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Kirsten Hein vom TV Hasten erhielt Sportplakette

Pressemitteilung der Staatskanzlei NRW

Die Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat in Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Bei einer Festveranstaltung in Münster würdigte die Staatssekretärin gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, Stefan Klett, die Verdienste von 32 Bürgerinnen und Bürgern, die sich nachhaltig im Sport engagieren. Die Sportplakette ist die höchste Auszeichnung, die das Land für herausragendes Engagement im Sport vergibt. Seit der Stiftung 1959 durch die damalige Landesregierung wurden lediglich 908 ehrenamtlich Engagierte, Sportlerinnen und Sportler sowie drei Mannschaften mit der Sportplakette des Landes ausgezeichnet. „Sie repräsentieren das Sportland Nordrhein-Westfalen in seiner gesamten Vielfalt.“, sagte Staatssekretärin Andrea Milz. „Sie ermöglichen Breitensportangebote für alle, organisieren den Wettkampfsport oder erbringen Spitzenleistungen als Aktive. Damit sind sie Vorbilder für andere.“
Zu den Geehrten gehörte auch Kirsten Hein, 2. Vorsitzende und Abteilungsleitung Gesundheits-& Rehabilitationssport im Hastener Turnverein 1871 e.V.  Zitat aus der Pressemitteilung „Sie ist eine in besonderer Weise verdiente Ehrenamtlerin, von deren Engagement die Sportvereine leben. Seit 1996 bringt sie sich im Hastener Turnverein 1871 in Remscheid als Übungsleiterin im Gesundheits- und Rehasport ein. Sehr früh bot sie eine unterstützende Gymnastik zur Linderung der Folgen einer Morbus Bechterew Erkrankung an. Mittlerweile betreut sie immer neue Gruppen für verschiedene Behinderungen und Erkrankungen. Damit hat sie zahlreichen Betroffenen entscheidend geholfen auf dem Weg zu mehr Lebensqualität durch Sport.

Kirsten Hein ist seit 2009 Abteilungsleiterin in ihrem Verein. Mit ihrem Engagement geht sie voran und animiert andere aktiv zu werden. Im Jahr 2014 wurde sie erstmalig zur 2. Vereinsvorsitzenden gewählt. Im Stadtsportbund Remscheid organisiert sie den „Runden Tisch Behindertensport“ sowie Veranstaltungen zum Programm „Bewegt gesund bleiben“. Sie ist die erste Ansprechpartnerin für Fragen um den Gesundheits- und Rehabilitations-Sport. Bei der Remscheider Sportlerehrung 2016 erhielt Kirsten Hein den Sonderpreis „Bewegt gesund bleiben".

Eine starke Partnerschaft für den Behindertensport

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Der Reinshagener Turnerbund ist froh und stolz, mit der Firma Lohmann erstmalig einen Förderer für den Behindertensport begrüßen zu dürfen. Eine Förderung des  Behindertensports in dieser ungewissen Corona-Zeit ist etwas Besonderes.

Seit nunmehr zwölf Jahren besteht das Angebot des Behindertensports durch den Reinhagener TB. Wie eine zarte Pflanze, die stetig gewachsen ist, gibt es jungen Sportlern mit Handicap ein großes Stück jener Normalität zurück, die Sportler ohne Handicap immer genießen können. Für Menschen mit Handicap ist es mittlerweile tatsächlich normal, Sport zu treiben und am nächsten Tag in der Schule, bei Freunden oder in der Familie von den Erlebnissen im Verein und bei Wettkämpfen zu berichten.

Zumindest im Bergischen Land ist ein das Angebot des RTB einmalig. Immer dienstags treiben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichsten Handicaps gemeinsam Sport. Hinzu kommen die integrativen Fahrrad- und Laufkurse. Beide Kurse finden von April bis Oktober statt. Auch die Teilnahme am Röntgenlauf, einer der Top-Landschaftsläufe in Deutschland, gehört zum Repertoire des Breitensportvereins.

