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In zweifacher Hinsicht ein ganz besonderer Tag

Zum Schuljahr 2022/23 solle das neue Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung sein, hieß es im März 2020, als in der alten Schule an der Stuttgarter Straße Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Bert Sluyter, Geschäftsführer der Imetaal Industriebau GmbH & Co. KG, einer der 100-prozentigendeutschen Tochtergesellschaft der niederländischen Ten Brinke Group, den 46-seitigen Projektvertrag unterzeichneten. Sieben Unternehmen hatten sich an der europaweiten Ausschreibung des 30 Millionen Euro „schweren“ Bauprojektes beteiligt. Es ist jetzt termingerecht fertig geworden. Die gestrige Schlüsselübergabe im Neubau an der Schmalkalder Straße durch Projektleiter Stefan Solz (Ten Brinke) war für Schulleiterin Cornelia Berghaus-Biermann gleich in zweifacher Hinsicht ein ganz besonderer Tag. Zum einen, weil sie zusammen mit allen übrigen Beteiligten stolz auf das Geschaffene sein kann, und zum anderen, weil sie zum 31. Juli in den Ruhestand geht.

Was der Waterbölles bisher über den Schulneubau berichtete:

Zum Schuljahr 2022/23 soll das neue Berufskolleg fertig sein (3. März 2020). Um einen Schulneubau hatten sich Schülerschaft und Lehrerkollegium schon seit 21008 bemüht. Die Vertragsunterzeichnung fand n Anwesenheit zahlreicher Vertretern der Verwaltung statt, darunter Elke Ittig, Dirk Deutemann und Thomas Judt vom städtischen Gebäudemanagement. Dabei hieß es, dass das 10.681 Quadratmeter große Baugrundstück („Baufeld 6“) entlang der Bahngleise „so seine Besonderheiten“ habe (auch schon mal ein „schmales Handtuch“ genannt). Das habe bei der Erörterung von Bedürfnissen und Bedarf Abstrich am Raumprogramm zur Folge gehabt „wie beim Häuten einer Zwiebel“. Unterm Strich seien die wesentlichen Wünsche der Schule aber allesamt in Erfüllung gegangen, stellte damals Cornelia Berghaus-Biermann in Anwesenheit ihres Vorgängers Gerhard Leicht fest.

Die dreigeschossige Berufsschule soll hohe energische Standards erfüllen (z. B. Geothermie). Sie habe Platz für insgesamt 1.400 Schülerinnen und Schüler und 70 Lehrerinnen und Lehrer (derzeit sind es 82). Zum Außenbereich gehören 70 Parkplätze und ebenso viele Fahrradständer. Zahl der Klassenzimmer: 58. 5.800 m² Nutzfläche, 8.670 m² Bruttogeschossfläche, 10.681 m² Grundstücksfläche, 2.905 m² Brutto-Grundfläche.

Zuerst kommt es auf die Bodenbeschaffenheit an (Juni 2020), Im Auftrag der Stadt Remscheid hob die Remscheider Spezialfirma Fülling (Geologen) an rund 30 Stellen den Boden bis in eine Tiefe von etwa 2.50 Metern auf (bis sie auf harten Fels stieß) und entnahm Bodenproben für ein Entsorgungs- und Verwertungskonzept. An gleicher Stelle hat es zwar schon vor etwa 15 Jahren Bodenuntersuchungen gegeben. Doch deren Ergebnisse würden heute nicht mehr anerkannt, sagte Dirk Deutemann.

