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„Stachelhausenpark" bekam die meisten Stimmen

Um „Fragen zu ‚Stachelhausen soll schöner werden!‘“ bat am 29. September 2021 die Stadt Remscheid in einer Pressemitteilung. Dazu aufgerufen waren die Bewohner:innen des Stadtteils Stachelhausen. Auf “www.jetzt-mitmachen.de/stachelhausen“ konnten sie zu ihrem Viertel Ideen äußern und Anregungen abgeben, insbesondere zum geplanten Quartiersplatz an der Honsberger Straße auf dem ehemaligen Gelände des Straßenbahndepots zwischen „Kraftstation“ und „Trasse des Werkzeugs“.

Wie soll der Platz heißen, und welche Fitnessgeräte soll es dort gehen? Wegen der Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie konnte eine klassische Präsenzveranstaltung nicht stattfinden. Die Alternative war eine umfassende Online-Beteiligung über die Beteiligungsplattform. Dabei konnten die Bewohner:innen und andere Interessierte auf einer interaktiven Karte z. B. Lieblingsorte oder Problemstellen im Stadtteil eintragen und erläutern. Für die Abstimmung über die Namensgebung für den Quartiersplatz waren bereits im Vorfeld der Befragung Vorschläge von Akteurinnen und Akteuren aus dem Stadtteil eingeholt worden. Davon wurden drei zur Auswahl gestellt. Wie die Verwaltung den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid zu ihrer heutigen Sitzung mitgeteilt hat, hat sich der Vorschlag „Stachelhausenpark" mit gut der Hälfte der abgegebenen Stimmen durchgesetzt. Für eine Fitness-Fläche mit fünf Geräten gleich neben der Werkzeugtrasse hatte die Verwaltung in der Online-Abstimmung 14 geeignete Geräten zur Wahl gestellt. Mit einem deutlichen Stimmenvorsprung kamen auf die vorderen drei Plätze Slackline, Hangel-Leiter und Reckstangen.

Insgesamt nahmen 70 Personen an der Online-Beteiligung teil und verfassten insgesamt 341 Beiträge. Nach den Erfahrungen des beauftragten Planungsbüros ist dies eine gute Beteiligungsquote, auch im Vergleich zu den Erfahrungen in Remscheid mit klassischen Beteiligungsverfahren in Präsenz (z. B. Bürgerwerkstätten) ist es eine lebhafte Beteiligung. „Die Verwaltung wird über die weiteren Planungsschritte und Maßnahmen in Stachelhausen berichten“, heißt es in der Vorlage. Die Ausführungsplanung zum Quartiersplatz stehe vor dem Abschluss. Die Planung der Baumaßnahmen sei beauftragt und die Ausschreibung der Bauleistungen vorbereitet.

In der Online-Beteiligung wurde die Werkzeugtrasse sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch von Erwachsenen besonders häufig als Lieblingsort in Stachelhausen genannt. Als mögliche Gefahrenstellen wurden uneinsichtige Stellen und die Kreuzungspunkte mit Straßen kritisiert. Auch auf die Betonkegel, fehlende Abgrenzungen und fehlende Beleuchtung wurde hingewiesen. Nun werde geprüft, welche Lösungsmöglichkeiten bestehen, so die Verwaltung.

Wegen der hohen Verkehrsbelastung wurde in  der Online-Befragung die Freiheitstraße als   d e r  Problemort im Stadtteil genannt. Für die Verwaltung ein „komplexes Thema“: „Das Ziel, die städtebauliche Verträglichkeit zu verbessern, kann nicht nur mit Maßnahmen auf der Ebene des Stadtteils erreicht werden. Hier sind auch die Ergebnisse der beauftragten Verkehrskonzeption für die Innenstadt zu berücksichtigen.“

