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Best Practice aus dem Städtedreieck auf Symposium

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Das Bergische Städtedreieck präsentierte sich diese Woche zusammen mit acht weiteren Partnerverbänden aus Nordrhein-Westfalen bei der NRW.Bank. Sie stellten ihre neuen Projekte vor, die kleinen und mittleren Unternehmen helfen, Innovationen zu denken und umzusetzen. Auf dem sich anschließenden jährlichen Symposium der NRW.BANK wurde mit Bauer & Böcker außerdem ein gutes Praxisbeispiel für die Weiterentwicklung eines Unternehmens aus dem Städtedreieck skizziert.

So berichtete die Remscheider Unternehmerin Inga Bauer den Symposiumsteilnehmern, wie sie sich auf den Weg gemacht hat, um ihr Werkzeugunternehmen in die Zukunft zu überführen. Sie hat vor ein paar Jahren den Mut gefasst, sich ihr Unternehmen aus der Distanz, aus dem Blickwinkel der Berliner Unternehmens- und Forschungslandschaft anzuschauen.“ Ich wollte nicht mehr im, sondern am Unternehmen arbeiten, “ sagte sie. Es hat sich gelohnt, sie hat unter anderem in Kooperation mit der FGW Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e. V. eine intelligente Arbeitslampe entwickelt - ein inspirierendes Beispiel.

Denn innovative Unternehmen zu unterstützen, das ist Ziel von Förderprogrammen des NRW-Wirtschaftsministeriums, die durch die NRW-Bank abgewickelt werden. Eins der Förderprogramme heißt „NRW.Innovationspartner“, für das auch die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft zusammen mit Partnern den Zuschlag bekommen hat.

Unter der Moderation der BSW ist dazu ein Projekt auf die Beine gestellt worden, das kleineren und mittleren Unternehmen aus der Region Unterstützung für Weiterentwicklungen bietet. Die wichtigsten Fakten, Anlaufstellen, Beratungsmöglichkeiten sowie die Ansprechpartner in der Region sind zunächst einmal auf einer Plattform zusammengestellt worden: www.bergisch innovativ.de. Auf einer Matching-Plattform wird die Möglichkeit gegeben, vor Ort Geschäfts- und Kooperationspartner zu finden. Außerdem gibt ein Veranstaltungskalender Überblick über alle Aktionen zum Thema Innovation und Innovationsmanagement.

Im Vorfeld des Symposiums tauschten sich alle Fördernehmer von „NRW.Innovationspartner“ aus. Neben dem Städtedreieck schilderten die Metropole Ruhr und der Niederrhein im Rahmen einer Podiumsdiskussion Projektansätze, die sie auf den Weg gebracht haben. Für das Bergische Städtedreieck haben sich die Gründerschmiede Remscheid, die FGW Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e. V., die Wirtschaftsförderung Solingen und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft in dem Projekt zu einem Partnerverbund zusammengeschlossen.

Adventlich entspannt feiern auf dem Alter Markt

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.

Am gestrigen Donnerstag um 18 Uhr startete wieder unser viertägiger Lenneper Weihnachtstreff. Auch in diesem Jahr wird das gemütliche und kulinarische Weihnachtsdorf auf dem oberen Alten Markt für eine heimelige Atmosphäre sorgen und den idealen Treffpunkt für nette Stunden in entspannter vorweihnachtlicher Stimmung bieten. Ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken steht bereit und bildet die Grundlage für angenehme Unterhaltung. Für Stimmung sorgt zusätzlich das Programm auf der Altstadt-Bühne. Lennep Offensiv hat sich wieder einiges einfallen lassen, um für gute Laune zu sorgen.

