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Grundschule: Mobilitätsmanagement ist noch in Arbeit

80.000 Euro kommen als Zuschuss vom Land NRW, so dass für das Land nur 20.000 Euro übrig bleiben, um das Projekt mit dem sperrigen Namen „Schulisches Mobilitätsmanagement für alle Remscheider Grundschulen unter Berücksichtigung von Mobilitätsbildung und Schulumfeldsicherheit“ finanzieren zu können – eine Kooperation zwischen den städtischen Fachdiensten „Bürger, Sicherheit und Ordnung“ und „Umwelt“. Das eine Ziel ist es, Kinder und Eltern für eine klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren, das andere, genau hierfür konkrete Maßnahmen und Aktivitäten zu entwickeln, bezogen auf alle Remscheider Grundschulstandorte sowie die Standorte der Förderschule Heinrich-Neumann und die Rudolf-Steiner-Schule. Dies können unter Beteiligung von Verkehrswacht und Polizei bauliche und/oder verkehrsrechtliche Maßnahmen sein (z.B. klassische Schulwegsicherung, Eltern-Kind-Haltestellen), für die dann im städtischen Haushaltsplan Geld bereitgestellt werden müsste. zu realisieren.

Projektstart war am 1.März 2020. Auslaufen sollte es am 31.August, ist es aber nicht, wie gestern im Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke mitteilte. Die lange andauernden Schulschließungen als Folge der Corona-Pandemie und die hohen Fallzahlen in der ersten Jahreshälfte hätten den Projektablauf verzögert. Denn die notwendige Begehungen des Schulumfeldes hätten den Präsenzbetrieb der Schulen vorausgesetzt. Mittlerweile hätten sie stattgefunden, und die Ergebnisse würden nun sukzessive in dem Projekt weiterverarbeitet. Die Bezirksregierung Düsseldorf habe einer Projektverlängerung inzwischen mündlich bis Ende Februar 2022. Den beauftragten Gutachter vom Büro „Elkmann – Klimaschutz und Mobilität“ werde sie nach Projektende in den Ausschuss einladen, um die Ergebnisse detailliert vorzustellen, kündigte Reul-Nocke gestern an.

für alle Remscheider Grundschulen unter Berücksichtigung von Mobilitätsbildung und Schulumfeldsicherheit“ finanzieren zu können – eine Kooperation zwischen den städtischen Fachdiensten „Bürger, Sicherheit und Ordnung“ und „Umwelt“. Das eine Ziel ist es, Kinder und Eltern für eine klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren, das andere, genau hierfür konkrete Maßnahmen und Aktivitäten zu entwickeln, bezogen auf alle Remscheider Grundschulstandorte sowie die Standorte der Förderschule Heinrich-Neumann und die Rudolf-Steiner-Schule. Dies können unter Beteiligung von Verkehrswacht und Polizei bauliche und/oder verkehrsrechtliche Maßnahmen sein (z.B. klassische Schulwegsicherung, Eltern-Kind-Haltestellen), für die dann im städtischen Haushaltsplan Geld bereitgestellt werden müsste. zu realisieren.

Projektstart war am 1.März 2020. Auslaufen sollte es am 31.August, ist es aber nicht, wie gestern im Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke mitteilte. Die lange andauernden Schulschließungen als Folge der Corona-Pandemie und die hohen Fallzahlen in der ersten Jahreshälfte hätten den Projektablauf verzögert. Denn die notwendige Begehungen des Schulumfeldes hätten den Präsenzbetrieb der Schulen vorausgesetzt. Mittlerweile hätten sie stattgefunden, und die Ergebnisse würden nun sukzessive in dem Projekt weiterverarbeitet. Die Bezirksregierung Düsseldorf habe einer Projektverlängerung inzwischen mündlich bis Ende Februar 2022. Den beauftragten Gutachter vom Büro „Elkmann – Klimaschutz und Mobilität“ werde sie nach Projektende in den Ausschuss einladen, um die Ergebnisse detailliert vorzustellen, kündigte Reul-Nocke gestern an.