CDU bietet SPD für Kitas "Koalition der Vernunft" an

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion Remscheid ist für die Abschaffung der Kita-Gebühren in unserer Stadt. Daher hatten wir auch zur Ratssitzung am 25. Februar 2021 den Antrag, Familien entlasten – kostenfreie KITA, Kindertagespflege und OGS - gestellt. Leider haben wir als Oppositionsfraktion damals dafür keine politische Mehrheit bekommen. Die ‚Ampel‘ wollte das nicht. Vielleicht tut sich aber jetzt ein neues Fenster der Gelegenheit auf. Am 14. Dezember letzten Jahres hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolf nämlich in einem sozialen Netzwerk geschrieben, dass er für die Abschaffung der Kita-Gebühren sei. Er verband dies mit dem Hashtag ‚sozialer Neustart‘. „Die CDU-Fraktion Remscheid würde gern hier vor Ort in einer Koalition der Vernunft gemeinsam mit der SPD dieses Ziel in Remscheid umsetzen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter. „Beim Thema Knusthöhe hat die Politik gezeigt, dass in einzelnen Sachfragen auch einmal andere politische Mehrheiten als die üblichen möglich sind. Davon gehen weder das Abendland noch die ganze Welt unter.

FDP und Grüne haben ihre Wählerklientel vor allem bei den Besserverdienenden, die nicht jeden Cent umdrehen müssen. Angesichts stark steigender Preise, von denen vor allem auch unsere Familien betroffen sind, brauchen wir den sozialen Neustart bei den Kita-Gebühren jetzt. Was man vor der eigenen Haustür erledigen kann, sollte man auch erledigen. Wolf spricht sich dafür aus, dass die Kita-Gebühren überall in NRW abgeschafft werden. Warum so lange warten und nicht in Remscheid zeigen, dass das funktioniert und Familien entlastet?“, so Kötter. „Daher steht mein Angebot an Sven Wolf: Wir sollten uns so schnell wie möglich mit dem Stadtkämmerer und dem zuständigen Dezernenten Thomas Neuhaus zusammensetzen und eine gute Lösung für unsere Heimatstadt erzielen. Das schließt ja nicht aus, dass man auch landesweit für die Abschaffung der Gebühren eintreten kann. Wir sollten uns aber vor allem auf die Dinge konzentrieren, die wir hier vor Ort gemeinsam in einer Koalition der sozialpolitischen Vernunft regeln können. Jeder Euro, der der Familienkasse zur Last fällt, fehlt am Ende vor allem den Kindern.“

Die Natur mittels künstlicher Intelligenz erfassen

Allein oder gemeinsam mit Hilfe künstlicher Intelligenz Arten erfassenWas kann ich allein schon ausrichten?“ – eine Frage, die sich viele stellen, wenn es um Naturschutz und Artenvielfalt geht.  Seit dem 1. Januar 2022 ist eine mögliche Antwort: Einfach am deutschlandweiten „Bioblitz 2022“ (#bioblitz2022) der Landkreise und / oder kreisfreien Städte teilnehmen, denn man kann bekanntlich nur schützen, was man kennt! Das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ruft zusammen mit vielen regionalen Partnern und der Naturbeobachtungsplattform Observation.org zum Wettbewerb der Artenvielfalt zwischen Kreisen und kreisfreien Städten in ganz Deutschland auf. n Remscheid beteiligt sich u.a. die Natur-Schule Grund am Bioblitz 2022. Insgesamt vier Beobachter:innen haben innerhalb von fünf Tagen bereits über 100 Pflanzen-, Pilz- und Tierarten beobachtet; für Remscheid ist also eine große Zahl von Neufunden im Verlauf des Jahres zu erwarten, da ein sehr großer Teil des Stadtgebietes überhaupt noch nicht angesehen wurde. Eine Gelegenheit auch für Schulklassen, Jugend forscht, die Aktion "Naturtagebuch" und viele Naturfreund:innen, sich zu beteiligen.

