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Alphorn-Abenteuer mit Musik, Spannung und Humor

Foto by Neomania Design

Pfingstmontag, 21. Mai, 16 Uhr
„Das Alphorn Theo,
der kluge Klaus und Santa Fee“

Der Remscheider Sommer 2018 in der Konzertmuschel mit  „Alpcologne

Das Alphorn Theo will kein Alphorn mehr sein. Es beherrscht die Alphornsprache. Der kluge Klaus weiß wie alles geht und hilft Theo, seine Träume zu verwirklichen. Santa Fee kann mit ihrem Enthusiasmus und Elan (ver-)zaubern. Aus Theo, dem Alphorn, wird ein trötender Elefant, ein Weltallhorn, eine Schranke. Aus Theo, dem verstopften Alphorn, quellen wundersame Dinge heraus. Theo versucht einen neuen Minutenweltrekord aufzustellen. Ein Alphorn-Abenteuer mit viel Musik, Spannung, Humor, ein paar Hindernissen und einem „Happy End“.

Kita-Projekt für den Erhalt heimischer Wildbienen

Zu den Kindertagesstätten, die sich in Remscheid dem Projekt „Remscheid brummt“ angeschlossen haben, gehört auch die städtische Kita an der Lüttringhauser Straße in Lennep. Stadtverwaltung, Erzieherinnen und Erziehern, Eltern und Kindern geht es dabei am Erhalt und Fortbestand unserer heimischen Bienen. Und gestern konnte Ulf Venn, der Leiter der Lenneper Kita, quasi zur Initialzündung des Projektes (an einer zaghaft sprießenden neuen Wildblumenwiese) u. a. Sozialdezernent Thomas Neuhaus, die Projektkoordinatorin Britta Hartz- Sieckendieck, Leiterin der Kita an der Remscheider Straße in Lüttringhausen, und Reiner Malcher von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) begrüßen. Zusammen mit dem Biologen Jörg Liesendahl von der Naturschule Grund erzählten sie den Jungen und Mädchen, natürlich kindgerecht, was in den Remscheider Kitas - und gerne auch anderswo - für den Erhalt der heimischen Wildbienen getan werden kann (und sollte).

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt!“

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Anlässlich seines heutigen Besuchs der Sprach-Kita „Klauser Delle“ erklärt der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU): Die Remscheider Kita „Klauser Delle“ unter der Leitung von Simone Mundorf nimmt seit dem vergangenen Jahr an dem Bundesprogramm Sprach-Kitas „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil. Konkret heißt das, dass das Kita-Team durch eine vom Bund finanzierte, zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich der sprachlichen Bildung unterstützt wird. Bei der Arbeit stehen alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien im Vordergrund. Heute werde ich mir vor Ort ein Bild von diesem Bundesprogramm machen, das zwischen 2016 und 2020 Mittel im Umfang von einer Milliarde Euro bereitstellt – in unserem Bergischen Städtedreieck werden momentan 15 Kitas mit über 1,4 Millionen Euro unterstützt.

Die Kinder in der Kita „Klauser Delle“ beschäftigen sich derzeit mit dem Thema „Ernährung“. Deshalb werde ich aus einem Buch der Reihe „Wieso, Weshalb, Warum“ zum Thema Essen vorlesen. Ich bin gespannt auf die Fragen der Kinder zu meinen Ernährungsgewohnheiten. Nähere Informationen zum Bundesprogramm Sprach-Kitas und welche Kitas in Solingen, Remscheid und Wuppertal daran teilnehmen finden Sie unter https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de.

