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36. Stadtteilfest: "Honsberg - immer am Ball"

Archivfotos: Hans Georg Müller. "Honsberg - immer am Ball", unter diesem Motto feiern die Honsberger mittlerweile das 36. Stadtteilfest und laden herzlich dazu ein, vom 22. bis 24. Juni mitzufeiern. Dafür haben 19 Vereine und Organisationen ein volles, attraktives Programm organisiert. Zu den Mitveranstaltern bzw. Mitwirkenden gehören neben den Stadtteil e.V. die Chorgemeinschaft Hazet & MGV Honsberg, der Spielmannszug Remscheid, die portugiesische Folkloregruppe „Os Campinos de Remscheid“, die „Kraftstation“, der Moscheeverein D.I.T.I.B. /Diyanet-Moschee, der türkische Senioren-Solidaritätsverein, die Frauengruppe „Kardelen“, das städtische Familienzentrum Honsberg, das Stadtumbaumanagement, die Offene Ganztagsgrundschule Honsberg, der Väterkreis, der Mütterkreis, die Kulturwerkstatt e.V. / Ins Blaue, der SPD-Ortsverein West, der AWO-Kreisverband Remscheid, der AWO Ortsverein West, das Familienbildungswerk Bergisch Land, die ev. Stadtkirchengemeinde, die Kunstschule „Heimat“, die KiTa Honsberg, die Tanzgruppe der GGS Kremenholl und des Tanzstudios Remscheid, die Die Cover-Band „shake-a-delic“, die Trommelgruppe des Deutsch-Togolesischen Freundschaftsverein e.V., Die Gruppe: „Mama Phil and the Family“ (mit Jazz und Blues) und Ballonkünstler Hakan Eren.

Was noch so zu sehen sein wird: Samenbälle im Wasserbecken, selbstgebaute Berliner Hocker, Budenkirmes, Hüpfburg, die Ausstellung „verschieden|gleich|zusammen“ von der Kraftstation und dem Remscheider Fotografen Thomas E. Wunsch, kurz: buntes Treiben rund um den Neuen Lindenhof.

Was es zu probieren gibt: Leckeres aus vielen verschiedenen Heimatländern: deutsch, türkisch, portugiesisch, süß und herzhaft, Cocktails, Reibekuchen, Crêpes, Kaffee, Kuchen und Donuts.

Das Stadtteilfest beginnt am Freitag 22. Juni, um 18 Uhr: „Gemeinsam Ins Blaue“, Halskestr. 20-30. Neben Musik, offenen Ateliers und gemeinsamem Essen&Trinken findet die Kunstaktion „wenn die blauen Fahnen wehen“ mit Künstlern von „Ins Blaue“ statt. Das Programm von Samstag und Sonntag:

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Hohenhagener Plauderei. Der Förderverein WohnQuartier  lädt für Mittwoch, 20. Juni,  von 18 bis 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche an der Eschenstraße zur Hohenhagener Plauderei ein. Hier sollen die Hohenhagener Gelegenheit haben, Probleme in Ihrem Stadtteil mitzuteilen und gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Kleine Speisen und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher.

Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid / Familienpolitik im Blickfeld. Wenn Kinder kommen, wenn die eigenen Eltern Pflege brauchen – Familie ist immer da, wo Menschen Verantwortung für einander übernehmen. Kinderbetreuung, Berufstätigkeit, Großeltern, Ganztag, Pflege, Arbeitszeiten, Zeiten für und miteinander, Bildung, Geld, Infrastruktur, vielfältige Familienformen - auch die gesellschaftlichen oder politischen Rahmenbedingen wirken auf Familien ein oder - im Idealfall – von ihnen zurück.
Wir Grünen nehmen Familienpolitik ernst. Deshalb steht dieses erste Halbjahr 2018 bei uns ganz im Zeichen von Familien. Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Holger Bonin am Freitag, 22. Juni, um 17.30 Uhr im Deutschen Röntgen Museum zum Thema „Zwischen Job und Windeln – Was kann Politik mit und für Familien bewegen?“ Und im anschließenden World-Café sind dann alle gefragt. (Prof. Dr. Holger Bonin ist Chef-Koordinator der arbeitsmarktpolitischen Forschung am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn und Professor für Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an der Universität Kassel. In seiner empirisch ausgerichteten Forschung untersucht er insbesondere fundamentale strukturelle Veränderungen an den Arbeitsmärkten, die Wirksamkeit aktiver arbeitsmarktpolitischer und familienpolitischer Maßnahmen sowie die Folgen von demografischem Wandel und Zuwanderung.)