Spatenstich für den Neubau des Berufskollegs (24. November 2020).  Der Spatenstich für das größte Bauprojekt der Stadt Remscheid in den letzten 25 Jahren. fand pandemiebedingt nur in klein gehaltenem Rahmen. Aber bei Nebel und Nieselregen, matschigem Lehm und Pfützen hätte es auch so wohl niemanden länger als nötig auf der Baustelle gehalten. Als Vertreter des Rates nahmen Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) und Kai Kaltwasser (CDU) teil, der Vorsitzende des städtischen Schulausschusses. Das Gebäude werde nach den pädagogischen Bedürfnissen in verschiedenen Lernclustern und nach den neuesten Standards des nachhaltigen Bauens errichtet, hieß es. Das Entwurfskonzept stammt von der SSP AG, einem integralen Planungsbüro aus Bochum.

Schulneubau am Bahnhof macht gute Fortschritte (18. Mai 2021) Ein Grund dafür, dass der Bau so gute Fortschritte machte, war wohl die Verwendung vorgefertigter Teilen aus Beton. Die wurden von einem großer Schwerlastkran von den Sattelschleppern gehoben und an den richtigen Stellen wieder abgesetzt.

Boden barg manch böse Überraschung (4. Juni 2021).  Für die Errichtung einer Stützwand auf einer Länge von ca. 110 Metern an der Grundstücksgrenze zu höhergelegenen Gebäuden an der Freiheitstraße mussten 346.587 € überplanplanmäßig bereitgestellt werden. Die Mauer soll die Stabilisierung des Hanges sicherstellen. Die Standfestigkeit der vorhandene, einst aufgeschütteten Böschung erschien den Experten fraglich. Dass es sich bei dem ehemaligen Bahngelände um ein problembehaftetes Baugrundstück handelte, war der Verwaltung nicht unbekannt. Bei der Vorbereitung des Grundstücks für den Betonbau fanden Bagger im Boden etliche bodenfremde Bestandteilen, insbesondere Ziegelbruch, Betonbruch, Metallresten und anderen technischen Substrate. „Jedoch hatten die vorgefundenen Hindernisse im (überschüttenden) Erdreich aus Fundamenten, vollständig erhaltenen Kellergeschossen, alten Gleisanlagen, Kopfsteinpflasterbelägen und Asphaltfahrbahnen ein weitaus größeres Ausmaß, als im Gutachten dargestellt“, erfuhr der Hauptausschuss. Die „schlechten“ Böden wurden durch tragfähigeres Material ersetzt.

Der OB am Mikro.

Richtfest knapp drei Monate nach Grundsteinlegung (27. August 2021). Eingeladen hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz dazu wieder, wie beim ersten Spatenstich, eine größere Gästeschar mit Vertretern von Rat und Verwaltung. Und das knapp drei Monate nach der Grundsteinlegung; der ambitionierte Zeitplan hatte bis dahin also gehalten! Oberbürgermeister Mast-Weisz äußerte seine Freude, dass in Remscheid endlich wieder mehr investiert werde. Als Bespiele dafür nannte er das Allee-Center, den Rathaus-Anbau und die neuen Turnhallen an der Albert-Einstein-Gesamtschule. Zwei dieser drei Vorhaben stehen noch aus…

 

Neue „Kulturbonbons“ schmecken nach Tanz & Theater

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Initiative „Kulturbonbons an Schulen“ der Stadt Remscheid, gefördert mit Mitteln, die das Land zum Aufholen nach Corona zur Verfügung stellt, hat das Ziel, schulübergreifend die kulturelle Bildung zu fördern. Nach den Sommerferien geht es los, bis Ende 2022 sind die Bonbons buchbar. Das Bildungsbüro und der Fachdienst Schule und Bildung haben in Kooperation mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das von Remscheider Dozent:innen bestritten wird. Alle Remscheider Schulen haben einen digitalen Katalog erhalten, aus dem sie sich Workshops aussuchen können. Die Künstler:innen kommen in die Schulen und führen ihre Workshops vor Ort durch, vollkommen kostenlos für die Teilnehmenden.

