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NRW-Stiftung unterstützt Science-Kits

Pressemitteilung der Nordrhein-Westfalen-Stiftung (Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege)

Zum Beginn der Adventszeit gibt es gute Nachrichten für die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgenmuseums: Die NRW-Stiftung wird einen Zuschuss in Höhe von 140.000 Euro geben, damit das Museum jetzt mobile Experimentier-Koffer, sogenannte „Science-Kits“, für das Röntgen-Schülerlabor entwickeln kann. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz des früheren NRW-Umweltministers und Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg.

Zum Röntgenjahr 2020, wenn sich zum 125. Mal die Entdeckung der Röntgen-Strahlen und zum 175. Mal der Geburtstag Röntgens jähren, plant das Museum in Lennep bereits intensiv an Maßnahmen, die das Wissen und Verständnis für die Bedeutung von Röntgens Entdeckung fördern. Besonders das schulische Bildungsangebot soll zum Jubiläumsjahr ausgebaut werden. Dazu wird das bestehende Röntgen-Schülerlabor erweitert: Neben den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12 sollen dann auch die Schulklassen 5 bis 8 es dem ersten Nobelpreisträger gleichtun, in Lennep experimentieren und so physikalische Grundlagen spielerisch lernen. Dafür werden mobile „Science Kits“ im Röntgenlabor eingesetzt, die helfen sollen, Fragen wie diese zu beantworten: Wie erzeugen wir ein Vakuum? Wie wirken Magnetkräfte? Und natürlich: Wie erzeugen wir Röntgenstrahlen?

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützte das Röntgenmuseum in Remscheid-Lennep schon maßgeblich bei der Einrichtung der Dauerausstellung und aktuell auch bei der Sanierung des Geburtshauses von Wilhelm Conrad Röntgens. Rund 3.100 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 mit insgesamt etwa 265 Mio. Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. (Winfried Raffel)

GEWAG für Campus-Pläne auf dem Honsberg

Infos für Unternehmer zum Hochschulcampus“, überschrieb der Waterbölles am 16. November  eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid, in der insbesondere heimische Unternehmerinnen und Unternehmer für gestern um 18 Uhr im Neuen Lindenhof auf dem Honsberg eingeladen wurden, die sich dafür interessieren, in eine neue Dependance der Rheinischen Fachhochschule (FH) Köln vor Ort, d.h. ihre Ideen einzubringen und sich für den Aufbau des Campus in der früheren Grundschule an der Siemensstraße auch finanziell zu engagieren. Dafür warben nicht nur Prof. Dr. Alexander Pollack, Dipl.-Kfm. Johannes Berens und Prof. Dr. Silke Schönert als Vertreter der FH, sondern auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Technischer Beigeordneter Stadt Remscheid, Peter Heinze.

Das gestrige Statement von Hans-Jürgen Behrendt,  Vorstandsvorsitzender der GEWAG Wohnungsbaugesellschaft Remscheid

Die Stadt Remscheid habe sich zum Ziel gesetzt, dem Fachkräftemangel der Region, insbesondere dem bergischer Wirtschaftsunternehmen, entgegenzuwirken, betonte der OB bei der Begrüßung der rund 40 Zuhörerinnen und Zuhörer. Das Studienangebot werde es den regional ansässigen Unternehmen ermöglichen, ihren akademischen Nachwuchs aus den eigenen Reihen vor Ort heranzubilden. Denn auf dem Honsberg solle ab 2019 den Studierenden der Rheinischen Fachhochschule ein einzigartiger Open-Access-Dreiklang angeboten werden: akademische Ausbildung, praktische Tätigkeit in einem bergischen Wirtschaftsunternehmen und Wohnen in dem einstigen „roten“ Arbeiterviertel.

Darauf ging in seinem Statement Hans-Jürgen Behrendt, der Vorstandsvorsitzende der GEWAG Wohnungsbaugesellschaft Remscheid (siehe Waterbölles-Video). Er berichtete sodann, mit Prof. Dr. Alexander Pollack schon über studentisches Wohnen auf dem Honsberg im Allgemeinen und Speziellen gesprochen zu haben. Die gemeinnützige Rheinische Fachhochschule Köln will auf dem Honsberg neben dem Vollzeitstudium auch ein duales Studium, parallel zur beruflichen Praxis, anbieten. Traditionell ist sie dabei auch auf Lebensläufe im sogenannten „Zweiten Bildungsweg“ ausgerichtet. Aktuell ist für das Bergische Land bereits der Studiengang Produktionstechnik entwickelt worden. Neben Betriebswirtschaftslehre sind mit Wirtschaftsinformatik und Produktentwicklung weitere technische Studiengänge anvisiert.

