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Mit der ganzen Familie auf Schatzsuche

Im Stadtpark, einem der „Schätze“ der Stadt Remscheid, begann heute eine  Schatzsuche, an der sich Groß und Klein noch bis zum  5. November beteiligen und auch etwas gewonnen können. Die Aktion wurde von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) ins Leben gerufen und gestern von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Markus Wolff (TBR), Sarah Knörr und Jens Peter Albrecht von der Agentur bürger albrecht partner, Annegret Calaminus vom Regionalen Bildungsbüro und dem "Marie Käfer“ vorgestellt, dem Maskottchen der Kampagne "Remscheid brummt!". Gemeinsam luden sie Familien und Schulklassen dazu ein, die „Schätze“ unserer Stadt zu entdecken. „Vor allem die Verbindung analoger und digitaler Medien verspricht eine spielerische und willkommene Abwechslung zum Alltag“, so Markus Wolff.

Foto: Lothar Kaiser Wer an der Schatzsuche teilnehmen möchte, braucht ein Handy mit QR-Code-Scanner , feste Schuhe und die Schatzkarte. Die bekommt man kostenlos in einigen Geschäften im Allee-Center, im Rathaus und in öffentlichen Einrichtungen wie z.B. der Stadtbibliothek und der VHS. Oder bei Lehrern und Lehrerinnen in der Schule. Die Schatzkarte verrät, wo sie alle neun Schatzinseln befinden und gibt Hinweise zur Lösung von kniffligen Aufgaben und Rätseln. Manche Schatzinseln verstecken sich ein bisschen besser als andere, aber alle Schatzinseln sind mit einem QR-Code gekennzeichnet. Wer dieses Schild vor Ort findet und in sein Handy einscannt, bekommt  eine spannende Aufgabe gestellt zu einem ganz besonderen Schatz unserer Stadt. Für jeden gefundenen Schatz gibt es einen Teil eines Satzes. Wer alle Aufgaben gelöst und den Satz komplett hat, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen. Alle Schatzinseln befinden sich vom 1. Oktober bis zum 5. November an frei zugänglichen Orten, die keinen Eintritt kosten.. Und nicht vergessen, den Lösungssatz bis zum 5. November per E-Mail an diese Adresse zu schicken: gewinnspiel@schatzsuche-remscheid.de">gewinnspiel@schatzsuche-remscheid.de.

Ein schöner Geruch, sagte die Fliege

Nachdem es in den letzten Tagen geregnet hat, wagen sich die ersten Pilzfruchtkörper aus dem Boden. Ein Anlass für Biologin Stefanie Barzen von der Natur-Schule Grund, dem Pilz des Jahres 2020 einen Naturerlebnis-Tipp zu widmen, der Stinkmorchel. Ein Pilz, der seinem Namen alle Ehre macht, sowohl was seine phallische Form, als auch was seinen unangenehmen Geruch angeht. Wenn man beim Waldspaziergang die Nase rümpft, weil es unangenehm faulig müffelt, dann sollte man dem Gestank ein paar Schritte weit folgen. Wird dann noch einen Fliegenschwarm aufgeschreckt, hat man sie wahrscheinlich gefunden, die Stinkmorchel. Das lateinische „impudicus“ kann übersetzt werden mit „unzüchtig, schamlos“. So soll die Tochter von Charles Darwin die Stinkmorchel überall dort, wo sie sie antraf, entfernt haben, um die Schamgefühle junger Mädchen nicht zu verletzen. Was aber natürlich Blödsinn war.

Die zu den Ständerpilzen gehörende Stinkmorchel ernährt sich von totem, sich zersetzendem organischen Material, wie man es z.B. in der Streuschicht der Wälder findet. Bevor sie ihre ganze Pracht entfaltet, sieht man am Waldboden ein kugelig – eiförmiges, im Durchmesser etwa fünf Zentimeter großes Hexenei. Diese kann geschält wie eine Bratkartoffel zubereitet werden. Sein Inneres gilt als Delikatesse. Der Geschmack wird als nussig, rettichartig beschrieben. Aus diesem Hexenei wächst ein etwa zwanzig Zentimeter hoher, hohler, löchrig scheinender Stiel, angeblich mit einer Geschwindigkeit von zwei Millimetern pro Minute. Am Ende des Stiels bildet sich ein „Hut“. Zur Reifezeit ist dieser bedeckt mit einer kuhfladenfarbenen, schleimigen Masse, der sogenannten Gleba. In ihr bilden sich die Pilzsporen, umgeben von einer zuckerhaltigen Masse.