Die letzten zwei Jahre haben von unseren Kindern und Jugendlichen viel verlangt. Schulen und Jugendzentren waren geschlossen, Sport und Musik mussten warten, Hobbys lagen brach. Das hat den jungen Menschen nicht gutgetan. Und weil es in der Schule nicht um bloße Wissensvermittlung geht, sondern soziale Aspekte, das Entdecken, Ausprobieren, das Sich-Trauen ebenso wichtig sind, gibt es bald für alle Schüler:innen die „Kulturbonbons“ in Form von Workshops, die nach Tanz, Theater und bildender Kunst schmecken.

Der Fokus aller Angebote liegt auf dem gemeinsamen Erleben. In der Gemeinschaft erfahren die Kinder und Jugendlichen Erfolg, Spaß und Kreativität, vielleicht eröffnen sich ihnen ungeahnte Welten. Alle Workshops dauern 90 Minuten und kosten einheitlich pauschal 100 €, das Material wird extra berechnet. Die jeweilige Schule leitet die Rechnung dann an Olaf Bärwaldt, Koordination Schule/Jugendhilfe Stadt Remscheid, E-Mail  bildungsgutschein@remscheid.de">bildungsgutschein@remscheid.de weiter. 

Der vorliegenden Katalog enthält zehn Workshop-Angebote aus den Sparten Theater, Tanz und Zeichnen:

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Neue Ampelanlage an der „EMMA“ ab 27. Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit Beginn der Schulferien wird mit dem Bau einer ampelgesicherten Fußgängerquerung am Emma-Herwegh-Gymnasium (EMMA) im Bereich der Elberfelder Straße 39 begonnen. Hierzu wird im ersten Abschnitt der Gehweg direkt an der Schule gesperrt und eine Umleitung für die Fußgänger durch den Tunnel und die Ampelanlage an der Ausfahrt des Allee-Center-Parkhauses ausgeschildert. In den folgenden Abschnitten wird der Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite gesperrt und entsprechend umgebaut. Auch hier werden die Fußgänger durch den Tunnel und die Ampelanlage an der Ausfahrt des Allee-Center-Parkhauses umgeleitet. Danach erfolgt der Umbau der Mittelinsel in der Elberfelder Straße.

Während der Baumaßnahme muss im ersten Bauabschnitt eine Fahrspur Richtung Hasten gesperrt werden. Hierbei kann es zu Rückstauungen auf der Elberfelder Straße kommen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich besonders während der Berufsverkehrszeiten weiträumig – beispielsweise über die Nordstraße oder Freiheitsstraße – zu umfahren. In den weiteren Bauabschnitten wird es zu einer Sperrung einer Fahrspur in Richtung Bahnhof kommen. Die gesamte Baumaßnahme soll in den Schulferien NRW vom 27. Juni bis zum 9. August erfolgen.

Zeugnis-Telefon für Eltern und Schüler*innen

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Ein weiteres Schuljahr mit besonderen Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte geht zu Ende. Anlässlich Ausgabe der Zeugnisse an weiterführenden Schulen am Freitag, 24. Juni, bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒ neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen ‒ wieder das Zeugnis-Telefon an.

Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter 0211 / 475 - 4002 an folgenden Tagen erreichbar:

  • Freitag, 24. Juni
  • Montag, 27.Juni
  • Dienstag, 28. Juini

jeweils in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr.

In den Grundschulen hat die Ausgabe der Zeugnisse bereits Anfang der Woche begonnen. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet, in Remscheid unter Tel. RS 16-2543. Von dieser zentralen Rufnummer aus werden eingehende Anfragen an Ansprechpersonen weitervermittelt, die Auskünfte zu Zeugnisfragen geben können. 

