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Projekt Ökoprofit startet in nächste Runde

Pressemitteilung der Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Das Projekt Ökoprofit geht in die zwölfte Runde. Interessierte Unternehmen können sich am Donnerstag, 27. Januar, von 16 bis 17 Uhr bei einem Zoom-Meeting über die Teilnahme informieren. Das Projekt zeigt die Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen, sich nachhaltig aufzustellen, Klimaschutz voranzubringen und gewinnbringend zu wirtschaften. Die elfte Projektrunde mit acht Betrieben aus Wuppertal, Solingen und Remscheid ist gerade zu Ende gegangen. „Die teilnehmenden Betriebe werden insgesamt etwa 1500 Tonnen CO2 durch Photovoltaikanlagen einsparen können“, erklärt Dr. Stefan Große-Allermann, Projektbeauftragter bei der Beratungsgesellschaft B.A.U.M Consult. „Durch zusätzliche Energieeffizienzmaßnahmen werden weitere etwa 400 Tonnen CO2 eingespart.“ Insgesamt könnten die Unternehmen jährliche Kosten in Höhe von fast einer halben Million Euro einsparen.

Die Teilnahme an der Online-Informationsveranstaltung am Donnerstag, 27. Januar, von 16 bis 17 Uhr, ist über folgenden Link möglich:
https://us02web.zoom.us/j/82448003499?pwd=ZzdrZG5EVGJyQkQ0Y0pVVlliUjJrZz09, Meeting-ID: 824 4800 3499 // Kenncode: 339185. Ökoprofit ist ein Projekt der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid, der Wirtschaftsförderungen, der Bergischen IHK, der Stiftung Zukunftsfähiges Wirtschaften und der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH. Gefördert wird Ökoprofit durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Ansprechpartner bei der Bergischen IHK ist Volker Neumann, v.neumann@bergische.ihk.de">v.neumann@bergische.ihk.de, T. 0202 2490-305.

2G-Plus-Regel für Getränkeverzehr im Theater

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Um aufgrund der aktuellen Corona-Landesverordnung weiterhin ein gastronomisches Angebot anbieten zu können, haben wir einen separaten Gastronomiebereich im oberen Foyer eingerichtet. Dieser darf ausschließlich unter Einhaltung der 2G-Plus-Regel betreten werden. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass jeglicher Verzehr von Getränken nur innerhalb dieses Bereichs gestattet ist. Für doppelt geimpfte bzw. genesen und geimpfte ist für den Zutritt zusätzlich ein aktueller Test (maximal 24 Stunden alter Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test) erforderlich. Wer eine Corona-Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) erhalten hat, braucht ab dem 1. Tag der Auffrischungsimpfung keinen Test mehr vorzuweisen. Ein Vorstellungsbesuch ist auch weiterhin mit einem 2G-Nachweis möglich. Bitte beachten Sie auch die geltende FFP2-Maskenpflicht und unsere aktuellen Corona-Hinweise (Corona- Infos (teo-otto-theater.de)). (Pia-Anabel Watermeier)

Tage des alten Lindenhofs scheinen gezählt zu sein

Seniorenzentrum auf dem alten Lindenhof-Gelände“, titelte der Waterbölles am 11. August 2014. Dass daraus bis heute nichts wurde, ist am alten Lindenhof auch heute noch zu besichtigen; der steht noch. Als ob nichts geschehen sei! Diesem Eindruck ist die Verwaltung jetzt jedoch mit einer Mitteilungsvorlage für den Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege entgegengetreten. Zitat: „Nach Mitteilung der AWO Seniorendienste Niederrhein soll der Baubeginn für 80 vollstationäre Pflegeplätze sowie 16 Tagespflegeplätze nunmehr innerhalb des 1. Habjahres 2022 erfolgen. Angestrebte Fertigstellung ist Ende 2023.“

Ursprünglich war die Stadt Remscheid davon ausgegangen, dass sich auf dem  Grundstück Lindenhofstraße 13 Baurecht für ein neues Altenheim bis zum Frühsommer 2015 erzielen lasse. Daraus hätte sich dann ein Baubeginn in der 2. Jahreshälfte 2015 ergeben. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWAG als Eigentümer des Geländes war mit Abbruch des ungenutzten Gebäudes und dem Verkauf des Grundstücks sehr einverstanden, zumal sich herausgestellt hatte, dass „der bauliche und technische Zustand des Gebäudes eine wirtschaftliche Nachnutzung kaum zulässt“.

