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„Kleines Rennen“: Kradfahrer landete auf Kühlerhaube

Ein Hückeswagener hat sich gestern bei einem Unfall auf der K1 in Steffenshagen schwere Verletzungen zugezogen. Der 19-Jährige fuhr um 0.43 Uhr mit seinem Motorrad vor dem VW Golf eines 21-jährigen Remscheiders auf der K 1 in Richtung Remscheid. Nach eigenen Angaben kennen sich beide. Zunächst war der Golffahrer vorne, kurz vor dem Kreisverkehr in Windhagen überholte der Motorradfahrer und fuhr vorne weg. Kurz vor der Kreuzung Braßhagen/K1 beabsichtigte der Golffahrer, den Motorradfahrer erneut zu überholen. In diesem Moment bremste der Kradfahrer jedoch ab, um nach links in die Straße Braßhagen abzubiegen. Der Golffahrer reagierte zu spät und fuhr auf. Der 19-jährige Motorradfahrer wurde auf die Kühlerhaube des Auto geschleudert und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Sein Motorrad wurde einige Meter mitgeschliffen. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass beide Unfallbeteiligte mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren. Nach eigenen Angaben seien sie ein "kleines Rennen gefahren". Die Polizei stellte deshalb beide Führerscheine sicher. (aus dem Polizeibericht)

Busfahrer stopfte Diesel-Leck mit dem Finger

Rund 50 Liter Diesel verlor ein Bus gestern Vormittag auf der Morsbacher Straße. Zur Beseitigung der Kraftstoffspur auf der Fahrbahn wurde die Feuerwehr alarmiert. Als sie eintraf, hatte der Fahrer aus einem Bus ein weiteres Auslaufen von Diesel aus dem Tank des Busses unterbunden, indem er einen Finger auf das Loch drückte. Endgültig beendet dann die Feuerwehr die Leckage: Mit einem speziellen Feuerwehrfahrzeug wurde sodann eine ca. 150 Meter lange und 0,5 Meter breite Kraftstoffspur beginnend von der Morsbacher Straße über die Morsbach bis Ecke Morsbachtalstraße gereinigt. Dafür musste die Straße ca. zwei Stunden lang gesperrt werden. Vor Ort waren außerdem waren die TBR und das Umweltamt. Kanaleinläufe und die angrenzende Morsbach waren laut Aussage des Umweltamtes allerdings nicht gefährdet. Da nur geringste Mengen Kraftstoff in die Kanalisation geflossen sei. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Zimmerbrand in der Kippdorfstraße

Gegen 8 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid heute zu einem Brand an der Kippdorfstraße gerufen. Zum Zeitpunkt der Meldung war unklar, ob in der Brandwohnung noch Menschenleben in Gefahr waren. Aus diesem Grund wurden die Kräfte der Feuerwehr mit erhöhtem Personaleinsatz alarmiert. Vor Ort stellte sich glücklicherweise schnell heraus, dass sich die Mieter der Wohnung zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Wohnung aufhielten. Eine Katze, nach welcher während der Löschmaßnahmen gesucht wurde, konnte nur noch tot geborgen werden. Ausgebrochen war das Feuer augenscheinlich in der Küche der Wohnung. Die Wohnung bleibt aufgrund der massiven Rauchentwicklung bis auf Weiteres unbewohnbar und muss durch eine Fachfirma saniert werden. Die übrigen Mieter des Mehrfamilienhauses konnten nach Ende der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Bei Aufprall eingeklemmt und schwer verletzt

Gegen 24 Uhr kam es in der Nacht zu einem schweren Unfall auf der Hammesberger Straße.  Aus uns unbekannten Gründen verlor dort in einer Kurve kurz hinter der Ibacher Str. in Richtung Feld ein 29-jähriger Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Stabmattenzaun. Durch den Aufprall wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seiner Zwangslage befreit werden. Noch vor Ort wurde der lebensbedrohlich Verletzte durch einen Notarzt behandelt und anschließend mit in ein Krankenhaus gebracht. Da bei dem 29-jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen worden war, wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der durch den Aufprall schwer beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Die Hammesberger Str. war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. (aus dem Bericht der Polizei und der Feuerwehr)

Vandalismus in der Hilda-Heinemann-Schule

In der Nacht zu gestern verschafften sich Unbekannte gegen 0:55 Uhr gewaltsam Zutritt zur Hilda-Heinemann-Förderschule in Hackenberg und beschädigten Inventar. Die Täter beschädigten eine Zugangstür, entleerten einen Feuerlöscher und durchsuchten die Räumlichkeiten. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die unbekannten Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0202-2840 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Jugendlicher Radfahrer bei Kollision schwer verletzt

