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Studiengebühren betragen rund 2.800 € pro Semester

Im Stadtentwicklungsausschuss hat Arnd Zimmermann, in der Stadtverwaltung zuständig für die Digitalisierung, am Donnerstag die Anfrage der CDU nach den Aktivitäten der Fachhochschule auf dem Honsberg beantwortet. Demnach werden dort folgende Studienfächer angeboten: Produktionstechnik, Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre als Startangebot; weitere Studiengänge entsprechend der Bedarfe der Wirtschaft in der Bergischen Region. Die Studiengebühren belaufen sich auf rund 2.800 € pro Semester, für ein komplettes Bachelor-Studium fallen ca. 16.700 € an. Informationen, wie die derzeitig eingeschriebenen Studenten ihr Studium finanzieren, liegen der Verwaltung nicht vor.

Bislang haben sich 20 Studierende am neuen Standort eingeschrieben. Insofern ergeben sich zurzeit keine Parkprobleme; Stellplätze stehen auf dem ehemaligen Schulhof zur Verfügung. Bei steigender Studentenzahl kann auch der aufgegebene Teil des Sportplatzes Honsberg genutzt werden.

Von Seiten der Stadtverwaltung als Vermieterin der ehemaligen Grundschule wurden zwei Klassenräume sowie Nebenräumen im Erdgeschoss sowie im rechten Teil des Pavillons für Lehrzwecke hergerichtet. Für das Mobiliar hatte der Mieter zu sorgen. Die Kosten für die weitere Innenraumsanierung des Restgebäude incl. Brandschutz und Fassaden beträgt nach Berechnung des Gebäudemanagements ca. 2,3 Millionen €. Zwecks Fördermittel hat die Stadt Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium (Wirtschaftsförderung) und dem Bauministerium (Städtebauförderung) aufgenommen. Eine Förderung wurde in Aussicht gestellt. Entscheidungen stehen noch aus.

Langzeitarbeitslose als Schülerlotsen chancenlos?

„Die Schülerlotsen sind ehrenamtlich tätig und rekrutieren sich zumeist aus dem Kreis der Eltern oder Großeltern der Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Grundschule. Seitens der Schulverwaltung wird dieses System als etabliert und funktionsfähig betrachtet“, teilte die Verwaltung am Donnerstag den Mitgliedern des Schulausschusses mit. „Im Bereich der Schulwegsicherung sind alternative Möglichkeiten zur Schaffung von Stellen im Rahmen der Förderung zur Teilhabe am Arbeitsmarkt nicht ersichtlich.“

Angefragt hatte die CDU-Fraktion, ob zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Schulkinder nicht auch Langzeitarbeitslose auf der Basis einer Förderung nach dem am 1. Januar in Kraft getretenen § 16 i SGB II als Schülerlotsen beschäftigt werden könnten. Antwort der Verwaltung: „Die Einrichtung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatzes für einen Schülerlotsen/eine Schülerlotsin könnte aus pragmatischen Gründen schwierig sein. Da der Schulbeginn an Schulen in der Regel zeitgleich erfolgt, kann ein Schülerlotse/eine Schülerlotsin täglich nur eine Schule betreuen. Der zeitliche Umfang einer Schülerlotsentätigkeit wird täglich mit etwa 30 bis 45 Minuten veranschlagt. Das ergäbe eine wöchentlich aufgerundete Arbeitszeit von etwa vier Stunden und auf einen vollen Monat gerechnet von etwa 17 Stunden. Diese angenommene Arbeitszeit reicht nicht, um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu begründen. Eine Förderung nach § 16 i SGB II ist dann nicht möglich.“

Jutta Velte (Grüne) zeigte sich in der Sitzung des Schulausschusses enttäuscht: Diese Antwort werde dem Anliegen des Schulausschusses nicht gerecht. „Phantasielos“, war ihr Urteil. Vielleicht könne man ja den Verfasser dieser Vorlage in die nächste Sitzung einladen... Doch Schul- und Sozialdezernent Thomas Neuhaus, in den Sitzungen des Schulausschusses in der Regel als Vertreter der Verwaltung präsent, hielt das für keine gute Idee. Er sagte aber zu, intern das Thema noch einmal besprechen zu wollen.

