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Leitungsarbeiten in der Kipperstraße bis 30. September

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bis Freitag, 30. September, wird an Leitungen in der Kipperstraße gearbeitet. In der dreiwöchigen Bauzeit wird es vor allem an zwei Tagen zu Verkehrsbehinderungen kommen, wenn die Durchfahrt zwischen der Nordstraße und der Haddenbacher Straße komplett gesperrt werden muss. Die Zufahrt zu den ansässigen Betrieben im südlichen Teil der Kipperstraße bleibt auch während der Sperrungen von der Haddenbacher Straße aus möglich. Und auch die Betriebe im nördlichen Teil der Kipperstraße sowie die Anwohnerschaft im Bereich der Hausnummern 2 bis 6 gelangen an diesen Tagen weiter auf ihre Grundstücke.

So sah gestern Remscheids erste Fahrradmesse aus

Remscheider Bike-Show auf dem Rathausplatz“ überschrieb der Waterbölles am Freitag die Pressemitteilung, in der die Stadtverwaltung „die erste Remscheider Fahrradmesse“ bewarb. Zwischen 10 und 17 Uhr werde sich “direkt vor dem Rathaus … an verschiedenen Ständen alles um das Thema Radverkehr" drehen, hieß es da. Da hatte sich offenbar noch niemand im Rathaus – federführend soll das Umweltamt gewesen sein – nach dem Wetterbericht für Sonntag erkundigt. Der verhieß nichts Gutes. Das bekamen schon am Samstag die Akteure und Besucher/innen von „Remscheid United“ zu spüren. Bei  "April"-Wetter und niedriger Temperatur hielt sich die Feierlaune in Grenzen. Und am gestrigen Sonntag kamen, wie ebenfalls angekündigt, noch Sturmböen hinzu. Die brachten das „Party“-Zelt von Fahrrad Nagel zum Tanzen. Den beiden Mitarbeitern im städtischen Zelt nebenan stand danach nicht der Sinn. Eher schon ein Grog, vermute ich. Einsam links  auf dem Platz auch das Lastenfahrrad, das künftig auf der Alleestraße verkehren soll. Der gesamte Rathausplatz – fast völlig leer.

Als ich aus der Tiefgarage nach oben gegangen und das „Elend für Arme“ auf dem Platz noch gar nicht gesehen hatte, war mir eingefallen: „Remscheid braucht eine Stadthalle für Veranstaltungen jeder Art!“ Und was sagt mir fünf Minuten später Klaus Kreutzer, der bekennende Radfahrer und Vorsitzende des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V., gleich nach der Begrüßung: „Remscheid braucht eine Stadthalle!“ Um einen Förderverein zu gründen fehlten uns leider fünf weitere Interessierte.

In einer trockenen Halle hätten gestern sicher auch Polizei und Verkehrswacht ihre Ankündigung wahrgemacht und  sich mit eigenen Ständen an der Bike-Show beteiligt. So aber hatten sie am frühen Morgen im Rathaus abgesagt. Bei diesem Wetter die einzig richtige Entscheidung! Die hätte im Rathaus der Oberbürgermeister oder der zuständige Dezernent treffen können. Sie waren aber offenbar nicht gefragt worden. Und auch das Stadtmarketing nicht. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…

Zugverkehr nach Düsseldorf im 60-Minuten-Takt

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2023 wird die Transdev Rhein Ruhr GmbH (RheinRuhrBahn) die S-Bahn-Linie S7 zwischen Wuppertal und Solingen betreiben – bereits im Dezember 2022 übernimmt die Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH (Regiobahn) die neue Linie RE47. Dies haben die politischen Gremien des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) in ihrer gestrigen Sitzung entschieden. Die Vergabe der beiden Linien an die neuen Betreiber macht den Weg frei für ein verbessertes SPNV-Angebot zwischen dem Bergischen Land und Düsseldorf. Denn mit dem neuen RE 47 bietet der VRR seinen Fahrgästen erstmals eine stündliche, umsteigefreie Direktverbindung zwischen Remscheid und der Landeshauptstadt.

