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Spendenaktion "Kleines Geld für großes Lächeln"

Liebe Eltern, liebe Remscheiderinnen, liebe Remscheider,
Wir, der Jugendamtselternbeirat Remscheid (JAEB), wenden uns heute mit einem besonderen Anliegen und einer herzlichen Bitte an Sie! Wir alle, insbesondere aber unsere Kinder, haben unter den Auswirkungen der Corona-Krise zu leiden; es fehlen soziale Kontakte, es fehlen Freizeitaktivitäten, es fehlen Hilfsangebote…

Leider gibt es in Remscheid Familien und Kinder, die es in den letzten Monaten schlimmer getroffen hat als andere. Der Jugendamtselternbeirat möchten daher diese Familien und Kinder besonders unterstützen und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich uns anschließen: Wir haben die Spendenaktion „Kleines Geld für großes Lächeln“ ins Leben gerufen zu Gunsten des Deutschen Kinderschutzbund Remscheid e.V., um hilfebedürftige Familien und Kinder in Remscheid zu unterstützen, deren Lage sich insbesondere durch die Corona-Krise noch verschärft hat. Es wäre toll, wenn Sie sich uns anschließen könnten! Jeder Euro kann etwas Tolles in Remscheid bewirken! Wir würden uns freuen, wenn Sie direkt an den Kinderschutzbund Remscheid e.V. spenden:

Deutscher Kinderschutzbund e.V., Ortsverband Remscheid
Spendenkonto: DE 02 3405 0000 0000 0072 60
Stichwort: „Kleines Geld für großes Lächeln“. (Wenn gewünscht, kann der Deutsche Kinderschutzbund e.V., Ortsverband Remscheid, Spendenquittungen ausstellen. Als Nachweis reicht jedoch meist auch der Überweisungsbeleg.)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Die Vorsitzenden Marco Marquard und Miriam Wetzel

Zur Information über den JAEB:  Der Gesetzgeber des Landes NRW hat seit 2011 im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) die Elternmitwirkung in Kindertagesstätten formuliert. Wir sind die KiTa-Elternvertretung aller Träger in Remscheid. Wir vertreten die Interessen im Sinne der Eltern und ihrer Kinder gegenüber den öffentlichen Trägern (Stadt Remscheid), der Jugendhilfe und freien Trägern der Jugendhilfe. Der JAEB ist parteilos, unabhängig und alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Ostern, Corona und kein Ferienprogramm

Schweren Herzens hat die Natur-Schule Grund auch die zweite Woche ihres Osterferienprogramms abgesagt. Leider, so der Leiter der Remscheider Umweltbildungsstation, Jörg Liesendahl, wurden nicht genug Kinder für das viertägige Programm angemeldet, so dass die erforderliche MindestteilnehmerInnenzahl nicht erreicht werden konnte.Liesendahl sieht in der geringen Zahl von Anmeldungen einen Hinweis auf die Unsicherheit, die in Zeiten des Corona-Lockdown bei vielen Eltern herrschen dürfte. Auch das Team der Natur-Schule habe lange überlegt, ob ein Programmangebot überhaupt verantwortbar wäre. Aufgrund der Tatsache, dass das Programm komplett draußen und natürlich unter Wahrung von Hygiene, Abstand und mit Maskenpflicht ein überzeugendes Hygienekonzept hatte, sei das Team aber zu der Meinung gelangt, dass ein solches Naturerlebnisangebot "sicher" umsetzbar sei.
 
Gleichwohl hat Jörg Liesendahl größtes Verständnis für Eltern, die bei der derzeit  hohen Inzidenz in Remscheid und anderen Unsicherheiten ihr Kind nicht angemeldet haben.Das Team der Natur-Schule Grund hofft inständig, dass nach dem aktuellen Lockdown die Zahlen wieder sinken und im Sommerferienprogramm auch wieder Kinder an Kursen in der Natur-Schule werden teilnehmen können.

