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Bei Spaß und Sport das Einmaleins lernen

Pressemitteilung der Sportjugend Remscheid

Die pandemiebedingten Einschränkungen haben zu Bewegungs- und Lerndefiziten bei vielen Schüler*innen geführt. Hier möchten das Team von „Nervenkitzel ist Kopfsache“(NiK) und die Remscheider Sportjugend ansetzen und bieten am 18. und 19. Oktober, jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr Kinder ab dem zweiten Schuljahr in der Friesenhalle, Jan-Wellem-Str. 29,  die Veranstaltung „Laufen, Hüpfen, Springen, Lachen und trotzdem das Einmaleins lernen!“ an. Dabei werden verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten und das kleine Einmaleins geübt. Bewegung, Spaß und Lernen passen nämlich gut zusammen. Die kostenlose Veranstaltung wird über das Förderprogramm des Landessportbundes NRW „Extra Zeit für Bewegung“ gefördert. Anmeldung per E-Mail oder telefonisch bei Heike Lamerz (Heike.Lamerz@n-ist-k.de, Tel.: 0170-9000972). Bitte geben Sie den Namen Ihres Kindes, die Schule und Klassenstufe an. Anmeldeschluss ist Montag, 15. Oktober. Die Teilnahme ist auf 20 Kinder begrenzt. Bitte mitbringen: Hallensportschuhe (helle Sohle), Sportkleidung, Trinkflasche. Bitte denken Sie daran, Ihrem Kind einen Mund-Nasen-Schutz mitzugeben. Während des Sporttreibens kann auf das Tragen verzichtet werden, außerhalb der Sporthalle ist der Mund-Nasen-Schutz obligatorisch.

Maisonettewohnungen über Parkdeck und ALDI-Markt

Aldi zieht‘s zur Hastener Straße 23a, und dafür soll die Filiale an der Hammesberger Straße aufgegeben werden. In der direkten Nachbarschaft eines Discounters, eines Fachgeschäft für Tiernahrung und eines Geschäfts für Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik auf der anderen Straßenseite soll die neue Filiale entstehen, gleich unterhalb des städtischen Gesundheitsamtes.

Der Plan, den bisherigen Standort aufzugeben, ist nicht neu. „Imbiss und neue Häuser oder noch ein Discounter?“, titelte dazu der Waterbölles bereits am 24. Oktober 2016. Für das größtenteils als Parkplatz genutzten Grundstücks bestehe „dringender städtebaulicher Handlungsbedarf“, bestätigte damals die Stadtverwaltung, lehnte allerdings einen weiteren Discounter ab, weil der größer werden sollte als der jetzige. Grünes Licht gab es nur für Wohnungen und eine Bäckerei. Und zur Sicherung des Bebauungsplanes Nr. 166  1. Änderung – Gebiet: Gesundheitshaus – Hastener Straße – wurde kurz darauf eine Veränderungssperre von zunächst zwei Jahren erlassen. Die ist inzwischen ausgelaufen.

Der nun geplante mehrgeschossige Neubau mit Klinker-Fassade soll im Erdgeschoss die neue Filiale von ALDI Nord aufnehmen mit maximal 800 m² Verkaufsfläche und einer Lagerfläche inklusive Leergutlager und Backwarenraum von maximal ca. 848 m², darin enthalten die erforderlichen Sozial- und Nebenräume mit ca. 77 m². Das  Bauvorhaben sei mit dem geltenden Einzelhandelskonzept der Stadt vereinbar, betont Andreas Huth vom Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften auf Anfrage. Der bisherige ALDI-Markt an der Hammesberger Straße muss mit Eröffnung des neuen Marktes an der Hastener Straße aufgegeben werden. Eine Nach-/ Weiternutzung als Einzelhandelsbetrieb sei ausgeschlossen, so Andreas Huth. Er sieht die Zukunft des Geländes an der Hammesberger Straße in einem Gewerbegebiet, geeignet etwa für einen Handwerksbetrieb.

