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Ab April Entdeckungstouren an Dhünn und Bever

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Wie sieht ein Talsperren-Staudamm von innen aus? Wie kann aus der Kraft des Wassers Strom erzeugt werden? Was sagen uns kleine Tiere im Fluss über die Wasserqualität? Diesen und vielen weiteren Fragen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 5 bei kostenlosen Kursen an der Großen Dhünn-Talsperre und an der Bever-Talsperre auf den Grund gehen. Die Kurse des NaturGuts Ophoven und des Wupperverbandes starten ab April in die neue Saison. Die Anmeldung ist ab sofort möglich beim NaturGut Ophoven unter der Rufnummer 02171-73499-44 oder per Mail an britta.demmer@naturgut-ophoven.de">britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Die Kurse sind eine Entdeckungsreise in die Welt des Wassers. Sie beginnen jeweils mit einer Einführung und der Besichtigung der Talsperre. Besonders spannend ist der „Blick in die Unterwelt“, in den Kontrollgang im Talsperrendamm der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre. Während an der Bever-Talsperre im Anschluss an die Besichtigung das Thema Wasserkraft in der Praxis ausprobiert wird, widmet sich der praktische Teil der Kurse an der Trinkwassertalsperre Große Dhünn dem Thema Gewässeruntersuchungen an der Dhünn. Wasser ist unsere Lebensgrundlage. Diese Ressource zu schützen, ist eine wichtige Aufgabe. Dies auf spielerische Weise und mit praktischen Experimenten jungen Menschen näher zu bringen, ist die Zielsetzung der insgesamt 60 Kurse, die das NaturGut Ophoven und der Wupperverband anbieten. Informationen zu diesem Umweltbildungsangebot gibt es auch unter www.wupperverband.de / Termine, Führungen und unter www.naturgut-ophoven.de.

Naturschule: Ein Jahr für mich und die Umwelt

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a.  die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv. Und mindestens eineR von zweien sollte ausreichend mit Computern umgehen können, um die Homepage der Natur-Schule zu pflegen.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2019/2020 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2020 dauern wird.

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.

Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

56. Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am 26. und 27. Januar fand in Wuppertal der 56. Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“ statt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten ihr Wettbewerbsprogramm im anspruchsvollen Vergleich mit Mitstreitenden aus Solingen, Wuppertal, Leverkusen und Remscheid. Das Remscheider Preisträgerkonzert findet am Sonntag, 17. Februar, um 11 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6, statt. Der Eintritt ist frei.

Aus Remscheid traten in Wuppertal erfolgreich an: Amelie Falkenrath (Violine; 2. Preis), Eleanor Gusdorf (Violoncello, 1. Preis), Liljana Luisa Cavarretta (Gesang/Pop, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Lorena Warkentin (Gesang/Pop, 1. Preis), Lorena Warkentin und Ines Budic (Duo Gesang, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Lisa-Sophie Kuschwart, Charlotte Bachus, Leni Sophie Schmitz (Klavierkammermusik, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb), Ahsen Bengisu Ayaz, Nele Antonia Miedek, Eleanor Gusdorf, Antonia Leni Schabram (Klavierkammermusik, 1. Preis), Elaina Esteban Poyatos und Yagmur Kilic (Gitarrenduo, 1. Preis), Kilian Kolodziej, Mathea Holthaus, Joel Strauch, Viktoria Kunz (Gitarrenquartett, 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb). Die Musik- und Kunstschule gratuliert herzlichen allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu den hervorragenden Leistungen und wünscht viel Erfolg im März in Köln beim Landeswettbewerb .

Vater-Kind-Tag von THW-Jugend und Ahörnchen e.V.

