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„FlexTicket“ jetzt mit mehr Flexibilität

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr

Die Corona-Pandemie hat Einfluss auf das Arbeitsleben und somit auch auf den öffentlichen Nahverkehr– bedingt durch das Arbeiten im Homeoffice und eine veränderte Präsenzkultur. Mit neuen Arbeitsmodelle deuten sich nachhaltige Veränderungen für die gesamte Arbeitsplatz-Mobilität an. Der VRR arbeitet ergänzend und vorausschauend an einfachen Tarifen, die das Thema „neue Arbeitsmodelle“ aufgreifen, und testet seit Juni gemeinsam mit der Rheinbahn aus Düsseldorf mit „FlexTicket“ ein Tarifmodell, welches zunächst Firmenkunden für eine begrenzte Zeit offeriert wird.

Bei dieser attraktiven Alternative für Beschäftigte, für die sich möglicherweise ein klassisches Abo nicht mehr lohnt, zahlen Nutzer*innen einen Grundbetrag von 20 Euro und erhalten dafür über einen Zeitraum von 30 Kalendertagen einen vergünstigten Preis für bis zu zwölf 24-StundenTickets. Der Grundbetrag bleibt in allen Preisstufen gleich und wird vom Arbeitgeber eingezogen. Er kann entweder vom Mitarbeiten-den selbst oder in Form eines Zuschusses durch den Arbeitgeber gezahlt werden. Das FlexTicket ist als Pilotprojekt für zwei Jahre ausgelegt. Die Rheinbahn testet das Angebot über die Sommermonate zunächst mit ein bis zwei ausgewählten Unternehmen. Nach erfolgreicher Testphase wird das Angebot im Herbst auf weitere Großkunden ausgeweitet. Auch weitere Verkehrsunternehmen können sich im Laufe des zweijährigen Piloten am Projekt beteiligen.

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Kliniken des Adipositaszentrums NRW ausgezeichnet

Pressemitteilung des Sana-Adipositaszentrums NRW

Das Sana Adipositaszentrum NRW ist seit diesem Jahr mit zwei Kliniken – dem Sana-Klinikum Remscheid und dem Sana Krankenhaus Benrath – als Exzellenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Damit gehören die beiden Sana-Krankenhäuser zu insgesamt nur sieben deutschlandweit mit dieser höchsten Qualitätsstufe der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) ausgezeichneten Kliniken. Die durch die Corona-Pandemie erst mit Verzögerung durchgeführte Re-Zertifizierung ist gültig bis Ende November 2022. „Einmal mehr wird mit dieser Zertifizierung durch externe Experten belegt, dass unsere Chirurgen im Sana-Verbund NRW eine hervorragende Qualität in der Versorgung der Patienten gewährleisten“, sagt Sabine Wisniewski, die Anfang April die Prozesskoordination des Sana Adipositaszentrums NRW übernommen hat. „Ich gratuliere dem gesamten Team zu dieser herausragenden Leistung.“

Bereits 2013 wurde das Sana-Klinikum Remscheid als Gründungsstandort des Sana Adipositaszentrums NRW für seine ausgezeichnete Behandlungsqualität als Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Seither konnte der Verbund diese Qualität stets steigern und jetzt auch die Kriterien für eine Aufwertung zum Exzellenzzentrum mehr als erfüllen. Gelobt wurden vor allem die geringe Komplikationsrate und die hervorragende Standardisierung der Prozesse. „Es freut mich sehr, dass wir dank der Leistung des gesamten Teams in den Sana-Kliniken in Nordrhein-Westfalen nun diese höchste Zertifizierungsstufe der DGAV erreichen konnten“, sagt Dr. Thomas Sonnenberg, Chefarzt der Klinik für Adipositas- und metabolische Chirurgie im Sana-Verbund NRW sowie Ärztlicher Leiter des Adipositaszentrums NRW. „Gerade in den aktuellen Zeiten, in denen wir mit unseren zur Risikogruppe gehörenden Patienten höchst sensibel in der Einschätzung von Operationsnotwendigkeiten agieren müssen, ist das Übererfüllen der für diese Zertifizierung notwendigen Mindestzahlen als besonderer Erfolg und außergewöhnliche Leistung zu würdigen.“

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IHK unterstützt bei der Unternehmensnachfolge

