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Naturschule Grund: Den Frühling sinnlich erleben

Die Natur-Schule Grund fordert in einem aktuellen Naturerlebnis-Tipp dazu auf, den Frühling mit allen Sinnen zu erleben: „Frühling“ könnt Ihr hören, sehen, fühlen, riechen und schmecken!" sagt Stefanie Barzen, Biologin in der Natur-Schule. Und gibt gleich einige Beispiele.

Ohren auf im Wald, einfach einmal innehalten und lauschen. Nach dem eher stillen Winter können wir jetzt, zur Balz- und Brutzeit, die unterschiedlichsten Vogelstimmen hören, wie z.B. die der aufgeregten Meisen auf Inspektionsflug zu Baumhöhlen oder zu den im Wald hängenden Nistkästen. Der Specht hämmert in schneller Folge an einen Baum, er fordert damit die Aufmerksamkeit einer Spechtin und grenzt sein Revier ab. Gerne nimmt er hohle Bäume und totes Holz, wegen des besseren Resonanzkörpers. Häufig vernimmt man in der Ferne eine geklopfte Antwort.

(Rote) weibliche Blüten und männliche Kätzchenblüten der Hasel
 
AugeJunge Königin der Erdhummel kopfüber in der Blüten eines Elfenkrokusn auf und Frühling sehen, eine Wiese mit Schneeglöckchen, frisch geworfenen Maulwurfshügel, die ersten Krokusse, Knospen an Bäumen und Sträuchern kurz vor dem Aufgehen, bereits mit grünen Spitzen. Die Kätzchen der Haselnüsse lassen den Blütenstaub frei. Geht doch einmal hin zu solch einem Kätzchen und schüttelt es vorsichtig (bitte nur für Nicht-Allergiker). Zu sehen ist die gelbe Blütenstaubwolke der männlichen Blüte.

Vielleicht findet Ihr auch die viel schwieriger zu entdeckende weibliche Blüte. Sie ähnelt einer rundlichen Blattknospe, aus deren oberem Ende rosa Pinselchen herauswachsen. Geht doch mal auf die Suche!

Märzfliegen (schwarz behaarte Haarmücken) tanzen in Schwärmen auf und ab. Keine Angst, sie haben es nicht auf uns abgesehen, es sind keine Stechmücken, sondern Blütenbesucher, die sich von Nektar und Pflanzensäften ernähren.

Die ersten Zitronenfalter sind auf Blütensuche. Ab Februar/März lösen sie sich aus der Winterstarre, nachdem sie den Winter, geschützt an Bäumen hängend oder verborgen im Laub, überstanden haben. Nach Paarung und Eiablage im April sterben sie meist, noch bevor die Raupen geschlüpft sind.

Schön zu beobachten sind auch, gerne auf Krokussen, die ersten, besonders dicken und großen Hummeln. Es sind bereits begattete, junge Königinnen, die Nester anlegen und Eier legen werden. Sind die ersten Arbeiterinnen geschlüpft, sieht man die Königinnen nicht mehr. Wer eine Hummelkönigin auf einer Blüte sieht: Genau hinschauen, vielleicht entdeckt Ihr außer dem dichten Pelz ja auch ein kleines Krönchen...

Frühling lässt sich fühlen, z.B. indem man von Knospe zu Knospe geht und spürt, wie spitz Rotbuchenknospen, wie klebrige Kastanienknospen und wie flauschig Magnolienknospen sind. Sehr zu empfehlen hierfür sind auch die „Kätzchen“ der Salweide mit ihrem „Fell“, aber bitte vorsichtig, sie sind für viele Insekten die erste Nahrung im Frühling. Sie sollten nicht abbrechen und daher auch nicht zu Dekozwecken mit nach Hause genommen werden. Für lange anhaltende Fühlerlebnisse: auch die ersten Brennnesseln wachsen bereits...

Frühling kann man besonders gut riechen, wenn die Sonne schon Kraft hat und die Umgebung erwärmt. Aber auch ohne Sonne kann man sich von Blüte zu Blüte schnuppern. Macht das Gänseblümchen seinem Namen alle Ehre? Riecht Löwenzahn nach Löwe oder eher doch nach Blume? Wie riecht eine Hand voll Waldboden oder das Harz, das an einem Baum austritt?

