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Für Auswärtige war der Hohenhagen gesperrt

Chronist von gestern, 16:57 Uhr:
Nach Angaben der Stadt Remscheid haben heute wieder Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) mit Straßensperren den Hohenhagen abgeriegelt. Trotz mehrfacher Warnhinweise hätten wieder zahlreiche Auswärtige den Rodelhang angesteuert. "Die Parkpl ätze sind überfüllt. Das Wohngebiet wird wie angekündigt großräumig für den Schneetourismus gesperrt", so die Verwaltung.

von Michael Schad

Trotz vergleichsweiser leerer Wiesen wurden gestern die Zufahrten zum Rodelgebiet Hohenhagen gesperrt. Grund dafür war jedoch nicht eine Überfüllung auf den Wiesen und Pisten. Vielmehr sollte ein erneutes Verkehrschaos verhindert werden, weil alle Parkplätze belegt waren. An den vier Kontrollstellen wurden nur Anwohner durchgelassen, auswärtige Rodeltouristen mussten umkehren. Die Stadt Remscheid und die Polizei hatten den Hohenhagen bereits am vergangen Wochenende gesperrt, nachdem das Wohngebiet vollkommen zugeparkt worden war. Für künftige Schneetage waren konsequente Zufahrtsbeschränkungen angekündigt worden.

Angesichts der absolut ausreichenden Abstände, die die Besucher auf den Rodelwiesen zueinander hatten, wäre es vielleicht angebracht, das Parkhaus der Sophie-Scholl-Gesamtschule zusätzlich zur Verfügung zu stellen und mit anliegenden Firmen über die Bereitstellung der am Wochenende ohnehin leeren Parkplätze zu sprechen. Sollte dies von der Stadt nicht gewollt sein, könnte man sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass die Stadt hier eine Regel durchsetzen will, die die aktuelle Corona-Rechtslage nicht hergibt: Kein Zutritt für Auswärtige.

Ideenwettbewerb startet an der Akademie

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Die gemeinsame Projektidee „Heimat gestalten durch Synergien von Umweltbildung und Kultureller Bildung“ der Akademie der Kulturellen Bildung und der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung hat beim Ideenwettbewerb „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) gewonnen. Das Projekt , das Kultur- und Umweltbildung vereint, will 2021 didaktische Konzepte entwickeln, die junge Menschen dazu ermutigen, Heimat verantwortungsbewusst, kreativ und ressourcenschonend zu gestalten.

Mit den Preisgeldern werden die Akademie der Kulturellen Bildung und die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung in vier aufeinander aufbauenden Projektbausteinen die Stärken der Kulturellen Bildung und Umweltbildung zusammenbringen. Sie sollen das Transformationspotential gemeinsamen Handelns sichtbar machen, um ein Umdenken in unserer Gesellschaft zu erreichen. Teil des Projekts ist ein Ideenlabor, das unter der Frage „Zukunft entwickeln - wie?“ einen Themenkatalog zu Chancen, Potentialen und Herausforderungen von Kooperationen zwischen den Bildungsbereichen Kultur und Umwelt entwickelt. Im Anschluss starten vier Modellprojekte zur Schnittstelle von Umwelt, Kultureller Bildung und Heimat. Diese sollen geeignete Konzepte für Angebote in Einrichtungen der Kulturellen Bildung und Umweltbildung erarbeiten.

„Die Zukunftsvision einer nachhaltigen Gesellschaft bedarf starker Allianzen wie die zwischen Kultur und Umweltschutz. Sie ermöglichen nicht nur ökologische, sondern auch humane und kulturell-gestalterische Perspektiven und zeigen so alternative Lösungswege auf“, bemerkt Akademie-Direktorin Prof. Dr. Susanne Keuchel. Den Abschluss des Projekts bildet eine Tagung, die die Modellprojekte diskutieren und gemeinsame Grundlagen für eine Didaktik beider Bildungsbereiche erarbeiten wird. Zugleich ist es erklärtes Ziel der Tagung, Akteure aus beiden Bereichen zusammenbringen und dauerhafte Kooperationen anzuregen. Die Ergebnisse des Projekts werden dokumentiert und im Anschluss voraussichtlich in Buchform veröffentlicht.

