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Rotarier schreiben Förderpreis für Digitalisierung aus

Pressemitteilung des Rotary Clubs Remscheid

Distanzunterricht, Home-Schooling, digitale Kommunikation und digitales Lernen werden auch nach der Corona-Pandemie zentrale Themen der zukünftigen schulischen Bildung bleiben. Bei dieser großen Aufgabe will der Rotary Club Remscheid die Remscheider Schulen über mehrere Jahre unterstützen und stärken. Dabei wollen wir nicht in Maschinen, sondern in Köpfe investieren. Wir haben deshalb den Digitalisierungspreis des RC Remscheid ausgeschrieben. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben – für Grund- und Förderschulen sowie für alle weiterführenden Schulen – und ist jeweils mit 5.000 € dotiert. Er soll die besten Konzepte zur nachhaltigen und langfristigen Integration digitaler Inhalte und Medien in das Lernangebot sowie zur effizienten digitalen schulinternen Kommunikation fördern. Allen teilnehmenden Schulen wird im Rahmen von Veranstaltungen ermöglicht, sich zur Digitalisierung auszutauschen und auf Best practice-Ansätze zurückzugreifen die erste findet als Kick-off-Workshop am 19.April statt.

Ziel ist nicht nur eine finanzielle Förderung, sondern ein paralleles Coaching und Mentoring durch erfahrene Fachleute aus Bildung und Wirtschaft. Idealerweise soll damit das Remscheider Bildungsnetzwerk weiter gestärkt und ausgebaut werden. Eine hochkarätige Jury aus Fachleuten wird über die Konzepte entscheiden, ihr gehören an: Frau Dr. Christine Hummel von der Studienberatung der Uni Wuppertal, Frau Dr. Ariane Staab von der Junior Uni Wuppertal, Mathe-YouTube®-Star Daniel Jung, Axel Richter (RGA) sowie vom Rotary Club Remscheid Dr. Peter Schniering und Michael Birker.

Die Förderpreise sollen künftig zweijährigem Turnus  in jeder Kategorie über 2.500 Euro für die erstplatzierte Schule und je 1.250 Euro für den zweiten und dritten Platz vergeben werden, insgesamt also 10.000 Euro. Die erste Preisverleihung und der Beginn des erste Mentoring-Programms ist für Oktober geplant. Anmeldungen zur Kick-off-Workshop am 19.April von 18 bis 19 Uhr nimmt Michael Birker unter Tel. RS 1631913642 oder E-Mail mi-ma-birker@t-online.de entgegen.

CDU fragt nach Mehrbedarf an Tablets für Schüler

Digitaler Unterricht darf nicht von der technischen Ausstattung der Eltern oder deren Geldbeutel scheitern. Damit Schülerinnen und Schüler, deren Familien auf Grundsicherung angewiesen sind, während der Corona-Pandemie nicht ins Hintertreffen geraten, sind digitale Endgeräte für den Distanzunterricht unablässig. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid sieht darin eine praxistaugliche Lösung, um Fernunterricht schnell und einfach zu ermöglichen. Das Bundessozialministerium habe daher die Jobcenter angewiesen, mit Wirkung vom 1.1.2021 einen Mehrbedarf für digitale Endgeräte anzuerkennen, die für diesen Distanzunterricht notwendig sind.
Zur Sitzung des Hauptausschusses am 25.März möchte die CDU nun von der Verwaltung wissen, inwieweit die Weisung des Bundessozialministeriums in Remscheid umgesetzt wurde, wie viele Anträge gestellt und wie viele bewilligt wurden. Und ein Doppelbezug von Tablets ausgeschlossen wird. Die Weisung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gilt:

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Harald Sellner sucht nach verschollenem Werk

Zwei Ausstellungen erinnern an Heinrich Neumann“, titelte der Waterbölles am 3. November 2006. Zwei Tage vorher wäre der Remscheider Künstler Heinrich Neumann (Foto links) 100 Jahre alt geworden, der Namensgeber der Heinrich-Neumann-Schule an der Engelbertstraße. Die städtische „Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung und Schule für Kranke“ beherbergt Skulpturen, Bilder und Dokumente von Heinrich Neumann. Harald Sellner, pensionierter Lehrer der Heinrich-Neumann-Schule: „Das Werk "Der meineidige Osterhase" gehört nicht dazu. Ich weiß aber, dass es in einer Wohnung in Remscheid steht, aber nicht wo!“ Den / die Bewohner der Wohnung würde Sellner (mit Hilfe der Waterbölles-Leserschaft) gern ausfindig machen, um mit den Besitzern über das Werk sprechen zu können. Sachdienliche Hinweise zum Aufenthalt des Werks "Der meineidige Osterhase" erbittet Harald Sellner unter Tel. RS /3766592.

