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Plädoyer für Balkan-Vorzugstrasse nach Lütterkusen

von Stephan Jasper

Man wagt wohl nicht zu viel, wenn man, zurückblickend auf die Jahre 2018 und 2019, behauptet, der Klimawandel sei vom Rand ins Zentrum vieler öffentlicher Debatten gerückt. Und deutlich wird auch, dass eine umsichtige Auseinandersetzung mit einer anderen vieldiskutierten Frage, nämlich, was tun angesichts Tausender und Abertausender Menschen, die ihre Heimat fluchtartig verlassen, die Entwicklung des Klimas mit bedenken muss. Die heißen Sommer haben es uns gewissermaßen auf die Haut gebrannt, was Erderwärmung bedeutet. Die Gletscherschmelze galoppiert, der Teich im Lüttringhauser Stadtwald ist trockengefallen, die Bäume verdursten. Am Freitag, 20. September 2019, ist die Schülerschaft des Leibniz-Gymnasiums, begleitet von Lehrerinnen und Lehrern, zum Adolf-Clarenbach-Denkmal gezogen, um klarzustellen, dass sie hinter den politischen Zielen der Fridays-for-Future-Bewegung steht. Zielen, zu denen bekanntlich gehört, dem klimafeindlichen Verfeuern fossiler Bodenschätze ein Ende zu bereiten.

Ein wichtiger Schauplatz des intendierten Übergangs ins postfossile Zeitalter wird und muss auf städtischen Straßen liegen. Und ein beträchtlicher Beitrag zum Gelingen dieses Übergangs kann entstehen, sofern die Mobilitätsbedürfnisse und ihre Befriedigung vorrangig unter dem Blickwinkel der Stadt- und der Klimaverträglichkeit betrachtet und behandelt werden. Als Tendenz ist erkennbar, dass sowohl Bussen und Bahnen als auch Fahrrädern und Füßen eine weitaus größere Rolle zugedacht wird.

Sobald man beginnt, den Stadtverkehr dementsprechend neu zu organisieren, taucht allerdings ein Thema auf, das bei allen Erörterungen von klimaneutralen Autoantriebsarten außen vor bleibt. Es ist das Thema des Platzes. Platz, den busbeschleunigende Sonderspuren, breite Bürgersteige und bequeme Radwege benötigen; Platz, der in Ballungszentren besonders knapp ist; Platz, der bisher – unter der Maßgabe, der Städtebau solle vor allem den Autos gerecht werden – großzügig dem Autofahren und dem Autoparken zugestanden wurde.

Ein Verzicht auf innerstädtische Autofahrten, den das Mobilitätskonzept der Stadt Remscheid erklärtermaßen anstrebt und der durch planerische Prioritätenverschiebung zu begleiten wäre, hätte zur Folge, dass die Kinder zunehmend weniger verzichten müssten auf den Spiel- und Bewegungsraum Straße. Das wiederum könnte der Anfang vom Ende des Elterntaxiwesens sein, bei dem das Gewicht der gelösten Probleme das der dadurch neu geschaffenen vermutlich nicht übersteigt.

Angenommen, die Einschätzung des Architekten Holger Pump-Uhlmann, Mitautor des Solinger City-Konzepts 2030, trifft zu, dass die Stadtbewohner, wenn sie vor die Haustüre treten, im Grunde genommen nicht auf Unmengen herumstehender oder -rollender Pkw schauen wollen, dann wäre eine kontinuierliche Reduzierung des Autoverkehrs außerdem gewinnbringend für das optische Empfinden. Lässt sich gleichzeitig eine kontinuierliche Zunahme guter und gut verknüpfter Radwege beobachten, denn tritt ein bemerkenswerter sozialer Effekt ein, denn Radinfrastruktur ist Bedingung für ein vergleichsweise preiswertes Mobilsein.

Mindestens zwei gute Radwege hat Remscheid: die Werkzeug- und die Balkantrasse. Sie sind aber Fragmente, das heißt: Gut verknüpft sind sie weder miteinander noch mit entfernteren Stadtteilen.

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Fahrdienst zu den Friedhöfen ist nicht in Sicht

Die Fragen der SPD-Fraktion in der Sitzung des Seniorenbeirats vom 21. November – . Kann ein Fahrdienst für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen zu den Friedhöfen im Stadtgebiet eingerichtet bzw. angeboten werden? Ist ein Friedhofsmobil in Remscheid umsetzbar? – hat die Verwaltung jetzt zur Beiratssitzung am 23. Januar beantwortet, nachdem die Stadtwerke dazu Stellung genommen hatte.  Demnach ist es „aus Gründen der baulichen Gegebenheiten nicht möglich, die Friedhöfe im Stadtgebiet mit Bussen im Rahmen des ÖPNV anzudienen. Die Straßen, die dann zu befahren wären, sind nach aktuellem Stand nicht für den Busverkehr ausgelegt. Teils liegt es an dem Straßenquerschnitt in Verbindung mit der jeweiligen Verkehrssituation vor Ort oder fehlenden Wendeschleifen, teils an dem Ober- bzw. Unterbau der Straßen.“

