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VHS verhilft Erwachsenen zum fehlenden Schulabschluss

Dass das Angebot der Volkshochschule Remscheid vielfältig ist, beweisen deren Programmhefte seit Jahren. Weniger bekannt ist dagegen, dass die VHS Erwachsenen auch die Möglichkeit bietet, einen – aus welchen Gründen  in jungen Jahren auch immer versäumten – Schulabschluss nachzuholen. Darüber informierte am Mittwoch Nicole Grüdl-Jakobs, die Leiterin des städtischen Bildungszentrums, den städtischen Schulausschuss: „Der Bereich der schulischen Abschlüsse hat in der VHS Remscheid eine Jahrzehnte lange Tradition!“ Das begann schon 1982 mit diversen Maßnahmen zur Berufsvorbereitung und sozialen Eingliederung junger Ausländer*innen (MBSE). Die Grundlage für dieses VHS-Angebot bildet das Weiterbildungsgesetz (WbG) NRW. Dort heißt es in Paragraf 3, Absatz 1: „Das Bildungsangebot der Einrichtungen der Weiterbildung umfasst […] die Bereiche der allgemeinen, politischen, beruflichen und kulturellen Weiterbildung und schließt den Erwerb von Schulabschlüssen und Eltern- und Familienbildung ein.“

Konkret: Die VHS Remscheid bietet Lehrgänge zum Erwerb der Hauptschulabschlüsse Klasse 9 und Klasse 10 A sowie zum Erwerb des Mittleren Bildungsabschlusses an. Ursprünglich waren es zeitgleich sechs Lehrgänge; seit 2002 sind es noch vier, nachdem zugunsten der Abendrealschule auf die zwei Lehrgänge am Abend verzichtet worden war, weil die Konkurrenzsituation als unbefriedigend empfunden wurde. )

Pro Jahr nehmen im Durchschnitt zwischen 100 und 120 Schüler*innen an den VHS-Schulabschlusskursen teil. Davon erwerben im Durchschnittlich 65 bis 70 Prozent den angestrebten Abschluss. Und in den Lehrgängen der Klasse 10B sind jedes Jahr sogar etliche Schüler*innen, die mit ihrer Durchschnittsnote 3 oder besser einen Qualifikationsvermerk erhalten, der ihnen den Weg zum Fachabitur frei macht.

Den Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathe, Englisch, Biologie, Geschichte sowie Arbeits- und Wirtschaftslehre bestreiten derzeit drei bei der VHS festangestellte Lehrer*innen (auf 2,25 Vollzeitstellen) sowie vier Honorarkräfte; letztere haben eine wöchentliche Lehrverpflichtung von insgesamt 18 Unterrichtsstunden.

Dass die Remscheider VHS diese Kurse anbieten kann, wäre ohne die finanzielle Unterstützung durch das Land NRW nicht möglich: Aus der Landeskasse fließen pro Jahr rund 95.000 Euro in den Bereich der Schulabschlusskurse. Und mit weiteren 51.130 Euro im Jahr fördert das Land die Stelle der Bereichsleitung. Macht zusammen knapp 150.000 Euro im Jahr.

Die VHS als Arbeitsvermittler? Auch das ist keine Neuerung. „Die Praktika zur Berufsorientierung sind sehr erfolgreich“, berichtete Nicole Grüdl-Jakobs den Mitgliedern des Schulausschusses. „Im Durchschnitt werden pro Jahr zehn Schüler*innen, davon zwei bis drei mit Abschluss Klasse 9, auf nach ihrem Praktikums in Ausbildung bzw. Beruf vermittelt!“ Dabei helfe ein „sehr persönlicher Kontakt zu den Schüler*innen“. Überhaupt gebe es „trotz fehlender Sozialpädagog*innen viele Beispiele für gelungene Integration und Inklusion“. Die Weiterempfehlungsraten seien entsprechend hoch und die Anmeldezahlen seit Jahren stabil.

Ab 2008 fanden die Kurse im Schulgebäude Hölterfeld statt. Dort standen drei Unterrichtsräume, ein funktionsfähiger EDV-Raum sowie je ein Physik-, Beratungs-, Aufenthalts- und Lehrerraum zur Verfügung sowie ein Büro. Und weil sowohl Pausenhof als auch Unterrichtsräume vom Lehrerzimmer und vom Büro aus einsehbar waren, seien die Aufsichtsmöglichkeiten dort „grundsätzlich gut“ gewesen, so Grüdl-Jakobs.