Kinderbibelwoche fand zu Hause statt

Vergangenes Jahr muss sie leider coronabedingt ausfallen, doch dieses Jahr gab es zum Thema „Schalom – Komm, wir suchen Frieden“ wieder eine ökumenische Kinderbibelwoche in der ersten Woche der Osterferien. Da eine Präsenzveranstaltung mit über 60 Kindern und 20 Jugendlichen im CVJM-Haus nicht möglich war, hatten die Veranstalter – die Ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen, kath. Pfarrei St. Bonaventura und Hl. Kreuz und der CVJM Lüttringhausen – die KiBiWo kurzerhand in die Kinderzimmer verlegt. Über eine eigens eingerichtete Webseite konnten die Kinder sich anmelden und erhielten vor den Osterferien eine Erlebnistasche mit Liederheft, Bastel- und Rätselmaterial. So konnte Religionspädagogin Sabine Wunsch online täglich mehr als 40 Kinder begrüßen und ihnen spannende Geschichten mit Lena und dem Postboten Fieder präsentieren, die sich das große Ziel gesetzt hatten den Frieden zu finden. Dazu wurden vorab Videos produziert.

Der Montag stand unter dem Thema „Du wirst Frieden teilen“ und erzählte die Berufung des Petrus zum Menschenfischer. Passend dazu wurden dann Boote und Mobiles mit Motiven aus der Geschichte gebastelt. Am Dienstag hieß es dann „Du bekommst Frieden geschenkt“. Erzählt wurde die Geschichte einer Sünderin, der Jesus ihre Sünden vergibt und nicht nachtragend ist. Die Kinder konnten an diesem Tag einen Friedens-Pompon-Vogel basteln und sich in Dot-Painting, einer Malform der Aborigines (Ureinwohner Australiens) probieren.
„Du findest Frieden – im Hören und Tun“ war das Motto des dritten Tages.  Es ging darum, im richtigen Moment auf Gott zu hören und auch einfach mal Abschalten zu können. Die Kinder konnten hierzu ein Kuschelkissen für friedvolle Stunden nähen. Am Abschlusstag erfuhren die Kinder, dass auch Geduld und Hartnäckigkeit sich auszahlen können. Im Bastelangebot für diesen Tag befand sich ein Kugellabyrinth, für das man ebenfalls viel Geduld benötigt.

Für die Kinderbibelwoche Zuhause gab es von den Kindern und Eltern zwar viel Lob; die Veranstalter hoffen aber, dass die KiBiWo nächstes Jahr wieder klassisch in den Räumen des CVJM in Lüttringhausen stattfinden kann. Auf der Website https://www.kibiwo-luettringhausen.de hat der Veranstalter ein paar Bastelergebnisse der Kinder online gestellt.

Die Freien Träger zeigen sich irritiert

Unterrichtsausfall wegen Corona kompensieren!“, überschrieb der Waterbölles am 18. Februar die Mitteilung der Fraktionen von SPD, Bündnis‘90/DIE GRÜNEN und FDP, in der sie zur Sitzung des Hauptausschusses am 18. März einen An trag ankündigten  “zur Unterstützung bei der Kompensation von pandemiebedingtem Unterrichtsausfall“. Siehe dazu auch die Stellungnahme der Verwaltung im Waterbölles vom 22. März: „Jugendhilfe kann Unterrichtsausfall nicht ausgleichen“. Dazu haben sich gestern nun auch die Sprecher der beiden Arbeitsgemeinschaften Offene Kinder- und Jugendarbeit (AGOT) und Jugendverbandsarbeit (AGJ) zu Wort gemeldet. Der Waterbölles dokumentiert diese Stellungnahme nachfolgend:

„Der Antrag (der Fraktionen) wurde in der AGOT und der AGJ intensiv diskutiert. Er hat in mehrfacher Hinsicht irritiert:

  • Es ist keine Adressierung an den Jugendhilfeausschuss vorgesehen, obwohl die Gestaltung und Durchführung der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und die Nutzung der Einrichtungen, ja sogar der Einsatz des Personals betroffen sind.
  • Er vermittelt den Eindruck, die Kinder- und Jugendarbeit sei in den „zurzeit ohnehin geschlossenen Jugendzentren“ eingestellt und ignoriert damit die auch in dieser Zeit durchgeführten vielfältigen und flexiblen Angebote.
  • Es wird der Eindruck erweckt, Unterrichtsausfall und entstandene schulische Defizite im formalen Bildungsbereich könnten durch das non-formale und informelle Bildungssystem Jugendhilfe kompensiert werden.

