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Weihnachtskonzert mit Trompeter Péter István Kett

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Das traditionelle Weihnachtskonzert der Bergischen Symphoniker findet am 26. Dezember um 11 Uhr im Großen Konzertsaal in Solingen und um 18 Uhr im Teo Otto Theater Remscheid statt. Die Bergischen Symphoniker laden zu einem märchenhaften Weihnachtsabend ein – zu beliebten Walzerklängen aus der alten „Nussknacker-Geschichte“, einem beschwingten Gruß aus Übersee zum „Christmas Eve“ und geheimnisvollen „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ – und versprechen Zauber und Magie. Der stellvertretende Solo-Trompeter Péter István Kett ist bei diesem Konzert Solist und spielt auf dem Flügelhorn das Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur von Johann Georg Neruda. Seit 2016 ist Péter István Kett bei den Bergischen Symphonikern; er unterrichtet Trompete an der Bergischen Universität in Wuppertal.

Das Konzert endet mit dem gemeinsamen Singen von „Alle Jahre wieder“. Am Pult steht Generalmusikdirektor Daniel Huppert. Die Geschichte „The Night before Christmas” wird von Michael Forster erzählt. Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 24 €, ermäßigt ab sieben €, unter der Telefonnummer 0212 / 20 48 20, für das Remscheider Konzert ab 24 €; Jugendticket 6,50 €, Familienticket; Seniorenticket 20 €, unter Tel. RS 16 26 50. (Manuela Scheuber)

Neue Kurzvideos und Stadtportrait online

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid und der Remscheider Filmemacher Michael Schumacher können jetzt das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation präsentieren: Ein neues Stadtportrait und verschiedene Kurzvideos zu den unterschiedlichen Facetten unserer Heimatstadt sind ab sofort in einer umfangreichen Mediathek online verfügbar. Schumacher und seine Produktionsfirma produzieren seit mehr als 30 Jahren vor allem Dokus und Reportagen für WDR, ZDF, Arte und andere öffentlich-rechtliche Fernsehsender, aber auch Industriefilme und Werbespots für die heimische Wirtschaft. Vor elf Jahren, im Jahr 2008, erstellte Michael Schumacher mit seiner Produktionsfirma „RS-Film“ den letzten offiziellen Stadtfilm über Remscheid – wie auch schon 1984, 1989, 1995 und 2000.

Erfolgte wie anstehende Veränderungen im Remscheider Stadtbild, aber auch das Vorurteil mancher, „in Remscheid sei nichts los“, motivierten den Filmemacher dazu, mit dem Medium Video das Gegenteil zu beweisen. Diesmal sollte es aber nicht nur einen neuen Film geben, sondern gleich eine ganze Mediathek. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterstützte und begleitete das Projekt. Und zwanzig Remscheider Unternehmen beteiligten sich daran. In zweijährigen Dreharbeiten ist nun ein bunter Mix aus Stadtportrait, vielen kleinen Reportagen sowie Unternehmenspräsentationen entstanden, die auf einer Menü-geführten Website aufgerufen werden können.

Die Filmseiten starten mit dieser Internetadresse: https://remscheid.rs-film.de/start. Die Hauptseite beziehungsweise das Haupt-Auswahlmenü ist https://remscheid.rs-film.de/home. Von dort aus lässt sich problemlos durch die Untermenüs und Videos navigieren. Der eigentliche Stadtfilm ist das “Stadtportrait“: https://remscheid.rs-film.de/remscheid-stadtportrait. Alle Filme liegen auch auf einem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC5ZhB1SJ4o0kS4GFobA3O_w. Und die Mediathek soll weiter wachsen. Auch in den nächsten Jahren sollen weitere Kapitel hinzukommen, zum Beispiel wenn die Drehscheibe des ÖPNV, der Friedrich-Ebert-Platz, in neuem Licht erscheint oder wenn das DOC fertiggestellt ist. Und auch weitere Unternehmenspräsentationen werden hinzukommen. Die Mediathek ist auch im städtischen Internetportal auffindbar unter https://remscheid.de/Remscheid_Tourismus/index.php.

