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Asphaltsanierung auf dem Hohenhagen ab 6. Juli

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Straßen Hohenhagen und Hohenhagener Straße erhalten vom 6. Juli (kommender Montag) bis 27. Juli neue Fahrbahndecken. Wegen der Streckenlänge und mit Rücksicht auf die vielen gewerblichen Anliegerinnen und Anlieger wird der Baubereich in drei Teilabschnitten nacheinander bearbeitet. In der gesamten Bauzeit werden die Fichtenstraße und in Teilen die Hohenhagener Straße zu Sackgassen.

Während der Arbeitszeiten, insbesondere bei Fräs- und Asphaltarbeiten, wird die Zufahrt in den jeweilige Arbeitsbereich voll gesperrt. Außerdem gilt im Arbeitsbereich montags bis samstags von 7 bis 18 ein Halteverbot. Der Sanierungsplan sieht diesen Ablauf vor, sofern es zu keinen witterungsbedingten Verzögerungen kommt:

  1. Der 1. Bauabschnitt ist für den Zeitraum 6. bis 11. Juli vorgesehen. Er beginnt an der Weißenburgstraße und endet am Kreisverkehr „Am alten Flugplatz“. Hier endet die Fichtenstraße an der Einmündung der Weißenburgstraße und wird zur Sackgasse.
  2. Im 2. Bauabschnitt wird vom 13. bis zum 21. Juli der Bereich vom Kreisverkehr „Am alten Flugplatz“ bis zur Hauptzufahrt der Firma Edscha saniert. Hier wird die Hohenhagener Straße auf Höhe der Firma Edscha zur Sackgasse. Die Anlieferungen für die gewerblichen Anliegerinnen und Anlieger wird bis auf die Zeit der Asphaltarbeiten garantiert.
  3. Als 3. und letzter Abschnitt wird der Bereich zwischen der Hauptzufahrt Edscha bis zur Kreuzung Lenneper Straße bearbeitet. Die Zufahrt zum Bereich Hohenhagen ist dann nur noch über die Fichtenstraße möglich. Für die Anlieger der Karl-Kahlhöfer-Straße und der Ueberfelder Straße wird eine Umleitung über die Straßen „Auf dem Langerfeld“ – Wüstenhagener Straße – „Vor dem Anger“ eingerichtet. Die Bauzeit ist für die Zeit vom 22. bis zum 27. Juli geplant.

Die Anwohnerschaft wird separat über die Einrichtung der einzelnen Bauabschnitte und die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke informiert. Der Busverkehr wird in Teilen großräumig umgeleitet. Zu den Buslinien und den dazu eingerichteten Umfahrungen informieren die Stadtwerke Remscheid über Aushänge an den Haltestellen und auf ihrer Homepage www.stadtwerke-remscheid.de. Für benötigte Ersatzhaltestellen in der Metzer Straße und in der Sedanstraße werden Haltverbote eingerichtet.

Weitere Beispiele des künstlerischen Schaffens

Gestern stellten im Waterbölles die Honsberger Künstlerin Tessa Ziemßen, Kathrin Gilberg (Bürgerstiftung Remscheid) und Thomas Lehner (Regionalleiter der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH) , die Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“ vor, an der sich bis zum 9. Juli acht Künstler/innen beteiligen. Sie zeigen Beispiele ihres künstlerischen Schaffens im Stadtgebiet auf großen Plakatwände der Firma Ströer. Über die gestern veröffentlichte Plakatwand an der Schüttendelle hinaus hier nun weitere Arbeiten von Jose-Luis Ortega, Gerda Schwarz, Mike König, Gabriele Börner, Elisabeth Herold, Eva Zimmerbeutel, Tessa Ziemßen und Chris Maisano in der Hoffnung, dass alle Künstler/innen in dieser Collage vertreten sind.

Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“

Remscheider Kunst auf Werbetafeln im Stadtgebiet“, kündigte der Waterbölles am 4. Juni eine Aktion an, die sich Tessa Ziemßen in ihrem Atelier auf dem Honberg, Siemensstr. 19, hatte einfallen lassen – die Plakataktion „Offene Galerie – Wir sind Remscheid!“ Gesucht wurden zehn bis 20 Remscheider Künstler/innen, die bereit wären, mit ein bis zwei Bildarbeiten Plakatwände der Firma Ströer zu gestalten, für die sich in der gegenwärtigen Corona-Pandemie keine Inserenten finden. Gestern nun präsentierten Tessa Ziemßen, Kathrin Gilberg (Bürgerstiftung Remscheid) und Thomas Lehner, Regionalleiter der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, an der Schüttendelle das Ergebnis: Diew Fa. Ströer stellt acht Künstler/innen bis zum 9. Juli 26 ihrer großen Plakatflächen im Remscheider Straßenbild kostenfrei zur Verfügung, um die Stadt zu verschönern bzw. auf die gemeinnützige Bürgerstiftung aufmerksam zu machen, die in diesem Jahr auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken kann, Die Bürgerstiftung übernimmt die gesamten übrigen Kosten für Druck und Verklebung. Die beteiligten Künstler/innen sind Tessa Ziemßen, Jose-Luis Ortega, Gerda Schwarz, Mike König, Gabriele Börner, Elisabeth Herold, Eva Zimmerbeutel und Chris Maisano. Eine Liste mit den Standorten der Plakatwände im Stadtgebiet findet sich auf der Webseite der Bürgerstiftung Remscheid unter http://www.buergerstiftung-remscheid.de/offene-galerie.html. . Ein auf die Plakaten gedruckter QR-Code führt den interessierten Betrachter auch direkt auf die Webseite der Bürgerstiftung.

Start der Sommerferien-Aktion im ÖPNV von NRW

Pressemitteilung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR)

Am kommenden Wochenende startet die NRW-Sommerferien-Aktion für alle Kunden, die ein Abonnement-Ticket des Aachener Verkehrsverbunds, Verkehrsverbunds Rhein-Sieg, Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr oder im WestfalenTarif abgeschlossen haben. Ihr Ticket ist dann an den Ferienwochenenden für unbegrenzte Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln in ganz NRW gültig. Alle Abotickets gelten im Zeitraum vom 27. Juni bis einschließlich 9. August  an Samstagen und Sonntagen in den Sommerferien in NRW ganztägig und NRW-weit. In diese Sommerferien-Aktion eingeschlossen sind auch die Kunden, die während des Aktionszeitraums ein neues Abonnement abschließen.

An den sieben Ferienwochenenden ist es möglich mit der gesamten Familie durch ganz NRW zu reisen, denn dann gilt eine erweiterte Mitnahme-Regelung. Das Angebot gilt für die Ticketinhaberin oder den Ticketinhaber und vier weitere Personen – konkret für zwei Erwachsene und drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Diese NRW-weite Gültigkeit und gegenseitige Anerkennung von allen Abo-Tickets haben  die Aufgabenträger, Verkehrsräume und -unternehmen gemeinsam initiiert, um den treuen Abo-Kunden „Danke zu sagen“, dass sie trotz der Einschränkungen der letzten Wochen durch das Corona-Virus das Vertrauen in den Nahverkehr behalten haben.

Zahlreiche regionale Ziele können in NRW für Freizeitaktivitäten, Besuche von Sehenswürdigkeiten und Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel Wandern, mit der Bahn oder dem Bus angefahren werden. Die ÖPNV-Nutzung ist dabei an den Ferienwochenenden unabhängig von dem ursprünglichen Geltungsbereich eines Abotickets in ganz NRW möglich. Zusätzlich zur NRW-weiten Aktion startet der VRR ab dem kommenden Montag eine spezielle Aktion für Abo-Kunden, mit der sich der Verbund und die im VRR zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen bei ihren Stammkunden bedanken möchten.  Zum Dank werden die Abo-Tickets in der NRW-Sommerferienaktion, um einige Zusatznutzen aufgewertet. Alle VRR-Abo-Kunden und Nutzer des VRR-Sozialtickets meinTicket können in den NRW-Sommerferien 2020, montags bis freitags im Zeitraum vom 29. Juni bis 11. August  ganztägig verbundweit unterwegs sein – zudem kann der Ticketinhaber auch ein Fahrrad mitnehmen. Alle Informationen zur Sommerferien-Aktion und eine Übersicht der AboTickets finden Sie unter: www.vrr.de/urlaubzuhause.

Mobilitätsfibel mit Tipps für den ersten Schulweg

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Seit dem 15. Juni ist der Präsenzunterricht bis zu den Sommerferien an den Grundschulen an Rhein und Ruhr wieder langsam gestartet. Noch ist unklar, wie sich der Schulalltag für die Grundschulkinder nach den Sommerferien gestaltet. Sicher ist allerdings, dass im August für viele Kinder im Verbundgebiet die Schule beginnt. Wie sie ihren Schulweg sicher bewältigen können, dazu gibt die neue Mobilitätsfibel von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Auskunft. Auf den Sonderseiten „Bus und Bahn im VRR“ vermittelt der Verbund Kindern zudem spielerisch die sichere Nutzung von Bus Bahn.

