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Warum ohne Migranten die Küche kalt bleibt

Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft

Gastronomie und Logistik: Nirgendwo arbeiten so viele qualifizierte Migranten wie hinter dem Steuer und in Restaurants. Gleichzeitig fehlen bundesweit rund 12.000 Berufskraftfahrer und 4.200 Gastronomie-Fachkräfte. Ohne Migranten wären die Engpässe deutlich dramatischer. Im Supermarkt bleiben Regale leer, bei Ikea gibt es keine Matratzen mehr: Was in Großbritannien längst Alltag ist, steht Deutschland noch bevor. Der Grund: fehlende Berufskraftfahrer. Vor Beginn der Corona-Krise im Oktober 2019 fehlten deutschlandweit fast 14.000 qualifizierte Berufskraftfahrer. In den Jahren zuvor, als die Konjunktur ohne Handelskrieg und sinkende Exportnachfrage brummte, gab es sogar noch mehr offene Stellen, die nicht besetzt werden konnten. Zeitweise fehlten über 24.000 Berufskraftfahrer. 

Mit der Corona-Krise und dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 sank die Anzahl der Fachkräfteengpässe bei den Berufskraftfahrern rapide. Von April 2020 bis Mai 2021 gab es rein rechnerisch keine unbesetzten Stellen deutschlandweit, für die nicht mindestens ein arbeitsloser Kandidat in Frage kam. Seitdem hat sich die Situation wieder deutlich verschärft: Im Oktober 2021 gab es laut Berechnungen des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am IW fast 12.000 offene Stellen für Berufskraftfahrer, die nicht besetzt werden können. 

Ohne Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sähe die Situation noch viel schlechter aus. Denn jeder vierte qualifizierte Berufskraftfahrer – also diejenigen, die typischerweise über eine duale Ausbildung verfügen – hat eine ausländische Staatsangehörigkeit. 132.888 Migranten sitzen bundesweit beruflich hinterm Steuer, damit war der Beruf des Berufskraftfahrer im Jahr 2020 der absolut gesehen beliebteste Beruf auf Fachkräfteniveau, also mit abgeschlossener Berufsausbildung. 

Der zweitbeliebteste Beruf unter Migranten ist die Gastronomie, genauer: die Fachkraft im Gastronomieservice. 91.000 Gastronomiefachkräfte und somit knapp jeder Dritte hat eine ausländische Staatsangehörigkeit. Nachdem die Branche von Frühjahr 2020 bis Juni 2021 einen starken Rückgang durch die Corona-Schließungen zu verzeichnen hatte, steigen die Fachkräfteengpässe seit Frühjahr 2021 wieder. Im Oktober 2021 fehlten fast 4.200 Fachkräfte (s. Grafik). Die Folge: Viele Gastronomen müssen auch nach dem Lockdown ihre Lokale, zumindest tageweise, geschlossen lassen. 
Mehr Informationen, welchen Beitrag Migranten und Geflüchteten zur Fachkräftesicherung in Deutschland leisten, finden Sie in der ausführlichen
Studie. (Helen Hickmann / Anika Jansen / Sarah Pierenkemper)

Immense unentschuldigte Fehlzeiten von Schüler:innen

Die Ratsfraktion der Linken thematisiert in einer Anfrage zur Sitzung des Schulausschusses am 19. Januar  einen Bericht der (schul-)psychologischen Beratungsstelle in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 24. November, wonach im vergangenen Jahr in Remscheid unentschuldigte Fehlzeiten von Schüler:innen immens zugenommen haben. Besonders vor dem Hintergrund, dass viele Schülerinnen und Schüler in den letzten eineinhalb Jahren durch Pandemie und Distanzlehre ohnehin mit dem Unterrichtsstoff zurück lägen, müsse dieser Entwicklung mit konkreten Maßnahmen begegnet werden, so die Linken. Sie haben die Verwaltung gebeten, dem Schulausschuss folgende Fragen schriftlich zu beantworten.:

  1. War der Stadtverwaltung die immense Zunahme unentschuldigter Fehlzeiten von Remscheider Schülerinnen und Schülern aller Schulformen bereits vor dem Vortrag der (schul-) psychologischen Beratungsstelle in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 24.11.2021 bekannt?
  2. Konnten bereits Ursachen für den Anstieg unentschuldigter Fehlzeiten Remscheider Schülerinnen und Schüler evaluiert werden? Falls ja, zu welchem Ergebnis hat die Ursachenforschung geführt, ist ein Zusammenhang mit der sozio-ökonomischer Herkunft der Schüler:innen denkbar, können Pandemie und Distanzlehre diese Entwicklung begünstigt haben, gibt es bestimmte Bezirke, in denen die Anzahl der Schüler:innen, die unentschuldigt dem Unterricht fern bleiben, besonders hoch ist?
  3. Hat die Stadtverwaltung entsprechende Maßnahmen ergriffen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken bzw. sind derartige Maßnahmen in Planung? Wenn ja, um welche Maßnahmen handelt es sich konkret?

Digitale Infotage 2022: „Studieren, aber was?“

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Abi – und dann? Diese Frage beschäftigt Hunderte von Schüler*innen jedes Jahr. Einen ersten Einblick in das vielfältige Studienangebot der Bergischen Universität geben die traditionellen Schüler*inneninfotage an der Wuppertaler Hochschule. Vom 17. bis 28. Januar können sich Schüler*innen zwei Wochen lang über die mehr als 100 Studiengänge an der Bergischen Uni informieren. Die Schüler*inneninfotage 2022 finden vollständig digital statt. In insgesamt 38 Veranstaltungen erhalten Schüler*innen Infos über Studieninhalte, mögliche Fächerkombinationen, Bachelor- und Master-Abschlüsse sowie Zukunfts- und Arbeitsmarktperspektiven aus erster Hand. Studierende und Lehrende stellen zusammen mit Mitarbeiter*innen der Zentralen Studienberatung Studiengänge und Fächer an der Bergischen Uni vor und vermitteln den Schüler*innen einen lebendigen Eindruck von Lehre und Forschung an der Bergischen Universität. Alle Details zum Programm der Schüler*inneninfotage unter www.zsb.uni-wuppertal.de/de/mein-weg-ins-studium/schuelerinfotage.html. Anmeldung unter schuelerinfotage@uni-wuppertal.de">schuelerinfotage@uni-wuppertal.de.

Die offenen Sprechzeiten der Studienberater*innen sind auf der Website publiziert: https://uni-w.de/zsb-kontakt. Außerdem können individuelle Beratungstermine zur Studienwahl und Entscheidung per Telefon oder per ZOOM vereinbart werden über zsb@uni-wuppertal.de">zsb@uni-wuppertal.de.

Online-Kennenlernparty  zur Wahl des 10. Jugendrats

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Was heißt das überhaupt – „Demokratie“ und „Mitbestimmung“? Ist Zähne putzen auch schon Politik oder sind die Wirkungen doch erst auf dem Weg zur Schule und beim genauen Blick auf den Mensaplan sichtbar? Klimawandel, Diskriminierung, Ungerechtigkeiten – gibt es alles nicht! Oder vielleicht doch und Du kannst selber etwas dagegen tun?!!!

Der Remscheider Jugendrat – ein jugendpolitisches Gremium, bestehend aus 15 für jeweils 2 Jahre Amtszeit gewählten Mitgliedern – befasst sich aktiv in seinen öffentlichen Sitzungen und Projektgruppen mit unterschiedlichen und insbesondere jugendrelevanten Themen. In der Woche vom 14. bis zum 18. März wird der Jugendrat neu gewählt. Alle wahlberechtigten Jugendlichen haben bereits Informationen per Post erhalten und die ersten ausgefüllten Bewerbungsbögen trudeln ein. Kandidatinnen und Kandidaten können ihre Bewerbungsbögen bis spätestens 31. Januar in der Geschäftsstelle des Jugendrats (Abteilung Kinder- und Jugendförderung, Haddenbacher Str. 38, 42855 Remscheid) abgeben.

