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Dachdeckern fehlen Nachwuchs und Ersatzteile

Die Gelegenheit einer Drohnen-Vorführung im Dachdeckerbetrieb von Andreas Radke, Honsberger Straße 3, nahm der Waterbölles am Mittwochabend wahr, um mit Wilhelm Mertens, dem Obermeister der Dachdecker-Innung Remscheid, über aktuelle Probleme des Dachdeckerhandwerks zu sprechen, mit denen es in ähnlicher Weise auch die übrigen 24 Remscheider Innungsbetriebe zu tun haben. Dazu zählt die schwierige Suche nach guten Nachwuchskräften und die allgemeine Kostenexplosion. Die macht sich vielfältig  bemerkbar:

Dachdecker legen nicht nur Ziegel aufs Dach: Sie installieren Solaranlagen in Dach- und Wandflächen, sie dichten Flachdächer unter Anwendung neuester Abdichtungstechniken ab und legen Dachbegrünungen an, führen Abdichtungen von Balkonen, Terrassen und im Keller aus und gestalten Außenwände von Gebäuden mit vorgehängten Fassadenbekleidungen. Dachdecker unterstützen Hausbesitzer bei der energetischen Gebäudesanierung und informieren auch über Fördermittel. Technische Neuerungen wie der Einsatz von Drohnen oder die digitale Modellierung von Gebäudedaten werden künftig den Beruf des Dachdeckers mehr und mehr bestimmen.

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Neue Schulwegpläne für alle Grund- und Förderschulen

Für Grundschüler ist diese Straßenkreuzung zu groß.Das Projekt „Schulisches Mobilitätsmanagement für alle Remscheider Grundschulen unter Berücksichtigung von Mobilitätsbildung und Schulumfeldsicherheit“ ist eine Kooperation zwischen den städtischen Fachdiensten Umwelt & Bürger, Sicherheit und Ordnung. Die Stadt Remscheid hat hierfür Fördermittel des Landes NRW in  Anspruch genommen (80 Prozent von maximal 100.000 Euro). Gestartet ist das Projekt am 1. März 2020. Und wahrscheinlich hätte es termingerecht im Sommer 2021 geendet, wäre die Corona-Pandemie nicht gewesen. So verzögerte sich die umfangreiche Besichtigung aller 24 Standorte der 19 Grundschulen sowie der Förderschule Heinrich-Neumann und der Rudolf-Steiner-Schule in Remscheid um mehr als ein Jahr. In Augenschein und bewertet wurde von Dipl.-Ing. (FH) Carsten Elkmann und seinem Dortmunder Team, spezialisiert auf Rad- und Fußgängerverkehrsplanung, auch alle 280 von Kindern,. Eltern und Lehrerschaft genannten Problembereiche in Umfeld der Schulen.

Die Ergebnisse können sich sehenlassen: Am 18. August erhielten die Grund- und Förderschulen eine Unterrichtskiste mit vielfältigen, speziell entwickelte Materialien zur Verkehrserziehung etc. Hinzu kamen Schulwegepläne für die einzelnen Standorte. Damit können nicht nur alle Kinder der 1. bis 4. Klassen ausgestattet werden, sondern auch noch nachfolgende Jahrgänge.  Auch wurde für jeden Grund- und Förderschulstandort ein gesonderter Abschlussbericht ausgearbeitet.

Diese Berichte liegen der Stadtverwaltung bereits digital vor. Zudem finden sich in einem zusammenfassenden Abschlussbericht für alle Standorten mit allen 96 organisatorischen, 74 bauliche und/oder verkehrsrechtliche Maßnahmevorschläge (z.B. klassische Schulwegsicherung, Eltern-Kind-Haltestellen) für eine bessere klassische Schulwegsicherung und neue Eltern-Kind-Haltestellen. Das Ziel: Kinder und Eltern für eine klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren, konkret: durch organisatorischen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit den Fußverkehr zu fördern und die Anzahl an „Elterntaxis“ zu verringern. (Alle Berichte können als PDF unter der Überschrift „Schulisches Mobilitätsmanagement und Schulumfeldsicherheit“ auf der Homepage der Stadt oder gleich hier abgerufen werden).

