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Energie vom Dach und aus der Ladesäule

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Mit Neuer Energie beschäftigt sich die Volksbank im Bergischen Land schon seit längerem in vielfältiger Weise. 2013 nahm sie auf dem Dach ihrer Remscheider Hauptverwaltung eine 3000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage in Betrieb, die damals als die größte in der Region galt. Dass mit ihrer Hilfe inzwischen über eine Million Kilo CO2 eingespart wurden, freut den Vorstand der Bank besonders. Zunächst unbemerkt ging die Anzeigetafel am Personaleingang kürzlich in den siebenstelligen Bereich über. Mit dem über die Photovoltaikanlage produzierten Strom kann die Volksbank die Hälfte ihres Bedarfs in der Hauptverwaltung decken.

Auch ein zweites Projekt zielt auf die Energie und die Mobilität von morgen: Drei E-Auto-Ladesäulen hat die Volksbank im Bergischen Land im Bereich der Mitarbeiter- und Kundenparkplätze am Tenter Weg installiert. „Nachhaltige Lösungen, die uns und unserer Region Zukunft sichern, sind uns wichtig“, sagt Vorstandsmitglied Lutz Uwe Magney. „Deswegen freuen wir uns, einen Beitrag zum Ausbau der Elektromobilität in unserer Region zu leisten.“ Zugleich versteht der Volksbanker das Angebot als Kundenservice: Zunehmend mehr Kundinnen und Kunden, die zur Beratung in die Hauptverwaltung kommen, fahren ein E-Auto – ihnen kommt die Volksbank mit der Ladeinfrastruktur direkt vor der Tür entgegen.

Auch die Mitarbeitenden der Volksbank und Externe können die Ladesäulen nutzen – letztere insbesondere nach Feierabend und am Wochenende. Jede Säule verfügt über zwei Ladepunkte, so dass jeweils zwei Elektroautos gleichzeitig aufgeladen werden können.

 

Den Eisernstein jahreszeitlich gestalten

Im Rahmen des Umbaus des zurzeit ampelgesteuerten Knotenpunktes Eisernstein in einen Kreisverkehr können sich die Fraktionen von SPD, FDP und Grünen in der Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen eine wechselnde Gestaltung der Mittelinsel und der anderen Flächen vorstellen nebst der „Einrichtung einer zukunftsfähigen Infrastruktur“, um den Stadtteil weiter zu verschönern. Einen Antrag auf eine entsprechende Prüfung durch die Verwaltung haben die Politiker zur Sitzung des TBR-Betriebsausschusses am 21. September und zur Sitzung der BV am 29. September gestellt. Der langersehnte Kreisverkehr am Eisernstein werde für Lüttringhausen, als Tor ins Dorf von großer Bedeutung für die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit Ihrem Bezirk sein. Den drei Fraktionen sei daher daran gelegen, dass dort nicht nur der Verkehr besser fließe, sondern auch die neu entstehenden Flächen innerhalb des Kreisverkehrs einer das Stadtbild aufwertende Nutzung bekomme, heißt es zur Antragsbegründung. „Neben der Gestaltung als insektenfreundliche Oase sollte auch in Betracht gezogen werden, diese Flächen für Marketing-, Informations- und Ausstellungszwecke zu ertüchtigen. Dafür braucht es eine entsprechende Infrastruktur (Strom, Wasser, flexible Plattformen), die wir hiermit einfordern. Der Marketingrat Lüttringhausen organisiert jährlich die adventliche Gestaltung der Kreuzung Eisernstein. Jedes Jahr engagieren sich die Mitglieder des Marketingrates für dieses Vorhaben und leisten dabei auch finanzielle Aufwendungen in Höhe von rund 1.500 Euro. Wir wollen das Engagement des Marketingrats auch weiterhin unterstützen und es ihm weiterhin ermöglichen, dort tätig zu werden.“

