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Moshstation - Konzert mit Voidemolition

25.01.2020 | Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Eintritt: 8 € | Kraftstation - Honsberger Str. 2, Remscheid

Die Kraftstation startet am Samstag den 25.01. mit einem Konzert der Remscheider Band Voidemolition in das neue Jahr. Mit dabei sind außerdem die Bands Staredown aus Oer-Erkenschwick und We Are Perspectives aus Bottrop.

Als Mosh (Pit) beschreibt man in der Matalszene einen Kreis in dem Zuschauer*innen vor der Bühne tanzen. Für alle deren Herz also für MELODIC METALCORE | HARDCORE | PROGRESSIVE METALCORE | MELODIC HARDCORE schlägt und die am kommenden Wochenende Lust haben zu tanzen ist das Konzert genau das Richtige! 

Voidemolition vereinen mit ihrer Musik viele Stilmittel verschiedener Subgenres, um daraus klangvolle und eingängige Musik zu erschaffen. Typisch harte Riffs, wie im Metalcore, schnelle Beats á lá Thrash, anregende Breakdowns aus dem Posthardcore und gefühlvolle Melodien bilden den Klang. Zum Mitsingen verleitende und zum Nachdenken anregende, anspruchsvolle Texte übermitteln die Botschaft und werden durch den zunehmend progressiven Schreibstil zu richtigen Geschichten geschmiedet.

Hier trifft Lyrik auf brachiale Soundgewalt! Gepaart mit packender Performance erzeugt die Band einen mitreißenden Sog, in dem jeder hineingerät. Und so heißt es am kommenden Samstag in der Kraftstation: „Werdet Teil der Familie! ENTER THE VOID! WE ARE THE VOID!“

 

 

Schulranzenparty für Schüler und Eltern am 1. Februar

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zum Start in eine perfekte Schulzeit gehört unter anderem der richtige Tornister. Was Eltern beim Kauf eines Schulranzens wissen und berücksichtigen sollten, erfahren sie auf der 10. Schulranzenparty der Stadtsparkasse Remscheid am Samstag, 1. Februar 2020, im Kundencenter an der Alleestraße. Von 10 bis 15 Uhr werden dort unter anderem die neuesten Schulranzen und Rucksack-Modelle mit Zubehör für Schulanfänger und Schülerinnen und Schüler präsentiert. Die Aussteller „Die Schatzkiste“ und „Gottlieb Schmidt“ bieten an, individuell über die neuesten Modelle zu informieren. Das Probetragen der Ranzen und eine fachkundige Beratung sind dabei natürlich garantiert, und selbstverständlich können die gewünschten Schulranzen auch direkt im Kundencenter gekauft werden.

Doch nicht nur die Schulutensilien stehen am 1. Februar im Vordergrund. Auf die Gäste wartet auch ein spannendes und umfangreiches Rahmenprogramm. Die Polizei und die Verkehrswacht Remscheid geben wichtige Tipps für den sicheren Schulweg. Wie wichtig ein richtig sitzender Ranzen ist, zeigen die Physiotherapeuten von medora. Und unter dem Motto „Kommt und bewegt euch“ präsentiert der Remscheider Sportverein (RSV) gemeinsam mit der OGGS Reinshagen Bewegungsspiele, die nicht nur auf dem Schulhof ausprobiert und gespielt werden können. Unter dem Motto „Gesundes Frühstück“ zeigt Maike Grimmelt von der Barmer, was in die Frühstücksdose gehört. Für Bewirtung sorgt in diesem Jahr der Line Dance Clubs Maverick e.V. mit einem Muffinstand. Zum zehnjährigen Jubiläum wartet auch noch eine besondere Überraschung auf die kleinen und großen Besucher – „Oh Larry“, der Ballonmeister, tritt mit seiner Ballonshow auf. (Ann-Kristin Soppa)

