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Grüne wollen das Röntgen-Stadion fit halten

Pressemitteilung der Grünen

Einst war das Lenneper Röntgen-Stadion ein Ort, der lokale Fußballgeschichte schrieb und mit den Erfolgen des BVL 08 bzw. des FC Remscheid eng verknüpft war. Heute ist das Stadion wichtig für Schulen und Vereine, die dort trainieren und Sport treiben. Seine Zukunft: ungewiss. Denn die ist abhängig vom geplanten DOC, und die Pläne dazu liegen bekanntlich momentan vor den Gerichten. Mit unserem Antrag „Unterhaltungs- und Investitionsplanung für das Röntgen-Stadion anpassen“ wollen wir den Akteur*innen in dieser Zeit der Hängepartie trotzdem die für sie wichtige Planungssicherheit geben. Heute berät die Bezirksvertretung Lennep (BV 3) einen Antrag, den GRÜNE, SPD und FDP hierzu eingebracht haben.

Petra Kuhlendahl.Petra Kuhlendahl, GRÜNEN-Fraktionssprecherin der BV 3: „Die Realisierung eines DOC ist wieder in weitere Ferne gerückt, darum braucht es für den Lenneper Sport verlässliche und planbare Perspektiven. Das Röntgen-Stadion muss so weit ertüchtigt werden, dass dort auch in den nächsten Jahren Vereins-, Schul- und Freizeitsport vollumfänglich stattfinden können. Dafür müssen wir die Investitionsplanung anpassen.“

Rolf Haumann.Das bekräftigt auch der Lenneper Bezirksbürgermeister Rolf Haumann: „Das Röntgen-Stadion ist für den Sport in Lennep enorm wichtig, denn es gibt z.B. für die Leichtathletik sonst keine Alternative. Zudem hat das Stadion für viele Fußballfans auch eine emotionale Bedeutung, die man nicht unterschätzen sollte: Dort spielte der FC Remscheid in seinen Glanzzeiten gegen den FC Bayern, den BVB oder Schalke 04. Das ist auch ein Stück Lokalgeschichte mit dem würdig umgegangen werden muss.“

Karte mit Fahrradtouren wurde neu aufgelegt

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM) hat die aus dem Jahr 2017 stammende Fahrradtourenkarte komplett überarbeitet. Mit einer Auflage von 38.000 Exemplaren bereitet sich der BLTM auf den Restart nach Corona vor. Die Tourismusbranche, die wie kein anderer Wirtschaftszweig unter der Krise gelitten hat, obwohl sie selber nie zu den Verursachern steigender Inzidenzen gehörte, steht auch im Bergischen Städtedreieck in den Startlöchern. „Wie bereits auch unmittelbar nach dem Lockdown im vergangenen Jahr, werden 2021 insbesondere Outdoor-Angebote nachgefragt werden, da die Verunsicherung in der Bevölkerung, trotz steigender Impfzahlen, nach wie vor noch groß ist. Zeitgleich mit den sinkenden Inzidenzen in den drei Städten wollen wir daher auf die lange ersehnte und hoffentlich baldige Wiedereröffnung mit solchen Angeboten bestmöglich vorbereitet sein“ so Holger Piwowar, Geschäftsführer des BLTM. Auch bei der diesmaligen Neuauflage wurde der BLTM dankenswerterweise wieder vom Stadtdienst Vermessung und Kataster der Klingenstadt Solingen tatkräftig unterstützt. Die Fahrradtourenkarte, die komplett über Anzeigenschaltungen finanziert werden konnte, liegt an folgenden Ausgabestellen aus:

  • Remscheid: Rathaus Remscheid, Theodor-Heuss-Platz 1.
  • Solingen: bergisches Land Tourismus Marketing e.V., Kölner Str. 8.
  • Wuppertal: Wuppertal Touristik, Kirchstr. 16

Die Wuppertal Touristik, aktuell noch geschlossen, ist montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr besetzt. Eine Abholung der Fahrradtourenkarte ist nach vorheriger Anfrage per Telefon (0202 563-2270 und -2180) oder per Mail wuppertaltouristik@wuppertalmarketing.de möglich. Darüber hinaus steht sie als Download auf den Internetseiten der Bergischen Drei unter https://www.bergisch-mal-drei.de/service bereit. (Holger Piwowar)