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Rund 885.194 € für Corona-Sonderfahrten in 2021

Aus dem Förderprogramm zum Corona-Schülerverkehr (*) erhielt die Stadt Remscheid im vergangenen Jahr 564.333,44 € zum Ausgleich der Kosten, die der Stadt als Schulträger durch Verstärkerfahrten in der Schülerbeförderung standen waren. Aktuell stehen im Etat davon noch 20.851,25 €. Zur Verfügung. Doch das reicht nicht. Denn für November  sind noch 69.860,64 € zu begleichen. Und für Dezember sind weitere Rechnungen über insgesamt rd. 251.000 € zu erwarten. Um sie  begleichen zu können, hat die Verwaltung dem Schulausschuss zur Sitzung am 19. Januar einen Antrag über die überplanmäßige Bereitstellung von 300.000 € vorgelegt. Die Addition der in der Verwaltunmgsvorlage genannten Kosten in 202q für Coroina-Extrafahrten ergibt dier solze Summe von  885.194,08 Euro. 
(*) „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung zusätzlicher Busverkehre zur Schülerbeförderung zur Verbesserung des Infektionsschutzes in Nordrhein-Westfalen aufgrund der Corona-Pandemie“ (amtliche Bezeichnung) (Richtlinien Corona-Schülerverkehr).

Kinderimpftermin in der Impfstelle im Zentrum Süd

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach erfolgter Zusage von weiteren 600 Dosen für die Coronaschutzimpfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren bietet die städtische Impfstelle Rosenhügeler Straße 2-8 am Samstag, 15. Januar, das nächste ganztägige Impfangebot für diesen besonderen Personenkreis an. Die Erst-Impftermine sind ab sofort im städtischen Buchungssystem buchbar: Zur Online-Terminbuchung Kinderimpfung. Die Zweittermine im Abstand von drei Wochen werden automatisch mitgebucht. Um den Kindern einen geschützten Raum getrennt von den Impfungen der Erwachsenen mit eigenem Kinderimpfstoff zu bieten, öffnet die Impfstelle am 15. Januar genauso wie bereits am 20. und am 27. Januar nur für sie. Für diesen Tag werden von den aktuell verfügbaren 600 Kinderimpfdosen BioNTech 300 Stück bereitgestellt. Die restlichen 300 Spitzen werden für die nach drei Wochen fälligen Zweitimpfungen am Samstag, 5. Februar, zurückgelegt. 

Die städtische Impfstelle bittet interessierte Eltern dringend darum, sich im Vorab zur Impfung bei der eigenen Kinderärztin oder dem eigenen Kinderarzt ausführlich zur Kinderschutzimpfung gegen Corona zu informieren. Umfassende Beratungsgespräche können in der Impfstelle nicht durchgeführt werden. Die passenden Aufklärungsbögen und Anamnese- beziehungsweise Einwilligungsbögen finden Eltern hier. Sie sollten zur Impfung ausgefüllt mitgebracht werden. Ausreichend ist, wenn im Einwilligungsbogen ein Elternteil mit seiner Unterschrift die Zustimmung für beide Elternteile bestätigt. Zur Impfung muss nur ein Elternteil mitkommen.

Sternsinger sammeln für Gesundheitsversorgung in Afrika

Foto: privat.Auch in diesem Jahr nehmen Remscheider Mädchen und Jungen – wenngleich coronabedingt mit angepassten und kreativen Aktionsformen – an der Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche unter dem Leitmotiv "Segen bringen, Segen sein" teil. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz emnpfing gesternMittag eine fünfköpfige Sternsinger-Gruppe der katholischen Pfarrei St. Suitbertus unter der Leitung von Marion Kurp und nahm  auf der Eingangstreppe des Rathauses die traditionelle Segensbitte „20 C+M+B 22“  („Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus) entgegen.

Die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika steht in diesem Jahr ium Fokus der Aktion „Dreikönigssingen“. In Afrika südlich der Sahara schlafen mittlerweile mehr als zwei Drittel aller Kinder unter einem imprägnierten Moskitonetz. Dadurch gingen die Malaria-Todesfälle stark zurück. Doch trotz dieser ermutigenden Entwicklungen ist die Kindergesundheit vor allem in den Ländern des Globalen Südens stark gefährdet. Das liegt an schwachen Gesundheitssystemen und fehlender sozialer Sicherung. Bis heute hat die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung. Vor allem in Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Durchfall, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte

Leider muss auch 2022 wieder auf persönliche Hausbesuche verzichtet werden. Das Infektionsrisiko, dem sich Kinder, Begleiterinnen und die Besuchten aussetzen würden, ist einfach zu groß. Dasa gilt auch für die Kirchengemeinde Sankt Suitbertus. Nach der äußerst positiven Resonanz der Sternsingeraktion 2021, auf der bereits aus gleichen Gründen neue Wege gegangen worden waren, haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, den Segen wie im Vorjahr in Briefen an die Gemeindemitglieder zu verteilen. Deshalb werden alle Haushalte, die sonst immer persönlich besucht werden, in der ersten Januarwoche in ihrem Briefkasten einen Umschlag mit einem gesegneten Aufkleber-Aufschrift ‚20*C+M+B+22‘ finden.

Die Verantwortlichen hoffen auf viel Verständnis und sind sehr zuversichtlich, dass die Sternsinger-Projekte auch in diesem Jahr wieder mit großzügigen Spenden unterstützt werden. Spenden können auf das Konto der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Suitbertus überwiesen werden (IBAN: DE33 3405 0000 0000 0047 62, Verwendungszweck: Sternsinger). Spendenquittungen werden auf Wunsch vom Pfarrbüro (Papenberger Straße 14b, Telefon: 02191-24773, Mail: pfarrbuero(at)suitbertus-remscheid.de) ausgestellt. Ferner kann auch online auf das Sternsinger-Konto von Sankt Suitbertus gespendet werden – über folgenden Link https://spenden.sternsinger.de/v_tddqh0. (Marion Kurp)

Die Testpflicht an Schulen wird ausgeweitet

Pressemitteilung des Ministeriums für Schule und Bildung NRW

Die Testpflicht an Schulen wird zunächst beginnend mit dem Schulstart am Montag, 10. Januar, ausgeweitet: Künftig nehmen auch Geimpfte und Genesene verpflichtend an den regelmäßigen Tests in den Schulen teil. Die erweiterte Testpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie für das gesamte darüber hinaus in den Schulen tätige Personal. Die hierfür erforderlichen Änderungen der Coronabetreuungsverordnung werden so rechtzeitig auf den Weg gebracht, dass sie ab 10. Januar  gelten. Rechtzeitig wird überprüft, ob diese Regelung fortgesetzt wird oder ob Anpassungen des Testregimes erforderlich sind. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Mit den verpflichtenden Tests für Geimpfte und Genesene sorgen wir an unseren Schulen nach den Weihnachtsferien für zusätzliche Sicherheit. Um den für unsere Schülerinnen und Schüler so wichtigen Präsenzunterricht auch in diesem Jahr bestmöglich abzusichern, haben wir schon vor und in den Ferien die erforderlichen Maßnahmen getroffen. Zum Schulstart verfügen alle Schulen über eine ausreichende Anzahl sensitiver Tests und qualitativ hochwertiger Testmaterialien, um die erweiterte Testpflicht umzusetzen.“

Die erweiterte Testpflicht für Schülerinnen und Schüler gilt sowohl bei den dreimal wöchentlichen Testungen mit Antigen-Selbsttests an weiterführenden Schulen als auch bei den zweimal wöchentlichen PCR-Pool-Tests („Lolli-Tests“) an Grund- und Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe. Das schulische Personal erfüllt die erweiterte Testpflicht unabhängig von der jeweiligen Schulform entweder durch die Teilnahme an wöchentlich drei Testungen mit Antigen-Selbsttests oder durch das jeweilige Vorlegen eines negativen Bürgertests an den Test-Tagen. Beschäftigte, die keine Immunisierung nachweisen, müssen darüber hinaus an Präsenztagen auch außerhalb des Testrhythmus in der Schule einen Antigen-Selbsttest vornehmen oder den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorlegen (bundeseinheitliche „3G-Regel am Arbeitsplatz“).

Um einen sicheren Schulstart zu ermöglichen, kommen am ersten Schultag nach den Ferien bei allen Schülerinnen und Schülern an den weiterführenden Schulen Antigen-Selbsttests zur Anwendung. Auch an den Grund- und Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe werden am 10. Januar 2022 alle Schülerinnen und Schüler mit den „Lolli-Tests“ getestet. Dabei geben die Kinder erstmals auch eine zweite, sogenannte Rückstellprobe mit ab, um eine gegebenenfalls nötige Pool-Auflösung zu beschleunigen. Neben den Schülerinnen und Schülern wird auch das gesamte Personal am ersten Schultag nach den Ferien vollständig getestet.

