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Für Freunde des Pöhlsches `schieten in 2019

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.Mittwoch, 21. August (Pokal des OB)

Bezirksbürgermeister Otto Mähler lädt wieder zum traditionellen Pöhlsches Schieten in den Stadtpark ein. Treffpunkt ist der Seniorentreff Carl–Hessenbruch–Weg 1, Karl– Wiesemann– Platz

Auch an der Uhrzeit ändert sich nichts: 14. 30 bis ca. 17 Uhr. Die weiteren Termine: Mittwoch, 11. September; Mittwoch, 25. September (Stadtmeisterschaft) und Mittwoch, 9. Oktober.

Zwei Parkour-Workshops am Hauptbahnhof

Parkour an der Presover Straße (aus dem Archiv)

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf der Parkour-Anlage am Hauptbahnhof finden an den Dienstagen 20. und 27. August von 17 bis 19 Uhr kostenlose Workshops für Parkour-Sportler*innen und Interessierte statt: „Jump’n Run Summer“. Die Veranstaltung am Dienstag, 27. August, „Jump’n Run Girls“, richtet sich ausschließlich an weibliche Interessierte und Sportlerinnen. Parkour-Trainer*innen zeigen den  Teilnehmer/innen, was auf der Anlage und darüber hinaus möglich ist. Die Anlage steht an diesen Tagen auch zum freien Training zur Verfügung. Musik sorgt für die nötige Atmosphäre. Die Veranstalter freuen sich auf die Teilnehmenden und hoffen auf trockenes Wetter. Bei Regen muss die Veranstaltung leider ausfallen. Das Risiko, sich bei der Nutzung der nassen Anlage zu verletzten, wäre dann zu groß. Kontakt für mehr Informationen: Stadt Remscheid, Fachdienst Jugend, Marcel Gratza, Tel. RS 162416, Mobil: 015116246785, E-Mail marcel.gratza@remscheid.de">marcel.gratza@remscheid.de.

Bei zweitem Geldsegen könnte die Stadt hoffen

Sollte es im kommenden Jahr eine zweite Auflage des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ geben, könnte das Remscheider Freibad im Eschbachtal darauf hoffen, vom Geldsegen aus Berlin doch noch etwas abzubekommen. In diesem Jahr war Deutschlands ältestes „Strandbad“ leider leer ausgegangen. Für eine Fortsetzung des Förderprogramms will sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt einsetzen. Das sagte dieser gestern Stadtdirektor Sven Wiertz und Stefan Grote, dem Vorsitzenden des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V., bei einem konstruktiven Ortstermin.

Im August 2018 hatte die Stadt aus dem Fördertopf des Bundes 4.038.000 € beantragt. Zunächst war von beantragten neun Millionen Euro die Rede gewesen. Ein Fachunternehmen hat den gesamten Sanierungsstau im Freibad auf rund zehn Millionen € geschätzt. Für den ersten Bauabschnitt (Stützwand / Technikgebäude / Technik komplett) waren dann aber „lediglich“ die 4,03 Millionen € beantragt worden. Doch trotz des historischen Hintergrundes als ältestes Binnenfreibad Deutschlands mit künstlicher Wasserzufuhr war der Antrag in der Haushaltssitzung des Deutschen Bundestages am 10. April 2019 nicht berücksichtigt worden. Der Grund, so Hardt gestern: Das Bundesprogramm war mit rund 1.300 Antragstellern neunfach überzeichnet. Stefan Grote hatte daraufhin enttäuscht einen Offenen Brief an den Bundestagsabgeordneten geschrieben: "Dies ist für uns wie ein Schlag ins Gesicht!" Eine Reaktion, für die Grote Hardt gestern um Verständnis bat. Schließlich müsse das Freibad dringend saniert werden, könne aber von der finanzschwachen Stadt die nötigen Gelder nicht erwarten. Das bestätigte bei dem Treffen Stadtkämmerer Sven Wiertz.

