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Neues Hotel „Holiday Inn Express“ hat 132 Zimmer

Der Hotelneubau an der Lenneper Straße. Foto: Lothar KaiserDiscounter oder Waschstraße? Diese Frage stellte sich lange Zeit für das rund 4000 Quadratmeter große Baugrundstück an der Lenneper Straße zwischen dem Autohaus Aurego mit Sitz in Wuppertal und dem für seine Wohnmobile bekannten Autohaus Pauli. Aurego hatte für seine Remscheider Filiale, die im Herbst 2015 eröffnet wurde, von der Stadt Remscheid auch das ebenfalls brachliegende Grundstück oberhalb kaufen müssen, ohne dafür zunächst eine Verwendung zu haben. Daraus macht Jochen Bovenkamp (68) kein Hehl. Er ist der Geschäftsführer der Wuppertaler Gate-Invest GmbH, die an der an der Aurego GmbH beteiligt ist und die sich bislang auf Beteiligungen an Autohandels- und Immobilienfirmen kaprizierte.

Nachdem der Gate-Invest GmbH bekannt geworden war, dass die Tristar-Gruppe aus Berlin im Bergischen nach einem geeigneten Grundstück für einen Hotel-Neubau suchte,  ließ ein Kontrakt zwischen Gate-Invest und Tristar nicht mehr lange auf sich warten. Tristar hat 2019 als Franchise-Nehmer für Hotelkonzerne wie IHG Hilton oder Marriott International in vier Großstädten  in Deutschland Hotels eröffnet. 14 weitere sind nach Angaben des Unternehmens im Bau und zwölf weitere in der Planung, darunter eines in Solingen und eines in Remscheid, das „Holiday Inn Express“. Für dieses hatten Gutachter – anders als der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband – eine Auslastung von durchschnittlich 70 Prozent durch Geschäftsreisende ausgemacht. Gute Geschäftsaussichten also, die Gate-Invest veranlassten, für die Bau des neuen Hotels mit seinen 136 Zimmern eine eigene Projektgesellschaft zu gründen, die Immobilienmeile Remscheid“. Die Wuppertaler Firma hat gemeinsam mit der HKM Beteiligungs-GmbH für den Hotel-Neubau an der B 229, dessen Entwurf von der Düsseldorfer Firma HPP Architekten stammt, 14,5 Millionen Euro veranschlagt. Vorgesehen ist, das Hotel 2022 zu eröffnen. Der Mietvertrag mit Tristar habe eine Laufzeit von  25 Jahre und sei vor Baubeginn unterschrieben worden, heißt es. Was wohl auch nicht anders zu erwarten war.

Ein adventlicher Pilgerweg der Seele

Pressemitteilung des Stadtteil e.V. „Der neue Lindenhof“

Nach Corona bedingter längerer Abwägung haben wir uns mit Zustimmung des Ordnungsamtes entschieden, das Kooperationsprojekt „Weihnachts-Labyrinth“ stattfinden zu lassen. Ein Projekt, in dem sich Kunst und Spiritualität treffen und das daher gerade für den Advent zur Corona -Zeit wertvoll sein kann.

Gemeinsam mit der Honsberger Künstlerin Frohmut Anemone und der Evangelischen Kirchengemeinde wird im Saal im „ Neuen Lindenhof“ ein begehbares Labyrinth entstehen, ein mit Tannenzweigen ausgelegtes Bodenmuster. Es wird mit goldenen Lichtschalen beleuchtet und mit Rosen und Sternen geschmückt. Ein adventlicher Pilgerweg der Seele. Im Zentrum erwartet die Labyrinth-Gänger*innen ein Marienskulptur. Vom 15. bis 19. Dezember wird das Labyrinth begehbar sein.

Bereits im letzten Jahr sollte das „Weihnachts-Labyrinth“ stattfinden, was aber der Lock Down nicht zuließ. Wir freuen uns, dass das In diesem Jahr möglich ist und laden herzlich ein auf einen Gang durch Labyrinth ein. (Ralf Noll).

