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Fünf Terrassen für Außengastronomie beschlussreif

In der Endfassung liegen inzwischen die Pläne für die Außengastronomie auf der Alten Bismarckstraße einschließlich Beleuchtung vor. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Remscheid haben zur Sitzung am 13. April eine entsprechende Beschlussvorlage erhalten. Darin geht die Verwaltung „ von einem möglichen Baubeginn in den Sommerferien aus“, so der letzte Satz der Vorlage. Die fünf neuen Terrassen sowie die 20 neuen Straßenleuchten (Stelen) sollen zeitgleich in errichtet werden. Unter den Terrassen soll das vorhandene Pflaster durch Schotter ersetzt und als Umrandung sollen Kantensteine gesetzt werden. Im städtischen Etat stehen für die Terrassen stehen gemäß der Zuschüsse des Landes maximal 332.100 € zur Verfügung. Darin enthalten sind auch die bereits gezahlten Honorare für die Planungen (ohne dass sie in der Vorlage explizit genannt werden). Für die Beleuchtung stehen maximal 180.000 € aus dem Etat der neuen Innenstadtbeleuchtung zur Verfügung.

Im Laufe der Planungsphase waren die Entwürfe und Standorte der neuen Terrassen  „mehrfach den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst“ worden, so die Verwaltung. Dies betraf vor allem den unteren Teil der Alten Bismarckstraße. Das größte Problem waren die in der Straße verlegten Versorgungsleitungen. Viele Standorte mussten im Planungsprozess verworfen werden. Zitat: „Unter den beiden angedachten Terrassen vor den Hausnummern 13 und 15 in der unteren Alten Bismarckstraße verlaufen (unter anderem) Gasleitungen der EWR. Diese Gasleitungen dürfen aufgrund von gesetzlichen Vorgaben und Regelwerken nicht überbaut werden. Dies sind Vorsichtsmaßnahmen des Gesetzgebers, damit bei einem Notfall schnell und unkompliziert die wichtige Versorgungsleitung (hier besonders die Gasleitung) untersucht oder repariert werden kann.“

Da eine Leitungsverlegung Kosten von mehr als 120.000 € (netto) verursachen hätte, einigte sich die Verwaltung mit der Gastronomie auf einen Kompromiss für die untere Alte Bismarckstraße; er sieht eine Sondernutzung für die Außengastronomie unmittelbar vor dem Lokal bzw. vor dem Restaurant vor. Damit daran auch künftig noch größere Fahrzeugen (Müllabfuhr, Feuerwehr, Rettungsdienst) vorbeifahren können, müssen auf der gegenüberliegenden Seite die Stellplätze entfallen. Aus Sicht der Verwaltung erhöht dies „die Aufenthaltsqualität und dürfte den Parksuchverkehr erheblich reduzieren“.

Da die Terrassen standsicher und den statischen Nachweisen entsprechend errichtet werden müssen, sind für alle Terrassen mehrere Fundamente erforderlich. Die Terrassen bestehen aus unabhängigen Stahlkonstruktionen auf Gründungskörpern, die lediglich durch die Beplankung zusammenhängen. Die ganzjährige Nutzung der Terrassen bedarf – was die Verwaltung rechtlich eingehend geprüft habe –  einer Sondernutzungserlaubnis gem. § 18 (1) des Straßen- und Wegegesetzes Nordrhein-Westfalen (StrWG NRW). Diese soll befristet auf zehn Jahre erteilt werden, wobei die Verkehrssicherungspflicht der jeweiligen Pächterin bzw. dem Pächter obliegt. Nach der gegenwärtigen Sondernutzungssatzung liegen die Kosten bei fünf Euro je angefangenem Quadratmeter und Monat, zu zahlen für max. fünf Monate im Jahr. Bei notwendige Arbeiten am Straßenkörper oder am Kanal erfolgt der Abbau der Terrasse auf Kosten der Stadt, ohne dass sich durch diese Arbeiten ein Anspruch auf Schadensersatz oder Nutzungsausfall ergeben kann. Für die Wartung und Reparatur des Mobiliars sowie kleinere Reparaturen an der Terrasse von max. 500 Euro trägt die Pächterin/der Pächter die Kosten.