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Die Bergische IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Düsseldorf am 23. Juni einen Nachfolge-Sprechtag an. Das Angebot richtet sich zum einen an kammerzugehörige Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb abgeben wollen. Zum anderen sollen Menschen angesprochen werden, die mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen. Im Rahmen von Einzelgesprächen mit Steuerberatern und IHK-Experten können wichtige Nachfolgefragen diskutiert werden. Die Themen reichen von der Nachfolgersuche über Finanzierung und Förderung bis hin zu steuerrechtlichen Fragen und Kaufpreisermittlung. Auch emotionale Aspekte und familiäre Hintergründe spielen dabei oftmals eine wichtige Rolle. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung sichert im Ernstfall die Handlungsfähigkeit und bewahrt das Unternehmen vor Schaden.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der IHK und Interessenten, die auf der Suche nach einem zu übernehmenden Unternehmen sind, können sich einen kostenlosen Termin für den Sprechtag reservieren. Weitere Informationen sind erhältlich bei Andre Scheifers, T. 0202-2490-777, a.scheifers@bergische.ihk.de">a.scheifers@bergische.ihk.de.

Landesregierung macht kommunale Erfolge zunichte

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Trotz Warnung von vielen Experten und von Städten und Gemeinden haben CDU und FDP mit ihrer Mehrheit ein Umsetzungsgesetz zum Glücksspielvertrag beschlossen.  Damit kürzt jetzt NRW die Abstandsflächen zwischen den Spielhallen. Wo bislang nur eine Spielhalle stand, dürfen jetzt drei stehen,“ kommentiert der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf die gestrige Abstimmung im Landtag in Düsseldorf.

Mit diesen Regelungen dürfen durch Fristverlängerungen drei Spielhallen als sogenannte Verbundspielhallen unter einem Dach betrieben werden. Neu ist, dass Spielhallen und Wettbüros nach einer Zertifizierung zukünftig statt 350 Metern nur noch 100 Meter Abstand untereinander einhalten müssen.

„Mit diesem Gesetz haben die Betreiber der Spielhallen und Wettbüros den Kampf gegen die Kommunen gewonnen – mit Unterstützung von CDU und FDP“, so Wolf. „Wir haben versucht, mit einem Änderungsantrag die derzeit gültige Abstandsregelung von 350 Metern beizubehalten und nur eine Spielhalle pro Standort zuzulassen. Denn durch die Neuregelung wird der erfolgreiche Einsatz der Städte und Gemeinden torpediert. Den Antrag haben CDU und FDP aber abgelehnt. Aus Leerständen könnten jetzt Spielhallen werden. Nun müssen wir auf Städte-Ebene schauen, dass das nicht so kommt und ein besonderes Auge auf Straßen mit Leerstand haben – wie etwa in Remscheid die untere Alleestraße. Das hätte mit einer besseren Gesetzeslage auf Landesseite von vornherein verhindert werden können. Auch Radevormwald hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um die Innenstadt schöner zu machen und Leerstände in den Griff zu bekommen.“

Samstag digitale Ausbildungs- und Studienmesse

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit  

Für alle Jugendlichen, die noch eine Ausbildungsstelle oder einen Studiengang suchen, veranstalten die Agenturen für Arbeit Düsseldorf, Mettmann und Solingen-Wuppertal am Samstag, 19. Juni, ihre erste gemeinsame digitale Ausbildungs- und Studienmesse. Rund 100 Ausbildungsbetriebe und Hochschulen aus der Region sind dort vertreten, darunter auch die Berufsberatung, die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer. Die Besucherinnen und Besucher erwarten mehr als 4.000 freie Ausbildungsstellen und wertvolle Tipps der Berufs- und Studienberatung. Birgitta Kubsch-von Harten, Chefin der Agentur für Arbeit Düsseldorf, betont die Bedeutung der Eltern bei der Berufs- und Studienwahl „Auch Eltern sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und ihre Söhne und Töchter auf dem Weg in die berufliche Zukunft zu begleiten. Sie sind die wichtigsten Ansprechpartner für ihre Kinder, das gilt ins-besondere auch bei der Berufs- und Studienwahl!“

In zwei Online-Elternabenden vor der Messe erfahren die Eltern, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können und wie der Besuch der digitalen Messe gemeinsam vorbereitet werden kann. Die Online-Elternabende finden am Mittwoch, 16. Juni um 18 Uhr und am Donnerstag, 17. Juni um 19 Uhr statt. Eltern und Jugendliche können sich per Mail beim Berufsinformationszent-rum (BiZ) dafür anmelden: Düsseldorf: duesseldorf.biz@arbeitsagentur.de">duesseldorf.biz@arbeitsagentur.de; Mettmann: mettmann.biz@arbeitsagentur.de">mettmann.biz@arbeitsagentur.de; Remscheid, Solingen und Wuppertal: solingen-wuppertal.biz@arbeitsagentur.de">solingen-wuppertal.biz@arbeitsagentur.de.

