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Knott: Sportplatz Neuenkamp ist unverzichtbar

Der Remscheider JU-Vorsitzende Fabian Knott. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Junge Union Remscheid

„Die Baustellen im Remscheider Sport müssen angegangen werden“, fordert  Fabian Knott, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Remscheid. „Remscheid ist eine Sportstadt. Das beweist Remscheid immer wieder, egal ob durch die vielen engagierten Sportvereine oder die großen Events, wie dem Röntgenlauf oder dem 24-Stundenlauf in Lüttringhausen. Dennoch ist es um den Sport nicht so gut bestellt, wie wir es uns als Junge Union Remscheid wünschen würden. Als ehemaliger Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums war es für mich immer spürbar, wie angespannt die Sporthallensituation ist. Lange Fahrten quer durch die Stadt zu den Sporthallen Neuenkamp, West oder Hölterfeld waren trotz der guten Planung seitens der Schule nicht immer zu vermeiden. Dass die Analyse von Dr. Garbe & Lexis nun feststellt, dass wir in der Innenstadt dringend eine 3-fach-Sporthalle benötigen, ist ausdrücklich zu begrüßen. Doch diese Erkenntnis ist aus unserer Sicht nicht neu. Jetzt muss die Stadt konkrete Pläne vorlegen, wie diese Sporthalle trotz der weiterhin angespannten Haushaltssituation in naher Zukunft realisiert werden kann. Wir würden es begrüßen, wenn der Neubau unmittelbar am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium entstehen würde.

Als Bewohner des Hohenhagens ist es mir auch besonders wichtig, auf die große Bedeutung des Sportplatzes an der Neuenkamper Straße hinzuweisen. Sporthalle und Sportplatz bilden ein unverzichtbares Sportzentrum im Remscheider Süden, auf das Schulen, Sportvereine und Anwohner nicht verzichten möchten. Das Neuenkamper Sportzentrum darf in seiner Bedeutung für das Quartier am Hohenhagen nicht unterschätzt werden. Es ist nun geboten, eine Lösung zu finden, um den Sportplatz erhalten zu können.“

Es bleibt bei 1500 Badegästen am Tag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bis zum Saisonende wird es im Freibad Eschbachtal bei der täglichen Begrenzung auf 1500 Badegäste bleiben. Die vorhandenen Zuleitungen und das neue Pumpsystem können gemeinsam nur mit halber Kraft betrieben werden. Damit ist eine reduzierte Wasserumwälzung von 50 Prozent garantiert. Nach eingehender Prüfung hat ein Experte bestätigt, dass die Rohrdimensionierung der Zuleitung an den insgesamt vier Pumpen zu gering ist. Dies führt wie vermutet dazu, dass bei gleichzeitigem Betrieb aller vier Pumpen die Wasserqualität gefährdet ist.

Die notwendigen Reparaturarbeiten dauern einige Wochen. Sie werden nach Saisonende durchgeführt. Auf diese Weise kann der Badbetrieb – wenn auch auf 1500 Gäste beschränkt – sicher weiterlaufen. Bis mindestens Ende August hat das Freibad täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Wer das Freibad in den nächsten Tagen besuchen und unnötige Wege vermeiden möchte, sollte vorher unter Tel. RS 388601 den aktuellen Stand des Badebetriebs erfragen.

Deutsche Meisterschaft im Zielspringen auch in Uslar

Pressemitteilung des Fallschirmclubs Remscheid  e.V. (FCR)

