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Schulschließung verstärkt ungleiche Entwicklung

Pressemitteilung des Kinderschutzbundes Remscheid

Der Kinderschutzbund Remscheid warnt sehr eindringlich vor Überlegungen, die Schulen für die jüngeren Schülerinnen und Schüler - vor allem die Grundschulen und Förderschulen - ganz zu schließen. Die Schulen müssen geöffnet bleiben für solche Kinder, die zu Hause keine angemessene Unterstützung im Lernprozess erhalten können, z.B. wegen zu engem Wohnraum, fehlendem Rückzugsraum zum Lernen, überforderten Eltern oder fehlender digitaler Infrastruktur. Diese Probleme dürfen nicht auf dem Rücken dieser Kinder ausgetragen werden. Zahlreiche Eltern - aus welchen Gründen auch immer - sind am Limit und brauchen Entlastung. Für diese Kinder ist die Schule ein wichtiger Schutzraum und ein nicht ersetzbarer Raum sozialer Interaktion. Diese schwächeren Kinder fallen im Lernprozess zurück und die ungleiche Entwicklung in der Bildung wird größer. Das Schulministerium erlaubt die Betreuung von Schulkindern, wenn die Eltern erklären, ihre Kinder nicht zu Hause betreuen zu können. Von Seiten des Schulministeriums für die Entscheidung über die schulische "Notbetreuung"  von Kindern die Begriffe "Kindeswohlgefährdung " und "Jugendamt" ins Spiel zu bringen, verursacht Ängste bei Eltern und birgt die Gefahr der Stigmatisierung. In der Anmeldung für den Präsenzunterricht sollte kein Grund angegeben werden müssen.

Die Bildungskrise trifft nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen - es trifft die jüngeren stärker als die älteren. Natürlich gibt es auch die Kinder und Jugendlichen, die relativ gut durch die Krise kommen, weil sie gute unterstützende Voraussetzungen zu Hause vorfinden, eigene Lernkompetenzen entwickelt haben oder in der digitalen Welt gut zurechtkommen. Umso wichtiger ist es, dass die Schulen individuelle Wochenpläne für die einzelnen Schülerinnen und Schüler erarbeiten. Für die Kinder in der Präsenzbetreuung besteht die Chance in kleinen Gruppen bisherige Schwächen aufzuarbeiten und bei den Aufgaben pädagogisch betreut zu werden. Darüber hinaus sollten wir sehen, dass es alle Schülerinnen und Schüler hart trifft, dass "Nebenfächer" wie Musik, Kunst und Sport, nicht stattfinden können, die jedoch in der kindlichen Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.  (Karl-Richard Ponsar, Vorsitzender)

Infos digital: Besondere Umstände erfordern neue Wege

 Pressemitteilung des Berufskollegs Technik 

Am Samstag, 30. Januar, findet am Berufskolleg Technik in Remscheid wieder der Infotag statt, der alljährlich über verschiedene Bildungsgänge des Berufskollegs informiert. Eine Präsenzveranstaltung wird es diesmal allerdings nicht geben. Stattdessen öffnen wir unsere Türen in der Zeit von 10 bis 13 Uhr digital. Online können Sie sich über das vielfältige Bildungsangebot unserer Schule informieren. Weitere Informationen werden kurz vor der Veranstaltung auf der Homepage des Berufskollegs Technik zu entnehmen sein (www.btr-rs.de). Dort finden Sie weitere Kontaktdaten, falls Sie eine weitere Orientierung benötigen. Die Anmeldung zu den Bildungsgängen erfolgt online über www.schueleranmeldung.de. in der Zeit vom 29. Januar bis zum 29. März. Die abgebende Schule unterstützt erfahrungsgemäß bei den Anmeldungen.

Berufliches Gymnasium: (3 Jahre) In den Bereichen: Informatik oder Ingenieurwissenschaften (Bau-, Elektro- und Maschinenbautechnik). Abschluss Abitur. Voraussetzung für beide Bildungsgänge: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
Ingenieurwissenschaften: Interesse an ingenieurtechnisch-wissenschaftlichen Aufgaben- und Fragestellungen wird erwartet. Zum Erwerb der beruflichen Kenntnisse werden im Leistungskurs Ingenieurwissenschaften anschaulich-praktische Fragestellungen behandelt. Bei Erfolg kann z.B. ein Studium oder eine Ausbildung begonnen werden.
Informatik: Interesse im Hardware- als auch im Softwarebereich wird erwartet. Zum Erwerb der beruflichen Kenntnisse wird im ersten Jahr in den Werkstätten und Fachräumen der Schule Fachpraxis unterrichtet. Bei Erfolg kann z.B. ein Studium oder eine Ausbildung begonnen werden.