Mit der Vergabe der S 7 an die RheinRuhrBahn konnte zudem für die erste ehemalige Abellio-Linie ein neuer Betreiber gefunden werden. Aktuell stehen die Vergaben noch unter dem Vorbehalt einer zehntägigen Einspruchsfrist. Die S7 ist wichtig für die Nahverkehrsnutzer*innen aus Remscheid und Solingen für Fahrten nach Düsseldorf und Köln. Pendler*innen müssen aktuell allerdings am Hauptbahnhof in Solingen umsteigen, um mit der S1 weiter Richtung Landeshauptstadt fahren zu können. Dies möchte der VRR perspektivisch ändern. VRR-Vorstandssprecherin Gabriele Matz erklärt: „Mittelfristig möchten wir die S7 auf einen elektrischen Betrieb umstellen und als Direktverbindung bis nach Düsseldorf verlängern. Damit würde der zwangsläufige Umstieg in Solingen entfallen und Reisende könnten bequem direkt bis nach Düsseldorf fahren. Als ersten Schritt können Fahrgäste bereits ab Dezember 2022 einmal stündlich mit der neuen Linie RE47 ohne Umstieg von Remscheid bis Düsseldorf fahren. Wir planen, die Verbindung Remscheid – Solingen – Düsseldorf nach Ablauf des Verkehrsvertrages mit der RheinRuhrBahn vom derzeitigen Dieselbetrieb möglichst auf einen lokal emissionsfreien Betrieb mit batterieelektrischen Fahrzeugen umzustellen. Somit kann die Verbindung auch ohne Oberleitung elektrisch betrieben werden“, so Gabriele Matz. „Damit werden wir unserem Ziel, bis zum Jahr 2030 90 Prozent der SPNV-Verkehre in unserem Verbundraum elektrisch zu betreiben, einen großen Schritt näherkommen.“

Der neue Düssel-Wupper-Express RE47 zwischen Remscheid und Düsseldorf verkehrt täglich von früh morgens bis kurz vor Mittenacht im 60-Minuten-Takt zwischen Lennep und Düsseldorf Hbf. Betrieben wird die Linie im Rahmen einer sogenannten Inhouse Vergabe von der Regiobahn. Eingesetzt werden die auch von der Linie S28 bekannten Triebzüge des Typs Integral. Finanziert wird die neue Regionalexpress-Linie durch das Land Nordrhein-Westfalen.

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Remscheider Bike-Show auf dem Rathausplatz

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Sonntag, 18. September, findet in Remscheid die erste Remscheider Bike-Show statt – eine Fahrradmesse, zu deren Besuch Sie herzlich auf dem Theodor-Heuss-Platz eingeladen sind.  Direkt vor dem Rathaus dreht sich zwischen 10 und 17 Uhr an verschiedenen Ständen alles um das Thema Radverkehr. Neben der Möglichkeit, aktuelle Fahrradmodelle zu begutachten und vor Ort Probe zu fahren, wird auch das Thema des regionalen Radtourismus präsentiert. Zum Thema „Sicherheit auf dem Fahrrad“ betreuen die Polizei und die Remscheider Verkehrswacht Stände. Auch die Stadtverwaltung ist mit einem Stand rund um den Radverkehr und die Radinfrastruktur vertreten und möchte die Gelegenheit nutzen, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Anregungen von Ihnen, den alltäglichen Nutzerinnen und Nutzern der Radinfrastruktur, sind der Stadt besonders wichtig und werden als wertvolle Hinweise für die weitere Radverkehrsplanung in Remscheid genutzt.

Weiterhin haben die Besucherinnen und Besucher der Bike-Show erstmalig die Möglichkeit, sich über das Projekt „Remscheid bringt’s“ mit seinem Lastenfahrrad zu informieren. Denn ab November diesen Jahres heißt es in Remscheid: Einkaufen per Internet beim Innenstadthändler und umweltfreundlich „grün“ liefern lassen. Das Ziel ist, den Einzelhandel vor Ort zu stärken und gleichzeitig etwas für den Klima- und Umweltschutz in Remscheid zu tun. Statt bei Amazon & Co. zu shoppen, können dann alle Remscheider Bürgerinnen und Bürger alternativ die neue Einkaufsplattform nutzen. Aus diesem Grund wird das Unternehmen e-cargo, welches „Remscheid bringt’s“ umsetzen wird, bei der Bike-Show vertreten sein.