Starkregen im Juli beschädigte zwei Brücken schwer

Von dem Starkregen im Juli war in Remscheid der Morsbach besonders betroffen. So werde etwa der Neubau der von der Flut zerstörten Brücke „Ulrichskotten“ nach ersten groben Schätzungen 500.000 Euro kosten. Die Neuplanung werde mit den Unteren Wasserbehörden (Wuppertal und Remscheid), dem Wupperverband und den Unteren Landschaftsbehörden (Wuppertal und Remscheid) abgestimmt und „an ein kompetentes Ingenieurbüro“ vergeben, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 7. September. Gemäß einer Vereinbarung zwischen den Städten Wuppertal und Remscheid aus dem Jahr 1950 ist die Stadt Wuppertal für die Grenzbrücken am Morsbach zuständig, die den Städten je zur Hälfte gehören. Die Stadt Remscheid werde beteiligt, „wenn Arbeiten und Entscheidungen mit Kostenrelevanz anstehen“. Eine Entscheidung für einen Neubau sei zwischen beiden Städten noch abzustimmen. Dies werde voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen. Eine Behelfsbrücke, die auch für den Schwerlastverkehr geeignet sei, habe man bislang nicht thematisiert, wohl aber den Bau einer Behelfsbrücke für Fußgänger. Der Bau einer großen Behelfsbrücke mit entsprechenden Fundamente dürfe allerdings den späteren endgültigen Brückenneubau nicht erschweren.

Weiter heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der CDU: „Die Brücke Gockelshammer und die Brücke Breitenbruch haben keine sichtbaren Schäden erlitten. Die Brücke Beckeraue wurde wegen der teilweisen Unterspülung eines Widerlagers auf 3,5 Tonnen beschränkt. (…) Zu welchen Kosten und zu welchem Zeitpunkt eine Sanierung möglich ist, konnte seitens der Stadt Wuppertal zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden. Die Brücke Prangerkotten wurde wegen starker Unterspülung eines Widerlagers gesperrt. (…) Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht gesagt werden, ob eine Sanierung möglich ist oder ein Neubau, der auch grob mit 500.000,-€ zu veranschlagen wäre, erforderlich wird. (…) Das außergewöhnliche Regenereignis hat auf dem Deponiegelände in den Entwässerungsgräben … Geröll ausgetragen. Dieses gelangte auch in die Rückhaltebecken.“ Das habe die Bachverrohrung oberhalb der Hofschaft Morsbach teilweise verstopft. „Dies führte zu einer lokal begrenzten Überschwemmung (Kellerüberflutungen) in der Hofschaft. Die Feuerwehr konnte den Abfluss kurzfristig wieder freilegen.“

Die Fahrbahn über dem Fußgängertunnel ist marode

Anstelle des bisherigen Fußgängertunnels – eine Beleidigung für Auge und Nase – soll es künftig auf dem Friedrich-Ebert-Platz zwei neue Verkehrsinseln für die Fußgänger geben. Die eine Insel für den künftigen Fußgängerüberweg vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zur Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, die andere für die Fußgängerverbindung zwischen ZOB und Ämterhaus. Der Fußgängertunnel werde kurzerhand zugeschüttet, verfüllt, hatte es bisher geheißen. Doch das geht nicht, berichtete vergangene Woche im Bauausschuss Tobias Mader vom Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung. Das liege an den strukturellen Schäden in der Fahrbahn der Elberfelder Straße genau über dem Tunnel. Dass es die gibt, war in den vergangenen Jahren den meisten Remscheider Autofahrern nicht entgangen. Denn immer, wenn sie den notdürftig ausgebesserten Riss im Asphalt überfuhren, ruckelte es oder es meldeten sich gar die Stoßdämpfer ihrer Wagen. Wenn der Platz 2025 ausgebaut sein wird – so der gegenwärtige Zeitplan –, soll das nicht mehr passieren. Die notwendige Fahrbahnsanierung werde allerdings keine leichte Aufgabe sein, so Mader im Bauausschuss weiter. Denn zwischen dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und der Elberfelder Straße verlaufe eine empfindliche Lichtleitertrasse, auf die man bei den Arbeiten besonders achten müsse.

Auch zur Umgestaltung des Platzes hatte der Technische Sachb3arbeiter Neues zu berichten: Statt zwölf Meter hoher Laternenmasten an einer Straßenseite habe man sich nun für acht Meter hohe auf beiden Seiten entschieden zwecks einer besseren Ausleuchtung der Fläche. Und die Wartehäuschen, die unter dem „Bumerang“-Dach für Windschutz sorgen sollen, seien hierfür eigens („schnörkellos) konzipiert worden, preiswert im Unterhalt. Statt zweier kleinerer Warteinseln werde man eine größere bauen, was den Bussen die Einfahrt zum ZOB erleichtern werde.

