Skip to content

Herbst-Highlights in der Stadtbibliothek

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für den Herbst hat sich das Team der Öffentlichen Bibliothek im Kommunalen Bildungszentrum, Scharffstraße 4-6, einige Highlights überlegt, die den Bibliotheksbesuch für Groß und Klein zum Erlebnis machen. Nach der großen Nachfrage im vergangenen Herbst findet dort auch in diesem Jahr wieder eine Halloweenaktion statt – ebenso in den Zweigstellen Lennep und Lüttringhausen. Auch dieses Mal gibt es Taschen mit Spiel, Spaß, Süßigkeiten und gruseligen Bastelaktionen. Aufgrund der großen Beliebtheit wird für die Taschen um Voranmeldung unter Tel. RS16-2336 oder persönlich in der jeweiligen Bibliothek gebeten. Abgerundet wird die Halloweenaktion am 29. Oktober um 19.45 Uhr im Rahmen der Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen mit einer gruseligen Lesung für mutige Kinder in der Kinder- und Jugendabteilung der Zentralbibliothek Remscheid.

Für den 7. Oktober lädt die Bibliothek zur kostenfreien Lesung von Jo Schuttwolf und Miri Smith ein. Jo Schuttwolf studierte Philosophie und Pädagogik auf Lehramt und arbeitete später in der Werbebranche. Die exotischen Eindrücke aus der Werbewelt wurden in seinem Roman "U-Turn – Irgendwann kommt jeder an" verarbeitet. Und darum geht es: Manchmal gerät das Leben aus den Fugen und die Einkaufsfahrt zum nächsten MediaMarkt wird zu einem abenteuerlichen Trip nach Andalusien. Das ist die Geschichte von Tom. Und dann sind da noch Andy, der durchgeknallte Werbetexter, und Juana, die spanische Biologiestudentin. Alle drei werden gehörig vom Schicksal herausgefordert. Und am Ende treffen sie aufeinander – in der Wüste von Tabernas. Dort naht die Katastrophe, aber wie so oft im Leben kann man das auch anders sehen.

Hinter dem Pseudonym Miri Smith versteckt sich die Wuppertaler Autorin Miriam Schmidt. Nach ihrem Oecotrophologie-Studium war sie zunächst als Rezeptentwicklerin für Kochbücher und Magazine tätig. Miri Smith wird aus dem zweiten Band der Elsy-Moore-Reihe lesen. Inhalt: Nervenaufreibender hätte das neue Jahr für die Dorfbewohner von Stricktony nun wirklich nicht beginnen können. Ein Wasserschaden legt nicht nur die beliebte Leihbibliothek lahm, sondern das gesamte Gemeindezentrum gleich mit. Als dann der Sprössling eines reichen Bauunternehmers während der Renovierungsarbeiten bei einem Unfall ums Leben kommt, ist das kleine Dorf vollends in Aufregung.

Neue Schulwegpläne für alle Grund- und Förderschulen

Für Grundschüler ist diese Straßenkreuzung zu groß.Das Projekt „Schulisches Mobilitätsmanagement für alle Remscheider Grundschulen unter Berücksichtigung von Mobilitätsbildung und Schulumfeldsicherheit“ ist eine Kooperation zwischen den städtischen Fachdiensten Umwelt & Bürger, Sicherheit und Ordnung. Die Stadt Remscheid hat hierfür Fördermittel des Landes NRW in  Anspruch genommen (80 Prozent von maximal 100.000 Euro). Gestartet ist das Projekt am 1. März 2020. Und wahrscheinlich hätte es termingerecht im Sommer 2021 geendet, wäre die Corona-Pandemie nicht gewesen. So verzögerte sich die umfangreiche Besichtigung aller 24 Standorte der 19 Grundschulen sowie der Förderschule Heinrich-Neumann und der Rudolf-Steiner-Schule in Remscheid um mehr als ein Jahr. In Augenschein und bewertet wurde von Dipl.-Ing. (FH) Carsten Elkmann und seinem Dortmunder Team, spezialisiert auf Rad- und Fußgängerverkehrsplanung, auch alle 280 von Kindern,. Eltern und Lehrerschaft genannten Problembereiche in Umfeld der Schulen.

