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Freiluftkurse 2020 für Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Auch in diesem Jahr finden wieder die beliebten Freiluftkurse des Reinshagener Turnerbundes statt. Die Angebote des Fahrrad- und des Laufkurses richten sich an Kinder und Jugendliche, die nicht in der Stube hocken wollen. Raus in die Natur und diese sporttreibend erkunden.  Weg von Smartphone, Tablet oder PC sich radelnd oder laufend auspowern, lautet das Motto des Reinshagener Turnerbundes. Beide Kursangebote richten sich auch an Teilnehmer mit Handicap und finden vom 28. April bis Ende September immer dienstags zwischen 19.15 und 20:15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Sporthalle der Grundschule Reinshagen, „Am Schimmelbuschweg“. Die Kosten betragen 30 Euro für Nichtmitglieder, Vereinsmitglieder können kostenfrei teilnehmen.

Der integrative Laufkurs für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren vermittelt die Grundlagen zum ausdauernden Laufen in der Natur. Die Übungseinheiten unter fachkundiger Anleitung finden zunächst im Stadion Reinshagen statt. Mit zunehmender Kursdauer und Fitness der Teilnehmer werden die Einheiten dann in die Wälder rund ums Stadion verlegt. Die Teilnehmer mit und ohne Handicap werden im Kursverlauf auf eine Teilnahme am Röntgenlauf 2020, der Ende Oktober stattfindet, vorbereitet.  

Bei der 17. Auflage des Fahrradkurses für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren setzt der Reinshagener Turnerbund auf Altbewährtes. Die Remscheider Polizei ist wieder mit im Boot und wird in Sachen verkehrssicheres Fahrrad und richtigem Sitz des Fahrradhelmes aufklären. Die Mountainbiker des RV Adler werden an einigen Übungsabenden das Techniktraining für die fortgeschritten Kursteilnehmern übernehmen. Zudem vertraut der Reinshagener TB auf sein erfahrenes Übungsleiterteam, das den Teilnehmern den sicheren Umgang mit dem Fahrrad auf Nebenstraßen und in den Reinshagener Wäldern vermitteln will. Für die Teilnahme wird stabil Fahrradfahren, ein Fahrradhelm und ein verkehrssicheres Fahrrades werden vorausgesetzt. Der Fahrradkurs ist integrativ ausgeschrieben, Teilnehmer mit Handicap sind willkommen.

Der Fahrradkurs beginnt am Dienstag 28. April. Treffpunkt ist die Skaterfläche an der  Sporthalle West. Gefahren wird in der Zeit von 17 bis 18 Uhr (die Fortgeschrittenen bis 18.30 Uhr). Die Kosten betragen 60 Euro für Nichtmitglieder und 30 Euro für Vereinsmitglieder.

Anmeldungen für beide Kurse sind ab sofort möglich. Anmelden kann man sich bei Kursleiter Stephan Schürmann per Mail unter schuermann-ms@t-online.de">schuermann-ms@t-online.de oder an der Geschäftsstelle des RTB unter reinshagenertb@freenet.de">reinshagenertb@freenet.de. Weitere Infos zu den Sportangeboten des Reinhagener Turnerbundes finden sich im Internet unter www.rtb-1910.de oder können in der Geschäftsstelle unter Tel. RS 696922 erfragt werden.

Auftaktveranstaltung zur Sportlerwahl 2019

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit einer Auftaktveranstaltung beginnt am Samstag, 1. Februar, um 11 Uhr im Allee-Center Remscheid die Sportlerwahl 2019. Bis zum 28. Februar läuft die Abstimmung. Die Auszeichnung als Jugendsportlerin oder Jugendsportler, als Sportlerin oder Sportler und als Mannschaft des Jahres 2019 durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erfolgt bei der Sportlermatinee am Sonntag, 8. März, im Teo-Otto-Theater. Die Eröffnungsmoderation übernehmen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Beigeordnete und Sportdezernent Thomas Neuhaus, Moderator und Nachrichtenredakteur Bernd Hamer von Radio RSG und BM-Redakteur Guido Radtke. Bis 14 Uhr gibt es ein umfangreiches Bühnenprogramm mit sportlichen Vereinsbeiträgen, Interviewblöcken, einem Parkour des Karate Club Remscheid Ganbaru Dojo e.V. und Kinderschminken. An einem Verkaufsstand sind außerdem die ersten Eintrittskarten für die Sportlermatinee am 8. März und Informationsmaterial zum Thema Sport in Remscheid erhältlich. Durch die Veranstaltung führt Bernd Hamer.

