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Tag der Vereine 2023: Einladung zum Planungstreffen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im kommenden Jahr ist er wieder fest im Veranstaltungskalender installiert – der Tag der Vereine! Wenngleich erst für den 2. September 2023 vorgesehen – ein solches Event, an dem sich möglichst viele Aktive beteiligen sollen, will gut vorbereitet und geplant sein. Deshalb lädt das Stadtmarketing Vereine und Verbände für Dienstag, 18. Oktober, zum einem Planungstreffen ein zwecks eines ersten Austauschs von Wünschen und Vorstellung. Treffpunkt ist um 19 Uhr der Neue Lindenhof, Honsberger Str. 38.

Planungstreffen für Wochen gegen Rassismus 2023

Pressemitteilung von Remscheid Tolerant e.V.

Vom 20. März bis 2. April 2023 finden wieder deutschlandweit die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Seit Jahren beteiligen wir uns als Remscheider Stadtgesellschaft daran mit einem bunten Angebot an Veranstaltungen. Ein erstes Planungstreffen findet am Dienstag, 18. Oktober, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der SPD statt (Elberfelder Str. 39). Bitte geben Sie mir bis spätestens Sonntag, 9. Oktober, bescheid, ob sie teilnehmen werden. Für alle, die noch nicht wissen, ob oder wie sie sich beteiligen können, werden wir ebenfalls eine Reihe an Ideen für Veranstaltungsmöglichkeiten mitbringen. Gerne könne Sie mich bei Fragen oder Ideen jederzeit per Mail unter kontakt@remscheidtolerant.de erreichen. Ich empfehle zudem allen die Internetseite der Stiftung gegen Rassismus, auf der Sie alle Informationen, Ideen und Anregungen zu den Wochen gegen Rassismus einsehen können. (Anne Marie Faßbender)

Dank für Einsatz und Engagement im Ehrenamt

Im Bild von links nach rechts: Andreas Hackländer (Stellv. Löscheinheitsführer und Sprecher der FF Remscheid), Helmut Schröder, Rene Schröder, Carina Sackermann, Jan Gläsker, Gianni Guiarascio, Robin Wilsdorf, Frederik Albrecht, Gregor Jan Steppuhn, Sebastian Schulz, Andreas Fischer, Rolf Schrichten, Marius Mannel, Tobias Müller, Katharina Kresse (Stellv. Leiterin der Feuerwehr) und Christian Wette (Löscheinheitsführer).Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lennep

Am vergangenen Samstag nahm die stellv. Leiterin der Feuerwehr Remscheid, Katharina Kresse auf dem diesjährigen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Lennep mehrere Ehrungen und Beförderungen vor – für die ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte ein Zeichen der besonderen Wertschätzung ihrer Arbeit. Zusätzlich ist in der heutigen Zeit eine Auszeichnung für 70-jährige Mitgliedschaft schon ein besonderes Zeichen für die Treue zur Feuerwehr.

Folgende Kameraden wurden befördert: Der Feuerwehrmannanwärter Marius Mannel zum Feuerwehrmann. Gianni Guarascio, Gregor Jan Steppuhn und Sebastian Schulz wurden vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann befördert. Unterbrandmeister Jan Gläsker zum Brandmeister, Oberbrandmeister Andreas Fischer zum Hauptbrandmeister und Andreas Hackländer vom Hauptbrandmeister zum Brandinspektor.

Folgende Feuerwehrangehörige wurden geehrt: Die Oberfeuerwehrmänner Gianni Guarascio und Robin Wilsdorf erhielten für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren (VdF) NRW in Bronze. Unterbrandmeisterin Carina Sackermann und Unterbrandmeister Rolf Schrichten erhielten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft das Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW und die Ehrennadel der Stadt Remscheid in Silber. Für die 70 - jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Remscheid erhielt der Unterbrandmeister a. D. Helmut Schröder die goldene Ehrennadel vom Verband der Feuerwehren NRW und das Strahlrohr in Gold der Feuerwehr Remscheid. Des Weiteren erhielten nachträglich Oberfeuerwehrmann Tobias Müller und Unterbrandmeister Jan Frederik Albrecht die Fluthelfermedaille des Landes NRW. Unterbrandmeister Rene Schröder wurde von der Einsatzabteilung in die Unterstützungsabteilung überführt. (Elvira Rogawski)

