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Siebenschläfertag lässt nichts Gutes erwarten

"Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag," lautet eine alte Bauernregel. Das lässt nichts Gutes erwarten für diesen Sommer. Denn das Wetter am 27. Juni, dem Siebenschäfertag, war eher „durchwachsen“, freundlich am Vormittag und stürmisch und regnerisch am Nachmittag. Den Tag der Eröffnung des Freibades im Eschbachtal machte die Stadt Remscheid aber auch in diesem Jahr nicht vom Wetter abhängig; lange genug hatte sie schließlich auf die Eröffnung der Freibadsaison 2020 warten müssen. Die im Februar begonnenen Instandsetzungsarbeiten hatten sich durch Lieferengpässe bei Ersatzteilen erheblich verzögert. Und dann scheiterte die ursprüngliche Planung, das Freibad früher zu öffnen, noch an „coronabedingten Hemmnissen“, so die Stadtverwaltung. Zuletzt hatten noch die Endabnahme der in den vergangenen Wochen vorgenommenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie die finale Überprüfung der Wasserqualität gefehlt.

„Nach positivem Abschluss sämtlicher Prüfungen zu baulichen Anpassungen, Wasserqualität und Corona bedingten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen startet das Freibad Eschbachtal startet am Donnerstag, 2. Juli, die Freibadsaison 2020“, teilte die Stadt  am 29. Juni endlich offiziell mit. Eine Eröffnung ganz ohne Badegäste. Wetterbedingt. Und auch am Freitag und Samstag sah es kaum anders aus. Da kamen gerade mal sechs Schwimmerinnen, die zu den Stammgästen des Remscheider Freibades gehören.

Vorsorgliche Verhaltensregeln bei Blaualgen in Talsperren

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Remscheid, des Oberbergischen Kreises und des Wupperverbandes

Hohe Temperaturen und viel Sonne – dies sind ideale Bedingungen für das Wachstum von Algen. Daher weisen die Gesundheitsämter des Oberbergischen Kreises sowie der Stadt Remscheid und der Wupperverband vorsorglich darauf hin, dass sich in den Talsperren wieder Blaualgen in unerwünschtem Ausmaß entwickeln können. Blaualgen kommen natürlicherweise im Gewässer vor. Bei Massenentwicklungen führen sie jedoch zu Problemen.

Blaualgen sind Bakterien (Cyanobakterien), die das Wasser blaugrün (cyan) färben und sich auf der Gewässeroberfläche ansammeln können. Zurzeit gibt es keine Beeinträchtigung durch Blaualgen, das Baden in den offiziellen Badegewässern des Wupperverbandes – Wupper-, Bever-, Lingese- und Brucher-Talsperre – ist an den offiziellen Badestellen uneingeschränkt möglich. Die regelmäßigen Untersuchungen der Gesundheitsämter an den Badestellen zeigen eine sehr gute Wasserqualität. Sollten dennoch plötzlich Blaualgen an Talsperren auftreten, erkennt man dies an geringen Sichttiefen, einer deutlichen Trübung des Wassers oder den typischen blaugrünen Schlieren. Wenn diese Anzeichen auftreten, sollte der Kontakt mit dem Wasser vermieden werden.

Die meisten Blaualgenarten sind für den Menschen harmlos (sie führen bei Zerfall lediglich zu einem unangenehmen Geruch). Einige können jedoch Toxine (Giftstoffe) bilden, die Einfluss auf die Gesundheit haben können. Bei hohen Konzentrationen der Blaualgen können bei Menschen u.a. Symptome wie allergische Reaktionen, Hautreizungen oder Ohrenschmerzen, bei Verschlucken Übelkeit, Durchfall und Erbrechen auftreten. Besonders Kleinkinder und empfindliche Menschen sollten den Kontakt mit Blaualgen meiden.

