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Knusthöhe soll weitgehend Wasserschutzzone werden

CDU Lennep will Pläne für Knusthöhe erörtern“, titelte der Waterbölles am27. April. Mal sollte die Knusthöhe in Lennep Platz bieten für 193 Familien,  mal war sie Teil des Regionalen Gewerbeflächenkonzepts im Regierungsbezirk Düsseldorf. Doch im  einen wie im anderen Fall ist das Neubaugebiet jahrelang über erste Planungen nicht hinausgekommen. Das wollte die Lenneper CDU offenbar ändern und forderte in der April-Sitzung der Bezirksvertretung Lennep die Verwaltung zu einem aktuellen Sachstandsbericht auf. Der liegt nun zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung sowie zur morgigen Sitzung der BV Lennep vor, allerdings ganz anders, als von der CDU erwartet. Denn dadurch erfahren die Kommunalpolitiker nun, dass die die Bezirksregierung Düsseldorf bereits am 5. Februar der Stadt schriftlich mitgeteilt hat, dass sie beabsichtigt, „ein Wasserschutzgebiet festzusetzen, um die Gewässer im Einzugsgebiet der Herbringhauser Talsperre im Interesse der öffentlichen Wasserversorgung vor nachteiligen Einwirkungen zu schützen“. Bis zum Inkrafttreten einer entsprechenden Wasserschutzgebietsverordnung soll das Grund- und Oberflächenwasser in dem geplanten Wasserschutzgebiet mittels einer vorläufigen Anordnung nach § 52 Absatz 2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) geschützt werden. Dadurch sieht die Stadt Remscheid ihre vorhandenen wohnbaulichen Entwicklungsmöglichkeiten an der Knusthöhe eingeschränkt. Das will sie durch eine Stellungnahme zu verhindern suchen, die der Haupt- und Finanzausschuss bis zum 30. Juni beschließen müsste.

Die bisherige Wasserschutzgebietsverordnung für die Herbringhauser Talsperren vom 30.9.1974 (verbunden mit einer Teilaufhebung vom 30.12.1974) ist bereits seit dem 1. Juni 2015 außer Kraft. In dieser Verordnung war die Wohnbaufläche des Flächennutzungsplans im Bereich Ringstr./Knusthöhe (ca. 20,4 ha) weitgehend als Wasserschutzgebiet der Kategorie III festgesetzt bzw. hatte in einer Teilfläche im Südwesten keinen wasserrechtlichen Schutzstatus. Mit der nun vorgesehenen vorläufigen Anordnung soll nunmehr für den größten Teil des Bereiches eine Wasserschutzzone der Kategorie II, nur noch teilweise Kategorie III sowie im Süden/Südwesten (teilweise weiterhin) keine Schutzkategorie festgesetzt werden.

Im Entwurf der städtischen Stellungnahme gegen dieses Vorhaben der Bezirksregierung Plan wird die Aufrechterhaltung der wohnbaulicher Entwicklungsmöglichkeiten gemäß Flächennutzungsplan anregt: „Die freie Wohnbaufläche Ringstr./Knusthöhe umfasst etwa 20 ha. Es handelt sich um die größte verbliebene Wohnbauflächenreserve der Stadt Remscheid, die stadtentwicklungspolitisch von besonderer Bedeutung ist. (...) Die Stadt Remscheid bittet darum, die wohnbaulichen Entwicklungsmöglichkeiten des Bereiches Ringstr./Knusthöhe ... weder durch neue Ver- und Gebote noch durch ökonomisch wirkende Verschlechterungen substanziell zu beeinträchtigen. Ein Wohngebiet ist - in Relation zu diversen anderen Nutzungen - eine vergleichsweise grund- und oberflächenwasserschonende Entwicklungsabsicht.“

