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Lenneper Bürgerempfang weit vor der Kommunalwahl

„Kein schlechtes Omen“ schreibt der Lenneper Bezirksbürgermeister Markus Kötter und lädt für Freitag, 13. März, um 19 Uhr in den Minoritensaal der Lenneper Klosterkirche zum traditionellen Bürgerempfang ein. Um aktuelle und individuell bewegende Themen zu besprechen, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Der Termin wurde so gewählt, dass der nicht in den Kommunalwahlkampf fällt. Bekanntlich werden im September Stadtrat, Bezirksvertretungen und Oberbürgermister neu gewählt. Markus Kötter: „Es ist davon auszugehen, dass die Parteien auch dieses Mal wieder vor dem Wahltermin in den Wahlkampfmodus wechseln und um Wählerstimmen werben werden. In dieser Phase kann dann das eine oder andere Thema auch schon mal in den Hintergrund rücken.“

Schülervertretung des GBG besuchte den Landtag

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Schon länger angedacht war ein Gespräch der Schülervertreterinnen und Schülervertreter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums mit dem Landtagsabgeordneten Sven Wolf. Im Rahmen einer Düsseldorf-Exkursion nutzen die rund 30 Schülerinnen und Schüler mit Schulsprecherin Aliya Queiser und Schulsprecher Luca Vetter sowie den Lehrkräften Susanne Eickhoff, Dimitri Hieronimus und Sebastian Laule nun am Freitag die Gelegenheit zum Besuch des Landtags Nordrhein-Westfalen. Wegen der Vorgänge in Thüringen nahm die Themen „Demokratie“ und „Regierungsbildung“ in der Diskussion einen großen Raum ein.

Die Schüler wollten die persönliche Meinung des Abgeordneten hören. „Ich befand mich grad auf dem Rückweg von einem Polizeikongress, als ich die Meldungen am Mittwoch gesehen habe“, erzählte Sven Wolf. „Ich war entsetzt und habe eine geraume Zeit darüber nachgedacht, was es für mich persönlich bedeuten würde, wenn sich eine Entwicklung wie zur Zeit der Übernahme des Faschismus in Deutschland wiederholen würde. Ich habe eine gute Erinnerung an  Familienerzählungen, und es hat etwas sehr Beklemmendes, sich das zu vergegenwärtigen. Dazu darf es nie wieder in Deutschland kommen. Solche aktuelle Ereignisse haben immer Vorrang und bringen auch schon einmal den Tagesablauf eines Abgeordneten durcheinander“, betonte Sven Wolf.

Wichtig war es den Schülerinnen und Schülern, zu wissen, was mit den Forderungen der Initiative „Fridays for future“ passiert. „Am Anfang war das überall Thema, aber jetzt hört man nichts mehr davon. Passiert da denn was?“, wollten die Jugendlichen wissen. „Das ist in vielen Ausschüssen des Stadtrats beraten worden“, berichtete Sven Wolf. „Die zehn Punkte sind ein gutes Vorbild für andere Städte und Gemeinden, weil sie nicht nur abstrakte Zielbeschreibung sind, sondern sehr konkret. Und sie umfassen sogar Punkte, die statt von der Stadtverwaltung zum Beispiel von den Eltern beizutragen sind – Stichwort: Eltern-Taxis. Bei manchen Punkten wie den Wasserspendern, erschließt sich mir selbst nicht, warum das so eine lange Diskussion ist. Oft geht es darum, die Kosten in den städtischen Haushalt einzuplanen oder in zukünftigen Ausschreibungen zu berücksichtigen.“

Der Abgeordnete berichtete, was zu einzelnen Punkten von der Stadtverwaltung an den Stadtrat zurückgemeldet worden ist, und gab einen Überblick über die Umweltpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Das habe sich im Jahr 2011 im Dialog mit vielen Beteiligten auf den Weg gemacht, um im Jahr 2013 das erste Klimaschutzgesetz eines  Bundeslandes zu verabschieden.