Als Musikkapellen noch den Schlaf raubten

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Von alters her, wie man so sagt, ist es zu Pfingsten Sitte, ein Schützenfest und eine Pfingstkirmes zu veranstalten. So auch in Lennep, zu der Zeit, als Lennep bergisch-preußische Kreisstadt war, aber auch schon früher und dann später, in der Weimarer Zeit, in den 1930-er Jahren und bis heute. Natürlich wissen wir alle, ob katholisch oder evangelisch, dass das Pfingstfest und die damit zusammenhängenden Feierlichkeiten kirchlichen Ursprungs sind. Die frühere gesellschaftliche Bedeutung des Festes lässt sich im Bergischen noch an dem Ausspruch erkennen: „Dä hätt singen pingstbesten Antuch aan“. Aber nicht nur für den Pfarrer machte man sich fein.
Der Name „Pfingsten" leitet sich von dem griechischen Wort Pentekoste ab – der Fünfzigste. In seiner ursprünglichen Bedeutung verweist er auf den zeitlichen Abstand zu Ostern (50 Tage). Pfingsten folgt immer auch zehn Tage auf Christi Himmelfahrt, und mit Pfingsten endet insgesamt die österliche Zeit. Was an Pfingsten jedoch eigentlich gefeiert wird, weiß heutigen Umfragen zufolge nur noch eine kleine Minderheit der Deutschen. Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest „Schawuot“ in Jerusalem versammelt waren. Dieses Ereignis wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden.

Vor allem in ländlicheren Gegenden wurde Pfingsten wesentlich größer gefeiert als heute. Davon zeugen nicht nur vielfältigen Bräuche (heute z. T. verlorengegangen), sondern auch Jahrmarkts-Veranstaltungen mit Karussells, Buden und Ständen. Insbesondere im Rheinland und in Westfalen warteten die Veranstaltungen immer wieder mit einer Fülle von Attraktionen auf. Im Rheinland veranstalten auch so genannte Pfingstreiter Aus- und Umritte sowie pittoreske Reiterspiele. Derartige Pfingstbräuche haben ihren Ursprung in früheren Heerschauen, die Volkskundlern zufolge sogar bis ins alte Rom zurückverfolgen können. Mit dem Heiligen Geist haben sie weniger zu tun.

In meinem Lennep-Archiv stieß ich vor langer Zeit auf ein paar Fotos aus der Zeit um 1927, die einen Schützenumzug am Kölner Tor vor dem damaligen Kaufhaus Karstadt zeigen. Ich selbst kann mich noch erinnern, dass meiner Familie in Lennep während der Kirmeszeit am Mollplatz das Trommler- und Pfeifer-Korps am sonntäglichen Morgen in aller Frühe den Schlaf raubte. Das Korps zog dann zunächst zum Ehrenmal auf der Knusthöhe, manchmal zogen wir Kinder auch mit durch die Stadt und sahen z. B. beim "König von Preußen" oder bei " Käse-Kugel" im Kraspütt zu, wie sich die Musiker dort mit einem Klaren oder Bittern stärkten.

Das Marschieren auf den Straßen, die Ausmärsche der Vereine sind heute seltener als noch in der Nachkriegszeit und seltener vor allem als in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Wenn man bedenkt, was das "Kölner Tor" in Lennep allein in der Zeit der Weimarer Republik und der Hitlerzeit an Aufmärschen erlebt hat, so wird man dies heute vielleicht auch gut heißen. Gänzlich unpolitisch waren übrigens auch die Aufmärsche der Schützen und Turner nicht. Sie hatten in der Regel ebenfalls eine nationalpolitische Bedeutung, wenn auch versteckter als bei den Aufmärschen der Nationalsozialisten und Kommunisten, von denen es in Lennep in den 1920-er Jahren und bis 1933 auch sehr viele gab.

