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My Viertel: Stadt denkt an Pachtverträge mit Gastwirten

Der von Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Remscheid, vorgestellten Planung von mindestens fünf Holzterrassen im oberen Teil der Alten Bismarckstraße (My Viertel) stimmten die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid gestern einstimmig zu. Sie tagten unter Corona-Bedingungen (weiter Sitzabstand) im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Die Gestaltung und Positionierung der Holzterrassen sei in Zusammenarbeit mit einigen Gastronomen der Alten Bismarckstraße erarbeitet worden, so Kutschaty. Dabei auf dem schmalen Straßenstück noch Platz zu finden für die Anpflanzung neuer Bäume, sei auch wegen diverser Leitungen im Untergrund nicht leicht gewesen.

Anders als der Bezirksvertretung Alt-Remscheid im Mai 2019 vorgestellt, verfolgt die Verwaltung inzwischen ein geändertes Konzept bezüglich des Baus und der Finanzierung der Terrassen. Nunmehr soll das Projekt durch Städtebaufördermittel finanziert werden. Ursprünglich war eine hälftige Beteiligung der Gastronomen an den Investitionskosten vorgesehen (50 % private Mittel / 50 % öffentliche Mittel). Stattdessen will nun die Stadt 20 Prozent der Kosten übernehmen und hofft auf Fördermittel des Landes in Höhe von 80 Prozent. „Die Zustimmung zur Inanspruchnahme der Fördermittel für die Neugestaltung/Umplanung der Alten Bismarckstraße ist bei Bezirksregierung Düsseldorf noch einzuholen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage zur gestrigen BV-Sitzung. Die Stadt werde die Eigentümerin der Terrassen sein und beabsichtige, mit den Gastronomiebetrieben Pachtverträge abzuschließen. Die Verwaltung „geht davon aus, dass man den Gastronomiebetrieben, die durch die Corona-Krise sehr stark betroffen sind, hierdurch ein attraktives Angebot unterbreiten kann.“

Das sahen die BV-Mitglieder ebenso; die geplante finanzielle Entlastung der Gastwirte fand einhellige Zustimmung. Ob noch in diesem Jahr auf den neuen Holzterrassen Speisen und Getränke serviert werden können, hängt jetzt von der Dauer des Zuschussverfahrens und von  fleißigen Handwerkern ab.

Ohne ein Wasserspiel Gesamtkosten 274.300 €

Plan des neuen Innenhofs des Rathauses Lüttringhausen. Skizze: Stadt Remscheid,

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen am Mittwoch, 20. Mai, um 16 Uhr im Großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses (Corona-bedingt) hat die Verwaltung als Variante 4.1 das Ergebnis der überarbeiteten Planung und Abstimmungen mit der Bezirksvertretung für einen neuen Innenhof des Lüttringhauser Rathauses zur Beschlussfassung vorgelegt (“Bei leichter Kosteneinsparung wird die Platzgestaltung optimiert“). Wie in einer Vorbesprechung zur BV Sitzung am 10. Oktober 2019 gefordert, soll die  gesamte Zufahrt zum Innenhof gepflastert werden (keine Erneuerung der Asphaltdecke).

Durch die Neugestaltung entfallen hinter dem Rathaus ca. acht Parkplätze; vier Parkplätze sollen in Rasengitterbauweise neu angelegt werden. Die Außenfläche der Bäckerei Beckmann soll zumindest in den Sommermonaten geöffnet bleiben. Die Polizeiwache erhält einen eingezäunten Stellplatz, damit das Einsatzfahrzeug in Lüttringhausen verbleiben kann. Das Gartengelände soll gerodet werden für eine Grünanlage. Eine Winter-Linde im Eingangsbereich sowie eine vierstämmige Eibe, die der Baumschutzsatzung unterlegt und teilweise schon abgestorben ist, sollen gefällt werden bei Ersatzpflanzung von zwei Bäumen auf dem Gelände. Insgesamt sollen zehn neue Bäume gepflanzt werden.

