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Feuerwehreinsatz nach Starkregen in Krefeld

Aufgrund zahlreicher Einsätzen infolge von Starkregen wurden am frühen Morgen Einsatzkräfte der Feuerwehren Remscheid, Solingen und Wuppertal nach Krefeld beordert. Der Einsatz erfolgte im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe im Brandschutz und der Hilfeleistung durch die Feuerwehren im Land Nordrhein-Westfalen; die Feuerwehren der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal bilden mit der Bereitschaft 5 einen Großverband zur Hilfeleistung bei außergewöhnlichen Schadensereignissen. Insgesamt 116 Einsatzkräfte mit 27 Fahrzeugen begaben sich um 6.30 Uhr von der Hauptfeuer- und Rettungswache Wuppertal auf den Weg nach Krefeld. Dort war die Feuerwehr seit dem Abend mit Einsätzen nach Starkregen eingebunden. Nach dem Unwetter am 29. Juni waren zahlreiche Keller voll Wasser gelaufen. Um 8 Uhr trafen die Einsatzkräfte aus dem Bergischen, darunter aus Remscheid Mitglieder der Löscheinheiten Nord und Hasten, am Niederrhein ein und nahmen die Arbeit auf. Bei zahlreichen Kellern und in einer Tiefgarage wurde das eingedrungene Wasser abgepumpt. Rund 170 Einsätze konnten durch die Kräfte der Bereitschaft 5 abgearbeitet werden. Um 16 Uhr erfolgte die Ablösung der Einsatzkräfte aus Remscheid, Solingen und Wuppertal durch Einsatzkräfte aus Duisburg. Die Kameraden werden am frühen Abend im Bergischen zurückerwartet. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Kellerbrand an der Lockfinker Straße

Heute Nacht gegen 01.26 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Lockfinker Straße gemeldet. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr, sowie die Einheiten Lüttringhausen und Lennep der Freiwilligen Feuerwehr rückten daraufhin aus. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen verrauchten Treppenraum vor. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor und löschten Glutnester. Es stellte sich heraus, dass Sperrmüll in einem Kellerabteil gebrannt hatte. Mittels Überdruckbelüftungsgerät wurde der Keller belüftet. Die Einsatzstelle konnte anschließend den Bewohnern übergeben werden. Der Kellerbereich wurde durch die Polizei gesperrt. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

„Kleines Rennen“: Kradfahrer landete auf Kühlerhaube

Ein Hückeswagener hat sich gestern bei einem Unfall auf der K1 in Steffenshagen schwere Verletzungen zugezogen. Der 19-Jährige fuhr um 0.43 Uhr mit seinem Motorrad vor dem VW Golf eines 21-jährigen Remscheiders auf der K 1 in Richtung Remscheid. Nach eigenen Angaben kennen sich beide. Zunächst war der Golffahrer vorne, kurz vor dem Kreisverkehr in Windhagen überholte der Motorradfahrer und fuhr vorne weg. Kurz vor der Kreuzung Braßhagen/K1 beabsichtigte der Golffahrer, den Motorradfahrer erneut zu überholen. In diesem Moment bremste der Kradfahrer jedoch ab, um nach links in die Straße Braßhagen abzubiegen. Der Golffahrer reagierte zu spät und fuhr auf. Der 19-jährige Motorradfahrer wurde auf die Kühlerhaube des Auto geschleudert und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Sein Motorrad wurde einige Meter mitgeschliffen. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass beide Unfallbeteiligte mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren. Nach eigenen Angaben seien sie ein "kleines Rennen gefahren". Die Polizei stellte deshalb beide Führerscheine sicher. (aus dem Polizeibericht)

