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Zukunft der Alleestraße am 2. Juni im Radio

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Arbeiten für die Erstellung eines Rahmenplans für die zukünftige Entwicklung der Alleestraße und ein mögliches Sanierungskonzept laufen weiter. Das geplante Sanierungskonzept soll zur Stärkung des Standorts Alleestraße beitragen und innerstädtische Funktionen weiterentwickeln. Mit der Konzeptentwicklung und der Erarbeitung des Rahmenplanes beauftragte die Stadt Remscheid die Planungsbüros „Stadtguut“ und „Stadtraumkonzept“. Der gesamte Entwicklungsprozess wird durch intensiven Austausch mit Akteuren der Innenstadt sowie Eigentümern begleitet. So konnten bereits im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen sowohl Eigentümer befragt als auch Fachgespräche mit Akteuren der Innenstadt geführt werden. Hieraus lassen sich Chancen und Risiken für die Alleestraße herausarbeiten.

Wesentlich ist die Beteiligung der Stadtöffentlichkeit und aller betroffenen Akteure durch unterschiedliche Begleitformate. Nachdem eine ursprünglich geplante Zukunftswerkstatt im März wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, hat sich die Stadt Remscheid intensiv mit alternativen Beteiligungsformaten auseinandergesetzt. Entstanden sind dabei eine interaktive Internetseite (ab sofort online) und die Idee für eine Call-In-Radiosendung zum öffentlichen Meinungsaustausch über Handlungsnotwendigkeiten und Zukunftsbilder für die Alleestraße. Die Sendung findet am Dienstag, 2. Juni, von 19 bis 21 Uhr auf UKW 94,3 | 107,9 | 92,2 statt bei Ra1dio RSG. Fachdezernent Peter Heinze (Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung) und Prof. Yasemin Utku vom Planungsbüro „Stadtguut“ werden zwei Stunden lang Fragen beantworten und zu Meinungen zur Remscheider Alleestraße Stellung nehmen. Die Radiosendung wird zum Nachhören auch online bei Radio RSG zur Verfügung stehen. Über die Website www.alleestrasse-remscheid.de können sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Remscheid sowie alle weiteren Interessierten über das geplante Sanierungskonzept informieren und aktiv daran teilhaben. Die Beteiligung ist in den kommenden vier Wochen möglich.

Waterbölles: Um die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger im weiteren rechtssicheren (!) „Entscheidungsprozess Alleestraße" festzuhalten, reicht eine online-Archivierung der Radiosendung meines Erachtens nicht. Die Stellungnahmen sollen verschriftlicht und dann den Mitgliedern der Fachausschüsse zu ihren öffentlichen Beratungen vorgelegt werden, nachzulesen für jedermann im Ratsinformationssystem. (Lothar Kaiser)

Grüne lehnen Baugebiet an der Knusthöhe ab

Pressemitteilung der Remscheider Grünen

Zum für die Bezirksvertretung Lennep am 27. Mai vorgesehenen Aufstellungsbeschluss für die Bebauung der Knusthöhe (Bebauungsplan Nr. 680 – Gebiet: Schützenfeld – Wohngebiet südlich der Ringstraße und östlich der Heinrich-Hertz-Straße in Remscheid–Lennep) erklärt Bezirksvertreter Rolf Haumann: „Wir GRÜNE lehnen ein Baugebiet an der Knusthöhe ab. Aus ökologischen Gründen ist eine Wohnbebauung an dieser Stelle für uns nicht vertretbar. Die Knusthöhe liegt im Einzugsgebiet der Herbringhauser Talsperre und ist damit besonders schützenswert. Neben den offenen Fragen zum Wasserschutz rechnen wir auch ohne ein zusätzliches Baugebiet an dieser Stelle mit steigenden Belastungen durch den Verkehr. Neben den bereits bestehenden Problemen im Bereich der Autobahnauffahrt und dem Kundenverkehr der angrenzenden Fachmärkte, wird insbesondere das geplante DOC für zusätzliches Verkehrsaufkommen entlang der Ringstraße sorgen. Ein Neubaugebiet mit Blick auf eine Lärmschutzwand erscheint uns auch aus Nachfragesicht wenig attraktiv.“