Frühling schmeckt lecker! Probiert doch einmal Gänseblümchenblüten, etwas scharf und gleichzeitig schleimlösend. Junge Löwenzahnblätter, leicht bitter, aber mit viel Vitamin C. Die mild schmeckende Vogelmiere, die würzigen, jungen Blätter des Gundermanns, Giersch, Sauerampfer, Knoblauchsrauke oder die nach frischen Champignons schmeckenden Knospen des Spitzwegerichs, um nur einige zu nennen. Macht / Machen Sie den nächsten Spaziergang zu einem Erlebnis für die Sinne! Vielleicht lässt sich so die ganze Familie vor die Tür locken... Verteilt Aufgaben: wer findet... wer sieht... Einfach nur vor sich hin laufen kann jeder...

 

Die Todesursache ist, dass er gestorben ist

Auszüge aus dem bergischen Krimi " Dunkle Geheimnisse " von Petra Pallandt mit freundlicher Genehmigung des Bergischen Verlages, Remscheid. 440 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-945763-98-8, 15 Euro.
Alte Naziseilschaften und aktuelle gesellschaftliche Strömungen beobachtet die Autorin mit professionell--psychologisch geschultem Auge und verwebt den Stoff auf spannende Art und Weise zu einem neuen Kriminalfall mit gleich mehreren Mordopfern.

„Ich kann nichts Ungewöhnliches entdecken“, sagte Bellers. „Er sieht für mich aus, als hätte sein Herz einfach aufgehört zu schlagen.“ „Natürlich hat es aufgehört zu schlagen, sonst wäre er ja nicht tot“, entgegnete die Frau. „Deswegen hat Dr. Quacksalber ja auch ,Herzversagen‘ auf den Totenschein schreiben wollen. Was in etwa so viel aussagt, wie wenn er geschrieben hätte, die Ursache für Herrn Hombachs Tod sei, dass er gestorben ist.“ „Aber ist das nicht manchmal so? Dass ein altes Herz einfach aufhört zu schlagen, ohne dass irgendwelche besonderen Krankheiten oder sonstige Umstände dazu beitragen?“

„Das gibt es, keine Frage, und das ist ein sehr schöner Tod. Nur bin ich mir sicher, dass das bei Herrn Hombach nicht so war. Und kommen Sie mir nicht mit irgendeinem unentdeckten Herzfehler. Herr Hombach ist der wahrscheinlich am besten untersuchte Mensch der Welt, weil seine Tochter mit einer wahren Affenliebe an ihm hängt und ihn ständig zu Ärzten schleppt.“ „Also? Was glauben Sie?“, fragte Sandra. „Ich glaube, es wurde nachgeholfen“, sagte Frau Komorski ohne Zögern. „Ob absichtlich oder unabsichtlich, weiß ich natürlich nicht. Auch nicht, ob er es selbst war oder jemand anderes, aber er ist nicht einfach so gestorben.“ Eine Weile herrschte Schweigen. Dann fragte die Pflegerin: „Was ist? Habe ich Sie schockiert?“

„Das ist schon eine schwerwiegende Behauptung“, antwortete Bellers .„Ich beschuldige ja niemanden direkt. Wie gesagt, könnte es sich auch um irgendein Versehen handeln.“ „Könnte er vielleicht die falschen Medikamente bekommen haben?“, fragte Sandra .„Das ist zu 99,9 Prozent ausgeschlossen. Ich habe ein System entwickelt, mit dem Fehler in der Medikamentengabe nahezu ausgeschlossen sind. “Sie erklärte, dass jede Bewohnerin und jeder Bewohner ein eigenes Fach besaßen, in denen ihre - und nur ihre Medikamente - sowie der Medikamentenplan verwahrt wurden. Wöchentlich wurden dann die Medikamente gestellt und in Boxen, die einzelne Fächer für jeden Wochentag sowie für morgens, mittags, abends und nachts besaßen, gefüllt. Eine zweite Pflegeperson kontrollierte anschließend, ob auch kein Fehler gemacht worden war.