Kurze Vorschau auf das Programm der Klosterkirche

Das Programm der Klosterkirche bietet kulturelle Highlights für jeden Geschmack, vom aktuellen politischen Kabarett bis zu TV-bekannten Comedy-Stars, vom Klavierkonzert bis zur Soul-Party, von der Offenen Bühne bis zum Kindertheater.

Sonntag, 19. Januar 2020, 17Uhr
Bach, Beethoven, Schumann, Mozart, Balakirev, Elgar und Chopin
Yu Mi Lee · Weltklassik am Klavier
"Die Sprache "Musik" ist der Spiegel der Seele und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken", so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel. Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!". Yu Mi Lee schloss an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ihr Konzertexamen ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125. Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf. Reservieren Sie rechtzeitig Ihre Plätze im Internet unter www.weltklassik.de, per E-Mail an info@weltklassik.de oder telefonisch unter Tel. 0211/936 50 90. (www.weltklassik.de)

Karten: 25 /15 Euro (erm) im Vorverkauf, 25 /15 Euro (erm) an der Abendkasse. Kinder bis 18 J. frei!

Freitag, 24. Januar 2020, 20 Uhr
Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft!
Markus Maria Profitlich: Schwer verrückt!
Wir leben in einer verrückten Welt. Einer Welt, in der man ohne Hochschulstudium kein Busticket mehr ziehen kann, während anderswo per Twitter Politik gemacht wird. Beziehungsgespräche ohne Therapeut sind undenkbar, aber wenn der Kreislauf Probleme bereitet, befragen wir lieber eine App als den Arzt. Kein Wunder also, dass die Menschen sich immer häufiger fragen: Leben wir eigentlich in einer gigantischen Irrenanstalt und wenn ja, wann kommen die Medikamente?
Vollblutkomiker Markus Maria Profitlich macht endlich Schluss mit der Unsicherheit. In seinem brandneuen Soloprogramm präsentiert er die wirksamste Glückspille der Welt: sich selbst. Mit treffsicherer Komik entlarvt Markus den alltäglichen Irrsinn, gibt wertvolle Tipps im Umgang mit den eigenen Marotten und beantwortet auf seine unnachahmliche Art unter Einsatz seines ganzen Körpers die Frage aller Fragen: Wie verrückt muss man selber sein, um den galoppierenden Wahnsinn um sich herum zu überstehen? Zwei Stunden hochkonzentriertes Balsam für die Seele – garantiert rezeptfrei und fast ohne Nebenwirkungen. Denn mit starkem Lachmuskelkater muss auf jeden Fall gerechnet werden! (www.profitlich.de)
Preisgruppe I & II z.Zt. nicht verfügbar
Preisgruppe III 20 / 16 Euro (erm) im Vorverkauf, 26 / 20.80 Euro (erm) an der Abendkasse

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Es gibt viel zu tun – wenn's mit dem Geld stimmt

Verschiedene „Sofortmaßnahmen“ sollen die Trasse des Werkzeugs für Spaziergänger und Radfahrer attraktiver machen. Hierfür belaufen sich die Kosten auf ca. 74.000 €. Aber „Eine Gesamtfinanzierung aller Maßnahmen ist derzeit nicht gesichert. Die Darstellung der Finanzierung der Maßnahmen erfolgt in einem weiteren Schritt“, heißt es in der Mitteilung, die die Verwaltung vorgestern den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (BV) vorlegte, die im Neuen Lindenhof tagte. Es werde noch geprüft, ob die Mittel für „schöne Stadtteile“ aus dem Programm der BV herangezogen werden können. Die Optimierung des kombinierten Fuß-Radweges werde zu einer besseren Nutzung und Akzeptanz alternativer Fortbewegungsmittel beitragen und sei daher aus Klimaschutzgründen befürworten, ergänzte das Umweltamt die Vorlage, die Antwort auf eine Anfrage der SPD.

