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Volksbanker freuen sich auf den Röntgenlauf

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Nicht nur auf, sondern auch entlang der Strecke und im Sportzentrum Hackenberg herrscht beim Röntgenlauf immer eine tolle Stimmung. Dazu wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank im Bergischen Land auch in diesem Jahr wieder beitragen – als Teilnehmer sowie mit einem Stand auf der Marathonmesse. Bei der Pasta-Party am Samstag, 26. Oktober, ab 16 Uhr und den ganzen Sonntag warten verschiedene Aktionen auf die Besucher. Am Sonntag können sich die Läufer am Volksbank-Stand an einer Fotobox fotografieren lassen. An beiden Tagen gibt es Luftballons für die Kinder, knackige Äpfel für große und kleine Besucher, das Volksbank-Glücksrad-Gewinnspiel und wie immer eine sportlich-geschickliche Herausforderung.

Auf vielen verschiedenen Laufstrecken gehen Volksbank-Läufer an den Start. Vom Halbmarathon – auch im Nordic-Walking – bis zum schnellen Fünf-Kilometer-Lauf reichen die sportlichen Ziele der Volksbanker. Die Bank schätzt den sportlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter, schließlich sind Röntgenlauf und Volksbank gute Partner, die Bank unterstützt das sportliche Großereignis seit den Anfängen. „Der Röntgenlauf ist ein Aushängeschild für Remscheid und das Bergische Land“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Da sind wir gerne mittendrin aktiv!“

Unser Freibad muss fit werden für die Zukunft

Waterbölles-Gastkommentar

von Thomas Neuhaus, Beigeordneter für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport der Stadt Remscheid

Unser Freibad Eschbachtal ist eine bedeutende Einrichtung in unserer Stadt. Undenkbar ist es, wenn unsere kleine Großstadt Remscheid ohne Freibad dastehen würde. Es garantiert Sommererlebnisse in Remscheid für Jung und Alt seit 1912. Es ist damit ein Relikt der Gründerzeit und der Industrialisierung.

Das Freibad Eschbachtal garantiert seit seiner Eröffnung schöne Sommerferienerlebnisse insbesondere für diejenigen, die nicht in den Urlaub fahren können, und ist Teil der Gesundheitsförderung der Stadt. Überwiegend wird es von Jugendlichen und jungen Leuten besucht. Es ist das älteste Binnenfreibad Deutschlands mit natürlicher Wasserzuführung. In seinem jetzigen Zustand verfügt es über die Technik der 1960-er Jahre. Bis zu 70.000 Besucherinnen und Besucher kommen in einer Saison in unser Freibad. 

Die Stadt Remscheid hat aufgrund des hohen Schuldenstandes vielfältige Sparmaßnahmen in den letzten 25 Jahren vornehmen müssen. Einer weisen Entscheidung des Rates der Stadt ist es zu verdanken, dass das Freibad nicht geschlossen wurde. Derartige Bestrebungen gab es. Durch den in 1995 gegründeten Förderverein konnte die notwendige bürgerschaftliche Unterstützung sichergestellt werden und mit innovativen Maßnahmen (Hundeschwimmen, Schiffsparade, Eschtival) erhebliche Mittel (500.000 €) eingenommen werden, die nachhaltige Beiträge für die Nutzung, Attraktivierung und die Erhaltung des Bades darstellen.

Durch engagierte und versierte Mitarbeiter des Fachdienstes Sport und Freizeit der Stadt Remscheid war es möglich, in jeder Saison das Freibadvergnügen sicherzustellen. So wurden nach der Frostperiode in jedem Jahr 200 - 300 Fliesen in den Schwimmbecken ausgetauscht, die durchgerosteten Ringleitungen wurden ersetzt, WC-, Dienst-, Umkleide- und Duschräume wurden renoviert und echte Meisterleitungen im Maschinenraum vollbracht. Ergänzt wurde die Pflege der Anlage stets durch die tollen Mitarbeiter/innen der Arbeit Remscheid.

Allen Verantwortlichen in der Politik, Verwaltung und im Förderverein ist bewusst, dass der Zustand des Freibades sicherlich für das Saisonvergnügen in kommenden Jahren reichen wird, aber Zukunftsfähigkeit und höhere Attraktivität des Bades nur durch eine grundlegende Sanierung möglich wird.

Daher hat der Fachdienst Sport und Freizeit in 2018 die Sanierung in einem Bundesprogramm beantragt und hierfür die Unterstützung des Rates erhalten. Mit der Planung wurde ein renommiertes Planungsbüro für Freibäder mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, um das Freibad als attraktives Familienbad auf den neusten Stand der Technik (geringere Wasserfläche, Edelstahlbecken, Neubau der Umkleiden und Duschen, Erneuerung der Technik, Gastronomie, Wärmeversorgung durch Heizung und Solar, Erlebnisbecken und Großrutsche) zu bringen. Dabei orientiert sich die Machbarkeitsstudie an den historischen Wurzeln des Freibades Eschbachtal, das 1912 als Strandbad mit Sandaufschüttung konzipiert wurde.