Anfrufsammeltaxi- oder Taxibusverkehren seien für den Friedhof Papenberg schon einmal angeboten worden, so die Stadtwerke weiter. Aber: „Die Nachfrage tendierte ...damals gegen Null. Um für dieses Thema ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, halten wir es für sinnvoll, diese Belange bei der anstehenden Fortschreibung des Nahverkehrsplans entsprechend zu berücksichtigen.“

Was den Betrieb eines Friedhofsmobils nach dem Beispiel von in Düsseldorf, das innerhalb einesFriedhofs Besucher zu den Gräbern und wieder zurück befördert, sehen sich die Stadtwerke Rem scheid „als Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs nicht in der Verantwortung“.

Planung beginnt 2020, aber auch als Kreisverkehr?

Sarah van Zütphen. Fotzo: Lothar Kaiser Auch der seit Jahren anstehende, aber immer wieder verschobene Ausbau der Kreuzung Eisernstein in Lüttringhausen war Thema beim traditionellen Kottenbutteressen des Heimatbundes Lüttringhausen am Samstag. Sarah van Zütphen (Foto) erinnerte die Gäste, darunter auch Baudezernent Peter Heinze, an die lange bzw. langwierige Geschichte des Projekts:

„1999 war ich ein Jahr alt. Die Kreuzung Eisernstein kannte ich noch nicht. Das änderte sich, langsam, aber sicher. Im RGA vom 8.1.20 wurde unser Bezirksbürgermeister auf die Themen angesprochen, die Lüttringhausen im Jahre 2020 bewegen. Er kam gleich auf den Kreisverkehr Eisernstein zu sprechen, und wenn er sagte, der müsse endlich umgesetzt werden, so findet er wohl nicht nur meine Zustimmung.

Schon 2002 hatte die Technische Hochschule Aachen auf Anfrage der BV Lüttringhausen nach einer Anregung des Heimatbundes den Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr befürwortet. Die BV Lüttringhausen hatte diesen Plänen dann einstimmig zugestimmt, und auch der städtische Fachbereich für Straßen favorisierte diese Lösung, da die Finanzierung ohne Belastung des städtischen Haushaltes gesichert war. Aber Remscheid wäre wohl nicht Remscheid, wenn es nicht diese innerstädtischen Rivalitäten gäbe. Und so flossen die bewilligten Gelder nach einem Beschluss des Bauausschusses nicht nach Lüttringhausen, sondern in die Finanzierung des Umbaus des Lenneper Bahnhofsvorplatzes. In den Folgejahren wurden durch den Heimatbund und die BV Lüttringhausen immer wieder neue Anläufe zur Realisierung des Projektes unternommen, doch es war vergeblich, und in der Finanzplanung der Stadt tauchte die Kreuzung Eisernstein immer unter der Rubrik ‚Spätere Jahre‘ auf.

Das ist jetzt viele Jahre her. Doch diese Vorgehensweise findet ihre Fortsetzung, denn in der Zwischenzeit sind und werden in Lennep für die Neugestaltung des Verkehrsknotens Trecknase und der Kreuzung Ring-/Rader Straße über zehn Millionen Euro ausgegeben.

Doch es gibt, so scheint es, Anlass zur Hoffnung. In der aktuellen Finanzplanung der Stadt Remscheid werden über das Investitionsprogramm aktuell für den Umbau der Kreuzung Eisernstein Mittel in einer Gesamthöhe von 1.625.700 Euro ausgewiesen. Darin enthalten ist eine Zuwendung des Landes in Höhe VON 850.000 EURO. Im Jahre 2019 standen bereits für erste Planungen 50.000 Euro zur Verfügung, und für dieses Jahr sieht die Investitionsplanung Aufwendungen in Höhe von 1.602.700 Euro für den Umbau vor. Auf Nachfrage des Heimatbundes teilte Baudezernent Heinze in der Oktober-Sitzung 2019 der Bezirksvertretung mit, dass auf Grund nicht ausreichender personeller Kapazitäten im Baudezernat keine Aussagen dazu gemacht werden könnten, wann mit dem Umbau begonnen werden könne. Andere Projekte seien vorrangig. Welche könnten das wohl sein?

Diese Feststellungen trafen auf den erheblichen Protest der Bezirksvertretung, und auch der Heimatbund hat hierfür keinerlei Verständnis. Über Jahre hinweg wurde die Nichtfinanzierbarkeit des Umbaus durch die Stadt als Begründung angeführt und jetzt, wo die Mittel im Haushaltsplan veranschlagt sind, müssen nicht ausreichende Personalkapazitäten für ein weiteres Hinausschieben herhalten. Allerdings war vor einigen Tagen zu erfahren, dass nunmehr ein externes Planungsbüro erste Planungsarbeiten durchführen soll. Hat das vielleicht damit zu tun, dass den Entscheidungsträgern im Rathaus bewusst geworden ist, dass in diesem Jahr die Kommunalwahlen anstehen?