Aus diesem Grund soll zur Klärung hier noch einmal der Auftrag und die Arbeitsgrundlage der Kinder- und Jugendarbeit dargestellt werden: Die Kinder- und Jugendarbeitet bietet Orte und Räume der Begegnung, der Freizeitgestaltung und der außerschulischen, nonformalen und informellen Bildung für junge Menschen mit eigenständigem Auftrag und Profil. Die maßgebliche gesetzliche Grundlage ist das SGB VIII Kinder- und Jugendhilfegesetz. Die wesentlichen Grundlagen der Arbeit in Remscheid sind: 1. § 11 SGB VIII Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG); §§ 10-12 Kinder- und Jugendfördergesetz NRW (3.AG-KJHG); der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Remscheid (DS 16/0112 im JHA am 10.02.2021) ; Das Konzept Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid (DS 15/3457 im JHA am 10.05.2017)

Die Kinder- und Jugendarbeit berichtet kontinuierlich und in der Zeit der Pandemie noch ausführlicher über ihre Arbeit [Qualitätsbericht Offene Kinder- und Jugendarbeit 2019 (DS 15/7226 im JHA am 3.6.2020); Bericht Aktivitäten der Jugendhilfe in der Corona-Pandemie (DS 15/7449 im JHA am 2.9.2020); Bericht Aktivitäten der Jugendarbeit in der Corona-Pandemie (DS 16/0503 im JHA am 10.2.2021); Qualitätsbericht Offene Kinder- und Jugendarbeit 2020 (DS 16/0619 im JHA am 24.3.2021)].

Die Bekämpfung der vielfältigen negativen Folgen der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch die (Offene) Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit, insbesondere für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien, mit ihrem eigenen Bildungs- und Erziehungsauftrag von Beginn wahrnimmt. Leider nimmt der Antrag die Kinder und Jugendlichen nur sehr verengt als Schülerinnen und Schüler in den Blick, reduziert auf ihre Funktion als zukünftige Arbeitnehmer*innen. Diese öffentliche Sichtweise werden auch durch diverse Studien (u.a. JuCo-Studie1) im Kontext der Corona-Krise kritisiert:

 „Sie werden überwiegend auf ihre Rolle als Schüler*innen und zukünftige Arbeitnehmer*innen reduziert. Andere, jugendspezifische Interessen, Bedürfnisse und Themen treten noch mehr in den Hintergrund als vor der Pandemie.“2

Begründet wird dies im Antrag damit, dass der „Ausfall unzähliger Unterrichtszeiten zu zum Teil deutlichen Lerndefiziten bei Schülerinnen und Schülern geführt (hat).“3

Dies entspricht sicher der Realität und sollte durch das zuständige System dringend durch zusätzliche Lern-angebote von qualifizierten Fachkräften (Fach-/Lehrer*innen) behoben werden. Unverständlich für uns ist deshalb, dass für diese Angebote auf das Leistungsspektrum, die Räume und das Personal der Kinder- und Jugendarbeit zurückgegriffen werden soll.

„Der Offenen Kinder- und Jugendarbeit kommt … die Aufgabe zu, dafür Sorge zu tragen, dass auch andere Bedarfe und Lebensbereiche junger Menschen wahrgenommen werden und dass Kinder und Jugendliche eine Stimme in ihren Kommunen haben.“4 Deshalb, und auf der Basis unseres gesetzlichen Auftrages gemäß SGB VIII, weisen wir darauf hin, dass der Ausfall unzähliger Sozialkontakte auf Dauer zu zum Teil deutlichen Sozialisationsdefiziten führen kann.

Der Qualitätsbericht „Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid 2020“ widmet den (Aus-)Wirkungen der Krise auf jugendliche Lebenswelten deshalb auch ein eigenes Kapitel.5

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Stadtbücherei mit Bestell- und Abholservice

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadtbibliothek reduziert ihr Angebot auf die Möglichkeit der digitalen Vorbestellung und der kontaktfreien Medienbereitstellung in der Zentralbibliothek. Sie möchten Bücher, DVD, Spiele oder sonstige Medien entleihen, aber die Bibliothek ist für Kundinnen und Kunden geschlossen? Kein Problem, denn sowohl die Zentralbibliothek in der Scharffstraße als auch die Stadtteilbibliotheken in Lennep und Lüttringhausen bieten weiterhin einen Bestell- und Abholservice für Medien an!