Die Umsetzung von baulichen/technischen Maßnahmen ist nunmehr Aufgabe von Rat und Verwaltung, wobei ein Arbeitskreis aus Schulvertretern und anderen Akteuren wie Verkehrswacht und Polizei zuarbeiten soll. Da dürfte es hin und wieder noch einer nachdrücklichen Einladung der Verwaltung bedürfen. Das deutete Carsten Elkmann am Dienstag an, als er im Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit den zusammenfassenden Abschlussbericht zum Projekt vorlegte. So habe es auf eine Anfrage bei der Polizei keine Rückmeldung gegeben, und das Echo auf eine Schülerbefragung sei in einigen Schulen sehr schwach gewesen.

Erstaunt hat Carsten Elkmann, dass kaum ein Grundschüler / eine Grundschülerin mit dem Fahrrad zur Schule fährt, aber jede/r dritte mit dem „Elterntaxi“ gebracht und abgeholt wird. Dabei sei der eigenständige Schulweg für die Kinder von essentieller Bedeutung. Dadurch könnten die Kinder die nötige Sicherheit im Verkehrsalltag gewinnen, aber auch eine höhere Sozialkompetenz im Umgang mit ihren Schulkameraden. Die von manchen Eltern vorgebrachten Bedenken gegen einen unbegleiteten Schulweg beträfen die fehlende Verkehrssicherheit (zu kleine Querungshilfen für größere Schülergruppen), fehlende sozialer Kontakte auf dem Weg (eventuelle unbestimmte „Übergriff“ und zu geringes Zutrauen dem eigenen Kind gegenüber. Ob dieses Zutrauen umso geringer ist, je älter Mutter und/oder Vater ist/sind, wurde in dem Projekt nicht untersucht.

Grüne Schulhöfe für ein angenehmeres Klima

Zu den nächsten Sitzungen der Bezirksvertretungen und des Schulausschusses liegt der Antrag der Gestaltungsmehrheit von SPD, Grünen und FDP vor, Verwaltung möge grundsätzlich die Entsiegelung von Schulhöfen und die Ausgestaltung mit Spielgeräten für mehr Aufenthaltsmöglichkeiten – unter Einzelfallbetrachtung – umsetzen, sofern Sanierungen und Erweiterungen anstehen, und zugleich prüfen, ob die Kosten aus dem städtischen Budget für die Erweiterungsbauten an Grundschulen finanziert werden können bzw. ob bereits Fördermittel im Rahmen des NRW- Konjunkturprogramms der Landesregierung wurden. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die von der TBR vorgeschlagene Lösung zur Reduzierung der Kosten für die Entsiegelung von Schulhöfen.

Begründung: „Klimaschutz und Klimaanpassung stellen uns vor immer größere Herausforderungen. Innovative Projekte und Ideen sind gefragt. Viele Städte haben bereits Maßnahmen ergriffen. Anhand der Drs.16/2893 ‚Erweiterungsbauten an Grundschulen‘ möchten wir erneut das Thema der Neugestaltung bzw. Umgestaltung von Schulhöfen aufgreifen. Die Entsiegelung von Schulhöfen ist mit Blick auf den Klimawandel durchaus von großer Bedeutung. Der „Grüne Schulhof“ würde inmitten vieler Quartiere zu einem angenehmen Klima beitragen.
In Düsseldorf ist der erste Schulhof entsiegelt worden. Der Pausenhof wurde abgebrochen und durch einen Schulgarten und durch wasser- und luftdurchlässiges Pflaster ersetzt. Der Schulhof kann so zu einem Erholungs- und Lernort werden. Gefördert werden Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler. Hinzu kommt, dass diese Freiflächen einen hohen Grünanteil in der Stadt haben werden und somit von großem stadtökologischem Wert sind. Das Land NRW hat im Rahmen des NRW-Konjunkturprogramm zur Corona-Hilfe ein Klimaresilienz-Programm aufgelegt. Entsprechend der Drs. 16/1687 wurde mitgeteilt, dass über den Förderantrag noch nicht entschieden wurde und dieser geprüft werden sollte.“ 

