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Bürgerbus fährt eingeschränkt wieder ab 15. Juni

Der 1. Bürgerbusverein im Ratssaal. Foto: Lothar Kaiser

Den großen Saal des Rathauses hatten die Mitglieder des 1. Bürgerbusvereins Remscheid am Donnerstagabend ganz für sich alleine (Coronas-bedingt mit großem Abstand zwischen den Stühlen), als sie berieten, wie ein Wiedereinstieg in den Fahrbetrieb vorstellbar wäre. Zuvor hatte das städtische Ordnungsamts die notwendige Einhaltung der Corona-Hygieneregeln im Bus betont, aber gegen den Betrieb des Bürgerbusses keine Einwände erhoben.  Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz kam nach Ende der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, der im Theater getagt hatte, in die Sitzung und begrüßte eine Wiederaufnahme des Fahrbetriebs: „Das ist auch Wunsch vieler älteren Bürger aus den Randgebieten der Stadt!“

Es folgte eine lebhaften Diskussion, in der die Bereitschaft der Busfahrer abgefragt wurde, sich wieder hinters Steuer zu setzen. Ergebnis: Die Zahl der einsatzwilligen Fahrer erlaubt noch keinen vollständigen Betrieb des Bürgerbusses. Daraufhin wurden Verschiedenste Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Letztentscheidlich soll der Fahrbetrieb am 15. Juni aufgenommen werden, allerdings nur an folgenden Tagen: Montag, Dienstag, Freitag und Samstag, die ersten beiden Tage der Woche zwecks möglicher Arztbesuche und die letzten beiden Wochentage zum Einkaufen. Bürgerbus-Geschäftsführer Holger Krant: „Die Hygienemaßnahmen erfordern es, den Fahrer von den Fahrgästen zu trennen. Weiter dürfen nur vier Personen mit Nasen-/Mundschutz befördert werden. Auch können wir unter diesen Voraussetzungen den Fahrgästen mit Rollator oder Einkaufswagen nicht in den Bus helfen. Das tut uns besonders leid tut!“

Der Fahrpreis  wird wie bisher im Bus kassiert. Bei jedem Fahrerwechsel. Sollen Griffe und Haltestangen desinfiziert werden. Die nächste Fahrerdienstbesprechung ist für den 25.Juni verabredet. Dann soll besprochen werden, ob unter den genannten Bedingungen auch ein vollständiger Fahrbetrieb möglich wäre.

Bethe-Stiftung hilft Remscheider Tafel für Bedürftige

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit einer sehr großzügigen Spende über 60.000 Euro unterstützt die Bethe-Stiftung die Arbeit der Remscheider Tafel für Bedürftige e.V. Die Eheleute Roswitha und Erich Bethe, die die Stiftung 1996 gegründet haben, setzen damit ein tolles Signal für Humanität und Mildtätigkeit, gerade in dieser wegen der Corona-Pandemie für viele Menschen sehr schwierigen Zeit. Die an die Remscheider Tafel gerichtete Spende hilft dort, wo Menschen die Unterstützung am dringendsten benötigen. Trotz Corona verteilt die Remscheider Tafel weiterhin gespendete Lebens- und Sachmittel an Bedürftige - natürlich unter Einhaltung aller Hygieneregelungen. Das Angebot wird wöchentlich von rund 400 Menschen in Anspruch genommen.

Wegen der aktuell schwierigen Situation verzichtet die Remscheider Tafel bis zum 31. Dezember 2020 auf den sonst fälligen Eigenanteil von drei Euro wöchentlich. Die Ausgabe ist daher kostenlos. Mit der Spende der Bethe-Stiftung wird die kostenfreie Abgabe von Sach- und Lebensmitteln ermöglicht, gleichzeitig können aber die laufenden Ausgaben der Remscheider Tafel getätigt werden. Die Bethe-Stiftung hilft mit dieser Spende den Ärmsten der Armen in der Gesellschaft und hofft, dass ihr Handeln in Remscheid zahlreiche Nachahmerinnen und Nachahmer finden wird, um so die Situation einkommensschwacher Menschen zu verbessern.

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Ehrenamt: BürgerKolleg startet neue Kurse

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem die Fortbildungsangebote des Remscheider BürgerKollegs Corona-bedingt für mehrere Wochen ausgesetzt waren, läuft das Programm nunmehr wieder an. Bereits im Juni werden zwei Fortbildungen angeboten, die für Personen, die ehrenamtlich tätig sind oder eine ehrenamtliche Tätigkeit anstreben, kostenfrei sind. Die Entgelte werden von der Bürgerstiftung Remscheid übernommen, die damit das Ehrenamt stärken möchte.

