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Sofortprogramm: 1. Vertrag unter Dach und Fach

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem von der Landesregierung aufgelegten „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ soll dem Leerstand Paroli geboten werden. Über den sogenannten „Verfügungsfonds Anmietung“ werden beispielsweise junge Unternehmen, soziales Engagement und interessante Konzepte gefördert, so dass die Nutzenden nur noch einen Bruchteil der sonst üblichen Miete zahlen müssen. Für dieses Förderprogramm konnte Moritz Borge als Vermieter der Alleestraße 32 begeistert werden. Sein neuer Mieter ist Joachim Bollongino, Inhaber von 5th Avenue; er kam während des Corona-Lockdowns auf die Idee, seine Ware auch online über eBay anzubieten, und damit war er so erfolgreich, dass er beschloss, sein Angebot in der benachbarten ehemaligen Apotheke unabhängig von den 5th Avenue-Geschäften auszubauen. Wenn der Testlauf nach zwei Jahren Vertragslaufzeit für Joachim Bollongino positiv verläuft, kommt es sicherlich zur Freude aller Beteiligten zu einem regulären Mietvertrag.

Der Technische Beigeordnete Peter Heinze freut sich sehr über den gelungenen Vertragsabschluss, der den gegenwärtigen Aufwärtstrend auf der Alleestraße bestätigt. Zugleich hofft er, dass diese Nachricht eine positive Signalwirkung für den weiteren Verlauf des Sofortprogramms bedeutet. „Wir wollen mit dem Sofortprogramm gerne mehr Menschen unterstützen, sich auf der Alleestraße oder auch in der Altstadt Lennep zu verwirklichen. Die Eigentümerinnen und Eigentümer leerstehender Ladenlokale sowie potenzielle Mieterinnen und Mieter sind willkommen, gemeinsam mit uns die positive Entwicklung Remscheids fortzuführen.“

Hintergrund: Für das Förderprogramm des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW hatte sich die Stadt Remscheid erfolgreich beworben und eine Förderung für die beiden Konzentrationsbereiche Innenstadt und Altstadt Lennep erhalten. Ein Förderbaustein ist der „Verfügungsfonds Anmietung“. Hierbei fungiert die Stadt Remscheid als Hauptmieterin und mietet beim Eigentümer ein Ladenlokal für 70 Prozent der Kaltmiete an. Interessierte haben dann die Möglichkeit, als Untermieter das Ladenlokal für 20 Prozent der bisherigen Altmiete zu beziehen. Die Mietdifferenz teilen sich das Land NRW und die Stadt Remscheid. Damit soll leerstehenden Ladenlokalen neue Ideen und Konzepte zugeführt werden, die in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren ausprobiert werden können. Bestenfalls entsteht hierdurch ein langfristiges Mietverhältnis. Die Gesprächspartner bei der Stadt Remscheid:

Hochwasservorsorge gemeinsam stärken

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Die Oberbürgermeister der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid haben sich am 17. September mit dem Wupperverband zu einem gemeinsamen Abstimmungstermin getroffen, um das Hochwasserereignis vom 14. und 15. Juli zu bewerten und konkrete Arbeitspakete zur Optimierung des Hochwasserschutzes zu definieren. Ein zweites Treffen am gleichen Tag fand bei der Bergischen IHK statt. Die Stadtspitzen und der Wupperverband einigten sich auf wesentliche Punkte für das weitere Vorgehen: Die internen Informations- und Meldeketten sowie das Alarmsystem sollen unter der Nutzung digitaler Möglichkeiten kurzfristig verbessert werden. Außerdem soll ein Frühwarnsystem aufgebaut werden. Gleichzeitig soll ein nachhaltiges Wassermanagement entwickelt werden, das die zum Teil gegenläufigen Ziele der Talsperren des Wupperverbands einbezieht: Wasserbevorratung für Dürrephasen und Wasserrückhalt bei Hochwasserereignissen.

„Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung und müssen eine ganzheitliche Lösung entwickeln“, betonte Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. IHK-Präsident Henner Pasch sagte, dass die bergische Wirtschaft mit der bekannten „Hands-on-Mentalität“ bereit sei, sich zu beteiligen. „Die Häufigkeit solcher Ereignisse nimmt zu. Die Wirtschaft im Bergischen Land will daher mit Fachwissen und Lösungsvorschlägen an der Seite der Städte und der Region stehen.“ Ein Aspekt kann das Konzept von Dr. Andreas Groß, Geschäftsführender Gesellschafter der Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG und Vizepräsident der Bergischen IHK, sein. Groß stellte sein Konzept einer Überwachung der Pegelstände mit per Internet verbundenen Sensoren auf Basis eines lernfähigen Algorithmus am Abend bei der Bergischen IHK vor. Groß hatte das System kurz nach dem Schaden in seiner eigenen Fabrik entwickelt und bereits erste Sensoren entlang der Wupper angebracht.

Wuppertals Oberbürgermeister Prof. Uwe Schneidewind zeigte sich überzeugt: „Das System von Dr. Groß kann ein wichtiger Baustein für ein Hochwasserwarnsystem sein.“ Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach erklärte: „Es ist wichtig, dass wir jetzt als Region auftreten und gemeinsam an einer Lösung arbeiten.“ Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbands, und dessen Stellvertreter Thomas Klein kündigten an, schnellstmöglich sinnvolle Standorte für weitere Sensoren entlang der Wupper und der Zuflüsse zu definieren, um einen ersten Schritt zur Installation des Systems zu machen und so die bestehenden Pegel des Wupperverbandes zu ergänzen.

Auch eine nachhaltige Weiterentwicklung der Hochwasserprävention soll künftig stärker im Fokus stehen. Dies bedarf einer wassersensiblen Stadtplanung und einer Sensibilisierung der Bevölkerung zu den Themen Risiken von Hochwasser und Starkregen sowie Eigenvorsorge. Alle Beteiligten sagten zu, ihre Fachstellen zur schnellen Umsetzung der Arbeitsvorhaben einzubinden - unter Einbeziehung von Dr. Groß und der Bergischen IHK.

Energieberater: „Die Kraft der Sonne nutzen!“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid und die Klima-Allianz Remscheid e.V. unterstützen die Bürgerinnen und Bürger beim Umstieg auf Solarenergie und kooperieren dazu mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Als Privathaushalt der eigene Stromversorger zu werden ist heute auf vielfältige Weise möglich. Ob mit dem kompakten Stecker-Solargerät am Balkon oder der Photovoltaikanlage auf dem Hausdach. Verbraucherinnen und Verbraucher können aktiv etwas für den Klimaschutz tun, ihren eigenen Solarstrom nutzen, unabhängiger vom Energieversorger werden und dabei langfristig Geld sparen. Wie das geht und was zu beachten ist, zeigt die Verbraucherzentrale NRW. Aktuell werden nur drei Prozent der Stromerzeugung im bevölkerungsreichsten Bundesland mit Solarstrom abgedeckt. Dabei entspricht das Sonnenpotenzial in NRW fast der Hälfte des heutigen Stromverbrauchs im Land. Eine gute Gelegenheit für Verbraucherinnen und Verbraucher, Teil einer klimaschützenden Energiewende zu werden. Und das Charmante daran – alle können mitmachen, ob auf dem Balkon, der Terrasse oder dem Hausdach.

„Aller Anfang ist leicht. Nicht alle Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Möglichkeit, sich direkt eine große Photovoltaikanlage auf ihr Eigenheimdach zu bauen. Mitmachen und die Sonne ins Haus holen können aber alle. Welche Möglichkeiten im Einzelfall machbar sind, erfahren die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Eignungs-Check-Solar," so Lydia Schwertner, Leiterin der Verbraucherzentrale NRW in Remscheid. Beim Eignungs-Check Solar besucht eine Energieberaterin oder ein Energieberater die Verbraucherinnen und Verbraucher zu Hause und prüft, ob das Gebäude für eine Photovoltaik-Anlage und/oder Solarthermie-Anlage geeignet ist. Die Fachkraft ermittelt die ungefähr benötigte Größe und den voraussichtlichen Ertrag der Anlage. Außerdem gibt sie Hinweise zu eventuell erforderlichen baulichen oder technischen Voraussetzungen. Die Ergebnisse werden in einem Bericht dokumentiert. Hier finden die Ratsuchenden auch Informationen zu Kosten und Fördermöglichkeiten. „Photovoltaik- und Solarthermie-Anlage sind eine „saubere“ Möglichkeit, Strom und Wärme für seinen Haushalt zu erzeugen“, erläutert Wieland Hoppe vom Fachdienst Umwelt der Kommune Remscheid. Er rät deshalb den Remscheiderinnen und Remscheidern, diese unabhängige Unterstützung zu nutzen.

