Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Arbeit mit neuer Kraft für die GuB Pferdestall

von Tina Horky

Rund 120 engagierte Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW kamen am vergangenen Montag und Dienstag zur 8. regionalen „Lernstatt Demokratie“ in Hamminkeln zusammen. Diese wird alljährlich vom Wettbewerb „demokratisch handeln“ veranstaltet und ruft Kinder und Jugendliche dazu auf, sich für Demokratie zu engagieren. Insgesamt beteiligten sich diesmal 46 von 66 Projekten an der Lernstatt. Darunter war auch die Geschichts-AG des Remscheider Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums mit ihrer Initiative zur Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid (GuB). Klaus Blumberg, Leiter der AG: „Bereits 2019 waren unsere Schülerinnen und Schüler von dem Konzept der Lernstatt begeistert und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Als wir dann mit dem Hildegard-Hamm-Brücher Förderpreis ausgezeichnet wurden, war schnell klar: Wir bewerben uns wieder!“.

Bei dieser Gelegenheit hatte das demokratisch handeln-Team um Regionalberater Michael Ridder angefragt, ob nicht zwei SchülerInnen aus Remscheid die Lernstatt moderieren könnten. Und so hatte die AG Francesco Lo Pinto (Abitur 2019) und Laima Nolte (EF) als Moderatoren nach Hamminkeln geschickt. Luca Marie Linden (EF) durfte dort die Idee der GuB Pferdestall sowie den diesjährigen Schwerpunkt der Ausstellung mit dem Thema „verfolgt – verurteilt – fast vergessen“ Ministerialdirigentin Susanne Blasberg-Bense vom Schul- und Bildungsministerium NRW vorstellen.

Am 27. Und 28. Februar findet die Jury-Sitzung bestehend aus LehrerInnen, SchülerInnen, ProfessorInnen und anderen Mitgliedern in Jena statt. Dann wird entschieden, welche 50 Projekte aus ganz Deutschland zur Bundeslernstatt nach Berlin anreisen dürfen. Für die Geschichts-AG ist klar: nach dieser Lernstatt gehen sie mit positiver Energie und neuer Kraft ans Arbeiten in der GuB Pferdestall.

Engagierte Eltern gehen Schulprobleme an

In § 72, Absatz 4, des Schulgesetzes für Nordrhein-Westfalen räumt ein unscheinbarer Satz den Eltern von Schulkindern ein Mitwirkungsrecht ein, dem  angesichts des aktuellen Lehrermangels und Unterrichtsausfalls große Bedeutung zukommt: „Schulpflegschaften können auf örtlicher und überörtlicher Ebene zusammenwirken und ihre Interessen gegenüber Schulträger und Schulaufsicht vertreten.“ Die Remscheider Schulpflegschaften haben das bislang nicht getan. Dabei ist das Gesetz schon 15 Jahre alt; es trat am 15. Februar 2005 in Kraft. Doch jetzt tut sich was. Weil Karsten Neldner, als Klassenpflegschaftsvorsitzender Mitglied der Schulpflegschaft der Sophie-Scholl-Gesamtschule, die Initiative ergriffen hat. Zuerst brachte er dort die Idee zur Gründung einer Stadtschulpflegschaft zur Sprache, und als die allgemein begrüßt wurde, übernahm er die Aufgabe, Kontakt zu den Schulpflegschaften aller Remscheider Schulen aufzunehmen. Das geschah aus Gründen des Datenschutzes zumeist über die Leiter/innen der städtischen Schulen. Auch die fanden die Idee durchweg gut und stellten den Kontakt zu dem /der Vorsitzenden der jeweiligen Schulpflegschaft her. Zitat aus dem Brief von  Karsten Neldner an die Schulpflegschaften: „Die Pädagogen treffen sich schulübergreifend zum Erfahrungsaustausch. In Remscheid gibt es das bei den Elternvertretungen nicht. Aber ist es nicht wichtig, Hintergründe kennenzulernen, Informationen zu sammeln, sachlich zu diskutieren und mitzuwirken, damit die Probleme an den Schulen beseitigt oder zumindest gemindert werden? Wir können viel erreichen, wir müssen es nur gemeinsam anpacken!“