Manchmal fällt die Entscheidung jedoch nicht so leicht. Soll ich kandidieren, oder ist das doch nicht so mein Ding? Was tun, damit ich gewählt werde? Was denken meine Mitschülerinnen und Mitschüler? Was kann ich im Jugendrat wirklich bewirken? Auch die Mitglieder des aktuellen 9. Jugendrats haben sich natürlich all diese Fragen vor ihrer Wahl gestellt. Deswegen möchten sie interessierten Jugendlichen einen besseren Einblick geben und vielleicht auch die ein oder andere Sorge im Vorfeld nehmen und laden deshalb für Samstag, 15. Januar, um 16 Uhr zu einer Online-Kennenlernparty ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und einem kleinen Input zu den Projekten des aktuellen Jugendrats besteht die Möglichkeit, die Mitglieder des aktuellen Jugendrats in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und eigene Fragen zu stellen. Interessierte melden sich bitte unter jugendrat@remscheid.de">jugendrat@remscheid.de an. Sie erhalten anschließend per E-Mail den passenden Zoom-Link.

Der WLAN-Ausbau in den Schulen dauert bis 2024

Digitaltechnik erst nach europaweiter Ausschreibung“, titelte der Waterbölles am 17. Juli 2020. Das Land NRW hatte damals über die angekündigten Landeszuschüsse zur Ausstattung der 37 Remscheider Schulen mit einer digitalen Grundausstattung (z.B. WLAN) hinaus ein „Sofortausstattungsprogramm“ nachgeschoben, das für Remscheid eine zusätzliche Förderung in Höhe von 600.000 bis 700.000 Euro erwarten ließ. Tatsächlich standen der Stadt aus diesem Förderprogramm schließlich 1.102.052,67 Euro zur Verfügung. Inklusive des zehnprozentigen städtischen Eigenanteils von 122.450,30 Euro ergibt sich ein Gesamtbetrag von insgesamt 1.224.502,97 Euro. Das hat die Verwaltung jetzt dem Schulausschuss zur Sitzung am 19. Januar mitgeteilt. Sie zitiert ferner aus dem digitalen „Bildungsportal NRW“ des NRW-Schulministeriums, wonach „die beschafften mobilen Endgeräte …Leihgeräte im Eigentum des Schulträgers (sind) und je nach Bedarf ausgegeben werden oder im Regelschulbetrieb eingesetzt werden (können). Ein Rechtsanspruch auf eine Ausleihe für Schülerinnen und Schüler besteht nicht. Insbesondere wenn die Zuverlässigkeit (Verlust / Beschädigung / o.ä.) nicht gegeben ist.“

Nach Angaben der Stadtverwaltung nutzen viele Schulen die Endgeräte in mehrfacher Funktion, indem ein Teil der Geräte bei den bedürfigen Schüler:innen verblieben ist und der andere Teil von der Schülerschaft innerhalb der Schule genutzt wird. Auch seien in der Sophie-Scholl-Gesamtschule und dem "Emma Herwegh“-Gymnasium zu Testzwecken in Quarantänezeiten ganze „iPad-Klassen“ eingerichtet worden. Allen Schulen sei bewusst, „dass im Falle eines neuerlichen Homeschoolings die Geräte wieder an die Anspruchsberechtigten herauszugeben sind.

Wie die Verwaltung dem Ausschuss ferner mitteilte, belaufen sich die Fördermittel für WLAN-Komponenten auf 1.403.848,53 Euro und für Präsentationstechnik ( beides inkl. Montageleistungen) auf 1.186.697,69 Euro (bis 2024), zusammen also  2.590.546,22 €. Davon werden in diesem Jahr 1.063.600,69 Euro benötigt (957.240,62 Euro an Landesmitteln aus dem „Digitalpark“ und 106.360,07 Euro als Eigenanteil der Stadt), das übrige Geld in den Jahren 2023 und 2024.

