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Fünf Tage "Remscheider Kirmes" auf dem Schützenplatz

Gestern begann das das 206. Schützen- und Heimatfest des  Remscheider Schützenverein von 1816 Korporation; dazu gehörte am Abend auch das traditionelle Bürgerkönigsschießen und ein Feuerwerk. Heute beginnt die Kirmes um 14 Uhr, am morgigen Sonntag schon um 12 Uhr. Auf dem Theodor-Heuss-Platz vor dem Rathaus treffen sich die Schützen heute um 20 Uhr zum „“Zapfenstreich“ und morgen um 15 Uhr zu ihrem Festzug durch die Innenstadt. Auf der Kirmes ist am Montag “Familientag“ mit verschiedenen Preisnachlässen der Schau­steller. Mit seiner Auswahl an Fahrgeschäften und Kirmesständen hofft der Schützenverein -  trotz der zahlreichen (lückenfüllenden ?) Glücksautomaten mit übergroßen Teddybären  -, an dem Erfolg der diesjährigen Maikirmes anknüpfen zu können.

Hauptsponsor des FC Remscheid ist jetzt die Volksbank

Schon lange gehörte die Volksbank im Bergischen Land,zu den Sponsoren des FC Remscheid. Nunmehr ist die Bank,  die ihren Sitz in Lennep hat, der Hauptsponsor des traditionsreichen Fußballvereins, der schon viele Höhen und Tiefen erlebt hat. Als dem FCR jetzt die Industriehof Lüttringhausen GmbH als Hauptsponsor abhandenkam, sprang die Voba in die Bresche und übernahm auch die Kosten für die Trikots der Mannschaft, und das gleich in doppelter Ausführung – für die Heim-  wie für die Auswärtsspiele. Denn schließlich muss darauf auch der aktuelle Förderer mit seinem Firmensignet zu sehen sein.

Der Vorstand des FC Remscheid – 1. Vorsitzender Ralf Niemeyer, 2. Vorsitzender und Geschäftsführer Thorsten Greuling und Schatzmeister Ralf Trögel – informierte gestern die lokale Presse im Röntgen-Stadion in Lennep über den Sponsorenwechsel und danke Christian T. Fried, Vorstandsmitglied der Volksbank, noch einmal herzlich für die Unterstützung. Alles sei ganz unkompliziert abgelaufen – per Handschlag. Ralf Niemeyer: „Sponsoring ist kein leichtes Geschäft. Da war so mancher Kraftakt nötig, um finanziell wieder auf die Beine zu kommen, nachdem wir damals in den Vorstand gewählt worden waren!“ Sein Dank galt der Lenneper Bank für ihre spontaner Bereitschaft, „die Karre aus dem Dreck gezogen zu haben. Ich hoffe, wir können dem als Verein sportlich und seriös Rechnung tragen!“

„Das haben wir gerne getan“, so Christian T. Fried. „Schließlich ist der FCR ein Aushängeschild der Stadt Remscheid!“ Hinzu komme, dass er selbst in seiner Fußball gerne Fußball gespielt habe, wie auch andere Mitglieder seiner Familie. „Inzwischen reicht es nur noch für Benefizspiele und gelegentlich ein wundes Knie“, scherzte er.

Notfallplan Gas: Es gilt die Alarmstufe

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 23. Juni die zweite Stufe des Notfallplan Gas ausgerufen, die sogenannte Alarmstufe. Grund hierfür ist, dass Russland die Gasflüsse durch die Pipeline Nord Stream 1 deutlich reduziert hat. Dies hat zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage geführt und das Ausrufen der Alarmstufe erforderlich gemacht. In der Alarmstufe sichern marktbasierte Maßnahmen die Versorgung, z. B. die Umschaltung auf alternative Energieträger oder die Einsparung von Energie. Es kommt nicht zu von der Bundesnetzagentur an- geordneten Abschaltungen oder vergleichbaren Markteingriffen. Diese sind laut Notfallplan Gas erst in der dritten Eskalationsstufe, der Notfallstufe, möglich und sollen sicherstellen, dass auch im Krisenfall Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und alle Privatkunden weiter mit Gas beliefert werden.

