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Leibniz-Gymnasiasten besuchten Presov

Nach der Anreise mit dem Flugzeug von Dortmund nach Krakau und einer anschließenden 3,5-stündigen Busfahrt erreichten wir die Partnerstadt Prešov  um 23.45 Uhr. Der erste Tag in der Slowakei war erlebnisreich und spannend. Das begann mit einer herzlichen Begrüßung in unserer Partnerschule. Dort erhielten wir zunächst einen kurzen Einblick in das slowakische Schulsystem. Im Museum Solivar hatten wir sodann interessante Führung mit Informationen über die früheren Methoden der Salzgewinnung. In der Innenstadt von Prešov folgte danach eine Geocaching-Tour entlang vieler alter und schöne Kirchen sowie fröhlich-bunter Häuser. Dort hatten wir auch genug Zeit, um uns umzusehen, zu shoppen oder einen Kaffee zu trinken. Mit dem Bus ging es am Nachmittag zum Kalvarienberg, von wo wir einen wunderschönen Blick auf die Stadt hatten. Insgesamt war der erste Tag schon sehr beeindruckend und wir freuen uns auf weitere schöne Tage. (Lilly Stuppmann, Q1)

Am zweiten Tag fuhren wir in die Nähe der polnischen Grenze zur mittelalterlichen Burg in Stará L´ubovňa. Eine Burgführerin stellte uns die Anlage anschaulich und informativ vor und erzählte uns viel über das Mittelalter und das damalige Burgleben. Anschließend besuchten wir das benachbarte Freilichtmuseum, wo uns das Leben als Bauer im Mittelalter beispielhaft gezeigt wurde. Ein Erlebnis war auch das gemeinsame Essen mit unseren slowakischen Freunden in einem altertümlichen Restaurant. (Linda Mosbach und Melissa Ulrich, beide 9a)

Am dritten  Tag lernten wir die Hohe Tatra kennen. Bevor wir eine 4,5 Kilometer lange Wanderung machten, besuchten wir die Illusionsgalerie „Tricklandia“ in Starý Smokovec (viele lustige Fotos). Vor der Wanderung lernten wir das slowakische Schulsystem näher kennen (neun Jahre Grundschule, bei der man aber in der fünften Klasse auf das Gymnasium wechseln kann für weitere acht Jahre). Auf unserer Wanderung mit vielen schönen Natureindrücke führte hinauf zu einem Berg (Mittagessen) und zurüvk mit Blick auf den Bergsee „Popradské ples“. Ein Zug brachte uns dann nach Štrbské Pleso, um einige Souvenirs zu kaufen und den nahen gleichnamigen See zu besichtigen. Es war ein sehr schöner, aber auch anstrengender Tag. (Paula Kurth, Paula Welke und Nina vom Brocke,alle 7b)

An unserem letzten Tag, an dem wir alle zusammen unterwegs waren, empfing uns im Rathaus der stellvertretende Bürgermeister von Prešov. Er hat uns viel über die Historie und die Ziele der Stadt erzählt, und wir haben eine interessante Führung durch das schöne und große Rathaus bekommen. Danach fuhren wir in unserem Reisebus zu der Jasov-Höhle im Nationalpark Slovenský kras. Es war sehr kalt dort, aber trotzdem wunderschön. Wir zwängen uns durch enge Steingänge und sind mehrere Meter tief in die Höhle gegangen – ein Erlebnis! In der zweitgrößten Stadt der Slowakei, Košice, haben wir sodann den größten Dom der Slowakei, den „Heiligen Dom der Elisabeth“ besichtigt. Am Abend feierten wir Abschiedsfeier in einer Bowlinghalle. Es war ein sehr lustiger Abend, und wir freuen uns schon alle sehr auf das Wochenende bei unseren Gastfamilien. (Marie Christ, EF)

Das Wochenende war für Programme der Familien reserviert. Es wurden weitere Ausflüge gemacht, z.B. zur weltbekannten Zipser Burg oder zum Floßfahren auf dem Dunajec, dem Grenzfluss zwischen der Slowakei und Polen. Der Montag begann mit einem gemeinsamen Resümee sowie einem Gespräch mit dem Schulleiter, bevor dann gegen 9.30 Uhr die rund neunstündige Rückfahrt begann. (Klaus Fey)

