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1990er-Festival am Sonntag im Stadtpark

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bereit für das „größte Open Air Event des Jahres“?  Das große Bergische 90er Open Air Festival bringt am Sonntag, 31.August, von 14 bis 23 Uhr die 1990er-Jahre auf die Musikbühne im Stadtpark mit den Hits mehrerer Generationen und unvergesslicher Partys. Ohrwürmern zum Mitsingen, Tanzen und Feiern - einen ganzen Tag lang!

Mit 90er Live Acts, Specials und vielen Überraschungen soll eine unvergessliche Party gesorgt werden.

Sommer in Grund: Ein guter Grund zu feiern

Seit nunmehr 21 Jahren ist die Natur-Schule Grund in Sachen Umweltbildung in Remscheid und Umgebung aktiv. Inzwischen besuchen junge Eltern, die selbst als Kind mit ihrer Grundschul-Klasse in der Natur-Schule waren, mit ihren Kindern die Einrichtung. Sie und viele andere haben am Samstag, 7. September, von 14 bis 18 Uhr einen Anlass zu feiern – beim Sommer- und Umweltfest in der kleinen Remscheider Hofschaft Grund (Grunder Schulweg 13) mit vielen Infos zu naturnahen Gärten, Tieren und Pflanzen, für Kinder und Erwachsene, ein Naturerlebnis mit allen Sinnen.

Mit dabei sind u.a. Imker Jürgen Grahlke, der alles zu Bienen und Honig berichten kann, die Biologische Station Mittlere Wupper, das Regionale Bildungsbüro Remscheid mit einem Überblick über die Mitmach-Aktion "Remscheid brummt" sowie die Sportjugend Remscheid zum Thema "Plogging". Die Waldschule Solingen, die Station Natur und Umwelt aus Wuppertal und die Natur-Schule selbst werden maßgeblich am Kinderprogramm beteiligt sein. Greenpeace berichtet zum Naturschutz auf hoher See, die Igelschutzgemeinschaft über ihre Schützlinge. Hühner und Küken dieses Jahrgangs können gestreichelt werden. Die Bogenschützenabteilung des RTV bietet auf dem Sportplatz neben der Natur-Schule Bogenschießen für Interessierte an. Dort befindet sich auch die Roadshow der Energie-Agentur NRW, die mit zwei ausprobierbaren Elektroautos teilnehmen und über Elektromobilität sowie Fördermöglichkeiten berichten wird.

Natürlich ist mit Kaffee und Kuchen, Grillwurst mit Wildfleisch, Pizza aus dem Holzofen, Saft, Wasser und Bier für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Bei einer großen Glücksrad-Verlosung locken wert- und sinnvolle Gewinne, die zu einem großen Teil von der lokalen und regionalen Wirtschaft zur Verfügung gestellt wurden. Es lohnt sich also in vielfacher Hinsicht, das Sommerfest der Natur-Schule Grund zu besuchen. Sei es, um an einem der Stände Informationen über Natur und Umwelt zu erhalten oder zur Unterstützung interessanter und wichtiger Einrichtungen in Remscheid, oder einfach nur, um einen schönen Nachmittag mit der Familie mit zahlreichen Tieren und vielfältiger Kinderbelustigung zu verleben. Oder vielleicht suchen Sie ja auch einen Verein bzw. eine Organisation, in der Sie sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft einsetzen können? In der Naturschule Grund werden Sie sicher fündig werden.

Bis Oktober 2020 Elterninitiative mit drei neuen Kitas

Fachlich begleitet von der AWO Kreis Mettmann gGmbH und der Stadt Remscheid hat sich in Remscheid im Februar auf Initiative des AWO-Kreisverbandes Remscheid die „AWO-Elterninitiative Remscheid“ gebildet. „Zunächst als Gründungsinitiative“, wie der Vorsitzende Rainer Bannert gestern auf einer Pressekonferenz im Neuen Lindenhof zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Melanie Konopka und Oliver Kipp (stellv. Vorsitzende), Chiara Bronzetti (Schatzmeisterin) sowie den Beisitzern Natalie Gün und Ralf Noll erläuterte. Denn sie stehen vor einem ehrgeizigen Projekt, für das der Vorstand noch weitere Unterstützer benötigt – er soll auf insgesamt zehn Personen erweitert werden soll –, und für das insgesamt rund 250 Vereinsmitglieder gesucht werden, „Menschen aller Konfessionen und Nationalitäten“, allesamt Eltern von Kleinkindern, die in der Stadt im nächsten Jahr oder später einen Kita-Platz für ihren Nachwuchs suchen und die vor ehrenamtlicher Mitarbeit in der neuen Elterninitiative nicht zurückschrecken.

