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Der Remscheider Hauptbahnhof, wie er früher aussah

Nebenstehend ein Bild aus alten Tagen: Der Remscheider Hauptbahnhof im Winter. Zusammen mit zahlreichen anderen Fotos diverser anderer Züge findet es sich wieder auf einer Seite von www.bahnen-wuppertal.de, die speziell der Eisenbahnstrecke von Wuppertal über Remscheid nach Solingen gewidmet ist.

Insgesamt ist die Foto- und Infosite eine Fundgrube  für alle Freunde der Eisenbahnen und des schienengebundenen Nahverkehrs im Bergischen. Sie wird von einem Arbeitskreis von Bahnkennern permanent ausgebaut, mit einer großen Fülle von Fotos und exakten Informationen zur Geschichte der ehemaligen Bundesbahndirektion Wuppertal. Zu sehen auf den historischen Fotos ist auch die Umgebung der Züge, Lokomotiven und Waggons, Bahnhöfe, Tunnel und Brücken.

Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer gesucht

Pressemitteilung der Abellio Rail NRW GmbH

Mit einer spannenden und zukunftssicheren Stelle im Eisenbahnbetriebsdienst bei Abellio Rail NRW in die berufliche Zukunft starten:  Der Branchen-Qualitätsführer in NRW sucht  Triebfahrzeugführer sowie Kundenbetreuer und Verkehrs- und Fahrzeugdisponenten (m/w/d). Dafür finden am 26. Januar und 9. Februar, jeweils von 11 bis 13 Uhr, offene Bewerbertage im Abellio-Betriebswerk in Hagen, Eckeseyer Straße 110, statt. Mit einem Lebenslauf im Gepäck kann man sich unkompliziert und in lockerer Atmosphäre direkt vor Ort vorstellen.

Abellio bildet die Berufsgruppen nun auch selber aus, ohne Bildungsgutschein. Es werden Bewerbungen aller Art geschätzt, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung sowie sexueller Orientierung und Identität. Weitere Informationen und Stellenbeschreibungen unter: www.abellio.de/bewerbertage.

Drohende Dieselfahrverbote beunruhigen Unternehmer

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge beunruhigen viele unserer Mitgliedsunternehmer. Schon Fahrverbote in den Nachbarstädten am Rhein und im Ruhrgebiet würden nicht nur zehntausende Pendler, sondern auch zahlreiche bergische Unternehmen betreffen. Sperrzonen in Wuppertal hätten noch wesentlich größere Auswirkungen“. Das betonen Axel Blankennagel, Vizepräsident der Bergischen IHK, und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Viele Unternehmer seien extrem verärgert darüber, dass die Bundesregierung durch ihre Untätigkeit in den vergangenen Jahren einer Organisation wie der Deutschen Umwelthilfe erst die Möglichkeit gegeben habe, die Republik mit Klagen zu überziehen. So machten jetzt Verwaltungsgerichte Verkehrs- und Umweltpolitik – mit absehbar extrem negativen Auswirkungen auf Bürger und Wirtschaft.

Die auf den „Diesel-Gipfeln“ beschlossenen Milliarden-Hilfen für betroffene Kommunen kämen viel zu spät, so die IHK-Vertreter. Erstens, weil es lange dauere, bis die Gelder tatsächlich dort ankämen und zweitens, weil die damit geförderten Maßnahmen auch Zeit bräuchten, um Wirkung zu entfalten. So seien Fahrverbote vermutlich nicht mehr zu vermeiden. Um eine Versorgung der Innenstädte weiterhin sicherstellen zu können, müssten zumindest großzügige Ausnahmeregelungen für die Wirtschaftsverkehre beschlossen werden.