Und so kam es, dass in der vergangenen Woche  bei einem Treffen von 36 Elternvertretern in der Sophie-Scholl-Schule 26 der insgesamt 33 Remscheider Schulen vertreten waren (bis auf die Hauptschule alle Schulformen) und die Gründung einer Stadtschulpflegschaft als Ansprechpartner für Politik und Verwaltung bzw. Vertretung der Elternbelange gegenüber dem kommunalen Schulträger, der Stadt Remscheid, ins Auge fassten:

Vertreter von neun Schulen – Karsten Neldner (Sophie-Scholl-Gesamtschule), Claudia Güttner (Albert-Einstein-Gesamtschule). Patrick Schönepauck (Nelson-Mandela-Sekundarschule), Matthias Schmandt-Quambusch (Albert-Schweitzer-Realschule), Janine Giordani (Alexander-von-Humboldt-Realschule), Claudia Kray (Gemeinschafts-Grundschule Kremenholl), Esther Garcia (Katholische Grundschule Menninghausen), Uta Wiesemann (Heinrich-Neumann-Förderschule) und Frank Lipphardt-Hahn (Hilda-Heinemann-Förderschule) ­ haben sich für den 11. März an der Alleestraße verabredet, um eine Satzung für die neue Stadtschulpflegschaft zu erarbeiten. Der Entwurf soll beim nächsten Treffen der Remscheider Schulpflegschaften am 22. April um 19 Uhr in der Albert-Einstein-Gesamtschule vorliegen.

An Themen, die dringend mit Schulverwaltung und Politik erörtert werden müssen, mangelt es den Elternvertretern nicht, wie sich beim ersten Treffen in der Sophie-Scholl-Schule schnell zeigte:

  • Lehrermangel / Unterrichtsausfall: Darunter leiden  alle Schulen, und das nicht erst seit gestern. Berichtet wurde von (wenig Erfolg versprechenden) Versuchen, mit Seiteneinsteigern dem Lehrermangel zu begegnen. Die Seiteneinsteiger könnten längst nicht alle Fächer abdecken. Besonders in den Förderschulen fehle es an Sonderpädagogen. Einige Schulen hätten mit mehr oder minder großem Erfolg Kontakt mit dem Schulministerium in Düsseldorf und dem Remscheider Schulamt aufgenommen, um auf das Problem aufmerksam zu machen (siehe die laufende Online-Petition „Aktion Bildung - Gegen Lehrermangel, Unterrichtsausfall, Bildungsnotstand“).
  • Kritisiert wurde auch ein „falsches System der Personalplanung“ mit Sabbatjahr, Pension, Schulleiterbesetzung und Einstellungsverfahren. Für Letzteres ein Beispiel: Wenn sich eine Schulkonferenz für eine(n) Bewerber(in) auf eine freie Lehrerstelle entschieden hat und diese(r) nach erster Zusage dann doch noch absagt, dürfe nicht der/die nächste geeignete Bewerber(in) auf der Liste genommen werden, sondern das ganze Verfahren müsse von vorne anfangen. Claudia Güttner, Schulpflegschaftsvorsitzende der Albert-Einstein-Gesamtschule, und Karsten Neldner gegenüber dem Waterbölles: „In Wirtschaftsunternehmen wäre das undenkbar!“
  • Einheitliche bewegliche Ferientage: Damit sind jene drei bis vier schulfreien (Brücken)Tage im Jahr gemeint, die die Schulkonferenzen selbst festlegen können. Dort haben die Elternvertreter ein starkes Mitwirkungsrecht (§65.4 Schulgesetz NRW). Bisher gibt es allerdings nur wenige Schulen, die sich diesbezüglich absprechen. Besonders für Familien mit Kindern an unterschiedlichen Schulen ist das unbefriedigend. Dann kann es vorkommen, dass das eine Kind schulfrei und das/die andere(n) Unterricht hat bzw. haben. Dann ist es nichts mit gemeinsamer Freizeit!
  • Schreiben lernen in den Grundschulen: hier Grundschrift, dort Druckschrift, anderswo Schreibschrift. Das klingt nach Wirrwarr statt nach klaren Vorgaben.
  • „Tag der offenen Tür“ in den Schulen: Von den Elternvertretern wurde beim Treffen am vergangenen Dienstag bemängelt, dass der "Tag der offenen Tür" bei einigen Schulen auf den gleichen Samstag fällt. So werde interessierten Eltern die Möglichkeit genommen, sich mehrere Schulen anzuschauen.

