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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium / Tag der offenen Tür am kommenden Samstag. Am 18. Januar findet in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr unser Tag der offenen Tür statt, zu dem wir alle interessierten Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen sowie deren Eltern herzlich einladen. Nach einer kurzen Begrüßung in der Aula um 90 Uhr gibt es vielfältige Möglichkeiten die EMA kennenzulernen und aktiv zu entdecken. Ganz besonders laden wir Sie ein, zwei vollständig neue Konzepte kennenzulernen: unsere bilinguale Klasse und unser Konzept der Sportmodule. Außerdem wird es Schnupperunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik ebenso geben wie eine Öffnung all der bewährten Angebote, die außerhalb oder ergänzend zum Regelunterricht an der EMA angeboten werden. Jüngere Kinder werden derweil im EMA-Kinderland liebevoll betreut, und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Wie schützt man Kirchen und andere Gebäude vor Starkregen? Durch den Klimawandel werden in Zukunft noch mehr extreme Wetterereignisse auftreten. Dazu gehören auch Niederschläge mit sehr hoher Regenmenge über einen relativ kurzen Zeitraum. Für Dienstag, 21. Januar, um 17 Uhr lädt der Kirchenkreis Lennep zu einer Infoveranstaltung in das Haus der Kirche, Geschwister-Scholl-Straße 1a, in Lennep ein. Dr. Ute Rose von der Verbraucherzentrale NRW wird im Rahmen des Projektes „Haus- und Grundstücksentwässerung“ zu technischen Vorkehrungen bei Kirchen, aber auch anderen Gebäuden, und zu Versicherungsfragen Auskunft geben. Anschließend gibt es Zeit für Fragen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen unter Tel. RS 9681-113 oder E-Mail andrea.zimmermann@kklennep.de. (Katrin Volk)

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Das Reparaturen-Café in 2020. Nachfolgend die Termine des Reparaturen-Cafés der Diakonie im Kirchenkreis Lennep  am Ambrosius-Vaßbender-Platz für das erste Halbjahr 2020, jeweils von 10.30 bis 130 Uhr: 22. Januar, 12. & 26. Februar, 11. & 25. März, 8. & 22. April, 6. Mai im Werkzeugmuseum, 13. & 27. Mai, 10. & 24. Juni, Pause in den Sommerferien, 12. & 26. August, 2. September im Werkzeugmuseum. Die weiteren Termine in 2020 werden nach der Sommerpause bekannt gegeben. (Katrin Volk)

Jörg Degenkolb-Degerli.Schreibworkshop II mit Jörg Degenkolb-Degerli. Im ersten Workshop „WORTGESTÖBER“ im September 2019 beschäftigten sich die Teilnehmenden u. a. anhand von Bildbeschreibungen mit der Sach- und der emotionalen Ebene in Texten. In „WORTGESTÖBER II“ mit Jörg Degenkolb-Degerli (Foto) am Samstag, 25. Januar, 10 Uhr bis 14 Uhr, Teilnahme kostenfrei, Vorkenntnisse nicht erforderlich, geht es vor allem um die präzise Formulierung. Gelingt es mir wirklich, das zu sagen, was ich sagen will? Oder fehlen mir die Worte? Ein Workshop nicht nur für Teilnehmer des ersten „Gestöbers“, sondern generell für Schreiberlinge, Poetry-Slammer, Songtexter und alle, die sich fürs Schreiben interessieren. Vorkenntnisse nicht erforderlich. . Anmeldung per Mail an lotsenpunkt-lennep@gmx.de">lotsenpunkt-lennep@gmx.de oder unter Tel. RS 7892852.

