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Was alles zum stereometrischen Lennep gehört

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper,
Ja, was für eine Überschrift, was kann das bedeuten? Für mich als Archivbetreiber und Sammler bedeutet dies: Es handelt sich hier nicht um historische Flachware aus Papier oder Pergament, also nicht um Lennepstiche, Fotos oder Lithographien, sondern um Dinge, die man als solche dreidimensional in der Hand spürt, wenn man sie anfasst.

Als ich im Jahre 2002 von dem Lennepsammler Bernhard Koch dessen über Jahrzehnte angehäuften Lennepensien erstand, da behielt er zwar einige wenige Stücke wie z. B. Tassen mit Lennep-Motiven für sich, aber – von der Flachware wie Zeugnissen, Urkunden bis zu den postalischen Dingen wie Ersttagsbriefen und Briefmarken mal abgesehen – waren auch Münzen, Plaketten, Siegel und Fahrkarten vom Lenneper Bahnhof mit dabei bis zu einem Lennep-Quartett. Sonst wären sie ja auch nicht zu Bestandsteilen einer expliziten Lennep-Sammlung geworden, ob sich nun die professionellen Archive dafür interessieren oder auch nicht. Jetzt sollen sie, sofern Interesse besteht, an das Remscheider Stadtarchiv gehen als Erinnerung an das Lennep, "wie es einmal war". (Weitere Beispiele u.a. bei https://www.lennep.eu/lenneper-geld/  sowie  https://www.lennep.eu/gesammeltes-lennep/)

Beginnen wir hier mit dem Wachsabdruck eines Bronzesiegels aus dem Kloster der Minoriten (Schwarze Franziskaner) in Lennep (Fotos oben). In einem Auktionskatalog wird das Original so beschrieben: "Ovale Siegelplatte 1642 mit halbkreisförmigem Griff und Trage-Öse. Nachdem das im Zuge der Reformation im 16. Jahrh. aufgegebene Kloster der Minoriten in Lennep im Jahre 1642 neu besetzt worden war, wurde im gleichen Jahr das vorliegende Typar (Siegel) geschaffen und blieb wohl bis zur Säkularisation im Gebrauch. Der Hlg. Bonaventura, geboren 1221, lehrte bis 1255 in Paris, wurde 1257 Ordensgeneral der Franziskaner, 1273 Kardinal, starb 1274 und wurde 1482 durch Papst Sixtus IV. kanonisiert. Seine Attribute zeigen ihn als Franziskanermönch, Kirchenlehrer (Buch), Bischof (Pluviale), Kardinal (Cappa magna, mit Hut) und als kanonisierter Kardinal (Kreuzstab mit Doppelkreuz)." Der Wachsabdruck wurde wahrscheinlich in Lennep vor langer Zeit anlässlich eines kirchlichen Jubiläums angeboten.

Eine ganz andere historische "Lennepensie" sehen wir hier: "Landwirtschaftliche Verdienstmedaille Preußen 1903. Lokalabteilung Elberfeld, Barmen, Lennep, Remscheid". Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit, hält einen Siegerkranz und ein Füllhorn über die Erzeugnisse der erfolgreichen Landwirtschaft. Ein Bienenkorb versinnbildlicht zusätzlich den Fleiß, die Grundlage der Auszeichnung "Für Verdienstvolle Leistungen". Die andere Seite der Plakette zeigt neben traditionellen und modernen Arbeitsgeräten (u.a. Sense und Dampfwagen) den Bezug der Landwirtschaft zu Wild und Pferd. Derartige Plaketten werden heute im Auktionshandel für rund einhundert Euro angeboten. Der Lennep-Sammler Bernhard Koch reiste für so etwas von Auktion zu Auktion und gab dafür schon vor Jahrzehnten einige Scheinchen her.

Viele ältere Lenneper erinnern sich noch gut daran, dass es nach dem 2. Weltkrieg im Lenneper Stadion zahlreiche Reitveranstaltungen gab. Daran erinnert auch eine stehende Plakette aus dem Jahre 1949. Ende Juli fand seinerzeit das 4. Reit-, Spring- und Fahrtunier statt und nahm mit der Neugründung mehrerer einschlägiger Vereine die Vorkriegstradition wieder auf. Auch für die Kinder und Jugendlichen war so eine Veranstaltung  immer ein großes Ereignis. Noch farbenprächtiger waren die „Military Tattoos“ mit den in der neuen Bundesrepublik noch verbliebenen westlichen Besatzungseinheiten, große Musikschauen mit prächtig geschmückten Musikern, Reitern und Pferden.

