Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Busschule erfreut sich wachsender Beliebtheit

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit dem 1. April führt der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remcheid bis zum Beginn der Sommerferien die bereits neunte Busschule in Folge durch. In diesem Jahr nehmen ca. 880 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen von insgesamt 22 Remscheider Grundschulen teil. Seitdem kann der Verkehrsbetrieb große Erfolge verbuchen, denn mittlerweile ist das Projekt so beliebt, dass die Grundschulen von sich aus auf den Verkehrsbetrieb zukommen, um sich einen der begehrten Termine zu reservieren. „Wir haben die Busschule in 2011 neu konzipiert und genau auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt, die nach dem 4. Schuljahr von der Grundschule in weiterführende Schulen wechseln. Im fünften Schuljahr steht damit für viele Schüler-/innen ein neuer, häufig längerer Schulweg an, für den sie selbständig den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Unsere Busschule bereitet sie darauf vor. Sie erfreut sich bei den kleinen Fahrgästen großer Beliebtheit“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH.

In Theorie und Praxis wird den Kindern vermittelt, wie sicheres Busfahren funktioniert und wie man mögliche Gefahren beim Busfahren erkennt und wie diese vermieden werden können. Die Busschule soll Kinder fit machen fürs Busfahren. Zu Beginn der Busschule wird den Kindern ein Kurzfilm vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gezeigt, in dem die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit bzw. bei der Benutzung von Bussen im öffentlichen Verkehr aufgezeigt werden.

„In der Praxis wird das richtige Verhalten auf dem Weg zur Haltestelle, an der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen, während der Busfahrt als auch beim Überqueren der Straße geübt. Das macht die Kinder für den Schulweg fit“, so Nicole Druschke, Mitarbeiterin im Verkehrsbetrieb, die die Busschule seit neun Jahren organisiert. Die praktischen Übungen finden an einer Haltestelle „Alte Ziegelei“ auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Remscheid statt. Damit das Thema im Unterricht weiter vertieft werden kann, bekommen die Lehrerinnen und Lehrer kostenloses Begleitmaterial mit. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzlich eine Teilnehmerurkunde, damit die Busschule ein unvergessliches Erlebnis bleibt.

Eine klasse Idee, die Aufwertung der Kraftstation!

„Soziale Integration im Quartier“ heißt das Förderprogramm von Bund und Ländern, von dem sich die Stadt Remscheid das Geld für einen Ausbau des soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“ an der Honsberger Straße verspricht. Die Pläne wurden gestern erstmals in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheids vorgestellt. Demnach sollen für 2020 für die „Qualifizierung der Kraftstation“ 333.000 € an Fördergeldern beantragt werden bei einem städtischen Eigenanteil von 37.000 €. Macht dann zusammen 370.000 €, genug Geld, um die Kraftstation an den neuen, unterhalb gelegenen Quartiersplatz, das "Grüne Wohnzimmer Stachelhausen", anbinden zu können durch Um- und Ausbau des Untergeschosses des Jugendzentrums. Das erfordert die Öffnung eines alten, derzeit zugemauerten Eingangs im Untergeschoss. Hierüber wäre dann künftig der barrierefreie Zugang zum Hauptgebäude und weiter zum Innenhof der Kraftstation  möglich. Zwei Fliegen mt einer Klappe: Es gibt im Rathaus Überlegungen, "auf dem benachbarten Grundstück eine Kita zu errichten". Zu dort dann eine Fußwegeverbindung über den Innenhof der Kraftstation bis zur Freiheitstraße zu bekommen, wäre ideal.

