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Vielseitiges Ferienprogramm in der Gelben Villa

Pressemitteilung der Kraftstation, Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V.

Nachdem coronabedingt viele Ferienaktivitäten wie z.B. die Kinderstadt für Kinder und Jugendliche in Remscheid entfallen mussten, haben die Gelbe Villa und Kompazz -  Schulbezogene Jugendsozialarbeit ein randvolles und vielseitiges Ferienprogramm für Remscheider Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt. Von morgens um 9 Uhr bis abends um 20 Uhr gibt es montags bis freitags jede Menge Spiel, Spaß und Action in der und rund um die Gelbe Villa. Ganz frisch sind jetzt auch die Ferienangebote für die dritte Ferienwoche (13. bis 17. Juli) online (www.kraftstation.de/ferienprogramm) und können dort gebucht werden. Auch in der zweiten Ferienwoche sind noch in einigen Angeboten Restplätze verfügbar. Die Angebote sind in der Regel kostenfrei! Da die meisten Angebote aufgrund der geltenden Hygieneregeln nur mit einer begrenzter Teilnehmendenzahl durchgeführt werden können, ist eine vorherige Anmeldung unbedingt notwendig.

Die Angebote für die nächsten beiden Wochen siehe nächste Seite:

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„Waldkrönchen" mit Platz für 110 Kinder in sechs Gruppen

Rhein-Brot-Fabrik weicht sechs KiTa-Gruppen“, berichtete der Waterbölles am 13. April 2019. Gestern nun wurde auf dem einstigen Fabrikgelände Arturstraße 3 in Hasten das Richtfest gefeiert. und ab Januar 2021 sollen in der neuen  KiTa „Waldkrönchen" 110 Kinder in sechs Gruppen betreut werden. "Doppelt so viele Eltern haben ihr Interesse angemeldet“, verrieten gestern Vertreter des Investors, der SIGNA aus Köln, und des KiTa-Betreibers, der Step Kids KiTas gGmbH (Berlin/(Wuppertal). Auch wenn die gestrige Feier mit Bergischer Kaffeetafel angesichts von Corona-Beschränkungen eher klein ausfiel, war die Freude der Teilnehmer über den Baufortschritt doch groß. In dem Rohbau der neuen Kindertagesstätte geht es nun an den Einbau der Fenster und die Gestaltung der Innenräume.

Die Sanierung der alten Brache sei wegen der beengten Straßenverhältnissen in dem dicht besiedelten Quartier unterhalb der Edelhoffstraße schwierig, hatte es im April vergangenen Jahres geheißen. Daran knüpfte gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz a. Er zollte Architektin Theresa Hegener, Klaus Feldmann, Vertreter des Bauträgers epb, und allen übrigen Beteiligten seinen „Respekt für die Erfüllung Ihrer anspruchsvollen Aufgaben“. Und der Remscheider Dachdecker- und Klempnermeister Frank Hermann verwies in seinem Richtspruch darauf, dass daran auch zahlreiche Handwerker beteiligt waren und sind. (kleines Foto oben rechts)

Der OB war zusammen mit Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Egbert Willecke, Leiter des Fachdienstes Jugend, und KiTa-Entwickler Werner Grimm zum Richtfest gekommen. Ferner konnten Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin und die Stepke-Regionalleiterin für NRW Mitte, Jutta Thomas, auch drei Kommunalpolitiker begrüßen –  die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Beatrice Schlieper (Grüne), Gabi Leitzbach ()SPD), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, und Ottmar Gebhardt (CDU). Sie stellten lobend fest dass auf dem rückwärtigen Teil des KiTa (heute noch eine Geröllwüste) Grünflächen entstehen werden; das werde den Stadtteil aufwerten.

„Stepke steht für eine individuelle Betreuung der Kinder durch gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In jeder Einrichtung wird den Kindern ein entwicklungsförderndes und spannendes Raumkonzept sowie eine alltagsintegrierte Sprachförderung in einer sprachanregenden Umgebung geboten“, sagte Stepke-Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin. Um die hohe Qualität der Angebote zu sichern, setze das Unternehmen auf einen hohen Personalschlüssel, Fachberatungen und Weiterbildung.

