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Diskussionen in zwei Schulen über Zivilcourage

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums und des Remscheider Integrationsrates im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist am Freitag, 29. Juni, die Bestsellerautorin und Filmemacherin Mo Asumang an zwei Remscheider Schulen zu Gast. Dabei zeigt sie eine Schulversion ihres mit dem Grimme-Preis nominierten Films „Die Arier“, liest aus dem Buch „Mo und die Arier“ und diskutiert anschließend mit den Schülerinnen und Schülern über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassisten, dem Ku-Klux-Klan und Zivilcourage.

Die erste Veranstaltung findet vor rund 120 Schülerinnen und Schülern des neunten Jahrgangs an der Alexander-von-Humboldt-Realschule statt, die seit dem 1. Juli 2017 neu im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist. Im Anschluss geht die Schul-Tour im Röntgen-Gymnasium weiter. Es hat sich auf den Weg gemacht, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden. Dort wird Mo Asumang von 300 Schülerinnen und Schülern erwartet.

Mo Asumang. Foto: Gabi Gerster.Mo Asumang, Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers, wurde 1996 Deutschlands erste Afro-Deutsche TV-Moderatorin. Seit dem arbeitet das Multitalent als Filmemacherin, Moderatorin, Dozentin, Bestsellerautorin und Schauspielerin. 2010 erhielt sie durch Roman Polanskis Film "The Ghostwriter" in der Rolle der US Außenministerin auch internationale Präsenz. Mo ist Patin und langjährige Unterstützerin des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.  Seit Jahren widmet sie sich dem Thema Rassismus. Auslöser dafür war eine Morddrohung der Neo-Naziband „White Aryan Rebels“ die in einem Lied sangen „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“. Dieser Schock inspirierte Mo zu ihrem Regiedebüt „Roots Germania“ (2007) und nach weiterer Recherche zu dem Film „Die Arier“ über Rassisten weltweit (beide Filme „Grimme Preis“ nominiert). Ihr Buch „Mo und die Arier“ wurde ein Spiegel Bestseller und ist wie der Film bei der Bundeszentrale für politische Bildung wichtiger Lehrstoff. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit besucht Mo weltweit Schulen und Universitäten persönlich, um sich für Integration stark zu machen und das Thema Rassismus mutig von einer neuen Perspektive anzugehen.

Für ihren Mut wurde Mo Asumang 2016 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet. Aktuell ist sie Kuratorin für die Rassismus-Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden und stellt dort als Künstlerin ihre Video-Installation „help me, chapter 1“ vor.

Aus Spenden der Wundertüte werden Spielgeräte

In den 1970er Jahren war die Grundschule Hasenberg eine der größten in Remscheid mit jeweils vier Jahrgangsklassen. Inzwischen sind es nur noch zwei. Aus Anlass der Projektwoche, die am Samstag mit einem Schulfest zu Ende ging, sprach der Waterbölles mit dem kommissarischen Schulleiter Erik Fuhrmann und Rainer Hoffmann, dem Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Hasenberg, selbst Lehrer am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium. Dieserr überreichte einen Scheck über 1.000 Euro, das Ergebnis einer Spendenaktion im neuen Second-Hand-Laden „Wundertüte“. Dafür will die Schule Pausen-Spielgeräte anschaffen. Dass sich die Woche über eine Projektgruppe mit Griechenland beschäftigt hatte, war gegen Mittag weder zu übersehen, noch zu  überhören: Die Jungen und Mädchen hatten griechische Tänze eingeübt.

