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Urkunden für langjährige Mitgliedschaft im Verein

Pressemitteilung des Lenneper Schwimm-Vereins 1898 e.V.

Am Freitag, 7. Dezember, fand die traditionelle Weihnachtsfeier des Lenneper Schwimmvereins statt. Alle, die sich im zu Ende gehenden Jahr aktiv für den Verein eingesetzt hatten, waren eingeladen, gemeinsam zu feiern. Neben Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Vorstandsmitglieder und weiteren ehrenamtlichen Helfern waren auch die Jubilare eingeladen, um ihnen für die lange Verbundenheit mit dem Lenneper Schwimmverein zu danken. Geehrt wurden Celine Hold und Nadine Block für je 15 Jahre und Angelika und Detlef Pohl für je 40 Jahre Mitgliedschaft. Helmut Benger (15), Heinz-Joachim Elitzke (15), Björn-Olaf Biesenbach (40) sowie Friederike und Cornelius Pohl (40) konnten aus verschiedenen Gründen leider nicht an der Feier teilnehmen. Allen Jubilaren dankt der Vorstand für ihre jahrzehntelange Unterstützung des Lenneper Schwimmvereins. ( Klaus Fey)

Evi Warich neu beim Fallschirmclub Remscheid e.V.

Pressemitteilung des Fallschirmclub Remscheid e.V.

Acht Jahre lang gehörte Evangelina ( Evi ) Warich zur Sportfördergruppe der Bundeswehr. Dort ist sie inzwischen ausgeschieden und hat ein Studium der Sozialpädagogik  begonnen – und ist Mitglied im Fallschirmclub Remscheid e.V. geworden und im Aeroclub-NRW. FSC-Vorstandsvorsitzender Klaus Mathies: „Auch sie wird beim D-Cup in Uslar die Farben des FSC vertreten. Es eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit dem VfB Uslar, und weil das Niveau ganz oben sein wird, ist ein Sieg nicht ausgeschlossen!“

Der Fallschirmclub Remscheid habe eine top ausgebildete Springerin im Zielspringen und im Stilspringen bekommen, die mit sofortiger Wirkung für den FSC national -und international an den Start gehen werde. Evi Warich wurde bereits ihren anderen Teamkolleginnen und -kollegen vorgestellt. Ihren Terminplan für 2019 und die möglichen Starts bei nationalen -und internationalen Wettbewerben wird Bundestrainer Torsten Kunke koordinieren.

Marcel Heinemann ab Juli Cheftrainer des FC

Pressemitteilung des FC Remscheid

Der FC Remscheid bekommt einen neuen Cheftrainer. Ab dem 1.7.2019 übernimmt der aus Brilon stammende Marcel Heinemann die erste Mannschaft von Acar Sar. „Wir haben mit Marcel Heinemann unsere absolute Wunschlösung realisieren können“, so Lars Althoff, 1. Vorsitzender des Vereins. „Marcel verkörpert alles, was wir uns von unserem zukünftigen Trainer versprochen haben. Er hat alle Verantwortlichen im Verein vom ersten Moment an überzeugt.“

Der „positiv fußballverrückte“ (O-Ton Marcel Heinemann) A-Lizenz-Inhaber ist 35 Jahre alt, arbeitet als stellvertretender Vertriebsleiter in Remscheid und ist derzeit Trainer der U17 beim Nachwuchs des Regionalligisten des SV Lippstadt 08 in der B-Jugend Westfalenliga. Dort misst er sich mit den Jugendmannschaften u.a. von Borussia Dortmund, Schalke 04 und dem VfL Bochum. Im vergangenen Jahr spielte er mit seinem Team sogar um den Aufstieg in die B-Jugend Bundesliga mit. Noch während seiner aktiven Fußballlaufbahn hat sich Marcel Heinemann vor 19 Jahren der Trainerkarriere im Jugendbereich verschrieben. Dort leistet er seit vielen Jahren sehr erfolgreiche Arbeit in den höchsten Klassen des Jugendbereiches.

