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Kein Pöhlsches`schieten am 30. September wegen Corona

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten. Der diesjährige Fahrplan für den traditionellen Freizeitsport am Seniorentreff Carl–Hessenbruch–Weg 1, Karl– Wiesemann– Platz, im Stadtpark, wird unterbrochen, wie Otto Mähler mitteilt: "Ein Hallo an alle. Am 30. September fällt das Pöhlsches `schieten ( Stadtmeisterschaft  ) aus bekannten Gründen (Corona) aus. Dieser Termin wird durch eine gesonderte Einladung nachgeholt  Platt Aff!"

Kindergarten Montessori und IGR Remscheid sind betroffen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 120 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 506 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 367 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 19 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es 450 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen, davon drei als Reiserückkehrende. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Wocheninzidenz von 72,1  (wie (gestern). Die Krankenhäuser vermelden aktuell sechs positive Fälle in stationärer, aber nicht intensivpflichtiger Behandlung.

Im Kindergarten Montessori an der Ronsdorfer Straße wurde eine Neuinfektion festgestellt. Eine infizierte Person hat am Donnerstag, 24. September, die Kindergartengruppe Lummerland besucht. Der Corona-Fall bedeutet für die betroffene Kindergartengruppe und die betroffenen Erziehenden eine zweiwöchige häusliche Quarantäne bis 8. Oktober.
Am Freitagnachmittag wurde das positive Testergebnis eines Nachwuchsspielers der IGR Remscheid bekannt. Anhand der umfassenden Anwesenheitsdokumentationen des Vereins konnten umgehend die Spieler herausgefunden werden, die in den vorangegangenen Trainingseinheiten und Spielen Kontakt hatten. Die Betroffenen wurden bereits über ihre Quarantäneverpflichtungen informiert. Für eine involvierte auswärtige Mannschaft wurde das entsprechende dortige Gesundheitsamt informiert. Die Jugendtrainings am gestrigen Samstag wurden durch die Verantwortlichen des Vereins abgesagt. Die Trainings der nicht betroffenen Teams können ab Montag (28.9.) unter Beachtung  der bestehenden Hygieneauflagen wieder aufgenommen werden. Der Verein teilt mit, dass der Saisonauftakt der Rollhockey-Bundesliga am kommenden Samstag in der Halle Hackenberg (IGR Remscheid gegen RSC Darmstadt) nach jetzigem Stand planmäßig erfolgen kann.

Corona: Zwei Schulen und ein Sportverein betroffen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Heute wurde für zwei SchülerInnen der Gemeinschaftsgrundschule Walther-Hartmann das positive Ergebnis einer COVID 19-Testung bekannt, nachdem sie Erkältungssymptome gezeigt und sich daraufhin auf das Coronavirus hatten testen lassen. In der Folge gilt nunmehr für ihre Schulklassen – eine zweite Klasse mit 21 Kindern und eine vierte Klasse mit 26 Kindern – häusliche Quarantäne bis einschließlich Mittwoch, 23. September. Gleiches gilt für fünf weitere Kinder aus einer kleinen Lerngruppe der GGS Walther-Hartmann. Und auch eine nicht aus Remscheid kommende Lehrkraft, die mit den infizierten Kindern Kontakt hatte, steht bis 23. September unter häusliche Quarantäne. In der kommenden Woche wird das Gesundheitsamt alle Personen auf Covid-19 testen.

Aus dem gleichen Familienverbund mit positivem Befund stammen zwei SchülerInnen einer sechsten und einer zehnten Klasse des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA). Auch sie tragen das Coronavirus, wie heute bekannt wurde. Da in der Jahrgangstufe 10 kursübergreifend unterrichtet wird, hat das Gesundheitsamt für 91 Schülerinnen und Schüler dieses Jahrganges häusliche Quarantäne bis 22. September angeordnet. In der sechsten Klasse wurden 30 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne gesetzt. Für 20 Lehrkräfte der EMA, die nicht nur aus Remscheid kommen, ist ebenfalls die Quarantäne angeordnet worden, gleichfalls bis 22. September. Die Testungen werden auch für diese Schule in der kommenden Woche vom Gesundheitsamt durchgeführt.