Stimmzettel und Wahlurnen finden Interessierte im Allee-Center Remscheid, im Rathaus Remscheid, im Rathaus Lüttringhausen, im Deutschen Röntgen-Museum (https://roentgenmuseum.de/) und bei #5630 – das sind WIR in Remscheid e.V. (Allee-Center). Online ist der Online-Wahlcoupon ist unter www.sportlerwahl-remscheid.de abrufbereit.
Eintrittskarten für die Sportlermatinee (15 Euro Erwachsene/ zwölf Euro Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre) sind im Rathaus Remscheid (Zimmer 28, Tel. RS 16 - 29 02) und beim Sportamt im Rathaus Lüttringhausen (Kreuzbergstraße 15, Tel. RS 16 - 31 16, vormittags) erhältlich.

Kunstrasen in Reinshagen mit Muskelhypothek der Sportler?

Über den Bau von zwei Kunstrasenplätzen in Reinshagen berichtete der Waterbölles am 14. März 2019. Weil Untersuchungen ergeben hatten, dass es keinen Kunstrasenbelag gibt, der den drei Sportarten Fußball, Hockey und American Football gleichermaßen gerecht wird und darüber hinaus einen idealen Untergrund für eine dieser Sportarten bietet, war vom Sportausschuss empfohlen worden,

  • den bisherigen Tennenplatz zum einem mit einem Granulat verfüllten Kunstrasen mit langem Flor und entsprechender Größe umzubauen nebst Linierung für den Wettkampfsport für Fußball und American Football
  • und den alten Kunstrasenplatz  mit einem ungefüllten Kunstrasen mit kurzem Flor, mit Beregnungsanlage und entsprechender Größe und Linierung für den Wettkampfsport für Hockey und Fußball zu versehen.

Gesamtkosten in Höhe von 2.038.000 Euro. „Der Sportbund Remscheid (SBR) begrüßt den Vorschlag, ebenso die betroffenen Vereine“, berichtete damals der Waterbölles. „Im Übrigen schlägt die Verwaltung eine Eigenbeteiligung der (sechs) Vereine in der bisher üblichen Form (Sportanlage Bergisch Born, Neuenhof und Bliedinghausen) vor.“ Die Verwaltung hatte sich das so gedacht: Die auf Reinshagen ansässigen Vereine der Sportarten Fußball, Hockey und American Football steuern für die beiden umzubauenden Plätzen durch Mitfinanzierung und Muskelhypothek 100.000 Euro bei. „Details zur Verteilung auf die Vereine und die genaue Form müssten mit den Nutzern noch abgesprochen werden,“ so die Verwaltung.

Danach war dann lange Zeit von beiden Seiten Funkstille. Als in der vergangenen Woche die Verwaltung eine prozentuale Kostenverteilung vorlegte entsprechend an der auf den jeweiligen Vereine entfallenden Platzbelegung, soll der Sportbund die Möglichkeit der körperlichen Eigenleistung (Muskelhypothek) bezweifelt haben. Daniela Hannemann, die Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid, hält die Klärung von Versicherungsfragen für notwendig, da die sechs in Reinshagen auftretenden Sportvereine keine Pächter des Geländes seien, sondern es ich um ein Grundstück der Stadt Remscheid handele. Tatsche ist: Die Vorlage wurde zurückgezogen und ein Rechtsgutachten zur Eigenleistung etc. in Auftrag gegeben. Zugleich erwartet Sportdezernent Thomas Neuhaus, dass die Sportvereine einen eigenen Vorschlag zur Kostenaufteilung vorlegen. Das lässt vermuten, dass die Bauaufträge erst vergeben werden, wenn das Projekt finanziell in trockenen Tüchern ist. Das bisherige Schneckentempo zu Grunde gelegt, könnte der Beschluss zur Auftragsvergabe einer der ersten Beschlüsse des neuen Stadtrats nach der Kommunalwahl im September werden.

