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Denkerschmette: Programm im Oktober

Mittwoch, 24.  Oktober,  14.30 Uhr
 „Auf die Würfel, fertig los“
Spielenachmittag in der Schmette!
In lockerer Runde wird gewürfelt, gezockt und natürlich geschlemmt.

Donnerstag, 25.  Oktober,  19 Uhr
Skat, Rommé, Doppelkopf

Samstag, 27.  Oktober,  15 Uhr
"Nicht gestorben"
Mehr oder weniger »grimmige« Märchen von
Torsten Kelsch
Ein Märchennachmittag bei Kaffee und Kuchen

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Kleine Forscher bei Nieselregen auf Bachsuche

18 kleine Naturforscher kamen gestern trotz Nieselregens der Einladung der Naturschule Grund zur Exkursion "Rund um das Thema Bach"nach. Mit Gummistiefeln an den Füßen und Mutters Küchensieb bewaffnet wurde " Bach" gesucht Es ging durch die Ortschaft Grund, wo man Maßnahmen wie Verrohrung und Deichbau besichtigte, die den Minibach lenken sollen. Hinter den Häusern kehrte dann Bach wieder in sein natürliches Umfeld zurück. Mit dem Sieb fischte dort der Biologe Jörg Liesendahl am Bachrand nach Wassertierchen. Ein Junge hielt ein Schälchen mit Wasser parat, wo dann gefischte Bachflohkrebse kurz betrachtet werden konnten. Augf diese Weise entdeckten die kleinen Forscher auch Wasserasseln und Egel. Nach einer kurzen Butterbrotpause wurde der Teich im Friedwald untersucht. Aber da eine Fehlanzeige: Wegen der Trockenheit in den vergangenen Wochen war das verbliebene Wasser wegen Sauerstoffmangel gekippt. Viele Algen hatte es zu einer grünen " Suppe" gemacht, und Blasen stiegen auf , die nach Schwefelwasserstoff rochen. Nach Abstimmung vor der Schule meinten bis auf zwei " Forscher", daß dieser Vormittag dennoch ein voller Erfolg gewesen sei. (Diese Woche noch zwei Termine, Voranmeldung unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de)

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Stadtwerke Remscheid / Schließung des MobilCenters am Friedrich-Ebert-Platz. Bis 24. Oktober ist das MobilCenter aufgrund des Umzugs ins Allee-Center geschlossen. Neueröffnung ist am Donnerstag, 25. Oktober, ab 10 Uhr in der 1. Etage direkt neben dem EWR-Service-Center im Allee-Center. Fortan gelten dort folgende Öffnungszeiten: Montag – Freitag  8.30 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr. Während der Schließung des MobilCenters steht für Tarif- und Fahrplanauskünfte die Schlaue Nummer für Bus und Bahn zur Verfügung (0 18 06 – 50 40 30, Festnetz 20 Cent/Anruf, Mobil max. 60 Cent/Anruf). Tickets können in diesem Zeitraum auch in allen Stadtwerkebussen, den privaten Verkaufsstellen und über Handy-Ticket Deutschland erworben werden. (Nicole Druschke)

Lennep Offensiv e.V. / Stammtisch diskutiert mit dem Baudezernenten. Lennep Offensiv lädt herzlich ein zum nächsten Lenneper Stammtisch am Donnerstag, 25. Oktober, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zum Hasenberg“, Hasenberger Weg 53. Als Gast erwartet der Verein den Dezernenten für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid, Herrn Peter Heinze. Herr Heinze wird die aktuellen Entwicklungen für Lennep darstellen und für Diskussionen zur Verfügung stehen. Themen gibt es genügend: Straßenpflasterung, Kanalarbeiten, Parkraumsituation, Stand der Planungen des DOC, Vorstellungen der Stadt für die Bauphase des DOC usw. Vorstand und Beirat werden darüber hinaus über die geplanten Aktionen für die Advents- und Weihnachtszeit berichten: Stellen der Weihnachtsbäume, Lenneper Adventskalender und Weihnachtstreff.

