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Für Freunde des Pöhlsches `schieten in 2018

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.

Zum Pöhlsches' schieten sind Interessenten auf dem Karl–Wiesemann–Platz neben dem Seniorentreff, Carl–Hessenbruch–Weg 1, wie in den Vorjahren wieder herzlich willkommen. Bezirksbürgermeister und SPD-Ratsmitglied Otto Mähler lädt erfahrene und neue Mitspielerinnen und -spieler zum letzten Pöhlsches Schieten 018 mit einem herzlichen "PLÄTT  AFF!“ zu folgenden Terminen ein:
12. 9. (Stadtmeisterschaft); 26. 9. (Pokal des Oberbürgermeisters); 3. 10. (Jahresabschluss / Feiertag). Bei schlechter Wetterlage ( Dauerregen ) findet kein Wettbewerb statt. Sollten es wieder mehr als 18 Teilnehmer sein, werden wird eine 2. Gruppe gebildet, hierfür schlägt der Bezirksbürgermeister den jeweiligen Montag vor den festgesetzten Terminen vor, da dann auch der Seniorentreff geöffnet ist.

Fußball-Circus für Praxis ohne Grenzen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit der vierten Auflage des Benefiz-Fußballturniers „Remscheider Fußball Circus“ wollen die Organisatoren neben dem Spaß am Sport einen möglichst hohen Erlös für „Praxis ohne Grenzen“ und damit für die medizinische Versorgung bedürftiger Menschen ohne Krankenversicherung erzielen. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz werden am Donnerstag, 25. Oktober, von 18 bis 22 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp verschiedene Mannschaften für den guten zweck kicken – darunter auch eine Mannschaft der Stadtverwaltung mit dem Beigeordneten Thomas Neuhaus, eine der Remscheider Politik, eine des Jugendrats, eine der Wirtschaftsjunioren, eine des Sana-Klinikums und eine der Circus-Familie Jonny Casselly. Gesucht werden noch weitere Mannschaften (fünf Spieler/innen und ein Torwart) für das Turnier. Da die Zahl der Mannschaften begrenzt ist, erfolgt die Platzvergabe in Reihenfolge der Anmeldungen. Die Höhe des zu zahlenden Startgeldes, das vollständig als Spende an Praxis ohne Grenzen geht, bestimmt jede Mannschaft für sich selbst.

Beim Schätzspiel am Rande des Turniers können gespendete Sachpreise gewonnen werden, unter anderem ein Menü in Heldmanns Restaurant „Herzhaft Klassische Küche“, eine Thermoskanne von TeeGschwender und eine Fensterreinigung durch die Firma Schulten. Für das leibliche Wohl sorgt das Lokale Bündnis für Familie, die Getränke spendet das „Kanne-Café“ im Sana Klinikum. Im Verlauf der Veranstaltung besteht auch die Möglichkeit zu einer persönlichen Spende für Praxis ohne Grenzen. Die Anmeldung der Mannschaften erfolgt ab sofort über Michael Ketterer bei der städtischen Kinder- und Jugendförderung unter Tel. RS 162738 oder E-Mail michael.ketterer@remscheid.de">michael.ketterer@remscheid.de.

Sport als Hilfe zur Persönlichkeitsbildung

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Ehre, Anerkennung und Respekt – diese drei Grundsätze sind Bodo Monschau sehr wichtig. Der Karatetrainer betonte beim Besuch von Sven Wolf in seiner Kampfsportschule „Dokan“, dass ein Miteinander nur so funktionieren kann. Doch wie vermittelt man dies insbesondere Kindern und Jugendlichen? Für Monschau liegt die Lösung auf der Hand: Durch Sport. Ganz nebenbei werden in der Karateschule diese Werte gelebt. Gleichzeitig soll den jungen Sportlern ein Halt außerhalb von Schule und Familie gegeben werden.

„Oft fehlt es an Visionen und Vorbildern“, erkennt der Kursleiter die Probleme. Außerdem müssen junge Leute lernen, mit Niederlagen umzugehen, „denn auch Niederlagen können am Ende Gewinne sein“, wusste er aus seinem eigenen erlebnisreichen Leben zu berichten. Schämen müsse man sich nicht. Stattdessen aber aufstehen und weiter seine Ziele verfolgen.