Systemumstellung von „Little Bird“ zum 1. Oktober

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Elternportal „Little Bird" zur Anmeldung von Kindergartenplätzen wird von der Stadt Remscheid zum 1. Oktober umgestellt. Bisher konnten die Eltern zeitgleich zehn aktive Anmeldungen tätigen – ab 1. Oktober sind es nur noch drei. Das wird für mehr Transparenz unter Eltern und Einrichtungen sorgen. Die Chancen der Eltern bleiben dieselben. Erhalten die Eltern eine Absage, können sie sofort erneut in einer anderen Einrichtung anmelden. Um zu vermeiden, dass die Wunscheinrichtungen der Eltern deaktiviert werden, werden alle Eltern gebeten, ihre Anmeldungen über drei hinaus selbst zu deaktivieren. Alle Eltern haben bereits eine Bedarfsanzeige bekommen, welche Anmeldungen aktiv bleiben sollen. Diese Abfrage enthält einen Link, über den die Eltern die Vormerkungen bestätigen oder deaktivieren können. Sie werden gebeten, ihre Vormerkungen bis zum 30. September zu überprüfen.

Vor der Pensionierung eine Pandemie mit Nebenwirkungen

Die verabschiedeten
Lehrerinnen

Ute Brocke (GGS Hackenberg, zuletzt Personalratsvorsitzende Grundschule)
Jutta Cramer von Clausbruch (Schulleitung GGS Walther Hartmann)
Barbara Galle (Schulleitung GGS Steinberg)
Brigitte Halbach (GGS Hackenberg)
Britta Herbst (Konrektorin GGS Eisernstein)
Ilona Klug (GGS Adolf Clarenbach / Goldenberg)
Keike Krause (GGS Kremenholl)
Marietta Reppin (GGS Adolf Clarenbach)
Heidrun Schmidgen (GGS Hackenberg)
Ute Schürmann-Scharff (GGS Eisernstein)
Silvia Siegemund (Schulleitung GGS Freiherr v. Stein)
Irmgard Wasserfuhr (Schulleitung GGS Steinberg)

Was Lehrerinnen und Lehrer an Remscheider Grundschulen ihren Schülerinnen und Schülern vermittelt haben, bleibt eine wichtige Wissensgrundlage für deren weiteren Lebensweg. Das bekamen gestern Mittag siebzehn ehemalige Grundschullehrerinnen von Schulrätin Heike Adolf  (rechts im Bild) und Mitgliedern des Personalrats für die Remscheider Grundschulen bescheinigt: „Ein wichtiger Beitrag zur Remscheider Bildungslandschaft“, dankten sie den in den vergangenen zwei Jahren pensionierten Kolleginnen bei einem kleinen Empfang im Schulamt  an der Schützenstraße für ihren Einsatz und ihr Engagement.

Die letzte Verabschiedung Remscheider Lehrkräfte kurz vor dem ersten  Corona-Lockdown hatte 2020 stattgefunden. „Was danach kam haben Sie/ habt ihr euch sicher für die letzten beruflichen Monate oder Jahre auch nicht vorstellen können“, sagte die Personalratsvorsitzende Diana Ikemeyer.  Und die Corona-Pandemier hatte unangenehme Nebenwirkungen auf den Schulalltag:„In dieser Zeit noch Distanzlernen anzubieten – inklusive aller Digitalisierung –, medizinische Dienste zu leisten, Schüler/innen nur noch maskiert zu sehen und sich vor Dienstantritt auf seinen Gesundheitsstand zu testen, war gewiss nicht das, was man sich für den beruflichen Abschluss wünscht! Vom Lehrkräftemangel und den damit verbundenen Herausforderungen in der Schule wollen wir gar nicht sprechen!“

