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EWR hat schon 646 Elektrofahrräder gefördert

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Ob Heizungsmodernisierung, Anschaffung von Elektrofahrrädern, Erdgas-Check, Wäschetrockner, solarthermische Anlagen oder Wallboxen, die EWR GmbH unterstützt und berät seit vielen Jahren die Kunden, die ein solches Vorhaben planen. „Spitzenreiter bei der Förderung waren im vergangenen Jahr mit Abstand die Elektrofahrräder“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH. Insgesamt wurden 93 Elektrofahrräder finanziell gefördert. Das ist im Vergleich zum Jahr 2019 ein Zuwachs von rund 30 Prozent. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2012 wurde insgesamt die Anschaffung von 646 Elektrofahrrädern von der EWR unterstützt. Gut genutzt wurde in 2020 auch die Förderung von Wallboxen, die es seit 2019 gibt.

Neue Sprinkleranlage in der Rathaus-Tiefgarage

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Sicherheit in den Parkeinrichtungen wird bei der Park Service Remscheid GmbH (PSR) ganz groß geschrieben. Und so werden in regelmäßigen Abständen alle wichtigen Anlage – wie z.B. Feuerschutz, Beleuchtung, Schranken und Belüftung – überprüft, ob sie einwandfrei funktionieren und auf dem neuesten Stand der Technik sind. In der Tiefgarage Rathaus wurde im vergangenen Jahr die Sprinkleranlage unter die „Lupe genommen“. Dabei stellten Fachleute einige altersbedingte Mängel fest: Verschiedene Anlagenteile waren vollständig und großflächig zu ersetzen. Damit wurde eine Fremdfirma beauftragt. Vereinbart wurde, dass die Arbeiten an der Sprinkleranlage in Nachtarbeit, das heißt zwischen 18 und 5 Uhr, ausgeführt werden mussten. So konnte sichergestellt werden, dass der laufende Betrieb so wenig wie möglich eingeschränkt werden musste. Die Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, und die Anlage ist wieder störungsfrei im Einsatz. „Die Kosten von ca. 100.000 Euro für die Modernisierung der Sprinkleranlage in der Tiefgarage Rathaus sind eine gute Investition in die Sicherheit unserer Parkeinrichtung und zum Wohle unserer Kunden“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der PSR.

Großer Nachholbedarf bei barrierefreien Haltestellen

Die Bergischen Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid bilden nach einer Abfrage bezüglich barrierefreier Haltestelle das Schlusslicht im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). In Remscheid sind von 468 Haltestellen lediglich 16 Prozent barrierefrei. Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion die Verwaltung um Auskunft gebeten, und und ggf. wann die Verwaltung in der Vergangenheit Förderanträge für barrierefreie Haltestellen gestellt hat – über welche Summe und zu welchen Haltestellen. Auch möchte die Fraktion die weitere Planung eines Um- und Ausbau von barrierefreien Haltestellen kennenlernen und ob diese auch Hilfen für Sprach- und Sehbehinderte einschließen. Hingewiesen wird von der SPD auf den 1. Januar 2022; sei „ein wichtiger Stichtag für den öffentlichen Personennahverkehr“. Denn bis dahin müsse laut Personenbeförderungsgesetz aus dem Jahr 2013 der ÖPNV vollständig barrierefrei sein. Die Zuwendungen nach §12 ÖPNVG NRW bewilligt der VRR. Das Geld fließt in barrierefreie Umbauten und Modernisierung von Rolltreppen und Aufzügen.