FÖJ-Stelle muss nachbesetzt werden

Die Natur-Schule Grund teilt mit, dass ab dem 1. Februar ein Platz im laufenden Freiwilligen Ökologischen Jahr 2020 / 2021 nachbesetzt werden muss. Um kurzfristige Bewerbungen werden junge Menschen in Remscheid, Wuppertal und der unmittelbaren Umgebung gebeten, die evtl. keinen Ausbildungsplatz bekommen haben oder sich noch beruflich orientieren. Für diesen Nachrückerplatz im FÖJ können BewerberInnen mit Abschluss in der Sekundarstufe I (Haupt- oder Realschule) oder mit Fachhochschulreife oder Abitur berücksichtigt werden. Möglich ist auch eine Bewerbung für Menschen ganz ohne Schulabschluss. Interessierte können sich aber auch direkt bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für die freiwerdende FÖJ-Stelle melden (02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de). BewerberInnen sollten sich auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der für Remscheid zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren. Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in die ökologischen Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich ein Jahr lang konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima-, Natur- und Umweltschutz zu verbessern. Zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an mehreren Seminaren, an Praktika und vielem mehr.
Auch seit August des vergangenen Jahres leisten wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Remscheider Umweltbildungsstation. Da eine der Freiwilligen jetzt leider gekündigt hat, ist eine Nachbesetzung für das laufende FÖJ erforderlich, das ein halbes Jahr bis Ende Juli 2021 dauern wird.

In der Natur-Schule Grund versorgen die FÖJlerInnen u.a. die Hühner und sind für Pflege, Pflanzung und Planung konkreter Flächen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z. B. umweltpädagogische Materialien, die dann in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter, säen Salat, Kräuter und Gemüse und pflegen die Staudenbeete. Dabei sind die jungen Leute bei Wind und Wetter draußen aktiv. Infolge der Corona-Beschränkungen sind zur Zeit auch viele  Arbeiten am Computer erforderlich.

Balzgesang des Grünspechts schon im Januar

Er ist ein scheuer Geselle, aber auch in Gärten wieder regelmäßig zu beobachten, der Grünspecht (auch bekannt als Grasspecht, Erdspecht oder „Fliegender Zorro“). Rote Kappe, grünes Gefieder, schwarze Augenmaske und ein Gesang, der an das Lachen eines Menschen erinnert, so kennt man den lachenden Specht, den Grünspecht, Picus viridis, aus der Familie der Erdspechte, der Picidae. Er wird bis 32cm lang und hat eine Spannweite von etwa 52 cm. Bereits Ende Januar beginnen die Balzgesänge; gebrütet wird zwischen April und Mai. Als Wohnraum braucht der Grünspecht dicke, alte Bäume, mit möglichst schon weichem, morschem Holz, um hier eine Bruthöhle anzulegen. Das Brutpaar, das meist nur für eine Saison zusammenbleibt, zimmert gemeinsam, was die Paarbindung festigt. Bevorzugte Bäume für Bruthöhlen sind Weiden, Pappeln und Obstbäume. Verlassene Höhlen sind begehrt bei Nachmietern wie Staren, Meisen, Kleibern, Gartenrotschwanz, aber auch bei Fledermäusen, Hornissen oder Siebenschläfern.

Das Weibchen legt fünf bis acht weiße Eier auf die durch die Bauarbeiten entstandenen Späne, es wird kein Nistmaterial eingebracht. Weibchen und Männchen teilen sich das Brutgeschäft, die Jungen schlüpfen nach 14 bis 17 Tagen, sind nach 23 bis 27 Tagen flügge und beginnen bereits im darauffolgenden Jahr selber zu brüten. Lieblingsspeise des tagaktiven Grünspechts sind Ameisen, notfalls auch Insekten, Regenwürmer, Schnecken oder Obst. Unter den Spechten ist der Grünspecht der mit der längsten Zunge. Um an die begehrte Beute zu gelangen, wird der Schnabel als Axt oder Zange eingesetzt, um Löcher in Ameisennester zu bohren. Dann stochert die bis zu zehn Zentimeter lange, klebrige Zunge, ein empfindliches Tastorgan, in die offenen Gänge hinein und fördert Ameisen, Puppen, Larven und Eier zu Tage. So vertilgt der Grünspecht bis zu 2000 Ameisen pro Tag.