Der Reinshagener TB ist bereit neue Wege zu gehen. So bot man im Jahr 2020 ein Hockeyprojekt für Sportler mit Handicap an. Dies wurde sehr gut angenommen und war ein voller Erfolg. Da der Hockeysport die größte Abteilung im Reinshagener TB darstellt, haben die Verantwortlichen eine ehrgeizige Vision: Irgendwann Sportler mit Handicap in die Vereinsmannschaften zu integrieren oder gar eine Handicap-Mannschaft aufzustellen und Specialhockey im Wettkampf- und Turnierbetrieb anzubieten.

In dieser Aufbruchstimmung freut man sich sehr über das Angebot der Firma Lohmann,  den Behindertensport im RTB zu unterstützen. Das Engagement von Lohmann erstreckt sich über die Jahre 2021 und 2022. Die Handicap-Sportler werden mit Kleidung, Shirts und Hoodies, ausgestattet, die nicht nur beim Vereinssport, sondern auch bei Sportveranstaltungen getragen werden können. Zudem erhält der Verein ein Budget, aus dem Startgelder für Laufveranstaltungen, wie zum Beispiel der Teilnahme am Röntgenlauf, bezahlt werden können.

Wasserflächen für den Schwimmunterricht

Nach Auskunft der  DLRG nahmen Schwimmlehrer:innen im vergangenen Jahr bundesweit 23.485 Schwimmprüfungen ab. Im Vergleich mit 2019 war die Zahl damit um 75 Prozent eingebrochen. Ähnlich bei den Schwimmabzeichen: Wurden 2019 noch 48.243 Seepferdchen vergeben, waren es im vergangenen Jahr gerade mal 14.566. Durch die Corona-Pandemie mussten Bäder schließen und Schwimmkurse bzw. -prüfungen folglich ausfallen.

„Die DLRG spricht davon, dass mittlerweile mindestens ein, wenn nicht sogar schon zwei Jahrgänge in der Schwimmausbildung verloren gegangen sind. Sie warnt, dass das Risiko des Ertrinkens dauerhaft erhöht sei, weil in der Pandemie die Zahl der Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer signifikant gestiegen sei“, stellen SPD, FDP und Grüne in einem gemeinsamen Antrag an den Sportausschuss fest. Auch die Ausbildung der Retter sei ins Stocken geraten ist. Dies sei aber nicht nur der Pandemie geschuldet, sondern ein Trend, der sich bereits seit längerem abzeichnet. „Noch schwerwiegender ist allerdings, dass Grundschulen keinen Schwimmunterricht anbieten können, weil nicht ausreichend Bäder bzw. Schwimmflächen zur Verfügung stehen. Wir müssen helfen, dass Kinder und Jugendliche schwimmen lernen. Daher ist es erforderlich, alle Wasserflächen zu ermitteln, um diese für Schwimmzeiten zur Verfügung zu stellen.“ Jedes Kind in Remscheid müsse die Möglichkeit bekommen schwimmen zu lernen, meinen die Antragsteller. Deshalb haben sie die Verwaltung um statistische Zahlen gebeten, die eine politische Entscheidung erleichtern könnten:

  • Wie groß sind die Wasserflächenkapazitäten (Freibäder, Hallenbäder, Krankenhaus, private Anbieter) in Remscheid und stehen ausreichend Wasserflächen für den Schwimmunterricht zur Verfügung?
  • Zu welchen Uhrzeiten sind die Wasserflächen durch den Schwimmunterricht an Schulen oder durch Vereine und private Anbieter belegt?
  • Haben weiterführende Schulen Schwimmzeiten für das kommende Schuljahr beantragt, die nicht bewilligt wurden
  • Wie können unter den derzeitigen Rahmenbedingungen zusätzliche Angebote für die Ausbildung im Bereich der Schwimmlehrer und Rettungsschwimmer geschaffen werden?

Stehen in den kommenden Jahren Mittel aus der Sportpauschale zur Finanzierung möglicher zusätzlicher Angebote zur Finanzierung zur Verfügung?