Es muss gelingen, die Fachhochschule (FGH) in den Stadtteil zu integrieren, es zu einem „Kind des Honsbergs“ zu machen. Darin waren sich alle einig, die gestern im Neuen Lindenhof auf dem Podium saßen. Und dafür gelte es, bei den Anwohnern Schwellenängste abzubauen. Etwa durch Angebote für ältere Menschen, die lernen wollen, digitale Medien zu nutzen. Etwa durch integrative Sportangebote und Kurse zur Studienvorbereitung für Migrantinnen und Migranten, durch eine Stadtteilbibliothek und durch einen  FH-Campus, der auch eine offene Begegnungsstätte für die Bewohner des Quartiers ist und zugleich eine „Offene Hochschule“, etwa mit MINT-Workshops für Kinder und Jugendliche.

Workshop für Pädagogen im Zirkel des Lernens

Der Zirkel des Lernens, das große, von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW (SUE) geförderte Bildungsprojekt der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Bergischen Städtedreieck, startet derzeit in das 2. Bildungsjahr. Unter anderem mit einem gut besuchten und intensiven Lehrerworkshop in der Station Natur und Umwelt (Wuppertal), zu dem auch einige Remscheider Lehrer*innen erschienen waren.Während das Leibniz-Gymnasium in Lüttringhausen sich die Aufgabe gestellt hat, die gesamte Schule nachhaltiger gestalten zu wollen und hier u.a. das Thema "Müll" in der Schule bzw. aus Kiosk und Mensa zu thematisieren, will sich die Future AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) vor allem mit sauberen Energien und dem Klimaschutz beschäftigen. Ein "Ausflug" in die Welt der Wildbienen-Förderung ist dabei aber durchaus auch möglich.
Beide Schulen wurden durch je zwei Lehrerinnen vertreten, die wie durchweg alle Kolleg*innen mit großem Engagement und viel Wissen um die Themen Nachhaltiger Entwicklung bei der Sache waren. Ihnen zur Seite stehen mit Annegret Calaminus (Regionales Bildungsbüro Remscheid) und Jörg Liesendahl (Natur-Schule Grund) Experten der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, die sowohl hinsichtlich der Inhalte wie der Organisation von BNE-Bildungsprojekten und dann auch im Bezug auf die Verankerung der BNE in den Schulprogrammen und internen Curricula der Schulen helfend tätig werden.
Bereits Erfahrung mit einem BNE-Projekt hat das Röntgen-Gymnasium in Lennep. Wie betreuende Lehrer*innen und der stellvertretende Schulleiter Thomas Benkert berichten konnten, befassten sich Schüler*innen eines Differenzierungskurses im vergangenen Schuljahr mit Fragen der Energie und Blockheizkraftwerken. In diesem Jahr werden sich andere Lehrer*innen mit ähnlichen Fragen der BNE befassen und auf den Erfahrungen des Vorjahres aufbauen können.
Dieses und einige andere informativ aufbereitete Beispiele aus der BNE-Praxis wurden den Lehrer*innen präsentiert. Außerdem bekamen sie bei einem Markt der Möglichkeiten persönlichen Kontakt zu zahlreichen potentiellen Kooperationspartner*innen, mit denen eine Zusammenarbeit möglich wäre, so z.B. die Untere Naturschutzbehörde, das Umweltamt, die Biologische Station Mittlere Wupper und natürlich die Natur-Schule Grund.
In den nächsten Monaten werden in den teilnehmenden Schulen einzelne Klassen oder Arbeitsgruppen die Arbeit an Themen der Nachhaltigen Entwicklung aufnehmen. Hauptergebnis sollte die Entwicklung von Handlungskompetenzen für die Schüler*innen sein, aber natürlich auch die didaktische Weiterentwicklung der Schulgemeinde. Vor den Osterferien ist für die Schulen ein weiterer Lehrerworkshop geplant, für Juli 2019 dann eine große Schülerkonferenz mit voraussichtlich 240 - 300 Schüler*innen und den sie begleitenden Lehrer*innen.

Infos für Unternehmer zum Hochschulcampus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid hat sich zum Ziel gesetzt, dem Fachkräftemangel der Region, insbesondere der bergischen Wirtschaftsunternehmen, entgegenzuwirken. Gemeinsam mit der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) wagen wir nun den Schritt, in einer ehemaligen Grundschule auf dem Honsberg in Remscheid einen Campus mit einem speziell auf die Region zugeschnittenen Studienangebot zu entwickeln. Dabei möchten wir den Studierenden der Rheinischen Fachhochschule in Remscheid einen einzigartigen Dreiklang anbieten: akademische Ausbildung, praktische Tätigkeit in einem bergischen Wirtschaftsunternehmen und Wohnen „Auf dem Honsberg“.