Zugleich verweist die Stadt in der beabsichtigten Stellungnahme auf die Tagung „Mehr Wohnbauland am Rhein“ der Bezirksregierung Düsseldorf vom 18. Mai, wonach „alle Kommunen ihren Beitrag zur Deckung des Wohnungsbedarfs leisten müssen. Vorhandene Entwicklungspotenziale sollten daher auch unter dem Blickwinkel einer regionalplanerischen Bedarfsdeckung nicht mit unzumutbaren Auflagen belegt werden.“ Im Übrigen sei die Wohnbauflächendarstellung Ringstr./Knusthöhe auch durch den am 13. April in Kraft getretenen Regionalplan bestätigt worden. Die neuen wasserrechtlichen Festsetzungen wären  nach Auffassung der Stadt Remscheid „nur dann vertretbar, wenn diese auch fachlich zwingend erforderlich sind“. Doch Schutzstatus, der noch zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Flächennutzungsplans am 23. Dezember 2010 galt, sei vom Grundsatz her auch weiterhin zielführend. Die von der Bezirksregierung vorgesehene überwiegende Festsetzung einer Schutzzone der Kategorie II für die freie Wohnbaufläche sei nicht nachvollziehbar. „Es wäre auch ausreichend, vor den Durchlässen die Quellbereiche des Mittelsiepen und des Herbringhauser Baches südlich der Ringstraße der Wasserschutzzone II zuzuweisen. (...) Es muss sichergestellt sein, dass eine Wohngebietsentwicklung weiterhin technisch und marktfähig realisierbar ist. Dementsprechend wären klarere und umfassende Definitionen erforderlich, sowohl um unverhältnismäßige Kostenentwicklungen zu vermeiden als auch um den Wasserschutzbelangen gerecht werden zu können. ´“, betont die Stadtverwaltung in ihrem Textentwurf.

Infos zu Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Um die Gesundheit arbeitsloser Menschen zu stärken, ermöglichen die gesetzlichen Krankenkassen und die Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal Arbeitslosen, kostenlos verschiedenste Angebote wie z.B. Nordic Walking, Tai Chi, Herz-Kreislauf-Training aus dem Bereich Bewegung, aber auch Kurse zum Thema Ernährung, Stressmanagement/Entspannung sowie Raucher-Entwöhnungskurse wahrzunehmen. Denn die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und die gesetzlichen Krankenkassen aus der Region nehmen am bundesweiten „Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ teil. Finanzielle Sorgen und Zukunftsängste können das körperliche und seelische Wohlbefinden negativ beeinflussen. Die kann dazu führen, dass durch Antriebslosigkeit und Mutlosigkeit eine erfolgreiche Arbeitsaufnahme verhindert wird.

Ziel des Projektes ist es, erwerbslose Menschen nachhaltig mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu erreichen und damit auch ihre Chancen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Ergänzt wird das Angebot durch eine „Sprechstunde für seelische Gesundheit“. Sie haben das Bedürfnis, mit einer „neutralen“ Person über Ihre Situation zu sprechen? Sie benötigen einen Experten-Rat? Dann vereinbaren Sie kostenfrei und diskret einen Termin. Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht weitergegeben! Informationen dazu, was konkret angeboten wird und wie Sie die kostenlosen Angebote in Anspruch nehmen können, finden Sie unter www.arbeitsagentur.de auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal unter dem Stichpunkt „Bürgerinnen & Bürger“ – ganz unten. (Regina Wallau)

Wasserspiel am Markt soll abgebaut werden

„In den städtischen Brunnen wird künftig – auch eine Sparmaßnahme – kein Wasser mehr fließen. Vorausgesetzt, es finden sich keine Sponsoren / Paten, die die Kosten für den weiteren Betrieb übernehmen“, berichtete der Waterbölles am 20. Juli 2010. Und zitierte die Stadtverwaltung: „Wenn die Brunnen abgeschaltet werden, bleiben sie funktionslos. Es verbleibt je nach Brunnen ein ‚Restanschauungswert’, wie zum Beispiel beim Pylon am Alleecenter.“ Auch eine Erkenntnis.

Seit 1994 symbolisierte der Brunnen am Markt (Foto links), eine Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid an die Stadt, geschaffen von dem Frankfurter Künstler Reiner Uhl, Feuer, Wind und Wasser im Bergischen Land. Die laufenden Kosten übernahmen die Stadtsparkasse – Wartung, Reinigung und Pflege die Firma Dörschler zu einem Sonderpreis. Bereits im Jahre 2000 zahlte die Stadtsparkasse umfangreiche Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Da stellte sich schon damals die Frage nah einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Inzwischen kann die Stadtsparkasse davon nichts mehr erkennen - auch wegen gestiegener Reinigungskosten - und hat sich entschlossen, den Brunnen abreißen zu lassen, sobald die Frage des neuen Bodenbelages am Markt generell geklärt ist. Das berichtete Pressesprecher Markus Kollodzey diese Woche der Bergischen Morgenpost.