Bei den Deutschen Meisterschaften (DM) im Zielspringen am 6. und 7. Juli in Varrelbusch / Niedersachsen konnten bedauerlicherweise nur zwei Runden gesprungen, zu wenig, um die Titel (Mannschaft, Einzelziel Herren, Einzelziel Damen und Einzelziel Junioren-/ innen) vergeben zu können. Das ist aber wegen anstehender Europa- und Weltmeisterschaften unverzichtbar. Deshalb setzte sich der Präsident des Fallschirmclub Remscheid e.V., Klaus Mathies, mit dem Präsidium des Deutschen Fallschirmsportverbandes zusammen und bot an, die DM in den D-Cup in Uslar (6. bis 8. September) zu integrieren bzw. parallel laufen zu lassen. Dem haben Torsten Kunke, der Bundestrainer der Zieldisziplinen, die Kommissionsmitglieder der Bundeskommission Fallschirmsport und die stimmberechtigten sechs Mitglieder aus dem Deutschen Aeroclub und dem Deutschen Fallschirmsportverband zugestimmt. Mit der Mail vom13. Juli hat der Geschäftsführer des DFV, Ralph Schusser,  dem FCR die zu Gunsten von Uslar  übermittelt. Somit sind der Fallschirmclub Remscheid e.V. und der VfB Uslar nun auch die Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Zielspringen. Klaus Mathies: „Solche Zufälle passieren vielleicht mal alle 20 Jahre – ein Glücksfall! Heißt aber auch größere Aufgaben, größerer Aufwand, und das alles muss jetzt gestemmt werden!“

Es kommt auf zur Verfügung stehende Haushaltsmittel an

220 Dateien mit vielen Zahlen für ruhige Tage“, war im Waterbölles am 2. Mai eine Glosse überschrieben, die sich mit einer Anfrage der CDU-Fraktion zum öffentlichen Sanierungsstau in Remscheid beschäftigte. Die Stadt hatte diese Anfrage mit zip-Dateien beantwortet, die insgesamt ca. 220 Dateien und einer Fülle von Zahlen zu städtischen Schulgebäuden auf mehreren hundert Seiten enthielten.  In der letzten Sportausschuss vor der Sommerpause folgte nun die Beantwortung der Verwaltung Fragen der CDU zu den Sportstätten.

Frage: Verfügt die Stadt Remscheid inzwischen über ein Konzept zum Abbau des horrenden Sanierungsstaus bei unseren Sportstätten? Wenn nein: Warum nicht? Wie gedenkt die Stadt, den Sanierungssau ohne ein schlüssiges Konzept abzubauen? Wenn ja: Wie sieht dieses aus?
Antwort: Das Gebäudemanagement ist aufgrund der vorhandenen Gebäudezustandserhebungen in der Lage innerhalb kürzester Zeit ein Maßnahmenprogramm im Rahmen von gesetzten  Sanierungsschwerpunkten zu erstellen. Hierin würde anhand der baulich- technischen Notwendigkeiten eine Priorisierung der Einzelmaßnahmen vorgenommen. Alle benötigten Basisdaten sind vorhanden und werden fortgeschrieben. Derzeit macht es aufgrund der laufenden Förderprogramme im Bereich Schule keinen Sinn explizit ein Maßnahmenprogramm für einen Zeitraum von 5 oder mehr Jahren zu erstellen. Hier fehlen derzeit sowohl die finanziellen Mittel, das notwendige Personal und teilweise auch die Handwerkerkapazitäten zur Umsetzung eines solchen Maßnahmenprogrammes.
Wie bereits in verschiedenen Drucksachen dargestellt werden alle Sport- und Turnhallen der Stadt Remscheid in Funktion gehalten. Hierbei wird maßgeblich auf die bauliche und technische Sicherheit der Gebäude und auch auf die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften geachtet.

Frage: Mit welchen konkreten Maßnahmen soll der Sanierungssau abgebaut werden? 
Antwort: Angesichts des landesweit festgestellten Sanierungsstaus bei Sportstätten in einer Größenordnung von fast 2,.2 Milliarden € sind zusätzliche finanzielle Unterstützung durch Land und Bund dringend geboten. In Frage kommen
Erhöhung der Sportpauschale durch das Land NRW
Öffnung der Landesförderung „Moderne Sportstätte 2022“ für kommunale Sportstätten bei Erhöhung des Fördervolumens.
Neuauflage des Bundesprogramms zur Sanierung von kommunalen (Frei-)Bädern.
Beispielhaft muss hier nochmal auf den nicht erfolgreichen Förderantrag für das Freibad Eschbachtal eingegangen werden. Die notwendige Gesamtinvestition liegt nach Expertenschätzung bei rund 10 Millionen € um das Bad auf Jahrzehnte zukunftstfähig zu machen. Die Fördersystematik ließ jedoch nur eine Beantragung bis ca. 4 Millionen zu. Selbst bei einer erfolgreichen Förderzusage wäre somit nur eine Teilsanierung in Betracht gekommen, die im Regelfall noch hohe Zusatzkosten auslösen würde.