Ihr entströmt der Geruch nach Aas, der Insekten, besonders Fliegen, anlocken soll. Diese fressen die Masse mitsamt der Spore, scheiden diese unverdaut wieder aus und tragen so zur Verbreitung der Stinkmorchel bei. Das Aussehen dessen, was nach getaner Arbeit der Fliegen übrigbleibt, gibt der Stinkmorchel, die auch auf Waldfriedhöfen zu finden ist, den Namen „Leichenfinger“.

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat die Stinkmorchel zum Pilz des Jahres 2020 gewählt (https://www.dgfm-ev.de/pilz-des-jahres/2020-gewoehnliche-stinkmorchel). Die ausgewachsene Stinkmorchel wird als nicht giftig, aber ungenießbar, beschrieben. Sie soll angeblich trotzdem ihre Wirkung tun gegen Gicht, Rheuma und als Aphrodisiakum. Wer's glaubt... Es muss etwas dran sein an diesem Pilz, so viele Fliegen können doch nicht lügen...

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

30. September, 17 Uhr
FLOTT – Sonderausstellung & Werksbesichtigung
„FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse“, die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Werkzeugmuseums, reflektiert den Zeitraum von 1854 - 2019. 165 Jahre Tradition und noch in Familienbesitz. Grund genug auf die Geschichte der Firma und die Entwicklung der Bohrmaschine zu blicken. Vom Drillbohrer über Bohrwinden, von der Regulator-Bohrmaschine über elektrische Bohrmaschinen bis zu digital gesteuerten Standbohrmaschinen erstreckt sich die Entwicklungsreihe. Auch heute gibt es keinen Stillstand, sondern ständige Innovationen zeichnen die Firma aus und machen sie zum Technologieführer bei den industriellen Bohrmaschinen. Als Begleitprogramm zu der Sonderausstellung bieten wir unterschiedliche Aktionen an. Ein ganz besonderes Highlight ist eine Kombination aus Besichtigung der Sonderausstellung und exklusiver Besichtigung der Firma Flott im Böker-Bau. Am Mittwoch, 30. September, 17 Uhr, werden Jan Peter Arnz als Geschäftsführender Gesellschafter und der Museumsleiter, Dr. Andreas Wallbrecht, mit einer Einführung in die Sonderausstellung „FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse“ beginnen. Anschließend gibt Jan Peter Arnz einen Einblick in die Firma. Der imposante und unter Denkmalschutz stehende Böker-Bau, die Herstellung der verschiedenen Bauteile sowie die Montage der unterschiedlichen Bohrmaschinenmodelle sind dabei nur einige Facetten. Ich kann Ihnen eine informative und spannende Besichtigungstour versprechen. Bitte melden Sie sich bis zum 28. September an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen: werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder Tel. RS 162519.

3. Oktober, um10, 12 und 14 Uhr
Türen auf und Segel gesetzt
Auch in diesem Jahr öffnet das Deutsche Werkzeugmuseum wieder am Tag der Deutschen Einheit (Samstag, 3. Oktober) seine Türen besonders für die Kids. An diesem Feiertag werden die Segel gesetzt, die Anker gelichtet und die Besucher mitgenommen auf eine Reise zum vergrabenen Piratenschatz auf einer Insel mitten im Pazifik. Kokosnuss-Palmen säumen die Felsenküste und den weißen Sandstrand der „Cocosinsel“. Bevor die Schiffsreisenden allerdings an Land dürfen, um den sagenhaften Kirchenschatz von Lima mit seiner leuchtenden Madonna zu suchen, werden die Schatzsucher des Großseglers von ‚Kapitän Balduin Keks‘ und seiner Mannschaft über die großen Gefahren der Schatzsuche aufgeklärt.
Dies ist eine tolle Aktion für Eltern und Kinder. Geschichten erzählen, bis sich die Balken biegen, seine eigene Schatzsucherausrüstung basteln und das Deutsche Werkzeugmuseum gemeinsam erkunden, machen in der Gruppe erst richtig Spaß. Melden Sie sich bis zum 30. September unter Tel. RS 162519 oder unter E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de an; es gibt nur die obigen drei Zeitfenster. Das große Spiel-Spaß-Geschichten-Bastelabenteuer für die ganze Familie mit Markus Heip und Annette Babetzki  ist kostenfrei, erfordert jedoch einige Sicherheitsvorkehrungen. Pro Termin sind nur zwölf Teilnehmer möglich.

