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Kräwi: Ordungsdienst kümmert sich um Corona-Regeln

Im Freizeitpark Kräwinkel an der Wupper-Talsperre hat in dieser Woche die Saison für „Wasserratten“ und Sonnenhungrige begonnen. Für den Betreiber der Anlage seit 2015, die Arbeit Remscheid, wäre das alleine in diesen Corona-Zeiten wegen der nur mit zusätzlichem Personal zu erfüllenden Sicherheitsauflagen finanziell eine Nummer zu groß gewesen. Denn die gGmbH, die in Remscheid im Secondhand-Kaufhaus am Markt, im Gebrauchtmöbelhandel „Allerhand“ und in der früheren Stadtgärtnerei im Stadtpark Langzeitarbeitslose für die Rückkehr ins Berufsleben qualifiziert, ist finanziell nicht auf Rosen gebettet. Doch für Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus war klar: „Die Kräwi muss öffnen. Weil in diesem Jahr viele Menschen nicht in den Urlaub fahren!“ Glück im Unglück: Der wegen Corona abgesagte Röntgenlauf bescherte der Stadt das Geld – 23.000 Euro –, um den von der Arbeit Remscheid benötigten Ordnungsdienst am Eingang bezahlen zu können.

Das Kräwi-Team –vier sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter sowie bis zu acht Ein-Euro-Kräften, die so ihre Hartz-IV-Unterstützung um jeweils 180 Euro im Monat aufstocken können – halten seit Mittwoch den Betrieb der Freizeitanlage von 8 bis 20 Uhr aufrecht. Dazu gehören die Toilettenanlagen, ein Kiosk (ohne Alkoholverkauf), die Bewirtschaftung von 80 bis 90 Parkplätzen und die Kontrolle der Badegäste bei Ein- und Austritt (dann müssen jeweils Uhrzeit und persönliche Daten notiert werden für den Fall einer Infektion). Keine leichte Aufgabe bei dem an schönen Sommertagen erwartbaren Besucherstrom: Am vergangenen Mittwoch kamen 1300, an Donnerstag 1200, in der Vergangenheit gab es an der Kräwi aber auch schon Tage mit 5000 Besuchern.

Damit ist in diesem Jahr nicht zu rechnen: Wegen Corona muss bei 1200 Gästen auf der Anlage die Schranke fallen. Das Gelände des Freizeitparks umfasst eine Fläche von etwa 12.000 m2. Das bedeuten dann zehn Quadratmeter pro Besucher. „Nach den ersten Erfahrungen kann im Rahmen der wöchentlichen Überprüfungen diese Höchstgrenze auf bis zu 1.500 Personen erhöht werden, wenn die Hygiene- und Sicherheitsstandards dies zulassen“, so Ralf Barsties.

Dass in diesem Jahr lediglich Tretboote und Ruderboote verliehen werden, aber keine Kanus und Kanadier, hat mit Corona nichts zu tun. Der Grund ist zum einen der niedrige Wasserstand der Tatsperre und zum anderen Schäden an Bootssteg des Kanusportvereins Radevormwald-Remscheid e.V., die einen sicheren Einstieg in die Boote unmöglich machen.

„Gut, dass die Stadtwerke Remscheid zwischen dem 27. Juni und 11. August wieder ihren „Kräwi"-Bus fahren lassen“, freute sich beim gestrigen Ortstermin Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Denn das lindert ein wenig das Verkehrschaos auf der schmalen Straße mit Wendehammer und den beiden Zufahrten zu den (zu kleinen) Parkplätzen. „Die E-Wagen zur Wuppertalsperre fahren in diesen Sommerferien vom 27. Juni bis einschließlich 11. August täglich um 11.12 Uhr, 13.12 Uhr, 17.12 Uhr und 18.47 Uhr ab Lennep Bahnhof und um 11.31 Uhr, 13.31 Uhr, 17.31 Uhr und 19.06 Uhr ab der Haltestelle Heidersteg zurück“, hatten die Stadtwerke bereits am 11. Juni mitgeteilt. „Jeden Tag strahlender Sonnenschein sollte es nicht unbedingt sein“, wünschte sich gestern der OB. Denn hin und wieder ein Regenguss täte sicherlich der Talsperre und den umliegenden Wäldern sehr gut.

"Skywalk" in der Brücke für Fußgänger und Radfahrer?

