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Neue Fördermöglichkeiten für das eigene Heim

Pressmitteilung der Stadt Remscheid

Ab sofort bietet das neu aufgelegte Landesförderprogramm „proges.nrw –Klimaschutztechnik“ Zuschüsse für eine breite Palette an Klimaschutztechnologien. Auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer, die klimafreundliche Technologien nutzen wollen, können Zuschüsse beantragen. Das hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) gemeldet. Das Förderprogramm „progres.nrw – Markteinführung“ wurde intensiv überarbeitet und um diverse Fördergegenstände ergänzt, um unter dem neuen Namen „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ weitergeführt zu werden.

Ziel des Förderprogramms ist es, die Nutzung innovativer und klimafreundlicher Technologien noch weiter voranzubringen als in den Jahren zuvor. „Neben den bekannten Fördergegenständen, wie stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage oder thermischen Solaranlagen für die Gebäudeversorgung, werden nun auch Steuereinrichtungen für den Betrieb von Wärmepumpen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage gefördert“, so Dr. Wieland Hoppe vom Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid.

Auch Zuschüsse für den Austausch bestehender elektrischer Speicherheizungen in Verbindung mit der Installation einer Erneuerbaren-Energien-Heizungsanlage schaffen Anreize für Hauseigentümerinnen und -eigentümer, in die richtigen Technologien zu investieren und das Land nachhaltig zu modernisieren und klimafreundlich weiterzuentwickeln. „So wird in Zukunft ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen in Nordrhein-Westfalen geleistet“, so Dr. Wieland Hoppe weiter.

Seit Jahresbeginn wurden im Vorgängerprogramm progres.nrw – Markteinführung mehr als 18.000 Zuwendungsbescheide mit einer Fördersumme von 30,5 Millionen Euro bewilligt. Rund 22 Millionen Euro gingen allein in die Förderung von Batteriespeichern in Kombination mit Photovoltaik, mit jeweils knapp zwei Millionen Euro förderte das Land Lüftungsanlagen und Geothermie. Anträge für das Programm können ab sofort bei der Bezirksregierung in Arnsberg gestellt werden. Kontakt : Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 – Bergbau und Energie in NRW, Postfach 10 25 45, 44025 Dortmund, Telefon: 0211 837-1927 (NRW Direkt)

Derzeit kein Bedarf an bloßen Studienkrediten

Auf dem Honsberg studieren in kleinen Gruppen“, überschrieb der Waterbölles am 29. April eine Pressemitteilung der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH), in der diese auf ihr neues Angebot  „Studieren in Remscheid“ (auf dem Honsberg) aufmerksam machte. Es richtet sich an Abiturient*innen, Fachabiturient*innen, Auszubildende, Praktikant*innen oder bereits Berufstätige, die arbeits- bzw. heimatnah studieren und sich qualifizieren wollen. „Zahlreiche bergische Unternehmen unterstützen das Angebot am Studienort Honsberg durch die Möglichkeit einer studentischen Mitarbeit“, so die RFH.

Auf die Frage der CDU-Fraktion nach einem möglichen „Remscheid-Stipendium“ teilte jetzt die Verwaltung mit, es bestehe „seitens der Akteure der örtlichen Unternehmerschaft die Bereitschaft, Studierende an der RFH, Studienort Remscheid, zu unterstützen. Aktuell sei nicht bekannt, dass ein Studium an der RFH Köln mangels Stipendium bzw. finanzieller Unterstützung nicht habe aufgenommen werden können. Auf „günstige Studienkredite“ würde hingewiesen, sofern keine Unterstützung durch ein Unternehmen in Aussicht stehe. Bisher aber sei der Bedarf an bloßen Studienkrediten „nicht erkennbar“.

Auf die Frage der CDU, ob und wann ein „Remscheid-Stipendium“ konkret werden könnte, schreibt die Verwaltung: „Mit dem neuen Präsidium der RFH Köln wird erörtert werden, in welcher Form –ggfs. auch durch das „Remscheid Stipendium“- künftige Studierende in unserer Stadt Unterstützung angeboten werden kann. Dabei bleibt jedoch primär zu beobachten, wie die örtliche Wirtschaft den Wettbewerb um den besten Nachwuchs vor Ort nach der Pandemie wiederaufnimmt und die Unternehmen diesen wieder in den Focus ihrer Entwicklungsstrategie rücken. Erst wenn daneben Förderbedarfe erkennbar werden, gilt es auch seitens des Rates der Stadt zu entscheiden, wie er sich ggfs. auch durch finanzielle Anreize positionieren will.“

Waterbölles: Mit anderen Worten, erst einmal sind die heimischen Unternehmen am Zuge, sich um ihren akademischen Nachwuchs zu bemühen.