Lenneper Turngemeinde / „Auswegmöglichkeit bei Schmerzen!  Schmerzfrei leben…“ Über die(Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht) spricht der Physiotherapeut Dennis Eitner am: Samstag, 23. Juni, 15 bis 16 Uhr, bei der Lenneper Turngemeinde in der Ort: Moll’schen Fabrik, Neugasse 4, in Lennep. Die Teilnahme ist kostenfrei!  Um organisatorisch für Sie gut aufgestellt zu sein, wird um eine Anmeldung unter Tel. RS 460590 (AB) oder E-Mail info@ltg-sport.de bis 21. Juni gebeten. Seien Sie neugierig! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. (Sabine Schmittkamp)

SPD Remscheid / Welche Chancen haben Frauen in Remscheid? Wie sieht es mit der Gleichstellung in der öffentlichen Verwaltung aus? Wie sind die Rahmenbedingungen für erwerbstätige Frauen? Wie ist die Situation der geflüchteten Frauen? Was kann gegen die wachsende Altersarmut von Frauen unternommen werden? Wie sieht geschlechtergerechte Stadtentwicklungsplanung aus? Diese und weitere Fragen mehr stehen im Mittelpunkt eines Frauenpolitischen Frühstücks, zu dem die Remscheider SPD-Frauen für Samstag, 23. Juni, um 10 in die SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39, einladen. Christel Steylaers, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Remscheid, wird an dem Vormittag einen Input geben. Für Getränke und Essen wird gesorgt – Kosten entstehen keine! Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. RS 4600622 oder unter E-Mail UB.Remscheid.NRW@spd.de. (Antonio Scarpino )

Paul-Volkmann-Chor e.V. / Matinee mit dem Shanty-Chor Hasslinghausen. Einmal ein etwas anderes Konzert: „Schlager trifft Shanty“. Neben seinem abwechslungsreichen Programm mit Evergreens von Gitte oder ABBA entführt der Shanty-Chor Hasslinghausen auch in die Welt der Seefahrt. Gehen Sie mit uns auf die Weltmeere! Das Konzert findet statt am Sonntag, 24. Juni, um 11 Uhr im Vaßbendersaal am Markt.  Thorsten Schäffer begleitet am Klavier, und die Moderation übernimmt Nina Hürter. Die Gesamtleitung liegt in den Händen unserer Chorleiterin, Chordirektorin Simone Bönschen-Müller.

Bergische Symphoniker / Serenade auf Schloss Burg. Am Sonntag, 24 Juni, um 19 Uhr findet traditionell im Rittersaal auf Schloss Burg die Serenade statt. Ganz nach dem Motto „Bach pur“ gibt es gleich drei Werke des Barock-Meisters Johann Sebastian Bach: Die Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066, sowie das Doppelkonzert für Oboe und Violine c-Moll BWV 1060 und das Brandenburgische Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047. Die Solisten aus dem Orchester sind Alexei Silbert (Violine), Yo-Rong Hsieh (Oboe) und Ferenc Mausz (Trompete). Als Gast spiel Daniel Rothert (Blockflöte). Eintrittskarten 18 €, Telefon 0212 / 20 48 20 in Solingen oder in Remscheid 16 26 50. (Manuela Scheuber)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen auf der nächsten Seite:

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Einladung zum "Lenneper Sommer 2018"

Gemütliche Runde mitten auf dem Alten Markt. Foto: Lothar Kaiser Sonntag, 24. Juni, 11 Uhr
Eröffnung des „Lenneper Sommer“ mit dem
„Tischlein deck dich“ der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V.

www.lenneper-karnevalsgesellschaft.de
Die Besonderheit dieser Veranstaltung ist es, dass durch die Gäste Essen und Trinken, Tische und Stühle mitgebracht werden dürfen. Wer dies nicht möchte, kann sich bei der Lenneper Karnevalsgesellschaft Bierzeltgarnituren (unter 0160 125 42 34) reservieren lassen und sich an den LKG-Ständen mit Grillgut und Getränken versorgen.
Für Vereine, Familien, Freundeskreise oder spontane Zusammenschlüsse ist dies eine schöne Gelegenheit, einen zwanglosen Tag mit musikalische Unterhaltung in der Lenneper Altstadt zu verbringen. (Archivfoto waterboelles.de)

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Schwingboden erlaubt keinen Rollschuhsport

Auch zur Anfrage der Grünen vom 23. April, die Sporthalle Hackenberg betreffend, liegen inzwischen die Antworten der Verwaltung vor.

