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Das Teo Otto Theater startet eine Online-Befragung

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Was denken Sie eigentlich über uns? Das möchte das Teo Otto Theater wissen und hat deshalb in Kooperation mit dem Büro der Landestheater NRW, dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und der INTHEGA – Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen – eine Publikumsumfrage gestartet. Angesprochen sind alle, denen etwas an der Kultur liegt. Treue Besucherinnen und Besucher ebenso wie ehemalige, aber auch all diejenigen, die (derzeit) nicht viel mit Theater anfangen können. Jede Meinung zählt. Die Umfrage ist vollständig anonym. Ziel ist die Rück- und Neugewinnung von Publikum nach Corona. „Niemand weiß besser, was für einen gelungen Theaterabend notwendig ist, als unser Publikum selbst und nichts hilft uns mehr, als eine direkte Rückmeldung.“, sagt der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters, Sven Graf.

Seit dem Ende der coronabedingten Lockdowns kommen zu grundsätzlichen Interessen auch noch andere drängende Fragen auf die Kulturveranstalter zu: Fühlt sich das Publikum nach wie vor im Theater sicher Spielstätte? Wie sehen die Menschen in Remscheid ihre künftige Freizeitgestaltung, insbesondere die Zukunft des Theaters? „Die alles entscheidende Frage lautet: Wie gewinne ich mein Publikum zurück, wie kann ein neues Publikum für das Teo Otto Theater begeistert werden?“, so Graf. „Deshalb haben wir die Umfrage so gestaltet, dass sich sowohl unsere langjährigen Besucherinnen und Besucher angesprochen fühlen, aber auch jene, die irgendwann das Interesse verloren oder dieses noch gar nicht entdeckt haben, obwohl vielleicht ein ansprechendes Angebot vorhanden wäre.“

Wie das Teo Otto Theater stehen fast alle Veranstaltungsstätten vor der großen Aufgabe, nach Corona das kulturelle Leben wieder aktiv zu gestalten. Genau da möchten die Landestheater NRW, mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, ansetzen und eine Hilfestellung zur genaueren Analyse des Theaterpublikums geben. In Kooperation mit dem SICP – Software Innovation Campus Paderborn – hat das gemeinsame Büro der Landestheater NRW daher eine digitale Publikumsumfrage entwickelt. Aktuell läuft eine Pilotphase in sechs Städten und Gemeinden. Das Teo Otto Theater hat die Ehre und Chance, eines der ausgewählten Theater sein zu dürfen.

Die Umfrage ist so konzipiert, dass sowohl das Teo Otto Theater, wie auch jede andere teilnehmende Kultureinrichtung eine individuelle Auswertung mit den Antworten der Menschen aus Remscheid und Umgebung erhält. „Die persönlichen Eindrücke und Interessen eines jeden einzelnen ist wichtig und unverzichtbar für uns, um diese anspruchsvolle Zeit zu meistern. Ganz egal, ob Sie nun Kulturangebote wahrnehmen oder nicht: Bitte helfen Sie mit und schenken Sie uns zehn Minuten ihrer Zeit.“, so Graf. Investieren müssen die Teilnehmenden maximal zehn Minuten. Alle Daten werden anonymisiert und nur im Rahmen der Umfrage ausgewertet. Zu finden ist die Besucherumfrage unter: https://www.teo-otto-theater.de/theater/besucherumfrage Die Besucherumfrage läuft bis zum 27. Juni 2022 und wird anschließend zeitnah ausgewertet. (Pia-Anabel Watermeier)

Offenes Bachbett gegen größere Überschwemmungen

"Bacherlebnisraum für Kinder als neue Attraktion“, titelte der Waterbölles am 19. Januar. Der soll auf dem Gelände des Remscheider Freibads im Eschbachtal entstehen, dessen Sanierung das Velberter Architekturbüro Krieger im Auftrag der Stadt plant. So sollen  etwa in die bestehenden Betonbecken neue Becken aus Edelstahl eingelassen werden, die Umgebung 70 Zentimeter überragend, damit bei künftigen Überflutungen des Eschbaches durch Starkregen kein Schmutzwasser mehr in die Becken fließen kann, wie 2007 und 2013 geschehen. Und die Verrohrung des Eschbachs, bei Hochwasser ein leidiges Nadelöhr, wird ein Ende haben; der Bach soll unterhalb des Hangs (auf Remscheider Seite) ein neues, offenes Bett bekommen.