Frühere Bank-Filiale ist mittlerweile ein Schandfleck

Pressemitteilung der CDU Remscheid

„Manche Dinge ändern sich leider nie. Ein Beispiel ist das Gebäude der früheren Landeszentralbank an der Nordstraße ganz in der Nähe des MK-Hotels. Die Treppen  verwittern und sind mit Unkraut überwuchert. Müll liegt herum. Dieser Zustand ist nicht neu. Er wurde immer wieder beklagt. Wann passiert hier endlich mal etwas Nachhaltiges, um den Zustand zu verbessern? Dieser Schandfleck befindet sich quasi am Eingangstor unserer Stadt. In der Nähe liegen das Kino und der Bahnhof. Vielleicht zweihundert Meter weiter oberhalb soll demnächst der Ebert-Platz für viel Geld modernisiert werden. Auswärtige Gäste wohnen im benachbarten MK-Hotel. Sie werden diesen Schandfleck genauso sehen wie die auswärtigen Schülerinnen und Schüler, die demnächst das Berufskolleg am Bahnhof besuchen werden. Als Remscheider schäme ich mich dafür, wie es da aussieht“, sagt Bernd Quinting, Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid und Ratsmitglied. „Schon im Jahr 2014 hat meine Kollegin Rosi Stippekohl die Verwaltung darum gebeten, den Eigentümer des ehemaligen Landeszentralbankgebäudes zur Pflege der angrenzenden Fläche und zum Entfernen von Unkraut anzuhalten. Auch die Linke wies 2014 darauf hin, dass der Bürgersteig und die Treppen immer mehr verkommen und mit Unkraut überwachsen sind.“

„Es gibt zwei Interessenten für das ehemalige Gebäude der Landeszentralbank an der Elberfelder Straße. Das berichtet Wirtschaftsförderer Ingo Lückgen. Remscheid gelang es auf der Fachmesse Expo Real in München, das Interesse der Projektentwickler zu wecken. Lückgen wertete die Teilnahme des Bergischen Landes auch deshalb als vollen Erfolg.“ So verheißungsvoll klang es noch im Oktober 2019.“ Was ist daraus geworden?“, fragt Quinting. „Bereits 1998 wurde die Landeszentralbank in Remscheid geschlossen. Seitdem ist der Zustand des Gebäudes quasi ein Dauerärgernis. Und wir leben inzwischen im Jahr 2021!“

Großer Ladepark mit 46 Ladepunkten bei Vaillant

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die EWR GmbH hat als der Spezialist in Remscheid für Ladetechnik von Elektrofahrzeugen in den letzten beiden Jahren 300 Ladepunkte für Remscheider Kunden errichtet. Ein Ladepark mit insgesamt 46 Ladepunkten ist nun bei der Vaillant Group entstanden, der sich gut als Blaupause auch für andere Firmen eignet. „Heiztechnikspezialist Vaillant vertraut beim Ausbau eigener Ladeinfrastruktur auf die Erfahrungen der EWR GmbH. Seit Jahren besteht eine hervorragende Partnerschaft, die wir langfristig weiter intensivieren wollen“, betont Robin Frohn, Direktor Real Estate Management bei der Vaillant Group. Das von der EWR entwickelte und in enger Abstimmung mit dem Kunden umgesetzte Konzept beinhaltet sowohl Bau, Betrieb sowie Wartung modernster Ladeinfrastruktur. Ziel des gemeinsamen Projektes war eine einfach zu betreibende Ladetechnik für Elektroautos für das Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Zudem sollte eine individuelle Abrechnung und Zuordnung der getankten Fahrstrommengen für unterschiedliche Nutzergruppen vom Dienstwagenfahrer bis zum Mitarbeiter, der sein Privatauto lädt, vom Kunden bis zum Auto aus dem eigenen Vaillant Fahrzeugpool ermöglicht werden.

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VRR: Einmal stempeln, zwei Personen fahren

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Bereits während der gesamten NRW-Sommerferien konnten Besitzer*innen eines gültigen AboTickets des VRR kostenfrei und durch ganz Nordrhein-Westfalen reisen. Im Rahmen einer weiteren Tarifaktion im September 2021 wird Nahverkehrskund*innen nun das 4erTicket für Freitage, Samstage und Sonntage bei einmaligem Entwerten zur Nutzung für zwei Personen pro Fahrt freigegeben. Mit der 4erTicket-Aktion sagen die Verkehrsunternehmen im VRR den Bus- und Bahnkund*innen ein weiteres Mal „Danke“ für ihre Geduld und Flexibilität während der Corona-Pandemie.

