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Termine im evangelischen Kirchenkreis Lennep

Sonntag, 9. August, 10.15 Uhr
9. Sonntag nach Trinitatis
Gottesdienst im Freien: Gottesdienst bei JEDEM Wetter an der Kirche Evangelischen Kirche Bergisch Born, Ev. Kirchengemeinde Bergisch Born

Video von Mixed Generations
Wir haben dafür den schönen Song "Sanctuary" ausgewählt.
Das Video ist hier zu finden: https://youtu.be/_Z37Vj-o2qI

Wer pilgert mit auf dem Jakobsweg?
Gemeinsam ein Stück auf den wunderbaren Jakobs-Pilger-Wegen im Rheinland unterwegs sein: Die Ev. Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde lädt dazu vom Sonntag, 11., bis Samstag, 17.Oktzober ein. Gewandert wird von Remscheid nach Aachen. Die siebentägige Tour beginnt am Sonntag 11. Oktober, mit einem Gottesdienst um 11 Uhr in der Kirche der Ev. Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde Remscheid. Für Samstag, 17. Oktober, ist die Rückfahrt von Aachen mit dem Zug geplant.
Die einfachen Unterkünfte sind bequem und sehr gut geeignet, Kraft für den neuen Tag zu schöpfen. Alles, was man für die sieben Tage braucht, trägt man auf dem Rücken. Jeder Tag ist gefüllt mit vielen unterschiedlichen Eindrücken. Am Morgen gibt es einen geistlichen Input für den Tag und am Abend einen kleinen gemeinsamen Abschluss. Die Tagesetappen sind zwischen 4,5 und 20 Kilometer lang, insgesamt werden knapp 100 Kilometer zurückgelegt. Für die Reisesind  inklusive Übernachtungen, Frühstück und die Fahrten mit Bus und Bahn285 € pro Person veranschlagt. Anmelden kann man sich unter Tel. 0177/1883119 oder  E-Mail jugend@clarenbach-kgm.de">jugend@clarenbach-kgm.de. (Katrin Volk, Evangelischer Kirchenkreis Lennep)

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Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Während der Sommerferien haben wir sehr spannende und interessante Kinderworkshops durchgeführt. Die Ideen stammten von Markus Heip und wurden mit Unterstützung unseres langjährigen Ehrenamtlers Horst Kaiser umgesetzt. Es ging beispielsweise um Umwelt- und Naturschutzthemen – Biene Maja sucht ein neues Zuhause. Wir bauen ein Insektenhotel! – aber genauso um technische Inhalte – Jetzt geht’s rund! Wir bauen eine Dampfmaschine! Teilweise mussten auch Oma und Opa mit ran, denn bei der „Opa, Oma, Enkel-Show“ geht es nur gemeinsam und das sehr erfolgreich.

Aufgrund unserer Zwangspause haben wir die Sonderausstellung „FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse“ bis zum 1. November verlängert. So hat jeder noch die Möglichkeit, die Geschichte der Bohrmaschine, besondere Erfindungen und die Entwicklung der Firma Flott nachzuvollziehen. Die ausgefallenen Begleitveranstaltungen holen wir nach und bieten dazu folgende Termine und Veranstaltungen an:

  • FLOTT – Sonderausstellung und Werksbesichtigung mit kleinem Imbiss:
  • 15. September, Start 10 Uhr im DWM, 11:30 Uhr Bökerbau
  • 30.September, Start 17 Uhr im DWM, 18:30 Uhr Bökerbau
  • FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse (Vortrag): 27.Oktober, Start 19 Uhr (DWM)
  • FLOTT – Die technischen Möglichkeiten (Praktische Vorführung): 5. September, Start 11 Uhr (DWM)

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt (Anmeldungen: E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder Tel. RS 162519).

Ansonsten merken Sie sich bereits zwei Termine vor, die bestimmt auch sehr schnell ausgebucht sein werden:

28. August, 18 - 21 Uhr
Kunst + Zinn = Kunstzinn, Eigene Schmuckstücke aus Zinn gegossen, Leitung Markus Heip.

2. September, 19 Uhr
Hasten – Der Ort der Werkzeughersteller und -händler
Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung
Klaus R. Schmidt, Dr. Andreas Wallbrecht.