„Dat Bergsche Wort“ kommt am Samstag, 25. Januar, um 15 Uhr ins Niederbergische Museum nach Wülfrath. Vorgestellt wird dort eine Zeitung, die erst dank 2.000 € Förderung aus dem Programm „Heimatscheck“ der Landesregierung möglich wurde, dat Blatt op Platt. Dass die Dialektlandschaft im Bergischen noch lebendig ist, zeigt die Zeitung. Seit Oktober haben sich mehr als vierzig Personen und Vereine gemeldet, um sich an dem Projekt zu beteiligen. Die sechszehn Seiten konnten so schnell gefüllt werden. Mit lokalen Information ebenso wie mit historische Texten. Aus dem Ruhrtal, Niederberg, von Anger und Düssel und von der Wupper gibt es jeweils zweiseitige Lokalteile. Beteiligt daran sind 21 Personen mit Dialekten aus 15 Orten; aus Remscheid beteiligten sich Cornelia Schmidt, Günter Hessenbruch. Initiiert wurde das Projekt bergischplatt.de vom 21-jährigen Studenten Marc Real aus Essen-Kettwig.

Schule für Musik, Tanz und Theater / Jugendkunstschule Lennep e.V. /Kunstgenuss für alle Sinne. Gleich zwei Bücher werden am Samstag, 25. Januar, ab 17 Uhr in der Künstlergalerie Rotation, Kölner Str. 6, in Lennep (unmittelbar neben dem Rotations-Café) in einer musikalisch umrahmten zweisprachigen Lesung das Publikum begeistern. Der in England geborene Profitänzer Jeremy Green und die Autorin Saga Grünwald haben sich zusammengetan, um ihre neusten Werke erstmals in Remscheid zu präsentieren. Jeremy Green liest aus seinem englischen Gedichtband "Countryside Musings", in dem er seine Eindrücke idyllischer englischer Landschaften wiedergibt, und Saga Grünwald aus ihrem Bildband "Zwischen-Reiche", in dem sie ihre Fotografien mit Gedichten und Märchen in englischer und deutscher Sprache zusammengebracht hat. Während der Lesung wird sie auch die passenden Fotos zu ihren Texten zeigen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Sängerin Bianca Rosa-Klever mit stimmungsvollen Liedern. Nach der Lesung werden die Autoren ihre Bücher auch gerne noch signieren. (David Schmidt)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Denkerschmette: Programm im Januar

Freitag, 17. Januar, 20 Uhr,
Philosophischer Stammtisch
Identität-Identifikation-Image
Die mögliche Rückkehr aus den degenerativen Auswüchsen menschlicher Existenz.
Es referiert Peter Quedna

Samstag, 18. Januar, 15 Uhr,
Erster Mitsingnachmittag 2020 in der Schmette
Wir begrüßen zusammen mit Ernst Melzer musikalisch das neue Jahr. Jeder der singen kann und singen möchte ist hier herzlich willkommen. Zuhören, summen oder schunkeln geht natürlich auch. Kaffee und Kuchen stehen bereit, der Eintritt ist wie immer frei…
Das Team der Denkerschmette freut sich auf einen gelungenen Nachmittag.

Sonntag, 19. Januar, 15.30 Uhr,
Workshop
Spirituelle Selbstheilung
Thema: Unser Niederes Selbst hat Angst vor ui viel Gutem- unser Höheres Selbst ist das Gute, das echt Gute
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten: 20,- Euro
Leitung: Clemens Müller
Anmeldung unter 02191/ 460 47 11

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Moscheevereine informieren über Berufskollegs

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Überschrift „Ist der Weg zum Berufskolleg ein Umweg oder Abkürzung für mein berufliches Ziel!?“ laden der ATIB Remscheid Türkischer Kulturverein e.V., die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V. und der Türkische Kultur- und Sportverein e.V. Jugendlichen der Altersklasse 14 bis 16 Jahre und deren Eltern zu einer offenen und kostenfreien Informationsveranstaltung für Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr in die Vereinsräumlichkeiten des ATIB e.V., Industriestraße 25, ein. Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Remscheid und den Moscheevereinen organisiert, um Jugendliche und Eltern über das System der Berufskollege in der Region zu informieren. Als Referent ist Achim Zyto, stellvertretender Schulleiter und Vorsitzender des Studienzentrums Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, eingeladen. In der Veranstaltung erhalten Eltern und Jugendliche Antworten auf diese Fragen:

  • Kenne ich mich mit dem System Berufskolleg aus?
  • Welche Berufskollegs gibt es in meiner Region?
  • Welches Berufskolleg ist für mein berufliches Ziel das Richtige?

Treffen der Skoliose-Selbsthilfegruppe

Wir laden zum nächsten Info–Abend in Wuppertal ein!!

