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Sportfest will Groß und Klein in Bewegung bringen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Am Samstag, 29. Juni, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr veranstaltet der Sportbund Remscheid gemeinsam mit der Stadtsparkasse das 3. Remscheider Sport- und Familienfest auf der Sportanlage „Am Stadtpark“ mit einem großen Fußballfeld, zwei Gummiplätzen, einem Kunstrasenplatz, einer Laufbahn und einem Beachvolleyballfeld; außerdem wird auch noch die Sporthalle genutzt werden. „Aller guten Dinge sind drei, und deshalb freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Sportbund unser Sport- und Familienfest ausrichten“, erklärt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. „Es beteiligen sich 15 Remscheider Vereine und Institutionen, die verschiedene Sportarten abbilden. Das zeigt, wie bunt und vielfältig unsere Stadt auch im sportlichen Bereich aufgestellt ist.“

„Die Idee ist ganz einfach - vorbeikommen und mitmachen“, unterstreicht Reinhard Ulbrich, Vorsitzender Sportbund Remscheid. Auch in diesem Jahr erhalten Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder einen Laufzettel und dürfen verschiedene Sportarten ausprobieren. „Wenn der Laufzettel vollständig ausgefüllt ist, erhalten alle jungen Sportlerinnen und Sportler einen Preis und eine Urkunde. Mitmachen lohnt sich also“, sagt sich Daniela Hannemann, Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid. „Wir möchten die Remscheiderinnen und Remscheider einladen, sich zu bewegen und dabei auch noch die Vielfalt der Remscheider Vereinslandschaft im Sport kennenzulernen.“

Auch für das ganz junge Publikum ist ein spezielles Angebot geplant. „Für die Kinder bieten wir unseren Teo-Parcours an. Ziel ist es, Drei- bis Sechsjährige spielerisch und ihrem Alter entsprechend für Bewegung, Spiel und Sport zu begeistern“, so Hannemann. Auch in diesem Jahr ist der Laufzettel gleichzeitig auch ein Gutschein über ein Probetraining in den verschiedenen Vereinen. „Die Kindern und Jugendlichen erhalten mit dem Laufzettel gleichzeitig die Einladung, die Vereine an ihren Heimstätten zu besuchen und die Sportart auch im Verein einmal auszuprobieren“, erläutert Reinhard Ulbrich. Für ein abwechslungsreiches und spannendes Programm sorgen die beteiligten Vereine: RV Adler Lüttringhausen, Remscheider Schützenverein, Wassersportfreunde Remscheid, Lenneper Schwimmverein, Maverick Line Dance Club, Reinshagener Turnerbund, Hastener Turnverein, Dokan, Ganbaru Center, Remscheider Sportverein, SC Rot-Weiß Remscheid, TC Blau-Weiß Remscheid, TC Grün-Weiß Lennep, Remscheider Turnverein und Ehringhauser TV. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr können folgende Sportarten ausprobiert werden: Tanzen, Hockey, Zumba, Tennis, Karate, Basketball, Bogensport, Capoeira, Line Dance, Handball, Parcours, Jonglage, Radsport und Teo-Parcours für die Jüngsten.

Auch für das leibliche Wohl während der Veranstaltung haben die Vereine und der Sportbund gesorgt. „Es gibt ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Und natürlich wird auch gegrillt“, erklärt Daniela Hannemann. Und Frank Dehnke abschließend: „Wir freuen uns auf die dritte Auflage des Sport- und Familienfests und bedanken uns gleichzeitig für das tolle Engagement des Remscheider Sportbunds und der vielen Remscheider Sportvereine.“ (Ann-Kristin Soppa)

