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6. gemeinsames Fastenbrechen im Rathaus

Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid

Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Integrationsrats der Stadt Remscheid

Monsignore Thomas Kaster.

Das Fasten im Monat Ramadan ist eines der wichtigsten Gebote des Islam. Das Fest des Fastenbrechens (nach Sonnenuntergang) ist für viele islamische Familien einer der Höhepunkte des Jahres. Und auch in Remscheid sind unter Muslimen die gegenseitigen Einladungen zu diesem Fest eine gut gepflegte Gewohnheit. Auch zwischen den örtlichen Moscheevereinen und der Stadt Remscheid mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an der Spitze. Er begrüßte am Mittwochabend im großen Sitzungsaal des Rathauses  gemeinsam mit der Integrationsratsvorsitzenden Erden Ankay-Nachtwein  rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aller Religionsgemeinschaften zum zwischenzeitlich sechsten interkulturellen Iftar-Essen – dem gemeinschaftlichen Fastenbrechen im Ramadan. So viele Gäste hatte es bis dahin noch nie gegeben.

Während Erden Ankay-Nachtwein auf den Fastenmonat Ramadan allgemein einging und aus dem Koran zitierte, verwies der Oberbürgermeister auf das deutsche Grundgesetz, das am 23. Mai 1949 verkündet worden war. „Es schenkt uns das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit“, betonte der OB. „Die Verfassung  garantiert uns die Sicherheit, unseren jeweiligen Glauben uneingeschränkt auszuüben. Sie nimmt uns aber auch in die Verantwortung. Unsere Verantwortung lautet, dass wir uns gemeinsam für Respekt und Toleranz einsetzen, für die Würde eines jeden einzelnen Menschen, der in unserer Stadt lebt. Diese Aufgabe gilt jedem und jeder einzelnen von uns. Sie zu leben ist der Kitt unserer Stadtgesellschaft!“

Monsignore Thomas Kaster, der Dechant der katholischen Gemeinden in Remscheid, sprach an diesem Abend auch im Namen von Hartmut Demski, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lennep, und Pastor André Carouge von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Schützenstraße („Friedenskirche“). Sein Anliegen war das friedliche Miteinander.

 

THW-Spezialisten aus Remscheid in Haltern im Einsatz

Das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband) Remscheid, wurde am Mittwochabend zur Überwachung eines einsturzgefährdeten Gebäudes an der Münsterstraße in Haltern am See gerufen. Nach einem Wohnungsbrand im Dachgeschoss des Hauses war das Gebäude einsturzgefährdet. Da ein Hausbewohner vermisst wurde, mussten vor der Personensuche zunächst Gebäudeteile mittels Baustützen durch die zusätzlich alarmierte Bergungsgruppe aus Remscheid gesichert werden.

Das THW Remscheid setzte das Einsatzsstellen-Sicherungssystem (ESS) ein, um die Hauswand des einsturzgefährdeten Gebäude millimetergenau zu beobachten. Diese Technik warnt im Fall eines möglichen Einsturzes die eingesetzten Rettungskräfte frühzeitig über ein Sirenensignal. Somit sind die eingesetzten Helfer während ihres Aufenthaltes im Gefahrenbereich beim Bau der Gebäudesicherung geschützt.

Im ganzen Bundesgebiet gibt es 20 Spezialteams mit einem solchen System. In Nordrhein-Westfalen ist das System in den THW Ortsverbänden Hürttgenwald, Beckum und Remscheid stationiert. Die Außenwand des einsturzgefährdeten Hauses wurde durch den THW Ortsverband Gelsenkrichen mit einem speziellen Abstützsystem (ASH) gesichert Weiteres Material für die Deckenabstützung lieferten die Ortsverbände Wuppertal und Schwelm. Erst um 3.30 Uhr war der Einsatzt für den Ortsverband Remscheid beendet. (Florian Berger, THW)

Gründe für Verbleib des BV 10 am Neuenkamp

Der Sportbund Remscheid hat gestern Stellung genommen zu Sportplatz des RSV an der Neuenkamper Straße, den der BV 10 gerne künftig weiter nutzen würde:

Der BV 10 hat vor Jahren seinen Standort auf dem Hohenhagen auf Bitten der Stadt verlassen, um den Bau des Edscha Gebäudes zu ermöglichen. Von dieser Firma bekommt die Stadt bis heute Gewerbesteuer in Millionenhöhe. Die neue Heimat des BV 10 sollte für immer Heimat bleiben.