Der Gendermedizin mehr Aufmerksamkeit widmen

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

ng von Nebenwirkungen gibt es nach Geschlechtern meist keine unterschiedliche Betrachtung, ebenso wenig bei der Dosierung. Unterschieden wird gemeinhin nur nach Alter, außerdem finden Schwangere Berücksichtigung. Dabei weiß man heute, dass Frauen und Männer verschieden auf Medikamente reagieren, verschieden von Krankheiten betroffen sind und genauso unterschiedliche Symptome aufweisen.

„Die Gendermedizin gerät zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit, und das muss auch so sein“, sagt Professor Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Intensivmedizin am Sana-Klinikum Remscheid. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM) und wurde gerade mit der Zusatzqualifikation Gendermediziner DGesGM® ausgezeichnet. Dass die Gendermedizin bisher noch keine ausreichende Beachtung gefunden habe, sei unverständlich, da doch mehr als die Hälfte der Bevölkerung Frauen seien, sagt Professor Sievers. „Der Frauenanteil in medizinischen Studien ist im Vergleich zu den männlichen Probanden geringer. Zudem fehlt häufig eine Unterscheidung, in welcher hormonellen Phase sich die teilnehmenden Frauen befinden.“

Die Kardiologie sei recht führend, wenn es um die Gendermedizin gehe, erläutert der Kardiologe. Herz-Kreislauf-Erkrankungen seien in der Bevölkerung sehr verbreitet. „Wir erleben täglich in Klinik und Praxis, dass Frauen und Männer unabhängig von Risikofaktoren wie Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck unterschiedliche Symptome haben.“

An einem Herzinfarkt sterben in Deutschland jährlich mehr als 20.000 Frauen. Viele Todesfälle ließen sich vermeiden, würden die Symptome des Herzinfarktes bei Frauen richtig erkannt. Bei einem Herzinfarkt haben Frauen häufig eher unspezifische Beschwerden wie Luftnot, Mattigkeit und Leistungsschwäche, auch Oberbauchbeschwerden. Auch wenn diese Krankheitszeichen mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden können, müsse man hellhörig werden, wenn sich Frauen mit derlei Befindlichkeitsstörungen in der Notaufnahme oder beim Hausarzt vorstellen.

Auch Herzrhythmusstörungen würden von Patientinnen oft anders wahrgenommen als von Männern. Eine gründliche Anamnese mit gezielter Frage nach individuellen Risikofaktoren und im Verdachtsfall auch weiterführende Untersuchungen wie ein Herzultraschall oder ggf. eine Herzkatheteruntersuchung müssten vorgenommen werden. „Gerade Frauen mit ihrer mitunter Zwei- und Dreifachbelastung gehen nicht gleich zum Arzt, weil sie ihre Beschwerden nicht mit einer Herzerkrankung in Verbindung bringen. Da geht dann wertvolle Zeit verloren.“ Auch sei bekannt, dass Frauen nicht so stringent behandelt würden wie Männer. Die Behandlung mit blutverdünnenden und blutdrucksenkenden Medikamenten zum Beispiel müsse generell maßgeschneidert sein. „Mehr und mehr geht es weg von dem Prinzip ´ein Medikament für alle` hin zu einer individualisierten Therapie“, so Professor Sievers.

„Frauen mit COVID-19 erkranken häufiger als Männer an schweren Atemwegsinfektionen, die Sterblichkeit ist bei den Männern aber dennoch höher als bei den Frauen, sagt der Kardiologe. Patientinnen älter als 50 Jahre mit COVID-19 Infektion profitierten erheblich von einer Östrogentherapie, hier reduzierte sich der fatale Verlauf der Infektion um 50 Prozent.

Infos zur Internationalen Eisenwarenmesse 2022

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Sie findet nur alle zwei Jahre statt, passt genau zu den Unternehmen im Städtedreieck und ihren Produkten und musste 2020 corona-bedingt aussetzen: die Internationale Eisenwarenmesse (BSW). Jetzt ist sie für das Frühjahr 2022 geplant. Wer sich dann auf dem BSW-Gemeinschaftsstand präsentieren möchte, kann sich in wenigen Tagen, am 20. April, darüber mehr erfahren.