Zum ersten Mal wurden auch Schutzmaßnahmen für einen Sportverein nötig: Da eines der infiziertes Schulkinder symptomatisch am Training seiner Fußballmannschaft im Sportverein teilgenommen hatte, wurde für die jugendlichen 19 Sportler und die Übungsleitung die Quarantäne bis 24. September ausgesprochen. Auch sie werden vor Quarantäneende vom örtlichen Gesundheitsamt auf das Coronavirus getestet.

Die Eltern der von Quarantäne betroffenen Schülerinnen und Schüler wurden bereits von der GGS Walther-Hartmann und der EMA informiert. Auch Informationen und Entscheidungen über die Weiterführung und Aufrechterhaltung des Schulbetriebs erhalten Eltern und Schülerschaft von der jeweiligen Schule. Die aktualisierten RKI-Richtlinien schreiben vor, dass im Fall von positiv getesteten Schülerinnen und Schülern, die infiziert am Unterricht teilgenommen haben, die gesamte Klasse die Anordnung der Quarantäne des zuständigen Gesundheitsamtes erhalten. Bei den Lehrkräften, die in diesen Klassen unterrichtet haben, erfolgt die Bewertung individuell. Die Empfehlungen des RKI gelten hier in erster Linie also für den Klassenverband. Nach wie vor gilt die Maßgabe des RKI, dass Kontaktpersonen von Kontaktpersonen keine Anordnung der Quarantäne erhalten.

Krisenstab und Gesundheitsamt bitten in der aktuellen Phase der Corona-Pandemie eindringlich darum, dass weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die Pandemie ist in Remscheid nicht vorüber, obwohl derzeit die Zahl der Infizierten auf einem vergleichbar niedrigen Niveau ist. Das kann sich durch unvorsichtiges Verhalten jederzeit ändern und gegebenenfalls Personengruppen erreichen, für die die Infektion mit dem Corona-Virus einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen kann.

In der Zeit nach dem Schuljahresbeginn konnte bis heute festgestellt werden, dass die Infektionen – insbesondere bei Reiserückkehrenden – in Familien und Nachbarschaften übertragen und nur in wenigen Fällen Übertragungen in der Schule festgestellt wurden. Daher ist insbesondere im privaten Bereich verstärkt darauf zu achten, dass die Corona-Regeln eingehalten werden und bei dem Auftreten von Symptomen Zusammenkünfte mit mehreren Personen, also Familienfeiern, Sportverein, Schule, Kita, Hochzeiten etc. vermieden werden, bis eine Abklärung der Infektion erfolgt ist.

Eine exakte Kostenschätzung fehlt noch

 

14 Millionen € für den Sanierungsfall Freibad“, titelte der Waterbölles am 25. August nach einer Pressekonferenz, auf der Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zusammen mit Stadtkämmerer und Stadtdirektor Sven Wiertz, Sportdezernent Thomas Neuhaus, Stefan Grote, dem Vorsitzenden des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V., und Markus Dobke vom  Sportamt der Stadt angekündigt hatte, die Renovierung des 109 Jahre alten „Strandbades“ im kommenden Jahr notfalls auch ohne Landeszuschüsse in die Hand zu nehmen (siehe Video).

Als ersten Schritt zur Sanierung des Freibads steht nun die notwendige Fachplanung an. Die Genehmigung zur Auftragsvergabe will sich die Verwaltung in diesem Monat im Sport- und im Hauptausschuss hole n sowie letztlich am 24. September in der Ratssitzung. Dazu bedarf es einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 508.000 € für das Haushaltsjahr 2020. Weil eine erste Machbarkeitsstudie im August 2018 lediglich eine grobe Kostenschätzung erbracht hatte, soll nun eine exakte Kostenschätzung in Auftrag gegeben werden, die als Grundlage für eigene Planungen aber auch für mögliche weitere Förderanträge dienen kann. Ohne diese Kostenschätzung könne „eine seriöse Prognose zur Sanierung des Freibades aber auch zu Chancen im Rahmen weiterer Förderprogramme nicht abgegeben werden“, so die Verwaltung. Sie will sich weiterhin um Fördermittel bemühen, um die Haushaltsbelastung zu minimieren.