Eröffnet wurde der Lenneper Weihnachtsreff durch Bezirksbürgermeister Markus Kötter (re. im kleinen Bild rechts) und unseren 1. Vorsitzenden Thomas Schmittkamp (Mitte) sowie Stadtführer und Weihnachtstreff-Moderator Lothar Vieler (links). Auf das Lenneper Bläser Ensemble der ev. Kirchengemeinde Lennep folgte ab 19.30 ein Wunschkonzert mit DJ Micha zu Gunsten der Lenneper Festbeleuchtung.

Heute, am Freitag, wird von 16.20 bis 16.50 Uhr die „Tanzetage“ unter der Leitung von Sabina Fröhler und Claudia Kothen auftreten und ab 18.30 Uhr die bekannte Coverband „Van Anderen“.

Am Samstag ist von 15.30 bis 16.30 Uhr „Die Welle“ auf der Lenneper Altstadtbühne zu Gast. Einen Höhepunkt des Bühnenprogramms bildet am Samstag ab 19 Uhr der Auftritt von Andy Lee mit Rock'n'Roll, Rockabilly und Countrymusik vom Feinsten.

Am verkaufsoffene Sonntag werden die Lenneper Geschäfte in der Altstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein und ihren Kunden vor dem Hintergrund des Weihnachtstreffs spezielle Angebote und einige Überraschungen präsentieren. Auf der Bühne sind dann von 13.15 bis 14.15 Uhr das Duo HonigMut (Singer/Songwriter) zu sehen und zu hören. Von 15 bis 15.30 Uhr wird der bekannte Familienchor „bona voce“ unter der Leitung von Herrn Vallo mit weihnachtlichen Gesängen das Publikum unterhalten. In der Zeit von 15.30 bis 16.30 Uhr werden hochwertige Weihnachtsbäume zu Gunsten der Kirchturmbeleuchtung versteigert – mittlerweile schon eine schöne Tradition. Den Abschluss des Bühnenprogramms bildet dann von 16.30 bis 18.30 Uhr das gemeinsame Singen von bekannten deutschen und englischen Weihnachtsliedern mit Oliver Hanf („Sing it together!“). Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, in angenehmer Umgebung nette Menschen zu treffen und adventlich entspannt etwas zu feiern. Lennep Offensiv und die beteiligten Vereine laden herzlich dazu ein.

DM-Filialen spendeten an Kinder- und Jugendhilfe

Am vierten Donnerstag im November feiern die US-Amerikaner Thanksgiving. Der Anlass entspricht dem deutschen Erntedank – nur in XXL. Thanksgiving ist in den USA so wichtig wie bei uns das Weihnachtsfest. Es ist der Tag, an dem Familien zusammenkommen. Der Freitag danach ist ein Brückentag. An dem schwärmen viele Menschen aus, um die ersten Weihnachtseinkäufe zu machen. Das Gewimmel in den Straßen und die „schwarzen Zahlen“ der Händler prägten den Begriff „Black Friday“. Im vergangenen Jahr machte die Drogeriekette „dm“ aus diesem Tag erstmals bundesweit einen Tag des Gebens („.Giving Friday“ – und ließen fünf Prozent des Tagesumsatzes gemeinnützige Projekten in der jeweiligen Region zukommen. 2017 kamen so 1.422.739,85 Euro zusammen.

In Remscheid machten in diesem Jahr, am 23. November, fünf Prozent des Tagesumsatzes in den vier Remscheider DM-Filialen 3.022 € aus. Sie wurden gestern in der DM-Filiale am Schützenplatz in Lüttringhausen von Claudja Custniç (Filialleiterin DM Lüttringhausen), Günter Dahl (Filialleiter DM Lennep), Korinna Beyer (Filialleiterin DM Allee-Center) und Patricia Offermann (Filialleiterin DM Hasten) in Form eines Schecks an die Kinder- und Jugendhilfe „Die Schlawiner“ e.V. übergeben, vertreten durch Geschäftsführer Richard Ulrich. Er bedankte sich herzlich für die großzügige Spende, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen wird.