Der BV 10 sollte vor Jahren einen Kunstrasenplatz erhalten. Mit den vorgesehenen Mitteln wurde der Kunstrasenplatz in Bergisch-Born finanziert, da die Entsorgungsfrage des giftigen "Kieselrots" vom Sportplatz Neuenkamp ungeklärt war. Das Versprechen, "so schnell wie möglich" einen Kunstrasenplatz zu bekommen, wurde bis heute nicht eingelöst, existiert aber immer noch.

Der BV 10 mit dem Sportplatz Neuenkamp ist integraler Bestandteil des Quartiers Hohenhagen im Südbezirk. Mit seiner Arbeit deckt er den (Fußball)Sport am wachsenden  Hohenhagen ab und kooperiert mit den dort ansässigen Kitas und Schulen. Die am Bahnhof geplante Kaufm. Berufsschule dürfte ebenfalls von seiner Arbeit profitieren.

Von zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten der Verwaltung und Politik wurde die Arbeit des BV 10 in den letzten Jahren hochgelobt und Hilfestellung in Sachen Kunstrasenplatz versprochen.

Einen Traditions-und Integrationsverein vom Hohenhagen nach z.B. Hackenberg oder Klausen verschieben zu wollen ist genauso abwegig wie es Gedanken wären, die Bezirksvertretung Süd demnächst permanent im Rathaus Lüttringhausen tagen zu lassen oder den Treffpunkt politischer Vertreter aus Lüttringhausen auf den Honsberg zu verlegen, weil im Lindenhof noch ein Raum frei ist.

Fazit: Der Sportbund Remscheid wird den BV 10 bei seinen Bemühungen um einen angemessenen Sportplatz am Neuenkamp voll und ganz unterstützen, da ein "Sportzentrum Süd" mit Sporthalle und Sportplatz vom Neuenkamp nicht mehr weg zu denken ist. Außerdem werden RSV, BV 10 und SBR konkrete Vorschläge machen und erwarten das Gleiche von Politik und Verwaltung.

Reinhard Ulbrich, Vorsitzender

Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2019

Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz

Zum dritten Mal vergibt die Deutsche Bischofskonferenz den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Der mit 4.000 Euro dotierte erste Preis geht an das Projekt „Global Village: Weltort Lennep“ der Katholischen Pfarrgemeinde St. Bonaventura und Hl. Kreuz in Remscheid-Lennep. Der Jury-Vorsitzende, der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), erklärt anlässlich der Veröffentlichung der Preisträger, der Preis verdeutliche auch in diesem Jahr wieder, dass es an vielen Orten in unserem Land „Leuchttürme des kirchlichen Engagements „gebe; dies mache ihn zuversichtlich und dankbar. Insgesamt waren 81 Bewerbungen und Vorschläge für den Preis eingereicht worden. Die Preisverleihung ist am 4. Juli auf der Zeche Carl in Essen beim vierten „Katholische Flüchtlingsgipfel“, der fremdenfeindliche Tendenzen als Herausforderung für die kirchliche Flüchtlingsarbeit in den Blick nimmt.