Naturschule Grund: "Wir beobachten Gartenvögel"

Begleitend zur Aktion des Naturschutzbundes "Stunde der Gartenvögel" bietet die Natur-Schule Grund die Möglichkeit, die Vogelwelt im Gelände der Natur-Schule zu beobachten und kennenzulernen. Ergänzend gibt es Informationen u.a. zu folgenden Fragen: Wie verhalten sich Vögel, die in unseren Gärten leben? Und wovon ernähren sie sich? Kann ich gezielt Vögel in meinem Garten ansiedeln? Die Veranstaltung am Freitag, 11. Mai, richtet sich an Erwachsene jeden Alters und Kinder bzw. Jugendliche ab ca. zehn Jahren. Die Aktion beginnt um 15:Uhr und dauert ca. zwei Stunden. Die TeilnehmerInnen dürfen gerne ein Fernglas und ihr Lieblingsbestimmungsbuch mitbringen.Die Teilnahme kostet sechs Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder bis 15 Jahren.Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de, 02191 3748239 oder über die facebook-Seite der Natur-Schule unter www.facebook.com/Umweltbildungsstation.remscheid/

Regelungswut der Landesregierung trifft Kitas

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Darf in Zukunft nicht mehr in der KiTa übernachtet werden?“ Der Landtagsabgeordnete Sven Wolf befürchtet, dass Kitas durch unnötige Vorschriften wegen einer Nutzungsänderung verunsichert werden. Am 10. Januar erreichte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung ein Schreiben der unteren Bauaufsichtsbehörde Wuppertal, die sich danach erkundigte, ob das Übernachten in Kindergärten genehmigungspflichtig sei bzw. eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung darstelle. Der auf den 15. Februar 2018 datierten Antwort des Ministeriums zufolge handelt es sich bei solchen Übernachtungen um eine „genehmigungspflichtige Nutzungsänderung“.

Zu dieser Antwort bzw. dem Erlass der Landesregierung hat der SPD-Abgeordnete Stefan Kämmerling eine Kleine Anfrage gestellt. Dazu erklärt er: „Der Erlass der Landesregierung zum Thema ‚Übernachtungen in Kindergärten‘ zeugt von Realitätsferne. Ob Kinder, in der Kita übernachten dürfen, ist und darf keine ‚genehmigungspflichte Nutzungsänderung‘ sein. Kommunen, Kindertagesstätten und Eltern werden durch den bürokratischen Erlass der Landesregierung völlig verunsichert.“

Durch den Erlass der Landesregierung müssten neue Brandschutzkonzepte erstellt und dazugehörige bauliche Maßnahmen vorgenommen werden. Einige Kommunen haben erste Konsequenzen gezogen und öffentlich bekannt gegeben, dass in Kitas keine Übernachtungen mehr getätigt werden sollen, da der bürokratische Aufwand zu hoch sei. „Das kann  mit der vollmundig angekündigten ‚Entbürokratisierung‘ und ‚Entfesselung‘ von Wirtschaft und Gesellschaft von der Mitte-Rechts-Regierung doch wohl nicht gemeint sein, “ meint Sven Wolf.

"Villa Kinderbunt" wird zum Familienzentrum entwickelt

Für das Kindergartenjahr 2018/2019 hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen die Förderung eines zusätzlichen Familienzentrums in Remscheid in Aussicht gestellt. Entsprechend will die Stadt dem Landschaftsverband Rheinland (LVR)die Kindertageseinrichtung der Elterninitiative Villa Kunterbunt e.V. zur Förderung mit 13.000 € im neuen Kindergartenjahr empfehlen. Die „Kita Kunterbunt“ hatte erklärt, sich gerne zu einem Familienzentrum weiterentwickeln zu wollen. Die Empfehlung für den LVR steht auf der Tagesordnung der Ratssitzung am 3. Mai.

Unter Berücksichtigung der bisherigen sozialräumlichen Verteilung der Familienzentren war zunächst ein weiteres Familienzentrum in Hasten in Kooperation der Tageseinrichtungen Villa Kunterbunt und Hölterfeld vorgesehen; dies ist jedoch aktuellen Zeitpunkt für die KTE Hölterfeld nicht umsetzbar. Nach Abstimmung zwischen den beiden Einrichtungen soll deshalb die Kita der Elterninitiative „Villa Kunterbunt“ alleine die finanzielle Förderung zum Familienzentrum erhalten Zitat aus dem Beschlussvorschlag der Verwaltung: „Hierbei sind für die Jugendhilfeplanung insbesondere die sozialräumlichen Aspekte zur flächendeckenden Versorgung des Stadtgebietes mit Familien ausschlaggebend. Darüber hinaus zeigen Sozialraum/Einzugsgebiet und Familien in der KTE Villa Kunterbunt hinsichtlich der sozio-ökonomischen Auswahlkriterien, die das Ministerium als Orientierung empfiehlt, einen deutlicheren Unterstützungsbedarf für erhöhte  Bildungs- und Armutsrisiken (Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach dem SGB II, beitragsbefreite Eltern) als dies für die KTE Zaunkönig der Fall ist.“