Ökumenische Initiative Lüttringhausen & F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen / Afrika entdecken: „Wir müssen etwas für die afrikanischen Länder tun, wenn wir Fluchtursachen bekämpfen wollen.“ Das ist übereinstimmende Meinung – zu Recht, aber zu oft nur beschworen. Längst tun viele Afrikanerinnen und Afrikaner etwas für sich selbst und produzieren ausgezeichneten Kaffee und Kakao auf ökologische Weise. Darauf macht der F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen aufmerksam und verweist auf eine Initiative, Afrika auch im Fairen Handel nicht zu übersehen. In afrikanischem Design sind würzige Kaffees erschienen – nur in Welt- und Bioläden zu bekommen, z.B. aus dem ehemaligen Königreich Ankole in Uganda. Es ist zum Namensgeber einer erfolgreichen Kooperative geworden, von denen viele Mitglieder Frauen sind. Keine Selbstverständlichkeit in Afrika. Die würzigen Kaffeemischungen werden im schonenden Langzeitverfahren geröstet, um alle Geschmacksnuancen zur Geltung zu bringen.
Ein anderes Beispiel: Auf der westafrikanischen Insel São Tomé gedeiht Kakao von ausgezeichneter Qualität. Im feuchtheißen Tropenklima entfalten die Bohnen einen Aromareichtum, der den Schokoladen einen besonderen Charakter verleiht. Durch eigene Fermentations- und Trocknungsanlagen sind die Kleinbauern frei von Zwischenhändlern und haben die Qualität ihres Kakaos selbst in der Hand. Über den Fairen Handel erzielen sie angemessene Preise und erhalten eine Fair-Trade-Prämie, die Investitionen in Bildung und bessere Lebensbedingungen möglich macht.
Welche Konsequenzen es hat, solche Entwicklungen zu fördern, indem man sich aktiv für sie interessiert, ist derzeit in Äthiopien zu beobachten. Der neue Ministerpräsident Abiy Ahmed ist zwar der Regierungspartei, die seit fast 30 Jahren herrscht, treu ergeben, aber er scheint das Land politisch öffnen zu wollen. Er stammt aus der Region Oromia, aus der seit vielen Jahren ein ein berühmter Kaffee im Fairen Handel angeboten wird.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Gedenken an die Opfer der so genannten Polenaktion

Pressemitteilung des Vereins zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.

Mindestens 13 Remscheider waren unter den etwa 200 polnischen Juden und Jüdinnen aus dem Bergischen Land, die am 28. Oktober 1938 verhaftet und über die polnische Grenze nach Bentschen/Zbąszyń abgeschoben wurden. Das kleine Grenzstädtchen Zbąszyń musste über Nacht zehntausend Menschen aufnehmen. Auf Anordnung von Heinrich Himmler hatte am 27. Oktober 1938 der Düsseldorfer Regierungspräsident den Polizeipräsidenten angewiesen, alle polnischen Juden mit gültigem Pass in „Abschiebehaft“ zu nehmen und vor dem 29. Oktober über die Grenze abzuschieben. Zum Gedenken an die Opfer der sogenannten Polenaktion 1938 sprechen am 28. Oktober um 15 Uhr am Mahnmal auf dem Steinbecker Bahnhof in Wuppertal-Elberfeld u.a. Josef Neumann (MdL, SPD) und Richard Aronowitz (London). Veranstalter ist der Verein zur Erforschung der sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V. in Kooperation mit SJD – Die Falken KV Bergisch Land und Umbruch.

