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FCR Remscheid soll ins Stadion Reinshagen ziehen

Ein neues Fußballstadion in Hackenberg anstelle des alten Lenneper Stadions an der Wupperstraße soll es nicht geben. Unabhängig davon, ob in Lennep ein Designer-Outlet-Center entsteht oder nicht, soll die Sportanlage Hackenberg „zeitnah“ einen Kunstrasenplatz bekommen – als Ersatz für den bisherigen Tennenplatz –  und parallel das Stadion Reinshagen „weiter ertüchtigt“ werden. Damit beginnt ein Sieben-Punkte-Konzept, auf das sich am Montag der Sportbund Remscheid, der SG Hackenberg, der BV 10, der RSV, der FC Remscheid und die Stadtverwaltung verständigt haben.

Gestern fand der Plan im städtischen Sportausschuss allgemeine Zustimmung. Dazu Sportdezernent Thomas  Neuhaus am Nachmittag gegenüber dem Waterbölles:
Mit diesem Papier und den Reaktion im Sportausschusses hierzu sehe ich die weitere Entwicklung der Sportfreiflächen in Remscheid auf einem guten Weg. Voraussetzung hierfür ist der nun erfolgte Schulterschluss der Vereine, des Sportbundes und der Verwaltung, der durch die Verzögerung der DOC-Entscheidung erforderlich wurde, damit nach Durchführung der beschlossenen Sportentwicklungsplanung mit dem Schwerpunkt „Freiflächen“ Ausschuss und Rat die Fakten für die Möglichkeiten zu den richtigen Weichenstellungen zur Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur in Hackenberg (Fußball und Leichtathletik), an der Neuenkamper Straße, im Stadion Reinshagen und in Klausen haben. Nun können wir nach einem ersten Vorgespräch nach der formellen Beauftragung in die Durchführung der Sportentwicklungsplanung „Freiflächen“ gehen und warten gespannt auf die Förderempfehlung des Regionalrates für die Förderanträge für die Hochbaumaßnahme am Fürberg und für den Sportplatz Neuenkamp.“

Sollten die anhängigen Klagen gegen das DOC von den Gerichten zurückgewiesen werden und der DOC-Investor McArthurGlen an seinen Bauplänen festalten, bekäme die Stadt Remscheid für das alte Stadion und sein Umfeld zehn Millionen Euro. Davon könnte dann mehrere Remscheider Sportvereine profitieren (über den Fußball-Landesligist FCR hinaus).

Nachfolgend das Sieben-Punkte—Papier, das im Sportausschuss gestern von Frau Emel Dutkun vom Sportbund vortragen wurde:

  1. Die vom Sport geforderte zeitnahe und DOC-unabhängige Umsetzung eines Kunstrasens am Hackenberg auf dem jetzigen Tennenplatz ist nur möglich, wenn dort auf den Bau eines Stadions verzichtet und parallel Reinshagen entsprechend weiter ertüchtigt wird.
  2. Bis zur Umsetzung des DOC muss das Stadion Lennep weiter ertüchtigt werden, damit dort eine weitere Nutzung möglich ist.
  3. Parallel muss geprüft werden, wie nach Baubeginn des DOC das Stadion Reinshagen aus den Grundstückserlösen als Spielstätte für höhere Ligen genutzt werden kann.
  4. Im Februar spricht der Regionalrat eine Empfehlung zu den Förderprogrammen des Landes aus und damit auch zu den erneut gestellten Anträgen RSV und Neuenkamp. Diese Empfehlung und die anschließende Entscheidung des zuständigen Ministeriums gilt es abzuwarten. Verwaltung und Sportbund nutzen ihre Kontakte auf Landesebene, um hierzu Voten zu erreichen, die Remscheid dieses Mal berücksichtigen.
  5. Am 25. Februar d. J. wird der Haushalt der Stadt voraussichtlich beschlossen. Daran schließt sich das Genehmigungsverfahren bei der Kommunalaufsicht an.
  6. Die Intention der Sportvereine und des Sportbundes soll in die beschlossene Sportentwicklungsplanung „Freiflächen“ aufgenommen werden, um diese im Sommer abzuschließen. Konkret geht es den Vereinen und dem Sportbund hierbei um die Perspektiven für den BV 10, die SG Hackenberg, den FC Remscheid und den FC Klausen.
  7. Sportbund und Vereine empfehlen, dass die kommunalen und DOC-unabhängigen Mittel für die genannten Planungen verwandt werden.