„Und unsere verwirrten Bewohner, wie zum Beispiel Herr Hombach, bekommen ihre Medikamentenbox nicht etwa ins Zimmer gestellt, wo sie dann vielleicht die gesamte Wochenration auf einmal zu sich nehmen, sondern sie erhalten zu jeder Mahlzeit die entsprechenden Tabletten oder Tropfen in einem kleinen Gläschen. Wobei Herr Hombach allerdings außer einem Medikament für die Schilddrüse keinerlei Tabletten bekam.“ „Auch nichts für die Demenz? Oder genauer: gegen die Demenz?“, fragte Bellers. „Nicht mehr. Anfangs schon, aber nachdem die Demenz einmal vollständig entwickelt war, hatte seine Tochter das Gefühl, dass die Medikamente eher schadeten als nützten. Und ich stimme ihr zu. “

Bellers nickte und machte sich im Kopf wahrscheinlich eine Notiz, den Arzt seines Vaters auf dessen Medikamente anzusprechen. „Übrigens wird seine Tochter gleich hier sein. Möchten Sie mit ihr sprechen?“ „Das wäre gut“, stimmte Bellers zu. „Dann lassen Sie ihr doch erstmal einen Moment alleine mit ihrem Vater und kommen Sie, sagen wir, in einer Stunde wieder hierher? So lange können Sie gerne in unsere Cafeteria im Erdgeschoss gehen.“

Judoteam freut sich über Neuzugänge

Pressemitteilung des TV-Jodoteams

Das Remscheider TV-JUDOTEAM arbeitet vor der anstehenden Saison in der 2. Bundesliga weiter an idealen Rahmenbedingungen ,um den Traum vom Aufstieg in die erste Bundesliga wahr werden zu lassen. Ab sofort arbeitet die Agentur „NeoMove“ aus Bochum eng mit dem Bundesligisten zusammen und will als neuer Ausrüster der Mannschaft für den perfekten Auftritt der Athleten auch abseits der Matte. sorgen. Geschäftsführerin und Unternehmensgründerin Nicole Hafner engagiert sich damit abermals in Remscheid. Mit dem Firmenlauf, dem Lichterlauf und dem „Bachtal-Run“ hat sie bereits drei neue Laufevents erfolgreich im Bergischen installiert.

Dass sich die 33-jährige jetzt auch dem TV-JUDOTEAM angenommen hat, kommt nicht von ungefähr. Im Judo mischte sie zehn Jahre lang in der deutschen Spitzenklasse mit, war mehrmals auf dem Podest von Deutschen Meisterschaften und Fünfte der Europameisterschaften. An der Olympia-Qualifikation scheiterte sie nur knapp; sie trainierte in dieser Zeit auch zusammen mit der Wermelskirchener Medaillengewinnerin Anna-Maria Gradante. Über ihr neues Engagement sagt sie: "Ich freue mich darauf die Athleten zu Unterstützen und auf ihrem Weg zu begleiten. Der Remscheider TV ist ein toller Verein der großartige Arbeit leistet und die Judoka leben das vor. Mit der Sparte ‚NeoFashion‘ habe ich mich auf Vereine dieser Art spezialisiert." JUDOTEAM-Geschäftsführer René Endres: "Wir sind glücklich mit Nicole und ihrer Firma NeoMove einen so professionellen Ausstatter dazu gewonnen zu haben. Sie hat einen hohen Anspruch und arbeitet super professionell. Das passt zu uns."

Glücklich ist man im Team auch darüber, Jana Böhnisch gewonnen zu haben. Die 25-jährige Physiotherapeutin wird die Athleten ab sofort betreuen. Angestellt in der Praxis für Krankengymnastik von Erich Fischer in Wermelskirchen, hat sie durch exzellente Arbeit schon einige Athleten nach schweren Verletzungen wieder zurück auf den Weg gebracht. Unter anderem auch Judoka, wie zum Beispiel Rodel Arnolds, der den Kontakt nach Remscheid herstellte. Teammanager Marco van Huet: "Mit Jana haben wir eine hervorragende Physiotherapeutin, die die Mannschaft vor allem an Wettkampftagen begleiten wird. Für unsere Athleten ist es auf diesem Niveau zwingend notwendig in diesem Bereich dauerhaft betreut zu werden und wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit."