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

F(l)air Weltladen Lüttringhausen & Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V. / Aquarelle im F(l)air-Weltladen. Bis zum 28. Oktober können im F(l)air-Weltladen, Gertenbachstraße 17, Aquarelle aus dem Nachlass von Christine Kersting gegen eine Spende erworben werden. Nach ihrem Tod hatte ihr Mann der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen e.V.  die Originale übergeben. Die Bilder werden gegen eine Spende zugunsten der Arbeit des Weltladens abgeben. Sie können zu den Öffnungszeiten des F(l)air-Weltladens besichtigt und erworben werden.
In ihrer aktiven Zeit hatte Christine Kersting zusammen mit ihrem Mann eine Drogerie an der Gertenbachstraße. Das Malen gab ihr Kraft in schwierigen Zeiten gegeben. Dreimal konnte sie ihre Bilder im F(l)air-Weltladens ausstellen. Auch das Bild auf dem Schuber der Weihnachtsschokolade des F(l)air-Weltladens stammt von ihr. Das Team des Weltladens freut sich, dass nun Aquarellen von ihr neue Besitzer finden können. (Manfred Brauers)

Hastener Turnverein 1871 e.V. / Besuch beim SV Fortschritt in Pirna. Schon seit 30 Jahren währt die Freundschaft der beiden Behindertensportabteilungen des Hastener Turnverein 1871 e.V. und dem SV Fortschritt in Pirna. Nur die Pandemie konnte die jährlich wechselseitigen Besuche unterbrechen. Nun fuhr – mit freundlicher Unterstützung des Partnerschaftskomitee Remscheid - Pirna e. V. –wieder eine Abordnung des HTV nach Pirna fahren. Die Wiedersehensfreude war groß. Auch Ausflüge nach Dresden und ins Elbsandsteingebirge fanden großen Anklang. In dem traditionellen Hallenbocciaturnier führte diesmal der 95- jährige Initiator der Sportlerfreundschaft, Harald Eles, die Remscheider Mannschaft zum Sieg. Die Abteilungsvorsitzende Anita Kubiak (SV Fortschritt Pirna) und Kirsten Hein (Hastener Turnverein 1871 e.V.) möchten die freundschaftlichen Besuche gerne weiterführen, allerdings zeichnet die Altersstruktur ein anderes Bild für die Zukunft. (Kirsten Hein)

SPD Remscheid /  Sterngolfturnier geht in die Verlängerung. Nachdem die 7. Auflage des Sterngolfturniers um den Michael-Laux-Pokal am 17. September nach einer Stunde Spielzeit abgebrochen werden musste, steht nun der Termin für die Fortsetzung fest: Samstag, 15. Oktober, 13 bis 17 Uhr (letzter Spielbeginn um 16 Uhr) auf der Sterngolfanlage an der Hans-Böckler-Straße in Klausen. Ausgespielt wird eine Kinder-, eine Frauen- und eine Gesamtserie. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die am 17. September gespielten Partien bleiben gültig.

Fraktion der Grünen /Herbstferien. Unsere Geschäftsstelle bleibt während der Herbstferien bis 14. Oktober geschlossen. Ab dem 17. Oktober sind wir wieder für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bis 9.10. an Beatrice Schlieper, beatrice.schlieper@gruene-remscheid.de">beatrice.schlieper@gruene-remscheid.de, Tel. 0151-21336318,  und in der Zeit vom 10. bis 16.10. an David Schichel, david.schichel@gruene-remscheid.de">david.schichel@gruene-remscheid.de, Tel. 0179-1386906.