Die gemeinnützige Rheinische Fachhochschule Köln bietet neben dem Vollzeitstudium auch ein duales Studium, parallel zur beruflichen Praxis, an. Traditionell ist sie dabei auch auf Lebensläufe im sogenannten „Zweiten Bildungsweg“ ausgerichtet. Aktuell ist für das Bergische Land bereits der Studiengang Produktionstechnik entwickelt worden. Seit September 2018 studieren hier eine junge Frau und zwölf junge Männer berufsbegleitend diesen achtsemestrigen Studiengang, der mit einem Bachelor-Abschluss endet.

Neben Betriebswirtschaftslehre sind mit Wirtschaftsinformatik und Produktentwicklung weitere technische Studiengänge anvisiert. Das Studienangebot ermöglicht den regional ansässigen Unternehmen, ihren akademischen Nachwuchs aus den eigenen Reihen vor Ort heranzubilden. Das Projekt kann nur dann erfolgreich werden, wenn sich die Unternehmerinnen und Unternehmer in die Entwicklung der akademisch-technischen Ausbildung mit ihrem Qualifikationsbedarf und ihren Ideen einbringen und sich damit für den Aufbau des Campus engagieren. Diese sind deswegen zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Rheinischen Fachhochschule und der Stadt Remscheid eingeladen. Gemeinsam sollen bei dieser Informationsveranstaltung zum Aufbau eines Hochschulcampus Montag, 26. November, um 18 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38, die Fragen diskutiert werden „Wie kann ich mitwirken?“ und „Wie kann ich profitieren?“ Aus organisatorischen Gründen ist die Veranstaltung bis zum 22. November eine Anmeldung unter E-Mail stadtmarketing@remscheid.de">stadtmarketing@remscheid.de erforderlich.

In Schulen sind zu viele Stellen unbesetzt

Pressemitteilung der SPD

„Die Lage auf dem Lehrkräftearbeitsmarkt ist angespannt. Das wissen wir alle. Wie die Landesregierung einräumt, ist es nicht möglich, alle zur Verfügung stehenden Stellen zeitnah mit ausgebildeten Lehrkräften zu besetzen. Die aktuellen Zahlen für Remscheid habe ich mit der Antwort auf meine Kleine Anfrage erhalten“, berichtet der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD Sven Wolf. „Vor allem im Bereich der sonderpädagogischen Förderung wird es ganz eng. Hier zeigt sich, dass das Land bei der Stellenbesetzung nicht vorankommt“, meint Wolf. „Noch immer gibt es 63 unbesetzte Stellen. Hier müssen größere Anstrengungen unternommen werden, um zukünftig den Herausforderungen der Inklusion gerecht zu werden. Wir werden sehen, ob die Einrichtung von 250 zusätzlichen Studienplätzen im Bereich der sonderpädagogischen Förderung etwas bewirken kann. Bis diese Lehrkräfte eingestellt werden können, wird es aber noch dauern.“

Die Stellenstatistik ist auch nicht immer aussagekräftig. Erden Ankay-Nachtwein, schulpolitische Sprecherin der SPD: „Die Behauptung der Landesregierung, dass sich die Quote der besetzten Schulleitungsstellen gebessert habe, bestätigt sich für Remscheid nicht. In Remscheid sind aktuell neun Schulleiterstellen nicht besetzt! In Gesprächen mit Eltern wird mir oft eine andere Situation geschildert, als die statistische Personalausstattungsquote zeigt. Da werden viele Situationen gar nicht erfasst – so etwa Veränderungen durch Elternzeit oder Altersteilzeit, Beurlaubungen, Krankheitsausfälle oder Veränderungen im Beschäftigungsumfang. Ob die Vertretungsreserve dann in den Grundschulen greift, dass erfährt man oft nur vor Ort von Schülern und Eltern der betreffenden Schule. Stellen auf dem Blatt geben eben noch keinen Unterricht!“

Bildungsakteure sind vor Ort vernetzt

Regionales Bildungsnetzwerk soll Schulen unterstützen“, titelte der Waterbölles am 8. Juni 2009, nachdem Staatssekretär Günter Wienands vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz im Forum des Schulzentrums Klausen einen Kooperationsvertrag zur Gründung eines Regionalen Bildungsnetzwerk unterzeichnet hatten. Damals fiel zum ersten Mal der Name „Bildungsbüro“, das dem Fachdienst Schule und Bildung wurde. 2013 wurde das Bildungsbüro mit der neu eingerichteten kommunalen Koordinierungsstelle „Übergang Schule – Beruf“.  Woraus sich ab 2015 „neue Handlungsfelder und der Bedarf einer Neustrukturierung herauskristallisierten“. So steht es in dem aktuellen Sachstandsbericht zum „Bildungsbüro“, den die Verwaltung zur Sitzung des Schulausschusses am  14. November vorgelegt hat.