Übrigens: Das Museumsteam bietet auch wieder Führungen in kleinen Gruppen an. Wir benutzen dafür ein Kopfhörer-Guide-System, so dass jeder hervorragend verstehen und gleichzeitig Corona-Abstand halten kann.

 

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Schloss Burg jetzt mit audiovisuellen Inhalten

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Die 360°-Tour  von Schloss Burg bietet jetzt auch audiovisuelle Unterstützung in deutscher und englischer Sprache. Zu allen neun Wandgemälden im Rittersaal hat Museumsdirektor und Historiker Gregor Ahlmann kurze, informative Texte verfasst, die den geschichtlichen Kontext auf den Punkt bringen. Gemeinsam mit der EXCIT3D GmbH hat die Leitung von Schlossbauverein und Museum die unter www.schlossburg360.de aufrufbare, interaktive 360°-Tour so noch spannender gestaltet. Ein integriertes Menü und bald auch eine Lageskizze und weitere Videos machen die digitale Burg auch vom Computer oder Smartphone aus erlebbar. Bisher wurden auf Schloss Burg erst der Rittersaal, die Ahnengalerie, die Kemenate und die Kapelle mit hochauflösender 360°-Kamera „abgelichtet“. Demnächst soll auch der Rest des Schlosses folgen. Weitere digitale Highlights werden mit der Zeit ergänzt, so dass, wenn der Umbau des Schlosses ansteht, immer noch ein „Plan B“ im Internet existiert. Der Besuch der Burg lohnt sich immer und immer wieder. Digital und vor allem ganz persönlich vor Ort. Natürlich immer unter Beachtung der gebotenen Coronavirus-Auflagen.

Trasse: SPD und W.i.R. wollen es jetzt wissen

Die Tonlage des Antrags lässt auf eine gewisse Ungeduld schließen. Das wäre auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie lange das Thema schon in der Bezirksvertretung At-Remscheid und der Bevölkerung (auf dem Hasten) schwelt: Zur letzten Sitzung der BV in dieser Amtsperiode (am 11. August) haben die Fraktion der SPD und Gruppe der W.i.R. jedenfalls den folgenden Antrag gestellt:

  • „Auf der Werkzeugtrasse werden fünf Leuchten im Abschnitt zwischen Eingang Hasten und Verlauf Stockder Straße errichtet,
  • des Weiteren werden drei neue Hinweistafeln an den Aussichtspunkten am Bruch (Linkläuer Straße), Stockden und an der David-Dominicus-Straße aufgestellt.
  • Für diese Maßnahme stellt die Bezirksvertretung Alt-Remscheid aus ihrem Budget 10.500 € zur Verfügung. Die Verwaltung bearbeitet zeitnah einen Gestaltungsvorschlag mit Kostenberechnung für die Eingangsbereiche.“
  • Zur Begründung heißt es: „Seit mehreren Jahren fordern wir die Attraktivität der Werkzeugtrasse zu erhöhen und über Fördertöpfe alte Aussichtspunkte und Hinweisschilder zu erneuern und Beleuchtung auf der Trasse zu ermöglichen."

Rückschnitt des Grüns erfolgt zweimal im Jahr durch die TBR, neue Sitzbänke mit Papierkörben wurden ebenfalls angeschafft und die vorhandenen Hinweisschilder wurden gesäubert. Jedoch konnten die Eingangsbereiche der Werkzeugtrasse noch immer nicht attraktiv gestaltet oder eine Beleuchtung angeschafft werden, da Workshops mit Verwaltung, Politik und Vereinen bisher zu keinen bindenden Ergebnissen führten. Für die Gestaltung der Eingangsbereiche kann auf Vorschläge aus der Bevölkerung zurückgegriffen werden.