„Angesichts der nach wie vor enormen Wohnungsleerstände in unserer Stadt, bleibt es für uns unverständlich, warum hier zusätzlicher Wohnraum auf der grünen Wiese erschlossen werden soll. Die Beispiele Eisernstein, Düppelstraße oder das Baugebiet am ehemaligen Lenneper Krankenhaus zeigen, dass Lösungen im Bestand nicht nur möglich, sondern auch mit vergleichbarem Aufwand zu realisieren sind. Durch Umbau, aber auch den Abriss und Neubau von Gebäuden schaffen wir nicht nur zeitgemäßen und nachfragegerechten Wohnraum, wir werten gleichzeitig die gewachsenen Quartiere in unserer Stadt auf. Dies führt zu einer Neubelebung im Innenbereich und schützt die wichtigen Naturräume und Agrarflächen in unseren Außenbereichen. Neben den genannten Neubaugebieten zeigen dies auch die wirklich hoffnungsvoll stimmenden Entwicklungen am Honsberg. Wir fordern die Verwaltung auf, ihre sehr begrenzten Planungskapazitäten im Sinne einer nachhaltigen Wohnraumentwicklung, auf solche Bestandslösungen zu konzentrieren und dabei insbesondere die städtische GEWAG und deren Leerstände mit einzubeziehen“, ergänzt David Schichel, stellvertretender Fraktionssprecher.

Erneuter deutlicher Anstieg der Immobilienpreise

Pressemitteilung des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Remscheid

Der Umsatz des Remscheider Grundstücksmarktes ist zum vierten Mal in Folge gestiegen und erreichte mit 272 Millionen Euro den Höchststand der vergangenen sechs Jahre. Insgesamt wechselten 1162 Immobilien und Grundstücke den Eigentümer. Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Remscheid befindet sich im Rathaus (Theodor-Heuss-Platz 1, Zimmer 153 bis 161). Der Grundstücksmarktbericht und die Bodenrichtwertkarte des Gutachterausschusses stehen unter www.boris.nrw.de kostenfrei zur Verfügung! Zusätzlich besteht für Eigentumswohnungen die Möglichkeit Immobilienrichtwerte einzusehen und über einen Preiskalkulator das Wertniveau der Wohnung abzuschätzen. Aufgrund der aktuellen Situation sind Termine nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Unbebaute Grundstücke: Anstieg der Anzahl der Kauffälle über unbebaute Grundstücke um ca. neun Prozent. Anhebung der Bodenrichtwerte des individuellen Wohnungsbaus (Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser) um ca. acht Prozent und des Geschosswohnungsbaus um ca. zehn Prozent. Die Preise für unbebaute Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Ein unbebautes Ein-/Zweifamilienhausgrundstück kostete im Jahr 2019 unabhängig von der Lage rd. 117.500 €. Der Anstieg der Kauffälle von land- und forstwirtschaftliche Grundstückeist mit ca. 18 Prozent deutlich. Verdopplung des Flächenumsatzes gegenüber 2018 auf ca. 28 ha, was auf den zunehmenden Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen zurückzuführen ist. Anstieg der Quadratmeterpreise sowohl für Grünlandflächen als auch für Waldflächen.

Bebaute Grundstücke: Im Jahr 2019 war bei den bebauten Grundstücken eine Steigerung der Kauffälle um zehn Prozent zu beobachten. Im Teilmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser gab es bei den Kauffällen einen Zuwachs von ca. 25 Prozent bei einer durchschnittlichen Preissteigerung von ca. zehn Prozent. Die Anzahl der Kauffälle von Drei- und Mehrfamilienhäusern ging um ca. 13 Prozent zurück. Bei gewerblich genutzten Grundstücken wurden mehr Kauffälle registriert als im Vorjahr, gemischt genutzte Grundstücke wurden hingegen weniger gehandelt.