Der Grünspecht verlässt uns über Winter nicht. Er ist ein Stand- oder Strichvogel. Während er im Sommer kleine Ameisenarten, zu erkennen an kleinen Erdhäufchen an der Erdoberfläche, bevorzugt, dienen ihm im Winter oft auch die großen Nesthügel der größeren Waldameisen als Nahrungslieferanten. Grünspechte können auch unter dem Schnee versteckte Ameisennester wiederfinden. Problematisch wird es, wenn die Schneedecke sehr dick wird oder die Erde sehr fest gefroren ist.

Auf Grund seiner Ernährungsweise bevorzugt der Grünspecht als Lebensraum baumbestandene Gärten, Parkanlagen, Waldränder und die immer seltener werdenden Streuobstwiesen. Um diesem hübschen Vogel, dem lachenden Specht, Lebensraum und Futterquellen zu erhalten, sollte im eigenen Garten auf den Einsatz von Pestiziden und Dünger verzichtet werden.

Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp
Eure / Ihre Stefanie Barzen

Stadt erklärt Rodelgebiete für geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Hohenhagen wurden am vergangenen Wochenende trotz landesweit gesendeter Warnhinweise mehr als tausend auswärtige Fahrzeuge gezählt. Offensichtlich hatte sich in kurzer Zeit über die Sozialen Medien verbreitet, dass die Rodelstrecke im Bereich Hohenhagen eine attraktive Freizeitalternative bietet, wenn Harz und Sauerland nicht angefahren werden dürfen. Die anreisenden Wintersportler sorgten nicht nur für lange Staus gesorgt; sie stellten ihre Fahrzeuge auch rücksichtslos in privaten Einfahrten, auf Fußwegen oder im Halteverbot ab.

Das soll sich nicht wiederholen. Um Gäste von auswärts beim nächsten Neuschnee daran zu hindern, das Gebiet rund um den Rodelhang übers Wochenende anzufahren, werden kurzfristig die vier Hauptzufahrten zum Wohngebiet ab der Bundesstraße 229 gesperrt. Hierfür werden Barken auf den Abbiegespuren zur Fichtenstraße, zur Metzer Straße, zur Hohenhagener Straße und zur Straße Auf dem Knapp aufgestellt und Einsatzkräfte an den Sperrungen positioniert. Wer ein berechtigtes Interesse an einer Einfahrt ins Sperrgebiet hat, also beispielsweise Anwohner ist oder den Hohenhagen wegen geschäftlicher Belange ansteuert, wird eingelassen. Ansonsten wird der anfahrende Verkehr großräumig vor dem Wohngebiet abgeleitet.

Die Straßensperrungen werden bei Schnee, der voraussichtlich zum Wochenende hin liegen bleibt, oder bei angesagtem starkem Schneefall samstags und sonntags jeweils von 9 bis 16 Uhr eingerichtet. Zusätzlich werden großflächige Hinweisschilder auf der Lenneper Straße, der Neuenkamper Straße, der Haddenbacher Straße und an den Autobahnabfahrten darauf hinweisen, dass die Durchfahrt in Richtung Hohenhagen gesperrt ist und die Rodelgebiete geschlossen sind. Selbstverständlich wird der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) alle Remscheider Rodelstrecken im Blick halten, auf einzuhaltende Mindestabstände hinweisen und Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung ahnden.

Wird der Hohenhagen abgesperrt, kommt es aus Gründen der Sicherheit auch zur Sperrung der Zufahrt Oberfeldbach im Bereich der Krähwinkler Brücke. Auch an dieser Stelle gab es am vergangenen Wochenende ein hohes Gästeaufkommen. Zusätzlich wird beidseitig die Durchfahrt im Einfahrtsbereich Eichenhof, Ecke Engelsburg, verboten.

14. Gastgeberverzeichniss erschienen

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM) hat auch für das Jahr 2021 ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis der Region herausgegeben. Das Printmedium im DIN A4-Format wurde mit einer Auflag von 4.000 Exemplaren erstellt und steht auch online auf dem Tourismusportal der Region (www.die-bergischen-drei.de) zur Verfügung, aufbereitet mit praktischen Suchfunktionen.

