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Auf der Suche nach Sponsoren für neues Spielhaus

Der Förderverein der ev. Kita Gertenbachstraße e.V. möchte der Lüttringhauser Kita , die am 20. Juni ihr 60-jähriges Bestehen feiern wird (Tag der offenen Tür), zu einem neuen Spielhaus verhelfen. Denn das alte hatte vor drei Jahren aus Sicherheitsgründen weichen müssen. Das neue Waldhäuschen namens Gerti soll eine Küche samt Ofen und eine Verkaufstheke bekommen und den Kita-Kindern von klein bis groß in dem waldigen Außengelände viel Platz für (Rollen-)Spiele bieten. Um das Projekt „Waldhäuschen Gerti" realisieren zu können, bemüht sich der Förderverein gegenwärtig um Sponsoren. Denn laut Kostenvoranschlag wird das neue Spielhaus rund 7.500 Euro kosten - eine Summe, die trotz Einnahmen aus dem jährlichen Sponsorenlauf der Kita-Kinder, dem Verkauf von Waffeln vor einem Discounter, dem Verkauf von diversen Leckereien beim Lüttringhauser Bauernmarkt und der Beteiligung an der Aktion Shuuz nicht aufzubringen ist. Mit Crowdfunding-Unterstützung der Volksbank, durch weitere (kleinere) Spenden anderer Unternehmen und der Eltern sowie den Waffelverkauf Anfang Juni hofft der Verein darauf, die noch fehlende Summe zusammentragen zu können. Denn beim Jubiläumsfest am 20. Juni wollen die Eltern und ihre Kinder das neue Spielhaus gebührend einweihen. die Kontoverbindung des Fördervereins. Hier die KOntodaten: Förderverein der ev. KITA Gertenbachstr. e.V., IBAN: DE11 3405 0000 0012 1032 89, BIC: WELADEDRXXX, Sparkasse Remscheid. (Die Stiftung hinter waterboelles.de beteiligt sich an der Spendenaktion)

Engagierte Eltern gehen Schulprobleme an

In § 72, Absatz 4, des Schulgesetzes für Nordrhein-Westfalen räumt ein unscheinbarer Satz den Eltern von Schulkindern ein Mitwirkungsrecht ein, dem  angesichts des aktuellen Lehrermangels und Unterrichtsausfalls große Bedeutung zukommt: „Schulpflegschaften können auf örtlicher und überörtlicher Ebene zusammenwirken und ihre Interessen gegenüber Schulträger und Schulaufsicht vertreten.“ Die Remscheider Schulpflegschaften haben das bislang nicht getan. Dabei ist das Gesetz schon 15 Jahre alt; es trat am 15. Februar 2005 in Kraft. Doch jetzt tut sich was. Weil Karsten Neldner, als Klassenpflegschaftsvorsitzender Mitglied der Schulpflegschaft der Sophie-Scholl-Gesamtschule, die Initiative ergriffen hat. Zuerst brachte er dort die Idee zur Gründung einer Stadtschulpflegschaft zur Sprache, und als die allgemein begrüßt wurde, übernahm er die Aufgabe, Kontakt zu den Schulpflegschaften aller Remscheider Schulen aufzunehmen. Das geschah aus Gründen des Datenschutzes zumeist über die Leiter/innen der städtischen Schulen. Auch die fanden die Idee durchweg gut und stellten den Kontakt zu dem /der Vorsitzenden der jeweiligen Schulpflegschaft her. Zitat aus dem Brief von  Karsten Neldner an die Schulpflegschaften: „Die Pädagogen treffen sich schulübergreifend zum Erfahrungsaustausch. In Remscheid gibt es das bei den Elternvertretungen nicht. Aber ist es nicht wichtig, Hintergründe kennenzulernen, Informationen zu sammeln, sachlich zu diskutieren und mitzuwirken, damit die Probleme an den Schulen beseitigt oder zumindest gemindert werden? Wir können viel erreichen, wir müssen es nur gemeinsam anpacken!“

Und so kam es, dass in der vergangenen Woche  bei einem Treffen von 36 Elternvertretern in der Sophie-Scholl-Schule 26 der insgesamt 33 Remscheider Schulen vertreten waren (bis auf die Hauptschule alle Schulformen) und die Gründung einer Stadtschulpflegschaft als Ansprechpartner für Politik und Verwaltung bzw. Vertretung der Elternbelange gegenüber dem kommunalen Schulträger, der Stadt Remscheid, ins Auge fassten:

Vertreter von neun Schulen – Karsten Neldner (Sophie-Scholl-Gesamtschule), Claudia Güttner (Albert-Einstein-Gesamtschule). Patrick Schönepauck (Nelson-Mandela-Sekundarschule), Matthias Schmandt-Quambusch (Albert-Schweitzer-Realschule), Janine Giordani (Alexander-von-Humboldt-Realschule), Claudia Kray (Gemeinschafts-Grundschule Kremenholl), Esther Garcia (Katholische Grundschule Menninghausen), Uta Wiesemann (Heinrich-Neumann-Förderschule) und Frank Lipphardt-Hahn (Hilda-Heinemann-Förderschule) ­ haben sich für den 11. März an der Alleestraße verabredet, um eine Satzung für die neue Stadtschulpflegschaft zu erarbeiten. Der Entwurf soll beim nächsten Treffen der Remscheider Schulpflegschaften am 22. April um 19 Uhr in der Albert-Einstein-Gesamtschule vorliegen.

An Themen, die dringend mit Schulverwaltung und Politik erörtert werden müssen, mangelt es den Elternvertretern nicht, wie sich beim ersten Treffen in der Sophie-Scholl-Schule schnell zeigte:

  • Lehrermangel / Unterrichtsausfall: Darunter leiden  alle Schulen, und das nicht erst seit gestern. Berichtet wurde von (wenig Erfolg versprechenden) Versuchen, mit Seiteneinsteigern dem Lehrermangel zu begegnen. Die Seiteneinsteiger könnten längst nicht alle Fächer abdecken. Besonders in den Förderschulen fehle es an Sonderpädagogen. Einige Schulen hätten mit mehr oder minder großem Erfolg Kontakt mit dem Schulministerium in Düsseldorf und dem Remscheider Schulamt aufgenommen, um auf das Problem aufmerksam zu machen (siehe die laufende Online-Petition „Aktion Bildung - Gegen Lehrermangel, Unterrichtsausfall, Bildungsnotstand“).
  • Kritisiert wurde auch ein „falsches System der Personalplanung“ mit Sabbatjahr, Pension, Schulleiterbesetzung und Einstellungsverfahren. Für Letzteres ein Beispiel: Wenn sich eine Schulkonferenz für eine(n) Bewerber(in) auf eine freie Lehrerstelle entschieden hat und diese(r) nach erster Zusage dann doch noch absagt, dürfe nicht der/die nächste geeignete Bewerber(in) auf der Liste genommen werden, sondern das ganze Verfahren müsse von vorne anfangen. Claudia Güttner, Schulpflegschaftsvorsitzende der Albert-Einstein-Gesamtschule, und Karsten Neldner gegenüber dem Waterbölles: „In Wirtschaftsunternehmen wäre das undenkbar!“
  • Einheitliche bewegliche Ferientage: Damit sind jene drei bis vier schulfreien (Brücken)Tage im Jahr gemeint, die die Schulkonferenzen selbst festlegen können. Dort haben die Elternvertreter ein starkes Mitwirkungsrecht (§65.4 Schulgesetz NRW). Bisher gibt es allerdings nur wenige Schulen, die sich diesbezüglich absprechen. Besonders für Familien mit Kindern an unterschiedlichen Schulen ist das unbefriedigend. Dann kann es vorkommen, dass das eine Kind schulfrei und das/die andere(n) Unterricht hat bzw. haben. Dann ist es nichts mit gemeinsamer Freizeit!
  • Schreiben lernen in den Grundschulen: hier Grundschrift, dort Druckschrift, anderswo Schreibschrift. Das klingt nach Wirrwarr statt nach klaren Vorgaben.
  • „Tag der offenen Tür“ in den Schulen: Von den Elternvertretern wurde beim Treffen am vergangenen Dienstag bemängelt, dass der "Tag der offenen Tür" bei einigen Schulen auf den gleichen Samstag fällt. So werde interessierten Eltern die Möglichkeit genommen, sich mehrere Schulen anzuschauen.

Viel zu tun also für Eltern, denen die schulische Entwicklung ihrer Kinder am Herzen liegt. Was aber ist der Grund dafür, dass sich nur wenige Eltern bereiterklären, in Klassen- und Schulpflegschaften mitzuarbeiten? Haben sie das Gefühl, nichts oder nur wenig bewirken zu können? „Wir können viel erreichen, wir müssen es nur gemeinsam anpacken!“, appellierte Karsten Neldner an die Schulpflegschaften. Einen Versuch ist das allemal wert!