Die Versorgungssicherheit mit Gas ist laut Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums aktuell zwar kritisch, aber gewährleistet. Die ausfallenden Mengen können noch am Markt beschafft werden, wenn auch zu deutlich höheren Preisen. Die Einspeicherung von Erdgas, die der Vorsorge für den Winter dient, konnte trotz der Alarmstufe fort- geführt werden und ist jahreszeitlich bedingt auf einem guten Stand.

Die EWR GmbH hat vorsorgend bereits in den letzten Wochen und Monaten Vorkehrungen für den Fall eines Lieferstopps bzw. Lieferengenreduzierungen getroffen. Es wurde u. a. ein Krisenstab eingerichtet und die Verantwortlichen der EWR stehen im engen Austausch mit Vertretern von Stadt, Behörden und Verbänden. Denn als kommunaler Energieversorger werden wir bei einer deutschlandweiten Gasknappheit allein nicht in der Lage sein, losgelöst von der nationalen Entwicklung, die Versorgung der bzw. aller Gaskunden in Remscheid aufrechterhalten zu können.

Die Ausrufung der Alarmstufe hat allerdings derzeit noch keine unmittelbaren Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Dennoch sind wir alle aufgerufen, Energie einzusparen, damit wir es schaffen, die Gasspeicher für den nächsten Winter weiter ausreichend zu füllen. Die EWR unterstützt die von der Bundesregierung angestoßenen Initiativen zum Energiesparen und stellt umfangreiche Informationen und Beratungsangebote zu den Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung im Internet bereit. Weitergehende Beratungen können im ServiceCenter genutzt werden, Beratungstage haben in den letzten Tagen stattgefunden und werden nach den Sommerferien wiederholt. (Prof. Dr. Hoffmann)

Unverändert hohe Chancen im Ausbildungsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Insgesamt sind im bergischen Städtedreieck noch fast 1.400 Stellen zu besetzen. „Es lohnt sich also für alle noch unentschlossenen jungen Menschen, sich auch jetzt noch auf die Suche nach einer Ausbildung zu begeben", betont Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Jugendliche sind oft überrascht von den vielfältigen Möglichkeiten und guten Verdienstchancen in einigen Ausbildungsberufen. Deshalb empfehle ich die Expertise unserer Berufsberatung. Die Agentur für Arbeit bietet in Remscheid, Solingen und Wuppertal ihre Berufsberatung Orientierung. Auch der Besuch in unseren Berufsinformationszentren, die jetzt wieder geöffnet sind, bringt unsere jungen Kundinnen und Kunden weiter“, so der Agenturchef.

Die Zahl der noch suchenden Jugendlichen fällt deutlich geringer aus als die Zahl der noch zu besetzenden Ausbildungsstellen. Den knapp 1.400 noch offenen Ausbildungsstellen stehen 1.192 unversorgte Jugendliche gegenüber. Damit ist aus Sicht der Betriebe bereits jetzt absehbar, dass viele angebotene Stellen schon rein rechnerisch nicht mehr besetzt werden können. Auf der anderen Seite sinkt die Zahl der unversorgten Jugendlichen etwas rascher als in den Vorjahren.

Viele Praktika konnten während der Pandemie leider nicht stattfinden. Es ist für junge Menschen sehr wichtig, ihre Interessen auch praktisch erproben zu können. Nicht zuletzt mit Blick auf die folgenden Ausbildungsjahre läuft deshalb bis zum 8. August die landesweite Initiative des Ausbildungskonsens ‚Praktikum jetzt!‘. Jugendliche haben dadurch außer der Reihe die Möglichkeit, die Welt der Berufe live - und damit auch die Karrieremöglichkeiten und Lebensperspektiven - kennen zu lernen, die auf einer Ausbildung aufbauen.

Bis Juni 2022 sind in der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal insgesamt 2.932 Berufsausbildungsstellen gemeldet worden. Dem gegenüber stehen 3.304 Bewerber und Bewerberinnen, die sich im Laufe des Berichtsjahres bei den Agenturen für Arbeit vor Ort gemeldet haben. Auf eine/n Bewerber/in kommen damit 0,9 Ausbildungsplätze. Zurzeit sind noch 1.192 junge Frauen und Männer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig sind noch 1.382 Ausbildungsplätze unbesetzt. Somit kommen auf jede/n unversorgten Bewerber/in 1,2 unbesetzte Berufsausbildungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl von Bewerber/innen um 2,6 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Ausbildungsstellen um 4,2 Prozent gesunken.