Am Samstag, 6. Juni, findet im Ämterhaus, Elberfelder Straße 36, eine Fortbildung zum Thema „Gekonnt präsentieren mit PowerPoint“ statt. Hierbei lernen Interessierte in der Zeit von 9 bis 14.30 Uhr, wie sie ihre Präsentation derart gestalten, dass sie zu einem echten Hingucker wird. Sie lernen, wie Kurztexte, Diagramme und Grafiken in Präsentationen eingebunden werden, wie ein effektvoller Hintergrund gestaltet wird und wie Bildschirmshows erzeugt werden.

Für Freitag, 26. Juni, ist ein Grundlagenseminar für Vorlesepatinnen und -paten in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenzentrale Die Brücke e.V. geplant. Wer lesebegeistert ist und Spaß daran hat, Kindern, Älteren und/oder Kranken vorzulesen, ist richtig in dieser Fortbildung von 13 bis 19 Uhr im Lernzentrum der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6.

Aufgrund der aktuellen Situation werden alle BürgerKolleg-Fortbildungen in Kleingruppen bis zu maximal zehn Teilnehmenden und unter strikter Einhaltung aller für die Unterrichte vorgegebenen Abstands- und Schutzregelungen stattfinden. Anmeldungen ab sofort unter www.vhs.remscheid.de, unter Tel. RS 163537 (Laura Arevalo Rodriguez) oder E-Mail Laura.ArevaloRodriguez@remscheid.de">Laura.ArevaloRodriguez@remscheid.de.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Neue/r Superintendent/in wird gewählt. Am Freitag, 5. Juni, findet ab 17 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Auferstehungskirchengemeinde, Johann-Sebastian-Bach-Str. 18, in Remscheid die außerordentlichen Tagung der Kreissynode des Kirchenkreises Lennep statt, in der im Beisein von Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz der neue Superintendent/ die neue Superintendentin gewählt wird. Die öffentliche Kreissynode beginnt mit einem Videogottesdienst, in dessen Rahmen Pfarrerin Kristiane Voll aus ihrem Amt als Assessorin des Kirchenkreises und Frau Huljus als Synodalälteste verabschiedet werden. Maximal 35 Teilnehmer/innen können vor Ort an Gottesdienst und der Sitzung teilnehmen. Für alle anderen wird ein Video-Treffen organisiert, für das die Teilnehmer PC, Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrophon benötigen. Wer an der Sitzung teilnehmen möchte, meldet sich bitte vorab verbindlich an unter Tel. RS 9681-112 oder per E-Mail an: tanja.flitsch@kklennep.de.

SPD-Unterbezirk Remscheid / Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft 60plus. Sie findet statt am Mittwoch, 3. Juni, um 10 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses. Es stehen Vorstandswahlen an. (Dr. Bernd Kuznik)

Ratsfraktion der Grünen / Bürger/innen-Sprechstunde. Diesmal mit der Landesvorsitzenden Mona Neubaur am Dienstag,  2. Juni, und der Vorsitzenden der grünen Landtagsfraktion Monika Düker, am 8. Juni, jeweils um 17 Uhr. Bei Interesse bitte Anmeldung bis 2. Juni bzw. 8. Juni, 12 Uhr, bei Denise Abé, Tel. RS 73403 oder E-Mail info@gruene-remscheid.de. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten und eine Anleitung zur digitalen Sprechstunde zugesandt.

Sportbund Remscheid e.V. / Drei Termine ab August. Beim RTV ist der sportpolitische Stammtisch zur Kommunalwahl ist für Freitag, 21.August, um 18.30 Uhr geplant, der Jugendtag der Remscheider Sportjugend für Freitag, 18.September, von 15 bis 16 Uhr und die Jahreshauptversammlung des Sportbundes Remscheid für Freitag, 18.September, um 17 Uhr.

Hilde-Heinemann-Schule / Neuer Leiter stellte sich vor. Corona-bedingt erst eine Woche nach seiner offiziellen Bestellung als neuer Schulleiter der Hilda-Heimann-Förderschule stellte sich gestern (26.5.20) Christian Jansen den Mitgliedern des Schulausschusses vor – ebenfalls Corona-bedingt im Teo Otto Theater mit dem gebührenden Abstand zwischen Sitzplätzen. Er sei ein „bergischer Junge, der sich in Remscheid schon seit 20 Jahren im Sonderschulbereich sehr wohl fühle, sagte Jansen. In der Hilda-Heinemann-Schule hatte gestern wieder der Präsenz-Unterricht begonnen mit 60 Schüler/innen und weiteren 14 in der Notbetreuung.