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Kosten des DOC-Straßenbaus stehen noch nicht fest

Eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Kostenentwicklung bei Straßenbaumaßnahmen beantwortete die Verwaltung am 11. Januar im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr wie folgt: „Auch bei den Straßenbaumaßnahmen, die im Rahmen der DOC-Planungen von der Stadt Remscheid zu finanzieren sind, können Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen werden. Ob allerdings Kostensteigerungen eintreten, ist abhängig von verschiedenen Faktoren und kann weder bzgl. der Frage „ob“ noch bzgl. der Frage „wie hoch“ pauschal beantwortet werden. Natürlich haben die Verhältnisse auf dem Baumarkt zum Zeitpunkt der Ausschreibungen einen erheblichen Einfluss auf evtl. Kostenveränderungen gegenüber den dem Gesamtkostenrahmen zugrundeliegende Kostenschätzungen. Aus den Ergebnissen der Ausschreibungen in den vergangenen Jahren lässt sich hierzu allerdings keine seriöse Prognose ableiten. Eine konkrete Aussage über evtl. Kostensteigerungen und/oder Mehrkosten ist daher jeweils erst im Zuge der Ausschreibungsverfahren der jeweiligen Maßnahmen bzw. nach entsprechender Auswertung der Ausschreibungen möglich. Bzgl. Kostenrahmen DOC ist in diesem Zusammenhang auch die im städtebaulichen Vertrag geregelte Refinanzierung / Kostenerstattung von Maßnahmen der verkehrlichen Infrastruktur durch den Investor zu berücksichtigen, die unter Berücksichtigung von bislang üblichen Preissteigerungsraten auf einen Maximalbetrag gedeckelt ist.“

Den Zeit- und Personalkostenaufwand zur Beantwortung der CDU-Anfrage gibt die Verwaltung, wie in der Mitteilung nachzulesen ist, mit zwei Arbeitsstunden bzw. 150 Euro an. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven bemerkte das in der Ausschusssitzung nicht ohne Süffisanz. Im Übrigen sei die Antwort „sehr wohlwollend und wenig konkret“. TBR-Chef Michael Zirngiebl dazu: Die Arbeiten zum Ausbau der Kreuzung Ring-/Rader Straße seien noch gar nicht ausgeschrieben worden.

Bürgerinitiative fordert neues Verkehrsgutachten zum DOC

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lennep e.V.

Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Remscheid
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,

die Stadt Hückeswagen hat für das geplante Gewerbegebiet West III, Bebauungsplan Nr. 76, ein Verkehrsgutsachten erstellen lassen, das auch die tangierten Knotenpunkte auf Remscheider Stadtgebiet bewertet. Dabei kommt das Gutachten im „Prognose-Nullfall 2030“, d. h. ohne das neue Gewerbegebiet, zu einer mangelhaften Bewertung des Knotenpunktes Trecknase.

Die Stadt Remscheid möchte das als Druckfehler abtun. Es ist für uns unvorstellbar, dass ein Gutachter solche „Druckfehler“ im Schlussbericht seiner Verkehrsuntersuchung veröffentlicht, zumal sich diese Aussage an verschiedenen Stellen des Gutachtens findet, so auf den Seiten 10 und 32. Darüber hinaus gibt das Gutachten plausible Erklärungen, die zu einer solchen aktuellen Einstufung führen können.

  1. Es wurde nach der Verflechtungsprognose für den Oberbergischen Kreis von einem stetigen Verkehrszuwachs bis 2030 ausgegangen. (Schlussbericht West III, S.9)
  2. Es wurde ein aktuelles HBS (Handbuch zur Bemessung von Straßenverkehr, 2015) zugrunde gelegt.

„Die Berechnungen mit dem Berechnungsverfahren des aktuellen HBS [1] zeigen, dass der Knotenpunkt 6 (B 229 (Lenneper Straße) / B 51 (Borner Straße)) bereits durch die allgemeine Verkehrsentwicklung sowie den durch das geplante Designer Outlet-Center Remscheid induzierten Neuverkehr eine mangelhafte Verkehrsqualität erreicht.“ (Schlussbericht West III, S. 32).

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Zum Pedelec kam jetzt der Elekto-Dienstwagen

„Thomas Neuhaus strampelt vor Dienstantritt“, berichtete der Waterbölles am 17. Mai 2018 und zeigte den Remscheider Sozial- und Sportdezernenten Thomas Neuhaus im Video auf seinem neuen Dienstfahrrad, einem Pedelec, das das Strampeln elektrisch unterstützt. Was auf den bergischen Straßen recht hilfreich ist, zumal, wenn man wie Neuhaus an der steilen Emilienstraße wohnt. Vergangenen Freitag nun stand ein weiteres Video an. Denn der grüne Beigeordnete hat einen neuen Dienstwagen bekommen. Und – wie sollte es anders sein – ist es kein Pkw mit Verbrennungsmotor, sondern mit Elektroantrieb. Die Probefahrt begann auf dem Friedrich-Ebert-Platz an der "Strom-Tankstelle" für Elektroautos, die die Stadtwerke dort seit September 2010 betreiben.