Mehr als Sand und Schaukel auf dem Holz

Spielplatzeinweihung gestern Nachmittag in den Zeiten von Corona: keine tobende Kinderschar, keine ausgelassene Feier. Nur ein kleiner Kreis von Initiatorinnen, Sponsoren, städtischen Mitarbeitern und Kommunalpolitikern. Zum Glück brachte Ideengeberin und Spendensammlerin Jennifer Dogan ihre Töchter Selina und Neyla mit zur Einweihung des Spielplatzes Holz am hintersten Ende der Unterhölterfelder Straße, so dass die versammelten Erwachsenen kurze Zeit beobachten konnten, wie Kinder das Spielangebot nutzen: Rutsche, Sand und Schaukel waren die Favoriten der Kleinen; Federgerät und Balancier-Baumstamm blieben vorerst unbeachtet – wie auch die Picknick-Tischgruppe und die Bänke, die eher auf die begleitenden Eltern oder Großeltern warten.

Der neue Spielplatz rundet das Sportangebot um Bolzplatz und BMX-Gelände ab – ein Gesamtareal, das bis 2006 vom FC Holz genutzt wurde und mit und mit auch diesen anderen Zwecken gewidmet wurde. Damit haben nun die rund 250 Kinder aus Hölterfeld, die unter zehn Jahren alt sind, ein großzügiges Spielgelände. Verdanken können sie das vor allem Jennifer Dogan, die Anfang 2019 die Idee in die Kommunalpolitik einbrachte. Während eines Ortstermins im Frühjahr 2019 konkretisierten interessierte Eltern, Anwohner/innen und Vertreter/innen von Bezirksvertretung und Verwaltung die Initiative. Im März 2020 konnten die Pläne schon dem Jugendhilfeausschuss und der Bezirksvertretung Alt-Remscheid vorgelegt werden; im September begannen die Bauarbeiten.

5.000 Euro mussten an Spendengeldern zusammenkommen, um die Gesamtkosten von 52.000 Euro angemessen aus Bürger-Engagement mitzufinanzieren. 23 Bürger/innen, Stiftungen, Firmen und Institutionen beteiligten sich – und sorgten sogar für einen Überschuss von 3.280 Euro, der künftig für weitere Spielgeräte zur Verfügung steht.

Nicht hoch genug einzuschätzen sei dieses ehrenamtliche Engagement, lobte Bezirksbürgermeister Otto Mähler Jennifer Dogan und ihren tatkräftigen Mitstreiter/innen, die ihrerseits Dank und Lob an Verwaltung und Kommunalpolitik zurückgaben. Sie habe namentlich bei Michael Ketterer vom Fachdienst Jugend immer ein offenes Ohr und Hilfe gefunden, betonte Dogan. Sie habe sich kaum vorstellen können, als eine nicht mit kommunalpolitischen Angelegenheiten vertraute Bürgerin eine Idee mit so viel Unterstützung umsetzen zu können.

Die „Schlüssel“-Übergabe durch Otto Mähler blieb ein symbolischer Akt. Das Eingangstor am großen Zaun ist unverschlossen; anderes sei mit dem Charakter eines Kinderspielplatzes auch nicht vereinbar, meinte Ketterer. Überdies ist das Gesamtgelände häufig belebt durch jugendliche Fußballer und BMX-Fahrer, die diese Sportanlagen als ihr Ding betrachteten und sie entsprechend pflegen.

Freiflächenplanung der Uni bis nach den Sommerferien

Drei Fraktionen wollen Existenz der Sportvereine sichern“, titelte der Waterbölles am 5. Dezember 2020. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP gemeint, die Verwaltung mit einer Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen zu beauftragen, d.h. einer Bedarfserhebung und -prognose unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsarten einschließlich der Zuschauerzahlen. Der Ausschusses für Sport und Freizeit empfahl am 15. Dezember dem Rat der Stadt zu dessen Sitzung am vergangenen Donnerstag die Annahme dieses Antrages.

Die Tagesordnung ließ zunächst eine längere Diskussion erwarten, da die CDU-Fraktion noch einen eigenen Antrag auf einen „Masterplan Sport 2025“ beigesteuert hatte. Dass es dazu nicht kam, ist einem weiteren Antrag zu verdanken, den die Sportverwaltung vorlegte. „Beide lassen sich gut zu einem Arbeitsauftrag an die Verwaltung vereinen“, empfahl Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, und dem folgte der Rat nach relativ kurzer Debatte bei nur einer Gegenstimme.