Die Klima-Allianz übernimmt die Kosten für die ersten 20 Anmeldungen zum Eignungs-Check Solar. Die Ratsuchenden bezahlen zunächst das Entgelt von regulär 30 Euro und erhalten es rückwirkend von der Stadt Remscheid zurückerstattet. Informationen und Anmeldung über: Fachdienst Umwelt der Kommune Remscheid, Herr Wieland Hoppe, Tel. RS 162601, E-Mail klimaschutz@remscheid.de. Anmeldungen werden vom 18.10. bis 19.11.2021 unter den unten genannten Kontaktdaten angenommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklären sich bereit, dass ihre Daten zur Abwicklung der Beratung an die Verbraucherzentrale übermittelt werden. Die Beratungen erfolgen bis 5.Dezember 2021, die Interessenten erhalten ein Protokoll der Beratung.

Jeder 5. Arbeitslose rutscht direkt in Hartz IV

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbands Remscheid

Der DGB in Remscheid mahnt für die Zeit nach der Bundestagswahl Reformen am Arbeitsmarkt an. „Ein höherer Mindestlohn und ein verbesserter Schutz bei Arbeitslosigkeit gehören für uns dringend in jeden neuen Koalitionsvertrag“, so der Vorsitzende des DGB in Remscheid, Peter Lange. Konkret fordert der DGB einen verbesserten Versicherungsschutz bei Arbeitslosigkeit. „Nicht das ungeliebte Hartz-IV-System sondern die Arbeitslosenversicherung muss wieder der Standard werden, der das Risiko bei Arbeitslosigkeit im Regelfall absichert“, fordert Lange. „Dazu müssen mehr Arbeitslose einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erhalten und das Geld wenn nötig auch länger gezahlt werden, insbesondere an langjährig Beschäftigte.“

Wie löchrig der soziale Schutz für Arbeitslose ist, zeigten die aktuellen Daten für Remscheid der Agentur für Arbeit. 234 Personen mussten sich im August neu arbeitslos melden. Davon hatten 53 oder 22,6 Prozent keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und sind direkt im Hartz-IV-System gelandet. Aber auch für diejenigen, die Arbeitslosengeld erhalten, ist der Schutz vielfach unzureichend, weil die Unterstützung nicht lange genug gewährt wird. So läuft in Remscheid innerhalb eines Jahres bei 631 Arbeitslosen der Anspruch auf Arbeitslosengeld aus, bevor ein neuer Arbeitsplatz gefunden wird oder die Betroffenen in Altersrente wechseln. Das sind 23,7 Prozent aller Fälle, bei denen der Arbeitslosengeldbezug endet.

Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine verlässliche soziale Absicherung in Krisenzeiten für die Menschen ist. „Das geht am besten mit einer gestärkten Arbeitslosenversicherung, mit klaren, verbrieften Leistungsansprüchen, guten Förderangeboten und ohne abschreckende Bedürftigkeitsprüfung“, so Lange.

