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Umfrage unter Schülern zu neuem Jugendtreff

Linke schlagen Jugendtreff an der Alleestraße vor“, berichtete der Waterbölles am 13. November 2019. Die Fraktion der Linken hatte zur Ratssitzung am 21.November den Antrag gestellt, in einem leerstehenden Lokal an der Alleestraße einen Jugendtreff einzurichten bzw. in die Liste „der Vorschläge zur Umsetzung eines Sofortprogramms und Prüfung von Perspektiven“ aufzunehmen. Denn „ein Jugendtreff (sollte) in die Überlegungen für eine Belebung des Problem- und zukünftigen Sanierungsgebiets einfließen“. “ Das aber empfang der Rat der Stadt als verfrühten Schnellschuss. Zunächst sollen sich damit Jugendrat, Jugendhilfeausschuss, Entwicklungsausschuss, Hauptausschuss und Bezirksvertretung Alt-Remscheid befassen.

Der Jugendrat behandelte das Thema als erstes Gremium. Er empfahl eine Befragung in den Remscheider Schulen, ob die Schülerinnen und Schüler einen Jugendtreff an der Alleestraße begrüßen würden, und wenn ja, in welcher Form. Gestern hat sich dem der Entwicklungsausschuss einstimmig angeschlossen. Kritisch äußerte sich zuvor zum Antrag der Linken CDU-Sprecher Jens Peter Nettekoven: „Sie haben vergessen zu sagen, wer einen solchen Treff bezahlen soll!“ Schließlich sei ja der Jugendtreff RIC am Markt 2010 aus Kostengründen geschlossen worden, und um die städtischen Finanzen stehe es auch heute noch nicht zum Besten. „Ohne hinterlegte Zahlen finde ich den Antrag zu plump!“

Schulranzenparty für Schüler und Eltern am 1. Februar

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zum Start in eine perfekte Schulzeit gehört unter anderem der richtige Tornister. Was Eltern beim Kauf eines Schulranzens wissen und berücksichtigen sollten, erfahren sie auf der 10. Schulranzenparty der Stadtsparkasse Remscheid am Samstag, 1. Februar 2020, im Kundencenter an der Alleestraße. Von 10 bis 15 Uhr werden dort unter anderem die neuesten Schulranzen und Rucksack-Modelle mit Zubehör für Schulanfänger und Schülerinnen und Schüler präsentiert. Die Aussteller „Die Schatzkiste“ und „Gottlieb Schmidt“ bieten an, individuell über die neuesten Modelle zu informieren. Das Probetragen der Ranzen und eine fachkundige Beratung sind dabei natürlich garantiert, und selbstverständlich können die gewünschten Schulranzen auch direkt im Kundencenter gekauft werden.

Doch nicht nur die Schulutensilien stehen am 1. Februar im Vordergrund. Auf die Gäste wartet auch ein spannendes und umfangreiches Rahmenprogramm. Die Polizei und die Verkehrswacht Remscheid geben wichtige Tipps für den sicheren Schulweg. Wie wichtig ein richtig sitzender Ranzen ist, zeigen die Physiotherapeuten von medora. Und unter dem Motto „Kommt und bewegt euch“ präsentiert der Remscheider Sportverein (RSV) gemeinsam mit der OGGS Reinshagen Bewegungsspiele, die nicht nur auf dem Schulhof ausprobiert und gespielt werden können. Unter dem Motto „Gesundes Frühstück“ zeigt Maike Grimmelt von der Barmer, was in die Frühstücksdose gehört. Für Bewirtung sorgt in diesem Jahr der Line Dance Clubs Maverick e.V. mit einem Muffinstand. Zum zehnjährigen Jubiläum wartet auch noch eine besondere Überraschung auf die kleinen und großen Besucher – „Oh Larry“, der Ballonmeister, tritt mit seiner Ballonshow auf. (Ann-Kristin Soppa)