Im Jahr 2015 wurde die alte Schule Hölterfeld am Hasten dann kurzfristig zur Notunterkunft für Flüchtlinge, und die VHS musste ausziehen. Seitdem finden die Schulabschlusslehrgänge der VHS im Souterrain der früheren Hauptschule Bökerhöhe. Eine Etage darüber befindet sich übrigens auch die Abendrealschule.

Im Schulgebäude Bökerhöhe kann die VHS über zwei Unterrichtsräume, einen EDV-Raum (allerdings ohne funktionsfähiges WLAN), einen Fachraum für Naturwissenschaften, ein Lehrerzimmer und einen Büroraum verfügen. Als positiv hob Grüdl-Jakobs am Mittwoch hervor, dass alle Räume auf einer Ebene liegen, was einen intensiven durchgehenden Kontakt zu den Schüler*innen ermögliche. Während der Pausen gebe es allerdings kaum Aufsichtsmöglichkeiten. Insgesamt werde von den Lehrenden als auch von den Schüler*innen die derzeitige räumliche Unterbringung „als nicht unbedingt zufriedenstellend Empfunden“. Wünschenswert wäre, perspektivisch gesehen, eine Unterbringung der VHS-Schulabschlusslehrgänge gemeinsam mit den VHS-Integrations-und Orientierungskursen, um bei deren Teilnehmer*innen Hemmschwellen abzubauen und „Kontinuität sowie Nachhaltigkeit im Lernprozess sicherzustellen“, sprich: ihnen Mut zu machen für einen weiteren Gang auf dem für Migranten ohnehin nicht einfachen Bildungsweg.

Remscheider Jugendrat wirbt mit Flyer und Aufkleber

Das Titelbild des neuen Jugendrat-Flyers. Der Remscheider Jugendblatt macht mit einem neuen Faltblatt (Flyer) auf sich aufmerksam – und auf das, was er tut. Die Absicht: miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über verschiedene Themen auszutauschen. Auch ein neuer Aufkleber mit der Instagram-Adresse (jugendrat_remscheid) und der Web-Adresse des Jugendrates (www.jugendrat-remscheid.de) wurde aufgelegt. Der Waterbölles dokumentiert den Text des Flyers nachfolgend:

  • „DER JUGENDRAT ist die politische Vertretung der Kinder und Jugendlichen in Remscheid. Er ist nicht an Parteien gebunden und vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber Politik und Verwaltung.
  • DER JUGENDRAT besteht aus  15 stimmberechtigten  Jugendlichen und fünf Nachrücker/innen im Alter von 14 bis 17 Jahren.  Alle  Remscheider Jugendlichen können den Jugendrat alle zwei Jahre wählen,  egal  welche  Nationalität  sie haben. Sie müssen nur in Remscheid gemeldet sein. Gewählt wird an den weiterführenden  und  berufsbildenden Schulen.
  • DER JUGENDRAT beschäftigt sich mit Themen, die Kinder und Jugendliche angehen. Egal ob Spielplätze, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Schulbusverkehr oder ÖPNV allgemein ... der Jugendrat bestimmt mit!
  • DER JUGENDRAT kann zu bestimmten Themen Projektgruppen gründen. Die Themen suchen sich die Jugendlichen selber aus. Beispiele: Integration, Rassismus, Aufwertung des Stadtbildes, Moderne Schule, Jobbörse... Der Jugendrat plant auch mit bei Festivals und nimmt Einfluss auf das Line-Up und die Aktionen. Bei jugendrelevanten Entscheidungen des Rates und der Ausschüsse muss der Jugendrat laut Satzung der Stadt vorher angehört werden.
  • DER JUGENDRAT tagt monatlich im Plenum. Dort werden Dinge besprochen, die die Jugendlichen interessieren und ändern wollen. Sie nehmen Einfluss auf die Gestaltung der Stadt z. B. weil sie bei der Planung von Baumaßnahmen beteiligt werden (Friedrich-Ebert-Platz, Skateanlagen, Parkour-Anlage) oder sie fordern Änderungen ein.“

Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft

Was sind Ideologien der Ungleichwertigkeit, und wie gehen wir damit gerade in Bildungseinrichtungen damit um?  Mit dieser Frage hat sich ein Fachtag beschäftigt, der an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen an Bildungseinrichtungen adressiert war. Veranstalter waren das Kommunale Integrationszentrum (KI), die Regionalkoordination des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“  (SoR-SmC) und der Integrationsrat der Stadt Remscheid. Christoph Sykulski, pädagogischer Mitarbeiter im KI und gleichzeitig der Regionalkoordinator von SoR-SmC, hat die Veranstaltung nach einer Abfrage der Themenschwerpunkte  geplant und organisiert.

