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Osterferienprogramm für Studieninteressierte

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Bergischen Universität bietet in den Osterferien ein Programm für Studieninteressierte an. Vom 15. bis 26. April informieren die Studienberaterinnen und -berater in Workshops und Vorträgen rund um das Thema Studienorientierung. Studieninteressierte stehen häufig vor vielen Fragen gleichzeitig: Welcher Studiengang passt zu mir? Welche Dinge muss ich beachten? Was erwartet mich an der Uni? Antworten auf diese und andere Fragen hält das Osterferienprogramm der Zentralen Studienberatung bereit.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen in dieser Zeit die Möglichkeit, in verschiedene Studiengänge und Vorlesungen reinzuschnuppern, sich mit Studierenden höherer Fachsemester auszutauschen, Infoveranstaltungen zu Themen „Studieren an der Uni Wuppertal“ oder „Bewerbung und Einschreibung“ zu besuchen und an Workshops zur Studienwahl teilzunehmen. Die Studienberaterinnen und -berater bieten zur Orientierung auch vertiefende Einzelgespräche an. Im Rahmen von Campusführungen können die Studieninteressierten die Uni besichtigen und lernen die Mensa und die Unibibliothek kennen. Das komplette Ferienprogramm und Informationen zur Anmeldung finden sich unter http://uni-w.de/1iw. Schnell sein lohnt sich: Einige Veranstaltungen haben eine begrenzte Teilnehmerzahl.

'Fridays for Future' ist in Remscheid angekommen

Unter der Voraussetzung, dass kein Unterricht geschwänzt werde, unterstützt der Leiter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums, Stephan Döring, die jüngste Initiative von Schülerinnen und Schülern seiner Schule gegen den Klimawandel und für Klima- und Umweltschutz. Ihr haben sich auch Schüler/innen von Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und der Albert-Einstein-Gesamtschule angeschlossen. Damit ist die internationale Schüler-Aktion „Fridays for Future“ auch in Remscheid angekommen.

Geplant ist für den kommenden Freitag ein Sternmarsch ab 13.05 Uhr zum Theodor-Heuss-Platz am Rathaus. Um diese Zeit ist für den Großteil der Schüler/innen der reguläre Unterricht bereits beendet. Und wegen derjenigen, die am Nachmittag noch Unterricht haben, ist die Demo auf die Mittagspause bis 14 Uhr begrenzt; sie werden dann in der Schule zurückerwartet. So kann auch der Verwaltungsvorstand der Stadt Remscheid am Freitag den jungen Demonstranten auf dem Rathausplatz sein Wohlwollen zeigen: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Schuldezernent Thomas Neuhaus werden zur Demo auf dem Rathausplatz erwartet – ebenso wie Mitglieder des Remscheider Jugendrates.

Rajvinder Singh: Dialoge gegen Angst vor Fremdem

Von Von dem deutsch-indischen Schriftsteller, Synchronsprecher  und Gründungsmitglied der Initiative „Courage gegen Fremdenhass, Rajvinder Singh, stammt das folgende Gedicht

„Ein Fremder
ist ein Freund,
den Du noch nicht kennst!“

Der deutsch-indische Schriftsteller, Synchronsprecher  und Gründungsmitglied der Initiative „Courage gegen Fremdenhass" versteht sich als Vermittler zwischen den Kulturen. In Remscheider Schulen bot er in den vergangenen beiden Jahren fünf Schreibwerkstätten an. Und das jüngste Produkt daraus, das 144 Seiten umfassende Taschenbuch „Worte ohne Grenzen“ mit Erzählungen, die in diesen Schreibwerkstätten entstanden, übergab Singh gestern am Rosenhügel druckfrisch den damaligen Teilnehmern, Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Sekundarschule, GHS Hackenberg, Albert Schweitzer Realschule und Sophie-Scholl-Gesamtschule. Wolfgang Luge (die Lütteraten, Interkulturellen Lesereihe) und Heike Wieland, die Leiterin der Nelson-Mandela-Sekundarschule, sprachen von „lebens- und liebenswerten Geschichten“, die bei der literarischen Arbeit in den Schulen entstanden und in dem neuen Buch veröffentlicht worden seien.

