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Zuerst kommt es auf die Bodenbeschaffenheit an

Für die baldigen Arbeiten zum Neubau des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung am Remscheider Hauptbahnhof gab es heute eine Art Vorläufer: Im Auftrag der Stadt Remscheid hob die Remscheider Spezialfirma Fülling (Geologen) an rund 30 Stellen den Boden bis in eine Tiefe von etwa 2.50 Metern auf (bis sie auf harten Fels stieß) und entnahm Bodenproben für ein Entsorgungs- und Verwertungskonzept. Das geschah nicht mit einer Bohrmaschine, sondern mit wesentlich weniger Aufwand mittels eines Baggers. „Der bohrt nicht, der schürft“, scherzte Dirk Deutemann vom städtischen Gebäudemanagement, der am Vormittag die Arbeiten auf dem so genannten Baufeld 6 an der Schmalkalder Straße beobachtete.

An gleicher Stelle hat es zwar schon vor etwa 15 Jahren Bodenuntersuchungen gegeben. Doch deren Ergebnisse würden heute nicht mehr anerkannt, sagte Deutemann. Deshalb nun die neue Suche nach eventuellen Schadstoffen im Boden. Von der Art der Kontamination des Bodens hängt es ab, in welcher Weise der Boden entsorgt bzw. verwertet werden kann. Und die Bodenbeschaffenheit interessiert auch die Architekten für die „Gründung“ des Neubaus. „Läuft alles gut, soll der Neubau des Berufskollegs im Sommer 2022 stehen, mit dem nach einer europaweiten Ausschreibung die Industriebau Imetaal GmbH & Co. KG in Emmerich beauftragt wurde“, teilte die Verwaltung mit.

Die „Käthe“ gratuliert den Absolventen 2020

Fotocollage des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs Remscheid.

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs 

Es war ein ganz anderes und sehr aufregendes Schuljahr. Alle unsere 13 Prüfungsklassen mussten zittern und abwarten, ob ihre Prüfungen wie ursprünglich geplant stattfinden konnten oder nicht. Nach den letzten mündlichen und praktische Prüfungen und Kolloquien ist es nun geschafft! Wir gratulieren unseren

  • sieben Friseurinnen und Friseuren, die ihre Gesellenprüfung trotz erschwerter Ausbildungsbedingungen aufgrund der Pandemie erfolgreich abgelegt haben,
  • Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsvorbereitung, 18 Schülerinnen und Schülern ist es gelungen ihren Hauptschulabschluss nach Klasse 9 nachzuholen. Zudem waren sie im Praktikum oder für berufliche Bildungsmaßnahmen bei Grone,
  • elf Assistentinnen und Assistenten für Ernährung und Versorgung, die in den vergangenen zwei Jahren unser hervorragendes Schülerprojekt „Café Käthe“ betrieben haben und unsere Weihnachtspäckchenaktion für die Remscheider Tafel unterstützt haben,
  • staatlich geprüften Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftern, die ihre schriftlichen sowie fachpraktischen Prüfungen erfolgreich absolviert haben und nun in einen abwechslungsreichen Beruf starten,
  • 44 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen, die gemeinsam am Ziel angekommen sind,
  • 13 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums für Soziales und Gesundheit, die in diesem Jahr eine gemütliche Weihnachtsfeier für die Dependance organisierten,
  • 19 staatlich geprüften Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern, von denen die meisten Schülerinnen und Schüler noch den "Erzieher" machen möchten,
  • zehn staatlich geprüften Sozialassistentinnen und -assistenten, die aufgrund der Pandemie auf ihr traditionelles Seniorenfest verzichten mussten,
  • 66 staatlich geprüften Erzieherinnen und Erziehern, davon 25 im zweiten PiA-Durchgang, dem praxisintegrierten Ausbildungsmodell, und fünf externen Prüfungen. Zudem starten nun 41 Schülerinnen und Schüler unserer Fachschule für Sozialpädagogik in ihr Anerkennungsjahr.

Wir freuen uns, dass Sie alle Teil unserer Schule waren und zum sozialen Zusammenleben beigetragen haben. Sie können stolz auf sich sein! Alles Gute für die Zukunft!

