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Kulturelle Vielfalt als Chance für den Ausbildungsmarkt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für Montag, 30. Mai, lädt der Arbeitskreis (KI-KoKo) der Kommunalen Koordinierungsstellen und Kommunalen Integrationszentren der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal Akteure am Übergang Schule-Beruf und migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer zu einem Fachtag ein. Unter dem Titel „Kulturelle Vielfalt nutzen! – Migrantische Ökonomie als Chance für den Ausbildungsmarkt“ wird von 12 bis 15 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38, der Beitrag der sogenannten migrantischen Ökonomie diskutiert. Zielgruppe sind Interessierte migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Fachkräfte der Jugendsozialarbeit.

In der Unternehmerlandschaft in Deutschland zeichnet sich seit einigen Jahren folgender Trend ab: Während die Zahl der Selbstständigen ohne Migrationshintergrund zurückgeht, steigt die Zahl der Unternehmensgründungen durch Migrantinnen und Migranten. Aktuell haben gut ein Fünftel aller Selbstständigen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dadurch wird die Angebotsstruktur bereichert und das Innovationspotenzial gestärkt.

In einem Impulsvortrag wird Cem Şentürk von der Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung über die sozioökonomische Struktur und Entwicklung der migrantischen Ökonomie in Deutschland und in NRW aufklären. In der anschließenden Gesprächsrunde sollen Probleme benannt und Chancen erkannt werden: Wie engagieren sich die Selbstständigen auf dem Ausbildungsmarkt? Und wie kann migrantische Ökonomie stärkere Berücksichtigung finden? Abschließend können sich Institutionen und Fachkräfte aus unserer Region mit den Vertreterinnen und Vertretern der migrantischen Unternehmen vernetzen. Anmeldung bei Melanie Peters, Kommunale Koordinierungsstelle Remscheid, Tel. RS 163416, E-Mail melanie.peters@remscheid.de">melanie.peters@remscheid.de.

Ukraine-Begegnungscafé war gut besucht

Kennenlernen in der Denkerschmette. Foto: Lothjar KaiserIn Kooperation mit dem Verein "Bergisch Land Hand in Hand e.V." hatte die Denkerschmette am Samstag ukrainische Flüchtlinge, Helfer und Unterstützer zu einem Begegnungscafé eingeladen. Und konnte sich über den guten Zuspruch freuen. . Bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken ließen sich Kontakte knüpfen und Erfahrungen und Informationen austauschen. Der Verein "Bergisch Land Hand in Hand e.V." kümmert sich aktuell sehr um die Belange der ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine in Remscheid. Er unterstützt sie mit Rat und Tat bei Behördengängen, richtet Wohnungen ein und versorgt die Menschen mit allen nötigen Dingen des täglichen Lebens. Und dies soll in nächster Zeit, was Beratungen angeht, auch zweimal in der Woche in der Denkerschmette geschehen. Der Verein finanziert sich aus Spenden und organisiert alle Hilfen ehrenamtlich. Petra und Robert Köser möchten mit dem Ukraine-Begegnungscafé und darüber hinaus helfen, Menschen zu vernetzen und in ungezwungener Atmosphäre zusammenzubringen. Manche Probleme könnten vielleicht unbürokratisch, Hand in Hand, gelöst werden.

Perspektive für ukrainische Geflüchtete im Gastgewerbe

Pressemitteilung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Düsseldorf-Wuppertal

Helfende Hände gesucht: Viele Hotels und Gaststätten in Remscheid sind derzeit dringend auf neues Personal angewiesen – und könnten dabei auch Geflüchteten aus der Ukraine eine Job-Perspektive bieten. „Vorausgesetzt, die Bezahlung stimmt. Denn wer vor dem Krieg flieht und bei uns Schutz sucht, darf nicht ausgenutzt werden. Viele suchen bereits nach Arbeit“, sagt Zayde Torun von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. „Das ist auch eine Chance für die Gastronomen und Wirte, die faire Bedingungen bieten.“ Gerade das Gastgewerbe sei weltoffen: Dort arbeiteten schon immer Menschen unterschiedlichster Herkunft – auch aus Osteuropa. „Die Branche ist ideal für den Quereinstieg: Von der Küche bis zum Service – hier haben auch Beschäftigte ohne Berufsausbildung gute Chancen. Und Fachkräfte werden ohnehin dringend gebraucht – vom Barkeeper bis zur Hotelfachfrau“, betont Torun.

Die Gewerkschafterin verweist darauf, dass sich die Bezahlung im heimischen Gastgewerbe zuletzt deutlich verbessert habe. Nach dem aktuellen Tarifvertrag, den die NGG mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ausgehandelt hat, liegt der Einstiegsverdienst in der Branche in Nordrhein-Westfalen seit Mai bei 12,50 Euro pro Stunde – weit mehr als bislang. Fachkräfte kommen auf einen Stundenlohn von mindestens 13,95 Euro.

