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Kerim Pamuk über die Grill-Sucht der Morgenländer

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 25. November, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt in der Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9. der Kabarettist Kerim Pamuk mit seinem Programm „ERLEUCHTET & VERSTRAHLT“ auf. Eingeklemmt zwischen Weltuntergangspropheten und „Alles super, weiter so!“-Deppen spricht er über den wahren ersten Artikel des Grundgesetzes: „Die Reservierung des Deutschen ist unantastbar!“ und den durschlagenden Erfolg von Kinderyoga. Über die Krimi-Sucht, die Abend- und die Grill-Sucht der Morgenländer. Er erzählt von Wagners frischfröhlichen Kurzopern und abgewaschenen Yoghurtbechern, die wir nach Malaysia schicken. Es geht um liebe deutsche Waffen als Exportschlager und Thai-Massagen als Importschlager.

Haben wir noch Spaß am ewigen Kreislauf von Erblöden und Verblöden? Sind wir so geworden, wie wir sein wollten? Was macht das Leben mit uns und was wir mit dem Leben? Kerim Pamuk zieht Bilanz, persönlich, politisch und manchmal panisch. Er präsentiert komisch und böse einen Abend zwischen optimistischer Resignation und pessimistischer Euphorie. Lachseminare, Eishotels oder Schwimmen mit Forellen: Der Turbolader der Comedy hat alles probiert, um sein Publikum davon zu berichten und um stellvertretend zu schauen, was davon wirklich glücklich macht.

Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. Das Restaurant ist geöffnet. (Dr. Volker Schatz)

Landwirte erheben Einspruch gegen Fahrradstraße

Antrag: Fahrradstraße durch das Feldbachtal“, titelte der Waterbölles am 9. Oktober 2021. Zur Sitzung des Rates der Stadt am 9. Dezember hatten die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP den Antrag gestellt, eine „Fahrradstraße von der Engelsburg durchs Feldbachtal Richtung Kräwinklerbrücke“ einzurichten. In Absprache mit Straßen.NRW sei dafür die Zuwegung und die Überquerung der L 412 (Engelsburg) für Radfahrer sicher zu gestalten. Das Feldbachtal werde immer häufiger von Radfahrer*innen genutzt, um das Angebot rund um die Kräwinklerbrücke zu nutzen, aber auch um hier weitere ausgeschilderte Radverbindungen wahrzunehmen. Da die Straße schmal sei und ein gewisses Gefälle aufweise, seien Radfahrende durch die anderen motorisierten Verkehrsteilnehmer*innen erhöht gefährdet. Zur Sitzung des Naturschutzbeirats am 23. November (inzwischen abgesagt) hat die Ortsbauernschaft Remscheid schriftlich Bedenken geäußert. Diese Fahrradstraße „würde zu einer erheblichen negativen Beeinträchtigung der anliegenden landwirtschaftlichen Betriebe führen“, weshalb darum gebeten wird, „über alternative Verbesserungen für den Radverkehr nachzudenken“.

„Auf den landwirtschaftlichen Flächen entlang der Straße wirtschaften mehrere Remscheider Betriebe. Weiterhin liegen zwei Betriebe mit ihren Hofstreifen direkt an der Straße. Die Straße ist der einzige Zuweg zu diesen Flächen und Höfen“, heißt es in der Begründung. „Der zahlreicher werdende Fahrradverkehr auf der engen, einspurigen Straße stellt heute schon eine Herausforderung bei der Saat, Pflege, Düngung und Ernte der Flächen dar. Gerade bei gutem, sonnigem Wetter, wenn die Feldarbeiten anstehen, sind auch viele Erholungssuchende im Feldbachtal unterwegs. Nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme und Ausweichen an geeigneten Stellen ist ein Aneinandervorbeikommen von Radfahrern und Wanderern und unseren großen landwirtschaftlichen Maschinen möglich. In der Regel gelingt dies. Im Pendelverkehr zwischen Feld und Hof bei der Ernte ist dies aber auch jetzt schon ein erheblicher Mehraufwand an Zeit für die Betriebe.“

