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"Orange 2018" bei kühlem, aber trockenem Wetter

Für den mittlerweile 3. „Sonntag in Orange“ hatten die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) das Tor an der Nordstraße 48 wieder für Jung und Alt weit aufgemacht. Und auf dem Brteiuebshof dahinter hatten sie bei kühlem, aber trockenen Wetter nicht nur Bewährtes zu bieten wie Hüpfburg, Rohrkrabbeln, Mülltonnenrally und natürlich das besonders bei den Jungs beliebte Mitfahren im Müllwagen, für den sie gerne in der Schlange warteten, sondern auch Neues: So hatte sich zum ersten Mal die WDR-Maus angesagt, und ebenfalls neu war das Duo „Mülli, das Müllmonster,  und Fredo, der Müllmann“, ein so genannter Walk-Act, der sich auf dem Gelände überall mal blicken ließ. Ebenso wie der wandelnder Baum „Ed Wood“, der auf die Umwelt im Allgemeinen  und Wald und Bäume im Besonderen aufmerksam machte. Viel Programm auch auf der TBR-Bühne mit einer jungen Tanzgruppe der Tanzschule Wieber, den Gruppen „Laimun“ (Phillipp Sauer) und Just for Fun“ (Kai Balke) sowie zum Abschluss die beliebte Coverband „Jokebox“.Es sei eines ihrer letzten Konzerte gewesen, wollte TBR-Chef Michael Zirngiebl erfahren haben.

Für alle, die nicht zu Fuß oder mit dem Bus zu uns kommen konnten: Parkplätze standen zunächst neben der Nordstraße auch im Bereich des Aldi an der Kirchhofstraße sowie auf dem Parkplatz der Firma Schulten bereit, waren aber schnell besetzt. Denn der „Sonntag in Orange“ erfreut sich bei Kindern und Erwachsenen großer Beliebtheit.

Aus Spenden der Wundertüte werden Spielgeräte

In den 1970er Jahren war die Grundschule Hasenberg eine der größten in Remscheid mit jeweils vier Jahrgangsklassen. Inzwischen sind es nur noch zwei. Aus Anlass der Projektwoche, die am Samstag mit einem Schulfest zu Ende ging, sprach der Waterbölles mit dem kommissarischen Schulleiter Erik Fuhrmann und Rainer Hoffmann, dem Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Hasenberg, selbst Lehrer am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium. Dieserr überreichte einen Scheck über 1.000 Euro, das Ergebnis einer Spendenaktion im neuen Second-Hand-Laden „Wundertüte“. Dafür will die Schule Pausen-Spielgeräte anschaffen. Dass sich die Woche über eine Projektgruppe mit Griechenland beschäftigt hatte, war gegen Mittag weder zu übersehen, noch zu  überhören: Die Jungen und Mädchen hatten griechische Tänze eingeübt.

Kita-Neubau mit individuellen Besonderheiten

Einen aktualisierten Bericht zum Ausbau von Kitas in Remscheid legt die Stadtverwaltung zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 27. Juni vor. Demnach sind inzwischen 85 neue Kita-Plätze geschaffen worden. Und für das Kindergartenjahr 2018/2019 sind insgesamt bis zu 285 weitere Plätze in der Planung, für die die Träger bereits eine Bedarfsbestätigung erhalten haben. Die evangelische Christusgemeinde erweitert ihre Kita in der Steinackerstraße um eine Waldgruppe, insgesamt entstehen 15 zusätzliche Plätze. In der Arturstraße wird eine sechsgruppige Einrichtung mit 110 Plätzen, in der Fritz-Ruhrmann-Straße sowie der Sedanstraße entstehen zwei viergruppige Einrichtungen mit jeweils 80 Plätzen. Aber: „An allen Standorten treten Verzögerungen auf, die Inbetriebnahmen noch im Kindergartenjahr 2018/2019 sind fraglich“, heißt es in der Vorlage.

Die restlichen fehlenden rund 400 Plätze sollen ab dem Kindergartenjahr 2019/2020 entstehen. Die Stadt geht davon aus, „dass die Bedarfe in den einzelnen Stadtbezirken gedeckt werden, auch nach Auslauf der provisorischen Übergangslösung Am Stadtpark. Aufgrund besonderer Gegebenheiten werden voraussichtlich zwei Einrichtungen mit insgesamt bis zu 160 Plätzen nicht vor dem Kindergartenjahr 2020/2021 ihren Betrieb aufnehmen können.“

Der zeitliche Ablauf der einzelnen Bauprojekte von der Identifikation eines geeigneten Grundstückes bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme brauche seine Zeit, stellt die Verwaltung fest. Hierbei könnten unterschiedlichste Verzögerungen auftreten.