Höhere Berufsfachschule (2 Jahre): Abschluss Fachhochschulreife plus berufliche Kenntnisse in den Bereichen: Metall oder Elektro. Voraussetzung für den Bildungsgang: Fachoberschulreife.
Die Höhere Berufsfachschule vermittelt eine theoretische und praktische Einführung in das Berufsfeld der Metalltechnik oder in das Berufsfeld der Elektrotechnik. Computereinsatz begleitet den Unterricht. Kernfächer sind Deutsch, Mathe, Englisch sowie fachbezogene Fächer. Bei Erfolg kann ein z. B. Studium oder eine Ausbildung begonnen werden.

Informationstechnische Assistenten (ITA 3 Jahre): Abschluss Fachhochschulreife plus staatlich geprüfte(r) informationstechnische(r) Assistent/in = Doppelqualifizierung. Voraussetzung für den Bildungsgang: Fachoberschulreife.
Durch einen hohen Praxisanteil in den IT-bezogenen Fächern wie Anwendungsentwicklung, Betriebssysteme, Datenbank-Entwicklung, Mediengestaltung sowie Rechner- und Systemtechnik, sind IT-Assistenten wertvoll für Unternehmen und haben gute Ausbildungs- und Studienaussichten. Durch Projekte wird eine Vernetzung der Fächer erreicht und ein selbstständiges Arbeiten der Schüler gefördert. Als Beispiel das Roboterprojekt, in dem die Schüler/innen der Abschlussklassen einen mobilen Roboter bauen und programmieren.

Berufsfachschule II (1Jahr): Abschluss Fachoberschulreife (ggf. mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) in den Bereichen: Metall oder Elektro. Voraussetzung für den Bildungsgang: Hauptschulabschluss nach Klasse 10.
Die Berufsfachschule 2 vermittelt eine theoretische und praktische Einführung in das Berufsfeld der Metalltechnik oder in das Berufsfeld der Elektrotechnik. Computereinsatz begleitet den Unterricht. Kernfächer sind Deutsch, Mathe, Englisch sowie fachbezogene Fächer. Bei Erfolg kann eine Fachoberschule besucht werden, welche zur Fachhochschulreife führt. Eine sich an die Berufsfachschule anschließende Ausbildung wird empfohlen.

Berufsfachschule I (1Jahr): Die Berufsfachschule 1 vermittelt eine theoretische und praktische Einführung in das Berufsfeld der Metalltechnik. Computereinsatz begleitet den Unterricht. Kernfächer sind Deutsch, Mathe, Englisch sowie fachbezogene Fächer. Bei Erfolg kann die Berufsfachschule II besucht werden, welche zur Fachoberschulreife führt.

Fachschule für Technik: Abschluss Staatlich geprüfte/r Elektro- oder Maschinenbautechniker/in.  Die Fachschule für Technik vermittelt eine vertiefte Fachbildung und eine erweiterte Allgemeinbildung. Sie schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist möglich. Es wird zurzeit nur die Teilzeitform (4 Jahre, Abendform, = 3 Abende pro Woche mit je 4 Unterrichtsstunden) angeboten. Aufnahmevoraussetzungen entnehmen Sie bitte von unserer Homepage (btr-rs.de). (Niko Brkljacic)

CDU will Schule kommunal neu denken

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Remscheid.

„Niemand war auf das Jahr 2020 vorbereitet. Niemand konnte die Ausmaße der Corona-Pandemie kommen sehen, und mit Sicherheit hat niemand solche Konsequenzen in sämtlichen Bereichen unserer Gesellschaft jemals für möglich gehalten. Schlagartig änderten sich unser Tagesablauf, unsere Routine, unser Miteinander, und für nicht wenige Mitglieder unserer Gesellschaft sind diese Veränderungen  - ja in gewisser Weise sogar eine ‚neue Realität‘ - existenzbedrohend. Das Adjektiv ‚historisch‘ ist für die aktuelle pandemische Herausforderung mit Sicherheit nicht zu hoch gegriffen“, sagt der schulpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Alexander Schmidt.