Frage: Wie sieht der konkrete Zeitplan zum Abbau aus? (Bitte um Vorlage eines Zeitstrahls mit Nennung der einzelnen Schritte und der damit verbundenen Kosten)
Antwort: Zum jetzigen Zeitpunkt macht die Vorlage eines konkreten Zeitplanes keinen Sinn, da weder die notwendigen Finanzmittel noch die Planungs- geschweige denn die Umsetzungskapazitäten vorhanden sind.  Aus diesem Grund bezieht sich die aktuelle Arbeits- und Maßnahmenplanung des Gebäudemanagements, unter Einbeziehung des Fachdienstes Sport und Freizeit, jeweils auf die Umsetzung zwingend notwendiger Sanierungsmaßnahmen wie z. B. die Sanierung der elektrischen Anlage in der Sporthalle West, die Sanierung der Duschen in der Sporthalle Hackenberg oder die Umsetzung von Maßnahmen für die eine Förderung gewährt werden kann wie z. B. die energetische Sanierung der Turnhalle Hasenberg.

Frage: Wird der Sanierungsstau aus Sicht der Verwaltung in Zukunft sinken, gleich bleiben oder steigen?
Antwort: Der Fachdienst Sport und Freizeit hat in den vergangenen Jahren mit großer Eigeninitiative in Eigenleistung versucht, die Sportstätten in Remscheid betriebsbereit zu halten, nach Möglichkeit zu modernisieren bzw. Substanzerhalt betrieben. Gleiches gilt für den Bereich der Sporthallen bzw. die Gebäude in denen sich Turnhallen befinden, welcher vom Gebäudemanagement verantwortet wird. Beispielhaft sind hier die umfangreichen Maßnahmen in Reinshagen zu nennen, um die Anlage aufzuwerten (Fliesen- und Anstricharbeiten), Geländegestaltung.
Wie bereits mehrfach thematisiert ist dieser Eigeninitiative auch zu verdanken, dass Kunstrasenplätze in Remscheid eine Haltbarkeit von rund 18 Jahren aufweisen, während in der Fachwelt von maximal zwölf bis 15 Jahren ausgegangen wird. Diese Maßnahmen sind immer in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln zu sehen

Zum 5. Mal Spiele um den „Stadtpark-Pokal“

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Am Samstag, 10.August, ab10 Uhr wird auf der Sportanlage "Deutsche Eiche" am Stadtpark zum fünften Mal das Fußballturnier um den Stadtpark-Pokal ausgetragen – ein Kleinfeld-Turnier für Hobbymannschaften. Jedes Team besteht aus fünf Feldspieler/innen und einem Torwart / einer Torfrau; Auswechselspieler/innen sind möglich und Schienbeinschoner Pflicht. Bis zu 16 Mannschaften können antreten - gespielt wird in vier Vorrundengruppen à vier Mannschaften. Die Gruppenersten und Gruppenzweiten qualifizieren sich fürs Viertelfinale. Es folgen Halbfinale, Spiel um Platz drei und Finale. Anmeldungen sind ab sofort unter Anmeldung@Stadtpark-Pokal.de">Anmeldung@Stadtpark-Pokal.de möglich. Bei der Anmeldung sind anzugeben: Mannschaftsname, Spielerliste (Name & Geburtsdatum), Mannschaftskapitän (mit Emailadresse und Mobilfunknummer). Sämtliche frühere Turniere waren „ausgebucht“. Wie in den vergangenen Jahren werden die Schiedsrichter vom Kreisschiedsrichterausschuss Remscheid des Fußballverbandes Niederrhein e.V. gestellt. Den Sanitätsdienst übernimmt das Deutsche Rote Kreuz , Kreisverband Remscheid. (Antonio Scarpino)  