Diese Aktion hat es verdient, Schule zu machen!

Über „Eltern-Kind-Haltestellen für die GGS Reinshagen“ berichtete der Waterbölles am 17. August. In der  Bezirksvertretung Alt-Remscheid hatte die Verwaltung vorgeschlagen, an der Reinshagener Straße auf dem Seitenstreifen vor Haus Nr. 55 sowie auf dem Seitenstreifen gegenüber Haus Nr. 53 für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, Eltern-Kind-Haltestellen einzurichten und so eine sichere Möglichkeit zum kurzzeitigen Anhalten zu schaffen. Dies soll allerdings auf den Zeitraum von 7 bis 8 Uhr beschränkt sein.

Dass sich dafür Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie engagierte Eltern gleichermaßen eingesetzt hatten, wurde erst in der gestrigen Sitzung des Schulausschusses deutlich. In einem kurzen, aber erfrischen d knackigen Bericht der kommissarischen Schulleiterin Jasmin Steinhaus. Sie berichtete von der seit Jahren gefährliche Verkehrssituation vor dem Schulgebäude. Nach dem Tod eines Mädchens in Bergisch Gladbach Dezember 2018 seien sich schließlich Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Lehrerkonferenz einig gewesen: „Es muss sich ganz schnell etwas tun! Wir müssen alle mit ins Boot nehmen!“  Das Ziel:  A l l e Eltern sollen ihre Kinder nicht mehr vor der Schule aus den Wagen lassen, sondern nur noch an alternativen Halteplätzen verabschieden. Die Botschaft an alle Eltern: „Vor der Schule wird nicht mehr gehalten!“ wurde auf einem Flyer verbreitet, der einen Artikel über Tod der Schülerin enthielt, eine  Karte mit den neuen Halteplätzen und der klaren Bitte, das Halten vor der Schule künftig zu unterlassen. Unterstrichen wurde das am 11. März durch eine große Demonstration von Schüler- und Lehrerschaft, an der auch Ordnungsamt und Polizei. Danach sei die Zahl der Eltern, die dennoch weiter vor der Schule anhielten, schon deutlich zurückgegangen, berichtete Jasmin Steinhaus im Schulausschuss. „Diese Eltern haben wir dann konsequent angesprochen!“ Da waren es dann wieder ein paar weniger. Endgültig stellte sich der Erfolg der Aktion dann mit den „Sternchen-Stickern“ ein. Die konnten Kinder bekommen, deren Eltern sie an den vorgesehenen Stellen hatten aussteigen lassen. In jeder Klasse wurden die Sternchen vier Wochen lang gesammelt und dann in „Gewinne“ umgewandelt. Das konnte ein Tag ohne Hausaufgaben sein oder eine kleine Waldwanderung. Es waren also die Kinder, die ihre Eltern schließlich zum Umdenken bewegen konnten.

Und heute? An der Gemeinschaftsgrundschule Reinshagen gibt es Schülerlotsen, und nahezu alle Kinder werden an alternativen Halteplätzen entlassen. Jasmin Steinhaus: „Im Moment ist keine Aktion mehr nötig. Sollte sich die Situation im kalten Herbst ändern, werden wir wieder auf die Straße! Wir bleiben dran!“
Nicht nur die Mitglieder des Schulausschusses zeigten sich von so viel erfolgreichem Engagement beeindruckt, sondern auch Schulrätin Brigitte Dörpinghaus. Sie lud die kommissarische Schulleiterin ein, auf der nächsten Schulleiterkonferenz über die Aktion zu berichten. Diese hat es in der Tat verdient, Schule zu machen.

Berufsparcours ganz ohne Hemmschwellen

Rund 500 Schülerinnen und Schuler der Klassen 9 und 10 der Albert-Einstein-Realschule, Alexander von Humboldt-Realschule, Hauptschule Hackenberg, Albert-Einstein-Gesamtschule und Sophie-Scholl-Gesamtschule hatten gestern in der Sporthalle Neuenkamp ein Date der besonderen Art mit Mitarbeiter/innen von 1/ Remscheider Firmen. Dort war der „Berufsparcours“ an 20 Stationen mit insgesamt 22 Berufen angesagt, der zunächst alle zwei Jahre in Zusammenhang mit dem Remscheider Ausbildungsmarkt (RAM) im benachbarten Berufskolleg Technik stattfand. Seit zwei Jahren wechseln sich RAM und „Berufsparcours“ ab, was stellt die beteiligten Firmen vor geringere logistische Probleme stellt.