  • Beispiel Kita Arturstraße: „Das Grundstück wurde Anfang 2017 durch den Investor erworben. Im Januar 2018 wurde vom Landesjugendamt die Betriebserlaubnis in Aussicht gestellt. Das Beweissicherungsverfahren verzögerte sich. Der Abrissantrag für das Altgebäude ist inzwischen beantragt, ein Umweltgutachten ist aber vor einer Abrissgenehmigung noch einzuholen. Der Bauantrag wird erst gestellt, wenn die Ausschreibung für das durchführende Bauunternehmen abgeschlossen ist.“
  • Beispiel Kita Sedanstraße: „Das städtische Grundstück wurde über ein Bieterverfahren angeboten. Erste Entwürfe wurden den Vorstellungen des Landesjugendamtes und dem Bebauungsplan nicht gerecht. Das Errichten eines Wendehammers durch den Käufer nach Abschluss eines Erschließungsvertrages, das Einholen erforderlicher Gutachten, das Fällen von Bäumen und schließlich auftretende Fragen zur verkehrlichen Anbindung über die Bezirksvertretung 2 Süd haben noch nicht zum Abschluss eines Kaufvertrages geführt.“
  • Beispiel Kita Fritz-Ruhrmann-Straße: „Das städtische Grundstück wurde ebenfalls über ein Bieterverfahren angeboten und ist inzwischen verkauft. Der Ausbau der Fritz-Ruhrmann-Straße ist noch nicht abgeschlossen. Erst nach Erteilung einer Baugenehmigung sind verbindliche Bauzeitenpläne der Investoren zu erwarten.“ (Waterbölles: Will sagen, der Investor kann seinen Bauzeitenplan erst festgelegen, wenn die Stadt die Baugenehmigung erteilt hat Warum die Stadt den Bau der Straße „verschlafen“ hat, sagt die Vorlage nicht).

Zusammenfassend scheint die Verwaltung optimistisch in die Zukunft zu blicken. Zitat: „Die Zusammenarbeit im Rahmen der Projektkoordination mit Trägern, Investoren, Architekten etc. und den Fachdiensten der Verwaltung gestaltet sich vertrauensvoll, zielführend und zeiteffektiv durch intensive Begleitung, ständige Erreichbarkeit und kurze Wege innerhalb der Verwaltung“, räumt aber ein: “Auch bei den weiter aufgeführten Standorten bzw. möglichen Alternativstandorten ist nicht auszuschließen, dass sich Verzögerungen ergeben werden.“  Es handele sich schließlich „um einen komplexen Vorgang unter Beteiligung vieler Instanzen mit individuellen Besonderheiten“.

Ferienprogramm "Natur" für den Sommer

Das Programm der Natur-Schule Grund für die Sommerferien ist online.Unter www.remscheid-live.de sind alle Veranstaltungen für Familien und vor allem für Kinder im Grundschulalter dargestellt, die das Team der Natur-Schule für die Ferienzeit geplant hat (eingegeben werden muss unter "wo?" der Ort "Natur-Schule Grund" ). Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich, i.d.R. ein bis zwei Werktage vorher, unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.
Das Ferienprogramm startet wie immer mit einer Nachtwanderung, die am Samstag, 14. Juli.In den Wochen danach finden mehr als 20 Veranstaltungen statt, deren Adressaten i.d.R. Kinder im Grundschulalter zwischen sechs (sieben) und zwölf (13) Jahren sind. Die Kinder werden sich mit Spinnen, Bienen, den Tieren und Pflanzen des Waldes oder der Wiese beschäftigen können, werden Pilze, Pflanzen und Tiere erforschen oder Brötchen backen und die leckere Wildkräuterküche kennen lernen. Oder aber fotografieren und LandArt im Wald erstellen.Alles in dreistündigen Veranstaltungen am Vormittag (10 bis 13 Uhr) zu moderaten Preisen zwischen acht und zehn Euro.Dazu gibt es mehrere Nachtwanderungen und eine Fledermaus-Wanderung, die für Familien gedacht sind, an denen aber auch interessierte erwachsene Einzelpersonen oder Kleingruppen teilnehmen können.

