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Drei Monate die Vorzüge von Bus und Bahn testen

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die kommunalen Verkehrsunternehmen informieren wie bereits in den Vorjahren mit einer breit angelegten SchnupperAbo-Kampagne über die Vorteile von Ticketabos für Bus und Bahn. Die Kampagne richtet sich insbesondere an Fahrgäste, die den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bereits regelmäßig mit einem Monatsticket nutzen, sowie Pendlerinnen und Pendler, die überwiegend mit dem Auto im Verbundraum unterwegs sind. Mit dem SchnupperAbo können Interessierte die Vorzüge einer Dauerkarte für Bus und Bahn drei Monate intensiv testen.

Nahverkehrskunden können wahlweise das Ticket2000, das Ticket1000, das YoungTicketPLUS oder das BärenTicket als dreimonatiges Probe-Abonnement bei einem der VRR-Verkehrsunternehmen abschließen – und zwar zum 1. Oktober, 1. November oder 1. Dezember 2019. VRR-Kunden sind mit einem SchnupperAbo im Vergleich zu einer regulären Monatskarte besonders kostengünstig mit Bus und Bahn unterwegs. So sparen sie beispielsweise beim Ticket2000 in der Preisstufe A1 im Vergleich zum Monatsticket 9,09 Euro, in der Preisstufe D monatlich sogar 22,90 Euro. Nach Ablauf der drei Probemonate haben die Fahrgäste schließlich die Möglichkeit, das jeweilige Ticket weiter zu nutzen. Dafür müssen sie nichts tun, denn es behält weiterhin seine Gültigkeit. Ansonsten genügt eine formlose Kündigung bis zum Zehnten des dritten Testmonats und das SchnupperAbo endet.

Die VRR-Tickets für Vielfahrer bieten zahlreiche Vorteile. Abonnenten sparen nicht nur bares Geld, sondern auch Zeit und Aufwand: Der Kauf einzelner Tickets und das damit oftmals verbundene Warten im KundenCenter entfallen. Darüber hinaus sind die unterschiedlichen Abos jederzeit monatlich kündbar. Benötigt ein Fahrgast vor Ablauf der ersten zwölf Monate das Ticket nicht mehr, berechnet das Verkehrsunternehmen lediglich die Differenz zum entsprechenden Monatsticket ab dem Startmonat des SchnupperAbos. Somit zahlt er nie mehr als den Preis einer Monatskarte. Außerdem ist eine Änderung der Preisstufe jederzeit für den Folgemonat kostenlos möglich. Informationen zum SchnupperAbo: https://www.schnupperabo.vrr.de/

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Am Monatsende entscheidet der Rat über den Ebertplatz

Die neue Aufteilung des Friedrich-Ebertplatzes in Omnibnusbahnhof (rot) und Aufenthaltsfläche (grün),  Die Fußgängerbereiche sind in Blau eingezeichnet.Foto: Stadt RemscheidWie der Friedrich-Ebert-Platz umgebaut werden soll, erfuhr am Dienstag der Remscheider Jugendrat von Stadtplaner Robert Wild und am Mittwoch der Schulausschuss von Verkehrsplaner Burkhard Fey. Während sich die Jugendlichen inhaltlich mit den Plänen beschäftigten - so sprachen sie sich für ein nettes Café aus –, beschränkten sich die Mitglieder des Schulausschusses darauf, die Erörterung der Beschlussvorlage, die sie kurzfristig als Tischvorlage erhalten hatten, den nachfolgenden Fachausschüssen zu überlassen. Und natürlich auch den Bürgerinnen und Bürgern, denen die Verwaltung die Umbaumaßnahmen und deren Kosten am kommenden Samstag, 14. September, ab 11 Uhr in dem leerstehenden Ladenlokal Alleestraße 34 (früher Schuhhaus Deichmann) erläutern will. Der Rat der Stadt wird über die geplante Umgestaltung des südlichen Teils des Friedrich-Ebert-Platzes (Richtung Alleestraße) am 26. September entscheiden. Der Friedrich-Ebert-Platz soll auf Grundlage der Entwurfsergebnisse aus dem Wettbewerbs- und Verhandlungsverfahren auf Basis der vorliegenden Pläne umgestaltet werden.

Die Kosten für die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes von insgesamt 7.503.600 Euro ergeben sich lautr Beschlussvorlage aus dem Wettbewerb (100.000 Euro), der Planung (1.453.600 Euro) und den Baukosten (5.950.000 Euro). Sie verteilen sich auf 2019 (450.000 €, 2020 (300.000 €) 2021(drei Millionen €) und 2022 (3.653.600 €). Zusammen mit den Plänen der Stadtwerke Remscheid wird ein Investitionsvolumen in einem zweistelligen Millionenbetrag erreicht. Denn zu den von der Stadt in ihrer Beschlussvorlage genannten Kosten kommen auf Seiten der Stadtwerke weitere Baukosten für den neuen Busbahnhof (ZOB) in Höhe von 3.888.000 Euro zuzüglich Planungskosten.