„Die Gestaltung kann mit und ohne Wasserspielanlage umgesetzt werden“, heißt es in der Vorlage. „Die Kosten für das Wasserspiel und die Aufstellung des Badepärchens, einschl. Folgekosten, hält der Heimatbund aus eigenem Antrieb für finanzierbar, wenn sich das Land Nordrhein-Westfalen mit Fördermitteln beteiligt. Vorbehaltlich eben dieser Förderung durch das Förderprogramm „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen“ mit dem Programm Heimatfond hält die Stadt Remscheid den kommunalen Mindest-Anteil von zehn Prozent zur Anschubfinanzierung bis zum 31. Dezember 2021 zur Verfügung. 50 Prozent der Kosten für das Wasserspiel würde das Land tragen, die verbleibenden Kostenanteile von 40 Prozent würden über Fund-Raising vom Heimatbund eingeworben werden“

Ohne das Wasserspiel geht die Stadtverwaltung von Gesamtkosten in Höhe von Gesamtkosten 274.300 € aus.

Neues Gerätehaus für Feuerwehr Lüdorf/Born

Im Januar hatte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Fördergrundsätze für sein Programm „Dorferneuerung 2021“ nebst und Sonderaufruf „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ veröffentlicht. Das bietet der Stadt Remscheid die Möglichkeit, einen Förderantrag zu stellen für den Bau eines neuen Geräthauses der Freiwilligen Feuerwehr Lüdorf/Bergisch Born (LüBo). zu stellen. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben; höchstens 250.000 €. Die Förderung setzt allerdings voraus, dass die Stadt Eigentümerin des Baugrundstücks ist und entsprechendes Baurecht besteht. Dafür soll nun gesorgt werden: F den nichtöffentlichen Teil der nächsten Ratssitzung hat die Verwaltung eine Vorlage angekündigt zwecks Erwerb eines geeigneten Grundstücks. „Hierfür fallen einschl. Erwerbsnebenkosten ca. 281.000 € an“, hat die Verwaltung zur heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mitgeteilt. Denn um einen Förderantrag stellen zu können, ist heute ein Grundsatzbeschluss zum Neubau des Gerätehauses erforderlich. Und weil dieser Beschluss wegen der Corona-Pandemie nicht rechtzeitig auf dem üblichen Beratungs- und Beschlussweg eingeholt werden kann, bedarf es eines Dringlichkeitsbeschlusses gem. § 60 Gemeindeordnung NRW. Der sieht heute die außerplanmäßige Bereitstellung von 250.000 € für das Haushaltsjahr 2020 für die Beauftragung der Planung für den Bauantrag und eine Baugrund-Untersuchung vor. Für 2021 sollen an 1.000.000 € für 2022 1.550.000 € eingeplant werden. Macht zusammen 2,55 Millionen Euro „aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen gerade im Baugewerbe“, wie es in der Vorlage heißt.

Die Freiwillige Feuerwehr (FF) Born wurde 1885 gegründet und gehörte damals noch zur Stadt Wermelskirchen. 1886 wurde die Freiwillige Feuerwehr Lüdorf gegründet, die zur Gemeinde Neu-Hückeswagen gehörte. Beide Wehren wurden im Rahmen der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 der Stadt Remscheid zugeordnet und bisher als jeweils eigenständige Einheit geführt. Doch das soll so nicht bleiben: „Bedingt durch den demografischen Wandel sowie der steigenden Anzahl an Pendlerarbeitsplätzen, stehen beiden Einheiten, insbesondere tagsüber, nicht genügend Kräfte zur Verfügung um eigenständig einsatzfähig zu sein. Bereits jetzt werden bei einem Ereignis im Gebiet ‚LüBo‘ immer beide Einheiten gemeinsam alarmiert, da nur so die Einsatzfähigkeit gewährleistet ist.“ Eine Fusion böte die Möglichkeit, schneller und mit einer größeren Personalstärke den Einsatzort zu erreichen, und somit gezielt Hilfe zu leisten. Auch käme durch eine Fusion bei Ausbildungen und Übungen die benötigte Mindestgruppengröße zustande.

