Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Jugendliche beraubten 77 Jahre alte Rentnerin

Am Samstagnachmittag beraubten zwei Jugendliche in Remscheid eine Seniorin auf der Brunnengasse. Gegen 14.15 Uhr entrissen die beiden einer 77-Jährigen ein Schlüsselmäppchen mit Bargeld. Anschließend flüchteten sie über eine Treppe in Richtung Neustraße. Beschreibung: ca. 14 Jahre alt, blondes Haar, schlank, dunkel gekleidet. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Remscheid unter der Telefonnummer 0202 / 2840 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Unwetter führte zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen

In der vergangenen Nacht zog ab ca. 10 Uhr ein Unwetter über Remscheid, das zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr Remscheid mit insgesamt 95 Kräften führte. Dabei handelte es sich vornehmlich um vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und einige umgestürzte Bäume. Aufgrund der hohen Anzahl an Notrufen wurde ein Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr ausgelöst, so dass schließlich alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr eingesetzt wurden. Insgesamt wurden ca. 50 Einsätze abgearbeitet. Die Feuerwehr geht davon aus, dass ggf. noch einzelne Einsatzstellen in den nächsten Stunden gemeldet werden, wenn die Remscheider Bürger eventuelle Wasserschäden in ihren Häusern bemerken. Positiv ist anzumerken, dass einige Bürger sich einige Zeit nach ihrem Notruf noch einmal in der Leitstelle der Feuerwehr meldeten und mitteilten, dass die Feuerwehr nicht mehr erforderlich sei. So konnten zahlreiche unnötige Einsatzfahrten vermieden werden.

Am Gründerhammer stand ein Keller ca. 1,50 Meter hoch unter Wasser. Er wurde mit einem hohen Kräfteansatz leergepumpt. An der Elberfelder Straße wurde eine Kfz-Werkstatt von Wassermassen durchspült. Mehrere Autos wurden ineinander geschoben und eine Innenwand herausgedrückt. Ein Abellio-Zug geriet in einen Erdrutsch und streifte einen Baum, woraufhin er einachsig entgleiste. Der Zug war zum Glück nur mit drei Mitarbeitern und einem Fahrgast besetzt. Verletzt wurde niemand. Bei diesem Unwetter variierten die Niederschlagsmengen offenbar sehr. Die meisten Einsätze wurden in der Innenstadt, in Vieringhausen, Morsbach und Kremenholl verzeichnet. In einigen Stadtteilen wurden gar keine Einsätze gemeldet. Personenschäden sind derzeit nicht bekannt. (nach dem Bericht der Feuerwehr)

Feuerwehr: "Großbrand im Industriehof Flügel!"

Um 14.33 Uhr ging bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid am Samstag ein Alarm ein, dass im Industriehof Flügel in einem Bürogebäude ein Brand ausgebrochen sei. Darauf rückten nach den Vorgaben der  Alarm- und Ausrückeordnung der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheiten Nord, Lennep, Hasten und Morsbach aus. Bereits auf der Anfahrt war schon eine große Rauchsäule weithin sichtbar. Bei Eintreffen wurde klar, dass das Bürogebäude im Vollbrand stand. Unverzüglich wurden zwei Brandabschnitte gebildet, um ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden holzverarbeitenden Betrieb zu verhindern. Sechs Löschtrupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.  Mittels einer Wärmebildkamera wurden Glutnester ausfindig gemacht und abgelöscht. Um ca. 17 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Im Bericht der Polizei ist ergänzend vom Bürogebäude einer Feuerwerksfabrik die Rede. Die Feuerwehr habe den Brand schnell unter Kontrolle gebracht und so das Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert. „Das betroffene Bürogebäude brannte komplett aus; Personen kamen durch das Feuer jedoch nicht zu Schaden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache und zur Schadenshöhe dauern an.“

Wasser vom „kleinen Hammer“ lief in Keller

Gestern hatte die Feuerwehr Remscheid mehrere Einsätze, aber nicht waren alle auf das angesagte Unwetter zurückzuführen: Gegen 11 Uhr kam es auf der Straße Singerberger Hammer verlor eine Fahrerin aus noch unklarer Ursache die Kontrolle über ihren Ford Fiesta, geriet in den Gegenverkehr geriet und kollidierte mit einem Sattelzug. Die junge Fahrerin  und ihre drei Mitfahrerinnen, 22, 29 und 31 Jahre, wurden dabei leicht verletzt und mussten zur ärztlichen Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigungsarbeiten war die Straße bis etwa 14 Uhr Gesperrt.
Um 14:40 Uhr musste ein Löschzug zu einem aktivierten Heimrauchmelder an der Burger Straße ausrücken. Durch den Alarm konnte dort ein angebranntes Kochgut noch rechtzeitig entdeckt und Schlimmeres verhindert werden.
 Gegen 16:21 Uhr wurde die Leitstelle Remscheid alarmiert, dass Garage und Keller eines Wohnhaus in der Gerstau voll Wasser liefen, weil durch enormen Starkregen. der Bach "Kleinen Hammer" oberhalb des Hauses über die Ufer getreten war. Grund: Vor dem Durchlass in den Morsbach hatten angeschwemmte Steine und Baumstämme den Bach aufgestaut. Mittels Sägewurde er wieder freigelegt Tauchpumpen beförderten das bis zu 50 Zentimeterhoch stehende Wasser aus dem Innenhof der Wohngebäude in den Morsbach. (nach Bericht der Feuerwehr)

