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Gesundes Wachstum, Jubiläum und viele Projekte

Pressemitteilung der der Volksbank im Bergischen Land

Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Volksbank im Bergischen Land. Nach der Fusion im Jahr 2017 ist sie weiter gewachsen und hat ihr Engagement für die Vereine und ehrenamtlich Engagierten der Region ausgebaut. Trotz anhaltender Niedrigzinsphase und eines turbulent endenden Börsenjahres entwickelte sich das Geschäftsjahr 2018 für die Volksbank positiv, sie schloss mit einer Bilanzsumme von 2,36 Milliarden Euro ab. Ihr Eigenkapital hat die Bank erneut deutlich gestärkt. „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer Kunden und über das Engagement unserer Mitarbeiter; beides zusammen hat dieses gute Ergebnis ermöglicht“, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto bei der Bilanzpressekonferenz auch im Namen seiner Kollegen Lutz Uwe Magney und Hardy Burdach. Letzterer fehlte bei der Vorstellung der Zahlen krankheitsbedingt.

Besonders zufrieden sind Otto und Magney mit dem Kreditwachstum von mehr als fünf Prozent. Dahinter steckt eine Vielzahl von Neukrediten, „das zeigt, dass bei uns im Haus gut gearbeitet wird“. Auch die Entwicklung im Kundenwertpapiergeschäft bezeichnete Otto als „sehr ordentlich“ (das Gesamtvolumen betrug 860 Millionen Euro), trotz der genannten Börsenentwicklung zum Jahresende.

Im Filialbereich setzt die Volksbank ihren Weg der konsequenten Modernisierung fort. „Wir werden weiter an jedem wichtigen Ort vertreten sein und zugleich unsere Filialwelt eng mit unserem digitalen Angebot verknüpfen“, sagt Lutz Uwe Magney. Beratung und Begegnung stehen im Mittelpunkt der Filialarbeit, unter diesen Gesichtspunkten werden die Filialen der Volksbank im Bergischen Land nach und nach modernisiert. 2018 zogen die Filialen Remscheid-Alleestraße, Mettmann und Schwelm um. Im Frühjahr 2019 wird die Volksbank in Velbert neue Wege gehen, dort ziehen Filiale und Firmenkundenbüro gemeinsam in die neue StadtGalerie.

Mehr als 180 Vereine und Institutionen freuten sich 2018 über eine Spende und die Unterstützung der Volksbank im Bergischen Land. Über 220.000 Euro flossen in gemeinnützige Projekte, soziales und bürgerschaftliches Engagement.

Nachhaltiges Engagement für die bergische Wirtschaft und die Menschen in der Region bleibt auch im neuen Geschäftsjahr das Ziel für alle Projekte der bergischen Genossenschaftsbank. Dazu gehört auch die anhaltenden Investitionen der bergischen Bank in Kindertagesstätten. Die Kita an der Solinger Hansastraße wird im März an den Mieter, die integrative Elterninitiative „Pinocchio“ übergeben; auf der Baustelle an der Remscheider Fritz-Ruhrmann-Straße wird Anfang April Richtfest gefeiert. Weitere Projekte sind in Planung.

Die Volksbank im Bergischen Land in weiteren Zahlen: Kundenkredite: 1409 Mio. Euro; Kundeneinlagen: 1690 Mio. Euro; Mitglieder: 11.465; Mitarbeiter gesamt: 384; Auszubildende: 32; Filialen: 24.

Syrischer Goldschmied: Facharbeiter in 18 Monaten

Die berufliche und gesellschaftliche Integration von geflüchteten Menschen in die Gesellschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die unter anderem intensive Bemühungen zur Eingliederung in Ausbildung und Beschäftigung erforderlich macht. Integration funktioniert am besten über Arbeit und Ausbildung. Die Motivation vieler Geflüchteter ist hoch -mit entsprechender Unterstützung und Deutschkenntnissen kann die betriebliche Ausbildung gelingen - die Sprache ist der Schlüssel. Ein besonders anschauliches und gelungenes Beispiel dafür wurde der lokalen Presse gestern bei der Firma ELORA-Werkzeugtechnik GmbH in Remscheid am Blaffertsberg präsentiert. Dort war der Syrer Youssef Chawa (43) in verkürzter Ausbildung (18 Monate) zur Fachkraft für Metalltechnik ausgebildet wurden, und Firmenchef Andreas Rauch hatte ihn anschließend in eine Festanstellung übernommen, total beeindruckt davon, wie schnell der gelernte Goldschmied aus Aleppo, im Januar 2016 binnen 14 Tagen ohne jede Deutschkenntnisse in die Bundesrepublik geflüchtet war, Deutsch lernte. „Durch seinen kulturellen Hintergrund und mit seiner offenen Art ist er eine Bereicherung für uns!"

