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Grüne fordern "so wenig Autoverkehr wie möglich"

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 19. August und den Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 20.August sowie des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 27. August und zur Ratssitzung am 24.September hat die Fraktion der Grünen den Antrag gestellt, die Verwaltung möge im Vorfeld des neuen DOC in Lennep folgende Punkte berücksichtigen:

  • Ein Monitoring für die Verkehrskonzepte.
  • Gut angebundene P+R-Plätze (auch für die Anreisenden über die Autobahn).
  • Ein intelligentes (dynamisches) und digitales Verkehrs- und Parkleitsystem.
  • Eine offensive Informations- und Werbekampagne für die Nutzung des Nahverkehrs (nebst dichterer Taktung in den Haupteinkaufszeiten). und ein kund*innennahes Profil.
  • Eine Aufnahme der DOC-Anbindung in den Nahverkehrsplan (mit besserer Taktung der Linie 260 und Prüfung einer Schnellbuslinie nach Köln, dem Einsatz von kleinen Shuttlebussen zwischen DOC und Bahnhof Lennep sowie Busverbindungen aus und in den Oberbergischen Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und Märkischen Kreis zu den Haupteinkaufszeiten).
  • Eine bessere Radwegeanbindung und –beschilderung (auch bezogen auf eine Verlängerung der Balkantrasse Richtung Lüttringhausen und in Richtung Hauptbahnhof/Müngsten).
  • Ein Verkehrskonzept für eine möglichst autofreie Lenneper Altstadt. Erste Schritte wären z.B. Fußgängervorrang, Einbahnstraßenregelungen, Anliegerparken und Anlieger-Frei-Zonen sowie ein Parkverbot.

In der Begründung heißt es: „Bei der Debatte ums DOC geht es vor allem um die Frage des Verkehrs und der … Mehrbelastung für die Anwohner*innen sowie für das Klima in Lennep und Remscheid. Die Regelung des Verkehres rund um das geplante DOC, die verkehrliche Anbindung sowie die verkehrliche Situation innerhalb von Lenneps sind für uns grundlegend für das Gelingen des Projektes. Ziel muss es sein, so wenig Autoverkehr wie möglich zu erzeugen.“

Ausbildungssuche: Trotz Corona nicht verzagen

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„In diesem Jahr ist es etwas schwieriger, sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Wegen der Veränderungen in Unternehmen aufgrund der Corona-Krise verlagert sich einiges zeitlich nach hinten. Aber es gibt noch Chancen, dass Auszubildende und Unternehmen vor Beginn des Ausbildungsjahres zusammenkommen“, stellt Sven Wolf fest, SDPD-Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. Gestern stellten die Bundesagentur für Arbeit den NRW-Ausbildungsatlas 2020 vor. Er verzeichnet für das Bergische Land einen Bewerberüberschuss, für Südwestfalen und das Rheinland dagegen mehr Ausbildungsplätze als unversorgte Bewerber/innen.

„Ich appelliere daher auch noch einmal an die Unternehmen in der Region, möglichst ihre Ausbildungsquoten beizubehalten, auch wenn die derzeitige wirtschaftliche Lage in der Corona-Krise mit Ungewissheiten verbunden ist. Der nächste Aufschwung kommt bestimmt und dann braucht es gut ausgebildete Fachkräfte. Denn der letzte große Aufschwung wurde mehr durch fehlende Fachkräfte gebremst als durch fehlende Nachfrage“, erinnert Wolf. Ausbildungsplätze seien im Bergischen Land noch zu besetzen in den Bereichen der Kunststoffherstellung, Metallerzeugung, Drucktechnik, Lebensmittelherstellung, Lebensmittelhandel, in der Gastronomie, Reinigung, im Hoch- und Tiefbau und im IT-Bereich sowie auch im Bereich der Rechtsanwaltsfachangestellten."