Erfahrene Organisatorin des Berufsparcours ist Tatjana Predota, Lehrerin an der Sophie-Scholl-Gesamtschule. Sie arbeitete auch gestern wieder mit Karin Ressel vom Technikzentrum Minden-Lübbecke zusammen, die die Berufsparcours-Veranstaltungen in Kooperation mit Schulen, Lehrkräften, Unternehmen, Verbänden, Innungen, Industrie, Handel und Handwerk entwickelt hat und sich lizensieren ließ.  Der Berufsparcours bringt Jugendliche und Unternehmen zusammen, um Berufe erlebbar und begreifbar zu machen. Zu Beginn der gestrigen vier Durchgänge in der Sporthalle musste Karin Ressel sich jedes Mal erst Gehör verschaffen. Aber das ist für sie längst Routine. Und danach herrschte in der Halle „konzentriertes Raunen“. Das sei nicht zu vergleichen mit dem Lärm in einer großen Pause in einer Schule, so Tatjana Predota im Video des Waterbölles. Dieser sprach ebenfalls mit Oliver Lang. Der Schulleiter des Berufskollegs Technik hat seinen Vorgänger Holger Schödder auch im Amt  des Vorsitzenden des Lenkungskreises des Remscheider Ausbildungsmarkt e.V. abgelöst, der den „Berufsparcours“ betreut.

Neues Logo für ‚Remscheid brummt!' ist fertig

Bei Logo für ‚RS brummt‘ fiel die Entscheidung schwer, titelte der Waterbölles am die Aktionswochen zu Insektenschutz und Artenvielfalt in Remscheider Grund- und weiterführende Schulen im „Cinestar“-Kino mit einer Preisverleihung geendet hatten. Weil zum Grundschul-Wettbewerb um ein treffendes Logo viele Einsendungen eingegangen waren; war der Jury die Auswahl schwer gefallen. Platz 1 belegte Noah Gür (4a, GGS Hasten). Sein Logo soll, von einer Grafikerin professionell bearbeitet, künftig als Markenzeichen für „RS brummt“ verwendet werden.

„Und jetzt ist es fertig“, schrieb gestern in einer E-Mail an den Waterbölles Annegret Calaminus vom Regionalen Bildungsbüro. „Beim Sommerfest der Natur-Schule Grund wurde das Logo erstmals präsentiert und kam gut an! Wer immer mit ‚Remscheid brummt! zu tun hat, darf das Logo verwenden. Je bekannter es wird, desto besser!“

Die übrigen Einsendungen zum Wettbewerb sind noch bis zum 27. September im Wartebereich des Ämterhauses auf dem Monitor als Diashow zu sehen. „So wird allen Bildern Aufmerksamkeit zuteil“, freut sich Annegret Calaminus.

Auf Johanniter-Unfall-Hilfe ist in Remscheid Verlass

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Die Johanniter-Unfall-Hilfe leistet auch in Remscheid seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Um sich ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen, traf sich der Landtagsabgeordnete Sven Wolf während der sitzungsfreien Zeit des Parlaments zum gemeinsamen Austausch mit dem Regionalvorstand der Johanniter Bergisch-Land, Stefan Müller, und Johannes Bornmüller, der sich seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Helfer engagiert und derzeit das Amt des ehrenamtlichen Regionalvorstands bekleidet.

„Im Notfall können wir uns darauf verlassen, schnelle Hilfe zu bekommen. Die Berufsfeuerwehr und die verschiedenen Hilfsorganisationen arbeiten in Remscheid hervorragend zusammen. Auch die Johanniter leisten hierzu einen großen Beitrag“, sagte Sven Wolf. Vergessen dürfe man dabei nicht, dass die Lebensretterinnen und -retter im Ernstfall ihre eigene Gesundheit riskieren, um anderen zu helfen.