Wir hoffen mit der Beleuchtung und Beschilderung einen Anfang für die Erneuerung und Steigerung der Attraktivität der Trasse des Werkzeugs zu setzen und bitten daher, diesen Maßnahmen zuzustimmen.“

Dat Klärchen un de Bofrost Kearl

Man wüard jo äuler un manchmol han ech kianen Fumm miar, middachs un ovens te kooken. Mian Nohbersche sait, sie hätt för su Dage emmer wat vam Bofrost em I’es. Dat ess Ruckizucki färdich, un schmaaken düart et och. Nech su fian wie selbstgekookt ever in de Drou do frett de Düwel Fli’egen.

Ech han dann em Enternet denn Katalog van dem Bofrost aanjekieken. Die hangk jo alles. Van I’escreme öwer Gemüas, Oabst bös no Brüötschen un färdiche Mooltieden. Dann han ech wat tesamen gestault. Van allem wat, man muat et jo alles ens koaren. Nu noch en Termin uutjesökt un affjeschickt. Nu bin ech ens gespannt, off datt klappt. Ett giat jo hütt dat betalen alles kontaktlos. Dat verleitet jo och, datt man wat mehr bestäult.

Ech han miar füarsechtshalver en paar Mängker tem dragen parat gestault.

Der Dag kam un ech waren henger de Gading bös de bungkte Wagen vam Bofrost kömmt. Ech schier no de Düar, domet de Kaal nech metkriagt, datt de demnächst nix sälwstjemaktest kriagen dor. Ech mak de Düar open un opp demm Dörpel stangk en krütz bungktes Kearlken, nech gruoter als mian Krüönselstruak emm Gaaren.

„Hallo, ich bin der Denny Schmitz, sie können mich Denny nennen“ brüllt he. Füar lauter Schreck, blievt miar de Mual open stongk. He stürmt in mian Deel un  frogkt anschließend, „kann ich mich hier ausbreiten“. Jo sait ech, dont se datt. Op der Trappe ess genug Platz. Opp ianmol springt datt kliane Kearlken en halwen Meter zuröck, ritt sech den ruoten Schmadderlappen vam Geseite un sait „un so seh ich richtig aus“. Noh jo, dait ech, ett gütt schlemmeres. He ess jo nit schäbbeg, ewer wat kliean. Sian Muader hätt enn besser bitieden ess opp enn Mestehuapen gestäult.

Un watt hangk se dann nu füarn Meschmasch för mech.

„Moment, ich hol ihn mal aus dem Wagen, haben sie noch zusätzlich einen besonderen Wunsch“

Nö, sach ech, iarschmol kieken opp datt Tüach watt ess un opp datt mianem Kaal schmeckt.

Un dann kömmt he met enn gruaten Mang voll mett dieafjefrorene Saken.

„Soll ich Ihnen die bis zum Eisschrank tragen“ fröcht he. Ne sach ech, datt mak ech molls alleng. Enn miane Köche wual ech enn jo nit looten, denn Krukenstoppen. Dont se datt in miane Mängker die ech do opp de Trappe hingestault han.

Datt hätt he och fianst jedonn. Am Labern ess he och dobie. Ech wiat garnech watt ett all te labern gütt. De halw tied hangk ech enn och nitt verstonn. Nur datt he in tweienhalw Weeken widder kömmt, wenn ech watt bruuk. Ech hangk noch wat ungerschriewen müaten unn dann woar datt klieane Kearlken och schon widder in sianem Verkoopswaagen verschwungen. So schier wie de Fuarz emm Wengk.

Ech hangk nu och schon döckes watt van dem Jefrorenen probiert. Nech alles ess su wie man ett sönst gewengkt ess, ewer man kann ett eeten. Dem Kaal ess ett jo nitt oppgefallen, datt he wat füargefertigtes als Meddacheeten kriagen där. Un datt ess de Houpsake.

Bös strackes, önker Klärchen

Das Programm der Denkerschmette im August

Dienstag, 4.August,
16 Uhr:

Kreativkurs „Stricken“, Wolle macht süchtig“
Nadeln und Wolle einpacken und vorbeikommen.
19 Uhr:
Unser Treffpunkt im Viertel
Offener Stammtisch, jeden Dienstag
Neue Leute kennenlernen, leckeres Bier, gute Weine, nette Gespräche und ganz viel Spaß.