Dienstag, 6. Oktober, 19 Uhr
Mit Arnold Mannesmann (1812 – 1881) auf Geschäftsreisen in West- und Südwesteuropa
Vortrag von Prof. Dr. Horst A. Wessel

Jeder denkt bei dem Namen Mannesmann als erstes an die nahtlosen Rohre. In diesem Zusammenhang denkt man natürlich an die Namen Reinhard und Max Mannesmann. Doch an diesem Abend geht es um Arnold Mannesmann aus der vorherigen Generation. 1833, gerade volljährig, musste er in der Firma Verantwortung übernehmen. In dem gleichen Jahr trat er eine Geschäftsreise nach Luxemburg und Belgien an, machte dort gute Abschlüssen und baute dauerhafte Geschäftskontakte auf. Hierbei standen Feilen und Werkzeugstähle im Vordergrund. Sie können sicher sein, dass das kein langweiliger und trockener Technikvortrag wird, denn Prof. Dr. Wessel ist dafür bekannt, auch schwierige Inhalte sehr unterhaltsam und locker zu präsentieren. Prof. Dr. Horst A. Wessel ist ein absoluter Kenner der Geschichte der Firma Mannesmann, 1. Vorsitzender des Fördervereins MannesmannHaus e.V. und 25 Jahre Leiter des Mannesmann-Archives.

7. Oktober, 14.30 Uhr
Altes Eisen rostet nicht, Seniorentreff mit Tiefgang
„Josua Hasenclever - Erinnerungen aus meinem Leben“

Markus Heip nimmt Sie mit auf eine Reise durch das Leben des bekannten Stahl- und Eisenhändlers Josua Hasenclever (1783 – 1853). Sie dürfen gespannt sein auf zahlreiche Überraschungen, die in der Biographie des berühmten Remscheider Exportkaufmanns zu finden sind. Sie werden sich wundern, wieviel er gereist ist, wen er alles getroffen und welche Verhandlungen er geführt hat. Am Ende des Vortrags wird jedem Zuhörer klar sein, warum Remscheid schon vor vielen hundert Jahren zum Zentrum der Werkzeugindustrie avancierte.
Max. 20 Personen, Abstandsregeln, Mu-Na-Schutz, Vortrag mit Ohrhörern,
Anmeldepflicht Anmeldung bis 5. Oktober über werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder Tel. RS 162519.Der Eintritt beträgt 2,50 €, Kaffee und Kuchen werden separat abgerechnet.

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Kinder erleben den Wald im Herbst

Das Herbstferienprogramm der Natur-Schule Grund bietet Kindern zwischen sechs und ca. zwölf Jahren die Möglichkeit, sich u.a. ausgiebig in den heimischen Wäldern zu bewegen. Und dabei die Natur zu erleben bzw. kennen zu lernen, was es dort alles gibt. Z.B. Asseln und Tausendfüßer, aber auch Pilze in vielfältigen Formen und Farben. Die Termine:

  • Mittwoch, 14. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Der Wald im Herbst. Ein Programm mit Biologin Stefanie Barzen, bei dem auch der spielerische Aspekt nicht zu kurz kommen wird. Es gibt nur noch 3 freie Plätze, deswegen ist eine baldige Anmeldung höchst sinnvoll.
  • Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober, jeweils 10 bis 10 Uhr: Pilze in unseren Wäldern. Biologe Jörg Liesendahl und die teilnehmenden Kinder gehen auf "Pilz-Pirsch" und schauen in verschiedenen Wäldern nahe der Natur-Schule, welche Pilze dort zu finden sind.
  • Freitag, 23. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Waldolympiade. Fragen und Aufgaben im und zum Wald. Das Team der Natur-Schule freut sich auf Kinder, die mehr wissen und dabei noch Spaß haben wollen. Jörg Liesendahl stellt knifflige Fragen, die auf Antworten hoffen, und lässt die Kinder Sachen suchen. Davon hat der Wald eine Menge zu bieten.

