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Förderschule freute sich über 24 Schutzhelme

Radfahrern will gelernt sein, besonders der Umgang mit Mountainbikes. Das wissen auch die  Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Neumann-Förderschule an der Engelbertstraße. Regelmäßiges Fahrrad-Training gehört für sie zum Schulangebot und wird gerne angenommen. Was ihnen dabei bislang fehlte, waren Schutzhelme und Speichenreflektoren für die Räder. Gestern nun besuchte die Verkehrswacht Remscheid die Schule und überbrachte den Jungen und Mädchen als Spende 24 Schutzhelme und eine ausreichende Anzahl von Speichenreflektoren. Stolz präsentierten sie sich damit dem Fotografen. Mit im Bild Petra Schulze, die stellvertretende Schulleiterin, Bezirksbürgermeister Otto Mähler, der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, deren Geschäftsführer Bernd Schäfer sowie die örtlichen Verkehrsicherheitsberater der Polizei, die Hauptkommissare Stephan Keller und Michael Wenner und ihre junge Kollegin Anja Wallert.

Schön, giftig, anspruchsvoll - weg damit?

Der Weihnachtsstern, auch als Adventsstern oder Christstern bekannt, trägt den wissenschaftlichen Namen Euphorbia pulcherrima, ist ein WWeihnachtssterne mit traditionell roten Hochblättern Foto: pixabay.comolfsmilchgewächs (Euphorbiaceae) und mit unseren einheimischen Pflanzen Zypressen-Wolfsmilch und Garten-Wolfsmilch verwandt. Den Namen „Pulcherrima“, die Schönste, verlieh ihm der Botaniker Carl Ludwig Willdenow. Ein weiterer Name, Poinsettie, geht zurück auf einen amerikanischen Botschafter in Mexiko, Joel Roberts Poinsett. Die ursprüngliche Heimat des Weihnachtssterns sind Mittel- und Südamerika, Mexiko, die Karibik. Alexander von Humboldt brachte ihn 1803 von seiner Südamerikareise mit in unsere Gefilde.

Unsere Zimmerpflanze wächst im tropischen Laubwald als etwa vier Meter hoher Strauch oder kleiner Baum. Dort ist es warm, nicht zu hell, da direkte Sonneneinstrahlung fehlt, und Tageslicht gibt es für weniger als zwölf Stunden. Diese Umweltbedingungen machen den Weihnachtsstern zu einer Kurztagspflanze, die nur dann blüht, wenn die Tage kurz genug, also unter zwölf Stunden lang, sind. Die zart behaarten Blätter der Pflanze stehen wechselständig, nach oben hin gegenständig am Stämmchen, sind verkehrt eiförmig und laufen spitz zu. Ihre Oberseite ist dunkler als ihre Unterseite. Der Blattstiel ist bis fünf Zentimeter, das Blatt sechs bis zwanzig Zentimeter lang und vier bis zwölf Zentimeter breit.

Attraktiv wird die Pflanze durch ihre kräftig roten, sternförmig angeordneten Hochblätter, die sogenannten Brakteen, die bestäubende Insekten anlocken sollen. Sie sind kein Bestandteil der eigentlichen, unscheinbaren, gelblichen Blüte, die sie umgeben. Das, was in der Mitte der Hochblätter aussieht wie mehrere kleine Blüten, ist jeweils ein kleiner Blütenstand. Sie bestehen aus je einer weiblichen Blüte (gestielter Fruchtknoten mit Griffel) umgeben von mehreren männlichen Blüten (ein gestieltes Staubblatt) und ein bis zwei lippenförmigen Nektardrüsen. Zuchtformen gibt es in rosa, weiß, gelb, zweifarbig oder mit panaschierten Hochblättern. Blaue Hochblätter sind künstlich gefärbt.