Dem Künstler Heinrich Neumann, geboren am 1.11.1906 und gestorben am 11. August 1989, hat die Förderschule eine eigene Internetseite gewidmet. Die Schule hält die Erinnerung an Neumann nicht zuletzt dadurch wach, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler immer wieder zu eigener künstlerischer Arbeit animiert. 

Kickoff zum Deutschen Schüler-Gründerpreis

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Reisen, Nachhaltigkeit und durchdachte Technik stehen im Fokus der Gründungsideen von drei Teams aus dem Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Remscheid. Bis Mai haben die Schülerinnen und Schüler noch Zeit, zum Deutschen Schüler-Gründerpreis 2021 ihre Ideen weiterzuentwickeln, einen Businessplan zu erstellen und eine Vertriebs- und Marketingstrategie auszuarbeiten. „Bei diesem Planspiel erleben junge Menschen ihre eigene Gestaltungskraft und das Gefühl, etwas völlig Neues auf die Beine zu stellen. Durch den Praxisbezug des Wettbewerbs werden ihre wirtschaftlichen Kenntnisse vertieft und Softskills wie zum Beispiel Teamwork und Zeitmanagement trainiert“, erklärt Silke Weber-Wönkhaus, Projektverantwortliche für den Gründerpreis bei der Remscheider Sparkasse.

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine eigene fiktive, aber grundsätzlich realisierbare Geschäftsidee, die innerhalb von neun Aufgaben in einen Businessplan umgewandelt wird. In den vergangenen Spielrunden hat Remscheid immer wieder Teams in die Endausscheidungen auf Landes- und auch Bundesebene geschickt. Bislang hat es stets einen Rahmen mit diversen Präsenzveranstaltungen gegeben. Die lassen die Corona-Beschränkungen aktuell leider nicht zu. „Doch auch wenn der persönliche Kontakt im Moment fehlt, möchten wir die drei Gruppen bestmöglich während der Spielphase begleiten. Die Teams haben alle wichtigen Informationen zum Spielablauf im Vorfeld erhalten und wir freuen uns auf Bilder und Eindrücke der Teamarbeit. Auch das Engagement in den sozialen Medien unterstützen wir gerne“, betont die Projektkoordinatorin. Grundsätzlich sei das virtuelle Planspiel auch zu Zeiten von Homeschooling gut in den Unterricht integrierbar und fördere einmal mehr digitale Kompetenzen.

Am 7. Juni 2021 soll die lokale Siegerehrung in Remscheid erfolgen, bei der Urkunden und Preisgelder winken. „Vielleicht ist dann sogar wieder etwas in Präsenz möglich“, hofft Silke Weber-Wönkhaus. Der Deutsche Gründerpreis verfolgt seit 1997 das Ziel, das Gründungsklima im Land zu verbessern und Menschen Mut zu machen, ihre eigenen Ideen in der Wirklichkeit umzusetzen. Die Kategorie „Schülerinnen und Schüler“ setzt dabei bei den Gründerinnen und Gründern von morgen an, die während der Spielphase von Coaches und Patinnen und Paten aus der Wirtschaft begleitet werden. Ausgerufen wurde der Wettbewerb von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche. Seit 1999 haben mehr als 86.000 Schülerinnen und Schüler am bundesweit größten Existenzgründungs-Planspiel teilgenommen. Eine Jury aus Wirtschaftsexpertinnen und -experten bewertet abschließend die Teamarbeit.

Die drei Teams:
 

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Vor Examen für nebenamtliche Kirchenmusiker

Matthias Müller, gerade 18 Jahre geworden und Abiturient am Gertrud-Bäumer-Gymnasium, hat beim kombinierten Regional- und Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ 2021 in Bonn-Beuel in seiner Altersgruppe einen 2. Preis erspielt u.a. mit Werken von Mendelssohn, Bach und P. Eben. In der St. Josef-Kirche in Beuel war die dortige große Oberlinger Orgel mit einem freistehenden Spieltisch am Altar eine besondere Herausforderung für die insgesamt 13 TeilnehmerInnen aus NRW. Matthias Müller ist Teilnehmer der regionalen C-Kirchenmusiker-Ausbildung in Velbert, die für sieben evangelische Kirchenkreise (darunter auch der Kirchenkreis Lennep) übergreifend zum C-Examen für nebenamtliche Kirchenmusiker im Juni 2021 führt. Er ist seit gut drei Jahren Schüler von Kirchenmusikdirektorin Ruth Forsbach.