Bisher rücken beide Einheiten von zwei getrennten Standorten aus. Das an der Borner Straße gelegene Gerätehaus der FF Bergisch-Born wurde ca. 1936 gebaut und 1974 sowie 1981 um jeweils einen Anbau erweitert. Es wurde im Jahr 1999 instandgesetzt. Das Gerätehaus der FF Lüdorf liegt an der Straße Lüdorf und wurde 1953 gebaut. Das Gerätehaus wurde später um einen Schulungs- und Umkleideraum erweitert. Beide Häuser entsprechen, so die Verwaltung, „in keiner Weise mehr den heutigen Anforderungen. (…) Weder das Gerätehaus Lüdorf noch das in Bergisch Born erfüllt die geltenden Unfallverhütungsvorschriften. So werden z.B. Mindestbreiten für die Ein- und Ausfahrten der Hallen so deutlich unterschritten, dass einige Fahrzeuge nur mit eingeklappten Spiegeln in die Fahrzeughalle gefahren werden können. Darüber hinaus existiert kein separater Umkleideraum.“

Beide Gerätehäuser befänden sich baulich in einem sehr desolaten Zustand. Die Bausubstanz sei durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen. Ein Gutachter hat der Stadt derart gravierende Mängel an beiden Häusern bescheinigt, „dass eine sofortige Nutzungsuntersagung der beiden Standorte durch den Unfallversicherungsträger jederzeit denkbar ist.“ Die sicherheitstechnischen Anforderungen ließen sich durch eine Sanierung der Gebäude nicht beseitigen. Zudem sei keines der beiden städtischen Grundstücke geeignet für die neue Einheit FF LüBo. Für diese wurde ein Bedarf von sechs Fahrzeug-Stellplätzen und Räumlichkeiten für 54 Feuerwehrmänner und –frauen ermittelt.

Stadt nimmt den Fußverkehr unter die Lupe

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Beim landesweiten Wettbewerb um einen Fußverkehrs-Check hat die Stadt Remscheid vom „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ den Zuschlag erhalten. Mithilfe eines umfassenden Programms und professioneller Begleitung kann nun der Fußverkehr in den Fokus rücken. Ziel des Checks ist es, für die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger zu sensibilisieren und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern potentielle Verbesserungsmöglichkeiten des Fußverkehrs herauszuarbeiten. Die Kosten für den Fußverkehrs-Check werden zu 100 Prozent vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen. Insgesamt kommen zwölf Städte und Kreise in den Genuss der Landesförderung.

Die Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, in dem die Stadt Remscheid seit dem Jahr 2018 Mitglied ist. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwäche-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden. So können Kreise, Städte und Gemeinden die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern und letztendlich auch die Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger verbessern.

Bürgerinnen und Bürger sind explizit eingeladen, sich zu beteiligen – vom Kind bis zum Senioren. Gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden sollen beim Fußverkehrs-Check die Belange der Fußgänger in Remscheid diskutiert werden: Welche Probleme gibt es in den innerstädtischen Bereichen, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo stören parkende Autos, wo haben die Gehwege unzureichende Qualität, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen? Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Beteiligungstermine erst für die zweite Jahreshälfte geplant. Über die konkreten Termine wird zu gegebener Zeit im Vorfeld informiert und eingeladen.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Bereits im Juli 2018 wurde zur Intensivierung des Klimaschutzes im Verkehrssektor die Umsetzung der gesamtstädtischen Mobilitätsstrategie der Stadt Remscheid politisch beschlossen. Der Fußverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie und erfährt durch den Fußverkehrs-Check nicht nur eine gesteigerte Aufmerksamkeit, sondern auch einen integrativen Lösungsansatz für bestehende Herausforderungen. Gehen ist die nachhaltigste und klimafreundlichste Form der Fortbewegung.“

Mit diesem Projekt wird von der Stadt ein weiterer Baustein zu einer nachhaltigen Mobilität in Angriff genommen. Schon der Luftreinhalteplan und der Lärmaktionsplan der Stadt enthalten diese Maßnahmen als wichtigen und langfristigen Weg zur Senkung der Belastungen aus dem Kraftverkehr. Schwerpunkte des Projektes in Remscheid sind die Betrachtungen von Wegebeziehungen, Barrierefreiheit und Sicherheit von Innenstadtbereichen. Die verschiedenen Etappen des Fußverkehrs-Checks werden vom Planungsbüro VIA aus Köln begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Aus den Ergebnissen erarbeitet das Planungsbüro außerdem eine Handlungsempfehlung für Remscheid.