Busfahrer stopfte Diesel-Leck mit dem Finger

Rund 50 Liter Diesel verlor ein Bus gestern Vormittag auf der Morsbacher Straße. Zur Beseitigung der Kraftstoffspur auf der Fahrbahn wurde die Feuerwehr alarmiert. Als sie eintraf, hatte der Fahrer aus einem Bus ein weiteres Auslaufen von Diesel aus dem Tank des Busses unterbunden, indem er einen Finger auf das Loch drückte. Endgültig beendet dann die Feuerwehr die Leckage: Mit einem speziellen Feuerwehrfahrzeug wurde sodann eine ca. 150 Meter lange und 0,5 Meter breite Kraftstoffspur beginnend von der Morsbacher Straße über die Morsbach bis Ecke Morsbachtalstraße gereinigt. Dafür musste die Straße ca. zwei Stunden lang gesperrt werden. Vor Ort waren außerdem waren die TBR und das Umweltamt. Kanaleinläufe und die angrenzende Morsbach waren laut Aussage des Umweltamtes allerdings nicht gefährdet. Da nur geringste Mengen Kraftstoff in die Kanalisation geflossen sei. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Zimmerbrand in der Kippdorfstraße

Gegen 8 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid heute zu einem Brand an der Kippdorfstraße gerufen. Zum Zeitpunkt der Meldung war unklar, ob in der Brandwohnung noch Menschenleben in Gefahr waren. Aus diesem Grund wurden die Kräfte der Feuerwehr mit erhöhtem Personaleinsatz alarmiert. Vor Ort stellte sich glücklicherweise schnell heraus, dass sich die Mieter der Wohnung zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Wohnung aufhielten. Eine Katze, nach welcher während der Löschmaßnahmen gesucht wurde, konnte nur noch tot geborgen werden. Ausgebrochen war das Feuer augenscheinlich in der Küche der Wohnung. Die Wohnung bleibt aufgrund der massiven Rauchentwicklung bis auf Weiteres unbewohnbar und muss durch eine Fachfirma saniert werden. Die übrigen Mieter des Mehrfamilienhauses konnten nach Ende der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Bei Aufprall eingeklemmt und schwer verletzt

Gegen 24 Uhr kam es in der Nacht zu einem schweren Unfall auf der Hammesberger Straße.  Aus uns unbekannten Gründen verlor dort in einer Kurve kurz hinter der Ibacher Str. in Richtung Feld ein 29-jähriger Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Stabmattenzaun. Durch den Aufprall wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seiner Zwangslage befreit werden. Noch vor Ort wurde der lebensbedrohlich Verletzte durch einen Notarzt behandelt und anschließend mit in ein Krankenhaus gebracht. Da bei dem 29-jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen worden war, wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der durch den Aufprall schwer beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Die Hammesberger Str. war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. (aus dem Bericht der Polizei und der Feuerwehr)

Vandalismus in der Hilda-Heinemann-Schule

In der Nacht zu gestern verschafften sich Unbekannte gegen 0:55 Uhr gewaltsam Zutritt zur Hilda-Heinemann-Förderschule in Hackenberg und beschädigten Inventar. Die Täter beschädigten eine Zugangstür, entleerten einen Feuerlöscher und durchsuchten die Räumlichkeiten. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die unbekannten Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0202-2840 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Jugendlicher Radfahrer bei Kollision schwer verletzt

Bei dem Zusammenstoß mit einem Auto auf der Richthofenstraße, Ecke Gertenbachstraße, zog sich gestern gegen 21.20 Uhr) ein Fahrradfahrer schwere Verletzungen zu. Der 15-jährige war in Richtung Gerberstraße unterwegs, als er mit dem Pkw eines 25-jährigen Remscheiders kollidierte, der von der Gertenbachstraße in die Richthofenstraße abbiegen wollte. Bei dem Zusammenprall stürzte der Radfahrer auf die Windschutzscheibe des Fahrzeuges und kam auf der Straße zu Liegen. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten nach Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus. (aus dem Polizeibericht)