„Diese Einkommen machen die Arbeit an Theke und Tresen deutlich attraktiver. Nicht nur Beschäftigte aus Remscheid, sondern gerade auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die einen Job suchen, sollten darauf bestehen, nach Tarif bezahlt zu werden“, rät Torun. Tipps gibt es bei der NGG vor Ort. Infos rund um die Arbeitsrechte, die Nicht-EU-Bürger haben, bieten die Beratungsstellen des gewerkschaftsnahen Netzwerks „Faire Integration“ – auch in ukrainischer Sprache (www.faire-integration.de). Jetzt sei die Politik in der Pflicht, rasch die Weichen zu stellen, um das Fußfassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. „Wichtig ist, dass die ukrainischen Bildungsabschlüsse unkompliziert anerkannt werden. Und es muss einen vereinfachten Zugang zu Sprachkursen geben. Denn die Sprache ist der Schlüssel, um zurechtzukommen“, so Torun.

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Spielplatzfest auf dem Hohenhagen am 11. Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Mittwoch, 11. Mai, findet zum mittlerweile vierzehnten Mal das „Spielplatzfest Hohenhagen“ auf dem Spiel- und Bolzplatz „Am alten Flugplatz“ statt. Es startet mit der offiziellen Eröffnung durch den Sozialdezernenten Thomas Neuhaus und den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Sven Chudzinski um 14 Uhr und endet um 17 Uhr. Mit großem Spieleparcours und Torwandschießen, einer Schwungtuchaction für die ganze Familie sowie vielfältigen Bastel- und Kreativständen bietet auch das 14. Spielplatzfest Hohenhagen abwechslungsreiche Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Jung und Alt. Als Besonderheit in diesem Jahr wird es Trommelworkshops für alle Interessierten geben: Das Gelernte wird dann zum Abschluss der Veranstaltung in einem großen Trommelfinale präsentiert.

Kulinarisch locken Würstchen vom Grill, Popcorn, Kaltgetränke, Kaffee und natürlich eine große Auswahl an Kuchen. Die erzielten Einnahmen kommen dem Spielplatz zugute. Veranstaltet wird das Fest von zahlreichen Einrichtungen, Initiativen und einer engagierten Bürgerschaft mit Unterstützung der Stadt Remscheid (B.V. 1910 Remscheid e.V., Diakoniezentrum Hohenhagen, engagierte Eltern, Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde, Fachdienst Jugend der Stadt Remscheid, Familienbildungsstätte „Die Wiege“, Förderverein WohnQuartier Hohenhagen e.V., Gemeinschaftsgrundschule Walther Hartmann, Kindertageseinrichtung und Familienzentrum Ahörnchen e.V., Nachbarschaftsgruppe „Treppenhaus und Gartenzaun“, Offene Ganztagsbetreuung der Walther-Hartmann-Schule, Spielplatzpatinnen, Städtische Kindertagesstätte Sedanstraße, Technisches Hilfswerk und Technischen Betriebe Remscheid). Wir versuchen (Plastik-)Müll zu vermeiden;, daher bringen Sie gern Ihre eigenen Becher mit.

Mit Spiel und Spaß zur französischen Sprache

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

Heute ist das FranceMobil von 8 bis 13 Uhr nach einer coronabedingten Pause wieder zu Gast am Röntgen-Gymnasium. Mit Spiel und Spaß das Erlernen der französischen Sprache fördern und die Kultur des Nachbarlandes vorstellen, das ist das Ziel von FranceMobil. Schüler*innen in ganz Deutschland, in Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie in beruflichen Einrichtungen können persönlich oder virtuell das FranceMobil treffen. Manon Cordani reist durch Nordrhein-Westfalen und ist eine von zwölf französischen Lektor*innen, die ein attraktives, aktuelles und authentisches Frankreichbild vermitteln, die Vorteile des Französischlernens aufzeigen und Lust machen wollen auf eine internationale Mobilitätserfahrung. Das FranceMobil und sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich feiern in diesem Schuljahr ihr 20jähriges Besehen. Bundesweit hat das kostenlose Programm in dieser Zeit 1,4 Millionen Schüler*innen an mehr als 17.000 allgemeinbildenden und beruflichen Schulen erreicht. FranceMobil wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in enger Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft/Institut français Deutschland angeboten und vom Deutsch-Französischen Institut (dFI) Erlangen sowie dem Ernst Klett Verlag unterstützt. Finanziell beteiligen sich die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. (Doris Hildebrand)