„Die Bergischen Drei“ bieten in allen drei Städten zahlreiche Unterkünfte, von Jugendherberge, Pension, Ferienwohnung bis zum Hotel, von einfach bis luxuriös, von preiswert bis exklusiv, von ruhiger Lage im Grünen bis zum Quartier mittendrin. Urlauber, Geschäftsreisende, aber auch Reiseveranstalter bekommen mit dem Gastgeberverzeichnis einen guten und praktischen Überblick. Auch die Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind verzeichnet. „Auf mehr als 70 Seiten präsentieren sich gewerbliche und private Vermieter. Es ist uns wichtig zu zeigen, dass wir auch im Bereich der Unterkünfte über eine große Vielfalt verfügen, die für jeden Geldbeutel etwas zu bieten hat“, so BLTM Geschäftsführer Holger Piwowar.

Die Broschüren werden auf Anfrage an Touristen versendet und liegen auch in Remscheid (Rathaus), Solingen (Bergisches Land Tourismus Marketing e.V., Kölner Str. 8. 42651 Solingen) und Wuppertal (Wuppertal-Touristik, Kirchstraße 16, 42103 Wuppertal) aus. Darüber hinaus werden die Gastgeberverzeichnisse auf den hoffentlich bald wieder stattfindenden Tourismusmessen verteilt.

Einladung zum digitalen „Bürgerdialog Radverkehr“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die Entwicklungen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs zu informieren, über den Radverkehr in Remscheid zu diskutieren und ihre Anregungen zu geben. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens findet der Bürgerdialog am Dienstag, 19. Januar, um 17.30 Uhr als Videokonferenz statt (Dauer ca. zwei Stunden).  Um Anmeldung wird bis Montag, 18. Januar, unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de gebeten. Der Link für die zoom-Videokonferenz wird dann mitgeteilt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs und die weiteren Planungen in diesem Bereich zu informieren und die Ergebnisse gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Remscheid zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die konkreten Bedürfnisse der Radfahrenden für einen besseren Radverkehr zu erfahren und deren Vorschläge in den künftigen Planungen im Radverkehr zu berücksichtigen. So sollen möglichst bedarfsgerechte Verbesserungen für den Radverkehr in Remscheid erreicht werden.

Der Bürgerdialog wird gemeinsam von den Fachdiensten Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung sowie Umwelt durchgeführt. Der erste fand Ende 2019 statt. Es ist vorgesehen, den Bürgerdialog fortan jährlich stattfinden zu lassen, um der Bevölkerung einen regelmäßigen Sachstand zu der Thematik zu vermitteln und eine Mitsprache zu gewährleisten. Sollten Radfahrende ganz allgemeine Anregungen zum Radverkehr in Remscheid haben, können diese auch ganzjährig unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de eingereicht werden.

"Rot" steht künftig verstärkt für Radverkehr

Wie vorgesehen in kleinen Schritten realisiert die Stadtverwaltung den städtischen Radverkehrsplan mit jährlichen Etatmitteln in Höhe von 100.000 Euro. Was für 2021 im „Maßnahmen- und Umsetzungsplan Radverkehr“ geplant ist, steht in diesem und im kommenden Monat auf den Tagesordnungen der vier Bezirksvertretungen, des Mobilitäts- und des Hauptausschusses. Im Laufe des Jahres sollen diesem Sachstandsbericht noch die zu den einzelnen Maßnahmen notwendigen Beschlussvorlagen folgen. Für den 19. Januar ist ein weiterer – digitaler – Bürgerdialog zum Radverkehr geplant. „ Dort sollen Wegepräferenzen, Wünsche und Ergänzungen der allgemeinen Öffentlichkeit ermittelt, bewertet und ggf. in der weiteren Planung berücksichtigt werden“, so die Verwaltung.

Markierungsmaßnahmen 2021 / 2022: Die Markierung von Radverkehrsanlagen im Straßenraum sieht die Verwaltung als schnelle und kostengünstige Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs an. Hierdurch würden auch weitere Lücken im Radverkehrsnetz geschlossen und der Straßenraum zugunsten schwächerer Verkehrsteilnehmer neugegliedert. Derzeit wird die Machbarkeit von Radverkehrsanlagen in den folgenden Bereichen geprüft: Dreherstraße, Gartenstraße, Nordstraße bergaufwärts, eventuell weitere Bereiche in Lennep und Lüttringhausen.
Auch sollen die Technischen Betriebe (TBR) den Radverkehr bei ihren geplanten Sanierungsmaßnahmen 2021 / 2022 berücksichtigen. werden. Dies betrifft Lindenallee (Barmer Straße – Lüttringhauser Straße), Lüttringhauser Straße (Lindenallee – OD Bundesautobahn), Lüttringhauser Straße (Ringstraße – Gartenstraße), Höhenweg, Bliedinghauser Straße und Wermelskirchener Straße. Zitat: „Alle Bereiche werden sukzessive im Laufe des Jahres geprüft …werden.“ Beschlussvorlagen sollen  folgen.

