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Paritätischer feiert runden Geburtstag und seine Vielfalt

Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW

Seit 40 Jahren ist der Paritätische in Remscheid Ansprechpartner für die vielen Menschen seiner Mitgliedsorganisationen aus allen sozialen Bereichen. Die sogenannten MO´s (Mitgliedsorganisationen) erinnern sich und blicken in die Zukunft. Die große Feier muss wegen der Corona-Pandemie aber ausfallen.

„Wir werden ja eigentlich 40 Jahre jung“, sagt Ute Feldbrügge, die Kreisgruppengeschäftsführerin und schmunzelt. „Die Remscheider Kreisgruppe des Paritätischen ist in NRW die Jüngste“. „Seit jetzt 40 Jahren sind wir ein Teil der großartigen Gemeinschaft in Remscheid“, resümiert Wolfgang Zöller, Vorstandsvorsitzender. „Begonnen hat unsere Geschichte hier in Remscheid am 23. Juni 1981. Der Paritätische Remscheid wurde an diesem Tag in den Räumen der „Lebenshilfe Remscheid e.V.“ in Lennep gegründet“. Gründungsmitglieder waren bestehende Remscheider Organisationen der sozialen Arbeit, die parteilich und konfessionell ungebunden waren und die sich dem Paritätischen als Spitzenverband anschlossen. „Einige unserer Gründungsmitglieder sind auch heute noch aktiv dabei“, sagt Feldbrügge stolz. „Das sind beispielsweise der „Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e. V“. oder die „Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e. V., die Kraftstation“.

Ob Kitas, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Angebote der Förderung und Inklusion, Hospiz- oder sozialpsychiatrische Dienste: In Remscheid gibt es rund 42 Organisationen mit 81 Einrichtungen, die Mitglied des Paritätischen sind und die Vielfalt erlebbar machen. Sie finden in der Kreisgruppe Remscheid verlässliche Ansprechpartner*innen, die ihnen bei Fragen aller Art zur Seite stehen und sich für die Interessen der Mitgliedsorganisationen in der Kommunalpolitik oder auch bei der Stadtverwaltung einsetzen und stark machen.

Ein Engagement, das es auch in den Einrichtungen selbst gibt, erzählt Ingrid Rosiejka, Vorstandsmitglied der Kreisgruppe und Leiterin der Kita & Familienzentrum Villa Kunterbunt: „In Erinnerung an frühere Vorstandssitzungen der Kreisgruppe denke ich gerne an Herrn Halbach und an Herrn Söhnchen zurück. Regelmäßig gaben die beiden vor Beginn der Sitzungen Anekdoten zum Besten, die an ihre gemeinsame Schulzeit erinnerten, die beide an der „Ema“ (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Remscheid) verbrachten. Zwei Persönlichkeiten, die im hohen Alter nicht an Vergangenheiten festhalten, sondern sich mit Freude und Neugierde am Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen der nächsten Generationen interessieren. Herr Söhnchen war häufiger in der Kita, um seinen Enkel, auf den er sehr stolz war, abzuholen. „Und, was hat der Bengel heute angestellt?“ fragte er mich einmal mit einem fröhlich verschmitzten Lachen im Gesicht. Auch Herr Lorenz Bahr, seinerzeit Geschäftsführer der Kreisgruppe, ist in guter Erinnerung geblieben.

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Kraftstation: Endlich wieder live und in Farbe

Pressemitteilung des Soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“

Graffiti Projekt | 24. bis 26. Juni | 17 bis 200 Uhr| für Alle ab 16 Jahren | kostenfrei | Anmeldung: Instagram, Facebook, 0173 8043263, kultur@kraftstation.de">kultur@kraftstation.de | Honsberger Str. 2

Besonders für junge Menschen war die vergangene Zeit keine einfache. Viele haben sich sehr solidarisch verhalten und auf einiges verzichtet auf das sich kein Erwachsener aus seiner Jugendzeit wegdenken möchte. Selten sind sie selbst zu Wort gekommen dabei müssen ihre Stimmen gehört werden! Ein wahrer Kraftaufwand. Aber jetzt heißt es wieder Bühne frei für euch und das was ihr zu sagen habt! Kraftvolle Worte und Bilder sollen nach den Sommerferien auf der Außenfassade der Kraftstation zu sehen sein.