Er selbst sagt dazu: „ Als Regionalkoordinator möchte ich die Schulen im Netzwerk unterstützen und ermuntern am Ball zu bleiben. Schüler*innen der Alexander-von Humboldt- Realschule und des Röntgengymnasiums konnten bereits vor den Sommerferien von der Filmvorstellung und Lesung mit Mo Asumang profitieren. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass auch die agierenden Lehrkräfte in den Schulen und die Pädagog*innen um die Schulen herum sich mit dem Thema Ausgrenzung und Diskriminierung auseinandersetzen und Handlungsstrategien entwickeln. Ich freue mich darüber, dass der Integrationsrat, diese Meinung mit mir teilt und den Fachtag finanziell unterstützt hat.“  
Nach der Einrahmung in eine postkoloniale und post-nationalsozialistische  Gesellschaft hat die Referentin, Deborah Krieg von der Bildungsstätte Anne Frank aus Frankfurt,  den ca. 35 Teilnehmenden das Grundprinzip der Ungleichwertigkeit erläutert. Dieses beruht darauf, dass Menschen aufgrund eines Merkmals (z.B. Herkunft,  Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Nationalität, sexuelle Orientierung, Aussehen,  usw.) und dem Merkmal zugeschriebenen negativen Eigenschaften abgewertet und diskriminiert werden.  Nach dem Vortrag teilte sich das Plenum in Gruppen auf, die sich auf die Bearbeitung  von drei Themen konzentriert haben:

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Multiplikatoren für den Rassismus gerüstet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem vierten und letzten Modul hat die Veranstaltungsreihe „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ Am Mittwoch ihren Abschluss gefunden. Auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums informierten sich die Teilnehmenden in der Remscheider Friedenskirche über Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Engagierte. Die Referentinnen Ilinda Bendler und Nadine Golly (Karfi e.V.) führten durch den Abend.

Im März 2018 hatte das Kommunale Integrationszentrum (KI) die Veranstaltungsreihe „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ aufgelegt. Remscheider Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Flüchtlingshilfe und Migrationsorganisationen sollten für einen qualifizierten Umgang mit dem facettenreichen Thema Rassismuskritik Impulse erhalten und fit gemacht werden. Das KI akquirierte hierfür rund zwanzig Teilnehmende, die anschließend gemeinsam vier Module durchliefen.

Im ersten Modul – angeleitet von der Referentin Karima Benbrahim (IDA NRW) am 20. März – erfuhren die Teilnehmenden zunächst, was Rassismus eigentlich ist. Das zweite Modul am 26. Juni bot ihnen Informationen und Austausch über die geschichtliche Entwicklung des Rassismus und seine Wirkungsmechanismen (Referentinnen: Sandra Karangwa und Ilka Simon, AntiDiskriminierungsBüro). Im dritten Modul am 26. September, das Islamwissenschaftler Elhakam Sukhni anleitete, lernten die Teilnehmenden den Antimuslimischen Rassismus kennen. Das vierte Modul schließlich ergänzte um praktisches Wissen zu Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Engagierte.
Nach Abschluss der Veranstaltungsreihe sind die Teilnehmenden nun gerüstet, um als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren andere Menschen in unserer Stadtgesellschaft dazu anzuregen, sich aktiv mit dem Thema Rassismus auseinander zu setzen und gegen Rassismus anzutreten.