Wohnungsmarkt entspannt bei 4.078 Leerständen

Einmal im Jahr schätzt die Stadt Remscheid in Kooperation mit der EWR GmbH den Wohnungsleerstand anhand einer Stromzählerauswertung bewohnter Adressen. Zuletzt geschah das im Januar 2021. Dabei haben sich folgende Schätzwerte ergeben, wie die Verwaltung jetzt auf Anfrage von Ratsmitglied Bettina Stamm (echt.Remscheid) mitgeteilt hat: „Die Wohnungsleerstandsquote beträgt im Stadtgebiet ca. 6,7 % bzw. ca. 4.078 Leerwohnungen. Dies fügt sich in den Rahmen einer innerhalb der letzten Jahre festgestellten Leerstandsquote von ca. sieben Prozent. Zwischen den Stadtbezirken sind Unterschiede feststellbar.

  •  Für Alt-Remscheid ergibt sich eine Leerstandsquote von ca. 7,8 % bzw. 2.077 Wohneinheiten,
  • für Süd von ca. 6,5 % bzw. 854 Wohneinheiten,
  • für Lennep von ca. 5,3 % oder 669 Wohneinheiten und
  • für Lüttringhausen von 5,8 % oder 478 Wohneinheiten.“

Letztlich ergebe sich eine insgesamt entspannte Wohnungsmarktsituation aus dem Abgleich von ca. 4078 aktuell leerstehenden Wohnungen in Remscheid sowie einem Potenzial von per Saldo ca. 1323 realisierungsfähigen neuen Wohnungen innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die Stadtentwicklung habe Indizien dafür, dass der Remscheider Wohnungsmarkt mit einer aktuellen Leerstandsquote von ca. 6,7 % insgesamt relativ entspannt ist. „Diese Einschätzung bedeutet jedoch explizit nicht, dass nicht auch Engpässe für Wohnungssuchende vorhanden sind. Neben vielfach angefragten, aber aufgrund mangelnder und auch mangels preislich passender Baugrundstücke für Einfamilienhäuser oder angebotener Einfamilienhäuser im Immobilienbestand bestehen auch Vermittlungsprobleme für ärmere Menschen. Hierbei sind die zeitlich auslaufenden Bindungen des sozialen Wohnungsbaus zu benennen. Bis in die Mittelschicht hinein führt dies zu Problemen bei der Verfügbarkeit von adäquatem Wohnraum in Remscheid. Dieser Sachverhalt wurde vom kommunalen Wohnungswesen gemeinsam mit der Stadtentwicklung aufgegriffen und resultierte in dem aktivierenden Ansatz einer „Neuen Sozialen Wohnraumförderung“ (Ds. 15/6054). (…) Gemessen an einer insgesamt rückläufigen Bevölkerungszahl innerhalb der letzten Dekaden sowie angesichts der Realisierung neuer Wohngebiete ist theoretisch genügend Wohnraum in Remscheid vorhanden. Die erforderliche angemessene Modernisierung der Wohnungsbestände (Barrierefreiheit, energetische Optimierung, zeitgemäße Wohnungsgrundrisse etc.) vollzieht sich jedoch relativ langsam und kann von der Stadt Remscheid nicht oder nur bedingt beeinflusst werden.“

Für die Stadtteile ergibt sich ebenfalls ein differenziertes Bild (auch mit Schätzwerten):

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Beruflich Durchstarten mit 50 Plus

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Arbeitsagentur lädt Beschäftigte mit Erfahrung, die sich beruflich weiterentwickeln möchten, zu einer zweiteiligen Online-Veranstaltung ein für den 14. und 16. September, jeweils von 16.30 bis 18 Uhr. „Wer zur ‚Generation Erfahrung‘ gehört und im Beruf steht, aber gleichzeitig vorhat, beruflich nochmal durchzustarten, ist in unserer zweiteiligen Veranstaltung genau richtig. Wir entwickeln mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihren ‚Masterplan 50 Plus‘. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich jemand freiwillig oder gezwungener Maßen beruflich neu orientieren möchte“ beschreibt Ramona Köller, Beraterin im Erwerbsleben, das neue Informations- und Beratungsangebot der Agentur für Arbeit. Die Teilnahme an den beiden Online-Seminaren ist kostenlos. Die Veranstaltungen können auch unabhängig voneinander besucht werden. Wer an einem oder beiden Seminaren teilnehmen möchte, kann sich unter Solingen-Wuppertal.Beratung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de">Solingen-Wuppertal.Beratung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de dafür anmelden und erhält dann den Einwahllink. 