Stiftung steuert 25 Lötstationen bei

Pressemitteilung des Bergischen SchulZentrums

Spende der Britta und Peter Wurm-Stiftung an das zdi-Zentrum BeST Mit einer großzügigen Spende unterstützt die Britta und Peter Wurm-Stiftung das zdi- Zentrum BeST bei der Anschaffung von 25 Lötstationen samt Zubehör und trägt damit zur weiterbildenden und zukunftsweisenden Zusammenarbeit mit jährlich ca. 1000 Kursteilnehmerinnen und –teilnehmern bei. Das zdi-Zentrum BeST bietet jedes Schulhalbjahr ca. 30 Kurse an, in denen begeisterte Schülerinnen und Schüler aus über 67 Schulen im Bergischen Städtedreieck mit innovativer Technologie in Kontakt kommen können. Darüber hinaus ermöglicht die Zusammenarbeit mit einigen renommierten Unternehmen, einen frühzeitigen Einblick in die Berufswelt und gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, zukünftige Arbeitgeber kennenzulernen.

Die Förderung durch Stiftungen und Bildungspartner, wie die Britta und Peter Wurm- Stiftung, unterstützt die Kursplanung und – durchführung und bietet die Möglichkeit, immer wieder neue innovative Kurse mit in das Programm aufzunehmen und folglich den Nachwuchs in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) weiterbilden und begeistern zu können. Die neuen Lötstationen kommen in diesem Kurshalbjahr in vielen berufs -und studienorientierenden Kurse zum Einsatz. Insbesondere im Kurs „Smart Home – Intelligente Geräte mit dem Smartphone steuern“ können die Schülerinnen und Schüler die Lötstationen super gebrauchen, um ihr eigenes Smart-Home-System aufzubauen, welches nach selbstständiger Programmierung durch die Jugendlichen Temperatur- und Luftfeuchte-Messwerte auslesen kann.

Workshop zum Umgang mit „Grenzverletzungen“

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskolleg

In dieser Woche konnten sich 42 angehende Erzieherinnen und Erzieher im Berufspraktikum unter Anleitung des Anti-Aggressivitäts- und Coolnesstrainers Ingo Melzer mit den Ursachen von Gewalt und Interventionsmöglichkeiten von pädagogischen Fachkräften auseinandersetzen. Melzer unterstützt als staatlich anerkannten Erzieher Fachschulen in NRW seit vielen Jahren mit seinen Coaching-Seminaren. Seine wichtigste Maxime lautet: „Verstehen, aber nicht einverstanden sein!“. Ziel ist es, die Gewaltspirale von Kindern und Jugendlichen zu durchbrechen, ohne die Beziehung zum Klientel zu verlieren. Die jungen angehenden Fachkräfte der Sozialpädagogik sollen für das Thema sensibilisiert werden, denn schon früh kann präventiv mit gesundem Sachverstand und entsprechender Fachlichkeit hingeschaut und interveniert werden.

Die sogenannte „konfrontative Pädagogik“ greift dann, wenn Empathie und Zugewandtheit nicht mehr greifen. Dann ist es notwendig, von der gewohnten Pädagogik abzuweichen und etwas Unerwartetes geschehen zu lassen, eben zu konfrontieren. Aufgrund des großen Zuspruchs bietet das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg dieses Coaching mittlerweile jedes Jahr seinen Absolventinnen und Absolventen an.

Bergisches Schul-Technikum mit neuem Kursprogramm

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Technik macht Spaß – endlich wieder live und mit Angeboten vor Ort: Für die neue Kursphase hat das Bergische Schul-Technikum zdi-Zentrum BeST ein interessantes Programm auf die Beine gestellt, für das sich Schüler*innen ab sofort kostenlos anmelden können. Neben spannenden Kursen im Bereich Robotik und künstlicher Intelligenz, bietet das BeST auch wieder Programmierkurse an, wie beispielsweise „Python zähmt Himbeere“ im Unternehmen Wiesemann & Theis GmbH Wuppertal. In diesem Kurs lernen Schüler*innen anhand eines eigenen Spiels, wie man Programme schreibt.