Pressemitteilung des THW-Ortsverbands Remscheid

Die Jugendabteilung des Technischen Hilfswerk (THW) Remscheid hat das Jahr 2019 mit einer Kooperation mit der Kindertagesstätte Ahörnchen e. V.“ begonnen, die ebenfalls im Südbezirk ansässig ist. Ziel ist der gemeinsame Einsatz für ein wohnortsnahes und familienorientiertes Angebot in der Jugend- und Ehrenamtsarbeit. Den Auftakt machte ein Vater-Kind-Tag auf dem Gelände des THW. Der begann für 60 Kinder und ihre Vätern mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend demonstrierte die THW-Fachgruppe „Räumen“ die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Rettungsspinne (ERS). Im inneren der Fahrzeughalle erwarteten die Kinder verschiedene Stationen, an denen sie die Arbeit des Technischen Hilfswerks näher kennenlernen konnten. Die ehrenamtlichen Helfer führten die Kinder des Familienzentrumsmit dem Nagelbalken, über Hebekissen und den hydraulischen Spreizer spielerisch an ihre vielfältigen Aufgaben heran. Zudem hatten die Jungen und Mädchen auf einem Bobby-Car-Parcours, mit dem neuen ferngesteuerten THW-Unimog sowie an diversen Kreativstationen ihren Spaß.

Durch die neue Kooperation mit dem Familienzentrum ist künftig eine engere Zusammenarbeit in diversen Bereichen möglich und baut auf die erfolgreichen Unternehmungen der vergangenen Jahre auf. Dazu gehörte auch die Unterstützung des „St. Martin-Festes“. Das Familienzentrum unterstützte das TKW personell schon in der Vergangenheit bei besonderen Aktionen wie zum Beispiel dem jährlichen Maus-Türöffner-Tag. Wir blicken einer erfolgreichen Partnerschaft sehr zuversichtlich entgegen und freuen uns auf die bevorstehenden gemeinsamen Aktivitäten. (Elias El Ghorchi)

Vierjährige: Ein Jahr frei im Sportverein

Beim Neujahrsempfang 2018 des Remscheider Sportbundes habe die Fraktion der Linken im Rat der Stadt Remscheid erstmals die Idee eines Gutscheins für Schulneulinge zum einjährigen kostenlosen Besuch eines Sportvereins ins Gespräch gebracht, heißt es in einer Anfrage der Linken, die am 7. Februar auf der Tagesordnung der ersten Ratssitzung dieses Jahres steht. Die Anfrage war eigentlich für die Dezember-Sitzung gedacht; sie erinnerte an den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen vom 22. Februar 2018, die Verwaltung möge Möglichkeiten zur Umsetzung und Finanzierung eines solchen „Sportgutscheins“ prüfen. Nun kommt die Antwort ein wenig zu spät in den Rat der Stadt. Denn auf einer Klausurtagung der Sportverwaltung und des Stadtsportbundes Remscheid (SBR) im Oktober 2018 hatten sich die Teilnehmer näher mit dem seit Jahren in Bielefeld existierende Projekt „Sports4kids“ befasst, und der SBR hatte sich bereit erklärt, „das Modell bezogen auf Remscheider Verhältnisse zu prüfen, zu bewerten und belastbare Zahlen zu ermitteln, um diese als Diskussionsgrundlage den Mitgliedern des Ausschusses für Sport vorlegen zu können“, wie die Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am gestrigen Abend im Rathaus Lüttringhausen mitteilte.

Und der Sportbund hat seine „Hausaufgaben“ gemacht, wie in der Sitzung eine Präsentation von SBR-Geschäftsführerin Daniela Hannemann bewies. Der Grundgedanken: Jedes Kind erhält zum 4. Geburtstag (über die Stadtverwaltung bzw. die jeweilige Kindertagesstätte, von derzeit 58) einen nummerierten Gutschein für eine Mitgliedschaft in einem Sportverein für die Dauer eines Jahres, und der ausgewählte Sportverein bekommt den Gegenwert des eingelösten Gutschein ersetzt (von der Stadt oder einem Sponsor).Auf diese Weise wird jedes Jahr aufs Neue der Jahrgangs der Vierjährigen erreicht. 2019 werden das 1.011 Kinder sein, davon 135 mit Migrationshintergrund. Für die Vierjährigen bedeute das, so der Sportbund, eine flächendeckende Chancengleichheit und für 72 Sportvereine in Remscheid, davon 28 mit speziellen Angeboten für Kinder ab 4 Jahren, die Chance, die Anzahl ihrer Sportangebote für diese Altersgruppe ausbauen und die Kinder in den Bereichen Sport, Bildungsaspiration, Sozialverhalten, Ernährung  und Bildung fördern zu können. „Gerade in Remscheid-Süd und Lüttringhausen gibt es nur wenige Angebote für Kleinkinder“, merkt der Sportbund Remscheid an.