Im Sportausschuss holte sich die Verwaltung am Dienstag grünes Licht für Fachgutachten (63.397 Euro) zur Verlegung und Offenlage des Baches und den geplanten Maßnahmen für den Hochwasserschutz ein. Auch stimmten die Ausschussmitglieder der Einrichtung einer Begleitkommission zu, bestehend aus politischen Vertretern und ehrenamtlich engagierten Personen.

Die umfassende Sanierung des Freibades ist kein Pappenstiel. Um hierfür an Gelder aus einem 2018 aufgelegten Förderprogramm des Bundes für zu gelangen, erarbeitete das Büro Krieger eine Machbarkeitsstudie zum Umbau und zur Modernisierung des Freibades. Doch die Summe, die sich die Stadt erhofft hatte, erschien den Fördergebern zu groß. „Mehrere erfolglose Anträge bei Förderprogrammen führten schließlich zum Beschluss des Rates vom 24. September 2020 (DS 15/7706), die Sanierung mit eigenen Mitteln zu realisieren aber auch weiterhin zu versuchen, Fördermittel zu requirieren“, erinnert die Verwaltung in ihrer Vorlage für den Sportausschuss an die Vorgeschichte. „Schließlich erfolgte dann doch im März 2021 der Zuschlag für das Freibad Eschbachtal zur Erneuerung der Technischen Gebäudeausstattung.“ Der diesbezügliche Zuwendungsbescheid datiert vom 28. Februar 2022 gilt für 2.579.756 €.

Daran will die Stadt nun anknüpfen. Dafür wurde der Sanierungsplan für das Freibad noch einmal überarbeitet (Hochwassersschutz). Mit dem neuen Konzept hoffen Rat und Verwaltung auf Gelder aus dem Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Zitat aus der Vorlage: „Schwerpunkt dieser Konzeptidee ist die Renaturierung des Eschbachs, die von dem Expertenteam als historische Chance gesehen wird. Die daraus resultierenden weiteren Überlungen zur Steigerung der Attraktivität des Freibades u.a. mit einem Bacherlebnisraum runden die Konzeptidee ab.“ Bis September muss der Förderantrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegen. Der Fachdienst Sport und Freizeit unter Leitung von Martin Sternkopf ist zuversichtlich. Denn nicht nur mit Expertinnen und Experten des FD Umwelt, des Wupperverbandes und der Technischen Betriebe (TBR) begrüßen das offene Bachbett für den Eschbach um künftig Überschwemmungen größeren Ausmaßes verhindern zu können, sondern entsprechend habe sich inzwischen auch die Bezirksregierung Düsseldorf geäußerte, so die Verwaltung.

Mittelalterfest und Ritterspiele auf Schloss Burg

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Christi Himmelfahrt und Pfingsten ist auf Schloss Burg traditionell die Zeit der Ritterspiele. Zum ersten Mal gibt es diese gemeinsam mit dem Mittelaltermarkt in einer großen Veranstaltung vereint. Da Renovierungsarbeiten ein Bespielen der Burghöfe nicht zulassen, nutzen wir die große Außenfläche des ehemaligen Sportplatzes Oberburg an der Talsperrenstraße, nur ca. 1000 Meter fußläufig von Schloss Burg entfernt. Der Eintritt ins Museum ist bereits im Veranstaltungsticket enthalten, so dass sich der Besuch gleich doppelt lohnt, und das Programm kann sich sehen lassen:

In alter Tradition werden die Georgs Ritter dreimal am Tag (ausgenommen freitags) ein eigens für Schloss Burg geschriebenes Theaterstück aufführen, bei dem natürlich auch die bei Groß und Klein beliebten Kampfszenen nicht fehlen dürfen. Aufführungen um 12, 14:30 und 17:15 Uhr.  Hoch zu Ross findet aber auch noch ein weiteres Schauspiel statt – das große Ritterturnier von Heimdalls Erben. Hierbei treten die Ritter täglich um 16 Uhr auf der großen Turnierbahn zum ritterlichen Lanzenkampf mit sechs bis sieben Pferden gegeneinander an. Das Lager der Turnierteilnehmer ist ganztägig zugänglich und zeigt neben Axtwurf und Bogenschießen auch eine große Ausstellung von mittelalterlichen Waffen, Kleidung und Schilden.