Hohenhagen: 1972 wurde der Flugbetrieb eingestellt

Der „Hans-Bertram-Weg“ und die Straße „Am alten Flugplatz“ auf dem Hohenhagen erinnern an Zeiten, da war nicht der große Kinderspiel- und Bolzplatz gleich nebenan  d e r  Anziehungspunkt für Jung und Alt, sondern es war der Flugplatz, der sich über die gesamte Anhöhe erstreckte, von der Hohenhagener Straße bei Edscha bis zum heutigen Ev. Gemeindezentrum an der Eschenstraße. Der am 26. Februar 1906 in Remscheid geborene Hans-Karl Bertram, Sohn eines Gastwirts aus der Salemstraße/Nordstraße, soll in den 1920er Jahren, als er zuerst in Hamburg und danach in München Flugunterricht nahm und die Kunstfliegerprüfung ablegte, als einer der Ersten einen Flugplatz auf dem Hohenhagen gefordert haben. (Bertrams schillernder Lebenslauf als Pilot, Schriftsteller und Regisseur  ist bei Wikipedia nachzulesen).

Zu den ersten Segelfliegern in Remscheid kurz nach dem 1. Weltkrieg gehörten Heinz Klein und  Max Brück. Um 1924 entstand der Flugplatz auf dem Hohenhagen (Foto links). Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Alliierten die Fliegerei verboten hatten, trafen sich die begeisterten Luftsportler dennoch weiterhin im Lokal Breidenbach auf dem Hohenhagen. Und gingen mit dem selbstgebauten "Schulgleiter 38 - Tü Pitter" in die Lüfte, kaum war das 1950/51 wieder erlaubt. Die Gründung des Luftsportclubs Remscheid ließ nicht lange auf sich warten. Am 11. November 1950 war es soweit, und kurz darauf folgte der zweite Segelflieger "Tü Pitter II", ein Doppelsitzer (für Lehrer und Schüler). Gestartet und gelandet wurde auf dem kleinen Flugplatz in der Hildener Heide. 

Der Motor- und Segelflugbetrieb auf dem Hohenhagen wurde erst 1958 wieder zugelassen. Er lockte in den Folgejahren insbesondere an schönen Wochenenden viele Schaulustige aus Remscheid und Umgebung an. Zumal dem Luftsportclub Remscheid auch Flieger aus Wuppertal, Solingen, Wipperfürth, Bergisch Gladbach und Wermelskirchen beitraten. Nicht alle kamen so heil wieder herunter, wie sie gestartet waren. Auch tödliche Abstürze (zum einen, weil die Technik noch nicht so weit fortgeschritten war, zum anderen, weil die Begeisterung größer war als das fliegerische Können) waren zu verzeichnen (Foto unten rechts), darunter der des Lebensmittelhändlers Sersch aus dem Steinberg (wie hieß er noch gleich mit Vornamen?)  – und wurden von den Schaulustigen schaudernd fotografiert. Auch ein Rentner kam zu Tode, als eine Cessna über die Startbahn Richtung Stadtzentrum hinausschoss und ihn auf einer Bank traf. 1972 wurde der Flugbetrieb auf dem Hohenhagen eingestellt. Somit wurde der Flugplatz Remscheid nach dem Zweiten Weltkrieg gerade mal 14 Jahre alt.

Plan zur Sanierung des Freibades beantragt

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 5. September und des Ausschusses für Sport am 25. September hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, der Verwaltung den folgenden Prüfauftrag zu erteilen für

  • eine Planung für das „Freibad Eschbachtal 21“
  • die Ermittlung der erforderlichen Finanzierungsbedarfe und
  • eine Investitionsplanung unter Ausnutzung aller Förderoptionen im Rahmen der Haushaltsfortschreibung, gegliedert nach Bauabschnitten. Diese Planung soll die vollständige Sanierung des Remscheider Freibades schrittweise innerhalb von fünf Jahren abbilden und auf Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsrechnung die Folgekosten neu ermitteln.

Bei der Planung der Bauabschnitte sei darauf zu achten, dass in den Sommermonaten – soweit technisch möglich – der Betrieb des Freibades – ggf. in Teilbereichen – aufrechterhalten werden sollte. Auch sei die Sanierung darauf auszurichten, dass der Pflegeaufwand verringert, die Nutzungszeiten verlängert, der Ressourcenverbrauch vermindert und die Barrierefreiheit verbessert wird. Vordringlich hierfür sei eine vollständige Erneuerung der technischen Anlagen und der Umbau der Schwimmbecken nach heutigem technischem Standard (Wegfall Fliesen, Einsatz von V4A-Stahl als Beckenmaterial).

Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung möge die Verwaltung berücksichtigen, dass die Eintrittspreise des Freibades auch weiterhin familien- und bürgerfreundlich sein sollen.

„Das groß angekündigte Bundes-Förderprogramm für Schwimmbäder ist vor Ort in den Städten nicht angekommen. Anträge wurden reihenweise abgelehnt, ohne dass deutlich geworden ist, woran es bei den Förderanträgen hakt. Das Freibad Eschbachtal hätte die beantragten Mittel für den Sanierungsbedarf dringend gebraucht. Wenn jetzt unter dem Strich von 60 Anträgen aus Nordrhein-Westfalen nur zehn bewilligt wurden, hilft das kaum“, schreibt die SPD-Fraktion in der Antragsbegründung. „ Auf der einen Seite müssen wir feststellen, dass immer weniger Kinder schwimmen können, und bemühen uns um Programme zum Schwimmen lernen - auf der anderen Seite hakt es mit der Sanierung der Schwimmbäder. Ende Juli haben 25.000 Menschen das Freibad Eschbachtal aufgesucht und somit Magnet und Anziehungspunkt für Badegäste. Das älteste Freibad Deutschlands liegt in idyllischer Lage tief unten im Remscheider Wald und grenzt an unsere Nachbarstadt Wermelskirchen. 1912 eröffnete das Freibad seine Pforten und ist seit dieser Zeit aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Menschen und Familien, die nicht in den Sommermonaten vereisen können, sollten einen Ort zum Schwimmen und Baden im Freien vorfinden. Remscheid muss das Freibad Eschbachtal erhalten!“

IGR freut sich auf neuen Boden und neue Bande

Der Boden der Dreifach-Sporthalle Hackenberg in Remscheid Lennep hat in den vergangenen 20 Jahren viel aushalten müssen. Die Unterkonstruktion ist angegriffen und die Linierung teilweise kaum noch zu erkennen. Schlecht für den Rollsport in Remscheid und die IGR, deren Trainingsstützpunkt die Halle ist. Zusammen mit der „normalen“ Hallennutzung durch Schulen und Sportvereine ergab sich eine besonders intensive Belastung, die schon vor einigen Jahren auch den Wunsch nach einer neuen Rollhockeybande laut werden ließ. Zum einen wegen des hohen Erhaltungsaufwandes der alten Bande (deren Einzelteile sind bis zu 100 Kilogramm schwer und lassen sich nicht „mal eben so“ versetzen), zum anderen, um mit einer wesentlich leichteren und modernen Bande die Trainingsintensität zu erhöhen und die Qualität zu steigern. Diese Doppel-Sanierung wird in der kommenden Woche beginnen. Das berichteten bei einem Ortstermin Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sportdezernent Thomas Neuhaus und Markus Dobke, der im städtischen Sportamt für die Sportplanung und Sportförderung zuständig ist.

Wolf: Förderung von Neuenkamp wenig realistisch

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Gestern erhielt der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage zum Projekt „Soziale Integration im Quartier“. Die Landesregierung bestätigt, dass in den Jahren 2018 und 2019 zwischen 55 und 60 Anträge unberücksichtigt geblieben sind. Also gingen mehr Anträge ins Leere als zum Zug kamen. „Ich glaube, der Vorschlag, den Sportplatz Neuenkamp mit Landes- und Bundesmitteln aus diesem Programm zu fördern, ist wenig realistisch“, erklärt dazu Sven Wolf. „Noch ist unklar, wie viele unberücksichtigte Anträge aus den vergangenen Jahren erneut für das Jahr 2020 gestellt werden. Die Mittel für 2020 stehen noch unter Haushaltsvorbehalt, und ob das Programm über 2020 hinaus fortgeführt wird, hängt von der Entscheidung des Bundes ab. Hier sollten wir dem BV 10 weiterhin keine falschen Hoffnungen machen. Wenn mein Kollege von der CDU glaubt, er könne hier etwas bewegen, dann muss er sicherlich sehr dicke Bretter in Düsseldorf bohren. Die Stadtverwaltung wird den im Rat beauftragten Arbeitsauftrag zum Sportplatz nun, wie gewohnt, verlässlich und seriös abarbeiten und uns nach der Sommerpause ein solides Ergebnis präsentieren. Lippenbekenntnisse oder Versprechungen, die nicht klappen, hat der BV 10 lange genug bekommen.“

