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Schulministerin Gebauer zu Gast in Küppelstein

Pressemitteilung der Akademie der kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Im Rahmen der Tagung „Kulturelle Schulentwicklung – kokreativ ermöglichen, denken, gestalten“ besuchte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer gestern die Akademie der Kulturellen Bildung. Zusammen mit der Akademie-Direktorin Prof. Dr. Susanne Keuchel und anderen Podiumsgästen diskutierte sie über das Programm „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“, ein gemeinsames Projekt der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator.

Mit Blick auf die Erkenntnisse des Programms befasste sich die Transfer-Tagung der BKJ in Vorträgen und Innovationslaboren mit der Frage, wie der Stellenwert von Kultureller Bildung in Schulen, Kommunen und Kultureinrichtungen ausgebaut werden kann. In einem Podiumsgespräch zu Beginn diskutierten NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer mit Akademie-Direktorin und BJK-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne Keuchel, Dr. Tobias Diemer von der Stiftung Mercator und dem Schüler und Jungschauspieler Pascal Ulrich, wie Kulturelle Bildung als Schulentwicklungsziel gestärkt und weitere Bündnisse für die Idee eines Lehrens und Lernens durch die Künste geschaffen werden können.

Ministerin Gebauer betonte, wie wichtig kulturelle Schulentwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei und verwies auf die enge Zusammenarbeit von drei NRW-Ministerien bei dieser Aufgabe. „Kulturelle Bildung hat in ihrer Vielseitigkeit einen breit gefächerten Platz in den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Wir unterstützen Schulen dabei, verschiedene Angebote fest im Schulleben zu verankern und somit allen Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen und ihre eigene Kreativität anzuregen“, sagte Yvonne Gebauer. Prof. Dr. Susanne Keuchel unterstrich die bereits gemachten Erfahrungen und bemerkte: „Aufgaben und Herausforderungen für Schulen sind in den letzten 20 Jahren mit Kultureller Bildung, Digitalisierung und Community Education stetig gewachsen. Zurzeit wird dies als Kraftakt und als Add-On gehandelt. Mit Blick auf die rasche gesellschaftliche Transformation wäre jetzt die Zeit, den Mut zu entwickeln und aus dem bestehenden System heraus Schule in ihren Verantwortlichkeiten, analogen wie digitalen Räumen und Aufgabenfeldern ganz neu zu denken.

Jungen Franzosen das Bergische nähergebracht

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

Es ist wieder so weit: Seit Donnerstagabend sind Schülerinnen und Schüler des Collège Sainte Geneviève aus Asnières-sur-Seine für eine Woche in Lennep. 25 Schüler des Rögy und zehn Schüler der Albert-Schweitzer-Realschule erwarteten gespannt die Ankunft. Am Freitag fuhren alle beteiligten Schüler gemeinsam nach Bonn, um die Stadt und das "Haus der Geschichte" zu erkunden. Natürlich gab es auch einen (sehr begrüßten) Abstecher zu Haribo, bei dem Taschengeld den Besitzer wechselte. So konnte man sich schon kennenlernen, bevor es ins Wochenende mit den Gastfamilien ging. Diesen gilt der herzliche Dank der Schulen dafür, dass sie den Gästen mit großem Einsatz das Bergische Land und die deutsche Sprache näherbringen.

Am morgigen Montag gibt es in der Mensa des Röntgen-Gymnasiums ein von den Eltern organisiertes "goûter" (Kaffeetrinken) mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten. Besuche im Zoo von Wuppertal (diesmal ohne eine Fahrt mit der Schwebebahn) und in Köln mit der Besichtigung des Doms, des EL-DE-Hauses und des Museums Ludwig werden im Laufe der Woche vorgenommen. Am Abreisetag werden die Gäste am Unterricht in den jeweiligen Schulen teilnehmen. Der Abschiedsschmerz wird nicht so groß sein, da fünf Tage später der Gegenbesuch stattfindet. (Doris Hildebrand)

Leibniz-Gymnasiasten besuchten Presov

Nach der Anreise mit dem Flugzeug von Dortmund nach Krakau und einer anschließenden 3,5-stündigen Busfahrt erreichten wir die Partnerstadt Prešov  um 23.45 Uhr. Der erste Tag in der Slowakei war erlebnisreich und spannend. Das begann mit einer herzlichen Begrüßung in unserer Partnerschule. Dort erhielten wir zunächst einen kurzen Einblick in das slowakische Schulsystem. Im Museum Solivar hatten wir sodann interessante Führung mit Informationen über die früheren Methoden der Salzgewinnung. In der Innenstadt von Prešov folgte danach eine Geocaching-Tour entlang vieler alter und schöne Kirchen sowie fröhlich-bunter Häuser. Dort hatten wir auch genug Zeit, um uns umzusehen, zu shoppen oder einen Kaffee zu trinken. Mit dem Bus ging es am Nachmittag zum Kalvarienberg, von wo wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt hatten. Insgesamt war der erste Tag schon sehr beeindruckend und wir freuen uns auf weitere schöne Tage. (Lilly Stuppmann, Q1)

Am zweiten Tag fuhren wir in die Nähe der polnischen Grenze zur mittelalterlichen Burg in Stará L´ubovňa. Eine Burgführerin stellte uns die Anlage anschaulich und informativ vor und erzählte uns viel über das Mittelalter und das damalige Burgleben. Anschließend besuchten wir das benachbarte Freilichtmuseum, wo uns das Leben als Bauer im Mittelalter beispielhaft gezeigt wurde. Ein Erlebnis war auch das gemeinsame Essen mit unseren slowakischen Freunden in einem altertümlichen Restaurant. (Linda Mosbach und Melissa Ulrich, beide 9a)