Leider war der Antrag für das Bundesprogramm in 2018 nicht erfolgreich.

Da das Land NRW sein Programm „Soziale Integration im Quartier“ auch für Freibäder geöffnet hat, konnte kurzfristig die in 2018 erarbeitete Sanierungs- und Modernisierungskonzept bzw. die Machbarkeitsstudie überarbeitet werden (insbesondere Aktualisierung der Kosten) und rechtzeitig vor Abgabeschluss (30.9.2019) beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW eingereicht werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit wird der erforderliche Ratsbeschluss nachgeholt. Jetzt ist erneut die Hoffnung groß, dass Remscheid für sein „Eschi“ mit der großen Bedeutung für seine Quartiere und seiner Sozialstruktur die benötigten Mittel für die Sanierung erhält. Die Gesamtsumme der Maßnahmen der Modernisierung des Freibades belaufen sich auf 14.417.706,70 €. Der Eigenanteil der Finanzierung beträgt in dem Landesprogramm „Soziale Integration im Quartier 2020“  zehn Prozent (gleich 1.441.770,67 €).

Die Stadt Remscheid hatte angekündigt, dass sie sich weiterhin um die grundlegende Erneuerung durch Förderprogramme des Bundes und des Landes kümmern wird. Wir sind sicher, dass sich unsere Abgeordneten in Bund (Jürgen Hardt) und Land (Jens Nettekoven und Sven Wolf) unvermindert für die Förderung unseres Freibades einsetzen werden.

Ich bin mir sicher, dass das Team im Freibad, im Fachdienst Sport und Freizeit bei der Arbeit Remscheid alles dafür tun, um eine Öffnung in 2020 hinzubekommen. Möglicherweise müssen wir wieder die maximale Besucher/innenzahl auf 1.500 Personen begrenzen, um die nötige Wasserqualität sicherzustellen.

Öffnen werden wir unser Freibad Eschbachtal in 2020 garantiert. Und am liebsten mit einem Bewilligungsbescheid für die grundlegende Modernisierung.

Die #5630-Shows wurden für November abgesagt

Pressemitteilung des Projekt-Teams #5630

Die für dem  29. und 30. November sowie 1. Dezember geplanten Shows können nicht stattfinden kann. Das Projekt wird aber weiter geführt, und es wird eine Verschiebung der geplanten Show angestrebt.

Neben den Initiatoren hatten sich fachlich versierte Choreografen, Musikpädagogen, Trainer, Künstler (Foto, Film, Produktion), Helfer, Eltern und insbesondere die Jugendlichen ehrenamtlich in ihrer Freizeit, mit ihrem Talent und aller Kraft für das Projekt eingesetzt. Das bürgerschaftliche Engagement ist beispielhaft und erfährt seine Besonderheit mit der über Grenzen von Vereinen, Verbänden und Institutionen gelebten Zusammenarbeit. Das Ziel: gemeinsam Talente fördern, Projekte zu initiieren und zu organisieren. Dieses Konzept wurde vom Fonds Soziokultur (im Wettbewerb vieler Großstädte) ausgezeichnet.

Die Jugendlichen in unserer Stadt haben es verdient, in einem Rahmen präsentiert zu werden, der ihren Talenten und ihrem Einsatz entspricht. Die Veranstaltung ist fertig geplant und die Initiatoren sowie die Teilnehmer sind in der Lage, die Veranstaltung auf höchstem Niveau durchzuführen. Allerdings hat keiner von Ihnen die Möglichkeit, die Kosten für die notwendigen technischen Voraussetzungen für die Shows zu tragen. Die Ausstattung und temporäre Nutzungsänderung der Sporthalle Neuenkamp zu einer Eventarena mit 1.100 Zuschauerplätzen ist real umsetzbar, aber aufwendig. Einen Veranstaltungsort in vergleichbarer Größe und mit der verfügbaren Grundausstattung gibt es in Remscheid nicht.

Früher Flashmob am 1. September floppte, machte aber allen Beteiligten viel Spaß.

Die Stadt Remscheid hat sich mit Beteiligung der Fachdienste (Sport, Gebäudemanagement, Teo-Otto-Theater) soweit möglich beteiligt und uns unterstützt. Der Oberbürgermeister ist Schirmherr. Das Werben um Sponsoren (2019/2020) hat leider in der Realität gezeigt, dass eine finanzielle Unterstützung in Remscheid nur in begrenztem Maß möglich ist. Die Gründe sind vielschichtig und müssen offen diskutiert werden.

Um ein Ausrufezeichen zu setzten, und die jungen Talente auf eine große Bühne zu bringen, hatten die Initiatoren einen große Show geplant. Die Idee für die Realisierung war, dass sich die Kosten über Einnahmen und Sponsoring decken lassen. Als Folge der ausgebliebenen Sponsorengelder ergab es sich dann, dass die Kosten einzig über den Kartenverkauf finanziert werden müssen.

