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Hilfe bei der Integration von Schülern und Eltern

Pressemitteilung des IKE, Förderverein für Interkulturelle Erziehung

Am Dienstag, 18. September, starten der IKE Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V. und die Albert-Einstein-Schule (AES) ihr gemeinsames Projekt "Leben und Lernen an der Albert-Einstein-Schule in Remscheid". Es richtet sich an die neuzugewanderten  Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen und deren Eltern. Einmal wöchentlich sind Treffen geplant, um den neuzugewanderten  Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die neue Schule, in das  unbekannte Schulsystem, in neue Schulfächer und Arbeitsformen und die  fremde Sprache zu erleichtern. Dazu werden Fachleute aus verschiedenen  Bereichen eingeladen. Angesprochen werden aber auch die Eltern, da die Unterstützung der Eltern ein wichtiger Grundstein für die Lernbiographie der Kinder ist. In der ersten Veranstaltung am Dienstag, 18. September, wird zunächst die Schule vorgestellt. Geplant sind des Weiteren u.a. folgende Themen:  Werteerziehung, Rolle der Eltern, Freizeit in Remscheid, die Schulmensa, ein Besuch im Rathaus, Medienerziehung, Sportangebote, Gleichberechtigung  von Jungen und Mädchen, die Stadtbücherei und vieles mehr.

„Kirsche“ flog leider kein einziges Mal durchs Loch

Neue Rögy-Sporthalle wird bald fertig“, berichtete der Waterbölles am 24. August. Und froh darüber zeigte sich im Video damals die städtische Architektin Anja Klein, als sie dem Waterbölles die Besonderheiten der Halle vorstellte. Gestern nun wurde die neue Dreifachturnhalle des Röntgen-Gymnasiums in Remscheid-Lennep eingeweiht, die sich die Stadt 7,2 Millionen Euro hat kosten lassen. Es war eine sportliche Feier. Sportlich kurz die Reden von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Magnus Tewes (Dezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf), Schulleiter Matthias Lippert und Studienrätin Pia Laerz (Fachvorsitz Sport des Röntgen-Gymnasiums. Und sportlich auch die Akrobatik, mit der die Jungen und Mädchen der Klasse 6a die Feier eröffneten. Ein Torwandschießen, an dem neben den Siegern eines Schülerturniers auch die drei Redner teilnahmen, stand an Ende des Programms. Leider flog die „Kirsche“ kein einziges Mal durchs Loch.

Studienberatung für Uni-Neulinge

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Wie finde ich mich an der Uni zurecht? Wer unterstützt mich? Wo finde ich die richtigen Ansprechpartner? Was kann ich jetzt schon tun? – Um angehende Studierende bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen zu unterstützen, bietet die Zentrale Studienberatung der Bergischen Universität Wuppertal im September mehrere Vortragsveranstaltungen an. Der nächste Vortrag findet am Donnerstag, 13. September, von 12 bis 14 Uhr im Hörsaal 14 (Campus Grifflenberg, Gebäude M, Ebene 10) statt. Weitere Vorträge gibt es am 18.09., 20.09., 25.09., 27.09. und 12.10. „Mit den Vorträgen und unserer Studienstart-Webseite möchten wir unseren neuen Studierenden ihren Studienanfang an der Bergischen Universität erleichtern“, so Dr. Christine Hummel, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Alle wichtigen Infos zur Studienorganisation sind außerdem auf der Webseite www.zsb.uni-wuppertal.de/studienorganisation zusammengefasst und werden laufend aktualisiert.

Carlos Sanchez-Martinez wird Schulaufsichtsbeamter

Carlos Sanchez-Martinez in einem Waterbölles-Video vom 17. November 2015, als die bisherige Hausmeisterwohnung der Schule zur Ruhezone wurde.

Carlos Sanchez-Martinez (51), der Leiter der S0phie-Scholl-Gesamtschule, der der im August 1998 seine erste Festanstellung als Lehrer (Spanisch/Englisch) erhielt, hat seine Segel neu gesetzt und wird voraussichtlich ab dem 17. September Dezernent zur Bezirksregierung Düsseldorf ins Dezernat 44 wechseln. Als Schulaufsichtsbeamter wird er dann größere Verantwortung für eine Vielzahl von Gesamtschulen und Sekundärschulen im Regierungsbezirk übernehmen. Darüber informierte er in der vergangenen Woche „Freundinnen und Freunde sowie Förderer der Sophie-Scholl-Gesamtschule Remscheid“ in einem Brief.

