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Zweite Betriebsprogrammstudie notwendig

Eine erste Planungsskizze für einen neuen S7-Haltepunkt Honsberg stellte der Waterbölles am 20. Juni vor. Daran wird sich wohl noch etwas ändern müssen, wie die Verwaltung zur Sitzung des Ausschussers für Wirtschaftsförderung und Mobilität am 18. März mitgeteilt hat. Denn inzwischen geht der VRR von einer neuen 15‘-30‘ Taktung aus. Die hätte für Remscheid erhebliche Vorteile, so die Verwaltung. Die erste beauftragte Betriebsprogrammstudie basiert aber auf dem aktuellen 20‘ Min Takt, sei somit nur noch bedingt nutzbar. „Demnach soll im Zuge des neuen Konzeptes eine neue Betriebsprogrammstudie in Auftrag gegeben werden“, stellt die Verwaltung fest. Das unveränderte Ziel: Abklären, „ob seitens DB Qualitätsbedenken bestehen und ob eine regelkonforme Konstruierbarkeit des Bahnhofes möglich wäre. Die Verwaltung sieht den neuen Bahnhof Remscheid Honsberg/Kremenholl als eine deutliche Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrsangebotes in Remscheid und spricht sich somit für eine aktive Weiterverfolgung des Projektes aus.“ Der neue Haltepunkt der S-Bahn-Strecke S7 in Honsberg / Kremenholl führe durch die gute Lage im Stadtgebiet zu einer verbesserten Infrastruktur im Quartier und zu höheren Fahrgastzahlen. „Die Verwaltung nimmt bei allen Abstimmungsgesprächen des VRR und der DB teil und setzt sich in diesen aktiv für die Umsetzung eines weiteren Haltepunktes ein“, heißt es in der Vorlage. Die Planung des Haltepunktes liege allerdings nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Kein Modellprojekt zur Elektrifizierung der S7

Pressemitteilung der Grünen

Zur Ablehnung des grünen Antrags von Johannes Remmel (MdL) im Verkehrsausschuss des Landtages zur Initiierung eines Modellprojektes zur Teilelektrifizierung und Durchbindung der S7 (Wuppertal-Remscheid-Solingen) nach Düsseldorf mittels batterieelektrischen Antrieb erklärt David Schichel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt Remscheid: „Im Kampf gegen den Klimawandel ist eine Umkehr von erdölbasierten Antriebstechnologien auf alternative Antriebe auch beim Schienenpersonennahverkehr dringend erforderlich. Von daher ist die Ablehnung dieses Modellprojektes ein herber Schlag. Das mit dem Solinger BOB-Projekt (Batterie-Obus) vergleichbare Anliegen, hätte große Chance gehabt, die so häufig und zu Recht kritisierte Zugverbindung zwischen Solingen/Remscheid und der Landeshauptstadt schon in den nächsten Jahren deutlich zu verbessern. Diese Chance wurde vertan!"

Frank vom Scheidt, Mitglied im Zweckverband VRR, ergänzt: „Die Ablehnung verdeutlicht, wie schlecht das Bergische Land und seine Städte bei der dringend notwendigen Attraktivierung ihres Schienenpersonennahverkehrs aufgestellt sind. Nur so ist erklärlich, dass der verkehrspolitische Sprecher der CDU im Landtag ausführt, dass dies 'schlicht das falsche Projekt' sei. Während im Gegensatz für den Kölner Raum, den Niederrhein, das Münsterland oder unsere Nachbarstadt Leverkusen ausgiebig neue Schienenprojekte erörtert und auf den Weg gebracht werden, fehlt für das Bergische der Willen, die Trendwende einzuleiten. Es bleibt nun zu hoffen, dass der VRR 2028, nach dem Auslaufen des jetzigen Vertrages mit Abellio, die von ihm vorgesehene batterieelektrische Durchbindung der S7 trotzdem entschieden angeht.