Die Freibadsaison endet am 6. September

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit Blick auf die milde Wetterlage in den kommenden Tagen verlängert das Freibad Eschbachtal seine Badesaison bis einschließlich Sonntag, 6. September. Danach wird es herbstlich. Die Freibadsaison 2020 im Eschbachtal findet damit offiziell am ersten Septemberwochenende ihren Abschluss. Doch die Tore schließen nicht ganz: Am Samstag, 12. September, startet das 9. Freibad-Eschbachtaler Hundeschwimmen.

Das Hundeschwimmen findet an den  Wochenenden vom 12./13. September bis 31. Oktober/1. November von 14 bis 18 Uhr statt. Der Eintrittspreis liegt bei drei Euro pro Hund. Mitgebrachte Herrchen und Frauchen sind frei. Beim Eintritt muss eine gültige Impfung des Hundes gegen Tollwut per Impfausweis nachgewiesen werden. Für Frauchen und Herrchen ist das Schwimmen aus hygienischen und organisatorischen Gründen nicht erlaubt. 

Die aktuelle Verhaltensregelung gemäß der Corona-Schutzverordnung  (AHA-Regel: Abstand – Hygiene – Atemschutzmaske) ist zu beachten. An ausgewählten Tagen, die noch gesondert bekannt gegeben werden, wird es auch ein Catering des Fördervereins Freibad Eschbachtal e. V. unter Beachtung der Hygienemaßnahmen geben.

14 Millionen € für den Sanierungsfall Freibad

Damit dürfte außerhalb des Remscheider Rathauses nach wiederholten Versuchen, von  Bund und Land einen Zuschuss in Millionenhöhe für das in die Jahre gekommene Freibad Eschbachtal – es wird 2021 genau 110 Jahre alt – nicht gerechnet haben: Remscheid darf das Bad auch ohne Fördermittel für 14 Millionen Euro instand setzen. Das hat die Kommunalaufsicht in Düsseldorf der finanzschwachen Stadt genehmigt, weil dadurch Werte geschaffen und nicht nur Geld ausgegeben würde. Die „Frohe Botschaft“ verkündete gestern Nachmittag im Freibad Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zusammen mit Stadtkämmerer und Stadtdirektor Sven Wiertz, Sportdezernent Thomas Neuhaus, Stefan Grote, dem Vorsitzenden des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V., und Markus Dobke vom  Sportamt der Stadt. Und alle waren sehr froh über das Ja der Kommunalaufsicht.

Das „Runde“ muss ins „Eckige“ – aber wie?

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

„Sport verbindet Generationen. Viele fangen in der Kindheit an, gegen einen Ball zu treten und spielen mit Begeisterung viele, viele Jahre. Doch irgendwann möchten die Knochen nicht mehr und dann stellt sich die Frage: muss ich mit Fußball gänzlich aufhören? Hierauf werden wir am Freitagabend eine Antwort geben!“ so der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Wahlkreiskandidat für den Bliedinghausen, Michael Büddicker. Am Freitag, 28. August, tritt eine Mannschaft rund um Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gegen ein Team von Tura Süd e.V. an. Anpfiff ist um 18.30 Uhr auf der Sportanlage in Bliedinghausen, Steinacker Straße 40.

Im Mittelpunkt der sportlichen Auseinandersetzung wird ein runder Lederball stehen. Beide Mannschaften werden Trikots überziehen. Es wird ein Spielfeld mit Toren geben – und doch wird kein Fußball im herkömmlichen Sinne gespielt. Die alles entscheidende Frage lautet also: Was passiert da am Freitagabend auf Bliedinghausen? Unser Tipp: kommen Sie vorbei und schauen sich das Spektakel an. Für „Stadion-Atmosphäre“ wird gesorgt sein: es wird eine Wurst auf den Grill geworfen und das eine oder andere kühle Getränk ausgeschenkt. (Bringen Sie Mund- und Nasebedeckungen mit und achten Sie auf die Hygiene und Abstandsregeln!) [Antonio Scarpino]