Die Trasse des Werkzeugs war als eine wichtige Ost-West-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer im Zuge der Regionalen 2006 entstanden. Die Zweckbindungsfrist der erhaltenen Fördermittel läuft noch ca. zehn Jahre. Sämtliche Umplanungen und Änderungen bedürfen der Zustimmung des Fördergebers. Änderungen an der Trasse des Werkzeugs könnten deshalb unter Umständen das Urheberrecht tangieren. Bevor es zu Ausführungen kommt, bedarf es einer juristischen Prüfung. Das gilt insbesondere für die so genannten „Vulkane“ an der Trasse oberhalb der Alexanderstraße.  Für haben  sich für Radfahrer als Verkehrshindernis herausgestellt und mehrfach Stürze verursacht. De Verwaltung möchte sie deshalb gerne entfernen und die Fläche als Rad- / Gehweg wiederherstellen lassen. Veranschlagte Kosten: 40.000 Euro. Anstelle der Vulkane könnten Werkzeug-Symbole in den Asphalt eingeprägt werden, so  Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung. Die vorhandenen Schablonen seien bereits an anderer Stelle der Werkzeugtrasse genutzt worden.

Die Reinigung der Trasse kostet die Stadt pro Jahr rund 41,000 Euro, ca. 30.000 € für die Grünpflege und ca. 11.000 € für die Reinigung. Eine Kleinkehrmaschine befährt die Trasse zweimal Monat. Die 16 Abfallbehälter werden einmal pro Woche geleert. Zweimal pro Jahr erfolgt zur Vermeidung von "Tunnelbildung" ein Rückschnitt der Pflanzen, die vom Trassenrand aus auf den Weg drängen (im Wesentlichen Brombeeren und Japanknöterich), ebenso oft wird das Bankett gemäht, viermal im Jahr die Freiflächen der Trasse. Hinzu kommen im Bedarfsfall Reparaturen Bänke und Papierkörbe. Für die Grün- und Gehölzbestände, insbesondere für den Baumbestand, bestehe Verkehrssicherungspflicht, betont die Verwaltung. Das verlange die Beseitigung abgestorbener, bruch- oder standsicherheitsgefährdeten Bäume. Interessant in diesem Zusammenhang die Information der Stadt, dass zur Regionale 2006 ein Pflegekonzept für die Werkzeugtrasse nicht gefördert und „mutmaßlich auch nicht erarbeitet“ worden sei. Die Pflege- und Unterhaltungsarbeiten finden sich alljährlich im Etat der Technischen Betriebe wieder: „Für die Unterhaltung der Bäume und der Grünflächen an der Werkzeugtrasse standen nach der Fertigstellung der Trasse keine weiteren zusätzlichen Mittel bereit. Dies erklärt die in den vergangenen Jahren aufgelaufenen Pflegerückstände (z.B. auch noch der heute fehlende Freischnitt der Aussichtspunkte)“, berichtete die Verwaltung in der BV-Sitzung.

Sofortmaßnahmen für den St. Nimmerleinstag?

Die Trasse des Werkzeugs war in diesem Jahr mehrfach Thema in der BV Alt-Remscheid und in Gesprächsrunden mit der Stadtspitze bzw.  mit Museumsleiter  Dr. Andreas Wallbrecht und Michael Schwertfeger, Vorsitzender des Förderkreises des Deutschen Werkzeugmuseums. Bezirksbürgermeister Otto Mähler erinnerte am Dienstag daran: „Wir waren auf einem guten Weg, Mittel aus der Heimatförderung in Anspruch zu nehmen um schnellstens Verbesserungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Hierzu hatte Dr. Wallbrecht Pläne erarbeitet, wie man auch durch Sponsoring der heimischen Industrie den Eingangsbereich zur Trasse / Hasten durch Werkzeuge gestalten könnte. Die Gelder aus der ‚Heimatförderung‘ sollten von Herrn Schwertfeger beantragt werden. Und?? Alles nichts, weshalb auch immer!!! vielleicht war dies nicht gewünscht?“

Fragen hatte Mähler auch zu den von der Verwaltung aufgezählten Sofortmaßnahmen: „Warum sind die Hastener Vereine nicht eingebunden Warum keine zeitlichen Angaben zu den einzelnen Maßnahmen? Ich fürchte, das wird alles bis zum St. Nimmerleinstag geschoben!“ (Christina Kutschaty: „Uns fehlt ein Objektplaner für den Radwegeausbau!“)