Automatisierungslabor kostet 255.145,81 Euro

In Remscheids Schulen werden Millionen fließen“, titelte der Waterbölles am 3. September. Insgesamt erhält die Stadt Remscheid aus dem Förderprogramm „DigitalPaktSchule“ 5.916.704 €. 8000 mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets) wurden inzwischen angeschafft. Und einen besonderen technischen „Leckerbissen“ soll das Berufskolleg Technik an der Neuenkamper Straße bekommen, das von 1600 Schülerinnen und Schülern besucht wird - ein sogenanntes Automatisierungslabor. erhalten soll. Eine Förderungszusage des Landes über 255.145,81 Euro  hat die Stadt erhalten, sondern sie von den Gesamtkosten (300.512,34 Euro) nur noch zehn Prozent (28.349,53 Euro) übernehmen muss. Auch diese Gelder des Landes kommen aus dem Fördertopf des Pakts für Digitalisierung der Schulen in Nordrhein-Westfalen. Und bis September 2022 soll die komplette Summe in der Schule „gut angelegt sein“. Darüber informierten gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Schuldezernent Thomas Neuhaus, Schulverwaltungsleiter Arndt Liesenfeld sowie Oliver Lang, der Leiter Berufskollegs Technik, zusammen mit seinen Lehrerkollegen Michael Löseke und Stefan Schmidt. Dass es für die finanzschwache Stadt Remscheid nicht leicht ist, den nötigen Eigenanteil für diese und andere Investitionen aufzubringen, machte aus Anlass eines Treffens der bergischen Oberbürgermeister zum Abschluss des Pressegesprächs Burkhard Mast-Weisz deutlich.

Tagung für bergische Weltmarktführer und Newcomer

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Der 11. IHK-Außenwirtschaftstag NRW findet dieses Jahr unter dem Motto „Weltmarktführer – Global erfolgreich mitmischen“ am 23. September erstmals digital statt. Das vielfältige Programm greift aktuelle Fragen zum internationalen Geschäft auf, die insbesondere die Unternehmen im exportstarken Bergischen Städtedreieck interessieren werden. Als Keynote Speaker wird der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zugeschaltet sein. Die Veranstaltungsdetails und der Link zur Anmeldung sind unter www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de abrufbar.

„Bei einer Exportquote von über 53 Prozent – und damit fast zehn Prozentpunkte über der des Landes NRW – wird deutlich, wie wichtig ein funktionierendes Auslandsgeschäft für die bergische Wirtschaft ist“, sagt Melanie Klingler, Außenwirtschaftsexpertin bei der Bergischen IHK. „Unsere bergischen Hidden Champions, die heimlichen Weltmarktführer etwa aus der Automobil-, Metall- und Werkzeugindustrie sowie der Chemiebranche, mischen seit langem global mit“, so die IHK-Beraterin. Der Außenwirtschaftstag sei für erfahrene Unternehmen wie auch Newcomer ideal zum Austausch und Netzwerken.

Themen sind etwa Wachstumsmärkte, Exportkontrolle, europäische Handelspolitik und Lieferketten. Zu China und den USA gibt es spezielle Länderforen. In drei Fachforen dreht sich alles um die Internationalisierung von Start-ups. Parallel dazu findet eine virtuelle Fachmesse mit zahlreichen Ausstellern statt. Außerdem stehen am 23. und 24. September Vertreter von mehr als 60 deutschen Auslandshandelskammern (AHK) für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Abgerundet wird das Programm mit Fachforen der Sponsoren am 24. September.

Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien in Not

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Wuppertal, Teil des Zentrums für Seelische Gesundheit des Kinder- und Jugendalters des Sana-Klinikums Remscheid, feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Sie wurde 2001 gegründet, um die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 21 Jahren wiederherzustellen. Und das ist enorm wichtig – nicht erst seit Corona: Eine Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) bestätigt, dass immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland unter psychischen Erkrankungen leiden.

Die Tagesklinik behandelt rund 150 Patientinnen und Patienten im Jahr und verfügt über 20 Therapieplätze. „Ob Depressionen, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen: bei uns lernen die Kinder und Jugendlichen – mit Hilfe unseres großen therapeutischen Angebots – wieder aktiv zu sein und ihre Schwierigkeiten im Alltag möglichst selbstbestimmt zu lösen, sagt Ulrike Kottsieper. Die Stationsleiterin der Tagesklinik ist, wie viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von Anfang an dabei und bestätigt, dass der Leidensdruck vieler Familien, nicht nur aktuell, enorm hoch ist.