Tipps zur Studienfinanzierung von „arbeiterkind.de“

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Organisation „Arbeiterkind“ ermutigt Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als erstes Familienmitglied zu studieren. Rolf Grünsteidl, Referent der Organisation Arbeiterkind.de informiert am Donnerstag, 23. Januar, um 17 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, über Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Außerdem stellt er vor, wie seine Organisation mit bundesweit 6.000 Ehrenamtlichen in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen Schülerinnen und Schüler, die als erste in ihrer Familie studieren, unterstützen können auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Die Ehrenamtlichen sind größtenteils selbst Studierende oder AkademikerInnen, die als erste in ihren Familien studiert haben und berichten aus eigener Erfahrung über ihren Bildungsaufstieg und ermutigen als persönliches Vorbild. So ist auch Referent Rolf Grünsteidl selbst ein „Arbeiterkind“. Interessierte können ohne Anmeldung kostenlos an der Informationsveranstaltung teilnehmen.

Moscheevereine informieren über Berufskollegs

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Überschrift „Ist der Weg zum Berufskolleg ein Umweg oder Abkürzung für mein berufliches Ziel!?“ laden der ATIB Remscheid Türkischer Kulturverein e.V., die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V. und der Türkische Kultur- und Sportverein e.V. Jugendlichen der Altersklasse 14 bis 16 Jahre und deren Eltern zu einer offenen und kostenfreien Informationsveranstaltung für Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr in die Vereinsräumlichkeiten des ATIB e.V., Industriestraße 25, ein. Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Remscheid und den Moscheevereinen organisiert, um Jugendliche und Eltern über das System der Berufskollege in der Region zu informieren. Als Referent ist Achim Zyto, stellvertretender Schulleiter und Vorsitzender des Studienzentrums Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, eingeladen. In der Veranstaltung erhalten Eltern und Jugendliche Antworten auf diese Fragen:

  • Kenne ich mich mit dem System Berufskolleg aus?
  • Welche Berufskollegs gibt es in meiner Region?
  • Welches Berufskolleg ist für mein berufliches Ziel das Richtige?

Beratungs- und Anmeldetag am KKB Remscheid

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs

Am Samstag, 1. Februar, findet bei uns von 10 bis 14 Uhr erstmals ein zentraler Beratungs- und Anmeldetag für das Schuljahr 2020/21 statt. An diesem Tag freuen wir uns auf die interessierten Schülerinnen und Schüler sowie Eltern aller unserer Bildungsgänge

  • Ausbildungsvorbereitung für Ernährung und Versorgung,
  • Berufsfachschulen (Assistenten für Ernährung & Versorgung, Kinderpflege, Sozialassistenten),
  • Fachoberschule für Gesundheit und Soziales,
  • Berufliches Gymnasium für Gesundheit und
  • Fachschule für Sozialpädagogik (ErzieherIn)

An diesem Tag werden wir ein Großaufgebot an Personal zur individuellen Beratung und Begleitung bei der EDV-Anmeldung bereitstellen. Gleichzeitig können ein erstes Kennenlernen unserer Schule, unserer ansprechenden Fachräume sowie der Lehrkräfte stattfinden. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen im Hauptgebäude des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs, Freiheitstr. 14. Bitte bringen Sie an diesem Tag (wenn vorhanden) bereits Ihre Bewerbungsunterlagen wie Bewerbungsschreiben, Lebenslauf mit Passbild, Kopie des letzten Zeugnisses sowie die ausgedruckte und unterschriebene Online-Anmeldung mit. Unser Anmeldeportal www.schueleranmeldung.de ist vom 31. Januar bis zum 13. März geöffnet. In diesem Zeitraum können jeden Mittwoch von 13.20 bis 15 Uhr die Bewerbungsunterlagen in unserem Sekretariat eingereicht werden. (Carolin Wolf, Nina Falkenhain)