Remscheid soll bei „NRW 3x3 Tour 2022“ dabei sein

Bei sechs Enthaltungen hat der Sportausschuss am Dienstag auf Antrag von SPD, Grünen und FDP einstimmig beschlossen, dass sich die Stadt Remscheid für 2022 als einer der Austragungsorte der „NRW 3x3 Tour“ bewirbt. In den vergangenen Jahren hatte die „NRW Streetbasketball-Tour“ (ursprünglicher Name) in jeweils zwölf Städten in NRW Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, ihr sportliches Können und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die Antragsteller: „Sport ist mehr als der bloße Wettkampf! Es geht um soziales Miteinander und Spaß in Gesellschaft.“ Sie wünschen sich, dass „aus unseren Sportvereinen ( Basketballabteilungen) und Schulen (Basketball AG) eine Sportgemeinschaft für die Bewerbung bildet und … ein Teil dieser Tour wird, unterstützt durch den Sportbund Remscheid. David Schichel von den Grünen: "Nach der Cortona-Pandemie ist jeder Sporttermin bestimmt gerne gesehen!"

In Schulen und Qartieren fehlt Platz für Fahrräder

„Wer ein Fahrrad besitzt braucht insbesondere in den Wohnquartieren auch einen sicheren Fahrradabstellplatz. Zahlreiche Wohnungen in Mehrfamilienhäusern in den Wohnquartieren wie Mixsiepen/Vömix, Hohenhagen, Klausen und Hackenberg und Hasenberg, um nur einige zu nennen, stammen aus den 1960-er und 1970-er Jahren. Keller und Abstellräume, -wenn überhaupt vorhanden – reichen nicht ansatzweise aus um die heutigen Fahrräder – ob analog oder e-Bike – sicher abzustellen“, hat die SPD-Fraktion erkannt und damit ein „großes Defizit an sicheren Abstellplätzen für Fahrräder“. Um dieses zu beseitigen, fordert die Fraktion von der Verwaltung „kreative Lösungen“. Ein fehlender Fahrradkeller im Mehrfamilienhaus solle in Zukunft nicht mehr dazu führen, dass die Anschaffungen von Fahrrädern – für den Weg zur Schule, zum Einkaufen und insbesondere zum Weg zur Arbeit – unterbleibt.

In einem Antrag, der jetzt die Runde macht durch die Bezirksvertretungen und Fachausschüsse, hat die SPD die Verwaltung um Antwort auf folgende F ragen gebeten:

  • Hat die Stadtverwaltung im Hinblick auf die e-Mobilität schon Standorte für Quartiersfahrradgaragen und sichere Stellplätze in den Wohnquartieren identifiziert und mögliche Bewirtschaftungskonzepte in Kooperation mit geeigneten Partnerinnen und Partnern wie Wohnungsbaugesellschaften, eruiert und katalogisiert?
  • Sind der Stadt Remscheid entsprechende Fördermaßnahmen auf der EU, Bundes und Landesebene für solche Projekte bekannt?
  • Sind an den Remscheider Schulen sicher Fahrradstellplätze vorhanden, so dass auch die steigende Nachfrage von Schüler*innen, die mit dem Rad zur Schule kommen möchten, entsprochen werden kann?

„Die SPD-Fraktion möchte erreichen, dass nicht nur die Errichtung von sicher Fahrradabstellmöglichkeiten (Keller u. Fahrradboxen) geprüft wird, sondern dass auch z. B. leere Ladenlokale in die Betrachtung mit einbezogen werden. Der sichere Fahrradstellplatz muss auch an den Remscheider Schulen -ab Sekundarstufe 1 – gewährleistet sein“, heißt es in der Antragsbegründung.

Waterbölles: Die von den Grünen auf Bundesebene geforderte Förderung von Lastenfahrrädern taucht in dem Antrag nicht auf.