Feuerwehr löschte brennende Photovoltaikanlage

Um 21.10 Uhr lief bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid gestern ein Alarm der Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebs an der Karl-Kahlhöfer-Straße ein. Die Berufsfeuerwehr rückte mit einem Löschzug aus. Beim Eintreffen konnte man bereits Flammen auf dem Dach sehen. Es wurde ein C-Rohr über die Drehleiter eingesetzt Nach wenigen Minuten war der Brand gelöscht. Die Einsatzstelle wurde an den Firmeninhaber und den Betriebselektriker übergeben. Die Belegschaft konnte ihre Arbeit wieder aufnehmen. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Feuerwehr RS leistete Nachbarschaftshilfe

Das Wasser schoss nur so aus den Regenrohren. Foto: Lothar KaiserDurch lokale Unwetter mit Starkregen kam es gestern landesweit zu zahlreichen Einsätzen für Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen. Die Stadt Remscheid blieb weitgehend von Schäden verschont. Der Leitstelle Remscheid wurden lediglich drei Einsatzlagen gemeldet, die von den Einsatzkräften schnell abgearbeitet wurden. Die Stadt Wuppertal dagegen war von den lokalen Unwettern sehr stark betroffen. Dort wurden Regenmengen von bis zu 100 l/m² gemessen (Quelle: DWD); es wurden 900 Einsatzlagen gemeldet.

Im Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe entsandte die Remscheider Feuerwehr einen Löschzug zur Unterstützung in die Nachbarstadt. Dieser setzte sich aus Kräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr mit den Löscheinheiten Nord und Hasten zusammen. Die 24 Einsatzkräfte aus Remscheid wurden zur Schadensbeseitigung in einem Kaufhaus in der Innenstadt von Elberfeld eingesetzt. Dort waren die Verkaufsräume im Untergeschoss auf einer Fläche von 6.000 Quadratmeter ca. 45 Zentimeter hoch mit Schmutzwasser vollgelaufen. Gegen 3 Uhr heute Morgen erfolgte die Ablösung der Wuppertaler Einsatzkräfte, die dort schon seit Stunden tätig waren. Von der Remscheider Feuerwehr wurden sechs Tauchpumpen eingesetzt. Unterstützt wurde die Feuerwehr in dem Bereich von dem Technischen Hilfswerk aus Hattingen mit vier weiteren Pumpen. Gegen 9 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Wegen Unfallflucht Zeugen gesucht

Die folgende Polizeimeldung fiel mir leider erst heute auf. Ich möchte sie den Leserinnen und Lesern des Waterbölles trotz der „Verspätung“ nicht vorenthalten, verbunden mit der Frage: „Was stimmt hier nicht?“

„Sonntagmorgen (20.05.2018), gegen 6Uhr, beschädigte ein Auto auf der Stockder Straße in Remscheid mehrere geparkte Autos und flüchtete. Ein Zeuge beobachtete, wie ein Fahrzeug aus Vieringhausen kommend, auf der Stockder Straße in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam. Dabei beschädigte er einen geparkten Smart und einen VW Touran. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Wagen weiter in Richtung Hasten. Unmittelbar nachdem das Auto aus dem Sichtfeld des Zeugen verschwand, hörte er einen lauten Knall und alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten etwas weiter oberhalb zwei weitere nicht unerheblich beschädigte Fahrzeuge (VW, Seat) fest. Das Verkehrskommissariat bittet Zeugen, die Hinweise zu den Unfällen und/oder dem flüchtigen Autofahrer geben können, sich telefonisch unter der Nr. 0202-284-0 zu melden.“

Verwaltungsgericht untersagt verkaufsoffenen Sonntag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat heute den verkaufsoffenen Sonntag am 27. Mai in Remscheids Innenstadt in Zusammenhang mit der Remscheider Motorshow und den Aktionstagen „Mobil in Remscheid“ untersagt. Es hat damit der Klage der Gewerkschaft Verdi Recht gegeben und die vom Stadtrat am 3. Mai beschlossene „Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen am 27.05.2018 im Stadtbezirk Alt-Remscheid“ als unzulässig erklärt. Die Verkaufsstellen innerhalb des Stadtbezirks Alt-Remscheid im Bereich der Alleestraße ab Einmündung Hochstraße/Daniel-Schürmann-Straße bis einschließlich Markt dürfen am 27. Mai also nicht öffnen. Sie hatten einen Verkauf von 13 bis 18 Uhr geplant. Gegen den heutigen Beschluss des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf wird die Stadt Remscheid Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen.