Fassadensanierung wird bis Mitte 2021 dauern

Nach erfolgreicher öffentlicher Ausschreibung der Arbeiten, für die nach Angaben der Architektin Anja Klein vom städtischen Gebäudemanagement versierte Handwerksfirmen gefunden worden seien, hat gestern die Restaurierung der Fassade des historischen Patrizierhauses „Haus Cleff“ neben dem Deutschen Werkzeugmuseum begonnen. Sie wird voraussichtlich bis Mitte des nächsten Jahres dauern. Die Stadt Remscheid hat hierfür Baukosten in Hohe von 3,2 Millionen Euro veranschlagt. Wann die Sanierung des Gebäudeinneren folgen wird, steht wegen fehlender öffentlicher Zuschüsse noch nicht fest. (Wie es künftig im Inneren von Haus Cleff aussehen  will, will die Stadt in Workshops erarbeiten lassen)

Begonnen wurde gestern von  einer Abbruchfirma mit dem Abdecken des Schieferdaches. Sobald die Schalung erneuert, durchhängende Balken ersetzt und eine Dachbahn aufgelegt ist, kann neuer Naturschiefer aufgebracht werden, auf dem Dach eben so wie an der Fassade. Die Denkmalschützer hatten Wert darauf gelegt, dass die neuen Schieferplatten aus einem deutschen Steinbruch stammen. Denn die ( dunklere) Farbe von deutschen Schiefer ist unverwechselbar. Deshalb ist schon jetzt ein ausreichend großes Schieferkontingent für das Haus bestellt worden. Bei früheren Sanierungen war daraus leider nicht geachtet worden.

Apropos Farbe. In gleicher Weise soll auch an anderen Stellen der Fassade darauf beachtet werden, dass der ursprüngliche Farbton zum Zuge kommt, zum Beispiel bei den  Fensterrahmen. Diese waren zuletzt in Weiß gestrichen worden. Aber war das auch die Farbe des Erstanstrichs? Anja Klein: „Da forschen wir derzeit noch nach. Es könnte auch ein vornehmes Grau gewesen sein!“

Auf die Abbruchfirma werden in den nächsten Tagen  die Altbauspezialisten von Kramp & Kramp aus Lemgo), Dachdecker ( Schmitte GmbH aus Schmallenberg) und Zimmerer (Faust aus Rabenau) folgen. Sie sind angehalten, Hand in Hand von oben nach unten zu arbeiten, damit die Vorgaben des Denkmalschutzes eingehalten werden können. Das bedeutet für alle Beteiligten Liebe zum Detail, wie Anja Klein betonte: „Jedes Fenster, jede rostige Stelle, jeden Nagel müssen wir uns gemeinsam ansehen!“  Und alle verabredeten Maßnahmen mit dem Denkmalamt kurzschließen. Der Einbau eines kleinen Auifzugs an der Rückseite dürfte knfflig werden...

Wo bleiben da die Abstands- und Hygieneregeln, um einer Corona-Infektion vorzubeugen? Gewiss, es gebe im Inneren des Gebäudes eine Waschgelegenheit für die Handwerker ( Waschbecken mit Seife und Handtüchern) , berichtete Anja Klein. Aber die Sanierung der Fassade mit umgebundenen Corona-Masken, das sei denn doch nicht möglich…

Wirtschaftsförderung begleitet Firmen im Krisenfall

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Remscheider Wirtschaftsförderung ist auch in Zeiten der Corona-Krise verlässliche Partnerin für Remscheider Unternehmerinnen und Unternehmer. Mit starker Internetpräsenz und im persönlichen Austausch per Telefon oder E-Mail unterstützt sie Gewerbetreibende darin, sich im Dschungel der Hilfs- und Förderprogramme von Bund und Land sowie hilfreichen Informationen von Verbänden und Organisationen zu orientieren. Unternehmen, Kultureinrichtungen und Künstler finden gleichermaßen  Unterstützung.  

Aus Anlass der aktuellen Corona-Krise und dem sich hieraus ergebenden gesteigerten Informations- und Beratungsbedarf für Remscheider Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung auf ihrer Web-Seite „Coronavirus trifft Wirtschaft“ zahlreiche Infos und Tipps zusammengetragen. Die Informationen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert: https://remscheid.de/arbeiten-und-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen-und-kooperationen/146380100000143783.php?p=67465,67803,143783.

Eine Sichtung der aufgeführten Links und Programme macht Unternehmen und Gewerbetreibenden eine Entscheidung darüber möglich, welche Inhalte und Angebote mit passendem Kontakt von besonderem Interesse sind. Besteht darüber hinaus noch Informations- und Beratungsbedarf, steht das Beratungsteam „Wirtschaft und Corona“ für weitere Information zur Verfügung. Sofern gewünscht, wird anschließend für eine rechtssichere Beratung zu einzelnen Maßnahmen an den jeweiligen Träger weitervermittelt. Die Mitglieder des Teams „Wirtschaft und Corona“ sind telefonisch und per E-Mail von Montag bis Freitag zu den üblichen Dienstzeiten erreichbar:

Was nutzen Vorschläge, die nicht realisiert werden?

