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Freibad-Sanierung notfalls in kleineren Schritten

Unser Freibad muss fit werden für die Zukunft“, schrieb Sportdezernent Thomas  Neuhaus am 14. Oktober im Waterbölles in einem Gastkommentar. „Unser Freibad Eschbachtal ist eine bedeutende Einrichtung in unserer Stadt. Undenkbar ist es, wenn unsere kleine Großstadt Remscheid ohne Freibad dastehen würde. Es garantiert Sommererlebnisse in Remscheid für Jung und Alt seit 1912. Es ist damit ein Relikt der Gründerzeit und der Industrialisierung.“

Die Remscheider Kommunalpolitiker sehen das uni solo genauso. Das verdeutlichten am vergangenen Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss zwei Anträge von SPD und CDU.
Die SPD wünscht  sich in ihrem Prüfauftrag zur Sanierung des Freibades von der Verwaltung eine Planung „Freibad Eschbachtal 21“ mit verlängerten Nutzungszeiten samt einer Investitionsplanung „unter Ausnutzung aller Förderoptionen im Rahmen der Haushaltsfortschreibung eine Investitionsplanung, die nach Bauabschnitten gegliedert ist und die vollständige Sanierung des Remscheider Freibades schrittweise innerhalb von fünf Jahren abbildet“. Bei der Planung der Bauabschnitte sei darauf zu achten, dass in den Sommermonaten – soweit technisch möglich – der Betrieb des Freibades – ggf. in Teilbereichen – aufrechterhalten werde.

Die CDU-Fraktion regte eine Ergänzung dieses Antrags in zwei Punkte an: Die Investitionsplanung vorzulegen solle die vollständige Sanierung des Remscheider Freibads auch für den Fall sicherstellen, „dass die Stadt nicht in den Genuss einer zusätzlichen Förderung von Land und Bund kommt“. Das aber hielt David Schichel (Grüne) für nicht seriös. Die CDU müsse schon erklären, woher die Stadt eine auf 14,4 Millionen Euro geschätzte Investition ohne Fördermittel von Bund und Land stemmen solle: „Verwaltung, Du machst das schon, geht hier nicht!“ Zustimmung von Wolf Lüttinger (FDP): Das kann Remscheid ohne Zuschüsse gar nicht schaffen!“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven hatte darauf keine Antwort, entschärfte den Antrag seiner Fraktion jedoch zu einem Prüfauftrag, so dass beide Anträge einstimmig angenommen werden konnten. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Oberstes Ziel muss die Erhaltung des Freibades sein!“ Und dem könne man sich auch in kleineren Schritten nähern, angepasst an eingehende Fördergelder von Bund und Land. Stadtkämmerer Sven Wiertz sieht einen Beginn der Freibadsanierung ohnehin nicht vor dem städtischen Etat für 2022.

Skater: Kinder und Jugendliche konnten mit planen

2005 war die kleine, asphaltierte Skate-Anlage am Hagedornweg in Remscheid eröffnet worden. 2017 war dann endgültig Schluss: Die Elemente waren irreparabel. Doch schon ein Jahr später begann unter Beteiligung von Jugendlichen, u. a. aus der evangelischen Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde, sowie der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) und des städtischen Fachdienstes Jugend, die Planung einer neuen Anlage mit attraktiveren Elementen. Keine leichte Aufgabe, wie sich bald zeigte. Denn es bedurfte eines neuen Schallschutzgutachtens und einer zweiten Baugenehmigung. Und auch die finanzielle Frage galt es zu klären: Der Jugendrat beschloss, Restgelder aus den Spenden für die Parkour-Anlage für die Skate-Anlage freizugeben, und vom Rat der Stadt kam der Grundsatzbeschluss, jährlich zusätzlich 100.000 Euro zur Verfügung zu stellen, um Spiel- und Bolzplätzen attraktiver machen zu können.

Dass dies mit der neuen Skate-Anlage neben der Sporthalle West auf Reinshagen gelungen sei, versicherten gestern Nachmittag zahlreiche junge Skater den zur Einweihung erschienenen Kommunalpolitikern: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf, die stellv. Bezirksbürgermeisterin Rosemarie Stippekohl (CDU), die Integrationsratsvorsitzende Erden Ankay-Nachtwein und Gabi Leitzbach (SDPD), die Vorsitzende des Jugendhilferates. Für den Jugendrat nahm dessen stellv. Vorsitzender Francesco Lo Pinto teil.

Zur Eröffnung der neuen Anlage (Gesamtkosten 30.400 Euro), die vom ersten Tag der Fertigstellung an sehr gut genutzt wird, gab es kleine Snacks und für die ganz Kleinen einen Bobbycar-Parcours. Sie müssen fürs Skaten erst noch etwas wachsen...