Nach Remscheid war Youssef Chawa damals mit Unterstützung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gekommen und dank der ehrenamtlichen Betreuerin Annelie Schwierz, der Qualifizierungsberaterin der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, Martina Wildförster, und Gerda Becker, Mitarbeiterin des Bildungszentrums der Industrie (BZI). Mit dem Angebot „Willkommenslotsen" des BZI hatte sie Youssef Chawa bekannt gemacht. So fand er einen Arbeitgeber, der ihm zunächst ein Praktikum ermöglichte. Und dieses verlief für dem Goldschmied aus Syrien so erfolgreich, dass darauf eine Ausbildung, sprich: Umschulung wurde, gefördert von der Arbeitsagentur. (Durch das seit Jahresbeginn geltende Qualifizierungschancengesetz sollen Arbeitnehmer gefördert werden und so gute Chancen haben, sich durch Umschulung auf den Arbeitsmarktwandel einzustellen. Unternehmen, die das Angebot nutzen oder mehr dazu wissen wollen, können sich direkt mit den Qualifizierungsberaterinnen der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal in Verbindung setzen.)

Die Qualifizierungsberaterin Martina Wildförster berichtet begeistert: „Ohne aktives Mitwirken der Arbeitgeber können unsere Förderprogramme zur Fachkräftesicherung nicht erfolgreich ihr Ziel erreichen. Herr Chawa hat großes Glück mit der Firma ELORA gehabt, wo ihn alle so gut unterstützt haben. Die Gesamtkonstellation ist ein Musterbeispiel für gelungene Integration. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel viele Unternehmen motiviert, eventuell vorhandene Vorbehalte zu überwinden und die Fördermöglichkeiten zu nutzen. Gleichzeitig sehen wir hier, dass mit Motivation, Unterstützung und durch Zusammenarbeit vieles möglich ist, was zunächst unerreichbar scheint."

Seine Ausbildung bei der Firma ELORA-Werkzeugfabrik GmbH in Remscheid zur Fachkraft für Metalltechnik mit Schwerpunkt Zerspanungstechnik begann Youssef Chawa mit Beginn des Ausbildungsjahres 2017. Anfangs bereiteten ihm die mangelnden Sprachkenntnisse große Schwierigkeiten. Diese Hürde hat längst überwunden. Obwohl es anfangs keiner für möglich hielt, hat er seine Ausbildung als Fachkraft für Metalltechnik mit Schwerpunkt Zerspanungstechnik erfolgreich abgeschlossen – mit unbedingtem Willen und starker Motivation. Youssef Chawa sei bestens in den Betrieb integriert und eine Bereicherung für seine Kolleginnen und Kollegen, die ihn mit Freude und Engagement auf seinem Weg unterstützt hätten, betonte Dipl. Ing. Andreas Rauch. „Sie gaben ihm zum Beispiel Nachhilfe in Maschinenkunde!“ – „Ohne die enorme Unterstützung seines Umfeldes wäre diese Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen“, bestätigte Martin Klebe, Chef der Arbeitsagentur in Wuppertal. Die Agentur war daran beteiligt durch Beratung und Förderung des Praktikums und der Ausbildung.

Youssef Chawa hat längst den Antrag bei den Behörden gestellt, seine Ehefrau und seine beiden Töchter, die in den Irak geflüchtet waren, nach Deutschland holen zu dürfen.

Taller de Casqueria hat mit dem Honsberg einiges vor

Im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West“ wurden seit 2007 eine Reihe von Konzepte und Maßnahmen erarbeitet – und einige davon auch umgesetzt –, um Funktions- und Strukturmängeln im Stadtteil Honsberg zu begegnen. Es gab Mitteln der Städtebauförderung für ein Integriertes Handlungskonzept, ein intensiver Beteiligungsprozess im gesamten Quartier band zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, etwa in eine Quartierswerkstatt zur „Neuen Mitte Honsberg“, um Gelder zur Städtebauförderung flossen auch in Projekte einzelner Honsberger Bewohner sowie in den Bau des Gemeinschaftshauses „ Neuer Lindenhof“. Und nun soll der Honsberg einen weiteren Impuls-Schub bekommen. Ausgehend von der geplanten Ansiedlung der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFHK) mit dem Studiengang „Produktionstechnik“ und den Aktivitäten von Künstlergruppen wie dem Verein Kulturwerkstatt / Ins Blaue e. V. der in bis dahin unbewohnten Häusern der GEWAG im Honsberger Süden .