Auf dem mittelalterlichen Markt bieten Krämer und Händler ihre Waren an. Musik ertönt von verschiedenen Spielleuten und Feuerspucker, Artisten und Gaukler präsentieren ihr Können. Die Unterhaltung für unsere kleinen Besucher reicht vom handgedrehten Holzriesenrad über verschiedene Spiele bis hin zum Kinderschminken. Die jungen Knappen werden zudem von Ritter Jaruslav zum Ritter geschlagen, und im Lager der Wahren Bergischen Ritterschaft kann man mit den Rittern einmal auf Tuchfühlung gehen und in das Lagerleben der Rittersleute eintauchen. Zudem können noch Greifvögel bestaunt werden (nur 26.-29.5.).

Verpflegung aus Bratereien und Tavernen sowie Live-Konzerte von Klanginferno, de Speelüe und Dragol sorgen für die richtige Stimmung. Das Mittelalterfest mit Ritterspielen ist eine Veranstaltung für Groß und Klein und Alt und Jung und damit der ideale Tagesausflug für die ganze Familie. Eintritt (Tagestickets): zehn Euro (ab 16 Jahre), fünf Euro (3-15 Jahre), 30 Euro (Kleingruppe: 2 Erw.+ 3 Kd.), Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt.
(26.-29. Mai, DO 11-19 / FR 14-20 / SA 11-20 / SO 11-19 Uhr; 3.-06. Juni, FR 14-20 / SA 11-20 / SO 11-20 / MO 11-19 Uhr)

Freibad Eschbachtal eröffnet Saison am 26. Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 26. Mai) um 10 Uhr geht das Freibad Eschbachtal in die voraussichtlich letzte Saison vor seinem Neubau. Aufgrund von begrenzten Kapazitäten der Filteranlage und Personalmangel ist die Zahl der Badegäste auf 1.500 maximal pro Tag begrenzt und der Betrieb nur mit reduzierten Öffnungszeiten mittwochs bis sonntags:

  • 10 - 11 Uhr Frühschwimmen zum Kurzschwimmertarif von 2 Euro
  • 12 - 18 Uhr Erwachsene vier Euro – Kinder- und Jugendliche 2,50 Euro und Familienkarte 10,50 Euro (10er-Karten können aus organisatorischen Gründen nicht angeboten werden.)

Personelle Unterstützung gesucht: Das Freibadteam sucht immer noch mit Hochdruck nach Rettungsschwimmer:innen und Bäderfachangestellten. Vor allem für die anstehenden Sommerferien, um das Freibad auch wie geplant tatsächlich öffnen zu können. Angeboten werden Aushilfsjobs für die Badesaison 2022. Gesucht werden Personen für eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung von Ende Mai bis Mitte August. Ihr Einsatz erfolgt je nach Wetterlage in Absprache mit dem Freibad-Team. Für die Rettungsschwimmerinnen oder Rettungsschwimmer gelten dabei folgende Einstellungsvoraussetzungen: Sie müssen den DLRG-Rettungsschein Silber und einen Erste-Hilfe-Schein besitzen, mindestens 18 Jahre alt sein und ein erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag vorlegen.
Interessierte wenden sich bitte im Freibad Eschbachtal unter Tel. RS 388601 an Dennis Halbach oder Marc Ottenströer. Die auszufüllenden Personalunterlagen werden auf Nachfrage (bitte E-Mail an
sport@remscheid.de">sport@remscheid.de) gerne zugesandt oder können im Freibad Eschbachtal, Eschbachtal 5, 42859 Remscheid, abgeholt werden.

Sanitäranlagen von sechs Sportstätten vor Sanierung

Zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit hat die Verwaltung den Ausschussmitgliedern empfohlen, grünes Licht zu geben für die  Planung zur Sanierung der Sanitäranlagen auf den Remscheider Sportanlagen gemäß dieser Prioritätenliste

  • Sportanlage Struck
  • Sportanlage Bergisch Born
  • Sportanlage Honsberg
  • Sportanlage Hackenberg
  • Sportanlage Am Stadtpark
  • Sportanlage Bliedinghausen.