Als Soziokulturelles Zentrum und Ort der Jugendkultur wird gemeinsam mit Jugendlichen in den ersten beiden Sommerferienwochen die Außenfassade des Gebäudes in der Honsberger Str. neugestaltet. Unterstützt werden die Jugendlichen beim Entwurf und der Umsetzung dabei von den beiden professionellen Graffiti –Künstlern Lukas Pauer und Steffen Peter.

Endlich kann wieder live und mit Farbe gearbeitet werden! Vom 24. Bis 26. Juni gibt es einen vorbereitenden Workshop, in dem die Entwürfe für die Außenfassade entstehen sollen. Alle ab 16 Jahren, die interessiert sind, bei diesem Großprojekt mitzuwirken und gemeinsam mit anderen Jugendlichen dem Zentrum einen neuen Look zu verpassen, sind herzlich eingeladen für Donnerstag, Freitag und Samstag von 17 bis 20 Uhr.

An die Wand soll der Entwurf dann in den ersten beiden Sommerferienwochen. Dafür werden Kleingruppen gebildet, denn bei diesem Projekt geht es hoch hinaus. Darum solltet ihr schwindelfrei sein und kein Problem mit Höhe haben! Vorerfahrung mit der Sprühdose sind nicht nötig. Lukas Pauer und Steffen Peter sind Profis, sie begleiten sowohl den Entwurfsprozess als auch die Arbeiten an der Wand. Wenn du also in den Sommerferien noch nichts vorhast und Lust hast, bei diesem Großprojekt dabei zu sein, komm vorbei und verpass der Außenwand der Kraftstation mit deinem Statement und deinem Entwurf neuen Lack. Anmeldung über: Instagram, Facebook, Tel. 0173 8043263, kultur@kraftstation.de">kultur@kraftstation.de. (Christin Pomp)

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH / „Studieren in Remscheid“ auif dem Honsberg. Die Rheinische Fachhochschule Köln bietet allen Interessierten eine Informationsveranstaltung vor Ort an und stellt dort die Bachelorstudiengänge Produktionstechnik und Betriebswirtschaftslehre vor. Das Angebot richtet sich an Abiturient*innen, Fachabiturient*innen, Auszubildende, Praktikant*innen oder bereits Berufstätige, die arbeits- bzw. heimatnah studieren und sich qualifizieren wollen. Zahlreiche bergische Unternehmen unterstützen das Angebot durch die Möglichkeit einer studentischen Mitarbeit. Die RFH lädt Interessierte auch Eltern und Unternehmen ein zur Infoveranstaltung. Termin: 22. Juni, 18 Uhr, Martinstr. 5. Mit dem Studienangebot der Rheinischen Fachhochschule Köln besteht jetzt in Remscheid für die Bergische Wirtschaft eine attraktive Möglichkeit, Beruf und Weiterbildung zu vereinen. Die staatlich anerkannten Studiengänge „Betriebswirtschaftslehre“ und „Produktionstechnik“ werden mit dem akademischen Grad „Bachelor of Art“ beziehungsweise „Bachelor of Engineering“ abgeschlossen. (Beate Czikowsky)

MS Events: Löf Eventlokal / 1. Plattenbörse. Am Sonntag, 27.Juni, starten wir unsere erste Plattenbörse im Jahr 2021 mit sechs unserer gut sortierten Anbieter: Uwe Rapp, Astrid, Frank, Martin, Marc und Michael. Los geht es um 11 Uhr. Wir sind bis ca. 17 Uhr im Löf Eventlokal, Theodor-Körner-Str.6, für Eich da. Es gelten die normalen Corona-Regeln. Wir freuen uns auf viele Vinyl-Liebhaber*innen und tolle Fachsimpeleien wie bei den letzten Börsen! Bei schönem Wetter ist natürlich unser Biergarten geöffnet. (Maximilian Süss)

Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde / Verabschiedung von Kirchenmusiker Jörg Martin Kirschnereit. Die Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid lädt herzlich für Sonntag, 27. Juni, um 10 Uhr in die Lutherkirche ein. In diesem Gottesdienst wird dort der langjährige Kantor Jörg Martin Kirschnereit in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Er hat viele Jahre bei der ehem. Lutherkirchengemeinde (jetzt Auferstehungs-Kirchengemeinde) musiziert und Jung und Alt ein großes musikalisches Angebot gemacht. Um an dem Gottesdienst teilzunehmen, ist unbedingt eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich im Vor-Ort-Büro unter 02191/ 9681-717 (Mo. bis Fr., 9.bis 13 Uhr) oder unter E-Mail ute.heinrich@kklennep.de">ute.heinrich@kklennep.de anmelden. Der Gottesdienst wird gleichzeitig live auf den YouTube-Kanal der Kirchengemeinde gestreamt (Link auf www.auferstehungs-kgm.de). Am 26. Juni um 18 Uhr findet das Abschiedskonzert in der Lutherkirche von und mit Jörg Martin Kirschnereit statt ( bereits komplett ausgebucht).

Die vernetzer, Gesellschaft für digitale Dienste mbH. Gut zehn Tage, nachdem das Land NRW weitreichende Öffnungen für Kultur, Freizeit und Gastronomie ermöglicht hat, können immer mehr Einrichtungen für ihre Gäste öffnen. Sinkende Inzidenzwerte erleichtern in vielen Städten in der Region den Besuch von Konzerten, Museen und Sporteinrichtungen. Unsere Veranstaltungsdatenbank Remscheid-Live.de listet für das bevorstehende Wochenende schon jetzt über 180 Termine in Remscheid und den Nachbarstädten auf. Täglich kommen neue Einträge hinzu. Viele Museen und Ausstellungen sind wieder geöffnet, auch Tierparks wie der Grüne Zoo Wuppertal. In Solingen, Velbert und Heiligenhaus haben die ersten Freibäder geöffnet. Auch erste Live-Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Für die kommenden Monate gilt: Viele Veranstaltungen werden Open Air stattfinden. Dazu werden zahlreiche Freilichtbühnen in der Region aufgebaut, unter anderem auf dem Remscheider Schützenplatz. Mit entsprechenden Hygienemaßnahmen sind aber auch Indoor-Veranstaltungen wieder möglich. Fast immer müssen die Gäste beim Ticketkauf ihre Kontaktdaten angeben, oft muss bei der Einlasskontrolle zusätzlich ein Schnelltest oder Immunisierungsnachweis vorgelegt werden. Fast alle Vorverkaufsstellen in der Region sind wieder geöffnet. Wer nicht online buchen möchte, kann die Tickets an fast 50 Standorten in den Innenstädten und Stadtteilzentren der Region persönlich kaufen. Wichtig: Wer noch Tickets für Veranstaltungen hat, die während des Lockdowns ausgefallen sind, sollte diese jetzt bei seiner Vorverkaufsstelle zurückgeben, da in den nächsten Wochen die meisten Rückgabefristen ablaufen. (Marcel Sebastian, Geschäftsführer)

Remscheider Sportjugend / Fußballcamp des CC Remscheid vom 7.-9. Juli für  Mädchen und Jungs im Alter von sechs bis 13 Jahren. Das Camp ist vielseitig gestaltet und verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche über den Spaß am Fußball zu verbinden. Jedes Kind erhält zu Beginn ein Ausstattungspaket. Es enthält einen Trikotsatz „FCR-Fußball-Camp“, ein Hygienepaket, eine FCR-Trinkflasche, ein FCR-Handtuch 60x30 cm, einen Fußball und einen FCR-Sportbeutel. Die Teilnahmegebühr pro Kind beträgt 79,99€ / 99,99€ (Vereinsmitglied/kein Mitglied). Geschwisterkinder erhalten einen Rabatt von fünf €. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter fußballcamp@fcremscheid.de.