Von Reinhard Ulbrich, dem Vorsitzenden des Sportbundes Remscheid, kam im Laufe desTages die folgende  Stellungnahme: „Die zahlreichen Gespräche der letzten Wochen zwischen Sportbund, den betroffenen Vereinen, Politik und Verwaltung haben sich gelohnt. Die SG Hackenberg und der BV10 bekommen die lang ersehnten Kunstrasenplätze, können damit ihren Aufgaben wesentlich besser gerecht werden und brauchen keinen weiteren Mitgliederschwund bzw. Abwanderungen mehr befürchten. Der RSV wird die für seine geplanten Maßnahmen notwendigen finanziellen Mittel bekommen, und der FC Remscheid, Schulsport und LTG bekommen die notwendige Ausstattung (für die nächsten Jahre) im alten Röntgenstadion. Außerdem hat der FCR nach wie vor eine langfristige (!) Perspektive, falls er im Fußballhimmel immer höhere Wolken erklimmt.
Bleiben wir beim Gipfel: Der Gipfel zwischen Sportbund, Vereinen und Verwaltungsspitze einen Tag vor der Sportausschusssitzung war schon legendär: In einer knappen Stunde wurden jahrelange Probleme abgeräumt und Lösungen gefunden, die dann im Sportausschuss beschlossen wurden. Sternstunden für den Sport in Remscheid: Keinerlei Egoismen der Vereine, der Wille zu Kompromissen, klare Lösungsvorschläge und ein ausgesprochen konstruktives Miteinander mit Stadtspitze, Sportverwaltung und Politik! Weiter so
!!

Beim Schanzenrekord 1959 war das Fernsehen mit dabei

Paul Mehling bei seinem Schanzenrekord  im Gelpetal 1959Wo sich der Gelpebach mit dem Saalbach vereinigt, war im Gelpetal ein Skigebiet für Alpin- und Langläufer. Selbst eine Skischanze war vorhanden. Die „Cronenberger Skischanze“ war die einzige in einer deutschen Großstadt. 1929 war die historische Gründung des "Ski Club Cronenberg"; er setzte sich aus 22 Mitgliedern zusammen. Es war ein elitärer Kreis, denn wer hatte  damals schon Ski oder konnte sie sich leisten? Nach erheblichen Schwierigkeiten bei der Grundstückssuche für den Bau einer Skischanze war es der Hammerschmied Ernst Jöker, der hinter seinem 1904 erbauten Restaurant „Zillertal“ mit Kahnteich den Hang zur Verfügung stellte. Somit war der Weg zum Bau der Schanze frei. Am 28. Februar 1933, also vor fast 76 Jahren, wurde sie mit einem Schauspringen eröffnet. Knapp ein halbes Jahr war in 4.000 Arbeitsstunden an der Schanze gearbeitet worden. Sie ließ Sprünge um 22 Meter zu und war die Attraktion im Gelpetal. 1959 war auch das Fernsehen dabei, als Paul Mehling ein neuer Schanzenrekord von 33 Metern gelang. Er wird ewig Bestand haben, da die Schanze nicht mehr existiert. (Aus: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid – von Gerstau bis Haddenbach –, herausgegeben von Günther Schmidt, Druck und Vertrieb Paul Hartgen GmbH + Co. KG, Lennep. Mit Textkürzungen)

Letztes Training vor der Weltmeisterschaft

Pressemitteilung des Fallschirmclubs Remscheid e.V.