„Der Bau einer Kindertagesstätte hat für eine Stadt immer auch Symbolkraft, denn er zeugt von Zuversicht, Wachstum und ,was für mich ganz wichtig ist, er ist ein Zeichen für Familienfreundlichkeit!“, betonte Gabi Leitzbach. „Genau diese Familienfreundlichkeit ist oftmals ein entscheidender Standortfaktor für Familien und für ortsansässige Unternehmen, die ja ebenso für ihre Mitarbeiter  und Mitarbeiterinnen ausreichend und gute KiTa-Plätze benötigen. Nur so gewinnen Unternehmen qualifiziertes Fachpersonal und können es auch halten!“ Der Bau einer KiTa sei somit immer auch eine Investition in die Zukunft einer Stadt, denn er unterstützt nachfolgende Generationen und Familien nachhaltig. Für Stepke und die neue KiTa Waldkrönchen“ sei es jetzt „ganz wichtig ist, qualifiziertes Fachpersonal zu akquirieren. Wir wissen alle, dass es daran aktuell in vielen sozialen Bereichen mangelt. Deshalb fordere ich an dieser Stelle alle Träger – und ich spreche damit durchaus auch die kommunalen Träger an – ganz viel auszubilden. Da stehen jetzt alle maßgeblich Beteiligten in der Verantwortung ihren Arbeitsauftrag, Städte familienfreundlich zu gestalten, sehr ernst zu nehmen!“

In den KiTas von Stepke in NRW und Berlin/Brandenburg kümmern sich ca. 500 pädagogische Mitarbeiterinnen um fast 2000 Kinder im Alter von sechs Wochen bis sechs Jahren. Eltern, die ihre Kinder in einer Stepke-KiTa anmelden möchten, finden das Anmeldeformular online unterwww.stepke-KiTas.de. Online sind auch die aktuellen Stellenanzeigen für pädagogische Fachkräfte ausgeschrieben.

"Jetzt aber geht es erst einmal in die Sommerpause!"

von Gabriele Leitzbach und Arndt Köhler für den Initiativkreis Kremenholl e.V.

Wir vom Initiativkreis Kremenholl e.V. verabschieden uns in die Sommerpause und wünschen eine schöne Sommerzeit! Wir haben aktuell wieder ein wenig "Normalität" zurückgewonnen, allerdings anders als gewohnt! Strenge Hygienevorgaben und Abstandsregeln zeigen uns nach wie vor deutlich, dass das Virus, dass uns die Pandemie durchaus noch "im Griff" hat (und weiterhin haben wird!). Da dürfen wir nicht nachlassen, und wir sollten nach wie vor verantwortungsvoll handeln. Allerdings bedeutet das auch, dass wir auf unseren diesjährigen Frühjahrsempfang, auf unsere Kinder-Musikveranstaltung, die Spielplatzaktivitäten (Kremenholler Flohkiste) und auf unser Stadtteilfest verzichten mussten bzw. müssen. Es war und ist an unseren traditionellen kulturellen Austragungsorten (Schulaula des Käthe Kollwitz Berufskolleg -Schulgebäude Tersteegenstraße u. die Räumlichkeiten der Kinder- und Jugendwerkstatt "echt Kremig" e.V. in der Bernhardstraße) nicht möglich, die erforderlichen Hygieneauflagen gemäß aktueller Erlasslage zu erfüllen.

Wir danken allen Kremenholler BürgerInnen und allen Kooperationspartnern für ihr Verständnis zur Sachlage und ihre Disziplin! Natürlich arbeiten wir vom IK weiterhin aktiv im Hintergrund im Sinne der kulturellen Stadtteilbelebung. Es wurden u.a. Gespräche im Rathaus mit der Verwaltungsspitze geführt. Wichtige Gesprächspunkte: Wie kann altengerechte Quartiersarbeit aussehen? Wie geht es generell weiter auf dem Kremenholl? Sind wir mit unseren ehrenamtlichen Aktivitäten am Ende unserer Möglichkeiten angekommen?