„Eltern und Kinder haben nach Übergabe des Gutscheins die Möglichkeit, ein geeignetes Sportangebot in Remscheid auszuwählen. Der Sportbund hilft dabei. Der Verein gewährt dem Kind eine einjährige Vereinsmitgliedschaft. Sollte das Kind bereits Mitglied sein und es wurden schon Beiträge entrichtet, so ist der Verein verpflichtet, den Förderbetrag an die Beitragszahler zu erstatten“, hieß es im gestrigen Bericht von Daniela Hennemann weiter. „Die Vereine bekommen durch das Sportamt ein Standard-Antragsformular ausgehändigt.“ Und zum folgenden Procedere werden zwei Alternativen genannt:

a) Die Vereine geben die Antragsformulare zusammen mit dem Gutscheinen beim Sportamt ab. Das Sportamt verwaltet die Gutscheine und zahlt den Vereinen die Förderbeträge aus.

b) Die Vereine geben die Antragsformulare zusammen mit den Gutscheinen beim Sportbund Remscheid e.V. ab. Der SBR verwaltet die Gutscheine und zahlt den Vereinen die Förderbeträge aus. Darüber hinaus erstellt er am Ende des Jahres einen Verwendungsnachweis (inkl. Verwaltungspauschale). Nach dessen Vorlage erstatten die Stadt bzw. der Sponsor dem Sportbund die Fördersummen.

Zu einer Beschlussempfehlung für den Rat der Stradt reichte das gestern offenbar noch nicht. Sportdezernent Thomas Neuhaus auf Anfrage:  "Das wird von SBR und Sportamt weiter ausgearbeitet."

Ist das Projekt „Sports4kids“ auf RS übertragbar?

„Sports4kids“ ist ein befristetes Kooperationsprojekt des Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld, des Stadtsportbundes Bielefeld und der Universität Bielefeld. Seit dem 1. September 2011 erhält dadurch jedes Bielefelder Kind in seiner Kindertagesstätte zu seinem vierten Geburtstag einen Gutschein über eine einjährige Mitgliedschaft in einem örtlichen Sportverein seiner Wahl im Wert von 50 €. Das war im vergangenen Oktober Thema auf einer Klausurtagung der Remscheider Sportverwaltung und des Stadtsportbundes Remscheid (SBR). „Es bestand Einigkeit, dass ein solches Modell auch für Remscheid überlegenswert ist. Der SBR hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, das Modell bezogen auf Remscheider Verhältnisse zu prüfen, zu bewerten und belastbare Zahlen zu ermitteln, um diese als Diskussionsgrundlage den Mitgliedern des Ausschusses für Sport vorlegen zu können“, heißt es nun in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am 30. Januar. Dann soll es dazu auch eine Präsentation des Sportbundes geben.

Zum Schulstart gehört die Schulranzenparty

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zum neunten Mal lädt die Stadtsparkasse Remscheid Schulanfänger und interessierte Eltern am Samstag, den 2. Februar 2019, ins Kundencenter an der Alleestraße ein. Von 10 bis 15 Uhr werden den Besuchern unter anderem die neuesten Schulranzen und Rucksack-Modelle mit Zubehör für Schulanfänger und Schülerinnen und Schüler präsentiert. „Die Schatzkiste“, „Gottlieb Schmidt“ und die Firma „Lingenberg OHG“ bieten den Eltern und Kindern an, sich individuell über die neuesten Modelle zu informieren. Das Probetragen der Ranzen und eine fachkundige Beratung sind dabei selbstverständlich. Natürlich können die gewünschten Schulranzen auch direkt im Kundencenter gekauft werden. „Welcher Schulranzen ist der Richtige für mein Kind und auf was müssen wir beim Kauf achten? Diese Frage stellen sich vor dem Schulstart Hunderte von Eltern. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr mit unserer Ranzenparty hilfreich unterstützen können“, sagt Ann- Kristin Soppa von der Stadtsparkasse Remscheid und fügt hinzu: „Die Auswahl des ersten Ranzens ist für die ganze Familie ein besonderes Event. Natürlich gibt es auch Kaffee und Waffeln zur Stärkung. Dafür sorgt in diesem Jahr wieder die Sportjugend Remscheid.“