„Wichtige Neuerung ist eine Verschiebung der Aufgaben des Bildungsbüros von Dienstleistungen für Schulen hin zur Koordination aller Remscheider Bildungsakteure“, heißt es darin. Die Aufgabe: Aufbau und Pflege der Remscheider Bildungslandschaft. Zitat: „Im Bildungsbereich haben wir es mit einem sehr vielfältigen Arbeitsgebiet zu tun, das durch das Bild einer Bildungslandschaft symbolisiert wird. Es gibt Anbieter formaler Bildung mit gesetzlichem Auftrag in unterschiedlicher Trägerschaft wie z.B. Schulen als Pflicht-Institutionen des Landes oder Kitas als freiwillige Einrichtungen verschiedener Träger. Es gibt kommunal verankerte Akteure wie Jugendhilfeeinrichtungen mit pädagogischem Auftrag oder die Weiterbildung als Angebot des lebenslangen Lernens. Berufliche Bildung und Familienbildung, Kulturinstitutionen und freie Szene, Einrichtungen, die sich selber gar nicht als Bildungsakteure verstehen, wie z.B. städtische Fachdienste oder Unternehmen: sie alle sind Teil der Remscheider Bildungslandschaft. Dem Bildungsbüro obliegt die Aufgabe der planerischen und gartenbaulichen Unterstützung dieses Biotops.“

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Infos gefällig bei Zweifel am Studium?

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Für Studierende, die daran zweifeln, ob ihr Studiengang bzw. das Studieren überhaupt das Richtige ist, gibt es am Mittwoch, 7. November, eine Informationsveranstaltung an der Bergischen Universität. „Unsere Beraterinnen und Berater helfen bei einer Standortbestimmung, zeigen Unterstützungsangebote auf und erklären wie sich Studierende – innerhalb und außerhalb der Universität – neu orientieren können“, sagt Dr. Christine Hummel, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Die kostenlose Veranstaltung findet von 12 bis 14 Uhr in Hörsaal 16 (Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, Gebäude O, Ebene 06, Raum 06) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

in zwei Jahre 1,15 Mio. € für Schulsozialarbeit

Geld vom Land für Schulsozialarbeit bis 2020“, überschrieb der Waterbölles am 22. Juni eine Pressemitteilung der SPD Remscheid, wonach sich die Landesregierung „nach langem Zögern und auch auf Druck der SPD-Landtagsfraktion dazu verpflichtet“ habe, die Schulsozialarbeit bis zum Jahr 2020 mit jährlich rund 48 Millionen Euro weiter zu fördern. Nach dem Fördersteckbrief „Soziale Arbeit an Schulen“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW von Juni können 1919 und 1920 drei unterschiedliche Schwerpunkte der sozialen Arbeit an Schulen gefördert werden: Die Vermittlung von Leistungen nach § 28 SGB II bzw. § 6b BKGG (Bildung und Teilhabe-Leistungen), die gesellschaftliche und arbeitsmarktliche Integration durch Bildung und die Vermeidung bzw. Verringerung von Bildungsarmut und sozialer Exklusion.

Um pro Jahr Landesfördermittel in Höhe von 356.029,92 Euro zu erhalten, muss die Stadt Remscheid (wie bisher) jeweils 89.007,48 Euro beisteuern. „Unter Berücksichtigung der für die kommenden beiden Jahre eingereichten Wirtschaftspläne und bei der Beibehaltung der bisherigen Quantität und Qualität der Schulsozialarbeit BuT“ will die Stadt Remscheid jedoch über ihren Pflichtanteil hinaus in 2019 noch weitere 129.962,60 € bereitstellen und für 2020 noch weitere 149.962,60 €. Daraus ergibt sich ein städtischer Eigenanteil von 218.970,08 € für 2019 und 238.970,08 € für 2020 – summiert 457.940,16 Euro. Gedeckt sind diese Ausgaben durch die beschlossene Erhöhung der Vergnügungssteuer. Zusammen mit den Landeszuschüssen ergeben sich für die Schulsozialarbeit in Remscheid jährliche Ausgaben in Höhe von 575.000 Euro – summiert 1.150.000 Euro.