Am dritten  Tag lernten wir die Hohe Tatra kennen. Bevor wir eine 4,5 Kilometer lange Wanderung machten, besuchten wir die Illusionsgalerie „Tricklandia“ in Starý Smokovec (viele lustige Fotos). Vor der Wanderung lernten wir das slowakische Schulsystem näher kennen (neun Jahre Grundschule, bei der man aber in der fünften Klasse auf das Gymnasium wechseln kann für weitere acht Jahre). Auf unserer Wanderung mit vielen schönen Natureindrücke führte hinauf zu einem Berg (Mittagessen) und zurüvk mit Blick auf den Bergsee „Popradské ples“. Ein Zug brachte uns dann nach Štrbské Pleso, um einige Souvenirs zu kaufen und den nahen gleichnamigen See zu besichtigen. Es war ein sehr schöner, aber auch anstrengender Tag. (Paula Kurth, Paula Welke und Nina vom Brocke,alle 7b)

An unserem letzten Tag, an dem wir alle zusammen unterwegs waren, empfing uns im Rathaus der stellvertretende Bürgermeister von Prešov. Er hat uns viel über die Historie und die Ziele der Stadt erzählt, und wir haben eine interessante Führung durch das schöne und große Rathaus bekommen. Danach fuhren wir in unserem Reisebus zu der Jasov-Höhle im Nationalpark Slovenský kras. Es war sehr kalt dort, aber trotzdem wunderschön. Wir zwängen uns durch enge Steingänge und sind mehrere Meter tief in die Höhle gegangen – ein Erlebnis! In der zweitgrößten Stadt der Slowakei, Košice, haben wir sodann den größten Dom der Slowakei, den „Heiligen Dom der Elisabeth“ besichtigt. Am Abend feierten wir Abschiedsfeier in einer Bowlinghalle. Es war ein sehr lustiger Abend, und wir freuen uns schon alle sehr auf das Wochenende bei unseren Gastfamilien. (Marie Christ, EF)

Das Wochenende war für Programme der Familien reserviert. Es wurden weitere Ausflüge gemacht, z.B. zur weltbekannten Zipser Burg oder zum Floßfahren auf dem Dunajec, dem Grenzfluss zwischen der Slowakei und Polen. Der Montag begann mit einem gemeinsamen Resümee sowie einem Gespräch mit dem Schulleiter, bevor dann gegen 9.30 Uhr die rund neunstündige Rückfahrt begann. (Klaus Fey)

Anmeldungen zum Schuljahr 2020 leicht rückläufig

In den vergangenen Jahren überstieg die Zahl der Anmeldungen zu den beiden Remscheider Gesamtschulen regelmäßig die Aufnahmekapazität.  Deshalb genehmigte die obere Schulaufsicht beiden Gesamtschulen auch für das Schuljahr 2019/2020 wieder ein vorgezogenes Anmeldeverfahren (11. und 12.Februar) – auch für die Nelson-Mandela-Sekundarschule. Darüber und über die Ergebnisse der Anmeldeverfahren für die übrigen Remscheider Schulen berichtet die Verwaltung morgen in der Sitzung des städtischen Schulausschusses um 17 Uhr im "Großen Saal" des Bildungszentrum des Sana-Klinikums Remscheid, Burger Straße 211.

Aus den vierten Klassen der Remscheider Grundschulen stehen zum Schuljahr 2019/2020 insgesamt 903 Schülerinnen und Schüler zum Wechsel in die Sekundarstufe I an (Vorjahr 919 Kinder). Mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse begann am 8. Februar die Frist zur Anmeldung an den weiterführenden Schulen.  Für die Hauptschule Hackenberg, die Realschulen und die Gymnasien fanden die Anmeldungen am 25. und 26. Februar statt. Insgesamt wurden 965 Kinder  (Vorjahr: 995) angemeldet und aufgenommen; davon 840 Kinder aus Remscheider Grundschulen und 125 auswärtige Kinder (Vorjahr 123), welche hauptsächlich aus den Bereichen Radevormwald, Wermelskirchen und Wuppertal kommen.

An den beiden Remscheider Gesamtschulen wurden insgesamt 378 Kinder angemeldet (Vorjahr 389), davon 346 Remscheider (Vorjahr 353) und 32 auswärtige Kinder (Vorjahr 36). Es wurden 309 Kinder aufgenommen; davon 283 Remscheider und 26 auswärtige Kinder. Beide Gesamtschulen bilden jeweils sechs Eingangsklassen im Jahrgang 5.

245 Anmeldungen erfolgten an der Sophie-Scholl-Gesamtschule (Vorjahr: 262); 162 Kinder wurden aufgenommen. 83 Kinder (Vorjahr 100) wurden aus Kapazitätsgründen abgewiesen; davon wurden 14 von der Albert-Einstein-Gesamtschule und zwölf von der Nelson-Mandela-Schule aufgenommen. 57 Kinder wurden von anderen weiterführenden Schulen aufgenommen. Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Sophie-Scholl-Gesamtschule 16 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen. 147 Anmeldungen erfolgten an der Albert-Einstein-Gesamtschule.; Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Albert-Einstein-Gesamtschule 17 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

An der zum Schuljahr 2013/2014 gegründeten Nelson-Mandela-Sekundarschule wurden 66  Kinder angemeldet (Vorjahr 61), davon sieben auswärtige Kinder. Als Schule des gemeinsamen Lernens nahm die Nelson-Mandela-Sekundarschule 9 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auf. Mit den 66 Aufnahmen erfüllt die dreizügige Nelson-Mandela-Schule die rechtliche Voraussetzung von mindestens 60 und maximal 87 Anmeldungen. Der gesetzliche Durchschnittswert liegt bei 25 Kindern pro Klasse.