Das Projekt konkret: Der Betrieb von drei Kindertagesstätten mit  zusammen 250 Plätzen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren.

  • Aus vier Gruppen mit 75 Plätzen soll die neue Kita bestehen, die in die ehemalige katholische Kirche auf Honsberg, Engelsberg, einziehen wird,
  • aus vier Gruppen mit 80 Plätzen die neue Kita an der Hackenberger Straße und
  • aus fünf Gruppen mit 100 Plätzen die neue Kita auf dem Gelände der alten Villa Mannesmann an der Burger Straße.

Für diese drei Kitas, die ab Juni kommenden Jahres in Betriebe gehen sollen, benötigt die AWO Elterninitiative Remscheid e.V. als Arbeitgeber Insgesamt rund 50 Erzieherinnen und Erzieher. Sie zu finden, dürfte weitaus schwieriger werden als die Anstellung von Küchenhilfen oder Hausmeistern. Denn der Arbeitsmarkt für gelernte Kita-Kräfte ist nahezu leergefegt. Und das Land fördert immer noch nicht diese Ausbildung“, kritisierte gestern Rainer Bannert. Einen Vorteil sieht er allerdings für den Betrieb von drei Kitas unter einem Dach: Die Aus- und Weiterbildung werde leichter fallen, und natürlich auch, bei personellen Engpässen (Vakanzen, Krankheitsfällen o. ä.) für Ausgleich zu sorgen  durch „Springer“ aus den anderen beiden Kitas. Rainer Bannert: „Das pädagogische Konzept steht bereits!“ Die Rede ist von einer offenen, situationsorientierten Pädagogik mit altersentsprechenden Mitbestimmungsmöglichkeiten im Alltag (, Kinderparlamenten), nicht statisch, sondern angepasst an die jeweiligen Örtlichkeiten.

Und auch die Investoren der drei neuen Kitas stehen fest, gefunden von der Stadt Remscheid in einem  so genannten Interessenbekundungsverfahren, an dem sich insgesamt 15 Unternehmen beteiligt hatten:

  • Die ehemalige Kirche St. Bonifatius am Engelsberg auf Honsberg wird die die ibs-Immobilien und Bauträger Service GmbH von Mario Temmink aus Hilden zur Kita umbauen,
  • die ehemalige Mannesmann-Villa der Signa Funds (Düsseldorf), der auch hinter dem Kita-Neubau an der Arturstraße steht, und bei der
  • Neuen Kita an der Hackenberger Straße ist die Stadtsparkasse Remscheid der Investor, wie bereits berichtet.

Die Verträge zwischen der Eltern9iniative und den Investoren sind auf eine Laufzeit von 20 Jahren  ausgelegt (mit einer Verlängerungsoption), aber noch nicht notariell besiegelt. Denn die Investoren haben die Bauanträge für die einzelnen Kitas noch „in Arbeit“, wie Egbert Willecke, Fachdienstleiter Jugend der Stadt, gestern berichtete. Die Verträge stehen erst an, wenn die Stadt die Bauanträge genehmigt hat. Bei den ambitionierten Bauzeiten kann das aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. Denn bis Oktober 2020 sollen aller drei Kitas den Betrieb aufgenommen haben.