Sport trifft Kultur“, eine großartige Fallschirmsprungveranstaltung aus dem Jahr 2020 in Bodenfelde am traumhaft schönen Weserbogen, ist uns noch allen in bester Erinnerung. Die vielen Nachfragen und Bitten um eine Wiederholung im Rahmen des 50 jährigen Bestehen des Fallschirmclub Remscheid e.V. haben nun zu einer Entscheidung geführt: Es wird im Juli in Bodenfelde wieder einen besonderen Wettbewerb unter dem Motto „Sport trifft Kultur“ werden. Die Schirmherrschaft übernimmt wie 2020 Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Dieser Wettbewerb ist der letzte auf deutschen Boden vor der Weltmeisterschaft ( Mondial ) vom 7. bis 21. August in Tanay / Sibirien, wo auch der Fallschirmclub Remscheid e.V. in mehreren Disziplinen mit seinen Athletinnen und Athleten im Rahmen der Deutschen Delegation an den Start gehen wird. Unter www.fsc-remscheid.de (Kontaktformular) können sich alle Interessierte dort anmelden. (Blue Sky, Klaus Mathies)

Psychiatrische Klinik bekommt Sporthalle

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Die Stiftung Tannenhof errichtet am Standort in Lüttringhausen für ihre Patienten der psychiatrischen Klinik eine Sporthalle mit dem Ziel einer Vielzahl von bewegungs- und sporttherapeutischen Angeboten. Damit soll die neue Halle  zu einem wichtigen Baustein in der Therapie von Patienten mit psychischen Erkrankungen werden.
Die Sporthalle wird auf dem Klinikgelände mit dem dreigeschossigen „Georg-Hafner-Haus“ (GHH) verbunden sein. In dem dreigeschossigen GHH wird das Erdgeschoss, das bisher klinische Nutzungen diente, freigezogen und zu einer psychiatrischen Station für Wahlleistungspatienten umgebaut. Dies soll unter Beibehaltung des Krankenhausbetriebes im 1. und 2. Obergeschoss sowie auch des Ver- und Entsorgungsbetriebes im Untergeschoss des Gebäudes geschehen. Ein neuer Verbindungsriegel zur Sporthalle nebenan soll die notwendigen Nebenräume, einen Fitnessraum und einen Therapieraum aufnehmen. Der Anbau soll ebenso wie die Sporthalle selbst (Nettogrundfläche von  672,82 m²)  aus Betonfertigteilen gebaut werden. Der Hallenboden soll einen hölzernen Schwingboden erhalten. An dem Bauprojekt sind überwiegend Firmen aus der Region und NRW beteiligt. Veranschlagte Baukosten: 4.580.000 Euro. Geplanter Fertigstellungstermin: Oktober 2021.

Wohnungsbau am Anger verdrängte Sportmannschaften

Mit dem Baubeginn der Siedlung „Am Anger" wurden vier Senioren-, fünf Jugend- und zwei Schülermannschaften des BV 10 Remscheid „heimat­los". Aber das Fußballspielen hatte für die hier im Jahre 1920 versammelten Honoratioren keinen so hohen Stellen­wert. Der Wohnungsbau hatte Priorität. Um 1900 wohnten in 647 erfassten Haushaltungen 3.303 Perso­nen in 1.610 Zimmern. Auf eine Haushaltung kamen durchschnittlich fünf Personen in zweieinhalb Zim­mern. Der später gegründete Gemeinnützige Bau­verein erstellte bis 1919 185 Häuser. (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

Spitz-Ahorn „Emerald Queen“ kann 200 Jahre alt werden

Nicht nur beim „Ploggen“ sind Mitgliedes BV 1910 unterwegs und sorgen für Sauberkeit, sondern sie setzt auch ein Zeichen während der Corona-Krise. Am Sportplatz Neuenkamp wurde jetzt als Beitrag zur Umwelt ein etwa vier Meter großer Spitz-Ahorn gepflanzt. Den Spitz-Ahorn und das Material stiftete der Sportverein; die professionelle Pflanzung und Pflege sponsort Benjamin Er (Fa. BeTa Galabau). Eigentlich sollte die Pflanzung im Beisein von Bezirksbürgermeister Stefan Grote und Mitarbeitenden der der KITA Ahörnchen vorgenommen werden; das hat die Corona-Pandemie leider verhindert. Der BV 1910 hatte sich für einen Spitz-Ahorn als Bienennährpflanze  entschieden, zugleich auch ein wertvoller Baum für Schmetterlinge und Falter. Ein Spitz-Ahorn (winterhart bis minus 34,4°C, erreicht Höhen von bis zu 20 Metern und kann bis zu 200 Jahre alt werden mit einer Baumkrone von acht bis  zehn Metern Durchmesser . Berthold Fahl: „Wunderschön ist die Herbstfärbung der Blätter von goldgelb über orange bis purpurbraun.“