Jugendhilfe kann Unterrichtsausfall nicht ausgleichen

Mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Schulbetrieb und die Angebote der Jugendhilfe in Remscheid beschäftigen sich zwei Anfragen von ´SPD, Grünen und FDP bzw. der CDU. Hierzu liegen inzwischen die Antworten der Verwaltung vor. Sie stehen in den nächsten Sitzungen des Schul- und des Jugendhilfeausschusses auf der Tagesordnung. Der Waterbölles zitiert nachfolgend daraus:

„Mit Ausbruch der Corona-Pandemie im März des letzten Jahres haben sowohl das Schulsystem als auch das Jugendhilfesystem in sehr kreativer und innovativer Art und Weise auf die persönlichen Bedarfe junger Menschen und ihrer Familien reagiert. Hierzu trugen u. a. die Jugendhilfeträger, das Jugendamt, die Schulverwaltung, die städt. Erziehungsberatungsstelle und weitere Beratungsstellen, die Schulsozialarbeit und die Vertrauenslehrer*innen in besonderer Art und Weise bei. So wurden die pandemiebedingten Einschränkungen in Remscheid einigermaßen abgemildert.

Der Austausch mit den Beteiligten und die Erfahrungen des letzten Jahres zeigen deutlich auf, dass die jungen Menschen und die Familien die Beratungsangebote kennen und auch nutzen. Allerdings fehlen insbesondere den jungen Menschen die für sie so wichtigen persönlichen Kontakte im Klassenverband, in den Jugendhilfeeinrichtungen, den Sportvereinen und in ihrer Gleichaltrigengruppe. (… Gleichzeitig (ist) ein Anstieg an Beratungsbedarfen und Jugendhilfeleistungen pandemiebedingt zu beobachten. Die Verwaltung (hat) die vorhandenen Beratungsangebote übersichtlich zusammengestellt.“ (Sie werden auch auf der Homepage der Stadt Remscheid veröffentlicht.)

„Die Bekämpfung der vielfältigen negativen Folgen der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit mit ihrem ganzheitlichen Blick auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien und mit ihrem eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag von Beginn an wahrnimmt. (…) Entsprechend des Aufgabenprofils der Jugendhilfe gestalteten die Träger der Jugendhilfe in Remscheid bereits seit Beginn der Corona-Pandemie … sehr innovativ … Angebote für junge Menschen. (…) Dazu gehörten selbstverständlich Angebote in den „geschlossenen“ Jugendzentren. (…)

Die Ferienangebote der Träger der Kinder- und Jugendarbeit entsprechend ihres ganzheitlichen Bildungsverständnisses sind immer auch Bildungsangebote, jedoch non-formaler und informeller Bildung auf der Basis freiwilliger Teilnahme. (…) Die Erfahrungen in der Zeit der Corona-Pandemie zeigen sehr deutlich, dass den jungen Menschen die persönlichen Kontakte und Beziehungen in den Schulen, in den Sportvereinen, in den Offenen Türen und im Freundeskreis fehlen. Die daraus resultierenden Entwicklungen in den Familien und bei den jungen Menschen gilt es aufzuarbeiten. (…) Deutlich zugenommen habe während der Pandemie die Zahl der Kinder und Jugendliche mit Angststörungen oder Depressionen, die therapeutischer Unterstützung bedürfen. „Hier sind entlastende, freizeitorientierte Angebote in den Ferien … sinnvoll, zielführend und notwendig. Vor diesem Hintergrund ist die Jugendhilfe in Remscheid … vollumfänglich aktiv. (…)

Nach Möglichkeit unter Nutzung aller finanzieller Unterstützungsmöglichkeiten aus Bund und Land sollte versucht werden, die coronabedingten Benachteiligungen abzubauen. Hier kommt der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule eine besondere Bedeutung zu. Sollten hier an einzelnen Schulen Bedarfe deutlich werden, könnten diese benannt und im Austausch mit der Jugendhilfe ggf. etwaige Unterstützungsmöglichkeiten eruiert werden. Die Kompensation von pandemiebedingtem Unterrichtsausfall schließt sich aufgrund des eigenständigen Bildungsauftrages der Jugendhilfe allerdings aus.“ 