Digitalisierungsmittel für Schulen bitte zügig

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Die durch den zweiten Nachtragshaushalt des Bundes den Ländern bereitgestellten Mehrmittel für den Digitalpakt sind zu begrüßen. Die Hälfte der für NRW vorgesehenen Mittel von 210 Mio. sind für die digitale Sofortausstattung der Schulen vorgesehen. Das ist bereits Mitte Mai so verabredet worden.  Das Land wird diese Mittel um 55 Millionen Euro aufstocken. Damit stehen insgesamt 160 Millionen Euro für die digitale Ausstattung zur Verfügung. Aber die Mittel sind auch knapp bemessen.  Den Antrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW, die Mittel zu verdoppeln, hatten CDU und FDP aber in der vergangenen Woche abgelehnt“, erklärt der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf.

„In seiner gestrigen Unterrichtung hat Ministerpräsident Laschet erklärt, dass das Geld jetzt schnell ausgegeben werden soll. Damit düpiert er seine Schulministerin Yvonne Gebauer, die noch in der vergangenen Woche keine Idee hatte, wie die Mittel verteilt werden sollen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. Die SPD-Fraktion im Landtag NRW fordert, die Sommerferien dafür zu nutzen, an den Schulen für die nötige Ausstattung zu sorgen. Um kurzfristig handlungsfähig zu sein, sollte die Landesregierung dazu als Blaupause auf die bisherigen Landesrichtlinien zum Digital-Pakt zurückgreifen.

„Damit würden Remscheid als städtischer Schulträger rund 1,6 Million Euro zusätzlich zur Verfügung stehen, davon rund 1 Million Euro für die Beschaffung von digitalen Endgeräten. Hinzu kämen noch Mittel für private Schulen, da die Digitalisierungsmittel auch Altenpflegeschulen und Gesundheitsschulen zur Verfügung gestellt werden sollen – so in Remscheid für das DBZ, die Evangelische Pflegeakademie, die Rudolf-Steiner-Schule, das Sana-Klinikum und die Universitätsklinik Düsseldorf. Remscheider Schulen können hier in Summe etwa mit rund 94.700 Euro rechnen, davon rund 59.500 Euro für digitale Endgeräte.“

Remscheid könnte dann mit Gesamtmitteln von insgesamt rund 1,7 Millionen rechnen. Die SPD hat die Mittel auf Bundesebene in Rekordzeit bereitgestellt. Jetzt ist die Landesregierung mit der Umsetzung am Zuge. Die Schülerinnen und Schüler brauchen schnell die Möglichkeit zum Digitalen Lernen und die Kommunen brauchen jetzt Planungssicherheit, um die Mittel noch dieses Jahr zu verausgaben. Dabei sollten die bereits vorhanden Budgets unbürokratisch aufgestockt werden. Unabhängig davon gilt für uns: Digitale Endgeräte gehören zu den Lernmitteln des 21. Jahrhunderts. Deshalb sollten sie auch in den Bereich der Lernmittelfreiheit fallen.

Mobilitätsfibel mit Tipps für den ersten Schulweg

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Seit dem 15. Juni ist der Präsenzunterricht bis zu den Sommerferien an den Grundschulen an Rhein und Ruhr wieder langsam gestartet. Noch ist unklar, wie sich der Schulalltag für die Grundschulkinder nach den Sommerferien gestaltet. Sicher ist allerdings, dass im August für viele Kinder im Verbundgebiet die Schule beginnt. Wie sie ihren Schulweg sicher bewältigen können, dazu gibt die neue Mobilitätsfibel von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Auskunft. Auf den Sonderseiten „Bus und Bahn im VRR“ vermittelt der Verbund Kindern zudem spielerisch die sichere Nutzung von Bus Bahn.

Bereits zum vierten Mal veröffentlichen die Partner die Broschüre mit den wichtigsten Informationen zur kindgerechten Mobilität. Der Schulweg ist für junge Verkehrsteilnehmer oft der erste Weg, den sie allein gehen. Die Mobilitätsfibel gibt Eltern hier Tipps, wie sie einen sicheren Schulweg für ihre Kinder erkunden können. Sie ermutigt die Eltern dazu die eigenständige Mobilität ihrer Kinder frühzeitig zu fördern, indem sie Sicherheit und Selbstständigkeit im alltäglichen Verkehr von klein auf erlernen.