EWR hat schon 646 Elektrofahrräder gefördert

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Ob Heizungsmodernisierung, Anschaffung von Elektrofahrrädern, Erdgas-Check, Wäschetrockner, solarthermische Anlagen oder Wallboxen, die EWR GmbH unterstützt und berät seit vielen Jahren die Kunden, die ein solches Vorhaben planen. „Spitzenreiter bei der Förderung waren im vergangenen Jahr mit Abstand die Elektrofahrräder“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH. Insgesamt wurden 93 Elektrofahrräder finanziell gefördert. Das ist im Vergleich zum Jahr 2019 ein Zuwachs von rund 30 Prozent. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2012 wurde insgesamt die Anschaffung von 646 Elektrofahrrädern von der EWR unterstützt. Gut genutzt wurde in 2020 auch die Förderung von Wallboxen, die es seit 2019 gibt.

Stellungnahme zu Hackenberg und Neuenkamp

Pressemitteilung des Sportbundes Remscheid e.V.

Anknüpfend an die Diskussion im Sportausschuss, den Antrag der SPD, Grünen und FDP und die zurzeit laufenden Gespräche schlägt der Sportbund Remscheid (SBR) folgendes Vorgehen vor:

  • Aufgrund der unklaren Situation DOC, die sich noch über Jahre hinziehen kann, halten wir es für sinnvoll, die bestehende Stadionplanung am Hackenberg solange ruhen zu lassen, bis die Entscheidung DOC endgültig ist. Stattdessen sollte so schnell wie möglich der Ascheplatz in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden Die SG Hackenberg kann dann endlich wieder einen ordentlichen, ruhigen Sportbetrieb gewährleisten und braucht keinen weiteren Mitgliederschwund in erheblichem Ausmaß zu befürchten. Für Leichtathletik und Rasensport steht nach wie vor das noch vorhandene Röntgenstadion zur Verfügung. Dies sollte den Anforderungen entsprechend gepflegt und -wenn machbar-verbessert werden. Sobald die Entscheidung über das DOC endgültig gefallen ist, wird aufgrund der dann vorhandenen sportlichen und finanziellen Situation neu entschieden. Bleibt die derzeitige Planung des Sportzentrums Hackenberg bestehen, wird sie in Teilbereichen oder wird sie komplett aufgegeben?
  • Parallel zur Sportstättenentwicklung Lennep wird der Sportstättenumbau Neuenkamp aufgrund der vorhandenen Planung (Kunstrasen und Leichtathletik) wie bisher weiter vorangetrieben, auch wenn vorläufig keine Landesmittel fließen sollten. Konkret heißt das: Die notwendigen Mittel zum Umbau Neuenkamp sind im Doppelhaushalt 2021/22 fest verankert. Im Interesse des Sports im Südbezirk, des BV10 und der Quartiersentwicklung Hohenhagen müssen jetzt „Nägel mit Köpfen geschmiedet werden“.
  • Die geplante Sportstättenentwicklungsplanung mit Hilfe der UNI Wuppertal durchzuführen, ist u. E . für die genannten Anliegen völlig überflüssig, kostet unnötig Geld und verlangsamt den Entwicklungsprozess. Deshalb bitten wir, darauf zu verzichten und die „Fortschreibung der Sportstättenentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen“ in gemeinsamer Eigenleistung (Politik, Sportamt, Sportbund) zu erbringen.

Schlussbemerkung: Die Umgestaltung Reinshagen läuft und ist voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen. Wenn bis dahin die Arbeiten in Hackenberg und Neuenkamp auf Hochtouren laufen, wäre die Corona Zeit sehr effektiv genutzt worden.