Anmeldungen sind ab sofort möglich. vorher jedoch sollten Eltern oder Großeltern die Corona-Regeln auf der Startseite von www.natur-schule-grund.de lesen. Ohne Beachtung dieser Regeln dürfen Kinder nicht am Programm teilnehmen.Zu den einzelnen Themen gibt es unter https://neu.natur-schule-grund.de/programm weitere Informationen.

Anmeldungen können nur per Mail erfolgen und müssen je angemeldetem Kind die komplette Anschrift und eine Telefon-Nr. der Eltern enthalten, damit das Gesundheitsamt im Falle eine Corona-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Veranstaltung eine Rückverfolgung vornehmen kann: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de

Kindergarten Montessori und IGR Remscheid sind betroffen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 120 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 506 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 367 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 19 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es 450 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen, davon drei als Reiserückkehrende. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Wocheninzidenz von 72,1  (wie (gestern). Die Krankenhäuser vermelden aktuell sechs positive Fälle in stationärer, aber nicht intensivpflichtiger Behandlung.

Im Kindergarten Montessori an der Ronsdorfer Straße wurde eine Neuinfektion festgestellt. Eine infizierte Person hat am Donnerstag, 24. September, die Kindergartengruppe Lummerland besucht. Der Corona-Fall bedeutet für die betroffene Kindergartengruppe und die betroffenen Erziehenden eine zweiwöchige häusliche Quarantäne bis 8. Oktober.
Am Freitagnachmittag wurde das positive Testergebnis eines Nachwuchsspielers der IGR Remscheid bekannt. Anhand der umfassenden Anwesenheitsdokumentationen des Vereins konnten umgehend die Spieler herausgefunden werden, die in den vorangegangenen Trainingseinheiten und Spielen Kontakt hatten. Die Betroffenen wurden bereits über ihre Quarantäneverpflichtungen informiert. Für eine involvierte auswärtige Mannschaft wurde das entsprechende dortige Gesundheitsamt informiert. Die Jugendtrainings am gestrigen Samstag wurden durch die Verantwortlichen des Vereins abgesagt. Die Trainings der nicht betroffenen Teams können ab Montag (28.9.) unter Beachtung  der bestehenden Hygieneauflagen wieder aufgenommen werden. Der Verein teilt mit, dass der Saisonauftakt der Rollhockey-Bundesliga am kommenden Samstag in der Halle Hackenberg (IGR Remscheid gegen RSC Darmstadt) nach jetzigem Stand planmäßig erfolgen kann.

Corona in zwei Schulen und einer Kita

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt zwei neue Corona-Infektionsfälle an Remscheider Schulen. Das eine Kind besucht die Klasse 4a der Gemeinschaftsgrundschule Daniel-Schürmann, das andere die Klasse 9d und den Info-Kurs 9 (9if) der Alexander-von-Humboldt Realschule. Sie stehen in keiner Verbindung zueinander. Beide Kinder wurden gestern auf das Coronavirus getestet, nachdem das Virus in beiden Familien bei einem Elternteil festgestellt worden war. Das Grundschulkind hat letztmalig am Mittwoch, 16. September, am Unterricht teilgenommen, das Realschulkind am Dienstag, 15. September. Seit heute liegen für beide positive Testergebnisse vor.

In der Folge gilt für alle 28 Schülerinnen und Schüler der Grundschulklasse 4a häusliche Quarantäne bis einschließlich 30. September. Vor Quarantäneende wird sie das Gesundheitsamt auf Covid-19 testen. (Ob vier nicht aus Remscheid kommende Lehrkräfte und eine gleichfalls nicht in Remscheid lebende Fachleitung des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen, die am 16. September die Klasse unterrichtet beziehungsweise besucht haben, in häusliche Quarantäne gehen, entscheidet das Gesundheitsamt des jeweiligen Wohnortes.) Häusliche Quarantäne gilt bis Dienstag, 29. September, auch für die Klassen 9d und den Info-Kurs der Jahrgangsstufe 9 der Realschule, weil das infizierte Kind an klassenübergreifendem Unterricht im Info-Kurs 9 teilgenommen hat. Insgesamt sind hier 29 Schüler der Klasse 9d, vier Schülerinnen und Schüler des Info-Kurses 9 (1 nicht aus Remscheid) sowie sechs Lehrkräfte (drei nicht aus Remscheid) betroffen, die am 15. September in den Klassen unterrichtet haben. Auch sie werden kurz vor Quarantäneende vom örtlichen Gesundheitsamt auf das Coronavirus getestet.