Bergisches Schul-Technikum bietet Ferienprogramm

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Seit mehr als zehn Jahren bietet das zdi-Zentrum BeST Bergisches Schul-Technikum mit Sitz an der Bergischen Universität Wuppertal Kindern und Jugendlichen spannende Kurse zu Themen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Auch für die bevorstehenden Sommerferien haben die Verantwortlichen wieder ein vielfältiges Programm mit kostenlosen Angeboten entworfen. Im Programm finden sich Kurse zu den Themen Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Metallverarbeitung sowie weitere spannende Projekte in Kooperation mit Firmen wie Vorwerk, Wiesemann & Theis und Gebrüder Becker. Ferienprogramm und Infos zur Anmeldung: www.zdi-best.de/kursuebersicht/.

Das zdi-Zentrum BeST, gerade vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW mit dem zdi-Qualitätssiegel 2022 ausgezeichnet, ist Teil der großen Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation.NRW (zdi)“ zur Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchses. Trotz der pandemiebedingten Herausforderungen hat das BeST auch im vergangenen Jahr mehr als 400 Schüler*innen ermöglicht, in Kursen vor Ort oder online praktische Erfahrungen in den MINT-Fächern zu sammeln. Ein Vorteil: Sogar Gäste aus dem Ausland hatten durch das Onlineangebot die Möglichkeit, teilzunehmen. Dieses Engagement ist nun mit dem diesjährigen zdi-Qualitätssiegel belohnt worden.

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Worauf Schüler*innen bei Ferienjobs achten sollten

Pressemitteilung der DGB-Jugend Düsseldorf-Bergisch Land

Endlich Sommerferien – und damit auch die Zeit für Ferienjobs. Wer sein Taschengeld aufbessern will, bekommt nebenbei auch Einblicke ins Arbeitsleben. Aber welche Regeln gelten für die Ferienarbeit? „Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und die Bezahlung regeln", rät DGB-Jugendbildungsreferentin Stella Rütten.

"Gefährliche Arbeiten sind für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren generell tabu. Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt die genauen Bedingungen für Ferienarbeit. Erlaubt sind leichte Tätigkeiten, zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitungen austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten", sagt DGB-Regionsgeschäftsführerin Siegrid Wolf.

Arbeitszeiten: Vom 13. bis einschließlich dem 14. Lebensjahr dürfen Kinder nur mit Zustimmung der Eltern arbeiten – aber nur bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich, und zwar zwischen 8 und 18 Uhr. Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren dürfen maximal vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben. Mehr als acht Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche sind dabei nicht erlaubt und der Arbeitszeitraum muss zwischen 6 bis 20 Uhr liegen. Ausnahmen gelten für ältere Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren, die etwa in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten dürfen. Und wer arbeitet, muss auch Pause machen. Hier haben unter 18-Jährige bei viereinhalb bis sechs Stunden Arbeit am Tag Anspruch auf mindestens 30 Minuten, bei mehr als sechs Stunden auf 60 Minuten Pause.

Das Mindestlohngesetz gilt auch für Ferienarbeit. Jedoch haben nur Jugendliche ab 18 Jahren den Anspruch auf den Mindestlohn. Die im Juni beschlossene Erhöhung auf 12 Euro gilt ab Oktober, bis dahin müssen mindestens 9,82 Euro je Stunde, bzw. ab dem 1. Juli 2022 10,45 Euro pro Stunde gezahlt werden. Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz leider nicht. "Die diskriminierende Ausnahme für Minderjährige beim Mindestlohn muss endlich abgeschafft werden, denn auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden", fordert Rütten.

Wenn im jeweiligen Unternehmen ein durch Gewerkschaften verhandelter Tarifvertrag gilt, muss der auch bei Minderjährigen angewendet werden. "Beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages sollte man das ganz besonders im Blick haben", betont Wolf. Gewerkschaften helfen auch bei Problemen im Ferienjob. Rütten: "Ich rate jedem jungen Menschen, am besten schon vor Beginn eines Ferienjobs Mitglied der Gewerkschaft zu werden. Schlechte Bezahlung und Verstöße gegen Arbeitsschutzgesetze sollte niemand tolerieren. Die örtlichen Geschäftsstellen der Gewerkschaften helfen bei der Durchsetzung der gesetzlichen und tarifvertraglichen Rechte.“