„Remscheider dürfen nicht auf der Strecke bleiben!“

Pressemitteilung der Grünen

Das Problem ist so wenig neu wie der Frust darüber: Seit einigen Wochen fallen regelmäßig Fahrten des „Müngstener“ zwischen Wuppertal, Remscheid und Solingen aufgrund defekter Räder aus. Ein neuer Fahrplan sichert zwar momentan eine regelmäßige Zug-Verbindung zwischen Remscheid und Solingen, wer jedoch zwischen Remscheid und Wuppertal pendelt, muss auf einen deutlich zeitaufwändigeren Schienenersatzverkehr ausweichen. Eine Lösung ist laut Betreiber Abellio nicht in Sicht, vielmehr könne selbst ein Totalausfall nicht ausgeschlossen werden. Eine mehr als missliche Lage, die dringend gelöst werden muss, fordern die Grünen.

Frank vom Scheidt. Foto: Grüne RemscheidDer VRR hat zwar Gespräche mit Abellio geführt“, berichtet Frank vom Scheidt, einziger Vertreter der Stadt Remscheid in der Verbandsversammlung des VRR, „aber leider sind keine kurzfristigen Lösungen in Sicht. Abellio hat bereits Züge von anderen Strecken abgezogen und sucht nach der Ursache für die Schäden an den Radreifen. Für die Pendler ist das eine Katastrophe.“

David Schichel.. Foto: Grüne RemscheidAls „nicht hinnehmbar“ bezeichnet David Schichel, geschäftsführender Vorsitzender des Mobilitätsausschusses, die Situation. „Es ist ja nicht das erste Mal, dass es auf der Strecke der S7 zu wochenlangen Zugausfällen kommt. Leidtragende sind die Pendler, die zu Recht eine funktionierende Verbindung erwarten. Die Stadt Remscheid erwartet jetzt von allen Beteiligten, dass sie Lösungen erarbeiten, die Totalausfälle aufgrund technischer Probleme für die Zukunft ausschließen. Dazu müssen sämtliche Beteiligte – Abellio, VRR, die Deutsche Bahn und auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU), der ja seine Unterstützung zugesagt hat – in die Pflicht genommen werden. Es kann nicht sein, dass die Remscheider immer wieder auf der Strecke bleiben.“

Beide Politiker betonen, dass die Tatsache, dass es nicht genügend Ersatzzüge für solche Fälle gebe, nicht zeitgemäß sei. „Eine Verkehrswende ist so jedenfalls nicht zu schaffen. So bewegt man keinen Menschen zum Umstieg vom Auto zu Öffentlichen Verkehrsmitteln. Das sorgt nur für Frust. Wenn die Beteiligten schon keine schnelle Lösung anbieten können, müssen sie wenigstens alles tun, um die Lage für die Zukunft zu verbessern“, fordern Schichel und vom Scheidt.

Keine Züge zwischen Wuppertal und Remscheid

Wie die Abellio Rail GmbH mitteilt, wurde der Zugverkehr auf der Strecke Wuppertal Hbf. - Remscheid Hbf. (S7) und umgekehrt wegen Fahrzeugstörungen bis auf Weiteres eingestellt. Er wird durch Busse des Schienenersatzverkehres (SEV) mit Halt an jedem Bahnhof ersetzt. Fahrgäste mit dem Ziel in Richtung Wuppertal Hbf. nutzen ab Wuppertal-Oberbarmen die Züge der S 8 oder S 9. Zwischen Remscheid Hbf. und Solingen Hbf. und umgekehrt finden dagegen alle Regelzugfahrten im 20-Minuten Takt statt.
Für Fahrten von und nach Düsseldorf nutzen Sie bitte die S 1, die zurzeit baustellenbedingt eine andere Taktung als gewohnt hat. Für genauere Details und Ersatzverbindungen beachten Sie bitte die weitere Informationen im Ersatzfahrplan der S7.