Donnerstag, 6.August, 15 Uhr
Bridge für Fortgeschrittene

Samstag, 8.August, 15 Uhr
Literaturcafé: Vorlesen & Zuhören
Selbstverfasstes in und aus dieser Zeit. Mit Heinz Wohlenberg: auch oder gerade in Corona Zeiten.

Sonntag, 9.August, 15.30 Uhr
Workshop: Spirituelle Selbstheilung   
„Passend zum Corona-Drama - wie können Ängste und andere Emotionen abgebaut werden, um das Immunsystem zu stärken.“ Dauer ca.drei Std., Kostenbeitrag 20 Euro. Anmeldung unter Tel. RS 460 4711. Leitung: Clemens Müller

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Kreativwettbewerb für Rosenhügeler Spielebox

Nach 15 Jahren ist die Spielebox auf dem Freizeitgelände „Konsumterrassen“ auf dem Rosenhügel in die Jahre gekommen. Sie ist zwar funktionstüchtig, sieht wegen Schmierereien Unbekannter an den Wänden aber nicht mehr sehr einladend aus. Dies soll sich jetzt ändern. Für eine künstlerische Aufbereitung bzw. die kindgerechte äußere Neugestaltung der Spielebox hat der städtische Fachdienst Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport (FD) im Etat der Stadt 2.000 Euro reservieren können. (Der Vorstand des Bürgervereins Rosenhügel e. V. hat im Zuge der geplanten Neugestaltung der Spielebox beschlossen, aus seinen eigenen Mitteln  bis zu 500 € beizusteuern für die Neu- bzw. Ersatzbeschaffung von Spielmaterialien.)

Der FD greift mit dem Wettbewerb eine Idee auf, die im Rahmen des Projektes MOSAIK (Demografischer Wandel und Quartiersentwicklung – modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung) von der städtischen Projektmitarbeiterin und der Technische Universität Dortmund als Kooperationspartnerin gemeinsam mit den Bewohner/innen des Rosenhügel erarbeitet worden war, um das Erscheinungsbild des Stadtteils zu verbessern. Erreicht werden soll das u. a. durch Flächen zum Besprayen und Gestalten.

Auf der Spielebox gilt es eine Fläche von ca. 20 Quadratmeter zu gestalten (Höhe: 2,10 m, kurze Breite: 2,10 m, lange Breite: 3,10m). Ausgelobt wird ausdrücklich ein kindgerechtes Motiv. Wettbewerbsbeiträge mit Motiven, der Art der Gestaltung, Referenzen und Angabe der Kosten erreichen das Stadtteilbüro unter E-Mail stadtteilbuero-rosenhuegel@remscheid.de vom 17. August bis 13. September. Vorgesehen ist die Präsentation der eingereichten Ideen auf den Konsumterrassen mit Möglichkeit der Stimmabgabe. Kinder und Eltern vom Rosenhügel, der Bürgerverein Rosenhügel e.V., das Stadtteilbüro sowie Vertreter der Stadt Remscheid und der Bezirksvertretung Süd prämieren den besten Vorschlag (zwischen dem 14. und 18. September). Die offizielle Prämierung des Wettbewerbs, verbunden mit der Präsentation der Spielebox in neuem Glanz ist, zeitlich ambitioniert,  für die Herbstferien (12. - 24. Oktober) vorgesehen.

Das Stadtteilbüro Rosenhügel wird von der Stadt Remscheid in Kooperation mit dem Bürgerverein Rosenhügel e. V. geführt. Die Spielebox enthält unterschiedlichste Spiel- und Sportmaterialien, die der Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen dienen. Betreut wird die Spielebox von engagierten Eltern aus dem Stadtteil und von den städtischen Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüros Rosenhügel. Daneben haben auch die Kindergärten im Quartier sowie die Nelson-Mandela-Schule die Möglichkeit, die Spielebox zu nutzen.