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Karten für die Circus-Kurse gibt es am 5. Mai

Trapez, Seiltanz oder doch lieber als Clown in der Manege, das sind die Fragen, die Kinder bewegen, wenn die ersten Plakate in den Schulen auftauchen und vom diesjährigen Kindercircus künden. Dann kann es nicht schnell genug gehen, bis sich die Vorhänge wieder für den Mit-Mach-Circus Casselly öffnen. Auch in diesem Jahr können es 300 Kinder kaum erwarten, endlich Zirkusluft vom Feinsten zu schnuppern. Nach seiner Premiere im Jahr 2004 hat sich das Projekt zu einer festen Größe im Ferienangebot entwickelt und wird in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal Kinder und Eltern begeistern. Daher freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit der Circusfamilie in den diesjährigen Herbstferien auf dem Remscheider Schützenplatz. Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von sieben bis zwölf Jahren haben die Möglichkeit, ein echtes Circus-Programm einzustudieren und dieses dann auch im Rahmen einer Galavorstellung zu präsentieren.

Motorische, kreative und soziale Fähigkeiten werden dabei spielerisch erlernt und gefördert. In diesem Jahr stehen wieder zehn Plätze für Kinder mit Behinderung zur Verfügung, weitere zehn werden für Kinder aus Flüchtlingsfamilien bereitgestellt (diese Kinder werden durch den BaF e.V. betreut). Im Mittelpunkt des Projektes steht die Circusfamilie Casselly, die die Kinder professionell anleiten wird. Unterstützt wird sie von 25 Betreuerinnen und Betreuern und vielen weiteren Helfern.

Der Circus stellt auf dem Schützenplatz wieder ein großes Zelt und ein etwas kleineres Vorzelt auf. Das Hauptzelt bietet Platz für etwa 750 Besucher. Die Infrastruktur für Strom und Sanitär wird in Absprache mit der Familie Casselly installiert. Innerhalb des eingefassten Geländes werden diverse Zelte aufgebaut, so dass die einzelnen Übungsgruppen über eigene Aufenthalts- und Besprechungsorte verfügen. Auf dem Außengelände kann großzügig Fläche für die verschiedensten Angebote genutzt werden. Das Mittagessen wird im großen Vorzelt angeboten, das ebenfalls als Übungsfläche dient.

Veranstalter sind die Stadt Remscheid, Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, Abt. Kinder- und Jugendförderung, die Schlawiner gGmbH und der Stadtteil e.V.

  • Kurs 1: 15. – 20. Oktober (Montag bis Samstag)
  • Kurs 2: 22. – 27. Oktober (Montag bis Samstag), wahlweise von 8 Uhr oder 9.30 Uhr bis 16 Uhr.

Pro Woche können 150 Kinder mit und ohne Behinderung teilnehmen für 100 € (fünf Tage, inkl. Mittagessen) oder 110 € (fünf Tage, inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen).

Der Erstverkaufstag für die Regelplätze) ist der Samstag, 5. Mai, von 10 bis 12 Uhr im Foyer des Berufskollegs Technik, Neuenkamper Straße 55. Es können die eigenen und die Kinder einer weiteren Familie – in dem Fall ist eine Vollmacht für jedes Kind der zusätzlichen Familie notwendig – angemeldet werden. Ab 80 Uhr öffnen die Türen des Foyers, so dass wetterunabhängig gewartet werden kann. Warme Getränke und ein kleiner Imbiss werden verkauft. Eventuelle Restkarten können ab dem 7. Mai bei der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid, Haddenbacher Straße 38-42, bei Frau Schilling und Frau Günther (Raum 008) erworben werden.