Viel zu tun also für Eltern, denen die schulische Entwicklung ihrer Kinder am Herzen liegt. Was aber ist der Grund dafür, dass sich nur wenige Eltern bereiterklären, in Klassen- und Schulpflegschaften mitzuarbeiten? Haben sie das Gefühl, nichts oder nur wenig bewirken zu können? „Wir können viel erreichen, wir müssen es nur gemeinsam anpacken!“, appellierte Karsten Neldner an die Schulpflegschaften. Einen Versuch ist das allemal wert!

Vorrunden für S-Cup 2020 wurden ausgelost

Gruppe A 

Gruppe B 

Gruppe C 

Gruppe D 

KGS Franziskus

GGS Eisernstein

GGS Mannesmann

GGS Daniel-Schürmann

GGS Siepen

GGSFreiherr-v.-Stein

GGS Dörpfeld

GGS Am Stadtpark

GGS Steinberg

KGS Franziskus (Lü.)

GGS Reinshagen

GGS Walther-Hartmann

GGS Adolf-Clarenbach

GGS Hackenberg

KGS Menninghausen

GGS Kremenholl

   

GGS Hasten

 

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz findet unter Beteiligung von 17 Grundschulstandorten am Samstag, 21. März, und am Samstag, 9. Mai, der Sparkassen-Cup 2020 statt. Veranstaltet wird dieses jährliche Hallenfußballturnier vom städtischen Fachdienst Sport und Freizeit und der Stadtsparkasse Remscheid. Gespielt wird um die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Remscheider Grundschulen.

Die Spiele der Vorrunde finden am 21. März parallel in zwei Dreifachsporthallen statt. Die Gruppen A und B spielen von 8.15 bis 11.30 Uhr in der Sporthalle Hackenberg, die Gruppen C und D von 8.20 bis 12.20 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp. Das Catering in der Sporthalle Hackenberg übernimmt der Schulverein der KGS Franziskus, das Catering in der Sporthalle Neuenkamp der Schulverein der GGS Walther-Hartmann.

Die Auslosung der Vorrundengruppen erfolgte in der Geschäftsstelle des Ausschusses für den Schulsport in der Stadt Remscheid. Sie ergab nachstehende Einteilung.

Der Spielmodus aus den letzten Jahren hat sich bewährt und wird beibehalten. In den Vorrundengruppen spielt „Jeder gegen Jeden“. Die vier Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für die Endrunde. Dort spielen sie am 9. Mai in der Sporthalle Neuenkamp in zwei Vierergruppen „Jeder gegen Jeden“. Nach den Gruppenbegegnungen spielen die Gruppenersten gegen die Zweiten der anderen Gruppe das Halbfinale. Die beiden Verlierer der Halbfinale sind die Drittplatzierten des Turniers. Die Sieger spielen im Endspiel um den Turniersieg.

Schülervertretung des GBG besuchte den Landtag

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Schon länger angedacht war ein Gespräch der Schülervertreterinnen und Schülervertreter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums mit dem Landtagsabgeordneten Sven Wolf. Im Rahmen einer Düsseldorf-Exkursion nutzen die rund 30 Schülerinnen und Schüler mit Schulsprecherin Aliya Queiser und Schulsprecher Luca Vetter sowie den Lehrkräften Susanne Eickhoff, Dimitri Hieronimus und Sebastian Laule nun am Freitag die Gelegenheit zum Besuch des Landtags Nordrhein-Westfalen. Wegen der Vorgänge in Thüringen nahm die Themen „Demokratie“ und „Regierungsbildung“ in der Diskussion einen großen Raum ein.

Die Schüler wollten die persönliche Meinung des Abgeordneten hören. „Ich befand mich grad auf dem Rückweg von einem Polizeikongress, als ich die Meldungen am Mittwoch gesehen habe“, erzählte Sven Wolf. „Ich war entsetzt und habe eine geraume Zeit darüber nachgedacht, was es für mich persönlich bedeuten würde, wenn sich eine Entwicklung wie zur Zeit der Übernahme des Faschismus in Deutschland wiederholen würde. Ich habe eine gute Erinnerung an  Familienerzählungen, und es hat etwas sehr Beklemmendes, sich das zu vergegenwärtigen. Dazu darf es nie wieder in Deutschland kommen. Solche aktuelle Ereignisse haben immer Vorrang und bringen auch schon einmal den Tagesablauf eines Abgeordneten durcheinander“, betonte Sven Wolf.