Regionalentscheid zum 61. Vorlesewettbewerb

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Remscheid? Beim Regionalentscheid des 61. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Remscheid um die Wette. Der Regionalentscheid findet statt am Montag, 17. Februar, um 14.30 Uhr  im Foyer der Zentralbibliothek des Kommunalen Bildungszentrums, Scharffstraße 4-6. Die Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen oder anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Alle teilnehmenden Kinder erhalten vom Börsenverein eine Urkunde und einen Buchpreis, außerdem einen Buchpreis der lokalen Buchhandlungen sowie einen Gutschein für eine Theateraufführung im Teo-Otto-Theater. Das Bundesfinale ist am 24. Juni in Berlin.

An den mehr als 600 regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Freiluftkurse 2020 für Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Auch in diesem Jahr finden wieder die beliebten Freiluftkurse des Reinshagener Turnerbundes statt. Die Angebote des Fahrrad- und des Laufkurses richten sich an Kinder und Jugendliche, die nicht in der Stube hocken wollen. Raus in die Natur und diese sporttreibend erkunden.  Weg von Smartphone, Tablet oder PC sich radelnd oder laufend auspowern, lautet das Motto des Reinshagener Turnerbundes. Beide Kursangebote richten sich auch an Teilnehmer mit Handicap und finden vom 28. April bis Ende September immer dienstags zwischen 19.15 und 20:15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Sporthalle der Grundschule Reinshagen, „Am Schimmelbuschweg“. Die Kosten betragen 30 Euro für Nichtmitglieder, Vereinsmitglieder können kostenfrei teilnehmen.

Der integrative Laufkurs für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren vermittelt die Grundlagen zum ausdauernden Laufen in der Natur. Die Übungseinheiten unter fachkundiger Anleitung finden zunächst im Stadion Reinshagen statt. Mit zunehmender Kursdauer und Fitness der Teilnehmer werden die Einheiten dann in die Wälder rund ums Stadion verlegt. Die Teilnehmer mit und ohne Handicap werden im Kursverlauf auf eine Teilnahme am Röntgenlauf 2020, der Ende Oktober stattfindet, vorbereitet.  

Bei der 17. Auflage des Fahrradkurses für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren setzt der Reinshagener Turnerbund auf Altbewährtes. Die Remscheider Polizei ist wieder mit im Boot und wird in Sachen verkehrssicheres Fahrrad und richtigem Sitz des Fahrradhelmes aufklären. Die Mountainbiker des RV Adler werden an einigen Übungsabenden das Techniktraining für die fortgeschritten Kursteilnehmern übernehmen. Zudem vertraut der Reinshagener TB auf sein erfahrenes Übungsleiterteam, das den Teilnehmern den sicheren Umgang mit dem Fahrrad auf Nebenstraßen und in den Reinshagener Wäldern vermitteln will. Für die Teilnahme wird stabil Fahrradfahren, ein Fahrradhelm und ein verkehrssicheres Fahrrades werden vorausgesetzt. Der Fahrradkurs ist integrativ ausgeschrieben, Teilnehmer mit Handicap sind willkommen.

Der Fahrradkurs beginnt am Dienstag 28. April. Treffpunkt ist die Skaterfläche an der  Sporthalle West. Gefahren wird in der Zeit von 17 bis 18 Uhr (die Fortgeschrittenen bis 18.30 Uhr). Die Kosten betragen 60 Euro für Nichtmitglieder und 30 Euro für Vereinsmitglieder.

Anmeldungen für beide Kurse sind ab sofort möglich. Anmelden kann man sich bei Kursleiter Stephan Schürmann per Mail unter schuermann-ms@t-online.de">schuermann-ms@t-online.de oder an der Geschäftsstelle des RTB unter reinshagenertb@freenet.de">reinshagenertb@freenet.de. Weitere Infos zu den Sportangeboten des Reinhagener Turnerbundes finden sich im Internet unter www.rtb-1910.de oder können in der Geschäftsstelle unter Tel. RS 696922 erfragt werden.