Auf den Sonderseiten im VRR-Innenteil gibt der Verbund wertvolle Anregungen, wie Kinder sich an der Haltestelle oder während der Fahrt verhalten sollten. Die Mitmach-Aufgaben und ein Verkehrsbild zum Ausmalen unterstützten die Kinder dabei, das Thema Mobilität aktiv und spielerisch kennenzulernen. Die Mobilitätsfibel wird in der Region über die örtlichen Verkehrsunternehmen an die Schulen gesendet, die sie dann an die Erstklässler bzw. an ihre Eltern weitergeben. Eltern, Lehrkräfte und Interessierte können die Fibel auch kostenlos über den VRR per E-Mail unter info@vrr.de bestellen. Darüber hinaus bietet der VRR die Mobilitätsfibel und weiteres verkehrspädagogisches Material mit den beiden Verkehrsmaskottchen „Tine und Flo“ unter www.vrr.de/flo an. Eltern oder Lehrer finden dort anschauliche Informationen zum Thema Mobilitätserziehung sowie Broschüren und Filme.

Zeugnis-Telefon für Eltern, Schülerinnen und Schüler

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Am Freitag, 26. Juni, werden die Jahreszeugnisse ausgegeben. Grundschülerinnen und -schüler bekommen ihre Zeugnisse bereits im Laufe dieser Woche. Auch wenn durch die Corona-Pandemie das Schulhalbjahr 2020 so ganz anders war als sonst: Die Bezirksregierung Düsseldorf bietet in diesem Jahr wieder den Service eines Zeugnis-Telefons für Fragen zu den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg an. Eltern sowie Schülerinnen und Schüler können dort vor allem rechtliche Fragen klären, wenn sie etwa die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur weiteren Schullaufbahn haben.

Das Zeugnis-Telefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschafts­schule sowie Berufskolleg ist unter der Rufnummer 0211 / 475 - 4002 am Freitag, 26., Montag, 29., und Dienstag, 30. Juni, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr erreichbar. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnis-Telefon bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet. Diese sind ebenfalls am 26., 29. und 30. Juni von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr erreichbar – in Remscheid unter Tel. RS 1600.

Neu: Tool Lab nach dem Beispiel der Junior-Uni

In der Obhut der der BSW Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH befindet sich das Projekt „ToolLab“. Es ist das Startprojekt im Rahmen des Förderantrages „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“ mit acht Teilprojekten in Wuppertal, Solingen und Remscheid, für das die BSW Mai den Förderbescheid erhalten hat. In Remscheid soll ein „ToolLab“ entwickelt werden, ein Bildungszentrum für die Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten analog der Junior-Uni in Wuppertal für die Wissensvermittlung für Technik für Kinder. Zitat: „Ziel des Tool Lab Bergisches Städtedreieck ist die Etablierung eines außerschulischen Lernortes für Kinder und Jugendliche, um sie durch praktische Lernangebote frühzeitig in Kontakt mit den Möglichkeiten eines beruflichen Werdegangs im Handwerk zu bringen. Das Tool Lab soll dies gleichermaßen für Lehrkräfte und Eltern leisten, damit diese die Attraktivität eines Handwerksberufs erkennen und dies ihren Schülern bzw. ihren Kindern vermitteln können.“ In einem ersten Schritt sollen Handwerksberufe im Tool Lab vorgestellt werden; die einen besonderen Wandel durch die Digitalisierung erfahren: Anlagenmechaniker für Heizung-, Sanitär- und Klimatechnik, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Kfz-Mechatroniker, Metallbauer, Dachdecker, Bäcker und Tischler. Perspektivisch soll das Tool Lab allen Innungen und Handwerksberufen einen Ort bieten.