Mitmachen bei der MINT-Woche vom 20. bis 23. Juni

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Studieninteressierte können an der Bergischen Universität Wuppertal vom 20. bis 23. Juni das Studium der MINT-Fächer (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik) ausprobieren und Fragen zu den spezifischen Fächern stellen. In dieser Zeit bieten verschiedene Fakultäten tageweise kleine Vorlesungen, Workshops, Experimente, Talks, Führungen und Laborbesichtigungen an. Am 20. Juni stehen bei der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften Vorlesungen, Experimente, Tutorien und offene Fragerunden auf dem Programm. Die Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik gibt am 21. Juni Einblicke in ihre Forschungsbereiche. Unter anderem Workshops und eine Führung über das Gelände des Solar Decathlon bietet die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen am 22. Juni. Die Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik spricht am 23. Juni zum Beispiel eine Einladung zum Meet & Eat mit Studierenden in der Mensa aus und zeigt ihre Labore. Und ebenfalls am 23. Juni können Studieninteressierte an Lehrveranstaltungen der Fakultät für Design und Kunst teilnehmen. Eine Übersicht finden Sie hier. Zu einzelnen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich.

Erstes Fazit der neu strukturierten Schulsozialarbeit

Die in weiten Teilen neu strukturierte Schulsozialarbeit in Remscheid hat ihre Arbeit zum 1. April  aufgenommen. 15 Schulen werden im Rahmen der Landesförderung NRW mit jeweils einem 0,5 Vollzeitstellen versorgt. Dadurch entstehen in der Summe 7,5 Stellen, die von zurzeit acht Schulsozialarbeiterinnen versorgt werden. Hiervon sind sechs Schulsozialarbeiterinnen in der Trägerschaft des Vereins zur Betreuung und Förderung von Schulkindern e.V. - Die Verlässliche, und zwei in der Trägerschaft der Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V. Neun Schulen erhalten eine bedarfs- und anlassbezogene Schulsozialarbeit, die aus kommunalen Mitteln finanziert wird. Diese neun Schulen werden von einer Schulsozialarbeiterin und einem Schulsozialarbeiter des Trägers Die Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V. betreut. In allen Schulen sind die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeit vorgestellt und eingebunden worden und haben ihre Arbeit aufgenommen. In einer ersten Phase werden feste Sprech-/Beratungszeiten für Schülerinnen und Schüler angeboten sowie erste Klassengemeinschaftstrainings, Sozialkompetenztrainings etc. in den Klassenverbänden. Diese finden innerhalb und außerhalb von Schule z.B. in den umgebenden Sozialräumen der Schulen statt.

Zur Elternarbeit gehören unter anderem BuT-Beratungen, reaktive Maßnahmen aufgrund besonderer Problemstellungen (im Rahmen von Gewalt- und Kriminalprävention). Der Lenkungskreis der Schulsozialarbeit hat die Erstellung eines kommunalen Gesamtkonzepts zur Schulsozialarbeit vereinbart, die Steuerungsgruppe formuliert die Bedarfe und Anlässe für die Schulsozialarbeit. Das Ergebnis von zwei Treffen auf operativer Ebene: „Alle Schulen sind froh über die (neue) Schulsozialarbeit, die fest an den Schulen verankert ist. Es ergeben sich wertvolle neue Zugänge zu den Schülerinnen und Schülern. An einigen Schulen zeichnet sich schon jetzt der Bedarf an einem zeitlichen Ausbau ab.“