Wohnungs- und Teileigentum. Die Anzahl der Kauffälle liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg der Preise im Vergleich zum Jahr 2019 beträgt ca. zehn Prozent. Der Preis für neu errichtete Eigentumswohnungen lag im Mittel bei 3.140 €/m². Bei gebrauchten Immobilien richten sich die Kaufpreise unter anderem nach dem Baujahr. Eine nach Baujahren differenzierte Tabelle mit durchschnittlichen Kaufpreisen liegt für Ein- und Zweifamilienhäuser wie auch für Eigentumswohnungen im Grundstücksmarktbericht 2019 vor.

IHK: Hohe Ausbildungsbereitschaft trotz Corona

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Wer ausbildet, sichert seinen Fachkräftebedarf – an diesem Credo halten viele Unternehmen auch in der aktuellen Krise fest. Das zeigt eine Blitzumfrage der Bergischen IHK unter den regionalen Ausbildungsbetrieben, an der sich 85 Unternehmen beteiligt haben. Mehr als zwei Drittel der Betriebe beabsichtigen, trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage mindestens auf dem Niveau des Vorjahres auszubilden. „Unseren Unternehmen ist klar: Um die Krise zu meistern, brauchen sie sowohl Finanzierungshilfen und Förderprogramme als auch gut ausgebildete Fachkräfte, die mit anpacken können. Der beste Weg dafür ist selbst auszubilden“, betont Carmen Bartl-Zorn, Leiterin des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK. Auch in der Corona-Krise werden deshalb Auszubildende dringend gesucht. Laut Umfrage hat derzeit noch über die Hälfte der befragten Unternehmen einen oder sogar mehrere Ausbildungsplätze frei. „Wir empfehlen deshalb allen Interessierten, jetzt aktiv auf die Ausbildungsbetriebe zuzugehen, um sich zu bewerben“, unterstreicht Bartl-Zorn. Zwei Drittel der Betriebe nutzen für die Bewerbungsverfahren bereits Online- und Videotechniken.

Während digitale Anwendungen bei der Wirtschaft längst zum Alltag gehören, sehen die Unternehmen noch großen Nachholbedarf bei den Schulen. Gefordert werden unter anderem Online-Kurse und digitale Klassenräume sowie eine bessere Kommunikation und Struktur des Berufsschulunterrichts. Ebenso fordern die Ausbildungsbetriebe eine schrittweise Ausweitung des Präsenzunterrichts unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Ansprechpartner und aktuelle Informationen zur Ausbildung finden Unternehmen und Bewerber auf der IHK-Homepage (bergische.ihk.de). Auch auf Facebook (facebook.com/bergischeIHKFreieLehrstellen) können sich junge Menschen rund um das Thema Ausbildung und den Übergang von der Schule in den Beruf informieren. Freie Lehrstellen sind in der IHK-Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) veröffentlicht.

Das sieht für Remscheid gar nicht gut aus

Wie düster es um die Finanzen der Stadt Remscheid bestellt ist, verrät die Mitteilungsvorlage, die Stadtkämmerer Sven Wiertz am kommenden Donnerstag dem Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss und am 18. Juni dem Rat der Stadt vorlegt. Nachfolgend zitiert der Waterbölles daraus auszugsweise:

„Zum Stichtag 31.12.2019 … konnte der Bestand an Liquiditätskrediten von zuvor 561 Mio. Euro auf 556 Mio. Euro reduziert werden. Darin enthalten sind acht Mio. Euro für die Technischen Betriebe Remscheid und 6,2 Mio. Euro „budgetneutraler Kredit“ aus dem Programm Gute Schule 2020, so dass sich der originäre Kassenkreditbestand der Stadt Remscheid um 9,5 Mio. Euro auf 542 Mio. Euro (Vorjahr: 552,5 Mio. Euro) reduziert hat. (…) Die Haushaltsentwicklung 2020 bis 2023 wird maßgeblich von den Auswirkungen der derzeitigen COVID19-Pandemie beeinflusst.“ Es müsse  davon ausgegangen werden, „dass die fiskalischen Folgewirkungen der Pandemie, gerade in Bezug auf die kommunalen Steuereinnahmen über 2020 hinaus spürbar bleiben wird. (…) Für die Gemeinden wird für das aktuelle Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang der Steuereinnahmen von 11,1 Prozent prognostiziert, für den Bund von 13,5  und die Länder von 8,5 Prozent (ohne eine weitere Pandemiewelle). (…)