Ein Ja zu Freiheit, Verantwortung, Respekt und Toleranz

Auf die offizielle Einbürgerunfsfeier im Theatersaal folge ein geselliges "Get Together" im oberen Fpyer bei Häppchen und Getränken. Fotos: Lothar Kaiser64 Eingebürgerte mit Begleitpersonen erwartete die Stadt Remscheid zu der gestrigen Einbürgerungsfeier im Teo Otto Theater. In den zurückliegenden drei Jahren hatten 488 Remscheider Mitbürgerinnen und Mitbürger die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und erhalten. Um dies zu würdigen, hatte die Stadt Remscheid nach Corona-bedingter Zwangspause dazu eingeladen, die Einbürgerungen wieder gemeinsam zu feiern, musikalisch umrahmt vom Sinfonietta-Streichquartett. Auf die Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz folgte eine "Ansprache" von  Erden Ankay-Nachtwein, der Vortsitzenden des Integrationsrates der Stadt Remscheid (so zitiert nach dem ausliegenden Programmflyer).

„Viele von Ihnen sind nicht in Remscheid, nicht in Deutschland geboren worden. Manche sind mit ihren Familien auf dramatischen Wegen zu uns gekommen, sind vor Krieg in ihren Heimatländern geflüchtet. Andere sind der Arbeit oder der Liebe wegen zu uns gekommen. Nun leben Sie schon lange hier, ihre Kinder wachsen hier auf. Remscheid ist Ihre Stadt, Deutschland ist Ihr Land“, sagte Burkhard Mast-Weisz (kl. Foto oben). „Das bedeutet aber nicht, dass Sie die Wurzeln Ihrer Familien aufgeben, aufgeben müssen. Ganz im Gegenteil, ich erlebe Menschen, die zugewandert sind, als sehr bereichernd für die hiesige Kultur, das Miteinander, unser Leben. Zu meiner Familie gehören Menschen aus Spanien, Frankreich, Marokko und Äthiopien. Unsere leider viel zu seltenen Familientreffen sind vielsprachige Treffen, fröhlich – und kulinarisch eine Reise durch die unterschiedlichsten Genüsse.

Remscheid sei eine Stadt mit einer langen Zuwanderungsgeschichte, fuhr der OB fort. Mittlerweile habe ein Drittel unserer Bevölkerung eine Zuwanderungsbiografie. „Ohne Zuwanderung wäre Remscheid längst keine Großstadt mehr. Unsere Wirtschaft, unsere Dienstleistungen, die Krankenhäuser, die Kindertagesstätten, all dies würde so nicht funktionieren.!“ Und hier anzukommen bedeutet für viele auch, hier anzupacken. Kein Verein, insbesondere im Sport würde ohne die vielen Ehrenamtlichen funktionieren. „Ich würde mich freuen, wenn auch unsere politischen Gremien bunter würden, vom Integrationsrat als „engagierter Ausnahme“ einmal abgesehen. Den demokratischen Parteien täte es gut, wenn sich Zugewanderte auch bei ihnen engagieren würden. „Die Vielfältigkeit in unserer Stadtgesellschaft spiegelt sich in Rat und Ausschüssen meines Erachtens noch nicht ausreichend wieder. Ich würde mich freuen, wenn sich das ändern würde. Machen Sie mit, es ist mehr denn je Ihre Stadt“, forderte Mast-Weisz die geladenen Gäste mit Migrationshintergrund auf. Ihr Ja zur deutschen Staatsbürgerschaft sei ein Ja zur Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, „zu unserer Demokratie, zu den im Grundgesetz verankerten Rechten und Pflichten. Es ist ein Ja zu Freiheit, Verantwortung, Respekt und Toleranz gegenüber anderen Kulturen, Nationalitäten, anderem Glauben, unterschiedlichster Lebensausrichtungen!“

Dieses starke Zeichen sei auch Vorbild für viele andere. Lassen Sie uns gemeinsam dafür Sorge tragen, dass dieses Geschenk der Freiheit, das am 23. Mai 1949, kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs, beschlossen wurde, vor allen Angriffen, Infragestellungen, Relativierungen geschützt wird. Unser Grundgesetz ist das Rückgrat unseres Staates und somit auch des Zusammenlebens von Menschen in unserer Stadt. Dieses Zusammenleben werden wir gemeinsam pflegen und schützen. Schön, dass Sie mit dabei sind!“