Aufstellflächen und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen: Zu den geplanten Markierungsmaßnahmen gehören vorgezogene Aufstellflächen vor Ampeln und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen – für die Verwaltung „aufgrund der positiven Resonanz und der erhöhten Aufmerksamkeit auf Radfahrende in hochfrequentierten Bereichen (beispielsweise Ein- und Ausfahrten, Einmündungen von Nebenstraßen usw.)“ ein geeignetes Mittel zur verstärkten Radverkehrsförderung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrende (siehe Beispiele der Verwaltung im Bild).

Öffnung von Einbahnstraßen: Gemäß der StVO-Novelle des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur soll der Straßenverkehr „noch sicherer, klimafreundlicher und sozial gerechter“ werden. Dazu gehört auch die Förderung des Fuß- und Radverkehrs durch vermehrte Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrende in Gegenrichtung bei Erfüllung bestimmter Kriterien (Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h, eine ausreichende Begegnungsbreite, übersichtliche Verkehrsführung auch an Kreuzungen und Einmündungen, notfalls ein Schutzraum für den Radverkehr). „Unter Beachtung dieser Voraussetzungen wird die Verwaltung jede mögliche Öffnung einer Einbahnstraße für den Radverkehr der Politik zum Beschluss vorlegen.“

Radabstellanlagen (Radbügel): Vorrang haben hier vorerst Standorte an öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Einkaufszentren, Rathäusern/Ämtern usw. Aufgrund der ungünstigen topographischen Bedingungen für Radfahrende in Remscheid geht die Verwaltung davon aus, dass der Anteil an t Pedelecs / E-Bikes bereits weiter ansteigen wird. Für diese sind sichere Abstellboxen in der Stadt bisher nicht vorhanden, zudem fehlen auch größere Sammelabstellanlagen oder Radstationen. Geplant sind n ach Angaben der Verwaltung Radboxen an den vier Schienenbahnhöfen in Lüttringhausen, Lennep, Hbf. Remscheid und Güldenwerth. Als geeignetes System hierfür wird das vom VRR angebotene „Dein Radschloss“ gesehen. Die Stellplätze lassen sich online (via Internet oder VRR-App) reservieren und buchen. In die Radboxen soll eine Lademöglichkeit für Pedelecs und E-Bikes integriert werden.

Verlängerung Balkantrasse vom Bahnhof Lennep bis nach Wuppertal: Bis die Streckenführung parallel zu den Gleisen realisiert werden kann, schlägt die Verwaltung die Alternativ-Strecke vom Haltepunkt Bf. Lennep bis zum Ende der Lüttringhauser Straße (Knotenpunkt Ringstraße) vor. Über weitere Markierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren in Lüttringhausen (z.B. Lindenallee und Barmer Straße) könne die Alternativ-Strecke bis zur Grenze nach Wuppertal verlängert werden.

„Radweg Mixsiepen“: Planungsmittel wurden als investive Maßnahme für den kommenden Doppel-Haushalt angemeldet. Der erste Abschnitt soll über den Bebauungsplan 673 gesichert werden.

"Action-Painting" soll Obdachlosen zugute kommen

Claudia Fey auf der Rathaustreppe mit  ihrem  ‚Action-Painting‘.Im Rahmen von "Vaillant Kunst und Kultur Remscheid" entstand im Livestreaming ein Body-Print Kunstwerk. Ein Paar, Seite an Seite, Hand in Hand, liegend als Mittelpunkt auf einem fünf mal zwei Meter großen Leinwandgewebe mit dem Titel :"Miteinander". Claudia Fey: „Im Stil des ‚Action-Paintings‘, zeitgenössische Modern-Art in Zeiten des Corona-Lockdorns, ist die Botschaft des Bildes: Seite an Seite, Hand in Hand sind wir stärker, Together we are strong.“ Die Künstlerin möchte ihre Arbeit zu Gunsten des Caritas-Tagescafés für Obdachlose, die in diesen Corona-Zeiten vor besonderen Herausforderungen stehen, gerne versteigern. Gebote können bis zum 10. Januar per E-Mail kontakt@kuk-remscheid.de abgegeben werden. Weitere Informationen gibt es auch im Video unter https://www.kuk-remscheid.de/versteigerung.htm.