Der OB hatte zuvor dem Empfehlungsbeschluss des Sportausschusses „ausdrücklich gegrüßt“ und sich den Sportvereinen gegenüber „ausgesprochen dankbar“ gezeigt für ihren Verzicht auf eine „große Lösung in Hackenberg“. Die Verwaltung hat nun bis nach der Sommerpause Zeit, eine Alternativplanung für die Sportflächenentwicklung (Fußball, Leichtathletik, Schulsport) incl. Kostenschätzung für die Sportanlage am Hackenberg zu entwickeln. Ferner wird sie prüfen, welche leichtathletischen und schulsportlichen Angebote künftig dort angeboten werden können. Dabei ist ihr die fachliche Unterstützung durch die Universität Wuppertal sicher. Bereits am 15.Dezember 2020 hatte der Ausschuss für Sport und Freizeit beschlossen, die Bergische Universität Wuppertal mit einer Aktualisierung der Sportstättenentwicklungsplanung im Bereich der Außensportanlagen zu beauftragen – auch unter dem Blickwinkel des Quartiersbezugs.

Zum Beschluss des Rates von Donnerstag gehören auch diese beiden Punkte:

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Sportanlagen öffnen ohne Mannschaftssport

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung zum 22. Februar sind Sport- und Freizeitaktivitäten allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht möglich. Mannschaftssport bleibt weiter untersagt. Angesichts dieser Lockerung hat der Remscheider Corona-Krisenstab am 24. Februar beschlossen, die nachfolgenden Sportfreianlagen zu öffnen: Stadion Reinshagen, Röntgen-Stadion, Sportanlage Stadtpark, Sportplatz Neuenkamp,  Sportanlage Bergisch Born, Sportanlage Jahnplatz und Sportanlage Hackenberg. Diese Sportfreianlagen können ab sofort  im Rahmen der CoronaSchVO von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr genutzt werden. Gemeinschaftsräume, Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen.

Wer allein, zu zweit oder mit Personen des gleichen Hausstandes auf den Anlagen Sport treibt, muss zu anderen Personen mindestens fünf Meter Abstand halten. Ordnungskräfte sind in nächster Zeit vermehrt auf den Sportfreianlagen unterwegs, um die Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen zu kontrollieren. Ziel aller muss es sein, dass mit maximaler Vorsicht und Rücksicht auf den Anlagen wieder Sport getrieben werden kann.

Das Deutsche Röntgen-Museum öffnet digital

Pressemitteilung Stadt Remscheid

Ab Sonntag, 28. Februar, bietet das Team der Museumsführer wöchentlich immer um 15 Uhr eine kostenfreie digitale Führung an. Wie eine Teilnahme und die Führung funktionieren, beschreibt das Museumsteam nachfolgend: „Sie melden sich im Deutschen Röntgen-Museum unter birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de für die Führung an. Wir kreieren dann ein Zoom-Meeting und schicken Ihnen einen Link zu, mit dem Sie sich bequem in die Runde einwählen können. Dafür müssen Sie nicht einmal die passende App runterladen – sie öffnet sich automatisch mit dem Klick auf den Link.

Während der Führung schalten Sie bitte das Audio aus. Sie werden von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter im Chat begleitet, Fragen können Sie also jederzeit stellen. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Diskussion am Ende der Führung.

Dass die digitale Führung gut ankommt, zeigt das schriftliche Feedback aus einer Gruppe von fünf Familien, die am vergangenen Samstag einen Testlauf miterlebt haben: „(…) Nochmal ganz herzlichen Dank, dass Sie und ihr Team uns heute die Online-Führung ermöglicht haben. Das hat doch prima geklappt! Vielen Dank für die informative und interessante Führung, die Lust auf einen Besuch im Röntgenmuseum geweckt hat. Ich hoffe, dass wir uns bald – sofern es die Situation wieder erlaubt – mal auf den Weg nach Remscheid machen können und uns nochmal vor Ort mit dem Thema beschäftigen können (...).“