Über dem neuen ALDI-Markt ist ein Parkdeck mit 70 Pkw-Stellplätze geplant, und darüber dann – der Clou des Bauprojekts – sechs zweigeschossige Maisonettewohnungen, optisch wie Reihenhäuser wirkend, drei Wohnungen mit 60 Quadratmetern und drei mit 100 bis 120 Quadratmetern (Holzrahmenbauweise). Die Dachflächen über den Wohnungen sollen eine extensiven Dachbegrünung erhalten, eine Photovoltaikanlage soll geprüft werden. Die Zu- bzw. Ausfahrt für die Warenanlieferungen wird über die Hastener Straße im Erdgeschoss führen. Die Planung werde „über ein Verkehrsgutachten sowie ein Schallgutachten untersucht“, heißt es in der Beschlussvorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 28. September.

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Baumfällungen von Montag bis Mittwoch

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Bereich der Verbindungsstraße zwischen der Ortschaft Spelsberg und der Morsbachtalstraße kommt voraussichtlich von Montag, 27. September, bis Mittwoch, 29. September, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) für eine fachgerechte und sichere Baumfällung eine Forstspezialmaschine zum Einsatz. Dazu ist es erforderlich, dass die Verbindungsstraße zwischen der Hofschaft Spelsberg und der Morsbachtalstraße in der Zeit von jeweils 8 bis 16 Uhr für voraussichtlich drei Tage für den Verkehr gesperrt wird. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
 Die außergewöhnlichen Witterungsbedingungen der vergangenen drei Jahre förderten nicht nur das Absterben ganzer Fichtenwälder durch Dürre und den Borkenkäfer, sondern schwächten auch viele Rotbuchen. Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit für die Zufahrtsstraße zur Hofschaft Spelsberg ist dort die Fällung von15 Rotbuchen leider unumgänglich. Bereits im Frühjahr diesen Jahres hatten dort 15 Rotbuchen entfernt werden müssen. Auch der feuchte Sommer 2021 konnte ein fortschreitendes Absterben der Rotbuchen leider nicht verhindern. Viele Feinwurzeln der Altbuchen sind abgestorben, so dass eine Wasseraufnahme in diesem wieder feuchteren Jahr nur noch eingeschränkt möglich war. Die geschwächten Bäume wurden dadurch besonders anfällig für Sekundärschädlinge, insbesondere für verschiedene Schadpilze, welche die Verkehrssicherheit insbesondere an Verkehrswegen gefährden.

DGB-Pendleraktionstag auch in Remscheid

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbandes Remscheid

Kurz vor der Bundestagswahl hat der DGB-Stadtverband Remscheid im Rahmen eines bundesweiten Pendleraktionstages in dieser Woche an den Bahnhöfen Remscheid und Lennep die zur Arbeit und zur Schule an Pendlerinnen und Pendler Tüten mit einem Rentenrechner und einem Snack verteilt  unter dem Motto „Echt gerecht: Die gesetzliche Rente stärken!“

„Wer sein Leben lang gearbeitet hat, der muss im Alter auch gut von der Rente leben können“, fordert Peter Lange, Vorsitzender des DGB Remscheid. „Diese Leistungszusage war und ist ein zentrales Sicherheitsversprechen unseres Sozialstaats und enorm wichtig für seine Legitimation und Akzeptanz bei den arbeitenden Menschen." Zu diesem Versprechen gehört aber auch, dass die Menschen eine realistische Chance haben, überhaupt das Rentenalter zu erreichen. Deswegen dürfe in einer älter werdenden Gesellschaft nicht einfach das Rentenalter hoch – und das Rentenniveau runtergeschraubt werden. Der DGB fordert die nächste Regierung auf, die gesetzliche Rente zu stärken. "Das Renten-Niveau muss dauerhaft stabilisiert und perspektivisch wieder erhöht werden – gerade auch über das Jahr 2025 hinaus“, so Lange. Deutlich spricht sich der Gewerkschafter gegen ein steigendes Rentenalter aus. „Länger arbeiten, weniger und kürzer Rente beziehen – die Zeche dafür zahlt insbesondere die heute junge Generation; das ist eine große Ungerechtigkeit.“