Die Resonanz auf die persönliche Einladung des Schirmherrn zu einer Informationsveranstaltung (am 3. Juli 2019 in den Räumen der Stadtsparkasse Remscheid) war enttäuschend. Die Rückmeldung nach einer gelungenen und beeindruckenden Präsentation war durchweg positiv. Den mündlichen Ankündigungen folgten dann aber nur wenige konkrete Sponsorenverträge.  Bei den gewonnenen Partnern möchten die Initiatoren sich ausdrücklich bedanken. Sponsoring bedeutet, dass eine Gegenleistung erbracht wird. Diese haben die Organisatoren entsprechend geleistet und die Kampagne im September 2019 gestartet. Mit den tatsächlich bei dem Verein eingegangenen Geldmitteln, wurden die vom Verein bereits vorfinanzierten Projekte der Kampagne „WIR in Remscheid“ bezahlt. Derzeit sind erste Ergebnisse dieser Kampagne in der Stadt zu sehen: Die  Jugendlichen werden gesehen; Gespräche über Themen der Jugend finden statt.

Die Initiatoren haben mit den im September 2018 gecasteten Talenten (Casting = Besetzung einer Show) ein besonderes Programm entwickelt. Es ist sicher, dass ein Publikum damit begeistert werden kann. Das Konzept gründete auf der Erfahrung von Veranstaltungen, welche die artistic jumpers mit 4.000 Zuschauern erfolgreich in Remscheid durchgeführt haben (Remscheider Turngala, zuletzt 2004). Es ist also nicht so, dass die geplante Veranstaltung “blauäugig” angegangen wurde. Die Initiatoren haben aber in den letzten Monaten gelernt, dass die Realität und Randbedingungen in Remscheid derzeit einfach schlecht dafür sind. Das Konzept, die aufwendige Veranstaltungstechnik über die verkauften Karten zu finanzieren , ist mit einem Risiko verbunden, das derzeit nicht abzusichern ist. In den ersten fünf Wochen des Vorverkaufs wurden nur wenige Karten verkauft – weit unter der Erwartung.

Die Teilnehmer und ihre Familien und Freunde beschweren sich zu Recht darüber, dass die Karten für die Veranstaltung teuer sind, da sie ja schon viel ehrenamtlichen Einsatz zeigen. Die Preise sind so gestaltet, dass die Kosten damit gedeckt werden können. Darüber hinaus sind Rabattierungen für Familien und Jugendliche nur mit Sponsoren umsetzbar. Mit jedem Sponsor hätte die Veranstaltung günstiger werden können. Es bedarf deshalb für das beschriebene Veranstaltungskonzept einer angemessen Unterstützung von Sponsoren. Diese lassen sich derzeit nicht überzeugen, und es fehlt auch an der Bereitschaft zuzuhören (ausgenommen sind wenige Einzelinitiativen). Wäre ein Großteil der Karten verkauft, hätte das Ziel erreicht werden können. Derzeit ist das persönliche Risiko der beiden Initiatoren zu hoch.

Die Absage der Shows bedeutet keinesfalls, dass die Projektidee aufgegeben wird. Für das Foyer des Stadttheaters ist eine Veranstaltung terminiert, welche ursprünglich als „Warm Up“ für das Event am 29. Und 30. November / 1. Dezember geplant war. Daraus wird jetzt ein „Intermezzo“, bei welchem die Zwischen-Ergebnisse der vielen kleinen Projekte vorgestellt werden. Eine Gelegenheit sich angemessen zu präsentieren und einen Ausblick zu geben auf das, was folgen wird.

Es gilt weiter für das Projekt zu werben und Unterstützer zu finden. Die Initiatoren stellen sich auch gerne der konstruktiven Kritik. Am Ende gilt Es, den jungen Talenten eine Wertschätzung entgegenzubringen, die sie unbedingt verdienen. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung wird dies aber nicht gelingen. Es wird hier auch noch mal darauf hingewiesen, dass dieses Projekt ehrenamtlich umgesetzt wird und es keine finanziellen Interessen oder Gewinnabsichten verfolgt. Im Juli wurde ein gemeinnütziger Verein zu diesem Zweck gegründet: #5630 – Das sind Wir in Remscheid e.V.

Jochen Peitz I Marcel Haupt I Daniel Sperling

Poitik sieht Bemühung um Radverkehr als Daueraufgabe

Einstimmig angenommen wurden am Dienstag von der Bezirksvertretung Alt-Remscheid drei Anträge zum neuen Radverkehrskonzept der Stadt. Und mit Zustimmung der übrigen Bezitksvertretungen ist zu rechnen.