An der GHS Hackenberg wurden 38 Kinder angemeldet. Es werden zwei Eingangsklassen gebildet. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenbildungswerte für Hauptschulen sind ausreichend Kapazitäten an der GHS Hackenberg vorhanden. Die GHS Hackenberg hat als Schule des gemeinsamen Lernens sieben Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

An den beiden Realschulen wurden insgesamt 201 Kinder (Vorjahr 215) angemeldet, an der Alexander-von-Humboldt-Realschule 101 Kinder (für vier Eingangsklassen) und an der Albert-Schweitzer-Realschule 100 Kinder ()ebenfalls vier 4 Eingangsklassen). Als Schule des gemeinsamen Lernens hat die Albert-Schweitzer-Realschule vier Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien (351 Kinder) ist im Vergleich zum Vorjahr (364) leicht gesunken. Das Leibniz-Gymnasium bildet mit 97 Anmeldungen vier Eingangsklassen. Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (86 Anmeldungen), das Gertrud-Bäumer-Gymnasium (87 Anmeldungen) sowie das Röntgen-Gymnasium (81 Anmeldungen) bilden jeweils drei Klassen. Die Anzahl der an den Gymnasien angemeldeten auswärtigen Kinder entspricht dem Niveau der Vorjahre. „Traditionsgemäß“ werden Kinder aus Wuppertal-Ronsdorf am Leibniz-Gymnasium und aus dem Bereich Radevormwald am Röntgen-Gymnasium angemeldet. Insgesamt wurden 38 Kinder (Vorjahr 31) aus Remscheider Grundschulen an auswärtigen Schulen angemeldet, davon 22 Kinder an der Wuppertaler Erich-Fried-Gesamtschule (Vorjahr 13). Hier handelt es sich um „Erstanmeldungen“, also Kinder, welche nicht an einer Remscheider Schule angemeldet bzw. abgewiesen wurden.

Für 400 Euro in Köln bestenfalls ein Studentenzimmer

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bei der Begrüßung. Fotoi: Lothar KaiserRund 40 angehende Studentinnen und Studenten informierten sich am Samstagvormittag in der Aula des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums über die Studienfächer Betriebswirtschaftslehre (B.A.), Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) und Produktionstechnik (B.Eng.). Mit diesen wird die Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH (RFH)  zu Beginn des Wintersemesters 2019/2020 ihre neue Dependance im ehemaligen Schulgebäude der Gemeinschaftsgrundschule Honsberg eröffnen. Remscheid bekomme damit ein speziell auf die Region zugeschnittenes Studienangebot, freute sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der die jungen Leute in der Aula begrüßte und Ihnen den städtischen Projektkoordinator Arndt Zimmermann und Prof. Dr. Alexander Pollack als den Projektentwickler der RFH vorstellte. Dieser erläuterte die Studienangebote anschließend ausführlich.

Bereits im September vergangenen Jahres, als die Stadt Remscheid und die Fachhochschule ihr ehrgeiziges Projekt einer Open-Access-University in Remscheid-Honsberg der Presse vorstellten, hatte der OB darauf hingewiesen, dass Remscheid wirtschaftlich mit der industriellen Metallverarbeitung verwurzelt sei, aber leider bislang trotz einer hohen Fachkräftedichte über kein adäquates Hochschulangebot verfüge, das den Bedarf der vorwiegend mittelständischen Produktionsbetriebe decken könnte. Das wird sich nun ändern. Dank der neuen Studienangebote, verbunden mit preiswertem Wohnraum, so der Oberbürgermeister am Samstag. Denn: „Mit im Boot ist auch die Remscheider Wohnungsbaugesellschaft GEWAG!“ Für einen Mietpreis von 400 Euro sei auf dem Honsberg eine ganze Wohnung zu haben, in Köln dagegen gerade mal ein Raum in einer Wohngemeinschaft mit 15 Quadratmetern. Und die zahlreichen Künstler und Designer, die sich mittlerweile auf dem Honsberg niedergelassen hätten, machten den Stadtteil für Studenten sicherlich zusätzlich attraktiv, stellte der OB fest.

„FIT in Deutsch“ weckt Hoffnung auf die Zukunft

Sie heißen Mohamad, Rasha, Hanah und Ivy, sind zwischen zwölf und 17 Jahre alt und kommen aus Syrien, dem Irak oder Kenia. Nach Deutschland kamen sie vor zwei bis drei Jahren als Flüchtlinge gemeinsam mit ihren Eltern in der Hoffnung, bei uns eine neue Heimat zu finden. Nicht die einzige Gemeinsamkeit, wie Schuldezernent Thomas Neuhaus gestern auf einer Pressekonferenz im Pavillon des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums an der Alten Rathausstraße erklärte. Die zweite Gemeinsamkeit sei ihre große Motivation beim Erlernen der deutschen Sprache. Und damit hätten sie gerade erst (an acht Ferientagen über Ostern) ihrer beiden Lehrer Melina Preiß und Felix Krüger  beim Unterricht in Pavillon und bei Exkursionen beeindruckt.

