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Neuer Brandschutz, um Schulschließung zu vermeiden

Für Brandschutzmaßnahmen an der Sophie-Scholl-Gesamtschule sowie den Kauf von zwei Schulraum-Containern stellt die Stadt Remscheid in diesem Jahr insgesamt 2.100.000 € bereit. Das betrifft die brandschutztechnische Ertüchtigung des Hauptgebäudes und der Sporthalle, sowie die Beschaffung der Container mit insgesamt sechs Klassenräumen und zwei Lehrerzimmern zur Auslagerung von Klassen während der Umbaumaßnahmen. Diese bezeichnet die Verwaltung als „eilbedürftig, da nur so der Schulbetrieb der Sophie-Scholl-Gesamtschule aufrechterhalten werden kann. Eine Schließung der Schule wird hierdurch vermieden. In der Vorlage zur Sitzung des Schulausschusses am 22. April wird Dringlichkeitsentscheidung gemäß § 60 GO NRW wird mit der „Gefahrenlage für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung durch die Corona-Pandemie“ begründet, „ein öffentlicher Notstand“. Auf Grund der Ansteckungsrisiken und der notwendigen Unterbrechung der Infektionsketten sei es gegenwärtig unzumutbar für Mandatsträger und Verwaltungsangehörige sowie Zuhörer, zu einer Sitzung zusammenzukommen.“

Die Investitionskosten sollen den bestehenden Rücklagen für den Ausbau des Knoten Ring-/Hackenberger Str. (1.300.000 €) und die Erneuerung der Königstraße zw. Hastener und Parkstraße (800.000 €) entnommen werden. Aber kein Grund zur Besorgnis, das soll keine Verzögerung dieser beiden Baumaßnahmen auslösen: „In beiden Fällen werden die Haushaltsmittel in 2020 nur zum geringen Teil benötigt, so dass die zur Deckung herangezogenen Beträge verfügbar sind. Die Neueinplanung erfolgt in 2021.“

Der neue Brandschutz für die Sophie-Scholl-Gesamtschule war nötig geworden worden durch neue Bauvorschriften (die am 1.1.2019 in Kraft getretene Bauordnung) und diverse technische Vorschriften. In den vorgeschriebenen Wiederkehrenden Prüfungen durch Bauordnungsamt und Feuerwehr der Stadt Remscheid habe sich die Notwendigkeit zur Sanierung „deutlich verschärft“. Und nach Beauftragung der Planungsbüros und anschließender Begehungen / Untersuchungen hätten sich „noch größere Mängel als vermutet“ herausgestellt.

Beispielhaft nennt die Verwaltungsvorlage den Einbau von zusätzlichen Brandschutztüren zur Sicherstellung der Rettungswege und von automatisch zufahrenden „Rauchschutzvorhänge“ zur Rauchabschottung der kreisrunden, geschossübergreifenden Öffnungen in den Fluren. Die alten Brandschutz-Tore müssten außer Betrieb genommen werden, da sie im „Brandfall eine Gefahr darstellen“.  Sie sollen durch neue Brandschutztüren ersetzt werden, die im Brandfall automatisch zufahren, jedoch jederzeit von Rettungskräften geöffnet werden können.

Waterbölles-Kurzkommentar: Die "kreisrunden, geschossübergreifenden Öffnungen in den Fluren" scheinen also in der Schule, in der am 1. August 1990  der Unterricht begann, fast 30 Jahre lang als Problem nicht aufgefallen zu sein. Dabei ist nicht erst seit 1990 klar: Rauch steigt nach oben.

Die Lernförderung geht online weiter

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Eine gute Nachricht gibt es für Remscheider Familien mit geringem Einkommen, deren Kinder auf Nachhilfe als Leistung der Bildung und Teilhabe angewiesen sind. Statt des bisherigen Präsenzunterrichts kann der Unterricht jetzt auch online erfolgen. Die Kosten hierfür werden weiter übernommen.