Doch nicht nur die Schulutensilien stehen am 2. Februar im Vordergrund. Auf die Gäste wartet auch ein spannendes und umfangreiches Rahmenprogramm. Die Polizei und die Verkehrswacht Remscheid geben wichtige Tipps für den sicheren Schulweg. Wie wichtig ein richtig sitzender Ranzen ist, zeigen die Physiotherapeuten von medora. Und unter dem Motto „Kommt und bewegt euch“ präsentiert der Remscheider Sportverein (RSV) gemeinsam mit der OGGS Reinshagen Bewegungsspiele, die nicht nur auf dem Schulhof ausprobiert und gespielt werden können. Auch das Thema „gesunde Ernährung“ steht im Fokus der Veranstaltung. Maike Grimmelt von der Barmer zeigt, was zu einem gesunden Frühstück in die Frühstücksdose gehört. Für weitere Informationen oder Fragen: Ann-Kristin Soppa Stadtsparkasse Remscheid Telefon: 02191 16-6907 Telefax: 02191 16-6999 E-Mail: ann-kristin.soppa@sskrs.de

Sportler kritisieren Hopfenfest, OB antwortet

Dass das Remscheider Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit der Biweko GmbH aus Herne vom 6. bis 8. Juni (Pfingsten) in Remscheid  ein Bierfest plant, hat den Vorstand des SG Hackenberg 1973 e.V. mit Joachim Weber an der Spitze nach eigenen Worten „sehr geschockt“. Es sei nicht einfach gewesen, im Veranstaltungskalender 2019 noch ein freies Wochenende zu finden, hatte Inna Safenreider vom Stadtmarketing dem RGA erklärt. Den Lenneper Sportlern wäre es lieber gewesen, sie hätte erklärt: „Es ist nichts mehr frei!“ Aber, so der SG Hackenberg in seiner öffentlichen Kritik am Stadtmarketing: „Anscheinend zählen die Internationalen Jugendfußballturniere der SG Hackenberg, des TS Struck und des SSV Bergisch Born, so wie der Pfingstmarkt auf der Hindenburgstraße nicht als schützenswürdige Veranstaltung. Mit ... einer solchen gewerblichen Veranstaltung in dieser Größenordnung, zeitgleich zu den genannten Jugendfußballturnieren, gefährdet die Stadt Remscheid die Existenz heimischer Fußballvereine.“

Der Verein organisiert in diesem Jahr zum 36. Mal sein Jugendpfingstfußballturnier am Hackenberg für Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 17 Jahren – wie immer über Pfingsten. Es gilt als eines der größten Jugendturniere seiner Art in ganz Deutschland und eine der größten und erfolgreichsten Sportveranstaltungen der Stadt Remscheid. Für dieses Jahr liegen bereits Zusagen von mehr als 120 Mannschaften mit weit über 1700 Sportlern vor, auch aus dem Ausland, so aus den Partnerstädten Pirna und Kırşehir. Und zum dritten Mal in Folge werden Sportler aus Indien in Remscheid-Lennep zu Gast sein. Allein mehr als 300 Kinder und Jugendliche werden mit ihren Trainern und Betreuern am Hackenberg übernachten. Joachim Weber: „Damit tragen wir unserer Meinung nach in erheblichem Umfang zur Völkerverständigung innerhalb unserer Stadt bei!“ Der Vereinsvorstand befürchtet, dass durch das „Hopfenfest“ in Remscheid mit erwarteten 10.000 Besuchern und den Auftritten von Livebands am Abend bei dem Lenneper Turnier eine Vielzahl an Besuchern wegfallen und somit auch finanzielle Einbußen in nicht geringem Ausmaß zu erwarten sein werden. „Wir sind sehr traurig darüber und auch wütend, dass eine kommerzielle Veranstaltung eines Geschäftsmanns aus Herne, welche den Alkoholkonsum zum Thema hat, anscheinend Vorrang hat vor ehrenamtlichen sportlichen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche einheimischer Vereine, der Begegnung mit Gästen aus dem In- und Ausland und dem gelebten Austausch mit den Partnerstädten unserer Stadt!“