Ein besonderer Schwerpunkt der Tagesklinik ist die Dialektische-Behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT-A). Sie richtet sich an Jugendliche mit Störungen im Umgang mit Gefühlen, im zwischenmenschlichen Bereich sowie mit Selbstverletzungen und Suizidgedanken. Das Team um Oberärztin Denise Hahn bildet einen der Therapiestandorte in Deutschland, die eine erfolgreiche Zertifizierung erreicht haben: „Wir sind sehr froh und auch stolz, dass wir das gemeinsam geschafft haben. Es ist ein fortlaufender Prozess mit regelmäßigen Fortbildungen und unabhängigen Qualitätskontrollen, wovon das ganze Team in seiner Arbeit weiter profitiert.“ Aber auch alle weiteren kinder- und jugendpsychiatrischen Krankheitsbilder werden leitliniengerecht in der Tagesklinik behandelt. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf dem familiensystemischen Blick und der intensiven Arbeit mit den Patienten und ihrem Umfeld.

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Wirtschaftsförderung wird ausgeweitet und verlängert

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Die Unternehmen im Bergischen Städtedreieck werden aller Voraussicht nach auch in den Jahren 2022 bis 2027 von den Investitionszuschüssen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms profitieren können. Dies geht aus der Gebietskarte für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ hervor, die Bund und Länder gemeinsam beschlossen haben. „Dies ist ein wichtiges Signal, dass die Politik auch in Zukunft die Transformationsprozesse in unserer Region unterstützen wird", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge erfreut. Die Abgrenzung der Fördergebiete bedarf jedoch noch der Genehmigung durch die Europäische Kommission. Die Fördergebietskarte sieht vor, dass Solingen als sogenanntes D-Gebiet den bisherigen Förderstatus behält. Remscheid und weite Teile von Wuppertal können als C-Gebiete mit einer höheren Förderung rechnen. Die Förderkonditionen stehen noch nicht fest. Die Landesregierung hat angekündigt, dass für die kommenden sechs Jahre 1,3 Milliarden Euro für die Modernisierung der Wirtschaft und Regionen des Landes NRW zur Verfügung stehen werden. Dies entspricht dem zweieinhalbfachen Volumen der laufenden Förderperiode.

Derzeit ruht die Planung zur Knusthöhe

„In etwa zwei Jahren sollen auf der Knusthöhe in Lennep Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. ‚Schützenfeld‘ heißt das 32 Hektar große Plangebiet, das derzeit zum überwiegenden Teil landwirtschaftlich  genutzt wird und etwa zur Hälfte bebaut werden soll. Es liegt nördlich der Altstadt  von Remscheid-Lennep und wird im Norden von der Ringstraße (B 51) begrenzt, im Westen von der Heinrich-Hertz-Straße bzw. Platanenallee,  im Süden begrenzt von der Albert-Schmidt-Allee und  im Osten von der Schwelmer Straße.“ Das schrieb der Waterbölles am 21. Februar 2007, also zu Zeiten von Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein.  In einer Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Naturschutzbeirates am 28. September 2021 (!) heißt es aktuell: „Der Fachdienst 4.13, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Liegenschaften, bemüht sich … derzeit, die südlich an das Plangebiet des Bebauungsplans 680 angrenzenden Flächen zu erwerben, die sich im Besitz des Landes befinden, damit eine zusammenhängende Erschließung und Bebauung möglich wird. Die Verhandlungen haben derzeit noch keinen erheblichen Sachstand. (…) Die planerischen Arbeiten an diesem Bebauungsplan ruhen derweil.“

Vortrag zu neuen Regeln für Taxen und Mietwagen

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Was Taxis und Mietwagen jeweils dürfen und was nicht, regelt das Personenbeförderungsgesetz (PBefG). Es ist quasi das „Grundgesetz“ der Branche. Nach langer und heftiger Diskussion wurde das Gesetz in diesem Jahr novelliert. Viele Vorschriften wurden geändert und modernisiert; so sind jetzt beispielsweise neue Pooling-Dienste geregelt sowie die Ortskenntnisprüfung bei Taxis abgeschafft. Was die zahlreichen Änderungen für die Branche konkret bedeuten, darum geht es in einer Info-Veranstaltung der Bergischen IHK am 27. September. Die Veranstaltung findet ab 15 Uhr in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal am Heinrich-Kamp-Platz 2 statt.