Nettekoven: Mannschaftssport bleibt auf der Strecke

von Dr. Bernd Kuznik

„Kommerz olé! – Ehrenamt in der Krise?“ , Talkrunde des Kulturkreises Lüttringhausen gestern Abend im Lüttringhauser Rathaus.  Bei der Ankunft waren einige Besucher überrascht, dass das RS1-TV mit großer Mannschaft (drei Kameras) die Diskussion dokumentierte. Das Gespräch vor ca. 20 Gästen kam nach der Begrüßung durch Thorsten Greuling schnell in Gang, wobei das Ehrenamt in allen Sportarten im Fokus stand, nicht nur im Fußball: Denn die Sportvereine im Allgemeinen leiden unter einem Mangel an ehrenamtlichen Freiwilligen. Es geht dabei nicht direkt um  spezielles Trainerwissen, sondern um die Beaufsichtigung von Kinder- und Jugendgruppen.

Da ließ die Frage nach monetären Anreizen nicht lange auf sich warten. In den meisten Fällen ist das aber nicht das Problem. Die mangelhaften und über Jahre vernachlässigten Sportstätten seien das eigentliche Problem, hieß es. Wer spielt schon gerne auf einem Aschenplatz, wenn es woanders wesentlich bessere Trainingsbedingungen gibt? Die Ausstattung des Platzes, der Sportanlage und die hygienischen Bedingungen von Duschen und Toiletten sind heutzutage entscheidend. Fußballstadien und andere Sporteinrichtungen waren früher zu Fuß oder per Fahrrad zu erreichen. Die Vernachlässigung mancher Sportstätten führt dazu, dass wesentlich weitere Wege (zu anderen Trainingsstätten) gefahren werden müssen.

Peter Frymuth (DFB) machte den Vorschlag, alle Ehrenamtler im Sport sollten doch mal für vier Wochen die Arbeit einstellen. Vielleicht wache die Politik dann auf und realisiere, wie wichtig Sport für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sei. Gäbe es keine Sportvereine, müsse die Kinder- und Jugendarbeit wesentlich intensiviert werden, um eine sinnvolle Tagesgestaltung anbieten zu können. Die Kosten für die Unterstützung von Sportvereinen, Sportanlagen und Ehrenamtlern sei demgegenüber mit Sicherheit wesentlich geringer. Der MdL und Präsident des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen e.V., der Remscheider CDU-Fraktions- und Kreisvorsitzende Jens Peter Nettekoven brachte auch die wachsende Zahl von Fitness Anlagen („rund um die Uhr“) ins Gespräch. Mannschaftssport bleibe dabei auf der Strecke; jeder trainierte für sich.

Ein Zuhörer regte an, die Top-Fußballvereine an den Kosten der kleinen Vereine zu beteiligen. Frymuth wandte ein, dass von den großen Vereinen bereits Gelder zu den kleinen Vereinen flössen, auch für die Nachwuchsförderung. Von Gerd Kirchhoff (1. FC Klausen) kam der Hinweis, eine ehrenamtliche Tätigkeit sei für einen Selbständigen gleichbedeutend mit „Einkommensverlust aus Idealismus“. Wenn zum Beispiel ein Gespräch mit der Verwaltung für 14 Uhr angesetzt werde, könne ein Selbständiger mindestens drei Stunden Arbeitszeit „abschreiben“.

Anliegen der Kicker: Möglichst viele Spenden

Auch gestern wieder war Oberbürgermeister Burkhard-Mast-Weisz (in der 5. Auflage) der Schirmherr des Benefiz-Fußballturniers „Remscheider Fußball Circus in der Sporthalle Neuenkamp. Neben dem Spaß am Sport ging es den Organisatoren diesmal um einen möglichst hohen Erlös für das ambulante Hospiz Remscheid und damit für die Begleitung sterbenskranker Menschen.

Beim Schätzspiel am Rande des Turniers – „Wie viele grüne Bälle benötigt man, um die Strecke der Längsseite des Spielfeldes lückenlos auszulegen?" – konnten gespendete Sachpreise gewonnen werden, unter anderem ein Restaurant-Menü, Zangen und Massagen. Für das leibliche Wohl sorgt das Lokale Bündnis für Familie. Und die Zuschauerinnen und Zuschauer mussten nicht hungrig oder durstig nach Hause gehen angesichts eines breiten Angebots an Getränken, Waffeln (lecker!), Frikadellen, Würste, Geflügelwürste, Pizzaschnecken und Laugenstangen.

Mit dabei u.a. eine Mannschaft der Stadtverwaltung mit dem OB im Tor, eine des Jugendrats, eine des My Viertel e.V., eine des Sana-Klinikums, des Verlässliche e.V., der Circus-Familie Jonny Casselly, der Betriebssportmannschaft Westgrund, von Arbeit Remscheid gGmbH und eine der politischen Jugend Remscheids. Die Mannschaft der „Wirtschaftsjunioren" war übrigens der Titelverteidiger; davor hatten die Cassellys drei Turniere hintereinander gewonnen. Schiedsrichter waren diesmal Dennis Staniol, Gerd Kirchhoff und Michal Zech. Die Turnierleitung hatte Heiko Fuchs vom Fachdienst Sport und Freizeit der Stadt Remscheid.