Bei der Einrichtung einer Fahrradstraße befürchtet die Ortsbauernschaft weniger Rücksichtnahme der Radfahrer/innen auf den landwirtschaftlichen Verkehr. Die Strecke von der Niederfeldbach bis zur Engelsburg über fast drei Kilometer mit einer Höhendifferenz von ca. 80 Metern – insbesondere zwischen Oberfeldbach und Repslöh sei sie recht steil – werde von Radfahrer ohne E-Antrieb oft mit Schrittgeschwindigkeit befahren. „Wenn zunehmend mehr Radfahrer unsere Traktoren nicht mehr passieren oder überholen lassen, weil sie auf ihr Recht auf einer Fahrradstraße pochen, droht vor allem in der … Erntezeit ein hoher Zeitverlust. (…) Eine Fahrradstraße kann sinnvoll nur auf einer ebenen Straße eingeführt werden, aber bestimmt nicht auf so einer Steigungsstrecke.“ Alternativ werden in der Eingabe der Landwirte folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • Neuanlage mehrerer geschotterter Ausweichstellen
  • Reduktion der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf der abschüssigen Straße von der Ortschaft Oberfeldbach nach Repslöh (mit einer sehr schlecht einsehbaren Kurve, die von Radfahrer oft so zu schnell befahren werden, dass sie vor einer entgegenkommenden landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine kaum mehr bremsen könnten), deshalb auch dort Anlage einer Ausweichstelle.
  • Dauerhafte Installation des Straßenpollers, der den Durchgangsverkehr von Pkw zwischen Wuppersperre Engelsburg verhindern soll.

Die enge Straße im Feldbachtal könne nur bei Rücksichtnahme aller Beteiligten gefahrlos genutzt werden.

Genügsam und ein erfolgreicher Mücken-Jäger

Zitterspinne in der Natur-Schule Foto: Jörg Liesendahl / Natur-Schule GrundDie Natur-Schule Grund stellt in ihrem aktuellen Naturerlebnis-Tipp eine typische Spinne im Haus vor: Unsere Lieblingseckenhockerin, die Große Zitterspinne, auch Langbeinspinne oder langbeinige Kellerspinne genannt, heißt vornehm Pholcus phalangioides und ist eine Webspinne aus der Familie der Pholcidae, der Zitterspinnen. Ihre großflächigen Raumnetze sind an Haltefäden befestigt und ohne weitere Struktur gewebt. Die Spinnfäden sind nicht klebrig, aber von hoher Dehnbarkeit und einem Wollfaden ähnlich gekräuselt, sodass sich die Beute in ihnen verfängt. Die Zitterspinne, die mit dem Bauch nach oben in ihrem Netz residiert, rennt zur Beute, betäubt sie mit Nervengift und wickelt sie zum direkten oder späteren Verzehr ein. Spinnen kauen nicht, sie injizieren einen Verdauungssaft in ihr Beutetier, wodurch deren Inneres zu einem Nahrungsbrei aufgelöst wird, den die Spinne dann genüsslich aufsaugen kann (extra-intestinale Verdauung).

Zitterspinnen wirken mit ihren etwa fünf Zentimeter langen, dünnen, fein behaarten Beinen sehr zerbrechlich. Die langen Hinterbeine sind beim Einwickeln der Beute hilfreich. Ihr Körper wird sieben bis zehn Millimeter lang und ist von graubrauner Farbe. Zitterspinnen können drei Jahre alt werden.Mit ihrem Speiseplan ist die Zitterspinne ein Nützling, sie entfernt z.B. Stechmücken aus Schlafzimmern und schreckt auch vor dem Verzehr der großen Hauswinkelspinne nicht zurück.