Mit neuen Räumlichkeiten im Untergeschoss kann das Soziokulturelle Zentrum die Attraktivität und Nutzungsvielfalt des Quartiersplatzes steigert als eines gern und oft frequentierten Treffpunkt für alle Generationen. Zitat: „Es böte sich eine deutlich höhere Flexibilität der Nutzung -gerade in der Kombination der Räume und des Platzes- für unterschiedlichste Formate bürgerschaftlichem Engagements, für neue Verbindungen zwischen den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Kraftstation und „Ehrenamtlichen“ und für Veranstaltungen und Angebote mit vielfältigen Möglichkeiten der niederschwelligen Einbindung der Bewohner/innen aller Altersgruppen.“ Denkbar seien beispielsweise – in Abstimmung mit dem Runden Tisch 50+ und dem Verein Sport für Seniorinnen und Senioren e.V. – die Gründung eines „Begegnungs- und Beratungszentrums“ (BBZ) für ältere Menschen im Quartier sowie eine Kooperation mit der Remscheider Freiwilligenzentrale („Die Brücke e.V.“) zum Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements. Und: Bürgerschaftlich organisierte Gruppen könnten die neuen Räume im Untergeschoss auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten eigenverantwortlich nutzen, zumal sie multifunktional gedacht sind – mit flexiblen Trennwänden, separatem Toilettentrakt und eigenem Eingang. Derzeit werden diese Räume als Werkstatt- und Lagern genutzt, wesentlich auch für Theaterkulissen(-bau), Bühnenelemente und PA-Technik. Ersatz hierfür soll im Untergeschoss des Hauptgebäudes durch den Rückbau des alten Toilettentraktes geschaffen werden.

Die Deckung des Eigenanteils von 37.000 € sei beim Etatposten „Grundstücksankäufe“ möglich, meint Stadtkämmerer Sven Wiertz. Denn bereits jetzt sei abzusehen, dass die dort eingesetzten Mittel in diesem Jahr nicht vollständig verbraucht würden.

Ferienangebote versprechen 3.000 Kindern tolle Ferien

Bereits zu Beginn des Jahres bot die Stadt Remscheid in ihrem „Freizeitenheft 2019" einen Überblick über die Ferienfreizeiten 2019, damit die Familien die Ferienbetreuung ihrer Kinder frühzeitig sichern konnten. Eine kalendarische Übersicht aller Sommerferienangebote findet sich auf der städtischen Homepage http:// www.remscheid.de. Die insgesamt 147 Angeboten wurden von 30 Anbietern (Jugendeinrichtungen und -verbände, Kirchengemeinden, Sportvereine, Kultureinrichtungen und Initiativen, Fachdienste der Stadt Remscheid u.a.) organisiert. „Einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Ferienangebote, die rund 3.000 Kindern tolle Ferien versprechen“, freute sich Thomas Neuhaus, der städtische Beigeordnete für Jugend, Soziales, Schule und Sport, zu Beginn der gestrigen Pressekonferenz, in der er zusammen mit Egbert Willecke, Fachdienstleiter Jugend, und Michael Ketterer (Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen) sowie Daniela Gradante und Tim Boretius vom RTV, Rolf Haumann (Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit), Katharina Jansen (Sportjugend im Sportbund Remscheid), Jörg Liesendahl (Naturschule Grund) und Zbigniew Pluszynski (Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit /AGOT) eine kleine Auswahl der vielen Möglichkeiten vorstellte, die Remscheider Kinder und Jugendliche n den Sommerferien viel Spaß machen, aber Spaß machen, aber auch spannende und wertvolle Erfahrungen vermitteln sollen.

Neun Freizeiten außerhalb Remscheids sind für ca. 350 Kinder/Jugendliche geplant, 24 mehrtägige Freizeitangebote innerhalb Remscheids für ca. 600 Kinder/Jugendliche und 114 offene, meist kostenlose Tagesangebote für ca. 2.000 Kinder/Jugendliche.

Um nur ein paar Stichworte von A bis Z zu nennen: Action, Ausflüge, Begegnung, Kreatives Tun, Künstlerisches Gestalten, Mediennutzung und -gestaltung, Musik, Naturerfahrungen, Open-Air-Kino, Party, Spiele, Sportarten, Technik, Zelten. Bei einem Teil der Angebote ist auch die Teilnahme von Kindern mit Behinderungen möglich. Junge Geflüchtete nehmen ebenfalls an Angeboten teil. Für die Teilnahme an den Angeboten gibt es für einkommensschwache Familien die Möglichkeit der Bezuschussung. Manche Angebote richten sich nicht nur an Kinder, sondern auch an deren Eltern. Auch die Offenen Ganztagsgrundschulen bieten in den Ferien eine verbindliche Betreuung. Und der Fachdienst Jugend hat in enger Kooperation mit vier Partnern vier „Sommerspielaktionen" im Angebot, jeweils von 14 bis 17 Uhr:

  • am 6. und 7. August auf dem Spielplatz Emil-Nohl-Straße in Hasenberg und
  • am 21 und 22. August auf dem Spielplatz der Konsumterrassen in Rosenhügel.