Bergische IHK / Mietpreisspiegel für Gewerberaummieten 2021. Die Bergische IHK legt Ihren Mietpreisspiegel für Gewerberaummieten für das Bergische Städtedreieck neu auf. Die letzte Version stammt aus dem Jahr 2017 und muss deshalb aktualisiert werden. Zusammen mit der Rheinischen Immobilienbörse (e.V.) wurde eine Umfrage konzipiert, deren Ergebnisse als Basis für den Mietpreisspiegel dienen sollen. Die Mieten sind bei vielen Unternehmen der zweitgrößte Kostenfaktor nach den Personalkosten. Ein aktueller Mietpreisspiegel bietet sowohl bei der Suche nach einem Gewerbeobjekt als auch bei der Verlängerung von Mietverträgen eine Orientierungshilfe über den ortsüblichen Mietpreis. Deshalb bittet die Bergische IHK alle Unternehmen herzlich, an der Umfrage teilzunehmen. Der Fragebogen ist unter folgendem Link zu erreichen: https://rheinische-immobilienboerse.de/umfrage.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung
bitte nicht den Wochentag. Die Leserinnen und Leser,
die sich für Ihre Veranstaltung interessieren,
werden es Ihnen danken.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Lenneper Oktoberfest diesmal an zwei Wochenenden?

Der Verkehrs- und Förderverein Lennep beabsichtigt, im Herbst dieses Jahres erneut ein Oktoberfest auf der Robert-Schumacher-Straße zu veranstalten. Der Antrag des Vereins an die Stadt Remscheid betrifft den Zeitraum vom 9. September, 16 Uhr, bis zum 6. Oktober, 24 Uhr, also vier Wochen incl. Auf- und Abbau. Die für diesen Zeitraum entfallenden P&R-Parkplätze sollen auf dem Schotterparkplatz an der Robert-Schumacher-Straße ersatzweise eingerichtet werden. „Bedenken gegen die Inanspruchnahme … bestehen nicht, wenn das dortige Parkhaus uneingeschränkt erreicht werden kann“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 23. Juni.

Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrts- und Fördervereins Lennep e.V. hatte in seinem Antrag dargelegt, dass man wie in den vergangenen Jahren auch diesmal wieder mit 2.500 Besucher*innen pro Abend plane. Aber was ist, wenn es zu einer „4.Welle“ im Rahmen der Corona-Pandemie kommt? In diesem Fall will der Verein in das Festzelt pro Abend nur 1000 bis 1250 Gäste 7zulassen. 2Das Setzt aber voraus, dass wir ein zweites Wochenende mit einbeziehen müssen, da sich das sonst nicht wirtschaftlich darstellen lässt“, so Kreutzer.

„Kleines Rennen“: Kradfahrer landete auf Kühlerhaube

Ein Hückeswagener hat sich gestern bei einem Unfall auf der K1 in Steffenshagen schwere Verletzungen zugezogen. Der 19-Jährige fuhr um 0.43 Uhr mit seinem Motorrad vor dem VW Golf eines 21-jährigen Remscheiders auf der K 1 in Richtung Remscheid. Nach eigenen Angaben kennen sich beide. Zunächst war der Golffahrer vorne, kurz vor dem Kreisverkehr in Windhagen überholte der Motorradfahrer und fuhr vorne weg. Kurz vor der Kreuzung Braßhagen/K1 beabsichtigte der Golffahrer, den Motorradfahrer erneut zu überholen. In diesem Moment bremste der Kradfahrer jedoch ab, um nach links in die Straße Braßhagen abzubiegen. Der Golffahrer reagierte zu spät und fuhr auf. Der 19-jährige Motorradfahrer wurde auf die Kühlerhaube des Auto geschleudert und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Sein Motorrad wurde einige Meter mitgeschliffen. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass beide Unfallbeteiligte mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren. Nach eigenen Angaben seien sie ein "kleines Rennen gefahren". Die Polizei stellte deshalb beide Führerscheine sicher. (aus dem Polizeibericht)

Kita Paulstraße will Familienzentrum werden

In Remscheid soll es ein weiteres Familienzentrum geben. Hierfür will die Verwaltung dem Landschaftsverband Rheinland mit Zustimmung des Jugendhilfeausschusses die städtische Kindertageseinrichtung Paulstraße benennen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln will und der das Förderkontingent in Höhe von 20.000 € für das Kindergartenjahr 2021/2022 ausgezahlt werden soll. Diese Kitas weise „unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Auswahlkriterien … einen deutlichen Unterstützungsbedarf für erhöhte Bildungs- und Armutsrisiken (Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach dem SGB II, beitragsbefreite Eltern) auf“, so die Verwaltung. „Sie soll deshalb die Chance erhalten, sich zum Familienzentrum weiterzuentwickeln. Die Einrichtung ist bereit, sich den Anforderungen zu stellen und die Zertifizierung anzustreben.“