Solarbeleuchtung für 100 Bushaltestellen

Fotos: Stadtwerke Remscheid GmbHPressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Das Land NRW hat ein „Sonderprogramm zur kommunalen Verkehrsinfrastruktur ÖPNV“ mit Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise erlassen. Ziel dieses Sonderprogramms ist es, die Folgen der Corona-Pandemie durch gezielte Infrastrukturförderung im ÖPNV zu mildern. Die Förderung beträgt bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionsausgaben. „Gemäß des Sonderprogramms haben wir im Juli 2020 Fördermittel für die Modernisierung von Halte-stellen beantragt. Zur großflächigen Attraktivitätssteigerung unserer Haltestellen als Zugangspunkte zum ÖPNV und Teil der intermodalen Wegekette, haben wir Haltestellen, die über keinen Stromanschluss verfügen und durch die Straßenbeleuchtung nur ungenügend ausgeleuchtet sind, mit LED-Fahrplankastenbeleuchtungen ausgestattet“, so Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Hoffmann. Diese sind mit einem Solarmodul und einem Bewegungsmelder ausgerüstet und beleuchten so bei Bedarf den Fahrplankasten. Die Fahrplankastenbeleuchtungen wurden mittels Schelle an den Haltestellenmasten befestigt, weitere Arbeiten waren nicht notwendig. Die verbauten Geräte haben eine Abmessung von 11 x 16 x 16 Zentimetern. Um eine groß-flächige Attraktivitätssteigerung zu erzielen, wurden Fördermittel von rund 10.000 Euro zur Beschaffung von 100 Stück LED-Fahrplankastenbeleuchtungen in Anspruch genommen. „Dies soll unseren Kunden im gesamten Verkehrsgebiet eine spürbare Verbesserung der Lesbarkeit von Fahrplanaushängen an zu schwach ausgeleuchteten Haltestellen bringen“, so Prof. Dr. Hoffmann.

Für Auswärtige war der Hohenhagen gesperrt

Chronist von gestern, 16:57 Uhr:
Nach Angaben der Stadt Remscheid haben heute wieder Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) mit Straßensperren den Hohenhagen abgeriegelt. Trotz mehrfacher Warnhinweise hätten wieder zahlreiche Auswärtige den Rodelhang angesteuert. "Die Parkpl ätze sind überfüllt. Das Wohngebiet wird wie angekündigt großräumig für den Schneetourismus gesperrt", so die Verwaltung.

von Michael Schad

Trotz vergleichsweiser leerer Wiesen wurden gestern die Zufahrten zum Rodelgebiet Hohenhagen gesperrt. Grund dafür war jedoch nicht eine Überfüllung auf den Wiesen und Pisten. Vielmehr sollte ein erneutes Verkehrschaos verhindert werden, weil alle Parkplätze belegt waren. An den vier Kontrollstellen wurden nur Anwohner durchgelassen, auswärtige Rodeltouristen mussten umkehren. Die Stadt Remscheid und die Polizei hatten den Hohenhagen bereits am vergangen Wochenende gesperrt, nachdem das Wohngebiet vollkommen zugeparkt worden war. Für künftige Schneetage waren konsequente Zufahrtsbeschränkungen angekündigt worden.

Angesichts der absolut ausreichenden Abstände, die die Besucher auf den Rodelwiesen zueinander hatten, wäre es vielleicht angebracht, das Parkhaus der Sophie-Scholl-Gesamtschule zusätzlich zur Verfügung zu stellen und mit anliegenden Firmen über die Bereitstellung der am Wochenende ohnehin leeren Parkplätze zu sprechen. Sollte dies von der Stadt nicht gewollt sein, könnte man sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass die Stadt hier eine Regel durchsetzen will, die die aktuelle Corona-Rechtslage nicht hergibt: Kein Zutritt für Auswärtige.