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"Wenn's ums Geld geht...!" gilt auch im Sport

„Die Umwandlung der Spielfläche auf dem Sportplatz Neuenkamp wird Millionen kosten. Verein fühlt sich von der Stadt im Stich gelassen“, titelt heute der RGA. Eigentümer des Sportplatz ist (nach der Fusion mit dem TV Jahn) der RSV. Pächter ist die Stadt (bis Mai 2020), und genutzt wird die Anlage vom BV 1910 Remscheid. Und es noch ein wenig komplizierter zu machen: Nur der Sportplatz gehört dem RSV, das Gebäude dem BV 10 und der Parkplatz zur Straße hin der Stadt Remscheid.  Die würde das Gelände gerne kaufen, um auf dem Aschenplatz Kunstrasen verlegen zu können. Das wünschen sich auch die Sportvereine. „Einer will kaufen, der andere verkaufen“, zitiert der RGA den RSV-Vorsitzender Hartmut Bau (im unteren Foto links im Bild bei einem Pressegespräch). Fragt sich nur, zu welchem Preis! Die Mitgliederversammlung des RSV hätte nichts dagegen, durch den Verkauf an die Stadt 3,635 Millionen einzunehmen. „Illusorisch“ nennt das Sportdezernent Thomas Neuhaus und hat auf den RGA-Artikel mit einer Vorlage reagiert, die heute auf der Tagesordnung des Sportausschusses steht.

Die Vorlage beginnt mit der Historie: „Der Fußballverein BV 10 e.V. besaß bis 1990 am Hohenhagen ein Grundstück, das als Sportstätte im Vereinseigentum genutzt wurde, welches Ende der 1980-er Jahre von dem Unternehmen Edscha zu Nutzung angefragt wurde und hiernach im Rahmen einer Unternehmenserweiterung veräußert wurde. Im Zuge dieser Verhandlungen ist dem BV10 die bis heute vom Verein genutzte Sportstätte an der Neuenkamper Straße zur Ermöglichung des Trainings- und Spielbetriebs vermittelt worden, welche nicht im Eigentum der Stadt Remscheid ist. Das Gelände gehörte seinerzeit dem Sportverein TV Jahn e.V., mit dem die Stadt Remscheid einen Pachtvertrag über 30 Jahre geschlossen hat, der bis zum 31.5.2020 läuft. Mittlerweile gehört das Grundstück bzw. die Sportstätte dem Sportverein RSV e.V., der den Sportverein TV Jahn übernommen hat. Der BV10 besitzt das Gebäude am Rande der Spielstätte mit Funktionsräumen für den Sport und zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten (z.B. Restaurant). Die Parkfläche vor dem Gebäude zur Straßenseite (Neuenkamper Straße) befindet sich im Eigentum der Stadt Remscheid.“

Die weitere Entwicklung: „Die künftige Nutzung der Fläche der Sportstätte an der Neuenkamper Straße war in der Vergangenheit bereits mehrmals Gegenstand von Diskussionen und Planungen bei der Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur in Remscheid. Beschlüsse des Rates in Bezug auf Veränderungen der bestehenden Situation liegen nicht vor. Bis Ende 2016 war das Grundstück der vereinseigenen Sportstätte eine Option bei der Suche nach einem neuen Standort für das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung. Nach der Entscheidung des Rates über den endgültigen Standort des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung in Bahnhofsnähe (Baufeld 6) äußerte der Fußballverein BV 10 in mehreren Gesprächen seit Februar 2017 seine Bitte, am Standort Neuenkamp verbleiben zu wollen und bat zur Herstellung der sportlichen Konkurrenzfähigkeit bzw. Steigerung der Attraktivität zur Sicherung der Zukunft des Vereins insbesondere durch Umwandlung des Tennenplatzes in ein Spielfeld mit Kunstrasenbelag. Der RSV bekräftigte seine Absicht auch zukünftig dort eine Sportanlage zu favorisieren.

In einem grundsätzlichen Gespräch im März 2017 zwischen Vertretern des BV 10, des Sportbundes Remscheid und der Stadtverwaltung (Oberbürgermeister, Fachdezernent und Fachdienstleiter) wurde die Prüfung einer Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz mit Fortführung des bestehenden Pachtverhältnisses vom Eigentümer RSV verabredet. In Kenntnis des  - im Vergleich zu anderen Umwandlungsprojekten - Umstandes, dass sich die Sportstätte nicht im Eigentum der Stadt befindet, sind die entsprechenden Prüfungen und Planungen durch den Fachdienst Sport und Freizeit bei der TBR in Auftrag gegeben worden. Dabei wurde vom Fachdienst 2.45 im Juni 2017 eine Planung und Kostenermittlung zur Umwandlung des Tennenplatzes an der Neuenkamper Straße in ein Kunststoffspielfeld angefragt.