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Keine Großveranstaltungen im Advent

Pressemitteilung der ev. Stadtkirchengemeinde Remscheid

Nachdem die Inzidenzen auch in unserer Stadt wieder dramatisch steigen, hat sich die Gemeindeleitung der Evangelischen Stadtkirchengemeinde schweren Herzens dazu entschlossen, alle Großveranstaltungen in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten abzusagen. Dazu zählen u.a. die Seniorenweihnachtsfeiern, der Adventsbasar zum 3. Advent an der Stadtkirche, der Hastener Weihnachtstreff und die Feier der Alleinstehenden am Heiligen Abend. Das beliebte "Citybrunch" sowie das "Reparaturen-Café" im Vaßbendersaal gehen vom 1. Dezember bis zum 1. Februar 2022 in eine Winterpause. Die Stadtkirchengemeinde folgt damit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und namhafter Virologen. Wir hoffen damit einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus in unserer Stadt zu leisten.
Die Gottesdienste sind von dieser Regelung ausgenommen und finden weiterhin als Präsenzgottesdienste mit 3-G-Regelungen statt. Entsprechend unseres aktuellen Gottesdienstplans wird es aus der Stadtkirche und der Pauluskirche auch weiterhin Online-Gottesdienste (Live-Übertragungen) geben. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter
www.stadtkirchengemeinde.de. (Martin Rogalla)

Adventskonzert von Orchester und Chor

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Der Chor der Bergischen Symphoniker  und der neue Chorleiter Witolf Werner, freischaffender Dirigent, freuen sich sehr, nach der langen Zwangspause endlich wieder gemeinsam mit dem Orchester ein Konzert präsentieren zu können. Adventliche Klänge können Sie erleben am Samstag, 27. November, um 19.30 Uhr im Teo Otto Theater und am Sonntag, 28. November, um 18 Uhr in der St. Joseph Kirche in Solingen. Auf dem Programm stehen u.a. »Verleih uns Frieden gnädiglich« und »Wie der Hirsch schreit« von Felix Mendelssohn, »Lied an den Mond« aus der Oper »Rusalka« von Antonìn Dvořák und viele weitere vorweihnachtliche Überraschungen. Die Solistin des Abends ist die Sopranistin Christiane Linke. Karten zu jeweils 18 Euro sind für das Solinger Konzert erhältlich unter der Telefon 0212 / 20 48 20 und für das Remscheider Konzert (Jugendticket 6,50 €) unter Tel. RS 162650. (Manuela Scheuber)

Zum Vorlesen in vier Klassen der Grundschule Reinshagen

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Die Pinguin-Klasse wollte gerne eine Geschichte aus dem Buch ‚Sonntag, Montag, Sternentag‘ hören. Also habe ich von der Erfinderin Nora vorgelesen, die einen Drachen basteln kann, der Feuer speit. Dann hat sie sich vor dem neuen Nachbarsjungen im Bauch vom Drachen versteckt", berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. Er  besuchte gestern die Grundschule Reinshagen aus Anlass des bundesweiten Vorlesetags. Seit 2004 ist diese gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung Deutschlands größte Vorlese-Aktion. Das diesjährige Motto lautet: „Freundschaft und Zusammenhalt".Von einer seltsamen Flasche, die Hugo in einem Teich findet und vor seinem Hauslehrer, der „alten Pfeife", verstecken muss, handelt das Buch „Hugo und Big Dschi", aus dem Wolf gleich in zwei Klassen vorlas - der vierten Klasse, den „Füchsen", und der dritten Klasse, den „Eulen". Sven Wolf: „Was Hugo, der pompös plaudern lernen muss, noch so für merkwürdige Dinge mit der Flasche anfängt und wen er dabei kennenlernt, war so spannend, dass besonders die Eulen-Klasse immer noch mehr von Hugo hören wollte." Aber auf ihn wartete ja auch noch eine zweiten Klasse. Für die „Bären" las er aus dem Buch „Beste Freunde und ein tolles Abenteuer" die Geschichte von Hilde vor, die so gern ein Abenteuer erleben möchte und dafür ein richtiges Ritterschwert vom Biber genagt bekommt.

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Deal zwischen Stadt, RSV und BV 10 droht zu scheitern

Alles zurück auf Null, was die Zukunft des Sportplatzes Neuenkamp und den Bau einer neuen Mehrzweckhalle auf dem Gelände des RSV an der Fürberger Straße angeht? Aber am besten fangen wir 27 Monate früher an. Erinnern Sie sich? „Sportplatz Neuenkamp: Zukunft jetzt vielleicht klarer“, titelte der Waterbölles am 22. August 2020. Der Bericht galt dem gemeinsamen Ziel, das damals die Stadt Remscheid, den RSV, der Sportbund Remscheid mit seinem Vorsitzenden Reinhard Ulbrich, Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt und die beiden Remscheider Landtagsabgeordneten Jens Peter Nettekoven (CDU) und Sven Wolf (SPD) in einer Pressekonferenz dargelegt hatten: Fördergelder des Landes soll(t)en dafür sorgen, dass der „klamme“ RSV sein in die Jahre gekommenes Sportzentrum Fürberg modernisieren und dass das Dioxin belastete „Marsberger Kieselrot“ auf dem Sportplatz durch einen neuen Natur- oder gar Kunstrasen ersetzt werden könne.

