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Neue Kinderfeuerwehr heißt „Die Löschlöwen“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den demographischen Wandel wird es immer schwieriger, Kinder und Jugendliche für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. Um diesem Trend entgegen zu wirken, hat der Rat der Stadt Remscheid mit dem Beschluss vom 22. November 2018 die Gründung einer Kinderfeuerwehr zum 1. Januar 2019 beschlossen. Vierzig Jahre nach der Gründung der Jugendfeuerwehr Remscheid wird die neue Kinderfeuerwehr, die erste im Bergischen Städtedreieck, ihr erstes Gruppentreffen am 12. März veranstalten. Die Gruppenabende der „Löschlöwen“ werden im Gerätehaus der Löscheinheit Hasten, Oberhützer Straße 21, stattfinden. Betreut werden die Kinder während dieser Zeit durch besonders geschulte ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, von denen mehrere eine pädagogische Ausbildung absolviert haben.
Um die Gruppentreffen flexibel und umfänglich gestalten zu können, wurde entsprechendes Material und ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft, gefördert durch das Land. In die Kinderfeuerwehr können Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr eintreten, wobei ein Übertritt in die Jugendfeuerwehr mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr möglich ist. Wer Gründungsmitglied werden möchte, kann sein Interesse ab sofort unter E-Mail
Feuerwehr@Remscheid.de">Feuerwehr@Remscheid.de  oder Tel. RS 162552 anmelden.

Vorlesewettbewerb am 18. Februar in der Bücherei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Remscheid? Beim Regionalentscheid des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels treten die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Remscheid an. Er findet statt am Montag, 18. Februar, um 14.30 Uhr in der Zentralbibliothek an der Scharffstraße. Schüler und Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe lesen vorbereitete und unbekannte Texte vor, und eine Jury aus Bibliothekaren, Lehrern, Buchhändlern und Jugendlichen entscheidet über die Sieger. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen.

Mit rund 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb Deutschlands größter Lesewettstreit. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels-Stiftung veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, gehört zu den zentralen Anliegen des Vorlesewettbewerbes. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am Mittwoch, 26. Juni, in Berlin. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Alle teilnehmenden Kinder erhalten vom Börsenverein eine Urkunde und einen Buchpreis, außerdem einen Buchpreis der lokalen Buchhandlungen sowie einen Gutschein für eine Theateraufführung im Teo-Otto-Theater. Der aktuelle Stand des 60. Vorlesewettbewerbs sowie alle Infos, Termine und Teilnehmerschulen finden sich auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de.

Café für Obdachlose an der Alleestraße

Auch in Remscheid hat die Armut viele Facetten. Anregungen für ihre politische Arbeit konnten die Remscheider Ratsmitglieder der Partei DIE LINKE am vergangenen Samstag aus den vier „Word-Cafés“ der vierstündigen Armutskonferenz im Neuen Lindenhof mitnehmen. Etwa die Idee von Lern-Räumen in den Stadtteilen für (Schlüssel-)Kinder, deren Elternteile beide berufstätig sind. Oder den Vorschlag, das Tagescafé für Obdachlose von der Schüttendelle in einen Immobilienleerstand an der Alleestraße umziehen zu lassen, um das Problem der Wohnungslosigkeit auf diese Weise unübersehbar zu machen. Mehr dazu im Video des Waterbölles.

Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge und Mathias W. Birkwald, der rentenpolitischer Sprecher der Linken im Deutschen Bundestag, waren die Gastreferenten auf der Armutskonferenz, an der neben zahlreichen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der freien Wohlfahrtspflege Remscheids auch interessierte Bürgerinnen und Bürger (in überschaubarer Zahl) teilnahmen, einige Amtsleiter der Stadtverwaltung und Sozialdezernent Thomas Neuhaus.

Armut in einem eigentlich reichen Land? Das gibt es. Alleinstehende, die monatlich weniger als 1.096 Euro zum Leben haben, gelten als arm. „Das größte Risiko, arm zu werden, haben in Deutschland Migrant*innen, Erwerbslose, Menschen mit geringem Qualifikationsniveau, Alleinerziehende und Kinderreiche“, berichtete Mathias W. Birkwald. Von den 13 Millionen Armen in Deutschland habe jeder Dritte Arbeit (mit zu wenig Verdienst), sei jeder vierte in Rente und jeder achte in Ausbildung. Im Dezember 2017 galten in Deutschland 2,8 Millionen Menschen als arm, Tendenz steigend. Aber die monatliche Grundsicherung von damals 811 Euro hätten von den 544.090 berechtigten Senior/innen 60 bis 68 Prozent nicht in Anspruch genommen (aus Scham oder Unwissenheit?). Im Juni  1918 gab es allein in Nordrhein-Westfalen 1.710.000 Hartz IV-Empfänger, 19 Prozent davon Kinder und Jugendliche. Die Forderung des linken Bundestagsabgeordneten: Den gesetzlichen Mindestlohn auf zwölf Euro erhöhen und Ausnahmen von diesem Stundensatz streichen!

