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Kraftstation: Endlich wieder live und in Farbe

Pressemitteilung des Soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“

Graffiti Projekt | 24. bis 26. Juni | 17 bis 200 Uhr| für Alle ab 16 Jahren | kostenfrei | Anmeldung: Instagram, Facebook, 0173 8043263, kultur@kraftstation.de">kultur@kraftstation.de | Honsberger Str. 2

Besonders für junge Menschen war die vergangene Zeit keine einfache. Viele haben sich sehr solidarisch verhalten und auf einiges verzichtet auf das sich kein Erwachsener aus seiner Jugendzeit wegdenken möchte. Selten sind sie selbst zu Wort gekommen dabei müssen ihre Stimmen gehört werden! Ein wahrer Kraftaufwand. Aber jetzt heißt es wieder Bühne frei für euch und das was ihr zu sagen habt! Kraftvolle Worte und Bilder sollen nach den Sommerferien auf der Außenfassade der Kraftstation zu sehen sein.

Als Soziokulturelles Zentrum und Ort der Jugendkultur wird gemeinsam mit Jugendlichen in den ersten beiden Sommerferienwochen die Außenfassade des Gebäudes in der Honsberger Str. neugestaltet. Unterstützt werden die Jugendlichen beim Entwurf und der Umsetzung dabei von den beiden professionellen Graffiti –Künstlern Lukas Pauer und Steffen Peter.

Endlich kann wieder live und mit Farbe gearbeitet werden! Vom 24. Bis 26. Juni gibt es einen vorbereitenden Workshop, in dem die Entwürfe für die Außenfassade entstehen sollen. Alle ab 16 Jahren, die interessiert sind, bei diesem Großprojekt mitzuwirken und gemeinsam mit anderen Jugendlichen dem Zentrum einen neuen Look zu verpassen, sind herzlich eingeladen für Donnerstag, Freitag und Samstag von 17 bis 20 Uhr.

An die Wand soll der Entwurf dann in den ersten beiden Sommerferienwochen. Dafür werden Kleingruppen gebildet, denn bei diesem Projekt geht es hoch hinaus. Darum solltet ihr schwindelfrei sein und kein Problem mit Höhe haben! Vorerfahrung mit der Sprühdose sind nicht nötig. Lukas Pauer und Steffen Peter sind Profis, sie begleiten sowohl den Entwurfsprozess als auch die Arbeiten an der Wand. Wenn du also in den Sommerferien noch nichts vorhast und Lust hast, bei diesem Großprojekt dabei zu sein, komm vorbei und verpass der Außenwand der Kraftstation mit deinem Statement und deinem Entwurf neuen Lack. Anmeldung über: Instagram, Facebook, Tel. 0173 8043263, kultur@kraftstation.de">kultur@kraftstation.de. (Christin Pomp)

Kita Paulstraße will Familienzentrum werden

In Remscheid soll es ein weiteres Familienzentrum geben. Hierfür will die Verwaltung dem Landschaftsverband Rheinland mit Zustimmung des Jugendhilfeausschusses die städtische Kindertageseinrichtung Paulstraße benennen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln will und der das Förderkontingent in Höhe von 20.000 € für das Kindergartenjahr 2021/2022 ausgezahlt werden soll. Diese Kitas weise „unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Auswahlkriterien … einen deutlichen Unterstützungsbedarf für erhöhte Bildungs- und Armutsrisiken (Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach dem SGB II, beitragsbefreite Eltern) auf“, so die Verwaltung. „Sie soll deshalb die Chance erhalten, sich zum Familienzentrum weiterzuentwickeln. Die Einrichtung ist bereit, sich den Anforderungen zu stellen und die Zertifizierung anzustreben.“

Per E-Mail hatte der Städtetag am 18.März der Stadt Remscheid das Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) vom 23. Februar übermittelt, wonach der Stadt Remscheid über die ursprünglich zugesagten 19 Fördersummen hinaus ein weiteres Kontingent zum Ausbau der Familienzentren zur Verfügung gestellt wird.