Termin: Dienstag den 21. Januar, von 18 bis 20 Uhr in der "Börse" Wolkenburg 100, Wuppertal-Elberfeld.

Wir informieren über Behandlungsmöglichkeiten der Skoliose und anderen Wirbelsäulenerkrankungen, konservativ und operativ. Wir möchten insbesondere Kinder, Jugendliche und deren Eltern ansprechen und einladen. Wichtig ist die Früherkennung und Einleitung einer gezielten Therapie. Unser Ziel ist es, Betroffene in einer Diskussionsrunde zum Erfahrungsaustausch anzuregen. Info unter:  www.skoliosegruppe-bergischland.de, Mail: shgbergischland@online.de. (Klaus Bothe).

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Patiententransportzug kommt aus RS

Pressemitteilung der Feuerwehr Remscheid

Im Rahmen einer für kommenden Sonntagvormittag von der Stadt Dortmund wegen des Verdacht auf drei oder gar vier Bomben-Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg geplanten Evakuierung von zwei Krankenhäusern und mehreren Alten- und Pflegeheimen hat die zuständige Bezirksregierung Arnsberg mehrere Patiententransportzüge aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf angefordert. Auch Remscheid wird einen Patiententransportzug, der aus einem Einsatzleitwagen, zwei Notarztwagen, zwei Rettungswagen, sowie aus vier Krankentransportwagen besteht, entsenden. Die ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe, sowie die hauptberuflichen Feuerwehrangehörigen werden ab dem frühen Sonntagmorgen (gegen 5.15 Uhr) die Stadt Dortmund bei Ihren Maßnahmen unterstützen. Im Rahmen der landesweiten Gefahrenabwehrplanung ist das "Konzept" des Patiententransportzuges eines von vielen und gelebte Praxis. Jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt muss einen solchen Zug stellen. Um diese Aufgabe zu bewältigen, ist eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen notwendig. Bevor am Sonntag die vermuteten Bombenfunde untersucht und ggf. entschärft werden, müssen bis zu 14.000 Menschen die Umgebung verlassen haben.Voraussichtlich werden die zwanzig Helfer am späten Sonntagnachmittag Nach Remscheid zurückkehren.

Kohle und heiße Tipps für Kulturschaffende

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Jahresprogramm 2020 der „Regionalen Kulturpolitik für das Bergische Land“ ist soeben erschienen. Es enthält neben einer Kulturkonferenz verschiedene Seminare und Infoveranstaltungen. Die „Regionale Kulturpolitik Bergisches Land“ ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, das neben Projektförderung auch Informations- und Beratungsveranstaltungen anbietet. Die Angebote für 2020 beginnen am Dienstag, 4. Februar, mit „Kohle für Kultur“, der Vorstellung von elf Förderprogrammen. Am Freitag, 13. März, wird im Rahmen des Kultur-Tödders am Abend der diesjährige Regionenschreiber für das Bergische Land vorgestellt, Tilman Strasser. Die Eventhöhle im Neandertal in Erkrath ist eine außergewöhnliche Location, die für den richtigen Rahmen sorgen wird.

Die Kulturkonferenz „Kunst.Kultur.Digital.II“ wird drei gut dreistündige Workshops bieten zu neuen Veranstaltungsformaten in der medienkulturellen Bildung, Vermarktungsstrategien für Künstler*innen und neuen Medien in der Kunst- und Kulturvermittlung. Neu sind auch Beratungstermine der Regionalen Kulturpolitik in Wuppertal, Solingen, Remscheid, Bergisch Gladbach und Nümbrecht. Alle Termine dazu sowie alle weiteren Veranstaltungen finden Sie im Programmheft. Für alle Veranstaltungen gilt: Kostenbeitrag: nein – Anmeldung: ja! Anmeldungen unter www.kultur-bergischesland.de/Jahresprogramm oder schreiben Sie eine Mail an info@kultur-bergischesland.de.
Die Veranstaltungen in Remscheid:

  • Kunst.Kultur.Digital.II Eine Kulturkonferenz im Workshop-Format: Donnerstag, 2.April, 9.30 – 16.30 Uhr, Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, Küppelstein 34, 42857 Remscheid
  • Kulturberatung unterwegs Dienstag, 19. Mai, 14 – 17 Uhr, pro Beratung 45 Minuten betr. Kulturförderung Remscheid, Tagungsraum im Hause Alleestraße 6-8, Eingang Post, 1. Obergeschoss.
  • Kultur-Tödder am Abend, Montag, 9. November, 19 – 21 Uhr, Musik- und Kunstschule, Scharffstr. 7-9. (Meike Utke)

Remscheider Tafel finanziell in ruhigem Fahrwasser

Frank vom Scheidt im Waterbölles-Video vor einem Jahr.

Kompetentes Team für verantwortungsvolle Aufgabe“, titelte der Waterbölles am 19. September 2018, nachdem die Remscheider Tafel e.V. einen neuen Vorstand bekommen hatte mit dem früheren Landesrat (beim Landschaftsverband Rheinland) Frank vom Scheidt als neuem Vorsitzenden. Seitdem fährt die Remscheider Tafel in ruhigen “Gewässern” – ohne Schlagzeilen und ohne eine erkennbare Steigerung des Kreises der (älteren) Bedürftigen. Der Remscheider Hilfsverein zählt gleichbleibend bis zu 400 Stammkunden in der Woche., Für sie holen zwei Kühlwagen nach festem Fahrplan Lebensmittel in 20 Supermärkte und bringen sie zur Wülfingstraße in Lennep, wo sie auf die einzelnen Ausgabestellen im Stadtgebiet verteilt werden. Montags bis freitags kümmern sich dort insgesamt 80 ehrenamtliche Helfer um die Weitergabe der Waren an die bedürftigen Kunden.

Auch finanziell verlief das Jahr 2019 für den Trägerverein mit seinen drei hauptamtlichen Mitarbeitern problemlos: Das Etat blieb ausgeglichen; auf Rücklagen musste nicht zurückgegriffen  werden.  Sehr zur Freude auch von Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Der RGA zitierte ihn kürzlich mit den Worte: „Von Endzeitstimmung und Insolvenzsorgen höre ich nun nichts mehr!". Nach einem Umbruch in der Vereins- und Geschäftsführung im Jahr 2018 sei es dem Vorstand gelungen, den Verein mit ruhiger Hand in die Zukunft zu führen.

Und weiter geht’s nach der  zweiwöchigen Weihnachtspause am 6. Januar 2020 mit der nächsten Lebensmittelausgabe.

„Andersraum 2020“: Mach´s wie Gott, werde Mensch

Pressemitteilung der der Kath. Pfarrgemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Es war ein Ereignis von überregionaler Strahlkraft,  und St. Bonaventura tut´s 2020 wieder: Zu ihrem Jubiläum wurde die Kirche St. Bonaventura in Lennep Im Sommer 2018 für drei Wochen zu einem „Andersraum“. Alle Bänke waren ausgelagert, und der leere Raum war farbig illuminiert. Das wiederholen wir: Im Januar 2020 verwandelt sich die Kirche täglich wieder in Kunsttempel, Dancehall, Konzertsaal, Festtafel, Pfadfinderlager, Bühne für Performances und Workshops, Raumlandschaft für Parkour & Theater und Ort des interreligiösen Austauschs. St. Bonaventura wird erneut zum Ort neuer Begegnungen mit sich, mit anderen, mit Gott. Das Angebot ist offen für alle Menschen – unabhängig von Unterschieden in Glauben, Herkunft und Generation.

Mit der Neuauflage „Andersraum 2020“ möchten wir die Inspirationskraft des Sommers 2018 vitalisieren und in die Zukunft tragen. Die leere Kirche soll Raum zur Entfaltung von Ideen des Menschseins geben: Wie werde ich Mensch? Und: Wie soll Kirche morgen sein? Die zahlreichen bewegten und bewegenden Reaktion vor eineinhalb Jahren haben uns ermutigt, das Projekt mit neuem Programm zu wiederholen.