  • Von den Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, DIE LINKE und FDP kam der Antrag, die Detailplanung dahingehend zu ändern, dass die früher vorhandenen Radfahr- und Schutzstreifen nicht nur am Bahnhof Lennep, sondern im gesamten Stadtgebiet reaktiviert werden. Neu: An allen zentralen Bus- und Bahnhaltepunkten sollen sinnvolle Abstellflächen, wenn nötig überdacht, geschaffen werden, aber auch an anderen Stellen im Stadtgebiet. Dazu gehören die Bahnhöfe Hauptbahnhof, Güldenwerth, Lennep und Lüttringhausen wie auch die zentralen Bushaltestellen, z.B. Friedrich-Ebert-Platz und Zentralpunkt.
  • Die Ratsgruppe der W.i.R. hatte beauftragt, die Stadtverwaltung möge in das Konzept er Streckenführung der Alltagsverkehre die Verbindungen vom Bahnhofskreisel nach Westhausen und nach Hasten über die Trasse des Werkzeugs einbeziehen. Die Wegeführung über die Trasse des Werkzeugs sei unbestritten die schnellere und sichere als die Routenvorschläge über die topographisch schwierigen Stadtstraßen.
  • Die Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, DIE LINKE und FDP möchten sichergestellt wissen, dass „das Radverkehrskonzept als Radverkehrsmasterplan für das Gesamtstadtgebiet von Remscheid dient und Grundlage für alle Rad -Verkehrsmaßnahmen ist. Auch solle es regelmäßig fortgeschrieben werden. Dazu wird von der Verwaltung ein jährlicher Maßnahmen- und Umsetzungsplan erwartet. Zitat aus der Begründung: „Nicht nur sportlich ambitionierte Remscheiderinnen und Remscheider benutzen immer öfter das Fahrrad. Die rasante Entwicklung von Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern haben dem Radverkehr im Bergischen Land neue Perspektiven eröffnet. Dies zeigt sich unter anderem im großen Erfolg der Trassen.“ Auch bei den städtischen Klimazielen müsse der Radverkehr muss bei allen Verkehrsmaßnahmen mitgedacht werden.

Für Freunde des Pöhlsches `schieten in 2019

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.Mittwoch, 9. Oktober,

Bezirksbürgermeister Otto Mähler lädt letztmalig in diesem Jahr zum traditionellen Pöhlsches Schieten in den Stadtpark ein. Treffpunkt ist der wieder Seniorentreff Carl–Hessenbruch–Weg 1, Karl– Wiesemann– Platz Auch an der Uhrzeit ändert sich nichts: 14.30 bis ca. 17 Uhr.

Fußball-Circus für Ambulantes Hospiz Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit der fünften Auflage des Benefiz-Fußballturniers „Remscheider Fußball Circus“ wollen die Organisatoren neben dem Spaß am Sport einen möglichst hohen Erlös für das ambulante Hospiz Remscheid und damit für die Begleitung sterbenskranker Menschen erzielen. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz werden am Mittwoch, 23. Oktober, von 18 bis 22 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp verschiedene Mannschaften für das ambulante Hospiz Remscheid kicken – darunter auch eine Mannschaft der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, eine des Jugendrats, eine des Sana-Klinikums und eine der Circus-Familie Jonny Casselly.

Gesucht werden noch weitere Mannschaften (fünf Spieler/innen und ein Torwart) für das Turnier. Da die Zahl der Mannschaften begrenzt ist, erfolgt die Platzvergabe in Reihenfolge der Anmeldungen. Die Höhe des zu zahlenden Startgeldes, das vollständig als Spende an das Ambulante Hospiz Remscheid geht, bestimmt jede Mannschaft für sich selbst. Die Anmeldung der Mannschaften kann ab sofort über Michael Ketterer bei der städtischen Kinder- und Jugendförderung unter der Tel. RS 162738 oder E-Mail unter michael.ketterer@remscheid.de erfolgen.

Beim Schätzspiel am Rande des Turniers können gespendete Sachpreise gewonnen werden, unter anderem ein Restaurant-Menü, Zangen und Massagen. Für das leibliche Wohl sorgt das Lokale Bündnis für Familie. Im Verlauf der Veranstaltung besteht auch die Möglichkeit zur Spende für das ambulante Hospiz Remscheid.

Eine Liebeserklärung für das Freibad Eschbachtal

von Nicole Lange

Sehr geehrte Verantwortliche und Unterstützer des Freibads Eschbachtal,

„Freibad Eschbachtal schließt bereits einige Tage vor Saisonende.“ Dieser Satz hat mir und vielen anderen Badegästen des Freibades ordentlich die letzten Sommerferientage dieses Jahres verdunkelt. Und ja, ich gebe es zu: Ich liebe mein Eschi, und ich habe tatsächlich auch eine kleine Träne verdrückt aufgrund des so plötzlichen Schwimmendes. Es hat mir als einer von zwei Besuchern am Eröffnungstag und einem doch recht mutigen Anschwimmen bei 11,8 Grad und Regen – übrigens ganz im Rahmen der Tradition, wo es doch auch bei der Eröffnung 1912 wohl in Strömen geregnet haben soll – zu abrupt so gar kein abschließendes Schwimmen vor der langen Winterpause mehr erlaubt – und das trotz strahlenden Sonnenscheins. Eine Nachricht also, die sicherlich eine unter vielen, mit Sicherheit in unserer komplexen Welt ‚bedeutenderen‘ Schlagzeilen ist, die einen aber dennoch traurig macht. Nicht nur die ‚Eisenmännchen‘. Nicht nur mich. Ganz Remscheid.