Stadt soll Geld für Sozialarbeit einplanen

Zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 27. Juni und des Rates am 5.Juli haben die Fraktionen und Gruppen von CDU, SPD, GRÜNEN, DIE LINKE, FDP und W.i.R. den Antrag gestellt, die Verwaltung möge in den kommenden Haushalt die Mittel einplanen für die Weiterführung der schulbezogenen Sozialarbeit nach BuT auf dem bisherigen qualitativen und konzeptionellen Niveau bei Sicherstellung der bisherigen Personalausstattung für den Zeitraum der vom Land in Aussicht gestellten Verstetigung der Förderung der Bildungs- und Teilhabeberatung. Dabei sei zusätzlich zur bisherigen Arbeit sicherzustellen, dass die berechtigten Familien im Übergang zwischen der Grundschule und der Sek. I und zwischen Schule und Beruf ihre neuen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner kennenlernen und darin unterstützt werden, die gesetzlichen Möglichkeiten des BuT im Sinne einer guten Bildung ihrer Kinder auch im Sekundarbereich zu nutzen. Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt, regelmäßig zum Schuljahresende in einer Übersicht darzulegen, welche konkreten Leistungen von den Schulsozialarbeitern nach BuT erbracht wurden. Die Kompensation begründe sich auf der Erhöhung der Vergnügungssteuer in den vergangenen Jahren.

„Nachdem sich der Bund vor etlichen Jahren aus der Finanzierung der Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket zurückgezogen hat, gab es im Grunde jährlich erhebliche Unsicherheiten bei der Finanzierung der Maßnahmen. Trotz eines Streits zwischen Bund, Ländern und Kommunen über die Kostenträgerschaft, stellt das Land NRW jeweils einen finanziellen Anteil für die Leistung zur Verfügung. Es war aber nicht immer klar, ob diese Mittel einschließlich des kommunalen Anteils eingeplant werden können.

So entstand jedes Jahr im Herbst die schwierige Entscheidung an, ob und unter welchen Umständen die Schulsozialarbeit nach BuT weitergeführt werden kann. Jetzt hat das Ministerium angekündigt, den Landesanteil auch für die nächsten Jahre sicher zu stellen“, heißt es in der Antragsbegründung. „Vor diesem Hintergrund hat sich eine Arbeitsgruppe bestehend aus den schul- und jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Fraktionen, den Trägern und der Stadtverwaltung gegründet mit dem Ziel, die schulbezogene Sozialarbeit nach BuT zu erhalten. Nach zahlreichen Sitzungen kommt diese Arbeitsgruppe zu dem Ergebnis, dass die Weiterführung der Arbeit auf dem bisherigen Niveau aus mehreren Gründen unverzichtbar ist. Zum einen, weil sie Teilhabe von Kindern aus einkommensschwachen Familien u. a. am Mittagessen, an Lernhilfen, an Klassenfahrten oder an Sport-, Kultur- oder Umweltbildungsangeboten ermöglicht. Zum anderen, weil Bildung bei den Jugendhilfeträgern ganzheitlich verstanden wird, und so für alle Kinder positive Entwicklungen gefördert werden können. In diesem Sinne leistet auch der erhöhte städtische Eigenanteil einen wesentlichen Beitrag zur Bildung von Kindern und Jugendlichen in Remscheid.“

In einem inklusiven und nachhaltigen Prozess leiste die schulbezogene Sozialarbeit nach BuT einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, zur Verringerung von Bildungsarmut und eröffnet so Perspektiven. Die Zusammenarbeit der Träger sei deshalb zu fördern. Denn: „So wird sichergestellt, dass die berechtigten Familien frühzeitig auch bei einem Schulwechsel die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter kennenlernen, die sie auf dem weiteren Bildungsweg unterstützen und begleiten werden.“

Geld vom Land für Schulsozialarbeit bis 2020

Pressemitteilung der SPD Remscheid

„Erst nach langem Zögern und auch auf Druck der SPD-Landtagsfraktion hat sich die Mitte-Rechts-Landesregierung dazu verpflichtet, die Schulsozialarbeit bis zum Jahr 2020 mit jährlich rund 48 Millionen Euro weiter zu fördern“, berichtet der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion Sven Wolf. „Es gab jedoch von Seiten der Bezirksregierungen gegenüber den Kommunen keine offiziellen Förderhinweise.“