Aber nicht alles war bei den Umzügen und Aufmärschen politisch. „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten...“, gab es auch im Bergischen Land, und man verlor oft nicht nur seinen Jüngsten im Gewühl. Im Gegensatz zur geordneten Marschform zu Beginn der Festlichkeiten verhalfen die Produkte der Kornbrennerei Finger (der sog. Fengersch) an der Kölner Straße oder der Beyenburger Schnapsbrennerei Braselmann (der Brasel- oder Bröselmanns) nicht nur zur leicht gehobenen Stimmung, sondern so manche "Alte" hat, wie im Berliner Volkslied, auf ihrem nächtlich heimkehrenden Göttergatten auch ne volle halbe Stunde „herumpoliert".

„Pink Screen“ zielt auf junge Fotografie und Gender

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Vom 20. bis 21. Mai fokussierte die Online-Tagung „Pink Screen“ auf die spannenden Fragen und Chancen rund um Inszenierung, Darstellung und Vermittlung von Geschlechteridentitäten. Die Fototagung streamte aus der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid und vom NEXT! Festival der Jungen Photoszene in Köln. Porträts, Selbstporträts und Selbstdarstellungen haben als fotografisches Genre durch die Selfie-Kultur in den Sozialen Medien neue Relevanz erhalten und wirken sich auch auf die Inszenierung geschlechtlicher Identität aus. Die Online-Tagung näherte sich dem Thema Gender und Geschlechteridentitäten in der Fotografie mit medienwissenschaftlichen Beiträgen und kreativen Sessions, die auch von Jugendlichen gestaltet wurden. „Pink Screen“ ist eine gemeinsame Tagung der Akademie der Kulturellen Bildung und des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums / Deutscher Jugendfotopreis in Kooperation mit BDK – Fachverband für Kunstpädagogik, NEXT! Festival der Jungen Photoszene und der Musik- und Kunstschule in Remscheid.

In mehreren Online-Workshops, Vorträgen und einem Podiumsgespräch gab „Pink Screen“ Anregungen zu neuen Projekten und bot Gelegenheit für ausgiebigen fachlich-kollegialen Austausch. Den Blick richtete sie u.a. auf Themen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Empowerment oder Körper- und Geschlechterinszenierungen in den Sozialen Medien. Dabei spürte „Pink Screen“ vor allem den Chancen für Positionsbestimmung und mehrdeutige Offenheit in der Fotografie nach. „Innerhalb der Kinder- und Jugendkultur zählt Fotografie zu den populärsten Medien. Zusammen mit dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum präsentieren wir auf den Fachtagungen seit vielen Jahren die aktuellen Trends für Projekte zur Mediennutzung und Fotografievermittlung“, so Horst Pohlmann, Leiter des Fachbereichs Medien an der Akademie der Kulturellen Bildung.

Mehr Außengastronomie in Lüttringhausen

Pressemitteilung der CDU

„Der Lüttringhauser Ortskern ist das liebenswerte Zentrum unseres Stadtbezirks. Allerdings fehlen seit langer Zeit attraktive Angebote an Außengastronomie, die den Ortskern jenseits von Großereignissen wie dem Lüttringhauser Weihnachtsmarkt, dem Herbst- und Bauernmarkt oder Veranstaltungen auf dem Ludwig-Steil-Platz beleben“,  sagt Susanne Pütz, Sprecherin der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen.

Bereits in der Sitzung der BV vom 12. August 2020 wurde in der Einwohnerfragestunde  die bestehende Problematik der Genehmigungsfähigkeit von Außengastronomie thematisiert. Seitens des Bauamtes wurde die damalige vorläufige Einschätzung dargestellt, weshalb die bis dahin eingereichten Unterlagen nicht genehmigungsfähig seien.

„Zwischenzeitlich hat ein Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf stattgefunden, mit dem ein motivierter Gastronom zu erreichen beabsichtigte, die bereits reduzierte Planung genehmigt zu bekommen. Die Klage wurde laut Bericht des Lüttringhauser Anzeigers vom 20. Mai zurückgenommen, weil laut der Richterin des Verwaltungsgerichts nur eine Änderung des Flächennutzungsplans dem begrüßenswerten Ansinnen dienlich sein könnte“, erläutert Sebastian Hahn, Mitglied der CDU-Fraktion in der BV. „Mit dem Ziel, den Ortskern zu beleben, sollten die zumindest theoretisch denkbaren Optionen ergebnisoffen geprüft werden. Die aktuell in der Planung befindlichen Maßnahmen auf der Alte Bismarckstraße sind eine geeignete Referenz für pragmatische Lösungsansätze bei der Schaffung von attraktiven Außengastronomiemöglichkeiten“, so Pütz und Hahn.