Bergischer Verlag / Käfer, Kanne, Krämerladen. Der Nachfolger unseres erfolgreichen Titels „Kühe, Kappes und Kartoffeln“ (3. Auflage in Vorbereitung) erschien am 27. Mai: „Käfer, Kanne, Krämerladen – So waren die 50er und 60er Jahre“. Das Ehepaar Dorothee Kotthaus-Haack und Gerhard Haack hat Zeitzeugen interviewt und deren Schilderungen in diesem Buch Zusammengefasst (14 Euro | ISBN 978-3-945763-93-3). Wie lebte die Familie zusammen, wie kaufte man ein - ganz ohne den Verpackungswahnsinn heutiger Zeiten, wie haben wir, ganz ohne Internet, unsere Freizeit und den Feierabend gestaltet, welchen Stellenwert hatte das erste Auto, der erste Urlaub? Geschichten zum „In Erinnerungen schwelgen“ und Schmunzeln. Mehr erfahren Sie auf www.bergischerverlag.de. (Christiane Rahrbach)Remscheider TV JUDOTEAM / Neue Homepage ist online. Unter www.rtvjudoteam.de können sich ab sofort alle Interessierten (Sponsoren, Presse, Fans, etc.) umfangreich und jederzeit über den Bundesligisten RTV JUDOTEAM informieren. Die Sponsoren sind dort genauso aufgeführt wie alle, die zum Team gehört. Ergebnisse und Tabelle werden dank der Verlinkung zur Bundesligaseite immer aktuell gehalten. Videos geben einen lebendigen Einblick in unser Schaffen. Auch unseren Facebook- und Instagram-Auftritt findet man unkompliziert über unsere Seite. (Cedric Pick)

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Corona-Notfallbetreuung für Klinik-Mitarbeiter. Die außergewöhnlichen Belastungen, denen die Menschen durch die Corona-Pandemie derzeit ausgesetzt sind, können insbesondere auch bei Ärzten, Therapeuten und Pflegepersonal eine psychosoziale Notfallbetreuung erforderlich machen. Das erfahrene Team der Abteilung Seelsorge im Kirchenkreis Lennep bietet deshalb eine psychosoziale Notfallbetreuung in Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid für die Mitarbeiterschaft in den Remscheider Kliniken an. Ebenso verstärken die geschulten Notfall-Seelsorger die Teams der Diakonie-Corona-Hotlines unter Tel. RS 591 60 66 für Remscheid und 02195-9287 444 für Radevormwald.  Auch dort führen sie auf Wunsch telefonische Entlastungsgespräche, wie der Leiter der Abteilung Seelsorge im Kirchenkreis Lennep, Pfarrer Uwe Leicht, berichtet. (Katrin Volk)

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen, die diese Rubrik nutzen.
Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember
.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Sporthallen sind ab 3. Juni wieder geöffnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Land NRW hat mit der Corona-Schutz-Verordnung und der Corona-Betreuungs-Verordnung – jeweils in der ab 21. Mai (bis 5. Juni) gültigen Fassung – die Lockerungen im Sport und die konkurrierenden Vorgaben der Corona-Betreuungs-Verordnung klargestellt und räumt den Kommunen unter Auflagen die Möglichkeit ein, Sportfreianlagen und Sport- und Turnhallen für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb zu öffnen. Die Stadt Remscheid möchte mit der Öffnung der Sporthallen ab 3. Juni gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) vor allem den Vereinssportlerinnen und Vereinssportlern die Trainingsaufnahme im kontaktlosen Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport wieder ermöglichen. Ausgenommen ist noch der Schwimmbetrieb. Die Sport- und Turnhallen werden zu den bisher üblichen Trainingszeiten grundsätzlich geöffnet.

Die Neuenkamper Sporthalle wird für den Sportbetrieb erst ab dem 20. Juli wieder zur Verfügung stehen. Der Rückbau zur Nutzung als Sporthalle beginnt voraussichtlich am 13. Juli. Tageweise Einschränkungen sind auch in der Sporthalle Hackenberg möglich, da hier zunächst noch die Blutspende-Aktionen des DRK anstehen. Die davon betroffenen Nutzerinnen und Nutzer werden rechtzeitig darüber informiert.

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) eine Handreichung für die Vereine erarbeiten, die die Auflagen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs zusammenfasst. Dazu gehören zum Beispiel die Einhaltung der Abstandsregeln und die Desinfektion von Kontaktflächen wie Türklinken. Die Stadt stellt dafür anlagenbezogen Desinfektionsmittel zur Verfügung. Um die Nutzergruppen voneinander zu trennen, sind die Sportlerinnen und Sportler aufgefordert, sich nur innerhalb ihrer Trainingszeit in der Halle aufzuhalten. Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Es gilt: Umgezogen kommen, ungeduscht gehen. Zuschauer sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.