Per E-Mail hatte der Städtetag am 18.März der Stadt Remscheid das Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) vom 23. Februar übermittelt, wonach der Stadt Remscheid über die ursprünglich zugesagten 19 Fördersummen hinaus ein weiteres Kontingent zum Ausbau der Familienzentren zur Verfügung gestellt wird.

Die Planung zum flächendeckenden Gesamtausbau von Familienzentren hatte der Jugendhilfeausschuss bereits am 14. Februar 2008 beschlossen. Folgende Kindertageseinrichtungen wurden seitdem zu Familienzentren entwickelt: Familienzentrum der Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.: Kath. Familienzentrum im Park der Kath. Kgm. St. Marien; Interkulturelles Familienzentrum Confetti des Vereins IKE; Familienzentrum Nordstraße der Elterninitiative Kraftstation e.V.: Städt. Familienzentrum Honsberg; Ev. Verbund-Familienzentrum Remscheid-Stadt (zwei Fördersummen); Städt. Familienzentrum Vieringhausen; Ev. Familienzentrum Johannesnest der Ev. Auferstehungskirchengemeinde; Familienzentrum St. Bonaventura der Kath. Kgm. St. Bonaventura; Familienzentrum Ahörnchen der Elterninitiative Ahörnchen e.V.; Städt. Familienzentrum Hasenberg; Städt. Familienzentrum Kremenholler Straße; Städt. Familienzentrum Rosenhügel; Familienzentrum Villa Kunterbunt der Elterninitiative Villa Kunterbunt e.V.; Städt. Familienzentrum Am Holscheidsberg; Ökumenisches Familienzentrum Lüttringhausen; Familienzentrum Klausen und städt. integratives Familienzentrum Henkelshof.

Von großen Textilfotos zu kleinen Taschen

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Die Inzidenz sinkt, der Lockdown wird gelockert, das öffentliche Leben kehrt gaaanz laaangsam zurück. Wir wollen versuchen, vorsichtig, aber mit Freude an Begegnung und am Tun wieder gemeinsam kreativ zu werden. Am Jakobstag (25. Juli) startet das lang geplante Festival „DEM LEBEN AUF DER SPUR“ aus Anlass des "Heiligen Compostelanischen Jahres 2021" (Jakobsjahr). Das wird immer dann ausgerufen, wenn der Jakobstag auf einen Sonntag fällt. Die Gemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz hat zusammen mit den Lenneper Pilgerfreunden und zahlreichen Partnern dazu ein Programm mit ca. 40 Veranstaltungen und Projekten entwickelt, das Anfang/Mitte Juli veröffentlicht wird. Für das Teilprojekt“ MEIN GOTT LENNEP“ fragen wir hiermit an, wer Lust und Freude an inklusiv-integrativer Mitwirkung hat. Eingeladen sind geflüchtete Menschen (kommen aus dem Übergangswohnheim Wülfingstr.), psychisch erkrankte Menschen (kommen aus dem Viertel-Atelier der Augusta-Hardt-Horizonte) und Jugendliche, junge Erwachsene, Mid-Ager, Senior*innen aus Lennep und Umgebung. Für diese letzte Gruppe sind noch ein paar Plätze frei!

Im Zentrum des Projekts stehen Entdeckungsreisen der Mitwirkenden im Quartier Lennep. Diese Spaziergänge werden in Kleingruppen oder evtl. auch mal in der Gesamtgruppe durchgeführt. Leitmotiv der Spaziergänge: Wo finde, sehe, ahne ich Strahlendes, Wohltuendes, Stärkendes in diesem Alltag? Welche Orte oder Situationen tun mir gut, geben Kraft? Aber auch: Was fehlt mir hier, was macht mich traurig oder wütend? Anhand dieser Ausgangsfragen machen die Teilnehmenden Fotos und treffen daraus später eine Auswahl. Die Bilder werden auf große Textilbanner gedruckt (ca 2,5m x 2m), die wir vom Deckengewölbe der Kirche St. Bonaventura abhängen wollen. Die Ausstellung soll am 12. September eröffnet werden. Nach Ende der Ausstellung werden die Fotobanner von Teilnehmenden bzw. der Gruppe "HandMade" im Übergangswohnheim und Besucher*innen des Viertel-Ateliers zu Taschen umgearbeitet (Upcycling). Externe Förderin  dieses Projektes ist die Aktion Mensch.