 

Neues BZI-Q ist auch für Flüchtlinge da

An einem Wochenende im Jahr lädt das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) an der Wüstenhagener Straße in Remscheid die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ein. Am vergangenen Wochenende stand auf der einen Seite, im Altbau, die Präsentation hochmoderner 3D-Technik im Mittelpunkt, und auf der anderen Seite, in einem vom Arbeitgeberverband erworbenen und umgebauten Fabrikgebäude, das neue „Zentrum der Kompetenzfeststellung, Qualifizierung undf beruflichen Integration“ (BZI-Q). Dort waren in den vergangenen Monaten auf 2.200 Quadratmetern 216 Qualifizierungsplätze für berufsbildende Maßnahmen entstanden – auch für Flüchtlinge, die in Remscheid heimisch werden wollen und sollen.

Vor zahlreichen geladenen Gästen wurde die neue Dependance am Samstagnachmittag von Dr. Marcus Jankowski, Vorsitzender des Arbeitgeber-Verband Remscheid u. Umgebung e.V.; offiziell eröffnet. Dorthin ungezogen sind BZI-Fachbereiche Qualifizierung, Umschulung und Berufsorientierung. Für Ausbilder und Projektpersonal gibt es zehn neue Büroarbeitsplätze, außerdem Pausen- und Sozialräume für Mitarbeiter und Schulungsteilnehmer.

Auf der Brachfläche gegenüber, neben dem Altbau, sollen in den nächsten beiden Jahren die neuen Ausbildungswerkstätten Metall, Elektro und Steuerungstechnik mit insgesamt 5.500 qm Nutzfläche entstehen. Damit wächst dann die Gesamtkapazität von aktuell 364 auf 428 Werkstattplätze und von 80 auf 144 Unterweisungsplätze. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2020 geplant. Das BZI wird dann nicht mehr nur technisch, sondern auch räumlich zu den modernsten Berufsbildungszentren in Deutschland gehören.  

Wie Umgehen mit Ausgrenzung und Abwertung?

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Veranstaltung „Ausgrenzung hat viele Facetten – Fachtag zum Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft“ findet am Donnerstag, 29. November, von 9.30 bis 16 Uhr (geselliges Ankommen ab 9 Uhr) in den Veranstaltungsräumen der Alevitischen Gemeinde Remscheid, Lenneper Straße 1 (Zentralpunkt) statt. Der Fachtag richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Vertreter aus Verwaltung, Politik, Flüchtlingshilfe und Migrationsorganisationen, die sich mit Bildungsarbeit beschäftigen und/oder im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ engagieren.

Die Auswirkungen von Ausgrenzung und Abwertung sind uns alle bekannt. Das sind oft Beeinträchtigungen des psychischen und physischen Wohlbefindens von Betroffenen, Frustration oder Rückzug aus der Gesellschaft. Und manchmal werden Opfer auch zu Tätern: So kann ein von Rassismus Betroffener gleichzeitig antisemitisch sein. All diese Ausgrenzungspraktiken werden durch Ideologien der Ungleichwertigkeit aufrechterhalten: Diese gehen davon aus, dass manche Menschen mehr wert sind als andere: beispielsweise wegen ihrer Hautfarbe oder Religion, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts, ihrer sozialen Herkunft oder einer anderen tatsächlichen oder zugeschriebenen Eigenschaft.

Der Fachtag widmet sich einigen Facetten dieser Ideologien, indem sich die Teilnehmenden mit menschenverachtenden Haltungen auseinandersetzen und Handlungsperspektiven für ihre pädagogische Praxis entwickeln. Neben einem Vortrag zu Ideologien der Ungleichwertigkeit gibt es drei interessante Workshops zu den Themen Religiöse Vielfalt, Ethnischer Nationalismus und Rassismus. Die Teilnehmenden der Veranstaltung sollen befähigt werden, als Multiplikator/innen in ihrem Arbeitsbereich zum Thema Diskriminierung zu fungieren oder eigene Unterstützungs-Netzwerke aufzubauen.

Es sind noch Plätze frei. Wer Interesse hat, wendet sich gerne an Christoph Sykulski, Kommunales Integrationszentrum Remscheid, Elberfelder Straße 32, Tel. RS 163267, E-Mail christoph.sykulski@remscheid.de">christoph.sykulski@remscheid.de.