Gestern nun ging beim Waterbölles per E-Mail die Antwort von Oberbürgermeister Mast-Weisz ein. Darin erläutert er aus Sicht der Verwaltung die Hintergründe des „Hopfenfestes“ und bittet die Sportler um Verständnis:

„Im Sommer des vergangenen Jahres kam der Veranstalter des bundesweit stattfindenden ‚Hopfenfestes‘ auf das Stadtmarketing zu und bat um allgemeine Informationen zur Stadt, um die Veranstaltung ‚Hopfenfest‘ eventuell in Remscheid stattfinden zu lassen. Ohne jegliche Handhabe von Versagungsgründen wurde die Veranstaltung von uns inhaltlich und vor allem vom Niveau her als begrüßenswert erachtet und somit wurde Unterstützung, wie sie das Stadtmarketing allen anderen Veranstaltern auch anbietet, zugesagt. Der Veranstalter wirkt überaus professionell, ihm ging es vorrangig um die Findung eines geeigneten Veranstaltungsortes. Nach Nennung mehrerer in Frage kommender Orte hat sich der Veranstalter für den Theodor-Heuss-Platz entschieden, inklusive der Zusage seinerseits einer Kostenübernahme der notwendigen Wochenmarktverlegung. Da die Veranstaltungsreihe landesweit an unterschiedlichen Terminen in mehreren Städten stattfindet, hat der Veranstalter demzufolge einen für sich möglichen Zeitraum (6.- 8. Juni 2019) beantragt. In Absprache mit dem Ordnungssamt wurde festgestellt, dass auf dem Theodor-Heuss-Platz in dem genannten Zeitraum keine andere Veranstaltung beantragt wurde, somit wurde der Termin verbindlich reserviert.

Zur Verdeutlichung: Weder das Ordnungsamt noch das Stadtmarketing sind Veranstalter des Hopfenfestes, und beide haben weder eine rechtliche noch eine inhaltliche Grundlage, diese und Veranstaltungen allgemein aus Gründen des Konkurrentenschutzes zu versagen. Trotzdem wird selbstverständlich immer versucht, umsichtig zu planen und dementsprechende Hinweise an die Veranstalter zu geben. In diesem Zusammenhang ist aufgefallen, dass der räumlich nahe Pfingsttrödel (9.-10. Juni 2019) mit dem Hopfenfest nicht kollidiert. Das traditionelle und für die Sportstadt Remscheid selbstverständlich wichtige Jugendfußballturnier der SG Hackenberg ist terminlich natürlich bekannt, eine inhaltliche Verbindung als Konkurrenz zu einem völlig anders konzeptionierten Hopfenfest wurde jedoch nicht festgestellt. Aber selbst wenn es anders gewesen wäre, hätte ich aus den o.a. Gründen keinerlei Rechtsgrundlage, eine Veranstaltung zu verbieten. Ihre Sorge, dass eine zeitgleiche Veranstaltung „die Existenz heimischer Fußballvereine“ gefährde, sehe ich in dieser sehr weitgehenden Konsequenz nicht. Die räumlich weit auseinander liegenden Veranstaltungen „kollidieren“ zeitlich lediglich am Samstag (8. Juni).