Teilsanierung des Freibades auf Kosten der Stadt

Stadt hofft auf rund 13 Millionen Euro vom Land NRW“, berichtete der Waterbölles am18. November 2019. Zur damaligen Sitzung des Sportausschusses hatte die Verwaltung auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie vom 27. August 2018 die Gesamtkosten der notwendigen Sanierung des Freibades Eschbachtal mit 14.418.000 Euro beziffert. Für einen Förderantrag beim Land NRW im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Investitionspakt soziale Integration im Quartier“ sah die Stadt damals gute Chancen.

Doch es kam anders: Der Regionalrat beim Düsseldorfer Regierungspräsidenten habe den Förderantrag der Stadt als nicht förderungsfähig eingestuft, hieß es am 16. Januar in einem Waterbölles-Kommentar der Ratsgruppe der W.i.R. Das hat die Verwaltung inzwischen in einer schriftlichen Mitteilung zur heutigen Sitzung des Sportausschusses bestätigt. Zitat: „Der Strukturausschuss des Regionalrates hat in seiner Sitzung vom 20.12.2019 das Freibad Eschbachtal in die Förderpriorität C (keine bewilligungsreifen, nicht kurzfristig zu qualifizierenden Unterlagen, nicht förderfähig) eingestuft. (…) Als kritisch wurde eine fehlende exakte Kostenermittlung gesehen.“

Die Machbarkeitsstudie aus 2018 sei zwar vom beauftragten Architekturbüro mit Kostenberechnungen versehen worden, und sei habe auch eine überschlägige Prüfung durch das Gebäudemanagement gegeben, doch das erschien der Bezirksregierung zu unpräzise. „Der entscheidende Punkt ist allerdings die hohe Antragssumme von 14,4 Millionen €“, teilt die Verwaltung weiter mit. „Diese war das ausschlaggebende Kriterium zur Ablehnung des Antrags.“

Noch keine Entscheidung über Public Viewing zur EM

„Viele fußballbegeisterte Remscheiderinnen und Remscheider denken sicher noch gerne an freud- und schmerzvolle Momente beim öffentlichen ‚Rudelgucken‘ vor dem Remscheider Rathaus zurück. Zahlreiche Fans wünschen sich ähnliche gemeinschaftsstiftende Gänsehausmomente sicher auch zur EM 2020“, hat sich die CVDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid erinnert. Und auch daran: „Im Juli 2018 äußerte der Organisator der Fanfeier, Patrick Clalüna, noch Zweifel, ob es auch 2020 zur EM wieder Public Viewing geben würde.“ Zur Sitzung des Entwicklungsausschusses am Donnerstag hatte die CDU nachgefragt, ob die Stadt davon ausgehe, dass es auch anlässlich der Fußball- Europameisterschaft wieder die Möglichkeit für sogenanntes „Public Viewing“ vor unserem Rathaus in der Innenstadt geben werde und ob das Stadtmarketing schon Gespräche geführt habe, ob und in welcher Form der Wettbewerb in unserer Stadt öffentlich gezeigt werden könnte.

„Wir können verstehen, dass man sich eine solche Entscheidung nicht einfach macht, zumal der Erfolg einer solchen Veranstaltung von Faktoren abhängt, die wir vor Ort nicht beeinflussen können. Im Sinne der Fans würden wir uns natürlich freuen, wenn unser Stadtmarketing hier positive Nachrichten vermelden könnte. Ein friedliches Fanfest auf dem Theodor-Heuss-Platz dient auch dazu, unsere Innenstadt zu beleben“, schrieb die CDU. Dazu am Donnerstag der Technische Beigeordnete Peter Hinze: Es habe erste Gespräche gegeben, aber noch keine Entscheidung. „Da steht noch nichts fest!“ Zu bedenken sei schließlich, dass der wirtschaftliche Erfolg für den Veranstalter eines „Public Viewing“ vom sportlichen Erfolg der deutschen Mannschaft abhänge. Unausgesprochen schein da mitzuklingen, dass davon heute noch längst nicht alle deutschen Fußballfans überzeug seien.