Wer Interesse an Programmierung hat, aber vielleicht lieber mithilfe eines selbst geschriebenen Programms, einer LED-Leuchte beibringen möchte, eigenständig die Farbe zu wechseln, ist dafür im Kurs „Arduino-Workshop“ genau richtig. Besonders kreative Schüler*innen können beim Kurs „Mit HTML und CSS zur eigenen Website“ professionell an ihrer ersten eigenen Homepage arbeiten oder in „Handwerkszeug Kamera- und Videotechnik“ die wichtigsten Grundlagen für das Erstellen eines guten Kurzfilms erlernen, mit denen sie ihre Clips fachgerecht filmen, vertonen und schneiden können.

Die eher handwerklich Begeisterten können sich für den Kurs „Nimm dir Zeit – Designe und fertige eine eigene Uhr“ anmelden, in dem sie nicht nur eigenständig ihre eigene Wand-, Tisch- oder Sonnenuhr entwerfen, sondern diese auch durch Bohren, Schweißen und Löten so herstellen, wie es ihnen gefällt. Ein weiterer spannender Kurs ist „Light up your life – Baue deine eigene Miniaturlandschaft“, in welchem ein komplettes Miniaturhaus eigens gestaltet und mit einer tollen Innen- und Außenbeleuchtung abgerundet wird.

Diese und viele zusätzliche Kurse zum Thema Smart Home, 3D-Druck oder Spektroskopie stehen mit auf dem Programm und ab sofort zur Anmeldung bereit. Schnell sein lohnt sich, denn wie immer sind die Plätze heiß begehrt. Anmeldungen unter www.zdi-best.de  oder Tel. 0202/439-1833 und 0202/439-1935. 
Das Projekt zdi-Zentrum BeST wird seit 2008 von der Bergischen Universität Wuppertal getragen und finanziell vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Engagierten Unternehmen im Bergischen Städtedreieck gibt das Bergische Schul-Technikum die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes Nachwuchskräfte zu akquirieren und es ergänzt bereits existierende Aktivitäten, um junge Menschen frühzeitig für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu interessieren.

Auch Vorstellungsgespräche wollen geübt sein

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

In den Herbstferien ins Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit? Für viele Schüler war das in den vergangenen Jahren das Erfolgsrezept für die gelungene Bewerbung und das erfolgreich absolvierte Auswahlverfahren auf den Ausbildungsplatz im Traumberuf. Auch in diesem Jahr bietet das BiZ Wuppertal wieder das begehrte Bewerbungstraining an. Am Freitag, 14. Oktober, wird im kostenlosen Bewerbungstraining mit den Wuppertaler Wirtschaftsjunioren das Vorstellungsgespräch geübt. Darüber hinaus erhalten die Seminarteilnehmer viele Tipps zur Gestaltung ihrer Bewerbungsunterlagen und wie man sich auf das Vorstellungsgespräch richtig vorbereitet. Dafür ist es wichtig, dass die Jugendlichen ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen.

Die Wirtschaftsjunioren Wuppertal sind Unternehmer und Führungskräfte aus allen Bereichen der Wirtschaft. In den verschiedenen Arbeitskreisen und Ressorts engagieren sie sich rund um Themen wie Bildung, Standortpolitik und internationale Kontakte. Sie erläutern, mit welchen Fragen man rechnen muss und wie wichtig die Körpersprache bei einem Vorstellungsgespräch ist. Das wird in Rollenspielen geübt. Außerdem wird besprochen, warum Kaugummi, Baseballkappen und bauchfreie Kleidung im Vorstellungsgespräch ebenso tabu sind wie Selfies als Bewerbungsfotos. Die Schüler lernen im Seminar also von echten Profis, von jungen Unternehmern, die es gewohnt sind, Personal auszuwählen und einzustellen und deshalb aus der Praxis wissen, wie eine Bewerbung gut wird oder wie man sich im Vorstellungsgespräch am besten verhält.