Durch Aktionen der Künstler sei die „Montag Stiftung Urbane Räume gAG“ (MUR) und das (vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen getragene) Büro Startklar „Initiative ergreifen“ auf den Remscheider Stadtteil Honsberg seine Potentiale aufmerksam geworden, vermutet man im Rathaus. Stiftung gehört zur Gruppe der Montag-Stiftungen in Bonn und engagiert sich für die gemeinwohlorientierte Entwicklung von sozial und wirtschaftlich benachteiligten Quartieren. „Sie prüft derzeit, ob durch eine Investition im Rahmen des Programms ‚Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung‘ ein weiterer wirksamer Entwicklungsimpuls auf dem Honsberg gesetzt werden kann“, heißt es in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung, die am 7. März auf der Tagesordnung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr steht. In enger Zusammenarbeit zwischen der MUR, der GEWAG und der Stadt Remscheid sei die Idee entstanden, für den Honsberg durch ein externes Planungsbüro „in einem kooperativen Planungsverfahren eine Zukunftsvision entwickeln zu lassen und die notwendigen Schritte zur Umsetzung in einer Quartiersentwicklungsstrategie festzuhalten“, heißt es darin. Es geht gezielt um „besondere Impulse für die Entwicklung des Stadtteils..., die über das bisherige Stadtentwicklungskonzept hinausgehen“. Die Rede ist von einer Erkundungs- und Planungsphase vor Ort (Residenztage) und einer Quartierswerkstatt unter Berücksichtigung von Akteuren / Bewohnern und Organisationsstrukturen auf dem Honsberg  mit dem Ziel, „Ideen zu neuen, ergänzenden wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aktivitäten und Nutzungen“ zu entwickeln.

Der erste Schritt dafür wurde bereits getan, wie die Vorlage verrät: „In einem Vorauswahlverfahren wurde für die Projektleitung „aus drei renommierten Planungsbüros ... mit großer Mehrheit das Büro „Taller de Casqueria“ aus Madrid ausgewählt“.  Dessen Konzept sieht vor, auf dem Honsberg mit Experten aus verschiedenen Bereichen eine "Arbeiterkooperative" aufzubauen, die die Erneuerung des Quartiers und seiner Bauten mitgestaltet, von dieser profitieren und so die Identität des Stadtteils neu prägen soll. Neue Arbeitsplätze sollen geschaffen und so auch neue Einwohner gewonnen werden. Zitat: „ Das Ziel wäre es, unter Einbeziehung der lokalen Kammern, Institutionen und Verbände eine Art ‚Honsberger Gilden‘ zu gründen“. Diese sollen im Stadtteil und darüber hinaus dauerhaft tätig bleiben.

Sobald das Büro von der beauftragt ist, soll es zügig vorangehen. Als Termin für die Residenz-Tage nennt die Verwaltung die Zeit vom 11. bis 18. März. Die Kosten des Verfahrens teilen sich die MUR, die GEWAG und die Stadt Remscheid jeweils zu einem Drittel. Für die Stadt Remscheid entstehen dadurch Kosten in Höhe von 10.000 €. Diese können allerdings aus Stadtumbau-Fördermitteln zu 80 Prozent finanziert werden. Das Ganze ist also für die Stadt kein finanzieller Kraftakt und schon von daher den Versuch wert.

Der Zeichenzwang und die Zeichenrolle (II)

Teil II

Die größten Schwierigkeiten entstanden dem Bergischen Gewerbe durch das Nachschlagen seiner Warenzeichen im Märkischen Gebiet, das namentlich von ausgewanderten Schmieden betrieben wurde. Zwar bedrohte das Privilegium von 1600 diese Überläufer als Eidbrüchige mit der Entziehung ihres Eigentums und dem Verlust ihres Zeichens. Aber jenseits der Landesgrenze stand der Weiterführung eines Zeichens natürlich nichts im Wege. Am 30. April 1790 wurde das Zeichen „der Hirsch" des Schmiedes Jakob Röllinghoff vom Handwerksgericht als verfallenes Gut versteigert, weil er ins Preußische ausgewandert war. Ähnlich erging es dem Feuerstahlschmied Gottfried Schlüter mit dem Zeichen der Pistole, als er 1798 ins Märkische zog. Engel Hartkopf sah sich im Jahre 1723 gezwungen, sein bisheriges Zeichen „die sieben Sterne" fallen zu lassen, weil es ihm nachgeschlagen wurde und die damit versehenen Waren in solchen Misskredit geraten waren, dass die Kaufleute Sensen mit den „sieben Sternen" nicht mehr abnehmen wollten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts häuften sich die Klagen, dass eine ganze Reihe Bergischer Warenzeichen und gerade der ältesten und berühmtesten im Märkischen Gebiet wahllos auf minderwertige Sachen nachgeschlagen würden.