Die Verhandlungen zwischen Werner Schellmann aus dem fränkischen Bechhofen, Projektentwickler von Seniorenheimen, der GEWAG und der Stadt Remscheid seien bereits so weit vorangeschritten, dass in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verkauf des Grundstückes beschlossen werden könne, berichtete der Waterbölles im August 2014. Und noch am 13. Januar 2016 hieß es, bezugsfertig werden solle der Neubau zum 30. Oktober 2017. Doch eine Nachbarschaftsklage beim Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen den Bauvorbescheid machte 2016 einen Strich durch die Pläne, und die bereits gefundene Betreiberfirma aus München zog sich aus dem Projekt zurück. Die ursprünglichen Pläne mussten komplett überarbeitet werden, um den Einwänden des Nachbarn (zu große Nähe zum Neubau) Genüge zu tun und eine baurechtliche Genehmigung zu erhalten.

2018 fand der Investor mit den AWO Seniorendiensten Niederrhein eine neue Betreiberin der künftigen Pflegeeinrichtung mit 80 vollstationären Plätzen und einer Tagespflegeeinrichtung mit 16 Plätzen. Und im Mai 2021 erfolgte sodann nach Mittalung der Stadt "die abschließende gerichtliche baurechtliche Entscheidung zugunsten von Investorin und Betreiberin AWO Niederrhein".

Zitat aus dem Waterbölles von August 2014: „Die Verwaltung sieht in dem Projekt eine wertvolle Ergänzung der Bemühungen zur Fortentwicklung und Stabilisierung des Quartiers Honsberg, da hier insbesondere derzeit kaum Angebote für barrierefreies und Betreutes Wohnen bestehen und somit der Verbleib im Quartier für mobilitätseingeschränkte Menschen nur schwer möglich ist“. Auch sei die räumliche Nähe zum neuen Lindenhofs insbesondere für ältere Menschen von hoher Attraktivität, „da die Synergieeffekte im Bereich Kultur, Freizeitgestaltung und Begegnung für beide Einrichtungen zusätzliche positive Impulse setzen können".

Zahl der Sozialwohnungen wird 2022 weiter sinken

Stadt startet neue soziale Wohnraumförderung“, titelte der Waterbölles am 9. Mai 2019. Die Fachdienste „Soziales und Wohnen“ und „Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung“ der Stadtverwaltung hatten der Politik damals wegen der sinkenden Zahl von Sozialwohnungen (weil deren Bindungsfrist ausläuft) eine Strategie zu einer „neuen sozialen Wohnraumförderung“ vorgelegt, gestützt auf das Wohnbauförderungsprogramm 2018 – 2022 des Landes NRW, das auch eine Wohnraumförderung „im Bestand“ zulässt, also ohne Neubaugebiete auf der grünen Wiese (siehe „Knusthöhe“ in Lennep). Zitat aus dem „Projektplan 2020 – 2030“ der Stadt: „Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ... zeigt unverändert Tendenzen, weiter in Schieflage zu geraten. (...) Wo marktwirtschaftliche Zusammenhänge die Mieten in vielerorts bedenkliche Höhen steigen lassen, (haben) es Haushalte mit kleinem Einkommen ... immer schwerer, sich zu behaupten und noch bezahlbaren Wohnraum zu finden. (...) Spätestens seit den 1990er Jahren wurde preisgebundener Wohnraum nicht mehr in nennenswertem Umfang neu geschaffen.“