Sportgruppen hielten sich in greller Sonne tapfer

Ob jung oder alt– für jeden war wieder etwas dabei am Samstag beim Sport- und Familienfest auf der Sportanlage „Am Stadtpark“, veranstaltet auch in diesem Jahr vom Sportbund Remscheid mit finanzieller Unterstützung der Stadtsparkasse. Die Aktivitäten auf dem sonnenüberfluteten Platz blieben allerdings aus eben diesem Grunde recht überschaubar. Tapfer hielten sich die Tennisspieler/innen und die Karate-Sportler/innen (links oben im Bild Bodo Monschau von der Kampfsportschule „Dokan“ beim Nachwuchs-„Training“), während sich andere lieber zum Plausch in den Schatten zurückzogen...

61.000 Kilometer für den Klimaschutz geradelt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

243 Radfahrer/innen haben in Remscheid vom 2. bis 22. Juni an der Kampagne STADTRADELN teilgenommen. Sie fuhren in 24 Teams, wobei das teilnehmerstärkste Team aus 59 Mitgliedern bestand. Gemeinsam legten sie in dem Aktionszeitraum etwa 61.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und sparten damit im Vergleich zum Auto neun Tonnen CO2 ein. Dies entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von drei Pkw und trägt somit zu einem klimafreundlichen Remscheid bei. Die Ergebnisübersicht: www.stadtradeln.de/remscheid.

Teilnehmen konnten alle, die in Remscheid wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Das Teilnehmerfeld war daher bunt gemischt; es nahmen sowohl Vereine, Unternehmen als auch fünf Mandatsträgerinnen- und –träger teil. Im Durchschnitt legten die Radelnden zwölf Kilometer am Tag mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht ungefähr der Strecke vom Rathaus am Theodor-Heuss-Platz bis zum Kreishaus in Lennep – hin und zurück.

Die aktivsten Teams und Einzelpersonen werden in der Europäischen Mobilitätswoche am Freitag, 20. September, um 17 Uhr im großen Ratssaal des Remscheider Rathauses durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ausgezeichnet. Der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid bedankt sich bei allen Teilnehmenden und wird die Kampagne aufgrund der großen Resonanz auch im kommenden Jahr durchführen.

14.000 Euro für den Ambulanten Hospiz Remscheid e.V.

8000 Euro für die Ärztliche Kinderschutzambulanz“, titelte der Waterbölles  9. April 2019. „Der Lions Club Remscheid wurde seinem Ruf als fleißiger Spendensammler und Sponsor auch in diesem Jahr wieder gerecht: Einen symbolischen Scheck über 8.000 Euro übergab Arndt Halbach in seiner Funktion als Präsident des Lions Club Remscheid an das Team der Ärztlichen Kinderschutzambulanz. (...) Das Geld ist der Erlös des Bücherbazars 2018.“

Und gestern war Lions-Präsident Arndt Halbach schon wieder in sozialer Sache unterwegs: Mit einem Scheck über 14.000 Euro begeisterte er diesmal des Team des Ambulanten Hospiz Remscheid e.V. So hoch war diesmal der Reinerlös des diesjährigen Lions-Benefiz-Golfturniers vom 17. Maio ausgefallen, weil für die zum Turnier aufgelegte Programmbroschüre „wegen der guten Wirtschaftslage“ (Halbach) mehr Inserate hatten akquiriert werden können als normalerweise.
Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Es wäre wieder schön, wenn Sie über diese Angelegenheit berichten würden.

FSC: Ein neuer Weltrekord mit 506.31 km/h

Moritz Friess und Lucia Lippold. Foto: FSC.Pressemitteilung des Fallschirmclub Remscheid e.V.

Die Sensation ist für den Fallschirmclub Remscheid seit heute perfekt: Bei den ISSA World Series 2019“ (Final Event) im belgischen Zwartberg wurde Moritz Friess wurde im Endkampf mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit (nach acht Runden) von 481,18 km/ h zweiter. Der Drittplatzierte Luc Maisini aus Portugal flog mit 481 km/h nur 0,18 hundertstel Sekunden langsamer. Erster wurde Marco Hepp mit 486.56 km/h. Da nach den neuen Regeln per GPS (Global Positionen System) gemessen wurde, stellte Moritz Friess mit 506.31 km/h in der letzten Rundeauf. Der helle Wahnsinn.

