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Bürgerbus fährt eingeschränkt wieder ab 15. Juni

Der 1. Bürgerbusverein im Ratssaal. Foto: Lothar Kaiser

Den großen Saal des Rathauses hatten die Mitglieder des 1. Bürgerbusvereins Remscheid am Donnerstagabend ganz für sich alleine (Coronas-bedingt mit großem Abstand zwischen den Stühlen), als sie berieten, wie ein Wiedereinstieg in den Fahrbetrieb vorstellbar wäre. Zuvor hatte das städtische Ordnungsamts die notwendige Einhaltung der Corona-Hygieneregeln im Bus betont, aber gegen den Betrieb des Bürgerbusses keine Einwände erhoben.  Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz kam nach Ende der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, der im Theater getagt hatte, in die Sitzung und begrüßte eine Wiederaufnahme des Fahrbetriebs: „Das ist auch Wunsch vieler älteren Bürger aus den Randgebieten der Stadt!“

Es folgte eine lebhaften Diskussion, in der die Bereitschaft der Busfahrer abgefragt wurde, sich wieder hinters Steuer zu setzen. Ergebnis: Die Zahl der einsatzwilligen Fahrer erlaubt noch keinen vollständigen Betrieb des Bürgerbusses. Daraufhin wurden Verschiedenste Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Letztentscheidlich soll der Fahrbetrieb am 15. Juni aufgenommen werden, allerdings nur an folgenden Tagen: Montag, Dienstag, Freitag und Samstag, die ersten beiden Tage der Woche zwecks möglicher Arztbesuche und die letzten beiden Wochentage zum Einkaufen. Bürgerbus-Geschäftsführer Holger Krant: „Die Hygienemaßnahmen erfordern es, den Fahrer von den Fahrgästen zu trennen. Weiter dürfen nur vier Personen mit Nasen-/Mundschutz befördert werden. Auch können wir unter diesen Voraussetzungen den Fahrgästen mit Rollator oder Einkaufswagen nicht in den Bus helfen. Das tut uns besonders leid tut!“

Der Fahrpreis  wird wie bisher im Bus kassiert. Bei jedem Fahrerwechsel. Sollen Griffe und Haltestangen desinfiziert werden. Die nächste Fahrerdienstbesprechung ist für den 25.Juni verabredet. Dann soll besprochen werden, ob unter den genannten Bedingungen auch ein vollständiger Fahrbetrieb möglich wäre.

VHS-Sonder-Sommerprogramm teils online

Wegen der Corona-Pandemie musste die Remscheider Volkshochschule vom 16. März bis 4. Mai schließen bzw. konnte ausschließlich digitale Angebote machen. Das soll nun ausgeglichen durch „ein Sonder-Sommerkurs-Programm für diejenigen, die im Sommer den Urlaub zu Hause verbringen werden und sich gerne weiterbilden möchten“, so Nicole Grüdl-Jakobs, die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, zu dem neben der VHS auch die Öffentliche Bibliothek und die Musik- und Kunstschule gehören. Insgesamt wurden 53 Angebote konzipiert, davon 13 Onlinekurse. Die Onlinekurse finden über die vhs.cloud und den Webinar-Anbieter Edudip statt. Für die Teilnahme werden ein Endgerät mit Kamera und Audiofunktion sowie der Browser Chrome benötigt. Vorab ist zudem eine Registrierung in der vhs.cloud erforderlich. Für diejenigen, die erst einmal schauen möchten, ob ihnen Online-Kurse Spaß machen, gibt es kostenfreie Schnupperstunden z.B. für die Angebote „Refresh your English“, Englische Konversation“ und Englisch für den Urlaub“.  

Sämtliche Sommer-Kurse finden sich auf der Internetseite der VHS Remscheid. Nachfolgend die Onlinekurse in der Übersicht:

Artikel vollständig lesen

Sporthallen sind ab 3. Juni wieder geöffnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Land NRW hat mit der Corona-Schutz-Verordnung und der Corona-Betreuungs-Verordnung – jeweils in der ab 21. Mai (bis 5. Juni) gültigen Fassung – die Lockerungen im Sport und die konkurrierenden Vorgaben der Corona-Betreuungs-Verordnung klargestellt und räumt den Kommunen unter Auflagen die Möglichkeit ein, Sportfreianlagen und Sport- und Turnhallen für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb zu öffnen. Die Stadt Remscheid möchte mit der Öffnung der Sporthallen ab 3. Juni gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) vor allem den Vereinssportlerinnen und Vereinssportlern die Trainingsaufnahme im kontaktlosen Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport wieder ermöglichen. Ausgenommen ist noch der Schwimmbetrieb. Die Sport- und Turnhallen werden zu den bisher üblichen Trainingszeiten grundsätzlich geöffnet.