Nach Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes für das Jahr 2018 habe es die Landesregierung versäumt, Klarheit zu schaffen, wie die Gelder für eine Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit abgerufen werden können, so Wolf. „Die Landesregierung ist dem Befristungsproblem ausgewichen. Erst unmittelbar nachdem die SPD-Landtagsfraktion am 06. Juni 2018  ihren Antrag eingebracht hat, hat der Minister in Richtung der Bezirksregierung Druck gemacht. Das kam in der Debatte zum Antrag am letzten Freitag zur Sprache.“

Aus verschiedenen Kommunen wurde berichtet, dass sich Träger nicht in der Lage sahen, die Beschäftigungsverhältnisse mit Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern über den Sommer 2018 hinaus zu verlängern. „Die Bezirksregierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht “, betont Katharina Keil, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss „Wir befürchten, dass sich bewährte Kräfte bereits aus unsicheren BUT-Stellen wegbewerben und lieber in unbefristete Stellen wechseln. Die Kommunen, die Träger der Schulsozialarbeit und die Beschäftigten benötigen dringend Planungssicherheit, um bereits jetzt die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Ansonsten droht das schlimme Szenario, dass gut in den Schulablauf integrierte und bewährte Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter ihre Schulen verlassen und andere Jobs annehmen. Der auf meine Initiative hin eingesetzte Arbeitskreis aller Fraktionen und Gruppen des Rates arbeitet bereits seit letztem Herbst an einer Lösung. Wir werden uns nur mit finanzieller Unterstützung des Landes gemeinsam auf den Weg machen können.“

„In der Landtagsdebatte verwies Minister Laumann auf die Verantwortung der Schulträger. Denen ist aber mit dieser Verschleppung eine Planung erschwert worden, “, meint Sven Wolf. „Die SPD-Landtagsfraktion hatte in den Nachtragshaushaltsberatungen 2017 eine Verpflichtungsermächtigung beantragt, um die Schulsozialarbeit für die ganze Legislaturperiode abzusichern – das aber haben CDU und FDP abgelehnt. Den Schlamassel haben sie den Kommunen eingebrockt. Minister Laumann räumte zwar ein: Mehr Planungssicherheit gäbe es nur, wenn die Schulsozialarbeit nach BuT eine gesetzliche Aufgabe des Landes werde. Er zeigte sich aber nicht bereit, sich hierfür einzusetzen. Er sagte, er persönlich glaube, dass man nicht alles in gesetzlichen Aufgaben zementieren müsse. Ich werde mich meiner Landtagsfraktion dafür stark machen, dass wir die Schulsozialarbeit nach BuT verbindlicher finanzieren und verlässlicher für die Familien machen.“

Fürs vereinbarte Video reichte das Licht leider nicht

Am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ist die vierte Staffel des bewährten Mentoring-Projekts zu Ende gegangen, wiederum gefördert durch die Marianne und Emil-Lux-Stiftung. Die fünfte folgt nach den Sommerferien, und die Teilnehmer stehen jetzt schon fest. Sie waren dabei, als Mentoren und Mentees am Donnerstag in der Mensa der Schule eine positive Bilanz zogen. Die Mentees sind schulisch sehr erfolgreiche Schülerinnen und Schülern der  11. Klasse des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums (Mentees), deren Eltern keine akademische Ausbildung genossen haben. Die Auswahl unter den Bewerberinnen und Bewerber trafen auch diesmal wieder das Projektleitung der Schule (Anne Wessels, Florian Finkler, Gunnar Müller und der kommissarische Schulleiter Olaf Wiegand). Die Mentoren sind „schulferne“ Fachleute, zumeist gestandene Akademiker, die die Mentees bei der Berufswahl und der Wahl eines geeigneten Studienfaches beraten. Im persönlichen Kontakt zwischen Mentee und Mentor geht es darum, schulische, berufliche und persönliche Ziele zu formulieren, Kompetenzen zu entwickeln und Schritte einzuleiten, um diese Ziele zu erreichen. Der Mentor bringt dabei sein berufliches und persönliches Wissen ein, gibt Einblicke in die Berufswelt  und Hinweise zu Studienfächern, Hochschulen und Studienangeboten, er hilft dem Mentee, Kompetenzen zu erkennen und zu entwickeln vermittelt ihm nach Möglichkeit auch Praktika.