ÖPNV steht vor großen Herausforderungen

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Das Jahr 2020 war in allen gesellschaftlichen Bereichen geprägt von der Corona-Pandemie und hat auch die gesamte ÖPNV-Branche enorm herausgefordert. Auch der Beginn dieses Jahres ist für die Branche vorerst ernüchternd. So zieht der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im Rückblick auf das vergangene Jahr 2020 eine differenzierte Bilanz. Was zu Beginn des Jahres zunächst nach einer positiven Entwicklung aussah, wurde durch den ersten Corona-Lockdown im März jäh gestoppt. Entgegen dem Trend der zurückliegenden Jahre mit Steigerungen bei den Einnahmen endete das Jahr 2020 mit finanziellen Ausfällen. Die Ticketumsätze fielen um 233,5 Millionen Euro auf insgesamt 1,097* Milliarden Euro. Das bedeutet bei erwarteten Verkehrserträgen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für 2020 ein Minus von 17,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aktuell liegen die Fahrgastzahlen bei 30 Prozent im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit.

„Der Nahverkehr in Deutschland ist systemrelevant und auch in dieser Krise leistungsstark. Die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen bei den Verkehrsunternehmen im VRR, angefangen bei Hygienekonzepten, Fahrzeugumbauten, erhöhten Reinigungsintervallen bis hin zum stabilen Betrieb haben gezeigt, dass die Branchengemeinschaft selbst in Krisenzeiten im Sinne der Fahrgäste funktioniert“, sagt José Luis Castrillo, VRR-Vorstand. Die Einnahmeausfälle konnten durch die von Bund und Land zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel im Rahmen des Corona-Rettungsschirms aufgefangen werden. Dadurch war die Finanzierung des ÖPNV im VRR für das Jahr 2020 gesichert. „Zudem sind uns gut 94 Prozent unserer Abonnent*innen in der schwierigen Zeit treu geblieben. Ein deutlicher Vertrauensbeweis in den ÖPNV, über den wir uns sehr freuen“, so José Luis Castrillo. Der Einnahmeanteil bei den Stammkund*innen liegt bei 84 Prozent. Die Tarifangebote für Vielfahrer*innen sind nach wie vor die wesentliche Ertragssäule im ÖPNV. Mit dem erneuten Lockdown rechnet der VRR allerdings auch für das Jahr 2021 mit weiteren Einnahmeausfällen.

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Abellio auf Platz 1 der Fahrgastzufriedenheit

Pressemitteilung der  Abellio Rail GmbH

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) hat den ausführlichen Qualitätsbericht Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für das Jahr 2020 über insgesamt 51 Linien diverser Eisenbahnverkehrsunternehmen veröffentlicht. Sieben von 15 Abellio-Linien belegen in der Kundenbewertung die ersten Plätze der Top-10. Insgesamt wird Abellio wiederholt mit guten Noten für Leistung sowie Service bewertet und als beliebtestes Eisenbahnverkehrsunternehmen im VRR-Verbundraum ausgezeichnet. „Das Jahr 2020 hatte es wirklich in sich. Wir hatten einen mehr als holprigen Start auf unseren S-Bahn-Linien, mussten lange Zeit mit einem Stabilisierungskonzept fahren und konnten dank der Unterstützung unserer Kollegen von DB Regio auch die Linie RE 1 in der RRX-Mobilisierung starten. Ebenso standen auch wir, wie alle SPNV-Kolleginnen und Kollegen, vor der großen Herausforderung unter Corona-Bedingungen zu arbeiten. Vor dem Hintergrund dieser erschwerten Bedingungen ist es etwas Besonderes, dass uns unsere Fahrgäste zum Liebling des Jahres 2020 gekürt haben. Dafür möchte ich vor allem einen großen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen aussprechen. Das wäre ohne ihren unermüdlichen und im letzten Jahr vor allem unerschütterlichen Einsatz nicht möglich gewesen. Sicherlich haben wir an gewissen Stellen Optimierungspotenzial. Dessen sind wir uns bewusst. Wir haben uns dies natürlich weiterhin auf die Fahne geschrieben und setzen in diesem und den Folgejahren alles daran, unseren Fahrgästen weiterhin ein qualitativer und zuverlässiger Partner auf NRWs Schienen zu sein.“, so Rainer Blüm, Vorsitzender der Geschäftsführung Abellio Rail GmbH, zur Auszeichnung durch den VRR.

