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Blumiger Dank an die Bergischen Rosenfreunde

Im Bild von links Meike Wand, Markus Kötter, Burkhard Mast-Weisz und Klaus Kreutzer. Fotzo: privat.Seit mehr als zehn Jahren pflegen engagierte Bürgerinnen und Bürger vom Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. und den Rosenfreunden Bergisch Land den „Kleinen Hardtpark“ mit dem Rosengarten. Gestern besuchte der wiedergewählte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Bezirksbürgermeister Markus Kötter die „Rosendamen“ und dankte ihnen für ihren Einsatz. Der OB hatte nicht nur für die neun Aktiven je einen Blumenstrauß mitgebracht, sondern fand auch anerkennende Worte für den jahrlangen Einsatz. Erneut betonte er, dass es ohne das Ehrenamt vieles in dieser Stadt nicht geben würde.

Klaus Kreutzer, Vorsitzender des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V., bedankte sich bei dem Oberbürgermeister für die Wertschätzung und den Besuch einen Tag nach seiner Wiederwahl im Amt. Gleichzeitig versprach Kreutzer, einmütig mit den Rosendamen, sich weiter um dieses Kleinod in Lennep kümmern zu wollen. Die beiden Hardtparks seien ein Vermächtnis in der Stadtgeschichte der stolzen Stadt Lennep und müssten durch die Stadt und auch durch engagierte Bürgerinnen und Bürger gepflegt und erhalten bleiben. Meike Wand, die Vorsitzende der Bergischen Rosenfreunde, lobte in ihrer Antwort die Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben Remscheid (TBR), die den Rosenfreunden logistisch immer hilfreich zur Seite stünden.

Kinder-Ferienprogramm "Natur" für die Herbstferien

Für Kinder im Grundschulalter und etwas ältere Kinder (6 bis 12/13 Jahre) bietet die Natur-Schule Grund auch in den Herbstferien "Natur zum Anfassen".
Die Kinder-Ferienkurse finden jeweils von 10 bis 13 Uhr in der Natur-Schule, Grunder Schulweg 13, oder deren unmittelbarem Umfeld statt. Die Kinder sollten für eine kleine Pause zwischendurch mit Essen und Trinken ausgerüstet sein, dazu mit wetterfester, ggf. wärmender Kleidung und passendem Schuhwerk. Die Teilnahme kostet je Kind und Tag 1zehn €, die Aktion zum Pizzabacken elf €.Wegen der Corona-Beschränkungen können pro Tag nur acht Kinder teilnehmen, für die die Corona-Regeln auf der Homepage der Natur-Schule unter www.natur-schule-grund.de gelten. Eltern sollten diese Regeln vor Anmeldung ihrer Kinder lesen.Eine Anmeldung ist jeweils zwingend erforderlich und sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund NUR per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.
 
  • Ab Montag, 12. Oktober, heißt es u.a.: Wir bauen einen Igel-Unterschlupf, Wir backen eine leckere Pizza und der Wald im Herbst. Drei Termine mit Biologin Stefanie Barzen, die natürlich auch das spielerische Naturerleben mit berücksichtigen wird.
  • Am Donnerstag, 15. Oktober, und Freitag, 16. Oktober.,  geht es mit Tobias Marsch um leckere Natur wie z.B. Apfelsaft, Obstjoghurt und Eis.
  • Am Montag und Dienstag der zweiten Ferienwoche erforschen die Kinder mit dem Biologen Jörg Liesendahl die Pilzwelt der Wälder rund um die Natur-Schule Grund, bauen am Mittwoch, 21. Oktober, noch einen Igel-Unterschlupf, erforschen die Natur mit Experimenten am Donnerstag (22.10.) und machen eine spannende Waldolympiade am Freitag, 23. Oktober.
Das komplette Ferienprogramm, auch mit weiteren Familienterminen während der Herbstferien, findet sich auf der Facebook-Seite der Natur-Schule, auf der Homepage sowie auf www.remscheid-live.de unter dem Veranstaltungsort "Natur-Schule Grund". Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im September