Grüner Strom jetzt vom Dach in den Tank

Für die Menschen wird zum Schutz der Umwelt der nachhaltige Umgang mit Ressourcen immer wichtiger. Aber auch aus Kostengründen. Vor allem Besitzer von E-Autos und Eigenheimen, aber auch Unternehmer mit tragfähigen Werkshallen interessieren sich deshalb zunehmend für den Bau von Photovoltaikanlagen, wie Tim Folger von der EWR GmbH festgestellt hat. Er ist bei dem Stromanbieter der Projektleiter für die zum 1. Juni aufgelegten vier „Photovoltaik-Pakete“. Es vergeht mittlerweile kein Arbeitstag ohne Anfragen interessierter Kunden. „Mal sind es zwei, aber mal auch zehn an einem Tag, die beraten werden wollen!“
Damit sich die Interessenten vorab schon einmal online ansehen können, welche Anlage für sie infrage kommt, hat das Unternehmen auf seiner Homepage eine neue Seite geschaltet (www.ewr-remscheid.de/strom/leistungen/photovoltaik). Im Angebot hat die EWR vier verschiedene Anlagen – mit 12, 14, 18 und 26 Modulen, mal ohne, mal mit Speicher für den selbst erzeugten Strom (sinnvoll bei Anschluss einer Wallbox fürs auftanken des eigenen E-Autos). Anschließend kann bei einem Energieberater im EWR-ServiceCenter unter der kostenlosen Hotline 0800 0164164 ein erstes, überschlägiges Angebot eingeholt werden.

Schritt Nr. 3 wäre dann, verbunden mit einem Besuch eines EWR-Solarspezialisten vor Ort, ein verbindliches Angebot. Klaus Günther-Blombach, Leiter des Geschäftsbereichs Markt & Vertrieb: „Wir bieten auch die Installation der Anlage an. Mit der beauftragen wir dann einen erfahrenen heimischen Installateur!“ Kennt der Interessent die Kosten, die auf ihn zukommen, kann er abschätzen, in wieweit die geplante Anlage sich für ihn wirtschaftlich rechnet – zum einen durch den (für die eigene Wohnung und das eigene E-Auto) erzeugten „Grünstrom“, zum anderen durch Einspeisung des eventuell anfallenden Energieüberschusses ins öffentliche Stromnetz. „So gelangt der grüne Strom direkt vom Dach in den Tank", erklärt Klaus Zehrtner, Leiter Energiedienstleistungen & Elektromobilität bei der EWR GmbH. Wobei anzumerken ist, dass der aus der Strom-Einspeisung erzielte Erlös deutlich geringer ausfällt als die Einsparung durch den „Grünstrom“.

Entscheidet sich der Kunde für den Bau einer PV-Anlage, wird er von der EWR GmbH bis zur Ab- bzw. Inbetriebnahme durch die Solarberater und ein ausführendes Fachhandwerksunternehmen begleitet. Einzig auf die Materialbeschaffung als auch Fachhandwerkskapazitäten hate man leider nur begrenzt Einfluss, betont der Unternehmen. „Hier führt aktuell - wie bei der Ladetechnik auch – eine hohe Nachfrage zu Wartezeiten von durchaus zwölf Wochen und mehr; kommt die Nutzung öffentlicher Förderprogramme hinzu, u. U. auch deutlich länger.“ Denn einige Förderrichtlinien geben vor, dass erst nach Erteilung des Förderbescheides eine Bestellung erfolgen darf.

Gemeinsam auf der Trasse! Aber sicher!

Pressemitteilung der Verkehrswacht Remscheid und der Polizei

Die Verkehrswacht Remscheid und die Verkehrsunfallprävention der Polizei Remscheid werden am Dienstag, 6. Juli, von 9 bis 15 Uhr auf der Balkantrasse in Berg. Born Abzweigung nach Hückeswagen als Verkehrsunfallprävention wieder Tipps zum Radfahren geben. Das Motto: „Fahr Rad…aber sicher“. Durch Corona werden auf den Bahntrassen Fahrrad und Pedelec öfter eingesetzt.