In der Pünktlichkeits-Rangfolge aller Linien sind die Abellio-Linien in allen Bereichen vertreten. Im vorausgegangenen Jahr lag nur eine Linie unterhalb des VRR-weiten Mittelwerts, in 2020 sind es sechs Linien. Neun der 15 Abellio-Linien sind überdurchschnittlich pünktlich. Vier Linien weisen eine Durchschnittsverspätung von weniger als einer Minute auf. Die durchschnittliche Verspätung von Abellio liegt in 2020 bei einer Minute und 26 Sekunden und ist damit besser als der VRR-Mittelwert der EVU-weiten Verspätung.

4,84 % aller vom Aufgabenträger bei Abellio bestellten Leistungen fallen im Jahr 2020 unerwartet aus. Besonders in der ersten Jahreshälfte sorgen Personalmangel, Verspätungen über Takt und Probleme mit der Infrastruktur für Ausfällen. Gleichzeitig haben das damals im S-Bahn-Netz eingerichtete Stabilisierungskonzept (mittlerweile abgeschlossen) und Corona-Fälle oder -quarantäne Auswirkungen auf die Quote.  Die Linie RE 1 (RRX) ist im Vergleich zu 2019 seltener ausgefallen. Die Quote dieser Linie setzt sich in 2020 vor allem aus Verspätungen über Takt und Umleitungen zusammen, selten sind ganze oder Teile einer Fahrt ausgefallen.

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Tote Fichten müssen zur Sicherheit gefällt werden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die anhaltend extrem trockene und warme Witterung der letzten drei Jahre hat im gesamten Stadtgebiet dazu geführt, dass ganze Fichtenbestände abgestorben sind. Sie waren von Borkenkäfern befallen. Betroffen sind auch die Fichtenbestände an der Remscheider / Solinger Straße (B229) in Müngsten und am Brückenpark. Dabei können die toten Bäume zur Gefahr werden: Sie sind so trocken, dass sie abbrechen und auf die Straße oder Gehwege fallen können. Deshalb müssen sie unbedingt entfernt werden. Die freien Flächen sollen zeitnah wieder aufgeforstet werden. Hier werden Laubbäume gesetzt, die an den Standort und den Klimawandel angepasst sind und der natürlichen Waldgesellschaft in diesem Naturraum entsprechen.

An den Hängen des Brückenparks beginnen die Arbeiten am Montag, 15. März, und werden voraussichtlich zum Beginn der Osterferien abgeschlossen sein. Bis Samstag, 20. März, ist der Besuch des Brückenparks nur eingeschränkt möglich. Dort, wo gerade gearbeitet wird, sind Sperrungen notwendig, da bei der Fällung der trockenen Bäume Äste und Stammteile herabfallen können. Wegen des zum Teil steilen Geländes arbeitet das beauftragte Unternehmen mit einer Seilkrananlage. Es ist sichergestellt, dass Anwohnende, Bus, Feuerwehr und Krankenwagen jederzeit in den Brückenpark einfahren können.

Voraussichtlich ab Montag, 22. März, beginnen die Arbeiten entlang der B229, Remscheider Straße (Solingen) ab Zufahrt Grunenburg, und im weiteren Verlauf Solinger Straße (Remscheid) bis hinter der Zufahrt zum Parkplatz Brückenpark. Dieser Straßenabschnitt bleibt für drei Wochen bis zum 12. Aprilvoll gesperrt. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden für die Baumfällungen zum großen Teil die Osterferien genutzt. Den Zeitplan haben die Städte Solingen und Remscheid miteinander koordiniert. Auch hier werden die Bäume mit einer Seilkrananlage gefällt und geborgen.

Der Verkehr wird großräumig umgeleitet: Von Kohlfurth über die L74 zur Morsbachtalstraße nach Remscheid, aus Richtung Aufderhöhe/Höhscheid durch die Solinger Innenstadt in Richtung Kohlfurth. Analog geht es auch in die andere Richtung. Aufgrund der Straßensperrung ist der Parkplatz Brückenpark während dieser Zeit nicht zu erreichen. Anwohnende können von Solingen aus zur Siedlung Grunenburg fahren, und über die L74 zum Müngstener Brückenweg. Für Polizei und Rettungskräfte ist die Durchfahrt immer gewährleistet.