Zu wenige Schuleingangsklassen vorgesehen

Pressemitteilung der SPD

„Der vorhandene Mangel an Lehrerinnen und Lehrern darf nicht auf dem Rücken der Kinder abgeladen werden!“ so Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin der SPD im Schulausschuss. Die Zahlen des jüngsten Verwaltungsberichts über die Anzahl der Schulneulinge warfen im Schulausschuss am 8. Januar einige Fragen über die Anzahl der neu einzurichtenden Schuleingangsklassen in Remscheid auf. Die Mitteilungsvorlage der Verwaltung spricht von 1010 angemeldeten Kindern, die bei dem angesetzten Richtwert von 23 Kindern pro Klasse bei Ausschöpfung der Limits zu ca. 43 Eingangsklassen im Stadtgebiet führen könnte. Doch plant die Schulverwaltung im kommenden Schuljahr 2020/2021 lediglich die Einrichtung von 39 Klassen und nimmt damit im Schnitt größere Klassenstärken in Kauf. Das Limit von 43 einrichtbaren Schuleingangsklassen nutzt die Verwaltung folglich nicht aus.

Zugleich legt die frisch veröffentlichte Remscheider Schulstatistik (Stand: 10/2019) nahe, dass die im Schnitt höhere Schülerzahl nicht gleichmäßig über alle Remscheider Grundschulen verteilt werden wird, sondern einzelne Grundschulen, insbesondere die in Stadtteilen mit erhöhter Bedarfslage, überproportional mit Anmeldungen „belastet“ werden. Das könnte gegebenenfalls dazu führen, dass einzelne Kinder nicht von der dreijährigen Schuleingangsphase profitieren und damit langfristige Nachteile haben werden. Auch kann eine individuelle Förderung bei größeren Klassen weniger berücksichtigt werden. Damit wird der Heterogenität im Klassenverband ausgerechnet in Stadtteilen mit höherem Bedarf keine Rechnung getragen.

Die diesbezüglichen Nachfragen der SPD-Fraktion im Ausschuss wurden durch die Verantwortlichen der Schulverwaltung in weiten Teilen negiert. Erden Ankay-Nachtwein: „Deshalb fordert die SPD-Ratsfraktion trotz schwieriger Versorgungslage mit Lehreinnen und Lehrern sowie Räumen die Einrichtung der maximal zulässigen Anzahl an Schuleingangsklassen (43 Klassen) und die Vermeidung einer überproportionalen Zuteilung an Schulneulingen an einzelne Schulstandorte.“

Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe warnen in Brief

Mehr als 30 Unterschriften trägt der Brief, den die Gruppe der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe in Remscheid an Kommunal- und Landespolitiker, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Remscheider Ratsfraktionen und -gruppen, Staatssekretärin Andrea Milz, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Minister Dr. Joachim Stamp, NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration Integrationsausschuss NRW, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und an verschiedene Medien geschrieben haben. In diesem Brief berichten Ursula Wilms und die übrigen Unterzeichner über ihre Erfahrungen mit Geflüchteten in Integrationskursen. Es verstärke sich „der Eindruck, dass in den diversen Geschäftsmodellen der zahlreichen Bildungsträger nicht adäquat ausgebildete Lehrer tätig sind, die Fluktuation der Lehrkräfte ist hoch, da diese wechseln, wenn eine besser honorierte Arbeit angeboten wird.“ Rion Thema, das „von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung ist“, so Ursula Wilms in ihrem Anschreiben. Der Waterbölles dokumentiert den Warnruf der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nachfolgend.