Die Gesamtbelastung des Haushalts liegt nach der aktuellen Planung bei 4,6 Mio. €. Hiervon erfordern die zuwendungsfähigen Maßnahmenanteile einen Eigenanteil in Höhe von 3,1 Mio. € (20 Prozent der Kosten von 15,3 Mio. €). Zwingend erforderlich sei jedoch die zusätzliche  Finanzierung der nicht zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von 1,5 Millionen € im städtischen Haushalt. Der Rat der Stadt wird die Verwaltung beauftragen, einen Antrag auf Förderung aus den Mitteln der Städtebauförderung im Wesentlichen der Förderung Stadtumbau West im Rahmen der Maßnahme „Revitalisierung Innenstadt“ im Stadtumbaugebiet Innenstadt zu stellen. Daraus ergibt sich für die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes ein Zuwendungsanteil von 5.292.200 €. Nach Eingang der Bewilligungsbescheide soll mit den Arbeiten begonnen. Dabei sei auch die erneute Beteiligung der Öffentlichkeit sicherzustellen, so die Verwaltung. 

Der Klima-Check der Maßnahmen fällt positiv aus: „Durch Attraktivierung des ÖPNV wird dieser generell begünstigt. Darüber hinaus werden 29 zusätzliche Bäume gepflanzt und mehr als 200 m² neue Vegetationsflächen entstehen. Die Verkehrsflächen für den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) werden auf ein erforderliches Maß reduziert. Der dadurch frei werdende Friedrich-Ebert-Platz wird in ungebundener Bauweise mit wasserdurchlässigem Pflasterbelag ausgeführt und somit dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. Die gewonnene Fläche im öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität fördert den Aufenthalt im Außenbereich.“

Aachener Verkehrsplaner (Büro für Stadt- und Verkehrsplanung) haben die künftigen Verkehrsflüsse auf dem Friedrich-Ebert-Platz und den angrenzenden Straßen digital dargestellt, wie die Mitglieder des Schulausschusses erleben konnten. Die Planer gehen anstelle des bisherigen Tunnels von zwei barrierefreien Fußgängerüberwegen (mit Ampeln) auf der Elberfelder Straße aus, einer Fußgänger-Querung westlich der Konrad-Adenauer-Straße (vor dem EMA-Gymnasium) und einer vor dem Ämterhaus. Zur Sicherung des Schülerverkehrs sollen in den Stoßzeiten die Ampelphasen verkürzt werden, so dass die Fußgänger vor einem Überweg höchstens 33 Sekunden warten müssen. Für die Autofahrer wird sich die Fahrt vom Bahnhofskreisel zur Hochstraße dadurch um 61 Sekunden verlängern, erläuterte Burkhard Fey in der Sitzung. In den Hauptverkehrszeiten sei ein Rückstau vor der EMA und auf der Scharffstraße nicht ausgeschlossen, aber die Qualitätsstufe D („ausreichend“) werde  immer eingehalten.

Eine längere, fruchtlose Diskussion, angestoßen von Jens Peter Nettekoven (CDU) ergab sich gestern im Stadtentwicklungsausschuss zum Fußgängertunnel. Ungehalten reagierten York Edelhoff (SPD) – „Dieses unsaubere, dunkle Loch wollen Sie wirklich erhalten!?“ – und Sven Chudzinski (FDP – „Zuerst die Angsträume kritisieren, und dann an diesem Tunnel festhalten!?“)
Auch die Verwaltung war „not amused“. Der Technische Beigeordnete Peter Heinze und Stadtplanerin Christina Kutschaty bemühten sich gemeinsam, das Problem zu erklären: Nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben müsste ein älterer Tunnel im Falle einer derartigen Neuplanung barrierefreie Rampen bekommen, die doppelt so lang sein müssten wie die gegenwärtigen. Heinze: „Das aber würde unsere Planungen komplett zunichtemachen!“ Auch der externe Verkehrsplaner, der die Verkehssimulation zur Elberfelder Straße erläutert hatte, wunderte sich: "In Aachen gibt es solche Tunnel schon lange nicht mehr!"