Die Planung zum flächendeckenden Gesamtausbau von Familienzentren hatte der Jugendhilfeausschuss bereits am 14. Februar 2008 beschlossen. Folgende Kindertageseinrichtungen wurden seitdem zu Familienzentren entwickelt: Familienzentrum der Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.: Kath. Familienzentrum im Park der Kath. Kgm. St. Marien; Interkulturelles Familienzentrum Confetti des Vereins IKE; Familienzentrum Nordstraße der Elterninitiative Kraftstation e.V.: Städt. Familienzentrum Honsberg; Ev. Verbund-Familienzentrum Remscheid-Stadt (zwei Fördersummen); Städt. Familienzentrum Vieringhausen; Ev. Familienzentrum Johannesnest der Ev. Auferstehungskirchengemeinde; Familienzentrum St. Bonaventura der Kath. Kgm. St. Bonaventura; Familienzentrum Ahörnchen der Elterninitiative Ahörnchen e.V.; Städt. Familienzentrum Hasenberg; Städt. Familienzentrum Kremenholler Straße; Städt. Familienzentrum Rosenhügel; Familienzentrum Villa Kunterbunt der Elterninitiative Villa Kunterbunt e.V.; Städt. Familienzentrum Am Holscheidsberg; Ökumenisches Familienzentrum Lüttringhausen; Familienzentrum Klausen und städt. integratives Familienzentrum Henkelshof.

Kostenlose Vorführexperimente im RöLab

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Team Museumspädagogik und RöLab des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep hat ein abwechslungsreiches Programm aus digitalen und analogen Angeboten entwickelt: Am 7. und 9. Juli, jeweils um 10 Uhr, gibt es eine kostenfreie digitale Live-Führung mit anschließenden Vorführexperimenten im RöLab (Dauer ca. 1,5 Stunden, Link im Veranstaltungskalender der Webseite des Museums). Am 13. und 15. Juli folgt ein digitaler Workshop für Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 8 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Das Museumsteam stellt dafür ein Xperimentierpaket zusammen. Hierzu benötigt es eine schriftliche Anmeldung bis zum 5. Juli, damit es die Päckchen beizeiten losschicken kann. Die Kosten betragen 15 Euro.

Zum Ende der Ferien vom 11. bis 13. August in der Zeit von 10 bis 13 Uhr bietet es außerdem einen Workshop im Schülerlabor an – ebenfalls für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7. Dazu nutzt es die Xperimente-Kits. Die Kosten hierfür betragen 30 Euro. Anmeldung bitte per mail an: birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de!

NRW hebt Maskenpflicht im Freien weitgehend auf

Pressemitteilung des Ministerium fürs Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Schule und Bildung NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen passt die Corona-Schutzregeln an und hebt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in weiten Teilen auf. Das gilt auch für Schulhöfe beziehungsweise das Außenschulgelände. Die neuen Regelungen treten zum Montag, 21. Juni, in Kraft. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ab Montag gilt die Grundregel: Draußen muss in der Regel keine Maske getragen werden, es sei denn, man kann die Abstände nicht einhalten. Die weiterhin stark sinkenden Inzidenzen erlauben es uns, diesen Schritt zu gehen. Ab Montag werden wir voraussichtlich in allen Kreisen und kreisfreien Städten die Inzidenzstufe 1 erreichen. Das ist sehr erfreulich. Da wo viele Menschen zusammenkommen, ist die Maskenpflicht aber weiterhin das Gebot der Stunde. Die Zweitimpfungsquote steigt zwar rasant, aber noch haben wir keine Herdenimmunität erreicht. Solange heißt es: Wachsam sein.“

Ab 21. Juni gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in Regionen der Inzidenzstufe 1 nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

  • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
  • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen
  • In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Darüber hinaus ergeben sich für die Inzidenzstufe 1 aufgrund der weiter positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens die folgenden Erleichterungen:
  • Bei Angeboten wie Fahrschulen etc. ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Es ist keine FFP2-Maske mehr erforderlich.
  • Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig.
  • Freizeitangebote im Freien (insbesondere Zoos) können wieder ohne Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung wahrgenommen werden. 
  • Sitzungen, Tagungen und Kongresse können mit mehr als 1.000 Teilnehmern im Freien stattfinden. In Innenräumen sind Veranstaltungen dieser Größenordnung ab dem 1. September 2021 mit Hygienekonzept wieder erlaubt.

Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich weiterhin bestehen, wobei aber die Maske bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung an festen Sitz- oder Stehplätzen von Bildungs-, Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen abgenommen werden darf, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden. Darüber hinaus wird ab 21. Juni  auch für Schulen die Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Freien aufgehoben. Damit entfällt insbesondere für Schülerinnen und Schüler in den Pausen auf dem Schulhof die Maskenpflicht. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Landesregierung hat versprochen, Infektionsschutzmaßnahmen zurückzunehmen, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt. Mit zwei verpflichtenden Corona-Tests pro Woche, strengen Vorgaben für die Hygiene und der weiter fortschreitenden Impfung von Lehrerinnen und Lehrern gehören unsere Schulen zu den am besten geschützten Orten. Bei den aktuell niedrigen Infektionszahlen und der geringen Ansteckungsgefahr an der frischen Luft ist die Aufhebung der Maskenpflicht draußen auf dem Schulgelände verantwortungsvoll und angemessen.“