Verkehr und Außengastronomie schließen sich aus

Der Autoverkehr soll auf die Alleestraße nicht zurückkehren; sie soll Fußgängern und Radfahrern (diesen zunächst testweise) vorbehalten bleiben. Das empfiehlt das Hamburger „Büro für Stadt- und Verkehrsplanung“ (GmbH) Rat und Verwaltung der Stadt Remscheid. Firmenchef Dr.-Ing. Michael M. Baier war von der Verwaltung mit einer „verkehrsplanerischen Einschätzung zu einer Öffnung der Alleestraße für den Verkehr“ beauftragt worden – Teil der Rahmenplanung für das vom Rat der Stadt beschlossene „Sanierungsgebiet Alleestraße“.  Rund 180 Seiten umfasst die Beschlussvorlage zu einer Öffentlichkeitsbeteiligung an der Rahmenplanung, mit der sich in den nächsten Wochen verschiedene Fachausschüsse des Rates befassen werden. Die Studie des Hamburger Verkehrsplaners gehört dazu. Nachfolgend zitiert der Waterbölles daraus:

„Auf Grund des hohen Ladenleerstands in der Alleestraße, insbesondere im östlichen Abschnitt zwischen Wilhelm-Schuy-Straße bzw. Mandtstraße und Markt (auch als „untere Alleestraße“ bezeichnet) , wird derzeit zum wiederholten Mal diskutiert, die Alleestraße in diesem Abschnitt für den fließenden und ruhenden Kfz-Verkehr zu öffnen. Damit verbunden ist die Hoffnung einer „Wiederbelebung“ der dortigen Ladenlokale durch neue Nutzungen. (…) Nach dem derzeit in Aufstellung befindlichen Rahmenplan „Innenstadt Remscheid“ ist … im Abschnitt zwischen Wilhelm-Schuy-Straße bzw. Mandtstraße und Engelspassage Wohnnutzungen vorgesehen, im Abschnitt zwischen Engelspassage und Markt soll der Schwerpunkt auf Freizeitnutzungen, vor allem Gastronomie liegen. Zwischen Scharffstraße und Engelspassage soll der öffentliche Raum aufgewertet werden, die Platzbereiche an den Einmündungen der Wiedenhof-straße, der Mandtstraße und der Engelspassage sollen zudem als „aktive Räume“ neugestaltet werden. (…)

Das Parkraumangebot innerhalb des „Innenstadtumrings“ ist mit insgesamt rund 3.140 öffentlich zugängliche Stellplätze bzw. Park-stände ausreichend. Mehr als drei Viertel davon (2.410 Stellplätze) befinden sich in/auf Parkierungsanlagen, immerhin fast ein Viertel (730 Parkstände) im öffentlichen Straßenraum. Die Auslastung der Parkstände im öffentlichen Straßenraum liegt zwischen 40 % und 80 %. Insbesondere die nahe zur Alleestraße gelegenen, mit Park-schein bewirtschafteten Parkstände sind nur etwa zur Hälfte ausgelastet, während die weiter entfernt liegenden, mit Parkscheibe bewirtschafteten Parkstände dagegen zu rund 60 % bis 80 % ausgelastet sind. (…) Auf der unteren Alleestraße wären im Bereich zwischen Markt und Mandtstraße in Bezug auf das bereits vorhandene Parkraumangebot nur wenige zusätzliche Parkstände realisierbar. (...)

Durch die Ausweisung zusätzlicher Parkstände würden (Anm.: auf der unteren Alleestraße. Waterbölles) Flächen in Anspruch genommen, die nach dem Rahmenplan für Außengastronomie genutzt werden sollen. Zudem ist im direkten Umfeld ein aus-reichendes, nicht ausgelastetes Parkraumangebot vorhanden. Im Ergebnis ist damit festzuhalten, dass eine Öffnung der unteren Alleestraße für den allgemeinen Kfz-Verkehr dem Konzept des Rahmenplans wiederspricht, die Alleestraße insgesamt städtebaulich aufzuwerten und ihren Straßenraum in wesentlichen Teilen neu zu gestalten. Es würden nur – vermeidbare – Durchgangsverkehre und (bei Ausweisung von Parkständen in der unteren Alleestraße) zusätzliche Parksuchverkehre entstehen. (…)