Bei heftigen Windböen hatten Teelichter keine Chance

Auf die ersten sechs Lichterfeste auf den Konsum-Terrassen folgten zwei im Bürgerbüro an der Stephanstraße (weil vor allem Senioren bei einem Wetterumschwung schnell im Trockenen sein wollten). Am vergangenen Samstag, beim 9. Lichterfest, war nun erstmals das Familienzentrum „Confetti“ um 18 Uhr der Treffpunkt.

Zu dieser Zeit hatten die Organisatorinnen und Organisatoren schon wiederholt vergeblich versucht, die Teelichter in den kleinen Marmeladen- und anderen Gläsern am Eingang und entlang des Weges zu Spielplatz um Stockbrot-Feuerkorb anzuzünden. Denn kaum waren sie in die Hocke gegangen, das Licht brannte und sie hatten sich wieder erhoben, kam schon eine neue heftige Windböe und machte zunichte, das ein buntes, flackerndes Farbenspiel hätte werden sollen. Klar, dass sich das Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des IKE-Fördervereins, Manfred Saure, der Vorsitzende des Bürgervereins Rosenhügel e.V. und Marion Noisten vom Stadtteilbüro Rosenhügel anders vorgestellt hatten.

Aber man konnte ja Wunderkerzen entzündet. Und das Stockbrot schmeckte am Funken sprühenden Feuerkorb auch so, von den frischen Pommes erst gar nicht zu reden. In den Innenbereich lockten Vorlese-Geschichten für Jung und Alt, heiße Suppe und warme Getränke. Konnte man am diesem „frischen“ Abend  wirklich gut vertragen...

Kinderstadt verspricht wieder zwei schöne Ferienwochen

Die diesjährige „Kinderstadt" vom 15. bis 26. Juli in der AES ist die 16. Jeweils montags bis freitags von 9.30 bis 16 Uhr (am 27. Juli bis 14 Uhr) können die Jungen und Mädchen dann wieder erleben, wie eine Stadt funktioniert – und wobei es auf Demokratie ankommt. Die Spielidee zu dieser „FerienKiSte“ hatte im Jahre 2003 die Caritas Remscheid. Seitdem wurde das Konzept gemeinsam mit der Stadt Remscheid, der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde (jetzt: Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde) und der Freien Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V. („Kraftstation“) erweitert. Mit im Boot als Partner: Die Welle gGmbH (medienpädagogische Angebote), die Lebenshilfe Rhein Wupper (Inklusion), die Service gGmbH (Beratungen und Sicherstellung der Betreuung von Kindern mit Pflegestufe), die Albert-Einstein-Gesamtschule (als Gastgeberin), der BaF e.V. (Beratungen und Betreuung von Kindern aus Flüchtlingsfamilien) und die GEWAG.

Über Einzelheiten informierte am Donnerstag eine Pressekonfetrenz in der AES. Von den insgesamt angebotenen 200 Plätzen sind heute jeweils zehn für Kinder mit Behinderungen und aus geflüchteten Familien reserviert. Anmeldung für Integrativplätze (Kinder mit Behinderung) und Infos beim Fachdienst Jugend unter Tel.RS 163637. Die Anmeldung für die 180 Regelplätze beginnt am Samstag, 16. Februar, von 10 bis 12 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38. Til Rebelsky (Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid): „Und wenn 183 Kinder angemeldet werden, werden wir auch einen Weg finden, keine Sorge!“  Wachsender Nachfrage erfreut sich die Frühbetreuung ab 7.30 Uhr. Der Teilnehmerbeitrag beträgt für zehn Tage inkl. Mittagessen aus der Schulküche 110 € bzw. 130 € inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen. Für finanzschwache Familien besteht die Möglichkeit einer Ermäßigung (nähere Informationen beim Fachdienst Jugend, Haddenbacher Str. 38, unter Tel. RS 163478).