Der Vorstand tauscht sich regelmäßig kontaktlos aus. Das vereinsinterne Material wird komplettiert, gesichtet und falls notwendig repariert. Die Schaukästen werden regelmäßig aktualisiert. Die Kremenholler Flohkiste (Spielplatz Bogenstraße) wurde in der Zwischenzeit renoviert (Da gilt unser Dank Inga Smeets und ihren Helfern!) Außerdem durften wir Gitta Dicke (Leiterin des Familienzentrums KTE Kremenholler Straße) in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Diese kleine Auflistung zeigt, wir vom Initiativkreis Kremenholl sind, wenn auch zurzeit ausschließlich im Hintergrund, immer für unser Quartier im Einsatz. An unserem 8. Kremenholler Comedy Kleinkunstpreis 2020, geplant für den 14. November, halten wir noch fest. Zugegebenermaßen wissen wir leider heute noch nicht, wie sich die Veranstaltung gestalten wird. Allerdings haben wir bereits zu Jahresbeginn mit den maßgeblichen AkteurInnen der Veranstaltung Verträge abgeschlossen. Seit ca. 25 Jahren ist der  Initiativkreis Kremenholl ein absolut zuverlässiger Vertragspartner, so dass wir für den Kleinkunstpreis u.a. mit einigen KünstlerInnen in der Zwischenzeit Ausfallhonorare vereinbart haben. Die Veranstaltungsbranche liegt brach und wir möchten auf diesem Wege unsere Solidarität bekunden.

Jetzt aber geht es erst einmal in die Sommerpause! Wir hoffen, dass wir uns spätestens im September wieder persönlich treffen können, da wir ja noch unsere Jahreshauptversammlung nachholen müssen. Erhalten wir "grünes Licht", werden wir fristgerecht einladen-versprochen!

In diesem Sinne: bitte bleibt weiterhin umsichtig und aufmerksam! Zudem sollte man immer die Lebensfreude, den Humor und Optimismus bewahren. Darum gilt für uns: „Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.“ Vorerst muss dieses Lächeln eben auch auf zwei Meter Abstand und trotz Maske erkennbar sein. Bitte weiterhin gesund bleiben und wir sehen uns! Eine schöne und erholsame Sommerzeit wünschen.

Krokodile und Drachen in der Natur entdecken

Kreativ im Wald

Im Rahmen ihrer Naturerlebnis-Tipps für Kinder und Eltern im Corona-Lockdown empfiehlt Biologin Stefanie Barzen von der Natur-Schule Grund, im Wald auch die Phantasie walten zu lassen: Nicht nur Wolkenbilder können die Phantasie anregen. Richtet beim nächsten Waldspaziergang doch mal den Blick auf den Boden und lasst der Kreativität freien Lauf. Fichtenrinde z.B. ähnelt den Schuppen eines Krokodils, ein gelöstes Stück Rinde einer Art Augenbraue und die Abbruchstelle eines Zweiges einem Auge. Ein leeres Schneckenhaus als Auge und die Illusion ist (fast) perfekt.

Die glatte Rückseite mit ihrem dünnen Fortsatz wird, bestückt mit kleinen Steinchen im „Schnabel“, zum Archaeopteryx. Die kleinen Basteleien können immer wieder mit neuen Fundstücken aus der Natur variiert werden.Man kann sie zur Freude für den nächsten Wanderer gut sichtbar im Wald lassen oder zuhause zusammenkleben. Fichtenzapfen, Vogelfedern, Stöckchen, Bucheckern, Eichelhütchen, ...es gibt genug Material.

Aber Obacht: die Natur niemals verletzen, nichts abzupfen, nur aufheben und immer kontrollieren, ob Rinde und Schneckenhaus auch wirklich unbewohnt sind!

Von dem neuen Spielhaus sind alle begeistert

Pressemitteilung des Fördervereins der ev. Kita Gertenbachstr. e.V.

Kürzlich wurde unser "Waldhaus Gerti" dank der Hilfe von Sponsoren fertiggestellt, und sowohl die Erzieherinnen als auch die Eltern sowie Kinder sind total begeistert. Unser Häuschen ist richtig schön geworden, wie die Fotos belegen können. Jetzt geht es noch an die "Restarbeiten" zur Verschönerung und Ausgestaltung im und um das Häuschen herum. Leider musste das Sommerfest und die Einweihung abgesagt werden. Die Kinder haben dennoch gemeinsam mit den Erzieherinnen auf das neue Waldhaus angestoßen. (Johanna Mosblech)