Kinder mit Behinderung können für integrative Plätze angemeldet werden. Dies geschieht durch ein persönliches Gespräch. Terminabsprachen dafür unter Tel. RS 163676.

Es besteht die Möglichkeit der Bezuschussung der Teilnehmergebühr. Informationen hierzu erhalten Sie von Frau Günther unter der Tel. RS 16 3478.

Vor Ausstellung betroffen über Amokfahrt

In der Stadtbibliothek Remscheid wurde gestern Nachmittag von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Ausstellung „verschieden | gleich | zusammen“ eröffnet, ein Foto-Projekt des Jugendzentrums „Die Kraftstation“, Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V., der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES) und des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, das Befindlichkeiten und Sichtweisen einer Gruppe junger Menschen in dieser Stadt sichtbar und greifbar machen will. Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 der AES zeigen in unterschiedlichen Arbeiten, inszenierten Fotos und Porträts mit eigenen Textzeilen Reflexionen über sich selbst in dieser Stadt mit Menschen aus rund 140 Nationen. Und die Internationale Flüchtlingsklasse des Berufskollegs verknüpfte farbige Fotos aus der Heimat der Schüler*innen mit aktuellen Fotos von ihnen. Bei den Betrachtern sollen die Fotos eigene Reflexionen auslösen über Verschiedenheit, Gleichheit und Zusammengehörigkeit. Die künstlerische Leitung hatte der bekannte Remscheider Fotograf Thomas E. Wunsch. Das Projekt wurde vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes NRW durch die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW gefördert. Bevor der Oberbürgermeister auf die Ausstellung zu sprechen kam, äußerte er seine Betroffenheit über den gestrigen Anschlag im kanadischen Toronto, die Amokfahrt eines 25-Jährigen mit bislang zehn Toten und mehreren Schwerverletzten.

Wenn KInder eine Sprachförderung brauchen

Zwei Jahre vor der Einschulung stellt das Schulamt gemäß § 36 Schulgesetz NRW fest, ob die Sprachentwicklung der Kinder altersgemäß ist und ob sie die deutsche Sprache hinreichend beherrschen. Ist dies nicht der Fall bzw. wird ein Kind nicht nachweislich in einer Tageseinrichtung für Kinder sprachlich gefördert, soll das Kind an einem vorschulischen Sprachförderkurs teilzunehmen. Auf diese erste so genannte Sprachstandsfeststellung folgt eine zweite bei der Anmeldung des Kindes zur Grundschule. Dann muss die Schule feststellen, ob das Kind die deutsche Sprache hinreichend beherrscht, um im Unterricht mitarbeiten zu können. Die Schule soll Kinder ohne die erforderlichen Sprachkenntnisse zum Besuch eines vorschulischen Sprachförderkurses verpflichten, soweit sie nicht bereits in einer Tageseinrichtung für Kinder entsprechend gefördert werden.

Das Kinderbildungsgesetz NRW regelt, dass die pädagogische Konzeption jeder Kindertageseinrichtungen auch Ausführungen enthalten muss, wie die alltagsintegrierte Sprachförderung der Kinder in der Einrichtung gewährleistet wird. Die sprachliche Entwicklung ist Bestandteil der Bildungsdokumentation bereits ab dem 6. Monat nach Beginn des Kindergartenbesuchs. Die Entwicklungsfortschritte, die sich aus der Fortschreibung der Bildungsdokumentation ergeben, sind regelmäßig Gegenstand der Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Die Eltern stimmen der Anfertigung der Bildungsdokumentation schriftlich zu, so dass die Lehrkräfte der Grundschulen in die Dokumentation Einsicht nehmen können. Zum Ende der Betreuungszeit erhalten die Eltern die Bildungsdokumentation ausgehändigt.