Für den 22.  Januar 2020, 16.30  – 17.30 Uhr, kündigte der Bezirksbürgermeister eine Bürgersprechstunde im Werkzeugmuseum an, um den Hastener Vereine, aber auch Bürger und Bürgerinnen Gelegenheit zu geben, Stellen der Trasse zu benennen, die verbessert werden müssten ( E-Mail otto.maehler@t-online.de">otto.maehler@t-online.de, Tel. RS 291800 bzw. 0160/96823113)

Zur den von Christina Kutschaty vorgestellten Sofortmaßnahmen gehören:

Die Instandsetzung von abgefahrenen Markierungen: Sechs Querungen sind zu erneuern; Zweitbedarf insgesamt ca. 48 Stunden, Kosten ca. 2.500 Euro. Allerdings könnten die als Markierung auf der Trasse an einigen Stellen vorhandenen Schriften (Hinweise) k nicht erneuert werden.

Installation einer Zaunanlage: Im Bereich des Spielplatzes an der Straße Bremen existiert eine 40 Meter lange Schutzplanke als Absturzsicherung für Fahrzeuge von der alten Ladestraße (der jetzigen Werkzeugtrasse) zur Straße Bremen. Das reiche jedoch für einen benutzungspflichtigen Rad- / Gehweg als Sicherung nicht aus. Fazit: „Vor der Schutzplanke muss ein 1,30 Meter hoher und 40 Meter langer Zaun errichtet werden. Die Kosten: ca. 4.500 Euro. Aus optischen Gründen soll der neue Zaun mit einer Rankpflanze bepflanzt werden.

Neues Fußgängersinnbild an der Schüttendelle: Die Verwaltung möchte dem Vorschlag folgen, an der Fußgängerampel Schüttendelle das vorhandene Sinnbild („Ampelmännchen“) durch ein Arntz-Piktogramm, besser passend zum Thema „Werkzeugtrasse“. Kosten: ca.2.500,- Euro. Das der vorhandenen ostdeutschen Ampelmännchen ließe sich an einer anderen Fußgänger-Ampel verwenden.  

Ersatz des reparaturbedürftigen Drain-Asphalts an der Stockder Straße: Die TBR schlagen die Entwässerung des Regenwassers über die Böschung vor. Kosten der Deckenerneuerung zwischen Stockder Straße und Taubenstraße: ca. 25.000 Euro.

Die Stadtplanerin nannte am Dienstag im Zusammenhang mit der Werkzeugtrasse diverse Planungsaufgaben auch verteilt auf verschiedene Streckenabschnitte:

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Gemütlicher Adventsmarkt passt zu ‚Allerhand‘

Pressemitteilung der Arbeit Remscheid gGmbH 

Auch in diesem Jahr lädt die Arbeit Remscheid gGmbH wieder zu ihrem traditionellen Adventsmarkt ein, diesmal allerdings in ihr Möbellager „Allerhand“, Königstraße 25-37. Am Samstag, 14. Dezember, von 10 bis 15 Uhr präsentiert sich das Möbellager als stimmungsvoller und gemütlicher Adventsmarkt mit einem großen Angebot an gebrauchten adventlichen und weihnachtlichen Dekorationsartikeln aus dem Kaufhaus Remscheid am Markt, mit Vogel-Futterhäusern, Vogel-Nistkästen von der Stadtgärtnerei sowie mit selbstgemachten Marmeladen, Chutneys, Gewürzmischungen, Ölen und Essigen aus der Produktionsschule. Das besondere Angebot ist in diesem Jahr ein umfangreiches Bücherantiquariat. Kommen Sie zum Stöbern und Genießen, wir laden Sie herzlich dazu ein. Außerdem erwartet Sie eine Tombola mit tollen Preisen – lassen Sie sich überraschen. Kulinarisch verwöhnt Sie unsere Produktionsschule Catering & Eingemachtes.