Zu Zeiten von Corona, Kontaktverbot und sozialer Distanzierung hat sich das Schulleben für alle Beteiligten völlig gedreht. Digitale Lernumgebung statt Klassenzimmer, Arbeitsblätter statt Präsenzunterricht, soziale Interaktion via Chat, App und Internet. Die landesweite Schulschließung seit 16. März stellt ganz besondere Anforderungen an Lehrer- und Schülerschaft. Und sie betrifft insbesondere Kinder und Jugendliche einkommensschwacher Eltern, die neben dem Schulunterricht auf gezielte Lernförderung angewiesen sind. Für ihre außerschulische Lernförderung im Einzel- oder Gruppenunterricht erhalten sie vielfach finanzielle Hilfen aus dem sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket – eine Leistung, die das örtliche Jobcenter verwaltet. Und hierbei galt bislang: Lernförderung hat im direkten Kontakt zwischen der Schülerin oder dem Schüler und der Lehrkraft stattzufinden.

Diese Regelung hat die Stadt Remscheid jetzt mit einer neuen Richtlinie bis zum 31. Juli aufgebrochen. Denn Lernförderung soll auch in dieser Zeit soweit es geht ermöglicht werden. Deswegen kann Lernförderung ab sofort in vollem Umfang online durchgeführt werden“, so Schuldezernent und Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus. Nachhilfeinstitute können hierfür ihre Unterrichtform – sei es Einzel- oder Gruppenunterricht – ohne weitere Rückfrage auf ein online realisierbares Lehr- und Lernangebot umstellen und müssen nicht um die Kostenübernahme bangen. Ihre erteilten Stunden können sie (im Rahmen der Richtlinien der Stadt Remscheid [BuT-Richtlinien RS; A.II.5.11]) nach der tatsächlich erfolgten Unterrichtsform abrechnen.

 

Corona: Jetzt 38 Infizierte im Stadtgebiet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach heutigem Stand sind 38 Remscheider Bürgerinnen und Bürger positiv auf die Covid-19-Erkrankung getestet worden. Von diesen 38 Personen wurden sieben Personen als genesen aus der angeordneten Quarantäne entlassen. 287 Remscheiderinnen und Remscheider befinden sich in angeordneter häuslicher Quarantäne. Eine Erfassung der freiwilligen Quarantäne erfolgt nicht.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.

Am 19. März haben wir Sie über die Schließung der städtischen Dienststellen informiert und Ihnen die wichtigsten Kontaktmöglichkeiten (Funktions-E-Mail-Adressen) mitgeteilt. Heute möchten wir Ihnen gerne die online zur Verfügung stehenden Informationsplattformen und Online-Dienste in kompakter Form vorstellen: https://remscheid.de/rathaus-und-politik/buergerservices/rathaus-onlineinformationen/146380100000143991.php. Denn ohne Kenntnis der Verwaltungsabläufe fällt es nicht immer leicht, auf unserer Internet-Plattform www.remscheid.de die jeweils benötigte Information direkt zu finden. Mit unseren Online-Informationen möchten wir Ihnen in dieser schwierigen Zeit zusätzlich Hilfestellung zu geben. Bei Problemen und Fragen wenden Sie sich gerne an die jeweils genannten Kontakte. Nutzen Sie zur Information auch gerne unsere Social Media Angebote wie beispielsweise Facebook und Instagram.

*** Bleiben Sie trotz des guten Wetters zuhause! Reduzieren Sie sämtliche sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum – auch in den eigenen vier Wänden! Das Virus ist der unsichtbare Feind!***

Neuregelung der Notbetreuung in Schulen ab morgen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) hat – erstens – eine Ausweitung des Personenkreises, der einen Anspruch auf Betreuung eines Kindes der Klassen 1 bis 6 in der Schul-Notbetreuung hat, und – zweitens – eine zeitliche Ausweitung auf die Wochenenden bis zum 19. April beschlossen. Nur an den Osterfeiertagen wir nicht betreut.

Ab Montag, 23. März, gilt für Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende, die in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, eine wichtige Erleichterung: Sie können ihr Kind unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder anderen Elternteils in die Notbetreuung geben, sofern eine Betreuung durch diese nicht gewährleistet ist.

Zudem wird ab 23. März bis einschließlich 19. April der zeitliche Umfang der Notbetreuung bei Bedarf auf alle Wochentage – also von Montag bis Sonntag – und auf die Osterferien mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag erweitert.

Die Remscheider Schulen sind entsprechend informiert. Sie entscheiden weiter über die Notbetreuung eines Kindes. Hierfür ist beiliegender Antrag zu stellen. Er liegt auch den Schulen vor. Die aktualisierte FAQ-Liste finden Sie hier: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html.