Symbolischer Besuch der Sternsinger im Rathaus

Die Sternsinger-Aktion 2021 unter dem Motto “Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ will gerade in pandemischen Zeiten ein Zeichen für weltweiten Zusammenhalt und Zuversicht setzen. Und trotz des Corona-Virus nehmen Remscheider Mädchen und Jungen an der Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche unter dem Leitmotiv "Segen bringen, Segen sein" teil. Wenngleich „auf ganz anderen Wegen“ als sonst, wie der Waterbölles schon am 29. Dezember berichtete. Normalweise ziehen junge Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen, segnen Häuser und bitten um Spenden. Das war in diesem Jahr unmöglich. Und es war deshalb auch eher ein symbolischer Besuch, zu dem eine dreiköpfige Sternsinger-Gruppe unter der Leitung von Marion Kurp von der katholischen Pfarrei St. Suitbertus in Alt-Remscheid gestern ins Remscheider Rathaus kam, wo sie von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz empfangen wurde. Im Eingangsbereich des Rathauses nahm er die traditionelle Segensbitte „20*C+M+B+21“ („Christus mansionem benedicat“ – Christus möge dieses Haus segnen!) in Empfang.

In den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten sammelten die Sternsinger bundesweit etwa 1,19 Milliarden Euro für mehr als 75.600 Projekte zugunsten von Kindern in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa – in den vergangenen Jahren kam jährlich ein fünfstelliger Betrag davon aus Remscheid. Wer spenden will, kann einen Geldbetrag auf das Konto der Katholische Kirchengemeinde Sankt Suitbertus überweisen (IBAN: DE33 3405 0000 0000 0047 62, Verwendungszweck: Sternsinger). Der Segenswunsch kommt dann per Post ins Haus.

Der Plan der Judokas für 2021 steht fest

Pressemitteilung des Remscheider TV JUDOTEAM

Die Bundesliga-Judoka des Remscheider TV JUDOTEAM können planen. Der deutsche Judo-Bund hat kurz vor Jahreswechsel den Kampfplan für die 2. Bundesliga bekannt gegeben. Die Saison startet demzufolge am Samstag, 17. April, und endet am Samstag, 2. Oktober. Ob der Tabellen-Erste der Staffel Nord-West dann direkt in die erste Bundesliga aufsteigt, oder erst am 13. November im Zuge des "Quali-Cups" gegen die Sieger der beiden anderen Staffeln (Nord-Ost und Süd) das "Aufstiegsticket" lösen kann, steht noch nicht fest.

Auf das JUDOTEAM warten sechs spannende Begegnungen, und gleich drei davon in eigener Halle. Manager Cedric Pick: "Was wir uns erhofft haben, ist eingetreten. Der deutsche Judo-Bund (DJB) hat etwas für die Attraktivität der Liga getan und die 2. Bundesliga aufgestockt." Neu dabei sind die Mannschaften des TSV Bayer 04 Leverkusen, des SV Nienhagen und des JT Holten. Neben den Neulingen komplettieren neben den Remscheidern die Teams aus Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Braunschweig die Liga. Auch Geschäftsführer Rene Endres freut sich: "Das wir dreimal statt bislang nur einmal Heimrecht genießen, ist natürlich klasse. Wir hoffen jetzt natürlich alle, das wir dann auch wieder Zuschauer in der Halle begrüßen dürfen." Wo der RTV seine Kämpfe austrägt, ist noch unklar. Die bevorzugte Sporthalle Neuenkamp (Notfallkrankenhaus) und auch die Halle West (Impfzentrum) stehen zumindest aktuell pandemiebedingt nicht zur Verfügung. Gespräche mit der Stadt sollen zeitnah Klarheit bringen.

