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Zum STADTRADELN ist auch die Politik eingeladen

Auf der Basis der vom Rat der Stadt beschlossenen gesamtstädtischen Mobilitätsstrategie (u.a. zur Förderung des klimafreundlichen Radverkehrs) plant der Fachdienst Umwelt vom 2. bis 22. Juni eine Beteiligung an der internationalen Kampagne „STADTRADELN“ (wie schon einmal im Juni 2013). Bürgerinnen und Bürger Remscheids sollen das Fahrradfahren – trotz bewegter Topgraphie – „erfahren“. Während des dreiwöchigen Aktionszeitraum sollen sie möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – beruflich sowie privat. Bei dem Wettbewerb werden in Schulen, Vereinen und Unternehmen, aber auch unter den Kommunalpolitikerinnen und -politikern das fahrradaktivste Team und die fleißigsten Einzelpersonen gesucht, um bei den Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die vermehrte Nutzung des Fahrrads zu werben. Der Fachdienst schlägt vor, dass interessierte Mandatsträgerinnen und -träger eine eigene Gruppe bilden. Dazu muss sich ein[e] aus der Gruppe („Teamkapitän“) unter dem Internet-Link www.stadtradeln.de/remscheid anmelden (auf dieser Internetseite werden später auch die Ergebnisse der Teams und Einzelradler zu erkennen sein). Auch die Stadtverwaltung werde ein eigenes Team, so der Fachdienst Umwelt. Zum Auftakt ist eine Fahrradtour durch die Stadt geplant. Die aktivsten Teams und Einzelpersonen sollen im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September ausgezeichnet werden. Das Rhema steht am kommenden Dienstag auf der Tagesordnung des BUKO-Ausschusses.

Spenden-Voting für elektronische Schießstände

Pressemitteilung des Lenneper Schützenverein 1805 e.V.

Der Lenneper Schützenverein 1805 e.V. möchte wieder mehr Jugend für den Schießsport interessieren. Er will aufzeigen, dass der Schießsport eine richtige Sportart mit Ligen, Wettkämpfen und Meisterschaften ist, und dass Schießsport nichts mit Ballerspielen zu tun hat, sondern vielmehr mit Körperbeherrschung und Konzentration. Mit neuen modernen Schießständen, die elektronische Auswertungen auch auf den verstärkt vorhandenen Mobilgeräten der Jugend anzeigen, möchte der Verein künftig neue Trainingsmöglichkeiten anbieten. Aber auch die Tradition des Schützenwesens (seit 2015 immaterielles Kulturerbe der UNESCO) mit Schützenfesten, Königen/Innen und Besuchen soll nicht zu kurz kommen. Um diese Ziele zu erreichen – und um Spenden zu erhalten – beteiligt sich der Lenneper Schützenverein 1805 e.V. an einer Spenden-Voting-Aktion für Vereine in NRW und Bremen, die die LBS ausgerufen hat (https://lbs-vorausdenker.de/). Der Lenneper Schützenverein 1805 e.V. hat sich als einziger Remscheider Verein um einen Zuschuss beworben; dieser gilt seinem Projekt „Elektronische Schießstände“ (https://lbs-vorausdenker.de/contributors/__trashed/?item=1009). (Guido Eidam)

Endrunde um den S-Cup 2019 am 4. Mai

Die Spiele finden wie bisher in der Sporthalle Neuenkamp statt. Zur Erstellung der Urkunden senden die Teilnehmer bitte die Mannschaftsmeldebögen für die Endrunde bis zum 30. April, 12 Uhr, an folgende E-Mail Adresse bzw. Faxnummer: Doris.Hermann@remscheid.de bzw. 02191/16-13613. Die Spielzeit beträgt zweimal sieben Minuten mit Seitenwechsel ohne Halbzeitpause. Es gelten die Rahmenrichtlinien für Fußballspiele in der Halle des Fußballverbandes Niederrhein e.V.. Es wird mit einem normalen Fußball (kein Hallenball) gespielt. Nach den Gruppenbegegnungen spielen die Gruppenersten gegen die Zweiten der anderen Gruppe das Halbfinale. Die beiden Verlierer der Halbfinale sind die Drittplatzierten des Turniers. Die Sieger spielen im Endspiel um den Turniersieg. Die Betreuer der Mannschaften sind gebeten dafür zu sorgen, dass die Halle und die Umkleideräume am Ende des Turniers so verlassen werden, wie sie vorgefunden wurden, einschließlich Müllbeseitigung.