Ausführlich ging das Stadtoberhaupt auch auf den Krieg in der Ukraine ein: „Wir alle hoffen sehr, dass dieser fürchterliche Krieg möglichst schnell ein Ende findet. Die Aggression von Putin und seinen Helfershelfern ist durch nichts zu rechtfertigen. Dieser Krieg kennt nur Opfer auf beiden Seiten. Nicht nur sind es wie immer die Zivilisten, die unendliches Leid ertragen müssen. Auch die vielen toten Soldaten erschüttern mich. Auch deren Väter und Mütter haben sich gewünscht, dass ihre Kinder eine gute Zukunft haben.“ Der Krieg habe viele Menschen zur Flucht gezwungen. Mehr als 750, meist Frauen und Kinder, seien nach Remscheid gekommen. „Wir tun alles dafür, um ihnen Schutz und Sicherheit zu geben. Viele Menschen packen mit an. Sie bieten Wohnungen an, unterstützen im Alltag, spenden Geld oder Sachmittel. Dafür bin ich sehr dankbar. Die Hilfe ist vielfältig und engagiert. Das ist eine starke Seite unserer Stadt, die ich auch schon in den Jahren 2015/16 erleben durfte, als insbesondere viele Menschen aus Syrien zu uns kamen! Seit langem leben unter uns aber auch Menschen, die aus Russland zugewandert sind. Ich werde alles dafür tun, um zu verhindern, dass sie hier angefeindet werden. Ich war mehrfach in Russland und habe dieses Land schätzen gelernt. Das ist kein Krieg der Menschen dort. Das ist ein Krieg Putins!“ (Waterbölles: Das zu erkennen fällt jedoch jenen schwer, die auch in Remscheid ihre Informationen noch immer zum großen Teil noch aus russischen Staatsmedien beziehen!)

Einbürgerungen in Remscheid im Jahr 2019
             
  Gesamt Männer Frauen 0 - 17 18 - 64 65 -
2019 154 69 86 6 135 13
2020 153 67 86 15 127 11
2021 181 96 85      

„Die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, war für Sie bestimmt kein leichter Schritt, da Ihnen Ihre alte Staatsbürgerschaft durch Ihre Geburt geschenkt wurde und ein gewachsener Teil in Ihrem bisherigen Leben war“, sagte Erden Ankay-Nachtwein (kl. Foto oben). „Sie bringen unterschiedliche Erfahrungen, Glaubensrichtungen, Weltanschauungen und unterschiedliche Zukunftspläne mit. Obwohl wir alle aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen, gibt es für uns aber einen gemeinsamen Nenner: Wir akzeptieren und anerkennen das deutsche Grundgesetz und die freiheitliche Grundordnung und verpflichten uns, diese Regeln zu achten und zu respektieren und danach zu handeln“. Diese Übereinkunft ei der Garant dafür, „dass wir friedlich zusammenleben können, ohne dass Sie Ihre Herkunft verleugnen müssen, und Sie dürfen Ihre Traditionen und Lebenserfahrungen auch hier in Deutschland weiter leben und pflegen!“

Allerdings sei Demokratie kein Dauerzustand, fuhr die Vorsitzende des Integrationsrates fort, sondern ein lebendiger und sich immer weiter zu entwickelnder Prozess. Die demokratische humanistische Grundordnung muss jeden Tag aufs Neue vorgelebt und verteidigt werden. „Wir erleben gerade, dass in vielen Ländern die demokratischen und freiheitlichen Regeln nicht eingehalten werden und die Unabhängigkeit von Ländern nicht von allen akzeptiert werden! Aus diesem Grund ist es von allergrößter Bedeutung, dass wir die demokratischen Grundrechte und die individuelle Meinungsfreiheit verteidigen. Wir stellen zunehmend fest, dass das Thema der Integration von einigen oftmals durch herabsetzenden Aussagen und Behauptungen missbraucht wird, um politische Mehrheiten herzustellen.“

Auch vor diesem Hintergrund forderte Ankay-Nachtwein die neuen deutschen Staatsbürger auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Die freien und geheimen Wahlen sind in gewisser Weise die Höhepunkte und Garanten für eine gelebte Demokratie. Gehen sie wählen und wählen sie Demokratie und menschenfreundliche Parteien! Willkommen in unserer schönen Stadt Remscheid und Willkommen in der deutschen Gesellschaft, die vielfältig, multikulturell, demokratisch und weltoffen und schön bunt ist!“

Rolf Haumann fordert bessere Kommunikation

Pressemitteilung der Grünen

Die Stadt Remscheid will das Haus Talsperrenweg 3 in Lennep erneut für Flüchtlinge anmieten. Die neuen Eigentümer wollen das Gebäude, das 36 Wohneinheiten beinhaltet, in den kommenden Monaten selbst renovieren, so dass dort ab Sommer wieder Flüchtlinge untergebracht werden können. Eine sinnvolle Maßnahme, findet Lenneps Bezirksbürgermeister Rolf Haumann: „Das Haus eignet sich aufgrund seiner Aufteilung besser als viele andere Gebäude, um Geflüchteten in unserer Stadt eine erste Bleibe zu geben, da sie dort zumindest ein wenig Privatsphäre finden. Voraussetzung ist natürlich, dass die neuen Eigentümer die Unterkunft so herrichten, dass keine Gesundheitsgefahr für die Bewohner dort besteht.“