Weil dem Auslaufen der Sozialbindung kein entsprechender Neubau von Sozialwohnungen gegenüberstehe, fragte die CDU-Fraktion im Oktober 2021 (ohne näheren Bezug auf die frühere Wohnraum-Strategie der Stadt) nach aktuelleren Zahlen. Die hat die Verwaltung inzwischen vorgelegt. Demnach hat in Remscheid die Zahl der Mietwohnungen mit Sozialbindungen weiter abgenommen. Ende 2019 waren es noch  4.604 Wohnungen, Ende 2021 134 Wohnungen weniger. Und für das Ende dieses Jahres prognostiziert die Verwaltung lediglich 2.863 Wohnungen.
„Welche Möglichkeiten bestehen für Seniorinnen und Senioren, deren Mietwohnungen aus der Sozialbindung herausfallen, bezahlbare Wohnungen zu finden?“, fragte die CDU. Antwort der Stadt: „Grundsätzlich stehen Wohnungen auch nach dem Ende der Sozialbindung als Wohnraum für alle Mieterinnen und Mieter (nicht nur für Seniorinnen und Senioren) zur Verfügung. Mieterinnen müssen also nicht wegen des Bindungsablaufs ausziehen. Der Vermieter besitzt allerdings die Möglichkeit der Mietanpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete gemäß dem jeweils aktuellen Mietspiegel und unter Beachtung der Kappungsgrenzen. Ist die zuletzt gezahlte Miete niedriger als die ortübliche Vergleichsmiete (= Mietspiegel, online abrufbar unter www.remscheid.de), dann kann ein Vermieter ab Auslauf der Bindung die Miete in Richtung auf die ortsübliche Vergleichsmiete erhöhen. Der Vermieter muss sich indes an die sogenannte Kappungsgrenze halten. Der Mieter hat so einen Schutz vor allzu drastischen Mieterhöhungen. Diese Grenze liegt derzeit bei 20 Prozent in drei Jahren (vgl. § 558 BGB).
Sollte diese Erhöhung der Miete dazu führen, dass die Miete für Mieterinnen und Mieter nicht mehr tragbar ist, besteht (zur Vermeidung eines kostenintensiven Umzugs) die Möglichkeit, staatliche Zuschüsse zu den Wohnkosten in Form von Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz oder aber von Grundsicherungsleistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII zu beantragen.“

Kurzer Draht zwischen Fördermanagerin und Fachabteilung

Für geplante Maßnahmen der Stadt das passende Förderprogramm von Bund und Land zu finden, stellt sich die CDU-Fraktion gar nicht so einfach vor und hat die Verwaltung deshalb aus Anlass der Einstellung von Jutta Velte als neuer Fördermanagerin der Stadt Remscheid nach der städtischen Fördermittelberatung gefragt. Die Antworten auf die fünf gestellten Fragen wurde jetzt dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität vorgelegt:

Frage: Wie unterstützt die Wirtschaftsförderung der Stadt Unternehmen und Selbstständige bei der Suche, Auswahl und Beantragung geeigneter und passgenauer Förderprogramme?
Antwort: Die Wirtschaftsförderung arbeitet in ihrem breit gefächerten Netzwerk mit einem Experten für Fördermittel und Zuschussprogramme zusammen, der Kontakt ist ursprünglich über ein ortsansässiges Kreditinstitut entstanden. Im Austausch mit Unternehmen vermittelt die Wirtschaftsförderung im Bedarfsfall den Kontakt zum Netzwerkpartner für einen ersten unverbindlichen Austausch. Die Zusammenarbeit mit dem Fördermittelberater hat sich etabliert, da eine detaillierte und aktuelle Beratung sowie Unterstützung bei der Beantragung gewährleistet werden können.
Für Gründungs- und Wachstumsinvestitionen in Remscheid, die Arbeitsplätze schaffen oder sichern, können Unternehmen ein Zuschussprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen nutzen. Das „Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP)“ gewährt einen Zuschuss in Abhängigkeit der Unternehmensgröße sowie der Arbeitsplatzschaffung bzw. -sicherung. Näheres zum Programm „RWP“ ist im Internetangebot der NRW. Bank zu finden. Die Wirtschaftsförderung gibt Unternehmen, für deren Investitionsvorhaben die RWP-Förderung Anwendung finden könnte, eine ersten Informationsüberblick zu dem Zuschussprogramm. (…) Grundsätzlich kann die RWP-Förderung auch außerhalb des Hausbankenprinzips direkt bei der NRW.Bank in Münster beantragt werden. (…)

Frage: Inwiefern unterstützt die Wirtschaftsförderung derzeit Unternehmen und Selbstständige, die die Absicht haben, sich ganz oder teilweise in Remscheid anzusiedeln?
Antwort: Die Wirtschaftsförderung ist als „One-Stop-Agency“ zentraler Ansprechpartner für Unternehmen und deren Belange, wie z.B. Ansiedlungs-, Erweiterungs- und Verlagerungsvorhaben. (…) Gründungsprojekte werden über die Stelle „Projektmanagement Gründungsberatung“ von der Erstberatung bis zur Standortsuche und Ansiedlung sowie darüber hinaus betreut und begleitet. (…) Die Betreuung der Unternehmen endet nicht mit der Umsetzung eines Ansiedlungs-, Erweiterungs- und Verlagerungsvorhabens, sondern wird danach weitergeführt.