Deutsch-Unterricht in den Schulferien. Den gibt es in Remscheid nun schon im dritten Jahr, und diesmal sogar an drei Ferienterminen (Ostern, Sommer und Herbst) an insgesamt 23 Unterrichtstagen (in den Sommerferien von Montag, 5. August, bis Freitag, 16. August, und in den Herbstferien von Montag, 14. Oktober, bis Freitag, 18. Oktober; Anmeldungen bei Christoph Sykulski im Kommunalen Integrationszentrum). Macht übers Jahr gesehen ca. 120 Teilnehmer (Doppelbuchungen sind aber nicht ausgeschlossen) in dreimal zwei FIT-Kurse (für Einsteiger bzw. Fortgeschrittene) mit maximal 20 Schülerinnen und  Schülern pro Gruppe. Die Kurse beginnen um 9 Uhr und enden um 16 Uhr. Außerdem gibt es ein Frühstücksbuffet und ein gemeinsames  Mittagessen  (ohne Schweinefleisch), das in der Mensa der EMA zubereitet und eingenommen wird.

„FIT“ steht für FerienIntensivTraining, und daran können alle Schülerinnen und Schüler mitmachen, die neu nach Remscheid zugewandert sind und deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um am normalen Regelunterricht teilzunehmen. Sie müssen zudem eine weiterführende Schule (Gymnasium  Haupt-, Real-,  Sekundär-  oder Gesamtschule) besuchen oder die  Internationale Förderklasse eines Berufskollegs. Nicht ausgeschlossen, dass im kommenden Jahr auch Grundschüler/innen mit Migrationshintergrund und deutschen Sprachdefiziten ein ähnliches Angebot gemacht werden wird, wie Matthias Spaan, Geschäftsführer des Trägervereins „Die Verlässliche“, in der Pressekonferenz andeutete.

„FIT in Deutsch“ ist ein abwechslungsreiches Programm aus Übungen, Spiel, Spaß und Aktivitäten, bei dem die Teilnehmenden gesetzlich unfallversichert sind. In den vergangenen Osterferien gehörten dazu auch Ausflüge nach Schloß Burg (Thema „Ritter und Burgen) und zum „Tierpark Fauna“ (Motto „Heimische Tierwelt“) in Solingen-Gräfrath. Darüber mussten die Jungen und Mädchen anschließend im Schulpavillon der EMA vor der Gruppe auf Deutsch kleine Vorträge halten - meist als stressig empfunden, aber auch als lehrreiche Erfahrung. Das machte das Reden auf Deutsch wieder ein wenig sicherer. Erstaunlich übrigens, wie akzeptfrei die vier jugendlichen Protagonisten gestern von ihrem Ferienkurs auf Deutsch erzählten – ein indirekter Beweis für die gute Arbeit ihrer beiden Deutschlehrer.

Ziel der für die Jungen und Mädchen kostenlosen FIT-Kurse ist es, deren Sprachkenntnisse außerhalb der Schulzeit weiter zu fördern, zu vertiefen und im Alltag anzuwenden. Von den Gesamtkosten in Höhe von ca. 23.000 Euro, die in diesem Jahr insgesamt anfallen werden, übernimmt das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen den größten Batzen (80 Prozent). Die übrigen 20 Prozent will Matthias Spaan mit Hilfe der Kooperationspartner einsammeln  – Kommunales Integrationszentrum Remscheid, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Alexander-von-Humboldt-Realschule, Stadt  Remscheid und Rotary Club Remscheid. Letzterer hat bereits 500 Euro gespendet, wie Michael Birker gestern berichtete. Gut investiertes Geld, schließlich gehe es dabei um eine Zukunft von zugewanderten Jungen und Mädchen, die umso aussichtreicher ist, desto besser sie sich auf Deutsch verständigen können.

Geschichten frei und mündlich erzählen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Kommunale Integrationszentrum lädt zur 2. Veranstaltungsreihe zum Thema „Diversität und Spracherwerb“ für pädagogische Fachkräfte für Donnerstag, 16. Mai, ein. Die Vielfalt in unserer Gesellschaft fordert verstärkt die pädagogischen Fachkräfte im Kindergarten, Offenem Ganztag und Grundschule heraus. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Gemeinsamkeiten, Ressourcen und Potentiale der Kinder zu erkennen und Sicherheit im Umgang miteinander zu gewinnen. Thema der 2. Veranstaltung ist „Geschichten erzählen – Fantasie wecken – Sprache fördern“. Geschichten frei und mündlich zu erzählen, bietet eine hervorragende Möglichkeit, mit Kindern spielerisch auf fantastische Reisen zu gehen. Dabei fördert das Erzählen Konzentration, Zuhörfähigkeit und die Sprachentwicklung – und nebenbei macht es auch noch Freude!

Aber wie finden wir selbst wieder einen Zugang zu dieser alten Kulturtechnik? Wie erschaffen wir Bilder in Köpfen und lassen Geschichten lebendig werden? In dieser Veranstaltung lernen Interessierte verschiedene Ansätze kennen, Geschichten frei zu erzählen, und einfache Übungen und Methoden, um Geschichten mit Kindern zu erfinden. Spielerisch wecken wir unsere eigene Fantasie, erzeugen Kino im Kopf, erzählen und fabulieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Kindern im Alter ab vier Jahren bis zum Ende des Grundschulalters. Termin: Donnerstag, 16. Mai, 9 bis 16 Uhr. Referentin: Selma Scheele (Theaterpädagogin und Erzählerin). Teilnehmerzahl: max. 16 Personen. Ort: Kraftstation, Honsberger Straße 2. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Interessierte melden sich bitte für die Veranstaltung bis zum 8. Mai verbindlich per E-Mail an. Sollten Anmeldung – aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl – nicht berücksichtigt werden können, wird eine Absage versandt. Koordination und Anmeldung: Joby Joppen & Claudia Göncüoglu – Kommunales Integrationszentrum Remscheid, Elberfelder Straße 32, 42853 Remscheid, Tel. RS 16-3483, E-Mail: joby.joppen@remscheid.de">joby.joppen@remscheid.de, claudia.goencueoglu@remscheid.de">claudia.goencueoglu@remscheid.de.