Bereits zum vierten Mal veröffentlichen die Partner die Broschüre mit den wichtigsten Informationen zur kindgerechten Mobilität. Der Schulweg ist für junge Verkehrsteilnehmer oft der erste Weg, den sie allein gehen. Die Mobilitätsfibel gibt Eltern hier Tipps, wie sie einen sicheren Schulweg für ihre Kinder erkunden können. Sie ermutigt die Eltern dazu die eigenständige Mobilität ihrer Kinder frühzeitig zu fördern, indem sie Sicherheit und Selbstständigkeit im alltäglichen Verkehr von klein auf erlernen.

Auf den Sonderseiten im VRR-Innenteil gibt der Verbund wertvolle Anregungen, wie Kinder sich an der Haltestelle oder während der Fahrt verhalten sollten. Die Mitmach-Aufgaben und ein Verkehrsbild zum Ausmalen unterstützten die Kinder dabei, das Thema Mobilität aktiv und spielerisch kennenzulernen. Die Mobilitätsfibel wird in der Region über die örtlichen Verkehrsunternehmen an die Schulen gesendet, die sie dann an die Erstklässler bzw. an ihre Eltern weitergeben. Eltern, Lehrkräfte und Interessierte können die Fibel auch kostenlos über den VRR per E-Mail unter info@vrr.de bestellen. Darüber hinaus bietet der VRR die Mobilitätsfibel und weiteres verkehrspädagogisches Material mit den beiden Verkehrsmaskottchen „Tine und Flo“ unter www.vrr.de/flo an. Eltern oder Lehrer finden dort anschauliche Informationen zum Thema Mobilitätserziehung sowie Broschüren und Filme.

Dankeschön-Aktion und Senkung der Mehrwertsteuer

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr passt seine Ticketpreise entsprechend der allgemeinen Absenkung des ermäßigten Mehrwertsteuer-Satzes von sieben auf fünf Prozent zum 1. August an. Das hat der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Ebenso wurde heute eine spezielle Aktion für Abo-Kunden verabschiedet, mit der sich der Verbund und die im VRR zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen bei ihren Stammkunden bedanken möchten, dass sie trotz der Corona bedingten Einschränkungen der vergangenen Monate das Vertrauen in den Nahverkehr behalten haben.

Zum Dank werden die Abo-Tickets in einer NRW-Sommerferienaktion von Samstag, 27. Juni, bis Dienstag, 11. August, um einige Zusatznutzen aufgewertet. Alle VRR-Abo-Kunden und Nutzer des VRR-Sozialtickets meinTicket können in den NRW-Sommerferien 2020, montags bis freitags ganztägig verbundweit unterwegs sein – zudem kann der Ticketinhaber auch ein Fahrrad mitnehmen.

Damit können die Freizeitangebote im gesamten VRR in den Ferien mit dem ÖPNV erreicht werden. Wer also sonst mit seinem Ticket nur in seiner Stadt unterwegs sein durfte, kann nun sechs Wochen lang von Montag bis Freitag den ganzen Tag durch das VRR-Gebiet fahren und kann sein Fahrrad mitnehmen. Alle weiteren ticketspezifischen Zusatznutzen für die im Abo vermerkte Preisstufe bleiben bestehen.

An den Wochenenden ist es zudem möglich durch ganz NRW zu reisen. Denn an den sieben Ferienwochenenden gilt die Aufwertung landesweit. Hier können alle VRR-Abo-Kunden ihr Ticket samstags und sonntags für unbegrenzte Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln in ganz NRW nutzen – und dann sogar mit der gesamten Familie, denn dann gilt eine erweiterte Mitnahme-Regelung. Das Angebot gilt für die Ticketinhaberin oder den Ticketinhaber und vier weitere Personen – konkret für zwei Erwachsene und drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Dann ist allerdings eine Fahrradmitnahme nur möglich, wenn je Fahrrad ein entsprechendes Zusatzticket gelöst ist.