„Sehr geehrte Damen und Herren,
im vergangenen Herbst haben ein Vertreter der Stadt Remscheid, Sven Wolf, und ein Vertreter des Integrationsausschusses des Landtags, Ibrahim Yetim, einen Gesprächstermin in der Wülfingstraße in Remscheid mit der Gruppe der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe wahrgenommen. Im Nachgang zu diesem Gespräch möchten wir Ihnen gerne einen Maßnahmenkatalog überreichen, der die aus unserer Sicht noch erforderlichen Schritte für eine gelingende Integration von Geflüchteten enthält. Wir greifen dabei auf unsere Erfahrungen aus der direkten ehrenamtlichen Arbeit mit vielen betroffenen Menschen zurück. Der Katalog erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wir hoffen, dass Sie die Anregungen hieraus in geeignete Anträge in den Integrationsrat oder den Landtag einbringen können.

Wir sind uns sicher darin einig, dass die sprachliche und die gesellschaftliche Integration eines unserer Ziele ist, an dem wir gemeinsam arbeiten und damit nicht zuletzt auch den sozialen Frieden in unserem Land stärken wollen.

Die Integration ist eine Herausforderung, die bei vielen Akteuren und Betroffenen noch auf diverse Problematiken und Hindernisse stößt, sie ist zugleich ein Prozess, der immer wieder der Revision bedarf.

Aus unserer praktischen Arbeit mit den Geflüchteten haben wir vor allem zwei Handlungsfelder ausgemacht, in denen deutlich nachgebessert werden müsste:

  • Sprachliche Integration und Ausbildungsqualifikation
  • Berufliche Integration, Eingliederung in den Arbeitsmarkt

Vorab eine ganz wichtige Feststellung von unserer Seite: Entgegen vieler Vorurteile wollen der größte Teil der Geflüchteten ihren Lebensunterhalt selbstständig verdienen. Solange dieser Wunsch nicht umgesetzt werden kann, entgehen dem Land wichtige Ressourcen, Vorurteilen und Anfeindungen wird der Nährboden bereitet.

Sprachliche Integration

Die sprachliche Integration soll durch die Integrationskurse erreicht werden, in denen auch die deutsche Sprache vermittelt wird. Leider wird dieses Ziel häufig verfehlt. Dies ist auch den Mitgliedern des Integrationsrates bewusst, haben doch die Parteien zur Sitzung am 02.10.2019 Anträge zur Verbesserung der Situation gestellt.

Wir sind der Überzeugung, dass diese Kurse noch häufiger Anlass zur Überarbeitung geben werden und möchten daher unsere Erfahrungen mit einbringen. Aus unserer Sicht muss das Konzept in wesentlichen Zügen überarbeitet werden, vor allem sollte es besser an die Adressaten angepasst werden, d. h. die Inhalte müssen für sie nachvollziehbar werden.  Die Progression ist deutlich zu steil, besonders was die Übergänge von A2 zu B1 und von B1 zu B2 angeht.

Ein schlichter Vergleich macht das deutlich: in den öffentlichen Schulen wird ein B2 Niveau in der Regel nach der 10ten Klasse erreicht, in den Integrationskursen soll dies innerhalb von zwei Jahren erfolgen. Hinzu kommt, dass die Lehrwerke in den Schulen auf die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen abgestimmt sind. In den Integrationskursen wird jedoch nach dem Basiskurs die Lebenswirklichkeit der Geflüchteten schnell verlassen und sie werden mit Themen konfrontiert, die ihnen völlig fremd sind, die dazu in einer fremden Sprache präsentiert werden. Rasch macht sich bei vielen Frustration breit und die Chance der gelingenden Integration gerät in Gefahr.

Darüber hinaus verstärkt sich der Eindruck, dass in den diversen Geschäftsmodellen der zahlreichen Bildungsträger nicht adäquat ausgebildete Lehrer tätig sind, die Fluktuation der Lehrkräfte ist hoch, da diese wechseln, wenn eine besser honorierte Arbeit angeboten wird.

Die grammatischen Fachtermini, die bereits im Arbeitsbuch A2 verwendet werden, bleiben unverstanden, was nach einem Lehrjahr in einer fremden Schrift und Sprache auch kaum anders erwartet werden kann.