Sportplatz: Stadt soll Förderdschungel durchforsten

Patt: Damit war der Antrag abgelehnt“, titelte der Waterbölles am 16. Mai. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die eine zukunftsfähige Perspektiveb zu bieten. Was folgte, war am 8. Juni der Antrag der CDU, die Stadt solle beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen einen Förderantrag für den Sportplatz Neuenkamp stellen. Verwiese wird in dem Antrag, der gestern im Haupt- und Finanzausschuss zunächst kontrovers diskutiert wurde, auf das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Dieses Programm fördere bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Und Tanja Kreimendahl (CDU) wollte erfahren haben, dass Sportdezernent Thomas Neuhaus deswegen schon beim Ministerium in Düsseldorf vorstellig geworden sei. Doch Genaueres wusste niemand, und Neuhaus war unterwegs. Den Antrag der CDU auf blauen Dunst hin absegnen, das aber wollten SPD und Grüne denn doch nicht. Schließlich setzte sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (auch gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf) mit dem Kompromissvorschlag durch, die Verwaltung mit der Beantwortung aller offenen Fragen nach möglichen Fördergeldern und Fördertöpfen zu beauftragen bis zur nächsten Sportausschusssitzung. Die findet am 3. Juli statt, einen Tag vor der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, aber einige Tage vor der nächsten Mitgliederversammlung des RSV, die Klarheit bringen soll über die Pläne des Vereins mit seinem Sportplatz und über den Verkaufspreis, sollte das Verkaufsangebot an die Stadt bestehen bleiben.

Im März war bekannt geworden, dass der RSV 3.635.000 € für die Sportfläche einnehmen möchte (siehe Bericht des Waterbölles vom 11. März: „Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten“). Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus hatten diesen Preis als unrealistisch zurückgewiesen. David Schichel (Grüne) gestern im Haupt- und Finanzausschuss zum aktuellen Antrag der CDU: „“Ein ‚Koste es, was es wolle‘ wird es mit uns nicht geben!“ Erst müsse ein realistischer Preis bekannt sein. Wolf Lüttinger (FDP) ergänzend: „Wir müssen wissen, was der Besitzer des Sportplatzes vor hat. Und vorher können wir gar keine Förderprogramme anzapfen. Das hätte keinen Sinn!“ Einigkeit bestand schließlich gestern darin, die Chance auf Fördergelder zu nutzen, wenn es sie realistisch gebe. Das Thema bleibt der Politik folglich bis nach der Sommerpause erhalten...

Judoteam des RTV will Geschichte schreiben

Das „Remscheider TV-Judoteam“ kann am kommenden Sonntag in Aachen wieder einmal Geschichte schreiben und erstmals in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga aufsteigen. Zudem wäre das der sechste Aufstieg im siebten Jahr. Die Chancen, dieses "Wunder" wahr werden zu lassen, stehen für die Bergischen vor dem letzten Kampftag der Saison sehr gut. Das Judoteam hat als verlustpunktfreier Tabellenführer zwei Punkte Vorsprung vor dem Zweitplazierten Bünde. Zudem sind alle Athleten einsatzbereit, wenn es beim TSV Hertha Walheim 2 gegen den Gastgeber und den Post SV Düsseldorf auf die Matte geht. Auf die Walheimer trafen die Bergischen bislang noch nie, aber Trainer  Dr. Benjamin Klöckner warnt vor dem Tabellenvierten: " Das ist eine klassische Zweitvertretung eines Bundesligisten. Viele junge hungrige Talente, die sich für die erste Mannschaft empfehlen wollen und immer mal ein oder zwei Jungs aus dem Bundesligakader mit dabei. Wird für uns nicht einfach aber sicher machbar".

Gegen die Düsseldorfer (Tabellensechster) sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch die Landeshauptstädter sicher keine Laufkundschaft, aber zumindest gut bekannt. Bereits beim letztjährigen Saisonfinale traf man auf den Mitaufsteiger und siegte hart umkämpft mit 5:2. "Sollten wir gegen Walheim und Düsseldorf gewinnen, würden wir noch vor Ort in der Aachener Alstadt die NRW-Liga-Meisterschaft und den Bundesligaaufstieg gebührend feiern" verspricht Teammanager René Endres. (Cedric Pick)