Diakonie im Kirchenkreis Lennep / Neustart unseres Reparaturen-Cafés und der Fahrradwerkstatt. der Diakonie im Kirchenkreis Lennep. Hier die Termine:  5. Oktober, 19. Oktober, 9. November, 23. November, 7. Dezember und 21. Dezember (=  jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 10.30 bis 13 Uhr). Haben Sie eine alte Lampe, die zu schade zum Wegwerfen ist oder einen defekten Toaster, den Sie gern weiter nutzen möchten? Im Reparaturen-Café Remscheid helfen Ihnen Ehrenamtliche mit ihrer Berufserfahrung und ihrem handwerklichen Geschick bei der Reparatur der von Ihnen mitgebrachten Gegenstände. Mit der Nutzung des Reparaturen-Cafés können auch Sie ein Zeichen für einen verantwortungsvollen, wertschätzenden Umgang mit unseren Ressourcen setzen und gleichzeitig einen entspannten Treffpunkt für Gespräche besuchen. (Gundula Meurer)

Die Burger Kirche, in Unterburg (Foto), Müngstener Straße 25 / Konzert mit Dr. Mojo am 9. Oktober. Songs von Joe Cocker, Bob Dylan und den Eagles gehören zu seinem Repertoire und werden in dem ganz besonderen Dr.-Mojo-Sound präsentiert. Gesang, Gitarre, Mundharmonika, Foot-Percussion und Bass verbinden sich dabei zu einem außerordentlichen Klang. Kaum zu glauben, dass hier nur ein einzelner Musiker auf der Bühne steht. Dr. Mojo weiß aber auch einiges zu den Liedern und ihren Interpreten zu erzählen und tut dies stets mit einem Augenzwinkern. Beginn 17 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr), Karten zehn Euro unter https://www.bergisch-live.de und in der Wermelskirchener Buchhandlung Marabu.

Histamin Intoleranz Bergischland / Präsenztreffen der Selbsthilfegruppe steht fest. Nach über zweieinhalb Jahren und auf den Wunsch Einzelner möchte ich doch noch mal ein persönliches Treffen der Selbsthilfegruppe „Histamin Intoleranz Bergischland“ in Remscheid veranstalten (am Mittwoch, 12. Oktober, ab 19 Uhr auf der Alleestraße, ,Nähe Boecker). Wer daran Interesse hat möge sich bitte melden unter histamin@histamin-bergischland.de">histamin@histamin-bergischland.de oder Tel. RS 46 29 772. (Barbara Bontemps)

Hasenberger Gespräche im Ev. Gemeindehaus Hardtstraße 14 / Wie wirklich waren die Wunder des Neuen Testaments? Montag, 17. Oktober, 19.30 Uhr: Das Neue Testament ist voller Berichte von Wundern, in denen Jesus Kranke heilt und sogar Tote auferweckt. Die theologische Forschung ist seit langem uneins über Deutung und Bedeutung dieser Wunderberichte. Sollen wir sie wörtlich nehmen als glaubwürdige Belege, dass diese Wunder tatsächlich so stattgefunden haben? Oder sind sie eher indirekt zu verstehen als zeichenhafte Botschaften? Mehr noch: Hängt der christliche Glaube von der einen oder der anderen Interpretation dieser Wunderberichte ab? Prof. Dr. Kurt Erlemann ist Professor für Neues Testament und Geschichte der Alten Kirche an der Bergischen Universität Wuppertal. Dr. Werner Kleine ist Referent für Citypastoral in der Katholischen Citykirche Wuppertal und Dozent an der erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule Köln. Die »Hasenberger Gespräche« sind eine gemeinsame Initiative der katholischen und evangelischen Kirchen vor Ort zusammen mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/Remscheid. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung unter anmeldung@bildungswerk-wuppertal.de oder Fhaun2607@aol.com.