„Lokal Europa“: Interaktives Theater in der Akademie

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Das Los hat entschieden – Europa legt sein Schicksal vertrauensvoll in die Hände des Publikums! Am 16. Dezember ab 19 Uhr werden Zuschauer*innen vor Ort in der Akademie der Kulturellen Bildung und Online vor dem heimischen Computer Entscheidungsträger*innen großer Beschlüsse. Beim interaktiven Theaterstück „Lokal Europa“ des Brachland-Ensembles bestimmt das Publikum einen Abend lang über die Geschicke der Europäischen Union. Anmeldung: https://kulturellebildung.de/OP356. Kosten: fünf € - Schüler*innen, Studierende und Menschen mit geringem Einkommen können kostenfrei teilnehmen.

Alles fängt damit an, dass Dimitri, Bruder von Kneipenchefin Leni, sich mit der allabendlichen Lieferung extrem günstigen makalowischen Hühnerfilets verspätet. Ein Blick in den News-Kanal bestätigt die Befürchtung: Makalowien hat beim Export von billigem Hühnerfleisch getrickst und ein Handelskrieg zwischen der EU und Makalowien sorgt für kalte Küche. Hühnerfilet ist erstmal aus, was bleibt, ist Wut im Bauch. Aber auf wen? Die da oben? Die da drüben? Also verfassen die resolute Wirtin und ihr Kneipenteam ein Schreiben an die EU. Die Antwort folgt sogleich: Macht es doch selber! Gesagt getan. Die Kneipe ist ab sofort offizielle Vertretung des Europäischen Parlaments und soll über die Geschicke Europas bestimmen.

„Lokal Europa“ ist ein interaktives Theaterstück und Planspiel, bei dem das Publikum die Fäden in der Hand hat. Zuschauer*innen vor den heimischen Bildschirmen und ein Publikum vor Ort können in den Rollen des EU-Parlaments und der europäischen Bevölkerung den Verlauf des Abends entscheidend mitgestalten, miteinander kommunizieren und die Entscheidungen im Kneipenparlament maßgeblich beeinflussen. Dank verschiedenster Verzweigungen kann der Abend zahlreiche unterschiedliche Entwicklungen nehmen, die von den Schauspieler*innen aufgegriffen und weitergesponnen werden. Somit wird die Vorstellung zu einem einzigartigen, individuellen Erlebnis für beide Seiten.

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Natur-Schule stellt das Moos des Jahres 2021 vor

Das Sparrige Kranzmoos ist häufig in Rasenflächen zu findenDas Sparrige Kranzmoos mit dem leicht sperrigen wissenschaftlichen Namen Rhytidiadelphus squarrosus wurde von der Bryologisch-lichenologischen Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa, kurz BLAM, zum Moos des Jahres 2021 gewählt (Bryologie = Mooskunde, Lichenologie = Flechtenkunde). Ein guter Grund für die Natur-Schule Grund, dieses Moos im Rahmen eines Naturerlebnis-Tipps vorzustellen.

Eingängiger, wenn auch weniger eindeutig, seien deutsche Volksnamen wie „Sparriger Runzelpeter“ oder „Sparriger Runzelbruder“, sagt Stefanie Barzen, Biologin an der Natur-Schule Grund und Autorin des Naturerlebnis-Tipps, der neben anderen auf der Homepage der Remscheider Umweltbildungsstation zu finden ist: www.natur-schule-grund.de.  Allgemein gehören Moose mit 440 bis 450 Millionen Jahren zu den ältesten Landpflanzen der Erde. Sie bilden keine Wurzeln, sondern sogenannte Rhizoide (Haftorgane), und sind zur Wasserversorgung auf das Wasser in der Umgebung angewiesen, das sie über die gesamte Blattoberfläche aufnehmen können.