In „Haus Müngsten“ erläuterten heute die Oberbürgermeister von Solingen und Remscheid, Burkhard Mast-Weisz und Tim Kurzbach, zusammen mit den SPD-Fraktionsvorsitzenden beider Städte, Wolf (MdL) und Klaus Jürgen Reese, sowie Gerd Münnekehoff als Initiator den Antrag mit Ideen und Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Brückenparks, der im Oktober den Bergisch Rat beschäftigen wird. Der „Antrag der Sozialdemokratie im bergischen Städtedreieck“ enthält auch eine besondere Form der Brückenquerung („Skywalk“) auf der Plattform der Müngstener Brücke, die in rund 100 Meter Höhe unterhalb der Schienen befindet. Deshalb nahmen an der gestrigen Pressekonferenz auch Günter Gewehr (Projektleiter Müngstener Brücke) von der Deutschen Bahn AG, Produktionsplanung und -steuerung Düsseldorf, Ralf Puslat, Mitglied des Bundesvorstandes des ADFC e.V., und Bauleiter Thomas Bauersfeld, Schachtbau Nordhausen GmbH, teil. „Die … Plattform bietet die Möglichkeit, die bereits zur Regionale 2006 erwogene und bisher nicht realisierte Idee eines ‚Skywalk Müngsten‘ zu verwirklichen. Während der Sanierungsarbeiten (im vergangenen Jahr) wurde diese Plattform erneuert und an die beiden Brückenköpfe durch Behelfsbrücken angeschlossen“, so die Antragsteller.

Sollte der Antrag vom Bergische Rat angenommen werden, zielt er auf die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW). Sie soll gebeten werden, „in enger Abstimmung mit dem internationalen Projektleiter zur seriellen Welterbe-Bewerbung „Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts“ das bisherige Konzept des „Brückenpark Müngsten“ zu analysieren, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen darzustellen und neue Ideen zur Steigerung der Attraktivität des Areals für Besucher/-innen und Touristen/-innen vorzulegen, die den Park aufwerten. Zum Beispiel durch ein erweitertes gastronomisches Angebotes, aber auch durch eine verbesserte Anbindung der Bergischen Städte an den Brückenpark. Die derzeitigen Verbindungen des ÖPNV mit dem Brückenpark hätten noch Verbesserungspotentiale…

Vorgeschlagen werden ferner ein großformatiges Bild am Müngstener Brückenweg im Bereich der B229 sowie Hinweistafeln am Autobahnkreuz Sonnborn (A46, A 535 und L74). Zu einem Kostenplan der einzelnen Maßnahmen müsse allerdings auch gehören, „wie die einzelnen Maßnahmen finanziert und umgesetzt werden können“.

Die Wartungsplattform in der Müngstener Brücke unterhalb der Schienen.In der Begründung des Antrages heißt es: „Zum Bergischen Städtedreieck gehört der Brückenpark Müngsten. Seit seiner Einweihung zieht er Besucher/-innen ins Tal der Wupper. Er ist die anerkannte, räumliche Verbindung der drei Bergischen Großstädte. Kaum ein anderer Ort symbolisiert so die Bergische Identität.“ Die Regionale 2006 habe eine neue Ära für den Bereich Müngsten eingeläutert. Der Brückenpark bietet Platz zum Picknicken, Verweilen und Spielen und schafft einen traumhaften Blick von unten zur Brücke. Die Gastronomie bietet Ausflüglern, Wanderern, Mountain-Bikern und verschiedenen Veranstaltern ein einzigartiges Ambiente. Auch die Schwebefähre erfreut sich großer Beliebtheit, sie bringt die Besucher/-innen auf die andere Seite der Wupper.“ Inzwischen seien (aber) viele Jahre vergangen, ohne dass der Brückenpark nennenswert weiterentwickelt worden wäre. Der wachsende Tourismus im Bergischen Städtedreieck erfordere es, über neue Anziehungspunkte nachzudenken und sie zu schaffen.

Die Idee des „Skywalk Müngsten“auf der Wartungsplattform unterhalb des Schienenwegs wird in der Antragsbegründung ausführlich beschrieben: „Hier kann geprüft werden, ob der Ausbau zu einer Aussichtsplattform bzw. einem Sky-Walk möglich ist, was sicher für viele ein absolutes touristisches Highlight wäre und die Chance böte, aus unmittelbarer Nähe die Konstruktion und die handwerkliche Kunst des Brückenbaues zu erleben. Damit bestünde die Möglichkeit einer barrierefreien Verbindung vom Bahnhof Solingen-Schaberg über die Müngstener Brücke bis auf die Remscheider Seite mit Anschluss an die Akademie für Kulturelle Bildung und die Ortschaft Küppelstein. Der von der Akademie lang erhoffte Schienenhalt in ihrer näheren Umgebung wäre auf diese Weise machbar, zumal die Wegführung eine gemeinsame Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer ermöglichen würde.“