Seit der Rat der Stadt mit seinem Sparbeschluss 2010 den drei Brunnen auf der Allee (Foto rechts: Das Wasser des Kugelbrunnens) und am Markt  das Wasser abdrehte, konnte die Stadt pro Jahr  22.000 Euro an Unterhaltungskosten sparen, fand nur für kürzere Zeiträume einige Sponsoren, die es wieder andrehten. In Lüttringhausen, davon kann man ausgehen, wird das anders sein, sollte die Idee Wirklichkeit werden, die Tho­mas Schulte am Mittwoch in der Bezirksvertretung Lüttringhausen präsentierte: Einen neuen Brunnen hinter dem Rathaus an der Kreuzbergstraße, durch den dann auch das steinerne Kinderpärchen, früher über dem Eingangsportal der Lüttringhauser Badeanstalt zu sehen, wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken könnte.. Der Heimatbund Lüttringhausen will die Finanzierung und den Unterhalt des Brunnens übernehmen. Mit solchen Vorhaben hat er bekanntlich reichlich Erfahrung - und gute.

Hastener Vereine zu engerem Netzwerk angeregt

Michael Schwerdtfeger führt den Förderverein“, berichtete der Waterbölles am 1. Dezember 2017. Schwerdtfeger ist Geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Brose GmbH & Co. KG Metallreinigung). Er folgte damals (siehe Archivfoto) an der Spitze des Förderkreises des Deutschen Werkzeugmuseums auf Michael Kleinbongartz. Den Mitgliedern der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid stellte er sich gestern im Saal des Deutschen Werkzeugmuseums vor. Der BV gehört als Vertreterin der Grünen Beatrice Schlieper an, zugleich Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer von „Haus Cleff“. Sie stimmte mit Schwerdtfeger darin überein, dass die Hastener Vereine – DA wären noch „Hasten für Hasten“ und die IG Hasten zu nennen – künftig mehr als bisher Netzwerk-Arbeit pflegen und Mitgliedschaften „auf Gegenseitigkeit“ eingehen sollten. Ein erster Schritt sei ja schon getan, antwortete Schwerdtfeger augenzwinkernd, in dem er auf dem „Tag der Vereine“ am 9. September auf der Alleestraße verwies: „Dort werden die Stände unserer beiden Vereine nebeneinander stehen!“

Der Förderkreis des Deutschen Werkzeugmuseums zähle zurzeit 90 Mitglieder. An der Neugestaltung des Werkzeugmuseums sei er 1998 federführend beteiligt gewesen, berichtete der neue Vorsitzende. Beatrice Schlieper und Fritz Beinersdorf (Linke) deuteten an, nun sei eine Überarbeitung des Museumskonzeptes fällig. Schwerdtfeger verwies auf die Vereinssatzung. Ziele des Vereins sind demnach die ideelle, materielle, finanzielle und personelle Förderung des Museums. Wobei die finanzielle Unterstützung des Museums dazu dienen solle, den weiteren Ausbau, die Einrichtung, die Ausstattung der Museumsgebäude und Ausstellungsräume voranzutreiben. und über den städtischen Etat hinaus Objekte anzukaufen, Veranstaltungen durchzuführen und einen Museums-Shop zu betreiben. Die Antwort auf die Frage, wie viel Geld der Verein dem Museums in den vergangenen zwei Jahren habe zukommen lassen, musste der Vorsitzende allerdings schuldig bleiben. Der neue Schatzmeister Gösta Mennenöh müsse sich erst noch einarbeiten.

Michael Schwerdtfeger wünschte sich, dass der Förderkreis schlagkräftiger werde. „Der Verein braucht mehr Leben und mehr Präsenz“, gestand er ein. Denn nur so ließen sich mehr Fördermittel für das Museum einwerben. Wünschenswert sei auch ein engerer Kontakt zwischen Vorstand und Mitgliedfern; der sei leider in manchen Fällen verloren gegangen. „Warum verlegen die Unternehmer unter unseren Mitgliedern ihre Firmenpräsentationen nicht ins Deutsche Werkzeugmuseum?“, fragte er sich. Überarbeitet werden soll die Homepage des Vereins. Und: „Über Facebook denken wir noch nach!“