Bereits bei der Planfortschreibung zum Haushaltssanierungsplan musste die Einnahmeerwartung bei der Grundsteuer B … reduziert werden. Die Gewerbesteuererträge im Haushaltsjahr 2020 stellen mit einem Ansatz von 72,2 Mio. Euro planerisch einen Anteil von nahezu 18 Prozent der gesamten ordentlichen Erträge dar. Der Arbeitskreis Steuerschätzungen geht im Bereich der Gewerbesteuer von einer negativen Entwicklung gegenüber dem Vorjahr von -24,8 Prozent aus (…), sodass im Haushaltsjahr 2020 gem. der Prognose von einem Mindertrag in Höhe von 14 Mio. Euro bzw. 8,2 Mio. Euro … ausgegangen werden muss. Mit Stichtag vom 22. Mai 2020 belief sich der Buchungsstand der Gewerbesteuererträge … lediglich auf rund 45,3 Mio. Euro, so dass derzeit davon ausgegangen werden kann, dass sich diese abweichend von der Prognose des Arbeitskreises noch negativer entwickeln werden. Damit bestätigt sich, dass Remscheid als exportorientierter Industriestandort mit den Schwerpunkten Maschinenbau und Automotive deutlich stärker von der Krise betroffen sein wird als der Landesdurchschnitt. (…)

Die in Remscheider Unternehmen angemeldete Kurzarbeit wird sich erheblich auf den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer ab dem Jahr 2024 auswirken. Der neue Verteilungsschlüssel für die Jahre 2021 bis 2023 wird Mitte des Jahres erwartet, aber noch keine Auswirkungen der Corona-Pandemie enthalten. Die aktuellen Entwicklungen schlagen sich erst im Verteilungsschlüssel ab dem Jahr 2024 nieder. Es bleibt die Besorgnis, dass Remscheid hierbei erneut stärker als andere Gemeinden von der Krise (nachgelagert) getroffen werden wird. Dies erfolgte bereits im Rahmen der Wirtschafts- und Finanzkrise der Jahre 2007/2008. Das Kurzarbeitergeld unterliegt dem sogenannten progressionsvorbehalt, so dass auf das Kurzarbeitergeld keine Steuern zu entrichten sind. Allerdings wird bei der Besteuerung der sonstigen Einkünfte derjenige Durchschnittsteuersatz angewendet, der sich ergeben würde, wenn auch das Kurzarbeitergeld regulär zu versteuern wäre. Gemeinden, in denen ein großer Teil der Bevölkerung im Jahr 2020 Kurzarbeitergeld bezieht, werden bei der Neuberechnung der Schlüsselzahlen für die Jahre ab 2024 mit deutlichen Rückgängen bei den Schlüsselzahlen rechnen müssen. (…)

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Bergische Kommunen verzichten auf Expo Real 2020

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Nachdem sich die Wirtschaftsförderungen der drei Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW) und der Kreis Mettmann intensiv beraten haben, steht der Entschluss fest: In diesem Jahr werden sich die beiden Regionen Anfang Oktober nicht auf der EXPO REAL präsentieren. Laut einer Aussage der Münchener Messegesellschaft in der Immobilienzeitung sei das Infektionsrisiko auf der vom 5. bis 7. Oktober 2020 avisierten EXPO REAL beherrschbar. Einer Umfrage der Zeitung zufolge glauben hingegen drei Viertel der befragten Immobilienexperten, dass die Messe nicht stattfinden wird. Die Lage ist für alle Beteiligten, die den Bergischen Gemeinschaftsstand projektieren, zurzeit noch sehr unübersichtlich.