Verbessert ließen sich aber auch die Wegeverbindungen zwischen dem Park im Tal und den Anschlussstellen der Brücke auf Solinger bzw. Remscheider Seite. „Über die Brücke könnten letztendlich sogar die Solinger Korkenziehertrasse mit der Wuppertaler Nordbahntrasse und der Trasse des Werkzeugs in Remscheid verbunden werden sowie weiteren Strecken im Bergischen Land und an Rhein und Ruhr.“ Die Antragsteller fragen des Weiteren: „Warum kann der Brückenpark nicht auch Ausgangspunkt für ein sportliches Highlight des Bergischen Städtedreiecks werden? Die Austragung von regionalen, nationalen oder sogar internationalen Meisterschaften im Cross-Lauf oder von Mountain-Bike-Wettbewerben bietet sich förmlich an.“

Bergische Karte zielt auf mehr Touristen ab

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM)

Die Tourismusbranche ist der Wirtschaftszweig, der von der Corona-Krise am härtesten getroffen wurde. Um die existenzbedrohenden Umsatzeinbrüche der Tourismusbetriebe im Bergischen Städtedreieck der letzten Monate etwas abzufedern, sind nun Maßnahmen geboten, die die Gäste animieren, ihren Urlaub bei den Bergischen Drei zu verbringen. Viele Menschen haben aktuell noch keinen Urlaub für die Sommerferien gebucht, da nach wie vor eine große Verunsicherung und Unentschlossenheit bei den Gästen anhält. Während aktuell die Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern boomen, da wo der Gast und seine Mitreisenden „unter sich“ sein kann, bekommen insbesondere die Hotels – trotz aller Schutzmaßnahmen – diese Verunsicherung zu spüren.

„Um die Gäste nun auch wieder in die Hotels des Bergische Städtedreiecks zu ziehen, zielt unsere Überlegung dahin, den Gästen einen weiteren Anreiz zu schaffen, sich für ihren Sommerurlaub für ein Hotel im Bergischen Städtedreieck zu entscheiden.“, so Holger Piwowar, Geschäftsführer des BLTM. Ein solcher Anreiz ist die Bergische Karte, die ihren Inhabern während des Aufenthaltes diverse Vergünstigungen bei den Mitgliederbetrieben des BLTM verschafft, so zum Beispiel einen Nachlass auf den Übernachtungspreis oder auf die Fahrradmiete, einen kostenlosen Kaffee oder Espresso im Café, einen kleinen Nachtisch nach einem Mittag- oder Abendessen, ein Nachlass auf den Eintrittspreis, einen 25-prozentigen Nachlass beim Einkauf in einem Solinger Werksverkauf und vieles mehr.

Auf der Rückseite der Bergischen-Karte befindet sich ein QR-Code, über den der Gast die aktuellen Angebote über die Internetseite der Bergischen Drei einsehen kann (www.diebergischen- drei.de/bergische-karte). „Wir bewerben die Bergische Karte bereits seit gut zwei Wochen intensiv auf den social media Kanälen im gesamten Bundesgebiet“ so Sylke Lukas, Leiterin Marketing, Social Media & Veranstaltung beim BLTM. Dazu wurden diverse Kurzfilme erstellt, die als Inspiration für die Gäste eine mögliche Reise der Bergischen Karte mit ihren rabattierten Einsatzmöglichkeiten bei den Bergischen Drei nachzeichnet. Der so zusammengefasste ca. 3,5 Minuten lange Film ist ebenfalls als Anregung für die Gäste auf der o.g. Internetseite abrufbar. Die Bergische Karte im Scheckkartenformat erhalten die Gäste daher auch nur in den Mitglieder-Hotels des BLTM kostenlos für die Dauer ihres Aufenthaltes. Um den Aufwand für die teilnehmenden Mitgliedsbetriebe möglichst gering zu halten, genügt für den Erhalt der Vergünstigung das Vorzeigen der Karte, ohne dass weitere umständliche Verfahren (z.B. Kartenlesegeräte, Stempelkarten o.ä.) eingerichtet werden mussten. Bis auf die Vergünstigung, die die Inhaberin/der Inhaber bei Vorzeigen der Karte gewährt wird, ist die Aktion für die Mitgliederbetriebe komplett kostenlos.

Start der Sommerferien-Aktion im ÖPNV von NRW

Pressemitteilung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR)

Am kommenden Wochenende startet die NRW-Sommerferien-Aktion für alle Kunden, die ein Abonnement-Ticket des Aachener Verkehrsverbunds, Verkehrsverbunds Rhein-Sieg, Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr oder im WestfalenTarif abgeschlossen haben. Ihr Ticket ist dann an den Ferienwochenenden für unbegrenzte Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln in ganz NRW gültig. Alle Abotickets gelten im Zeitraum vom 27. Juni bis einschließlich 9. August  an Samstagen und Sonntagen in den Sommerferien in NRW ganztägig und NRW-weit. In diese Sommerferien-Aktion eingeschlossen sind auch die Kunden, die während des Aktionszeitraums ein neues Abonnement abschließen.