Corona: Notbetreuung in Schulen ab 18. März

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit Erlass vom 15. März hat das Schulministerium NRW die Schließung aller Schulen beschlossen. Gleichzeitig erging an die Schulen der Auftrag, für Kinder der Klassen 1 bis 6 eine Notbetreuung einzurichten, wenn deren Eltern in den im Folgenden aufgelisteten kritischen Infrastrukturen arbeiten: Gesundheit, Wasser und Entsorgung, Ernährung und Hygiene, Informationstechnik und Telekommunikation, Finanz- und Wirtschaftswesen, Transport und Verkehr, Medien, Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen, staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune), Schulen, Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe.

Die Entscheidung, ob ein Kind zur Betreuung in der Schule aufgenommen werden kann, trifft die Schulleitung. Sie organisiert die Notbetreuung für die Schülerinnen und Schüler der eigenen Schule. Der Umfang der Betreuung entspricht dem Zeitraum des Schulbetriebs, wie er an der jeweiligen Schule stattfinden würde. Grundlage der Entscheidung ist der Nachweis darüber, dass beide Elternteile (soweit nicht alleinerziehend) in den beschriebenen Bereichen arbeiten und nicht in der Lage sind, die Betreuung selbst zu organisieren. Darüber hinaus muss eine schriftliche Zusicherung der Arbeitgeber beider Elternteile / des alleinerziehenden Elternteils vorliegen, dass deren Präsenz am Arbeitsplatz für das Funktionieren der jeweiligen kritischen Infrastruktur notwendig ist. Für jeden Elternteil müssen die Voraussetzungen gegeben sein und dementsprechend auch ein Vordruck bei der Schule eingereicht werden. Das Formular für die Beantragung findet sich auf der Homepage der Stadt Remscheid unter https://remscheid.de/medienpool/dokumente000/Pruefbogen.pdf

Rögy-Schüler nach Skifreizeit in Quarantäne. Und die Eltern?

Im beschaulichen St. Jakob (ca. 900 Einwohner) im schönen Defereggental in Ost-Tirol ging für Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Lenneper Röntgen-Gymnasiums eine Skifreizeit, zu der sie am 6. März aufgebrochen waren, am vergangenen Freitag unerwartet zu Ende – einen Tag früher als vorgesehen. Die Abfahrt aus Tirol hatte den Reiseveranstalter von Samstagmorgen auf Freitagabend vorverlegt, nachdem das Robert-Koch-Institut ganz Tirol zum Corona-Krisengebiet erklärt hatte. In Lennep konnten die Kinder gestern Morgen gegen 6 Uhr von ihren Eltern in Empfang genommen werden. Viele von ihnen sind verunsichert:

Über Corona-Verdachtsfälle in der Region um St. Jakob ist zwar bislang noch nichts bekannt geworden, und die Kinder weisen keinerlei Symptome auf, aber was heißt die Rückkehr aus einem ausgewiesenen Krisengebiet jetzt für die ca. 100 Schüler und deren Angehörige? Vermutlich ist die Lage in dem Tiroler Dörfchen unkritischer als in jedem Supermarkt einer Großstadt in NRW! Allerdings hat das Röntgen-Gymnasium auf seiner Homepage die folgende „Information für die Rückkehrer aus Österreich“ veröffentlicht: „Das Robert-Koch- Institut empfiehlt für betroffene Reiserückkehrer eine häusliche Isolierung für die Dauer von 14 Tagen, um eine Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden. Sollten während dieser Zeit verdächtige körperliche Beschwerden auftreten (z.B. Fieber, Halsbeschwerden, Husten) empfehlen wir eine Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt oder zu dem Fachdienst Gesundheitswesen. Eine vorsorgliche Testung (z. B. Schleimhaut-Abstrich) macht keinen Sinn, da erst im Rahmen einer Erkrankung ein Virusnachweis möglich ist. Weitere Informationen sind auf den Internet-Seiten der Stadt Remscheid und des Robert-Koch-Institutes zu finden. https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Für die berufstätigen Väter und Mütter, mit denen die Kinder seit gestern wieder in häuslicher Gemeinschaft leben, bedeutet dies, dass sie ihren Arbeitgebern die Quarantäne ihrer Kinder melden müssen. Nicht ausgeschlossen, dass die Arbeitgeber die Eltern auffordern, sich ebenfalls in Quarantäne zu begeben. Peter Lange, Vater einer Tochter, die zu der Schülergruppe gehörte: „Ich finde es nicht glücklich, dass das Robert-Koch-Institut ganz Tirol zum Risikogebiet erklärt hat, während zum Beispiel NRW kein Risikogebiet ist, ausgenommen der Kreis Heinsberg. Hier wäre schnelle Klärung und Einschätzung durch das Gesundheitsamt der Stadt Remscheid hilfreich. Denn nach aktuellem Stand bedeutet das für berufstätige Väter und Mütter die Verbannung vom Arbeitsplatz!“