Neues interaktives Exponat für das „RöLab“

Anfang des 20. Jahrhunderts entbrannte unter Wiossenschaftlern ein Streit um die richtige physikalische Erklärung der Röntgenstrahlen. Handelt es sich um Teilchen oder um Wellen? Dieser Streit konnte 1912 durch Experimente an Röntgens Institut für Physik an der Universität München vorerst geklärt werden. Der spätere Nobelpreisträger und Träger der Röntgenplakette der Stadt Remscheid, Max von Laue, konnte nachweisen, dass sich Röntgenstrahlen wie Wellen verhalten und sich beugen lassen. Diese sogenannte Röntgenstrahlinterferenz öffnete ein neues Tor zur Analyse des Mikrokosmos. Röntgenstrahlen lassen sich somit als elektromagnetische Wellen beschreiben. Im „RöLab“ des Deutschen Röntgen-Museum können künftig Schülerinnen und Schüler, aber auch andere Museumsbesucher/innen und Besucher an einem neuen interaktiven Exponat, dem so genannten „Pano-Dual 49"-Multitouch-Tisch“, herkömmliche Gebrauchsgegenständen bis hin zu kosmischen Objekten in verschiedenen Wellenlängen „mit unterschiedlichen Augen“ erkennen und auf diese Weise die Zusammensetzung und die Charakteristik des Spektrums der elektromagnetischen Wellen. Geordnet nach zunehmender Wellenlänge und somit abnehmender Frequenz befinden sich am Anfang des Spektrums die kurzwelligen und damit energiereichen Gammastrahlen, deren Wellenlänge bis in atomare Größenordnungen reicht. Am Ende stehen die Längstwellen, deren Wellenlängen viele Kilometer betragen können. Gefördert wurde die neue Technik im Röntgen-Museums durch eine Stiftung,  das Remscheider Unternehmerpaar die Dr. Peter Wurm und Dr. Britta Wurm gegründet haben.

Röntgen-Museum zeigt, wie Corona die Welt verändert

Im Deutschen Röntgen-Museum stellen zur Stunde Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Prof. Dr. Ulrich Mödder, Vorsitzender der Fördergesellschaft Deutsches Röntgen-Museum, Museumsleiter Dr. Uwe Busch, Ausstellungskuratorin Birgit Dömling und Ing. Christian Klostermann der Presse die Sonderausstellung „Corona – Ein Virus verändert die Welt“ vor. Die interaktive digitale Ausstellungseinheit – gefördert durch das „Neustart Kultur“-Sofortprogramm der Bundesregierung für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen – wird in der Blackbox des Museums der Allgemeinheit kostenfrei zur persönlichen Information bereitgestellt. Für Schulen steht auf einem Notebook eine interaktive Version bereit, das nach vorheriger Anmeldung durch Lehrkräfte ausgeliehen werden kann. Für die Präsentation im Museum wurde ein spezielles Hygienekonzept erarbeitet, das auch den interaktiven Umgang mit den Exponaten auch unter Pandemiebedingungen erlaubt.

Das Deutsche Röntgen-Museum versteht sich als ein Laboratorium des Lernens, das traditionelle Bildungseinrichtungen und Weiterbildungsprozesse im Bereich der naturwissenschaftlichen Bildung fördert. Mit diesem Selbstverständnis möchte das Museum einen Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung über die aktuelle pandemischen Lage geben. Die digitale Coronavirus-Ausstellung soll aktuelle Forschungsergebnisse über das SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 auf leicht verständliche Weise vermitteln, um politische Entscheidungen besser nachzuvollziehen zu können. Neu hinzugewonnene Erkenntnisse werden dabei durch ein ständiges Update fortwährend ergänzt. Zugleich soll es die Ausstellung den Benutzerinnen und Benutzern ermöglichen, sowohl das Virus selbst als auch die Auswirkungen auf den menschlichen Körper zu erforschen, beispielsweise mit Hilfe von Scans von 3D-Elektronenmikroskopen und Computertomographen. Überall auf der Welt werden Thorax-CT-Scans eingesetzt, um den Schweregrad einer Corona-Erkrankung in der Lunge zu bestimmen.  In der Blackbox können die Museumsbesucher Zeuge des dramatischen Auftretens einer COVID-19-Infektion werden, die sich aggressiv in der Lunge eines 73-jährigen Patienten ausbreitet.

Die Reaktion der Stadt kaum postwendend

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport zuständige Beigeordneter Thomas Neuhaus haben heute auf die Pressemitteilung der Stadtschulpflegschaft Remscheid zum Thema "Ein Jahr Schule und Corona in Remscheid" mit einem Schreiben an den Vorsitzenden Karsten Neldner reagiert. Das Schreiben ging auch an den Schulausschuss. Der Waterbölles dokumentiert es nachfolgend:

Sehr geehrter Herr Neldner, sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands der Stadtschulpflegschaft,
zunächst einmal möchten wir Sie über die Trennung der inneren und der äußeren Schulangelegenheiten informieren. Die Stadt Remscheid ist „Schulträger“ und damit für die „äußeren Schulangelegenheiten“ zuständig. Der Schulträger ist verpflichtet, die für einen ordnungsgemäßen Unterricht erforderlichen Schulanlagen, Gebäude, Einrichtungen und Lehrmittel bereitzustellen und zu unterhalten sowie das für die Schulverwaltung notwendige Personal und eine am allgemeinen Stand der Technik und Informationstechnologie orientierte Sachausstattung zur Verfügung zu stellen.