Zitat: „Die Tatsache, dass dies jetzt so plötzlich kommt, hat mich schlussendlich selbst überrascht; den Entschluss hierzu hatte ich bereits vor längerer Zeit gefasst. Er beruht im Wesentlichen auf persönlichen Gründen, denn ich war immer ausgesprochen gerne Lehrer, dann auch stellvertretender Schulleiter und schließlich auch Schulleiter dieser, ‚meiner‘ Schule, die ich nun, nach 20 Jahren - auch mit Wehmut - verlasse. Die „Sophie" ist eine tolle Schule, die beste Remscheids, die auch diese Personalveränderung auffangen und stemmen wird. Das Schulleitungsteam ist sehr gut aufgestellt, ebenso das Kollegium. Kommissarisch wird - für die kommenden neun Monate meiner Probezeit - Michael Pötters die Schule leiten. Ich bedanke mich für die stets vertrauensvolle, inspirierende, bereichernde, konstruktive, kooperative, engagierte Arbeit und Zusammenarbeit, immer im Sinne des Wohles unserer Schülerinnen und Schüler, von ganzem Herzen!“

Carlos Sanchez-Martinez wurde 2007 stellvertretender Leiter der Schule und 2013 Rektor. Seinen Ausstand im Lehrerkollegium will er am 14. September geben. Michael Pötters ist seit 18 Jahren Lehrer an der „Sophie“.

Informationen über ein Studium für Ältere

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

„Für ein Studium ist es nie zu spät“, sagt Christine T. Schrettenbrunner vom Zentrum für Weiterbildung an der Bergischen Universität. Eine Informationsveranstaltung zum „Studium für Ältere“ an der Wuppertaler Hochschule findet am Donnerstag, 13. September, statt. Um 15 Uhr informiert Christine Schrettenbrunner im Vortragssaal der Universitätsbibliothek (Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, Gebäude BZ, Ebene 07) über das Studium, anschließend stehen erfahrene Senior-Studierende für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

An der Bergischen Universität studieren Alt und Jung gemeinsam in den gleichen Seminaren und Vorlesungen. Der Zugang zum Studium für Ältere steht allen älteren Personen offen, die sich weiterbilden wollen. Es ist kein Mindestalter festgelegt und auch auf eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) wird verzichtet. Das Studium umfasst ein breites Spektrum von Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften, weitere Fächer können ergänzend gewählt werden. Die Senior-Studierenden können Leistungsnachweise und ein Abschlusszertifikat erwerben oder ihr Studium interessengeleitet ohne Prüfungen planen, Begleitseminare unterstützen sie dabei. Die Kosten für das Studium betragen 100 Euro pro Semester. „Dieses wissenschaftliche Weiterbildungsangebot bietet die Chance, lang gehegte Wünsche nach einem Studium zu verwirklichen oder sich neue Wissensgebiete anzueignen“, so Christine Schrettenbrunner, Leiterin des Studienprogramms. Weitere Informationen unter https://www.zwb.uni-wuppertal.de/studium-fuer-aeltere.html.

Open-Access-University in Remscheid-Honsberg

Im Bild Stadtdirektor Sven Wiertz, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, RFH-Präsident Prof. Dr. Martin Wortmann und Studienortkoordinator Prof. Dr. Alexander Pollack. Foto: Lothar KaiserRemscheid ist wirtschaftlich mit der industriellen Metallverarbeitung verwurzelt. Trotz einer hohen Fachkräftedichte verfügt die Stadt bisher über kein adäquates Hochschulangebot, das den Bedarf der vorwiegend mittelständischen Produktionsbetriebe decken könnte. Deshalb verständigten sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Prof. Dr. Martin Wortmann, der Präsident der Rheinischen Fachhochschule Köln gGmbH (RFH) darauf, die ehemalige Grundschule in Remscheids einstigen Arbeiterviertel Honsberg zu einer Zweigniederlassung der RFH zu machen, um dem steigender Bedarf an Fach- und Führungskräften mit berufsbegleitenden und Vollzeit-Studienangeboten Rechnung zu tragen. Dort sollen in den kommenden Jahren, beginnend zum Wintersemester 2019/2020, sukzessive wirtschaftliche und technische Studiengänge angeboten werden.