Der Ausbildungsmarkt in Remscheid

482 Jugendliche aus Remscheid haben sich seit Oktober 2021 an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit gewandt, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Insgesamt sind das 55 Personen (-10,2 Prozent) weniger als im Vorjahr. 153 Jugendliche sind davon aktuell noch unversorgt: 42 Personen (-21,5 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor. Von den 700 gemeldeten Berufsausbildungsstellen sind aktuell noch 343 Ausbildungsplätze unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr sind seit Beginn des Berichtsjahres 56 Ausbildungsstellen (8,7 Prozent) mehr gemeldet worden.

Neuer Oberarzt für Wirbelsäulenchirurgie

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Seit dem 1. Juni ist Fabrizio Bambina als Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie am Sana-Klinikum Remscheid tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Bambina einen versierten Operateur und ausgewiesenen Experten für Neurochirurgie in unser Haus holen konnten“, erklärt Svenja Ehlers, Geschäftsführerin des Sana-Klinikums Remscheid. Dr. Ioannis Eleftheriadis, Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie ergänzt: „Durch den Zugewinn eines Oberarztes mit großer interdisziplinäre Expertise bauen wir den Bereich kontinuierlich aus.“

Für den 40-jährigen Mediziner ist es die erste Station im Bergischen Land. Neben Einsatzorten wie Duisburg, Kassel und Marburg verschlug es den zweifachen Familienvater zuletzt ins Krankenhaus Landshut-Achdorf, wo er als Oberarzt für Wirbelsäulenchirurgie tätig war. In seiner beruflichen Laufbahn hat sich Fabrizio Bambina frühzeitig der Wirbelsäulenchirurgie und -therapie zugewandt. Während und auch nach seiner Facharztausbildung bildete er sich neben dem klinischen Alltag intensiv in diesem Fachgebiet weiter.

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Sprechstunde zu Wegen in Gesundheit und Pflege

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

In der Pflege werden Fachkräfte händeringend gesucht. Die Bundesregierung versucht mit verschiedenen Strategien, diese dringend benötigten Fachkräfte zu gewinnen. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal erleichtert den Einstieg in die Pflege und bietet unter anderem eine regelmäßige Sprechstunde für Interessierte aus dem Bergischen Städtedreieck an. Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Pflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag, 5. Juli, von 11 bis 12 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, umfassend und individuell beraten lassen. Die Sprechstunde richtet sich auch an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Pflege haben. Auch zu Perspektiven und Chancen für Menschen, die bereits Erfahrungen als Hilfskraft in einem Pflegeberuf gesammelt haben und sich nun über Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung informieren möchten, wird in der Sprechstunde beraten.

Zahl der Arbeitslosen insgesamt rückläufig

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im bergischen Städtedreieck waren im Juni 25.723 Menschen arbeitslos gemeldet, 120 weniger als im Vormonat und 3.036 weniger als vor einem Jahr. Damit liegt die bergische Arbeitslosenquote bei 7,8 Prozent (Vorjahr 8,7 Prozent). Die Spanne reichte im Juni 2022 von 6,9 Prozent in Remscheid bis 8,5 Prozent in Wuppertal. Die Jugendarbeitslosigkeit blieb weiterhin niedriger als im Vorjahr und die Langzeitarbeitslosigkeit weiter rückläufig.

Offen war die Frage, ob die Arbeitslosigkeit bereits im Juni steigen würde, denn seit dem 1. Juni übernehmen die Jobcenter die ukrainischen Geflüchteten in das SGB II. Während sich dieser Prozess in Wuppertal und Solingen noch nicht in steigenden Arbeitslosenzahlen spiegelt, ist in Remscheid schon ein Anstieg zu verzeichnen. „Auch in Solingen und Wuppertal werden die Zahlen in den kommenden Monaten deutlich steigen", so Martin Klebe, der Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Zwar steigt die Jugendarbeitslosigkeit gegenüber Mai 2022 aufgrund der frühen Schulferien saisonal bedingt leicht an, im Vergleich zum Vorjahr ist sie aber deutlich zurückgegangen. Die Langzeitarbeitslosigkeit verringert sich über beide Rechtskreise hinweg sowohl im Vormonats- wie auch im Vorjahresvergleich. Die unmittelbar bevorstehenden Sommerferien haben die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber etwas abgebremst und zu einem Rückgang der Stellenmeldungen geführt.