In normalen Zeiten hätte der Waterbölles auf eine Antwort der Verwaltung bis Montag warten müssen. Nicht so in „Corona-Zeiten“. Die  Antwort auf die Anfrage bei Viola Juric, Pressesprecherin der Stadt Remscheid, kam gestern um 22.10 Uhr. Sie bestand aus einem Zitat von Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Leiter des Corona-Krisenstabes der Stadt: „Hier handelt es sich um eine vom Bundesgesundheitsministerium empfohlene freiwillige Quarantäne. Die Eltern betrifft dies nicht.“ So sieht eine Entwarnung aus! Die besorgten Eltern dürften erleichtert sein.

Vorläufiges Ergebnis der Wahl zum Jugendrat

Vorname Name Stimmen Alter Schule
Cayan Yildiz 250 17 Albert-Einstein-Gesamtschule
Jeanne-Sophie Mortazawi 239 17 Sophie-Scholl-Gesamtschule
Burcu Aksoyek 211 16 Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Belinda Tillmanns 188 16 Sophie-Scholl-Gesamtschule
Angelina Haksteter 153 17 Leibniz-Gymnasium
Liv Ajder 133 15 Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Noor Akbar Akbari 105 15 Alexander-von-Humboldt-Realschule
Simay Fidanci 90 16 Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Beyda Tekerek 71 15 Alexander-von-Humboldt-Realschule
Isa El Baouti 69 15 Sophie-Scholl-Gesamtschule
Yahya Ezz Edin 66 15 Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Dennis Weizel 66 16 Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Tiyam Esfandiari 63 16 Sophie-Scholl-Gesamtschule
Aurora Piperato 61 14 Alexander-von-Humboldt-Realschule
Miriam Karagera 54 16 Nelson-Mandela-Sekundarschule
 Ersatzkandidaten:        
Kian Lavrin Mortazawi 52 14 Sophie-Scholl-Gesamtschule
Rana Azili 51 15 Gertrud-Bäumer-Gymnasium
Ezgi Dalgali 51 16 Albert-Einstein-Gesamtschule
Joshua Faßbender 43 17 Freiwilliges Soziales Jahr
Greta Lilly Raffelsieper 43 14 Gertrud-Bäumer-Gymnasium

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der Woche vom 9. bis zum 13. März  wurde der 9. Jugendrat gewählt. Wahlberechtigt waren 4.369 Remscheiderinnen und Remscheider im Alter von 14 bis 17 Jahren. Von den 19 Kandidatinnen und 9 Kandidaten, die sich zur Wahl stellten, sind zehn Kandidatinnen und fünf Kandidaten in den Jugendrat gewählt worden. Abgegebene Stimmen: 2.291, davon gültig: 2.256. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,44  Prozent. (2018: 55,845 Prozent).

Am Mittwoch, 29. April, um 18 Uhr findet unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die konstituierende Sitzung des Jugendrates im Großen Sitzungssaal des Rathauses Remscheid statt mit der Wahl des Vorstandes.

Statistisches:

Zwölf Kandidat/innen sind zwischen 14 und 15 Jahre alt. Dies ist ein sehr hoher Anteil an jüngeren Kandidat/innen. Fünf Mitglieder besuchen Gesamtschulen (2018: 3), sechs Gymnasien (2018: 9), drei Realschulen (2018: 1) und ein Mitglied die Sekundarschule.