BV 10 bekommt sichere Zukunft am Neuenkamp

Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit steht heute das Gutachten der Bergischen Universität Wuppertal zur „Fortschreibung der Sportplatzentwicklungsplanung für die Stadt Remscheid“, verbunden mit zwei Beschlussvorschlägen der Verwaltung:

  • Das Tennenspielfeld an der Sportanlage Hackenberg wird umgebaut. Hinzu kommen leichtathletische Nebenangebote auf dem übrigen Gelände am Hackenberg. Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel von 53.250 € in 2021 und 1.522.500 € in 2022 werden außerplanmäßig bereitgestellt. Die bisherigen Planungen zum Sportzentrum Hackenberg werden eingestellt.
  • Das Tennenspielfeld am Neuenkamp wird - bei Vorliegen der haushalterischen Voraussetzungen- umgebaut. Die Stadt Remscheid erwirbt den Sportplatz Neuenkamp für einen € und übernimmt die Kaufnebenkosten (Notar). Nach der Grundstücksübereignung vom RSV an die Stadt erhält der RSV die Förderzusage über 1.354.979 € zum Bau eines Mehrzweckraumes zur Aufwertung des Sportparks am Fürberg, und die Stadt trägt den zehnprozentigen Eigenanteil des RSV in Höhe von150.553 €.

Der Planungsentwurf der Technischen Betriebe Remscheid (TBR)für Neuenkamp sieht neben der Sanierung des Fußballfeldes zahlreiche sportliche Angeboten für breite Bevölkerungsschichten vor  (u.a. Streetbasketball, Beachvolleyball, Tischtennis, Shuffleboard) aber auch seniorengerechte Angebote. Neben der Möglichkeit, dort Bundesjugendspiele auszutragen, wurde das Spielfeld so konzipiert, dass eine Hälfte des Fußballfeldes in drei Kleinspielfelder unterteilt werden kann, um eine höhere Auslastung und Nutzung durch die breite Öffentlichkeit zu ermöglichen.

„Der BV 10 aber auch alle eingebundenen Akteure erhoffen sich durch die Konzeption eine weitere intensive Vernetzung und Kooperation im Quartier. Dabei wird ein Schwerpunkt auf Integrationsarbeit und spezifische Angebote für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gelegt werden. Die Sportangebote sprechen ein junges Publikum unter dem Motto "Sport verbindet über alle Grenzen hinweg-" an. Dadurch erhöhen sich die Möglichkeiten zur Verbesserung der Integration benachteiligter Gruppen“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

Pöhlsches`schieten in diesem Jahr

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten. Das um die Jahrtausendwende gespielte und erfundene Spiel in den Schmetten (Schmieden) wurde in den 1950-er Jahren reaktiviert durch Carl Wiesemann, um dann wieder Ende der 1990-er Jahre im Stadtgeschehen Platz zu finden. Seit dem 3. August 2001 wird es in den Sommermonaten auf dem Carl Wiesemann Platz im Stadtpark (Seniorentreff) von unermüdlichen Senioren und einer Seniorin gespielt. Es findet einmal im Jahr eine Stadtmeisterschaft und ein Pokalturnier statt. Der Oberbürgermeister und Vertreter der Volksbank Remscheid / Solingen unterstützen dieses Traditionsspiel durch ihre Teilnahme.

Hier die noch anstehenden Termine im Jahr 2021:
jeweils Mittwoch von 14.30 bis ca. 17 Uhr am  15. September, 8., 15. und 29. September (Stadtmeisterschaft) und 6. Oktober.
Verantwortliche für Durchführung und Bespaßung: Bezirksbürgermeister Otto Mähler und Peter Spornberger. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. Bei starken Regenfällen fällt der Termin ins Wasser. Plätt aff!