Die AGOT erwartet am 20. Juli an der Wuppertalsperre („Kräwi“) den Besuch von „Ottis U-Boot auf Rädern“, das mobile Unterwasserlabor der Fischerjugend NRW. Das bietet durch eine umfangreiche Ausstattung an Materialien Kindern und Jugendlichen die ideale Möglichkeit, Gewässer vor Ort zu erforschen. Und auch die Naturschule Grund freut sich auf junge Naturforscher zwischen sechs und zwölf Jahren bei seinem „Ferienprogramm Natur“(10 bis 13 Uhr) und vier Nachtwanderungen für Familien mit Kindern ab sechs Jahren.

Viele Angebote sind leider inzwischen schon ausgebucht. Aber bei einzelnen Anbietern nach einer Durchsicht der Programmtabelle auf remscheid.de sicherheitshalber noch einmal nachzufragen, kostet ja nichts. Die ev. Kirchengemeinde Lennep beispielsweise hat für ihre Tagesangebote vom 15. Bis 26. Juli im Gemeindehaus an der Hardtstraße für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren noch Plätze frei(80/100 Euro), die ev. Clarenbach-Gemeinde vom 19. Bis 23. August für Fünf- bis Elfjährige (15 Euro) und der CVJM für die Freizeit auf der Insel Ameland vom 12. Bis 23. August für 12- bis 15-Jährige (450 Euro).

Benefiz-Kino zu Gunsten der Ärzt. Kinderschutzambulanz

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid "Wilhelm Conrad Röntgen"

Die Spinne in dem rot-blauen Kostüm wird in Remscheid für den guten Zweck über die Leinwand krabbeln. Denn der Blockbuster „Spider-Man – far from home“ wird keine 48 Stunden nach Kinostart am Samstag, 6. Juli, um 11 Uhr (Einlass 10 Uhr) bei der 1. Lions Benefiz-Kinomatinee im CineStar Kino am Remscheider Hauptbahnhof gezeigt. Den Reinerlös spendet der Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land.  Mit dem Eintrittspreis von 15 Euro bekommen die Kinofans nicht nur den neuesten Marvel-Streifen zu sehen, sondern können sich auch noch Popcorn oder Nachos sowie ein Softgetränk schmecken lassen. Karten sind gegen Barzahlung an folgenden Stellen erhältlich: Modehaus Johann, Kölner Straße 12, Lennep, TeeGschwendner im Allee-Center und bei Gottlieb Schmidt, Alleestraße 29. Dank Sponsoren kann jeder Cent aus dem Verkauf der Eintrittskarten gespendet werden und die wertvolle Arbeit der Kinderschutzambulanz unterstützen.

Kindergarten Hasten hofft auf erfolgreiches Crowdfunding

Nachdem der alte evangelische Kindergarten Hasten, Moltkestraße 13, vor nunmehr 22 Jahren (1997) abgerissen worden war, entstand dort, teilweise auf dem Fundament des alten, ein Neubau für vier Gruppen gleich 75 Kinder. Monika Hesse kennt beide Häuser. Denn sie leitet den Kindergarten seit dem 1. September 1982, und unter den 75 Jungen und Mädchen, die ihn gegenwärtig besuchen, sind fünf, deren Mütter oder Väter sich dort selbst als kleine Kinder sehr wohl gefühlt haben. Ein solches Wiedersehen mit „den Kleinen von Einst“ erlebte Monika Hesse auch in früheren Jahren schon einige Male. Auch mit Katrin Kremer. Sie ist jetzt die Kassiererin im neuen Förderverein des ev. Kindergartens Hasten e.V. Der wurde am 17. November vergangenen Jahres gegründet (1. Vorsitzende Stefanie Runge, 2. Vorsitzender Tobias Lüttenberg), hat mittlerweile 23 Mitglieder, bekam im März die Bestätigung der Gemeinnützigkeit durch das örtliche Finanzamt und kann sich seitdem um Sponsoren bemühen für sein erstes großes Projekt: Die Gestaltung eins abwechslungsreichen, pädagogisch sinnvollen und anregenden Außengeländes.