Thomas Grätz, ehemals Geschäftsführer des Bundesverbandes Taxi- und Mietwagen, wird im Rahmen seines Vortrages vor allem auf die praktischen Auswirkungen der Gesetzesänderungen für die Unternehmen eingehen. Die Begrüßung und Einführung wird IHK-Präsident Henner Pasch übernehmen. Alle Taxi- und Mietwagenunternehmer aus Wuppertal, Solingen und Remscheid sind herzlich zu der kostenlosen Veranstaltung eingeladen. Die Anmeldung ist online über bergische.ihk.de möglich (Dokumentennummer 3885152). Eine Teilnahme ist nur mit 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) möglich.

Lungenerkrankungen ambulant behandelbar

Pressemitteilung des Sana Klinikums Remscheid

Seit dem 20. August können gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten mit Lungenerkrankungen nun auch ambulant am Sana Klinikum Remscheid in der Medizinischen Klinik I von Professor Dr. med. Burkhard Sievers (Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Intensivmedizin) behandelt werden. Die Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein hat Dr. med. Heinz Wilhelm Esser – bekannt als „Doc Esser“ aus dem WDR-Fernsehen – erhalten. Dazu müssen die Patientinnen und Patienten einen Überweisungsschein von ihren Hausärztinnen und Hausärzten bzw. Fachärztinnen und Fachärzten mitbringen.

„Wir freuen uns riesig, Patientinnen und Patienten mit Luftnot und Lungenerkrankungen, insbesondere auch nach COVID-19 Infektionen, nun auch ambulant behandeln zu dürfen und so die ambulante Versorgung unterstützen zu können“, sagt Professor Dr. med. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik. Patienten mit Luftnot und Lungenerkrankungen kommen immer häufiger in die Praxen und die örtliche Versorgungstruktur ist stark überlastet. So sind in den pneumologischen Praxen lange Wartezeiten entstanden – zum Teil bis zu einem Jahr. „Dies haben wir seit langem festgestellt, die Situation hat sich durch die COVID-19 Pandemie noch einmal deutlich verschlechtert“, weiß Dr. med. Heinz Wilhelm Esser, Sektionsleiter der Pneumologie am Sana Klinikum Remscheid. Sprechzeiten sind montags, mittwochs und freitags jeweils von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Die Patientinnen und Patienten können sich telefonisch unter 0 21 91 – 13 4030 oder per E-Mail an pneumologie-remscheid@sana.de">pneumologie-remscheid@sana.de anmelden.

„RE-START“, die digitale Karrieremesse am 18.9.

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

All diejenigen, die sich am 16. September in der Zeit von 9 bis 18 Uhr beruflich neu erfinden möchten, sind bei der Karrieremesse RE-START genau richtig. mehr als 25 Impulsvorträge und Workshops werden angeboten, unter anderem mit Tipps zur digitalen Bewerbermappe und zum virtuellen Vorstellungsgespräch, zum digitalen Lernen und zu finanziellen Fördermöglichkeiten von Umschulungen und Qualifizierungen. Vor allem aber werden sich mehr als 20 Unternehmen verschiedener Branchen auf der RE-START präsentieren, die Stellen für Quereinsteigende anbieten. Die Veranstaltung ist offen für jeden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig. Der Zugang zur Messe erfolgt über den Link:  https://valyn.de/restart/. Das Event findet am 16. September statt, die Kontaktaufnahme zu den Unternehmen bleibt einen Monat freigeschaltet.

Eva Scharner leitet in der Arbeitsagentur das Team „Berufsberatung im Erwerbsleben“ und ist Mitveranstalterin der digitalen Messe: „Hier können interessante Unternehmen kontaktiert werden, die den Quereinstieg in eine neue Branche ermöglichen.“ Vertreten sein werden unter anderem große Logistiker, Lebensmittelkonzerne und Sicherheitsunternehmen wie auch Deutsche Bahn und Bundeswehr. Darüber hinaus informiert die Agentur für Arbeit über alle offenen Arbeitsstellen, die ihr am Messetag gemeldet sind. Nicht für alle hat der ursprünglich eingeschlagene Weg zwangsläufig Bestand bis zum Rentenalter. Auf der Karrieremesse möchten wir all denjenigen eine Plattform bieten, die sich neu orientieren und nach beruflichen Alternativen Ausschau halten möchten – und das alles gebündelt an einem Tag, mit vielen Informationen an einem Ort und mit einem Klick auf den RE-START-Link.“