Dank an Grundschul-Eltern für wichtigen Lotsendienst

Der Waterbölles hatte am 26. August 2016 um 7.30 Uhr einen ungewöhnlichen „Dienstbeginn“: Er filmte vor der Grundschule an der Menninghauser Straße Eltern, die um diese Zeit den Lotsendienst vor der Schule übernommen hatten, zwei Politessen und  Michael Brandenstein von der Polizeiinspektion Remscheid (Verkehrsunfallprävention). Solche „Bürgerlotsen“ gibt es auch an anderen Remscheider Grundschulen, insgesamt sind es inzwischen 60 Eltern, die sich darum kümmern, dass Jungen und Mädchen sicher zu ihrer Grundschule kommen. An der Menninghauser Schule ist seit sechs Jahren Britta Scholz dabei; damals gehört ihr Sohn zu den I-Dötzen. Alle zwei Wochen übernimmt sie drei Lotsendienste; für sie eine wichtige Aufgabe: Denn verschlafene Autofahrer übersähen kleine Menschen manchmal. Deshalb machte sie als Lotsin weiter, als ihr Sohn an eine weiterführende Schule wechselte, und wirbt auf  Elternabende um Unterstützung.

An der Walter-Hartmann-Grundschule ist seit vier Jahren Emel Dutkun die Koordinatorin für den Lotsendienst der Eltern. Ein Jahr zuvor war ihre Tochter eingeschult worden. Da sah Emel Dutkun Handlungsbedarf und startete alsbald den Lotsendienst mit zehn Vätern und Müttern. Dieses Ehrenamt gelte es herauszustellen , befanden jetzt die Kreisverkehrswacht Remscheid und die Verkehrsunfallprävention der Polizei luden engagierte Eltern mit ihren Kindern ins Deutsche Werkzeugmuseum zu Getränken, belegten Brötchen und Süßigkeiten ein. Otto Mähler, der Vorsitzende der Verkehrswacht, und Polizeihauptkommissar Michael Brandenstein dankten den Eltern für ihren Einsatz. Dank sagte den Gästen aber auch Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht: „Ein tolles Engagement, das wir gerne heute versüßen wollen!“  Zugleich lud er Eltern und Kinder zu einer Führung durch das Museum ein.  

Für den gestrigen Nachmittag hatten sich 40 Elternteile und ca. 40 Kinder angesagt. Rund 30 waren gekommen. Sie wurden von Mähler gebeten, in Elternkreisen für den Lotsendienst zu werben. Der Einsatz sei unter Umständen auch an anderen Grundschulen in Remscheid sinnvoll, in denen man sich dazu bislang noch nicht entschlossen habe.

Planungsergebnisse zum Radverkehr stehen noch aus

Eine „Planungsradtour zum neuen Radverkehrskonzept“ kündigte die Stadt Remscheid am 29. August 2018 für Samstag, 8. September, eine „Planungsradtour“ zum Thema „Radverkehrskonzept Remscheid“ an. An verschiedenen Stationen sollte über denkbare Maßnahmen für den Radverkehr und die damit verbundenen Vor- und Nachteile diskutiert werden – und das geschah dann auch. Die Ratsfraktion der Linken hat die Verwaltung nun gebeten, zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 5. Februar einen aktuellen Sachstandsbericht zum Radverkehrskonzept der Stadt Remscheid zu geben. Insbesondere der mögliche Ausbau der vorhandenen Radwege und deren Verknüpfung, sowie die Begleitmaßnahmen, wie Serviceangebote (Fahrradbügel, -boxen, E-Bike- Ladestationen, Leihfahrräder) solle dabei dargestellt werden. „Außerdem fragen wir, wird mit der Radwegeplanung- und Führung auch eine Gefährdungsanalyse für die Verkehrsteilnehmer auf diesen Strecken erstellt und ggfs. eine mögliche alternative Streckenführung aufgezeigt?“, so die Fraktion. Begründung: „ Nach mehrjährigen Diskussion um das Radverkehrskonzept für Remscheid erwarten die Bürger daraus Fortschritte und Perspektiven. Zahlreiche Anfragen aus dem politischen Raum von Seiten unterschiedlicher Fraktionen, Beratungen in den Ausschüssen als auch Workshops mit Bürgerbeteiligung und die Planungsradtour im September lassen seitens der interessierten Bürger Konkretisierungen erwarten. Daher muss der aktuelle Stand der konzeptionellen Planung durch das Dortmunder Planungsbüro ‚Planersocietät‘ dargestellt werden. Erste Ergebnisse waren für das III. Quartal 2018 angekündigt.“