Wenig zufriedenstellend sei indes die Kommunikation in Sachen Flüchtlinge, beklagt Haumann. „Leider wird die Bezirksvertretung Lennep bislang nicht über die städtischen Pläne und Schritte informiert. Wir erfahren oft erst aus der Presse davon, das ist nicht zielführend. Es gibt hier viele Menschen, die helfen wollen, die wir aber leider dabei nicht dabei unterstützen können, weil wir selbst nicht mehr wissen. Das ist ärgerlich. So wissen wir beispielsweise nicht, wer die Errichtung der neuen Flüchtlingsunterkunft organisiert und ob die verschiedenen Hilfsangebote und Initiativen an einer Stelle auch sinnvoll koordiniert werden. Das muss sich dringend ändern.“

Waterbölles: Der Mietvertrag wird auf fünf Jahre befristet. Hierfür werden in diesem Jahr 70.000 Euro bereitgestellt. Ferner werden 6,5 Vollzeitstellen für  Hausmeisterstellen der Vergütungsgruppe TVöD EG 4 für den Zeitraum 1.7.2022 – 31.12.2027 eingerichtet. Daraus ergeben sich für den Etat 2022 Mehraufwendungen von 154.500 Euro. (aus der Beschlussvorlage zur heutigen Ratssitzung)

Gemeinschaftliches Fastenbrechen gestern Abend im Rathaus

Das Fasten im Ramadan gehört zu den wichtigsten Geboten des Islam. In dieser Zeit stehen innere Besinnung und Enthaltsamkeit im Vordergrund, und das Fastenbrechen ist für viele islamische Familien einer der Höhepunkte des Jahres. Wegen Corona hatte die Stadt Remscheid in den vergangenen zwei Jahren nicht zum gemeinschaftlichen Fastenbrechen in den großen Sitzungssaal des Rathauses einladen können. Umso mehr freute sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dazu gestern wieder Vertreter der muslimischen und der christlichen Gemeinden sowie Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker begrüßen zu können: „Endlich können wir wieder aus Anlass des heiligen Monats Ramadan gemeinsam hier im Rathaus gemeinsam das Fastenbrechen begehen. Zwei Jahre war dies auf Grund der Corona-Pandemie nicht möglich.“ Das gemeinsame Fastenbrechen im Rathaus habe mittlerweile eine langjährige Tradition (ab 2014). „Hier gemeinsam das Brot zu brechen und miteinander das Fasten zu brechen, steht als Symbol dafür, dass der Islam zu unserer Stadt gehört. Es steht dafür, dass wir gemeinsam Verantwortung für unsere Stadt tragen. Es steht dafür, dass wir uns gemeinsam für ein gutes Miteinander, für Respekt und gegenseitige Wertschätzung einsetzen. Es steht dafür, dass wir uns für unsere Demokratie einsetzen, uns gegen jede Form von Diskriminierung stellen. Es steht dafür, dass wir unseren Beitrag dafür liefern wollen, dass die Welt friedlicher, gerechter wird, dass wir unsere Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung wahrnehmen werden und unseren Kindern und Kindeskindern eine Erde überlassen, die weiterhin lebenswert ist. Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung ist gleichermaßen eine gemeinsame Verantwortung von uns allen. Denn unser Nichthandeln oder Wegsehen heute würde später auf uns zurückfallen.“

Es seien herausfordernde Zeiten, betonte der OB. „Seit über zwei Jahren leben wir quasi in einem Krisenmodus. Die Corona-Pandemie war und ist für viele Menschen in unserer Stadt eine erhebliche Belastung. Lockdown und Beschränkungen im täglichen Leben wirkten sich auf alle Lebenslagen aus. Unsere Kinder erlebten monatelang Schule nur noch digital, manche Remscheiderinnen und Remscheider mussten im Beruf mit massiven Einschnitten zurechtkommen.“  Feste seien ausgefallen, Begegnungen kaum noch möglich gewesen. „Dann erlebte unsere Stadtgesellschaft die Nacht vom 14. auf den 15. Juli, als ein schreckliches Unwetter Morsbach und Eschbach über die Ufer treten ließ und Firmen wie Privathäuser unter Wasser setzte. Viele haben ihr Haus, ihr Auto, ihren Garten, ihr Hab und Gut verloren. Wir sind glimpflicher davongekommen als die Menschen an Ahr und Erft. Und dennoch, der materielle und vor allem der seelische Schaden waren immens.“ Burkhard Mast-Weisz dankte „all denen, die in der Zeit danach und bis heute mit angepackt haben, um beim Aufräumen zu helfen, gespendet haben, diese Spenden verteilt haben, den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite standen und bis heute stehen.“