Auf die bisweilen geäußerte Kritik, es gebe zu wenig Angebote für Kinder und Jugendliche, haben wir reagiert. Vom faszinierenden Ballonkünstler Hakan Eren, einem Tanzworkshop für Kinder, über das ungewöhnliche Angebot "Parkour & Theater" für Jugendliche bis hin zur großen Abschluss-Show mit jungen Talenten aus Remscheid (#5630) machen wir den jüngeren Generationen ein breites Angebot. Wir laden erneut herzlich ein zu ungewöhnlichen Begegnungen und Austausch in besonderer Atmosphäre. Zum gemeinsamen Erleben von Raum und Zeit, von Kunst, Kultur und Spiritualität. Übrigens: Zum Pilotprojekt 2018 ist im Bergischen Verlag ein beeindruckendes Buch mit wunderbaren Fotografien erschienen, „Andersraum“. Erhältlich in unseren Pfarrbüros.

Das Programm:

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Erziehungshilfe: Jede Spende zahlt sich aus

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Als sogenannte „Flexible Erziehungshilfen“ unterstützen wir im Auftrag des Jugendamtes Familien bei der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder. Bei unserer pädagogischen Arbeit in den Familien wurde deutlich, dass immer mehr Väter voll oder teilweise in die Erziehungsarbeit ihrer Kinder involviert sind. Sie sind z.B. alleinerziehend, oder durch Berufstätigkeit oder Krankheit der Mutter einen großen Teil des Tages für ihre Kinder eigenverantwortlich zuständig. Viele Väter wünschen sich Kontakt zu anderen Vätern, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden. Eltern-Kind Angebote werden jedoch häufig nur von Müttern besucht. Väter sind meist nicht die Zielgruppe solcher Angebote, oder sie fühlen sich davon oft auch nicht angesprochen. Hinzukommt, dass im Gegensatz zu bestehenden Regelspielgruppen, der Förderbedarf nicht nur bei den Kindern, sondern aufgrund problematischer Vorgeschichten auch ein großer Beratungsbedarf bei deren Vätern besteht. Aufgrund dieser erkannten Problematik möchten wir mit einem speziellen Gruppenangebot Väter stärker in den Blick nehmen und gezielt ansprechen: Das Team der Erzieherischen Hilfen bietet eine Spielgruppe für Väter mit ihren Kindern an.

Das Gruppenangebot ist wie eine Regelspielgruppe aufgebaut und soll fortlaufend weitergeführt werden. Zielgruppe dieser speziellen Spielgruppe sind Väter mit ihren Kindern im Alter von 0-3 Jahren, die noch keinen Betreuungsplatz haben. Das Angebot bietet Vätern Austauschmöglichkeiten mit anderen Vä-tern in ähnlicher Situation. Sie können so Ängste und Sorgen, aber auch Erfolgserlebnisse im Zusammenhang mit den Themen Kinder, Familie und Erziehung austauschen und Erfahrungen sowie Anregungen, weitergeben. Durch spielerische und kreative Angebote wird den  Vätern die Zeit und der Raum gegeben werden, gemeinsam mit ihren Kindern zu experimentieren, zu lachen, zu toben, zu spielen, zu singen und zu basteln. Die Kinder sollen dadurch gefördert und die Erziehungskompetenz der Väter erweitert werden. Um die Mietkosten der Räumlichkeiten, die wir von unserem Kooperationspartner dem Deutschen Kinderschutzbund e.V. Remscheid angemietet haben, zu finanzieren und Materialkosten zu decken, werden wir über das Crowdfunding der Pax Bank Spenden sammeln. Ebenso soll den Vätern eine kostenfreie Teilnahme mittels der Spenden zu Gute kommen, damit auch finanziell schwächere Väter mit ihren Kindern das Angebot nutzen können.

Spenden können Sie über die Internetseite www.wo2oder3.de/spielgruppe-fuer-vaeter.
Für Jede Spende ab zehn € gibt die Pax Bank fünf € dazu!

Kältehilfeaufruf des Caritasverband Remscheid e.V.

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V., Fachdienst Wohnungsnotfall- & Eingliederungshilfen

Jedes Jahr erfrieren obdachlose Menschen in Deutschland. Damit dies in unserer Stadt nicht passiert, bitten wir die Remscheider*innen jetzt in der kalten Jahreszeit achtsam und mit offenen Augen in der Stadt unterwegs zu sein. Wenn Sie einen obdachlosen Menschen treffen, trauen Sie sich ihn anzusprechen und zu fragen, wie Sie helfen können. Wenn Sie unsicher sind bzw. die Person nicht ansprechbar ist, rufen Sie die 112 oder 110 an.