Auch gestern betonte Rajvinder Singh die Bedeutung von Bildung und Dialog: „Bildung verändert doch mit der Gesellschaft  und ihren Bedürfnisse. Bildung ist Kreativität, auch in der Sprache. Wer ein Problem nicht beschreiben kann, kann auch keine Diagnose erwarten. Das gilt für Patient und Arzt, das gilt aber auch für verschiedenartige Kulturen!“ Deshalb will Singh in seinen interkulturellen kreativen Schreibwerkstätten Schüler/innen mit anderen Kulturen vertraut zu machen, ihnen die Ängste nehmen vor „dem Fremden" und so ihren Horizont erweitern.

Im Rahmen der „Interkulturellen Lesereihe“, die 2013 begann, erhalten Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe weiterführender Schulen die Möglichkeit, das literarische Werk eines Autors / einer Autorin kennenzulernen und in Diskussionen mit ihm / ihr einzutreten. Für Schulen ergeben sich so Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte (Literaturkreis, Schreibwerkstatt in einer Projektwoche), wie Wolfgang Luge erläuterte. Die Reihe solle fortgesetzt werden. Autor/in und Schulen seien allerdings noch offen.

 

Zurück nach Madrid mit Merkzetteln und Notizen

Ein „Ideenbasar zur Zukunft des Honsbergs“ und die Aktion „Mach Dein Licht an!!!“, bei der viele blaue Lichter, die aus den bewohnten Wohnungen auf die Straßen schienen als Zeichen der Hoffnung und des Engagements für eine lebendige Zukunft des alten Remscheider Arbeiterviertels – das waren dort am Samstag der Höhepunkt einer „Quartierswerkstatt“. In ihr wollte das spanische Architektenbüro „Taller de Casqueria“ (Jorge Sobejano, Selina Feduchi und Álvaro Molins) gemeinsam mit interessierten Bewohnern des Stadtteils in den vergangenen Tagen „Ideen zu neuen, ergänzenden wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aktivitäten und Nutzungen“ auf dem Honsberg entwickeln, die über das bisherige Stadtentwicklungskonzept hinausgehen. Ob das gelingen wird, muss sich erst noch zeigen. Wenn die drei jungen Architekten heute nach Madrid zurückfliegen, werden sie jedenfalls viele Merkzettel und Notizen im Gepäck haben für ihre „Honsberg-Strategie“ zur Zukunft des Stadtteils. Die will das spanische Team in den nächsten Wochen in Madrid erarbeiten. Bei stetiger Rückkopplung mit der Stadt Remscheid und der Wohnungsbaugesellschaft GEWAG per E-Mail und Videokonferenzen per Skype! Am Honsberg soll das Ergebnis dann am 6. Mai der Öffentlichkeit präsentiert werden. (Kamera im Video: Lothar Kaiser uns Hans Georg Müller)

Jana Schrage folgt auf Gabriele Koch

Dr. Jana Schrage mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Foto: Lothar Kaiser

Als neue Führungskraft im Fachdezernat Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport stellten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus am Mittwoch Dr. Jana Schrage vor. Die 38-Jährige hat zum 1. März als Nachfolgerin von Gabriele Koch, die zum Jahresende 2018 in den Ruhestand ging, die Leitung des städtischen Fachdienstes „übernommen. Die ausgebildete Polizistin mit achtjähriger Einsatzzeit in Hamburg war nach Abschluss ihres Psychologiestudiums mit Promotion zuletzt als Schulpsychologin im Oberbergischen Kreis tätig.