Als das alte Handwerk der Herstellung von weißen Sensen im Erlöschen begriffen war und die Herstellung von Werkzeugen mehr und mehr an seine Stelle trat, bestand die Hauptaufgabe des Cronenberger Handwerksgerichts in der Führung der Zeichenrolle und der Schlichtung von Zeichenstreitigkeiten. So musste der Sägen-„Fabrikant" Wilhelm Brand auf dem Hütz, dessen bewährte Warenzeichen „Blumenpott" und „Sonne" besonderen Angriffen ausgesetzt waren, mehrfach die Hilfe des Gerichts in Anspruch nehmen. Er beschwerte sich am 20. Februar 1777, „dass Engelbert Dussel auf dem Sudberg seinem Sägenzeichen „Blumenpott" zu nahe schlage", worauf dem Schmied Dussel die Verwendung dieses Zeichens bei einer Strafe von drei Reichstalern verboten wurde. Aber bei der nächsten Gerichtssitzung am 29. März suchte Engelbert Dussel sein Vorgehen durch die Ausrede zu entschuldigen, „er vermeine keinen Blumenpott son­ern einen Lilienpott auf seine Sägen zu schlagen." Dieses Zeichen habe er vor 16 Jahren von Engelbert Daum gekauft und zur Handwerksrolle angemeldet. Brand machte dagegen geltend, dass er den sogenannten Blumenpott, in Fletten (Nelken) bestehend, von seinem Vater ererbt, der das Zeichen ungehindert gebraucht und auch zur Rolle angemeldet habe, dass aber der Lilienpott demselben zunahe käme. Vogt und Ratmänner kamen zu dem Beschluss, den Parteien einen Vergleich vorzuschlagen, der auch angenommen wurde. Der Vermittelungsvorschlag ging dahin, „dass der Lilienpott hinfüro ein Lilienbaum geheißen werden solle und anstatt den Pott einen Baum mit der Wurzel, einen Lilienbaum (!) präsentiere, hingegen der Blumenpott mit den Fletten ein Blumenpott sein und bleiben solle und am Handwerksgericht nächstkünftig diese beiden eingesiegelt werden sollten".

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Der Zeichenzwang und die Zeichenrolle (I)

Teil I

Der Gebrauch von Warenzeichen im Bergischen Sensenhandwerk geht bis weit vor 1600 zurück. Das Privilegium von 1600 erhob diesen Brauch in den Paragraphen 13 bis 15 zum Zeichenzwang und übertrug dem Cronenberger Handwerksgericht die Überwachung des Zeichenwesens. Von ihren Besitzern wurden die Warenzeichen als altes Familiengut geachtet und gehütet. Das Streben der Schmiede war darauf gerichtet, durch gutes Material und beste Arbeit den alten Ruf der väterlichen Zeichen zu vermehren. In der Wahrung des ererbten Zeichens ehrten sie das Andenken ihrer Ahnen, und mit echt bergischer Zähigkeit bekämpften sie jeden Übergriff in ihre alten Rechte. Die Schlichtung von Zeichenstreitigkeiten und die Ahndung von Zeichenverletzungen bilden deshalb einen wesentlichen Teil der Cronenberger Gerichtsverhandlungen.

Nach den Bestimmungen des Handwerksprivilegs (§ 15) ging das Zeichen beim Tode des Besitzers auf den ältesten Sohn über, und die anderen Söhne durften es nur „gebrochen", d. h. mit gewissen Abänderungen verwenden. Auch der älteste Sohn war, solange der Vater noch seinen Betrieb fortsetzte, gehalten, ein abgeändertes Zeichen zu führen. Stiefsöhne waren von dieser Berechtigung ausgeschlossen. Deshalb beschwerte sich Peter Grote zu Büchel in der Sitzung des Handwerksgerichts vom 11. Dezember 1601 über seinen „Halbbruder" aus der zweiten Ehe seines Vaters: Johann Tilen zu Schwabhausen, der das väterliche Zeichen, den „Bären", mit einem Stern schlug. Man stellte Johann Tilen anheim, sich mit seinem Stiefbruder zu vergleichen, oder aber ein anderes Zeichen zu schlagen und beim Gericht eintragen zu lassen.

