Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Bürgerstiftung RS für Engagementpreis benannt

Die Bürgerstiftung Remscheid ist für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen worden. Darüber freuen sich die Stiftungsvorsitzende Kathrin Gilberg und die Vorstandsmitglieder Rainer Gilberg und Wilfried Milz ebenso wie der Karl Heinz Humpert, der Vorsitzende des Stiftungsrates. Die Bürgerstiftung Remscheid wurde im Oktober 2000 ins Leben gerufen, um Bürger und Unternehmen in unserer Stadt zu ermuntern, sich gemeinnützig für Remscheid zu engagieren. Gefördert werden Projekte in Remscheid aus den Bereichen Jugend, Kultur und Soziales ideell und materiell mit Geld und Sachmitteln. In den vergangenen vier Jahren wurde nach Angaben von Kathrin Gilberg mit einer Gesamtsumme in Höhe von Gesamtfördersumme ca. 40.000 € eine Vielzahl größerer und kleinerer Projekte unterstützt:

  • 2015: Der Fitnessplatz im Stadtpark (von der Bürgerstiftung installiert, wurde überholt und um zwei Geräte erweitert), Projekt für Demenzerkrankte im Wiederhof mit Musikgeragogin, Patenschaft Orchester.
  • 2016: Bewerberbuch BZI, Demenzprojekt Wiedenhof (fortgeführt), Demenzprojekt mit Remscheider Schulen („Konfetti im Kopf“ mit Abschlussveranstaltung im Faßbender-Saal), Start des BürgerKollegs, Patenschaft Orchester.
  • 2017: Bewerberbuch BZI, Integrations-Sportfest, Spende an „Die Wiege e.V.“, Patenschaft Orchester, BürgerKolleg.
  • 2018: Bewerberbuch  BZI, Spende an „Echt kremig“, Kinderschutzbund (Müttercafé Mama Mia) und Initiativkreis Kremenholl (Tisch-Bank-Kombi), Kamishibai-Theater-Patin, Patenschaft Orchester, Projekt „Frühaufsteher“ BZI, BürgerKolleg.

Der Deutsche Engagementpreis wurde erstmals 2009 im Rahmen der Kampagne "Geben gibt." ausgelobt. Das Ziel der Initiative ist bis heute die Stärkung der öffentlichen Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement. Inzwischen hat sich der Deutsche Engagementpreis als die deutschlandweit wichtigste Würdigung für bürgerschaftliches Engagement etabliert. Seit 2015 präsentiert der Dachpreis in einem neuen Wettbewerbsverfahren die Preisträgerinnen und Preisträger sowie die Ausrichter der rund 700 Engagement- und Bürgerpreise in Deutschland, um ganzjährig die Anerkennungskultur für freiwilliges Engagement zu befördern.

Vom 12. September bis 24. Oktober wird über den Deutschen Engagementpreis 2019 abgestimmt. Mehr als 600 Projekte und Personen haben dann die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis zu erhalten. Die TOP 50 der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung in Berlin. Wir laden Sie ein, sich an der Abstimmung zu beteiligen und Ihre persönlichen Favoritinnen und Favoriten unter allen Teilnehmenden auszuwählen. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt. Für alle, die sich an der Abstimmung beteiligen möchten, hier der Link: https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/.

Hundeschwimmen im Freibad startet am 28. September

Nachdem die Badesaison im Freibad Eschbachtal für alle menschlichen Schwimmer zu Ende gegangen ist wird das Bad wieder für die neuen Gäste „umgerüstet“. Am 28. und 29. September sowie am 3., 5. uind 6. Oktober findet im Freibad in Zusammenarbeit mit dem Sportamt das Hundeschwimmen statt, jeweils  von 14 bis 18 Uhr statt.  Der Förderverein Freibad Eschbachtal e.V.. bietet an allen Tagen "Leckerchen für die Zweibeiner" an . Erstmalig und einzigartig in der Region findet am 6. Oktober auch eine Hundemesse mitmehr als zehn Ausstellern statt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Schwimmen für Frauchen und Herrchen aus hygienischen Gründen nicht erlaubt ist. Der Eintrittspreis liegt bei drei Euro pro Hund. Mitgebrachte Herrchen und Frauchen sind frei. Beim Eintritt muss eine gültige Impfung des Hundes gegen Tollwut per Impfausweis nachgewiesen werden. Weitere Termine werden je nach Wetterlage mitgeteilt. Der Parkplatz an der Mebusmühle ist ausgeschildert.