Remscheid freut sich auf sein neues Kino

Remscheid freut sich auf das "Kino mit Gleisanschluss"“, titelte der Waterbölles am 10. Juni 2016, nachdem tags zuvor im „Bahnhofsgarten“ am Remscheider Hauptbahnhof die Bauarbeiten für einen Kino-Neubau begonnen hatten. Im Herbst 2017 solle das neue Multiplex-Kino der CineStar-Gruppe eröffnet werden, hieß es damals. Später dann wurde daraus „Ende 2018“. Und dieser Termin, auf den Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gewettet hatte, wird nun eingehalten, rechtzeitig vor den Festtagen.

Das Multiplex-Kino Cinestar Remscheid präsentierte sich auf der heutigen Pressekonferenz mit (im Bild v. re. n. li.) Kino-Leiter Jörg Bender, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Cinestar-Geschäftsführer Oliver Fock, Investor Oliver Kropp, Geschäftsführer der familieneigenen Unternehmensgruppe Kropp mit Sitz in Großenlüder im Landkreis Fulda/Hessen, und Peter Heinze, Technischer Beigeordneter der Stadt Remscheid, als ein Millionen-Objekt mit voll digitalisierten Projektionsstandards und herausragender Tontechnik in zwei größeren und vier kleineren Kinosälen auf zwei Etagen mit insgesamt 1.094 Sitzplätzen. Am Abend zeigt sich das neue Kino den zahlreichen geladenen Gäste auf  einer Premieren-Party.

Die ersten regulären Filmvorführungen wird es am morgigen Donnerstag, 13. Dezember, geben. Für Samstag, 15. Dezember, hat  Theaterleiter Jörg Bender einen „Tag der offenen Tür" geplant und für Sonntag, 16. Dezember, ein Kinderfest mit Vorführungen des Films „Der kleine Drache Kokosnuss 2".

Übrigens: Die alte Remscheider Bahnhofsuhr wurde nach dem Gebäudeabriss eingelagert und wird derzeit wieder in Gang gesetzt. Sie soll, wie der OB heute verriet, an der Außenfassade des neuen Kinos angebracht werden.

Lenneper Weihnachtstreff und Adventskalender

Lenneper Adventskalender 2018

In diesem Jahr möchten wir den Bewohnern und Kunden in Lennep wieder etwas Besonderes bieten - den Lenneper Adventskalender. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird täglich um 18 Uhr (am Wochenende z.T. abweichende Zeiten) in jeweils einem anderen Geschäft/Institution ein „Adventskalendertürchen" aufgemacht. Das heißt, ein Fenster ist weihnachtlich geschmückt, und vor der Tür wird vom Geschäft eine kleine adventliche Vorführung gezeigt: ein Weihnachtslied oder ein Gedicht oder ein kleines Krippenspiel, oder... Das Ganze wird etwa 20 Minuten (manchmal auch länger) dauern. Der Gedanke kommt ursprünglich von kirchlicher Seite und soll den adventlichen Gedanken inmitten der Weihnachtshektik wieder zur Geltung bringen. Er kommt, wie die Erfahrungen zeigen, aber auch in der „weltlichen" Variante sehr gut an. Es dient dem persönlichen Kontakt, dem Kennenlernen und dem geselligen Beisammensein, wenn man sich in dieser Form zwanglos treffen kann und miteinander ins Gespräch kommt.

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.

Der Lenneper Weihnachtstreff 2018, das gemütliche kulinarische Weihnachtsdorf findet vom 13. bis 16.Dezember auf dem Oberen Alter Markt statt. Der gesellige Treffpunkt bietet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Livemusik von Donnerstag bis Sonntag. Am 3. Advent haben die Geschäfte für Sie in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet und locken mit tollen Aktionen. Vereine, Dienstleister und Gastronomen bieten beim Weihnachtstreff ein vielfältiges kulinarisches Angebot an Speisen und Getränken.