An den sieben Ferienwochenenden ist es möglich mit der gesamten Familie durch ganz NRW zu reisen, denn dann gilt eine erweiterte Mitnahme-Regelung. Das Angebot gilt für die Ticketinhaberin oder den Ticketinhaber und vier weitere Personen – konkret für zwei Erwachsene und drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Diese NRW-weite Gültigkeit und gegenseitige Anerkennung von allen Abo-Tickets haben  die Aufgabenträger, Verkehrsräume und -unternehmen gemeinsam initiiert, um den treuen Abo-Kunden „Danke zu sagen“, dass sie trotz der Einschränkungen der letzten Wochen durch das Corona-Virus das Vertrauen in den Nahverkehr behalten haben.

Zahlreiche regionale Ziele können in NRW für Freizeitaktivitäten, Besuche von Sehenswürdigkeiten und Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel Wandern, mit der Bahn oder dem Bus angefahren werden. Die ÖPNV-Nutzung ist dabei an den Ferienwochenenden unabhängig von dem ursprünglichen Geltungsbereich eines Abotickets in ganz NRW möglich. Zusätzlich zur NRW-weiten Aktion startet der VRR ab dem kommenden Montag eine spezielle Aktion für Abo-Kunden, mit der sich der Verbund und die im VRR zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen bei ihren Stammkunden bedanken möchten.  Zum Dank werden die Abo-Tickets in der NRW-Sommerferienaktion, um einige Zusatznutzen aufgewertet. Alle VRR-Abo-Kunden und Nutzer des VRR-Sozialtickets meinTicket können in den NRW-Sommerferien 2020, montags bis freitags im Zeitraum vom 29. Juni bis 11. August  ganztägig verbundweit unterwegs sein – zudem kann der Ticketinhaber auch ein Fahrrad mitnehmen. Alle Informationen zur Sommerferien-Aktion und eine Übersicht der AboTickets finden Sie unter: www.vrr.de/urlaubzuhause.

Freizeitpark Kräwinklerbrücke in den Sommerferien

von Ralf Barsties, Geschäftsführer der Arbeit Remscheid gGmbH

 Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Freizeitpark Kräwinklerbrücke rechtzeitig zu den Sommerferien geöffnet sein wird. Sieben Wochen von Freitag, den 26. Juni, bis Sonntag, 16. August, wird die Kräwi zwölf Stunden am Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein. Das Hygiene- und Zugangskonzept sieht u.a. vor, dass die Daten und Anwesenheitszeiten der Besucherinnen und Besucher erfasst werden, dass es eine Obergrenze für die Besucherzahl gibt und dass das Gelände von 20 bis 8 Uhr geschlossen sein wird. Dies schränkt Stammbesucher*innen zwar ein, ermöglicht aber überhaupt  erst die Nutzung von Gelände und Wuppertalsperre unter den Corona-Pandemie-relevanten Gesichtspunkten.

Wir sind sehr froh darüber, dass der Aufwand, den Arbeit Remscheid gGmbH hierfür betreiben muss, erst dadurch realisierbar geworden ist, dass die Stadt Remscheid die Kosten für die zusätzlichen, insbesondere personellen Sicherheitsmaßnahmen, übernehmen wird. In Anbetracht des überaus guten Sommerwetters in dieser Woche haben wir kurzerhand die Test- und Trainingsphase zum Ernstfall erklärt und den Zugang zum Freizeitpark nach dem gültigen Hygiene- und Zugangskonzept bereits gestern gestartet. Am Freitag kommt dann die Öffnung des Kiosk und des Bootsverleihs hinzu. Dann ist auch die offizielle Eröffnung des geregelten Betriebes mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus.

Bunte Tipis mit internationaler Reichweite

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Im März hatte Andrea Schara von „Vielfalt. Viel wert.“ des Caritasverbands Remscheid e.V. gemeinsam mit der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck dazu aufgerufen, sich an dem weltweiten Tipi-Projekt zu beteiligen. Die Tipis werden in Handarbeit hergestellt und bestehen aus vielen bunten gestrickten oder gehäkelten Quadraten, die am Schluss zusammengefügt werden. So entsteht ein farbenfrohes Kunstwerk, dass idealerweise mit der Unterstützung von vielen tatkräftigen Helfern zu einem Ganzen wird. Ein buntes Dach, dass zugleich ein Symbol unserer vielfältigen Gesellschaft ist.