Die Neuenkamper Sporthalle wird für den Sportbetrieb erst ab dem 20. Juli wieder zur Verfügung stehen. Der Rückbau zur Nutzung als Sporthalle beginnt voraussichtlich am 13. Juli. Tageweise Einschränkungen sind auch in der Sporthalle Hackenberg möglich, da hier zunächst noch die Blutspende-Aktionen des DRK anstehen. Die davon betroffenen Nutzerinnen und Nutzer werden rechtzeitig darüber informiert.

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) eine Handreichung für die Vereine erarbeiten, die die Auflagen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs zusammenfasst. Dazu gehören zum Beispiel die Einhaltung der Abstandsregeln und die Desinfektion von Kontaktflächen wie Türklinken. Die Stadt stellt dafür anlagenbezogen Desinfektionsmittel zur Verfügung. Um die Nutzergruppen voneinander zu trennen, sind die Sportlerinnen und Sportler aufgefordert, sich nur innerhalb ihrer Trainingszeit in der Halle aufzuhalten. Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Es gilt: Umgezogen kommen, ungeduscht gehen. Zuschauer sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.

Rosenmontagszug 2021: Wer zahlt die Straßenreinigung?

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 27. Mai hat die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Lennep bei der Verwaltung angefragt, ob die Stadt Remscheid die Kosten für die Straßenreinigung nach dem Rosenmontagszug im Jahr 2021 übernehmen könne. Begründung von Ulla Czylwik, Sprecherin der SPD-Fraktion: „Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Folgen für Großveranstaltungen in Remscheid und, wird es kein Altstadtfest in Remscheid-Lennep geben. Die Absage von Lennep Offensiv e. V. ist offiziell, so dass das Altstadtfest um ein Jahr verschoben wird. Sollte nun das Winzerfest, ebenfalls ausfallen, wäre auch der Rosenmontagszug 2021 in Gefahr, da die Straßenreinigungskosten für den Rosenmontagszug durch die Einnahmen des Weinfestes finanziert werden. Da der Rosenmontagszug in Lennep der einzige Karnevalsumzug in Remscheid ist, welcher auch von vielen Menschen der Nachbarstädte besucht wird, wäre es sehr schade, wenn dieser auch noch ausfallen würde. Um die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen in den angespannten Corona-Zeiten entgegenzukommen, regen wir an, dass die Kosten für die Straßenreinigung nach dem Rosenmontagszug von der Stadt Remscheid übernommen werden.“

Spannendes von Weißwurz und Salomonssiegel

Weißwurz in BlüteDie Vielblütige Weißwurz sieht man beim Spaziergang im Laub-Nadelmischwald mit viel krautigem Bewuchs am Waldboden. Sie wächst mit einem gebogenen Stängel und mit einer Anordnung der Laubblätter, die sehr exakt und ordentlich wirkt. Es sitzen immer zwei Laubblätter wechselständig und zweizeilig angeordnet am Stängel. Aus den Blattachseln wachsen hängend die traubigen Blütenstände. Der Nektar der glockenförmigen Blüte kann nur von langrüsseligen Hummeln und Schmetterlinge erreicht werden. Selbstbestäubung ist häufig.

In Remscheid und dem Bergischen Städtedreieck ist die Vielblütige Weißwurz viel häufiger zu finden als das Salomonssiegel, auch genannt „Echte“ oder „Duftende Weißwurz“. Weißwurz und Salomonssiegel sind mit dem Maiglöckchen verwandt und durch ihren Gehalt an Saponinen ebenfalls in allen Teilen giftig. Der Verzehr verursacht Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Die blauen Beeren werden als widerlich süß beschrieben und dürfen wegen ihrer Giftigkeit nicht mit Heidelbeeren verwechselt werden.