„Die engmaschigen Testungen sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass unsere Kinder und Jugendlichen auch während der Pandemie ihr Recht auf Bildung in den Schulen wahrnehmen können. Indem darüber hinaus Infektionen landesweit erkannt und Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden, leisten die schulischen Testungen auch einen wichtigen Beitrag dazu, das Infektionsgeschehen in der Gesellschaft insgesamt wirksam zu kontrollieren.“, so Ministerin Gebauer.

Kinderkalender und Postkarten-Malbuch auch im Doppelpack

Pressemitteilung des Deutschen Werkzeugmuseums

Sie heißen Balduin Keks, Fritzi Friemel sowie Ferdi Feile und sind die drei Freunde des Werkzeugmuseums. Man kennt die drei bereits aus den Veranstaltungen „Museum im Dunkeln“ mit dem Nachtwächter Balduin Keks. Diese drei tollen Marionetten, die der Museumspädagoge Markus Heip speziell für unser Museum entwickelt und gebaut hat, erklären nicht nur Kindern alle Aufgaben und Besonderheiten eines Museums.

Balduin Keks ist ein ganz besonderer Hund und liebt Kekse. Er hat ganz viele Aufgaben bei uns im Museum und erledigt diese immer gewissenhaft. Er ist der Chef und passt auf seine Kollegen auf. Fritzi Friemel, unsere kleine Maus, ist die tolle Hilfe für Balduin. Sie packt mit an, auch wenn sie so klein ist, und ist auf ihre Art ein richtiger Macher. Sie ist dabei total süß, putzig und liebenswert. Ferdi Feile hat die Arbeit nicht erfunden, drückt sich lieber davor und macht gerne Blödsinn. Mit Ferdi ist es immer lustig und er ist eine treue Seele, aber man sollte sich nicht auf ihn verlassen.

Jetzt haben sich die drei Freunde zusammengetan und zwölf tolle Motive für einen Kalender ausgesucht. Der Januar zeigt, wie man einen Schlitten baut. Im April suchen sie natürlich Ostereier bzw. -werkzeuge oder tanzen im nächsten Monat um den Maibaum. Im August schneiden sie einen Buchsbaum in eine spezielle Form. Im Dezember werden Werkzeug-Kekse ausgestochen und gebacken. Das sind nur ein paar Beispiele für die abwechslungsreichen Bilder, die die Grafikerin Ute Ohlms liebevoll gezeichnet hat. Natürlich gibt es ein Kalendarium für 2022, aber auch im kommenden Jahr kann den „Kalender“ noch genutzt werden, denn das Kalendarium kann einfach weggeschnitten werden. Das macht auch Sinn, da auf den Rückseiten Rezepte, Liedtexte und ‑noten, Bauanleitungen oder technische Erklärungen zu finden sind - alles einfach und verständlich beschrieben.

Passend zu dem Kalender haben wir ein spezielles Malbuch aufgelegt. Es sind zwölf Postkarten mit Ausschnitten aus den Kalendermotiven und aus dickem Karton, die von einem Spiral-Block abgerissen werden können. Dew Bilder sind in schwarz/weiß, so dass die Motive nach eigenen Wünschen ausgemalt werden können. Dann nur noch die Adresse von Freunden, Oma und Opa oder der Lieblingstante draufgeschrieben und ab in den Briefkasten – nicht vergessen eine Briefmarke draufkleben – und die Überraschung ist mit Sicherheit groß. Die Postkarten sind aus richtig Beides oder auch nur eines von beiden könnte ein schönes „Anfang des Jahres“-Geschenk werden. Absolut einmalig, wunderschön und fördert die Kreativität.