Freitag, 11. September, 19.30 Uhr
Kall nit – Stell Dich!
In seinem neuen Format „Kall nit – Stell Dich!“ begrüßt Horst Kläuser am 11. September  um 19:30 Uhr nur noch einen Gast – Sky du Mont, eigentlich Marco Claudio Cayetano Neven du Mont. Er wurde 1947 in Buenos Aires geboren und entstammt der Verlegerfamilie DuMont.  Die Familie flüchtete in den 1930er/1940er Jahren vor dem Nazi-Regime nach Südamerika. 1952 zog die Familie nach Europa, lebte zuerst in München, dann in der Schweiz, anschließend in London.  1969 begann Sky du Mont in München seine Schauspielausbildung mit abschließender Prüfung der staatlichen Bühnengenossenschaft. 1971 folgten u.a. erste Engagements am Residenztheater München und am Schiller Theater in Berlin.  Seither ist Sky du Mont auch ein begehrter und vielseitiger Film- und Fernsehschauspieler, der auch im internationalen Filmgeschäft große Erfolge feiern konnte. Sky du Mont spielte u.a. an der Seite von Anthony Quinn, William Holden, Gregory Peck und Lee Marvin. Karten, 15 Euro; sind an der Theaterkasse oder im Webshop theaterticket.remscheid.de erhältlich.

Dienstag, 15. September, 19.30 Uhr
Klangkosmos: Haratago (Baskenland)
Basa Ahaide – Lieder der wilden Bergwelt des Baskenlandes
Die Formation Haratago besteht aus vier französischen Musikern, die aus den Bereichen Folk, Jazz, Alte Musik und Zeitgenössische Musik kommen. Sie gestalten das altüberlieferte Liedrepertoire der Basa Ahaide aus dem französischen Baskenland auf so innovative und gleichzeitig hochsensible Art mit klangmalerischem Gesang und Instrumenten, wie es die Tradition nie gekannt hat. Mit ihren zeitgenössisch arrangierten Liedern nimmt Haratago das Publikum mit auf eine faszinierende Reise in die baskische Bergwelt.
Die Basa Ahaide sind naturverbundene Lieder der wilden Bergwelt, die bereits von den Urahnen gesungen wurden, den Hirten im Arbailles-Gebirge und in der weiteren Umgebung der Berge von Soule, welches die kleinste der sieben historischen Provinzen des Baskenlandes ist. Ganz ohne Worte beschreiben Haratago, als wahre Kalligraphien des Klanges, den Flug des Adlers, des Bartgeiers oder der Dohle und erzählen vom Entzücken und der Demut des Menschen vor dem unglaublichen Ausmaß der Natur. Aber auch den Tanz Goret erklingt, der Tanz der Ehre. Die Basa Ahaide erfordern Atem sowie eine ruhige und tiefe Kraft, mit der man sich den Gipfeln nähert. So werden diese „langen Lieder“ zum Leben erweckt, die ursprünglich ohne Instrumente gesungen wurden.
Haratago kreuzen und verflechten in magischer Weise die Stimme, die Violone, die Klarnet und Duduk, sowie die Drehleier, das Banjo und die Amboès. Jedes Instrument wird der Reihe nach Adler oder dessen verstohlener Schatten. Das Quartett führt die wunderschönen melancholischen und mystischen Melodien in die Gegenwart, öffnet sie wie die Blüte einer großen Distel, indem es die Melodien mit Rhythmen wässert und mit tausend Essenzen parfümiert.
Julen Achiary – Gesang; Nicolas Nageotte – Klarnet (Türkische Klarinette), Duduk; Jordi Cassagne – Violone (Bass Viola da Gamba); Bastien Fontanille – Drehleier, Banjo, Amboès (Oboe aus Quercy).
Zehn €; Jugendticket fünf €

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Das Probesitzen auf der Alleestraße hat begonnen

Seit heute können die Besucherinnen und Besucher der Alleestraße entscheiden, auf welcher Bank sie künftig in der Fußgängerzone Platz nehmen wollen. Die Stadtverwaltung hat sie – und alle auswärtigen Gäste –herzlich eingeladen, die eine Metall-Liege und die acht Bänke zu begutachten und zu bewerten, die temporär auf der Alleestraße aufgestellt worden sind. Abgestimmt werden kann sowohl im Internet als auch vor Ort. Wer den digitalen Weg bevorzugt, gelangt über die an den Bänken angebrachte QR-Codes und sein eigenes Smartphone zur Abstimmungsseite. Auf der Homepage des Innenstadtmanagements (www.maqsi.de) sind darüber hinaus alle Informationen rund um das Probesitzen aufbereitet. Auf analogem Wege ist eine Stimmabgabe im Foyer des Rathauses, in der Sparkasse, im Allee-Center sowie im Innenstadtbüro Markt 13 beziehungsweise außerhalb der Öffnungszeiten des Innenstadtbüros im Seniorenbüro Alte Bismarckstraße 4 möglich. Dort gibt es auch bis zum 23. Oktober die Stimmzettel. Danach erfolgt die Stimmenauszählung und die Ernennung der neuen „Remscheider Bank“. Sie soll auf der gesamten Alleestraße aufgestellt werden. In welcher Stückzahl, hängt von den Stellflächen für Veranstaltungen wie die Motorshow“ ab. Aber knapp 40  Bänke werden es wohl werden…