Sozialdezernent Thomas Neuhaus: „Ich bin dankbar für das Engagement der AWO! Das ist für uns so etwas wie ein Befreiungsschlag!“ Denn das bringt die Stadt ihrem Ziel wieder ein Stück näher, die U3-Quote von 46 Prozent (jetzt 35 Prozent) und die Ü3-Quote von 98 Prozent (jetzt 91 Prozent) „möglichst schnell“ (Willecke) zu erreichen., Natürlich sei der Stadt jeder Kita-Träger recht, fuhr Neuhaus fort, wenn dieser gute Pädagogik biete, am besten aber, dieser habe auch, wie im diesem Fall, einen freien Wohlfahrtsträger mit betriebswirtschaftlichem Knowhow an seiner Seite.

Die AWO-Elterninitiative geht bei den drei neuen Kitas von einem Jahresumsatz von drei Millionen Euro aus. Sie selbst muss davon ca. vier Prozent gleich 120.000 Euro selbst erwirtschaften – im Gestalt von finanziellen Elternbeiträgen, ehrenamtlicher Mitarbeit (Kochen, Gartenpflege etc.) oder Sponsorengeldern – und daraus auch noch Rücklagen bilden  für spätere Jahre.

Die Bilanz der MKS kann sich sehen lassen

Entwicklung der Schülerzahlen und der Belegungen im Musik- und Kunstbereich 2009 bis 2018

Jahr

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Schülerzahl

1277

1189

1103

1099

1351

1837

1943

2140

2385

2540

Belegungen

1789

1558

1412

1420

1691

2049

2234

2689

2677

2765

 

Entwicklung Schülerzahlen und Belegungen 2009-2018 Musikbereich

Jahr

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Schülerzahl

1277

1189

1103

1099

1351

1668

1620

1518

1701

1790

Belegungen

1789

1558

1412

1420

1691

1880

1911

2129

1993

2065

Entwicklung Schülerzahlen und Belegungen 2014-2018 Kunstbereich 

Jahr

2014

2015

2016

2017

2018

Schülerzahl

169

323

560

684

750

Belegungen

169

323

560

684

750

Quelle: MKS-Verwaltungssoftware Amadee

Belegungszahlen im Musik- und Kunstschulbereich innerhalb der letzten zehn Jahre zeigen: Die Anzahl der SchülerInnen der Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid (MKS) konnte von 2009 bis 2018  von 1.277 auf 2.540 erhöht und damit fast verdoppelt werden. Die Anzahl an Belegungen stieg im selben Zeitraum von 1.789 in 2009 um knapp 1.000 auf 2.765 in 2018 (siehe nebenstehenden Kasten). „Trotz hoher gesellschaftlicher Akzeptanz und den neuen, sehr gut angenommenen Räumlichkeiten in der Scharffstraße steht die Abteilung Musik- und Kunstschule vor einigen bedeutsamen Herausforderungen. Diese liegen zum einen in einem Mangel an Fachkräften in bestimmten Fächern begründet – vor allem im Bereich der Musikalischen Früherziehung. Hier lassen sich die zahlreichen Bedarfe schon jetzt kaum decken, und die Hochschulen und Universitäten, die den entsprechenden Nachwuchs ausbilden, vermelden auch für die kommenden Jahre nur geringe AbsolventInnenzahlen, was erahnen lässt, dass sich der Mangel an entsprechend qualifizierten Lehrkräften künftig noch verschärfen wird“, heißt es in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Kulturausschusses am 3. September. Und weiter: „Eine weitere Herausforderung ist das große Feld der Digitalisierung. Hier wird sich die Musik- und Kunstschule künftig verstärkt mit Fragen rund um den  Einsatz neuer Medien im Unterricht und in der Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen.“

Zu den steigenden Schüler- und Belegungszahlen habe auch beigetragen, dass die MKS in den vergangenen Jahren zunehmend zur Kooperationspartnerin für soziokulturelle Einrichtungen geworden sei. Nicht nur, dass die Abteilung Musik- und Kunstschule  das Projekt „Kulturrucksack NRW“ innerhalb Remscheids koordiniert und entsprechend mit zahlreichen Akteuren wie „Ins Blaue e.V.“, der „Kraftstation“, „Die Welle gGmbH“, etc. zusammenarbeitet – sie kooperiert auch mit den Bergischen Symphonikern, dem Westdeutschen Tournee Theater (WTT) und dem Deutschen Werkzeugmuseum. Etabliert haben sich v.a. die Musiktheater-Produktionen, die seit 2014 regelmäßig mit dem WTT erarbeitet werden und das so genannte „Backstage Lounge“-Projekt, in dessen Rahmen die Musik- und Kunstschule junge KonzertbesucherInnen im Vorfeld der Philharmonischen Konzerte der Bergischen Symphoniker auf das Programm des Abends einstimmt. Im Durchschnitt nehmen (das Kulturrucksack-Projekt unberücksichtigt) rund 230 Jugendliche pro Jahr an dieser Art MKS-Kooperationsprojekten teil.