Uns als Museumsteam hat sehr gefreut, dass die Führung gut angekommen ist. Da lohnt sich der Aufwand, der mit einer digitalen Führung einhergeht auf jeden Fall. Es ersetzt auch nicht den Museumsbesuch, sondern macht Lust auf mehr. Wir werden dieses Format sicher beibehalten, auch wenn wir wieder regulär öffnen dürfen. Digital erreichen wir viele Menschen, die vielleicht nicht so einfach eine Anreise nach Remscheid schaffen.
Kontakt: Birgit Dömling,
birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de, Deutsches Röntgen-Museum, Schwelmer Str. 41, 42897 Remscheid, Tel. RS 163384, E-Mail www.roentgenmuseum.de

Neue Musik-Kurse nach dem Lockdown

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Ende der häuslichen Langeweile ist in Sicht, daher jetzt schon an die Zeit nach dem Lockdown denken: Das Instrumentenkarussell „inka“ ist ein Kurs, in dem Kinder und Jugendliche verschiedene Instrumente genauer kennen lernen und ausprobieren können. Das Kursangebot findet an allen Standorten der Musik- und Kunstschule des Kommunalen Bildungszentrums, Scharffstraße 7-9, statt. Darüber hinaus bietet der Kurs zusätzlich die Möglichkeit am Chor und am Kunstschulunterricht teilzunehmen. Die Kosten: 22 € /Monat; Kursstart: Voraussichtlich ab dem 7. März (ggf. situationsbedingt später); Kursdauer: Über drei Monate jeweils 45 Minuten pro Woche Unterricht. Anmeldungen jederzeit online unter www.mks-remscheid.de sowie über das Sekretariat der MKS, Sebastian Brüninghaus, Tel. RS 162529. Nachfolgend der genaue Wochenplan und das jeweilige Angebot:

Scharffstraße 7-9:
Dienstags, 16.30 Uhr: Für Kinder im Grundschulalter, Schlagzeug, Violoncello, Akkordeon, Blockflöte/Querflöte.
Donnerstags, 14.30 Uhr: Für Kinder im Grundschulalter, Gitarre / Ukulele, Klavier, Blockflöte, Querflöte, Violoncello.

Kreuzbergstraße 15:
Dienstags, 16 Uhr: Für Kinder im Grundschulalter, Violine, Violoncello, Klavier, Gitarre.

Röntgenstraße 16:
Mittwochs, 17 Uhr: Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren, Saxophon, Oboe, Trompete, Querflöte, Keyboard / Akkordeon.

Jetzt Gartenvögel beobachten

Gegen Langeweile von Kindern und Erwachsenen während des andauernden Corona-Lockdown hat die Natur-Schule Grund einen tollen Naturerlebnis-Tipp: ie wäre es mal damit, die Vögel im Garten zu beobachten? Jörg Liesendahl, Diplom-Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Der Vorteil ist, dass das während der hellen Tagesstunden jederzeit und an jedem Standort möglich ist, also sowohl zu Hause beim Blick aus der eigenen Wohnstube in den Garten oder auch im Wald. Jetzt in der beginnenden Brutzeit gibt es viel zu sehen." Leider, so der Biologe, könnten heute viele Menschen die Vogelarten in ihrem Umfeld gar nicht mehr richtig benennen. Deshalb wird die Natur-Schule Grund in den kommenden Wochen an jedem Wochentag einen typischen Gartenvogel mit Bestimmungsmerkmalen vorstellen.Warum also nicht mal gucken und gemeinsam mit Spaß lernen? Und wer einmal Erfahrung gesammelt hat, kann daraus ein längerfristiges Projekt für Frühjahr und Sommer machen.

 
Die "Topographie" eines typischen Gartenvogels
 

Der Experte weist darauf hin, dass das Naturerlebnis nicht viel braucht. Ein gutes Fernglas hilft, die Tiere näher zu beobachten, die häufig relativ scheu auf den Menschen reagieren. Da wäre es für den Anfang sicher gut, sich bei geschlossenem Fenster in einem nicht beleuchteten Raum aufzuhalten, damit die Vögel die sie beobachtenden Menschen nicht so leicht erkennen.Besonders ertragreich sind die ersten Stunden nach Tagesanbruch und die Zeit vor der Abenddämmerung, da dann die Vögel intensiv auf Nahrungssuche sein werden.