Die TBR hat routinemäßig neben dem Vermessungsamt auch den Fachdienst Umwelt  beauftragt eine Einschätzung zu dem Planungsauftrag abzugeben, da in den 60er Jahren auf dem Gelände Dioxin belastetes Material (Marsberger Kieselrot) zur Auffüllung abgekippt wurde. Von dem Kieselrot geht derzeit keine Gefahr aus, da das belastete Material fachgerecht abgedeckt wurde. Bei Eingriffen in die Bodenschicht (Umwandlung Kunstrasen etc.) ist eine entsprechende Entsorgung durch Fachunternehmen erforderlich. Eine erste Ermittlung der zuständigen Ingenieurin der TBR erbrachte nach Absprache mit dem Umweltamt, dass für die Entsorgung des Materials ca. 300.000 € veranschlagt werden müssen.“

Zusätzlich teilte der Fachdienst Umwelt  am 28. November 2017 Folgendes mit: „Seitens der Bezirksregierung ist grundsätzlich eine Aufnahme der Kieselrot-Sanierung in das Landes-Förderprogramm für Altlasten/Bodenschutz möglich. Voraussetzung dafür eine Förderung wäre allerdings, dass das Grundstück spätestens zum Zeitpunkt des Förderantrags im Eigentum der Stadt Remscheid stehen muss. Die Förderung würde zu 80 Prozent erfolgen, der Rest wäre der städtische Eigenanteil. Ein Anspruch auf Förderung besteht natürlich grundsätzlich nicht. In der Dringlichkeit wäre die Maßnahme eher nachrangig, die Erfahrung zeigt aber, dass trotzdem eine zeitnahe Förderung realistisch ist.“

Angesichts der Tatsache, dass das Gelände der Stadt nicht gehört, ist wurde das Rechtsamt der Stadt Remscheid um Einschätzung der Rechtslage gebeten. Von dort kam am 21. November.2017 die folgende Stellungnahme: „Bezüglich der  Frage muss unter Berücksichtigung der vorliegenden Unterlagen gesagt werden, dass die Stadt gar nichts davon hat, wenn sie einen nicht im Eigentum der Stadt befindlichen Sportplatz mit Kunstrasen belegt. Gemäß § 946 BGB i.V.m. § 94 BGB wird der der Kunstrasen als wesentlicher Bestandteil des Grundstücks angesehen und somit ins Eigentum des Grundstückseigentümers fallen. Dies bedeutet, dass der RSV Eigentümer eines Kunstrasenplatzes wird, auch wenn die Stadt ihn damit belegt hat. Aus rechtlicher Sicht sollte davon abgeraten werden, den Platz mit Kunstrasen auszulegen, weil die Stadt nicht unbedingt davon profitiert.“

Weiter heißt es in der aktuellen Vorlage für den Sportausschuss: „Insbesondere die Einschätzung des Umweltamtes führte zu weiteren Gesprächen mit allen Beteiligten mit dem Ergebnis im Dezember 2017, mit dem RSV Gespräche hinsichtlich eines möglichen Erwerbs des Geländes durch die Stadt aufzunehmen, da die ursprünglich favorisierte Fortführung der Pacht nun ausgeschlossen werden musste. (...) Daraufhin wurde das technische Dezernat 4 im Januar 2018 ersucht, die entsprechenden Voruntersuchungen zur Ermittlung des Grundstückswertes als zukünftige Sportfläche aufzunehmen. Insbesondere die Ermittlung des Grundstückswertes zur weiteren Nutzung als Sportfläche hat sich dort als schwierig herausgestellt, da diesbezüglich kaum Erfahrungswerte vorliegen und umfangreiche Ermittlungen notwendig wurden. Im Endergebnis, das seit Ende August 2018 vorliegt, lässt sich nach Mitteilung des Fachdienstes  Bauen, Vermessung, Kataster, hier Bodenordnung/Grundstückswertermittlung feststellen, dass der Grundstückswert bei einer weiteren Nutzung als Sportfläche bei  38 €/m² liegt. Dabei wird eine mindestens 30-jährige Nutzungszeit als Sportfläche angenommen. Demgegenüber liegt der aktuelle Bodenrichtwert bei 250 €/m² bei Gewerbe/Handelslage. Alle angegebenen Werte gelten für ein altlastenfreies Grundstück.