„Es steht außer Zweifel, dass neben allen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen, die ich an dieser Stelle durch Nichterwähnung nicht minder dramatisieren möchte, unsere Kinder mitunter die größten Leidtragenden sind. Hier geht es ganz konkret um Entwicklung, Sozialisierung und Bildung. Jeder einzelne Teilaspekt trägt unweigerlich zu einer unbeschwerten und glücklichen Zukunft bei und ist somit für die ganze Gesellschaft in allen Bereichen von unschätzbarem Wert. Doch können wir als Remscheider Kommunalpolitiker unseren Schülerinnen und Schülern ganz konkret helfen und sie unterstützen? Ja, das können wir. Dafür ist es zunächst einmal nötig, das Problem kurz- und mittelfristig zu betrachten“, erläutert Schmidt.

„Kurzfristig müssen wir ohne Wenn und Aber, ohne Überprüfung der finanziellen Verhältnisse und ohne jede Bedingung jede Schülerin und jeden Schüler in Remscheid mit dem gleichen Tablet inklusive Stift ausstatten. Denn zur Wahrheit gehört, dass lediglich die Ausstattung der bedürftigen Schülerinnen und Schüler nicht im Ansatz das Problem löst. 1. stellt die Finanzierung eines solchen Geräts auch viele Familien ohne direkte Bedürftigkeit – teilweise viele Familien des Mittestandes -  vor große Herausforderungen. 2. Es gibt durchaus zahlreiche Eltern, die aus diversen, teils ideologischen Gründen, von einer Anschaffung eines solchen Geräts unterhalb eines gewissen Alters des Kindes absehen. 3. Was früher galt, muss heute auch gelten. Wo jede Person das gleiche Buch und damit die gleichen Chancen (ausgehend vom Material) hat, so muss auch heute jeder die gleiche digitale Voraussetzung haben. Damit beziehe ich mich auf die gleiche Leistungsfähigkeit, die gleichen Funktionen, die gleichen Apps etc. Dies ist noch lange nicht bei allen Herstellern gegeben. Die Stadt ist als Schulträger hier gefragt, Bildungsgerechtigkeit herzustellen und jede Remscheider Schülerin und jeden Remscheider Schüler mit dem gleichen digitalen Endgerät auszustatten. Dies gehört in unseren Augen zur Lehrmittelfreiheit. Der digitale Wandel an Schulen darf nicht zu Ungerechtigkeiten in der Bildung führen“, so der CDU-Schulpolitiker.

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Studieren, aber was? – Schülerinfotage 2021

Pressemitteilung der Univerität Wuppertal

Abi – und dann? Diese Frage beschäftigt Hunderte von Schüler*innen jedes Jahr. Einen ersten Einblick in das vielfältige Studienangebot der Bergischen Universität geben die traditionellen Schülerinfotage an der Wuppertaler Hochschule. Vom 18. bis 29. Januar können sich Schüler*innen zwei Wochen lang über die mehr als 100 Studiengänge an der Bergischen Uni informieren. Coronabedingt finden die Schülerinfotage 2021 ausschließlich digital statt. Los geht es am Montag, 18. Januar, um 12 Uhr mit dem Vortrag „Wege zu einer guten Studienentscheidung“. Eine Anmeldung ist noch möglich unter zsb@uni-wuppertal.de">zsb@uni-wuppertal.de.

In insgesamt 38 Veranstaltungen erhalten Schüler*innen Infos über Studieninhalte, mögliche Fächerkombinationen, Bachelor- und Master-Abschlüsse sowie Zukunfts- und Arbeitsmarktperspektiven aus erster Hand. Studierende und Lehrende stellen zusammen mit Mitarbeiter*innen der Zentralen Studienberatung Studiengänge und Fächer an der Bergischen Uni vor, zeigen digital Räumlichkeiten und Einrichtungen und beantworten Fragen. Kurzvorträge und Präsentationen vermitteln den Schüler*innen einen lebendigen Eindruck von Lehre und Forschung an der Bergischen Universität. Alle Details zum Programm der Schülerinfotage unter www.zsb.uni-wuppertal.de/de/schuelerinfotage.