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Auf Christoph Imber folgt Torsten Dehnke

Der Stadtführer "Nachtwächter" Lothar Vieler.Lothar Vieler (Foto)  nimmt seine "Nachtwächter"-Führungen durch Lennep wieder auf. Ab  Freitag, 4. September, will er jeden 1. Freitag im Monat (in diesem Jahr des Weiteren am 2. Oktober, 6. November und 4. Dezember ), jeweils um 19 Uhr, seine Führungen am Röntgenmuseum starten, eine weitere positive Entwicklung der Corona-Maßnahmen vorausausgesetzt. Teilnahmegebühr fünf Euro. Anmeldung unter Tel. RS 666861 oder über www.xray-tours.de.

„Wir hoffen, dass wir ab Juli / August unsere Touren mit dem gewohnten Spaß Faktor anbieten können“, ist auf der Internetadresse xray-tours.de zu lesen. Unter dem Namen „Xray-Tours“ will Torsten Dehnke („Miro“) künftig Erlebnistouren und Teamevents in Remscheid und im Bergischen Land vom Krimi über das Mittelalter bis zur bergischen Natur. anbieten, „auch individuell buchbar zum Wunschtermin.  Wir verstehen uns als Ihr zuverlässiger Partner für Freizeit- und Feriengestaltung im Bergischen Land. Egal ob Geburtstag, Hochzeit, Firmenjubiläum oder eine Weihnachtsfeier – wir haben das passende Bergische Erlebnis!“ Anfragen zu den Erlebnistouren per info@dehnke.de">E-Mail oder unter Handy 0171 477 91 82. Torsten Dehnke hat das Projekt der Stadtführungen, das Christoph Imber 2012 ins Leben gerufen hatte, in diesem Jahr von dem Gastronomen der „ErlebBar“ übernommen, wie es auf der Homepage heißt. Zitat: „Als (Freizeit-) Plattform greifen wir dazu auf ein umfassendes Netzwerk aus Stadtführern, Kreativen, Gastronomen, Kulturinstitutionen sowie Tourismus-Partnern zurück.“

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Sumpfdotterblumen lieben sumpfigen Boden

Die ab April blühende Sumpfdotterblume gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Deren lateinischer Name, „Ranunculaceae“, erinnert Gartenbesitzer an die beliebte Frühjahrsgartenpflanze, die Ranunkel, die ebenfalls in diese Familie gehört. Die Sumpfdotterblume mag es feucht. Sie wächst auf Sumpfwiesen, an Quellen, Bächen, Gräben und in Auwäldern. Trockengelegte Wiesen zerstören ihren Lebensraum und führen in manchen Landesteilen zur Gefährdung ihrer Art. Sumpfdotterblume mit nassen Füßen

Die Sumpfdotterblume blüht mit großen, glänzend goldgelben Blütenblättern, die eine hohe Leuchtkraft besitzen. Ihre Farbe erhalten sie durch eingelagerte Karotinoide, die auch der Karotte ihren Namen geben.
Der häufig verwendete Name „Butterblume“ hat seinen Ursprung in der Verwendung der Pflanze zur Gelbfärbung von Butter in früheren Zeiten. Andere volkstümliche Namen sind Dotterblume, Wiesengold, Schmalzblume, Eierblume oder Goldrose.

Die einfachen Scheibenblumen werden von Bienen, Käfern, Fliegen und besonders von Schwebfliegen besucht. Insekten, die im UV Bereich sehen können, werden am Pollen vorbei durch „Saftmale“ zum Nektar geleitet. Die Pflanze bildet sternförmige Balgfrüchte mit schwimmfähigen Samen, die durch auftreffende Regentropfen herausgeschwemmt werden. Die Sumpfdotterblume ist daher ein „Regenschwemmling“. Sie ist durch ihren Gehalt an Anemonin schwach giftig. Der Verzehr führt zu Schwindel, Erbrechen und Krämpfen. Auf der Weide wird sie vom Vieh verschmäht. Sumpfdotterblumen sind in der Wasserrand- oder Sumpfzone eine Bereicherung für den Gartenteich. Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp aus der Natur-Schule Grund! (Stefanie Barzen)

Als es in Lennep noch den Orient gab

Logenteller aus Lennep.von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Ja, was haben wir denn hier: olle Teller, es steht Lennep drauf, und ob man es glaubt oder nicht, die Teller kommen auch aus Lennep. Sie stammen aus einer vergangenen Zeit, als sich die Lenneper Männer der gehobenen Mittelschicht nicht nur in Vereinen, sondern auch in mehr oder weniger vornehmen Clubs versammelten, sicherlich auch, um dem normalen Alltag und der Familie einmal aus dem Wege zu gehen. Die Teller gehörten zu einer so genannten Loge, einer Vereinigung, die sich der Menschlichkeit und Brüderlichkeit widmen wollte. Die Emblematik mit Winkeleisen und Zirkel verweist u. a. auf eine Jahrhunderte alte Tradition, die auch mit dem Bauwesen zu tun hat.