Sie macht aber zudem nachdenklich und verursacht ein seltsam mulmiges Gefühl in der Magengegend. Die Notwendigkeit einer Sanierung ist definitiv das aktuelle Thema. Hin und wieder dringen Infos dazu an die Öffentlichkeit. Ausschüsse haben in den letzten Wochen getagt. Aber: Die Informationen bleiben oberflächlich. Sie kommen nur vereinzelt und aus verschiedenen Richtungen. Der Tonfall der Informationen zur Lage und das, was da hinter den Kulissen so vor sich geht, wirkt auf den aufmerksamen Beobachter doch seltsam ernst und plötzlich deutlich verschärft. 

Mir fehlen vor diesem Hintergrund eine sichtbare Vernetzung der zuständigen Stellen und eine ernsthaftere, offenere und letztlich effektivere Kommunikation mit der Remscheider Bevölkerung, welche diese konkret anspricht, erreicht und damit endlich mehr mit ‚ins Boot‘ holt. Warum könnte die Überschrift des SPD-Sanierungsantrages statt „Freibad Eschbachtal 21 – Wenn keiner hilft, dann hilf dir selbst!“ nicht heißen „Wenn keiner hilft, dann lasst uns jetzt zusammen helfen!“?

Sicherlich werden viele von Ihnen sagen: „Wir machen das doch. Wir wissen schon selbst am besten, was zu tun ist. Wir haben alles im Griff. Wir lassen das Eschbachtal sicher nicht sterben.“ Ich möchte das ja sehr gerne glauben. Aber in den aktuellen (politischen) Zeiten, in denen Politiker und andere Offizielle nicht immer durchsetzen (können), wofür sie augenscheinlich kämpfen, und es manchmal einer Erweckung der öffentlichen Aufmerksamkeit à la Greta bedarf, sind meines Erachtens Zweifel nicht unangebracht. Vielleicht ist das alles jetzt bloß viel politischer Lärm um letztlich vielleicht einfach – nichts?

Denn: was wenn, obwohl eigentlich niemand dies möchte, die Überschrift auf ihren Zusatz „einige Tage vor Saisonende“ verzichten müsste und tatsächlich eine Schließung des Bades angekündigt würde, weil man hinter verschlossenen Türen feststellt, dass finanzielle Mittel einfach doch nicht ausreichen, um es zu erhalten? Wenn es das Bad einfach plötzlich nicht mehr geben würde, welches doch vielen eine selbstverständliche Einrichtung ist, ohne die sie sich die Stadt gar nicht vorstellen können? Der Aufschrei wäre dann riesengroß. Und es wäre schlichtweg zu spät. Möchten Sie das riskieren? Die augenblickliche Situation macht mit Blick auf die Zukunft wirklich besorgt.

Aber vielleicht ein kurzer Exkurs dazu, warum mir das Freibad eigentlich so am Herzen liegt. Das hat seine eigene, vielleicht etwas verrückte Geschichte. 2015 habe ich im Freibad meinen Lebensgefährten kennengelernt, der damals im Sommer dort als Rettungsschwimmer tätig war. Als auf meinen Hinweis hin, dass im nahezu paradiesischen Eschbachtal eigentlich nur noch Delfine fehlen würden, beim nächsten Besuch ein riesiger Plastikdelfin auf mich wartete, wusste ich - der Mann ist er Richtige und das Freibad nun wirklich einer der besten Orte der Welt. Ein Ort, dem eigentlich aus meiner, selbstverständlich an dieser Stelle augenzwinkernden Sicht nur noch ein Delfinbrunnen fehlt, wie ich ihn kürzlich in einer MOMA-Reportage zu Freibädern entdecken konnte.

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Stadtverwaltung reagiert auf Sportbund und BV 10

Die Stadt Remscheid nimmt zu den aktuell veröffentlichten Ausführungen des Sportbundes Remscheid e. V.  (SBR) und des Ballspiel-Verein 1910 e. V. (BV 10) vom 24. September wie folgt Stellung:

SBR: „Die am 30.08.19 am Gespräch beteiligten Sportvereine waren sich nicht einig über eine Aufgabe des Platzes. Sie waren sich einig, eine Pacht als Zeitgewinn zur Lösungssuche anzustreben.“; sinngemäß auch Inhalt der Stellungnahme des BV 10.
Stadt Remscheid
: Am Gespräch nahmen neben den VertreterInnen der Verwaltung nur der BV10 und ein Vertreter des SBR (Herr Hartenstein) teil. In der Mitteilungsvorlage 15/6511 ist ausgeführt: „Nach intensiver Diskussion waren sich alle Beteiligten unter großem Bedauern einig, dass unter den derzeitigen Rahmenbedingungen eine Realisierung des Sportplatzes am Neuenkamp nicht möglich ist. Nichtsdestotrotz wird die Stadtverwaltung Ihre Bemühungen fortsetzen, eine zufriedenstellende Lösung für den dort beheimateten Verein zu finden. Zunächst konnte der RSV als Grundstückseigentümer davon überzeugt werden, dem BV 10 b.a.w. die Möglichkeit einzuräumen, dort auch weiterhin seinen Sportbetrieb aufrecht zu erhalten.“

