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Die Welt der Wirbellosen erforschen

Auch nach Ostern bietet die Natur-Schule Grund spannende Ferienkurse für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren an. An drei Tagen geht es vor allem um die wirbellosen Tiere in der Natur des Bergischen Landes. Die Veranstaltungen finden Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils unter Leitung des Biologen Jörg Liesendahl von 10 bis 13 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Je Tag und Kind wird ein Teilnehmerbeitrag in Höhe von acht Euro fällig.Am Mittwoch, 24. April, lädt Jörg Liesendahl ein zur Erforschung der "Tierwelt im und am Wasser". Dazu gehören u.a. Köcherfliegen und Steinfliegen, deren Larven im Wasser und deren erwachsene Formen am Wasser zu finden sind. Aber natürlich auch Strudelwürmer, Schnecken und viele andere Tiere, die oft nur mit dem Mikroskop zu sehen sind.Den wirbellosen Tieren, sofern sie nicht zu den Insekten gehören, widmet sich der Ferienkurs am Donnerstag, 25.April. Würmer, Tausend- und Hundertfüßer sowie Asseln sind zusätzlich zu den Arten des Vortages Objekte der jugendlichen Forschung.
Die Insekten sind dann Thema beim Abschluss des Ferienprogramms am Freitag, 26.April. Wie unterscheiden sich z.B. Käfer und Wanzen? (Wild-)bienen, Fliegen, Wollschweber und viele mehr warten geradezu darauf, beobachtet zu werden.
Die Kinder sollten jeweils ein kleine Pausenverpflegung dabei haben und wetterfest gekleidet sein. Für die Veranstaltungen ist jeweils ein Anmeldung bis zum Vortag erforderlich unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Lenneper Lions spenden 12.500 Euro aus Kalender

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid -  Wilhelm Conrad Röntgen

Der Adventskalender des Lenneper Lions Clubs wurde 2018 zum 12. Mal für einen guten Zweck verkauft. Er bestand wieder aus vier Komponenten: dem bergischen Motiv, Tee, Los für eine Tombola mit Preisen im Gesamtwert von ca. 8.000 Euro – und kommt im Reinerlös komplett guten Zwecken in Remscheid zugute. Viele Remscheider Unternehmer und Einzelhändler tragen durch ihre Geld- und Sachspenden zur Verwirklichung des Kalenderprojekts bei.

Das machte nicht nur den Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ glücklich: 12.500 Euro erbrachte der jüngste Verkauf des Lions-Adventskalenders – eine Summe, die nun als Spende an zwei Remscheider Förderschulen geht. Präsident Willi Birrenbach (2.v. li.) und Mit-Initiatorin Cornelia Heynen übergaben sie jetzt an Christian Jansen (li. im Bild), stellvertretender Schulleiter der Hilda-Heinemann-Schule, und Karl-Richard Ponsar (rechts) vom Deutschen Kinderschutzbund Remscheid.

Der Hilda-Heinemann-Schule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) fehlten noch 5.000 Euro zum Kauf einer sogenannten Rolli-Schaukel. Mit der Lions-Spende kann die Schule nun ein Projekt verwirklichen, das in der Region einmalig ist, sagt Christian Jansen: „Das Tolle ist, das Kinder, die im Rollstuhl sitzen, diese Schaukel nicht nur selbstständig nutzen können, sondern auch mit anderen Kindern zusammen schaukeln können.“ Hoffentlich noch bis zum Sommer soll die Schaukel in Betrieb genommen werden.

Der Deutsche Kinderschutzbund bietet am Standort Gewerbeschulstraße (früher Karl-Kind-Schule) der Heinrich-Neumann-Schule (Förderschule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung) eine Übermittagsbetreuung für Schüler ab 13 Jahren an. Das Land zahle dafür zwar die Personalkosten, erläuterte Ponsar, aber nicht die Sachkosten – und die Eltern der Schüler können dafür nicht alleine aufkommen. Für die Förderschüler und ihre Entwicklung ist dieses Angebot, das vor allem kreative Angebote umfasst, aber ebenso wichtig und wertvoll wie für jüngere Kinder. Zur Aufrechterhaltung dieses Angebots ist der Kinderschutzbund auf Spenden angewiesen – und kann sich nun 7.500 Euro von den Lions freuen.  