Seitdem sind in fleißiger Handarbeit mehr als 500 gehäkelte und gestrickte Quadrate entstanden – bunt, einfarbig, gemustert und mit besonderen Verzierungen versehen. Eines schöner als das andere. Knapp die Hälfte der Quadrate, um ein Tipi zu bauen, sind damit bereits fertiggestellt. Für ein ganzes Tipi werden allerdings ca. 1200 Quadrate benötigt. Eigentlich sollte von Anfang an gemeinsam an dem Projekt gearbeitet werden. Dem machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung  Jetzt hat man die Gelegenheit sich wieder neu an dem Projekt zu beteiligen. Wer gerne handarbeitet und noch Wollreste zu Hause hat, soll zu Strick- oder Häkelnadel greifen und mitgestalten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Jeder kann sich beteiligen so wie er „gestrickt“ ist! Die Größe der Quadrate soll 15 cm x 15 cm sein. Die Fäden sollen bitte vernäht sein.

Dies ist eine Einladung an alle! Jeder kann Teil dieses wunderbaren Projektes werden und einen Teil seiner Persönlichkeit kreativ einbringen. Bisher beteiligt waren Menschen unterschiedlichster Herkunft in der Altersspanne von zehn bis 104 (!) Jahren. Für August ist ein „Strickendes Kaffeekränzchen“ gemeinsam mit der Kaffeerösterei Rigano geplant, an dem jeder seine gestalteten Quadrate präsentieren kann. Gemeinsam kann dann bei einer guten Tasse Kaffee und einem gemütlichen Plausch am Tipi weitergearbeitet werden.

Das Kunst-Tipi hat eine hohe symbolische Bedeutung, die sofort erfahrbar ist. Ein Zelt steht für Schutz, Gastfreundschaft, ist mobil, die Farbgebung folgt der eines Regenbogens, dem Symbol für Frieden. Aufgestellt steht man in einen meditativen Raum, der sofort positive Emotionalität spürbar werden lässt. Am Ende passt alles zusammen! Das Tipi wird nach der Krise als „Symbol der Gemeinschaft“ und als „Dach der Vielfalt“ aufgestellt und so physisch für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Es soll Teil eines internationalen Tipi-Dorfes werden und später mit seiner Symbolkraft als „Caritas- Vielfalt-Tipi“ in die Welt versendet werden.

Normalerweise besteht ein Tipi aus Acrylwolle, die wetterunabhängig ist. Auf Grund der Situation werden aktuell andere Wege beschritten: Jegliches Material ist zugelassen. Es darf verwendet werden, was da ist. So entsteht ein besonderes, sehr persönliches Tipi, mit dem ein Zeichen gesetzt werden soll. Wollknäuel aus Acrylwolle sind noch bei der Caritas zu erfragen. Dazu wenden Sie sich bitte an Andrea Schara. Die fertigen Quadrate können (nach vorheriger telefonischer Ankündigung unter Tel. RS 49110) bei der Caritas, Blumenstraße 9, abgegeben werden.

Aktion "Night of Light" zur Mahnung

von Volker Leitzbach

Das war ein tolles Gefühl am Morgen des 23. Juni beim „Durchwischen“ von Facebook-Nachrichten – von Rot nach Rot über Rot! Eine überwältigende Anzahl von Bildern aus der Aktion "Night of Light", die alle sonstigen Posts, zu welchem alltäglichen Allerlei auch immer, in den Hintergrund stellten. Wäre der Anlass für diese Aktion nicht so ein bitter bedrohlicher, dann hätte man einen Bildband oder eine ewig dauernde Bilderschau der schönsten Illuminationen von Gebäuden in der ganzen Bundesrepublik, inklusive Remscheids und des Bergischen Landes, daraus machen können. Am Montagabend ging es aber nicht um Ästhetik, sondern es war ein Warnzeichen, das einen Hilferuf begleiten sollte, ein Ruf nach Maßnahmen zur Rettung der durch ein Berufsverbot belegten Branchen rund um die Kulturschaffenden und die Künstler selbst.

In der Pressekonferenz wurde noch einmal betont, wenn nicht bald etwas Alltagstaugliches zur Lebensrettung der Betroffenen seitens Land und Bund unternommen werde, würden nach der Sommerpause der Politik wohl die Hälfte aller 60 Logos, die hinter der Aktion auf der Internetseite der Aktion zu finden sind, wegen finanziellen Ruins der betroffenen Akteure vom Bildschirm verschwunden sein.