Für die nächste Internationale Eisenwarenmesse, die vom 6. bis 9. März 2022 in Köln stattfinden wird, plant die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft GmbH gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen aus Remscheid, Solingen und Wuppertal nun zum achten Mal die Organisation eines Gemeinschaftsstandes für Unternehmen aus der Werkzeugbranche. Das Konzept des Gemeinschaftsstandes hat sich in den Jahren 2006 bis 2018 bewährt und wird beibehalten. Insgesamt haben so bereits mehr als 100 Unternehmen aus der Region gemeinsam auf der Internationalen Eisenwarenmesse ausgestellt – auf einem ca. 320 qm großen Stand in einer stark frequentierten Halle.

Wer interessiert ist, ist herzlich eingeladen zu einer Informationsveranstaltung am 20. April um 16 Uhr. Dann werden das Messekonzept und erste Kostenkalkulationen online/digital vorgestellt. Anmeldungen bitte bei Anne Gebuhr, gebuhr@bergische-gesellschaft.de, Fax: 0212/881606-86. Das Angebot richtet sich nicht nur an Werkzeugproduzenten im klassischen Sinn, sondern auch an Unternehmen, die in der Werkzeugbranche ihre Kunden haben und diese auf der Messe besuchen und an den Gemeinschaftsstand einladen möchten.

Förderung von überbetrieblichen Lehrgängen

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Um die fachpraktische Ausbildung in gewerblich-technischen Berufen trotz des Lockdowns sicherzustellen, hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gemeinsam mit IHK NRW ein neues Hilfsprogramm erarbeitet, mit dem seit dem 1. April  überbetriebliche Lehrgänge gefördert werden. Denn viele Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, die bestehenden Ausbildungsverhältnisse trotz Corona-Eindämmungsmaßnahmen in gewohnt hoher Qualität fortzuführen. „Insbesondere die berufspraktische Ausbildung gestaltet sich schwierig, wenn ein Unternehmen vom Lockdown betroffen ist“, sagt Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin für den Bereich Aus- und Weiterbildung bei der Bergischen IHK. Auch gelte: Je technischer der Ausbildungsberuf, desto schwieriger sind Ausbildungsinhalte ohne betriebliche Praxis zu vermitteln. „Die für die Prüfung notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten können von den Auszubildenden nicht mehr in jedem Fall ausreichend erworben werden, sodass die Ausbildungsabschlüsse bedroht sind“, so Bartl-Zorn weiter.

Interessierte Unternehmen erhalten Informationen rund um das Lehrgangsangebot bei der BZI Berufsbildungszentrum der Metall- und Elektroindustrie gGmbH, Wüstenhagener Str. 18 - 26, 42855 Remscheid. Ansprechpartner sind Geschäftsführer Alexander Lampe, erreichbar unter T. 02191-9387-123, a.lampe@bzi-rs.de, sowie Ausbildungsleiter Thomas Knipper, T. 02191-9387-400, t.knipper@bzi-rs.de">t.knipper@bzi-rs.de. Weitere Informationen sowie das konkrete Lehrgangsangebot sind unter www.bergische.ihk.de, Dok.-Nr. 4726510, zu finden.

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Stokvis Tapes GmbH kommt nach Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stokvis Tapes Deutschland GmbH, einer der global führenden Hersteller von maßgeschneiderten, kunden-individuellen Klebeband-, Dichtungs-, Schutz- und Geräuschdämmungsprodukten und Teil des weltweit tätigen Illinois Tool Works Konzerns (ITW) aus den USA, wird ihren Firmensitz von Wuppertal nach Remscheid verlagern. Dies teilt der örtliche Business Unit Manager Simon Gehrdt mit: „Auf der Suche nach einem neuen Standort in der Region sind wir vor gut anderthalb Jahren auf die Immobilie der Fa. Dönges am Jägerwald aufmerksam geworden. Wir freuen uns nach konstruktiven Verhandlungen mit dem Eigentümer auf den Umzug nach Remscheid.“

Ende April werden die fast 100 Mitarbeiter der Firma in das Gewerbeobjekt in Remscheid einziehen. Der bisherige Standort in Wuppertal bot Stokvis nicht die notwendigen Erweiterungskapazitäten; das Unternehmen wächst derzeit trotz Corona und stellt Personal ein. Ken Schmidt als Vertreter des Grundstückseigentümers freut sich, „dass wir nach dem Umzug unserer Firma nach Wermelskirchen den Standort am Jägerwald nun langfristig vermieten konnten.“