Rauchmelder alarmierte Hausbewohner

Gegen 18:45 Uhr schlug gestern in einem Wohngebäude an der Stuttgarter Straße ein Heimrauchmelder an und alarmierte die Hausbewohner. Diese benachrichtigten sofort die Feuerwehr und brachten sich anschließend selbst in Sicherheit. Da bekannt war, dass sich noch eine Person in der Brandwohnung befand, schickte die Leitstelle neben dem Löschzug und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Hasten zur Einsatzstelle. Da es sich um eine Wohnung im 2. Obergeschoss handelte, setzte die Berufsfeuerwehr auch eine Drehleiter ein.
Schnell war klar, dass es sich um angebranntes Kochgut in der Küche handelte. Jedoch ist in solchen Fällen immer davon auszugehen, dass diese Einsätze mit einer erheblichen Rauchentwicklung verbunden sind und sich der Brand ausweiten kann. Die Einsatzkräfte verschafften sich deshalb schnellstmöglich Zugang und fanden den Wohnungsinhaber in seiner leicht verrauchten Wohnung vor. Der Herd wurde kontrolliert und eine "schwarze" Pfanne zeigte an, dass wohl das Essen vergessen worden war.
Eine maschinelle Druckbelüftung sorgte dann im Nachgang wieder für die notwendige frische Luft im gesamten Wohngebäude. Der Wohnungsinhaber wurde noch an der Einsatzstelle auf eine Rauchgasvergiftung untersucht, was sich aber nicht bestätigte. Nach der Belüftung konnte er in seiner Wohnung verbleiben. Wieder einmal hatte sich gezeigt, dass funktionstüchtige Heimrauchmelder größere gesundheitliche sowie materielle Schäden verhindern können. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

Brand in Hochhaus am Henkelshof

Gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid heute zu einem Brand am Henkelshof gerufen. Im 5. Obergeschoss eines Hochhauses hatte aus unbekannten Gründen ein Gerät zur Erzeugung von Warmwasser Feuer gefangen. Die Eigentümer schalten vor Eintreffen der Feuerwehr die Wohnung geistesgegenwärtig stromlos geschaltet und verhindert so Schlimmeres. Anschließend retteten sie sich auf den Balkon und warteten, dort in Sicherheit, das Eintreffen der Feuerwehr ab. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und die Wohnung entraucht werden. Für die übrigen Anwohner des Hochhauses bestand keine Gefahr. Nach einer Untersuchung durch den Notarzt konnten die beiden Bewohner der Wohnung unverletzt vor Ort verbleiben.
Das Bekämpfen von Bränden in Hochhäusern stellt Feuerwehren immer wieder vor besondere Herausforderungen, welche ein hohes Maß an Koordination, Kraftanstrengung und Personaleinsatz erfordern. (aus dem Bericht der Feuerwehr)

77-Jähriger an der Luisenstraße überfallen

Gestern gegen 16.10 Uhr entriss ein Unbekannter einem 77-jährigen Mann in dem Hausflur eines Gebäudes an der Luisenstraße eine Tasche und flüchtete. Der Täter ist circa 25 bis 30 Jahre alt, 170 cm bis 180 cm groß, hat eine dunklere Hautfarbe und schwarze Haare. Bei Tatausübung trug er ein dunkles Oberteil. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Klinische Situation in Remscheid ist dramatisch

Die Inzidenzzahl ist heute auf 217,4 (Land NRW 125) gestiegen. Gestern lag sie noch bei  190,9. Die örtlichen Krankenhäuser meldeten 31 positive Fälle (zwölf mehr als gestern), darunter elf intensivpflichtige Behandlungen (neun beatmet). Laut Prof. Ulrich Sliwka, Ärztlicher Direktor der Remscheider Sana-Klinik, ist ein erheblicher Anstieg von Corona-Erkrankten im stationären Bereich zu verzeichnen. Der Anteil an jüngeren Patientinnen und Patienten, bei denen eine deutlich längere Verweildauer im klinischen Bereich festzustellen sei als bei dem anfänglich überwiegend hochaltrigen Patientenkreis, sei deutlich gestiegen. Man müsse davon ausgehen, dass in den nächsten Wochen die Intensivbettenkapazitäten ausgeschöpft seien, so der Mediziner.

Die aktuellen Infektionsgeschehnisse in Remscheid lassen sich zurzeit nicht auf bestimmte Einrichtungen oder bestimmte Orte eingrenzen beziehungsweise nicht auf ganz bestimmte, einzelne Aktivitäten im öffentlichen Raum zurückverfolgen. Insgesamt stellt sich die Virusverbreitung daher als diffus dar. Nachweislich findet aber ein großer Teil der Ansteckung im privaten Bereich statt.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 450 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Weiter herrscht ein diffuses Infektionsgeschehen, alle Altersgruppen sind betroffen. Damit gibt es insgesamt 4.752 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 4.162 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 140 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 961 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 526 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Corona-Variante und einen bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.