Ortstermin auf Holz für einen neuen Kinderspielplatz

Der Name „Sportplatz Holz“ für die kleine Spielfläche gleich neben der BMX-Strecke auf Hasten klingt etwas hochgestochen. Tatsächlich ist es ein teilweise von Unkraut überwachsener Bolzplatz ganz am Ende der Ortschaft Holz oberhalb des Morsbachtals, wo heute noch eine kleine Gruppe von Fußball-Kickern samstags ab 14 Uhr oder sonntags ab 11 Uhr für etwa zwei Stunden ihrem Hobby frönt. Ansonsten werden dort gerne Hunde von der Leine gelassen - weshalb die Kicker vor dem Anpfiff sicherheitshalber den Platz abgehen, um notfalls „Tretminen“ zu entfernen. Das müsse leider öfter geschehen, berichtete der Sprecher der „FC Holz“, Holger Huth, gestern bei einem Ortstermin auf dem Platz. Zu dem hatte Bezirksbürgermeister Otto Mähler eingeladen, um herauszufinden, ob sich die Hobby-Fußballer den Platz künftig mit kleinen Kindern teilen könnten (und auch wollten).

Spielflächen für kleine Kinder im Ortsteil Holz? Michael Ketterer, Leiter der Kinder- und Jugendförderung im Fachdienst Jugend, schüttelte gestern den Kopf.  Fehlanzeige! Im Dezember hatte er erfahren, dass Anwohner mit kleinen Kindern bereit seien, kleinere Spielgeräte zu finanzieren für einen Spielplatz auf einem (kleineren) Teil des alten Bolzplatzes.  Das war in einer Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid zur Sprache gekommen: Die Verwaltung möge die rechtlichen Möglichkeiten für einen solchen Spielplatz prüfen, schließlich gebe es auf Holz gegenwärtig 35 Kinder unter sechs und 38 über sechs Jahren, wie Bernd Quinting (CDU) beim gestrigen Ortstermin gerne noch einmal betonte.

Daran nahm auch Nadine von der Burg teil, Spielplatzplanerin bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR). Ketterer hatte sie um den Vorentwurf eines kleinen Spielplatzes gebeten, den sie den interessierten Fußballern, Müttern und Kindern präsentierte. Rund 21.000 Euro werde der Platz wohl kosten, sagte sie.

Aus dem Bolzplatz verwaltungstechnisch einen „Spiel- und Bolzplatz“ zu machen, sei nicht das Problem, so Martin Sternkopf, der Leiter des Fachdienstes Sport und Freizeit. Dann werde sich eben künftig „das Jugendamt“ um das Gelände kümmern. Ohnehin sei dort in letzter Zeit nur noch alle drei Wochen jemand aus dem Fachbereich vorbeigefahren, um Müll aufzusammeln. Denn dass der Platz gerne für Grill-Feiern genutzt wird, vorzugsweise am Wochenende, war Sternkopf und seinen Leuten nicht entgangen. Ein Kinderspielplatz, ´belebt von Müttern und ihren kleinen Kindern, werde an dieser Stelle„ sicherlich für mehr soziale Kontrolle sorgen“, meinte Sternkopf. Und hoffentlich auch für verantwortungsbewusstere Hundebesitzer! Die Kicker würde es freuen.

Ein finanzielles Problem wäre ein neuer Spielplatz aber sehr wohl! Für die finanzschwache Stadt Remscheid ebenso wie für die Familien aus der Umgebung, von denen eine gewisse Eigenbeteiligung an den Baukosten erwartet wird. Warum nicht die umliegenden Firmen um eine Spende bitten?! Jennifer Dogan, gestern mit Kind ebenfalls zum Ortstermin gekommen, hat mit dem „Klinkenputzen“ schon einmal angefangen. Und ihr sei Spendenbereitschaft signalisiert worden, berichtete  sie. Ein Firmeninhaber habe sogar ein komplettes Spielgerät zugesagt. Bezirksbürgermeister Otto Mähle0 (SPD) und Bernd Quinting freute das. „Dann werden wir das Projekt in der nächsteen Sitzung der Bezirksvertretung am 21. Mai auf den Weg bringen“, kündigte Mähler an. Danach werde sich dann der „Arbeitskreis Spielplätze“ und später dann der Jugendhilfeausschuss damit befassen, erläuterte Michael Ketterer das weitere Verfahren. Vielleicht könne  ja schon im nächsten Jahr mit dem Bau des kleinen Spielplatzes begonnen werden. Die Spendenzusagen weiterer Sponsoren wären da sicherlich hilfreich...