Die "Loge zur Bergischen Bruderkette - Orient Lennep" mit der Gründungszahl 1912 war damals an der oberen Kaiserstraße, heute Bahnhofstraße, angesiedelt, im sog. Vereinshaus, das auch das erste Lenneper Alumnat (Gästehaus) für die überregionalen Schüler des Real-Gymnasiums sowie Versammlungsräume der evangelischen Kirche beherbergte. Manchen von uns ist ja noch in Erinnerung, dass sich dort nach dem Zweiten Weltkrieg Neubauten des RWE befanden. Da gab es die "Loge zur Bergischen Bruderkette" schon nicht mehr. Ein früheres Mitglied hatte aber das umfangreiche Logengeschirr rechtzeitig gerettet und im Keller seines Privathauses am Mollplatz deponiert. Als auch dieses Haus Anfang der 1970-er Jahre einem Neubau weichen musste, rettete jemand zumindest ein paar Beispiele des Geschirrs, und quasi als Belegexemplar der Lenneper Geschichte wurden Einzelteile an interessierte Institutionen abgegeben, z. B. an die heutige Loge im Remscheid und an das Remscheider Stadtarchiv.

Ja, die Zeiten ändern sich, und mit ihnen die Menschen - das wussten schon die alten Römer. Aber es ist doch gut, dass die Erinnerung an Vergangenes fortlebt - und das nicht nur in Bibliotheken und Archiven.

Enn Schlabberlappen för de Gorke und dä Goschen

Nu ess ett jo sowiet, en wüard Pflecht. Alle die ienkoopen gongk und mett demm ÖPNV römmkutschieren müaten, die bruuken enn Schlabberlappen för die Gorke und dat Goschen, denn die Gefahr ess jo noch nit vörbie.

Ech hann mech enn de Nehstuof gesatt unn hangk för mech und denn Kaal enn Blöühlianen Schlabberlappen geneht. Sonst jütt datt joo nechste Weeke nix miar mett demm ienkoopen. Dann hangk wiar enn jo och direkt benutzt unn sind nom Discounter gefahren. Dösse Weeke gütt ett bie us Schlodderkappes mett Wüarschtkes unn Buckspeck dobie.

Emm Geschäft hangk wiar uss dann opp ieanmol verloren unn ech süak denn Kaal. Do stong he bie demm Fusel. No watt och söns. Ech roll opp en tau unn donn emm ens ordentlech de Nüate aff. De Schmeärbüdel soll mett mir ieankoopen unn nech sech do duar donn.

Nu ewer kawupptech, sonst gütt datt för hütt kieanen mehr mett demm Schlodderkappes. Lott de Hacken krieasen Kaal unn holl ens enn Sack Earpel. Die bruuk ech och noch.

He troch loss unn versongk enn siean Schneelshüsken, su hang ech jeschangkt. Ech kuan mech grad nech miar tesamen rieten. Suan Drecksack. Nix kann man de Mannslütt selwer öwerlooten. Unn dann schängt doch ess mett suanem Schlabberlappen för de Goschen, dann wüast ihr dat dat nech lusteg ess, da kümmt nett genug Lout in de Tröte, bie allem watt do ruut kömmt, odder kuamen will. Unn dä Lomp kiakt mech nur aahn un schüadelt met emm Koppe. Wenn datt su giakt, dann ess dem Klärchen och egal, opp ett tehiemen ess odder grad emm Laden stongk. Dann gütt ett enn Stangkpauke die sech gewäschen hätt.

Wie wiar dann duar de Kasse send, fuhr ech enn aan, nu be’iel dech Kaal, ech wual doch glieke enn denn Gaarden.

Doo kuam en oppgerechten Frouw opp mech tu und said zu mir:

Nu looten see doch mal endlech mianen Keärl in Ruah. Kieaken se enn doch moll aan, he ess joo ganz komfus un vertüttert. Ech kieak se aan und sach: Wie jetzt, ehren Keärl, datt ess mian Kaal.

Ne, sait se: denn hann ech miar emm Schlepptau gedonn. Unn nu müssen wiar de Keärls wiar tuuschen. Mieanen nemm ech jedenfalls wiar mett nohiemen. Unn da kömmt jenau suan Exemplar van Keärl utt demm Laden. Och enn Blöühlianen Schlabberlappen för de Gorke und dä Goschen. Jacke un Buxe woaren och glieke.

Henger miar demm Keärl hann ech dann denn Schlabberlappen ronger getrokken unn dann woar datt tatsächlech de Falsche.

Do hätt doch de fremde Keärl sech von miar de ganze Tied aanschängen looten unn hätt nix gesait, ewer do wär he och nitt te Woorte gekuamen.

Also passt opp wen ihr mitnemmt emm Laden. Ett küan och de Falsche sinn.