Der unterirdische Wurzelstock des Salomonssiegels ist ein sogenanntes „Rhizom“, ein horizontal wachsender, verdickter Teil der Sprossachse zur Stoffspeicherung. An diesen Wurzelstöcken entstehen durch das Verwelken der Pflanzenstängel Jahr für Jahr scheibenförmige „Narben“, die Form und Aussehen eines Siegels haben und an den Siegelring König Salomos erinnern sollen.
König Salomo nutzte der Legende nach die Zauberkraft der Wurzel, um für den Bau seines Tempels einen Felsen zu sprengen. So kam die „Springwurzel“, wie die Weißwurz auch genannt wird, zu ihrem Namen.

Nach einer Sage weiß sonst nur der Specht, wo sie zu finden ist. Verklebt man den Zugang zu seiner Höhle, wenn er zur Nahrungssuche ausgeflogen ist, wird er uns zur Wurzel führen, da er sie zum Öffnen seiner Höhle braucht.
Rudolf Baumbach hat dem Wissen des Spechts ein Gedicht gewidmet:

Der Schwarzspecht ist ein Kräutermann,
kennt manches Zauberkraut im Tann,
das im Verborgnen sprießet,
er hält ob der Wurzel Wacht,
die alle Schlösser springen macht
und jede Tür erschließet.

Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp, Ihre / Eure Stefanie Barzen.

Ein eigener Shop für virtuelle Eintrittskarten u.v.m.

Für das Foto vom „Fantakuchen“ im neuen Shop des Schulvereins musste dann doch einmal noch echt gebacken werden. Die zweite Vorsitzende des Vereins, Anja Zache, hatte kurzerhand, um ein individuelles Bild zu schießen, den Ofen angeschmissen und im Nachgang die Familie und die Nachbarn erfreut – natürlich unter Einhaltung aller Abstandsregelungen. Pressemitteilung des Schulvereins der GGS Hasten e.V.

Corona trifft uns alle. In allen Lebensbereichen. Für die Kinder ist es aber besonders hart. Nicht nur, weil die Schule - mit wenigen Ausnahmen - bis zu den Sommerferien überwiegend nicht oder nur zu Hause stattfindet. Auch die Feste, die wir als Schulverein jedes Jahr unterstützen und ausrichten, fallen weg. Weder der S-Cup findet statt, noch unser Frühjahrsfest konnten wir feiern. Und auch das Schul- und Sommerfest kann am Ende der Projektwoche im Mai nicht stattfinden. Und das ist in doppelterweise tragisch: Während den Kindern die außerschulische Gelegenheit fehlt, mit ihren Mitschülern zu feiern, fehlt uns als Schulverein auch die Möglichkeit, wichtige und notwendige Gelder mit den Festen einzusammeln. Deswegen gehen wir nun diesen ungewöhnlichen Weg und beteiligen uns an der Aktion "www.wirfeiernvirtuell.de".

Seit dieser Woche hatte der Schulverein auf diesem Portal einen eigenen Shop für virtuelle Eintrittskarten, virtuelle Waffeln, Fanta-Kuchen und türkische Pizza. „Natürlich werden die türkischen Pizzen, die Waffeln und auch der Fanta-Kuchen nie gegessen werden. Und auch die Eintrittskarten für den Corona-Zirkus werden nie zu einer echten Veranstaltung den Zugang gewähren“, erklärt Claudia Becker, Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Hasten, die der Aktion des Schulvereins viel abgewinnen kann. „Ohne die finanzielle Unterstützung des Schulvereins sähe der Alltag an unserer Schule anders aus. Deswegen sind wir auf die Gelder aus den Veranstaltungen eigentlich angewiesen“. Da die jedoch wegen der Einschränkungen im Kontext von COVID-19 nicht stattfinden können, geht der Schulverein nun den Weg über das Spendenportal. „Die Aktion entspringt eigentlich dem Fußballbereich, wo Vereine Geisterspieltickets über eine Plattform verkaufen können. Die Macher hinter Geisterspieltickets haben mittlerweile das Angebot ausgeweitet und stellen ihren Service auch anderen Vereinen zur Verfügung“, erklärt Pressesprecher und Vorstandsmitglied Patrick Baur.