Die Projektskizze zum ToolLab, die im Sommer 2018 entstanden ist, muss jetzt als erste Aufgabe des begleitenden Arbeitskreises (Projektpartner sind Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal, Kreishandwerkerschaft Remscheid, Deutsches Werkzeugmuseum, Junior Uni Wuppertaler Kinder- und Jugend-Universität für das Bergische Land gGmbH, Alexander-von-Humboldt-Schule Remscheid, GHS Hackenberg, Albert-Schweitzer-Realschule und Stadt Remscheid) fortgeschrieben werden. Nicht mehr aktuell ist – auch Corona-bedingt – der Zeitplanung und der mögliche Standort. Zeitweilig war „Haus Berger“ im Gespräch, Teil des Deutschen Werkzeugmuseums auf Hasten.  Nun heißt es, das ToolLab könne sich auch gut machen auf Honsberg als Nachbar der dortigen Dependance der der Rheinischen Fachhochschule Köln. „Zuerst kommt das Wie, dann der Standort“, sagte am Donnerstag in der Ratssitzung Technische Beigeordnete Peter Heinze. Damit war auch das pädagogische Konzept gemeint. Die Wählergemeinschaft W.i.R. hatte nach dem aktuellen Stand des Projektes gefragt. Sprecherin Waltraud Bodenstedt sorgte sich: „Nicht, dass das in einem Schwarzen Loch verschmort!“

Digitale Orientierungsangebote zum Studienstart

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Für alle Studieninteressierten hat die Bergische Universität Wuppertal ein vielfältiges Angebot zusammengestellt, um auch in Zeiten von Uni@Home über das Studienangebot zu informieren und bei der Studienwahl sowie im Bewerbungsprozess persönlich zu unterstützen. Los geht es am kommenden Donnerstag, 25. Juni, mit dem „Langen Abend der Studienberatung“. Dieser findet landesweit einmal jährlich vor dem Bewerbungsschluss für das Wintersemester statt und ist eine gemeinsame Aktion der Zentralen Studienberatungen in Nordrhein-Westfalen.

„Zwar müssen wir in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation von einer Präsenzveranstaltung absehen, Lehrende der Fächer und die Berater*innen der Zentralen Studienberatung stehen den Studieninteressierten dennoch für alle Fragen rund um den Studienstart 2020 zur Verfügung. Über unsere Webseite stellen wir außerdem ein umfangreiches, digitales Angebot zur Verfügung“, erklärt Dr. Christine Hummel, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der Bergischen Uni. Interessierte haben am kommenden Donnerstag in der Zeit von 17 bis 20 Uhr die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Studienmöglichkeiten, das fachübergreifende Angebot sowie die Serviceeinrichtungen der Bergischen Uni zu informieren. Lehrende sowie die ZSB-Berater*innen sind dann per Telefon (0202/439-2595) oder E-Mail (zsb{at}uni-wuppertal.de) zu erreichen. Zudem werden Live-Veranstaltungen über die Webseite der ZSB angeboten (https://uni-w.de/i6ihv). Vom 29. Juni bis zum 3. Juli veranstaltet die ZSB zudem eine digitale Orientierungswoche und bietet am 1. Juli Vorträge und eine begleitende Chat-Beratung zur Nutzung des Bewerbungsportals „StudiLöwe“ der Bergischen Uni an.

Erst Austausch von Lehrern, dann von Schülern

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs

Im Rahmen des Programms „Hospitation deutscher Lehrkräfte an Schulen 2019/20“ entsandte das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg seine Spanischlehrerin Yalda Wahab an das Berufskolleg „Miguel de Cervantes“ in der spanischen Stadt Murcia, um das spanische Schul- und Bildungssystem kennenzulernen. Für die Kolleginnen und Kollegen beider Länder war vor allem der fachliche Austausch über die doch sehr unterschiedliche didaktisch-methodische und pädagogische Vorgehensweise sehr bereichernd. So findet der Unterricht in Spanien überwiegend frontal durch den Lehrer statt, während wir in Deutschland aktivierende Methoden und kooperatives Lernen bevorzugen. Das hängt damit zusammen, dass in Spanien die mündliche Beteiligung kaum eine Rolle bei der Notengebung spielt. Die spanischen Schülerinnen und Schüler waren natürlich sehr neugierig, darauf die deutsche Art des schüleraktivierenden Unterrichts kennenzulernen.

