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Herbstliche Blütenpracht zum Kartoffelfest in Lennep

Das beliebte Kartoffelfest in Lennep, das alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Altstadtfest stattfindet, begleitet von einem verkaufsoffenen Sonntag, hätte in diesem Jahr auch „Blumenfest“ heißen können, so groß war die Blütenpracht, mit der ein heimischer Gärtner aufwartete. Aber auf den zweiten Blick war natürlich auch die Kartoffel variationsreich vertreten. Denn die gastronomischen Betriebe auf dem Alter Markt hatten Kartoffelgerichte (Reibekuchen, Kartoffelsuppe, Pommes Frites, Kartoffelsalat mit Spanferkelbraten oder Burger im Kartoffelbrötchen) im Angebot. Lennep Offensiv hatte sich diesmal als Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen – eine Sammlung von Kochrezepten für Kartoffelgerichte, die dann als kleines Kochbuch in einer Broschüre veröffentlicht werden sollen.

Netzwerk Hasten: Was in Kürze auf dem Programm steht

Der Service des Waterbölles
für alle Hastener Vereine

„Hasten für Hasten“ e.V.

Samstag, 28. September, 15 Uhr
"Hastener Bürger öffnen ihre Türen zum Gucken und Whisky tasten"
Wir starten um 15 Uhr an der Scharnhorststraße 12, es geht durch die Hofschaften Büchel und Platz und endet am und im historischen Steffenshammer. Dauer ca. 3,5 Stunden, Kosten  40 Euro pro Person. An verschiedenen Stellen wird uns der Hof/die Tür geöffnet, und Sie erfahren Interessantes über die Gebäude und deren Geschichte. Stadtführer Lars Johann wird zudem über die Hofschaften erzählen.
Es werden ca. fünf verschiedene Whiskys verprobt, und der Remscheider Whiskyexperte Mike Müller (vielen sicher bekannt als der ehemalige Saxo/Brickhouse-Inhaber) erzählt etwas zu Herstellung und Geschichte des jeweiligen Whiskys. Anmeldungen bitte bei IG Remscheider Stadtführer, Lothar Vieler, Tel. RS 666861. Die Bezahlung erfolgt am Veranstaltungstag vor Ort in bar. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt; also schnell anmelden! (Jürgen W. Ackermann)

Steffenshammer - Förderverein für historische Schmiedetechnik

Bis Oktober jeden 3. Samstag im Monat von 11 - 17 Uhr freie Besichtigung des Hammers. Individuelle Führungen sind nach Kontaktaufnahme von April bis Oktober möglich. Ansprechpartner: Dieter Orth Tel. 0179 / 229 13 12 Lutz Kleuser Tel. 0160 / 977 95 337, E-Mail info@steffenshammer.de.Sonstige Informationen über www.steffenshammer.de. Das Team des Steffenshammer freut sich auf Ihren Besuch.

Das NETZWERK HASTEN

Dienstag, 29. Oktober, 19 Uhr
5. Treffen des Netzwerks
Treffpunkt ist das Johannes-Schmiesing-Haus der ev. Stadtkirchen-Gemeinde, Büchelstr. 47a. Themen werden u.a. sein: Martinsumzüge auf Hasten, die Werkzeugtrasse, Stadtteilentwicklung, Trassenlauf sowie das geforderte Tempolimit auf der Büchelstraße. Alle Hastener Vereine/Institutionen sind herzlich willkommen!

Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz

In Kooperation mit der Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Nordrhein-Westfalen, sowie der Stiftung „Gedenken und Frieden“ lädt der Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. zur Eröffnung der Ausstellung „Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ für den 6. September um 12 Uhr in die Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall. (Bitte nutzen Sie den Zugang über die Treppe gegenüber der Hausnummer 61 der Martin-Luther-Straße, Parkmöglichkeit auf dem Schützenplatz)

Die Wanderausstellung informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz und dient der gesellschaftlichen Verankerung der erst zwischen 2002 und 2009 erfolgten rechtlichen Rehabilitierung ihrer Opfer. Im Zentrum stehen Fallgeschichten, bei denen es nicht nur um Personen geht, die als Deserteure abgeurteilt wurden, sondern auch um so genannte Wehrkraftzersetzer und Volksschädlinge. Darüber hinaus werden Biografien von Angehörigen des Widerstandes in besetzten europäischen Ländern dargestellt. Insgesamt wurden mindestens 22.000 Menschen hingerichtet, unzählige andere starben in Lagern oder in Strafeinheiten. Die Fallgeschichten (auch aus unserer Region) werden in Überblicksdarstellungen zur Geschichte der deutschen Militärjustiz zwischen 1871 bis 1939 eingebettet. Auch nimmt die Ausstellung die Ausgrenzung und Nichtachtung überlebender Justizopfer in den deutschen Nachkriegsstaaten in den Blick.