Schon jetzt startet die Kölner Fachhochschule, die 2019 ihr 60-jähriges Bestehen feiern wird (die ersten 13 Jahre als Rheinische Ingenieurschule für Bau- und Maschinenbauwesen eingerechnet), zum Wintersemester 2018/19 am Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH mit zwölf Studenten den berufsbegleitenden Ingenieurstudiengang „Produktionstechnik“. Die Studiengebühren betragen im Monat 360 Euro, „werden aber in der Regel von den Arbeitgebern übernommen“, wie Prof. Dr. Martin Wortmann auf der heutigen Pressekonferenz sagte. Damit sei ein erster Schritt getan. Das komplexe Projekt einer „Open-Access-University“ brauche eine mehrjährige Entwicklungslaufzeit und könne nur funktionieren, wenn Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft das Vorhaben partnerschaftlich unterstützten. Auch finanziell. Mit anderen Worten: Die RFH ist auf eingeworbene Drittmittel angewiesen, ebenso wie in Köln oder an den Studienorten in den Kreisen Heinsberg, Euskirchen und Rhein-Erft. Da sind heimische Unternehmen, Arbeitgeberverbände, die Kreishandwerkerschaft und die bergische Industrie- und Handelskammer gefordert. Aber ohne Fördermittel aus Europa, von Bund und Land wird es ebenfalls nicht funktionieren. Wortmann sprach also auf der heutigen Pressekonferenz aus gutem Grund von einem „ambitiösen Projekt“.

Hauptaufgabe der RFH auf dem Honsberg wird es sein, produzierenden Unternehmen aus Remscheid und der Umgebung zu neuen Fachkräften zu verhelfen. Das gegenwärtige Arbeitskräftepotenzial (der 18- bis 64-Jährigen) ist rückläufig. Weil viele qualifizierten Schülerinnen und Schülern nach der Schule in andere Städte (mit Hochschulen) abwandern. Und weil sie ihre Wohn- und Lebenssituation in Remscheid teilweise als unattraktiv empfunden haben, kehren später manche nicht in ihre Heimatstadt zurück. Inzwischen sehen selbst bedeutende, alteingesessene Unternehmen die Gefahr, ihren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern nicht mehr decken können und zur Verlagerung ihres Stadtorts gezwungen zu sein. „Insofern besteht eine Kernaufgabe der Stadt Remscheid darin, ihre Attraktivität als Wohn- und Lebensraum zu steigern und alle Mitbürgerinnen und Mitbürger über hochwertige Qualifizierungsmaßnahmen für den Arbeitsmarkt interessant zu machen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Dem soll eine nach dem Konzept der „Open-Access-University“ aufgestellte Hochschule nun vorbeugen.

Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) ist eine staatlich anerkannte Fachhochschule in privater, gemeinnütziger Trägerschaft. Sie bietet zurzeit 20 Bachelor- und 14 Masterstudiengänge Vollzeit, dual und berufsbegleitend an - in den Fachbereichen Ingenieurwesen, Medien, Medizinökonomie & Gesundheit, Wirtschaft & Recht sowie Logistikmanagement, Marketing- und Kommunikationsmanagement. Mit ca. 6.500 Studierenden gehört die Rheinische Fachhochschule Köln zu den größten Bildungsträgern in Köln. Und bundesweit sei sie die drittgrößte private Hochschule, so Prof. Dr. Martin Wortmann

Als „Open-Access-University“ will die RFH den Transfer von Wissen in die Gesellschaft befördern. Berufstätige und Auszubildende aus der Region können abends und samstags studieren und parallel einer Vollzeit-Beschäftigung nachzugehen. Das soll auch auf dem Honsberg nicht anders sein. Die „Open-Access-University“ soll aber auch ein wichtiger Bestandteil des Stadtviertels werden dahingehend, dass sie durch Veranstaltungsangebote Einfluss auf das tägliche Leben der Bewohner/innen nimmt und zur Stadtentwicklung beiträgt. Wortmann: „Die Hochschule wird so zu einem wichtigen Akteur bei der Zukunftsgestaltung des Lebensraums im akademischen und nicht-akademischen Bereich.“ Was den Honsberg für die Fachhochschule und die Stadt besonders attraktiv macht: Dort wohnen zahlreiche Migrantinnen und Migranten – ein großes Potenzial zur Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte für die Remscheider Industrie und das Dienstleistungsgewerbe. Und am Bedarf dieser Unternehmen will sich die Fachhochschule mit ihren Studienangeboten möglichst flexibel orientieren, wobei sie auf die direkte Betreuung der Studenten in kleinen Projektgruppen ohne Vorlesungscharakter Wert legt. Und auch auf Brückenkurse für angehende Studenten zur Vorbereitung auf das Studium, um Defizite in Mathematik und Deutsch auszugleichen.