Die „Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen am 27.05.2018 im Stadtbezirk Alt-Remscheid“ wurde in den politischen Gremien ab dem 17. April beraten und abschließend vom Stadtrat am 3. Mai beschlossen. Sie basiert auf einer Gesetzesänderung vom 22. März – in Kraft getreten am 30. März. Nach der sogenannten Vermutungsregelung des neuen Ladenöffnungsgesetzes NRW (LÖG NRW) wird ein Zusammenhang mit der örtlichen Veranstaltung vermutet, wenn die Ladenöffnung in räumlicher und zeitlicher Nähe stattfindet.

Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung lagen der Stadtverwaltung leider noch nicht die Anwendungshinweise des zuständigen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV NRW) für die Kommunen bei der Auslegung des neuen Gesetzes vor. Die Stadtverwaltung hatte ebenso keine Kenntnis über die Beschlüsse des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Münster über die Klagen gegen die verkaufsoffenen Sonntage in Hagen und Kreuztal.

Das Verwaltungsgericht hat in seiner Beschlussbegründung grundsätzlich gesagt, dass eine Motorshow auch in Verbindung mit der Veranstaltung „Umweltfreundliche und innovative Mobilitätsangebote“ des städtischen Fachdienstes Umwelt einen vom Ladenöffnungsgesetz legalisierten Anlass darstellt. Vom Verwaltungsgericht wird allerdings bemängelt, dass nicht ersichtlich ist, dass die geplante Veranstaltung mehr beziehungsweise um wieviel mehr Gäste anlockt als die von der sonntäglichen Ladenöffnung erfassten Geschäfte. Hierbei nimmt das Gericht Bezug auf die Webseite des Allee-Centers Remscheid und den dort genannten Besucherfrequenzen.

„Es bleibt selbstverständlich auch weiter unser Ziel, den örtlichen Einzelhandel  durch verkaufsoffene Sonntage in unseren Stadtbezirken zu stärken. Und natürlich haben wir bei unseren Planungen zu verkaufsoffenen Sonntagen auch die Rechte der vielen Einzelhändler und deren Mitarbeiterschaft im Blick. Nicht umsonst bleiben wir mit insgesamt zehn verkaufsoffenen Sonntagen in 2018 weit unter den gesetzlich erlaubten sechszehn Sonntagsöffnungen“, so Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke zum Beschluss aus Düsseldorf. Und weiter: „Allen Beteiligten in dieser Frage gerecht zu werden, gelingt uns nur gemeinsam. Ich wünsche mir, dass wir zur bewährten Praxis zurückkehren und wieder in gemeinsamen Konsensrunden über Sonntagsöffnungen entscheiden“.

Strafanzeigen nach Gruppen-Schlägerei

Gestern gegen 18.45 Uhr kam es in Remscheid auf der Straße "Am Lenneper Hof" zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen. Dabei kamen auch Schlagwerkzeuge zum Einsatz. Zwei Männer im Alter von 19 und 21 Jahren verletzten sich dabei leicht und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Hintergrund der Auseinandersetzung ist nach ersten Erkenntnissen ein länger bestehender Streit zwischen zwei Beteiligten. Um die Situation zu beruhigen, musste eine Vielzahl von Polizisten zum Einsatz gerufen werden. Die an der Schlägerei Beteiligten erwarten nun Strafanzeigen und Befragungen durch die Kriminalpolizei. (aus dem Polizeibericht)

Betrieb wegen Legionellen vorerst eingestellt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gestern Nachmittag hat ein Betrieb in Remscheid-Lennep dem städtischen Fachdienst Umwelt gemeldet, dass bei einer routinemäßigen Kontrollmessung an Kühlanlagen erhöhte Legionellenwerte festgestellt worden waren. Die Messwerte lagen dabei mit bis zu 180.000 KBE (koloniebildende Einheiten) pro 100 ml deutlich über dem Schwellenwert von 100 KBE. Bei einem Ortstermin heute Vormittag haben die städtischen Fachdienste Umwelt und Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Betrieb entschieden, die betroffenen Anlagen vorsorglich stillzulegen. Eine Wiederinbetriebnahme erfolgt, sobald die Kontrollmessung den Prüfwert unterschreitet.

Um den Gesundheitsbehörden im Falle einer Häufung der Erkrankungen die Quellensuche zu erleichtern, hat der Gesetzgeber eine Melde- und Untersuchungspflicht für Trinkwasser und Bäder, aber auch Kühlanlagen eingeführt, die ein legionellenhaltiges Aerosol freisetzen können. Ab einem definierten Maßnahmenwert ist eine Information der Öffentlichkeit vorgeschrieben. Daneben müssen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfolgen. Die zuständige Behörde ist hierbei die untere Umweltbehörde. Die Information der Öffentlichkeit hat den Zweck, Ärztinnen und Ärzte sowie Menschen mit schweren Grunderkrankungen darauf aufmerksam zu machen, dass bei Auftreten einer Lungenentzündung möglicherweise eine Legionelleninfektion hierfür ursächlich ist und eine gezielte Therapie ohne Zeitverzögerung eingeleitet werden kann. Antibiotikaresistenz kommt bei Legionellen bis dato nicht vor, so dass hier bei rechtzeitiger Diagnose die Erkrankung gut behandelbar ist.

Artikel vollständig lesen