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BZI-Projekt: Betriebliche Ausbildung in Bewegung

Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI)

Technische Fachkräfte sind der entscheidende Wettbewerbs- und Zukunftsfaktor für Unternehmen der Bergischen Region. Mit dem Projekt „Betriebliche Ausbildung in Bewegung“, im Rahmen des Ausbildungsstrukturprogramms „JOBSTARTER plus“ gefördert, möchte das Berufsbildungszentrum der Remscheider Industrie (BZI) Klein- und Kleinstunternehmen motivieren, Ausbildungsplätze zu schaffen. Ebenso unterstützen wir Betriebe dabei, ihr Ausbildungsengagement zu erhöhen. Damit leistet das BZI einen wichtigen Beitrag, um langfristig dem steigenden Fachkräftemangel in Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung entgegenzuwirken. Dazu gehören unter anderem das Erstellen von Anforderungsprofilen, die Akquise, Vorauswahl und Vorschläge geeigneter Bewerberinnen und Bewerber sowie die Erschließung neuer Ausbildungspotenziale auch aus Zielgruppen, die bislang wenig berücksichtigt werden.

„Zu diesen zählen beispielsweise Geflüchtete genauso wie junge Frauen, die bei der technischen Berufsausbildung nach wie vor nicht so im Fokus stehen“, erläutert die Projektverantwortliche Gerda Becker. Ferner werden die Betriebe zu den gesetzlichen Beschäftigungsbedingungen beraten. Genauso erhalten sie Unterstützung bei der Schaffung von Ausbildungsplätzen und Ermittlung des betrieblichen Bedarfs an Auszubildenden. Dies ist gerade für die Unternehmen, die noch nie oder schon lange nicht mehr ausgebildet haben, besonders wichtig. Kommt es zu einem Ausbildungsverhältnis, werden Arbeitgeber und Azubi im ersten Ausbildungsjahr durch die Fachberater des BZI weiterhin unterstützt. Und letztlich gibt es auch Fort- und Weiterbildungsangebote für die Unternehmen sowie Sprach- und Förderangebote für die Auszubildenden. Für nähere Informationen steht Gerda Becker, Telefon RS 9387129, E-Mail g.becker@bzi-rs.de">g.becker@bzi-rs.de, den Unternehmen und potenziellen Auszubildenden gerne zur Verfügung. (Michael Hagemann)

Im Etat 502.170 Euro für Verluste bei Trecknase-Ausbau

Im Vorgriff auf den noch festzustellenden Jahresabschluss 2017 muss die Stadt Remscheid überplanmäßige Rückstellungen in Höhe von 502.169,90 € bilden „zur Abdeckung der Drohverluste bei der Straßenbaumaßnahme Trecknase“. So nachzulesen in der Beschlussvorlage, mit der sich der Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss am 31. Januar beschäftigen wird. Das Thema ist der letzte Punkt im öffentlichen Teil der Sitzung. „Die Rückstellung wird zunächst in voller Höhe der entstandenen Schäden gebildet (Bruttoprinzip des kommunalen Haushaltsrechtes). Ein Teil der Schadensumme (ca. 167.000 €) muss im Rahmen der Endabrechnung vom Landesbetrieb Straßen NRW ausgeglichen werden“, heißt es in der Vorlage.

Hintergrund: In den Jahren 2016 bis 2018 wurde die Trecknase, eine der zentralen Kreuzungen Remscheids, umgebaut. Hierzu wurde im November 2016 der Auftrag zur Ausführung der Arbeiten an die Fa. Pohl Erdbewegungen GmbH, Hilden, vergeben. „Nach erheblichen Differenzen mit der ausführenden Baufirma und festgestellten Mängeln wurde der Vertrag mit der Fa. Pohl am 16. Oktober 2017 gekündigt. Um die Baumaßnahme leistungsgerecht abschließen zu können, mussten nach der Kündigung des Auftrages und der Neuvergabe der Arbeiten die von der Fa. Pohl bereits ausgeführten Gewerke  aufgrund erheblicher Mängel teilweise zurückgebaut werden. Durch diese Mängelbeseitigung und durch die hiermit verbundenen erheblichen zeitlichen Verlängerung der Baumaßnahme ist der Stadt Remscheid ein Schaden in Höhe von 502.000 € entstanden. Dieser Schaden wurde auch im Insolvenzverfahren der Fa. Pohl entsprechend angemeldet. Ob in diesem Verfahren ein Ausgleich des Schadens erfolgen wird, muss abgewartet werden“, so die Verwaltung. 