Michael Ketterer, Abteilung Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid, zog schließlich Bilanz – und freute sich „Wir konnten einen Erlös in Höhe von 3.990,71 € für das ambulante Hospiz Remscheid erzielen. Das sind über 200 € mehr als im vergangenen Jahr!“ Und wer hat gesiegt? Die Mannschaft Jonny Casselly gewann das Finale gegen das Sana Klinikum mit 2:0.

Deutsche Kurzbahn-Meisterschaft Schwimmen 2019

Pressemitteilung des Deutschen Behindertensportverbandes

In vier Wochen ist es wieder so weit. Dann ist Remscheid erneut Austragungsort der Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (DKM). Vom 15. bis 17. November werden im Sportbad am Stadtpark Medaillengewinner und Teilnehmer von Welt- und Europameisterschaften sowie Paralympischen Spielen dabei sein, neben den Topschwimmern des Deutschen Behindertensportverbandes und auch etliche Nachwuchsathleten und Masterschwimmer. Aktuell werden auch alle Schwimmer der Nationalmannschaft in Remscheid erwartet, die erfolgreich die Deutschen Farben bei der WM in London vom 9. bis 15. September vertreten haben. Unter ihnen sind die frischgebackenen Weltmeister Elena Krawzow (Berliner Schwimmteam), Verena Schott (Brandenburgischer Präventions- und Rehabilitationssportverein) und Taliso Engel (SG Bayer). Als Remscheider Lokalmatadoren freuen sich Anna Krzyzaniak (SG Bergisch Land) und Elias de Souza (SG Bayer) auf die Deutschen Meisterschaften vor heimischen Publikum.

Für die Nationalmannschaft ist die DKM der Auftakt der paralympischen Saison, denn Ende August 2020 finden die nächsten Paralympics in Tokio statt. Wer in Remscheid ganz vorne mit dabei ist hat sicher Chancen, sich für die Paralympics zu qualifizieren. Der Weg nach Tokio könnte also über Remscheid führen.

Zum neunten Mal werden die nationalen Titelkämpfe in Nordrhein-Westfalen ausgetragen. Remscheid ist bereits zum achten Mal der Gastgeber. Professionelle Organisation und Durchführung der Meisterschaften durch die SG Remscheid und den Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW) waren die Hauptargumente für den Deutsche Behindertensportverband (DBS), Remscheid den Zuschlag für den Wettkampf zu geben. Hinzu kam das Umfeld. Neben einem fast barrierefreien Bad, ideal für die Titelkämpfe, besticht Remscheid durch Gastfreundschaft und versteht es, viel Liebe zum Detail eine Wohlfühlatmosphäre für die Sportler zu schaffen, die Topleistungen zulässt. Auch dank einer großen Anzahl ehrenamtlicher Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf der Meisterschaften sorgen und für auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Über die Jahre sind so Freundschaften zu Sportlern, Trainern und Vereinsverantwortlichen entstanden.

Dem Remscheider Sportbad am Schützenplatz (Hindenburgstr.123 für das Navi) wird „schnelles Wasser“ nachgesagt. Ein Indiz dafür ist eine wahre Flut an Welt-, Europa- und Deutschen Rekorden bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in den vergangenen Jahren. Man darf gespannt sein, wie viele Rekorde es in diesem Jahr sein werden. Zuschauer können sich ein Bild von der Leistungsstärke des paralympischen Schwimmsports machen. Die Wettkämpfe finden am Freitag 15. November, ab 16 Uhr, sowie Samstag 16., und Sonntag 17. November, ganztätig statt. Der Eintritt ist frei. (Stephan Schürmann)

Vor dem 19. Röntgenlauf schon das Jubiläum im Blick

Das letzte Wochenende in den Herbstferien steht im Remscheid sportlich ganz im Zeichen des 19. Röntgenlaufs. Ein für Remscheid herausragendes Großereignis, beginnend auch diesmal am Samstag (26. Oktober) um 16 Uhr mit der Pasta-Party, der Ausgabe der Startunterlage und einer „Marathon-Messe“, die diesmal verschiedene gesundheitliche Schwerpunkte haben wird. Die Laufwettbewerbe starten dann am Sonntag, 27. Oktober, um 8.30 Uhr, nach der „Läuferandacht“ in der Halle, mit dem Stadt zum Halb- und Ultra-Marathon, dem Marathon, dem Nordic Walking (auch als Maraton) und den Staffeln.