Lenneper Funbox soll bergischer Skatertreff werden

Eine Auffrischungskur für die Funbox in Lennep“, titelte waterboelles.de am 22. März 2019 nach einer Sitzung des Remscheider Sportausschusses. Diese Botschaft war, das hat sich inzwischen herausbestellt, „bergisch untertrieben“. Tatsächlich  baut die Stadt die 1. April 2001 eröffnete Halle für rund 50.000 Euro derzeit zu einem Treffpunkt für die bergische Skater-Szene aus. Und Sportdezernent Thomas Neuhaus, der die Anlage gestern gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz besichtigte, erzählte von einer Begegnung in Düsseldorf, bei der er von einem jungen Skater auf das Projekt angesprochen worden sei. Um was es dabei genau geht, angefangen beim Abbau der alten Rampen aus Metall, erläuterte der lokalen Presse bei dem gestrigen Ortstermin Markus Dobke, in städtischen Sportamt für die Sportplanung und Sportförderung zuständig. Das Interesse der Skater an der Nutzung von Anlagen unter freiem Himmel habe deutlich nachgelassen, und weil die mobile Anlage der Funbox in die Jahre gekommen sei, werde sie nun auf dem 600 Quadratmeter großen Hallenboden durch eine weitgehend fest installierte ersetzt. Auch für die Reparatur von Sachbeschädigungen durch Unbekannte sei Geld vorhanden.

Der neue Skater-Park der Funbox wurde von einer europaweit agierenden Fachfirma in Zusammenarbeit mit den Nutzern der Skater-Anlage und dem Fachdienst Sport und Freizeit zeitgemäß entwickelt. Die Rampen werden aus dem für Indoor-Hallen üblichen Hartholz gestaltet. Künftig müssen sich die Skater die Funbox nur noch mit der dort entstandenen großen Bogensportabteilung der LTG teilen. Die übrigen bisherigen Nutzer konnten adäquat untergebracht werden. Allerdings soll die Halle dem Schulsport auch künftig zur Verfügung stehen, ist sie doch für das im Lehrplan vorgesehene Bewegungsfeld „Fahren, Rollen, Gleiten" besonders geeignet.

Knott: Sportplatz Neuenkamp ist unverzichtbar

Der Remscheider JU-Vorsitzende Fabian Knott. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Junge Union Remscheid

„Die Baustellen im Remscheider Sport müssen angegangen werden“, fordert  Fabian Knott, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Remscheid. „Remscheid ist eine Sportstadt. Das beweist Remscheid immer wieder, egal ob durch die vielen engagierten Sportvereine oder die großen Events, wie dem Röntgenlauf oder dem 24-Stundenlauf in Lüttringhausen. Dennoch ist es um den Sport nicht so gut bestellt, wie wir es uns als Junge Union Remscheid wünschen würden. Als ehemaliger Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums war es für mich immer spürbar, wie angespannt die Sporthallensituation ist. Lange Fahrten quer durch die Stadt zu den Sporthallen Neuenkamp, West oder Hölterfeld waren trotz der guten Planung seitens der Schule nicht immer zu vermeiden. Dass die Analyse von Dr. Garbe & Lexis nun feststellt, dass wir in der Innenstadt dringend eine 3-fach-Sporthalle benötigen, ist ausdrücklich zu begrüßen. Doch diese Erkenntnis ist aus unserer Sicht nicht neu. Jetzt muss die Stadt konkrete Pläne vorlegen, wie diese Sporthalle trotz der weiterhin angespannten Haushaltssituation in naher Zukunft realisiert werden kann. Wir würden es begrüßen, wenn der Neubau unmittelbar am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium entstehen würde.