Die Remscheider Stadtverwaltung ist um Klimavorsorge bemüht. Es geschehe bereits „viel auf der strategischen Ebene; leider noch nicht so viel auf der Umsetzungsebene“, heißt es in einer ausführlichen Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Ratssitzung am Donnerstag, 26. März, im großen Saal des Neuen Lindenhofs an der Honsberger Straße. Der Oberbürgermeister hat dorthin (und nicht in den Ratssaal im Rathaus) eingeladen, weil die Ratsmitglieder dort in größeren Abstand voneinander Platz nehmen können. (Nachtrag: Gestern hat der OB mit Blick auf die aktuelle Situation die Ratssitzung abgesagt: "Sobald sich die Lage entspannt, werde ich zu einer Sondersitzung einladen.")

Mit ihrem Klimaschutzteilkonzept „Anpassung an den Klimawandel für die Städte Solingen und Remscheid" haben die beiden bergischen Großstädte seit Dezember 2011 einen Prozess angestoßen, der sich mit den Folgen des Klimawandels beschäftigt. Die Anpassungsstrategie benennt wesentliche Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren, identifiziert aktuelle und künftige Herausforderungen für die Städte und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Aber: „Da könnte sich die Stadt noch besser aufstellen. Dies ist jedoch der fehlenden Personal- und Finanzausstattung geschuldet“, bekennt die Stadtverwaltung in ihrem aktuellen Papier. Darin seien 36 Maßnahmen entwickelt worden, von denen elf auf den Bereich „Hitze“, neun auf „Starkregen/Hochwasser“ und fünf auf „Wind/Sturm“ abzielen. Und weitere elf Vorschläge seien übergreifend.

Das Projekt „BESTKLIMA“ gilt der Klimaanpassung im Bergischen Städtedreieck. Dabei arbeiteten die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal drei Jahre lang (von 2014 bis 2017) mit dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen sowie mit lokalen und regionalen Akteuren zusammen und führten die 2013 erarbeitete Klimaanpassungsstrategie fort. Ergebnisse sind beispielsweise:

  • Kompetenz-Teams für Hitze bzw. Starkregen sowie eine dezernatsübergreifende Lenkungsgruppe
  • Klimaanpassung in der Bauleitplanung – Checkliste für Klimaschutz und Anpassung (diese wird in Zusammenarbeit mit der Stadtplanung kontinuierlich eingesetzt)
  • Fließwegemodellierung für Starkregenereignisse in Remscheid (Karten sind veröffentlicht unter www.geodatenportal.remscheid.de)
  • Klimafunktionsanalyse Remscheid: Siedlungsklimatische Modellierung inkl. Kaltluftmodellierung und Wärmeinseln; die Klimafunktionskarte wird bei Planungsvorhaben berücksichtigt und ist im Geodatenportal öffentlich einsehbar.
  • Leitfaden „Gewerbeflächen im Wandel“
  • Qualitätsmanagementsystem zur Messbarmachung und Bewertung kommunaler Anpassungsprozesse

Zu den 36 Maßnahmen gehört ferner die Erstellung einer Risikoanalyse und eines Handlungskonzeptes zum Schutz vor Starkregen für das Stadtgebiet Remscheid. Ziel des Projektes „ProPolis – Stadtklima im Wandel“ ist die Berechnung von Stadtklimamodellen, um geplante Veränderungen durch Bauvorhaben darzustellen und die Auswirkungen erkennen und bewerten zu können. Remscheid gehört neben Augsburg, Berlin, Chemnitz, Dresden, Essen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, München, Solingen und Stuttgart zu den Praxispartnern. Es handelt sich um ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt; Eigenmittel sind nicht erforderlich.

Das Projekt "ExTrass", an dem Remscheid seit dem 1. Oktober 2018 beteiligt ist, wird federführend von der Universität Potsdam geleitet wird. Remscheid ist neben den Städten Potsdam und Würzburg die dritte Fallstudienstadt im Projekt. Das vom BMBF geförderte Projekt soll Kommunen widerstandsfähiger machen gegenüber extremen Wetterereignissen.