Das erste Kennenlerntreffen von Teilnehmenden und Projektleiter*innen findet statt am 1. Juli um 17.30 Uhr im Gemeindehaus Bonaventura (Hackenberger Str. 6a), statt – evtl. auch draußen, je nach Situation. Die Foto-Spaziergänge sind für den 28. Juli bis 31. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, geplant. Fotografische Erfahrung ist nicht notwendig. Anmeldungen nimmt Andy Dino Iussa (Engagementförderer, St. Bonaventura u. Hl. Kreuz) unter E-Mail ehrenamt@st-bonaventura bzw. Tel 0178 4486107 entgegen.

Gegen Rassismus mit "Mo und die Arier"

Der Großteil der Veranstaltungen der "Wochen gegen Rassismus" wurde in diesem Jahr online durchgeführt. Vorgesehen ist für  Dienstag, 22. Juni , noch "Mo und die Arier", mit Mo Asumang, Autorin und Moderatorin und langjährige Unterstützerin von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Ein journalistisches Experiment zum Thema Rassismus.

Das Kommunale Integrationszentrum hat eine Vormittagsveranstaltung von 10 bis 12 Uhr für Schülerinnen und Schüler geplant  und eine Abendveranstaltung von 18.30 bis 20.30 Uhr für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Autorin wird aus ihrem Buch „Mo und die Arier“ lesen sowie eine Kurzfassung des Films „Die Arier“ zeigen. Sie spricht mit Schülerinnen und Schülern sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Remscheid über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und gibt Tipps zum Umgang mit dem Thema.

Die Anmeldung für die morgendliche Veranstaltung erfolgt über die Lehrkräfte durch Übermittlung einer Namensliste (mit Vor- und Nachnamen, Klasse/Kurs und einer Email-Adresse) an Christoph Sykulski, Kommunales Integrationszentrum, christoph.sykulski@remscheid.de">christoph.sykulski@remscheid.de, Telefon: 02191 163267. Vom kommunalen Integrationszentrum wird ein lizensierter ZOOM-Account für bis zu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereitgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter dem folgenden Link registrieren: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tJ0pcOCtqDsvGdQtXdT-e2De34FvHzlyKZyh. Nach erfolgter Registrierung erhalten sie über ihre Emailadresse einen Tag vorher den Zugangslink zur Veranstaltung.(vom Kommunalen Integrationszentrum Remscheid in Kooperation mit dem Integrationsrat Remscheid im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“).

Die Sportabzeichen-Saison 2021 kann starten

Pressemitteilung des Sportbundes Remscheid

Auch die Sportabzeichen-Saison 2021 wurde von der Corona-Pandemie beeinträchtigt und konnte nicht – wie gewohnt- nach den Osterferien starten. Doch aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen und der damit verbundenen Lockerungen kann nun das Deutsche Sportabzeichen wieder abgenommen werden. Ab dieser Woche kann im Stadion Reinshagen jeden Freitag zwischen 17 und 18.30 Uhr für das Sportabzeichen trainiert und - dank der ehrenamtlichen Prüfer - auch die Prüfung abgelegt werden – bei Einhaltung der üblichen Hygieneauflagen! Die eingesetzten Übungsmaterialien werden nach jeder Nutzung desinfiziert. Sofern es die Corona-Lage und das Wetter zulassen, wird die offene Übungs- und Abnahmestunde bis zu den Herbstferien angeboten. Eine Anmeldung vorab beim Sportbund Remscheid e.V. ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sportbund-remscheid.de oder telefonisch unter 02191-34 14 43. Wer Interesse hat das Deutsche Sportabzeichen in der Disziplin Radfahren abzulegen, kann ebenfalls den Sportbund kontaktieren. Dort werden alle Anfragen gesammelt und je nach Bedarf ein oder mehrere Termine veröffentlicht. Auch hier ist eine Anmeldung im Vorhinein notwendig.