Frage: Mit welchen Mitteln – zum Beispiel in Form von Öffentlichkeitsarbeit – macht die Stadt Remscheid derzeit auf entsprechende Unterstützung seitens der Wirtschaftsförderung aufmerksam?
Antwort: Die Wirtschaftsförderung ist sehr gut mit den vielfältig tätigen Wirtschaftsakteuren am Standort Remscheid vernetzt, hierüber ergeben sich immer wieder wertvolle Kontakte und Projektansätze. (…) Über Projekte, und somit das Leistungsportfolio der Wirtschaftsförderung, wird in den regionalen und örtlichen Presseorganen sowie den Social-Media-Kanälen der Stadt Remscheid berichtet. Auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung wird über die Unterstützungsangebote informiert.

Frage: Reichen die personellen Kapazitäten, um Unternehmen und Selbstständige entsprechend zu beraten? Was könnte / müsste die Politik unternehmen, um die Wirtschaftsförderung ggf. hier noch stärker zu unterstützen?
Antwort: Die Wirtschaftsförderung kann eine detaillierte Beratung zu und Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln bzw. Zuschüssen nicht leisten. Hierzu hat sich die Zusammenarbeit mit fachbezogenen Netzwerkpartnern bewährt, so dass der Zugang zur möglichen Inanspruchnahme solcher Unterstützungen für Unternehmen sichergestellt ist. Die Betreuung und Pflege bereits ansässiger sowie ansiedlungsinteressierter Unternehmen … ist mit den vorhandenen personellen Kapazitäten sichergestellt, eine weitere Intensivierung wäre durch zusätzliches Personal möglich. Die Politik kann die Arbeit der Wirtschaftsförderung durch eine „Botschafter-Tätigkeit“ unterstützen, indem in Gesprächen mit Wirtschaftsakteuren am Standort Remscheid auf die Tätigkeitsbereiche der Wirtschaftsförderung hingewiesen und sich daraus ergebende Kontakte vermittelt werden. Dies ist in vielen Fällen auch bereits gelebter Alltag. (…)

Frage: Gibt es Überlegungen seitens der Stadt, an dieser Stelle zum Beispiel auch das Netzwerk und das Fachwissen der neuen Fördermanagerin der Stadt Remscheid einzubinden? Könnten hier Synergien gehoben werden, die sowohl für die Wirtschaftsförderung als auch für die Unternehmen oder Selbstständigen von Vorteil sein könnten?
Antwort: Die Zusammenarbeit zwischen der Fördermanagerin der Stadt Remscheid und der Wirtschaftsförderung ist in kürzester Zeit umgesetzt worden, gemeinsame Beratungstermine bei Unternehmen vor Ort haben stattgefunden. Wenn die Fördermanagerin beim „Scannen“ der Fördermittellandschaft einen möglichen Ansatz für Unternehmen erkennt, wird sofort der Kontakt zur Wirtschaftsförderung aufgenommen.

Fünf Bankkaufleute schlossen die Ausbildung ab

Freude über einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss: Ausbildungsleiterin Jutta Müller-Fricke sowie die Sparkassen-Vorstände Herbert Thelen, Michael Wellershaus und Peter Hardebeck (hinten v.l.) gratulieren den frischgebackenen Bankkaufleuten. Foto: Stadtsparkasse Remscheid.Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Geschafft! Fünf junge Bankkaufleute haben ihre Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid erfolgreich beendet. Auch die Auszubildenden der Stadtsparkasse Remscheid mussten sich beinahe während ihrer gesamten Ausbildungszeit den Herausforderungen der Pandemie stellen. Doch allen widrigen Umständen zum Trotz konnten nun fünf junge Leute ihren Ausbildungsabschluss feiern. Da ließen es sich die Sparkassen-Vorstände Michael Wellershaus (Vorsitzender), Peter Hardebeck und Herbert Thelen nicht nehmen, den Nachwuchs-Bankerinnen und -Bankern persönlich und herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung zu gratulieren. Im Rahmen einer kleinen und Corona-konform gestalteten Feierstunde im großen Tagungs-raum der Sparkassen-Hauptstelle erhielten die frischgebackenen Bankkaufleute ihre Abschlusszeugnisse.