Zudem profitieren alle Fahrgäste ab dem 1. August von der reduzierten Mehrwertsteuer. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr passt seine Ticketpreise entsprechend der allgemeinen Absenkung des ermäßigten Mehrwertsteuer-Satzes von sieben auf fünf Prozent zum 1. August 2020 an. Der VRR wird den reduzierten Steuersatz auf die meisten Ticketprodukte an die Kunden weitergeben. Durch die Rundung von Preisen auf volle fünf beziehungsweise 10 Eurocent kann es vorkommen, dass die Abweichungen zu den bisherigen Preisen entweder leicht über oder leicht unter den zwei Prozentpunkten liegen. Die Preise gelten für die Dauer der Absenkung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes.

Mit den vorgeschlagenen Preissenkungen werden die Kunden direkt an dem Konjunkturpaket der Bundesregierung beteiligt. In der Preisstufe D wird seit Anfang des Jahres im Fernverkehr der reduzierte Steuersatz von sieben Prozent nun auch im Nahverkehr an die Kunden weitergegeben. Auch hier gilt ab dem 1. August für die Dauer der Mehrwertsteuersenkung der nochmals reduzierte Satz von fünf Prozent.

Erste Planungsskizze für S7-Haltepunkt Honsberg

Änderung im Regionalplan stärkt Haltepunkt Honsberg“, titelte der Waterbölles am 6. März 2019. Im Bauausschuss erinnerte der Technische Beigeordnete Peter Heinze vergangene Woche daran, das für die S7 auch schon einmal fünf neue Haltepunkte im Gespräch gewesen seien. Da seien zwei neue für die gesamte Strecke, wie jetzt im Gespräch, durchaus möglich. Martin Klück, Mitglied der Remscheider Linken, bezweifelte das. Die Örtlichkeiten an der Strecke im Bereich Honsberg sprächen dagegen: „Auf der rechten Seite der Bahngleise Richtung Hauptbahnhof ist nur abschüssiges Gelände. Da dürfte der Bau eines Haltepunktes recht teuer werden und auch die Installation eines Aufzugs erfordern! Und der wäre nach den bisherigen Erfahrungen dann häufig defekt! Von fehlenden P&R-Parkplätzen ganz ab gesehen!“ Heinze hielt entgegen: Die Erschließung werde sicherlich teurer werden, sei aber möglich: „Es gibt bereits einen Entwurf; wir werden ihn dem Protokoll beilegen.“

Nun erhielt der Waterbölles per E-Mail die zugesagte Planungsskizzen zum Haltepunkt Honsberg. Ob sie den Erkenntnisstand der Ausschussmitglieder nachhaltig verbessern werden, sei dahingestellt.

Aufsicht. Planskizze der  Bahn AG.

Förderprogramm des Landes soll Anlieger entlasten

In Remscheid steht die endgültige Herstellung vieler Straßen noch aus. Und dabei möchte es so mancher Anlieger auch gerne belassen, weil ihn ein Endausbau Geld kosten würde: Denn für Straßenbaumaßnahmen, die der erstmaligen bzw. endgültigen Herstellung einer Straße dienen, muss die Stadt Erschließungsbeiträge nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) erheben. Und die können erheblich sein: Die Stadt Remscheid ist verpflichtet, für 90 Prozent des Erschließungsaufwandes (der Baukosten) die Besitzer der Grundstücke zur Kasse zu bitten, die von der („neuen“) Straße erschlossen werden.

Aber auch für die Verbesserung öffentlicher Straßen, Wegen und Plätzen kann die Stadt Anliegerbeiträge erheben. Grundlage dafür ist das Kommunalabgabengesetzes NRW, das die Landesregierung kürzlich um den Paragrafen 8a ergänzt hat. Demnach sind die Kommunen verpflichtet, ein gemeindlichen Straßen- und Wegekonzept zu erstellen (nach einer noch ausstehenden Mustervorlage des für Kommunales zuständigen Ministeriums), und die von einem Bauvorhaben betroffenen Grundstückeigentümerinnen und -eigentümer  zu einer Anliegerversammlung einzuladen. Ferner enthält der neue Paragraf die Möglichkeit einer Beitragsermäßigung für Eckgrundstücke (zu Lasten der übrigen Anlieger). Flankierend legt das Land ein  außergesetzliches Förderprogramm auf zur Reduzierung der Belastung der beitragspflichtigen Anlieger. Die Verwaltung informierte darüber gestern den Rat der Stadt. Zitat: „Gem. Ziff. 5.1 der v. g. Richtlinie beträgt die Höhe der Förderung 50 v. H. des umlagefähigen Aufwands (= Anteil der Anlieger gem. § 3 Abs. 2 der Satzung der Stadt Remscheid über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 des Kommunalabgabengesetzes für straßenbauliche Maßnahme vom 1.1.2004). Eine Förderung könne aber erst beantragt werden, „wenn der Kreis der von einer Straßenbaumaßnahme bevorteilten Grundstücke abschließend ermittelt ist.“ Bei der Emilienstraße dürfte das kein Problem sein. Und deshalb freuen sich dort die Grundstücksbesitzer auf eine Reduzierung ihres Kostenanteils an der gegenwärtigen Kanalerneuerung um die Hälfte.