Das Projekt „Global Village: Weltort Lennep“ habe sich auf kreative und sensible Weise dem Austausch zwischen Kulturen und Generationen verschrieben, so die Jury. „ Im Zentrum stehen die Geschichten von Menschen vor Ort: in Lennep aufgenommene Flüchtlinge, Senioren aus dem Umfeld der Kirchengemeinde, Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Gruppen, Gläubige der Spanischen Mission oder Menschen in schwierigen Lebenslagen, die beim örtlichen „Lotsenpunkt“ Unterstützung suchen. Das Projekt macht erfahrbar, was Menschen unterschiedlicher Herkunft und Prägung verbindet. Der persönliche Austausch wird zu einer Stadtführung weiterentwickelt, die in Gesprächen, im szenischen Spiel und durch kulinarische Spezialitäten von der Vielfalt des Lebens im Quartier erzählt. Dabei zeigt sich: Geschichten aus Lennep sind Weltgeschichten. Eine besondere Stärke des Projekts, das vom „Engagement Förderer“ der Katholischen Pfarrgemeinde St. Bonaventura und Hl. Kreuz geleitet wird, liegt in der Vernetzung von Akteuren, zwischen denen es sonst nur wenige Berührungspunkte gäbe. Mit „Global Village: Weltort Lennep“ eröffnen die Pfarrgemeinde und der von ihr getragene „Lotsenpunkt“ Räume des Austauschs, die der gesamten Stadtgesellschaft zugutekommen. An die Stelle abstrakter Stereotypen tritt konkrete menschliche Wertschätzung.“

Beförderungen und Ehrungen bei der Feuerwehr

Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hasten

Beim diesjährigen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehreinheit Hasten nahm der Leiter der Feuerwehr Remscheid, Guido Eul-Jordan, Ehrungen und Beförderungen vor. Der Feuerwehrmannanwärter Joshua Orant wurde zum Feuerwehrmann befördert, der Feuerwehrmann Lukas Breuer nach bestandenem Truppmann II-Lehrgang zum Oberfeuerwehrmann und Dominique-Pascal Kock, Josef Alexander Köster und Jerome Zuch nach bestandenem Truppführer-zu Unterbrandmeistern. Brandmeister Patrik Mehnert wurde zum Oberbrandmeister ernannt und Oberbrandmeister Christian Breitenborn nach bestandenem Zugführer-Lehrgang am Institut der Feuerwehr (IdF) NRW in Münster zum Brandinspektor. Oberfeuerwehrmann Nico Pleiß erhielt für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren (VdF) NRW in Bronze. Brandmeister Patrik Mehnert und Unterbrandmeister Tim Franken erhielten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft das Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Silber und die Ehrennadel der Stadt Remscheid in Silber. Hauptbrandmeister Frank-Reiner Detlefsen erhielt für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Remscheid die goldene Ehrennadel der Stadt Remscheid. Für die 50 – jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Remscheid erhielt Hauptbrandmeister Benno Stamm die goldene Ehrennadel vom VdF und das Strahlrohr in Bronze der Feuerwehr Remscheid. Guido Eul-Jordan bedankte sich für das besondere Engagement im Ehrenamt und die geleisteten Einsätze.

„Os Campinos“ vom Honsberg sang und tanzte

Seit ihrer Gründung im Jahre 1979 ist die „Os Campinos de Remscheid“ ein fester Bestandteil der ausländischen Kultur in Remscheid. Durch die seit Jahren regelmäßigen Auftritte u.a. anlässlich der Interkulturellen Woche, Tag der Vereine, Maikundgebungen, Stadtteilfeste in Honsberg und die selbst organisierten Folklorefestivals sind die „Os Campinos“ bei den Remscheidern bekannt und beliebt. Am vergangenen Samstag feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen im „Neuen Lindenhof – gemeinsam mit drei Folkloregruppen aus Düsseldorf, Hagen und Hamburg. An der Feier nahmen auch der portugiesische Generalkonsul Dr. José Manuel Carneiro Mendes, Bürgermeister Kai Kaltwasser in Vertretung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sowie Bezirksbürgermeister Otto Mähler teil (im Video des Waterbölles in der Reihenfolge ihres „Bühnenauftritts“). Und die Folkloretanzgruppe „Os Campinos de Remscheid“ tat das, was sie am besten kann und wofür sie bekannt ist – sie sang und tanzte.

19. Röntgen-Classic geht am 11. Mai auf die Piste

Pressemitteilung des Deutschen Automobil-Veteranen Clubs

Zum 19. Mal gehen am 11. Mai rund 100 Oldtimer an den Start der Röntgen-Classic. Wieder wird es auf eine interessante Strecke gehen, an deren Ende die Sieger auf dem Hof von BMW Kaltenbach gekürt werden. Die Fahrer und Beifahrer kommen aus dem Bergischen Land, Sauerland, Siegerland, dem Ruhrgebiet, Rheinland und sogar aus Bayern. Mit rund 650 Kilometern hat das Team aus Wolfratshausen den weitesten Anreiseweg. In diesem Jahr heißt der Veranstalter „KultTimer-Bergisch Land e.V.“. Dahinter verbirgt sich das bewährte Vorbereitungsteam der vergangenen Jahre.