Dieses Angebot funktioniert wie folgt: Bibliothekskundinnen und -kunden können zu den unten genannten Zeiten bis zu zehn Medien telefonisch oder per E-Mail in „ihrer“ Bibliothek (Zentralbibliothek oder Stadtteilbibliothek) vorbestellen und einen Abholtermin für die bestellten Medien vereinbaren. Grundsätzlich können alle am gewünschten Abholort verfügbaren Titel aus dem Online-Medienkatalog „webOPAC“ bestellt werden. Dieser ist im Internet unter www.remscheid.de/bibliothek einsehbar. Bei einer Bestellung von mehr als drei Medien wird gebeten, die Bestellung unter Angabe der Bibliotheks-Benutzernummer per E-Mail aufzugeben. Termine zur Abholung werden im 15 Minuten-Takt in der Zeit von Dienstag bis Donnerstag 11 bis 16.30 Uhr und Freitag von 11 bis 15 Uhr vergeben, wobei Wunsch-Abholtermine – falls irgend möglich – gerne berücksichtigt werden. Die Medienübergabe erfolgt kontaktlos, indem die Medien auf einem Medienwagen zur Abholung bereitgestellt werden – bei der Zentralbibliothek am Seiteneingang und bei den Stadtteilbibliotheken am Haupteingang. Bitte beachten: Um sicherzustellen, dass diejenigen, die die Medien abholen, tatsächlich dazu autorisiert sind, ist der Benutzungsausweis bei Abholung der Medien bereitzuhalten. Er ist dem Personal durch die Fensterscheibe vorzuzeigen. Die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliotheken Lennep und Lüttringhausen sind zu folgenden Zeiten zu erreichen: Dienstag bis Donnerstag 11 - 15 Uhr, Freitag 11-14 Uhr.

CDU fragt nach Mehrbedarf an Tablets für Schüler

Digitaler Unterricht darf nicht von der technischen Ausstattung der Eltern oder deren Geldbeutel scheitern. Damit Schülerinnen und Schüler, deren Familien auf Grundsicherung angewiesen sind, während der Corona-Pandemie nicht ins Hintertreffen geraten, sind digitale Endgeräte für den Distanzunterricht unablässig. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid sieht darin eine praxistaugliche Lösung, um Fernunterricht schnell und einfach zu ermöglichen. Das Bundessozialministerium habe daher die Jobcenter angewiesen, mit Wirkung vom 1.1.2021 einen Mehrbedarf für digitale Endgeräte anzuerkennen, die für diesen Distanzunterricht notwendig sind.
Zur Sitzung des Hauptausschusses am 25.März möchte die CDU nun von der Verwaltung wissen, inwieweit die Weisung des Bundessozialministeriums in Remscheid umgesetzt wurde, wie viele Anträge gestellt und wie viele bewilligt wurden. Und ein Doppelbezug von Tablets ausgeschlossen wird. Die Weisung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gilt:

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Spielplatz-Planung läuft noch bis 26. März

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Spielplatz Albert-Tillmanns-Weg in Lüttringhausen soll attraktiver werden; seine grundlegende Instandsetzung steht an. Deshalb hat die Kinder- und Jugendförderung der Stadt die Lüttringhauser Kinder um die Einsendung von Ideen und Vorschlägen für die Neugestaltung gebeten. Bisher sind 33 Vorschläge eingegangen. Weitere Vorschläge junger Menschen im Alter bis 14 Jahren sind willkommen, hierfür ist noch bis einschließlich Freitag, 26. März, Zeit. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen.