ZOB soll Lederhülsenbäume bekommen

Die beschlossene Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes nimmt Formen an. Dies geht aus der Mittelungsvorlage der Verwaltung für zwei Fachausschüsse und die Bezirksvertretung Alt-Remscheid hervor. Die Planungen sehen einen Ablauf der Bauarbeiten in drei Stufen vor (1. Außenbereiche, z.B. vor dem Ämterhaus, 2. ZOB-Fläche, 3. Platzfläche und große Überdachung). Noch aber liegt der konkrete Bauabwicklungsplan nicht vor. Dafür kann die Verwaltung die geplanten umfangreichen Pflanzmaßnahmen auf dem Platz schon näher beschreiben. Geplant sind entlang der Elberfelder Straße und auf den Bussteigen die Anpflanzung diverser Japanischer Schnurbäume und entlang der Konrad-Adenauer-Straße die Anpflanzung von Winterlinden. Der geplante Baumhain auf der Platzfläche soll darüber hinaus aus Gleditschien („Lederhülsenbäume“) bestehen. Die um das Betriebsgebäude der Stadtwerke Remscheid GmbH oder entlang der Elberfelder Straße entstehenden Stauden sollen aus Gold-Garben, Astern, Elfenblumen, Lampenputzergras oder auch Beetrosen bestehen.

Ein weiteres Planungsfeld ist der Busbahnhof (ZOB). Geplant werden müssen dort nicht nur Sitzbänke und Abfallbehälter, sondern auch Fahrradanlehnbügel, Baumscheiben, Fahrplanvitrinen, Fahrgastunterstände, dynamische Fahrgastinformationsanzeigen und Schutzgeländer. Auf dem ZOB sind verschiedene Musterflächen in Planung, „die Aufschluss über eine gestalterisch ansprechende und funktional den Ansprüchen an einen barrierefreien ZOB genügende Gestaltung“ geben sollen. Dabei kommen unterschiedliche Verlegearten, Steinformate und Materialen (Natur- und Betonstein) zum Einsatz. „ Eine erneute Bürgerbeteiligung, ähnlich zum Probesitzen auf der Alleestraße, ist vorstellbar“, stellt die Verwaltung fest.  Der neue ZOB Friedrich-Ebert-Platz wird über ein flächendeckendes Leitsystem, barrierefreie Ampeln und seniorengerechte Sitzbänke verfügen. „Für den Rückbau der Unterführung wurde unterdessen ein Rückbaukonzept erstellt. Geprüft wird derzeit inwiefern Schadstoffe in der Unterführung verbaut wurden“, teilt die Verwaltung weiter mit.

Mehrkosten von 12,20 € pro Kfz-Abmeldung

Ratsmitglied Bettina Stamm (echt.Remscheid e.V.), hat corona-bedingte Schwächen im Kfz-Bürgerservice der Stadt erkannt, die ihrer Meinung nach abgestellt werden sollten. Das liest sich in ihrer Anfrage andie Verwaltung so: „ Gem. der Internetseite der Stadt Remscheid ist die Abmeldung eines KFZ ohne Termin an der Infotheke im Ämterhaus möglich. Bedingt durch das Corona-Virus kann diese Dienstleistung allerdings zur Zeit nicht ohne Termin an der Infotheke erfolgen. Termine können beim Bergischen Service Center telefonisch oder per Email reserviert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit an der Infotheke im Ämterhaus oder online einen Termin zu buchen. Klickt man sich durch die Seiten wird man darüber informiert, dass die Infotheke bis auf weiteres geschlossen ist. Ein weiterer Link führt zu einem Terminkalender auf einer inaktiven Seite. Der ist zu entnehmen, dass der Kalender nicht mehr genutzt wird. Ein direkter Link zum neuen Kalender fehlt. Im neuen Terminkalender gibt es keine Möglichkeit einen Termin für eine KFZ Abmeldung zu vereinbaren. Auf telefonische Anfrage und Nachfrage per Email wird man gebeten, sich an einen Dienstleister, sprich einem „Zulasser Ihrer Wahl“, zu wenden. Welche Dienstleister diese Dienstleistung anbieten, dürfen die Mitarbeiter nicht mitteilen. Im Internet wird man dann fündig. Die Anmeldung bei dem Dienstleister erfolgt online und ohne Terminvergabe. Vor Ort wird das Nummernschild, der Fahrzeugschein und eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20€ - statt 7,80 € - entgegengenommen. Die entwerteten Nummernschilder, die Quittung und der KFZ Schein können ein bis zwei Tage später abgeholt werden; d. h. in Zeiten der Pandemie und entgegen den immer wieder an die Bürger*innen gerichteten Appell Kontakte zu reduzieren, ist hier ein zweiter Besuch notwendig. In diesem Zusammenhang bitten wir um die schriftliche Beantwortung der nachfolgenden Fragen:

  • 1. Warum ist die Abmeldung von Kraftfahrzeugen in Remscheid, auch unter dem Aspekt der Reduzierung von Kontakten, nicht mehr an der Infotheke in dem Security geschützten Ämterhaus, sondern nur noch über einen Dienstleister neben dem Ämterhaus möglich?
  • 2. Wer erhält die Mehrkosten von 12,20 € pro Abmeldung und für welche Tätigkeit?
  • 3. Wann werden die verwirrenden Hinweise auf der städtischen Internetseite durch eindeutige Informationen ersetzt und mit funktionierenden Links hinterlegt, damit die notwendigen Informationen für jede/n Bürger/In klar ersichtlich sind? Dies wäre auch ein Beitrag um unnötige Nachfragen auf ein Minimum zu reduzieren, um somit auch die Mitarbeiter zu entlasten, die diese Nachfragen wiederholt beantworten müssen.

Abschließend ist anzumerken, dass Einschränkungen in Zeiten der Pandemie nachvollziehbar sind. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, dass eine städtische Dienstleistung gegen eine (fast) dreifach erhöhte Gebühr an einen Dienstleister übertragen wird, der unter ähnlichen bzw. unter dem Aspekt der Sicherheit ungünstigeren Arbeitsbedingungen diese Dienstleistung ausführt.“

Baumschnitt an der Morsbacher Straße ab Montag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Bereich der Morsbacher Straße werden von Montag, 18. Januar, bis Freitag, 22. Januar, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) auf privaten Waldgrundstücken des Forstverbandes Remscheid zur Wiederherstellung des für den Verkehr freizuhaltenden lichten Raumes und der Verkehrssicherheit vereinzelt Bäume entfernt und Baumkronen fachgerecht zurückgeschnitten. Wegen der besonderen Hanglage und zur Vermeidung einer über die veranschlagten Tage hinausgehenden Straßensperrung wurde ein Spezialunternehmer mit den Arbeiten beauftragt. Er setzt einen Fällbagger ein, weswegen die Morsbacher Straße zwischen den Hausnummern 45 und 61 fünf Tage lang von 8 bis 17 Uhr für den Verkehr halbseitig gesperrt wird. Während der Arbeiten wird der Straßenverkehr mit einer mobilen Ampelanlage geregelt. Mit Verkehrsbehinderungen und längeren Wartezeiten ist zu rechnen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die TBR bitten um Verständnis für entstehende Einschränkungen.

Einladung zum digitalen „Bürgerdialog Radverkehr“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die Entwicklungen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs zu informieren, über den Radverkehr in Remscheid zu diskutieren und ihre Anregungen zu geben. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens findet der Bürgerdialog am Dienstag, 19. Januar, um 17.30 Uhr als Videokonferenz statt (Dauer ca. zwei Stunden).  Um Anmeldung wird bis Montag, 18. Januar, unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de gebeten. Der Link für die zoom-Videokonferenz wird dann mitgeteilt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs und die weiteren Planungen in diesem Bereich zu informieren und die Ergebnisse gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Remscheid zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die konkreten Bedürfnisse der Radfahrenden für einen besseren Radverkehr zu erfahren und deren Vorschläge in den künftigen Planungen im Radverkehr zu berücksichtigen. So sollen möglichst bedarfsgerechte Verbesserungen für den Radverkehr in Remscheid erreicht werden.