Der eigentlich als Auftakt zu den Schülerinfotagen geplante Bergische Primanertag wird auf die Zeit zwischen Februar und April verschoben. Weitere Informationen zum Primanertag unter www.primanertag.de. Die Schülerinfotage sind Teil der NRW-weit durchgeführten „Wochen der Studienorientierung“, die vom 18. Januar bis 5. Februar stattfinden. Alle Infos zu den landesweiten „Wochen der Studienorientierung“ unter www.zsb-in-nrw.de

56 Prozent der I-Dötze mit Zuwanderungsgeschichte

Entsprechend der schulgesetzlichen Regelungen werden Kinder, die bis zum 30. September 2021 das sechste Lebensjahr vollendet haben, zum Schuljahr 2021/2022 (1.8.2021) schulpflichtig. Für das Anmeldeverfahren standen 1087 schulpflichtige Kinder an (im Vorjahr waren es 1085 Kinder). Die Zahl der schulpflichtigen Kindern reduziert sich allerdings um 30 auf 1057 durch vorzeitige Einschulungen (13), Wegzüge (10) zurückgestellte Einschulung (1) und Beschulung außerhalb von Remscheid (6). Für Familien hat die wohnortnahe Beschulung weiterhin eine hohe Priorität. Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte liegt wie auch im Vorjahr bei rund 56 Prozent. „Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung ist es bisher gelungen, für Kinder aus Zuwandererfamilien wohnortnah einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen. Jedoch ist die weitere Entwicklung ständig zu beobachten und mit den schulischen Kapazitäten (Personal, Räume) abzugleichen“, teilt die Verwaltung dem Schulausschuss zu seiner Sitzung am 20. Januar mit.

Bisher wurden 990 schulpflichtige Kinder an den städtischen Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 18 eventuell vorzeitig einzuschulende Kinder. 29 Kinder wurden an der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) angemeldet, davon 25 ebenfalls an einer Remscheider Grundschule. Nach Auskunft der Rudolf-Steiner-Schule ist mit einer Aufnahmeentscheidung erst nach Ostern 2021 zu rechnen.

Das Montessori-Angebot wird in Remscheid nach wie vor nachgefragt. Aktuell verfügt die GGS Hackenberg neben dem Regelunterricht  über ein zusätzliches Montessori-Angebot. Angemeldet wurden für 2021/2022 insgesamt 21 SuS. Aufgrund der begrenzten Kapazität konnten lediglich 14 angenommen werden. An der GGS Adolf-Clarenbach / Standort Goldenberg und an der GGS Siepen fließen die Montessori-Kriterien in den Unterricht ein. Eine Ausweitung von Montessori-Angeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften sowie der teilweise ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten schwierig. Dies führt dazu, dass nicht allen Wünschen entsprochen werden konnte.

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SPD will technische Defizite in den Schulen wissen

„Der Schulbetrieb findet aufgrund der Corona-Pandemie sporadisch, episodisch oder in Einzelfällen dauerhaft als so genanntes Lernen auf Distanz statt“, beschreibt die Remscheider SPD die eher unübersichtliche „Corona-Lage“ in  den Schulen. Und weil diese Lernzeiten auch in absehbarer Zukunft in häusliche Umgebungen ausgelagert werden müssen , sollten nicht nur die Schülerinnen und Schüler technisch in die Lage sein, am häuslichen Lernen teilzuhaben, sondern auch die Lehrer/innen in den Schulgebäuden über die Technik verfügen, um ihren Schüler/innen angepasste Unterrichtsformate anbieten zu können. Die Lehrer können ihren Unterricht nur zum Teil über Videokonferenzen von zuhause aus erteilen, da sie nach Stundenplan auch einzelne Lerngruppen im Präsenzunterricht zu betreuen haben. Deshalb unterrichten sie häufig ihre Klassen aus dem Klassenraum in Distanz.

„Alle Schulen sind deshalb schnellstmöglich auf die technische Ausstattung in Form von schnellen Internetanschlüssen angewiesen, damit die Corona-Pandemie nicht zur Bildungsfalle für Schulen und deren Schülerschaft wird, wenn diese ihren „Anschluss verpasst“, fordert die SPD. „Eine schnelle Lösung muss gefunden werden. Über unbürokratische Geldmittel müssen Schulen in die Lage versetzt werden, Datenvolumen zu kaufen, um ihren Unterricht auf Distanz aus dem Gebäude heraus, gewährleisten zu können. LTE-Cubes / GigaCubes, die von den Schulen bestellt werden und über das Schulverwaltungsamt refinanziert werden können, stellen hier eine unbürokratische und realistische Lösung dar.“

Vor diesem Hintergrund hat die SDP-Fraktion die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 20. Januar um die Beantwortmund der folgenden Fragen gebeten:

  1. In welchen weiterführenden Schulen, Grundschulen und Berufskollegs sind Übertragungsraten im Gigabit-Bereich möglich (50 Mbit Downstream / 10 Mbit Upstream)?
  2. In welchen Schulgebäuden sind in allen Klassenräumen breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  3. In welchen Schulgebäuden sind in mehr als die Hälfte der Klassenräume breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  4. In welchen Schulgebäuden sind in mehr als 80 Prozent der Klassenräume breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  5. In wieviel Prozent der Klassenräume ist WLAN ausreichend für den Einsatz der neu angeschafften mobilen Endgeräte?
  6. Inwiefern wurde die Möglichkeit von LTE-Cubes o. ä. für Schulen einzusetzen geprüft, um die Breitband-WLAN Ausleuchtung bei Bedarf passgenau (örtlich + zeitlich) zu ergänzen?