Wiar hangkt dann de Keärls getuuscht, unn de Kaal seet noch zu mir em Ottemobil, datt wuar jo molls enn entspanntes ieankoopen för enn. Joo, sach ech, ewer för denn angeren Keärl nech.

Bös strackes önker Klärchen

 

„Papiertheater Haase" von Expertenkomitee empfohlen

von Sieglinde Haase
Im vergangenen Jahr habe ich die Initiative ergriffen und mich mit anderen Autoren für das Immaterielle Kulturerbe beworben. Nun habe ich vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft aus Düsseldorf eine Mail bekommen, dass unser Papiertheater für das Bundesdeutsche Verzeichnis nominiert worden ist. Das ist ein erster Etappen-Sieg, denn nun geht alles durch verschiedene Gremien bis zur Bundesregierung, und ab 1. Dezember hoffe ich dann auf positive Antwort. Es hat mich für die Szene besonders gefreut, dass die Nominierung zu den jetzigen unnormalen Zeiten kam, wo wir keine Aufführungen, Festivals und Workshops veranstalten dürfen.
Neu ist unser YouTube-Kanal über Papiertheaterstü>https://www.youtube.com/channel/UCVil-_pfIAD0-83rnZL5sjA.
Zitat aus dem Schreiben des Ministeriums: „Das „Papiertheater" stellt nach Auffassung der Landesjury für das Immaterielle Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen eine eigenständige kulturelle Ausdrucksform dar, die sich nicht unter der bereits erfolgten Eintragung der „Theater- und Orchesterlandschaft" im Bundesweiten Verzeichnis subsumieren lässt. Positiv hervor hebt die Jury das breite Spektrum an Wissen und Können im Rahmen der Konventionsbereiche des Immateriellen Kulturerbes, welches die Spielerinnen und Spieler vorhalten. So kommen darstellende Künste, mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksweisen sowie handwerkliche Fähigkeiten zusammen, die von einer Generation an die nächste weitergegeben und weiterentwickelt werden. Da die Bewerbung die Anerkennungskriterien erfüllt und keine formalen Mängel festzustellen sind, empfiehlt die Jury die Aufnahme der ansprechenden Tradition in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes mit Nachdruck.

Infolge der Nominierung durch das Land Nordrhein-Westfalen wird Ihr Dossier im Laufe des Jahres noch einmal durch ein unabhängiges Expertenkomitee bei der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. geprüft und bewertet. Die Kultusministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bestätigen spätestens im Frühjahr 2021 die Empfehlungen des Expertenkomitees. Erst dann steht fest, ob das „Papiertheater" in das Bundesweite Verzeichnis aufgenommen wird. Bis dahin bitte ich Sie um Geduld.

Dat Klärchen blievt tehiemen, och Pooschen

Ech hang jo nu schon langk nix miär van miär hüören looten, trotzdemm ech och in Homeoffice bin.

Ech bin jo sowiesu emmer in Homeoffice. Ewer seit dä Kaal uoch tehiemen ess, kömmt he dagdäglich opp emmer nieuere Ideen watt man all maken küan. He ess nur am prakesieren för lauder Langewiele. Ech hangk mienen Gaarden noch nie su opp Zack gehatt wie döski’er.  Datt Weeder makt ett ieanem jo le’ite, wenn man enn Gaarden hätt. Sogar de Struukbuohnen send schon strackes am wahßen un de Kapuzinerkresse uoch. Morjens enn der Früohde hüard man so föll Vüögel wie langk noch nett. Unn manchmoll dagsöwer ess ett su stell, datt man luart opp man nit ganz allengk ess opp der Weilt.

Man makkt sech Gedanken öwer siene Liawen unn öwer siene Frönkg, unn wie datt noch widder gongk sual mett dem Lewen su janz angersch wie wiar datt gewöhnt sind. Kieaner wiat wie datt widder gon sual. Watt miar ewer opfällt, datt de Menschen irgendwie fröngklecher mitenanger ömgehen. Man sagt opp de Stroote jedem de Dagestied, egal opp man enn kennt oder nech und egal opp he schwatte Hoar hätt oder blongde. De Menschen hangk irgendwie tesamen gefungen in de Nuot.

De Jüngeren hölpen den Äuleren, datt se watt te bieten un te suppen hangk tehieme. Man röppt wiar aahn. Datt Kalldüasken ess wiar wechteg gewooren. De Pflegerschen enn de Pflegehiemen unn de Krankenhüaser werden endlich angkerkangkt, wie sech datt gehüart bie demm Job. De Verküapers enn de Diskounters krieagen molls enn Blüamken odder enn Duas Pralinen geschenkt för die schwor Arbeed die se leisten, unn wenn och alle Fotlangks datt Hüskespapier opp ess, wiaten de Lütt, datt die enn den Geschäften datt nit schuold send. Datt send die Dollheuer die nix angersch te donn hangk, alls te hamsteren.