Zudem findet um 15 Uhr die Auszeichnung der erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der erfolgreichsten Teams der diesjährigen STADTRADELN Kampagne in Remscheid statt. Die Auszeichnungen gehen an die drei Teams mit den meisten geradelten Gesamtkilometern bzw. mit den meisten geradelten Kilometern pro Person im Teamdurchschnitt, die drei Frauen bzw. Männer mit den meisten geradelten Kilometern sowie die drei Schulen mit den meisten geradelten Kilometern bzw. den meisten Teammitgliedern.

Die erste Remscheider Bike-Show findet im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt. Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission, die seit 2002 Kommunen die Möglichkeit bietet, ihren Bürgerinnen und Bürgern Themen nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen.
Hintergrund für die Teilnahme an der Mobilitätswoche ist die vom Stadtrat beschlossene gesamtstädtische Mobilitätsstrategie sowie das gerade in Umsetzung befindliche Radverkehrskonzept. Damit verpflichtet sich die Stadt Remscheid unter anderem zur Radverkehrsförderung sowie zur Umsetzung von Informations- und Motivationskampagnen zur klimafreundlichen Mobilität.

Tarife im Nahverkehr steigen um knapp vier Prozent

Pressemitteilung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR)

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) hat in seiner gestrigen Sitzung mehrheitlich einer Preisanpassung bei den Tickets um durchschnittlich 3,9 Prozent zum 1. Januar 2023 zugestimmt. Nachdem der VRR die Ticketpreise im Jahr 2021 stabil gehalten und in diesem Jahr moderat erhöht hat, machen die hohen und stetig steigenden, inflationsbedingten Betriebskosten bei den Verkehrsunternehmen eine Tarifanpassung in besagtem Umfang notwendig. Allein der zusätzliche, jährliche Finanzierungsbedarf zur Sicherung des Leistungsangebots im Verbundraum beträgt 500 Millionen Euro. Die für das kommende Jahr geplante Preisanpassung liegt deutlich unter der derzeitigen allgemeinen Inflationsrate.

Eine Tarifentscheidung ist als Beitrag zur zukünftigen Aufrechterhaltung des ÖPNV-Angebots trotz der aktuellen Diskussion um ein „Klimaticket“ als Nachfolgeprodukt zum 9-Euro-Ticket notwendig. Zudem benötigt eine reguläre Tarifumstellung bei allen Verbundunternehmen in der Regel rund drei Monate. „Die derzeitige Diskussion um eine weitere bundesweite Tarifinitiative hat der Verbund bei seinen Tarifentscheidungen natürlich im Blick. Solange sich Bund und Länder allerdings noch nicht geeinigt haben, werden wir formelle Beschlüsse fassen. Die Tariferhöhung bleibt in einem für unsere Kundinnen und Kunden vertretbaren, für die künftige Finanzierung zwingend notwendigen, aber längst nicht ausreichenden Rahmen. Sie soll die Verkehrsunternehmen dabei unterstützen, ihr Verkehrsangebot zu sichern“, sagt José Luis Castrillo, Vorstand des VRR.

Die jetzt beschlossene Preismaßnahme ist der sehr dynamischen wirtschaftlichen Situation geschuldet. Denn auch die Verkehrsunternehmen bekommen nach wie vor die aktuell angespannte Preisentwicklung mit einer Inflationsrate in Höhe von fast 8 Prozent zu spüren. Neben den allgemein steigenden Kosten für Personal sind es insbesondere die Kosten für Energie, die es zu finanzieren gilt. Nach aktuellen Hochrechnungen ergibt sich für 2023 ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf für den Nahverkehr im VRR von 500 Millionen Euro pro Jahr, der sich aus erwarteten Mehraufwendungen für Energie und Corona-Schäden zusammensetzt. Dieser ist durch die kommunalen Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen allein nicht kompensierbar. Die derzeitigen Einnahmen reichen nicht mehr aus, um die Aufwandssteigerungen bei den Verkehrsunternehmen zu decken. Bleibt die Situation so, wie sie ist, wird es perspektivisch nicht möglich sein, den Status quo des derzeitigen Angebots zu halten. Der VRR sieht die Bestandsverkehre zunehmend gefährdet. Um also das Verkehrsangebot für das kommende Jahr aufrechterhalten zu können, werden die Nutzer*innen in der aktuellen Situation einen Beitrag zur Finanzierung des Angebots  der Unternehmen leisten müssen.