 In Wuppertal vollstreckte die Schutzpolizei ein Schreiben des Wuppertaler Polizeipräsidenten: „Auf Grund des § 5 Ziff. 1 der Ausländerpolizeiverordnung (….) verbiete ich Ihnen den weiteren Aufenthalt im Reichsgebiet. Das Aufenthaltsverbot wird im Wege des Transports über die deutsche Reichsgrenze durchgeführt. (…) Sie werden darauf hingewiesen, dass Sie ohne besondere Erlaubnis nicht mehr in das Reichsgebiet zurückkehren dürfen.“ Die „Polenaktion“ war die erste große Deportation von Juden und Jüdinnen in Deutschland. Bis zu 17.000 polnische Juden und Jüdinnen wurden reichsweit mit der Reichsbahn an die Grenze deportiert. Viele der ausgewiesenen Juden und Jüdinnen starben nach dem deutschen Überfall auf Polen in den Ghettos und Vernichtungslagern. Nach den bisherigen Recherchen starben mindestens 82 von 200 der aus Wuppertal Abgeschobenen während des Zweiten Weltkrieges. Andere konnten vor dem Kriegsausbruch ins Ausland flüchten oder wurden wie die etwa 100 Kinder mit einem Kindertransport nach England gerettet. Andere Ausgewiesene erhielten die Erlaubnis, zur Abwicklung ihrer Geschäfte nach Deutschland zurückzukehren, um dann gemeinsam mit ihren Familien das Land zu verlassen. Auf der Gedenkveranstaltung möchten wir einzelne Lebenswege beschreiben.

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Lassen wir das Küken doch erst einmal piepsen!

Die Waterbölles-Glosse

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In aller Munde war vor zehn Jahren das „Schaufenster der Wirtschaft“. Kaum verging ein Tag, an dem Baudezernent Helmut Kennepohl nicht eine neue Sau durchs Dorf trieb, um das Thema wach zu halten und die heimischen Unternehmer, die er sich als Sponsoren wünschte, wachzurütteln. Gebracht hat es bekanntlich nichts. Denn immer dann, wenn Anmutungen gegen Fakten in einen Wettstreit treten, gewinnen am Ende die Fakten. Die Anmutungen zerplatzen wie eine Seifenblase.

Das möchte ich Peter Heinze nicht wünschen. Der Technische Beigeordnete will mit einem „echten Kracher“ von der Immobilienmesse Expo Real in München nach Remscheid zurückgekommen sein. Das schreibt heute der RGA in seinem Aufmacher auf der ersten Lokalseite in einem fünfspaltigen Artikel, der von der Bergischen Morgenpost übernommen  wurde. Zitat aus dem RGA: „Wie und wo er zündet“ (gem. ist der Kracher) „mochte der Baudezernent ... (noch) nicht verraten. Nur so viel ist klar: Der Kracher ist ein Investor, Projektentwickler oder Unternehmer, den Heinze auf der Expo Real ...getroffen hat“. Aha!

Sagen wir mal so: Unterhaltungswert ungenügend, Nachrichtenwert mangelhaft! Oder: Eine Sau, die keine Beine hat, kann nicht laufen. Manches muss halt erst wachsen, bis es wert ist, von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Peter Heinze tut deshalb gut daran, das Ei mit der guten Nachricht erst einmal auszubrüten. Wenn das Küken dann geschlüpft ist und (in einer ordentlichen Pressekonferenz im Rathaus) ein erstes Mal piepst, bekommt es unsere volle Aufmerksamkeit.

Dreigeteiltes Erinnern im Schicksalsmonat November

In der deutschen Geschichte war der November mehrfach ein „Schicksalsmonat“ für das damalige Deutsche Reich, aber auch für Remscheid. Im November 1918 wurde mit dem Matrosenaufstand in Wilhelmshaven und den unmittelbar folgenden revolutionären Umwälzungen in Kiel, die sich mit der Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten schnell im gesamten Deutschen Reich verbreiteten, der Grundstein für die Weimarer Republik gelegt, der ersten parlamentarischen Republik auf deutschem Boden.