15. Mädchenfußball-Turnier am 31. Januar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der Sporthalle Neuenkamp veranstaltet der städtische Fachdienst Jugend am Freitag, 31. Januar, gemeinsam mit den Kooperationspartnern Fußballkreis Mädchenfußball, SG-Hackenberg und 1. FC Klausen unter Beteiligung der Remscheider Schulen und des Fachdienstes Sport und Freizeit zum 15. Mal das Mädchenfußball-Turnier „GIRLS-SOCCER“.  Es steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Neben den Vereinssportlerinnen sind ganz besonders Schul- und Straßenmannschaften dazu eingeladen mitzumachen. Auch Einzelspielerinnen sind herzlich willkommen und werden vor Ort in bestehende Teams integriert. Zum zweiten Mal können beim „GIRLS-SOCCER“ auch die Vier- bis Sechsjährigen ihr Können unter Beweis stellen und ab 14.30 Uhr am Turnier teilnehmen. Diese Kinder-Mannschaften werden allerdings ausschließlich von Kindertageseinrichtungen gestellt, damit eine Betreuung vor Ort gewährleistet ist.  

Von 14.30 bis 17.30 Uhr findet das Turnier der Sieben- bis Zehnjährigen und der Elf- bis 14-Jährigen sowie ein Spaß- und Bewegungsparcours für alle Altersklassen statt. Um 18.30 Uhr startet das Turnier für die 15- bis 18-Jährigen. Während der Spielpausen ist selbstverständlich für ausreichend Getränke und Snacks gesorgt. Mitmachen lohnt sich: Für die ersten drei siegreichen Mannschaften gibt es tolle Preise und eine Urkunde. Und auch Spielerinnen, die nicht einen Platz auf dem "Treppchen" ergattern, erhalten als Anerkennung für ihre Leistung einen kleinen Preis mit Urkunde.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ein herzlicher Dank gilt den Stadtwerken Remscheid, der Lebenshilfe Remscheid, dem H2O Remscheid, der Hudora GmbH (Hugodrom) und dem CineStar Remscheid. Sie unterstützen das Turnier mit Geld- und Sachspenden. Der Anmeldeschluss per Internet oder E-Mail ist am Donnerstag, 30. Januar, um 12 Uhr. Kurzentschlossene können sich am Veranstaltungstag auch noch vor Ort anmelden für das Turnier der Jüngeren bis 14 Uhr und für das Turnier der Älteren bis 18 Uhr.

Zu den Pilze des Winters gehören Judasohren

Judasohr am Schwarzen Holunder (Foto: Jörg Liesendahl / Natur-Schule Grund)
Wenn mitten im Winter der Frost immer noch nicht eingetroffen ist oder eine Pause macht und bei Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt die Luft schön feucht ist, dann sind in den Wäldern des Bergischen Landes die Gallertpilze zu finden, die der Volksmund als "Hexenbutter" bezeichnet. Daneben gibt es u.a. "Judasohren", Austernseitlinge und vielleicht auch Samtfußrüblinge zu bestaunen.
Diese besondere Gruppe von Winterpilzen und natürlich auch ihre Lebensräume stellt Biologe Jörg Liesendahl bei einem ganz speziellen Winterspaziergang in der Umgebung von Remscheid-Grund vor.
Los geht's am Sonntag, 26. Januar, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro und für Kinder bis 15 Jahren drei Euro. Für Familien mit mehr als einem eigenen Kind gibt es einen Rabatt. Bei ausreichend warmer, dem Wetter angepasster Kleidung und wärmendem Schuhwerk ist dieser auf ca. drei Stunden angelegte Waldspaziergang auch für Kinder ab sieben Jahren geeignet.
Eine Anmeldung bis 24. Januar ist erforderlicn untrer Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Streik der Engel wegen der Unmoral der Menschheit?

Christian Wüster, Vorsitzender der Lüttringhauser Volksbühne, hat sich auch als Theaterautor längst einen Namen gemacht. Nun hat er nicht nur ein neues Theaterstück geschrieben ("Renaissance und Anachronismus"), sondern dazu auch gleich noch eine neue Theatergruppe gegründet – das „WÜSTheatER“. Die Ensemblemitglieder sind Ceyda und Feyza Lekesiz, Guido Romlau, Livia Strauch, Lucy Schumacher, Sascha von Gerishem, Sebastian Stein und Steph Hoffmann. Und sie haben eines gemeinsam: Geburtsort und Religion spielen für sie keine Rolle; gelebt werden Respekt und Toleranz.