Nass-trübes Wetter schreckte treue Besucher nicht ab

Zum 44. Mal veranstaltete die Ev. Kirchengemeinde Lennep gestern den ideellen Weihnachtsmarkt in der Altstadt auf dem oberen und unteren Alten Markt. Wie auch beim Ideellen Weihnachmarkt in Lüttringhausen waren auch hierbei alle Einnahmen für ideellen oder karitativen Zwecke bestimmt. Schade, dass das Wetter diesmal eher dazu angetan war, den obligatorischen Glühwein diesmal in den eigenen (warmen) vier Wänden zu genießen. Aber getreu dem Motto „Nur die Harten kommen in den Garten“ ließen die treuen Weihnachmarktbesucher die Marktbeschicker, die sich quasi erst in letzter Minute in ausreichender Zahl gefunden hatten, trotz stürmischer Regenschauer nicht allein.

Tipps zum richtigen Vögelfüttern im Winter

Wer im Winter Vögel füttern möchte, ermöglicht sich damit auch ein spannendes Schauspiel im Garten oder auf dem Balkon: Ca. 10 - 15 Vogelarten, die nicht in den Süden gezogen sind oder gar aus dem hohen Norden zu uns gekommen sind, bevölkern die diversen Futterplätze. Nicht nur für Kinder und Jugendliche ergibt sich daraus ein besonderes Naturerlebnis und die Möglichkeit, heimische Vogelarten kennen zu lernen.
Wirklich notwendig ist eine solche Fütterung nicht, da sie i.d.R. Vogelarten erreicht, deren Überleben im Bergischen Städtedreieck und darüber hinaus nicht gefährdet ist. Dennoch kann eine Vogelfütterung auch sinnvoll sein, wenn es draußen harten Frost gibt oder sehr dicker Schnee die natürlichen Futterquellen wie z.B. Fruchtstände oder Stengel der Stauden aus dem Sommer zudeckt.
Allerdings gibt es für die Winterfütterung einige wichtige Tipps, die NaturfreundInnen beachten sollten, damit die Vögel keinen Schaden nehmen. Die Natur-Schule Grund in Remscheid hat die wichtigen Hinweise zusammengestellt:
  • Empfehlenswert sind Futterspender in "Silo-"Form, bei denen die Tiere nicht durch das Futter laufen und dieses auch nicht durch ihren eigenen Kot verunreinigen können. Zudem haben Futtersilos den Vorteil, dass nasse Vögel kein Wasser in das Futter eintragen können, wodurch dieses vereist oder schlecht werden kann. Futtersilos verschmutzen i.d.R. nicht und müssen deshalb nicht regelmäßig gereinigt werden.
  • Herkömmliche Futterhäuschen sollten dagegen regelmäßig ausgewaschen werden (möglichst mit heißem Wasser und wegen der Hygiene mit Handschuhen). Die Futtermenge sollte möglichst in kleinen Portionen abgelegt werden, um Verderben vorzubeugen.
  • Die Futterspender sollten an Stellen platziert werden, an denen die Vögel die Übersicht behalten und Katzen oder andere Beutegreifer sich nicht ungesehen anschleichen können. Sollte es regelmäßig zu Übergriffen von Sperbern kommen, müssen die betroffenen Futterplätze für mehrere Wochen außer Betrieb genommen werden, um die Sperber "auf andere Gedanken zu bringen".
  • Als Grundnahrung für viele Vogelarten sind Sonnenblumenkerne attraktiv. Der Naturschutzbund (NABU) weist darauf hin, dass nicht geschälte Sonnenblumenkerne von den Tieren erst geöffnet werden müssen, was eine längere Verweildauer am Futterplatz erfordert.
  • Häufige Körnerfresser wie Meisen, Finken und Sperlinge kommen oft an die bisher beschriebenen Futterstellen. Für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln, Wacholderdrosseln oder Zaunkönig können zusätzlich Rosinen, Obst und Haferflocken in Bodennähe angeboten werden. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass dieses Futter nicht verdirbt. Spezielle Bodenfutterspender eignen sich dafür besonders.
  • Nicht nur die Meisen fressen gerne auch Gemische aus Fett und Samen, die man selbst herstellen oder als Meisenknödel kaufen kann. Beim Selbermachen kann auch nicht tierisches Fett verwendet werden.
  • Allerdings sollte beim Kauf von Meisenknödeln und Nusssäckchen darauf geachtet werden, dass diese nicht in Plastiknetzen eingewickelt sind. Vögel können sich mit ihren Beinen darin verheddern und schwer verletzen.
  • Keinesfalls darf salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln angeboten werden, weil Salz für Vögel nicht genießbar ist. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt und bei Nichtaufnahme schnell verdirbt.
Wer den Vögeln im Garten helfen möchte, achtet auch auf eine möglichst naturnahe Gestaltung des eigenen Gartens, verzichtet ganzjährig auf Pestizide und schneidet überständige Stengel und Fruchtstände von Stauden erst im Frühjahr ab.
Sinnvoll ist auch, auf die Herkunft gekauften Futters und auf seine Qualität zu achten, damit mit Futterresten nicht unliebsame Pflanzensamen (Beifuß-Ambrosie) in den Garten eingebracht werden.
 