Gewerbegebiet muss auf Vögel Rücksicht nehmen

Zum wiederholten Mal beschäftigte sich der Naturschutzbeirat am morgigen Dienstag mit dem interkommunalen Gewerbegebiet „Gleisdreieck", das die Städte Hückeswagen, Remscheid und Wermelskirchen an dem gemeinsamen Grenze planen. Auf der Tagesordnung der Sitzung steht die Artenschutzprüfung (Stufe II) sowie ein “digitales Fachgespräch”, das sich darauf bezieht. Dabei ging es um die Frage, ob sich für das Gleisdreieck aus dem Bundesnaturschutzgesetz Verbotstatbestände ergeben, die die Planung verhindern oder gar einschränken können. Letzteres könnte der Fall sein, wie sich aus den Ergebnissen der artenschutzrechtlichen Prüfung ergibt. Zitat: „In unmittelbarer Umgebung des Plangebietes wurde eine Fortpflanzungs- und Ruhestätte des Baumpiepers festgestellt. Es wurden eine Vermeidungs-/ Minderungsmaßnahme formuliert, die die betriebsbedingten Störwirkung des Vorhabens abschwächen.“ Möglich sei eine vorgezogene Ausgleichsmaßnahme (Auflichtung von Wäldern / Waldrändern und Anlage von Krautsäumen) umzusetzen, um die ökologische Funktion des Baumpieper-Areals zu erhalten.

In dem Plangebiet tritt zudem die Feldlerche (mit einem Brutpaar) auf. Darauf müsse durch eine Regelung der Bauzeiten Rücksicht genommen werden, damit sich für die Vögel  das Risiko nicht erhöht, verletzt oder gar getötet zu werden. Sollten während der Bauarbeiten Gehölze gefällt werden, seien u. U. die Fledermäuse in ihren Tagesverstecken bzw. Winterquartieren sowie brütende Vögel beeinträchtigt. Auch dies erfordere eine Bauzeitenregelung. Ferner könne „die Überbebauung der kulissenarmen Freiflächen je nach Glaseinsatz“ Vögel mit bestimmtem Flug- und Jagdverhalten in Gefahr bringen, weshalb eine vogelfreundliche Gestaltung von Glasflächen notwendig sei. Das Fazit aber fällt positiv aus: „Mit der Planung werden unter Berücksichtigung der Maßnahmen keine Verbotstatbestände gemäß §44 Abs. 1 i.V. m. Abs. 5 BNatSchG ausgelöst. Somit stehen dem Vorhaben aus Sicht des gesetzlichen Artenschutzes keine zulassungshemmenden oder zulassungsversagenden Hindernisse entgegen.“

Museum von Schloss Burg zeigt sich in neuem Gewand

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Wegen  der Sanierung von Schloss Burg und der damit verbundenen Schließung des Hauptgebäudes können Besucher/innen in den kommenden Jahre nicht mehr durch den Rittersaal, seine Nachbarräume und die darüber liegenden Etagen schlendern. Damit aber große und kleine Besucher trotzdem einen Blick auf Wandgemälde, Ritterrüstungen, Schwerter und andere Dinge werfen können, wurde ein Übergangsmuseum im Grabentor eingerichtet. Die Räume mussten allesamt neu hergerichtet werden; bislang wurden sie als Büroräume genutzt. Nun erzählen dort mehr als 35 Schautafeln und Abbildungen von der Geschichte der Burganlage und dem Leben im Mittelalter und zeigen Szenen der bedeutendsten Wandgemälde der Festsäle. Die Besucher dürfen sich also freuen, auf ein mit viel Liebe zum Detail neu eingerichtetes „altes“ Museum.