Der Anstieg an Schüler- bzw. Belegungszahlen im Kunstschulbereich sei im Wesentlichen auf hervorragende KünstlerInnen als Honorarlehrende zurückzuführen und auf ein umfassendes und viele Zielgruppen ansprechendes – angefangen vom Malen und Zeichnen über Holz- und Metallwerken, Textil und Design, Fotographie und Bildbearbeitung bis hin zu Bühnenbild- und Theaterkursen sowie vielem mehr. Seitdem sich der Kunstbereich als integraler Bestandteil von MKS und Bildungszentrum präsentiere, habe er im Rahmen von Veranstaltungen etliche Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene als neue KundInnen gewinnen können.  Gerade auch die Angebote des Kunstbereichs für (Neu-)Zugewanderte in der Wülfingstraße und in der MKS-Begegnungsstätte in der Scharffstraße hätten neue Teilnehmende angelockt und die Schülerzahlen gesteigert.

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Zwei neue Kindertagesstätten für Remscheid

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Die Stadtsparkasse Remscheid baut zwei neue Kindertagesstätten und wird damit dazu beitragen, die Betreuungssituation vor Ort entscheidend zu verbessern. An der Oststraße und am Hackenberg in Lennep werden in zwei modernen Neubauten in Modulbauweise je 80 Betreuungsplätze entstehen. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt und werden von der Stadtsparkasse auf der Basis von Erbbaurecht übernommen. „Wenn alles läuft wie geplant, sollen beide Einrichtungen zum Kindergartenjahr 2020/2021 eröffnet werden“, sagt Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Stadtsparkasse Remscheid. Träger der Einrichtungen wird jeweils eine Elterninitiative sein, die pädagogische Fachberatung übernehmen der Verein „Die Verlässliche“ e.V. bzw. die AWO.

„Mit dem Bau der beiden Kitas investieren wir in die Zukunft unserer Stadt“, sagt Michael Wellershaus, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse. Für Kinder und ihre Familien eine stabile Betreuungssituation mit einem hohen Qualitätsanspruch zu schaffen, sei eine wunderbare, zukunftsweisende Aufgabe. Die Einrichtungen an beiden Standorten werden dazu beitragen, Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen, ist auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz überzeugt. „Ich freue mich sehr, dass die Stadtsparkasse mit den beiden Kitas dazu beiträgt, die Wohn- und Lebensqualität in unserer Stadt voranzubringen!“

Die neue Kita an der Oststraße: Auf einer Fläche von rund 1.700 Quadratmetern entsteht die neue Einrichtung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Dörpfeld. Diese räumliche Nähe möchte der Verein „Die Verlässliche“ e.V. mit Blick auf den Übergang von Kita zur Grundschule aktiv in sein Konzept als Träger der Einrichtung einbinden. Vorteilhaft sei die direkte Nachbarschaft auch für Eltern mit zwei oder mehreren Kindern im Kindergarten bzw. Grundschulalter. Für sie würden die Wege deutlich kürzer, sagt Matthias Spaan, stellvertretender Geschäftsführer der „Verlässlichen“. Bislang ist der Verein ausschließlich in der Betreuung an verschiedenen Remscheider Grundschulen aktiv, nun wird dieses Engagement erstmals auf den vorschulischen Bereich ausgeweitet. Man wolle dazu beitragen, Lücken in den Bildungsbiographien der Kinder und bei den Präventionsketten zu schließen. Auch sollen Heilpädagogik und Psychomotorik in das pädagogische Konzept integriert werden. Die Kita Oststraße wird eine Nutzfläche von ca. 790 Quadratmetern haben und zweigeschossig errichtet. Vier Gruppen mit insgesamt 80 Betreuungsplätzen sind geplant. Davon sind 20 Plätze für unter dreijährige Kinder vorgesehen.