Sportfest: Manches war ganz schön kräftezehrend

Capoera beim 2. Sport- und Familienfest der Stadtsparkasse

Auch Familienteams sind beim Sportfest willkommen“, hieß es am Samstag in der Vorankündigung zu dem das 2. Remscheider Sport- und Familienfest, das der Sportbund Remscheid gemeinsam mit der Stadtsparkasse dann am Nachmittag auf der Sportanlage „Am Stadtpark“ veranstaltete und das Jung und Alt anlockte. Zahlreiche Remscheider Sportvereine präsentierten auch diesmal wieder ein vielseitiges Programm rund um das Thema „Bewegung“, das zum Mitmachen reizte. Die Auswahl war groß: Tanzen, Hockey, Zumbas, Tennis, HipHop, Karate, Rollhockey, Football, Beachvolleyball, Tauchen, Basketball, Bogensport, Line Dance, Handball, Skaterhockey, Cheerleading, Parcours, Schwimmen, Wasserspiele, Wasserball, Kickboxen und Capoeira. Letztere sind Kampfsportarten, die auch Jungen und Mädchen im Grundschulalter schon für sich entdeckt haben. Kickboxen kam aus Thailand nach Europa, Capoera aus Brasilien.

Capoeira wurde während der Kolonialzeit in Brasilien von aus Afrika verschleppten Sklaven praktiziert und weiterentwickelt. Die afrikanischen Elemente verschmolzen im Laufe der Jahre mit Einflüssen aus anderer Kampfkünste wie zum Beispiel Ringen, Jiu Jitsu und Wushu. In den 1970er Jahren entwickelten viele der heute charakteristischen Akrobatiken, von denen am Samstag erwachsene Sportler und Kinder einige zeigten (siehe Video). Manches war ganz schön kräftezehrend, habe ich mir sagen lassen ;-) . Capoera gehörte sicherlich dazu, auch wenn zu Musik "getanzt"..

Mitsing-Nachmittag im Stadtpark

Sonntag, 22. Juli, 13 Uhr
Frauenchor Lyra feiert100 jähriges Bestehen

Für Sonntagnachmittag lädt der Frauenchor Lyra alle Remscheiderinnen und Remscheider dazu ein, sein 100-jähriges Bestehen gemeinsam mit befreundeten Chören und der Sängerin Rosa Bianca Klever an der Konzertmuschel zu feiern. Mit dabei sind der Frauenchor Bella Melodica aus Wermelskirchen, der Frauenchor Metzholz 1993 aus Leichlingen, der gemischte Chor Schlebusch aus Leverkusen, das Mundharmonikaorchester aus Hilden und als Solosängerin Rosa Bianca Klever . Sie alle wollen im Wechsel für beste musikalische Unterhaltung sorgen mit vielen Musiktiteln, die dem Publikum sicher bekannt sind und zum Mitsingen anregen. Es soll ein Tag für die ganze Familie werden zu dem Sie mit Kind und Kegel, Tante, Onkel, Oma, Opa und Hund kommen und bei guter Unterhaltung einen wunderschönen Sonntagnachmittag verbringen können.

Für das leibliche Wohl sorgt das Unternehmen von Andreas Alhelm W & A Catering und der Frauenchor Lyra verkauft Lose und überrascht Sie mit tollen Preisen. Er freut sich auf zahlreiche Zuhörer.

Das Video entstand 2015 beim SDommerfest der Stadtwerkeb Remscheid

Für Freizeiten nur noch wenig freie Plätze

Auch in diesem Jahr haben Kinder in den Sommerferien in Remscheid eine Vielzahl an Möglichkeiten, Spaß zu haben und dabei spannende und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Denn 30 Einrichtungen, Träger der Jugendhilfe, Vereine, Kirchengemeinden und weitere Akteure haben eine breitgefächerte, facettenreiche Auswahl an Angeboten zusammengestellt. Dafür dankte gestern Sozialdezernent Thomas Neuhaus allen Beteiligten herzlich. Action, Ausflüge, Begegnung, kreatives Tun, künstlerisches Gestalten, Mediennutzung und -gestaltung, Musik, Naturerfahrungen, Open-Air-Kino, Party, Spiele, Sport, Technik, Zelten, kurz: „Zusammen mit der kostenlosen ‚Kräwi‘ an der Wuppertal, dem gut aufgestellten Freibad im Eschbachtal und den rund 3.500 Plätzen dieses Ferienangebots werden die Jungen und Mädchen in Remscheid schöne und abwechslungsreiche Ferientage verbringen können“, freute sich Neuhaus. Mit am Tisch waren gestern zur Vorstellung des Programms Michael Ketterer vom Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, Rolf Haumann (Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit), Zbigniew Pluszynski (Geschäftsführer des Lenneper Jugendzentrums „Die Welle“ und einer der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit / AGOT), Katharina Jansen (Sportjugend im Sportbund Remscheid), Jörg Liesendahl (Naturschule Grund) und Daniela Gradante (Vorstandsmitglied und Leiterin des Sportbereichs beim RTV). Die Offenen Ganztagsgrundschulen bieten den Familien auch in den Ferien eine verbindliche Betreuung. Es besteht die Möglichkeit des ehrenamtlichen Engagements bei fast allen Angeboten. Bei einem Teil der Angebote ist die Teilnahme von Kindern mit Behinderungen möglich. Junge Geflüchtete nehmen ebenfalls an Angeboten teil.