Pläne dafür gab es schon 1997. Doch leider konnten sie damals nur teilweise realisiert werden, so dass sich im Zentrum des Außengeländes eine relativ große, ungenutzte Freifläche befindet, ein schattiger kleinere Erdhügel. Der soll nun zur "Großen Bewegungsbaustelle" werden. Kein Spielgerät im klassischen Sinn, sondern ein „Spielraum mit Spielwert", wo die Kinder selbst Hand anlegen und aus bereitgestellten Materialien Buden und Verstecke bauen können, ein Raum zum Konstruieren und Gestalten, zum Probieren, Scheitern und Neuanfangen und zum Stolz auf das sein, was man letztendlich geschafft hat. Und darum herum sollen sich weitere Spielgeräte gruppieren, etwa eine Hütte für „nachdenkliche Architekten“, eine „Tankstelle mit Werkstatt“, eine „Fischerhütte“ und ein „Kükenbach“ (beides für den U3-Bereich). Die Erzieherinnen und Erzieher hatten Ideen für nachhaltige, kreative Spielgeräte gesammelt und diese an die „Spiel-Werkstatt Jens Jürgensen“ aus Detmold herangetragen. Dort rechtete man und nannte als Preis für die "Großen Bewegungsbaustelle" 4637,43 €. Alles im allem wird die Neugestaltung des Außengelände aber rund 20.000 Euro kosten, einen neuen Anstellraum für Spielgeräte inclusive.

Woher das Geld nehmen? Die evangelische Kirchengemeinde Hasten hat zwar Geld angespart, aber das reicht gerade für ein „Puppenhaus“ auf dem Außengelände. Gut also, dass Volksbank und Stadtsparkasse das Projekt ebenso unterstützen wollen wie engagierte Eltern und andere Anwohner des Hasten, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen und dafür auch einen finanziellen Beitrag erübrigen können. Auch plant der Förderverein Waffelverkäufe (15. Und 21.6.) und einen Frauen- und Kindersachentrödel (7.9.) und hofft darauf, beim Sommerfest des Kindergartens am 29. Juni weitere Förderer gewinnen zu können.

Angelaufen ist am 4. Juni das Crowdfunding-Projekt bei der Volksbank für das Bergische Land. Von der in diesem Rahmen erbetenen Summe von 4.637 Euro für die „Baustelle“ haben Unterstützer bisher 1.015 Euro zugesagt. Sofern in 87 Tagen, am 3. September, die Gesamsumme erreicht ist, kann in Detmold das benötigte Baumaterial bestellt werden. Eltern, Verwandte und Freunde der Kita  wollen dann unter Anleitung des Herstellers selbst Hand anlegen und die neue Bewegungsbaustelle aufbauen.

"Wenn alles klappt, können wir das neue Außengelände zum Erntedankfest am 6. Oktober einweihen", zeigten sich gestern im Gespräch mit dem Waterbölles Monika Hesse und Katrin Kremer optimistisch. Erzieher/innen und Kitas-Eltern wissen: Bewegung im Freien ist für Kinder enorm wichtig. Aber viele Kinder bewegen sich immer weniger. Weil freie Flächen zum Toben, Ausprobieren und Spielen weniger werden bzw. dafür ungeeignet sind. Deshalb soll es für die Kinder des evangelischen Kindergarten Hasten neue Bewegungsspiele und Stationen geben, die ihnen Räume bieten zur motorischen und kreativen Entfaltung bieten.
Sie halten das für unterstützenswert? Dann beteiligen Sie sich doch an der Crowdfunding-Aktion oder überweisen eine Spende an die Förderverein des Evangelischen Kindergartens Hasten e. V. bei der Stadtsparkasse Remscheid-Hasten,  IBAN: DE51 3405 0000 0012.