Da in den vergangenen Jahren Blaualgen in Talsperren des Wupperverbands auftraten, rät der Verband den Badegästen, aufmerksam zu sein, da Blaualgen-Ansammlungen von Wellen- und Windbewegungen verteilt und wieder aufgelöst werden können und das Auftreten unberechenbar ist. Die Gesundheitsämter und der Wupperverband werden die Entwicklung in den Badegewässern kontinuierlich beobachten. Informationen zur Badegewässerqualität im Oberbergischen Kreis finden Sie auf www.obk.de/badegewaesser, Informationen über die Wasserqualität an der Badestelle der Wupper-Talsperre auf //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/fetch%3EUID%3E.INBOX%3E186367">https://remscheid.de/vv/produkte/2.53/146380100000021297.php#tab-links.

Freibad eröffnet am 2. Juli die Badesaison

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach positivem Abschluss sämtlicher Prüfungen zu baulichen Anpassungen, Wasserqualität und Corona bedingten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen steht fest: Das Freibad Eschbachtal startet am Donnerstag, 2. Juli, die Freibadsaison 2020. Die ursprüngliche Planung, das Freibad früher zu öffnen, scheiterte an Corona bedingten Hemmnissen. So hatten sich die im Februar begonnenen Instandsetzungsarbeiten durch Lieferengpässe bei Ersatzteilen erheblich verzögert. Dann musste ein anlagenbezogenes Konzept zur Eröffnung des Freibads Eschbachtal unter Zugrundelegung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards nach Coronaschutzverordnung erarbeitet werden. Und zuletzt fehlten noch die Endabnahme der in den vergangenen Wochen vorgenommenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie die finale Überprüfung der Wasserqualität.

Jetzt steht dem Badevergnügen nichts mehr im Weg: Am 2. Juli öffnet das Freibad Eschbachtal seine Tore, wenn auch Corona bedingt mit einer Vielzahl von Einschränkungen. Informationen über die aktuell geltenden Bedingungen für den Besuch im Freibad Eschbachtal und zum Ticketkauf finden Interessierte auf www.remscheid-live.de, www.remscheid.de und www.freibad-eschbachtal.de. Übrigens: Das Freibad bleibt so lange geöffnet, wie sommerliche Temperaturen vorherrschen. Auf das Ende der Badesaison können sich die Hundebesitzer und Hunde freuen – das Hundeschwimmen ist wie in Vorjahren im Anschluss an die Badesaison geplant.

Kräwi: Ordungsdienst kümmert sich um Corona-Regeln

Im Freizeitpark Kräwinkel an der Wupper-Talsperre hat in dieser Woche die Saison für „Wasserratten“ und Sonnenhungrige begonnen. Für den Betreiber der Anlage seit 2015, die Arbeit Remscheid, wäre das alleine in diesen Corona-Zeiten wegen der nur mit zusätzlichem Personal zu erfüllenden Sicherheitsauflagen finanziell eine Nummer zu groß gewesen. Denn die gGmbH, die in Remscheid im Secondhand-Kaufhaus am Markt, im Gebrauchtmöbelhandel „Allerhand“ und in der früheren Stadtgärtnerei im Stadtpark Langzeitarbeitslose für die Rückkehr ins Berufsleben qualifiziert, ist finanziell nicht auf Rosen gebettet. Doch für Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus war klar: „Die Kräwi muss öffnen. Weil in diesem Jahr viele Menschen nicht in den Urlaub fahren!“ Glück im Unglück: Der wegen Corona abgesagte Röntgenlauf bescherte der Stadt das Geld – 23.000 Euro –, um den von der Arbeit Remscheid benötigten Ordnungsdienst am Eingang bezahlen zu können.

Das Kräwi-Team –vier sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter sowie bis zu acht Ein-Euro-Kräften, die so ihre Hartz-IV-Unterstützung um jeweils 180 Euro im Monat aufstocken können – halten seit Mittwoch den Betrieb der Freizeitanlage von 8 bis 20 Uhr aufrecht. Dazu gehören die Toilettenanlagen, ein Kiosk (ohne Alkoholverkauf), die Bewirtschaftung von 80 bis 90 Parkplätzen und die Kontrolle der Badegäste bei Ein- und Austritt (dann müssen jeweils Uhrzeit und persönliche Daten notiert werden für den Fall einer Infektion). Keine leichte Aufgabe bei dem an schönen Sommertagen erwartbaren Besucherstrom: Am vergangenen Mittwoch kamen 1300, an Donnerstag 1200, in der Vergangenheit gab es an der Kräwi aber auch schon Tage mit 5000 Besuchern.