Etwa 55 Helfer/innen werden sich in den beiden Ferienwochen um die Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt kümmern, wenn diese selbst in Berufsrollen von Erwachsenen ihre „Stadt“ mitgestalten. Innerhalb der zwei Sommerferienwochen lebt die Stadt mit eigener Währung (dem sog. „Fichtentaler"), einer eigenen Bank, einem Bürgeramt, einem Arbeitsamt, Freizeit und Konsumangeboten und vielem mehr. Schwer erklärbare Worte wie Demokratie, Arbeitslosigkeit, Stadtrat etc. werden in der Ferienkiste ohne große Erklärungen greifbar und erfahrbar. Angebote, die spielerisch die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge erklärbar machen und die Partizipation von Kindern stärken, werden zunehmend bedeutsamer. Sozialdezernent Thomas Neuhaus: „Die Kinderstadt bietet wirklich schöne Ferien in einer Gemeinschaft!“ Das habe ihn auf Anhieb überzeugt, zeigte sich am Donnerstag Egbert Willecke, der neue Leiter des städtischen Fachdienstes Jugend, von dem Angebot für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren beeindruckt. Vor allem vom Engagement der vielen Helferinnen und Helfer. Für diese  wird um 16 Uhr noch nicht Feierabend sein. Til Rebelsky: „Kein Tag ohne Nachbesprechung!“ In diesem Jahr wird Kindeswohlgefährdung ein Schwerpunkt der Schulung sein.

Die Ferienkiste kann immer Hilfe gebrauchen. Ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit, bei der Ferienkiste als ehrenamtliche/r Betreuer/in mitzuarbeiten. Bei Interesse können sich Menschen jeden Alters bei Daniela Kann vom Fachdienst Jugend unter Tel. RS 163637 melden. Von Anfang an dabei ist Uwe Grund von der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid -  und immer noch begeistert von der Idee der Kinderstadt. Sabine Meisterernst  vom Bildungszentrum des Sana-Klinikums Remscheid gehört seit 2012 zum festen Organisationsteam. Neu hinzugekommen von Seiten der „Kraftstation“ ist in diesem Jahr Axel Osthöver sowie Selina Matthes, Schülerin der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Sana-Klinikum. Sie stellte am Donnerstag vor, was sich die Helfer/innen auf der „Krankenstation“ der Kinderstadt für dieses Jahr haben einfallen lassen, um die Jungen und Mädchen spielerisch mit dem Alltag in einem Krankenhaus vertraut zu machen: „Krückenrenn“ und Rollstuhlfahrten, Eingipsen von Armen  und Beinen, „Operationen“ von Kuscheltieren, aber auch gesundheitliche Aufklärung (Ernährungsquiz, Händehygiene, Sichtbarmachen von Bakterien mit Hilfe von UV-Lampen) und Erste Hilfe in Notfällen.

Spielerisch lernen die Kinder Zusammenhänge und Abläufe einer Stadt kennen. Sie nutzen und erweitern dabei Kenntnisse, die sie u. a. in der Schule lernen. So „arbeitet" der Bankangestellte ganz selbstverständlich mit den in der Schule gelernten mathematischen Methoden. Eine in der Schule möglicherweise als langweilig empfundene Nacherzählung ist als Zeitungsbericht über eine Bürgermeisterwahl viel leichter geschrieben. Die Kinder können außerdem soziale Kompetenzen entwickeln und ausbauen, mit der Übernahme von Verantwortung und durch Beteiligung stärken sie ihr Selbstbewusstsein.

Ab April Entdeckungstouren an Dhünn und Bever

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Wie sieht ein Talsperren-Staudamm von innen aus? Wie kann aus der Kraft des Wassers Strom erzeugt werden? Was sagen uns kleine Tiere im Fluss über die Wasserqualität? Diesen und vielen weiteren Fragen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 5 bei kostenlosen Kursen an der Großen Dhünn-Talsperre und an der Bever-Talsperre auf den Grund gehen. Die Kurse des NaturGuts Ophoven und des Wupperverbandes starten ab April in die neue Saison. Die Anmeldung ist ab sofort möglich beim NaturGut Ophoven unter der Rufnummer 02171-73499-44 oder per Mail an britta.demmer@naturgut-ophoven.de">britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Die Kurse sind eine Entdeckungsreise in die Welt des Wassers. Sie beginnen jeweils mit einer Einführung und der Besichtigung der Talsperre. Besonders spannend ist der „Blick in die Unterwelt“, in den Kontrollgang im Talsperrendamm der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre. Während an der Bever-Talsperre im Anschluss an die Besichtigung das Thema Wasserkraft in der Praxis ausprobiert wird, widmet sich der praktische Teil der Kurse an der Trinkwassertalsperre Große Dhünn dem Thema Gewässeruntersuchungen an der Dhünn. Wasser ist unsere Lebensgrundlage. Diese Ressource zu schützen, ist eine wichtige Aufgabe. Dies auf spielerische Weise und mit praktischen Experimenten jungen Menschen näher zu bringen, ist die Zielsetzung der insgesamt 60 Kurse, die das NaturGut Ophoven und der Wupperverband anbieten. Informationen zu diesem Umweltbildungsangebot gibt es auch unter www.wupperverband.de / Termine, Führungen und unter www.naturgut-ophoven.de.