Die Kosten der Jugendhilfe explodieren bundesweit. Da macht Remscheid keine Ausnahme. Deshalb komme es darauf an, frühzeitig vorbeugend zu wirken. „Die Psychologen und Sozialarbeiter müssen ansprechbar sein und selbst so genannte Problemfälle ansprechen“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bei der gestrigen Vorstellung der neuen Leiterin der Psychologischen Beratungsstellen der Stadtverwaltung. Damit aus kleinen Problemen erst gar keine großen werden, dürfte dabei die Botschaft gewesen sein. In Krisenprävention kennt sich Dr. Jana Schrage in zweifacher Hinsicht aus – als Schulpsychologin, aber auch als frühere Kommissarin im Streifendienst der Hamburger Schutzpolizei.

Die zwei Abteilungen
der Psychologischen
Beratungsstelle
der Stadt Remscheid

Die Erziehungs- und Familienberatung (ein Psychologe, eine Psychologin und drei Sozialarbeiter) unterstützt, wenn der Lebensmittelpunkt des Kindes in  Remscheid (Schule) liegt,

  • Eltern in allen Fragen zur Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder, bei familiären Konflikten, bei Trennung und Scheidung und zu Fragen des Umgangsrechtes. Aktuell: Kurs für Eltern von Vorschulkindern: Elterntraining
  • Jugendliche zu Fragen des Erwachsenwerdens und der Verselbstständigung.
  • ErzieherInnen / Fachkräfte bei Fragen zum Umgang mit anvertrauten Kindern und Jugendlichen.

Die Schulpsychologische Beratung drei Schulpsychologen) unterstützt, wenn Remscheider Kinder vor Ort die Schule besuchen,

  • Eltern bei allen Fragen zum Thema Schule und Lernen.
  • SchülerInnen bei Problemen im Schulalltag (Mobbing, Lernschwäche, Hochbegabung).
  • LehrerInnen bei Fragen des Unterrichts, des Klassenklimas und der kollegialen Zusammenarbeit (Umgang mit Inklusion).
  • Schulleitungen bei schulorganisatorischen Herausforderungen und Krisenmaßnahmen.

(Kontakt über das städtische Gesundheitshaus, Hastener Straße 15, Tel. RS 163660.)

Als Schulpsychologin hätte Dr. Jana Schrage sicherlich auch im flachen Hamburg eine Stelle gefunden. Doch es zog sie zurück in die Heimat mit ihren hügeligen Wäldern. Zumal sich bei der Stadt Remscheid die Chance für diesen beruflichen Neubeginn als Elternteilzeitvertretung im Schulpsychologischen Dienst für anderthalb Jahre bot, vom 1. Oktober 2014 bis zum 1. März 2016. Dabei lernte sie das „motivierte Team“ kennen, dessen Leiterin sie nun ist.

Weil die Stadt Remscheid ihr damals im Anschluss nur eine Teilzeitstelle hatte anbieten können, war sie als Schulpsychologin (Landesbeamtin) zum Oberbergischen Kreis nach Gummersbach, hatte den Kontakt zur Stadt Remscheid, insbesondere zu Gabriele Koch aber weiter gepflegt. Denn eine Leitungsstelle zu übernehmen, habe sie gereizt. Nachdem die Stelle von Koch intern und extern ausgeschrieben worden war, habe sie sich beworfen.

„Wir hatten damals insgesamt sieben Bewerberinnen“, berichtete am Mittwoch Thomas Neuhaus. Und Frau Schrage hat uns überzeugt; sie bringt alles mit, was wir uns vorgestellt haben!“ In jüngster Zeit hatte Neuhaus gleich mehrere Führungsstellen in seinem Dezernat neu besetzen müssen. „Und ich kann sagen, wir hatten dabei eine echte Glücksträhne!“

„Wie überall, kommen Krisen auch in Schulen vor“, räumte Dezernent Thomas Neuhaus ein. Und dass es eine gewisse Hemmschwelle in der Bevölkerung gebe, die Psychologische Berat7ungsstelle der Stadt in Anspruch zu nehmen. Aber durch niederschwellige Beratungsangebote in den örtlichen Familienzentren sei diese Schwelle zum Glück leicht zu überwinden, zumal dieses Angebot kostenlos und diskret sei: „Die Schweigepflicht gilt für alle Mitarbeiter der Beratungsstelle in sehr hohem Maße!“