Lucia Lippold vom FSC-Remscheid e.V. sprang gestern in Runde 4 mit 406,83 km/h  nach den neuen Mess-Regeln einen neuen deutschen Damenrekord! Und somit ist Lucia die schnellste Frau Deutschlands. (FSC-Präsident Klaus Mathies)

 

Sportfest will Groß und Klein in Bewegung bringen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Am Samstag, 29. Juni, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr veranstaltet der Sportbund Remscheid gemeinsam mit der Stadtsparkasse das 3. Remscheider Sport- und Familienfest auf der Sportanlage „Am Stadtpark“ mit einem großen Fußballfeld, zwei Gummiplätzen, einem Kunstrasenplatz, einer Laufbahn und einem Beachvolleyballfeld; außerdem wird auch noch die Sporthalle genutzt werden. „Aller guten Dinge sind drei, und deshalb freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Sportbund unser Sport- und Familienfest ausrichten“, erklärt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. „Es beteiligen sich 15 Remscheider Vereine und Institutionen, die verschiedene Sportarten abbilden. Das zeigt, wie bunt und vielfältig unsere Stadt auch im sportlichen Bereich aufgestellt ist.“

„Die Idee ist ganz einfach - vorbeikommen und mitmachen“, unterstreicht Reinhard Ulbrich, Vorsitzender Sportbund Remscheid. Auch in diesem Jahr erhalten Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder einen Laufzettel und dürfen verschiedene Sportarten ausprobieren. „Wenn der Laufzettel vollständig ausgefüllt ist, erhalten alle jungen Sportlerinnen und Sportler einen Preis und eine Urkunde. Mitmachen lohnt sich also“, sagt sich Daniela Hannemann, Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid. „Wir möchten die Remscheiderinnen und Remscheider einladen, sich zu bewegen und dabei auch noch die Vielfalt der Remscheider Vereinslandschaft im Sport kennenzulernen.“

Auch für das ganz junge Publikum ist ein spezielles Angebot geplant. „Für die Kinder bieten wir unseren Teo-Parcours an. Ziel ist es, Drei- bis Sechsjährige spielerisch und ihrem Alter entsprechend für Bewegung, Spiel und Sport zu begeistern“, so Hannemann. Auch in diesem Jahr ist der Laufzettel gleichzeitig auch ein Gutschein über ein Probetraining in den verschiedenen Vereinen. „Die Kindern und Jugendlichen erhalten mit dem Laufzettel gleichzeitig die Einladung, die Vereine an ihren Heimstätten zu besuchen und die Sportart auch im Verein einmal auszuprobieren“, erläutert Reinhard Ulbrich. Für ein abwechslungsreiches und spannendes Programm sorgen die beteiligten Vereine: RV Adler Lüttringhausen, Remscheider Schützenverein, Wassersportfreunde Remscheid, Lenneper Schwimmverein, Maverick Line Dance Club, Reinshagener Turnerbund, Hastener Turnverein, Dokan, Ganbaru Center, Remscheider Sportverein, SC Rot-Weiß Remscheid, TC Blau-Weiß Remscheid, TC Grün-Weiß Lennep, Remscheider Turnverein und Ehringhauser TV. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr können folgende Sportarten ausprobiert werden: Tanzen, Hockey, Zumba, Tennis, Karate, Basketball, Bogensport, Capoeira, Line Dance, Handball, Parcours, Jonglage, Radsport und Teo-Parcours für die Jüngsten.