Es wäre schön, wenn in diesem Zusammenhang die folgenden Fragen beantwortet werden könnten.

  • Wie sind die detailliert ausgearbeiteten Pläne von damals heute zu beurteilen?
  • Ist die im Investitionsprogramm der aktuellen Finanzplanung der Stadt Remscheid enthaltene Zuwendung des Landes in Höhe von 850000 Euro bereits beantragt? Falls nicht, warum nicht?
  • Können Sie gegebenenfalls nachvollziehen, dass der Eindruck entstehen kann, dass sich hinter dem Vorgehen der Stadt eine Taktik des Hinhaltens verbirgt?“

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Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Baudezernent Peter Heinze versicherten, dass in diesem Jahr mit der Planung des neuen Verkehrsknotenpunktes begonnen werde. Allerdings müssen die alten Planungen, so Heinze, vollständig neu bewertet werden. Denn die Standards, zum Beispiel die Lärm-Werke im Straßenverkehr, hätten sich verändert. Auch der Förderantrag müsse neu gestellt und bewilligt werden.
Dass statt einer Straßenkreuzung ein Kreisverkehr realisiert werde, wollte Heinze allerdings noch nicht fest zusagen. In den zurückliegenden Jahren habe sich womöglich auch etwas an den Eigentumsverhältnissen rund um die Kreuzung verändert...

Bäume müssen fallen an der L157 nach Schloss Burg

Pressemitteilung des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft

Am 11 und 12. Januar  zwischen 8 und 18 Uhr werden entlang der Burgtalstraße () an den Hängen Bäume gefällt, um die Straße vor herabstürzenden Ästen oder umstürzenden Bäumen schützen. Der Verkehr wird während der Arbeiten großräumig umgeleitet. Hierfür wird eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Pohlhausen eingerichtet. Öffentlicher Linienbusverkehr kann die Baustelle passieren.

Die Burgtalstraße führt aus dem Tal des Eschbaches auf dicht bewaldeten Hängen zum mittelalterlichen Schloss Burg. Die außergewöhnliche und großflächige Dürre in Jahr 2018, die sich bis heute in tiefen Bodenschichten auswirkt, hat auch dort den Baumbestand in Mitleidenschaft gezogen. Die Bäume leiden unter „Trockenstress“ durch akuten Wassermangel. Das macht sie anfällig gegenüber Schädlingen und Sturmereignissen. Im Spätsommer wurde der Handlungsbedarf überdeutlich: Die langanhaltende Trockenheit als zusätzlicher Stressfaktor hat die vom Eschentriebsterben betroffene Eschen und die vom Borkenkäfer befallenen Fichten absterben lassen. Zudem hat sich auch der Totholzanteil in den Kronen vieler Eichen, Buchen und Hainbuchen vervielfacht.

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Schulwegsicherheit: Unversehrt zum Unterricht

Nicht wenigen Eltern wird angst und bange, wenn ihr Nachwuchs sich am Morgen den Ranzen auf den Rücken schnallt, um sich allein auf den Weg zur Schule zu machen. Schließlich zeigen unter anderem Auswertungen des Statistischen Bundesamtes, dass Kinder auf dieser Strecke besonders häufig in Unfälle verwickelt sind. Gleichzeitig ist die eigenständige Bewältigung des Schulweges aber auch ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit.

Damit ein Schulweg möglichst sicher ist, gilt es bereit bei der Streckenplanung allerhand zu beachten. Denn nicht immer ist der kürzeste Weg auch der sicherste. Aus diesem Grund sollten Eltern die verschiedenen Optionen genau prüfen und zumindest versuchen, das Überqueren von vielbefahrenen, unübersichtlichen und ungesicherten Straßen zu vermeiden.

Müssen Straßen gekreuzt werden, sind grundsätzlich Ampeln oder Zebrastreifen zu bevorzugen. Denn diese bieten zum einen mehr Sicherheit und zum anderen gelten beim Überqueren feste Regeln, an denen sich die Kinder orientieren können. Auch Einbahnstraßen oder Fußgängerübergange mit einer Mittelinsel sind eine Option, denn dort müssen die Kinder nur den Verkehr aus einer Fahrtrichtung im Auge behalten.

Ein zusätzliches Plus für die Schulwegsicherheit stellen Schülerlotsen dar. Hierbei handelt es sich um ehrenamtliche Verkehrshelfer, die mittlerweile vielerorts zum Einsatz kommen. Allerdings dürfen diese nicht in den fließenden Verkehr eingreifen, sondern unterstützen beim Überqueren der Straße, wenn sich eine Lücke bildet.