  • Teil 1 am Dienstag, 14. September: „Potenziale erkennen“. Hierbei geht es darum, nicht das eigene Alter, sondern die eigenen Stärken und Fähigkeiten in den Fokus zu nehmen. Es wird thematisiert, wie die eigenen Potenziale erkannt und als Chancen für die Jobsuche genutzt werden können.
  • Teil 2 am Donnerstag, 16. September: „Wie bleibe ich trotz Digitalisierung am Ball?“ Im zweiten Termin steht die digitalisierte Arbeitswelt im Fokus. Die Expertin stellt die Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt vor und erläutert, welche heutigen Fähigkeiten man gut in das digitale Zeitalter übertragen kann. Die Bedeutung beruflicher Weiterbildung wird dabei ebenso thematisiert, wie die Fördermöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Agentur für Arbeit. (Claudia John)

Noch kein Geld aus dem „Verfügungsfonds Anmietung“

Noch kein besiegelter Vertrag über leeres Ladenlokal“, titelte der Waterbölles am 24. Juni. An der Alleestraße standen damals stehen ca. 25 Prozent der Ladenlokale leer. Die Hoffnungen lagen auf dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“, aus dem im vergangenen Jahr 129 Kommunen in Nordrhein-Westfalen rund 40 Millionen Euro erhielten. Weitere 91 Kommunen in Nordrhein-Westfalen würden in diesem Jahr rund 29,3 Millionen Euro erhalten, um unter anderem dem Leerstand von Läden, Gaststätten und Kaufhäusern durch neue, frequenzbringende Nutzungen für ihre Innenstädte zu begegnen. kündigte Ministerin Ina Scharrenbach. Und Remscheid? „Auch ohne das Sofortprogramm hat sich die Leerstandssituation insgesamt positiv entwickelt“, teilte gestern die Verwaltung in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid mit. Sowohl in der Altstadt Lennep als auch in der Remscheider Innenstadt (Alleestraße) habe sich die die Zahl der Leerstände im Vergleich zur Antragsstellung um sieben Ladenlokale verringert. In Lennep werde des Weiteren in einigen Ladenlokalen an künftigen Nutzungen gearbeitet.

Bislang war der „Verfügungsfonds Anmietung“ in Remscheid noch nicht erfolgreich. „Der Verwaltung liegen auf Seite der Interessenten bereits viele gute Ideen für Ladenlokalnutzungen vor, während derzeit nur wenige Eigentümer für das Sofortprogramm gewonnen werden konnten. Für die Alleestraße wird in den kommenden Wochen die Unterzeichnung eines Mietvertrages anstehen, sodass hier der Verfügungsfonds zu einem ersten Erfolg führt. In Lennep laufen derzeit Gespräche mit Eigentümern, jedoch ist hier nicht abzusehen, wann es zu einem Abschluss kommen wird.“ In Lennep sollen „über das Sofortprogramm … Nutzungen in die leerstehenden Ladenlokale gebracht werden, die zu Belebung und Attraktivierung der Altstadt beitragen.“ Die im Jahr 2020 angedachte touristische Ausrichtung für Lennep könne durch kulturelle Nutzungen ergänzt werden. „Aber auch Nutzungsinteressenten, die keine touristische Ausrichtung haben und auf andere Weise zur Attraktivierung der Altstadt beitragen, werden bei der Vermittlung berücksichtigt. (…) Die gegenwärtigen Anfragen für die Innenstadt und Lennep erfüllen allesamt die genannten Ansprüche. Insbesondere für die Innenstadt wird darauf geachtet, dass die Ideen der Interessenten mit dem erarbeiteten Strukturkonzept für die Alleestraße in Einklang stehen“.