Bei dem Zusammenstoß mit einem Auto auf der Richthofenstraße, Ecke Gertenbachstraße, zog sich gestern gegen 21.20 Uhr) ein Fahrradfahrer schwere Verletzungen zu. Der 15-jährige war in Richtung Gerberstraße unterwegs, als er mit dem Pkw eines 25-jährigen Remscheiders kollidierte, der von der Gertenbachstraße in die Richthofenstraße abbiegen wollte. Bei dem Zusammenprall stürzte der Radfahrer auf die Windschutzscheibe des Fahrzeuges und kam auf der Straße zu Liegen. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten nach Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus. (aus dem Polizeibericht)

Rauchmelder alarmierte Hausbewohner

Gegen 18:45 Uhr schlug gestern in einem Wohngebäude an der Stuttgarter Straße ein Heimrauchmelder an und alarmierte die Hausbewohner. Diese benachrichtigten sofort die Feuerwehr und brachten sich anschließend selbst in Sicherheit. Da bekannt war, dass sich noch eine Person in der Brandwohnung befand, schickte die Leitstelle neben dem Löschzug und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Hasten zur Einsatzstelle. Da es sich um eine Wohnung im 2. Obergeschoss handelte, setzte die Berufsfeuerwehr auch eine Drehleiter ein.
Schnell war klar, dass es sich um angebranntes Kochgut in der Küche handelte. Jedoch ist in solchen Fällen immer davon auszugehen, dass diese Einsätze mit einer erheblichen Rauchentwicklung verbunden sind und sich der Brand ausweiten kann. Die Einsatzkräfte verschafften sich deshalb schnellstmöglich Zugang und fanden den Wohnungsinhaber in seiner leicht verrauchten Wohnung vor. Der Herd wurde kontrolliert und eine "schwarze" Pfanne zeigte an, dass wohl das Essen vergessen worden war.
Eine maschinelle Druckbelüftung sorgte dann im Nachgang wieder für die notwendige frische Luft im gesamten Wohngebäude. Der Wohnungsinhaber wurde noch an der Einsatzstelle auf eine Rauchgasvergiftung untersucht, was sich aber nicht bestätigte. Nach der Belüftung konnte er in seiner Wohnung verbleiben. Wieder einmal hatte sich gezeigt, dass funktionstüchtige Heimrauchmelder größere gesundheitliche sowie materielle Schäden verhindern können. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Brand in Hochhaus am Henkelshof

Gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid heute zu einem Brand am Henkelshof gerufen. Im 5. Obergeschoss eines Hochhauses hatte aus unbekannten Gründen ein Gerät zur Erzeugung von Warmwasser Feuer gefangen. Die Eigentümer schalten vor Eintreffen der Feuerwehr die Wohnung geistesgegenwärtig stromlos geschaltet und verhindert so Schlimmeres. Anschließend retteten sie sich auf den Balkon und warteten, dort in Sicherheit, das Eintreffen der Feuerwehr ab. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und die Wohnung entraucht werden. Für die übrigen Anwohner des Hochhauses bestand keine Gefahr. Nach einer Untersuchung durch den Notarzt konnten die beiden Bewohner der Wohnung unverletzt vor Ort verbleiben.
Das Bekämpfen von Bränden in Hochhäusern stellt Feuerwehren immer wieder vor besondere Herausforderungen, welche ein hohes Maß an Koordination, Kraftanstrengung und Personaleinsatz erfordern. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

77-Jähriger an der Luisenstraße überfallen

Gestern gegen 16.10 Uhr entriss ein Unbekannter einem 77-jährigen Mann in dem Hausflur eines Gebäudes an der Luisenstraße eine Tasche und flüchtete. Der Täter ist circa 25 bis 30 Jahre alt, 170 cm bis 180 cm groß, hat eine dunklere Hautfarbe und schwarze Haare. Bei Tatausübung trug er ein dunkles Oberteil. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Klinische Situation in Remscheid ist dramatisch

Die Inzidenzzahl ist heute auf 217,4 (Land NRW 125) gestiegen. Gestern lag sie noch bei  190,9. Die örtlichen Krankenhäuser meldeten 31 positive Fälle (zwölf mehr als gestern), darunter elf intensivpflichtige Behandlungen (neun beatmet). Laut Prof. Ulrich Sliwka, Ärztlicher Direktor der Remscheider Sana-Klinik, ist ein erheblicher Anstieg von Corona-Erkrankten im stationären Bereich zu verzeichnen. Der Anteil an jüngeren Patientinnen und Patienten, bei denen eine deutlich längere Verweildauer im klinischen Bereich festzustellen sei als bei dem anfänglich überwiegend hochaltrigen Patientenkreis, sei deutlich gestiegen. Man müsse davon ausgehen, dass in den nächsten Wochen die Intensivbettenkapazitäten ausgeschöpft seien, so der Mediziner.