Die beteiligten Schulen – die mit NRW-geförderter Schulsozialarbeit ebenso wie die mit kommunal geförderten Stellen –  haben ein Problem mit der räumliche Unterbringung; diese entspricht bei Beratungssituationen (noch) nicht den fachlichen Standards. Durch einen ausgeklügelten Zeitplan können alle Schulen aber mit festen Präsenzzeiten planen und die sehr stark nachgefragte Klassengemeinschafts- und Sozialtrainings anbieten. Fazit: Die neustrukturierte Schulsozialarbeit sei trotz des relativ kurzen Vorlaufs sehr gut angelaufen. Die fachlich-inhaltliche Arbeit finde uneingeschränkt statt. Die Nachfrage nach Schulsozialarbeit übersteige deutlich die personellen Ressourcen. Bei zehn Standorten der neun Schulen entstehe ein hoher, zeitaufwändiger Mobilitätsbedarf. Die räumliche Organisation stelle die Schulsozialarbeit derzeit noch vor große Herausforderungen. (nach Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 16. Juni)

Großer Andrang in der AES auf 600 Ausbildungsplätze

Das Ausbildungsjahr beginnt zwar schon in wenigen Wochen, trotzdem gibt es im bergischen Städtedreieck noch in fast allen Bereichen zahlreiche interessante, freie Ausbildungsplätze. Die Bergische IHK veranstaltete deshalb gestern Nachmittag gemeinsam mit der „Kommunalen Koordinierungsstelle Schule und Beruf“ in Remscheid und der Agentur für Arbeit in der Aula der Albert-Einstein-Schule (AES) einen Vermittlungstag unter dem Motto: „Last Minute Abflug in Ausbildung“. Drei Stunden lang waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 30 Ausbildungsfirmen ansprechbar und boten den interessierten Schülerinnen und Schülern mehr als 600 freie Ausbildungsstellen an. Das verdeutliche, so Carmen Bartl-Zorn, IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung. „dass die Chancen, eine attraktive Ausbildungsstelle in Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk zu bekommen, in diesem Jahr so gut wie nie sind.“ Und sie freute sich, dass so viele junge Leute diese Chance gestern nutzten und sich mit ihren Bewerbungsmappen den Unternehmensvertretern vorstellten. Unter den Anbietern waren auch die Kreishandwerkerschaft und die Stadtwerke Remscheid. Im Waterbölles-Interview berichtet so Carmen Bartl-Zorn, manche Unternehmen hätten festgestellt, dass der Distanzunterricht während der Corona-Pandemie zu weiteren Verschlechterungen der Deutsch- und Mathematikkenntnisse geführt habe. Das erforderte während der Ausbildung eine interne Nachschulung.

Stadtparkschule weihte ihre Schulbücherei ein

Remscheids größte Grundschule, die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) am Stadtpark, Hindenburgstraße 94, hat gestern nach fast zweijährigen Corona-Beschränkungen ihre Schulbücherei eingeweiht; Kontaktbeschränkungen hatten eine frühere  offizielle Eröffnung unmöglich gemacht. Umso mehr freuten sich Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Sponsoren, im Klassenzimmer 107 die gemütliche Leseecke mit ihren bequemen, kindgerechten Sitzkissen gemeinsam in Augenschein nehmen zu können. Und fünf Schülerinnen und ein Schüler demonstrierten dabei, dass nicht nur Lesen viel Spaß machen kann, sondern auch Vorlesen.

Topbias Dehler, Vorsitzender des Fördervereins der GGS Stadtpark in Remscheid.

Die Idee zu der neuen Schulbücherei hatte Lehrerin Rafaela Peil, und sie war von Schulleiterin Iris Nüsken, Konrektorin Sandra Herzog und den übrigen Mitgliedern des Lehrerkollegiums ebenso gerne aufgegriffen worden wie vom Verein der Freunde und Förderer der Gemeinschaftsgrundschule Am Stadtpark e.V. Mehrere Sponsoren, darunter die Stadtsparkasse Remscheid, ehemalige Lehrerinnen und Lehrer und die Remscheider Rotarier, beteiligten sich an den Anschaffungskosten der Bücher, und der Malerbetrieb Epe übernahm den Anstrich des Klassenzimmers in hellen, fröhlichen Farben.