Zur Eröffnung der Ausstellung werden neben einem Vertreter des Remscheider Vereins auch Thomas Kutschaty (MdL, SPD), Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Stadt Remscheid und Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung, das Wort ergreifen.

Yves Fily: Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Im Rathaus empfing Oberbürgermeister gestern Vormittag Yves Fily aus Quimper, langjähriger aktiver Begleiter der Städtepartnerschaft Remscheid-Quimper und wesentlicher Unterstützer des Schüleraustausches des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums (GBG) mit einer Schule in Quimper. Gerne kam der Gast aus der Bretagne der Bitte des OB nach, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Mit dabei: GBG-Schulleiter Stephan Döring, Lehrer Frank Schopphoff und Lehrerin Klara Marnach-Wetzel in Begleitung ihrer Ehepartner. „Sie tragen mit ihrer Arbeit maßgeblich zu dem gelungenen Schüleraustausch bei!“, dankte ihnen Burkhard Mast-Weisz.

Kurze Vorschau auf das Programm der Klosterkirche

Freitag, 6.Septemberi, 20 Uhr
OFFENE BÜHNE BERGISCH LAND Fällt aus.

Sonntag, 8.Septemberi, 15 Uhr
PUPPENSPIELFESTIVAL | Veranstalter: Stadt Remscheid

Mittwoch, 11.Septemberi, 19 Uhr
SEPTEMBERGESPRÄCHE | Veranstalter: Katholisches Bildungswerk

Donnerstag, 12.Septemberi, 20 Uhr
DIE FEISTEN | bereits ausverkauft!

Sonntag, 15.Septemberi, 17 Uhr
WELTKLASSIK AM KLAVIER
Duo Tsuyuki & Rosenboom

Ouvertüre und Variationen zu vier und zwei Händen

Donnerstag, 19.Septemberi, 20 Uhr
STEFAN WAGHUBINGERJetzt hätten die guten Tage kommen können

Freitag, 20.Septemberi, 20 Uhr

KAI HEUMANN & STOCHELO ROSENBERG
Latinogitarre trifft Gypsy Swing

Mittwoch, 25.Septemberi, 20 Uhr
LISA FELLER
Ich komm' jetzt öfter!

Mittwoch, 25.Septemberi, 19 Uhr im Webersaal
SEPTEMBERGESPRÄCHE
Veranstalter: Katholisches Bildungswerk

Freitag, 27.Septemberi, 20 Uhr
ONE OF THESE pink floyd tribute

Tickets & Infos unter www.klosterkirche-lennep.de

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Gymnasium für Gesundheit geht mit der Zeit

Dank einer Spende von 20.000 Euro hat das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg für sein Berufliches Gymnasiums für Gesundheit (BGG), das mit den Leistungskursen Biologie und Gesundheit zur Allgemeinen Hochschulreife führt, 20 Tablets anschaffen können. Das Geld kam von der Bergischen Stiftung für Berufsausbildung, einer im September 2008 gegründeten gemeinnützigen Stiftung der Eheleute Hans und Katharina Ruhbaum, die sich die Förderung der Berufsausbildung im Bergischen Land auf die Fahnen geschrieben hat. Vorstandsmitglied Norbert Niebch, Direktor der Remscheider Commerzbank: “Wenn Mittel für die Ausbildung fehlen, soll geholfen werden.“ Er war dabei, als Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die neuen Lerngeräte für den Unterricht kennenlernten – vor allem für die Lehrer technisches Neuland. Schulleiter Kai Küchemann: „Als iPad-Klasse haben wir die neue Klasse des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit, die Klasse 11, ausgesucht.“ Beim ersten Umgang mit den neuen Tablets in der Dependance Kremenholl war auch der Waterbölles mit Videokamera dabei und erlebte unter anderem einen Spaziergang durch den menschlichen Körper.