Naturschule: Ein Jahr für mich und die Umwelt

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a.  die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv. Und mindestens eineR von zweien sollte ausreichend mit Computern umgehen können, um die Homepage der Natur-Schule zu pflegen.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2019/2020 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2020 dauern wird.

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.

Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

56. Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am 26. und 27. Januar fand in Wuppertal der 56. Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“ statt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten ihr Wettbewerbsprogramm im anspruchsvollen Vergleich mit Mitstreitenden aus Solingen, Wuppertal, Leverkusen und Remscheid. Das Remscheider Preisträgerkonzert findet am Sonntag, 17. Februar, um 11 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6, statt. Der Eintritt ist frei.

Aus Remscheid traten in Wuppertal erfolgreich an: Amelie Falkenrath (Violine; 2. Preis), Eleanor Gusdorf (Violoncello, 1. Preis), Liljana Luisa Cavarretta (Gesang/Pop, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Lorena Warkentin (Gesang/Pop, 1. Preis), Lorena Warkentin und Ines Budic (Duo Gesang, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Lisa-Sophie Kuschwart, Charlotte Bachus, Leni Sophie Schmitz (Klavierkammermusik, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Ahsen Bengisu Ayaz, Nele Antonia Miedek, Eleanor Gusdorf, Antonia Leni Schabram (Klavierkammermusik, 1. Preis), Elaina Esteban Poyatos und Yagmur Kilic (Gitarrenduo, 1. Preis), Kilian Kolodziej, Mathea Holthaus, Joel Strauch, Viktoria Kunz (Gitarrenquartett, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb). Die Musik- und Kunstschule gratuliert herzlichen allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu den hervorragenden Leistungen und wünscht viel Erfolg im März in Köln beim Landeswettbewerb .

Vater-Kind-Tag von THW-Jugend und Ahörnchen e.V.

Pressemitteilung des THW-Ortsverbands Remscheid

Die Jugendabteilung des Technischen Hilfswerk (THW) Remscheid hat das Jahr 2019 mit einer Kooperation mit der Kindertagesstätte Ahörnchen e. V.“ begonnen, die ebenfalls im Südbezirk ansässig ist. Ziel ist der gemeinsame Einsatz für ein wohnortsnahes und familienorientiertes Angebot in der Jugend- und Ehrenamtsarbeit. Den Auftakt machte ein Vater-Kind-Tag auf dem Gelände des THW. Der begann für 60 Kinder und ihre Vätern mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend demonstrierte die THW-Fachgruppe „Räumen“ die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Rettungsspinne (ERS). Im inneren der Fahrzeughalle erwarteten die Kinder verschiedene Stationen, an denen sie die Arbeit des Technischen Hilfswerks näher kennenlernen konnten. Die ehrenamtlichen Helfer führten die Kinder des Familienzentrumsmit dem Nagelbalken, über Hebekissen und den hydraulischen Spreizer spielerisch an ihre vielfältigen Aufgaben heran. Zudem hatten die Jungen und Mädchen auf einem Bobby-Car-Parcours, mit dem neuen ferngesteuerten THW-Unimog sowie an diversen Kreativstationen ihren Spaß.

Durch die neue Kooperation mit dem Familienzentrum ist künftig eine engere Zusammenarbeit in diversen Bereichen möglich und baut auf die erfolgreichen Unternehmungen der vergangenen Jahre auf. Dazu gehörte auch die Unterstützung des „St. Martin-Festes“. Das Familienzentrum unterstützte das TKW personell schon in der Vergangenheit bei besonderen Aktionen wie zum Beispiel dem jährlichen Maus-Türöffner-Tag. Wir blicken einer erfolgreichen Partnerschaft sehr zuversichtlich entgegen und freuen uns auf die bevorstehenden gemeinsamen Aktivitäten. (Elias El Ghorchi)