Rhein-Brot-Fabrik weicht sechs Kita-Gruppen

Erinnern Sie sich noch an die alte Brotfabrik auf Hasten? Dort wurde „Rhein-Brot“ gebacken, bis die Firma in einen Neubau in Großhülsberg (Lüttringhausen) zog. Über Jahrzehnte stand die Fabrikanlage an der Arturstraße weitgehend leer. Jetzt wird sie abgerissen. Eine Art Brachen-Sanierung. Denn die Stadt Remscheid suchte händeringend Grundstücke für den Bau dringend benötigter Kindertagesstätten. Und eine solche Kita wird nun auf dem Grundstück Arturtraße 3 entstehen. Vom zügigen Fortgang der Abbrucharbeiten machte sich gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zusammen mit Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Mitarbeitern ein Bild.

Für den Investor, die SIGNa aus Köln, war Matthias Neeser, Generalbevollmächtigter der SIGNA-Tochtergesellschaft KidINVEST Management GmbH erschienen, und für den künftigen Kita-Betreiber, die Step Kids KiTas gGmbH, deren Geschäftsführer Dr. Kurt Berlin. Markus Dorgerloh, Prokurist und Mitglied der Geschäftsführer der Hagedorn GmbH aus Gütersloh, schilderte den Gästen, darunter auch Remscheider Kommunalpolitiker, wie schwierig es gewesen sei, bei den beengten Straßenverhältnissen überhaupt mit den Abbrucharbeiten beginnen zu können. Übrigens: Mit sechs Gruppen - einer U3-Gruppe, einer Gruppe für Drei- bis Sechsjährige und vier Gruppen für zwei bis Sechsjährige - wird die neue Kita auf dem Hasten die größte in ganz Remscheid werden. Sie soll „Waldkrönchen“ heißen. Zum Ortstermin erschienen war auch Remscheids Kita-Entwickler Werner Grimm (im Bild 2. v. li.) - nach einer Meniskus-Operation auf zwei Krücken, aber wohlgemut.

Kinder- und Jugendtelefon Remscheid sucht Verstärkung

Pressemitteilung des Kinderschutzbundes Remscheid

Das Kinder- und Jugendtelefon des Kinderschutzbundes Remscheid ist ein kostenloses Gesprächsangebot an Kinder und Jugendliche aller Altersstufen, das montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116111 anonym zu erreichen ist. Sie finden dort Anregung und Unterstützung, um Situationen, Probleme, Entwicklungsaufgaben zu reflektieren und besser zu bewältigen. Im Jahr 2018 wurden von den acht ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Beratungsteams insgesamt 2.544 Anrufe entgegengenommen, aus denen sich 549 Beratungen von  rat- und hilfesuchenden Kindern und Jugendlichen entwickelten.

Ab Juli bildet der Kinderschutzbund Remscheid e.V. neue ehrenamtliche Berater*innen für das Kinder- und Jugendtelefon aus. Diese sollen Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen, sie entlasten und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen suchen:

  • Sie haben Verständnis für jugendliche Verhaltensweisen; sind psychisch belastbar und können auch Provokationen angemessen begegnen,
  • Sie sind interessiert und tolerant gegenüber anderen Meinungen, Kulturen und Religionen,
  • Sie können sich einfühlen und haben Freude, anderen zu helfen,
  • Sie können Ihre ehrenamtliche Mitarbeit wöchentlich mit 2-3 Stunden und über einen längeren Zeitraum nachmittags und/oder abends zusagen?

Das Kinder- und Jugendtelefon ist eingebunden ist das bundesweite Netzwerk von Nummer gegen Kummer e.V. Den künftigen Berater/innen wird vor ihrer Beratungstätigkeit eine intensive 70-stündige Ausbildung geboten. Durch Selbsterfahrung, dem Erlernen und Üben von Gesprächsführungs- und Beratungstechniken sowie durch die Auseinandersetzung mit Themen, die für die Beratung von Kindern und Jugendlichen bedeutsam sind, werden die Teilnehmer auf die ehrenamtliche Beratungstätigkeit am Telefon vorbereitet. Für die Ausbildung wird ein Beitrag von 100 Euro pro Teilnehmer/in erhoben. Die weiteren Kosten werden durch Spenden finanziert.

Interessenten melden sich bitte bei Andrea Homfeld, Koordinatorin Kinder- und Jugendtelefon, Tel. RS 292141, E-Mail info@kinderschutzbund-remscheid.de">info@kinderschutzbund-remscheid.de.