Die Ergebnisse können sich sehenlassen: Am 18. August erhielten die Grund- und Förderschulen eine Unterrichtskiste mit vielfältigen, speziell entwickelte Materialien zur Verkehrserziehung etc. Hinzu kamen Schulwegepläne für die einzelnen Standorte. Damit können nicht nur alle Kinder der 1. bis 4. Klassen ausgestattet werden, sondern auch noch nachfolgende Jahrgänge.  Auch wurde für jeden Grund- und Förderschulstandort ein gesonderter Abschlussbericht ausgearbeitet.

Diese Berichte liegen der Stadtverwaltung bereits digital vor. Zudem finden sich in einem zusammenfassenden Abschlussbericht für alle Standorten mit allen 96 organisatorischen, 74 bauliche und/oder verkehrsrechtliche Maßnahmevorschläge (z.B. klassische Schulwegsicherung, Eltern-Kind-Haltestellen) für eine bessere klassische Schulwegsicherung und neue Eltern-Kind-Haltestellen. Das Ziel: Kinder und Eltern für eine klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren, konkret: durch organisatorischen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit den Fußverkehr zu fördern und die Anzahl an „Elterntaxis“ zu verringern. (Alle Berichte können als PDF unter der Überschrift „Schulisches Mobilitätsmanagement und Schulumfeldsicherheit“ auf der Homepage der Stadt oder gleich hier abgerufen werden).

Die Umsetzung von baulichen/technischen Maßnahmen ist nunmehr Aufgabe von Rat und Verwaltung, wobei ein Arbeitskreis aus Schulvertretern und anderen Akteuren wie Verkehrswacht und Polizei zuarbeiten soll. Da dürfte es hin und wieder noch einer nachdrücklichen Einladung der Verwaltung bedürfen. Das deutete Carsten Elkmann am Dienstag an, als er im Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit den zusammenfassenden Abschlussbericht zum Projekt vorlegte. So habe es auf eine Anfrage bei der Polizei keine Rückmeldung gegeben, und das Echo auf eine Schülerbefragung sei in einigen Schulen sehr schwach gewesen.

Erstaunt hat Carsten Elkmann, dass kaum ein Grundschüler / eine Grundschülerin mit dem Fahrrad zur Schule fährt, aber jede/r dritte mit dem „Elterntaxi“ gebracht und abgeholt wird. Dabei sei der eigenständige Schulweg für die Kinder von essentieller Bedeutung. Dadurch könnten die Kinder die nötige Sicherheit im Verkehrsalltag gewinnen, aber auch eine höhere Sozialkompetenz im Umgang mit ihren Schulkameraden. Die von manchen Eltern vorgebrachten Bedenken gegen einen unbegleiteten Schulweg beträfen die fehlende Verkehrssicherheit (zu kleine Querungshilfen für größere Schülergruppen), fehlende sozialer Kontakte auf dem Weg (eventuelle unbestimmte „Übergriff“ und zu geringes Zutrauen dem eigenen Kind gegenüber. Ob dieses Zutrauen umso geringer ist, je älter Mutter und/oder Vater ist/sind, wurde in dem Projekt nicht untersucht.

Spielstraße auf Zeit mehr als eine populistische Idee?

„Temporäre Spielstraßen auf Zeit“ – nach dem Beispiel von Berlin, Dortmund oder Hemer – forderte die CDU-Fraktion in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit mit dem Verweis auf „viele Familien mit kleinen Kindern“. Deren Sicherheit im Straßenverkehr und beim Spielen habe für die CDU höchste Priorität. Allerdings sei es nicht überall möglich, eine dauerhafte Spielstraße einzurichten. Hier könnten „temporäre Spielstraßen“ eine Alternative sein. Die Verwaltung möge doch bitte hierfür verschiedene Straßen im Stadtgebiet benennen, wo dies „einfach und auf jeden Fall kostenlos“ möglich sei. Schließlich habe nicht jede Familie einen eigenen Garten, und nicht überall sei der nächste Spielplatz direkt nebenan: „In Wohngebieten gehören die Straßen nicht nur den Autos, auch spielende Kinder mit Kreide und Bobbycar“. Die Verwaltung möge dem Beispiel von Hemer im Sauerland folgen und „den Familien die Möglichkeit zur Beantragung einer ‚Spielstraße auf Zeit‘ einräumen“, zitiert die CDU Fabian Knott, den örtlichen Vorsitzenden ihrer Jugendorganisation Junge Union.