Mahnende Schülerstimmen beim Arbeitnehmerempfang

Uli Spohrmann und Ariana Böker. Fotoi: Lothar KaiserKundgebung zum 1. Mai in den Schatten gestellt“, titelte der Waterbölles am 22. März, Nachdem rund 800 Schülerinnen und Schüler von Gertrud-Bäumer-Gymnasium(GBG), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA), Albert-Einstein-Gesamtschule, Käthe-Kollwitz-Berufskolleg und Sophie-Scholl-Gesamtschule auf dem Rathausplatz gegen den Klimawandel und für Klima- und Umweltschutz demonstriert hatten. Damit war „Fridays for Future' in Remscheid angekommen. “So viel Herzblut, Energie und Engagement wäre auch manchem haupt- und ehrenamtlichen Politiker gelegentlich zu wünschen“, kommentierte der Waterbölles damals. Zumal die Mitglieder des Remscheider Stadtrates dieser Kundgebung in deutlicher Mehrheit ferngeblieben waren. Das hinderte einige Kommunalpolitiker aber nicht daran, die engagierten Jugendlichen schon kurze Zeit später verbal so herzlich zu umarmen, dass man Angst bekommen könnte, diesen könne die Luft zum Atmen ausgehen. Irrtum, wie sich beim gestrigen Arbeitnehmerempfang im Rathaus zeigte. Als Vertreter der Remscheider Gruppe von „Fridays for future" hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz dazu Christina Pelkmann (Gertrud-Bäumer-Gymnasium), Seyda Sahan (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium), Daniel Pilz (Röntgen-Gymnasium) und Lidia Morante-Maldonado (Käthe-Kollwitz-Berufskolleg) eingeladen. Und sie nutzten die Gelegenheit, erneut mahnend ihre Stimme zu erheben, so wie der OB sich das gewünscht hatte. Lidia Morante-Maldonado wiederholte dabei ihren Rap von der Demo im März (siehe das damalige Video). Eine Art Warmlaufen für die heutige Maikundgebung, an der die vier Jugendlichen ebenfalls teilnehmen werden.

Christina Pelkmann (G.-Bäumer-Gymnasium).

Seyda Sahan (Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium).

Daniel Pilz (Röntgen-Gymnasium).

Peter Lange, Vorsitzender des DGB Remscheid.

„Ich bin stolz bin stolz auf die jungen Menschen, die sich auch in Remscheid im Rahmen der Initiative „Fridays for Future" für unsere Zukunft einsetzen“, sagte Mast-Weisz gestern. „Es sind engagierte junge Leute, die sich auch Gedanken darüber machen, was sie selbst tun können, um zu einer nachhaltigen und umweltschonenden Entwicklung beizutragen. Sie haben unser aller Unterstützung verdient!“

Nach der musikalischen Einstimmung durch Ariane Böker (Violine) und Ulli Spohrmann (Gitarre) hatte der OB seine Begrüßungsrede mit der Erinnerung an die Gedenkstätten in Verdun und an der französischen Atlantikküste eröffnet, die er in Urlauben besucht hatte. „Millionen von Soldaten sind hier in mörderischen Kriegen zu Tode gekommen. Diese Orte sind nicht nur Gedenkstätten, sondern auch Orte der Mahnung. Sie sind Orte, die uns dazu auffordern, uns für ein geeintes Europa einzusetzen!“

Beim jüngsten Besuch in den englischen Partnerstädten sei der Brexit ein zentrales Thema gewesen, fuhr der Oberbürgermeister fort. „Viele bedauern diese Entwicklung und hoffen auf ein zweites Referendum. Nicht nur der Brexit ist eine Entwicklung, die der Idee des geeinten Europas widerspricht. Wir erleben überall ein Erstarken nationalistischer Kräfte in europäischen Staaten. Aber auch wir erleben hier das immer unverschämtere Auftreten von Rechts-Extremisten, Reichsbürgern, Identitären. In unseren Parlamenten sitzt mit der AFD eine Partei, die Angst schürt, die die Grundfeste unserer Demokratie, Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit-in Frage stellt. Die wollen einen anderen Staat, einen Staat ohne Meinungsfreiheit, einen Staat, der die Pressefreiheit untergräbt, ihre politischen Mittel sind Hetze und Spaltung. Ich sage, wir hier sagen aber Nein zu jeder Form von Hetze gegen Menschen anderen Glaubens, anderer Herkunft, anderer Lebensplanung!“