Das Zeichen musste als „Erbgut" den Söhnen eines Verstorbenen verbleiben. So beklagte sich Ern Heysiepen am 11. Dezember 1601 beim Handwerksgericht, dass sein Stiefvater Johann im Heysiepen seines Vaters Zeichen: „drei Sterne und eine gellersche Blom" (Mispelblüte im geldrischen Wappen) benutzte. Das Gericht bestätigte ihm, dass die Zeichen als „Erb" anzusehen seien, worauf sich sein Stiefvater bereit erklärte, sich des Zeichens zu entäußern und ein anderes zu schlagen.

Die Vererbung der Zeichen führte oft zu recht verwickelten Verhältnissen. Im Jahre 1620 klagte Zenses zum Büchel gegen Zehlis zum Hütz und dessen Sohn Hens, dass sie seinem Zeichen, den „drei Muscheln", zu nahe kämen. Hierauf behaupteten die Beklagten, zum Gebrauch dieses Zeichens in gebrochener Form solange berechtigt zu sein, als des Klägers Großvater lebe. Man legte ihnen auf, den Beweis der Verwandtschaft zu erbringen und bis auf weiteres das Zeichen der „drei Muscheln" mit einem Stern oder Ringelchen zu brechen.

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Erster Kongress für Schülerfirmen im Bergischen Land

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Nachhaltige Schülerfirmen bieten jungen Menschen die Chance, sich mit aktuellen und künftigen Fragestellungen der gesellschaftlichen Entwicklung auseinanderzusetzen. Möglichkeiten zur Gründung und zum Betrieb solcher Schülerfirmen werden am Dienstag, 19. Februar, bei einem Kongress auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal vorgestellt (Hörsaalzentrum FZH, Rainer-Gruenter-Str.). Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Auf dem Kongress werden zunächst Projekte regionaler Schülerfirmen vorgestellt. Im Anschluss daran stehen Vorträge und Podiumsdiskussionen auf dem Programm.

„Mit der Ausrichtung dieses Kongresses wollen wir der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeiten nachhaltiger Schülerfirmen vorstellen. Aktuell wird hierzu ein schlagkräftiges regionales Netzwerk aufgebaut, welches Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Schulen insgesamt unterstützend zur Seite stehen möchte. Seitens der Bergischen Universität Wuppertal wird u.a. ein Zertifikatsprogramm entwickelt, das Schülerinnen und Schülern offensteht und den Erwerb von Leistungspunkten bereits zu Schulzeiten ermöglicht“, erklärt Organisator Wolfgang Kuhn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität. „Nachhaltige Schülerfirmen im Bergischen Land“ ist ein Projekt der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit KURS 21 e.V. und dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Vorhaben durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit einem Fördervolumen von knapp 125.000 Euro.

Stadtsparkasse behauptet sich als Marktführer

Frank Dehnke, für weitere fünf Jahre vom Rat der Stadt bestätigt als Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, sieht das führende Geldinstitut der Stadt auf einem „erfolgreichen Weg der Veränderung“, und das trotz der unverändert herausfordernden Rahmenbedingungen. Das belegte er in der gestrigen Pressekonferenz mit einer Bilanzsumme per 31. Dezember 2018 von 1.610 Millionen Euro (ein Plus gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 von 3,21 Prozent). Diesen Erfolg könnten sich alle 316 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse auf die Fahnen schreiben, betonte Dehnke. Das Geschäftsjahresergebnis entspreche mit einem Kreditvolumen 1.180 Millionen Euro und Vermögensanlagen in Höhe von 1.592 Millionen Euro den Erwartungen. „Außerdem konnten wir unsere Eigenkapitalquote steigern. Damit haben wir unsere starke Marktposition behauptet und sind in Remscheid nach wie vor Marktführer im Privat- und Firmenkundengeschäft.“ Dass die Stadtsparkasse das Vertrauen ihrer Kundinnen und Kunden besitze, machte Dehnke auch daran fest, dass  im Geschäftsführ 2018 3.700 aufgegebenen Giro- und Tagesgeld-Konten 4.300 neu angelegte gegenüberstanden.

Mit rund 280 Projekten im letzten Jahr bleibt die Stadtsparkasse Remscheid einer der größten Förderer von gemeinnützigen Projekten vor Ort. Spenden und Sponsoring gab es unter anderem für Schulen, Kindertagesstätten und für Vereine in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Wissenschaft und Bildung. „Uns ist wichtig, die Spenden möglichst breit zu streuen, damit viele gesellschaftliche Bereiche davon profitieren. Wir wissen: Ohne unsere Unterstützung wären viele Projekte nicht zu realisieren“, sagte Vorstandsmitglied Michael Wellershaus. Den jährlichen Spendentopf von 60.000 Euro aus dem Stiftungsvermögen aufzufüllen, ist bei den kaum spürbaren Zinsen auch für die Experten der Sparkasse nicht mehr möglich. Deshalb wird das Spendenvolumen inzwischen mit eigenen Spenden aufrechterhalten. So kann auch in diesem Jahr wieder der „Remscheider Sommer“ gefördert werden.