Auch als es um den Aufbau seiner Kampfsportschule ging, lagen Bodo Monschau viele Steine im Weg. Aufzugeben kam für ihn aber nie in Frage. Stattdessen machte er weiter und ist nun seit 25 Jahren in diesem Bereich beruflich zuhause. Diese Lektionen möchte er den Nachwuchssportlern auch weiterhin mit auf den Weg geben. „Ich bin froh, dass es in Remscheid viele Sportstätten mit engagierten Trainerinnen und Trainern gibt“, bekräftigt Sven Wolf nach einem längeren Gespräch mit dem Sportschulleiter. „Der Sport führt Menschen zusammen, schlägt Brücken, vermittelt Fairness, Toleranz, Durchhaltevermögen. All das stärkt auch unsere Zivilgesellschaft. Deshalb ist es wichtig, die Akteure zu unterstützen – auch indem wir schauen, wie Angebote der Sportvereine und Sportschulen in Ganztagsschulen besser eingebunden werden können.“ Im Gespräch wurde klar, dass nicht nur Karate, sondern auch das Schicksal seiner Schüler und Schülerinnen Bodo Monschau eine Herzensangelegenheit ist. Bodo Monschau ist eben alles gleichzeitig: Sportler, Lehrer, Sozialarbeiter und Psychologe.

Neue Rögy-Sporthalle wird bald fertig

Rögy-Sporthalle wird wohl erst im Sommer fertig“, titelte der Waterbölles am 23. Februar vergangenen Jahres, nachdem Fachleute des Remscheider Gebäudemanagements an dem Rohbau falsch gesetzte Bewehrungsstähle festgestellt hatten, die am Beton der Außenwände Frostabplatzungen und eine Korrodierung der Stäbe befürchten ließen. Das hatte dann erst einmal zu einem sieben Monate währenden Baustopp geführt, zu Mehrarbeit für Gutachter und Statiker und zu intensiven Verhandlungen zwischen der Stadt und der Baufirma. „Ich bin froh, dass es weitergeht...!“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am 7. September 2017 im Haupt- und Finanzausschuss. Und froh darüber, dass das Projekt nunmehr die Zielgerade ansteuert, zeigt sich im Waterbölles-Video, das in dieser Woche entstand, auch die städtische Architektin Anja Klein. Auch in Röntgen-Gymnasium und in den  Lenneper Sportvereinen freut man sich darauf, Anfang September die neue Dreifach-Turnhalle in Betrieb nehmen zu kosten. Sie hat 7,2 Millionen Euro gekostet. Anka Klein stellte dem Waterbölles die Besonderheiten der Halle vor, als Schwingschleifer und Handkreissäge der Handwerker schwiegen.

Fallschirmclub Remscheid will vorne mitmischen

Pressemitteilung des Fallschirmclub Remscheid e.V.

Bei den Deutschen Fallschirm-Meisterschaften, die von Samstag, 25. August, bis Mittwoch, 29. August, in Köln von der Fallschirmsport sky-fun GmbH auf dem Flugplatz Dahlemer-Binz in Dahlem ausgerichtet werden, ist der Fallschirmclub Remscheid e.V. mit mehreren Teams vertreten:

  • Airstep Remscheid 2er (Tom Brand, Tobi Koch, Thomas Rhode-Seelbinder / Video)
  • Airstep Remscheid 4er: Tom Brand, Thomas Rohde-Seelbinder, Rolf Stolzenberg, Tobi Koch, Peter Wohlers / Video)
  • und im bereit qualifizierten Deutschland 8er mit Dr. Uli Sehrbrock und Dr. Steffen Schiedek. 

Klaus Mathies, Vorstand des Fallschirmclubs Remscheid e.V.: „Unsere Wunschvorstellung ist es, so nah wie möglich an die Deutschen Meistertitel heranzukommen. Der Deutsche Meister im Speedskydiving ist bereits ermittelt, und da haben wir den DM-Titel in Illertissen mit Moritz Friess bereits gewonnen. Das gleiche gilt für die DM in der Einzeldisziplin „schnellste Schirmfahrt über dem Boden“, genannt „Swooping“, am vergangenen Wochenende in Klatovy Tschechische Republik. Dort ist Tobi Koch, Mitglied des Airstep Remscheid 4er Teams, Deutscher Meister geworden. Die Auslosung aller Disziplinen und die Reihenfolge soll am Samstagin der ARD live übertragen werden. Es wird auf jeden Fall ein riesen Spektakel werden.“

Der Zeitplan dieser Meisterschaft ist stark umstritten und hat zu erheblichen Diskussionen geführt. Die Siegesfeiern finden diesmal nicht am Wochenende, sondern am Mittwoch, mitten in der Woche, statt. Sollte es dann noch wetterbedingte Ausfälle geben, wird es kritisch.