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung / Tag der offenen Tür. Er findet statt am Samstag, 29. Oktober, in  der Zeit von 9 bis 13 Uhr im Neubau, Schmalkalder Str. 5, am Hauptbahnhof. Wir laden ein zu Informationen zu unseren Bildungsgängen mit kleinen Unterrichtssequenzen, Führungen durch das neue Gebäude, Erläuterungen des pädagogischen Konzepts, Präsentationen der Möglichkeiten unserer neuen Fachräume, Mitmachprogrammen, internationalen Speisen und Getränken u.v.m. (Meike Stallony)

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Wochentag. Die Leserinnen und Leser, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Honsberger Bäckerei diente 20 Jahre lang als Moschee

„Es-Selamu-Aleykum - Friede sei mit euch!“, begrüßte gestern Nachmittag Bayram Söylemez, Vorstandsmitglied der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş Remscheid e.V., zusammen mit dem Imam Dönmez und dem Vereinsvorsitzenden Cenap Aydin in der großen Moschee an der Neuenkamper Straße zahlreiche Remscheider Nicht-Muslime zum „Tag der Offenen Moschee“ (TOM). Auch im Namen der übrigen neun Moschee-Vereine in der Stadt. Denn sie alle hatten vor einigen Jahren vereinbart, diesen Tag, der seit 1997 in mehr als 1.000 Moscheen in Deutschland begangen wird, nicht länger getrennt voneinander zu organisieren, sondern gemeinsam. Das hatte 2017 bei DITIB an der Stachelhauser Straße begonnen. 2018 war die ATIB an der Industriestraße der Gastgeber, 2019 die Türkischer Föderation Remscheid an der Freiheitstraße, und 2020 wäre die IGMG an der Reihe gewesen. Doch in jenem und dem folgenden Jahr musste der TOM wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

Umso intensiver hatte sich die IGMG als Gastgeber auf diesen Tag vorbereitet. Und Bayram Söylemez („Ich bin seit 1978 Remscheider und auf dem Honsberg aufgewachsen!“) freute sich sehr, unter den Gästen auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, die evangelische Superintendentin Antje Menn, die Vorsitzende des städtischen Integrationsrates, Erden Ankay-Nachtwein, und den SPD-Bundestagsabgeordneten Ingo Schäfer begrüßen zu können: „Es ist eine besondere Gelegenheit, die Moschee und damit den Islam und die Muslime als Nachbarn näher kennenzulernen, voneinander zu lernen, Vorstellungen übereinander geradezurücken und damit auch Vorurteile abzubauen sowie religiöse und kulturelle Vielfalt wertzuschätzen“, betonte Söylemez und wünschte allen Teilnehmern „Hoffnung, Kraft und Zuversicht für das Miteinander in der Gesellschaft.“

Der Oberbürgermeister griff das später in seiner Rede auf. „Der Islam ist in Deutschland zu Hause; der Islam gehört zu unserer Stadt!“ Und der habe sich sehr verändert – „weg von den Hinterhof-Moscheen!“ Damit war auch die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş gemeint. Sie wurde 1992 in einer ehemalige Bäckerei im Haus Honsberger Str. 73 gegründet. Söylemez: „Die Räume waren so klein, dass wir genau planen mussten, wer sie wann nutzen durfte - und das ganze 20 Jahre lang, bis es der Gemeinde dann endlich gelang, dieses Gebäude hier zu kaufen. Das war im Jahr 2012.“ Heute zählt der Moschee-Verein 481 Mitglieder (180 Männer, 173 Frauen, 73 Mädchen und 55 Jungen).

Drei Jahre dauerte es, bis die frühere Metallfabrik komplett umgebaut und kernsaniert saniert war, „nach zigtausend Stunden an Eigenleistung unserer handwerklich geschickten Mitglieder! Und finanziert ohne jegliches Fremdkapital von unseren Gemeindemitgliedern durch Spenden, höhere Mitgliedsbeiträge,  Wohltätigkeits-Veranstaltungen, Versteigerungen, Konzerte etc. (…) Der Verein steht schuldenfrei da, Gott sei Dank!“

Die zehn Remscheider Moscheen

  • DITIB Merkez Moschee Remscheid, Stachelhauser Straße
  • Türkische Föderation Remscheid, Freiheitstraße
  • Türkischer Kulturverein ATIB, der Industriestraße
  • Remscheider Bildungs- und Kulturverein, Kremenholler Straße
  • Marokkanische Moschee, Bismarckstraße
  • Buhara Kultur Zentrum, Waldstraße
  • Türkischer Kulturverein Nizami-Alem, Bismarckstraße
  • Bosnisch-Albanische Moschee, Karlstraße
  • Kocatepe Moschee, Klausener Straße
  • Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V., Neuenkamper Straße.