In Summe haben die Teilnehmer rund 180 Kilometer mit Stempelstellen, Prüfungen, Rätseln und einer Menge „Chinesenzeichen“ zu bewältigen. Eine Aufgabe, die auch die Beifahrer beanspruchen wird. Sie sind das menschliche Navigationssystem, das erlaubt ist. Bei aller Konzentration bleibt dem Auge auch genug Zeit, sich Land und Leute anzuschauen.

Wie schon in den vorangegangenen Jahren ist der Start an der Volksbank-Zentrale am Tenter Weg Hier soll um 8.30 Uhr der erste Wagen die Startlinie überfahren. Alle 45 Sekunden folgen dann die weiteren Wagen. Die Veranstalter hoffen, dass das erste Team gegen 12 Uhr zur Halbzeit den Mittagstreff erreichen wird. Grob gesagt, führen die Chinesenzeichen richtig gelesen zum Schloss Hardenberg in Velbert-Neviges.

Zwischen 15.30 und 16 Uhr können interessierte Oldtimerfans die historischen Prunkstücke auf dem Alter Markt in Lennep bewundern. Lennep Offensiv hat für Kaffee und Kuchen gesorgt. Lennep Offensiv hat auch schon den “Einstimmenden Abend“ am Freitag, 10. Mai, so organisiert, dass dort die ersten Fotos von den Histörchen geschossen, Jugenderinnerungen an die ersten motorisierten Schritte aufgefrischt und Fachgespräche geführt werden können. Für feste wie flüssige Versorgung ist dann gesorgt. Nähere Informationen waren von Lennep Offensiv nicht zu bekommen.

Über 40 Sponsoren haben für eine reibungslose Abwicklung der Veranstaltung gesorgt. Wieder wird mit Essen und Getränken dafür gesorgt werden, dass ab ca.16 Uhr der Ausklang mit Siegerehrung beim Autohaus Kaltenbach für Teilnehmer wie Gäste ein schöner Ausklang werden wird. (Vom Orgateam war zu erfahren, dass man schönes Wetter beantragt hat.)

Neues Werkstatt-Gebäude nimmt Formen an

Die neue Lebenshilfe-Werkstatt entsteht am Jägerwald.

Pressemitteilung der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Remscheid

Die Lebebenhilfe Remscheid bietet aktuell an drei Werkstattstandorten mehr als 500 Menschen mit Handicap einen Arbeitsplatz. Da die räumlichen Kapazitäten schon seit längerer Zeit ausgeschöpft sind und sich die Anforderungen stetig verändert haben, suchte die Lebenshilfe Remscheid einige Jahre einen geeigneten Ersatzstandort für die Werkstatt am Tenter Weg.  Dieses Vorhaben gestaltete sich allerdings sehr schwierig, da für eine 3.000 Quadratmeter große Werkstatt weder freie Gewerbeflächen noch solche freie Bestandsimmobilien zur Verfügung standen, die den hohen Anforderungen einer Werkstatt hätten gerecht werden können. Die Freude war somit umso größer, als gemeinsam mit Arnd Schein die Idee entwickelt wurde, auf seinem Betriebsgelände eine entsprechende Werkstatt für die Lebenshilfe Remscheid zu bauen.

Schon seit Monaten sind die Bauaktivitäten am Jägerwald durch die Firma Dohrmann in vollem Gange und nehmen deutliche Konturen an. „Im Herbst sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein,“ erklärt Jerrit Bennert, Geschäftsführer der Lebenshilfe Remscheid. Am neuen Standort stehen dann barrierefreie Produktionsräume für die Metallbearbeitung sowie für Montage- und Verpackungstätigkeiten zur Verfügung. Zusätzlich wird eine weitere Produktionsgruppe vom Standort Thüringsberg in die neue Werkstatt am Jägerwald wechseln.