Bergische Panorama-Radwege jetzt auf „Komoot“

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Seit einem Jahr gibt es die Koordinierungsstelle für die Bergischen Panorama-Radwege, angesiedelt beim Bergischen Land Tourismus Marketing e.V. In Zusammenarbeit mit fünf Regionen bzw. Städten werden die Bergischen Panorama- Radwege unter der Marke „einfach bergisch radeln“ vermarktet. Um das Netz von über 220 km langen Radwegen auf ehemaligen Bahntrassen noch bekannter zu machen, gibt es seit dem 30. Juli eine Zusammenstellung von Radtouren (sog. „Collection“) auf der Plattform des Outdoorspezialisten „Komoot“.

In dieser Collection werden fünf Etappen der Bergischen Panorama- Radwege präsentiert. Tipps zu den Sehenswürdigkeiten sowie praktische Hinweise gibt es aus erster Hand von vielen aktiven Radfahrern, den Komoot-Nutzern. Auch Empfehlungen zur Gastronomie entlang der Trassen werden von der Komoot- Community gegeben. Die Tourenvorschläge sind mit Hinweisen der Rad-Fans bebildert. So ist die Collection auf „Komoot“ eine weitere Möglichkeit, um sich als Urlauber und Radfahrer vorab von den Tourenvorschlägen im Bergischen Land inspirieren zu lassen. Eine Darstellung der Strecken auf Karten gehört natürlich dazu, und ein Download dieser aufs Smartphone ist möglich.

„Komoot“ ist Routenplaner und Navigations-App in einem. So ist die individuelle Planung der eigenen Anfahrt oder eine Verlängerung der Touren im Bergischen Land einfach umsetzbar. Die Collection von „einfach bergisch radeln“ wird für vier Wochen in acht Bundesländern aktiv beworben; Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen- Anhalt, Thüringen. Dadurch sollen radaffine Gäste zu mehrtägigen Reisen auf den Bergischen Panorama-Radwegen animiert werden. Urlaubern, die sich schon in der Region befinden, wird die Collection ebenfalls angezeigt und kann somit beim Radfahren im Bergischen Land informativ unterstützen.

Wer vorab lieber mit einer physischen Karte plant, kann die „Übersichtskarte der Bergischen Panorama-Radwege“ und die Broschüre „Tourenplaner“ bei Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. unter Tel. 0212-88 16 06 999 bestellen. (Angelika Schott)  

Freibad Eschbachtal darf nicht sterben

Pressemitteilung der Wählergemeinschaft W.i.R.

„Das Freibad Eschbachtal ist ein etwas in die Jahre gekommenes Kleinod, dessen Sicherung sowohl aus sozialen als auch historisch-kulturellen Gründen Verpflichtung der Stadt Remscheid ist“, so Waltraud Bodenstedt, Vorsitzende der W.i.R.-Ratsgruppe. „Es ist natürlich richtig, wenn die Stadt sich um umfassende Förderpakete bemüht, aber es muss auch einen Plan B geben, das Freibad aus eigener Kraft zu erhalten.“

Das 1912 eingeweihte Freibad war das erste Binnenfreibad in Deutschland mit künstlicher Wasserzufuhr und damit auch Zeugnis des damaligen technischen Fortschritts. Darum sollte der Erhalt der Anlage aus historischen Gründen nicht nur Aufgabe der Kommune, sondern auch des Landes und des Bundes sein. „Aber wer sich lang genug in der Kommunalpolitik engagiert weiß, dass man sich auf deren Unterstützung besser nicht verlässt.“

Dabei sieht die WiR eben auch, dass das Freibad mit seinen günstigen Eintrittspreisen eine wichtige soziale Funktion erfüllt, allen Remscheiderinnen und Remscheidern das Schwimmen zu ermöglichen. „Remscheid braucht ein Konzept, wie das Freibad auch mit weniger als den im Raum stehenden 14 Millionen € Investitionskosten betrieben werden kann, die wir im Haushalt wahrscheinlich so nicht abbilden werden können. Da muss die Stadtverwaltung noch einmal die Köpfe zusammenstecken, um über nachhaltige Alternativen nachzudenken“, so Bodenstedt. In einer Garantie für das Freibad sieht sie auch eine Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements des Fördervereins, ohne das der Erhalt des Freibads nicht möglich war und nicht möglich sein wird.