Damit ist in diesem Jahr nicht zu rechnen: Wegen Corona muss bei 1200 Gästen auf der Anlage die Schranke fallen. Das Gelände des Freizeitparks umfasst eine Fläche von etwa 12.000 m2. Das bedeuten dann zehn Quadratmeter pro Besucher. „Nach den ersten Erfahrungen kann im Rahmen der wöchentlichen Überprüfungen diese Höchstgrenze auf bis zu 1.500 Personen erhöht werden, wenn die Hygiene- und Sicherheitsstandards dies zulassen“, so Ralf Barsties.

Dass in diesem Jahr lediglich Tretboote und Ruderboote verliehen werden, aber keine Kanus und Kanadier, hat mit Corona nichts zu tun. Der Grund ist zum einen der niedrige Wasserstand der Tatsperre und zum anderen Schäden an Bootssteg des Kanusportvereins Radevormwald-Remscheid e.V., die einen sicheren Einstieg in die Boote unmöglich machen.

„Gut, dass die Stadtwerke Remscheid zwischen dem 27. Juni und 11. August wieder ihren „Kräwi"-Bus fahren lassen“, freute sich beim gestrigen Ortstermin Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Denn das lindert ein wenig das Verkehrschaos auf der schmalen Straße mit Wendehammer und den beiden Zufahrten zu den (zu kleinen) Parkplätzen. „Die E-Wagen zur Wuppertalsperre fahren in diesen Sommerferien vom 27. Juni bis einschließlich 11. August täglich um 11.12 Uhr, 13.12 Uhr, 17.12 Uhr und 18.47 Uhr ab Lennep Bahnhof und um 11.31 Uhr, 13.31 Uhr, 17.31 Uhr und 19.06 Uhr ab der Haltestelle Heidersteg zurück“, hatten die Stadtwerke bereits am 11. Juni mitgeteilt. „Jeden Tag strahlender Sonnenschein sollte es nicht unbedingt sein“, wünschte sich gestern der OB. Denn hin und wieder ein Regenguss täte sicherlich der Talsperre und den umliegenden Wäldern sehr gut.

"Skywalk" in der Brücke für Fußgänger und Radfahrer?

In „Haus Müngsten“ erläuterten heute die Oberbürgermeister von Solingen und Remscheid, Burkhard Mast-Weisz und Tim Kurzbach, zusammen mit den SPD-Fraktionsvorsitzenden beider Städte, Wolf (MdL) und Klaus Jürgen Reese, sowie Gerd Münnekehoff als Initiator den Antrag mit Ideen und Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Brückenparks, der im Oktober den Bergisch Rat beschäftigen wird. Der „Antrag der Sozialdemokratie im bergischen Städtedreieck“ enthält auch eine besondere Form der Brückenquerung („Skywalk“) auf der Plattform der Müngstener Brücke, die in rund 100 Meter Höhe unterhalb der Schienen befindet. Deshalb nahmen an der gestrigen Pressekonferenz auch Günter Gewehr (Projektleiter Müngstener Brücke) von der Deutschen Bahn AG, Produktionsplanung und -steuerung Düsseldorf, Ralf Puslat, Mitglied des Bundesvorstandes des ADFC e.V., und Bauleiter Thomas Bauersfeld, Schachtbau Nordhausen GmbH, teil. „Die … Plattform bietet die Möglichkeit, die bereits zur Regionale 2006 erwogene und bisher nicht realisierte Idee eines ‚Skywalk Müngsten‘ zu verwirklichen. Während der Sanierungsarbeiten (im vergangenen Jahr) wurde diese Plattform erneuert und an die beiden Brückenköpfe durch Behelfsbrücken angeschlossen“, so die Antragsteller.