Die Frage sei nicht, ob wir uns eine gute Altersvorsorge leisten können, sondern wer sie bezahle. Die Antwort des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften darauf laute: Mehr Solidarität! „Wir brauchen eine Weiterentwicklung der gesetzlichen Rente hin zu einer umfassenden Erwerbstätigenversicherung. Wir brauchen mehr Menschen in Arbeit, die unter den Schutz von Tarifverträgen fallen und anständige Löhne bekommen – denn dem Niedriglohn folgt unmittelbar die Armutsrente. Gute Arbeit, gute Tariflöhne, gute Rente.“ Die detaillierten Forderungen des DGB zur Rente und einen Abgleich mit den Programmen der Parteien zur Bundestagswahl finden Sie hier: www.dgb.de/wahlcheck-rente.

Pflichtumtausch in EU-Kartenführerschein beginnt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bis 2033 muss jeder Führerschein, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurde, nach EU-Recht in den neuen EU-Kartenführerschein umgetauscht werden. Das geschieht stufenweise und beginnt mit den Geburtsjahrgängen 1953 bis 1958, die bis zum 31.12.1998 ausgestellt worden sind. Entsprechend der EU-rechtlichen Vorgaben hat der Bundesrat beschlossen, dass alle Führerscheine der Geburtsjahrgänge 1953-1958, die bis zum 31.12.1998 ausgestellt worden sind, bis zum 19.1.2022 in den aktuellen EU-Kartenführerschein umzutauschen sind. Um allen Betroffenen die Möglichkeit zu geben, den Umtausch rechtzeitig zu beantragen, richtet die Fahrerlaubnisbehörde Remscheid ab Oktober ein zusätzliches Büro nur für den Umtausch der alten Führerscheine in den aktuellen EU-Kartenführerschein ein und erhöht das Terminkontingent entsprechend.

Passende Termine können ab sofort online auf der Remscheider Homepage (Termine buchen → Fahrerlaubnisangelegenheiten → Führerscheinstelle → Allgemeine Fahrerlaubnisangelegenheiten → Umtausch EU-Kartenführerschein) gebucht werden. Bitte den Butten „Umtausch EU-Kartenführerschein“ nur für diesen Zweck betätigen! Sollten Sie mehrere Anliegen haben – zum Beispiel Erweiterung, Verlängerung, internationaler Führerschein – ist dies über diesen gebuchten Termin nicht möglich!

Bitte bringen Sie diese Unterlagen zum Termin mit: Personalausweis oder Reisepass,  bisheriger deutscher Führerschein, ein biometrisches Passfoto (Passfotoautomat ist im Haus vorhanden),  gegebenenfalls eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde, wenn der bisherige Führerschein nicht in Remscheid gemacht wurde. Gebühren: 25,30 Euro.

Wichtig: Hatten Sie zum Zeitpunkt des Erwerbs Ihrer Fahrerlaubnis Ihren Wohnsitz nicht in Remscheid, sind bei der Fahrerlaubnisbehörde Remscheid keine Daten vorhanden. Sie müssen sich in diesem Fall an die Fahrerlaubnisbehörde Ihres Hauptwohnsitzes zum Zeitpunkt der Ausstellung des Führerscheines wenden und eine Karteikartenabschrift anfordern. Dies gilt auch dann, wenn Sie die Fahrerlaubnis zwar in Remscheid erstmalig erworben haben, dann aber in der Folgezeit von einer anderen Fahrerlaubnisbehörde einen neuen Führerschein ausgestellt bekommen haben.

Ab dem 4. Oktober ist die Remscheider Führerscheinstelle für passende telefonische Auskünfte unter Tel. RS 163016 zu erreichen Mo., Mi., Fr. von 8 bis 12 Uhr sowie Mo. und Mi. von 14 bis 15.30 Uhr.