Nach gründlicher Abwägung aller möglichen Szenarien haben sich alle Beteiligten jetzt gegen die Teilnahme an der EXPO REAL – sollte sie denn stattfinden – entschieden. Wichtigster Grund: Unter den im Gesundheits- und Hygienekonzept der Expo Real skizzierten Rahmenbedingungen ist eine sinnhafte Durchführung der Messe nicht möglich. „Wir möchten kein gesundheitliches Risiko auf dieser internationalen Messe eingehen. Im letzten Jahr waren 46.700 Besucher vor Ort. Fraglich ist, ob da ein gutes Sicherheitskonzept tatsächlich ausreichend sein kann“, so Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer der BSW.  Und noch ein Punkt war ausschlaggebend: Die Messe lebt von der Internationalität, die Besucher kommen aus rund 76 Ländern. Es ist jetzt noch ungewiss, ob und aus welchen Ländern angereist werden kann.  

Bergisches Startercenter jetzt mit Webinaren für Gründer

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Das Bergische Startercenter bietet seine monatlich stattfindenden Veranstaltungen für Gründungsinteressierte jetzt als Webinare an. Interessenten, die an dem zweieinhalbstündigen Online-Format teilnehmen möchten, können sich über die Internetseite der Bergischen IHK (bergische.ihk.de) sowie über die des Gründer- und Technologiezentrums (www.gut-sg.de) anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Gemeinsam mit weiteren Partnern ist das Bergische Startercenter erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte in der Bergischen Region. Termine und Infos unter www.bergisches-startercenter.de.

Direkter Zugang vom Gründerquartier zur "ErlebBar"

Gründerschmiede visiert die Hindenburgstraße an“, titelte der Waterbölles am 25. Juni 2019. Nachdem der Verkauf der Böker-Villa an die Gründerschmiede Remscheid nicht zustande gekommen war, liege nun „der avisierte Standort der Gründerschmiede an der Hindenburgstraße in unmittelbare Nähere der ‚ErlebBar‘, hieß es damals. Nachdem die Ratsgruppe der W.i.R. im März nach dem aktuellen Stand des  Projekt „Gründerquartier“ gefragt hatte, liegt jetzt die Antwort der Verwaltung vor, gestützt u.a. auch auf Inhalte der Homepage https://gruenderschmiede.org/gruenderquartier/. Demnach will der Gründerquartier folgendes bieten:

  • Gründer- und Netzwerkbüros
  • Flexible Besprechungsräume
  • Coworking Space mit bis zu 50 Arbeitsplätzen
  • Gründergaragen / Werkstätten zum „Tüfteln“
  • 3D Druck, YouTube und Podcast Studio, Eventraum
  • Essen & Trinken
  • Vermittlung von günstigem Wohnraum im Quartier

Für die Umsetzung des Projekts stelle der Bund Fördermittel in Höhe von 200.000 € zur Verfügung (bei 40.000 Euro an Eigenmittel des Vereins). Die Förderung erfolge aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (Projekt: „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“). „Die zur Verfügung stehenden Mittel sollen in erster Linie für die Instandsetzung und den Umbau des Gebäudes verwendet werden“, so die Verwaltung weiter. „Der Geschäftsplan der Gründerschmiede sieht vor, dass das Projekt nach der Anschubfinanzierung eigenwirtschaftlich betrieben werden kann. Herr Imber betont, dass man später niemals von irgendwelchen Fördergeldern abhängig sein wird.“