Geboren wurde Jana Schrage 1980 in Breckerfeld. In Halver verlebte sie ihre Kinder- und Schulzeit. Nach dem Abitur ging sie zur Fachhochschule der Polizei nach Hamburg, die sie als Diplom-Verwaltungswirtin abschloss. Es folgten fünf Jahre bei der Hamburger Polizei. Dann wollte die Kommissarin sich weiterentwickeln, kündige und begann ein Psychologie-Studium am der Hamburger Universität. Danach dann auch noch gleich die Promotion. Thema der Doktorarbeit: Wie sich eigene Fehler im zwischenmenschlichen Bereich leichter korrigieren lassen. Das Verhalten von Menschen habe sie schon immer interessiert, bei der Polizei beispielsweise das Verhalten von Gruppen bei Demonstrationen, und ganz allgemein die Arbeit mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Schichten.

Alessandro Gambuzza startet in Abu Dhabi

Pressemitteilung der Hilda-Heinemann-Schule

Vom 14. bis 21. März finden in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Special Olympics World Games statt, an denen 7.000 Athletinnen, Athleten und Unified Partner aus 170 Ländern teilnehmen. Die Weltspiele für Menschen mit geistiger Behinderung gelten als die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Einer von ihnen ist Alessandro Gambuzza (18) von der Hilda-Heinemann-Schule, Förderschule Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung der Stadt Remscheid. Er nimmt in Abu Dhabi an den Rollerskating- Wettbewerben teil. An der Förderschule besucht er Berufspraxisstufe und ist seit fünf Jahren Mitglied der Inliner AG. teil.

Bei den regionalen Spielen in Neuss ging er zum ersten Mal an den Start. Die Wettbewerbe haben ihm so gut gefallen, dass er es kaum erwarten konnte bei den Nationalen Spielen in Kiel zu starten. Begleitet wird er von `der Lehrerin Daniela Vidic, die mit der Inliner-AG auch bei den vergangenen Special Olympics Deutschland große Erfolge feiern konnte.

Insgesamt werden für Special Olympics Deutschland (SOD) bei den Weltspielen in Abu Dhabi 163 Athletinnen, Athleten und Unified Partner an den Start gehen. Die Mitglieder der 229 Personen umfassenden Deutschen Delegation werden vor Ort auch als Repräsentanten des Gastgeberlandes der nächsten Weltspiele – 2023 in Berlin - gesehen werden. Alessandro Gambuzza hat sich intensiv auf die Wettbewerbe und auf die große Reise vorbereitet. Die 7.000 Aktiven der Weltspiele werden von 2.500 Trainern betreut. Wettbewerbe werden in insgesamt 24 Sportarten ausgetragen. 20.000 freiwillige Helfer sollen die Organisation der Spiele unterstützen. Ein Schwerpunkt dieser Weltspiele wird Special Olympics Unified Sports® sein, bei dem Athleten und Athletinnen mit und ohne Behinderung ein Team bilden. So sind die Wettbewerbe in einigen Sportarten ausschließlich für Unified-Teams ausgeschrieben. Das Team Special Olympics Deutschland Alle Mitglieder der Deutschen Delegation hatten beim Einkleidungsseminar am 19. Januar in Fulda schon die Gelegenheit, sich kennenzulernen.

„Dieses erste Treffen der gesamten Delegation war schon geprägt vom sprichwörtlichen Special Olympics Spirit und einem großen Zusammenhalt im Team. Rund sieben Wochen vor der Abreise nach Abu Dhabi waren Vorfreude und Spannung förmlich zu greifen“, sagte SOD-Präsidentin Christiane Krajewski. „Wir bringen bei den Weltspielen 2019 leistungsstarke und gut vorbereitete Athletinnen, Athleten und Unified Partner an den Start: Alle Aktiven haben ihre sportlichen Vorbereitungsseminare abgeschlossen und sich heute mit den Details der Reise vertraut gemacht. Dass wir uns mit der Deutschen Delegation in Abu Dhabi als die Gastgeber der Weltspiele 2023 in Berlin präsentieren können, ist eine große zusätzliche Motivation! “