Sollte der Antrag vom Bergische Rat angenommen werden, zielt er auf die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW). Sie soll gebeten werden, „in enger Abstimmung mit dem internationalen Projektleiter zur seriellen Welterbe-Bewerbung „Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts“ das bisherige Konzept des „Brückenpark Müngsten“ zu analysieren, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen darzustellen und neue Ideen zur Steigerung der Attraktivität des Areals für Besucher/-innen und Touristen/-innen vorzulegen, die den Park aufwerten. Zum Beispiel durch ein erweitertes gastronomisches Angebotes, aber auch durch eine verbesserte Anbindung der Bergischen Städte an den Brückenpark. Die derzeitigen Verbindungen des ÖPNV mit dem Brückenpark hätten noch Verbesserungspotentiale…

Vorgeschlagen werden ferner ein großformatiges Bild am Müngstener Brückenweg im Bereich der B229 sowie Hinweistafeln am Autobahnkreuz Sonnborn (A46, A 535 und L74). Zu einem Kostenplan der einzelnen Maßnahmen müsse allerdings auch gehören, „wie die einzelnen Maßnahmen finanziert und umgesetzt werden können“.

Die Wartungsplattform in der Müngstener Brücke unterhalb der Schienen.In der Begründung des Antrages heißt es: „Zum Bergischen Städtedreieck gehört der Brückenpark Müngsten. Seit seiner Einweihung zieht er Besucher/-innen ins Tal der Wupper. Er ist die anerkannte, räumliche Verbindung der drei Bergischen Großstädte. Kaum ein anderer Ort symbolisiert so die Bergische Identität.“ Die Regionale 2006 habe eine neue Ära für den Bereich Müngsten eingeläutert. Der Brückenpark bietet Platz zum Picknicken, Verweilen und Spielen und schafft einen traumhaften Blick von unten zur Brücke. Die Gastronomie bietet Ausflüglern, Wanderern, Mountain-Bikern und verschiedenen Veranstaltern ein einzigartiges Ambiente. Auch die Schwebefähre erfreut sich großer Beliebtheit, sie bringt die Besucher/-innen auf die andere Seite der Wupper.“ Inzwischen seien (aber) viele Jahre vergangen, ohne dass der Brückenpark nennenswert weiterentwickelt worden wäre. Der wachsende Tourismus im Bergischen Städtedreieck erfordere es, über neue Anziehungspunkte nachzudenken und sie zu schaffen.

Die Idee des „Skywalk Müngsten“auf der Wartungsplattform unterhalb des Schienenwegs wird in der Antragsbegründung ausführlich beschrieben: „Hier kann geprüft werden, ob der Ausbau zu einer Aussichtsplattform bzw. einem Sky-Walk möglich ist, was sicher für viele ein absolutes touristisches Highlight wäre und die Chance böte, aus unmittelbarer Nähe die Konstruktion und die handwerkliche Kunst des Brückenbaues zu erleben. Damit bestünde die Möglichkeit einer barrierefreien Verbindung vom Bahnhof Solingen-Schaberg über die Müngstener Brücke bis auf die Remscheider Seite mit Anschluss an die Akademie für Kulturelle Bildung und die Ortschaft Küppelstein. Der von der Akademie lang erhoffte Schienenhalt in ihrer näheren Umgebung wäre auf diese Weise machbar, zumal die Wegführung eine gemeinsame Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer ermöglichen würde.“

Verbessert ließen sich aber auch die Wegeverbindungen zwischen dem Park im Tal und den Anschlussstellen der Brücke auf Solinger bzw. Remscheider Seite. „Über die Brücke könnten letztendlich sogar die Solinger Korkenziehertrasse mit der Wuppertaler Nordbahntrasse und der Trasse des Werkzeugs in Remscheid verbunden werden sowie weiteren Strecken im Bergischen Land und an Rhein und Ruhr.“ Die Antragsteller fragen des Weiteren: „Warum kann der Brückenpark nicht auch Ausgangspunkt für ein sportliches Highlight des Bergischen Städtedreiecks werden? Die Austragung von regionalen, nationalen oder sogar internationalen Meisterschaften im Cross-Lauf oder von Mountain-Bike-Wettbewerben bietet sich förmlich an.“