Der Bürgerdialog wird gemeinsam von den Fachdiensten Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung sowie Umwelt durchgeführt. Der erste fand Ende 2019 statt. Es ist vorgesehen, den Bürgerdialog fortan jährlich stattfinden zu lassen, um der Bevölkerung einen regelmäßigen Sachstand zu der Thematik zu vermitteln und eine Mitsprache zu gewährleisten. Sollten Radfahrende ganz allgemeine Anregungen zum Radverkehr in Remscheid haben, können diese auch ganzjährig unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de eingereicht werden.

"Rot" steht künftig verstärkt für Radverkehr

Wie vorgesehen in kleinen Schritten realisiert die Stadtverwaltung den städtischen Radverkehrsplan mit jährlichen Etatmitteln in Höhe von 100.000 Euro. Was für 2021 im „Maßnahmen- und Umsetzungsplan Radverkehr“ geplant ist, steht in diesem und im kommenden Monat auf den Tagesordnungen der vier Bezirksvertretungen, des Mobilitäts- und des Hauptausschusses. Im Laufe des Jahres sollen diesem Sachstandsbericht noch die zu den einzelnen Maßnahmen notwendigen Beschlussvorlagen folgen. Für den 19. Januar ist ein weiterer – digitaler – Bürgerdialog zum Radverkehr geplant. „ Dort sollen Wegepräferenzen, Wünsche und Ergänzungen der allgemeinen Öffentlichkeit ermittelt, bewertet und ggf. in der weiteren Planung berücksichtigt werden“, so die Verwaltung.

Markierungsmaßnahmen 2021 / 2022: Die Markierung von Radverkehrsanlagen im Straßenraum sieht die Verwaltung als schnelle und kostengünstige Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs an. Hierdurch würden auch weitere Lücken im Radverkehrsnetz geschlossen und der Straßenraum zugunsten schwächerer Verkehrsteilnehmer neugegliedert. Derzeit wird die Machbarkeit von Radverkehrsanlagen in den folgenden Bereichen geprüft: Dreherstraße, Gartenstraße, Nordstraße bergaufwärts, eventuell weitere Bereiche in Lennep und Lüttringhausen.
Auch sollen die Technischen Betriebe (TBR) den Radverkehr bei ihren geplanten Sanierungsmaßnahmen 2021 / 2022 berücksichtigen. werden. Dies betrifft Lindenallee (Barmer Straße – Lüttringhauser Straße), Lüttringhauser Straße (Lindenallee – OD Bundesautobahn), Lüttringhauser Straße (Ringstraße – Gartenstraße), Höhenweg, Bliedinghauser Straße und Wermelskirchener Straße. Zitat: „Alle Bereiche werden sukzessive im Laufe des Jahres geprüft …werden.“ Beschlussvorlagen sollen  folgen.

Aufstellflächen und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen: Zu den geplanten Markierungsmaßnahmen gehören vorgezogene Aufstellflächen vor Ampeln und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen – für die Verwaltung „aufgrund der positiven Resonanz und der erhöhten Aufmerksamkeit auf Radfahrende in hochfrequentierten Bereichen (beispielsweise Ein- und Ausfahrten, Einmündungen von Nebenstraßen usw.)“ ein geeignetes Mittel zur verstärkten Radverkehrsförderung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrende (siehe Beispiele der Verwaltung im Bild).

Öffnung von Einbahnstraßen: Gemäß der StVO-Novelle des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur soll der Straßenverkehr „noch sicherer, klimafreundlicher und sozial gerechter“ werden. Dazu gehört auch die Förderung des Fuß- und Radverkehrs durch vermehrte Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrende in Gegenrichtung bei Erfüllung bestimmter Kriterien (Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h, eine ausreichende Begegnungsbreite, übersichtliche Verkehrsführung auch an Kreuzungen und Einmündungen, notfalls ein Schutzraum für den Radverkehr). „Unter Beachtung dieser Voraussetzungen wird die Verwaltung jede mögliche Öffnung einer Einbahnstraße für den Radverkehr der Politik zum Beschluss vorlegen.“