Die Schnabelform verweist auf das NahrungsspektrumTagsüber wird sich sicherlich das Balzverhalten einiger Arten gut beobachten lassen. Für weniger erfahrene Beobachtende ist sicher eine Bestimmungshilfe sinnvoll, entweder als Buch, über einschlägige Internetseiten oder aber mit einer App für das Smartphone (z.B. vom Naturschutzbund NABU, https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/spiele-apps-klingeltoene/vogelwelt.html).
Vielfältige Hinweise zu den Grundlagen der Vogelbestimmung bietet ebenfalls der NABU unter https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/voegel-bestimmen/index.html

  Auf www.natur-schule-grund.de sowie auf Facebook und Instagram stellt die Natur-Schule zudem die "Topographie" der Vögel und charakteristische Schnabeltypen vor, die für die Zuordnung bestimmungsrelevanter Merkmale besonders wichtig sind.Dabei beschreibt die "Topographie" jene Stellen eines Vogelkörpers, die richtig angesprochen werden sollten, um mit App oder Buch erfolgreich zu bestimmen.

DGB sagt Kulturfest zum 1. Mai ab

Pressemitteilung des Deutscher Gewerkschaftsbundes (DGB), Stadtverband Remscheid

Zu unserem großen Bedauern müssen wir als DGB Stadtverband Remscheid, wie schon im vergangenen Jahr, schweren Herzens unser Kulturfest zum 1. Mai absagen. Da es nicht zu erwarten ist, dass sich die pandemische Lage in den nächsten Monaten soweit entspannt, dass eine Durchführung des Kulturfestes möglich wäre, ist aus unserer Sicht die frühzeitige Absage der Feierlichkeiten die einzig richtige und verantwortliche Maßnahme.  Ob es am 1. Mai eine kleine corona-konforme Aktion anderer Art geben kann,  wird zurzeit noch geprüft. Der Stadtverband hofft, dass im nächsten Jahr die traditionellen Feierlichkeiten zum 1.Mai wieder wie gewohnt begangen werden können. (Peter Lange)

Sozialkaufhaus nur online oder über Tel. RS 589590

„Für das Kaufhaus Remscheid gelten alle Regeln der Corona-Schutzverordnung, die für die überwiegende Mehrheit des Einzelhandels generell während der Lockdownzeiten zutreffen. So ist das Kaufhaus Remscheid seit dem 16.12.2020 geschlossen. Seit Beginn des Jahres wird im Kaufhaus schrittweise das Angebot und der Verkauf von Gebrauchtwaren über „Call & Collect“ ausgebaut. Kontinuierlich werden Angebote in den Schaufenstern des Kaufhauses präsentiert. Zunehmend nehmen Interessentinnen und Interessenten dann telefonisch Kontakt mit dem Kaufhaus Remscheid auf, holen sich gegebenenfalls noch weitere Informationen und bestellen. Die Abholung und Bezahlung erfolgt dann kontaktlos und unter Einhaltung der geltenden Regeln am Hintereingang des Kaufhauses, der vom Parkplatz Johanniterstraße erreicht werden kann (dort befindet sich übrigens auch die Abgabestelle für Gebrauchtwarenspenden). Die zentrale Telefonnummer des Kaufhauses (RS 589590) hängt im Schaufenster und ist montags bis freitags von 10 bis 17:30 Uhr erreichbar. In diesen Zeiten ist auch die Abholung möglich. Hiervon wird zunehmend Gebrauch gemacht. Besonders gefragt sind Haushaltswaren aller Art und Spiele.

Ralf Barsties, Geschäftsführer der Arbeit Remscheid gGmbH, in seiner Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion, die über die Verwaltung zur Sitzung des Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 18. Februar beantwortet wird.

In den nächsten Tagen wird das Kaufhaus Remscheid unter https://www.gebrauchtmoebel-remscheid.de/ auch online diverse Gebrauchtwaren incl. Möbelangebote präsentieren, die dann ebenfalls über das oben beschriebene Verfahren bestellt, gekauft und abgeholt werden können. Ein klassischer Onlineverkauf ist in absehbarer Zeit nicht geplant. Dies bedeutet im Klartext, dass es die Option „Click & Collect“ im Blick auf das Kaufhaus Remscheid und unseren gesamten Gebrauchtwarenbereich nicht gibt. Tatsächlich muss man davon ausgehen, dass die Mehrheit des Kundenkreises eines Sozialkaufhauses nicht über entsprechende Zugänge zum Onlinehandel verfügt.