Frage: Welche Einnahmen könnten durch eine Nutzung der Sporthalle als Mehrzweckhalle erzielt werden? Könnten durch potentielle Einnahmen die Kosten der Sanierung/des Umbaus gedeckt werden?

Antwort: Nur die Sporthalle West ist als Mehrzweckhalle für eine nichtsportliche Nutzung vorgesehen, wo spezielle Zeiten für eine Mehrzwecknutzung genutzt werden können. Auszug aus der Benutzungsordnung der Sporthalle West: Für eine einmalige Benutzung ist je angefangene Stunde der Veranstaltung ein Sachkostenbeitrag in Höhe von 1000 Euro, mindestens jedoch 500 Euro zu entrichten. Für zusätzliche Auf- und Abbauarbeiten werden je angefangene Stunde 25 Euro erhoben. Für zu erwartende übermäßige Verschmutzung kann eine Kaution bis zu 750 Euro zur Abdeckung der Reinigungskosten erhoben werden. In analoger Anwendung der Ordnung über die Mehrzwecknutzung der Sporthalle West könnte beispielweise für eine 6-stündige Veranstaltung 600€ als Einnahme erzielt werden.

Frage: Wie viel Sportunterricht (Sportstunden) würde in der Zeit der Hallennutzung der Lenneper Karnevalsgesellschaft konkret ausfallen?

Antwort: Die GGS Hackenberg (GGS), die Hilda-Heinemann-Schule (HHS), die GHS Hackenberg (GHS) und die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) sind die Nutzer der Sporthalle Hackenberg. Jede Schule benutzt für ihren Unterricht ein unterschiedliches Zeitraster. Ebenso individuell erfolgt jährlich die Festlegung der  beweglichen Ferientage durch die Schulen.
Auf der Basis der in 2017 und 2018 erfolgten Meldungen der genannten Schulen haben im von der LKG beanspruchten Zeitraum in 2017 125 Schulstunden und in 2018 90 Schulstunden stattgefunden. Eine seriöse Prognose hinsichtlich der zu erwartenden Meldungen der Schulen für den Sportunterricht und der Festlegung der beweglichen Ferientage ist für die kommenden Jahre nicht möglich.

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Erstmals gemeinsames Sommerfest am Mollplatz

Pressemitteilung der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen und der Lebenshilfe Remscheid

Gute Nachbarschaft muss gefeiert werden! Aus diesem Grund laden die Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen und die Lebenshilfe Remscheid in diesem Jahr gemeinsam zu einem Sommerfest ein. Es steht unter dem Motto „Tür an Tür – ein Fest der Begegnung“ und findet statt am Samstag, 7. Juli, von 120 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz am Mollplatz, Mollplatz 3 in Lennep. Neben der AWO und der Lebenshilfe werden die Deutsch-Italienische Gesellschaft Remscheid und der Jugendverband SJD – Die Falken aus Wuppertal mitmachen. Geboten wird ein buntes wie attraktives Bühnenprogramm mit Musik, Diskussion & Aktion, das Groß und Klein / Jung und Alt ansprechen und zusammenbringen soll. Am Nachmittag wird die Band „Timeless“ für musikalische Unterhaltung sorgen. In den Räumlichkeiten der Lebenshilfe wird ein großer Trödel aufgebaut sein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt – von der leckeren Bratwurst über Kaffee und Kuchen bis hin zu italienischen Spezialitäten. Selbstverständlich gibt es auch kühle Getränke.

Die Lebenshilfe Remscheid begleitet rund 850 Menschen mit Behinderungen, um ihnen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Zum Angebot gehören Werkstätten, zwei integrative Kindertagesstätten, eine Frühförder- und Beratungsstelle, stationäre Wohnangebote, ambulante Wohnhilfen und Begleitdienste, eine Beratungsstelle sowie die flexiblen Erziehungshilfen.
Die AWO betreibt seit vielen Jahren den Seniorentreff am Mollplatz. Dort ist jede und jeder willkommen zum Kartenspiel, zum Bingo, zum Kegeln oder zu Ausflügen. „Die Falken“ sind ein Jugendverband, der sich gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und für Gleichberechtigung einsetzt. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft bietet Sprachkurse an und pflegt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. (Antonio Scarpino)

Feiern in der Sporthalle nur mit neuem Bebauungsplan

„Das Gebäudemanagement hat aktuell festgestellt, dass die Erneuerung des Hallenbodens dringend erforderlich ist. Dafür wurde eine Rückstellung gebildet, die mit dem Jahresabschluss 2017 beschlossen werden muss. Das Geld wird dann 2019 zur Verfügung stehen. Die Erneuerung ist mit rund 200.000 € zu veranschlagen, hinzukommen rund 50.000 € für den notwendigen Austausch der Spielfeldbande“, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zu weiteren Instandsetzungsmaßnahmen in der Dreifach-Sporthalle Hackenberg. Die Vorlage steht am 21. Juni auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzaussschusses.