  • Den Fragebogen mit den Ideen ausfüllen und via Email senden an: jugendfoerderung@remscheid.de">jugendfoerderung@remscheid.de!
  • Den Fragebogen ausdrucken, ausfüllen, vielleicht ein Bild dazu malen und per Post senden an: Stadt Remscheid, Elke Müller, Kinder- und Jugendförderung, Haddenbacher Str. 38, 42855 Remscheid!
  • Gerne nimmt Elke Müller die Ideen auch telefonisch entgegen: Tel. (02191) 16 - 31 63.

Zum Fragebogen kommt man entweder über die Startseite der Homepage der Stadt Remscheid oder über den QR-Code an den Plakaten, die am Spielplatz Albert-Tillmanns-Weg und an den Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lüttringhausen aushängen. Weitere Informationen finden gibt es hier: https://remscheid.de/leben/kinder-jugend-und-familie/kinder-und-jugendliche/146380100000081941.php!

Jugendhilfe kann Unterrichtsausfall nicht ausgleichen

Mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Schulbetrieb und die Angebote der Jugendhilfe in Remscheid beschäftigen sich zwei Anfragen von ´SPD, Grünen und FDP bzw. der CDU. Hierzu liegen inzwischen die Antworten der Verwaltung vor. Sie stehen in den nächsten Sitzungen des Schul- und des Jugendhilfeausschusses auf der Tagesordnung. Der Waterbölles zitiert nachfolgend daraus:

„Mit Ausbruch der Corona-Pandemie im März des letzten Jahres haben sowohl das Schulsystem als auch das Jugendhilfesystem in sehr kreativer und innovativer Art und Weise auf die persönlichen Bedarfe junger Menschen und ihrer Familien reagiert. Hierzu trugen u. a. die Jugendhilfeträger, das Jugendamt, die Schulverwaltung, die städt. Erziehungsberatungsstelle und weitere Beratungsstellen, die Schulsozialarbeit und die Vertrauenslehrer*innen in besonderer Art und Weise bei. So wurden die pandemiebedingten Einschränkungen in Remscheid einigermaßen abgemildert.

Der Austausch mit den Beteiligten und die Erfahrungen des letzten Jahres zeigen deutlich auf, dass die jungen Menschen und die Familien die Beratungsangebote kennen und auch nutzen. Allerdings fehlen insbesondere den jungen Menschen die für sie so wichtigen persönlichen Kontakte im Klassenverband, in den Jugendhilfeeinrichtungen, den Sportvereinen und in ihrer Gleichaltrigengruppe. (… Gleichzeitig (ist) ein Anstieg an Beratungsbedarfen und Jugendhilfeleistungen pandemiebedingt zu beobachten. Die Verwaltung (hat) die vorhandenen Beratungsangebote übersichtlich zusammengestellt.“ (Sie werden auch auf der Homepage der Stadt Remscheid veröffentlicht.)

„Die Bekämpfung der vielfältigen negativen Folgen der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die Kinder- und Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit mit ihrem ganzheitlichen Blick auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien und mit ihrem eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag von Beginn an wahrnimmt. (…) Entsprechend des Aufgabenprofils der Jugendhilfe gestalteten die Träger der Jugendhilfe in Remscheid bereits seit Beginn der Corona-Pandemie … sehr innovativ … Angebote für junge Menschen. (…) Dazu gehörten selbstverständlich Angebote in den „geschlossenen“ Jugendzentren. (…)

Die Ferienangebote der Träger der Kinder- und Jugendarbeit entsprechend ihres ganzheitlichen Bildungsverständnisses sind immer auch Bildungsangebote, jedoch non-formaler und informeller Bildung auf der Basis freiwilliger Teilnahme. (…) Die Erfahrungen in der Zeit der Corona-Pandemie zeigen sehr deutlich, dass den jungen Menschen die persönlichen Kontakte und Beziehungen in den Schulen, in den Sportvereinen, in den Offenen Türen und im Freundeskreis fehlen. Die daraus resultierenden Entwicklungen in den Familien und bei den jungen Menschen gilt es aufzuarbeiten. (…) Deutlich zugenommen habe während der Pandemie die Zahl der Kinder und Jugendliche mit Angststörungen oder Depressionen, die therapeutischer Unterstützung bedürfen. „Hier sind entlastende, freizeitorientierte Angebote in den Ferien … sinnvoll, zielführend und notwendig. Vor diesem Hintergrund ist die Jugendhilfe in Remscheid … vollumfänglich aktiv. (…)