Die Offene Sprechstunde ist fast immer voll

Jana Schrage folgt auf Gabriele Koch“, titelte der Waterbölles am 15. März, nachdem Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus die 38Jahre alte Schulpsychologin als neue Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid vorgestellt hatten. Vergangenen Mittwoch stellte sie sich den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses selbst vor – mit dem Jahresbericht 2018 für beide Bereiche ihres Fachdienstes, die Erziehungs- und Familienberatung (ein Psychologe, eine Psychologin und drei Sozialarbeiter auf insgesamt drei Vollzeitstellen) und die Schulpsychologische Beratung (drei Schulpsychologen, zwei auf der Gehaltsliste des Landes, einer auf der der Stadt).

In der Erziehungs- und Familienberatung hatten es die Mitarbeiter/&innen im vergangenen Jahre im Wesentlichen (ca. 70 bis 80 Prozent) mit Einzelfallberatungen von Familien mit Kindern und/oder Jugendlichen zu tun. Wobei es bei den insgesamt 352 in den meisten Fällen nicht mit einem einzigen Beratungstermin getan war; sie bedurften vielmehr insgesamt 1.544 Beratungen. Häufig ein Thema dabei: Aggressives Verhalten der Kinder, manchmal aber auch der Eltern – bei familiären Konflikten, Beziehungsstörungen, bei Trennung und Scheidung und zu Fragen des Umgangsrechtes.

Mit sechs  Familienzentren besteht eine regelmäßige Kooperation (offene Sprechstunde einmal im Monat, Elterncafés zu Themen wie: Streitigkeiten unter Geschwistern, Grenzen setzen oder Sexualpädagogik; Beratung von Erzieher/innen, etwa zu Themen der Sexualpädagogik). Ferner gehört die Entwicklung von Schutzkonzepten in Kitas und Schulen zum Aufgabenbereich der Berater. Und immer wieder die Beratung im Einzelfall bei möglicher oder tatsächlicher Kindeswohlgefährdung (§8b SGB VIII). Ein besonderes Augenmerk gilt Kindern psychisch kranker Eltern(teile). Das schließt Sprechstunde in der Stiftung Tannenhof  ein mit Väter/Müttern, die dort in Behandlung sind.

Die Schulpsychologische Beratungsstelle ist eine gemeinsame Einrichtung des Landes NRW und der Stadt. Auch dort steht die Einzelfallberatung im Mittelpunkt. Im vergangenen Jahr verzeichneten die drei Diplom-Psychologen (zwei Männer und ein Mann) insgesamt 221 Fälle mit zusammen 817 Beratungen. Darin ging es um Lese-/Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Leistungsprobleme, Konzentrationsprobleme, Schulschwänzen, Ängste und immer wieder auch im aggressives Verhalten.

Etwa die Hälfte der Ratssuchenden kam aus den Grundschulen, die andere Hälfte aus Gymnasien, Real- und Gesamtschulen. Zur Krisenprävention und -intervention der Berater/innen gehören die Fortbildung schulischer Krisenteams, die Unterstützung von Schulen in akuten Krisen, Schutzkonzepte „Kein Raum für Missbrauch“ und Mobbingprävention. Bei der Beratung, Fortbildung und Supervision von Fachkräften habe es sich aktuell als wichtig herausgestellt, Quereinsteiger/innen in den Lehrberuf Basiskompetenzen für den Unterricht zu vermitteln, berichtete Dr. Jana Schrage den Ausschussmitgliedern.

Sie habe ein sehr engagiertes Team von Fachleuten angetroffen, Aber: „Das läuft auf der letzten Rille!“ (Um nicht zu sagen: Auf dem Zahnfleisch!“) Eine Wartezeit von drei bis vier Wochen für eine Erstberatung sei daher die Regel. Aber in dringenden Fällen gebe es im städtischen Gesundheitshaus an der Hastener Straße ja noch donnerstags die „Offene Sprechstunde“ – „und die ist fast immer voll!“ Da sei das niederschwellige Beratungsangebot der Bildungs- und Teilhabeberater in den Schulen sehr hilfreich, ergänzte Schuldezernent Thomas Neuhaus. Und er freue sich darüber, dass das Land NRW Entlastung durch weitere Schulsozialarbeiter in Aussicht gestellt habe.

