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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Förderverein WohnQuartier Hohenhagen e.V. / Plauderei auf dem Hohenhagen. Der Förderverein WohnQuartier Hohenhagen lädt für den 20. Februar, 18 bis 21 Uhr, ins Gemeindezentrum Esche zur Hohenhagener Plauderei ein. Dabei sollen die alle Hohenhagener Gelegenheit haben, Probleme in Ihrem Stadtteil mitzuteilen und mit den Vereinsmitgliedern gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Kleine Speisen  und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher. Die Hohenhagener Plauderei findet auch 2019 wieder jeden 3. Mittwoch im Monat statt. (Eberhard Schulze)

Bergischer Verlag / Neuer Krimi in der Reihe „Krimi Bergisches Land“. „Gefallene Engel“ ist der dritte Wuppertal-Krimi von Petra Pallandt. Im Wuppertaler Osterholz wird die grausam zugerichtete Leiche eines jungen Mannes entdeckt. Der Tatort lässt auf rituelle Handlungen schließen, und Kommissarin Santori und ihr Kollege Bellers stellen zu ihrem Entsetzen fest, dass der Tote kein Unbekannter für sie ist. Ein Fall mit psychologischem Tiefgang im Umfeld der International School. „Die Autorin ist übrigens selbst Psychologin; das merkt man an den facettenreichen Figuren und interessanten Dialogen“, schreibt Christiane Rahrbach vom Bergischen Verlag in Remscheid, Auf dem Knapp 35.

Das junge Filidonia-Ensemble.Filidonia-Theater / Performance im Kultshock. Das Theater Filidonia vom Honsberg (Foto) präsentiert eine interaktive und spartenübergreifende Performance "Das andere Gesicht" mit Tanz, Musik, Theater und Installation über die Tabus der heutigen Gesellschaft am Samstag, 23. Februar, um 19 Uhr im Kultshock in Remscheid. Miriam Bathe: „Es gibt unausgesprochene Wahrheiten, denen man erst ins Auge blicken möchte, wenn es für das Wegschauen zu spät ist. Tabus sind unhinterfragte Bestandteile jeder menschlichen Gesellschaft und definieren das, was verboten, unberührbar und undenkbar ist. Wer gegen diese Regeln verstößt muss mit Ausgrenzung, Verachtung und Missbilligung rechnen. Gewalt, psychische Krankheiten, Sexualität, Tod und Religion sind nur einige Beispiele von vielen, die in unserer modernen, offenen Gesellschaft immer noch tabuisiert werden. Das Theater Filidonia hat sich das Ziel gesetzt diese Tabus zu brechen und verarbeitet sie zu einer spartenübergreifenden und begehbaren Performances mit Musik, Tanz, Theater und Installation.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Denkerschmette: Programm im Februar

Donnerstag, 21. Februar, 15 Uhr,
Bridge für Fortgeschrittene
Mitspieler /- innen gesucht

Freitag, 22.Februar,, 19.30 Uhr,
Interaktiver Vortrag/Mini-Workshop unter dem Motto „Erkenne und lebe Dein wahres Selbst“ – Der Weg zur wahren Lebensweisheit, Humanität, Spiritualität durch Selbstheilung – heutiges Thema: „Leg den Schalter um! Selbstheilung ist die Erkenntnis, dass Du der Schalter bist, dem Ego keine Energie mehr zu geben.“ Dauer 2,5 bis drei Std., Kostenbeitrag 20 Euro, Anmeldung unter Tel. RS 460 4711. Leitung: Clemens Müller

Samstag, 23.Februar,
15 Uhr:
Bergische Kaffeetafel
Es wird geschlemmt, gesungen und „gequatscht“ mit Wolf Dieter Hörle
19 Uhr: Lesung in der Schmette „Fantasy- Reisen“. Vier Jungautorinnen und ein Liedermacher begleiten Sie ins Land der Fantasy. Eintritt frei, der Hut geht rum…

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Neue Kinderfeuerwehr heißt „Die Löschlöwen“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den demographischen Wandel wird es immer schwieriger, Kinder und Jugendliche für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. Um diesem Trend entgegen zu wirken, hat der Rat der Stadt Remscheid mit dem Beschluss vom 22. November 2018 die Gründung einer Kinderfeuerwehr zum 1. Januar 2019 beschlossen. Vierzig Jahre nach der Gründung der Jugendfeuerwehr Remscheid wird die neue Kinderfeuerwehr, die erste im Bergischen Städtedreieck, ihr erstes Gruppentreffen am 12. März veranstalten. Die Gruppenabende der „Löschlöwen“ werden im Gerätehaus der Löscheinheit Hasten, Oberhützer Straße 21, stattfinden. Betreut werden die Kinder während dieser Zeit durch besonders geschulte ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, von denen mehrere eine pädagogische Ausbildung absolviert haben.
Um die Gruppentreffen flexibel und umfänglich gestalten zu können, wurde entsprechendes Material und ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft, gefördert durch das Land. In die Kinderfeuerwehr können Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr eintreten, wobei ein Übertritt in die Jugendfeuerwehr mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr möglich ist. Wer Gründungsmitglied werden möchte, kann sein Interesse ab sofort unter E-Mail
Feuerwehr@Remscheid.de">Feuerwehr@Remscheid.de  oder Tel. RS 162552 anmelden.

Vier verkaufsoffene Sonntage in Lennep beantragt

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am kommenden Mittwoch hat der Verein Lennep Offensiv e.V. für dieses Jahr vier verkaufsoffene Sonntage in Lennep beantragt:

  • „Lennep blüht auf“ am 7. April, eine „Verbindung aus Marktveranstaltung, Leistungsschau (Messe) und Fest“ mit einem „attraktiven und familienfreundlichen Rahmenprogramm“. (Lennep Offensiv).
  • Sommerfest auf dem Alter Markt am 30. Juni, eine „Fortführung des Straßenfestes zugunsten der Festbeleuchtung in Remscheid Lennep. Diese Veranstaltung wird bereits seit ca. zwölf Jahren durchgeführt und kann als Traditionsveranstaltung bezeichnet werden“
  • „Rund um die Kartoffel“ am 8. September, Herbst- oder Bauernmarkt, „eine Mischung aus Fest, Messe und Leistungsschau“, die im zweijährigen Wechsel mit dem Altstadtfest Lennep veranstaltet wird.
  • „Lenneper Weihnachtstreff“ am 15. Dezember, Traditionsveranstaltung seit zwölf Jahren. „Es werden ca. 15 Weihnachtshütten und Sonderstände aufgebaut, die ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken anbieten. An den Wochenenden ist wieder ein ganztägiges Bühnenprogramm vorgesehen.“

Die Verwaltung befürwortet die Pläne von Lennep Offensiv e.V.

IGBB fordert Alternative zum Gleisdreieck

In der Diskussion um das neue Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ hat sich die Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger e.V. (IGBB) zu Wort gemeldet. Ihr Brief steht unter der Überschrift „Alternative Gewerbeflächenmöglichkeiten im Vergleich zum sog. Gleisdreieck“ auf der Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am Mittwoch, 20. Februar. „Wir sehen nicht ein, dass ohne Prüfung von Alternativen den Bürgern in Bergisch Born noch mehr Verkehr zugemutet und noch mehr Natur genommen wird“, so die IGBB am Anfang des Briefes. Im Folgenden zitiert die IGBB darin die Empfehlung des Naturschutzbeirates der Stadt Remscheid vom 25. September 2018,  die Planung für das interkommunale Gewerbegebiet Gleisdreieck wegen des geplanten Flächenverbrauchs im Freiraum einzustellen. Verwiesen wird sodann auf das Gewerbeflächenentwicklungskonzept. Darin werde auf Position 10 die Gewerbefläche Gleisdreieck als nicht kurzfristig entwickelbar bezeichnet. Die Alternative dazu sei ein Gewerbegebiet direkt an der A 1 („Blume"). auf Position 7. Zitat: „Ebenso Fakt ist, dass bislang noch kein schlüssiges Verkehrskonzept für die Verkehrsplanung in Bergisch Born existiert. Unser Fazit: Es erscheint uns grob fahrlässig, ohne Prüfung von Alternativen, die der Rat der Stadt Remscheid im Moment nicht vorsieht, am Gleisdreieck festzuhalten. Wir bitten Sie nun, die Vertreter der BV Lennep, diese Thematik in Angriff zu nehmen, uns am 20. Februar in Bergisch Born die Möglichkeit der Äußerung unserer Sicht der Lage zu geben und diese Problematik an den Rat der Stadt Remscheid heranzutragen.“

Jetzt fördern, statt immer nur fordern

Pressemitteilung des DGB Remscheid

Zu den Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Januar hat heute Peter Lange, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Remscheid, Stellung genommen: „Um das Problem der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit in Remscheid in den Griff zu bekommen, setzt das Jobcenter Remscheid das neue Teilhabechancengesetz der Bundesregierung, das seit dem 1.1.2019 in Kraft ist, zügig um. Dazu müssen aber auch die Betriebe handeln. Mit den Programmen werden durch großzügige Lohnkostenzuschüsse, Weiterbildungsförderung und Coaching gute Voraussetzungen geschaffen, Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu ermöglichen und Fachkräftesicherung zu verbessern. Die Zeit der Ausreden ist vorbei.“

Nach Daten des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) stehen dem Jobcenter Remscheid in diesem Jahr über 9,5 Mio. Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II" zur Verfügung. Das sind rund 1,5 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Der DGB unterstützt das Jobcenter in Remscheid, die Mittel zielgenau einzusetzen: „Die zusätzlichen Mittel sind zunächst nicht zweckgebunden. Sie müssen aber bei den Personen ankommen, die der Gesetzgeber dafür vorsieht und zwar nach den entsprechenden Kriterien, wie z.B. tariflicher Entlohnung und der Vermeidung von Verdrängungseffekten am Arbeitsmarkt. Diese neue Gesetzgebung ist eine gute Chance, Langzeitarbeitslose wieder in gute Arbeit zu führen“, so Lange.

Im Hinblick auf das demnächst bevorstehende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Legitimität von Sanktionen im Hartz IV-System betont der Gewerkschafter: „Bei den neuen Förderinstrumenten muss das Prinzip der Freiwilligkeit gelten. Wir lehnen Sanktionen ab, weil sie die verfassungsrechtliche Vorgabe verletzen, wonach ein menschenwürdiges Existenzminimum zu gewährleisten ist. Statt die Betroffenen mit Forderungen zu belasten, gibt es jetzt gute Möglichkeiten, sie zu fördern.“ (Guido Grüning)

Sascha Odina hat seinen Trainer-Vertrag verlängert

Trainer Sascha Odina.

Pressemitteilung des SSV Bergisch Born

Die wohl mithin wichtigste Personalie für die kommende Saison ist geklärt. Sascha Odina wird auch über die aktuelle Spielzeit hinaus Trainer beim SSV Bergisch Born bleiben. Odina sowie der Verein waren sich schnell einig und wollen nun mittelfristig ein Spitzenteam aufbauen.  Es fühlt sich für beide Seiten richtig an. Es passt aus meiner Sicht einfach sehr gut. Das ganze Drumherum im Verein ist zielorientiert und bestens strukturiert. Ungeachtet dessen ist es in Born aber nach wie vor sehr familiär. Jeder hilft jedem. Egal ob Senioren- oder Jugendabteilung. Darüber hinaus war mir sehr wichtig, dass sowohl Ralf Janz als Betreuer wie auch Marcel Fuchs als TW-Trainer weiter dabei bleiben. Beide sind für uns sehr wichtig und tragen folglich auch nicht unerheblich zum Gesamterfolg bei.“, so Sascha Odina.

„Sascha passt perfekt zu uns passt. Er hat in den vergangenen 18 Monaten sehr vieles bewegt und für sportliche Erfolge gesorgt. Gleichwohl wollen wir auf Kontinuität setzen. Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden und bei der Mannschaft hat er eine tolle Akzeptanz. Dazu hat er den Mut, junge Spieler einzubauen“ heißt es in der Erklärung vom Sportvorstand Carlos Dantas.

Mittelfristig darf es nun noch ein bisschen mehr sein. „Wir wollen uns Schritt für Schritt zu einer Spitzenmannschaft in der Bezirksliga entwickeln und unsere Strukturen noch weiter ausbauen“, sagt Dantas. Damit das zu schaffen ist, gehört natürlich eine entsprechende Kaderplanung dazu. Die für die kommende Saison ist bereits mit „Hochdruck“ angelaufen, so Odina. „Natürlich möchte man schnellstmöglich die gesamte Mannschaft beisammen haben. Auf der anderen Seite werden wir aber sicher auch die eine oder andere Stelle offenlassen, falls sich eine gute Gelegenheit ergibt.“

Jusos auf dem Weg zu politischen Allroundern

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

„Das war ein sehr erfolgreiches Arbeitsjahr, aus dem wir einiges an Motivation für das laufende Jahr ziehen können,“ fasste am Sonntag der neugewählte Vorsitzende der Remscheider Jusos, Burhan Türken, die Ergebnisse der Mitgliederversammlung des SPD-Nachwuchses zusammen. Die hatte kurz zuvor turnusgemäß einen neuen Vorstand sowie neue Delegierte gewählt.

Das Jahr 2018 war von der Diskussion über den erneuten Eintritt der SPD in eine Bundesregierung geprägt. In diesem Diskussionsprozess hatten sich die Remscheider Jusos eingebracht, u. a. mit dem Thema „Vernetzung mit anderen Jugendverbänden“. Gemeinsam mit der Jugendorganisation der FDP, den Julis, ist man daran gegangen, den Ring Politischer Jugend (RPJ) wieder zu beleben, um gerade im Zeitalter von „Fake News“ und einem erstarkten Rechtsextremismus einen Schulterschluss der jungen Demokraten zu versuchen, die bei jungen Menschen für Demokratie werben wollen. Darüber hinaus war der SPD-Nachwuchs mit mehreren öffentlichkeitswirksamen Aktionen, u.a. beim „Tag der Arbeit“ am 1. Mai auf dem Theodor-Heuss-Platz sowie beim „Tag der Vereine“ im September auf der unteren Alleestraße so präsent wie schon lange nicht mehr.

„Wir machen weiter, denn wir wollen zeigen, dass junge Leute alles andere als passiv sind sondern sich sehr aktiv um die Zukunft unseres Landes einsetzen.“ so der neugewählte Juso-Vorsitzende Burhan Türken. Für das Jahr 2019 wird eine Steigerung der Mitgliederzahl von 11,11 Prozent angestrebt – von aktuell 54 auf 60 Mitglieder im Frühjahr 2020. Dieses Ziel soll durch eine intensive Öffentlichkeits- und Verbandsarbeit gelingen.

Die erste große Herausforderung wird die Europawahl im Mai sein. „Wir wollen jungen Menschen von der Bedeutung Europas überzeugen und für eine sehr, sehr hohe Wahlbeteiligung kämpfen!“ so Burhan Türken. Es dürfe sich nicht das Brexit-Phänomen wiederholen, dass unter jungen Leuten Ahnungslosigkeit zu Wahlabstinenz führe. Man wolle einen aktiven Wahlkampf vor Schulen und vor Jugendeinrichtungen machen. Darüber hinaus wolle man mit Themen punkten, wo Europa für junge Menschen konkret greifbar ist, bspw. bei Austauschprogrammen und der Reisefreiheit. Auch in die Debatte um die Zukunft der SPD wollen sich die Jusos einbringen. „Wir begrüßen, dass es zu einer Revision der Hartz-Gesetze kommen soll. Wir müssen den Menschen die Angst vor sozialem Abstieg nehmen – das ist unsere neue Mission!“ so Burhan Türken.

Bei heftigen Windböen hatten Teelichter keine Chance

Auf die ersten sechs Lichterfeste auf den Konsum-Terrassen folgten zwei im Bürgerbüro an der Stephanstraße (weil vor allem Senioren bei einem Wetterumschwung schnell im Trockenen sein wollten). Am vergangenen Samstag, beim 9. Lichterfest, war nun erstmals das Familienzentrum „Confetti“ um 18 Uhr der Treffpunkt.

Zu dieser Zeit hatten die Organisatorinnen und Organisatoren schon wiederholt vergeblich versucht, die Teelichter in den kleinen Marmeladen- und anderen Gläsern am Eingang und entlang des Weges zu Spielplatz um Stockbrot-Feuerkorb anzuzünden. Denn kaum waren sie in die Hocke gegangen, das Licht brannte und sie hatten sich wieder erhoben, kam schon eine neue heftige Windböe und machte zunichte, das ein buntes, flackerndes Farbenspiel hätte werden sollen. Klar, dass sich das Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des IKE-Fördervereins, Manfred Saure, der Vorsitzende des Bürgervereins Rosenhügel e.V. und Marion Noisten vom Stadtteilbüro Rosenhügel anders vorgestellt hatten.

Aber man konnte ja Wunderkerzen entzündet. Und das Stockbrot schmeckte am Funken sprühenden Feuerkorb auch so, von den frischen Pommes erst gar nicht zu reden. In den Innenbereich lockten Vorlese-Geschichten für Jung und Alt, heiße Suppe und warme Getränke. Konnte man am diesem „frischen“ Abend  wirklich gut vertragen...

Kinderstadt verspricht wieder zwei schöne Ferienwochen

Die diesjährige „Kinderstadt" vom 15. bis 26. Juli in der AES ist die 16. Jeweils montags bis freitags von 9.30 bis 16 Uhr (am 27. Juli bis 14 Uhr) können die Jungen und Mädchen dann wieder erleben, wie eine Stadt funktioniert – und wobei es auf Demokratie ankommt. Die Spielidee zu dieser „FerienKiSte“ hatte im Jahre 2003 die Caritas Remscheid. Seitdem wurde das Konzept gemeinsam mit der Stadt Remscheid, der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde (jetzt: Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde) und der Freien Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V. („Kraftstation“) erweitert. Mit im Boot als Partner: Die Welle gGmbH (medienpädagogische Angebote), die Lebenshilfe Rhein Wupper (Inklusion), die Service gGmbH (Beratungen und Sicherstellung der Betreuung von Kindern mit Pflegestufe), die Albert-Einstein-Gesamtschule (als Gastgeberin), der BaF e.V. (Beratungen und Betreuung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien) und die GEWAG.

Über Einzelheiten informierte am Donnerstag eine Pressekonfetrenz in der AES. Von den insgesamt angebotenen 200 Plätzen sind heute jeweils zehn für Kinder mit Behinderungen und aus geflüchteten Familien reserviert. Anmeldung für Integrativplätze (Kinder mit Behinderung) und Infos beim Fachdienst Jugend unter Tel.RS 163637. Die Anmeldung für die 180 Regelplätze beginnt am Samstag, 16. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38. Til Rebelsky (Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid): „Und wenn 183 Kinder angemeldet werden, werden wir auch einen Weg finden, keine Sorge!“  Wachsender Nachfrage erfreut sich die Frühbetreuung ab 7.30 Uhr. Der Teilnehmerbeitrag beträgt für zehn Tage inkl. Mittagessen aus der Schulküche 110 € bzw. 130 € inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen. Für finanzschwache Familien besteht die Möglichkeit einer Ermäßigung (nähere Informationen beim Fachdienst Jugend, Haddenbacher Str. 38, unter Tel. RS 163478).

Etwa 55 Helfer/innen werden sich in den beiden Ferienwochen um die Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt kümmern, wenn diese selbst in Berufsrollen von Erwachsenen ihre „Stadt“ mitgestalten. Innerhalb der zwei Sommerferienwochen lebt die Stadt mit eigener Währung (dem sog. „Fichtentaler"), einer eigenen Bank, einem Bürgeramt, einem Arbeitsamt, Freizeit und Konsumangeboten und vielem mehr. Schwer erklärbare Worte wie Demokratie, Arbeitslosigkeit, Stadtrat etc. werden in der Ferienkiste ohne große Erklärungen greifbar und erfahrbar. Angebote, die spielerisch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge erklärbar machen und die Partizipation von Kindern stärken, werden zunehmend bedeutsamer. Sozialdezernent Thomas Neuhaus: „Die Kinderstadt bietet wirklich schöne Ferien in einer Gemeinschaft!“ Das habe ihn auf Anhieb überzeugt, zeigte sich am Donnerstag Egbert Willecke, der neue Leiter des städtischen Fachdienstes Jugend, von dem Angebot für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren beeindruckt. Vor allem vom Engagement der vielen Helferinnen und Helfer. Für diese  wird um 16 Uhr noch nicht Feierabend sein. Til Rebelsky: „Kein Tag ohne Nachbesprechung!“ In diesem Jahr wird Kindeswohlgefährdung ein Schwerpunkt der Schulung sein.

Die Ferienkiste kann immer Hilfe gebrauchen. Ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit, bei der Ferienkiste als ehrenamtliche/r Betreuer/in mitzuarbeiten. Bei Interesse können sich Menschen jeden Alters bei Daniela Kann vom Fachdienst Jugend unter Tel. RS 163637 melden. Von Anfang an dabei ist Uwe Grund von der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid -  und immer noch begeistert von der Idee der Kinderstadt. Sabine Meisterernst  vom Bildungszentrum des Sana-Klinikums Remscheid gehört seit 2012 zum festen Organisationsteam. Neu hinzugekommen von Seiten der „Kraftstation“ ist in diesem Jahr Axel Osthöver sowie Selina Matthes, Schülerin der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Sana-Klinikum. Sie stellte am Donnerstag vor, was sich die Helfer/innen auf der „Krankenstation“ der Kinderstadt für dieses Jahr haben einfallen lassen, um die Jungen und Mädchen spielerisch mit dem Alltag in einem Krankenhaus vertraut zu machen: „Krückenrenn“ und Rollstuhlfahrten, Eingipsen von Armen  und Beinen, „Operationen“ von Kuscheltieren, aber auch gesundheitliche Aufklärung (Ernährungsquiz, Händehygiene, Sichtbarmachen von Bakterien mit Hilfe von UV-Lampen) und Erste Hilfe in Notfällen.

Spielerisch lernen die Kinder Zusammenhänge und Abläufe einer Stadt kennen. Sie nutzen und erweitern dabei Kenntnisse, die sie u. a. in der Schule lernen. So „arbeitet" der Bankangestellte ganz selbstverständlich mit den in der Schule gelernten mathematischen Methoden. Eine in der Schule möglicherweise als langweilig empfundene Nacherzählung ist als Zeitungsbericht über eine Bürgermeisterwahl viel leichter geschrieben. Die Kinder können außerdem soziale Kompetenzen entwickeln und ausbauen, mit der Übernahme von Verantwortung und durch Beteiligung stärken sie ihr Selbstbewusstsein.