Das aktuelle ÖPNV-Angebot kann durch diese Tarifmaßnahme allerdings nur zum Teil finanziert werden. Weitere erhebliche finanzielle Mittel seitens des Bundes und des Landes sind erforderlich, um das Leistungsangebot des SPNV und des ÖSPV auch im kommenden Jahr stabil zu erhalten. Vor dem Hintergrund der prekären Finanzsituation im ÖPNV fordern die VRR-Gremien den Bund und das Land NRW deshalb erneut auf, sich im Hinblick auf die Energiekosten- und sonstigen Aufwandssteigerungen kurzfristig über zusätzliche Finanzmittel für den Nahverkehr zu einigen.

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Asphalt-Sanierung auf der Alexanderstraße

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am morgigen Donnerstag, 15. September, beginnt die rund dreiwöchige Deckensanierung der Alexanderstraße. Nacheinander werden zwei Bauabschnitte abgearbeitet. Während der Sanierung bleibt die Honsberger Straße von der Freiheitsstraße kommend in Fahrtrichtung Stadtteil Honsberg bis zur Alexanderstraße Einbahnstraße. Der 1. Bauabschnitt erstreckt sich von der Honsberger Straße bis zur Blumentalstraße. Er wird ab morgen montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr voll gesperrt. Die Umleitung des Sperrbereichs ab der Blumentalstraße erfolgt über Stachelhauser Straße, Weststraße, Freiheitsstraße, Honsberger Straße und zurück über die Alexanderstraße, Kremenholler Straße, (Alte) Freiheitsstraße, Westring und Stachelhauser Straße. Außerhalb der Sperrungen, also montags bis freitags von 17 bis 7 Uhr und an den Wochenenden, ist die Alexanderstraße ab Honsberger Straße in Fahrtrichtung Blumentalstraße als Einbahnstraße befahrbar. Die Bauzeit für diesen Bauabschnitt beträgt rund eineinhalb Wochen, geplant bis Freitag, 23. September. Solange gilt hier auch ein absolutes Halteverbot.

Die Bauzeit für den 2. Bauabschnitt von der Honsberger Straße bis zur Kremenholler Straße beträgt ebenfalls rund eineinhalb Wochen. Das Bauende ist für Dienstag, 4. Oktober eingeplant, kann sich witterungsbedingt allerdings nochmals verlängern. Dieser Abschnitt wird ab Montag, 26. September, zur Einbahnstraße, gleichfalls mit absolutem Halteverbot. Die Besonderheit ist hier: An den Tagen, an denen asphaltiert werden muss, wird der beengte Bereich hinter der Zufahrt des Supermarkts in der Alexanderstraße bis zur Kremenholler Straße montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr komplett gesperrt. Der Supermarkt bleibt dabei über eine der beiden Zufahrten – wenn auch mit Einschränkung – erreichbar. Wie im ersten Abschnitt auch, lässt sich auch der 2. Bauabschnitt außerhalb der Sperrzeiten als Einbahnstraße befahren. Für Notfahrzeuge wie Krankenwagen und Feuerwehr gilt selbstverständlich immer freie Fahrt.

Per Fahrrad von Güldenwerth ins Zentrum

Pressemitteilung von SPD, Grünen und FDP

Mit dem Rad schnell zur Arbeit von Güldenwerth ins Zentrum oder zum Hasten? Die Fahrradtour über die Balkantrasse gleich vor der Haustür in Güldenwerth beginnen, ohne sich über die vielbefahrenen Hauptstraßen der Innenstadt nach Lennep bewegen zu müssen? Mit unserem gemeinsamen Antrag „Radverbindung zwischen Bahnhof Güldenwerth - Werkzeugtrasse/Hasten und Bahnhof Güldenwerth – Remscheid Hauptbahnhof“ wollen SPD, GRÜNE und FDP den Westbezirk besser an Hasten und das Zentrum anbinden – und in den bestehenden Radverkehrsplan integrieren. Am Dienstag, 13. September, diskutiert die Bezirksvertretung Alt-Remscheid darüber. Nadine Gaede, Sprecherin der SPD in der BV: „Der Radweg von Reinshagen nach Lennep wäre ein wichtiger Teil der Vernetzung der bereits vorhandenen Radwege der Bergischen Region zu einem attraktiven Gesamtkonzept für Berufspendler, Alltags- und Freizeitverkehr. Mit dieser Linienführung würden Ballungs- und Gewerbegebiete, Bahnhöfe, Schulen sowie touristische Attraktionen im Bergischen für den Radverkehr verbunden und die Stadtteile Reinshagen, Hasten, Süd und Innenstadt zusammengefügt. Eine Maßnahme mit großer Auswirkung.“