Und nun seit acht Wochen der Krieg in der Ukraine! „Wieder kommen Geflüchtete zu uns, die von der Stadtgesellschaft herzlich aufgenommen werden“, so der Oberbürgermeister. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die dies mit großem ehrenamtlichen Engagement unterstützen. Das gilt für viele, zum Beispiel für die Kirchengemeinden, die Anlaufadressen für die hierhin Geflüchteten geschaffen haben. Mittlerweile leben mehr als 700 Menschen aus der Ukraine bei uns – zumeist Frauen und Kinder. Ihnen nicht nur Sicherheit und Schutz zu bieten, sondern auch Beratung und Betreuung ist eine große und herausfordernde Aufgabe, bei der viele mit anpacken.“

Die Sorge davor, dass der Krieg weitere Auswirkungen auf unser Leben haben könne, werde nicht geringer, fuhr das Stadtoberhaupt fort. „Manche Lebensmittelregale sind leergekauft, die Sorge vor Lieferengpässen bei Öl und Gas beschäftigt viele. Wir müssen schmerzhaft lernen, dass wir in einer globalen Welt leben und von dieser globalen Welt abhängig sind. Mikrochips aus Japan, Sonnenblumenöl aus der Ukraine, Öl und Gas aus Russland, viele Dinge des täglichen Lebens aus China: Wenn die Welt hustet, merken wir es hier. Daher bedeutet dies im Umkehrschluss, dass wir uns nicht abschotten können, nicht nur auf unser lokales Glück schauen dürfen. In einer globalen Welt müssen wir Mitverantwortung tragen für viele Dinge, die weltweit passieren.“

Der herbeigesehnte Frieden in der Ukraine sei auch ein Frieden für uns, eine weitere Eskalation wäre auch eine Eskalation bei uns, betonte Mast-Weisz. Gemeinsame Verantwortung gelte nicht nur weltweit, sondern auch für unsere Stadt: „Wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, wie es den Menschen in unserer Stadt geht. Die Bildung unserer Kinder, ein würdevolles Leben im Alter, die soziale Gerechtigkeit für alle, der Schutz unserer Demokratie, unserer Freiheit.“ Dankbar sei er dafür, „dass die Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften sich engagiert für das Wohl unserer Stadt einsetzen.“ Mit der Einladung zum Fastenbrechen zeigten die muslimischen Gemeinden alljährlich im Ramadan, dass sie sich selbst als integrierten Bestandteil unserer Stadtgesellschaft verstehen. Dafür und für wichtiges Engagement gerade in den vergangenen Monaten, als es um die Bekämpfung der Corona-Pandemie und die Sicherstellung einer hohen Impfquote ging, bedanke er sich sehr.

Corona-Zwangspause für „FIT in Deutsch“ ist beendet

„FIT“ steht für FerienIntensivTraining, und „FIT in Deutsch“ ist ein Deutsch-Unterricht für Jungen und Mädchen mit Migrationsunterricht in den Schulferien, den es in Remscheid nun schon im sechsten Jahr gibt – das vergangene Corona-Jahr mit einer Zwangspause eingeschlossen. Rund 50 Schülerinnen und Schüler nahmen in den vergangenen zwei Wochen das Angebot des OGS-Vereins „Die Verlässliche e.V.“ und seiner Kooperationspartner, darunter die Stadt Remscheid und ihr Kommunales Integrationszentrum, dankbar an, ihre Deutschkenntnisse an acht Unterrichtstagen zu verbessern – und dabei so ganz nebenbei auch Remscheid und das Bergische Land ein wenig näher kennenzulernen. In dem vergangenen Jahren galt „Fit in Deutsch“ Kindern aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan. Diesmal kam das FerienIntensivTraining gerade noch rechtzeitig, um auch 23 Kindern aus der Ukraine den Einstieg in die deutsche Sprache zu erleichtern. Eine Aufgabe, die die beiden Lehramtsstudenten Felix Krüger und Arthur Rachmatov, ihre Kommilitonin Delal Tugcu Lehramtsstudentin und Moritz Marschall, Student der Sozialpädagogik, mit großem Enthusiasmus meisterten. Daran ließ gestern die Pressekonferenz im Pavillon des Emma Herwegh-Gymnasiums an der Alten Rathausstraße keinen Zweifel. Schuldezernent Thomas Neuhaus war beeindruckt. Er sieht angesichts des neuen Flüchtlingsstroms aus der Ukraine – zumeist Mütter mit ihren Kindern – die Notwendigkeit, „FIT in Deutsch“ weiter auszubauen.