Nach Möglichkeit unter Nutzung aller finanzieller Unterstützungsmöglichkeiten aus Bund und Land sollte versucht werden, die coronabedingten Benachteiligungen abzubauen. Hier kommt der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule eine besondere Bedeutung zu. Sollten hier an einzelnen Schulen Bedarfe deutlich werden, könnten diese benannt und im Austausch mit der Jugendhilfe ggf. etwaige Unterstützungsmöglichkeiten eruiert werden. Die Kompensation von pandemiebedingtem Unterrichtsausfall schließt sich aufgrund des eigenständigen Bildungsauftrages der Jugendhilfe allerdings aus.“ 

Urteile manchmal am KIndeswohl glatt vorbei?

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Am vergangenen Donnerstag besuchte der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V., um sich mit dem Vorsitzenden Dr. Thomas Schliermann und der Leiterin Birgit Köppe-Gaisendrees über die Arbeit der Kinderschutzambulanz auszutauschen. „Aus dem sehr angenehmen und produktiven Gespräch mit Frau Köppe-Gaisendrees und Herrn Dr. Schliermann nehme ich viele wertvolle Anregungen mit nach Düsseldorf. Zu erfahren, mit welchen traurigen Schicksalen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderschutzambulanz täglich beschäftigen, erschüttert mich immer wieder. Mein Wunsch wäre natürlich, dass es durch effektive Präventionsmaßnahmen und Frühwarnsysteme erst gar nicht zu solchen Fällen kommt. Da die Realität leider anders aussieht, bin ich sehr dankbar für die wichtige Arbeit der Kinderschutzambulanz. Sie kümmern sich um die Kinder, die unser aller Schutz am meisten verdient hätten, zu Hause aber Opfer von Gewalt und Missbrauch wurden.“, sagte Sven Wolf.

Die Basis der Arbeit der Kinderschutzambulanz bilden dabei ein ganzheitlicher Ansatz und die enge Kooperation mit verschiedenen Abteilungen des Sana-Klinikums Remscheid. „Wir arbeiten in enger Kooperation mit der Kinderklinik, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Frauenklinik und dem Sozialpädiatrischen Zentrum. Die Anfragen erreichen uns über die Jugendämter und Familiengerichte. Gerade in Fällen von körperlicher Gewalt spielt die Beweissicherung eine zentrale Rolle, damit überhaupt eine Chance besteht, dass die Kinder zu ihrem Recht kommen.“, so Thomas Schliermann.

Gerade in diesem Punkt sieht Birgit Köppe-Gaisendrees dringenden politischen Handlungsbedarf: „Es ist teilweise schon frustrierend, was Entscheidungen an den Familiengerichten betrifft. Mir ist natürlich bewusst, dass der Schutz der Familie ein sehr wichtiges Grundrecht ist. Oft hat dies aber zur Folge, dass die Richterinnen und Richter für einen Verbleib in den Familien urteilen, obwohl aus unserer Sicht in manchen Fällen der Schutz des Kindes zunächst einmal durch eine Inobhutnahme besser und sicherer für das Kind gewesen wäre.“, sagte Birgit Köppe-Gaisendress. Leider fehle an dieser Stelle ein entsprechendes Gegengewicht in Form expliziter Kinderrechte im Grundgesetz. „Was lange Zeit als Orchideenthema behandelt wurde, gewinnt – auch durch die Missbrauchsfälle von Lüdge – zunehmend an praktischer Bedeutung. Wir brauchen endlich ein Gegengewicht zum Recht der Eltern, dass es den Richterinnen und Richtern erlaubt, in solchen Fällen stärker für das Wohl der Kinder zu urteilen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist aber auch die Pflicht zu regelmäßigen Fortbildungen, um die Richter und Staatsanwälte gezielt für das Thema zu sensibilisieren.“, sagte Sven Wolf.