„Tag des Handwerks“ 2019 im Berufskolleg Technik

"Tag des Handwerks" gestern im Berufszentrum Technik. Foto: Lothar Kaiser Die Obermeister/innen und Lehrlingswarte der Innungen, die der Kreishandwerkerschaft Remscheid angeschlossen sind, haben am Montag, 11. März, von 9 bis 16 Uhr zusammen Geschäftsführer Fred Schulz ihren jährlichen Großeinsatz beim „Tag des Handwerks“ 2019 im Berufskolleg Technik an der Neuenkamper Straße. Dann präsentiert sich das Remscheider Handwerk wieder in elf kleinen, attraktiven „lebenden“ Werkstätten. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen aller Remscheider Schulen.

Der Roboter oin der Pausenhalle des Berufskollegs Technik. Foto: Lothar KaiserMit dabei: Bau-Innung, Dachdecker-Innung, Elektro-Innung, Friseur-Innung,  Gebäudereiniger-Innung, die Fachinnung für Metall- und Graviertechnik, Maler- und Lackierer-Innung, Kfz-Innung, SHK-Innung (Sanitär, Heizung, Klima), Tischler-Innung und  Steinmetz- / Steinbildhauer-Innung. Die Kfz-Innung präsentiert eine virtuelle Kfz-Werkstatt, die Metall-Innung eine virtuelle Schweißwerkstatt und das Elektro-Handwerk (auf dem Schulhof) das „TechnikMobil OHM“. Fred Schulz: „Wechseln Sie in der virtuellen Kfz-Werkstatt einen Reifen oder prüfen Sie die Auspuff-Anlage. Können Sie schweißen? Nein, dann üben Sie doch  in der virtuellen Schweißwerkstatt. Oder wie modernisieren Sie intelligent? Das TechnikMobil zeigt es Ihnen!“ Geöffnet haben die virtuellen Werkstätten bis 18 Uhr.

Jeder interessierte Schüler/jede interessierte Schülerin erhält in diesem Jahr wieder eine Tasche mit Info-Material zu den Ausbildungsberufen im Handwerk. Den ganzen Tag über werden Bewerbungen entgegengenommen und der Eingang bestätigt - die Bewerbungen werden an die Innungsmitglieder weitergeleitet. Auch wird ein Verzeichnis über freie Ausbildungsplätze bereitliegen sowie ein Praktikantenatlas.

Psycholog. Beratungsstelle mit Angebot für Eltern

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid möchte Eltern darin unterstützen, ihre Kinder gut ins Schulleben zu begleiten und die Einschulung als große Entwicklungsaufgabe für jedes Kind und seine Eltern positiv zu meistern. Deshalb startet sie am Donnerstag, 21. März, mit einem neuen kostenfreien Kursangebot für Eltern von Vorschulkindern. Der Elternkurs „Fit für die Schule“ umfasst insgesamt fünf Termine in den Monaten März bis Juni. Die gemeinsamen Treffen sind immer donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr in der Psychologischen Beratungsstelle, Hastener Straße 15, geplant. Die Kursleitung haben Schulpsychologin Hannah Arendt und Erziehungsberaterin Constanze Werth. Im Rahmen des Elternkurses vermitteln sie den Eltern Anregungen zum spielerischen Fördern im Hinblick auf die Einschulung.

Weil der Kurs als kontinuierliche Begleitung der Familien im Übergang Kita–Schule konzipiert ist, bauen die Termine inhaltlich aufeinander auf. Eine Anmeldung ist daher nur für den kompletten Elternkurs möglich. Was bietet der Elternkurs? Neue Ideen, lebendigen Austausch und Tipps, wie Eltern ihr Kind auf dem Weg in die Schule unterstützen können.