Weihnachtssterne sind als Zimmerpflanzen nicht ganz pflegeleicht. Sind die Blätter gelb, steht die Pflanze zu trocken, verliert sie die Blätter, zu nass. Sie mögen keinen Durchzug, keine zu warme Heizungsluft, keine direkte Sonneneinstrahlung. Sie können im Halbschatten im Freien „übersommern“. Möchte man sie zur nächsten Weihnachtszeit zum Blühen bringen, muss man den Kurztag ihrer Heimat imitieren, also sechs bis acht Wochen vor Weihnachten ab in den dunklen Keller, spärlich gießen nicht vergessen, oder den Kurztag durch abdecken mit einer Kiste oder ähnlichem nachahmen.

Der Weihnachtsstern führt, wie alle Wolfsmilchgewächse, für den Menschen leicht giftigen Milchsaft. Verzehr kann zu Erbrechen, Übelkeit, Durchfall führen, Hautkontakt zu Ausschlägen. Wesentlich gefährlicher ist er für Haustiere. Die ersten Weihnachtssterne waren „Weihnachtsblumen“, also Schnittblumen. In Mexiko gibt es jährlich am 12.12. einen „Poinsettia Day“, die Poinsettie ist die Blume des Heiligabends („La Flor de la Nochebuena“). Bereits den Azteken war die Pflanze bekannt. Sie nutzten die roten Hochblätter zur Herstellung violetter Farbe und den Milchsaft als Mittel zur Fiebersenkung. Zum Nachdenken: diese Pflanze, die für viele Käufer:innen nur ein nachweihnachtliches Wegwerfprodukt ist, wird als Steckling in einer Anzahl von ungefähr dreißig Millionen Stück nur für den deutschen Markt aus Afrika eingeflogen...

Frohe Weihnachten!
Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp
Eure / Ihre Stefanie Barzen

Das Programm des Teo Otto Theaters im Dezember

Mittwoch, 1. Dezember, 19.30 Uhr
2. Meisterkonzert "Cherry on the cake"
Sechs Damen an den Instrumenten Saxophon, Klarinette, Klavier, Akkordeon, Schlagzeug und Tuba zaubern einen einzigartigen Sound mit Groove-Garantie. Langjährige Erfahrung in der Salon-, Tanz- und Unterhaltungsmusik und leuchtende Kostüme machen dieses Damensextett zu einer echten Augen- und Ohrenweide. Von Walzer, Tango und Foxtrott bis hin zu Charleston, Swing und Boogie-Woogie „Cherry on the cake“ werden Sie mit ihren schwungvollen Arrangements entführen in die goldenen Zeiten unsterblicher Evergreens! Musikalisches Entertainment vom Feinsten!
Milena Bergemann, adrette Klarinette
Greta Schaller, die größte Saxofonistin der Welt
Carola Beukenbusch, tiefes Blech auf hohen Hacken
Ruthilde Holzenkamp, Erfinderin des Rock-Akkordeons
Julia Vaisberg, Königin der Tasten
Natalie Ühlin, strahlendes Lächeln zwischen Trommeln und Becken
Vorverkaufsbeginn: 2. November
Karten 20 €, Jugendticket: fünf €, TheaterCard

Samstag, 4.Dezember, 19.30 Uhr
On Fire! #14 "Swinging Christmas"
Schon lange träumen die Bergischen Symphoniker von einem vorweihnachtlichen Konzert, bei dem sie sich als Bigband getarnt durch die schönsten amerikanischen Weihnachtslieder swingen dürfen. Und nun wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit. Frank Sinatra, Dean Martin und Diana Krall sind leider - sagen wir - „unpässlich“, aber wir sind guter Dinge, adäquate Sänger*innen aus unseren Landen für diesen Abend zu engagieren, die uns ebenfalls stilecht und nach gemütlichem Kaminfeuer klingend durch den Abend führen werden. Im Gepäck haben die Bergischen Symphoniker Songs, die Sie in die goldenen Show-Zeiten von Las Vegas und New York entführen werden. Aber auch einige traditionelle Weihnachtslieder werden wir eigens für ON FIRE!-Manier aufbereitet. Freuen wir uns jetzt schon auf den Winter!
„Let it snow, let it snow, let it snow!“
Live-Bank mit Sänger*innen
Leitung der Bergischen Symphoniker: Miki Kekenj.
Vorverkaufsbeginn: 2. November
Karten 32 €, Sonderveranstaltung.