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Infos zur Digitalisierung im Einzelhandel

Das Wirtschaftsministerium des Landes NRW bietet dem Einzelhandel mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 49 Mitarbeitern in der aktuell schwierigen Phase mit einer Förderung von bis zu 12.000 Euro die Chance, sich digital aufzustellen oder bereits bestehende digitale Lösungen auszuweiten. Was genau das heißt und was es nun zu tun gilt, erfahren Interessierte am Donnerstag, 23. Juli, von 17 bis 20 Uhr im „Raum für Zukunft“, Alleestraße 56. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid und der ZUKUNFTS-Campus zeigen an diesem kostenfreien Infoabend aus, wie Einzelhändler Ihr Konzept erstellen können und was bei der Antragsstellung zu beachten ist. Gleichzeitig können sie sich vor Ort über digitale Angebote erkundigen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter E-Mail .joachim.karp@remscheid.de">joachim.karp@remscheid.de.

Erstmals voll digitales Azubi-Dating

Pressemitteilung der Bergischen IHK

In Zeiten der Corona-Pandemie ist alles etwas anders… Die üblichen Last-Minute-Bewerber-Datings zur Besetzung noch freier Ausbildungsplätze sind in der bisherigen Form als Präsenzveranstaltungen nicht möglich, aber nicht alternativlos: Die Partner des regionalen Ausbildungskonsenses Bergisches Städtedreieck organisieren deshalb erstmals ein „Bergisches Azubi-Bewerber-Dating: voll digital“ vom 27. Juli bis 21. August. Auf der Internetplattform können Unternehmen ab jetzt freie Ausbildungsplätze und Termine für Online-Vorstellungstermine einstellen. Die Plattform ist unter bergische.ihk.de, Dokumentennummer 4841580 für die Unternehmen freigeschaltet.

Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz können ab dem 20. Juli die von den Unternehmern eingestellten Termine buchen. Nach nur drei Klicks ist der Termin für einen Telefon- oder Videoanruf mit dem Unternehmen vereinbart und der Ansprechpartner oder die Ansprechpartnerin aus dem Wunschausbildungsbetrieb meldet sich dann zum gewünschten Zeitpunkt. Im persönlichen Gespräch wird geklärt, ob man zueinander passt, ganz unabhängig davon wo man gerade ist, ob im Urlaub oder im Homeoffice. Dabei gilt - wie auch in den letzten Jahren: In nur wenigen Minuten kann hier erfolgreich die Grundlage für einen Ausbildungsvertrag gelegt werden.

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Mehr offene Lehrstellen nach Corona-Lockdown

Pressemitteilung der Tischler-Innung in der Kreishandwerkerschaft Remscheid

Im Tischlerhandwerk sind zum üblichen Starttermin des Ausbildungsjahres am 1. August/ 1. September noch viele Lehrstellen frei – auch in Remscheid, Solingen und Wuppertal. Wer sich jetzt kurzfristig für eine Lehre entscheidet, kann nach Absprache in einigen Betrieben sogar noch nach dem 1. August eine Tischlerausbildung beginnen.

Idealerweise sollten sich Schülerinnen und Schüler mindestens ein Jahr vor ihrem Schulabschluss bewerben. Doch welcher Ausbildungsberuf der richtige sein könnte, ist für die meisten Jugendlichen sehr schwer zu entscheiden, sodass die Bewerbungsphase häufig hinausgezögert wird. In diesem Jahr hat der coronabedingte Lockdown die Berufswahl und die Suche nach einem Ausbildungsplatz zusätzlich erschwert. Dabei haben laut Arbeitsagentur schon 2019 in NRW knapp 7.400 Schulabgänger keine Lehrstelle gefunden, 10.100 Ausbildungsstellen blieben unbesetzt. Diese Lücken werden in diesem Jahr aller Voraussicht nach noch deutlich größer ausfallen.

Auch im Tischlerhandwerk werden wohl 2020 mehr Ausbildungsplätze als im Vorjahr unbesetzt bleiben, befürchtet Martin Stracke, Obermeister der Tischler-Innung Remscheid: „Viele Berufsmessen und Praktika, die wichtig sind, um unsere Betriebe mit Bewerbern zusammenzubringen, sind in diesem Jahr ausgefallen. Dazu kommt, dass viele Betriebsinhaber mit der Umstellung auf Corona und den Lockdown komplett ausgelastet waren. Deshalb sind im Tischlerhandwerk so kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch einige Lehrstellen frei.“Im Vergleich zu anderen Branchen habe das Tischlerhandwerk die Krise – mit einigen Ausnahmen im Messe- und Ladenbau – bisher ziemlich gut gemeistert, erklärt Martin Stracke: „Die Auftragsbücher waren vor der Krise meist gut gefüllt und jetzt macht sich bemerkbar, dass die Menschen in den letzten Monaten viel zuhause waren. Da haben sich einige entschlossen, ihre Küche erneuern zu lassen, die Fenster auszuwechseln oder andere Modernisierungen beim Tischler in Auftrag zu geben.“