Bei "Eisenmännchen" gewinnen alle eine Medaille

Nach vierjähriger Abstinenz laden der Triathlonverein TriForce-Vital (Remscheid-Vital e.V.) und der Sportbund Remscheid wieder Jungen und Mädchen der Jahrgänge Jg. 06/07 bis 08/09) zum Kindertriathlon „Eisenmännchen“ ein. Start ist am Samstag, 22. September, um 9 Uhr im Freibad Eschbachtal. Die Online-Anmeldung auf www.triforce-vital.de bis 10. September mit Überweisung des Startgeldes von zwölf Euro ist verbindlich.

Hinter „TriForce-Vital“ steht nach eigenen Angaben „eine kleine Schar von Triathlonverrückten und Ideallisten, die sich vor einigen Jahren vorgenommen haben, unsere Kinder weg von der Spielkonsole zu holen und  in Bewegung zu bringen“. Christian Dilk: „‘Eisenmännchen‘ bietet Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren die Möglichkeit, ohne Druck zu lernen, wie man aus den Lieblingssportarten vieler Kinder – Schwimmen, Radfahren und Laufen  – einen Wettkampf machen kann, der Spaß macht und zugleich fordert. Der Kindertriathlon ist kein Wettkampf! Der Spaß und die Freude an der Bewegung stehen im Vordergrund! Um die Kinder keinem Leistungsdruck auszusetzen, verzichten wir auf eine Zeitnahme. Jeder Zieleinläufer ist ein Gewinner und erhält eine Medaille.“

Die drei Disziplinen im Einzelnen:

  • Schwimmen im Freibad, ca. 50m, eine Bahn
  • Radfahren, ca. 1400 Meter, Rundstrecke am Freibad auf unbefestigten Forstwege (vor dem Start erfolgt eine Sicherheitskontrolle des Fahrrades und des Fahrradhelms. Beim Radfahren besteht absolute Helmpflicht)
  • Laufen, ca. 500 Meter im Freibad

Klasseneinteilung und Startplan (1. Start 9 Uhr):

  • Schüler B, Jungen (Jg. 06/07): Start ca. 11:00 Uhr
  • Schüler B, Mädchen (Jg. 06/07): Start ca. 11:30 Uhr
  • Schüler C, Jungen (Jg. 08/09): Start ca. 10:00 Uhr
  • Schüler C, Mädchen (Jg. 08/09): Start ca. 10:30 Uhr.

Benötigte Ausrüstung: Badehose bzw. Badeanzug, Schwimmbrille, Handtuch, Rad- und Laufbekleidung, funktionstüchtiges Fahrrad, Radhelm, warme Kleidung nach dem Triathlon.

Schwimmen mit Doc Esser im Freibad Eschbachtal

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Autogrammstunde mit Doc Esser gibt es am Sonntag, 22. Juli, um 12.30 Uhr im Freibad Eschbachtal Wer Interesse hat, kommt vorbei, schwimmt ein paar Runden (Kurzschwimmertarif ab 18 Uhr), lässt sich mit Doc Esser fotografieren und bekommt von ihm ein Autogramm. Schon seit ein paar Jahren kommt Doc Esser regelmäßig ins Freibad Eschbachtal und schwimmt dort seine Runden. Der Arzt im Sana-Kinikum ist begeisterter Sportler und Musiker, hat ein Buch geschrieben und eine eigene Fernsehsendung im WDR. Vergangene Woche war er in der WDR-Talökshow „Kölner Treff“ zu Gast. Wie er das alles schafft und was das Freibad Eschbachtal damit zu tun hat, verriet er Karin Ittermann, Mitarbeiterin des städtischen Fachdienstes Sport und Freizeit, in einem Interview.

Karin Ittermann: Was bedeutet das Freibad Eschbachtal und die aktive Pause für Sie?

Doc Esser: Als ich vor drei Jahren meine Stelle in Remscheid angefangen habe, suchte ich händeringend ein Freibad für die Sommersaison. Seit gefühlt 1000 Jahren nutze ich den Schwimmsport, um meinen „Wahnsinn“ in Zaum zu halten. Schwimmen entspannt mich, ich kann im wahrsten Sinne „Abtauchen“ und fühle mich danach immer komplett geistig regeneriert und körperlich zumindest  teilrestauriert. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Freibad Eschbachtal entdeckt habe. Optimaler geht’s nicht: Wunderschön gelegen, nahe an meiner Arbeitsstelle und mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft betreut. Für mich eines der schönsten Freibäder (und ich kenne so ziemlich alle).

Karin Ittermann: Wie sind Sie zum Fernsehen gekommen?