Sportplatz Neuenkamp: Zukunft jetzt vielleicht klarer

Vorstand des B.V. 10 will wissen, wohin die Reise geht“, titelte der Waterbölles am 24. Februar 2017. Das steht auch heute noch nicht fest. Aber inzwischen weiß der Verein zumindest, wohin es gehen  s o l l, und weiß dabei die Stadt Remscheid, den RSV, den Sportbund Remscheid mit seinem Vorsitzenden Reinhard Ulbrich, Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt und die beiden Remscheider Landtagsabgeordneten Jens Peter Nettekoven (CDU) und Sven Wolf (SPD) an seiner Seite. Ihr gemeinsames Ziel, auf das sie sich kurzfristig verständigt hatten, stellten gestern in einer Pressekonferenz im Vereinsheim des BV 10 an der Neuenkamper Straße Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus vor:

Eine Finanzspritze des Landes NRW über

  • a) 1,5 Millionen Euro für den RSV und
  • b) 750.000 Euro für die Stadt...

... als neuen Besitzer des Sportplatzes Neuenkamp, den der RSV der Stadt nach der taufrischen Übereinkunft für eine geringe symbolische Summe überlassen will. Diese Fördergelder des Landes sollen dafür sorgen, dass der „klamme“ RSV sein in die Jahre gekommenes Sportzentrum Fürberg modernisieren kann. Und dass das Dioxin belastete „Marsberger Kieselrot“ auf dem Sportplatz durch einen neuen Natur- oder gar Kunstrasen ersetzt werden kann.

Das setzt voraus, dass das Landesumweltamtes 500.000 Euro für die Altlastensanierung bereitstellt. Doch darin sieht Thomas Neuhaus das geringere Problem. Vor allem komme es jetzt darauf an, dass das Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sich großzügig zeigt und die Stadt und den RSV in das neue Fördergramm für den Sport aufnimmt, für das insgesamt 47 Millionen Euro vorgesehen sind. Aus diesem „Topf“ sollen die größeren Beträge (a + b) nach Remscheid fließen. Derzeit wird im Remscheider Rathaus an zwei Einzelanträgen formuliert, die bis Mitte Oktober bei der Bezirksregierung in Düsseldorf vorliegen müssen. Den Antrag über die 1,5 Millionen Euro für den RSV muss ebenfalls die Stadt stellen; so will es das „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten für die Jahre 2020 und 2021“, das – selten – für 2020 keine Co-Finanzierung der Kommunen vorsieht und für 2021 eine nur zehnprozentige Beteiligung des Antragsteller. Mehr als 1,5 Millionen Euro für den RSV, das wäre die Höchstsumme, die ein Verein aus diesem Programm erhalten kann. „Aber so viel brauchen wir auch für den Fürberg!“, betonte gestern RSV-Vorstandsmitglied Dennis Bonna.

Ein Umzug des B.V. 10 auf einen anderen Sportplatz im Stadtgebiet wäre für den Fußballverein „keine Perspektive, sondern das Todesurteil“, hatte der Sportausschussvorsitzende Markus Kötter im Mai 2019 in der Bezirksvertretung Lüttringhausen festgestellt, und Stefan Grote, Bezirksbürgermeister im Südbezirk, hatte in einer Sitzung „seiner“ BV später nachgelegt, einer Aufgabe des Sportplatzes Neuenkamp werde er nicht zustimmen.  Entsprechend hoffnungsvoll äußerten sie sich gestern zu dem neuen Förderprogramm des Landes. Die Hoffnung gilt auch der Unterstützung durch die beiden Landtagsangeordneten Nettekoven und Wolf. Nettkoven berichtete gestern, schon Kontakte zum Staatsekretär des Bauminisierums geknüpft zu haben., und Wolf verwies auf gute Verbindungen aus zehn Jahren Landtagsarbeit, in denen er zeitweilig für die SPD auch für den Baubereich zuständig gewesen sei. Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Fritz Beinersdorf, dazu: „Jungs, klemmt Euch dahinter, dass das was gibt!“