In den vergangenen zwei Monaten steckten vor allem der Museumstechniker Edgar Falkenhain und der wissenschaftliche Mitarbeiter Tobias Millard viel Fleiß und Arbeit in die neue Ausstellung. Aber nicht nur sie hatten alle Hände voll zu tun – uneingeschränkt alle Mitarbeiter haben auf unterschiedlichste Weise zum Gelingen der Ausstellung beigetragen. Daher gilt der Dank des Museumsdirektors Gregor Ahlmann dem ganzen Team. Der Schlossbauverein ist stolz und glücklich, dass der Museumsbetrieb trotz der großen Sanierung weitergehen kann. Vor allem auch nach einer sehr langen Corona-Durststrecke.

Auch digital hat sich Schloss Burg weiterentwickelt. Zusammen mit der Excit3d GmbH aus Solingen wurden virtuelle Szenen erstellt, die den Besucher mit Hilfe einer an dem Museumskasse erhältlichen VR-Brille in Kombination mit dem eigenen Smartphone in die Welt des Mittelalters eintauchen lassen. So sitzt man z.B. mit am gedeckten Tisch in großer Runde zu einem mittelalterlichen Gelage oder kann den Ritter bei einem Probekampf im Brunnenhof zuschauen, wo nicht weit entfernt der Schmied auch seiner Arbeit nachgeht. Die Access-Points sind entsprechend auf dem Rundweg gekennzeichnet, der im Hof beginnt und durch die neue Ausstellung im Grabentor zum Bergfried führt. Leider ist die Besichtigung nach wie vor nicht komplett barrierefrei möglich. (Nadine Neuschäfer)

Ordnungsamt widerspricht: Kölner Straße im Blick

Über „zum Teil unzumutbare Zustände an der Kölner Straße“ hat sich David Schmidt vom Lenneper Rotationstheater und -Café bei den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep und der Stadtverwaltung beschwert: „Wir sind nach wie vor mit den Parksituationen sehr unzufrieden, da unsere Ladenlokale permanent – insbesondere an den Wochenenden – zugeparkt werden. Es geht sogar so weit, dass unsere Kunden noch nicht einmal unser Café bzw. die Kunstschulräumlichkeiten (Kölner Straße 6 und 8-) betreten können, da die Hausturen zugeparkt werden.“ In diesem Zusammenhang weist Schmidt darauf hin, dass das Rotationstheater ein weiteres leerstehendes Ladenlokal in unmittelbarer Nachbarschaft seiner außerschulischen kulturpädagogischen Angebote für Kinder und Jugendarbeit anzumieten gedenke. „Das wäre dann das vierte Ladenlokal an der Kölner Straße, das wir seit dem Jahre 2007 vor einem Leerstand bewahren!“ Sollte geplant sein, die Poller auf der Straße abzubauen, würde sich für die Autofahrer die Parksituation verbessern. „Und die Fahrzeuge würden dann noch dichter an den Schaufenstern stehen.“

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 23. Juni liegt die Antwort der Verwaltung vor: „Die Verkehrssituation in der Lenneper Altstadt wird regelmäßig durch Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes kontrolliert und weist keine signifikanten Besonderheiten auf. Im Rahmen des Entschließungs- und Auswahlermessens erfolgt eine entsprechende Ahndung von Ordnungswidrigkeiten – im Falle von verkehrsgefährdenden Verkehrssituationen wird im Rahmen des Verwaltungsvollstreckungsgesetztes vor Ort unmittelbar eingeschritten.“ Im Rahmen bevorstehender Arbeiten auf der Kölner Straße würden Poller nur vereinzelt entfallen, „wenn sie im jeweilige Baufeld stehen und aus heutiger Sicht verzichtbar sind.“ Das werde aber „auf die Parksituation (hier: unerlaubtes Parken) nur einen unwesentlichen Einfluss haben.“

Die Pflasterarbeiten auf der Kölner Straße, mit denen am 25. Mai begonnen worden sei, würden punktuell insgesamt acht Wochen andauern, jeweils in Abschnitten von ca. 20 Metern wechselseitig auf der rechten und linken Fahrbahnseite. „Dabei ist eine Durchfahrt für Fahrzeuge jederzeit gewährleistet, und die Zugänge zu den Häusern sind ebenfalls jederzeit möglich. Bei den Arbeiten werden die Abflussrinnen teilweise reguliert und instandgesetzt.“