Das Sparrige Kranzmoos gehört zu den Laubmoosen, den Bryophyta, die, im Gegensatz zu den Lebermoosen, kleine Stämmchen mit Leitelementen und Blättchen entwickeln. Die aufrecht stehenden Stämmchen des Sparrigen Kranzmooses sind von rotbrauner Farbe, können bis zehn Zentimeter hoch wachsen und sind unregelmäßig verzweigt. An den Seitentrieben werden die Sporenkapseln gebildet, was aber nur selten vorkommt. Das Pflänzchen vermehrt sich eher über abgebrochene Sprossabschnitte, die durch Haften an Tieren und Menschen verbreitet werden. Der Namenszusatz „sparrig“ bezieht sich auf die hell grünen, durchscheinend wirkenden Blättchen. Sie sind von breit ovaler Form und laufen spitz zu. Die Blattspitze ist im neunzig Grad Winkel nach hinten geschlagen und steht damit „sparrig“ ab. Am Stämmchen-Ende stehen die Blättchen waagerecht und bilden einen Kranz. In der Aufsicht wirkt die Anordnung sternförmig und gibt dem Moos sein spezielles Aussehen.

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Internationales Bergisches Gitarrenfestival 2022 ist klar

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Das Internationale Bergische Gitarrenfestival ist zurück! Vom 4. bis 9. Januar 2022 können angehende und gestandene Gitarrist*innen an der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid wieder ihre Fähigkeiten am Instrument ausbauen. Abends heißt es „Bühne frei!“ für internationale Stars der Gitarrenszene. Nach der pandemiebedingten Absage in 2020 beginnt  das Jahr 2022 wieder musikalisch: Seit über vier Jahrzehnten gehört das Internationale Bergische Gitarrenfestival an der Akademie der Kulturellen Bildung zu den frühen Highlights des Jahres. Mit einem abwechslungsreichen Konzert- und Kursprogramm können Profi- und Amateur-Gitarrist*innen beim Festival die stilistische Vielfalt der Gitarre erkunden und ihr Know-how erweitern. Der Zutritt zu den Konzerten richtet sich nach den aktuellen Regeln der Coronaschutzverordnung NRW, die sich kurzfristig ändern können. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten sind derzeit nur noch Rest-Tickets für das Festival und die Konzerte erhältlich. Anmeldungen zum Festival inkl. aller Workshops und Konzerte: kulturellebildung.de/M253  

„Das gesamte Festival-Team beobachtet ständig die Entwicklungen, die Gitarre und E-Gitarre in ihren so unterschiedlichen Facetten auf der Bühne und in der Vermittlung vollziehen. So sind auch für das kommende Festival wieder einig  spannende inhaltliche und personelle Neuerungen zu erwarten“, sagt Prof. Alfred Eickholt, Mitorganisator aus dem Dozent*innen-Team. Das Programm reicht 2022 von Einzelunterricht über Ensemble-Workshops bis zu kompakten Kursen für Improvisation oder Technik der Konzertgitarre. Katharina Majorek vermittelt in ihrem Workshop die Grundlagen für gelungenes Songwriting. Christoph Sapp, der als Toningenieur bei Konzerten für guten Sound sorgt, lädt die Gitarrist*innen zum Rhythmustraining ein und leitet einen kompakten Kurs zur Schulung der eigenen Wahrnehmung. Darüber hinaus gibt er als erfahrener Schlagzeuglehrer auch Hilfestellung zu Bandproben und zum Abmischen von Konzerten.

 

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Wucht der 4. Corona-Welle trifft die Gastronomie

Pressemitteilung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Düsseldorf-Wuppertal

Reihenweise abgesagte Weihnachtsfeiern machen der Gastronomie zu schaffen. „Die vierte Corona-Welle schlägt voll durch. Dazu kommt die Corona-Variante Omikron. Das sorgt für weniger Weihnachtsfeiern, für immer weniger Gäste in Restaurants, für leere Hotelbetten. Und das bedeutet mehr Kurzarbeit“, sagt Zayde Torun von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Kaum eine andere Branche in Remscheid bekomme die „Wucht der Welle“ wirtschaftlich so zu spüren wie das Hotel- und Gaststättengewerbe.

