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Erst kommen die Fakten und dann kommt die Kritik

Waterbölles-Kommentar

„Erfahren Sie Details zu Planungsstand, Standortfrage und Impfablauf“, kündigte die Stadt Remscheid gestern ihr Video mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Guido Eul-Jordan an, dem Chef der Remscheider Feuerwehr. Das war, sagen wir mal: vollmundig! Denn zum Standort des Impfzentrums sagt im Video, das der Waterbölles heute veröffentlichte, weder der OB noch der Feuerwehrchef etwas. Das hätten sie besser getan. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die Nachricht von Sportdezernent und Corona-Krisenleiter Thomas Neuhaus in dem Video von Freitag zu präzisieren. Die hatte so geheißen: „Der Remscheider Corona-Krisenstab hat heute beschlossen, das Corona-Impfzentrum an der Sportanlage Hackenberg zu platzieren.“

Das löste prompt in den sozialen Medien Diskussionen aus. Am Sportzentrum? Doch wohl eher im Sportzentrum! Etwa gar in der großen Sporthalle? Die ist gegenwärtig die einzige, in der Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid noch spielen kann. Denn die Sporthalle Neuenkamp, die Rollhockey ebenfalls zulässt, wurde Ende Oktober (wieder) zum Notkrankenhaus umfunktioniert und fällt seitdem für den Sport gegenwärtig aus.

Werden also womöglich Remscheids Rollhockeyspieler unverschuldet in eine sportliche Auszeit geschickt? Wer das als feststehende Tatsache annimmt und darauf im Internet lautstarke Kritik aufbaut, könnte morgen schon kleinlaut werden. Denn das Sportzentrum Hackenberg besteht nicht nur aus der großen Sporthalle, sondern gleich daneben befindet sich auch noch eine kleinere Halle. Für die spielen Feuerwehrchef Eul-Jordan und sein Team gerade alle Eventualitäten des neuen Corona-Impfzentrums durch. Ohne Standortbezug sagt Eul-Jordan im heutigen Video: „Das Impfzentrum muss bis 15. Dezember einsatzbereit sein, um Impfserum jederzeit in Empfang nehmen zu können.“ Zuerst sei die Impfung von Risikopatienten vorgesehen. Für diese müssten die Hausärzte Impfrezepte für das Impfzentrum ausstellen. Später seien Corona-Impfungen auch in den Arztpraxen vorgesehen. Sobald der Impfstoff in Remscheid eingetroffen sei, werden mobile Impfteams die örtlichen Altenheime zwecks Impfung der Heimbewohner aufsuchen, berichtete der Feuerwehrchef weiter.

Fehlt also nur noch die klare Aussage zur Halle für die stationären Impfteams! Aber morgen sind im Rathaus ja wieder alle an Bord… Da dürfte die Zeit der Spekulationen und voreiligen Kritiken also schon bald vorbei sein. Hoffentlich.

Erinnerung an Eisstockschießen auf der Eislaufbahn

Ein Freizeitvergnügen, dem man einst auf zugefrorenen Seen nachging und das in der Alpenregion auch heute noch sehr beliebt ist, wurde heute vor zehn Jahren erstmalig auf dem Remscheider Weihnachtsmarkt (Eislaufbahn) angeboten: Eine Eisstockbahn. Selbstverständlich sei das Eisstockschießen auch im Rahmen einer Weihnachtsfeier im neuen Cateringzelt an der Bahn  möglich, teilte damals das Stadtmarketing mit. Und seitdem erfreute sich dieser Wintersport in Remscheid allährlich während des "Weihnachtsdorfs" auf dem Rathausplatz großer Beliebtheit. Bleibt zu hoffen, dass Corona in zwölf Monaten der Vergangenheit angehört...

Die fleißigsten Müll-Sammler werden prämiert

Pressemitteilung des Sportbunds Remscheid e.V.