Stadt erklärt Rodelgebiete für geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Hohenhagen wurden am vergangenen Wochenende trotz landesweit gesendeter Warnhinweise mehr als tausend auswärtige Fahrzeuge gezählt. Offensichtlich hatte sich in kurzer Zeit über die Sozialen Medien verbreitet, dass die Rodelstrecke im Bereich Hohenhagen eine attraktive Freizeitalternative bietet, wenn Harz und Sauerland nicht angefahren werden dürfen. Die anreisenden Wintersportler sorgten nicht nur für lange Staus gesorgt; sie stellten ihre Fahrzeuge auch rücksichtslos in privaten Einfahrten, auf Fußwegen oder im Halteverbot ab.

Das soll sich nicht wiederholen. Um Gäste von auswärts beim nächsten Neuschnee daran zu hindern, das Gebiet rund um den Rodelhang übers Wochenende anzufahren, werden kurzfristig die vier Hauptzufahrten zum Wohngebiet ab der Bundesstraße 229 gesperrt. Hierfür werden Barken auf den Abbiegespuren zur Fichtenstraße, zur Metzer Straße, zur Hohenhagener Straße und zur Straße Auf dem Knapp aufgestellt und Einsatzkräfte an den Sperrungen positioniert. Wer ein berechtigtes Interesse an einer Einfahrt ins Sperrgebiet hat, also beispielsweise Anwohner ist oder den Hohenhagen wegen geschäftlicher Belange ansteuert, wird eingelassen. Ansonsten wird der anfahrende Verkehr großräumig vor dem Wohngebiet abgeleitet.

Die Straßensperrungen werden bei Schnee, der voraussichtlich zum Wochenende hin liegen bleibt, oder bei angesagtem starkem Schneefall samstags und sonntags jeweils von 9 bis 16 Uhr eingerichtet. Zusätzlich werden großflächige Hinweisschilder auf der Lenneper Straße, der Neuenkamper Straße, der Haddenbacher Straße und an den Autobahnabfahrten darauf hinweisen, dass die Durchfahrt in Richtung Hohenhagen gesperrt ist und die Rodelgebiete geschlossen sind. Selbstverständlich wird der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) alle Remscheider Rodelstrecken im Blick halten, auf einzuhaltende Mindestabstände hinweisen und Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung ahnden.

Wird der Hohenhagen abgesperrt, kommt es aus Gründen der Sicherheit auch zur Sperrung der Zufahrt Oberfeldbach im Bereich der Krähwinkler Brücke. Auch an dieser Stelle gab es am vergangenen Wochenende ein hohes Gästeaufkommen. Zusätzlich wird beidseitig die Durchfahrt im Einfahrtsbereich Eichenhof, Ecke Engelsburg, verboten.

Einladung zum digitalen „Bürgerdialog Radverkehr“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die Entwicklungen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs zu informieren, über den Radverkehr in Remscheid zu diskutieren und ihre Anregungen zu geben. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens findet der Bürgerdialog am Dienstag, 19. Januar, um 17.30 Uhr als Videokonferenz statt (Dauer ca. zwei Stunden).  Um Anmeldung wird bis Montag, 18. Januar, unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de gebeten. Der Link für die zoom-Videokonferenz wird dann mitgeteilt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs und die weiteren Planungen in diesem Bereich zu informieren und die Ergebnisse gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Remscheid zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die konkreten Bedürfnisse der Radfahrenden für einen besseren Radverkehr zu erfahren und deren Vorschläge in den künftigen Planungen im Radverkehr zu berücksichtigen. So sollen möglichst bedarfsgerechte Verbesserungen für den Radverkehr in Remscheid erreicht werden.

Der Bürgerdialog wird gemeinsam von den Fachdiensten Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung sowie Umwelt durchgeführt. Der erste fand Ende 2019 statt. Es ist vorgesehen, den Bürgerdialog fortan jährlich stattfinden zu lassen, um der Bevölkerung einen regelmäßigen Sachstand zu der Thematik zu vermitteln und eine Mitsprache zu gewährleisten. Sollten Radfahrende ganz allgemeine Anregungen zum Radverkehr in Remscheid haben, können diese auch ganzjährig unter der E-Mail-Adresse radverkehr@remscheid.de">radverkehr@remscheid.de eingereicht werden.