Das Land NRW trägt die Verantwortung für die „inneren Schulangelegenheiten“. Innere Schulangelegenheiten betreffen insbesondere Ziele, Inhalte und Organisation des Schulunterrichts. In diesem Zusammenhang müssten Sie die folgende Themenkomplexe direkt an das Landesministerium als zuständige Stelle schicken:

E-Mail-Adresse für Lehrkräfte: E-Mail-Adressen für Landesbediensteten müssen direkt bei dem Arbeitgeber (Land) eingerichtet werden. Grundsätzlich eignet sich hierfür Logineo NRW Schulhomepage (wird von der Schule eigenverantwortlich betrieben) Präsenzunterricht/Distanzunterricht/Abschlussprüfungen (diese Themengebiete können nur durch das Land geregelt werden)

Zu den anderen Themengebieten, für die der Schulträger zuständig ist bzw. ihn tangieren, nehmen wir gerne wie folgt Stellung:

  • Aufgaben der Schulen im IT-Bereich: Der IT-Support ist landesweit einheitlich geregelt. Hier übernimmt die Schule den sogenannten 1st-Level-Support. Hierzu gehören im Wesentlichen die nachfolgenden Themengebiete im einfachen Bereich:
  • Wartungsdienste (z.B. Instandhaltung der Peripherie, Systemcheck)
  • Systemadministration (z.B. Zugriffsrechte)
  • Organisatorischer Support (z.B. Lagerung, Bedienung, Lizenzen)
  • Beratungsleistungen (z.B. kleine Schulungen, Unterweisungen)
  • Planung (z.B. Anschaffung Hard- und Software)
  • Entwicklung (z.B. pädagogische Konzepte)
  • Koordinierung

Für diese Aufgaben werden den Schulen vom Land Stellenanteile zur Verfügung gestellt. Der 2nd-Level-Support wird durch den Schulträger sichergestellt. Hierzu gehören grundsätzlich alle Aufgaben, die über den 1st-Level-Support hinausgehen.

Abfrage zur digitalen Ausstattung der Familien: Mit der Abfrage sollten in erster Linie die Eltern erreicht werden, die keine digitalen Endgeräte besitzen. Es wäre gänzlich absurd, diese Daten per Online-Tool zu erheben. In diesem Fall hätte der Schulträger eine 100%ige Ausstattungsquote vermelden können. Es erschien hingegen klüger, eine hybride Lösung zu wählen. Um eine valide Datenbasis zu erhalten, wurden die Schulen gebeten, die vorhandenen E-Mail-Verteiler zu nutzen und das Anschreiben und den Fragebogen direkt per E-Mail an Ihre Schülerschaft bzw. die Eltern zu versenden. Es war davon auszugehen, dass auf diesem Wege der Großteil der Schülerschaft erreichen werden kann. Für die Rückantwort wurde eine eigene E-Mail eingerichtet (umfrage-schulen@remscheid.de).
Für die Schülerinnen und Schüler, die keine digitalen Möglichkeiten haben bzw. bei denen keine E-Mail- Adressen vorlagen, wurden die Schulen gebeten, das Anschreiben und den Fragebogen auszudrucken und persönlich über die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer weiterzuleiten. Ggfs. sollten das Anschreiben und der Fragebogen dem Zeugnis beigefügt werden. Die Rückantwort sollte direkt in den Briefkasten der Schule geworfen oder an die Stadt Remscheid geschickt werden. Auf diesem Weg konnte eine hohe Anzahl von Schülerinnen und Schülern erreicht werden. Im Übrigen fand diese Abfrage überregionale Anerkennung.