„Nominativ, Akkusativ oder Dativ? Markieren Sie die passenden Possessivartikel.“ 

Der Geflüchtete, der diesen A2 Kurs besucht, wird von dem betreuenden ehrenamtlichen Unterstützer als Analphabet eingestuft; es ist für ihn völlig unverständlich, warum der Geflüchtete einem A2 Kurs zugewiesen wurde. Die Prüfung wird er keinesfalls bestehen können. Dies ist kein Einzelfall, und damit ist nicht nur die Frustration des Teilnehmers, der Teilnehmer, groß, es werden auch unnötig Steuergelder verschwendet.

Während der oben abgedruckte Auszug noch auf allgemein bekannten Situationen basiert, müssen in den B1- und B2-Kursen Briefe geschrieben werden, die jenseits der Erfahrungs-welt der Teilnehmer liegen, die Briefe simulieren bereits deutsche Bürosituationen, die die Teilnehmer noch gar nicht kennen.

In einem B2-Kurs, in dem mit einem Lehrbuch vom Klett-Verlag gearbeitet wurde, sollte folgender Brief geschrieben werden: Herr X möchte sein Haus (Altbau) dämmen. Beantworten Sie seine Anfrage und erläutern Sie, warum er unseren Baustoff XY dazu nehmen sollte. Erläutern Sie die Vorzüge. (Aufgabenstellung aus dem Gedächtnis zitiert.) Auch die vorgelegten Zeitungsartikel entstammen nicht dem Erfahrungshorizont der Kursteilnehmer.

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Streik der Engel wegen der Unmoral der Menschheit?

Christian Wüster, Vorsitzender der Lüttringhauser Volksbühne, hat sich auch als Theaterautor längst einen Namen gemacht. Nun hat er nicht nur ein neues Theaterstück geschrieben ("Renaissance und Anachronismus"), sondern dazu auch gleich noch eine neue Theatergruppe gegründet – das „WÜSTheatER“. Die Ensemblemitglieder sind Ceyda und Feyza Lekesiz, Guido Romlau, Livia Strauch, Lucy Schumacher, Sascha von Gerishem, Sebastian Stein und Steph Hoffmann. Und sie haben eines gemeinsam: Geburtsort und Religion spielen für sie keine Rolle; gelebt werden Respekt und Toleranz.

Die Geschichte von „Renaissance und Anachronismus: Die Engel Hieroymus und Philippus bearbeiten die Todesfälle im Himmel. Plötzlich steigt das Arbeitspensum erheblich an, weil immer mehr und mehr Klienten, sprich Verstorbene, an der Himmelspforte ankommen. Das Verwalten der Toten verkommt zur Fließbandarbeit, die schier ins Unermessliche ausartet. Prompt denken die Engel an Streik. Aber dürfen sie das überhaupt? Und welche Auswirkungen hätte dies auf die Menschheit? Ist die Unmoral der Menschheit ein Grund zum Streiken?

Drei der Laienschaupieler*innen sind Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums.  Dessen Kunst-AG unter der Leitung von Alla Grabinski hat die Kulissen entworfen und gebaut. Die erste Probe in den Kulissen beginnt am kommenden Montag um 18.30 Uhr in der Aula des Leibniz-Gymnasiums, Lockfinker Straße 23 in Lüttringhausen-Klausen.  Dort finden später auch die ersten beiden Aufführungen des Stücks statt: Die Uraufführung am Freitag, 24. Januar, ist eine geschlossene Veranstaltung allein für Schüler*innen des Leibniz-Gymnasiums, die zweite Aufführung, am 25. Januar ab 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) an gleicher Stelle für die Öffentlichkeit.

Die zweite öffentliche Aufführung ist für Sonntag, 15. März, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus geplant, organisiert von Remscheid Tolerant. Sie findet im Großen Saal des CVJM Lüttringhausen, Gertenbachstraße 38, in Lüttringhausen statt. Der CVJM Lüttringhausen e.V. will für ein Catering in der Pause sorgen.