Die Verwaltung soll nach den Vorstellungen der Christdemokraten prüfen, unter welchen Voraussetzungen eine Änderung des Flächennutzungsplans für Teile der Gertenbachstraße möglich wäre, dies insbesondere im Hinblick auf die Genehmigungsfähigkeit von Außengastronomie. Ferner soll die Verwaltung darlegen, ob und welche Formen der Bürgerbeteiligung für eine mögliche Änderung notwendig sind und welcher Zeitbedarf für solch eine Maßnahme – bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen – bei aktueller Personalressource der notwendigen Fachdienste zu erwarten wäre.

Künftig zehn Radboxen am Lenneper Bahnhof

„Eine Verbesserung der Wegebeziehung zwischen dem Bereich der Haltestelle Kreishaus und der Balkantrasse für zu Fußgehende und Radfahrende ist aus Sicht der Verwaltung nicht erforderlich“, hat die Stadtverwaltung den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep zur Sitzung am 26. Mai mitgeteilt. „Radfahrende werden aktuell über den Schutzstreifen in der Alten Kölner Straße und Robert-Schumacher-Straße bis zum Zugang am Bahnhof Lennep geführt. Zudem ist der fußläufige Weg von der Haltestelle Kreishaus zur Balkantrasse mit einer erneuerten Lichtsignalanlage und der Querungshilfe über die Robert-Schumacher-Straße gut gesichert und bedarf keiner Verbesserung.“

BV-Mitglied Petra Kuhlendahl hatte über Konflikte zwischen dem Fuß- und dem Radverkehr im Bereich des Lennep Bahnhofs berichtet, konkret: über unklar ausgewiesene Zugänge für Radfahrende. Dazu die Verwaltung: Im vergangenen Jahr seien auf der Robert-Schumacher-Straße Schutzstreifen markiert und die Wegweisung so angepasst worden, dass der Radverkehr am Ende der Balkantrasse über den abgesenkten Bordstein vorerst auf den P+R-Parkplatz und dann in den Kreisel geführt werde. Einer weitere bauliche Umgestaltung sei geplant (zehn Radboxen und eine Umlaufsperre am Ende der Balkantrasse, die Radfahrende vom Bahnhofsvorplatz fernhalten soll).

Radfahren auf Einbahnstraßen in beide Richtungen

SPD, Grüne und FDP haben zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die Öffnung von drei Einbahnstraßen für den Radverkehr prüfen:

  • Neuplatz (bis Gründerhammer)
  • Brüderstraße (Zwischen Alleestraße und Schwesternstraße)
  • Oelmühle und Hägener Mühle (zwischen Haddenbacher Str. und Nüdelshalbach)

Begründung: „Einbahnstraßen stellen ein großes Hindernis für den Radverkehr dar. Um kurze und unkomplizierte Wege für mit dem Fahrrad Fahrende zu ermöglichen und damit den Radverkehr in Remscheid zu fördern, sollten Einbahnstraßen, wo nach StVO möglich, entgegen der Einbahnrichtung für den Radverkehr freigegeben werden.“

Spielplatz wird für 290.640 Euro instandgesetzt

Der städtische Entwurf fürt den Kinderspielkplatz in Klausen.Mit 290.460 Euro, davon 36.460 Euro Planungskosten, beziffert die Stadtverwaltung die Kosten für die Instandsetzung des Spielplatzes am Albert-Tillmanns-Weg, mit der im Herbst begonnen werden soll. Mit der Fertigstellung sei erst im nächsten Jahr zu rechnen, heißt es. An einer Online-Befragung zur Neugestaltung des Spielplatzes hatten sich im März vorigen Jahres 57 Kinder unter 14 Jahren beteiligt. Die integrative Kindertageseinrichtung Fuchsweg und die Offene Ganztagsgrundschule Eisernstein waren ebenfalls eingebunden. Die Ideen und Anregungen der beteiligten Kinder bildeten die Grundlage für die Entwurfsplanung (siehe Foto links). In der etwas mehr als 8.000 Quadratmeter großen Grünfläche mit waldartigem, altem Baumbestand liegt der ca. 3.000 Quadratmeter große Spielplatzbereich, eingebettet zwischen Privatgrundstücken, der Straße Albert-Tillmanns-Weg im oberen Bereich und der integrativen Kindertageseinrichtung Fuchsweg im unteren Bereich.