Die Antwort der Verwaltung begann gestern mit der Erklärung des Unterschieds zwischen  einer „Spielstraße“ als  einem verkehrsberuhigten Bereich mit sehr geringem Fahrzeugverkehr und über eine überwiegende Aufenthaltsfunktion auf der einen Seite und einer zeitlich begrenzten Spielstraße, die ein Anlieger bei der Verwaltung beantragt habe, auf der anderen Seite. Für diese müsse „zwingend Vorsorge für den ruhenden Verkehr getroffen werden, d. h.  es müssten temporäre Parkflächen gekennzeichnet werden“. Eine solche Straße gebe es in Hemer, und habe es die Stadtverwaltung mit einem „Veranstalter“ zu tun, „der zugleich die Haftung übernimmt und ggfs. eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung abschließt“. In diesem Fall werde der öffentliche Verkehrsraum mittels Absperrschranken und dem Verkehrszeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) beschildert. Allerdings kämen hierfür „Hauptverkehrs- und Haupterschließungsstraßen, Straßen mit Linienverkehr oder Straßen, an denen gerade eine Baustelle liegt, … nicht in Frage.“ In Hemer müssten Antragsteller die Nachbarschaft über ihr Vorhaben mindestens eine Woche vorher informieren, so die Stadt Remscheid..  Anwohner, die den Termin vergessen hätten, sei die Zufahrt zu ihrem Grundstück zu ermöglichen.

Und die Kosten für den Antragsteller? In Hemer wird die Beschilderung kostenfrei angeliefert und zur Verfügung gestellt; es fallen keine Gebühren an. In Düsseldorf muss dem Antrag eine Skizze mit möglichen Aufbauten beigefügt werden¸ außerdem wird eine Verwaltungs- und Bearbeitungsgebühr fällig. Die Organisatoren müssen dort  die erforderliche Beschilderung selbst mieten und aufstellen. In Bonn muss zudem die Mehrheit der Nachbarn zustimmen. Fazit der Stadt Remscheid: „Grundsätzlich wäre unter den o.g. Bedingungen auch in Remscheid eine ‚Spielstraße auf Zeit‘ denkbar. Auch hier würde der Antragsteller die Haftung übernehmen. Für die Bewilligung und Abnahme wäre eine Verwaltungsgebühr fällig. Die Kosten der erforderlichen Beschilderung müsste der Antragsteller tragen.“. Fraglich sei jedoch, ob ein Bedarf bestehe und ob der Aufwand in einem Verhältnis zu dem Nutzen stehe.

Roland Kirchner (W.R.R) dazu in der gestrigen Sitzung: „Im Prinzip ist die Idee einer solchen Spielstraße auf Zeit gut. Aber ist sie auch praktikabel?“ In der Siedlung in Lennep, in der er wohne,  könne er sich eine Zustimmung aller Anlieger kaum vorstellen. Roland Gedig (CDU): „Die Nachbarschaft müsste natürlich mit ins Boot genommen werden!“

Waterbölles: Man darf gespannt sein, wann der Antrag, dem die CDU zu Beginn der Sitzung noch „großer Potenzial“ beimaß, wieder auf der Tagesordnung stehen wird...

Grüne Schulhöfe für ein angenehmeres Klima

Zu den nächsten Sitzungen der Bezirksvertretungen und des Schulausschusses liegt der Antrag der Gestaltungsmehrheit von SPD, Grünen und FDP vor, Verwaltung möge grundsätzlich die Entsiegelung von Schulhöfen und die Ausgestaltung mit Spielgeräten für mehr Aufenthaltsmöglichkeiten – unter Einzelfallbetrachtung – umsetzen, sofern Sanierungen und Erweiterungen anstehen, und zugleich prüfen, ob die Kosten aus dem städtischen Budget für die Erweiterungsbauten an Grundschulen finanziert werden können bzw. ob bereits Fördermittel im Rahmen des NRW- Konjunkturprogramms der Landesregierung wurden. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die von der TBR vorgeschlagene Lösung zur Reduzierung der Kosten für die Entsiegelung von Schulhöfen.