Das Programm enthält neben ein- und zweiwöchigen Freizeiten (teilweise im Ausland) vor allem mehr- und eintägige Veranstaltungen in Remscheid (allein 141 Tagesangebote für ca. 2.300 Kinder und Jugendliche). Auf der Internetseite der Stadt findet sich eine Gesamtübersicht, kalendarisch geordnet und farblich nach Altersgruppen unterteilt,  unter

https://remscheid.de/leben/medienpool/dokumente020/Uebersicht_aller_Sommerferienangebote_2018.pdf.

Und viele dieser Angebote sind kostenlos, was besonders finanziell nicht so gut gestellte Familien interessierten dürfte, die sich eine Ferienreise nicht leisten können. Diese offenen Angebote ohne Anmeldung und ohne Teilnahmegebühren sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Bei denen, die einen Kostenbeitrag erfordern, liegt es an Fahrt- und/oder Materialkosten bzw. Honoraren für fachkundige Betreuer/innen, die unter den Ehrenamtlichen nicht zu finden waren. Und auch fehlende öffentliche Zuschüsse spielten eine Rolle, meinte Jörg Liesendahl von der Naturschule Grund. Insgesamt aber seien die Beiträge, gemessen an der Angebotsqualität und im Preisvergleich mit Kinofilmen,  durchaus angemessen, betonte Daniela Gradante. Ihr Highlight diesmal: „Capoera“. Für die Teilnahme an den insgesamt 180 Angeboten gibt es für einkommensschwache Familien im Übrigen die Möglichkeit der Bezuschussung.

Die meisten Freizeiten außerhalb von Remscheid, schon Anfang des Jahres beworben, sind längst ausgebucht. Einige wenige Plätze sind bei der ev. Clarenbach-Gemeinde noch frei für eine deutsch-französische Freizeit vom 11. Bis 25. August, aufgeteilt auf eine Woche an der französischen Riviera und eine in Lindau am Bodensee (370 Euro). Und auch die Freizeit des SVJM vom 16. Bis 28. August in ist noch nicht voll belegt.

Straßenbau für Kita womöglich vergessen?

„Neue Kita an der Fritz-Ruhrmann-Straße“, titelte der Waterbölles am 20. Januar, nachdem Volksbank-Architekt Andreas Bona im Jugendhilfeausschuss (JHA) erste Entwürfe des zweigeschossigen, barrierefreien Kita-Neubaus vorgestellt hatte, den die Volksbank als Investor des Trägers Initiative Jugendhilfe e.V. dort errichten will. Die neue, viergruppige Kindertagesstätte soll den in Lüttringhausen zurzeit bestehenden Bedarf an weiteren Kita-Plätzen  (91) weitgehend decken.  

In diesem Sommer könne mit dem Bau begonnen werden, sagte Bona damals. In einer Mitteilungsvorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen am 13. Juni geht die Verwaltung auf den Beginn der Bauarbeiten nicht ein, sondern verweist darauf, dass zunächst das Kita-Grundstück durch eine neue Zufahrtsstraße von 50 Metern Länge mit der Straße „Klauser Delle“ verbunden werden müsse. Man habe verwaltungsintern abgestimmt, „dass zunächst der Straßenausbau durchgeführt und auf der Basis der anschließenden Schlussvermessung das Planungsrecht auf der Grundlage von §125(3) Baugesetzbuch angepasst wird. Hierzu wird es dann eine weitere Vorlage durch die entsprechende Fachabteilung geben.“