Linke: Kinder und Jugendliche besser fördern

Pressemitteilung der Fraktion der Linken im Rat der Stadt

Zum Jugendhilfeausschuss lag am Mittwoch der Qualitätsbericht 2018 „Offene Kinder und Jugendarbeit in Remscheid“ vor. Er gibt detailliert Auskunft über Quantität und Qualität der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid und zeigt deutlich das hohe Engagement aller an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Beteiligten. Soweit – so positiv.

Für DIE LINKE stellt Brigitte Neff- Wetzel, Sprecherin im Jugendhilfeausschuss, fest: „Mit ziemlichem Entsetzen allerdings müssen wir aus dem Bericht auch zur Kenntnis nehmen, dass die finanziellen Mittel der Stadt Remscheid für die Arbeit mit Remscheider Kindern und Jugendlichen „sehr eingeschränkt“ sind – wie es vorsichtig formuliert heißt. So stellte schon 2014 die “Überörtliche Prüfung der Stadt Remscheid durch die Gemeindeprüfungsanstalt NRW- Teilbericht Jugend“ fest, dass bei der Finanzierung der Jugendarbeit die Stadt gerade einmal den drittniedrigsten Wert von 23 Vergleichsstädten erreicht und kommt zu folgendem Schluss: „Interkommunal positioniert sich die Stadt Remscheid deutlich unter dem Mittelwert der Vergleichskommunen.“ Welche Folgen die „eingeschränkte“ Finanzierung hat, wird am Ende des Berichts deutlich. Hier heißt es: „Die aktuellen und künftig vermutlich steigenden Herausforderungen, wie sie auch in diesem Kapitel beschrieben sind, sind jedoch unter dem Ressourcenaspekt kaum zu bewältigen.“

Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid ergänzt: „Das ist ein Armutszeugnis für Remscheid. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft – auch in unserer Stadt. Wir sind alle gefordert ihnen eine individuelle, aber auch umfassende Entwicklung in sozialen und kulturellen Bereichen zu ermöglichen – und dazu die – finanziellen - Ressourcen  bereitzustellen. Wir fordern ein Umdenken im Umgang mit den Stadtfinanzen: Wir wollen vorrangig in Kinder, Jugendliche, Menschen investieren – anstatt in fragwürdige Wirtschaftsprojekte“

SPD wartet auf Kita-Planung am Stadtpark

Nach wie vor fehlen laut Statistik in Remscheid 784 Kita-Plätze für Mädchen und Jungen. Darauf nimmt die SPD-Fraktion Bezug und hat im Rathaus angefragt, wann mit dem Rückbau des „Provisorium“ am Stadtpark begonnen werden soll zu Gunsten von 65 neue Plätze auf Dauer. Zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 5. Juni lioegt nunmehr die Antwort der Verwaltung vor. Demnach kann mit dem Rückbau der provisorischen Containerlösung der Kita „Am Stadtpark“ erst nach dem Ende des Kindergartenjahres 2019/2020 begonnen werden. Bis 31. Juli bestehe für das Provisorium eine Betriebserlaubnis und Genehmigung, und vorzeitig könne auf die Plätze nicht verzichtet werden. Sobald „sich die Entwicklungen am Standort Stadtpark mit einer Dauerlösung einer Kindertagesstätte konkretisieren, wird darüber im Jugendhilfeausschuss berichtet werden“, teilt die Verwaltung mit. Derzeit seien die Planungen noch im Gange. Zitat: "Vor Abschluss der Projektierungsphase durch den Fachdienst 1.28 - Gebäudemanagement kann ein Bauantrag nicht gestellt werden. (...) Die Prüfungen im Rahmen der Schulentwicklungsplanungen mit dem Schwerpunkt Sporthallenbedarfe sind noch nicht abgeschlossen.“ Katharina Keil, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss: „Geeignete Standorte im Remscheider Stadtgebiet sind rar gesät. Unsere Fraktion begrüßt den Standort im Stadtpark, der auch durch seine unmittelbare Nähe zur Grundschule perfekt wäre.“

Fröhliche Gesichter beim Hastener Kinderfest

Das gestrige Kinderfest des Vereins Hasten für Hasten e.V.Pressemitteilung des Vereins Hasten für Hasten e.V.