Freizeitpark Kräwinklerbrücke in den Sommerferien

von Ralf Barsties, Geschäftsführer der Arbeit Remscheid gGmbH

 Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Freizeitpark Kräwinklerbrücke rechtzeitig zu den Sommerferien geöffnet sein wird. Sieben Wochen von Freitag, den 26. Juni, bis Sonntag, 16. August, wird die Kräwi zwölf Stunden am Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein. Das Hygiene- und Zugangskonzept sieht u.a. vor, dass die Daten und Anwesenheitszeiten der Besucherinnen und Besucher erfasst werden, dass es eine Obergrenze für die Besucherzahl gibt und dass das Gelände von 20 bis 8 Uhr geschlossen sein wird. Dies schränkt Stammbesucher*innen zwar ein, ermöglicht aber überhaupt  erst die Nutzung von Gelände und Wuppertalsperre unter den Corona-Pandemie-relevanten Gesichtspunkten.

Wir sind sehr froh darüber, dass der Aufwand, den Arbeit Remscheid gGmbH hierfür betreiben muss, erst dadurch realisierbar geworden ist, dass die Stadt Remscheid die Kosten für die zusätzlichen, insbesondere personellen Sicherheitsmaßnahmen, übernehmen wird. In Anbetracht des überaus guten Sommerwetters in dieser Woche haben wir kurzerhand die Test- und Trainingsphase zum Ernstfall erklärt und den Zugang zum Freizeitpark nach dem gültigen Hygiene- und Zugangskonzept bereits gestern gestartet. Am Freitag kommt dann die Öffnung des Kiosk und des Bootsverleihs hinzu. Dann ist auch die offizielle Eröffnung des geregelten Betriebes mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus.

Nachmittags keine Badekarten für Berufstätige?

Pandemie- und Hygieneplan für das Freibad steht“, berichtete der Waterbölles am 6. Juni.  Der lag den Mitgliedern des Sportausschusses in ihrer gestrigen Sitzung vor. Auf Nachfrage von Gabriele Kemper-Heibutzki (CDU) sagte in der Sitzung des Sportausschusses Martin Sternkopf, der Leiter des städtischen Fachdienstes Sport und Freizeit, die mit Reinigungs- und Security-Kräften sowie Badaufsicht/Rettungsschwimmern abgeschlossenen Zweitverträge für das Freibad ließen, wenn gutes Wetter sich dafür anböte, auch eine Verlängerung der Badesaison bis in den Oktober zu, allerdings keine Verlängerung der täglichen Badezeit (12 bis 18 Uhr). Bei den geplanten sechs Stunden käme man mit einer Arbeitsschicht aus; alles andere wäre zu teuer.

Alexander Schmidt (CDU) sah darin eine Benachteiligung der Berufstätigen; für die gäbe es am Nachmittag keine Eintrittskarten mehr. Da aber die mit QR-Code versehenen Eintrittskarten beim Ein- und Ausgabe aus dem Freibad die exakte Aufenthaltszeit festhalten, müsse eine flexiblere Ausgabe der täglich  maximal 750 Eintrittsklarten für spätere Badegäste möglich sein, wandte Schmidt ein. Das will der Fachdienstleiter nun prüfen lassen.

Zu den Verhaltensregeln im Freibad kündigte Sternkopf noch detaillierte Informationen an. Damit wolle man aber bis zur nächsten Woche warten, um die erwartete neue Corona-Verordnung des Landes berücksichtigen zu können. Die Zeit bis zur Eröffnung des Bades am 27. Juni sei durch Corona und Lieferschwierigkeiten bei Kacheln zwar eng geworden , sagte Sternkopf weiter. Aber er sei zuversichtlich, dass die vorgeschriebene Abnahme des Bades bis dahin erfolgen werde.

Wiedereröffnung des Sportbads am 15. Juni

Pressemitteilung der H2O GmbH

Am 16. März hatte das Sportbad, wie alle anderen Bäder deutschlandweit, seinen Betrieb einstellen müssen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. „Wir haben die Zeit des Stillstands genutzt, um für den Sommer geplante Revisionsarbeiten vorzuziehen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Ge­schäftsführer der H2O GmbH. Nun dürfen Freibäder und Hallenbäder unter Beachtung von strengen Corona-Hygieneregeln wieder öffnen. Auch das Sportbad am Park wird ab Montag, 15. Juni, wieder Gäste begrüßen können.