Neuer Schulsporthallenkomplex kommt zur AES

Sporthalle: Studie zur Wirtschaftlichkeit im Mai“, titelte der Waterbölles am 22. März. Sportdezernent Thomas Neuhaus ging schon damals davon aus, dass sich ein Neubau an der Brüderstraße als die wirtschaftlichste Lösung erweisen werde. Und das hat die im November 2018 beauftragte Beraterfirma PSP Consult (www.psp-consult.de) inzwischen bestätigt. Die Beschlussvorlage für eine neue Dreifachturnhalle an der Brüderstraße wurde allerdings nicht zur Sportausschusssitzung am 8. Mai fertig, sondern liegt erst jetzt vor - und erreicht als erstes auch nicht den Sportausschuss, sondern am 19. Juni den Schulausschuss. Empfohlen wird in der Vorlage der Abriss der bisherigen Schulsporthalle der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES) und der Neubau eines Schulsporthallenkomplexes, bestehend aus einer 3-Feld-Halle, einer 1-Feld-Halle und zwei Gymnastikhallen, sowie eines Schulhofs und einer Parkpalette in der Variante „Totalunternehmervergabe“. Dabei soll der Unternehmer mit Planung und Bau beauftragt werden, während die Betriebs- und Verwaltungsleistungen die Stadt Remscheid übernimmt. Zugleich wird die Verwaltung beauftragt, nach entsprechender Genehmigung durch die Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung in Düsseldorf die notwendigen Haushaltsmittel in den Haushalt 2021/2022 einzuplanen.

Balkan- und Werkzeugtrasse sollen verbunden werden

Auf Anfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung zum aktuellen Sachstand des geplanten Radverkehrskonzepts hat die Verwaltung mitgeteilt: „Das Radverkehrskonzept ist fertiggestellt und wird in Kürze den politischen Gremien vorgestellt.“ Es sieht vor, dass die Verbindung zwischen Lennep und Innenstadt (und damit auch die Verbindung zwischen Balkantrasse und Werkzeugtrasse) in erster Priorität durch verschiedene Teilmaßnahmen optimiert werden soll. Am Bahnhof Lennep soll in der ersten Stufe zunächst eine Abstellanlage für Fahrräder mit Fahrradboxen installiert werden. Diese werde in das vorhandene System des VRR „DEIN Radschloss“ integriert. Für den Betrieb einer Radstation werde zwar zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch kein ausreichendes Potential gesehen, das könne aber „bei späteren Planungen eine Option sein“.

Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

  • 25. Juni: Ausschuss für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege
  • 25.Juni: Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung
  • 27. Juni: Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr
  • 27. August: BV Alt-Remscheid
  • 28. August: BV Süd und BV Lüttringhausen
  • 4. September:  BV Lennep.
  • 5. September: Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss
  • 26. September: Rat der Stadt.

Kampagne begann gestern mit dreistündiger Tour

Zum Auftakt der Kampagne „Stadtradeln“ hatte der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid in Kooperation mit dem Radsportverein Adler Lüttringhausen gestern alle Radfahrerinnen und Radfahrer herzlich ein zu einer gemeinsamen Fahrradtour eingeladen. Treffpunkt war um 11 Uhr der Bahnhofsplatz vor dem Kino am Hauptbahnhof. Die etwa dreistündige Tour führte die Gruppe (darunter auch die städtische Klimaschutzmanagerin Nicole Schulte) über die Trasse des Werkzeugs und die Büchelstraße ins Morsbachtal, über die Haddenbacher Straße zur Nüdelshalbach und ins Diepmannsbachtal und von  dort  nach einer kleinen Pause über Jägerwald, Hohenhagen und Fichtenhöhe zurück zum Hauptbahnhof.

Bis zum 22. Juni werden im Rahmen der Kampagne zur Radverkehrsförderung ca. 160 Radfahrer/innen für die „Seestadt auf dem Berge" in die Pedale treten und ein Zeichen für vermehrten Radverkehr und den Klimaschutz setzen. Die Teilnehmer sind aufgerufen, innerhalb von drei Wochen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen -beruflich wie privat. Es nehmen sowohl Vereine, Unternehmen als auch Mandatsträgerinnen und -träger teil. Gesucht werden in Remscheid das fahrradaktivste Team und die fleißigsten Einzelpersonen, die bei einer Abschlussveranstaltung am 20. September ausgezeichnet werden sollen. Hintergrund ist die vom Stadtrat beschlossene gesamtstädtische Mobilitätsstrategie sowie das fertiggestellte Radverkehrskonzept. Damit verpflichtet sich die Stadt Remscheid u.a. zur Radverkehrsförderung sowie zur Umsetzung von Informations- und Motivationskampagnen zur klimafreundlichen Mobilität. (Im Bild oben Arno Olbertz vom Radsportverein „Adler“ und Klimaschutzmanagerin Nicole Schulte.)