Soviel zum bisherigen Ablauf. Ich persönlich möchte Sie bitten, sich über folgende Argumentation als Anstoß in eine andere Richtung Gedanken zu machen: Das Internationale Jugendfußballturniere der SG Hackenberg ist eine von der Stadt Remscheid unterstützte, sportliche und traditionelle Großveranstaltung, die aus der Remscheider Sportlandschaft nicht wegzudenken ist und von der Stadt auch dementsprechend gewürdigt wird. Durch den langjährigen guten Ruf, die Vielzahl an eingeladenen Gästen, die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer handelt es sich hier um ein absolutes sportliches Aushängeschild, das seines Gleichen sucht. Genau aus diesen Gründen sollte das „Veranstalter-Selbstbewusstsein“ doch noch viel größer sein, als es zu Recht schon ist - eine Veranstaltung wie das Hopfenfest sollte überhaupt nicht als Konkurrenz verstanden werden, viel mehr sollte sich der Veranstalter des Hopfenfestes für den Samstag, als einzigen Überschneidungstag, Umsatzsorgen machen - denn wer seit vielen Jahren das Jugendfußballturnier in Hackenberg besucht, wird auch in diesem Jahr wieder dorthin gehen, ganz egal, welche anderen Veranstaltungen es in Remscheid oder im Umland noch geben wird. Wer neugierig auf das Hopfenfest ist, hat zwei Tage vorher bereits Gelegenheit dorthin zu gehen und wird es sicherlich nicht an dem einzigen Überschneidungstag machen.

Ein gutes Beispiel für meine Argumentation ist die zeitgleiche Terminierung des WDR 2-Tages mit dem Lenneper Altstadtfest im Jahr 2014. Auch dort gab es (durch die sehr ähnliche inhaltliche Ausrichtung) Befürchtungen, dass das traditionelle Altstadtfest der Großveranstaltung des WDR 2-Tages „zum Opfer“ fallen würde, schließlich wurden beim WDR 2-Tag im Durchlauf mehr als 40.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Im Nachgang der Veranstaltungen jedoch gab es für alle Beteiligten eine durchweg zufriedenstellendes Fazit, das Lenneper Altstadtfest war gut besucht, Aussteller und Gäste waren zufrieden und das trotz der anscheinend übermächtigen Konkurrenz. Dies ist nur ein Beispiel von mehreren, die uns gezeigt haben, dass Remscheid inkl. Umland groß genug für mehrere Veranstaltungen zeitgleich ist.“

Auf der Suche nach Hexenbutter & Co.

Wenn mitten im Winter der Frost eine Pause macht und bei Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt die Luft schön feucht ist, dann sind in den Wäldern des Bergischen Landes die Gallertpilze zu finden, die der Volksmund als "Hexenbutter" bezeichnet. Daneben gibt es u.a. "Judasohren", Austernseitlinge und vielleicht auch Samtfußrüblinge zu bestaunen. Diese besondere Gruppe von Winterpilzen und natürlich auch ihre Lebensräume stellt Biologe Jörg Liesendahl bei einem ganz speziellen Winterspaziergang in der Umgebung von Remscheid-Grund vor.Los geht's am Sonntag, 27. Januar, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro und für Kinder bis 15 Jahren drei Euro. Für Familien mit mehr als einem eigenen Kind gibt es einen Rabatt. Bei warmer, dem Wetter angepasster Kleidung und wärmendem Schuhwerk ist dieser auf ca. 3 Stunden angelegte Waldspaziergang auch für Kinder ab sieben Jahren geeignet. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Janet Schmidt mit ganz spezieller Lobbyarbeit

Jugendamtselternbeirat bekam Sitz im Ausschuss“, titelte waterboelles.de am 17. Januar. Tags zuvor hatte Janet Schmidt (34), Mutter von zwei Kindern im Vorschulalter, erstmals als beratendes Mitglied an einer Sitzung des städtischen Jugendhilfeausschusses teilgenommen. Dort vertritt sie alle Eltern, deren Kinder in Remscheid eine Kindertagesstätte besuchen. Und auch diejenigen, die noch auf der Suche sind. Jetzt hat der Waterbölles bei der engagierten Remscheiderin nachgehakt: Ein Video mit der studierten Informatikerin, deren Kinder den Betriebskindergarten der Vaillant Group besuchen, die "Hoppelhasen“ an der Oswald-Greb-Straße. Und mit Peter Nowack, Abteilungsleiter für Tageseinrichtungen im Fachbereich Jugend der Stadt Remscheid. Er ist der direkte Ansprechpartner für alle 15 Mitglieder des Jugendamtselternbeirats. Der Name lässt sich leichter schreiben als sprechen...