So wird der Garten insektenfreundlicher

Viele Menschen beklagen, dass immer weniger Insekten zu sehen seien. Dabei ist es relativ leicht möglich, Insekten zu fördern!
Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid: "JedeR, die / der im Besitz eines Balkons oder Gartens ist, kann dazu beitragen, gute Lebensbedingungen für Schmetterlinge, Käfer und viele andere zu schaffen."Wir brauchen dazu:
  • Zitronenfalter im Anflug auf die Blüten einer Nachtviole Foto: Jörg Liesendahl / Natur-Schule GrundEinheimische Pflanzen im Garten und auf dem Balkon. Auf diese sind unsere Insekten spezialisiert. Absolut unerlässlich ist es für viele Insekten, geeignete Futterpflanzen für ihren Nachwuchs zu finden.
    Und wenn es denn schon Zierpflanzen sein müssen, dann sollten diese eher dem natürlichen Zustand entsprechen und nicht dem Lob der gärtnerischen Zuchtleistung dienen. Gefüllte Blüten z.B. gehen gar nicht!
  • Geben wir der Natur mindestens eine "wilde Ecke" unseres Gartens ab und lassen dort der Natur freien Lauf. Und verschieben wir die "Aufräumarbeiten" im Ziergarten auf Ende März / Anfang April. Lassen wir die Reste der Stauden bis zum Winterende stehen!
    Viele Schmetterlinge überwintern als Puppe, fest eingesponnen an Pflanzenstengeln. Aber auch in den Stängeln überwintern oft kleine Insekten oder deren Larven. Werden diese nun abgemäht oder gar gemulcht, sterben oft auch die Tiere darin.
  • Totholzstapel sowie dichte, möglichst artenreiche Hecken, die sich frei entfalten können und nicht mehrfach im Jahr geschnitten werden.
  • Rücksichtnahme: Wenn Raupen und Blattwespenlarven an Stauden, Bäumen oder Sträuchern ein Blatt nach dem anderen fressen, dann können wir das aushalten, wenn wir wollen!
    Die Pflanzen aber sind darauf eingestellt und treiben oft danach wieder aus.
  • Absoluten Verzicht auf Gifte und künstliche Düngemittel. Zu gut gedüngte Pflanzen sind oft für Insekten und ihre Larven nicht essbar. Und Gift töten i.d.R. auch viele Arten ab, die gar nichts gemacht haben oder sogar nützlich sein könnten.
    Dieses sind nur ein paar Tipps zur Förderung von Insekten. Noch viel mehr solcher Tipps gibt es bei der Natur-Schule Grund, die für Fragen per Mail, über Facebook oder Instagram angesprochen werden kann. Und regelmäßig Naturerlebnis-Tipps veröffentlicht, die dieses Thema behandeln.Übrigens: Erdkröten und Molche, Eidechsen an der Trockenmauer, viele Arten von Vögeln und natürlich Fledermäuse zeigen uns, dass unsere Maßnahmen Erfolg hatten.
    Jörg Liesendahl: "Lasst uns gerne auch teilhaben an den guten Ergebnissen Eurer ganz eigenen Insektenförderung."

Zwölf Kinder hatten gestern einen Riesenspaß

Pressemitteilung des Remscheider Sportverein 1897 e.V.

Gestern Nachmittag haben wir mit zwölf motivierten Kindern aus unserem Verein ein Parkour-Training auf der Anlage in der Prešover Straße abgehalten. Natürlich im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzverordnung NRW: Max. 20 Kinder bis max. 14 Jahre mit zwei Erwachsenen als Trainer. Mit unserem Parkour-Trainer Louis Tichawski war ich von 16.15 bis 17.45 Uhr vor Ort. Die Anlage hat sich in einem sehr guten und auch sauberen Zustand präsentiert.