Straßen und Wege werden durch die Nutzung und wechselnde Witterungsbedingungen häufig in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grund sind immer wieder Ausbesserungsarbeiten notwendig. Solche Baustellen können aber auch zu einer Veränderung im Verkehrsfluss führen, sodass der einst sichere Schulweg vielleicht nicht mehr die beste Option ist. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den Schulweg regelmäßig zu überprüfen und den Streckenverlauf ggf. anzupassen.

Zur Schulwegsicherheit trägt aber nicht nur der Streckenverlauf bei. Denn um sicherzustellen, dass das Kind alle möglichen Gefahren kennt und weiß, wie es auf diese zu reagieren hat, sollte der Schulweg ausgiebig geübt werden. Achten Sie beim Training darauf, dass dieses unter realen Bedingungen stattfindet.

Wochenenden und Ferien sind demnach eher ungeeignet, da in dieser Zeit zum Beispiel weniger Berufsverkehr herrscht. Darüber hinaus sollten Sie sich für das Einüben des Schulweges ausreichen Zeit nehmen und damit nicht erst in der letzten Woche vor dem Beginn des neuen Schuljahres anfangen. Schließlich braucht es etwas Zeit, bis sich eine gewisse Routine entwickelt.

In den ersten Tagen des Schulweg-Trainings sollten Eltern auf mögliche Gefahrenstellen hinweisen und erklären, worauf es dort zu achten gilt. Wurden die Besonderheiten des Streckenverlaufs verinnerlicht, können Eltern und Kind die Rollen tauschen. Nun führt der Nachwuchs zur Schule und zeigt, worauf es dabei ankommt. Dadurch sehen Eltern, wo es noch etwas Nachholbedarf gibt, gleichzeitig gilt es aber auch, das richtige Verhalten zu loben und zu bestärken.

Das Einstudieren des sicheren Schulwegs kann somit unter Umständen dazu beitragen, das Selbstvertrauen der Kinder zu fördern und stellt damit einen bedeutenden Meilenstein für die Selbstständigkeit dar. Ein wichtiger Entwicklungsschritt, der in den Zeiten von „Eltern-Taxis“ teilweise verloren geht.

Ein weiterer Faktor, der zur Schulwegsicherheit beiträgt, ist die richtige Kleidung. Denn im Straßenverkehr stehen Sichtbarkeit und Sicherheit häufig in einem direkten Zusammenhang. Aus diesem Grund sollten Eltern beim Kauf von Jacken und Schultaschen darauf achten, dass diese mit reflektierenden Materialien ausgestattet sind. Diese werfen das Licht der Scheinwerfer zurück, sodass die Kinder gerade in der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern nicht so leicht übersehen werden. Zusätzliche Informationen zu möglichen Folgen von Verkehrsverstößen, der Verkehrssicherheit, der schulischen Verkehrserziehung inklusive der Fahrradprüfung und weiteren Aspekten der Schulwegsicherheit bietet das kostenlose Ratgeberportal bussgeld-info.de

Neue Mild-Hybrid-Busse für den Verkehrsbetrieb

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

„Der Remscheider Verkehrsbetrieb schickt in diesem Jahr wieder fünf neue Mild-Hybrid-Busse ins Remscheider Liniennetz. Zum Ende des Jahres ist unser Fuhrpark dann mit insgesamt zehn dieser innovativen Bus-se bestückt“, so Prof. Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH. „Diese Busse sind auch mit besonderen Ausstattungsmerkmalen versehen. Mit dem Abbiege- und dem Notbremsassistenten sind zwei Fahrassistenzsysteme neu hinzugekommen“, so Peter Anton Seitz, Bereichsleiter „Werkstatt & innovative Fahrzeugtechnik“ der Verkehrsbetriebe. Gerade im dichten Stadtverkehr sind Gefahren manchmal nicht vorhersehbar. Der Abbiegeassistent erhöht die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer erheblich, da er das Fahrpersonal dabei unterstützt, kritische Situationen beim Abbiegen rechtzeitig zu erkennen. Das System arbeitet mehrstufig: In einer ersten Stufe informiert es den/die Fahrer/-in, in einer zweiten Stufe gibt es zusätzlich eine Warnung aus.

Befindet sich ein bewegliches Objekt in der seitlichen Überwachungszone, leuchtet in der A-Säule auf der Beifahrerseite eine LED-Leuchte in Dreiecksform gelb auf. Sie lenkt die Aufmerksamkeit intuitiv auf die Situation neben dem Fahrzeug. Zusätzlich erscheint ein Warnhinweis im Zentraldisplay. Falls das Fahrpersonal eine Aktion ein-leitet oder fortsetzt, die zu einer Kollision führen kann, erfolgt eine zusätzliche Warnung: Die LED-Leuchte blinkt rot mit hoher Leuchtkraft und danach permanent. Hinzu kommt eine Vibrationswarnung am Fahrersitz. Darüber hinaus warnt der Assistent vor stationären Hindernissen in der Abbiegekurve des Busses und kann zusätzlich die Aufgabe eines Spurwechselassistenten übernehmen. Dabei arbeitet er mit den gleichen Warnstufen. Durch die Warnung mit optischen und akustischen Warnsignalen hilft das System, kritische Situation zu vermeiden oder Unfallfolgen zu reduzieren.