Seit Start des Projektes hat es der Waterbölles gerne in Wort und Bild begleitet. In diesem Jahr war mit Olaf Wiegand ein Video vereinbart; er hatte vorab „helles Licht in der Mensa“ zugesagt. Doch die Deckenleuchten mussten ausgeschaltet bleiben, weil sonst die Bilder verblasst wären, die ein Beamer an Wand warf. „Es ist doch hell“, scherzte Wiegand. „Sie sehen doch, wie ich strahle!“ Auf die jungen Zuhörer/innen wirkte die gute Laune in der Tat ansteckend. Auf die Videokamera des Waterbölles leider nicht. Sie ist und bleibt eben ein „Technokat“.

Neue Ersthelfer für das Lenneper Röntgen-Gymnasium

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

Erneut fand in der vergangenen Woche am Röntgen-Gymnasium  im Rahmen des Sportunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ein (Auffrischungs-)Kurs zum Ersthelfer statt. Von der Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe Q1 frischten alle ihre Kenntnisse über die Rettungsmaßnahmen auf. So übten die Schülerinnen und Schüler praxisnah an den „Mini-Annes“, welche Rettungsschritte im Notfall vorzunehmen sind. Dabei zeigte sich: „Prüfen, Rufen, Drücken“ war für viele noch ein Begriff. Die Schülerinnen und Schüler setzen nicht nur sicher einen Notruf ab, sondern können im Falle eines Herzstillstands sogar die Herzdruckmassage als lebensrettende Sofortmaßnahme sicher durchführen. „Aber bitte auf Atemlos von Helene Fischer!“ - freuten sich sogar einige Schülerinnen und Schüler auf die abschließende achtminütige Herzdruckmassage an der Puppe. Das RöGy hatte in der Woche wohl einen Ohrwurm mehr, aber – und das ist viel wichtiger – knapp 750 sichere „neue und alte“ Ersthelfer, die im Falle eines Herzstillstands genau wissen was zu tun ist. (Pia Laerz (Sportlehrerin am Röntgen-Gymnasium)

Belegungsplan für Rögy-Halle steht noch nicht fest

Traditioneller Richtspruch blieb ungehört“, schrieb der Waterbölles am 22. Dezember 2017nach dem Richtfest (ohne Mikrophon für den Richtspruch) an der neuen Dreifach-Turnhalle des Röntgen-Gymnasiums. Im Sportausschuss hatte zuvor, am 22. September, Sportamtsleiter Martin Sternkopf festgestellt, dass die neue Turnhalle im August zum Schuljahr 2018/19 in Betrieb genommen werden könne. Die Anfrage der Ratsgruppe der W.i.R. vom 20.April zu den künftigen Nutzern der Halle hat die Verwaltung nun zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 20. Juni schriftlich beantwortet: „Während der Schulzeiten ist das Röntgen-Gymnasium der Hauptnutzer. Ein entsprechender Belegungsplan steht für das kommende Schuljahr noch nicht fest, da die Stundenpläne der Schulen in den Sommerferien erstellt werden. Inwiefern auch weitere Schulen oder Kindergärten die Sporthalle nutzen, wird sich danach ergeben. Teile des Vereinssports werden aus der Dreifach-Sporthalle Hackenberg in die neue Halle verlegt, um am Hackenberg dringend benötigten Raum für den Rollsport zu schaffen.“

Der Lenneper Reha-Sport werde in Absprache mit dem Gesundheitsamt umorganisiert und optimiert und dann ebenfalls in Teilen die neue Halle nutzen, teilt die Verwaltung weiter mit. Darüber hinaus biete die neue Sporthalle Möglichkeiten für neue Sportarten (z. B. Korfball) oder bessere Möglichkeiten für anderswo schon bestehende Gruppen (z. B. Trampolinspringen, Parkour, Tchoukball, Fechten usw.), die dort neu angeboten oder in die Halle verlegt werden. Im Übrigen wurden alle Belegungen der neuen Halle in enger Absprache mit den Vereinen getroffen.