Unn nu liaren jo och de Eltern wiar, sech mett sieane Blagen te beschäftegen. Die sind ja nu schon länger tehiemen. Ett wüard mal weder gebastelt zu Pooschen.

De Menschen lesen Büöker unn sind nich nur ungerwegs, von ianem tem angeren Termin.

Ett ess endlech Tied för all datt watt johrelangk lieagen geblieven ess.

Die Krankhi’ed ess jo kian Pappenstell, datt sual man nech mianen. Besongersch die Äuleren sind gefährdet unn wiar müaten opp se opp passen, datt se sech nitt aahnstecken.

Hölpend mett un blievt wie ech unn de Kaal tehiemen. Luart in denn Hemmel noh de Vüagel unn genießt de Natur unn alles drömheröm. Dont watt för önker Gorken und för de Mual wenn ihr druuten seid, damet ihr nech angere aahnsteckt. Blievt gesongk!

Bös strackes
önker Klärchen

 

Ein Märchen zum Kennenlernen der Douglasie

Beim Spaziergang durch den Wald liegt der Waldboden oft voll mit den unterschiedlichsten Zapfen, aber welcher gehört zu welchem Baum? Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder gar – Douglasie?Zur Bestimmung der Douglasie gibt es ein schönes Märchen der nordamerikanischen Ureinwohner; hier die Kurzform:

Zapfen der Douglasie.Eine junge Douglasie wurde langsam erwachsen und Mutter Erde schenkte ihr die Fähigkeit, Zapfen zu bilden. Eines Morgens erwachte der junge Baum aus tiefem Schlaf und merkte, dass sich in der Nacht Diebe an seinen Zapfen zu schaffen gemacht hatten. Während einige Zapfen ganz fehlten, waren aus anderen die Samen verschwunden. In der folgenden Nacht gelang es der Douglasie, wach zu bleiben, und so spürte sie gegen Mitternacht, wie etwas erst an ihrem Stamm kitzelte, dann in der Krone und schließlich in ihren Ästen. Etwas zupfte und zog an ihren Zapfen! Die Douglasie zog erschrocken alle ihre Zapfenschuppen zu und am andern Morgen war zu sehen, dass unter jeder Zapfenschuppe eine kleine Maus hing.

Das Zapfenfoto liefert den Beweis für diese Geschichte: Schwanz und Hinterbeine der Maus sind unter jeder Zapfenschuppe gut zu erkennen! Die komplette Erzählung ist übrigens unter http://www.wald-und-forst.de/douglasien-maerchen.php zu finden.
Ich hoffe, Ihr hattet Spaß mit diesem Märchen und schaut auch beim nächsten Naturerlebnis-Tipp der Natur-Schule Grund wieder rein.
Bleibt gesund, eure Stefanie Barzen (Foto und Text)

Vor 100 Jahren zog am Kaiserplatz Militär ein

Repros Lenneparchiv Schmidtvon Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper,
heute sehen wir wie Aufnahmen vom Mollplatz, die am Ende des Ersten Weltkrieges bzw. am Anfang der 1920er Jahre gemacht wurden, als der Platz noch Kaiserplatz hieß. Bildautor war der Lenneper Fritz Lüns, dessen Familie über viele Jahrzehnte oben auf der Knusthöhe wohnte. Das große vor 1830 entstandene Haus im Hintergrund, das im ersten Stockwerk 1848/49 auch Versammlungsort einer bürgerlich revolutionären Lenneper „Parlamentsgesellschaft“ war, stand bis 1970 gegenüber des Berliner Hofs und gehörte nacheinander mehreren Tuchfabrikanten und Lenneper Geschäftsleuten, bevor es 1910 vom Baumeister Arthur Schmidt (1867-1945) für seine immer größer werdende Familie angekauft wurde.

In Parterre sehen wir die großen Schaufensterscheiben des Geschäfts der „Gebrüder Bauerband“, die in Remscheid, Lennep und Opladen jeweils eine Handlung für Öfen und Herde betrieben, die man auf dem Foto bei näherer Betrachtung auch gut erkennen kann. „Das „führende Lenneper Spezialhaus“ empfahl sich damals für Nähmaschinen, Fahrräder, Wasch- und Wringmaschinen.

