausgehend von einem Brand an einem Gasgrill auf einem Balkon im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Walterstraße wurde gestern Abend eine Wohnung völlig zerstört. Die Bewohner selber hatten den Brand bemerkt und schnell die Wohnung verlassen. Umgehend verständigten sie die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid, die daraufhin den Löschzug der Berufsfeuerwehr, den Rettungsdienst und die Einheit Hasten und Morsbach der Freiwilligen Feuerwehr alarmierte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen aus den Fenstern der Wohnung. Alle Bewohner hatten das Haus verlassen. Die beiden Löschtrupps konnten unter Atemschutz den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Weil sich das Feuer aber sehr schnell ausgebreitet hatte, ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Hausbewohner konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in ihre Wohnungen zurück. Es blieb bei einem reinen Sachschaden. Die Bewohner, eine Familie (Mann 28 Jahre, Frau 25 Jahre und Tochter drei Jahre), kam bei Verwandten unter. (aus dem Polizeibericht)