Ein Jahr später, am 14. September 2021, eine neue, konkretere Überschrift: „BV 10 bekommt sichere Zukunft am Neuenkamp“. Die Übereinkunft in den Grundzügen: Die Stadt Remscheid erwirbt den Sportplatz Neuenkamp für einen Euro und übernimmt die Kaufnebenkosten (Notar). Nach der Grundstücksübereignung vom RSV an die Stadt erhält der RSV die Förderzusage über 1.354.979 € zum Bau eines Mehrzweckraumes zur Aufwertung des Sportparks am Fürberg, und die Stadt trägt den zehnprozentigen Eigenanteil des RSV in Höhe von 150.553 €. Das Bonbon dabei für den BV 10: Das Tennenspielfeld am Neuenkamp wird zum Kunstrasenplatz umgebaut.

Schon damals klang das (beinahe) zu schön, um wahr zu sein. Und seit der gestrigen Ratssitzung wissen die Beteiligten, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach wieder ganz von vorne planen müssen, damit aus der „sicheren Zukunft“ für den BV 10 auch tatsächlich etwas wird. Die Hiobsbotschaft verkündete Sportdezernent Thomas Neuhaus unter Punkt 10 der Tagesordnung – „Anfragen von Ratsmitgliedern“. Ob es zutreffe, dass bei der Planung der Mehrzweckhalle „erhebliche Mehrkosten festgestellt worden seien, hatte die CDU-Fraktion von ihm wissen wollen. Und ob der RSV sich tatsächlich „nicht in der Lage sehe, diese Mehrkosten zu tragen und deshalb von der Übereinkunft mit der Stadt zurücktreten wolle“. Thomas Neuhaus daraufhin: Das treffe zu, die „Kette von Vereinbarungen“ drohe zu brechen. „Es gibt noch keine Lösung!“ Und wenn die Stadt nicht Eigentümer des Sportplatzes Neuenkamp werde, könne dort auch kein Kunstrasenplatz angelegt werden.

Wann der RSV davon den Verwaltungsvorstand der Stadt mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an der Spitze in Kenntnis gesetzt hatte, erfuhren die Ratsmitglieder gestern nicht. Um es ihnen mitzuteilen, wäre schon am 16. November eine gute Gelegenheit gewesen. An diesem Tag fand eine Sitzung des Sportausschusses statt. Aber vielleicht erfuhr man im Rathaus ja auch erst am Mittwoch oder im Laufe des gestrigen Tages von den Finanzierungsproblemen des RSV. Letztlich spielt es keine Rolle. Egal, wann der RSV die schlechte Nachricht übermittelte – diese nicht sofort, sondern erst auf Nachfrage aus der Politik öffentlich zu machen ist ein Unding! Aber auch darin bleibt die Stadtverwaltung sich treu: „Wer in sich selbst ruht, braucht keine Öffentlichkeitsarbeit!

Grillplatz am Altenhammer wieder in TOP-Zustand

Auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Süd am  vergangenen Mittwoch hatte es die Anfrage der CDUI-Fraktion gerade noch geschafft, aber ein Beschluss musste nicht mehr gefasst werden. Denn CDU-Sprecherin Elke Rühl konnte Entwarnung geben: „Ich habe  mir den Grillplatz Altenhammer im Eschbachtal angesehen. Lange Zeit sah er wirklich nicht mehr "einladend" aus. Aber jetzt ist er wieder in einem Top-Zustand!“ Das könnte auch an der Anfrage der CDU gelegen haben, die den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) nicht unbekannt geblieben sein dürfte, denn den Grillplatz betreibt das Stadtforstamt, das zu den TBR gehört. Der Platz müsse dringend aufgeräumt werden, hatte die CDU reklamiert: „Wir hoffen, dass sich zu Beginn der Grillsaison 2022 ein anderes, besseres Bild bietet.“ Kaum geschrieben, schon geschehen!