Geschlossen werden musste wegen Corona heute auch die Katholische Kindertagesstätte St. Marien. Alle 76 Kinder und 23 Erzieherinnen und Erzieher – darunter eine Person mit heute nachgewiesener Corona-Infektion – gehen bis 30. September in häusliche Quarantäne. Auch sie werden anschließend getestet.

Die Eltern der von Quarantäne betroffenen Schülerinnen und Schüler und Kita-Kinder werden zurzeit von ihren Einrichtungen informiert. Die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen entscheiden und informieren auch über die Weiterführung des Unterrichts und Betreuung.

Von Elterntaxen und aktuellen Fahrrad-)Kampagnen

Lukas Gregori ist der neue Klimaschutzmanager“, titelte waterboelles.de am. Juni 2020, kurz nach dessen Vorstellung im Remscheider Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung. Allerdings hatte der 34-jährige Bachelor Master der Geographie seine Stelle bei der Stadt schon viel früher angetreten, am 3. Februar. Die wird (wie bei seiner Vorgängerin Nicole Schulte) noch für zwei Jahre im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative (NKI) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit Mitteln des Bundes zu 55 Prozent gefördert, soll danach aber unbefristet bestehen bleiben. „Klimafreundliche Mobilität“ gehöre zu seinem Arbeitsbereich, sagte Lukas Gregori dem Waterbölles gestern vor der Videokamera und berichtete von aktuellen (Fahrrad-)Kampagnen. Die erste Frage an ihn galt den umstrittenen „Elterntaxis“.

Prominente unterstützen den Kinderschutzbund

Pressemitteilung des Kinderschutzbundes, Ortsverband Remscheid e.V.

„Lügde, Bergisch Gladbach, Münster: Die zahlreichen Fälle brutaler sexualisierter Gewalt in der letzten Zeit machen uns fassungslos“, sagt Karl-Richard Ponsar, Vorsitzender des Kinderschutzbundes Remscheid.  „Deshalb wollen wir mit der der Kampagne ´Kinder sind unantastbar` ein deutliches Zeichen setzen. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist ein riesiges gesellschaftliches Problem, das wir gemeinsam angehen müssen.“

30 prominente Männer und Frauen unterstützen den Kinderschutzbund in Nordrhein-Westfalen bei dieser Kampagne. Dazu gehören die Schauspieler Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, die Olympiasiegerinnen Ingrid Klimke und Ulrike Nasse-Meyfarth sowie NRW-Familienminister Joachim Stamp und Ministerpräsident Armin Laschet. Auf Bitten des OV Remscheid sind auch ChrisTine Urspruch, Wolfgang Tillmans, Doc Esser, Christoph Spengler, Arunava Chaudhuri, Ute Lennartz-Lembeck, Sally Haas und Maximilian Humpert mit dabei.

Seit vielen Jahren begleiten MitarbeiterInnen des Kinder- und Jugendtelefons das Präventionsprojekt gegen sexualisierte Gewalt für alle 3. und 4. Klassen der Remscheider Grundschulen „Mein Körper gehört mir!“ Auch in anderen Projekten des Ortsverbandes, z. B dem Müttertreff „Mama mia“ ist Prävention gegen sexualisierte Gewalt ein Thema. Hier bekommen Betroffene, Angehörige und Fachkräfte schnelle Unterstützung:

Zum Weltkindertag am 20. September veröffentlicht der Kinderschutzbund Remscheid auf seiner Homepage, Facebook und Instagram Fotos der beteiligten Prominenten.  „Außerdem verteilen wir in ein Poster. Darauf wird auf den ersten Blick ersichtlich, wie viele bekannte Männer und Frauen unser Engagement gegen sexualisierte Gewalt unterstützen“, sagt Ponsar. Organisiert wurde die Aktion von den Orts- und Kreisverbänden des Kinderschutzbundes in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Landesverband.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist ein Massenphänomen. Die Weltgesundheitsorganisation geht für Deutschland von einer Million Mädchen und Jungen aus, die sexualisierte Gewalt erlebt haben oder erleben. Statistisch gesehen sind das pro Schulklasse ein bis zwei betroffene Kinder. „Wir alle müssen wachsam sein und darauf achten, wie es den Kindern in unserer Umgebung geht“, erklärt Ponsar . Dazu gehören Verwandte und Bekannte genauso wie das Personal in Kitas, Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte und die Polizei. „Was tue ich bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt? Das müssen alle wissen, die mit Kindern arbeiten. „Und da gibt es noch viel zu tun“, betont Ponsar. Wichtig sei es, mit seinen Wahrnehmungen nicht allein zu bleiben und sich von Fachleuten beraten zu lassen. Es dürf enicht sein, dass Kinder mehrmals ihre „Botschaft“ aussenden, aber die Erwachsenen in ihrem Umfeld sie nicht verstehen oder verstehen wollen.