80 Prozent der Kosten dieser Sprachförderung übernimmt auch in diesem Jahr wieder das Land NRW. Die übrigen 20 Prozent will Matthias Spaan vom Trägerverein „Die Verlässliche“ in bewährter Weise wieder mit Hilfe der Stadt und des  Kommunalen Integrationszentrum Remscheids sowie der drei Sponsoren Stadtsparkasse Remscheid, Rotary Club Remscheid und Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung zusammenbringen.

Vorbereiten auf den deutschen Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am 1. April startete das Projekt „REACT SOE“ zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration von zugewanderten Menschen, insbesondere aus Südosteuropa, Mittel- und Osteuropa. Der Projektname steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Euro“ Diese „Aufbauhilfe“ gilt Personen, die gering oder gar nicht qualifiziert sind, teilweise Sprachprobleme haben und daher oft über schlechtere Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt und zu den entsprechenden Regelsystemen verfügen. Das Projekt wurde heute auf einer Pressekonferenz im Vaßbendersaal  am Markt von Sozialdezernent Thomas Neuhaus gemeinsam mit Florian Schäfer, Geschäftsführer der Diakonie Remscheid, Ralf Barsties, Geschäftsführer der Arbeit Remscheid gGmbH, Sven Heidkamp, stellv. Geschäftsführer des Jobcenters Remscheid, und Jutta Velte, zuständig für das zentrale Fördermanagement der Stadt Remscheid, näher vorgestellt. Es soll die Möglichkeiten der Qualifizierung sowie der Integration in Ausbildung und Arbeit niederschwellig verbessern.

Finanziert wird das Projekt zu 90 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), die das
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen bereitstellt, und zu
zehn Prozent aus Mitteln des Jobcenters Remscheid. Zum Jahresbeginn hatte die Stadt den Förderantrag gestellt. Die koordinierende Beratung und Unterstützung des Klientel in der Region übernehmen Diakonie Remscheid und die Arbeit Remscheid gGmbH, die beide  über große Beratungs- und Arbeitsförderungskompetenz vor Ort verfügen. Die Beratung erfolgt in Räumlichkeiten in der Kirchhofstr. 2 (Diakonie Remscheid) und in der Freiheitstraße 181 (Arbeit Remscheid gGmbH). Beide Träger stellen jeweils eine halbe Vollzeitstelle für die neue Aufgabe bereit. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit haben der Caritasverband Remscheid, der Stadtteil e. V, das Jobcenter Remscheid und das Kommunale Integrationszentrum zugesagt („Letter of Intent“). Das Projekt ist zunächst befristet bis zum 31. März 2023.

ANkomm-Café für ukrainische Flüchtlinge

Дорогі українці,  
щиро запрошуємо Вас в кафе ANkomm-Café. За чашкою кави або чаю ви зможете разом поспілкуватися та поділитися досвідом. Також вас очікує невеликий снек.  

Для всіх дітей є вироби та ігри.
Коли: Щопонеділка з 13.30 до 15.30  
Щоп’ятниці з 10.00 до 12.00  
Дати зустрічей в святкові дні 15.04 und 18.04. будуть оголошені найближчим часом  
14.04.2022, 10.00 – 12.00 Uhr
19.04.2022, 14.00 – 16.00 Uhr
Де: Johannessaal, Pfarramt St. Suitbertus  
Papenberger Str. 14b  
42853 Remscheid  
Участь безкоштовна та не потребує регістрації.  
Важливі вказіки щодо Ковід-19  
До участі у цьому заході необхідно мати відповідний сертифікат про щеплення чи одуження або пред’явити негативний результат тесту (антиген-тест). А також мати з собою посвідчення особи.

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Der Caritasverbands Remscheid e.V. läd herzlich ein zu einem ANkomm-Café für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer und deren Gastfamilien im Johannessaal, Pfarramt St. Suitbertus, Papenberger Str. 14b. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Kaffee, Tee und einem kleinen Snack haben Sie die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch. Das ANkomm-Café ist bereits letzten Freitag an den Start gegangen und bietet Geflüchteten einen Anlaufpunkt und die Möglichkeit sich gut zu vernetzten.

Begleitet wird das ANkomm-Café von Haupt- und Ehrenamtlichen der verschiedenen Fachbereiche des Caritasverbands Remscheid e.V.. Hier können, bei Bedarf, bereits einige Fragen zum Aufenthalt geklärt und die richtigen Anlaufstellen für die unterschiedlichen Anliegen genannt werden.