"Rot" steht künftig verstärkt für Radverkehr

Wie vorgesehen in kleinen Schritten realisiert die Stadtverwaltung den städtischen Radverkehrsplan mit jährlichen Etatmitteln in Höhe von 100.000 Euro. Was für 2021 im „Maßnahmen- und Umsetzungsplan Radverkehr“ geplant ist, steht in diesem und im kommenden Monat auf den Tagesordnungen der vier Bezirksvertretungen, des Mobilitäts- und des Hauptausschusses. Im Laufe des Jahres sollen diesem Sachstandsbericht noch die zu den einzelnen Maßnahmen notwendigen Beschlussvorlagen folgen. Für den 19. Januar ist ein weiterer – digitaler – Bürgerdialog zum Radverkehr geplant. „ Dort sollen Wegepräferenzen, Wünsche und Ergänzungen der allgemeinen Öffentlichkeit ermittelt, bewertet und ggf. in der weiteren Planung berücksichtigt werden“, so die Verwaltung.

Markierungsmaßnahmen 2021 / 2022: Die Markierung von Radverkehrsanlagen im Straßenraum sieht die Verwaltung als schnelle und kostengünstige Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs an. Hierdurch würden auch weitere Lücken im Radverkehrsnetz geschlossen und der Straßenraum zugunsten schwächerer Verkehrsteilnehmer neugegliedert. Derzeit wird die Machbarkeit von Radverkehrsanlagen in den folgenden Bereichen geprüft: Dreherstraße, Gartenstraße, Nordstraße bergaufwärts, eventuell weitere Bereiche in Lennep und Lüttringhausen.
Auch sollen die Technischen Betriebe (TBR) den Radverkehr bei ihren geplanten Sanierungsmaßnahmen 2021 / 2022 berücksichtigen. werden. Dies betrifft Lindenallee (Barmer Straße – Lüttringhauser Straße), Lüttringhauser Straße (Lindenallee – OD Bundesautobahn), Lüttringhauser Straße (Ringstraße – Gartenstraße), Höhenweg, Bliedinghauser Straße und Wermelskirchener Straße. Zitat: „Alle Bereiche werden sukzessive im Laufe des Jahres geprüft …werden.“ Beschlussvorlagen sollen  folgen.

Aufstellflächen und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen: Zu den geplanten Markierungsmaßnahmen gehören vorgezogene Aufstellflächen vor Ampeln und Rot-Markierungen von Radverkehrsanlagen – für die Verwaltung „aufgrund der positiven Resonanz und der erhöhten Aufmerksamkeit auf Radfahrende in hochfrequentierten Bereichen (beispielsweise Ein- und Ausfahrten, Einmündungen von Nebenstraßen usw.)“ ein geeignetes Mittel zur verstärkten Radverkehrsförderung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrende (siehe Beispiele der Verwaltung im Bild).

Öffnung von Einbahnstraßen: Gemäß der StVO-Novelle des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur soll der Straßenverkehr „noch sicherer, klimafreundlicher und sozial gerechter“ werden. Dazu gehört auch die Förderung des Fuß- und Radverkehrs durch vermehrte Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrende in Gegenrichtung bei Erfüllung bestimmter Kriterien (Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h, eine ausreichende Begegnungsbreite, übersichtliche Verkehrsführung auch an Kreuzungen und Einmündungen, notfalls ein Schutzraum für den Radverkehr). „Unter Beachtung dieser Voraussetzungen wird die Verwaltung jede mögliche Öffnung einer Einbahnstraße für den Radverkehr der Politik zum Beschluss vorlegen.“