„Stadtradler:innen“ werden heute im Rathaus geehrt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die fahrradaktivsten Remscheider Teams und teilnehmenden Einzelpersonen der „Stadtradeln“-Kampagne 2021 werden am Freitag, 24. September, um 16.30 im Großen Sitzungssaal des Rathauses mit Urlunden ausgezeichnet. Remscheid hat in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge an der Kampagne teilgenommen. Sowohl von der Zahl der Teilnehmenden als auch der Zahl der insgesamt geradelten Kilometer konnte der positive Trend fortgesetzt werden. Während in den vergangenen zwei Jahren noch rund 62.000 km (2019) bzw. ca. 92.000 km (2020) geradelt wurden, wurden in diesem Jahr über 176.000 km zurückgelegt und rechnerisch knapp 26 t CO2 vermieden. In der Gesamtwertung konnte sich Remscheid gegenüber dem Vorjahr von Platz 404 auf Platz 272 von über 2100 teilnehmenden Kommunen verbessern. Auch die Zahl der Teilnehmenden erlebt ein kontinuierliches Wachstum. Während im ersten Jahr der Teilnahme, 2019, rund 260 Personen geradelt sind, gab es in diesem Jahr über 700 Anmeldungen.

Die Stadt Remscheid gratuliert den Gewinnerteams sowie den erfolgreichsten Damen und Herren zu ihren Leistungen und überreicht Bronze-, Silber- und Gold-Urkunden entsprechend der Platzierungen in den jeweiligen Kategorien. Weitere Ergebnisse der „Stadtradeln“-Kampagne 2021 können unter dem folgenden Link eingesehen werden (https://www.stadtradeln.de/ergebnisse). Die Stadt Remscheid bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und wird die Kampagne aufgrund der großen Resonanz auch im kommenden Jahr durchführen.

Auch in diesem Jahr haben sich einige Teams und Einzelpersonen mit besonderen Leistungen hervorgetan, die am 24. September gesondert in vier Kategorien gewürdigt werden:

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Samstag 21. Röntgen-Classic mit rund 100 Teilnehmern

Vom Mai in den September verschoben startet am Samstag, 25. September, die 21. Röntgen-Classic mit rund 100 Teilnehmern zur traditionellen Ausfahrt. Wieder sind Oldtimer aus neun Jahrzehnten Automobilgeschichte dabei. Für Frühaufsteher stehen Sekt, O-Saft oder Kaffee in der Nähe des Startbogens bereit. Um 8.30 Uhr soll das erste Auto auf die rund 160 Kilometer lange Strecke durch den Startbogen an der Volksbank, Tenter Weg 1 in Lennep, fahren. Im Minutentakt folgen dann die weiteren Teilnehmer. Für alle liegt das Zwischenziel im Sauerland. Nach diversen Prüfungen und Kontrollstellen könnten die ersten nach drei Stunden den Sport- und Segelflugplatz „Auf dem Dümpel“ in Meinerzhagen erreichen. Für die Teilnehmer gibt es dort ein Mittagessen, für die Oldtimer eine Ruhepause, bis es um ca. 14 Uhr auf die rund 90 Kilometer lange Rückfahrt geht.

Das Vorbereitungsteam rechnet damit, dass die ersten Teilnehmer mit ihren Fahrtzeugen gegen 15.30 Uhr die Lenneper Altstadt erreichen werden. Dort sollen dann die automobilen Schätzchen den interessierten Zuschauern präsentiert werden. Die letzte Etappe führt in Richtung Süden. Dort steht auf dem Hof der Firma Kaltenbach der Zielbogen. Für 16 Uhr ist dort die Zielankunft geplant. Dann wird es für Vorbereitungsteam und Teilnehmer spannend. Die Punkte aus den Prüfungen müssen zusammengerechnet werden. Um 19 Uhr sollen die Sieger in den einzelnen Klassen feststehen und geehrt werden. Die Aktion findet im Rahmen dessen statt, der von den Corona-Schutzverordnung festgelegt wird.