Der Kinderkalender hat zwölf Seiten (jeweils Vorder- und Rückseite) und ein Deckblatt, das Format DIN A 4 quer und ist im Deutschen Werkzeugmuseum oder in jeder Buchhandlung (ISBN 978-3-947740-05-5) für 9,90 € zu erwerben. Das Postkarten-Malbuch hat auch zwölf Seiten (jeweils Vorder- und Rückseite) und ein Deckblatt, das Format ca. DIN A 6 quer und ist im Deutschen Werkzeugmuseum oder in jeder Buchhandlung (ISBN 978-3-947740-06-2) für 7,90 € zu erwerben. Im Werkzeugmuseum sind beide Produkte für zusammen 15 € haben sowie ein Buntstifte-Set im Papprohr mit Anspitzer im Deckel für drei Euro. Wer nur das Postkarten-Malbuch mit den Buntstiften erwerben möchte, bekommt diese zusammen für 10,50 €.

Freitag Wintervögel beobachten und zählen

Die Natur-Schule Grund begleitet die bundesweite NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" (06. - 09.01.2022) mit zwei Veranstaltungen, die sich nicht nur an erwachsene Teilnehmer:innen richten. Am Freitag,7. Januar, stellt der pädagogische Leiter der Natur-Schule, Dipl.-Biol. Jörg Liesendahl, in zwei Veranstaltungen Wintervögel in Deutschland allgemein und speziell im Gebiet rund um die Natur-Schule Grund vor und erläutert wichtige Bestimmungsmerkmale. Anschließend gibt es jeweils die Möglichkeit, Wintervögel im Außengelände der Natur-Schule zu beobachten. Dabei kommt u.a. die Vogelbeobachtungsstation im Garten der Natur-Schule zum Einsatz. Teilnehmende sollten ein Fernglas und ggf. auch ein Lieblings-Vogelbestimmungsbuch mitbringen. Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist ein Verleih von Ferngläsern leider nicht möglich.

Ein Angebot für Eltern / Großeltern mit Kindern / Enkel:innen im Alter ab 7 Jahren startet um 10:00 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund, und dauert zwei Stunden. Die Teilnehmer:innen zahlen sechs €, Kinder bis 15 Jahren ,vier €. An erwachsene Teilnehmer:innen richtet sich das zweite Angebot des Tages von 14 - ca. 16 Uhr. Hier sind nur noch wenige Plätze verfügbar, eine schnelle Anmeldung ist also zu empfehlen. Der Teilnehmer:innen-Beitrag für diese Veranstaltung liegt bei sieben €.

Um den Corona-Regeln zu genügen, müssen die Teilnehmer:innen eine Mund-Nase-Bedeckung dabei haben. Für die Erwachsenen gilt die 2G-Regel. Die Kinder müssen negativ getestet sein mit einem Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Zur Vorbereitung der Veranstaltung benötigt die Natur-Schule neben den Namen der angemeldeten Personen auch deren Anschrift und Telefon-Nr., deshalb muss die Anmeldung per Mail erfolgen: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Das Schülerlabor RöLab wird digital erweitert 

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Deutsche Röntgen-Museum erhält 25.000 Euro für die digitale Erweiterung des zdi-Schülerlabors RöLab. Dieses Projekt wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die CoVID-19-Pandemie gefördert. Die Anschaffung neuer digitaler Endgeräte für das zdi-Schülerlabor RöLab unterstützt und erweitert die bisherigen umfangreichen Angebote an Workshops aus verschiedenen MINT-Themenbereichen (unter anderem Medizintechnik, Ionisierende Strahlung und physikalische Grundlagen). Laptops und Tablets müssen der hohen technischen Ausstattung des Schülerlabors entsprechen und den Anforderungen der vorhandenen Geräte genügen. der Reaktion der Europäischen

Das RöLab hat sich zur Aufgabe gesetzt, mit gezielten barrierefreien und diversity-gerechten Bildungsangeboten einen selbstbestimmten Zugang zu Naturwissenschaft und Forschung für alle zu ermöglichen – zusätzlich zu der schon vorhandenen umfassenden Betreuung von Schulklassen in verschiedenen MINT-Themen. Hierbei wird im RöLab der „Hands-on-Science“-Gedanke verfolgt. Sich auf die Spuren des Wissenschaftlers (Röntgen) zu begeben und auch mit digitaler Unterstützung beziehungsweise mit digitalen Möglichkeiten selbst zu entdecken und zu forschen, ist die Maxime. Durch Ansprache eines diversen Publikums aller Alters- und Bildungsstufen möchte sich das Deutsche Röntgen-Museum mit seinem RöLab zudem gegenüber Politik und Öffentlichkeit deutlich als relevanter außerschulischer und moderner Akteur in der überregionalen Bildungslandschaft positionieren.