Im Rahmen der überregionalen Initiative #trotzdemSPORT startet der Sportbund Remscheid am morgigen Mittwoch, 25. November, die Aktion: "Sport für mich und Plogging für Remscheid". Dabei kann man bis Donnerstag, 3. Dezember, einzeln oder zu zweit (vielleicht auch mit Hund) tätig werden - selbstverständlich unter Einhaltung der Corona Regeln. Notwendiges "Werkzeug" wie Handschuhe und Mülltüten (gestiftet vom Forstamt Remscheid) hält der Sportbund Remscheid, Jan-Wellem-Str. 29, bereit. Wo man im Remscheider Stadtgebiet (auch Lennep und Lüttringhausen gehören natürlich dazu 😉) joggt und ploggt ist egal: Hauptsache, die Teilnehmer/innen bleiben -trotz Corona - fit und Remscheid bleibt sauber. Mit dieser Aktion wollen die Remscheider Sportvereine deutlich zu machen, was sie leisten können, Corona hin oder her.

  • Bitte meldet Euch telefonisch (RS 341443) oder per E-Mail (info@sportbund-remscheid.de">info@sportbund-remscheid.de), wenn ihr Handschuhe oder Mülltüten benötigt.
  • Jedermann, ob Vereinsmitglied oder nicht, ob alt oder jung, kann sich an der Aktion beteiligen und beim SBR anmelden.
  • Den gesammelten Müll bitte per Foto oder Video mit Angabe des Stadtteils/Ortes dokumentieren. Die gesammelten Müllberge können in der Einfahrt des Sportbundes abgegeben werden.
  • Jeder Sammler erhält eine Anerkennung. Diejenigen, die die größten Müllberge gesammelt haben, werden prämiert.

CDU will Sondersitzung von Sportausschuss und BV

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

„Nur wenige Wochen nach der Kommunalwahl musste der Remscheider Sport leider einige bittere Pillen schlucken. Aufgrund des Handlungsdrucks und der vielen offenen Fragen beantragen wir Sondersitzungen des Ausschusses für Sport und Freizeit und der BV 3 – Lennep noch in diesem Jahr. Wir können nicht bis zu den regulären Sitzungsterminen Mitte Februar warten“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter.

 „Der Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven hat in seiner heutigen Pressemitteilung zurecht davon gesprochen, dass die ‚Hängepartie am Sportplatz Neuenkamp(…) in die Verlängerung‘ geht. Auch die CDU-Fraktion ist enttäuscht über den negativen Förderbescheid. Kurz vor der Kommunalwahl hatte der Oberbürgermeister ja noch einen möglichen neuen Lösungsansatz für den Sportplatz Neuenkamp präsentiert. Dieser Traum ist nun zerplatzt. Der Sportausschussvorsitzende Clever (FDP) hat Gespräche in puncto der Zukunft der Sportanlage Hackenberg angekündigt. Das ist gut und richtig. Allerdings sind wir der Meinung, dass sich der Sportausschuss noch im Dezember mit den vielen offenen Baustellen im Bereich des Sports befassen muss. Sonst verlieren wir wertvolle Zeit“, so Kötter.

 „Und auch die Bezirksvertretung Lennep muss noch in diesem Jahr zusammenkommen. Auch hier müssen wir zusammen mit der Verwaltung über die Zukunft der SG Hackenberg sprechen. Ein weiteres wichtiges Thema für die BV 3 ist die Förderung durch das Land NRW, die Remscheid für Lennep und die Innenstadt erhält. Hier sollten Politik und Verwaltung konkret darlegen, was man mit den finanziellen Mitteln machen will. Außerdem müssen wir in der BV 3 dringend über das Artenschutzgutachten für das Gleisdreieck sprechen. Die CDU-Fraktion hat für die Februarsitzung zwei Anfragen und einen Antrag gestellt. Auch dies könnten wir gern im Dezember abhandeln. Je früher wir wieder mit der politischen Arbeit richtig durchstarten können, umso besser“, sagt der CDU-Politiker.