Auf diesen ersten Besuch wird im Schuljahr 2020/21 ein Schüleraustausch folgen: Das berufliche Gymnasium des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs entsendet im Mai 2021 für eine Woche interessierte Schülerinnen und Schüler aus dem Spanischkurs nach Murcia. Im Juni 2021 kommt dann eine Gruppe spanischer Schüler nach Remscheid. Wir freuen uns schon sehr aufeinander!

Arbeitsgruppe für mehr Hygiene in den Schulen

„Aktuell müssen sich die Schülerinnen und Schüler morgens zu Beginn des Unterrichtes im Unterrichtsraum die Hände waschen. Beachtet man die empfohlene Zeit von 30 Sekunden, so verbringt man ausgehend von einer Klasse mit 30 Schülerinnen und Schülern künftig 15 Minuten mit dem Händewaschen, bevor der Unterricht starten kann. Dieser Vorgang wiederholt sich natürlich nach der Pause. Da Durchmischungen von Lerngruppen wohl aber auch künftig vermieden werden sollen, ist eine Ansammlung von vielen Schülerinnen und Schülern an den Waschbecken auf den Schülertoiletten keine Alternative“, schrieb die CDU-Fraktion zu ihrem Antrag in der gestrigen Ratssitzung, die Verwaltung möge Reinigungsplan für die Remscheider Schulen evaluieren und durch ein Hygienekonzept zu ergänzen. Zugleich verwies sie darauf, dass es Unterrichtsräume ohne Waschbecken gebe. Desinfektionsspender könnten an dieser Stelle dazu beitragen „die Unterrichtszeit massiv zu maximieren und den logistischen Supergau an Schulen zu verhindern“.

Tags zuvor war der Antrag bereits im Schulausschuss behandelt und mit der Empfehlung beschlossen worden , zunächst eine Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen der Fraktionen und Gruppen im Schulausschuss sowie Mitarbeiter/innen von Gesundheitsamt, Schulverwaltungsamt, Schulamt und Vertreter/&innen der verschiedenen Schulformen einzuberufen. Auf der Grundlage der ersten Erfahrungen mit Reinigung/Hygiene zur Minimierung der Infektionsgefahr könnten dann weitere Maßnahmen beraten werden.

„So wie im Bereich der Digitalisierung an Schulen von einer ‚neuen Realität‘ gesprochen wird, kann man auch im Bereich der Hygiene ein „neues Sicherheitsbedürfnis“ der Bürgerinnen und Bürger feststellen“, heißt es in der Antragsbegründung der CDU. Als Folge von Corona sei in zahlreichen Geschäften, Restaurants, Bars, Baumärkten etc. das Desinfizieren der Hände vor Betreten „inzwischen Standard und nicht selten sogar Pflicht“.

BWV räumte beim deutschen Gründerpreis ab

Die vier Gründerinnen Delia, Lea, Alexandra und Kim, auf dem Foto von links nach rechts, die die Klasse 12 des Wirtschaftsgymnasiums besuchen, freuen sich über ihren Preis. Foto: Friedhelm HaunPressemitteilung des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung

Beim Deutschen Gründerpreis für Schüler 2020 hatten es die drei Teams des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung Remscheid in diesem Jahr wahrlich nicht leicht. Die heiße Phase fand unter Social Distancing und erschwerten Bedingungen statt. Umso erfreulicher ist es, dass sich nach der ersten Spielphase, in der es zahlreiche Aufgaben zu erledigen gab, zwei Teams für die Endrunde qualifiziert hatten.

Im Laufe der Spielphase waren neben dem Fachwissen über die Hürden einer Unternehmensgründung auch viel Kreativität und Innovationsgeist gefragt. Die Entwicklung der Unternehmensidee durch Ausarbeitung einer Unternehmens- und Marketingstrategie war der Grundstein. Fortan galt es, den potenziellen Markt zu analysieren, Preise zu ermitteln, eine komplexe Finanzplanung zu erstellen und sich in puncto Öffentlichkeitsarbeit zu erproben. Eine eigene Website wurde erstellt und eine erste Pressemitteilung geschrieben. Eine Fachjury nahm die Businesspläne anschließend genau unter die Lupe.