Die aktuellen Infektionsgeschehnisse in Remscheid lassen sich zurzeit nicht auf bestimmte Einrichtungen oder bestimmte Orte eingrenzen beziehungsweise nicht auf ganz bestimmte, einzelne Aktivitäten im öffentlichen Raum zurückverfolgen. Insgesamt stellt sich die Virusverbreitung daher als diffus dar. Nachweislich findet aber ein großer Teil der Ansteckung im privaten Bereich statt.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 450 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen, alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4.752 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 4.162 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 140 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 961 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 526 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Corona-Variante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Drogenkonsument flüchtete mit gestohlenen Kennzeichen

Etwa eine viertel Stunde lang ist am späten Samstagabend ein Autofahrer vor der Polizei geflüchtet; die Flucht endete in Remscheid-Lüttringhausen auf dem Gelände eines Krankenhauses. Eine Streifenwagenbesatzung hatte den 27-jährigen Remscheider gegen 23.40 Uhr auf der Elberfelder Straße in Radevormwald mit seinem VW Golf anhalten wollen. Der Mann ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und fuhr weiter in Richtung Remscheid-Lennep. Bei Geschwindigkeiten um die 70 km/h fuhr der 27-Jährige in deutlichen Schlangenlinien und bremste seinen Golf zwischenzeitlich immer wieder scharf ab. Während seiner Flucht über das Wuppertaler und Remscheider Stadtgebiet missachtete er mehrfach das Rotlicht von Ampeln und fuhr entgegen von Einbahnstraßen; aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens kam es dabei zu keinen Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer.

In Remscheid-Lüttringhausen bog er auf das Klinikgelände eines Krankenhauses an der Remscheider Straße ab, wobei er mit seinem Wagen die geschlossene Schranke in der Zufahrt durchbrach. Kurz darauf fuhr er sich aber in einer Sackgasse auf dem Krankenhausgelände fest. Der Remscheider hatte vor der Fahrt Drogen konsumiert, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen hatte er zuvor gestohlen. Im Fahrzeug fand die Polizei noch ein weiteres Kennzeichenpaar, das sich ebenfalls als gestohlen herausstellte. Die Polizei veranlasste eine Blutprobenentnahme und stellte das Auto samt der entwendeten Kennzeichen sicher. (aus dem Polizeibericht)

Internationale Drogenhändler festgenommen

In einem bei der Staatsanwaltschaft Köln anhängigen Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels haben Ermittler von Polizei Köln und Zollfahndungsamt Essen mit Unterstützung einer Spezialeinheit am gestern, 8. April, drei Haftbefehle gegen 24, 47 und 48 Jahre alte Beschuldigte in Köln und Remscheid vollstreckt und unter anderem elf Wohnobjekte und Schließfächer in Köln, Dormagen, Remscheid, Pulheim und im spanischen Cadiz durchsucht. Zeitgleich nahmen Beamte der Guardia Civil in Cadiz den mutmaßlichen Chef (37) der international agierenden Drogenbande fest. Die Ermittler beschlagnahmten neben einer professionellen Cannabisplantage mit circa 240 Pflanzen etwa 80 Kilogramm Marihuana, scharfe Munition, mehrere tausend Euro Falschgeld, mehr als 60.000 Euro sowie drei Autos. Gegen die Beschuldigten liegen Arrestbeschlüsse zur Vermögensabschöpfung in Höhe von mehreren Millionen Euro vor. Nach derzeitigen Ermittlungen soll die sechsköpfige deutsch-türkische Bande seit etwa einem Jahr insgesamt über 1,5 Tonnen Marihuana sowie Haschisch im Wert von mehr als fünf Millionen Euro von Spanien nach Deutschland und ins benachbarte Ausland geschmuggelt und verkauft haben.

Polizeiwache in Lennep wird saniert. Seit einigen Wochen finden in der Polizeiwache in Lennep, Wupperstraße 2, Sanierungsmaßnahmen statt.  Die weiteren Arbeiten werden voraussichtlich noch etwa zwei Monate in Anspruch nehmen. Um die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten, dient seit gestern, 8. April, eine mobile Wache als Anlaufstelle für polizeiliche Anliegen. Diese Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten ist die Polizeiwache in Remscheid, Quimperplatz 1, rund um die Uhr besetzt. In dringenden Fällen wenden Sie sich unter Tel. 110 an den Notruf der Polizei.

Tatverdächtiger wurde mit Haftbefehl gesucht. Am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr informierte eine Zeugin die Polizei über eine brennende Mülltonne auf der "Alte Kölner Straße" in Lennep. Zuvor hatte die Zeugin beobachtet, wie ein Mann einen brennenden Gegenstand in die Papiertonne warf. Die kurze Zeit später eintreffenden Beamten trafen auf einen 40-jährigen. Bei dessen Überprüfung stellte sich heraus, dass er mit Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben war. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten geringe Mengen Betäubungsmittel und Diebesgut. Ein Übergreifen der Flammen aus der Mülltonne auf angrenzende Gebäude konnte durch den Einsatz eines Feuerlöschers und die weitere Brandbekämpfung der Feuerwehr verhindert werden. Der festgenommene Verdächtige wurde aufgrund des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. (aus dem Polizeibericht)