Als Bewohner des Hohenhagens ist es mir auch besonders wichtig, auf die große Bedeutung des Sportplatzes an der Neuenkamper Straße hinzuweisen. Sporthalle und Sportplatz bilden ein unverzichtbares Sportzentrum im Remscheider Süden, auf das Schulen, Sportvereine und Anwohner nicht verzichten möchten. Das Neuenkamper Sportzentrum darf in seiner Bedeutung für das Quartier am Hohenhagen nicht unterschätzt werden. Es ist nun geboten, eine Lösung zu finden, um den Sportplatz erhalten zu können.“

Es bleibt bei 1500 Badegästen am Tag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bis zum Saisonende wird es im Freibad Eschbachtal bei der täglichen Begrenzung auf 1500 Badegäste bleiben. Die vorhandenen Zuleitungen und das neue Pumpsystem können gemeinsam nur mit halber Kraft betrieben werden. Damit ist eine reduzierte Wasserumwälzung von 50 Prozent garantiert. Nach eingehender Prüfung hat ein Experte bestätigt, dass die Rohrdimensionierung der Zuleitung an den insgesamt vier Pumpen zu gering ist. Dies führt wie vermutet dazu, dass bei gleichzeitigem Betrieb aller vier Pumpen die Wasserqualität gefährdet ist.

Die notwendigen Reparaturarbeiten dauern einige Wochen. Sie werden nach Saisonende durchgeführt. Auf diese Weise kann der Badbetrieb – wenn auch auf 1500 Gäste beschränkt – sicher weiterlaufen. Bis mindestens Ende August hat das Freibad täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Wer das Freibad in den nächsten Tagen besuchen und unnötige Wege vermeiden möchte, sollte vorher unter Tel. RS 388601 den aktuellen Stand des Badebetriebs erfragen.

Deutsche Meisterschaft im Zielspringen auch in Uslar

Pressemitteilung des Fallschirmclubs Remscheid  e.V. (FCR)

Bei den Deutschen Meisterschaften (DM) im Zielspringen am 6. und 7. Juli in Varrelbusch / Niedersachsen konnten bedauerlicherweise nur zwei Runden gesprungen, zu wenig, um die Titel (Mannschaft, Einzelziel Herren, Einzelziel Damen und Einzelziel Junioren-/ innen) vergeben zu können. Das ist aber wegen anstehender Europa- und Weltmeisterschaften unverzichtbar. Deshalb setzte sich der Präsident des Fallschirmclub Remscheid e.V., Klaus Mathies, mit dem Präsidium des Deutschen Fallschirmsportverbandes zusammen und bot an, die DM in den D-Cup in Uslar (6. bis 8. September) zu integrieren bzw. parallel laufen zu lassen. Dem haben Torsten Kunke, der Bundestrainer der Zieldisziplinen, die Kommissionsmitglieder der Bundeskommission Fallschirmsport und die stimmberechtigten sechs Mitglieder aus dem Deutschen Aeroclub und dem Deutschen Fallschirmsportverband zugestimmt. Mit der Mail vom13. Juli hat der Geschäftsführer des DFV, Ralph Schusser,  dem FCR die zu Gunsten von Uslar  übermittelt. Somit sind der Fallschirmclub Remscheid e.V. und der VfB Uslar nun auch die Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Zielspringen. Klaus Mathies: „Solche Zufälle passieren vielleicht mal alle 20 Jahre – ein Glücksfall! Heißt aber auch größere Aufgaben, größerer Aufwand, und das alles muss jetzt gestemmt werden!“

Es kommt auf zur Verfügung stehende Haushaltsmittel an

220 Dateien mit vielen Zahlen für ruhige Tage“, war im Waterbölles am 2. Mai eine Glosse überschrieben, die sich mit einer Anfrage der CDU-Fraktion zum öffentlichen Sanierungsstau in Remscheid beschäftigte. Die Stadt hatte diese Anfrage mit zip-Dateien beantwortet, die insgesamt ca. 220 Dateien und einer Fülle von Zahlen zu städtischen Schulgebäuden auf mehreren hundert Seiten enthielten.  In der letzten Sportausschuss vor der Sommerpause folgte nun die Beantwortung der Verwaltung Fragen der CDU zu den Sportstätten.