Zeit genug also, um noch „ein paar Kleinigkeiten“  (Mähler) zu klären. Zum Beispiel, ob zwischen Bolz- und Spielplatz  noch ein halbhoher Gitterzaun erforderlich wäre, oder ob der Weg zum Platz – offiziell kein Fahr-, sondern nur ein Gehweg (blaues Fußgänger-Schild) – mit Pollern abgesperrt werden müsste. Zuvor war vom „FC Holz“ und einem (wegen des starken LKW-Verkehrs auf der Zufahrtsstraße besorgten) Anwohner der Hof der ehemaligen Grundschule Hölterfeld als mögliche Spielplatz-Alternative ins Gespräch gebracht worden.  Aber da wollten die Vertreter der Stadt Remscheid nicht ran. Zum einen, weil der Schulhof komplett asphaltiert ist, und zum anderen, weil nicht klar ist, was mit dieser städtischen  Immobilie auf Dauer geschehen soll.

 

Musik- und Kunstschule mit Tag der Offenen Tür

Unter dem Motto „Zuschauen, Ausprobieren, Genießen“ hatte die Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid (MKS) für gestern zu einem fünfstündigen Tag der Offenen Tür in ihr neues Domizil an der Scharffstraße eingeladen, bei den es viel zu sehen und zu hören gab. So stellten sich etwa alle musikalischen Fachbereiche wie Streichinstrumente, Holz- und Blechblasinstrumente, Tasten- und Zupfinstrumente, Blockflöte und Gesang vor. Und auch die Kunst freute sich, Einblicke in ihre vielfältige Arbeit geben und ihr neues Programm vorstellen zu können. „Laut Schiller ist nur das Leben ernst, die Kunst ist heiter“, hatte es in der Einladung geheißen. Bleibt zu ergänzen: Nicht minder MKS-Leiter Stefan Steinröhder und die Fachlehrer, die fröhlich alle Fragen beantworteten – vom ersten Pinselstrich bis zum letzten Ton. Schade nur, dass das Wetter es nicht zuließ, an diesem Tag auch den schönen Garten zu nutzen.

„Os Campinos“ vom Honsberg sang und tanzte

Seit ihrer Gründung im Jahre 1979 ist die „Os Campinos de Remscheid“ ein fester Bestandteil der ausländischen Kultur in Remscheid. Durch die seit Jahren regelmäßigen Auftritte u.a. anlässlich der Interkulturellen Woche, Tag der Vereine, Maikundgebungen, Stadtteilfeste in Honsberg und die selbst organisierten Folklorefestivals sind die „Os Campinos“ bei den Remscheidern bekannt und beliebt. Am vergangenen Samstag feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen im „Neuen Lindenhof – gemeinsam mit drei Folkloregruppen aus Düsseldorf, Hagen und Hamburg. An der Feier nahmen auch der portugiesische Generalkonsul Dr. José Manuel Carneiro Mendes, Bürgermeister Kai Kaltwasser in Vertretung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sowie Bezirksbürgermeister Otto Mähler teil (im Video des Waterbölles in der Reihenfolge ihres „Bühnenauftritts“). Und die Folkloretanzgruppe „Os Campinos de Remscheid“ tat das, was sie am besten kann und wofür sie bekannt ist – sie sang und tanzte.

„FIT in Deutsch“ weckt Hoffnung auf die Zukunft

Sie heißen Mohamad, Rasha, Hanah und Ivy, sind zwischen zwölf und 17 Jahre alt und kommen aus Syrien, dem Irak oder Kenia. Nach Deutschland kamen sie vor zwei bis drei Jahren als Flüchtlinge gemeinsam mit ihren Eltern in der Hoffnung, bei uns eine neue Heimat zu finden. Nicht die einzige Gemeinsamkeit, wie Schuldezernent Thomas Neuhaus gestern auf einer Pressekonferenz im Pavillon des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums an der Alten Rathausstraße erklärte. Die zweite Gemeinsamkeit sei ihre große Motivation beim Erlernen der deutschen Sprache. Und damit hätten sie gerade erst (an acht Ferientagen über Ostern) ihrer beiden Lehrer Melina Preiß und Felix Krüger  beim Unterricht in Pavillon und bei Exkursionen beeindruckt.

