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Remscheider Schlittschuhe hatten einst Weltgeltung

Remscheider Schlittschuhe hatten einst Weltgeltung: Auf welchen zugefrorenen Teichen im vorigen Jahrhundert auch immer Pirouetten gedreht wurden – die Schlittschuhe kamen mit großer Sicherheit aus bergischen Produktione.  Zwar fuhr noch auf der Winterolympiade 1994 in Lillehammer (Norwegen) ein deutscher Bob „Remscheider Kufen'", aber dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser einmal herausragende Industriezweig schon damals im Aussterben begriffen war. (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

Historische Fotos von Handel und Gewerbe um 1900

Foto oben: Der Wagen des Getränkehändlers Hackländer, Bismarckstraße 84, ist um 1900 schwer beladen. Hoch türmen sich die Bierkästen hinter dem im blütenreinen Weiß gekleideten Wagenlenker. Die Familienangehörigen auf der Treppe, wie die beiden stolzern Rappen, scheinen sich des Fotoaugenblicks gewiss. Nicht im Bild übrigens der „Bergische Kloaren", ohne den damals keine Feier in Remscheid denkbar war.

Die Belegschaft des Schreibwarengeschäftes Seiberg an der Schüttendelle 1913.Foto rechts: Die Belegschaft des Schreibwarengeschäfts und der Buchbinderei Johann Gottlieb Seiberg jr., Schüttendelle 55, im Jahre 1913/14 dem Fotografen.

Foto links: Die „Bonner Markthalle" des Peter Heinen stand um 1910 Ecke Peter- und Nordstraße. „Fenster auf zum Lüften und alles zum Fotografieren raustreten!“ könnte dieses Bild untertitelt sein. Das vierstöckige Haus ist nicht „typisch bergisch" geschiefert. Aber der Schiefer war nach 1900 auch mehr so preiswert.

Foto rechts: Stolz präsentiert sich die Belegschaft des Kohlenhändlers Hermann Schauenburg dem Fotografen um 1899/1900. Die Aufnahme zeigt die untere Neuenkamper Straße, unmittelbar vor der später links abzweigenden Metzer Straße. Das Haus wurde 1968 abgerissen. Laut Adressbuch von 1896 war H. Schauenburg da noch Lagerarbeiter, drei Jahre später dann Kohlenhändler. (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

Gleisdreieck: Grünes Licht aus Sicht des Artenschutzes

Rund 70 Seiten umfasst die Vertiefende Artenschutzprüfung zum geplanten Interkommunalen Gewerbegebiet „Gleisdreieck Hückeswagen-Remscheid-Wermelskirchen“, die die Stadt Remscheid bei den Umweltplanern von Froelich & Sporbeck in Bochum in Auftrag gegeben hatte. Der Bericht, der der Politik inzwischen vorliegt, gibt aus der Sicht des Artenschutzes (ob und bei welchen Arten Verbotstatbestände gemäß § 44 Abs. 1 i. V. m. Abs. 5 BNatSchG erfüllt werden) grünes Licht für das Projekt. Zitat: „Mit der Planung werden unter Berücksichtigung der Maßnahmen keine Verbotstatbestände gemäß § 44 Abs. 1 i. V. m. Abs. 5 BNatSchG ausgelöst. Somit stehen dem Vorhaben aus Sicht des gesetzlichen Artenschutzes keine zulassungshemmenden oder zulassungsversagenden Hindernisse entgegen.“ In der Zusammenfassung des Gutachtens heißt es weiter:

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Verzeichnis bebaubarer Flächen aktualisiert

Zur Sitzung des Bauausschusses am 2. Februar hat die Verwaltung das Verzeichnis der Bauflächenreserven und Baulücken im Stadtgebiet aktualisiert. Hintergrund: Von Juli bis Dezember 2020 waren in Remscheid auf 80.300 Quadratmetern 127 neue Wohnungen gebaut worden (Arnoldstr., Auf’m Heidchen, Berghauser Str., Birgdener Berg, Brüderstr., Düppelstr., Engelsberg, Hastener Str., Heinrich-Geißler-Str., Hohenbirker Str., Intzestr., Knusthöhe, Lockfinker Str., Martin-Luther-Str., Mixsieper Str., Morsbacher Str., Raiffeisenstr., Reinshagener Str., Schwarzer Weg, Solinger Str., Timmersfeld, Walterstr., Westhauser Str. und Yorckstraße). Und die Gewerbereserven reduzierten sich im November und Dezember durch den Baubeginn eines Hotels an der Lenneper Straße und des neuen Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung an der Schmalkalder Straße.