Leuchtendes Dreieck zeigt Weg zu Kindern

„Die Sicherheit unserer Kinder liegt uns allen am Herzen. Wir sollten gemeinsam alles dafür tun, dass sie vor vermeidbaren Schäden bewahrt werden können. Dass es im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung brennt und die eigenen Kinder in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, ist sicher eine Horrorvorstellung für Eltern und Großeltern“, heißt es in einer Anfrage der CDU zum so genannten Kinderfinder, die am Dienstag im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung zur Sprache kam und von Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan befürwortet wurde. Seit Mitte 2018 gibt es den „GVV-Kinderfinder“, ein kleines, gelbes Dreieck, in enger Zusammenarbeit mit der Kölner Feuerwehr entwickelt, das bei einem Hausbrand den Feuerwehrleuten den direkten Weg zu dem Kind oder den Kindern in den eventuell vom Feuer betroffenen Räumen weisen soll. Der dreieckige Aufkleber ist aus einem reflektierenden Material, damit er auch bei Dunkelheit und starker Rauchentwicklung von den Rettern gut zu erkennen ist. Die CDU: „Uns ist bewusst, dass der Kinderfinder nur ein Baustein sein könnte, um Kinder im Brandfall zu schützen. Allein reicht diese Maßnahme selbstverständlich nicht aus. Und sie ist natürlich auch keine Gewähr, dass im Brandfall niemand zu Schaden kommt, da sich die Kinder beispielsweise in einem anderen Raum aufhalten können oder der Aufkleber wegen starker Rauchentwicklung nicht erkannt werden kann.“

8000 Euro für die Ärztliche Kinderschutzambulanz

Der Lions Club Remscheid wird seinem Ruf als fleißiger Spendensammler und Sponsor auch in diesem Jahr wieder gerecht: Einen symbolischen Scheck über 8.000 Euro übergab Arndt Halbach in seiner Funktion als Präsident des Lions Club Remscheid an das Team der Ärztlichen Kinderschutzambulanz, Burger Str. 211:  Birgit Köppe-Gaisendrees (Leiterin), Martin Roggenkamp (stellv. Leiter) und Dorothea Schauf (Öffentlichkeitarbeit). Das Geld ist der Erlös des Bücherbazars 2018.

Kleine und größere Spenden sind bei der Kinderschutzambulanz immer willkommen, denn die Arbeit reißt nicht ab. Das wissen die Remscheider Lions Clubs. Der Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ spendete dem Verein vor zwei Jahren 12.000 Euro; so viel war im Mai 2017 bei der „Lions Lounge“ in der Volksbank im Bergischen Land zusammengekommen, einem Benefizkonzert, bei dem die „Katia Belley Band“im Casino der Bank am Tenter Weg 200 Gäste begeistert hatte.

Kontrolle von Halteverboten, sofern möglich

Zur Verkehrssicherheit vor Schulen und Kitas“ richteten die Fraktionen und Gruppen von SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN, FDP und W.i.R. im Januar vier Fragen an die Verwaltung. Die Antworten stehen am 9. April auf der Tagesordnung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO). Der Waterbölles zitiert nachfolgend aus der Mitteilungsvorlage:

Frage 1: Werden die Schulwegpläne regelmäßig überarbeitet und an mögliche Veränderungen angepasst?

Antwort: Die Schulwegpläne werden anlassbezogen in Zusammenarbeit mit der betreffenden Schule und der Polizei erstellt. Hierzu werden seit kurzer Zeit Fragebögen nebst Stadtteilkarten an die Schulen versandt. Die Schulen händigen den Eltern der Schulkinder diese Fragebögen aus, mit der Bitte, den tatsächlichen Weg der Kinder zur Schule einzuzeichnen und die Gefahrenpunkte zu benennen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen kann somit der sicherste Schulweg ermittelt werden. Darüber hinaus befindet sich die Straßenverkehrsbehörde aktuell in Gesprächen mit dem Geodatenmanagement um in Zukunft die Schulwege besser ins Geo-Portal einbinden zu können und im besten Falle eine Online-Lösung für die Erhebung der Daten zu finden.
Da bereits die Auswertung der Daten und die Ermittlung des sichersten Schulweges im anlassbezogenen Verfahren einen enormen Verwaltungsauswand darstellen, kann die regelmäßige Überarbeitung aller Schulwegpläne mit der aktuellen, personellen Ausstattung der Straßenverkehrsbehörde nicht in Aussicht gestellt werden.