Dreigeteilt ist die Veranstaltung, zu der der Bergische Geschichtsverein, Abteilung Remscheid e.V., für Freitag,  9. November, einlädt zum Gedenken an 80 Jahre Reichspogromnacht (und die Opfer des Nationalsozialismus) sowie und 100 Jahre Matrosenaufstand in Kiel (und die Ereignisse in Remscheid). Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr in der Gedenk-und Bildungsstätte Pferdestall mit einer Führung durch die Ausstellung „Die Verbrechen im Westen“. Anschließend führt der Historiker Jochen Bilstein die Teilnehmer über den „Weg der Stolpersteine“ zum Ernst-Moritz-Arndt Gymnaisum, wo sie in der Aula ab 18.30 Uhr zwei Vorträge hören werden: In Bezug auf die Novemberrevolution1918 konnte der Verein einen namhaften wissenschaftlichen Experten aus Schleswig-Holstein gewinnen: Prof. Dr. Robert Bohn von der Universität Flensburg. Der Historiker ist seit 2001 einer der beiden Direktoren des Instituts für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte sowie Professor für mittlere und neuere Geschichte  an der Universität Flensburg. Er wird die Ereignisse in Kiel und ihre Auswirkungen für Deutschland in seinem Vortrag am Abend des 9. November anschaulich vorstellen. Im Anschluss daran referiert Dr. Urs Diederichs, Museumsdirektor im Ruhestand und ehemaliger Leiter des Historischen Zentrums Remscheid, an Hand der einschlägigen Literatur und Remscheider Archivquellen die Auswirkungen der Kieler Ereignisse in der damaligen Stadt Remscheid. Gestreift werden dabei auch die Entwicklungen in den 1918 noch selbstständigen Städten Lennep und Lüttringhausen.

Jetzt Petition zum Offenen Ganztag unterschreiben

Pressemeldung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW, Kreisgruppe Remscheid

Die Offenen Ganztagsschulen in ganz NRW brauchen dringend eine spürbare finanzielle Verbesserung. Auch in Remscheid müssen Kinder unter teilweise prekären Bedingungen betreut werden. Zu wenig Personal, schlecht ausgestattete Räume – und genug Plätze für die zu betreuenden Kinder gibt es auch nicht. So verfügen nur einzelne OGSen in Remscheid über genügend Betreuungsräume, es fehlt Schallschutz, es gibt keine Mensen, keine oder selten kleine Differenzierungsräume für Förderangebote und sehr selten Ruheräume für die kleinen Erstklässler. Bei gut einem Drittel der Standorte fehlen Sporthallen oder Bewegungsräume. Die chronische Unterfinanzierung des Offenen Ganztages hat dazu geführt, dass die gebildeten Kinder-Gruppen in der Regel zu groß sind. Gleichzeitig ist dann nicht das erforderliche Personal von der Anzahl her vorhanden. Ausgebildete Fachkräfte wandern zunehmend ab in bessere Arbeitsbedingungen, z.B. in KiTas, in denen sie auch besser bezahlt werden können. Dieses führt in der pädagogischen Arbeit zu einem zunehmenden Qualitätsverlust in der Förderung und Betreuung der Grundschulkinder. 

Um das Land zum Handeln zu bewegen, hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW eine Online-Petition gestartet: openpetition.de/!jbqsn. Die Freie Wohlfahrtspflege fordert eine spürbare finanzielle Verbesserung für die Offenen Ganztagsschulen. Sie brauchen höhere Etats und eine einheitliche Förderung in ganz NRW. Der Offene Ganztag muss ausgebaut werden. Alle Kommunen müssen gleichermaßen den Ganztag fördern und eine gute Bildung, Erziehung und Betreuung sicherstellen. Ein Landesgesetz muss für gute qualitative Standards sorgen. Offene Ganztagsschulen (OGS) sollen Kindern über den regulären Unterricht hinaus umfassende Angebote zur Bildung, Erziehung und Betreuung bieten. Gleichzeitig unterstützen OGS-Angebote durch Öffnungszeiten bis in die Nachmittagsstunden viele Familien in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor einem Jahr zogen 2.500 Schüler/-innen, Eltern und Betreuungskräfte vor den Landtag und forderten: „Gute OGS darf keine Glückssache sein!“. Ein Jahr später startet die Freie Wohlfahrtspflege NRW nunmehr eine Online-Petition – denn kaum etwas hat sich bisher verbessert.