Neu erfasst wurden seit Juli 2020 13 Baulücken in den Lagen Albert-Schweitzer-Str., Am Stadtwald, Emil-von-Bernuth-Str., Flurstr., Grenzwall, Klauser Delle, Königstr., Küppelsteiner Str., Paulstr., Strucker Str./Auguststr., Wermelskirchener Str., Westring und Wiesenstr./Thüringsberg im Umfang von ca. 12.400 Quadratmeters, sowie, vorwiegend aufgrund von Baugenehmigungen, 25 Wiedernutzungspotenziale im Umfang von 15.900 Quadratmetern. Durch die beabsichtigte Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 566 - Gebiet östlich Büchelstraße, nördlich und südlich Baumschulenweg -, werde zugleich „eine vormals als mittelfristig realisierbar angenommene Reserve im Umfang von 43 Wohneinheiten“ entfallen.

Für Ende Dezember 2020 hat die Verwaltung die folgende Bestandserhebung veröffentlicht:

  • Wohnbaureserven: 66 Wohnbaureserven mit insgesamt 59,42 ha, von denen 5 mit 7,7 ha als nicht verfügbar eingestuft wurden
  • Gewerbereserven: 18 Gewerbereserven mit insgesamt 30,58 ha, von denen 1 mit 0,48 ha als nicht verfügbar eingestuft wurde.
  • Gemischte Reserven: 12 gemischte Reserven mit insgesamt 7,98 ha, von denen 1 mit 0,74 ha als nicht verfügbar eingestuft wurde.
  • Wiedernutzungspotenziale: 99 Wiedernutzungspotenziale mit insgesamt 32,17 ha, von denen 5 mit 2,48 ha als nicht verfügbar eingestuft wurden.

Alle 153 Kandidat/innen sind jetzt online

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Während die Bundesbürger erst im Herbst den neuen Bundestag bestimmen können, sind die bergischen Unternehmerinnen und Unternehmer deutlich früher dran: Sie wählen vom 8. Februar bis zum 5. März die neue Vollversammlung der Bergischen IHK. Insgesamt 153 Kandidatinnen und Kandidaten kandidieren für die 80 Plätze im „Parlament der Wirtschaft“ – so viele wie noch nie. Seit gestern können sich alle Interessierten schon einmal die Bewerberinnen und Bewerber mit Bild und Kurzinformationen unter www.bergische-ihkwahl.de/kandidaten/ anschauen. Dort sind auch viele weitere Informationen über die IHK-Wahl enthalten. Anfang Februar folgt dann noch eine gedruckte Version im IHK-Magazin Bergische Wirtschaft. Parallel dazu werden die Wahlunterlagen an die 38.000 wahlberechtigten Unternehmen versandt.

Bei der Wahl hat jedes Unternehmen eine Stimme, unabhängig von seiner Größe. Erstmals kann 2021 auch online gewählt werden. Die IHK hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung, damit sie gestärkt die Interessen der regionalen Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung vertreten kann.  In der Vollversammlung der IHK werden Entscheidungen getroffen, die nicht nur die Arbeit der IHK, sondern auch die Entwicklung der Wirtschaftsregion beeinflussen. Die Vollversammlungsmitglieder wählen aus ihrer Mitte auch den neuen IHK-Präsidenten oder die neue -Präsidentin sowie die sieben weiteren Mitglieder des IHK-Präsidiums. Außerdem entscheidet die Vollversammlung über den Etat der IHK und damit auch über die Höhe der Mitgliedsbeiträge.