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Lenneper Weihnachtstreff findet nicht statt

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.

Bis vor wenigen Tagen bestand noch Hoffnung, dass der Lenneper Weihnachtstreff stattfinden könnte. Jetzt haben sich Vorstand und Beirat von Lennep Offensiv schweren Herzens entschieden, die Veranstaltung abzusagen. „Es ist uns nicht leicht gefallen, denn nach zweijähriger Corona-Pause hätten wir gern wieder diesen beliebten Treff für Lennep stattfinden lassen“ kommentiert Thomas Schmittkamp, Vorsitzender des Vereins, die Entscheidung. „Aber angesichts der aktuellen Entwicklung der Infektionslage war es aus unserer Sicht nicht mehr zu verantworten.“
Alle Vorbereitungen waren getroffen, das Programm stand fest, die Künstler waren engagiert, die ehrenamtlichen Helfer schon eingeteilt, die Vorfreude war groß. Letztlich musste aber bei der Entscheidung die Gesundheit der Besucher im Vordergrund stehen. Diese war beim derzeitigen Infektionsgeschehen nicht zu gewährleisten. „Ein mit fröhlichen Menschen dicht gedrängtes Weihnachtsdorf, so schön es auch sonst sein mag, ist in Zeiten der Pandemie fehl am Platz. Deshalb mussten wir uns zu der Absage entschließen.“

Termine im evangelischen Kirchenkreis Lennep

Samstag 4.  Dezember, 19 Uhr
A-cappella-Frauenpower vom Feinsten
„Sjaella“ gibt in der ev. Stadtkirche in Lennep das letzte Gastkonzert in meiner Lenneper Dienstzeit. Eine ideale Einstimmung auf die Weihnachtszeit, denn diese Stimmen sind wirklich überirdisch schön, hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=XD1RjoZGTbo-
Die sechs Sängerinnen haben ihren gemeinsamen Weg vor 16 Jahren in ihrer Kindheit begonnen und entdecken seither immer weitere künstlerische Abzweigungen. Sie sind offen für neue Einflüsse und haben den Mut, musikalische und thematische Grenzen auszudehnen. Von sakraler Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhundert, Bearbeitungen aus dem Bereich der Alten Musik über Folksongs und Jazzstandards bis hin zu anspruchsvollen zeitgenössischen Kompositionen ist das Repertoire breit gefächert.
Die Vielseitigkeit und die Nähe zu ihrem Publikum verschaffen Sjaella seit Jahren Engagements bei renommierten Musikfestivals im In- und Ausland, Gastauftritte in bedeutenden Häusern wie Musikverein Wien, Frauenkirche Dresden und Mozarteum Salzburg, Auftritte in Funk und Fernsehen sowie 1. Preise bei internationalen Wettbewerben für Vokalmusik. Konzertreisen führten die Sängerinnen bisher nach Großbritannien, Luxemburg, Finnland, Polen, Tschechien, Aserbaidschan, Ungarn, Österreich, Italien, Belgien, Spanien, Jordanien und nach Südafrika.
Am 4. Dezember präsentiert der Chor in Lennep Vokalmusik auf höchstem Niveau: aus dem aktuellen Sjaella-Album „Origins“ unter anderem Werke von Purcell, Esenvalds, Prestini, Eigenarrangements sowie skandinavische Folksongs und Weihnachtslieder aus aller Welt. Gemäß der Coronaschutzverordnung NRW ist der Eintritt nur Geimpften und Genesenen gestattet. Bitte führen Sie Ihren Nachweis mit! Tickets unter https://www.remscheid-live.de/?384897. (Johannes Gessner, Kantor der ev. Kirchengemeinde Lennep)