Doc Esser: Purer Zufall. 2005, 2006 hatte ich keine Lust mehr auf die Musikindustrie und die Musikindustrie nicht mehr auf mich. Deswegen habe ich mich sehr über ein Jobangebot als Arzt gefreut und dankend angenommen. Einige Jahre später hat es mir aber wieder musikalisch in den Fingern gejuckt und ich habe neben meiner Arbeit als Arzt für neue Künstler komponiert und produziert. Im Rahmen der Vermarktung war ich bei einer großen Künstleragentur vorstellig, die aber deutlich mehr Interesse an mir als Arzt als an der Sängerin, die ich produziert hatte, zeigte. Kurz danach hatte ich mein erstes Casting und anschließend meine ersten Aufzeichnung für den WDR. Damit war der Stein ins Rollen gekommen.

Karin Ittermann: Wie bekommen Sie alles unter einen Hut?

Doc Esser: Auch wenn man es mir nicht ansieht und auch nicht glaubt: Ich habe ein ziemlich gutes Zeitmanagement und bin recht diszipliniert. Außerdem brenn´ ich für all diese Dinge mit Leidenschaft und Hingabe und muss mich nie zu irgendwas zwingen. Sollte das mal der Fall sein, würde ich die jeweilige Sache sofort beenden. Es gibt nichts Schlimmeres als Dinge nicht tun dürfen können sondern Dinge tun müssen. Und wer diesen Satz verstanden hat…

Karin Ittermann:  Ein paar Worte zu Ihrem Buch noch, Kittel Keime Katastrophen?

Doc Esser: Und jetzt schreibt der Kerl auch noch ein Buch…..JA tut er. Und zwar weil das Krankenhaus nach wie vor ein Mysterium für viele Patienten ist. Scheinbar gefangen in einer riesigen Maschinerie, ohne Einfluss auf das äußere Geschehen und komplett abhängig von der Pflege und von Ärzten, die dann noch nicht mal so gut aussehen wie George Clooney. Und jetzt kommt MEIN Buch: Hier erkläre ich nämlich, wie man einen Krankenhausaufenthalt nicht nur problemlos überlebt, sondern auch noch was Gutes daraus mitnimmt. Ich gebe Tipps und Tricks, wie man als Patient das Verhältnis zur Pflege und den Ärzten optimiert, in der Hoffnung, so auch schneller gesund zu werden. Das ganze natürlich auf humorige Art und Weise und mit vielen persönlichen Geschichten.

Karin Ittermann: Warum sind Sie tätowiert?

Doc Esser: Einen wirklichen tiefsinnigen Grund kann ich leider nicht nennen. Ich habe ja lange als Musiker in einer Rockband gespielt und Rock n Roll gelebt, so dass mein damaliges Umfeld natürlich auch ziemlich bunt aussah. Und das färbt natürlich ab, so dass ich mir bereits in frühen Jahren die ersten Tattoos  habe stechen lassen. Ich bereue dahingehend auch nichts. Diese Zeit war eine aufregende und wilde Zeit, die ich niemals missen möchte.

Karin Ittermann: Zum Schluss vielleicht noch ein Tipp für ein gutes Leben und gute Laune?

Doc Esser: Mein wichtigster Tipp: Bleiben Sie gelassen. Die meisten Dinge lassen sich mit ruhigem Kopf deutlich besser regeln und sind meist gar nicht so schlimm wie sie zuerst erscheinen! Mein 2. wichtigster Tipp: Lernen Sie das Leben leben! Dafür braucht man weder Luxus noch viel Geld. Da reicht oft schon ein Essen mit gutem Wein im Kreise der Familie. Oder ein Besuch im Freibad Eschbachtal.

Wegen Legionellen kein Duschen in Hackenberg

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrollmessung durch das städtische Gebäudemanagement sind aktuell an wechselnden Zapfstellen der Sportanlage Hackenberg erhöhte Legionellen-Werte festgestellt worden. Die Messwerte lagen dabei mit 3100/KBE (koloniebildende Einheiten) deutlich über dem Schwellenwert von 100KBE/100ml (dem sogenannten Prüfwert 1), ab dem Maßnahmen gegen die erhöhten Werte erforderlich sind. Eine starke Wertüberschreitung (ab 10.000 KBE/100ml) liegt zwar nicht vor, aus Gründen der Gesundheitsvorsorge hat der städtische Fachdienst Gesundheit jedoch eine vorübergehende Nutzungseinschränkung (Duschverbot) empfohlen. Mit sofortiger Wirkung hat der städtische Fachdienst Sport und Freizeit daher die Nutzung der Duschen bis auf weiteres untersagt, damit erforderliche Sanierungsmaßnahmen der Hausinstallationen schnellstmöglich durchgeführt werden können. Da ohnehin eine dreiwöchige Schließung aufgrund der bevorstehenden Ferien geplant ist, soll in dieser Zeit die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsanalyse erfolgen. Weitere Schritte – Sanierung, Umbau beziehungsweise teilweise Nutzung unter Einsatz endständiger Filter – werden zeitnah geklärt. Die Nutzung der Sportflächen ist ohne Einschränkung weiterhin gegeben. Die Schulen und Vereine als Nutzer der Sporthalle Hackenberg wurden umgehend über den aktuellen Sachstand informiert.