Begleitet wird der Verlagerungsprozess nach Remscheid durch die städtische Wirtschaftsförderung. Auch dort herrscht große Freude, wie Ingo Lückgen bestätigt: „Die Entscheidung der Firma Stokvis zeigt einmal mehr die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Remscheid. Trotz des bekannten Mangels an Gewerbeflächen ist es wiederholt gelungen, die Ansiedlung in einer Bestandsimmobilie umzusetzen. Wir begrüßen die Firma Stokvis herzlichst in Remscheid.“

Auf Weltausstellungen: Werkzeuge wie grafische Kunst

Werkzeuge aus Remscheid, auf den Weltausstellungen 1880 und 1911 ausgestellt wie grafische Kunstwerke.Was aussieht wie ein grafisches Kunstwerk, sind in Wirklichkeit zwei historische Fotos von zwei Weltausstellungen. Das obere (schmale) zeigt den Gemeinschaftsstand der Remscheider Werkzeuginustrie auf der Weltausstellung, die vom 1. Oktober 1880 bis 30. April 1881 in Melbourne, Australien, stattfand. Sämtliche dort ausgestellten Werkzeuge gingen später verloren: das Schiff, auf dem sie zurück nach Deutschland transportiert wurden, sank. - Das untere Foto zeigt den Stand der Firma C. W. Haas auf der Weltausstellung, die am 29. April 1911 im norditalienischen Turin eröffnet wurde. (aus: „Remscheid“ von Hans Funke, erschienen 2002 im Sutton-Verlag in Erfurt in der Reihe „Archivbilder“)

Fa. Gebr. Lennartz will auch morgen gut abschneiden

Pressemitteilung der Fa. Gebr. Lennartz GmbH & Co. KG

„Auch morgen gut abschneiden“ lautete die Perspektive, als die Firma Gebr. Lennartz vor 25 Jahren ihr 100 jähriges Jubiläum feierte. Heute nun setzt das Unternehmen mit seinem 125 jährigen Bestehen einen weiteren Meilenstein und kann voller Stolz zurückblicken.
Mit der Fertigung des ersten hartmetallbestückten Kreissägeblattes war die Firma Gebr. Lennartz der technischen Entwicklung seinerzeit voraus, aber das Unternehmen  hat sich nie auf seinem Vorsprung ausgeruht. So wurden zahlreiche Herausforderungen – insbesondere in ungewissen und turbulenten Zeiten -gemeistert, und man ist heute weltweit besser aufgestellt denn je, nicht zuletzt auch durch Joint Ventures und Tochterunternehmen in Ländern mit besonders starken Märkten. Mit der Übernahme von Betriebsteilen des Traditionsunternehmens J. F. Ohler Kreissägetechnik im Jahre 2000 holte man sich zusätzlich zu einer Sägeblattfertigung in der Tschechischen Republik den klassischen Maschinenbau und somit weiteres Know How ins Haus. Fortan erhielt der Kunde auf Wunsch nun Werkzeug und Maschine aus einer kompetenten Hand. Die Betriebsstätte in der Tschechischen Republik wurde ebenfalls stetig ausgebaut.

Der Maschinenbau wurde durch die Übernahme der Fa. Mumtec im Jahre 2008 erweitert. Gebr. Lennartz entwickelte und produzierte von nun an hoch technologisierte Sägeblattbearbeitungs- und Prüfmaschinen für den Eigenbedarf und für die Sägeblattindustrie weltweit. Schon ein Jahr später begann man mit der Entwicklung und Produktion des sogenannten Einweg- oder auch Dünnschnittsägeblattes, im Hause Lennartz „ECOmax“ genannt. Lag der Focus bisher auf Sägeblättern größer 630 mm bis 2200 mm, so dreht sich nun im Dünnschnittbereich alles um die kleineren Durchmesser von 250 bis 550 mm, allerdings mit noch höherer Präzision als es schon das Standardprogramm von Lennartz hat. Der Markt für dieses Produkt wächst immens, ebenso wie die Anforderungen daran. Mit seinem hochqualifizierten und motivierten Personal ist das Unternehmen hierfür gut aufgestellt.