Citykirche Remscheid / Feier für Alleinstehende fällt aus. Bis vor wenigen Tagen waren wir noch guter Hoffnung, dass in diesem Jahr wieder  eine ökumenische Feier der Alleinstehenden am Heiligen Abend stattfinden kann. Angesichts der beständig steigenden Corona-Infektionen und der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts haben wir uns dazu entschlossen, alle adventlichen und weihnachtlichen Großveranstaltungen auch in diesem Jahr abzusagen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Wie im vergangenen Jahr werden wir am 24. Dezember  nach dem 18 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche gegen 19 Uhr wieder Weihnachtsgeschenke und Nahrungsmittel an bedürftige MitbürgerInnen verteilen. Bitte bleiben Sie gesund und lassen Sie sich impfen. (Martin Rogalla)

Bei vollem Theatersaal strengere 2G-plus-Regel

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters der Stadt Remscheid

Aufgrund die steigenden Infektionszahlen reagiert das Teo Otto Theater mit folgenden Maßnahmen:

  • Der ab Dezember wieder mit 600 Plätzen vollständig bestuhlte und verkaufte Saal wird bis auf Weiteres erneut auf maximal 300 Plätze verkleinert. Für diese Veranstaltungen gilt weiterhin die 2G-Regel. Es wird ein Impf- bzw. Genesungszertifikat und zusätzlich ein Lichtbildausweis (Personalausweis, Führerschein, o.ä.) für den Einlass benötigt. Wir bitten um Verständnis, dass hierbei strenge Kontrollen und ggf. bei Nichtvorhandensein entsprechender Dokumente auch Abweisungen erfolgen.
  • Vorstellungen, die bereits über 300 verkaufte Tickets aufweisen, werden auf der vollen Saalkapazität belassen: Für diese Veranstaltungen gilt jedoch die strengere 2G-plus-Regel. D.h. zusätzlich zu den oben beschriebenen Kontrollen wird auch ein zertifizierter Schnelltest (Bürgertest) erforderlich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Möglich ist auch die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, wobei dieser Test bis zu 48 Stunden zurückliegen kann. Ohne einen negativen Testnachweis kann der Eintritt nicht gewährt werden. Die betroffenen Karteninhaberinnen und –inhaber werden von uns gesondert informiert. Selbstverständlich besteht eine Rückgabemöglichkeit für bereits gekaufte Eintrittskarten.
     

Bei diesen Produktionen handelt es sich um

– 04. Dez. 2021:           OnFire#14 – Swinging Christmas
– 18. Dez. 2021:            Rockin‘ around the X-mas tree
– 31. Dez. 2021:            Night of the Dance

Alle gekauften Karten behalten somit ihre Gültigkeit, die Saalkapazität ist auch in unserem Onlineshop ab sofort entsprechend angepasst. (Lutz Heinrichs – Sven Graf)

Stadt rät von Winterdienst auf den Trassen ab

Derzeit sieht die Stadt Remscheid keine Möglichkeit, auf der 13.180 Meter langen Räum- und Streustrecke der Balkantrasse vom Bahnhof  Lennep bis Bergisch Born (Gleisdreieck) und der 8.780 Meter langen Räum- und Streustrecke der Trasse des Werkzeugs von Hasten (Feld) bis Weststraße einen Winterdienst zu finanzieren. Zum einen, weil beide Trassen gar keine öffentlichen Verkehrsflächen im Sinne des Straßen- und Wegegesetzes NRW und damit der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung der Stadt Remscheid sind (dafür müssten erst die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden), sondern Grünfläche bzw. Bahnanlage. Sollte der Winterdienst dennoch auf den Trassen übernommen werden, wäre dies eine freiwillige Leistung der Stadt Remscheid, die aus Mitteln des allgemeinen Haushalts zu finanzieren wäre. Dafür müsste dann die Kommunalaufsicht in Düsseldorf grünes Licht geben. Zum anderen könnte sich die Stadt den Räum- und Streudienst aber auch gar nicht leisten. Denn nach Vergleichsberechnungen würde er pro Tag zwischen 10.600 und 11.500 Euro (Balkantrasse) und 4.700 bis 6.100 Euro (Trasse des Werkzeugs) kosten. Und weil die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) mit dem Winterdienst auf den gewidmeten Verkehrsflächen „vollständig ausgelastet“ sind, so die Verwaltung in ihrer Vorlage zur Sitzung des Hauptausschusses am 2. Dezember, müsste der Räum- und Streudienst auf den Trassen an einen privaten Unternehmer vergeben werden.