Die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von jeweils 445.700 € im Doppelhaushalt stünden zur Verfügung, so die Verwaltung. Dank des Kunstrasenprogramms, das in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben entwickelt und in den vergangenen Jahren umgesetzt worden sei, hätten viele Vereine, die bis dahin nur ein Tennenspielfeld hatten, ihre Mitgliederzahlen zumindest gehalten können bei zunehmenden sportlichen Aktivitäten. „Zeitverzögert musste allerdings festgestellt werden, dass die Infrastruktur auf allen Sportanlegen … nicht mehr den modernen Anforderungen entspricht und entsprechend störanfällig ist. Insbesondere die Sanitäranlagen der Sportstätten unterliegen einer hohen Beanspruchung – seit Jahren Thema in den Gesprächen mit den Vereinen.“

Im Stadtbezirk entscheidet die Bezirksvertretung

Eine Fahrradstraße von der Engelsburg durchs Feldbachtal Richtung Kräwinklerbrücke wird es nach Auffassung der Stadtverwaltung nicht geben. Begründung: Für diesen Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP sei allein die Bezirksvertretung Lennep zuständig, und die habe den Antrag am 30. März abgelehnt. Dies hat die Stadt der BV Lennep zur Sitzung am 25. Mai mitgeteilt, ferner dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität (2. Juni) und dem Hauptausschuss (9. Juni). Die Entscheidungsbefugnis für die Errichtung einer Fahrradstraße sieht die Verwaltung in diesem Fall ausschließlich bei der BV Lennep: Für die Gemeindestraßen, deren Ausbau, Instandsetzung Unterhaltung und „Umgestaltung … zur Erreichung angepasster Fahrgeschwindigkeiten“ seien nach der Gemeindeordnung NRW (§ 37) die Bezirksvertretungen zuständig, aber  n i c h t für die Widmung einer Gemeindestraße als Fahrradstraße ohne baulichen Maßnahme nicht zuständig – hätte es da nicht 1984 eine Novellierung der Gemeindeordnung gegeben. Seitdem haben Bezirksvertretungen „eine gesetzliche Entscheidungsbefugnis … grundsätzlich in allen Angelegenheiten, deren Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht; Vorschiften der Hauptsatzung dürfen den gesetzlichen Zuständigkeitsbereich weder einschränken noch erweitern (siehe Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 14. Februar 1997, AZ 1K 833/96 und des OVG vom 7.7.1997, AZ 1_K_833_96).

Abbiegen in spitzem Winkel erhöht die Sturzgefahr

zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Einrichtung einer Radfahrspur auf dem Bürgersteig vor dem Bahnhof Lennep prüfen. Begründung: „Die bisherige Zuführung von Radfahrenden am Bahnhof Lennep auf die Balkantrasse ist nur schwer zu erkennen. Als Folge davon nutzen die meisten Radfahrenden verbotswidrig den Bürgersteig des Bahnhofs. Dies ist für Fußgänger und Radfahrende eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit und führt häufig zu Konflikten. Zudem ist die bisherige Führung für Radfahrende über den P+R-Parkplatz alles andere als sicher, da dort an haltenden Bussen vorbei, deren Fahrbahn kreuzend, abgebogen werden muss und gegen die Ausfahrt des P+R-Parkplatzes eingebogen werden soll.“

Für von der Balkantrasse kommenden Radfahrerinnen und Radfahrer stelle sich, so die Antragsteller, eine andere Gefahrensituation dar, die entschärft werden sollte: „Um von der Balkantrasse wieder auf die Robert- Schumacher-Straße zu kommen, muss bisher in einem sehr spitzen Winkel auf den P+R- Parkplatz abgebogen werden, der für ältere und weniger bewegliche Radfahrende die Sturzgefahr erhöht. Daher wird auch aus dieser Richtung kommend der Bürgersteig sehr häufig verbotswidrig von den Radfahrenden genutzt.“ Für beide Richtungen sei die Beschilderung zudem kaum zu sehen und somit wirkungslos.