 

Einladung zum Tanzen im Neuen Lindenhof

Haben Sie Lust auf Standard- und Lateinamerikanischen Tanz? Aber das letzte Mal ist schon lange her, und Sie erinnern sich gar nicht mehr so richtig an die Schritte? Oder suchen Sie einfach nur ein paar Gleichgesinnte, die im zwanglosen Rahmen tanzen wollen? Dann haben wir genau das Richtige für Sie im Angebot: Der Tanzkreis im Neuen Lindenhof freut sich über jedes tanzlustige Paar! Dort steht der Spaß am Tanzen im Vordergrund, und für das Erinnern der Schritte gibt’s auch fachkundige Anleitung. Der Tanzkreis trifft sich regelmäßig dienstags von 19 bis 20.30 Uhr. Kommen Sie einfach vorbei im Neuen Lindenhof, Honsberger Str.38, oder rufen Sie Elisabeth Pesth unter Tel. RS 5926878 an.

Regionalentscheid zum 61. Vorlesewettbewerb

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Remscheid? Beim Regionalentscheid des 61. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Remscheid um die Wette. Der Regionalentscheid findet statt am Montag, 17. Februar, um 14.30 Uhr  im Foyer der Zentralbibliothek des Kommunalen Bildungszentrums, Scharffstraße 4-6. Die Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen oder anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Alle teilnehmenden Kinder erhalten vom Börsenverein eine Urkunde und einen Buchpreis, außerdem einen Buchpreis der lokalen Buchhandlungen sowie einen Gutschein für eine Theateraufführung im Teo-Otto-Theater. Das Bundesfinale ist am 24. Juni in Berlin.

An den mehr als 600 regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Spaß mit zwei „MultitaskingMusicMakers“

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 13, Februar, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) treten die Musikkabarettisten „Peter und der Wolfram“ (Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch) als „MultitaskingMusicMakers“ in der Schatzkiste auf.

Der Sound einer ganzen Band umgesetzt von nur zwei Musikern? Wer sagt, nur Frauen können mehrere Dinge auf einmal machen, Männer hingegen nur eins? Mit diesem Vorurteil räumen die beiden Musiker Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch hör- und sichtbar deutlich auf! Bekannte Lieder und vertraute Instrumentals in akustischer Vielfalt, gespickt mit Humor und kurzweiliger Unterhaltung versprechen ein einzigartiges Konzerterlebnis. Eigene Kompositionen mit eingängigen Melodien runden das Programm stilvoll ab.

WerPeter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch © Wolfram Cramer von Clausbruch. der beiden Herren ist nun wofür zuständig? Das ist schwer zu sagen, denn die Bälle werfen sie sich immer wieder gegenseitig zu; dabei gibt es nicht nur Musik, sondern zwischendurch wird auch gezaubert, jongliert und allerlei Klamauk getrieben. Und das ist nicht zu übersehen: Spaß haben die beiden auch noch dabei!

Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

Detlef Regulski zeigt den richtigen Obstbaumschnitt

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen mehrteiligen Obstbaum-Schnittkurs an. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus. Das Praxisseminar mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informatioen und Hilfestellungen. Er erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Das Seminar startet mit einem Theorie-Teil am Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr. Am Samstag, 7. März, geht es ab 14 Uhr um die Praxis der Jungbaumpflege und am Samstag, 14. März, schließlich folgt ebenfalls ab 14:00 Uhr die Praxis des Altbaumschnitts.   Ort der Theorie-Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, Ort der beiden Praxis-Termine die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Str. 7.
Als Ganzes gebucht kostet die Teilnahme an allen drei Kursen 35 Euro. Es ist aber auch möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Dann beträgt der Einzelpreis für Praxisteile jeweils 14 Euro bzw. für den Theorieteil zwölf Euro. Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlichunter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de.