591 neue Stellengesuche im Juni sind 117 weniger als im Vormonat und 68 weniger als im Vorjahr. Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 10,3 Prozent (-68 Stellen) zum Vorjahresmonat gesunken. Im Vergleich zum Vormonat wurden 117 (-16,5 Prozent) neue Stellen weniger gemeldet.

In folgenden Berufsgruppen werden Arbeitskräfte gesucht: Büro und Sekretariat Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag Metallbearbeitung Verkauf Werbung und Marketing Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege Maschinenbau- und Betriebstechnik Fahrzeugführung im Straßenverkehr Arzt- und Praxishilfe. Bei den neu gemeldeten Stellengesuchen handelt es sich überwiegend um Stellen der Arbeitnehmerüberlassung. Es werden aber auch freie Stellen aus den Berufsgruppen des verarbeitenden Gewerbes, den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen, des Gesundheits- und Sozialwesens sowie aus Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen gemeldet.

Bei den geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern steht an erster Stelle die umfassende humanitäre Versorgung. Mit Blick auf den fortdauernden Krieg werden viele Geflüchtete länger in Deutschland bleiben und neben der Sicherstellung einer materiellen Grundsicherung wächst das Bedürfnis auf Teilhabe am Arbeitsmarkt. Vor diesem Hintergrund übernehmen die Jobcenter die Geflüchteten nun in die Grundsicherung nach dem SGB II. Sie haben bei Vorliegen der Voraussetzungen Anspruch auf Leistungen  der Grundsicherung (Regelbedarfe, Mehrbedarfe, Kosten für Unterkunft und Heizung, Bildung und Teilhabe sowie Einzelbedarfe). Ebenso wie bei allen anderen Leistungsberechtigten ist eine Antragstellung erforderlich. Voraussetzung für den Bezug von SGB II-Leistungen ist eine Fiktionsbescheinigung oder eine Aufenthaltserlaubnis nach Paragraph 24 AufenthG und eine zweifelsfreie Klärung der Identität durch erkennungsdienstliche Maßnahmen oder mindestens die Speicherung der Daten im Ausländerzentralregister (AZR).

Ersatzbescheinigungen, die die Ausländerbehörde bis zum 31.05.2022 ausgestellt hat, dürfen bis zum 31.10.2022 anerkannt werden. Zusätzlich müssen die allgemeinen Voraussetzungen zum Leistungsbezug vorliegen, u.a. dass die Menschen erwerbsfähig sind und materielle Hilfebedürftigkeit besteht. Neben der materiellen Versorgung umfasst die Unterstützung der Geflüchteten auch den Zugang zu Sprachkursen und Qualifizierungsangeboten. Bereits vorhandene Kompetenzen und Fähigkeiten erleichtern den Zugang zum derzeit sehr aufnahmefähigen Arbeitsmarkt.

Die Zahl der leistungsberechtigten Personen aus der Ukraine hat sich im Agenturbezirk im Vergleich zum Vormonat bereits deutlich erhöht. Nach ersten noch sehr vorläufigen Zahlen haben die drei Jobcenter seit Mai bereits knapp 1000 leistungsberechtigte ukrainische Frauen, Männer und Kinder in die Grundsicherung übernommen.

Der Arbeitsmarkt in Remscheid

Aktuell sind in Remscheid 4.064 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 151 Personen oder 3,9 Prozent mehr als im Vormonat. Diese Zunahme ist darauf zurückzuführen, dass das Jobcenter bereits eine größere Anzahl Geflüchteter übernommen hat. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres sind 364 Personen (-8,2 Prozent) weniger arbeitslos gemeldet. Im Juni meldeten sich 865 Personen neu oder erneut arbeitslos, 711 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Im Juni 2022 wurden der Agentur für Arbeit in Remscheid 97 neue Stellen gemeldet, das sind 64 (-39,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 215 (-24,7 Prozent) neue Stellen weniger gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 420 offene Stellen. Das sind 15 weniger als im Vormonat und 31 mehr als im Vorjahresmonat.