Klarheit und Verlässlichkeit für Schulen und Kitas

Pressemitteilung der Fraktion der Grünen

„So kann es nicht weitergehen“, sagt Jutta Velte, schulpolitische Sprecherin der Remscheider Grünen, mit Blick auf die möglichen Vorgaben des Ministeriums für die Schulen. „Kinder, Eltern und Lehrkräfte brauchen Klarheit, Planbarkeit und Verlässlichkeit. Arbeitgeber müssen informiert, die Kinderbetreuung im Lockdown sichergestellt, der Unterricht geplant und wichtige Abschlussklausuren geschrieben werden. Nach den gestrigen Gesprächen zwischen Bund und Ländern ist immer noch nicht klar, wie und unter welchen Bedingungen der Unterricht nach dem 11. Januar laufen soll. Die Schulen sollen „weitestgehend“ geschlossen bleiben. Letztendlich entscheiden wird das NRW-Landeskabinett heute in einer Sondersitzung. Es wäre an der Zeit, sich nicht in realitätsfernen Überlegungen zu ergehen, sondern den Schulen endlich die Möglichkeit zu geben, angepasst zu agieren. Das gilt selbstverständlich auch für die Situation in den OGS.“

„Die unübersichtliche Situation setzt sich in den Kitas fort“, ergänzt Ilka Brehmer, familienpolitische Sprecherin der Grünen. „Es gibt bisher weder klare Regeln noch Planbarkeit. Offenbar gibt es in den Ministerien keine Kenntnisse über die realen Situationen in den Familien. Homeoffice kann zur Belastung werden und es sind einmal mehr die Mütter, die jedwede Idee ausbaden müssen.“ Einig sind sich die beiden Ratsfrauen in der Einschätzung, dass unter der Situation insbesondere die Kinder und Familien leiden, die aus einkommensschwachen Familien stammen. „Besonders die Kinder von Familien mit Fluchthintergrund sind stark betroffen. Durch den Lockdown fällt der wichtige Kontakt zu den deutschsprachigen Kindern weg und damit die Chance in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Das ist tragisch. Besonders schlimm: keines der Ministerien hat diese Kinder auch nur im Blick.“

Broschüre zum richtigen Lüften von Klassenräumen

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Im Rahmen des EU-COST-Projektes „Indairpollnet“ beschäftigen sich Atmosphärenforscher*innen der Bergischen Universität Wuppertal gemeinsam mit internationalen Kolleg*innen mit Luftverunreinigungen in Innenräumen. In einer kürzlich erschienenen Broschüre geben die Wissenschaftler*innen Tipps zur richtigen Lüftung von Klassenräumen. Die Broschüre enthält zahlreiche Tipps zur Verbesserung der Luftqualität in Klassenräumen. „Der Leitfaden ist als Hilfsmittel gedacht, um die potenzielle Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus durch Aerosolübertragung zu reduzieren. Es werden Strategien und mögliche Lösungen für die Belüftung von Klassenzimmern sowie Werkzeuge zur Bewertung der implementierten Belüftungsstrategien bereitgestellt“, erklärt Prof. Dr. Peter Wiesen vom Institut für Atmosphären- und Umweltforschung an der Bergischen Universität, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in das Projekt berufen wurde.

Die Broschüre besteht aus zwei Teilen: Teil I befasst sich mit der Aufrechterhaltung einer gesunden Innenraumluft in Klassenzimmern und gibt konkrete Tipps zur Verbesserung der Luftqualität, Teil II konzentriert sich auf Simulationen des Infektionsrisikos in verschiedenen Szenarien. Die Broschüre wurde federführend vom spanischen „Consejo Superior de Investigaciones Científicas“ (CSIC) entwickelt. CSIC ist die größte öffentliche Forschungseinrichtung Spaniens. Am interdisziplinären Forscher*innennetzwerk, das an „Indairpollnet“ arbeitet, sind Fachleute aus ganz unterschiedlichen Bereichen beteiligt – von Chemie und Biologie über Toxikologie bis zu Bauphysik und Ingenieurwesen. Ihr gemeinsames Ziel: geeignete Strategien zu entwickeln, mit deren Hilfe sich die Luftqualität in Innenräumen („Indoor Air Quality“) optimieren lässt.  (Broschüre zum Download)