Jeder Kauf auf der Plattform führt zu einer Erhöhung des Spendenvolumens, dass der Schule zufließt und ermöglicht, dass der Schulverein in die Ausstattung für die Kinder und in die Unterstützung der Schule investieren kann. Zum Beispiel, um bei jedem Martinsfest ein Pferd samt Reiter zu engagieren. Sportevents wie das Trixitt im Sommer 2019 zu organisieren oder den Zirkus an den Hasten zu holen. Aber eben auch um Spielzeug, Bücher und virtuelle Lernunterstützung anzuschaffen. Jeder kann mitmachen – nicht nur Schüler, Eltern oder Angehörige. Der Shop des Schulvereins ist erreichbar unter https://wirfeiernvirtuell.de/schulverein-der-ggs-hasten. (Erster Vorsitzender des Schulvereins: Björn Krzywinski, schulvereinhasten@gmx.de">schulvereinhasten@gmx.de; Pressesprecher: Patrick Baur, patrickbaur@vodafone.de)

Über „Eschtival“ erst in 2021 wird derzeit verhandelt

Zum 3. Eschtival ist Köbes Underground angesagt“, titelte der Waterbölles 29. November. Da dachte noch niemand an eine Corona-Pandemie. Inzwischen gehen Karin Ittermann und Martin Sternkopf vom städtischen Sportamt sowie Stefan Grote vom Förderverein Freibad Eschbachtal e.V. angesichts der aktuellen Corona-Verordnung des Landes NRW nicht davon aus, dass das Ordnungsamt das für dieses Jahr geplante „Eschtival“ genehmigen würde. „Niemand weiß, unter welchen Auflagen überhaupt so etwas umsetzbar wäre“, heißt es in ihrer Mitteilung an die Lokalpresse. „Im Moment sind wir in den Verhandlungen mit den Künstlern, Bernd Stelter und Köbes Underground, die Veranstaltung  nicht komplett abzusagen, sondern in den September 2021 zu verschieben.“ Das könnte sich in den nächsten vier Wochen entscheiden. Die bisher verkauften Eintrittskarten könnten dann ihre Gültigkeit für 2021 behalten.

Für Freunde des Pöhlsches `schieten in 2020

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.

Die Pöhlsches `schieten Saison 2020 beginnt später. „Nachdem wir bereits einen Termin gestrichen haben, sollten wir aus Sicherheitsgründen den 20.  Mai auch streichen.“, hat Bezirksbürgermeister Otto Mähler den Freunden des Pöhlsches `schieten geschrieben. Der diesjährige Fahrplan für den traditionellen Freizeitsport – wie immer am Seniorentreff Carl–Hessenbruch–Weg 1, Karl– Wiesemann– Platz, im Stadtpark, diesmal aber unter den vorgeschriebenen Hygieneschutzbedingungen –sieht nun wie folgt aus:

 Mittwoch, 10. Juni, 14.30 bis ca. 17.00 Uhr

24. Juni, 8. Juli, 29. Juli (Pokal OB), 5. August, 19. August (neu), 26.August, 9. September, 30. September (Stadtmeisterschaft), 7. Oktober.

Sumpfdotterblumen lieben sumpfigen Boden

Die ab April blühende Sumpfdotterblume gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Deren lateinischer Name, „Ranunculaceae“, erinnert Gartenbesitzer an die beliebte Frühjahrsgartenpflanze, die Ranunkel, die ebenfalls in diese Familie gehört. Die Sumpfdotterblume mag es feucht. Sie wächst auf Sumpfwiesen, an Quellen, Bächen, Gräben und in Auwäldern. Trockengelegte Wiesen zerstören ihren Lebensraum und führen in manchen Landesteilen zur Gefährdung ihrer Art. Sumpfdotterblume mit nassen Füßen

Die Sumpfdotterblume blüht mit großen, glänzend goldgelben Blütenblättern, die eine hohe Leuchtkraft besitzen. Ihre Farbe erhalten sie durch eingelagerte Karotinoide, die auch der Karotte ihren Namen geben.
Der häufig verwendete Name „Butterblume“ hat seinen Ursprung in der Verwendung der Pflanze zur Gelbfärbung von Butter in früheren Zeiten. Andere volkstümliche Namen sind Dotterblume, Wiesengold, Schmalzblume, Eierblume oder Goldrose.