Präsident der NRW-Stiftung im Röntgen-Museum

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Staatsminister a. D. Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, will sich am Mittwoch, 8. Juli, im RöLab des Deutschen Röntgen-Museums über die dortigen Experimental-Workshops und Kurse während der Sommerferien informieren. Das Museum hatte im vergangenen Jahr von der NRW-Stiftung 140.000 Euro erhalten. Von diesem Geld wurde für die Erweiterung der Angebote im Hinblick auf andere Zielgruppen im Schülerröntgenlabor RöLab und die Entwicklung von mobilen X-perimente Kits eine auf zwei Jahre befristete halbe wissenschaftliche Stelle für die Leitung von RöLab gefördert.
Die neue RöLab-Leiterin Anna Kätker trat am 1. November 2019 ihren Dienst bei der Stadt Remscheid an und nutzte die Corona-Zeit, um intensiv an Konzepten für neue Experimente zu arbeiten. Dabei herausgekommen sind Experimental-Workshops und Kurse, die Kinder und Jugendliche in den Sommerferien in die faszinierende Welt der Physik, der Röntgenstrahlen und der Medizin einführen sollen: Die Kinder erwarten unter anderem faszinierende „X-perimente“ zu Magnetismus, Elektrostatik, Elektromagnetismus, Vakuum, Schwingungen und Wellen sowie zum elektromagnetischen Spektrum. Weitere Workshops für Grundschulkinder befassen sich mit dem Thema „Mein Körper“. Oberstufenschüler können sich in einem Medizintechnik-Camp mit bildgebenden Verfahren in der Medizin beschäftigen.

Mobilitätsfibel mit Tipps für den ersten Schulweg

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

Seit dem 15. Juni ist der Präsenzunterricht bis zu den Sommerferien an den Grundschulen an Rhein und Ruhr wieder langsam gestartet. Noch ist unklar, wie sich der Schulalltag für die Grundschulkinder nach den Sommerferien gestaltet. Sicher ist allerdings, dass im August für viele Kinder im Verbundgebiet die Schule beginnt. Wie sie ihren Schulweg sicher bewältigen können, dazu gibt die neue Mobilitätsfibel von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Auskunft. Auf den Sonderseiten „Bus und Bahn im VRR“ vermittelt der Verbund Kindern zudem spielerisch die sichere Nutzung von Bus Bahn.

Bereits zum vierten Mal veröffentlichen die Partner die Broschüre mit den wichtigsten Informationen zur kindgerechten Mobilität. Der Schulweg ist für junge Verkehrsteilnehmer oft der erste Weg, den sie allein gehen. Die Mobilitätsfibel gibt Eltern hier Tipps, wie sie einen sicheren Schulweg für ihre Kinder erkunden können. Sie ermutigt die Eltern dazu die eigenständige Mobilität ihrer Kinder frühzeitig zu fördern, indem sie Sicherheit und Selbstständigkeit im alltäglichen Verkehr von klein auf erlernen.

Auf den Sonderseiten im VRR-Innenteil gibt der Verbund wertvolle Anregungen, wie Kinder sich an der Haltestelle oder während der Fahrt verhalten sollten. Die Mitmach-Aufgaben und ein Verkehrsbild zum Ausmalen unterstützten die Kinder dabei, das Thema Mobilität aktiv und spielerisch kennenzulernen. Die Mobilitätsfibel wird in der Region über die örtlichen Verkehrsunternehmen an die Schulen gesendet, die sie dann an die Erstklässler bzw. an ihre Eltern weitergeben. Eltern, Lehrkräfte und Interessierte können die Fibel auch kostenlos über den VRR per E-Mail unter info@vrr.de bestellen. Darüber hinaus bietet der VRR die Mobilitätsfibel und weiteres verkehrspädagogisches Material mit den beiden Verkehrsmaskottchen „Tine und Flo“ unter www.vrr.de/flo an. Eltern oder Lehrer finden dort anschauliche Informationen zum Thema Mobilitätserziehung sowie Broschüren und Filme.