IHK wünscht Stadtgutschein rege Beteiligung

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Ich freue mich sehr, dass die Remscheider Wirtschaftsförderung die Anregung unserer Unternehmer aufgegriffen hat und mit Partnern aus Einzelhandel und Gastronomie einen Stadtgutschein in Remscheid unterstützen wird.“ Das betont Dr. Daria Stottrop, Geschäftsbereichsleiterin der Bergischen IHK und unter anderem zuständig für den Einzelhandel. Sie ergänzt: „Das ist eine gute Initiative zur regionalen Standortförderung. Ich hoffe, dass sich viele Unternehmen anschließen werden.“ Das Unternehmen „Local Heroes“ stellt ein praxisnahes Konzept unter anderem mit Gutschein-Aufstellern und Apps zur Verfügung. Teilnehmende Unternehmen können sowohl gemeinschaftlich in ihrer Stadt als auch mit individuellen Gutscheinen auftreten. „Zu Weihnachten wurden sehr viele Gutscheine von Amazon, Zalando & Co. verschenkt“, skizziert Stottrop das Kaufverhalten im Lockdown. „Wenn in geöffneten Verkaufsstellen Remscheid-Gutscheine präsentiert würden wäre es für Kunden leichter, ihre Solidaritätsbekundungen in die Tat umzusetzen und die Kaufkraft im Bergischen zu belassen“, so die IHK-Expertin weiter.

Die Unternehmerin Bärbel Beck, Modehaus Johann GmbH, hatte den Kontakt zum Gutschein-Anbieter „Local Heroes“ hergestellt. „Es reicht nicht, allein oder lokal im Stadtteil Kundenbindung zu betreiben. Wir müssen uns für unsere Standorte gemeinsam aufstellen“, ist die Modehändlerin aus Remscheid-Lennep überzeugt. Auch Markus Kärst, Hotel-Restaurant Kromberg, ist von der Initiative überzeugt: „Viele Remscheider haben sich im Lockdown mit uns solidarisch gezeigt. Dennoch hat die Pandemie den Abfluss von Kaufkraft aus der Region nochmals beschleunigt.“

Das Gutschein-System hält auch einen finanzamtskonformen Sachwertgutschein in Höhe von 44 Euro vor. Diese steuerfreie Zuwendung für Mitarbeiter könnte als „Bergischer Gutschein“ funktionieren. „Die Belegschaften setzen sich schließlich regional zusammen. Und das Geld der bergischen Unternehmen im regionalen Kreislauf zu halten, ist eine sehr gute Idee“, so Daria Stottrop abschließend. Wenn der Remscheid-Gutschein erfolgreich umgesetzt sei, würde die IHK eine Ausweitung auf die Nachbarstädte sehr begrüßen.

14. Gastgeberverzeichniss erschienen

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM) hat auch für das Jahr 2021 ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis der Region herausgegeben. Das Printmedium im DIN A4-Format wurde mit einer Auflag von 4.000 Exemplaren erstellt und steht auch online auf dem Tourismusportal der Region (www.die-bergischen-drei.de) zur Verfügung, aufbereitet mit praktischen Suchfunktionen.

„Die Bergischen Drei“ bieten in allen drei Städten zahlreiche Unterkünfte, von Jugendherberge, Pension, Ferienwohnung bis zum Hotel, von einfach bis luxuriös, von preiswert bis exklusiv, von ruhiger Lage im Grünen bis zum Quartier mittendrin. Urlauber, Geschäftsreisende, aber auch Reiseveranstalter bekommen mit dem Gastgeberverzeichnis einen guten und praktischen Überblick. Auch die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind verzeichnet. „Auf mehr als 70 Seiten präsentieren sich gewerbliche und private Vermieter. Es ist uns wichtig zu zeigen, dass wir auch im Bereich der Unterkünfte über eine große Vielfalt verfügen, die für jeden Geldbeutel etwas zu bieten hat“, so BLTM Geschäftsführer Holger Piwowar.

Die Broschüren werden auf Anfrage an Touristen versendet und liegen auch in Remscheid (Rathaus), Solingen (Bergisches Land Tourismus Marketing e.V., Kölner Str. 8. 42651 Solingen) und Wuppertal (Wuppertal-Touristik, Kirchstraße 16, 42103 Wuppertal) aus. Darüber hinaus werden die Gastgeberverzeichnisse auf den hoffentlich bald wieder stattfindenden Tourismusmessen verteilt.