Bergische Drei legen neue Postkartenserie auf

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM) hatte mit dem Motiv der Bergischen Kaffeetafel und dem Titel „Bergisch Lecker“ Postkarten für die Gäste des Bergischen Städtedreiecks erstellt, da es aktuell ein großer Trend ist, trotz WhatsApp und Co., wieder handgeschriebene Urlaubsgrüße per Postkarte zu versenden. Da die Postkarten sehr gut angenommen wurden, hat der BLTM nun die Fortsetzung der Postkartenreihe mit sechs neuen Postkartenmotive, (je zwei Motive von Remscheid, Solingen und Wuppertal) drei zusätzlichen Weihnachtspostkarten mit einem winterlichen Motiv aus jeder Stadt vorangetrieben.

Auf der Rückseite der Postkarte findet man einen individuellen Spruch, der, passend zum Motiv der Vorderseite, oft zum Schmunzeln anregt. Zudem gibt es auf der Rückseite einen QR-Code, der bei den Postkarten zur neuen Progressive Web App (PWA) führt. Gäste haben mit diesem digitalen Reisebegleiter das gesamte Städtedreieck über ihr Smartphone in der Hosentasche und können bequem ihren Aufenthalt gestalten. Ob Wander- oder Radtouren, Kultur- und Ausflugstipps, oder Gastrobetriebe in der Nähe – in der PWA kommen alle wichtigen Informationen zusammen. Das auf der BLTM-Datenbank basierende Angebot wird laufend aktualisiert und erweitert und ist für Gäste, die ihren Urlaub bei den Bergischen Drei verbringen, genauso informativ und inspirierend wie für Einheimische, die auf der Suche nach Freizeitangeboten sind.

 Bei den drei Weihnachtspostkarten (leitet der auf der Rückseite abgebildete QR-Code auf die saisonal geschaltete Internetseite der Bergischen Drei, auf der die Weihnachtsangebote des Bergischen Städtedreiecks präsentiert werden. So sind neben den Terminen und Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte auch z.B. die (Vor-)Weihnachtsangebote der heimischen Gastronomie oder die Advents- und Weihnachtskonzerte der Bergischen Symphoniker zu finden.

Die Stadtbücherei in der Adventszeit

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für die Vorweihnachtszeit hat sich das Team der Öffentlichen Bibliothek verschiedene Events und Highlights überlegt, die den Bibliotheksbesuch für Groß und Klein zu einem Erlebnis machen. Nachdem das Halloween-Event im Oktober großen Anklang gefunden hat, haben die Auszubildenden der Bibliothek Remscheid eine Weihnachtsaktion vorbereitet: Die teilnehmenden Kindern erwartet Weihnachtssäckchen mit kleinen Überraschungen rund um das Thema Weihnachten und Winterzeit. Die Aktion richtet sich an junge Lesende im Alter von drei bis acht Jahren.

Da die Weihnachtssäcke begrenzt sind, wird um Voranmeldung gebeten unter Tel. RS 162336 oder persönlich an der Servicetheke in der Scharffstraße 4-6. Eine Anmeldung in den Zweigstellen ist vom 23. November bis zum 7. Dezember ebenfalls möglich. Die gefüllten Säckchen können dann ab Dienstag, 14. Dezember, abgeholt werden (Bitte beachten: Die Bibliothek bleibt vom 24. Dezember bis – 3. Januar geschlossen).

Außerdem lohnt sich am Dienstag, 7. Dezember, ein Besuch der Bibliothek besonders, da der Nikolaus für alle Bibliothekengäste ein paar Naschereien vorbeibringt. Auch ein Adventskalender darf nicht fehlen, den können alle Interessierten auf den Social Media Kanälen der Bibliothek finden. Und zu guter Letzt lädt momentan ein kleiner Bücherbasar die Besuchenden zum Stöbern ein. Das Team der Öffentlichen Bibliothek Remscheid freut sich auf Sie & Euch!