Wie die Verwaltung gestern weiter mitteilte, will sie die Leerstandvermittlung gemäß dem Förderbaustein „Verfügungsfonds Anmietung“ neu ausschreiben. Ein externes Zentrenmanagement gibt es nicht mehr: „Im Laufe des Jahres wurde zweimal ein gemeinsames Zentrenmanagement für die beiden Konzentrationsbereiche ausgeschrieben. Leider gab es in beiden Verfahren kein Angebot eines externen Planungsbüros, so dass die … Aufgaben innerhalb der Verwaltung auf die Stadtentwicklung und Rahmenplanung sowie die Wirtschaftsförderung verteilt wurden.“

Gestaltungsmehrheit will bessere Verkehrsanschlüsse

Zur Sitzung des Rates am 16. September haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP den Antrag zur Abstimmung gestellt, die Verwaltung mit einer Machbarkeitsstudie zum Thema „Alternative Möglichkeiten zur Anbindung an die Metropolen Köln, ins Ruhrgebiet und die umliegenden Nachbarstädte von Remscheid“ unter Einbeziehung stillgelegter Bahnstrecken für Personen- und/oder Güterverkehr zu beauftragen. Auch möge die Stadt Remscheid die ebenfalls betroffenen Kommunen Wermelskirchen, Hilgen, Burscheid und Leverkusen zur Gründung einer entsprechenden interkommunalen Arbeitsgemeinschaft einladen. In die Machbarkeitsstudie sollten dann auch die auf den Gebieten der Kommunen tätigen Verkehrsunternehmen einbezogen werden (u.a. Stadtwerke Remscheid GmbH, Wupsi GmbH, die KVB AG im Hinblick auf die Durchbindung nach Köln).

Begründung: „Das Thema der alternativen Ideen für Zugverbindungen, insbesondere in die Metropolen Düsseldorf und Köln beschäftigt uns seit Jahrzehnten. Gezielte Anfragen der Fraktionen werden mit dem Verweis auf Planungen und Fördertöpfe von Land und Bund beantwortet. Die Verwaltung ist stets bemüht eine verbesserte Anbindung der Stadt Remscheid an den SPNV zu erreichen. Rat und Verwaltung haben immer wieder gemeinsam Initiativen ergriffen, um das Thema Direktverbindungen Gehör zu finden. Bei der Direktverbindung scheint sich diese ausgezahlt zu haben, denn der VRR kündigte nun eine regelmäßige Durchbindung der S7 nach Düsseldorf an.

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Mit schraffierter Fläche ist das Problem gelöst

Ortrsterm,inb derBezirksvertretung Alt-Remscheid gestern auf Fü+rberg. Foto: Lothar KaiserWo Lkw-Fahrer einen großen Tastsinn brauchen...“, titelte der Waterbölles am 19. August. Tags zuvor hatten Uwe Ritter und seine Rechtsanwältin Gudrun S. den Mitgliedern der städtischen Beschwerdekommission von Verkehrsproblemen in der kleinen Ortschaft Fürberg oberhalb des Morsbachtals berichtet. Dort betreibt Ritter ein Straßenbau-Unternehmen (Asphalt). Sein längster Lkw kommt mit Anhänger auf 15 Meter. Bei der Ausfahrt bergwärts nach rechts Richtung Volkeshaus habe der Fahrer wegen dicht an der Ausfahrt abgestellter Fahrzeuge keine Sicht auf den Verkehr. Auf eine entsprechende Eingabe an die Verkehrsbehörde hatte diese geantwortet, in diesem Fall sehe § 8, Abs. 2 Satz 3, der StVO vor, „dass sich der einfahrende Verkehrsteilnehmer vorsichtig in die Kreuzung oder Einmündung hineintasten darf. Dies bedeutet zentimeterweises Vorrollen bis zum Übersichtspunkt mit sofortiger Anhaltemöglichkeit (BGH NJW 85 2757)“.

Wenn links ein Wagen dicht an der Ausfahrt steht, wird es eng für den Lkw-Fahrer in der Ortschaft Fürberg.

Gestern nun stellte sich bei einem Ortstermin heraus, zu dem Bezirksbürgermeister Otto Mähler die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid eingeladen hatte, dass das Problem bei der Ausfahrt gar nicht die fehlende Sicht auf die Straße ist, sondern die zu nahe an der Ausfahrt stehenden Wagen.  Schon eine kleinere schraffierte Fläche, die freigehalten werden müsse, könnte das Problem lösen. Das erkannten nicht nur die Kommunalpolitiker, sondern auch Ordungsamtsleiter Jürgen Beckmann. In der heutigen BV-Sitzung dürfe folglich das Problem zu jedermanns Zufriedenheit gelöst werden…