Die Geschichte von „Renaissance und Anachronismus: Die Engel Hieroymus und Philippus bearbeiten die Todesfälle im Himmel. Plötzlich steigt das Arbeitspensum erheblich an, weil immer mehr und mehr Klienten, sprich Verstorbene, an der Himmelspforte ankommen. Das Verwalten der Toten verkommt zur Fließbandarbeit, die schier ins Unermessliche ausartet. Prompt denken die Engel an Streik. Aber dürfen sie das überhaupt? Und welche Auswirkungen hätte dies auf die Menschheit? Ist die Unmoral der Menschheit ein Grund zum Streiken?

Drei der Laienschaupieler*innen sind Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums.  Dessen Kunst-AG unter der Leitung von Alla Grabinski hat die Kulissen entworfen und gebaut. Die erste Probe in den Kulissen beginnt am kommenden Montag um 18.30 Uhr in der Aula des Leibniz-Gymnasiums, Lockfinker Straße 23 in Lüttringhausen-Klausen.  Dort finden später auch die ersten beiden Aufführungen des Stücks statt: Die Uraufführung am Freitag, 24. Januar, ist eine geschlossene Veranstaltung allein für Schüler*innen des Leibniz-Gymnasiums, die zweite Aufführung, am 25. Januar ab 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) an gleicher Stelle für die Öffentlichkeit.

Die zweite öffentliche Aufführung ist für Sonntag, 15. März, im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus geplant, organisiert von Remscheid Tolerant. Sie findet im Großen Saal des CVJM Lüttringhausen, Gertenbachstraße 38, in Lüttringhausen statt. Der CVJM Lüttringhausen e.V. will für ein Catering in der Pause sorgen.

Naturschule: Vögel beobachten im Winter

Die Natur-Schule Grund begleitet die bundesweite NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" (10. - 12. Januar) mit einer Veranstaltung, die sich nicht nur an erwachsene TeilnehmerInnen richtet.  Am Freitag, 10. Januar, stellt Biologe Jörg Liesendahl Wintervögel in Deutschland allgemein und speziell im Gebiet rund um die Natur-Schule Grund vor und erläutert wichtige Bestimmungsmerkmale. Zu Beginn gibt es die Möglichkeit, in der Gruppe Wintervögel im Außengelände der Natur-Schule zu beobachten, u.a. kommt die Vogelbeobachtungsstation im Garten zum Einsatz. Wer hat sollte ein Fernglas mitbringen. Es können aber auch Ferngläser ausgeliehen werden. Das Angebot startet um 150 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, und dauert zwei Stunden. Die TeilnehmerInnen zahlen sechs €, Kinder bis 15 Jahren drei €. Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldungen telefonisch unter Tel. RS 374 8239 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de.

154 Remscheider Sternsinger unterwegs

„Frieden! Im Libanon und weltweit““ heißt das Leitwort der 61. bundesweiten Aktion „Dreikönigssingen“, bei der wieder Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen. Daran beteiligen sich Jungen und Mädchen aus allen 27 deutschen Bistümern. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt. Allein bei der Aktion 2019 kamen über 50 Millionen Euro an Spenden zusammen. In den vergangenen Tagen waren in Alt-Remscheid in 16 Gruppen 54 Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Suitbertus unterwegs. Am kommenden Wochenenden werden in Lennep und Lüttringhausen rund 90 Kinder aus der Pfarrei St. Bonaventura und Hl. Kreuz folgen. Im großen Sitzungsaal des Rathauses empfing gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in guter Tradition die Remscheider Sternsinger mit Donuts und Kakao. Begleitet wurden sie auch diesmal wieder von Monika Roth Diakon und Rony John. Er gab wie in den Vorjahren beim „Lied der Sternsinger“ mit seiner Trompete den Ton an. (siehe Video). Una natürlich schrienb auch diesmasl wieder die Sternsinger die Anfangsbuchstaben eines Segens in lateinischer Sprache „C+M+B*2018“ („Christus mansionem benedicat“ - Christus möge dieses Haus segnen!) als traditionelle Segensbitte an die Türen.