Frage 2 und 3: Gibt es Überlegungen, ein neues Konzept zur Verkehrssicherheit vor Schulen zu erarbeiten? Wie ist der Sachstand bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Schulwegsicherung und Verkehrserziehung im Rahmen der präventiven Verkehrssicherheit (Verkehrssicherheitskonzept 2016)?

Antwort: Die Verkehrssicherheit vor Schulen und Kitas wird im Rahmen der regelmäßigen Präventionsarbeit der Straßenverkehrsbehörde kontinuierlich betrachtet. So wurde im vergangenen Jahr vor nahezu allen Schulen und Kitas eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h ausgewiesen. Zu Beginn eines jeden Schuljahres finden Schwerpunktaktionen im Bereich Geschwindigkeitsüberwachung und Überwachung des ruhenden Verkehrs statt.
Aktuell schlägt die Straßenverkehrsbehörde im Bereich der Ronsdorfer Straße (für die GGS Siepen) vor, eine sog. „Eltern-Kind-Haltestelle“ einzurichten, um die Schulwegsituation noch sicherer zu gestalten und den Eltern eine Möglichkeit zu bieten, ihre Kinder in der Nähe der Schule sicher aus dem Auto aussteigen lassen zu können. Die Einrichtung einer solchen „Eltern-Kind-Haltestelle“ hat die BV Süd in ihrer Sitzung vom 13. Februar für den Bereich der  Metzer Straße (GGS Walther-Hartmann) bereits beschlossen.
Die Straßenverkehrsbehörde nimmt anlassbezogen am Arbeitskreis der Kontaktlehrer für Verkehrssicherheit, gemeinsam mit Vertretern der Verkehrswacht und der Polizei teil. So kann bereits frühzeitig ein Einblick in bestehende Probleme der jeweiligen Schule gewonnen und die präventive Verkehrssicherungsarbeit noch näher am vor Ort festgestellten Bedarf orientiert werden. Ergänzend dazu finden – ebenfalls anlassbezogen - Termine mit den unterschiedlichen Bezirksdiensten der Polizei zu Zeiten des Unterrichtsbeginns statt, um vor Ort einen Eindruck der tatsächlichen Verkehrssituation gewinnen und anlassbezogen verkehrsrechtliche Steuerungselemente einsetzen zu können.
Darüber hinaus ist die Straßenverkehrsbehörde begleitend und unterstützend im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen der gesamtstädtischen Mobilitätsstrategie der Stadt Remscheid durch den Fachdienst Umwelt tätig. Hierbei handelt es sich beispielsweise um die Durchführung der Kindermeilenkampagne vom 1. April bis 30. Juni. Im Rahmen der Kampagne setzen sich Kinder bis zur 6. Klasse mit den Themen Nachhaltigkeit, Klima und Verkehr auseinander, indem sie so genannte „Grüne Meilen“ sammeln. Eine „Grüne Meile“ steht für einen Weg, der klimafreundlich zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wurde. Die Kinder erproben dabei alternative Verkehrsmittel zum Elterntaxi und entdecken ihre eigene Mobilität sowie ihre Umgebung bewusst. Des Weiteren wurde die Umsetzung des Projekts „Walking Bus“ bei den Grundschulen angeregt. Hierbei sollen Kinder ebenfalls dazu animiert werden, den Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Zur Verkehrserziehung für Grundschulkinder wird außerdem am 19. September - gefördert durch das Verkehrsministerium NRW - das Musical „Abgeschnallt“ voraussichtlich im Forum Hackenberg aufgeführt. Ein weiterer Ansatz zur stetigen Verbesserung der Verkehrssicherheit von Kindern im Rahmen des Schulumfeldes war und ist die aktive Mitarbeit der „Siehst du mich? – Aktionswochen“ im Herbst vor den jeweiligen Grundschulen und Kindertageseinrichtungen. Weitere Aktionen, welche im Rahmen des Verkehrssicherheitskonzeptes angesprochen worden sind, können mit der aktuellen Personalausstattung der Straßenverkehrsbehörde nicht wahrgenommen werden.

Frage 4: Werden die Halteverbote vor Schulen und Kitas nachhaltig kontrolliert?

Antwort: Die Überwachung der Halteverbote vor Schulen und Kitas findet ganzjährig im Rahmen der personellen Möglichkeiten statt. Zusätzlich werden, in Absprache mit den jeweiligen Schulen, schwerpunktmäßig Kontrollen durchgeführt, insbesondere zu Beginn eines jeden Schuljahres.