Wohlriechende Linden luden einst zum Tanz ein

Die alte Dorflinde ist der Mittelpunkt des geselligen Lebens. In ihrem Schatten wird auf der Bank rund um den Stamm gesessen und der neuste Dorfklatsch verbreitet, hier wird getanzt und getrunken. Die Linde ist der Baum des Volkes. In sogenannten „Tanzlinden“ wurde der Tanzboden, zum Schutz des Baumes und der Tänzer versehen mit einem hölzernen Gerüst, direkt in das Geäst der Linde gebaut. Unter der Linde wurde Gericht gehalten, da man glaubte, unter diesem „heiligen“ Baum müsse die Wahrheit ans Licht kommen. Der Minnesänger Walther von der Vogelweide (etwa 1170 – 1230) gebraucht den Platz unter der Linde für andere Zwecke: „unter der linden, an der heide, da unser zweier bette was...“.

Linden werden etwa 30Mater hoch und können extrem alt werden, genannt werden Zahlen von über 1000 Jahren. Man sagt „Linden kommen 300 Jahre, stehen 300 Jahre und vergehen 300 Jahre“. Linden produzieren keine fäulnisresistenten Gerbstoffe und werden mit zunehmendem Alter daher häufig innen hohl. Der alternde Baum schiebt sogenannte Innenwurzeln in die Erde, mit deren Hilfe sich eine neue Krone bilden kann, während der alte Baum weiter abstirbt. Langlebigkeit entsteht so durch eine Art Verjüngungskur.

Lindenblätter haben das Aussehen eines leicht verschobenen Herzens. Sie blühen in schwach gelben, hängenden Doldentrauben, die einen intensiven, angenehmen Wohlgeruch verströmen. Dieser Duft soll die Bestäuber, hauptsächlich Honigbiene und Hummeln, anlocken. Lindenblütennektar enthält über 90% Zucker. Junge Lindenblätter eignen sich als Beigabe zu Salat oder Gemüse. Lindenblüten liefern ein zartes Aroma für Tee, Nachtisch oder süße Getränke.

Bienen produzieren so Lindenblütenhonig, nicht zu verwechseln mit Lindenhonig, den die Bienen aus dem sogenannten „Honigtau“ herstellen. Honigtau ist die immer noch stark zuckerhaltige Flüssigkeit, die die Blattläuse ausscheiden, die auf den Blattoberseiten der Linden Pflanzensaft saugen. Er ist es auch, der unter Linden geparkte Autos mit hartnäckigen, klebrigen Flecken versieht. Eine ausgewachsene Linde kann bis zu 60.000 Blüten haben. Jeder Blütenstand ist mit einem Tragblatt versehen, das zur Zeit der Fruchtreife als „Flugblatt“ dient und hilft, die Früchte mit Hilfe des Windes zu verbreiten (Anemochorie). Die Früchte gleiten in einer kreiselnden Bewegung, ähnlich wie Ahornsamen, zu Boden.

Das Holz der Linde dient Bildhauern, Schnitzern und Drechslern für ihre Arbeit. Die berühmte polnische Madonna von Tschenstochau ist auf Lindenholz gemalt. Auch Holzschuhe, Schüssel und Löffel wurden aus Lindenholz gefertigt. Die Linde ist der Baum der Linderung und Heilung. Sie enthält Schleimstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle und Flavonoide. Lindenblütentee wirkt bei grippalen Infekten schweißtreibend, krampflösend, schleimlösend und lindert den Hustenreiz. Schweißtreibend, beruhigend und schlaffördernd wirken Lindenblüten auch als Badezusatz. Kohle aus Lindenholz bindet Giftstoffe und Magensäure und wird zur Zahnpflege empfohlen. Unter einer blühenden Linde sollte man einmal innehalten, schnuppern und auch die Ohren spitzen, dann kann man den fleißigen Bienen und Hummeln bei der Arbeit zuhören.

Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp!

Ihre / Eure Stefanie Barzen

Ferienprogramm "Natur" in der Natur-Schule Grund

Die Natur-Schule Grund wird in den Sommerferien ein Kinderferienprogramm, Eltern-Kind-Programme und Erwachsenenbildung anbieten. Von Nachtwanderungen über Naturerlebnis-Wanderungen bis hin zum Pizza-Backen sind viele spannende Angebote rund um Natur und Umwelt enthalten.
Dafür hat die Natur-Schule viel Arbeit in ein umfassenden Hygienekonzept gesteckt, um den Erfordernissen der Corona-Beschränkungen zu genügen.
Erste Programmpunkte wurden bereits auf der neugestalteten Homepage der Natur-Schule veröffentlicht, die nach Angaben des Pädagogischen Leiters, Jörg Liesendahl, in den nächsten Wochen ständig weiter entwickelt werden wird. Zu finden sind die Termine auf www.natur-schule-grund.de im Register "Programm".
 