In dieser Woche habe er gelesen, dass die demokratischen Parteien viel an Zustimmung verloren hätten. „Warum? Weil viele Menschen den Eindruck haben, dass sich ‚die da oben‘, diese Parteien sich nicht um die wichtigsten Belange kümmern. Die Menschen erwarten Antworten auf dringende Fragen. Die Antwort darauf, welche Auswirkung eine von der Digitalisierung geprägten Welt für Beschäftigung, für den Arbeitsmarkt hat. Wie eine sichere und ausreichende Rente aussieht, wie eine gute und finanzierbare Pflege, ein Gesundheitssystem ohne wochenlange Wartezeiten, berufliche Perspektiven für diejenigen, die zum Teil schon lange Arbeit suchen, wie Politik der Angst vor sozialem Absturz begegnet. Was tun die demokratischen Parteien gegen die weiter wachsende Schere zwischen arm und reich, was dagegen, dass in unserer Stadt jedes 5. Kind in armen Familien lebt? Heute leben zehn Prozent der Remscheiderinnen und Remscheider ausschließlich oder zumindest anteilig von Transferleistungen. Das ist nicht nur eine finanzielle Herausforderung für die Stadt. Es ist vor allem eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, angemessener Teilhabe und kann jederzeit Sprengstoff für ein Gemeinwesen sein. Mein dringender Appell an alle, die hier, im Land und im Bund politische Verantwortung tragen: Hören Sie den Menschen zu, nehmen Sie sich derer Sorgen an! Und bieten Sie ihnen nicht nur einfache Antworten um den Preis des Populismus willen, wie es manche derzeit tun. Zeigen Sie ihnen, dass Politik keine closed-shop-Veranstaltung ist, kein Selbstzweck!“

In den vergangenen Wochen habe in Remscheid das Thema „Gewerbegebiete“ im Mittelpunkt von Diskussionen gestanden, fuhr der OB fort. „Unsere Unternehmen brauchen sie und fragen sie nach. Es ist unsere Aufgabe, das als Stadt sehr ernst zu nehmen. Es ist unsere Aufgabe, unseren Unternehmen hier Perspektiven zu geben und einen Beitrag zu leisten für ausreichende, gute und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze!“ Daher setze er sich für neue Gewerbegebiete ein. „Wir werden dabei darauf achten, dass dies so umweltschonend wie eben möglich geschieht, dass Verkehrssicherheitsbelange vernünftig und verantwortlich gelöst werden!“ Wer sich gegen diese benötigten Flächen stelle, riskiere, dass Unternehmen vor Ort keine Perspektiven mehr sähen und abwanderten. „Ich will aber, dass die Arbeitsplätze in unserer Stadt bleiben, ich will, dass die Remscheiderinnen und Remscheider hier eine gute Zukunft haben. Wir müssen, wollen und werden alles dafür tun, dass alle Remscheiderinnen und Remscheider hier eine gute Zukunft haben. Lasst uns das gemeinschaftlich, mutig und optimistisch anpacken Das hat unsere Stadt, auf die wir stolz sein dürfen, mehr als verdient!“ Und abschließend noch ein Appell zur Europa-Wahl am 26. Mai: „Geht wählen!  Lasst uns den Nationalisten, Rechtsextremisten und Europagegnern zeigen, wir sind Remscheid - wir sind Europa!“

Heynkes bringt Europa ins Klassenzimmer

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Ob Brexit oder Europawahl – 2019 werden entscheidende Weichen für die Zukunft der Europäischen Union gestellt. Damit Europa auch für die jüngere Generation ein Stück näher rückt, organisiert die Bergische IHK am 9. Mai einen EU-Projekttag mit Schülerinnen und –schülern im Berufskolleg Barmen. IHK-Vizepräsident Jörg Heynkes wird mit den jungen Menschen über Europa sprechen. „Gerade für mich als Unternehmer ist der gemeinsame Binnenmarkt mit seinem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Arbeitskräften einer der größten Erfolge der EU“, betont Heynkes. „Er ist eine wichtige Voraussetzung für Wachstum und macht aus Europa ein internationales wirtschaftliches Schwergewicht“, so der Wuppertaler Unternehmer weiter. Er wird außerdem über die herausragenden technologischen Entwicklungen berichten, die in den kommenden Jahren unsere Gesellschaft massiv verändern werden. Er wird ausführlich über die mit dieser „Digitalen Transformation“ verbundenen Chancen und Risiken für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und unser aller Lebenswirklichkeit sprechen.
Die Bergische IHK will den Auszubildenden auch zeigen, welche Vorteile die EU für sie ganz persönlich hat. Denn in einem zunehmend globalisierten Arbeitsumfeld werden gute berufliche Qualifikationen und Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger. Die EU bietet Auszubildenden und jungen Fachkräften durch Austauschprogramme wie ERASMUS+ auch die Chance, Lern- und Arbeitserfahrung im EU-Ausland zu sammeln. „Die Jugendlichen können so im beruflichen Umfeld andere Länder und Kulturen kennenlernen und wichtige persönliche Erfahrungen sammeln, die sie beruflich weiterbringen können“, erklärt Heynkes.
Trotz aller Vorteile gibt es auch viel Kritik an der Europäischen Union. Deshalb soll der EU-Projekttag auch Gelegenheit bieten, darüber zu sprechen. „Viele Erfolge der europäischen Integration werden heute leider als selbstverständlich wahrgenommen und finden daher in der öffentlichen Diskussion nur selten statt. „Wir sollten mehr darüber reden, wie sich jeder von uns einbringen und Europa so mitgestalten kann. Genau das möchte ich im am 9. Mai mit den jungen Menschen besprechen“ so Heynkes.

SommerUni für Schülerinnen im Juli

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Spannende Einblicke in unterschiedliche Studiengebiete und moderne Berufsfelder zu geben, das ist das Ziel der 22. bundesweiten SommerUni für junge Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Sie findet vom 1. bis 5. Juli an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Abiturientinnen und Schülerinnen ab der Jahrgangsstufe 10 können sich ab sofort unter www.sommer.uni-wuppertal.de anmelden. Die Anmeldung ist bis zum 9. Juni möglich. „Heute gibt es eine so große Zahl an Studiengängen und Ausbildungsberufen wie nie zuvor. Die richtige Studien- und Berufsentscheidung zu treffen ist daher nicht einfach. Die SommerUni will Schülerinnen am Übergang Schule – Studium/Beruf dabei unterstützen, sich einen guten Überblick über die natur- und technikwissenschaftlichen Studien- und Berufsmöglichkeiten zu verschaffen und die eigenen Neigungen auch praktisch zu erproben“, so Dipl.-Päd. Ursula Skraburski, die Koordinatorin der SommerUni.