Kein Wahlergebnis vor Publikum in der Gelben Villa

Der Waterbölles stellte sie vor:

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (6)

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (5)

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (4)

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (3)

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (2)

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (1)

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Vor dem Hintergrund der vielen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus haben wir uns entschieden, den für heute um 19 Uhr in der Gelben Villa geplanten Termin zur öffentlichen Bekanntgabe des Ergebnisses der Wahl des Jugendrats abzusagen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Wahlleiter Gerd Dietrich-Wingender werden das Ergebnis heute über Facebook, Instagram und unter https://www.jugendrat-remscheid.de/ bekannt geben.

Ergänzung des Waterbölles: Auch eine Pressemitteilung wurde zugesagt.

Corona-Verdacht führt zu Schulschließung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Infektionsgeschehen setzt sich fort: Ein weiterer Mann ist positiv auf das Corona-Virus getestet. Er hat erste Symptome einer COVID-19-Erkrankung wenige Tage nach seiner Rückreise aus Süd-Tirol gezeigt. Er befindet sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne. Und der Taxifahrer, der am vergangenen Mittwoch die Reisegruppe aus dem Nahen Osten vom Flughafen nach Hause transportiert hat, hat sich bei den infizierten Fahrgästen angesteckt. Er befindet sich seit Freitagabend gemeinsam mit seiner Ehefrau in häuslicher Quarantäne, nachdem sich bei ihm erste Erkältungssymptome eingestellt hatten. Seit Mittwoch ist klar: Eine Testung hat das Corona-Virus bestätigt. Besonders kritisch in seinem Fall ist, dass er nach dem Transport der Reisegruppe weiter Taxifahrten angenommen und im Zuge dessen am Freitag vier Schulkinder transportiert hat. Eines geht zur Sophie-Scholl-Gesamtschule, zwei besuchen das Leibnitz-Gymnasium und eines ist Schülerin der Hilda-Heinemann Schule.

Ob sich die Kinder auf der gemeinsamen Fahrt angesteckt haben, ist ungewiss. Keines von ihnen zeigt bislang Erkältungssymptome – eines der wesentlichen Kriterien dafür, dass sie als begründet verdächtig nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) betrachtet werden. Besonders kritisch ist dennoch: Bei der Schülerin der Hilda-Heinemann-Schule kann Beschwerdefreiheit nicht eindeutig festgestellt werden. Das Kind wird dauerbeatmet und kann sich nicht direkt zum eigenen Zustand äußern. Deswegen ist nicht auszuschließen, dass es erste milde Symptome einer Erkältung zeigt. Das zusammen mit der Tatsache, dass das Kind direkten Kontakt zu einem an dem Corona-Virus infizierten Menschen hatte, ergibt nach RKI-Kriterien den begründeten Verdacht, sich infiziert zu haben.

Mit diesem Wissen hat sich der Remscheider Krisenstab gestern dazu entschieden, die Hilda-Heinemann-Schule ab heute für die Dauer der angenommenen Inkubationszeit von 14 Tagen – gerechnet vom 6. bis einschließlich 20. März – für die insgesamt 151 Schülerinnen und Schüler zu schließen. Nicht auszuschließen ist das Risiko, dass die Schülerin das Virus in die Schule hineingetragen hat. Ganz besondere Berücksichtigung findet hier der Umstand, dass die Schülerschaft der Förderschule mit dem Schwerpunkt der geistigen Behinderung – genauso wie die Schülerin selbst auch – zum besonders schützenswerten Personenkreis nach den RKI-Richtlinien gehört. Die Kinder sind teils multipel erkrankt oder haben (Vor-)Erkrankungen, die ihr Immunsystem in besonderer Weise schwächen. Allein aus diesem Grunde sind die gesundheitlichen Risiken bei einer Infektion mit dem Corona-Virus für sie fatal.

Die Sophie-Scholl-Gesamtschule und das Leibniz-Gymnasium werden nicht geschlossen. Die Schülerschaft dieser Schulen gehört nicht zu der beschriebenen RKI-Risikogruppe. Und noch einmal: Die Schülerinnen und Schüler sind beschwerdefrei. Sie befindenden sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne und nehmen am Unterricht bis zum Ausschluss der Infektion nicht teil.

Der Remscheider Krisenstab hat die zuständige Schulrätin Brigitte Dörpinghaus und den Schulleiter Christian Jansen bereits über die Schulschließung informiert. Mittels Telefonkette werden jetzt alle Eltern kontaktiert. Auch die Lehrerschaft wird kurzfristig informiert. Sie gehen weiter in die Schule und halten zu den Eltern Kontakt.