Weiterhin Hängepartie bei Sportplatz Neuenkamp

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten  Jens-Peter Nettekoven

Die Enttäuschung über den negativen Förderentscheid ist auch bei dem Remscheider Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven groß. In der Vergangenheit hatte er sich als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion auf lokaler Ebene und als Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald in der Landeshauptstadt für eine Lösung der seit langem in der Schwebe befindlichen Zukunft des Sportplatzes Neuenkamp eingesetzt. „Ich bin schon enttäuscht, dass die vielen Gespräche, die ich nach der Abgabe des Remscheider Förderantrags mit den verantwortlichen Stellen in Düsseldorf geführt habe, nicht das Ergebnis erzielt haben, das sich die beiden Sportvereine, die Vertreter unserer Stadt und die Politik erhofft hatten. Aber Lamentieren hilft keinem weiter. Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln und nach alternativen Lösungsansätzen suchen, die auch ohne den Schluck aus der Fördermittel-Pulle von Bund und Land realisiert werden können“,  sagt der Remscheider CDU-Politiker.

„Heute bleibt nüchtern festzustellen, dass der große Wurf, den Oberbürgermeister Mast-Weisz vollmundig vor den Kommunalwahlen angekündigt hat, nicht gelungen ist. Für die Sportvereine und das Quartier Hohenhagen hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht. Die ‚Goldrandlösung‘ ist nun leider vom Tisch, was bleibt sind die damit geweckten Erwartungen. An der planerischen Qualität hat es sicherlich nicht gelegen, dass der Förderantrag aus Remscheid nicht zum Zuge kam. Den Ausschlag hat letztlich die deutliche Überzeichnung des Investitionspakt 2020 gegeben. Aber im Hinblick darauf, dass bereits im Vorfeld eine Überzeichnung des Fördervolumens abzusehen war, wäre weniger vielleicht mehr gewesen“, gibt Nettekoven zu bedenken.

„In einem Interview Anfang August hat Burkhard Mast-Weisz von der Manövrierunfähigkeit gesprochen, aus der man mit Hilfe der Fördergelder  herauszukommen hoffe. Nachdem sich diese Hoffnung nicht erfüllt hat, sind die Steuerkünste des wiedergewählten Oberbürgermeister jetzt umso mehr gefragt. Es steht außer Frage, dass die Stadt Remscheid ein Projekt dieser Größenordnung finanziell nicht alleine stemmen kann. Aber das darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Jetzt ist eine Kurskorrektur gefordert, die den Vereinen trotz enger gesteckter finanzieller Möglichkeiten seitens der Stadt eine Zukunftsperspektive eröffnet. Wir dürfen den Kampf um den Erhalt des Sportplatz Neuenkamp nicht aufgeben“, so Nettekoven. „Im Sport gibt es unverändert zahlreiche offene Baustellen in unserer Stadt, für die dringend Lösungen gefunden werden müssen. Die Sportplätze Neuenkamp und Hackenberg, das Freibad Eschbachtal – alles traurige Beispiele geweckter und enttäuschter Hoffnungen. Es gibt viel zu tun im Sport. Die Stadt muss ihre Hausaufgaben machen, damit sich für den Sport etwas bewegt in Remscheid und wir endlich wieder in fröhliche Gesichter blicken können.“

Vereinssport braucht eine verlässliche Lösung

Presseinformation der FDP

Nach dem DOC-Urteil des Oberverwaltungsgerichts und der einhergehenden Verzögerung der Bauarbeiten an der Sportanlage Hackenberg will Torben Clever, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Freizeit, eine verlässliche Lösung für den Sport erreichen und führt deshalb mit den Beteiligten Gespräche über  eine einvernehmliche Lösung: „Da die Erweiterung der Sportanlage Hackenberg nunmehr weiter auf sich warten lassen muss, müssen wir für die SG Hackenberg eine Alternative finden. Dabei werden wir die Kapazitäten der Sportanlagen in Remscheid genauer unter die Lupe nehmen und Freiräume für den Verein nutzen. Im Ergebnis sollte ein verlässliches Raumangebot für den Sport stehen.“

Auch die möglichst kurzfristige Umsetzung des ersten Bauabschnitts mit dem Bau des unteren Kunstrasenplatzes soll geprüft werden: „Zur ersten Sitzung des Sportausschusses möchte ich Informationen darüber haben, wie viel der erste Bauabschnitt kostet und ob er vorgezogen werden kann. Wir müssen nach jetzigem Stand davon ausgehen, dass die Stadt den ersten Bauabschnitt nicht finanzieren kann. Trotzdem sollten wir auch diese Option prüfen“, so Clever.