Bildungsakteure sind vor Ort vernetzt

Regionales Bildungsnetzwerk soll Schulen unterstützen“, titelte der Waterbölles am 8. Juni 2009, nachdem Staatssekretär Günter Wienands vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz im Forum des Schulzentrums Klausen einen Kooperationsvertrag zur Gründung eines Regionalen Bildungsnetzwerk unterzeichnet hatten. Damals fiel zum ersten Mal der Name „Bildungsbüro“, das dem Fachdienst Schule und Bildung wurde. 2013 wurde das Bildungsbüro mit der neu eingerichteten kommunalen Koordinierungsstelle „Übergang Schule – Beruf“.  Woraus sich ab 2015 „neue Handlungsfelder und der Bedarf einer Neustrukturierung herauskristallisierten“. So steht es in dem aktuellen Sachstandsbericht zum „Bildungsbüro“, den die Verwaltung zur Sitzung des Schulausschusses am  14. November vorgelegt hat.

„Wichtige Neuerung ist eine Verschiebung der Aufgaben des Bildungsbüros von Dienstleistungen für Schulen hin zur Koordination aller Remscheider Bildungsakteure“, heißt es darin. Die Aufgabe: Aufbau und Pflege der Remscheider Bildungslandschaft. Zitat: „Im Bildungsbereich haben wir es mit einem sehr vielfältigen Arbeitsgebiet zu tun, das durch das Bild einer Bildungslandschaft symbolisiert wird. Es gibt Anbieter formaler Bildung mit gesetzlichem Auftrag in unterschiedlicher Trägerschaft wie z.B. Schulen als Pflicht-Institutionen des Landes oder Kitas als freiwillige Einrichtungen verschiedener Träger. Es gibt kommunal verankerte Akteure wie Jugendhilfeeinrichtungen mit pädagogischem Auftrag oder die Weiterbildung als Angebot des lebenslangen Lernens. Berufliche Bildung und Familienbildung, Kulturinstitutionen und freie Szene, Einrichtungen, die sich selber gar nicht als Bildungsakteure verstehen, wie z.B. städtische Fachdienste oder Unternehmen: sie alle sind Teil der Remscheider Bildungslandschaft. Dem Bildungsbüro obliegt die Aufgabe der planerischen und gartenbaulichen Unterstützung dieses Biotops.“

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Mein Bruder wurde 1982 von der „Cap Anamur“ gerettet

Liem van Tran, geboren 1.12.1977 in Ho Nai Bien Hoa / Vietnam, seit 1988 in Remscheid

Die erste „Cap Anamur“ war ein deutsches Frachtschiff, mit dem von 1979 bis 1986 insgesamt 10.375 vietnamesische Flüchtlinge (die sogenannten "boat people") auf dem Chinesischen Meer gerettet und nach Deutschland gebracht wurden. Die Flüchtlinge trieben zuvor auf überladenen, altersschwachen Booten auf dem Meer. Die meisten von ihnen fielen vor einer Rettung den Stürmen, den Piraten oder dem Hungertod zum Opfer. Die Rettungsaktion „Deutsches Komitee. Ein Schiff für Vietnam“ wurde 1979 vom deutschen Journalisten Rupert Neudeck initiiert.

Der Begriff „Boat People“ wurde in den 1970-er Jahren aus dem amerikanischen Sprachgebrauch übernommen. Er bezog sich ursprünglich auf Bootsflüchtlinge in der Folge des Vietnamkrieges in Südostasien Die meisten dieser Flüchtlinge leben heute noch in Deutschland, viele durften im Laufe der Jahre ihre Familienangehörigen nachholen. Eine Minderheit von sechs Millionen Einwohnern, also etwa sieben Prozent der Bevölkerung Vietnams, bekennen sich zum katholischen Glauben.

Mein Bruder wurde bei seiner Flucht 1982 von „Cap Anamur“ gerettet. Hier in Deutschland wollten wir im Rahmen der Familienzusammenführung zum mittlerweile als Flüchtling anerkannten Bruder. Die Ausreise aus Vietnam erfolgte 1987. Mit meinen Eltern und meinen zwei Schwestern bin ich in Frankfurt gelandet. Von dort ging es nach Düsseldorf und dann weiter nach Unna Massen. In Unna war mir alles fremd, es war kalt, es gab Schnee, es war lautlos im Vergleich zu Vietnam. Es war so ruhig in Deutschland. Die Menschen blieben unter sich, nicht die gegenseitigen Besuche auch auf der Straße, so wie in Vietnam. Freundliche Begrüßungen als Ritual wie in Vietnam fehlten, hier war das anders, nur die Menschen die man kennt werden gegrüßt, insbesondere am Morgen.