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Zwei neue Ansprechpartner bei sexualisierter Gewalt

Die Lenneper Turngemeinde 1860 e. V. hat im Rahmen von Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt die Mitglieder Nelly Illinger-Jansen (Tel. RS 460590, E-Mail nellyillinger-jansen@ltg-sport.de">nellyillinger-jansen@ltg-sport.de) und Erik Dannehl (Tel. RS 460590, E-Mail erikdannehl@ltg-sport.de">erikdannehl@ltg-sport.de) als Ansprechpartner benannt für Verdachtsfälle, Fragen und akute Situationen. Der Verein betont zugleich, dass Fachberatung und die Arbeit mit Betroffenen nicht Aufgabe der Ansprechpartner: „Es ist die Aufgabe von Profis die Opfer zu betreuen, Täter/-innen zu beraten, therapeutisch aktiv oder ermittelnd tätig zu werden.“ Näheres sagte das neue Schutzkonzept der Lenneper Turngemeinde, auf das die LTG in einer Pressemitteilung hinweist.

In dem Konzept heißt es: „Leidenschaft, Ehrgeiz, Freude, Offenheit, Gemeinschaft. All dies sind Attribute des Sports bei der Lenneper Turngemeinde 1860 e.V., wie wir ihn lieben und leben. Kein anderer Bereich verbindet die verschiedensten Menschen in dem Maße, wie es der Sport tut. Es ist egal, ob man groß oder klein, jung oder alt, Mädchen oder Junge ist. Jeder darf mitmachen, jeder ist Teil der Gemeinschaft. Doch gerade diese Aspekte, die den Sport attraktiv und einzigartig erscheinen lassen, bringen ebenso Risiken mit sich, welche zu häufig unter den Tisch gekehrt und in der Gesellschaft nur selten angesprochen werden. Diese Themen zur Sprache bringen und seine Mitglieder vor den Risiken zu schützen, ist unter anderem auch unsere Aufgabe bei der Lenneper Turngemeinde. Derzeit sind in Deutschland rund 27 Millionen Menschen als Mitglied in einem Verein angemeldet (Achtung, mehrfache Mitgliedschaften für eine Person sind möglich). Aus dieser Mitgliedergruppe wurden in der „Safe-Sport-Studie“ der Deutschen Sporthochschule 7.000 A-, B- und C-Kader Athleten angeschrieben. 1.500 Sportlerinnen (54%) und Sportler (46 Prozent) haben an dieser Befragung teilgenommen. Ein Drittel hat sexuelle Gewalt im weitgefassten Begriff erlebt, wenn verbale Aussprüche, Körperberührungen oder auch „Nachpfeifen“ mit einbezogen werden. Drei Prozent hat sexuelle Gewalt erfahren, die strafrechtlich relevant war, wie z.B. versuchter Sex oder auch Sex gegen den eigenen Willen.“

Die Lenneper Turngemeinde spricht sich explizit gegen jegliche Gewalt im Sport aus und sieht die Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt als eine Querschnittsaufgabe des Vereins an: „Das neue Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt dient in erster Linie der Sicherheit der Kinder und Jugend, aber auch der Vereinsmitarbeiter und bietet zugleich einen guten Leitfaden für andere Vereine. Schwerpunkte innerhalb des Konzepts liegen vor allem in der Bereitstellung von Informationen und Beratung bezüglich sexualisierter Gewalt, umzusetzenden Maßnahmen sowie genauen Hinweisen zum Vorgehen beim Konflikt- oder Verdachtsfall.“

Innerhalb des Vereins wird das Schutzkonzept bereits praktiziert als „Eckpfeiler für einen vertrauensvollen Umgang“. Die Lenneper Turngemeinde hofft darauf, auch andere Vereine mit ins Boot holen zu können, um gemeinsam „Leidenschaft, Ehrgeiz, Freude, Offenheit und Gemeinschaft, als unverkennbare Attribute des Sports zu wahren und vor Gefährdungen zu schützen“.