Ilka Brehmer, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin (Bündnis 90/Die Grünen): „Wenn wir den Radverkehr in Remscheid stärken wollen, müssen wir vor allem die Bedingungen für Radfahrende verbessern. Schnelle und sichere Wege sowie Anbindungen an weitere Radwege sind ein wichtiger Faktor dabei. Um die vielen einzelnen geplanten Radwege zusammenzudenken und umzusetzen, würden wir es begrüßen, wenn der von uns beantragte Radweg ins bestehende Radverkehrswegekonzept integriert und die noch zu ermittelnden Kosten in den kommenden Haushalt eingerechnet werden.“

Sven Stamm, Sprecher der FDP in der BV 1: „Durch eine Streckenführung dieses Teilstücks unmittelbar entlang bzw. unterhalb des Bahndamms würde sich die zu überwindende Steigung in Grenzen halten und wäre auch für ungeübte oder eingeschränkte Personen attraktiv und gut zu befahren. Um den Radverkehr insgesamt zu stärken, ist es nötig, vorhandene Strukturen abseits des Kfz-Verkehrs zu nutzen, um so dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Radfahrenden gerecht zu werden. Wenn wir dieses Teilstück errichten, kann man dann nicht nur auf sicherem Weg nach Remscheid und Lennep kommen, sondern wenn die Balkantrasse verlängert wird, sogar bis Lüttringhausen oder Ronsdorf – und von dort sogar auf weitere Fahrradtrassen fahren. Das ist ein enormer Fortschritt für den Radverkehr.“

Der Namen dieser Sommerfrische wird gesucht

In früheren Jahren hatte diese „Pension für Sommerfrischler“ (Postkartentext) sogar Anschluss ab die Remscheider Straßenbahn (Die Electrische“). Die verkehrte damals in diesem langgestreckten Tal und verband zwei Ausflugsziele miterinander, die schon damals im Bergischen sehr beliebt waren. Wie hieß das Lokal?

Denkmalschützer stimmten moderner "Theaterbank" zu

Sitzbank am Theater könnte zum Dauerbrenner werden“, kommentierte der Waterbölles am 2. September 2019. Und zitierte aus dem Kulturausschuss: „Angesichts des erheblichen finanziellen Aufwands, für den zudem derzeit keine Haushaltsmittel etatisiert sind, als auch mit Blick auf die im Rahmen der bisherigen Beratung der Angelegenheit in den Gremien zur Sprache gekommenen Bedenken und Vorbehalte gegen die Schaffung einer solchen Sitzgelegenheit, ist der Vorschlag entstanden, die Akzeptanz und Praktikabilität einer Sitzbank im Wege einer dreimonatigen Testphase festzustellen. Hierzu könnte eine – auf Dauer an dieser Stelle nicht genehmigungsfähige – Standardbank durch die TBR installiert werden.“ Dabei hatte es sich um ein Angebot der Initiative My Viertel und der Diakonie im Kirchenkreis Lennep gehandelt. Zuvor hatte die Verwaltung auf das „mit der Unteren Denkmalbehörde als genehmigungsfähig" abgestimmte Bankmodell ‚Tapir‘ der Fa. tradedesign aus Bremen verwiesen – und auf die Kosten von 6.000 € inkl. Aufstellung und Fundament.

Jetzt weiß die Politik, was sie damals nur ahnte: Auch unter Beachtung des Denkmalschutzes geht es preisgünstiger! Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 13. September: „Die seit Herbst 2019 auf dem Theatervorplatz des Teo Otto Theaters zur Probe aufgestellte provisorische Sitzbank wird durch das mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmte Modell ersetzt, das beim sogenannten Probesitzen verschiedener Sitzbankmodelle im Herbst 2020 auf der Alleestraße im Rahmen des Projekts 'Revitalisierung Innenstadt' beteiligt war. Die damit verbundenen Aufwendungen in Höhe von 1.516,06 € werden aus dem zur Verfügung stehenden Budget ‚Schönerer Stadtteil‘ finanziert.“ Den Aufwand für den Erhalt des optischen Erscheinungsbildes durch Reinigung, Anschleifen und Ölen schätzen die TBR auf jährlich ca. 400 Euro.