Goldene Ehrenzeichen für Motor des Handwerks

Nicht nur Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) erhielt gestern auf der traditionellen Lehrabschlussfeier der Kreishandwerkerschaft in der Aula des Berufskollegs Technik das „Goldene Ehrenzeichen“, die höchste Auszeichnung der Handwerkskammer Düsseldorf, sondern auch Fred Schulz, der rührige Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und früher Oberbürgermeister (CDU). Er fiel ob der Ehrung durch Kammerpräsident Andreas Ehlert förmlich aus allen Wolken und hatte mit Tränen der Rührung zu kämpfen. Das Auditorium zollte „Beistand“ durch lang anhaltenden Beifall. Kreishandwerksmeister Hans-Jürgen Althaus hatte bei der Handwerkskammer Düsseldorf das „Goldene Ehrenzeichen“ für Freds Schulz beantragt, zugleich aber „Mitwisser“ zu Stillschweigen verdonnert. Und daran  hatten sich diese gehalten, wie die Reaktion von Fred Schulz verriet.

Musikprogramm diesmal besonders abwechslungsreich

Das gestrige SPD-Sommerfest auf dem Hasten. Fotos: Lothar KaiserEin unterhaltsamer Treffpunkt für Jung und Alt war gestern das Areal zwischen Werkzeugmuseum und Haus Cleff beim diesjährigen Sommerfest der Remscheider SPD, das die Unterbezirksvorsitzende Christine Krupp eröffnete. Oder sollte man besser “Familienfest“ sagen, denn leger-familiär ging es bei diesem Treff auch in diesem Jahr zu. Geschäftsführer Antonio Scarpino hätte sich das Wetter zwar etwas sommerlicher gewünscht. Aber es regnete nicht und war auch nicht so schwül wie am Tag zuvor, so dass der die Aktiven hinter den Ständen mit Speis und Trank alle Hände voll zu tun hatten. Das Musikprogramm war diesmal besonders abwechslungsreich, angefangen bei der jungen Nachwuchspianistin Mia Helle, die in Thüringen ein Musikgymnasium besucht, über den Frauenchor der kath. Pfarrgemeinde St: Engelbert („Kiwis“), den Chor der Grundschule Hasten und die Rockband „ Polar Blue“ der Remscheider Eisenbahnfreunde bis zur Line-Dance-Gruppe Mavericks, die auf Stadtteilfesten in Remscheider ein gern gesehener Gast sind. Sogar eine Musikkapelle beschallte für kurze Zeit das Museumsgelände: Es war die Blaskapelle der Bücheler Einigkeit, die am Nachmittag daran vorbeizog. Der Traditionsverein, der in der Hastener Hofschaft Büchel rund 400 Mitglieder hat, feierte an der Hastener Kirche bis gestern sein 126-jähriges Bestehen (kleines Foto Bildmitte).

Vor „Haus Cleff“ mussten Beatrice Schlieper und Claudia Holtschneider vom Förderverein „Haus Cleff“ e.V. Fragen von Erwachsenen nach Führungen durch das Rokoko-Haus leider wegen der Bauarbeiten im Inneren abschlägig bescheiden. Für Kinder gab’s diese Einschränkungen nicht: Für sie hatte die SPD dem Museumspark in einen Hüpfburgenhügel verwandeln. Neben einer Pirateninsel und einer Kinderhüpfburg war dort Deutschlands größte Torwand und ein Rodeo-Bullriding aufgebaut worden und zog viele Jungen (Fußball), aber auch Mädchen (Rodeo) an. Auf der Bühne im Museum treten auf: Kinder der Grundschule Hasten, das junge Piano-Talent Mia Helle aus Weimar, die Band „Polar Blue“ der Eisenbahnfreunde Lüttringhausen, der Chor „KIWIS“, die Line-Dancer „Mavericks“ und die Kultband „Lennys“.