 Bezirksbürgermeister Otto Mähler zum Ende dieses Tagesordnungspunktes: „Ideelle Unterstützung finden Sie bei der Politik!“

Interne Arbeitsgruppe zur Zukunft der Alleestraße

In den vergangenen zehn Jahren erlebte die Remscheider – wie andere Städten in ähnlicher Weise – einen Bedeutungsverlust. Der lässt sich  an der zunehmenden Zahl leerstehender Handelsimmobilien messen. Die Ursachen dieser Entwicklung sind vielfältig:

  • Der einschneidende demographische Wandel seit den 1980er Jahren hat zur Stagnation bzw. temporär zum Rückgang einzelhandelsrelevanter Kaufkraft und im weiteren zu einer entsprechenden Umsatzentwicklung im Einzelhandel geführt.
  • Der zunehmende Anteil des Online-/Versandhandels geht u.a. zu Lasten des stationären Einzelhandels in den Innenstädten.
  • Die Veränderung der Kaufgewohnheiten der Kundschaft (Online, Erlebniskauf, Verlagerung der Gewichte der Sortimente) trifft vor allem die Zentren von Klein- und Mittelstädten ohne einen größeren Einzugsbereich.
  • Infolge des Niedergangs großer Handelsketten wurden auch in Remscheid größere Einzelhandelsmagnete aufgegeben. 

In der Innenstadt von Remscheid erreicht der Leerstand – insbesondere gemessen an der Verkaufsfläche – sowohl in der absoluten als auch der relativen Dimension ein „städtebaulich relevantes Maß“. Diese Formulierung beschreibt u.a. die von der Konzentration von leerstehenden Ladenlokalen in der mittleren und östlichen Alleestraße ausgehenden negativen Wirkungen auf das direkte Umfeld. Neben einer Vielzahl von kleinteiligen Leeständen in den erdgeschossigen Einzelhandelslokalen fallen vor allem die Alleestraße 21-25 (ehem. SinnLeffers) und die Ladenlokale Alleestraße 39-43 (u.a. Betten Gebers), die inzwischen komplett leer stehen, ins Auge.

Parallel zu den Aktivitäten der Immobilien- und Standortgemeinschaft Alleestraße hat die Stadt Remscheid verschiedene Bausteine zur Gegensteuerung erarbeitet und eingesetzt. Im beschlossenen „Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt“ wurde die Maßnahme Nr. 3.1 „Nachnutzungskonzepte für leerstehende Einzelhandelsimmobilien“ entwickelt.  Zurzeit finden mit einigen Eigentümern leerstehender Immobilien Gespräche statt, um deren Investitions- und Kooperationsbereitschaft auszuloten. Zur allgemeine Aufwertung der unteren Alleestraße sollen für die Leerstände Nachnutzungskonzepte erarbeitet werden.

  • Das Signet des neuen Innenstadtmanagements. U.a. mit Hilfe des ebenfalls auf der Grundlage des Konzeptes zur Revitalisierung der Innenstadt eingerichteten Innenstadtmanagements (IM) sollen verschiedene Teilprojekte umgesetzt werden:
  • Das Innenstadtmanagement ist grundsätzlich Ansprechpartner für Immobilieneigentümer, die eine Beratung bzgl. einer Nachfolgenutzung wünschen.
  •  Eine der Aufgaben des IM ist die Moderation der Zwischennutzungsagentur, einer Gesprächsrunde potenzieller Anbieter von Einzelhandel, Kultur, Gastronomie und Dienstleistungen einerseits und an einer Zwischennutzung interessierter Immobilieneigentümer andererseits.
  • Darüber hinaus bietet das/der Innenstadtmanagement/-architekt im Auftrag der Stadt Remscheid weitere Leistungen an, die mittelbar über attraktivitätssteigernde Maßnahmen und Beratungsangebote der Leerstandsproblematik entgegenwirken sollen.