Die Bergischen Drei auf der Location in Düsseldorf

Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. präsentiert das Bergische Städtedreieck heute auf der Location Rhein-Ruhr in Düsseldorf. Auf der Messe werden die Bergischen Drei ihre Veranstaltungsorte für Kongresse, Tagungen, Mitarbeiterevents, Produktpräsentationen oder Kundenveranstaltungen den Marketingentscheidern sowie den Tagungs- und Eventplanern aus ganz Nordrhein-Westfalen präsentieren. Die diesjährige Locations Rhein-Ruhr findet auf dem Areal Böhler, Hansaallee 321, statt.

Mit über 40 Veranstaltungsorten (s. http://www.bergischfindig. de/veranstaltungsraum-tagung-hochzeit/), die in die Kategorien „außergewöhnlich“, „festlich“ und „grün und aktiv“ unterteilt sind, werben die Bergischen Drei unter dem Motto – „bergisch.findig – wo Tagen nicht alltäglich ist“ für die Region. „Wir möchten die Bergischen Drei noch mehr in den Fokus der Geschäftsreisenden und der Tagungsentscheider rücken und den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die Qualität und die Besonderheiten unserer Veranstaltungsorte präsentieren. Heute sind die Tagungsentscheider auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, fernab von uniformen und eintönigen Tagungsräumen. Und gerade hierfür hat das Bergische Städtedreieck so viel zu bieten, denn das Angebot reicht von königlichem Ambiente der Stadthalle Wuppertal, über außergewöhnliche Ausblicke eines Lichtturms Solingen bis hin zu historischen Ideenschmieden, wie dem Balkhauser Kotten“, so Sylke Lukas, Leiterin Marketing und Kommunikation bei den Bergischen Drei.

SPD Remscheid: „Aufs Programm kommt es an!“

Pressemitteilung des SPD Unterbezirks Remscheid

Immer mehr Menschen machen sich für einen aktiven Klimaschutz stark und setzen sich für die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommen ein. Der Einsatz für den Klimaschutz hat neue Akteure auf die politische Landschaft gezaubert und diese gehörig durcheinander gewirbelt. Es wird nicht mehr über die Frage diskutiert, ob es den Klimawandel gibt - vielmehr wird über konkrete Maßnahmen und ehrgeizige Zeitpläne und damit über das „Wie?" und „Wann?" gestritten - und das ist gut so! Umwelt- und Klimaschutz sind dabei für uns keine neuen Themen: bereits 1961 forderte Willy Brandt als Kanzlerkandidat der SPD: „Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden!" 1961 wurde im Ruhrgebiet noch Steinkohle gefördert und die Eisen- und Stahlindustrie blies ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt ihre Abgase in die Luft.

Für uns als Remscheider SPD ist das Thema Klimaschutz kein Modethema. Aus diesem Grund laden wir im Herbst zu „Klimaschutzwochen" ein. Wir wollen die Menschen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise mitnehmen und erfahren: Welche Maßnahmen wünschen sie sich für einen aktiven Klimaschutz? Welchen Beitrag kann der oder die Einzelne bereits heute leisten - aber auch: Welche Ängste gilt es auszuräumen? Mit ganz unterschiedlichen Veranstaltungsformaten wollen wir mehrere Facetten des Themas beleuchten und mit verschiedenen Akteuren aus der Politik, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Freitag, 20. September, 19 Uhr, SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39
Vernissage: „Die Schönheit schmilzt rasant!“
Der Remscheider Gerd Krauskopf hat sich als Fotograf und Reisejournalist einen Namen gemacht. Eine seiner Reisen führte ihn in die Arktis. Welche Auswirkungen die Erwärmung der Erdtemperatur auf das sogenannte „ewige Eis“ bereits heute hat, hat er eindrucksvoll auf seinen Bildern festgehalten, die in der Remscheider SPD-Geschäftsstelle vom 20.09. bis 26.10. zu sehen sein werden.