Die Laufstrecken des Röntgenlaufs und der Veranstaltungsablauf sind gegenüber den Vorjahren weitgehend unverändert geblieben, also auch die Verkehrsregelungen. Der Röntgenlauf führt über Feld- und Waldwegen. Die Laufstrecke kreuzt trotzdem an zahlreichen Stellen Straßen, teilweise stark befahrene Bundes- und Landstraßen. Alle Querungen sind mit „Achtung Läufer" und einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h beschildert. Die Ordnungsbehörde bittet daher alle Verkehrsteilnehmer darum, „Sportsgeist" zu zeigen und Verständnis für die beschriebenen Einschränkungen und Sonderregelungen aufzubringen.

Die Morsbachtalstraße wird zwischen den Ortschaften Gründerhammer und Clemenshammer zur Einbahnstraße - Fahrtrichtung Clemenshammer. Auf dem linken Fahrstreifen wird gefahren, auf dem rechten Fahrstreifen kann geparkt werden. Wie schon 2018 werden die Marathonläufer/innen wieder um 9.30 Uhr um am Clemenshammer starten, dem Ziel des Halbmarathons, um später mit den Ultra-Marathonläufer/innen und Staffeln auf dem Röntgenweg in das gemeinsame (Ultra-)Marathonziel am Sportzentrum Hackenberg einzulaufen. Die Siegerehrung der Läufe zwischen fünf und 63,3 Kilometern ist ab 15.30 Uhr in der Halle vorgesehen.

'Der Röntgenläufer' von Rudolf SchöberleinZahlen , Zahlen, Zahlen
  • 50 Biker
  • 400 Helfende
  • 14 Remscheider Vereine plus LCK Ronsdorf und ATV Hückeswagen
  • 1.200 Meter Absperrgitter
  • 10.000 Flatterband
  • 20.000 Trinkbecher + Silikonbecher
  • 2.000 Liter Tee
  • 150 Liter Cola
  • 1.500 "faire" Bananen
  • 1.050 Müsliriegel
  • 600 Marathonschnecken
  • 10 Roggenmischbrote
  • 4.000 T-Shirts
  • 2.000 Kleidersäcke
  • 3 Notfalleinrichtungen
  • 6 Masseure
  • 300 Tombola-Preise
  • 150 Liter isotonische Getränke
  • 2.800 Medaillen.

Starts beim 18. Röntgenlauf in Hackenberg

Als Beitrag zum Klimaschutz versteht der Röntgen Sport Club e. V. (RSC) die (gesponserte) Ausgabe von wiederverwendbaren („unkaputtbaren“, da faltbaren) Trinkbechern aus Silikon für Zapfstellen mit Trinkwasser entlang der längen Laufstrecken. Sie werden kostenlos verteilt an alle Teilnehmer der Langstrecken (Halbmarathon - Laufen und Walking, Marathon, Ultra) sowie die Staffelläufer. Auf der Laufstrecke werden nur bis Kilometer 21 auch Einwegbecherbecher ausgegeben. Darüber informierten gestern im Remscheider Rathaus Martin Sternkopf, Fachdienstleiter Sport und Freizeit, RSC-Geschäftsführer Peter Ickert, Röntgenlauf-Büro-Chefin Katharina Tomaszek sowie Bernd Fiedler und Daniel Schmidt, Mitglieder des Orga-Teams des RSC, die lokale Presse. So auch über die bisherigen Anmeldungen: Sie liegen bei 2.600, 500 weniger als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Aber Peter Ickert zeigte sich zuversichtlich. Denn die erste Wetterprognose für das Lauf-Wochenende verspreche „ideale Wettkampfbedingungen“, da es bei zwölf bis 16 Grad trocken bleibe. "Da werden sich wohl noch einige anmelden!"

Und ein Jahr weiter? Gut möglich, dass die Zahl der Teilnehmer beim 20. (Jubiläums-) Lauf 2020 wieder ansteigen wird. Denn im vergangenen Jahr fand der Marthatonlauf in Mönchengladbach zum letzten Mal statt, und in diesem Jahr werden die Laufwettbewerbe in Kevelaer, am Biggesee und in Plettenberg eingestellt, wie Ickler berichtete. Gegenwärtig sieht er einen Hype bei den so genannten „Obstacal Races“ (Extremhindernisläufen). Doch diese dürften wegen hoher Verletzungsgefahr Probleme mit den Versicherungen bekommen. Der Röntgenlaufes werde wohl auch künftig in Läuferkreisen beliebt bleiben, nicht zuletzt auch wegen seines großen Spektrums an Wettbewerben, vermutete der 59 Jahre alte Marathonläufer, der auch schon mal an Läufen über 160 Kilometer teilnimmt und der auch am 27. Oktober wieder an den Start gehen wird, zusammen mit Daniel Schmidt und Arndt Bader, ebenfalls „alte Hasen“ in diesem Sport. Schmidt (33): „Ich freue mich schon auf die jungen Läufer, die sich angemeldet haben. Da werde ich das Rennen mal offensiv angehen lassen!“