Anschaffung digitaler Endgeräte: Die Stadt Remscheid hat mit dem Förderprogramm „Sofortausstattung“ mit einem Eigenanteil von 123.177,32 € insgesamt 2.525 iPads angeschafft. Zusätzlich wurde 601 Notebooks durch städt. Eigenleistung von 293.676,01 € angeschafft. Die Schulverwaltung hat die iPads mit den erforderlichen Lizenzen und der erforderlichen Betankung (zur sofortigen Einsatzbereitschaft) an die Schulen ausgeliefert. Diese übernahmen die Weiterverteilung an die bedürftigen Schülerinnen und Schüler.
Obwohl die Stadt Remscheid eine Stärkungspaktkommune (d.h. zusätzliche freiwillige Ausgaben sind nur in absoluten Ausnahmefällen und unter sehr strikten Vorgaben der Aufsichtsbehörde möglich) ist, wurden weitere 959.500 € durch die Stadt Remscheid zur Verfügung gestellt, um weitere 1.919 iPads für die bedürftigen Remscheider Schülerinnen und Schüler zu beschaffen. Diese wurden bereits bestellt und werden im Laufe des Jahres in mehreren Tranchen ausgeliefert. Ebenso wurden 903 iPads und 379 Notebooks für die Remscheider Lehrerschaft mit Fördermitteln des Landes bestellt. Sollten Sie Kenntnis von Endgeräten haben, die „wochenlang in den Schulen liegen“, so bitten wir um einen konkreten Hinweis, damit angemessen reagiert werden kann.

Masken für Schülerinnen und Schüler: Es ist völlig klar, dass Eltern für die Ausrüstung ihrer Kinder mit Masken Sorge tragen. Dies ist überwiegend völlig unkritisch. Bereits im März 2020 hat die Stadt Remscheid 40.000 medizinische Masken an die Sekretariate ausgegeben. Dies sollte nichts an der grundsätzlichen Zuständigkeit der Eltern ändern. Es sollte aber keine Schülerin und kein Schüler ohne Maske sein. Somit konnten die Sekretärinnen im Notfall immer aushelfen. Dieser Grundsatz gilt bis heute.

Quarantänemaßnahmen: Der transparente Umgang mit dem Infektionsgeschehen wird von der Remscheider Bevölkerung und der Presselandschaft sehr positiv bewertet und trägt in einem erheblichen Umfang zu einem großen Vertrauen in die Institutionen bei. Natürlich wird der Datenschutz jederzeit gewährleistet.

Sehr geehrte Damen und Herren der Stadtschulpflegschaft. Im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und einem beiderseitigen Interesse an einer lösungsorientierten Arbeitsweise und dem Willen das Bestmögliche für unsere Schülerinnen und Schüler zu erreichen, hoffen wir, dass unsere Kommunikation nicht über Presseinformationen stattfindet. In dem vorliegenden Fall war uns aber eine Richtigstellung einiger Punkte wichtig.

Ein Jahr Schule und Corona in Remscheid

Pressemitteilung der Stadtschulpflegschaft Remscheid

Am Freitag, 13. März 2020 ,wurde der erste Lockdown in NRW ausgerufen. Bereits in der darauffolgenden Woche mussten die Schülerinnen und Schüler (SuS) zu Hause bleiben. Bisher gingen die Kinder zur Schule, jetzt ging es vom Präsenz- in den Distanzunterricht. Aber auch in Remscheid war kaum eine Schule darauf vorbereitet. Wie erreichen die Schulen nun ihre SuS? Jetzt konnte man den Kindern keine Elternbriefe mehr in Papierform in den Tornister legen. E-Mails? Wie denn, wenn nicht mal jede Lehrkraft eine Schul-E-Mail-Adresse hat. Vielleicht musste man doch die Schul-Homepage aufhübschen und den letzten Eintrag vom Herbststurm entfernen. Wenn es denn eine Homepage gibt und die sich nicht immer noch im Aufbau nach der letzten Reform der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) befindet. Digitalisierung – größtenteils Fehlanzeige! Da konnten auch die Whiteboards und Beamer in den Klassenräumen nicht weiterhelfen.

Vieles lief in der Anfangszeit über die Elternvertreter und ihre privaten Whatsapp-Gruppen. Wie wichtig doch funktionierende Eltern-Netzwerke sein können, hat sich jetzt gezeigt. Aber auch die Lehrer/innen telefonierten jetzt viel mehr mit Eltern und SuS, stellten sich der Herausforderung, bildeten sich zum Teil fort und übernahmen die Aufgaben von IT-Profis, wo sie doch eigentlich „nur“ unseren Kindern Lesen, Schreiben, Rechnen beibringen sollten. Die ersten Lernplattformen und Apps nahmen Einzug in die Schulen, und es wurde Medienunterricht angeboten.