Immer mehr Menschen entdecken – auch durch Corona – das Fahrrad oder Pedelec für sich. Der Trend ist auch im Bergischen Land deutlich zu erkennen. In Zeiten von steigenden Energiekosten, aber auch von gelebtem Umweltbewusstsein stellt das Rad eine sinnvolle Ergänzung zu herkömmlichen Verkehrsmitteln dar. Dabei werden attraktive Verkehrswege wie die Balkantrasse immer wichtiger. Aber bei der Nutzung kommt es auch immer wieder zu Konflikten und gefährlichen Situationen. Denn auch Inline-Skater, Fahrer von E-Scootern und Fußgänger nutzen die Möglichkeit, sich dort zu bewegen. Darunter sind auch Zweiradfahrer*innen mit wenig Fahrerfahrung. Das zeigt sich auch an den gestiegenen Unfallzahlen. Um dem gegenzusteuern, möchten wir durch Gespräche, Vorführungen und Infostände für besonnenes Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme - nicht nur auf der Trasse – werben und  u. a.  speziell über den Fahrradhelm aufklären. Leider können die Helme der Fahrerinnen und Fahrer vor Ort von uns nicht selbst richtig einstellen werden, sondern das müssen wir ihnen überlassen.

Folgende weitere Termine sind im Juli und August an gleicher Stelle geplant:

  • Freitag, 9. Juli, 9 bis 15 Uhr,
  • Donnerstag,15. Juli, 11 bis 17 Uhr,
  • Donnerstag,22. Juli, 09 bis 15 Uhr,
  • Mittwoch, 28. Juli, 11 bis 17 Uhr,
  • Montag, 2. August, 11 bis 17 Uhr,
  • Freitag, 6.August, 9 bis 15 Uhr.

Kanalbau in der Bismarckstraße/Prešover Straße

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wegen Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Bismarckstraße/Am Ostbahnhof wird ab Montag, 5. Juli, die Verkehrsführung für beide Fahrtrichtungen auf der Bismarckstraße geändert. Für die bis Anfang August angesetzten Bauarbeiten an den Kanälen, die in der Verkehrsfläche liegen, werden beide Fahrspuren der Bismarckstraße in Fahrtrichtung Willy-Brandt-Platz gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Fahrtrichtung ab der Kreuzung Prešover Straße auf eine Spur reduziert und links an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. Durch den Wegfall einer Fahrspur kann es kurzzeitig zu kleineren Verkehrsstauungen kommen.

Der Verkehr in Fahrtrichtung Zentralpunkt wird weiterhin zweispurig geführt. Hier werden die Fahrbahnen mittels Gelbmarkierung verschwenkt, sodass keine erheblichen Einschränkungen zu erwarten sind.

In den Ferien kein Shuttle-Bus zum Impfzentrum

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der kostenlose Shuttle-Bus zwischen Bahnhof Güldenwerth und dem Impfzentrum in der Wallburgstraße 23 wird mit Beginn der Schulsommerferien eingestellt. Letztmalig fährt er am Sonntag, 4. Juli. Um den Angehörigen der älteren Priorisierungsgruppen eine erleichterte und barrierearme Anreise zum Remscheider Impfzentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen, wurde bei Inbetriebnahme des Impfzentrums in der Sporthalle West ab Bahnhof Güldenwerth (Buslinien 654, 658/S-Bahn S 7) zu den Öffnungszeiten ein kostenloser Shuttlebusverkehr eingerichtet. Seitdem hat er seine Fahrgäste im 20-Minuten-Takt direkt zum Impfzentrum und auch zurück zum Bahnhof Güldenwerth gebracht. Zuletzt zählten die Stadtwerke Remscheid als Betreiberin dieses Shuttleservices allerdings nur noch wenige Fahrgäste. Seit Aufhebung der Priorisierung gibt es so gut wie keine Nachfrage.