Der Caritas pro Woche 75 Essen gespendet

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid

In dieser Woche wurde der Schlussspurt für die seit Ende März laufende Catering-Aktion des Remscheider Lions Clubs eingeläutet. Heldmanns-Restaurant an der Brüderstraße hatte dreimal wöchentlich je 25 Essen für den Fachdienst Wohnungsnotfallhilfen des Caritasverbandes zubereitet und dorthin ausgeliefert. Versorgt wurden dadurch die Bewohner*innen der städt. Notunterkunft an der Schüttendelle und die Besucher*innen des benachbarten Tagesaufenthalts. Für Caritas- Fachdienstleiterin Ute Schlichting war das eine höchst willkommene Unterstützung: „Unsere Klienten sind in Corona-Zeiten mehrfach betroffen. Wasch- und Essensmöglichkeiten wurden entweder geschlossen oder durch Geschäftsschließungen in den vergangenen Wochen unmöglich gemacht. Die von Heldmann bestens zubereiteten und von den Lions gesponserten Essen sind daher enorm wichtig und super gut bei unseren Klienten angekommen!“. Petra Heldmann vom gleichnamigen Restaurant ergänzt: „Diese Aktion der Lions hat uns in den vergangenen schwierigen Wochen geholfen, die uns verordnete Schließung unseres Restaurants besser zu überstehen. Natürlich war dies kein vollwertiger Ersatz für unseren üblichen Geschäftsbetrieb, aber ein gerne von uns übernommener Auftrag, der auch noch bedürftigen Menschen in noch schwierigerer Lage sehr geholfen hat.“ Lions Präsident Markus Wolff und Lions Vorstand Marc Saure übergaben gestern eine der letzten Essens-Lieferungen an die Caritas.

Wechsel an der Spitze des SPD-Ortsvereins West

Pressemittteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Am 22. Mai wählten die Mitglieder der SPD Remscheid West auf der nachgeholten Jahreshauptversammlung Nadine Gaede zur neuen Vorsitzenden des Ortsvereins. Die Versammlung fand unter Einhaltung der Corona Vorschriften statt. Sven Wolf: „Nach 15 Jahren in dieser Funktion war es für mich Zeit für einen Wechsel. Es war eine tolle Aufgabe, in der ich vielen Menschen begegnen durfte, die ihren Weg in die SPD fanden. Das waren immer wieder besondere Momente, wenn ich das Parteibuch überreichte und wir ein wenig über die Gründe sprachen, warum jemand bei uns eintritt und erklärte wie die SPD eigentlich so tickt.“

Nadine Gaede: „Als ich 2013 in die SPD eingetreten bin, hat mir mein Ortsverein einen herzlichen Empfang bereitet und ist seit her immer meine politische Heimat, mit einem herzlichen Austausch und Miteinander. Daher freut es mich sehr und erfüllt mich mit Stolz, dass mein Ortsverein mir sein Vertrauen ausgesprochen hat. Mit meinen neuen Vorstandskolleg*innen wollen wir als Team die Arbeit des Ortsvereins gestalten, so dass jeder und jede seine und ihre Fähigkeiten ideal einbringen kann.“

Den Vorstand komplettieren die stellvertretenden Vorsitzenden Christian Günther und Volker Blum sowie Kassierer Matthias Rosahl und die Beisitzer*innen Bettina Heinrichs, Lutz Heinrichs, Stephanie Hoffmann, Metin Kaynak und Ernst-Peter Wolf. Zugleich nominierte die Versammlung als Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im September für Reinshagen Stephanie Hoffmann, Vieringhausen/Morsbach Sven Wolf, am Stadtpark Nadine Gaede, Honsberg/Blumenthal Stefan Wagner und als sein Huckepackkandidat Matthias Rosahl und am Kremenholl Christian Günther. Für die ersten Plätzen der Liste für die Bezirksvertretung wurden Nadine Gaede, Volker Blum, Stephanie Hoffmann und Ernst-Peter Wolf nominiert. (Antonio Scarpino)

NS-Opfer die richtige Identität zurückgegeben

Der neue Grabstein für Karl Wilhelm Altena auf dem Kommunalfriedhof in Wuppertal-Ronsdorf. Foto: Klaus Blumberg.Pressemitteilung der Gedenk- und Bildungsstätte Remscheid e.V.