Bedarf an Sporträumen ist noch unklar

Weiterführende Schulen haben enormen Raumbedarf“, titelte der Waterbölles am 25. Mai, nachdem die Verwaltung der Politik den künftigen Raumbedarf für die weiterführenden Schulen mitgeteilt hatte, berechnet von dem Bildungswissenschaftler Dr. Detlef Garbe von der Leverkusener Beraterfirma Dr. Garbe & Lexis. Demnach fehlen in Remscheids weiterführenden Schulen bis 2029 mehr als 160 Räume, und die Rückkehr zu G9 kostet insgesamt knapp sieben Millionen Euro.

Kommen dazu womöglich noch weitere Ausgaben für Sporträume hinzu? Die Frage wurde gestern im Sportausschuss gestellt. Den Mitgliedern war aufgefallen, dass sich der Schulentwicklungsplan mit dem Raumbedarf für den Schulsport gar nicht beschäftigt. Vielleicht, weil das in der Vergangenheit kein Problem war. Inzwischen aber könnte das anders aussehen. Einstimmig beschloss der Sportausschuss deshalb gestern auf Antrag von Alexander Schmidt (CDU), die erforderlichen Sporträume gleichwertig in die Schulentwicklungsplanung aufzunehmen.  Auf diese Weise ließe sich dann leichter erkennen, ob und wo es zu einer Raumverknappung zu Lasten der Sportvereine kommen könnte, die in den Hallen auch und gerade auf die späteren Nachmittagsstunden  angewiesen sind. Für David Schichel von den Grünen „ein wichtiges Thema“.

Sportdezernent Thomas Neuhaus will dazu nach der Sommerpause  konkreter werden. Aber zunächst müsse die Stadt bei der Bezirksregierung in Düsseldorf ihren Plan einer neuen Dreifach-Turnhalle am Albert-Einstein-Gymnasium an der Brüderstraße in trockene Tücher bringen. Darauf aufbauend könnten die für Sport und Schule zuständigen Fachbereiche der Verwaltung sich dann gemeinsam um den übrigen Bedarf an Sporträumen kümmern.

Sportausschuss-Sitzung ausnahmsweise ohne Sternkopf

Die Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen und der Sportausschuss werden künftig nicht an einem Tag tagen. Denn dann müsste Martin Sternkopf (Foto) passen. Weil er sich nicht klonen kann. Denn für den Sportausschuss ist der Oberverwaltungsrat als Leiter des (im Rathaus Lüttringhausen ansässigen) Fachdienstes „Sport und Freizeit“ ein wichtiger Ansprechpartner, und für die Bezirksvertretung Lüttringhausen der neue „Pate“ der Verwaltung in der Nachfolge von Thomas Grieger. Als solcher nahm er gestern erstmals an einer Sitzung der BV teil. Es war eine außerordentliche, und sie hatte nur ein Kernthema: den Empfehlungsbeschluss an den Rat zu den nächsten beiden verkaufsoffenen Sonntagen in Lüttringhausen (Bauernmarkt, Weihnachtsmarkt).

Pech, dass die BV in Ermangelung von Mitgliedern nicht beschlussfähig war. Denn ausnahmsweise fand die Sitzung im Rathaus Remscheid statt. Doch da kamen neben Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller nur drei Mitglieder an. Weitere waren ins Rathaus Lüttringhausen gekommen, weil sie die Rotverschiebung in der Einladung übersehen hatten.

Gleichwohl wird heute der Rat der Stadt über die verkaufsoffenen Sonntage beschließen können. Denn der BV blieb gestern noch der Weg über einen Dringlichkeitsentscheid. Den unterschrieben - in Remscheid - Susanne Pütz, Heinz-Jürgen Heuser und Jürgen Koball. In der nächsten Sitzung der BV, dann wieder vollzählig in Lüttringhausen, dürfte er der Ordnung halber vom Planum gebilligt werden.