SBR: „Die Rahmenbedingungen sind bekannt und es gab daher diverse Lösungsansätze des Sportes, von denen sich kein Einziger ernsthaft überprüft wiederfindet.
Stadt Remscheid: Der SBR schlug das Pachtmodell mit Umwandlung vor. Dieses war bereits vom Rechtsamt der Stadt als nicht realisierbar eingestuft und per Mitteilungsvorlage (15/5612) dokumentiert worden. Weiterhin wurde die Umwandlung in Hybridrasen anstatt Kunstrasen als Möglichkeit der Kosteneinsparung vorgeschlagen. Eine Mitteilungsvorlage (15/6341) auf eine Anfrage der SPD beinhaltete das Prüfergebnis, dass damit die Eigentumserwerbsproblematik nicht gelöst wäre und keine maßgeblichen Kostenvorteile bei Nutzungseinschränkungen entstehen würden. Die Stadt ist somit jeglichem Hinweis aus Ausschuss, Rat und dem Sport nachgegangen.

SBR: „Allerdings gibt es bis heute kein den gesetzlichen Grundlagen entsprechendes Verkehrswertgutachten, aus dem ein entsprechender Verkehrswert ersichtlich wäre.
Stadt Remscheid: Das Ergebnis der Wertermittlung des Fachdienstes Bauen, Vermessung, Kataster, hier Bodenordnung/Grundstückswertermittlung wurde mit der Mitteilungsvorlage 15/5612 vorgelegt. Es ist schlüssig und entspricht den Anforderungen an eine Orientierung für die   Angemessenheit eines möglichen Kaufpreises.

SBR: „Es gab keine Gespräche mit dem Grundstückeigentümer über die Konditionen zur Verlängerung der Pacht“.
Stadt Remscheid: Nach einer grundsätzlichen verbindlichen Zusage seitens des Präsidiums des RSV (Herrn Gräfe)  erfolgte eine Terminanfrage für ein Gespräch zu den Konditionen des weiteren Pachtvertrages vom Fachdienstleiter Sport mit dem RSV am 17.09.2019 per Email. Eine Antwort von Herrn Bau steht noch aus.

SBR: „Bis heute konnte dem betroffenen Verein BV 10 keine umsetzbare Alternative zum Trainings- und Spielbetrieb aufgezeigt werden, die nicht zur zeitnahen Insolvenz und Aufgabe des sonstigen Spielbetriebes führen würde.“
Stadt Remscheid: Die Stadt Remscheid hat sich initiativ für einen Anschluss-Pachtvertrag mit dem RSV eingesetzt und im Ergebnis erreichen können, dass der Trainings- und Spielbetrieb auf dem bisherigen Sportplatz weitergeht. Die aktuelle Auslastung der Kunstrasenplätze zeigt, dass Kapazitäten für die Mannschaften des BV10 im Stadtbezirk vorhanden sind. Die Stadt Remscheid wird allerdings nicht durch „Zuweisung“ zu einem anderen Sportplatz den Bedarf nach alternativen Trainings- und Spielzeiten befriedigen, sondern im Gespräch mit den Vereinen und dem SBR.

BV 10: „100 Mio € Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Remscheid durch den Umzug des BV 10“
Stadt Remscheid: Die Zahl ist nicht belegt. Leider verbietet die Abgabenordnung der Stadt Remscheid die Veröffentlichung von Gewerbesteuerzahlungen einzelner Unternehmen.

BV 10: „Die Sportentwicklungsplanung 2011-2020 empfiehlt den Ausbau von Neuenkamp.
Stadt Remscheid: Die aktuell gültige Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung aus 2016 (Hübner, Wulf, Hense, Schmiedel) benennt die negative Entwicklung der Mannschaftszahlen auf der Sportanlage Neuenkamp (s. 138, 139, 141, 142). Eine Empfehlung zum Ausbau der Sportanlage Neuenkamp als Sportzentrum oder zum Erhalt beinhaltet die aktuell gültige Sportentwicklungsplanung nicht. Zudem gilt für die Verwaltung die Beschlusslage des Rates aus 2014 - 14/3843 („Nach Abschluss dieser Maßnahmen (Neuenhof, Bliedinghausen, Sportzentrum Hackenberg und Reinshagen) verbleiben in Remscheid nur noch Tennenfelder in den Sportanlagen Düppelstraße, Klausen und Neuenkamp.“). Einen Beschluss über den Kauf und die Umwandlung des Tennenplatzes Neuenkamp hat der Rat der Stadt Remscheid hiernach nie gefasst.