Klaus Kreutzer droht: DOC auf dem Prüfstand

Zur Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit 14. September hat die Verwaltung den Antrag gestellt, für Verkehrssicherungsmaßnahmen am Röntgenstadion 161.500 € bereitzustellen. Einen entsprechenden Arbeitsauftrag hatte der Rat der Stadt der Verwaltung am 25. Februar einstimmig erteilt: „Die Verwaltung stellt sicher, dass das Röntgenstadion bis zur Herstellung von alternativen Sportmöglichkeiten in einem verkehrssicheren Zustand betrieben wird und hierzu die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden. Für den Fachdienst Sport und Freizeit hat das städtische Gebäudemanagement in einer Bestandsaufnahme Kosten von insgesamt 405.600 € ermittelt (ohne die schon seit Jahren gesperrte Südtribüne).

Die folgenden Verkehrssicherungsmaßnahmen fallen an für den Fall, dass das Stadion wieder genutzt werden soll:

  • Einfriedung herstellen
  • Herstellen der Zugangsflächen, Reparatur der Wegeflächen
  • Tribünensicherung an Hang und Beschilderung
  • elektrische Anlage den aktuellen Vorschriften anpassen
  • Sicherung der Zugänge, Fluchtwege, etc.
  • Reparaturen an der Dacheindichtung
  • Wärmeversorgungsanlagen instand setzen

Dabei handele es sich „lediglich um die notwendigsten Arbeiten zur Sicherstellung eines vorübergehenden Betriebes“, so die Verwaltung. Allerdings „sieht sich der Fachdienst Sport und Freizeit in der Lage, einen Großteil der notwendigen Maßnahmen in Eigenleistung zu erbringen“, so dass für  externe Leistungen lediglich Ausgaben in Höhe von 161.500 € verblieben. Zusätzlich habe der FC Remscheid bei Anstricharbeiten etc. seine Unterstützung angeboten. angeboten.

Gegen diese Pläne hat inzwischen Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V., in einem Schreiben an die Stadt Remscheid protestiert. Darin erinnert er an eine Zusage von Oberbürgermeisterin Beate Wilding, „es werden keine Bagger anrollen, bevor adäquate Ersatzflächen bereitstehen“. Und: „Die Erlöse aus dem Verkauf des Röntgenstadions werden für die neu zu schaffende Infrastruktur von Stadion und Veranstaltungsplätzen verwendet.“ Kreutzer: „Ich möchte Sie bitten, derartig absurde Beschlussvorlagen von der Tagesordnung zu nehmen. Grundlage für die Zustimmung des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. zum DOC waren adäquate Ersatzflächen. Was adäquat bedeutet dürfte unstrittig sein.“

Klaus Kreutzer teilt der Verwaltung sodann die Beschlusslage  des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. mit: Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. fordert,    nach Abschluss der Sportstätten-Bedarfsplanung wird deren Ergebnis der Lenneper Öffentlichkeit vorgestellt und fachkundig erläutert; der Lenneper Öffentlichkeit wird durch Einräumung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Meinungsbildung und Stellungnahme gegeben.“ Ferner fordere der Verein, „dass in dem Fall, dass das Vorhaben eines Stadion-Neubaus in Lennep nicht in die Tat umgesetzt wird, eine Kompensation erfolgt.“ Sollte aber die Politik dem Beschlussvorschlag der Verwaltung folgen, werde das „eine sehr ernste Debatte in Lennep zur Folge haben". Dann stehe in Lennep das Projekt DOC auf dem Prüfstand.

Familiensportfest für das ganze Neuenkamper Quartier

Am 1. Januar 2018 Ballspielverein 1910 e.V. Remscheid 171 Mitglieder. Am 1. Januar 2021 waren es 268, und jetzt sind es 284 Mitglieder. „Und das trotz Corona!“, sagt Geschäftsführer Berthold Fahl nicht ohne Stolz und zählt gleich noch drei Pluspunkte auf: „Insgesamt 11 Mannschaften im Spielbetrieb, erfreuliche Steigerung in der Jugend, und die Sportgutscheine werden gut angenommen!“ Seit Juni ist der BV 1910 Remscheid  ein „kinderfreundlicher Sportverein“. Dieses Gütesiegel erhielt er vom Landessportbund.