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Mit der rollenden Gehhilfe sicher im ÖPNV

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Wie steigt man mit einem Rollator sicher in den Bus ein und wieder aus? Wie bewegt man sich am sichersten im fahrenden Bus, wenn man mobilitätseingeschränkt ist? Das und vieles mehr können Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim Rollatortag am Mittwoch, 18. September, von 9 bis 14 Uhr im Vaßbendersaal am Markt lernen. Zu dem Sicherheitstraining laden die Stadtwerke Remscheid gemein-sam mit 13 lokalen Partnern ein. Dafür wird vor dem Vaßbendersaal u.a. ein Bus stehen und ein kleiner Trainingsparcours aufgebaut. Dort können die Teilnehmer/-innen einen sicheren und souveränen Umgang mit der Gehhilfe üben - im Allgemeinen und im ÖPNV speziell. Dazu gehören das Einsteigen, Bremsen und Kurvenfahren genauso wie das Bewältigen von Bordsteinen und das sichere Hinsetzen und Aufstehen.

„Viele Menschen gewinnen durch ihre Gehhilfen wieder ein Stück Freiheit und Mobilität zurück“, so Nicole Druschke, die bei den Stadtwerken u.a. die Sicherheitstrainings durchführt. „Aber nach unserer Erfahrung gibt es auch immer wieder Unsicherheiten, wie man sich mit einer fahrbaren Gehhilfe in Bussen richtig verhält, um sicher ans Ziel zu kommen. Viele Menschen meiden öffentliche Verkehrsmittel aus Angst vor Unfällen dann ganz. Darum ist es uns wichtig, Ängste abzubauen.“ Oftmals passieren Unfälle auch schlicht aus Unwissenheit, beispielsweise, wenn der Rollator während der Fahrt als Sitzgelegenheit genutzt wird.

Seit 2015 initiieren die Stadtwerke alle zwei Jahre den Rollatorentag, um den Besuchern einen umfassenden Überblick rund um das Thema Mobilität zu bieten, damit die Nutzer/innen von Gehhilfen eine möglichst lange und eigenständige Mobilität haben. Gleichzeitig soll so auch die Öffentlichkeit für die besonderen Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen sensibilisiert werden.

„Queen Classical“ am 21. 9. in der Wagenhalle

Pressemitteilung der EWR GmbH

Die Queen-Tribute-Band „MerQury“ und die Bergischen Symphoniker präsentieren die legendären Rocksongs von Queen in der Remscheider Wagenhalle  an der Neuenkamper Straße am Samstag, 21. September. Das kostenlose Konzert beginnt um 19 Uhr, der Einlass ist ab 18 Uhr.  Wie in den vergangenen Jahren sind auch diesmal freiwillige Spenden für die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land willkommen; hierfür stehen eigens einige Spendenbehälter bereit. Aufgrund der begrenzten Besucherkapazität der Wagenhalle (bis zu 3.000 Sitzplätze) bitten die Organisatoren um rechtzeitiges Kommen.

Die Tribute-Band „MerQury“ und die Bergischen Symphoniker unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Daniel bieten den Besuchern mit „QUEEN CLASSICAL“  ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse. Für den neuen Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker, Daniel Huppert, ist das der zweite öffentliche Auftritt in Remscheid. Jeder kennt die fantastischen Rocksongs der Band Queen. Freddy Mercury war einer der charismatischsten Sänger in der Geschichte der Rockmusik – und ein begnadeter Entertainer. Die Musik der Band bewegte sich souverän zwischen allen Stilen, von Hardrock über gefühlvolle Balladen und glitzernde Popsongs bis zu operettenhaften Großkompositionen. MerQury, als weltweit etablierte Queen-Tribute Band, widmet sich seinem musikalischen Vermächtnis auf besondere Weise:

Großartige Werke aus dem Repertoire von Queen werden mit den Klassik-Adaptionen des Barcelona-Albums zu einem außergewöhnlichen sinfonischen Erlebnis verwoben. In der Show trifft die Rockband mit den Musikern und dem Chor der Bergischen Symphoniker sowie mit der Sopranistin Sandra Danyella zusammen und verschmilzt die besten Elemente von Klassik und Rock zu einem einzigartigen neuen Sound. „Es ist für uns wieder eine große Freude, ein musikalisches Top-Ereignis nach Remscheid zu holen. Wir freuen uns mit allen Remscheiderinnen und Remscheidern auf einen begeisternden Abend mit echten Rock-Classicals“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer des Stadtwerke Remscheid Verbunds.

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Diese Aktion hat es verdient, Schule zu machen!

Über „Eltern-Kind-Haltestellen für die GGS Reinshagen“ berichtete der Waterbölles am 17. August. In der  Bezirksvertretung Alt-Remscheid hatte die Verwaltung vorgeschlagen, an der Reinshagener Straße auf dem Seitenstreifen vor Haus Nr. 55 sowie auf dem Seitenstreifen gegenüber Haus Nr. 53 für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, Eltern-Kind-Haltestellen einzurichten und so eine sichere Möglichkeit zum kurzzeitigen Anhalten zu schaffen. Dies soll allerdings auf den Zeitraum von 7 bis 8 Uhr beschränkt sein.