Die einfachen Scheibenblumen werden von Bienen, Käfern, Fliegen und besonders von Schwebfliegen besucht. Insekten, die im UV Bereich sehen können, werden am Pollen vorbei durch „Saftmale“ zum Nektar geleitet. Die Pflanze bildet sternförmige Balgfrüchte mit schwimmfähigen Samen, die durch auftreffende Regentropfen herausgeschwemmt werden. Die Sumpfdotterblume ist daher ein „Regenschwemmling“. Sie ist durch ihren Gehalt an Anemonin schwach giftig. Der Verzehr führt zu Schwindel, Erbrechen und Krämpfen. Auf der Weide wird sie vom Vieh verschmäht. Sumpfdotterblumen sind in der Wasserrand- oder Sumpfzone eine Bereicherung für den Gartenteich. Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp aus der Natur-Schule Grund! (Stefanie Barzen)

Freibad öffnet voraussichtlich zum 27. Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Freibad Eschbachtal öffnet seine Pforten voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien am Samstag, 27. Juni. Von den ursprünglichen Plänen, das Freibad Anfang Juni zu öffnen, musste aufgrund der Corona-Pandemie Abstand genommen werden. Zum einen hat sich bedingt durch die Corona-Krise die bereits im Februar 2020 begonnene Instandsetzung durch Lieferengpässe bei Ersatzteilen erheblich verzögert. Zum anderen sieht die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 16. Mai  gültigen Fassung umfangreiche Hygiene- und Infektionsschutzstandards zum Betrieb von Freibädern vor, die umgesetzt werden müssen.

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird unter Zugrundelegung dieser Hygiene- und Infektionsschutzstandards ein anlagenbezogenes Konzept zur Eröffnung des Freibads Eschbachtal erarbeiten. Ziel ist ein höchstmöglicher Schutz der Badegäste unter den derzeitigen Rahmenbedingungen. Weitere Detailinformationen folgen zeitnah.

Erst einmal Warten auf 28 to Schotter für eine Rampe

Sehnsüchtig erwarteten gestern am frühen Morgen die Jungen und Mädchen der Waldgruppe „Die Füchse“ der Kindertagesstätte Honsberg ihren neuen „Hobbit-Wagen“. Tags zuvor war er abends von Freiburg aus auf einem Tieflader auf die Reise nach Remscheid gegangen. Auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz war dabei, als der Schwertransport auf dem Honsberg ankam. Dort standen Mitarbeiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bereit, um am Buswendeplatz der Abladung zu helfen und „den Hobbit“ mit Hilfe eines großen Radladers an seinen Bestimmungsort zu bringen, das Gelände der städtischen Kita, Engelsberg 46. Doch das war leichter gesagt als getan: Für den letzten Teil des abschüssigen Weg dorthin war der schmucke „Hobbit“ (zehn Meter lang und 3,5 Meter breit) einfach zu groß; er setzte auf (Foto oben). Um ihn an Ort und Stelle manövrieren zu können, mussten erst  28 Tonnen Schotter für eine Rampe angefahren werden. Schließlich an Ort und Stelle angekommen, wurde der Wagen mit einer Alarmanlage ausgestattet. In den nächsten Wochen wird er zur dauerhaften Nutzung noch Stützen bekommen. Sobald WC-Häuschen installiert und die neue Spielterrasse fertig ist, steht dem Einzug der 20 „Füchse“ (die gestern aufgrund der Kita-Notbetreuung nur teilweise das Geschehen vom Gelände der Kita aus beobachten konnten) und der drei Kita-Mitarbeiterinnen nichts mehr im Wege.

Von den Gesamtkosten: des Projekts ( ca. 242.000 €, davon der Wagen ca. 86.900 €) übernahm der Bund 218.000 € und die Stadt Remscheid 24.300 €, wie Peter Nowack, Abteilungsleiter Tageseinrichtungen für Kinder, dem Waterbölles sagte. Den Beschluss zur Einrichtung einer zusätzlichen Waldgruppe an der Kita Honsberg hatte der Jugendhilfeausschuss der Stadt Remscheid bereits am 7. November 2018 gefasst, weil im Bezirk Alt-Remscheid Kindergartenplätze  fehlten. Danach machte sich dann die Kita Honsberg mit interessierten Eltern auf den Weg, ein pädagogisches Konzept aufzustellen. Peter Nowack: „Da stellten sich zahlreiche Fragen: Wie können wir den Wald nutzen? Was gibt es im Hammertal? Wie sieht der Tagesablauf einer Waldgruppe aus?“