Im Paritätischen Wohlfahrtsverband Remscheid leisten rund 40 gemeinnützige Organisationen sowie Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements mit 80 Diensten und Einrichtungen Hilfe in allen Feldern sozialer Arbeit. drei Mitgliedsorganisationen organisieren den Offen Ganztag an 17 Schulen in Remscheid. Aktuelle Informationen zum Paritätischen in Remscheid finden Sie im Internet www.remscheid.paritaet-nrw.org. (Ute Feldbrügge)

Dankbar über finanzielle Unterstützung

Remscheider Eltern von Neugeborenen erhalten im Rahmen der Frühen Hilfen zur Begrüßung eine Tasche mit wichtigen Informationen zu den ersten Lebensjahren des Kindes (u.a. den Remscheider Babykalender), zu Unterstützungs- und Hilfeangeboten sowie einem Präsent für das Neugeborene. Da für die Frühen Hilfen nur ein sehr eingeschränktes Budget vorhanden ist, das in Remscheid fast ausschließlich für personelle Ressourcen eingesetzt wird, sind die Stadtsparkasse Remscheid und das Sana-Klinikum Remscheid jetzt als Sponsoren der Begrüßungstaschen und des neuen Babykalenders für die kommenden zwei Jahre aufgetreten.

Die Fachstelle „Frühe Hilfen“ in der Trägerschaft von Caritasverband Remscheid und Kinderschutzbund Remscheid gibt es seit 2013. In dieser Beratungs-, Informations- und Vermittlungsstelle werden Gesundheitsfachkräfte (zwei Familienhebammen und eine FamilienGesundheits- und Kinderkrankenschwester) zur Unterstützung von Familien eingesetzt, die das „Netzwerk Frühe Hilfen / Willkommen im Leben“ unterstützen. In diesem Netzwerk kooperieren Gesundheitswesen und Jugendhilfe zur Unterstützung von werdenden Eltern und Eltern von Kindern bis drei Jahre.

Die Finanzierung der Frühen Hilfen erfolgte bis 2017 (bis auf die Bereitstellung der Netzwerkkoordination durch Stellenanteile bei der Jugendhilfeplanung) ausschließlich durch Bundesmittel. Nachdem im vergangenen Jahr (2017) deutlich wurde, dass der Bedarf an personeller Unterstützung für Familien mit sehr kleinen Kindern mit diesen Mitteln nicht gedeckt werden konnte, kam ein kommunales Budget zur finanziellen Aufstockung der Unterstützung der Angebote der Fachstelle und der Gesundheitsfachkräfte ab 2018 bis 2020 hinzu. Damit die Mittel auch weiterhin insbesondere in die personelle Unterstützung fließen können, sind die Freien Träger sehr dankbar, dass die Kosten für die materiellen Anschaffungen durch Sponsoren wie die Sparkasse und das Sana-Klinikum übernommen werden. Das Sana-Klinikum hat darüber hinaus als Kooperationspartner der Frühen Hilfen angeboten, den Familien, deren Kinder im Sana-Klinikum zur Welt kommen, die Begrüßungstasche schon dort zu überreichen. Auch über diese Unterstützung sind die Stadt Remscheid und die Träger der Fachstelle Frühe Hilfen, Caritasverband und Kinderschutzbund, sehr dankbar.

Über die Brücke zu Ehrenämtern aller Art

Mit einem Festgottesdienst in der ev. Stadtkirche am Markt und einem anschließenden Empfang für Freunden und Unterstützern im Vaßbendersaal feierte heute die Freiwilligenzentrale Die Brücke e.V. ihr zehnjährigen Bestehen. Auf diese Weise wollte sich der Vorstand mit seiner Vorsitzenden Annette Potthoff bei allen bedanken, die in diesen zehn Jahren auf unterschiedlichste Weise dazu beigetragen haben, dass die Freiwilligenzentrale heute auf eine erfolgreiche Arbeit bei der Vermittlung von Ehrenamtstätigkeiten verweisen kann. Dank sagte das heutige Brückenteam aber auch allen früheren Brückenteam-Mitgliedern, die durch ihren engagierten Einsatz und die gespendete Zeit die Freiwilligenzentrale  zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister David Schichel (Grüne), Sandra Engelberg (Caritas Remscheid) und Stephanie Krause; sie leitet seit 13 Jahren sie Hagener Freiwilligenzentrale und ist seit drei Jahren auch die Sprecherin aller Freiwilligenagenturen in NRW.