Tischlereien leiden unter Lieferengpässen

Pressemitteilung der Tischler-Innung

Holz, Holzwerkstoffe und andere Baumaterialien sind seit mehreren Wochen ein knappes Gut. Bislang deutet nichts darauf hin, dass sich die Lage rasch verbessern wird. Die Materialknappheit entwickelt sich zunehmend auch für die Tischlereien in Remscheid zu einem ernstzunehmenden Problem. „Aufgrund von Lieferengpässen können manche Projekte nur mit enormer Zeitverzögerung fortgeführt oder gar nicht erst begonnen werden“, erklärt Martin Stracke, Obermeist der Tischler-Innung Remscheid . „Zudem machen uns die enormen Preissteigerungen zu schaffen.“

95 Prozent der Tischler in NRW berichten, dass die Einkaufspreise für Holz und andere Rohstoffe seit Beginn des Jahres deutlich gestiegen sind. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Fachverbandes Tischler NRW hervor. „90 Prozent der Betriebe befürchten zudem, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Monaten fortsetzen wird und die Kosten für Rohstoffe weiter anziehen werden“, sagt Martin Stracke. „Um weiterhin wirtschaftlich arbeiten zu können, sind auch viele Betriebe gezwungen, ihre Verkaufspreise entsprechend anzupassen.“ Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage zeigen, dass das Tischlerhandwerk in Nordrhein-Westfalen nach einer kurzen Eintrübung im Frühjahr 2020 insgesamt gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist. „Insbesondere Unternehmen, die hauptsächlich im Laden- und Messebau tätig sind, mussten teils erhebliche Einbußen hinnehmen“, berichtet der Obermeister. „Insgesamt befindet sich die derzeitige Auftrags- und Geschäftslage aber wieder auf einem Vor-Corona-Niveau. Diese drohen durch die derzeitigen Engpässe und die damit verbundene Entwicklung jedoch wieder eingetrübt zu werden.“

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Besorgt über Insolvenz-Gerüchte bei Abellio

Pressemitteilung der SPD

Mit großer Sorge haben wir in den vergangenen Tagen überregionale und regionale Presseberichte über die finanzielle Situation des Bahnunternehmens Abellio zur Kenntnis nehmen müssen. Hiernach drohe bei Abellio aufgrund der hohen aufgelaufenen Verluste ein Insolvenzverfahrens. Für die finanziellen Probleme bei Abellio soll es viele Gründe geben. Abellio behauptet, die zu geringen Preise der Verkehrsverbundes VRR und die hohen Strafen bei Ausfällen und Verspätungen seinen daran schuld. Die aktuellen Verträge zwischen VRR und Abellio sind bis Dezember 2028 geschlossen.

  • Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt nutzen täglich die Bahn, um in unsere Nachbarstädte zu fahren. Ein Ausfall dieser S-Bahn-Linie wäre eine Katastrophe.
  • Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion zur Sitzung des Rates am 24. Juni um die Beantwortung der folgenden Fragen:
  • Welche Hinweise auf eine drohende Insolvenz des Bahnunternehmens Abellio gibt es?
  • Wären im Fall eines Insolvenzverfahrens des Unternehmens Abellio der Betrieb auf der S-Bahn-Linie 7 (Solingen-Remscheid-Wuppertal) gefährdet?
  • Gab es bereits Gespräche mit dem Bahnunternehmen Abellio und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)?

Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Ein Ausfall dieser S-Bahn-Linie wäre eine Katastrophe!“