Mittwoch, 25. September, 19 Uhr, Caritas-Geschäftsstelle, Blumenstraße 9.
„Wie kann Energie für alle bezahlbar bleiben?“
Energie muss für alle bezahlbar bleiben – auch und gerade nach einer „Energiewende“. Doch bereits heute gibt es Haushalte, die mit zu hohen Stromrechnungen zu kämpfen haben. Energieschulden fallen nicht vom Himmel – sie haben eine Geschichte, an dessen Ende meist „der Saft abgedreht“ wird und man buchstäblich „im Dunkeln“ sitzt. Wie dieser Herausforderung begegnet werden kann, wollen wir an diesem Themenabend zum Thema Energieschulden vorstellen. Im Mittelpunkt der Diskussion wird die Frage von Energie und sozialer Teilhabe stehen. Wir freuen uns, dass Tobias Schönhals, Projektleiter Stromsparcheck der Caritas Remscheid, uns an diesem Abend einen Einblick in seine Arbeit geben wird. Eine Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten.

Die weiteren Veranstaltungen der „Klimaschutzwochen“:

Artikel vollständig lesen

Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)

Fest zum Weltkindertag wieder am Rathaus

Plakat der Stadt Remscheid zum Weltkindertag 2019.Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter dem Motto „Wir Kinder haben Rechte“ lädt der städtische Fachdienst Jugend, Abteilung Kinder- und Jugendförderung gemeinsam mit vielen Remscheider Einrichtungen und Vereinen für Sonntag, 22. September, zu einem bunten Kinder- und Familienfest auf den Theodor-Heuss-Platz gvor dem Rathaus ein. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wartet von 13 bis 18 Uhr an 35 Ständen ein vielfältiges Programm zum Spielen, Basteln und Bewegen auf die (kleinen) Gäste. Wasserspiele, Hüpfburgen, Kinderschminken, Kreatives, Sportliches und vieles mehr versprechen Spaß und Abwechslung für die ganze Familie. Auf der Bühne präsentieren junge Remscheider Gruppen ihr Können mit musikalischen und tänzerischen Darbietungen. Auch für das leibliche Wohl ist mit vielen Leckereien und Getränken gesorgt.

Der Weltkindertag geht auf eine Initiative der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1954 zurück und hat zum Ziel, jedes Jahr auf die Situation und die Bedürfnisse von Kindern weltweit aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Wir Kinder haben Rechte“.

Kinder bis einschließlich 14 Jahre fahren am Weltkindertag auf allen Linien des öffentlichen Personennahverkehrs in NRW unentgeltlich. Zusätzlich bietet der VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) am 21. und 22. Septemnber (Kölner Weltkindertag-Fest) unentgeltliche Fahrten an, so dass auch auf Linien der Stadtwerke Remscheid Kinder bis 14 Jahre, die dieses Fest besuchen möchten, unentgeltlich befördert werden.

Fahrrad- und Pedelec-Training am 21. September

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der städtische Fachdienst Umwelt lädt alle interessierten Pedelec- und Fahrradfahrerinnen und -fahrer herzlich ein zu einem kostenfreien Fahrsicherheitstraining mit fahrpraktischen Übungen aus allen Bereichen des Radfahrens. Das etwa vierstündige Training findet statt im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16. bis 22. September) am Samstag, 21. September, um 10 Uhr auf dem Schulhof der Alexander-von-Humboldt-Realschule, Grunerstraße 8, in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR). Das Training soll helfen, Unfälle, Stürze und Verletzungen zu verhindern und beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.
Im theoretischen Teil werden die Grundbedingungen sicheren Radfahrens erarbeitet, der Umgang mit Gefahrenstellen im Straßenverkehr und die Regelakzeptanz besprochen, Gefährdungssituationen im Straßenverkehr werden analysiert. Im praktischen Teil gibt es einen Übungsparcours mit mehreren Durchgängen (auch mit Ablenkung) zur Verbesserung der Geschicklichkeit sowie Bremsversuche mit den Rädern. Es werden die Technik, die Ausstattung nach Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und ergonomische Aspekte besprochen.
Mitzubringen ist das eigene Fahrrad oder Pedelec sowie ein Fahrradhelm. Anmeldungen nimmt die Klimaschutzmanagerin Nicole Schulte bis zum 18. September entgegen unter E-Mail
nicole.schulte@remscheid.de">nicole.schulte@remscheid.de  oder Tel. 163344.