Ziel der diesjährigen Sternsingeraktion ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern. Die Adyan-Stiftung, die 2006 von Christen und Muslimen gegründet wurde, setzt dabei auf Bildung und Dialog. Mit Hilfe der Sternsinger hat Adyan ein Bildungsprogramm für Schulen erarbeitet, das Kindern und Lehrern die gemeinsamen Werte der Weltreligionen sowie Wissen über die eigene Religion und Geschichte vermittelt. Und der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, ein langjähriger Sternsinger-Partner, leistet Hilfe bei der schulischen Integration und der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge. Die Caritas Libanon organisiert unter anderem ein Hausaufgaben- und Freizeitprogramm für Kinder unterschiedlicher Herkunft und Religion in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Der biblische Leittext ist Jesaja 2,2-5: Wenn die Menschen auf den Wegen des gerechten Gottes gehen, werden sie aus Schwertern Pflugscharen machen, und die Kriege zwischen den Völkern finden ein Ende. Danach sieht es leider gegenwärtig in Nahen Osten gar nicht aus.

Neue Ombudsleute für Beschwerden zum SGB VIII

Im Rahmen von Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe wird in Kooperation mit der „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“ in Remscheid eine Ombudsstelle eingerichtet. Die Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V. ist unabhängig von den wirtschaftlichen Interessen der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe. Der Verein unterhält in Wuppertal (Adresse: Hofkamp 102, 42103 Wuppertal; Telefon: (02 02) 29536776; E-Mail team@ombudschaft-nrw.de">team@ombudschaft-nrw.de) eine Beschwerdestelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Anspruch auf Leistungen nach dem SGB VIII haben und sich bei der Leistungsgewährung durch einen öffentlichen Jugendhilfeträger oder bei der Leistungserbringung durch einen freien Jugendhilfeträger subjektiv nicht ausreichend beteiligt, beraten, betreut und beschieden fühlen. Die Mitarbeiter/innen der Beratungsstelle und die örtlichen Ombudsleute sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe mit langjähriger Berufserfahrung. Die Verwaltung hat dem Jugendhilfeausschuss zur Sitzung am 15. Januar eine umfassende Information vorgelegt, in der das Beratungsverfahren vorgestellt wird:

"Die Ombudschaft Jugendhilfe NRW ist eine externe Beschwerdestelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Anspruch auf Leistungen nach dem SGB VIII haben und sich bei der Leistungsgewährung durch einen öffentlichen Jugendhilfeträger oder bei der Leistungserbringung durch einen freien Jugendhilfeträger subjektiv nicht ausreichend beteiligt, beraten, betreut und beschieden fühlen. Die Ombudschaft Jugendhilfe NRW bietet diesen Menschen Unterstützung, Beratung und Begleitung bei der Formulierung ihrer Beschwer-de gegen einen Jugendhilfeträger an. Die Ombudschaft Jugendhilfe NRW ist, unter Berücksichtigung fachlicher Maßstäbe, für die BeschwerdeführerInnen gegenüber einem Jugendhilfeträger grundsätzlich parteilich tätig. Sie ist dem Ziel einer einvernehmlichen Ab-hilfe einer Beschwerde verpflichtet. Kann eine einvernehmliche Lösung nicht erzielt wer-den, kann die Ombudschaft Jugendhilfe NRW den/die Beschwerdeführer/in auch bei der Durchsetzung seiner / ihrer Rechte nach SGB VIII gegenüber einem öffentlichen Jugend-hilfeträger oder seiner / ihrer gesetzlichen und vertraglichen Rechte gegenüber einem freien Jugendhilfeträger unterstützen. Fachlicher Maßstab ist die Orientierung am Kindes-wohl, an den materiellen und an den Verfahrensrechten der jungen Menschen und denen der Personensorgeberechtigten als Leistungsberechtigte oder Anspruchsinhaber nach SGB VIII. (...)

Der Erstkontakt mit der Beratungsstelle findet per Telefon statt. Im Team der Beratungsstelle folgen die Beratung der Beschwerde, die Entwicklung möglicher Handlungsstrategien sowie die Entscheidung, ob die/ der Beschwerdeführer/in von der Ombudschaft Jugendhilfe NRW beraten und unterstützt werden kann. Das Ergebnis der Teamberatung wird dem/der Beschwerdeführer/in mitgeteilt. (...)