Losverfahren für vier Stellplätze noch möglich?

Im Zusammenhang mit der Sanierung einer alten Stützmauer können an der Breslauer Straße auf einem Grundstück der GEWAG 16 Stellplatze angelegt werden Für die mit Parkplätzen nicht gerade reich gesegneten Anlieger eine sehr gute Nachricht, die Bezirksbürgermeister Stefan Grote gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd gerne verkündete. „Parkplätze sind in diesem Quartier Gold wert!“ Aus diesem Grunde war unter Anwohnern der Breslauer Straße auch Unmut aufgekommen, als sie erfahren hatten, dass die Stadt abseits des Straßenraums auf städtischen Gelände vier Stellplatze an Interessenten verpachtet hat, die sich selbst bei ihr gemeldet hatten. Einige davon waren zur gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd im Rathaus erschienen, um zu erfahren, was die Kommunalpolitiker davon hielten. Um es kurz zu machen: wenig! Einstimmig beschlossen sie, die Verwaltung um eine Prüfung der Angelegenheit zu bitten mit dem Ziel, die Pachtverträge rückgängig zu machen, wenn möglich, und die Flächen in einem Losverfahren unter den Anwohnern in der näheren Umgebung des Platzes neu zu vergeben. Dabei spielte eine Rolle, dass ein oder mehrere Pächter der Plätze selbst über Garagen verfügen und ein Pächter gleich zwei Stellplätze angemietet hab en soll, von denen er anschließend offenbar einen Platz zur Untervermietung angeboten hat. Dies sei gar nicht zugelassen, sagte auf Nachfrage Frank Schulz von der Liegenschaftsverwaltung der Stadt.

Zuschüsse für neue Brücke würde es nicht geben

Die Verwaltung hält am Plan eines Durchstichs Intzestraße zur Lenneper Straße fest. Eine Fördermöglichkeit wie für den Durchstich Intzestraße über das GVFG-Programm hält die Verwaltung bei einer neue Brücke für unrealistisch, da hierfür die Förderbedingungen für nicht erfüllt würden. Für den Durchstich Intzestraße rechnet die Stadt dagegen mit einer Förderung von rund 65 Prozent der anrechenbaren Baukosten. „In Summe senkt dies den Eigenanteil der Stadt Remscheid auf ca. 1.302.700 € brutto“ (reine Baukosten). Eine planerische Änderung ist nach Ansicht der Verwaltung unökonomisch und äußerst zeitaufwendig. Zudem würde sich das Risiko einer Brückenstilllegung der bestehenden Brücke mit der Zeit vergrößern, da sich diese „aktuell schon am Ende ihrer prognostizieren Lebensdauer“ befinde. In einer Mitteilung zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd spricht sie sich aus Kosten- und anderen Gründen gegen den Alternativvorschlag einer neuen Brücke aus. Zitat:

„Für eine neue Brücke müssten die bisherigen Brückenbauwerke (Brücke für den Verkehr, aber auch Fußgängerbrücke) abgerissen werden. Ein neues Brückenbauwerk würde jedoch nicht so klein wie das bisherige ausfallen können, da damit die bisherigen Probleme weiter bestehen bleiben würden. Eine neue, zur Gleisachse schiefwinkligen Straßenbrücke mit beidseitigen Kappen und Gehwegen würde vom Intzeplatz in die Intzestraße führen und die Baisieper Straße so anschließen, dass die Schleppkurven für Busse konfliktfrei angesetzt werden können. Das würde bedeuten, dass die Busse leichter den Knotenpunkt passieren können. Dies ist die Mindestvoraussetzung, wie auch schon in den Vorlagen 16/0427 und 16/0956 beschrieben. Fahrzeuge des Umweltverbundes sind nach Auffassung der Verwaltung bei einer Neuplanung eines Brückenbauwerks unabdingbar, um der Bedeutung des ÖPNV nach den Nachhaltigkeitskriterien gebührend Rechnung zu tragen.“
Ein Ausschluss von Gelenk-Bussen bei einer neuen Brücke sei nicht denkbar. Bei der großen Stützweite der neuen Brücke biete sich eine Verbundbrücke an, wie sie vor rund zehn Jahren auf der Lenneper Straße (zwischen Hausnummer 85 und 87) ebenfalls diagonal über die Gleisanlagen errichtet worden sei.