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid

In den derzeit laufenden Verhandlungen zwischen der Tochter der Niederländischen Staatsbahnen Abellio und mehreren Verkehrsbünden, fordert das Bahnunternehmen unter anderem vom VRR mehr Geld, andernfalls droht es mit dem Gang in die Insolvenz. Durch den Betrieb der Bahnlinie S7, der einzigen Bahnverbindung zwischen Solingen, Remscheid und Wuppertal, wäre Remscheid von einem Konkurs des Unternehmens in besonderem Maße betroffen. Die laufenden Verhandlungen kommentiert Colin Cyrus, verkehrspolitischer Sprecher der Linken Remscheid, folgendermaßen: "Der jetzt angelaufene Verhandlungspoker darf nicht auf dem Rücken der Belegschaft und der Fahrgäste ausgetragen werden. Remscheid braucht eine gesicherte Bahnverbindung nach Solingen und Wuppertal!"
Für Cyrus steht fest, dass wir dringend ein Umdenken in der Verkehrspolitik brauchen. "ÖPNV sowie SPNV gehören zur Daseinsvorsorge und damit in öffentliche Hand. Der private Wettbewerb führt weder zu sicheren und kostengünstigen Verbindungen für die Fahrgäste noch zu guten und sicheren Bedingungen für die Mitarbeitenden in den Bahnbetrieben. Dieser Vorfall bestätigt dies wieder einmal. Eine nachhaltige und dringend benötigte Mobilitätswende ist unter diesen Umständen nicht möglich." DIE LINKE Remscheid fordert die Verwaltung der Stadt Remscheid auf, alle ihre Möglichkeiten auszunutzen, um den Betrieb der S7 aufrechtzuerhalten und darüber hinaus endlich eine echte Mobilitätswende zu forcieren. (Axel Behrend)

Wo „Solidarität“ kein leeres Wort ist

"Aktiver Mittagspause" der Sana-Belegschaft. Foto: privat.Aus Protest gegen die von der Konzernleitung angekündigte Kündigung der Service-Mitarbeiter/innen hatte die Gewerkschaft gestern die Belegschaft  des Sana-Klinikums Remscheid zu einer „aktiven Mittagspause“ aufgerufen, und diese beteiligte sich rege. Kein Wunder: Das Thema brennt vielen unter den Nägeln, für die „Solidarität“ kein leeres Wort ist. Zu der rund 20 Minuten dauernden „Mini-Demonstration waren auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hard und Oberbürgermeister Burkhard mast-Weisz gekommen (vorne links im Bild), ferner einige Ratsmitglieder. Der OB betonte die Wichtigkeit aller Arbeitsplätze im Sana-Klinikum und hob deren gute und wichtige Arbeit gerade jetzt, in der Corona-Pandemie hervor. Das gelte auch für die Mitarbeiter*innen im Service-Bereich. Die Politik stehe hinter den Mitarbeiter*innen stehen und sei bemüht, ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Aber die Einflussmöglichkeiten auf die Konzernspitze sind gering.

In 2021 wird sich der Bilanzverlust verdoppeln

Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Bilanzgewinn der Stadtwerke Remscheid GmbH lediglich 1.620.226,00 €. Gleichwohl soll die Tochtergesellschaft an die “Mutter“, die Stadt Remscheid, 1.782.000 € ausgeschüttet, wie der Hauptausschuss am vergangenen Donnerstag beschlossen hat.  Das gelingt aber nur, weil der Fehlbetrag von 161.774 € der Gewinnrücklage entnommen wird. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmen die wirtschaftliche Lage auf der ganzen Welt. Die Coronakrise hat die konjunkturelle Schwächephase im Industriesektor im Jahr 2020 noch verschärft und leitete eine tiefe Rezession ein“, heißt es im Lagebericht der Stadtwerke GmbH für 2020. „Die Stimmung in der bergischen Industrie ist allerdings spürbar positiver als noch zu Beginn der Krise.“ Nach wie vor hart getroffen werde der Verkehrssektor: „Sowohl die Lockdown-Phasen als auch die empfohlenen Homeoffice-Zeiten beeinflussen die Erlöse und die Ergebnisse! (…) Insgesamt beförderten die Stadtwerke 3,3 Millionen Fahrgäste weniger als im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse im Konzern sanken gegenüber dem Vorjahr von 156 Millionen Euro um circa sechs Prozent auf rund 146,6Millionen. Bei der umsatzstärksten Tochter EWR gingen die Erlöse - reduziert um Stromsteuer sowie Erdgassteuer – um 7,3 Millionen auf 132,4 Millionen Euro zurück (minus 5,2  Prozent). Wobei die Umsätze im Bereich der Privat- und Geschäftskunden der EWR als Folge der zahlreichen Homeoffice-Regelungen um 6,7 Prozent bzw. 2,4 Millionen Euro zulegten. In der  Gasversorgung durch die EWR (Netz und Vertrieb) sanken Erlöse um 2,3 Millionen Euro oder 6,6  Prozent, in der Wasserversorgung stiegen sie um 4,6 Prozent auf 17,4 Millionen Euro, während die Umsätze der Wärmeversorgung um ca. 3,2 Millionen oder 6,4 Prozent fielen. Im Bereich Gas und Wärme war die Schließung des H2O-Bads aufgrund der Pandemie ergebnisprägend (minus 53,2 Prozent trotz 254.000 € an Fördermitteln.