„Unzweifelhaft haben die seit nunmehr zwei Jahren geltenden Regeln und Einschränkungen eine erhebliche Belastung dargestellt – gerade für die junge Generation. Umso erfreulicher ist, dass unsere Auszubildenden mit Kontaktbeschränkungen, Distanzunterricht und selbstständigem Lernen im Homeoffice so souverän umgegangen sind und ihre Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht haben. Darauf sind wir sehr stolz“, lobte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Michael Wellershaus. Auch in den Abteilungen und Geschäftsstellen, die die jungen Damen und Herren im Laufe ihrer Lehrzeit durchlaufen haben, haben sie sich bewährt und vielerlei Erfahrungen sammeln können. „So freuen wir uns, dass sich fünf unserer nun ehemaligen Auszubildenden entschieden haben, unser Übernahmeangebot anzunehmen. Vorwiegend werden sie in den Geschäftsstellen die Beratung unserer Kundinnen und Kunden unterstützen“, erläutert Jutta Müller-Fricke, Ausbildungsleiterin der Stadtsparkasse Remscheid. Zudem wird ein junger Mann direkt als Trainee im Firmenkundenbereich in sein Berufsleben als Jungangestellter starten. Dies zeigt, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten unter dem Dach der Stadtsparkasse sind und welche beruflichen Karrieremöglichkeiten eine Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bietet. Je nach Talent und Neigung werden zudem eine Fülle von Fortbildungsmöglichkeiten angeboten, die in der Vergangenheit bereits viele der Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen angenommen und erfolgreich abgeschlossen haben.

„Die Grundlagen für eine erfüllende und zukunftsorientierte Berufstätigkeit liegen in der Ausbildung. Darauf können unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt aufbauen. Wir werden sie dabei unterstützen“, verspricht Michael Wellershaus. Für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2022 ist noch ein Ausbildungsplatz zu vergeben. Gerne kann man sich hierfür über den entsprechenden Link auf der Sparkassen-Homepage www.stadtsparkasse-remscheid.de bewerben. Hier findet man außerdem eine Fülle von wichtigen Informationen zur Ausbildung bei der Sparkasse. Auch Ausbildungsleiterin Jutta Müller-Fricke ist bei Fragen unter Telefon 0 21 91/ 16-69 15, über das Diensthandy 0151/10 24 93 79 oder per Mail an jutta.mueller-fricke@stadtsparkasse-remscheid.de zu erreichen.

Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Die Landesregierung setzt die Beschlüsse der Bund-Länder-Beratungen zur notwendigen Kontaktreduzierung und Eindämmung der Pandemie in Nordrhein-Westfalen um. Dazu hat sie die Coronaschutzverordnung entsprechend angepasst. Zur weiteren Gewährleistung ausreichender medizinischer Versorgungskapazitäten und der Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur treten ab Donnerstag, 13. Januar 2022, weitere zielgerichtete Maßnahmen in Kraft, die das Infektionsgeschehen bremsen und insbesondere die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen sollen. Mit der Änderung der Verordnung gilt auch in der Gastronomie die sogenannte 2G+-Regel. Geboosterte Personen werden von der Testpflicht ausgenommen, sie brauchen in Bereichen, in denen 2G+ gilt, keinen tagesaktuellen Test. Dasselbe gilt für Personen, die nach vollständiger Immunisierung von einer Infektion genesen sind. Darüber hinaus können Testungen nunmehr auch „vor Ort“ unter Aufsicht vorgenommen werden.

„Die Omikron-Variante lässt die Infektionszahlen wieder deutlich ansteigen. Daher müssen wir die bestehenden Regelungen auch in Nordrhein-Westfalen noch einmal nachschärfen. Die vorliegenden Kenntnisse aus der Wissenschaft deuten stark darauf hin, dass uns eine fünfte Welle leider nicht erspart bleiben wird. Aber: Nach allem, was uns die Experten sagen, scheint die Omikron-Variante zu weniger starken Krankheitsverläufen zu führen. Das stimmt mich zwar zuversichtlich, aber wir müssen uns auf alle Eventualitäten vorbereiten. Vor allem müssen wir die Infektionszahlen so begrenzen, dass die kritische Infrastruktur nicht durch zu viele Personalausfälle gefährdet wird. Ich appelliere daher: Beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen, testen Sie sich regelmäßig und machen Sie – da wo möglich – von Homeoffice gebrauch. Und um noch besser geschützt zu sein, tragen Sie eine FFP2-Maske“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Hohe Energiepreise beeinträchtigen Betriebe

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Vor dem Hintergrund von zum Teil drastisch gestiegenen Energiepreisen hat die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) eine Blitzumfrage bei ihren Mitgliedsunternehmen zum Thema Energie durchgeführt. 360 Betriebe haben sich daran beteiligt. Viele Firmen gaben an, eine Belastung zu spüren, gleichzeitig gab es bei der Mehrheit der Unternehmen auch Zustimmung für höhere Energiepreise, wenn das dem Klimaschutz dient. 64 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sich aus den gestiegenen Energiepreisen bereits spürbare wirtschaftliche Beeinträchtigungen für ihre Betriebe ergeben würden. Dies gelte für Unternehmen aller Branchen, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, auch wenn die Bedeutung von Energiekosten häufig vor allem mit Industrieunternehmen in Verbindung gebracht würde.