Deutsch-Unterricht in den Schulferien. Den gibt es in Remscheid nun schon im dritten Jahr, und diesmal sogar an drei Ferienterminen (Ostern, Sommer und Herbst) an insgesamt 23 Unterrichtstagen (in den Sommerferien von Montag, 5. August, bis Freitag, 16. August, und in den Herbstferien von Montag, 14. Oktober, bis Freitag, 18. Oktober; Anmeldungen bei Christoph Sykulski im Kommunalen Integrationszentrum). Macht übers Jahr gesehen ca. 120 Teilnehmer (Doppelbuchungen sind aber nicht ausgeschlossen) in dreimal zwei FIT-Kurse (für Einsteiger bzw. Fortgeschrittene) mit maximal 20 Schülerinnen und  Schülern pro Gruppe. Die Kurse beginnen um 9 Uhr und enden um 16 Uhr. Außerdem gibt es ein Frühstücksbuffet und ein gemeinsames  Mittagessen  (ohne Schweinefleisch), das in der Mensa der EMA zubereitet und eingenommen wird.

„FIT“ steht für FerienIntensivTraining, und daran können alle Schülerinnen und Schüler mitmachen, die neu nach Remscheid zugewandert sind und deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um am normalen Regelunterricht teilzunehmen. Sie müssen zudem eine weiterführende Schule (Gymnasium  Haupt-, Real-,  Sekundär-  oder Gesamtschule) besuchen oder die  Internationale Förderklasse eines Berufskollegs. Nicht ausgeschlossen, dass im kommenden Jahr auch Grundschüler/innen mit Migrationshintergrund und deutschen Sprachdefiziten ein ähnliches Angebot gemacht werden wird, wie Matthias Spaan, Geschäftsführer des Trägervereins „Die Verlässliche“, in der Pressekonferenz andeutete.

„FIT in Deutsch“ ist ein abwechslungsreiches Programm aus Übungen, Spiel, Spaß und Aktivitäten, bei dem die Teilnehmenden gesetzlich unfallversichert sind. In den vergangenen Osterferien gehörten dazu auch Ausflüge nach Schloß Burg (Thema „Ritter und Burgen) und zum „Tierpark Fauna“ (Motto „Heimische Tierwelt“) in Solingen-Gräfrath. Darüber mussten die Jungen und Mädchen anschließend im Schulpavillon der EMA vor der Gruppe auf Deutsch kleine Vorträge halten - meist als stressig empfunden, aber auch als lehrreiche Erfahrung. Das machte das Reden auf Deutsch wieder ein wenig sicherer. Erstaunlich übrigens, wie akzeptfrei die vier jugendlichen Protagonisten gestern von ihrem Ferienkurs auf Deutsch erzählten – ein indirekter Beweis für die gute Arbeit ihrer beiden Deutschlehrer.

Ziel der für die Jungen und Mädchen kostenlosen FIT-Kurse ist es, deren Sprachkenntnisse außerhalb der Schulzeit weiter zu fördern, zu vertiefen und im Alltag anzuwenden. Von den Gesamtkosten in Höhe von ca. 23.000 Euro, die in diesem Jahr insgesamt anfallen werden, übernimmt das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen den größten Batzen (80 Prozent). Die übrigen 20 Prozent will Matthias Spaan mit Hilfe der Kooperationspartner einsammeln  – Kommunales Integrationszentrum Remscheid, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Alexander-von-Humboldt-Realschule, Stadt  Remscheid und Rotary Club Remscheid. Letzterer hat bereits 500 Euro gespendet, wie Michael Birker gestern berichtete. Gut investiertes Geld, schließlich gehe es dabei um eine Zukunft von zugewanderten Jungen und Mädchen, die umso aussichtreicher ist, desto besser sie sich auf Deutsch verständigen können.

Karten für den Kinder-Circus Jonny Casselly

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Trapez, Seiltanz oder doch lieber als Clown in der Manege, das sind die Fragen, die Kinder bewegen, wenn die ersten Plakate in den Schulen auftauchen und vom diesjährigen Kindercircus künden. Dann kann es nicht schnell genug gehen, bis sich die Vorhänge wieder für den Mit-Mach-Circus Casselly öffnen. Auch in diesem Jahr können es 300 Kinder kaum erwarten, endlich Zirkusluft zu schnuppern. Nach seiner Premiere im Jahr 2004 hat sich das Projekt zu einer festen Größe im Ferienangebot entwickelt und will in diesem Jahr in den Herbstferien zum sechzehnten Mal Kinder und Eltern begeistern. Dann können Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von sieben bis zwölf Jahren wieder ein echtes Zirkusprogramm einstudieren und in einer Galavorstellung präsentieren.