Besonders wichtig sind für die Natur-Schule Grund die "Corona-Regeln", die auf der Startseite der Homepage zu finden sind. Liesendahl empfiehlt, diese Regeln zunächst durchzulesen, bevor eine Anmeldung von Personen zu Angeboten erfolgt. Jörg Liesendahl: "Wir wollen die Kinder in Bezugsgruppen einteilen. Das bedeutet eine Höchstteilnehmer-Zahl von 8, zuzüglich unserer BetreuerInnen. Aber der Verzicht auf Mindestabstand und Mund-Nase-Bedeckung, der für ein starkes Naturerlebnis erforderlich ist, führt leider auch zu einem Risiko der Ansteckung." Die Natur-Schule wolle schließlich nicht Hotspot eines neuen Corona-Geschehens in Remscheid werden. Andererseite seien alle erdenklichen Vorkehrungen getroffen worden, um Ansteckungen möglichst zu vermeiden. Dazu gehört u.a., dass die Veranstaltungen fast komplett im Freien stattfinden.Anmeldungen zu den Programmen sind ab sofort möglich. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich, möglichst per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Neuer Kindermeilenkampagne 2020 ab August

Presseinformation der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid lädt alle Kindertageseinrichtungen und Schulen zur Teilnahme an der Kindermeilenkampagne ein, die vom 17. August bis 9. Oktober stattfindet. Im Rahmen dieser Kampagne setzen sich Kinder bis zur 6. Klasse mit den Themen Nachhaltigkeit, Klima und Verkehr auseinander, indem sie sogenannte „Grüne Meilen“ sammeln. Eine „Grüne Meile“ steht für einen Weg, der klimafreundlich zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wurde. Die Kinder erproben so alternative Verkehrsmittel zum Elterntaxi und entdecken ihre eigene Mobilität sowie ihre Umgebung.

Kitas und Schulen aus Remscheid nahmen bereits im Jahr 2019 an der Aktion teil und sammelten dabei rund 29.000 „Grüne Meilen“. Nach diesem Erfolg organisiert der Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid nun die erneute Teilnahme von Kitas und Schulen für das laufende Jahr. Zwischen dem 17. August und dem 9. Oktober können alle teilnehmenden Gruppen beziehungsweise Klassen selber entscheiden, wann und wie lange sie sich an der Kampagne beteiligen wollen. Es wird empfohlen, mindestens sieben Tage lang „Grüne Meilen“ zu sammeln. Detaillierte Vorschläge für Lerneinheiten und Spielideen gibt es in einem Begleitheft, das von der Stadt Remscheid für alle teilnehmenden Kitas und Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Auch bei der Umsetzung einzelner Aktionen gibt es bei Bedarf Unterstützung durch das Klimaschutzmanagement. Am Ende des Projektes präsentieren die Kinder ihre eigenen Ideen und Wünsche für den Klimaschutz und sie werden für ihre Ergebnisse gewürdigt.

Die Kampagne wird seit 2002 jährlich durch das Klimabündnis durchgeführt. Seither haben mehr als zweieinhalb Millionen Kinder in über 40 Ländern 32 Millionen „Grüne Meilen“ gesammelt. Kontakt für weitere Informationen zur Anmeldung: Fachdienst Umwelt, Lukas Gregori, Tel. RS 163344, E-Mail lukas.gregori@remscheid.de">lukas.gregori@remscheid.de.

Für Natur und Umwelt in Corona-Zeiten

In Zeiten der Corona-Beschränkungen haben viele Menschen, darunter auch zahlreiche Eltern mit Kindern, die Natur (wieder-)entdeckt. Das berichten viele NaturfreundInnen, die Familien mit Kindern beim Wandern u.a. im Wald begegnen. Positiv hervorgehoben wird dabei häufig, dass die Kinder auch wieder im Wald "spielen". Um diese Rückbesinnung auf die Natur zu unterstützen, hat die Natur-Schule Grund in Remscheid seit Beginn des Corona-Shutdowns jede Woche insbesondere auf ihrer Facebook-Seite Naturerlebnis-Tipps veröffentlicht, die regelmäßig in regionalen online-Medien sowie unregelmäßig auch auf der neugestalteten Homepage www.natur-schule-grund.de und in der Presse erscheinen.