In den zuletzt geführten Verhandlungen mit der RSV wurden diese Wertermittlungen thematisiert, zuletzt am 6.11.2018. Den Vertretern des Vereins RSV wurde mitgeteilt, dass bei einer Entscheidung des Rates für den Kauf des Grundstücks durch die Stadt Remscheid eine Mindestnutzungsdauer von 30 bis 40 Jahren zugrunde gelegt werden müsste (mindestens einmalige Erneuerung der Kunstrasendecke nach Erstellung bei einer anzunehmenden Dauer der Nutzung bis zur Erneuerung der Decke von 15 bis 20 Jahren) und die Entsorgungskosten für das Kieselrot bei der Ermittlung des Kaufpreises berücksichtigt werden müssen. Der RSV hat nunmehr mit Email vom 14.11.2018 der Stadt Remscheid mitgeteilt, dass eine Kaufsumme für das Grundstück in Höhe von 3.635.000 € erwartet wird.“

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Kosten-Prognose für Hackenberg kaum mehr möglich

Das neue Sportzentrum Hackenberg wird deutlich teurer als bisher erwartet. Das geht aus dem aktuellen Sachstandsbericht der Verwaltung hervor, der am 21. November auf der Tagesordnung des Sportausschusses steht. Zitat: „Wenn man die Entwicklung der Kosten seit Beginn der Planung vergleicht, ist festzustellen, dass die Kostensteigerungen zwischen 2014 (10.605.836,28 €) und 2017 (10.825.067,29€) durchaus marktüblich und moderat sind. Dies ist insbesondere der veränderten Planung unter Berücksichtigung der möglichen Einsparpotenziale zu verdanken.“ Allerdings habe die aktuelle Baukostenentwicklung nunmehr zu Preissteigerungen geführt, „die nicht vorhersehbar waren. Die aktuelle Kostenschätzung (Stand 5. November) liegt bei 12.988.021,04 €.“ Ausschlaggebend dafür seien insbesondere die folgenden Positionen:

  • 520 befestigte Flächen (Steigerung rund zehn Prozent gegenüber 2017)
  • 530 Baukonstruktionen in Außenanlagen (Steigerung rund 40 Prozent gegenüber 2017)
  • 590 sonst. Maßnahmen in Außenanlagen (Steigerung rund 20 Prozent gegenüber 2017).

„Nach Aussage aller Fachleute sind die massiven Kostensteigerungen insbesondere in den Bereichen konjunkturell bedingt, eine seriöse Prognose über die weitere Entwicklung ist nicht möglich, ...sind somit weitere Kostensteigerungen bis zum tatsächlichen Baubeginn nicht auszuschließen.“ Dem Rat der Stadt will die Verwaltung zur Sitzung am 22. November die Einplanung der Gesamtkosten in Höhe von 13.100.000 € im Investitionsprogramm 2018-2023, als Änderung des Haushaltsplanentwurfs zur Entscheidung vorgelegt.

Ausführlich nimmt die aktuelle Vorlage zur Entwicklung der Baukosten Stellung: „Seit mehreren Jahren nimmt die Bautätigkeit in Deutschland wieder stetig zu. In der letzten Zeit ist in der Bauwirtschaft eine Dynamik zu beobachten, die als Überhitzung bezeichnet werden kann. Die Nachfrage nach Bauleistungen übersteigt die Kapazitäten der ausführenden Unternehmen. Der bei Ausschreibungen gewollte Preiswettbewerb fällt aus. Bauherren, Architekten und Ingenieure nehmen bei Submissionen, soweit sie überhaupt Angebote erhalten, Baupreissteigerungen in ungeahntem Maße wahr. Das Aufstellen von Kostenermittlungen und die Prognose zu erwartender Preissteigerungen werden immer schwieriger. (...)

Die allgemeine Konjunktur hatte in den vorangegangenen Jahren wenig Einfluss auf die Bauwirtschaft. Der Anstieg der Preise für Bauleistungen war im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten geringer. Mehrere Veränderungen politischer und allgemeinwirtschaftlicher Art haben zu einer unerwarteten Entwicklung geführt, die zahlreiche Ursachen hat und sich voraussichtlich noch einige Zeit in der Bauwirtschaft niederschlägt.Welche Ursachen und Bedingungen gehören dazu? Die folgenden Punkte sind ein Erklärungsversuch der Autoren. Wissenschaftliche Untersuchungen liegen im notwendigen Umfang nicht vor. Sie sind jedoch dringend erforderlich. Ursachen:

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Neues Ballfangnetz am Jahnplatz in Sicht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der vergangenen Woche hat das von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) beauftragte Unternehmen mit Vorarbeiten zur Errichtung eines zwölf Meter hohen Ballfangnetzes am Jahnplatz begonnen. Zwar pausieren zurzeit die Arbeiten. Die TBR sind aber um einen erneuten Baubeginn im Monat November bemüht. Mit der Fertigstellung des Zaunes ist im Januar 2019 zu rechnen.