Lucia Lippold verteidigte Meistertitel mit 357.42 km/h

Pressemitteilung des Fallschirmclub Remscheid e.V.

Eine mit großer Spannung geladene Deutsche Meisterschaft ging in Bad Saulgau nach acht Durchgängen zu Ende. Die gesamte Deutsche Speed Skydiving-Elite traf sich dort mit internationaler Beteiligung aus neun Nationen. Beste Deutsche wurde Lucia Lippold ( Fallschirmclub Remscheid ) als Titelverteidigerin mit 357.42 km/h. In der ISSA-World-Wertung wurde zweite gewann Silber. Erster und Deutscher Meister bei den Herren wurde erstmals Marco Hepp mit 488,33 km/h, zweiter und Vizemeister Moritz Friess (Fallschirmclub Remscheid e.V.) mit 470.99 km/h, dritter Matthias Kraft mit 448,44 km/h.

Moritz Friess, amtierender Weltmeister hatte aus familiären Gründen den Trainingsaufwand nicht betreiben können und daher die erforderliche Top Leistung nicht erbracht. Anerkennung und Lob aber auch für ihn, schließlich war der einzelne Sprung von MarcoHepp knapp 2,2925  Sekunden schneller – was aber nun zur erfreulichen Folge hat, dass Moritz Friess, Marco Hepp und Matthias Kraft beim Finale der Speed Skydiving World Series 2019 am 21.-23 Juni im belgischen Zwartberg erstmals gemeinsam als Nationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland an den Start gehen. Ihr Ziel: Gold in der Nationenwertung.

Die Sportfördergruppe der Bundeswehr und Marco Pflüger vom FSC Remscheid, Landesverband NRW, hatten zuvor beim World Cup in Cordoba, Argentinien, die Deutsche Nationalmannschaft gebildet. Sie holten  dort in der Gesamtwertung aller Disziplinen die Bronzemedaille. Dabei zeigte sich aber auch, dass die klassischen Disziplinen Ziel und Stil, viele Sportler/innen anziehen. Es war ein unglaublich enges Feld, wo es um 100-stel Sekunden ging (zwischen dem 4. mit 13,26 bis zum 10.Platz lagen nicht mal 60 hundertstel Sekunden). Ergebnis: 1.Platz der Chinese Yu Ruilong 12,61 Sekunden Total, 2.Platz Elischa Weber 13,01 Sekunden Total, 3.Platz Marco Pflüger  13,24 Sekunden Total. Das Stilspringen ist so schnell und für das bloße Auge kaum zu erfassen; die Beobachtung und Bewertung erfolgt vom Boden aus mit großen Fernrohren, so dass den Schiedsrichtern nichts entgehen kann. Das Zielspringen lässt sich hautnah miterleben und ist deshalb bei den Zuschauern beliebter.

Der Deutschland Cup im Zielspringen vom 6.-8. September in Uslar bekommt aus Remscheider Sicht mit der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz,  dem DSAeC-Präsident Stefan Klett , dem DFV-Präsidenten Dr.Henning Stumpp und dem Bürgermeister von Uslar, Torsten Bauer, eine besondere Bedeutung zu. Blue Sky., (Klaus Mathies)

PS: Als Präsident des FSC Remscheid und Mitglied des DAeC-Landesverbandes NRW bin ich stolz, Marco Pflüger schon viele Jahre an unserer Seite zu haben. Ein Dank an unsere Sponsoren, die es überhaupt erst möglich machen solche Erfolge zu erzielen.