Zusätzlich bietet Arbeit Remscheid gGmbH Besonderheiten, Sammlerstücke, Bücher und verschiedene andere Dinge an, die über Wohnungsauflösungen akquiriert werden (https://www.ebay.de/usr/arbeit-remscheid-online, https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-bestandsliste.html?userId=41859325). Dieses Angebot erfolgt über Arbeit Remscheid Online und nicht über das Kaufhaus.

Die nun fast zwei Monate andauernde Schließung des Kaufhauses Remscheid ist eine erhebliche Herausforderung. Der wesentliche Teil der Umsätze fällt in dieser Zeit weg. Da das Kaufhaus Remscheid als Teil von Arbeit Remscheid gGmbH insgesamt geführt ist, greifen hier staatliche Unterstützungsformen, die für normale Einzelhandelsgeschäfte gelten, leider nicht. Zurzeit ist beim MAGS NRW (Arbeitsministerium) eine Unterstützung für Sozialkaufhäuser und Sozialunternehmen in Arbeit, von der wir uns Kompensationen erhoffen. Auf jeden Fall sind die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Arbeitsgelegenheiten im Kaufhaus Remscheid und im Gebrauchtwarenbereich insgesamt jeden Tag am Start, verarbeiten die eingehenden Gebrauchtwarenspenden, arbeiten Lagerbestände auf und optimieren das Warenangebot für den Tag X, an dem das Kaufhaus Remscheid wieder geöffnet sein wird. Das Engagement und die Motivation sind ungebrochen und darüber sind wir sehr froh und dankbar!

Praktische Hilfe könnte das Kaufhaus Remscheid derzeit sehr gut an einer Stelle brauchen: Es fehlen derzeit Menschen mit einem Auge für gute Fotos zur Warenpräsentation. Wenn sich da jemand findet, der das Kaufhaus darin ehrenamtlich unterstützen möchte, kann er sich am besten sofort an die Kaufhausleitung wenden. Telefonnummer siehe oben!“

Extremsport statt sicheren Fuß- und Radverkehrs?

Pressemitteilung der Grünen

Am vergangenen Freitag wurde in der WDR-Lokalzeit über die nicht vom Schnee befreiten Trassen berichtet. Da für die Trassen keine kommunale Räumpflicht besteht, ist eine Nutzung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen derzeit nur unter beschwerlichen Bedingungen möglich. Laut Aussagen der TBR beständen unterschiedliche Interessen zwischen Radfahrer*innen und Freizeitnutzer*innen, die die Trasse für Spaziergänge, Extremsport oder das Skifahren nutzen möchten.

Dazu erklärt Fraktionsvorsitzender David Schichel: „Die Trassen werden erfahrungsgemäß von großen Teilen auch als Pendler*innenstrecke genutzt und dienen keineswegs nur dem Freizeitvergnügen. Im Sinne der Mobilitätsstrategie ist es Ziel der Stadt, den Fuß- und Radverkehr in Remscheid zu fördern, dazu gehören sichere und geräumte Trassen. Derzeit beraten wir den Maßnahmen- und Umsetzungsplan Radverkehr 2021, der unter anderen vorsieht, dass der Winterdienst und die Schneeräumung der Trassen häufiger stattfinden müssen. Diesbezügliche Abstimmungsgespräche zwischen der TBR und der Verwaltung haben bisher nicht zum Erfolg geführt. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Anrainer-Kommunen mit der Balkantrasse zeigen, dass Remscheid hier Nachholbedarf hat.“

„Wir sind überrascht von dem Bericht und den vorgetragenen Argumenten der TBR. Wenn wir die Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Remscheid konsequent und zügig umsetzen wollen, müssen die Rad- und Fußwege, wie auch die Trassen, ganzjährig nutzbar sein. Sollte es einer politischen Initiative bedürfen, werden wir uns gerne dafür einsetzen“, ergänzt Susanne Fiedler, Umweltpolitische Sprecherin der Fraktion.