Buddys begleiten auch Alkoholparcours in den Schulen

Im Beratungszentrum des Diakonischen Werkes, Kirchhofstraße 2, stellten Bernd Liebetrau, Leiter der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werks Remscheid, und Sandra Schwabe vom städtischen Jugendamt, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, gestern der Lokalpresse die vier neuen Buddys vor, die in diesem Jahr beim Rosenmontagszug der Lenneper Karnevalsgesellschaft e. V. und deren Karnevalsfeiern dazu beitragen wollen, dass es unter Jugendlichen friedlich und fröhlich bleibt, auch wenn Alkohol ausgeschenkt wird.
Buddys sollen Mitdenker, Freunde, Kumpe sein, wenn sie Jugendlichen bei ihrer besonderen Art der Alkohol- und Suchtprävention gegenübertreten. Sie bieten sich als Ratgeber auf Augenhöhe an, ohne Besserwisser zu sein. Mit dieser Vorgabe hat die Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Remscheid in den vergangenen elf Jahren rund 80 junge Erwachsene als Buddys (engl. Kumpel) auf ihren Einsatz vorbereitet. Und sechs davon haben sich bereiterklärt, das neue Team dabei zu unterstützen: Nina Celine Petry (20), Studentin der „Sozialen Arbeit“ an der Fachhochschule Dortmund, Joyce Hesse (23) und Philipp Trepschick (21), Pädagogik-Studenten der Uni Wuppertal, und Oliver Sommavilla (28), Auszubildender beim Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Remscheid. Sie haben sich seit November vorigen Jahres an drei Samstagen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Erste Erfahrungen konnten sie im November bei der Anti-Drogen-Disco für zehn- bis 14-Jährige in der Sporthalle West sammeln. Dort werden sie auch am 21. Februar wieder sein – bei der nächsten Anti-Drogen-Disco. Bevor am 24. Februar der diesjährige Großeinsatz ansteht. Wie jedes Jahr beim Karnevalszug in Lennep.

Doch das Remscheider Buddy-Projekt geht über die Alkoholprävention im Karneval weit hinaus. So stehen denn im Terminkalender der vier aktiven Buddys schon weitere Aktionen für 2020:

Dienstag, 19. Mai, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours im Gertrud-Bäumer-Gymnasium

Samstag, 6. Juni / 14 – 19 Uhr
Buddy-Teilnahme am Housepark-Festival im Stadtpark

Montag, 15.Juni, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours in der Sophie-Scholl-Gesamtschule

Mittwoch, 17. Juni, 8 – 14 Uhr
Alkoholparcours Gemeinschaftshauptschule Hackenberg.

Alkoholparcours von der 1. bis 6. Schulstunde werden für weiterführende Schulen angeboten für die Jahrgänge 7 – 9 , bestehend aus vier Parcours zu den Themen „Wirkung von Alkohol im Körper“, „Alkohol verändert die Wahrnehmung“ und „Alkohol und Jugendschutz im Straßenverkehr“ sowie einem Alkoholquiz. Betreut werden die Stationen von der Fachstelle Sucht der Diakonie und den frei Kooperationspartnern Kompazz - Schulsozialarbeit, Jugendamt Remscheid – Erzieherischer Jugendschutz und Polizeipräsidium Wuppertal. , Fachstelle Sucht der Diakonie.

Das Remscheider Buddy–Projekt firmiert übrigens auch unter dem Namen „MIDZ“ = „Mitdenkzentrale für klares Rauschen“. Das steht für unser Motto der Präventionsarbeit:  „Wir denken mit und begleiten unsere Zielgruppen, und wir schreiben nicht vor, wie Menschen sich verhalten sollen. Wir sind überzeugt, dass jede Person den eigenen Rausch oder Kick haben darf und dabei klar und selbstbestimmt bleiben kann. (…) Uns ist besonders wichtig, junge Menschen fit zu machen, selber junge Menschen dabei zu unterstützen, genügend Risikokompetenz zu entwickeln, angemessen mit Alkohol, anderen Suchtmitteln und Konsumverhalten umzugehen.“ Diesem Ziel dienen auch Informationsveranstaltungen in den weiterführenden Schulen über Suchtformen, -kriterien, -kreislauf, -entwicklung und -verhalten im eigenen Alltag. Über die Wirkung von Alkohol im Körper, psychosozial und auf die eigene Wahrnehmung und das eigene Verhalten. Ähnliche Informationsveranstaltung werden den 6. – 8. Klassen zur Nikotin- und Cannabisprävention angeboten. (Merke: Nach einer der Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist unter jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren das Rauschtrinken nach einer rückläufigen Entwicklung in den vergangenen Jahren aktuell mit 37,8 Prozent (2019) wieder angestiegen (2016: 32,8 Prozent). Im Jahr 2004 lag dieser Wert bei 43,5 Prozent.)