Frage der SPD: Welche Umbaumaßnahmen müssen zusätzlich durchgeführt werden, wenn die Halle für mehr als 882 Personen genutzt werden soll?

Antwort der Verwaltung: „Der FD 1.28 –Gebäudemanagement hat die Expertise eines Brandschutzsachverständigen für eine erweiterte Nutzung der Dreifach-Sporthalle Hackenberg eingeholt. Hieraus folgt, dass für eine Veranstaltung mit 1200 Personen zwei neue Türen an den Stirnseiten der Halle eingebaut werden müssten. Eine Entfluchtung über verwinkelte Wege trägt der Sachverständige nicht mit. Es wären für den Einbau der Türen in die Außenfassade ca. 55.000 € anzusetzen. Je nach Art und Umfang von sportfernen Nutzungen können zusätzliche Forderungen durch die Bauaufsicht nicht ausgeschlossen werden.“

Frage der SPD: Wie hoch wären die tatsächlichen Kosten, wenn die Sporthalle Hackenberg einer anderen Nutzung zugeführt wird?

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Führung auch im Stollen in der Staumauer

Pressemitteilung des SPD-Ortsverein Remscheid-Lennep

Das Wasser ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für uns Menschen. Wir in der Bergischen Region haben das Glück, viele Talsperren in unserem Umfeld vorzufinden. Einige dienen der Trinkwasserversorgung andere sind zur Regulierung des Wasserstandes in der Wupper oder zur Freizeitnutzung vorhanden. Um Informationen aus 1. Hand zu erhalten, ist es uns gelungen, den Wupperverband für unsere  zweite Veranstaltung zum Thema „Wasser und Talsperren“ zu gewinnen. Schon mit dem Einsatz für den Erhalt der Panzertalsperre machte die SPD Remscheid deutlich, wie wichtig ihr die Wasserversorgung für die Menschen in Remscheid ist. Die Sanierung der Panzertalsperre war der erste Einstieg in das wichtige Zukunftsthema der Wasserversorgung und des Wasserschutz.

Die Wuppertalsperre

Bauzeit:

1982 bis 1987

Höhe über Talsohle:

35 m

Höhe über Gründungssohle:

41 m

Höhe über Gewässersohle:

39 m

Höhe der Bauwerkskrone:

255 m

Bauwerksvolumen:

500.000 m³

Kronenlänge:

320 m

Kronenbreite:

10,5 m

Kraftwerksleistung:

2,4 MW

Daten zum Stausee

Höhenlage (bei Stauziel)

252,50 m

Wasseroberfläche

225 ha

Speicherraum

25,9 Mio. m³

Einzugsgebiet

212 km²

Bemessungshochwasser:

318 m³/s

Mit dem neuen Film über den Wupperverband, seine Aufgaben, die Zuständigkeiten, die Mitglieder, Sicherheit und vielfältigen Aufgaben über die Talsperren, Klärwerke und Gewässer im Wupperverbandsgebiet wurde nun der Informationsaustausch eröffnet. Kompetent besetzt war bei dem Orttermin an der Staumauer der Wuppertalsperre der Wupperverband als Gastgeber mit Vorstand Georg Wulf, Betriebsleiter Jürgen Fries für die Talsperren-Bewirtschaftung der 14 Talsperren zuständig und Markus Reich als Standortverantwortlicher für die Wuppertalsperre. Die anschließende Power-Point Präsentation über die Geschichte, den Bau und die heutigen Kapazitäten sowie Aufgaben der Talsperre regten einige Teilnehmer zu zahlreichen Fragen an und wurden von den Hausherren ausführlich beantwortet.

In der Diskussion über Vorhaben und Bestrebungen eventueller Privatisierung der Wasserwirtschaft in Deutschland waren sich alle Anwesenden einig: Wasser ist eines der höchsten Naturgüter für die Menschen und muss, wie im Grundgesetz festgeschrieben, auch für künftige Generationen in staatlicher / öffentlicher Hand und Zuständigkeit bleiben!