Die neue Kita am Hackenberg in Lennep wird eingeschossig nahe der Grundschule Hackenberg und der bereits bestehenden Elterninitiative Kita Hackenberg e.V. auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern gebaut. Die Nutzfläche beträgt ca. 720 Quadratmeter. Gearbeitet werden soll nach einer offenen Pädagogik, erklärt Hildegard Schröder, Geschäftsführerin der AWO im Kreis Mettmann. So soll die Raumaufteilung nicht nach Gruppen, sondern nach Funktionsbereichen erfolgen. Zum Beispiel werde es einen Kreativbereich und einen Raum mit Bau- und Konstruktionsmaterialien geben. „Die Kinder sollen sich im Haus frei bewegen und ihren Aufenthaltsort nach ihren Interessen frei wählen können“, erläutert Hildegard Schröder. Gleichwohl gebe es feste Bezugspersonen, die auch als Ansprechpartner für die jeweiligen Familien dienen. Es entstehen 80 Plätze, davon 20 U3-Plätze für Kinder ab zwei Jahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtsparkasse Remscheid freuen sich über das neue Projekt und sollen aktiv in die Namensgebung einbezogen werden. Dazu werden Vorschläge gesammelt. (Ann-Kristin Soppa)

Programm des Lenneper Sommers 2019

Lenneper Sommer 2019Samstag, 31.August, 16 Uhr
Karaoke
König von Preußen | www.koenig-von-preussen.de
Fetenhits und Massenkaraoke unter freiem Himmel in der Lenneper Altstadt. „Wir singen zusammen, nicht allein“ Fetenhits und Partykracher schmettern – Gaudi und Gänsehaut garantiert ! Unter diesem Motto lädt der „König von Preußen“ zum Open-Air-Karaoke ein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

#5630: Ein Flashmob und vier Multimedia-Shows

Was ist ein Flashmob?

Flashmob (englisch flash mob; flash „Blitz“, mob [von lateinisch mobile vulgus „reizbare Volksmenge“]) bezeichnet nach Wikipedia „einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei dem sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. (...) Zunächst wird ein Aufruf von einem Urheber verfasst und über Online-Communitys, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon verbreitet. Dabei wird immer ein öffentlicher Ort als Treffpunkt und ein genauer Zeitpunkt angegeben. Zumeist werden auch Informationen über die Aktion selbst und evtl. mitzubringende Gegenstände oder zu tragende Kleidung mitgegeben. (...) Dann startet der Flashmob dadurch, dass ein einzelner oder nur wenige Teilnehmer zum vereinbarten Zeitpunkt mit der vereinbarten Aktion beginnen und binnen weniger Sekunden möglichst viele weitere Teilnehmer einsteigen. Diese namensgebende, blitzartige und für die Umstehenden und Passanten völlig überraschende Mob-Bildung und das identische Handeln der Personen im Mob ... erscheinen zumeist sinn- und inhaltslos.“

Mit ihrem Projekts #5630 – der Name ist hergeleitet aus der alten Postleitzahl der Stadt Remscheid – haben sich Jochen Peitz, Marcel Haupt, Daniel Sperling, Björn  Webert und Cedric Pick viel vorgenommen: Sie wollen das Jugendlichen aus unterschiedlichen Gruppierungen, Vereinen und Interessengemeinschaften zusammenführen, damit si „ihre Heimatstadt auf besondere Weise erfahren, gemeinsam gestalten, die besonderen Stärken und Talente herausarbeiten und am Ende ein Gehör bekommen, um Neues und Frisches zu präsentieren“, so nachzulesen auf der Internetseite http://www.5630.eu. In dem von #5630 gebotenen Rahmen sollen junge Remscheider und Remscheiderinnen die Chance haben, „gemeinschaftlich in Remscheid etwas Neues zu entwickeln“. Das basiert auf dem Grundgedanken der Initiatoren, dass §Remscheid viele Facetten (bietet): Charaktere mit Ecken und Kanten, weiche Gemüter, verrückte Querköpfe sowie kreative Virtuosen. Jeder hat seinen Platz und jeder trägt zum großen Ganzen bei. Individualität entsteht durch eine Vielzahl unterschiedlicher Schriften. Jede Typografie hat ihren Charakter und ihre Besonderheit - genau wie eine Handschrift.“