Es gibt jedoch ein grundsätzliches Problem. Die Stadtverwaltung bezeichnet es in ihrer Vorlage als „eindeutig“: Es ist die „oft fehlende Umsetzung der in den Konzepten vorgeschlagenen Maßnahmen“.

Der Waterbölles meint: „Gut., dass wir mal darüber geredet haben“ kann es nun wirklich nicht sein!“

Weitere Einschränkung des Publikumsverkehrs

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Corona-Virus sind die Bereiche Technik und Verwaltung der Unteren Bauaufsicht sowie die Untere Denkmalbehörde der Stadt Remscheid für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Bauanträge und sonstige für diese Bereiche bestimmte Unterlagen können in die jeweiligen Einwurfs Postkästen am Dienstgebäude Ludwigstraße 14 oder am Rathaus der Stadt Remscheid (Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid) eingeworfen werden. Die werden regelmäßig geleert. In dringenden Fällen können diese Bereiche telefonisch zentral wie folgt erreicht werden:

  • Bauaufsicht –Technik: 02191 -16 -2429
  • Bauaufsicht – Verwaltung, Bauaktenarchiv: 02191 -16- 3822
  • Untere Denkmalbehörde: 02191 -16-2302 / 3991

Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre dienstlichen E-Mail-Adressen erreichbar.

Gleichfalls geschlossen für den allgemeinen Publikumsverkehr ist der Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung der Stadt Remscheid. In dringenden Fällen können diese Bereiche telefonisch zentral wie folgt erreicht werden:

  • Stadtentwicklung: 02191 / 16 – 3194
  • Bauleitplanung: 02191 / 16- 2431/2677
  • Verkehrsplanung: 02191 -16- 2725

Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre dienstlichen E-Mail-Adressen erreichbar.

Derzeit laufen Beteiligungsverfahren

  • zum Bebauungsplan Nr. 672 – Gebiet östlich Bahnhof Lennep, westlich der Straße Am Bahnhof und das Geviert zwischen den Straßen Robert-Schumacher-Straße, Alte Kölner Straße, Kölner Straße und Am Johannisberg. Die Unterlagen sind weiterhin auf der Internetseite der Stadt Remscheid (www.remscheid.de, > Rubrik Remscheid & Tourismus > Stadtentwicklung > Planverfahren > Beteiligungsverfahren) bis zum 20.3.2020 einzusehen.
  • zum Bebauungsplan Nr. 668 - Gebiet Am Schützenplatz. Die Unterlagen sind weiterhin auf der Internetseite der Stadt Remscheid (www.remscheid.de
    , > Rubrik Remscheid & Tourismus > Stadtentwicklung > Planverfahren > Beteiligungsverfahren) bis zum 17.4.2020 einzusehen.

Arbeiten an neuen Sportplätzen nicht vor Herbst

Kunstrasen in Reinshagen mit Muskelhypothek der Sportler?“, fragte der Waterbölles am 24. Januar. Die Kosten für den Umbau des alten Tennenplatz in Reinshagen und die Sanierung des oberen Kunstrasenspielfeld hatte die Verwaltung mit 2.038.000 Euro veranschlagt. Dabei wird es nicht bleiben; aber dazu später. Sportbund Remscheid und die sechs in Reinshagen beheimateten Vereine (Fußball, Hockey und American Football) hatten die Pläne begrüßt, doch dann hakte es bei der Frage der Mitfinanzierung und Muskelhypothek (100.000 Euro). Weil sich die Vereine lediglich in der Lage sahen, eine Muskelhypothek in Höhe von 6.300 € zu erbringen, hatten der Sportbund und der Fachdienst Sport und Freizeit  den Vereinen im Dezember einen Schlüssel zur Verteilung des Eigenanteils von 100.000 € erarbeitet und den Vereinen im Januar vorgelegt. Sportdezernent Thomas Neuhaus äußerte damals die Erwartung, dass die Sportvereine noch einen eigenen Vorschlag zur Kostenaufteilung vorlegen würden.