Dass sich dafür Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie engagierte Eltern gleichermaßen eingesetzt hatten, wurde erst in der gestrigen Sitzung des Schulausschusses deutlich. In einem kurzen, aber erfrischen d knackigen Bericht der kommissarischen Schulleiterin Jasmin Steinhaus. Sie berichtete von der seit Jahren gefährliche Verkehrssituation vor dem Schulgebäude. Nach dem Tod eines Mädchens in Bergisch Gladbach Dezember 2018 seien sich schließlich Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Lehrerkonferenz einig gewesen: „Es muss sich ganz schnell etwas tun! Wir müssen alle mit ins Boot nehmen!“  Das Ziel:  A l l e Eltern sollen ihre Kinder nicht mehr vor der Schule aus den Wagen lassen, sondern nur noch an alternativen Halteplätzen verabschieden. Die Botschaft an alle Eltern: „Vor der Schule wird nicht mehr gehalten!“ wurde auf einem Flyer verbreitet, der einen Artikel über Tod der Schülerin enthielt, eine  Karte mit den neuen Halteplätzen und der klaren Bitte, das Halten vor der Schule künftig zu unterlassen. Unterstrichen wurde das am 11. März durch eine große Demonstration von Schüler- und Lehrerschaft, an der auch Ordnungsamt und Polizei. Danach sei die Zahl der Eltern, die dennoch weiter vor der Schule anhielten, schon deutlich zurückgegangen, berichtete Jasmin Steinhaus im Schulausschuss. „Diese Eltern haben wir dann konsequent angesprochen!“ Da waren es dann wieder ein paar weniger. Endgültig stellte sich der Erfolg der Aktion dann mit den „Sternchen-Stickern“ ein. Die konnten Kinder bekommen, deren Eltern sie an den vorgesehenen Stellen hatten aussteigen lassen. In jeder Klasse wurden die Sternchen vier Wochen lang gesammelt und dann in „Gewinne“ umgewandelt. Das konnte ein Tag ohne Hausaufgaben sein oder eine kleine Waldwanderung. Es waren also die Kinder, die ihre Eltern schließlich zum Umdenken bewegen konnten.

Und heute? An der Gemeinschaftsgrundschule Reinshagen gibt es Schülerlotsen, und nahezu alle Kinder werden an alternativen Halteplätzen entlassen. Jasmin Steinhaus: „Im Moment ist keine Aktion mehr nötig. Sollte sich die Situation im kalten Herbst ändern, werden wir wieder auf die Straße! Wir bleiben dran!“
Nicht nur die Mitglieder des Schulausschusses zeigten sich von so viel erfolgreichem Engagement beeindruckt, sondern auch Schulrätin Brigitte Dörpinghaus. Sie lud die kommissarische Schulleiterin ein, auf der nächsten Schulleiterkonferenz über die Aktion zu berichten. Diese hat es in der Tat verdient, Schule zu machen.

Umstellung der Ampeln auf LED-Technik vollendet

Schon vor elf Jahren, im April 2008, beschloss der Rat der Stadt Remscheid, die 28 noch mit veralteter 230–Volt–Technik (höhere Stromkosten, höhere Wartungskosten, Wärmeabstrahlung) betriebenen Ampelanlagen im Stadtgebiet auf die umweltfreundlichere LED–Technik umzurüsten. Beschlossen wurden damals ferner die Reduzierung von Fußgängersignalanlagen und die Einrichtung von Kreisverkehren anstelle von Signalanlagen. Wie die Verwaltung jetzt dem Ausschuss für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denk malpflege am 17. September berichtet, habe man von den damals vorhandenen 79 Fußgängerschutzanlagen und der Knotenpunkt-Signalanlagen ein Knotenpunktgerät zu Gunsten eines Kreisverkehrs (Königstraße / Hüttenstraße / Uhlandstraße) sowie vier Fußgängerschutzanlagen zu Gunsten eines Zebrastreifens oder einer Mittelinsel abbauen können (Barmer Straße / Bahnhof, Lockfinker Straße / Dachsweg, Blumenstraße / Bankstraße und Oststraße / Kantstraße). Allerdings habe es am Minikreisverkehr auf der Königstraße „in den ersten Jahren zahlreiche Verkehrsunfälle“ gegeben, zum Glück nur mit Blechschäden. Nach einigen Nachbesserungen (Zebrastreifen mit Zusatzbeleuchtung in allen Zufahrten, Freihalten der Sichtbeziehungen auf den Kreisverkehr durch Parkverbote, bessere Kenntlichmachung des überfahrbaren Innenkreisels) gelte aber auch dieser Kreisverkehr nicht mehr als unfallauffällig.