Auch für das leibliche Wohl während der Veranstaltung haben die Vereine und der Sportbund gesorgt. „Es gibt ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Und natürlich wird auch gegrillt“, erklärt Daniela Hannemann. Und Frank Dehnke abschließend: „Wir freuen uns auf die dritte Auflage des Sport- und Familienfests und bedanken uns gleichzeitig für das tolle Engagement des Remscheider Sportbunds und der vielen Remscheider Sportvereine.“ (Ann-Kristin Soppa)

Sportplatz: Stadt soll Förderdschungel durchforsten

Patt: Damit war der Antrag abgelehnt“, titelte der Waterbölles am 16. Mai. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die eine zukunftsfähige Perspektiveb zu bieten. Was folgte, war am 8. Juni der Antrag der CDU, die Stadt solle beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen einen Förderantrag für den Sportplatz Neuenkamp stellen. Verwiese wird in dem Antrag, der gestern im Haupt- und Finanzausschuss zunächst kontrovers diskutiert wurde, auf das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Dieses Programm fördere bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Und Tanja Kreimendahl (CDU) wollte erfahren haben, dass Sportdezernent Thomas Neuhaus deswegen schon beim Ministerium in Düsseldorf vorstellig geworden sei. Doch Genaueres wusste niemand, und Neuhaus war unterwegs. Den Antrag der CDU auf blauen Dunst hin absegnen, das aber wollten SPD und Grüne denn doch nicht. Schließlich setzte sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (auch gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf) mit dem Kompromissvorschlag durch, die Verwaltung mit der Beantwortung aller offenen Fragen nach möglichen Fördergeldern und Fördertöpfen zu beauftragen bis zur nächsten Sportausschusssitzung. Die findet am 3. Juli statt, einen Tag vor der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, aber einige Tage vor der nächsten Mitgliederversammlung des RSV, die Klarheit bringen soll über die Pläne des Vereins mit seinem Sportplatz und über den Verkaufspreis, sollte das Verkaufsangebot an die Stadt bestehen bleiben.

Im März war bekannt geworden, dass der RSV 3.635.000 € für die Sportfläche einnehmen möchte (siehe Bericht des Waterbölles vom 11. März: „Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten“). Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus hatten diesen Preis als unrealistisch zurückgewiesen. David Schichel (Grüne) gestern im Haupt- und Finanzausschuss zum aktuellen Antrag der CDU: „“Ein ‚Koste es, was es wolle‘ wird es mit uns nicht geben!“ Erst müsse ein realistischer Preis bekannt sein. Wolf Lüttinger (FDP) ergänzend: „Wir müssen wissen, was der Besitzer des Sportplatzes vor hat. Und vorher können wir gar keine Förderprogramme anzapfen. Das hätte keinen Sinn!“ Einigkeit bestand schließlich gestern darin, die Chance auf Fördergelder zu nutzen, wenn es sie realistisch gebe. Das Thema bleibt der Politik folglich bis nach der Sommerpause erhalten...

Judoteam des RTV will Geschichte schreiben

Das „Remscheider TV-Judoteam“ kann am kommenden Sonntag in Aachen wieder einmal Geschichte schreiben und erstmals in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga aufsteigen. Zudem wäre das der sechste Aufstieg im siebten Jahr. Die Chancen, dieses "Wunder" wahr werden zu lassen, stehen für die Bergischen vor dem letzten Kampftag der Saison sehr gut. Das Judoteam hat als verlustpunktfreier Tabellenführer zwei Punkte Vorsprung vor dem Zweitplazierten Bünde. Zudem sind alle Athleten einsatzbereit, wenn es beim TSV Hertha Walheim 2 gegen den Gastgeber und den Post SV Düsseldorf auf die Matte geht. Auf die Walheimer trafen die Bergischen bislang noch nie, aber Trainer  Dr. Benjamin Klöckner warnt vor dem Tabellenvierten: " Das ist eine klassische Zweitvertretung eines Bundesligisten. Viele junge hungrige Talente, die sich für die erste Mannschaft empfehlen wollen und immer mal ein oder zwei Jungs aus dem Bundesligakader mit dabei. Wird für uns nicht einfach aber sicher machbar".

Gegen die Düsseldorfer (Tabellensechster) sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch die Landeshauptstädter sicher keine Laufkundschaft, aber zumindest gut bekannt. Bereits beim letztjährigen Saisonfinale traf man auf den Mitaufsteiger und siegte hart umkämpft mit 5:2. "Sollten wir gegen Walheim und Düsseldorf gewinnen, würden wir noch vor Ort in der Aachener Alstadt die NRW-Liga-Meisterschaft und den Bundesligaaufstieg gebührend feiern" verspricht Teammanager René Endres. (Cedric Pick)