Für den Radverkehr sollte die Alleestraße geöffnet werden, um für den Ziel- und Quellverkehr ein Angebot zu schaffen. Die Hauptverbindung für den Radverkehr in Ost-West-Richtung sollte jedoch parallel zur Alleestraße über die Konrad-Adenauer-Straße ausgewiesen werden. Die Öffnung der Alleestraße für den Radverkehr sollte zunächst testweise im Rahmen eines Verkehrsversuchs nach § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 StVO erfolgen. Ein solcher Verkehrsversuch sollte durch eine geeignete Öffentlichkeitsarbeit und eine Evaluation begleitet werden.“

Remscheids erster Bahnhof hieß nur "die Zigarrenkiste"

Recht unscheinbar wirkt Remscheids erster Bahnhof (Bildmitte), zurecht im Volksmund 'Zigarrenkiste' genannt.Die Bismarckstraße in früheren Zeiten. Hier befindet sich heute der Willy-Brandt-Platz. Die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft eröffnete am 1. September 1868 die Bahnstrecke von Oberbarmen (damals noch Rittershausen genannt) nach Lennep. Am 1. September 1883 wurde die Strecke über den Remscheider Bahnhof hinaus nach Hasten verlängert. Erst 1897 wurde die Verbindung zwischen Remscheid und Solingen über die Müngstener Brücke hergestellt.
Blick von der 'Zigarrenkiste" hinauf zur Bismarckstraße.Der erste Remscheider Hauptbahnhof war ein kleines, eingeschossiges Gebäude Fachwerkbauweise. Es wurde wegen seines beschränkten Raumangebotes im Volksmund nur „die Zigarrenkiste“ (Foto links) genannt. Sie hielt sich allerdings nicht sehr lange: Am 10. August 1911 wurde ein neues Empfangsgebäude eingeweiht, ein repräsentativer Steinbau. Zwischen Dezember 2006 und Februar 2007 das Gebäude abgerissen, um Platz zu machen für den heutigen „Haltepunkt Remscheid“, weiterhin „Hauptbahnhof“ genannt. Foto rechts oben: Die Bismarckstraße in früheren Zeiten. Hier befindet sich heute der Willy-Brandt-Platz. Foto rechts unten: Blick von der 'Zigarrenkiste" hinauf zur Bismarckstraße.

Machbarkeitsstudie für Müngstener „Skywalk“ beantragt

Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP wünschen sich eine Machbarkeitsstudie für eine Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Remscheid und Solingen über die Müngstener Brücke („Skywalk“), siehe auch Waterbölles vom 24. November 2020: „Neuer Verein hat großen Brückenschlag zum Ziel“ über den Verein Bergischer Brückenschlag e.V.. Den Antrag, die Verwaltung mit dieser Machbarkeitsstudie zu beauftragen, haben die drei Fraktionen zur Sitzung des Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität am 18.März, des Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz am 23. März und des Hauptausschusses am 25. März gestellt. Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Solingen seien in diesen Prozess einzubinden. Und die Deutsche Bahn AG und die Stadt Solingen seien in diesen Prozess einzubinden. Die Kosten dieser Studie könnten aus dem städtischen Etat  2021 für den Radverkehr entnommen werden.

Zur Begründungheißt es: „Ziel der Stadt Remscheid ist es, den Fuß- und Radverkehr in Remscheid zu fördern und den Anteil am ‚Modal Split‘ zu erhöhen. Dieses Ziel ist in der Mobilitätsstrategie sowie dem Radverkehrskonzept manifestiert. Um die Fuß- und Radverkehrswege zu attraktiveren für zur Arbeitsstelle pendelnde Menschen und solche, die in der Freizeit Rad fahren, sind schnelle und möglichst steigungsarme Wegeverbindungen in die Nachbarstädte zu schaffen. Die derzeitigen Überlegungen zu einem ‚Skywalk Müngsten‘ sollten in diesem Zusammenhang überprüft werden.“ Durch den Begleitbeschluss zum Haushalt 2021/2022 der Fraktionen SPD, B‘90/DIE GRÜNEN und FDP werden jährlich zusätzlich 100.000 Euro für den Ausbau des Radwegenetzes bereitgestellt.

Wie ist es um den neuen Nahverkehrsplan bestellt?