Rechts hinten auf dem Foto sieht man noch eine Stirnseite des damaligen preußischen Postamtes am Beginn der Lüttringhauser Straße, in dem später lange Zeit die Lenneper Polizeistation untergebracht war. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich nach dem Zweiten Weltkrieg -noch ein kleines Kind- von älteren Kameraden dorthin geschickt wurde, um den Fund eines toten Kindes auf dem Grundstück links neben Hagers Gässchen zu melden. Auf diesem Grundstück befand sich vormals die 1858 entstandene Villa Poststraße 5 des Fabrikanten Daniel Hilger, die damals schon der Familie Fritz Hardt gehörte und im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff auf dem Lenneper Bahnhof ausradiert wurde. Übrigens: Der herbeigerufene Polizist, noch mit dem traditionellen Tschako auf dem Kopf, identifizierte die angebliche Kindesleiche glücklicherweise als verdreckte Puppe.

Repros Lenneparchiv SchmidtGegen Ende des Ersten Weltkrieges zogen größere Teile deutscher Truppen auch durch Lennep in ihre Heimat und Standorte zurück, später kamen dann die Franzosen im Jahre 1923 im Zusammenhang der Ruhrbesetzung. Gern übernachteten die Offiziere im beschlagnahmten Hotel "Berliner Hof", manche wurden aber auch in unserem Haus, damals mit der Straßenbezeichnung Poststraße 1, gegen den Willen der Bewohner einquartiert, woran die Kinder später noch gut erinnern konnten. Aus dem Französischunterricht fiel ihnen dabei noch der Eselsbrückenspruch ein: „Voulez vous Kartoffelsupp avec verbrannte Klöß? Non, monsieur, je danke vous, je n'ai pas appétit dazu.“ Die Schwierigkeiten bei der Einquartierung der Franzosen und die Kontakte zu ihnen waren in der Familie noch Jahrzehnte Gesprächsstoff und wurden u.a. in einem privaten Lenneper Erinnerungsbuch festgehalten. Die Deutschen durften damals nur den villenseitigen Bürgersteig der Poststraße benutzen und ihre Abneigung gegen „die Franzosen“ war natürlich groß.

Die heute gezeigten Gebäude an der nordwestlichen Seite des Mollplatzes sind jetzt schon ein halbes Jahrhundert nicht mehr existent, sie wurden im Zusammenhang der Verbreiterung der Lenneper Poststraße, der seit den 1930er Jahren geplanten Umgestaltung des Mollplatzes und der unteren Lüttringhauser Straße in den 1960-er bzw. 1970-er Jahren abgerissen und durch "moderne" Bauten ersetzt. Insgesamt wurde die architektonische Einheit "vor dem Lüttringhauser Tor", entstanden in den 1820-er und 1830-er Jahren, nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört, auch ihre Verbindung zum historischen "Speckgürtel der Stadt" vom Kölner Tor über die Poststraße, den Thüringsberg bis zum Schwelmer Tor. Der geschichtliche Verlauf präsentiert sich auch in den veränderten Straßenbezeichnungen und ihren Hausnummern. Das Anwesen auf dem großen Grundstück gegenüber dem Berliner Hof wurde ursprünglich als  Poststraße 1 gerechnet und war damit Teil einer Kette von Fabrikantenvillen zum Kölner Tor hin, später firmierte es als Mollplatz 7 und heute als Lüttringhauser Straße 2. Erinnerungen an das alte Lennep vor 50 bzw. 100 Jahren.

Die Windmühle auf dem Lindenberg

Längst vergessen: Die Restauration "Zur Glocke".von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper, ich bin ja seit einiger Zeit dabei, in meinen Lennepmaterialien „klar Schiff zu machen“, das heißt, so langsam muss ich mich entscheiden, was es wohl wert ist, für die Zukunft ins Remscheider Stadtarchiv zu gehen, und auch, was eher verschenkt oder sogar fortgeworfen werden soll, weil sich in Zukunft kaum noch jemand dafür interessieren wird. Dieser Tage fiel mir dabei ein Zeitungsartikel („Die Windmühle auf dem Lindenberg“) meines Lenneper Jugendfreundes Rolf Lotzmann in die Hände, den ja die älteren unter uns noch als Lenneper Lokalreporter in Erinnerung haben. Als solcher schrieb er vor Jahrzehnten lange Zeit über die Gassen und Straßen im Alten Lennep und benutzte dafür u.a. die Materialien des Remscheider Stadtarchivs.