„In der bisher bestehenden Brücke liegen sehr viele Versorgungsleitungen, wie Gas, Wasser und Strom, weshalb mit umfangreichen Verlegungsarbeiten der Versorger zu rechnen ist. Die auf der alten Brücke liegenden Leitungen müssen für den Bau mittels Provisorium über die Gleise an einer anderen Stelle außerhalb des Baufeldes verlegt werden. Ein solches Provisorium könnte aufgrund der Leitungslage aus Sicherheitsgründen nicht für einen Fußgängerverkehr freigegeben werden. Es wird eine große Schneise über den Gleisen erforderlich sein, die bautechnisch und bewuchsfrei zu planen und herzustellen ist. Bei der zu überbrückenden Entfernung von Böschung zu Böschung wird es nur mit einer aufwändigen Stützkonstruktion im Böschungs- und Gleisbereich möglich sein, dieses Problem zu lösen. (…)

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Vortrag zu neuen Regeln für Taxen und Mietwagen

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Was Taxis und Mietwagen jeweils dürfen und was nicht, regelt das Personenbeförderungsgesetz (PBefG). Es ist quasi das „Grundgesetz“ der Branche. Nach langer und heftiger Diskussion wurde das Gesetz in diesem Jahr novelliert. Viele Vorschriften wurden geändert und modernisiert; so sind jetzt beispielsweise neue Pooling-Dienste geregelt sowie die Ortskenntnisprüfung bei Taxis abgeschafft. Was die zahlreichen Änderungen für die Branche konkret bedeuten, darum geht es in einer Info-Veranstaltung der Bergischen IHK am 27. September. Die Veranstaltung findet ab 15 Uhr in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal am Heinrich-Kamp-Platz 2 statt.

Thomas Grätz, ehemals Geschäftsführer des Bundesverbandes Taxi- und Mietwagen, wird im Rahmen seines Vortrages vor allem auf die praktischen Auswirkungen der Gesetzesänderungen für die Unternehmen eingehen. Die Begrüßung und Einführung wird IHK-Präsident Henner Pasch übernehmen. Alle Taxi- und Mietwagenunternehmer aus Wuppertal, Solingen und Remscheid sind herzlich zu der kostenlosen Veranstaltung eingeladen. Die Anmeldung ist online über bergische.ihk.de möglich (Dokumentennummer 3885152). Eine Teilnahme ist nur mit 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) möglich.

Tempo 50 ist Bettina Stamm zu hoch

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 22. September hat Bettina Stamm (echt.Remscheid) die zur Verkehrsführung in Lennep problematisiert und die Verwaltung um einer Stellungnahme gebeten:

„Aus welchen Gründen ist die Ausfahrt aus der Altstadt von der Schwelmer Str. ab Ecke Mühlenstraße. nur über eine zusätzliche „Runde“ durch den Altstadtkern über die Berliner Str. möglich? Unnötige Fahrten (Parkplatzsuchverkehr usw.) durch die Altstadt könnten vermieden werden, wenn die Ausfahrt aus der Altstadt auch über die Schwelmer Straße Richtung Thüringsberg möglich wäre.