Improvisations-Ensemble für Instrument & Stimme

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Es war ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten: Im Workshop „Ein Psalm wird Musik“ im „Andersraum 2020“ wuchsen Menschen, die sich nicht kannten, in Windeseile zu einer kreativen Gruppe zusammen. Über ihre Freude an Musik entwickelten sie eine improvisierte Komposition, die im Taizé-Gottesdienst in St. Bonaventura am 11. Januar aufgeführt wurde. Aus dieser Erfahrung heraus lädt die Kirchengemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz alle Interessierten ein, regelmäßig mit anderen unter der Leitung der Musikerin Karola Pasquay zu musizieren.

Das Projekt ist offen ist für alle, die Grundkenntnisse mit einem Instrument oder einfach Freude am Singen und Sprechen haben. Auch kleine Rhythmusinstrumente sind willkommen. Für Interessierte ohne eigenes Instrument stehen Gongs und außereuropäische Perkussionsinstrumente bereit. Nicht technische Fähigkeiten sind Voraussetzung zur Teilnahme, sondern Offenheit für neue Klänge und Neugier auf spannende, gemeinsame spielerische Prozesse.

Geplant sind Treffen im monatlichen Rhythmus montags von 19 bis 21 Uhr. Das erste Treffen findet statt am Montag, 9. März, im Gemeindehaus Bonaventura, Hackenberger Str. 6a, in Lennep. Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Tel 0178 4486107 (Andy Dino Iussa) oder E-Mail karola_pasquay@t-online.de hilft bei der Vorbereitung und Planung. Karola Pasquay ist als Flötistin professionell in Alter und in Neuer Musik unterwegs. Ihr Ensemble „Partita Radicale“ wurde jüngst vom Land NRW mit einem Preis zur Förderung von professionellen und freien Musikensembles ausgezeichnet. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich in Workshops dem Thema Improvisation, mit unterschiedlichen Musikern, Chören und Gruppen. (Andy Dino Iussa)

Freiluftkurse 2020 für Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Auch in diesem Jahr finden wieder die beliebten Freiluftkurse des Reinshagener Turnerbundes statt. Die Angebote des Fahrrad- und des Laufkurses richten sich an Kinder und Jugendliche, die nicht in der Stube hocken wollen. Raus in die Natur und diese sporttreibend erkunden.  Weg von Smartphone, Tablet oder PC sich radelnd oder laufend auspowern, lautet das Motto des Reinshagener Turnerbundes. Beide Kursangebote richten sich auch an Teilnehmer mit Handicap und finden vom 28. April bis Ende September immer dienstags zwischen 19.15 und 20:15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Sporthalle der Grundschule Reinshagen, „Am Schimmelbuschweg“. Die Kosten betragen 30 Euro für Nichtmitglieder, Vereinsmitglieder können kostenfrei teilnehmen.

Der integrative Laufkurs für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren vermittelt die Grundlagen zum ausdauernden Laufen in der Natur. Die Übungseinheiten unter fachkundiger Anleitung finden zunächst im Stadion Reinshagen statt. Mit zunehmender Kursdauer und Fitness der Teilnehmer werden die Einheiten dann in die Wälder rund ums Stadion verlegt. Die Teilnehmer mit und ohne Handicap werden im Kursverlauf auf eine Teilnahme am Röntgenlauf 2020, der Ende Oktober stattfindet, vorbereitet.  

Bei der 17. Auflage des Fahrradkurses für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren setzt der Reinshagener Turnerbund auf Altbewährtes. Die Remscheider Polizei ist wieder mit im Boot und wird in Sachen verkehrssicheres Fahrrad und richtigem Sitz des Fahrradhelmes aufklären. Die Mountainbiker des RV Adler werden an einigen Übungsabenden das Techniktraining für die fortgeschritten Kursteilnehmern übernehmen. Zudem vertraut der Reinshagener TB auf sein erfahrenes Übungsleiterteam, das den Teilnehmern den sicheren Umgang mit dem Fahrrad auf Nebenstraßen und in den Reinshagener Wäldern vermitteln will. Für die Teilnahme wird stabil Fahrradfahren, ein Fahrradhelm und ein verkehrssicheres Fahrrades werden vorausgesetzt. Der Fahrradkurs ist integrativ ausgeschrieben, Teilnehmer mit Handicap sind willkommen.