15. Mädchenfußball-Turnier am 31. Januar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der Sporthalle Neuenkamp veranstaltet der städtische Fachdienst Jugend am Freitag, 31. Januar, gemeinsam mit den Kooperationspartnern Fußballkreis Mädchenfußball, SG-Hackenberg und 1. FC Klausen unter Beteiligung der Remscheider Schulen und des Fachdienstes Sport und Freizeit zum 15. Mal das Mädchenfußball-Turnier „GIRLS-SOCCER“.  Es steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Neben den Vereinssportlerinnen sind ganz besonders Schul- und Straßenmannschaften dazu eingeladen mitzumachen. Auch Einzelspielerinnen sind herzlich willkommen und werden vor Ort in bestehende Teams integriert. Zum zweiten Mal können beim „GIRLS-SOCCER“ auch die Vier- bis Sechsjährigen ihr Können unter Beweis stellen und ab 14.30 Uhr am Turnier teilnehmen. Diese Kinder-Mannschaften werden allerdings ausschließlich von Kindertageseinrichtungen gestellt, damit eine Betreuung vor Ort gewährleistet ist.  

Von 14.30 bis 17.30 Uhr findet das Turnier der Sieben- bis Zehnjährigen und der Elf- bis 14-Jährigen sowie ein Spaß- und Bewegungsparcours für alle Altersklassen statt. Um 18.30 Uhr startet das Turnier für die 15- bis 18-Jährigen. Während der Spielpausen ist selbstverständlich für ausreichend Getränke und Snacks gesorgt. Mitmachen lohnt sich: Für die ersten drei siegreichen Mannschaften gibt es tolle Preise und eine Urkunde. Und auch Spielerinnen, die nicht einen Platz auf dem "Treppchen" ergattern, erhalten als Anerkennung für ihre Leistung einen kleinen Preis mit Urkunde.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ein herzlicher Dank gilt den Stadtwerken Remscheid, der Lebenshilfe Remscheid, dem H2O Remscheid, der Hudora GmbH (Hugodrom) und dem CineStar Remscheid. Sie unterstützen das Turnier mit Geld- und Sachspenden. Der Anmeldeschluss per Internet oder E-Mail ist am Donnerstag, 30. Januar, um 12 Uhr. Kurzentschlossene können sich am Veranstaltungstag auch noch vor Ort anmelden für das Turnier der Jüngeren bis 14 Uhr und für das Turnier der Älteren bis 18 Uhr.

Gespannt auf das Judo-Abenteuer 2. Bundesliga

Auf Einladung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz trugen sich am Samstag im großen Sitzungssaal des Rathauses das 2012 gegründete Judo-Team des Remscheider TV (Rodell Arnolds, Jannik Wenzel, Nikolai Koch, Philip Mähler, Marco van Huet, Junior Degen, Tim Jochum, Andreas Buscher, Nassir Hosseyni, Corrado Gradante und Ziggy Horsten), Trainer Peter Degen und die Teammanager Rene Endres und Cedric Pick ins goldene Buch der Stadt Remscheid ein. Damit würdigte das Stadtoberhaupt die Erfolgsgeschichte der Mannschaft, die es in sieben Jahren auf sechs Aufstiege gebracht hatte und im kommenden Jahr in der 2. Bundesliga kämpft. Auf dem Foto fanden sich nicht nur ein Großteil der Mannschaft und der OB ein, sondern auch Sportdezernent Thomas Neuhaus und  RTV-Ehrenmitglied Klaus Triesch. Alle freuen sich gespanmnt auf das "Abenteuer" 2. Bundesliga im kommenden Jahr. Foto: Jürgen Steinfeld.

Funbox: Neue Skateranlage hat schon viele Fans

Nicht nur Skater aus Remscheid und dem Bergischen Land, sondern auch aus Köln und Düsseldorf wetteiferten gestern in der zu einer vielseitigen stationären Skateranlage umgebauten „Funbox“ an der Ringstraße in Lennep um hochwertige Preise. Mit diesem großen Contest, organisiert durch den städtischen Fachdienst Sport und Freizeit (Martin Sternkopf, Markus Dobke), den Fachdienst Jugend (Egbert Willecke, Michael Ketterer) und die Skater selbst, wurde die Freizeitanlage, in der auch die Bogenschützen trainieren können, gestern wiedereröffnet. Mit dabei auch Sportdezernent Thomas Neuhaus und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Zusammen mit seinem Team aus dem Rathaus und früheren Mitgliedern des Jugendrates, die sich für die Halle stark gemacht hatten, weihte der OB die die 600 Quadranten große Sportfläche ein.