„Das ist eine Entlastung der Bürger zu Lasten der Verwaltung“, übte gestern David Schichel (Grüne) Kritik an  der neuen Verordnung des Landes. Denn dadurch erhöhe sich der Verwaltungsaufwand der Kommunen. Und auch TBR-Chef Michael Zirngiebl hatte etwas auszusetzen: Es fehle eine Bagatellgrenze, d.h. die Verwaltung müsse auch Anlieferbeiträge von 9.95 Euro ausrechnen. „Die Politik fordert Entbürokratisierung und schafft das Gegenteil“, konstatierte Thomas Brützel (W.i.R.). Stadtkämmerer Sven Wiertz  widersprach dem nicht. „Wir sehen uns hier auf einer Linie mit ‚Haus und Grund‘ und dem Bund der Steuerzahler!“

Testphase für nextTicket 2.0 im VRR hat begonnen

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Seit dem 15. Juni können Nahverkehrskunden im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) eine neue Ticket-Generation über ihr Smartphone nutzen. Mit dem federführend von den Stadtwerken Neuss in Kooperation mit der Rheinbahn Düsseldorf und dem VRR entwickelten nextTicket 2.0 steht den Fahrgästen an Rhein und Ruhr ein elektronischer Tarif zur Verfügung, der ihnen den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr erleichtert. Bevor sie in Bus oder Bahn einsteigen, checken die Fahrgäste über die nextTicket-App ein. Wenn das Ziel erreicht ist, checken sie wieder aus. Die Fahrten werden automatisiert erfasst und anschließend direkt berechnet. Der Praxistest ist zunächst für ein Jahr angelegt mit der Option auf Verlängerung. Während der nextTicket 2.0-Laufzeit ist die maximale Nutzeranzahl auf 15.000 Kunden beschränkt. Unter www.nextTicket.de finden Interessierte Nahverkehrskunden detaillierte Informationen und die Möglichkeit, sich als Teilnehmer zu registrieren. Fahrgäste können die nextTicket-App der Stadtwerke Neuss kostenlos im App-Store von Apple und im Google-Play-Store herunterladen. Zum Starten der App benötigen die Kunden ihren Benutzernamen und das Passwort, das sie bei der Registrierung angegeben haben. Um die App nutzen zu können ist es notwendig, bei der Registrierung die Zahlungsdaten zu hinterlegen. Zur Berechnung des korrekten Fahrpreises müssen zudem die Ortungsdienste für die App aktiviert werden.

Das nextTicket-System erfasst die Fahrten bzw. Fahrtenketten auf Basis der Luftlinienkilometer zwischen Start- und Zielhaltestelle und rechnet diese automatisiert mit dem Kunden ab. Der eTarif setzt sich zusammen aus einem Festpreis in Höhe von 1,40 Euro sowie einem Leistungspreis von 0,26 Euro pro angefangenem Luftlinienkilometer. Preisstufen spielen dann keine Rolle mehr. Fahrgäste zahlen immer nur die Leistungen, die sie tatsächlich auch in Anspruch nehmen.

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Schilder für Bewohnerparken am Sedansberg

Plötzlich und von den meisten Anwohnern unerwartet waren sie da, die neuen Parkschilder an der Sedanstraße. Auch der Waterbölles wusste auf Anhieb keine Antwort, als ein Anwohner ihn nach dem Grund fragte. Doch zum Glück gibt es im Waterbölles ja auch eine Suchfunktion. Und so kam sekundenschnell ein Artikel wieder auf den Bildschirm von 26. Februar 2019: „Bewohnerparken an der Metzerstraße in Aussicht“. Zitat: Seit vielen Jahren haben Anwohner der Metzer Straße und der Umgebung ein Bewohnerparken, da der knapp bemessene Parkraum von Schülern und Lehrern der angrenzenden Schulen in Anspruch genommen werde. Jetzt hatte die Verwaltung ein Einsehen und teilte … der Bezirksvertretung Süd mit, der Wunsch sei nachvollziehbar, „da sich das Problem im Laufe der Zeit weiter verschärft“ habe.