Der Fahrradkurs beginnt am Dienstag 28. April. Treffpunkt ist die Skaterfläche an der  Sporthalle West. Gefahren wird in der Zeit von 17 bis 18 Uhr (die Fortgeschrittenen bis 18.30 Uhr). Die Kosten betragen 60 Euro für Nichtmitglieder und 30 Euro für Vereinsmitglieder.

Anmeldungen für beide Kurse sind ab sofort möglich. Anmelden kann man sich bei Kursleiter Stephan Schürmann per Mail unter schuermann-ms@t-online.de">schuermann-ms@t-online.de oder an der Geschäftsstelle des RTB unter reinshagenertb@freenet.de">reinshagenertb@freenet.de. Weitere Infos zu den Sportangeboten des Reinhagener Turnerbundes finden sich im Internet unter www.rtb-1910.de oder können in der Geschäftsstelle unter Tel. RS 696922 erfragt werden.

Neue Sitzbänke – seniorengerecht oder zum Flätzen?

Die Neu-Möblierung der Fußgängerzone „Alleestraße“ ist ein Teilprojekt des städtischen Revitalisierungsprogramms. Dafür sind 100.000 Euro eingeplant. Wie viele neue Bänke es am Ende sein werden, die Passaanten zu einer kleinen Rast einladen, konnten der technische Beigeordnete Peter Heinze und Stadtplanerin Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften, in ihrer gestrigen Pressekonferenz noch nicht sagen. Wohl aber, dass an zehn Standorte die aus den 1990er Jahren stammenden Bänke wegen Verschleiß und/oder Vandalismus abgebaut werden mussten. In der Frage, welche neuen Bänke dort aufgestellt werden sollen, kann ab März bis zum Beginn der Sommerferien die interessierte Bürgerschaft ein Wort mitreden. Sie ist eingeladen zu einem „Probesitzen“ auf acht ganz unterschiedlichen öffentlichen Sitzmöbeln. Die  hat die Stadt Remscheid gekauft und lässt sie in den nächsten Wochen auf der oberen Alleestraße in der Nähe der „ Zange“ von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) diebstahlsicherinstallieren. Die Bänke kosten jeweils etwa 1.000 Euro („alle im ähnlichen Preissegment“, so Heinze). Hinzu kommen dann noch die Mehrwertsteuer und di Einbaukosten, so dass die Verwaltung mit Gesamtkosten von 20.000 Euro rechnet. Daran will sich die ISG Alleestraße beteiligen, so Ralf Wieber gestern: „Eine Bank übernehmen wir!“

In welcher Weise die Bürgerinnen und Bürger für ihr bevorzugtes Modell votieren können, steht noch nicht fest. Möglich wäre eine schriftliche, aber auch eine elektronische Stimmangabe. Auf jeden Fall aber wird es vor Beginn der Sommerferien eine Bürgerversammlung geben mit einem von der Stadt engagierten Moderator. Der wird das Bürgervotum dann nach den Ferien der Politik vorlegen; die hat das letzte Wort, voraussichtlich in der Ratssitzung am 24. September. In der Bürgerversammlung will die Verwaltung auch verschiedene Versionen von neuen Papierkörben für die Alleestraße vorstellen.

Von den acht Sitzmöbel, die zur Wahl stehen haben einige seniorengerecht Rücken- und Armlehne bei einer Sitzhöhe von 48 bis 50 Zentimetern, andere sind eher etwas für jüngere Leute (zum Fläzen). Aus Edelstahl sind die beiden Modelle, die in der Justizvollzugsanstalt von Strafgefangenen gebaut werden. Diejenigen Modelle, die bei den Bürgern für die Alleestraße einen Anklang finden, könnten an anderen Stellen im Stadtgebiet (Stadtpark, Bökerspark) einen Platz bekommen, sagte Peter Heinze, könnten aber auch an Interessenten versteigert werden. Auch hierüber ist das letzte Wort noch nicht gefallen.