Gegen einen Winterdienst auf den Trassen sprechen nach Ansicht der Verwaltung aber auch die Zugangsschranken und Engstellen auf den Trassen sowie die eingeschränkten Wendemöglichkeiten. Die Trassen verfügen über keine Regenwasserkanalisation. Auch würde die beschränkte Tragfähigkeit der Brücken den Einsatz kleinerer Winterdienst-Traktoren erfordern.

Hinzu kommen Naturschutz-Aspekte: Weil das Niederschlagswasser in den Seitenräumen der Trassen versickere, müsse „der Einsatz von Streumitteln auf den Trassen kritisch gesehen werden". Daher sollten nur abstumpfende Materialien zu Einsatz kommen wie etwa Streusand oder mineralische Streugranulate, weil weniger umweltschädlich. Im Frühjahr müssten deren scharfkantige Rückstände dann aber wieder beseitigt werden, auch um der Kritik von Hundebesitzer vorzubeugen.

Mit der Verlängerung der Balkantrasse Richtung Lüttringhausen wird sich ab dem kommenden Jahr ein neuer Mitarbeiter der Abteilung Verkehrsplanung beschäftigen. Derzeit würden die Bereiche bis zur „Blume“ vermessen und Verhandlungen zum Grunderwerb mit den Eigentümern geführt, berichtet die Verwaltung weiter. Ein erster Abschnitt der „Alternativtrasse“ sei bereits in diesem Jahr über die Lüttringhauser Straße und die Lindenallee bis zur Barmer Straße fertiggestellt worden.

Ökologische Pilzwanderung zwischen Grund und Grüne

Verschiedene GallertpilzeDie ergiebigen Niederschläge im Herbst haben dazu geführt, dass jetzt noch etliche Pilzarten ihre faszinierenden Fruchtkörper ausbilden. Doch warum werden diese Fruchtkörper entwickelt und wo finden wir sie? Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet zwischen Grund und der Grüne die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Vielfalt von hunderten aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt.Wichtig: Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben.

Die ökologische Pilzwanderung startet am Samstag, 04. Dezember 2021, um 10:00 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Die Wanderung ist auch für Familien mit Kindern ab ca. 8 Jahren geeignet und wird etwa 3 Stunden dauern. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und wasserfeste Schuhe werden empfohlen. Die Teilnahme kostet für Kinder bis 15 Jahren 3,50 Euro und für Erwachsene sieben Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Rabatt. Es gibt eine TeilnehmerInnen-Begrenzung.Gemäß den verbindlichen Corona-Regeln gilt zur Zeit die 2G-Regel, Impfung oder Genesenen-Status sind zu Beginn der Veranstaltung zu belegen. Ein zusätzlicher Test (nicht älter als 24 Stunden) wäre sinnvoll. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gilt die Annahme, dass diese in der Schule getestet wurden, ältere, nicht geimpfte oder genesene Jugendliche können mit einem aktuellen Negativ-Test teilnehmen. Eine verbindliche Anmeldung NUR per Mail ist zwingend erforderlich: info@natur-schule-grund.de.Anmeldeschluss ist Freitag, 3. Dezember, 12 Uhr.