Eines steht fest: Die Spielebox wird bunter!

Einen Kreativwettbewerb für Rosenhügeler Spielebox kündigte der Waterbölles am 14. August an. Er gilt der in die Jahre gekommenen Spielebox auf dem Freizeitgelände „Konsumterrassen“.  Für deren äußere Neugestaltung hat der städtische Fachdienst Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport (FD) im Etat der Stadt 2.000 Euro locker gemacht. Und der Bürgerverein Rosenhügel e. V. gibt bis zu 500 € für Spielmaterialien hinzu. Ausgelobt wurden unter Graffiti-Gestaltern kindgerechte Motive. Elf wurden beim Stadtteilbüro Rosenhügel eingereicht und können dort noch bis zum 18. September zu den üblichen Öffnungszeiten bewertet werden. Die offizielle Prämierung des Wettbewerbs, verbunden mit der Präsentation der Spielebox in neuem Glanz, ist – „zeitlich ambitioniert“ (Domingo Estrany-Dressler) – für die Herbstferien (12. bis 24. Oktober) vorgesehen. Am Dienstag waren die Entwürfe auf dem Spielplatz ganz in der Nähe der Spielebox zu besichtigen (Foto).

„Fit für die Schule“ am Nachmittag und Abend

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Eltern, die sich Unterstützung bei der Begleitung ihres Kindes wünschen, wenn es um einen gelungenen Start ins Schulleben als große Entwicklungsaufgabe für das Kind und sich selbst geht, sind bei der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid richtig. Diese bietet seit vergangenen Jahr erfolgreich den kostenfreien Kurs „Fit für die Schule“ für Eltern von Vorschulkindern an. Jetzt geht es weiter. Gelegenheit zur Teilnahme gibt es am Nachmittag oder am Abend. Beide Kurse starten im November und umfassen jeweils sechs Einzeltermine. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung jeweils nur für einen kompletten Elternkurs möglich.

  • Kurs 1 – Nachmittag: Die gemeinsamen Treffen finden immer donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr im Familienzentrum Villa Kunterbunt, Edelhoffstraße 33, statt. Die Kursleitung haben Diplom-Pädagogin Constanze Werth und Schulpsychologin Hannah Arendt. Sie schaffen Raum für Ideen, lebendigen Austausch und Tipps, wie Eltern ihr Kind in seiner Individualität auf dem Weg in die Schule begleiten können. Interessierte Eltern können sich ab sofort zum nächsten Elternkurs „Fit für die Schule“ mit Start am 19. November per E-Mail unter constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de oder hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de anmelden. Für diesen Nachmittagskurs wird vor Ort Kinderbetreuung angeboten.
  • Kurs 2 – Abend: Die gemeinsamen Treffen finden immer montags von 18 bis 19.30 Uhr im Familienzentrum Holscheidsberg, Am Holscheidsberg 26,  statt. Die Kursleitung haben Diplom-Pädagogin Beate Nierhoff und Schulpsychologin Hannah Arendt. Sie schaffen Raum für Ideen, lebendigen Austausch und Tipps, wie Eltern ihr Kind in seiner Individualität auf dem Weg in die Schule begleiten können. Interessierte Eltern können sich ab sofort zum nächsten Elternkurs „Fit für die Schule“ mit Start am 30. November per E-Mail unter beate.nierhoff@remscheid.de">beate.nierhoff@remscheid.de oder hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de anmelden.

Ein herzliches Dankeschön gilt den beteiligten Familienzentrum, die ihre Räumlichkeiten zur Durchführung der Kurse bereitstellen. Infos zur Psychologischen Beratungsstelle unter https://remscheid.de/leben/kinder-jugend-und-familie/psychologische-beratungsstelle/146380100000079281.php.