Sowohl der Schul- als auch der Vereinssport waren nach dem Abriss der alten Sporthalle am Rögy und der Aufgabe der „GH Bewegungswerkstatt“ („Glocke“) in einer Art „Notbetrieb“ versorgt werden. Der Schulsport des Röntgen-Gymnasiums verteilte sich – eingeschränkt – auf deren alte Gymnastikhalle, die Dreifach-Sporthalle Hackenberg, die Sporthalle 4 in Hackenberg, die Sporthalle der KGS Franziskus und die Sporthalle Am Stadion.  

Der Vereinssport, der ab den Sommerferien in der neuen Sporthalle stattfinden soll, ist momentan – ebenfalls unter verschiedenen Einschränkungen und Verkürzungen – auf alle Lenneper Sporthallen verteilt. Sobald die neue Sporthalle Rögy zur Verfügung steht, wird der Vereinssport die Sporthalle Am Stadion komplett verlassen Diese steht dann noch während der Renovierung der Sporthalle GGS Hasenberg (ab den Herbstferien) für den sonst dort stattfindenden Schul- und Vereinssport zur Verfügung und soll danach im Zuge des DOC abgerissen werden.

Auch „Familienteams“ sind beim Sportfest willkommen

Morgen, Samstag, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr veranstaltet der Sportbund Remscheid gemeinsam mit der Stadtsparkasse das 2. Remscheider Sport- und Familienfest auf der Sportanlage „Am Stadtpark". Geboten wird ein vielseitiges Programm rund um das Thema „Bewegung“. „Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr freuen wir uns jetzt auf die Neuauflage", sagte Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, gestern auf einer Pressekonferenz. „Es sind wieder zahlreiche Remscheider Sportvereine bei diesem facettenreichen Event mit dabei, die ihre Sportart präsentieren und natürlich zum Mitmachen einladen." Dazu wünschte er allen Beteiligten gutes Wetter („trocken, aber nicht zu heiß!“) und eine gute Stimmung.

Für das Sport- und Freizeitevent, das nach 25 Jahren den Remscheider City-Lauf ablöste, stehen am Stadtpark die Außenanlage mit einem großen Fußballfeld, zwei Gummiplätze, ein Kunstrasenplatz, eine Laufbahn und ein Beachvolleyballfeld sowie die Sporthalle zur Verfügung. Eingebunden ist in diesem Jahr auch das benachbarte Sportbad. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr wird dort ein buntes Schwimmprogramm mit verschiedenen Mitmach-Aktionen im stündlichen Wechsel angeboten. Für dieses Programm ist allerdings eine Anmeldung im Vorfeld direkt beim RSV (Tel. 77977) erforderlich. Zudem ist eine Teilnahme nur mit  dem Schwimm-Abzeichen in Bronze möglich.

Die Stadtsparkasse und der Remscheider Sportbund laden Jung und Alt ein, sich zu bewegen und die verschiedenen Sportarten im Stadtpark auszuprobieren. „Die Idee ist ganz einfach - vorbeikommen und mitmachen. Die Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre erhalten auch in diesem Jahr wieder einen Laufzettel und dürfen verschiedene Sportarten ausprobieren. Und wenn der Laufzettel vollständig ausgefüllt ist, erhalten sie einen Preis, eine Urkunde und ein Foto. „Die Kindern und Jugendlichen erhalten zudem die Einladung, die Vereine an ihren Heimstätten zu besuchen und die Sportart auch im Verein einmal auszuprobieren.  Mitmachen lohnt sich also", freut sich Daniela Hannemann, Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid. „Wir möchten die Remscheiderinnen und Remscheider einladen, bei diesem Sport- und Familienfest die Vielfalt der Remscheider Sportvereinslandschaft kennenzulernen." Das sei auch in „Familienteams“ möglich – Beispiel: Vater/Sohn, Oma/Enkelin etc.