Ein „Meisterkonzert“ mit vielen Evergreens

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Am Mittwoch, 1. Dezember, um 19.30 Uhr findet das 2. Meisterkonzert im oberen Foyer des Teo Otto Theater statt. Esa bring t mit „CHERRY ON THE CAKE“ unvergesslichen Hits der 1920er - 1960er Jahre ins Teo Otto Theater. Sechs Damen präsentieren mit Saxophon, Klarinette, Klavier, Akkordeon, Schlagzeug und Tuba einen einzigartigen Sound mit Groove-Garantie. Langjährige Erfahrung in der Salon-, Tanz- und Unterhaltungsmusik, leuchtende Kostüme und ihre mitreißende Bühnenpräsenz machen diese professionelle Damenband zu einer echten Augen- und Ohrenweide. Von Walzer, Tango und Foxtrott bis hin zu Charleston, Cha-Cha und Boogie-Woogie: „CHERRY ON THE CAKE“ werden Sie mit ihren schwungvollen Arrangements entführen in die goldenen Zeiten unsterblicher Evergreens! Lassen auch sie sich von den schwungvollen Melodien der sechs Musikerinnen verzaubern. Karten für das Konzert sind erhältlich zu 20 € (fünf €) unter der Tel. RS 162650. (Manuela Scheuber)

Beuys, oder: Wagnis einer emotionalen Annäherung

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Der 100. Geburtstag von Joseph Beuys im Jahr 2021 war reich an Würdigungen und kritischen Betrachtungen einer der weltweit einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In wenigen Wochen geht das „Joseph-Beuys-Jahr 2021“ zu Ende. Es stellt sich die Frage: Was bleibt? Welches sind die Lehren für die Nachwelt? Gibt es ein Fazit? Der Remscheider Künstler H. O. Schmidt und der Musiker Dieter Kreidler präsentieren mit „100 Jahre Joseph Beuys – Wagnis einer emotionalen Annäherung“ eine filmische Auseinandersetzung mit dem umstrittenen Fluxus-Künstler, Erneuerer der Kunst und Umweltaktivisten. Für 26. November um 19 Uhr lädt die Akademie der Kulturellen Bildung in ihrer Reihe „Meet the Artist“ zu einem Künstlergespräch mit H. O. Schmidt, Dieter Kreidler und Kurator Peter Köster über Beuys und sein Wirken ein. Neben dem Film über Beuys sind werden auch einige der im Film verhandelten Werke von H.O. Schmidt zu sehen sein. Das Künstlergespräch findet unter 3G-Bedingung statt. Einlass nur nach vorheriger Anmeldung (begrenzte Platzzahl) unter: https://kulturellebildung.de/OP355. Der Eintritt ist frei. (Torsten Schäfer)

Fairer Marktstand auf dem Wochenmarkt am 4. 12.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheid ist seit 2016 eine von 700 Fairtrade-Towns in Deutschland und setzt sich damit aktiv für den Fairen Handel ein. Dass Engagement für den Fairen Handel auch in Zeiten von Corona möglich ist, möchte die Steuerungsgruppe der Fair-Trade-Town Remscheid in Zusammenarbeit mit dem F(l)air Weltladen Remscheid gerne mit einem Aktionsstand am Samstag, 4. Dezember, auf dem Remscheider Wochenmarkt Theodor-Heuss-Platz zeigen. Im Angebot sind Faire Bananen, Fairer Glühwein, Faire Schokolade und Faire Geschenkideen, die sich ganz besonders als Weihnachtsüberraschung eignen. Zum Aufwärmen werden Faire Suppen angeboten.

Aus der Aktion „Süß statt bitter“, die der Rheinische Dienst für Internationale Ökumene ins Bergische Land bringt, stammen Orangen ohne Gift und Sklaverei von „SOS Rosamo“. Wer sie kauft, unterstützt das Projekt, das auf die Situation der Geflüchteten in Italien aufmerksam macht. Insbesondere Produzierende aus Ländern des globalen Südens sind durch die Corona-Pandemie schwer getroffen. Schlechte Gesundheitssysteme, mangelnde Hygiene-Möglichkeiten und das Wegbrechen von Arbeitsplätzen stellen die Menschen vor enorme Herausforderungen. Deswegen ist es gerade jetzt besonders wichtig, sich solidarisch zu zeigen und alles dafür zu tun, um den Fairen Handel als sichere Einnahmequelle für die Produzentinnen und Produzenten zu erhalten. Kommen Sie gerne vorbei und unterstützen Sie damit den Fairen Handel!