Ein Lesefestival bei freiem Eintritt

Vom 19. bis 21. November gibt es in Remscheid ein kostenloses Lesefestival.

Freitag 19. November,

15 Uhr, Deutsches Röntgenmuseum, Schwelmer Str. 41 in Lennep
Rainer Heuser liest Adalbert Stifter: „Die Sonnenfinsternis von 8. Juli 1842“
Wer einmal eine totale Sonnenfinsternis selbst erlebt hat, dem bleibt dieses Naturschauspiel in seiner ganzen Dramatik für immer in Erinnerung. So erging es auch Adalbert Stifter, der von den Anhöhen Wiens die Sonnenfinsternis vom 8. Juli 1842 erlebte und in einem Essay niederschrieb. In einer tiefgehenden Sprache, geprägt durch eine scharfe Beobachtung der Natur und tiefer christlicher Demut. Ein ergreifender Text, in dem sich höchster Respekt und Ehrerbietung gegenüber der Natur widerspiegelt.
16 Uhr, „DIE WELLE“, Wallstr. 54 in Lennep
Angela Heise: „Die Henkerin von Köln. Flucht nach Limburg“ von Peter vom Falkenberg.
Im ärmlichen Teil der Kölner Südstadt lebt im 13. Jahrhundert die Familie Rheinbeck: Vater Hannes mit seinen beiden Töchtern Gisela und Wiltrud und seinem zehnjährigen Sohn Karl. Durch den frühen Tod der Mutter wird die 18-jährige Gisela heimlich zur Henkersgehilfin ihres Vaters, der dem verfemten Berufsstand der Henker angehört. Doch damit nicht genug, stellt sie das Schicksal vor fast unlösbare Aufgaben, als auch ihr Vater Hannes stirbt. Peter Hein (vom Falkenberg), 1952 in Lennep geboren, besucht zur Recherche seiner Bücher Burgen, alte Städte und mittelalterliche Märkte. Dabei gilt seine besondere Aufmerksamkeit den Grafen von Berg und deren Nachfolger.

16.30 Uhr, „DIE WELLE“, Wallstr. 54 in Lennep
Angela Heise: „Rentnerroulette in Lennep“ von Peter vom Falkenberg.
Für die beiden Freunde Max und Heiner aus Lennep bedeutet Korrektheit alles. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich um ihre Stadt zu kümmern. In Lennep ist ab sofort Rentnerroulette angesagt: Es werden Ladendiebe gefasst, Falschparker bestraft und vieles mehr. Doch dann geschieht ein Mord. Eine nicht ganz ernstzunehmende Kriminalkomödie.

17 Uhr, Quartierstreff Klausen, Karl-Arnold-Straße 4a, in Klausen
Ulla Wilberg: Gruselgeschichten bei Kerzenschein
Gäste dürfen gerne "ihre" Geschichte vorlesen.

17 Uhr, Modehaus Johann, Kölner Str. 12 in Lennep
Wolf Haumann: „Mein langer Weg vom Kriegskind zum Showmaster“.
Die beruflichen Einschränkungen der Pandemie haben Wolf Haumann veranlasst, einmal auf seine Lebenslinien zurückzublicken. Vielleicht verhalf ihm die Tatsache, ein Sonntagskind zu sein und über einen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen sowie einer absolut positiven Lebenseinstellung, so gut und unbeschadet durch nunmehr 80 Jahre zu gleiten. In seinem Buch, erschienen im Paramon-Verlag, verarbeitet er die vielen unerwarteten Ereignisse, scheinbaren Zufälle und kleinen Wunder seines bisherigen Lebens.