„Wir freuen uns, unseren Vereinen, Frühschwimmer und Sportlern wieder ihr Training im Sportbad ermöglichen zu können“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann. Einschränkungen werde es natürlich geben. So dürfen sich nur eine bestimmte Personenanzahl gleichzeitig im Becken aufhalten, dasselbe gilt für Umkleiden und Duschen. „Wir müssen bestimmte Hygieneregeln einhalten, um unsere Gäste und Mitarbeiter in der aktuellen Situation zu schützen.“, ergänzt Christian Liese, Prokurist und Bereichsleiter der H2O GmbH, „So können wir aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung nur das Sportbecken zum geordneten Bahnenschwimmen öffnen.“

Auch müssen sich die Gäste, wie in der aktuellen Situation üblich, bei Ihrem Besuch im Sportbad Registrieren, um im Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sämtliche Personen der Gesundheitsbehörden benennen zu können. Die einzuhaltenden Hygieneregeln hängen außerdem im Sportbad am Park aus. „Wir bitten unsere Gäste, sich bereits vor ihrem Besuch mit den im Bad geltenden Hygieneregeln vertraut zu machen“, empfiehlt Prof. Dr. Hoffmann. Zu diesem Zweck können diese auf der Webseite www.sportbad-remscheid.de eingesehen werden. Auch das Registrierungsformular steht dort zum Download bereit und sollte bereits ausgefüllt mitgebracht werden, um lange Wartezeiten vor dem Bad zu vermeiden. „Sobald es Neuerungen oder sogar Lockerungen bei der Corona-Schutzverordnung gibt und auch das Lehrschwimmbecken oder das Planschbecken wieder geöffnet werden dürfen, teilen wir dies ebenfalls rechtzeitig über unsere Internetseite mit. Nun erwarten wir eine gute und geordnete Wiedereröffnung“, so Christian Liese.

Pandemie- und Hygieneplan für das Freibad steht

Freibad öffnet voraussichtlich zum 27. Juni“, teilte am Mai die Stadtverwaltung mit. Inzwischen liegt den Mitgliedern des Sportausschusses auch der vom Fachdienst Sport und Freizeit in Kooperation mit dem Fachdienst Gesundheitswesen erarbeitete Pandemie- und Hygieneplan für das Freibad im Eschbachtal vor. Der Plan basiert auf den von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB e.V.) veröffentlichten Empfehlungen sowie der Corona-Schutzverordnung NRW (CoronaSchVO).  in der derzeit geltenden Fassung. Zitat: „Die Gesundheit und die Sicherheit der Badegäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben höchste Priorität.“ Nachfolgend Einzelheiten aus dem Pandemie- und Hygieneplan:

  • Besucherzahl: Bei einer errechneten Liegefläche von ca. 7.800 m2 ist ein Einlass von 780 Personen (10 m2 pro Person) zu Grunde zu legen. Aufgrund der Lage wird die Höchstgrenze auf 750 Personen festgelegt.
  • Hilfeleistungen: Da das Abstandsgebot bei Hilfeleistung nicht einzuhalten ist, sind erst Mundschutz und Handschuhe anzulegen.
  • Kartenverkauf: Der Kartenverkauf ist nur im Vorverkauf über www.remscheid-live.de möglich. Karten werden entsprechend bis 10 Uhr des Besuchstages (Öffnungszeit von 12 -18 Uhr) verkauft. Somit ist beim Einlass nur die Eintrittskarte (Ausdruck oder auf dem Handy) zu kontrollieren. Durch den Verkauf über remscheid-live ist eine namentliche Erfassung der Besucher und somit der evtl. Nachweis einer Infektionskette möglich. Die Listen sind gemäß Datenschutz nach Ablauf der Inkubationszeit zu vernichten, spätestens jedoch vier Wochen nach Ende der Saison.
  • Die Frühschwimmerkarten können direkt beim Personal gekauft werden. Jeder Badegast ist mit Name, Anschrift, Telefonnummer, Datum und Uhrzeit seines Aufenthaltes auf dem zur Verfügung gestellten Datenblatt zu dokumentieren.
  • Ein- und Ausgang: Es wird geprüft, den Eingangsbereich am „roten Tor" einzurichten. (…) Der Ausgang erfolgt über das „große Tor" hinter dem Kiosk (barrierefrei) und wird durch eine Security-Kraft gesichert.
  • Liegeflächen: Zwei Security-Kräfte werden eingesetzt, um die Abstandsregeln zwischen den Besuchern bzw. Besuchergruppen (Familien) auf den Liegewiesen zu kontrollieren und bei Bedarf durchzusetzen.
  • Schwimmbecken: Die Durchschreitebecken werden mit Wasser gefüllt und mit entsprechenden Chlortabs versehen, die sich langsam auflösen, so dass das Wasser im Becken (auch bei Benutzung der Duschen und ständiger Frischwasserzufuhr) einen desinfizierenden Gehalt an Chlor hat. Auch hier ist die Abstandsregel zu beachten. Die Abstandsregelung am Beckenumgang muss eingehalten und durch Aufsichtskräfte
  • beobachtet werden.
  • Babybecken und Spielplatz: Für das Babybecken sowie den Spielplatz gelten die Regelungen für Spielplätze. Kinder können die Abstandsregelung nicht einhalten. Eltern haben sich an die entsprechenden Regeln zu halten.
  • Umkleiden und Duschräume: Sammel-Umkleiden und -Duschräume sind geschlossen zu halten. Bei Einzelumkleiden kann bei Bedarf eine entsprechend geregelte Nutzung erlaubt werden. Hier sind dann entsprechende Zwischenreinigungen vorzunehmen.
  • Toiletten: Vor den Toiletten ist jeweils eine Person als Aufsicht und Reinigungskraft einzusetzen, um eine regelmäßige Reinigung zu gewährleisten, so dass auch gleichzeitig auf die entsprechende Abstandsregelung geachtet (kontrollierter Einlass) wird. Somit sind täglich zwei bis drei Reinigungskräfte einzusetzen. (…) Ausreichend Seife ist zur Verfügung zu stellen.
  • Kiosk: Der Betrieb des Kiosk ist unter der Wahrung der Abstandsregelung in Warteschlangen und Beachtung der Schutzverordnung für Gaststätten möglich.
  • Allgemeines: In Gebäuden ist das Tragen von Masken verpflichtend. Spiel- und Schwimmmaterial sowie Liegen werden nicht ausgegeben. Das Schul- und Vereinsschwimmen ist in dieser Saison bis auf weiteres nicht gestattet.

Sporthallen sind ab 3. Juni wieder geöffnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Land NRW hat mit der Corona-Schutz-Verordnung und der Corona-Betreuungs-Verordnung – jeweils in der ab 21. Mai (bis 5. Juni) gültigen Fassung – die Lockerungen im Sport und die konkurrierenden Vorgaben der Corona-Betreuungs-Verordnung klargestellt und räumt den Kommunen unter Auflagen die Möglichkeit ein, Sportfreianlagen und Sport- und Turnhallen für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb zu öffnen. Die Stadt Remscheid möchte mit der Öffnung der Sporthallen ab 3. Juni gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) vor allem den Vereinssportlerinnen und Vereinssportlern die Trainingsaufnahme im kontaktlosen Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport wieder ermöglichen. Ausgenommen ist noch der Schwimmbetrieb. Die Sport- und Turnhallen werden zu den bisher üblichen Trainingszeiten grundsätzlich geöffnet.

Die Neuenkamper Sporthalle wird für den Sportbetrieb erst ab dem 20. Juli wieder zur Verfügung stehen. Der Rückbau zur Nutzung als Sporthalle beginnt voraussichtlich am 13. Juli. Tageweise Einschränkungen sind auch in der Sporthalle Hackenberg möglich, da hier zunächst noch die Blutspende-Aktionen des DRK anstehen. Die davon betroffenen Nutzerinnen und Nutzer werden rechtzeitig darüber informiert.