Stadtführer Klaus R. Schmidt führte interessierte Besucher/innen durch das Werkzeugmuseum, und Prof. Dr. Horst A. Wessel vom „Mannesmann-Haus“ in Düsseldorf war mit den Mitgliedern der Bürgerinitiative „Blauer Mond“ erschienen, um für die Wiederrichtung des unter Denkmalschutz stehenden stählernen Turmes an der Burger Straße zu werben, von dem der Besitzer, ALDI-Nord in Essen, nichts wissen will.

650 Jahre Kremenholl – kleiner Stadtteil ganz groß

Gabriele Leitzbach. von Gabriele Leitzbach

Was als „Cremenholl“ begann, wurde 1672 offiziell zu „Kremenholl“. Am 14. Und 15. September feiern die Bewohnerinnen und Bewohner das 23. Kremenholler Stadtteilfest.

Leben, Arbeiten und Wohnen im Quartier, das war früher, man mag es heute kaum glauben, auch auf dem Kremenholl eine Selbstverständlichkeit. Eingebettet in viel Grün ist „auf dem Kremenholl“ die Wohnqualität auch heute noch äußerst hoch. Die Zeiten zahlreicher im Quartier ansässiger Fabriken, Handwerksbetriebe, Werkstätten und einer Tankstelle sowie kontinuierlich zunehmende Einwohnerzahlen und Flächenausdehnung bei gesicherter Nahversorgung durch mehrere Lebensmittelläden, Bäckereien, Metzgerei Fachgeschäfte, Gaststätten und Restaurants, in denen Vereine ihre Stammtische hatten, Ausstellungen präsentiert wurden und die Hofkirmes beheimatet waren, sind längst vorbei, und auch die Künstler samt ihrer Ateliers sind offenbar nicht mehr präsent.

Gut, dass einig Kremenholler Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mit Weitsicht die drohende Entwicklung des Stadtteils zum reinen Wohnquartier vorausahnten und mit der Gründung eines Initiativkreises ihren schönen Stadtteil, wie Dornröschen im Grimm’schen Märchen, kulturell wach küssten. Es war wahrlich ein intensiver Kuss, der auch heute, nahezu 25 Jahre später, nachhaltig seine Wirkung zeigt!

Nach der ersten urkundlichen Erwähnung blickt der Kremenholl auf 650 bewegte Jahre zurück. Dieses Jubiläum muss beim traditionellen zweitägigen Stadtteilfest auf dem Schulhof und im Schulgebäude Tersteegenstraße 1-5 gebührend gefeiert werden. Für viele Kremenholler und „dahergeluopene“ Freunde und Sympathisanten ist dies die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, sich (noch besser) kennenzulernen, multikulturelle Nachbarschaft zu pflegen, Netzwerke zu bilden, und/oder auch „einfach nur“ das üppige und dennoch kurzweilige, facettenreiche Bühnen – und Rahmenprogramm zu genießen und sich bestens unterhalten zu lassen. Langeweile kann da definitiv zu keiner Zeit aufkommen!

Der Remscheider Fotograf Thomas E. Wunsch.Selbstverständlich darf der historische Rückblick bei so einem Fest nicht fehlen. Aber dabei möchten es die AkteurInnen nicht bewenden lassen, und somit entstand bereits zu Beginn des Jahres die Kooperation mit dem Remscheider Künstler und Fotografen Thomas E. Wunsch (Foto links) und die Idee zur Fotoausstellung „ Kremenholler Ein – und Ausblicke“. Mit Schwarzweiß-Fotografien (keinen Beauty-retuschierten farbigen Hochglanzbildern) möchten der Fotograf und der Initiativkreis die Menschen und ihren Stadtteil auch künstlerisch „ins rechte Licht“ rücken, und das ist eindrucksvoll gelungen. Damit ist der Blick hinein in Wohnungen auf dem Kremenholl gemeint, aber auch der Ausblick, der Blick ins Freie aus den Fenstern der Wohnungen heraus. Wie leben die Kremenholler und welchen Blick haben sie tagtäglich auf ihren Stadtteil? In diesen 13 Bildern präsentiert sich der Kremenholl so alltäglich und authentisch, wie er ist!