Mit der Fertigstellung der neuen Werkstatt wird sich auch der Standort am Thüringsberg verändern. Es wird ein neuer und moderner Berufsbildungsbereich entstehen. Neue Räume für die Holz– und Metallbearbeitung sowie zusätzliche Schulungsräume sollen den Teilnehmer/innen bessere Rahmenbedingungen bieten, in denen sie sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen für besondere Schwerpunkte entscheiden können. Außerdem wird auch der stetig wachsende heilpädagogische Arbeitsbereich mehr Platz zur Verfügung gestellt bekommen. Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen erhalten dort Beschäftigung und Betreuung. (Beate Raffelsieper)

Ohne einen Bebauungsplan bliebe es beim Sportplatz

Als „teuersten Kunstrasenplatz aller Zeiten“ bezeichnete der Waterbölles am 11. März den Sportplatz Neuenkamp, nachdem der RSV gegenüber der Stadt Remscheid einen Verkaufspreis von 3.635.000 Euro genannt hatte (als handele es sich um Wohnungsbaugelände) und die Stadt auf den tatsächlichen Wert des Sportgeländes, 540.036,60 € (38 €/m²), verwiesen hatte. Dem RSV käme ein Verkaufserlös in Millionenhöhe gerade recht; er hat auf seinem eigenen Vereinsgelände einen hohen Sanierungsbedarf. Für die (finanzschwache) Stadt Remscheid sei jedoch eine solche Kaufsumme „nicht darstellbar“, betonte gestern im Haupt- und Finanzausschuss Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, nachdem er den Prüfbericht der Verwaltung mit obigen Zahlen aufgerufen hatte. Nicht auf der Tagesordnung stand der Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Gruppen FDP und W.i.R., die Verwaltung möge Gespräche mit dem Verein BV 10 Remscheid aufzunehmen mit dem Ziel, auch bei einem Verzicht auf den Sportplatz Neuenkamp einvernehmliche und zukunftsfähige Perspektiven für den Fortbestand und die positive Entwicklung des Vereins zu entwickeln. Dieser Antrag soll zunächst am 15. Mai im Sportausschuss erörtert werden.

Das hinderte die Mitglieder des Hauptausschusses gestern aber nicht daran, auf diesen Antrag Bezug zu nehmen. So stellte etwa der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven fest,  ihm sei es lieber, wenn das Gelände ein Sportplatz (für den BV 1910 e.V. Remscheid) bliebe. Im Übrigen sei der vom RSV geforderte Preis für das Gelände ohne einen Bebauungsplan, der dort eine Wohnbebauung erlaubt, völlig unrealistisch. Und der müsse nun einmal von Rat und Verwaltung aufgestellt werden. „Also haben wir es in der Hand“, folgerte Nettekoven.

Damit konnte nur eine Fortsetzung der Verhandlungen der Stadt mit dem RSV gemeint sein. Zeit dafür bestünde wohl noch. Denn die nächste Generalversammlung des Sportvereins ist erst am 10. Juli. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zurückhaltend: „Ob das eine Taktik sein könnte, sollte man erst einmal in Ruhe besprechen!“

Zehn Jahre Flohkiste auf dem Kremenholl

Obwohl schon viele der ersten Generationen von Kremenholler Flohkisten Kinder längst diesem tollen Spielangebot entwachsen sind, schauen sie gerne mal wieder vorbei und helfen sogar mit, wenn es ab dem 6.Mai erneut heißt „Spielplatzarena Bogenstraße frei, lasset Spiel und Tötter beginnen“.

Eigentlich schon Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass das Flohkistenangebot des Initiativkreise Kremenholl e.V. in diesem Jahr bereits sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Ein wohl nicht nur für Remscheid außergewöhnliches Projekt, dass wie alle anderen Aktivitäten des IK ausschließlich von ehrenamtlichen Händen getragen wird.