In Remscheid würden hier immerhin rund 1.580 Menschen arbeiten, so Torun. Die Geschäftsführerin der NGG-Region Düsseldorf-Wuppertal macht sich um deren Jobs Sorgen. Dabei rechnet sie nicht mit einem gravierenden Arbeitsplatzabbau. Ihr geht es vor allem um das „Durchhaltevermögen von Köchen, Kellnerinnen & Co.“: „Das Geschäft wird nach der Welle weitergehen. Aber die Durststrecke bis dahin ist das Problem. Wer in Kurzarbeit geschickt wird und mit 60 Prozent seines Lohnes klarkommen muss, der macht das, was jeder machen würde: Der guckt sich woanders um“, sagt Zayde Torun.Viele Gastronomie-Beschäftigte seien bereits in andere Branchen abgewandert. Besonders in den Handel und in die Industrie – oft in Drogeriemärkte oder in die Lebensmittelindustrie. „Servicekräfte aus der Gastronomie sind taff, eloquent, flexibel und sie können zupacken. Mit diesen Qualitäten müssen sie nicht lange suchen“, so die NGG-Geschäftsführerin. Torun hat dazu Zahlen parat: Vor der Pandemie – im Dezember 2019 – hätten in Remscheid noch 2.020 Menschen im Hotel- und Gaststättengewerbe gearbeitet. Mittlerweile sei die Zahl der Beschäftigten allerdings um 22 Prozent zurückgegangen. Das gehe aus der aktuellsten Statistik der Arbeitsagentur hervor. Die Pandemie-Zahlen stammten aus dem Frühjahr und dürften sich inzwischen nochmals verschlechtert haben, so die NGG. „Dieser Trend wird sich fortsetzen. Denn die Gastro-Beschäftigten vermissen vor allem eines: eine Perspektive im Job. Da geht es insbesondere um einen ordentlichen Lohn. Aber auch um die Chance, sich im Job weiterentwickeln zu können. Und um eine bessere Ausbildungsqualität“, sagt Zayde Torun.

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Der virtuelle Weihnachtsmarkt auf Schloss Burg

Der virtuelle Weihnachtsmarkt von Schloss Burg.Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Nachdem der Weihnachtsmarkt für dieses Jahr doch abgesagt werden musste, hat sich der Schlossbauverein kurzer Hand entschlossen, noch einmal eine virtuelle Alternative anzubieten. In einem festlichen und stimmungsvollen von EXCIT3D in 3D gestalteten Ambiente findet die virtuelle Variante in diesem Jahr draußen auf dem nachmodellierten Schlosshof statt. Die Atmosphäre ist wirklich stilecht mit Schnee, Tannenbäumen und weihnachtlich dekorierten Hütten. Auch der Balkhauser Kotten und der Wipperkotten gehören zu den Ausstellern. Den durch die Flut geschädigten bergischen Aushängeschildern wird die Möglichkeit gegeben, für weitere Spenden zu werben und ihre Produkte anzubieten.
Bislang zeigen elf Aussteller Kunst, Kunsthandwerk und nachhaltige Produkte. Nachmeldungen für interessierte Aussteller sind noch möglich, sollten aber schnell bei Excit3d angemeldet werden. Im leichten Schneetreiben können die Besucher per Mausklick von Stand zu Stand „schlendern“ und den Rundgang mit musikalischer Untermalung in weihnachtlicher Atmosphäre genießen.
Der virtuelle Weihnachtsmarkt läuft bis zum 31. Dezember, siehe
https://www.schlossburg360.de/Weihnachten2021/. (Nadine Neuschäfer)

Philharmonisches Konzert mit Dorothee Oberlinger

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Die Bergischen Symphoniker laden zu ihrem 5. Philharmonischen Konzert am Dienstag, 14. Dezember, im Großen Konzertsaal des Theater und Konzerthauses Solingen und am Mittwoch, 15. Dezember, im Teo Otto Theater ein –  jeweils um 19.30 Uhr. Die Einführungsvorträge von Katherina Knees beginnen um 18.45 Uhr. Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 24 € unter Tel. 0212 / 20 48 20 oder www.theater-solingen.de und für das Remscheider Konzert zu 28 €; Jugendticket 6,50 €, unter Tel. RS 162650 oder theaterticket.remscheid.de.