Im Schulgebäude und im Klassenzimmer gilt die Maskenpflicht unverändert fort. Diese Regelung gilt vorerst bis zu den Sommerferien. Ministerin Gebauer: „Die Landesregierung wird das Infektionsgeschehen weiter genau beobachten und die Maßnahmen für die Hygiene und den Infektionsschutz kontinuierlich daraufhin überprüfen, ob sie angemessen und wirksam sind. Wir bleiben vorsichtig. Die Infektionszahlen gehen zurück, das ist sehr positiv, aber die Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Alle Regelungen der aktuellen Coronaschutzverordnung und Coronabetreuungsverordnung sind unter dem nachfolgenden Link zu finden: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-06-16_coronaschvo_ab_21.06.2021_lesefassung.pdf

 

Politik fragt nach Qualität dfer Betreuungsangebote

Zur Sitzung des Rates am 24. Juni haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP nachgefragt, wie die Verwaltung den Haushaltsbegleitbeschluss zur Qualitätsentwicklung in den Betreuungsangeboten für Kinder umgesetzt habe. Hierfür hatte der Rat der Stadt zusätzlich 75.000 Euro im Haushaltsjahr 2021 und 180.000 Euro im Haushaltsjahr 2022 zur Verfügung gestellt. Um die Beantwortung der folgenden Fragen wird gebeten: Wie und für welche Maßnahmen, werden die im Begleitbeschluss zum Haushalt 2021/2022 zur Verfügung gestellten Mittel in den Jahren 2021 und 2022 verausgabt? Gibt es für diese Maßnahmen Kriterien und einen Schlüssel, nach denen die Mittel zu verteilen sind?

Freizeitgestaltung in den Ferien bei freiem Eintritt?

Sympathie mit dem Antrag der Linken, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 26 Jahren in den Sommermonaten Juli und August den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im gesamten Remscheider Stadtgebiet kostenlos nutzen zu lassen, zeigten im Hauptausschuss am vergangenen Donnerstag auch Sprecher anderer Fraktionen. Für Kinder und Jugendliche wünschten sich die Linken auch freien Eintritt ins Badeparadies H²O und das Freibad Eschbachtal (falls geöffnet), und für den "Kräwi-Bus" im Juli und August einen doppelt so großen Fahrplan. .Doch beschlossen wurde über den Antrag nicht, sondern er wurde bis zur Ratssitzung am 24. Juni vertagt. Denn dabei hätten unter Umständen auch die Stadtwerken und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr als Geldgeber ein Wort mitzureden, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Besonders die Antragsbegründung hatte es dem Hauptausschuss angetan: „Kinder und Jugendliche gehören zu der Gruppe, die unter der Pandemie und unter den dazugehörigen Maßnahmen am meisten zu leiden hatten und haben. Sie haben sich größtenteils vorbildlich an die geltenden Maßnahmen gehalten und damit auf ihre gewohnten und für ihre Entwicklung wichtigen Aktivitäten und Kontakte verzichtet – v. a. um Menschen aus den Risikogruppen zu schützen. Neben der (partiellen) Schließung von Kindergärten und Schulen trafen sie auch die Schließungen von Jugendzentren, Sportvereinen, Musikschulen und anderen Einrichtungen übermäßig. Auch die Ausgangssperre und private Kontaktverbote waren Maßnahmen, die überproportional zulasten der jungen Generationen gingen.“

Gleichzeitig hätten sich viele junge Menschen von staatlichen Hilfspaketen und dem allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs über die Pandemie ausgeschlossen gefühlt, stellten die Linken fest. Deshalb sei es richtig, der jungen Generation „wenigstens ein Stück weit entgegenzukommen und ihr in der ausklingenden Pandemie mehr Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung zu bieten. Denn viele Familien und junge Menschen werden auch in diesem Sommer auf Urlaub verzichten müssen, und viele Einrichtungen in Remscheid werden auch weiterhin nicht im Normalbetrieb laufen können.“ Auch könne der Gebührenerlass  zur Wiederbelebung der Innenstädte und Stadtteilzentren beitragen.