Motorische, kreative und soziale Fähigkeiten werden dabei spielerisch erlernt und gefördert. Auch in diesem Jahr stehen wieder zehn Plätze für Kinder mit Behinderung zur Verfügung. Zudem werden zehn Plätze für Kinder aus Flüchtlingsfamilien bereitgestellt. Diese Kinder werden durch den BaF e.V. betreut. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Circusfamilie Casselly, die die Kinder professionell anleiten wird. Unterstützt wird die Familie Casselly dabei von 25 Betreuerinnen und Betreuern und vielen weiteren Helfern. Veranstalter sind die Stadt Remscheid (Fachdienst Jugend, Abt. Kinder- und Jugendförderung), die Schlawiner gGmbH und er Stadtteil e.V.

Der Circus Jonny Casselly auf dem Schützenplatz wird wie gewohnt zwei Kurse anbieten, diesmal vom 14. bis 19. Oktober (Montag bis Samstag) und vom 21. bis 26. Oktober (Montag bis Samstag), wahlweise von 8 oder 9:30 Uhr bis 16 Uhr, pro Woche  für 150 Kinder.Der TeilnehmerInnenbeitrag beträgt 100 €           (für fünf Tage, inkl. Mittagessen) bzw. 110 €        (für fünf Tage inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen). Der Circus stellt ein großes Zelt und ein etwas kleineres Vorzelt zur Verfügung. Das Hauptzelt bietet Platz für etwa 750 Besucher. Die Infrastruktur für Strom und Sanitär wird in Absprache mit der Familie Casselly installiert. Innerhalb des eingefassten Geländes werden diverse Zelte aufgebaut, so dass die einzelnen Übungsgruppen über eigene Aufenthalts- und Besprechungsorte verfügen. Auf dem Außengelände kann großzügig Fläche für die verschiedensten Angebote genutzt werden. Das Mittagessen wird im großen Vorzelt angeboten, das ebenfalls als Übungsfläche dient.

Der Erstverkaufstag der Karten (für Regelplätze) ist der Samstag, 11. Mai, von 10 bis 12 Uhr im Foyer des Berufskolleg Technik, Neuenkamper Straße 55. Angemeldet werden können dort die eigenen und die Kinder einer weiteren Familie – in dem Fall ist eine Vollmacht für jedes Kind der zweiten Familie notwendig. Ab 8 Uhr öffnen die Türen des Foyers, so dass wetterunabhängig gewartet werden kann. Warme Getränke und ein kleiner Imbiss werden verkauft. Eventuelle Restkarten können ab 13. Mai bei der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Remscheid in der Haddenbacher Straße 38-42 bei Frau  Günther (Raum 005) erworben werden. Es besteht die Möglichkeit der Bezuschussung der Teilnehmergebühr. Informationen hierzu erteilt Frau Günther unter Tel. RS 163478. Kinder mit Behinderung können für integrative Plätze angemeldet werden in einem Gespräch nach Terminabsprache unter Tel. RS163676.

 

Zehn Jahre Flohkiste auf dem Kremenholl

Obwohl schon viele der ersten Generationen von Kremenholler Flohkisten Kinder längst diesem tollen Spielangebot entwachsen sind, schauen sie gerne mal wieder vorbei und helfen sogar mit, wenn es ab dem 6.Mai erneut heißt „Spielplatzarena Bogenstraße frei, lasset Spiel und Tötter beginnen“.

Eigentlich schon Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass das Flohkistenangebot des Initiativkreise Kremenholl e.V. in diesem Jahr bereits sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Ein wohl nicht nur für Remscheid außergewöhnliches Projekt, dass wie alle anderen Aktivitäten des IK ausschließlich von ehrenamtlichen Händen getragen wird.