Die Schatzkiste öffnet wieder am 8. Oktober

Carmela de Feo. Foto: © Harald Hoffmann.Pressemitteilung des Fördervereins Schatzkiste e. V.

Am Donnerstag, 8. Oktober, öffnet die Schatzkiste direkt wieder mit einem Superstar. Carmela de Feo präsentiert als „La Signora“ ihr Stück „Allein unter Geiern“. Beginn 20 Uhr (Einlass 19.,30 Uhr)

Seit Jahren ist „La Signora“ in Sachen Unterhaltung unterwegs auf den morschen Brettern, die die Welt bedeuten. Ob auf einem toten Esel zum Erfolg oder mit einem lahmen Gaul durchs Leben, „La Signora“ ist für jede Situation mit ihrem Friedhofsmodenchic perfekt gekleidet. Klein, Hummeltaille und Haarnetz! Tödliche Gags pflastern ihren Weg, die Leute geiern sich einen ab, aber nach der Show kräht kein Aas mehr nach ihr. Wie allein kann man sein, wenn selbst die Geier nicht mehr über einem kreisen?

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Die Rabattmarke des deutschen Kabaretts zeigt in ihrem neuen Programm „Allein unter Geiern“, dass Schicksal durchaus Spaß machen kann. Wenn das Leben in ruhigen Bahnen verläuft, ist „La Signora“ zur Stelle und stellt die Weichen auf Chaos. Atheisten werden gläubig und Heilige fallen der Wollust anheim. Sie ist eine anbetungswürdige Verführerin, aber auch eine verführte Angeberin. Wo andere sich bemühen abzunehmen, legt sie noch einen drauf.

Justitia ist blind, aber die Schicksalsgöttin mit ihren neapolitanischen Hühneraugen hat den Durchblick. Keine Angst, was immer das Leben für einen bereit halten mag, ob Lottogewinn oder Unfall, dank „La Signora“ ist der Unterschied gar nicht so groß. Doch allen Geiern sollte klar sein: Um sich auf eine Henkersmahlzeit zu freuen, braucht man schon eine gute Portion Galgenhumor! Außerdem, wahre Schönheit kommt von innen! Und wenn nicht, dann setzt man sich eben allein unter Geiern ein Haarnetz auf!

Die Aufführung beginnt wie immer um 20 Uhr; Einlass ist um 19.30 Uhr. Eintrittspreise: VVK 22 bis 25 Euro zzgl. VVK-Gebühr, keine AK.  (Dr. Volker Schatz)

Dritte Runde von „Mittwochs in Lüttringhausen“

Pressemitteilung der SPD Lüttringhausen

„Welche Voraussetzungen müssen für optimalen individuellen Bildungserfolg erfüllt sein?“ - diese Frage wird im Rahmen der III. Lüttringhauser „Heimat-Gespräche“ im Mittelpunkt stehen, das (Achtung: Terminänderung) am kommenden Freitag, 11. September, ab 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) auf der Lüttringhauser Heimatbühne am Ludwig-Steil-Platz stattfinden wird. Dabei handelt es sich um eine Kombination von Politik und Kultur. Der Abend beginnt mit einer halbstündigen Diskussion, bei der ein kommunalpolitisch relevantes Thema im Mittelpunkt steht. Im Anschluss tritt eine Künstlerin, ein Künstler oder eine ganze Gruppe auf.

Nachdem beim ersten Abend der Musiker Jochen Wingsch und beim zweiten Abend die Bochumer Poetry-Slammerin Jule Weber aufgetreten sind, wird am kommenden Mittwoch die Irish Folk – Band „Fragile Matt“ die Besucher*innen auf eine imaginäre Reise auf die „grüne Insel“ entführen. Einlader ist der SPD-Ortsverein Remscheid-Lüttringhausen. Der Eintritt ist frei. Besucher*innen sind gehalten, Mund- und Nasebedeckungen mitzuführen.