So manche Schule platzt inzwischen aus allen Nähten

Infolge der Corona-Pandemie haben in der Schulverwaltung erhebliche Mehrarbeiten dazu geführt, „dass die Schulentwicklungsplanung nicht so vorangetrieben werden konnte, wie dies beabsichtigt war“. Das hat die Stadtverwaltung zur Sitzung des Schulausschusses am 20. Januar mitgeteilt und damit auch eine Anfrage der Wählergemeinschaft W.i.R. vom 13. Dezember beantwortet. Zugleich beschreibt die aktuelle Vorlage die ambitionierten Umbau- und Umzugsplänefür  verschiedene Schulen, die den Schulausschuss in diesem Jahr noch mehrfach im Detail beschäftigen werden.

Die Hauptschule Hackenberg hat nach Angaben des Schulentwicklungsplaners Dr. Detlef Garbe eine stabile Anmeldeprognose (im Jahrgang 7 kommen zwei weitere Jahrgänge hinzu) und soll deshalb auch künftig ein wichtiger Bestandteil des Remscheider Schullebens bleiben. Ursprünglich war geplant, dass die Jahrgänge 7 und 8 zu den Jahrgängen 9 und 10 an den Teilstandort Wilhelmstraße ziehen sollten. Doch deie Corona-Pandemie machte einen Strich durch diese Rechnung (schlechtes Lüften / fehlender Abstand / keine Waschbecken bzw. Toiletten in den Pavillons); Der weitere Teil-Umzug von Lennep nach Remscheid wurde gestoppt. Inzwischen hat die Schule den Wunsch geäußert, den Hauptstandort zu erweitern und den Teilstandort an der Wilhelmstraße aufzugeben. Zur Sanierung des Hauptstandortes (Fassade, Dämmung, Fenster, Wände, Decken, Böden, Elektro) sind Landesmittel in Höhe von 3,2 Millionen € vorgesehen. Da diese nur bis zum 31. Dezember 2023 abgerufen werden können, wurde aufgrund folgender Plan entwickelt:

  • Erweiterungsbau (ca. 1.000 m²) am Hauptstandort erstellen (mit den Landesmitteln)
  • Die Schülerinnen und Schüler ziehen sodann in den Erweiterungsbau und in die Pavillons
  • Danach wird der Hauptstandort saniert. (Die zusätzlichen Kosten  von 3,6 Millionen € sollen im Investitionsprogramm für den nächsten Haushalt berücksichtigt werden)
  • Nach der Sanierung sollen der Teilstandort Wilhelmstraße und die Pavillons in Hackenberg aufgegeben werden.

Für das Schulgebäude an der Wilhelmstraße hat die Stadt womöglich eine neue Verwendung: Sie könnte Teilstandort der Heinrich-Neumann-Schule werden; das wird jedenfalls derzeit geprüft. Die Förderschule hat aktuell drei Standorte (Gewerbeschulstraße, Engelbertstraße und Kreishaus). Da die beiden letztgenannten Standorte zu klein seien und haben kaum Weiterentwicklungspotential hätten und bei wachsender, veränderter Schülerschaft ein erhöhter Bedarf an Differenzierungsräumen bestünde, könnte der Teilstandort Wilhelmstraße (nach Aufgabe durch die Hauptschule Hackenberg ) für die Heinrich-Neumann-Schule inkl. der OGS zukunftsfähig ausgebaut werden.

Von allen Remscheider Grundschulen wurden aufgrund der Dringlichkeit (Schülerzahlprognosen) zunächst die folgenden Grundschulen weiter überplant: Reinshagen, Hackenberg, Walther-Hartmann, Am Stadtpark, Hasten, Dörpfeld, Kremenholl, Menninghausen mit den Teilstandorten Julius-Spriestersbach und Daniel-Schürmann. Für die Standorte Menninghauser Straße und Palmstraße der KGS Menninghausen soll ein neuer ausreichender Standort gesucht werden. Das neue Gebäude soll ausreichend groß sein, um die Schule und eine zukunftsfähige OGS mit Mensa unterzubringen. Der bisherige Hauptstandort in Menninghausen ist feucht sanierungsbedürftig (geschätzte Kosten: 1,2 Millionen €). Und der Standort Palmstraße (gemeinsam mit Julius-Spriestersbach und Daniel-Schürmann belegt) hat einen „dramatischen Platzbedarf“, so die Verwaltung. Die OGS Daniel-Schürmann führe bei einer OGS-Quote von 22 Prozent eine erhebliche Warteliste. „Somit muss für den Innenstadtbereich dringend eine Lösung erarbeitet werden.“ B