Das Funktionsshirt, das auch in diesem Jahr alle Teilnehmer/innen erhalten werden, zeigt neben dem inzwischen altbekannten Läufer im „Knochenkostüm“ gleich zwei „X“, allerdings nicht als doppeltes Symbol für die Röntgen-, gleich „X-Strahlen“, sondern mit einer 1 in der Mitte in lateinscher Schrift (XIX) die Zahl (19). Der 20. Lauf im kommenden Jahr soll - mit Unterstützung einer Event-Agentur - groß gefeiert werden. Bernd Fiedler deutete an, dass sich dann einige Mitglieder des Orga-Teams, die seit 20 Jahren dabei seien, zurückziehen werden. Aber es gebe ja „Nachwuchskräfte wie Daniel Schmidt: „Die springen dann in die Bresche; um den Röntgenlauf ist mir also nicht bange!“ Herzlich willkommen sei aber auch „Nachwuchs bei der Schar der Helfer“. In diesem Jahr werden es wieder rund 400 sein.

Volksbanker freuen sich auf den Röntgenlauf

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Nicht nur auf, sondern auch entlang der Strecke und im Sportzentrum Hackenberg herrscht beim Röntgenlauf immer eine tolle Stimmung. Dazu wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank im Bergischen Land auch in diesem Jahr wieder beitragen – als Teilnehmer sowie mit einem Stand auf der Marathonmesse. Bei der Pasta-Party am Samstag, 26. Oktober, ab 16 Uhr und den ganzen Sonntag warten verschiedene Aktionen auf die Besucher. Am Sonntag können sich die Läufer am Volksbank-Stand an einer Fotobox fotografieren lassen. An beiden Tagen gibt es Luftballons für die Kinder, knackige Äpfel für große und kleine Besucher, das Volksbank-Glücksrad-Gewinnspiel und wie immer eine sportlich-geschickliche Herausforderung.

Auf vielen verschiedenen Laufstrecken gehen Volksbank-Läufer an den Start. Vom Halbmarathon – auch im Nordic-Walking – bis zum schnellen Fünf-Kilometer-Lauf reichen die sportlichen Ziele der Volksbanker. Die Bank schätzt den sportlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter, schließlich sind Röntgenlauf und Volksbank gute Partner, die Bank unterstützt das sportliche Großereignis seit den Anfängen. „Der Röntgenlauf ist ein Aushängeschild für Remscheid und das Bergische Land“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Da sind wir gerne mittendrin aktiv!“

Unser Freibad muss fit werden für die Zukunft

Waterbölles-Gastkommentar

von Thomas Neuhaus, Beigeordneter für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport der Stadt Remscheid

Unser Freibad Eschbachtal ist eine bedeutende Einrichtung in unserer Stadt. Undenkbar ist es, wenn unsere kleine Großstadt Remscheid ohne Freibad dastehen würde. Es garantiert Sommererlebnisse in Remscheid für Jung und Alt seit 1912. Es ist damit ein Relikt der Gründerzeit und der Industrialisierung.

Das Freibad Eschbachtal garantiert seit seiner Eröffnung schöne Sommerferienerlebnisse insbesondere für diejenigen, die nicht in den Urlaub fahren können, und ist Teil der Gesundheitsförderung der Stadt. Überwiegend wird es von Jugendlichen und jungen Leuten besucht. Es ist das älteste Binnenfreibad Deutschlands mit natürlicher Wasserzuführung. In seinem jetzigen Zustand verfügt es über die Technik der 1960-er Jahre. Bis zu 70.000 Besucherinnen und Besucher kommen in einer Saison in unser Freibad. 

Die Stadt Remscheid hat aufgrund des hohen Schuldenstandes vielfältige Sparmaßnahmen in den letzten 25 Jahren vornehmen müssen. Einer weisen Entscheidung des Rates der Stadt ist es zu verdanken, dass das Freibad nicht geschlossen wurde. Derartige Bestrebungen gab es. Durch den in 1995 gegründeten Förderverein konnte die notwendige bürgerschaftliche Unterstützung sichergestellt werden und mit innovativen Maßnahmen (Hundeschwimmen, Schiffsparade, Eschtival) erhebliche Mittel (500.000 €) eingenommen werden, die nachhaltige Beiträge für die Nutzung, Attraktivierung und die Erhaltung des Bades darstellen.

Durch engagierte und versierte Mitarbeiter des Fachdienstes Sport und Freizeit der Stadt Remscheid war es möglich, in jeder Saison das Freibadvergnügen sicherzustellen. So wurden nach der Frostperiode in jedem Jahr 200 - 300 Fliesen in den Schwimmbecken ausgetauscht, die durchgerosteten Ringleitungen wurden ersetzt, WC-, Dienst-, Umkleide- und Duschräume wurden renoviert und echte Meisterleitungen im Maschinenraum vollbracht. Ergänzt wurde die Pflege der Anlage stets durch die tollen Mitarbeiter/innen der Arbeit Remscheid.