Flugblätter für Imbissbetreiber zur Erinnerung

Imbissbetreiber müssen in oder vor ihren Geschäften nicht nur Abfallbehälter aufstellen, sondern auch das öffentliche Umfeld – den Bürgersteig oder die Fußgängerzone– im Umkreis von 50 Metern sauber halten. Doch was Mühe macht, wird allzu gerne vergessen. Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Remscheid (Matthias Liese, Oliver Sommavilla und Manolya Yemelek) haben an diese Verpflichtung gestern mit Flugblättern auf Deutsch und Türkisch erinnert. Zitat: „Liebe Imbiss-Betreiberinnen und -Betreiber in Remscheid, immer wieder erhalten wir Klagen, dass es in Remscheid unsauber sei. Als Beleg dieser Verschmutzungen werden häufig Reste von Speisen und Getränken aus Gaststätten und Imbissbetrieben fotografiert. Die Technischen Betriebe Remscheid tun ihr Bestes, um unsere Stadt sauber zu halten. (…) Aber auch Sie als Gewerbetreibende der Imbisstuben und Schnellrestaurants sind nach der Ordnungs- und Sicherheitsverordnung verpflichtet, an Ihren Betrieben Abfallbehälter aufzustellen und diese regelmäßig zu leeren sowie die öffentlichen Flächen im Umfeld ihrer Betriebe sauber zu halten und Verschmutzungen zu beseitigen. Damit helfen Sie uns, dass unsere Stadt sauber bleibt.“

In Bürgergesprächen und in den sozialen Netzwerken war die Stadt aufgefordert worden, vor Imbissbetreiben doch einfach selbst weiterer Papierkörbe aufzustellen. Doch mehr städtische Papierkörbe führen auch zu steigenden Abfallgebühren.

Übrigens: Imbissbetreiber, die sich nicht an die städtische Verordnung halten, können mit einem Bußgeld bis zur Höhe von 1000 Euro belegt werden. Aber das blieb bei der gestrigen Aktion in Remscheid zunächst einmal ungesagt. Man hoffe auf die Einsicht hat der Geschäftsleute, sagte dem Waterbölles Ulrich Dressen von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR). Es war nicht die erste Aktion dieser Art. Aber offenbar gilt auch hier die alte Redensart „Steter Tropfen höhlt den Stein“.Flugblätter für Imbissbetreiber zur ErinnerungFlugblätter für Imbissbetreiber zur Erinnerung

Das Gänsefingerkraut: Ein Pflanzenporträt

Das Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) gehört zusammen mit Erdbeere, Kirsche und Apfel in die Familie der Rosengewächse. Wegen seiner Eigenschaften wird es auch als Krampfkraut oder Silberblatt bezeichnet. Es wächst dicht am Boden und wird selten höher als 15cm. Die Pflanze bildet eine sehr trittresistente Grundrosette, wodurch sie sich als Pionierpflanze eignet.

Die gefiederten Laubblätter rollen sich bei viel Wärme und Trockenheit etwas ein und zeigen dann ihre silbrig behaarte Blattunterseite. Die leuchtend gelben Blüten mit der für Rosengewächse typischen Anzahl von fünf Blüten- und fünf Kelchblättern öffnen sich nur bei schönem Wetter völlig. Sie tragen Saftmale, die nur im UV-Bereich, also nur für die bestäubenden Insekten, sichtbar sind. Zur Zeit der Samenreife bildet jede Blüte viele einsamige Nüsschen.
Das Gänsefingerkraut bildet, ähnlich wie die Erdbeere, kriechende Ausläufer, an deren Ende wieder eine neue Pflanze mit Blattrosette und Wurzeln wächst.