IHK-Ehrenpräsident Friedhelm Sträter starb gestern

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Die Bergische IHK trauert um ihren Ehrenpräsidenten Friedhelm Sträter. Er verstarb gestern Abend im Alter von 70 Jahren. Sträter war von 1997 bis 2013 Präsident der IHK und wurde anschließend für seine herausragenden und beispielhaften Verdienste für die wirtschaftliche Selbstverwaltung im Bergischen Städtedreieck zum Ehrenpräsidenten ernannt. Der 1950 in Solingen geborene und gelernte Industriekaufmann übernahm 1968 nach dem frühen Tod seines Vaters den väterlichen Betrieb, die Sträter Stanzerei GmbH. In den folgenden Jahren baute er daraus eine Firmengruppe mit den Schwerpunkten Schneidwaren und Stanzteile für die Autoindustrie auf.

Neben seinem unternehmerischen Wirken war Friedhelm Sträter ehrenamtlich in außerordentlicher Weise engagiert. Von 1989 bis 2013 war er Mitglied der IHK-Vollversammlung. Von 1993 bis Mitte 1997 war er IHK-Vizepräsident und von 1997 bis 2013 dann Präsident. Darüber hinaus wirkte er viele Jahre beispielsweise im Bezirksausschuss Solingen oder im Ausschuss für Industrie, Technologie und Umwelt mit und setzte sich intensiv für den Solingen-Schutz ein. Sämtliche Ämter übte er stets mit viel „Herzblut“ aus.

Sein Augenmerk war beharrlich auf die Stärkung und Profilierung der Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck gerichtet. Als langjähriger Vizepräsident der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen (IHK NRW) in Düsseldorf und Mitglied des Vorstands des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin setzte er sich nachdrücklich für die Interessen der Region und ihrer mittelständisch geprägten Wirtschaft ein.

Unvergessen bleiben seine Verdienste um das Zusammenwachsen im Bergischen Städtedreieck und seine gelebte Vision von der Bergischen Großstadt. Ferner engagierte sich Friedhelm Sträter ehrenamtlich in den Vorständen des Industrieverbandes Schneidwaren und Bestecke e.V., des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung e.V., der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Schneidwaren sowie des Industrieverbandes Blech- und Umformtechnik. Friedhelm Sträter war darüber hinaus langjähriges Mitglied und Förderer der Wirtschaftsjunioren Solingen e.V., wo er für sein herausragendes Engagement vor einigen Jahren zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Überdies erhielt er die höchste Auszeichnung des Wirtschaftsjunioren-Weltverbandes „Junior Chamber International“ (JCI) und wurde als „Senator“ ausgezeichnet. Für seinen langjährigen Einsatz für die Bergische Universität Wuppertal wurde Friedhelm Sträter im Jahr 2008 außerdem zum „Ehrenbürger der Universität“ ernannt.

Im Jahr 2006 erhielt Friedhelm Sträter für sein Wirken um die Region das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, im Jahr 2012 wurde er dann sogar mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Die regionale Wirtschaft verliert mit Friedhelm Sträter einen außergewöhnlich engagierten und auch menschlich herausragenden Unternehmer, der sich wie kaum ein Zweiter für die Interessen der bergischen Wirtschaft eingesetzt und das Bergische Städtedreieck über Jahrzehnte mitgeprägt hat. Die Bergische IHK wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Remscheider Ärztetag diesmal digital

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Auch 2021 wird es wieder einen Remscheider Ärztetag geben, wenn auch nicht in der gewohnten Form als Präsenzveranstaltung im Forum Ovale des Sana-Klinikums Remscheid, sondern digital. Von 8.30 bis 16.30 Uhr präsentiert das Team um Professor Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Intensivmedizin, am 16. Januar  ein Potpourri von medizinischen Themen rund um Herz, Gefäße, Diabetes und Lunge. Und auch in diesem Jahr ist der Remscheider Ärztetag von der Ärztekammer Nordrhein als komplette DMP-Veranstaltung zertifiziert. DMP steht für Disease Management Programm und beschreibt die über die Hausärzte angebotenen wichtigen Präventionsprogramme für Herzerkrankungen, Diabetes und Lungenerkrankungen. Insbesondere die DMP-Zertifizierung ist für die niedergelassenen Hausärzte und Fachärzte für die Durchführung von Vorsorgeprogrammen in ihren Praxen notwendig und daher insbesondere am Jahresanfang sehr begehrt.