Museum von Schloss Burg zeigt sich in neuem Gewand

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Wegen  der Sanierung von Schloss Burg und der damit verbundenen Schließung des Hauptgebäudes können Besucher/innen in den kommenden Jahre nicht mehr durch den Rittersaal, seine Nachbarräume und die darüber liegenden Etagen schlendern. Damit aber große und kleine Besucher trotzdem einen Blick auf Wandgemälde, Ritterrüstungen, Schwerter und andere Dinge werfen können, wurde ein Übergangsmuseum im Grabentor eingerichtet. Die Räume mussten allesamt neu hergerichtet werden; bislang wurden sie als Büroräume genutzt. Nun erzählen dort mehr als 35 Schautafeln und Abbildungen von der Geschichte der Burganlage und dem Leben im Mittelalter und zeigen Szenen der bedeutendsten Wandgemälde der Festsäle. Die Besucher dürfen sich also freuen, auf ein mit viel Liebe zum Detail neu eingerichtetes „altes“ Museum.

In den vergangenen zwei Monaten steckten vor allem der Museumstechniker Edgar Falkenhain und der wissenschaftliche Mitarbeiter Tobias Millard viel Fleiß und Arbeit in die neue Ausstellung. Aber nicht nur sie hatten alle Hände voll zu tun – uneingeschränkt alle Mitarbeiter haben auf unterschiedlichste Weise zum Gelingen der Ausstellung beigetragen. Daher gilt der Dank des Museumsdirektors Gregor Ahlmann dem ganzen Team. Der Schlossbauverein ist stolz und glücklich, dass der Museumsbetrieb trotz der großen Sanierung weitergehen kann. Vor allem auch nach einer sehr langen Corona-Durststrecke.

Auch digital hat sich Schloss Burg weiterentwickelt. Zusammen mit der Excit3d GmbH aus Solingen wurden virtuelle Szenen erstellt, die den Besucher mit Hilfe einer an dem Museumskasse erhältlichen VR-Brille in Kombination mit dem eigenen Smartphone in die Welt des Mittelalters eintauchen lassen. So sitzt man z.B. mit am gedeckten Tisch in großer Runde zu einem mittelalterlichen Gelage oder kann den Ritter bei einem Probekampf im Brunnenhof zuschauen, wo nicht weit entfernt der Schmied auch seiner Arbeit nachgeht. Die Access-Points sind entsprechend auf dem Rundweg gekennzeichnet, der im Hof beginnt und durch die neue Ausstellung im Grabentor zum Bergfried führt. Leider ist die Besichtigung nach wie vor nicht komplett barrierefrei möglich. (Nadine Neuschäfer)

Sprachförderung mit digitalen Medien

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Kinder anregen, digitale Medien kreativ zu nutzen, selbst zu gestalten und dadurch gleichzeitig die Sprach- und Lesekompetenz fördern – das sind die Ziele des Projekts „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW. Nach einer zweijährigen Pilotphase an sechs Standorten in Nordrhein-Westfalen stehen nun allen öffentlichen Bibliotheken und Kitas die Anregungen zur Durchführung solcher medienpädagogischen Angebote sowie der Abschlussbericht zur Verfügung. Die Sprachförderung soll dabei insbesondere Kinder unterstützen, die zu Hause nicht oder nicht überwiegend Deutsch sprechen.

„Sprache ist der Schlüssel zu Bildung und zu Teilhabe an der Gesellschaft. Das Projekt hat gezeigt, dass digitale Medien im Kita-Alltag eine sinnvolle Ergänzung zu analogen Medien darstellen und die Sprachkompetenz fördern können. Denn insbesondere im Kindergartenalter steht eine kreative Mediennutzung im Vordergrund, die nicht nur konsumierend, sondern aktiv und gestaltend ist“, sagt Petra Büning, Leiterin der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, anlässlich der Veröffentlichung des Abschlussberichts des Projekts. Beispiele für entsprechende medienpädagogische Angebote in Kindertagesstätten zeigen 20 so genannte Impulskarten. Neben der Verlaufsbeschreibung gibt es eine Materialliste sowie Tipps für die Vorbereitung. Die verwendeten digitalen Medien reichen von Tablets, programmierbaren Robotern, digitalen Lesestiften und Digitalkameras bis hin zu Apps, zum Beispiel zur Erstellung von kleinen Zeichentrick-Filmen (Stop-Motion-Filmen). Oft werden digitale und analoge Medien kombiniert. „Wir möchten mit den Impulskarten möglichst viele Bibliotheken und Kindertagesstätten motivieren, eine Sprachschatz-Kooperation einzugehen“, erklärt Christina Kaper von der Fachstelle, die mit Eva Göring das Projekt begleitet hat. Interessierte finden im Abschlussbericht Hinweise für den Aufbau von Kooperationen zur Umsetzung medienpädagogischer Arbeit.