Gesamte Büchelstraße als Tempo-30-Zone?

Von katastrophalen Verkehrsverhältnissen im Bereich der Scharnhorst-, Büchel- und Moltkestraße auf dem Hasten sprach Bezirksbürgermeister Otto Mähler, nachdem er sich heute am frühen Morgen vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hatte - gemeinsam mit Vertretern der Polizei, der evangelischen Kirchengemeinde, des Kindergartens Moltkestr.  Und der Hastener Grundschule. Der Termin war nach einem „Brandbrief“ von Pastor Siegfried Landau vereinbart worden. Der Waterbölles dokumentiert das Schreiben nachfolgend:

Pfarrer Siegfried Landau.Lieber Herr Mähler,
in gleich dreifacher Eigenschaft schreibe ich Ihnen – als Pfarrer der Kirchengemeinde, als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Hastener Altenhilfe und als Vater eines Schulkindes in der 1. Klasse der GGS Hasten. Anlass zu dieser E-Mail gaben zahlreiche Beobachtungen in den letzten Monaten sowie ganz aktuell ein Gespräch mit unserem Bezirkspolizisten, Herrn Herzhoff.

Jeden Morgen bringe ich meine Tochter zu Schule und beobachte erhebliche Probleme mit den sogenannten Elterntaxis. Die Schule wird von allen Seiten angefahren und zum Teil wird in genau den Bereichen, in denen die Kinder über die zuführenden Straßen gehen müssen, wild geparkt. Ich habe wiederholt das Gespräch mit den „Chauffeuren“ der Elterntaxis gesucht, und mir sind sogar schon Schläge angedroht worden. Kurz: die Situation ist unerträglich! Hinzu kommt, dass jetzt, wo die Tage heller werden, mit sehr viel höherer Geschwindigkeit angefahren wird.

Es wirkt sich auch negativ aus, dass die vorhandenen regulierenden Maßnahmen dringend der Erneuerung bedürfen. Die beidseitigen gezackten „Haifischzahnlinien“ am Beginn der Blücherstraße/Ecke Moltkestraße sind zum Teil so weit verblasst, dass sie kaum noch sichtbar sind. Mindestens diese müssten dringend und schnell erneuert werden! Herr Herzhoff erwähnte, dass er das vor ca. zwei Jahren schon angemerkt habe!

Meines Erachtens nach müssten aber auch weitere Maßnahmen ergriffen werden:

  • wie wäre es, wenn die Blücherstraße im oberen Teil auf Höhe der Schule zu einem verkehrsberuhigten Bereich würde?
  • Zugleich müssten an mindestens zwei wenn nicht mehr Stellen erkennbare Überwege eingerichtet werden, an denen Parken nicht nur nicht erlaubt, sondern möglicherweise auch durch physische Hindernisse unmöglich gemacht wird, zum Beispiel durch Pfosten.
  • Überlegt werden könnte auch, zwei Elternhaltestellen einzurichten, eine vielleicht auf der Hastener Straße, eine andere auf der Büchelstraße vor dem Altenheim. Letztere wäre insofern problematisch, als dass durch die Scharnhorststraße, die keinen Bürgersteig hat, gegangen werden müsste. Das machen bzw. müssen aber jeden Morgen viele Schulkinder sowieso!
  • Ich wäre bereit, die Leitung unseres Altenheims davon zu überzeugen, die Kinder einen sicheren Weg vom Tor des Geländes des Altenheims durch das Foyer und den bis zur Moltkestraße führenden Tunnel gehen zu lassen, so dass der Schulweg gar nicht mehr über die unsichere und nicht beleuchtete (!) Scharnhorststraße führen müsste.

Damit komme ich zur Büchelstraße. Gegenüber der Einmündung der Scharnhorststraße befindet sich die Bürgerbushaltestelle in einem Bereich, in dem die Bürgersteigkante soweit abgeflacht ist, dass sie als Schutz der Fußgänger gegenüber dem Verkehr vollkommen wirkungslos ist. Gerade in diesem Bereich sind viele Bewohnerinnen und Bewohner aus unserem Altenheim nicht nur zur Bürgerbushaltestelle unterwegs. Ich werde regelmäßig in meiner Wohnung auf der anderen Seite der Büchelstraße von Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Altenheims aufgesucht. Teilweise sind Menschen darunter, die dement sind und Orientierungschwierigkeiten haben. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich schon Bewohnerinnen und Bewohner der Hastener Altenhilfe aufgelesen und zurück ins Heim gebracht habe, weil sie sich auf der Büchelstraße verlaufen haben.