Der klassische Rettungsdienst ist dabei aber nur eines von vielen Tätigkeitsfeldern: „Neben Notfallrettung und Katastrophenschutz spielt vor allem die Ausbildung der jugendlichen und ehrenamtlichen Helfer eine wichtige Rolle. Außerdem bieten wir seit einiger Zeit verschiedene Dienstleistungen wie den Hausnotruf, einen Menü-Service oder Fahrdienste an“, erklärte Stefan Müller. Einen Löwenanteil stemmten dabei vor allem die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Doch wie vielerorts haben auch die Johanniter mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen: „Die meisten unserer Ehrenamtlichen sind sehr jung. Der Bruch erfolgt meist mit dem Berufseinstieg, weil dann bei vielen schlicht die Zeit fehlt, um sich weiterhin ehrenamtlich zu engagieren“, sagte Stefan Müller. Der Landtagsabgeordneter und die beiden Vertreter der Johanniter waren sich einig, dass hier auch die Politik gefragt sei, um das Ehrenamt weiterhin attraktiv zu gestalten. Mögliche Maßnahmen könnten beispielsweise Vergünstigungen für Kultur- und Freizeitangebote oder eine Berücksichtigung des ehrenamtlichen Engagements bei der Rente sein.

 

Psychologischer Kurs für Eltern von Vorschulkindern

Pressemitteilung der Stadt Remscheid 

Die psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid möchte Eltern darin unterstützen, ihre Kinder gut ins Schulleben zu begleiten und die Einschulung als große Entwicklungsaufgabe für jedes Kind und seine Eltern positiv zu meistern. Deshalb startet sie am Donnerstag, 21. November, zum zweiten Mal mit einem kostenfreien Kursangebot für Eltern von Vorschulkindern. Der Elternkurs „Fit für die Schule“ umfasst insgesamt sechs Termine in den Monaten November 2019 bis Oktober 2020. Die gemeinsamen Treffen sind immer donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr in der Psychologischen Beratungsstelle, Hastener Straße 15 in 42855 Remscheid geplant. Die Kursleitung haben Schulpsychologin Hannah Arendt und Erziehungsberaterin Constanze Werth. Im Rahmen des Elternkurses vermitteln sie den Eltern Anregungen zum spielerischen Fördern im Hinblick auf die Einschulung.

Weil der Kurs als kontinuierliche Begleitung der Familien im Übergang Kita – Schule konzipiert ist, bauen die Termine inhaltlich aufeinander auf. Eine Anmeldung ist daher nur für den kompletten Elternkurs möglich. Kontakte für Anmeldungen und Rückfragen: hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de oder constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de.

Nachfolgend die Termine und Themen im Einzelnen:

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Extremismus in Schulen entschieden entgegentreten

Dem Schulausschuss (11. September) und den Jugendhilfeausschuss (18. September) präsentiert die Verwaltung eine gute und eine weniger guter Nachricht: „Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat im Mai den Aktionsplan ‚Demokratie und Respekt – Entschieden gegen Diskriminierung und Gewalt‘ aufgelegt. Ein Element dieses Aktionsplans ist die flächendeckende Stärkung der Schulpsychologischen Dienste. Der Erlass des Ministeriums sieht vor, in jeden Schulpsychologischen Dienst eine Lehrkraft oder eine sozialpädagogische Fachkraft abzuordnen, die durch ihre bisherige Tätigkeit für die Präventionsarbeit qualifiziert ist.“ Aber: „Zu welchem Zeitpunkt die Abordnung der Lehrkraft/Fachkraft erfolgt, wird durch die Verfahrensabläufe in der Bezirksregierung Düsseldorf bestimmt.“