Im Einzelnen setzt sich die Schadenssumme wie folgt zusammen:

  • 140.765,63 € – bereits geleistete Zahlungen für Leistungen, die mängelbehaftet waren oder im Zuge der Schadenbeseitigung entfernt werden mussten:                                                                           
  • 52.604,90 € – Kosten der Verkehrssicherung während der Zeit des Baustillstands und der Mängelbeseitigung
  • 215.117,20 € –  Kosten Mängel- und Schadensbeseitigung         
  • 30.310,48 € – Gutachterkosten und Ingenieurleistungen
  • 83.371,66 € – 19 Prozent Umsatzsteuer.

Ergibt abzüglich anteiliger Vertragserfüllungsbürgschaft von 20.000 € die erforderliche Rückstellung in Höhe von 502.169,90 €.

Zu den haushaltsrechtliche Voraussetzungen heißt es in der Vorlage: „Nach § 36 Abs. 3 GemHVO sind Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und aus laufenden Verfahren zu bilanzieren, sofern der voraussichtliche Verlust nicht geringfügig sein wird. Mit der pflichtigen Teilnahme am Stärkungspakt NRW ist die Stadt Remscheid bekanntermaßen zu einer restriktiven Haushaltsausführung verpflichtet, so dass die Sachbudgets grundsätzlich keinen Spielraum für größere, nicht vorhersehbare Aufwendungen enthalten. (...) Der im Entwurf des Jahresabschlusses 2017 ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 3.711.060,83 Euro beinhaltet die notwendige Rückstellung in Höhe von 502.170 Euro für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und aus laufenden Verfahren ... noch nicht. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2017 war die konkrete Schadenshöhe noch nicht bekannt, so dass die Rückstellungsbildung auf das jetzige Prüfungsverfahren verschoben wurde.“

Gewerbsmäßiger Bandendiebstahl auch in RS

Gewerbsmäßiger Bandendiebstahl. Im Rahmen eines beim Kriminalkommissariat Ennepetal anhängigen landesweiten Ermittlungsverfahrens gegen eine überwiegend aus Wuppertal stammende Tätergruppe wurden am Sonntagmorgen fünf Personen in Wuppertal und Remscheid festgenommen. Durch verdeckte Maßnahmen im Vorfeld war es gelungen, den Nachweis für gewerbsmäßigen Bandendiebstahl zu erbringen. Vier der Tatverdächtigen, deren Tatorte in der Vergangenheit von Köln bis Olpe reichten, verblieben nach der Vorführung in Haft, einer wurde gegen Zahlung einer Kaution mit strengen Auflagen entlassen. Insgesamt wurden acht Objekte durchsucht und gewinnabschöpfende Maßnahmen veranlasst.

Ladendieb greift in die Kasse und flüchtet. In einem Geschäft an der Kölner Straße in Lennep kam es am Montag gegen 18:10 Uhr zu einem Ladendiebstahl. Nach Angaben der Kassiererin sah sich der spätere Dieb zunächst in den  Geschäftsräumen um und zeigte besonderes Interesse für den  Kassenbereich. Nachdem er den Handscanner der unbesetzten Kasse  Betätigt hatte, wies ihn die Kassiererin zurecht. Er verließ kurzfristig  den Bereich, nutze aber den Moment, in dem eine andere Kundin  bezahlte, um von hinten an die Kasse zu treten und hineinzugreifen.  Reflexartig schlug die Verkäuferin nach dem Täter, der hierdurch  stolperte, aber flüchten konnte. Der Mann war circa 170 Zentimeter groß, 20 bis 30 Jahre alt und trug  einen Vollbart. Sein Erscheinungsbild wurde als  "arabisch/nordafrikanisch" beschrieben. Bekleidet war er mit einer  dunklen Hose, schwarzen Jacke und einer dunklen Kappe. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Tel.  0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Autofahrer verletzte zehnjähriges Mädchen und flüchtete