Bis heute ist jedoch über eine Einigung der Vereine über die prozentualen Verteilung der Eigenleistung nichts bekannt. Dabei waren die Vereine von der Verwaltung am 20. Januar bei einer Besprechung im Rathaus Lüttringhausen noch einmal darauf hingewiesen worden, dass Zeit dränge, „damit der Maßnahmenbeginn nach Vertragsschluss mit allen sechs Vereinen zeitnah erfolgen kann“, wie es in einer Mitteilungsvorlage zur Sitzung des Sportausschusses am 18. März heißt. Das heißt, „dass die Bauaufträge erst vergeben werden, wenn das Projekt finanziell in trockenen Tüchern ist“, wie es der Waterbölles im Januar ausdrückte.

Wie die Verwaltung jetzt mitteilte, halten die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) „aufgrund der vorangeschrittenen Zeit“ einen Baubeginn in diesem Frühjahr nicht mehr für realistisch. Zitat: „Die Firmen haben für diese Saison keine Kapazitäten mehr und reichen, wenn überhaupt, lediglich sehr teure Angebote ein. Es wird daher als sinnvoll und realistisch erachtet, die Ausschreibung für den unteren und oberen Sportplatz zu bündeln (Synergieeffekte und Kostenersparnis) und erst im Spätsommer 2020 raus zu schicken, so dass die Sportplatzbauarbeiten  im Herbst 2020 beginnen können.“
Waterbölles: Immer vorausgesetzt, zwischen den Vereinen und der Stadt kommt ein Vertrag über die zu erbringende Eigenleistung zustande. In der aktuellen Vorlage der Verwaltung heißt es dazu: „Es liegen das Meinungsbild des Fachdienstes Recht und Datenschutz sowie Entwürfe der Verträge vor.“

Grüne wünschen für "Kräwi" einen Ganzjahresbetrieb

Nach Ansicht der Remscheider Grünen könnte die Freizeitanlage „Kräwi“, die vor etwa 15 Jahren an der Wuppertals auf einem Grundstück des Wupperverbandes mit Fördermitteln der Stadtentwicklung errichtet wurde, zu einer ganzjährigen außerschulische Bildungsstätte mit dem mit dem Schwerpunkt „Naturraum Wasser“ weiterentwickelt werden. So steht es in dem Antrag, der Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weist für die anstehenden Sitzungen der zuständigen Fachausschüsse und des Rater der Stadt vorliegt. Die Idee der Grünen: Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Wupperverband innovative Ideen zur Attraktivierung dieses städtischen Freizeitangebots und damit des touristischen Potenzials bzw. der Bildungslandschaft von Remscheid insgesamt zu entwickeln. Diese könnten dann den Ausschüssen des Rates und der Bürgerschaft (diesen in einer „Werkstatt“) vorgestellt werden. Dann bedürfe es noch eines geeigneten Förderprogramm… für die Umsetzung zu eruieren.

In der Antragsbegründung der Grünen heißt es: „Unsere Freizeitanlage Kräwinkler Brücke wird insbesondere in der Sommersaison von Jugendlichen und jungen Familien intensiv genutzt. Die „Kräwi“ bietet den Remscheider Bürgerinnen und Bürgern ein kostenfreies Freizeitvergnügen und wird von der Arbeit Remscheid gGmbH vorbildlich bewirtschaftet.“ Da der Betrieb der Anlage in der Sommersaison durch Parkgebühren und den Imbissbetrieb keine Kostendeckung erreiche, sollten Stadt und Wupperverband über weitere Nutzungen nachdenken, um die Menschen auch außerhalb der Sommersaison zur „Kräwi“ zu führen.

Freie Urnen-Kammern noch bis zum Jahresende

Zusätzliche Sitzbänke statt neuer Kolumbarien“, titelte der Waterbölles am. März 2018. Auf dem Waldfriedhof Reinshagen werden Bestattungen in Urnenkolumbarien schon seit 2004 angeboten. Zuletzt (2015) wurden die Urnenwände nahe der Friedhofskapelle erweitert. soll gegenüber der Friedhofskapelle ein neuer Aufenthaltsbereich entstehen. Weitere Kolumbarien an dieser Stelle wurden von der Alt-.Remscheid am 17. April 2018 zu Gunsten eines Aufenthaltsbereichs verworfen. „Für eine in späteren Jahren eventuell anstehende Erweiterung der Urnenkolumbarien ist die Nutzung eines anderen Grabfeldes vorgesehen“, hieß es damals. Die neuen Urnen-Pläne werden jetzt schneller konkret als vor einem Jahr abzusehen: Auf der Tagesordnung der Sitzung des Betriebsausschusses für die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) steht am 17. März der Beschlussvorschlag der Verwaltung, auf dem Waldfriedhof Reinshagen weitere Urnenkolumbarien zu errichten. Von den 168 Urnen-Kammern auf dem Friedhof sind noch 30 frei, ausreichend bis Ende 2020. Zur Umgestaltung für Urnen-Bestattungen sind die ehemaligen Reihengrabfelder 49 und 50 vorgesehen: „Abgesehen von einer Einzelgrabstätte am unteren Rand des Grabfeldes steht die komplette Fläche zur Umgestaltung zur Verfügung. Hinsichtlich der Topographie, der Nähe zur Friedhofskapelle sowie der Bebaubarkeit im vorhandenen Baumbestand wurde diese Fläche als aktuell sinnvoll umsetzbare Variante identifiziert“, so die Verwaltung.