Am Wahltag auch die Artenvielfalt unterstützen

Die Natur-Schule Grund nutzt den Wahltag am Sonntag, 13. September, um Werbung für die Artenvielfalt zu machen.Von 10 bis 17 Uhr haben Wählerinnen und Wähler im Wahlbüro Grunder Schulweg 13 die Möglichkeit, ihre Unterschrift für die Volksinitiative "Artenvielfalt NRW" abzugeben. Sie hat zum Ziel, dass sich der Landtag NRW im kommenden Jahr mit dem Artenschwund in NRW auseinandersetzen muss und dabei effiziente Gegenmaßnahmen diskutiert (und möglichst auch beschließt).Vergleichbar etwa den Aktivitäten der Remscheider Naturschutzverbände und der großen Gemeinschaftsaktion "Remscheid brummt".
 
Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule wird zudem um 10.30 Uhr, um 13 Uhr und um 15.30 Uhr jeweils einstündige Gartenführungen anbieten, bei der sich die Teilnehmenden über Aspekte eines naturnahen und lebensfreundlichen Gartens informieren können. Die TeilnehmerInnen-Zahl soll jeweils 10 Personen nicht überschreiten, um den Corona-Regeln zu entsprechen. Eine Anmeldung bis eine halbe Stunde vor der Aktion ist nötig und kann im Vorfeld per eMail erfolgen: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de. Je nach Größe der Gruppe wird eine Mund-Nase-Bedeckung erforderlich. Oder Sie melden sich an, bevor Sie ins Wahlbüro gehen.Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten.

Die Faire Woche 2020 der Ökumenischen Initiative

Die „Faire Woche“ der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreicht werden kann. Denn die derzeitigen Produktions- und Konsummuster sind alles andere als nachhaltig. Mehr als eine Milliarde Menschen leiden unter Hunger und Armut, Klimawandel und Artensterben gefährden unsere Lebensgrundlage und wachsende soziale Spannungen bedrohen in vielen Ländern die Demokratie. Und wie so häufig sind es die Menschen im globalen Süden, die am stärksten von den Folgen betroffen sind. Diese Krisen werden aktuell durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. Der Maßstab für Produktions- und Konsummuster darf nicht mehr sein, was wir uns vermeintlich leisten können, sondern was die Belastbarkeit der Erde zulässt. Der Faire Handel stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die durch politische, ökonomische oder andere Faktoren benachteiligt werden. U.a. mit langfristigen Handelsbeziehungen, höheren Einkommen, Beratungsleistungen und anderen Maßnahmen trägt der Faire Handel dazu bei, menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen weltweit zu schaffen.
Bei den Veranstaltungen zum Thema „Fairer Handel und das gute Leben“ gelten die Corona-Hygiene– und Abstandsregeln.

Freitag, 11. September, 14.30 bis 18.30 Uhr vor dem F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen
Ein Nachmittag mit Fairer Mode
Wiebke Nauber aus Gruiten hält mit ihrem „Gefairt“, einem mobilen Laden mit fair gehandelter Kleidung, vor der Gertenbachstraße 17.
Das Sortiment fairer Kleidung umfasst modische, alltagstaugliche Damen- und Herrenbekleidung, für jüngere wie für ältere Menschen. rGemeinsam ist allen vertretenen Textil-Herstellern, dass sie - außer auf nachhaltige Materialien - Wert legen auf faire Löhne, mit denen Produzentinnen und Produzenten Daseinsvorsorge betreiben können.

Dienstag, 15. September, 19 bis 20 Uhr
Online-Konferenz via Zoom mit der Frauen-Kaffeekooperative APROLMA – Honduras
Das Corona-Virus hat unser Leben in Remscheid aus den Fugen gebracht. Doch was bedeutet das Corona-Virus für unsere Partnerinnen aus Honduras? Welche Folgen haben die Einschränkungen auf das alltägliche Leben der Frauenkooperative? Und wie ist der Faire Handel davon betroffen? Andrea Fütterer (GEPA/Forum Fairer Handel) wird das Gespräch übersetzen. Wer Interesse hat, an der Zoom-Konferenz teilzunehmen, wendet sich bitte per Mail an Manfred Brauers (m.brauers@t-online.de">m.brauers@t-online.de). Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit Fairtrade-Town Remscheid mit freundlicher Unterstützung der GEPA.