Jährlich gibt das Diakonische Werk für das Buddy-Projekt 1.000 bis 1,200Euro aus für Kleidung und Ausrüstung, Werbematerial und Aufwandsentschädigungen für die Buddys (neun Euro / Stunde), die Bernd Liebetrau an anderer Stelle refinanzieren muss. Er wäre daher froh über eine finanzielle Unterstützung von Wir suchen Paten und Sponsoren aus der Wirtschaft, die das Engagement der jungen Erwachsenen in der Suchtvorbeugung unterstützen wollen (IBAN DE02 3506 0190 1010 2080 21, Verwendungszweck 271 029 01).

Klar, ein Nebenverdienst kommt keiner Studentin, keinem Studenten ungelegen. Wichtiger war für die neuen Buddys allerdings die Aussicht darauf, dass sie die Teilnahme an den Projekt bei ihrer Universität als Praktikum geltend machen können. Und für Oliver Sommavilla ist es ein erstes Kennenlernen dessen, was er in seinem späteren Berufsleben beim KOD wohl häufiger erleben wird.

Naturschule Grund: Jetzt für das FÖJ bewerben

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u. a. die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.
Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.
Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar 2020 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2020/2021 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2021 dauern wird.
Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.
Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

Städt. Kitas und Schulen wegen Sturm geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Krisenteam der Stadt Remscheid hat aufgrund der aktuellsten Informationen des Deutschen Wetterdienstes und der damit einhergehenden Gefährdungseinschätzung durch die Feuerwehr Remscheid entschieden, dass eine sichere Erreichbarkeit von Schulen und Kindertageseinrichtungen am morgigen Montag nicht mehr garantiert werden kann. Im Einzelnen hat dies folgende Auswirkungen:

An den städtischen Schulen wird am Montag, 10. Februar, kein Unterricht stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zur Schule kommen. Für Schülerinnen und Schüler die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen hierzu benötigen, müssen sich dazu mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen. Im Zusammenhang mit der getroffenen Entscheidung wird auf die geltende Rechtslage verwiesen, die beim Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen nachzulesen ist. Am Dienstag, 11. Februar, wird der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.

Die städtischen Kindertagesstätten bleiben am Montag, 10. Februar, ebenfalls geschlossen. Ein Notdienst ist sichergestellt. Der Kitabetrieb wird voraussichtlich am 11. Februar wieder aufgenommen. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern Verbindung setzen. Den freien Trägern wird seitens der Stadt Remscheid  empfohlen, sich der städtischen Entscheidung anzuschließen.

Alle städtischen Außensportanlagen und auch alle städtischen Sporthallen sind für den gesamten Montag geschlossen.

Wälder, Park- und Friedhofsanlagen: Wegen des Sturms sollte dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen. Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.

Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal der städtischen Kindertagesstätten befinden sich im Dienst - mit der dringenden Bitte, dabei gut auf die eigene Sicherheit zu achten.

Verzauberte Lichtblicke vom gestrigen Lichterfest

Ohne Sturm auf und Regen verlief gestern das zehnte Lichterfest auf dem Rosenhügel. Es fand auch diesmal wieder im und um das Familienzentrum „Confetti“ an  der Rosenhügeler Straße statt. Entlang und innerhalb der Außengeländes erstrahlten schon um 18 Uhr nach Sonnenuntergang Hunderte von Lichtern. „Freuen Sie sich auf einen romantischen Abend“, hatte Marion Noisten in der Einladung geschrieben, und die nahmen viele Anwohner und Eltern mit ihren Kindern an. Draußen gab es im Laufe des Abend eine kleine Feuer-Jonglage zu bestaunen, und die kleinen Gäste wechselten zwischen Stockbrot vom Buchenfeuer und Pommes aus der Fritteuse. In den Innenbereich gab es Geschichten für Jung und Alt von Vorleser/innen, heiße Suppe und warme Getränke. Für das leibliche Wohl sorgte der Bürgerverein Rosenhügel e.V. (Manfred Saure u.a.) gemeinsam mit dem Familienzentrum „Confetti“ (Ute Holdorf u.a.).