Es war z.B. ungewohnt, mit Messer und Gabel zu essen und nicht mit Stäbchen. Meine Eltern waren in Vietnam Bauern, hatten Ahnung von Getreide und Vieh, aber nicht, wie Kuchen gebacken wird. Socken anziehen war ungewohnt.

Eigentlich wollten wir nicht nach Remscheid, sondern in die großen Städte, wo viele Vietnamesen lebten. Aber der Bruder war in Remscheid, deshalb mussten wir nach Remscheid. Die Ankunft in Remscheid war Ende 1988. Die Unterbringung durch die Stadt erfolgte im Übergangsheim Bergfrieder Weg mit der ganzen Familie für ca. ein Jahr. Erst hier in Remscheid besuchte ich die Schule Mannesmann. Aber nur kurze Zeit. Für mich war ein Internatsbesuch vorgesehen.  Im Internat St. Michaelheim, ein Caritasheim mit Förderschule, war ich dann drei Jahre lang zum deutsch lernen -intensiv. Ebenso meine beiden Schwestern. Die sind älter und waren nur ein Jahr im Internat. Meine Eltern haben in Solingen eine Sprachschule besucht. Meine Klasse im Internat bestand aus ca. 25 Schülerinnen und Schüler aus Russland, Polen, Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand. Da mussten wir eine gemeinsame Sprache sprechen, das war dann deutsch. Nach den drei Jahren im Internat bekam ich ein gutes Zeugnis mit der Empfehlung zur Realschule.

Neben deutsch intensiv und dem „normalen“ Unterrichtsstoff habe ich im Internat alles an Regeln und mitmenschlichem Umgang gelernt. Nach dem Internat besuchte ich die Klasse 7 der Alexander von Humboldt Realschule.

1990 haben wir endlich gemeinsam mit den Eltern eine Wohnung gefunden, die Wohnungssuche war schwierig, es gab nicht viele freie Wohnungen, obwohl die Pfarrgemeinde geholfen hat. Wir hatten mit fünf Personen eine 75 qm große Wohnung in der Burger Straße gefunden. Später kam dann noch eine kleine Wohnung hinzu, so wie ein paar Familienangehörige. Jetzt hatten wir 120 Quadratmeter.

Ich habe an der Alexander von Humboldt Schule meine Realschulabschluss gemacht, 1995 habe ich meine Ausbildung bei Elektrotechnik Müller als Elektroinstallateur begonnen. 1998 habe ich die Ausbildung erfolgreich mit meinem Gesellenbrief abgeschlossen. Einige Zeit nach der Ausbildung habe ich meinen Arbeitgeber gewechselt und hatte inzwischen verschiedene Arbeitgeber. Es lag eigentlich immer am Verdienst, es gab Firmen die nur über Zeitverträge anstellen oder sogar versuchen unter dem Tariflohn zu zahlen.(weiter auf der 2. Seite)

Klicken führt zum'Zeitstrahl' der Ausstellung Zur 200-Jahr-Feier der Stadt Remscheid stellte Heike Hildebrandt vom damaligen Migrationsbüro der Stadt eine Ausstellung („Zeitzeugen-Projekt“) zusammen mit Schilderungen zahlreicher „Zeitzeugen der Zuwanderung“, deren neue Heimat Remscheid geworden war. Das ist jetzt zehn Jahre her. Doch die Geschichten sind es wert, nach vorne gestellt zu werden. Denn darin erzählen die „Zugereisten“, warum sie ihre Heimat verlassen haben, wie sie hier in Remscheid ankamen, welche Erwartungen, welche Hoffnungen, welche Enttäuschungen sie erlebten und warum sie sich trotzdem mit Remscheid verbunden fühlen. Zuwanderung begann aber nicht erst mit den "Gastarbeitern", sondern schon Ende des 19. Jahrhunderts mit italienischen Straßenbauern. Und nach dem nach dem Zweiten Weltkrieg folgten Vertriebene, Flüchtlinge und Heimatlose. Die Serie endet mit diesem Beitrag
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Eine Wohnung zu finden war fast unmöglich

Miladinka Bozicic, geboren 18.3.1972 in Javorani im heutigen Bosnien Herzegowina, seit 1991 in Remscheid:

Kneževo ist eine Verbandsgemeinde im Zentrum von Bosnien und Herzegowina. Sie liegt etwa 40 km südöstlich von Banja Luka und gehört zur Republika Srpska, einer von zwei Entitäten des Landes. Seit dem Bosnienkrieg trägt die Gemeinde den Namen Kneževo, der soviel wie „Ort des Fürsten“ bedeutet. Zur Gemeinde gehören 18 Siedlungen, die den acht Lokalgemeinschaften Javorani (im Norden), Bastaji, Kneževo, Živinice (im Zentrum), Imljani, Vlatkovi (im Süden) sowie Mokri Lug und Šolaji (im Westen) zugeordnet werden.