Buddys begleiten auch Alkoholparcours in den Schulen

Im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes, Kirchhofstraße 2, stellten Bernd Liebetrau, Leiter der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werks Remscheid, und Sandra Schwabe vom städtischen Jugendamt, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, gestern der Lokalpresse die vier neuen Buddys vor, die in diesem Jahr beim Rosenmontagszug der Lenneper Karnevalsgesellschaft e. V. und deren Karnevalsfeiern dazu beitragen wollen, dass es unter Jugendlichen friedlich und fröhlich bleibt, auch wenn Alkohol ausgeschenkt wird.
Buddys sollen Mitdenker, Freunde, Kumpe sein, wenn sie Jugendlichen bei ihrer besonderen Art der Alkohol- und Suchtprävention gegenübertreten. Sie bieten sich als Ratgeber auf Augenhöhe an, ohne Besserwisser zu sein. Mit dieser Vorgabe hat die Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Remscheid in den vergangenen elf Jahren rund 80 junge Erwachsene als Buddys (engl. Kumpel) auf ihren Einsatz vorbereitet. Und sechs davon haben sich bereiterklärt, das neue Team dabei zu unterstützen: Nina Celine Petry (20), Studentin der „Sozialen Arbeit“ an der Fachhochschule Dortmund, Joyce Hesse (23) und Philipp Trepschick (21), Pädagogik-Studenten der Uni Wuppertal, und Oliver Sommavilla (28), Auszubildender beim Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Remscheid. Sie haben sich seit November vorigen Jahres an drei Samstagen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Erste Erfahrungen konnten sie im November bei der Anti-Drogen-Disco für zehn- bis 14-Jährige in der Sporthalle West sammeln. Dort werden sie auch am 21. Februar wieder sein – bei der nächsten Anti-Drogen-Disco. Bevor am 24. Februar der diesjährige Großeinsatz ansteht. Wie jedes Jahr beim Karnevalszug in Lennep.

Doch das Remscheider Buddy-Projekt geht über die Alkoholprävention im Karneval weit hinaus. So stehen denn im Terminkalender der vier aktiven Buddys schon weitere Aktionen für 2020:

Dienstag, 19. Mai, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours im Gertrud-Bäumer-Gymnasium

Samstag, 6. Juni / 14 – 19 Uhr
Buddy-Teilnahme am Housepark-Festival im Stadtpark

Montag, 15.Juni, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours in der Sophie-Scholl-Gesamtschule

Mittwoch, 17. Juni, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours Gemeinschaftshauptschule Hackenberg.

Alkoholparcours von der 1. bis 6. Schulstunde werden für weiterführende Schulen angeboten für die Jahrgänge 7 – 9 , bestehend aus vier Parcours zu den Themen „Wirkung von Alkohol im Körper“, „Alkohol verändert die Wahrnehmung“ und „Alkohol und Jugendschutz im Straßenverkehr“ sowie einem Alkoholquiz. Betreut werden die Stationen von der Fachstelle Sucht der Diakonie und den frei Kooperationspartnern Kompazz - Schulsozialarbeit, Jugendamt Remscheid – Erzieherischer Jugendschutz und Polizeipräsidium Wuppertal. , Fachstelle Sucht der Diakonie.