Eine Leistung, die ein paar Zahlen verdeutlichen können: 2000m² Grundstück, 1350 m² Nutzfläche auf drei Etagen, darunter zwei Gebetsräume (180m² im 1. Obergeschoss für die Männer und 70 m² im 2. Obergeschoss für die Frauen), eine Cafeteria, eine industrielle Großküche und ein 250 m² großer Veranstaltungsraum im Erdgeschoss. Das alles barrierefrei und behindertengerecht (Aufzug für acht Personen), bestückt komplett mit sparsamen LED und fußbodenbeheizt mittels Luft-Wärmepumpe-Technik. Hinzu kam in diesem Jahr eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

In diesem Jahr stand der „Tag der Offenen Moschee“ unter dem Motto „Knappe Ressourcen - große Verantwortung“, um das Bewusstsein für ein nachhaltiges und klimagerechtes Leben zu wecken oder zu verstärken. Bayram Söylemez: „Denn Moscheen sind nicht nur Gebetsstätten, sondern auch Orte der Bildung, Begegnung und Sensibilisierung.“ Und deshalb haben mehrere Moschee-Gemeinden mit der Stadt Energie-Beratungen für ihre Mitglieder vereinbart – „wie man die Energieverbrauch senken kann, welche staatlichen Unterstützungen es gibt und wie effizient eine Photovoltaik-Anlage, eine Luftwärme- oder Erdwärme-Pumpe sein kann“.

Baukran steht, Klinikneubau kann beginnen

Pressemitteilung der Ev. Stiftung Tannenhof

Zeitgemäße Psychiatrie braucht modernen Raum und viel Licht! Die Stiftung Tannenhof errichtet deshalb für die Psychiatrische Klinik im westlichen Teil des Campus in Remscheid ein neues Klinikgebäude mit 100 Betten – das neue Paul-Gerhard-Haus (Baukosten ca. zwölf Millionen €). Wir freuen uns, dass der Baukran steht und nun der Startschuss für den Klinikneubau erfolgen kann.

In dem Neubau werden Stationen zur Behandlung psychischer Erkrankungen von Erwachsenen eingerichtet. Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören u. a. Depressionen, bipolare- und schizophrene Störungen, psychosomatische Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen sowie die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Im Erdgeschoss sowie in den beiden Obergeschossen wird jede Station über je 13 Patientenzimmer in Form von Zwei- bis Vierbettzimmern vierfügen. Ferner sind auf den Etagen jeweils Pflegestützpunkte, Büros für Therapeuten und Aufenthaltsbereiche für Patienten vorgesehen. Zu den Behandlungsmethoden gehören auch die therapeutischen Angebote für die Patienten, die die Stiftung auch direkt auf kurzem Wege im Untergeschoss des neuen Gebäudes in unterschiedlichen Therapieräumen sowie in den anderen Räumlichkeiten der Stiftung anbieten kann.

Die Stiftung Tannenhof beginnt diese Baumaßnahme in einer schwierigen Zeit. Seit der Corona-Pandemie und dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine sind neue Herausforderungen zu bewältigen. Es wird mit Materialknappheit und Lieferschwierigkeiten zu rechnen sein. Die Ausschreibung der verschiedenen Gewerke erfolgt jeweils öffentlich. Noch ist die Resonanz der eintreffenden Angebote der Baufirmen äußerst erfreulich. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Die Stiftung ist zuversichtlich, eine weitere Baumaßnahme im Kosten- und Zeitrahmen fertigstellen und die Struktur- und Entwicklungsplanung im Krankenhausbereich weiter voranzutreiben zu können (Fertigstellung      voraussichtlich im Winter 2023).