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Fachkräftemangel in der Remscheider Baubranche

Pressemitteilung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Bezirksverband Düsseldorf

Handwerker gesucht: Der Mangel an Fachkräften könnte für Baufirmen in Remscheid in den nächsten Jahren zu einem ernsten Problem werden. Davor warnt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und verweist auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach gibt es in den Bauberufen immer größere Schwierigkeiten, Personal für offene Stellen zu finden. Im vergangenen Jahr blieben in Remscheid 19 Stellen in der Branche länger als 90 Tage unbesetzt. 2018 waren es 18 Stellen, ein Jahr zuvor 13.

 „Ob es um den Bau von Wohnungen und Straßen oder die Sanierung von Brücken geht – viele Firmen arbeiten wegen der anziehenden Nachfrage längst am Limit. Und das sogar in Zeiten von Corona. Um die Aufträge zu bewältigen, müssen sie jetzt in die Fachleute von morgen investieren“, sagt Uwe Orlob, Bezirksvorsitzender der IG BAU Düsseldorf. Die Branche müsse jedoch deutlich attraktiver werden. Das fange bei einer besseren Bezahlung an, so Orlob. In der laufenden Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe fordert die Gewerkschaft ein kräftiges Lohn-Plus. Außerdem soll die lange, bislang meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle entschädigt werden.  „Aktuell erleben wir einen regelrechten Facharbeiter-Schwund. Drei Jahre nach der Ausbildung haben im Schnitt zwei von drei Bauarbeitern ihre Branche verlassen. Der Trend muss unbedingt gestoppt werden“, betont Orlob. Neben höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen komme es dabei auch auf ein gesundes Betriebsklima an. Beschäftigte vermissten häufig Respekt und Anerkennung für ihre Leistung. „Kein Wunder, dass sich mancher da nach einem anderen Beruf umschaut“, so Orlob.

Wie sehr der Fachkräftebedarf in Zukunft anwachsen könnte, zeigt eine Studie der Sozialkassen des Baugewerbes (SOKA-BAU). Danach dürften in den nächsten zehn Jahren bundesweit 150.000 Bau-Beschäftigte in Rente gehen. Das ist jeder sechste Arbeitnehmer in der Branche.

 

Neuer Webauftritt spiegelt Fülle von Projekten wider

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW)

Die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW) in Solingen initiiert regionale Projekte sowie die Zusammenarbeit im Bergischen Städtedreieck Remscheid, Solingen, Wuppertal mit diesen drei Großstädten, die Gesellschafter der BWS sind. Die Gesellschaft kümmert sich um Wirtschafts- und Strukturentwicklung sowie den Tourismus. Querschnitthemen sind dabei Mobilität und Künstliche Intelligenz. Strategien und Projekte mit regionalem Mehrwert werden bei der BSW entwickelt und zusammen mit den Städten und in Kooperation mit Wirtschaft und Wissenschaft umgesetzt. Als Gesellschafter wollen auch drei Stadtsparkassen sowie die Bergische IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid gemeinsam einen Beitrag zum Strukturwandel des Bergischen Städtedreiecks leisten.

Es hat sich viel getan in den vergangenen Jahren: Durch neue Themen, Projekte und Strategien. Daher hat die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) einen komplett neuen Internetauftritt entwickelt; der ist jetzt online gegangen unter www.bergische-gesellschaft.de. „In den letzten vier Jahren hat sich die Arbeit der BSW noch einmal völlig neu ausgerichtet“, sagt BSW-Geschäftsführer so Stephan A. Vogelskamp. „Eine Fülle von Projekten ist auf den Weg gebracht worden, das spiegelt der aktuelle Webauftritt wider.“ Die neue Website bietet eine schnelle Übersicht über die Projekte, hat eine schlanke Struktur und eine zeitgemäße Gestaltung. „Es war uns wichtig, den Blick ohne Umwege schnell auf die Inhalte unserer Arbeit zu lenken. Die Website fungiert wie ein Verteiler zu den Projekten, die oft eigene Webauftritte haben“, so Anette Kolkau, zuständig für die Kommunikation der BSW. Die neue Website ist übrigens ein „Eigengewächs“; sie wurde komplett neu entwickelt von BSW-Mitarbeiter Alexander Ivackov.