Zur Unterstützung der bereits laufenden Tätigkeiten und zur Weiterentwicklung der Ansätze zur Leerstandsvermeidung wird die Stadtverwaltung eine interne Arbeitsgruppe einsetzen. Diese soll das Innenstadtmanagement und die Immobilien- und Standortgemeinschaft bei deren Aktivitäten zur Leerstandsbeseitigung unterstützen. Daran werden die Fachbereiche Wirtschaftsförderung (Einzelhandel), Liegenschaften, Bauleitplanung und Bauaufsicht beteiligt sein. Ziel sind intensivere Kontakte und Gespräche mit den Immobilieneigentümern sowie – bescheiden formuliert – die „ Entwicklung von Ansätzen einer Strategie für die Zukunft der Alleestraße“. (aus einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 12. Juni)

Offene Sprechstunde und Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 14. Juni,, von 14 bis 18 zur Berufsberatung in Remscheid, Solingen und Wuppertal kommen.In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen.
 
„Alle Jugendliche, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Stefanie Petrick von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht“.Wer die offene Sprechstunde und den Bewerbungsmappencheck für Jugendliche nutzen möchte, kann sich am Empfang in Remscheid, Solingen oder Wuppertal melden. Die Anschriften lauten:
  • Agentur für Arbeit Remscheid, Bismarckstr. 8
  • Agentur für Arbeit Solingen, Kamper Str. 35
  • Agentur für Arbeit Wuppertal, Hünefeldstr. 3-17
„Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Stefanie Petrick.
„Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“.  Bei Fragen zu der Veranstaltung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ Solingen unter Telefon 0212 2355-290 zur Verfügung.

Volksbank-Azubis im Dienst der Umwelt

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Die Auszubildenden der Volksbank im Bergischen Land machen sich stark für die Umwelt im Bergischen. Die Mitarbeiter/innen im dritten Ausbildungsjahr sammeln mit ihrem Jahresprojekt Spenden für die Aktion „Remscheid brummt“, die das Stadtgebiet zum Blühen bringen und so für mehr Insekten sorgen soll. Auch einen Pflanztag mit allen Azubis der Volksbank möchten die angehenden Bankkaufleute zusammen mit der Natur-Schule Grund organisieren.

Jeder Ausbildungsjahrgang der Volksbank im Bergischen Land bearbeitet in seinem Abschlussjahr selbstständig ein besonderes Projekt. Der Jahrgang 2016 hat sich dafür zum Ziel gemacht, Nachhaltigkeit voranzutreiben und durch weniger Papierverbrauch die Umwelt zu schonen. Die jungen Banker wollen die Volksbank-Kunden für das elektronische Postfach begeistern. „Jeder kennt das doch von zu Hause“, sagt Lisa Eutin: „Überall stapelt sich Papier: Briefe, Kontoauszüge, Unterlagen…“ „Und die Ordner im Schrank nehmen kein Ende“, ergänzt Clara Schröder. Dem wirkt die Bank mit dem elektronischen Postfach entgegen, erklärt Anna Siegers: Kontoauszüge und Mitteilungen werden auf digitalem Weg an die elektronischen Postfächer geschickt – das spart Papier, und weil sich das Postfach im geschützten Bereich des Online-Bankings befindet, ist es auch besonders sicher.

Wie kommen nun die Bienen ins Spiel? Die Kunden müssen der Freischaltung des Postfachs zustimmen. Für jede neue Freischaltung spenden die Azubis zwischen dem 1. Juni und 31. August jeweils einen Euro für „Remscheid brummt“, und hoffen, dass die Bank den Betrag am Ende noch aufrundet. Eins hat das Projekt bei den elf jungen Männern und Frauen jetzt schon bewirkt. Sie haben sich nicht nur intensiv mit den Möglichkeiten des Bankings auseinandergesetzt, sondern auch eine Menge über den Naturschutz in ihrer Region erfahren.

Aktionstag „junge Fahrer“ regte zum Nachdenken an

Das war vielen jungen Autofahrerinnen und -fahrern neu.von Niko Brkljacic

Am Mittwoch und Donnerstag waren SchülerInnen und Auszubildende wieder zu Besuch bei der Verkehrsunfallprävention Remscheid auf dem Hof der Polizei an der Uhlandstraße. Der anschließende Kommentar der jungen Autofahrer: „Ein toller Tag!“ Und aus der Sicht der Veranstalter, der Polizei und der Verkehrswacht Remscheid: „Ein gelungener Präventionstag!“ Wieder einmal! Denn der jüngste „Aktionstag „Junge Fahrer“ war die mittlerweile vierte Veranstaltung dieser Art, die sich auf verschiedene Weise mit Verkehrsunfällen und ihre Folgen beschäftigte. Ziel auch dieses Verkehrssicherheitsprogramms war es, die rund 180 Teilnehmer aus dem Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) sowie dem Berufskolleg Technik, Wirtschaft und dem Käthe-Kollwitz-Berufskolleg zu einem bewussten und eigenständigen Verhalten im Straßenverkehr zu motivieren.