Daten zur Lage freiberuflicher Hebammen gesucht

Von der Stadtverwaltung wollte die SPD-Fraktion wissen, wie es um die freiberuflichen Hebammen in Remscheid bestellt ist und startete eine August 2021 eine Anfrage. Zitat: „In den letzten Jahren sind in vielen Regionen Probleme bei der Versorgung der Hebammenhilfe aufgetreten, da vor allem freiberufliche Hebammen aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihre Tätigkeit eingeschränkt oder eingestellt haben. Auch in Remscheid ist es für werdende Mütter oft schwer, eine Hebammenhilfe für die Begleitung vor und nach der Geburt zu organisieren. Die Umstände während der Corona-Pandemie waren für Frauen in der Schwangerschaft besonders belastend. Die Begleitung durch den Partner oder die Partnerin bei der Geburt war zeitweise nicht immer möglich. Auch die Vorbereitungskurse konnten nicht stattfinden. In diesen Zeiten sind Hebammen sicherlich extrem wichtige Ansprechpartnerinnen gewesen und sind es noch. Auch viele Frauen mit Migrationshintergrund benötigen die Versorgung der Hebammenhilfe als individuelle Unterstützung ganz besonders.“

Vor diesem Hintergrund, bat die SPD-Fraktion um Prüfung und Beantwortung folgender Fragen: Ist der Verwaltung bekannt, inwieweit es in Remscheid Versorgungsengpässe bei der Hebammenhilfe gibt? Wie viele mehrsprachige Hebammen sind in Remscheid tätig und welche Sprachen sind vertreten? Gibt es ausreichend Geburtsvorbereitungskurse für werdende Mütter? Ist in Remscheid die Betreuung der Mütter vor und nach der Geburt und für die Betreuung der Neugeborenen durch Hebammen sichergestellt? Wie viele Hebammen in Remscheid bieten eine Begleitung für Hausgeburten an? Wie viele frei arbeitende Hebammen gibt es zur Zeit in Remscheid und reicht die Anzahl der Hebammen für die Versorgung aus und gibt es ggf. noch freie Kapazitäten?

Die Antwort der Verwaltung liegt nun vor. Demnach gibt es zurzeit in Remscheid acht freiberufliche Hebammen (und 41 angestellte Hebammen). Ob die freiberuflichen noch Kapazitäten haben, ist nicht bekannt. Wie auch alles übrige Angefragte  n i c h t ! Begründung: „Im Rahmen der Bergischen Gesundheitskooperation wird aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Städten Solingen, Remscheid und Wuppertal diese Aufgabe von der Stadt Solingen wahrgenommen. Zur Beantwortung der Anfrage wurde mit dem Stadtdienst Gesundheit der Stadt Solingen Kontakt aufgenommen. Eine Beantwortung der Fragen ist allerdings nicht möglich, da die dazu erforderlichen Daten nicht erfasst werden und daher zu diesen Themenbereichen keine Aussagen getroffen werden können.“ Die Erkenntnis daraus: In den Rathäusern weiß man, dass es freiberufliche Hebammen gibt, ihre berufliche Lage aber kennt man dort nicht.

Familiengottesdienst mit Krippenspiel am Heiligabend

Stellvertretend für die vielen Gottesdienste, die trotz Corona zu Weinachten in Remscheid m stattfanden, hier ein Foto vom Stadtteil- und Gemeindezentrum Esche auf dem Hohenhagen. Dort feierte die  Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde am Nachmittag des Heiligabend gleich Familiengottesdienst mit Krippenspiel - selbstverständlich unter Einhaltung der 3G-Regel und der Maskenpflicht.