Am Ende konnte das Team von Strainer GmbH & Co. KG (Foto) einen hervorragenden 1. Platz für Remscheid und Platz 35 von knapp 800 Teams auf Bundesebene belegen. Die vier jungen Gründerinnen Delia, Lea, Alexandra und Kim (auf dem Foto von links nach rechts), die aktuell die Klasse 12 des Wirtschaftsgymnasiums besuchen, konnten mit ihrem Businessplan und ihrer innovativen Geschäftsidee die Jury überzeugen und gewinnen ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Zudem darf das Team im Herbst an der regionalen Preisverleihung des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands in Düsseldorf teilnehmen.  Es hatte sich mit der Entwicklung einer Trinkflasche „Flask“ mit integriertem Filtersystem beschäftigt, um überall und aus jeder Wasserquelle trinkbares Wasser zu erhalten.

Auch das Team „IKS“ belegte einen guten 3. Platz für Remscheid und Platz 196 auf Bundesebene. Das Team freut sich über 100 Euro Preisgeld für ihre Idee, mit der Shishas optimiert werden sollen, indem die herkömmlicherweise zur Entzündung verwendete Kohle mit ihren Nachteilen durch moderne, transportable Induktionskohle ersetzt werden soll.

Die Idee des Teams „Traffic Light Games“, ein innovatives Ampelwartesystem zu entwickeln, welches an Fußgängerampeln durch Single- und Multiplayerspiele auf Touchdisplays anstelle des gewöhnlichen Ampelknopfes die Wartezeit reduzieren und die Verkehrssicherheit verbessern soll, belegte am Ende Platz 6 für Remscheid.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die es in die Jurybewertung geschafft haben, erhielten auch eine Urkunde, welche die einzelnen Kompetenzbereiche des Wettbewerbs auflistet und für zukünftige Bewerbungen verwendet werden kann.

Damit wurden die Teams für mehrere Monate spannende und kreative Arbeit belohnt. Auch das Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid erhielt zum wiederholten Mal den Titel „Gründerpreisschule“ und freut sich über die Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs. Michael Koberski (Lehrer-Coach beim Deutschen Gründerpreis für Schüler) gratuliert allen Schülerinnen und Schülern für ihre Leistungen und wünscht ihnen schöne Ferien.

Kompazz und Diakonie forcieren Laptop-Reparaturen

Das Diakonische Werk mit seinem Reparaturen-Café und die Gruppe „Kompazz – Schulbezogene Jugendsozialarbeit“ unter dem Dach des Freie Jugendarbeit Remscheid – Mitte e. V. (Kraftstation) stehen hinter der Gemeinschaftsinitiative „Laptops für Remscheider Schüler und Schülerinnen", die gestern im Vaßbendersaal am Markt von Diana Mucha und Stefan Flüs (Kompazz) sowie Projektentwickler Andreas Bunge (Diakonie) vorgestellt wurde. Am, 30. April und später noch einmal am 21. Mai hatte der Waterbölles den Aufruf von Kompazz veröffentlicht, in der Gelben Villa für Schüler*innen aus finanzschwachen Familien Laptops zu spenden. Und am 27. Mai hatten auch Mitglieder des Schulausschusses betont, dass beim Homeschooling als Folge der Corona-Pandemie eine soziale Ungerechtigkeit unter der Schülerschaft durch fehlende Endgeräte vermieden werden müsse.

Markus Eschweiler vom Fachdienst Schule & Bildung hatte in den Wochen vor der Ausschusssitzung versucht, die technische Ausstattung der Schülerinnen und Schüler zu Hause in Erfahrung zu bringen; er nannte den Kommunalpolitikern als ungefähres Ergebnis, dass etwa 4.000 Schüler/innen zu Hause über kein schulfähiges Endgeräte verfügen und etwa 2.800 Schüler/innen keinen geeigneten Netzzugang (LAN oder WLAN) oder Mobilfunkzugang (Hotspot). Der Kontakt dieser Schüler/innen mit ihren Lehrern bleibt folglich auf den Austausch von E-Mails beschränkt. Nur ein eigener Laptop kann diesen Kindern die Teilnahme am digitalen Unterricht ermöglichen.