Statt Hausmeisterwohnung Raum für Unterricht

In jeder der 33 Schulen in Remscheid sollte es einen Hausmeister oder eine Hausmeisterin geben. Er / sie muss aber nicht wie früher auch auf dem Schulgelände wohnen. Die Folge: So manche frühere Hausmeisterwohnung an einer Schule steht leer. Etwa die der Heinrich-Neumann-Schule, und die der Alexander-von-Humboldt-Realschule schon seit mehr als sieben Jahren. Zugleich klagen zahlreiche Schulleiter über Raumprobleme. Ihre Bitte: Die Verwaltung möge die leeren Hausmeisterwohnungen doch für eine schulische Nutzung umwidmen. Gestern nun teilte die Verwaltung den Mitgliedern des Schulausschusses mit, dass im Laufe dieses Jahres die Hausmeisterwohnungen den Schulen zugeschlagen werden sollen. Eine Aufstellung darüber, in welchen Schulen noch Wohnungen leer stehen, soll folgen.

Infonachmittag der bergischen Berufskollegs

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Berufsberatung  der Agentur für Arbeit und zehn Berufskollegs aus dem Bergischen Städtedreieck laden für Donnerstag, 16. Januar, von 15 bis 17 Uhr zu eine m Infonachmittag ins Berufsinformationszentrum (BiZ)Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, ein. Jugendliche und Eltern können sich dort über die schulischen Ausbildungen an den Berufskollegs informieren. Für Jugendliche, die sich noch kurzfristig für eine betriebliche Ausbildung interessieren, stehen über den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal Offene Ausbildungsangebote zur Verfügung. „Vor der Anmeldefrist für das nächste Schuljahr haben Jugendliche und ihre Eltern die Gelegenheit, sich einen Überblick über das Angebot der Berufskollegs in Wuppertal, Solingen und Remscheid zu verschaffen und sich ohne große Lauferei umfassend zu informieren“, so Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Denn die Berufskollegs verlängern keinesfalls, wie Jugendliche häufig annehmen, die allgemeinbildende Schule, sondern haben schon berufliche Schwerpunkte. Daher ist es sehr wichtig, sich darüber zu informieren, welche beruflichen Schwerpunkte es an den Berufskollegs gibt, dazu laden wir die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern herzlich ein.“

Schulische Ausbildungen werden beispielsweise im gewerblich/technischen, kaufmännischen oder sozialen Bereich an den Berufskollegs im Bergischen Städtedreieck angeboten. Die Berufsberater helfen im persönlichen Gespräch bei allen Fragen zum Thema Berufswahl. Außerdem können Jugendliche und Eltern mit Vertretern folgender Berufskollegs sprechen:
Berufskollegs aus Wuppertal:
Berufskolleg am Haspel mit Dependance am Kothen, Berufskolleg Barmen – Europaschule, Berufskolleg Werther Brücke, Berufskolleg Elberfeld, Berufskolleg Kohlstraße, Ita-Wegmann Berufskolleg und Berufskolleg der Bergischen Diakonie Aprath.
Berufskollegs aus Remscheid und Solingen:
Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, Berufskolleg Käthe Kollwitz Remscheid und Mildred-Scheel-Berufskolleg Solingen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Studieren, aber was? – Schülerinfotage 2020

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Abi – und dann? Diese Frage beschäftigt Hunderte von Schüler*innen jedes Jahr. Einen ersten Einblick in das vielfältige Studienangebot der Bergischen Universität geben die traditionellen Schülerinfotage an der Wuppertaler Hochschule. Vom 13. bis 24. Januar können sich Schüler*innen zwei Wochen lang über die mehr als 100 Studiengänge an der Bergischen Uni informieren. Den Auftakt macht in diesem Jahr die Informatik mit einem Vortrag von Prof. Dr. Matthias Bolten zum Thema „Suchen und Finden – vom Umgang mit Datenmengen in der Informatik“ am Montag, 13. Januar, um 14.30 Uhr in Hörsaal 10 auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude L, Ebene 10).