Wegen des im März 2020 beginnenden 1. Corona-Lockdowns war der Theatervorplatz lange Zeit kaum mehr besucht. Erst später konnte die Theaterverwaltung feststellen, dass die Testbank „speziell von mobilitätseingeschränkten Personen oft und gern für eine kurze Pause auf dem Weg vom und zum Alleecenter genutzt wird, (…) an Vorstellungsabenden in der warmen Witterungsperiode auch gern von Teilen des Theaterpublikums“. Im Ergebnis kommt die Verwaltung daher nunmehr zu dem Schluss, es bestünden „keine Bedenken gegen die dauerhafte Installation einer Sitzbank auf dem Theatervorplatz“, sondern „im Gegenteil überwiegen die positiven Aspekte weit“. Und siehe da: Unter den im Herbst 2020 auf der Alleestraße getesteten Sitzbankmodelle fand sich eines, „das den seitens der unteren Denkmalbehörde erhobenen Anforderungen einer Bank vor dem denkmalgeschützten Theatergebäude weitgehend entspricht: Der feste Aufbau dieser Bank ist mit den von den TBR zusammengestellten Kosten von ca. 1.500 € verbunden – und damit ganz erheblich günstiger als die ca. 6.000 € für das ursprünglich favorisierte Modell.“ Das also soll nun angeschafft werden. Die in der Vorlage angegebenen Kosten von 1.500 Euro beziehen sich allerdings lediglich auf die Umsetzung der Bank zum Theater. Die Bank befindet sich seit dem "Probesitzen" auf der Alleestraße bereits im Besitz der Stadt. Was sie damals gekostet hat, hat der Waterbölles im Rathaus angefragt: 2.170 €.

An der Stuttgarter Straße ist für Busse kein Platz

Am 8. März beschäftigte sich die Bezirksvertretung Alt-Remscheid mit der Frage, ob die Stadtwerke für die Buslinien, die an der Hochstraße enden und dort ihre Wendezeiten verbringen, eine andere Abstellmöglichkeit finden könnten, etwa in der unteren Parkbucht an der der Stuttgarter Straße. Dazu hat die Verwaltung nun zur BV-Sitzung am 13. September nach Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben Stellung genommen: „Im Rahmen der letzten Fahrplanumstellungen, auch anlässlich des anstehenden Umbaus des Zentralen Omnibusbahnhofs Friedrich-Ebert-Platz, enden mittlerweile mehrere Linien in der Hochstraße. Diese befahren von der Haltestelle Allee-Center kommend den Bustunnel und wenden dann durch die Stuttgarter Straße und Sandkuhlstraße bis zur Endhaltestelle Hochstraße. In der Stuttgarter Straße bestehen keine Parkbuchten, die für das Aufstellen eines Linienbusses geeignet sind. Die nördlich der Sandkuhlstraße gelegene Bushaltestelle auf Höhe der Parkpalette in der Hochstraße ist für die betroffenen Linien lediglich mit einem deutlichen Umweg und für die ohnehin knapp bemessenen Wendezeiten erheblichen Zeitaufwand erreichbar. Hierzu muss die Stuttgarter Straße bis zum Ende befahren werden, um dann scharf nach rechts in die Elberfelder Straße abzubiegen, anschließend ist dann an der signalisierten Kreuzung zur Hochstraße wieder rechts abzubiegen. Von Beeinträchtigungen des talwärts fahrenden Verkehrs auf der Elberfelder Straße ist bei der Ausfahrt aus der Stuttgarter Straße auszugehen (sog. Schleppkurve).“

Eingeräumt wird, „dass mitunter vereinzelt Linien in der derzeit vorgesehenen Haltestelle die dortige Ausfahrt aus dem kleinen Parkplatz beeinträchtigen“. Das sei „auf das individuelle Fehlverhalten des Fahrpersonals zurückzuführen“. Mit regelmäßigen Ansprachen, insbesondere auch an den Regionalverkehr Köln (Linie 260), versuchten die Verkehrsbetriebe, dieses zu minimieren und abzustellen. Zugleich müsse aber  auch berücksichtigt werden, „dass lediglich nur drei Stellplätze betroffen sind, die dort keine erhebliche Fluktuation erfahren. Auch ist ein Wechsel der Endhaltestelle an eine neue Position mit größeren Entfernungen für Umsteigende und wieder mit der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Personaltoilette verbunden. Fazit: „ Aus Sicht der Verkehrsregelung und der Verkehrsbetriebe besteht kein Handlungsbedarf, die aktuelle Praxis aufzugeben.“