Radabstellanlagen (Radbügel): Vorrang haben hier vorerst Standorte an öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Einkaufszentren, Rathäusern/Ämtern usw. Aufgrund der ungünstigen topographischen Bedingungen für Radfahrende in Remscheid geht die Verwaltung davon aus, dass der Anteil an t Pedelecs / E-Bikes bereits weiter ansteigen wird. Für diese sind sichere Abstellboxen in der Stadt bisher nicht vorhanden, zudem fehlen auch größere Sammelabstellanlagen oder Radstationen. Geplant sind n ach Angaben der Verwaltung Radboxen an den vier Schienenbahnhöfen in Lüttringhausen, Lennep, Hbf. Remscheid und Güldenwerth. Als geeignetes System hierfür wird das vom VRR angebotene „Dein Radschloss“ gesehen. Die Stellplätze lassen sich online (via Internet oder VRR-App) reservieren und buchen. In die Radboxen soll eine Lademöglichkeit für Pedelecs und E-Bikes integriert werden.

Verlängerung Balkantrasse vom Bahnhof Lennep bis nach Wuppertal: Bis die Streckenführung parallel zu den Gleisen realisiert werden kann, schlägt die Verwaltung die Alternativ-Strecke vom Haltepunkt Bf. Lennep bis zum Ende der Lüttringhauser Straße (Knotenpunkt Ringstraße) vor. Über weitere Markierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren in Lüttringhausen (z.B. Lindenallee und Barmer Straße) könne die Alternativ-Strecke bis zur Grenze nach Wuppertal verlängert werden.

„Radweg Mixsiepen“: Planungsmittel wurden als investive Maßnahme für den kommenden Doppel-Haushalt angemeldet. Der erste Abschnitt soll über den Bebauungsplan 673 gesichert werden.

Querungshilfe kommt zunächst provisorisch

Während einer Baumaßnahme auf der Königstraße in Höhe der Verbrauchermärkte musste vor geraumer Zeit der Gehweg einseitig gesperrt werden. In dieser Zeit hat sich eine Querungshilfe nicht nur zur Umgehung der Baustelle bewährt, sondern wurde auch von Anwohnern, insbesondere  des in der Nähe gelegenen Altenheims, gut angenommen. Der Verein „Hasten für Hasten" hat dies aufgegriffen und der Verwaltung die dauerhafte Einrichtung einer Querungshilfe empfohlen („sicherlich sinnvoll“). Nach einer fachlichen Bewertung ist die Verwaltung dieser Auffassung gefolgt. Zitat: „Die Abstimmung zwischen TBR, Straßenverkehrsbehörde und Verkehrsplanung hat ergeben, dass der Querungsbedarf auch jetzt schon mit einer provisorischen Querungshilfe unterstützt werden sollte, damit die Fahrbahn nicht ohne Hilfe gequert werden muss.“

Die Querungshilfe soll zunächst von der TBR provisorisch hergestellt werden. Die endgültige Herstellung soll im Zuge des geplanten Ausbaus der Königstraße erfolgen. Der Förderantrag für die Erneuerung der Königsstraße ist für Mai 2022 vorgesehen. „Der Ausbau erscheint im Jahr 2023 oder Beginn 2024 realistisch“, so die Verwaltung in ihrer Vorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 12. Januar.

Eine historische Filmaufnahme aus dem Jahre 1902

Zu diesem ungewöhnlichen Weihnachtsfest (Corona) übersandte Peter Maar dem Waterbölles ein außergewöhnliches Filmdokument: Eine Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn vor 118 Jahren, im Jahre 1902. Maar: „Es handelt sich um eine historische Filmaufnahme, digital hervorragend aufgearbeitet. Viel Spaß bei der Fahrt von Vohwinkel bis nach Oberbarmen.“