An der Ecke Elberfelder Straße / Saarlandstraße hat die Stadt am 8. Mai die letzte der ein 28 Signalanlagen mit 230–Volt–Technik auf LED–Technik umgerüstet; einmal abgesehen von der neuen LED-Anlage an der Ringstraße / Rader Straße, die nach dem Umbau der Straße erst im kommenden Jahre folgen wird, und dem Verkehrsknotenpunkt Eisernstein, der in den nächsten Jahren in einen ampellosen Kreisverkehr umgewandelt werden sollen. Künftig werde die Stadt Remscheid auf absehbare Zeit nur noch Signalanlagen in LED–Technik und 39 in Niedervolttechnik betreiben, teilt die Verwaltung mit. Für letztere rentiere sich wegen ihrer „nicht gravierend höheren Leistungsaufnahme“ eine Umrüstung nicht. Allerdings werde es „in 25 Jahren (der durchschnittlichen Lebensdauer eines Steuergerätes) höchstwahrscheinlich keine Lampen in Niedervolttechnik mehr geben“.

Umschichtung von Landesmitteln derzeit ungewiss

Der Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes zu einem Stadtplatz solle annähernd acht Millionen Euro kosten. Das sei nicht nötig, fänden viele Bürger und raten, das Geld doch besser anderweitig zu investieren, zitiert die CDU-in ihrer Anfrage vom 19. Juli an die Verwaltung den RGA. Der hatte am 18.Juli Oberbürgermeister Mast-Weisz mit den Worten zitiert das Geld, „so besoffen könnt Ihr mich gar nicht machen. Denn dann flösse das vom Land für den Ebert-Platz vorgesehene Geld in andere Städte. Dazu die CDU in ihrer Anfrage: „Die CDU-Fraktion Remscheid teilt die Einschätzung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, dass die geplanten Investitionen für den Ebert-Platz und für die Alleestraße in einem ungesunden Verhältnis stehen. Wir stellen uns die Frage, ob die Alleestraße als zentrale Einkaufsmeile in unserer Stadt nicht ‚hilfsbedürftiger‘ ist als der Busbahnhof am Ebert-Platz, der seiner Funktion auch jetzt recht gut nachkommt, auch wenn hier sicher ebenfalls Modernisierungsbedarf besteht. (...) Wir sollten uns immer bewusst sein, dass es sich bei den 15 Millionen Euro nicht um ein Geldgeschenk handelt, sondern um Steuergelder, die von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes erwirtschaftet wurden. Wir sind daher als Politik dazu aufgerufen, diese finanziellen Mittel vernünftig und mit Augenmaß auszugeben.“ Mit diesem 15 Millionen fördere das Land NRW die Revitalisierung der Innenstadt von Remscheid. Davon seien rund acht Millionen Euro für den Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes vorgesehen. Die konkreten Fragen der CDU:

  • Ist es zwingend geboten, die acht Millionen Euro für den Umbau des Ebert-Platzes zu verwenden?
  • Ist auch eine Umschichtung der Gelder möglich?
  • Fließt jeder Euro, der nicht für den Umbau des Busbahnhofs ausgegeben wird, in andere Städte? Auf welchen Informationen basieren die Äußerungen des Oberbürgermeister bei der ‚Redaktion vor Ort‘ des RGA? (Aussagen der Bezirksregierung oder des zuständigen Ministeriums?) (Falls ja, bitten wir um Vorlage dieser Äußerungen in schriftlicher Form)

Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 12. September liegen die Antworten der Verwaltung jetzt vor. Vorangestellt ist eine Vorbemerkung:

„Nach dem einstimmigen Beschluss des Rates über das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt wurde dieses der Bezirksregierung Düsseldorf als integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept und Grundlage der Festlegung eines Stadterneuerungsgebietes vorgelegt. Das Konzept wurde als qualifiziert anerkannt und erste Einzelmaßnahmen in das Städtebauförderungsprogramm 2015 aufgenommen. Damit war die Gesamtmaßnahme in die Förderkulisse Stadtumbau West aufgenommen. Allerdings besteht (damit) noch kein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung aus Städtebauförderungsmitteln. Zunächst ist die Maßnahme konzeptionell und planerisch ausreichend vorzubereiten. Ein Rechtsanspruch entsteht erst mit der Verfügung eines maßnahmenbezogenen Förderbescheides der Bezirksregierung. Für den Friedrich-Ebert-Platz seien bisher lediglich Fördermittel für die Durchführung des städtebaulichen Wettbewerbs beantragt, abgerufen und verausgabt worden. Weitergehende Fördermittel würden erst im Herbst  beantragt.