Schwimmen: Doc Esser macht den Westen fit

Pressemitteilung des WDR

Sport ist gesund – man muss es nur tun. WDR Gesundheitsexperte Dr. Heinz Wilhelm Esser weiß, wie schwierig es ist, den inneren Schweinehund zu überwinden und hat deshalb Anfang des Jahres die WDR-Online Gruppe „Doc Esser macht des Westen fit“ auf Facebook gegründet. In vier verschiedenen Disziplinen wetteifern alle, die mitmachen wollen, für ihre NRW-Region. Jeweils vier Wochen lang läuft eine Challenge, und in der Facebook-Gruppe werden die Kilometer zusammengezählt und ausgewertet. Laufen und Radfahren liegen bereits hinter den Teilnehmer/innen.

Am 1. Juni startet nun die dritte Challenge: Schwimmen. Im Essener Grugabad fällt um 11 Uhr der Startschuss. Kostenloses Frühschwimmen bietet Doc Esser, selbst ehemaliger Leistungsschwimmer, während der vier-Wochen-Challenge im Remscheider Freibad Eschbachtal an. Er hofft darauf, dass viele, auch Anfänger, auf den Geschmack kommen und mitmachen werden. Auftakt ist am morgigen Freitag, 31. Mai, um 10.30 Uhr. Auch Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weiszhat sich angesagt – mit Badehose! Die weiteren Frühschwimmen-Termine: 5., 14. 17. und 27. Juni, jeweils von 6.30 bis 7.30 Uhr. (Margit Höh)

"Dies ist für uns wie ein Schlag ins Gesicht! "

Offener Brief des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V. an den CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Guten Morgen Herr Hardt,

ich schreibe Ihnen heute diesen offenen Brief in meiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V.

Anfang der 90 er Jahr sollte das Freibad geschlossen werden. Der Förderverein im Zusammenhang mit der Stadtverwaltung hat es bis heute geschafft, dass es das Freibad noch gibt. Seit über 20 Jahre vertrete ich den Förderverein als Vorsitzender. Es ist eine große Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und vor allem jungen Familien. Aber auch ältere Menschen nutzen das Freibad gerne. Daher waren wir erfreut, als wir vom dem Bundesprogramm hörten, zu dem die  Stadtverwaltungen einen Förderantrag gestellt hatten. Wir gingen einfach davon ausgingen, dass das Freibad bedacht wird.

Ich hatte Sie mehrfach im Vorfeld gebeten, sich für das Freibad stark zu machen. Jetzt habe ich erfahren, dass das Freibad Eschbachtal als ältestes Freibad Deutschland leer ausgegangen ist, aber Solingen und Wuppertal Fördermittel bekommen werden. Dies ist für uns wie ein Schlag ins Gesicht! Und uns stellt sich auch die Frage, warum machen wir das alles eigentlich? Ich muss Ihnen deshalb die Frage stellen: Haben Sie sich für das Freibad nicht stark genug gemacht in Berlin? Ferner hätte ich gerne von Ihnen detaillierte Erklärung, warum Solingen und Wuppertal bedacht worden sind, aber unser Freibad nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Grote, 1. Vorsitzender  

Erweitertes Führungszeugnis dient dem Kindeswohl

Mini-Demo für Erhalt des Sportplatzes Neuenkamp“, titelte der Waterbölles am 13. Mai. Mit Schildern von Kita-Kindern hatten Maurien Heinz (Kita Ahörnchen) und Elke El Ghorchi (Schulpflegschaftsvorsitzender der Walter-Hartmann-Grundschule) am Rande des Sportplatzes Neuenkamp betont, wie wichtig der Sportplatz für die Grundschule und beiden Kindertagesstätten Ahörnchen und Sedanstraße seien. Darauf könnten die Schule und die Kitas nicht verzichten. Und BV10-Geschäftsführer Berthold Fahl hatte Kooperationsvereinbarungen mit den benachbarten Kitas in Aussicht gestellt. Das könne der Sportverein gerne anstreben, meint Sportdezernent Thomas Neuhaus. Solche Kooperationsvereinbarungen gehören zu den inneren Schulangelegenheiten, die keine Angelegenheit der Stadt Remscheid sondern, sondern der Schulaufsicht. Und die hat in Remscheid Schulrätin Brigitte Dörpinghaus. Diese und andere Beteiligte hat Neuhaus einen Tag nach dem Waterbölles-Bericht, am 14. Mai, per E-Mail gebeten, darauf zu achten, dass zur Nutzung des Sportplatzes eine Kinderschutzvereinbarung mit dem Sportverein vorliege. Der BV 10 verfüge noch nicht über eine solche Vereinbarung, die dem Schutz des Kindeswohls dienen soll.