Sporthalle: Studie zur Wirtschaftlichkeit im Mai

Am 3. Mai 2018 hatte der Rat der Stadt beschlossen, die vergleichende Untersuchung dreier möglicher Standorte für den Bau einer Dreifachsporthalle in der Innenstadt auszusetzen. Stattdessen wurde die Verwaltung beauftragt, die Wirtschaftlichkeit eines Ersatzbaus für die in die Jahre gekommene Sporthalle der Albert-Einstein-Gesamtschule an der Brüderstraße in Absprache mit der Kommunalaufsicht zu prüfen, um die Maßnahme ohne Belastung des städtischen Kreditrahmens im Investitionsprogramm abbilden zu können. Nach Ausschreibung wurde damit im November 2018 die Beraterfirma PSP Consult (www.psp-consult.de) beauftragt. Sie arbeitet derzeit an einer Vorlage für den Verwaltungsvorstand, wie am Mittwoch die Mitglieder des Sportausschusses erfuhren. Bis zum 20. April sei mit einer Beschlussvorlage für die Politik zu rechnen. Folgendes Beratungs- und Beschlussverfahren ist geplant: 8. Mai Ausschuss für Schule, 15. Mai Sportausschuss und 16. Mai Rat (unter Teilnahme von PSPC-Mitarbeitern zur Beantwortung ggf. auftretender Fragen).

Sportdezernent Thomas Neuhaus geht davon aus, dass sich ein Neubau an der Brüderstraße als die wirtschaftlichste Lösung erweisen wird. Davon müsse dann auch noch die Bezirksregierung in Düsseldorf überzeugt werden. Die Planung des Neubaus werde ausschließlich auf den Bedarfen des Schulsports („eine Pflichtraufgabe der Stadt“) beruhen, betonte er. Zuvor hatte Daniela Hannemann, die Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid, darauf hingewiesen, dass der Sportbund auf den Wunsch nach einer neuen Sporthalle am Stadtpark verzichtet habe mit Blick auf die neue Schulsporthalle an der Brüderstraße. Neuhaus verwies auf die um 900 gestiegene Schülerzahl und darauf, dass für diesen Neubau keine Gelder speziell für den Vereinssport ausgegeben werden dürften. Gleichwohl gebe es in Remscheid keine einzige Sporthalle, in der nicht auch Vereinssport stattfinde. Neuhaus sagte zu, der Sportbund Remscheid werde in die Planung der neuen Halle eingebunden. Die Nöte und Bedürfnisse der Sportvereine seien ihm durchaus bekannt.  Im Übrigen sei mit der Untersuchung des Hallenbedarfs der Stadt Remscheid in den kommenden Jahren des der Bildungswissenschaftler Dr. Detlef Garbe von der Leverkusener Beraterfirma Dr. Garbe & Lexis beauftragt worden. Ein Ergebnis liegt aber noch nicht vor.

Einer Auffrischungskur in der 'Funbox'