Der Notbremsassistent reagiert nicht nur auf vorausfahrende und stehende Hindernisse automatisch mit einer Bremsung des Fahrzeugs, sondern warnt das Fahrpersonal auch zusätzlich vor einer Kollision mit sich bewegenden Fußgängern sowie mit stehenden oder fahrenden Objekten und leitet gleichzeitig automatisch eine Teilbremsung ein.

Alle anderen Ausstattungsmerkmale sind mit den fünf Bussen, die Ende letzten Jahres dazukamen, identisch. Es kommt ein kompakter Motor mit 7,7 Liter Hubraum zum Einsatz. Beim Beschleunigen wird dieser durch einen Elektromotor (Mild Hybrid, 14 KW / 220 Nm), der zwischen dem Getriebe und dem Motor verbaut ist, unterstützt. Beim Bremsen oder im Schubbetrieb arbeitet der Elektromotor als Generator und speichert den so gewonnen Strom kurzzeitig in Kondensatoren, den so genannten Mild Hybrid Storages (MHS). Diese gespeicherte Energie wird beim Beschleunigen wieder-verwendet. Dadurch werden zwischen sechs und acht Prozent Sprit eingespart. Ebenfalls für Spriteinsparungen sorgt die intelligente Eco-Lenkung, die nur bei Bedarf aktiviert wird, und eine neu entwickelte reibungsoptimierte Hinterachse. Mild-Hybrid reduziert u.a. auch CO2 und NOx.

Eine zusätzliche Sondernutzungsfläche bietet mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen genügend Platz. Diese Fläche befindet sich rechts neben der Mitteltür. Dank der Schwenkschiebetür in diesem Bereich, die nach außen entlang des Fahrzeugs öffnet, können bei Nichtnutzung der Sondernutzungsfläche Fahrgäste bequem auf vorhandenen Klappsitzen Platz nehmen.

Alle drei Türen an den neuen Bussen haben im unteren Bereich eine Einstiegskantenmarkierung in Form einer LED-Leiste mit grünen und roten LED. Bei geöffneter Tür leuchtet die Leiste grün, und wenn sie schließt, leuchte sie rot. Diese optische Illumination zeigt den Fahrgästen, ob ein sicherer Ein- und Ausstieg möglich ist. Darüber hinaus werden Fahrgäste ca. zwei Sekunden vor der Tür-schließung durch einen Piepton aufmerksam gemacht. USB-Doppel-Ladesteckdosen an den Haltestangen und kostenloses WLAN an Bord bieten den Fahrgästen zusätzlichen Komfort.

Insgesamt sind dann 16 Busse aus dem Fuhrpark, der 86 Busse umfasst, mit WLAN ausgestattet. Bei der Matrixanzeige, die im Außenbereich für die Darstellung der Liniennummer und des Fahrziels zuständig ist, kommt reine LED-Technik zum Einsatz, die auch bei eingeschränktem Sehvermögen dank der amberfarbigen Anzeige dafür sorgt, dass Ziffern und Schriftzüge gut erkennbar sind. „Der Einsatz der Mild-Hybrid-Busse ist ein nachhaltiger Beitrag zur Reduktion des Abgasausstoßes. Der Fokus bei unserer Busbeschaffung liegt aber nicht nur auf weniger Verbrauch und Energieeinsparung, sondern wir achten auch auf die Bedürfnisse unserer Fahrgäste und bieten u.a. mit dem WLAN einen kostenlosen Service, der für mehr Komfort in unseren Bussen sorgt.“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäfts-führer der Stadtwerke Remscheid GmbH.

Ersatzteilprobleme beeinträchtigen Verkehr der S 7

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Seit mehreren Wochen häufen sich die Verspätungen und Ausfälle bei der S 7. Mittlerweile ist beinahe alle zwei Tage mit einer Unregelmäßigkeit zu rechnen. Für Bahnreisende sind das wiederholt ärgerliche Behinderungen beim Pendeln, über die sie sich mit Recht beschweren“, berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Ich wollte von der Bahn wissen: wann bessert sich endlich die Situation?“ In einem heute eingegangenen Schreiben hat die Deutsche Bahn diese die Ursachen benannt: Materialmängel und Ersatzteilmangel bei den Achszählern, also der Gleisabschnittüberwachung. Wolf: „Die Ausführungen der Bahn stimmen alles andere als weihnachtlich frohgemut!“ Ersatzteile seien nicht zu bestellen, es müsse ein vollständiger Austausch der Teile erfolgen, wobei die Lieferfrist für die neuen Materialien mindestens 30 Wochen betrage. „Es erschließt sich mir nicht, warum das nicht früher in den Planungen der Deutschen Bahn berücksichtigt wurde. Bei Verschleißteilen hätte eine frühe Bereitstellung der neuen Materialien erfolgen sollen. Lieferfristen sollten bekannt sein und dürften nicht als entschuldigende Gründe angeführt werden. Die Zusicherung, der Austausch habe höchste Priorität, erscheint wenig glaubhaft, wenn die Bahn sich erst in der ‚Planungs- bzw. Bestellphase‘ befindet. Von einem Großkonzern kann man ein deutlich besseres Vorausdenken erwarten. Das entspricht leider nicht dem bisherigen Qualitätsstandard der Deutschen Bahn auf dieser Strecke.“