Die Zeitschiene für die Fachhochschule wird länger

Ob die Honsberger Zweistelle der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH ) ein Flopp oder ein Erfolg wird, ist weiterhin ungewiss. Eines ist aber klar: Mit 20 Studierenden – so viele haben sich bislang für Produktionstechnik, Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre als Startangebot in der ehemaligen Grundschule an der Martinstraße angemeldet – wird die Dependance nicht zu halten sein. Denn das würde eine Millioneninvestition nichtz rechtfertigen. Die Stadt Remscheid unterstützt das Projekt ideell, indem ihre Protagonisten bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Werbetrommel rühren, auch und gerade gegenüber heimischen Unternehmens. Aber auch finanziell hat sie sich ins Zeug gelegt: Zwei Klassenräume sowie Nebenräumen im Erdgeschoss und im rechten Teil des Pavillons wurden für Lehrzwecke hergerichtet. Das kostete die Stadt rund 400.000 Euro. Die Kosten für die weitere Innenraumsanierung des Restgebäude incl. Brandschutz und Fassaden beträgt nach Berechnung des Gebäudemanagements ca. 2,3 Millionen €. Zwecks Fördermittel wandte sich die Stadt an das Wirtschaftsministerium (Wirtschaftsförderung) und das Bauministerium (Städtebauförderung. Das Wirtschaftsministerium hat abgesagt, wie sich in der jüngsten Sitzung des Entwicklungsausschusses herausstellte. Daraufhin hieß es im Ausschuss, notfalls müsse die Stadt die volle Investitionssumme übernehmen. Als würden die Ratsmitglieder den städtischen Schuldenberg nicht kennen, der sich bis zur nächsten Wirtschafts- und Finanzkrise ganz gewiss nicht abbauen lässt. Das lässt für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf einiges befürchten…

Zu dieser Sitzung hatte die Verwaltung die Antworten auf die Fragen der CDU (vom 19. Februar) nach dem aktuellen Sachstand beim so genannten „Remscheid-Stipendium“ (Ratsbeschluss vom 26. September 2019)  beantwortet. Zitat: „Dem Präsidenten der Rheinischen Fachhochschule Köln, Herrn Professor Wortmann,  wurden sowohl der Antrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90 Die Grünen sowie den Ratsgruppen von FDP und W.i.R. als auch die  Anfragen der CDU-Fraktion zu einem möglichen Stipendium für Studentinnen und Studenten am Standort Remscheid der RFH Köln mit der Bitte um fachliche Beurteilung der Vorschläge übergeben.“ Noch liege keine Stellungnahme vor.

Derzeit werde sowohl in den Reihen der  Unternehmen der Region als auch an den weiterführenden Schulen intensiv für das neue Studienangebot geworben. Zum Sommersemester 2020 werde ein  weiterer berufsbegleitender Studiengang Produktionstechnik hinzukommen. Keine Erfolgsmeldung aber zu den erhofften Landeszuschüssen: „Die Gespräche mit den verschiedenen Landesministerien werden von der Geschäftsführung der  Bergisches Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft koordiniert. (…) Zur Realisierung weiterer Förderzugänge sind Folgegespräche in Vorbereitung.“ Über deren Ergebnisse werde berichtet. Wann damit zu rechnen ist, steht in der Antwort der Verwaltung nicht. Alles sehr vage!! Nur so viel: „Der Zeitplan bzw. die vertraglichen Vereinbarungen für die baulichen Maßnahmen werden im Einvernehmen mit der RFH entsprechend angepasst.“ Die Zeitschiene für die Fachhochschule wird also länger. Hoffentlich dehnt sie sich nicht so weit, dass sie bricht.