RS-UNITED-Festival 2019 hat viel zu bieten

„Null Toleranz bei Gewalt, NullToleranz bei Rassismus und Extremismus! Null Toleranz gegenüber Intoleranz!“ heißt es am Samstag, 21. September, wieder auf dem Jugendkulturfestival „RS UNITED“ im Remscheider Stadtpark. Im Rahmen des „Remscheider Sommers“ präsentiert die „Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit“ (AGOT e.V.) dort zum fünften Mal das Festival mit eben dieser Botschaft.

Von 16 bis 22 Uhr erwartet die Festivalbesucher*innen („umsonst und draußen“) ein buntes Bühnen- und Mitmachprogramm. Mit verschiedensten Aktionen sind hier „Kein Mensch ist Illegal“, „#jungesnrw – Perspektiven vor Ort“, „FiveSeven – Anlaufstalle für junge Menschen“, Team Ferox mit einer Parcours Show, E-Sport Bergisch Land mit einem Playstationturnier und die „AGOT e.V.“ selbst mit weiteren Ständen und Aktionen vertreten.

Das Nachmittagsprogramm soll insbesondere auch Familien und jüngere Besucher*innen ansprechen. Für ausreichend Bewegung sorgt hierzu das Sportamt der Stadt Remscheid. Ein Walter Walk Field und ein Riesentrampolin können ausprobiert werden.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Das Rack n Roll Billard Café ist mit einem Getränkewagen vor Ort, außerdem gibt es (alkoholfreie) Cocktails von der AIDS Hilfe Wuppertal und einen Stand mit Pommes und Würstchen. Künstlerisch können sich die Besucher*innen bei einer Graffiti-Aktion austoben. Als Highlight gibt es in diesem Jahr außerdem die Selfie-Area – ein Streetart-Projekt mit der Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck.

Artikel vollständig lesen

Denkerschmette: Programm im September

Samstag, 21.September, 15  Uhr
„Wir treiben es bunt“
Herbst sind die Geschichten und die Lieder
Herbstlicher Mitsingnachmittag mit Ulla Wilberg & W.-D. Hörle. Bergische Kaffeetafel.

Sonntag, 22.September, 15.30 Uhr
Interaktiver Vortrag- „Das Genre des Egos sind die herzzerreißenden Dramen – vollkommene Selbstheilung ist ein echtes Happyend.“ Kosten: 20 Euro, Anmeldung unter Tel. RS 4604711, Leitung: Clemens Müller.

Artikel vollständig lesen

Nachtfrequenz19, das Fest der Jugendkultur

Pressemitteilung der Stradt Remscheid

Die Nacht der Jugendkultur kehrt zurück nach Remscheid. Vom 28. auf den 29. September feiern Jugendliche in ganz Nordrhein-Westfalen die „Nachtfrequenz19 – Nacht der Jugendkultur“, und auch Remscheid ist mit einem Live-Painting-Event ab 10 Uhr und einer Party im MKS-Garten ab 18 Uhr dabei. Der Eintritt ist frei, inklusive Getränke und Snacks. Auf dem Gelände der Musik- und Kunstschule (MKS) werden ab 10 Uhr acht großformatige Leinwände bemalt; sie werden abends bei Snacks und DJ-Musik versteigert.

Wer zwischen 16 und 26 Jahren alt ist, kann sich ab sofort für eine der acht Leinwände (200 x 100 cm) bewerben. Die Leinwände, Acrylfarben und Pinsel sowie Sprühdosen werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Interessierte schicken einfach eine Skizze/Entwurf in Din A4 mit den eigenen Kontaktdaten unter dem Stichwort „aRtelier“ per Post an die Musik-und Kunstschule Remscheid, Scharffstraße 4-6, 42853 Remscheid. Alternativ können Entwürfe in den Kunsträumen der MKS dienstags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr abgeben werden. Bewerbungsschluss ist der 25. September.