Da aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen abgesagt wurden, bietet der Remscheider Ärztetag in seiner umfassenden Form ein Alleinstellungsmerkmal. Neben interessanten Fachthemen gibt es wieder ein aktuelles gesundheitspolitisches Thema mit dem anerkannten Gesundheitsexperten Dr. Steffen Hehner, Senior-Partner der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Hier geht es im Wesentlichen um die geplante Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft in Deutschland, deren Notwendigkeit bereits vor der Corona-Pandemie diskutiert wurde, sowie um die Einschätzung des Experten, ob sich durch die Pandemie diesbezüglich Veränderungen ergeben haben. Flankierend wird Dr. Heinz-Wilhelm Esser, der die Sektion der Lungenerkrankungen (Pneumologie) am Sana-Klinikum Remscheid leitet und auch als Fernseharzt Doc Esser aus dem WDR bekannt ist, auf die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten von Lungenkrankheiten eingehen, insbesondere die COVID-19-Erkrankung und die Impfstoffe. Der Ärztetag richtet sich in erster Linie an medizinisches Fachpersonal, insbesondere an Ärztinnen und Ärzte. Über die Homepage www.remscheider-aerztetag.de können sich die Teilnehmer registrieren und bekommen dann einen entsprechenden Link per E-Mail zugesandt, mit dem sie die Zugangsdaten für die kostenfreie Teilnahme an der Veranstaltung erhalten.

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Wertstoffhof Solinger Straße bleibt geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Um die Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus weiter zu reduzieren, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 05.01.2021 beschlossen, alle Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen (Lockdown) bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Zudem treten weitere Beschränkungen in Kraft, um die Kontakte und damit die Zahl der Neuinfizierten noch weiter zu reduzieren. Daher haben auch die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Remscheid beschlossen, den Wertstoffhof an der Solinger Straße für Privatanlieferungen weiterhin geschlossen zu halten. Hierdurch sollen ebenso wie durch die Schließung vieler Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe die Verbreitungsmöglichkeiten des Virus weiter unterbunden werden.

Die weiteren Entsorgungsdienstleistungen der TBR wie die Abfuhr der Hausmüll-, der Bio- und der Papiertonnen sowie die Sperrmüll- und Elektroschrottentsorgung finden weiterhin uneingeschränkt statt. Ebenso stehen die Depotcontainer für Papier und Glas weiterhin zur Verfügung. Um hier Überfüllungen zu vermeiden, wurde die Leerung der Papiercontainer weiter intensiviert. Weiterhin findet in der nächsten Woche am 11.1.2021 in Lennep, am 13.1.2021 in Lüttringhausen und am 16.1.2021 in Alt-Remscheid die Abfuhr der Weihnachtsbäume statt.

Die TBR bitten daher alle Remscheiderinnen und Remscheider, vor allem Renovierungstätigkeiten, bei denen entsprechende Abfälle anfallen, vorerst zurückzustellen. Für leichte, brennbare Renovierungsabfälle wie z.B. Tapetenreste können auch die amtlichen Müllsäcke genutzt werden, die zusätzlich bei der Restmüllabfuhr dazu gestellt werden können. Die Bezugsadressen für die amtlichen Müllsäcke sind auf der Homepage der TBR www.tbr-info.de zu finden.

Die Technischen Betriebe Remscheid bedauern diese Einschränkung des Entsorgungsangebotes, aber angesichts der aktuellen Belastung des Gesundheitssystems und der nur noch geringen freien Kapazitäten an Intensivbetten in den Kliniken ist diese Einschränkung leider unvermeidlich. Zur deutlichen Senkung der Infektionszahlen müssen wir alle beitragen. Daher sind auch auf dem hochfrequentierten Wertstoffhof an der Solinger Straße die beschlossenen Einschränkungen notwendig.