„Die Planung nutzt die vorhandene Lichtung für einen Sitzplatz mit Wegeanbindung und angrenzendem Sandspielbereich mit Vogelnestkarussell und Kleinkinderspielbereich. Von der geneigten Pflasterfläche sind Spielgeräte wie ein Sandspieltisch, eine Steh/Rollstuhlwippe und ein rollstuhlgeeignetes Trampolin zu erreichen, die auch von Kindern mit Behinderungen genutzt werden können, ebenso ein großer Freischwinger mit Nestschaukel auf Gummi-Rasengitterplatten. Eine Doppelschaukel im oberen Spielplatzbereich rundet das Schaukelangebot für alle Altersklassen ab“, heißt es in der Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 19. Mai. „In den weiteren Bereichen des Spielplatzes befindet sich das Spielangebot für größere Kinder mit einer großen Spielkombination zum Klettern und Balancieren und einer Rutsche. Ein Holzpodest um einen vorhandenen Baum lädt zum Chillen ein. Die benachbarte, 35 Meter lange Seilbahnführt quer durch das Gelände.“

12.133,05 Euro in Verkaufswagen gut angelegt

Die Präsentation  des „neuen  Verkaufswagens der Produktionsschule Remscheid gestern auf dem Hof der Arbeit Remscheid gGmbH asn der Freiheitstraße. Fotos: Lothar Kaiser

Neuer Förderverein nimmt sich der Produktionsschule an“, berichtete der Waterbölles am 4. Juli 2018. Sein Name: „Brücken bauen - Perspektiven schaffen”. Sein Ziel: Der Fortbestand der 2016 ins Leben gerufenen Produktionsschule „Catering & Eingemachtes", aus deren Finanzierung sich das Land damals zurückgezogen hatte. Dass dies gelang, ist dem Jobcenter Remscheid zu verdanken; das kurzerhand in die berufliche Förderung nicht berufsreifer Jugendliche und junger Erwachsener bis 27 Jahre einstieg, für die die Schule unter der Trägerschaft der Arbeit Remscheid gGmbH gegründet worden war und die man nicht im Regen stehen lassen wollte.

Finanziell kann der Förderverein zwar keine großen Sprünge machen, doch die Vorstandsmitglieder sind in Remscheid gut verletzt; sie kennen also die gemeinnützige Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid, die schon unzähligen Institutionen bei Projekten finanzielle Unterstützung geleistet hat. Und die half auch prompt, als der der Verein „Brücken bauen - Perspektiven schaffen” nach einem Financier suchte für einen Verkaufswagen, mit dem die Produktionsschule in die Öffentlichkeit gehen will, sobald das Pandemie-Regeln nicht länger verbieten.

Der Vorstand der Stadtsparkasse fand die Idee gut und spendete 12.000 Euro. Einen nagelneuen Verkaufsanhänger gab es dafür zwar nicht. aber Koch Jan de Buhr konnte in Hessen einen guterhaltenen Imbisswagen aus den 1980-er Jahren auftreiben. Den brachte er zusammen mit seinen Schüler*innen technischen wieder auf Vordermann, und der Remscheider Graffiti-Künstler Rene Schneider (unikat-colors.de) sorgte äußerlich für eine optische Auffrischung. Bei der Endabrechnung fehlten für das Projekt nur noch 133,05 Euro. Und die bewilligte der Vorstand des Fördervereins aus der Vereinskasse, wie der bisherige Vorsitzende Lothar Sill gestern bei der Präsentation  des „neuen“  Verkaufswagens auf dem Hof der Arbeit Remscheid gGmbH an der Freiheitstraße berichtete. Mit dabei Peter Hardebeck, seit April 2020 Mitglied des Sparkassenvorstands, Dirk Faust, der Geschäftsführer des Jobcenters Remscheid, Ralf Barsties,  Geschäftsführer der Arbeit Remscheid, die stellv. Vorsitzende Jutta Velte, die beiden Beisitzer im Vorstand des Vereins, Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Brigitte Neff-Wetzel, sowie Dr. Frank Nitzsche, Wissenschaftler Mitarbeiter der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH(Gib) in Bottrop. Er war vor einigen Wochen auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins zum Nachfolger von Lothar Sill gewählt worden. Ein Wechsel, den sich Sill genauso vorgestellt hatte: „Im Ruhestand möchte ich meine Vorstandsämter abbauen“. In diesem Fall gelang das allerdings nicht ganz. Künftig wird er sich als Schatzmeister um die Finanzen des Vereins kümmern.