Gestern gegen 7.15 Uhr kam es an der Lüttringhauser Straße / Richthofenstraße zu einem Unfall mit einem zehnjährigen Mädchen. Es überquerte bei grüner Ampel die Fahrbahn, als es zum Zusammenstoß mit einem Auto kam. Der Autofahrer setzte seine Fahrt in Richtung Remscheid-Lennep fort, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein größeres, schwarzes Auto, möglicherweise um einen Geländewagen. Das Mädchen musste vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Kaminbrand in einem alten Fachwerkhaus

Heute Mittag gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid mehrere Meldungen über einen Kaminbrand in einem alten Fachwerkhaus an der Kremenholler Straße ein. Daraufhin wurde die Berufsfeuerwehr mit Einsatzführungsdienst und einer Löschgruppe entsendet. Bei Eintreffen der ersten Kräfte waren die Bewohner außerhalb des Gebäudes. In der Wohnung hatte sich, nach anzünden des Ofens, Brandrauch ausgebreitet und der Kamin brannte mit großer Hitze und starker Verqualmung. Weitere Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Unterstützung angefordert. Auf Grund der enormen Hitze und Glut im Kamin breitete sich der Brand über Risse im Kaminschacht auf das Gebäude aus. Es wurden Möbel vom Kamin zurückgesetzt und Zwischendecken mit der Motorsäge aufgesägt. Im Badezimmer wurden Fliesen aufgeschlagen um Glutnester löschen zu können. Die Hitze im Kamin war so hoch, das das Kehrwerkzeug, welches über eine Drehleiter vorgenommen wurde, zu glühen anfing. Vorsorglich wurden mehrere C-Rohre in Bereitstellung in die einzelnen Etagen verlegt. Die Glutnester und offenen Flammen wurden mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht um möglichst wenig Wasserschaden zu verursachen. Zudem wurde auch die Gaszufuhr geschlossen. Eine Wachbesetzung durch die FF-Lennep wurde abgebrochen, da sich die Lage entspannte. Zum Schluss wurde die Einsatzstelle an den Schornsteinfeger, der tatkräftig unterstützt hatte, übergeben. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Remscheider Betrüger (27) gab sich als Polizist aus

In der vergangenen Woche ergaunerte ein Trickbetrüger in Frankfurt von einem 77-jährigen Rentner 15.000 Euro. Der falsche Polizist erzählte dem Mann von einer angeblichen Diebesbande, die die Kontodaten des Seniors erlangt hätte. Der Betrüger brachte den 77-Jährigen dazu seine sogenannten TAN-Nummern zu verraten – angeblich, um sein Guthaben zu sichern. So konnte der Betrüger insgesamt 15.000 Euro vom Konto des Seniors abbuchen. Erst später merkte der Rentner, dass er reingelegt worden war und informierte die richtige Polizei. Den zuständigen Ermittlern gelang es inzwischen, den Betrüger ausfindig zu machen. Sie nahm einen 27-jährigen Mann in Remscheid fest, dem die Tat beweiskräftig nachgewiesen werden kann.

Mittlerweile gehen die Betrüger auch mit einer völlig neuen Masche bei ihren betagten Opfern vor: Sie melden sich telefonisch zumeist ohne eingeblendete Rufnummer, also anonym, und geben vor von der Polizei oder Stadtpolizei zu sein. Nun machen sie den Opfern weiß, dass diese aufgrund von Evakuierungsmaßnahmen wegen einer aufgefundenen Weltkriegsbombe das Haus verlassen müssen. Für die Dauer ihrer Abwesenheit wird die angebliche Polizei aber ihre Wertsachen solange vor unbefugtem Zugriff schützen. Leider sind auch durch diese Vorgehensweise schon ältere Menschen betrogen worden und es entstand großer finanzieller Schaden.