Selbstverständlich hoffen wir auf gebührenden Sonnenschein während der Festtage! Als waschechte Remscheider lassen wir Kremenholler uns aber auch durch Regenwolken die Laune nicht vermiesen, sondern feiern dann einfach im Schulgebäude weiter! Junge und jung gebliebene Musiker aus dem Bergischen Land sorgen mit Live – Musik für eine angenehme Atmosphäre und allzeit gute Stimmung. Selbstverständlich bieten wir, wie jedes Jahr, gerade für Kinder, vielfältige Möglichkeiten sich kreativ zu betätigen, an den Aktionsständen aktiv zu werden und sich mit Geschick zu amüsieren.

Wie wäre es, wenn sie am besagten Wochenende einfach mal vorbei schauen würden?! Wir freuen uns auf ihren Besuch und wünschen bereits jetzt viel Spaß, tolle Gespräche und gute Unterhaltung!  Kremenholler Ein- und Ausblicke

Wir freuen uns auf eine spannende Jubiläumsveranstaltung und laden herzlich ein. Nachfolgend das Programm:

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Sommer in Grund: Ein guter Grund zu feiern

Seit nunmehr 21 Jahren ist die Natur-Schule Grund in Sachen Umweltbildung in Remscheid und Umgebung aktiv. Inzwischen besuchen junge Eltern, die selbst als Kind mit ihrer Grundschul-Klasse in der Natur-Schule waren, mit ihren Kindern die Einrichtung. Sie und viele andere haben am Samstag, 7. September, von 14 bis 18 Uhr einen Anlass zu feiern – beim Sommer- und Umweltfest in der kleinen Remscheider Hofschaft Grund (Grunder Schulweg 13) mit vielen Infos zu naturnahen Gärten, Tieren und Pflanzen, für Kinder und Erwachsene, ein Naturerlebnis mit allen Sinnen.

Mit dabei sind u.a. Imker Jürgen Grahlke, der alles zu Bienen und Honig berichten kann, die Biologische Station Mittlere Wupper, das Regionale Bildungsbüro Remscheid mit einem Überblick über die Mitmach-Aktion "Remscheid brummt" sowie die Sportjugend Remscheid zum Thema "Plogging". Die Waldschule Solingen, die Station Natur und Umwelt aus Wuppertal und die Natur-Schule selbst werden maßgeblich am Kinderprogramm beteiligt sein. Greenpeace berichtet zum Naturschutz auf hoher See, die Igelschutzgemeinschaft über ihre Schützlinge. Hühner und Küken dieses Jahrgangs können gestreichelt werden. Die Bogenschützenabteilung des RTV bietet auf dem Sportplatz neben der Natur-Schule Bogenschießen für Interessierte an. Dort befindet sich auch die Roadshow der Energie-Agentur NRW, die mit zwei ausprobierbaren Elektroautos teilnehmen und über Elektromobilität sowie Fördermöglichkeiten berichten wird.

Natürlich ist mit Kaffee und Kuchen, Grillwurst mit Wildfleisch, Pizza aus dem Holzofen, Saft, Wasser und Bier für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Bei einer großen Glücksrad-Verlosung locken wert- und sinnvolle Gewinne, die zu einem großen Teil von der lokalen und regionalen Wirtschaft zur Verfügung gestellt wurden. Es lohnt sich also in vielfacher Hinsicht, das Sommerfest der Natur-Schule Grund zu besuchen. Sei es, um an einem der Stände Informationen über Natur und Umwelt zu erhalten oder zur Unterstützung interessanter und wichtiger Einrichtungen in Remscheid, oder einfach nur, um einen schönen Nachmittag mit der Familie mit zahlreichen Tieren und vielfältiger Kinderbelustigung zu verleben. Oder vielleicht suchen Sie ja auch einen Verein bzw. eine Organisation, in der Sie sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft einsetzen können? In der Naturschule Grund werden Sie sicher fündig werden.