Aus Sicht des FDP-Fraktionsvorsitzenden Sven Chudzinski zeigt die Hängepartei um die Weiterentwicklung der Sportanlage Hackenberg, wie wichtig die Ansiedlung des DOC in Remscheid immer noch ist: „Neben anderen guten Argumenten für den Bau des DOC wäre der Erlös aus dem Grundstücksverkauf ein echter Gewinn für Remscheid. Mit den vorhandenen Mitteln kann die Stadt die Investitionen in Hackenberg nicht schultern. Für eine Sanierung des Röntgen-Stadions fehlte bereits vor den DOC-Planungen das Geld.“ (Philipp Wallutat)

Coronabedingte Verschiebung der Sportlerehrung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der pandemischen Lage fällt eine weitere Großveranstaltung zum Opfer:  Schweren Herzens haben sich der Vorsitzende des Wahlgremiums, Markus Kötter, Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbundes Remscheid, und die Bergische Morgenpost als Hauptsponsorin der Veranstaltung dafür ausgesprochen, die Sportlerehrung 2020 im März 2021 nicht durchzuführen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hat deswegen entschieden, die städtische Veranstaltung im Jahr 2021 auszusetzen.

Mit Blick auf die seit Monaten geltenden coronabedingten Trainings- und Wettbewerbsbeschränkungen macht die Sportlerehrung im März 2021 nach Einschätzung der beteiligten Akteure keinen Sinn. Unter Corona-Restriktionen gab es für die Sportlerinnen und Sportler nicht ausreichend Gelegenheit, sich in ihren jeweiligen Disziplinen zu präsentieren und ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Aber auch die Frage, ob sich diese Veranstaltung unter kontaktreduzierten Bedingungen überhaupt in großem Rahmen organisieren ließe, hat die Verantwortlichen zweifeln lassen. Geplant ist nun, die unter Corona erbrachte Leistungen des Jahres 2020 bei der Sportlerehrung im Frühjahr 2022 zu würdigen.

Plakat-Aktion bewirbt gesunden Sport

Pressemitteilung des Sportbundes Remscheid

Die Corona-Pandemie schränkt uns weiterhin ein, doch unsere Gesundheit dürfen wir dabei nicht vergessen. Sport verbessert die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus, einschließlich des Gehirns, steigert die Abwehrkraft des Immunsystems und wirkt belebend auf das Herz-Kreislauf-System. Wer daher bewegt gesund bleiben will, sollte sich in den kommenden Tagen im Allee-Center die Aktion des Sportbund Remscheid e.V. und einiger Mitgliedsvereinen anschauen. Der unabhängige Dachverband und die kooperierenden Sportvereine bewerben dort mithilfe von großen Aufstellern und Videoclips den organisierten Sport. Ganz unter dem Motto „Vielfalt“ verbindet sind alle Menschen in allen Sportvereinen jederzeit herzlich Willkommen. Leider ist die Aktion coronabedingt auf Plakate und Videos begrenzt. Live Auftritte sind leider nicht möglich.