Um die Bedeutung des Projekts für Remscheid zu unterstreichen, wurde Oberbürgermeister Mast-Weisz auf der Pressekonferenz von Stadtdirektor Sven Wiertz, dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze sowie Arnd Zimmermann (Fachdienstleiter Kulturmanagement und städtischer Koordinator des Projekts „Open-Access-University“) und Thomas Judt (Leiter des städt. Gebäudemanagements) „eingerahmt“. Und auch die Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven (CDU) und Sven Wolf (SPD) sowie Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) waren erschienen. Dass die Honsberger Grundschule aus dem Jahre 1910 eine solide Bausubstanz habe, betonte Judt. Heinze sprach von einer großen Chance für Remscheid und den Stadtteil, in dem die Studenten auch günstigen Wohnraum finden könnten, Wolf von einem „großartigen Impuls“, und Nettekoven erhöhte auf „Riesenchance“. Dass es dazu gekommen sei, sei der Beharrlichkeit des Oberbürgermeisters zu verdanken, so Otto Mähler. Und den Studenten werde die gute bergische Luft auf dem Honsberg gewiss bekommen – durch Aktivierung so mancher Gehirnstränge.
Bis es auf dem Honsberg allerdings einen echten Universitätscampus mit Professorenstamm, Verwaltung und Bibliothek geben wird, dürften noch einige Jahre vergehen.

Der Anfang ist am BZI mit zwölf Studenten gemacht

Remscheid wird Studienort einer Kölner Fachhochschule“, berichtete waterboelles.de am 3. September. Und heute Mittag nannten Oberbürgermeister Mast-Weisz und Prof. Dr. Martin Wortmann, der Präsidenten der Rheinischen Fachhochschule Köln gGmbH (RFH), Einzelheiten des ehrgeizigen Projektes, das nicht nur in die ehemalige Grundschule, sondern in dem gesamten Stadtteil Honsberg neues Leben bringen soll. Der Anfang wird jetzt im Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI) an der Wüstenhagener Straße gemacht. In die alte Schulschule auf dem Honsberg werden dann in einem Jahr, zu Beginn des Wintersemesters 2019/2010, die ersten Studenten einziehen. Siehe Waterbölles-Video mit Burkhard Mast-Weisz und Prof. Dr. Martin Wortmann.

Verein der Gedenkstätte plant schon für 2019

Zur informellen Eröffnung des ehemaligen Pferdestalls der früheren Polizeikaserne an der Uhlandstraße als Gedenkstätte hat der am 6. Juli im Rathaus gegründete "Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V." für Donnerstag, 20. September, um 10 Uhr in den einstigen Pferdestall der Remscheider Polizei zur Zeit des Nazi-Regimes eingeladen. Der Verein hat die notwendigen Regularien inzwischen schnell erledigt: Er ist ins Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen, und das Remscheider Finanzamt hat ihm den Freistellungsbescheid zur Gemeinnützigkeit zugestellt, der ihn von der Steuer befreit und es ihm erlaubt, Spendenquittungen auszustellen. Zu seinem zahlreichen Unterstützern zählt der Verein, der inzwischen mehr als 30 Mitglieder hat (15 davon gehören dem erweiterten Vorstand an). Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW; sie hat die Schirmherrschaft für das Vorhaben übernommen. Ferner Innenminister Herbert Reul und seine Mitarbeiter, insbesondere Ministerialrat Prof. Dr. Klaus Schönenbroicher, und den neuen Wuppertaler Polizeipräsidenten Markus Röhrl. Schumacher ist zuversichtlich, dass die Polizei die neue Gedenkstätte auch als die ihre versteht.

Einen Nutzungsvertrag zwischen dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW als Verwalter der Gebäude im Auftrag des Landes NRW und der Stadt (oder dem Verein) gibt es zwar noch nicht, aber er werde jetzt ausgearbeitet, sagte Vereinsvorsitzender Hans Heinz Schumacher, pensionierter Leiter des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, gestern Abend auf einer Pressekonferenz. Das müsse seinen bürokratischen Weg gehen. Bis dahin gibt die Polizei am Quimperplatz den Schlüssel für den Pferdestall heraus, wann immer dort Veranstaltungen stattfinden werden. Am 25. September will dort beispielsweise der Remscheider Jugendrat tagen, auch als Zeichen der Unterstützung des Projekts „Gedenkstätte Pferdestall“. Und das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, das Gertrud-Bäumer-Gymnasium und die Stadt Remscheid wollen in der (künftigen) Gedenkstätte am 10. November eine neue Ausstellung eröffnen anlässlich der Pogromnacht in Deutschland vor 80 Jahren.