Skater-Saison auf dem Rathausplatz beginnt am 5. Mai“, kündigte der Waterbölles am 27. März 2009 an. Zwischen dem 5. Mai und 30. Oktober könnten sich dort wieder die Skater tummeln – auf der mobilen Skateanlage aus der Lenneper „Funbox“ (30 mal 30 Meter). Damit ist in diesem Jahr nicht zu rechnen, wie am Mittwoch die Mitglieder des Sportausschusses erfuhren. Zum einen, weil das Interesse der Skater an der Nutzung der Anlage unter freiem Himmel nachgelassen habe, und zum anderen, weil die Anlage selbst in die Jahre gekommen sei. In ihrem Etat hat die Stadt Rücklagen in Höhe von 259.000 Euro gebildet für die Instandsetzung der „Funbox“ (Anstrich, Toiletten, Reparatur von Sachbeschädigung, neue Skater-Installation). Letztere ist nicht so einfach, weil sich durch die Fußbodenheizung Bohrungen in den Boden verbieten. Bei einer möglichst flexiblen Nutzung der kleinen Sporthalle soll es bleiben. Markus Dobke (Sportverwaltung) hofft auf Fertigstellung der Anlage im Laufe dieses Jahres.

Gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten

In der Sitzung des Sportausschusses am 26. September 2018 hatte die Verwaltung im Sportausschuss das Investitionsprogramm 2018-2023 für das neue Sportzentrum Hackenberg (DOC) vorgelegt. Dass damals seine mündlichen Nachfragen unbeantwortet blieben, ließ Klaus Wetzel von den Linken nicht ruhen. Schriftlich bat die Ratsfraktion der Linken am 14. Januar die Beantwortung dezidierter Fragen zur Verlagerung der Sportstätte Hackenberg mit der Begründung, die von der Verwaltung vorgelegten Summen seien nicht deckungsgleich. In der gestrigen Sitzung des Sportausschusses stellte Martin Sternkopf (Sportverwaltung) klar, dass es keine unterschiedlichen Beträge gibt, wohl aber unterschiedliche Bezeichnungen für ein und denselben Etatposten. Das herauszufinden, habe ihn selbst einige Zeit gekostet.

In der aktuellen Mitteilungsvorlage liest sich das so: Mit den im Investitionsprogramm 2018 hinterlegten Summen (528.000 € für 2017 und 750.000 € für 2018) seien die Teile des haushaltsrechtlichen Ansatzes gemeint, die als Planungsansätze (!) für die Maßnahme bereitgestellt worden seien. Die Zahlen, die den Linken aufgefallen waren, seien dagegen die realen Zahlungsflüsse, so Sternkopf. Die seit 2013 entstandenen Kosten zur Verlagerung der Sportstätten werde die Verwaltung projektscharf zuordnen und entsprechend umbuchen zwecks transparenter Darstellung des Gesamtprojekts. Im Übrigen seien „noch einzelne Recherchen notwendig, da die Federführung für die Verlagerung der Sportstätte nach Hackenberg erst im Jahre 2016 dem Fachdienst Sport und Freizeit übertragen wurde“.

Klaus Wetzel zeigte sich mit der schriftlichen wie der mündlichen Antwort der Verwaltung noch nicht zufrieden. Markus Kötter, der Vorsitzende des Sportausschusses, empfahl deshalb ein direktes Gespräch mit dem DOC-Projektkoordinator der Stadt Remscheid, Dietmar Klee. „Und Martin Sternkopf kommt bestimmt auch noch dazu!“ Damit wandte sich der Ausschuss anderen Themen zu.

Auf Dieter Noss folgt Florian Zwanzig

Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Reinshagener Turnerbundes 1910 e.V. am vergangenen Montag in der Gaststätte „Zum Stadion“. Der Zulauf an stimmberechtigten Mitgliedern hatte einen guten Grund, denn es standen Neuwahlen an. Dieter Noss, langjähriger erster Vorsitzender, hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt (wie auch der bisherige Beisitzer Rainer Sondern), und es musste ein neuer erster Vorsitzender gewählt werden. Gewählt wurde Florian Zwanzig, der bislang als Beisitzer im Vorstand fungierte. Neu als Beisitzer sind im Vorstand Heinrich Kasek und Stephan Schürmann.