Mehr als 25 Jahre lang war Karl-Wilhelm Altena unter falschem Namen begraben. Auf Initiative der „Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall“ (GuB)aus Remscheid konnte dieser Fehler nun berichtigt werden. Seit Anfang Mai können Besucher des Kommunalfriedhofs in Wuppertal-Ronsdorf den richtigen Namen auf dem Grabstein lesen und nun Karl-Wilhelm Altena gedenken.

Altena wurde am 1. Juli 1911 in Lüttringhausen geboren. Die Familie wohnte am Blaffertsberg. Als angeblicher Deserteur wurde er am 16. März 1945 vor den Augen von Lüttringhauser Bürgern in der Gaststätte Waldmüller per Standgericht zum Tode verurteilt. Vollstreckt wurde das Urteil am 17. März 1945 um 7.30 Uhr. Im Beisein des Pfarrers Heinrich Volkert ist Karl-Wilhelm Altena auf dem Schießstand Ronsdorf-Erbslöh erschossen worden. Die offizielle Beurkundung seines Todes fand jedoch erst am 26. Februar 1946 statt.

Dem Verein der GuB sei es wichtig gewesen, das Schicksal von Karl-Wilhelm Altena im Rahmen der Recherchearbeit zur Ausstellung „Das war damals Recht“ ‘‘, die sich mit den lokalen Opfer der NS-Militärjustiz befasst, darzustellen sowie den falschen Grabstein zu revidieren, erläutert Hans Heinz Schumacher, der Vorsitzender des Vereins. Der Verein hatte herausgefunden, dass in den 1990er Jahren aus unerklärlichen Gründen der richtige Grabstein durch den von Helmut Altena ersetzt worden war, des jüngeren Bruder des Erschossenen.

Helmut Altena, geboren 1913, war jedoch bereits im August 1943 in der Ukraine gefallen. Der falsche Grabstein befand sich seit nunmehr 25 Jahren auf der Ehrengrabanalage des Friedhofes an der Lohsiepenstraße in Ronsdorf. „Warum der Grabstein vor ca. 25 Jahren abgeändert wurde und es niemand bemerkte, wird wohl nicht geklärt werden können, denn erschwerend kommt hinzu, dass die vollständige Originalakte von Karl-Wilhelm Altena kurz vor den Recherchen 2019 verschwand,“ so Andrea Blesius (Schriftführerin) und Klaus Blumberg (Schatzmeister). Beide leiten die historische Arbeit des Vereins und geben Schüler*innen Hilfestellungen bei der Recherche von historischen Akten, wenn diese es erlernen wollen.

Vergessen werden darf Karl-Wilhelm Altena nicht. „Uns ist es wichtig, dass an alle Opfer des Nationalsozialismus ehrenvoll gedacht werden kann. Da gehört eben auch ein richtiger Grabstein dazu!“, so Nick Jannis Schmeißer (stellv. Vorsitzender). Francesco Lo Pinto (stellv. Vorsitzender) bedankt sich im Namen des gesamten Vereins bei allen Beteiligten, die es möglich gemacht haben, Altena seinen richtigen Grabstein und somit auch seine wahre Identität zurückzugeben. Der Student betont an dieser Stelle die Kooperation mit dem Ressort 103.52 der Stadt Wuppertal.

Seit 2018 ist der ehem. Pferdestall der Remscheider Polizeiwache am Quimperplatz eine feste Erinnerungsstätte der Stadt Remscheid geworden. Betrieben wird diese durch den Trägerverein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. Schüler*innen des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums hatten die Idee dort einen Ort des kollektives Gedenkens an Opfer und Täter des Faschismus zu errichten, da in eben jenem Ort Menschen unter unwürdigen Bedingungen eingesperrt wurden, die von den Nationalsozialisten als lebensunwürdig betrachtet wurden. Von dort wurden sie dann in verschiedene Konzentrationslager deportiert. Nur wenige überlebten. Die GuB Pferdestall will sich weiterhin dafür stark machen, dass die Opfer des Faschismus aus Remscheid und Umgebung nicht vergessen werden. Dazu sei auch eine Kooperation der Erinnerungsstätten im Bergischen Land notwendig, betont Lo Pinto.

Die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall bereitet für September 2020 eine neue Ausstellung im Pferdestall vor: „45 Jahre Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma“. (Tina Horky)

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Ein eigener Shop für virtuelle Eintrittskarten u.v.m.

Für das Foto vom „Fantakuchen“ im neuen Shop des Schulvereins musste dann doch einmal noch echt gebacken werden. Die zweite Vorsitzende des Vereins, Anja Zache, hatte kurzerhand, um ein individuelles Bild zu schießen, den Ofen angeschmissen und im Nachgang die Familie und die Nachbarn erfreut – natürlich unter Einhaltung aller Abstandsregelungen. Pressemitteilung des Schulvereins der GGS Hasten e.V.