Kund*innen können an allen Aktionswochenenden im September (03.–05.09., 10.–12.09., 17.–19.09. und 24.–26.09.21) eine weitere Person auf ihrem 4erTicket kostenlos mitnehmen. Dafür wird das Ticket je Fahrt nur einmal entwertet, gilt aber für zwei Personen. So können mit einem 4erTicket bis zu 8 Personen gleichzeitig fahren. Erwachsene Personen dürfen auch Kinder über ihre Tickets mitnehmen. Das Kinderticket ist ebenfalls in der Aktion eingeschlossen und kann dabei mit dem einmaligen Stempeln zur Mitnahme eines zweiten Kindes (keine erwachsene Person) eingesetzt werden.

Die Aktion gilt ganztägig jeweils freitags, samstags und sonntags. Berechtigt sind alle Besitzer*innen eines regulären 4erTickets aus dem Sortiment, egal ob Papier- oder Online-Ticket und auch egal welche Preisstufe. Das Ticket kann online, in verschiedenen Apps vom VRR und von Verkehrsunternehmen, in Kundencentern, Vertriebsstellen, am Ticketautomaten oder bei Fahrer*innen** (**nicht bei allen Verkehrsunternehmen möglich) erworben werden.

Müngstener Brücke als UNESCO-Welterbe nominiert

Pressemitteilung des Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, den Antrag der Stadt Solingen „Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts. Die Müngstener Brücke als Bestandteil einer transnationalen und seriellen Welterbe-Nominierung“ als nordrhein-westfälischen Vorschlag zur Fortschreibung der deutschen Tentativliste für zukünftige UNESCO- Welterbestätten bei der Kultusministerkonferenz einzureichen.

Die Stadt Solingen hat sich mit der „Müngstener Brücke“ für die Aufnahme in die deutsche Tentativliste zur Nominierung als UNESCO-Weltkulturerbe im Rahmen eines transnationalen und seriellen Antrages mit fünf weiteren Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts in Italien, Frankreich und Portugal, bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalen beworben. „Als höchste stählerne Eisenbahnbrücke Deutschlands verbindet sie seit 1897 bis heute die Städte Solingen und Remscheid über das Tal der Wupper miteinander. Der charakteristische Fachwerkbogen in seiner parabolischen Krümmung wurde ehemals von dem Ingenieur der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN), Anton von Rieppel, entworfen. Mit dem Vorschlag „Müngstener Brücke“ folgt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit ihrer Entscheidung dem Votum einer extra eingerichteten Jury . In der internationalen Zusammenarbeit mit Italien, Frankreich und Portugal liegt zugleich eine große Chance, eine Anerkennung als transnationales und serielles UNESCO-Welterbe zu erlangen“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Stadtwerke setzten nach Unterburg Taxen ein

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Da wegen Hochwasserschäden die Straßenverbindung zwischen Solingen-Burg und Ehringhausen noch bis auf Weiteres gesperrt bleibt, müssen die ersten Busse der Linien 653 und 654 von Montag bis Samstag sowie die NachtExpress-Linie NE13 dort und im Bereich Reinshagen großräumig umgeleitet werden. Um die Verspätungen gering zu halten, wenden ab Montag, 23. August diese Fahrten der 654 und die Linie NE13 an der Haltestelle Güldenwerth Bf. Von Güldenwerth bis zum Burger Bahnhof und zurück werden Fahrgäste mit Taxis befördert. Diese Regelung betrifft montags bis freitags die Fahrten 5.23 und 6.08 Uhr sowie samstags um 6.28 Uhr ab Güldenwerth Bf., in Gegenrichtung die Fahrten ab Burger Bahnhof um 5.32 und 6.12 Uhr (montags bis freitags) sowie 6.56 Uhr (samstags) und täglich alle Fahrten des NE13.

Darüber hinaus können die Linien 653 und NE13 aufgrund der Sperrung ganztägig den Streckenabschnitt Solingen-Burg — Ehringhausen Schleife nicht bedienen. Fahrgäste mit Start oder Ziel an den Haltestellen Tyrol und Hüttenhammer können ab sofort unter der Telefonnummer des AnrufSammelTaxis (RS 164848) ein Taxi bestellen, das sie zu den planmäßigen Abfahrtzeiten kostenlos von oder nach Ehringhausen Schleife befördert. Wir bitten Kunden, dabei einen ausreichenden zeitlichen Vorlauf für die Taxibestellung einzuplanen.