BV 10: „Die Kooperationen mit Schulen und Kitas sind mit unwahren Behauptungen unterlaufen worden.“ und  (sinngemäß) das Kultusministerium des Landes NRW empfiehlt die Berücksichtigung weiterer Sportstätten neben den Sporthallen in den Schulentwicklungsplänen.
Stadt Remscheid: Derzeit gibt es landesseits überhaupt keine Richtlinien über Raumvorgaben für Schulentwicklungspläne in Kommunen. Es ist in den NRW-Kommunen  und so auch in Remscheid üblich lediglich die Hallenkapazitäten bei der Bedarfsberechnung für den Schulsport unter Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklung der Schülerzahlen in Schulentwicklungsplanungen zu betrachten. Die Schulentwicklungsplanung haben wir gerade erneut mit Unterstützung des Beratungsunternehmens Dr. Lexis & Garbe aktualisiert. Zudem nutzen die Schulen zentrale Anlagen mit Leichtathletik-Funktionalitäten im Stadtgebiet. Es gibt keine Hinweise, dass diese für die schulsportliche Nutzung nicht ausreichend sind. Die aktuellen Planungen in Reinshagen und in Hackenberg berücksichtigen auch die leichtathletischen Außenanlagen für den Vereins- und Schulsport.
Die Grundschule Walter Hartmann nutzt den Sportplatz Neuenkamp für das einmal im Jahr stattfindende Schulfest. Eine schulsportliche Nutzung des Sportplatzes Neuenkamp von Schulen im Quartier ist der Stadt Remscheid nicht bekannt. Die Kitas nutzen den zentralen Spielplatz Hohenhagen (mit Bolzplatz). Eine Kooperation des BV 10 mit der Kita Ahörnchen ist der Stadt Remscheid bekannt.

Wie machen wir das Freibad fit für die Zukunft?

Pressemitteilung der SPD Remscheid

Wir Remscheider*innen können stolz auf unser Freibad im Eschbachtal sein! Das im Volksmund auch liebevoll „Strandbad“ genannte Freizeitareal ist eines der ältesten Freibäder Deutschlands und deshalb auch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Dass das Freibad nach wie vor ein Besuchermagnet und damit alles andere als altbacken ist, bewies die Marke von 25.000  Besucher*innen, die Ende Juli geknackt wurde. Die Meldungen über Begrenzungen bei der Anzahl der Badnutzer sowie Schließzeiten haben die Sommersaison 2019 des Freibad Eschbachtal geprägt. „Die vom Bund in Aussicht gestellten Gelder für Sanierungsarbeiten sind trotz vollmundiger Ankündigungen aus Berlin leider nicht geflossen.“ so die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd, Dr. Stefanie Bluth.

Der SPD-Ortsverein Remscheid-Süd setzt uns sich für eine nachhaltige Sanierung des einzigen Remscheider Freibades ein und lädt für Samstag, 5. Oktober ab 14 Uhr ins Freibad (Treffpunkt: Kassenhaus) zu einem Informationsaustausch ein. Der sportliche wie sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Michael Büddicker, und die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd, Dr. Stefanie Bluth, werden gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Pläne für die Sanierung des Freibades vorstellen.

„Der Besuch des Eschbachtals ist für Familien im Sommer die einzige Möglichkeit, ans Wasser zu kommen. Die soziale Rolle eines funktionierenden Freibades ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.“ so der sportpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Michael Büddicker. In den kommenden Jahren wird das Bad sanierungsbedingt immer wieder seine Kapazitäten beschränken müssen. Mittelfristig sollen sich die Remscheiderinnen und Remscheider darauf verlassen können, dass das Freibad im Sommer voll belastbar ist.

Stadt lehnt Kauf des Sportplatzes als zu teuer ab

Als „teuersten Kunstrasenplatz aller Zeiten“ bezeichnete der Waterbölles am 11. März den Sportplatz Neuenkamp, nachdem der RSV gegenüber der Stadt Remscheid einen Verkaufspreis von 3.635.000 Euro genannt hatte (als handele es sich um Wohnungsbaugelände) und die Stadt auf den tatsächlichen Wert des Sportgeländes, 540.036,60 € (38 €/m²), verwiesen hatte. Inzwischen hat die Delegiertenversammlung des Vereins einen neuen Preisvorschlag gemacht – nun sollen es 1,5 Millionen € sein. Die Botschaft an die Stadt: „Der Sportplatz Neuenkamp wird der Stadt Remscheid für den Kaufpreis von € 1,5 Millionen  bei rein sportlicher Nutzung für mindestens 30 Jahre angeboten.“

Somit liegen „auch die aktuellen Vorstellungen des RSV bei einem Kaufpreis, der den ermittelten Verkehrswert als Sportfläche weiterhin deutlich übersteigt“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am 25. September. Und weiter: „Der Verwaltungsvorstand hat daraufhin ... festgestellt, dass die Teilnahme am Förderprogramm ‚Soziale Integration im Quartier‘ nicht in Frage, kommt, da hier maximal ein Kaufpreis in Höhe des Verkehrswertes (540.000 €) gefördert werden kann.“ Darüber hinausgehende Erwerbskosten würden zu Lasten der Kommune gehen, da sie nicht förderfähig seien. „Freiwillig“ einen Kaufpreis zu akzeptieren, der 960.000 € über dem ermittelten Verkehrswert liegt, wäre rechtlich zu beanstanden, so die Verwaltung.