Dieter Noss, seit 69 Jahren Mitglied im RTB, hat den Verein entscheidend geprägt – mehr als dreißig Jahre Vorstandstätigkeit als Jugendwart, Schriftwart, 2. Vorsitzender und zuletzt vom 2003 an bis 2019 als 1. Vorsitzender. Dieses Amt hatte er bereits von 1987 bis 1993 inne. Etliche Highlights wie die Gründung der Hockeyabteilung, erste Cityläufe, Gründung des Lauftreffs und Öffnung des Vereins für den Behindertensport fielen in seine Amtszeiten. Am Montagabend übergab Dieter Noss einen intakten und finanziell gesunden Verein mit rund 600 Mitgliedern an seinen Nachfolger. Grund genug für Vorstand und Mitglieder des Reinshagener Turnerbundes, Dieter Noss auf der Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden des Vereins zu ernennen. Am 30. März will der Verein die Verdienste von Dieter Noss um den Verein und die Sportstadt Remscheid in einer Feierstunde in der Sporthalle „Am Schimmelbusch“ mit Weggefährten und geladenen Gästen würdigen.

Das Jahr 2018 war für den Reinshagener Turnerbundes 1910 e.V. geprägt durch das vielfältige Sportprogramm und stark nachgefragte Angebote im Kinder- und Jugendbereich. Aktuell sind 288 Kinder im Verein aktiv. Mit Ulrike Kirchhoff hat der Reinshagener TB sogar eine aktuelle Hockeyweltmeisterin in seinen Reihen. Herausragend und Zeugnis hervorragender Arbeit im Verein ist der Aufstieg der Hockeyherren in die erste Verbandsliga. So ist es nicht verwunderlich, dass der Verein einen großen Zulauf in der Hockeyabteilung, eine tragende Stütze im Vereinsgebilde, verbucht und auf die Umsetzung der aktuellen Umbaupläne der Sportverwaltung für das Stadion Reinshagen hofft. Mit einem für Hockey geeigneten und bewässerten Untergrund des Kunstrasens wäre der Verein für die Zukunft konkurrenzfähig aufgestellt. (S.R.)

Spitze: Alexander Ober und Sina Böhne

Kurzweilig wie in früheren Jahren war auch diesmal wieder die „Nacht des Sports“ mit dem besten Sportler/innen und Mannschaften des Jahres 2018, für die in den vergangenen Wochen die Remscheider Bürgerschaft votiert hatte. Aber anders.  Gekürt wurden die Preisträger nicht wie früher gemeinsam von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Reinhard Ulbrich, dem Vorsitzender des Sportbundes Remscheid. Sie waren es gewohnt, sich dabei die verbalen Bälle so zu zuzuspielen, dass sich das Publikum auch hierbei gut unterhalten fühlt. Als Moderator führte diesmal der Journalist Guido Radtke durch den Abend, der wie gewohnt bei Getränken und Büffet im Foyer des Teo Otto Theaters endete.Für das eigentliche bunte Rahmenprogramm sorgten diesmal auch keine sportlichen Darbietungen, sondern der Komödiant, Clown und Pantomime Julien Cottereau, bekannt aus dem Cirque du Soleil und dem Apollo-Theater, sowie der junge Remscheider Musiker Florian Alexander Kurz (Teilnehmer bei „Voice of Germany“).

Die Sportler des Jahres 2018, die sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen konnten, sind Alexander Ober (19) vom Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid und Sina Böhne, Duathletin von TriForce-Vital; sie war trotz vorheriger Verletzungen beim „Swim & Run Cologne“ auf den dritten Platz gekommen, und Jugendsportler Nino Zirkel (Leichtathletik). Die Mannschaft des Jahres 2018 ist das „Magic Team“ des Remscheider TV; die Rollkunstläuferinnen waren im vergangenen Jahr Deutscher Vizemeister sowie Fünfte bei der EM. Jugend-Mannschaft des Jahres wurde der Nachwuchs der Artistic Jumpers (Kunstturnen); der hatte sich im vergangenen Jahr für das Bundesfinale qualifiziert.