Empfang vom Samstag soll kein Solitär bleiben

Für Präses Manfred Rekowski war der Empfang der christlichen Gemeinden Remscheids und der Stadt Remscheid, zu dem Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an der Tür zum großen Sitzungsaal allerGäste persönlich begrüßte, eine besondere Premiere: „Ich war noch nie hier!“ Für  Stadtdechant Thomas Kaster, Superintendent Hartmut Demski und André Carouge und weitere Vertreter der christlichen Kirchen galt das natürlich nicht. Und auch der Vertreter der muslimischen Gemeinden, Tevfik Baylan, verwies gerne auf die vergangenen „Fastenbrechen“ an dieser Stelle. Gleichwohl war dieser Abend aber auch für sie eine Premiere – einen solchen Abend hatte es zuvor noch nie gegeben. Wohl aber in dessen Vorfeld „eine kurze und intensive Diskussion im Stadtrat“, wie der OB nicht verhehlte. Er habe jedoch „unabhängig von dieser Diskussion die Idee gerne aufgegriffen" und freue sich über die große Resonanz. Auch im nächsten Jahr werde es einen solchen Abend wieder geben, „ebenso wie das Fastenbrechen, den Arbeitnehmerempfang oder den Fronleichnams-Gottesdienst. Und dafür gebe es für ihn zwei entscheidende Gründe: „Ich bin dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden in unserer Stadt und deren Repräsentantinnen und Repräsentanten. Und dieses Rathaus ist das Haus der Menschen, die in unserer Stadt leben. Sie sind vielfältig, bringen ihre Sorgen und Freuden, ihre Hoffnungen und Anliegen mit, aber auch ihre religiöse Bindung, egal ob Christ, Muslim, Jude, Alevit, Bahai usw. Auch für ihre religiöse Bindung ist hier Raum, weil alle hier lebenden Menschen zu unserer Stadt gehören, weil ihr Glaube zu ihnen gehört.“

Über dem von Johannes Gessner, Kantor der ev. Kirchengemeinde Lenneep, musikalisch umrahmten Empfang stand der Psalmspruch „Suchet Frieden und jaget ihm nach“. Der Frieden gelte uns allen, betonte Burkhard Mast-Weisz: „Den Frieden in unserer Stadt müssen wir gemeinsam pflegen; das ist ein sehr hohes Gut!“ Dass das Zusammenleben in unserer Stadt mit Menschen aus 120 Nationen gut funktioniere, sei für eine Großstadt nicht selbstverständlich, und das gelinge auch nur im Zusammenwirken aller Verantwortlichen. „Objektiv gesehen gehören wir zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Wir haben keine Angsträume oder Konflikt-Hotspots. Ich weiß aber auch, dass manche in ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl verunsichert sind. Das nehme ich ernst, das nehmen wir ernst. Was ich aber rundweg ablehne, ist der Versuch, den ich auch gelegentlich in unserer Stadt verspüre – die Menschen zusätzlich zu verunsichern und mit populistischen Argumenten und Stimmungsmache gegen Menschen anderer Hautfarbe, anderer Herkunft, anderer Kultur, Religion oder Lebenseinstellung politischen Erfolg zu erzielen. Wer so etwas tut, sorgt sich nicht und handelt nicht für den Frieden in unserer Stadt, sondern versucht zu spalten. Dem müssen wir uns alle gemeinsam entgegenstellen, das ist unser Auftrag, den uns der Psalm mitgibt!“

Das gute Miteinander in Remscheid betonte auch Stadtdechant Thomas Kaster („Darauf können wir stolz sein!“). Er sprach im Namen aller christlichen Gemeinden  in der Stadt. Verantwortung für dieses gute Miteinander trage letztlich jeder Einzelne. Es gelte, dieses „Wir“ weiter zu entwickeln und zu gestalten „gegen jede Ausgrenzung und Fremdenhass“. Diesem Ziel könnten auch dieses und künftige Zusammentreffen dienen, betonte Tevlik Baylan als Vertreter der muslimischen Gemeinden – „durch besseres Kennenlernen und durch Gespräche!“

Kremenholl in drei Berichten und einem Video

Was als „Cremenholl“ begann, wurde 1672 offiziell zu „Kremenholl“. 650 Jahre Kremenholl, ein guter Grund zum Feiern. Und das taten die Kremenholler denn auch am vergangenen Wochenende. Es war übrigens ihr  23. Kremenholler Stadtteilfest. Und der Waterbölles berichtete im Vorfeld dreimal über das Fest und seinen besonderen Anlass:

Heute folgt ein Video über die Eröffnung am Samstag. Dazu konnte Gabriele Leitzbach, die Vorsitzende des Initiativkreises Kremenholl e.V., auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, den SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf und den Stadtführer Lars Johann begrüßen.