Die städt. Notübernachtung, Grunerstrasse 7, ist von (wochentags) 14 – 8 Uhr geöffnet bzw. (Samstag, Sonntag, Feiertag) von 12 – 8 Uhr. Die restliche Zeit ist das Tagescafé der Caritas im gleichen Gebäude geöffnet, so dass ein „Rund um die Uhr“ Aufenthalt im Warmen sichergestellt ist. Das Tagescafé in der Schüttendelle 40 hat täglich geöffnet und versorgt wohnungslose Menschen mit einem kostenfreien Frühstück, Duschmöglichkeiten, Aufenthalt im Warmen mit Spiel- und Informationsmöglichkeiten (Internet, Tageszeitung, Bücher). Darüber hinaus kann hier Wäsche gewaschen und getrocknet werden. An den Weihnachtstagen bzw. im Winter gibt es immer wieder (sofern Spenden vorhanden sind) auch mittags ein warmes Essen. Wir freuen uns über Unterstützung in Form von Lebensmittelspenden wie z.B. Dosensuppen, Nudelsoßen, Fischkonserven, Würstchen. Das Tagescafé ist unter der Tel. RS 20 96 79 1 erreichbar. Im gleichen Gebäude befindet sich auch die Fachberatungsstelle für wohnungslose Menschen in Remscheid. Hier sind derzeit 5 Sozialarbeiter*innen in Teilzeit beschäftigt. Fachbereichsleiterin ist Frau Ute Schlichting, Tel. RS 92 96 06.

Umweltverträglicher Winterdienst

Der Winter meldet sich zur Zeit auch in Remscheid und den Bergischen Großstädten immer mal wieder. Wenn Schnee und Eis auftreten, dann müssen Gehwege z.B. in Remscheid auf einer Breite von 1 Meter geräumt werden, bei Bedarf auch mehrmals am Tag. Und der Gehweg muss gestreut werden.
Dann werfen leider sehr viele Mitmenschen Salz auf den Gehweg und verstoßen so - i.d.R. ohne es zu wollen - gegen die Regeln umweltfreundlichen Winterdienstes. Und gegen Gesetze.Wieso, das erklärt Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter in der Natur-Schule Grund: "Salz in der Umwelt verunreinigt v.a. in den Außenbereichen die Gewässer, den Boden, Kleidung und Füße von Lebewesen. Das ist so ziemlich JedeM bekannt, doch was folgert daraus?"

Zum Streuen dürfen zum Schutz der Umwelt grundsätzlich nur abstumpfende Stoffe wie Sand oder Splitt verwendet werden. Diese können meist in Baumärkten oder Baustoffhandlungen gekauft werden.Nur wenn aufgrund der besonderen Gegebenheiten (z. B. nach Eisregen), in besonders steilen Gehwegabschnitten oder auf Treppen hiermit keine sichere Begehbarkeit hergestellt werden kann, ist die sparsame Anwendung von Streusalz ausnahmsweise gestattet. Sämtliche anderen Auftaumittel sind verboten!Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz bestreut, salzhaltiger Schnee darf auf ihnen nicht abgelagert werden.

Wichtig aber auch: Der vom Gehweg geräumte Schnee darf nicht auf die Straße geworfen werden, sondern soll am Gehwegrand oder im eigenen Vorgarten abgelagert werden. Hierbei sind Hydranten und Regeneinläufe von Eis und Schnee freizuhalten. Beim Ablagern von Schnee im eigenen Vorgarten wäre es natürlich ratsam, darin so wenig Salz wie möglich zu haben, um z.B. die eigene Rasenfläche / Wildblumenwiese dort nicht zu vergiften.