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Alessandro Gambuzza startet in Abu Dhabi

Pressemitteilung der Hilda-Heinemann-Schule

Vom 14. bis 21. März finden in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Special Olympics World Games statt, an denen 7.000 Athletinnen, Athleten und Unified Partner aus 170 Ländern teilnehmen. Die Weltspiele für Menschen mit geistiger Behinderung gelten als die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Einer von ihnen ist Alessandro Gambuzza (18) von der Hilda-Heinemann-Schule, Förderschule Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung der Stadt Remscheid. Er nimmt in Abu Dhabi an den Rollerskating- Wettbewerben teil. An der Förderschule besucht er Berufspraxisstufe und ist seit fünf Jahren Mitglied der Inliner AG. teil.

Bei den regionalen Spielen in Neuss ging er zum ersten Mal an den Start. Die Wettbewerbe haben ihm so gut gefallen, dass er es kaum erwarten konnte bei den Nationalen Spielen in Kiel zu starten. Begleitet wird er von `der Lehrerin Daniela Vidic, die mit der Inliner-AG auch bei den vergangenen Special Olympics Deutschland große Erfolge feiern konnte.

Insgesamt werden für Special Olympics Deutschland (SOD) bei den Weltspielen in Abu Dhabi 163 Athletinnen, Athleten und Unified Partner an den Start gehen. Die Mitglieder der 229 Personen umfassenden Deutschen Delegation werden vor Ort auch als Repräsentanten des Gastgeberlandes der nächsten Weltspiele – 2023 in Berlin - gesehen werden. Alessandro Gambuzza hat sich intensiv auf die Wettbewerbe und auf die große Reise vorbereitet. Die 7.000 Aktiven der Weltspiele werden von 2.500 Trainern betreut. Wettbewerbe werden in insgesamt 24 Sportarten ausgetragen. 20.000 freiwillige Helfer sollen die Organisation der Spiele unterstützen. Ein Schwerpunkt dieser Weltspiele wird Special Olympics Unified Sports® sein, bei dem Athleten und Athletinnen mit und ohne Behinderung ein Team bilden. So sind die Wettbewerbe in einigen Sportarten ausschließlich für Unified-Teams ausgeschrieben. Das Team Special Olympics Deutschland Alle Mitglieder der Deutschen Delegation hatten beim Einkleidungsseminar am 19. Januar in Fulda schon die Gelegenheit, sich kennenzulernen.

„Dieses erste Treffen der gesamten Delegation war schon geprägt vom sprichwörtlichen Special Olympics Spirit und einem großen Zusammenhalt im Team. Rund sieben Wochen vor der Abreise nach Abu Dhabi waren Vorfreude und Spannung förmlich zu greifen“, sagte SOD-Präsidentin Christiane Krajewski. „Wir bringen bei den Weltspielen 2019 leistungsstarke und gut vorbereitete Athletinnen, Athleten und Unified Partner an den Start: Alle Aktiven haben ihre sportlichen Vorbereitungsseminare abgeschlossen und sich heute mit den Details der Reise vertraut gemacht. Dass wir uns mit der Deutschen Delegation in Abu Dhabi als die Gastgeber der Weltspiele 2023 in Berlin präsentieren können, ist eine große zusätzliche Motivation! “

Umbau von Tennen- und Kunstrasenplatz in Reinshagen

Mehrkosten erfordern weiteres Nachdenken“, berichtete der Waterbölles am 23. September 2017 über die geplante Umwandlung des Tennenplatzes im Stadion Reinshagen in Kunstrasen. Den konnten sich damals die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in zwei Varianten vorstellen. Zur Sitzung des Sportausschusses am 20. März hat die Stadtverwaltung eine neue Planvariante vorgelegt. Diese sieht vor, neben dem Tennenplatz auch das 19 Jahre alte Kunstrasenspielfeld im Stadion Reinshagen zu erneuern.