Das Remscheider Buddy–Projekt firmiert übrigens auch unter dem Namen „MIDZ“ = „Mitdenkzentrale für klares Rauschen“. Das steht für unser Motto der Präventionsarbeit:  „Wir denken mit und begleiten unsere Zielgruppen, und wir schreiben nicht vor, wie Menschen sich verhalten sollen. Wir sind überzeugt, dass jede Person den eigenen Rausch oder Kick haben darf und dabei klar und selbstbestimmt bleiben kann. (…) Uns ist besonders wichtig, junge Menschen fit zu machen, selber junge Menschen dabei zu unterstützen, genügend Risikokompetenz zu entwickeln, angemessen mit Alkohol, anderen Suchtmitteln und Konsumverhalten umzugehen.“ Diesem Ziel dienen auch Informationsveranstaltungen in den weiterführenden Schulen über Suchtformen, -kriterien, -kreislauf, -entwicklung und -verhalten im eigenen Alltag. Über die Wirkung von Alkohol im Körper, psychosozial und auf die eigene Wahrnehmung und das eigene Verhalten. Ähnliche Informationsveranstaltung werden den 6. – 8. Klassen zur Nikotin- und Cannabisprävention angeboten. (Merke: Nach einer der Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist unter jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren das Rauschtrinken nach einer rückläufigen Entwicklung in den vergangenen Jahren aktuell mit 37,8 Prozent (2019) wieder angestiegen (2016: 32,8 Prozent). Im Jahr 2004 lag dieser Wert bei 43,5 Prozent.)

Jährlich gibt das Diakonische Werk für das Buddy-Projekt 1.000 bis 1,200Euro aus für Kleidung und Ausrüstung, Werbematerial und Aufwandsentschädigungen für die Buddys (neun Euro / Stunde), die Bernd Liebetrau an anderer Stelle refinanzieren muss. Er wäre daher froh über eine finanzielle Unterstützung von Wir suchen Paten und Sponsoren aus der Wirtschaft, die das Engagement der jungen Erwachsenen in der Suchtvorbeugung unterstützen wollen (IBAN DE02 3506 0190 1010 2080 21, Verwendungszweck 271 029 01).

Klar, ein Nebenverdienst kommt keiner Studentin, keinem Studenten ungelegen. Wichtiger war für die neuen Buddys allerdings die Aussicht darauf, dass sie die Teilnahme an den Projekt bei ihrer Universität als Praktikum geltend machen können. Und für Oliver Sommavilla ist es ein erstes Kennenlernen dessen, was er in seinem späteren Berufsleben beim KOD wohl häufiger erleben wird.

Gehölzknospen am Freitag nah betrachtet

Bäume und Sträucher Mitteleuropas sind vielfach laubabwerfend und im Winter "kahl". Jeder Baum, auch die Immergrünen und die Nadelbäume, aber benötigt am richtigen Ort Knospen, an denen sich neue Blätter entwickeln. Diesen Knospen unserer Gehölze widmet sich der NaturTreff, der am Freitag, 14. Februar, um 150 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, stattfinden Der NaturTreff am Nachmittag richtet sich in erster Linie an Damen und Herren im Alter 50+, aber natürlich sind auch jüngere TeilnehmerInnen herzlich willkommen. Die Teilnahme an der rund zweistündigen Veranstaltung kostet pro Person sechs Euro.  Zur Vorbereitung der Veranstaltung und einer Teilnehmer-Begrenzung wird um Anmeldung gebeten unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oderTel. RS 3748239.

Verzauberte Lichtblicke vom gestrigen Lichterfest

Ohne Sturm auf und Regen verlief gestern das zehnte Lichterfest auf dem Rosenhügel. Es fand auch diesmal wieder im und um das Familienzentrum „Confetti“ an  der Rosenhügeler Straße statt. Entlang und innerhalb der Außengeländes erstrahlten schon um 18 Uhr nach Sonnenuntergang Hunderte von Lichtern. „Freuen Sie sich auf einen romantischen Abend“, hatte Marion Noisten in der Einladung geschrieben, und die nahmen viele Anwohner und Eltern mit ihren Kindern an. Draußen gab es im Laufe des Abend eine kleine Feuer-Jonglage zu bestaunen, und die kleinen Gäste wechselten zwischen Stockbrot vom Buchenfeuer und Pommes aus der Fritteuse. In den Innenbereich gab es Geschichten für Jung und Alt von Vorleser/innen, heiße Suppe und warme Getränke. Für das leibliche Wohl sorgte der Bürgerverein Rosenhügel e.V. (Manfred Saure u.a.) gemeinsam mit dem Familienzentrum „Confetti“ (Ute Holdorf u.a.).