Auch mit den Kreditgeschäften ist der Sparkassenvorstand zufrieden; man habe alle Kreditwünsche der Kunden erfüllen können, wobei man darauf geachtet habe, dass ein Kreditnehmer seine Zahlungsraten auch werde einhalten können und kein Risiko eingehe. Bei der Baufinanzierung (Neuerwerb, Renovierung, Sanierung Modernisierung.) konnte die Stadtsparkasse in eine Steigerung von rund neun Prozent im Vergleich zu 2017 verzeichnen. Und im ImmobilienCenter wurden Immobilien im Wert von 9,4 Millionen Euro vermittelt.

Auch das Anlagegeschäft florierte, allerdings bei veränderten Schwerpunkten. Weil bei festverzinslichen Anlagen kaum noch eine Rendite zu erzielen ist, wandten sich mehr als früher Geldanleger, die auf Tagesgeldkonten nicht unbedingt schnell und flexibel Geld zur Verfügung haben müssen, den Aktien zu. Nachgefragt werde aber auch der Sparkassenkapitalbrief mit Nachrangabrede. „Der ist mit einem Zinssatz von bis zu 2,25 Prozent für die heutigen Verhältnisse durchaus attraktiv“, sagte Herbert Thelen.

Wer auf einen Schlag mindestens 250.000 Euro anlegen will, kann von der Stastsparkasase Remscheid ebenfalls bedient werden: Über die zum Sparkassenverbund gehörende Vermögensverwaltung VVS der Frankfurter Bankgesellschaft. Es wird ein individuelles Anlegerprofil ermittelt, abgestimmt auf die finanzielle Situation, die Anlegermentalität und die kurz-, mittel- und langfristigen Wünsche der Kunden. 18 Remscheider Sparkassenkunden nutzten im vergangenen Jahr dieses Angebot legten insgesamt 18 Millionen Euro an. Sämtliche Privatkunden der Sparkasse legten in 2018 rund drei Mal so viel Geld an wie 2017.

Wie die Kunden die Dienstleistungen der Sparkasse in Anspruch nehmen, beobachtet der Vorstand sehr aufmerksam. Denn Ausgaben für Service- Angebote, die nicht in Anspruch genommen werden, kann sich in Zeiten, in denen die Bankaufsicht das Eigenkapital der Banken im strengen Blick hat, kein Geldinstitut mehr leisten. Dem entsprechend will die Stadtsparkasse im Laufe dieses Jahres, wie frühzeitig angekündigt, ihr Filialnetz optimieren, d. h. auf sechs Geschäftsstellen und 20 SB-Standorte reduzieren.

  • Die Geschäftsstelle Vieringhausen wird zum 1. April geschlossen. Der dortige Geldautomat sollte zu einem Discounter in der Nähe verlegt werden. Doch dort winkte man ab; ein SB-Geldautomat bringe keine neuen Kunden. Die könnten sich Geld auch an der Ladenkasse auszahlen lassen. Der SB-Automat soll nun am aten Standort erhalten bleiben.
  • Die SB-Geschäftsstellen Bergisch Born, Bliedinghausen, Honsberg und Kremenholl werden zum 31. Mai geschlossen, die auf dem Hasenberg  zum 30. September. Die SB-Geschäftsstelle im Allee-Center wurde zum 30. September 2021 gekündigt. Der Plan in Bergisch Born, den Geldautomaten in die Nähe ALDI-Marktes zu verlegen, ging nicht auf; er bleibt nun am alten Standort.
  • Aus der SB-Geschäftsstelle Markt wird zum 31. Mai ein reiner Geldautomaten-Standort.
  • Der Geldautomat am Lenneper Kreishaus wird am 29. März außer Betrieb genommen.
  • Die SB-Geschäftsstellen Phoemix und Hackenberg bleiben bestehen.
  • Für Honsberg wird derzeit ein neuer Geldautomaten-Standort geprüft.