Ist eine Beschwerdebearbeitung vor Ort erforderlich, wird/werden die örtlich zuständige/n Ombudsperson/en über die Beschwerde und das Ergebnis der Teamberatung informiert. Die weitere Beschwerdebearbeitung erfolgt durch die örtliche(n) Ombudsperson/en in Kooperation mit der Beratungsstelle. Die Beschwerdebearbeitung vor Ort soll möglichst im Zweier-Team durchgeführt werden. In der ersten Zeit bestehen die Teams vor Ort aus einer ehrenamtlichen Ombudsperson und einer Mitarbeiterin der Beratungsstelle. Die Beschwerdebearbeitung im Team ermöglicht die kollegiale Beratung vor Ort und eine Perspektivenvielfalt in der Fallanalyse. (...)

Ombudsstellen in der Kinder- und Jugendhilfe werden zunehmend von freien und öffentlichen Jugendhilfeträgern als eine fachlich notwendige Beschwerdeform für junge Menschen und ihre Familien betrachtet. Die Entstehung von Ombudsstellen ist eingebettet in die Fachdiskurse über Kinderrechte, Kinderschutz, Partizipation und Selbstwirksamkeit. Das Jugendamt und die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid wollen den Remscheider Kindern, Jugendlichen und Familien, die die vielfältigen Leistungen der Jugendhilfe in Anspruch nehmen, das Angebot der unabhängigen Ombudschaft Jugendhilfe NRW sicherstellen."

Aus Lehrermangel nur ausgedünntes Montessoriangebot

Kinder, die bis zum 30. September 2020 das sechste Lebensjahr vollendet haben, werden nach dem Gesetz zum Schuljahr 2020/2021 (1. August 2020) schulpflichtig. Bisher wurden von den insgesamt schulpflichtigen 1010 Kindern 986 an den städtischen Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 24 eventuell vorzeitig einzuschulende Kinder. Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte liegt wie auch im Vorjahr bei rund 56 Prozent. Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung ist es bisher gelungen, für Kinder aus Zuwandererfamilien „wohnortnah“ einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen. Im Gebiet eines Schulträgers die Zahl der zu bildenden Eingangsklassen die kommunale Klassenrichtzahl nicht überschreiten. Zur Ermittlung dieser Zahl wird die Schülerzahl durch 23 geteilt (1010 Anmeldungen: 23 = 43,91 Klassen bzw. nach vorgeschriebener Abrundung = 43 Klassen).

An der GGS Hasten wurden insgesamt 63 Schülerinnen und Schüler (SuS) angemeldet, an der GGS Siepen 74. Beide Schulen sind zweizügig beschlossen und haben auch keine räumlichen Kapazitäten für eine weitere Klasse. Aus diesem Grund mussten fünf bzw. 16 SuS abgewiesen werden. Für diese hätte im Remscheider Norden die GGS Steinberg noch Platz.

An der GGS Dörpfeld wurden am Hauptstandort 61 SuS und am Teilstandort Struck 28 SuS angemeldet. Da an dem Grundschulverbund insgesamt nur drei Eingangsklassen gebildet werden können, müssen mindestens drei SuS abgelehnt werden. An der KGS Menninghausen wurden am Hauptstandort 70 SuS und am Teilstandort Julius-Spriestersbach 28 SuS angemeldet. Bei ebenfalls nur drei Eingangsklassen müssen dort zwölf SuS abgelehnt werden. Im Remscheider Süden hätten sowohl die GGS Mannesmann als auch die GGS Walther-Hartmann rechnerisch noch Kapazitäten, die abgewiesenen SuS aufzunehmen.

An der KGS Franziskus wurden am Hauptstandort in Lennep 58 SuS und am Teilstandort in Lüttringhausen 38 SuS angemeldet. Hier müssen neun SUS abgelehnt werden. In Lüttringhausen hätten sowohl die GGS Eisernstein als auch der Hauptstandort der GGS Adolf-Clarenbach noch freie Kapazitäten.

Die GGS Mannesmann und GGS Hasenberg schöpfen die vom Rat beschlossene Zwei- bzw. Drei-Zügigkeit nicht aus.