„Als erstes Fazit lässt sich feststellen, dass der Umbau bei den Hauptnutzern noch besser als erwartet angenommen wird und sich der Bekanntheitsgrad der Funbox auch über die Stadtgrenzen von Remscheid hinaus positiv entwickelt“, teilte die Verwaltung dem Sportausschuss bereits am 20. November mit. Die Funbox steht weiterhin dem Schulsport zur Verfügung, im Besonderen geeignet für das im Lehrplan vorgesehene Bewegungsfeld „Fahren, Rollen, Gleiten.“

So gut die weltweit agierende Fachfirma Schneestern GmbH die neue Skater-Anlage gestaltet hat – in die Mikrophon-Anlage muss die Stadt noch investieren. Auch wegen des fehlenden Schallschutzes dröhnt jeder Ton derart durch den Raum, dass die Rede des Oberbürgermeisters kaum zu verstehen war.

Die Biathlon-Meisterschaften auf der Alleestraße

Am Sonntag, 1. Dezember, steht die Fußgängerzone der Alleestraße ganz im Zeichen der vom Marketingrat Innenstadt e.V.- veranstalteten Offenen Bergischen Biathlon-Meisterschaften. Sie finden an diesem Tag von 11 bi 18 Uhr statt. Nachfolgend der von Ralf Wieber miutgeteilte Zeitplan:

Einzelwettkampf für alle von 11 bis 12 Uhr) (keine Voranmeldung nötig)

Teams (mit jeweils vier Personen ab 15 Jahre) ab 12 Uhr (jeweils Voranmeldung nötig)
Rennen 1] Staffeln  1-3     12.20 Uhr
Rennen 2] Staffeln  4-6     12.40 Uhr
Rennen 3] Staffeln  7-9     13.00 Uhr

Finale der drei schnellsten Staffeln: 13.30 Uhr

Siegerehrung: 14 Uhr

Spontanes Mitmachen: 14.10 - 15 Uhr
Prominenten-Biathlon 15 - 16 Uhr
Spontanes Mitmachen 16 - 18 Uhr
Als Preise winken für die Sieger des Einzelwettbewerbs und der Staffel ein Wochenende im Trainingscamp in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding unter Anleitung des Olympiasiegers Fritz Fischer. Der Reinerlös der Startgelder aus den Staffeln geht 1:1 an das Ärztliche Kinderschutz Ambulanz.

5-Punkte-Papier zu Neuenkamp einstimmig beschlossen

Unter die Diskussion um den Sportplatz Neuenkamp haben am Mittwoch der Sportausschuss und gestern  der Rat der Stadt einen vorläufigen Schlussstrich gezogen, nachdem der RSV hat der Stadt Remscheid einen Nachvertrag für den Sportplatz Neuenkamp vorgelegt hatte (siehe „Neuer Pachtvertrag zu Neuenkamp ist unterschriftsreif“ vom 15. November).

Worüber als weitergehend abgestimmt werden sollte, blieb bei der etwas schwerfälligen Diskussion im Rat der Stadt lange unklar. Waren es die von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz vorgelegten vier Eckpunkte zum neuen Vertrag zwischen RSV und Stadt, oder war es der vom Sportausschussvorsitzenden Markus Kötter präferierte Beschluss des Sportausschusses, den Sportplatz als für den Stadtteil unverzichtbar unbedingt zu erhalten, was zuvor auch schon die Bezirksvertretung Süd gefordert hatte? Die Entscheidung über eine Kombination aus Beidem fiel schließlich einstimmig aus. Der Beschluss im Wortlaut:

  • „Der Rat begrüßt die getroffene Vertragsverlängerung zwischen dem RSV und der Stadt bis zum Jahr 2021 und der Option auf eine weitere Verlängerung.
  • Dies gibt den Vereinen zunächst eine befristete Planungssicherheit.
  • Der Rat fordert die Verwaltung nachdrücklich auf, im Rahmen einer nachhaltigen Haushaltsführung dafür zu sorgen und dafür zu kämpfen, dass der Sportplatz an dieser Stelle erhalten bleibt.
  • Die derzeitigen Rahmenbedingungen (Kaufpreis, Förderung) machen einen Erwerb und Umbau Kunstrasen nicht möglich.
  • Sollten sich diese Bedingungen ändern, wird die Verwaltung prüfen, ob eine Verfolgung des Ziels, den Platz zu erwerben und umzubauen, darstellbar ist.“