Die weltweit und häufig vorkommende Pflanze findet man auf Weiden, Ackerflächen, Ödland, an Wegrändern und als langes, durchgehendes, gelbes Band entlang von Straßen, was für ihre hohe Verträglichkeit für Streusalz spricht. Der Name „Gänse“fingerkraut erklärt sich aus der Fähigkeit der Pflanze, auch auf Flächen mit einem hohen Nährstoffgehalt, wie z.B. auf einer Gänseweide, wachsen zu können.

Gänsefingerkraut ist eine alte Heilpflanze. Sie enthält Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Flavonoide, Cumarine, Cholin und Vitamin C. Die Pflanze wird als „Krampfkraut“ besonders eingesetzt gegen krampfartige Schmerzen im Magen-Darmbereich und im Unterleib, etwa bei Menstruationsbeschwerden, die mit Krämpfen einhergehen. Sie wirkt außerdem zusammenziehend, schmerzlindernd und gegen Durchfallerkrankungen. Gänsefingerkrauttee hilft auch bei Entzündungen des Zahnfleisches und der Mund- und Rachenschleimhaut. Das Kauen der Wurzel soll gegen Zahnfleischentzündungen helfen.

Auch in der Küche ist das Fingerkraut willkommen. Die jungen Blätter können in Kräutercreme und Salat, die Wurzel roh oder als Gemüse verwendet werden. Die gelben Blüten ergeben eine hübsche, essbare Zierde für allerlei Speisen. In alten Zeiten erhöhte man den Tragekomfort der damals üblichen Holzschuhe durch das Einlegen der weichen Gänsefingerkrautlaubblätter. Man erzählt sich, wer zur Hochzeit Gänsefingerkraut im Hochzeitsschuh trägt, hat in der Ehe die Hosen an... Und selbstverständlich sind die im Mondlicht silbrigen Blätter des Fingerkrauts begehrte Elfentanzplätze!Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp
Ihre / Eure Stefanie Barzen

Seenotrettung und eine Weltreise anderer Art

Pressemitteilung der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen / des F(l)air-Weltladens-Lüttringhausen /

  • Bündnis „UNITED4RESCUE“ wird unterstützt. Seenotrettung ist humanitäre Pflicht. Sie ist im Völkerrecht verankert. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat deshalb ein Bündnis initiiert und einen Trägerverein gegründet: „UNITED4RESCUE. Gemeinsam retten e.V.“ Der hat das 44 Jahre alte Forschungsschiff „Poseidon“ ersteigert und umgerüstet. Mit einer Krankenstation versehen ist es bereits im Mittelmeer unterwegs und übernimmt als „Sea watch 4 - powered by UNITED4RESCUE“ die Aufgabe mit, die die europäischen Staaten verweigern: Menschen auf der Flucht vor dem Ertrinken zu retten. Alles im Bündnis mit der Organisation Seawatch und mit der Initiative Seebrücke und inzwischen 526 Organisationen und Institutionen. Man fühlt sich mitverantwortlich und leistet konkrete Hilfe. Das hat den Vorstand der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen e.V. überzeugt. Der Verein ist deshalb Mitglied des Bündnisses „UNITED4RESCUE“ geworden. Informationen: www.united4rescue.com.
  • Ferien einmal anders: Weltreise durch Weltläden. Wer sich entschlossen hat, zu Hause zu bleiben, kann dennoch auf Weltreise gehen. Die Evangelische Kirche in Rheinland regt in Zusammenarbeit mit dem Fairhandelsunternehmen GEPA (Wuppertal) unter dem Motto „Himmlische Ferien“ eine „Weltreise durch Weltläden“ an. Im F(l)air-Weltladen in Remscheid-Lüttringhausen sind z.B. die Kaffeebäuerinnen der Kooperative APROLMA aus Marcala/Honduras kennenzulernen. Und ihren Arabica-Hochlandkaffee! In Aachen stellen  sich Kaffeeproduzenten aus Kolumbien vor und in Dinslaken der seine Bemühungen, Arbeitsplätze für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos zu schaffen. Informationen unter: https://www2.ekir.de/inhalt/himmlische-ferien-eine-weltreise-durch-weltlaeden/.