Von Rassismus Betroffene zur Mitarbeit eingeladen

Einstimmig bei zwei Enthaltungen stimmte der Rat der Stadt am 18. November 2021 der umfangreichen Beschlussvorlage „Für Demokratie und Vielfalt in Remscheid“ zu. Darin bekennt sich der Rat der Stadt Remscheid dazu, „jeglichen Formen von Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus, antimuslimischen Rassismus, weiterer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung entschieden entgegen zu treten.“ Der Beschluss sieht die Einsetzung einer Lenkungsgruppe vor, die aus dem Oberbürgermeister, der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern, Vertreterinnen sowie Vertretern aus Sport, Polizei, Feuerwehren, Kultur, Jugendhilfe, Schule sowie Wohlfahrts-, Hilfs- und Katastrophenschutz-Organisationen u. ä. bestehen soll „mit dem Ziel, auf der Basis der vielfältigen Aktivitäten in unserer Stadt eine gemeinsame Strategie für Demokratie und Vielfalt gegen Extremismus zu entwerfen.“ Zuvor war man nach längerer Diskussion übereingekommen, die Frage, ob die Aufgabe eines Extremismus-Beauftragten einer bestimmen Person übertragen werden solle, zurückzustellen, bis die neue Lenkungsgruppe zusammengekommen ist und das gewünschte Handlungskonzept Gestalt angenommen hat.

Seit gestern steht nun fest, dass zwei versierte Frauen dieses Handlungskonzept „nah an der Praxis für und gemeinsam mit Remscheidern“ erarbeiten werden, das aufbauend auf den üblen Erfahrungen von Bürgerinnen und Bürgern mit Rassismus in all seinen düsteren Facetten. Es sind Rabia Gür, Stadt Remscheid, und Kerstin Becklas, Stadtteil e.V. Zusammen mit ihren direkten Ansprechpartnern beim Stadtteil e.V. (Ute Friedrich-Zielas und Ralph Noll) und bei der Stadt (Sabine Räck und Jutta Velte) bilden sie das Projektteam von „NRWeltoffen“, das künftig eng mit der vom Rat beschlossenen Lenkungsgruppe unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zusammenarbeiten wird mit dem ehrgeizigen Ziel eines Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Ein ehrgeiziges Programm, das es in den nächsten eineinhalb Jahren zu erreichen gilt. Ein erster Entwurf des Handlungskonzeptes sollte im Juni/ Juli 2023 vorliegen. Für den September 2023 ist geplant, das fertige Konzept den Gremien des Rates der Stadt Remscheid zur Verabschiedung vorzulegen. Bis Ende Juni 2023 stehen die Sitzungstermine der Lenkungsgruppe bereits fest: 16. November 2022, 14. Februar 2023, 22. März 2023 und 20. Juni 2023, jeweils 16 bis 19 Uhr.

Zwei Seiten eines städtischen Flyers zu einer zusammengefasst. Nicht erst seit den Morden in Hanau, seit dem tödlichen Anschlag auf Walter Lübke, seit den Angriffen auf Synagogen und Moscheen ist klar, dass Extremismus in verschiedenen Subkulturen der Gesellschaft gewissermaßen hoffähig geworden ist. So beschreibt das Forscherteam rund um den Konfliktforscher Andreas Zick von der Universität Bielefeld bereits seit mehr als zehn Jahren eine Zunahme von Radikalisierungs-, Abwertungs-, Rassismus- und Extremismus Tendenzen in unserer Gesellschaft. Bei der Vorstellung des neuen Projekts in einer Pressekonferenz im Rathaus betonte Oberbürgermeister Mast-Weisz , wie sehr sich –spürbar auch im Kontext der Protestaktionen gegen die Corona- Maßnahmen bzw. Energiekrise - eine (Un-)kultur der Beschimpfungen und Abwertungen gegen Politikerinnen vor allem in den so genannten „Sozialen Medien“ breit mache. Leider seien Alltagsrassismus und -diskriminierungen immer noch für viele Remscheiderinnen und Remscheider Realität.