Unter der Leitung von Dorothee Oberlinger, prominente Expertin in Sachen „Alte Musik“, die zugleich als Solistin (Blockflöte) agiert, geben die Bergischen Symphoniker ein facettenreiches Barockkonzert. Zu hören sind acht zeitlos schöne Werke von sieben Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts. mit acht grandiosen Kompositionen, die voll zeitloser Schönheit stecken und die faszinierende Fülle von Klangfarben enthalten, die die europäische Musikwelt der Barockzeit ausgemacht hat.

Dorothee Oberlinger (* 2. September 1969 in Aachen), Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Aachen und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse., ist Blockflötistin, Ensembleleiterin, Dirigentin, Festivalintendantin und Hochschulprofessorin und gehört heute zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im Bereich der Alten Musik, preisgekrönt mit Musikpreisen wie dem Echo Klassik, dem Diapason d’Or, dem ICMA Award, dem Opus Klassik und dem Telemannpreis, den sie in 2020 als erste Frau erhielt. Als Solistin arbeitet sie seit 2002 mit ihrem Ensemble 1700 sowie mit Barockensembles und internationalen Orchestern. Nach ihren Studienjahren in Köln, Amsterdam und Mailand gab sie ihr internationales Debut 1997 mit dem 1. Preis im Wettbewerb SRP/ Moeck U.K. in der Wigmore Hall. Seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie ist Intendantin der Barock-Festspiele Bad Arolsen und seit 2018 der Musikfestspiele Potsdam Sanssoucis.

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Auszüge aus Originaltexten von Friedrich Engels

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die Ausstellung „Produktivkraft Fluss: Friedrich Engels und die Zukunft postindustrieller Flüsse“ in der Kunsthalle Barmen verknüpft das Wirken von Engels mit der Entwicklung der Wupper. Mit zwölf großformatigen Fotosequenzen in fünf Räumen macht der in Düsseldorf lebende Künstler Bernard Langerock die Kräfte der Wupper, z. B. Fließkraft, Wasserkraft, im Zusammenhang mit ihrer industriellen und postindustriellen Entwicklung sichtbar.  Am Sonntag, 12. Dezember, findet um 15 Uhr ein Rundgang mit Lesung statt. Dr. Inka Hobus (Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH) erläutert das Ausstellungskonzept. Hans-Werner Otto liest in jedem Raum Auszüge aus Originaltexten von Friedrich Engels.  Die Veranstaltung in der Kunsthalle Barmen, Geschwister-Scholl-Platz 4 -6 in Wuppertal, dauert ca. 60 Minuten Sowohl die Teilnahme am Rundgang als auch generell der Besuch der Ausstellung sind kostenlos.
Wer am Rundgang teilnehmen möchte, bucht vorab online ein kostenloses Ticket für den Ausstellungsbesuch.  Die Tickets für den Ausstellungsbesuch gibt es unter
//1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/www.wuppertal-live.de">www.wuppertal-live.de. Es gilt die 2-G-Regelung (geimpft oder genesen). Außerdem ist auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten und ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen.  Der Katalog zur Ausstellung ist vor Ort oder über den Bergischen Verlag erhältlich: //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/www.bergischerverlag.de">www.bergischerverlag.de  Alle Infos zur Ausstellung und zur Lesung sind unter //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/www.wupperverband.de">www.wupperverband.de zu finden.  Die Ausstellung läuft bis zum 9. Januar 2022.