Die SommerUni bietet Schülerinnen ein umfangreiches Veranstaltungsangebot mit über 90 Einzelveranstaltungen – eine Vielzahl von Vorlesungen, Seminaren, Laborexperimenten, Workshops und Gesprächen mit Professorinnen und Professoren. Themen sind dabei u.a.: Künstliche Intelligenz (KI), Architekturgeschichte, Unfallforschung, Elektromikroskopie, Ökologie der Tiere, Atmosphärenforschung, Arbeitsmedizin, Robotik, technischer Explosionsschutz, Meeresbiologie, mathematische Streckenplanung, Windkraft, Ökonometrie oder auch Design. Exkursionen zu namhaften Unternehmen in Wuppertal und der Region stehen ebenfalls auf dem Programm (u.a. Vaillant, Knipex, Bayer, Lanxess und Ford). Erstmals können in diesem Jahr auch die Werkstätten der Wuppertaler Schwebebahn besucht werden.

Die Teilnehmerinnen können sich einen individuellen Stundenplan zusammenstellen und eine Woche lang ins MINT-Studium schnuppern. Dabei lautet das Motto: Informieren, Ausprobieren, Entdecken, Erforschen. Begleitet werden die SommerUni-Teilnehmerinnen von studentischen Tutorinnen, die selber ein MINT-Fach studieren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gewährt werden spannende Einblicke in unterschiedlichste Studiengebiete und moderne, zukunftsfähige Berufsfelder. „Speziell in den Natur- und Technikwissenschaften werden Methoden und Verfahren entwickelt, erforscht und erprobt, die ganz praktisch zur Klimaverbesserung und zum Umweltschutz beitragen können. Die Aufnahme eines MINT-Studiums kann daher die Grundlagen bieten, sich mit diesen Themen später auch beruflich zu beschäftigen“, so Ursula. Anmeldung und weitere Informationen unter www.sommer.uni-wuppertal.de.

Lenneper Lions spenden 12.500 Euro aus Kalender

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid -  Wilhelm Conrad Röntgen

Der Adventskalender des Lenneper Lions Clubs wurde 2018 zum 12. Mal für einen guten Zweck verkauft. Er bestand wieder aus vier Komponenten: dem bergischen Motiv, Tee, Los für eine Tombola mit Preisen im Gesamtwert von ca. 8.000 Euro – und kommt im Reinerlös komplett guten Zwecken in Remscheid zugute. Viele Remscheider Unternehmer und Einzelhändler tragen durch ihre Geld- und Sachspenden zur Verwirklichung des Kalenderprojekts bei.

Das machte nicht nur den Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ glücklich: 12.500 Euro erbrachte der jüngste Verkauf des Lions-Adventskalenders – eine Summe, die nun als Spende an zwei Remscheider Förderschulen geht. Präsident Willi Birrenbach (2.v. li.) und Mit-Initiatorin Cornelia Heynen übergaben sie jetzt an Christian Jansen (li. im Bild), stellvertretender Schulleiter der Hilda-Heinemann-Schule, und Karl-Richard Ponsar (rechts) vom Deutschen Kinderschutzbund Remscheid.

Der Hilda-Heinemann-Schule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) fehlten noch 5.000 Euro zum Kauf einer sogenannten Rolli-Schaukel. Mit der Lions-Spende kann die Schule nun ein Projekt verwirklichen, das in der Region einmalig ist, sagt Christian Jansen: „Das Tolle ist, das Kinder, die im Rollstuhl sitzen, diese Schaukel nicht nur selbstständig nutzen können, sondern auch mit anderen Kindern zusammen schaukeln können.“ Hoffentlich noch bis zum Sommer soll die Schaukel in Betrieb genommen werden.

Der Deutsche Kinderschutzbund bietet am Standort Gewerbeschulstraße (früher Karl-Kind-Schule) der Heinrich-Neumann-Schule (Förderschule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung) eine Übermittagsbetreuung für Schüler ab 13 Jahren an. Das Land zahle dafür zwar die Personalkosten, erläuterte Ponsar, aber nicht die Sachkosten – und die Eltern der Schüler können dafür nicht alleine aufkommen. Für die Förderschüler und ihre Entwicklung ist dieses Angebot, das vor allem kreative Angebote umfasst, aber ebenso wichtig und wertvoll wie für jüngere Kinder. Zur Aufrechterhaltung dieses Angebots ist der Kinderschutzbund auf Spenden angewiesen – und kann sich nun 7.500 Euro von den Lions freuen.  

Kontrolle von Halteverboten, sofern möglich

Zur Verkehrssicherheit vor Schulen und Kitas“ richteten die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN, FDP und W.i.R. im Januar vier Fragen an die Verwaltung. Die Antworten stehen am 9. April auf der Tagesordnung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO). Der Waterbölles zitiert nachfolgend aus der Mitteilungsvorlage:

Frage 1: Werden die Schulwegpläne regelmäßig überarbeitet und an mögliche Veränderungen angepasst?