Eingangs hatte der Oberbürgermeister dem RSV, Sportdezernent Thomas Neuhaus und den Fachdienst Sport für die bis 2021 erreichte Planungssicherheit gedankt. Kritik kam vom CDU-Vorsitzenden Jens Peter Nettekoven: Man habe „Zeit gewonnen, aber keine Lösung für die Sportfläche gefunden“. – „Wie auch?“, fragte Thomas Brützel (W.i.R.). Schließlich könne die Stadt das Gelände zwecks Sportplatzerhalts gar nicht kaufen, wenn der Etat das nicht hergebe.

Lenneper Schwimmverein in politischen Bahnen

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Politisch interessiert und aktiv zeigten sich die Seniorinnen und Senioren des Lenneper Schwimmvereins bei ihrem Besuch im Landtag und der Diskussion mit dem Remscheider SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf. An dem von Vorstandmitglied Wolfgang Wäscher organisierten Ausflug nach Düsseldorf nahmen mehr als 40 Mitglieder teil. In der von ihnen besuchten Landtagsdebatte ging es um unbesetzte Stellen an Grundschulen und die Bezahlung von Grundschullehrkräften. In der anschließenden Diskussion mit Sven Wolf gab es viele Fragen zur Landtagsarbeit, der Zusammensetzung der Gremien und den Entscheidungswegen  im Landtag, aber es ging auch um ganz konkrete politische Themen wie Energiepolitik und Verkehr.

Zum Verkehr entspann sich eine lebhafte Debatte. Die Gäste bemängelten die Unübersichtlichkeit der vielen Tarife und die ständigen Tariferhöhungen im ÖPNV. „Das ist auch an den Fahrkartenautomaten sehr undurchschaubar. Dann hat man ein Ticket gezogen und es ist vielleicht nicht das Richtige und das muss man dann, wenn die Kontrolle kommt, wieder erklären“, berichtete eine Teilnehmerin. „Richtig“, stimmte Sven Wolf zu. “Manches, wie den so genannten ‚Kragentarif‘, versteht niemand. Ich habe auch selber kürzlich ein zu teures Ticket gezogen, weil es in der Stadt eine Kurzstrecke-Option gegeben hätte. Wenn man wirklich eine Entlastung der Straßen von Autos erreichen möchte, dann muss der Bus- und Bahnverkehr viel günstiger werden oder sogar innerstädtisch kostenlos. In Wien kann man für einen Euro pro Tag Bus und Bahn im ganzen Stadtgebiet fahren. Gar nicht so ferne Zukunftsmusik ist es auch, dass zukünftig das Ticket nicht nur mit dem Smartphone gezogen wird, sondern genau die gefahrene Strecke abgerechnet wird. Man loggt sich ein, wenn man einsteigt, und wieder aus, wenn man aussteigt. Das würde die Sache viel einfacher machen.“

„Was tut das Land denn, um eine lebenswerte Umwelt zu erhalten“, wollte eine der Besucherinnen wissen. Sven Wolf erläuterte, dass bereits in der letzten Legislaturperiode ein Klimaschutzgesetz im Land verabschiedet worden sei, um sich zu weniger CO2-Ausstoß und zu mehr Nutzung erneuerbarer Energie zu verpflichten. „Als Opposition ist es unsere Aufgabe, hier auch die Landesregierung zu mahnen, diesen Weg weiter zu gehen. Vor diesem Hintergrund sehe ich allerdings die Vergrößerung der Abstände zwischen Windanlagen und Gebäuden kritisch. Das führt zu eingeschränkten Möglichkeiten, Windkraftanlagen zu bauen, und auch bei der heimischen Bergischen Zuliefererwirtschaft zu einem Rückgang in den Auftragsbüchern.“