Freitag,  14. Dezember
16.20 bis 16.50 Uhr
‚Tanzdarbietungen
der „Tanzetage“ , die sich für den Lenneper Weihnachtstreff etwas ganz Besonderes ausgedacht hat.

17.30 bis 17.25 Uhr
Weihnachtlichen Klänge
des Röntgen-Gymnasium und der Grundschule Franziskus
Es ist mittlerweile schon zur einer schönen Tradition geworden, dass die Schüler des Röntgengymnasium und die Schüler der Grundschule Franziskus den Lenneper Weihnachtstreff mit weihnachtlichen Klängen bereichern. Lassen wir uns überraschen, was sie gemeinsam mit Ihren Lehrern dieses Jahr wieder liebevoll für den Lenneper Weihnachtstreff in mehrmonatiger Arbeit liebevoll einstudiert haben.

19.30 bis 22.30 Uhr
Coverband Van Anderen
Anfangs als Remscheider Schulband gegründet und bei verschiedenen Schulpartys erprobt spielen die VAN ANDEREN im Frühjahr 1993 ihren ersten großen, öffentlichen Gig in der Klosterkirche Remscheid. Nachdem verschiedene Bandmitglieder wegen des Studiums die Band verließen, rocken sie nunmehr seit mehr als zehn Jahren in der nahezu gleichen Besetzung weit über die Stadtgrenzen Remscheids hinaus.

Samstag, 15. Dezember
15.30 bis 16.30 Uhr
Darbietung „Die Welle“
Die Welle gGmbH hat sich für den Lenneper Weihnachtstreff etwas ganz Besonderes ausgedacht.

19.30 bis 22.30 Uhr
Andy_Lee_-_Solo
Piano-Rock'n'Roll mit Andy Lee. Andy Lee, Aushängeschild für Tasten-Power in Vollendung und guter Laune-Garantie. Sein Programm: Rock'n'Roll, Rockabilly und Country vom Feinsten.

Sonntag, 16. Dezember (verkaufsoffen)
13.15 bis 14.15 Uhr
HonigMut – Singer/Songwriter Duo
Seit über drei Jahren spielt sich das Singer/Songwriter & Cover Duo, Melina Fuhrmann & Nando Andreas, in die Herzen ihrer Zuhörer. Mit ihren eigenen Liedern, die meist von der Liebe, dem Leben und Gefühlen handeln, aber auch mit Coverstücken in Eigeninterpretationen, passend auf sie abgestimmt.

15.30 bis 16 .30 Uhr
Familienchor „bona voce“
Heute setzt sich Bona Voce aus etwa 16 Männern und Frauen im Alter von ca. 17 bis 70 Jahren zusammen. Jeder, der gerne singt, ist herzlich willkommen. Das Repertoire umfasst moderne Kirchenlieder, Gospels, afrikanisches Liedgut sowie etliche Popsongs. Ihr Auftritt beim Lenneper Weihnachtstreff hat Tradition.

15.30 bis 16.35 Uhr
Versteigerung  von Weihnachtsbäumen
Es ist schon zur einer schönen Tradition geworden, dass hochwertige Weihnachtsbäume zu Gunsten der Kirchturmbeleuchtung versteigert werden.

16.30 bis 18.30 Uhr
Sing it together! - Gemeinsam singen mit Oliver Hanf
Wer gerne singt, ist hier willkommen: Es werden bekannte Evergreens, Gassenhauer und Hits von u.a. Nena, Udo Jürgens, NDW, den Toten Hosen, Schlager oder auch Charts deutsch und englisch und vielen anderen Ohrwürmern gespielt. Oliver Hanf ist der Gründer der Jim Rockford Band und mitverantwortlich für die bekannte „Soulshakeparty“ in der Klosterkirche in Lennep

Offene Sprechstunde und Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 13. Dezember, von 14 bis 18 Uhr zur Berufsberatung in Remscheid, Solingen und Wuppertal kommen.In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen.
 