Donnerstag, 17. September, 19 Uhr
Mitgliederversammlung der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen
im Evangelischen Gemeindehaus, Ludwig-Steil-Platz 1c
Einblick in die Arbeit der Ökumenischen Initiative, raktuelle Informationen zur Situation des Weltladens und des Fairen Handels. Die Versammlung ist öffentlich.

Montag, 21. September, 16 bis 18.15 Uhr
Literarischer Spaziergang rund um den Beyenburger Stausee
Treffpunkt: Klosterkirche, Beyenburger Freiheit 49, Wuppertal
Thema: G.M. Márquez, „Hundert Jahre Einsamkeit“, ein Stück Weltliteratur. Die ganze Tragödie Lateinamerikas spiegelt sich in der phantastischen Welt von Macondo. In Kooperation mit: rKath. Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid.

Was morgen in Remscheid so los ist

Sonntag 6. September, 19 Uhr
Singer-Songwriter-Konzert im Löf Eventlokal, Theodor-Körner-Straße
Am 6. September starten wir mit dem ersten Singer-Songwriter-Konzert im Löf in den Herbst. Auf der Bühne steht der süddeutsche Musiker Colbinger. Der Eintritt ist frei, der Künstler lässt den Hut kreisen. Da wir coronabedingt eine eingeschränkte Kapazität haben, bitten wir um Reservierung via E-Mail info@remscheidrockt.de .
Colbinger kennt das Licht und die Schatten, die Freuden und die Zweifel und vor allem die Hoffnung, die einen weitergehen lässt und nennt seine Songs Erinnerer und Gefährten. Seine charismatische Stimme, von rau bis zart, von laut bis leise und sein sehr persönlicher Stil verweben Akustikrock mit Country und Folk, gewürzt mit Leichtigkeit des Funks und der Melancholie des Blues.
Colbinger ist in 2020 weiter auf "Machen wir uns auf und bleiben wir dran"-Tour. Die startete in 2018 und umfasst seither ca. 280 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (Maximilian Süss)

Zurück vom Kanal zum natürlichen Fluss

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Im Rahmen von „90 Jahre Wupperverband“ laden die Stadt Wuppertal und der Wupperverband zu einer Exkursion für Freitag, 11. September, nach Wuppertal entlang der Wupper ein. Der Fluss hat sich in Wuppertal in den letzten Jahren gewandelt. Durch die Renaturierung durch Stadt Wuppertal und Wupperverband und die Unterstützung von Unternehmen ist der Flusslauf lebendiger geworden und hat – mitten in der Stadt – inzwischen natürliche Fluss-Strukturen. Bis 2025 sollen 15 Kilometer Stadtfluss in Wuppertal naturnah gestaltet sein. Bei dieser Wanderung entlang der Wupper (Streckenlänge acht Kilometer) lernen Sie an konkreten Beispielen die naturnahen Flussabschnitte kennen.
Die Exkursion findet von 14 bis 17 Uhr statt. Treffpunkt ist die Schwebebahnstation Robert-Daum-Platz (auch obwohl die Schwebebahn wochentags nicht fährt). Teilnehmen können Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Sie wird mit einer kleinen Gruppe von acht Personen durchgeführt. Daher ist eine Anmeldung erforderlich. Sie erfolgt online auf der Homepage
//1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/www.wupperverband.de">www.wupperverband.de bis zum 9. September bzw. bis die Teilnehmerzahl erreicht ist. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind empfehlenswert. Endpunkt ist der Bayer Sportpark in Sonnborn. Hin- und Rückfahrt mit dem ÖPNV sind empfehlenswert. Dies ist z. B. per Schwebebahnexpress und einem Stück Fußweg möglich. Die geltenden Abstandsregelungen sind zu beachten. Außerdem sollen die Teilnehmer/-innen eine Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen.

Von der Kunst, durch Sprache Bilder zu malen

Märchen trifft Seele, online für Erwachsene“, titelte der Waterbölles am 20. Juni 2020 und kündigte eine digitale Märchenstunde mit Ingrid Reinhardt (www.maerchenglueck.de) an, die der Caritasverband Remscheid e.V. organisiert hatte. Dieser kümmert sich seit gut zwei Jahren um die Quartiersentwicklung des Lenneper Stadtteils Hasenberg mit unterschiedlichen kulturellen Angeboten. Wie wird man Märchenerzählerin? Das wollte Caroline Moll von Ingrid Reinhardt wissen.