Motto-Trucks auf Sternfahrt zum Tag des Handwerks

Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft Remscheid

Am Samstag, 18. September, dem bundesweiten „Tag des Handwerks“, viele Menschen in NRW auf das Handwerk und seinen Beitrag zu Stabilität und Versorgungssicherheit im Lande aufmerksam werden. Denn die Handwerkskammer Düsseldorf schickt an diesem Tag fünf Lkw mit großformatigen Transparenten ins Umland der Landeshauptstadt, an den linken Niederrhein, ins Ruhrgebiet und ins Bergische. Die Motto-Wagen steuern insgesamt zwanzig Stationen an: vor allem Handwerksunternehmen (in zehn Städten), die mit Festen für Mitarbeiter und Kunden Flagge zeigen, aber auch die Kreishandwerkerschaften in Essen, Kleve, Mettmann, Remscheid und Mülheim/ Oberhausen. Die Spitzenrepräsentanten der Kammer – Präsident Ehlert, Vizepräsidenten Karl-Heinz Reidenbach und Gerd Peters sowie Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann – begleiten jeweils einen der Trucks zu den Events: nach Remscheid zu einem Treffen mit dem Vorstand der Handwerkerschaft; nach Essen zu einem Get-together mit Unternehmen mit ungewöhnlichen erfolgreichen Herangehensweisen an die Nachwuchsgewinnung; ferner nach Mettmann zu einem Willkommenstag für die neuen Lehrlinge im Kreis.

Die Botschaft bei allen Treffen: „Danke an sechs Millionen Handwerker, die Deutschland am Laufen halten!“ – „Gerade zuletzt, in den anderthalb Jahren der Corona-Pandemie, haben Handwerkerinnen und Handwerkern maßgeblichen Anteil daran, dass die Versorgungssicherheit im Lande aufrechterhalten wurde und die Wirtschaft einigermaßen Kurs halten konnte,“ begründet Handwerkskammerpräsident Andreas Ehlert die Dankeschön-Aktion. „Zu dieser starken Position verholfen haben dem Handwerk seine Mitarbeiter – und seine vielen Millionen Kunden: seien es die Immobilienbesitzer und -Nutzer mit ihrem Renovierungsbedarf, seien es die Konsumenten am Bäckereitresen, im Augenoptikstudio oder in der Dialogannahme der Kfz-Werkstatt“, erstreckt Ehlert die Dankesbotschaft auf einen weiteren Beteiligtenkreis.

Zugleich möchte die Handwerkskammer mit dieser Aktion Schulabgängerinnen und -abgänger „ausdrücklich aufs Chancenjahr 2021 hinweisen“, so Ehlert. Entsprechend viele Blicke soll und dürfte das zweite Großplakat der mobilen PR-Aktion auf sich ziehen. Der international bekannte Düsseldorfer (Karnevals-)Wagenbauer Jacques Tilly hat es für den „Tag des Handwerks“ als Wimmelbild voller „beflügelter“ Jungs und Mädels entworfen, die Akkuschrauber, Tapezierrolle, Maßschere oder Spiegelreflexkamera als Propellerschrauben ihres Aufstiegs einsetzen. „Was mit Sinn? Was mit Zukunft? Starte Deine Ausbildung!“ verweist der zugehörige Claim auf zahlreiche kurzfristig noch besetzbare Lehrstellen im Handwerk zwischen Maas und Wupper.

Kauft die Stadt Remscheid den Sinn-Leffers-Bau?

Wie Baudezernent Peter Heinze gestern nach der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung berichtete – so der RGA in seiner heutigen Ausgabe –, beabsichtigt die Stadt Remscheid, die frühere Sinn-Leffers-Immobilie an der unteren Alleestraße zu erwerben. Es sei geplant, das Gebäude abzureißen und das Gelände neu zu bebauen. Die Rede ist von  einem so genannten „Dritter Ort" (der Begegnung), an den auch die Stadtbibliothek einen neuen Platz finden könnte.

Eigentümer der Immobilie ist ein Münchner Investment­fonds, und dem liege inzwischen für den alten Kaufhaus-Bau ein Kaufangebot vor. Zu dem gleichen Preis kann nun entsprechend ihrem Vorkaufsrecht auch die Stadt Remscheid ein Angebot abgeben. Zur Höhe des Preises schreibt der RGA, dazu sei gestern nichts bekannt geworden. Ob die Stadt kaufen soll, hat letztlich der Rat zu entscheiden.