Zum 4. Mal hat der Verein „Hasten für Hasten“. e.V. auf dem Spielplatz Bremen hinter dem Edeka-Einkaufszentrum an der unteren Königstraße das Kinderfest ausgerichtet. Um 14.30 Uhr kamen gestern in einem langen Zug die Kinder der Villa Kunterbunt mit der Leiterin Ingrid Rosiejka und den Erzieherinnen. Sofort wurde der Container mit den Spielsachen geöffnet, und die Kinder konnten sich bedienen: die roten Bobby-Cars sausten bald über den Platz, aber auch die Hula-Hop-Reifen aus den 60ger Jahren wurden ausprobiert. Das AGOT- Spiele-Mobil hatte dann noch weiteres Spielgerät im Angebot.

Eine besondere Attraktion war der Clown René, der aus Luftballonschlangen königliche Kronen für die Mädchen und Schwerter für die Jungen bastelte. Es bildete sich eine lange Schlange; erstaunlich, wie geduldig die sonst so munteren Kinder sich anstellten und ganz individuelle Wünsche vortragen konnten. Auf dem parallel verlaufenden Trassenweg organisierte Frau Sebig von der Hastener Kirche ein Bobby-Car – Rennen, das den Jungen viel Freude bereitete.

Erfreulicherweise hatten zwei Firmen vom Hasten auch in diesem Jahr wieder Würstchen und Getränke gesponsert. Auch das Wetter meinte es gut mit den Kindern und den Eltern: der Regen begann erst um  18 Uhr, als alles wieder abgebaut war und die Kinder schon sicher zu Hause waren.  Klar, dass es bei diesem Erfolg wohl im Jahr 2020 zum fünften Mal ein Kinderfest auf dem Spielplatz geben sollte.  (W. Jürgen Ackermann, 1. Vorsitzender)

Kletterkombination und große Hangrutsche

Der Spielplatz Henkelshof soll instand gesetzt werden. Plan: Stadt Remscheid.Die Stadt Remscheid will den Spielplatz Henkelshof in Hackenberg instand setzen lassen. Die Entwurfsplanung soll den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep in der Sitzung am 29. Mai erläutert werden. Der Entwurf sieht eine modellierte Fläche mit drei Spielangeboten vor, einen Bereich mit einer Kletterkombination und großer Hangrutsche für die größeren Kinder, einen Bereich für Kleinkinder mit Spielhäusern, Rutsche, Sandspielelementen sowie einem Wipp-Tier und einen Bereich mit Schaukeln und einer offenen Rasenfläche. Die vorhandene Drehscheibe soll erhalten bleiben. Das Wegesystem wird überarbeitet, und die Treppenanlagen werden zurückgebaut, um den Spielplatz aus allen Richtungen barrierefrei zu erreichen. Auf dem Gelände sind unterschiedliche Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Die Baukosten haben die Technischen Bertriebe Remscheid (TBR) mit 124.000 Euro veranschlagt.

Die Kinder- und Jugendbeteiligung für die Neugestaltung des Spielplatzes fand im März im Rahmen einer Planungswerkstatt auf dem Spielplatz statt mit Kindern der GGS Hackenberg. Deren Ideen und Anregungen bildeten die Grundlage der Planung.

Erweitertes Führungszeugnis dient dem Kindeswohl

Mini-Demo für Erhalt des Sportplatzes Neuenkamp“, titelte der Waterbölles am 13. Mai. Mit Schildern von Kita-Kindern hatten Maurien Heinz (Kita Ahörnchen) und Elke El Ghorchi (Schulpflegschaftsvorsitzender der Walter-Hartmann-Grundschule) am Rande des Sportplatzes Neuenkamp betont, wie wichtig der Sportplatz für die Grundschule und beiden Kindertagesstätten Ahörnchen und Sedanstraße seien. Darauf könnten die Schule und die Kitas nicht verzichten. Und BV10-Geschäftsführer Berthold Fahl hatte Kooperationsvereinbarungen mit den benachbarten Kitas in Aussicht gestellt. Das könne der Sportverein gerne anstreben, meint Sportdezernent Thomas Neuhaus. Solche Kooperationsvereinbarungen gehören zu den inneren Schulangelegenheiten, die keine Angelegenheit der Stadt Remscheid sondern, sondern der Schulaufsicht. Und die hat in Remscheid Schulrätin Brigitte Dörpinghaus. Diese und andere Beteiligte hat Neuhaus einen Tag nach dem Waterbölles-Bericht, am 14. Mai, per E-Mail gebeten, darauf zu achten, dass zur Nutzung des Sportplatzes eine Kinderschutzvereinbarung mit dem Sportverein vorliege. Der BV 10 verfüge noch nicht über eine solche Vereinbarung, die dem Schutz des Kindeswohls dienen soll.