  • 21. März: Kindliche Entwicklung: Wie sieht die Welt meines Kindes gerade aus? Übergang KiTa - Schule
  • 11. April: Fit werden für die Schule. Tipps zum spielerischen Fördern
  • 9. Mai : Meine neue Rolle als Elternteil eines Schulkindes. Eine spannende neue Aufgabe
  • 6. Juni: So wird mein Kind stark in der Schule. Zu Hause über Schule sprechen
  • 27. Juni: „Königsdisziplin Hausaufgaben“. Wie wir entspannt den Nachmittag gestalten.

Kontakte für Anmeldungen und Rückfragen: hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de oder constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de.

Krankenpflegeschule stellt sich neu auf

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Rita Bugenhagen, seit Oktober die neue Schulleitung am Diakonischen Bildungszentrum (DBZ) Bergisch Land, stellte sich am Montag in der Krankenpflegschule der Öffentlichkeit vor. Dort erklärte sie gemeinsam mit Vertretern der Trägerkrankenhäuser, vor welchen Herausforderungen sie und ihre Dozenten-Kollegen derzeit stehen. Denn die Politik hat beschlossen, dass die Ausbildungen in der Pflege ab 2020 neu geregelt werden. Konkret heißt das, „dass aus drei Pflegeberufen – nämlich Alten-, Kinder- und Erwachsenenpfleger – ein Beruf gemacht wird: Die Auszubildenden erlernen in ihrer dreijährigen Ausbildung alle drei Bereiche und können sich danach auf ein Gebiet spezialisieren“, fasst Bugenhagen die Änderungen zusammen.

Der neue Beruf heißt dann Pflegefachfrau -bzw. fachmann. Ein Vorteil: Deutschland stellt sich in diesem Bereich nun auch international auf, denn eine solche generalistische Ausbildung gibt es in anderen europäischen Ländern seit jeher. „Nur in Deutschland konnte man sich für einen der drei Pflegebereiche entscheiden – alle anderen Länder kennen die Unterscheidung gar nicht“, ergänzt Dietmar Volk, Geschäftsführer des DBZ. So haben es Pflegekräfte nun leichter, im Ausland Arbeit zu finden, da ihre Ausbildung nun international anerkannt ist. „Definitiv ein Anreiz für junge Menschen“, weiß Bugenhagen.

Auch wenn der Lehrplan noch nicht bekannt ist – der Rahmenlehrplan wird von der Bundesregierung voraussichtlich im Juli bekannt gegeben -, so stellt sich das DBZ jetzt bereits neu auf: „Wir haben fünf neue Dozenten eingestellt, darunter einen Psychologen und eine Altenpflegerin. Zudem haben wir eine Kindersimulationspuppe angeschafft sowie Simulationsanzüge mit deren Hilfe die Schüler erleben können, welche Schwierigkeiten ältere Menschen beim Bewegen oder Sehen haben“, erläutert Bugenhagen mit Blick auf die neuen Anforderungen. „Generell können wir aber sagen, dass wir im DBZ ohnehin bereits breit aufgestellt sind. Schließlich haben wir mit dem Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal und der Evangelischen Stiftung Tannenhof als Trägerkrankenhäuser sowohl ein somatisches als auch ein psychiatrisches Krankenhaus, in denen die Schüler den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren.“

Bewohnerparken an der Metzerstraße in Aussicht

Seit vielen Jahren forderten Anwohner der Metzer Straße und der Umgebung ein Bewohnerparken gefordert, da der knapp bemessene Parkraum von Schülern und Lehrern der angrenzenden Schulen in Anspruch genommen werde. Jetzt hatte die Verwaltung ein Einsehen und teilte in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Süd mit, der Wunsch sei nachvollziehbar, „da sich das Problem im Laufe der Zeit weiter verschärft“ habe. Daher wurde vorgeschlagen, für die Metzer Straße eine Bewohnerparkregelung einzurichten. Und: „Sofern sich später Verlagerungseffekte in die angrenzenden Bereiche ergeben sollten, kann die Bewohnerparkzone später erweitert werden.“