Zur Sitzung des Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität am 18. März und des Ausschuss für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz am 23.März haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP die Verwaltung um einen Sachstandsbericht zu dem Nahverkehrsplan der Stadt Remscheid gebeten, der die Grundlage für die Ausgestaltung und Planung des öffentlichen Personennahverkehrs ist. Aktuell wird dieser Nahverkehrsplan neu aufgestellt. Die Antwort auf folgende Fragen interessiert die Antragsteller besonders:

  1. Wie sind der Zeitplan und das Verfahren bzgl. der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans?
  2. Wird die Nahverkehrsplanung seitens der Verwaltung erarbeitet oder wird diese extern ausgeschrieben?
  3. Falle einer externen Ausschreibung. Wann ist diese erfolgt bzw. wann soll diese erfolgen?
  4. Akquiriert die Stadt zusätzlich Finanzmittel zur Aufstellung und Umsetzung des Nahverkehrsplans?
  5. In welcher Form soll die Politik am Aufstellungsverfahren beteiligt werden?

Resolution zu Bahnunterführung Vieringhausen

Fußgängerunterführung droht Schließung“, überschrieb der Waterbölles am 17. Februar eine Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf. Dessen Offenem Brief an den Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn AG für das Land NRW, Werner Lübberink, wegen der Befürchtung vieler Bürgerinnen und Bürger, dass die Deutsche Bahn AG die Schließung der Fußgängerunterführung am Hof Vieringhausen beabsichtige, soll nun eine Resolution folgen.  Sie steht als Antrag auf der Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 13. April steht der Entwurf einer Resolution, die die Fraktionen von SPD, GRÜNEN und FDP beantragt haben. Zitat: „Die Bezirksvertretung Alt-Remscheid appelliert an die Deutsche Bahn die Bahnunterführung Hof Vieringhausen zu erhalten. Die Unterführung Hof Vieringhausen ist eine wichtige Wegeverbindung zwischen den Stadtteilen Vieringhausen, Büchen, Kremenholl und Honsberg. Laut Informationen, die an uns herangetragen wurden, plant die Deutsche Bahn die Unterführung zu schließen. Wir appellieren an die Deutsche Bahn ihre Überlegungen zu überdenken und die Unterführung zu erhalten.

Eine Schließung hätte große Nachteile für die Anwohnerinnen und Anwohner zur Folge. Eine schnelle und fußläufige Verbindung zwischen den Stadtteilen und damit zu Zielen, wie Nahversorgern, Ärzten und Apotheken wäre ohne die Unterführung nur noch mit großen Umwegen möglich. Die Deutsche Bahn ist zuständig für den Erhalt der Infrastruktur. Wenn es nun technische Herausforderungen bei der Sanierung gibt, wie die Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen, dann muss die DB diese Probleme lösen und darf nicht vor zu hohen Kosten zurückschrecken und den vermeintlich einfacheren Weg gehen und damit die Wege für unsere Nachbarn verlängern.“

W.i.R. wünscht Ortsbesichtigung in Neuenhof

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 21. April hat die Ratsgruppe der W.i.R. den Antrag auf eine zeitnahe Ortsbesichtigung im Quartier Neuenhof gestellt. Dabei möge die Verwaltung dann den Bezirksvertretern mögliche Gestaltungsvorschläge vor Ort erläutern. Begründung: „In der Wahlperiode 15 hatte die Bezirksvertretung Süd beschlossen, im Neuenhof eine Ortsbesichtigung durchzuführen, um sich vor Ort ein Bild von der Parksituation, dem Straßenzustand wie auch von den Baumscheiben verschiedener Problembäume in der Straße Neuenhof (äußerer Ring) zu machen. Diese ist wegen der Corona-Situation bisher nicht zustande gekommen. Per Mitteilungsvorlage hat die Verwaltung im August 2020 der Bezirksvertretung Lösungsmöglichkeiten für einige Schwachstellen aufgezeigt. Danach ist als weiteres Problem die Standfestigkeit der Begrenzungsmauer des anliegenden Sportplatzes hinzugekommen. In dieser Gemengelage scheint sich eine Möglichkeit zu eröffnen, wie die beschrieben Situationen im Quartier behoben werden könnten. Soweit die Lösungsvorschläge nach der Ortsbesichtigung Zustimmung finden, könnte zügig eine Entscheidung getroffen werden, die den Anwohner endlich nach langer Zeit zugutekommt und den Sportplatz wieder voll bespielbar macht.