Wichtig war es den Schülerinnen und Schülern, zu wissen, was mit den Forderungen der Initiative „Fridays for future“ passiert. „Am Anfang war das überall Thema, aber jetzt hört man nichts mehr davon. Passiert da denn was?“, wollten die Jugendlichen wissen. „Das ist in vielen Ausschüssen des Stadtrats beraten worden“, berichtete Sven Wolf. „Die zehn Punkte sind ein gutes Vorbild für andere Städte und Gemeinden, weil sie nicht nur abstrakte Zielbeschreibung sind, sondern sehr konkret. Und sie umfassen sogar Punkte, die statt von der Stadtverwaltung zum Beispiel von den Eltern beizutragen sind – Stichwort: Eltern-Taxis. Bei manchen Punkten wie den Wasserspendern, erschließt sich mir selbst nicht, warum das so eine lange Diskussion ist. Oft geht es darum, die Kosten in den städtischen Haushalt einzuplanen oder in zukünftigen Ausschreibungen zu berücksichtigen.“

Der Abgeordnete berichtete, was zu einzelnen Punkten von der Stadtverwaltung an den Stadtrat zurückgemeldet worden ist, und gab einen Überblick über die Umweltpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Das habe sich im Jahr 2011 im Dialog mit vielen Beteiligten auf den Weg gemacht, um im Jahr 2013 das erste Klimaschutzgesetz eines  Bundeslandes zu verabschieden.

 

Ganztagsbetreuung ist auch eine Frage der Kosten

Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

Immer mehr Grundschulkinder in Deutschland werden ganztags betreut, sei es direkt in der Schule oder in einem Hort. Die Angebote der einzelnen Bundesländer unterscheiden sich stark – und auch der Familienhintergrund spielt eine große Rolle dabei, ob Eltern ihre Kinder ganztags betreuen lassen oder nicht. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Immer mehr Familien lassen ihre Kinder im Grundschulalter ganztags betreuen: Im Bundesschnitt haben im Schuljahr 2017/2018 rund 42 Prozent der Schulkinder eine Ganztagsschule und 23 Prozent einen Hort besucht. Basierend auf Zahlen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt die Studie, dass Familien ganz unterschiedlicher Milieus die Angebote nutzen. So gehen Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund und Kinder, deren Eltern Arbeitslosengeld II beziehen, besonders häufig in eine Ganztagsschule. Familien mit einem vergleichsweise hohen Einkommen schicken ihre Kinder sehr oft in einen Hort oder in eine ähnliche Einrichtung. 

Während Berlin die Gebühren komplett abgeschafft hat, ist die Ganztagsbetreuung in den anderen Bundesländern auch eine Frage der Kosten: Eltern, deren Kinder nachmittags in einer Ganztagsschule betreut werden, zahlen dafür im Schnitt rund 30 Euro im Monat. Bei der Betreuung in einem Hort werden etwa 41 Euro monatlich fällig. Auch der Wohnort spielt bei der Betreuungsfrage eine große Rolle: In Hamburg etwa haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz - rund 98 Prozent aller Grundschüler gehen daher ganztags zur Schule. Hingegen liegt der Anteil der ganztagsbetreuten Kinder in Baden-Württemberg nur bei knapp einem Drittel.  

Ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz muss nicht, wie im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD festgehalten, auf Bundesebene beschlossen werden. Vielmehr kann er auch in den Ländergesetzen verankert werden, wie es heute schon in Brandenburg, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Fall ist. Das ist ohnehin naheliegender, da die Länder für ihre Schulen zuständig sind. Engagiert sich die Bundesregierung beim weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung, muss sie den Ländern in jedem Fall große Freiräume lassen: "Stellt der Bund Geld bereit, müssen die Bundesländer, die bereits viele Ganztagsangebote geschaffen haben, gleichermaßen Mittel abrufen können", sagt Studienautor Wido Geis-Thöne. "Sonst käme das einer Bestrafung für ihr Engagement gleich." Ein Programm, ähnlich dem Gute-Kita-Gesetz, wäre ein denkbarer Weg: Den Ländern würde klar auferlegt, das zusätzliche Geld für eine bessere Ganztagsbetreuung zu investieren. Wo die Mittel konkret hinfließen, könnte jede Landesregierung jedoch für sich selbst entscheiden.