Das gemeinsame Ziel des Gründerschmiede Remscheid e.V. und der Stadt Remscheid ist es, am Standort Remscheid einen dritten Startercenter-Standort unter dem „Dach“ des Bergischen Startercenters zu etablieren (Standorte bislang bei der Bergischen IHK in Wuppertal sowie dem GuT Gründer- und Technologiezentrum in Solingen). Quartalsweise finden Beratungsgespräche des Bergischen Startercenters in Remscheid wechselnd bei der Gründerschmiede und der Wirtschaftsförderung statt. Die Gründerschmiede Remscheid kann als e.V. nicht Träger eines Startercenters sein, Träger der STARTERCENTER NRW sind i.d.R. Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und kommunale Wirtschaftsförderungen. Die Möglichkeit zur Etablierung eines Startercenter-Standortes in Remscheid unter Beachtung der vorgegebenen Zertifizierungskriterien bzw. Qualitäts-Standards für die Anerkennung (u.a. entsprechende Personalkapazitäten) wird durch die Stadt Remscheid geprüft.

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Fabricius: Wieder mehr orthopädische Operationen

Die Sana-Fabricius-Klinik an der Brüderstraße.Pressemitteilung der Sana Fabricius-Klinik

Unter verstärkten Schutzmaßnahmen werden in der Sana Fabricius-Klinik Remscheid jetzt wieder mehr orthopädische Operationen von den Ärzten des Gelenkzentrums Bergisch Land durchgeführt, als unter dem Einfluss der Corona-Pandemie möglich war. Auch in der Praxis der Orthopäden gelten besondere Bedingungen für Patienten.

Die Sana Fabricius-Klinik Remscheid in der Brüderstraße hat zwar als Fachkrankenhaus der Orthopädie/Unfallchirurgie und Inneren Medizin/Geriatrie nur bedingt mit der Behandlung von an Covid-19 erkrankten Patienten zu tun gehabt, war aber durchaus von den Corona-geprägten Wochen betroffen. „Wir haben selbstverständlich das für unser Haus und unseren Kooperationspartner Gelenkzentrum Bergisch Land existenzielle elektive Operationsgeschehen deutlich heruntergefahren und auch in der Inneren Medizin die Behandlungszahlen zurückgefahren“, erklärt Ines Grunewald, Geschäftsführerin der Klinik. „Im Bereich der Geriatrie haben wir mit allgemein steigenden Corona- Fallzahlen zeitweise vorsorglich eine komplette Station für mögliche Covid-19-Patienten freigehalten. Dort wurden dann auch gefährdete Patienten pflegerisch versorgt und mehrere infizierte Personen und Verdachtsfälle der Fachexpertise entsprechend geriatrisch behandelt.“

Für eine intensivmedizinische und beatmende Versorgung im Rahmen der Notfallversorgung sei die Sana Fabricius-Klinik nicht vorgesehen gewesen. Im Mai konnten die Corona-bedingten Einschränkungen schrittweise wieder zurückgenommen und ein Stück weit zur Normalität zurückgekehrt werden. Aufgrund von gesundheitspolitischen Vorgaben wird allerdings weiterhin ein Teil der geriatrischen Fachabteilung als Isolationsbereich für Verdachtsfälle vorgehalten und es müssen noch zahlreiche Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Aber dennoch sei die Wiederaufnahme der Operationen für die Patienten ein wichtiges Signal. „Wir haben die Patientenkontakte und Termine in den vergangenen Wochen auch in der Praxis stark reduziert“, sagt Dr. Gunnar Schauf, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Gelenkzentrum Bergisch Land und Leitender Arzt Orthopädie in der Fabricius-Klinik. „Zurzeit halten wir die Schutzmaßnahmen weiter strikt ein.“

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My Viertel: Stadt denkt an Pachtverträge mit Gastwirten

Der von Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Remscheid, vorgestellten Planung von mindestens fünf Holzterrassen im oberen Teil der Alten Bismarckstraße (My Viertel) stimmten die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid gestern einstimmig zu. Sie tagten unter Corona-Bedingungen (weiter Sitzabstand) im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Die Gestaltung und Positionierung der Holzterrassen sei in Zusammenarbeit mit einigen Gastronomen der Alten Bismarckstraße erarbeitet worden, so Kutschaty. Dabei auf dem schmalen Straßenstück noch Platz zu finden für die Anpflanzung neuer Bäume, sei auch wegen diverser Leitungen im Untergrund nicht leicht gewesen.