Das Bewerbungstraining mit den Tipps zu den Anschreiben findet am Freitag, 14. Oktober, um 10 Uhr im BiZ Wuppertal in der Hünefeldstraße 10a statt. Wer am kostenlosen Bewerbungstraining der Agentur für Arbeit teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter Tel. 0202 2828-460 oder per E-Mail Solingen-Wuppertal.BIZ@arbeitsagentur.de">Solingen-Wuppertal.BIZ@arbeitsagentur.de anmelden.

„Fit für die Schule“, oder: Unterstützung für Eltern

Pressemitteilung der Psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid

Eltern, die sich Unterstützung bei der Begleitung ihres Kindes wünschen, wenn es um einen gelungenen Start ins Schulleben geht, sind bei der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid richtig. Sie bietet seit 2019 erfolgreich den kostenfreien Kurs „Fit für die Schule“ für Eltern von Vorschulkindern mit und ohne Förderbedarf an. Jetzt geht es weiter. Gelegenheit zur Teilnahme gibt es entweder in der „Villa Kunterbunt“ oder in der Kita Hackenberg. Beide Kurse umfassen jeweils fünf Einzeltermine. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung jeweils nur für einen kompletten Elternkurs möglich. Bei Bedarf ist eine Kinderbetreuung möglich.

Villa Kunterbunt

Die gemeinsamen Treffen finden immer donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr im Familienzentrum Villa Kunterbunt, Edelhoffstraße 33, statt. Die Kursleitung haben Diplom-Pädagogin Constanze Werth und Schulpsychologin Hannah Arendt. Sie schaffen Raum für Ideen, lebendigen Austausch und Tipps, wie Eltern ihr Kind in seiner Individualität auf dem Weg in die Schule begleiten können. Interessierte Eltern können sich ab sofort zum nächsten Elternkurs „Fit für die Schule“ mit Start am 10. November per E-Mail unter constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de oder hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de anmelden.

  • 10. November 2022: Kindliche Entwicklung: Wie sieht die Welt meines Kindes gerade aus? Übergang KiTa - Schule
  • 19. Januar 2023: Fit werden für die Schule. Tipps zum spielerischen Fördern
  • 23. Februar 2023: Meine neue Rolle als Elternteil eines Schulkindes. Eine spannende neue Aufgabe
  • 20. April 2023: Selbstbewusstsein und soziale Fähigkeiten. So wird mein Kind stark in der Schule
  •  25. Mai 2023: Die Mischung macht’s! Entspannt durch Nachmittag und Hausaufgaben

Kita Hackenberg

Die gemeinsamen Treffen finden immer donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Elterninitiative Kindertagesstätte Hackenberg e.V., Hackenberg 7, in Lennep statt.  Die Kursleitung haben Diplom-Pädagogin Constanze Werth und Diplom-Pädagogin Anja Dittmann. Sie schaffen Raum für Ideen, lebendigen Austausch und Tipps, wie Eltern ihr Kind in seiner Individualität auf dem Weg in die Schule begleiten können. Interessierte Eltern können sich ab sofort zum nächsten Elternkurs „Fit für die Schule“ mit Start am 3. November per E-Mail unter constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de oder anja.dittmann@remscheid.de">anja.dittmann@remscheid.de anmelden.

  • 3. November 2022: Kindliche Entwicklung: Wie sieht die Welt meines Kindes gerade aus? Übergang KiTa - Schule
  • 12. Januar 2023: Fit werden für die Schule. Tipps zum spielerischen Fördern
  • 2. März 2023: Meine neue Rolle als Elternteil eines Schulkindes. Eine spannende neue Aufgabe
  • 27. April 2023: Selbstbewusstsein und soziale Fähigkeiten. So wird mein Kind stark in der Schule
  • 1. Juni 2023: Die Mischung macht’s! Entspannt durch Nachmittag und Hausaufgaben