Aktuell sind in Remscheid 325 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 38 Jugendliche (+13,2 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 19 Personen (-5,5 Prozent) gesunken.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. Aktuell sind 1.569 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 343 (-17,9 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 89,1 Prozent (1.398 Personen) in der Grundsicherung betreut. Unterbeschäftigung Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 5.566 Personen; das sind 160 Personen mehr als im Vormonat und 185 Menschen (-3,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Wegfall der EEG-Umlage lässt Strompreis sinken

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Durch den Ukraine-Krieg steigen in etlichen Bereichen des täglichen
Lebens die Kosten merklich. Auch kommen nicht alle von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakte bei der Bevölkerung vollständig an. Umso erfreulicher ist es, dass die Stadtwerketochter EWR die Kostenentlastung durch Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli zu 100 Prozent an seine Kunden weitergibt und dadurch den Strompreis senkt.

Der Wegfall der EEG-Umlage ist bis zum 31.12.2022 festgelegt. Aktuell liegt diese bei 4,430 ct/kWh brutto bzw. 3,723 ct/kWh netto. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.200 kWh beläuft sich die Entlastung für die zweite Jahreshälfte in Summe auf mehr als 70 Euro. Die EEG-Umlage gibt es seit dem Jahr 2000. Auch „Ökostromumlage“ genannt, diente sie bisher dazu, die Förderung des Ausbaus von Solar-, Wind-, Biomasse- und Wasserkraftwerken zu finanzieren. Sie fand beim Strompreis Berücksichtigung und wurde vom Endkunden über die Stromrechnung bezahlt. Langfristig soll diese Finanzierung auf eine neue Grundlage gestellt werden. (Klaus Günther-Blombach)

Von der Liebe zum Meer und dem Schutz der Ozeane

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Ihre Liebe zum Meer hat sie zu einer Kämpferin für den Schutz der Ozeane gemacht – und mit beiden Aspekten traf Dr. Frauke Bagusche den Nerv ihrer Zuhörerinnen. Die Meeresbiologin und Bestseller-Autorin („Das blaue Wunder“), die im Oberbergischen aufgewachsen ist, war als Rednerin zu Gast beim „Damensymposium“ der Volksbank im Bergischen Land. Rund 120 Kundinnen ließen sich in der Klosterkirche in Lennep von ihr mitnehmen in die Unterwasserwelten – die voller Schönheiten stecken und zugleich so gefährdet sind, weil die Temperaturen steigen und der Plastikmüll der Menschheit inzwischen bis in die Tiefen des Marianengrabens – 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel – gelangt ist.

Frauke Bagusche machte deutlich, dass der Schutz der Meere im Inland anfangen muss – und dass jeder Mensch unmittelbar von gesunden Ozeanen abhängig ist. „Wir atmen Meeresluft, egal wo wir sind.“ Sie sprach mit Leidenschaft, mit Händen und Füßen und voller Überzeugungskraft. Die Meeresforscherin brachte erschreckende Videos mit, von Schildkröten, die sich im schwimmenden Müll heillos verheddern, faszinierende von wunderhübschen Kleinstlebewesen und Haien, die friedlich neben ihr schwammen, aber auch Mut machende von Aufforstungsprojekten in Korallenriffen.
Langer Applaus war der Rednerin sicher – und die Fragen der Volksbank-Kundinnen. Viele beantwortete Frauke Bagusche auch noch nach dem offiziellen Teil im Innenhof der Klosterkirche.

Sprechstunde zu Wegen in Gesundheit und Pflege

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

In der Pflege werden Fachkräfte händeringend gesucht. Die Bundesregierung versucht mit verschiedenen Strategien, diese dringend benötigten Fachkräfte zu gewinnen. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal erleichtert den Einstieg in die Pflege und bietet unter anderem eine regelmäßige Sprechstunde für Interessierte aus dem Bergischen Städtedreieck an. Frauen und Männer, die eine Tätigkeit in der Pflege anstreben oder an einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft interessiert sind, können sich am Dienstag, 5. Juli, von 11 bis 12 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, umfassend und individuell beraten lassen. Die Sprechstunde richtet sich auch an Erwachsene, die über einen beruflichen Wechsel nachdenken oder den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen und Interesse an einer Tätigkeit in der Pflege haben. Auch zu Perspektiven und Chancen für Menschen, die bereits Erfahrungen als Hilfskraft in einem Pflegeberuf gesammelt haben und sich nun über Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung informieren möchten, wird in der Sprechstunde beraten.