Der Fachdienst Sport und Freizeit hatte in Kooperation mit den TBR umfangreiche technische Untersuchungen in Auftrag gegeben, um Möglichkeiten einer Erhöhung des vorhandenen Ballfangnetzes auf benötigte zwölf Meter auszuloten und auf diese Weise die anliegende Nachbarschaft vor überfliegenden Bällen zu schützen. Insbesondere die Nähe zur gerade sanierten historischen Stützmauer des Jahnplatzes gestaltete sich hierbei als problematisch. Die aufwändigen Untersuchungen konnten im Februar abgeschlossen werden. Das Ergebnis wurde sowohl im Ausschuss für Sport, im Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss sowie in der Bezirksvertretung Lüttringhausen zustimmend beraten.

Den Beschluss, ein Ballfangnetz mit zwölf Metern Höhe zu errichten, fasste der Remscheider Stadtrat schließlich am 3. Mai. Außerplanmäßig wurden für die Umsetzung 81.000 Euro bereitgestellt. Der Fachdienst Sport und Freizeit steht in engem Kontakt mit den betroffenen Vereinen und erarbeitet für die Bauphase Möglichkeiten, um den Spielbetrieb fortsetzen zu können.

Kurzbahn im Schwimmen wieder in RS

In knapp zwei Wochen ist Remscheid erneut Austragungsort der Deutschen Kurzbahn Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (DKM). Vom 16. bis 18. November ist das Remscheider Sportbad am Stadtpark (Navi: Hindenburgstr.123) der Mittelpunkt des deutschen paralympischen Schwimmsports. Medaillengewinner und Teilnehmer von Welt- und Europameisterschaften, sowie Paralympischen Spielen werden zum sportlichen Highlight erwartet. Neben den Topschwimmern sind Schwimmer aller Kader des Deutschen Behindertensportverbandes  und auch etliche Nachwuchsathleten und Masterschwimmer mit von der Partie.

Als Hochkaräter sind 16 der 20 Teilnehmer der diesjährigen Europameisterschaften mit dabei. Unter anderem auch die Medaillengewinnerin Elena Krawzow (Berliner Schwimmteam) die in Dublin drei  Gold- (100 Brust, 50 Freistil, 200 Lagen)und zwei Bronzemedaillen (100 Freistil und 100 Schmetterling) gewann. Dabei auch Verena Schott (BPRSV Cottbus) die mit neuem Europarekord zur Goldmedaille über 100m Rücken schwamm und zwei Bronzemedaillen über 200m Lagen und 100m Brust holte. Tobias Pollap (SG Bayer, Bronze  50m Schmetterling), Gina Böttcher (SC Potsdam, Silber 50m Freistil und Bronze 150m Lagen), Fabian Brune (VfG Finnentrop, Silber 100m Rücken), Taliso Engel (SG Bayer, Bronze  100m Brust), Johannes Weinberg (TV 1860 Immenstadt, Bronze 100m Brust) und Neele Labudda (Hanse SV Rostock, Bronze 200m Lagen) sind am Start. Auch die Lokalmatadore aus Remscheid dürfen im erlesenen Feld natürlich nicht fehlen. Anna Krzyzaniak (SG Bergisch Land), Elias de Souza (SG Bayer) und Hannes Schürmann (SG Bayer), der bei der DKM seinen letzten paralympischen Schwimmwettkampf bestreitet, sind unter den mehr als 140 Aktiven aus 59 Vereinen und freuen sich auf den Heimwettkampf.

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Unter anfeuernden Rufen der Eltern

Die Marathonläuferinnen und -läufer waren am Clemenshammer schon lange auf der Strecke gegangen, da gab Wolfgang Görtz vom Röntgen Sport Club e.V. gestern um 10 Uhr beim 18. Röntgenlauf im Sportzentrum Hackenberg den Startschuss für den 400 Meter langen Lauf der Bambini (Jahrgang 2011 und jünger). Merke: Früh übt sich... Und das galt auch für die beiden Kinderläufe über 800 Meter (Jahrgang 2009 und 2010) bzw. 1.250 Meter (Jahrgang 2007 und 2008), und den 2.450 Meter langen Schüler-Crosslauf (Jahrgang 2003 bis 2006), jeweils getrennt für Jungen und Mädchen. Eltern, die nicht nur den Start, sondern auch den Zieleinlauf mit dem Smartphone fotografieren oder Filmen wollten, mussten sich gerade beim ersten Lauf sputen, um vor ihren Sprösslingen am Ziel zu sein.