Für ein abwechslungsreiches und spannendes Programm  wollen auch beim 2. Sportfest der Stadtsparekasse die beteiligten Vereine sorgen: Remscheider Amboss, Dokan, IGR Remscheid, Lenneper Schwimm verein, Maverick Line Dance Club, Remscheider Sportverein, Reinshagener Turnerbund, Remscheider Turnverein, SC Rot-Weiß Remscheid, TC Blau-Weiß Remscheid, TC Grün-Weiß Lennep und Wassersportfreunde Remscheid. Folgende Sportarten ausprobiert werden: Tanzen, Hockey, Zumba und Zumba Kids, Tennis, HipHop, Karate, Rollhockey, Football, Kickboxen, Beachvolleyball, Tauchen, Basketball, Bogensport, Capoeira, Line Dance, Handball, Skaterhockey, Cheerleading, Parcours, Schwimmen, Wasserspiele und Wasserball. Des Weiteren gibt es einen Bewegungsparcours für die Kleinen - den „Teo-Parcours". Sogar ein „Lauftreff“ mit einer Runde durch den Stadtpark ist diesmal mit im Angebot.

Video vom 1. Sport- und Familienfest der Stadtsparkasse

„Eine gute Gelegenheit für Jung und Alt, auch mal neue Sportarten auszuprobieren. Sport ist schließlich gesund; das hat sich längst herumgesprochen“, konstatierte gestern Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbundes Remscheid – und scherzte „Wer keinen Sport macht, dürfte verletzt sein!“ Landesweit seien inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen in rund 18.500 Sportvereinen aktiv, Tendenz steigend. Das gelte auch für Remscheid, ergänzte Geschäftsführerin Hannemann. Die Zahl der Sportvereine habe sich zwar verringert, nicht aber die Zahl der Vereinsmitglieder insgesamt. Auch seien die bestehenden Vereine durch die Fusionen professioneller und qualitätsvoller geworden. Am 2. Sport- und Familienfest der Stadtsparkasse beteilige sich der Sportbund gerne. Denn die Premiere im vergangenen Jahr habe sich für die Vereine auch in Gestalt neuer Mitglieder ausgezahlt. „Die sind spätestens nach dem angebotenen Schnuppertraining in dem einen oder anderen Verein hängengeblieben!“

Zur Neuauflage am 16. Juni rechnen die Vereine wieder mit 60 bis 70 Helferinnen und Helfern aus den Remscheider Sportvereinen (für sie gab es 2017 als Dank für ihr Engagement eine Eintrittskarte zur „Sportler-Gala im Stadttheater). Auch für das leibliche Wohl während der Veranstaltung werden die Vereine und der Sportbund sorgen. „Es gibt ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Und natürlich wird auch gegrillt. Das Catering bestreiten die Vereine gemeinsam zu kleinen Preisen", berichtete gestern Daniela Hannemann. „Wir bedanken uns für das tolle Engagement des Remscheider Sportbunds und der vielen Remscheider Sportvereine", betonte Frank Dehnke.

Und was passiert, wenn es doch regnen sollte? „Da haben wir vorgesagt: Es gibt einen Sonnenplan für draußen- und einen Regenplan für die Sporthalle“, verriet Daniela Hannemann. „Denn wir wollen ja möglichst viele Sportarten präsentieren!“

Künftig Hauptschulzweig in den Realschulen

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Die Landesregierung will den Realschulen Hauptschulzweige als die Regel vorschreiben. „Mit einem solchen Eingriff in das bestehende Schulsystem kündigen CDU und FDP den Schulfrieden auf, den wir im Schulkonsens der vergangenen Legislaturperioden gemeinsam erarbeitet haben“, kritisiert der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Besonders in Remscheid hatte sich die Schullandschaft in den vergangenen Jahren beruhigt. Ein gutes Beispiel ist die gute Zusammenarbeit etwa aller Schulen in Lennep, aber auch die der beiden etablierten Realschulen.“

Mit dem Vorhaben, Hauptschulzweige an Realschulen zur Regel zu machen (Drucksache 17/2748) ignorierten CDU und FDP den Willen von Eltern und Schülerinnen und Schüler, betont der Abgeordnete. Denn die hätten sich längst gegen Hauptschulen und für integrierte Systeme wie Gesamtschulen und Sekundarschulen entschieden. Das belegten die Anmeldezahlen.