Für jedes Kind, das eine besondere Unterstützung in der deutschen Sprache benötigt, ist eine gezielte Sprachförderung alltagsintegriert zu gewährleisten. Kindertageseinrichtungen, die auch Familienzentrum NRW sind, bieten deshalb eine Sprachförderung auch für jene Kinder anbieten, bei denen ein Sprachförderbedarf festgestellt wurde, die jedoch zwischen dem vierten Lebensjahr und dem Schuleintritt keine Kita besuchen. Einrichtungen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Sprachförderbedarf erhalten pro Jahr mindestens 5.000 € zusätzlich. Dies entspricht drei bis fünf Wochenstunden einer sozialpädagogischen Fachkraft.

Die in den Remscheider Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder werden alle über das Verfahren Little-Bird erfasst. Auf gesetzlicher Grundlage des § 36 Schulgesetz gleicht das Schulamt die Kinder ab, die keine Kindertageseinrichtung besuchen oder deren Eltern der Anfertigung einer Bildungsdokumentation nicht zugestimmt haben. Bei Kindern ermittelt das Schulamt, ob ein Sprachförderbedarf vorliegt. Dann wird eine Aufnahme in eine Kindertageseinrichtung durch die Betreuungsvermittlung des Jugendamtes erneut versucht. Sollte dies aufgrund des begrenzten Angebotes nicht gelingen, besteht in einigen Familienzentren die Möglichkeit, dort einzelne Kinder sprachlich fördern zu lassen. „Insgesamt betroffen sind jährlich 20 bis 30 Kinder im Alter von vier Jahren bis zur Einschulung“, heißt es in einer Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 2. Mai. „Im Verlauf des Kindergartenjahres gelingt in den meisten Fällen eine regelhafte Aufnahme in einen Kindergarten. Im Hinblick auf die neu entstehenden Betreuungsplätze in neuen Einrichtungen ist davon aus-zugehen, dass es sich zukünftig nur um Einzelfälle handeln wird, für die dann eine adäquate Lösung gefunden werden müsste.“

Remscheider Kitas müssen länger warten

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Der Minister musste eingestehen, dass erst zum KiTa-Jahr 2020/2021 ein neues Kindergartengesetz kommt – angekündigt war, dass eine Überarbeitung bis 2019/1020 erfolgen sollte“, berichtet der Landtagsabgeordnete Sven Wolf aus Düsseldorf. „ Die Planungen sind ins Stocken geraten. Blumige Ausführungen des Ministers, eine Übergangsphase gestalten zu wollen, helfen da nicht weiter.  Konkret soll das wohl heißen: Die Strohfeuer-Politik der Rettungsprogramme wird fortgesetzt – weiterhin wird planlos Geld mit der Gießkanne übers Land verteilt.“

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde dem Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend im nordrhein-westfälischen Landtag am Donnerstag ein Bericht zum Stand bei der Revision des KiBiz vorgelegt.

„Die Landesregierung hat nach wie vor keine klare Linie in der KiTa-Politik. Während die SPD für eine Sockelfinanzierung eintritt, verweigerte der Minister im Ausschuss dazu jede Aussage. Es zeigt sich, dass ein Schnellschussverfahren beim KiBiz schon daran scheitert, dass eine solide Politik hier nur gemeinsam mit allen Beteiligten gemacht werden kann, nicht über die Köpfe von Trägern, Eltern und Kommunen hinweg. Das wurde von CDU und FDP jahrelang einfach nicht zur Kenntnis genommen  – nun erleben sie, dass das alles nicht so einfach ist, wie sie den Menschen weismachen wollten.“

Die Träger und auch die Beschäftigten, Eltern und Kinder müssten nun warten, bis der Minister seine vorigen vollmundigen Versprechungen in konkrete Vorschläge umsetze, so Wolf. Der Minister sei in der Ausschusssitzung einige Erklärungen schuldig geblieben. Vor allem habe er nicht erklären können, wie denn die gesetzliche Grundlage für das Kindergartenjahr 2019/2020 aussehen und wann das Parlament darüber informiert werden solle. 2019 laufen zahlreiche gesetzliche Förderungen aus. „Wie es weitergeht, ist noch völlig offen“, so Wolf.