Langfristig ist die Umsetzung in bis zu vier Bauabschnitten möglich. Im ersten Bauabschnitt sollen aktuell vier Urnenwürfeln mit jeweils 64 Kammern, insgesamt also 256 Kammern, angelegt werden, auch bei hoher Nachfrage ausreichend für mehr als 5 Jahre. Erweiterungsmöglichkeiten um jeweils zwei bzw. drei Urnenwürfel in den weiteren Bauabschnitten seien möglich, erläutern die TBR.

Der erste Bauabschnitt wird als platzähnliche Anlage mit Aufenthaltsqualität und ansprechender Rahmenbepflanzung errichtet. Der Platz selbst wird mit Pflaster und zahlreichen Sitzmöglichkeiten – entsprechend der an der Friedhofskapelle vorhandenen Anlage – gestaltet. Zusätzlich erhält die Anlage einen Zugang über eine Treppe in Sichtbeziehung zum Nebeneingang zwischen Wald- und Westfriedhof. Die spätere Verbindung zum zweiten Bauabschnitt erfolgt ebenfalls über eine neue Treppe, gleichzeitig besteht dann der barrierefreie Zugang über die bereits vorhandenen Friedhofswege. Die Urnenwürfel sollen – wie der bereits vorhandene Abschnitt an der Friedhofskapelle – mit Natursteinklinkern ansprechend gestaltet werden. Die Kosten des ersten Bauabschnitts sind für 2020/21 mit 364.000 Euro veranschlagt.

Ein Fahrrad ist nicht mit Tütenmilch vergleichbar

Die Zukunft von Radsport Nagel in Remscheid bleibt ungewiss. Mit dem früheren Pflanzenmarkt an der Rader Straße / Am Neuenteich – im Sommer oft ein „Treibhaus“ – ist das Unternehmen nicht zufrieden und sucht nach einer neuen Gewerbefläche in Remscheid in der Größenordnung von 4000 m2. Im Entwicklungsausschuss teilte die Verwaltung dazu am Donnerstag auf Anfrage der CDU-Fraktion mit, man stehe mit der Firma „schon seit Jahren in einem mehr oder weniger engen Kontakt“. Der konkrete Wunsch nach Entwicklungsmöglichkeiten habe sich bei einem Gespräch im Herbst 2018 ergeben, nicht ausgeschlossen eine Standortveränderung. Doch da habe die Verwaltung nichts im Angebot: „Die Stadt Remscheid selbst verfügt nicht über Gewerbeflächen dieser Größenordnung. (…) Aus diesem Grund wurde der Kontakt zu mehreren Eigentümern gewerblicher Immobilien hergestellt und eine Begleitung zugesagt.“ Radsport Nagel sei auch auf das leerstehende Gebäude an der unteren Alleestraße (Kaufhof/ SinnLeffers) hingewiesen worden sowie auf Flächen auf der mittleren Alleestraße. „Beide Standorte stießen aber, auch aufgrund logistischer Probleme, nicht auf Zustimmung.“

Aus dem Entwicklungsausschuss kam gestern die Empfehlung, über eine planungsrechtliche Aufwertung des Grundstücks an der Rader Straße / Am Neuenteich nachzudenken. Denn dort, ganz in der Nähe des neuen DOC, könnte ein Fahrradgeschäft künftig sehr intererssant sein.
Waterbölles: Der alleinige Hinweis der Verwaltung auf das geltende Einzelhandelskonzept der Stadt zieht hier nicht. Ein Fahrrad ist schließlich nicht mit Tütenmilch vergleichbar!