Für alle Kinder gibt es Bastel- und Spielmöglichkeiten. Alle sind herzlich willkommen montags von 13.30 bis 15.30 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr. Ersatztermine für die Feiertage (15.4, und 18.4.) sind der Donnerstag, 14. April, 10 bis 12 Uhr, und Dienstag,  19. April,  14 bis 16 Uhr.

Wichtige Hinweise im Umgang mit Corona: Bei der Veranstaltung gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, negativ getestet). Ein Nachweis mit amtlichem Ausweis ist zu Beginn vorzulegen. Sofern auch nicht immunisierte, aber getestete Personen an der Veranstaltung teilnehmen, gilt eine Maskenpflicht auch am Platz. Es besteht eine Ausnahme bei der kurzen Einnahme von Getränken und Speisen. (Andrea Schara)

Gemeinsam Haltung zeigen gegen Rassismus

Pressemitteilung der SPD

Aktuell laufen die internationalen Wochen gegen Rassismus. Auch in Remscheid werden in diesen zwei Wochen traditionell viele Veranstaltungen, unter der Federführung des Aktionsbündnisses Remscheid-Tolerant, durchgeführt. Auch in diesem Jahr war die SPD-Remscheid wieder in Form der AG Migration und Vielfalt und den Jusos an der Planung und nachfolgenden Durchführung der Aktionswochen beteiligt. Neben einer Informationskampagne über die Sozialen Medien und einer organisierten Antirassismus Ausstellung waren die Jusos und die AG Migration und Vielfalt gemeinsam mit einer Bannerkampagne dabei. Unter dem Motto „Haltung zeigen-Die Menschenwürde ist unantastbar“ haben beide Gruppen gemeinsam einige Aktionsbanner öffentlich in der Stadt platziert.

Hintergrund dieser Aktion ist vor allem die Aufklärung rund um das Thema Rassismus und Ausgrenzung. Leider sind rassistische Äußerungen oder das Ausgrenzen von Menschen oft alltäglich.  „Insbesondere die öffentlich gut sichtbaren Banner, mit der entsprechenden Message, soll die Remscheider Bevölkerung zum Nachdenken anregen“. Meint Frau Yurdagül Kaya, die Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt ist. Allen Beteiligten ist aber vor allem eines klar, das Thema Rassismus und die damit verbundenen Ausgrenzungen sind auch in einer so vielfältigen Stadt wie Remscheid nach wie vor gegenwärtig. Genau das macht das Engagement gegen rassistische Übergriffe auf Mitbürger und Mitbürgerinnen jeglicher Herkunft, Hautfarbe und Religion so immens wichtig.

In den Schulen wird auch nach den zwei Wochen gegen Rassismus über das gemeinsame Netzwerk „Schule gegen Rassismus-Schule mit Courage“ informiert und die Hintergründe und Auswirkungen von intolerantem Verhalten aufgeklärt. Diese regelmäßige Arbeit muss seinen Weg auch in die Stadtgesellschaft finden. Antirassistische Arbeit muss in unseren gesellschaftlichen Strukturen fest verankert werden. Genau dafür wollen die AG Migration und Vielfalt und die Jusos sorgen, das Thema soll nicht mit dem Ende der Aktionswochen am 27.März abebben. „Uns ist es wichtig, die Aufklärung und das Arbeiten für antirassistische Strukturen auch nach den zwei Wochen in Remscheid aufrecht zu erhalten. Vielfalt und gegenseitiger Respekt sind in meinen Augen einer der wichtigsten Bausteine für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“, so der Juso-Vorsitzende Daniel Pilz.

Beide Gruppen wollen außerdem ansprechbar sein, um betroffenen gut und schnell helfen zu können. Auch die Integrationsratsvorsitzende und SPD-stellvertretende Fraktionsvorsitzende Erden Ankay- Nachtwein unterstützt die Arbeit der AG Migration und Vielfalt und den Jusos:„ Über das Thema muss weiter informiert werden, ich bin stolz, dass in Remscheid ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedenster Herkunft funktioniert!“ Die beiden Arbeitsgruppen planen bereits gemeinsame Aktionen für die nächsten Wochen und Monate, um die Stadtgesellschaft immer wieder wachzurütteln. Beide Arbeitsgruppen der SPD-Remscheid laden Sie ganz herzlich dazu ein, am morgigem Samstag von 10 bis 13 Uhr den Antirassismus-Infostand auf der Allee-Straße zu besuchen. Wir wollen damit zum Abschluss der internationalen Wochen gegen Rassismus noch einmal unter dem Motto „Haltung zeigen“ gemeinsam zur Aufklärung in unserer Stadt Beitragen und Flagge zeigen, für ein tolerantes, buntes Remscheid ohne Rassismus und Ausgrenzung. Die Jusos und die AG Migration und Vielfalt freuen sich auf spannende Gespräche!