Corona trifft uns alle. In allen Lebensbereichen. Für die Kinder ist es aber besonders hart. Nicht nur, weil die Schule - mit wenigen Ausnahmen - bis zu den Sommerferien überwiegend nicht oder nur zu Hause stattfindet. Auch die Feste, die wir als Schulverein jedes Jahr unterstützen und ausrichten, fallen weg. Weder der S-Cup findet statt, noch unser Frühjahrsfest konnten wir feiern. Und auch das Schul- und Sommerfest kann am Ende der Projektwoche im Mai nicht stattfinden. Und das ist in doppelterweise tragisch: Während den Kindern die außerschulische Gelegenheit fehlt, mit ihren Mitschülern zu feiern, fehlt uns als Schulverein auch die Möglichkeit, wichtige und notwendige Gelder mit den Festen einzusammeln. Deswegen gehen wir nun diesen ungewöhnlichen Weg und beteiligen uns an der Aktion "www.wirfeiernvirtuell.de".

Seit dieser Woche hatte der Schulverein auf diesem Portal einen eigenen Shop für virtuelle Eintrittskarten, virtuelle Waffeln, Fanta-Kuchen und türkische Pizza. „Natürlich werden die türkischen Pizzen, die Waffeln und auch der Fanta-Kuchen nie gegessen werden. Und auch die Eintrittskarten für den Corona-Zirkus werden nie zu einer echten Veranstaltung den Zugang gewähren“, erklärt Claudia Becker, Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Hasten, die der Aktion des Schulvereins viel abgewinnen kann. „Ohne die finanzielle Unterstützung des Schulvereins sähe der Alltag an unserer Schule anders aus. Deswegen sind wir auf die Gelder aus den Veranstaltungen eigentlich angewiesen“. Da die jedoch wegen der Einschränkungen im Kontext von COVID-19 nicht stattfinden können, geht der Schulverein nun den Weg über das Spendenportal. „Die Aktion entspringt eigentlich dem Fußballbereich, wo Vereine Geisterspieltickets über eine Plattform verkaufen können. Die Macher hinter Geisterspieltickets haben mittlerweile das Angebot ausgeweitet und stellen ihren Service auch anderen Vereinen zur Verfügung“, erklärt Pressesprecher und Vorstandsmitglied Patrick Baur.

Jeder Kauf auf der Plattform führt zu einer Erhöhung des Spendenvolumens, dass der Schule zufließt und ermöglicht, dass der Schulverein in die Ausstattung für die Kinder und in die Unterstützung der Schule investieren kann. Zum Beispiel, um bei jedem Martinsfest ein Pferd samt Reiter zu engagieren. Sportevents wie das Trixitt im Sommer 2019 zu organisieren oder den Zirkus an den Hasten zu holen. Aber eben auch um Spielzeug, Bücher und virtuelle Lernunterstützung anzuschaffen. Jeder kann mitmachen – nicht nur Schüler, Eltern oder Angehörige. Der Shop des Schulvereins ist erreichbar unter https://wirfeiernvirtuell.de/schulverein-der-ggs-hasten. (Erster Vorsitzender des Schulvereins: Björn Krzywinski, schulvereinhasten@gmx.de">schulvereinhasten@gmx.de; Pressesprecher: Patrick Baur, patrickbaur@vodafone.de)

Ohne Laptop kein Wechsel aufs Gymnasium

Pressemitteilung der Kraftstation, Freue Jugendarbeit Remscheid – Mitte e. V. / Kompazz - Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Im Rahmen der Aktion „Kompazz – Schulbezogene Jugendsozialarbeit sucht gebrauchte Laptops für Schüler*innen aus finanzschwachen Familien“ konnte jetzt in der Gelben Villa der erste Laptop an die Mutter einer Remscheider Schülerin übergeben werden. Die alleinerziehende Frau Suchy (Name geändert) hatte sich Anfang voriger Woche an Kompazz gewandt, nachdem sie von einer Bekannten von unserer Aktion gehört hatte. Ihre Tochter befindet sich gerade mitten in den Abschlussprüfungen zum Realschulabschluss und möchte nach den Sommerfreien auf ein Gymnasium wechseln.