In den folgenden Grundschulen können nach den aktuellen Anmeldezahlen rechnerisch kleine Eingangsklassen gebildet werden: GGS Am Stadtpark, GGS Kremenholl, GGS Steinberg, GGS Mannesmann, GGS Hasenberg, GGS Adolf-Clarenbach (Hauptstandort) und GGS Eisernstein.

An der GGS Hackenberg wurden 64 Kinder angemeldet. Die GGS Hackenberg ist eine zweizügige Schule und kann somit rechnerisch zwei Eingangsklassen bilden. Die am Schulstandort vorhandenen Raumressourcen sind sowohl für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS ausgeschöpft. Eine Abweisung in den Regelklassen ist jedoch nicht erforderlich, da 23 Kinder das Montessori-Angebot der Schule besuchen möchten. Hier ist eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich, da nicht ausreichende Montessori-Plätze angeboten werden können.

An folgenden neun Remscheider Grundschulen wird Gemeinsames Lernen (GL) von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf angeboten: GGS Eisernstein, GGS Hackenberg, GGS Mannesmann, GGS Steinberg, GGS Am Stadtpark, GGS Hasenberg, GGS Reinshagen, GGS Dörpfeld, GGS Adolf-Clarenbach. Die konkrete Zahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf kann von der Schulaufsicht frühestens ab dem 1. Quartal 2020 nach Eingang aller Anträge benannt werden.

Das Montessoriangebot ist traditionell ein fester Bestandteil in der Remscheider Schullandschaft. Aktuell verfügen die Grundschulen Hackenberg, Siepen und Adolf-Clarenbach am Standort Goldenberg über ein zum Regelunterricht zusätzlich bestehendes Montessoriangebot. Für das Schuljahr 2020/2021 wurden insgesamt 68 Kinder (Vorjahr 58) für ein Montessoriangebot an folgenden Schulen angemeldet: GGS Hackenberg 23 Kinder, GGS Adolf-Clarenbach / Standort Goldenberg 28 Kinder, GGS Siepen 17 Kinder. „Eine Ausweitung von Montessoriangeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften sowie der teilweise ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten schwierig. Dies führt dazu, dass nicht allen Wünschen nach einem Montessoriangebot entsprochen werden konnte“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung an den Schulausschuss zu dessen Sitzung am 8. Januar. „In der GGS Siepen konnten in diesem Jahr die 17 Neuanmeldungen für ein Montessoriangebot aus personellen und räumlichen Gründen nur in den Regelklassen untergebracht werden.“

Neu: Anmeldung für 5. Klassen an drei Tagen

Der Anmeldezeitraum für die 5. Klassen beginnt mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse am 3. Februar und endet sechs Wochen später am 13. März. Entgegen der üblichen Praxis der Vorjahre ist diesmal auf Wunsch der Mehrheit der Schulleiter ein einheitliches Anmeldeverfahren vorgesehen. Demnach findet die 1. Anmelderunde an allen weiterbildenden Schulen in Remscheid vom 3. bis 5. Februar jeweils von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr statt. Während dieser drei Tage werden alle Anmeldungen an allen Schulen entgegengenommen. Sollten sich für einzelne Schule ein Anmeldeüberhang ergeben, soll sich eine Koordinierungssitzung aller Schulleiterin und Schulleiter der betreffenden Schulform bemühen, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler die gewählte Schulform besuchen können.

„An den Schulen, an denen nach der ersten Anmelderunde die Kapazitäten ausgeschöpft sind, können keine Anmeldungen mehr vorgenommen werden“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung an den Schulausschuss zu dessen Sitzung am 8. Januar. Für alle Schulen, die keinen Anmeldeüberhang haben, findet eine 2. Anmelderunde am 17. und 18. Februar, jeweils von 9 bis 12 und von 15 bis 16 Uhr statt.

34. Wuppertaler Schülerrockfestival am 1. Februar

In der Halle der Universität Wuppertal beginnt am 1. Februar um 16 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) die 24. Runde des Schülerrockfestivals. Ein Event für die ganze Familie. Neben den lokalen und regionalen Bands haben auch bundesweit bekannte Künstler zugesagt: DSDS-Sieger DAVIN wird seine Fans begeistern. Wuppertals ‚Shooting-Star‘ HORST WEGENER hat ein Heimspiel. KUULT aus dem Ruhrgebiet waren den ganzen Oktober bei ‚Alles was zählt‘ (RTL) zu erleben. Nicht fehlen dürfen TIL – ein junges Pop-/Rock-Trio mit dem Charme einer Boygroup, drei Jungs, die tolle Live-Musiker sind. All das zeigt: Die junge Musikszene entwickelt sich weiter.