Erhebliche Kostensteigerung beim neuen Berufskolleg

In nichtöffentlicher Sitzung befasst sich heute Abend der Schulausschuss mit dem geplanten Neubau für das Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung. Das soll auf dem so genannten Baufeld 6 am Remscheider Hauptbahnhof entstehen, einem länglichen Grundstück am Anfang der Werkzeugtrasse. Gerüchte darüber, dass der Stadt Remscheid bei diesem Projekt die Baukosten in den Himmel schießen, gab es schon lange. Eine Anfrage der Wählergemeinschaft W.i.R. von heutigen Tage scheint das zu bestätigen. Darin stellt die Ratsgruppe der W.i.R. fest: „Ein Budgetbeschluss von 30 Millionen € im Eilentscheid bei einer Investitionserhöhung um über 50 Prozent ist kein leicht zu nehmender Vorgang, und nachdem die Öffentlichkeit ja mit auf die spannende Suche nach einem Standort genommen worden ist, sollte sie auch erfahren, warum die damaligen Annahmen so nicht mehr zutreffen.“

Die W.i.R. bittet in ihrem Brief an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 13.Februar „zur Vorlage 15/7016 den Budgetsteigerungsbedarf von elf Millionen € seit August 2016 detailliert zu erläutern“. Hierbei möge die Verwaltung dann auch die Frage zu beantworten: „Wäre nach Einschätzung der Verwaltung eine analoge Kostensteigerung auch beim Alternativangebot Alleestraße zu erwarten gewesen?“

Mit dem Beschluss des Rates der Stadt zur Auftragsvergabe ist in der Ratssitzung im April zu rechnen. Man darf gespannt sein, ob die Verwaltung schon vorher, also im „laufenden Verfahren“ zu Einzelheiten der Kostensteigerungen Stellung nahmen wird.

Städt. Kitas und Schulen wegen Sturm geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Krisenteam der Stadt Remscheid hat aufgrund der aktuellsten Informationen des Deutschen Wetterdienstes und der damit einhergehenden Gefährdungseinschätzung durch die Feuerwehr Remscheid entschieden, dass eine sichere Erreichbarkeit von Schulen und Kindertageseinrichtungen am morgigen Montag nicht mehr garantiert werden kann. Im Einzelnen hat dies folgende Auswirkungen:

An den städtischen Schulen wird am Montag, 10. Februar, kein Unterricht stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zur Schule kommen. Für Schülerinnen und Schüler die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen hierzu benötigen, müssen sich dazu mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen. Im Zusammenhang mit der getroffenen Entscheidung wird auf die geltende Rechtslage verwiesen, die beim Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen nachzulesen ist. Am Dienstag, 11. Februar, wird der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.

Die städtischen Kindertagesstätten bleiben am Montag, 10. Februar, ebenfalls geschlossen. Ein Notdienst ist sichergestellt. Der Kitabetrieb wird voraussichtlich am 11. Februar wieder aufgenommen. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern Verbindung setzen. Den freien Trägern wird seitens der Stadt Remscheid  empfohlen, sich der städtischen Entscheidung anzuschließen.

Alle städtischen Außensportanlagen und auch alle städtischen Sporthallen sind für den gesamten Montag geschlossen.

Wälder, Park- und Friedhofsanlagen: Wegen des Sturms sollte dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen. Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.

Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal der städtischen Kindertagesstätten befinden sich im Dienst - mit der dringenden Bitte, dabei gut auf die eigene Sicherheit zu achten.

Orkanwarnung für Eltern und Schulkinder

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Ab dem kommenden Sonntag bzw. der Nacht zum Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine bundesweite Sturmlage. Aus dem Hinweis des DWD ergibt sich, dass noch keine regionalen Vorhersagen getätigt werden können. Vor diesem Hintergrund weist die Bezirksregierung Düsseldorf Eltern und Schüler auf folgendes hin:

Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 – BASS 12-52 Nr. 1).

Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger – unter Einbeziehung der Schulleitung – die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen.

Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, so sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können.

Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben. Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs.

Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.

Grundsatzbeschluss zum Schulneubau wird aufgehoben

Ab 2026 dürfen im Rettungsdienst als Verantwortliche in Rettungseinsatz nur noch Notfallsanitäter beschäftigt werden. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre ist damit erheblich zeitaufwendiger als die bisherige Ausbildung zum Rettungsassistenten. „Neue Schule zur Ausbildung von Notfallsanitätern“, titelte der Waterbölles am 2. Juli 2016, nachdem dem Rat der Stadt der Grundsatzbeschluss empfohlen worden war, in Solingen gemeinsam mit den Städten Leverkusen, Solingen und Wuppertal eine eigene Notfallsanitäterschule einzurichten. Die bisherigen Schulen in den Städten könnten die neuen gesetzlichen Anforderungen an die Ausbildung nicht erfüllen, hieß es damals. Schon bis 15. Juli 2016 sollten infrage kommende Standorte für Bau der neuen  Schule ermittelt werden.