Radabstellanlagen (Radbügel): Vorrang haben hier vorerst Standorte an öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Einkaufszentren, Rathäusern/Ämtern usw. Aufgrund der ungünstigen topographischen Bedingungen für Radfahrende in Remscheid geht die Verwaltung davon aus, dass der Anteil an t Pedelecs / E-Bikes bereits weiter ansteigen wird. Für diese sind sichere Abstellboxen in der Stadt bisher nicht vorhanden, zudem fehlen auch größere Sammelabstellanlagen oder Radstationen. Geplant sind n ach Angaben der Verwaltung Radboxen an den vier Schienenbahnhöfen in Lüttringhausen, Lennep, Hbf. Remscheid und Güldenwerth. Als geeignetes System hierfür wird das vom VRR angebotene „Dein Radschloss“ gesehen. Die Stellplätze lassen sich online (via Internet oder VRR-App) reservieren und buchen. In die Radboxen soll eine Lademöglichkeit für Pedelecs und E-Bikes integriert werden.

Verlängerung Balkantrasse vom Bahnhof Lennep bis nach Wuppertal: Bis die Streckenführung parallel zu den Gleisen realisiert werden kann, schlägt die Verwaltung die Alternativ-Strecke vom Haltepunkt Bf. Lennep bis zum Ende der Lüttringhauser Straße (Knotenpunkt Ringstraße) vor. Über weitere Markierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren in Lüttringhausen (z.B. Lindenallee und Barmer Straße) könne die Alternativ-Strecke bis zur Grenze nach Wuppertal verlängert werden.

„Radweg Mixsiepen“: Planungsmittel wurden als investive Maßnahme für den kommenden Doppel-Haushalt angemeldet. Der erste Abschnitt soll über den Bebauungsplan 673 gesichert werden.

Der Plan der Judokas für 2021 steht fest

Pressemitteilung des Remscheider TV JUDOTEAM

Die Bundesliga-Judoka des Remscheider TV JUDOTEAM können planen. Der deutsche Judo-Bund hat kurz vor Jahreswechsel den Kampfplan für die 2. Bundesliga bekannt gegeben. Die Saison startet demzufolge am Samstag, 17. April, und endet am Samstag, 2. Oktober. Ob der Tabellen-Erste der Staffel Nord-West dann direkt in die erste Bundesliga aufsteigt, oder erst am 13. November im Zuge des "Quali-Cups" gegen die Sieger der beiden anderen Staffeln (Nord-Ost und Süd) das "Aufstiegsticket" lösen kann, steht noch nicht fest.

Auf das JUDOTEAM warten sechs spannende Begegnungen, und gleich drei davon in eigener Halle. Manager Cedric Pick: "Was wir uns erhofft haben, ist eingetreten. Der deutsche Judo-Bund (DJB) hat etwas für die Attraktivität der Liga getan und die 2. Bundesliga aufgestockt." Neu dabei sind die Mannschaften des TSV Bayer 04 Leverkusen, des SV Nienhagen und des JT Holten. Neben den Neulingen komplettieren neben den Remscheidern die Teams aus Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Braunschweig die Liga. Auch Geschäftsführer Rene Endres freut sich: "Das wir dreimal statt bislang nur einmal Heimrecht genießen, ist natürlich klasse. Wir hoffen jetzt natürlich alle, das wir dann auch wieder Zuschauer in der Halle begrüßen dürfen." Wo der RTV seine Kämpfe austrägt, ist noch unklar. Die bevorzugte Sporthalle Neuenkamp (Notfallkrankenhaus) und auch die Halle West (Impfzentrum) stehen zumindest aktuell pandemiebedingt nicht zur Verfügung. Gespräche mit der Stadt sollen zeitnah Klarheit bringen.

Los gehts für die Jungs um Trainer Peter Degen und Teammanager Marco van Huet im Ruhrgebiet. Dort wartet der JC Koriouchi Gelsenkirchen. Anschließend kommt es in Remscheid zum Duell mit Bayer 04 Leverkusen. Für die dritte Begegnung gehts erstmal drei Stunden mit dem Bus in den Norden. Zum SV Nienhagen. Im weiteren Saisonverlauf empfängt der RTV das JT Holten aus Oberhausen, um anschließend daheim gegen den 1.JC Mönchengladbach seine Klasse unter Beweis zu stellen. Für den letzten Kampftag geht's abermals nach Niedersachen. Diesmal zum Braunschweiger JC.

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