Zu den Fragen selbst teilte die Verwaltung mit:

„Basierend auf der Aufnahme der Gesamtmaßnahme ‚Revitalisierung der Innenstadt‘ (ist) lediglich gesichert, dass für die ... Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes Mittel der Städtebauförderung beantragt werden können. Ein entsprechender Förderantrag oder gar -bescheid, insbesondere über die Höhe des in der Anfrage genannten Betrages, liegt daher noch nicht vor. (...) Auftragsgemäß hat die Verwaltung auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses weitergehende Planungen veranlasst, um die Voraussetzungen für eine Beantragung von Mittel für die weitere Planung und die Baumaßnahmen zu schaffen. Ferner sind die Stadtwerke zur Vorbereitung der Umgestaltung ihres Omnibusbahnhofs an der Planung beteiligt. Aufgrund dieser Vorleistungen und der zwischen den Akteuren bestehenden Erwartungen einer Projektrealisierung ist eine Verwendung der in Aussicht stehenden Mittel für den Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes folgerichtig.  Die bisher beauftragten und im Wesentlichen bereits geleisteten Planungsleistungen sind auch bei einer Aufgabe der Planung zu entgelten. Da im Worst-case eine Förderung aus Städtebaufördermitteln ausgeschlossen ist und ggf. die bereits ausgezahlten Fördermittel für den städtebaulichen Wettbewerb zurückzuzahlen sind, müssten die auf die Stadt entfallenden bisherigen Planungskosten zu Lasten des kommunalen Eigenanteils an der Gesamtmaßnahme Stadtumbau Innenstadt gehen. Insofern sind die Fortführung der Planung und der maßnahmenbezogene Einsatz der zu beantragenden Fördermittel aus finanzieller Sicht geboten.“

Die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes sei auch vom Volumen her „das Leitprojekt für den Stadtumbau in der Innenstadt“, meint die Verwaltung.  Remscheid. Ohne dies würde ein wesentlicher Baustein des Revitalisierungskonzeptes fehlen und der „Anerkennung des Fördergebers wäre voraussichtlich die Entscheidungsgrundlage entzogen. Daraus zieht die Verwaltung die Schlussfolgerung, dann „müsste das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt ... überarbeitet bzw. neu aufgestellt werden. Somit wäre der gesamte Stadtumbauprozess wieder neu einzuleiten.“

Im Rahmen von Gesamtmaßnahmen der Stadterneuerung, bzw. des Stadtumbaus seien Mittelumschichtungen mit Zustimmung des Fördergebers grundsätzlich möglich, heißt es in der Verwaltungsvorlage weiter. Allerdings enthalte das Revitalisierungskonzept „keine Alternativmaßnahmen, auf die die Mittel umgeschichtet werden könnten“ Eine potenzielle Mittelumschichtung sei daher derzeit ungewiss. Im Übrigen wird bestätigt, dass das Land als Fördergeber die Mittel für den Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes, so sie denn von der Stadt nicht beantragt würden,  können, für Städtebauförderungsmaßnahmen anderer Kommunen verwenden könnte.

Keine freien Kapazitäten für die Werkzeugtrasse?

Im Oktober 2018 beim Kontrollgang der Remscheider SPD auf der Trasse des Werkzeugs

Da müsse ein Missverständnis vorliegen, sagte Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss. Wenn die Wählergemeinschaft die Verwaltung auffordere, sich einmal intensiver mit der Werkzeugtrasse zwischen Hasten und Hauptbahnhof zu beschäftigen, dann sei damit das Konzept der Fahrradtrasse von 2006 (Regionale) in keiner Weise in Frage gestellt. Auf dem Hasten wird man diesen Zwischenruf gerne gehört haben. Dort fragt man sich schon seit geraumer Zeit, warum die notwendige „Auffrischung“ der Trasse von Ausschusssitzung zu Ausschusssitzung nur halbherzig besprochen wird – um nicht zu sagen zerredet. Nicht von den Kommunalpolitikern, sondern von den Fachleuten im Rathaus. Die jüngste Stellungnahme der Stadt von August („Offener Diskussionsprozess zwecks Ideen zur Trasse“) lässt da wenig Hoffnung aufkeimen. Zitat: "Die Verwaltung sieht Möglichkeiten und Erfordernisse, die Endpunkte der Trasse und deren Beschilderung neu zu gestalten." Aha! Frage sich nur welche. Die würden die Kommunalpolitiker und die Bürgerschaft insgesamt alsbald mal kennenlernen.

Arbeitsüberlastung auch in diesem Fall? Engagierte Bürger vom Hasten sprechen bereits von einem Trauerspiel. Sie wünschen sich das Ergebnis der angekündigten Bestandsaufnahme noch in diesem Jahr. Das sollte doch leistbar sein.