Die Zahl der Mitglieder könnte schon bald weiter wachsen. Denn ein Familiensportfest, wie es der Verein am Samstag, 2. Oktober von 11 bis 17 Uhr für das ganze Neuenkamper Quartier veranstaltet, kombiniert mit der Aktion „picobello“,  erzeugt bei (hoffentlich) schönem Wetter auch eine gewisse Werbewirkung. Zumal sich der Vorstand in Zusammenarbeit mit der KITA Ahörnchen und Unterstützung durch den Remscheider Sportbund viel hat einfallen lassen. Berthold Fahl: „Folgende Aktionen sind geplant: Aufbau einer „Sportstation 2“ – ein Highlight, das viele Bundesligavereinen gerne nutzen; Kinder-Minigolf, Kinder-Parcours, zwei Torwände, Torwarttraining für Kinder, Basketballkorb, Tauziehen, Sackhüpfen, Gummitwist, Weitsprung, und weitere Spiele sind noch in der Überlegung. Wir wollen den Kindern nach der schwierigen Zeit durch Corona – lange Trainingspause, wenig schulischer Präsenzunterricht etc.– eine Vielfalt an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten bieten!“ Eltern und Team­mitglieder es der Kita „Ahörnchen“ vom Hohenhagen werden den Bewegungsparcours übernehmen.

Zur Eröffnungsrede haben sich Bezirksbürgermeister Stefan Grote und Reinhard Ulbrich, der Vorsitzende des Remscheider Sportbundes, angesagt, und auch Oberbürgermeister Mast-Weisz will vorbeischauen. Fahl: „Einladungen ergehen auch an die Ratsfraktionen!“ Obwohl keine Pflicht, soll die Veranstaltung nach der 3G-Regel für den  Corona-Schutz aller Teilnehmer:innen sorgen.   Den Sanitätsdienst übernimmt das DRK, das Catering für Groß und Klein Donato Lilliu von der Remscheider Firma Mamaterra, die an der Lempstraße ein Feinkostgeschäft mit sardische Spezialitäten betreibt.

Schilder für den Radverkehr im Städtedreieck

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Jens Peter Nettekoven

Im Rahmen des Förderprogramms Nahmobilität stellt die Landesregierung mit Unterstützung des Bundes in diesem Jahr insgesamt 103 Millionen Euro zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs in Nordrhein- Westfalen zur Verfügung. Im ersten Teil des Nahmobilitätsprogramms 2021 haben die nordrheinwestfälischen Kommunen Zuwendungen für 156 Projekte erhalten. Im Zuge des jetzt veröffentlichten zweiten Teils fließen noch einmal 25 Millionen Euro Fördergelder in 49 weitere kommunale Projekte. Remscheid gehört zu den Kommunen, die jetzt von diesen Zuwendungen profitieren. Die Fördergelder fließen in die Ausschilderung inklusive Knotenpunktsystem des Radverkehrsnetzes im Bergischen Städtedreieck.

Dazu erklärt der Remscheider CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Peter Nettekoven: „Es freut mich, dass Remscheid jetzt die Möglichkeit erhält, die Ausschilderung des Radverkehrsnetz weiter zu optimieren. Das Knotenpunktsystem erleichtert die Orientierung unterwegs und wird so hoffentlich noch mehr Bürgerinnen und Bürger zum Radfahren motivieren. Seit 2017 ist das Radwegenetz in Nordrhein-Westfalen um über 580 Kilometer gewachsen. Mit den gut ausgebauten, sicheren Radwegen haben wir den Radverkehr als alltagstaugliche, saubere und klimafreundliche Mobilitätsalternative ein gutes Stück nach vorne gebracht. So geht moderne Verkehrspolitik.“

Hintergrund: In diesem Jahr fließen – inklusive Bundesmittel – 103 Millionen Euro in besseren Rad- und Fußverkehr in Nordrhein-Westfalen. Zur weiteren Förderung und Ausweitung des Rad- und Fußverkehrs sollen die Landesmittel von 54,5 Millionen Euro im Jahr 2021 auf 102 Millionen Euro im neuen Haushaltsjahr 2022 nahezu verdoppelt werden, insbesondere für Maßnahmen der Nahmobilität sowie für Radwege an Landesstraßen. Diese Summe wird durch Bundesmittel, die voraussichtlich im höheren zweistelligen Millionenbetrag liegen werden, noch zusätzlich aufgestockt.