Was sind Märchen? Jedes Märchen ist ein Bild des Lebens und es beschreibt, wie Prüfungen angenommen und gemeistert werden. Bei dieser Art von Prosa, die in allen Kulturkreisen anzutreffen ist, handelt es sich um eine sehr alte und oftmals mündliche Überlieferung frei erfundener Erzählungen. Im deutschsprachigen Raum wurden Märchen unter anderem durch die große Sammlung der Brüder Grimm bekannt.
Im Märchen wird der Mensch in seiner Ganzheit verstanden, wenn er im Diesseits steht und auf das Jenseits verwiesen bleibt. Charakteristisch ist, dass Märchen oft mit einer prekären Situation beginnen und meistens glücklich enden. Das Märchen bildet das komplexe, teils geheimnisvolle und wundersame Leben ab. Es geschehen Wunder und Tiere können sprechen. Die reiche Bildsprache eines Märchens bietet vielfältige Möglichkeiten der Auslegung.

Wie kommt man darauf, eine „professionelle Märchenerzählerin“ zu werden? Zuerst einmal ist das Interesse durch meine Kinder geweckt worden. Ich habe ihnen Märchen vorgelesen. Dann bin ich im Musikunterricht darauf gekommen, durch fantasievolle Töne und Melodien, Bilder und Stimmungen entstehen zu lassen. Das habe ich zum Anlass genommen, Märchen vorzulesen. Töne und fantastische Geschichten kamen da zusammen. Aber Märchen erzählen und die Kinder dabei beobachten zu können, ist ein ganz anderes Erlebnis. So erweiterte sich mein Interesse. Es war nicht mehr weit, ein Märchenseminar zu besuchen. Das tat ich 2002 in Nürnberg beim Dornrosen e.V. Was ich da hörte und erlebte, war für mich unbeschreiblich. Ich fing Feuer für das Volksmärchen und seine Hintergründe. Zuerst sollte es nur meiner Seele dienen, aber nach der Gesamtausbildung, die sich über zwei Jahre hinzog, wollte ich diese frohe Kunde an alle Menschen, ob groß oder klein, weitergeben.

Warum finden Sie Märchen auch für Erwachsene so wichtig? Warum sollte man sich als Erwachsene/r (heute wieder) mit Märchen beschäftigen? Die plakativen Bilder im Märchen sind zeitlos. Sie beschäftigen sich mit dem Menschen ganzheitlich mit Geist und Seele. Die Bilder sind stark überzeichnet in Weiß und Schwarz. (Gut und Böse usw.) Doch zwischen den zwei Polen liegt die ganze Farbpalette des Lebens. Da findet sich jeder Mensch wieder. Die Märchen dürfen nicht allein mit dem Kopf betrachtet, sonst können sie als unrealistisch angesehen werden. Die Figuren/Bilder drücken Symbole/Metaphern aus. (König= bist du selbst als Erwachsener, du regierst dein Reich) Kinder im heilen sozialen Umfeld nehmen die Märchen mit der Synapse von Bauch und Kopf an. Die Bilder im Märchen können mit den Traumbildern verglichen werden, die es gilt, für sich zu entschlüsseln. Die Märchen sind von und für Erwachsene erzählt worden. Und im Erzählen werden sie ganz lebendig, viel mehr als in der schriftlichen Form.
Märchen können daher deiner Seele etwas sagen, auf etwas aufmerksam machen. Jeder kann das für sich annehmen oder auch nicht. Die Märchen können Liebe, Mut, Hoffnung, Respekt, Toleranz, Wunder und Zuversicht vermitteln. Das ist wohl zeitlos und zauberhaft!