Das beschilderte Bewohnerparken soll auf der Metzer Straße, der Spichernstraße, im östlichen Teil der Sedanstraße (ab Haus-Nr. 61, bzw. 64) und im östlichen Teil der Wörthstraße (ab Haus-Nr. 19) eingerichtet werden für die Zeit von 8 bis 18 Uhr (montags bis freitags) bzw. 8 bis 14 Uhr (samstags) mittels Parkscheiben und einer Höchstparkdauer von zwei Stunden. Auf der Metzer Straße soll es im Übrigen – im Rahmen der präventiven Schulwegsicherung –so genannte. „Eltern-Kind-Haltestellen“ geben. Bei zustimmendem Beschluss der Bezirksvertretung  will die Straßenverkehrsbehörde Kontakt zur Schulleitung aufnehmen, um die Einrichtung der „Eltern-Kind-Haltestelle“ zu begleiten. Die BV will in der nächsten Sitzung am 3. April über den Vorschlag der Verwaltung entscheidet. Die Sitzung beginnt um 17.30 Uhr in der Heinrich-Neumann-Schule an der Engelbertstraße.

Es kommt auf innovativen Ideen an

Pressemitteilung des Jobcenters Remscheid

Der Workshop “Mit Kreativität zum erfolgreichen Ausbildungsmarketing“ mit Hendrik Stengert (UXPERTEN) gehört am Donnerstag, 14. März, zur 14. Jugendkonferenz des Jobcenters Remscheid, die in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und der Arbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit von 9 bis 16.30 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38, stattfindet. Jungen Menschen die duale Ausbildung als eine hochwertige berufliche Alternative zum Studium nahezubringen, ist den Veranstaltern – wie vielen beteiligten Akteuren – ausgesprochen wichtig. Mit der Methode des „Design Thinking“ wollen sie Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen in einem kreativen methodischen Umfeld zusammenführen, um neue Ideen für ein erfolgreiches Ausbildungsmarketing zu entwickeln. Das „Design Thinking“ soll insbesondere interdisziplinäre Teams befähigen, reale und herausragende Innovationen erschaffen zu können. Möglichst unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Perspektiven werden zusammengeführt, die die Basis für das Entwickeln von innovativen Ideen, Produkten und Dienstleistungen bietet. In der Jugendkonferenz soll diese Methode auf die Bedürfnisse junger Menschen im Übergang Schule/Beruf ausgerichtet werden.

Um die interdisziplinäre Teilnehmerstruktur zu gewährleisten, richtet sich die Veranstaltung an alle Multiplikator*innen im Übergang Schule und Beruf: Arbeitgeber/innen, Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Mitarbeiter/innen aus Institutionen (z. B. Arbeitsagentur, Jobcenter, Stadt Remscheid, Migrantenorganisationen, Kammern, Gewerkschaften, Arbeitgeberverband, Wirtschaftsjunioren, Politik, Jugendrat), aber auch an Auszubildende und Studierende. (Dirk Faust, Geschäftsführer Jobcenter Remscheid)

Schulsozialarbeiter brauchen ein feines Gespür

Was wissen wir über Jugendliche, die empfänglich sind für salafistisches, ultra-nationalistisches, rechtsradikales oder antisemitisches Gedankengut? Wie können Lehrerinnen und Lehrer, Schulen, Einrichtungen des offenen Ganztags oder Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter den extremistischen Risiken frühzeitig begegnen? Um Antworten Auf diese Fragen bemühte sich die Fachnachmittag „Extremismusprävention bei Jugendlichen“, zu der die die schulpsychologischen Beratungsstellen Remscheid und Wuppertal mit Unterstützung der Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LASP) am vergangenen Dienstag ins Leibniz-Gymnasium in Lüttringhausen eingeladen hatte. Hauptreferent war Dr. Ahmet Toprak, Professor für Erziehungswissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. Er forscht unter anderem zu interkulturellem Konfliktmanagement, Migrations- und Integrationsthemen sowie Gewalt unter türkeistämmigen Jungen. Der Waterbölles sprach nach der Tagung mit dem Remscheider Schulpsychologen Dr. Andreas Schulz.