Es war ziemlich kalt, aber immerhin trocken. Mein Eindruck war, dass die Kinder Riesenspaß hatten und die Eltern auch froh waren, dass sich ihre Schützlinge mal an der frischen Luft in der Gemeinschaft austoben konnten. (Peter Brinkmann)

Nordic-Walking-Park ist wieder einladend

Eine gute Beschilderung ist das A und O. Foto: Lothar Kaiser

Anmeldungen aus dem Ausland für Lauf- und Walkingpark“ titelte der Waterbölles am 28. Juni 2009, nachdem Oberbürgermeisterin Beate Wilding das neue Freizeitangebot auf einem Parkplatz an der Lenneper Straße gemeinsam mit rund fünfzig Nordic-Walker gestartet hatte. Für die fünf, zwischen fünf und fünfzehn Kilometer langen Strecken hatten Sponsoren, darunter vier Remscheider Hoteliers, rund 17.000 Euro aufgebracht. Sie versprachen sich von dem neuen Sportangebot auch eine Belebung des Tourismus in Remscheid…

von Wolfgang Görtz,
Vorstandsmitglied des Röntgen Sport Clubs Remscheid e.V.

Bei der Suche nach Vorschlägen für Outdoor-Aktivitäten kam Anfang des Jahres der Lauf- und Nordic-Walking-Park wieder ins Gedächtnis. Irgendwie war der Park mit seinen schönen Strecken von der „Festplatte“ verschwunden.

Wenn man über Wanderstrecken spricht, sollte man sie auch selbst einmal erlebt haben. Gesagt getan. Ausgesucht haben wir uns unsere Wanderung nicht nach einer App, sondern nach dem Flyer, der 2009 für den Park gedruckt worden war und der sich noch in einer Schublade fand. So sind wir dann an einem Nachmittag von Lüttringhausen aus in die „Rote Runde“ eingestiegen und haben uns in Richtung Tacker Mühle auf den Weg gemacht.

Über den Schreibtisch von Markus Dobke vom städtischen Sportamt war der Park 2008 Im wahrsten Sinne des Wortes auf den Weg gebracht worden. Ihm galt einen Tag nach unserem „Ortstermin“ die Frage, ob der den aktiven Remscheiderinnen und Remscheidern nicht wieder einmal ins Gedächtnis gerufen werden sollte. Dobkes Antwort: “Warte erstmal ab, ich setze mich auf mein Mountainbike und fahre die ganzen Strecken noch mal ab, ob die Kennzeichnung wirklich noch in Ordnung ist.” Und tatsächlich gab es einiges instand zu setzen. Damit wurde inzwischen das Forstamt beauftragt.

Träger des Lauf- und Nordic-Walking-Parks ist (wie bei der Bachtalrunde) der Röntgen Sport Club. Und so musste denn dessen Vorstand, so zusagen vom Bock zum Gärtner gemacht 😉, über die Instandsetzung entscheiden und dafür rund 1500 Euro bereitstellen. So kann der Park jetzt bis Ende März wieder in einem einwandfreien Zustand gebracht werden.

Alle Runden sind mit entsprechenden Farbtafeln gekennzeichnet, so dass man sich sehr gut orientieren kann. Hat man sich anhand der Karte eine Runde ausgesucht, kann man an jedem Punkt einsteigen. Es ist also nicht unbedingt erforderlich und auch gar nicht besonders attraktiv, sich von den sogenannten Ausgangspunkten auf dem Weg zu machen. Wunderbar kombinierbar sind die rote und gelbe Runden zwischen Danielshammer und Tacker Mühle. Meine Empfehlung für die Runden: Erst Rot, dann Gelb und dann Grün! Wer Markus Dobke eine E-Mail schicke  Markus.Dobke@remscheid.de" target="_blank">Markus.Dobke@remscheid.de) bekommt den Park-Flyer zugesandt. Informationen gibt es aber auch über das Internet auf https://www.roentgenlauf.de/lnwp. Ein ideales Angebot für Outdoor-Aktivitäten in der direkten Umgebung auch und  gerade in diesen Corona-Zeiten.

2008 war der Park von der Nordic-Walking-Abteilung des Röntgen Sport Club  – und hier mit großem Engagement von Bernd Wachenfeld – aufgebaut worden. In den nächsten Wochen wird eine aktuelle Idee umgesetzt. Dann sollen die Strecken für Kinder noch interessanter werden, in dem die farblich gekennzeichneten Runden zusätzlich noch Symbole für Kids (Hase, Igel etc.) bekommen. Wer sich daran mit Ideen und Entwürfen beteiligen möchte, kann dies gerne per E-Mail an  Info@roentgenlauf.de" target="_blank">Info@roentgenlauf.de tun.