Pedelec 50+: Vor der Fahrt kam die Theorie

Pedelecfahren in der Theorie, gestern im  städtischen Seniorenbüro am Markt mit Otto Mähler, Vorsitzender der der Kreisverkehrswacht Remscheid (rechts im Bild), Geschäftsführer Bernd Schäfer und Polizeihauptkommissar Michael Brandenstein von der Verkehrsunfallpräventon Remscheid (2. V. li.).. Foto: Lothar Kaiser

Kürzlich veröffentlichte Unfallzahlen zeichnen ein erschreckendes Szenario. Von ca. 5.000 in der Bundesrepubik Deutschland verunglückten Pedelec-Fahrer im Jahr 2017 waren 45 Prozent älter als 65 Jahre. Und eine häufige Unfallursache warFehleinschätzung von Geschwindigkeit und Bremsweg. Dies veranlasste die Diakonie des Kirchenkreises Lennep in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Remscheid (Vorsitzender Otto Mähler und Geschäftsführer Bernd Schäfer), dem Seniorenbüro der Stadt,der Verkehrsunfallprävention der Polizei (Polizeihauptkommissar Michael Brandenstein und Oberkommissar Michael Wenner) sowie dem Dipl.-Ingenieur und Kraftfahrtsachverständiger Ulrich Sander ein mehrteiliges präventives Maßnahmenkonzept zu entwickeln, das auf die Generation 50+ ausgerichtet ist, die mit dem Pedelec unterwegs ist. Die Seminarreihe startete gestern Nachmittag im städtischen Seniorenbüro, Markt 13, in „kleinem Kreis“.

Für die folgenden Veranstaltungen (praktisches Sicherheitstraining) sind noch Anmeldungen möglich unter Tel. RS 591600 und 4645350 bzw. E-Mail info@verkehrswacht-remscheid.de. Das soll theoretisch erworbenes Wissen im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, d.h. erprobt werden, um Unfälle, Stürze und Verletzungen zu verhindern. Dieses Training findet an einem Vormittag bzw. Nachmittag für ca. vier Stunden statt. Ein Pedelec muss zu dieser Veranstaltung mitgebracht werden.

Der dritte Seminarteil baut auf den zweiten Teil auf. Mitmachen können daran nur die Teilnehmer, die das vorausgegangene Sicherheitstraining absolviert haben. In dem vorerst letzten Seminarteil soll dann unter Begleitung erfahrenen Trainer eine Ausfahrt auf einer beliebten Fahrradstrecke unternommen werden. Bei kurzen Stopps erhalten die Teilnehmer dann  gezielt Hinweise und Tipps, die sich auf das gerade aktuelle Fahrgeschehen beziehen. Auch diese Veranstaltung wird ca. vier Stunden dauern.

Die gestrige anderthalbstündige Veranstaltung richtet sich an Personen 50+, die ein Pedelec erwerben wollen oder seit kurzem besitzen. Sie erfuhren von den Praktikern viel Neues über Transport, Versicherung, Schutzkleidung, gesetzliche Grundlagen, technischen Merkmale etc. von Pedelecs. Wussten Sie zum Beispiel, dass ein Pedelec-Fahrer, der von der Polizei wiederholt mit Alkohol am Lenker erwischt worden ist, nicht nur Strafpunkte in Flensburg ansammeln, sondern auch sein Pedelec durch Beschlagnahmung verlieren kann?