Austauschforum für pädagogische Fachkräfte

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Deutsch sprechen lernen Kinder nicht durch das Bearbeiten von Arbeitsblättern, sondern indem sie die Sprache hören und möglichst viel sprechen. So können sie den Klang der deutschen Sprache verinnerlichen. Die Lehrkraft fungiert als Sprachvorbild, so dass die Kinder durch das Nachsprechen neue Wörter direkt mit der korrekten Aussprache lernen. Es bedarf rund 50 Wiederholungen eines Wortes, bis dieses im aktiven Wortschatz vorhanden ist. Spiele sind bestens dazu geeignet, eine Sprache zu erlernen, da Wiederholungen zum Spielgeschehen einfach dazugehören und Spiele Spaß machen, was erwiesenermaßen besonders förderlich für das Lernen ist.

Tanja Mäurer, zertifizierte DaZ-Lehrkraft mit langjähriger Berufserfahrung im Bereich neuzugewanderte Kinder, stellt in diesem Austauschforum ihr Konzept zum Deutsch lernen vor. Dazu gehören unter anderem preiswerte Lernspiele, die sich für Kinder auf unterschiedlichen Spracherwerbsstufen eignen. Sie sind herzlich eingeladen, diese kennenzulernen und auszuprobieren am  Mittwoch, 14. September, von 14 bis 16 Uhr  in der GGS Daniel-Schürmann, Palmstr.6. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung: Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail (claudia.goencueoglu@remscheid.de">claudia.goencueoglu@remscheid.de) unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens sowie Ihrer Schule, Institution oder Aufgabe an.

 

IT- Krise schnell und effektiv aufgearbeitet

Pressemitteilug der Universität Wuppertal

Das Zwischenfazit nach dem Cyberangriff auf die Bergische Universität Wuppertal Ende Juli fällt positiv aus. Binnen weniger Wochen konnten Großteile der zentralen IT-Infrastruktur wieder in Betrieb genommen werden. Datenbestände, die zunächst zur Vermeidung eines Datenverlusts isoliert worden waren, sind wieder verfügbar. Einige IT-Dienste, die noch inaktiv sind, werden in den nächsten Wochen wieder in Betrieb genommen. Höchste Priorität hatten die Funktionen für die Studierendenverwaltung und die digitale Lehre, die innerhalb kürzester Zeit wieder nahezu ohne Einschränkungen nutzbar waren. Auch die E-Mailerreichbarkeit der Hochschule konnte bereits in der ersten Woche nach dem Angriff wiederhergestellt werden. Zuletzt waren alle Mitarbeitenden der Universität aufgerufen, neue Passwörter für ihre Accounts zu vergeben.

Das Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) der Bergischen Uni arbeitet kontinuierlich mit einem externen Expert*innen-Team daran, den Übergangsbetrieb für die kommenden Wochen zu verbessern. „Unser Hauptanliegen ist es, die IT-Versorgung im bevorstehenden Wintersemester sicherzustellen“, so Dr. Andreas Stich als „Chief Digital Officer, CDO“ der Uni. Dafür stehe der Aufbau zusätzlicher Infrastrukturdienste sowie die Überarbeitung einiger bestehender Systeme als nächstes auf dem Programm. Stich hatte das neue Rektorat in dessen konstituierender Sitzung Anfang September umfassend über den Stand der Dinge informiert. „Ich bin beeindruckt, wie gut unsere IT-Expert*innen die Uni gegen diese Attacke verteidigt haben“, so Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff; „Das verdanken wir nicht nur einer widerstandsfähigen IT-Architektur, sondern auch dem großen persönlichen Einsatz der zuständigen Mitarbeiter*innen. Die Aufarbeitung der Krise läuft schnell und effektiv. Und auch, wenn noch ein gutes Stück Arbeit vor uns liegt – wir sind auf einem guten Weg!“
Insgesamt, so die Prognosen der Expert*innen, sei während der nächsten Wochen noch mit verschiedenen Einschränkungen zu rechnen. Nach dem Abschluss von Restarbeiten will die Universität weitere Maßnahmen zur Verstärkung der IT-Sicherheit umsetzen.