Attraktive Freizeitangebote für Ferien entwickeln

Zu den entsprechenden Fachausschüssen sowie zur Ratssitzung am 26. März hat die die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die bestehenden Ferienangebote für Kinder und Jugendliche in Remscheid bilanzieren und unter Einbeziehung der Anbieter (Vereine, Kirchengemeinden, Circus Caselli, Jugendamt) weiterentwickeln. Dabei sei dann zu klären, welche konzeptionellen und finanziellen Anpassungen zum Ausbau und zum Erhalt der Attraktivität der Angebote erforderlich seien. Begründung: „Seit vielen Jahren bietet die Stadt Remscheid attraktive Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche an, die gerne wahrgenommen werden. Das stabile und gute Programm ist allerdings in die Jahre gekommen. So ist es in Remscheid z.B. offensichtlich immer schwieriger geworden Betreuungspersonal für die Angebote (Kinderstadt, Casselli) zu finden, da die Entlohnung nicht auf ein angemessenes Niveau gebracht wurde.“

Die Grünen führen aus, bei ihren Recherche über die Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Bergischen Land sei ihnen aufgefallen, dass umliegende Städte ihre Angebote in Bezug auf die Attraktivität und damit auch die Finanzausstattung weiterentwickelt haben. Remscheid benötige in den Ferienzeiten insbesondere attraktive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien, Angebote, „die ‚schöne Ferien‘ ermöglichen, spannende Erlebnisse bieten und das Lernen in der Gemeinschaft beinhalten.“

Die Ferienangebote in Remscheid durch Vereine, Kirchengemeinden, Träger und das Jugendamt hätten immer einen besonderen Anspruch und eine große Angebotsvielfalt, so die Antragsteller. Die Träger sollten nun die Gelegenheit zu einem kreativen Prozess bekommen, damit die Finanzierung ihrer bedürfnisgerechten Vorschläge / Angebote angegangen werden könne.

Karten für die 17. Ferienkiste gibt's ab Samstag

190 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren mit und ohne Behinderung sowie ca. zehn Kinder aus Flüchtlingsfamilien können in diesem Jahr wieder an der „FerienKiSte“ teilnehmen, der Remscheider Kinderstadt. Sie ist vom 29. Juni bis 10. Juli jeweils montags bis freitags von 9.30 bis 16 Uhr (am 10. Juli bis 14 Uhr) auch diesmal wieder in der Albert-Einstein-Gesamtschule zu Gast (Frühbetreuung ab 7.30 Uhr möglich). Veranstaltet wird die 17. Ferienkiste vom Fachdienst Jugend der Stadt Remscheid, der ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid, der Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V. und dem Bildungszentrum des Sana Klinikums Remscheid veranstaltet.

Der Teilnehmerbetrag ist unverändert geblieben: 110 € (zehn Tage, inkl. Mittagessen) bzw. 130 € (zehn Tage, inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen). Familien mit geringem Einkommen können unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss für ihre Kinder beantragen. Nähere Informationen bei Brita Günther, Te. RS 163478. Anmeldung für Regelplätze am Samstag, 8. Februar, 10 bis 12 Uhr, im Gemeinde- und Stadtteilzentrum Esche, Eschenstraße 25; Restverkauf ab 10. Februar beim Fachdienst Jugend, Haddenbacher Str. 38, Zimmer 008. Anmeldung für Integrativplätze (Kinder mit Behinderung) unter Tel. RS 163637.

Für Jugendliche ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit, an der Kinderstadt als ehrenamtliche/r Betreuer/in mitzuarbeiten. Interessenten, gerne auch ältere, können sich bei Daniela Kann vom Fachdienst Jugend der Stadt Remscheid, Tel. RS 16 36 37, melden. Die Volksbank stellt in diesem Jahr erstmals einen Mitarbeiter für die Kinderstadt zur Verfügung, der früher selbst daran teilnahm, später dann als Helfer. Er wird diesmal mit den Kindern „die Bank“ leiten mit dem so genannten Fichtentaler als eigener Währung. Weitere Partner sind die Lebenshilfe Rhein Wupper, Service gGmbH (Beratungen und Sicherstellung der Betreuung von Kindern mit Pflegestufe) und der BaF e.V. (Beratungen und Betreuung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien). Unterstützer ist die GEWAG Remscheid.