Lennartz Vmax-Sägeblatt.Wie innovativ die Firma Gebr. Lennartz ist, kann man anhand der jüngsten Erweiterung des Produktportfolios um das sogenannte Vmax-Sägeblatt erkennen. Es handelt sich dabei um ein Sägeblatt mit aufgeschraubten Zähnen anstatt wie bisher aufgelötet. Auch dieses neue Sägeblattsystem fertigt das Unternehmen bis zu einem Durchmesser von 2200 mm.

Um seine starke Marktposition weltweit weiter auszubauen, eröffnete die Firma Gebr. Lennartz im Jahr 2007 ein Joint Venture in Hefei in Zentral-China. Für den hiesigen Binnenmarkt werden dort heute mit 15 Mitarbeiter hartmetallbestückte Kreissägeblätter bis 2200mm produziert. Und 2015 wurde im US-Bundesstaat Ohio die Fa. Heinemann Saw übernommen, ebenfalls ein Unternehmen mit 100 jähriger Tradition. Weltweit hat die Firma Gebr. Lennartz heute weltweit rund 250 Mitarbeiter. Die Firma dankt ihren langjährigen und treuen Kunden und ganz besonders ihren engagierten Mitarbeitern dafür, dass sie das Unternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist. Die besten Voraussetzungen um weiterhin optimistisch in die Zukunft sehen zu können, schließlich will man auch übermorgen „Gut Abschneiden“.

Bei gesetzlicher Testpflicht Geld vom Staat

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

„Zu einer möglichen gesetzlichen Corona-Testpflicht in Betrieben haben die bergischen Unternehmerinnen und Unternehmer eine klare Meinung: 87 Prozent sagen, dass dann auch der Staat die Kosten übernehmen muss.“ Mit diesen Worten fasste Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, das wichtigste Ergebnis einer aktuellen IHK-Blitzumfrage zusammen. An der Umfrage hatten sich insgesamt 644 Unternehmen beteiligt. „Innerhalb weniger Stunden waren bereits hunderte Antworten eingegangen. Das Thema brennt den Unternehmen wirklich auf den Nägeln“, betont Wenge. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe hätten darauf hingewiesen, dass sie in der aktuellen Krise nicht auch noch regelmäßige Tests bezahlen könnten. Zudem sei es schwierig, die Tests überhaupt in ausreichender Zahl zu bekommen.

Zu der Frage, ob es eine gesetzliche Testpflicht geben soll, sind die Mehrheiten knapper: 59 Prozent lehnen sie ab, 41 Prozent befürworten sie. Immerhin 29 Prozent der Unternehmen testen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mehrmals die Woche, weitere haben dies vor. Ganz wichtig sei den Unternehmen, dass die Tests künftig auch außerhalb des Betriebes anerkannt und genutzt werden können – etwa für den Eintritt in Geschäften oder Kultureinrichtungen. „86 Prozent fordern eine solche Zertifizierung, die sicher auch die Testbereitschaft in der Belegschaft weiter erhöhen würde. Insgesamt zeigt unsere Umfrage, dass viele Unternehmen von der Bundesregierung enttäuscht sind – insbesondere die schleppende Impfkampagne wird kritisiert“, so Wenge.

Gebremste Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Trotz der weiter spürbaren Pandemie-Auswirkungen ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken. Die übliche Frühjahrsbelebung bleibt mit Blick auf den im Vergleich zum Vormonat überwiegend rückläufigen Stellenzugang jedoch sehr verhalten,“ fasst Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt zusammen. Die Arbeitslosenquote liegt im Bergischen Städtedreieck aktuell bei 9,2 Prozent, im Vorjahr waren es acht Prozent.

Die Entwicklung in den einzelnen Städten verläuft unterschiedlich. Während in Remscheid die Arbeitslosigkeit in beiden Rechtskreisen weiter zurückgegangen ist, hat sich in Solingen und Wuppertal die Zahl der Arbeitslosen zwar bei der Agentur für Arbeit verringert, gleichzeitig ist jedoch eine Zunahme der Zahl der Arbeitslosen bei den Jobcentern zu beobachten. Ursächlich für diese Entwicklung ist, dass zumindest ein Teil der Arbeitslosen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 ausgelaufen ist, zur weiteren Sicherung ihres Lebensunterhaltes Leistungen der Grundsicherung beantragen müssen. Diese Rechtskreiswechsel werden sich in den kommenden Monaten fortsetzen.