Darüber gab es bereits Ende August ein Gespräch unter Federführung des Oberbürgermeisters in Anwesenheit des zuständigen Dezernenten und der Fachdienstleitung Sport und Freizeit mit Vertretern des Fußballvereins BV 10 und des Sportbundes Remscheid (SBR). Ergebnis: „Nach intensiver Diskussion waren sich alle Beteiligten unter großem Bedauern einig, dass unter den derzeitigen Rahmenbedingungen eine Realisierung des Sportplatzes am Neuenkamp nicht möglich ist. Nichtsdestotrotz wird die Stadtverwaltung ihre Bemühungen fortsetzen, eine zufriedenstellende Lösung für den dort beheimateten Verein zu finden. Zunächst konnte der RSV als Grundstückseigentümer davon überzeugt werden, dem BV 10 b.a.w. die Möglichkeit einzuräumen, dort auch weiterhin seinen Sportbetrieb aufrecht zu erhalten. Entsprechende Gespräche waren erfolgreich, der  Fachdienst Sport und Freizeit wurde umgehend  beauftragt, Folgegespräche zur jetzt doch möglichen jahrweisen Verlängerung des Pachtvertrages über den 31. Mai 2020 hinaus mit dem RSV aufzunehmen. Alle Beteiligten waren sich unter den gegebenen Umständen einig, dass dies die sinnvollste und pragmatischste Lösung ist.“

Gleichzeitig wurde der Fachdienst Sport und Freizeit beauftragt, mögliche Alternativen für den Spielbetrieb des  BV 10 zu erarbeiten. Dabei soll der Fokus insbesondere auf Alt-Remscheid mit der Möglichkeit des Spielbetriebs auf Kunstrasen gelegt werden.

Edgar Schneider mit NRW-Sportplakette ausgezeichnet

Mit der NRW-Sportplakette wurden in den vergangenen 60 Jahren fast 890 Personen ausgezeichnet. Erstmals erhielt jetzt auch ein Remscheider diese Ehrung: Edgar Schneider. Für große ehrenamtliche Verdienste! Staatssekretärin Andrea Milz und Walter Schneeloch, der Präsident des Landessportbundes NRW, bescheinigten ihm Düsseldorfer Capitol-Theater, in seinem Sportverein, dem Reinhagener Turnerbund und auf kommunaler Ebene generell als Ideengeber und Organisator maßgebliche Veränderungen des Sports initiiert und umgesetzt zu haben. Sein Engagement sei vorbildhaft und strahlt über die lokale Ebene hinaus.

„Edgar Schneider hat ein Gespür für den gesellschaftlichen Wandel, greift neue Sporttrends auf und schafft so neue zeitgemäße Sportangebote. Er erkannte früh das Potential der aus den USA bekannten Fitnesswelle und schuf bereits mit Beginn der 1980er Jahre entsprechende Sportangebote in seinem Sportverein“, heißt es in der Laudatio. „Die Gründung einer Aerobic-Abteilung, verschieden Laufevents (City- und Röntgen-Lauf / Waterbölles)  mit überregionaler Ausstrahlung, neue Sportangebote für Kinder, einschließlich Kinderrad- und Mountainbike Kurse gehen auf seine Initiative zurück.“

In seinem Sportverein macht sich Edgar Schneider seit nunmehr 60 Jahren als Trainer, Sportabzeichenprüfer, Oberturnwart und als Vorstandmitglied verdient. 2006 erhielt er (deswegen) die Ehrennadel des Deutschen Turner-Bundesund die Sportehrenplakette der Stadt Remscheid .2015 folgte die Goldene Ehrennadel des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein.

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Neue Broschüre mit Tourentipps für Radler

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Die heißesten Sommertage sind in dieser Saison wahrscheinlich vorbei, das Fahrrad kann wieder zum Einsatz kommen: Für die ausklingende Sommerzeit bietet das neue Tourenprogramm viele Anregungen. „einfach historisch", „einfach natürlich", „einfach sportlich" und „einfach entdecken" lauten die Titel der vier Touren, die in einer neuen Broschüre für Radler beschrieben werden. Sie führen entweder vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die die Geschichte der Region beleuchten, sie lassen die wasser-, wald- und bergreiche Natur erleben, oder bieten spektakuläre Blicke auf und durch die Städte. Für die Touren müssen im Schnitt zwei Tage eingeplant werden, wenn man sie komplett radeln will. Aber auch die einzelnen Trassenabschnitte werden beschrieben, so dass auch kleine Touren geplant werden können.

Die Broschüre ist beim Bergisch Land Tourismus Marketing, Kölner Straße 8, in Solingen erhältlich, liegt bei allen großen Tourismusmessen aus und kann auch unter www.einfach-bergisch-radeln.de heruntergeladen  werden.

Zwischen Essen und Wermelskirchen sowie zwischen Leverkusen und Olpe verlaufen die drei Panorama-Radwege, die mit dem Slogan „einfach bergisch radeln" gemeinsam vermarktet werden. Dazu gehören der Bergische Panorama-Radweg (132 km), der Panorama Radweg niederbergbahn (40 km) und der Panorama-Radweg Balkantrasse (51 km). Die Touren „Anders gesagt“ betreffen Ruhr, Rhein und Sieg und haben damit Anschluss an den Ruhrtal-Radweg und den Rhein-Radweg, sowie den Ruhr-Sieg-Radweg.