Neuenkamper und Birgderkamper vor Sanierung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab Montag, 5. Juli, werden weite Teile des Betons an der Neuenkamper Brücke und an der Birgderkamper Brücke instandgesetzt. Ist die Gesamtmaßnahme, die schrittweise bis ins zweite Quartal 2022 abgearbeitet wird, erledigt, sind beide Brücken runderneuert. Eine schonende Baustellenführung sorgt für möglichst wenig Einschränkungen im Straßenverkehr. Den Beginn machen Instandsetzungsarbeiten an Betonteilen auf dem Überbau der Neuenkamper Nordbrücke in Fahrtrichtung Willy-Brandt-Platz/Innenstadt unter laufendem Verkehr mit Sperrung einer Fahrspur. Eine Fahrspur bleibt befahrbar.

Nach den Schulsommerferien werden die Arbeiten so getaktet, dass zu Stoßzeiten beide Fahrspuren zur Verfügung stehen. Gearbeitet und einspurig gesperrt wird dann nur noch zwischen 8.30 und 15 Uhr. Nach dem Überbau der Neuenkamper Nordbrücke wird der Überbau der Neuenkamper Südbrücke in Fahrtrichtung Lennep in Angriff genommen. Auch hier laufen die Instandsetzungsarbeiten zwischen 8.30 und 15 Uhr, um zu Hauptverkehrszeiten beide Fahrbahnen frei zu halten.

Etwa ab Mitte Oktober werden dann die Betoninstandsetzungsarbeiten an den Brückenuntersichten, Widerlagern und Rampenwänden der Neuenkamper Nord- und Südbrücke durchgeführt. Diese Arbeiten erfolgen weitestgehend ohne Einschränkung des Fahrverkehrs. Die Parkplätze unterhalb der beiden Brücken werden wechselseitig gesperrt und mit Halteverboten versehen. Außerdem kommt es zu Fahrbahneinengungen im Bereich der Rampenflächen, wenn die Instandsetzungsarbeiten auf diese Flächen ausgeweitet werden müssen. Die Vorbeifahrt bleibt aber jederzeit möglich.

Von außen nicht wahrnehmbar, aber trotzdem wichtig: Bis in den Winter hinein erfolgen anschließend Betoninstandsetzungsarbeiten in den Hohlkästen der Neuenkamper Nord- und Südbrücke. Da die Verarbeitung des Betonersatz beziehungsweise Beschichtungssystems  ein sehr witterungsabhängiges Bauverfahren ist, wird eine Winterpause eingelegt. Weiter geht’s voraussichtlich Ende Februar beziehungsweise Anfang März nächsten Jahres. Zunächst werden die Schutzplatten auf dem Überbau der Birgderkamper Brücke im Bereich über dem ehemaligen Ostbahnhof zurückgebaut, wofür die Brücke rund sechs Wochen komplett gesperrt wird. Über Umleitungen und weitere möglichen Einschränkungen berichten die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) rechtzeitig.

Verlängerter NachtExpress und Kräwi-Bus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Pünktlich zum Start der Sommerferien in NRW wird vom Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid GmbH wieder der verlängerte NachtExpress-Verkehr von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und Nächten vor Feiertagen durchgeführt. Die letzten Fahrten starten dann wie gewohnt um 02.16 Uhr (Linien NE12, NE16, und NE19) ab Friedrich-Ebert-Platz, 02.21 Uhr (Linien NE15 und NE18) ab Remscheid Hbf. und 02.46 Uhr (Linien NE14 und NE20) ab Friedrich-Ebert-Platz bzw. 02.51 Uhr (Linien NE13 und NE17) ab Remscheid Hbf. Auch die zusätzlichen Nachtfahrten an Wochenenden auf den AST-Linien finden wieder planmäßig statt.

 Ebenfalls pünktlich zu den Sommerferien schickt der Verkehrsbetrieb in diesem Jahr wieder den Kräwi-Bus zur Wuppertalsperre in die Spur. Vom 3.7. bis 17.8. fährt der der Kräwi-Bus viermal täglich vom Lenneper Bahnhof (Bussteig C) um 11.12 Uhr,  13.12 Uhr,  17.12 Uhr und 18.47 Uhr in Richtung Wuppertalsperre. Die Rückfahrten erfolgen von Kräwinklerbrücke / Heidersteg um 11.31 Uhr,  13.31 Uhr, 17.31  Uhr und 19.06 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kann auch das Anruf-Sammel-Taxi (AST) genutzt werden, welches diesen Streckenabschnitt mitbedient.  