Allen Verantwortlichen in der Politik, Verwaltung und im Förderverein ist bewusst, dass der Zustand des Freibades sicherlich für das Saisonvergnügen in kommenden Jahren reichen wird, aber Zukunftsfähigkeit und höhere Attraktivität des Bades nur durch eine grundlegende Sanierung möglich wird.

Daher hat der Fachdienst Sport und Freizeit in 2018 die Sanierung in einem Bundesprogramm beantragt und hierfür die Unterstützung des Rates erhalten. Mit der Planung wurde ein renommiertes Planungsbüro für Freibäder mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, um das Freibad als attraktives Familienbad auf den neusten Stand der Technik (geringere Wasserfläche, Edelstahlbecken, Neubau der Umkleiden und Duschen, Erneuerung der Technik, Gastronomie, Wärmeversorgung durch Heizung und Solar, Erlebnisbecken und Großrutsche) zu bringen. Dabei orientiert sich die Machbarkeitsstudie an den historischen Wurzeln des Freibades Eschbachtal, das 1912 als Strandbad mit Sandaufschüttung konzipiert wurde.

Leider war der Antrag für das Bundesprogramm in 2018 nicht erfolgreich.

Da das Land NRW sein Programm „Soziale Integration im Quartier“ auch für Freibäder geöffnet hat, konnte kurzfristig die in 2018 erarbeitete Sanierungs- und Modernisierungskonzept bzw. die Machbarkeitsstudie überarbeitet werden (insbesondere Aktualisierung der Kosten) und rechtzeitig vor Abgabeschluss (30.9.2019) beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW eingereicht werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit wird der erforderliche Ratsbeschluss nachgeholt. Jetzt ist erneut die Hoffnung groß, dass Remscheid für sein „Eschi“ mit der großen Bedeutung für seine Quartiere und seiner Sozialstruktur die benötigten Mittel für die Sanierung erhält. Die Gesamtsumme der Maßnahmen der Modernisierung des Freibades belaufen sich auf 14.417.706,70 €. Der Eigenanteil der Finanzierung beträgt in dem Landesprogramm „Soziale Integration im Quartier 2020“  zehn Prozent (gleich 1.441.770,67 €).

Die Stadt Remscheid hatte angekündigt, dass sie sich weiterhin um die grundlegende Erneuerung durch Förderprogramme des Bundes und des Landes kümmern wird. Wir sind sicher, dass sich unsere Abgeordneten in Bund (Jürgen Hardt) und Land (Jens Nettekoven und Sven Wolf) unvermindert für die Förderung unseres Freibades einsetzen werden.

Ich bin mir sicher, dass das Team im Freibad, im Fachdienst Sport und Freizeit bei der Arbeit Remscheid alles dafür tun, um eine Öffnung in 2020 hinzubekommen. Möglicherweise müssen wir wieder die maximale Besucher/innenzahl auf 1.500 Personen begrenzen, um die nötige Wasserqualität sicherzustellen.

Öffnen werden wir unser Freibad Eschbachtal in 2020 garantiert. Und am liebsten mit einem Bewilligungsbescheid für die grundlegende Modernisierung.

Die #5630-Shows wurden für November abgesagt

Pressemitteilung des Projekt-Teams #5630

Die für dem  29. und 30. November sowie 1. Dezember geplanten Shows können nicht stattfinden kann. Das Projekt wird aber weiter geführt, und es wird eine Verschiebung der geplanten Show angestrebt.

Neben den Initiatoren hatten sich fachlich versierte Choreografen, Musikpädagogen, Trainer, Künstler (Foto, Film, Produktion), Helfer, Eltern und insbesondere die Jugendlichen ehrenamtlich in ihrer Freizeit, mit ihrem Talent und aller Kraft für das Projekt eingesetzt. Das bürgerschaftliche Engagement ist beispielhaft und erfährt seine Besonderheit mit der über Grenzen von Vereinen, Verbänden und Institutionen gelebten Zusammenarbeit. Das Ziel: gemeinsam Talente fördern, Projekte zu initiieren und zu organisieren. Dieses Konzept wurde vom Fonds Soziokultur (im Wettbewerb vieler Großstädte) ausgezeichnet.

Die Jugendlichen in unserer Stadt haben es verdient, in einem Rahmen präsentiert zu werden, der ihren Talenten und ihrem Einsatz entspricht. Die Veranstaltung ist fertig geplant und die Initiatoren sowie die Teilnehmer sind in der Lage, die Veranstaltung auf höchstem Niveau durchzuführen. Allerdings hat keiner von Ihnen die Möglichkeit, die Kosten für die notwendigen technischen Voraussetzungen für die Shows zu tragen. Die Ausstattung und temporäre Nutzungsänderung der Sporthalle Neuenkamp zu einer Eventarena mit 1.100 Zuschauerplätzen ist real umsetzbar, aber aufwendig. Einen Veranstaltungsort in vergleichbarer Größe und mit der verfügbaren Grundausstattung gibt es in Remscheid nicht.

Früher Flashmob am 1. September floppte, machte aber allen Beteiligten viel Spaß.

