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Smart Home, oder: Gebäudetechnik wird intelligent

Praktische Übungen ergänzen den theoretischen Teil.Pressemitteilung des Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI) 

Toll, wenn sich die Heizung vom Handy steuern lässt, die Jalousien mit intelligenter Technik hoch- und runtergefahren werden können oder von unterwegs mit dem Smartphone das Licht eingeschaltet werden kann. Die Smart Home-Technik bietet unendliche Möglichkeiten, nur muss man wissen, wie`s geht. Hier setzen die KNX- Basislehrgänge des Berufsbildungszentrums der Industrie (BZI) an, die die Grundlagen und vertieftes Fachwissen zu der innovativen Technologie vermitteln. KNX steht für Konnex-Bus und ist ein für alle intelligenten Geräte zugängliches Kommunikationsmittel, das eine einheitliche intelligente Vernetzung in einem Gebäude ermöglicht. Die Kurs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bekommen einen breiten Überblick entsprechend dem aktuellen Stand der Gebäudeautomationstechnik. Praktische Übungsphasen ergänzen den theoretischen Teil. So erhalten die Teilnehmenden die erforderlichen Kenntnisse um ein KNX-System zu installieren, programmieren und in Betrieb zu nehmen. Dazu gehören natürlich auch Fertigkeiten zur Fehlersuche und -behebung. Der Lehrgang richtet sich an Techniker, Meister und Fachkräfte aus dem Elektrohandwerk und der Elektroindustrie, aber auch an interessierte Bauherren. „Der Schwerpunkt liegt klar auf dem Programmieren. Daher ist der Kurs auch für technisch interessierte Laien geeignet. Die eigentliche Installation muss aber eine Elektrofachkraft vornehmen“, erläutert Rainer Moschkau, Fachkoordinator Automatisierungstechnik im BZI.

Als autorisierte KNX-Schulungsstätte stellt das BZI nach erfolgreicher Teilnahme und einer Online-Prüfung das offizielle KNX-Zertifikat aus. Zudem ist dieser Lehrgang „E-Akademie“ anerkannt. Jetzt schon vormerken: Der nächste Lehrgang KNX findet vom 27 Juni 2022 bis 1. Juli 2022 statt. Mehr Informationen zu Smart Home und Elektrotechnik auf www.bzi-rs.de. Für weitere Informationen oder Fragen: BZI, Wüstenhagener Str. 18 – 26, 42855 Remscheid, Tel. RS 9387–100, E-Mail: info@bzi-rs.de">info@bzi-rs.de. Homepage: www.bzi-rs.de.

Brandbrief an Telekom-Chef zum Breitbandausbau

Laut Wikipedia ist ein „Brandbrief“ ein Hilfeersuchen, eine Drohung oder ein Appell in Schriftform. Von all dem etwas hat das Schreiben, das die Stadt Remscheid am 14. Januar den Vorstandsvorsitzenden der Telekom, Timotheus Höttges, schickte, unterschrieben von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Darin kritisiert der OB die „gravierenden Verzögerungen im öffentlich-geförderten Breitbandausbau in Remscheid“ (siehe auch Waterbölles-Bericht „Zum Breitbandausbau "keine belastbare Auskunft" möglich“ vom 20. Januar). Der Brief endet mit der Aufforderung/Bitte „Versetzen Sie bitte die Stadt Remscheid mit einem akzeptablen Angebot in die Lage, dass sie selbst die Glasfaserinfrastruktur der Telekom diskriminierungsfrei nutzen kann, um die Remscheider Schulen mit einem adäquaten Angebot zu versorgen. Dies wurde gegenüber der Stadt Remscheid und den Fördergebern so erklärt (Open Access Verpflichtung).“ Nachfolgend der volle Wortlaut des Schreibens, über das die Stadt am Donnerstag die Mitglieder des für Digitalisierung zuständigen Hauptausschusses in öffentlicher Sitzung unterrichtete:

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Forschungsprojekt: Wuppergebiet wird Modellregion

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Im Wuppergebiet als Modellregion ein gemeinsames Hochwasser-Warnsystem zu schaffen – dies ist die Zielsetzung eines Forschungsprojektes, das der Wupperverband mit der Bergischen Universität Wuppertal, der Firma Berger, der Bergischen IHK sowie den Kommunen Wuppertal, Solingen und Remscheid gestartet hat. Ziel ist es, mittels Künstlicher Intelligenz (KI) unter Auswertung von Messwerten und der Nutzung von Wetterdaten bevorstehende Pegelstände entlang der Wupper vorherzusagen. Hierbei sollen insbesondere kurzfristige Prognosen, also eine Vorhersagezeit zwischen 90 Minuten bis zu einigen Stunden, erreicht werden.

Diese Vorhersagen sollen dann in Form von Warnungen, z. B. per App, an die lokale Bevölkerung weitergegeben werden. Grundlage hierfür ist die Vernetzung der Akteure mit ihren jeweiligen Sensoren. Der Wupperverband verfügt bereits über ein umfangreiches, etabliertes Pegel- und Niederschlagsmessnetz sowie hydrologische und hydraulische Modelle. Diese sollen nun um Prognosetools ergänzt werden.