Bei Auszug der KGS Menninghausen könnte sich die GGS Daniel-Schürmann an der Palmstraße ausreichend ausbreiten und sogar zu einer dreizügigen Grundschule ausgebaut werden, um dem Anspruch der OGS auf eine Ganztagsbetreuung gerecht zu werden.

An der GGS Kremenholl wurde die Idee entwickelt, den Standort der GGS Kremenholl (Kremenholler Str.) und den Teilstandorts Berufskolleg Käthe-Kollwitz (Tersteegenstraße.) zu tauschen. Wenn der Teilstandort des BK Käthe-Kollwitz in das kleinere Gebäude zöge, hätte die  GGS Kremenholl in dem größeren Gebäude ausreichend Platz mit einer auskömmlichen OGS.

Für die vier Remscheider Gymnasien liegen inzwischen Ausbaupläne samt Kostenrahmen vor, die mit den Schulen abgestimmt wurden. Die Verwaltung hat für das erste Quartal einen Durchführungsbeschluss erarbeitet und will ihn im 1.Quartal dieses Jahres im Schulausschuss und im Rat einbringen. „Sobald der politische Beschluss vorliegt, werden alle Standorte für externe Planungsbüros vorbereitet“, so die Verwaltung. Und auch eine Vorlage zur Hilda-Heinemann-Schule in Lennep ist in der Pipeline, da auch dort die Schülerzahl stark angestiegen ist und der Schulraum nicht mehrausreicht.

Beratung in den Schulen gegen Extremismus

Seit dem 1. August 2020 unterstützt Andreas Puzicha die Schulberatung der Psychologischen Beratungsstelle Remscheid. Der Lehrer für Sozialwissenschaften, Geschichte und Mathematik wurde vom Weizsäcker Gymnasium in Ratingen als ausgebildeter Systemischer Berater mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Schülerinnen und Schülern und in der Berufsorientierung zur Stadt Remscheid abgeordnet zur "Stärkung der Präventionsarbeit von Schulen bei gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamismus und Salafismus sowie Rechts- und Linksextremismus", wie es in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung von Integrationsrat (14.1.), Schulausschuss (20.1.), Jugendrat (26.1.) Jugendhilfeausschuss (10.-2.) und Gleichstellungsausschuss (17.2.) heißt.

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hatte im Mai 2019 den für diese Präventionsarbeit Aktionsplan „Demokratie und Respekt – Entschieden gegen Diskriminierung und Gewalt“ aufgelegt. Er sieht für  jeden Schulpsychologischen Dienst in NRW eine entsprechend qualifizierte Lehrkraft oder eine sozialpädagogische Fachkraft vor. So kam Andreas Puzicha im August als Lehrer mit voller Stelle von Ratingen nach Remscheid. In der Psychologische Beratungsstelle ist er in das multiprofessionelle Team der Schulberatung integriert. Im Rahmen der Systemberatung ist es seine Aufgabe, alle Remscheider Schulen im Umgang mit und in der Prävention von Extremismus zu unterstützen.

„Hierbei ist jede Form von Extremismus gemeint, unabhängig von ihrer Ausrichtung. Sowohl politisch begründete Formen des Extremismus, also Rechts- und Linksextremismus, als auch religiös begründete Formen – wie zum Beispiel gewaltbereiter Salafismus – sind damit angesprochen, ebenso Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Rassismus und Homophobie“, beschreibt die Verwaltung den Aufgabenbereich. Ziel sei eine nachhaltige Entwicklung der Schulen in Demokratieförderung und Extremismus-Prävention. Dabei stünden Angebote im Vordergrund, die sich an die Schule als System, Lehrkräfte und Multiplikatoren in Schulen richten. Die direkte Arbeit mit einzelnen Schülern und Schülerinnen oder Schülergruppen finde nur in Ausnahmefällen statt und nur unter der Bedingung, dass diese Arbeit in ein gesamtschulisches Konzept eingebettet sei.