Beim Lesen dieses Artikels von Rolf Lotzmann fiel mir auch gleich wieder ein, dass es über die genannte Windmühle wenig Informationsmaterial erhalten geblieben ist, dass aber andererseits schon im Jahre 1922 unter genau derselben Überschrift ein gewisser Baurat Albert Schmidt darüber im Kreisblatt schrieb, geboren 1841, der diese Windmühle als Jugendlicher selbst noch gut gekannt hat. Auch der Beitrag Albert Schmidts war seinerzeit übrigens Teil einer Lennepserie, in der einige „Altvordere“ sich der guten alten Zeit erinnerten. In dessen nachfolgend wiedergegebenen Erinnerung fällt auf, dass er besonderen Wert auf die baulich-technischen Aspekte der legte, wodurch wir heute ein anschauliches Bild dieses Bauwerkes haben, das sonst nur auf  historischen Zeichnungen, vor allem  Lithographien aus dem 19. Jahrhundert, erhalten ist. Und hier nun der historische Text von Albert Schmidt:

"Die Wanderer, welche in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts der alten bergischen Kreisstadt Lennep zu pilgerten, konnten schon in großer Entfernung die Wahrzeichen ihres Reisezieles sehen. Von Norden her war es der Schornstein der Walterschen Tuchfabrik auf der Knusthöhe, von Süden und Osten her die große massiv erbaute Windmühle auf dem Lindenberg, die über ihre ganze Umgebung mächtig emporragten. Inmitten der Talmulde des Quellengebiets des Lenneperbaches tauchte alsdann beim Näherkommen der wundervolle Zwiebelhelm des Kirchturms der evangelischen Kirche aus dem engen Häusergewirr hervor. Die genannten Wahrzeichen sind Ende der fünfziger Jahre verschwunden. Die Tuchfabrik auf der Knusthöhe brannte am 19. September 1854 ab, der Schornstein blieb noch einige Jahre bis zum Anfang der sechziger Jahre, stehen. Die Windmühle auf dem Lindenberg war noch bis Mitte der fünfziger Jahre in Betrieb, dann musste sie der neuen Zeit weichen, sie konnte bei ihrem immer wieder unterbrochenen Betrieb mit den gleichmäßig arbeitenden Dampfmühlen nicht konkurrieren. Der Standort der Windmühle war an der höchsten Stelle der Friedrichstraße, dicht hinter der südlichen Häuserreihe zwischen Albert- und Leverkuser Straße. Das mächtige Gebäude bestand aus einem runden massiv aus Bruchsteinen erbauten Turm von etwa 8 Meter Durchmesser und 20 Meter Höhe, mit einem drehbaren Dach, aus welchem die Flügelwelle hervorragte. Der innere Turm war von einer ebenfalls runden Terrasse von etwa 18 Metern Durchmesser und 7 Metern Höhe umgeben. Auch diese Terrasse war massiv aus Bruchsteinen erbaut, sie war zweistöckig und enthielt die Wohnräume des Müllers, die Lagerräume und in der Mitte das Mühlengetriebe. An der Nordseite nach der Friedrichstraße hin, die damals noch ein Hohlweg war, ging eine breite Einfahrt in das Mühlengebäude. Die Wagen konnten quer durch das ganze Gebäude fahren und in der Mitte unter dem Mühlengetriebe ent- und beladen werden. An den dicken Mauern des inneren eigentlichen Mühlenturmes war eine massive Wendeltreppe angebracht, durch welche die sieben Stockwerke des Bauwerks erreichbar waren. Die Mahlgänge und das Lager des Königsbaums, der mittleren senkrechten Welle des Mühlengetriebes, lagen auf einem Gebälk von Eichenholz in einer solchen Höhe, dass die Wagen unten durchfahren konnten. In dem drehbaren Dachraum waren die konischen Triebräder angebracht, die die rotierende Bewegung der Flügelwelle auf die senkrechte Königswelle übertragen mussten. An der Flügelwelle waren vier große Flügel angebracht von etwa 10 Meter Länge und 1 Meter Breite, deren Spanntuch durch einen Zugmechanismus verbreitert oder schmaler gemacht werden konnte, so dass bei Sturm oder starkem Wind geringe Druckfläche und bei geringerer Windgeschwindigkeit größere Flächen wirksam waren. Die Flügel waren von der Terrasse aus erreichbar und wurden dort immer nach der Windrichtung hingedreht."

Von einstigen Gastarbeitern wurden viele heimisch

Das frühere Heim der Textilarbeiterinnen der Firma Johann Wülfing & Sohn in Lennep, heute Flüchtlingsunterkunft.von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Lennepfreunde, gestern entnahm ich der heimischen Presse, dass man sich in Remscheid auf weitere internationale Flüchtlingsbewegungen vorbereitet und in diesem Zusammenhang u.a. das frühere Mädchenheim der Lenneper „Kammgarn“  als Unterkunft ins Auge fasst. Ja, dieses große Gebäude zur Unterbringung von Menschen aus entfernten europäischen und jetzt außereuropäischen Ländern hat schon eine lange Geschichte hinter sich, und ich musste sofort an meine Kinder- und Jugendzeit denken, als die Textilarbeiterinnen der Firma Johann Wülfing & Sohn dort untergebracht waren. Das Foto zeigt das in Lennep sprichwörtliche „Mädchenheim“  in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als es tatsächlich noch im Betrieb der Kammgarnspinnerei war. Auch damals kamen Flüchtlinge nach Lennep, Menschen, die vor den schlechten Verdienstmöglichkeiten und Lebensverhältnissen in ihren Mittelmeerländern flüchteten, von uns Deutschen sogar angeworben und für ihren Entschluss beglückwünscht.