Anders als der Bezirksvertretung Alt-Remscheid im Mai 2019 vorgestellt, verfolgt die Verwaltung inzwischen ein geändertes Konzept bezüglich des Baus und der Finanzierung der Terrassen. Nunmehr soll das Projekt durch Städtebaufördermittel finanziert werden. Ursprünglich war eine hälftige Beteiligung der Gastronomen an den Investitionskosten vorgesehen (50 % private Mittel / 50 % öffentliche Mittel). Stattdessen will nun die Stadt 20 Prozent der Kosten übernehmen und hofft auf Fördermittel des Landes in Höhe von 80 Prozent. „Die Zustimmung zur Inanspruchnahme der Fördermittel für die Neugestaltung/Umplanung der Alten Bismarckstraße ist bei Bezirksregierung Düsseldorf noch einzuholen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage zur gestrigen BV-Sitzung. Die Stadt werde die Eigentümerin der Terrassen sein und beabsichtige, mit den Gastronomiebetrieben Pachtverträge abzuschließen. Die Verwaltung „geht davon aus, dass man den Gastronomiebetrieben, die durch die Corona-Krise sehr stark betroffen sind, hierdurch ein attraktives Angebot unterbreiten kann.“

Das sahen die BV-Mitglieder ebenso; die geplante finanzielle Entlastung der Gastwirte fand einhellige Zustimmung. Ob noch in diesem Jahr auf den neuen Holzterrassen Speisen und Getränke serviert werden können, hängt jetzt von der Dauer des Zuschussverfahrens und von  fleißigen Handwerkern ab.

Für Gastwirte bleiben Gehwege und Parkplätze tabu

Ein Beschluss, durch den der Stadt Remscheid Einnahmen in Höhe von ca. 15.000 Euro entgingen, darf keine Bezirksvertretung fassen, sondern das wäre Sache des Haupt- und Finanzausschusses. Wohl aber durfte gestern die Bezirksvertretung Alt-Remscheid dem Haupt- und Finanzausschuss den Auftrag an die Verwaltung empfehlen, diese möge für dieses Jahr den Verzicht auf die Gebühr für Außengastronomie prüfen, da den Corona-gebeutelten Gastwirten diese Ausgabe nicht zuzumuten sei. Und genau diesen Beschluss haben die Mitglieder der BV Alt-Remscheid gestern einstimmig gefasst. Die Idee dazu hatte Rosemarie Stippekohl (CDU). Der zweite Prüfauftrag, den sie beantragte, ging dann allerdings nur als „Empfehlung“ durch: Die Ordnungsbehörde möge Anträge von Gastwirten, die vor ihren Lokalen im Sommer „ein bis drei zusätzliche Tische“ aufstellen möchten, weil sie im Lokal selbst aus Corona-Schutzgründen nur noch eine gewisse Zahl von Plätzen besetzen dürfen, wohlwollend behandeln. Jürgen Beckmann, Leiter des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung, sagte, dafür gebe es bereits ein Beispiel. Er machte allerdings auch deutlich, dass für die Gastwirte Gehwege und Parkplätze tabu bleiben müssten.

Industrie nach Umgestaltung Europas durch Napoleon

1. Die Betrachtung der Geschichte der Eisenverarbeitung hat gezeigt, dass sie in Remscheid und den umliegenden Gemeinden standortmäßig bedingt war. Die vorhandenen, mengenmäßig begrenzten und daher nur einem beschränkten Absatz genügenden Rohstoffe verloren ihre Bedeutung, als Eisen und Kohle von auswärts gütemäßig besser und preiswerter bezogen wurden und der Handel den Vertrieb mehr und mehr in die Hand nahm. Es bleibe bei dem Mangel beweiskräftiger Unterlagen vorab ununtersucht, ob der Umfang der Aufträge oder der Erzeugung die Verflechtung mit dem europäischen Markt eingeleitet und verstärkt hat.