Klimaschutzziele durch höhere Energiepreise zu erreichen, wird von den Unternehmen trotz der wirtschaftlichen Belastung nicht mehrheitlich abgelehnt. Immerhin 61 Prozent der Betriebe gaben an, dies überwiegend positiv oder sogar sehr positiv zu sehen – darunter auch viele Industrieunternehmen. Demgegenüber bewerteten 15 Prozent der antwortenden Betriebe die Preissteigerungen zur Erreichung von Klimaschutzzielen als sehr negativ.

„Die Energiepreisentwicklung hat für unsere Unternehmen eine hohe Relevanz“, so Hauptgeschäftsführer Wenge. Er fürchtet, die Energiepreisentwicklung könnte im Bergischen Land mit seinem überdurchschnittlich hohen Industrieanteil und zahlreichen energieintensiven Firmen zum dauerhaften Standortnachteil werden. „Wir werden unser Engagement in diesem Bereich daher verstärken, um unseren Mitgliedsbetrieben bei den Themen Nachhaltigkeit und Energie mehr Unterstützung bieten zu können.“ Dies schließe ausdrücklich auch den Bereich Klimaschutz ein, so Wenge weiter. Manche Unternehmen schon würden sich jetzt schon stark engagieren, etwa in den Projekten Ökoprofit und Energie-Scouts.

Offene Ausbildungsstellen als Folge der Pandemie

"Corona bedingt fiel im letzten Schuljahr die praktische berufliche Orientierung in Betrieben nahezu gänzlich aus. Schülerinnen und Schülern fehlte somit ein wichtiger Baustein für ihre berufliche Zukunftsplanung. Es gab digitale Veranstaltungen, die auch wahrgenommen wurden, aber keinen adäquaten Ersatz boten. Von Landesseite wurde die Durchführung der KAoA-Standardelemente („Kein Abschluss ohne Anschluss“)derart angepasst, dass allen Schülerinnen und Schülern wenigstens ein eintägiges Praxisangebot bei einem Bildungsträger gemacht werden konnte. Ferienkurse zur beruflichen Orientierung konnten in Remscheid aufgrund der fehlenden Kapazitäten bei den Bildungsträgern nicht angeboten werden. Die berufsorientierende Beratung gestaltete sich ebenfalls schwierig, da die Berufsberaterinnen und –berater nicht in den Schulen vor Ort tätig sein konnten und digitale Angebote nicht so gut angenommen wurden wie erwartet. Das MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW) brachte deshalb die zusätzlichen Maßnahmen „Kurs auf Ausbildung“, „Matchingberater“ und „Übergangsbegleitung“ auf den Weg, die Jugendliche beim Übergang in den Beruf unterstützen sollen.

Bei den Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsakteuren gerät durch die Pandemie die Frage der Fachkräftesicherung immer stärker in den Fokus. Im bergischen Städtedreieck sind die Zahlen der Ausbildungsplätze und Bewerberinnen/Bewerber im Vergleich zu 2018 insgesamt um ein Drittel zurückgegangen. In Remscheid gibt es seit 2020 einen steigenden Überhang an gemeldeten offenen Ausbildungsstellen. Um dem entgegenzuwirken wurde im Rahmen des Bergischen Ausbildungskonsenses im Frühjahr die Gemeinschaftsinitiative „Abflug in Ausbildung“ ins Leben gerufen und kooperativ von den Akteuren im Übergang Schule-Beruf jeweils in Remscheid, Solingen und Wuppertal durchgeführt. Zielgruppen der verschiedenen erfolgreichen Aktionen waren Betriebe, Bewerberinnen und Bewerber sowie Eltern. (…)