Den Höhepunkt der Informationsveranstaltung bildete die Führung durch die technischen Anlagen und den Sicherheitsstollen im Damm der Wuppertalsperre. Sachkundig beantwortete Markus Reich die Fragen zur technischen Steuerung der Ein- und Aus- und Überläufe der Talsperre. Die Besichtigung der Stromerzeugungsanlage mit einer Kraftwerksleistung von 2,4 Megawatt bildete den Abschluss der Staumauerbegehung.

„Ein perfekter Besichtigungstermin, der uns einen außerordentlichen Einblick in die Struktur, Technik und Aufgaben der Wuppertalsperre und des Wupperverbandes ermöglichte. Wir werden das Thema Wasserversorgung und Talsperren weiterhin auf unserer Agenda haben“, sagte anschließend Jürgen Kucharczyk, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Lennep.

Wasserspiel am Markt soll abgebaut werden

„In den städtischen Brunnen wird künftig – auch eine Sparmaßnahme – kein Wasser mehr fließen. Vorausgesetzt, es finden sich keine Sponsoren / Paten, die die Kosten für den weiteren Betrieb übernehmen“, berichtete der Waterbölles am 20. Juli 2010. Und zitierte die Stadtverwaltung: „Wenn die Brunnen abgeschaltet werden, bleiben sie funktionslos. Es verbleibt je nach Brunnen ein ‚Restanschauungswert’, wie zum Beispiel beim Pylon am Alleecenter.“ Auch eine Erkenntnis.

Seit 1994 symbolisierte der Brunnen am Markt (Foto links), eine Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid an die Stadt, geschaffen von dem Frankfurter Künstler Reiner Uhl, Feuer, Wind und Wasser im Bergischen Land. Die laufenden Kosten übernahmen die Stadtsparkasse – Wartung, Reinigung und Pflege die Firma Dörschler zu einem Sonderpreis. Bereits im Jahre 2000 zahlte die Stadtsparkasse umfangreiche Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Da stellte sich schon damals die Frage nah einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Inzwischen kann die Stadtsparkasse davon nichts mehr erkennen - auch wegen gestiegener Reinigungskosten - und hat sich entschlossen, den Brunnen abreißen zu lassen, sobald die Frage des neuen Bodenbelages am Markt generell geklärt ist. Das berichtete Pressesprecher Markus Kollodzey diese Woche der Bergischen Morgenpost.

Seit der Rat der Stadt mit seinem Sparbeschluss 2010 den drei Brunnen auf der Allee (Foto rechts: Das Wasser des Kugelbrunnens) und am Markt  das Wasser abdrehte, konnte die Stadt pro Jahr  22.000 Euro an Unterhaltungskosten sparen, fand nur für kürzere Zeiträume einige Sponsoren, die es wieder andrehten. In Lüttringhausen, davon kann man ausgehen, wird das anders sein, sollte die Idee Wirklichkeit werden, die Tho­mas Schulte am Mittwoch in der Bezirksvertretung Lüttringhausen präsentierte: Einen neuen Brunnen hinter dem Rathaus an der Kreuzbergstraße, durch den dann auch das steinerne Kinderpärchen, früher über dem Eingangsportal der Lüttringhauser Badeanstalt zu sehen, wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken könnte.. Der Heimatbund Lüttringhausen will die Finanzierung und den Unterhalt des Brunnens übernehmen. Mit solchen Vorhaben hat er bekanntlich reichlich Erfahrung - und gute.

Kulturkooperative soll im Herbst durchstarten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem dritten Workshop führte die Kulturkooperative im Bergischen Städtedreieck in Wuppertal Akteurinnen und Akteure der beiden Themenfelder „Museen & Geschichte“ sowie „Musik & Festival“ zusammen, um gemeinsame Formate zu entwickeln und konkrete Verabredungen zu treffen. Drei Arbeitsgruppen zu Kulturangebot und -kommunikation sowie zur Digitalisierung erörterten handfeste Vorschläge für Aktivitäten der Kooperative. Als Leitbegriff für die inhaltliche Ausrichtung wurde neben der „Industriekultur“ auch das Motiv des „Eigensinns“ herausgearbeitet. Künftige Vorhaben sollen etwa sein: Besucher- bzw. Nichtnutzer-Analysen, die Gestaltung einer Kulturmarketingplattform für alle drei Städte, die Bespielung gemeinschaftsstiftender Orte wie Schloss Burg und des Müngstener Brückenparks sowie eine jährlich stattfindende „Bergische Kulturkonferenz“. Die Digitalisierung wurde sowohl als gesellschaftliche Herausforderung als auch mit ihren Chancen zur neuartigen Präsentation und Produktion von Kunst und Kultur reflektiert. Weitere Projektvorschläge waren „Wie klingt das Bergische Land?“ sowie eine „Bergische Digitale“.