„Alle Jugendliche, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Stefanie Petrick von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht“.Wer die offene Sprechstunde und den Bewerbungsmappencheck für Jugendliche nutzen möchte, kann sich am Empfang in Remscheid, Solingen oder Wuppertal melden. Die Anschriften lauten:
  • Agentur für Arbeit Remscheid, Bismarckstr. 8
  • Agentur für Arbeit Solingen, Kamper Str. 35
  • Agentur für Arbeit Wuppertal, Hünefeldstr. 3-17
„Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Stefanie Petrick.
„Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“.  Bei Fragen zu der Veranstaltung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ Solingen unter Telefon 0212 2355-290 zur Verfügung.

Kostenfreie KWK-Beratungen für Unternehmen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die Technik, mit der in kompakten Blockheizkraftwerken Strom und Wärme erzeugt werden kann. Eine moderne, umweltschonende und kostensparende Möglichkeit, Energie zu erzeugen. Sie lohnt sich ganz besonders bei großen Energieverbrauchern – in Industrie, Hotellerie, Gastronomie, Krankenhäusern oder Seniorenheimen. Genau diese Zielgruppen stehen im Mittelpunkt der Beratungsoffensive in den Städten des Bergischen Städtedreiecks. Interessierte Unternehmen können sich unter https://www.kwk-hoch-3.de/ für diese kostenfreien Beratungen durch qualifizierte Ingenieure anmelden. Die Beratungsoffensive wird finanziert aus einem Fördermittelpaket von EU und Land. Unternehmen erhalten dabei belastbare Zahlen für eine mögliche eigene Investition in die Kraft-Wärme-Kopplung. Über die Website ist der Kontakt zum beratenden Ingenieurbüro jederzeit möglich. Noch bis Ende Februar 2019 können so Beratungstermine vereinbart werden.

In den kommenden Wochen startet dazu die Kampagne „Nicht sexy. Aber effizient“. Mit ihr rückt die Initiative „KWK hoch3“ der Bergischen Großstädte die Kraft-Wärme-Technologie in den Fokus und zeigt auf der Website  https://www.kwk-hoch-3.de, welche enormen Kosteneinsparungen für die Erzeugung von Strom und Wärme möglich sind. Drei Beispielanwendungen für die Kraft-Wärme-Kopplung im Bergischen Städtedreieck im Videoportrait vorgestellt. Der Blick hinter die Kulissen des Busbetriebs der Stadtwerke Remscheid GmbH, der Kplus-Gruppe und der Fair-Trade-Spezialisten von GEPA zeigt: Es lohnt sich.

Über 50.000 Diesel-Pkw im Städtedreieck betroffen

Pressemitteilung des bergischen FDP-Bundestagsabgeordneten Manfred Todtenhausen

Auf Anfrage des bergischen FDP-Bundestagsabgeordneten Manfred Todtenhausen hat die Bundesregierung die Anzahl der Diesel-Pkw mit den verschiedenen Abgasnormen genannt, die schrittweise von Diesel-Fahrverboten in der Region betroffen wären. Danach gab es zum 1. Januar 2018 rund 51.600 Diesel-Pkw mit den Abgasnormen Euro 4 und Euro 5 im Bergischen Städtedreieck, davon rund 10.100 in Remscheid, 13.500 in Solingen und 28.000 in Wuppertal. Dazu kommen rund 24.600 Diesel-Pkw mit Euro-6-Norm, denen in späteren Schritten ebenfalls ein Fahrverbot drohen könnte, wie es gerade in Berlin vorbereitet wird. Dazu Manfred Todtenhausen:

„Diese Fahrzeuginhaber dürfen wir nicht durch die Hintertür enteignen. Über 50.000 Dieselfahrer im Bergischen Städtedreieck stehen vor einem wirtschaftlichen Totalschaden und einer völlig unverhältnismäßigen Beschränkung ihrer Mobilität durch Fahrverbote. Das jahrelange Nichtstun der großen Koalition in Berlin, die spätestens seit Anfang 2015 wusste, dass solche Fahrverbotsbeschränkungen drohten, müssen sie nun ausbaden. Die Maßnahmen der Bundesregierung kommen viel zu spät und gehen nicht weit genug, um noch zeitnah eine Wirkung zu erzielen. Für die privaten PKW-Halter gibt es weiterhin kein schlüssiges Konzept. Dabei sind sich alle einig, dass sie mit Abstand den größten Hebel zur Senkung der Schadstoffemissionen bilden. Bundesverkehrsminister Scheuer hat hier einen Ansatz bisher leider erfolgreich blockiert. Die Anfragen der FDP-Bundestagsfraktion haben gezeigt, dass der Sonderweg der deutschen Messverfahren zu unverhältnismäßigen Fahrverboten und damit zu Wertverlusten führt. Einen solchen massiven Eingriff in privates Eigentum lehnen Freie Demokraten ab, wir schlagen daher einen 6-Punkte-Plan für eine Diesel-Garantie und zur Sicherung der Mobilitäts- und Eigentumsrechte von Diesel-Fahrern vor.“

 Der FDP-Plan für eine Diesel-Garantie zur Sicherung der Mobilitäts- und Eigentumsrechte von Diesel-Fahrern:

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Planverfahren für Gewerbebiet Gleisdreieck eröffnet

Zwei Tagesordnungspunkte beschäftigte die Ratsmitglieder gestern über längere Zeit, da hatte die Ratssitzung noch gar nicht begonnen – vor der Beschlussfassung über die Tagesordnung. Es waren die Punkte 21 und 22 zum dem von Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen geplanten interkommunalen Gewerbebiet. Hierzu sollte gestern die 10. Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) beschlossen werden sowie, damit verbunden, eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 1 BauGB). Beides hatte die zuständigen Fachausschüsse ebenso problemlos passiert wie die Bezirksvertretung Lennep. Doch am 27. November waren der CDU noch neun Fragen eingefallen. Erst wenn die „vollumfänglich beantwortet“ seien, sei „aus Sicht der CDU-Fraktion eine Beschlussfassung über die Änderung des Flächennutzungsplans möglich,“ eröffnete die CDU gestern die Debatte über die Tagesordnung.

Die Antworten der Verwaltung zu den Fragen der CDU waren in den vergangenen Tagen bei den Fraktionen eingegangen. Damit wolle sich die CDU im Januar in einer Klausursitzung befassen, sagte Tanja Kreimendahl gestern und beantragte eine Vertagung der beiden Tagesordnungspunkte wegen „Beratungsbedarf“. Eigentlich müsse dieses Stichwort, so sei es nun einmal zwischen den Fraktionen verabredet, für eine Vertagung reichen. Doch diesmal spielten SPD, FDP und W.i.R. nicht mit. „Wo hat die CDU plötzlich ihren Erkenntnisverlust her“, fragte Thomas Brützel (W.i.R.). Und Philipp Wallutat (FDP) wunderte sich über die „Kehrtwendung“ der CDU. Ein Verzögern sei hier nicht angebracht. Wie Otto Mähler (SPD) hielt auch Fritz Beinersdorf (Linke) der CDU vor, der Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) im Bauausschuss zugestimmt zu haben. Und jetzt fordere sie Beratungszeit? Kurt-Peter Friese (CDU), der stellvertretende Vorsitzende der örtlichen Mittelstandsvereinigung seiner Partei, bat da um Verständnis. Die Mittelständler seien im Prinzip für das neue Gewerbegebiet, aber die Faktion insgesamt habe ihre Meinung in dieser Frage noch nicht gebildet. „Nicht ausgeschlossen, dass wir in der Ratssitzung im Februar zustimmen würden, so Tanja Kreimendahl. Beinersdorf dazu: „Besser dreimal beraten, bevor man Fehler macht!“ Doch der Vertagungsantrag der CDU wurde mit 28 zu 22 Stimmen abgelehnt.