An zwei Aktionstagen von Mittwoch bis Donnerstag (06.06. und 07.06.) werden rund 360 Auszubildende und Schülerinnen/Schüler des Berufsbildungszentrums der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) sowie der Berufskollegs Technik, Wirtschaft und des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs in Begleitung ihres Ausbildungs- und Lehrpersonals erwartet.

Aktionen, Vorführungen, Simulationen und Informationen! In Kleingruppen durchliefen sie einen abwechslungs- und lehrreichen Parcours. Dazu gehörte auch die Bergung eines "Schwerverletzten" aus einem Unfallfahrzeug (Foto links), vorgeführt von Männern der Berufsfeuerwehr Remscheid. Auch das Thema „Geschwindigkeit“ wurde ausführlich behandelt – anhand einer Dummy-Puppe und durch Antwort auf die Frage nach bestimmten Aufprallgewichten (siehe Foto rechts). Diese interessante und beeindruckende Mischung aus Theorie mit Emotionen sowie Selbsterfahrung hat den Jugendlichen als auch den Begleitpersonen sehr gefallen und sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

„Mond-Akteure“ haben schon 1673 Unterschriften

Eine „Unterschriftenaktion für den „Blauen Mond“startete Ende April ein kleiner, aber engagierter Kreis von Anwohnern bei einem Treffen in der  Gaststätte Rautzenberg an der Burger Straße. Und seitdem haben den Aufruf zum Erhalt und Wiederaufbau des bekannten Remscheider Wahrzeichen des Südbezirks auf dem ALDI-Parkplatz an der Burger Straße 1673 Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet. Das war am Mittwoch für die „Mond-Akteure“ bei ihrem zweiten Treffen bei Rautzenberg der Ansporn weiterzumachen. Zumal Stadtdirektor Sven Wiertz zu dem Treffen den Entwurf eines Flyers mitbrachte, der die Aktion unterstützen soll. Geplant ist eine Auflage von 10.000 Exemplaren, finanziert vom Verein MannesmannHaus e.V.. Das sagten die beiden anwesenden Vorstandsmitglieder spontan zu. Prof. Dr. Horst A. Wessel (im Bild oben in der Mitte vorne), von 1983 bis 2008 Leiter des Mannesmann-Archivs, berichtete sodann, dass sich in der Zwischenzeit Hans-Joachim Hoeck, Managing Director des Remscheider Werks von "Salzgitter Mannesmann Stainless Tubes" an der Bliedinghauser Straße distanziert zu dem Vorschlag von ALDI geäußert habe, den zuletzt 59 Meter hohen Mannesmann-Turm in gekappter Form vor dem Betriebseingang aufzustellen (kleines Foto unten).

Der Flyer ruft dazu auf, „ein Stück unserer Heimat zu retten“. Denn der historische Mannesmannturm, der „Blaue Mond“, in unmittelbarer Nähe zum Mannesmannwerk in Bliedinghausen, sei für die Stadt Remscheid eine weithin sichtbare Landmarke und Teil ihrer Identität. ALDI als heutiger Eigentümer des Turmes wird aufgefordert, „zügig das Denkmal zu sanieren und es nicht länger ungeschützt verwahrlosen zu lassen.“

Auch auf die Geschichte des „Blauen Mondes“ geht der neue Flyer ein: „In den 1950er Jahren wurde eine Vielzahl von Reklamemasten errichtet, die in erster Linie Werbeinteressen und Präsentationsabsichten der Firma Mannesmann dienten. So wurden unter anderem in Düsseldorf, Hannover und Sao Paulo Werbemasten mit dem Signet „MW“ (Abkürzung von „Mannesmannröhren-Werke) erbaut. Konstruiert wurden diese von Josef Fröhlich, Chefkonstrukteur der Abteilung Rohrkonstruktion bei der Mannesmannröhren-Werke AG in Düsseldorf-Rath. Das Signet „MW“ war bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Peter Behrens entwickelt. Behrens gilt als Prototyp des Industriedesigners und zugleich als Erfinder des Corporate Designs. (...)