Verkauf des 12. Lions-Adventskalenders beginnt

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid - Wilhelm Conrad Röntgen

Gutes tun für Kinder und Jugendliche in Remscheid – das hat sich der Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ seit seiner Gründung im Jahr 2004 auf seine Fahnen geschrieben und bekommt dafür mit seinem Adventskalender jedes Jahr rund 13.000 Euro zusammen. Der Verkauf des Kalenders 2018 beginnt am Mittwoch, 31. Oktober, kündigen Joachim Marx, der Motor hinter der Aktion, und der amtierende Präsident Willi Birrenbach an. Der Erlös des Adventskalenderverkaufs kommt in diesem Jahr zwei Remscheider Förderschulen zugute. Der Hilda-Heinemann-Schule wollen die Lions den Kauf einer Rollstuhl-Schaukel ermöglichen, an der Heinrich-Neumann-Schule fließt die Unterstützung in die Ü13-Übermittagbetreuung am Standort der ehemaligen Karl-Kind-Schule.

Wie immer ziert auch in diesem Jahr ein bergisches Motiv den mit Tee gefüllten Kalender im A3-Format. Diesmal ist es das Remscheider Rathaus im Abendlicht an einem Schneetag. Einmal mehr hat der Remscheider Fotograf Gerd Krauskopf eines seiner Fotos den Lions unentgeltlich für ihre Benefiz-Aktion zur Verfügung stellt.

Mit dem Kauf des Kalenders tun die Kunden nicht nur den Remscheider Schulen etwas Gutes, ein Kalender-Besitzer kann auch selbst gewinnen. Jeder der 3000 Kalender fungiert dank einer Nummer als Los, insgesamt verbergen sich über 170 Sachpreise im Gesamtwert von rund 8.000 Euro hinter den Türchen. Die Gewinnnummern werden über die Vereinshomepage www.lionsclub-lennep.de veröffentlicht. Viele Remscheider Unternehmer und Einzelhändler tragen durch ihre Geld- und Sachspenden zur Verwirklichung des Kalenderprojekts bei.

9,90 Euro kostet ein Kalender. Er wird an fünf Tagen im Allee-Center zu den Öffnungszeiten der Geschäfte verkauft: vom 31. Oktober bis 3. November sowie am 9. und 10. November. Am Samstag, 17. November, stehen die Lions zum Kalenderverkauf vor Edeka Rötzel in Hasten und eine Woche später am Lenneper Edeka-Standort. Unterstützung erfahren die Lions-Mitglieder auch von Geschäftsleuten in Lennep, Lüttringhausen und der Innenstadt, bei denen die Kalender ebenfalls ab November gekauft werden können. Feste Verkaufsstellen sind in Lennep: Modehaus Johann, Kölner Straße 12, der Laden von Lennep Offensiv, Berliner Straße 5, Modehaus Rüggeberg, Bahnhofstraße 14, Edeka Rötzel, Kölner Straße 38-40, und Hautnah Kosmetik, Rotdornallee 2; in Lüttringhausen: Juwelier Hertel, Gertenbachstraße 41, sowie in der Innenstadt: Optik Kind, Alleestraße 71, Optik Berghoff, Alleestraße 64, Feinkost-Wajos im Allee-Center und Edeka Rötzel, Königstraße 203. Die Ausgabe der Gewinne findet – sofern sie nicht bei den Sponsoren selbst abgeholt werden – im Modehaus Johann in Lennep statt.