Begründung: „Klimaschutz und Klimaanpassung stellen uns vor immer größere Herausforderungen. Innovative Projekte und Ideen sind gefragt. Viele Städte haben bereits Maßnahmen ergriffen. Anhand der Drs.16/2893 ‚Erweiterungsbauten an Grundschulen‘ möchten wir erneut das Thema der Neugestaltung bzw. Umgestaltung von Schulhöfen aufgreifen. Die Entsiegelung von Schulhöfen ist mit Blick auf den Klimawandel durchaus von großer Bedeutung. Der „Grüne Schulhof“ würde inmitten vieler Quartiere zu einem angenehmen Klima beitragen.
In Düsseldorf ist der erste Schulhof entsiegelt worden. Der Pausenhof wurde abgebrochen und durch einen Schulgarten und durch wasser- und luftdurchlässiges Pflaster ersetzt. Der Schulhof kann so zu einem Erholungs- und Lernort werden. Gefördert werden Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler. Hinzu kommt, dass diese Freiflächen einen hohen Grünanteil in der Stadt haben werden und somit von großem stadtökologischem Wert sind. Das Land NRW hat im Rahmen des NRW-Konjunkturprogramm zur Corona-Hilfe ein Klimaresilienz-Programm aufgelegt. Entsprechend der Drs. 16/1687 wurde mitgeteilt, dass über den Förderantrag noch nicht entschieden wurde und dieser geprüft werden sollte.“ 

Kita „Confetti“ mit vielen Gründen zum Feiern

Ehren- und Hauptamtliche sowie Sponsoren der Interkulturelle Kindertageseinrichtung / des Familienzentrums „Confetti“ auf dem Rosenhügel in Remscheid feierten gestern gemeinsam mit dem Trägerverein, dem IKE e.V., vielen Kindern und deren Eltern nicht nur ein Spätsommerfest, sondern auch die Gründung des „Fördervereins für Interkulturelle Erziehung e.V.“ (IKE) vor 30 Jahren, das wegen Corona vor zwei Jahren ausgefallene 20-jährige Bestehen der Kita, deren erstes Domizil das Otto Pfeiffer-Haus an der Burger Straße war, den aktuellen Beitritt zur Initiative „Klischeefrei“ und die Einweihung neuer Spielgeräte auf dem Außengelände der Kita. An all das erinnerte die IKE-Vorsitzende Erden Ankay-Nachtwein (siehe Video).

Systemumstellung von „Little Bird“ zum 1. Oktober

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Elternportal „Little Bird" zur Anmeldung von Kindergartenplätzen wird von der Stadt Remscheid zum 1. Oktober umgestellt. Bisher konnten die Eltern zeitgleich zehn aktive Anmeldungen tätigen – ab 1. Oktober sind es nur noch drei. Das wird für mehr Transparenz unter Eltern und Einrichtungen sorgen. Die Chancen der Eltern bleiben dieselben. Erhalten die Eltern eine Absage, können sie sofort erneut in einer anderen Einrichtung anmelden. Um zu vermeiden, dass die Wunscheinrichtungen der Eltern deaktiviert werden, werden alle Eltern gebeten, ihre Anmeldungen über drei hinaus selbst zu deaktivieren. Alle Eltern haben bereits eine Bedarfsanzeige bekommen, welche Anmeldungen aktiv bleiben sollen. Diese Abfrage enthält einen Link, über den die Eltern die Vormerkungen bestätigen oder deaktivieren können. Sie werden gebeten, ihre Vormerkungen bis zum 30. September zu überprüfen.