Dazu gehört, wie sich über Google im Internet unschwer in Erfahrung bringen lässt, dass alle beteiligten Fachkräfte über Verfahren und Instrumenten im Kinderschutz unterwiesen werden müssen. Auch der Sportverein BV 10 Remscheid hat zur Nutzung des Sportplatzes durch Schulen und Kitas gemäß § 72a SGB VIII die persönliche Eignung seiner haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätigen zur Wahrnehmung der Aufgaben in der Jugendhilfe sicherzustellen, etwa die Eignung seiner ehrenamtlicher Übungsleiter/-innen, dokumentiert durch erweiterte Führungszeugnisse. Aber auch Betreuer und Betreuerinnen von Arbeitsgemeinschaften an Schulen sind zu einem erweiterten Führungszeugnis verpflichtet, das alle drei Jahre aktualisiert werden muss.

Zugesagte Reform des KiBiz nur ein Reförmchen

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Durch die Reform des KiBiz wird nicht grundsätzlich etwas verbessert. Wir brauchen eine grundlegendere Änderung, damit die Einrichtungen die umfangreichen Aufgaben im Verwaltungsbereich schultern können, “ meinte der SPD- Landtagsabgeordnete Sven Wolf Sven Wolf nach einem Gespräch mit Frank Busch, dem Verwaltungsdirektor des Evangelischen Kirchenkreises Lennep. „Ich würde mir wirklich wünschen, dass in jeder Einrichtung ständig eine Stelle für eine Praktikantin oder einen Praktikanten im Anerkennungsjahr nach der Erzieherausbildung zur Verfügung steht“, hatte Frank Busch betont. „Der Mangel an Erzieherinnen und Erziehern hat nicht zuletzt auch mit der Bereitstellung von zu wenigen Stellen für das Anerkennungsjahr zu tun.“

Der berufliche Teil nach der Fachausbildung in der Schule sei Pflicht. Hier dürfe kein Nadelöhr entstehen, so Busch. Zudem sei der Verwaltungsaufwand aufgrund der vielen Personalvorgänge und -wechsel im Kindergartenbereich besonders hoch. Dies bilde das KiBiz nicht ab. Das läge unter anderem an den beinahe jährlich wechselnden Arbeitszeiten und daran, dass viele Erzieher selbst Elternzeit nehmen oder Erzieherinnen schon bei Beginn ihrer Schwangerschaft durch ärztlich festgestellte Berufsverbote ausscheiden.

Auch das Essensgeld führe zu erhöhten Verwaltungsaufwand. „Warum wird das Essensgeld nicht direkt über die Kommunen mit den Beiträgen eingezogen?“, fragte Busch. Das senke den doppelten Aufwand in zwei Behörden. So ließe sich dann auch gewährleistet, dass jedes Kind Essen in den Kindertagesstätten bekommt.

Die SPD-Landtagsfraktion wird am Mittwoch einen Antrag vorlegen, in dem sie anstelle der Kindpauschalen eine feste Einrichtungsfinanzierung aus Sockel und zusätzlichen Zuschüssen nach Belegung, Sozialraum und Art der Einrichtung fordert. Sie fordert ferner, den Sachkostenbereich realistisch zu bemessen und in die KiTa-Finanzierung einfließen zu lassen. „Die bisher angekündigten Maßnahmen der Landesregierung zur Reform des KiBiz bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Hier muss noch mehr passieren. Wir werden weiterhin mit den Trägern vor Ort diskutieren und uns im Landtag für eine auskömmliche Finanzierung einsetzen“, erklärte Sven Wolf.