Herbert Thelen, stellvertretendes Vorstandsmitglied: „Ein Kunde der Stadtsparkasse Remscheid nutzt nach der Statistik nur noch einmal im Jahr eine Filiale, die Internetseite aber hundert Mal und die Sparkassen-App seines Smartphone sogar 200 Mal. Die Kunden möchten ihre Bankgeschäfte heutzutage eben flexibel erledigen!“ Diesem Anspruch trage ein modernes, leistungsstarkes und sicheres Online-Banking Rechnung. „In 2018 gab es über 5,5 Millionen Besuche der Internetfiliale, das entspricht rund 15.300 Besuchen pro Tag. Mittlerweile nutzen etwa 50 Prozent aller Privatkunden das  Online-Banking, im Firmenkundenbereich liegt die Quote bei rund 77 Prozent.“

Eine deutliche Steigerung gab es auch bei den Nutzern der Sparkassen-App, mit der knapp 11.000 Kunden ihre Bankgeschäfte erledigten. „Die Nachfrage nach digitalen Leistungen steigt stetig. Aber die Kundinnen und Kunden wünschen weiterhin bei komplexen Finanzfragen den persönlichen Kontakt“, betonte Thelen am Donnerstag. Dafür biete sich neben dem KundenCenter an der Alleestraße und  den personenbesetzten Filialen in Hasten, Handweise, Lennep und Lüttringhausen vor allem das Kundenservicecenter an, telefonisch erreichbar an sechs Tagen in der Woche an insgesamt 58 Stunden. Im vergangenen Jahr sei dort  rund 110.000 Mal angerufen worden.

Das im letzten Jahr gegründete StartupCenter wird sich in diesem Jahr auch des wachsenden Problems der Unternehmensnachfolge in heimischen Unternehmen annehmen. Vorstandsmitglied Michael Wellershaus: „Wir wollen zu einem erfolgreichen Generationenwechsel in den Betrieben beizutragen.“ Eine Art „Nachfolger-Börse“ ist für den 25. Februar um 19 Uhr in der Zentrale an der Alleestraße geplant.

In der Geschäftsstelle Lennep wird ab 1. März 2019 analog zu den anderen Geschäftsstellen von 12.30 bis 14 Uhr eine Mittagspause eingeführt. Unabhängig davon können die Kundinnen und Kunden selbstverständlich individuelle Beratungszeiten vereinbaren und den Selbstbedienungsbereich nutzen. Ab Juni wird die Geschäftsstelle Lennep (nach Hasten, Lüttringhausen und Handweiser) vier Wochen zur „Azubi-Geschäftsstelle“.

Derzeit hat die Stadtsparkasse  19 Auszubildende (Bankkaufleute, Versicherungskaufleute und IT-Kaufleute). Einen Unterschied zwischen Azubis mit Abitur und solchen mit Mittlerer Reife habe man nicht festgestellt, freute sich Frank Dehnke. „Auch die mit Mittlerer Reife haben die Ausbildung ein halbes Jahr früher erfolgreich beenden können!“ Für dieses Jahr stehen wieder sechs Ausbildungsplätze zur Verfügung. Gleichwohl geht der Sparkassenvorstand von einem weiteren Stellenabbau von zwei bis drei Prozent jährlich aus. „Aber geräuschlos und sozialverträglich, also ohne Kündigungen“, wie Dehnke betonte. Eigenkündigungen von Mitarbeiter/innen gebe es bei der Stadtsparkasse nicht: „Die Quote liegt bei null!“ Das spreche für die Attraktivität der Sparkasse als Arbeitgeber.

 

Frank Dehnke weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Der Rat der Stadt Remscheid hat Frank Dehnke für weitere fünf Jahre als Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Remscheid bestätigt und folgte damit dem einstimmigen Beschluss des Sparkassen-Verwaltungsrates. Damit sprachen die Politikerinnen und Politiker dem Vorstandsvorsitzenden erneut ihr Vertrauen aus und setzten sich gleichzeitig für Kontinuität an der Spitze des Sparkassen-Vorstands ein. Frank Dehnke tritt am 1. April  seine nunmehr dritte Amtszeit an. „Ich freue mich, dass ich mit diesem Vertrauensbeweis im Rücken gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Michael Wellershaus und Herbert Thelen den erfolgreich eingeschlagenen Weg  fortsetzen kann“, sagt der 49-Jährige. 