Polizeipräsident Röhl will am 20. September in den Pferdestall kommen, ebenso Innenminister Herbert Reul (wenn es seine Zeit erlaubt), um an der Eröffnung der erweiterten Ausstellung der Schülerinnen und Schüler zur lokalen Verfolgung durch die Nationalsozialisten sowie der Wanderausstellung „Im Schatten der Erinnerung: Schandtaten und Verbrechen im Westen, Die NS-Besatzung der Benelux-Staaten und ihre Nachwirkungen“ teilzunehmen. Diese war von der Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ aus Mainz zusammengestellt worden. Ihr gehört auch Dr. Peter-Otto Ullrich an. Er wird am 20. September durch die Wanderausstellung führen. Der Vereinsvorsitzende Hans Heinz Schumacher: „Wir freuen uns, dass diese Ausstellungserweiterung auf Initiative der Schüler/-innen des Städtischen Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Remscheid und mit überwältigender Unterstützung vieler Einzelpersonen, gesellschaftlicher Gruppen und Parteien möglich wird.“ Für 2019 planen die Schülerinnen und Schüler der Geschichts-AG der EMA bereits eine weitere Ausstellung. Sie wird sich mit dem Schicksal der Sinto und Roma in der Nazizeit beschäftigen und auch auf damalige Geschehnisse in Remscheid eingehen.

RS wird Studienort einer Kölner Fachhochschule

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Geht es nach den Plänen von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, verfügt Remscheid demnächst über ein Hochschulangebot, das eine akademische Qualifikation – orientiert am Bedarf der lokalen und regionalen Unternehmen – anbietet. Denn dieses Bildungsangebot fehlt bislang in unserer Stadt, die ein Wirtschaftsstandort mit Schwerpunkt der industriellen Metallverarbeitung ist und deswegen eine sehr hohe Fachkräftedichte aufweist. Seinen Partner hat Oberbürgermeister Mast-Weisz im Präsidenten der Rheinischen Fachhochschule Köln gGmbH (RFH), Prof. Dr. Martin Wortmann, gefunden. Die RFH ist eine staatlich anerkannte Fachhochschule in privater, gemeinnütziger Trägerschaft. Sie bietet aktuell 20 Bachelor- und 14 Masterstudiengänge in den Fachbereichen Ingenieurwesen, Medien, Medizinökonomie & Gesundheit, Wirtschaft & Recht sowie Logistikmanagement, Marketing- und Kommunikationsmanagement an – und das in Vollzeit, dual und berufsbegleitend. Mit rund 6.500 Studierenden gehört die Rheinische Fachhochschule Köln zu den größten Bildungsträgern in Köln.

Am neuen Studienort Remscheid planen die Partner, mit dem Angebot einer Open-Access-University gemeinsam einen Weg zur Etablierung eines Hochschulangebotes als integraler Bestandteil der Stadtgesellschaft zu beschreiten. Einzelheiten zum Projekt „Open-Access-University“ in Remscheid-Honsberg werden Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, RFH-Präsident Prof. Dr. Martin Wortmann und Studienortkoordinator Prof. Dr. Alexander Pollack auf einer Pressekonferenz mitteilen, die am Donnerstag im Gebäude der ehemaligen Gemeinschaftsgrundschule Honsberg, Martinstraße 5, beginnen wird. Weitere Teilnehmende des Mediengesprächs sind die Remscheider Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven und Sven Wolf, Bezirksbürgermeister Otto Mähler,  Stadtdirektor Sven Wiertz, der Technische Beigeordnete Peter Heinze sowie Arnd Zimmermann (Fachdienstleiter Kulturmanagement und städtischer Koordinator des Projekts „Open-Access-University“) und Thomas Judt (Leiter des städt. Gebäudemanagements).

Eis zum Schulbeginn auch auf der Linie S 7

Pressemitteilung der Abellio GmbH

Zum Ende der Sommerferien und zum Start des neuen Schuljahres verschenkt die Abellio Rail NRW GmbH heute auf den Linien RE 19, RB 32 und RB 35 im Niederrhein-Netz und auf der Linie S7 Capri-Eis an alle Fahrgäste. Zahlreiche Promotoren sind dafür in den Nachmittagsstunden auf ausgewählten Fahrten der genannten Linien unterwegs und verteilen rund 4.200 Exemplare der fruchtigen Erfrischung. Mit der Eis-Aktion knüpft das nordrhein-westfälische Eisenbahnverkehrsunternehmen an die beliebte Sommertradition im Ruhr-Sieg-Netz und auf der Linie RB 46 aus den letzten Jahren an. Die Verteilaktion ist eine gemeinsame Aktion mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), um den Nahverkehr auf der Schiene attraktiver zu gestalten. (Julia Limia y Campos)