Allee-Center ist im Untergeschoss eine große Baustelle

Für rund 25 Millionen Euro wird das Allee-Center Remscheid bis Sommer 2023 umfangreich modernisiert und für die Zukunft neu aufgestellt. Die Neugestaltung und Aufwertung gilt beiden Geschossen. Wand- und Deckenbereiche der Passagen („Mall“) werden frisch verkleidet, natürliche Farbtöne ziehen ein, der Boden erhält dazu passend einen neuen Belag. „Gemütliche Lounge-Bereiche sollen Raum bieten für eine entspannte Zeit, während man dort schnell sein Smartphone lädt“, sagte Center-Manager Nelson Vlijt. „Das entwickelte Mall-Beleuchtungskonzept und die Beschilderungssysteme für eine verbesserte Orientierung im Center werden diese Szene abrunden.“

Vlijt hatte gestern Mittag aus aktuellen Grund zu einer Führung durch das Untergeschoss des Centers eingeladen, wo der Vollsortimenter EDEKA mehr als 3.000 Quadratmeter anmieten will und der dem Discounter ALDI NORD 1.600 Quadratmeter. „Ein zukunftsweisendes Signal für Center, Innenstadt und bergische Region“, so der Center-Manager. „Ein nachhaltiges, großes und frisches Lebensmittel-Angebot zu schaffen ist uns sehr wichtig.“

Dafür wurde die große Shopfläche von REAL“ im Untergeschoss in drei kleinere Flächen aufgeteilt. Und nachdem dem Allee-Center nunmehr die Genehmigung des Bauantrages vorliegt, steht dem Rück- und Neubau der großen Verkaufsflächen für die drei neuen Mieter (der dritte wird ein Textilunternehmen sein) nichts mehr im Wege. Mit anderen Worten: Die Arbeiten sind in vollem Gange, wie gestern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von zwei Baustellenführungen beeindruckt feststellten. Der Waterbölles war mit der Videokamera dabei.

Neue Unterstützung für Unternehmen nach Corona

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Ab dem 1. Juli können Unternehmen neue, durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Beratungsangebote wahrnehmen. Sie sollen helfen, einen Neustart nach Corona planvoll umzusetzen, Wege in Richtung „Green Economy“ zu bahnen sowie Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Die Regionalagentur Bergisches Städtedreieck hilft bei der Navigation durch den Beantragungsprozess. Dazu hat sie ihre Potenzialberatung erweitert. Das Förderangebot richtet sich an Unternehmen einschließlich Non-Profit-Organisationen und an Arbeitsstätten in Nordrhein- Westfalen mit mindestens 10 Beschäftigten. Die Potentialberatung NRW kann auch von Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Anspruch genommen werden.

Bezuschusst wird zu 40 Prozent eine externe Beratung zu Organisations- und Personalentwicklung. Neu ist der Baustein Transformationsberatung, damit sich Unternehmen strategisch in Richtung einer klima- und umweltfreundlichen Wirtschaft entwickeln (“Green Economy”). Hierbei muss ein Unternehmen unter anderem in Schulung und Kompetenzentwicklung der Belegschaft investieren. Das muss geplant und organisiert werden. Es besteht die Möglichkeit, zwei zusätzliche Tage die sogenannte Neustartberatung in Anspruch zu nehmen, damit Unternehmen und Belegschaft die  die oft vorhandene Skepsis ablegen.

„In der Vergangenheit haben viele Unternehmen im Städtedreieck dank der Potenzialberatung noch einmal neu durchstarten können,“ so Oliver Francke, Leiter der Regionalagentur Bergisches Städtedreieck, die als erste Anlaufstelle fungiert. „Wir hoffen, dass wir vielen Unternehmen den Weg in eine geförderte Beratung ebnen können.“ Alle Elemente der Potenzialberatung können hintereinandergeschaltet werden, so dass insgesamt 22 Beratungstage gefördert werden können. 
Noch ein paar Zahlen:

  • Förderhöhe in der gesamten Programmfamilie Potentialberatung: 40% der Beratungskosten mit einem Maximum von 400,00 Euro Förderbetrag pro Beratungstag.
  • Potentialberatung: Maximal 8 Beratungstage werden gefördert.
  • Transformationsberatung: Maximal zwölf Beratungstage werden gefördert.