Bezirksbürgermeister Otto Mähler würde es gewiss freuen. Auch ihm ist die Trasse des Werkzeugs ein Anliegen. Vielleicht könnte ja Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Angelegenheit zur Chefsache erklären, damit sich unter den politisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Frust nicht weiter ausbreitet.  

Auch für die TBR ist Parkraum ein wichtiges Gut

22 neue Parkplätze sollen Neuenhof entspannen“, titelte der Waterbölles am, 7. Februar.  Im August 2016 waren in dem Stadtteil „gefühlte“ 100 neue Verkehrsschilder (Foto) aufgestellt worden, um den Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr, aber auch der Polizei und der Müllabfuhr ein Durchkommen auf den schmalen Wohnstraßen zu ermöglichen. Doch wohin mit den Fahrzeugen der Anwohner? Es fehlte einfach an Parkplätzen! Und darum kümmerte sich die Verwaltung dann in der Folgezeit.

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am vergangenen Donnerstag machte nun Jürgen Kucharczyk (SPD) darauf aufmerksam, dass auch in anderen Remscheider Stadtteilen Parkraum für die Anlieger Mangelware sei. Namentlich nannte er neben Mixsiepen auch Klausen, Hasenberg und Hackenberg. Die ohnehin geringe Parkfläche dürfe nicht weiter durch Container (z.B. für Altkleider) zugestellt werden. Da konnte ihn allerdings Michael Zirngiebl, der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) beruhigen: Neue derartige Genehmigungen erteile die Stadt nicht. Und es an einer Stelle doch noch Probleme geben, dann müsse man darüber reden. Das sagte Kucharczyk zu.

W.i.R. hält von Fahrrad- Alternativstrecke nichts

Zur Sitzung der Fachausschüsse und des Rater des Stadt hat die Ratsgruppe der Wählergemeinschaft W.i.R. den Antrag gestellt, die Stadtverwaltung möge abweichend von der Empfehlung des Radverkehrskonzeptes die Verlängerung der Balkantrasse nach Lüttringhausen entlang der sogenannten „Vorzugsstrecke“ realisieren und mit den Planungen umgehend zu beginnen. Die erforderlichen finanziellen Mittel könnten im Rahmen der Beratung des Haushalts 2021 bereitgestellt werden.

Begründung: „Am 30. Juni 2016 hat der Rat der Stadt Remscheid einstimmig beschlossen, den nun als „Vorzugsstrecke“ bezeichneten Trassenverlauf in die Planung aufzunehmen. Schon mit diesem Antrag, aber auch z.B. bei späteren Beratungen, wurde auf die Notwendigkeit von Trassensicherung und Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel hingewiesen. Dabei hat die Verwaltung den Beschluss des Rates vom 30.11.2017, den Lückenschluss der Balkantrasse außerhalb des Radwegekonzeptes vorzuziehen, trotz massivem Hinweis in der Ratssitzung am 22. Februar 2018 missachtet. Deswegen ist die im Radwegekonzept vorgesehen Integration in die Umsetzung Gesamtentwicklung des Radverkehrskonzeptes abzulehnen und auf die Umsetzung der bestehenden Ratsbeschlüsse zu drängen. Der Hinweis auf „lange Ausführungszeiten für die Ausführungsplanung“ trifft die Stadtverwaltung selber, die aus eigener Ermächtigung drei Jahre zur Planung des Lückenschlusses hat verfliegen lassen.“

Darunter sollten die Radfahrer in Remscheid nicht leiden müssen, meint die W.i.R. Sie  sieht die Gefahr, dass bei einer Umsetzung der „Alternativstrecke“ der von der Verwaltung bereits jetzt ignorierte Handlungsdruck zur Realisierung der „Vorzugsstrecke“ gänzlich wegfallen werde. „Deswegen sollten die Radfahrerinnen und Radfahrer in Remscheid Verständnis dafür haben, wenn sie eine Lösung später realisiert bekommen, die aber dann die Bezeichnung „Leuchtturmeffekt“ wirklich verdient!“

Sitzbank am Theater könnte zum Dauerbrenner werden

Stadt lehnt Sitzplätze vor dem Theater ab“, titelte der Waterbölles am 27. Februar 2018. Das hatte die Stadtverwaltung damals in einer Vorlage für den Seniorenbeirat und den Kulturausschuss betont. Zitat: „Aus denkmalpflegerischen, rettungstechnischen und anfahrtsmäßigen Gründen ist die Installation von Sitzbänken vor dem Zugangsbereich des Teo Otto Theaters abzulehnen.“