Los gehts für die Jungs um Trainer Peter Degen und Teammanager Marco van Huet im Ruhrgebiet. Dort wartet der JC Koriouchi Gelsenkirchen. Anschließend kommt es in Remscheid zum Duell mit Bayer 04 Leverkusen. Für die dritte Begegnung gehts erstmal drei Stunden mit dem Bus in den Norden. Zum SV Nienhagen. Im weiteren Saisonverlauf empfängt der RTV das JT Holten aus Oberhausen, um anschließend daheim gegen den 1.JC Mönchengladbach seine Klasse unter Beweis zu stellen. Für den letzten Kampftag geht's abermals nach Niedersachen. Diesmal zum Braunschweiger JC.

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Sternsinger-Aktion 2021 auf ganz anderen Wegen

Die Sternsinger-Aktion, bei der junge Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen ziehen, Häuser segnen und um Spenden bitten, muss in diesem Jahr wegen der Covid-19-Pandemie ungewohnte Wege beschreiten. Lange wurde in der katholischen Pfarrei St. Suitbertus in Alt-Remscheid überlegt, wie in diesem besonderen Jahr der Segen der Sternsinger in die Häuser und zu den Menschen kommen kann. Und nun kommt doch alles anders.

Unter dem Motto „Sternsingen – aber sicher“ wollten sich die verkleideten Königinnen und Könige mit ihren erwachsenen Begleitern am 9. und 10. Januar 2021 auf den Weg zu den Menschen machen, um den Segen zu bringen und Geld für benachteiligte Kinder zu sammeln: mit einer Sternlänge Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung, kontaktloser Spendenübergabe und Desinfektionsmittel im Gepäck, ganz so, wie es die geltende Verordnung verlangt. „Gerade in diesen besonderen Zeiten ist es wichtig, den Segen auch diesmal zu den Menschen bringen. Zugleich ist das Geld, das die Kinder hier in unseren vier Kirchbezirken von Alt-Remscheid und Remscheid Süd sammeln, eine wichtige Unterstützung für die benachteiligten Kinder in den Hilfsprojekten dieser Welt, an die gerade in der Corona-Zeit noch einmal besonders gedacht werden muss“, erklärt Susanne Kuhstoß vom Organisationsteam. Aber das Infektionsrisiko, dem sich Kinder, Begleiter und die Besuchten aussetzen würden, sei einfach zu groß.

In den Vorjahren hatten bereits vor Beginn der Aktion viele Remscheider Haushalte um den Segen der Sternsinger gebeten. Das wird in diesem Jahr nicht gehen: „Natürlich würden wir wirklich gerne jeden auf unseren Listen besuchen, denn wir wissen, dass viele Menschen auf uns warten, um den fröhlichen Kinderstimmen und dem Sternsingerlied zu lauschen“, sagt Marion Kurp, die ebenfalls zum Organisationsteam gehört. Weil dies nicht geht, haben sich die Verantwortlichen etwas anderes einfallen lassen: „Alle Haushalte, die wir sonst immer besucht haben, werden in der ersten Januarwoche in ihrem Briefkasten einen Umschlag mit gesegneter Aufkleber-Aufschrift ‚20*C+M+B+21‘ finden“, verspricht Rafaela Peil, die dritte verantwortliche Organisatorin. Die Buchstaben ‚20*C+M+B+21‘ stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ und bedeuten „Christus segne dieses Haus.“ In den Umschlägen befindet sich außerdem ein kleiner Gruß von den Sternsingern, verbunden mit der Bitte um eine Spende, die wie immer vor allem Kindern zugutekommen wird. Das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen lautet in diesem Jahr „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“.

In den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten sammelten die Sternsinger bundesweit etwa 1,19 Milliarden Euro für mehr als 75.600 Projekte zugunsten von Kindern in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa – in den vergangenen Jahren kam jährlich ein fünfstelliger Betrag davon aus Remscheid. Wer spenden will, kann einen Geldbetrag auf das Konto der Katholische Kirchengemeinde Sankt Suitbertus überweisen (IBAN: DE33 3405 0000 0000 0047 62, Verwendungszweck: Sternsinger). Spendenquittungen werden auf Wunsch vom Pfarrbüro (Papenberger Straße 14b, Telefon: 02191-24773, Mail: pfarrbuero@suitbertus-remscheid.de) ausgestellt. (Marion Kurp)