Zur nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung sowie des Rates der Stadt (26. März) liegt nunmehr der Beschlussvorschlag der Verwaltung vor, den damaligen Grundsatzbeschluss vom 30. August 2016 wieder aufzuheben. Begründung: „Es konnte keine gemeinsame Lösung gefunden werden, so dass die Einrichtung einer Notfallsanitäter-Schule mit den vier Städten nicht mehr in Betracht kommt.“ Nunmehr soll Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ermächtigt werden,  die öffentlich-rechtliche Vereinbarung aus dem Jahre 2006 zwischen den Städten Solingen, Remscheid und Leverkusen über den Betrieb einer Rettungsassistenten-Schule an die Bedürfnisse der Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter anzupassen.

Die Stadt Solingen betreibt seit 1993 die staatlich anerkannte Rettungsassistenten-Schule auf der Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit den Städten Leverkusen und Remscheid. Bereits seit dem Jahr 2015 werden dort Beamte und Beamtinnen des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes der beteiligten Feuerwehren, die die Qualifikation Rettungsassistent/-in erlangt haben, an der Rettungsassistentenschule zum Notfallsanitäter/-in weiterqualifiziert. Diese per Gesetz geregelte Möglichkeit der Weiterqualifizierung endet am 31.12.2023. Danach ist eine dreijährige Fortbildung mit einer anschließenden staatlichen Prüfung zur Erlangung der Qualifikation Notfallsanitäterin/Notfallsanitäter zwingend erforderlich.

Ein erster Pilotlehrgang mit insgesamt 15 Teilnehmenden, davon drei Solinger Beamte, ist im 2 Quartal 2019 angelaufen. Künftig soll pro Kalenderjahr ein Lehrgang anlaufen, um den Bedarf der drei beteiligten Feuerwehren an Notfallsanitäter/-innen zu decken. Hierbei arbeiten die Rettungsassistentenschule und das Bildungszentrum des Städtischen Klinikums Solingen gGmbH eng zusammen. Aus formalen Gründen soll Schule in „Stadt Solingen, Feuerwehr, Gemeinschaftliche staatlich anerkannte Schule für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten für die Städte Solingen, Remscheid und Leverkusen“ umbenannt werden. Die Ausbildung eines Notfallsanitäters kostet dort gegenwärtig von 21.463,53 €. Die Kosten fließen in die Kalkulation der Gebühren des Rettungsdienstes der beteiligten Kommunen ein.

Artikel vollständig lesen

Studieren neben dem Beruf ist machbar

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer sich über die Möglichkeiten eines berufsbegleitenden Studiums an der FOM Hochschule Wuppertal informieren möchte, kann am Mittwoch, 5. Februar, um 15 Uhr zu einem Vortrag ins Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstraße 10a, kommen. Dann stellt die FOM ihre verschiedenen Hochschulbereiche (Wirtschaft & Management, Wirtschaft &Psychologie, IT-Management und Gesundheit & Soziales) sowie ihre Studienorganisation vor. Seit mehr als 20 Jahren bietet die FOM Hochschule Studiengänge für Berufstätige an. Im Fokus stehen praxisorientierte Bachelor- und Master-Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen. Diese Studiengänge sind so konzipiert, dass sie parallel zu einer betrieblichen Tätigkeit oder Ausbildung absolviert werden können. Mittlerweile ist die FOM mit mehr als 46.000 Studierenden die größte private Hochschule Deutschlands.

An 29 Hochschulzentren halten erfahrene Dozenten aus Wissenschaft und Wirtschaft Präsenzvorlesungen und ermöglichen so eine optimale Betreuung der Studierenden. Das Hochschulzentrum Wuppertal bietet seit dem Wintersemester 2012 Berufstätigen und Auszubildenden in Wuppertal, Solingen, Remscheid ganz neue Perspektiven: Statt nach Essen, Düsseldorf oder Köln zu reisen, haben sie nun in der Region die Möglichkeit, parallel zum Job einen Bachelor- oder Master-Titel zu erwerben.