Um – dem Wunsch der demokratischen Fraktionen im Rat der Stadt Remscheid entsprechend –extremistischen Bestrebungen in der Gesellschaft wirksamer entgegenzutreten zu können, stellte die Stadt am 3. Februar 2022 bei der Bezirksregierung in Düsseldorf den Antrag, in das Landesprogramm „NRWeltoffen“ aufgenommen  zu werden. Das Land hatte das kommunale Förderprogramm entwickelt, um Kommunen in ihrer Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu stärken. Dass der Antrag der Stadt bewilligt wurde, machte es finanziell möglich, zwei neue Stellen einzurichten, eine Stelle mit 30 Stunden beim Stadtteil e.V. und eine mit 20 Stunden bei der Stadt. Am 1. Juli nahmen Rabia Gür und Kerstin Becklas ihre Arbeit auf. Die Religions- und Sozialwissenschaftlerin Kerstin Becklas und Rabia Gür, die über die Erfahrungen von Betroffenen bereits eine Magisterarbeit geschrieben und diesen nun auch ihre Doktorarbeit widmen will, sehen es als ihre Aufgabe an, mit Hilfe des künftigen Handlungskonzepts (verunsicherten) Menschen mehr (politische/n) Orientierung und Halt zu geben. Wichtig ist ihnen in den nächsten zwölf Monaten die Teilhabe der betroffenen Gruppen. Erreicht werden sollen diese durch unterschiedlichen Beteiligungsformaten in Stadtkonferenzen. Deren Ergebnisse sollen zusammengefasst und in den Arbeitsprozess der Steuerungsgruppe eingespeist werden. 

Dass Becklas und Gür es mit einem Lenkungskreis zu tun haben werden, der aus rund 20 Vertretern der Verwaltung, der Politik, Schulen, Wohlfahrtsverbänden etc. besteht, hält der Oberbürgermeister „für ein Risiko und eine Chance zugleich“: Ich hoffe darauf, dass die entwickelten Ideen und Konzepte so in der Stadtgemeinschaft schneller ankommen, weil vermittelt von vielen!“

23. Lüttringhauser Gespräche widmen sich Humor

Im November finden zum 23. Mal die Lüttringhauser Gespräche statt. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Ev. Kirchengemeinde bei der Stiftung Tannenhof, der Kath. Pfarrgemeinde St. Bonaventura/Heilig Kreuz, der Ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen und des Katholischen Bildungswerkes Wuppertal/Solingen/Remscheid. Mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort werden Themen von gesellschaftlicher Bedeutung öffentlich diskutiert. Beabsichtigt ist keine neue Wiederholung von gängigen Argumenten, sondern differenzierte Meinungsbildung, wobei die eigenen Fragen und Erkenntnisse ins Gespräch eingebracht werden können.

Unter dem Titel „Das Schwere leicht gesagt – Humor als Brücke zum Verstehen?“ widmen sich die Gespräche in diesem Jahr den Chancen, über einen humoristischen Zugang Krisen, Lebensumbrüche und Leiderfahrungen zu reflektieren und zu überwinden. Neben psychologischen und theologischen Erkundungen soll auch herausgestellt werden, das die befreiende Kraft des Lachens uns helfen kann, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen und ihnen etwas entgegen zu setzen. Die Referentinnen und Referenten aus Religion und Wissenschaft gehen diesen Fragen an drei Abenden auf den Grund und stehen für das Gespräch mit dem Lüttringhauser Publikum zur Verfügung:

  • 8.11.2022 Humor – Eine befreiende Weise des Widerstands? Facettenreichtum des Humors und seine existentielle Dimension Dr. theol. Dr. h.c. Peter Bukowski
  • 15.11.2022 Wir sind doch alle Schwestern und Brüder... Humorvolle Betrachtungen aus dem Kabarett Helga Siemens-Weibring
  • 22.11.2022 Wenn der Mensch lacht, ist er leicht wie ein Engel Heitere und besinnliche Geschichten über die befreiende Kraft der anderen Perspektive Diakon Willibert Pauels