Frage: Verfügt die Stadt Remscheid inzwischen über ein Konzept zum Abbau des horrenden Sanierungsstaus bei unseren Sportstätten? Wenn nein: Warum nicht? Wie gedenkt die Stadt, den Sanierungssau ohne ein schlüssiges Konzept abzubauen? Wenn ja: Wie sieht dieses aus?
Antwort: Das Gebäudemanagement ist aufgrund der vorhandenen Gebäudezustandserhebungen in der Lage innerhalb kürzester Zeit ein Maßnahmenprogramm im Rahmen von gesetzten  Sanierungsschwerpunkten zu erstellen. Hierin würde anhand der baulich- technischen Notwendigkeiten eine Priorisierung der Einzelmaßnahmen vorgenommen. Alle benötigten Basisdaten sind vorhanden und werden fortgeschrieben. Derzeit macht es aufgrund der laufenden Förderprogramme im Bereich Schule keinen Sinn explizit ein Maßnahmenprogramm für einen Zeitraum von 5 oder mehr Jahren zu erstellen. Hier fehlen derzeit sowohl die finanziellen Mittel, das notwendige Personal und teilweise auch die Handwerkerkapazitäten zur Umsetzung eines solchen Maßnahmenprogrammes.
Wie bereits in verschiedenen Drucksachen dargestellt werden alle Sport- und Turnhallen der Stadt Remscheid in Funktion gehalten. Hierbei wird maßgeblich auf die bauliche und technische Sicherheit der Gebäude und auch auf die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften geachtet.

Frage: Mit welchen konkreten Maßnahmen soll der Sanierungssau abgebaut werden? 
Antwort: Angesichts des landesweit festgestellten Sanierungsstaus bei Sportstätten in einer Größenordnung von fast 2,.2 Milliarden € sind zusätzliche finanzielle Unterstützung durch Land und Bund dringend geboten. In Frage kommen
Erhöhung der Sportpauschale durch das Land NRW
Öffnung der Landesförderung „Moderne Sportstätte 2022“ für kommunale Sportstätten bei Erhöhung des Fördervolumens.
Neuauflage des Bundesprogramms zur Sanierung von kommunalen (Frei-)Bädern.
Beispielhaft muss hier nochmal auf den nicht erfolgreichen Förderantrag für das Freibad Eschbachtal eingegangen werden. Die notwendige Gesamtinvestition liegt nach Expertenschätzung bei rund 10 Millionen € um das Bad auf Jahrzehnte zukunftstfähig zu machen. Die Fördersystematik ließ jedoch nur eine Beantragung bis ca. 4 Millionen zu. Selbst bei einer erfolgreichen Förderzusage wäre somit nur eine Teilsanierung in Betracht gekommen, die im Regelfall noch hohe Zusatzkosten auslösen würde.

Frage: Wie sieht der konkrete Zeitplan zum Abbau aus? (Bitte um Vorlage eines Zeitstrahls mit Nennung der einzelnen Schritte und der damit verbundenen Kosten)
Antwort: Zum jetzigen Zeitpunkt macht die Vorlage eines konkreten Zeitplanes keinen Sinn, da weder die notwendigen Finanzmittel noch die Planungs- geschweige denn die Umsetzungskapazitäten vorhanden sind.  Aus diesem Grund bezieht sich die aktuelle Arbeits- und Maßnahmenplanung des Gebäudemanagements, unter Einbeziehung des Fachdienstes Sport und Freizeit, jeweils auf die Umsetzung zwingend notwendiger Sanierungsmaßnahmen wie z. B. die Sanierung der elektrischen Anlage in der Sporthalle West, die Sanierung der Duschen in der Sporthalle Hackenberg oder die Umsetzung von Maßnahmen für die eine Förderung gewährt werden kann wie z. B. die energetische Sanierung der Turnhalle Hasenberg.

Frage: Wird der Sanierungsstau aus Sicht der Verwaltung in Zukunft sinken, gleich bleiben oder steigen?
Antwort: Der Fachdienst Sport und Freizeit hat in den vergangenen Jahren mit großer Eigeninitiative in Eigenleistung versucht, die Sportstätten in Remscheid betriebsbereit zu halten, nach Möglichkeit zu modernisieren bzw. Substanzerhalt betrieben. Gleiches gilt für den Bereich der Sporthallen bzw. die Gebäude in denen sich Turnhallen befinden, welcher vom Gebäudemanagement verantwortet wird. Beispielhaft sind hier die umfangreichen Maßnahmen in Reinshagen zu nennen, um die Anlage aufzuwerten (Fliesen- und Anstricharbeiten), Geländegestaltung.
Wie bereits mehrfach thematisiert ist dieser Eigeninitiative auch zu verdanken, dass Kunstrasenplätze in Remscheid eine Haltbarkeit von rund 18 Jahren aufweisen, während in der Fachwelt von maximal zwölf bis 15 Jahren ausgegangen wird. Diese Maßnahmen sind immer in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln zu sehen