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1,5 Millionen Euro warten auf Sportvereine mit Halle

Mit einem Förderprogramm unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Sportvereine und Sportverbände. In dem Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ stehen bis zum Jahr 2022 zur Behebung des massiven Modernisierungs- und Sanierungsstaus insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt Remscheid erhält davon1,5, genauer: 1,491 Millionen Euro vom Land. Das Förderpaket soll die Vereine unterstützen, die eigene Sportstätten besitzen. Die Anträge für entsprechende Fördergelder konnten zwischenzeitlich beim Sportbund Remscheid eingereicht werden. In der Sitzung des Ausschusses für Sport am 18. März möchte nun die SPD-Fraktion von der Verwaltung erfahren, welche Remscheider Sportvereine, die im Besitz einer vereinseigenen Sportstätte sind, haben einen Förderantrag gestellt haben, ob es eine Aufstellung über die Beantragung der Fördergelder gibt, und wenn ja, für welche Zwecke (Sanierung, Modernisierung, Instandsetzung usw.) die Förderanträge gestellt wurden, und wie hoch ist die Summe, die bereits aus dem Fördertopf abgerufen wurde.

Empfang für Delegation aus Kirsehir im Rathaus

Vom 25. bis 28. Februar ist eine offizielle Delegation aus der türkischen Partnerstadt Kirşehir zu Gast in Remscheid. Der offizielle Empfang findet am Mittwoch, 26. Februar, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt, verbunden mit einem geselligen Abendessen. Betreut werden die Gäste in Remscheid durch Vertretende von Rat und Verwaltung und durch den Freundeskreis Kirşehir. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit der IHK Bergisch Land und der Kreishandwerkerschaft Remscheid. Außerdem ist ein gemeinsamer Austausch mit Carina Gödecke, 1. Vizepräsidentin des Landtages NRW und Vorsitzende der Parlamentariergruppe Türkei, und Volkan Baran, MdL, Mitglied der Parlamentariergruppe Türkei , Mitgliedern des Freundeskreises Kirşehir und der Stadt, terminiert. Auf touristischer Seite sind ein Besuch des Müngstener Brückenparks und eine Besichtigung von Schloss Burg mit Bergischer Kaffeetafel geplant. Die Gäste aus Kirşehir sind Bürgermeister SELAHATTIN EKICIOĞLU, Ratsfrau SULE SERAP VURAL, Ratsherr YAKUP ASLAN, der IHK-Vorsitzender MUSTAFA YILMAZ und BAHAMETTIN ÖZTÜRK, der Vorsitzende der Einzelhandels- und Handwerkskammer.

Wenn Fründe, Pänz, Freibeuter und Schlafmützen...

Pressemitteilung der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V.

Die Zugaufstellung für den Rosenmontagszug in Lennep am 24. Februar erfolgt bis um 13 Uhr die Aufstellung in der Albrecht-Thaer-Straße. Um 14.11 Uhr startet der Rosenmontagszug. Die Wegstrecke verläuft über Hardtstr., Thüringsberg, Poststr., Kölner Str., Ringelstr., Leverkuser Str., Rotdornallee, Kölner Str. und Bahnhofstraße. Gunther Brockmann: „Wir freuen uns, dass von den mehr als 550 Teilnehmern des Rosenmontagszugs mehr als ein Drittel Kinder sind. Wir hoffen daher, dass diese Veranstaltung zukunftsfähig ist und bleibt!“ Nachfolgend die angemeldeten Gruppen in der Zugfolge nach dem Leitwagen von Lennep Offensiv e.V.: Familie Bonzelet und Freunde, Ka.Ge. Hohenstein, Evang. Kirchengemeinde Lennep, Rot-Blaue Funken, Die Welle e.V., Freundeskreis Honsberg, Friends and Pänz, IG Hasenberg, Fidele Schlafmützen, Hilde-Heinemann-Schule, unBehindert miteinander e.V., KG Blau-Weiße Jungs Bergisch-Born, Fründe, Skiclub Weiß-Blau, Lüttringhauser TV, Die Freibeuter und RV Adler.

Burhan Türken im Amt des Vorsitzenden bestätigt

Pressemitteilung der Jusos Remscheid in der SPD

Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Remscheider Jusos am vergangenen Sonntag wurde 27-jährigen Politikwissenschaftler und Ökonomen Burhan Türken im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Ihm zur Seite steht die 26-jährige Industriekauffrau Katharina Janotta, die seit 2014 auch der Bezirksvertretung Lennep angehört. Der 25-jährige Philosophiestudent Jeremias Düring, der 22-jährige Werksstudent Tobias Niebergall und der 18-jährige Abiturient Daniel Pilz komplettieren das Vorstandsquintett. „Die Stimmung auf der Versammlung spiegelte die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres wider. Wir haben bei den Jusos ein neues „Wir-Gefühl“ geschaffen, wodurch die gemeinsame politische Arbeit den Beteiligten wieder Spaß macht.“ so der in seinem Amt bestätigte Vorsitzende der Remscheider Jusos, Burhan Türken.

In den vergangenen Monaten habe man begonnen, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Ziel sei es, stärker in der Öffentlichkeit präsent zu sein und an konkreten Projekten zu arbeiten. Als erstes steht eine dreiteilige Schulungsreihe für Senioren im Umgang mit Smartphone und Laptop an, welche an drei Wochenenden im März stattfinden wird (am 15. 3. um 14.30 Uhr bei der AWO in Lennep, am 21.3. um 14.30 Uhr im Café Lichtblick in Lüttringhausen und am 29.3. um 14:30 Uhr in der SPD-Geschäftsstelle in der Innenstadt). Ferner werde man bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas am 4. April in der Sporthalle Neuenkamp ein Hallenfußballturnier gegen rechts organisieren. Auch die traditionelle Osteiersuche am Ostersonntag um 11 Uhr im Stadtpark wird wieder stattfinden.

„Wir werden in diesem Jahr neue Wege gehen und arbeiten u.a. an einem E-Sports-Event für Remscheid. Dieses Projekt steht stellvertretend für unsere neue Leitlinie, gezielt neue Ideen und neue Wege zu gehen,“ so Türken. Hierzu zähle unter anderem der Aufbau eines Medienraumes, um professioneller mit den sozialen Netzwerken umgehen zu können. Wer sich für die Jusos interessiert, kann sich unter jusos.remscheid@gmail.com">jusos.remscheid@gmail.com melden. Bei den Jusos können Interessierte ab dem 14. Lebensjahr mitwirken. Eine SPD-Mitgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Förderverein WohnQuartier Hohenhagen e.V. / Hohenhagener Plauderei. Der Förderverein-Wohnquartier Hohenhagen e.V. lädt für den 19. Februar von 18 - 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche an der Eschenstraße wieder zur Hohenhagener Plauderei ein. Dabei sollen alle Hohenhagener Gelegenheit haben, Probleme in Ihrem Stadtteil mitzuteilen und mit den Vereinsmitgliedern mögliche Verbesserungsvorschläge zu diskutieren. Kleine Speisen und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher. Die Hohenhagener Plauderei findet jeden 3. Mittwoch  im Monat statt. (Eberhard Schulze)

Bilderbuchkino in der Stadtteilbibliothek Lennep. Am Mittwoch, 19. Februar, startet um 15 Uhr das beliebte Bilderbuchkino für Kinder ab drei Jahren in der Stadtteilbibliothek Lennep, Berliner Straße 9. Zu sehen ist dann „Karneval im Zoo“ von Sophie Schoenwald Affen, Nilpferde, Zebras - alle haben sich verkleidet und haben neue Namen. Sie heißen jetzt Schweinhorn, Elefummel oder Girafant. Aber wer ist nun wer? Zoodirektor Ungestüm steht vor einem Rätsel und bittet seinen Freund Ignaz Pfefferminz Igel um Hilfe. Eine Geschichte zum Mitraten mit vielen lustigen Bilder und Wortspielereien! Der Eintritt ist frei.

Kath. Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz /  Karnevalskonzert mit Grinsipal, Witzflöte & Co. Am Karnevalssonntag, 23. Februar, findet um 17 Uhr in der Kirche Heilig Kreuz in Lüttringhausen das 14. Karnevalsorgelkonzert "mit Grinsipal, Witzflöte & Co" statt. Auch in diesem Jahr wird es wieder ein buntes Programm zum Zuhören, Mitschunkeln und Mitsingen geben. Auf dem Programm stehen Walzer von Strauss, Märsche wie "Alte Kameraden", aber auch Musik aus der Oper "Aida" und das schon zur Tradition gewordene Potpourri der Erkennungsmelodien der Kölner Traditionkorps, alles von Peter Bonzelet, Musikdirektor FDC, für Orgel arrangiert. Auch die abschließende Orgelimprovisation mit Themen aus dem Publikum darf nicht fehlen. Bonzelet: „Ganz besonders freue ich mich, dass in diesem Jahr der Männerchor "Germania" Remscheid dabei ist, dessen Chorleiter ich ja seit knapp einem Jahr sein darf.“ Der Eintritt ist wie immer frei(willig).

Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V. / 43. Literaturcafé zum Thema Antisemitismus m F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen am Montag, 23. März, um 16 Uhr. »Dunkles Gold« von Mirjam Pressler ist ein aufwühlender Roman von großer Wahrhaftigkeit über jüdische Identität und Antisemitismus, Liebe und Hoffnung. Referent: Johannes Haun

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Denkerschmette: Programm im Februar

Donnerstag, 20. Februar, 15 Uhr
Bridge für Fortgeschrittene
Mitspieler /- innen gesucht

Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr
Workshop: Spirituelle Selbstheilung
Heutiges Thema: „Das Herz ist nicht nur eine Pumpe- echte Herzöffnung ist der Weg zum Glück“
Dauer ca. drei Std, Kostenbeitrag 20 €, Anmeldung unter 02191-4604711. Leitung: Clemens Müller

Samstag, 22. Februar, 15 Uhr
Remsched fi´ert Karneval
Mit vielen Überraschungen
Kommt in euren schönsten Kostümen. Das beste gewinnt einen Preis. Eintritt frei

Sonntag, 23. Februar, 14.30 – 17 Uhr
Das Café Denkerschmette
öffnet auch 2020 seine Türen.
Genießen Sie leckeren Kuchen, guten Kaffee oder ein Glas Wein. Kremenholl bietet mehr…

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Lenneper Bürgerempfang weit vor der Kommunalwahl

„Kein schlechtes Omen“ schreibt der Lenneper Bezirksbürgermeister Markus Kötter und lädt für Freitag, 13. März, um 19 Uhr in den Minoritensaal der Lenneper Klosterkirche zum traditionellen Bürgerempfang ein. Um aktuelle und individuell bewegende Themen zu besprechen, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Der Termin wurde so gewählt, dass der nicht in den Kommunalwahlkampf fällt. Bekanntlich werden im September Stadtrat, Bezirksvertretungen und Oberbürgermister neu gewählt. Markus Kötter: „Es ist davon auszugehen, dass die Parteien auch dieses Mal wieder vor dem Wahltermin in den Wahlkampfmodus wechseln und um Wählerstimmen werben werden. In dieser Phase kann dann das eine oder andere Thema auch schon mal in den Hintergrund rücken.“

Kurze Vorschau auf das Programm der Klosterkirche

Das Programm der Klosterkirche bietet kulturelle Highlights für jeden Geschmack, vom aktuellen politischen Kabarett bis zu TV-bekannten Comedy-Stars, vom Klavierkonzert bis zur Soul-Party, von der Offenen Bühne bis zum Kindertheater.

Mittwoch, 19. Februar, 20 Uhr
Springmaus Improvisationstheater „Janz Jeck2, das Karnevalsprogramm
Janz Jeck – so wie das Leben überhaupt, so ist auch das Karnevals-Special der Springmaus. Denn: am närrischen Treiben scheiden sich mitunter die Geister: da treffen die organisierten Jecken auf die Menschen, die nicht verstehen können, warum man ausgerechnet an den „tollen Tagen“ so verrückt sein soll: „Ich kann immer lustig sein!“ Janz Jeck ist sozusagen ein Miagrationsförderprogramm für Karnevalsjecken und für Menschen, die Pocken kriegen, wenn sie ‘ne Kamelle nur von weitem sehen. Wer noch keine Ahnung vom Karneval hat, erhält hier eine durchschlagende Einführung in die Rituale und Besonderheiten des Karnevals. Dafür lernen dann die Stippeföttche-Spezialisten den Wert von improvisiertem Humor kennen.Alle wichtigen Fragen des Karnevals werden aufgegriffen: Als was geht man dieses Jahr? Wie soll ich das Kostüm machen? Wer ist verantwortlich, wenn mir ‘ne Kamelle an den Kopp knallt, wie bereitet man sich auf die Zugteilnahme richtig vor.
Seien Sie dabei, wenn der dreiköpfige Springmaus-Elferrat mit viel Tempo und Spontaneität durch den Abend improvisiert! Beim Impro-Karneval der Springmaus haben Sie endlich die Chance, "eimol Prinz zo sin". Das Springmaus-Festkomitee lässt jeden in die Bütt. Neben Improvisationen und Sketchen, deren Pointen auch ohne Rakete zünden, steht vor allem eines auf dem Programm: Musik! Kreieren Sie gemeinsam das Mottolied des Abends! Hören Sie bekannte Karnevalshits in der Reggae-, Heavy Metal- oder Rap-Version! Und erleben Sie, dass nach Aschermittwoch nicht alles vorbei sein muss. (www.springmaus.com)
Preisgruppe I 21 /16.80 Euro (erm) im Vorverkauf, 23 /18.40 Euro (erm) an der Abendkasse
Preisgruppe II 19 /15.20 Euro (erm) im Vorverkauf, 23 /18.40 Euro (erm) an der Abendkasse
Preisgruppe III 17 /13.60 Euro (erm) im Vorverkauf, 23 /18.40 Euro (erm) an der Abendkasse

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Improvisations-Ensemble für Instrument & Stimme

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Es war ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten: Im Workshop „Ein Psalm wird Musik“ im „Andersraum 2020“ wuchsen Menschen, die sich nicht kannten, in Windeseile zu einer kreativen Gruppe zusammen. Über ihre Freude an Musik entwickelten sie eine improvisierte Komposition, die im Taizé-Gottesdienst in St. Bonaventura am 11. Januar aufgeführt wurde. Aus dieser Erfahrung heraus lädt die Kirchengemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz alle Interessierten ein, regelmäßig mit anderen unter der Leitung der Musikerin Karola Pasquay zu musizieren.

Das Projekt ist offen ist für alle, die Grundkenntnisse mit einem Instrument oder einfach Freude am Singen und Sprechen haben. Auch kleine Rhythmusinstrumente sind willkommen. Für Interessierte ohne eigenes Instrument stehen Gongs und außereuropäische Perkussionsinstrumente bereit. Nicht technische Fähigkeiten sind Voraussetzung zur Teilnahme, sondern Offenheit für neue Klänge und Neugier auf spannende, gemeinsame spielerische Prozesse.

Geplant sind Treffen im monatlichen Rhythmus montags von 19 bis 21 Uhr. Das erste Treffen findet statt am Montag, 9. März, im Gemeindehaus Bonaventura, Hackenberger Str. 6a, in Lennep. Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Tel 0178 4486107 (Andy Dino Iussa) oder E-Mail karola_pasquay@t-online.de hilft bei der Vorbereitung und Planung. Karola Pasquay ist als Flötistin professionell in Alter und in Neuer Musik unterwegs. Ihr Ensemble „Partita Radicale“ wurde jüngst vom Land NRW mit einem Preis zur Förderung von professionellen und freien Musikensembles ausgezeichnet. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich in Workshops dem Thema Improvisation, mit unterschiedlichen Musikern, Chören und Gruppen. (Andy Dino Iussa)

Buddys begleiten auch Alkoholparcours in den Schulen

Im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes, Kirchhofstraße 2, stellten Bernd Liebetrau, Leiter der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werks Remscheid, und Sandra Schwabe vom städtischen Jugendamt, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, gestern der Lokalpresse die vier neuen Buddys vor, die in diesem Jahr beim Rosenmontagszug der Lenneper Karnevalsgesellschaft e. V. und deren Karnevalsfeiern dazu beitragen wollen, dass es unter Jugendlichen friedlich und fröhlich bleibt, auch wenn Alkohol ausgeschenkt wird.
Buddys sollen Mitdenker, Freunde, Kumpe sein, wenn sie Jugendlichen bei ihrer besonderen Art der Alkohol- und Suchtprävention gegenübertreten. Sie bieten sich als Ratgeber auf Augenhöhe an, ohne Besserwisser zu sein. Mit dieser Vorgabe hat die Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Remscheid in den vergangenen elf Jahren rund 80 junge Erwachsene als Buddys (engl. Kumpel) auf ihren Einsatz vorbereitet. Und sechs davon haben sich bereiterklärt, das neue Team dabei zu unterstützen: Nina Celine Petry (20), Studentin der „Sozialen Arbeit“ an der Fachhochschule Dortmund, Joyce Hesse (23) und Philipp Trepschick (21), Pädagogik-Studenten der Uni Wuppertal, und Oliver Sommavilla (28), Auszubildender beim Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Remscheid. Sie haben sich seit November vorigen Jahres an drei Samstagen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Erste Erfahrungen konnten sie im November bei der Anti-Drogen-Disco für zehn- bis 14-Jährige in der Sporthalle West sammeln. Dort werden sie auch am 21. Februar wieder sein – bei der nächsten Anti-Drogen-Disco. Bevor am 24. Februar der diesjährige Großeinsatz ansteht. Wie jedes Jahr beim Karnevalszug in Lennep.

Doch das Remscheider Buddy-Projekt geht über die Alkoholprävention im Karneval weit hinaus. So stehen denn im Terminkalender der vier aktiven Buddys schon weitere Aktionen für 2020:

Dienstag, 19. Mai, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours im Gertrud-Bäumer-Gymnasium

Samstag, 6. Juni / 14 – 19 Uhr
Buddy-Teilnahme am Housepark-Festival im Stadtpark

Montag, 15.Juni, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours in der Sophie-Scholl-Gesamtschule

Mittwoch, 17. Juni, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours Gemeinschaftshauptschule Hackenberg.

Alkoholparcours von der 1. bis 6. Schulstunde werden für weiterführende Schulen angeboten für die Jahrgänge 7 – 9 , bestehend aus vier Parcours zu den Themen „Wirkung von Alkohol im Körper“, „Alkohol verändert die Wahrnehmung“ und „Alkohol und Jugendschutz im Straßenverkehr“ sowie einem Alkoholquiz. Betreut werden die Stationen von der Fachstelle Sucht der Diakonie und den frei Kooperationspartnern Kompazz - Schulsozialarbeit, Jugendamt Remscheid – Erzieherischer Jugendschutz und Polizeipräsidium Wuppertal. , Fachstelle Sucht der Diakonie.

Das Remscheider Buddy–Projekt firmiert übrigens auch unter dem Namen „MIDZ“ = „Mitdenkzentrale für klares Rauschen“. Das steht für unser Motto der Präventionsarbeit:  „Wir denken mit und begleiten unsere Zielgruppen, und wir schreiben nicht vor, wie Menschen sich verhalten sollen. Wir sind überzeugt, dass jede Person den eigenen Rausch oder Kick haben darf und dabei klar und selbstbestimmt bleiben kann. (…) Uns ist besonders wichtig, junge Menschen fit zu machen, selber junge Menschen dabei zu unterstützen, genügend Risikokompetenz zu entwickeln, angemessen mit Alkohol, anderen Suchtmitteln und Konsumverhalten umzugehen.“ Diesem Ziel dienen auch Informationsveranstaltungen in den weiterführenden Schulen über Suchtformen, -kriterien, -kreislauf, -entwicklung und -verhalten im eigenen Alltag. Über die Wirkung von Alkohol im Körper, psychosozial und auf die eigene Wahrnehmung und das eigene Verhalten. Ähnliche Informationsveranstaltung werden den 6. – 8. Klassen zur Nikotin- und Cannabisprävention angeboten. (Merke: Nach einer der Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist unter jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren das Rauschtrinken nach einer rückläufigen Entwicklung in den vergangenen Jahren aktuell mit 37,8 Prozent (2019) wieder angestiegen (2016: 32,8 Prozent). Im Jahr 2004 lag dieser Wert bei 43,5 Prozent.)

Jährlich gibt das Diakonische Werk für das Buddy-Projekt 1.000 bis 1,200Euro aus für Kleidung und Ausrüstung, Werbematerial und Aufwandsentschädigungen für die Buddys (neun Euro / Stunde), die Bernd Liebetrau an anderer Stelle refinanzieren muss. Er wäre daher froh über eine finanzielle Unterstützung von Wir suchen Paten und Sponsoren aus der Wirtschaft, die das Engagement der jungen Erwachsenen in der Suchtvorbeugung unterstützen wollen (IBAN DE02 3506 0190 1010 2080 21, Verwendungszweck 271 029 01).

Klar, ein Nebenverdienst kommt keiner Studentin, keinem Studenten ungelegen. Wichtiger war für die neuen Buddys allerdings die Aussicht darauf, dass sie die Teilnahme an den Projekt bei ihrer Universität als Praktikum geltend machen können. Und für Oliver Sommavilla ist es ein erstes Kennenlernen dessen, was er in seinem späteren Berufsleben beim KOD wohl häufiger erleben wird.

Verzauberte Lichtblicke vom gestrigen Lichterfest

Ohne Sturm auf und Regen verlief gestern das zehnte Lichterfest auf dem Rosenhügel. Es fand auch diesmal wieder im und um das Familienzentrum „Confetti“ an  der Rosenhügeler Straße statt. Entlang und innerhalb der Außengeländes erstrahlten schon um 18 Uhr nach Sonnenuntergang Hunderte von Lichtern. „Freuen Sie sich auf einen romantischen Abend“, hatte Marion Noisten in der Einladung geschrieben, und die nahmen viele Anwohner und Eltern mit ihren Kindern an. Draußen gab es im Laufe des Abend eine kleine Feuer-Jonglage zu bestaunen, und die kleinen Gäste wechselten zwischen Stockbrot vom Buchenfeuer und Pommes aus der Fritteuse. In den Innenbereich gab es Geschichten für Jung und Alt von Vorleser/innen, heiße Suppe und warme Getränke. Für das leibliche Wohl sorgte der Bürgerverein Rosenhügel e.V. (Manfred Saure u.a.) gemeinsam mit dem Familienzentrum „Confetti“ (Ute Holdorf u.a.).

Matthias Spaan neu im Vorstand des Paritätischen

Matthias SpaanPressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW, Kreisgruppe Remscheid 

„Über das Engagement beim Paritätischen möchte ich den Menschen in unserer Stadt als Ansprechpartner dienen.“ Das sagte Matthias Spaan (37) nach seiner Wahl auf der Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Remscheid des Paritätischen. Der dreifache Familienvater ist in Remscheid kein Unbekannter. Er ist bei dem Verein „Die Verlässliche – Betreuung und Förderung von Schulkindern e. V.“ als Projektleitung tätig. „Ich bin in erster Linie an guter sozialer Arbeit in unserer Stadt interessiert“, sagt Spaan. Über sein Engagement beim Paritätischen möchte er mit den Menschen in Remscheid Veränderungsprozesse in Gang bringen und die Stadt zukunftsfähiger gestalten. Dabei hat sich der 37-Jährige, der seinen Master in Soziale Arbeit – Beratung und Management gemacht hat, klare Schwerpunktthemen gesetzt. Er möchte in Remscheid unter anderem die Bereiche "Armutsprävention“, „Ganztag“ oder auch die „Rolle der freien Kinder- und Jugendhilfe“ in den Fokus rücken.

 Im Paritätischen Wohlfahrtsverband Remscheid leisten rund 40 gemeinnützige Organisationen sowie Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements mit 80 Diensten und Einrichtungen Hilfe in allen Feldern sozialer Arbeit. Aktuelle Informationen zum Paritätischen in Remscheid finden Sie im Internet www.remscheid.paritaet-nrw.org.