Was aber erwartet Jung und Alt, wenn die diesjährige Flohkistensaison eröffnet? Klar, im Zentrum stehen Spiel und Spaß aller Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren, die Lust und Laune haben, gemeinsam auf und um den Spielplatz Bogenstraße zu spielen. Das besondere an der Flohkiste ist, dass die Kinder in ihrem Spiel begleitet und durch zahlreiches zusätzliches Angebot zu (kooperativen) Spielen angeregt werden. So ergänzt auch in diesem Jahr das AGOT-Spielmobil mit seinem Inventar die Spielgeräte der Flohkiste, und die Kinder werden zu kleinen Wettbewerben wie Eierlaufen, Sackhüpfen und einem Hexenbesen Wettkampf aufgefordert. Außerdem wird es zur Eröffnung eine Spielplatztombola geben.

Eine Besonderheit, die die Flohkistentreffs zu etwas Außergewöhnlichem machen, ist, dass nicht nur Kinder zu den Terminen eingeladen sind, sondern gerade auch Erwachsene aufgefordert sind mitzukommen. Ob Eltern, Erziehungsberechtigte, Paten oder Großeltern, Gabi Leitzbach und die übrigen Macher des IK wünschen ausdrücklich, dass die Gelegenheit wahrgenommen wird, mit den Kindern zu spielen und die Möglichkeiten zu nutzen, sich unter Erwachsenen auszutauschen oder einfach nur ein bisschen zu quatschen, - über Gott, die Welt und natürlich den Kremenholl. Dazu gibt es neben Getränken sowie süß-gesunden Snacks für die Kids auch Kaffee und Gebäck für die erwachsenen „Flöhe“. Keks oder Kuchenspenden können mitgebracht werden.

Die Öffnungszeiten der Flohkiste haben sich gegenüber den Vorjahren ein wenig geändert. Damit Ganztags Kita Kids und OGS betreuten Schulkindern die Flohkistenteilnahme erleichtert wird haben sich die IKler den Kernzeiten der Betreuungsinstitutionen angepasst und öffnen nun von 15.30  bis 18.30 Uhr. Die weiteren Termine der Flohkiste in dieser Saison sind am 20.5, 3.6. sowie 24. Juni. Kommt und spielt mit!

Geschichten frei und mündlich erzählen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Kommunale Integrationszentrum lädt zur 2. Veranstaltungsreihe zum Thema „Diversität und Spracherwerb“ für pädagogische Fachkräfte für Donnerstag, 16. Mai, ein. Die Vielfalt in unserer Gesellschaft fordert verstärkt die pädagogischen Fachkräfte im Kindergarten, Offenem Ganztag und Grundschule heraus. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Gemeinsamkeiten, Ressourcen und Potentiale der Kinder zu erkennen und Sicherheit im Umgang miteinander zu gewinnen. Thema der 2. Veranstaltung ist „Geschichten erzählen – Fantasie wecken – Sprache fördern“. Geschichten frei und mündlich zu erzählen, bietet eine hervorragende Möglichkeit, mit Kindern spielerisch auf fantastische Reisen zu gehen. Dabei fördert das Erzählen Konzentration, Zuhörfähigkeit und die Sprachentwicklung – und nebenbei macht es auch noch Freude!

Aber wie finden wir selbst wieder einen Zugang zu dieser alten Kulturtechnik? Wie erschaffen wir Bilder in Köpfen und lassen Geschichten lebendig werden? In dieser Veranstaltung lernen Interessierte verschiedene Ansätze kennen, Geschichten frei zu erzählen, und einfache Übungen und Methoden, um Geschichten mit Kindern zu erfinden. Spielerisch wecken wir unsere eigene Fantasie, erzeugen Kino im Kopf, erzählen und fabulieren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Kindern im Alter ab vier Jahren bis zum Ende des Grundschulalters. Termin: Donnerstag, 16. Mai, 9 bis 16 Uhr. Referentin: Selma Scheele (Theaterpädagogin und Erzählerin). Teilnehmerzahl: max. 16 Personen. Ort: Kraftstation, Honsberger Straße 2. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenlos.

Interessierte melden sich bitte für die Veranstaltung bis zum 8. Mai verbindlich per E-Mail an. Sollten Anmeldung – aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl – nicht berücksichtigt werden können, wird eine Absage versandt. Koordination und Anmeldung: Joby Joppen & Claudia Göncüoglu – Kommunales Integrationszentrum Remscheid, Elberfelder Straße 32, 42853 Remscheid, Tel. RS 16-3483, E-Mail: joby.joppen@remscheid.de">joby.joppen@remscheid.de, claudia.goencueoglu@remscheid.de">claudia.goencueoglu@remscheid.de.