Am 1. Januar 2011 wurde Frank Dehnke erstmals nach 21 Monaten als Vorstandsmitglied zum Sparkassenvorstandsvorsitzenden bestellt, eine erste Vertragsverlängerung beschloss der Rat der Stadt Remscheid im Juni 2013. Den schwierigen Rahmenbedingungen mit der anhaltenden Nullzinsphase und einer wachsenden Regulatorik zum Trotz hat der Vorstand die führende Marktposition der Stadtsparkasse Remscheid festigen und ausbauen können. Gleichzeitig macht Frank Dehnke immer wieder deutlich, dass er den Schwerpunkt seiner Arbeit im Einsatz für die Menschen und Unternehmen in Remscheid sieht. Sie sollen sich mit ihren Bankangelegenheiten vertrauensvoll an die Stadtsparkasse Remscheid wenden können. Als wichtige Partnerin für den Mittelstand sei die Remscheider Sparkasse ein Garant für Wachstum und sichere Arbeitsplätze, so Dehnke.
Ehrenamtlich engagiert sich Frank Dehnke unter anderem im Lions Club Remscheid, als Vorsitzender der Stiftergemeinschaft „Gut für Remscheid“ und als Vorstand im kommunalen Arbeitgeberverband NRW. (Ann-Kristin Soppa)

Städtedreieck greift tief in den Topf der EU

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Das Bergische Städtedreieck war im Jahr 2018 wieder äußerst erfolgreich bei der Bewerbung um EU-Fördermittel: Nahezu 40 Euro pro Einwohner konnte die Region aus den unterschiedlichen Förderprojekten der Europäischen Union gewinnen. Damit liegt das Städtedreieck wie im Vorjahr an zweiter Stelle in Nordrhein-Westfalen, wird nur von der Region Aachen übertroffen und lässt die Nachbarregionen Köln/Bonn, Niederrhein und sogar das Ruhrgebiet deutlich hinter sich.

Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, der die Region im Begleitausschuss für das EFRE-Programm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) beim Wirtschaftsministerium in Düsseldorf vertritt, freut sich ebenso wie Stefan Vogelskamp, Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, über dieses positive Ergebnis: „Bei allen Prioritätsachsen, also Forschung und Innovation, Förderung von Klein- und Mittelbetrieben, Klimaschutz und Stadtentwicklung liegt das Bergische Städtedreieck auf dem zweiten oder dritten Platz aller Regionen in Nordrhein-Westfalen. Im Bereich Stadtentwicklung sind wir sogar mit deutlichem Abstand an der Spitze“, unterstreicht Wenge. Das Projekt „Digitale Modellregion“ sei in dieser Aufstellung gar nicht enthalten, weil es aus anderen Töpfen finanziert werde. Für den IHK-Hauptgeschäftsführer ist dieses positive Ergebnis auch ein deutliches Zeichen für die insgesamt doch sehr erfolgreiche Zusammenarbeit der drei Kommunen, wenn es um die gemeinsame Akquise von Fördergeldern geht. „Diesen Weg müssen wir konsequent fortsetzen und dürfen uns dabei nicht von kleineren Differenzen abbringen lassen!

IGBB fordert Alternative zum Gleisdreieck

In der Diskussion um das neue Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ hat sich die Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger e.V. (IGBB) zu Wort gemeldet. Ihr Brief steht unter der Überschrift „Alternative Gewerbeflächenmöglichkeiten im Vergleich zum sog. Gleisdreieck“ auf der Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am Mittwoch, 20. Februar. „Wir sehen nicht ein, dass ohne Prüfung von Alternativen den Bürgern in Bergisch Born noch mehr Verkehr zugemutet und noch mehr Natur genommen wird“, so die IGBB am Anfang des Briefes. Im Folgenden zitiert die IGBB darin die Empfehlung des Naturschutzbeirates der Stadt Remscheid vom 25. September 2018,  die Planung für das interkommunale Gewerbegebiet Gleisdreieck wegen des geplanten Flächenverbrauchs im Freiraum einzustellen. Verwiesen wird sodann auf das Gewerbeflächenentwicklungskonzept. Darin werde auf Position 10 die Gewerbefläche Gleisdreieck als nicht kurzfristig entwickelbar bezeichnet. Die Alternative dazu sei ein Gewerbegebiet direkt an der A 1 („Blume"). auf Position 7. Zitat: „Ebenso Fakt ist, dass bislang noch kein schlüssiges Verkehrskonzept für die Verkehrsplanung in Bergisch Born existiert. Unser Fazit: Es erscheint uns grob fahrlässig, ohne Prüfung von Alternativen, die der Rat der Stadt Remscheid im Moment nicht vorsieht, am Gleisdreieck festzuhalten. Wir bitten Sie nun, die Vertreter der BV Lennep, diese Thematik in Angriff zu nehmen, uns am 20. Februar in Bergisch Born die Möglichkeit der Äußerung unserer Sicht der Lage zu geben und diese Problematik an den Rat der Stadt Remscheid heranzutragen.“