Darüber hinaus ist die Büchelstraße nicht nur Schulweg für viele Kinder sondern auch Zuweg für viele Familien und Kinder, die den Weg in unsere höchst aktive Kinder-und Jugendarbeit wie auch unseren Kindergarten finden. Bei schönem Wetter spielen montags, mittwochs und donnerstagsnachmittags jeweils bis zu 70 Kinder im Kirchpark, der unmittelbar und direkt an die Büchelstraße angrenzt. Gerade in diesem Bereich wird aber auf der Büchelstraße zum Teil extrem schnell gefahren! Die Fahrzeuge, die vom Büchel kommen, geben vor der ehemaligen Firma Keiper (jetzt Vaillant) Gas und passieren die Pauluskirche mit zum Teil erhöhter Geschwindigkeit.

Wie wäre es, die gesamte Büchelstraße zu einer Tempo-30-Zone zu erklären? Ich habe in den Akten des Presbyteriums eine Protokollnotiz darüber gefunden, dass in den fünfziger Jahren auf der Büchelstraße vor der Pauluskirche ein Kind tödlich überfahren wurde. So etwas darf sich nicht wiederholen! Ich möchte Sie als Bezirksbürgermeister bitten, sich der „Hastener Verkehrsprobleme“ anzunehmen. Wenn ich in irgendeiner Weise zur Verbesserung beitragen kann, dann lassen Sie es mich bitte wissen!
Mit herzlichen Grüßen und Dank für Ihr Bemühen
Ihr
Siegfried Landau

Eröffnung am 1. August ist mit Wette verbunden

Neue Kita an der Fritz-Ruhrmann-Straße“, titelte der Waterbölles am 20. Januar 2018 und verwies darauf, dass von den damals in Remscheid insgesamt mehr als 700 fehlenden Plätzen der Kindertagesbetreuung in Kitas 91 auf den Stadtbezirk Lüttringhausen entfallen. Und dass dieser Bedarf im Wesentlichen von der viergruppigen Kindertagesstätte gedeckt werde, die die Volksbank im Bergischen Land eG von Architekt Andreas Bona an der Fritz-Ruhrmann-Straße plane, in Nähe der Kita „Klauser Delle“. Zwei Millionen Euro investiert die Volksbank im Bergischen Land in den Bau.

Kita-Kinder sangen zum Richtfest das Lied von den fleißigen Handwerkern

Zum Richtfest konnten der Volksbank-Vorstand Andreas Otto und Lutz Uwe Magney gestern, knapp fünf Monate nach dem Spatenstich, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, den Voba-Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Schäfer, Sozialdezernent Thomas Neuhaus, den Technischen Beigeordneten Peter Heinze, den städtischen Kita-Entwickler Werner Grimm, Caritas-Vorstand Sandra Engelberg, Ratsmitglieder und zahlreiche Handwerker begrüßen. Eröffnet werden soll die neue Kita spätestens am 1. August. Da laufe eine Wette zwischen ihnen, bekannten der Oberbürgermeister und Architekt Bona...

Die Volksbank hatte das Grundstück Fritz-Ruhrmann-Straße 1 (Nebenstraße der Klauser Delle) von der Stadt Remscheid gekauft mit der Verpflichtung, dort eine Kindertagesstätte zu bauen. Die Volksbank hat sich bereit erklärt, die Patenschaft für die Kita zu übernehmen. Diese wird auf zwei Etagen Platz für vier Gruppen mit insgesamt bis zu 80 Kindern bieten. In allen Gruppen ist U3-Betreuung vorgesehen. Der Neubau hat eine Gesamtfläche von 750 Quadratmetern; Alle Räume sind barrierefrei zu nutzen. Das Außengelände von mehr 1000 Quadratmetern ist hübsch gelegen, angrenzend an ein kleines Wäldchen.

Die neue Kita soll den Namen „Sterntaler" bekommen. Träger ist der Verein „Initiative Jugendhilfe", der eng mit dem Caritasverband Remscheid verbunden ist. Der Verein betreibt bereits zwei Kitas in Remscheid – am Montanusweg in Lennep sowie in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Kita an der Klauser Delle. Die beiden benachbarten Einrichtungen sollen eng zusammenarbeiten. Der Verein Initiative Jugendhilfe e.V. hat den Voba-Neubau für zunächst 20 Jahre gemietet. Ina Wagner, die Vorsitzende des Vereins: „Finanziell ist es eine Herausforderung!“ Diesbezüglich dankte sie für den Rat, den die Stadtverwaltung dem Verein gegeben habe.