Im Alter von acht Jahren bin ich mit meinen Eltern von Bosnien nach Kroatien gegangen. Früher war das alles Jugoslawien. In Kroatien habe ich nach dem dortigen Schulrecht bis zum Ende der Klasse 8 die normale Schule besucht. Nach der 8. Klasse musste man sich entscheiden zwischen Berufsausbildung oder Gymnasium.

Ich habe mich zur Köchin ausbilden lassen. Mit 18 Jahren hatte ich die Idee, nach Sonthofen in Bayern zu gehen. Ich wollte dort ein paar Monate arbeiten. Nach zehn Tagen verstarb plötzlich meine Mutter und ich kehrte nach Kroatien zurück. Zu der Zeit begannen die ersten Unruhen im ehemaligen Jugoslawien. Mein Mann - wir waren damals noch nicht verheiratet – hatte in Deutschland, in Remscheid Familie. Also haben wir Jugoslawien verlassen und uns auf den Weg gemacht.

Wir waren zunächst in Bayern bei einer Freundin. Wir haben uns dort knapp ein Jahr aufgehalten. Dann sind wir nach Remscheid gekommen. Zwischenzeitlich war beim Schwiegervater in Remscheid auch die Schwiegermutter aus dem Unruheherd Jugoslawien angekommen. Der Schwiegervater hatte eine kleine Wohnung, nur 40 Quadratmeter. Wir haben dann zu viert beim Schwiegervater gewohnt, ab März 1991.

Mein Mann und ich haben versucht, eine eigene Wohnung zu finden, aber das war fast unmöglich. Wir hatten ausländerrechtlich keinen Aufenthalt, also bekamen wir auch keine Wohnung. Dann wurde ich schwanger. Im Juni 1993 wurde unser Sohn geboren. Erst kurz vor der Geburt des Kindes konnten wir eine Wohnung in der Nüdelshalbach beziehen.

Vom Ausländeramt erhielten wir aufgrund des Krieges ausländerrechtlich eine Duldung, immer nur für drei Monate, erst ab 1995 wurde die Duldung für sechs Monate erteilt. Diese Duldungen alle paar Monate kosteten jeweils 15 DM pro Person, Kinder die Hälfte. Hinzu kamen die Kosten für immer neue Reispässe; ich habe allein in zwölf Jahren schon fünf Pässe gebraucht. Diese Kosten beliefen sich auch regelmäßig auf 100 Euro pro Person. Die Duldungen wurden uns bis 2001 erteilt, erst dann bestand für uns die Möglichkeit, eine Aufenthaltsbefugnis für zwei Jahre zu erhalten. Es gab einen Erlass des Innenministeriums, der dies ermöglichte. Die Kriterien nach dem Erlass waren bei uns erfüllt. Im Juni 2003 wurde die Aufenthaltsbefugnis noch einmal um zwei Jahre verlängert, bis Juli 2005. Im Juli 2005 endlich wurde uns unbefristet die Niederlassungserlaubnis erteilt, nach 14 Jahren! (weiter auf der 2. Seite)

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Ich bin ein Optimist, ein Kämpfer, ich gebe nicht auf

Jerry Duopou, geboren am 22.5.1965 in Monrovia / Liberia, seit 10.4.1992 in Remscheid:

„Die Republik Liberia ist ein Staat in Westafrika und grenzt an die Elfenbeinküste, Guinea, Sierra Leone sowie an den Atlantik. Liberia war zunächst ein Projekt zur Ansiedlung ehemaliger afroamerikanischer Sklaven aus den Vereinigten Staaten und einer der ersten unabhängigen Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Konflikte zwischen den Nachkommen ehemaliger afroamerikanischer Sklaven und länger ansässiger Ethnien prägen das Land bis heute. Im Jahr 1822 kaufte die American Colonization Society, eine Gesellschaft von weißen US-amerikanischen Abolitionisten, den Küstenstreifen, um dort freigelassene ehemalige Sklaven anzusiedeln und gleichzeitig selbst Kolonialherren zu werden. Zu Beginn des amerikanischen Bürgerkrieges lebten dort rund 12.000 Afroamerikaner. Die daraus entstandene Herrschaft einer schwarzen Elite wurde erst im April 1980 durch einen Putsch durch Samuel K. Doe gebrochen. Doe wurde 1989 abgesetzt, gefoltert und ermordet. Danach herrschte 14 Jahre lang Bürgerkrieg.

Ich habe in Monrovia die Schule besucht und mit dem Studium – international Relation – begonnen. Das war die Voraussetzung, um meinen Berufswunsch, Mitarbeiter im Außenministerium, zu verwirklichen. Bevor ich mit dem Studium begann, habe ich mich neun Monate im Ausland – Elfenbeinküste - aufgehalten. Ich habe dort die französische Sprache erlernt. . Als ich nach den neun Monaten nach Monrovia zurück kehrte, war der Bürgerkrieg in vollem Gang. Ich habe trotzdem 3 ½ Jahre studiert, so gut das ging.

1989 musste ich das Studium abbrechen. Der Bürgerkrieg l machte es unmöglich, weiter zu studieren. Als einzige Alternative blieb die Ausreise aus Liberia. Es gab zu der Zeit dort keine Zukunft, keine Perspektive. Am 6.6.1988 habe ich geheiratet. Meine Frau war schwanger, die Zukunft unseres Kindes galt es zu gestalten. Das war im Krieg nicht machbar. Mein Vater als Abkömmling der Afroamerikaner schlug vor, nach Amerika zu gehen. Dort könnte ich dann auch weiter studieren. Das ging aber nur vom benachbarten Ausland aus.

Wir sind dann alle zusammen, meine Mutter, meine Frau und meine Tochter, die im März 1989 geboren wurde, so wie 70.000 andere Liberianer ins Nachbarland Elfenbeinküste geflogen. Von dort wollten wir mit dem Schiff nach Amerika. Ich habe mit meiner Frau das falsche Schiff genommen und bin in Deutschland, in Hamburg angekommen, Anfang 1991.

Von Hamburg sind wir mit dem Zug nach Münster und haben dort bei der Polizei vorgesprochen. Die Polizei von Münster schickte uns nach Dortmund. Dort kamen wir dann in ein Lager für Asylbewerber. Bis Mai 1991 lebten wir im Lager in Dortmund. Wir sprachen kein deutsch. Zweimal wöchentlich waren wir beim Bundesamt zu Befragungen. Es war bei den Befragungen immer ein Dolmetscher dabei.

Im Lager gab es auch so etwas wie einen „Hausmeister“. Er sprach ein bisschen englisch und erzählte uns eines Tages, dass wir nächste Woche in eine andere Stadt verbracht werden; mehr nicht, keine Details, noch nicht einmal den Namen der Stadt! Wir wurden nervös, hatten Angst, nach Hamburg gebracht zu werden, auf ein Schiff verfrachtet zu werden und wieder nach Liberia fahren zu müssen.

In der Nacht, bevor wir von Dortmund wegfuhren hatte ich trotz aller Nervosität einen schönen Traum über unsere Zukunft. Ich hatte ein gutes Gefühl! Ich hatte eine positive Einstellung. Ich habe das meiner Frau auf der Fahrt hierhin erzählt, sie konnte meine Auffassung zu der Zeit aber nicht teilen.

Am Tag der Abreise aus Dortmund wurden wir in einen Bus gesetzt. Wir erhielten die Mitteilung, dass wir nun in eine Stadt ca. 60 bis 65 Km weit entfernt gebracht wurden. Immer noch nicht wurde uns der Name der Stadt genannt. Aber jetzt wussten wir, dass es nicht Hamburg sein konnte. Hamburg war weiter weg. Die Busfahrt ging dann auch durch das Bergische Land. Das gefiel mir. Und mir fiel mein Traum wieder ein. Der Bus hielt dann hier in Remscheid, beim Sozialamt. Dort erhielten wir sogleich alles Erforderliche. (weiter auf der 2. Seite)

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