Für die FDP begrüßte deren Sprecher Wolf Lüttinger im weiteren Verlauf der Sitzung das interkommunale Gewerbebiet – auch wegen der damit verbundenen Verkehrsplanung. Diese werde zu einer Verkehrsentlastung auf der Kreuzung in Bergisch Born führen, war Lüttinger zuversichtlich. Und David Schichel (Grüne) meinte, offene Fragen seien am schnellsten durch der Planverfahren selbst zu klären – von den Gutachtern (zu Verkehr, Artenschutz, Umwelt, Verträglichkeitsprüfung etc.). Und dazu bedürfte es jetzt des Beschlusses zur Einleitung des Verfahrens, ergänzten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sven Wolf (SPD). Der OB deutete eine Erschließung des Gewerbegebietes über Wermelskirchener Gelände an. Das sei in den vergangenen Jahren, als Remscheid das Gewerbegebiet allein befürwortet hatte, gar nicht möglich gewesen. Und der SPD-Fraktionsvorsitzende betonte, seine Fraktion sei zu zum Beschluss bereit: „Wir können die Änderung einleiten, damit die weitere konkrete Planung nun Fahrt aufnimmt. Mit der Änderung zum Flächennutzungsplan geht es erst einmal nur um die Einleitung des geordneten Verfahrens zur Bürgerbeteiligung und zur weiteren Beratung der Fragen rund um Umwelt und Verkehr.  Wir brauchen Gewerbeflächen für Remscheid und eine Verkehrsentlastung für Bergisch-Born. Ich bin mir sicher, dass durch die neue Erschließungsstraße durch das Gleisdreieck der Verkehr in Bergisch Born besser fließen wird!“ Die Gewerbeerschließung sei ein Schlüsselthema für die Stadt. Sie sichere den Erhalt von Arbeitsplätzen und schaffe Erweiterungsmöglichkeiten für ansässige Unternehmen. „Wir haben keine Gewerbeflächen zu verschenken!“, so Sven Wolf. „Um Unternehmen weiter an unsere Stadt zu binden, brauchen wir attraktive Flächen. Sonntägliche Lippenbekenntnisse nützen nichts, wir brauchen Mut zur Entscheidung““

„Aber wir lassen uns heute nicht hetzen!“, hielt Tanja Kreimendahl an der Entscheidung der CDU fest, sich jetzt noch nicht festlegen zu wollen, „Deshalb werden wir an der Abstimmung nicht teilnehmen!“ Sprach ’s und verließ zusammen mit den übrigen CDU-Ratsmitgliedern den Saal. Von den verbleibenden enthielten sich zwei der Stimme (Pro Deutschland), und die drei Vertreter der Linken stimmte mit Nein. Fritz Beinersdorf hatte dies schon vorher angekündigt: „Wir haben alle Aspekte abgewogen und sind zu der Auffassung gekommen: Finger weg von der Änderung des FNP. Lieber sollten wir alte Gewerbegebiete in der Stadt recyceln!“ Stattdessen ist das Planverfahren nunmehr angelaufen.

Kippt Gericht das städtische Einzelhandelskonzept?

Nachtrag vom 7.12.

Gestern, 6.12., im Rat der Stadt: Der Technische Beigeordnete Peter Heinze zu anhängenden Gerichtsverfahren, die das ALDI-Gelände an der Burger Straße und die dortigen Discounter-Investoren betreffen.