Für die Volksbank im Bergischen Land ist dieser Kita-Nachbau bereits der dritte (nach der Kita am Holscheidsberg in Remscheid und der neben dem Galilieum an der Ohligser Hansastraße in Solingen). „Aber lieber in heimische Kindertagesstätten investieren als in polnische oder tschechische Gasversorger“, sagte Andreas Otto. Das Richtfest für eine neue Kita gehöre zu dem liebsten Terminen des Vorstands. Lutz Uwe Magney stimmte zu: „Das Geld, das wir im Bergischen verdient haben, investieren wir hier sehr gerne!“

Den Richtspruch sprach nach einem kleinen Ständchen der Kita-Kinder („Wer will fleißige Handwerker sehen?!“) Zimmerermeister und Polier Dietmar Braun. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zeigte sich froh über das Richtfest und verwies auf steigende Geburtenzahlen, die noch weitere Kita-Neubauten erforderlich machten. „Die Versorgungslücke wird jetzt wieder etwas kleiner!“ Sein „Glück auf“ galt auch den Handwerkern. Ihnen wünschte er mit Blick auf das Eröffnungsdatum 1. August, dass „die Arbeit wo weitergeht!“

Derweil wird im Rathaus schon an weiteren Kita-Projekten gearbeitet. Für das 1. Halbjahr 2020 sind Kitas an der Arturstraße (110 Plätze), Sedanstraße (80), in Hackenberg (80), an der Oststraße (90) und am Engelsberg/Honsberg (75) in der Planung. Für 2021 stand eine Kita auf dem ehemaligen Frantzen-Gelände an der Freiheitstraße auf dem Plan, am Stadtpark und am Tannenhof (je 80 Plätze). Und an der Burger Straße sei die frühere Mannesmann-Villa für eine Kindertagesstätte für 100 Jungen und Mädchen vorgesehen, heißt es.

Ferienprogramm 'Natur' rund um Ostern

Das Osterferienprogramm der Natur-Schule Grund ist jetzt öffentlich. Naturinteressierte Kinder insbesondere im Grundschulalter sind herzlich eingeladen, Natur und Umwelt zu erforschen.Wälder und Wiesen im Frühling, die Tierwelt der Bäche und Teiche, aber auch die Suche nach leckeren Kräutern im Außengelände und das Selbstbacken schmackhafter Brötchen sind Teile des abwechslungsreichen Programms. Wie immer startet das Programm am 1. Samstag der Ferien mit einer Nachtwanderung für Familien (13.4.). In der Folge stehen dann die Kinderangebote an. Für alle Veranstaltungen fallen Kosten an. Eine frühzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich.Zu finden sind alle Angebote auf www.remscheid-live.de unter dem Veranstaltungsort "Natur-Schule Grund". Informationen gibt es außerdem direkt bei der Natur-Schule unter Tel. RS 3748239 oder per E-Mail info@natur-schule-grund.de.

Zwei neue Ansprechpartner bei sexualisierter Gewalt

Die Lenneper Turngemeinde 1860 e. V. hat im Rahmen von Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt die Mitglieder Nelly Illinger-Jansen (Tel. RS 460590, E-Mail nellyillinger-jansen@ltg-sport.de">nellyillinger-jansen@ltg-sport.de) und Erik Dannehl (Tel. RS 460590, E-Mail erikdannehl@ltg-sport.de">erikdannehl@ltg-sport.de) als Ansprechpartner benannt für Verdachtsfälle, Fragen und akute Situationen. Der Verein betont zugleich, dass Fachberatung und die Arbeit mit Betroffenen nicht Aufgabe der Ansprechpartner: „Es ist die Aufgabe von Profis die Opfer zu betreuen, Täter/-innen zu beraten, therapeutisch aktiv oder ermittelnd tätig zu werden.“ Näheres sagte das neue Schutzkonzept der Lenneper Turngemeinde, auf das die LTG in einer Pressemitteilung hinweist.