Im Herbst 2020, mitten in der Corona-Pandemie, hatte die Bücherei ihren Betrieb aufnehmen können. Seitdem nutzen Schülerinnen und Schüler aller vier Jahrgangsstufen das Angebot intensiv. Populäre Bücher sind ununterbrochen ausgeliehen. Bestellt wurden sie bei einer örtlichen Buchhandlung. Die Archivierung übernahm Lehrerin Beate Bergner. Jedes Kind erhielt einen Büchereiausweis. Pro Woche gibt es zwei feste Büchereizeiten, in denen die Kinder Bücher ausleihen und zum Lesen mit nach Hause nehmen. Die Leihfrist für die Bücher beträgt zwei Wochen.

Mit der Schulbücherei will der Förderverein Schülerinnen und Schüler zum Lesen motivieren, sprachliche Entwicklung stärken, möglichen Defiziten frühzeitig entgegenwirken und Lesefreude von Anfang an entfachen. "Wir wissen, dass der Zugang zu Büchern als Teil kultureller Bildung ganz besonders wichtig für junge Leserinnen und Leser ist. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen, dass nahtlos in den Lern- und Schulalltag eingebunden ist" so Tobias Dehler, Vorsitzender des Fördervereins. „Ob Sachbuch, Kurzgeschichte oder Kinderroman – wir sind mit einer Vielzahl von Themen zum Schmökern und Ausleihen ausgestattet.“

Gerade an einer großen Schule mit gelebter Multikulturalität sei es wichtig, dass über gemeinsame Sprache gemeinsames Lernen und Leben möglich ist, sind die Verantwortlichen aus Kollegium und Förderverein überzeugt. Mindestens 1.000 Euro pro Jahr werden daher seit der Einrichtung und auch in Zukunft in den Ausbau des Bücherei investiert.  „Bei uns lernen jedes Jahr viele neue Kinder das Lesen. Wir sehen den Stolz in ihren Augen, wenn sie Wörter und Texte immer besser verstehen. Durch das Lesen entdecken unsere Schülerinnen neue Welten voller Wissen und entwickeln ihre eigene Fantasie“, heißt es auf einem Flyer, der gestern zur Eröffnung der Bücherei auslag. Zitiert wird darin Albert Einstein: „Fantasie ist mächtiger, denn Wissen ist begrenzt!“

Bergfest “Gemeinsam auf den Höhen“ am 12. Juni

Pressemitteilung des Fördervereins WohnQuartier Hohenhagen e.V.

Endlich ist es wieder soweit: Am Sonntag, 12. Juni, findet wieder das Bergfest rund um die Esche statt – diesmal unter dem Motto „" Geme9insam auf den Höhen“. Jung und Alt erwartet ein buntes Programm mit Musik, Tanz, Theater, Hüpfburg, Sinnesparcours für die Kleinen, Vorlesen im Tipi , Zaubern u.v.m. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt; von Currywurst über Pommes bis Waffeln und von Wasser über Kaffee bis zum leckeren Bierchen ist alles dabei was das Herz begehrt.

  • Samstagabend, 11. Juni, 18 Uhr :Konzert des Posaunenchores in der Lutherkirche aus Anlass des Festes.
  • Sonntag, 12. Juni, 11 Uhr , festliches Programm auf den „Eschen-Höhe“ rund um das Gemeinde- und Stadtteilzentrum Esche. (11 Uhr Familiengottesdienst , 12 Uhr, Festeröffnung. 13.15 Uhr Trommler heizen ein, 14 Uhr Theater vom Feinsten mit KuK, 14.45 Uhr E-Dancer und Chor der Kitakinder, 15:30 Uhr gemeinsames Singen, 16.30 Uhr besinnlicher Abschluss. Der Förderverein Hohenhagen freut sich auf ein wundervolles Fest.