Antwort: Die Schulwegpläne werden anlassbezogen in Zusammenarbeit mit der betreffenden Schule und der Polizei erstellt. Hierzu werden seit kurzer Zeit Fragebögen nebst Stadtteilkarten an die Schulen versandt. Die Schulen händigen den Eltern der Schulkinder diese Fragebögen aus, mit der Bitte, den tatsächlichen Weg der Kinder zur Schule einzuzeichnen und die Gefahrenpunkte zu benennen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen kann somit der sicherste Schulweg ermittelt werden. Darüber hinaus befindet sich die Straßenverkehrsbehörde aktuell in Gesprächen mit dem Geodatenmanagement um in Zukunft die Schulwege besser ins Geo-Portal einbinden zu können und im besten Falle eine Online-Lösung für die Erhebung der Daten zu finden.
Da bereits die Auswertung der Daten und die Ermittlung des sichersten Schulweges im anlassbezogenen Verfahren einen enormen Verwaltungsauswand darstellen, kann die regelmäßige Überarbeitung aller Schulwegpläne mit der aktuellen, personellen Ausstattung der Straßenverkehrsbehörde nicht in Aussicht gestellt werden.

Frage 2 und 3: Gibt es Überlegungen, ein neues Konzept zur Verkehrssicherheit vor Schulen zu erarbeiten? Wie ist der Sachstand bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Schulwegsicherung und Verkehrserziehung im Rahmen der präventiven Verkehrssicherheit (Verkehrssicherheitskonzept 2016)?

Antwort: Die Verkehrssicherheit vor Schulen und Kitas wird im Rahmen der regelmäßigen Präventionsarbeit der Straßenverkehrsbehörde kontinuierlich betrachtet. So wurde im vergangenen Jahr vor nahezu allen Schulen und Kitas eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ausgewiesen. Zu Beginn eines jeden Schuljahres finden Schwerpunktaktionen im Bereich Geschwindigkeitsüberwachung und Überwachung des ruhenden Verkehrs statt.
Aktuell schlägt die Straßenverkehrsbehörde im Bereich der Ronsdorfer Straße (für die GGS Siepen) vor, eine sog. „Eltern-Kind-Haltestelle“ einzurichten, um die Schulwegsituation noch sicherer zu gestalten und den Eltern eine Möglichkeit zu bieten, ihre Kinder in der Nähe der Schule sicher aus dem Auto aussteigen lassen zu können. Die Einrichtung einer solchen „Eltern-Kind-Haltestelle“ hat die BV Süd in ihrer Sitzung vom 13. Februar für den Bereich der  Metzer Straße (GGS Walther-Hartmann) bereits beschlossen.
Die Straßenverkehrsbehörde nimmt anlassbezogen am Arbeitskreis der Kontaktlehrer für Verkehrssicherheit, gemeinsam mit Vertretern der Verkehrswacht und der Polizei teil. So kann bereits frühzeitig ein Einblick in bestehende Probleme der jeweiligen Schule gewonnen und die präventive Verkehrssicherungsarbeit noch näher am vor Ort festgestellten Bedarf orientiert werden. Ergänzend dazu finden – ebenfalls anlassbezogen - Termine mit den unterschiedlichen Bezirksdiensten der Polizei zu Zeiten des Unterrichtsbeginns statt, um vor Ort einen Eindruck der tatsächlichen Verkehrssituation gewinnen und anlassbezogen verkehrsrechtliche Steuerungselemente einsetzen zu können.
Darüber hinaus ist die Straßenverkehrsbehörde begleitend und unterstützend im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen der gesamtstädtischen Mobilitätsstrategie der Stadt Remscheid durch den Fachdienst Umwelt tätig. Hierbei handelt es sich beispielsweise um die Durchführung der Kindermeilenkampagne vom 1. April bis 30. Juni. Im Rahmen der Kampagne setzen sich Kinder bis zur 6. Klasse mit den Themen Nachhaltigkeit, Klima und Verkehr auseinander, indem sie so genannte „Grüne Meilen“ sammeln. Eine „Grüne Meile“ steht für einen Weg, der klimafreundlich zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wurde. Die Kinder erproben dabei alternative Verkehrsmittel zum Elterntaxi und entdecken ihre eigene Mobilität sowie ihre Umgebung bewusst. Des Weiteren wurde die Umsetzung des Projekts „Walking Bus“ bei den Grundschulen angeregt. Hierbei sollen Kinder ebenfalls dazu animiert werden, den Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Zur Verkehrserziehung für Grundschulkinder wird außerdem am 19. September - gefördert durch das Verkehrsministerium NRW - das Musical „Abgeschnallt“ voraussichtlich im Forum Hackenberg aufgeführt. Ein weiterer Ansatz zur stetigen Verbesserung der Verkehrssicherheit von Kindern im Rahmen des Schulumfeldes war und ist die aktive Mitarbeit der „Siehst du mich? – Aktionswochen“ im Herbst vor den jeweiligen Grundschulen und Kindertageseinrichtungen. Weitere Aktionen, welche im Rahmen des Verkehrssicherheitskonzeptes angesprochen worden sind, können mit der aktuellen Personalausstattung der Straßenverkehrsbehörde nicht wahrgenommen werden.

Frage 4: Werden die Halteverbote vor Schulen und Kitas nachhaltig kontrolliert?

Antwort: Die Überwachung der Halteverbote vor Schulen und Kitas findet ganzjährig im Rahmen der personellen Möglichkeiten statt. Zusätzlich werden, in Absprache mit den jeweiligen Schulen, schwerpunktmäßig Kontrollen durchgeführt, insbesondere zu Beginn eines jeden Schuljahres.