„Da könnte so mancher ausrangierter Laptop gute Dienste tun, der irgendwo in einer Schublade schlummert“, sagte sich auch Andreas Bunge. Nachdem das Reparaturen-Café dicht gemacht werden musste, weil viele ehrenamtlichen Mitarbeitern zur Risikogruppe gehören, und er von den durch Corona zur Untätigkeit gezwungenen erfahren hatte, dass sie ihre Arbeit vermissen, war die Idee von Laptop-Reparaturen schnell geboren. Klaus Warmuth ist so ein PC-Tüftler. Um einen defekten Laptops wieder leistungsfähig zu machen, braucht er rund fünf Stunden, berichtete er gestern. Denn alte Daten müssen von der Festplatte gelöscht und das aktuelle Betriebssystem Windows 10 muss aufgespielt werden. 20 gespendete Geräte sind inzwischen auf Vordermann gebracht, und täglich kommen  fünf hinzu. Eine Firma meldete sich, sie habe leider keine aussortierte Laptops, wolle aber 1000 Euro beisteuern. Die wurden dankbar angenommen und inzwischen in vier neue Geräte umgesetzt. Ein gebrauchtes Gerät brachte ein Duisburger persönlich vorbei, der von der Aktion über einen Privatsender erfahren hatte

Gut, dass die Schulsozialarbeiter von Kompazz wissen, welche Schülerinnen und Schüler dringend nach einem eigenen Laptop suchen. In der Gelben Villa repariert Stefan Flüs alte Laptops, aber die Nachfrage ist größer als sein Arbeitspotenzial. Da war die Unterstützung durch die Diakonie herzlich willkommen. Zumal Flüs eigene Geräte für besser hält als Leigeräte der Schulen: „Das Leihgerät ist nur für schulische Zwecke einsetzbar. Mit einem eigenen kann man mehr machen. Da steckt Lernpotenzial drin." Wer am dringendsten einen Laptop braucht, erfahren er und Diana Mucha von den Lehrerinnen und Lehrern.

Kinder, deren Eltern Hartz IV-Empfänger sind, können mittlerweile auch auf finanzielle Unterstützung des Jobcenters bei der Anschaffung eines Laptops hoffen, haben die Schulsozialarbeiter erfahren. Mit dem Antrag müsse dann auch ein Kostenvoranschlag und eine Bescheinigung der Schule vorgelegt werden. Die Akteure der neuen Gemeinschaftsinitiative „Laptops für Remscheider Schüler und Schülerinnen" waren sich gestern allerdings einig: Das Problem der gegenwärtigen ungleichen Lern- und Startvoraussetzungen müsse finanziell von der Landesregierung gelöst werden. Denn so hilfreich die Remscheider Initiative auch sein mag, kannn sie doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleiben.

Auf dem Weg zum Digital Valley im Bergischen

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Wie lässt sich Digitalisierung auch als kleines/mittleres Unternehmen der Bergischen Region umsetzten? Und wie lassen sich die universitäre Forschung und Lehre frühzeitig mit diesen Unternehmen vernetzen? Fragen, denen sich das neue Forschungsprojekt Digital Valley Bergische Region (DIVABRE) des Lehrstuhls für Technologien und Management der Digitalen Transformation (TMDT) an der Bergischen Universität Wuppertal widmet. Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen ist Anfang 2020 angelaufen und wird in den nächsten drei Jahren mit einer Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von rund 335.000 Euro unterstützt.

Im Rahmen der digitalen Transformation gewinnen Daten und entsprechende Verfahren zur Nutzbarmachung zunehmend an Bedeutung und eröffnen neue Wertschöpfungspotenziale. „Daher stehen Unternehmen insbesondere im globalen Wettbewerb unter stetig wachsendem Druck, Prozesse zu digitalisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Richard Meyes, Forschungsgruppenleiter am Lehrstuhl und Initiator des Projektes. Global aufgestellte große Unternehmen der Digitalisierungsbranche, wie Microsoft, Amazon oder Google, investieren bereits große Summen in Forschung und Entwicklung und investieren darüber hinaus in die frühzeitige Rekrutierung des Nachwuchses und deren Bindung an das Unternehmen, um Know-how aufzubauen und langfristig im Unternehmen zu halten.   

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