Die Lehrkraft/Fachkraft bekommt die Aufgabe, die Remscheider Schulen zu unterstützen bei der Präventionsarbeit in Bezug auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamismus und Salafismus sowie Rechts- und Linksextremismus. Dazu zählen insbesondere die Durchführung von Fortbildungen und Beratungen in den Schulen sowie Netzwerkarbeit. „Remscheid kann als Stadt der 124 Nationen eine Stärkung der Präventionsarbeit für Demokratie und gegen Diskriminierung nur begrüßen“, so die Stadtverwaltung. „Viele Remscheider Schulen haben sich schon in diesem Themenbereich auf den Weg gemacht und sich zum Beispiel als ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ zertifizieren lassen.“ Und der Schulpsychologische Dienst in Remscheid habe Februar den sehr erfolgreichen Fachtag „Extremismusprävention bei Jugendlichen“ veranstaltet. Eine zusätzliche Fachkraft werde es dem Schulpsychologischen Dienst möglich machen, sein Angebot in diesem Bereich deutlich zu erweitern und insbesondere die Netzwerkarbeit mit den Schulen, dem Kommunalen Integrationszentrum und anderen Einrichtungen zu stärken. „Dies wird direkt die Remscheider Lehrkräfte und Schüler*innen in ihrem Bestreben unterstützen, jeder Form von Extremismus entschieden entgegenzutreten und sich für ein demokratisches und respektvolles Miteinander einzusetzen!“

Hilfe bei Schulproblemen muss eine Pause einlegen

„Seit zehn Jahren werden in NRW Schülerinnen und Schüler mit Schulproblemen von sogenannten Berufseinstiegsbegleitern in den letzten Schuljahren bis in die Berufsausbildung unterstützt. Da sich EU und Bund aus der Finanzierung zurückziehen, wird das Programm im kommenden Schuljahr vorerst nicht fortgeführt. Aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der Ausgestaltung und organisatorischen Fragen ist die angedachte Finanzierungsübernahme durch das Land bisher noch nicht realisiert“, beklagt die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid. Damit gehe die notwendige Unterstützung für junge Menschen ohne Aussicht auf einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz in eine Zwangspause. „Die 30.000 jungen Menschen, die das Programm jährlich (in NRW) durchlaufen, brauchen Kontinuität. Eine Lücke im Programm könnte schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen!“

Im Schulausschuss stellten die Grünen zu diesem Problembereich fünf Fragen. Zur Ausschusssitzung am 11. September liegen die Antworten der Verwaltung nun vor. Demnach betreute bisher die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) mit Sitz in Düsseldorf und einer Zweigstelle in Remscheid die Berufseinstiegsbegleitung an vier Remscheider Schulen (Heinrich-Neumann-Schule, GHS Hackenberg, Nelson-Mandela-Schule, Albert-Einstein-Gesamtschule). „Die laufenden Maßnahmen werden zu Ende geführt. Ob die FAW den Zuschlag bei der nächsten Ausschreibung bekommt, ist noch offen. Eine Arbeitsplatzgarantie für die Beschäftigten gibt es darum nicht“, so die Verwaltung. „Schulaufsicht, Arbeitsagentur und Kommunale Koordinierungsstelle haben die nächste Ausschreibung abgestimmt.“ Für Remscheid sind insgesamt 69 Betreuungsplätze vorgesehen. Statt zu Schuljahresbeginn können die 69 Jugendlichen aber erst zum Beginn des 2. Halbjahres (Frühjahr 2020) mit einer Betreuung rechnen. (Siehe auch Waterbölles vom 17. Juni 2011: „Betreuer in Zwangsurlaub, Prüflinge auf sich allein gestellt“)

Finanzielle Hilfe für neue Studenten am Honsberg?

Zur Sitzung des Rates am 26. September haben die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis90‘/Die GRÜNEN, FDP und W.i.R. den Antrag gestellt, die möge mit örtlichen Akteuren, Unternehmen und engagierten Personen die Möglichkeiten eines „Remscheid- Stipendiums“ prüfen, um die neuen Studierenden der Rheinischen Fachhochschule Köln am Standort Honsberg während ihres Studiums in Remscheid finanziell zu unterstützen. Begründung: „Der neue Standort in Honsberg erweitert das bestehende Bildungsangebot unserer Stadt entscheidend. Das Angebot richtet sich sowohl an Studierende, die berufsbegleitend einen Abschluss erwerben wollen, als auch an Vollzeitstudierende. Die staatliche anerkannte Hochschule finanziert sich dabei über Studiengebühren, die in vielen Fällen direkt über die kooperierenden Unternehmen getragen werden. Nur in wenigen Fällen müssen die Studierenden selbst die Gebühren aufbringen. Hier wäre es ein gutes Signal, wenn die Verwaltung und der Rat gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ein ‚Remscheid Stipendium‘ auf den Weg bringen.“