Der Moderator Prof. Oliver Scheytt resümiert: „Die drei Workshops haben tragfähige Elemente für die künftige Arbeit der Kulturkooperative erbracht. Drei zentrale Handlungsfelder sind definiert: Zugänglichkeit verbessern, Kreative Räume schaffen und Ausstrahlung im Kulturtourismus stärken. Zu jedem dieser drei Felder gibt es eine Reihe von konkreten Maßnahmen, mit deren Umsetzung noch in diesem Jahr begonnen werden kann.“ Im Herbst 2018 soll die Bergische Kulturkooperative mit einer Konferenz zur Kulturellen Bildung durchstarten.

Seit 25 Jahren für den Gewässerschutz

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Trinkwasser ist unser wichtigstes Gut. Um seine Qualität zu sichern, haben sich vor 25 Jahren Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zusammengetan. Seitdem arbeiten sie Hand in Hand in Sachen Gewässerschutz. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kooperation zwischen den Wasserverbänden Wupperverband, Aggerverband, Stadtwerke Solingen, EWR GmbH und den landwirtschaftlichen Betrieben im Einzugsgebiet der Trinkwassertalsperren feierten die Partner am 14. Juni in Wermelskirchen die Erfolge der Kooperation. Dabei dankten sie den tatkräftig mitwirkenden Akteuren aus Wasserwirtschaft, öffentlicher Verwaltung und landwirtschaftlicher Praxis. Rund 95 Personen nahmen an der Veranstaltung auf dem Milchviehbetrieb Mühlinghaus nah der Großen Dhünn-Talsperre teil. Auf dem Programm standen Dankesworte des Landwirtschaftsministeriums sowie eine Podiumsrunde mit den Beteiligten der Kooperation. Eine kleine Ausstellung über die fachliche Praxis sowie eine Hofbesichtigung rundeten die Veranstaltung ab.

Der Schutz des Talsperrenwassers beginnt schon im Einzugsgebiet und an den Bächen, die in die Talsperre münden. So kann der Aufwand für die Aufbereitung in den nachfolgenden Schritten niedrig gehalten werden. Durch Wasserschutzgebiete sind die Trinkwassertalsperren besonders geschützt. In den Einzugsgebieten der Talsperren sind die Landwirte wichtige Akteure. Vorsorglicher Gewässerschutz bedeutet z. B., die Bäche vor Einträgen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie vor Viehtritt zu schützen.

In den Bereich der Kooperation „Bergisch Land“ fallen folgende sechs Talsperren: drei Talsperren im Gebiet betreibt der Wupperverband, das sind die Große Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen (mit 81 Mio. m³ die zweitgrößte reine Trinkwassertalsperre Deutschlands), die Schevelinger Talsperre, sowie die Neyetalsperre, deren Eigentümer die EWR GmbH ist und die noch eine Reservefunktion für Trinkwasser hat. Die Solinger Stadtwerke haben mit der Sengbach- Talsperre einen Trinkwasserspeicher in der Kooperation. Der Aggerverband betreibt als Trinkwassertalsperren die Genkel- und die Wiehltalsperre. Ein eindeutiges Zeichen für den Erfolg der Kooperation ist, dass der Nitratwert der Talsperren weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l liegt.

Das Verhältnis zwischen Wasserwirtschaftlern und Landwirten war nicht immer so einvernehmlich. Der damalige Landwirtschaftsminister Klaus Matthiesen und der ehemalige Präsident der Landwirtschaftskammer Rainer Latten holten am 9. Juni 1989 die Vertreter beider Seiten an einen in Tisch. Sie machten deutlich, dass die beiden Parteien nicht aus dem Raum gelassen würden, ehe sie sich nicht geeinigt hätten. So entstand als Basis das auf einem Handzettel festgehaltene 12-Punkte-Programm. Damit war der Grundstein für die Kooperation gelegt. Alle Beteiligten sind sich einig: „Die Kooperation muss im Sinne des Umweltschutzes weiterhin so erfolgreich fortgesetzt werden.“