Auch die der PSR bekamen die Corona-Krise 2020 deutlich zu spüren durch weniger Ein- und Ausfahrten von Kurzparkern. Die Gesellschaft beschließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Jahresergebnis von ca. 30.000 Euro (2019 plus 117.000 Euro). Mit rund 455.000 Parkvorgängen verzeichnete die Gesellschaft gegenüber 2019 einen Rückgang von ca. 122.000 Parkvorgängen (minus 21,1 Prozent). Bei den Dauerparkern verzeichnete sie dagegen mit ihrem Ergebnis von 407.000 Euro einen Erlöszuwachs von 5,6  Prozent.

Größte Einzelposten beim Materialaufwand sind wie im Vorjahr mit etwa 1,6 Millionen Euro (2019  1,9 Mio.) die Treibstoffkosten zum Betrieb der Busflotte. Die Personalkosten für die Fahrer/innen und Mitarbeitenden in der Werkstatt, der größte Faktor in der Ergebnisrechnung, sank 2020 leicht auf 13,3 Millionen Euro. Zum Bilanzstichtag 31.12.2020 beschäftigte die Gesellschaft 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit vier mehr als im Vorjahr. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 103,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von circa 65,3 Prozent. Für 2021 erwarten die Stadtwerke Remscheid aufgrund der pandemiebedingten Entwicklung und den daraus entstehenden Verkehrs- und Bäderverlusten - deckungsgleich mit dem Konzernbilanzverlust- einen Bilanzverlust von drei Millionen Euro.

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Ist der grüne Daumen an der Kasse verkümmert?

Hier könnte eine Gießkanne mit Wasser erste Hilfe leisten. Foto: Lothar Kaiser

Bei diesen "traurigen" Topfpflanzen im Verkaufsregal am Eingang zu einem Discounter auf dem Hohenhagen könnte eine Gießkanne mit Wasser erste Hilfe leisten. Ein Bild, das den Gartenfreunden unter den Käuferinnen und Käufern an dieser Stelle gewiss schon des Öfteren aufgefallen ist. Dem Personal fehlt für die oft dringend notwendige Wässerung der Pflanzen entweder die Zeit oder beim vielen Eintippen an der Kasse ist der „grüne Daumen“ verkümmert. Ergebnis: So manche Pflanze hat lediglich aus Mitleid den Besitzer gewechselt. Und zu Hause, beim Anblick von üppigem Grün im kleinen Garten, stellt sich dann die Frage: „Wohin bloß damit?“

Jobcenter rechnet mit mehr Bedarfsgemeinschaften

Von 2017 bis 2020 hat sich der Trend einer sinkenden Zahl von Bedarfsgemeinschaften SGB II in Remscheid grundsätzlich fortgesetzt – von 5.413 im Januar 2020 auf 5.250 im Dezember 2020. Danach ging es dann wieder aufwärts; im April 2021 waren es wieder 5.309 Bedarfsgemeinschaften. Und das Jobcenter Remscheid prognostiziert für dieses Jahr einen weiteren, deutlichen Anstieg an Bedarfsgemeinschaften. „Dazu trägt einerseits die wegen der Coronakrise unklare Wirtschaftsentwicklung bei, die sich auf die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes auswirken wird. Andererseits wurden die Regelleistungen zum 1.1.2021 erhöht, wobei insbesondere deutliche Erhöhungen bei den Kindern der Altersgruppen 0 – 5 Jahre sowie 14 – 17 Jahre beschlossen wurden. Auf Grund der erhöhten Regelleistungen steigt auch die Anzahl der leistungsberechtigten Personen und Familien“, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Fraktion der Linken nach Auswirkungen der Corona-Pandemie.  