18 Uhr „DIE WELLE“, Wallstr. 54 in Lennep
Mario Ramos: „Das Café der Verrückten“.
Eine skurrile Reise auf der Suche nach Identität und dem Gefühl von Heimat. Spanische Kurzgeschichten von Felipe Alfau, Juan Manuel de Prada und Javier Marías. Mario Ramos wurde in Salamanca in Spanien geboren und stand schon in den unterschiedlichsten Rollen auf der Bühne. Er spielte
unter anderem den Hitler in „Mein Kampf“, den de Sade in „Marat/Sade“, oder den Mephisto in „Faust“. In Hamburg und Berlin erlebte man ihn in der Titelrolle als "Volpone", George Garga in „Dickicht der Städte“ sowie als Leitenden Ingenieur in "Das Boot" oder als Ben Silverman in „Sonnyboys“.20 Uhr, „DIE WELLE“, Wallstr. 54 in Lennep
Michael Zeller: „Die Kastanien von Charkiw“
Beim 5. Remscheider Lesefestival „erLESEN“ im vorigen Jahr las Michael Zeller aus einem Manuskript über die Ukraine vor. Damals war es noch in Arbeit. Jetzt liegt „Die Kastanien von Charkiw. Mosaik einer Stadt“ als Buch vor (asso verlag Oberhausen). Es ist eines der ganz seltenen Bücher in deutscher Sprache, das die Ukraine, dieses große schöne europäische Land mit seinen reichen Kulturen, literarisch erkundet. “... in den ukrainischen Städten wird es Bild: das Licht Europas, seine Idee von mondialer Weite. Es kam seit je aus dem Osten. In diesen Straßen spürt man es, schauend, gehend, stolpernd, wie die Seele sich weitet, wie sich etwas in einem hebt, bis auf den heutigen Tag. Dieses beinah vergessene Glück von Weite ...” Seit bald drei Jahrzehnten bereist Michael Zeller die Ukraine. Als ihn 2019 der ukrainische PEN als ersten Ausländer in die “Literaturresidenz” Charkiw einlud, hat er die Zeit genutzt, all seine Erfahrungen und Geschichten über Stadt und Land und – vor allem – die Menschen vor Ort festzuhalten. „Er hat das Buch für einen europäischen Leser geschrieben. Desto mehr ist es für uns von Interesse!“, urteilt Andrei Kurkov, auch in Deutschland vielgelesener Romancier aus Kiew, über Michael Zellers neues Buch. Michael Zellerlebt in Wuppertal. Sein umfangreiches und vielgestaltiges Werk von derzeit vierzig Buchtiteln wurde mehrfach ausgezeichnet.

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Konzert mit Rokoko-Variationen für Cello

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Die Bergischen Symphoniker laden zu ihrem 4. Philharmonischen Konzert für Dienstag, 23. November, in den Großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses Solingen und am Mittwoch, 24. November, ins Teo Otto Theater ein, jeweils um 19.30 Uhr. Geheimnisvoll, düster, melancholisch und aufgewühlt eröffnet das Orchester den faszinierenden und bildhaften Klangkosmos des russischen Komponisten Anatoli Ljadow mit der kleinformatigen aber durch und durch faszinierenden symphonischen Dichtung »Kikimora« op. 63, um kurz darauf das Beste aus den musikalischen Welten von Klassik und Romantik in Pjotr Iljitsch Tschaikowskis kunstvollen Rokoko-Variationen für Cello zu vereinen.

Auch wenn man bei Rokoko vielleicht zuerst an höfische, verschnörkelte Opulenz und Puderperücken denkt - der russische Komponist hatte bei der Entstehung seiner Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33 für die konzertanten Cello-Variationen in erster Linie sein großes Vorbild Wolfgang Amadeus Mozart im Sinn und hat damit, neben dem Violinkonzert und dem ersten Klavierkonzert, 1876 sein populärstes konzertantes Werk geschaffen. Die Symphonie Nr. 88 G-Dur Hob. I:88 von Joseph Haydn rundet den Konzertabend ab. Die Ausdruckskraft der Musik schmälert das nicht. Übermütig ausgelassen und voller Spaß hat Joseph Haydn seine 88. Symphonie gestaltet. Bemerkenswert ist vor allem die unwiderstehliche Leichtigkeit, die die vier Sätze durchdringt, in Verbindung mit eingängigen Melodien und starker thematischer Arbeit, Klassik par excellence. Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 24 € unter Tel. 0212 / 20 48 20 oder www.theater-solingen.de und für das Remscheider Konzert zu 28 €; Jugendticket 6,50 €, unter Tel. RS 16 26 50 oder theaterticket.remscheid.de. (Manuela Scheuber)