Vierjährige: Ein Jahr frei im Sportverein

Beim Neujahrsempfang 2018 des Remscheider Sportbundes habe die Fraktion der Linken im Rat der Stadt Remscheid erstmals die Idee eines Gutscheins für Schulneulinge zum einjährigen kostenlosen Besuch eines Sportvereins ins Gespräch gebracht, heißt es in einer Anfrage der Linken, die am 7. Februar auf der Tagesordnung der ersten Ratssitzung dieses Jahres steht. Die Anfrage war eigentlich für die Dezember-Sitzung gedacht; sie erinnerte an den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen vom 22. Februar 2018, die Verwaltung möge Möglichkeiten zur Umsetzung und Finanzierung eines solchen „Sportgutscheins“ prüfen. Nun kommt die Antwort ein wenig zu spät in den Rat der Stadt. Denn auf einer Klausurtagung der Sportverwaltung und des Stadtsportbundes Remscheid (SBR) im Oktober 2018 hatten sich die Teilnehmer näher mit dem seit Jahren in Bielefeld existierende Projekt „Sports4kids“ befasst, und der SBR hatte sich bereit erklärt, „das Modell bezogen auf Remscheider Verhältnisse zu prüfen, zu bewerten und belastbare Zahlen zu ermitteln, um diese als Diskussionsgrundlage den Mitgliedern des Ausschusses für Sport vorlegen zu können“, wie die Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am gestrigen Abend im Rathaus Lüttringhausen mitteilte.

Und der Sportbund hat seine „Hausaufgaben“ gemacht, wie in der Sitzung eine Präsentation von SBR-Geschäftsführerin Daniela Hannemann bewies. Der Grundgedanken: Jedes Kind erhält zum 4. Geburtstag (über die Stadtverwaltung bzw. die jeweilige Kindertagesstätte, von derzeit 58) einen nummerierten Gutschein für eine Mitgliedschaft in einem Sportverein für die Dauer eines Jahres, und der ausgewählte Sportverein bekommt den Gegenwert des eingelösten Gutschein ersetzt (von der Stadt oder einem Sponsor).Auf diese Weise wird jedes Jahr aufs Neue der Jahrgangs der Vierjährigen erreicht. 2019 werden das 1.011 Kinder sein, davon 135 mit Migrationshintergrund. Für die Vierjährigen bedeute das, so der Sportbund, eine flächendeckende Chancengleichheit und für 72 Sportvereine in Remscheid, davon 28 mit speziellen Angeboten für Kinder ab 4 Jahren, die Chance, die Anzahl ihrer Sportangebote für diese Altersgruppe ausbauen und die Kinder in den Bereichen Sport, Bildungsaspiration, Sozialverhalten, Ernährung  und Bildung fördern zu können. „Gerade in Remscheid-Süd und Lüttringhausen gibt es nur wenige Angebote für Kleinkinder“, merkt der Sportbund Remscheid an.

„Eltern und Kinder haben nach Übergabe des Gutscheins die Möglichkeit, ein geeignetes Sportangebot in Remscheid auszuwählen. Der Sportbund hilft dabei. Der Verein gewährt dem Kind eine einjährige Vereinsmitgliedschaft. Sollte das Kind bereits Mitglied sein und es wurden schon Beiträge entrichtet, so ist der Verein verpflichtet, den Förderbetrag an die Beitragszahler zu erstatten“, hieß es im gestrigen Bericht von Daniela Hennemann weiter. „Die Vereine bekommen durch das Sportamt ein Standard-Antragsformular ausgehändigt.“ Und zum folgenden Procedere werden zwei Alternativen genannt:

a) Die Vereine geben die Antragsformulare zusammen mit dem Gutscheinen beim Sportamt ab. Das Sportamt verwaltet die Gutscheine und zahlt den Vereinen die Förderbeträge aus.

b) Die Vereine geben die Antragsformulare zusammen mit den Gutscheinen beim Sportbund Remscheid e.V. ab. Der SBR verwaltet die Gutscheine und zahlt den Vereinen die Förderbeträge aus. Darüber hinaus erstellt er am Ende des Jahres einen Verwendungsnachweis (inkl. Verwaltungspauschale). Nach dessen Vorlage erstatten die Stadt bzw. der Sponsor dem Sportbund die Fördersummen.

Zu einer Beschlussempfehlung für den Rat der Stradt reichte das gestern offenbar noch nicht. Sportdezernent Thomas Neuhaus auf Anfrage:  "Das wird von SBR und Sportamt weiter ausgearbeitet."