Waterbölles-Kurzkommentar

Jetzt ist also aus der Stabsstelle Kommunale Koordinierung/Bildungsbüro ein Fachdienst geworden, der dem Oberbürgermeister untersteht. Sowohl die Leiterin als auch ihre beiden Mitarbeitenden sind neu im Amt. Gewiss keine leichte Aufgabe. Dazu zähle für die neue pädagogische Mitarbeiterin, „die Akteure und Bildungseinrichtungen zusammenzuführen, gemeinsam Handlungsbedarfe zu eruieren und Handlungspläne zu entwickeln“, heißt es im Bericht der Verwaltung für den Schulausschuss. Das klingt nach früheren Berichten. Kann es denn wirklich sein, dass sich in den Unterlagen der Stabsstelle/des Fachdienstes für den Bereich „Digitale Bildung“ nichts über die Zusammenarbeit mit anderen Akteure und Bildungseinrichtungen finden lässt, auf dem sich aufbauen ließe. Der Bericht liest sichm als ob erst wieder bei „Adam und Eva“ angefangen werden müsse.

 Im ersten Halbjahr 2021 wurden in der Kommunalen Koordinierungsstelle sowohl die Leitungsstelle als auch die beiden Stellen der Mitarbeitenden neu besetzt. Im Bildungsbüro musste die Stelle der pädagogischen Mitarbeiterin, die den Bereich „Digitale Bildung“ bearbeitet, zum Schuljahresbeginn neu besetzt werden. (…) Im Arbeitsfeld „Digitale Bildung“ hat die neue pädagogische Mitarbeiterin begonnen, sich einen Überblick über Angebote und Akteure zu verschaffen. Festzustellen ist, dass bereits zahlreiche Aktivitäten stattfinden, es jedoch an Transparenz mangelt und Angebote, Kooperationen und Vernetzung von außen nicht erkennbar sind. Der nächste Schritt besteht darin, die Akteure und Bildungseinrichtungen zusammenzuführen, gemeinsam Handlungsbedarfe zu eruieren und Handlungspläne zu entwickeln. (…)

Zum 1. Januar wechselte die Stabsstelle Kommunale Koordinierung/Bildungsbüro vom Dezernat für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport in den Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters und wurde in diesem Zuge in einen Fachdienst umgewandelt."
 (Auszüge aus dem Bericht der Verwaltung über die Arbeit der  Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf/Bildungsbüro“ zur Sitzung des Schulausschusses am 19. Januar).

Metall-Betriebe weiter in schwieriger Wirtschaftslage

Pressemitteilung des Arbeitgeberverbandes Remscheid und Umgebung e.V.

„Die aktuelle Konjunkturumfrage von METALL NRW für 2022 zeichnet eine durchwachsene Stimmung, was auch die Ergebnisse in unserem Verbandsgebiet wiederspiegeln“, so Markus von Dreusche, Geschäftsführer des Remscheider Arbeitgeber-Verbandes, der auch für Radevormwald, Wermelskirchen und Hückeswagen zuständig ist. Ausschlaggebend hierfür sind nach Ansicht des Verbandes die anhaltende Corona-Pandemie und die unsicheren Aussichten. So bewerten zwar 74 Prozent aller Firmen die derzeitige Geschäftslage als gut bis befriedigend, 16 Prozent geben sie aber als schlechter als noch im vergangenen Jahr an. Dabei sind die Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftserwartungen für dieses Jahr überwiegend positiv gestimmt: 26 Prozent rechnen mit einer Verbesserung, 55 Prozent erwarten zumindest keine Veränderungen. Allerdings rechnen auch 19 Prozent mit noch schlechteren Zahlen.

„Die Produktion der Unternehmen hat das Vorkrisenniveau immer noch nicht erreicht“, berichtet von Dreusche. Bei der Auftragslage aus In- und Ausland zeichnen die befragten Betriebe erfreulicherweise ein weitaus positiveres Bild. Rund 80 Prozent bewerten ihre Auftragslage als gut bis befriedigend. Mit noch deutlich gefüllteren Auftragsbüchern in den kommenden sechs Monaten rechnen 23 Prozent (Inland) bzw. 44 Prozent (Ausland). Bewerteten im vergangenen Jahr nur 23 Prozent der Unternehmen ihre Ertragslage als gut, sind dies heute schon wieder 39 Prozent. Bei den Ertragserwartungen für das nächste Halbjahr sind die Firmen weniger optimistisch gestimmt – 29 Prozent befürchten eine Verschlechterung, der Rest geht von gleichbleibenden oder besseren Ergebnissen aus. „Die aktuelle Umfrage macht deutlich, dass die hiesigen Betriebe noch mit „long covid“ zu kämpfen haben und nur dank staatlicher Unterstützung mit Kurzarbeit halbwegs glimpflich durch die vergangenen Monate gekommen sind. Die Nebenwirkungen des Virus wird die Wirtschaft sicher noch lange spüren und das in Zeiten von anhaltendem Fachkräftemangel, Lieferkettenschwierigkeiten, Anstrengungen um die eigene Digitalisierung, rasant steigende Rohstoff-, Energie-, Import- und Erzeugerpreisen sowie das Bestehen im internationalen Wettbewerb“, fasst von Dreusche zusammen.