Ukraine-Begegnungscafé war gut besucht

Kennenlernen in der Denkerschmette. Foto: Lothjar KaiserIn Kooperation mit dem Verein "Bergisch Land Hand in Hand e.V." hatte die Denkerschmette am Samstag ukrainische Flüchtlinge, Helfer und Unterstützer zu einem Begegnungscafé eingeladen. Und konnte sich über den guten Zuspruch freuen. . Bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken ließen sich Kontakte knüpfen und Erfahrungen und Informationen austauschen. Der Verein "Bergisch Land Hand in Hand e.V." kümmert sich aktuell sehr um die Belange der ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine in Remscheid. Er unterstützt sie mit Rat und Tat bei Behördengängen, richtet Wohnungen ein und versorgt die Menschen mit allen nötigen Dingen des täglichen Lebens. Und dies soll in nächster Zeit, was Beratungen angeht, auch zweimal in der Woche in der Denkerschmette geschehen. Der Verein finanziert sich aus Spenden und organisiert alle Hilfen ehrenamtlich. Petra und Robert Köser möchten mit dem Ukraine-Begegnungscafé und darüber hinaus helfen, Menschen zu vernetzen und in ungezwungener Atmosphäre zusammenzubringen. Manche Probleme könnten vielleicht unbürokratisch, Hand in Hand, gelöst werden.

Aus tristem Hinterhof wurde ein kleines Schmuckstück

Als vor einigen Jahren der Bebauungsplan „Neue Mitte Lüttringhausen“ im Bereich zwischen Rathaus Lüttringhausen und Kreuzung Eisernstein nicht realisiert werden konnte, ergriff der Heimatbund Lüttringhausen die Initiative. Daran erinnerte am Samstag bei der Einweihung der  neuen Grün- und Platzanlage neben dem Lüttringhauser Rathaus Peter Maar, der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Lüttringhausen. Weitere Redner waren Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser. Viele örtliche Vereine beteiligten sich am Programm der mehrstündigen Einweihungsfeier – ein echtes Bürgerfest!

Programm des Teo Otto Theaters im Mai

Bild © Marc LontzekMontag, 23. Mai, 10:30 Uhr
Anne Frank
Landestheater Detmold
„Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?“ Das Tagebuch war für Anne Frank Ersatz für eine Freundin und der einzige Gesprächspartner in einer finsteren Zeit. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste, in ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau. »Das Tagebuch der Anne Frank« bleibt das eindringlichste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.
Das Landestheater bringt es in einer Ein-Frau-Fassung von Konstanze Kappenstein auf die Bühne. Dabei taucht eine junge Frau in die niedergeschriebene Geschichte ein, kann zu Beginn nicht wirklich etwas damit anfangen. Doch als der Sog der Erkenntnis einsetzt, sich die Brücken in unsere Zeit und in unsere Leben schlagen, entfaltet die Hinterlassenschaft von Anne Frank ihre ganze schreckliche, wundervolle und eindrückliche Kraft. Es geht nicht darum zu mahnen, sondern zu verstehen.
Karten 2fünf Euro, Jugendticket: fünf Euro, TheaterCard

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Der neue Park in zwei Minuten Video

Bürgerfest zur Einweihung der neuen Grün- und Platzanlage“, titelte der Waterbölles am Dienstag, 17. Mai. Am morgigen Samstag in der Zeit von 15 bis 22 Uhr wird die Neugestaltung des Rathaushofes und des Rathausgartens mit einem vom Heimatbund Lüttringhausen organisierten großen Bürgerfest eröffnet. Es wird ergänzt um den „Tag der offenen Tür“ der Nebenstelle Lüttringhausen der Städt. Musik- und Kunstschule, die im Untergeschoss des Rathauses untergebracht ist. Der Heimatbund Lüttringhausen und die Nebenstelle Lüttringhausen der Städt. Musik- und Kunstschule laden herzlich ein: „Endlich ist wieder was los im Dorp!“ Für alle, die morgen aus irgendeinem Grunde nicht mitfeiern können, hat der Waterbölles heute den neuen Park schon mal in zwei Minuten Video „eingefangen“.