Volksbank leistet Vereinen Starthilfe aus der Krise

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

25.000 Euro hat die Volksbank im Bergischen Land an Vereine in der Region ausgeschüttet. Von Hückeswagen bis Haan, Remscheid bis Velbert reichten die Bewerbungen um eine „Starthilfe-Spende“, um gemeinsam aus der Krise zu kommen. Sportvereine waren genauso dabei wie Schützen, Chöre oder Freiwillige Feuerwehren. „Den meisten der unterstützten Vereinen fehlen Einnahmen aus Veranstaltungen, die normalerweise den laufenden Betrieb aufrechterhalten“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. Ihnen hilft die Volksbank- Spende von 1.000 bzw. 1.500 Euro (grundlegend war die Vereinsgröße) ebenso wie den Vereinen, die coronabedingt nun neue Wege gehen, um das Vereinsleben aufrechtzuerhalten.

Vereine, die die Starthilfe-Aktion verpasst haben, müssen nicht leer ausgehen. Es gehört zum Grundsatz der Volksbank, das Engagement von Vereinen im Bergischen Land zu unterstützen. Sie können dazu die volksbankeigene Crowdfunding-Plattform „Bergische schaffen mehr“ (www.bergische-schaffen-mehr.de) nutzen: Dort bekommen Vereine beim Spendensammeln für ihr Herzensprojekt gleichermaßen praktische wie finanzielle Unterstützung.

Warnstreik der IG Metall bei Hydro Precision Tubing

Pressemitteilung der IG Metall Remscheid-Solingen

„Die IG Metall steht für Zusammenhalt und Solidarität, sie steht an der Seite der Beschäftigten von Hydro in Remscheid. Der Hydro Konzern muss seiner Verantwortung für diese Menschen gerecht werden“, sagte Cemal Cetin. IG Metall NRW, anlässlich der Entscheidung zur Schließung des Standorts der Firma in Remscheid. Der Hydro Konzern hat beschlossen, den Standort in Remscheid mit ca. 128 Beschäftigten zum 31. Dezember zu schließen. Bereits Ende Mai hat Hydro allen Arbeitnehmern die Kündigung zum Jahresende ausgesprochen.

Da es bisher keinen Betriebsrat gibt, haben sich die Beschäftigten an die IG Metall gewendet und um Hilfe gebeten. Innerhalb weniger Wochen haben sich die Beschäftigten organisiert und sind in die IG Metall eingetreten. Damit haben sie klargestellt, dass sie sich nicht ihrem Schicksal fügen und Zugeständnisse vom Unternehmen einfordern. Die Kolleginnen und Kollegen haben der IG Metall das Mandat erteilt, mit dem Hydrokonzern für einen Sozial-Tarifvertrag zu verhandeln.

Der Arbeitgeber hat in der ersten Verhandlung am 24. Juni erklärt, dass die Forderungen der IG Metall nicht angemessen seien und man keine Veranlassung sehe, weiter zu verhandeln. Bemühungen Seitens der IG Metall weitere Termine zu vereinbaren, wurden von Hydro abgelehnt. Daher ruft die IG Metall zu einem Warnstreik am morgigen 14. Juli von 10 Uhr bis 13 Uhr auf. Mit einem Demonstrationszug vom Betrieb an der Leverkuser Straße nach Remscheid-Lennep/Alter Markt werden die Beschäftigten auf ihre Situation aufmerksam machen. (Marko Röhrig, Geschäftsführer der IG Metall Remscheid-Solingen)