Alle Prüfungen der IHK finden statt

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Die Bergische IHK wird ab dem 11. Januar alle geplanten abschlussorientierten Prüfungen in der Ausbildung wie auch der Höheren Berufsbildung durchführen. Ebenso können die Sach- und Fachkundeprüfungen im Verkehrsbereich und für Versicherungsvermittler absolviert werden. Die Gesundheit aller Beteiligten habe bei der Umsetzung der Prüfungen höchste Priorität, teilt die IHK mit. Dafür sorgen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor Ort. Das gilt für die praktischen Prüfungen in Betrieben und Lehrwerkstätten genauso wie für die mündlichen und schriftlichen Prüfungen, bei denen vor allem die Abstandsregelungen eine wichtige Rolle spielen.

„Wir wollen mit dieser Kraftanstrengung unserer Verantwortung gerecht werden, den Prüfungsteilnehmern einen regulären Berufs- beziehungsweise Fortbildungsabschluss zu ermöglichen“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Er verweist darauf, dass im Januar allein im Bereich der Bergischen IHK rund 1.100 angehende Fach- und Führungskräfte geprüft werden.

Die IHK wolle vermeiden, die Abschlussprüfungen über das normale Ende des Ausbildungsendes hinaus zu verschieben. „Viele Betriebe wie auch angehende Fachkräfte haben bereits konkrete Pläne für die Zeit nach der Ausbildung. Auch die Weiterbildungsteilnehmer wollen schnell zu ihren Abschlüssen gelangen. Daher hoffen wir, dass sich diese trotz der Corona-Pandemie verwirklichen lassen“, betont Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin im Bereich Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK.

Die Durchführung der Prüfungen ist eine gemeinsame Aufgabe aller Akteure auf Bundes- und Landesebene. „Ganz besonders danke ich den hunderten ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, ohne deren Einsatz die Prüfungen in der Beruflichen Bildung nicht möglich wären. Mein Dank gilt auch den Berufskollegs und Betrieben, die uns für die Durchführung der Prüfungen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen - das gilt vor allem in diesen schwierigen Zeiten“, so Wenge.

Für eine sichere Wasserversorgung in Remscheid

Die neuen Pumpen.Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Remscheider Bürger verbrauchen ca. sechs Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Für die kontinuierliche Versorgung der Stadt werden somit täglich etwa 17.000 m³ Trinkwasser von der Fernwasserversorgung Große Dhünn-Talsperre in den Wasserbehälter am Remscheider Stadtpark gepumpt. Von dort fördert täglich eine Druckerhöhungsanlage etwa 12.000 m³ Trinkwasser zum 60 Meter höher gelegenen Wasserturm in der Hochstraße und in den Wasserbehälter Knusthöhe in Lennep.
Die im Jahre 1976 errichtete Druckerhöhungsanlage am Stadtpark wurde mit vier Trinkwasserpumpen mit einer maximalen Förderleistung von 2 x 550 m³/h und 2 x 1050 m³/h betrieben, wobei die benötigte Wassermenge über Ringkolbenventile reguliert wurde. Im Herbst des vergangenen Jahres wurden die vier alten Druckerhöhungspumpen gegen zwei neue, drehzahlgeregelte, einstufige Kreiselpumpen ersetzt. Beide Pumpenaggregate werden nun mit dem optimalen Wirkungsgrad mit jeweils einer Förderleistung zwischen 350 bis 700 m³/h gefahren. Neben dem Austausch der Pumpenaggregate sind auch die Schaltschränke für die Regelung der Frequenzumrichter umgebaut sowie das Automatisierungsprogramm für die vollautomatische Steuerung der Wasserbehälterfüllstände angepasst worden. „Durch die Erneuerung der Druckerhöhungspumpen wird der jährliche Stromverbrauch von etwa 1,4 Mio. kWh um ca. 25 Prozent gesenkt. Diese Einsparung entspricht dem jährlichen Strombedarf von ca. 100 Durchschnittshaushalten“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.

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