Welche Möglichkeiten der „Arbeit mit Märchen“ gibt es? Nur Vorlesen? Erzählen? Welche Formate sind möglich. Wer kann teilnehmen? Die Arbeit ist vielseitig. Ich kann jede Form von Kunst mit einbringen. Bei Kindern in der Schule lass ich sie nach der Erzählung Bilder malen. Was ist wichtig für dich?...
Ich kann sie aber auch einige Szenen nachspielen lassen. (Spontantheater) Das ist ein direktes Erleben. Das gilt auch für Erwachsene. Für Musiker ergeben sich, Melodien zu komponieren. Komponisten haben das schon getan wie Mozart, Tschaikowski, Orff usw. Tanz und Märchen ergänzen sich in der meditativen Form. Ich rege Menschen (Senioren und Kinder) an, selbst ihre eigenen Geschichten oder Erlebnisse zu erzählen. Für Kinder ist es wichtig, die alte und vielseitige Märchensprache zu erlernen. Die deutsche Sprache ist sehr vielseitig und daher so wichtig, weil sie heute sehr verstümmelt wird.
Ich habe öfter bei Menschen mit Behinderung erzählt, die sehr emotional reagieren, große Freude haben und gerne mitmachen. Zudem bringe ich Klanginstrumente, Harfe, Zauberflöte und alte Volkslieder, die viel über Gebräuche und Traditionen ausdrücken mit zu den Veranstaltungen. Märchenkleidung kann auch zur Stimmung des Erzählguts beitragen. In Schloss Burg bin ich dann eine Ritterfrau.
Lesepaten können sehr viel über Inhalte der Märchen bei einem Märchenstammtisch erfahren. Auch darüber für welche Altersgruppe ich bestimmte Märchen gut vorlesen kann. Es wird also nicht nur in der Ruhe und Entspannung erzählt, was eine KUNST für sich ist, sondern es kann alles lebhaft gestaltet werden. Eben wie das Leben ist!

Welches war Ihr Erstes/Lieblings- Märchen? Mein erstes Lieblingsmärchen als Kind war „Dornröschen“. Welches Mädchen möchte das nicht sein? Mein Resümee: Märchen erzählen bedarf einer Leidenschaft aber auch viel Wissen und Erfahrungen über das Leben, das Alter, die Psyche. Es ist eine große Kunstform durch Sprache, Bilder zu malen.

Akademie-Programm 2021 mit digital-analogem Lernen

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Mit insgesamt über 160 Kursen und Veranstaltungen hat die Akademie der Kulturellen Bildung ihr Programm für 2021 kräftig ausgebaut. Gleichzeitig ermöglicht sie künftig mit digitalen Arbeits-, Kurs- und Gruppenräumen digital-analoges Lernen. Neben Angeboten in den etablierten Feldern der Kulturellen Bildung startet der neue Fachbereich Baukultur mit gleich drei eigenen und einer interdisziplinären Qualifizierung. Fortbildungen zur Aneignung von Stadt, Raumwirkungen und Teilhabe in Planungsprozessen ergänzen das Programm des neuen Fachbereichs. Das Jahresprogramm gibt es online auf kulturellebildung.de. Gedruckte Exemplare können unter info@kulturellebildung.de">info@kulturellebildung.de bzw. 02191-7940 kostenfrei bestellt werden.

Zu den weiteren Highlights im kommenden Jahr zählen neben dem Internationalen Erzählfestival im Mai das Spielkulturfestival Spezial „Escape Convention“ rund um das Trendspiel Escape-Rooms im März. Im August 2021 sind bei LEAP - Festival für Tanzvermittlung hochkarätige Tänzer*innen für Masterclasses und einen Fachtag zu Gast in Remscheid. Die Tagung „Mensch – Maschine – Kultur“ im September widmet sich schließlich den kulturellen Herausforderungen des posthumanen Zeitalters durch Künstliche Intelligenz, Deep Learning und Robotik.

Zeitgleich mit dem neuen Programm schafft die Akademie eine dauerhafte Basis für analog-digitales Lernen. In digitalen Kurs- und Gruppenräumen haben die Teilnehmer*innen künftig die Möglichkeit, sich über Video und Audio zu treffen, auszutauschen und in Echtzeit gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die Akademie in den letzten Monaten ihre Fortbildungsangebote analog-digital weiterentwickelt und dabei Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen evaluiert und gezielt miteinbezogen.

„In einem postdigitalen Zeitalter ist es nur zeitgemäß, analog-digitale Strukturen aufzubauen. Insofern war die Krise eine Chance für die Akademie, sich entsprechend aufzustellen. Die sehr positiven Rückmeldungen der befragten Teilnehmer*innen zeigen, dass es ein Weg in die richtige Richtung ist“, so Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie.

Der redaktionelle Teil des Programms greift mit dem Thema „YOLO!? – You Only Live Once“ aktuelle Debatten zwischen Ökonomisierung, Selbstoptimierung und Digitalisierung auf. Dabei beleuchtet er auch den schwelenden Generationenkonflikt, der durch die Corona-Einschränkungen der letzten Monate zusätzlich entfacht wurde.