Immer wieder werden im Fernsehen die Bilder der Ankommenden auf den deutschen Bahnhöfen gezeigt, mit den Willkommensgeschenken der Deutschen. Von diesen Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern, so wurden sie zunächst genannt, weil sie auch aus unserer Sicht zunächst nur auf Zeit in Lennep arbeiten sollten, blieben dann vor Ort doch viele, sie heirateten und wurden heimisch, was man schon bei der Lektüre der späteren Telefonbücher und an den Klingelschildern der Lenneper Altstadt bis heute gut nachverfolgen kann.

Aber das Ganze hatte nicht nur erfreuliche Seiten. Als Vierzehnjähriger arbeitete ich damals in den Schulferien am Milchhof an der Schlachthofstraße. Dort waren die "Itakker" in Blechcontainern kaserniert und trauten sich am Wochenende kaum zu einem Spaziergang ins Städtchen, "Mütter holt die Mädchen rein", war damals die allgemeine Lenneper Auffassung ( "Triko trako in Baracko ..."). Die Angst vor dem Fremden gab es also damals schon.

Englisch ./. Remscheder Platt för Klärchen

Ech han wat ganz nöües oppjedonn. Dat Klärchen li‘ert jetzt englisch in där Volkshochschull.

Dat wual ech schon emmer. Ett ess su völl in englische Wörder, da kömmt ma ja nit mär druten. do stiart ma wie enn Dööskoop unn verstiart nix. Ech han ja nu dat Enternet am Gang, unn da ess ja su völl in Englisch wie Pauer, Welan, Pauerbenk, digitell, Beckapps, Zrienschott. Ech wieas jo nit watt datt all hitt. Domet muss jetzt Schluot sinn.

Aangemeldet han ech mich schier. Un vörige Weeke giat ett dann los. De Schuolmi’estersche legt füar, unn miar (stand the Hairs to the mountains), miar stong de Hoor te Berge.

Ewer mittlerweile (is my English onewallfree) datt Englisch iss einwandfrei. Töschendur denk ech bie miar (what for a juice shop), watt ess datt hier för enn Saftladen, ewer (sponge over), Schwamm dröwer, ech kann och nitt daför wenn (you understand only railway station), ihr nur Bahnhoff verstiart, (nothing for ungood) nix för ungut, ewer (that is me sausage), datt ess miar Wuarscht.

Ech liar emmer wenn ech Tied hann, besongersch morjens för dem Koffedrenken, denn (Morninghour has gold in the mouth), de Morgenstungk häs Gold emm Mongk unn (the life is not a pony-range), datt Lewen ess kian Ponyhoff, datt sach ech dem Pitter och emmer wiar, ever (don’t ask after Sunshine) froch mech nit nach Sonnenscheng.

Ech sach jetz zu emm do (you are on the woodway) do best opp dem Hualtwech, wenn du mingst ech verstongk dech nitt, denn (who digs other one, a hole will fall himself in) wer angern iene Gruwe gräwt, fällt selbst do drin. Fröher hätt de Pitter su schlau opp englisch henger mieanem Krütz gekallt ewer nu (I see black for him)  seh ech schwatt för enn, ech sait (tell me nothing from the horse), nu erzähl miar kieanem vam Perd, unn (you go me on the alarm clock), du giast miar opp denn Wecker.

(With me is not good cherry eating), den mit miar ess nit gut Kiesche’n eeten (my lovely Mr. Singingclub), mian liewer Herr Gesangsverein. Wenn he nitt si’eane Schuolarbedden maken wual (there steps the bear), dann steppt der Bär. Dann kümmt  datt Klärchen unn makkt (very big cinema) ganz gruet Kino, unn datt ess (not bad, Mr. Woodpecker) unn datt ess nech schlecht, Herr Specht.

Oppregen kann ech mech emmer guet. Datt ess (very first cream), aller erste Sahne. Dat wiat och de Kaal, datt ech datt kann. (he scratcht the curve) he kratz dann de Kurve, unn seet (I have much around the ears) he hätt völl um de Uohren.

Ewer nit datt se mech molls frogen (are you german), best du Dütsche? Wöröm (see I so out), see ech su uut?, Nä (you hear you so on), du hüarst dech su aahn. Dodropp gütt ett nur ian Antwoort (Yes, I am a whashreal german), ech bin enn waschechte Dütsche.

So, de Kaal will nu sienen (Business lunch), Meddacheeten.

(out the Mouse), aus die Maus odder bös Strackes

önker Klärchen