Kreatives aus dem Wald Nach Beobachtung von Jörg Liesendahl, dem Pädagogischen Leiter der Natur-Schule Grund, "wird die Zahl der erreichten Personen über Facebook von Woche zu Woche größer, ebenso wie die Zahl derer, die die Seite der Natur-Schule abonniert haben." Das zeigt, dass die Naturerlebnis-Tipps, die überwiegend von Biologin Stefanie Barzen geschrieben und illustriert werden, auf ein großes Informationsbedürfnis bei den Adressaten stoßen. Neben Artikeln über Wildkräuter wie z.B. Spitzwegerich, Holunder sowie Gundermann und deren Nutzbarkeit haben dabei auch Berichte über den "Kuckucksspeichel" oder den momentan sehr häufigen Gartenlaubkäfer tausende Menschen vor allem im Bergischen Land erreicht.

Liesendahl: "Da wird man nicht dümmer durch! Und für viele Menschen war es offenbar ein Aha-Erlebnis, dass der Kuckucksspeichel ein schützendes "Schaumnest" für Zikadenlarven darstellt." Erfreulich ist aus Liesendahls Sicht auch, dass über die online-Medien inzwischen ein Austausch zwischen den UserInnen entstanden ist: "Es entwickelt sich langsam etwas wie eine Community der NaturfreundInnen." Für den Leiter der Natur-Schule Grund steht fest, dass regelmäßige Informationen zu Natur und Umwelt über die sozialen Medien und diverse online-Plattformen auch künftig zu den Vermittlungswegen der Natur-Schule Grund gehören werden. Er freut sich aber auch darauf, dass demnächst wieder "analoge" Angebote wie ein Sommerferien-Programm sowie Eltern-Kind-Veranstaltungen und in der Folge auch Erwachsenen-Bildung möglich sein werden. Das Team der Natur-Schule arbeitet auf Hochtouren, um schon zum Start in die Sommerferien Angebote machen zu können.

MausMusik und musikalische Früherziehung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Jedes Kind durchläuft beim Heranwachsen unterschiedliche sensible Phasen, in der die Lernbereitschaft für ausgesuchte Themen ausgeprägter ist. An der Musik- und Kunstschule kümmern sich die für diese Altersgruppe speziell ausgebildeten Musikpädagoginnen und -pädagogen darum, die Entfaltung des musikalischen Potenzials individuell anzustoßen und umfassend zu fördern. Nach den Sommerferien beginnen neue Kurse der MausMusik für zwei- bis dreijährige Kinder in Begleitung eines Elternteils und der Musikalischen Früherziehung für vier- bis fünfjährige Kinder. Alle Kurse kosten 22 Euro im Monat (Sozialermäßigung möglich). In den neuen Gruppen gibt es noch einige freie Plätze. Informationen und Anmeldeformulare erhalten Interessierte über das Büro der Musik- und Kunstschule, Tel. RS 162529 und auf der Webseite: www.mks-remscheid.de.

In der MausMusik wird im gemeinsamen Singen, mit Finger- und Bewegungsspielen und beim Spiel auf besonderen Instrumenten (Klanghölzer, Glöckchen, Rasseln…) die allgemeine Entwicklung und besonders auch die musikalische Veranlagung sinnvoll weiterentwickelt und gefördert. Die Eltern bekommen Anregungen und Materialien, um auch zu Hause mit ihren Kindern zu singen und zu musizieren.
In der Musikalischen Früherziehung erleben die Kinder nach einem besonderen Konzept zwei Jahre lang spannend und variantenreich die Welt der Musik mit allen Sinnen. Singen, Tanzen, Rhythmen trommeln, mit elementaren Instrumenten musizieren, Musik hören, und Instrumente kennenlernen – all dies und noch viel mehr steht im Mittelpunkt des Unterrichtes. Kleine Aufführungen und Konzertbesuche bereichern und ergänzen das Unterrichtsangebot.