Um den Erfahrungsaustausch zur Entwicklung digitaler Angebote im Bereich Sprachbildung weiter zu fördern, lädt die Fachstelle im Herbst zu einem Fachtag ein. Zusätzlich sind Online-Veranstaltungen zu den Themen „Kooperation in der digitalen Medienbildung“ und „Mehrsprachigkeit in der frühkindlichen Medienbildung“ geplant. Der Abschlussbericht und die Impulskarten stehen auf dem Blog der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW zur Verfügung.

Bundes-Notbremse entfällt ab Mittwoch

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem Remscheid an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Inzidenz von 100 unterschritten hat, gelten die Vorgaben der Bundesnotbremse ab Mittwoch nicht mehr; vielmehr gelten dann die Vorgaben der Coronaschutzverordnung NRW. Bereits ab morgen wird die Maskenpflicht in der Innenstadt ausgesetzt. Für die Remscheider Schülerinnen und Schüler geht es ab dem 2. Juni wieder in den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke. Die Kitas wechseln ab dem 7. Juni landesweit zurück in den Regelbetrieb. Nach einer tagesaktuellen Festlegung des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales entfällt in Remscheid ab dem 02.06.2021 die Bundes-Notbremse und Remscheid wird der Inzidenzstufe 3 zugeordnet. Voraussetzung dafür war, dass der Inzidenzwert in Remscheid an fünf Werktagen in Folge unter 100 lag. Ab Mittwoch, 2. Juni, gelten damit in Remscheid die Vorgaben der Coronaschutzverordnung NRW – Inzidenzstufe 3 (100-50,1). Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Kontaktbeschränkungen siehe § 4 CoronaSchVO): Die Ausgangssperre entfällt! Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus zwei Haushalten erlaubt. Präsenzunterricht ist im Freien ohne Begrenzung nach Personen oder Inhalten möglich. Innen ist Präsenzunterricht nur mit negativem Testergebnis erlaubt. Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit maximal fünf Personen erlaubt.
  • Kinder-/ Jugendarbeit (siehe § 12 CoronaSchVO): Gruppenangebote sind innen mit 10 und außen mit 20 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Test erlaubt. Ferienangebote und Ferienreisen sind mit negativem Test möglich.
  • Kultur (siehe § 13 CoronaSchVO): Veranstaltungen sind außen mit bis zu 500 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos sind mit bis zu 250 Personen möglich, sofern ein Sitzplan, ein negativer Test sowie eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen. Nicht berufsmäßiger Probenbetrieb außen kann ohne Personenbegrenzung stattfinden. Innen ist das mit 20 Personen, einem negativen Test und ohne Gesang/Blasinstrumente möglich.
  • Sport (siehe § 14 CoronaSchVO): Kontaktfreier Außensport auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen ist erlaubt. Freibäder können für die Sportausübung (keine Liegewiesen) mit negativen Tests geöffnet werden. Außen sind bis zu 500 Zuschauer erlaubt, wenn  negative Tests und ein Sitzplan vorliegen - auch ohne prozentuale Kapazitätsbegrenzung.
  • Freizeit (siehe § 15 CoronaSchVO): Die Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen ist erlaubt, sofern negative Tests vorliegen. Hierzu zählen u.a. Minigolfanlagen, Kletterparks, Hochseilgärten. Freibäder dürfen für den Sportbetrieb mit negativen Tests öffnen. Ausflugsfahrten mit Schiffen (in den Außenbereichen) sind mit negativen Tests erlaubt.
  • Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist (siehe § 16 CoronaSchVO): Einzelhandel, der nicht zur Grundversorgung zählt, kann stattfinden ohne click & meet und ohne vorherigen Test. Die Kundenbegrenzung reduziert sich auf eine Person pro 20 qm.
  • Messen/Märkte (siehe § 16 CoronaSchVO): Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept sind möglich.
  • Gastronomie (siehe § 19 CoronaSchVO): Die Außengastronomie darf geöffnet werden, wenn negative Tests und eine Platzpflicht gegeben ist. Das Umkreis-Verzehrverbot fällt weg.
  • Beherbergung/Tourismus (siehe § 20 CoronaSchVO): „Autarke“ Übernachtungen (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile) sind mit einem negativen Test möglich. Hotels dürfen ohne Kapazitätsbegrenzung öffnen. Das gilt auch für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie. Busreisen sind mit vorherigem Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent) möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Atemschutzmasken tragen.
  • Tagungen, Kongresse, private Veranstaltungen und Party sind weiterhin nicht zulässig.
  • Maskenpflicht Innenstadt: Die seit Herbst letzten Jahres in bestimmten Teilen der Remscheider  Innenstadt geltende Maskenpflicht endet morgen. Die Allgemeinverfügung der Stadt Remscheid zum Zwecke der Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2  wurde per Allgemeinverfügung veröffentlicht in einem Sonderamtsblatt aufgehoben: https://remscheid.de/rathaus-und-politik/medienpool/dokumente050/0.02-2021-Amtsblatt-Nr.20-31Mai-Sonderausgabe.pdf. Die entsprechenden Schilder und Hinweistafeln werden kurzfristig entfernt.
  • Schulen in Präsenz: Mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 kehren auch die Schulen wieder in den Präsenzunterricht in voller Klassenstärke zurück. Details zur näheren Ausgestaltung finden sich auf den Informationsseiten des Schulministeriums NRW: https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-31-mai-2021 Hygienevorgaben, Masken- und Testpflicht gelten weiter. Im Laufe des heutigen Tages wurde zwischen der Stadt Remscheid, der Schulaufsicht bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Schulministerium NRW geklärt, dass die Remscheider Schulen grundsätzlich ebenfalls ab Mittwoch in den Präsenzunterricht starten. In Ausnahmefällen sind schulspezifische Sonderregelungen möglich. Eltern und Schülerinnen und Schüler werden gebeten, auf die entsprechenden Informationen der jeweiligen Schule zu achten.
  • Kitas in Regelbetrieb: Die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestelle wechseln am 07.06.2021 landesweit wieder in den Regelbetrieb: https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20210526_offizielle_information_betrieb_ab_7._juni_2021.pdf.