Der Werbepylon ist am höchsten Punkt 59 Meter hoch und wurde am 21. August 1961 in Betrieb genommen. 75 Jahre nach der Erfindung des nahtlosen Rohres wurde die hellblau strahlende Neon-Beleuchtung des „MW“-Zeichens angeschaltet. Der Mannesmann-Turm Remscheid fungiert als markante Baufigur einer nach dem Zweiten Weltkrieg wiederauflebenden deutschen Schwerindustrie, die ihre sich wieder entwickelnde Weltgeltung mit signifikanten Merkzeichen ins Bewusstsein brachte. Besondere Aussagekraft entwickelt der Remscheider Turm auf Grund der Tatsache, dass er im unmittelbaren Weichbild der „Wiege“ des Mannesmann-Konzerns positioniert wurde, wo er neben der stadtbildprägenden Funktion („Blauer Mond“ von Remscheid) auch die der Erinnerung an den ört­lichen Ausgangspunkt einer auf einer bahnbrechenden Erfin­dung beruhenden industriellen Entwicklung besitzt.

Als technisches Bauwerk inkorporiert er auch gleichzeitig das Leitprodukt der Mannesmann-Röhrenwerke, das nahtlose Stahlrohr. Seine Umrissgestalt bezieht er aus den spezifischen Eigenschaften der Röhrenkonstruktion, die ein sehr leicht wirkendes Erscheinungsbild mit der notwendigen Statik verbindet. Somit fließen in diesem Ingenieurbau, ähnlich dem „Bayer-Kreuz“ in Leverkusen, zahlreiche Geschichtsstränge deutscher Technik- und Wirtschaftsgeschichte in der Phase des Wiedererstarkens nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen. Die typische Ästhetik des Turms ist auf den ersten Blick ablesbar.

Nach dem Verlust des Düsseldorfer Turms Mitte der 1980er Jahre und dem Verschwinden von weiteren Bauten dieser Art ist der Remscheider Turm nach gegenwärtigem Kenntnisstand das letzte nordrhein-westfälische Beispiel seines Typs. Heute dient der Turm unter anderem als Sendemastanlage. Er wurde am 4. September 2002 in die Denkmalliste der Stadt Remscheid eingetragen. Seit April 2015 wurde der markante „MW“-Kopf entfernt und notdürftig am Fuße des Denkmals gelagert.“ (Quelle des Textes: Stadt Remscheid)

 

 

Mehr Platz für ein neues Beratungskonzept

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit einigen Monaten wird das EWR-ServicCenter im Allee-Center umgebaut. Seit der Eröffnung des Allee-Centers im Jahre 1986 befindet sich dort das Beratungszentrum der Stadtwerke - später der EWR GmbH. Nach der letzten Modernisierung vor rund 20 Jahren war es an der Zeit, einige Verbesserungen vorzunehmen. Vor allem das neue Beratungskonzept spiegelt sich in der neuen räumlichen Aufteilung wider. Die Kundenberatung zu Strom, Gas, Wärme, Heizung und Energieeinsparung ist deutlich strukturierter aufgeteilt und zeitgemäß gestaltet. Für kurze Fragen und kleinere Anliegen stehen nun Schnellberatungsplätze bereit. Für ausführlichere Beratungen wurden neue Raumaufteilungen geschaffen. Neben der persönlichen Beratung bietet das EWR ServiceCenter nun auch interaktive Terminals und Aktionsflächen an.  So erstrahlt am Mittwoch, 13. Juni, das EWR-ServiceCenter in einem ganz neuen und modernen Glanz.

Bevor sich die Kunden vom modernisierten ServiceCenter am 13. Juni selbst überzeugen können, müssen natürlich alle Möbel, PCs und Einrichtungen aus dem Übergangsbüro, welches sich seit Oktober 2017 nebenan befindet, in die neuen Räume transportiert und angeschlossen werden. Deshalb bleibt das EWR-ServiceCenter im Al­lee-Center am 11. und am 12. Juni geschlossen. Die EWR GmbH bitte alle Kunden um Verständnis. Selbstverständlich steht allen Kunden an diesen beiden Tagen die kostenlose Hotline: 0800 0 164 164 wie gewohnt jeweils von 8 bis 18 Uhr sowie unser Online-ServiceCenter (onlieservice.ewr-gmbh.de) zur Verfügung.