Folgende Vereine nehmen bei der Aktion teil: AFC Remscheid Amboss e.V., Bergische Pool Union e.V., 1. Karate Club Remscheid Ganbaru Dojo e.V., Hastener Turnverein 1871 e.V., Lenneper Turngemeinde 1860 e.V., Remscheider Turnverein von 1816 (Korp.), Rollsportverein IGR Remscheid e.V. und der Sportclub Rot-Weiss Remscheid e.V. Informationen über die beteiligten Sportvereine und ihre jeweiligen Sportangebote finden Sie unter www.sportbund-remscheid.de, beim entsprechenden Sportverein oder können sie den Flyern des Sportbund Remscheid e.V. entnehmen. Gefördert wird die Aktion im Rahmen der Programme „Bewegt GESUND bleiben!“ und „Integration durch Sport“ durch den Landessportbund NRW, die Staatskanzlei, das Bundesministerium des Inneren für Bau und Heimat, sowie den DOSB.

Kein Pöhlsches`schieten mehr in diesem Jahr

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten. Für dieses Jahr ist der traditionelle Freizeitsport am Seniorentreff Carl-Hessenbruch-Weg 1, Karl-Wiesemann-Platz, im Stadtpark, beendet, wie Otto Mähler mitteilt:
"
An die gesamte Mannschaft, es tut mir leid, aber unter den gegebenen Umständen, nach Rücksprache mit M. Gude / Stadtmeister 2019, erkläre ich die Saison 2020 für beendet. Die Absage erfolgt erst jetzt, da mein Computer scheinbar auch Corona hatte.
Wir werden die Stadtmeisterschaft 2020 am 2. Spieltag 2021 nachholen. Ich danke für Eure Treue zum Spiel, aber auch für die nette Kameradschaft. Schauen wir erwartungsvoll in das Jahr 2021 (20-Jähriges), und bleibt vor allen Dingen gesund. Mit einem kräftigen ' PLÄTT AFF',  Euer Otto."

RTV will Landesleistungsstützpunkt im Judo werden

Der Remscheider TV hat sich darum beworben, als ausrichtender Verein einen Landesleistungsstützpunkt (Judo) des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbandes (NWJV) beheimaten zu dürfen. Der Verband wird bis Ende des Jahres in Absprache mit dem Landessportbund über den Antrag entscheiden. Philip Mähler und Cedric Pick hatten in den vergangenen Monaten an einer Bewerbung gearbeitet, die alle vom Verband gestellten Kriterien erfüllt. Im Falle eines Zuschlages würden Cedric Pick als Stützpunktleiter und Philip Mähler als hauptverantwortlicher Stützpunkttrainer die Geschicke vor Ort leiten.

Philip Mähler: "Der Judosport im Bergischen Land hat enormes Potential. Ich bin überzeugt davon dass wir noch mehr erfolgreiche Wettkampfsportler hervorbringen können, wenn alle Vereine im Bergischen näher zusammen rücken und Synergien bündeln. Deswegen gehen wir auch bereits unabhängig von der Bewerbung in den Dialog mit den Vereinen in der Region und schauen bereits welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt."

Cedric Pick: "Seit 2012 arbeiten wir kontinuierlich daran, Remscheid als attraktiven Judostandort zu vermarkten. Mit dem  Remscheider TV JUDOTEAM, welches einen beeindruckenden Weg gegangen ist, haben wir nach Jahrzehnten endlich wieder einen Bundesligisten im Bergischen, welcher hochklassigen Wettkampfsport liefert. Mit der zweiten Mannschaft haben wir zudem in der Landesliga eine Anlaufstelle für unsere Breitensportler und Nachwuchstalente. Aber erst eine gezielte Kinder- und Jugendförderung würde unser ganzheitliches Konzept abrunden. Und deshalb ist ein "Landesleistungsstützpunkt Bergisches Land" hier vor Ort von enormer Wichtigkeit".

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RSV bekommt vom Land NRW 300.000 Euro

Im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ erhält der Remscheider Sport-Verein 1897 e.V. 300.000 Euro für die die Modernisierung der Umkleidebereiche und die Teilerneuerung des Daches seines Vereinsgebäudes. Das hat gestern die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, bekanntgegeben. Von dem Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen. „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren“, so Milz. Insgesamt stehen 300 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

In einer Pressekonferenz im Vereinsheim des BV 10 an der Neuenkamper Straße hatten am 21. August Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sportdezernent Thomas Neuhaus und Vertreter des RSV ihr gemeinsames Ziel vorgestellt,  auf das sie sich kurzfristig verständigt hatten: Eine Finanzspritze des Landes NRW über 1,5 Millionen Euro für den RSV und 750.000 Euro für die Stadt Remscheid als neuen Besitzer des Sportplatzes Neuenkamp, den der RSV der Stadt für eine geringe symbolische Summe überlassen will.