Aussicht: Erreicht die Stadt Remscheid nun einen stabilen Inzidenzwert zwischen 35,1 und 50 tritt die Inzidenzstufe 2 mit weiteren Öffnungen in Kraft – auch hierzu muss der maßgebliche Wert (unter 50) wieder an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht werden. Detaillierte aktuelle Informationen zu den rechtlichen Vorgaben finden sich auf den Seiten des Landes NRW: Coronaschutz - die wichtigsten Informationen zu den aktuellen Regelungen in Nordrhein-Westfalen | Arbeit.Gesundheit.Soziales (mags.nrw)

1000 Ferienwochen für Familien mit wenig Geld

Pressemitteilung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW

Familien mit Kindern sind seit Monaten durch die Corona-Pandemie stark belastet. Das Familienministerium hat daher für Familien mit geringfügigem Einkommen ein Sonderprogramm zur Förderung von Familienerholungswochen aufgelegt. Das Programm „1000 Ferienwochen für Familien aus Nordrhein-Westfalen in Familienferienstätten“ hat ein Fördervolumen in Höhe von einer Million Euro. Inkludiert sind Vollverpflegung und familienfreundliche, pädagogisch begleitete Freizeitangebote, um den Pandemie-Alltag hinter sich zu lassen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Der Urlaub wird angeboten für die Familienferienstätte St. Ludger, Dahlem-Baasem, Haus Maria in der Aue, Wermelskirchen, Heinrich Lübke Haus, Möhnesee-Günne, Matthias-Claudius-Haus, Meschede-Eversberg, Naturfreundehaus Käte Strobel; Gummersbach und Naturfreundehaus Teutoburg, Bielefeld.

„Wir möchten einen Beitrag leisten, um 1000 besonders belasteten Familien aus Nordrhein-Westfalen in der kräftezehrenden Pandemie-Zeit eine Erholung zu ermöglichen. Unser Angebot richtet sich an interessierte Familien mit geringem Einkommen, die eine einwöchige gemeinsame Auszeit in einer Familienferienstätte machen möchten“, sagte Familienminister Joachim Stamp.  Der Informationsflyer mit allen wichtigen Angaben zur Familienferienwoche erreicht die Familien in diesen Tagen über die Familienzentren und die weitere Kinder- und Jugendhilfestruktur.

Die Förderung richtet sich an interessierte Familien aus Nordrhein-Westfalen mit geringem Einkommen, Familien mit pflegebedürftigen Kindern oder Kindern mit Handicap, Alleinerziehende und kinderreiche Familien, die nach §53 Abgabenordnung förderberechtigt sind. Ab sofort können sie eine Woche Familienurlaub in einer Familienferienstätte über den Reisedienst der Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. per E-Mail (info@familienerholung-nrw.de">info@familienerholung-nrw.de) oder unter Tel. 0800 0005627 buchen. Der Reisedienst ist bei der Berechnung beziehungsweise Ermittlung der Förderfähigkeit behilflich. Die Familien beteiligen sich an der Ferienwoche mit einem Eigenanteil in Höhe von 50 Euro pro erwachsener Person und 25 Euro pro Kind. Unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze entfällt der Eigenanteil. (Ein Taschengeld wird nicht gezahlt) 