In Remscheid sind aktuell 4.747 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 102 Personen oder 2,1 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum März des Vorjahres sind dies 353 Personen (acht Prozent) mehr. Im aktuellen Monat meldeten sich 622 Personen neu oder erneut arbeitslos, 729 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Februar wurden in Remscheid insgesamt 69 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 1.751 Personen bearbeitet. Im September 2020 hatten 427Betriebe für 4.400Personen Kurzarbeitergeld beantragt.

Im März  wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 145 neue Stellen gemeldet, das sind 34 (-19,0 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 208 (-31,3 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 481 offene Stellen. Das sind 138 weniger als im Vormonat und 478 weniger als im Vorjahresmonat.

Aktuell sind in Remscheid 393 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen -im Vergleich zum Vormonat sind dies 30 Jugendliche (-7,1 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 35 Personen (-8,2 Prozent) gesunken. Aktuell sind in Remscheid 1.984 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 450 (+29,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 86,3 Prozent (1.712 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Zahlen zum bergischen Städtedreieck:

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EWR warnt vor falschen Mitarbeitern

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Zurzeit rufen vermehrt besorgte Kunden bei der EWR an und berichten davon, dass in Remscheid wieder dubiose Personen unterwegs sind, die sich als EWR-Mitarbeiter ausgeben, um ihnen ein vermeintlich günstiges Tarifangebote zu unterbreiten. Wenn sich diese „angebliche“ Mitarbeiter dann an der Haustür bei den Kunden ausweisen sollen, verschwinden sie ganz schnell. Die EWR möchten daher noch einmal explizit darauf hinweisen, dass auch sie mit Beratern arbeitet, die Kunden zu Hause besuchen. Diese EWR-Berater können sich jedoch immer mit einem offiziellen EWR-Ausweis im Kartenformat mit Foto legitimieren. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation pausiert dieser Service zurzeit, denn auch die EWR will einen Betrag zur Kontaktreduktion leisten. Nur notwendige Kontakte, z.B. zur Zählerablesung, finden statt. Wenn Sie unsicher sind, wer an ihrer Haustür steht, melden Sie sich gerne telefonisch. Im Zweifel klärt ein kurzer Anruf bei der EWR GmbH unter der kostenfreien Hotline 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr) auf, ob der Mitarbeiter von der EWR ist.

Väter der modernen Straßenbeleuchtung kamen aus RS


Das einstige Gaswerk an der Weststraße, dort, wo heute der „Bökerbau“ steht, die ehemalige BSI-Werkshalle, die die ThyssenKrupp Real Estate GmbH vor einigen Jahren im Internet bei Immobilien-Scout vergeblich für 1,9 Millionen Euro zum Kauf anbot. In dem Gaswerk wurde Anfang des vorigen Jahrhunderts Gas gespeichert für Industrie, Straßenbeleuchtung und Wohnungen. Abbruch der Städtischen Das Gaswerke an der Weststraße wurde am 3. Oktober 1939 abgebrochen.

Alte Mannesmann-Werbung für Gaslampen.

Wer den Schuh mit mehreren Zehenkammern erfand, war im Waterbölles schon am 1. August 2017 nachzulesen: Max Mannesmann (1857-1915). Er und sein Bruder Reinhard Mannesmann jr. (1856-1922) erfanden auch das so genannte Schrägwalzverfahrens, das ab 1886 die Herstellung nahtloser Rohre ermöglichte und die Mannesmann-Röhrenwerke weltbekannt machte, so nachzulesen im Internet-Lexikon Wikipedia: „Noch heute ist vielen Menschen das sog. Erdgas-Röhrengeschäft aus den 1970er-Jahren in Erinnerung, ein spektakuläres Dreiecksgeschäft, bei dem – vorfinanziert durch die Deutsche Bank – Großrohre von Mannesmann für den Pipelinebau in die Sowjetunion geliefert wurden und der Ruhrgas-Konzern im Gegenzug mit Gas aus der damaligen Sowjetunion beliefert wurde.“