In der Kinderstadt mit einem sehr hohen Bildungs- und Partizipationsanteil schlüpfen Kinder in die Rolle der Erwachsenen. Dabei sammeln sie Erfahrungen, wagen Neues und haben viel Spaß im eigenen Bürgeramt, einem Arbeitsamt, bei Freizeit- und Konsumangeboten – und lernen so ganz nebenbei, was Demokratie, Arbeitslosigkeit, und Kommunalpolitik bedeutet. „In einer Gesellschaft, in der das Lernen immer bedeutsamer, und Bildung als eines der wichtigsten Güter angesehen wird, scheint Schule immer stärker in den Vordergrund zu rücken“, heißt es in dem Pressetext der Stadt, der gestern bei der Vorstellung des Projekts im Rathaus auslag. Wissen erfolge nicht nur über Zuhören, sondern auch das aktive Selbstmachen. Außerschulische Angebote, die spielerisch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge erklärbar machen und die Partizipation von Kindern stärken, würden zunehmend bedeutsamer, waren sich  gestern Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Egbert Willecke (Fachdienstleitung Jugend der Stadt Remscheid), Til Rebelsky (Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid), Nadine Knop (Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid), Axel Osthöver (Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V.), Sabine Meisterernst (Bildungszentrum des Sana-Klinikums Remscheid) und Tobias Trapp (Schüler der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Sana-Klinikum) einig.

 

Vierte Ostereiersuche für Kinder im Rosengarten

Bereits zum vierten Mal laden die Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen und der SPD-Ortsverein Lennep zu einer gemeinsamen Ostereiersuche für Kinder ein. Diese findet statt am Samstag, 11. April, von 11 bis 13 Uhr im „Rosengarten“ an der Wupperstraße in Lennep. Wie in den vergangenen Jahren werden auch diesmal wieder in mehreren Runden Plastik-Ostereier versteckt, die von den Kindern gesucht werden können. Für je drei gleichfarbige Eier gibt es am Stand ein kleines Präsent. „Nach dem überragenden Zuspruch im vergangenen Jahr ist es beinahe Pflicht, dass wir auch in diesem Jahr wieder den Osterhasen nach Lennep geholt haben!" so die Initiatorin der Ostereiersuche, die Lenneper Bezirksvertreterin Katharina Janotta. Während die Kleinen auf die Suche nach Ostereiern gehen, können die Großen bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee auf ihren Nachwuchs warten. Auch in diesem Jahr verzichten die Veranstalter komplett auf Einwegbesteck und Einweggeschirr: „Wir schleppen lieber Geschirr als blaue Müllsäcke!“ so der Vorsitzende der AWO Lennep / Lüttringhausen, Antonio Scarpino.

Fachtag für mehr Kompetenz im Kinderschutz

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland veranstaltet der Fachdienst Jugend der Stadt Remscheid am 12. Februar in der Friedenskirche, Schützenstraße 32, einen Fachtag zum Thema „Kompetent im Kinderschutz“ für pädagogische Fachkräfte der Remscheider Kindertageseinrichtungen durch. Referent ist Prof. Dr. phil. Jörg Maywald, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind und Buchautor mit dem Schwerpunkt Kinderrechte und Kinderschutz.  Im Mittelpunkt seines Vortrages steht das Thema „Grenzverletzungen und Grenzüberschreitungen im päd. Alltag mit Kindern“. Am Nachmittag werden sich Workshops mit einrichtungsbezogenen Schwerpunktthemen befassen. 90 interessierte päd. Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen, Lehrer*innen der Fachschule für Sozialpädagogik (KKB), Fachberatungen von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege und Vertreter des Sportbundes haben sich angemeldet. Eröffnet wird der kostenfreie Fachtag mit Grußworten des Beigeordneten Thomas Neuhaus und des Fachdienstleiters Jugend, Egbert Willecke. Hintergrund: Fehlverhalten und Gewalt kann viele Formen annehmen und ganz offen, aber auch sehr subtil sein. Grenzverletzungen und Grenzüberschreitungen treten im pädagogischen Alltag hin und wieder auf, und herausfordernde Situationen können sich bei Fachkräften, als auch Kindern schnell Zuspitzen. Die Unsicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen ist groß. Die Tagung beleuchtet folgende Fragen: Auf welche Weise können Kinder effektiv geschützt werden? Was gehört zu einem Schutzkonzept sowohl für Kinder als auch für Fachkräfte und welche Rolle spielen Beschwerdeverfahren? Wie muss eine Ethik pädagogischer Beziehungen aussehen?