Wo Lkw-Fahrer einen großen Tastsinn brauchen...

„Bei der Straße Fürberg handelt es sich um öffentlichen Verkehrsraum im Sinne der Straßenverkehrsordnung (StVO). Grundsätzlich gilt in der besagten Straße keine besondere Regelung zum Parken, welche durch ein Verkehrszeichen oder eine Verkehrseinrichtung bestimmt wird, so dass das Halten und Parken gemäß § 12 StVO geregelt wird. Der öffentliche Verkehrsraum steht allen Verkehrsteilnehmenden gleichermaßen zur Verfügung“, hat Stadt Remscheid gegenüber der Beschwerdekommission festgestellt. Dass ein einzelner Verkehrsteilnehmer die Zahl der parkender Fahrzeuge (an seinem Haus) beschränken könne, sehe die StVO nicht vor. Sollten abgestellte Wagen die Sicht auf den fließenden Verkehr versperren, schreibe § 8, Abs. 2 Satz 3, der StVO vor, „dass sich der einfahrende Verkehrsteilnehmer vorsichtig in die Kreuzung oder Einmündung hineintasten darf. Dies bedeutet zentimeterweises Vorrollen bis zum Übersichtspunkt mit sofortiger Anhaltemöglichkeit (BGH NJW 85 2757)“.

An die Beschwerdekommission hatte sich der Anwohner Uwe Ritter gewandt. Er betreibt an der Straße Fürberg ein Straßenbau-Unternehmen. Dazu gehören mehrere Lkw mit  Anhänger; das längster Gespann zähle 15 Meter, sagte die Remscheider Rechtsanwältin Gudrun S., die zur gestrigen Erörterung des scheinbar unlösbaren Problem als Rechtsbeistand des Unternehmers ebenfalls im großen Sitzungssaal des Rathauses erschienen war. Die Fahrer hätten bei der Ausfahrt bergwärts rechts Richtung Volkeshaus keine Sicht auf den Verkehr. Und der sei auf dem „Schleichweg zwischen Müngsten und Hasten“ wesentlich größer als auf einer reinen Anliegerstraße. Deshalb sei die Gefahr eines Unfalls groß – und die Folgen weitaus größer als die eines Zusammenstoßes zwischen zwei Pkw.

Davon ist in der Stellungnahme der Verkehrsbehörde nicht die Rede, wohl aber von einer ca. 15 Meter breiten Ausfahrt. Da sei das Einbiegen auf die Straße „ohne eine erhebliche Behinderung des Verkehrsflusses“ durchaus möglich, die in der Eingabe von Uwe Ritter vorgeschlagene Aufbringens einer Grenzmarkierung auf der Straße folglich nicht erforderlich. Zitat: „Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde ist die Situation vor Ort eindeutig geregelt“. Für weitere verkehrsregelnde Maßnahmen bestehe bei dieser Sach- und Rechtslage kein Anlass. „Das wurde mehrfach durch die verschiedenen beteiligten Stellen geprüft.“ Sowohl Politik, als auch Polizei, Straßenverkehrsbehörde und Straßenbaulastträger seien übereinstimmend zu diesem Ergebnis gekommen. Hierzu habe am 1. September 2020 ein gemeinsamer Ortstermin mit Vertretern des Straßenbaulastträgers, der Straßenverkehrsbehörde, Bezirksbürgermeister Otto  Mähler und allen beteiligten Personen der Ortschaft Fürberg stattgefunden.

Warum also die Eingabe an die Beschwerdekommission? Seine Einfahrt sei gar nicht 15 Meter breit, sagte Uwe Ritter, sondern nur sieben Meter. Da habe die Verwaltung wohl das Grundstück seines Nachbarn mit vermessen. Was also tun? Die Beschwerdekommission, die den Hauptausschuss berät, will in dessen Sitzung am Donnerstag nächster Woche vorschlagen, entweder selbst die Örtlichkeiten in Augenschein zu nehmen oder darum die Bezirksvertretung Alt-Remscheid zu bitten, die dann zum Termin die Mitglieder der Beschwerdekommission einladen könne. Dann wären es schon zwei politische Gremien, die sich mit einem Problem beschäftigen, das es womöglich gar nicht gäbt ohne einen schwelenden Nachbarschaftsstreit, wir Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann gestern vermutete. Denn die Ausfahrt auf die Straße Fürberg wird für die Lkw-Fahrer immer dann besonders schwierig, wenn gleich daneben ein Wohnwagen steht. Und den stellt ein Nachbar dort offenbar besonders gerne ab. Wie hieß noch das Sprichwort, das mir in diesem Zusammenhang gerade nicht einfallen will?