Die Polizei bittet nach wie vor um Beachtung folgender Hinweise: Die Notrufnummer 110 wird niemals bei Ihnen anrufen!

  • Die Polizei fragt niemals nach Vermögen!
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre finanziellen Verhältnisse/deponierten Wertsachen!
  • Sofort den Hörer auflegen, dann die 110 wählen! (aus dem Polizeibericht)

Software hilft bei Bekämpfung von Einbrüchen

Pressemitteilung der Polizei Wuppertal

SKALA - das "System zur Kriminalitätsanalyse und Lageantizipation" - ein computergestütztes Werkzeug zur Erstellung von Prognosen für mögliche Einbruchs-Tatorte - wurde in den vergangenen Jahren bereits in mehreren Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen getestet. Das Fazit fiel positiv aus und ergänzt nunmehr auch die Arbeit der Polizei im Bergischen Städtedreieck bei der präventiven Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen. Das Landeskriminalamt NRW stellt dem Pplizeipräsidium Wuppertal dazu wöchentlich Daten zu sogenannten "Hot Spots" zur Verfügung. Dies sind Bereiche, in denen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Einbrüche besteht. Sie werden ermittelt, indem die Auswertesoftware auf Informationen zurückgreift, welche die Polizei zum einen selbst gewinnt: aktuelle Tatorte, Tatzeiten und Vorgehensweisen. Zum anderen fließen frei verfügbare Informationen, beispielsweise Sozio- und Infrastrukturdaten in die Prognose ein. Dadurch gelingt es der Polizei, ihre Maßnahmen, wie zum Beispiel Präsenzstreifen und Fahrzeugkontrollen, besser abzustimmen und effizienter einzusetzen.

SKALA ergänzt die Aufklärungsarbeit des für Wuppertal, Remscheid und Solingen zuständigen zentralen Wohnungseinbruchs-Kommissariats (KK14). Polizeipräsident Markus Röhrl: "Im Bergischen Städtedreieck ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr gesunken, und auch in diesem Jahr erwarten wir rückläufige Fallzahlen. Ziel ist eine steigende Aufklärungsquote. Wir werden konsequent alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Einbrüche zu verhindern und Einbrecher hinter Schloss und Riegel zu bringen. SKALA wird uns hierbei sinnvoll unterstützen."

Im Stadtgebiet Wuppertal verzeichnete die Polizei von Januar bis Oktober 2018 419 Wohnungseinbrüche, das sind 94 weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2017 (-18,32 Prozent), die Aufklärungsquote stieg dabei auf 19,57  Prozent (2017 14,62 Prozent). In Remscheid sank die Zahl im Vergleichszeitraum um 21 Fälle auf insgesamt 73 (-22,34 Prozent) bei einer Aufklärungsquote von 16,44 Prozent (2017 15,96 Prozent) und in Solingen sank die Zahl der Wohnungseinbrüche in diesem Zeitraum um 63 Fälle auf insgesamt 149 (-29,72 Prozent) bei einer Aufklärungsquote von 10,07 Prozent (2017 12,74 Prozent).

Die Feuerwehreinsätze in der Silvesternacht

Gestern Abend wurde die Feuerwehr gegen 20.30 Uhr zu einem Pkw-Unfall auf der Westhauser Straße gerufen, bei dem sich eine Fahrerin mit ihrem Auto überschlagen hatte. Bei Eintreffen hatte sie sich jedoch bereits aus dem wieder auf den Reifen gelandeten Fahrzeug befreien können und wurde umgehend vom Rettungsdienst behandelt. Die Feuerwehr musste hier nicht weiter tätig werden.