Rund 885.194 € für Corona-Sonderfahrten in 2021

Aus dem Förderprogramm zum Corona-Schülerverkehr (*) erhielt die Stadt Remscheid im vergangenen Jahr 564.333,44 € zum Ausgleich der Kosten, die der Stadt als Schulträger durch Verstärkerfahrten in der Schülerbeförderung standen waren. Aktuell stehen im Etat davon noch 20.851,25 €. Zur Verfügung. Doch das reicht nicht. Denn für November  sind noch 69.860,64 € zu begleichen. Und für Dezember sind weitere Rechnungen über insgesamt rd. 251.000 € zu erwarten. Um sie  begleichen zu können, hat die Verwaltung dem Schulausschuss zur Sitzung am 19. Januar einen Antrag über die überplanmäßige Bereitstellung von 300.000 € vorgelegt. Die Addition der in der Verwaltunmgsvorlage genannten Kosten in 202q für Coroina-Extrafahrten ergibt dier solze Summe von  885.194,08 Euro. 
(*) „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung zusätzlicher Busverkehre zur Schülerbeförderung zur Verbesserung des Infektionsschutzes in Nordrhein-Westfalen aufgrund der Corona-Pandemie“ (amtliche Bezeichnung) (Richtlinien Corona-Schülerverkehr).

Informationen über Bildungsgänge in Vollzeit

Pressemitteilung des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid

Zu den vollzeitschulischen Bildungsgänge des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, die regelmäßig von mehr als 500 Schülerinnen und Schüler jährlich besucht werden, bietet die Schule, Stuttgarter Str. 13,  in diesem Monat zwei Informationsabende an.

  • Wirtschaftsgymnasium: „Erwerb des (Voll-)Abiturs“ am Mittwoch, 12. Januar, 19 Uhr
  • Höhere Handelsschule: „Berufsfachschule II“ am Mittwoch, 19. Januar, 19 Uhr.

Das Wirtschaftsgymnasium Remscheid ist eine dreijährige gymnasiale Oberstufe mit dem Schwerpunkt „Wirtschaft“, aber auch mit einem großen Anteil an allgemeinbildenden Unterrichtsfächern. Das Wirtschaftsgymnasium existiert seit dem Jahr 2000 und führt pro Jahrgang zwei bis drei Klassen zum (Voll-)Abitur. Jährlich erreichen dieses Ziel mehr als 40 Schülerinnen und Schüler. Diese Absolventinnen und Absolventen haben nennenswerte Kenntnisvorteile in wirtschaftlich geprägten Studiengängen und Berufsausbildungen, sind aber auch in völlig anderen Studiengängen und Berufen sehr erfolgreich.

Die Höhere Handelsschule führt in zwei Jahren zum schulischen Teil der Fachhochschulreife. Die Berufsfachschule II vermittelt in einem Jahr den Mittleren Schulabschluss. Auch diese zwei Bildungsgänge verbinden die Vermittlung von wirtschaftsberuflichem Wissen und Allgemeinbildung. Ein guter Abschluss in diesen Bildungsgängen verbessert die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Insbesondere die Höhere Handelsschule hat seit Jahrzehnten ihren festen Platz in der Remscheider Schullandschaft. Wir informieren über Voraussetzungen, Inhalte und Chancen, die mit der Höheren Handelsschule und der Berufsfachschule II verbunden sind.

Die Testpflicht an Schulen wird ausgeweitet

Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW

Die Testpflicht an Schulen wird zunächst beginnend mit dem Schulstart am Montag, 10. Januar, ausgeweitet: Künftig nehmen auch Geimpfte und Genesene verpflichtend an den regelmäßigen Tests in den Schulen teil. Die erweiterte Testpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie für das gesamte darüber hinaus in den Schulen tätige Personal. Die hierfür erforderlichen Änderungen der Coronabetreuungsverordnung werden so rechtzeitig auf den Weg gebracht, dass sie ab 10. Januar  gelten. Rechtzeitig wird überprüft, ob diese Regelung fortgesetzt wird oder ob Anpassungen des Testregimes erforderlich sind. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Mit den verpflichtenden Tests für Geimpfte und Genesene sorgen wir an unseren Schulen nach den Weihnachtsferien für zusätzliche Sicherheit. Um den für unsere Schülerinnen und Schüler so wichtigen Präsenzunterricht auch in diesem Jahr bestmöglich abzusichern, haben wir schon vor und in den Ferien die erforderlichen Maßnahmen getroffen. Zum Schulstart verfügen alle Schulen über eine ausreichende Anzahl sensitiver Tests und qualitativ hochwertiger Testmaterialien, um die erweiterte Testpflicht umzusetzen.“