Für alle, denen das zu verkopft erscheint, hier die konkrete Nachricht: Für den 29./30. November und 1.Dezember sind in der Halle Neuenkamp vier Multimedia-Shows geplant, zu denen #5630 auf insgesamt 4.000 Zuschauer hofft. Für diese Shows steht am morgigen Samstag, 24. August, die erste gemeinschaftliche Probe in der Halle an – von 14 bis 18 Uhr (ab 14 Uhr Orga-Team & Stunt-Team und ab 15.30 mit allen Teilnehmern). (Dazu hatte es bereits Im September 2018 im Teo-Otto-Theater ein Casting gegeben, um jugendliche Talente und Gruppen aus den Bereichen Musik, Bewegung, Wissen und Kunst herauszukristallisieren.)

Flashmob-Aktion von Erzieherinnen und Erziehern im Mai 2015 auf dem Remscheider Rathausplatz

Spektakulär soll auch der Flashmob werden, zu dem das Orga-Team für Sonntag, 1. September, aufgerufen hat. Der soll um 6.55 Uhr (pünktlich zum Sonnenaufgang) auf dem Willy-Brandt-Platz beginnen. Ziel soll es sein, dass „Tausende Remscheider Kinder und Jugendliche (alle in Weiß gekleidet) gleichzeitig loslaufen“. So sollen „faszinierende und eindrucksvolle Bilder entstehen“; diese werden aufgenommen für einen Image-Film über Remscheid  „von mehreren Filmteams mit diversen Kameras (u.a. Drohnen etc.)“. Jeder Flashmob-Teilnehmer habe „die Chance durchs Mitlaufen Teil des kommenden hochwertigen Films über die eigene Stadt zu werden“. Um diese „einmalige und noch nie dagewesene Aktion zu realisieren“ (Cedric Pick), habe man einen enormen Aufwand betreiben müssen. „Etliche Gespräche mit der Politik (vor allem dem OB), den Ämtern, der Polizei und der Feuerwehr mussten geführt werden. Zudem mussten wir für mehrere tausend Euro ein Sicherheitskonzept einkaufen und die Straßen rund um den Remscheider Hauptbahnhof für diese Aktion sperren lassen.“ Damit sich der Aufwand am Ende gelohnt hat, müssen sich am 1. September ab 6 Uhr möglichst viele die Kinder und Jugendliche in Weiß auf dem Willy-Brandt-Platz einfinden.  

Der Waterbölles hat bei Cedric Pick von  #5630 per E-Mail nachgefragt: „Welches Budget haben Sie für Ihre Aktionen und welche Sponsoren?" - Antwort: " Der Kostenaufwand liegt insgesamt bei ca 200.000 Euro. Über Sponsoren (Hauptsponsor ist die Stadtsparkasse Remscheid), Budget aus dem bergischen Kulturfonds und Eintrittsgelder (für die Shows am 29./30.11 & 1.12 in der Halle Neuenkamp) hoffen wir am "Ende des Tages" eine "schwarze Null" schreiben zu können."

Saison im Freibad Eschbachtal endet ad hoc

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Acht Tage vor offiziellem Saisonende am 30. August schließt das Freibad Eschbachtal seine Pforten für den regulären Badebetrieb. Es folgt damit den Empfehlungen eines Gutachters, der seit Montag die Funktionsfähigkeit von Filter- und Anlagentechnik des Freibades überprüft. Er hat dazu geraten, den Badebetrieb vorerst einzustellen. Die technischen Mängel, die er an Pumpen- und Filtersystem ausgemacht hat, sind erheblich und können nicht kurzfristig behoben werden. Oberstes Ziel der Stadt ist es, im kommenden Jahr den Badbetrieb im Freibad Eschbachtal wieder sicherzustellen.