Was denn damals mit „Umgebung“ gemeint gewesen sei, fragt5e der Waterbölles bei der Verwaltung nach. Die Antwort kam postwendend: „Das beschilderte Bewohnerparken soll auf der Metzer Straße, der Spichernstraße, im östlichen Teil der Sedanstraße (ab Haus-Nr. 61, bzw. 64) und im östlichen Teil der Wörthstraße (ab Haus-Nr. 19) eingerichtet werden für die Zeit von 8 bis 18 Uhr (montags bis freitags) bzw. 8 bis 14 Uhr (samstags) mittels Parkscheiben und einer Höchstparkdauer von zwei Stunden. Auf der Metzer Straße soll es im Übrigen – im Rahmen der präventiven Schulwegsicherung – so genannte. „Eltern-Kind-Haltestellen“ geben.“ So in der Bezirksvertretung Süd am 27. März 2019 beschlossen.

ÖPNV-Träger bitten das Land um Rettungsschirm

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Dem Öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen drohen aufgrund der Corona-Pandemie allein in diesem Jahr dramatische Einnahmeverluste in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Aus diesem Grund bitten die politischen Gremien der drei nordrhein-westfälischen Aufgabenträger Nahverkehr Rheinland (NVR), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) das Land NRW in einer gemeinsamen Resolution  um die Bildung eines Rettungsschirms für ÖPNV und SPNV. Denn ohne die dringend benötigte finanzielle Unterstützung von Bund und Land drohen Leistungsreduzierungen im Bus-, Bahn- und Schienennetz, heißt es in der Resolution, die von allen Verbandsvorstehern und Fraktionsvorsitzenden der drei Aufgabenträger in Vertretung für die gesamte Verbandspolitik unterschrieben wurde.

Der Bund hat bereits einmalig bundesweit 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um die fehlenden Einnahmen zumindest teilweise ausgleichen zu können. Als Vertreter der kommunalpolitischen Landschaft aus dem ganzen Land bitten die politischen Vertreter von NVR, VRR und NWL nun auch Ministerpräsident Armin Laschet, einen Rettungsschirm für ÖPNV und SPNV aufzuspannen, um die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel um den Betrag zu ergänzen, der zum vollständigen Ausgleich der Corona-bedingten Mindereinnahmen fehlt.

Es gehe um die nachhaltige finanzielle Absicherung, um das funktionierende und bis zum Beginn der Krise mit stetig wachsenden Fahrgastzahlen erfolgreiche Nahverkehrssystem aufrechterhalten zu können. Der Nahverkehr sei nicht einfach ein Beförderungsmittel, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine Antwort auf den Klimawandel. Ohne finanzielle Unterstützung von Bund und Land würden Verkehrsleistungen im SPNV und im kommunalen ÖPNV reduziert werden müssen. Dies würde die klima- und verkehrspolitischen Aktivitäten der Landesregierung aus den vergangenen Jahren konterkarieren und die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts NRW schwächen.

Die Menschen in NRW sollten nach der Corona-Zeit nicht wieder vermehrt das eigene Auto als einzige Alternative für den Alltagsverkehr betrachten. Deshalb sei es das gemeinsame Ziel der Aufgabenträger, dass der ÖPNV/SPNV zunächst wieder als sicheres Verkehrsmittel wahrgenommen werde, wofür die ganze Branche in nächster Zeit deutliche zusätzliche Anstrengungen unternehmen werde. „Unser Land braucht ein leistungsfähiges öffentliches Verkehrssystem, um attraktiv und zukunftsfähig zu bleiben“, appellieren die Verbandsvorsteher und Fraktionschefs in der gemeinsamen Resolution. (Dino Niemann)

Umfangreiche Gleiserneuerung in Wuppertal-Vohwinkel

Pressemitteilung der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn (DB) führt im Raum Wuppertal-Vohwinkel umfangreiche Erneuerungsarbeiten an den Gleisanlagen durch. Diese Arbeiten erfordern die zeit- und teilweise Sperrung auf der Strecke zwischen Wuppertal und Düsseldorf und führen zu Fahrplanänderungen und Haltausfällen. Bis Dienstag, 23. Juni, 5 Uhr kommt es dabei zu Änderungen im Nahverkehr. Die Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Bauhotline von DB Regio NRW unter 0202 515 62 515 und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.