Was aber erwartet Jung und Alt, wenn die diesjährige Flohkistensaison eröffnet? Klar, im Zentrum stehen Spiel und Spaß aller Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren, die Lust und Laune haben, gemeinsam auf und um den Spielplatz Bogenstraße zu spielen. Das besondere an der Flohkiste ist, dass die Kinder in ihrem Spiel begleitet und durch zahlreiches zusätzliches Angebot zu (kooperativen) Spielen angeregt werden. So ergänzt auch in diesem Jahr das AGOT-Spielmobil mit seinem Inventar die Spielgeräte der Flohkiste, und die Kinder werden zu kleinen Wettbewerben wie Eierlaufen, Sackhüpfen und einem Hexenbesen Wettkampf aufgefordert. Außerdem wird es zur Eröffnung eine Spielplatztombola geben.

Eine Besonderheit, die die Flohkistentreffs zu etwas Außergewöhnlichem machen, ist, dass nicht nur Kinder zu den Terminen eingeladen sind, sondern gerade auch Erwachsene aufgefordert sind mitzukommen. Ob Eltern, Erziehungsberechtigte, Paten oder Großeltern, Gabi Leitzbach und die übrigen Macher des IK wünschen ausdrücklich, dass die Gelegenheit wahrgenommen wird, mit den Kindern zu spielen und die Möglichkeiten zu nutzen, sich unter Erwachsenen auszutauschen oder einfach nur ein bisschen zu quatschen, - über Gott, die Welt und natürlich den Kremenholl. Dazu gibt es neben Getränken sowie süß-gesunden Snacks für die Kids auch Kaffee und Gebäck für die erwachsenen „Flöhe“. Keks oder Kuchenspenden können mitgebracht werden.

Die Öffnungszeiten der Flohkiste haben sich gegenüber den Vorjahren ein wenig geändert. Damit Ganztags Kita Kids und OGS betreuten Schulkindern die Flohkistenteilnahme erleichtert wird haben sich die IKler den Kernzeiten der Betreuungsinstitutionen angepasst und öffnen nun von 15.30  bis 18.30 Uhr. Die weiteren Termine der Flohkiste in dieser Saison sind am 20.5, 3.6. sowie 24. Juni. Kommt und spielt mit!

Drei Redner, eine Botschaft: Am 26. Mai wählen gehen

Peter Lange, DGB-Stadtverband Remscheid.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Sebastian Hartmann , SPD-Landesvorsitzender.

Die Sambatruppe „Apito Fiasko“

Am Wetter kann es nicht gelegen haben, dass auch in diesem Jahr die Beteiligung an der traditionellen Maikundgebung zum „Tag der Arbeit“ auch aus der Sicht der Organisatoren reger hätte ausfallen können.

Dass sich diesmal auch Schülerinnen und Schüler aus der Remscheider Gruppe von „Fridays for future" an dem von der Sambatruppe „ Apito Fiasko “ angeführten Demonstrationszug vom Ambrosius-Faßbender-Platz zum Rathausplatz und der anschließenden Kundgebung beteiligten, änderte nichts daran: Die Schüler-Demo am 22. März bleibt mit rund 800 Teilnehmern weiterhin aktueller Spitzenreiter.

Und das trotz eines abwechslungsreichen Kulturprogramm, der sich anschloss an die politischen Statements von Peter Lange (Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Remscheid), Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hauptredner Sebastian Hartmann (MdB), Vorsitzender des SPD-Landesverbandes NRW. Allen drei Rednern lag es am Herzen, ihre Zuhörer mit Hinweis auf rechte Tendenzen zur Stimmabgabe aufzufordern bei der womöglich schicksalhaften Europawahl am 26. Mai.

Lille Kartofler Figurentheater auf dem Kremenholl

Heute back ich, morgen brau ich… und am Freitag,  3. Mai, um 15 Uhr gibt das „Lille Kartofler Figurentheater“ das Märchenstück „Rumpelstilzchen“ im Schulgebäude Tersteegenstraße (Kremenholl) des Käthe Kollwitz Berufskolleg. Zu der Veranstaltung des Initiativkreis Kremenholl sind die Kinder der ortsansässigen Kitas und der OGS der Grundschule Kremenholl bei freiem Eintritt eingeladen. Wer zusätzlich mit Kindern der Aufführung beiwohnen möchte, setzt sich bitte telefonisch mit Gabriele Leitzbach vom IK Kremenholl unter 02191 75087 in Verbindung.