Weiter heißt es in der Vorlage: „Die Straße wird als „Sackgasse" mit einem Wendekreis mit 20 m Durchmesser ausgeführt, um auch größeren Fahrzeugen (z.B. Anlieferung, Müllfahrzeuge) das Wenden zu ermöglichen. Ebenfalls sind zehn Stellplätze in Betonpflaster vorgesehen, um die Andienung für die Kindertagesstätte komfortabler zu gestalten. (...) Der Straßenausbau ist von der Stadt Remscheid durchzuführen. Die Gesamtkosten werden schätzungsweise 150.000 € betragen. Derzeit wird die Finanzierung verwaltungsintern abgestimmt, damit die Mittel verfügbar gemacht werden können. Anschließend wird es eine separate Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss geben. Die Finanzierung der Straße wird in einer gesonderten Dringlichkeitsvorlage erörtert, da der Ausbau bislang nicht im Ergebnis- und Finanzplan enthalten sind.“

Da stellte sich für den „unbedarften Laien“ die Frage, warum zwischen der Mitteilung im Jugendhilfeausschuss und dieser in der BV Lüttringhausen sechs Monate vergehen mussten. Hatte man den notwendigen Straßenbau vielleicht vergessen? Sommerfang ist bekanntlich am 21. Juni.

Hohenhagener Spielplatzfest wie im Hochsommer

Gestern feierten Jung und Alt in so großer Zahl wie selten zuvor zum zwölften Mal das multikulturelle „Spielplatzfest Hohenhagen“ auf dem Spiel- und Bolzplatz „Am alten Flugplatz“. Und das bei Temperaturen wie im Hochsommer! Klar, dass sich da am Eiswagen eine lange Warteschlange bildete. „.Bringen Sie gerne Ihre Picknickdecken und Sonnenschirme von Zuhause mit, um es sich mit Ihrer Familie gemütlich zu machen!“, hatte es in der Einladung des städtischen Fachdienstes Jugend, Soziales und Wohnen geheißen, und dem waren eine ganze Reihe junger Väter und Mütter mit ihrem Nachwuchs gefolgt. Das Spiele-Angebot für die schon etwas größeren Jungen und Mädchen war vielfältig und wurde rege genutzt: Spieleparcours, Bastel- und Kreativstände, Malwettbewerb etc. – da kam keine Langeweile auf. Auch diesmal hatten sich wieder zahlreiche Einrichtungen, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger an der Organisation des Spielplatzfestes beteiligt.

Ohne Geld sind Handlungsfelder keine Hilfe

Aktuellen Lehrermangel und eine defizitäre Ausstattung der OGS-Träger beklagte im Februar der  „Qualitätszirkel der Offenen Ganztagsschule in Remscheid“, ein vom Land NRW unterstütztes und von der Kommune beauftragtes Gremium zur Begleitung und Weiterentwicklung der Qualität der OGS. Der Arbeitskreis empfahl damals, an einzelnen Standorten zu untersuchen, „welche ständige personelle Mindestausstattung vorgehalten werden müsste, um die Koordination und Umsetzung von Vernetzung und Qualitätsentwicklung innerhalb und außerhalb der OGS abzusichern.“ Die Verwaltung hat den Qualitätsbericht inzwischen so zusammengefasst: Als wesentliche Handlungsfelder seien „die Bereiche Kommunikation und Kooperation, d.h. die Schaffung verbindlicher Strukturen in der Zusammenarbeit aller Beteiligten der OGS, das Thema Raumgestaltung und Lebenswelt, das sich mit den Fragen einer angemessenen Raumausstattung und sinnvollen ganztägigen Nutzungsmöglichkeiten befasst, sowie der Bereich der Entwicklung gemeinsamer Bildungsangebote von Jugendhilfe und Schule erkannt“ worden. Und inzwischen (am 14. März) habe der Qualitätszirkel Handlungsempfehlungen verabschiedet. Das klingt hoffnungsvoll.

 Diese Empfehlungen standen in der vergangenen Woche auf der Sitzung des Schulausschusses, und am 27. Juni wird die Mitteilungsvorlage auch dem Jugendhilfeausschuss zur Kenntnis gegeben. Dabei geht es auch um einen Auftrag an die Verwaltung, „notwendige Finanzmittel für eine sachgerechte Finanzierung in einer weiteren Drucksache darzustellen“. Doch darauf geht die Mitteilungsvorlage nicht konkret ein, sondern belässt es bei dem Satz „Der Verwaltungsvorstand wies darauf hin, dass die notwendigen Finanzmittel nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bereitgestellt werden können, da Remscheid nach wie vor eine Stärkungspaktkommune ist.“ Merke: Ohne Moos lichts los. Es scheint also alles noch offen zu sein...