Als Konsequenz des gutachterlichen Urteils beendet die Stadt als Betreiberin des ältesten Binnenfreibades Deutschland – im Jahr 2012 feierte das Freibad Eschbachtal seinen 100jährigen Geburtstag – die Badesaison 2019 vorzeitig. Weiterer Wehrmutstropfen: Deswegen kann der für Samstag, 31. August, geplante Kindertriathlon „Eisenmännchen“ auf dem Freibadgelände nicht stattfinden. Der Schiffsparade (7./8. September) und dem anschließenden Hundeschwimmen steht allerdings nichts entgegen.

Für eine abschließende Beurteilung der notwendigen Instandsetzungsarbeiten an der Schwimmbadanlage bleibt nun das endgültige Prüfergebnis abzuwarten. Im September ist mit dem Gutachten zu rechnen. Neben einer detaillierten Mängelbeschreibung wird es auch Sanierungsvorschläge enthalten. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Sven Wiertz: „Ich bedauere sehr, den Schritt der Schließung zum Saisonende gehen zu müssen. Das auch mit Blick auf das bevorstehende Wochenende, für das im Bergischen gutes Wetter vorhergesagt wird. Die technischen Probleme können so kurzfristig nicht sicher behoben werden. Gemeinsam mit allen Beteiligten habe ich das Ziel vereinbart, für die nächste Saison alle Voraussetzungen für den Badebetrieb zu schaffen. Die ersten Arbeiten hierfür werden im September mit dem Austausch des Ventils im Schwallbecken beginnen.“

Am Anger soll keine Anliegerstraße werden

„Kein Denkmalschutz für die Siedlung ‚Am Anger‘, berichtete der Waterbölles am 25. März. Doch von der Entscheidung der Bezirksvertretung Süd auf Empfehlung der Stadtverwaltung geben sich die Anwohner nicht zufrieden: Zur Sitzung der BV am 28. August haben sie nun den Antrag gestellt, die Straße „Am Anger“ zum Schutz der Kinder zur Anliegerstraße zu deklarieren n ach dem Beispiel umliegender Straßen, zum Beispiel „Am Heidchen“. Doch auch das wird von der Verkehrsbehörde nicht befürwortet: „Unter Beachtung der allgemeinen Regeln der StVO – insbesondere  der gegenseitigen Rücksichtnahme – ist im besagten Bereich bereits jetzt eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr möglich. Einer darüber hinausgehenden Regelung bedarf es daher nicht.“

Nach Auskunft der Polizei sei dieser Bereich unfallunauffällig. Eine vom Gesetzgeber verlangte konkrete Gefahrensituation, die von dem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer nicht oder nicht rechtzeitig erkannt werden kann, bestehe dort nicht. Die Verkehrssituation sei unbestritten stellenweise beengt, aber unter gesamtstädtischer Betrachtung nicht ortsunüblich. „An Stellen wie der Straße Am Anger kann demnach von allen Verkehrsteilnehmern eine erhöhte Wachsamkeit erwartet werden. Die allgemeinen und besonderen Verhaltensvorschriften der StVO haben grundsätzlich Vorrang vor der Errichtung von Verkehrszeichen/-einrichtungen.“

Drei MKS-Schnupper-Sonntage im September

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Sommerferien sind vorbei und der Kopf steht wieder frei für neue Hobbies und Interessen. Die Musik- und Kunstschule lädt daher an drei Terminen im September Menschen jeden Alters zum Schnuppern und Ausprobieren ein. In lockerer, ungezwungener Atmosphäre können an den jeweiligen Sonntagen die Angebote mit der fachlichen Unterstützung der Lehrkräfte der MKS entdeckt werden. Bei Getränken und Kuchen lässt sich das wunderschöne Haus an der Scharffstraße und bei gutem Wetter auch der Garten der MKS genießen. Der Eintritt ist natürlich frei. Folgende drei Termine werden angeboten:

  • Sonntag, 8. September, 11 bis 15 Uhr: MKS-Schnupper-Sonntag „KUNST“. Zeichnen, Malen, Keramik, Holz und Stein, Theater, Film und Foto laden zum Ausprobieren ein.
  • Sonntag, 22. September, 11 bis 15 Uhr, MKS-Schnupper-Sonntag „STREICHINSTRUMENTE“. Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass stehen im Mittelpunkt.
  • Sonntag, 29. September, 11 bis 15 Uhr, MKS-Schnupper-Sonntag „ZUPFINSTRUMENTE“. Gitarre, Harfe, Ukulele sowie E-Gitarre und E-Bass. Eine gute Gelegenheit für Jung und Alt und Interessierte jeder Musikrichtung.

Der Eintritt zu allen MKS-Schnupper-Sonntagen ist frei. Weiterführende Informationen unter www.mks-remscheid.de.

Kleiner Tipp für Eltern zum Schulstart: Musik und Kunst bieten hervorragende Möglichkeiten für Kinder, sich zu entspannen, einen persönlichen Ausdruck zu finden und alltägliche Verpflichtungen einmal zu vergessen. Gleichzeitig steigern sich soziale Kompetenzen, Konzentrationsfähigkeit und motorisches Feingefühl. Der Weg zum Instrument oder einem Kunstkurs ist daher überaus lohnenswert.

Kommenden Freitag Fledermäuse beobachten

Im Rahmen der "International Bat Night" bietet die Natur-Schule Grund am Samstag, 24. August, eine Fledermaus-Wanderung im Grenzbereich von Wuppertal und Remscheid an. Zwergfledermäuse und - über größeren Wasserflächen - auch Wasserfledermäuse sind inzwischen in den Bergischen Großstädten häufiger anzutreffen. Insbesondere die Zwergfledermaus ist dabei ein oft unerkannter Mitbewohner in Häusern, die z. B. hinter der Fassadenverschieferung oder unter Dachschindeln ihren kleinen Wohnraumbedarf deckt. Waldränder, Hecken, Weideflächen und Wiesen sowie die Oberfläche von Gewässern locken die Tiere, da sie hier ihre Insektennahrung finden. Hören können wir Fledermäuse im Normalfall nicht, es sei denn, man macht die Ultraschallrufe mit geeigneter Technik hörbar. Bei einer Wanderung rund um Heidt in Wuppertal-Ronsdorf und Langenhaus in Remscheid stellt Diplom-Biologe Jörg Liesendahl die Lebensräume der Fledermäuse am Rande der Stadt vor und erläutert ihre Biologie.

Die Nachtwanderung startet um 21 Uhr und dauert ca. drei Stunden. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz "Talsperrenstr. / Ronsdorfer Talsperre" in Wuppertal-Ronsdorf. Wetterfeste Kleidung und eine starke Taschenlampe mit Ersatzbatterien werden empfohlen.Die Veranstaltung ist geeignet für interessierte Einzelpersonen bzw. Kleingruppen und Familien mit Kindern ab ca. sechs Jahren. Der Weg ist stellenweise nicht gut ausgebaut.Erwachsene zahlensieben Euro, Kinder 3,50 Euro; für Familien mit zwei eigenen Kindern wird ein Teilnehmerbeitrag von 17,50 Euro erhoben (jedes weitere eigene Kind zwei Euro). Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich bis Freitag, 23.8., 12 Uhr, unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder 02191 3748239

1.100 Farbmalkästen für die Remscheider i-Dötze

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Alle Remscheider Erstklässler werden zur Einschulung von der Stadtsparkasse Remscheid beschenkt und mit Farbmalkästen ausgestattet. Rund 1.100 Kästen werden dazu an die Remscheider Grundschulen verteilt, damit jedes „I-Dötzchen“ zum Schulstart mit seinem eigenen Malkasten kreativ werden kann. „Wir gratulieren allen Erstklässlern zur Einschulung und wünschen ihnen einen gelungenen Start. Mit unserem Geschenk wollen wir den Schulstart noch ein wenig mehr verschönern“, sagt Ann-Kristin Soppa, Abteilungsleiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.