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) eine Handreichung für die Vereine erarbeiten, die die Auflagen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs zusammenfasst. Dazu gehören zum Beispiel die Einhaltung der Abstandsregeln und die Desinfektion von Kontaktflächen wie Türklinken. Die Stadt stellt dafür anlagenbezogen Desinfektionsmittel zur Verfügung. Um die Nutzergruppen voneinander zu trennen, sind die Sportlerinnen und Sportler aufgefordert, sich nur innerhalb ihrer Trainingszeit in der Halle aufzuhalten. Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Es gilt: Umgezogen kommen, ungeduscht gehen. Zuschauer sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.

Sporthallen zunächst weiter geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Schutzregeln gelockert und ermöglicht wieder den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb. Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat deshalb auch die städtischen Sportfreianlagen bereits zum 7. Mai unter Auflagen wieder freigegeben. Ausgenommen von der Wiederöffnung sind nach dem aktuellen Landeserlass allerdings alle städtischen Turn- und Sporthallen. Durch den aktuellen Schulerlass des Landes Nordrhein-Westfalen und das darin verankerte Betretungsverbot für Außenstehende ist eine Wiederöffnung der Sporthallen derzeit noch nicht möglich. Die Stadt Remscheid muss sich da leider wie viele andere Kommunen positionieren und hofft, dass diese Problematik auf Landesebene absehbar geregelt wird.

Nur private Hallen und solche in Vereinseigentum dürfen wieder in Betrieb gehen. Hintergrund ist, dass die allermeisten städtischen Turn- und Sporthallen von Schulen genutzt werden. Die Schulen sind unter anderem auch auf die Hallenflächen angewiesen, um Unterricht und Klausuren unter den Abstands- und Hygieneregeln organisieren zu können.

Der städtische Fachdienst Sport und Freizeit wird zusammen mit dem Sportbund Remscheid (SBR) die Vereine über diese Regelung informieren und ihnen zur Unterstützung ein einheitliches Regelwerk zur Nutzung der Sportfreianlagen und Sportplätze an die Hand geben. Der Sportbund Remscheid und die Stadt Remscheid bemühen sich um schnellstmögliche Klärung zugunsten der Vereine in Remscheid. Über weitere Entwicklungen wird zeitnah informiert. 

Allgemein gilt: Sport treiben auf den städtischen Sportplätzen darf nur, wer in den vergangenen 14 Tagen keine Erkältungssymptome hatte und sich nicht in freiwilliger Quarantäne befindet. Es gelten weiterhin die Abstandsregel von 1,5 Metern und ein Richtwert von 10 Quadratmetern pro Person, die zur Verfügung stehen müssen. Das kann bedeuten, dass Trainingsgruppen nicht in der üblichen Größe möglich sind. Umkleiden und Duschen stehen nicht zur Verfügung, die Sportanlage muss also mit Sportkleidung betreten werden. Besucherinnen und Besucher sind grundsätzlich nicht erlaubt. Allenfalls dürfen Kinder bis 14 Jahre mit einer Begleitperson kommen. Beim Betreten der Sportanlage sollte ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Während des Sports empfehlen Stadt und Sportbund Remscheid das allerdings nicht. Ausgenommen von diesen Regelungen ist derzeit neben den städtischen Sporthallen auch noch der komplette Schwimmbetrieb in Remscheid.

Freibad öffnet voraussichtlich zum 27. Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Freibad Eschbachtal öffnet seine Pforten voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien am Samstag, 27. Juni. Von den ursprünglichen Plänen, das Freibad Anfang Juni zu öffnen, musste aufgrund der Corona-Pandemie Abstand genommen werden. Zum einen hat sich bedingt durch die Corona-Krise die bereits im Februar 2020 begonnene Instandsetzung durch Lieferengpässe bei Ersatzteilen erheblich verzögert. Zum anderen sieht die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 16. Mai  gültigen Fassung umfangreiche Hygiene- und Infektionsschutzstandards zum Betrieb von Freibädern vor, die umgesetzt werden müssen.

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird unter Zugrundelegung dieser Hygiene- und Infektionsschutzstandards ein anlagenbezogenes Konzept zur Eröffnung des Freibads Eschbachtal erarbeiten. Ziel ist ein höchstmöglicher Schutz der Badegäste unter den derzeitigen Rahmenbedingungen. Weitere Detailinformationen folgen zeitnah.