Einladung zum vierten Familienfest der SPD

Pressemitteilung der SPD Remscheid

Bei nicht wenigen Beteiligten haben sich die überwältigend positiven Eindrücke gehalten – umso erfreulicher, dass das nächste Familienfest der Remscheider SPD wieder in Sichtweite ist. Wie im vergangenen Jahr findet es am ersten Sonntag im September von 11 bis 17 Uhr auf dem Areal des Deutschen Werkzeugmuseums, Cleffstraße 2 – 6, im Remscheider Ortsteil Hasten statt. Dann wird sich der Museumspark in einen Hüpfburgenhügel verwandeln. Neben einer Pirateninsel und einer Kinderhüpfburg wird Deutschlands größte Torwand und ein Rodeo-Bullriding aufgebaut. Auf der Bühne im Museum treten auf: Kinder der Grundschule Hasten, das junge Piano-Talent Mia Helle aus Weimar, die Band „Polar Blue“ der Eisenbahnfreunde Lüttringhausen, der Chor „KIWIS“, die Line-Dancer „Mavericks“ und die Kultband „Lennys“.

Die Kultur hat einen festen Bestandteil auf dem Familienfest der Remscheider SPD. Dr. Wessel wird einen Vortrag über das Industriedenkmal „Der Blaue Mond“ halten, während der Remscheider Stadtführer Klaus R. Schmidt ab 12.30 Uhr stündlich zur Führung durch die aktuelle Ausstellung im Deutschen Werkzeugmuseum einlädt.

Vor dem Museum wird wieder eine kleine Festlandschaft aufgebaut. Die Vereine „Hasten für Hasten“, die Initiative „Blauer Mond“, der Sozialverband VdK Solingen / Remscheid, der Förderverein „Haus Cleff“ e.V. und die AWO haben schon zugesagt, mit eigenen Ständen teilzunehmen – wir erwarten noch weitere Rückmeldungen! Für das leibliche Wohl sorgen u.a. die Eisenbahnfreunde Remscheid (Grill), die Vereinigung Gertenbachstraße und Food Sharing (Pommes) Fair-Trade-Town Remscheid (fair gehandelter Café und Wein) und der Förderverein für Interkulturelle Erziehung (Waffeln). Die SPD-Ortsvereine werden eine Cafeteria sowie einen Getränkestand betreiben. (Antonio Scarpino)

... und nach dem afrikanischen Essen ein heißer Mocca

Mit einem besonderen Highlight endete am Freitagabend das diesjährige Sommerprogramm für Jung und Alt der Nachbarschaftsgruppe "Treppenhaus und Gartenzaun" im evangelischen Gemeindezentrum „Die Esche“ auf dem Hohenhagen. Denn Gastgeber von rund 90 meist älteren Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils (und darüber hinaus) waren ab 18 Uhr nicht nur die Mitglieder der Nachbarschaftsgruppe, sondern auch des Vereins Eritrea Remscheid e.V. Mit landestypischen Speisen, Musik und Tänzen gestalteten sie diesen "Afrikanischen Abend". Und das hatte einer mehrstündigen Vorbereitung bedurft! Denn das Essen, das im großen Saal des Gemeindezentrums zu Beginn des Abends serviert wurde, hatten die Frauen aus Eritrea zuvor zuhause selbst zubereitet. Chapeau!! „Es war sehr lecker“, war das einhellige Urteil an den Tischen. Und natürlich wurde auch der heiße eritreische Mocca-Kaffee probiert, der auf einem kleinen Holzkohlenofen frisch gebrüht wurde aus kurz zuvor gerösteten Bohnen.

Am 24. Februar 2018 hatte die „Eritrean Community in Remscheid e.V.“ im Ev. Gemeindehaus am Markt die Eintragung ins Vereinsregister gefeiert (siehe Waterbölles-Video). Der Verein war auf Initiative einzelner junger Eritreer und Eritreerinnen entstanden, die – teils alleine, teils mit ihren Familien – ihr Heimatland aufgrund der dortigen politischen Verhältnisse verlassen mussten und in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben. In Remscheid möchten sie sich für die Gemeinschaft und die Nachbarschaft, in der sie leben, engagieren und sich um eine Annäherung zwischen ihrer Heimatkultur und den Menschen vor Ort bemühen. Inzwischen hat der Verein auch eine Reihe von Mitgliedern in anderen Städten Nordrhein-Westfalens und sogar eine feste Anlaufstelle (Stuttgarter Str. 18), wie der Vereinsvorsitzende Dawit Kuflu am Freitag berichtete. Die Integration in Remscheid ist ihm und seinen Landleuten wichtig. Das zeigte sich erst vor wenigen Tagen, als die Männer auf der Alleestraße spontan Abfall aufräumten.