Nach Angaben der Deutschen Bahn sollen die Austauscharbeiten noch bis November 2020 dauern. „Für Berufs- und Studienpendler ist diese Strecke eine wichtige und geradezu alternativlose Verbindung nach Wuppertal und nach Düsseldorf und unter Umständen auch darüber hinaus. Es zeigt sich unter dem Strich: Wir müssen künftig deutlich mehr in unsere Infrastruktur investieren. Hier muss endlich ein Umdenken her: Wir dürfen auch unsere Bahntrassen nicht mehr verschleißen, sondern müssen sie zukunftsfest machen!“

Tickets aus 2019 gültig bis Ende März 2020

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Zum 1. Januar 2020 steigen die Ticketpreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) moderat um durchschnittlich 1,8 Prozent. Kunden mit Bartickets aus dem Jahr 2019 werden gebeten, diese entweder bis zum 31. März 2020 abzufahren oder bis zum 31. Dezember 2022 in den KundenCentern der Verkehrsunternehmen gegen Tickets mit dem jeweilig neuen Preisstand umzutauschen. Alle im Jahr 2019 gekauften Einzel, 4er- und 10er-Tickets, 24- und 48-StundenTickets, Tages- oder ZusatzTickets sind noch drei Monate gültig und können für Fahrten mit Bus und Bahn im jeweiligen Geltungsbereich genutzt werden. Zudem können Nahverkehrskunden diese alten Tickets bis zum 31. Dezember 2022 in allen KundenCentern und bei einigen Vertriebspartnern gegen Tickets mit dem neuen Preisstand eintauschen. Sie zahlen lediglich die Differenz zwischen altem und neuem Preis.

Reguläre Monatskarten für Dezember 2019 sowie dazugehörige Aufpreise, beispielsweise für die 1. Klasse, gelten bis zum Betriebsschluss des 2. Januar 2020. Monatskarten für Januar 2020 inklusive der Aufpreise werden nur noch zum neuen Preisstand vom 1. Januar 2020 ausgegeben. 7-TageTickets und 30-TageTickets, die noch im Jahr 2019 gekauft wurden, gelten unabhängig vom Jahreswechsel für die angegebene Zeit. Informationen zu den Tickets und Tarifen im VRR finden sich unter: https://www.vrr.de/de/tickets-tarife/ticketuebersicht

Ab Januar fahren auch Kindergartenkinder über sechs Jahren bis zum Zeitpunkt ihrer Einschulung kostenlos. Diese Regelung wird bereits beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) sowie im Aachener Verkehrsverbund (AVV) angewandt. Die Regelung um VRR-Gebiet zahlt auf das Ziel einer einheitlichen Regelung für ganz NRW ein.

Im kommenden Jahr steht das 40-jährige Jubiläum des VRR im Kalender. Basierend auf dem Start des VRR-Tarifes am 01.01.1980 möchte der VRR seinen Geburtstag mit verschiedenen Aktionen feiern. Im gesamten Jahr 2020 können Fahrgäste beispielsweise an ihrem Geburtstag ganztägig im VRR-Gebiet kostenlos mit Bus und Bahn fahren. Inhaber eines Monatstickets, eines Abotickets oder eines 7-TageTickets dürfen an ihrem Ehrentag zwei Personen kostenfrei im gesamten Verbundraum mitnehmen – und zwar zusätzlich zu der regulären Personenmitnahme ihres Tickets. Informationen . (Dino Niemann)

Die Remscheider Straßenbahn im Winter 1968

Ein freundlicher Waterbölles-Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass in Internet eine ganze Seite den Straßenbahn-Großraumwagen 101-106 auf Linie 3 von Hasten nach Ehringhausen gewidmet ist, zu finden unter
https://posten17.de/tram/remscheider-strassenbahn-1968/?fbclid=IwAR3vvWnFn8_b6bmZr85uVFOeh1sfYOYKRElPkKhpNMzeSvCRLHkw7Yv_2UQ.
Für die Älteren unter Ihnen eine gute Gelegenheit sich mittels dort der veröffentlichten Fotos an die Zeit zu erinnern, in der der große verkehrstechnischen Umbruch in der Remscheider Innenstadt noch nicht begonnen hatte; der begann erst in den 1970er Jahren.