In dem Konzept heißt es: „Leidenschaft, Ehrgeiz, Freude, Offenheit, Gemeinschaft. All dies sind Attribute des Sports bei der Lenneper Turngemeinde 1860 e.V., wie wir ihn lieben und leben. Kein anderer Bereich verbindet die verschiedensten Menschen in dem Maße, wie es der Sport tut. Es ist egal, ob man groß oder klein, jung oder alt, Mädchen oder Junge ist. Jeder darf mitmachen, jeder ist Teil der Gemeinschaft. Doch gerade diese Aspekte, die den Sport attraktiv und einzigartig erscheinen lassen, bringen ebenso Risiken mit sich, welche zu häufig unter den Tisch gekehrt und in der Gesellschaft nur selten angesprochen werden. Diese Themen zur Sprache bringen und seine Mitglieder vor den Risiken zu schützen, ist unter anderem auch unsere Aufgabe bei der Lenneper Turngemeinde. Derzeit sind in Deutschland rund 27 Millionen Menschen als Mitglied in einem Verein angemeldet (Achtung, mehrfache Mitgliedschaften für eine Person sind möglich). Aus dieser Mitgliedergruppe wurden in der „Safe-Sport-Studie“ der Deutschen Sporthochschule 7.000 A-, B- und C-Kader Athleten angeschrieben. 1.500 Sportlerinnen (54%) und Sportler (46 Prozent) haben an dieser Befragung teilgenommen. Ein Drittel hat sexuelle Gewalt im weitgefassten Begriff erlebt, wenn verbale Aussprüche, Körperberührungen oder auch „Nachpfeifen“ mit einbezogen werden. Drei Prozent hat sexuelle Gewalt erfahren, die strafrechtlich relevant war, wie z.B. versuchter Sex oder auch Sex gegen den eigenen Willen.“

Die Lenneper Turngemeinde spricht sich explizit gegen jegliche Gewalt im Sport aus und sieht die Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt als eine Querschnittsaufgabe des Vereins an: „Das neue Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt dient in erster Linie der Sicherheit der Kinder und Jugend, aber auch der Vereinsmitarbeiter und bietet zugleich einen guten Leitfaden für andere Vereine. Schwerpunkte innerhalb des Konzepts liegen vor allem in der Bereitstellung von Informationen und Beratung bezüglich sexualisierter Gewalt, umzusetzenden Maßnahmen sowie genauen Hinweisen zum Vorgehen beim Konflikt- oder Verdachtsfall.“

Innerhalb des Vereins wird das Schutzkonzept bereits praktiziert als „Eckpfeiler für einen vertrauensvollen Umgang“. Die Lenneper Turngemeinde hofft darauf, auch andere Vereine mit ins Boot holen zu können, um gemeinsam „Leidenschaft, Ehrgeiz, Freude, Offenheit und Gemeinschaft, als unverkennbare Attribute des Sports zu wahren und vor Gefährdungen zu schützen“.

Wie der kleine Max seinen Großvater entführt

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Die Bergischen Symphoniker laden für Sonntag, 17. März, um 11.30 Uhr ins Theater Solingen und am Sonntag, 31. März, um 16 Uhr ins Teo Otto Theater Remscheid zu ihrem Konzert „Wenn mein Mond Deine Sonne wäre“, einer kindgerechten Geschichte, angelehnt an den Kinofilm „Honig im Kopf“, alle ein – Kinder und ihre Großeltern, Eltern und Geschwister, Onkel, Tanten, Menschen mit und ohne Demenz –, um gemeinsam eine schöne Zeit im Konzert zu erleben! Demenzerkrankungen gehören für viele Kinder zum familiären Alltag. In Deutschland leben heute 1,7 Millionen Menschen mit Demenz – in vielen Familien sind also Großeltern, Onkel, Tanten und Nachbarn betroffen. Dieses Konzert für alle Generationen wird in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Servicezentrum Region Bergisches Land unterstützt von der Stiftung der Bergischen Symphoniker.

Mit Witz und Gefühl werden Sprecher Lutz Lansemann, GMD Peter Kuhn und die Bergischen Symphoniker erzählen, wie der kleine Max seinen Großvater an einem Sommertag aus dem Altersheim entführt. Mit Leichtigkeit und Humor wird dabei auch „das große Vergessen“ thematisiert: die Demenz des Großvaters und seiner neuen Freundin Fräulein Schneider. Eine wunderschöne Geschichte mit der fabelhaften Orchestermusik von Sergej Prokofjew und Georges Bizet. Karten für das Remscheider Konzert sind erhältlich für zwölf € / 6,50 €, Familienkarte unter der Tel. RS 162650. (Manuela Scheuber)