Mit dem Deutschen Pfadfinderbund, der den Diederichskotten betreibt, wurde eine Kooperation vereinbart, das Personal in Sachen Waldpädagogik geschult und mit dem Revierförster abgesprochen, welche Bereiche genutzt werden können und welche besonders schützenswert sind. Peter Nowack: „Gleichzeitig liefen die Verwaltungsverfahren an: Der Bauwagentyp musste ausgewählt und bestellt werden (Kita, Jugendamt, Gebäudemanagement, Kämmerei und Rechnungsprüfung). Das geeignete Grundstück musste gefunden, geprüft und geplant werden (Kita, Jugendamt und Technische Betriebe). An der Baugenehmigung waren Gebäudemanagement, Bauaufsicht, Bauordnung, Umwelt, Feuerwehr und Statiker beteiligt, am Antrag auf Betriebserlaubnis beim Landesjugendamt die Kita, interessierte und fachkundige Eltern sowie das Jugendamt. Am 1.August 2019 wurden dann die ersten „Füchse“ aufgenommen. Bis alle 20 Kinder da waren, war es schon Herbst. Im Frühjahr wurde vom Garten- und Landschaftsbauer zusammen mit den Technischen Betrieben das Grundstück hergerichtet.“

Der Bauwagen stand mehrere Wochen beim Wagenbauer in Freiburg abholbereit. Doch aufgrund der Corona-Situation verzögerte sich die Transportgenehmigung um  ein paar Wochen.

Die Schatzkiste öffnet wieder am 25. Juni

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 25. Juni, moderiert Jürgen H. Scheugenpflug eine Mixed Show mit den Kabarettisten Marius Jung, Helmut Sanftenschneider und Johann Theisen. Nachdem die Corona-Maßnahmen für die Theater wieder gelockert wurden, stand das Schatzkisten Team zunächst einmal vor einem riesigen Problem:  „1,5 Meter Mindestabstand bedeutet, dass in unserem kleinen Theater maximal 15 bis 20 Personen teilnehmen können.“ Da haben sich Martina und Volker Schatz zusammengesetzt und ein innovatives Hygienekonzept ausgearbeitet. Dabei konnte Martina Schatz als ausgebildete Fachkrankenschwester für Intensivmedizin und Anästhesie Ihre langjährigen Erfahrungen aus dem Krankenhaus einbringen. 

Das Konzept beinhaltet, dass jeder Besucher beim Einlass ein Schutzvisier erhält, das er während des gesamten Aufenthaltes in der Schatzkiste aufbehält. Das Robert Koch Institut hatte zu Schutzvisieren zwar den Einwand, dass es kein vollständiger Schutz sei, aber dieses Argument ist hinfällig, wenn jeder eins trägt. So kann das Thema „Mindestabstand“ entfallen und das Theater kann eine volle Besucherzahl zulassen. Getränke werden in Flaschen oder Dosen mit Strohhalm gereicht, so dass jeder Gast die Getränke zu sich nehmen kann, ohne das Schutzvisier abzunehmen.

Wer schon einmal in der Schatzkiste war erinnert sich daran, dass immer Süßigkeiten oder Erdnüsse in kleinen Schälchen serviert wurden. Die gibt es jetzt auch wieder, jedoch in kleinen Tütchen.
m Eingang und an der Bar befinden sich Desinfektionssäulen und Desinfektionsmittel auf den Toiletten. Am Toilettenabgang befindet sich ein elektronisches Einlasssystem mit Rot-/Grün-Ampel um anzuzeigen, ob der Weg frei ist.
Die Zahlung an der Bar erfolgt bargeldlos über kontaktlose Kartenleser.
Vor und nach jeder Show werden alle Oberflächen komplett desinfiziert.

Im Restaurant werden Tische, die nicht den notwendigen Abstand aufweisen, mit mobilen transparenten Trennwänden voneinander getrennt. Im Übrigen werden im Restaurant alle Auflagen erfüllt, die für Restaurants bzw. Gaststätten gelten.

Mit diesen innovativen Maßnahmen können die Gäste in Restaurant und Schatzkiste einen gemütlichen und lustigen Abend verbringen. Trotzdem ist ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet, um eine Verbreitung des Coronavirus einzuschränken.

Denn Remscheid muss lachen!

Die Aufführung beginnt wie immer um 20 Uhr; Einlass ist ab um 19.30 Uhr. Das Restaurant öffnet um 18 Uhr.
Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)