Um den unterschiedlichen Erfordernissen einer „Sozialen Arbeit an Schulen“ mit den Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigten gerecht zu werden, wurden zwei verschiedene Leistungsbereiche (Primarstufe und Sekundarstufe I) definiert. Gemeinsam sehen beide die Vermittlung von Bildung und Teilhabe-Leistungen vor. In der Sekundarstufe I geht es des Weiteren um die gesellschaftliche und arbeitsmarktliche Integration durch Bildung sowie die Vermeidung bzw. Verringerung von Bildungsarmut und sozialer Exklusion. Konkreter geht es um

  • Mitwirkung bei der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von systemisch angelegten Förderkonzepten und Angeboten zur Vorbeugung, Vermeidung und Bewältigung von Lernschwierigkeiten, Lernstörungen und Verhaltensstörungen sowie zu besonderen Begabungen
  • sozialpädagogische Hilfen für Schülerinnen und Schüler, in der Regel in Form offener Freizeitangebote oder Projektarbeit
  • in Einzelfällen spezielle Hilfen für Jugendliche und deren Familien in Kooperation mit dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe und mit anderen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Trägern
  • die Entfaltungsmöglichkeiten der Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Kontext
  • Gemeinwesenarbeit für Jugendliche und mit ihnen
  • Entwicklung spezieller Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Schnuppertage für Mädchen: Mach Informatik!

Pressemitteilung der Universität Wuperal

Einen spannenden Einblick in die Welt der Informatik erhielten zehn Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 in dieser Woche bei den Informatik-Schnuppertagen an der Bergischen Universität Wuppertal. Auf Einladung der Arbeitsgruppen „Angewandte Informatik“ und „Didaktik der Informatik“ besuchten sie eine Vorlesung, programmierten gemeinsam mit Informatikstudierenden und entwickelten nach eigenen Ideen Programme für den Mikrocontroller Calliope mini. Die Schülerinnen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid erhielten darüber hinaus einen ersten Einblick in das Universitätsleben: Eine Campus- und Bibliotheksführung, Mittagessen in der Mensa sowie Veranstaltungen auf dem Campus Grifflenberg und dem Campus Freudenberg standen auf dem Programm.

Diese Vielfalt kam bei den Mädchen gut an. „Die drei Tage haben mir gefallen. Vor allem die Vorlesung war spannend. Es war auch schön, das Uni-Leben kennen zu lernen“, urteilte eine Teilnehmerin. Auch die Veranstalterinnen waren zufrieden und freuen sich auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.  Organisiert und durchgeführt wurden die Schnuppertage von Dr. Stephanie Friedhoff (Angewandte Informatik), Dr. Dorothee Müller (Didaktik der Informatik) und der Informatikstudentin Denise Schmitz. Finanzielle Unterstützung für das Projekt erhielten sie vom Gleichstellungsbüro der Universität.

Im Atrium des Rögy darf die Oberstufe chillen

‚Kirsche‘ flog leider kein einziges Mal durchs Loch“, titelte der Waterbölles 15. September nach der Einweihung der neuen Dreifachturnhalle des Röntgen-Gymnasiums in Remscheid-Lennep. Mit dabei war damals auch die städtische Architektin Anja Klein, die während der Bauphase viele Stunden vor Ort verbracht hatte. Dass sie auch andere Bereiche des Gymnasiums neu überplant hat, zeigte sich gestern in der Großen Pause ab 10.10 Uhr: Aus einem Innenhof ist ein „Atrium“ geworden – exklusiv für die Schülerinnen und Schülern der Oberstufe. Und zur Einweihung hatten Schulleiter Matthias Lippert und die beiden Lehrerinnen Kiyo Strünker (Beratungslehrerin mit den Fächern Biologie und Erdkunde) und Paulina Rasch (Lehrerin für Kunst und Deutsch), die zusammen mit einer Schüler-Gruppe an der Konzeption des neuen Raum zum „Chillen“ (steht für entspannen, rumhängen, abhängen) beteiligt waren, natürlich auch Anja Klein eingeladen. So konnte sie sich davon überzeugen, dass die Oberschüler/innen von ihrem neuen Rückzugs-/Aufenthaltsort für Pausen und Freistunden sehr angetan sind. Im  Waterbölles-Video: Kiyo Strünker und Paulina Rasch zur Entstehung des neuen „Atriums“.