Digitalisierung des Einzelhandels wird gefördert

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Wirtschaftsförderung und die Stadtentwicklungsplanung der Stadt Solingen laden zusammen mit dem Handelsverband Wuppertal Solingen Remscheid sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid zu einem Informationsgespräch (Zoom-Videokonferenz), für Dienstag, 14. Juli, 19 Uhr, ein. Markus Schaaf, Digitalcoach Handelsverband NRW, wird über das Förderprojekt informieren und gemeinsam mit Holger Häde, Business Trainer und Coach, Life Design Group, Tipps geben und Fragen beantworten.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will alles daran setzen, dass die Wirtschaft gestärkt aus der Krise hervorgehen kann. Daher wird der Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken. Digitalisierung voranbringen – ökonomische Resilienz im Einzelhandel stärken!“ in einer Sonderform gestartet. Ziel der Landesregierung ist es, dass Nordrhein-Westfalen die Chancen der Digitalisierung konsequent nutzt. Dabei soll der stationäre Einzelhandel im zunehmenden Wettbewerb, insbesondere mit dem Onlinehandel, weiter gestärkt werden. Kernziele der Landesförderung sind dabei,

  • die Zukunftsfähigkeit des stationären Einzelhandels durch innovative und digitale Maßnahmen zu unterstützen.
  • durch die Belebung des Handels die Attraktivität und Funktionalität der Innenstädte, der Mittelzentren und der ländlichen Regionen zu fördern und dadurch neue Angebote für die Versorgung zu entwickeln.

Der Aufruf wendet sich ausschließlich an Kleinunternehmen (1-49 Beschäftigte und Umsatz bis zehn Mio. Euro) aus dem stationären Einzelhandel, die sich unter Zuhilfenahme entsprechender IT-Dienstleistungen und/oder beratender Dienstleistung (einschließlich Schulungen) sowie der Anschaffung notwendiger Hard- und Software erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen.

Der Fördersatz beträgt 90 %. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 €. Das Projekt muss bis zum 31. Dezember 2020 durchgeführt werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. August 2020. Für die Teilnahme am Expertengespräch ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich (für Unternehmen aus Solingen an sandra.dahl@solingen.de">sandra.dahl@solingen.de und für Unternehmen aus Remscheid an joachim.karp@remscheid.de">joachim.karp@remscheid.de). Nach erfolgreicher Anmeldung bekommen die Teilnehmer*innen eine Einladung zur Videokonferenz zugeschickt.  Kontakte für Rückfragen: Fachdienst Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Liegenschaften, Ingo Lückgen, Tel. RS 163647, oder  Joachim Karp, Tel. RS163650.

Warnung vor Betrügern und dubiosen Haustürgeschäften

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Zurzeit sind in Remscheid wieder dubiose Personen unterwegs, die mit zweifelhaften und verdeckten Verkaufsmethoden am Werk sind, um an sensible Kundendaten zu gelangen oder sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen. Die EWR erhält kontinuierlich Hinweise besorgter Bürger. Hier einige sehr gängige Methoden von Betrügern:

  • Anrufe mit Drohungen oder Abfrage sensibler Daten: Bürger werden von Personen angerufen, die sich als Mitarbeiter der EWR GmbH ausgeben. Die Rufnummer ist dabei unterdrückt und der Name des dubiosen Anrufers wird auf Nachfrage auch nicht genannt. Der zweifelhafte Anrufer fordert ausstehende Zahlungen ein und droht massiv mit Anwälten und Gerichtsvollziehern. Oder es wird versucht, sensible Daten, wie z.B. Zählernummern und/oder Bankverbindungen, abzufragen.
  • Rechnungen für angebliche Wartungsarbeiten an Stromzählern mit Bankkonto im Ausland: Kunden erhalten per Post gefälschte Rechnungen eines scheinbaren Energiedienstleisters. Die Rechnungen sind für angebliche Wartungs-arbeiten am Stromzähler ausgestellt und enthalten zugleich einen Überweisungsträger, mit dem die Betroffenen aufgefordert werden, Geld für entstandene Servicekosten am Stromzähler auf ein Bank-konto im Ausland zu überweisen. Die EWR rät: Ab mit den Rechnungen in den Papierkorb!
  • Zweifelhafte Personen wollen Zugang zu Energiezählern: Fremde Personen klingeln an der Wohnungstür und versuchen, sich unter falschem Vorwand Zugang zu den Energiezählern zu verschaffen. Dabei geben sie an, im Auftrag oder in Zusammenarbeit mit dem lokalen Versorger zu arbeiten. Sie versuchen dann, mit Hilfe der Zählernummer und dem Kundennamen neue Energielieferverträge zu initiieren, obwohl die betroffenen Kunden ihre bestehenden Vertrags-werke weder gekündigt noch neue unterschrieben haben.
  • Falsche Energieberater unterwegs: Dubiose Personen klingeln an Wohnungstüren. Verschiedene Gründe werden als Vorwand genannt, um sich Zugang zu den Zählern zu verschaffen: Der Verbrauch müsste kontrolliert werden, er sei entweder zu hoch, es würde zu viel für die Energie gezahlt, es müsste über-haupt etwas überprüft werden oder man habe schlichtweg seine Vertragsverlängerung versäumt. Die Bürger werden dann bedrängt, sensible Kundendaten Preis zu geben.
  • Wachsam sein : Die EWR legt Wert auf die Tatsache, dass sich grundsätzlich jeder Mitarbeiter, der zu Kunden an die Haustür kommt, ausweisen kann. Und auch bei Anrufen wird immer eine Telefonnummer angezeigt. Dies ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Im Zweifel klärt ein kurzer Anruf bei der EWR GmbH unter der kostenfreien Hotline 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr) auf, ob der Mitarbeiter von der EWR ist! Weitere Infos unter ewr-remscheid.de/journal.