Wer mehr wissen möchte, dem empfiehlt Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund die Internetseite des NABU aufzusuchen:
Hier gibt es weitergehende Tipps und Informationen sowie eine interaktive Zeichnung, die die Ansprüche der einzelnen Vogelarten beschreibt (letztere auch als Printversion).

Verkehrtsverbund bietet freie Fahrt am Geburtstag

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wird im nächsten Jahr 40 Jahre alt und beschenkt anlässlich dieses Jubiläums die Menschen in der Region. Im gesamten Jahr 2020 können Fahrgäste an ihrem Geburtstag ganztägig im VRR-Gebiet kostenlos mit Bus und Bahn fahren.

  • Inhaber eines Monatstickets, eines Abotickets oder eines 7-TageTickets dürfen an ihrem Ehrentag zwei Personen kostenfrei im gesamten Verbundraum mitnehmen – und zwar zusätzlich zu der regulären Personenmitnahme ihres Tickets.
  • Ticket1000 / Ticket1000 9 Uhr / 30-TageTicket1000 / meinTicket/SozialTicket: Ticketinhaber können den ganzen Tag zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen, ab 19 Uhr zusätzlich noch drei Kinder. Fällt der Geburtstag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, können sie ganztätig zwei Erwachsene und drei Kinder verbundweit mitnehmen.
  • YoungTicketPLUS:  Ticketinhaber können ganztätig zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen, ab 19 Uhr drei Erwachsene. Fällt der Geburtstag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, können sie ganztätig drei Erwachsene verbundweit mitnehmen.
  • Ticket2000 / Ticket2000 9 Uhr / 30-TageTicket2000 / BärenTicket / FirmenTicket: Ticketinhaber können ganztätig zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen, ab 19 Uhr drei Erwachsene und drei Kinder. Fällt der Geburtstag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, können sie ganztätig drei Erwachsene und drei Kinder verbundweit mitnehmen. Die mitgenommenen Personen beim BärenTicket dürfen auch die 1. Klasse ohne Aufschlag nutzen.
  • SchokoTicket / 7-TageTicket: Ticketinhaber können ganztätig zwei Erwachsene verbundweit mitnehmen – egal, ob der Geburtstag auf einen Werktag, ein Wochenende oder einen Feiertag fällt.

Um am Geburtstag kostenlos die Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen zu können, genügt es, einen Lichtbildausweis mit Geburtsdatum bei sich zu haben und bei einer Fahrkartenkontrolle vorzuzeigen. Ausgenommen hiervon sind lediglich Fahrten mit On-Demand-Verkehren oder AnrufSammelTaxis (AST). Informationen rund um die „Freie Fahrt am Geburtstag“ finden Interessierte auf der Website des VRR unter www.vrr.de. Darüber hinaus sind für das Jubiläumsjahr weitere Aktionen geplant, über die der VRR zu gegebener Zeit im Detail informieren wird.

Gemeinsame Sache bei Kultur in Blau und Rot

Neun wichtige Kulturanbieter aus dem Bergischen – Alte Drahtzieherei Wipperfürth, Bergische Symphoniker Remscheid/Solingen, Kattwinkelsche Fabrik Wermelskirchen, Klosterkirche Lennep, Kultur-Haus Zach Hückeswagen, Kulturkreis Radevormwald, Kulturverein Burscheid, Rotationstheater Remscheid und WTT Remscheid – haben unter dem Titel "Gemeinsame Sache" erneut ein städteübergreifendes Kultur-Abo aufgelegt, das „blaue Abo“ und das „rote Abo“. Die Idee: Gemeinsam aufzeigen, wie groß und vielfältig das Kulturangebot in unserer Region ist - und damit die Besucher an die Kulturszene im Bergischen Land binden. Ein halbes Jahr lang können die Abonnenten ab Februar 2020 wieder von Stadt zu Stadt reisen.