Die natürlichen Hilfskräfte des Landes behielten jedoch ihren Einfluss auf die Erzeugungsstätten und -formen: zu Beginn der preußischen Herrschaft benutzte man noch ausschließlich die Bäche als Triebkraft für die auf solche angewiesenen Betriebe; der Teil der Werkstätten — die Schmieden —, in dem nur mit der Hand gearbeitet wurde und der daher von den Kräften der Natur unabhängig war, lag auf den Höhen. Erst im technischen Zeitalter wird das Wasser durch andere Antriebsmittel ersetzt und dadurch eine regelmäßige Produktion — die Voraussetzung für normale Handelsbeziehungen und erhöhten Absatz der Erzeugnisse — sichergestellt.

Aber auch bis in unsere Tage spielt die Wasserkraft noch eine gewisse Rolle. Die Betätigung in der Siedlung am Bach findet nämlich ihre besondere Erklärung darin, dass das Wasser auch im Verarbeitungsvorgang von jeher für die Werkzeugindustrie eine im Verhältnis zu anderen Industrien ungewöhnliche Bedeutung hat; denn der größte Teil der Werkzeuge bedarf während der verschiedenen Stufen seiner Bearbeitung eines ein- oder mehrmaligen Schleifens, das bis heute noch überwiegend an naturharten Sandsteinen vorgenommen wird. Dabei dient das Wasser der Bäche — früher ausschließlich, heute nur noch in verschwindend geringem Ausmaß — als Triebkraft der ein bis 3,50 Meter im Durchmesser fassenden Sandsteine (meist aus der Eifel oder vom Main bezogen), vornehmlich zur Benetzung der Schleifsteine selbst. Erst die Anlage von Wasserleitungen, die bei den starken Höhenunterschieden im Remscheider Gebiet — bis zu 279 Metern — die Errichtung zahlreicher Wassertürme zwecks Gewinnung ausreichender Druckverhältnisse bedingte, ermöglichte die Zuführung des Wassers an jede beliebige Stelle des Geländes; dadurch wurden die Betriebsanlagen von der natürlichen Wasserkraft oder Brunnen unabhängig. So entfiel die Notwendigkeit, die Betriebe nur an den wasserreichen Bergabhängen und in den Tälern zu unterhalten. (Die bedeutendste Erhebung im Stadtgebiet liegt 379 Meter hoch, die tiefste Stelle mit 100 m über dem Meeresspiegel ist unterhalb von Müngsten an der Wupper. Diese starken Höhenunterschiede wie die reiche Abwechselung in der Oberflächengestaltung verleihen Remscheid den Charakter einer Bergstadt.)

2. Die Industrie hätte ihre Standorte jetzt überall nach Zweckmäßigkeitsgründen wählen können. Es ist jedoch für die Denkart des Bergischen — des „Bergischen Donnerkiels", wie er genannt wird — kennzeichnend, dass er seinen Betrieb vielfach ohne sonderliche Geländeauswahl anlegte. Da, wo der Vater oder Schwiegervater seinen „Rotten" (Kotten) unter anderen Verhältnissen erbaut, ein Grundstück ererbt oder gekauft hatte, erstand der neue Betrieb, mochten die Zufuhrwege oder Geländeverhältnisse noch so schwierig sein. Bei dem „mageren" Kapital war man zunächst nur darauf bedacht, Bau und Betriebseinrichtung sicherzustellen; die durch die Anlage am ungünstigen Ort erwachsenden dauernden Mehrkosten der Unannehmlichkeiten schätzte man umso geringer ein, weil Arbeitskräfte in ausreichendem Maße zur Verfügung standen und der Bergische mangels der besonderen Gunst und Einsicht der Behörden in Anlegung oder Unterhalt von Weg und Steg in seinen Ansprüchen an bequemen Zugang nicht verwöhnt war. Dennoch wurde ein erheblicher Teil der in den Tälern liegenden Werkstätten wieder auf die Höhen des Remscheider Rückens und die Kegelabhänge verlegt, von denen die Industrie einst ihren Ausgang genommen hatte.

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