„Grundoptimistisch“ zeigte sich Wolf Lüttinger (FDP) und wünschte „allen auf ihrem Bettelgang nach Düsseldorf viel Glück!“ Es könnte klappen, wenn wir alle an einem Strang ziehen, meinten OB Mast-Weisz und B.V.10-Geschäftsführer Berthold Fahl. Für den Fall, dass die Anträge bewilligt werden, würde Fahl die Spielfläche des Sportplatzes gerne ein Stück nach Osten verlegen, um auf der Westseite Platz für eine neue Multifunktionshalle (Soccer) zu bekommen. Der Verein befinde sich mit zehn Mannschaften und 250 Mitgliedern deutlich im Aufwind.

Aber wie heißt es so treffend in der Jägersprache? – „Man soll das Fell des Bären erst verteilen, wenn er erlegt ist!“ In letzter Zeit war die Stadt Remscheid mit Förderanträgen über größere Summen alles andere als erfolgreich. Man erinnere sich nur an die Ausbaupläne für das Freibad. Was also, wenn auch im diesem Fall der Geldgeber lieber größere (und einflussreichere) Kommunen bedenkt als die kleinste Großstadt des Landes? Dann will der OB es im kommenden Jahr noch einmal versuchen. Stefan Grote: „Hartnäckigkeit zahlt sich aus, das hat Berthold Fahl bewiesen. Und wer nicht kämpft, der hat schon verloren!“

Kosten des Sportzentrums Hackenberg weiter gestiegen?

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss am 27.August und des Sportausschusses am 9. September hat die Fraktion der Linken die Verwaltung um Auskunft gebeten, wie hoch ist die aktuelle Kostenschätzung der Verwaltung bei der Baumaßnahme „Sportzentrum Hackenberg“ ist und wie eventuelle Mehrkosten finanziert werden sollen. Begründung: „Die Baumaßnahme „Sportzentrum Hackenberg“ wurde am 15.10.2013 in einer Kostenaufstellung vom Büro Brosk auf 10.605.836,28€ geschätzt. Alle notwendigen Ersatzbaumaßnahmen im Zusammenhang mit der Errichtung eines DOC sollen vom Verkaufserlös unter anderen für das Röntgen-Stadion bezahlt werden. In der Mitteilungsvorlage 15/5596 vom 12.11.2018 lag die damalige aktuelle Kostenschätzung bei 12.988.021.04 Euro und weitere Kostensteigerungen wurden nicht ausgeschlossen. Zur Sicherstellung der Baumaßnahme wurden deshalb am 22.11.2018 vom Rat 2,5 Mio. Euro Mehrkosten im Investitionsprogramm 2018-2023 aufgenommen. Seitdem sind zwei Jahre vergangen und es ist zu erwarten, dass die Baukosten weiter gestiegen sind.“

Freibad Eschbachtal darf nicht sterben

Pressemitteilung der Wählergemeinschaft W.i.R.

„Das Freibad Eschbachtal ist ein etwas in die Jahre gekommenes Kleinod, dessen Sicherung sowohl aus sozialen als auch historisch-kulturellen Gründen Verpflichtung der Stadt Remscheid ist“, so Waltraud Bodenstedt, Vorsitzende der W.i.R.-Ratsgruppe. „Es ist natürlich richtig, wenn die Stadt sich um umfassende Förderpakete bemüht, aber es muss auch einen Plan B geben, das Freibad aus eigener Kraft zu erhalten.“

Das 1912 eingeweihte Freibad war das erste Binnenfreibad in Deutschland mit künstlicher Wasserzufuhr und damit auch Zeugnis des damaligen technischen Fortschritts. Darum sollte der Erhalt der Anlage aus historischen Gründen nicht nur Aufgabe der Kommune, sondern auch des Landes und des Bundes sein. „Aber wer sich lang genug in der Kommunalpolitik engagiert weiß, dass man sich auf deren Unterstützung besser nicht verlässt.“