Die erweiterte Testpflicht für Schülerinnen und Schüler gilt sowohl bei den dreimal wöchentlichen Testungen mit Antigen-Selbsttests an weiterführenden Schulen als auch bei den zweimal wöchentlichen PCR-Pool-Tests („Lolli-Tests“) an Grund- und Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe. Das schulische Personal erfüllt die erweiterte Testpflicht unabhängig von der jeweiligen Schulform entweder durch die Teilnahme an wöchentlich drei Testungen mit Antigen-Selbsttests oder durch das jeweilige Vorlegen eines negativen Bürgertests an den Test-Tagen. Beschäftigte, die keine Immunisierung nachweisen, müssen darüber hinaus an Präsenztagen auch außerhalb des Testrhythmus in der Schule einen Antigen-Selbsttest vornehmen oder den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorlegen (bundeseinheitliche „3G-Regel am Arbeitsplatz“).

Um einen sicheren Schulstart zu ermöglichen, kommen am ersten Schultag nach den Ferien bei allen Schülerinnen und Schülern an den weiterführenden Schulen Antigen-Selbsttests zur Anwendung. Auch an den Grund- und Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe werden am 10. Januar 2022 alle Schülerinnen und Schüler mit den „Lolli-Tests“ getestet. Dabei geben die Kinder erstmals auch eine zweite, sogenannte Rückstellprobe mit ab, um eine gegebenenfalls nötige Pool-Auflösung zu beschleunigen. Neben den Schülerinnen und Schülern wird auch das gesamte Personal am ersten Schultag nach den Ferien vollständig getestet.

„Die engmaschigen Testungen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass unsere Kinder und Jugendlichen auch während der Pandemie ihr Recht auf Bildung in den Schulen wahrnehmen können. Indem darüber hinaus Infektionen landesweit erkannt und Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden, leisten die schulischen Testungen auch einen wichtigen Beitrag dazu, das Infektionsgeschehen in der Gesellschaft insgesamt wirksam zu kontrollieren.“, so Ministerin Gebauer.

Das Schülerlabor RöLab wird digital erweitert 

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Deutsche Röntgen-Museum erhält 25.000 Euro für die digitale Erweiterung des zdi-Schülerlabors RöLab. Dieses Projekt wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die CoVID-19-Pandemie gefördert. Die Anschaffung neuer digitaler Endgeräte für das zdi-Schülerlabor RöLab unterstützt und erweitert die bisherigen umfangreichen Angebote an Workshops aus verschiedenen MINT-Themenbereichen (unter anderem Medizintechnik, Ionisierende Strahlung und physikalische Grundlagen). Laptops und Tablets müssen der hohen technischen Ausstattung des Schülerlabors entsprechen und den Anforderungen der vorhandenen Geräte genügen. der Reaktion der Europäischen

Das RöLab hat sich zur Aufgabe gesetzt, mit gezielten barrierefreien und diversity-gerechten Bildungsangeboten einen selbstbestimmten Zugang zu Naturwissenschaft und Forschung für alle zu ermöglichen – zusätzlich zu der schon vorhandenen umfassenden Betreuung von Schulklassen in verschiedenen MINT-Themen. Hierbei wird im RöLab der „Hands-on-Science“-Gedanke verfolgt. Sich auf die Spuren des Wissenschaftlers (Röntgen) zu begeben und auch mit digitaler Unterstützung beziehungsweise mit digitalen Möglichkeiten selbst zu entdecken und zu forschen, ist die Maxime. Durch Ansprache eines diversen Publikums aller Alters- und Bildungsstufen möchte sich das Deutsche Röntgen-Museum mit seinem RöLab zudem gegenüber Politik und Öffentlichkeit deutlich als relevanter außerschulischer und moderner Akteur in der überregionalen Bildungslandschaft positionieren.