Und dann wird es kulturell zappenduster. Wacht auf in den Landtagen und im Bundestag, Kultur ist systemrelevant, und wir brauchen dringend und eigentlich schon gestern einen Dialog mit der Politik zur Rettung alles dessen, was zum Beispiel auch am Montag in der „Night of Life“ unser Verlangen nach Kultur und ästhetisch Positivem in wunderbarer Weise befriedigt hat.

Zu den vielen Unterstützern gehören neben den ganz Großen der Branche und Megastars der Kulturszene wie „Die toten Hosen“, Revolverheld“, Udo Lindenberg und Helge Schneider auch die Aktiven der heimischen Szene, die viele von uns kennen.

Auch in Remscheid haben sich zahlreiche Kultureinrichtungen und Kulturschaffende an der Aktion beteiligt. Wer erfahren möchte, wer alles dazu gehörte, sollte auf folgenden Link klicken: https://night-of-light.show-advance.com/map . Die Deutschland-Karte zeigt, wer wo und wie dabei war. Fotos: https://www.facebook.com/Rutech-Photography-188600061976336/

Wohlriechende Linden luden einst zum Tanz ein

Die alte Dorflinde ist der Mittelpunkt des geselligen Lebens. In ihrem Schatten wird auf der Bank rund um den Stamm gesessen und der neuste Dorfklatsch verbreitet, hier wird getanzt und getrunken. Die Linde ist der Baum des Volkes. In sogenannten „Tanzlinden“ wurde der Tanzboden, zum Schutz des Baumes und der Tänzer versehen mit einem hölzernen Gerüst, direkt in das Geäst der Linde gebaut. Unter der Linde wurde Gericht gehalten, da man glaubte, unter diesem „heiligen“ Baum müsse die Wahrheit ans Licht kommen. Der Minnesänger Walther von der Vogelweide (etwa 1170 – 1230) gebraucht den Platz unter der Linde für andere Zwecke: „unter der linden, an der heide, da unser zweier bette was...“.

Linden werden etwa 30Mater hoch und können extrem alt werden, genannt werden Zahlen von über 1000 Jahren. Man sagt „Linden kommen 300 Jahre, stehen 300 Jahre und vergehen 300 Jahre“. Linden produzieren keine fäulnisresistenten Gerbstoffe und werden mit zunehmendem Alter daher häufig innen hohl. Der alternde Baum schiebt sogenannte Innenwurzeln in die Erde, mit deren Hilfe sich eine neue Krone bilden kann, während der alte Baum weiter abstirbt. Langlebigkeit entsteht so durch eine Art Verjüngungskur.

Lindenblätter haben das Aussehen eines leicht verschobenen Herzens. Sie blühen in schwach gelben, hängenden Doldentrauben, die einen intensiven, angenehmen Wohlgeruch verströmen. Dieser Duft soll die Bestäuber, hauptsächlich Honigbiene und Hummeln, anlocken. Lindenblütennektar enthält über 90% Zucker. Junge Lindenblätter eignen sich als Beigabe zu Salat oder Gemüse. Lindenblüten liefern ein zartes Aroma für Tee, Nachtisch oder süße Getränke.

Bienen produzieren so Lindenblütenhonig, nicht zu verwechseln mit Lindenhonig, den die Bienen aus dem sogenannten „Honigtau“ herstellen. Honigtau ist die immer noch stark zuckerhaltige Flüssigkeit, die die Blattläuse ausscheiden, die auf den Blattoberseiten der Linden Pflanzensaft saugen. Er ist es auch, der unter Linden geparkte Autos mit hartnäckigen, klebrigen Flecken versieht. Eine ausgewachsene Linde kann bis zu 60.000 Blüten haben. Jeder Blütenstand ist mit einem Tragblatt versehen, das zur Zeit der Fruchtreife als „Flugblatt“ dient und hilft, die Früchte mit Hilfe des Windes zu verbreiten (Anemochorie). Die Früchte gleiten in einer kreiselnden Bewegung, ähnlich wie Ahornsamen, zu Boden.

Das Holz der Linde dient Bildhauern, Schnitzern und Drechslern für ihre Arbeit. Die berühmte polnische Madonna von Tschenstochau ist auf Lindenholz gemalt. Auch Holzschuhe, Schüssel und Löffel wurden aus Lindenholz gefertigt. Die Linde ist der Baum der Linderung und Heilung. Sie enthält Schleimstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle und Flavonoide. Lindenblütentee wirkt bei grippalen Infekten schweißtreibend, krampflösend, schleimlösend und lindert den Hustenreiz. Schweißtreibend, beruhigend und schlaffördernd wirken Lindenblüten auch als Badezusatz. Kohle aus Lindenholz bindet Giftstoffe und Magensäure und wird zur Zahnpflege empfohlen. Unter einer blühenden Linde sollte man einmal innehalten, schnuppern und auch die Ohren spitzen, dann kann man den fleißigen Bienen und Hummeln bei der Arbeit zuhören.

Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp!

Ihre / Eure Stefanie Barzen

Ferienprogramm "Natur" in der Natur-Schule Grund

Die Natur-Schule Grund wird in den Sommerferien ein Kinderferienprogramm, Eltern-Kind-Programme und Erwachsenenbildung anbieten. Von Nachtwanderungen über Naturerlebnis-Wanderungen bis hin zum Pizza-Backen sind viele spannende Angebote rund um Natur und Umwelt enthalten.
Dafür hat die Natur-Schule viel Arbeit in ein umfassenden Hygienekonzept gesteckt, um den Erfordernissen der Corona-Beschränkungen zu genügen.
Erste Programmpunkte wurden bereits auf der neugestalteten Homepage der Natur-Schule veröffentlicht, die nach Angaben des Pädagogischen Leiters, Jörg Liesendahl, in den nächsten Wochen ständig weiter entwickelt werden wird. Zu finden sind die Termine auf www.natur-schule-grund.de im Register "Programm".
 
Besonders wichtig sind für die Natur-Schule Grund die "Corona-Regeln", die auf der Startseite der Homepage zu finden sind. Liesendahl empfiehlt, diese Regeln zunächst durchzulesen, bevor eine Anmeldung von Personen zu Angeboten erfolgt. Jörg Liesendahl: "Wir wollen die Kinder in Bezugsgruppen einteilen. Das bedeutet eine Höchstteilnehmer-Zahl von 8, zuzüglich unserer BetreuerInnen. Aber der Verzicht auf Mindestabstand und Mund-Nase-Bedeckung, der für ein starkes Naturerlebnis erforderlich ist, führt leider auch zu einem Risiko der Ansteckung." Die Natur-Schule wolle schließlich nicht Hotspot eines neuen Corona-Geschehens in Remscheid werden. Andererseite seien alle erdenklichen Vorkehrungen getroffen worden, um Ansteckungen möglichst zu vermeiden. Dazu gehört u.a., dass die Veranstaltungen fast komplett im Freien stattfinden.Anmeldungen zu den Programmen sind ab sofort möglich. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich, möglichst per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Für Freunde des Pöhlsches `schieten in 2020

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.

Die Pöhlsches `schieten Saison 2020 beginnt später. „Nachdem wir bereits einen Termin gestrichen haben, sollten wir aus Sicherheitsgründen den 20.  Mai auch streichen.“, hat Bezirksbürgermeister Otto Mähler den Freunden des Pöhlsches `schieten geschrieben. Der diesjährige Fahrplan für den traditionellen Freizeitsport – wie immer am Seniorentreff Carl–Hessenbruch–Weg 1, Karl– Wiesemann– Platz, im Stadtpark, diesmal aber unter den vorgeschriebenen Hygieneschutzbedingungen –sieht nun wie folgt aus:

 Mittwoch, 24. Juni, 14.30 bis ca. 17.00 Uhr

 8. Juli, 29. Juli (Pokal OB), 5. August, 19. August (neu), 26.August, 9. September, 30. September (Stadtmeisterschaft), 7. Oktober.

Neu: Tool Lab nach dem Beispiel der Junior-Uni

In der Obhut der der BSW Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH befindet sich das Projekt „ToolLab“. Es ist das Startprojekt im Rahmen des Förderantrages „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“ mit acht Teilprojekten in Wuppertal, Solingen und Remscheid, für das die BSW Mai den Förderbescheid erhalten hat. In Remscheid soll ein „ToolLab“ entwickelt werden, ein Bildungszentrum für die Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten analog der Junior-Uni in Wuppertal für die Wissensvermittlung für Technik für Kinder. Zitat: „Ziel des Tool Lab Bergisches Städtedreieck ist die Etablierung eines außerschulischen Lernortes für Kinder und Jugendliche, um sie durch praktische Lernangebote frühzeitig in Kontakt mit den Möglichkeiten eines beruflichen Werdegangs im Handwerk zu bringen. Das Tool Lab soll dies gleichermaßen für Lehrkräfte und Eltern leisten, damit diese die Attraktivität eines Handwerksberufs erkennen und dies ihren Schülern bzw. ihren Kindern vermitteln können.“ In einem ersten Schritt sollen Handwerksberufe im Tool Lab vorgestellt werden; die einen besonderen Wandel durch die Digitalisierung erfahren: Anlagenmechaniker für Heizung-, Sanitär- und Klimatechnik, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Kfz-Mechatroniker, Metallbauer, Dachdecker, Bäcker und Tischler. Perspektivisch soll das Tool Lab allen Innungen und Handwerksberufen einen Ort bieten.