Vaillant-Nacht der Kultur am 29. Oktober

45 Veranstaltungen am 28. Oktober Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit einer eindrucksvollen und erlebnisreichen Kulturnacht will Remscheid nach zweijähriger Corona-bedingter Pause in diesem Jahr wieder über die Stadtgrenzen hinaus punkten. Am Vortag des Röntgenlaufs, der traditionell viele lauffreudige Gäste in unsere Stadtteile und auf die Laufstrecken lockt, findet am Samstag, 29. Oktober, die 16. Auflage der „Vaillant-Nacht der Kultur und Kirchen in Remscheid“ statt. Bei der „Vaillant-Nacht der Kultur und Kirchen in Remscheid“ wird unter Federführung des Stadtmarketings auf die bewährte Zusammenarbeit mit Vereinen, Gruppierungen und Einzelpersonen gesetzt, die Kunst und Kultur an interessanten Remscheider Örtlichkeiten präsentieren. Wie zuletzt in 2019 wird die diesjährige „Vaillant-Nacht“ keinem besonderen Motto unterstellt. Weil der Event-Abend von Einfallsreichtum, Kreativität, künstlerischer und kultureller Vielschichtigkeit und Andersartigkeit lebt, ist wieder ausdrücklich Vielfalt gewünscht! Das Remscheider Stadtmarketing ist aktuell darum bemüht, möglichst viele Akteur:innen der letzten „Vaillant-Nächte“ um ihre diesjährige Beteiligung zu bitten. 

Transparent für Frieden mahnt nach innen und außen

Seit Anfang August hängen in Remscheid auf Initiative des örtlichen Katholikenrats vor den katholischen Kirchen Transparente in den Kirchenfarben Gelb und Weiß mit  der blauen Aufschrift: „Wir stehen für Frieden und Freiheit. Katholische Kirche in Remscheid“. In zeitlicher Nähe zum Weltfriedentag haben heute Abend Elisabeth Schnocks, die Vorsitzende des Katholikenrats Remscheid, und Marina Schnurbusch, Mitglied des Katholikenrats, deren Tochter Theresa für den Entwurf des Transparents verantwortlich zeichnet, im Waterbölles-Video über dessen Entstehung berichtet.

Treffen bei der Selbsthilfe in Remscheid

Das nächste Gruppentreffen in Remscheid findet am Mittwoch, 28. September, von 17 bis 19 Uhr in den Räumen des Fördervereins für Selbsthilfegruppen, Alleestraße 61-63, statt. In Wuppertal treffen wir uns am Mittwoch den 19.10.2022 von 17.00 -19.00 Uhr in der Börse, Wolkenburg 100, Wpt,-Elberfeld    Skoliose ist eine Verkrümmung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung. Sie tritt oft im Kindes- oder Jugendalter auf und muss deshalb frühzeitig therapiert werden. Gezielte Physiotherapie, eventuell Korsettversorgung sind die ersten Maßnahmen. Der operative Eingriff mit teilweiser Versteifung der Wirbelsäule ist nur bei sehr  weit fortgeschrittenen Verkrümmungen angesagt. Wir informieren über Therapeuten, Korsettbauer und Kliniken, konservativ und operativ. Wir informieren aber auch über andere Wirbelsäulenerkrankungen wie Spinalkanalstenose und Bandscheibenschäden. Informationen unter www.bundesverband-skoliose.de  oder www.skoliosegruppe-bergischland.de. Tel. 02191-2092193  Handy: 015201722719  Mail: shgbergischland@online.de.

Kita „Confetti“ mit vielen Gründen zum Feiern

Ehren- und Hauptamtliche sowie Sponsoren der Interkulturelle Kindertageseinrichtung / des Familienzentrums „Confetti“ auf dem Rosenhügel in Remscheid feierten gestern gemeinsam mit dem Trägerverein, dem IKE e.V., vielen Kindern und deren Eltern nicht nur ein Spätsommerfest, sondern auch die Gründung des „Fördervereins für Interkulturelle Erziehung e.V.“ (IKE) vor 30 Jahren, das wegen Corona vor zwei Jahren ausgefallene 20-jährige Bestehen der Kita, deren erstes Domizil das Otto Pfeiffer-Haus an der Burger Straße war, den aktuellen Beitritt zur Initiative „Klischeefrei“ und die Einweihung neuer Spielgeräte auf dem Außengelände der Kita. An all das erinnerte die IKE-Vorsitzende Erden Ankay-Nachtwein (siehe Video).