In insgesamt 35 Veranstaltungen erhalten Schüler*innen Infos über Studieninhalte, mögliche Fächerkombinationen, Bachelor- und Master-Abschlüsse sowie Zukunfts- und Arbeitsmarktperspektiven aus erster Hand. Studierende und Lehrende stellen zusammen mit Mitarbeiter*innen der Zentralen Studienberatung Studiengänge und Fächer an der Bergischen Uni vor, zeigen Räumlichkeiten und beantworten Fragen. Kurzvorträge, Präsentationen und Laborbesichtigungen vermitteln den Schüler*innen vor Ort einen lebendigen Eindruck von Lehre und Forschung an der Bergischen Universität. Alle Details zum Programm der Schülerinfotage unter
https://www.zsb.uni-wuppertal.de/de/fuer-schuelerinnen-und-schueler/schuelerinfotage.html. Den Auftakt zu den Schülerinfotagen bildet – wie jedes Jahr – der „Bergische Primanertag: Oberstufe trifft Studium und Praxis“ im Carl-Fuhlrott-Gymnasium Wuppertal. Er findet diesmal am 11. Januar statt. Die Schülerinfotage sind Teil der NRW-weit durchgeführten „Wochen der Studienorientierung“, die vom 13. Januar bis 7. Februar stattfinden. Alle Infos zu den landesweiten „Wochen der Studienorientierung“ unter http://zsb-in-nrw.de/.

Bestenfalls zwei kleine Spielgeräte pro Jahr

„Nach Auskunft der Technischen Bertriebe Remscheid (TBR) befinden sich die Spielgeräte an den Grundschulen weitgehend in einem guten, befriedigenden oder ausreichenden Zustand. Einzelne Geräte sind reparaturbedürftig bzw. kurz- bis mittelfristig abgängig, sofern eine Reparatur technisch nicht mehr möglich sein sollte oder mit keinem verhältnismäßigen Aufwand mehr zu leisten ist.“ Dies teilt die Verwaltung den Mitgliedern des Schulausschusses zur Sitzung am 8. Januar mit. „Mit dem vorhandenen Budget für Neuanschaffung von Spielgeräten für Schulen wird versucht, einen größtmöglichen Nutzen für die Schulen zu erzielen.“ Konkret reiche der Etatposten  für ein großes bzw. zwei kleine Spielgeräte im Jahr. Die Ersatzbeschaffung erfolge in Absprache und unter Berücksichtigung der Wünsche bzw. Vorschläge der einzelnen Schulen. Falls die Wünsche der Schulen die Kapazität des Budgets überschreite, müsse „im Einzelfall nachverhandelt werden“.

Wenn die Schulen einen Bedarf haben, teilen sie dies der Stadt Remscheid als Schulträger mit. Dies gilt auch für die TBR, Sollte ein Spielgerät nicht mehr nutzbar sein. Deren Mitarbeiter/innen in der Abteilung Pflege, Unterhaltung, Grünflächen und Spielplätze der TBR prüfen in regelmäßigen Abständen alle Spielgeräte auf den Schulhöfen. Die Kontrolle, Wartung, Reparatur und Instandsetzung der Spielgeräte stellen die TBR dem Schulträger in Rechnung. Diese Rechnungen werden nicht aus dem Budget „Neuanschaffung“, sondern aus einem separaten Budget bezahlt. In der Vergangenheit war das Budget auskömmlich.  Aber: „Im Haushaltsjahr 2019 könnte das Budget erstmalig nicht auskömmlich sein. Dies kann erst Ende Januar gesichert gesagt werden, wenn die letzten Rechnungen verbucht wurden“, so die Verwaltung.