Die Projektskizze zum ToolLab, die im Sommer 2018 entstanden ist, muss jetzt als erste Aufgabe des begleitenden Arbeitskreises (Projektpartner sind Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal, Kreishandwerkerschaft Remscheid, Deutsches Werkzeugmuseum, Junior Uni Wuppertaler Kinder- und Jugend-Universität für das Bergische Land gGmbH, Alexander-von-Humboldt-Schule Remscheid, GHS Hackenberg, Albert-Schweitzer-Realschule und Stadt Remscheid) fortgeschrieben werden. Nicht mehr aktuell ist – auch Corona-bedingt – der Zeitplanung und der mögliche Standort. Zeitweilig war „Haus Berger“ im Gespräch, Teil des Deutschen Werkzeugmuseums auf Hasten.  Nun heißt es, das ToolLab könne sich auch gut machen auf Honsberg als Nachbar der dortigen Dependance der der Rheinischen Fachhochschule Köln. „Zuerst kommt das Wie, dann der Standort“, sagte am Donnerstag in der Ratssitzung Technische Beigeordnete Peter Heinze. Damit war auch das pädagogische Konzept gemeint. Die Wählergemeinschaft W.i.R. hatte nach dem aktuellen Stand des Projektes gefragt. Sprecherin Waltraud Bodenstedt sorgte sich: „Nicht, dass das in einem Schwarzen Loch verschmort!“

Märchen trifft Seele, online für Erwachsene

Ingrid Reinhardt. Fotoi: Caritasverband Remscheid.Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Der Zufall [bezeichnet] heute in freiem Vorkommen das unberechenbare Geschehen, das sich unserer Vernunft und unserer Absicht entzieht. (Gebrüder Grimm)

Es ist, wie es ist. Corona ist in aller Munde und unser Alltag hat sich in vielerlei Hinsicht verändert. Der Caritasverband Remscheid e.V. nimmt sich mit der Quartiersentwicklung am Hasenberg diesen besonderen Herausforderungen an und verlagert viele seiner Stadtteil-Angebote in den digitalen Raum. Der bisher in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk stattfindende Märchenstammtisch für Erwachsene lockte bisher rund 10 Menschen pro Stammtisch regelmäßig in das BBZ am Hasenberg. Unter professioneller Moderation durch Frau Ingrid Reinhardt (www.maerchenglueck.de) werden bekannte und weniger bekannte Märchen erzählt, aufbereitet und in interessierter Runde diskutiert.

Auf Grund der anhaltenden Schließung des BBZ und Maßnahmen zur Kontaktreduzierung wird der Märchenstammtisch vorübergehend in einen digitalen Raum verlagert. Mit Hilfe einer Online-Videokonferenz bringt der Caritasverband Remscheid den bekannten Märchenstammtisch auf die Bildschirme in den Wohnzimmern der Bürgerinnen und Bürger in Remscheid. Die ersten beiden Termine sind Mittwoch, der 15.07. und 12.08., jeweils um 19 bis ca. 20:15 Uhr. Eine Anmeldung vorab ist dringend erforderlich. Interessierte schicken bitte Ihren Namen und das gewünschte Datum an folgende E-Mail-Adresse: Projekt-QE@caritasverbandremscheid.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Um denjenigen zu helfen, die bei der Einrichtung einer Online-Videokonferenz auf Ihrem Computer oder Tablet Hilfe benötigen, bietet die Engagementförderung „youngcaritas“ der Caritas Deutschland kostenlose Unterstützung an. Anfragen per Mail an kontakthalten@caritasnet.de">kontakthalten@caritasnet.de

Seit mittlerweile gut zwei Jahren hat sich die Quartiersentwicklung des Caritasverbandes zur Aufgabe gemacht, den Lenneper Stadtteil Hasenberg, in dem auch die Tagespflege für Senioren liegt, generationsübergreifend und mit unterschiedlichen kulturellen Angeboten zusammen zu bringen. Dazu kooperiert der Verband mit der Interessengemeinschaft Hasenberg und unterstützt die vielfältigen Angebote im Begegnungs- und Beratungszentrum, kurz BBZ, das direkt gegenüber der Tagespflege am Hasenberg Weg zu erreichen ist. „Wir wollen den Menschen Begegnungsmöglichkeiten schaffen und über vielfältige Angebote für jede Zielgruppe und jedes Alter Austausch ermöglichen, Barrieren aufbrechen und das Miteinander fördern“ sagt Joël Zollmarsch, Projektkoordinator der Stadtteilarbeit beim Caritasverband. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW gefördert.