Die Landesregierung ermöglicht zudem mit der neuen Corona-Schutzverordnung Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche. Davon sind auch die Ferienspielangebote, Stadtranderholungen und Ferienfahrten betroffen, die sich in den Sommerferien besonderer Beliebtheit erfreuen. „Die vielfältigen Angebote der Kommunen und der freien Träger werden dafür sorgen, dass die bevorstehenden Sommerferien trotz aller Einschränkungen von Abenteuer und Spaß geprägt sein werden“, erklärte Minister Stamp. Die Träger der Kinder- und Jugendhilfe erhalten mit der neuen Coronaschutzverordnung einen Handlungsrahmen und Sicherheit, welche Angebote für Kinder und Jugendliche wieder möglich sind (§12 Coronaschutzverordnung). Das Land ermöglicht bei einer Inzidenz über 50 Gruppenangebote für junge Menschen im Freien für 20 Personen, soweit die Regelungen der Bundesnotbremse nicht greifen. Drinnen dürfen zehn statt wie bisher fünf junge Menschen die Angebote wahrnehmen. Eintägige oder mehrtägige Ferienangebote in Gruppen von 20 jungen Menschen werden ebenfalls wieder möglich. Voraussetzung zur Teilnahme ist der Nachweis eines negativen Tests, der auch als beaufsichtigter Selbsttest vorgenommen werden kann. Ferienfahrten werden mit festen Gruppen ermöglicht. Bei einer Teilnehmerzahl von über 50 jungen Menschen müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie das betreuende Personal in feste Gruppen von höchstens 25 Personen eingeteilt werden. Auch hier besteht eine Testpflicht zu Beginn und während der Fahrt zweimal wöchentlich. Bei einer Inzidenz über 35 bis 50 dürfen 30 junge Menschen draußen und 20 drinnen an den Angeboten teilnehmen. Bei einer Inzidenz bis 35 erhöht sich die Zahl der jungen Menschen, die draußen an Angeboten teilnehmen dürfen, auf 50 und drinnen auf 30 Personen. Die Neuregelung ist unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Infektionsstandards möglich. Hierzu wird sich das Kinder- und Jugendministerium eng mit den Landesjugendämtern sowie den Trägern der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit abstimmen.

Eine Bildungskonferenz zu Jugendhilfe und Schule?

Zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 19. Mai und des Schulausschusses am 2. Juni haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP die Verwaltung nach dem avisierten Arbeitsgespräch zum „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ gefragt: „Gibt es in der Verwaltung schon Überlegungen, wann, in welchem Rahmen und mit welchen Akteurinnen und Akteure die einzelnen Module der angekündigten Bundesförderung in kommunales Handeln übersetzt werden können?“

„Die Rückmeldungen von Schulen und aus der Jugendhilfe zeigen deutlich, dass auch Remscheider Kinder und Jugendliche stark von den Auswirkungen der Corona Pandemie betroffen sind“, schreiben die Antragsteller. „Der Distanzunterricht stellte viele von ihnen vor große Herausforderungen und führte teilweise zu deutlichen Bildungslücken. Gleichzeitig wurden die sozialen Kontakte stark eingeschränkt und auch Bewegungsmöglichkeiten fehlen in vielen Bereichen. Dies kann Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen haben.“ Die Bundesregierung habe das mittlerweile erkannt und das „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ aufgelegt. Das Maßnahmenpaket fuße auf vier Säulen und berücksichtigt Aspekte formeller und informeller Bildung gleichermaßen.

„Auch wenn Teile des Programms noch durch die Länder umgesetzt werden müssen, gilt es jetzt auch in Remscheid, das Programm zu nutzen und vor allem für die Kinder und Jugendlichen mit allen Optionen nutzbar zu machen“, heißt es in der Anfrage. „Für das Gelingen ist der Schulterschluss all derer erforderlich, die sich aus Sicht von Schule und aus Sicht von Jugendhilfe mit dem gedeihlichen Aufwachsen jungen Menschen beschäftigen.“ Dies sei ähnlich schon am 24. März im Jugendhilfeausschuss diskutiert worden. Das habe damals in den Vorschlag von Sozialdezernent Thomas Neuhaus gemündet, „alle Akteure, die sich mit den Aufgabenfeldern Jugendhilfe und Schule befassen, umgehend zu einer Gesprächsrunde zusammenzurufen mit der Aufgabenstellung, gemeinsam bedarfsorientierte Lösungsansätze zu erarbeiten, die möglichst rasch wie auch nachhaltig zu einem allumfassenden Unterstützungsangebot für die Kinder und Jugendlichen führen.“ Das nun vorliegenden Bundesprogramm bietet die Möglichkeit, in einer „Bildungskonferenz Jugendhilfe und Schule“ ein entsprechendes Programm zu koordinieren und zu erarbeiten.