Stadt hofft auf rund 13 Millionen Euro vom Land NRW

.Zur Sitzung des Sportausschusses am 20. November hat die Verwaltung der Politik den Beschlussvorschlag vorgelegt, das Freibad Eschbachtal Freibades Eschbachtal auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie vom 27. August 2018 mit veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 14.418.000  Euro sanieren zu lassen, wobei die Studie noch einer konkreten Planungsvergabe bedürfte. Geknüpft ist dieser „Beschluss ins Blaue“ allerdings an die Voraussetzung, dass das Land NRW der Stadt einen 90-prozentigen Zuschuss (rund 13 Millionen Euro)  zu den Sanierungskosten bewilligt. Demgegenüber scheint der ergänzende Auftrag an die Verwaltung, „auf eine höchstmögliche Förderung der Sanierungsmaßnahme hinzuwirken und die notwendigen Genehmigungen durch die Kommunalaufsicht einzuholen“ wie eine Selbstverständlichkeit.

Aus den beantragten Fördermitteln von 12.976.000 Euro ergibt sich ein städtischer Eigenanteil von ca. 1,5 Millionen Euro. Die Stadt Remscheid möchte das Projekt – auch mit Rücksicht auf ihre Finanzschwäche – auf fünf Jahre anlegen:

 

Gesamtkosten

2020

2021

2022

2023

2024

Auszahlungen

14.418.000

565.000

5.083.000

3.888.000

4.395.000

487.000

Einzahlungen

12.976.000

508.000

4.574.000

3.498.000

3.955.000

441.000

Eigenanteil

1.442.000

57.000

509.000

390.000

440.000

46.000

Für die Vergabe von Planungsaufträgen sollen in den Haushalt 2020 für die Sanierung des Freibads Eschbachtal  an investiven Mitteln 565.000 € bereitgestellt werden, davon  57.000 €, die ursprünglich für den Verkehrsknoten Eisernstein vorgesehen waren.

Zur aktuellen Situation im Freibad stellt die Verwaltung fest: „Die Technik und Gebäudesubstanz ist ... auf dem Stand der 1960er Jahre und mittlerweile äußerst störanfällig. Entsprechend hoch ist der Aufwand, das Freibad für die jeweilige Saison vorzubereiten. In den vergangenen Jahren waren immer wieder Ausfälle zu beklagen, weil technische Probleme auftraten. Hinzu kommen heute nicht mehr zeitgemäße Rahmenbedingungen wie z.B. der umständliche Zugang für Menschen mit Handicap auf das Gelände des Freibades, aber auch erschwerter Einstieg in die Becken.“

Gleichwohl sei das „Strandbad“ über die Stadtgrenzen hinaus bei Jung und Alt bekannt und beliebt. Leider seien über Jahrzehnte hinweg grundlegende Sanierungen oder zeitgemäße Investitionen in Technik und Gebäudesubstanz des Bades angesichts der Haushaltslage der Stadt unmöglich gewesen.

In den vergangenen drei Jahren waren vermehrt Störungen aufgetreten, die immer wieder kurzfristige Schließungen während der Saison notwendig machten. Nach Einschätzung des in 2018 eigeschalteten Fachunternehmens werden diese Störungen eher noch zunehmen. „Eindeutig wurde darauf hingewiesen, dass zum dauerhaften Erhalt des Freibades eine grundlegende Sanierung absehbar unumgänglich ist!“

Für einen Förderantrag beim Land NRW sieht die Stadt jetzt gute Chancen. Zitat: „„Erstmalig hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen im Programmaufruf zur Städtebauförderung  und zum  Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ 2020 die Förderfähigkeit von Schwimmbädern zugelassen. Aufgrund der gebotenen Eile hat der Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung vom 26. September die Teilnahme an dem Förderantrag unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlich möglichen Darstellung der zu leistenden Eigenanteile beschlossen. (...) Die Förderung bedeutet für die Stadt Remscheid die große Chance, das Freibad Eschbachtal auf einen modernen Stand der Technik zu bringen und durch die weiteren beschriebenen Maßnahmen zukünftig ein attraktives Familienbad betreiben zu können.“ Die Förderung durch das Land werde eine intensivere Kooperation mit Schulen und Vereinen bei künftigen Schwimmangeboten im Freibad ermöglichen. Zusätzlich Angebote seien nötig „angesichts der Diskussionen um viele Kinder, die nicht oder nicht ausreichend schwimmen können“. (Lesen Sie auch: "Fit für die Zukunft!")