Der rastlose Erfindergeist der Mannesmann-Brüder setzte noch andere Wegmarken für das heraufkommende Industrie-Zeitalter. So entwickelten sie ein Verfahren zur Er­zeugung von Gasglühlicht. Das machte sie zu Vätern der modernen Straßenbeleuchtung. Mit dem von der Firma Mannesmann erfun­denen Gas-Spar-Licht erzielte man erhebli­che Energieeinsparungen. Die Werbekarte (links) entstand um 1903. Im Februar 1900 hatte Mannesmann das Patent für das Hängeglühlicht erhalten. (Fotos unten links und rechts aus: „Remscheid“ von Hans Funke, erschienen 2002 im Sutton-Verlag in Erfurt in der Reihe „Archivbilder“)

Betroffene Firmen bekommen im Planverfahren das Wort

Der seit dem 23. Dezember 2010 rechtswirksame städtische Flächennutzungsplan (FNP) weist das Areal zwischen Talsperrenweg und „Neuenteich“ in Lennep gegenwärtig zum überwiegenden Teil als gewerbliche Baufläche aus. Doch das soll sich „aufgrund der aktuell sehr hohen Wohnbaulandnachfrage“ ändern. Durch die Umwandlung des FNP-Bereichs („Am Lenneper Bach, südlich Neuenteich, westlich Färberweg, nördlich Talsperrenweg, westlich Am Lenneper Hof“) in eine „vollflächige Wohnbaufläche“. Die Planungskosten sowie die Kosten für die erforderliche Gutachten und Fachbeiträge übernehme der Investor, erfuhren am Donnerstag die Mitglieder des Hauptausschusses. Sie stimmten der 13. Änderung des Flächennutzungsplans mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung zu, ebenso den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans.

Ratsmitglied Bettina Stamm (echt.Remscheid) wunderte sich: „Auf der Planzeichnung zum Aufstellungsbeschluss des B-Plans 682 fehlen die Gebäude der dort ansässigen KFZ Werkstatt und der Firma ACUmed Medizintechnik & Praxisbedarf. Beide Firmen wurden bislang nicht über das Vorhaben informiert. Sollten die Firmen einer neuen Wohnbebauung weichen müssen; warum hat die Verwaltung die Firmen nicht informiert, bzw. welche Ansätze gibt es, um die Firmen und somit die dringend benötigten Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen in unserer Stadt zu halten?“  Und von Waltraud Bodenstadt, Sprecherin der W.i.R.“, kam am Donnerstag die Frage, warum nicht mit Rücksicht auf die beiden Firmen im Planungsgebiet ein „Mischgebiet“ geplant sei. Der Technische Beigeordnete Peter Heinze sagte dazu, ein Kontakt zwischen Wirtschaftsförderung und den Firmen sei „noch nicht ausgeschlossen“. Auf die Frage von Waltraut Bodenstedt werde im Laufes des Planverfahrens noch einzugehen sein. An diesem sind, wie vorgeschrieben, die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie die verwaltungsinternen Dienststellen beteiligt. Die Vorgabe der Verwaltung ist jedoch klar. Das Areal soll als Wohnstandort entwickelt werden, weil es, Zitat: „ungünstig zugeschnitten und für eine gewerbliche Nutzung nur schwer zu erschließen“ sei. „Die Entwicklung der Fläche in Wohnen birgt darüber hinaus weniger immissionsschutzrechtliche Probleme.“ (Ein Hinweis auf die getenwärtige Lage vor Ort?)

„Städtebauliches Ziel des Bebauungsplans ist die Errichtung einer in das städtebauliche Umfeld integrierten Wohnbebauung auf durchgrünten Privatparzellen, unter Beachtung aller natur- und wasserschutzfachlich relevanten Aspekte“, heißt es in der Beschlussvorlage zum Bebauungsplan. „Dies schließt, neben dem Erhalt der schützenswerten und prägenden Grünstrukturen, die Offenlegung und Renaturierung des Lenneper Bachs ebenso ein wie Überlegungen zu einem klimaverträglichen Umgang mit Regenwasser.“ Auch sollen im Verfahren Voraussetzungen zur Entwicklung eines Allgemeinen Wohngebiets „die Belange des Umweltschutzes, des Klimaschutzes, des Artenschutzes und die Belange des Wasserschutzes sowie einzelne Immissionsschutzbelange gutachterlich abgearbeitet und gewichtet“ werden.