Die kleinen Baumhirten wurden schnell gefunden

Fotos: privat.Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs

Getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ machte sich die praxisintegrierte Erzieher-Oberstufe des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs gestern dick eingepackt im Solinger Aufderhöher Wald auf die Suche nach den kleinen Baumhirten – so der Name des dortigen Waldkindergartens. Schon nach kurzer Zeit wurden die Schüler/innen fündig und von den Kindern sogleich ins intensive Freispiel eingebunden. Mit Kita- Leiter Andreas Schulz besprächen die Besucher aus Remscheid anschließend Themen wie die Qualifikation des Personals, die Alterszusammensetzung der Gruppe, die Elternarbeit, die Besonderheiten der Aufsichtspflicht sowie den Umgang mit dem Wetter. Aber auch Fragen wie „Wo isst man hier?“ und „Wo geht man hin, wenn man mal muss?“ konnten beantwortet werden. Schließlich bestaunten die begeisterten Studierenden noch die Schutzhütte und das feste Gelände des Waldkindergartens . Für ihre eigene Arbeit nahmen sie viele Ideen und Anregungen mit. In den vergangenen Wochen hatte sich die Klasse intensiv mit den konzeptionellen Hintergründen von Waldkindergärten befasst. Gestern konnte sie dieses Wissen auf Praxistauglichkeit überprüfen. Dafür dankten  sie den kleinen Baumhirten. (Carolin Wolf / Nina Falkenhain)

Im Mai vergibt die Jury die entscheidenden Punkte

Sechs Schüler-Gruppen, doppelt so viele wie 2019, beteiligen sich in diesem Jahre in Remscheid der neuen Spielrunde des Deutschen Gründerpreises für Schüler, Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel für Schüler ab 16 Jahren, drei Teams des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung und drei Teams des Röntgen-Gymnasiums. In ganz Deutschland haben bis zum 6. Mai 810 Teams Zeit, eine Geschäftsidee zu entwickeln und ein fiktives Unternehmen zu gründen. . Zum „Kick-off“ mit Präsentation ihrer Geschäftsideen und zum Gruppenfoto trafen sich die Remscheider Teams gestern Nachmittag zusammen mit ihren Coaches/Lehrern und fachkundigen „Unternehmenspaten“ in der Hauptstelle der Stadtsparkasse Remscheid an der Alleestraße. Begrüßt wurden sie dort von Unternehmenssprecherin Ann-Kristin Soppa und Spielebetreuerin Silke Weber-Wönkhaus, die in der Stadtsparkasse die Betreuung der Gruppen übernommen hat.

In der Spielphase von Januar bis Mai entwickeln die Schülerteams ihre fiktive Geschäftsidee inklusive Vertriebs- und Marketingstrategie. Im Mai bewertet eine Jury aus Wirtschaftsexpertinnen und -experten die Geschäftskonzepte, und am 8. Juni entscheidet sich in der Stadtsparkasse, welche Teams die ersten drei Plätze belegen, die mit Geldpreisen verbunden sind . Das Siegerteam auf lokaler Ebene kann sich über 500 Euro freuen.

Die rheinischen Sieger werden am 15. Juni in Düsseldorf bekannt gegeben, die Bundessieger am 25. Juni in Hamburg. Das Siegerteam fährt außerdem zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises (DGPS) ins ZDF-Hauptstadtstudio nach Berlin und wird von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ausgezeichnet. Die fünf bestplatzierten Teams gewinnen die Teilnahme am Future Camp 2020 - ein individuell auf die Schülerinnen und Schüler zugeschnittenes Persönlichkeits- und Managementtraining. Die Plätze sechs bis zehn erwartet ein spannender Workshop der DGPS-Partner. Silke Weber-Wönkhaus: „Auch Remscheider Teams haben schon an den überregionalen Wettbewerben teilgenommen und es bis zu den Endausscheidungen in Hamburg geschafft. Wir sind uns sicher, dass auch bei den diesjährigen Teams Ideen dabei sind, die es auf die Bühne bis nach Düsseldorf oder sogar noch weiter schaffen.“

Die Initiatoren des Wettbewerbs (stern, Sparkassen, ZDF und Porsche) verbinden damit das Ziel, junge Menschen frühzeitig zu eigenständigem Arbeiten anzuregen und für eigene Gründungen zu begeistern. Mit diesem Vorsatz fördert auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Schülerwettbewerb, an dem seit 1999 rund 83.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. „Durch den Gründerpreis werden Schule und Wirtschaft für Schüler und Schülerinnen auf eine erfolgreiche Art verknüpft. Zudem sammeln die jungen Leute hilfreiche Erfahrungen für ihr zukünftiges Berufsleben", sagt Ann-Kristin Soppa.

Die sechs Remscheider Teams und ihre Konzepte:
 

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