Lille Kartofler Figurentheater auf dem Kremenholl

Heute back ich, morgen brau ich… und am Freitag,  3. Mai, um 15 Uhr gibt das „Lille Kartofler Figurentheater“ das Märchenstück „Rumpelstilzchen“ im Schulgebäude Tersteegenstraße (Kremenholl) des Käthe Kollwitz Berufskolleg. Zu der Veranstaltung des Initiativkreis Kremenholl sind die Kinder der ortsansässigen Kitas und der OGS der Grundschule Kremenholl bei freiem Eintritt eingeladen. Wer zusätzlich mit Kindern der Aufführung beiwohnen möchte, setzt sich bitte telefonisch mit Gabriele Leitzbach vom IK Kremenholl unter 02191 75087 in Verbindung.

Remscheider zu Gast in türkischer Partnerstadt

Noch bis zum 3. Mai  besucht eine Gruppe junger Remscheider die türkische Partnerstadt Kirşehir. Die Reise ist Teil des städtepartnerschaftlichen Austauschprogramms zwischen Remscheid und der zentralanatolischen Steppenstadt, die rund 160 Kilometer von der Hauptstadt Ankara entfernt ist. Begleitet werden die sechs Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums von einer Lehrerin und drei Mitgliedern des Freundschaftsvereins Remscheid-Vereins, darunter der Vorsitzende, Superintendent Hartmut Demski. Zwei Schülerinnen (16 und 17 Jahre alt) auf die Frage, warum sie die Gruppe begleiten: „Wir haben in Remscheid Freundinnen aus der Türkei und würden gerne die Kultur und die Menschen des Landes besser kennenlernen.“ Für Hartmut Demski ist die Partnerschaftsarbeit eine wichtige Hilfe für das Zusammenlebens auch in Remscheid: „In Kırşehir lerne ich manches besser zu verstehen und einzuordnen, was mir in Remscheid bei unseren türkischstämmigen Mitbürgern fremd erscheint.“

Gerade einmal 20 Tage war der neugewählte Bürgermeister von Kırşehir, Selahattin Ekiçioğlu (CHP), im Amt, als er die Remscheider Gruppe zu Beginn ihres Besuches willkommen hieß. Interessiert hörte er den Erklärungen der jungen Leute zu, warum sie sich auf die Reise nach Kırşehir gemacht haben. Auch der Vali des Distrikts Kırşehir (zu vergleichen mit dem Amt eines Landrates), Ibrahim Akin, nahm sich Zeit für ein Gespräch mit den Gästen. Die Remscheider Jugendlichen leben in Gastfamilien in Kırşehir und besuchen ausgewählte Unterrichtsstunden etwa in Deutsch und Englisch einer befreundeten Schule. Ausflüge nach Ankara, und in die Weltkulturerbe-Region Kappadokien und nach Kayseri stehen auf dem Programm. Die Begegnung wird durch mehrere Remscheider Stiftungen gefördert.

Hintergrund-Infos: Seit 2008 gibt es den Freundschaftsverein Remscheid- Kirşehir. Viele Remscheider Familien mit türkischer Herkunft kommen aus dieser Region. Seit Gründung des Vereins ist Superintendent Hartmut Demski Vorsitzender des Vereins. Der Verein war aus dem „Runden Tisch Migration“ hervorgegangen. Seit Februar 2015 besteht die Städtepartnerschaft zwischen den beiden Metropolen, wesentlich befördert durch den Verein. (Katrin Volk)

Dritte Ostereiersuche, oder: schöner ging es kaum

Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Lennep

Da waren die Organisatoren baff und auch außer Atmen. Die „Glücksritter“ kamen mit dem Verstecken der Plastikeier kaum nach, weil ständig Kinderscharen, bewaffnet mit kleinen Osterkörben, im Lenneper Rosengarten auf der Pirsch waren, um eben diese Plastikeier zu finden, die am gemeinsamen Stand von Lenneper SPD und AWO Lennep / Lüttringhausen gegen Schokolade eingetauscht werden konnten. „Sie haben mich enttarnt – jemand anderes muss losziehen und Eier verstecken.“ rief nach einer halben Stunde ein sichtlich erschöpfter Hand-Ferdinand „Ferdi“ Enk. Der pensionierte ehemalige Gesamtschullehrer hatte wie im Vorjahr die Rolle übernommen, die Eier zu verstecken. Während er den Stab an Sabine Krause-Janotta übernahm, gesellte er sich zur Kaffee- und Kuchentheke der beiden Organisationen, wo seine Ehefrau Christine sowie Petra Albowski und Jürgen Heuser von der AWO die Erwachsenen und Kinder versorgten.