Workshop zum Umgang mit „Grenzverletzungen“

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskolleg

In dieser Woche konnten sich 42 angehende Erzieherinnen und Erzieher im Berufspraktikum unter Anleitung des Anti-Aggressivitäts- und Coolnesstrainers Ingo Melzer mit den Ursachen von Gewalt und Interventionsmöglichkeiten von pädagogischen Fachkräften auseinandersetzen. Melzer unterstützt als staatlich anerkannten Erzieher Fachschulen in NRW seit vielen Jahren mit seinen Coaching-Seminaren. Seine wichtigste Maxime lautet: „Verstehen, aber nicht einverstanden sein!“. Ziel ist es, die Gewaltspirale von Kindern und Jugendlichen zu durchbrechen, ohne die Beziehung zum Klientel zu verlieren. Die jungen angehenden Fachkräfte der Sozialpädagogik sollen für das Thema sensibilisiert werden, denn schon früh kann präventiv mit gesundem Sachverstand und entsprechender Fachlichkeit hingeschaut und interveniert werden.

Die sogenannte „konfrontative Pädagogik“ greift dann, wenn Empathie und Zugewandtheit nicht mehr greifen. Dann ist es notwendig, von der gewohnten Pädagogik abzuweichen und etwas Unerwartetes geschehen zu lassen, eben zu konfrontieren. Aufgrund des großen Zuspruchs bietet das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg dieses Coaching mittlerweile jedes Jahr seinen Absolventinnen und Absolventen an.

Jugendliche balancierten gefährlich auf der oberen Stange

Ob der Spielbereich am Hauptbahnhof (Südsteg) überhaupt noch als solcher genutzt werden könne, hatte die CDUI-Fraktion zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid angefragt: „Wäre hier ggf. eine Nutzungsänderung für diesen Bereich angebracht?“ Die schriftliche Antwort der Verwaltung: „Der Spielbereich ist als Teil der Gesamtmaßnahme Hauptbahnhof / Rasenrampe errichtet worden. Nach der Kenntnis der Verwaltung wird er z. B. bei Veranstaltungen in dem angrenzenden Gastronomiebetrieb durch die Kinder der Besucherinnen und Besucher stärker genutzt. Bei einer Nutzungsänderung dieses Bereichs muss mit dem Fördermittelgeber geklärt werden, inwieweit Fördermittel wegen der noch laufenden Zweckbindungsfrist zurückzuzahlen wären.“

Als unzureichend war der CDU auch der neben der Spielfläche aufgestellte Bauzaun aufgefallen. Die Verwaltung dazu: „Der Bauzaun befindet sich seit Öffnung der Spielfläche entlang des Geländers zur Preŝover Straße. Hintergrund sind die zu beachtenden Sicherheitsvorschriften bei Spielplätzen bzw. Spielflächen. So liegt keine ausreichende Höhe des Geländers vor. Aufgrund der Absturzhöhe von ca. sieben Metern zur Preŝover Straße und der angrenzenden Spielfläche, die technisch als Spielplatz zu werten ist, wäre ein höheres, nicht bzw. kaum überwindbares Geländer erforderlich. Dies auch aufgrund der sehr nahe zu dem Geländer vorhandenen Boulder-Wand und der sich daraus ergebenden seitlichen Sicherheitsabstände. Aufgrund der Bauart des Geländers lädt dies, wie bei Jugendlichen durchaus üblich, zum Sitzen auf der oberen Stange ein. Bei der vorhandenen Absturzhöhe muss dies ausgeschlossen werden. Zudem lädt die sich von der Spielfläche aus gesehen hinter dem Geländer befindliche breite Abdeckung des Mauerwerkes zu "Balancierübungen" ein. Beides wurde bei der seinerzeitigen Öffnung bereits beobachtet und wird seither mit den Bauzaunelementen unterbunden."

Die Spielfläche einschließlich Bewuchs werden im Rahmen der wöchentlichen Kontrolle gesäubert, so die Verwaltung weiter. . Hierbei werden Glasscherben und Müll aufgesammelt. Im Frühjahr diesen Jahres wurde der gesamte Bereich zudem einer gründlichen Reinigung mittels Hochdruckreiniger unterzogen. Bei festgestellten Verunreinigungen durch Fäkalien wird ein Reinigungsunternehmen mit der Beseitigung beauftragt. (…) Im Bedarfsfall säubern auch Mitarbeiter der Straßenreinigung das Spielareal.“

Auffällig sind auch die Verunreinigungen und Abfälle im Bereich des Bahnsteigs und der Gleisanlagen. „Diese werden von der Bundesbahn gereinigt“, stellt die Verwaltung fest. „Das Reinigungsintervall ist nicht bekannt.“ Dazu merkte in der BV-Sitzung TBR-Betriebsleiter Michael Zirngiebl ironisch an, es sei in den „vergangenen 25 Jahren in Remscheid niemandem gelungen, die Bundesbahn in Marsch zu setzen.“ Im Übrigen seien die Reinigungskräfte „immer langsamer als die Schmutzfinken“. Mit anderen Worten: Die Arbeit hört nie auf!