Doch der Kulturausschuss gab sich damit nicht zufrieden und beauftragte die Verwaltung in seiner Sitzung am 6. März 2018, die Schaffung von Sitzgelegenheiten nochmals zu prüfen. „Hierzu hat es in den zurückliegenden Monaten mehrere Erörterungstermine sowohl verwaltungsintern mit dem Sachgebiet Verkehrsregelung beim FD 3.32, der Abteilung Stadtentwicklung und Rahmenplanung beim FD 4.12, den Technischen Betrieben Remscheid sowie der Unteren Denkmalbehörde beim FD 4.62, als auch verwaltungsextern zwischen der Unteren Denkmalbehörde mit dem Amt für Denkmalpflege beim Landschaftsverband Rheinland gegeben“, teilt die Stadt nun zur morgigen Sitzung des Kulturausschusses mit. Sie verweist dabei auf das „mit der Unteren Denkmalbehörde als genehmigungsfähig abgestimmte Bankmodell „Tapir“ der Fa. tradedesigh aus Bremen. Seit dem 17. Juni liege der Verwaltung ein konkretes Angebot der Herstellerfirma vor. Zuzüglich der Kosten für die Aufstellung, inkl. der Herrichtung eines entsprechenden Fundaments zur Schaffung einer seniorengerechten Sitzhöhe > 50 cm sei der Aufwand mit insgesamt ca. 6.000 € zu veranschlagen.

Am 2. Juli fand auf Initiative des Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung ein Ortstermin statt, an dem auch die Vorsitzende des Seniorenbeirats, die Initiatorin der Projektidee, Inge Brenning und der Leiter des Teo Otto Theaters teilnahmen. Dabei sei als Standort für eine Bank die „vom Theater aus gesehen linke Seite des Theatervorplatzes Richtung Alleecenter als geeignet bestätigt“ worden, weil dort häufig Seniorinnen und Senioren sowie mobilitätsbehinderte Passanten auf ein bestelltes Taxi warteten.

Aber: Haushaltsmittel stehen hierfür nicht zur Verfügung. Kompromissvorschlag: „Angesichts des erheblichen finanziellen Aufwands, für den zudem derzeit keine Haushaltsmittel etatisiert sind, als auch mit Blick auf die im Rahmen der bisherigen Beratung der Angelegenheit in den Gremien zur Sprache gekommenen Bedenken und Vorbehalte gegen die Schaffung einer solchen Sitzgelegenheit, ist der Vorschlag entstanden, die Akzeptanz und Praktikabilität einer Sitzbank im Wege einer dreimonatigen Testphase festzustellen. Hierzu könnte eine – auf Dauer an dieser Stelle nicht genehmigungsfähige – Standardbank durch die TBR installiert werden.“

Waterbölles: Das Thema „Sitzbank für dem Theater“ scheint alle notwendigen Eigenschaften aufzuweisen, um auch mehrere Ratsperioden problem- und ergebnislos zu überstehen. ;-)

Neue Umwelt-Aktion ist auf drei Jahre angelegt

Auch kleinste Naturschutzgebiete sind wichtige Oasen“, titelte waterboelles.de am Donnerstag, nachdem die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) auf einer Pressekonferenz ihre auf drei Jahren angelegte Umwelt-Kampagne „#schutzstattschmutz“ vorgestellt hatten. Damit waren die 955 Grünflächen im Stadtgebiet gemeint, darunter 80 Parks und Grünanlagen. Hinzu kommen 519 Verkehrsinseln, Rand- und Rasenstreifen, viele davon seit einigen Jahren im Sommer blühende Trockenwiesen. 200 Hinweisschilder, die mit Grafiken von Biene, Schmetterling oder Käfer an die bekannten Naturschutz-Schilder im Remscheider Grüngürtel erinnern, sollen in den nächsten Jahren die Bevölkerung daran erinnern, dass Grünflächen Lebens- und Schutzraum für Pflanzen und Tiere sind und dass rücksichtsloses und unbedachtes Verhalten die Ökosysteme unseres Stadtgrüns gefährdet. Essensreste, Verpackungsmüll und Zigarettenkippen haben dort nichts zu suchen! Sechs Studentinnen und Studenten der Universität Wuppertal verkündeten diese Botschaft mittels druckfrischer Flyer gestern Nachmittag in Kostümen von Bienen, Schmetterlingen und Maikäfern an den blühenden Grünstreifen der Kreuzung Eisernstein in Lüttringhausen und des Zentralpunkts. Morgen soll die Aktion an der Hochstraße fortgesetzt werden, wie Stadtförster Markus Wolff dem Waterbölles am Eisernstein berichtete. Auch dann werden wieder Bienen, Schmetterlinge, Maikäfer und Co. an das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein der Remscheider appellieren.