Fünf 'Einfach-Besser-Busse' für Remscheid

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Remscheider Verkehrsbetriebe schicken noch in diesem Jahr fünf neue Busse ins Remscheider Liniennetz mit ganz besonderen Ausstattungsmerkmalen. Die neuen Dreitürer sind dank der Außenbeklebung auch als „Einfach-Besser-Busse“ ab 19. Dezember erkenn-bar. Nach der Ausschreibung im März dieses Jahres hatte sich der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid für die Firma EvoBus entschieden und hat ca. 1,2 Millionen Euro in die neuen Busse investiert.

Bei den neuen Fahrzeugen kommt ein kompakter Motor mit 7,7 Liter Hubraum zum Einsatz. Beim Beschleunigen wird dieser durch einen Elektromotor (Mild Hybrid, 14 KW / 220 Nm), der zwischen dem Getriebe und dem Motor verbaut ist, unterstützt. Beim Bremsen oder im Schubbetrieb arbeitet der Elektromotor als Generator und speichert den so gewonnen Strom kurzzeitig in Kondensatoren, den so genannten Mild Hybrid Storages (MHS). Diese gespeicherte Energie wird beim Beschleunigen wiederverwendet.

Folgende Gründe sprechen für den Einsatz der Mild-Hybrid-Busse in Remscheid: ca. 8% weniger Sprit gegenüber den älteren Dreitürer- Modellen aus 2014; die Citaro Hybrid-Busse werden serienmäßig mit einer intelligenten Eco-Lenkung ausgestattet; diese wird nur bei Bedarf aktiviert und spart somit Kraftstoff; eine neu entwickelte reibungsoptimierte Hinterachse trägt ebenfalls zur Spritersparnis bei; ein positiver Nebeneffekt des Mild-Hybrid ist die Reduzierung von CO2 und NOx.

Die Anzahl älterer und mobilitätseingeschränkter Fahrgäste mit Rollstuhl und Rollator nimmt zu. Aber auch Fahrräder und Kinder-wagen sind immer häufiger in den Bussen unterwegs. Für die Neubeschaffung der fünf neuen Niederflurbusse hat sich der Verkehrsbetrieb für eine größere Sondernutzungsfläche für genau diese Zielgruppen entschieden. Diese Fläche befindet sich rechts neben der Mitteltür. Dank der s.g. Schwenkschiebetür in diesem Bereich, die nach außen entlang des Fahrzeugs öffnet, können bei Nichtnutzung der Sondernutzungsfläche Fahrgäste bequem auf vorhandenen Klappsitzen Platz nehmen.

Alle drei Türen an den neuen Bussen haben im unteren Bereich eine Einstiegskantenmarkierung in Form einer LED-Leiste mit grünen und roten LED. Bei geöffneter Tür leuchtet die Leiste grün und wenn sie schließt, leuchte sie rot. Diese optische Illumination zeigt den Fahrgästen, ob ein sicherer Ein- und Ausstieg möglich ist.

Darüber hinaus werden Fahrgäste ca. zwei Sekunden vor der Tür-schließung durch einen Piepton aufmerksam gemacht.

In den neuen Bussen sind jeweils fünf USB-Doppel-Ladesteckdosen an den Haltestangen verbaut, sodass Fahrgäste während der Fahrt ihre mobilen Geräte aufladen können.

WLAN-Netzverbindung: Ein weiterer Vorteil für Fahrgäste ist das kostenfreie WLAN an Bord, welches mit der Neubeschaffung der fünf Busse jetzt in insgesamt 11 Fahrzeugen des Verkehrsbetriebes vorhanden ist. Erstmals kommt bei Remscheider Bussen eine reine LED-Technik zum Einsatz, für die man sich nach Rücksprache mit Vertretern des Behindertenbeirates der Stadt entschieden hat. Auch bei eingeschränktem Sehvermögen ermöglichen die hellen amberfarbigen Anzeigen im Außenbereich der neuen Busse eine gute Erkennbarkeit der dargestellten Buchstaben und Ziffern.