Dabei sieht die WiR eben auch, dass das Freibad mit seinen günstigen Eintrittspreisen eine wichtige soziale Funktion erfüllt, allen Remscheiderinnen und Remscheidern das Schwimmen zu ermöglichen. „Remscheid braucht ein Konzept, wie das Freibad auch mit weniger als den im Raum stehenden 14 Millionen € Investitionskosten betrieben werden kann, die wir im Haushalt wahrscheinlich so nicht abbilden werden können. Da muss die Stadtverwaltung noch einmal die Köpfe zusammenstecken, um über nachhaltige Alternativen nachzudenken“, so Bodenstedt. In einer Garantie für das Freibad sieht sie auch eine Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements des Fördervereins, ohne das der Erhalt des Freibads nicht möglich war und nicht möglich sein wird.

Die ersten Sportgutscheine wurden gestern vergeben

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Kinder haben einen inneren gesunden Bewegungsdrang, und frühzeitig erlernte Gewohnheiten bleiben oft ein Leben lang bestehen. Gerade die frühzeitige Bewegungserziehung fördert die motorische Entwicklung und den bewussten und gesunden Umgang mit sich selbst und in der Gemeinschaft. Zudem ist der Sport für Kinder und Jugendliche, insbesondere bei der Herausbildung einer eigenständigen Persönlichkeit von besonderer Bedeutung, da Sport ein wichtiges Erfahrungsfeld bietet.

Mit der Aktion „KindeRSport erleben“ im Rahmen des Projektes „Sportplatz Kommune“ möchte die Stadt Remscheid in Zusammenarbeit mit dem Sportbund Remscheid derzeit ca. 3.000 in Remscheid lebende vier- bis sechsjährigen Kinder und künftig allen Kindern, die das 4. Lebensjahr vollenden, in Bewegung bringen. Wie funktioniert „KindeRSport erleben“ in Remscheid? Die Kinder können in den Sportvereinen schnuppern, verschiedene Sportarten von einfachen Ballspielen über Tennis bis zur Selbstverteidigung ausprobieren und kennenlernen. Nach zwei Schnupperstunden geben die Eltern den Gutschein und eine ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung für die Verarbeitung personenbezogener Daten beim Sportverein ab. Damit übernimmt die Stadt Remscheid die Kosten für die Aufnahmegebühr und die Jahresmitgliedschaft für ein Kind beim ausgewählten Verein für die Dauer von einem Jahr. Das Kind darf dann für ein Jahr kostenlos trainieren.

Sollte das Kind Interesse haben, weiter in dem Sportverein zu bleiben, können Trainer oder Übungsleiter rechtzeitig angesprochen werden. Ansonsten endet die Mitgliedschaft automatisch nach einem Jahr. Bisher haben zwölf vRemscheider Vereine ein Sportangebot erstellt. Alle beteiligten Vereine haben eine Kinderschutzvereinbarung unterschrieben und sich verpflichtet Kinder vor Gefährdungen zu schützen.

Gestern wurden in der städtischen Kita „Dicke Eiche“, Kleine Flurstraße 15, die ersten Kinder von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbund Remscheid e.V. ihren Sportgutschein erhalten, den sie bei einem teilnehmenden Sportverein ihrer Wahl abgeben können.

Eintrittskarten für das Freibad nur online

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Freibadteam erinnert nochmals daran, dass Eintrittskarten für das Freibad Eschbachtal coronabedingt nur online unter www.remscheid-live.de erworben werden können. Ein Ticketverkauf vor Ort findet nicht statt. Seit dem 2. Juli öffnet das Freibad Eschbachtal täglich seine Tore, wenn auch coronabedingt mit einer Vielzahl von Einschränkungen. Informationen über die aktuell geltenden Bedingungen für den Besuch im Freibad Eschbachtal und zum Ticketkauf finden Interessierte auf www.remscheid-live.de, www.remscheid.de und www.freibad-eschbachtal.de. Das Freibad bleibt so lange geöffnet, wie sommerliche Temperaturen vorherrschen. Auf das Ende der Badesaison können sich die Hundebesitzer und Hunde freuen – das Hundeschwimmen ist wie in Vorjahren im Anschluss an die Badesaison geplant.