Die Remscheider Politik erkannte, dass digitale Endgeräte fehlten und beschloss, den Bedarf zu ermitteln und die Familien mit den Geräten auszustatten. Wie wenig auch der Schulträger digitalisiert ist, zeigte sich in der analogen Abfrage zur digitalen Ausstattung der Familien. Ein IT-erfahrener Vater einer Grundschule bot seine Hilfe an und stellte die Umfrage „mal eben“ online. Rund 5000 Geräte fehlten. Das sind Geräte für 31 Prozent der Remscheider SuS. Immerhin hat das Land NRW erkannt, dass 100 Prozent der Lehrer und Lehrerinnen (LuL) Notebooks oder Tablets benötigten und hat später auch noch kostenlose Masken drauf gepackt. Leider fehlen von den rund 5000 Geräten immer noch ca. 2000 Stück, und die SuS müssen ihre Masken selbst kaufen. Da tröstet es wenig, dass auch die LuL noch auf ihre Geräte warten müssen. Die besten Geräte bringen allerdings nichts, wenn sie wochenlang in den Schulen liegen und auf technischen Support warten.

Jede Remscheider Schule hatte mindestens eine Klasse in Quarantäne. In den Briefen des Gesundheitsamts wurden Kinder zu Indexe und Klassen zu Clustern. Für die ohnehin verunsicherten Familien war das nicht gerade Balsam für die Seele. Und obwohl die Schulen in Remscheid keine Corona-Hotspots sind, erfahren wir in der täglichen Pressemitteilung nicht mehr nur, welche Schulen einen Corona-Fall haben, sondern mittlerweile auch, welche Klassen, Gruppen und Kurse betroffen sind.

Um eine Entzerrung auf dem Schulweg zu schaffen, hat durch die Initiative der Eltern der Schulträger das Landes-Förderprogramm in Anspruch genommen und zusätzliche Schulbusse zur Verfügung gestellt.

In vielen Familien herrscht seit einem Jahr der Ausnahmezustand. Neben dem Beruf gilt es ebenso das Homeschooling unter einen Hut zu bekommen. Auch die Betreuung in der OGS findet nicht mehr in vollem Umfang statt. Das geht an die Substanz. Durch fehlenden Präsenzunterricht gab es für die SuS nicht ausreichend Zeit, sich auf die Abschlussprüfungen vorzubereiten. Die Ausfallzeiten durch Quarantäne und die teils fehlende Digitalisierung haben es nicht leichter gemacht.

Nach den bisherigen kurzfristigen Entscheidungen des Schulministeriums hatten diesmal die Schulen genug Vorlauf, sich auf den beginnenden Wechselunterricht vorzubereiten. Aber es gibt noch viele Fragen zu den Testungen der SuS und den Impfungen der LuL der weiterführenden Schulen. Die SuS sollten sich nicht zu viel Hoffnung machen: Ein Streamen aus der Klasse in die Kinderzimmer wird nicht möglich sein, da keine Remscheider Schule an das Breitbandnetz angeschlossen ist. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt.

Remscheid braucht

  • Präsenzunterricht bei bestmöglichem Infektionsschutz,
  • kostenlose Masken und eine Teststrategie auch für SuS
  • einen neuen Medienentwicklungsplan und Überarbeitung der Medienkonzepte in den Schulen unter Mitwirkung von Eltern, SuS, LuL
  • Fortbildung der LuL im Umgang mit den digitalen Medien
  • die schnellstmögliche Internetanbindung JETZT und flächendeckendes W-Lan in den Schulen
  • einheitliche Lernplattformen für alle Schulen
  • eine IT-Hotline an jeder Schule
  • digitale Schulbüchern
  • die Erstattung der OGS-Beiträge bei nicht regelhafter Betreuung
  • die Änderungen aller zentralen in dezentrale Abschlussprüfungen

Der Vorstand der Stadtschulpflegschaft Remscheid: Karsten Neldner (Sophie-Scholl-Gesamtschule), Claudia Güttner (Albert-Einstein-Schule), Uta Wiesemann (Heinrich-Neumann-Schule), Stefan Decker (GGS Freiherr-vom-Stein), Janine Giordani (Alexander-von-Humboldt-Schule), Tiberius Jeck (GGS Hackenberg), Claudia Kray (GGS Kremenholl), Melanie Möller (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium), Johnny Pagano (GGS Am Stadtpark), Patrick Schönepauck (Nelson-Mandela-Schule) und Michael Werth (GGS Siepen).