In dieser Rechnung scheinen auf den ersten Blick nun 1,2 Millionen Euro zu fehlen. Doch dem ist nicht so. Der Antrag des RSV über 1,5 Millionen Euro bezieht sich auf das Städtebauförderungsprogramm des Landes und den Plan des Sportvereins, auf dem von der Stadt gepachteten (Tennis-)Gelände an der Fürberger Straße eine neue Halle zu bauen. Da wirken die jetzt bewilligten 300.000 Euro für die dringend nötige Dachsanierung etc. nur wie ein willkommenes Zubrot. Wie aber soll mit dem Sportplatz Neuenkamp verfahren werden, wenn das Land dem RSV weniger als 1,5 Millionen bewilligt? Erwartet der Verein dann von der Stadt, die Finanzlücke zu schließen? Dann dürfte das im August zu Ende geglaubte Verhandlungsmarathon wohl aufs Neue beginnen.

Remscheid radelte 91.000 Kilometer für Klimaschutz

Presseinformation der Stadt Remscheid

Die Kampagne „Stadtradeln“ wurde e beendet: Rund 490 Radlerinnen und Radler haben vom 19. September bis zum 09. Oktober an der Kampagne teilgenommen. Sie fuhren in 42 Teams, wobei das teilnehmerstärkste Team aus 127 Mitgliedern bestand. Gemeinsam legten sie in dem Aktionszeitraum rund 91.000 km mit dem Fahrrad zurück und sparten damit im Vergleich zum Autofahren 13 Tonnen CO2 ein. Dies entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von vier Pkw und trägt somit zu einem klimafreundlicheren Remscheid bei! Verglichen mit der Teilnahme an der Kampagne 2019, die bereits gut angenommen wurde, kann die diesjährige Teilnahme als voller Erfolg angesehen werden. Denn anders als im vergangenen Jahr hat sie nicht im Juni und bei angenehmen Temperaturen und an langen Tagen stattgefunden, sondern musste Corona bedingt in den Herbst verschoben werden. Die Witterungsbedingungen im diesjährigen Kampagnenzeitraum waren, abgesehen von ein paar sonnigen Tagen in der ersten Kampagnenwoche, nicht sonderlich angenehm. Regen, Wind und herbstliche Temperaturen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch nicht davon abgehalten, ihre Fahrräder ausgiebig zu nutzen und rund 30.000 km mehr zurück zu legen als im vergangenen Jahr. 

Teilnehmen konnten alle, die in Remscheid wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen. Das Teilnehmerfeld war daher bunt gemischt und es nahmen sowohl Vereine, Unternehmen als auch sechs Mandatsträgerinnen- und –träger teil. Im Durchschnitt legten die Radelnden 9 km am Tag mit dem Fahrrad zurück. Die Ergebnisübersicht finden Interessierte unter dem folgenden Link: www.stadtradeln.de/remscheid. Die aktivsten Teams und Einzelpersonen werden am 20. November um 17 Uhr im großen Ratssaal des Remscheider Rathauses von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unter Beachtung der dann gültigen Corona-Regeln ausgezeichnet. Eröffnet wurde die Kampagne mit einer Auftaktradtour am 19. September, die von dem Fachdienst Umwelt in Kooperation mit dem RV Adler Lüttringhausen organisiert wurde. An der zweistündigen Fahrradtour, die bei strahlendem Sonnenschein durch Remscheid führte, nahmen rund 40 Personen teil. Die Stadt Remscheid bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und wird die Kampagne aufgrund der großen Resonanz auch im kommenden Jahr durchführen.