Zu den Fotos: Ein Bauzaun soll verhindern, dass spielende Kinder von dem eigentlichen Geländer auf die sieben Meter tiefer gelegene  Preŝover Straße stürzen. Wer sich das kleine Areal am Bahnhof neben Südsteg und Parkhaus genauer ansieht, kommt allerdings nicht auf die Idee, es könnte sich um einen Kinderspielplatz handeln. Eher schon um eine Raucherecke! Auffällig sind auch Glasscherben auf dem Gummiboden. 

„Fit für die Schule“, oder: Unterstützung für Eltern

Pressemitteilung der Psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid

Eltern, die sich Unterstützung bei der Begleitung ihres Kindes wünschen, wenn es um einen gelungenen Start ins Schulleben geht, sind bei der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid richtig. Sie bietet seit 2019 erfolgreich den kostenfreien Kurs „Fit für die Schule“ für Eltern von Vorschulkindern mit und ohne Förderbedarf an. Jetzt geht es weiter. Gelegenheit zur Teilnahme gibt es entweder in der „Villa Kunterbunt“ oder in der Kita Hackenberg. Beide Kurse umfassen jeweils fünf Einzeltermine. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung jeweils nur für einen kompletten Elternkurs möglich. Bei Bedarf ist eine Kinderbetreuung möglich.

Villa Kunterbunt

Die gemeinsamen Treffen finden immer donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr im Familienzentrum Villa Kunterbunt, Edelhoffstraße 33, statt. Die Kursleitung haben Diplom-Pädagogin Constanze Werth und Schulpsychologin Hannah Arendt. Sie schaffen Raum für Ideen, lebendigen Austausch und Tipps, wie Eltern ihr Kind in seiner Individualität auf dem Weg in die Schule begleiten können. Interessierte Eltern können sich ab sofort zum nächsten Elternkurs „Fit für die Schule“ mit Start am 10. November per E-Mail unter constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de oder hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de anmelden.

  • 10. November 2022: Kindliche Entwicklung: Wie sieht die Welt meines Kindes gerade aus? Übergang KiTa - Schule
  • 19. Januar 2023: Fit werden für die Schule. Tipps zum spielerischen Fördern
  • 23. Februar 2023: Meine neue Rolle als Elternteil eines Schulkindes. Eine spannende neue Aufgabe
  • 20. April 2023: Selbstbewusstsein und soziale Fähigkeiten. So wird mein Kind stark in der Schule
  •  25. Mai 2023: Die Mischung macht’s! Entspannt durch Nachmittag und Hausaufgaben

Kita Hackenberg

Die gemeinsamen Treffen finden immer donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Elterninitiative Kindertagesstätte Hackenberg e.V., Hackenberg 7, in Lennep statt.  Die Kursleitung haben Diplom-Pädagogin Constanze Werth und Diplom-Pädagogin Anja Dittmann. Sie schaffen Raum für Ideen, lebendigen Austausch und Tipps, wie Eltern ihr Kind in seiner Individualität auf dem Weg in die Schule begleiten können. Interessierte Eltern können sich ab sofort zum nächsten Elternkurs „Fit für die Schule“ mit Start am 3. November per E-Mail unter constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de oder anja.dittmann@remscheid.de">anja.dittmann@remscheid.de anmelden.

  • 3. November 2022: Kindliche Entwicklung: Wie sieht die Welt meines Kindes gerade aus? Übergang KiTa - Schule
  • 12. Januar 2023: Fit werden für die Schule. Tipps zum spielerischen Fördern
  • 2. März 2023: Meine neue Rolle als Elternteil eines Schulkindes. Eine spannende neue Aufgabe
  • 27. April 2023: Selbstbewusstsein und soziale Fähigkeiten. So wird mein Kind stark in der Schule
  • 1. Juni 2023: Die Mischung macht’s! Entspannt durch Nachmittag und Hausaufgaben

12. und wohl auch letztes Park Food Festival

Foto: Thomas Wunsch.