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd hatte die CDU-Fraktion am 18. Oktober vergangenen Jahres unter der Überschrift „Aldi an der Burger Straße: Vergrößerung und Drogeriemarkt?“ bei der Verwaltung nachgefragt, ob der neue Aldi-Markt an der Burger Straße in Bliedinghausen infolge des Umbaus auch vergrößert worden beziehungsweise ob dies noch vorgesehen sei. Der alte Aldi-Markt nebenan stehe leer und zur Vermietung: „Könnte dort ein Drogeriemarkt eingerichtet werden“, wollte die CDU damals wissen. Nicht die erste Anfrage zum Thema. Die erste datiert auf den  29. Juni 2016. Damals hatte die CDU den Antrag gestellt, dass sich die Verwaltung über die städtische Wirtschaftsförderung für die Ansiedlung eines Drogeriemarktes im Südbezirk einsetzen und entsprechende Gespräche führen solle. In der gestrigen BV-Sitzung stand das Thema erneut auf der Tagesordnung. Elke Rühl (CDU): Die CDU-Fraktion in der BV nehme den Wunsch der Bürgerschaft nach einem Drogeriemarkt im Südbezirk weiterhin sehr ernst, daher werden wir das Thema immer wieder ansprechen.

Aber auch die ständige Wiederholung der Forderung bringt die CDU einem Drogeriemarkt nicht näher. „Es bleibt dabei: Kein Drogeriemarkt neben ALDI“, hatte der Waterbölles bereits am 2. Mai 2017 die Auffassung der Verwaltung übermittelt. Und am 18. Oktober 2017 hatte Jörg Schubert, Leiter des Fachdienstes Bauen, Vermessung, Kataster und Untere Denkmalbehörde, den Mitgliedern der Bezirksvertretung (BV) Süd ein weiteres Mal mitgeteilt, dass es anscheinend bei Drogeriemarkt-Betreibern kein Interesse an dem Standort im Südbezirk gebe. Das bekräftigte er in der gestrigen Sitzung erneut und verwies auf vergebliche Bemühungen der Wirtschaftsförderer auf der Expo Real in München. Noch gebe es für das alte ALDI-Gebäude Bestandsschutz. Aber ohne Interessent...

Der ältere ALDI- Markt auf dem Grundstück Burger Straße 85/ 85a steht seit Eröffnung des neuen Marktes leer. Die Genehmigung für den neuen ALDI hatte die Stadt nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes erteilt. Neben diesem Neubau dürfte nebenan aufgrund der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung noch ein zweiter „nicht großflächiger Mark“ gebaut werden. Doch die ambitionierten Pläne von Rainer Dorn (Projektgesellschaft Dorn & Partner) und Harald Schlößer (Schlößer-Projekt GmbH) – sie haben zu diesem Zweck eigens eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet - gehen darüber hinaus. Statt der beiden genehmigten "nicht großflächigen Märkte“ würden sie auf dem Gelände  gerne einen Vollsortimenter mit 1.500 m² Verkaufsfläche und einen Discounter mit 1.200 m² – also zwei großflächigere Märkte errichten. Das sagten die beiden Investoren am 18. Dezember 2013 bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages mit dem Tennisclub Mannesmann. Der Streit zwischen den Investoren und der Stadt Remscheid um den Bebauungsplan Nr. 661 beschäftigte seitdem die Gerichte, zunächst das Verwaltungsgericht in Düsseldorf, dann das Oberverwaltungsgericht in Münster.

Dort scheint Rainer Dorn inzwischen obsiegt zu haben. Bliebe der Stadt nur noch das Bundesverwaltungsgericht. Doch die internen Gespräche, ob man das Urteil akzeptieren wird oder nicht, seien noch nicht abgeschlossen, hielt sich Jörg Schubert gestern bedeckt. „Gesprächsbereit“ und selbstsicher gab sich demgegenüber Rainer Dorn. Im Flug vor der Mensa diskutierte er anschließend in kleinem Kreis weiter. Da fiel dann auch der Satz, das städtische Einzelhandelskonzept, an dem zuvor in der öffentlichen Sitzung schon Elke Rühl Kritik geübt hatte, sei nach diesem neuen Urteil tot. Ob das die Stadt Remscheid auch so sieht, muss sich demnächst zeigen.