Dabei kann sich jeder Veranstaltungsort mit seinem eigenen Charakter präsentieren, und gemeinsam zeigen sie die ganze Bandbreite des bergischen Veranstaltungsangebots. Die Idee kam 2017 beim Publikum so gut an - innerhalb weniger Tage war das erste Abo-Paket ausgebucht –, dass es nun eine Neuauflage gibt. Das "Blaue Abo" bietet unter dem Titel "Theater, Musik, Text & Spaß" eine spannende Mischung aus verschiedenen Genres. Los geht die Reihe mit dem Theaterstück "Die Mitwisser" in Radevormwald (5.2.), dann folgen das Stefan Jürgens Trio in der Klosterkirche Lennep (25.3.) und die Szenische Lesung "Das Tagebuch von Adam und Eva" im WTT Remscheid (24.4.). Den Abschluss bilden die Bergischen Symphoniker, das Marialy Pacheco Trio und Joo Kraus mit "Danzón Cubano" im Teo Otto Theater (6.6.).

Beim "Roten Abo" erwartet die Besucher "Unterhaltung vom Feinsten" mit einem Piano- und Plauderkonzert mit Felix Janosa im Rotationstheater (15.2.), der Kabarettistin Angelika Beier im Kultur-Haus Zach (14.3.), Ingo Oschmann in der Alten Drahtzieherei Wipperfürth (4.4.), mit den Musikern von Wildes Holz in der Katt (8.5.) und dem Kriminalstück "Die Mausefalle" im Burscheider Megafon (8.6.)

Die bunte Mischung der Veranstaltungen soll Lust machen auf neue Entdeckungen machen –  auch über die Stadtgrenzen hinaus. Das blaue Abo mit vier Veranstaltungen kostet 70 Euro pro Person, das rote mit fünf 77 Euro. Bis 31. Januar können die Abos auf Bergische-Live.de und auf Remscheid-Live.de (unter dem Suchbegriff "Gemeinsame Sache") online gebucht werden, außerdem auch bei diesen Vorverkaufsstellen:

  • Remscheid-Innenstadt – Gottl. Schmidt
  • Remscheid-Lennep – Rotationstheater
  • Remscheid-Lüttringhausen – Merkur-Reisebüro
  • Burscheid – Schatzkiste & Dorfladen Hilgen
  • Hückeswagen – Bergische Buchhandlung
  • Radevormwald – Bergische Buchhandlung
  • Wermelskirchen – Buchhandlung Marabu
  • Wipperfürth – Bergische Buchhandlung.

Umwelt- und klimaverträglich Autofahren im Winter

Bei den derzeit frostigen Nachttemperaturen ist morgens Eiskratzen am Pkw angesagt. Dabei verhalten sich weit mehr als die Hälfte aller AutofahrerInnen aber falsch, nehmen unnötige Umwelt- und Klimabelastungen in Kauf und riskieren sogar noch ein Bußgeld.Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, ist nicht nur verboten, sondern auch sinnlos, wie z.B. der ADAC nachgewiesen hat (https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/wetter/motor-warmlaufen-lassen/). Während der Motor in Wahrheit im Stand nur geringfügig wärmer und damit der Fahrzeug-Innenraum nur wenig erwärmt wird, werden bei dieser Verbrennung fossiler Energieträger giftige und klimaschädliche Gase freigesetzt. Der Spritverbrauch ist bei Kälte und im Stand deutlich höher, ebenso der Motorverschleiß.
Wie es richtig geht, erläutert Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund:
  • Wer kann, deckt mindestens die Frontscheibe des Fahrzeugs über Nacht von außen ab, da entfällt das Eiskratzen in der Früh zumindest auf dieser Scheibe.
  • Der Eiskratzer sollte an allen Fenstern des Autos zum Einsatz kommen und den kompletten Sichtbereich von Eis befreien. Das Freikratzen sollte vor dem Einsteigen ins Auto erfolgen.
  • Beim Einsteigen sollte darauf geachtet werden, möglichst wenig Feuchtigkeit oder Schnee und Eis an Kleidung und Schuhen ins Auto zu bringen. Insbesondere bei Schnee ist das Abklopfen der Schuhe außerhalb des Fahrzeuges zu empfehlen.
  • Beschlagene Scheiben im Inneren des Fahrzeugs sollten vor Fahrtantritt mit einem Trockentuch gereinigt werden. Dabei wäre es sinnvoll, das Trockentuch über Nacht im Hause zu haben und dort zu trocknen, um optimale Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit zu erzielen.
  • Erst nach Freikratzen und Reinigung ggf. beschlagener Innenscheiben sollte dann der Motor gestartet und das Fahrzeug sofort bewegt werden, denn während der Fahrt werden sich Motor und in der Folge auch die Innenraum-Luft schnell erwärmen.