Kreisverkehr Eisernstein: Planung soll 2020 starten

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz vermutete in der gestrigen Ratssitzung, dass die Forderung nach einem Umbau der Kreuzung Eisernstein in einen Kreisverkehr inzwischen 20 Jahre als sei. Doch es gibt Hoffnung, und die gute Nachricht überließ der OB dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze: „Im kommenden Jahr werden wir die Maßnahme planen und die Vermessung in Auftrag geben!“ Daras folgte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Petzer Nettekoven, dass mit dem Bau des Kreisverkehrs dann 2024/2025 begonnen werden könne. Dazu gab von Seiten der Verwaltung keine Reaktion, weshalb Nettekoven darum bat, die Fachausschüsse über den weiteren Zweitplan frühzeitig zu informieren.

Verkehrssicherung am Eingang zum Begräbniswald

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Eingangsbereich des Begräbniswaldes „Im Kempkenholz“ werden am Donnerstag, 9. Januar, und Freitag, 10. Januar, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aufgrund eines problematischen Befalls mit dem Brandkrustenpilz müssen dort dringend mehrere große Buchen entfernt werden. Damit der angrenzende Waldbereich geschont bleibt, kommt ein Spezialunternehmen mit einem leistungsfähigen Fällkran zum Einsatz. Dieser kann die absterbenden Bäume und Baumteile stückweise und sicher aus dem Wald herausheben. Der Begräbniswald ist an beiden Tagen von 8 bis 17 Uhr gesperrt. In dieser Zeit kann es im Neuland in Höhe des Eingangsbereiches zu Verkehrsbehinderungen und zeitweisen Sperrungen kommen. Die TBR bitten Waldbesucher und Verkehrsteilnehmer im Bereich des Begräbniswaldes „Im Kempkenholz“ für die entstehenden Einschränkungen um Verständnis.

Es gibt viel zu tun – wenn's mit dem Geld stimmt

Verschiedene „Sofortmaßnahmen“ sollen die Trasse des Werkzeugs für Spaziergänger und Radfahrer attraktiver machen. Hierfür belaufen sich die Kosten auf ca. 74.000 €. Aber „Eine Gesamtfinanzierung aller Maßnahmen ist derzeit nicht gesichert. Die Darstellung der Finanzierung der Maßnahmen erfolgt in einem weiteren Schritt“, heißt es in der Mitteilung, die die Verwaltung vorgestern den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (BV) vorlegte, die im Neuen Lindenhof tagte. Es werde noch geprüft, ob die Mittel für „schöne Stadtteile“ aus dem Programm der BV herangezogen werden können. Die Optimierung des kombinierten Fuß-Radweges werde zu einer besseren Nutzung und Akzeptanz alternativer Fortbewegungsmittel beitragen und sei daher aus Klimaschutzgründen befürworten, ergänzte das Umweltamt die Vorlage, die Antwort auf eine Anfrage der SPD.

Die Trasse des Werkzeugs war als eine wichtige Ost-West-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer im Zuge der Regionalen 2006 entstanden. Die Zweckbindungsfrist der erhaltenen Fördermittel läuft noch ca. zehn Jahre. Sämtliche Umplanungen und Änderungen bedürfen der Zustimmung des Fördergebers. Änderungen an der Trasse des Werkzeugs könnten deshalb unter Umständen das Urheberrecht tangieren. Bevor es zu Ausführungen kommt, bedarf es einer juristischen Prüfung. Das gilt insbesondere für die so genannten „Vulkane“ an der Trasse oberhalb der Alexanderstraße.  Für haben  sich für Radfahrer als Verkehrshindernis herausgestellt und mehrfach Stürze verursacht. De Verwaltung möchte sie deshalb gerne entfernen und die Fläche als Rad- / Gehweg wiederherstellen lassen. Veranschlagte Kosten: 40.000 Euro. Anstelle der Vulkane könnten Werkzeug-Symbole in den Asphalt eingeprägt werden, so  Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung. Die vorhandenen Schablonen seien bereits an anderer Stelle der Werkzeugtrasse genutzt worden.

Die Reinigung der Trasse kostet die Stadt pro Jahr rund 41,000 Euro, ca. 30.000 € für die Grünpflege und ca. 11.000 € für die Reinigung. Eine Kleinkehrmaschine befährt die Trasse zweimal Monat. Die 16 Abfallbehälter werden einmal pro Woche geleert. Zweimal pro Jahr erfolgt zur Vermeidung von "Tunnelbildung" ein Rückschnitt der Pflanzen, die vom Trassenrand aus auf den Weg drängen (im Wesentlichen Brombeeren und Japanknöterich), ebenso oft wird das Bankett gemäht, viermal im Jahr die Freiflächen der Trasse. Hinzu kommen im Bedarfsfall Reparaturen Bänke und Papierkörbe. Für die Grün- und Gehölzbestände, insbesondere für den Baumbestand, bestehe Verkehrssicherungspflicht, betont die Verwaltung. Das verlange die Beseitigung abgestorbener, bruch- oder standsicherheitsgefährdeten Bäume. Interessant in diesem Zusammenhang die Information der Stadt, dass zur Regionale 2006 ein Pflegekonzept für die Werkzeugtrasse nicht gefördert und „mutmaßlich auch nicht erarbeitet“ worden sei. Die Pflege- und Unterhaltungsarbeiten finden sich alljährlich im Etat der Technischen Betriebe wieder: „Für die Unterhaltung der Bäume und der Grünflächen an der Werkzeugtrasse standen nach der Fertigstellung der Trasse keine weiteren zusätzlichen Mittel bereit. Dies erklärt die in den vergangenen Jahren aufgelaufenen Pflegerückstände (z.B. auch noch der heute fehlende Freischnitt der Aussichtspunkte)“, berichtete die Verwaltung in der BV-Sitzung.