Eine Präsentationsaufgabe für den Englischunterricht stellte die Schülerin vor eine unlösbare Aufgabe, da kein geeignetes Gerät in der Familie vorhanden war, um die Aufgabe umzusetzen. Sie befürchtete schon, wegen der technischen Schwierigkeiten eine schlechte Note zu bekommen und den geplanten Wechsel aufs Gymnasium zu gefährden. Diese Aufgabe konnte so gerade noch einmal mit Hilfe von Bekannten geschafft werden, und diese hatten dann auch den entscheidenden Tipp, sich an Kompazz zu wenden. Die nächsten Wochen sind für die Tochter von Frau Suchy sehr wichtig, um sich – neben den Abschlussprüfungen der 10. Klasse - erfolgreich auf den Wechsel auf das Gymnasium vorzubereiten. Ohne Laptop wäre dies in der aktuellen Situation kaum möglich.

Diana Mucha und Stefan Flüs von „Kompazz – Schulbezogene Jugendsozialarbeit“ waren in den vergangenen zwei Wochen auf der Suche nach gebrauchten Laptops auf Spendenbasis für benachteiligte Jugendliche. Die Rechner wurden bei Kompazz durchgecheckt, die Festplatten vollständig und sicher gelöscht und mit einem frischen Betriebssystem versehen. Zusätzlich wurden die Rechner mit einer Grundausstattung an Software versehen, um für den täglichen digitalen Schulalltag tauglich zu sein. Damit der Schulalltag auch gelingt, stehen die Pädagog*innen von Kompazz auch nach der Übergabe der Laptops für Fragen und Hilfestellung beim Umgang mit den Geräten als Ansprechpartner*innen zur Verfügung. Sogar technische Hilfestellung – Corona-konform als Fernwartung ist möglich - damit gerade den ohnehin schon benachteiligten Jugendlichen nicht vollends der schulische Anschluss verloren geht und ihre Bildungschancen gewahrt bleiben.

Seit einigen Wochen sind die Schulen geschlossen. Auch wenn diese jetzt langsam und unter enormen Hygiene-Vorkehrungen und Einschränkungen tageweise wieder ihre Klassenzimmer öffnen, stellt digitales Lernen einige Familien vor besondere Probleme. Uns erreichten in den letzten Wochen Anfragen aus Schulen, die dringend auf der Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten mit Geräten für Schüler*innen sind. Nicht jede Familie verfügt – häufig aus finanziellen Gründen - über die notwendige Hardware (wie z. B. einen Laptop oder ein Tablet mit Webcam), um erfolgreich am digitalen Unterricht teilnehmen zu können. Bei mehreren Kindern vergrößert sich die Problematik, da der Laptop oder das Tablet häufig zeitgleich gebraucht werden. Eine Neuanschaffung ist zumeist nicht möglich und auch der Kauf eines gebrauchten Gerätes übersteigt ebenfalls meist die finanziellen Kapazitäten. Die bisher eingebrachten Zuschüsse von bis zu 150 Euro reichen bei weitem nicht aus, um einem möglichen Online-Unterricht folgen oder die von den Lehrer*innen gestellten Aufgaben bearbeiten, ausdrucken oder einscannen zu können.

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Über „Eschtival“ erst in 2021 wird derzeit verhandelt

Zum 3. Eschtival ist Köbes Underground angesagt“, titelte der Waterbölles 29. November. Da dachte noch niemand an eine Corona-Pandemie. Inzwischen gehen Karin Ittermann und Martin Sternkopf vom städtischen Sportamt sowie Stefan Grote vom Förderverein Freibad Eschbachtal e.V. angesichts der aktuellen Corona-Verordnung des Landes NRW nicht davon aus, dass das Ordnungsamt das für dieses Jahr geplante „Eschtival“ genehmigen würde. „Niemand weiß, unter welchen Auflagen überhaupt so etwas umsetzbar wäre“, heißt es in ihrer Mitteilung an die Lokalpresse. „Im Moment sind wir in den Verhandlungen mit den Künstlern, Bernd Stelter und Köbes Underground, die Veranstaltung  nicht komplett abzusagen, sondern in den September 2021 zu verschieben.“ Das könnte sich in den nächsten vier Wochen entscheiden. Die bisher verkauften Eintrittskarten könnten dann ihre Gültigkeit für 2021 behalten.

FDP: Mit bestätigtem Vorstand in den Wahlkampf

Pressemitteilung der FDP Remscheid

Am Freitag kamen die Remscheider Liberalen zu ihrem ordentlichen Kreisparteitag und anschließend zur Kreiswahlversammlung im Minoritensaal der Klosterkirche in Lennep zusammen. Der Kreisparteitag stand im Zeichen der Corona-Krise: Aufgrund des Hygienekonzepts standen die Tische in großem Abstand und der Parteitag musste ohne längere Pause oder Verzögerung durchgeführt werden. Als Gäste nahmen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Ortsvorsitzende der FDP Wermelskirchen, Patrick Engels, sowie den Wermelskirchener FDP-Bürgermeisterkandidaten Marco Frommenkord teil.