Ergänzende mobile schulische Sozialarbeit beantragt

Pressemitteilug von SPD, Grünen und FDP

Zu den Sitzungen des Ausschusses für Schule am 19.Januar, des Jugendhilfeausschusses am 20. Januar sowie des Hauptausschusses und des Ausschusses für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Finanzen am 20.Januar haben die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP den Antrag auf ergänzende mobile schulische Sozialarbeit gestellt. Der Rat der Stadt Remscheid möge beschließen, „dass aufgrund der besonderen Herausforderungen für alle Remscheider Schülerinnen und Schüler in der Corona-Krise für die Versorgung von Schulen ohne Landesschulsozialarbeit und ohne verortete Schulsozialarbeit ein mobiles Team für Schulsozialarbeit (in Anlehnung an § 13a SGB VIII) durch Träger angeboten wird, damit die Unterstützung von allen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern in Remscheid gegeben ist. Dieses Angebot soll die durch die Pandemie entstandenen Nachteile der Schülerinnen und Schüler durch die Corona-Krise an diesen Schulen ausgleichen und ist auf zwei Jahre zu befristen. Für die Finanzierung der ergänzenden mobilen Schulsozialarbeit ist ein Betrag in Höhe von jährlich ca. 160.000 € erforderlich. Zielsetzung ist es, diese zusätzlichen Ausgaben in voller Höhe durch Minderausgaben im Bereich des Transferbudgets im Bereich SGB II zu decken.“

Begründung: „Das Land NRW ist im Rahmen der Inneren Schulangelegenheiten grundsätzlich für die Gewährleistung einer angemessenen Ausstattung mit Lehrerinnen und Lehrern und Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern zuständig. Mit der Neuausrichtung der ehemaligen Bildungs- und Teilhabeberatung durch Schulsozialarbeiter (Schulsozialarbeit BuT) mit einer indexorientierten Schulsozialarbeit für alle Schülerinnen und Schüler an Schulen mit entsprechenden Sozialindizes wird eine Unterstützung durch Schulsozialarbeiter:innen an Schulen für alle Schülerinnen und Schüler der betreffenden Schulen vorangetrieben.

Das ist grundsätzlich zu begrüßen. Leider ergibt sich durch die neue Landesförderung für Remscheid das Problem, dass an zehn Schulen mit den günstigen Indexwerten 1 oder 2 (+ Weiterbildungskolleg ohne Indexwert) auf Grundlage der Rahmenbedingungen der Förderrichtlinie keine Schulsozialarbeit angeboten wird. Insbesondere durch die großen Herausforderungen der Kinder und Jugendlichen in der
Corona-Pandemie ist anzunehmen, dass es auch an diesen Schulen trotz eines günstigen Indexwertes eine Nachfrage nach Schulsozialarbeit gibt. Um auch diesen Schülerinnen und Schülern in dieser besonderen Situation anbieten zu können, wird hierfür die Einrichtung eines mobilen Teams für Schulsozialarbeit vorgeschlagen, das zwar nicht dauerhaft Schulsozialarbeit an einer Schule vorhalten kann, aber temporär und bedarfsorientiert diese Leistung an Schulen ohne Schulsozialarbeit anbieten kann.

Zur Finanzierung dieser Schulsozialarbeit wendet die Stadt Remscheid eigene Mittel auf, um zum Ausgleich von Nachteilen der Schülerinnen und Schüler durch die Pandemie die Schulsozialarbeit für insgesamt zwei Jahre an allen Schulen in Remscheid sicherzustellen. Diese Stellen sollen an den verbleibenden zehn Schulen eingesetzt werden. An einem, bedarfsgerechten, wirkungsorientierten Einsatz der mobilen SozialarbeiterInnen sind die FD 2.40, 2.51 und
2.52 und die Kommunale Koordinierung des Bildungsbüros als Lenkungsgruppte für die Einsätze der Schulsozialarbeiter:innen zu beteiligen:

  • Einsatzanlässe für mobile Schulsozialarbeiter:innen sind:
  • Beratung von Schülerinnen und Schüler und ihren Eltern an der jeweiligen Schule (Primar- und Sekundarbereich) im Rahmen der klassischen Schulsozialarbeit (Schulverweigerung, drohender Abgang ohne Schulabschluss ...)
  • Beratung und Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer im Primar- und Sekundarbereich im Umgang mit Klassen in besonderen Situationen (z.B. Gewalt, Extremismus, Rassismus, Missbrauch sozialer Medien, Teambildung).
  • Motivation zur Nutzung der Sport- und Freizeitinfrastruktur (z.B. Sportvereine, Angebote der Offenen Tür, Gemeinden)
  • Organisation und Realisierung von zusätzlichen Angeboten des (sozialen) Lernens und der Freizeitbeschäftigung durch zusätzliche Angebote der Träger der Jugendhilfe in Remscheid.
  • Unterstützung und Beratung von Schulen und ihren STUBOS im Sekundarbereich bei der Berufsorientierung, wenn dort nachweislich in der Pandemie Defizite im Prozess der KAoA-Berufsorientierung entstanden sind. Befähigung der Lehrerinnen und Lehrer für den Einsatz von handlungsorientierten Ansätzen der Berufsorientierung und Einbindung von Unternehmen in die Strategie der Schule bei der Berufsorientierung.“

Gerne Teil einer altbewährten Tradition

Die Liebsten anlässlich des Weihnachtsfests beschenken oder sich selbst auch einmal zur Feier des Tages etwas Nettes gönnen: Das ist für immer mehr Remscheider:innen finanziell einfach nicht mehr möglich. Um eben diesen Menschen eine Weihnachtsfreude zu bereiten und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, ruft die Remscheider Tafel jährlich zur Weihnachtspäckchen-Aktion auf. Auch in diesem Jahr waren die Schüler:innen/Studierenden des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs fleißig: Nachdem die Schülervertretung die Werbetrommel gerührt und über die Aktion informiert hatte, wurden in den einzelnen Klassen etliche Geschenke gesammelt und liebevoll verpackt – schließlich bereitet das Einpacken insbesondere in der Weihnachtszeit viel Freude.

Am Dienstag erfolgte in der zweiten großen Pause die Übergabe: Mit Hilfe einer Menschenkette wurde der Transporter der Tafel beladen. Wir freuen uns, auch in diesem (außergewöhnlichen) Jahr ein Teil einer altbewährten Tradition zu sein! Unser Dank gilt allen Lehrkräften, Schülerinnen:innen/Studierenden, die dazu beigetragen haben, bedürftigen Menschen zu helfen. Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Turnhalle Mannesmann auf unbestimmte Zeit gesperrt

„Die Sporthalle Mannesmann muss aus Sicherheitsgründen sofort komplett gesperrt werden“, teilte die Stadtverwaltung am 24. September mit. Ratsmitglied Bettina Stamm (echt.Remscheid e.V.) fragte nach um bekam in der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag Antwort: Zum Jahresbeginn 2020 sollten im Rahmen des Instandhaltungsprogramms die Leuchtmittel in der Sporthalle der OGGS Mannesmann getauscht werden. Dabei sei festgestellt worden, dass die Befestigungselemente der Leuchtkörper offenbar defekt waren. Das bestätigte die Prüfung durch einen Statiker. „In Abstimmung mit den beteiligten Fachdiensten wurde die Sporthalle am 21. September für den Schul- und Vereinssport gesperrt, da bei der Ausübung von Ballsportarten nicht ausgeschlossen werden könnte, dass Beleuchtungskörper getroffen und möglicherweise herunterfallen. Das Gewicht eines Beleuchtungskörpers beträgt 20 kg“, so die Verwaltung. Eine Sanierung sei derzeit noch nicht terminlich absehbar wegen der „angespannte Marktlage im Bausektor“. Das gelte sowohl für die Lieferzeiten von Materialien als auch für die Arbeiten selbst, sprich: Die Handwerker sind derzeit nahezu ausgebucht.
„Wieso wurden die Mängel nicht bereits zum Zeitpunkt der pandemiebedingten Schulschließungen näher untersucht?“, hatte Bettina Stamm weiter wissen wollen. Antwort: „Der Umfang der Sanierungsmaßnahme erweiterte sich im Verlauf der Überprüfungen und umfasst nunmehr … auch eine Ertüchtigung der Deckenkonstruktion.“