Die Stadt Remscheid hat sich mit Beteiligung der Fachdienste (Sport, Gebäudemanagement, Teo-Otto-Theater) soweit möglich beteiligt und uns unterstützt. Der Oberbürgermeister ist Schirmherr. Das Werben um Sponsoren (2019/2020) hat leider in der Realität gezeigt, dass eine finanzielle Unterstützung in Remscheid nur in begrenztem Maß möglich ist. Die Gründe sind vielschichtig und müssen offen diskutiert werden.

Um ein Ausrufezeichen zu setzten, und die jungen Talente auf eine große Bühne zu bringen, hatten die Initiatoren einen große Show geplant. Die Idee für die Realisierung war, dass sich die Kosten über Einnahmen und Sponsoring decken lassen. Als Folge der ausgebliebenen Sponsorengelder ergab es sich dann, dass die Kosten einzig über den Kartenverkauf finanziert werden müssen.

Die Resonanz auf die persönliche Einladung des Schirmherrn zu einer Informationsveranstaltung (am 3. Juli 2019 in den Räumen der Stadtsparkasse Remscheid) war enttäuschend. Die Rückmeldung nach einer gelungenen und beeindruckenden Präsentation war durchweg positiv. Den mündlichen Ankündigungen folgten dann aber nur wenige konkrete Sponsorenverträge.  Bei den gewonnenen Partnern möchten die Initiatoren sich ausdrücklich bedanken. Sponsoring bedeutet, dass eine Gegenleistung erbracht wird. Diese haben die Organisatoren entsprechend geleistet und die Kampagne im September 2019 gestartet. Mit den tatsächlich bei dem Verein eingegangenen Geldmitteln, wurden die vom Verein bereits vorfinanzierten Projekte der Kampagne „WIR in Remscheid“ bezahlt. Derzeit sind erste Ergebnisse dieser Kampagne in der Stadt zu sehen: Die  Jugendlichen werden gesehen; Gespräche über Themen der Jugend finden statt.

Die Initiatoren haben mit den im September 2018 gecasteten Talenten (Casting = Besetzung einer Show) ein besonderes Programm entwickelt. Es ist sicher, dass ein Publikum damit begeistert werden kann. Das Konzept gründete auf der Erfahrung von Veranstaltungen, welche die artistic jumpers mit 4.000 Zuschauern erfolgreich in Remscheid durchgeführt haben (Remscheider Turngala, zuletzt 2004). Es ist also nicht so, dass die geplante Veranstaltung “blauäugig” angegangen wurde. Die Initiatoren haben aber in den letzten Monaten gelernt, dass die Realität und Randbedingungen in Remscheid derzeit einfach schlecht dafür sind. Das Konzept, die aufwendige Veranstaltungstechnik über die verkauften Karten zu finanzieren , ist mit einem Risiko verbunden, das derzeit nicht abzusichern ist. In den ersten fünf Wochen des Vorverkaufs wurden nur wenige Karten verkauft – weit unter der Erwartung.

Die Teilnehmer und ihre Familien und Freunde beschweren sich zu Recht darüber, dass die Karten für die Veranstaltung teuer sind, da sie ja schon viel ehrenamtlichen Einsatz zeigen. Die Preise sind so gestaltet, dass die Kosten damit gedeckt werden können. Darüber hinaus sind Rabattierungen für Familien und Jugendliche nur mit Sponsoren umsetzbar. Mit jedem Sponsor hätte die Veranstaltung günstiger werden können. Es bedarf deshalb für das beschriebene Veranstaltungskonzept einer angemessen Unterstützung von Sponsoren. Diese lassen sich derzeit nicht überzeugen, und es fehlt auch an der Bereitschaft zuzuhören (ausgenommen sind wenige Einzelinitiativen). Wäre ein Großteil der Karten verkauft, hätte das Ziel erreicht werden können. Derzeit ist das persönliche Risiko der beiden Initiatoren zu hoch.

Die Absage der Shows bedeutet keinesfalls, dass die Projektidee aufgegeben wird. Für das Foyer des Stadttheaters ist eine Veranstaltung terminiert, welche ursprünglich als „Warm Up“ für das Event am 29. Und 30. November / 1. Dezember geplant war. Daraus wird jetzt ein „Intermezzo“, bei welchem die Zwischen-Ergebnisse der vielen kleinen Projekte vorgestellt werden. Eine Gelegenheit sich angemessen zu präsentieren und einen Ausblick zu geben auf das, was folgen wird.

Es gilt weiter für das Projekt zu werben und Unterstützer zu finden. Die Initiatoren stellen sich auch gerne der konstruktiven Kritik. Am Ende gilt Es, den jungen Talenten eine Wertschätzung entgegenzubringen, die sie unbedingt verdienen. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung wird dies aber nicht gelingen. Es wird hier auch noch mal darauf hingewiesen, dass dieses Projekt ehrenamtlich umgesetzt wird und es keine finanziellen Interessen oder Gewinnabsichten verfolgt. Im Juli wurde ein gemeinnütziger Verein zu diesem Zweck gegründet: #5630 – Das sind Wir in Remscheid e.V.