Sofortmaßnahmen für den St. Nimmerleinstag?

Die Trasse des Werkzeugs war in diesem Jahr mehrfach Thema in der BV Alt-Remscheid und in Gesprächsrunden mit der Stadtspitze bzw.  mit Museumsleiter  Dr. Andreas Wallbrecht und Michael Schwertfeger, Vorsitzender des Förderkreises des Deutschen Werkzeugmuseums. Bezirksbürgermeister Otto Mähler erinnerte am Dienstag daran: „Wir waren auf einem guten Weg, Mittel aus der Heimatförderung in Anspruch zu nehmen um schnellstens Verbesserungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Hierzu hatte Dr. Wallbrecht Pläne erarbeitet, wie man auch durch Sponsoring der heimischen Industrie den Eingangsbereich zur Trasse / Hasten durch Werkzeuge gestalten könnte. Die Gelder aus der ‚Heimatförderung‘ sollten von Herrn Schwertfeger beantragt werden. Und?? Alles nichts, weshalb auch immer!!! vielleicht war dies nicht gewünscht?“

Fragen hatte Mähler auch zu den von der Verwaltung aufgezählten Sofortmaßnahmen: „Warum sind die Hastener Vereine nicht eingebunden Warum keine zeitlichen Angaben zu den einzelnen Maßnahmen? Ich fürchte, das wird alles bis zum St. Nimmerleinstag geschoben!“ (Christina Kutschaty: „Uns fehlt ein Objektplaner für den Radwegeausbau!“)

Für den 22.  Januar 2020, 16.30  – 17.30 Uhr, kündigte der Bezirksbürgermeister eine Bürgersprechstunde im Werkzeugmuseum an, um den Hastener Vereine, aber auch Bürger und Bürgerinnen Gelegenheit zu geben, Stellen der Trasse zu benennen, die verbessert werden müssten ( E-Mail otto.maehler@t-online.de">otto.maehler@t-online.de, Tel. RS 291800 bzw. 0160/96823113)

Zur den von Christina Kutschaty vorgestellten Sofortmaßnahmen gehören:

Die Instandsetzung von abgefahrenen Markierungen: Sechs Querungen sind zu erneuern; Zweitbedarf insgesamt ca. 48 Stunden, Kosten ca. 2.500 Euro. Allerdings könnten die als Markierung auf der Trasse an einigen Stellen vorhandenen Schriften (Hinweise) k nicht erneuert werden.

Installation einer Zaunanlage: Im Bereich des Spielplatzes an der Straße Bremen existiert eine 40 Meter lange Schutzplanke als Absturzsicherung für Fahrzeuge von der alten Ladestraße (der jetzigen Werkzeugtrasse) zur Straße Bremen. Das reiche jedoch für einen benutzungspflichtigen Rad- / Gehweg als Sicherung nicht aus. Fazit: „Vor der Schutzplanke muss ein 1,30 Meter hoher und 40 Meter langer Zaun errichtet werden. Die Kosten: ca. 4.500 Euro. Aus optischen Gründen soll der neue Zaun mit einer Rankpflanze bepflanzt werden.

Neues Fußgängersinnbild an der Schüttendelle: Die Verwaltung möchte dem Vorschlag folgen, an der Fußgängerampel Schüttendelle das vorhandene Sinnbild („Ampelmännchen“) durch ein Arntz-Piktogramm, besser passend zum Thema „Werkzeugtrasse“. Kosten: ca.2.500,- Euro. Das der vorhandenen ostdeutschen Ampelmännchen ließe sich an einer anderen Fußgänger-Ampel verwenden.  

Ersatz des reparaturbedürftigen Drain-Asphalts an der Stockder Straße: Die TBR schlagen die Entwässerung des Regenwassers über die Böschung vor. Kosten der Deckenerneuerung zwischen Stockder Straße und Taubenstraße: ca. 25.000 Euro.

Die Stadtplanerin nannte am Dienstag im Zusammenhang mit der Werkzeugtrasse diverse Planungsaufgaben auch verteilt auf verschiedene Streckenabschnitte:

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