Dazu gehört, wie sich über Google im Internet unschwer in Erfahrung bringen lässt, dass alle beteiligten Fachkräfte über Verfahren und Instrumenten im Kinderschutz unterwiesen werden müssen. Auch der Sportverein BV 10 Remscheid hat zur Nutzung des Sportplatzes durch Schulen und Kitas gemäß § 72a SGB VIII die persönliche Eignung seiner haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätigen zur Wahrnehmung der Aufgaben in der Jugendhilfe sicherzustellen, etwa die Eignung seiner ehrenamtlicher Übungsleiter/-innen, dokumentiert durch erweiterte Führungszeugnisse. Aber auch Betreuer und Betreuerinnen von Arbeitsgemeinschaften an Schulen sind zu einem erweiterten Führungszeugnis verpflichtet, das alle drei Jahre aktualisiert werden muss.

Unter Regenwolken blieb der Parkour trocken

Parkour an der Presover Straße (aus dem Archiv)

Jump’n Run Jam Remscheid“ gestern auf der Parkour-Anlage am Hauptbahnhof: Parkour-Trainer des Goldenberger Turnvereins, der Lenneper Turngemeinde und des Remscheider Schwimmvereins zeigten zum Saisonauftakt, was auf der Anlage möglich ist. Eine Viertelstunde vor Beginn (13 Uhr) tröpfelte es noch vom Himmel, und Michael Ketterer, Michael Ketterer, Leiter der Kinder- und Jugendförderung im Fachdienst Jugend, fürchtete schon, die Veranstaltung absagen zu müssen. Denn bei Regen ist an nassem Beton und auf rutschigem Gummiboden die Verletzungsgefahr zu groß. Doch quasi in letzter Sekunde hatte Petrus doch noch ein Einsehen, und so konnte gegen 13.30 Uhr der erste von zwei geplanten Workshops beginnen. Dabei zeigten die Trainer interessierten Neulingen ihre Tricks und vermitteln ihnen die Grundlagen dieser jungen Trendsportart. Bei trockenem Wetter unter dräuenden Regenwolken könnte im weiteren Verlauf des Nachmittags auch der zweite Workshop noch stattfinden und sogar die professionelle „Parkour-Show“ des Teams „Ferox“.

Rune Raab startete die Gemeinschaftsaktion

Mit einem Fußballspiel Alt gegen Jung bzw. „gemischt“, gepfiffen von Jung-Schiedsrichter Jonathan Fröhlich (16),  nahmen am Samstag Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sportdezernent Thomas Neuhaus und Mitglieder des Remscheider Jugendrates sowie Rune Raab und seine Freunde den instandgesetzten Bolzplatz Richardstraße in Hasten offiziell in Betrieb. Daraus wurde anschließend bei mehreren selbstgebackenen Kuchen, Grillwürstchen und Getränken noch ein kleines Bürgerfest. Die Instandsetzung des Bolzplatzes hatte der 14 Jahre alte Rune Raab initiiert, in dem er Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz im vergangenen August darauf ansprach. Die Sanierung gelang dann in relativ kurzer Zeit mit Unterstützung vieler Beteiligter – so beispielsweise dem Jugendrat der Stadt Remscheid, Hasten für Hasten e.V., dem städtischen Fachdienst Jugend und den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) – und mit Hilfe privater Sponsoren, darunter der Verein Hasten für Hasten e.V. mit W. Jürgen Ackermann, die ev. Stadtkirchengemeinde, die Interessengemeinschaft Hasten e.V. und der Verein für Bewährungshilfe e.V. Insgesamt kamen an Spenden 3.500 Euro zusammen. Und weil die Stadt bei der Parkour-Anlage am Bahnhof unter der veranschlagten Investitionssumme geblieben war, konnte sie 10500 Euro beisteuern.  Insgesamt für Ruine Raab  „eine Aktion, die ich nie vergessen werde“, wie er dem Waterbölles sagte.