"Zeugnis-Telefon" für die Halbjahres-Zeugnisse

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Am Freitag, 31. Januar, werden die Halbjahres-Zeugnisse ausgegeben. Auch die Bezirksregierung Düsseldorf bietet – neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen – wieder die „Nummer gegen Zeugniskummer“ an. Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären ‑ etwa, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn einer Schülerin bzw. eines Schülers haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211 / 475 - 4002 an folgenden Tagen erreichbar: Freitag, 31.1., Montag, 3.2., und Dienstag, 4.2., jeweils von 9 bis 12 und 13 bis 15.30 Uhr. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet (in Remscheid unter 02191 / 1600). Von der zentralen Rufnummer aus werden Anfragen an die Ansprechpersonen weitervermittelt, die Auskünfte zu Zeugnisfragen geben können.

Wer hat die Lust darauf, etwas zu bewegen?

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

„Bis heute sind 25 Bewerbungen für den neuen Jugendrat bei der Geschäftsstelle eingegangen. Daher haben wir uns entschlossen, die Bewerbungsfrist bis zum 31. Januar 2020 zu verlängern“, sagt Gerd Dietrich-Wingender, Geschäftsführer des Jugendrates und Wahlleiter. Junge Remscheider/innen zwischen 14 und 17 Jahren haben also noch ein paar Tage Zeit, um sich zu bewerben.  Der Geschäftsführer weiß um die Gedanken, die sich die Jugendlichen machen. „Niemand weiß ja so genau, was auf ein Jugendratsmitglied zukommt.“ In Interviews, die der Geschäftsführer des Jugendrates mit amtierenden Jugendrätinnen und Jugendräten geführt hat und die auf der Homepage des Jugendrates www.jugendrat-remscheid.de  zu sehen sind, gehen die jungen Leute auf diese Gedanken ein und erzählen, wie es ihnen selbst bei Ihrer Wahl ergangen ist. „Wer gerne persönlich Genaueres erfahren möchte, kann mich gerne anrufen oder persönlich besuchen“, sagt der Organisator der Wahl.

Rückblickend äußern sich viele Jugendräte, dass es außerordentlich bedauerlich wäre, wenn sie die Zeit im Jugendrat nicht erlebt hätten. Die Jugendräte sind stolz auf das, was der Jugendrat geschafft und berichten unisono, dass es sich lohnt, im Jugendrat dabei zu sein. „Auch muss sich niemand Sorgen machen“, so Dietrich-Wingender, „seinen anderen Verpflichtungen wie beispielsweise der Schule nicht mehr gerecht zu werden. Jede und jeder bestimmt weitgehend selbst den Umfang des eigenen Engagements. Und der Spaß kommt bestimmt auch nicht zu kurz!“

Der Bewerbungsbogen steht unter www.jugendrat-remscheid.de/downloads  zum Ausfüllen bereit. Nach dem Ausfüllen müssen noch fünf wahlberechtigte Unterstützer gefunden werden, die die Bewerbung unterschreiben. Wahlberechtigt sind alle Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner, die am 09.03.2020 mindestens 14 Jahre und noch nicht 18 Jahre alt sind. Bis zum 31. Januar, 14 Uhr, muss die Bewerbung dann an die Geschäftsstelle des Jugendrates gesendet oder persönlich dort abgeben worden sein. Die Adresse ist auf dem Bogen bereits vorgedruckt.

Die neu gewählten Jugendräte werden noch vor der ersten Sitzung zu einem gemeinsamen Seminar fahren, um sich gegenseitig kennen zu lernen und auf die neue Aufgabe vorbereitet zu werden. Außerdem steht der Geschäftsführer während der Amtszeit mit Rat und Tat zur Seite und ist für alles ansprechbar. Kandidatinnen und Kandidaten müssen also nichts weiter mitbringen, als die Lust darauf, etwas zu bewegen!

„…müsste…könnte…würde…hätte…sollte…“ sind Worte, die oft Wünschen und Bedürfnissen vorausgeschickt werden. Der Jugendrat ist die Chance zu MACHEN! Weitere Informationen über den Jugendrat und zur Wahl gibt es unter www.jugendrat-remscheid.de oder ganz persönlich bei Gerd Dietrich-Wingender in der Geschäftsstelle, Haddenbacher Str. 28-42, Raum EG 012, oder unter Tel: RS 162780.