Nebenan hatte Familie Janotta (Vater, Mutter, Tochter) und Regine Youssofi am Stand der Lenneper SPD alle Hände voll zu tun hatten, die Osterkörbe auszugeben und die eingesammelten Plastikeier gegen Schokolade einzutauschen. Für drei Plastikeier in gleicher Farbe gab es einen großen, leckeren Schokoladen-Osterhasen – und einen Stempel. Die Kinder konnten anschließend weiter suchen, bekamen dann jeweils kleinere Schokoladenpräsente.

„Wir wollten den Kleinen zu Ostern eine Freude machen.“ so die Initiatorin der Lenneper Ostereiersuche die Lenneper Bezirksvertreterin Katharina Janotta. Sie und ihre Mutter hatten vor einigen Jahren die Idee, am Ostersamstag die Kinder Lenneps zur Ostereiersuche „herauszufordern“ und übernahmen wie im Vorjahr die Werbung, in dem sie an mehreren Nachmittagen durch die Straßen der Lenneper Neustadt zogen um Flyer und selbst hergestellte Mobiles auszuteilen. Das Kuchenbuffet hatten Mitglieder der beiden veranstaltenden Organisationen gespendet, die Schokolade der SPD-Ortsverein.

Der große Erfolg macht eine vierte Auflage fast schon zur Pflicht. „Wir sehen uns am 11. April 2020 an gleicher Stelle wieder!“ verabschiedete der Vorsitzende der Lenneper SPD die Mitstreiterinnen und Mitstreiter, nachdem die Pavillonzelte und Tische abgebaut worden waren

Lenneper Lions spenden 12.500 Euro aus Kalender

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid -  Wilhelm Conrad Röntgen

Der Adventskalender des Lenneper Lions Clubs wurde 2018 zum 12. Mal für einen guten Zweck verkauft. Er bestand wieder aus vier Komponenten: dem bergischen Motiv, Tee, Los für eine Tombola mit Preisen im Gesamtwert von ca. 8.000 Euro – und kommt im Reinerlös komplett guten Zwecken in Remscheid zugute. Viele Remscheider Unternehmer und Einzelhändler tragen durch ihre Geld- und Sachspenden zur Verwirklichung des Kalenderprojekts bei.

Das machte nicht nur den Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ glücklich: 12.500 Euro erbrachte der jüngste Verkauf des Lions-Adventskalenders – eine Summe, die nun als Spende an zwei Remscheider Förderschulen geht. Präsident Willi Birrenbach (2.v. li.) und Mit-Initiatorin Cornelia Heynen übergaben sie jetzt an Christian Jansen (li. im Bild), stellvertretender Schulleiter der Hilda-Heinemann-Schule, und Karl-Richard Ponsar (rechts) vom Deutschen Kinderschutzbund Remscheid.

Der Hilda-Heinemann-Schule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) fehlten noch 5.000 Euro zum Kauf einer sogenannten Rolli-Schaukel. Mit der Lions-Spende kann die Schule nun ein Projekt verwirklichen, das in der Region einmalig ist, sagt Christian Jansen: „Das Tolle ist, das Kinder, die im Rollstuhl sitzen, diese Schaukel nicht nur selbstständig nutzen können, sondern auch mit anderen Kindern zusammen schaukeln können.“ Hoffentlich noch bis zum Sommer soll die Schaukel in Betrieb genommen werden.

Der Deutsche Kinderschutzbund bietet am Standort Gewerbeschulstraße (früher Karl-Kind-Schule) der Heinrich-Neumann-Schule (Förderschule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung) eine Übermittagsbetreuung für Schüler ab 13 Jahren an. Das Land zahle dafür zwar die Personalkosten, erläuterte Ponsar, aber nicht die Sachkosten – und die Eltern der Schüler können dafür nicht alleine aufkommen. Für die Förderschüler und ihre Entwicklung ist dieses Angebot, das vor allem kreative Angebote umfasst, aber ebenso wichtig und wertvoll wie für jüngere Kinder. Zur Aufrechterhaltung dieses Angebots ist der Kinderschutzbund auf Spenden angewiesen – und kann sich nun 7.500 Euro von den Lions freuen.