Als die Produnktionsschule noch Außentermine wahrnehmen konnte – also vor Beginn der Corona-Pandemie – stand ihr dafür lediglich eine Art umgerüster Hochseekoffer zur Präsentation ihrer Lebensmittelprodukte zur Verfügung (Foto links).  Dagegen ist der aufgefrischte Verkaufswagen der wahre Luxus. Er soll künftig, sobald möglich, mittwochsmorgens auf dem Remscheider Wochenmarkt am Rathaus eingesetzt werden. Geplant sei ferner, künftig regelmäßig neben dem „Quartierstreff Klausen“ Station zu machen zwecks eines Mittagstisch für die Bewohner*innen des Stadtteils. Bis dahin müssen sich die Schüler*innen der Produktionsschule und Koch Jan de Buhr noch mit Zoom-Konferenzen begnügen. Dazu gehört auch digitaler Kochunterricht.

Termine im evangelischen Kirchenkreis Lennep

Pfarrer*innen und Jugendmitarbeiter*innen beteiligen sich am Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt/Main

„Schaut hin!“ ist das Motto des 3. ökumenischen Kirchentages in Frankfurt, der von Donnerstag, 13. Mai, bis Sonntag, 16. Mai, in Frankfurt/Main stattfinden wird.  Der Ökumenische Kirchentag (ÖKT) ist ein //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/wiki/%C3%96kumenische_Bewegung">ökumenisches Laientreffen von Christen, vor allem der beiden großen Konfessionen in Deutschland. Er wird gemeinsam vom //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/wiki/Deutscher_Evangelischer_Kirchentag">Deutschen Evangelischen Kirchentag und dem //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/wiki/Zentralkomitee_der_deutschen_Katholiken">Zentralkomitee der deutschen Katholiken organisiert. Wegen der Corona-Pandemie findet das religiöse Großereignis in diesem Jahr digital und dezentral statt.

Auch der Kirchenkreis Lennep folgte der Bitte der Kirchentags-Organisatoren, sich mit eigenen geistlichen Impulsen mit dem Motto des Kirchentages bzw. mit Bibeltexten, die auch in Frankfurt auf dem Kirchentag eine besondere Rolle spielen, zu beschäftigen. Damit soll versucht werden, auch von unserer Region aus eine Brücke zum Hauptaustragungsort Frankfurt/Main zu schlagen.
Annette Cersovsky, Pfarrerin in der Remscheider Stadtkirchengemeinde, Sabine Rossi, Jugendleiterin in der Ev. Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde Remscheid, Manuela Melzer, Pfarrerin in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Radevormwald, und Diakon Rolf Haumann, Jugendreferent im Kirchenkreis Lennep, haben sich mit eigenen geistlichen Impulsen an dem ökumenischen Großprojekt beteiligt. Die Andachten sind ab Donnerstag, Christi Himmelfahrt, online abrufbar unter  www.kirchenkreis-lennep.de. (Katrin Volk)