 

S 7 und S 9 durch Bauarbeiten eingeschränkt

Pressemitteilung der Abellio Rail GmbH

In den Nächten von Sonntag, 7. März., auf Montag, 8. März, Montag, 8. März, auf Dienstag, 9.März, und Dienstag, 9. März, auf Mittwoch, 10. März, jeweils von 21 bis 4 Uhr, ist die Strecke von Wuppertal-Oberbarmen bis Wuppertal-Vohwinkel aufgrund von Oberleitungsarbeiten durch die DB Netz AG gesperrt. Davon sind in diesen drei Nächten die Linien S7 und S9 von Abellio betroffen und müssen auf dem Abschnitt Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal Hbf. (S7), bzw. Wuppertal-Oberbarmen – Wuppertal-Vohwinkel ausfallen.

Die betroffenen Fahrten der Linie S7 beginnen und enden in Wuppertal-Oberbarmen; die betroffenen Fahrten der Linie S9 beginnen und enden in Wuppertal-Vohwinkel, bzw. Wuppertal-Oberbarmen. Der erste ausfallende Zug der S7 (90151: 21:13 Uhr ab Wuppertal Hbf.) wird durch einen früher verkehrenden Zug (26736: 20:55 Uhr ab Wuppertal Hbf.) ersetzt. Die übrigen ausfallenden Fahrten werden durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzt. Diese Fahrten haben in Wuppertal-Vohwinkel Anschluss an die Züge der S9 und sind zeitlich auf die SEV-Fahrten der Linie S7 abgestimmt. In Wuppertal-Oberbarmen besteht Anschluss an die Züge der S7.

  • Der SEV hält für die Linie S7 an den folgenden Haltepunkten: Wuppertal Hbf.: Bussteig 6, Wuppertal-Unterbarmen: Völklinger Straße, Wuppertal-Barmen: Barmen Bahnhof, Bussteig 3, Wuppertal-Oberbarmen: Bahnhof/Rauenthal, Bussteig 1, Wuppertal-Ronsdorf: Ronsdorf Bhf., Remscheid-Lüttringhausen: Lüttringhausen Bhf., Barmer Straße, Remscheid-Lennep: Lennep Bhf., Remscheid Hbf.: Hauptbahnhof -
  • Der SEV hält für die Linie S9 an den folgenden Haltepunkten: Wuppertal-Vohwinkel: Vohwinkel Bhf., Bussteig 2, Wuppertal-Sonnborn: Sonnborner Ufer, Bussteig 2, Wuppertal-Zoologischer Garten: Zoo / Stadion, Wuppertal-Steinbeck: Hist. Stadthalle, Bussteig 2, Wuppertal Hbf.: Bussteig 6, Wuppertal-Unterbarmen: Völklinger Straße, Wuppertal-Barmen: Barmen Bahnhof, Bussteig 3, Wuppertal-Oberbarmen: Bahnhof/Rauenthal, Bussteig 1.

Zur Sicherstellung der jeweils letzten Reisekette eines Tages wird eine zusätzliche SEV-Fahrt von Wuppertal-Vohwinkel (ab 00:05 Uhr) kommend über Wuppertal Hbf. (ab 00:27 Uhr) und bei Bedarf weiter bis Remscheid Hbf. (an 1:20 Uhr) eingerichtet. In der Gegenrichtung verkehrt zur Sicherstellung der jeweils letzten Reisekette eines Tages ein zusätzlicher Zug um 0:30 Uhr ab Wuppertal-Vohwinkel bis Velbert-Langenberg. Die Fahrzeit kann sich durch die Nutzung des SEV verlängern. Abellio empfiehlt, die aktuellen Fahrzeiten und Informationen zu den Fahrten sowie Ersatzhalten in den bekannten Auskunftsmedien zu beachten und mehr Reisezeit in dem betroffenen Zeitraum einzuplanen.

Die aktuellen Fahrpläne sind online unter www.abellio.de im Bereich „Verkehrsmeldungen“ abrufbar. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten der Regel- und Ersatzverkehre zu informieren.  (Julia Limia y Campos )