Spannende Einblicke in die Welt der Psychomotorik

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs

„Es gibt kein Alter, in dem alles so intensiv erlebt wird wie in der Kindheit.“ Dieses wunderbare Zitat von Astrid Lindgren bildet den Rahmen für einen ganz besonderen Workshop unserer aktuellen Berufspraktikanten. Für zwei Seminare konnten wir Natalie Küpper, Fachkraft für Psychomotorik und Absolventin des Aufbaubildungsgangs Sozialmanagement des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs, als Referentin gewinnen. Im Rahmen des Angebots wurden die 41 angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Klassen FSA1 und FSA2 eingeführt in die Psychomotorik. Küpper referiert mitreißend: „Lasst die Kinder die Welt entdecken! Aus meinen gesammelten Erfahrungen in der Praxis kann ich sagen, dass sinnliches Erleben eine unglaubliche Erfahrung für Kinder bedeutet. Ich möchte pädagogische Fachkräfte dazu ermutigen und sie begeistern, den Kinder ihrer Einrichtungen solche Aktionen zu ermöglichen.“

So suchen und finden Kinder zum Beispiel ihre eigenen kreativen Lösungen beim Überwinden von Hindernissen. Dem Erwachsenen, der dies aufmerksam begleitet, kommt eine besondere Bedeutung zu, da sein Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes dabei eine große Rolle spielt. Darum spielte im Rahmen des Workshops das Thema Raumnutzung und -gestaltung eine besondere Rolle. Bei Übungen im Bewegungsraum konnten die Studierenden sich selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Da diese Fortbildung bei den Studierenden auf so gute Resonanz stößt, werden wir es am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg auch im kommenden Jahr wieder anbieten. Vielen Dank Natalie Küpper für dieses tolle Angebot! (Nina Falkenhain und Carolin Wolf)

Schule sollte keine Hochsicherheitstrakt sein

22.360 Euro Schaden bei vier Einbrüchen in Schulen“, titelte der Waterbölles am 26. Februar. Das betraf vier Einbrüche (seit dem 1. Juli 2019) im Röntgen-Gymnasium, der GGS Steinberg, der Heinrich-Neumann-Förderschule und der GGS Hackenberg. Die CDU-Fraktion hatte sich deswegen Sorgen um die Sicherheit in unseren Schulen gemacht. Von einem Sicherheitsdienst für die Remscheider Schulen rät die Verwaltung allerdings in einer Vorlage für den Schulausschuss ab: Dieser hätte den gravierenden Nachteil, dass er nur sporadisch vor Ort wäre. Auch könnte er schnell ausgespäht werden. „Ein möglicher Einbruch würde ggfs. zwischen zwei Kontrollgängen des Sicherheitsdienstes stattfinden. Ein permanenter Sicherheitsdienst (nachts, an Wochenenden und in den Ferien) ist nicht finanzierbar und im Gegensatz zu den Schäden durch die Einbrüche nicht verhältnismäßig.“

Nach Auskunft der Polizei sei Remscheid bei den Einbrüchen in Schulen grundsätzlich unauffällig, so die Verwaltung weiter. „In 2020 war ein erheblicher Anstieg von Einbrüchen in Remscheider Schulen zu verzeichnen. Dieser Anstieg war zwei Tätergruppen zuzuordnen, die mittlerweile ermittelt und angeklagt wurden. Nach den Festnahmen rangiert Remscheid nun wieder im unauffälligen Bereich. Es ist festzustellen, dass bei den Einbrüchen in Schulen zu 100 Prozent keine Profis am Werk waren, sondern Kinder und Jugendliche, die teilweise eine persönliche Beziehung zu der jeweiligen Schule hatten.“

Jeder Einbruch in einer Schule wird durch Mitarbeitende der Kriminalpolizei aufgenommen. Dabei wird als Standardmaßnahme eine Spurensuche und Spurensicherung durchgeführt. Es findet aber auch ein Einzelfall bezogener Austausch zwischen den verschiedenen Einheiten statt (Fachdienst Schule und Bildung / Fachdienst Gebäudemanagement / Fachdienst Bürger, Sicherheit und Ordnung / Fachdienst Recht und Datenschutz / Schule / Polizei).

Um dem gestiegenen Sicherheitsempfinden gerecht zu werden, empfiehlt die Arbeitsgruppe: Bei einer auffälligen Häufung von Einbruchsdelikten findet in der betroffenen Schule auf Anforderung eine sicherheitstechnische Beratung statt, ggf. durch eine Spezialfirma. Sollten die Erfahrungen mit den empfohlenen Maßnahmengut sein, „wird geprüft, ob sich dieser Weg für andere Schulen eignet. Allerdings sollten die Maßnahmen in einem ordentlichen Verhältnis zu den Schäden stehen. Im Übrigen seien Schulen keine Hochsicherheitstrakte und sollten es auch nicht werden. „Sie sollen vielmehr einen offenen und freundlichen Eindruck erwecken!“