Statt Weihnachtsbasar diesmal Weihnachtstreff

Pressemitteilung der Lebenshilfe Remscheid e.V.

Weil die Werkstatt am Thüringsberg in diesem Jahr umgebaut wird, kann der traditionelle Weihnachtsbasar der Lebenshilfe Remscheid e.V. am zweiten Adventssonntag leider nicht stattfinden. Die Weihnachtsvorfreude lässt sich die Lebenshilfe davon aber nicht trüben und wird stattdessen zum ersten Mal am Lenneper Weihnachtstreff auf dem Alter Markt vom 12. bis 15. Dezember 2019 teilnehmen mit Grünkohl, heißen Getränken und einer kleinen Auswahl handgemachter Produkte. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer freuen sich auf viele Besucher am Stand. (Beate Raffelsieper)

Nur 100.000 Euro im Jahr für neues Radverkehrskonzept

Gerade mal zwei Prozent aller Remscheider schwingen sich regelmäßig aufs Rad. Um vom niedrigsten auf den höchsten Punkt der Stadt zuu radeln, müssten sie einen Höhenunterschied  von 280 Metern überwinden. Wer macht das schon gerne, es sei denn, er hat 2.000 bis 3.000 Euro für ein E-Bike investieren können. Folglich würden sich die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer in Remscheid Fahrradtrassen mit moderaten Steigungen wünschen, wie sie die Trasse das Werkszeugs und die Balkantrasse aufzuweisen haben, verbunden allerdings am liebsten mit einer größeren Breite. Und stellenweise könnten die existierenden Trassen auch ruhig etwas gepflegter sein, hieß es am Montag im kleinen Sitzungsaal des Rathauses, als Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften , Burkhard Fey, Abteilungsleiter der Verkehrsplanung, und Oliver Neugebauer und Oliver Neugebauer, technischer Sachbearbeiter in der Abteilung Stadtentwicklung, etwa 40 interessierten Bürgerinnen und Bürgern das neue Radverkehrskonzept der Stadt vorstellten.

Ob das, was sich der Gutachter habe einfallen lassen, alles realisiert werde, müsse sich allerdings erst noch zeigen, räumte Kutschaty ein. Darüber entscheide letztlich der Rat der Stadt. Im Übrigen sei alles eine Frage der Finanzen, sagte Neugebauer. Denn für den Bau neuer und den Ausbau bestehender Radwege habe die Stadt pro Jahr gerade mal 100.000 Euro zur Verfügung. Dem stehe ein Bedarf von mehreren Millionen Euro gegenüber. Klar, dass da „nicht alles von heute auf morgen läuft".

Hauptsache, es werde künftig zwischen Lennep und Lüttringhausen zügig laufen, bemerkte  eine Zuhörerin. Die würde mit ihrem Rad die Strecke gerne entlang der Bahngleise fahren – „auch gerne unter der Brücke Diepmannsbacher Straße hindurch!“ – und möglich ohne Umwege! Kritisch gesehen wurde von einigen Bürger/innen der Plan der Stadt, an der Schlachthofstraße ein Grundstück für den neuen Radweg zu erwerben. Denn das könne erfahrungsgemäß eine „Angelegenheit von einigen Jahren“ werden...