Zu Beginn des Parteitags wurde Klaus-Dieter Wiedenhoff für seine 40jährige Parteizugehörigkeit geehrt. Anschließend folgten die Mitglieder der FDP Remscheid einstimmig dem Antrag des Vorstands und erklärten, auf einen eigenen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters zu verzichten und somit Burkhard Mast-Weisz zu unterstützen. Dieser hatte zuvor aufgezeigt, dass es viele Parallelen gebe zwischen dem Programm der Freien Demokraten und seinem Plan für unsere Stadt.

Torben Clever machte in seinem Rechenschaftsbericht deutlich, wie die Corona-Krise auch die Planungen der FDP Remscheid über den Haufen geworfen hat. Zahlreiche der geplanten Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Ostereieraktion und die LibLounge konnten nicht stattfinden. Auch das Sommerfest wird vermutlich ins Wasser fallen. „Die erste größere Veranstaltung in Remscheid nach der Corona-Krise wird aber voraussichtlich eine liberale sein“, sagte Clever. „Am 1. September 2020 dürfen wir, so das Veranstaltungsverbot nicht verlängert wird, Christian Lindner in Remscheid begrüßen, der uns im Kommunalwahlkampf unterstützen möchte.“ Des Weiteren stellte er klar: „Es muss unser Ziel sein, nach sechs langen Jahren, endlich wieder in Fraktionsstärke im Rat zu sein und in jeder Bezirksvertretung einen Sitz zu haben!“

Bei den anschließenden Vorstandwahlen wurde Torben Clever einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Sven Chudzinski und Philipp Wallutat kandidierten erneut als stellvertretende Kreisvorsitzende und wurden ebenfalls wiedergewählt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren weiterhin Michael Dorfmüller als Schatzmeister und Dr. Axel Kolodziej als Schriftführer. Neu in den Vorstand wurde als Vertreterin der Jungen Liberalen Remscheid die 18jährige Roksana Bielecka gewählt. Als Beisitzer fungieren weiterhin Doris Schlächter, Bernd Schaub und Hans Lothar Schiffer. Neu gewählte Beisitzer sind Philipp Leuchten und Sven Stamm.

Zum Abschluss des Parteitages brachte Sven Chudzinski, der Spitzenkandidat der Freien Demokraten zur Kommunalwahl, den Antrag des Kreisvorstandes zum Kommunalwahlprogramm ein. „Im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit im Rat muss die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Remscheid stehen“, erklärte Chudzinski. „Wir wollen Politik für kleine und mittelständische Betriebe aller Branchen machen. Dazu zählt nicht nur die Schaffung neuer Gewerbeflächen, sondern auch die Schaffung einer Bildungslandschaft, die dem Fachkräftebedarf der Remscheider Unternehmen gerecht wird! Zugleich müssen wir in der Zeit nach Corona die städtischen Finanzen nach wie vor im Auge behalten. Wir stehen daher weiterhin für eine vernünftige Haushaltspolitik mit Augenmaß. Dazu gehören faire und planbare Steuern. Die Digitalisierung wollen wir zukünftig auch dafür nutzen, die städtische Verwaltung zu entlasten und Behördengänge für Bürgerinnen und Bürger wenn möglich überflüssig zu machen“, so der Spitzenkandidat. „Die Freien Demokraten wollen Remscheid weiterhin als lebens- und liebenswerten Ort gestalten. Dazu zählen neben der weltbesten Bildung von der KiTa bis zur Fachhochschule auch ausreichende Flächen für den Wohnungs- und Eigenheimbau und eine bunte Kulturlandschaft!“ Der Antrag des Kreisvorstandes wurde einstimmig angenommen und das Programm somit beschlossen.

Auf der anschließenden Kreiswahlversammlung wurden die Bewerberinnen und Bewerber für die Wahlbezirke nominiert sowie die Listen für den Integrationsrat und den Seniorenbeirat aufgestellt. Für den Integrationsrat kandidieren Nihat Murat, Dr. Axel Kolodziej, Sven Chudzinki und Ursula Durach. Für den Seniorenbeirat treten Margot Halbach, Anne Ibach und Hans-Lothar Schiffer auf den vorderen Listenplätzen an. „Es geht jetzt in die heiße Phase des Wahlkampfs und ich hoffe, dass Sie alle mit mir und uns an einem Strang ziehen, um für die Freien Demokraten ein möglichst gutes Ergebnis zu holen“, beendete Clever die Versammlung.