Übrigens: Wer sich für den Fairen Handel in Remscheid einsetzen möchte, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen. Die Steuerungsgruppe freut sich über neue Mitglieder und Interessierte und steht für ein erstes Kennenlernen am Aktionsstand auf dem Wochenmarkt zur Verfügung.

Keine Verkehrssicherungspflicht in den Wäldern

Seit dem 17. November verweist die Waldgenossenschaft Remscheid im Internet auf § 2 (1) Landesforstgesetz NRW und § 14 Bundeswaldgesetz: „Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung erfolgt immer auf eigene Gefahr! (…) Eine Haftung des Waldeigentümers ist hier ausgeschlossen!“ Alle, die im Remscheider Wald „etwas für ihre Gesundheit und für ihr Wohlbefinden tun und unseren Wald erleben möchten, sind bei uns im Wald natürlich herzlich willkommen“, aber sogenannte wald- und naturtypische Gefahren wie z. B. Ast- und Kronenbruch, umstürzende Bäume oder Schlaglöcher in Waldwegen müssten Waldbesuchende hinnehmen. Zitat: „Für Schadensfälle, die durch waldtypische Gefahren verursacht werden, besteht grundsätzlich keine Haftung. Es obliegt vielmehr denjenigen, die den Wald besuchen, selbst auf mögliche Gefahrenquellen zu achten und diese zu meiden.“ Darauf weist auch eine Internetseite der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) hin, und das ist kein Zufall, sondern so gewollt: Denn bei "Achtung Waldgefahren" handelt es sich um eine Informationsinitiative, die das TBR-Stadtforstamt in Zusammenarbeit mit dem städtischen Rechtsamt sowie dem Sicherheits- und Ordnungsdezernat unter Führung der Beigeordneten Barbara Reul-Nocke gestartet hat. Dazu gehören auch neue Warntafeln in den Remscheider Wäldern (Foto).

Das Thema „Verkehrssicherheit im Wald“ hat in Zeiten eines ständig fortschreitenden Klimawandels unter den Remscheider Waldbesitzer:innen und Forstleuten an Bedeutung gewonnen. Zumal auch die Zahl der Anfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger zugenommen hat, warum so viele abgestorbenen Bäume und abgebrochene Kronenteile im und am Wald liegengelassen und nicht abgeräumt werden (Letzteres sehen Bundes- und Landesgesetzgebung gar nicht vor). Es sei einerseits schlicht unmöglich, andererseits aus Gründen der Waldökologie sowie des Arten- und Naturschutzes aber auch nicht zielführend und öffentlich kaum vermittelbar, „alle problematischen Bäume, die abgestorben sind oder Totholz in den Kronen enthalten, im Wald oder entlang unserer Waldwege zu beseitigen."

Nicht selten wird in den Beschwerden auf die allgemeine Verkehrssicherungspflicht hingewiesen (§ 823 Abs. 1 BGB), wonach derjenige, der in seinem Verantwortungsbereich eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, die notwendigen und zumutbaren Maßnahmen zu treffen hat, um Dritte vor Schäden zu bewahren. Doch anders als an öffentlichen Straßen oder in Gärten gibt es keine umfassende Verkehrssicherungspflicht für Bäume im Wald. Das gilt sogar für Premiumwanderwege (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 2012 – VI ZR 311/11 –, BGHZ 195, 30-42).

Durch den fortschreitenden Klimawandel leiden unsere Wälder immer mehr unter Hitze, Dürre, Trockenheit, Stürmen und Borkenkäfer. Daher müsse häufiger als früher „fast überall und immer mit Ast- und Kronenbrüchen oder mit umstürzenden Bäumen gerechnet werden“, warnen die TBR – insbesondere „bei Starkregen, Gewitter oder Sturm“. Generell wird „vor einem längeren Aufenthalt im Bereich von toten Bäumen“ daher ausdrücklich gewarnt. Weitere Infos siehe: Verhalten im Wald.