Bei zahlreichen Personen ende in diesem Jahr der Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG 1), mit der Folge, dass sie in den Rechtskreis SGB II übergehen werden, um den Lebensunterhalt weiterhin sicherzustellen. „Insgesamt werden in Remscheid etwa 1.301 Personen in diesem Jahr aus dem ALG 1-Bezug ausscheiden. Erste Erfahrungen deuten darauf hin, dass etwa 30 Prozent dieser Personen nach Wegfall der ALG 1-Leistung in den Rechtskreis SGB II übergehen werden. In anderen Kommunen gibt es Erfahrungswerte von bis zu 60 % übergehender Personen. Das Jobcenter Remscheid prognostiziert aktuell, dass zum Ende des Jahres 2022 etwa 6.200 Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II beziehen könnten.“

Als Indiz für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner wertet die Verwaltung die Zunahme der Wohngeldanträge um ca. 50 Prozent im Zeitraum Ende 2019 bis Ende 2020: Menschen, die Einkommensverluste z. B. infolge von Kurzarbeit haben hinnehmen müssen, haben verstärkt Anträge auf Wohngeld gestellt.

Abfall-Container waren eher kontraproduktiv

„Ist der Verwaltung bekannt, dass es im Bereich der McDonald’s-Filiale am Jägerwald insbesondere seit Corona-Zeiten zu starken Vermüllungen im Umfeld des Schnellrestaurants kommt? Hat die Verwaltung z. B. über die TBR Gespräche mit dem Betreiber der Filiale geführt? Wenn ja: Mit welchen Ergebnis wurden diese Gespräche geführt? Gibt es Lösungsvorschläge?“, schrieb Markus Kötter als Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Lennep an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Insbesondere seit Ausbruch der Pandemie verschärft sich das Müllproblem im Umfeld der Filiale des Schnellrestaurants am Jägerwald. Leere Getränkebecher oder Burger-Verpackungen werden einfach aus dem Auto geschmissen. (…) Das Aufstellen zusätzlicher Mülleimer oder Müllbehälter an Laternenmasten könnte ggf. ein Lösungsvorschlag sein. Denn eins ist klar: Es muss etwas passieren!“

Die Technischen Betriebe Remscheid sehen das gelassener. Zitat aus der Antwort von TBR-Betriebsleiter Michael Zirngiebl zur Sitzung der BV am 23. Juni: „Wegen des Corona-bedingten Verzehrverbotes im Umfeld von Imbiss-Gaststätten haben die TBR in den vergangenen Monaten im gesamten Stadtgebiet vermehrt entsprechenden Verpackungsabfall wahrgenommen. Städtische Papierkörbe waren stärker mit diesen Abfällen befüllt, da die Abfallbehälter im Umfeld der Imbissbetriebe nicht zu nutzen waren. Vermehrte Beschwerden über die Zustände im Industriegebiet Jägerwald sind den TBR nicht zugegangen. Die TBR haben im Rahmen der Straßenreinigung die Aktivitäten der Mitarbeiter von McDonald's regelmäßig wahrgenommen.“

Bis zur Anfrage der CDU vom 3.Mai hätten die TBR mit Mitarbeitern von McDonald's keine Gespräche geführt, „da keine Erkenntnisse über ein übermäßiges Problem vorlagen und die Reinigungsaktivitäten im öffentlichen Straßenraum durch die Mitarbeiter des Restaurants bekannt waren.“ Am 27. Mai sei dann mit dem Konzessionsinhaber und den Verantwortlichen gesprochen worden. Fazit der TBR: „Der Gastronomiebetrieb am Jägerwald reinigte regelmäßig mindestens dreimal täglich im gesamten Bereich des Industriegebietes Jägerwald und bis zu den Bushaltestellen an der Lenneper Straße. Darüber hinaus wurde bei Hinweisen, die das Restaurant erreichten, bedarfsgerechte Zusatzreinigungen durchgeführt. Den TBR sind keine langandauernden, übermäßigen Verschmutzungen bekannt. Für zukünftige Hinweise über Verschmutzungen sind die Verantwortlichen im Restaurantbetrieb dankbar und sagten eine schnellstmögliche Mängelbeseitigung zu. Perspektivisch gehen die TBR davon aus, dass mit Rücknahme der Verzehrverbote im Umfeld der Gastronomiebereiche und der Öffnung der Außen- und Innengastronomie mit einem deutlichen Rückgang der Verschmutzungen zu rechnen ist.“

Von weiteren Müllcontainern rät McDonald's ab. In einem Schreiben an die TBR nennt das Unternehmen diese „kontraproduktiv, „da (Verpackungs)müll entweder daneben abgelegt oder durch Vögel herausgezerrt wurde. Nachdem wir die Behälter entfernt hatten, wurde das Umfeld nachweisbar sauberer.“ Da ist also schon etwas geschehen!