Solida spendete 10.000 Euro an Verein Möhrchen

Seit knapp 13 Jahren setzt sich der Verein 'Möhrchen' dafür ein, dass Kinder im Offenen Ganztag ein warmes Mittagessen bekommen,  wenn die Eltern sich dieses nicht leisten können.  Seit einigen Jahren wird auch ein Frühstück angeboten. Kurz vor Weihnachten trug die Remscheider Fa. SOLIDA mit einer beachtlichen Spende dazu bei. Julia Broy, Geschäftsführerin von SOLIDA, übergab dem Förderverein einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Bei der Scheckübergabe sprach der Vorsitzende, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD), von einem „vorgezogenen Weihnachtsgeschenk“.

Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden, die zu 100 Prozent für das Schulessen verwendet werden. 1,2 Millionen Mahlzeiten hat der Verein seit seiner Gründung finanziert. Jedes Jahr werden dafür zwischen 70.000 und 90.000 Euro benötigt. Mehr als 600.000 Euro sind bisher insgesamt gesammelt worden. „Wir helfen unbürokratisch, eine Einschätzung der Schulmitarbeiter reicht für die Inanspruchnahme aus“, sagte Burkhard Mast-Weisz.

„Es geht über das Sattwerden hinaus. Die Kinder sollen auch lernen, wie einfach ein Mittag­essen zuzubereiten ist“, erklärte Constanze Epe, die 2. Vorsitzende von Möhrchen, das Ziel des Vereins. „Die Kinder sollen vor allem auch nicht merken, wer unterstützt wird und wer nicht“, ergänzte Arndt Liesenfeld, Geschäftsführer von Möhrchen. Vor dem Start von Möhrchen sei es vorgekommen, dass diejenigen Kinder, die kein warmes Essen bekommen hätten, an einem anderen Tisch saßen und den anderen beim Essen zusehen mussten, sagte die 2. Vorsitzende Epe.

„Ein tolles Engagement von Möhrchen – absolut unterstützenswert“, sagte Julia Broy. Seit 1946 produziert das Familienunternehmen SOLIDA in Remscheid. Rund 70 Mitarbeiter stellen Einsteckwerkzeuge für Hydraulik-, Druckluft- und Elektrohämmer in tausenden Varianten her. Der größte Meißel wiegt 450 Kilo, der kleinste weniger als 20 Gramm.

Jugendamtselternbeirat bekam Sitz im Ausschuss

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (AG-KJHG) des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt in § 5 Absatz 1 die beratenden Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. Mit der Änderung des AG-KJHG vom 17. Juni 2014 kam unter Ziffer 9. „eine Vertreterin oder ein Vertreter aus dem Jugendamtselternbeirat“ als beratende Mitglied im Jugendhilfeausschuss hinzu sowie dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter.  Diese Gesetzesänderungen finden (erst) jetzt durch eine Änderungssatzung zur „Satzung für das Jugendamt für die Stadt Remscheid“ Berücksichtigung. Diese stand gestern auf der Tagesordnung der Jugendhilfeausschusssitzung und wurde einstimmig beschlossen. Als beratendes neues Mitglied des Ausschusses hatte die Vorsitzende Gabriele Leitzbach schon zur Beginn der Sitzung Jeanette Schmidt(34) verpflichtet, Mutter von zwei Kindern im Vorschulalter. Sie ist die Remscheider Jugendamtselternbeiratsvorsitzende, ein Wort mit 34 Buchstaben, das deshalb in den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses künftig wohl keine große Rolle spielen dürfte. Ansonsten wurde das neue Mitglied jedoch allgemein als Bereicherung des Ausschusses begrüßt.