Jochen Peitz I Marcel Haupt I Daniel Sperling

Poitik sieht Bemühung um Radverkehr als Daueraufgabe

Einstimmig angenommen wurden am Dienstag von der Bezirksvertretung Alt-Remscheid drei Anträge zum neuen Radverkehrskonzept der Stadt. Und mit Zustimmung der übrigen Bezitksvertretungen ist zu rechnen.

  • Von den Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, DIE LINKE und FDP kam der Antrag, die Detailplanung dahingehend zu ändern, dass die früher vorhandenen Radfahr- und Schutzstreifen nicht nur am Bahnhof Lennep, sondern im gesamten Stadtgebiet reaktiviert werden. Neu: An allen zentralen Bus- und Bahnhaltepunkten sollen sinnvolle Abstellflächen, wenn nötig überdacht, geschaffen werden, aber auch an anderen Stellen im Stadtgebiet. Dazu gehören die Bahnhöfe Hauptbahnhof, Güldenwerth, Lennep und Lüttringhausen wie auch die zentralen Bushaltestellen, z.B. Friedrich-Ebert-Platz und Zentralpunkt.
  • Die Ratsgruppe der W.i.R. hatte beauftragt, die Stadtverwaltung möge in das Konzept er Streckenführung der Alltagsverkehre die Verbindungen vom Bahnhofskreisel nach Westhausen und nach Hasten über die Trasse des Werkzeugs einbeziehen. Die Wegeführung über die Trasse des Werkzeugs sei unbestritten die schnellere und sichere als die Routenvorschläge über die topographisch schwierigen Stadtstraßen.
  • Die Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, DIE LINKE und FDP möchten sichergestellt wissen, dass „das Radverkehrskonzept als Radverkehrsmasterplan für das Gesamtstadtgebiet von Remscheid dient und Grundlage für alle Rad -Verkehrsmaßnahmen ist. Auch solle es regelmäßig fortgeschrieben werden. Dazu wird von der Verwaltung ein jährlicher Maßnahmen- und Umsetzungsplan erwartet. Zitat aus der Begründung: „Nicht nur sportlich ambitionierte Remscheiderinnen und Remscheider benutzen immer öfter das Fahrrad. Die rasante Entwicklung von Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern haben dem Radverkehr im Bergischen Land neue Perspektiven eröffnet. Dies zeigt sich unter anderem im großen Erfolg der Trassen.“ Auch bei den städtischen Klimazielen müsse der Radverkehr muss bei allen Verkehrsmaßnahmen mitgedacht werden.

Für Freunde des Pöhlsches `schieten in 2019

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.Mittwoch, 9. Oktober,

Bezirksbürgermeister Otto Mähler lädt letztmalig in diesem Jahr zum traditionellen Pöhlsches Schieten in den Stadtpark ein. Treffpunkt ist der wieder Seniorentreff Carl–Hessenbruch–Weg 1, Karl– Wiesemann– Platz Auch an der Uhrzeit ändert sich nichts: 14.30 bis ca. 17 Uhr.

Fußball-Circus für Ambulantes Hospiz Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit der fünften Auflage des Benefiz-Fußballturniers „Remscheider Fußball Circus“ wollen die Organisatoren neben dem Spaß am Sport einen möglichst hohen Erlös für das ambulante Hospiz Remscheid und damit für die Begleitung sterbenskranker Menschen erzielen. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz werden am Mittwoch, 23. Oktober, von 18 bis 22 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp verschiedene Mannschaften für das ambulante Hospiz Remscheid kicken – darunter auch eine Mannschaft der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, eine des Jugendrats, eine des Sana-Klinikums und eine der Circus-Familie Jonny Casselly.

Gesucht werden noch weitere Mannschaften (fünf Spieler/innen und ein Torwart) für das Turnier. Da die Zahl der Mannschaften begrenzt ist, erfolgt die Platzvergabe in Reihenfolge der Anmeldungen. Die Höhe des zu zahlenden Startgeldes, das vollständig als Spende an das Ambulante Hospiz Remscheid geht, bestimmt jede Mannschaft für sich selbst. Die Anmeldung der Mannschaften kann ab sofort über Michael Ketterer bei der städtischen Kinder- und Jugendförderung unter der Tel. RS 162738 oder E-Mail unter michael.ketterer@remscheid.de erfolgen.

Beim Schätzspiel am Rande des Turniers können gespendete Sachpreise gewonnen werden, unter anderem ein Restaurant-Menü, Zangen und Massagen. Für das leibliche Wohl sorgt das Lokale Bündnis für Familie. Im Verlauf der Veranstaltung besteht auch die Möglichkeit zur Spende für das ambulante Hospiz Remscheid.