Im Verbund mit anderen jungen Festivals ist das ‚Schülerrock‘ mittlerweile ein ‚bergisch-rheinisches‘ Musikevent geworden, es präsentiert junge Bands aus Remscheid (u.a. Fitch Bight), Düsseldorf (James‘ Mum, Neem), Ratingen (Friday and the Fool), Andernach (Synergy), Velbert (Station T), Schwelm (Joschi Wiesbrock), Solingen (The Sharks) etc. -  800 Bewerbungen galt es auszuwerten. Karten gibt es für zwölf € bei www.wuppertal-live.de und bei den Bands, sowie für 150 € an der Abendkasse. Infos: 01722637837, info@rockprojekt-wuppertal.com">info@rockprojekt-wuppertal.com Kinder bis zwölf Jahren in Begleitung Erwachsener haben freien Eintritt.

Erziehungshilfe: Jede Spende zahlt sich aus

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Als sogenannte „Flexible Erziehungshilfen“ unterstützen wir im Auftrag des Jugendamtes Familien bei der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder. Bei unserer pädagogischen Arbeit in den Familien wurde deutlich, dass immer mehr Väter voll oder teilweise in die Erziehungsarbeit ihrer Kinder involviert sind. Sie sind z.B. alleinerziehend, oder durch Berufstätigkeit oder Krankheit der Mutter einen großen Teil des Tages für ihre Kinder eigenverantwortlich zuständig. Viele Väter wünschen sich Kontakt zu anderen Vätern, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden. Eltern-Kind Angebote werden jedoch häufig nur von Müttern besucht. Väter sind meist nicht die Zielgruppe solcher Angebote, oder sie fühlen sich davon oft auch nicht angesprochen. Hinzukommt, dass im Gegensatz zu bestehenden Regelspielgruppen, der Förderbedarf nicht nur bei den Kindern, sondern aufgrund problematischer Vorgeschichten auch ein großer Beratungsbedarf bei deren Vätern besteht. Aufgrund dieser erkannten Problematik möchten wir mit einem speziellen Gruppenangebot Väter stärker in den Blick nehmen und gezielt ansprechen: Das Team der Erzieherischen Hilfen bietet eine Spielgruppe für Väter mit ihren Kindern an.

Das Gruppenangebot ist wie eine Regelspielgruppe aufgebaut und soll fortlaufend weitergeführt werden. Zielgruppe dieser speziellen Spielgruppe sind Väter mit ihren Kindern im Alter von 0-3 Jahren, die noch keinen Betreuungsplatz haben. Das Angebot bietet Vätern Austauschmöglichkeiten mit anderen Vä-tern in ähnlicher Situation. Sie können so Ängste und Sorgen, aber auch Erfolgserlebnisse im Zusammenhang mit den Themen Kinder, Familie und Erziehung austauschen und Erfahrungen sowie Anregungen, weitergeben. Durch spielerische und kreative Angebote wird den  Vätern die Zeit und der Raum gegeben werden, gemeinsam mit ihren Kindern zu experimentieren, zu lachen, zu toben, zu spielen, zu singen und zu basteln. Die Kinder sollen dadurch gefördert und die Erziehungskompetenz der Väter erweitert werden. Um die Mietkosten der Räumlichkeiten, die wir von unserem Kooperationspartner dem Deutschen Kinderschutzbund e.V. Remscheid angemietet haben, zu finanzieren und Materialkosten zu decken, werden wir über das Crowdfunding der Pax Bank Spenden sammeln. Ebenso soll den Vätern eine kostenfreie Teilnahme mittels der Spenden zu Gute kommen, damit auch finanziell schwächere Väter mit ihren Kindern das Angebot nutzen können.

Spenden können Sie über die Internetseite www.wo2oder3.de/spielgruppe-fuer-vaeter.
Für Jede Spende ab zehn € gibt die Pax Bank fünf € dazu!