„Am stärksten nachgefragt waren in Remscheid im Schuljahr 2018/2019 nach den vier Gymnasien mit 33,2 Prozent die beiden Gesamtschulen mit 32,2 Prozent. In den zwei Realschulen hatten sich 22,8 Prozent angemeldet und in der Sekundarschule 6,9 Prozent. Schlusslicht war die Hauptschule mit nur 4,8 %. Das zeigt, wo die Prioritäten von Eltern und Schülerinnen und Schülern liegen. Die Durchlässigkeit unseres Schulsystems ist ein Garant dafür, dass auch Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg nicht geradlinig verläuft oder die wenig Unterstützung erfahren oder die einfach Spätstarter sind, noch zu einem höheren Abschluss kommen können. Diese Durchlässigkeit brauchen wir, damit alle die gleichen Chancen auf die bestmögliche Bildung haben.“

Eine Weiterentwicklung des Schulkonsenses müsse es geben, so Sven Wolf. „Wir wollen und wir brauchen eine Schule, die Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Ein neuer zukunftsfähiger Konsens darf aber nicht nur zwischen den Parteien, sondern muss zwischen allen Beteiligten an den Schulen ausgehandelt werden. Daran arbeitet die NRW SPD seit einem Jahr intensiv mit vielen Beteiligten in Workshops und Veranstaltungen im ganzen Land. Denn wir sind sicher, wir können nicht bis zum Auslaufen des Schulkonsenses – immerhin erst 2023 – warten, bis wir Schule neu denken.“

Aktionstag „junge Fahrer“ regte zum Nachdenken an

Das war vielen jungen Autofahrerinnen und -fahrern neu.von Niko Brkljacic

Am Mittwoch und Donnerstag waren SchülerInnen und Auszubildende wieder zu Besuch bei der Verkehrsunfallprävention Remscheid auf dem Hof der Polizei an der Uhlandstraße. Der anschließende Kommentar der jungen Autofahrer: „Ein toller Tag!“ Und aus der Sicht der Veranstalter, der Polizei und der Verkehrswacht Remscheid: „Ein gelungener Präventionstag!“ Wieder einmal! Denn der jüngste „Aktionstag „Junge Fahrer“ war die mittlerweile vierte Veranstaltung dieser Art, die sich auf verschiedene Weise mit Verkehrsunfällen und ihre Folgen beschäftigte. Ziel auch dieses Verkehrssicherheitsprogramms war es, die rund 180 Teilnehmer aus dem Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) sowie dem Berufskolleg Technik, Wirtschaft und dem Käthe-Kollwitz-Berufskolleg zu einem bewussten und eigenständigen Verhalten im Straßenverkehr zu motivieren.

An zwei Aktionstagen von Mittwoch bis Donnerstag (06.06. und 07.06.) werden rund 360 Auszubildende und Schülerinnen/Schüler des Berufsbildungszentrums der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) sowie der Berufskollegs Technik, Wirtschaft und des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs in Begleitung ihres Ausbildungs- und Lehrpersonals erwartet.

Aktionen, Vorführungen, Simulationen und Informationen! In Kleingruppen durchliefen sie einen abwechslungs- und lehrreichen Parcours. Dazu gehörte auch die Bergung eines "Schwerverletzten" aus einem Unfallfahrzeug (Foto links), vorgeführt von Männern der Berufsfeuerwehr Remscheid. Auch das Thema „Geschwindigkeit“ wurde ausführlich behandelt – anhand einer Dummy-Puppe und durch Antwort auf die Frage nach bestimmten Aufprallgewichten (siehe Foto rechts). Diese interessante und beeindruckende Mischung aus Theorie mit Emotionen sowie Selbsterfahrung hat den Jugendlichen als auch den Begleitpersonen sehr gefallen und sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.