Geschichte und Blütezeit der "Mannesmänner" (IV)

Aus: „Bergische Wegbahner. Persönlichkeiten und Geschlechter aus Remscheid, Lennep und Lüttringhausen“.
Herausgegeben 1951 vom Vorstand des Bergischen Geschichtsvereins e.V. Abteilung Remscheid.

von Gustav Hermann Halbach

Teil 4
Am 1. Mai 1888 war das erste von den Mannesmann in Remscheid-Bliedinghausen errichtete deutsche Mannesmannröhrenwerk betriebsfertig. Reinhard Mannesmann d. Aelt. schied aus dem Unternehmen A. Mannesmann aus, um mit seinen Söhnen die Erfindung auszunutzen und ein Walzwerk anzulegen. Er erhielt für seinen Geschäftsanteil den nördlichen Teil des Bliedinghauser Werkgrundstücks. Zur selben Zeit aber und zum Teil schon vorher hatte man mit den Vorbereitungen für die Auswertung der Patente für Oesterreich-Ungarn, die an Alfred Mannesmann abgetreten waren, sowie für Süddeutschland, Luxemburg und Belgien begonnen. Andere Werke folgten. Für die Gründung der Mannesmannröhren-Walzwerks-Aktiengesellschaften zu Komotau in Böhmen, wo Alfred Mannesmann von 1887—1893 tätig war, und zu Bous an der Saar knüpften Geschäftsfreunde von Reinhard Mannesmann d. Aelt. die ersten Verbindungen. Der 16. Juli 1890 brachte die zusammenfassende Gründung der Deutsch-Österreichischen Mannesmannröhrenwerke A.-G., heute Mannesmannröhrenwerke A.-G., Düsseldorf, mit einem Stammvermögen von 35 Millionen Mark. Hiervon erhielten die Gebrüder Mannesmann die Hälfte = 17,5 Millionen Mark, allein 14 Millionen Mark für ihre Patente.

Mit der Entdeckung des Grundsätzlichen musste eine Reihe von Maschinen, u. a. ein besonderes Schwungrad ersonnen werden. Reinhard baute es. Bei vierfach gesteigerter Geschwindigkeit gab es die sechzehnfache Kraft her. Max stellte, da die alten Maschinenkupplungen den ungeheuren Druck nicht aushielten, sinnreiche Kupplungen her. Eine gehörige Antriebskraft war für die Walzen nötig. Dazu hätte es einer mehrhundertpferdigen Dampfmaschine bedurft, doch mit deren Herstellung und Lieferung dauerte es zu lange. Kurz entschlossen kauften darum die Mannesmann von der Eisenbahndirektion Elberfeld eine der stärksten Lokomotiven, um sie zum Antriebe des Walzenganges zu benutzen. Sie erwies sich indes als zu schwach. Man musste noch ein Schwungrad dazu beschaffen, das vorab von der Lokomotive zu genügend schnellem Kreisen und erforderlicher Drehungszahl gebracht wurde, so dass dann seine aufgespeicherte Kraft zusammen mit der An­triebskraft der Lokomotive ausreichte, den Walzenvorgang zu beendigen.

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