Hospiz Bergisches Land bekommt drei Gesellschafter

Viel Platz für das neue Hospiz Bergisches Land“, titelte der Waterbölles am 13. Mai 2016, da hatte der Vorstand des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisches Land e.V. gerade  das potenzielle Baufeld an der Remscheider Straße für den Neubau besichtigt (Foto links). Alles schien in trockenen Tüchern zu sein: Die Mitgliederversammlung hatte dem  Vorstand das Mandat erteilt für Verhandlungen mit der Stiftung Tannenhof über das Grundstück und den Betrieb des stationären Hospizes für die Städte Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen. Doch erstens kommt es anders,  zweitens... Und so musste Andreas Holthaus,  der Vorsitzender des Fördervereins, im August dieses Jahres einräumen, die gesetzlichen Vorgaben des deutschen Gesellschaftsrechts seien kompliziert, und bei der Stiftung Tannenhof müssten viele Gremien das Vertragswerk billigen. Kommen die Verhandlungspartner nicht überein, müsste das Hospiz an anderer Stelle errichtet werden und bedürfte dann auch eines anderen Betreibers zur Pflege der Bewohner. Pech, denn ansonsten  wäre man eigentlich schon auf der Zielgeraden gewesen mit 3300 Spendern von insgesamt 1,9 Millionen Euro.

Inzwischen sind es 2,1 Millionen €, und die noch bessere Nachricht, die Holthaus gestern auf einer Pressekonferenz parat hatte, war die: „Wir haben die Betreiberfrage ökumenisch gelöst; unser Förderverein wird mit dem Caritasverband Remscheid und der Diakoniestation Wermelskirchen eine gemeinnützige GmbH gründen und dann gemeinsam über die Grundstückfrage entscheiden. Es gibt interessante Angebote – auch in Bergisch Born!“

Gemeinsam wollen sich die drei Gesellschafter auch Aufgaben widmen, die über den normalen Geschäftsbetrieb hinausgehen:

  • Menschen aus den unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen ermutigen und befähigen, sterbenden Menschen hilfreicher Begleiter zu sein
  • enge Zusammenarbeit mit den ambulanten Hospizdiensten im Einzugsgebiet pflegen
  • Begleitung und Unterstützung der hauptamtlich und ehrenamtlich Mitarbeitenden im Hospiz in allen Fragen und Belastungssituationen
  • Entwicklung und Umsetzung von Unterstützungsangeboten wie Supervision, Seelsorge, Coaching für die Mitarbeitenden, Entwicklung und Umsetzung von Angeboten für die Angehörigen während und nach der Sterbephase.

Der Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land (Vorstand rechts im Bild) war 2012 gegründet worden mit dem Ziel, ein stationäres Hospiz für die Städte Remscheid, Wermelskirchen, Hückeswagen und Radevormwald zu bauen. Inzwischen hat der Verein 190 Mitglieder. In Nordrhein-Westfalen bestehen mittlerweile bereits 71 Erwachsenenhospize mit insgesamt 682 Plätzen.

Zweiter Gesellschafter der neuen gGmbH wird die Diakoniestation Wermelskirchen, die von den vier evangelischen Kirchengemeinden Wermelskirchen, Dabringhausen, Dhünn und Hilgen-Neuenhaus getragen wird. Sie besteht seit 35 Jahren und hat derzeit 180 Mitarbeitende und 60 ehrenamtlich Engagierte, die sich um die ambulanten und stationären Aufgaben kümmern. Dazu zählen 350 ambulante Klienten in Wermelskirchen und Burg, zwei Tagespflegeeinrichtungen (seit 20 Jahren) und fünf Wohngemeinschaften (seit zwölf Jahren) mit je zehn bis zwölf Bewohner/innen, die nicht mehr alleine zu Hause leben konnten.

Dritter Gesellschafter der gGmbH ist der 1974 gegründete Caritasverband Remscheid e.V. Er beschäftigt derzeit rund 100 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus unterstützen und ergänzen rund 100 ehrenamtlich Tätige die Arbeit des Verbandes in den verschiedenen sozialen Tätigkeitsfeldern (Seniorendienste, ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst, zwei Tagespflegen, Quartiersarbeit, Fachdienst Integration und Migration, Fachdienst Kinder, Jugend und Familie, Sozialberatung und berufliche Teilhabe, Wohnungsnotfall- und Eingliederungshilfen, Gemeindecaritas).