Freitag bis Sonntag, 9. - 11. September
12. Park Food Festival
Das Remscheider „Park Food Festival“ geht in die nächste Runde. Zum 12. Mal findet das Festival vom 9. bis 11. September auf dem Gelände des Remscheider Stadtparks statt. Freuen Sie sich auf frisch zubereitete Food Kreationen, exotische Gewürze, leckere Gerüche und ausgefallene Trucks. Es wird wieder gegrillt, geräuchert, frittiert. Der Eintritt ist kostenfrei. Öffnungszeiten: Freitag 17 - 22 Uhr, Samstag 12 - 22 Uhr, Sonntag 12 - 19 Uhr. Es sei das letzte unter seiner Regie, sagte der gegenwärtige Veranstalter einer Lokalzeitung.

Artikel vollständig lesen

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

11. bis 12. Oktober, 10 bis 13 Uhr
Licht an! Nicht nur für Kids
LightE, der Schreibtischroboter. Ferienworkshop mit Markus Heip  und Horst Kaiser.

Sägen und Bearbeiten von Holz und Metallteilen, Löten und Malen – das könnt Ihr in unserem Ferien-Workshop lernen. Baut Euch Euren Schreibtisch-Roboter selbst, der LED-Licht ins dunkle Schreibtisch-Dasein bringt und obendrein noch jede Menge Kleinteile aufnimmt: Zettel und Stifte finden ihren Platz, und in seinem Bauch passen zwei USB-Sticks. Für das Handy gibt es eine spezielle Ablage.
Der Workshop findet am 11. und 12. Oktober (Dienstag/Mittwoch) jeweils von 10 bis 13 Uhr im statt. Die Kosten liegen bei 2,50 Euro pro Teilnehmer:in plus zwölf Euro für Materialkosten, Altersgruppe 8 bis 14 Jahre. Bitte schnell per Tel. RS162519, E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder über unsere Internetseite www.werkzeugmuseum.org anmelden!

Artikel vollständig lesen

Gemeinsam feiert sich noch mal so gut!

„Kuchen, Waffeln, Pommes und andere Leckereien und Getränke stehen bereit, und gutes Wetter ist bestellt“, kündigte Karl-Richard Ponsar, der Vorsitzender des Kinderschutzbundes Remscheid, in der vergangenen Woche an und lud für Sonntag zum 50-jährigen Bestehen der Ortsgruppe in den Stadtpark ein. Und er hatte nicht zu viel versprochen: Mehr als 50 Vereine, Kitas, Schulen, Organisationen und Unternehmen beteiligten sich von 11 bis 17 Uhr mit Ständen bzw. dem vielseitigen  Bühnenprogramm an dem Kinderfest, das eigentlich ein doppeltes war. Denn die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid hatte, nachdem sie von den Plänen des Kinderschutzbundes erfahren hatte, die einzig richtige Idee und schlug vor, beide Feste n zu einem „Doppelpack“ zusammenzulegen, statt sich im Park und auf dem Rathausplatz innerhalb eines Monats Konkurrenz zu machen. Und so wurde denn in diesem Jahr der Internationale Weltkindertages (20.9. / Motto: „Gemeinsam für die Kinderrechte") ein wenig früher gefeiert als sonst, eröffnet von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zusammen mit Kindern. Und der kleine Tiger und die Schlumpfine kamen als Walk-Act hinzu.

Was wurde den Kindern an diesem Tag im  Stadtpark nicht alles geboten?! Im Sand baggern, sägen, schmieden (unter Anleitung von Martin Cramer-Backhausen, vom Förderverein Steffenshammer e. V.), auf dem Traktor fahren (mit Treckerfreund Manfred Dörpfeld), malen, schmieden, basteln, schminken, Schleim herstellen, tanzen, spielend die eigene Konzentration und Re­aktion testen, im Wettstreit mit Erwachsenen, oder einfach nur zuschauen (Tanz- und Musik auf der Bühne oder Aktionskünstlern). (Fotos: Hans Georg Müller)