„Findet den Schlüssel zum Wunderwald!“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aufgrund des großen Erfolgs im vergangenen Herbst startet am 13. Mai die zweite Remscheider Schatzsuche mit dem Titel „Findet den Schlüssel zum Wunderwald“. Die Aktion wird vom Netzwerk „Remscheid brummt!“ und den TBR ins Leben gerufen und lädt unter der Schirmherrschaft von Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz diesmal Kinder, Jugendliche, Familien sowie Schulklassen herzlich dazu ein, die Wunder des Waldes zu entdecken. Die Teilnahme an der Schatzsuche ist kostenlos und auch unter den Corona-Einschränkungen möglich. Über ganz Remscheid sind insgesamt zehn Schatzinseln verteilt, die mithilfe einer Schatzkarte gefunden werden können. Hinter jeder Schatzinsel verbergen sich eine Geschichte und ein Rätsel – immer in Kooperation mit einer Remscheider Institution unseres Netzwerks von „Remscheid brummt!“ Die analog-digitale Schnittstelle wird durch QR-Codes realisiert und ermöglicht ein Wechselspiel zwischen der gedruckten Schatzkarte, der Website und Elementen in der echten Welt.

Diesjähriges Highlight: Die Schatzsucher können sich die Geschichten nicht nur durchlesen; auf den Landingpages der Schatzinseln werden sie erstmals auch wie ein Hörbuch vorgelesen. Eingelesen vom Remscheider Journalisten Horst Kläuser und vertont von dem DJ und Ornithologen Dominik Eulberg. Das Ziel der Schatzsuche ist es, den versteckten Wunderwald zu finden. Für jedes gelöste Rätsel erhalten die Schatzsucher einen Teil einer Koordinate. Lösen sie alle zehn Rätsel, halten die Schatzsucher die vollständigen Koordinaten in den Händen: Den Schlüssel zum Wunderwald.

Den Wunderwald zu finden lohnt sich. Es ist ein versteckter Ort, irgendwo in Remscheid, der sich nur mit den vollständigen Koordinaten finden lässt. Ein Ort voller Wunder und Abenteuer, der kleine und große Schatzsucher zum Entdecken, Verweilen und Staunen einlädt. Um an der Aktion teilzunehmen, werden eine Schatzkarte und ein Smartphone mit QR-Code-Scanner benötigt. Zum Start der Schatzsuche bekommt man die gedruckten Schatzkarten in den Corona-Testzentren, im Rathaus, in den Apotheken und in der Natur-Schule Grund. Zudem werden die Schatzkarten direkt an die Remscheider Schulen geliefert, um dort vor Ort durch die Lehrer*innen verteilt zu werden.

Ansonsten stehen die Schatzkarten natürlich auch im Netz als PDF-Download zur Verfügung. Die Teilnahme an der Aktion ist kostenlos. Alle Schatzinseln sind frei zugänglich und können in beliebiger Reihenfolge Corona-konform selbständig aufgesucht werden. Die Aktion endet voraussichtlich am 1. August 2021. Weitere Informationen bietet die offizielle Website: www.schatzsuche-remscheid.de. Für Fragen steht die Facebook-Seite https://www.facebook.com/Schutzstattschmutz-104848654220326/@schutzstattschmutz zur Verfügung. Bilder und Posts können unter den Hashtags #SchatzsucheRemscheid und #wunderwald veröffentlicht werden.

Werke von Klaus Küster bis 17. Juli ausgestellt

In sechs Räumen der „Ins Blaue Art Gallery“ auf Honsberg, Siemensstraße 21, zeigt der Remscheider Künstler Klaus Küster Beispiele seines Schaffens – Fotografien, plastisch weiter verarbeitete Foto-Drucke (Werkblock „Fotoscultura“), sowie Fotogramme (Belichtungen ohne Kamera), luminoplastische Fotogramme („Küstereogramme“ sowie Objektkästen mit Fotogrammen und Fundstücken. Die Ausstellung anlässlich des 80.Geburtstages von Klaus Küster  steht unter dem Motto „Jet ze luure“ (Kölsch), frei übersetzt „Was zu sehen, gucken, schauen". Leider kann die Ausstellung aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht zum geplanten Zeitpunkt geöffnet werden. Deshalb wurde die Laufzeit der Ausstellung verlängert bis zum 17. Juli. Die aktuellen Öffnungstermine werden auf www.ins-blaue.net eingestellt. Es besteht aber auch die die Möglichkeit, sich bei Klaus Küster per Telefon RS 35229 über einen persönlichen Besuchstermin für die Ausstellung zu informieren.