Musical „Abgeschnallt“ für Schulkinder im Theater

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Dienstag, 22. September, um 11 Uhr wird im Teo Otto Theater das des Musical „Abgeschnallt“ vor Grundschulkindern aufgeführt. Es vermittelt den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Neben der klassischen Verkehrs- und Mobilitätserziehung wird auch der Aspekt der Selbstständigkeit thematisiert. Fünf Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe „theatertill“ aus Meerbusch zeigen den Kindern anhand eines Ausfluges des Mädchens Jule, wie sie sich im Straßenverkehr, beispielsweise an einer Ampel oder einem Zebrastreifen, richtig verhalten.

Eingeladen zum Musical sind Kinder, die sich an der Kindermeilen-Kampagne beteiligen. Angemeldet haben sich bislang etwa 200 Kinder aus drei Remscheider Grundschulen. Da das Musical durch das Verkehrsministerium NRW gefördert wird, ist der Eintritt für alle Kinder und Begleitpersonen frei. Zur Nachbereitung des Themas „Verkehrssicherheit“ stellt das Ministerium den Schulen zudem eine Arbeitsmappe zur Verfügung.

Das Musical dauert etwa 50 Minuten und wird am 22. September zweimal aufgeführt. Bereits 2019 konnten Schulen, die an der Kindermeilen-Kampagne teilgenommen hatten, die Aufführungen des Musicals besuchen. Damals haben waren das rund 290 Kinder.  Coronabedingt ist die Zahl der Sitzplätze diesmal geringer.

Bei der Kindermeilen-Kampagne sammeln Kinder so genannte „Grüne Meilen“, wenn sie ihre Wege zur Schule / zur Kindertagesstätte klimafreundlich zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Das Musical vermittelt den Kindern die Problematik der „Eltern-Taxis“.

Kinder-Ferienprogramm "Natur" für die Herbstferien

Für Kinder im Grundschulalter und etwas ältere Kinder (6 bis 12/13 Jahre) bietet die Natur-Schule Grund auch in den Herbstferien "Natur zum Anfassen".
Die Kinder-Ferienkurse finden jeweils von 10 bis 13 Uhr in der Natur-Schule, Grunder Schulweg 13, oder deren unmittelbarem Umfeld statt. Die Kinder sollten für eine kleine Pause zwischendurch mit Essen und Trinken ausgerüstet sein, dazu mit wetterfester, ggf. wärmender Kleidung und passendem Schuhwerk. Die Teilnahme kostet je Kind und Tag 1zehn €, die Aktion zum Pizzabacken elf €.Wegen der Corona-Beschränkungen können pro Tag nur acht Kinder teilnehmen, für die die Corona-Regeln auf der Homepage der Natur-Schule unter www.natur-schule-grund.de gelten. Eltern sollten diese Regeln vor Anmeldung ihrer Kinder lesen.Eine Anmeldung ist jeweils zwingend erforderlich und sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund NUR per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.
 
  • Ab Montag, 12. Oktober, heißt es u.a.: Wir bauen einen Igel-Unterschlupf, Wir backen eine leckere Pizza und der Wald im Herbst. Drei Termine mit Biologin Stefanie Barzen, die natürlich auch das spielerische Naturerleben mit berücksichtigen wird.
  • Am Donnerstag, 15. Oktober, und Freitag, 16. Oktober.,  geht es mit Tobias Marsch um leckere Natur wie z.B. Apfelsaft, Obstjoghurt und Eis.
  • Am Montag und Dienstag der zweiten Ferienwoche erforschen die Kinder mit dem Biologen Jörg Liesendahl die Pilzwelt der Wälder rund um die Natur-Schule Grund, bauen am Mittwoch, 21. Oktober, noch einen Igel-Unterschlupf, erforschen die Natur mit Experimenten am Donnerstag (22.10.) und machen eine spannende Waldolympiade am Freitag, 23. Oktober.
Das komplette Ferienprogramm, auch mit weiteren Familienterminen während der Herbstferien, findet sich auf der Facebook-Seite der Natur-Schule, auf der Homepage sowie auf www.remscheid-live.de unter dem Veranstaltungsort "Natur-Schule Grund". Anmeldungen sind ab sofort möglich.