Neues bergisches Gastgeberverzeichnis erschienen

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Die 72seitige Broschüre, die ausführlich über Hotels, Ferienwohnungen und Wohnmobilplätze im Städtedreieck informiert, ist jetzt erschienen. Sie wird jedes Jahr vom Bergisch Land Tourismus-Marketing e.V. (BLTM) aktualisiert und neu aufgelegt und ist für Touristen eine gute Informationsgrundlage zur Planung des Besuchs. Erhältlich ist das Gastgeberverzeichnis schon jetzt in Solingen beim BLTM, Kölner Str. 8, in Wuppertal bei der Wuppertal Touristik, Alte Freiheit 23,42103 Wuppertal, und in Remscheid im Rathaus, Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid. Zudem steht die Broschüre unter diesem Link zur Ansicht und zum Download zur Verfügung: http$://www.berqisch-mai-drei.de/fiieadmtn/user upload/GGV 2022 PDF.pdf.

Ein waldiger Berghang im Hintergrund, ein einladendes Fachwerkensemble mit Restaurant davor - so präsentiert sich die Region als Gastgeberin auf dem Titelblatt der Broschüre „Gut aufgehoben". Neben Hotels sind fast 40 Ferienwohnungen skizziert - teilweise mit wunderschönem Blick in die bergige Landschaft, in das Tal der Wupper oder eben mittendrin im Stadtgeschehen. Die Broschüre informiert auch über Pauschalangebote zum Bahntrassen-Radeln oder Gruppentouren mit historischen Fahrzeugen. „Da auch in diesem Jahr Corona-bedingt einige Tourismus-Messen nicht stattfinden können, sind wir froh, mit dem Gastgeberverzeichnis interessierten Gästen anschauliches Material zukommen lassen zu können", so Sylke Lukas vom BLTM. Denn das Interesse an der Region und ihren Outdoor-Möglichkeiten ist gerade in den Pandemiezeiten ungebrochen.

Aufschwung am Arbeitsmarkt hielt im Dezember an

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal 

Im Dezember ist die Arbeitslosigkeit im Städtedreieck erneut gesunken. Ursächlich hierfür ist vor allem, dass sich im Dezember deutlich weniger Menschen arbeitslos melden mussten als in den Vorjahren. "Diese Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Unternehmen und Betriebe ihre Fachkräfte auch in wirtschaftlich schwierigeren Phasen behalten", so Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen Wuppertal. Dies wirkt sich auch auf die kontinuierlich sinkende Jugendarbeitslosigkeit aus, da die Chancen für ausgebildete Jugendliche auf dauerhafte Übernahme außerordentlich gut sind.

Auf der anderen Seite zeigt die Arbeitsmarktstatistik, dass das Risiko von Arbeitslosigkeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne beruflichen Abschluss während der Pandemie deutlich gewachsen ist. "Ihre Anzahl und ihr Anteil an den Arbeitslosen ist deutlich höher als vor der Pandemie", weist Martin Klebe auf spürbare Veränderungen hin. Die Agentur für Arbeit wird deshalb im kommenden Jahr noch einmal mehr Mittel für die berufliche Weiterbildung bereitstellen. "Außerdem hoffe ich auf die angekündigten gesetzlichen Änderungen, die für die Teilnehmer an einer beruflichen Weiterbildung zusätzliche finanzielle Anreize vorsieht", so Martin Klebe.

In Remscheid waren im Dezember 4.115 Menschen arbeitslos gemeldet, 537 (-11,5 Prozent) Personen weniger als im Dezember vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,9 Prozent. Im Dezember 2020 betrug die Arbeitslosenquote noch 7,8 Prozent. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im dienstleistungsgeprägten Wuppertal gestiegen, während sie in Remscheid und Solingen rückläufig ist. In Remscheid konnten die Rückgänge in der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau nicht durch die Steigerungen im Sozial- und Gesundheitswesen aufgefangen werden. Während sich die Arbeitslosigkeit in Remscheid bereits wieder auf Vorkrisenniveau befindet, entwickelt sie sich in Solingen und Wuppertal eher verhalten.

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