Untersuchungen hatten ergeben, dass es keinen Kunstrasenbelag gibt, der den drei Sportarten Fußball, Hockey und American Football gleichermaßen gerecht wird und darüber hinaus einen idealen Untergrund für eine dieser Sportarten bietet. Vorgesehen ist nun, den Tennenplatz mit einem Granulat verfüllten Kunstrasen mit langem Flor und entsprechender Größe und Linierung für den Wettkampfsport für Fußball und American Football zu versehen. Der alte Kunstrasenplatz soll einen ungefüllten Kunstrasen mit kurzem Flor, mit Beregnungsanlage und entsprechender Größe und Linierung für den Wettkampfsport für Hockey und Fußball (wie in Oelde) erhalten. Kosten für den Umbau des unteren Platzes bis 2021: 1.243.000 Euro und für den oberen 655.000 Euro. Hinzu kommen Planungskosten von insgesamt 140.000 Euro. Das ergibt Gesamtkosten in Höhe von 2.038.000 Euro.

Für diesen Plan votiert der Fachdienst Sport und Freizeit aus sportfachlicher Sicht aus mehreren Gründen:

  • „Zum einen bekommen alle Sportarten ihren optimalen Untergrund bei wettkampfgerechter Platzgröße.
  • Nur so ist eine Sicherstellung und darüber hinaus Weiterentwicklung des Hockeysportes in Remscheid möglich, im Besonderen, da es sich um die einzige Remscheider Hockeywettkampfstätte handelt.
  • Auch der Footballsport bekommt auf diese Weise eine wettkampfgerechte Ausweichmöglichkeit für den Rasenplatz. Dies gewinnt umso mehr an Bedeutung, da es nach dem Abgang  des Röntgen-Stadions die einzige Option zum Ausweichen bei Unbespielbarkeit des Naturrasens ist. Zudem ist es nur so möglich, dem Naturrasenplatz im Stadion Reinshagen die dringend nötige Entlastung zukommen zu lassen, indem größere Anteile des Trainingsumfangs auf die neue Sportfläche verlagert werden.“

Der Sportbund Remscheid (SBR) begrüßt den Vorschlag, ebenso die betroffenen Vereine. Für diese ergeben sich daraus nach Auffassung der Sportverwaltung Entwicklungsmöglichkeiten in Bezug auf Mitgliederzahl und Wettkampfteams. Eine gemeinsame Ausschreibung der beiden Spielfelderneuerungen führt nach Einschätzung der Fachplanung der TBR zudem zu wirtschaftlichen Synergieeffekten. Im Übrigen schlägt die Verwaltung eine Eigenbeteiligung der Vereine in der bisher üblichen Form (Sportanlage Bergisch Born, Neuenhof und Bliedinghausen) vor. Zitat: „Das würde bedeuten, dass die am Reinshagen ansässigen Vereine der Sportarten Fußball, Hockey und American Football bei zwei umzubauenden Plätzen durch Mitfinanzierung und Muskelhypothek zusammen ... von 100.000 Euro beisteuern. (...) Details zur Verteilung auf die Vereine und die genaue Form müssten mit den Nutzern noch abgesprochen werden.“

Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten

Am 22. November 2018 hatte der Rat der Stadt Remscheid die Verwaltung einstimmig beauftragt, Voraussetzungen für einen Grundlagenbeschluss zum Sportplatz Neuenkamp darzulegen. Konkret: Die Politik wollte wissen, mit welchen Kosten bei Grunderwerb und Altlastensanierung zu rechnen sei und mit welchen Planungs- und Baukosten bei der Umwandlung des Sportplatzes Neuenkamp in einen Kunstrasenplatz. Der Fachdienst Sport und Freizeit beauftragte daraufhin die Technischen Betriebe der Stadt Remscheid (TBR) mit der Planung von zwei Varianten für die Sportfläche, die sich noch nie im Eigentum der Stadt Remscheid befand, beauftragt, einem großen Fußballfeld bzw. einem kleinen Fußballfeld mit zusätzlichen Sportangeboten  für Leichtathleten. Weiterhin wurden die TBR mit einer exakten Kostenschätzung für die Sanierung des Platzes beauftragt, da in den 1960er Jahren auf dem Gelände Dioxin belastetes Material (Marsberger Kieselrot) zur Platzauffüllung abgekippt worden war. Die bisherige Kostenschätzung (ohne vertiefte Untersuchung) durch die TBR hatte in Absprache mit dem Umweltamt 300.000 € ergeben.