Die Anregung eines Bürgers , die Geschwindigkeit auf der gesamten Länge der Robert-Schumacher Str. und Gartenstraße auf 30 km/h zu begrenzen, wurde von der Verwaltung mit dem Hinweis abgelehnt: „da keine, der besonderen Örtlichkeit geschuldete besondere Gefahrenlage bestehe“ und „es sich bei den beschriebenen Rasereien um subjektiv wahrgenommene Fälle“ handelt. Wie in der Eingabe dargestellt, herrscht ein stetiger Wechsel zwischen Tempo 30 und Tempo 50 auf der Gartenstraße und Robert-Schumacher-Str.. So ist beispielsweise auf der Robert-Schumacher Str. unmittelbar nach dem „Kreisverkehr“ auf der Geraden auf einem Teilstück von ca. 200 Meter Tempo 50 erlaubt, um dann für ca. 100 Meter bis zur Kölner Str. in Tempo 30 zu münden.

In § 45 Abs. 1 c StVO heißt es: „ Die Straßenverkehrsbehörden ordnen ferner innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, Tempo 30-Zonen im Einvernehmen mit der Gemeinde an.“ Warum wird aus Gründen des Umwelt- und Lärmschutzes sowie der Verkehrssicherheit (Fahrradtrasse, Geschäftsverkehr; hoher Querungsbedarf, Bushaltestelle/Bahnhof) die Regelgeschwindigkeit in diesem Bereich nicht einheitlich auf Tempo 30 festgelegt?“

In Schulen und Qartieren fehlt Platz für Fahrräder

„Wer ein Fahrrad besitzt braucht insbesondere in den Wohnquartieren auch einen sicheren Fahrradabstellplatz. Zahlreiche Wohnungen in Mehrfamilienhäusern in den Wohnquartieren wie Mixsiepen/Vömix, Hohenhagen, Klausen und Hackenberg und Hasenberg, um nur einige zu nennen, stammen aus den 1960-er und 1970-er Jahren. Keller und Abstellräume, -wenn überhaupt vorhanden – reichen nicht ansatzweise aus um die heutigen Fahrräder – ob analog oder e-Bike – sicher abzustellen“, hat die SPD-Fraktion erkannt und damit ein „großes Defizit an sicheren Abstellplätzen für Fahrräder“. Um dieses zu beseitigen, fordert die Fraktion von der Verwaltung „kreative Lösungen“. Ein fehlender Fahrradkeller im Mehrfamilienhaus solle in Zukunft nicht mehr dazu führen, dass die Anschaffungen von Fahrrädern – für den Weg zur Schule, zum Einkaufen und insbesondere zum Weg zur Arbeit – unterbleibt.

In einem Antrag, der jetzt die Runde macht durch die Bezirksvertretungen und Fachausschüsse, hat die SPD die Verwaltung um Antwort auf folgende F ragen gebeten:

  • Hat die Stadtverwaltung im Hinblick auf die e-Mobilität schon Standorte für Quartiersfahrradgaragen und sichere Stellplätze in den Wohnquartieren identifiziert und mögliche Bewirtschaftungskonzepte in Kooperation mit geeigneten Partnerinnen und Partnern wie Wohnungsbaugesellschaften, eruiert und katalogisiert?
  • Sind der Stadt Remscheid entsprechende Fördermaßnahmen auf der EU, Bundes und Landesebene für solche Projekte bekannt?
  • Sind an den Remscheider Schulen sicher Fahrradstellplätze vorhanden, so dass auch die steigende Nachfrage von Schüler*innen, die mit dem Rad zur Schule kommen möchten, entsprochen werden kann?

„Die SPD-Fraktion möchte erreichen, dass nicht nur die Errichtung von sicher Fahrradabstellmöglichkeiten (Keller u. Fahrradboxen) geprüft wird, sondern dass auch z. B. leere Ladenlokale in die Betrachtung mit einbezogen werden. Der sichere Fahrradstellplatz muss auch an den Remscheider Schulen -ab Sekundarstufe 1 – gewährleistet sein“, heißt es in der Antragsbegründung.

Waterbölles: Die von den Grünen auf Bundesebene geforderte Förderung von Lastenfahrrädern taucht in dem Antrag nicht auf.