Eltern können Kindern bei der Berufswahl helfen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wie können Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl unterstützen und begleiten und was dabei in Zeiten von Corona zu beachten? Diese Fragen sind Thema eines digitalen Elternabends. Dieser wird bis zum Jahresende einmal monatlich angeboten, jeweils am ersten Donnerstag des Monats um 19 Uhr.  Der erste digitale Elternabend dieser Veranstaltungsreihe findet am Donnerstag, 9. September um 19 Uhr statt. Georg Faber, Berufs- und Studienberater der Agentur für Arbeit wird an diesem Abend:

  • das Angebot der Berufsberatung vorstellen
  • erklären, welche Medien bei der Berufswahl unterstützen können
  • erläutern, was in Zeiten von Corona bei der Berufswahl zu beachten ist
  • Tipps geben, wie Eltern ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl begleiten können
  • über digitale Veranstaltungen und Telefonsprechstunden informieren
  •   UND natürlich die Fragen der Eltern beantworten

Eltern können sowohl während des Vortrags Fragen stellen als auch individuelle Fragen im Anschluss an den Vortrag mit den Experten besprechen. Eltern, die am digitalen Elternabend teilnehmen möchten, können sich per Mail an solingen-wuppertal.biz@arbeitsagentur.de">solingen-wuppertal.biz@arbeitsagentur.de anmelden. Darüber hinaus beantworten die Berufsberaterinnen und Berufsberater alle Fragen rund um Ausbildung, Studium oder Plan B auch gerne telefonisch unter

Gutes tun mit Werbung im Waterbölles

Ein Werbebanner im Waterbölles kostet für ein ganzes Jahr 600 Euro (linke Spalte) bzw. 1.200 Euro (rechts Spalte). Würden weitere Unternehmen und Institutionen aus Remscheid im Waterbölles Werbebanner schalten, könnten im Folgejahr die Spenden in Remscheid entsprechend erhöht werden.  Denn die Einnahmen des Waterbölles fließen in voller Höhe in die Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung,  gegründet am 21. Dezember 2006. Gefördert werden vor allem Kinder- und Jugendprojekte in Remscheid, die der Bildung, der kreativen Freizeitgestaltung und/oder der Jugendhilfe dienen. Zu den treuen Inserenten gehört mit dem Werbebanner zu Remscheider Innungen oben auf der Seite die Kreishandwerkerschaft Remscheid. Ihr gilt ein besonderer Dank.

Arbeitslosigkeit geringer als vor einem Monat

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die Arbeitslosigkeit ist im Bergischen Städtedreieck sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahresmonat gesunken. Ursächlich für diesen Rückgang ist erneut der Rückgang an arbeitslosen Personen im Rechtskreis SGB III. Im August konnten mehr Menschen aus ihrer Arbeitslosigkeit heraus eine neue Stelle antreten als in den Monaten zuvor. Diese positive Entwicklung fällt besser aus als sonst in NRW. Die Langzeitarbeitslosigkeit stagniert auf dem Niveau der letzten Monate und geht zuletzt leicht zurück. Der relativ hohe Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit ist zum Teil saisontypisch und pendelt sich nun auf dem Niveau von 2019 ein. Vor zwei Jahren waren 3.137 Jugendliche arbeitslos gemeldet, aktuell sind es 3.007. Die Stellenentwicklung ist gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel zurückgegangen, also noch immer sehr verhalten“, resümiert Kirsten Roth, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit um 391 (-1,4 Prozent) auf 28.169 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind 5.247 Menschen (-15,7 Prozent) weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,5 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 10,1 Prozent. Dabei verringerten sich die Quoten gegenüber dem Vorjahresmonat im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Die Spanne reichte im August 2021 von 7,2 Prozent in Remscheid bis 9,3 Prozent in Wuppertal.

In Remscheid sind aktuell 4.313 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 142 Personen oder 3,2 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum August des Vorjahres sind dies 670 Personen (-13,4 Prozent) weniger. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,2 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 8,4 Prozent (-1,2 Prozentpunkte). Im aktuellen Monat meldeten sich 801 Personen neu oder erneut arbeitslos, 945 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Entwicklung der Stellenangebote Im August 2021 wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 143 neue Stellen gemeldet, das sind 21 (-12,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 471 (-28,6 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 473 offene Stellen. Das sind 6 mehr als im Vormonat und 354 weniger als im Vorjahresmonat. Jugendarbeitslosigkeit Aktuell sind 349 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 36 Jugendliche (-9,4 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 124 Personen (-26,2 Prozent) gesunken. Langzeitarbeitslose

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