Gelenkbusse im Linienverkehr auf der Kaiser-Wilhelm-Straße

Im Zuge des Fahrplanwechsels und aufgrund der für den Umbau des Friedrich-Ebert-Platz anstehenden Arbeiten wurden einige Linienführungen in Remscheid geändert. So befahren seit dieser Umstellung auch Gelenkzüge im Linienverkehr die Kaiser-Wilhelm-Straße und biegen auf die Hastener Straße ein. Um für diese Situationen die Verkehrssicherheit an diesem Kreuzungspunkt sicherstellen zu können wurde für die Kaiser-Wilhelm-Straße ein Verbot der Einfahrt von der Hastener Straße aus in Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben, dem Straßenbaulastträger und der Polizei angeordnet. Das Verbot der Einfahrt bedeutet allerdings nicht, dass dadurch die Kaiser-Wilhelm-Straße zur Einbahnstraße geworden ist. Es handelt sich lediglich um eine sog. unechte Einbahnstraße, die Einfahrt von einer Seite ist zwar nicht zulässig, aber aus vorhandenen Grundstücken darf in beide Richtungen ausgefahren werden, und es darf auch auf der Straße gewendet werden.
Das Verbot der Einfahrt soll sicherstellen, dass die Gelenkzüge im Linienverkehr ungehindert durch den unmittelbar davor befindlichen Kurvenbereich gelangen, in dem ein Begegnungsverkehr für erhebliche Probleme für das Befahren der erforderlichen Schleppkurve sorgen würde. Der Bestand dieser Verkehrsregelung hängt damit unmittelbar mit dem Linienverkehr zusammen. Sollten erneut erhebliche Änderungen eintreten und diese Regelung obsolet werden, erfolgt die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands. Zurzeit ist dies jedoch nicht beabsichtigt. (Antwort der Verwaltung aufn eine Anfrage von Sigmar Paeslack, SPD, zur Verkehrsführung Hastener Straße/Einmündung Kaiser-Wilhelm-Straße, vorlegt zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 13. September)

Nicht alle Straßenleuchten lassen sich dimmen

Lässt sich die Straßenbeleuchtung in Remscheid dimmen? Die Reduzierung des Lichtstromes ist bereits seit vielen Jahr ein Thema, dass bei der Straßenbeleuchtung verfolgt wird. So wurden in den letzten Jahrzehnten alte Systeme durch Natriumdampfhochdruck-Lampen bzw. Kompakt-Leuchtstofflampen ersetzt. Ferner wird seit Jahren – seit Einführung der LED-Leuchten – eine Umrüstung auf LED vorgenommen. Bei diesen Leuchten und bei Kompakt-Leuchtstofflampen (sofern zwei Lampen in der Leuchte vorhanden sind) wird ab 22 Uhr durch entsprechende Schaltimpulse eine Absenkung des Lichtstromes um 50 Prozent vorgenommen. Ein weitergehendes „Dimmen“ ist nicht möglich.

Bauartbedingt ist die Reduzierung des Lichtstromes aber nicht bei allen Leuchten möglich. Ein Umbau der nicht „reduzierbaren“ Leuchten würde erhebliche finanzielle Aufwendungen im Bereich Kabelverlegung, Schaltschränke und Tiefbau erfordern und ist als äußerst unwirtschaftlich zu betrachten, da die Kosten höher wären als eine Erneuerung der einzelnen Leuchten. Deshalb werden mit den im städtischen Haushalt eingeplanten Mittel in Höhe von derzeit jährlich ca. 340.000 € pro Jahr nach Prioritäten u. a. die Lichtpunkte sukzessive auf LED-Leuchten umgerüstet, was zu weiteren Energieeinsparungen führt. (…)  Mit der Erneuerung jeder einzelnen Leuchte wird jedoch eine Reduzierung der jeweiligen Verbrauchsstelle von durchschnittlich 24 Watt auf ca. acht Watt realisiert, was einer Reduzierung um zwei Drittel bedeutet. (Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zu Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung zur heutigen Sitzung des Betriebsausschusses für die Technischen Betriebe Remscheid)