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Stadt erhält künftig nur noch Ökostrom

Nach Abschluss eines Ausschreibungsverfahrens über die Lieferung von elektrischer Energie und Erdgas hat die Stadt Remscheid am 19. März der EWR GmbH den Auftrag erteilt, sie am 1. Januar 2022 drei Jahre zu beliefern – mit der Option zur Verlängerung um ein Jahr. Das wurde in der gestrigen Ratssitzung bekannt, in der die Politik dem Vertrag zustimmte. Die Stromlieferung für alle Abnahmestellen des Gebäudemanagements und der TBR erfolgt zu 100% mit Ökostrom. „Ökostrom ist definiert als elektrische Energie aus Anlagen, die ausschließlich erneuerbare Energien (Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Geothermie, Energie aus Biomasse) nutzen“, heißt es in der Vorlage, weshalb sich eine skeptische Nachfrage von Ratsmitglied Bettina Stamm (echt-Remscheid e.V.) eigentlich erübrigt hätte. Der Preisaufschlag für Ökostrom beträgt 0,68 €/MWh. Durch den Stromverbrauch der städtischen Liegenschaften (inkl. TBR) werden jährlich ca. 4.000 Tonnen CO2-Äquivalente emittiert (der Mittelwert aus den Kennwerten für 2017, 2018 und 2019). „Davon ausgehend, dass durch die Nutzung von Ökostrom keine bzw. nur eine vernachlässigbar geringe CO2-Emission entsteht, kann der CO2-Ausstoß der städtischen Liegenschaften um rund 4.000 Tonnen pro Jahr gemindert werden“, so die Verwaltung. Dies entspricht etwa 31% der gesamten energiebedingten CO2-Emissionen der städtischen Liegenschaften.

Zum Testbetrieb von Elektro-Bussen seit Oktober

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid testet seit Ende Oktober  im Rahmen eines sechsmonatigen Testbetriebes Elektrobusse verschiedener Anbieter. Hierfür wurde ei­gens eine Pantographen-Schnellladestation an der Endhaltestelle Remscheid Lennep Bahnhof errichtet. Nachdem die Grundsatzentscheidung für Batterieelektrische Busse getroffen wurde, ist eines der Ziele des Testbetriebes, Erfahrungen mit den Betriebsstrategien Voll- und Gelegenheits-Ladung zu sammeln und diese als Basis für die weitere Entscheidung einfließen zu lassen. In diesem Zuge sollen möglichst viele Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller und Konfigurationen u.a. auf ihre Eignung für die Remscheider Topografie untersucht und bewertet werden. Der aktuelle Projektplan sieht den Testbetrieb von zehn unterschiedlichen Fahrzeugen vor.

Auf einer Testfahrt mit dem Elektro-Bus VDL Citea SLF-120 Electric, die gestern Mittag am Bahnhof Lennep berichteten die Stadtwerke über ihre bisherigen, durchweg positiven Erfahrungen mit dem E-Bussen. Mit dabei waren Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sven Wolf (SPD, Vorsitzender des Aufsichtsrats) und Karl Heinz Humpert (CDU, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates), Prof. Dr. Thomas Hoffmann (Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH), Armin Freund (Geschäftsbereichsleiter Mobilität bei der Stadtwerke Remscheid GmbH), Christof Gorski (Abteilungsleiter Werkstatt & innovative Fahrzeugtechnik bei der Stadtwerke Remscheid GmbH), Rick Mandt (Leiter Infrastruktur Verkehrsbetrieb/Techn. Gebäudemanagement/Arbeitssteuerung).

Der Testbetrieb konnte mit Anlieferung des ersten E-Busses durch den Hersteller Volvo pünktlich am 25. Oktober starten. Da die Stadtwerke Remscheid GmbH mit dieser zukunftsgerichteten Antriebstechnologie absolutes Neuland betritt, war die Spannung bei der ersten Kontaktierung des Volvo 7900E mittels Pantographen an der Haltestelle Lennep Bahnhof entsprechend groß.

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen reinen Gelegenheitslader mit einem Akku-Paket für eine Reichweite von ca. 100 km und ausschließlicher Ladung per Dach-Pantograph. Eine Übernacht-Ladung per CCS-Stecker war bei diesem, von der Niederländischen Verkehrsgesellschaft Arriva zur Verfügung gestellten Fahrzeug nicht vorgesehen. Es zeigte sich, dass die Ladung des Testfahrzeuges an der Pantographen-Ladestation am Bahnhof Lennep auf Anhieb funktionierte. Auf eine üblicherweise benötigte Inbetriebnahme- und Optimierungszeit konnte somit verzichtet werden. Nach Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Schulung und Einweisung der Mitarbeiter des Fahrdienstes und der Werkstatt hinsichtlich der elektrischen Komponenten des Fahrzeugs konnte der Volvo 7900E wie geplant am 27. Oktober in den Remscheider Linien-Testbetrieb eingesetzt werden. Das Fahrpersonal gewöhnte sich schnell an das Fahrzeug und hatte keinerlei Probleme mit der genauen Positionierung zur Ladung per Pantograph. Das Fahrzeug schaffte es, trotz vergleichsweise kleiner Akku-Kapazität, den kompletten Tages-Umlauf von 195 km zu absolvieren. Es zeigte sich vielmehr, dass der Ladezustand dank Zwischenladungen abends nahezu das Niveau des Dienstbeginns vom Morgen erreichte.

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