Gerne auch mitten in der Stadt

Ein Lager der Gewöhnlichen Mauerflechte auf einer Mauer der Sportanlage GrundIm Rahmen ihrer Naturerlebnis-Tipps stellt Biologin Stefanie Barzen von der Natur-Schule Grund die häufige und weitverbreitete Gewöhnliche Mauerflechte, Lecanora muralis, vor. Die Art wurde von der BLAM, der Bryologisch-Lichenologischen Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa, zur Flechte des Jahres 2021 gewählt. Zum besseren Verständnis: Bryologie bezeichnet die Mooskunde, Lichenologie die Flechtenkunde. Nach Art der Flechten lebt auch hier eine Alge mit einem Pilz zusammen. Für die Form der Flechte ist der Pilz verantwortlich; unter dem Geflecht aus Pilzfäden lebt die jeweilige Alge, hier die Gattung Trebouxia. Sie enthält Chlorophyll und kann Photosynthese betreiben, also mit Hilfe von Kohlendioxid, Wasser und Sonnenenergie Kohlenhydrate herstellen, während der Pilz für eine bessere Versorgung mit Wasser und Mineralien sorgt.Trebouxia kann unterschiedliche Pilze bewirten, was dann jeweils unterschiedliche Flechten zur Folge hat. Die Gattung ist an sehr vielen einheimischen Flechtenarten beteiligt.

Nach der Art ihres Wachstums gehört die Mauerflechte zu den Krustenflechten. Sie bildet eine hell olivfarbene bis blassgraue Rosette von bis zu zehn, maximal sogar zwanzig Zentimetern Durchmesser. Dieses „Lager“ zeigt nach außen einen etwa einen Millimeter großen, unregelmäßig lappig geformten Rand. Das Innere des Lagers ist voll mit Fruchtkörpern, den Apothecien, die wie kleine, braune Scheiben mit hellem Rand aussehen. Sie haben einen Durchmesser von etwa 1,5 mm und bilden und entlassen die elliptisch geformten, hellen bis farblosen, maximal 15x7 Mikrometer großen Pilzsporen (Ascosporen). Ältere Lager können in der Mitte auch abgestorben sein. Mit „Lager“ wird eine Wuchsform bezeichnet, ein Thallus, also ein Vegetationskörper, der nicht in Sprossachse, Blatt und Wurzel unterteilt ist.Die Pilzsporen haben offenbar kein Problem damit, in ihrer Umwelt einen geeigneten Algenpartner zu finden, um mit diesem wiederum eine Flechte bilden zu können.

 
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Förderschule freute sich über 24 Schutzhelme

Radfahrern will gelernt sein, besonders der Umgang mit Mountainbikes. Das wissen auch die  Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Neumann-Förderschule an der Engelbertstraße. Regelmäßiges Fahrrad-Training gehört für sie zum Schulangebot und wird gerne angenommen. Was ihnen dabei bislang fehlte, waren Schutzhelme und Speichenreflektoren für die Räder. Gestern nun besuchte die Verkehrswacht Remscheid die Schule und überbrachte den Jungen und Mädchen als Spende 24 Schutzhelme und eine ausreichende Anzahl von Speichenreflektoren. Stolz präsentierten sie sich damit dem Fotografen. Mit im Bild Petra Schulze, die stellvertretende Schulleiterin, Bezirksbürgermeister Otto Mähler, der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, deren Geschäftsführer Bernd Schäfer sowie die örtlichen Verkehrsicherheitsberater der Polizei, die Hauptkommissare Stephan Keller und Michael Wenner und ihre junge Kollegin Anja Wallert.

Schön, giftig, anspruchsvoll - weg damit?

Der Weihnachtsstern, auch als Adventsstern oder Christstern bekannt, trägt den wissenschaftlichen Namen Euphorbia pulcherrima, ist ein WWeihnachtssterne mit traditionell roten Hochblättern Foto: pixabay.comolfsmilchgewächs (Euphorbiaceae) und mit unseren einheimischen Pflanzen Zypressen-Wolfsmilch und Garten-Wolfsmilch verwandt. Den Namen „Pulcherrima“, die Schönste, verlieh ihm der Botaniker Carl Ludwig Willdenow. Ein weiterer Name, Poinsettie, geht zurück auf einen amerikanischen Botschafter in Mexiko, Joel Roberts Poinsett. Die ursprüngliche Heimat des Weihnachtssterns sind Mittel- und Südamerika, Mexiko, die Karibik. Alexander von Humboldt brachte ihn 1803 von seiner Südamerikareise mit in unsere Gefilde.