Mit Touchball derzeit einzigartig im Bergischen

„Der Sportclub Rot-Weiß e.V. hat seine Tennisanlage an der Hägener Straße um eine „Touchtennis-Arena“ erweitert. Dafür mussten eine Remscheider Tiefbaufirma zunächst unzählige Ladungen mit Bodenaushub von Baustellen (26.000 Kubikmeter) anfahren und am unteren Ende des abschüssigen Geländes (ehemals „Frohns Wiese“, ein in den Sommermonaten für Kinder die ideale Abkürzung auf dem Weg zum Freibad „Teufelsteich“)  verdichtet einbauen – nicht ohne das Material zuvor („ohne Befund!“) auf eventuelle Schadstoffe untersucht zu haben. So konnten schließlich nicht nur zwei neue Tennisplätze angelegt werden, sondern auch eine Miniaturausgabe davon. Die ist bis heute einzigartig in der bergischen Region, wenn nicht gar darüber hinaus, freut sich Vereinsvorsitzender Ralph Schöpp: „Touchtennis ist eine modifizierte Form von Tennis auf einem kompakten Spielfeld. Gespielt wird mit kürzeren Schlägern und einem Softball. In vielen Ländern – darunter England, die Niederlande, Belgien, Korea und Südamerika – ist Touchtennis populär. Dort gibt es bereits Meisterschaften in Liegen und sogar Profiturniere!“ (Zum Video-Interview mit Ralph Schöpp gehören auch Spielszenen, die deutlich machen, dass es auch auf dem kleinen Spielfeld recht rasant zugehen kann. Im Bild unten Peter Hardebeck, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse, Björn Zirden, Vorsitzender Ralph Schöpp, Moritz Schumacher und Trainer Wolfgang Freres zusammen mit Nachwuchsspielern des Vereins).

Im Sportcamp gemeinsam um die Welt

Pressemitteilung des Sportbunds Remscheid

Gemeinsam veranstalteten der Sportbund Remscheid e.V. und die Remscheider Sportjugend in der letzten Sommerferienwoche das integrative „Sportcamp- gemeinsam um die Welt!“ mit dem Schwerpunktthema „Integration durch Sport – Von der Willkommenskultur zur Integration“. Elf sportbegeisterte Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren konnten vom 9. bis 13. August spielerisch die Kontinente entdecken und verschiedene Sportarten ausprobieren. An jedem Tag stand ein neues Sportangebot auf dem Plan, vorgestellt von einigen Remscheider Sportvereinen oder Mitgliedern des Jugendteams der Remscheider Sportjugend. Auch die weltweite sprachliche und kulturelle Vielfalt wurde in der sportfreien Zeit mit den Kindern thematisiert. Aus kulinarischer Sicht war das Camp ebenfalls ein Highlight:  Sascha v. Gerishem vom Aktionsbündnis „Muteinander“ zauberte jeden Tag, passend zum jeweiligen Kontinent ein leckeres und gesundes Mittagessen für die Kinder.

Erstmals in diesem Jahr beteiligt sich der Sportbund Remscheid e.V. und seine Sportjugend mit dem Sportcamp an der Aktion „Heimat shoppen“. Dabei ließen die Teilnehmer*innen ihrer Kreativität freien Lauf und gestalteten Jutebeutel individuell mit den Begriffen „Heimat“ und „Shoppen“. So entstanden bunte Jutebeutel, die im September in Lennep ausgestellt werden sollen. Das Sportcamp hat nun das dritte Jahr in Folge stattgefunden und war trotz der coronabedingten Bestimmungen wieder ein voller Erfolg. Wir freuen uns bereits auf die vierte Auflage im Sommer 2022!