Am Rathausplatz sicherte die Feuerwehr eine Kellerklappe, die eingebrochen war. Gegen 1 Uhr brannten in der Hans-Böckler Straße Reste von Feuerwerksbatterien auf der Straße, die Gruppe 1 der Berufsfeuerwehr löschte. Am Stadttheater brannte gegen 1 Uhr ein Briefkasten, den ein Mitarbeiter des Stadttheaters vor Eintreffen der Feuerwehr löschen konnte. Die dorthin eingesetzten Einheiten der Löscheinheit Hasten der Freiwilligen Feuerwehr löschten im Anschluss an der Königstraße und der Schützenstraße Feuerwerksreste auf der Straße.

Am Lenneper Hof und in der Ringstraße brannten Müllcontainer zu denen die Berufsfeuerwehr ausrückte. Vermutlich waren diese Brände aufgrund von nicht ausreichend ausgekühlten Feuerwerksbatterien entstanden, die zu früh in Mülleimer entsorgt worden waren. Insgesamt musste die Feuerwehr zu sechs Einsätzen ausrücken, bei denen Feuerwerksreste wieder aufgeflammt waren.

Im Rettungsdienst fuhr die Feuerwehr mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes, das zusätzlich einen Rettungswagen besetzt hatte, 27 Einsätze; die Notärzte wurden 14 Mal benötigt. Von diesen Einsätzen stehen drei in Verbindung mit Alkoholeinfluss; ein Patient war unter 16 Jahren.
Das Einsatzaufkommen lässt sich als durchschnittlich für eine 24 Stunden Schicht bezeichnen. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Unfallserie mit mehreren Verletzten auf der A 1

Gegen 9.11 Uhr gingen gestern bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid zahlreiche Anrufe über einen Unfall mit mehreren beteiligten Pkw und Verletzten auf der A1 in Höhe der Auffahrt Wuppertal-Ronsdorf in Fahrtrichtung Köln ein. Daraufhin schickte die Leitstelle den Hilfeleistungszug der Berufsfeuerwehr, die Einheiten Lennep und Lüttringhausen der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid sowie zwei Notärzte und drei Rettungswagen der Feuerwehr Remscheid zu der mehrere hundert Meter langen Unfallstelle. Dort stellte sich heraus, dass sich bei diversen Kollisionen (wegen Sichtbehinderung durch die zum Unfallzeitpunkt tiefstehende Sonne, vermutet die Polizei) insgesamt 15 Personen verletzt hatten, fünf davon teilweise schwer. Eine Person hatte so starke Verletzungen, dass sie mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug patientengerecht gerettet werden musste. Alle weiteren Personen hatten sich bereits selbst oder mit Ersthelfern aus den Fahrzeugen befreien können.

Die Einsatzleitung forderte weitere rettungsdienstliche Unterstützung aus Wuppertal sowie Rettungshubschrauber aus Köln und aus Duisburg an. Aus mehreren Fahrzeugen liefen Betriebsmittel aus, die mit Ölbindemittel abgestreut wurden.

Aufgrund der vielen eingesetzten Kräfte und der zunächst unbestimmten Einsatzdauer wurde dienstfreies Personal der Berufsfeuerwehr und die Einheit Nord zur Besetzung der Feuerwache Auf dem Knapp alarmiert. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden voll gesperrt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Ermittlungserfolg nach Tankstellenüberfall im November

Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es Staatsanwaltschaft und Polizei zwei Tatverdächtige zu ermitteln, die für einen Raub auf eine Tankstelle in Remscheid verantwortlich sein dürften. Der 20-Jährige und sein 13-jähriger Bekannter stehen im dringenden Verdacht, am 9. November eine Tankstelle an der Solinger Straße überfallen und ausgeraubt zu haben. Während sie Bargeld und Zigaretten an sich nahmen, sollen sie dem Mitarbeiter und einem Kunden mit einer Pistole und einem Messer bedroht haben. Der noch nicht strafmündige, aber polizeibekannte 13-Jährige verbleibt in der Obhut seiner Familie. Der 20-jährige Tatverdächtige hat die Tat gestanden. Angesichts seiner Vorbelastungen und Fluchtgefahr wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der anschließend den Verbleib in der Untersuchungshaft anordnete. (Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal)