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Lassen wir das Küken doch erst einmal piepsen!

Die Waterbölles-Glosse

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In aller Munde war vor zehn Jahren das „Schaufenster der Wirtschaft“. Kaum verging ein Tag, an dem Baudezernent Helmut Kennepohl nicht eine neue Sau durchs Dorf trieb, um das Thema wach zu halten und die heimischen Unternehmer, die er sich als Sponsoren wünschte, wachzurütteln. Gebracht hat es bekanntlich nichts. Denn immer dann, wenn Anmutungen gegen Fakten in einen Wettstreit treten, gewinnen am Ende die Fakten. Die Anmutungen zerplatzen wie eine Seifenblase.

Das möchte ich Peter Heinze nicht wünschen. Der Technische Beigeordnete will mit einem „echten Kracher“ von der Immobilienmesse Expo Real in München nach Remscheid zurückgekommen sein. Das schreibt heute der RGA in seinem Aufmacher auf der ersten Lokalseite in einem fünfspaltigen Artikel, der von der Bergischen Morgenpost übernommen  wurde. Zitat aus dem RGA: „Wie und wo er zündet“ (gem. ist der Kracher) „mochte der Baudezernent ... (noch) nicht verraten. Nur so viel ist klar: Der Kracher ist ein Investor, Projektentwickler oder Unternehmer, den Heinze auf der Expo Real ...getroffen hat“. Aha!

Sagen wir mal so: Unterhaltungswert ungenügend, Nachrichtenwert mangelhaft! Oder: Eine Sau, die keine Beine hat, kann nicht laufen. Manches muss halt erst wachsen, bis es wert ist, von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Peter Heinze tut deshalb gut daran, das Ei mit der guten Nachricht erst einmal auszubrüten. Wenn das Küken dann geschlüpft ist und (in einer ordentlichen Pressekonferenz im Rathaus) ein erstes Mal piepst, bekommt es unsere volle Aufmerksamkeit.

Dreigeteiltes Erinnern im Schicksalsmonat November

In der deutschen Geschichte war der November mehrfach ein „Schicksalsmonat“ für das damalige Deutsche Reich, aber auch für Remscheid. Im November 1918 wurde mit dem Matrosenaufstand in Wilhelmshaven und den unmittelbar folgenden revolutionären Umwälzungen in Kiel, die sich mit der Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten schnell im gesamten Deutschen Reich verbreiteten, der Grundstein für die Weimarer Republik gelegt, der ersten parlamentarischen Republik auf deutschem Boden.

Dreigeteilt ist die Veranstaltung, zu der der Bergische Geschichtsverein, Abteilung Remscheid e.V., für Freitag,  9. November, einlädt zum Gedenken an 80 Jahre Reichspogromnacht (und die Opfer des Nationalsozialismus) sowie und 100 Jahre Matrosenaufstand in Kiel (und die Ereignisse in Remscheid). Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr in der Gedenk-und Bildungsstätte Pferdestall mit einer Führung durch die Ausstellung „Die Verbrechen im Westen“. Anschließend führt der Historiker Jochen Bilstein die Teilnehmer über den „Weg der Stolpersteine“ zum Ernst-Moritz-Arndt Gymnaisum, wo sie in der Aula ab 18.30 Uhr zwei Vorträge hören werden: In Bezug auf die Novemberrevolution1918 konnte der Verein einen namhaften wissenschaftlichen Experten aus Schleswig-Holstein gewinnen: Prof. Dr. Robert Bohn von der Universität Flensburg. Der Historiker ist seit 2001 einer der beiden Direktoren des Instituts für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte sowie Professor für mittlere und neuere Geschichte  an der Universität Flensburg. Er wird die Ereignisse in Kiel und ihre Auswirkungen für Deutschland in seinem Vortrag am Abend des 9. November anschaulich vorstellen. Im Anschluss daran referiert Dr. Urs Diederichs, Museumsdirektor im Ruhestand und ehemaliger Leiter des Historischen Zentrums Remscheid, an Hand der einschlägigen Literatur und Remscheider Archivquellen die Auswirkungen der Kieler Ereignisse in der damaligen Stadt Remscheid. Gestreift werden dabei auch die Entwicklungen in den 1918 noch selbstständigen Städten Lennep und Lüttringhausen.

Jetzt Petition zum Offenen Ganztag unterschreiben

Pressemeldung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW, Kreisgruppe Remscheid

Die Offenen Ganztagsschulen in ganz NRW brauchen dringend eine spürbare finanzielle Verbesserung. Auch in Remscheid müssen Kinder unter teilweise prekären Bedingungen betreut werden. Zu wenig Personal, schlecht ausgestattete Räume – und genug Plätze für die zu betreuenden Kinder gibt es auch nicht. So verfügen nur einzelne OGSen in Remscheid über genügend Betreuungsräume, es fehlt Schallschutz, es gibt keine Mensen, keine oder selten kleine Differenzierungsräume für Förderangebote und sehr selten Ruheräume für die kleinen Erstklässler. Bei gut einem Drittel der Standorte fehlen Sporthallen oder Bewegungsräume. Die chronische Unterfinanzierung des Offenen Ganztages hat dazu geführt, dass die gebildeten Kinder-Gruppen in der Regel zu groß sind. Gleichzeitig ist dann nicht das erforderliche Personal von der Anzahl her vorhanden. Ausgebildete Fachkräfte wandern zunehmend ab in bessere Arbeitsbedingungen, z.B. in KiTas, in denen sie auch besser bezahlt werden können. Dieses führt in der pädagogischen Arbeit zu einem zunehmenden Qualitätsverlust in der Förderung und Betreuung der Grundschulkinder. 

Um das Land zum Handeln zu bewegen, hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW eine Online-Petition gestartet: openpetition.de/!jbqsn. Die Freie Wohlfahrtspflege fordert eine spürbare finanzielle Verbesserung für die Offenen Ganztagsschulen. Sie brauchen höhere Etats und eine einheitliche Förderung in ganz NRW. Der Offene Ganztag muss ausgebaut werden. Alle Kommunen müssen gleichermaßen den Ganztag fördern und eine gute Bildung, Erziehung und Betreuung sicherstellen. Ein Landesgesetz muss für gute qualitative Standards sorgen. Offene Ganztagsschulen (OGS) sollen Kindern über den regulären Unterricht hinaus umfassende Angebote zur Bildung, Erziehung und Betreuung bieten. Gleichzeitig unterstützen OGS-Angebote durch Öffnungszeiten bis in die Nachmittagsstunden viele Familien in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor einem Jahr zogen 2.500 Schüler/-innen, Eltern und Betreuungskräfte vor den Landtag und forderten: „Gute OGS darf keine Glückssache sein!“. Ein Jahr später startet die Freie Wohlfahrtspflege NRW nunmehr eine Online-Petition – denn kaum etwas hat sich bisher verbessert.

Im Paritätischen Wohlfahrtsverband Remscheid leisten rund 40 gemeinnützige Organisationen sowie Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements mit 80 Diensten und Einrichtungen Hilfe in allen Feldern sozialer Arbeit. drei Mitgliedsorganisationen organisieren den Offen Ganztag an 17 Schulen in Remscheid. Aktuelle Informationen zum Paritätischen in Remscheid finden Sie im Internet www.remscheid.paritaet-nrw.org. (Ute Feldbrügge)

Dankbar über finanzielle Unterstützung

Remscheider Eltern von Neugeborenen erhalten im Rahmen der Frühen Hilfen zur Begrüßung eine Tasche mit wichtigen Informationen zu den ersten Lebensjahren des Kindes (u.a. den Remscheider Babykalender), zu Unterstützungs- und Hilfeangeboten sowie einem Präsent für das Neugeborene. Da für die Frühen Hilfen nur ein sehr eingeschränktes Budget vorhanden ist, das in Remscheid fast ausschließlich für personelle Ressourcen eingesetzt wird, sind die Stadtsparkasse Remscheid und das Sana-Klinikum Remscheid jetzt als Sponsoren der Begrüßungstaschen und des neuen Babykalenders für die kommenden zwei Jahre aufgetreten.

Die Fachstelle „Frühe Hilfen“ in der Trägerschaft von Caritasverband Remscheid und Kinderschutzbund Remscheid gibt es seit 2013. In dieser Beratungs-, Informations- und Vermittlungsstelle werden Gesundheitsfachkräfte (zwei Familienhebammen und eine FamilienGesundheits- und Kinderkrankenschwester) zur Unterstützung von Familien eingesetzt, die das „Netzwerk Frühe Hilfen / Willkommen im Leben“ unterstützen. In diesem Netzwerk kooperieren Gesundheitswesen und Jugendhilfe zur Unterstützung von werdenden Eltern und Eltern von Kindern bis drei Jahre.

Die Finanzierung der Frühen Hilfen erfolgte bis 2017 (bis auf die Bereitstellung der Netzwerkkoordination durch Stellenanteile bei der Jugendhilfeplanung) ausschließlich durch Bundesmittel. Nachdem im vergangenen Jahr (2017) deutlich wurde, dass der Bedarf an personeller Unterstützung für Familien mit sehr kleinen Kindern mit diesen Mitteln nicht gedeckt werden konnte, kam ein kommunales Budget zur finanziellen Aufstockung der Unterstützung der Angebote der Fachstelle und der Gesundheitsfachkräfte ab 2018 bis 2020 hinzu. Damit die Mittel auch weiterhin insbesondere in die personelle Unterstützung fließen können, sind die Freien Träger sehr dankbar, dass die Kosten für die materiellen Anschaffungen durch Sponsoren wie die Sparkasse und das Sana-Klinikum übernommen werden. Das Sana-Klinikum hat darüber hinaus als Kooperationspartner der Frühen Hilfen angeboten, den Familien, deren Kinder im Sana-Klinikum zur Welt kommen, die Begrüßungstasche schon dort zu überreichen. Auch über diese Unterstützung sind die Stadt Remscheid und die Träger der Fachstelle Frühe Hilfen, Caritasverband und Kinderschutzbund, sehr dankbar.

Über die Brücke zu Ehrenämtern aller Art

Mit einem Festgottesdienst in der ev. Stadtkirche am Markt und einem anschließenden Empfang für Freunden und Unterstützern im Vaßbendersaal feierte heute die Freiwilligenzentrale Die Brücke e.V. ihr zehnjährigen Bestehen. Auf diese Weise wollte sich der Vorstand mit seiner Vorsitzenden Annette Potthoff bei allen bedanken, die in diesen zehn Jahren auf unterschiedlichste Weise dazu beigetragen haben, dass die Freiwilligenzentrale heute auf eine erfolgreiche Arbeit bei der Vermittlung von Ehrenamtstätigkeiten verweisen kann. Dank sagte das heutige Brückenteam aber auch allen früheren Brückenteam-Mitgliedern, die durch ihren engagierten Einsatz und die gespendete Zeit die Freiwilligenzentrale  zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister David Schichel (Grüne), Sandra Engelberg (Caritas Remscheid) und Stephanie Krause; sie leitet seit 13 Jahren sie Hagener Freiwilligenzentrale und ist seit drei Jahren auch die Sprecherin aller Freiwilligenagenturen in NRW.

Verkauf des 12. Lions-Adventskalenders beginnt

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid - Wilhelm Conrad Röntgen

Gutes tun für Kinder und Jugendliche in Remscheid – das hat sich der Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ seit seiner Gründung im Jahr 2004 auf seine Fahnen geschrieben und bekommt dafür mit seinem Adventskalender jedes Jahr rund 13.000 Euro zusammen. Der Verkauf des Kalenders 2018 beginnt am Mittwoch, 31. Oktober, kündigen Joachim Marx, der Motor hinter der Aktion, und der amtierende Präsident Willi Birrenbach an. Der Erlös des Adventskalenderverkaufs kommt in diesem Jahr zwei Remscheider Förderschulen zugute. Der Hilda-Heinemann-Schule wollen die Lions den Kauf einer Rollstuhl-Schaukel ermöglichen, an der Heinrich-Neumann-Schule fließt die Unterstützung in die Ü13-Übermittagbetreuung am Standort der ehemaligen Karl-Kind-Schule.

Wie immer ziert auch in diesem Jahr ein bergisches Motiv den mit Tee gefüllten Kalender im A3-Format. Diesmal ist es das Remscheider Rathaus im Abendlicht an einem Schneetag. Einmal mehr hat der Remscheider Fotograf Gerd Krauskopf eines seiner Fotos den Lions unentgeltlich für ihre Benefiz-Aktion zur Verfügung stellt.

Mit dem Kauf des Kalenders tun die Kunden nicht nur den Remscheider Schulen etwas Gutes, ein Kalender-Besitzer kann auch selbst gewinnen. Jeder der 3000 Kalender fungiert dank einer Nummer als Los, insgesamt verbergen sich über 170 Sachpreise im Gesamtwert von rund 8.000 Euro hinter den Türchen. Die Gewinnnummern werden über die Vereinshomepage www.lionsclub-lennep.de veröffentlicht. Viele Remscheider Unternehmer und Einzelhändler tragen durch ihre Geld- und Sachspenden zur Verwirklichung des Kalenderprojekts bei.

9,90 Euro kostet ein Kalender. Er wird an fünf Tagen im Allee-Center zu den Öffnungszeiten der Geschäfte verkauft: vom 31. Oktober bis 3. November sowie am 9. und 10. November. Am Samstag, 17. November, stehen die Lions zum Kalenderverkauf vor Edeka Rötzel in Hasten und eine Woche später am Lenneper Edeka-Standort. Unterstützung erfahren die Lions-Mitglieder auch von Geschäftsleuten in Lennep, Lüttringhausen und der Innenstadt, bei denen die Kalender ebenfalls ab November gekauft werden können. Feste Verkaufsstellen sind in Lennep: Modehaus Johann, Kölner Straße 12, der Laden von Lennep Offensiv, Berliner Straße 5, Modehaus Rüggeberg, Bahnhofstraße 14, Edeka Rötzel, Kölner Straße 38-40, und Hautnah Kosmetik, Rotdornallee 2; in Lüttringhausen: Juwelier Hertel, Gertenbachstraße 41, sowie in der Innenstadt: Optik Kind, Alleestraße 71, Optik Berghoff, Alleestraße 64, Feinkost-Wajos im Allee-Center und Edeka Rötzel, Königstraße 203. Die Ausgabe der Gewinne findet – sofern sie nicht bei den Sponsoren selbst abgeholt werden – im Modehaus Johann in Lennep statt.

Mit vielfältigen Eindrücken zurück aus der Bretagne

Alle zwei Jahre bietet der Partnerschaftsverein Remscheid Quimper seinen Mitgliedern und anderen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Teilnahme an einer Reise in die Bretagne an. Die diesjährige Reise fand vom 24. September bis zum 2. Oktober statt mit Zwischenübernachtungen auf der Hinreise in Caen und auf der Rückreise in Rouen, den beiden größten Städten der Normandie. Südlich der Partnerstadt Quimper waren 44 Remscheider Bürgerinnen und Bürger in einem Feriendorf an der Küste untergebracht. Von dort kehrten sie voller Eindrücke ins Bergische Land zurück. Auf ihrer Herbstreise war die Gruppe auf den Spuren der Normannen und Bretonen, der Ostindischen Handelsgesellschaft im 17. Jahrhundert und der Soldaten des 2. Weltkrieges: von Caen über Bayeux und die normannische Landungsküste in die Bretagne ans „Ende der Welt“ (Finistère) und von dort über Lorient in den Orient. Das Reiseprogramm bot ein breites Spektrum von Besichtigungen, Bootsfahrten, davon eine Inselfahrt, Spaziergängen am Meer und Treffen mit den Freunden des Partnerschaftsvereins. Reiseleiterin Klara Marnach-Wetzel:

„Wir sahen den Teppich von Bayeux, die „Tapisserie de la Reine Mathilde“, der die Geschichte der Eroberung Englands 1066 durch den Normannen Wilhelm dem Eroberer wie in einem mittelalterlichen Comic-Heft erzählt. Auch besuchten wir einen amerikanischen und einen deutschen Soldatenfriedhof an der Landungsküste der Alliierten von Juni 1944. Wir gedachten der dort bestatteten 9000 amerikanischen und 21000 deutschen gefallenen Soldaten und nahmen uns die Worte Albert Schweitzers zu Herzen: „Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens“ und man den Anfängen wehren solle, denn lange vor dem Ausbruch beginne der Krieg in den Herzen und den Köpfen.

In der Zitadelle von Port Louis vom Ende des 16. Jahrhunderts, am Eingang der Reede von Lorient, begegneten wir sowohl der bretonisch-französischen Geschichte, als die Bretagne noch nicht zu Frankreich gehörte, als auch der französischen Handelsgeschichte, da dort ab dem 17. Jahrhundert der Sitz und der Handelshafen der Ostindischen Handelsgesellschaft war.

Die Reisegruppe bewegte sich auch auf den Spuren des Malers Paul Gauguin und des zeit­genössischen Schriftstellers Jean Luc Bannalec, so im malerischen Ort Pont-Aven und in Riec-sur-Belon. Außerdem lernten wir vieles rund um das Meer, die Flüsse und die Fabrikation von Lebensmitteln in der Bretagne kennen: die Austernzucht am Fluss Belon, die Rückkehr der Küstenfischerboote in der Hafenstadt Le Guilvinec mit anschließender Fischversteigerung, die Dokumentation „Haliotika“ rund um den Fischfang und seine Verarbeitung, die Konservenfabrik Courtin, die Biscuiterie „La Galette“ in Pont-Aven, wo wir die Herstellung des bretoni­schen Butterkuchens „Kouign Aman“ vorgeführt bekamen - selbstverständlich alles mit entsprechender Verköstigung.

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RS-Schützen beim Zapfenstreich im Landtag

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Zum Parlamentarischen Abend ‚Schützenbrauchtum‘ durfte ich auch in diesem Jahr Gäste aus Remscheid im Landtag willkommen heißen: Oliver Rösler, den 1. Vorsitzenden des Schützenvereins Wildschütz Aue e.V. und Fabian Rösler, den 2. Sportwart des Wildschütz Aue e.V.; er war im vorigen Jahr Prinzregent. Begrüßen durfte ich auch Hans-Jürgen Althaus, den Ehrenpräsidenten des Bergischen Schützenbundes 1924 e.V. und Kaiser des Burger Schützenvereins von 1955 e.V. in Bremen, sowie den Vorsitzenden des Schützenvereins Eintracht Lennep 1928 e.V. Gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern von Schützenvereinen aus ganz NRW begingen die Remscheider Schützen mit dem Abgeordneten den traditionellen Abend zunächst feierlich beim legendären Zapfenstreich vor dem Landtag. Der Landtagspräsident hieß dort die Traditionsvereine, Schützenköniginnen und Schützenkönige und Königspaare, die aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist waren, um ihre heimische Region zu vertreten, willkommen. Die Festrede hielt Klaus Büser vom Oberbergischen Schützenbund 1924 e.V.

Ein schöner geselliger Abend und wie in jedem Jahr auch eine gute Gelegenheit, einmal wieder ins Gespräch zu kommen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich mich bedanken und ein Stück weit revanchieren für die vielen Einladungen zu den Schützenfesten. Ich erinnere mich gern an die Festlichkeiten der Schützenvereine in Remscheid und Radevormwald, an denen ich teilnehmen durfte. Leider ist die Anzahl der Gäste, die Landtagsabgeordnete einladen können, nur begrenzt, so dass nicht jeder Schützenverein aus dem Wahlkreis zum Zug kommen kann. Ich bin mir aber sicher, dass diese schöne Tradition fortgesetzt wird und wir auch künftig mit weiteren Schützenbrüdern und -schwestern zu Parlamentarischen Abenden zusammenkommen können.