Die Angebote für die Remscheider Schulen im Einzelnen:

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Augen und Ohren auf: So geht digitaler Unterricht

Was war das denn für eine Unterrichtswoche am  Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung (bwv) in Corona-Zeiten? Keine Masken, kein Frieren, keine Klausuren, aber Unterricht nach Plan! Eine Wohltat!

Wer hätte das gedacht, dass wir uns alle nochmal in 2020 live und in Farbe im Unterricht „sehen“ dürfen? Der Lockdown machte es diese Woche möglich. Sehr schnell hatte die Schulleitung am letzten Wochenende nach der Schulmail des Ministeriums beschlossen, dass wir keine Schülerinnen und Schüler, aber auch keine Lehrerinnen und Lehrer mehr in die Schule kommen lassen, um alle gesundheitlich zu schützen. Das bedeutete zwar, dass etliche Klausuren ausfallen mussten, dafür wurden aber Kapazitäten frei, die einen Unterricht nach Stundenplan ermöglichten. Somit konnten alle davon profitieren. „Wenn wir damit das Ansteckungsrisiko stark senken können, verzichten wir gerne auf eine zweite Klausur in dem ein der anderen Fach! Das einzelne Menschenleben ist wertvoller als eine Einzelnote!“, bekräftigte Cornelia Berghaus-Biermann, Schulleiterin am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, diese Entscheidung.

Markus Buscher, derzeitiger Praxissemesterstudent am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, zeigte sich angenehm überrascht: „Ich hätte nie gedacht, dass digitaler Unterricht so vielfältig sein kann!“ Obwohl alle Klassen über Microsoft Teams beschult werden, gestalten die Kolleginnen und Kollegen ihren Unterricht mit den unterschiedlichsten Methoden und Programmen, die digitales Unterrichten bieten kann. „Mit dem ersten Lockdown im März haben wir uns bereits auf den Weg gemacht, weil jeder von uns verstanden hat, dass wir diese ersten Schritte zum digitalen Unterricht alleine machen müssen, ohne Unterstützung unseres Dienstherren. Wo wir heute stehen, ist daher dem Engagement jedes einzelnen von uns zu verdanken. Auch im neuen Jahr werden wir uns weiter digital fortbilden. Wir wollen einfach noch besser werden!“, gibt Stephan Bonne, Leiter der Berufsfachschule, zu verstehen.

Mit dem Ergebnis dieser ersten Woche im reinen digitalen Unterricht können wir allerdings sehr zufrieden sein. Das zeigte sich auch in der hohen Präsenz der Schülerinnen und Schüler im Unterricht, die diese letzte Schulwoche sehr ernst genommen haben, und das gilt für alle Bildungsgänge – für die Vollzeitschule (Wirtschaftsgymnasium, Höhere Handelsschule und Berufsfachschule) als auch für die Berufsschule. Schade, dass es den Schulen der Sekundarstufe II in den letzten Wochen noch nicht erlaubt war, komplett in den digitalen Unterricht gehen. Viel Unterrichtsausfall durch pandemiebedingte Quarantäne auf Seiten der Schüler und Lehrer hätte verhindert werden können. Wir waren auch in den letzten Wochen schon bereit dafür. Nun konnten wir es endlich beweisen: so geht digitaler Unterricht am bwv. – sehr gut!

Meike Stallony, Lehrerin am bwv.

 

2.525 iPads an die Schulen ausgeliefert

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Kurz vor den Feiertagen ist es geschafft: Die Remscheider Schulverwaltung hat zusätzlich zu den bereits ausgelieferten 601 Notebooks insgesamt 2.525 iPads an Grundschulen, Förderschulen, weiterführende Schulen und Berufskollegs gebrauchsfertig ausgegeben. Damit ist sichergestellt, dass künftig auch bedürftige Schülerinnen und Schüler mit eigenen Geräten am digitalen Lernen teilnehmen können und auf Distanzunterricht setzen dürfen. Die gelieferten Geräte wurden unmittelbar an die Schülerinnen und Schüler verteilt. So ist sichergestellt, dass sie nicht in der Schule bleiben und die Schulgebäude deswegen in den Fokus von Einbrechern geraten. Ein weiterer Schutz gegen Missbrauch: Die iPads sind so eingerichtet, dass sie geortet werden können.

Coronabedingt hat es zumindest eine kleine Auslieferungsmenge von iPads in einen offiziellen Übergabetermin geschafft. Am vergangenen Montag hat der IT-Dienstleister Bechtle die ersten Geräte im Beisein von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Schuldezernent Thomas Neuhaus und Schulverwaltungsleiter Arndt Liesenfeld an die GGS Mannesmann geliefert.