Einstellung des Zugbetriebs ist nicht ausgeschlossen

Zu den jüngsten Ausfällen auf der Linie S7, überschrieb der Waterbölles am 21. Juni eine Pressemitteilung der Abellio Rail GmbH. Dazu gab es jetzt die folgende Ergänzung:
„Die Suche nach der Ursache läuft im Rahmen der Instandsetzung der betroffenen Fahrzeuge und gemeinsam mit den Kollegen der DB Netz AG weiterhin auf Hochtouren, um alsbald eine Entlastung der Situation herbeizuführen und wieder einen stabilen Verkehr zu ermöglichen. Derzeit verkehren noch drei von neun Fahrzeugen auf der Strecke. Zusätzlich ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet. Es ist zum aktuellen Stand leider nicht auszuschließen, dass der Betrieb gänzlich eingestellt werden muss. Damit kann einem weiteren Verschleiß der Fahrzeuge vorgebeugt werden, bis die Ursachenfindung abgeschlossen ist. Abellio bittet die Fahrgäste um Verständnis und versichert, dass auch mit dem VRR als Aufgabenträger eng zusammengearbeitet wird um den regulären Verkehr schnellstmöglich wieder herstellen zu können. Fahrgästen wird weiterhin unbedingt empfohlen, die aktuellen Informationen in den bekannten Auskunftsmedien vor Fahrtantritt zu prüfen. Aktuelle Meldungen zu Ausfällen und etwaigen Ersatzverkehren werden ebenfalls über unsere Website und www.zuginfo.nrw veröffentlicht.

Halten die Busse länger, versagt die Ampelschaltung

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung über „lange Rückstaus“ hat eine Analyse der Ampelanlage Kreuzbergstraße / Am Schützenplatz / Gneisenaustraße / Richard-Koenigs-Straße ergeben, dass hierfür eine fehlerhafte Interpretation der Sendeprotokolle innerhalb der Busbeschleunigung verantwortlich ist. Die Busse des ÖPNV melden sich fahrerautonom an der Signalanlage zur Weiterfahrt über den Verkehrsknotenpunkt an. Die Signalschaltung lässt dann die Busse bevorzugt (d.h. mit möglichst geringer Wartezeit) den Kreuzungsbereich passieren können.  Aber leider fahren nicht alle Busse nach dem Absenden dieses Signals an das Steuergerät sofort los, sondern verharren aus diversen Gründen (z.B. um Anschlussfahrten mit einer anderen Buslinie zu ermöglichen) noch einige Minuten in der Haltestelle. „Während dieser für die Signalschaltung nicht kalkulierbaren Wartezeit kommt es dann zu den beschriebenen Rückstaus“, teilte die Verwaltung den Mi5trgliedern der Bezirksvertretung Lüttringhausen zur Sitzung am 30. Juni mit. „Eine Optimierung der Busbeschleunigung wird zurzeit erarbeitet, so dass der Verkehr dann wieder flüssiger fließen sollte.“

Wie an allen Signalanlagen in Remscheid wird auch an der Kreuzbergstraße der Verkehrsstrom von Videokameras erfasst, erhält zunächst eine Mindestgrünzeit, die dann situativ in Abhängigkeit von der Verkehrsmenge bis hin zu einer Maximalgrünzeit verlängert werden kann. Während der bekannten Stoßzeiten (6.30 bis 8.30 Uhr sowie 15.30 bis 18.30 Uhr) wird an der Kreuzbergstraße das Signalprogramm mit einer höheren Leistungsfähigkeit als in den übrigen Tageszeiten geschaltet, d. h. die sogenannte Umlaufzeit für einen Zyklus beträgt 95 Sekunden an Stelle von 85 Sekunden, was für jeden Fahrzeugstrom entsprechend mehr Grünzeit bedeutet.