18. Röntgenlauf startet am Sonntag, 28. Oktober

'Der Röntgenläufer' von Rudolf SchöberleinLäuferinnen und Läufer auf der Schwelmer und auf der Kölner Straße beim Röntgenlauf 2008.  Fotos: Lothar Kaiser50 Biker/innen, 400 Helfer/innen, 14 Remscheider Vereine + LCK Ronsdorf, ATV Hückeswagen , 1.200 Meter Absperrgitter, 10.000 Flatterband, 40.000 Trinkbecher, 2.000 Liter Tee, 150 Liter Cola, 1.900 Bananen, 1.150 Müsliriegel, 700 Marathonschnecken, 5.000 T-Shirts, 2.000 Kleidersäcke, 3 Notfalleinrichtungen, sechs Masseure, 300 Tombola-Preise, 150 Liter isotonische Getränke, 2.800 Medaillen. Bei dieser Aufzählung weiß jeder Läufer / jede Läuferin in Remscheid, um welche sportliche Großveranstaltung es sich handelt. Denn so oder ähnlich wurde sie auch in den zurückliegenden Jahren beschrieben: Die Rede ist vom 18. Röntgenlauf, für den mehr als 4.000 Anmeldungen vorliegen..

Er startet am Sonntag, 28. Oktober, um 8.30 Uhr im Sportzentrum Hackenberg in Lennep. Wobei, wie in den Vorjahren, auch diesmal wieder schon am Samstag von 16 bis 20 Uhr in der Sporthalle 1 bei Pasta-Party, musikalischer Unterhaltung und „Marathonmesse“ (Verkauf) reger Betrieb sein wird.

Rückblick per Video auf den Röntgenlauf 2017.

Bei der Pressekonferenz im Rathaus nannte der Veranstalter die diesjährigen Laufwettbewerbe (in Klammern bis bisherigen Anmeldungen): Bambini 400 Meter (50), Bambini 800 Meter (20), Crosslauf 1,25 Kilometer (28), Crosslauf 2,45 Kilometer (20), Jedermannlauf 5  Kilometer (333), Jedermannlauf 10 Kilometer (151), Halbmarathon (816), Halbmarathon-Walking (43), Halbmarathon Nordic Walking (69), Marathon (135), Ultramarathon (330), Staffellauf (50). Aus europäischen Nachbarländern haben sich bislang angemeldet: Niederlande (7), Schweiz (4), Österreich (9), Frankreich(9), USA (1), Belgien (1), Finnland (1).
Nachfolgend die Uhrzeiten und Standorte für „Anfeuern erwünscht“:

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Fußball Circus Benefiz-Turnier am 25. Oktober

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz kicken am Donnerstag, 25. Oktober, von 18 bis 22 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp zwölf Mannschaften für einen guten Zweck – darunter auch eine Mannschaft der Stadtverwaltung mit dem Beigeordneten Thomas Neuhaus, eine Mannschaft der Remscheider Politik, eine des Jugendrats, eine des Sana-Klinikums und eine der Circus-Familie Casselly. Die Höhe des zu zahlenden Startgeldes, das vollständig als Spende an den Verein Praxis ohne Grenzen e.V. geht, bestimmt jede Mannschaft selbst. Beim Schätzspiel am Rande des Turniers können gespendete Sachpreise gewonnen werden, unter anderem ein Menü in einen Spitzen-Restaurant, eine Fensterreinigung, eine Thermoskanne und Künstler/Schulfarben-Sets. Für das leibliche Wohl sorgt das Lokale Bündnis für Familie und das Kanne-Café im Sana-Klinikum.

Mit der vierten Auflage des Benefiz-Fußballturniers "Remscheider Fußball Circus" wollen die Organisatoren neben dem Spaß am Sport einen möglichst hohen Erlös für "Praxis ohne Grenzen e.V." und damit für die medizinische Versorgung bedürftiger Menschen ohne jede Krankenversicherung erzielen. Die Veranstalter freuen sich auf ein spannendes Turnier in schöner Atmosphäre und viele Gäste.