Unsere Zimmerpflanze wächst im tropischen Laubwald als etwa vier Meter hoher Strauch oder kleiner Baum. Dort ist es warm, nicht zu hell, da direkte Sonneneinstrahlung fehlt, und Tageslicht gibt es für weniger als zwölf Stunden. Diese Umweltbedingungen machen den Weihnachtsstern zu einer Kurztagspflanze, die nur dann blüht, wenn die Tage kurz genug, also unter zwölf Stunden lang, sind. Die zart behaarten Blätter der Pflanze stehen wechselständig, nach oben hin gegenständig am Stämmchen, sind verkehrt eiförmig und laufen spitz zu. Ihre Oberseite ist dunkler als ihre Unterseite. Der Blattstiel ist bis fünf Zentimeter, das Blatt sechs bis zwanzig Zentimeter lang und vier bis zwölf Zentimeter breit.

Attraktiv wird die Pflanze durch ihre kräftig roten, sternförmig angeordneten Hochblätter, die sogenannten Brakteen, die bestäubende Insekten anlocken sollen. Sie sind kein Bestandteil der eigentlichen, unscheinbaren, gelblichen Blüte, die sie umgeben. Das, was in der Mitte der Hochblätter aussieht wie mehrere kleine Blüten, ist jeweils ein kleiner Blütenstand. Sie bestehen aus je einer weiblichen Blüte (gestielter Fruchtknoten mit Griffel) umgeben von mehreren männlichen Blüten (ein gestieltes Staubblatt) und ein bis zwei lippenförmigen Nektardrüsen. Zuchtformen gibt es in rosa, weiß, gelb, zweifarbig oder mit panaschierten Hochblättern. Blaue Hochblätter sind künstlich gefärbt.

Weihnachtssterne sind als Zimmerpflanzen nicht ganz pflegeleicht. Sind die Blätter gelb, steht die Pflanze zu trocken, verliert sie die Blätter, zu nass. Sie mögen keinen Durchzug, keine zu warme Heizungsluft, keine direkte Sonneneinstrahlung. Sie können im Halbschatten im Freien „übersommern“. Möchte man sie zur nächsten Weihnachtszeit zum Blühen bringen, muss man den Kurztag ihrer Heimat imitieren, also sechs bis acht Wochen vor Weihnachten ab in den dunklen Keller, spärlich gießen nicht vergessen, oder den Kurztag durch abdecken mit einer Kiste oder ähnlichem nachahmen.

Der Weihnachtsstern führt, wie alle Wolfsmilchgewächse, für den Menschen leicht giftigen Milchsaft. Verzehr kann zu Erbrechen, Übelkeit, Durchfall führen, Hautkontakt zu Ausschlägen. Wesentlich gefährlicher ist er für Haustiere. Die ersten Weihnachtssterne waren „Weihnachtsblumen“, also Schnittblumen. In Mexiko gibt es jährlich am 12.12. einen „Poinsettia Day“, die Poinsettie ist die Blume des Heiligabends („La Flor de la Nochebuena“). Bereits den Azteken war die Pflanze bekannt. Sie nutzten die roten Hochblätter zur Herstellung violetter Farbe und den Milchsaft als Mittel zur Fiebersenkung. Zum Nachdenken: diese Pflanze, die für viele Käufer:innen nur ein nachweihnachtliches Wegwerfprodukt ist, wird als Steckling in einer Anzahl von ungefähr dreißig Millionen Stück nur für den deutschen Markt aus Afrika eingeflogen...

Frohe Weihnachten!
Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp
Eure / Ihre Stefanie Barzen