So steht’s um den Ausbau der KiTA

Mit Ratsbeschluss vom 26. September 2019 wurde der Gesamtausbaubedarf an insgesamt 1.123 Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen (KITA) vom Beginn der Ausbauplanung 2015/2016 bis zum Kindergartenjahr 2022/2023 festgestellt. Bisher wurden folgende Betreuungsplätze realisiert:

  • 20 Plätze durch eine zusätzlich geschaffene Gruppe in der KITA Zaunkönig, Am Eichholz
  • 15 Plätze in einer Waldgruppe der Ev. KITA Steinacker Str., Steinacker Str.
  • 20 Plätze in einer Waldgruppe der Städt. KITA Honsberg, Engelsberg
  • 80 Plätze in der KITA Sterntaler der Initiative Jugendhilfe, Fritz-Ruhrmann-Str.
  • 110 Plätze in der KITA Waldkrönchen der Stepke KiTa gGmbH, Arturstr.
  • 75 Plätze in der KITA Engelsberg der AWO-Elterninitiative, Engelsberg. (Im Kindergartenjahr 2020/2021 wurden zwei Gruppen mit 40 Plätzen in Betrieb genommen, die Inbetriebnahme der dritten Gruppe mit 20 Plätzen erfolgt im Kindergartenjahr 2021/2022, die Inbetriebnahme der Wander- und Erlebnisgruppe mit 15 Plätzen erfolgt erst bei Bereitstellung des Bauwagens).

Die Stadtverwaltung erwartet, wie sie in ihrer Vorlage zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 19. Mai feststellt, „dass zum bzw. im Kindergartenjahr 2021/2022 folgende Kindertageseinrichtungen fertiggestellt werden:

  • 80 Plätze in der KITA Oststraße der Elterninitiative Kind sein e.V., Oststr. Die Einrichtung befindet sich zurzeit im Bau, die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich zum 1.9.2021. Das Personal steht zur Verfügung.
  • 80 Plätze in der KITA Hackenberger Str. der AWO Elterninitiative, Hackenberger Str. (Die Einrichtung befindet sich derzeit im Bau. Durch Bauverzögerungen wird sich die Inbetriebnahme wahrscheinlich bis in den Herbst verzögern. Hier wird mit Hochdruck an Beschleunigungen gearbeitet.)

Geplant war außerdem die Fertigstellung der Weltkinder-KiTa Sedanstraße des Trägers Netzwerk ISS gGmbH mit 80 Plätzen für das Kindergartenjahr 2021/2022. Die Baugenehmigung wurde erteilt. Die Herrichtung des Wendehammers soll am 17.5.2021 beginnen, im Anschluss die Errichtung des Neubaus. Die Abstimmung zur Bauphase mit der benachbarten Grundschule ist erfolgt. Insoweit sei zum 1.1.2022 mit der Inbetriebnahme zu rechnen.

Die Planung von 100 Plätzen in einer neuen Kindertageseinrichtung auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Tannenhof mache deutliche Fortschritte, berichtet die Verwaltung weiter. Die Baugenehmigung wurde erteilt, der Baubeginn für den 3.5.2021 bereits angezeigt. Eine Inbetriebnahme könne im günstigen Fall zum Ende des Kindergartenjahres 2021/2022 (April/Mai 2022) gelingen.

In Planung befinden sich außerdem 80 Plätze in der neuen „KiTa Grillardor“ des Trägers Netzwerk ISS gGmbH. Der Bauantrag ist in Vorbereitung.  Wahrscheinlich erscheine die Inbetriebnahme zum 1.8.2022.

In Planungsüberlegungen befinden sich derzeit:

  • 110 Plätze in einer Städt. KITA im Stadtpark als dauerhafte Lösung für das derzeitige Container-Provisorium. In einer noch zu schaffenden Übergangslösung sollen ab dem Kindergartenjahr 2021/2022  50 Kinder weiter betreut werden.
  • 100 Plätze an einem Standort an der Burger Straße
  • 60 - 80 Plätze am Standort Flurweg durch den Träger KiTaConcept.

Diese Plätze werden frühestens zum Kindergartenjahr 2022/2023 zur Verfügung stehen. „Für den verbleibenden Bedarf von ca. 120 Betreuungsplätzen gibt es unterschiedliche Überlegungen, die sich aktuell noch in der Sondierungs- und Prüfungsphase befinden“, so die Stadt.