Gymnasium für Gesundheit geht mit der Zeit

Dank einer Spende von 20.000 Euro hat das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg für sein Berufliches Gymnasiums für Gesundheit (BGG), das mit den Leistungskursen Biologie und Gesundheit zur Allgemeinen Hochschulreife führt, 20 Tablets anschaffen können. Das Geld kam von der Bergischen Stiftung für Berufsausbildung, einer im September 2008 gegründeten gemeinnützigen Stiftung der Eheleute Hans und Katharina Ruhbaum, die sich die Förderung der Berufsausbildung im Bergischen Land auf die Fahnen geschrieben hat. Vorstandsmitglied Norbert Niebch, Direktor der Remscheider Commerzbank: “Wenn Mittel für die Ausbildung fehlen, soll geholfen werden.“ Er war dabei, als Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern die neuen Lerngeräte für den Unterricht kennenlernten – vor allem für die Lehrer technisches Neuland. Schulleiter Kai Küchemann: „Als iPad-Klasse haben wir die neue Klasse des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit, die Klasse 11, ausgesucht.“ Beim ersten Umgang mit den neuen Tablets in der Dependance Kremenholl war auch der Waterbölles mit Videokamera dabei und erlebte unter anderem einen Spaziergang durch den menschlichen Körper.

Einführungswoche zum Wintersemester

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Bergische Universität steht ihren Studienanfängerinnen und -anfängern auch 2019 mit Rat und Tat zur Seite: Während der ersten Woche der Vorlesungszeit (7. bis 11. Oktober) veranstaltet die Wuppertaler Hochschule ihre traditionelle „Welcome Week“. Im Laufe dieser Einführungswoche erhalten die Studienstarterinnen und -starter von Uni-Beschäftigten und Fachschaften alle wichtigen Informationen für ihren Studienbeginn in Wuppertal. Über das Veranstaltungsangebot während der Einführungswoche informiert der „Welcome Week Guide“. Er ist ab sofort online abrufbar unter www.zsb.uni-wuppertal.de/de/studienorganisation/studienstart/welcome-week-guide.html. Die Zentrale Einführungsveranstaltung beginnt am Montag, 7. Oktober, um 9 Uhr in der Uni-Halle an der Albert-Einstein-Straße. Auf dem Programm stehen neben Begrüßungen auch Filme, Interviews und Musik sowie ein Science Slam und der Impulsvortrag „Was ist Forschung“.  Die Einführungsveranstaltungen zum Kombinatorischen Bachelor of Arts und zum Kombinatorischen Bachelor of Education finden bereits am Mittwoch (2. Oktober) statt. Weitere Infos unter www.zsb.uni-wuppertal.de/de/studienorganisation/studienstart/welcome-week-guide/school-of-education.html

Für alle, die den Studienstart nicht abwarten können, bietet die Zentrale Studienberatung der Bergischen Uni verschiedene Infoveranstaltungen und Erstsemestervorträge an – und zwar am

  • 10. September (12 bis 14 Uhr) in Hörsaal 14 (Gebäude M, Ebene 10, Raum 12) auf dem Campus Grifflenberg,
  • 12. September (14 bis 16 Uhr) in Hörsaal 12 (Gebäude L, Ebene 09, Raum 28) auf dem Campus Grifflenberg,
  • 17. September (12 bis 14 Uhr) in Hörsaal 14 (Gebäude M, Ebene 10, Raum 12) auf dem Campus Grifflenberg,
  • 19. September (12 bis 14 Uhr) in Hörsaal 12 (Gebäude L, Ebene 09, Raum 28) auf dem Campus Grifflenberg,
  • 24. September (14 bis 16 Uhr) in Hörsaal 14 (Gebäude M, Ebene 10, Raum 12) auf dem Campus Grifflenberg und
  • 26. September (12 bis 14 Uhr) in Hörsaal 12 (Gebäude L, Ebene 09, Raum 28) auf dem Campus Grifflenberg.