18. Röntgenlauf startet am Sonntag, 28. Oktober

'Der Röntgenläufer' von Rudolf SchöberleinLäuferinnen und Läufer auf der Schwelmer und auf der Kölner Straße beim Röntgenlauf 2008.  Fotos: Lothar Kaiser50 Biker/innen, 400 Helfer/innen, 14 Remscheider Vereine + LCK Ronsdorf, ATV Hückeswagen , 1.200 Meter Absperrgitter, 10.000 Flatterband, 40.000 Trinkbecher, 2.000 Liter Tee, 150 Liter Cola, 1.900 Bananen, 1.150 Müsliriegel, 700 Marathonschnecken, 5.000 T-Shirts, 2.000 Kleidersäcke, 3 Notfalleinrichtungen, sechs Masseure, 300 Tombola-Preise, 150 Liter isotonische Getränke, 2.800 Medaillen. Bei dieser Aufzählung weiß jeder Läufer / jede Läuferin in Remscheid, um welche sportliche Großveranstaltung es sich handelt. Denn so oder ähnlich wurde sie auch in den zurückliegenden Jahren beschrieben: Die Rede ist vom 18. Röntgenlauf.

Der startet am Sonntag, 28. Oktober, um 8.30 Uhr im Sportzentrum Hackenberg in Lennep. Wobei, wie in den Vorjahren, auch diesmal wieder schon am Samstag von 16 bis 20 Uhr in der Sporthalle 1 bei Pasta-Party, musikalischer Unterhaltung und „Marathonmesse“ (Verkauf) reger Betrieb sein wird.

Bei der gestrigen Pressekonferenz im Rathaus nannte der Verabsalter die diesjährigen Laufwettbewerbe (in Klammern bis bisherigen Anmeldungen): Bambini 400 Meter (50), Bambini 800 Meter (20), Crosslauf 1,25 Kilometer (28), Crosslauf 2,45 Kilometer (20), Jedermannlauf 5  Kilometer (333), Jedermannlauf 10 Kilometer (151), Halbmarathon (816), Halbmarathon-Walking (43), Halbmarathon Nordic Walking (69), Marathon (135), Ultramarathon (330), Staffellauf (50). Aus europäischen Nachbarländern haben sich bislang angemeldet: Niederlande (7), Schweiz (4), Österreich (9), Frankreich(9), USA (1), Belgien (1), Finnland (1).
Nachfolgend die Uhrzeiten und Standorte für „Anfeuern erwünscht“:

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Städtepartnerschaft weiter mit Leben füllen

Das zehnjährige Bestehen des Freundschaftsvereins Remscheid – Kırşehir e.V. feierten gestern Abend Im kleinen Sitzungssaal des Rathauses frühere und jetzige Vorstandsmitglieder zusammen mit Freunden und interessierten Bürgerinnen und Bürgern in geselligem Kreis. Herzlich begrüßt wurden sie von Helmut Demski, Superintendent des Kirchenkreises Lennep und Vorsitzender des Partnerschaftsvereins. Besonders begrüßte er Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und das frühere Vorstandsmitglied Ramazan Dalgali; diesen nannte Demski den „Vater dieser Patenschaft“. Dalgali hatte damals die türkische Stadt Kırşehir in seiner alten Heimat als Partnerstadt vorgeschlagen. Von dort kommen viele türkische Mitbürger/innen Remscheids. Der OB skizzierte kurz die Entstehungsgeschichte dieser Städtepartnerschaft und betonte, dass trotz der politischen Veränderungen in der Türkei (unter Erdogan) beide Seiten bestrebt seien, die Partnerschaft weiter mit Leben zu füllen.