Zur Sitzung des Sportausschusses am 20. März hat die Verwaltung nunmehr den fertigen Prüfbericht vorgelegt.  Zu den Grunderwerbskosten heißt es darin: „Da die ursprünglich von RSV e.V., BV 10 e.V. und Stadt Remscheid favorisierte Fortführung der Pacht der Sportfläche mit Umwandlung des Tennen- in einen Kunstrasenplatz nach Stellungnahmen des Rechtsamtes und des Umweltamtes der Stadt Remscheid zum Zeitpunkt Ende 2017 nicht weiterverfolgt werden konnte, wurde mit dem Sportverein RSV e.V. von Seiten der Stadtverwaltung Gespräche hinsichtlich eines angemessenen Kaufpreises für das Grundstück geführt (Oberbürgermeister, Fachdezernate). (...)
Das Ergebnis der Grundstückswertermittlung war am 6. November 2018 Grundlage für ein Gespräch mit den Vertretern des RSV e.V. über den angemessenen Grundstückswert der Sportfläche. Ausgehend von einer 30-jährigen Nutzung als Sportfläche liegt der Grundstückswert bei 38 €/m². Mithin liegt der Wert bei einer Nutzung als Sportfläche gesamt bei 540.036,60 € (ohne Berücksichtigung der Entsorgungskosten).

Am14. November 2018 teilte der verkaufsbereite RSV e.V. in einer Email der Stadt Remscheid als Ergebnis eines Vereinsbeschlusses mitgeteilt, dass eine Kaufsumme für das Grundstück (Sportfläche) an der Neuenkamper Straße in Höhe von 3.635.000 € erwartet werde. Dazu fand am 9. Januar 2019 ein Gespräch zwischen Vertreter des RSV e.V. (die Herren Bau, Riemer und Tix) und der Stadtverwaltung (die Beigeordnete Heinze und Neuhaus und sowie die Verwaltungsmitarbeiter Schulz und Sternkopf) statt  den Grundstückswert in Bezug auf eine weitere Nutzung als Sportfreifläche im Eigentum der Stadt Remscheid erörtert. Dabei beharrten die Vertreter des RSV e.V. auf der Kaufsumme i. H. v. 3.635.000 € für die Sportfläche. Hinzu kämen für die Stadt Kosten in Höhe von 555.000 Euro für die Altlastensanierung, wie von den TBR ermittelt (ein Plus von 255.000 Euro gegenüber der bisherigen Schätzung). Fehlen noch die Planungs-und Baukosten:  Die Kostenschätzung für das große Fußballfeld beläuft sich auf 1.197.000 €, die Kostenschätzung für das kleine Fußballfeld auf 1.520.000 €.

Zwischenzeitlich (am 20. Februar 2019) hat der RSV e.V. den Pachtvertrag mit der Stadt Remscheid vom 23. Mai1990 zum 1. Juni 2020 gekündigt. Dazu die Verwaltung: „Das Rechtsamt der Stadt Remscheid bearbeitet die hieraus resultierenden Fragestellungen. Die Stadt Remscheid ist in der Lage ,dem einzigen Nutzer des gepachteten Sportplatzes Neuenkamp, dem BV 10 e.V., alternative Angebote für den Trainings- und Spielbetrieb auf Sportstätten zu unterbreiten, die sich im Eigentum der Stadt Remscheid befinden.“

Waterbölles: Diese Zahlen zugrunde gelegt, müsste die Stadt Remscheid also erst einmal fast 5,4 Millionen Euro ausgeben, um dann auf dem ihr gehörenden Platz Kunstrasen anlegen zu können.  Da wäre es interessant, mal von anderen Remscheider Sportvereinen zu erfahren, ob sie diesen teuersten Kunstrasenplatz aller Zeiten noch für eine gute Investition von Steuergeldern halten würden..