Die schnelle Problemlösung, die sich Beatrice Schlieper von den Grünen gestern wünschte, scheint nicht in Sicht. Uwe Ritter wird also nichts anderes übrig bleiben, als die Polizei um Verkehrsregelung zu bitten, wenn seine Lkw-Fahrer nicht weiterkommen. Und das Ganze zu fotografieren. Digitalkameras verzeichnen auch Tag und Uhrzeit…

Provisorische Bushaltestelle für sicheren Schulweg

Zur Sitzung des Hauptausschuss am 26. August und des Ausschusses für Schule  am 1. September hat die CDU-Fraktion den Antrag gestellt, die Stadt möge an der Ecke Morsbachtalstraße / Beckeraue umgehend eine provisorische Bushaltestelle einrichten, insbesondere zur Schulwegsicherung, damit die Kinder keinen Umweg über die unbeleuchtete Morsbachtalstraße machen müssen. Auch bedürfe provisorische Bushaltestelle in der nahenden „dunkle Jahreszeit“ im Herbst und Winter einer Beleuchtung. In der Begründung des Antrages heißt es: „Das Hochwasser hat die Brücke im Morsbachtal zerstört. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Beckeraue überquerten bisher die Morsbachtalbrücke, um die Bushaltestelle zu erreichen. Dies ist nun nicht mehr möglich.“ Nun müssen sie von der Ecke Morsbachtalstraße / Beckeraue zu Fuß erst entlang der Morsbachstraße laufen, auf der es keinen Bürgersteig gibt. Die Kinder müssen also notgedrungen auf der Fahrbahn laufen. Deshalb sei die Einrichtung einer provisorischen Bushaltestelle für die Sicherheit der Schulkinder unerlässlich, so die CDU.

Barrierefreier Ausbau von zwei Haltestellen

Die Haltestellen Kremer und Steinackerstraße werden barrierefrei ausgebaut, so eine Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Beirat für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen am 18. August. „Mit dem barrierefreien Ausbau wird zugleich die Attraktivität des ÖPNV gesteigert, so dass eine mögliche Verkehrsverlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf den ÖPNV erreicht wird. Die Verkehrsverlagerung wiederrum hat positive Effekte auf das Klima“, ist der Vorlage als „Klima-Check“ vorangestellt.

Die beiden Haltestellen werden im Zuge der geplanten Deckenerneuerungen auf der Bliedinghauser Straße und Wermelskirchener Straße hergestellt. Gerald Hein, Geschäftsbereichsleiter der Technischem Betriebe Remscheid (TBR): „Wir haben die Maßnahmen sinnvollerweise koordiniert und zusammen ausgeschrieben, um Synergien zu nutzen. Nach derzeitigem Stand gehe ich davon aus, dass die Vergabe im September erfolgt und die Ausführung im Oktober/November.“  Ein Ausbau der Haltestelle im Anschluss an die Asphaltarbeiten hätte zu einer weiteren Einschränkung geführt und erhöhten Ausbaukosten verursacht. Durch den barrierefreien Ausbau werden die Haltestellen einen sogenannten Kasseler Sonderbord mit erhöhtem Auftritt und ein Blindenleitsystem erhalten.

Der Schulanfang rückt näher!

Pressemitteilung der Verkehrswacht Remscheid e. V.

Kinder / Erstklässler sollten jetzt auf die Verkehrswelt vorbereitet sein. Ist der Schulweg schon mit den Eltern / Großeltern geübt worden ? Aber nicht nur Eltern sind gefragt; der Appell der Verkehrswacht richtet sich vielmehr auch an die Autofahrer*innen, Schulen und Kindergärten, ständige Vorsicht walten zu lassen. Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei werden an zehn Standorten die Banner „Brems Dich, Schule hat begonnen“ aufhängen. Ferner sind an Grundschulen reflektierende Sicherheitskragen verteilt worden. Die Eltern sind aufgerufen nicht die Eingangsbereiche von Schulen zu blockieren. Es kann in einer Entfernung zur Schule geparkt und der Rest des Schulweges zu Fuß zurückgelegt werden. Bei Fragen zur Verkehrssicherheit stehen die Mitarbeiter der Verkehrswacht gerne zur Verfügung auch unter verkehrswacht-remscheid.de. (Otto Mähler)